1900. irr aufg- H.'Noii. öil.V.S^.nT «K jt n ii®H OTÖzWwST’Tn *Ä W U er ist beglückt, dem ewig unveraltet Erinn'rung stets zur Hoffnung sich gestaltet. & E. Schulze. (Nachdruck verboten.) Geächtet. Roman von LotharBrenkendorf. (Fortsetzung.) Vierzehntes Kapitel. „Mein Gott — es ist also Wahrheit! Sie hier, Fräulein von Marschall — (um diese Stunde!" Sixtus hatte sich vom Rosse geschwungen und war mit raschen Schritten auf sie zugetreten. Ungestüm erfaßte er ihre dargebotenen Hände, um sie an seine Lippen zu drücken. Auf seinem Gesicht und in seinen Augen war ein Leuchten, das Elisabeth nach all der ausgestandenen Qual und Aufregung namenlos glücklich machte. „Ja, ich bin es selbst, nicht nur mein Geist, wie Sie vielleicht zuerst geglaubt haben", sagte sie beinahe heiter, „und Sie dürfen mir nicht böse sein, wenn ich Sie um einen Teil Ihrer Nachtruhe brachte." *' „Als ob es für mich überhaupt noch eine Nachtruhe gäbe! Aber wie durchnäßt Sie sind ! Sie waren also schon wahrend dieses entsetzlichen 'Unwetters unterwegs?" „Ich wäre schwerlich zur rechten Zeit hierher gekommen, wenn ich es hätte abwarten wollen. Aber das bischen Feuchtigkeit wird 'mich (nicht umbringen. Es ist mir schon oft genug schlimmer mitgespielt worden. Und nun hören Sie vor ällem, weshalb ich hier bin. Sie müssen unverzüglich Mit ihren Leuten diese Gegend verlassen und sich über dste russische Grenze zurückziehen." „Weshalb, Fräulein von Marschall?