Soimtag dm 27. Zaimar. 1901. I ZW pW WD fi7|V2~ Eiinii! Aum HeöurLsLage des Kaisers. Am 27. Januar 1901. (Nachdruck verboten.) Laßt flattern frisch int Winterwind Heut Haus Lei Haus die deutschen Fahnen, Und sorgt, sobald der Tag beginnt, Für Böllerschall, Ihr Veteranen! Die Glocken zieht zum Festgeläut: Geburtstag dämmert wieder heut Dem Kaiser der Germanen! Den Tambour sendet werbend aus, Daß zu Appell er und Parade, Zu Becherschall und Feierschmaus Die alten Waffenbrüder lade! Und flammt der alte Kämpfergeist Hell wieder auf, dann rühmt und preist Den Kaiser der Germanen! Zwar weilt er fern von Schloß und Thron An diesem Tag im Jubeljahre; Er stand als treuer Enkelsohn Umflorten Blicks an einer Bahre. . . Doch dringt ein Echo taunuswärts. Zieht leis' ein Hochgefühl ins Herz Dem Kaiser der Germanen! Du, deutsche Jugend, feire mit! Doch, laß aus jener Alten Tagen Eh Bismarck kam, der große Schmied — Dir warnend auch die Kunde sagen, Was wir durch Groll und Zwist versäumt; Wie traurig lang' wir nur geträumt Vom Kaiser der Germanen! Heut wehn auf jedem Ozean Voll Stolz die schwarz-weiß-roten Farben, Und schützen auf dem fernsten Plan Des deutschen Bruderfleißes Garben. Respekt ward wieder deutscher Wehr, Und reicher Dank schallt übers Meer Dem Kaiser der Germanen!... Wem deutsch ein Herz im Busen glüht. Dem schlägt's drum höher heut und freier! . . . Ihr Brüder all in Nord und Süd Vereint Euch denn zur hehren Feier! ' Wahrt auch fortan des Reiches Glanz, Und singt ein „Heil im Siegerkranz" Dem Kaiser der Germanen! Alwin Römer. (Nachdruck verboten.) Die Seekömgin. Seeroman von Clark Ruffel. (Fortsetzung.) Die Zeit vergeht indes, ob fröhlich oder traurig, schnell genug, und dem Himmel sei Dank, daß es so ist. Monate vergingen, und fast genau zu der Zeit, die er vorherbestimmt hatte, kehrte Richard zurück. Diesmal blieb er sechs Wochen bei mir. Ich werde meine Geschichte nicht durch die Beschreibung unseres Wiedersehens oder der Art, wie wir diese sechs Wochen verlebten, unterbrechen. Der nächste Abschied war erträglicher, da Richard nur eine kurze Reise nach dem Mittelmeer unternahm, von der er bald zurückkehrte. Er machte noch zwei kurze Reisen und ging dann wieder auf einige Monate aus. Während seiner Abwesenheit auf dieser Reise wurde uns ein kleiner Sohn geboren. Hätte eben mein Gesundheitszustand mich nicht daran verhindert, so würde ich meinen Mann diesmal begleitet haben. Seine erste lange Abwesenheit hatte meinen Widerwillen gegen eine zweite derartige Trennung vermehrt; doch sowohl er wie der Vater erklärten sich in Anbetracht meines Zustandes dagegen, und so ergab ich mich schließlich darein. Mein Baby kam ungefähr sechs Wochen, nachdem sein Vater abgesegelt war, zur Welt. Es war ein tüchtiger Junge mit großen Augen und dem süßesten Gesichtchen, das sich ein Mutterherz vorstellen kann. Ich -glaube kaum, daß es jemals eine Mutter gegeben hat, die stolzer auf ihr Kind gewesen ist, als ich auf das meinige. Und mein Vater erst! Seine Freude und sein Stolz waren wirklich rührend. Fortwährend schlich er sich an die Wiege heran, um hinein- zuschauen oder er stand vor mir, wenn ich meinen Liebling auf dem Schoße hatte, und bat mich, ihn aus den Arm nehmen zu dürfen. Die Zeit verging; in vierzehn Tagen sollte Richard zurückkehren. Von Tag zu Tag wurde mein Kleiner größer und klüger. Schon schaute er mich mit seinen großen schönen Augen ganz vernünftig an, und fast täglich wußte er mich durch irgend einen neuen Beweis von Babyfröhlichkeit zu erfreuen." Kurz, er wuchs mir, wenn das möglich gewesen wäre, noch immer mehr ans Herz. Doch im Umsehen, möchte ich sagen, war dieser Stern meines Lebens verschwunden, vierzehn Tage vor der Ankunft meines Gatten. Ich hatte das Baby, welches fest 'in der Wiege schlief, verlassen und saß mit meinem Vater beim Thee, als plötzlich die Wärterin totenbleich, ins Zimtner stürzte und mir zurief, daß der Kleine ersticke. Ich rannte die Trepp? hinauf« - 64 - bev Vater hinter mir her. Da lag mein Kleiner in Krämpfen. Zch schickte das Mädchen zum Arzt, ergriff mein Kind und drückte es, halb betäubt bor Kummer und Schrecken, an meine Brust. Mein Vater stand hilflos und gebrochen daneben. Keines von uns wußte, was zu thun sei. Es schien eine Ewigkeit, ehe der Arzt kam. Er bemühte sich sofort, mein armes Kind ins Leben zurückzurufen. Es war zu spät. .Noch jetzt ist es mir unmöglich, ohne Thrünen daran zu denken. Kaum vor einer Stunde hatte ich mein Baby noch fest und gesund schlafend verlassen; jetzt lag es tot in demselben kleinen Bett, und ich saß daneben — zerschmettert, thrünenlos, betäubt durch diesen plötzlichen, furchtbaren Schlag. Meines Vaters Kummer war groß, doch war er schon zu alt, um lange zu trauern.- Die Todesfälle derer, die er liebte, bedeuteten für ihn nur Meilensteine, die ihn daran erinnerten, daß auch sein Weg bald vollendet sein würde. Es war, als ob Gottes Stimme zu ihm gesprochen habe, und diese Auffassung milderte seinen Schmerz um die Totem Am Tage vor dem Begräbnis stand ich, mehr einer Bildsäule von Stein als einem lebenden Wesen ähnlich, neben dem Sarge meines kleinen schönen Lieblings. Ich hatte versucht, zu beten. Es gelang mir nicht. Ich konnte nur dastehen und das friedliche Gesichtchen betrachten, das dort I chlf weichen Kissen gebettet ruhte und ohne eine Thräne ur den Augen auf das kleine Köpfchen mit dem goldig schimmernden Haar starren. Der Vater trat zu mir heran und ergriff meine Hand. Ich bewegte mich nicht. „Jessie, teures Kind", begann er mit sanfter Stimme. „Mein Leben hätte ich darum gegeben, wenn ich unser Baby yätte erhalten können. Das weiß der barmherzige Gott, jetzt aber, wo es dahin ist, würde ich es nicht zurückrusen wollen. Es ist gut aufgehoben. Wir wissen ja, wo es ist, jessie; bedenke, was ihm alles dadurch erspart bleibt, daß es diese Welt schon als Kind verlassen hat. ' Es ist frei von Sünde; Kummer, wie D;u ihn jetzt fühlst, kann es nimmermehr erreichen." Er küßte mich, und dieser Kuß und seine sanfte Teilnahme riefen einen Thränenstrom bei mir hervor, als ob mein Herz brechen wollte. Er führte mich hinweg. Seine Worte gereichten mir damals nicht zum Trost; sie berührten mich, die ich mich nach meinem verlorenen Liebling sehnte, mit Eiseskälte. Jetzt weiß ich, daß er die Wahrheit sprach, und wenn ich auch heute noch nach! zwanzig Jahren, nicht ohne nasse Augen an meinen Kleinen denken kann, so würde ich doch, wenn ich nur zu sprechen brauchte, um ihn aus seinem Grabe hervorzurufen, das Wort nicht sprechen, sondern würde Gott dafür danken, daß er ihn in jenen unschuldigen ersten Stunden seines Lebens zu sich genommen hat. Elftes Kapitel. Der Kirchhof von Elswick. Richard kam diesmal erst eine Woche später, als er gehofft hatte. Das erste, aus Furcht und Hoffnung gemischte Gefühl, das sich meiner bemächtigt hatte, als mein Baby starb, hatte inzwischen einer leidenschaftlichen Sehnsucht Platz gemacht. Ich wünschte, ihn bei mir zu haben, damit er meinen Schmerz teilen und mich trösten könne. Als an dem Tage, wo ich ihn erwartete, kein Brief kam, wurde ich besorgt, und als ein Tag nach dem andern verging, ohne daß der Postbote klingelte, wuchs meine Besorgnis immer mehr. Endlich am Freitag — genau sechs Tage später, als gerechnet war — kam ein Brief 'aus Sunderland, der ihn I für den nächsten Abend anmeldete. Mich ergriff wieder die alte Furcht, wenn ich dieses Gefühl, das sich nicht näher beschreiben läßt, so nennen kann. Richard konnte nicht wissen, daß unser Baby tot sei; ja, ich wußte nicht einmal, ob er den Brief, worin ich ihm seine Geburt mitgeteilt hatte, auch empfangen habe. Jetzt hoffte ich von Herzen, daß dies nicht der Fall sei und daß I er keine bestimmte Nachricht habe, daß zu Hause ein kleiner I Sohn daraus warte, ihn zu begrüßen. In diesem Fall I würde ihn die Todesnachricht doch nicht so bekümmern, als I es geschehen mußte, wenn er sich auf der ganzen Heim- I reise schon die ihn erwartende Freude ausgemalt hätte. „Jessie", sagte der Vater an jenem Samstag zu mir, I „willst Du Deinen Mann in diesen Trauerkleidern em- I -isangen?" , x I ... Vater", antwortete ich, „wenn er unfern Verlust I erfährt, würde er mich wohl nicht gerne in einem andern Kleide sehen." „Gut, mein Kind, wie Du meinst", entgegnete er mit derselben beruhigenden Sanftmut des Wesens und der Stimme, mit der er mich jetzt stets anredete. Gleich nach sieben Uhr ertönte die Hausklingel und in ber nächsten Minute lag ich in Richarbs Armen. Thränen stürzten mir über die Wangen/ und ich konnte vor Bewegung nicht sprechen. So fest ich mir auch vorgenommeu hatte, mich ! zu beherrschen, es war mir unmöglich. Als ich ihn sah, dachte ich an unser Baby, und da war es um meine Selbstbeherrschung geschehen. Wir standen int Flur; er blickte mich schweigend und erstaunt an und zeigte dadurch seine Unwissenheit über die Ursache meines Kummers. „Bring sie herein. Dick!" rief mein Vater. „Laß sie nur ein Weilchen weinen; ihr wird besser darnach werden." Mein Mann führte mich ins Wohnzimmer. Vor. Erstaunen und Spannung vergaß er sogar, dem Vater die Hand zu reichen. Er setzte sich auf das Sofa und zog mich dicht zu sich heran. „Was ist denn geschehen, mein Liebling?" fragte er. „Ist denn jemand gestorben?" Offenbar hatte er jetzt erst bemerkt, daß ich in tiefer Trauer war. „Hast Du denn keinen Brief von ihr in Pensacola erhalten?" fragte der Vater mit zitternder Stimme. „Einen", antwortete Richard. „Darin war aber keine Trauernachricht." „Hast Du denn nicht erfahren, Dick, daß Deine Frau Mutter geworden war?" „Nein", erwiderte mein Gatte schnell; dann zog er mich dichter zu sich heran, als ob er jetzt alles erraten habe. „Ich wußte, daß ein Baby erwartet wurde", sagte er. „Es ist gekommen und auch wieder gegangen", erklärte mein Vater feierlich. „Gott hat es zu sehr geliebt, um es selbst für Dich, mein Junge, hier zu lassen. Das ist Jessies Kummer. Aber nun da sie Dich hier hat, wird ihr Herz schon wieder gesund werden." Damit verließ er das Zimmer, damit mein Mann und ich allein blieben. (Fortsetzung folgt.) Der moderne gesellschaftliche Tanz im Lichte der Aesthetik. Bon Walther Wichel Hoven. (Nachdruck verboten.) Ter Tanz bildet in unserem Heutigen Gesellschaftsleben unbestreitbar die hervorragendste Rolle, bei keiner gesellschaftlichen Umgaugsform aber wird mehr gegen die rein natürlichen Grundprinzipien der Aesthetik verstoßen als bei diesem, und zwar in der Hauptsache von den Vertretern der I Herrenwelt. Hiermit soll jedoch keineswegs gesagt sein, daß das schöne Geschlecht in dieser Beziehung von jeder Schuld freizusprechen wäre; im Gegenteil, gerade ihm ist eilte nicht geringe Schuld an der vielfach zu weit gehenden Freiheit zuzuschreiben, die in der Herrenwelt Platz gegriffen hat. Ties dürfte zweifellos mit einer mehr und mehr fühlbar werdenden gewissen Schwäche int Charakter der Damen zusammenhängen, und zwar nicht zum wenigsten deshalb weil letztere heutzutage das Hauptgewicht auf das Hervor- tretenlassen rein äußerlicher Vorzüge legen. Würden die Damen sich befleißigen, mehr das geistige, innere Leben in die Erscheinung treten zu lassen, so würden auch die Herren den Dameu mit mehr Hochachtung wie bisher begegnen. Die Mißstände würden infolge der gegenseitigen Hochachtung und Wertschätzung, welche eine gehaltvolle Konversation für die Beteiligten mit sich bringt, von selbst verschwinden. _ Es hat sich nun aber durch das Hervorkehren rein äußerlicher Vorzüge bei den Damen, eine unverkennbare Unselbständigkeit ausgebildet, die ihnen nicht mehr gestattet, bei den in Betracht kommenden Umgangsformen des Tanzes nach eigenem Willen zu entscheiden und zu handeln. Für den aufmerksamen Beobachter wird es selbst bei dem in bi die man die T sind, Folge haltet fordei verlej jeder ersehe Name Form sich ni trägt! den K als le das w dem t ung e: Jl Überla Ruf c ist, Fc Charai gefühl, denn e lichkeit M lichen ( lung Werder von fe' gegenü U infam In Auswal und da sich nick Au Momev Licht; e manche zu zieh So Konfere daß du Walzer graziös nllgeme sich Heu die Bez zu itns hauptet, sie Tän Walzer Tie im samkeit beklagen für die auf die ein „At Die Re, Ter Hei rechte h festem ß und plaz Unterem aber nti wird al gar um Neuerun Mat berwerfl Keinesw! --- 6b — ™ -V- «d« I »ullut «Utiut Ist, um ,- höh« werd.« b« ,hm di- «Ulte. S!e Öim XXtenSSÄ S^en, I üchen Bedingungen der Sitte und des Anstandes beim man für einenZnSreSSJte^en' bte I Tanze geschätzt. Alle Tänze, seien es nun National- oder Wo bleib?di?l?ha?eickwthpsnipMiVi?^^^d^mu^ I Volkstänze, sind bei den weniger modernisierten Völker- s .= Totv- m a? T v Wesens, wo I rassen tn ästhetischer Beziehung sowohl als auch was die dr?Damen ^die a?einer^eMckke?te/2n ^eiheit, wenn I Schönheit der rhythmischen, einfachen, und d?ch so un- ?.T, warnen, die an einer ^estlichieit teilnehmen, gezwungen I endlich reizvollen Bewegungen anbetrifft um ein Bedeuten- M«. -«w2"uSa,CüS S? SE"„ ?--- tVl> st-Il-n Ls °di- L;7 dif"!na " b°I°nd°L ftxrcwn ? Weil das ablehnende Ver- I bei uns auf der Tanzordnunq regelmäßig zu finden ae- halten der betreffenden Dame dem sie zum Tanze auf-I wohnt ist. Um ein Bild mit wirklich krassen Gegensätzen fordernden Herrn gegenüber den gesellschaftlichen Anstand zu schaffen, braucht man nur . . Im «em.« dadurch bie G-l-g-nh-st geboten, --w-h«. crto«inenbra‘$»°»' w-nig schönen I melmcholischm Tö"k gchoL Le» Ä * un« fst erfreulich, daß man bereits begonnen hat, gegen I zum großen Teil die Musik neuerdings rur Kpfolaickaii z/zieben" ""^Eende und unfeine Gewohnheiten ins Feld I des Tanzes gemacht wird. Daher kommt el auch, daß man So erklärten bei einer kürzlich in London stattgehabten I Silber STun™b?ÄX und amerikanischer TanziiieisL' biese, Lsthet? welche ^doch ?ik Le?tzchwester der Z berJt^bte tanzenden Paare heute beim I Schönheit, Hand in Hand geht, verlangt, daß das' was Walzer und anderen Rundtanzen umschlungen halten, wenig I als Tanz bezeichnet und geübt wird fick' mit' dipfpn rn». grazws nnd oft geradezu unschicklich sei. Man protestierte I griffen unserer subjektiven Anschauung vereinbaren läßt allgemein gegen das wilde Hopsen und Rasen, dem man I Ein Walzer, eine ÄSife DbeToZb^^e bag finb s? ieUte4tt ben Vallsalen hmgiebt, und das nicht mehr I die man als ein für die Förderung der gesellschaftlichen die Bezeichnung „ranz verdient. Von der von Amerika I Harmonie geeignetes und schätzenswertes Mittel betrachten §u uns gekommenen ,.,Washington-Post" wird allseitig be- I und pflegen sollte. hauptet, daß sie besonderes Unheil angerichtet habe, indem I ' -----—■—- Walzer über alles ging, zil den tollsten Sprüngen"verlecketz I Gasheizung und Kohlenfeuerung. L,-7 mit A. ÄSSÄS beklagenden Tanzlehrer sind nun darin übereingekommen, I erhöhte Aufmerksamkeit zugewendet wird Vor^allem -ü Ps für die sttzige Wintersaison eine neue Methode in Bezug I das linÄ flSÄtiiS lflr! ein dAnsÄidrückm'?in^ dadurchb^fte I wendung findet, und dies heute unter dem Drucke der Die Wm ,, Brunft Nicht mehr möglich sein. I Kohlennot mehr, denn je. Wenn wir daher in nachstehendem Tpt AvL• |l4 bw>e Haltung benn rangie sind folgende: I einige Fingerzeige für Einrichtuno von Gasheizung geben r-L-44' Ä,1*1! e S*» IkNt W» s° wird bis für Diele L-s« 'derF7miLlL° Ae ja festem ßkiff”' Z« XJXSp Jt,rc Ringer mit I alle, mehr oder weniger unter der Kohlennot zu leiden J L r biegt die Pgrtneriu ihren linken Arm I haben, ein willkommenes Thema sein und Plaziert die Hand auf fernen ebenfalls gebeugten rechten I Vielfach ist noch die Ansicht vorherrschend hip aw- L'nicki Zaille im Wn b-Mhrt, heizöfik^eiSen KpV? si?Zchk?Llds'L , . z lpy1 um pannen 4-ie liitfc §qhd bßr ^)cimc I bie SSci^unQ ifcllc flrh rik fpupr unb niThprips wpfir totrb also nicht mehr wie früher auf die Schulter oder mag^ feimM altiWlfisSäi. w Neneruna Partners gelegt. Ob sich diese letztere 1 selbst einigen neueren Systemen mögen noch, trotz 'der Man9 hZ u'At totZ' x abgewartet werden. I hohen Stufe, auf der heute die Gastechnik steht, einige verwerflicki' efttosa glauben, daß der geschilderte I dieser Mängel anhaften, und tragen dann diese fortgesetzt veiwerfliche Kultus auf der ganzen Welt Gemeingut Ware. I dazu bei, diese Heizart in ein schlechtes Lickt In fPL„ d-uu f, Wit« ein Soll beute „och" in den I Es ist Ls Luslichf tenu »itVaS AUÄfin« 56 — LitLerarisches Dahlemerstr. 75. Rebattisn: E. Burkhardt, — Druck und Setlag der BrShl'schm Uui»erfit«tS-B»ch- und Eteindruckerei (Pietsch Erden) in Oie-«. Klnden-Zeilung. Herausgegeben von Felix von ©tenglin, Groß-Lichterselde. Inhalt von Nr. 17. Was in der Welt vorgeht: Unsere türkischen Freunde; Neues vom Vesuv; Was ein Deutscher vor den Buren erzählt; Fahrt aus einem brennenden Schiff; Kleine Notizen. Aus dem Reiche der Natur: Der Planet Mars; Känguruhs i« Europa. „Das geheimnisvolle Haus." (Forts.) „Jndianerlebl« im Thüringer Wald" (Schluß). Anzeigen. — Zu beziehen durch all Postanstalten, Buchhandlungen und die Geschäftsstelle in Groß-Lichterfeld; Gemeinnütziges. Der Schleier im Winter. Die Damen werden daran erinnert, bei Frostwetter keinen Schleier zu tragen. Der warme Hanch, der dem-Munde entströmt, wird durch den Schleier gewissermaßen gefesselt, der eisige Wind kry- stallisiert chn, und die Nase hat den Schaden davon; man kann sich nämlich auf diese Weise die Nase erfrieren, ohne daß man es merkt. Zum Schutz gegen Staub und rauhe Luft mag der Schleier dienen, nicht aber bei Frostwetter. Gesunde Lage im Schlaf. Tr. Menli-Hilty (Kanton St. Gallen) fand, daß wenn der Kopf tiefer beim Schlafen liegt als die Füße, der Hals bis zu 4—5 Zentimeter an Umfang zunimmt. In chiefer Lage erwachte er stets früher Preisrätsel.*) Geheimschrift. Nachdruck verboten. Knrknutnchkndgbn Wsdsjnstsdrthmbt Vldnglhrtdslbn Dchmrnstnwssdrtd Diese Buchstabenrcihcn sind in Gruppen zu zerlegen, die sich dmf Einfügung passender Vokale zu sinngemäßen Wörtern bilden lassen. *) Lösungen sind mit Aufschrift: ,,Preisrätsel-Lösung' versehen innerhalb acht Tagen an die Redaktion der „Gteßelllk Familiendlätter" einzusenden. Auflösung des Tauschrätsels in voriger Nummer: Sogs, Wlnd, Ostern, Eder, Wanne, Zadn, Name. — Eisbahn?.: Saryeizösen, die so vollkommen und so vorzüglich, kon-I als gewöhnlich und fühlte sich sehr erquickt und war tagsüber struiert und ausgestattet sind, daß jeder, der einmal Ge- I viel arbeitsfähiger. Nachdem er vier Jahrb so geschlafen, legenheit hatte, ihre angenehme, behagliche Wärme, die I empfiehlt er seine Methode gegenüber der bisher allgemein große Reinlichkeit im Gegensatz zur Kohlenfeuerung, die I üblichen, durch nichts begründeten, aufs wärmste. Auf diese sofortige Heizbereitschaft bei vollständiger Geruchlosigkeit, I Weise bekomme das Gehirn reichen arteriellen Zufluß, und sowie die Sparsamkeit ihres Betriebes kennen zu lernen, I reichlicher Nahrung bedarf dieses Organ ganz besonders in sich sofort mit ihnen befreunden wird. Der Schreiber dieser I einer Zeit, in welcher es, wie jetzt, übermäßig m Anspruch Zeilen hat selbst einen solchen Ofen aus der bekannten und I genommen wird. Die Furcht, daß durch ein solches Tief- renommierteu Fabrik I. G. Houben Sohu Carl in Aachen I lagern des Kopfes, das natürlich nur in größeren Zwischen- in Betrieb; kann daher aus Erfahrung sprechen. Die I räumen fortschreiteu darf, Hirnkongestivneu bedingt werden Gasöfen dieser Fabrik sind patentiert, dürfen deshalb von I könnten, ist nach dem Verfasser unbegründet. Em Teil niemand nachgemacht werden. Ich hatte Gelegenheit, auch I des zuströmenden Blutes wird von der Schilddrüse, deren andere Systeme kennen zu lernen, die aber bei weitem nicht I Gefäße sich stark erweitern, zuruckgehalten; die so vergrößerte die Vorzüge der Houbens Oefen in sich vereinigten, daher I Schilddrüse drückt ihrerseits wieder auf Die ganz rn ihrer beschränke ich mich darauf, einige Eigenschaften, die die An- I Nähe zum Gehirn aufsteigenden großen Kopfadern (Laro» schasfung eines Original Houbens Gas-Ofens besonders I tiden), so daß das Blut nur lang)am nach den Hirngefaßen empfehlenswert erscheinen lassen, hier hervorzuheben. I fließen kann. , ~ , „„„ „„„ Ter Heizeffekt eines Houbens Gasofens ist durchschnitt- I 28 er staub f^erqT epp ich e m 1 enter Wohnung ver- lich 90 Prozent, also viel, viel mehr wie bei Kohlenfeuerung, j wenden will, der schaffe sich Lmoleum-Teppiche att ~tc- bei der ein großer Teil der Wärme als Ruß und Rauch I selben nehmen keinen Staub aus, tote alle anderen Teppich- zum Schornstein hinaus entweicht. Dieses günstige Resultat I arten können täglich aiifgewaschen werden, wodurch eben ber der Ausnutzung der Wärme bringt es in Verbindung mit I auffällige auflagernde Staub ähnlich wie vom Zimmerbiden der leichten Regulierbarkeit mit sich, daß der Betrieb eines I entfernt wird. Sie sind auch von nngemem langer Dauer, Gasofens bei den gegenwärtigen Kohlenpreisen nicht I em Beleg tauu oft über 10 bis Jahre benutzt werden, teurer ist, als Kohlenheiznng. Ter hohe Prozentsatz der I Benn Einkäufe achte man darauf, echtes und gutes Linoleum Wärmeausnutzung und Heizkraft wurde auch von amtlicher I zu erhalten. Seite bei einem Vergleich von Houbens Gasöfen mit anderen I MMMeNpflege. Reflektoröfen festgestellt; erstere ergaben hierbei die beste I Dankbare Wiuterblüher am Zimmer- Leitung resp. die höchste Wärmeausnutzung. Wahrend, tote I t e n ,-t e r. Eine Arche Noah hat der strenge Winter aus dem schon oben berührt, manche Systeme auch heute noch nicht I Wohnzimmer des Blumenfreundes gemacht. Alles ist vor ganz geruchlos sind, indem die Verbrennungsgase zum 1 ^em verderblichen Froste hineingestellt, bunt stehen Ka- Teil nach abwärts in das Zimmer gedrückt werden, ist I rnelien, Azaleen, Gummibaum, Primel, Caleeolarie und dies bei Houbens Oefen ausgeschlossen, hier können infolge ^fljmen durcheinander, jedes muß vorlieb nehmen mit dem der eigenartigen Konstruktion keine Verbrennungsgase nach I vorhandenen Lichte und der vorhandenen Wärme. In abwärts und dadurch in den Raum übertreten, die Luft I chefem Gemisch von Pflanzen berührt es eigentümlich, wenn wird also nicht verunreinigt; sie brennen völlig geruchlos. I etuige trotz der ungünstigen Verhältnisse die prangenden Einen weiteren Vorteil gewährt der dabei angewandte I Blumen aus den Blättern hervortreiben, nicht als ob es Muschelreflektor. Dieser bietet nach dem Gut- I Winter, sondern als ob es Frühling wäre: Riemenblatt, achten hervorragender technischer Autoritäten nicht nur eine I Epiphyllum, Anthurium gehören zu den Pflanzen, die so wirksame Zerstreuung der Wärmestrahlen, sondern gewährt I ^en Winter zum Frühling machen. Es giebt noch eine ganze auch dem Auge eine wechselvollere und angenehmere Er- I U^ahl mit ähnlichen Eigenschaften, doch würde es zu weit scheinung, die bei Verwendung von Gasöfen zur Ausschmück- I führen, sie alle hier zu nennen. In Nr. 43 des „Erfurter ung von Räumen wesentlich mit in Betracht kommt. Die I Führers im Gartenbau" ist ein reizender Artikel über zu den Oefen verwandten Materialien sind durchaus wider- I Blütenpflanzen am Wohnzimmerfenster enthalten. Der Ar- standsfähig, und die Oefen von unbegrenzter Dauer. Die I ^xel giebt gleichzeitig genaue Angabe über die Pflege der- äußere Ausstattung ist stilgemäß und künstlerisch) teils in I selben. Interessiert sich jemand dafür, mag er sich diese geschmackvoller Majolika-, Nickel- oder Emailleausführung, I .glimmer vom Geschäftsamt des Erfurter Führers kommen teils einfach bronziert oder mit Messingeinlagen ic. Da I (assen. Unseren Abonnenten steht diese Nummer gratis zur die Wärme vorzugsweise in die unteren Raumschichten I Verfügung. gestrahlt wird, so werden neben dadurch bewirkter sehr bedeutender Gasersparnis Füße und Unterkörper der anwesenden Personen angenehm erwärmt und eine behagliche dem Körper zuträgliche Temperatur erzeugt. Mit den Oefen kann ein selbstthätiger Wärmeregler verbunden werden, wodurch die Zimmertemperatur ohne äußeres Zuthun bis auf den Bruchteil eines Wärmegrades geregelt werden kann. Durch) ihre sofortige Gebrauchsbereitschaft und Außerbetriebsetzung eignen sich die Gasöfen vorzüglich auch für nur zeitweise gebrauchte Räume, wie Schlafzimmer, Hotelzimmer Säle und Kirchen, für letztere insbesondere auch deshalb, weil keinerlei Beschädigung oder Verunreinigung M Kirchenäußeren durch Rauch oder Ruß stattfindet. ___________ Dr. H.