Dienstag den 5. Februar. r: tlich einer üelegentjcir frcubigfeit euer mehr ,W jener ie enthält, wie schön ehr wahr- Seife viele )c8 Heftes alle Buch- „Wiener * Viele sie sich i Rücken uf diese Nge, die gehörig I)i Atem- ju legen. soll er t flachen noch mit "stündlich r fleißig eilig an angst er- Abhand- aten Ab- ag einer chine - isher in e Thema '.t außer- t 15 Ab- lochet- Elek- t natur» n der u f den azier- aus dem md dem Wissen- !l. Hart- n Hütte ung, die attischer Platz in strierten r Preise Buch- Pflrcht gewesen Wäre, an Deck zu fein, daß ich fern Recht dazu hätte, mein Mittagbrot in der Kajüte zu essen, ob ich nun gewußt, daß es neblig sei oder nicht. Ein Seekapitän, mein Kind, darf nach der Ansicht dieser Herren kein Mensch sein wie andere Menschen. Er darf nicht schlafen, nicht essen, nicht von Deck gehen. Aber selbst wenn er alle die übernatürlichen Eigenschaften im höchsten Maße besäße, würde ihn das doch nicht retten, wenn seinem Schiffe ein Unglück znstieße. Heron wird mich als einen sehr gemütlichen Schiffskameraden kennen lernen, wenn ■ er seine Schuldigkeit thut, wie es einem tüchtigen Seemanne zukommt; finde idy aber, daß er mir die Unterstützung nicht gewährt, die seines Amtes ist, und für die er bezahlt wird, dann kann er mich auch' von einer andern Seite kennen lernen." '„Sei nur nicht so hart mit ihtn, Richard", bat ich. „Laß ihm doch etwas Zeit. Ei' wußte, daß Du mit mir bei Tische saßest, und dachte vielleicht, Du wünschtest nicht gestört zu werden." Mein Mann brach in Helles Gelächter aus. „O, Jeß", meinte er, „Du müßtest wirklich ein Schiff zu befehligen haben. Du würdest einen Schiffskapitän abgeben, mit dem die Leute um die ganze Welt segeln möchten." Sein Gelächter hatte miäy etwas eingeschüchtert, und ich bemerkte, daß idy ja nur Mißstimmungen zwischen ihm und dem Steuermann vermieden sehen möchte, und nicht wünsche, daß Herr Heron etwas gegen ihn haben könnte. • „Das wünsche ich auch nicht, Jeß", sagte er, noch! immer lachend, indem er mich treuherzig ansah. „Wenn Heron ein Seemann ist, wird er deswegen nichts gegen mich haben, weil ich ihm sage, daß er einen Fehler begangen hat, und dies auf Wahrheit beruht; wenn er aber kein Seemann ist, na, dann ist es ziemlich gleichgiltig, ob er mich leiden kann, oder nicht." Der Nebel hatte schon geraume Zeit hindurch angehalten, und ich war es müde, weiter nichts zu sehen, als scheinbare, quer über unser Deck hinziehende Dampfwolken. Auch waren mein Jackett und Kleid schon völlig von Feuchtigkeit durchdrungen, und noch einmal so schwer geworden, und die Feder auf meinem Hute würde voraussichtlich neu gekräuselt werden müssen, um sie wieder einigermaßen tragbar zu machen. Da verflog plötzlich der Nebel rings umher. Das der- ursachte genau dasselbe Gefühl, welches man hat, wenn man aus einem dunkeln Zimmer plötzlich in ein hell erleuchtetes tritt. Es geschah ganz plötzlich. Die Bark tanzte aus dem dicken ©rau in die helle, klare Luft hinein, und strahlender Wintersonnenschein leuchtete von dem blaß- blauen Himmel herab, über dem zerrissene Wolkengebilde dahinflogen, die in Farbe und Aussehen große Aehnlich- et demütig wie das Blatt, Das im Herbst, vom Baume geht; Niemals das gelinget hat, Daß es jetzt der Sturm verweht. I. Kerner. (Nachdruck verboten.) Die Seekömgm. Seeroman von Clark Rüssel. (Fortsetzung.) Inzwischen pflügte die Bark auf ihrem Wege vorwärts über die kurzen Wellen dahin, indem sie das Wasser auf beiden Seiten in glashellen Bogen zurückwarf, die fich im Fallen wieder in Schaum auflösten. Es schien, als ob das Schiff ficfy wie ein Mensch im Dunkeln durch die Nebelmassen hindurch fühlte oder tappte. „Du solltest hinuntergehen, Jessie," mahnte Richard, „hier wirft Du ja ganz naß." „Daraus mache ich mir nichts", erwiderte ich. „Wenn ich wegen eines Nebels schon in der Kajüte bleiben sollte, würde ich an Land geblieben sein." „Haft Du gehört, wie idy vorhin mit Heron sprach?" fragte er. „Ich konnte nicht vermeiden, es zu hören; ich stand ja in der Kajütskapp." „Ich möchte wissen, wie Dein Vater darüber denken würde", sagte er halblaut. „Der Mann muß einen merkwürdigen Ausguck gehalten haben, daß er das Fahrzeug nicht bemerkt hat, während es doch nach seiner Aussage von der Bchck aus gesehen würde. Dann wäre es auch seine Pflicht gewesen, mich bei dem plötzlichen Nebel zu rufen. Er kann sich doch denken, daß ich bei solchem Wetter in der Nordsee nicht mit sieben oder acht Knoten in der Stunde durchs Wasser laufen kann. Eine einzige Schiffslänge weiter, und wir hätten jenes Fahrzeug angerannt, und vielleicht in Grund gebohrt, und selbst Schaden genug erlitten, um genötigt zu fein, nach dem Dyue zurückzulaufen. Das wäre ein netter Anfang gewesen." „Du hast ihm tüchtig den Text gelesen, Richard." „Nicht mehr, als er verdient", versetzte er. „Wenn Du auch eine ganze Menge von der See verstehst, Jeß, kennst Du doch noch lange nicht alles, und etwas wirst Du nie kennen lernen, wenn Du auch ein Schiff zu bauen unb auf» . zutakeln verstündest, das ist die auf einem Schiffsführer lastende Verantwortlichkeit. Wenn uns irgend ein Unfall zugestoßen wäre, würden die Herren vom Seeamt sofort hinter mir her fein, und mir klar machen, daß es meine U 1901. - Nr. 18 ichEMnüliettfts^. W 70 keit mit dem Nebel hatten, dein wir soeben entgangen waren. Die See war weithin, bis an die äußerste Grenze des Horizontes, klar, und verschiedene Schiffe kamen in Sicht. Bon der englischen Küste konnte ich aber keine Spur mehr entdecken, obgleich ich mich an den Kompaß begab, und ausmerksam in die Richtung schaute, wo sie liegen mußte. Die „Aurora" sollte jetzt alle Segel beisetzen, die sie führen konnte. Auf dem Quarterdeck ertönten die Kommandorufe meines Mannes und des Steuermanns, vorne die heisere Stimme des Zimmermanns, und dazwischen das Aussingen der Matrosen. Eine Raa nach der anderen wurde gehißt, ein Segel nach dem anderen entfaltete sich vor dem.Winde. Ich hätte mit unter die Mannschaft gehen, und nach dem Takte des Gesanges mit den Matrosen ziehen und holen mögen: eine so fröhliche Stimmung hatte sich meiner bei dem Anblick des geschäftigen Treibens an Deck bemächtigt. Inzwischen legte sich die Bark unter dem wachsenden Segeldruck immer mehr auf die Seite, und schoß förmlich durch das Wasser, während der weiße Schaum an ihren Seiten vorüberrauschte. Als nun auch noch das Bor-Royal beigesetzt wurde, befand sich die „Aurora" unter vollen Segeln. Sie legte sich so aus die Seite, daß ich den längsseits zischenden Schaum fast mit ausgestrecktem Arm berühren konnte, und warf, das Spritzwasser vorne in ganzen Wolken empor, die in allen Farben des Regenbogens schillerten. Unter den gewaltigen weißen Segeltuchflächen, die über dem schlanken Rumpf zum Himmel emporragten, sauste die Heine, stolze Bark dahin wie ein Dampfer. Die Farbe des Wassers hatte sich verändert. Sie war nicht mehr grau, sondern ein klares, leuchtendes Grün. Dbo Wölbungen und Thäler der Wogen wurden ebenmäßiger und waren hier und dort von langen Schaumstreifen durchzogen, die sich mit ihnen hoben und senkten, während sich darüber ein winterlich blauer Himmel ausbreitete, über den Scharen von leichten Wolken hinweg fegten. Richard ging auf einige Minuten hinunter, und Herr Heron trat an den Steuerkompaß, um hineinzublicken. Ich fragte ihn, was er von der „Aurora" hielte. „Es ist ein nettes, kleines Schiff", antwortete er, indem er mich kaum ansah und sofort seinen Blick wieder auf die Rose richtete. Er war entschieden sehr unbeholfen und kurz angebunden; ich hielt ihn jedoch für nervös. „Ich wünschte, wir könnten diesen Wind ein paar Wochen behalten", sagte ich; „dann würden wir eine schnelle Reise haben." „Das würden wir; Sie haben recht", war die Antwort. „Nach Ihrem Accent zu schließen, Herr Heron, sind Sie kein Nordengländer", sagte ich lächelnd mit dem Vorsatz, die Unterhaltung in freundschaftlicher Weise weiter zu führen, vielleicht auch mit der Empfindung, es solle als Entschuldigung dafür gelten, daß ich den Verweis meines Mannes mit angehört hatte. „Nein, ich bin kein Nordengländer", antwortete er, indem er dabei nach oben blickte. Dann ging er schnell einige Schritte nach vorn und rief ein paar Mann nach achtern, um einen kleinen Pull an den Luvroyal- und Bronnbrassen zu holen. Seine Einsilbigkeit, um nicht zu sagen Unhöflichkeit, ärgerte mich zwar nicht — er dachte vielleicht, es wäre ganz in der Ordnung, einem Gespräch mit mir auszuweichen, nachdem ihm Richard in meiner Gegenwart gesagt hatte, er solle seinen Pflichten besser nachkommen und einen scharfen Ausguck halten — ich bedauerte jedoch lebhaft, daß ich die erste Seereise mit meinem Manne nicht in der Gesellschaft eines Steuermanns machte, der den Vorstellungen, die ich mir durch den Umgang mit meistem Vater und dessen Freunden über Seeleute im allgemeinen gebildet hatte, besser entsprach, als Herr Heron. Ich begann allmählich den Einfluß des stetig wehenden kalten Windes in meinem Gesicht zu spüren. Ein Gefühl von Schläfrigkeit, wie es sich meistens bei Personen einstellt, die eine Seereise antreten, und sich gleich zu Anfang längere Zeit in der scharfen, frischen Luft aufhalten, bemächtigte sich meiner. Es gab auch noch maucherlei in der Kajüte für wich zu thun, ehe alles sich in der richtigen Ordnung befinde^'würde. Ich ging daher hinunter, allerdings mehr in der Absicht, Schutz gegen den Wind zu suchen,' als um zu arbeiten. Indessen räumte ich doch noch etwas auf und kramte herum, wobei ich mich wohl hütete, meines Mannes Tisch zu. berühren. Dort lagen nämlich verschiedene, zur Navigation gehörige Sachen: Instrumente, Bücher und Papiere. Ermüdet setzte ich mich endlich in den Lehnstuhl in die Schlafkammer, und in wenigen Minuten war ich fest eingeschlafen wie ein Baby. • Als ich die Augen öffnete, stand Richard in der Thür und betrachtete mich. „Ei, Jessie, mein Lieb", sagte er, „wenn Du müde bist, so geh doch lieber ordentlich zu Bett Und schlafe Dich aus." „O, ich biu schau wieder frisch; und munter", versicherte ich, und stand auf. Ich mußte mich auf seinen Arm lehnen, um nicht zu fallen. Das Deck hatte eine Neigung wie der Abhang eines Hügels, und das Schiff sprang 'und stampfte wie ein Pferd beim Hürdenrennen. Nach dem Thee folgte ich meinem Manne wieder an Deck. Die Nacht war mit tiefer Dunkelheit angebrochen. Sobald die letzte Spur von Tageslicht am Himmel verschwunden war, erglänzten die Sterne heller zwischen den Wolken. Einige funkelten in einem scharfen, klaren, grünlichen Licht, andere in schwachem Rosa, und darüber glitzerte das schwarze Firmament von Myriaden winziger Punkte, wie mit Silberstaub bestreut. Seit langen Jahren war dies die erste Nacht, die ich auf See verlebte. Damals, als ich jene Reise mit meinem Vater machte, war ich noch jung, und hatte noch nicht das volle Verständnis für die Schönheiten von See und Himmel. Jetzt betrachtete ich das alles mit gereimterem Geiste und alles, was ich sah, wirkte auf mich wie eine Offenbarung. ~ Die regelmäßige Seeordnung hatte bereits begonnen. Schon seit mehreren Stunden waren die Leute gemustert und in Wachen eingeteilt. Die Dunkelheit und Stille an Deck verstärkte noch den Eindruck des brausenden Windes und des zischenden Geräusches der sich brechenden Wellen. Vorne. war keine Spur von Licht zu bemerken, und die Umrisse der Gestalt des Ausguck haltenden Matrosen waren nur schwach .erkennbar. . Achtern glänzte ans dem Oberlicht mit mildem Schein die Kajütenlampe, und der Steuerkompaß war von einer leuchtenden Nebelwolke umgeben, hinter welcher der Mann am Ruder stand, und die Speichen des Rades mit beiden Händen gefaßt hielt. Der „Offizier" der Wache war jetzt der Zimmermann, ein starker Mann mit mächtigen Schultern. Er ging an Deck auf und ab. Bei dem vom Oberlicht ausströmenden Scheine sah seine Gestalt aus wie der eines Riesen, dem die Beine an den Knieen abgeschnitten sind. „Nuri, Jeß", meinte mein Manu und trat zu mir. „Ich kann nicht erlauben, daß Du gleich am ersten Abend der Reise hier zu Tode frierst. Ich gehe hinunter, um mir einen Zwieback und ein Glas Grog zu leisten. Komm mit." • Da dies bereits die dritte Aufforderung war, das Deck zu verlassen, so folgte ich. „Ich kann Deine Bewunderung in einer schönen, warmen Mondscheinnacht wohl verstehen", sagte et lachend. „Aber jetzt ist es so finster wie in meiner Tasche, und das Thermometer steht auf dem Gefrierpunkt, wenn nicht gar darunter. Es ist eine Nacht, die sich besser dazu eignet, an das warme Bett zu denken, als sich! mit den Wundern der See zu beschäftigen." „Aber ich erfreue mich daran. Zweifellos werde ich mich daran gewöhnen, und mich dann vielleicht ebenso wie Du über mein jetziges Entzücken wundern. So lange der Eindruck frisch ist, muß ich meinen Willen haben." ' „Ja", _ sagte er, indem er mich liebevoll anblickte, „es ist wohl keine Frage, daß Du bei mir Deinen Willen durchsetzest. Laß nur Heron und die Leute nicht merken, daß Du der wirkliche Kapitän bist. Sonst weigern sie sich vielleicht, andern Befehlen zu folgen, als den Deinigen. Vorläufig geht das noch nicht; wenn Du indes so fort* fährst, wie bisher, wirst Du mich bald nach oben schicken, während Du mit dem Sextanten auf die Sonne Jagd machst oder Versuche mit dem nautischen Jahrbuch anstellst." Ich fragte, wo Herr Heron sei. „Wo jeder vernünftige Mensch in einer solchen Nacht während seiner Wache zur Koje ist, nämlich im Bett." (Fortsetzung folgt.) 71 — Die CarSid- und Acetylen-Industrie I von Acethlenanlagen in Deutschland verursachten Unfälle in 'TwilffifiTftttS I durch Acetylen nur 6 °/o betragen. ui I Mit einer Ausnahme waren die Unfälle die Folgen Unter dem Titel ' I strafbarer Vernachlässigung der einfachsten Vorsichtsmaß- „Entstehen, Fortschritt und augenblicklicher Stand i TW-^ und wären solche bei jedem andern Zündstoff, wie ■ der Acetylen-Industrie in Deutschland" j i- B. Steinkohlengas, auch vorgekommen. ist soeben eine von dem kgl. großbritann. Generäl-Koniul I - Schlüsse seines Berichts kommt der englische Konsul in Stuttgart Dr. Frederick Rose, verfaßter Bericht für das I die mit Acetylen beleuchteten Städte zu "sprechen und englische Parlament veröffentlicht worden ' | fuhrt an, daß bereits 26 Orte mit einer Einwohnerzahl Der Bericht beginnt mit den Worten- Bl§ A 6000 mit dieser Zentralbeleuchtung ausgestattet seien. Dieser Beriet Ml,... , I Des werteren nennt der Konsul ä.I. Vorteile der Be- sick 'aur die WissenMoU Fortschritt oer leuchtung ganzer Städte mit Acetylen ;:.u Steinkohlengas : land darzulegen, und ft die englisch^Aletylen^Ästrle A einfache Herstellung von Acetylen aus Wasser zu befähigen, aus den in Deutschland gemachten^ Eriabr- I «N Larfitb rm Vm:glerch mit oer Erzeugung des Steinungen Vorteile zu ziehen" ’ 19'1 kohlengases. Das Gaswerk eurer kleinen Stadt kann von Der Via m f .. rjr . . „ I eurem ernzrgen Arbeiter bedient werden, statt daß, wie bei Weise darübe? nuN w % ^??nr^^^elhafter Steinkohlengas, mehrere Arbeiter vorhanden sein müssen. i£tntfiQTeb Nir bentnebme?'de?E^u Zeugung ge- 3. Die Thatsache, daß der stündliche Gasverbrauch! DMei, die „nahnnÄ ■bl uoch einzelne I eines Acetylenwerkes nur ein Viertel so groß ist, als der 3 * , s von allgemeinem ^nterefte erscheinen: I von Steinkohlengas, gestattet es, die Entwickler, Reinig- ^m Jahre 1898 sind in Deutschland 62 000 Acetylen- I ungsapparate und besonders die Gasbehälter in bedeutend j tert ö^wesen. Ende 1899 waren es bereits I kleinerem Umfange gfit» nehmen. 220 000 Flammen. Rechnet man die Flamme durchschnitt- I Es folgt noch ein kleiner Hinweis auf die motoriickie Ä 1° ergeben diese 220 000 Flammen I Verwendung des Acetylens, die Mischqasbeleuchtung ver- erecks pro Ende 1899 die anfthntiche Summe von 8,8 Mil- mittelst Acetylen und Oelqasin B SüSaaSt ^^"i^vrmalkerzen abgesehen von der großen Zahl I sowie auf die Verdienste des Deutschen Acetylenvereins' Ber ceM beleuchteten Eisenbahnwagen. I Damit schließt der Bericht, dessen wesentlichste Punkte in -r^m-^?^Ullen-Jndustrie in Deutschland zählt ferner vier obigen Ausführungen liegen. " ' Fachblatter, zahlreiche Firmen beschäftigen sich mit der I J H Herstellung uüd Aufstellung von Acetylenapparatcn. I . Die volkswirtschaftlichen Vorteile der Acetylenindustrie | Dtk GaNM tttt FevkUar. der Konsul wie folgt dar: I (Nackdruck verboten i bu)tne fordern, sondern auch Deutschland weniger abhängig I Bei den Mistbeeten ist es allerdinas sckmn fnanpnmirtPn" Än "0N .den willkürlichen Preisfestsetzungen des ameri- Wir beschäftigen uns mit U)E iNv?rnchmst? Weise ^Das kanisch - russischen Petroleumrmges. Der Konsul erinnert | Mistbeet bietet uns ia den künstlichen n-n 1 Ä&mS’Sjw Jw««LVLLUiAWLNKUKM m11 in2K de ist Verbrauch von Calcium- I Gurken und Bohnen säen wir die vorhin erwähnten Gemüse rn Deutschland. 211(6X11 beinahe 7 Millionen Mark I hinein. Gurken werden erst später gelegt, und Staudenbohnen bsrottat-T ^bgenden Carbid-Fabriken I gleichfalls. Erbsen und Puffbohnen ziehen wir ebenso gut' U Mit einer weck größeren Summe fei aber das I in kleinenKästen im Zimmer heran, als im Mistbeet. Wir t»r ^ch bei ausländischen Carbidwerken be- I können zwar auch die Kohlarten, den Salat rc' im Zimmer teülgt. Neuerdings wurden auch oie Hochofengase, welche heranzieheu, doch werden sich solche Pflanzen nie ganz mit mthhni unBenW verloren gingen, für die Carbidfabrikation I den Pflanzen aus dem Mistbeete messen können. Die Aus- mitzbar gemacht, und erwartet der Konsul hiervon emen I saat hat aber auch jetzt zu erfolaen ebenso wie dos An- ^E Aufschwung der deutschen Carbid-bezw. Acetylen- I keimen der Kartoffeln im Zimmer vor sich gehen muß, damit -6nou|trie. i mir frühe Kartoffeln haben. Sechswochen Nieren- Kaiier- ,, Der Konsul kommt nun auf die durch die Acetylen- I kröne, Viktor sind früh und eignen sich dazu Man soll beleuchtung verursachten Explosionen. „ aber nicht glauben, daß Frühaemüse auf feuchtem kaltem leiiclw I n PI a fCi«C.’11,4*..*, „ S n An M S I S. ■..*.’ 2. 6 A ,g. ko Nicke ; warm muß er sein, und mchwngsart nach ihrer Einführung derartige Unglücks- I damit er dies werde, ist es höchste Zeit, durch Ziehen von WabrbP°?^^rsen hat und greift der Konsul für die Gräben zu feuchten Boden trockener zu machen, Dünger auf SÄ bÄ AAauPtung auf Petroleum, Steinkohlengas das Land zu schaffen und wo notwendig zu rigolen. - m elektrisches Licht zuruck. Das Publikum habe sich jedoch I Im Obstgarten wird fortgesetzt das Schneiden der naq und nach mit dem Wesen der neuen Beleuchtungsart I Bäume, das Düngen, das Herstellen von Baumlöchern für gemacht und zeige em täglich steigendes Interesse I neue Pflanzungen rc. Es werden die Stämme mit schlechten mCenjlett. . , I Sorten bestimmt, welche umveredelt werden sollen, und wird teJBetiittMhäUiij der notigen Vorsichtsmaßregeln I dabei Rücksicht genommen auf die Umveredelung schorft oerge die Benutzung von Acetylen zur Beleuchtung und I kranker Bäume zu Gunsten eines Versuches, der uns die meren Zwecken feine größere Gefahr in sich, als die I schorfempfindlichen Sorten kenntlich machen soll. Einzelne Z^utzung von Petroleum, Steinkohleugas u. s. w. Laut I zusammengeklebte Blätter an den Spitzen der Zweige sind >ratistik der deutschen Feuerversicherungsgesellschaften, die I Wohnstätten der Goldafterraupen; ringartige, schwarze, harte 1,7 parteiische Darstellung von vornherein ausschließe, habe I Bänder um dünne Zweige bestehen aus den Eiern des Rinqel- ,c «ahl der im Jahre 1899, trotz .der großen Anzahl I spinners — fort damit! Dagegen werden den Helfeshelfern — TA - gegen alles Ungeziefer, den Vögeln, Nistkästen gebaut, die alten ausgebessert. Moos im Rasen wird vertrieben durch, starkes Harken in Verbindung mit reichlicher Düngung durch Kainit; noch besser hilft eine Düngung mit Eisenvitriol, welche das Moos verbrennt. Wenn es auch vorgekommen ist, daß Eisenvitriol nicht überall durchschlagenden Erfolg gehabt hat, so dürfen wir es doch noch als bestes Mittel gegen Moos im Rasen betrachten. Düngung mit Kompost, mit Blutmehl, mit Bremer Poudrette giebt dem Rasen neue Lebenskraft und saftiges Grün. Zu beenden ist das Schneiden der Sträucher; Auslichten, Zurückschneiden, aber nicht verstümmeln sei hier Grundsatz! Auch, Obacht auf die verschiedenen Eigenschaften der Sträucher. Diejenigen, welche im Frühjahr blühen, dürfen nicht geschnitten werden! Der Zimmergärtner beginnt mit dem Einpflanzen von Begonien, Gloxinien, Achimenes. Er mischt seine Erde, bringt künstlichen Dünger darunter, damit sich dieser innig mit derselben, verbindet und schon in Zersetzung übergegangen ist, wenn im März die Erde verwendet wird. In den Ueberwinternngsräumen, sowohl im Keller als im kühlen Zimmer, ist bei mildem Wetter reichlich zu lüften. Der Trieb sitzt schon locker bei den Pflanzen; etwas Wärme bringt ihn vorzeitig in Gang, und vorzeitiger Trieb ist oft gleichbedeutend mit halbem Mißerfolg im Sommer. Im Vorbereiten und Zurückhalten besteht daher jetzt die Kunst des Zimmergärtners bei all den Pflanzen, die kühl stehen. I. C. Schmidt, Erfurt. Gemeinnütziges. Der sanitäre Wert d er frisch en Gemüse. In unseren Hauptmahlzeiten spielt das Fleisch eine hervorragende Rolle/ weil bisher dessen Eiweißgehalt für das höchste Ideal aller Nährstoffe gehalten wurde. Tie neuere Wissenschaft hat indessen dargelegt, daß eine wirklich nahrhafte Speise neben Eiweißstoffen einen hohen Bestand von Kohlehydraten enthalten muß, und daß darum auch eine reichliche vegetarische Kost ratsam ist. Unser Körper bedarf zu seiner gesunden Ernährung der Mineralstoffe oder Nahr- salze, das sind Kali - Natron - Kalk - Eisen - und phosphorsaure Salze, wie solche in Gemüsen, Salaten und Obst enthalten sind. Zur Zeit der jungen, frischen Gemüse sollte es daher jede Hausfrau als eine wichtige Pflicht erachten, möglichst oft und viel davon namentlich den Kindern aus die Speisetafel zu bringen. An der Spitze der Gemüse steht der Kopfsalat. Er wirkt verdauungbefordernd, blutreinigend, anregend und erfrischend auf den ganzen Organismus. Die gute Wirkung darf aber nicht durch Hinzufügen von schlechtem, allzu scharfem Essig oder übermäßig viel Gewürz vermindert werden. Auch spinal und Sauerampfer sind zu empfehlen. Ihr hoher Eisengehalt wirkt günstig aus die Blutbildung und macht dies Gemüse zu einem Heilmittel für blutarme Kinder und bleichsuchtige Mädchen. Wenig bekannt dürfte es sein, daß ganz grüne Gemüse, wie Spinat und Sauerampfer nicht bedeckt gekocht werden dürfen, da das giftige Blattgrün sonst nicht entweichen kann. Bei Herzkrampf sind sofort die Kleider zu öffnen, besonders bei Frauen die enganschließenden Taillen, Rockbunde und das Korsett. Das Auflegen von heißen Kompressen (Umschlägen) bringt in den meisten Fallen sehr schnelle Linderung, besser als kalte Umschläge, die auch in Frage kommen können. Ferner ist kräftiges Frottieren der Arme und der Herzgegend angezeigt, mildes Andampfen der Brust, warme Fußbäder, die ableitend wirten; Klysnere, wenn Magen- und Darmleidery die Ursache des Herztrampfev sind, Halbbäder mit ca. 30 Grad und gleichzeitiger kahler Begießung des Nackens uiid der Brust. Bei Herzleidenden hilft oft ein lokaler starker Druck auf die Herzgegend überraschend schnell. Vor allem hat man die Ursachen zu berücksichtigen und darnach die Hilfsmittel einzurichten. Die Ursachen" können sehr verschieden sein, z. B. Herzfehler, Nieren-, Leber-, Genital-, Magen- und Darmleideu, Gallen- uvd Nierensteine, Gicht, Hysterie, Nervenleiden, Blutarmut, Vergiftung durch Alkohol, Tabak und Medikamente. Vom Herzkramps Befallene müssen deshalb einen Arzt zu Rate ziehen, unb' vor allem die Ursache des HerzkramPseS zu beseitigen anstreben. Wlumenpflege. Eine empfehlenswerte Ampelpflanze für das winterliche Zimmer ist Saxifraga sarmentosa, der Ausläufer treibende Steinbrech. Dieser ansehnliche Steinbrech stammt aus China und Japan. Er blüht in prächtigen hellen, bis 40 Zentimeter hohen Rispen vom Mai bis in den Sommer hinein. Die Blüten sind klein, zierlich, weiß bis rötlich. Tie gestielten, dicklichen Blätter sind rundlich, am Rande gekerbt, borstig behaart, lederartig dick und oben dunkelgrün, unten rötlich. Tie Pflanze entwickelt, je älter sie wird, desto längere Ausläufer, die mit ihren Enden kleine Blattbüschel vorschieben, die ohne weiteres in ein Gemisch von Laub-, Mist-, lehmiger Ackererde und etwas Sand eingesetzt werden können. Erwachsene Pflanzen hängt man in Drahtnetzen oder Ampeln frei auf und hält sie tm Winter kühl. Ter Ausläufer treibende Steinbrech ist bei jedem Gärtner billig zu haben. LitLerarZsches. Deutsche Rundschau für Geographie und Statistik. Unter Mitwirkung hervorragender Fachmänner herausgegeben von Prof. Dr. Fr. Umlauft. 23. Jahrgang 1901. (A. Hartlebens Verlag in Wien, jährlich 12 Hefte zu Mk. 1.15. Pränumeration inkl. Franko-Zusendung Mk. 13.50.) Unter den verschieden geographischen Zeitschriften nimmt die „Deutsche Rundschau für Geographie und Statistik" sowohl durch Reichhaltigkeit als auch durch Gediegenheit ihrer Aufsätze eine hervorragende Stelle ein. Was immer auf dem Gebiete der Erdkunde Neues und Wissenswertes austaucht, findet in derselben entsprechende Beachtung und Würdigung, so daß sie für jedermann, der an geographischen Dingen Interesse nimmt, eine erwünschte Lektüre bildet. Auch das eben erschienene fünfte Heft be§ 23. Jahrganges enthält wieder eine Reihe wertvoller Beiträge: Paraguaythee. Von R. v. Fischer-Treuenseld, Generalkonsul der Republik Paraguay. (Mit 2 Abb.) — Beynuhnen, eine ostprcußische Kunststätte. Von Heinrich Toball. Mit 4 Abbild, nach Photographien pon Geb- Hardt in Sensburg. — Die Eisenbahnen des Australkontinents. Von Dr. Emil Jung. (Mit 1 Karte.) — Der „Wald" der Insel Qucssant. Eine Reise-Erinnerung von Alexander Schütte. — Dr. B. Lausers Forschungen in der Amurgegend. Von G. Th. Reichelt. — Astronomische und physikalische Geographie. Die Lage des Zodiakallichtes und der Gegenschein. — Photographie der Souueuchromosphäre. — Eine neue „Windhöhle" in Süd-Dakota. Von Emma Porsche in Washington. — Politische Geographie und Statistik. Die Wohnbevölkerung der Schweiz. — Deutschlands Großstädte am 1. Dezember 1900. — Berühmte Geographen, Naturforscher und Reisende. Dr. Paul Rudolf Preuß. (Mit 1 Porträt.) — Geographische Nekrologie. Todesfälle. Professor S. I. Korshinsky. (Mit 1 Porträt.) — Kleine Mitteilungen aus allen Erdteilen. — Geographische und verwandte Vereine. — Vom Büchertisch. — Kartenbcilage: Die Eisenbahnen Australiens. Maßstab 1:14,500.000. Der äußerst mäßige Pränumerationspreis der „Deutschen Rundschau für Geographie und Statistik" ermöglicht ihr eine weite Verbreitung. Zahlen quadrat. Nachdruck verboten. In die Felder des nebenstehenden Quadrates sind 25 aufeinanderfolgende Zahlen derart einzutragen, daß die Summe jeder wagerechten, jeder senkrechten und jeder der beiden durch schwarze Felder bezeichnete» Diagonalreihen 100 ist. Die Zahlen in der von links oben nach rechts unten gehenden Diagonalreihe sollen aufeinander folgende sein. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Zahlenrätsels in voriger Nummer: Zlichel Angelo, Igel, Cello, Halm, Engel, Lama, A(ma, Nagel, Geige, Eiche, Lila, Olga. Redaktion: E. Burkhardt. - Druck und Verlag der Brühl'schm Umversttäts-Buch. und Steindruckerei (Pietsch Erben) I« Stet«.