e Drossel allein, hlichen Schleim aus der Mund- g geschieht vom der Vogel einen n dem Schnabel Tinen Plättchen itet wird. Der , Flechten und erlich geglättet, sorgfältig mit lich wie bei der : Stoffe auf der daß eine überall rlb der ganzen Schluß folgt.) nschen der Herr „Einen zum ckcr soeben von wurde): „Herr re Bemühungen : Sie nur nicht ierr Redacteur, ;e lefen ?" — a!" — Eben stellen Sie sich !" —Zweiter: - Weibliche Müllern, Fran Zas ist es denn wtt, man kann - Geistvoll. mdessürst vom hen Durchlaucht neidendes Vieh i, „sogar jene ähnleiu deuten tellung an." ierlag von Georg eljährlich, Einzel- ,or" entnehmen n Jungfrau: r; n, ren — en, .en, n, ,e6en, ) in Aießen. Das Kind der Tänzerin. Roman ans dem amerikanischen Leben von Joseph Treumann. (Fortsetzung.) Das Gesicht der alten Haushälterin verrieth ihre Schuld. „Verzeihen Sie, Sir — ja, ich that es," stammelte sie. „Ich konnte nicht anders, S>ir; sie stand, von Schnee und Regen durchnäßt und vor Frost zitternd, vor der Thür und sagte mit ihrer süßen, zarten Stimme: „Darf ich eintreten und meinen Großpapa sehen? Und da es heute Nacht gerade acht Jahre sind, seit —" „Genug!" unterbrach er die Schwätzerin,' „bringen Sie das Kind zu Miß Greylock hinauf,' ich gehe jetzt aus und wenn ich zurückkomme, werde ich Ihnen weitere Instructionen ertheilen." Die alte Hopkins starrte ihn an, als ob er aus dem Monde gefallen wäre. Mr. Greylock aber trat in den Hausflur) er nahm Hut und Ueberzieher, verließ das Haus und schritt durch Nacht und Sturm der Villa zu. Dichte Finsterniß herrschte in dem Park) der Sturm tobte und der Regen, mit Hagelkörnern vermischt, schlug ihm heftig ins Gesicht) er aber schritt, unbekümmert um dte Wuth der Elemente, rasch seines Weges dahin wie ein SOiann, der ein bestimmtes Ziel vor Augen hat. Als er sich dem Hause näherte, sah er Lichter an den Fenstern erscheinen und wieder verschwinden und gewahrte hinter den Gardinen die Schatten hin und her eilender Personen. Das Mädchen war also vermißt worden) Iris und die Diensterschaft suchten AerrStag de« 29. Juni. L erstirbt Dir ein wundervoller Traum, Will eine Hoffnung sich müde neigen, O wisse: Der stolzeste Eichenbaum Hat welke Blatter in seinen Zweigen. Anna Nitschke. Du bist auf dieser Welt nur Gast Auf eine kurze Zahl von Tagen; Wird Dir's so schwer, Dich also zu betragen, Daß Du nicht andern Gästen fällst zur Last? Trojan. nach ihr. In dem Hausflur begegnete er der Wittwe seines Sohnes. Sie war leichenlaß vor Augst und Bestürzung. „Ethel!" stöhnte sie, indem sie beim Anblick ihres nächtlichen Besuchers, einer Ohnmacht nahe, zurückprallte) „sie ist fort) ich kann sie nicht finden — ich bin verloren!" „Beruhigen Sie sich, Madame," antwortete er kalt) „Ihr Kind befindet sich sicher und wohlbehalten in meinem Hause) ich bin gekommen, um einige Worte unter vier Augen mit Ihnen zu reden." Jetzt begriff Iris, daß eine Krisis für sie gekommen war. Ethel war im Herrenhaus und Godfrey Greylock in der Rosen-Villa. Mechanisch führte sie ihn in ihr Boudoir und machte die Thür hinter sich zu. „Nun?" sagte sie. Er blickte streng und entschlossen drein. „Seit nahezu zwei Jahren," begann er, „wohnen Sie in dieser Villa unter Einschränkungen, die Ihnen, wie ich vermuthe, nicht angenehm sind. Heute Nacht bin ich eine halbe Meile weit durch Sturm und Dunkelheit gekommen, um Ihnen eine Veränderung Ihrer Lebensweise vorzuschlagen. Ohne viele Worte zu verschwenden, will ich nur sagen, daß ich Sie mcht für die geeignete Person halte, um Ihr Kind zu erziehen. Ueberlassen Sie die Kleine mir,- ick werde ihre Ausbildung überwachen, sie soll erzogen werden, wie es einer Tochter des Hauses Greylock geziemt: ich werde sie mit paffenden Gespielinnen umgeben und sie zu • meiner künftigen Erbin einsetzen." Iris war nahe daran, vor Staunen und Freude laut aufzuschreien. Ein kleiner Zank mit Hannah, die Flucht eines verhätschelten Kindes von der Rosen-Villa direct nach dem Herrenhause, und siehe da, hier war das Resultat, das sie lange, lange Monate heiß ersehnt und mit allen ihren Kräften augestrebt hatte. Später hoffte sie die näheren Umstände zu erfahren) jetzt begnügte sie sich, mit halb ent« rüstetM, halb traurigem Tone zu sagen: „Ist es möglich, daß Sie mich von meinem Kinde zu trennen wünschen?" „Nicht ganz und gar; es soll ihr gestattet sein, Sie zu sehen, so oft sie es wünscht) ich aber muß Ethels Vormund sein, nicht Sie, auf mein Wort muß sie hören, nicht auf das Ihrige) mein Einfluß und kein anderer darf sie umgeben, und vor Allem muß dieser Tanzunterricht aufhören, kurzum, Sie müssen aller Controle über das Mädchen entsagen." „Und als Entgelt —?" „Als Entgelt erhalten Sie Freiheit, ohne Zwang und Einschränkung nach eigenem Gutdünken zu leben; ferner erhalten Sie den Besitztitel der Rosen-Villa nebst einem Ein- 294 meit’®n^WW§ Lächeln zuckte um Greylocks Mundwinkel. I „Bitte: keine Theaterscene, Madame, die Rosen-Villa und dreitausend Dollars das Jahr sind doch wahrlich leine I Kleinigkeit und ein Vermögen, wie Ihre Tochter es von mir 1 erben wird, erwirbt sich Jemand selten in irgend einem Berufszweige, und nie in dem, welchen Sre. für das Kind bestimmt hatten. Jetzt habe ich nur noch einen Punkt zu erwähnen- entlassen Sie Hannah Johnsohn aus Ihrem >Dicnftc.zz , . I Iris wurde blaß wie der Tod. „Hannah!" rief sie- I oh, ich verstehe - Ethel hat eine Abneigung gegen sie - sie hat sich gewiß bei Ihnen über sie beklagt, das rhörichte, I unvernünftige Kind. Ich versichere Ihnen, die arme Hannah ist ihr Sclave. Es ist unmöglich — ich kann mich nicht I von ihr trennen." Mr. Greylock zog die Brauen zusammen. Und warum I nicht, wenn ich fragen darf?" . „Sie war in guten und tn bösen Tagen, in Armuth, Krankheit, Noth und Elend meine treue Dienerin. Es wäre schwarzer Undank von mir, wenn ich sie jetzt verstieße- begnügen Sie sich damit, mich von meinem Kinde zu trennen - reißen Sie meine alte, treue Dienerin nicht von meiner | @citc !zz , . I Greylock schüttelte den Kopf. „Ich fürchte, sie sind unglücklich in der Wahl Ihrer Wienerinnen, Madame - ich will indessen nicht auf diesem Punkte bestehen, denn morgen schon werde ich meine Enkelin in einer Pension meiner eigenen Wahl unterbringen - die Personen in ihrem Haushalt werden nicht mehr mit ihr zu ihun haben: sie wird diese Nacht unter meinem Dache zubringeri - morgen müssen Sie ihr sür einige Zeit Lebewohl sagen." Mit diesen Worten verabschiedete sich Mr. Greylock von seiner Schwiegertochter und kehrte durch Sturm und Dunkelheit nach dem Herrenhause zurück. Miß Pamela kam dem Bruder auf dem Hausflur entgegen- ihr zartes Gesicht war freudig erregt, und ihr Unwohlsein schien von ihr gewichen zu sein. „Oh, daß dies gerade an diesem Jahrestag eintriffen mußte- rief fiebern Himmel sei Dank, daß Du nicht so grausam warst, sie in dieser Nacht aus dem Hause zu schicken, Godfrey- sie kommen von dreitausend Dollars jährlich. Freunde können I Wir nie werden, es liegen zu viele unangenehme Erinnerungen Zwischen uns, aber um des Kindes willen soll meine Ab- I neigung gegen Sie fortan nur die Gestalt eines einfachen gegenseitigen Meidens annehmen." Die schwarzen Augen der jungen Wittwe Wuchteten hell auf, das Blut wallte in ihr hübsches, verblühtes Gesicht. Wahrlich, ihr Glücksstern war endlich aufgegangen Allem in diesem ersten und vielleicht süßesten Augenblick ihrev Triumphes drang aus einer dunklen des Zimmers plötzlich eine heisere, ominöse Stimme: „Polly. Polly. Iris fuhr zusammen und stieß einen nervösen Schrei aus-^danu brach sie in ein krampfhaftes Gelachter aus. Es war der Papagei, dessen Schlummer durch das Gespräch gestowt worden wa?. „Der dumme Vogel !" kam es zitternd aus ihrem Munde- „ich werde ihm noch den Hals umdrehen. Wie er mich erschreckt hat!" Sie sank zitternd m einen Jauteuil und bedeckte das Gesicht mit den Händen. „E ist sehr hart, sehr grausam, mir mein Kind zu nehmen, schluchzte sie, „meinen Augapfel, das Kind meines armen Robert. Es ist sehr hart, die Controle über Ethel einem Manne zu überlassen, der mein Feind ist und es steis bleiben wird. Es ist hart, allen Hoffnungen auf eine glänzende Bühnenlaufbahn für sie zu entsagen- da es aber für Ethel besser ist, so willige ich ein. Und wenn mir auch das Herz darüber brechen sollte, ich will ihrem Wohle nicht im Wege stehen. Machen Sie mein geliebtes Kind glücklich - räumen Sie ihr ihre Rechte und den ihr gebührenden Rang in der Welt ein, so will ich nicht klagen- ,ch opfere mich 15. Capitel. Ein Schwur. Neun Jahre sind verflossen. Es ist sechs Uhr an einem dunklen, trüben Morgen- wir treten in das Klassenzimmer eines Pensionats für junge Damen, eines hoch- fashionablen Etablissements. Zu dieser frühen Morgenstunde war das Hans noch still wie ein Grab. Ein Schuljahr war zum Abschluß gelangt, und die Schülerinnen hatten sich zu ihren Eltern oder Verwandten nach der Heimath begeben, mit Ausnahme einer Einzigen, die jetzt wie ein ruheloser Geist auf dem staubigen Boden zwischen den verlassenen Sitzen und an den schwarzen Wandtafeln vorüberwandelte. Ich fühle mich so melancholisch wie einst Marius unter den Trümmern von Karthago, Miß Hale," sagte sie zu der bescheidenen Unterlehrerin, welche der anerkannten SchönheU--- königin der Schule, der brillanten Miisterschülerm der Anstalt, bis zum Augenblick ihrer Abreise Gesellschaft zu teilten hatte. „Wie öde es hier ohne die Mädchen aussieht; wenn nur meinen Großpapa nichts abhält; ich werde vor Langeweile vergehen, wenn er mich noch länger hier laßt. Die Sprechende war eine herrliche Blondine von ungefähr siebzehn Jahren, mit goldigen Haaren, emer nW- weißen Haut, rabenschwarzen Wimpern und Brauet': ein wunderbar schönes graziöses Wesen. Ihr Kopf auf einem Hals wie von Alabaster- Stolz und I Frost und Feuer mischten sich in den Limen ihrer pu p rotheu Lippen und dem Blick ihrer großen dunkel lauen Augen. Sie war in ein Reiseeostüm gekleidet- auf Hausflur standen ihre bereits gepackten Koffer, die de sörderung harrten- ihr Gesicht war bleich und ihr W l ^„Jhr Großvater kann erst in einer halben Stunde °« kommen, Miß Greylock," antwortete Miß Hale- ,,e» U gerade sehr schmeichelhaft für uns, daß Sre so gr / haben uns zu verlassen- wir werden Sie sehr venmssew Miß Greylock antwortete auf diese Worte ga „Gehen Sie birect nach Blackport?" fragte B . „Ja," antwortete Ethel Greylock, indem sie a I ein Buch zur Hand nahm, das aus einem der Pu „Als Großpapa vor drei Tagen ankam, um ( Prämirnng anzuwohnen, hatte er, wie Sie wisse / | Nachbarschaft noch eine Geschäftsangelegenhelt zu schläft in meinem Zimmer - komm und betrachte sie- sie liegt da wie ein kleiner Engel." , „Nicht jetzt," antwortete er- „folge mir, Pamela." Er führte sie in seine Bibliothek. Dort schritt er zu einem Secrekär, der in der Ecke stand, er öffnete eine Schublade und zog ein zusammengefaltetes Papier heraus. Hier," sagte er, „ist mein Testament, Pamela, das Docu- ment, das meine ganze irdische Habe Sir Gervase Greylock vermacht. Die alte Jungfer fuhr zurück und sagte: ,,yd) Wunsche es nicht zu sehen, Godfrey- erlaß mir das — Du kennst meine Gesinnungen zur Genüge." Ja," erwiderte er- fürchte indessen nichts- ich wollte Dich nicht auffordern, es zu lesen." Er schritt zum offenen Kamin und warf das Testament in das Feuer. Eine hoch- aufloderude Flamme, ein Häufchen graue Asche, und Sir Gervase Greylock hatte ein riesiges Vermögen verloren. „Es kommt einen Man» schwer an, feine eigene Thaten rückgängig zu machen," fuhr Mr. Greylock nach einer Pause fort- „allein ich habe alle meine Pläne für die Zukunft geädert, Pamela. Das Kind, droben ist meine Erbin- sie wird jeden Dollar meines Vermögens erhalten, und dennoch soll Sir Gervase nichts verlieren." Miß Pamela starrte ihren Bruder verblüfft an. Dieser aber sprach weiter: „Er wird nichts verlieren, weil ich ihn zum künftigen Gatten meiner Enkelin auserkoren habe. Begreifst Du mich jetzt?' ie; sie liegt amela." schritt er zu öffnete eine gier heraus. das Docu- ase Greylock .Ich wünsche - Du kennst 8; ich wollte zum offenen Eine hoch- )e, und Sir verloren, ligene Thaten einer Pause Zukunft ge- ,e Erbin- sie und dennoch ft an. chts verlieren, nrkelin auser- iechs Uhr an i das Klassen- , eines Hoch- Morgenstunde Schuljahr war hatten sich zu nach begeben, ein ruheloser -lassenen Sitzen beite. Marius unter igte sie zu der en Schönheits- ilerin der Auch ast zu leisten aussieht- wenn rbe vor Langr- r läßt!" nbine von un- , einer wachs- b Brauen — hr Kopf ruhte z unb Anmuth, ihrer purpnr- t bunkelblauen ibet; auf dein ’t, die der $e= unb ihr Wesen c; „es in i so große Eile r vermissend t, en Stuube ain - • .es ist nicht rte gar n*. igte Miß m sie zerstr°ut bet Pulte lag. L um meiner wissen, in der leit zu ordnen, 295 Die ganze Erscheinung war bte eines (Fortsetzung folgt.) langen Mantel. Bühnenhelben. Der Nestbau der Vögel. Plauderei von Friedrich Thieme. hie ihn nöthigte, mich allein zu lassen- ehe er ging, versprach diesen Morgen bei Zeiten hier zu sein und mich abzuholen. ' Er wird sein Wort halten, verlassen Sie sich daraus," wate "die Lehrerin. Wie glücklich Sie sich fühlen müssen, Mill Greylock! Sie haben alle Ehren errungen, die Ihnen hier zu Theil werden konnten, und jetzt gehen Sie nach liause zu Verwandten, von denen Sie angebetet werden, um das beneidenswerthe Leben einer Schönheit — einer (yrf)tu — einer Königin der Gesellschaft zu führen genug, um einem Mädchen von siebzehn Jahren den Kopf zu vorder niederhängenden Bäume aus ein Sommerhaus zu, das am äußersten Ende des Spielplatzes stand. Dort, an der Thür des ländlichen Gebäudes gelehnt, an einem Orte, wo wie in einem Klostergarten ledem männlichen Wesen der Zutritt streng versagt, stand, oh Wunder — ein Mann! Es war eine ausfallende Erscheinung. Er war zwar längst über seine erste Jugend hinaus, allein tn seinem Gesicht, das seine Fdländische Herkunft bekundete, hatte die Zeit nur wenige Spuren zuruckgelassen'. Die hohe, geschmeidige Gestalt zeigte sich, wie sie an die Thur des Sommerhauses gelehnt dastand, in ben an«;» gomen Seine schwarzen Creolenaugen waren so SesahFch, wre nur Augen sein Minen- manches Fraueuherz hatt der Blick betreiben schon zum Schmelzen gebracht, sem Gesicht hatte eine zarte Bronefarbe, unb es bedurfte nur noch des träumerischen, melancholischen Ausdrucks, der auf unterdrückt Qoihonfrfmft rckiliesten ließ, um ben tomantlschen Zauber zu vollenden. Er trug einen breitkrämpigen Strohhut und einen «tat Uebrigen findet auch hier das Sprichwort: „Geduldige Schafe gehen viele in einen Stall" Anwendung. Wir erwähnten bereits, daß auch Nester zu anderem Zwecks als dem der Brutpflege errichtet werden. Der Zaum känia beispielsweise baut zuweilen mehr Nester, als er zum Brüten bedarf. Diese benutzt er als Zufluchtsorte, Verstecke < «cklafsiellen Sein Nest ist ein überaus künstlicher Bau, oa^i?biaelsdwmi'g, aus Moos bereitet und hat an bet Seite , nj a unfere Sperlinge halten ihre Nachtruhe SÄ Nch.», di° ~idilafen in Baumhöhlen re. Em asrikanischer Bogel, KÄel ober Hammerkopf (ein Thier von etwa der Schatten g g?eiiein unb Lehm bereitetes, 100 KMgramm schweres Nest zwischen ben Astgabeln von inVt.En ober Sträuchern an, versieht es mit einem starken unb theilt bas Innere durch schön gemauerte Wände in hrei Abtheilungen, wovon bie eine als Vorzimmer unb hie andere als Vorrathskammer unb bte britte als Schlafzimmer unb Bruiraum bient. Die Säubern bögel eine Parabiesvogelart, errichten während bei ißaa'ruug§= At eiaenarüge, laubenurtige Nester, bie sie förmlich aus- chmücken unb zwar mit Febern, Muscheln, Knochen unb anderen glänzenden oder bunten Gegenständen, bte sie ausftnben. Diese Nester bienen ebenfalls nicht zum Bruten, sondern als gleichen schattigen Laubeugangen unb haben oft eine Sange btS ^Znm^Schluß gebenden wir noch einiger Arten, deren bret)C5t&et näherte sich Miß Hake- ihre Blässe und Unruhe < ickienen von Secunde zu Seeuttde zuzunehmen. „Es er- I märtet mich noch etwas Anderes, Miß Hale, sagte sie mit I erzwungenem Lächeln- „ein Bräutigam. I i Ist das wahr?" fragte Miß Hale tn betroffenem Tone. „Es ist wahr," antwortete Ethel heiter. „Und dazu I noch ein adeliger — Großpapas eigene Wahl. Er ist ein englischer Verwandter der Familie, dem tch bereits ve^ sprachen wurde, als ich noch ein Kind war — ganz nach I her Art und Weise wie in den Romanen und Novellen. Es ist durchaus kein Geheimuiß- alle Mädchen m der Schule mußten es, alle meinten, ich müßte das glücklichste Geschöpf I ^War" Miß Hale nicht dieser Ansicht! Wunderte sie sich I in ihrem armen, müden Herzen nicht darüber, warum die Eine von Gunst des Glückes überhäuft wurde, wahrend d e Andere ihr ganzes Leben lang in Armuth, Einsamkeit und I unbelohnter Mühe unb Arbeit dahinschmachten mußte- ahnte sie vielleicht, baß ihr eigenes, eingefallenes Gesicht, einen schmerzlichen Gegensatz zu ben strahlenden Ngen der lungen Erbin bildete? „Sie müssen wirklich sehr glücklich fern, sagte sie nach einer kleinen Pause. 1 Miß Greylock antwortete nicht, sondern schritt plötzlich nach einem Fenster und blickte hinaus. Sie sah einen großen Spielplatz, von hohen Mauern eingeschlossen, voll dichtbelaubter Bäume- auch einen grauen, regenschwangeren HFwel und in der Nähe einen hohen Thurm mit einer Uhr, dessen Minutenzeiger der siebenten Stunde naher und naher ruck . „Welch ein trübseliger Morgen!" sprach sie vor stcy ) , es wäre ganz abscheulich, müßte ich bei Regenwetter reisen. Apropos, Miß Hale, ich habe einen Ring verloren ein Geschenk von meinem Großpapa — td) muß gu«te $ dem Spielplatz und ihn suchen, ehe er kommt. Ohne Zw set fiel er mir vom Finger, als ich gestern Nachmittag unter ben Bäumen spazieren ging." ,, „ „Ich will mit Ihnen gehen unb Ihnen suchen helfen, „Bemüchen Sie sich nicht- ich werde ihn allem ftnde« „Es ist durchaus keine Mühe," entgegnete Lehrenn, „ich habe Befehl erhalten, Sie bis zur Ankunft ^hres Gr ß Vaters nicht zu verlassen." , „ . // Ethels Augen flammten zormg ans. „Run oenn, fuhr sie auf, „so verbiete ich Ihnen, wir zu folgen. weiß, wo ich meinen Ring zu suchen habe- ich Aimmere^mich wenig um die Befehle, die Sie erhalten haben $ „ . keine Gesellschaft- ich dulde keine gegen memen Willen in sanftem Tone fügte sie, wie um sich M -» chuMge«, hinzu: „Wenn man alten vertrauten Platzen Jiir Lebewohl sagt, zieht man es vor, allein zu fern. Rasch warf sie einen Shawl Über i re Schul ern und begab sich in den Park, nach dem Spielplatz, der letzt öe - ödet und verlassen da lag- keine lauten Madchenstlmmen - weckten ein Echo von diesen Mauern, innerhalb männliches Wesen sich je blicken lassen durfte. ilrf. Ethel warf einen raschen Blick nach dem Hause zurück, sie wußte, daß Miß Hale es nicht wagte, ihr zu folgen, die übrigen Bewohner des Hauses aber, auSgeno Küchenmägde, schlummerten noch. Sie athmete be / ihre herrlichen dunkelblauen Augen nahmen einen erschrockenen, schuldbewußten Ausdruck an- sie schritt eilig m dern Schat en (Schluß.) Wenn man das vollendete Nest sieht - .besonders der kleineren Arten, wie z. B. ein Finken- oder Hanflmgsnest io begreift man kaum, wie die jungen Thiere dann Platz finden unb es' wochenlang in bem engen Raume aiishalten fönnen Aber bie klugen Erbauer haben alles berechnet und sinb auch mit ber Elastizität ihres Stoffes vertraut. Rückert kennzeichnet ben Sachverhalt ganz richtig, wenn er singt. Gebauet ist ein Nest im Baum, Das Nest hat g'rade so viel Raum, Daß es der Bogel der brüt hecket, Mit feinem Leibe ganz bedecket. Fünf Eilein liegen still tm Haus, Doch wenn die Vöglein kriechen au_>, Hat mählich, ohne daß es scheiterst Das Nest mit ihnen sich erweitert. — 286 — Nester durch besondere Kunstfertigkeit hervorragen. Die zu den Seglern gehörenden Salanganen bauen Nester, die wie halb durchschnittene Näpfe aussehen und direct aus dem an der Luft erhärteten Speichel dieser Vögel bestehen. Es sind dies die berühmten „eßbaren" Vogelnester, die in China sogar als Stärkungsmittel genossen werden. Die Nashornvögel nisten in Baumhöhlen, deren Eingang das brütende Weibchen durch den von ihm auf den Rand der Eingangsöffnung entleerten Koth so vermauert, daß nur ein enger Spalt bleibt. Erst wenn die jungen Vögel vollständig befiedert sind, wird der Verschluß entfernt. Der Eisvogel sucht sich eine glatte, senkrecht abfallende oder überhängende Uferwand aus und arbeitet eine Röhre in dieselbe hinein, indem er, sich mit den Füßen festhaltend, mit scharfen Schnabelhieben die Erde loslöst. Trotz der zu überwindenden Schwierigkeiten kommt er in verhältnißmäßig kurzer Zeit mit seiner Arbeit zu Ende. Die schräg aufsteigende Röhre hat 5 Zentimeter Durchmesser, ist bis zu 1 Meter lang und erweitert sich am Ende zu einem 10 Zentimeter breiten und 15 Zentimeter hohen, sorgfältig geglätteten Kessel. Die Wallnister (Hühnervögel in Australien) verscharren ihre Eier in Hügel aus Erde, Sand, Schlamm, und allerhand Thier- und Pflanzenresten und lassen sie durch die Wärme ausbrüten, welche die Gährung der in den Anhäufungen enthaltenen organischen Stoffe bedingt. Das neu- holländische Buschhuhn z. B. scharrt sich, wie Gould berichtet mit Beginn des Frühlings einen große» Haufen aus abgestorbenen Pflanzentheilen zur Unterlage seiner Eier zusammen und überläßt die Entwickelung seiner Jungen der durch die Zersetzung entstehenden Wärme. Der Haufen wird mehrere Wochen vor der Legezeit aufgeschichtet, er ist kugelförmig und enthält von zwei bis zu vier Karrenladungen Baustoffe. Wahrscheinlich vereinigen sich mehrere Paare der Vögel zu der Arbeit, auch wird derselbe Haufen mehrere Jahre benutzt. Der Hügel wird aufgehäuft, indem die Vögel eine gewisse Menge Baustoff mit dem Fuße losscharren und hinter sich nach einem Mittelpunkt werfen. Sie reinigen dabei den Boden ringsum so vollständig, daß kaum ein Blatt oder Grashalm liegen bleibt. Man hat schon bis zu einem Scheffel Eier in demselben Haufen gefunden. Die Bruthügel einer australischen Art, des Großfußes, haben einen Umfang von 15 bis 18 Meter und werden bis 4 Meter hoch gebaut. Der Leser denke nicht, daß wir damit die Wunder des Nestbaues der Vögel erschöpft haben. Nur einen oberflächlichen Begriff haben wir ihm geben können, der dazu beitragen mag, sein Interesse für die Natur und ihre Geheimnisse anzuregen und zu beleben. G-m-rnnütziges. Lavsal in diesen heißen Sommertagen als Ersatz für Eis bietet eine schön geformte Speise nach folgender Zubereitung: Kirschen, Erdbeeren, Johannis- oder Stachelbeeren, auch Blaubeeren tc., zu Fruchtsaft gekocht, werden mit kalt angerührtem Mondamin von Brown u. Polson — auf i/t Liter sind gewöhnlich 40 Gramm Mondamin zu nehmen — ca. 10 Minuten gut durchgekocht, dann in eine Form geschüttet und nach dem Erkalten gestürzt. Zucker, Zitrone re. je nach Geschmack beifügen. Wird diese Speise eine geraume Zeit vor dem Mittag- oder Abendessen angerichtet und kühl im Keller oder auf Eis gestellt, so übertrifft sie au Erfrischung wie auch Wohlgeschmack jegliche Eisspeise, zumal der delicate Geschmack des Fruchtsaftes durch Brown u. Polsons Mondamin voll und rein erhalten bleibt. Unsere lieben Hausfrauen sollten diesen Wink gerade jetzt nicht unbeachtet lassen, da ein Jeder sich nach köstlicher Erfrischung bei dieser Hitze sehnt. Hrlmsvistifches. Gut gemeint. Herr (der einer Dame durch den Dienstmann ein Bouquet überbringen ließ): „Hat Sie die Dame nicht ausgefragt, wer Ihnen das Bouquet gegeben ?" — Dienstmann: „Hm . . ja . . sie meinte, ob es nicht ein Herr mit einem laugen, dummen Gesicht gewesen wäre!" — Herr: „Das haben Sie doch verneint?!" — Dienstmann: „Natürlich ... ich werd' Sie doch nicht verrathen!" * * * In der Verlegenheit. Vater (der seinen Sohn im Atelier besucht): „Was hat denn der Gerichtsvollzieher bei Dir gethan?" — Junger Künstler: „Der — der hat mit Modell gesessen. * * * Neues Wort. Graf (zur Tochter): „Ich werde nie zugeben, daß Du diesen Bürgerlichen zum Manne nimmst! Das wäre ja der reine Stammbaumfrevel!" * * Modern. Chef: „. . . Also ich werde es mir noch überlegen ) denn Sie sind verheirathet und ich würde, offen gesagt, die Stelle lieber einem Ledigen verleihen!" — Bewerbet: „O, ich kann mich ja von meiner Frau scheiden lassen!" * * * Im zoologischen Garten. „Nicht wahr, Mama, das Stachelschwein ist der Struwwelpeter unter den Thieren?" * * Anzüglich. Dienstmädchen: „Aber wie Sie unser Geburtstagsgeschenk schön kleidet, gnädiger Herr!" — Herr des Hauses (erstaunt): „Euer Geburtstagsgeschenk?" - Dienstmädchen: „Na, gewiß! Der Pelz, den Sie von der gnädigen Frau bekommen haben! . . . Dafür haben wir ein halbes Jahr statt Butter Margarine essen müssen!" Auf dem Stoppelberg bei Wetzlar. Still steht im Frühlingsschmuck der Wald da drunten. Der wie ein Kranz die lichte Höh' umfaßt, Auf der der Wand'rer, wenn dies Ziel gefunden, Sich gönnen darf verdiente süße Rast. Von Menschen und von ihrem Lärm geschieden, Der Welt Geräusch und ihrer Hast entrückt, Genießt er ungestört den Waldesfrieden, Der sein zur Ruh' gekomm'nes Herz beglückt. Ein kühler Lufthauch nach der Wand'rung Hitze Weht labend Stärkung zu der freien Brust, Und oben auf des Holzthurms Aussichtsspitze Sieht das entzückte Auge seine Lust — An all' den Wundern, die ringsum zu sehen Auf Berg, im Thal, in Wald und Flur und Feld Die stolzen Burgen auf den steilen Höhen Und drüber ausgespannt das Himmelszelt. Dort drüben Braunfels, hier das liebe Gießen, Die rasch emporgeblühte Musenstadt, Da unten Wetzlars alte Thürme grüßen, Das Goethes „Werther" mit veranlaßt hat. Und rings die Dörfer all im schönen Kranze, Auch Volpertshausen, sowie Garbenheim, Und weiter fort im Sonnenstrahlenglanze Die vielen Orte bei dem eig'nen Heim. Zu ihm, von dem die Wand'rung ausgegangen, Kehrt immer wieder gern zurück der Blick, An ihm. bleibt stets das Äug'- am längsten hangen: Denn in der Heimath wohnt allein das Glück! So schön Du's finden magst in fremden Landen, Zu denen wohlgemuth Du eilst hinaus, Stets treibt's Dich heim, mit festen Banden Bleibst Du geknüpft an’S theure Vaterhaus. A Roma» Eth Träumet Dank!" würdest.' Bit mir nid) ja, welch Und Du die Mar Er einer hö verhinde gestern ! Cv IM tn Miß Oh, Ar mich geh , „A kannst D ist für i Eil solchen : fort; „k eine letzt uns wie sein, wa Redactionr 8L Schehda. ~ Druck und Verlag der Brübl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei (Pietsch & Scheyda) in Gieße«.