annst du nicht Dombaumeister fein, Behau als Steinmetz deinen Stein. Fehlt dir auch dazu Geschick und Verstand, So trage Mörtel herbei und Sand. Baumbach. (Nachdruck verboten.) „Es sah eine Linde ins tiefe Thal." Novelle von R. Litten. Wer erziehen will, Mich selbst erzogen feim In dex Schule. Wie es da draußen plätscherte und rieselte, und wie deutlich man es im Schulzimmer trotz des lauten und monotonen Zusammensprechens einiger dreißig Kinder vernahm. Es war in der Religionstunde, und sie saßen säst alle — die Knaben aus der rechten, die Mädchen auf der linken Seite des langgestreckten Zimmers — in möglichst korrekter Haltung da: den Oberkörper gerade, die Hände stuf dem Tische, die Augen auf den Lehrer gerichtet, eineu jüngeren Mann mit borstigem schwarzem Haupthaar und eben solchem Schnurrbart, welcher dem roten Gesicht etwas/ Martialisches gab. „,Was ist das?" fragte er soeben. "Die Kinder erhöben sich mit einem Ruck von ihren Sitzen und sprachen laut in der blechern pathetischen Art- mit welcher eben Kinder Auswendiggelerntes wiedergeben. „Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unserrst Nächsten nicht sein Weib, Gesinde oder Vieh abspannen, abdingen oder abwendig machen, sondern dieselben anhalten, daß sie bleiben und thun, was sie schuldig sind". Nur ein kleines Mädchen aus einer der letzten Bänke war sitzen geblieben, ohne ihre Stellung nur im geringsten zu verändern. Das schmale Händchen, welches den Kopf! stützte, grub sich vielleicht noch tiefer in das blonde Lockengewirr, und die großen Augen schauten noch sehnsüchtiger, hinauf, wo durch eins der oberen weitgeöffneten Fenster — die einzige Konzession, welche Herr Lehrer Hobrecht dem nahenden Frühling machte — ein Stückchen Himmel sichtbar wurde. Wie die Wolken dort oben jagten, immer rascher, wie auf der Flucht vor etwas Schrecklichem! Sie überstürzten sich, sie zerflatterten, um sich wieder zusam- tnenzuballen zu gespenstischen Formen und Gestalten. Aber nun — wie durch einen Ruck — zerrissen jie; entschleierten ein Stückchen Himmelsbläue, und urplötzlich blitzte es auf, ein heller funkelnder Sonnenstrahl drang hindurch, direkt in die Schulstube huschte er, irrte ein paar Minuten ast der weißgetünchten Decke, den kahlen, blaugrauen Wänden, gaukelte vor den Brillengläsern des gestrengen! Lehrers, sodaß dieser für einen Moment die breite weiße. Hand über die geblendeten Augen legen mußte, spielte^ neckisch auf den blonden und braunen Köpfen der Buben' und Mädchen, um sich dann breit und glänzend auf dasl Haupt der kleinen Träumerin zu legen, welche noch immer imt weitgeöffneten Augen nach oben starrte. Diese Augen ——sie waren groß, dunkel, lang bewimpert und hatten einen schwärmerisch sehnsüchtigen Ausdruck — wirren die einzige Schönheit, welche das Kindergesicht besaß. Es war zu scharf geschnitten, zst mstgeri dazu von einer gelblich blassen Farbe, die Nase, töenn auch edel in der Form, zu vorspringend, der Mund mit den schmalen schwachgefärbten Lippen nicht klein, nicht kuospenhast genug für ein so junges Antlitz. Selbst das Haar, welches mattglänzend und in schweren Ringelst eigenwillig in die Stirn, fast bis auf die dunklen sein-, gezeichneten Brauen fiel, war keine Zierde für das schmale Gesichtchen, es ließ nur die Reizlosigkeit desselben noch mehr hervortreten und hätte sicher viel besser zu den Nach-, darinnen der Kleinen gepaßt, den pausbäckigen rosigest Mägdlein, welche soeben ihren Spruch beendigt hatten und! nun bewegungslos, die Blicke auf den Lehrer gerichtet/ dastanden. Herr Hobrecht hatte die Brille abgenommen, die Gläser mit seinem weißen Tuche gerieben, und schaute nun, ein wenig ärgerlich und gereizt des dreisten Sonnen-, strahles wegen, auf. Sein Blick fiel auf die kleine Unauft merksame; der stark hervörtretende despotische Zug um seinen grobgeschnittenen Mund vertiefte sich, und mih lauter Stimme rief er • „Friederike!" Aller Augen richteten sich auf die Träumerin. Ihre Nachbarin, ein kleines dickes Mädchen mit straff, aus der Stirn gestrichenem Blondhaar und guten rundest Kinderaugen zupfte sie ängstlich am feinen Schürzchen? doch umsonst, das Kind rührte sich nicht, nur ein Lächelst welches kleine, blendend weiße Zähne enthüllte, und das reizlose Gesicht wunderbar verschönte, huschte über ihrs ^Herr Hobrecht war von seinem Pult gesprungen und der Kleinen näher getreten. „Friederike!" rief er noch einmal, verhaltener Grinnn bebte in seiner Stimme. Das Kind blieb regungslos; erst, als von dep andern Seite, aus den Reihen, der Knaben, ein leise Wan nendes „Elfe!" ertönte, hob es den Kopf. „Wiederhole' mir einmal das eben Gehörte!" befahl Herr Hobrecht. ...... .... - 254 — Das Mädchen ließ den Arm sinken, sah den Sprechenden mit ihren verträumten geheimnisvollen Augen an und murmelte etwas. „Was sagst Du, Und warum stehst Du nicht auf, wenn ich mit Dir spreche?" rief Hobrecht gereizt und ließ das dünne Rohr, das er in der Hand trug, ein-, zweimal durch die Luft sausen. Das Kind blieb noch immer sitzen. „Es wird Frühling!" sagte es mit einer dunklen, weichen Stimme und unverkennbar fremdländischem Tonfall. „Hören Sie nur, wie es draußen plätschert und rauscht! Das sind die Wassergeister", flüsterte es geheime nisvoll, „die Meermänner, Nixen und Nymphen, welche der böse Winter verzaubert und in Ketten und Barchen gelegt hat. Nun aber kommt bald der schöne Prinz, der Lenz, der allein den Bann lösen kann. Das wissen die Geister und darum regen sie sich und pochen und pochen, bis der Frühling sie hört und sie erlöst". Einige der zunächst sitzenden Knaben lachten laut auf, verstummten aber plötzlich, als der Lehrer sich vorbeugte und den Arm der Kleinen ergriff. „Komm einmal heraus aus der Bank", rief er. „So, hierher! Du sollst jetzt auch einen Zauberer kennen lernen, einen kräftigen, der Dir hoffentlich begreiflich macht, daß man in der Religionsstunde hübsch aufpaßt und nicht solch thörichtes Zeug zusammenfaselt!" Das Kind, es war vielleicht elfjährig und zart und schmächtig, war totenblaß geworden, und starrte mit entsetzten Augen auf das zorngerötete Gesicht des Sprechenden und auf seinen drohend gehobenen Arm. „Nicht schlagen", stammelte es, „bitte, bitte, lieber Herr Lehrer, nicht schlagen! Mama schlägt mich nie, und ich will auch immer aufmerksam sein! O, bitte, bitte, ich fürchte mich so!" Die Zornesader auf der Stirn des Mannes schwoll nur noch stärker, er zog die Kleine vollends aus der Bank, und eben wollte das Rohr niedersausen, als es durch eine heftige Berührung des Armes die Richtung verlor und, mit pfeifendem Laut die Luft durchschneidend, in weitem Bogen an die gegenüberliegende Wand flog. Wie ein gereizter Stier drehte sich der Lehrer um und packte den schlanken Knaben, der, flammende Röte im bildschönen Gesicht, so plötzlich hinter ihm stand, an beiden Schultern. „Bist Du verrückt geworden, Hans Volkmann?" Aus den furchtlos zu ihm erhobenen stahlgrauen Augen des Knaben sprühten Blitze. „Ich dulde es nicht, daß Sie Elfe schlagen!" Ter Knabe brach mit lautem Aufschrei ab und beugte sich über das Kind, welches mit schreckgeöffneten Augen verwirrt von einem zum andern gesehen hatte, dann leise schwankte und nun plötzlich, hart aufschlagend, zu Boden fiel. Es war mit der Stirn an eine scharfe Tischkante gefallen, dunkelrote Blutstropfen sickerten über die schmale totbleiche Wange. Einige Kinder hatten sich jammernd erhoben, aber der schlanke Knabe drängte sie zurück und versuchte, allein die kleine hilflose Gestalt aufzurichten. Der Lehrer, dessen rotes Gesicht nun doch entfärbt war, wollte ihin helfen, aber er sah ihn mit so wilden Augen an und murmelte so drohend: „Rühren Sie sie nicht an!", daß dieser achselzuckend zurückwich und sich begnügte, den an der Wand Hangenden Klingelzug in stürmische Bewegung zu setzen. Hans Volkmann hatte sich wieder über das ohnmächtige Kind gebeugt, und bemühte sich, es in seinen Armen aufzurichten. Sie war ja so zart, die Else, federleicht, wie oft hatte er sie schon im Scherz durch das Zimmer getragen. Aber freilich, da hatte sie immer die Aermchen um feinen Hals geschlungen, und nun lag sie steif und! leblos da, und kam ihm nicht zu Hilfe. Er mußte die! Zähne zusammenbeißen, um nicht laut aufzuschreien, und ha war auch die alte Krüger, die Schuldienerin, welche auf das stürmische Läuten eilig herbeigeschlürft war, und beugte sich über das Kind. „Mein Jesus! Was ist das?"! schrie sie auf, „das Etfchen! Und hat mir doch, erst vor einer halben Stunde ihre Frühstückssemmel gegeben für mein krankes Annchen. Ich wollt' sie nicht nehmen, ich lwollt' nicht! Aber — ,Bitte, liebe Frau Krüger, ich habe gar keinen Hunger, wirklich nicht!' — ich mußt'! Unh jetzt liegt sie da und ist wohl gar tot! Ach Gott, ach Gott!" Herr Hobrecht rüttelte die laut weinende Alte zornig pm Arm. „Lamentieren Sie nicht, Frau, und tragen Sie sie nach Hause zu ihrer Mutter. Das verzärtelte Geschöpf ist ohnmächtig geworden und hat sich dabei ein wenig gestoßen! Sie regt sich ja schon wieder! Hier, binden Sie ihr das Tuch um die Stirn". Er befeuchtete das Taschentuch aus der auf seinem Pulte stehenden Wasserflasche und reichte es der Frau. „J-ch komme mit", sagte er nach einem Augenblick des Nachdenkens, „und Ihr, Kinder, könnt nach Hause gehen, es fehlen nur noch acht Minuten an Zwölf!" Er nahm seinen Hut vom Ständer, hängte den Mantel um und fuhr in ein paar große rotgefütterte Gummischuhe — die Erde da draußen war ja förmlich aufgeweicht, wie leicht konnte man sich bei dem Schundwetter den Schnupfen holen — und folgte erst dann der mit dem Kinde voranschreitenden Alten. (Fortsetzung folgt.) Das Bild der Mutter. Novellette von Anni Hilgers. (Rom.) Nachdruck verboten. Mit blühendem Gesicht und blitzenden Augen stand ein junges Mädchen vor einem geöffneten Koffer, in den sie allerlei zarte Wäschegegenstände, sowie eine duftige Ballq Toilette hineingepackt hatte. „Fertig. Und nichts vergessen". Sie drückte den Deckel zu und wollte den Schlüssel umdrehen. Da legte sich eine Hand auf ihre Schulter. „Nichts vergessen. Wirklich nichts?" fragte eine weiche Stimme, und zwei ernste Augen blickten sie an, nicht ohne Vorwurf, wie es ihr schien. „So sag' es doch, Mama!" rief das junge Mädchen ungeduldig. x „Ich bin mit meinen Gedanken schon auf dem Ball bei Salderns. Wie kanu ich da an jede Kleinigkeit denken!" „Also ich muß Dich wirklich daran erinnern, daß Du beinahe vergessen hättest, das Bild Deiner Mutter mit auf die Reise zu nehmeu?" Sie trat zum Fensterpfeiler, an dem ein rundes, auf Porzellan gemaltes Bildchen hing, das Porträt einer schönen jungen Frau mit ernsten tiefen Augen, mit einer leichten Schmerzenslinie um den Mund. Hanna glich ihr, wie die Tochter der Mutter gleicht, aber ein Zug von Härte und Ueberhebuug entstellte beinahe ihr reizendes Gesicht, — und ihre blauen Augen blickten kühl und leer. Ein Ausdruck von Leichtsinn und ungefestigter Lebensauffassung prägte sich um ihren Mund. Sie hätte bezaubernd sein können und wirkte nur hübsch und kalt. — Eine flüchtige Röte huschte über Hannas Züge bei der Frage. Sie zog die Schultern hoch. „Liebste Mama, das Bild, das hab' ich gar nicht die Absicht mitzunehmen. Ich gehe ja höchstens fünf Wochen fort". Die junge Stiefmutter preßte die Lippen übereinander. „O Hanna", sagte sie, und ihre Augen füllten sich mit Thränen. „Wenn Deine gute Mutter diesen herzlosen Ausspruch gehört hätte! Erinnerst Du Dich wirklich uicht mehr all ihrer Liebe und Treue? Hast Du es ganz vergessen, wie sie noch in der Todesstunde für Dich sorgte, indem sie Deinen Vater bat. Dir in mir, ihrer Cousine und Pflegerin, eine zweite Mutter zu geberx, eine Mutter, die Dich aufrichtig liebt, die es versuchen würde, alles Gute in Dir zu wecken? Du hast mir meine Aufgabe bisher schwer gemacht, sehr schwer, Hanna! Ich bin oft machtlos gegenüber Deiner Sorglosigkeit, Deinem Mangel an Nachdenken und Gefühl. Die gute Mutter starb mit einer so festen Zuversicht auf den Sieg des Edlen in Dir! Denkst Du noch an den schönen Frühlingsabend, als wir sie an ihr Lieblingsplätzchen brachten? Die Jelängerjelieber-Laube unter den Weiden? Weißt Du nicht mehr, wie sie Dich segnete? Wie sie die Blumen küßte, die Du ihr gebracht? Sie blickte mich an, die Augen in Thränen schwimmend, sie flüsterte mir zu: „Hanna wird doch noch so, wie ich mir mein Kind gewünscht habe, — ich kann ruhig sterben!" - 255 — Die junge Frau schwieg einen Augenblick, ehe sie fortsuhr: „Und als dann das Letzte kam --- Das Mädchen schluchzte auf, wild, ungebändigt. „Ja, ja, ich weiß noch alles! Aber warum rufst Du es mir in die «Äinnerung zurück, jetzt, wo ich zum ersten Mal in die Welt soll, wo ich ganz voller Jubel war! Du hast mir meine Freude zerstört, Maina, —■ ja das hast Du ihr plötzlich schwer auf die Seele, daß sie das Bild dev guten Mutter nicht mitgenommen! Nachdenklich blickte fie auf die Landschaft hinaus, -n die Gedanken an den Ball und seine Freuden erloschen in ihr. — .. Als Hanna am Ziel der Fahrt angelangt war, empfmg sie statt der Freundin ein Diener des Saldernschen Hauses, qethan!" " * ' » Das Fräulein habe nicht abkommen können, wegen plötz- Und Hanna lief aus dem Zimmer, aufgeregt, heftig, | ^ch^r Erkrankung der gnädig en F rau um ihren Vater zu suchen, der in ihr das Ebenbild der I .Schon wollten Ungeduld und Enti^si chung oen l o> en Verstorbenen vergötterte, der ihr jeden Willen ließ und I Geist in des fungen Mädchens ^nnern wecken, als ein nichts that, ihren Eigenwillen zu brechen. I Gefühl der Scham die zornige Aiifwallung erstickte. Die junge Stiefmutter blieb zurück, in schweren Ge- I Im Hause des Präsidenten Saldern ersichr. Hanna, danken. Was sollte aus diesem Kinde werden, das ihr I daß kern schwerer, nur em scherzhafter K^kheitsfall Gott ans Herz gelegt, das fie liebte als das Vermächtnis I Vorlage, ^hre Freundin Eva war nicht zu bewegen stch einer teuren Verwandten, und über das sie doch keine I für länger als eine halbe Stunde vom Bett der Leidenden zsichnete^M durch, eine gewisse äußerliche I Mutter, bedenke doch nur, es ist ja die Mutter", Liebenswürdigkeit aus, die ihr die Zuneigung der Freunde I antwortete Eva auf das^raMen Hannas, ihr doch m dem des Hauses gewann, aber wer näher trat, der empfand die I traulichen Fremdenstubchen Geiellschaft zu l sten. Herzenskälte, welche das junge Geschöpf umfing. I . „Aber auf den Ball wirst Du doch bestimmt Frau Edith seufzte. Sie wußte keinen Rat mehr. All I mitkommen?" ,, , -mW»« fnH tnmm 8 mit Xw »t di- jung- Stiefmutter ÄÄÄÖ"** **’**’* zu dem Fensterpfeiler., Sie nahm das Bild der Toten I der Krank ) i ~ toQr bamit beschäftigt, herab und legte es heimlich in den Koffer, zwischen die I Koffer auszupacken, um das duftige Kleid nicht länger rosige Pracht des Seidenkleides, gerade an die Stelle, unter I Koner auszupauen, u i b emporhob, WH*» °"rd- in Siels und g-schm-iM. .' ter Eitelkeit. __ __ __ , __ I (göa. griff danach. „Siehst Du, Hanna, Du läßt Dich ~ »'M «dch-n W im C-upee. »och im l-di-n °°" WaJftffWÄ Augenblick vor der Abfährt des Zuges war etne Dame I “ J£ könnte'" mit zwei Kindern eingestiegen. Alle m tiefer Trauer. I W Zanna stand beschämt. So hatte ihr also Frau Edith Hanna fühlte sich unangenehm berührt. Wiederum I Vorgängerin mitgegeben, der Vorgängerin', schob sich ihr die Erinnerung an Trubes mi den sonnen-- I beren Andenken sie liebevoll Pflegte für die undankbare bestrahlten Weg. Statt in den Buchern zu blättern, welche I ~ , Wodurch hatte sie bisher die Liebe zweier so ihr die Stiefmutter zur Unterhaltiiug mitgegeben, mußte I ebjer CKraiten verdient? Zweier Mütter? sie nun fort und fort, wie gezwungen, die schwarzen, un^ I M m §anna wenige Stunden später zum Ball anheimlichen Gestalten betrachten. Sie mußte auf ihre Worte t -^Mte, that sie es' langsam, gleichsam gehemmt, ohne lauschen. . I die eitle Jreude, welche sie sich' davon versprochen hatte. «ViLWIMWLWDfÄ KÄwÄÄSe- «eine «Wm d^l^nnd netmeinMn NH nichts, üb-- «« nichts! Seit mit ZDZMM-E IS23S.2=Äs h? v XSi EdlSbÄ £» Sie beneidete Eva, die in der stillen Krankenstube iPÄtd l feine Sorgfalt entbehrte. I neben dem Teuersten, was sie auf Erden besaß, weilen * Der Knabe zog jetz?die Stirn -finster zusammen. „Es I durfte, während sie hier umherraste, eitler Freude hm- ist doch zu unrecht vom lieben Gott, gerade uns den Vater I gegeben^^ {nf Tanzen hielt sie plötzlich inne, sich schwer äU "ST mutier toüttette den Kopf Weißt Du nicht, I auf den Arm ihres Kavaliers lehnend. „Mir ist nicht HMWMSMHMHMMW ktÄe SW Sine «»«eibet.nQ tr-*« m« sä« Tod der Mutter war von ihr nur als vorübergehender I brennende Sehnsucht zog. , t mac[)en toaä Kummer empfunden worden. Wie oft hätte sie die siebe- I Sie konnte es nicht erwarten, gut zu mamen, roos volle Frau heimlich weinen sehen, seufzen hören. Es fiel I sie gefehlt. 2ö6 — Auflösung - Druck und Verlag der Brühl'schen UniverfitStt-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gieße«. Magisches Quadrat. Nachdruck verboten. In die Felder nebenstehenden Quadrats sind die Buchstaben a a, e e e e e, l l l l l, m, 6, t t derart einzutragen, daß die einander entsprechenden wagerechten und senkrechten Reihen gleichlautend Folgendes bedeuten: 1. Weiblichen Bornamen. 2. Ein Tier. 3. Figur aus der Volkssage. 4. Fluß in Ostpreußen. Auflösung in nächster Nummer. der Schachaufgabe in voriger Nummer: llnjSi ■fbij , nsün Billiges Hausbad. Nachdruck verboten. «d ( Unangemeldet betrat sie das Vaterhaus, das sie für Wochen hatte verlassen tvollen. Leise klopfte fte an dre " Mür von der Stiefmutter Wohnzimmer, — ttt der Hand kleine runde Bildnis. „Mama", bat sie zaghaft, beschämt. „Willst Du Mich 8Mch einmal an Dein Herz nehmen? Kannst Du mrr all -Minen Leichtsinn, meine Lieblosigkeit verzeihen? W llst ?Dp mir beistehen, so zu werden, wie die geliebte Mutter Staunend blickte Frau Edith auf. Dann streckte sie die Hand aus. Und die Thränen zweier Versöhnten tropften auf das Bild der Toten, das zu lächeln schien. ,r. n i' ___________ Vf T9 «no 1 - .9iinch »nsjo’ «rtI8 : galt .< riailif «j gr Ssdns niZ 3 chrm trsd d söuisi itglrsr «nid nsmch jchin Nk9Ni: 19619] It919h I(T9Q 1(9(3.911 find <• 3i( in isin-H timt n dnnW b97(!i 39 d TI -9Q 8 Zni9 ' «ebattton: ®. Burkhardt. GeHneinnütziges. UerbrockeneGyPsfigur en zu kitten. Kleine StücUhen Celluloid werden in Aether aufgelöst. Nach einer Viertelstunde gießt man die Flüssigkeit ab, und der teigige Bodensatz kann als Kitt verwendet werben Derselbe ist, nach einer Mitteilung des „Praktischen Wegweisers^ Würzburg, widerstandsfähig gegen Wasser, auch trocknet er sehr schnell. — . Das Oelen der Radfelgen. Ein ebenso einfaches als wirksames Mittel zum Schutze der Wagenräder bietet das Tränken derselben mit Oel oder Petroleum^ Man verfährt hierbei folgendermaßen: em Blechkastchen von schmaler, länglicher Form und ovalem Boden wird so unwr das sich frei bewegende Rad gestellt, daß der äußere Umfang des Rades beinahe den Boden des Kästchens streift. Hierauf wird warmgemachtes Oel emgegossen und dann das Rad langsam gedreht. Die Aufsaugung des Oeles geht bei gebrauchten Rädern so slott von statten, daß sehr schnell nachgesüllt werden muß, und soll so lange gedreht werden, bis das Oel im Behälter nicht mehr abmmmt, dann ist das Rad vollständig gesättigt. Hesundhettspflege. Erhaltung des Gehörs. Der Gehörsinn erfordert nächst dem Gesichtssinn imseregroßte Sorgfalt m Bezug auf seine Pflege. Ein Mensch, dem das Gehör mangelt, ist übel daran; um diesen Smn gesund zu er- halten, muß alles gemieden werden, was btcJemen Xeüe des Ohres schädigen könnte. Besonders sollte man sich hüten, mit spitzigen Gegenständen ins Ohr zu kommen, weil dadurch Verletzung des Trommelfells entstehen kann. Man sorge, daß kein zu starker Schall das Ohr treffe, was besonders bei kleinen Kindern zu beachten ist. Große Kalte ist dem Gehör schädlich. Wer gehörleidend ist, soll bet starker Kälte etwas Watte in die Ohren stecken. Fremde Körper, welche ins Ohr gelangt sind, werden mit emer Pinzette durch den Arzt entfernt. Für das Oh^ wie für den ganzen Organismus ist es ratsam, nicht gleich auo der Wärme in die Kälte zu gehen. Ktn. Vorstehende Abbildung zeigt den nur zirka vier Kilo schweren Apparat sowohl in, als außer Betrieb. Er be- darf weiter keiner Erklärung. Der äußere Stoffmantel ist unverbrennbar und wird iimen gegen das Feuer noch, mals besonders geschützt Ist m der Wohnung Gas vor- lmnden io wird der Brenner einfach mittelst Schlauch, mit der Gasleitung verbunden, das Wasser ebenfalls mittelst Schlauch von der Leitung aus dem Apparat zuge- füürt 'welcher zirka 160 Liter genügend für em Vollbad) nach etwa 15 Minuten auf ungefähr 30 Grad Reaumur er- wärmt. . Es ermöglicht daher dieser Apparat auch Een den- ieniaen welchen es bis jetzt am' notigen Platze für Ausstellung eines Badeapparates gefehlt hat, sich em Hausbad rasch und billig zu bereiten. 1. Ta 8 — d8 Ls b m ä6, oder anders. 2. Dh 3 — eG Matt. "•nii Rur Erhaltung und Förderung der Gesundheit ist ein ui trmrmes Bad von unbestritten hohem Werte, doch war dw WelW -i»°s solch-" »Äf"8feZbä Ä tnMnitändliche und zeitraubende Sache, das ward m oen meisten Fällen auch Ursache, weshalb so wemg für das .liÄuene Wohl in dieser Richtung geschah. .