ffl W M-M Hilf”! ^L’JrffTT^^WSKfe®« 8MM N WP ^._ Moore und Green — alle waren sie da, außer Heron. Ich blickte sie immer wieder an, und war zu überrascht um sprechen zu können. Das Staunen der Leute war jedoch noch! größer. Einige prallten zurück, als sie mich sahen, und blieben wie Bildsäulen stehen, zum größten Teil mit dem Ausdruck des Schreckens im Gesicht. Allmählich erwachten sie aus der Betäubung; dann drehte sich einer nach, dem andern um, als wollte er sehen, wo die Besatzung der Brigg eigentlich sei. Schließlich richteten sie den Blick wieder auf mich, doch! ohne den geringsten Laut voy sich zu geben. Die erschrockenen Gesichter mit den wilden Zügen sahen bei einigen geradezu unheimlich aus. Das eingetrocknete, verbrannte Aussehen ihrer Haut zeugte für die Leiden, die ihnen die brennenden Sonnenstrahlen während zweier langen Tage bereitet hatten. Endlich ergriff Herr Short das Wort, und sagte, indem er mich mit einem so fragenden Ausdruck betrachtete, daß sein häßliches Gesicht dadurch ganz verzerrt wurde: „Sie sind doch Frau Fowler, die Gattin des Kapitäns von der „Aurora"?" Es war mir unmöglich, meiner Abneigung gegen diesen Mann nicht Ausdruck zu geben, und ich sagte: „Ja, und Sie, und Ihre Kameraden sind die Mannschaft der „Aurora", die uns an Bord eines brennenden Schiffes zurückließ, wo wir elend hätten zu Grunde gehen können!" „Einige von uns waren dagegen", rief Snow, in dessen Gesicht ich Zeichen von Schäm und Reue zu bemerken glaubte; „Mick Craig und Timotheus Gray können es bezeugen, daß nicht alle Mann damit einverstanden waren." „Sind Sie allein hier, Madame?" fragte der Zimmermann, indem er sich an Deck umblickte, und dann wieder mich anschaute. „Nein", versetzte ich, „Mein Mann ist in der Kajüte, aber er hat sich das Bein gebrochen, und kann sich nicht von der Stelle rühren. Sie können mit mir kommen, wenn Sie ihn zu sprechen wünschen." Damit trat ich! in die Thür der Kajüte. Richard hatte sich auf den Ellenbogen gestützt, und blickte mir äußerst gespannt entgegen. „Was für Leute sind es wohl, die eben an Bord gekommen sind?" rief er hastig. „Doch! nicht die Mannschaft der „Aurora"?" „Ja", entgegnete ich- „die ist es, so gewiß die Sonne am Himmel steht." „Heron —" „Nein", unterbrach ich ihn. „Heron ist nicht darunter." Ich hörte das Geräusch von Schritten, wandte mich um, und sah, daß die Leute eintraten. Short war der erste, und blieb dicht bei der Thür stehen, Quill und Orange blieben in seiner Nähe, die anderen traten dicht an Richard heran. Snow nahm zuerst seine Mütze ab, .und die übrigen folgten nach und nach seinem Beispiel. Als mein Mann sie erblickte, fiel er auf fein Kissen zurück. Die in ihm angeregten Erinnerungen ließen ihn vor Kummer und Aerger nicht zu Worte kommen. Es war empörend, wenn man sich die herzlose Roheit dieser Leute ins Gedächtnis rief, die uns kaltblütig dem Untergang geweiht hatten, und daß dieselbe Brrgg, die uns Erlösung gebracht hatte, auch diesen niederträchtigen Wichten zum Zufluchtsort dienen sollte. Wenn ich aber bedachte, daß es nun mit Hilfe dieser Leute möglich sein würde, die Brigg zu retten und uns nach, der alten Heimat zu bringen, wurden die Abneigung und das Grauen vor der alten Mannschaft merklich schwächer in mir. Es mußte Gottes Hand sein, die uns geführt hatte, und wenn ich bedachte, was ohne diese Leute aus uns geworden wäre, so wurde mir klar, daß wir sie schon aus Dank gegen Gott so empfangen mußten, als seien sie uns vom Himmel zu Hilfe gesandt. Richard ermannte sich, bat mich, ihn aufzurichten und durch ein Kissen den Rücken zu unterstützen, und sagte dann indem er Short fest anblickte: „Ohne Zweifel haben Sie geglaubt, wir wären tot. Uns auf einem brennenden Schiff zurückzulassen, war ein würdiger Abschluß Ihrer ganzen Handlungsweise von dem Tage an, wo Sie durch Ihr Anbordkommen einen Fluch auf die Bark herabbeschworen hatten. Sie finden mich nun mit gebrochenem Bein an nicht verhehlen. „Nun, die Sache war so", sagte Short und ergriff zum erstenrnale, gewissermaßen gezwungen, das Wort._ ,,C§ war gestern nachmittag. Wir bekamen ein Segel in Sicht, und Herr Heron stellte R. achtern auf die Ducht, um besser sehen zu können. Es stand etwas Dunung und war nicht genug Wind, um das Boot stetig zu halten, wenn auch soviel, daß es durch das Wasser ging. Wir alle sahen nach d m Segel hin. Aus einmal hörten wir em Plätschern und sahen, daß Herr Heron über Bord war. Wie es geschah, kann ich ebensowenig sagen, wie irgend ein anderer, da wir alle nach der entgegengesetzten Richtung gesehen hatten, ^eden- salls über Bord war er. Er kam noch einmal m die Hohe, wäbrend wir das Boot herumbrachten, und Quill warf ihm einen Riemen zu; er konnte aber nicht schwimmen und sank, nur einen Faden von dem Riemen entfernt. Dann sahen wir ihn nicht wieder." Richard holte tief Atem, als ob die Nachricht von Herons 1 Tode ihn nicht nur erschüttert, sondern auch erleichtert halte und sagte: „9hin, Leute, Ihr seht, wie es hier steht. Wenn Fbr willens seid, die Brigg nach Hause zu bringen, da ist sie — sie ist nicht so groß, daß Ihr sie nicht völlig genügend bemannen könntet. Wasser unchProviant ist, glaube ich, genug für uns alle an Bord, bis wir eunit I englischen Hasen erreichen. Den Proviantraum habe ich I freilich noch nicht untersucht, daran verhinderte mich mem I Beinbruch. Ich muß mich nun darauf beschranken, täglich I aeaeti Mittag die Höhe zu nehmen, wenn mich em paar von Euch an Deck tragen. Da unsere Begegnung doch zu I nichts gutem führen kann, wenn wir nicht alle mit freund I fick er Gesinnung für einander arbeiten, will ich die ^er- aanaenheit ans sich beruhen lassen. Selbstverständlich I werde ich bei der Ankunft zu Hause einen Bericht über I den Verlust der „Aurora" absassen, worin ich dw ganze I Geschichte erzählen werde, und wenn daraufhin etwa noch I irgend welche Schritte gethan werden sollten, besonders m I Bezug auf Sie, Herr Short, so gehen diese eben nicht von „Nun, Snow", entgegnete Richard mit, sehr saustet Stimme, „es freut mich. Sie so reden zu Horen und nicht minder, daß Sie nicht der einzige Mann lind, der dagegen war, uns zu verlassen. Ich glaube ^hnen jedes Wort, was Sie gesagt haben." ' Dann fragte Richard: „Wo ist Heron. „lieber Bord und ertrunken", antworteten zwei oder blCl ist das zugegangen?" fragte Richard ruhig, konnte aber doch den Eindruck, den diese 9iachricht auf ihn machte, zurü^l-s^ es gethan!" sagte Richard. Sierr Sliort", rief Snow, indem er na) nach Dem i Zimmermann umwand e, „Sie wissen, daß ich es war, der mmst dm Railch bemerkte und es Ihnen melde e. Sie meinten, daß die Ladung in Brand geraten sein musie. M I iaate- Rusen Sie den Kapitän". Sie erklärten.„^ch werde I nackleben ob auch Rauch in der Kajüte ist. sie gingen I hinunter und kamen nach sünf Minutenmit, Herrn Heron ot» Mgrin waren bereits an Deck, Herr napimn , !L,L sinken. Einer von uns rief: „Wo ist der Kapitän uuv ieine 8rau. unterbrach ihn Craig. W-ZÄKM sZ SÄ? ä FäK c yp rrXXoa, hinr fdttt ÖCXT föetOtt Clll§ bet SSFrÄfe s« der Raum ig p m , p Bon Bord mit Euch, kommen, kann, ohne er glaubten ibm und'stürzten mehrer Angst ins Boot. Ich dachte, wir würden doch dicht dabei bleiben, um zu sehen, ob Sie und die Dame nicht doch noch gerettet^werden konntew Statt dessen bißte der Zimmermann sofort das Segel, Herr Heron nahm alsbald die Pinne und wir verließen^un da Schiff. Sage ich dem Kapitän nicht die reme Wayryen, Herr Le s I Ski;» cvfir fehl bin ich ganz in Eure Hand gegeben. — I -L- r es Richard, indem er den ,-r,chnitt-n°u T-,l des Beinkleides beiseite schab und -°>I.d-"erbnnbene B- » deutete- ,Jch bin wehrlos, und meme Frau kann nicht-, ausricktm Was soll also geschehen?" r t . Gr kreuzte die Arme über der Brust und sah die aus ihn gerichteten Gesichter der Mannschaft langsam der Reche "^Nach einer Pause erklärte Snow: „Wenn niemand sonst I antworttn will, werde ich es thun. Wus mich-anbetrifft iwd ick svrecke für Craig, Lutter und Grey wie für nncy. selbst — muß ich sagen, daß wir nicht gekommen sind, um "ibnen oder Fhrer Frau Gemahliu etwas zuleide zu thun, foLn Rnm ? Helse». ^i-uns «lmibcn, hl« an Bord den Schiffsdienst zu thun. So wahr ich stwr fiei-e, Kapitän Fowler, ich habe mich-ost b^egeii verflucht, d ß ich einverstanden gewesen bm, «/e und die Dame an-vo nirückiulasfen. Herr Heron war schuld und außer ihm viel leicht noch der Teufel; aber die Leute sind meine „Zeugen, wenn es nach mir allein gegangen^ware so waren wir wieder umgekehrt, ehe wir noch hundert Faden von Bark vb^waren^ ^ahr, Kapitän Fowler", bekräftigte Craig. „Es waren noch mehrere außer Snow, die ev bereut haben. Wie wir auch über die Bemannung der Barl aedachi haben mögen, das hatten wir doch me beabfichtigt. Sie und Ihre Gemahlin an Bord eines brennenden Schiffes »»ÄÄ*. «WM*. lubr'Snow fort E? sprach- schnell und mit großer Erregung: Ä sagte- Kameraden, ehe wir sie so verderben lassen, will ich es noch mal versuchpn und in dw KaMe gehen, is? so dick, daß sie längst erstickt sem müssen. Gray^ und Craig stimmten mir bei, die andern sagten nichts. , J kan/versichern, immer wieder habe ich michverfluch^ ß ick mit zu den Leuten gehöre, die Sie und xslire ^rau mahlin Einern so schrecklichen Tode in einem brennenden Schiffe Preisgaben." mir aus. ^rent Berichte nichts enthalten sein, was ich zu fürchten hätte", antwortete Short mit feiner rauhen Stimme, doch ohne sein altes, unverschämtes Wesen, „och WWMW R W ÄTJb'VU Ser,«", rief Snow WS. und alle stimmten eifrig bet. , „Sehr wohl", meinte Richard. ,,^hr braucht einen Kapitän. Das kann ich nicht sein, da ich, euch ma> beaussichtigen, sondern nur die Navigation übernehm^ kann! Wem unter euch wünscht ihr das Kommando Brigg zu übertragen?" . ..... Snow, der als Sprecher, und offenbar im L^ Verständnis mit den anderen redete, versetzte: Jatt hätten es am liebsten, wenn Sie den Posten behtett Wenn Sie auch stets unten bleiben, wollen wir doch ketnei anderen als Schiffer anerkennen." - Gut", erklärte Richard; „aber ihr braucht em p Steuerleute, um die Wachen anzuführen." Snow blickte Short, und dann Richard an, und sag«. „Wahrscheinlich würde doch Herr Short erster Sie «[tauben", sagte Richard chlort, was mich «*£ überraschte. Ich hatte geglaubt, er wurde sich dageg erklären. „Nun wählt alsv einen zweiten Steuerman damit wir keine Zeit weiter verlieren. äll I Die Leute sahen sich gegenseitig an, und schienet i - 141 ab eit. Honig als Heilmittel. (Nachdruck verboten.) In der von Emile Gautier herausgegebenen Science frau^aise macht uns G. Franck interessante ‘Mitteilungen über die Verwertung des Honigs als Heilmittel. Dieselben ent- stammen int wesentlich eit einem älteren französischen Werk- chen, dessen Autor unbekannt ist. Ter Verfasser des kleinen Buches beginnt damit, dem Leser die verschiedenen Qualitäten des Honigs anzuführen. „So wenig die Quantität des Honigs voit der Biene abhängt, weil diese den Honig Nicht selbst bereitet, sondern sich, damit begnügt, ihn zu sammeln, ebenso wenig ist die Qualität des Honigs von der Biene abhängig «1 Esparsette-Honig den Ruf größter Feinheit, obgleich der Wiesenhonig manchmal noch besser ist, weil er aus einer größeren Anzahl von Blumenarten stammt und daher ein feineres Aroma aufweist. Was den Akazienhonig betrifft, so scheint derselbe wegen seiner Milde und Klarheit der eigentliche Tafelhoiirg zu sein: es ist der Honig der Damen. Der Lindenhonig dagegen muß mit anderen Arten vermischt werden, weil sein Aroma zu ausgesprochen, zu intensiv ist. Klee, ganz gleich welcher Art, ob roter, weißer oder Bastard-Klee, giebt einen Honig von schönem Aussehen und ausgezeichneter Qualität. . Buchweizen und Heidekraut erzeugen einen ounkeln Honig, der besonders zur Fabrikation von Honigkuchen verwendet wird. Dann giebt es aber auch einen Fichtenhonig, der sehr balsamisch ist, und zu dem unser Autor das meiste Zutrauen als Heilmittel für Brustkrankheiten feinem Entschluß kommen zu können, bis Richard sagte: „Ich- wähle James Snow. Seid ihr damit einverstanden?" Alle erklärten darauf: Ja, Snow wäre ihnen recht. In Kürze teilte Richard ihnen nun mit, daß wir, als wir an Bord der Brigg gekommen seien, nur einen lebenden Mann, und im Deckhause die Leichen von drei am afrikanischen Fieber verstorbenen Leuten gefunden hätten, daß das Deckhaus ausgeräuchert, und sämtliches Kojenzeug der Mannschaft über Bord geworfen worden sei. Sie'müßten daher zuerst die Thüren des Deckhauses, behufs einer gründlichen Stiftung öffnen, und dann versuchen, sich mit Hilfe einiger alten Segel ihre Lagerstätten zurecht machen. „Was das Frühstück anbetrifft", fuhr er fort, „so haben Sie nichts weiter zu thun, Koch, als das Kombüsenfeuer anzuzünden; der junge Spenee, der wohl noch am Ruder steht, wird Ihnen fagen, wo der Proviant ist." Kaum war ich mit meinem Manne allein, als ich an seiner Seite niederkniete, und meinen Arm nm seinen Hals schlang. „Ach, Richard, Gott fei Dank, daß er uns diese Lenke gesandt hat", rief ich aus, und fing an zu zu schluchzen. „Ja, allerdings, Gott sei Dank!" sagte er. „Mit den Leuten werden wir fernerhin keine Schwierigkeiten mehr haben, das ist sicher. Wir werden das alte Neweastle Wiedersehen, Jeß. Uiid was werde ich alles Deinem Vater von Dir zu erzählen haben? Wie werde ich jemals im stände sein, ihm Deinen Mut und Deine Geschicklichkeit als Seemann so zu schildern, daß er einen Begriff davon bekommt? Jeß, Du bist die wahre Seekönigin, und das bleibt von jetzt an bei mir Dein Name." _ . - Jüntunbänans^Bfleä »«inlel. I ‘ "z,std«r Schweiz gicBt es -msch-mmd eine Slnfttit, N diesem IsenSM tat John' Orange in die »ajilte, » SärtM» übernehmen, oder ob er nach vorn gehen, und Matrosen- I er bringe der Brust Linderung. **ÄÄ >°mand hier achtem", anttartei, Richard. . «»» « „besonders jetzt, wo ich mich allein gar nicht behelfen kann. I ftdj Es die Hauptsachen Dafür er Aber wie steht es mit Ihren Launen? Glauben Sie wohl, I aber um fo lang« bet daß Sie lernen können, ein freundliches Gesicht zu machen, I ., stelle des Zuckers vertrat ist ja bekannt, wenn ich Sie Ihre frühere Stellung wieder einnehmen lch^ I Bei den Alten war 'ber Honig die himmlische Nahrung; „Es ist mir ganz neu, daß ich ~aunen haben ioll , e I sipttfe »u allen Zeremonien Die Aeavvter aebrauehten wid-ri- Orange. L- wita fiir ichn *«*•»•** chnln chelstn SÄ S ffÄ* e«.' Jetl\rJanr>e n ternebmen wollte ' die I ist der Honig für die Hebräer ebenso unerläßlich wie Milch druck zu legen, als ob man * ,J x. ' b | und Mehl, und er bildete auch ein ausgezeichnetes Medi- Fruchte des Z^onenbaumes dadurch sich r>u machen daß I tament Gicht, Husten und Wunden aller Art. ^ergesten^sem^soll, Kapitän,^ werde ich mein Beste? thun. I W den Araber hat der Honig eine ungeheure Wichtig- Mein-' Pflichten als Steward kenne ich, und bin besser I fett, tote schon die tut Koran erzählte Geschichte von entern " alte, ”m "erÄ fta an'»Ä Schmerz",, MMWMsME s »isrÄ’ti Äm Darauf kommt es nicht an, Herr", antwortete der I kam er wieder zu Muhammed, und erzählte ihm, das Bursche, offenbar sehr froh darüber, wieder in seinem alten I verordnete Heilmittel habe das Zechen nur verschlimmert. Berufe beschäftigt zu ein. „Soll ich das Frühstück gleich I Der Prophet fedoch antwortete: „Gehe wieder heim und greb klar mmb-en?" ° 3 I D-emem Bruder Honig, und nochmals Honig, und immer Richard bejahte, und Orange begab sich in die kleine I wieder Honig; denn Gott sagt die Wahrheit und der Pantry, wo wir ihn gleich- darauf zwischen den Schüsseln I Körper Deines Bruders hat gelogem Und der Kianke und Tellern herumhantieren hörten. I bei fortgesetztem Genuß des Heilmittels bald till- Mein Mann bat mich- an Deck zu gehen, um zu sehen, I ständig. , ,, . - . 11W was die Leute thäten, und Herrn Short rnitzuteilen day Die alten Griechen gebrauchten den Honig, um ihr er ihn zu sprechen wünsche. Der Zimmermann stand am I -eben Verlängern, Pythagoras nährte fms von Honig, Großdeck, und starrte umher wie ein Mann, der ein neues I um den Geist und den Körper gesund zu erhalten; andere Schiff gekauft hat, und nun sehen will, ob er auch nicht I Beispiele bilden Demokrit, der nn Alter von 109 Jahren, damit betrogen ist. Jch> richtete Richards Bestellung aus, I und Anakreon, der im Alter von 11o Hnhren starb. Selbe woraus er an die Mütze griff — eine Höflichkeit, die er I sollen^ den Honig außerordentlich geschätzt, und fleißig mir an Bord der „Aurora" niemals erzeigt hatte — und I genossen sofort in die Kajüte ging. I Zur Unterstützung feiner dngaben fuhrt der Autor Spenee stand noch immer am Ruder, und ich sagte I das Urteil des Dr. Dubiiii an: „aas Aroma und die- ihm einige anerkennende Worte, worüber der arme Junge I Säuren, die in dem Honig enthalten find, und die ihm ganz gerührt und verlegen wurde. Dann beobachtete ich, I seinen bekannten Geschmack verleihen, reizen die Speichel- wie die Leute das große Boot der „Aurora" aufhißten, I drüsen, wodurch dieselben mehr Speichel absondern; die und hatte eben eine Unterhaltung mit Dan Cock, dem I Verdauung wird dadurch unterstützt. Aber sie üben auch Mulatten, angeknüpft, als der Steward mich unterbrach, I noch im Magen ihre antiseptische Wirkung, und verhindern und mir meldete, daß das Frühstück angerichtet sei. I schädliche Gährnng. Die Hauptwirkung übt der Honig auf (Fortsetzung folgt.) I die Leber aus Zucker muß sich erst in Dextrin und. 148 Lerulose auflösen, was beim Honig nicht nötig ist, da er selbst Dextrin und Lerulose enthält/ Substanzen, die sofort in die Leber und von da in das Blut übertreten. Dadurch wird der Honig ein der Gesundheit außerordentlich förderliches Nahrungsmittel. Vom therapeutischen Gesichtspunkte aus wird der Honig besonders bei Mundkrankheiten angewendet: es ist bekannt, daß derartige Krankheitserscheinungen (Schwämme) beim Gebrauch von Honig in Verbindung mit Alaun oder Borax, ziemlich schnell verschwinden. Wenn kleine Kinder Zähne bekommen, so reibt man ihnen das Zahnfleisch mit einem Absud aus Eibischwurzel oder Safran mit Honig ein. Auch zum Gurgeln werden Honigmischungen gebraucht, und zur Behandlung einfacher Halsschmerzen dient der Rosenhonig, oder das Gurgeln mit Honig und Citrone. Als Heilmittel sind außerdem bekannt der Oxymel scillitique (Essig und Honig), und der Gesundheitswein (Kerbel, Flockenblume, Weißwein und Honig). Auch die Anwendung von verdünntem Honig bei Verbrennungen, Frostbeulen (in diesen Fällen in Verbindung mit Terpentinöl), Entzündungen, sowie bei der tierärztlichen Praxis ist ziemlich allgemein bekannt. Das ist so ziemlich der ganze Gebrauch- den man von dem Honig in der Medizin machst Unser Autor geht^aber weiter, er führt Beispiele wunderbarer Heilungen von Grippe, Bronchitis, Asthma, Lungen- Tuberkulose sogar, Diphtheritis, Bleichsucht usw. an. Franck dagegen meint, man gehe zu weit, wenn man dem Honig allzuviel Heilkraft zuschreibe, und man könnte aus solchen Ueberschwenglichkeiten leicht zu dem Schluß gelangen, daß eine Arznei, die für so vielerlei Krankheiten mit Erfolg angewandt werde, kein einziges Uebel wirklich vollständig zu heilen vermag. Aber das Vertrauen unseres Autors ist unbegrenzt. Er sagt zum Beispiel: „Die Bienenzüchter leben gewöhnliche sehr lange; das erkläre sich aber nicht nur aus dem Genuß des Honigs, sondern auch aus der Aufnahme des Bienengiftes, sei es durch Einatmung oder durch Stiche. Und was ist dabei eigentliche Außergewöhnliches ? Gebraucht die medizinische Wissenschaft nicht ebenfalls eine Menge von Giften zur Heilung von Krankheiten? Empfiehlt der Arzt nicht rheumatischen Personen Einspritzungen von Morphium, welche die Biene dadurch ersetzt, daß sie uns selbst mit ihrem Stachel impft? Die Bienenzucht scheint danach wirklich ein Mittel, das Leben zu verlängern! Gemeinnütziges. Ein deutscher Landsmann, Herr Richter, der seit langen Jahren am Michigansee im Staate Wisconsin Obstbau treibt, giebt in der letzten Nummer des „Praktischen Ratgebers int Obst- und Gartenbau eine außerordentlich lehrreiche Uebersicht über den Stand des Obstbaues in den einzelnen Staaten der Union, wobei eine kleine Karte als Führer dient. Das, was dem unbefangenen Leser, der aus allem gern lernt, am meisten bei den Schilderungen auffällt, ist der große, einheitliche Zug, der durch den ganzen amerikanischen Obstbau geht: Bei völliger Freiheit des einzelnen, zu thun und zu lassen, was er will, ist der Amerikaner wirtschaftlich so gezogen, daß er sich freiwillig einem Ganzen unterordnet, sich wie selbstverständlich als kleiner Teil einem wirtschaftlichen Großen anschließt. So entstehen ungeheuere Bezirke, in denen immer dieselben Apfelsorten angebaut werden, und daraus erwächst der Segen des Absatzes im großen. Wenn auch zugegeben werden soll, daß wir in Deutschland in dieser Beziehung Fortschritte gemacht haben, so stecken wir doch immer noch in den Anfängen. Es fehlt besonders an den erforderlichen Instanzen, die die wirtschaftliche Direktion für einen Bezirk ausgeben, wie das in den Vereinigten Staaten seitens der mit reichen Mitteln arbeitenden Versuchsstationen geschieht. — Auch in anderer Beziehung ist der Aufsatz des Herrn Richter lehrreich, und nicht nur für den Obstbauer, sondern auch für den deutschen Landwirt: in klaren Worten beweist er die neue entstehende wirtschaftliche Gefahr, die uns droht, wenn der Nicaragua- Kanal eröffnet wird: die Fahrt nach Hamburg von der Westküste Amerikas wird um 9500 Kilometer kürzer — auch l freuen sich die amerikanischen Kaufleute schon auf den Moment, wo es ihnen möglich sein wird, durch den geplanten Kanal, der die großen Seen mit dem Atlantischen Ozean verbinden wird, nicht nur Obst, sondern auch Brotgetreide aus den reichen Distrikten der Staaten Washington, Oregon und Kalifornien ohne Umladen nach Hamburg zu verschiffen. Wir können das Studium des vortrefflichen Aufsatzes des Herrn Richter allen Landwirten und Obstfreunden warm empfehlen: das Geschäftsamt des „Praktischen Ratgebers" in Frankfurt a. O. sendet die betreffende Nummer auf Wunsch kostenlos zu. vermischter. Die .größte Speisekammer der Welt befindet sich, am La Plata-Strom, dicht neben der größten Küche der Welt; diese, deren gigantische Kochtöpfe täglich das Fleisch von tausenden von Rindern zur Bouillon-Bereitung aufnehmen können, ist bekanntlich das Etablissement der Liebigs Fleisch--Extrakt-Kompagnie zu Fray-Bentos in Uruguay. Besagte Speisekammer liegt unter freiem Himmel, und das ist auch nicht anders möglich; denn sie umfaßt rund 202 335 Hektare, übertrifft also an Umfang manchen europäischen Kleinstaat. Die Einrichtung ist die denkbar einfachste; sie besteht aus dem herrlichen grünen Rasen der Pampas-Wiesen, auf dem 120000 Rinder ausgezeichneten Schlages weiden. Das ist der große Stamm-Vorrat der Kompagnie Liebig, ans dem die bereits wohlgemästeten Exemplare zum Schlachten auserkoren werden. Außerdem werden noch viele Rinder zugekauft, aber jene große Speisekammer macht (so wurde in der jüngst abgehaltenen Generalversammlung der Kompagnie betont) das Liebig- Etablissement unabhängig von dem Viehhandel, und deshalb ist auch im Laufe der Jahre stets für ihre Vergrößerung gesorgt worden, auf daß. immer nur eine Qualität geboten werde: „Das Beste vom Besten". Literarisches. Katechismus der Tanzkunst von Bernhard Klemm Siebente Anflage. Mit 83 Abbildungen In Originalleinenband 3 Marl Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Ein amüssant geschriebener und spielend in die Kunst Terpsichores einführender Leitfaden für Lehrer und Lernende, für den Salon und die Bühne, vorzüglich für das Ballet, ein Vademekum für jeden, der daS Tanzbein schwingt oder diese Kunst gern erlernen möchte, die nach deS Kunstgelehrten Snlzers Ausspruch „sähig ist, mit allen Werken des Geschmacks in Hinsicht der ästhetischen Kraft nm den Vorrang zu streiten." Abschnitte wie der über Battement und Pirouette haben in erster Linie das Ballet im Auge, während daS umfangreiche Kapitel über Gesellschaftsund Salontänze auch demjenigen manches Interessante bringen wird, der im Balsaal kein Neuling mehr ist; für jeden Gesellschaftstanz sind wenigstens einige gewählte. Touren vorg. sehen. Verdeutlichen schon zahlreiche rhythmisch-musikalische Beispiele und choreograpische Skizzen den Text, |o wird derselbe in den Kapiteln Haltung des Körpers, Grundstellungen, Verbeugungen, Port de bras, Battement, Pirouette, Menuett, Masurka, Walzer, Polka und Kotillon durch eine ganze Reihe von Vollbildern nach sehr gelungenen Momentausnahmen illustriert. Die Aufnahmen erhalten insofern einen ganz besondern Wert, als sie die beiden Salontänzerinnen des Leipziger Stadttheaters, die Damen Frl. Hruby und Frl. Schäffer in wahrhaft klassischen Haltungen zeigen. Kinder-Zeitttng. Herausgegeben von Felix von Stenglin, Groß-Lichterfelde. Inhalt von Nr. 24. Was in der Welt vorgchl: Einwohnerzahl Deutschlands; Ein Bismarckturm in Kamerun; Botha und Dewet; Neue Kämpfe von Deutschen in China; Englische Werber in Deutschland; Ein Bergsturz wird erwartet; Seltsame Reisen; Das Hündchen auf der Eisscholle; Tierfreunde; Unvorsichtigkeit. Aus dem Reiche der Natur: Ein neuer Stern entdeckt; Mut eines Rebhuhnes; Sine Mäuse-Ausstellung. Der Beobachter in Wald und Feld: Die Florfliege. „Wa ldg eschichten." Erlebnisse. Anzeigen. Zu beziehen durch alle Postanstalten, Buchhandlungen und die Geschäftsstelle in Groß-Lichterfelde, Dahlemerstr. 75. Delphischer Spruch. Nachdruck verboten. Richte zur Erde den Blick, dort siehst du lieblich sie-schimmern. Kopflos erhebt es den Sinn, richte zum Himmel den Blick. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Bilderrätsels in voriger Nummer: Was ein Häkchen wird, krümmt sich beizeiten. Rebfltoen: «. Burkhardt. — »ruck und »erlag der Brühl'scheu lluiverMts-Buch. und Steiudruckrrei (Pietsch «rdeu) ix «ießru.