n wir jedoch -Seiden mit wlle Spitze. -Pitzen oder en, Blumen- werdm dem wtgeschnitten, nimmt man ig hernieder- ich einen in rwendet man 95oile oder in halbdurch- Sloriafuttet) bestehen bann ousselin mit ckerei. Junge ibsches Wasch, t vor, wozu leichte Stoff, n. Auch hi« arnituren in inen Spitzen, Fältchen bit (uSjtattungen. dbesätze uni izvollen Kon- sehr beliebt, für bie anch dm besondere rzu noch tii ittcib, um in twechselung z« rntenbeS Cqe iber ist mm, i zum Jackn- lkommen ans. e in ein Modo ies aller nicht eilen, erscheint die Mode der i) daraus, nm welche für bit nen unb dem n Dresden in iraunmelierte« rn offene Ick ibergeht. ®t». leid dar, beffen ägstreifen tuni pfen. Für tin dien. Um ist n unb an bn besseres W räume zwifche« j, mit fchwarM rauentteift» nittmodelle in ch diesen g«> ch einen eigen® e sich ihrer m« :te für alle eim hten Gebraucht Hilfsmittel z>" ibeu bewähr®. Neuheit keim® ges Mobealb» International" ne aussührlch ilichen Schnilk itten als Känij Im Publik» sie noch «IV M6. Donnerstag den 12. ZulL ’Ätti sä» w ■'^RCTer sich selber nur gefällt, Sitzt verarmt allein: W» Liebe schenkt die ganze Welt, Was du liebst, ist dein. Julius Lohmeyer. (Nachdruck verboten.) Die Irre von Sankt Rochus. Kriminalroman von Gustav Höcker. (Fortsetzung.) In Wonne Und Schmerz zugleich sog er den süßen, reinen Hauch ihres Mundes ein und preßte das geliebte Mädchen an sein Herz. Dann sprang er plötzlich auf und durchmaß mit heftigen Schritten die Zelle wie ein gefangener Löwe. „Konst.anze, es giebt nur einen Weg für Sie und mich", sagte er in leisem beschwörenden Tone, vor ihr stehen bleibend. „Sie müssen fliehen! Die Mittel zu Ihrer Befreiung liegen in meiner.Hand. Ich versehe Sie mit anderen Kleidern und öffne Ihnen unter dem Schutze der Nacht die Zelle; einen Schlüssel zur Seitenpforte, die ins Freie führt, habe ich,als Anstaltsarzt bei mir. Wir haben nur den Wächter zu fürchten, aber ich werde ihn zu täuschten wissen, und ihn für die Folgen seines Irrtums reicht entschädigen. Alle Vorbereitungen, die unsere Flucht sichern, werde ich aufs forgfältigste treffen. Ich bin reich und unabhängig, und führe Sie nach, einem fernen Lande, wo uns! niemand findet". Er hielt sie in seinen Armen, während er ihr dies zuflüsterte. Bei jedem seiner Worte spiegelte sich, in ihrem Antlitz, in ihrem schönen großen Auge die Empfindung zärtlicher Dankbarkeit ab ,für das, was er für sie thun wollte. Aber mit dieser Empfindung mischte sich auch ein Zug schmerzlicher Entsagung. „Und wenn der Fluchtversuch mißglückte?" erwiderte sie, ihm mit der Hand sanft über das Haar streichend. „Ein unvorhergesehener, ganz geringer Zwischenfall, ein zufälliges Geräusch- die Schlaflosigkeit einer Wärterin kann alle noch- so geschickt angelegten Fluchtpläne zu Nichte machen, ehe noch die gefährlichste aller Klippen, der Wächter, in Frage kommt. Ein unglücklicher Ausgang ist sicherer Vorauszusehen, talsi das Gelingen,! undwelch' schwere Verantwortlichkeit Sie dann als Arzt dieser Anstalt treffen würde, das wage ich kmir kaum auszumalen. — Nein, nein! versuchen Sie nicht, mir zuzureden, ich würde mich an Ihrer Hochherzigkeit schwer versündigen, wollte ich einem Wagnis, bei dem Sie glles aufs Spiel setzen, meine Zu« stimmung geben". Er bat, er flehete, doch sie blieb unerbittlich Die Ehre des jungen Arztes war ihr so heilig wie die Ehre ihrer Mutter........ Ein paar Tage später befand man sich in Sankt Rochus in großer Aufregung. Eine der Kranken war spurlos verschwunden. Bleich und starr wie ein Marmorbild, vernahm Doktor Gerth die Kunde, daß die Verschwundene Konstanze Herbronn sei. Es gab keinen Winkel in der ganzen Anstalt, wo nicht nach ihr gesucht worden wäre, aber vergebens. Daß sie entkommen sei, konnte keinem Zweifel mehr unterliegen. Wie es ihr gelungen war, ihre Flucht unbemerkt zu bewerkstelligen, ließ sich unschwer erklären. In denk Hofe, welcher ihr mit der untersten Klasse ihrer Unglücks« gefährtinnen zum Spaziergange angewiesen war, hatte es. an diesem Tage einen furchtbaren Tumult gegeben. Eine der beiden Wärterinnen, welche die Aussicht führten, hatte sich an einer der widerspenstigsten Irren thätlich vergriffen und war von dieser zu Boden geworfen und gewürgt worden. Ein großer Teil der Irren ergriff Partei gegen die Wärterin, die allgemein verhaßt war, und als die andere Wärterin ihrer hartbedrängten Kollegin beistehen wollte, wurde sie gewaltsam daran verhindert und sogar selbst bedroht. Sie stürzte fort, um männliche Hilfe herbeizuholen. In der Hast hatte sie vergessen, die in den Hof führende kleine Pforte hinter sich wieder zu verschließen. Vielleicht hatte Konstanze dies zunächst nur benutzen wollen, um dem Tumulte zu entrinnen. Sie hatte dann Korridore passieren müssen, wo sie jeden Augenblick angehalten werden konnte, sie hatte sogar durch das! Empfangszimmer gehen und darauf vertrauen müssen, daß in demselben gerade niemand gegenwärtig war. Aber erst einmal so weit gekommen, vhne auf ein Hindernis zu stoßen, stand ihr allerdings der Weg zur Freiheit offen. Aus dem Empfangszimmer führen ein paar steinerne Stufen in einen kleinen Blumengarten, und die niedere Hecke, welche denselben .einsäumte, war leicht zu übersteigen; denn daß ein Insasse der Anstalt bis hierher gelangen konnte, war nicht vorauszusehen gewesen und nur in einem so ^außergewöhnlichen Falle denkbar, wie er sich heute ereignet hatte. Der Weibertumult im Hofe hatte durch dre Hrnzukunft mehrerer herbeigerusener Wärter nur noch größere Dimensionen angenommen. Es war zu Szenen der wildesteu Wutausbrüche gekommen. Viele der Nichtbeteiligten wurden von dem allgemeinen Taumel angesteckt, der nahezu in eine bedenkliche Meuterei Msgrtete. Ehe die Ruhe wieder hergestellt werden konnte, jehe man die Rasenden wieder in ihren Zellen inntergebracht, den Verwundeten die nötige Hilfe geleistet hatte, waren Stunden vergangen. Da erst wurde Konstanze vermißt. Nach verschiedenen in «ieSee. - M — Richtungen wurden sofort Anstaltsbeamte ausgesandt, um die Flüchtige zu suchen. Aber sie hatte einen bedeutenden Vorsprung, und rings um St. Rochus breiteten sich dichte Wälder aus, welche die Verfolgung sehr erschwerten. Einige der ausgesandten Boten kehrten am Abend zurück, ohne eine Spur entdeckt zu haben, andere ebenso am nächsten Tage. Noch befanden sich einige der zuverlässigsten und erprobtesten Leute unterwegs, während der dritte Tag ergebnislos verging. Doktor Gerth verbrachte die Zeit in einer Gemütsstimmung, die um so verzweiselter war, als er für die Flüchtige nicht das geringstethun konnte. Er mußte am Tage seinem Dienst nachgehen, feine vollkommene äußere Ruhe bewahren und sich zustimmend Verhalten, wenn seine Kollegen den Fall als ein für Staatsanstalt wie St. Rochus höchst Unangenehmes Ereignis erörterten. Oft trat er in Konstanzes Zelle, aus welcher die ihm so teure Gestalt entschwunden war, und faltete die Hände, um sie inbrünstig Gottes Schutze zu empfehlen. In furchtbarer Seelenangst verbrachte er die Nächte, wo ihm die Gefahren, denen das schwache, schutzlose Mädchen ausgesetzt war, in um so schrecklicherer Gestalt erschienen. Er fühlte, er wußte es: ihre Flucht war ein Opfer, welches sie ihm brachte. Sie hatte es gewagt, auf Tod und Leben, die einzige Möglichkeit, ihm anzugehören, zu ergreifen. Er sollte frei sein von jeder Mitschuld, von jeder Verantwortlichkeit, sie wollte die Folgen des etwaigen Mißlingens auf sich allein nehmen. Er erkannte diese Absicht und erblickte darin den höchsten Beweis ihrer Liebe, den sie ihm hätte Igeben können. Er konnte nichts thun, nichts, als den Ausgang des kühnen Unternehmens aözu- warten. Jedes Läuten der Glocke draußen durchzuckte ihn wie ein Dolchstoß: ob man sie brachte, die Geliebte, lebendig, um nun unter verschärfter Bewachung ein Jammerleben weiterzufristen, oder tot, jum auf dem kleinen Fried- Hofe in die Erde (gebettet zu werden? Auch in der Nacht lauschte er mit pochendem Herzen, und oft gaukelten ihm seine überreizten Nerven den Ton der Glocke ins Ohr, und er sprang von seinem Lager auf und horchte mit angehaltenem Atem in die dunkle Nacht hinab, ob sich Tritte oder Stimmen vernehmen ließen. Eines wußte er ganz genau: war sie an sicherem Orte geborgen, so würde sie ihm schreiben, wo sie ihn erwartete, um an seiner Seite die Flucht in die weite Welt fortzusetzen und sein Weibzu werden. . . . Es war morgens neun Uhr. Im Wohnzimmer des Herrn Titus Allram wirtschaftete eine alte Frau umher, welche sein kleines Hauswesen besorgte, während ein Sprudeln, Wasserglucksen und Gurgeln, welches aus der halboffenen Thür des Schlafzimmers hervordrang, verriet, daß Allram eben noch mit seiner Toilette beschäftigt war. „Da werden Sie diesmal wohl lange ausbleiben?" unterhielt sich die Alte mit ihrem Herrn, in ihrer Beschäftigung fortfahrend, und rückte einen großen schweren Reisekorb zur Seite, der ihr beim Fegen des Zimmer im Wege stand. „Sehr wahrscheinlich", klang die Antwort heraus. „Es kann Monate dauern." „Geht die Reise weit?" „Oh, sehr weit, Frau Schubert; in ein Land, wo Menschen, Tiere, Bäume, Häuser ganz anders aussehen, als hier bei uns". „Potztausend! wo Sie doch überall in der Welt herumkommen!" rief die Frau. „Vergessen Sie nicht, Frau Schubert, mir auf morgen früh vier Uhr die Droschke zu bestellen". „Versteht sich, —. wenn nicht wieder etwas dazwischen kommt", lachte die Alte. „Ich wüßte nicht was!" „Na, na!" rief Frau Schubert, „wie oft hab' ich's schon erlebt, daß Sie plötzlich Ihre Reisepläne änderten, — da kam ein Besuch oder auch nur ein Brief — und flugs wurde der große Reisekorb wieder ausgepackt und Herr Allram begnügte sich mit dem kleinen Handköfferchen oder umgekehrt, oder er verreiste auch gar nicht". „Hatschi! Pfui Teufel!" „Zur Genesung! Sehen Sie, Herr Allram, Sie haben's bemeßt". , „Ei was, gilt nicht! Es war mir nur Seife in hie gekommen". An der Thür des Wohnzimmers klopfte es. Frau Schubert patschte die Thür zum Schlafkabinett zu und rief: „Herein!" Dieselbe Fremde trat ein, welche schon einmal wegen der Wiedererlangung eines Rubinschmucks, den ihr entwichener Gemahl mit sich genommen hatte, mit dem Detektiv konferierte und die wir aus ihrer kleinen Reise nach der Sägemühle an dem großen Strome begleiteten. Frau Schubert begab sich ins Schlafzimmer ihres Herrn. „Herr Allram", sagte sie, „die Dame ist wieder da, wissen Sie, von der ich Ihnen sagte, sie hätte Sie schon ein paarmal sprechen wollen, während Sie verreist waren". „Ich stehe gleich zu Diensten", antwortete Allram, worauf die Alte ins Zimmer zurückkehrte und der Besucherin den Stuhl vor dem großen runden Tische anwies, welcher in hergebrachter Weise füir die Klienten des Detektivs bestimmt war. Obwohl die Dame nur wenige Sekunden allein geblieben war, so hatte sie doch, diese kurze Zeit benutzt, ihre spähenden Blicke durch das ganze Zimmer zu senden, als wäre sie neugierig, ob sich alles noch am früheren Orte befand. Kein Gegenstand entging ihrem raschen Auge, am wenigsten ihr alter Bekannter, der Revolver; ihr besonderes Interesse aber schien der große Reisekord zu erregen. Gar zu gern hätte sie sich erkundigt, ob der Detektiv eine größere Reise vorhabe und wohin diese gehe, aber sie hatte bereits ihre Erfahrungen mit der Alten gemacht, denn Frau Schubert wußte, wessen Brot sie aß, und wich jeder Frage aus, die nach einer Ausforschung klang, indem sie sich schwerhörig stellte und verkehrte Antworten gab. Allram beeilte sich, seine Toilette zu beenden. Er trat ein und begrüßte seine Besucherin, woraus Frau Schubert mit ein paar Fußteppichen unter dem Arme und einem Ausklopfer diskret verschwand. „Ich bedauere, daß Sie sich wiederholt vergebens zu mir bemüht haben", sagte Allram, seinen gewohnten Platz einnehmend. „Sie machten mir Hoffnung", entgegnete die Dame, „mir Ihre Dienste in meiner Angelegenheit zu leihen, welcher Sie sich vielleicht noch erinnern". „Ganz genau", versetzte der Detektiv. „Ihren Gatten ausfindig zu machen, dürfte jedoch ohne die Hilfe des Staatsanwalts schwer sein. Dieser kann einen Steckbrief erlassen, was mir nicht zu Gebote steht. Ueberdies habe ich nur einen einzigen Tag Zeit übrig", setzte er hinzu und deutete auf den Reisekorb. „Ein Tag würde vollständig genügen", sagte die Dame. Allram blickte sie verwundert an. „Entweder habe ich Sie salsch verstanden", versetzte er, „oder Sie stellen sich die Sache sehr leicht vor". „Durchaus nicht; denn ich kenne den Aufenthalt meines Gatten. Ein wunderbarer Zufall ist mir zu Hilfe gekommen. Wollen Sie mich anhören?" „Sehr gern; ich bin sogar ein wenig darauf gespannt". Sie erzählte nun, ohne jedoch die Gegend näher zu bezeichnen, wie sie sich unlängst über einen Fluß setzen ließ; wie unter den Leuten, die sich; mit im Fährboote befanden, die Rede auf einen Mann kam, der auf einem dicht am Strome gelegenen Pachtgute in einem Gartenhause verborgen gehalten werde, und wie der Fährmann in der Betrunkenheit ausplauderte, daß der Geheimnisvolle des Nachts im Garten spazieren gehe und ihn mit einem Botengänge nach der nahen Stadt betraut habe. „Haben Sie einen Anhalt", frug der Detektiv zweifelnd, „daß Ihr Gatte so ergebene Freunde oder Verwandte besitzt, die ihm den nicht ungefährlichen Dienst erweisen würden, ihn zu verbergen? Welche Sicherheit haben Sie überhaupt, daß dieser tagesscheue Mann Ihr Gatte ist?" Allrams Besucherin lächelte, wobei der schlaue Zug um ihren Mund ganz unverhohlen zum Ausdruck kam. . „Mit seinen Freunden oder Verwandtschaften bin ich nicht bekannt", entgegnete sie; „der Fährmann aber, der ihn gesehen und mit ihm gesprochen hat, erzählte, der Mann hinke und habe einen auffallenden Sprachfehler: er könne nämliche das S nicht ausfprechen. Das sind untrügliche Kennzeichen, die genau auf meinen Gatten passen". 383 -- An Hauptersorderms, g Früchten und Gemüse von ÄUUl AOV UUUl VW Ow r/— 1—7 ---- „L- ~ o3 einen vorzüglichen Platz für ihre Konserven geschaffen. E. P. undichte Stelle nochmals mit einem Tropfen Zinn und prüft sie abermals auf ihre Dichtigkeit. Haben die Büchsen genügend gekocht, müssen sie im Wasser erkalten, dann werden sie gut abgetrocknet und an den betteffenden Aufbewahrungsort gestellt. Von Zeit zu Zeit muß nachgesehen werden, wölbt sich ein Deckel, so ist dies ein Zeichen der Gähruug, und verbraucht man den Inhalt sofort. Viele Hausfrauen haben sich in den letzten Jahren mit Konservenbüchsen von Glas mit hermetischem Verschluß versehen, Auch diese Büchsen werden wie die Blechbüchsen gekocht, nur mit dem Unterschiede, daß man sie mit kaltem Wasser ansetzt, sehr langsam erhitzt und auf mäßigem Feuer, den Deckel nach, oben, kocht. Zwischen Deckel ünd Inhalt bleibt ebenfalls ein freier Raum. Um das Springen der Gläser zu verhindern, wickelt man dieselben in ein Gefäße, die verpicht, versiegelt, verlötet oder hermetisch verschlossen sind, kann man im Keller aufbewahren, aber nicht solche, die mit Blase oder Pergamentpaprer verbunden sind, da diese von der Kellerluft feucht, der Verschluß also undicht wird. Versiegelte Flaschen nut Saft, Heidelbeeren, Erdbeeren usw. werden stehend aufbewahrt. Wo es an einem kühlen Raum fehlt, benutze bie Hausfrau die Stubenöfen. Nachdem die Asche aus den Feuerungen entfernt ist, legt man sie mit Papieraus, stellt bte empfinblichsten Sachen hinein, und schraubt die Thur zu. Ware: denn hierbei wäre Sparsamkeit, tnbem wau mtuber- wertiges Obst ober Gemüse wählt, nicht am Platze, anch die nötigen Zuthaten wie Essig, Zucker rc. müssen bte besten sein. Ein Kessel von Küpser, ber nur zum Zweck bes Em- ÄÄ Ä KÄÄ LL I eigenen H-n,e lennl die Mo l°nm -ne « SÄSSÄenbung finden, derselbe muß mit kaltem I Aufbewahren ihrer Konserven anders tft e» TOnffpr diifa ^ener gesetzt werden und einige Stunden gut | Wohnungen, da tft oft guter Rat teuer. S&Ä3SSSÄ füwS. toten ®«ffee I Mk die Verdi«-, »eef.egett, »erbiet ° noch über Nacht stehen. Sehr zu empfehlen tst es em solches Gefäß vor bem1 Gebrauch! bebrahten zu lassen, es erfüllt bann viele Jahre seinen Zweck, nur darf man me andere Speisen darin bereiten, ebenso dürfen Schgum löffel und Kelle nicht mit Fett in Berührung kommen. Töpfe, Kruken, Gläser und Flaschen spült man tuchttg imd läßt sie gut austrocknen. Bevor man ste sullt, werden sie geschwefelt, was am! besten solgendermaßeit geschieht, w Vgt «°s.FstL'tzL-nL°L7e. stell s I STOWfiFrs Gefäße so lange darüber, bis ste voll Dunst sind, der sich bald wieder verflstchtet. Kohl- und Gurkensaster st ] man vor dem Gebrauch! aus und lüftet ste tuchtrg, läßt sie mehrere Tage mit Wasser angefullt stehen. Blechbüchsen müssen vor dem Gebrauch vom Klemmt nachgesehen und dann gescheuert und ausgebruht werden Der Verschluß derselben geschieht am besten durch den Klempner. Atif dem Lande oder in anderen größeren Haus Haltungen kann diese Arbeit auch von der Hausfrau ve sorgt werden. Es gehört dazu ein Lötkolben und etwas Zinn. Beim Füllen der Büchsen beachte man, daß zwischen Deckel und Füllung ein paar Zentimeter hoch leerer Raum bleibt da ohne diesen das Löten der Büchsen Vicht möglich wäre. Der auf die Oeffnung gelegte Deckel wird zunächst mit Zinn und Lötkolben aufgelötet, damit er fest liegt, dann aber muß mit großer Sorgfalt auf dem ganzen Rande herum, Tropfen an Tropfen Ztun dcchziegelformtg gesetzt werden. Die kleinste Oeffnung, auch von der Große einer Nadelspitze, würde das Verderben bewirken Die gut verlöteten Büchsen werden hierauf ui entern Seffel nut kochendem' Wasseügestellt -und zweieinhalb bis drer.Stunden gekocht. Die Büchsen müssen vom Wasser bedeckt fern. Wah rettd des Kochens achte man genau aus yde einzelne Buch, und sobald man bemerkt, daß,einer derselben kleinePerlen entsteigen, nimmt man die Buchse heraus und bedeckt Eingemachte Früchte tn Flaschen vor Schimmel zu schützen. Man stelle die gefüllten, nut Kork verschlossenen Flaschen einige Tage mit dem Kork nach unten. Dadurch durchziehen sich die Poren der Korken mit Sörup, welcher schnell antrocknet und lustdichten Verschluß hergestellt, wenn die Flaschen, wieder umgedreht, richtig gestellt werden. — Eingemachte Früchte in Glasern können keinen Schimmel bilden, wenn dieselben, sobald sie tn den Gläsern erkaltet sind, vor dem Zstbutden dick mit feinge- stoßenem Zucker bedeckt werden. Die Benutzung von Salicyl beeinträchtigt den srischen Geschmack der Fruchte. Gemeinnütziges. Auf welch hoher Stufe die Champignvn-Zuchl eine in Deutschland noch viel zu wenig beachtete Kultur in und um Paris steht, schildert in seiner soeben erschienenen Lmm?r der praktische Ratgeber im Obst- und Gartenbau Es ist interessant, zu erfahren, daß sich bte Kulturraume dieser wohlschmeckenben Pilze in der stetnreichen blmgeb-° unq von Paris tief unten in der Erde tn alten ©teilt- brückten und Höhlen befiuden, zu denen matt durch einen Einsteiqeschacht gelangt, der zugleich für eine gleichmäßige Lufterneuerung sorgt . Bekanntlich kultiviert man bte t|Uut. „Besonbere I bie eine Gähruug durchzumÄien haben. Früchte, bie mit Sprachfehler, spricht I Zucker eingemacht werben, kommen in gut ausgeschweselte I Gläser und können mit Blase oder Pergamentpapter, I welches vorher naß gemacht worden ist, zugebunden werden. I Man achte darauf, daß es glatt auf den Rändern liegt Beachtenswerte Ratschläge für die Einmachzeit. gewickelt ist^so Mww'mögli^ an. Enghalsige Gläser oder Nachdruck verboten. I Flaschen verkorkt und versiegelt man. Ein Haupterfordernis, gutes Gelingen beim Einmachen I Gemüse, die mit Salz konserviert werden, thut mau von drückten und Gemüsen zu erzielen, ist vor allen I in kleine saubere Beutel, die tn die Topfe hineinpassen, Dinaen die größte Sauberkeit der Geräte zu beobachten, I drückt sie fest ein, bindet die Beutel oben zusammen und dann kaufe die Hausfrau nur gute und möglichst frische I beschwert diese mit einem Brettchen oder paßendem Teller, Essiqfrüchte oder saure Gurken deckt man nut einem Senfbeutel, der nur dünn gefüllt, aber so groß fein nmß, baß er bte Oeffnung bes Topfes beckt, bie Topfe brauchen bann nur leicht mit Papier zugebunben zu werben, ^nt eigenen Hause kennt bie Hausfrau kaum bte Sorge um bas Es. ging etwas Seltsames in Allrams Mienen vor, so sehr er biese auch, zu beherrschen verstand. Seine Besucherin bemerkte es wohl, nur wußte sie nicht, ob es Uebersraschung oder ein plötzlich rege gewordenes lebhaftes Interesse für ihre Angelegenheit war. Im nächsten Augenblick zeigten seine Züge schon wieder eine steinerne Ruhe. Er griff hinter sich und nahm von einem an der Wand stehenden kleinen Spind ein dickes Buch, um darin m blättern. Es kostete die Dame, welcher alles, was diesen geheimnisvollen Mann umgab, ein Gegenstand des ©tu» biutrtS zu fein schien, eine unsägliche Ueberwindung, sich ihre Neugier nicht merken zu lassen, was das sür ein Buch ein möge. Sie vermochte nur zu erkennen, daß die Blätter desselben nicht bedruckt, sondern beschrieben^ waren und daß sich Zeitungsausschnitte zwischen dem Text eingeklebt , 0- .....- - , , ,■ „ t besandeu. Ihr Wissensdrang würde sich noch gewaltig I leichtes Tuch. Ist der Aufbewahrungsort hell, fo v\t ^u aeiteigert haben, hätte sie geahnt, daß es Allrams Tage- I empfehlen, diese Büchsen tn Papier zu Wickeln, da die Lck war. I Früchte rc. sonst ihre Farbe leicht verlieren. . ' ©ein Auge weilte auf einem der Ausschnitte. Es war I Lustdichter Verschluß ist beim Einmachen eiue große ein Steckbrief, erlassen gegen den Bankier Ludwig Sexauer, I Hauptsache, was Nicht luftdicht verschlossen ist, halt sich nur welcher, wegen betrügerischen Bankerotts angeklagt, aus I mit wenigen Ausnahmen. Diese Ausnahmen sind die der llntersnchungshaft ausgebrochen und flüchtig gewor- I Früchte, die mit starkem Efstg etngemqcht oder solche, den war. Sein Signalement war beiaefügt 1 — — fl‘ir3PM ^rurhte" bte mtt Kennzeichen: Hinkt stark. Hat einen Sprach das S wie F aus". (Fortsetzung folgt.) - §84 Champignons in verrottetem Dünger, dessen Beschaffenheit von größter Wichtigkeit für das Gelingen der Treiberei ist. Wie die französischen Chümpignonisten, die aus dem Arbeiterstande hervorgegangen sind, ihr einträgliches Geschäft betreiben — bei Fleiß und Sparsamkeit kann sich jeder jährlich mehrere 1000 Franks zurücklegen — erfahren Interessenten aus einer Probenummer, die das Geschiafts- a'mt in Frankfurt a. Oder auf Verlangen gern umsonst abgrebt. / Um Weinohne Eis kühl zu machen, wird die betreffende Flasche vollständig in ein nasses Tuch! gehüllt und dann in starke Zugluft gestellt. Das Tuch ist aber öfters mit frischem Wasser anzufeuchten. Molken zu bereiten. Dreiviertel Liter Milche wird in einer Messingpfanne zum Sieden gebrachst; in dem Augenblicke, in welchem sie zu steigen beginnt, wird ein Eßlöffel echter Weinessig am Rande herumgegossen, und wenn sich Molken bilden, diese abgeseiht und lauwarm getrunken. In der Regel beginnt man mit dreiviertel Liter Milch, steigt bis zu anderthalb Liter, nimmt wieder ab, sodaß bei Beendigung der Kur wieder dreiviertel Liter verbleiben. Die Molken sollen eine Stunde vor dem Frühstück getrunken, dann soll bis zum Frühstück spazieren gegangen werden. Ein Rat für die Hausfrauen. Unsere Hausfrauen mögen in Anbetracht der warmen Jahreszeit fol- gendes beherzigen. Durch Zersetzung der Nahrungsmittel bilden sich Gifte, die/nicht nur schwere Erkrankungen, sondern auch den Tod verursachen können. Deshalb sollen Tischreste, die von Mittag übrig geblieben sind, noch am Abend desselben Tages verzehrt werden; desgleichen Krebse. Starke Neigung zum raschen Verderben zeigen auch die Büchsenkonserven, weshalb der Inhalt einer geöffneten Büchse nicht bis zum nächsten Tage aufgehoben werden darf. Dieses Verfahren gilt auch für den Hummer. Alle übrigen Speisenreste, wie solche von Fleisch gleichviel ob gekocht oder gebraten, ferner Mehlspeisen usw., müssen staubfrei aufbewahrt und sobald wie mögliche verzehrt werden, da sie sonst mindestens zu Verdauungsstörungen führen, die in der heißen Jahreszeit leicht bedenkliche Folgen haben können. Speisen oder Speisenreste, die verdächtig aussehen oder sogar schon übel riechen, sind sofort zu vernichten. Leider herrscht vielfach die Unsitte, solche verdorbene Nahrungsmittel den Aufwärterinnen, armen Leuten oder reisenden Handwerksburschen und Bettlern zu überlassen, was eine gefährliche Art von Wohlthätigkeit ist und leicht die Bestrafung der Geberin nach sich ziehen kann, wenn diese Personen einmal durch den Genuß solcher Speisen erkranken. Die Hausfrauen sollten im Sommer beim Einkäufen und Kochen stets daran denken, daß möglichst bei jeder Mahlzeit reiner Tisch gemacht werden muß. Ziergarten «nd Blumenpflege. Abwaschen der Blätter bei Topfpflanzen. Das vielfach übliche Abspritzen unserer Topfpflanzen im Sommer genügt bei schönen und stolzen Blattpflanzen, wie Palme, Gummibaum, Philodendron, Aspidistra u. a., die ihre Blätter Jahre lang erhalten sollen, nicht ganz. Die Blätter sind bekanntlich die Lungen der Pflanzen, deren Gedeihen ohne gut entwickeltes Blätterwerk ein Ding der Umnöglichkeit ist. Das Blatt hat vielseitige Funktionen zu erfüllen, und um dieselben erfüllen zu können, muß es rein sein. Bei der Kultur der genannten Blattgewächse ist es daher von großer Wichtigkeit, daß die Blattpflanzen mindestens wöchentlich einmal von beiden Seiten abge- waschen werden; man bedient!sich hierzu am besten etwas angewarmten Wassers und eines Flöckchens zarter Watte oder auch eines leichten zarten Schwämmchens. Bei diesem Abwaschen muß mit Ruhe und Vorsicht verfahren werden, da manche Blätter von zarter Beschaffenheit sind und bei Unvorsichtigkeit zerreißen. Haben wir aber Pflanzen vor uns, deren Blätter durch nachlässige Behandlung schon mit einer stärkeren, hartgewordenen Schmutzkruste überzogen sind, so genügt reines Wasser nicht mehr. In solchen Fällen verwendet man warmes Wasser, in welchem etwas grüne Seife aufgelöst wurde. Derartiges Seifenwassex bietet außerdem noch den Vorteil, daß es gleichzeitig nicht zu zählebiges Ungeziefer und feine Brut tötet. .Bon dem jüngsten Vesuvausbruch bringt die „Gartenlaub e" überaus naturgetreue Bilder, bei deren Aufnahme der unerschrockene Neapeler Professor Matteuci von den aus dem Krater auf ihn niederplatzenden Geschossen übel zugerichtet worden ist ;der diese charakteristischen Abbildungen begleitende Aufsatz stammt aus der Feder A. Kellners in Neapel. Von den vielen anderen Beiträgen, welche das beliebte Familienblatt darbietet, möchten wir als besonders zeitgemäß hervorheben eine mit' Illustrationen reich! gezierte Beschreibung des Grödner Thales von I. C. Platter und die unter der Ueberschxift „Zauberer und Giftmörder" von Gustav Wischer beigesteuerte Schilderung eines Geschjehnisses aus der jüngsten Vergangenheit, das demnächst vor dem irdischen Richter seine Sühne finden soll. Den Freund eines gemütvollen Humors wird das Gedicht Franz Becherts „Kasperle", zu dem R. Mahn ein hübschjes Bildchen gezeichnet hat, erfreuen. In dem unterhaltenden Teil des Blattes sind es die Romane „Der Dorf- apostel" von Ludwig Ganghofer und „Kampf ums' Glück" von Paul Robran, die unser ganzes Interesse gefangen nehmen. Für die künstlerische Ausschmückung der „Gartenlaube" sind unsere besten Künstler, so Friedrich! Prölß, F. Simm, F. Specht, R. Mahn, C. Bellanger u. a. m., besorgt. „Der Stein der Weisen" beschließt mit seinem inhaltlich gehaltvollen und illustrativ interessanten 24. Hefte den 12. Jahrg. Reich- an Erfolgen und Anerkennung seitens eines ausgedehnten internationalen Leserkreises und seit langem als! führendes Organ auf dem Gebiete der populären Wissenschaften von der Presse begünstigt, eröffnet die vortreffliche Revue (A. Hairtleben's Verlag, Wien) in einem kurzen Programme, das in diesem Hefte abgedruckt ist, erfreuliche Hoffnungen 'für die Zukunft. Das vor- liegende Heft selbst präsentiert sich in gewohnter Vielseitigkeit und Reichhaltigkeit. Es bringt bemerkenswerte Abhandlungen sowohl naturwissenschaftlichen Inhaltes (Hochgebirgsstudien, Die Erklärung rätselhafter Erscheinungen auf occultistischem Gebiete/Das Zodiacallicht) als technischen Inhaltes (Der Whitehead-Torpedo, Deutsche Maschinen auf der Pariser Ausstellung, Die Motoren der Automobilwagen, Die Einrichtung einer großen Telephonzentrale) und viele kurze Mitteilungen aus allen Wissensfächern. Allen diesen Aufsätzen find zahlreiche und instruktive Abbildungen beigegeben. Logogriph. Nachdruck verboten. Als dunkelfarbig bin ich dir, Doch auch als bunt bekannt. DaS zweite Zeichen ändr'e mir: Nun bin ich dir verwandt. m. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Tauschrätsels in voriger Nummer: Edler — Maus — Ilias — Leder — Rind — Iller — Teller — Tonne — Eier — Rabe — Sand — Hobel — Auster — Uhr — Sessel; Emil Rittershaus. Auflösung des Preisrätsels in Nr. 91: TPH a t a f o u Tafel s e n f P t o l c m ä u i Hausmausc e ä u n u s f S e Es gingen insgesamt 14 richtige Lösungen ein, bas LoS siel auf Nr. 8. Einsender: Curt Blumenau, Gießen, Grünbergerstr. 52. Der Preis — Franzius, Kiauischou — ist von dem Gewinner gegen Vorzeigung der Abonnementsquittung in der Geschäftsstelle der „Familienblätter" in Empfang zu nehmen. Rrteättim; ». Burkhardt. — »ruck und Verlag der Brühl'schen UniversttSts-Buch- und Gteindruckerei (Pietsch Erden) in Gieße».