t an wenig gibt's für i) mich aus ilend stürze „Jüngling > er windet : ein guter ibe, Horch, teil Tandem n. Sens- mn wirklich die Herren, Versuch mit u. Co." en der See ) sehr ver- denes Kleid usgerechuct, „angelegte" ten Dollar thut Aepfel ten vorbei, egehrlich an amol schöne ück zu ihrem ! gekommen, frau: „Hm, argen um baumelt!" rckliche Lieb- : mich darum lte es sein! lde, ich hab' zu erfüllen! |t eine neue o-Möbel für |Q§ mußt Du Patrouille rhlrcich, das cher Oberste 7 es Tages zn Tur, um za die prompte npt haben. ; von Schillers die „Hohl° _ Schülern in Gießen. Das Kind der Tänzerin. Roman aus dem amerikanischen Leben von Joseph Treumann. (Fortsetzung.) „Es ist falsch!" keuchte Iris. „Es ist Alles falsch, was Du sagst. Ich leugne es Dir in's Gesicht!" „Leugne, so viel Du willst, liebes Kind," versetzte er kühl- „Diejenigen, welche Dich am längsten kennen, sind ja die größten Bewunderer Deiner außerordentlichen Fertigkeit im Lügen. Verzeihe mir, daß ich es so unverblümt sage, allein ich würde Dir selbst auf Deinen Eid hin nicht glauben. Die reizend?, junge Dame, die Godfrey Grehlock seine Enkelin nennt, hat keinen Tropfen Greylock'schen Blutes in den Adern." Iris rang die Hände, als sie voller Verzweiflung erwiderte: „Ich kam in aller Frühe hierher, um zu erfahren, was ich von Dir zu erwarten habe, Arthur Kenyon! Jetzt tneiß ich es! Die Identität meiner Tochter soll in Zweifel gezogen, ich selbst eines schändlichen Betruges angeklagt, mein friedliches Verhältnis zu Godfrey Grehlock bedroht oder gar zerstört werden. Ist es nicht so? Du erklärst mir den Krieg," fuhr sie etwas ruhiger fort. „Gut! Auch ich habe meine Waffen. Du warst Ethels Lehrer im Pensionat- Du eorrespondirtest mit ihr seit ihrer Rückkehr — es besteht ein Liebesverhältniß zwischen Euch." Jetzt war es an Regnault, verblüfft dazustehen. „Wer lagt Dir das?" fragte er. „Niemand," erwiderte sie rasch, „ich bin im Stande, gar manche Dinge ohne fremde Hülfe zu entdecken. Wenn Feinde sein müssen, Arthur Kenyon, so gehe ich in owser Stunde noch zu Godfrey Greylock und lege ihm die ganze Angelegenheit vor. Ich will ihm erzählen, daß seine i-sbm, die er mit dem englischen Baronet zu verheirathen wünscht, eine Jntrigue mit Monsieur Regnault, einem ändernden Sänger, spinnt. Wie groß werden dann wohl Liev-Kg de« 27. Avtt P WZ sLi »Hl MW AM er auf Dankbarkeit rechnet, ist ein Händler, aber kein Wohl- thäter. I. M. In ein Gewebe wanden Die Götter Freud' und Schmerz — Sie webten und erfanden Ein armes Menschenherz. Herder. Deine Chaneen sein, das Mädchen und ihr Vermögen zu erhalten?" Sie blickte ihn finster und drohend an. Er erwiderte ihren Blick mit einer kalten, höhnischen Miene. „Bedenke," fuhr sie trotzig fort, „daß Du mich nicht verderben kannst, ohne Ethel mit in den Abgrund zu ziehen." Soweit Regnault im Stande war, irgend einen Menschen zu lieben, liebte er das herrliche, stolze Mädchen wirklich, das ihm versprochen hatte, sein Weib zu werden. Der Gedanke, sie zu verlieren, ging ihm nahe und verbannte jedes Verlangen nach Haß und Rache sofort aus seinem Herzen. „Wahrhaftig, wir sind Beide gut gewaffnet und gerüstet," sagte er lächelnd, indem er Plötzlich einen anderen Ton anstimmte. „Was haben wir aber zu gewinnen, wenn wir einander verrathen? Es gießt gewisse Capitel in der Geschichte Deines vergangenen Lebens, die Du Robert Grey- locks Verwandten verheimlicht haft und deren Enthüllung Dich ins Verderben stürzen würde; ich aber habe Pläne und Absichten, die Du zu Nichte machen kannst, wenn Du willst. Komm, laß uns vernünftig handeln und einen Vertrag mit einander abschließen." Iris antwortete nicht- ihre Blicke verriethen, daß sie noch immer mißtrauisch war. „Ueberlaffe mich meinen eigenen Angelegenheiten," fuhr er fort, „und ich will Dich den Deinigen überlassen. Bleibe ich unbehelligt von Deiner Seite, so will ich vergessen, daß ich Dich je kannte. Kurzum — verzeihe mir den derben Ausdruck — halte Du Deinen Mund, so werde ich den meinigen halten." Iris war ein Weib ohne Grundsätze, aber dennoch schauderte sie vor dem Gedanken zurück, Ethel diesem Manne zu überlassen. Mit einem Worte konnte sie dem geheimen Einverständniß zwischen dem Paar ein Ende machen. Aber vermochte sie es, sich einmal in ihrem Leben zu einer edlen Handlungsweise aufzuraffen und die erforderlichen Schritte zu thun, um das junge Mädchen, dem sie so viel verdankte, zu retten? In Iris Grehlocks Herzen ging ein kurzer Kampf vor sich, dann aber trug, wie gewöhnlich, ihr Egoismus den Sieg davon. Sollte sie ihren Luxus, ihre glänzenden Einkünfte opfern? Sollte sie sich der Armuth wieder in die Arme werfen, um Ethel aus den Klauen eines gewissenlosen Schurken zu retten? Nein! „Ich gehe auf Deinen Vorschlag ein," sagte sie, indem sie Regnault die Hand reichte. Er ergriff dieselbe rasch und fragte: „Hast Du mir noch etwas zu sagen?" 842 „Nein!" „Nun, so verlaß dieses Haus so bald als möglich," rieth er ihr, „Du bist hier bekannt und könntest Dich durch diesen Besuch bei einem Fremden, der noch dazu ein wandernder Sänger ist, compromittiren. Wenn die Sache Godfrey Grehlock zu Ohren kommt, wird er Dich sicher zur Rechenschaft ziehen." Iris erhob sich zornig und sagte: „Willst Du mich zum Hause hinauswerfen? Es gab einmal eine Zeit, da Du dies kaum gethan hättest. Wenn ich mich recht erinnere, gabst Du einst vor, mich zu lieben, Arthur Kenyon." „Ja," antwortete er trocken, „das ist aber schon lange her." „Du bist ein falscher und herzloser Mensch!" rief sie erbittert. „Das Weib, das sich Dir anvertraut, darf allem Glücke Lebewohl sagen. Es wäre ihr besser, daß ihr ein Mühlstein um den Hals gehängt, und daß sie ertränkt würde im Meere, wo es am tiessten ist." „Es ist höchst erbaulich, Dich die Bibel citiren zu hören," höhnte Regnault. „Du gehst also?" fuhr er fort, als sie sich der Thür näherte. „Du bist doch mit Deinem lahmen Beine nicht zu Fuß hierher gekommen?" „Meine Equipage wartete an der Ecke der Straße," antwortete sie hochmüthig. „Du brauchst mir nicht Deinen Arm zu bieten- ich würde ihn um Alles in der Welt nicht annehmen. Ich habe ein böses, ein ruchloses Uebereinkommen mit Dir getroffen, Arthur Kenyon. Von allen meinen Sünden wird diese wohl am Tage des Gerichtes am lautesten gegen mich zeugen. Lebe wohl!" „Lebe wohl!" erwiderte er spöttisch. „Wenn ich Dich Deinem guten Glücke überlasse, so mußt Du mich auch nicht in dem meinen stören wollen — das ist nicht mehr als recht und billig." Er öffnete die Thür und sie hinkte hinaus. Polly fegte eben den Hausflur. „Hier, Mädchen," sagte Iris, die sich wieder dicht verschleiert hatte," leihe mir Deinen Arm bis zur Straßenecke." Die Waise ließ ihren Besen fallen und gehorchte. Als sie die drei Stufen vor der Hausthür hinabstiegen, rief Iris mit scharfer Stimme aus: „Welch ein elender, dünner Arm, er biegt sich ja wie ein Rohr. Geh' langsam, denn ich bin lahm!" Polly ging langsamer,- sie fühlte ihr Herz so gewaltig pochen, daß sie fürchtete, die von ihr geleitete Dame möchte es hören. „Was bringt diese Frau nach dem Gasthof?" war die Frage, die ihr durch das Gehirn durchblitzte,- „was hat sie mit Monsieur Regnault, dem Sänger, zu schaffen?" Die Straßenecke war nur wenige Schritte entfernt - eine verschlossene Equipage wartete daselbst. Als Iris eingestiegen war, steckte sie die Hand in die Tasche und brachte einen Vierteldollar zum Vorschein. „Hier, Mädchen," sagte sie, indem sie die Münze in Pollys Hand schob. Die Andere gedachte des Tages, als sie mit der kleinen Nan vor dieser Frau stand und ihr die Münze vor die Füße warf, die Hannah ihr gereicht hatte. In einem plötzlichen Anfalle von Wuth trat sie einen Schritt zurück und schleuderte den Vierteldollar der verschleierten Frau in den Schooß, indem sie mit heiserer Stimme rief: „Wagen Sie es nicht, Ihr Geld mir anzubieten!" Darauf wandte sie der Equipage den Rücken und eilte in das Haus zurück. 23. Capitel. Ab gewiesen. In einem luxuriösen Zimmer des Herrenhauses saß Ethel Greylock allein am Morgen nach dem Concert und las Tennysons Gedicht „Maud". Das Frühstück war vorüber. Tante Pamela hatte sich nach ihrem eigenen Gemach begeben. Godfrey Grehlock schrieb Briefe in der Bibliothek, und der Baronet — sie wußte nicht, wo er war, bis die Thür plötzlich aufging und der englische Edelmann ruhig in das Zimmer trat. Ethel schloß das in Blau und Gold gebundene Buch jedoch war es zu spät, seine scharfen grauen Augen waren bereits auf das Gedicht gefallen. „Jener hübsche Tenor sang das Gartenlied gestern Abenb prächtig," sagte Sir Gervase. Ethel fühlte ihre Wangen erglühen. „Ja," stammelte sie „Der Mensch hat entschiedenes Talent," fuhr der Baronet fort. „Während ich diesen Morgen im Park spazieren ging, nahm ich mir die Freiheit, in der Rosen-Villa vorzusprechen, und mich zu erkundigen, ob sich Ihre Mutter von Ihrem Unwohlsein gestern Abend völlig erholt habe." „Nun, und was haben Sie gehört?" „Daß Mrs. Greylock sich wieder ganz wohl befinde und schon am frühen Morgen ausgefahren sei." Ethel zog verwundert die Brauen zusammen. „Schon früh ausgefahren? Sonderbar! Das pflegt sie doch sonst nicht zu thun, namentlich nicht bei solchem Wetter," fügte sie mit einem Blick nach dem Fenster hinzu. Bereits schlugen große Regentropfen an die Scheiben. Es entstand eine Pause, die nur durch das unmelodische Geschrei eines Pfauen draußen auf der Terrasse unterbrochen wurde. Sir Gervase blickte nach dem Fenster. Ethel lehnte^sich in ihrem Fauteuil zurück und beobachtete ihn verstohlen. Sie trug eine mit veilchenfarbenen Bändern garnirte Morgenrobe von weißer Seide. Dem äußeren Anscheine nach war sie heiter und unbekümmert, während ihr Inneres von Ungewißheit und nervöser Erwartung verzehrt wurde. Nachdem sie die hohe Gestalt des Baronets einige Augenblicke heimlich angeschaut hatte, sagte sie lächelnd: „Einen Pfennig für Ihre Gedanken, Vetter!" „Sie schlagen den Werth derselben zu gering an," antwortete er, indem er sich zu ihr wandte und ihr einen Blick zuwarf, vor dem sie die Wimpern senkte. „Meine Gedanken weilen einzig und allein bei Ihnen!" Das Buch entschlüpfte ihrer Hand und fiel auf den Boden. Beide bückten sich zu gleicher Zeit, um es auszuheben. Auf dem Einband in Blau und Gold begegneten sich ihre Hände. Der Baron ergriff ihre weißen Finger und hielt sie fest. „Ethel, Sie wissen, was mich nach Amerika führte!" rief er aus. Die längst gefürchtete Krisis war endlich gekommen! Mit würdeloser Hast riß sie sich von ihm los und lief der Thür zu. Der Baronet kam ihr indessen zuvor und versperrte ihr den Weg. „Ich bin wenigstens zu einem Gehör berechtigt, Ethel," sagte er mit vorwurfsvollem Tone, „und zu einer Antwort, nicht wahr?" Bleich vor Schrecken blickte sie ihn an und stammelte: „Was wünschen Sie mir zu sagen?" „Ich liebe Sie!" antwortete er mit einfacher Innigkeit. Er hatte gegen die Reize ihrer Schönheit angekämpst, er hatte ihr mißtraut, allein die inhaltsschweren Worte waren endlich heraus. Sie versuchte zu sprechen, vermochte aber kein Wort hervorzubringen. „Ich liebe Sie!" wiederholte der Baronet mit leidenschaftlicher Glmh. „Mein ganzes künftiges Glück liegt in Ihren Händen! Ich schwöre Ihnen, daß ich tauseudmal begieriger nach dem Bedürfniß bin, das die beiden Zweige der Familie vereinigen soll, als Ihr Großvater oder irgend ein Mensch auf Erden es ist!" Ethel vernahm abermals das Geschrei des Pfauen auf der Terrasse und verspürte den grausamen Wunsch, dem Vogel, der es wagte, mit seiner häßlichen Stimme ihrer Verzweiflung zu spotten, den Hals umzudrehen. Sir Gervase wartete auf eine Antwort. Sie machte eine gewaltige Anstrengung und sagte: „Das Bündniß, von dem Sie sprechen, ist unmöglich." 343 - J und der »ene Buch, jeu waren ern Abend nmelte fie, fuhr der im Park kosen Villa re Mutter llt habe." hl befinde //Schon doch sonst '-x," Fügte s schlugen melodische terbrochen eobachtete t Bändern äußeren während tung ver- Baronets lächelnd: ing an," ihr einen „Meine auf den :s auszu- egegneten : sie fest, e !" ries kommen! lief der ersperrte ehör be- e, „und :mmelte: nnigkeit. ekämpft, Worte wmochte leidenliegt in mal be- Zweige irgend leit auf ;, dem e ihrer Servase sagte: // Unzweckmäßige Fußbekleidung, em Schmerzenskind aller Spaziergänger und Touristen. Von Dr. Otto Gotthilf. (Nachdruck verboten.) Was ist es, das dem Wanderer, mag er nur einen kleinen Spaziergang oder einen wochenlangen Marsch über Berg und Thal machen, am meisten alle Freude an den Schönheiten der Natur verleiden, ihn am leichtesten schier zur Verzweiflung bringen kann? Das ist eine unzweckmäßige Fußbekleidung, welche Blasen, Schwielen, Hühneraugen, Wundlaufen oder gar Fußgeschwüre erzeugt. Schlechtes Schuhwerk ist ein Marterinstrument, welches in seiner modernen Form eigens zu dem Zwecke erfunden zu sein scheint, um die mittelalterlichen Folter- I instrumente zu ersetzen, welches den festen, aufrechten Gang des Menschen nur zu oft in ein zaghaftes, unsicheres Trippeln verwandelt. Aber nicht nur Unbehagen und vorübergehende Schmerzen werden durch schlechte Fußbekleidung erzeugt, sondern mit der Zeit auch schwere bleibende Gesundheitsstörungen, wie Schweißfuß, Plattfuß, eingewachsene Nägel, Geschwüre, Entzündung der Gelenke, Verlagerung und Verkrümmung der Zehen. Von wie schwerwiegender Bedeutung dies nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für die einzelnen Nationen ist, geht aus dem militärstatistischen Material der Rekrutirunaen hervor. Der bekannte militärärztliche Schriftsteller Dr. Billaret lagt daher: „Sehen wir, wie außerordentlich groß in allen Ländern die Anzahl von Leuten noch alljährlich ist, welche dem Mrltärdienste infolge von Fehlern an den Füßen entzogen werden, und berücksichtigen wir, daß von diesen Fehlern ein ganz verschwindend kleiner Theil angeboren, die Hauptmasse derselben aber durch Tragen schlechter Fußbekleidung entstanden tst so müssen wir zugeben, daß hier ein erhebliches Staatsinteresse vorliegt, welches ein Eingreifen des Staates auf diesem Gebiet rechtfertigen würde." Aber ich sollte meinen, daß es „Lassen Sie mich hoffen, Ihnen später einmal Ihren Jrrthum beweisen zu können," sagte er mit stolzem, betrübtem Ton, indem er sich der Thür näherte. Plötzlich blieb er stehen und blickte sie noch einmal schmerzlich an. Noch immer keine Antwort. Er reichte ihr die Rechte und sagte: „Leben sie wohl, Cousine!" 4 ' Sie wollte seine Hand nicht berühren aus Furcht, ihre Selbstbeherrschung zu verlieren. „Leben Sie wohl'" sagte sie mit eisiger Kälte. Er wandte sich um und verließ das Zimmer. War es ein unterdrückter Aufschrei, welchen er vernahm, als die Thür sich hinter ihm schloß? Er blieb stehen und muschte, doch Alles war still. Er begab sich direct nach Godfrey Greylocks Bibliothek, trat ein und schritt nach dem Tisch zu, an welchem der Herr des Hauses seine Briefe schrieb, i ., „Was ist vorgefallen?" fragte der alte Millionär, erschrocken über des Baronets verstörtes Aussehen. „Ich komme, um Ihnen für Ihre Gastfreundschaft zu amen und Ihnen Lebewohl zu sagen," antwortete Sir Gervase. ,/Ich muß Blackport mit dem nächsten Zuge verlassen." Die Feder entfiel Godfrey Greylocks Hand. Er sprang an seinem Sitze auf. „Ha!" rief er mit wilder Stimme. /M ist Ethels wegen — sie hat Ihren Antrag abgewiesen!" ,, "3a," antwortete Sir Gervase so ruhig, wie er je in I feinem Leben gesprochen hatte. //Beim Himmel!" rief Godfrey Greylock wüthend, sie °u mir diese Thorheit theuer bezahlen! Wie konnte sie es ftiQ^en'rrtne^ne Wttrffche und Befehle so zu mißachten?! Um I yretwillen zerstörte ich ein Testament, das zu Ihren Gunsten I ausgestellt war! Aber ich werde jetzt ein anderes machen, I me wieder umgestoßen werden soll!" h „ ®te Hand des Baronets sank ruhig auf die Schuler I . f . en nieder. Dieses beständige Klimpern Greylocks I letncm Gelde wurde dem edeldenkenden Mann nachgerade I , enraglich. „Um Verzeihung!" unterbrach er ihn mit I cvjv rucklichem Tone, „Sie werden nichts dergleichen thun. btU ®fbb, der darnach trachtet, sich des Eigentums kön nehmen Sw es - ich gönne es Ihnen von Herzen I mich aber muffen Ste aus dem Spiele lassen!" Der Baronet errröthete vor Unwillen. „Dies ist eine durch nichts provoeirte Beleidigung, Ethel," sagte er. „Halten Sie mich wirklich für einen verächtlichen Erbschleicher? §a6en ©ie nach allen diesen Tagen freundschaftlichen Verkehrs keme bessere Meinung von mir gewonnen?" Sie blieb stumm. — 344 zunächst eines jeden Menschen Wunsch und Pflicht sein müßte, sich selbst vor Gesundheitsschädlichkeiten auch hierbei zu schützen. Wenn dies bisher noch nicht in genügendem Maße geschehen ist, so scheint mir der Hauptgrund darin zu liegen, daß das Publikum über die großen hygienischen Nachtheile und Gefahren einer unzweckmäßigen Fußbekleidung nicht hinreichend aufgeklärt war und eine Abhilfe derselben nicht kannte. Betrachten wir einmal, um dies kennen zu lernen, die Geschichte eines Stiefels etwas genauer, sammt den Martern, Qualen und Gesundheitschädlichkeiten, welche er seinem armen Besitzer verursacht. Zunächst werden neue Stiefeln aus Eitelkeit meist zu eng gekauft, sie drücken auf dem Spann und an der Sohle, bewirken „Brennen" der Füße und quetschen die Füße widernatürlich zusammen. Dadurch werden die Blutgefäße der Füße zusammengedrückt, der Blutkreislauf wird gestört, die Nerven werden leicht gelähmt und es stellt sich dann im Laufe der Jahre irgend eins der vielen Fußleiden ein. Daher kaufe man stets bequeme und gut passende Schuhe. Freilich wird man mir entgegnen: neues Schuhwerk drückt immer ein wenig. Ja, woran liegt denn das? Einfach daran, daß die Stiefelsohle innen eben ist, während die Fußsohle, namentlich am Haken und an den Zehenballen, Wölbungen besitzt, die sich nun erst in der neuen Sohle ein bequemes hohles Bett eindrücken müssen. Ist dies geschehen, dann ist auch der anfängliche Druckschmerz von den neuen Stiefeln verschwunden. Dafür stellt sich aber bald eine neue Qual ein. Durch die Wärme des Fußes wird der Klebestoff, mit welchem die Schutzsohle auf die sogenannte Brandsohle innen angeklebt ist, aufgeweicht und die Schutzsohle rutscht und schiebt sich zusammen. Jetzt kommt der Fuß in unmittelbare Berührung mit der schmierigen Klebesubstanz, dazu gesellen sich von außen Staub und Schmutz, von innen der Schweiß der Füße, und das Ganze bildet nun ein in Fäulniß übergehendes höchst gesundheitsschädliches Product, eine gefährliche Brutstätte für Bacterien und Bazillen. Dr. Pfuhl, welcher Militärstiefel daraufhin untersuchte, hebt besonders hervor, wie leicht namentlich die Bazillen des Starrkrampfes, welche ja in den oberen Erdschichten ihren Wohnsitz haben, dadurch verbreitet werden können, um dann beim Menschen die schwere Krankheit des Starrkrampfes hervor- zurufen. Diese gesundheitdrohende Schmiererei muß also auf jeden Fall vermieden werden, was einzig und allein dadurch möglich ist, daß der Fuß nicht direct mit der Brandsohle und deren Klebestoff in Berührung kommt. Zu diesem Zwecke hat man nun die mannigfachsten Einlegesohlen fabricirt. Aber ihre Nachtheile sind im Allgemeinen größer als ihre Vortheile. Namentlich sehr unangenehm ist das leichte Verschieben derselben im Schuh. Hat man die Sohle eingelegt und zieht den Stiefel an, so schiebt der vorwärts dringende Zehenballen dieselbe vor nach der Spitze des Stiefels. Wenn sich das dann bei jedem neuen Versuche wiederholt, so wirft man eben eines schönen Tages voll Aerger alle Einlegesohlen fort. Nur eine einzige Schuheinlage habe ich bisher kennen gelernt, welche diesem Uebel vollständig abhilft, nämlich die Schuheinlage „Hygiea" von Geck und Schmidt in Plettenberg, Westfalen. Diese hat ringsherum einen elastischen, äußerst dünnen, federnden Metallrahmcn, so daß sie sich nie verschieben kann. Auch sei gleich erwähnt, daß dieser Metallrahmen noch einen anderen, sehr angenehmen Vor- theil besitzt. Jeder wird wohl mit geheimem Grauen irgend eines Spazierganges gedenken, wo sich mal in seiner Schuhsohle ein spitzer Nagel nach innen durchbohrte und nun bei jedem Schritt und Tritt in das Fleisch des Fußes eindrang. Solche Marterqualen sind bei der Schuheinlage „Hygiea" nicht mehr möglich, weil der Metallrahmcn rings auf die Sohlennägel zu liegen kommt. Da nun aber die übrigen mittleren Theile der Einlage in höchst elastischer Weise dem Drucke des Fußes nachgeben und sich der Wölbung der Fußsohle sofort anschmiegen, so braucht sich der Fuß jetzt auch nicht mehr in der Sohle neuer Stiefel erst mit Schmerzen ein Bett aushöhlen, wie wir es vorhin gesehen haben, sondern die Einlage paßt sich sofort der Wölbung der Fußsohle in ganz bequemer Weise an. Der Fuß findet also gleich einen weichen, elastischen Boden vor, welcher weder Nerven noch Gefäße drückt und außerdem die Erschütterungen des Ganges, zumal auf dem harten Straßenpflaster bedeutend vermindert. Wie wichtig dieser letzte Umstand für die Gesundheit unseres Nervensystems und Gehirns ist, geht aus den neuesten Untersuchungen der englischen Militärärzte über die Einwirkung des Anpralles der Ferse auf dem Boden hervor. Darnach ergab sich, daß die Erschütterung, zumal wenn der Fußgänger auf hartem Boden schreitet, mit der Länge der Zeit auf Nerven und Gehirn höchst nachtheilig einwirkt und daß ihr zum größten Theile das Gefühl der Ermüdung zuzuschreiben ist. Bei einem Marsche von nur 6 Kilometern wiederholt sich die Erschütterung etwa 10 000 mal und diesem Umstande ist neben der Ermüdung und den häufigen Verletzungen der Ferse namentlich der öfter eintretende Kopfschmerz zuzuschreiben. Also namentlich für Touristen und Soldaten ist daher die Schuheinlage „Hygiea" sehr zu empfehlen. Unsere Füße sind eigentlich die verachtetsten Theile unseres Körpers. Während man andere Körpertheile, so z. B. Hals und Arme bisweilen frei und offen läßt, scheut man sich die Füße unbekleidet sehen zu lassen,- man schämt sich gleichsam ihrer. Weshalb eigentlich? Weil sie meist schon nach einem kurzen Spaziergange trotz vorheriger Reinigung wieder schmutzig geworden sind. Und auch daran ist unser unzweckmäßiges Schuhwerk schuld. Die Haut des Fußes, ganz besonders aber der Fußsohle, sondert in noch viel höherem Maße als die Haut des übrigen Körpers fortwährend Schweiß und Hauttalg ab,- dieser vermischt sich mit dem von außen in den Stiefel eindringenden Staub und Schmutz zu einer schmierigen Masse und setzt sich dann an der Fußsohle und zwischen den Zehen ab. Die weitere Folge davon ist Verklebung und Verstopfung der vielen Talgdrüsen, Unterdrückung derregelrechtenTransspiration, Störung des Stoffwechsels, kalte Füße oder auch Schweißfüße, sowie häufige Erkältungen und Katarrhe. Wenn wir auch die Füße immer wieder reinigen, so bleibt doch auf der Stiefelsohle der ganze Schmutz haften, da wir diese nicht reinigen können. Die einzige Abhilfe kann da eben nur ein waschbarer, festliegender Stoff schaffen, der zwischen Fuß- und Stiefelsohle liegt und allen Staub und Schweiß aufnimmt. Diesen Zweck erfüllt nun auch die Schuheinlage „Hygiea" vollkommen. Den metallenen Spanner kann man selbst nach Belieben mit den verschiedensten waschbaren, farblosen Stoffen: Drill, Flanell, Luffa, Pelz rc. überziehen und nach der Beschmutzung waschen. Als ick vor Kurzem nach einer größeren Schwarzwaldtour solch ein Paar Luffaeinlagen aus den Stiefeln herausnahm, war ich erstaunt über den vielen Schmutz, welcher sich darin angesammelt hatte. Jetzt nach dem Waschen im warmen Wasser sind sie wieder wie neu. Sie sind also gewissermaßen Schmutzfänger und Schweißsauger, welche die Nachtheile der Transspiration beseitigen, indem sie den Schweiß nicht in das Leder dringen lassen und somit verhindern, daß die Aus- scheidungsproducte vom Körper wieder ausgenommen werden. Auch sind sie, im Gegensatz zu vielen anderen Einlegesohlen, farblos, so daß von einer etwaigen Vergiftung nie die Rede sein kann. Mannigfaltig und oft recht tiefgreifend sind also, wie wir gesehen haben, die Gesundheitsstörungen, welche unzweckmäßiges Schuhwerk erzeugt. Es verbittert dem Spaziergänger seine Erholungsstunden, bereitet dem Wanderer Qualen und Schmerzen, ja kann sogar dauernde Leiden localer und allgemeiner Natur Hervorrufen. Da ist es denn eine heilige Pflicht des Hygienikers, auf wirklich rationelle, hygienische Erfindungen, welche diesen Uebeln abhelfen, hinzuweisen. Und ein solches Abhilfsmittel ist entschieden die erwähnte Schuheinlage „Hygiea" von Geck und Schmidt in Plettenberg, Westfalen. Redaction: N- Gcheyda. Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Stemdruckerei (Pietsch & Scheyda) in Gießen. Ich 1 Aus Als Dl Roman a> „Da fuhren konl aus dem Z „Das Grehlock, ü //In Frankr Beim Himr Ihnen ein« ausschlug?" „Keine war, den L „Und Sir G ^i'iige mein dem fernen mich ihnen lheilen. Sf d'e Heimrefi So en mit dem B« englischen n verbinden. Eine h Tannen - All Baronet fori 6°rtau sollte Mn. Sie k "ach, bis da« Plötzlich