Mittwoch den 8. Januar. rfel 1902. — Nr. 4. EN W. Äw EßM aäM V-8&W? IlSKTf ''IUP® m^hH i l~Oa hl U. idjt biel sind tanfenb Frcund', Ein einiger Feind ist viel; Denn diesem ist es Ernst, Und jenen nur ein Spiel. Rückert. Nachdruck verboten. . Verschollen. Original-Erzählung von M. Ludolf s. (Fortsetzung.) Clarita selbst drängte zu der Reise. Seit der Kränklichkeit ihres Kindes war eine eigene Wandlung in ihrem Wesen eingetreten; sie lernte Geduld. Sie wünschte daher jetzt nur ein schönes, einsames Fleckchen Erde zu finden, wo sie in stärkender Luft und stiller Zurückgezogenheit ihr Kind pflegen und selber unbeachtet von den Menschen die Rückkehr ihres Gatten erwarten könne. Zu diesem Zweck eignete sich trefflich das reizende Idyll im Ansathale, wo Clarita jetzt in ihrer trauten Häuslichkeit neben ihres Kindes Wiege saß und die ganze Vergangenheit wie im wachen Traume an ihrem Geiste vorüberziehen liefr Allmählich jedoch nahmen jene Traumgebilde eine düstere Färbung an. Seit langen Monden schon war Clarita ohne jegliche Nachricht von Alexis, seine Briefe waren, kaum daß er die Heimat erreicht hatte, ausgeblieben, und selbst der weite Raum, der die Gatten nunmehr trennte, bot längst keine ausreichende Erklärung mehr dafür. Die einsame Frau ver- zebrtc sich innerlich in Sorge und Sehnsucht, zu der sich mit der vorschreitenden Zeit immer mächtiger unaussprechliche Angstzund vollständige Ratlosigkeit gesellte. Sie war ja ganz verlassen in fremdem Lande; denn obwohl Alexis die Wsicht gehabt, sofort Dimitri zu ihr zu senden, blieb auch dieser aus, die ihrigen aber, Donna Frasquitta und Don Jose, wie waren sie fern! Vor einem Jahre, kurz vor Alexis Abreise hatten sie die letzten Nachrichten von Teneriffa erhalten. Don Jose war von seiner Seefahrt heim- gekehrt; er schrieb selbst, nur wenige Worte. Dazu eine ausführliche Auseinandersetzung über Maritas Vermögensverhältnisse. Als treuer Verwalter hatte er ihr hübsches Vermögen ansehnlich vermehrt und nun die ganze Summe der einem Marseiller Bankhaus deponiert. Dort stand es täglich seiner Besitzerin zur Verfügung. Von Marseille aus fanden auch pünktlich Briefe und Geldsendungen ihren Weg nach Pallanza. Erst vor wenigen Tagen war solch ein Geldorief eingetroffen, doch hatte er die arme Clarita wenig erfreut. Geld war ihr gleichgiltig; sie besaß dessen genug nebst dem Bewußtsein, durch ihr eigenes Vermögen vor aller materiellen Not gesichert zu sein. Ganz andere Sorge nagte an ihr. Sie zweifelte nicht an Alexis Liebe und Treue/ aber — oh! es war ein trostloses Aber! Gespensterhaft zogest durch ihre Gedanken alle Möglichkeiten, die ihren Gemahl! zu fesseln vermochten. Hatte die Vermählung mit ihr feilt Geschick entschieden? Wie oft schon hatte diese Frage in letzter Zeit ihre Seele gequält! Wie quälte dieselbe sie wieder in dieser stillen Abendstunde! Verbot auch der Stolz ihr, vor der Umgebung irgend welche Unruhe und' Unsicherheit blicken zu lassen, in der Einsamkeit verlangte ihr fast verzagendes Herz fein Recht. Die schönen Hände in einander gerungen, kniete sie neben dem Bette ihres Kindes. Sie wollte beten nnd — konnte es nicht. Sie konnte es nicht mehr schon seit langer Zeit, seit jenem Tage, da sie mit einer Lüge vor dem Altar gestanden, weil sie Don Jose, den treuen Vormund verleugnend, sich ausgegeben als völlig alleinstehend in der Welt. Eine schreckliche Erfüllung hatte das Wort gefunden: sie stand jetzt allein auf Gottes weiter Erde, vielleicht für immer von dem Gatten verlassen! Er konnte in der weiten Ferne gestorben sein, ohne daß eine Kunde davon zu ihr drang. Er konnte — um der Liebe Gottes willen. Was konnte nicht alles geschehen fein? Wie wenig, wie unvollständig waren die heimatlichen Verhältnisse ihres Mannes ihr bekannt. Stets hatte er ihbe bedenklichen Fragen hinweggelacht, statt sie klar zu beantworten, und dann war die Trennung so rasch, so unvermittelt gekommen und das Herzeleid habet solch ein ungestümes gewesen, daß kaum Zeit geblieben, das Nächstliegende zu besprechen. Hastig sprang Clarita auf. Aus dem Geheimfach ihres Juwelenkästchens zog sie den Trauschein hervor, sie las und las immer wieder die inhaltreiche Schrift, welche ihrs und ihres Kindes Ansprüche auf alle Fälle unantastbar machte. Für alle Fälle! Wieder stellte sich der Gedanke an Alexis Tod ein, und heiße Thronen stürzten unaufhaltsam! aus ihren Augen. Allmählich jedoch wurde sie ruhiger/ die tiefe Stille der Nacht wirkte besänftigend auf ihr erregtes Gemüt. Sie schalt sich selbst — eine Thörin! Selbst wenn Unheil ihren Gatten betroffen, so blieb immer noch Dimitri, der treue Diener, der den Weg zu ihr kannte.' Nachrichten mußten daher unbedingt bald kommen! Es ist ein eigen Ding um die Hoffnung! Clarita untersuchte nicht, wie sehr die ihrige dem Strohhalme gleichen mochte, nach dem der Ertrinkende greift; sie klammerte sich daran, und während geistige und körperliche Erschöpfung sie zwangen, ihre Nachtruhe zu suchen, tröstete sie sich wie schon gar oft mit dem kommenden Tage, der alles wenden könne! 14 III. Ein bitteres Erwachen. O Milon, mein Gemahl so süß, Die Flut verschlang mir Dich, Die ich um Liebe alles ließ Nun — läßt die Liebe mich! H hlan d. Hell und strahle;..- ging der neue Tag über dem kleinen Thale der Ansa auf, hell und lockend fielen der Sonn« Strahlen in das Stübchen Claritas; sie wurden von dieser freudig begrüßt. Sie hatte trotz allen vorhergegangenen Kummers eiue erquickende Ruhe genossen. Tiefer Schlaf, jener milde Tröster der Jugend, hatte seine Macht bei ihr bewährt. Unter seinem Einfluß hatten ihre Nerven sich Sestärkt, und der getrübte Mut in ihrer Seele sich neu elebt. Ihr inneres Gleichgewicht schien wieder hergestellt. Morgenstund hat ja Gold tut Mund! wie man zu sagen pflegt. Jedenfalls flohen vor dem Goldglanze jener lichten, reinen Morgensrische aus Claritas Geiste alle trostlosen Gedanken an den bitteren Tod, der ihr Lebensglück gestört haben könne, dient, ihr geliebter, in der Fülle von Jugend und Kraft stehender Alexis lebte, um bald, — vielleicht heute, zu ihr zurückzukehren. Die Stitnme ihres Herzens sagte es ihr. Wie oft diese in dem Punkte sie schon getäuscht, das war vergessen; denn einzig unter dem belebenden Hauche jener.hoffnungsvollen Vorahnung gewantt das Leben des neuen Tages Reiz für sie. Und doch stand bereits, während sie voll erneuter Zuversicht auflebte und die Gedanken an den Tod entflohen, dieser unerbittliche Gast unsichtbar in nächster Nähe ihres reizenden Idylls, um sachte dort die blumenumrankte Pforte zu öffnen und leisen Schrittes einzutreten. Clnrita war in den Garten hinuntergegaugen. Sie trug ihr Töchterchen auf den Armen; scherzend spielte sie mit der Kleinen, die auf die melodische Stimme ihrer Mutter lauschte, wie auf den frischen Morgensang der Vögel, und Wohl dazwischen selber aufjauchzte. Die Wärterin, welche bereits in Mailand bei der Geburt des Kindes dessen Pflege übernommen, stand in ehrerbietiger Entfernung, dem munteren Treiben zuschauend, während der mächtige Hund stets dicht zur Seite der Herriu blieb und seinett Schützling auf deren Armen im Auge behielt. Plötzlich wandte er den Kopf, hob die Schnauze hoch und witterte in die Luft hineiu, alsdann trabte er majestätischen Schrittes dem Garteueingang zu. An der Pforte, der Grenze seiner Domäne, blieb er stehen. Clarita, durch des Tieres Gebühren aufmerksam geworden, schante fragend den Pfad nach der Landstraße entlang — ein Bote, augenscheinlich von der Post zu Pallanza, schritt auf demselben dem kleinen Hause zu. Der Bernar- diner erwartete ruhig dessen Nahen, seine Herrin hingegen wurde kaum des Kommenden ansichtig, als sie eilig die kleine Dolores der Wärterin übergab und jenem entgegen lief. Sie hatte sich tticht geirrt. Der Mann kam von Pallanza. Ein Brief war dorten für sie eingelaufen, und eingedenk ihrer genauen Weisung und stets freigebigen Vergütung, hatte man keinen Moment mit dessen Beförderung gezögert. Dennoch hielt der Bote, fei es nun aus Respekt vor dein Wache stehenden Hunde, sei es aus einem unbestimmten Gefühle, daß er das Ersehnte nicht bringe, fast zaghaft den mit vielen Stempeln versehenen, offenbar lang gereisten Brief der Adressatin entgegen. Diese, welche in unnennbarer Hast die Hattd danach ausgestreckt, erblaßte bei dessen Anblick. Das war das Schreiben nicht, was sie erhofft. Fremd blickte ihr das ziemlich umfangreiche etwas defekte und befleckte Couvert mit den großen, unförmlichen Buchstaben, vermittels welcher die Adresse auf das Papier gemalt war. Fürwahr! das war nicht ihres Gatten elegante Hand- schrift. Unbekannt und doch als ob sie jene groben, steifen Schriftzüge schon einmal im Leben gesehen habe, blickten diese sie an. Ein Blitz der Erinnerung durchzuckte ihr Hirn, unterdes sie das Couvert aufriß und ihre ganze Aufmerksamkeit auf dessen Inhalt, einen unförmlichen Bogen voll großer Buchstaben konzentrierte. Kaum jedoch hatte sie die ersten Zeilen überflogen, als ihr Blick sich hob und sie den neben ihr wartenden Boten mit gar seltsam, wirrem Ausdruck anstarrte, um fast int selben Momente schon grell und hell aufzulachen. Der Mißton in diesem Lachen klang so schrill, daß sowohl die Wärterin mit dem Kinde, wie Bianca ans dem Sixiitfe herbeieilten. Letztere kam gerade rechtzeitig, denn plötzlich drehte sich alles vor Claritas unheimlich leuchtenden Augen; über all' das srische herrliche Morgengrün zog ein düsterer, grauer Schleier, die niederhangenden Blütenzweige ringelten sich zu Totenkränzen vor ihrem unsicher werdenden Blick, in ihren Ohren hallte fernes, fernes Läuten und Klingen, die hohen Bäume in nächster Nähe wankten und fielen, und Clarita selbst brach mit einem dumpfen Stöhnen zusammen. Die flinke Bianca fing sie itt ihren Armen auf. Das Bewußtsein war Clarita völlig entschwunden, doch krampfhaft hielt ihre Rechte den verhängnisvollen Brief fest. Oben in dem stillen Gemache lag mit geschlossenen Augen Donna Clarita auf dem Divan neben dem weit ge-, öffneten Fenster. Sorgsam hatten die erschreckten Leute sie dorthin gebettet, und während Bianca sich noch um die Bewußtlose bemühte, hatte sie dem Boten zugeflüstert, in die Nachbarschaft zu laufen, um Franzesko, oder falls dieser schou zur Arbeit gegangen, Nikolo herbeiznrufen. Nikolo erschien alsbald; er war so schnell gelaufen, als seine Füße ihn nur tragen konnten, und in gleichem Tempo lies er auch bereitwillig hinauf in die Berge, um aus dem nächsten Orte den Arzt zu holen. Unterdes blieb Clarita Stunde um Stunde in fast dauernder Ohnmacht. Zuweilen zwar schlug sie die trockenen, brennenden Augen weit auf und blickte stumm in dem Zimmer umher.- Ueber ihre fahlen Lippen drang keine Silbe, kein Schluchzen/ feilt Stöhnen. In wortlosem Schmerz zuckte und krampfte ihr ganzer .Körper sich zusammen, und ihre Seele — sie rang in stillem Kampfe mit der Verzweiflung, so oft sie wieder Wort für Wort, Zeile um Zeile des Briefes durchbuchstabierte, um dessen ganzen Sinn zu erfassen. Es gelang ihr kaum. Stets aufs neue verließ sie ihre Kraft, ihr Fassungsvermögen, ihre Besinnung. Dominica, die Wärterin, stand mit Bianca ratlos daneben; sie wußten nicht, was beginnen. Teilnahme und Neugierde hatten letztere gedrängt, sich einen Einblick in das' verhängnisvolle Schreiben zu verschaffen, aber ohne Erfolg. Die Sprache, in der es gefchrieben war, verstand sie nicht; nur ihre Herrin verstand dieselbe, verstand sie so, baß ihr Herz darüber zu brechen drohte. — Umsonst mühte sich Bianca, nur ein einzig Wort ihr zu entlocken, nur ein1 Zeichen von Nachgiebigkeit oder wiederkehrender Kraft zu erlangen — die arme Exzellenza wehrte jeden Zuspruchs ab, wies alle Speise und Stärkung zurück; nicht ein erquickender Tropfen kam über ihre trockenen Lippen. Zumeist bedeckte sie mit den schmalen, heißen Händen ihr völlig farbloses Gesicht. Die Wärterin brachte das Kind zu ihr, sie hob den! leeren Blick, starrte einen Moment die Kleine an und winkte ■— dieselbe fortzutragen. Selbst ihre liebliche Dolores mochte sie nicht sehen, sie wollte allein sein mit ihrem Jammer. So verrann Stunde um Stunde; der Helle, lichte Morgen neigte einem heißen Mittag zu. Endlich kam der Arzt. Nikolo hatte ihn lange suchen müssen, ehe er ihn fandt Nun betrat er das Haus. Clarita hörte die fremde Stimme, unwillig fchlvß sie die Augen. Erst als der Arzt neben ihrem Lager stand, sich zu ihr niederbeugend, da! wandte sie sich ihm, wie aus dem Schlafe erwachend, zu und versuchte möglichst gleichmütig zu sagen: „Ah! Der Herr Doktor, man hat Sie hierher bemüht!" „Sie bedürfen meiner Hilfe, Signora", unterbrach Clarita der Doktor teilnehmend, aber die Patientin lieh ihn nicht recht zu Worte kommen. Obgleich ihre Stimme äußerst schwach klang, blieb ihre entschiedene Meinung doch leinen: Moment mißzuverstehen, da sie in herkömmlichem Tone citittoortctc * „Entschuldigen Sie, mein Herr, ich bin_ nicht krank, es wandelte mich nur eine kleine Schwäche an; ich kenne das, meine Leute jedoch haben sich erschreckt — unnötigerweise.- Jch bedauere es, daß man Ihre kostbare Zeit in Anspruch genommen. Wollen Sie nicht einen Moment Platz nehmen? Clarita hatte sich emporgerichtet, es kostete ihr offenbar Anstrengung, aber ihr Streben nach Selbstbeherrschung errang den Sieg. Kein Unberufener sollte sehen, was sie litt; sie bedurfte keines Arztes. Was sollte er ihr! Er konnte ihr nicht helfen! Nicht ihr Körper, ihre Seele rang mit Todesqualen. Wenn Schwäche den ersteren niederwarf, was lag daran! .Sie wollte keine Hilfe! sie wollte Mr Zeit, 15 Neue Pariser GeseÜschaftstoiletten. schwarzes (Nachdruck verboten.) I Ter Beginn der Saison kündet sich bereits durch ein I UttjCt IUI erhöhtes Interesse für Gesellschafts- und Ball-Doiletten an. (Nachdruck verboten.) Tw Auswahl schöner Stoffe für diese Zwecke ist gegen- I Schnee und Eis zwingen den Gemüseqärtner bäniia ?leaanteb Ep5S.^entlrch^groHe. Besonders geeignet für auszuruhen. Solange aber der Boden noch frostfrei ift' und Abendtorletten erscheinen dre glanzenden werßen I solange sich in der Jauchegrube noch flüssiger Dünger be- oremefarbrgen, orientalischen Atlasgewebe, ferner findet, solange darf an kein Ausrnheu gedacht werden Serdencrepes, Chiffons, handgemalte Mousselins, Seiden- I Denn solche Winterszeit ist eine gute üeit um Brauern auf ™^ehng Süll und die ganze Serie der schönen, trans- die Felder, auf die Beete zu -kommenä torb toi? der stellet dre uns so zahlreich zur Verfügung Spargel gedüngt, und es werden dort, wo Wintergenrüse Prinzeßsorm, welche besonders vorteilhaft für ausgepflanzt sind, diese mit Jauche begossen. Auch auf Fsguren ist, wrrd bei den Abendtoiletten in diesem I dem Rasen, auf Wiesen und im Obstgarten ist der Jaucheauü fmrnnMA aU vertreten ,ern. Ate Aermel werden vielfach I sehr angebracht- Während so den jungen Wintergemüsen halblang, Mit enter brs über den Ellenbogen reichenden I die Nahrung vermehrt wird, schauen wir bei denieniaew ätftLÄ 2®-...ibdvch fehlen die Gemüsen, die als,Vorrat in Gruben, Kellern und Kammern ein mit SÄ KÄ Legen, nach ob alles in Ordnung ist- Wir lüften bei mildem! - «totohTSSÄÄMK d°«°" feil'« SU fei Kittern. ent »«„ M otte™ ausschnsit wird fojwfil er Methan ist, dann beginnt in der warmen Stnbe die Aus- aus matt ^l^rüne?^PE^e^vane" Prinzeßfvrm war frühe Stangenbohiwn^Wer" legt, unentÄrttL"'Der^neu"! ßc 210 W spange diente Am Oberem Myer- Tomate Phänomen darf keiner vergessen, der Tomaten gewinde und vertoctoben^lnwaÄ-a rch dreses Rosen- baut. Radies Eiszapfen wird derjenige bevorzugen, welcher aus Seideumouffelin hpr an? halblangen ckermels I nicht oft Radies aussäen will, sondern lange Dauer und noch StoSSJÄVttonhaptJLt kleinen, durch schmales, Schmackhaftigkeit bei bedeutender Größe verlangt. Ein ganz Bo?an?^beüato?-Äa k"V.e« besonders wertvoller Blumenkohl ist der neue Malta-Blumen- wurde an d"r reckten Ä Jerf Ja«Ie fohl. Er besitzt den kräftigen Strunk und Ban des ituHenu durch eine Rosenranke uifamÄap2!u Daillenschlusses scheu Blumenkohles, wird aber nur 45 Zintimeter hoch, unteren Rock toaen ?ck^ to/nfan^ m um den liefert große, schneeweiße Köpfe von Mitte August ab ist loser RosenW® Ä ?£LSÄ,ttabtett?t Ha °lso vier Wochen früher als die italienischen Sorten. Lieb- Ouadrate bildeten die on? h^he, rautenförmige I Habern der roten Beete oder Salatrübe sei die schwärzeste Sammetstreifeu ?n ^ rea^äm^^U' vertikal laufenden aller Salatrüben empfohlen, die halblange Neger-Salat- waren. gelmaßtgen Abstanden ausgefullt I rübe. In Kopfsalaten ist Erstling oer früheste. Wer zum Sebr effpfthau r , I Gurkenbau ein Treibhaus zur Verfügung hat, sollte Tele- aus schwarzem Tülk Jj2,ner !in? I gpaph-Jmproved oder Tottenham Prolifie bevorziigen, >veil viereckig dekolletierte utm,A^urtvvsa Unterkleid. Dte s diese Gurken von allen im Gewächshaus zu ziehenden Gurken Plastron aus schön?/DaUle war Mit em em I das Beste bilden. Ist dem Gemüsezüchter damit für wert- vdn demselben kowi^ a?y^ i rechts unb links I vollere, neuere Einführungen ein Fingerzeig gegeben, so s e ans dem Ruckest war die Tmlle I werden auch dem Blumenfreund einige Winke über wertvolle um ihre Gedanken zu ordnen, um das Unfaßbare zu er- i der Länge nach mit schwarzen Sammetstreifen nnmiort fassen. Inzwischen sollte und mußte dasselbe ihr Ge- die sich auf dem Rock sortsetzten und etwa 10 qenhmpt^r heimnis bleiben. Mitleid, Teilnahme, Beistand brauchte Über dem unteren Rande deAben endeten SÄ he a cht - nur Ruhe. Dies letztere sprach sie so uu- ausschnitt war von einer 4if ^nb^a^erie u^qeben Sie verhohlen aus, daß bent Arzt ferne aridere Wahl blieb, an der linken Seite eine große Rosette bildete- Mne voU? als sich rücksichtsvoll zuruckzuziehen; er begriff, daß es Chiffonrüsche umgab auch den unteren Saum des Rocke? sich hier um em Seelenleiden handelte, wofür er feine Derselbe war zweimal von einem Guipure-Einsatz durch- Arznei, zu geben batie ba tone $et^na^m■ebe^e^^t tourb-e- Bto^^en, welcher zunächst etwa in Kniehöhe eine Suche Dennoch mnpfanb er lebhaft solche für bas junge ver- bildete, während ein zweites Guipure-Entredeur kum über ernsamte Wesen, das jeden Rat seinerseits ablehnte und den Sammetschluppen kleine Dreiecke bildete We % ^hu. mit stolzer Höflichtot, die onderbar von dem tot- langen Aermel waren mit viereckig sich kreuzenden Sammet-s bleichen Angesichte abstach, förmlich zwang, von weiteren streifen und einem Guipnre-Entredenx sowie vollem Volant Fragen abzustehen. Das . emzige, wast er zu erreichen garniert. Eine schwarze Sammetdraperie bildete den Gürtel vermochte, bestand darin, daß sie einige stärkende Tropfen I Prächitige, weiße Brokatfeibe hatte zu einer s->br annahm, und bte Zusage gewahrte sich Schonung ange- bistingnierten Balltoilette Verwenbnna gefunben. Tas fest nÄimi U laffen- Zwei Zugestanbnisse, welche Clarita er- I anliegenbe, ärmellose, viereckig dekolletierte Corsage fj- lchtlich nur machte, um den unerwünschten Besuch wie der in den Hüften fefir glatt«Snte O to« Ä(er erreichte ihren Zweck, und mit einem Netz bläulicher Pailletten übersponnen welche sobald ihr Wunsch erfüllt war, und sie sich allein sah, | große, schräge Ouadrate bildeten Ein ftonartps (^ammc-t derstel sie aufs neue ihrem leidenschaftlichen, trostlosen I band diente als Achselspange und umspannte den Ober- pttiiaa^h n611 ^an^n ^ra$te Jxe. darin hin; kaum I arm. Der Halsausschnitt war von einem paillettenver- retrf-r Speise genießend, lag sie äußerlich tu völliger I zierten Ornament umgeben und an der linken Seite nut Erschlaffung. Sie machte der Dienerschaft wegen der einem zierlichen Strauß Nizzawfeu geschmückt Tvr R^ck Herbeiholung des Arztes keinen Vorwurf, das einzige, wies ein ziemlich hohes Volantau§&• stören'— si?wolle?chlafen Weisung: sie nicht zu mousselin auf, welches mit senkrecht laufenden Pailletten- TW Wf arbeitete » „ ch--m winnem^^ Bt§ Gewißheit hatte. Wie aber diese ge- Von stilvoller Einfachheit war ferner eine geschmack- „»te« «ein Saite, DeinetwMen, um Deinet. in "LtZLn'm? t>7„ «L„ Willen" — klang es da endlich in leisem Stöhnen über zwei Perlfchnüre geM^e ^e?^^faae ' beftanb n pSS V SSbÄbn LstN° klopften, und sehr 1 3Ä X« 9 Ö 8 btn ?Fortseüu a f°lat s 2$ ^ner Chlffondraperie am Halsausschnitt. Tas hohe Fortsetzung folgt.) Volant bes Rockes war etwa in Kniehöhe von einem Guchure-Entrebeux begrenzt, welches große, spitze Zacken brwete. M a b e l e i n e. das des Selben geläutertes Dasein. Möchten doch alle, die nach Glück verlangen, es ergreifen lernen im Jahre des Heils 1902. Bdt. Neuheiten lieb sein- Da seien zuerst drei Astern seiner Be- ! achtnng empfohlen. Die Aster Sonnenlicht, die Straußenfederaster Malmaisonrosa nnb die Paomenaster Amethyst. Die erstere, Sonnenlicht, ist besonders wertvoll, weil damit rum erstenmal die gelbe Farbe in die Asternsvrten hinein- gebracht wird. Sonnenlicht ist die erste rein gelbe Aster, und als solche für jeden, der Astern baut, sei es nun znm Schnitt oder zum Schmuck der Beete, oder . des Parkes, unentbehrlich. Die Straußenfederaster Malmaisonrosa zeichnet sich insonderheit aus durch ihr frühes Blühen- Sie blüht mit der Sorte Königin der Hallen fast zu gleicher «eit und ist als frühblühende Aster die beste und schönste, welche wir besitzen- Die Päonienaster Amethyst ist beim Aufblühen weiß und wird später sehr schön blau- Sie liefert also zweifarbige Beete durch das verschiedene Alter ihrer Blumen. Eine schöne, leicht wachsende Hahnenkammart Celosia spicata war aus unseren Kulturen verschwunden, sie ist jetzt wieder anfgetaucht und wird sich sicherlich viele -Freunde erwerben- Freunde von Pflanzen mit weißbunten Blättern seien zwei neue Phloxarten empfohlen- Den neuen Gloriadahlien, die sich toeneit ihrer eigenartigen Schönheit im letzten Jahre reichlich Freunde erwarben, ist eine weitere Neuheit, die Halskraufendahlie zur Seite getreten- Auch von der Miniatur-Verbene mit rein weißen Blumen und den Pensse Psyche mit gekrausten Blumenblättern verspricht man sich viel. Das wäre einiges. Hyazinthen, Tulpen, Maiblumen sind jetzt schon leichter zu treiben und höherer Wärme zugänglich. Wo man es haben kann, halte man die anderen Zimmerpflanzen möglichst gleichmäßig kühl, bei 6—8 Grad stehen Palmen, Primeln, Clivien am vorteilhaftesten. Wo 12 bis 14 Grad im Zimmer sind, ist häufiges Gießen, zeitweiliges Spritzen Bedingung. Die abgeblühten Treibpflanzen kommen ins kühle Zimmer- Fliederbüsche, Forsythiensträucher, Deutzienpflanzen, kann man aus dem Garten entnehmen und direkt treiben. - Zwei, - der Weide, des Hartriegels, blühen abgeschnitten im ichön auf- , Ende ues Monats kann man mit der Anlage des ersten ^Mistbeetes beginnen, und es in den ersten Tagen des Februars mit Karotten, Radies, Salat besäen. Erinnert sei iioch an das Schneiden von Edelreisern bet Obstbäumen, von Stecklingen, bei Johannisbeeren und vielen Gehölzen auch daran, daß nian bei mildem Wetter die 'Bäume und Sträucher zu jeder Zeit schneiden kann- I. C. Schmidt, Erfurt. Abertausenden dazu Verholfen haben. Sie zeigen uns Glück in mancherlei Gestalt: als die Kraft, Unglück zu entkräften, als Durchdrungensein Menschen von einer höheren Aufgabe, die ihre völlige Lösung erst im Jenseits zu finden vermag, als des Menschen innersten- Beruf, sich vom eigenen Ich zu lösen und erlösen zu lassen, als die Arbeit an der Vollendung des eigenen Ich, als durch Redaktion: E. Burkhardt. - Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei sPietsch Erben) in Gießen. G l ü ck von Professor Dr. C- H i l t y. 1. Teil: 40. bis 44 Tausend, 2. Teil: 31. bis 35. Tausend, 3. Teil: 16. bis 20. Tausend. Preis jeden Bandes geb. Mk- 4,—. Verlag der I. C. Hinrich suchen Verlagsbuchhandlung, Leipzig. Glück! Welch kurzes Wort, welch wechselvoller Begriff, und doch — wie inhaltsschwer. Kaum etwas ist gleich ihm in aller Munde, dabei so wenigen zu eigen. Wie kommt das?- Willst du immer weiter schweifen? Sieh', das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen: Denn das Glück ist immer da. singt der Altmeister Göthe, um am Ende seiner Tage zu gestehen, daß er sehr wenige Tage reinen Glückes in seinem langen Leben gesehen hat. Wie ist das Gluck doch so vielgestaltig; ehe einer noch recht begriffen hat, was eigentlich sein Glück ausmacht, ist er oder es dahin. Einen einheitlichen Begriff für das Glück zn finden ist den Weltweisen bisher nicht gelungen, um so mehr dürfen wir es getrost anstehen lassen, uns damit vergeblich zu mühen. Ein Glück aber giebt es für alle, das entspringt aus dem rechten Verhältnis zwischen Arbett und Ruhe, aus der völligen Uebereinstimmung aller Kräfte Leibes und der Seele, die §uin Ausdruck gelaugt tn einem guten Gewissen; erreichbar für jeden, der sich des wahren Heiles zu versichern weiß. Was liegt näher, als sich zu Weihnachten in dem Christkinde den Heiland zu eigen zu machen, das Glück ergreifen zu lernen, das er uns bringt? Dazu wollen die drei Bände obgedachten sinnigen Buches in ihren dreimal acht Hauptstücken uns verhelfen, tote sie schon Tausenden und Das „Daheim" bringt in seinem soeben beginnenden neuen Quartal einen großen, sehr flott aushebenden Soldatenroman „Es blasen die Trompeten" von P aul O s k ar H ö ck e r, der in letzter Zeit in die erste Reihe der deutschen Ro- tnanciers einzurücken scheint. Das allbeliebte Familienblatt zeigt im übrigen auch in der uns vorliegenden! Nummer 14 wieder die gediegene Vielseitigkeit, die es stets auszeichnete: wir finden einen reich illustrierten, heiteren Artikel über unsere „Seekadetten" von Frhr- von. Dincklage, einen fesselnden Aufsatz über „Handelsverträge" von Prof. Dr. Haushofer-München, eine Plauderei über Pariser Kleinhandel und in den Rubriken Aus der Zeit, Frauen-Daheim, Kinder-Daheim, Hausmusik, Spielecke, Sammler-Daheim, Hausgarten, die stets dte besondere Spezialität des Daheim bildeten, eine Fülle anregenden, unterhaltenden Stoffes, lieber der modernen Autotypie pflegt das Daheim immer noch den edlen Holzschnitt, in dem diesmal zwei große Gemälde von Ludw. Knaus und G. Koch wiedergegeben sind; außerdem bringt die Nummer aber, tote in jeder zweiten Woche, eine meisterhafte Kunstbeilage: Prof. Eberleins neue Gruppe, Kötiigin Luise und Napoleon I. Gemeinnütziges. Schnitt der Gehölze. Wie häufig bei unseren Gehölzen ein fehlerhafter Schnitt Schönheit und Blühwilltg- keit nimmt, das können wir täglich in den Vorgärten bemerken. Rücksichtslos wird hier oft mit der Schere gewütet, und man schneidet nicht, sondern säbelt- Schon beim Pflanzen der Gehölze muß aber ein verständiger Schnitt darauf Bedacht nehmen, ihre Schönheit zu heben und zu wahren und deshalb müssen wir wissen, tote ungefähr zu schneiden ist. In Nr- 38 des „Erfurter Führers im Obst- und Gartenbau"' ist der Schnitt der Gehölze beschrieben und durch Abbildungen erläutert- Unseren Lesern wird diese NUmmev kostenfrei zugeschickt, wenn sie dieselbe vom Geschästsamk des „Erfurter Führers" verlangen- , Gegen 'Erkältung nehme man etne Hand voll Kamillenblumen, eine Hand voll Fliederblumen, einen Eß^ löffel voll Kümmel und ebenso viel Anis, lege alles ttt ein Waschbecken, gieße zwei Liter kochendes Wasser darauf und halte den Kopf über den aufsteigenden Dunst, indem man em großes Tuch über den Kopf wirft, das über den Rand des Beckens reicht. . . Gegen Diphtherie wird eine stündliche Aussprttz- nng mit Citronensaft als das beste, wirksamste Mittel empfohlen. Da Diphtherie kein örtliches Halsleiden, sondern ein gefährliches Allgemeinleiden ist, so muh die Behandlung sich auf den.ganzen Körper erstrecken und deshalb sobald als möglich der Arzt zu Rate gezogen werden. (Prakt. Wegweiser, Wurzburg.) Mrithmogriph. (Nachdruck verboten.) 1 3 3 4 5 6 Wintervcrgnügen. 8 4 2 5 3 altes Heldengedicht. 3 5 6 4 biblischer König. 4 2 5 3 Erdschicht. 5 7 7 1 flinkes Tier. 6 7 5 russisches Gouvernement. 7 14 3 Gestein. (Auflösung in nächster Nummer.) Auflösung des Bilderrätsels in vor. Nr.: ! Armut schändet nicht.