man ans sein :hl und saurer jnet sich auch lftet auf Holz >as verdünnter te andere sehr nan aus einem ermischt. Die tr in geringen tten von Holz so viel Kreide he Masse ent- : werden kurze düng gebracht, rirten Taillen- , die fast ohne d Aermel sind seitenverschluh . kachirt. Als icn wählt man : Gürtel sind »resten. Die n recht kleine Pfeffer, etwas siebenem Wch- das zu Scham» ird eine halbe mit folgend« c bräunt man kräftigen Aus- ämigen Sauce, ein Glas Roth- ne Schüssel ge- ungsreichen Weih- Deutsche Verlags- ; folgen, dem wir es Familienblattes t. Bild wie Text d zu einem Haler auch , was der cht; es herrscht da nbe, durchweg ge- g einhält: der Fa- sein in des Wortes rechts, nicht linls h die Ursache der aufrichtiger Aner- einen sich immer rohlgemeinten, col- tehen will, da tlrbeit und Selbstbesten und ohne t Abonnement aut y, 35, erscheinende der Beilage „M e in diesem reich igung sämmtlicher und Selbsterwerb amt, so dient auch nelzeug aus Resten fast kostenlos her- : Bedeutung. chnittbogen, fern« 7rch einen B-rsuch r von irgend einer rteljährlich nehm-" gen. >o) in Gießen. Das Haus der Schatten. Roman von Robert Kohlrausch. (Fortsetzung.) „Wissen wollen sie, daß er gesagt hat, wenn sie jemals ihn vergäße un 'n Anderen lieb gewönne un dem heirathen thäte, denn wollte er, was der Regierungsrath war, aus seinen Grabe wiederkommen un als Schatten sich zwischen den Beiden hinstellen. Un denn sollten sie so'n Gruseln kriegen, daß sie die Lüsten ans Heirathen verlören. Jawoll, das sagen sie, un wenn ich mich nu bedenke, w'e sich doch da offenbarlich was anspinnt zwischen die Frau Regierungsrath un den Assessor, un sie hat ja auch gesagt, er erinnerte ihr so an den Seligen, was ich nu nich finden kann, aber ich habe ihn ja auch nich so nahe gestanden, da meine ich doch, man muß die Augen offen halten. Die Augen un die Ohren, denn gesehen haben wir ja bis jetzt noch nichts, aber gehört, un wenn es nu vielleicht dem Geist von des Herrn Regierungsrath wäre, wo sich so ankündigt, un dem Donner und Rumoren wäre nur'n Vorspiel von andere sichtbarliche Dinge, die uns noch bevorständen, un es ginge wirlich los mit so 'ne Erscheinung hier in unser Haus, denn —" Das Stubenmädchen, das mit dem Gesichte nach der Thür zu gesessen hatte, stieß einen schrillen Angstschrei aus und sprang empor. Ohne daß mau einen Schritt auf dem Gange draußen vernommen hätte, war die Thür plötzlich aufgerissen worden, und eine männliche Gestalt war auf der Schwelle erschienen. Der neue Ankömmling war nicht groß und nicht stark, aber von fester, sehniger Gestalt. Er war einfach gekleidet, wie ein Handwerker am Feierabend, unter dem schwarzen Jackett sah man noch die blaugestreifte Arbeits- blouse. Er war barthäuptig, und sein dichtes, dunkles Haar stand knrzgeschnitteu empor. Die Farbe des edelgeformten, nur etwas zu kleinen Gesichtes mit gerader Nase und schön Samstag den 9. Januar 1897« B ]•_ i BHH tu ii restlichste von allen Gaben Ist Bedürfnißlosigkeit; Keinen eig'nen Diener haben, Heißt sein Herr sein allezeit. Unverschämt ist Derjenige, welcher es Anderen überläßt, sich stakt Aus „Soldatenhort". seiner zu schämen. gemeißelter, zurücktretender Stirn war auffallend bleich, als hätte er einen Schrecken oder eine große Erregung gehabt, die schwarzen Augen brannten unter dunklen und starken Brauen. Um die linke Hand hatte er ein rothes, baumwollenes Tuch gewickelt und preßte sie gegen die Brust. So blieb er in der Thür stehen, als banne der Schrei, der ihm entgegengeklungen war, ihn dort fest. Auch die Sprache fand er nicht gleich; wortlos blickte er einen Augenblick auf die erschreckte Schaar. Wieder war es die muthige Köchin, die nach der Plötzlichen Ueberraschung zuerst Worte fand. „Sie sind's, Herr Neuert?" sagte sie mit einer gewissen Strenge int Ton. „Das iS mich ja ’ne seltene Ehre in meine Küche, un anklopfen thut man sonst bei mich auch. Aber glauben Sie nich, daß wir uns vor Sie erschrocken haben/ das war nur, weil wir eben —" „Ich wollte Sie um etwas Bitten," sagte er; seine Stimme klang rauh, und fein Äthern ging rasch, obwohl er es zu verbergen suchte. „Na, denn Bitten Sie man zu," entgegnete Caroline kürzer, als sonst ihre Art war. „Ich komme eben von der ArBeit nach Haus aud Bin in Gedanken, und wie ich die Hühnerleiter zu meinem Zimmer hinaufklettern will, da trete ich fehl. Und wie ich mich halten will am Geländer, da Packe ich in einen großen Nagel, der da vorsteht, und an dem ich mir neulich auch den Rock zerrissen habe. Wollte ihn schon lange mal herausziehen. Da habe ich mir nun eine ganz gehörige Wunde gerissen und wollte fragen, 06 Sie mir etwas altes Leinen geBett könnten; ich habe nur den Baumwolllampen da." „Nu natürlich!" rief Caroline, sprang empor und riß die Schublade des Tisches auf, um ein Packet altes Seinen hervorzuholen. Hilfsbereit ging sie auf den Verletzten zu, der nur einen Schritt weiter in die Küche hereingetreten war, ohne die Thür zu schließen, und hob die Hand, seine Wunde zu untersuchen. „Kommen Sie her, ich will Ihnen verbinden," sagte sie mitleidig, er aber wehrte ihr und wich zurück. „Nein, nein, ich danke" sagte er kurz und hastig. „Das kann ich schon selbst, ich will Sie nicht weiter bemühen. Geben Sie mir nur, Bitte, das Seinen, ich werde schon allein fertig." „Wie Sie Beliebt." Sie reichte ihm das Verlangte und wandte sich ab, ungehalten über die schroffe Ablehnung ihrer Hilfe. Sangsam war der Kutscher herangetreten und hatte den Vorgang beobachtet. nur ’n wenigstens acht einer mit Dich, utt draußen thust Lu Dich chch »ich fächteu, was? Du läufst ja des Abends oft genug nflpin durch die Straßen." Nein, da nicht, draußen nicht. Aber hier im Haus, aui dem Gange da, wo der Mann ist! £> bitte, bitte " „Sei man ganz stille. Wer von die Mannsbilder will denn'die Hanne runterbringen?" deiner von den Männern schien Lust zu haben, den Auftrag zu erfüllen. Der Kutscher gab den Rath, das Mädchen gleich dazubehalten und in der Küche am Herde schlafen zu lassen, der junge Diener aber lachte gezwungen auf und sagte „Aber so en Angsthase! So wat wäre m Berlm nich möglich. Nu muß man sie erst recht alletn sehen lassen, daß sie bet Fürchten verlernt." aber erhob sich Caroline Menter zu ihrer vollen, ! allerdings nicht bedeutenden Höhe. ,Mso Ihr wollt mch? Na, denn will ich Euch wenigstens zu Gute Nacht noch sagen, wovor ich Euch estimire: vor Bangebuchfen estemire :ch Euch! Un da macht es keinem Unterschied, ob einer mit Pferde um- " eben weiß, ober ob er bei bie Garbebragoner Berlmsch I gelernt hat. Schämen sollten gewisse Leute sich was. Un wenn ich mich heute Abenb in meine Küche umsehe un mir frage, wer beim eigentlich die Hosen anhat, da is mich bie Antwort denn doch sehr zweifelhaft. Komm, Hanne, nu I bringe ich Dir selber an die Thür. Sie nahm bas Mäbchen bei der Hanb und zog die Widerstrebende mit sich fort. Wenige Schritte hatten sie erst in dem schmalen Gange gethan, auf den bie Kuchenthur mündete, und der sich nach der linken Seite hm lang aus- I dehnte, als bie Kleine von Neuem heftig zu zittern und zii I weinen begann. Sie streckte bie Hanb aus unb beutete auf einen dunklen Fleck an ber Wand M Linken unmittelbar I über ber Erbe. „Der Mann ba, ber Mann. flüsterte sie $ „I, wer wirb benn!" gab er keck zur Antwort. „Mir sollen bie Feister mal kommen, ick will ihnen !ch°n wei,e>i, wat en Berliner Junge is!" Er rief es um s» lau er, ze angstvoller er selbst vor einer Viertelstunde dreingeschaut hatte. Aber bie Köchin ließ ihm nichts durchgehen. „Wissen Sie," sagte sie unb trat dicht vor ihn hin, „mit den Berliner - thum von Sie is das nu nich weit her. Sie sind aus Perne zu Hause, un vor so'n paar Jahr Soldatenspielen ^tri man, Gott sei Dank, noch keinem Berliner, wenn man auch vielleicht allerlei dumme Streich gelernt. Un was Ihren Muth a betrifft, dem haben Sie sich noch ganz wo anders geholt, als wie in Peine. Ich habe Ihnen ganz genauim Auge gefatz vorhin, wie Sie gebibbert haben an bie Persönlichkeit un wie Sie blaß gewesen sind wie ’n Bettlaken. Nee, ^ngchen, nich aufspielen, wenn wir gute Freunde bleiben sollen in meine Küche. So, un nu is es zehne, un nu gehen ww zu Bette, un denn schließt Ferdinand dem Haufe zu. B°r Dir is das auch schon spät geworden, Hannchen. Sag gute Nacht „Sie haben aber heute lange gearbeitet," sagte er zu dem Anderen, der sich bereits zum Gehen gewandt hatt . „Wenn Sie doch sagen, daß Sie eben erst nach Haus ge- Es ist viel zu thun jetzt," war die kurze Antwort. I Kh-d-n fflt N-°° Wetter läuft man doch so nicht gern in der Wel ) „Meinen Hut? Ich weiß nicht, — ich muß ihn uv loren haben. Vorhin beim Ausgleiten auf der Treppe, ^zch will ihn gleich suchen. Und schonen Dank nocheiumal Ohne weiter Rede zu stehen, ging er hinaus, zog die Thür hinter sich zu und entfernte sich mit denselben lautlosen Schritten, mit denen er gekommen war. . „ I „Die Sache scheint mir nicht ganz m ber Drbtiutig, sagte Serbinanb Elster nachbenklich. .. 3 ,>id) auch nich," bestätigte Carolme unb egte bie fleischige Rechte auf bie volle Brust, „mich wahrhaftig ni ). Un bem ganzen Seinen hat er auch mitgenommen. ,Mr war benn bet egeutlich?" fragte ber neue ®lencv „Der Franz Neuert war es, ber oben auf bem Bo int Giebel sein Stübchen hat, noch nicht ganz so hoch freilich wie ber alte Kauz, ber Herr Busenius," ^wortete mi kokettem Augenaufschlag das Stubenmabchen, bem der frische 'Ä Ä n"ch 9.mW»=„ mtA-rt!ch-rSchtt-,d,«k, bangen geblieben war, zu gefallen anfing. „Ach, ich hatte den^Tod haben können von solchem Schrecken! ^ch bitt nam- uti geh’ zu Vater." , , . ____ ,c>a, 3u Vater," murmelte bie Kleine, bie noch immer wie erstarrt vor Schrecken bageftanbeit hatte. Mit zitternden Fingern setzte sie einen zerknitterten, braunen «trohhut auf - ein gar schwacher Schutz in dieser Nacht voller Wind und Schnee — legte ein dünnes, gehäkeltes Tuch um bie schultern und gab der Köchin zum Abschied ihre kalte, bebende Hand. „Schönen Dank auch und gute Nacht auch, tagte sie unb ging hinaus, uachbem sie bett Anderen zugeuickt hatte. „Wenn mich ber Wurm nur nich krank wirb, agte Caroline mit wehmüthigern Kopfschütteln. „Es is n Elend. Mit die Zähne hat sie ja ordentlich auseinander geklappert, wie sie eben gegangen is." . r . Rasch aber sollte sie erfahren, daß es nicht Krankheit war, was die Kleine so zittern gemacht hatte. Em lautes, klägliches Weinen ertönte vorn Corridor her, und gleich darauf stürzte Hannchen heftig fchlnchzend wieder herein, «sch an die Köchin anklammernd rief sie: „O bitie, bitte, Fraulem Caroline, lassen Sie mich nicht allein! Ich kann nicht, kann da nicht allein Vorbeigehen!" „Na, na, was is Dich benn begegnet? Was 's denn da draußen so Fürchterliches, was hast Du denn gefehen. „Ein Mann! Da hinten, da unten! O bitte, bitte, bleiben Sie bei mir!" „Nu sei man ruhig, Dich soll Niemand nich was thun. Un alleine gehen sollst Du auch nid); bis an bie Hausthur sie ans. Zweites Capitel. „Dies abscheuliche Welter !" sagte der Mann, ber J« das Fenster getreten war und die schweren Gardiiien bei Seite geschoben hatte, um hinauszuschauen. nun so fortgeht, immer weiter, bis in den Mai h' Die junge Frau, bie außer ihm sich noch « besanb, lachte leise aus- es war das glückliche Lach / an9^,Un das is Asiens?" fragte Caroline, ein toenig enb rüftet Nu komm aber un sei keine Ape! Das is dich dch nur 'n Bild, un Du hast ihm oft genug gesehen bet Abend un bei Tage. Kuck her, das is dich nichts weiter, wie ne „roße Ofenklappe - wie man die Zimmer noch von außen geheizt hat, ba war ber Loch hier offen, un nu, wo dn nicht mehr die Mobe is, ba haben sie ’ne Thur bavor gemach un haben bem Bilde dazu genommen. Komm her, es dich man blos ’ne alten, tobten Ritter, ber beißt dich ferne lebendige kleine Kinders." . _<• . Ein auf Holz gemaltes Bildniß hatte hier m der The solch’ seltsame Verwendung gesunden. Von altersdun eni Gimnde hob sich ber Oberkörper des Ritters w. Jemen to rissen nur undeutlich ab; Aiigen unb Panzer aber blitze , i eine blntrothf«n ,-ch feine. LmsnuUlm, °l- dem menschlichen Körper nach seiner Constitution verschieben z wählen; in einem Ofen, ber nur für Holzfeuerung eingerichtet st kann man keine Kohlen brennen, und ber schwächlich Körper eines Stubenhockers mit geringer Verdauungskraft M rücht im Stande, eines Holzfällers schwer verdauliche Speisen und Getränke zu verarbeiten. Ein alter Kernspruch fatjt: „Was bem Grobschmieb bekommt, kann den Schneiber umbrinaen" Aber stets braucht man beim künstlichen nie L nLichen Ofen zur nöthigen Wärme-Erzeugung um io mehr .Lwizunqsmaterial, je kälter die umgebende Luft ist. Wie sehr" unser Leibesofen dabei sich ost anstrengen muß, großen Schaden erleide, möge man daraus ersehen, daß z. . bei einer Winterkälte von 12 Grad ein Temperaturunterschied von beinahe 50 Grad auszugleichen ist, während u"serZiMmer- ofen ber bei 12 Grab Kälte doch auch schon tüchtig gehetzt Ld-N mutz, n„. ungefähr di-HM- d°. W«”«- ‘ " 25 ®rab, »urzugl-lch-n fat- Da nun ln p di- Nabrunqsstoffe bas Feuerungsmaterial bilden, so ist es natürlich, daß wir im Winter mehr Nahrung zu uns nehmen müssen als im Sommer. Auch besitzen bte Nahrungsstoffe seh? verschiedene Heizkrast: Speck unbJBrob verhalt sich I gleichsam wie Steinkohlen zu Torf. Es ist also vom gesun - I heitlichen unb öconomischen Stanbpunkt äußerst wich tg, Zweckmäßigkeit ber winterlichen Nahrung einer genaueren Betrachtung zu unterziehen. Wir Bewohner der gemäßigten Zone befinden um- tm Winter gewissermaßen in einem nörblichen Klima, werben also mit Vortheil diejenigen Nahrungsmittel bevorzugen, • durch welche bie Norblänber bie große Kalte ihrer Heimath ohne icgend welchen Schaden für ihre Gesundheit überstehen. Da finden wir nun hauptsächlich Fette und Fleischspeisen ver- tteten. Die Lappländer, Isländer, Samojeden, Kamtschadalen, Eskimos, Grönländer nähren sich fast ausschließlich von thierischen Nahrungsmitteln. Es stehen ihnen überhaupt ” * fu.4e Seil d-S J-h-e- !->»- Kräule. und ianre Beeren zu Gebote, während sie den bet weitem größten j Theil des Jahres nur von Fischen, Seehmwen, Walrossen, ' 1 Rennthieren und Bären leben. Auch bte Gefräßigkeit bet norbischen Völker wirb von allen Reisenden hervorgehoben, und die Wissenschaft hat schon lange anerkannt, daß hier em natürliches, physiologisch begründetes Bedurfmß obwaltet. Aus demselben Grunde bekommen bie englischen Seeleute aus ihren Reisen in bte nörblichen Meere mehr Fletsch und überhaupt größere Rationen, als wenn sie in ben Tropen segeln. Bei mebriger Temperatur gewährt eben ber Genuß von fettreicher thierischer Kost im Vergleich zu pflanzlichen Nahrungsmitteln ben Vortheil, baß ber in ber Kalte beim Menschen gesteigerte Athmuugsproceß burch Verbrennung bes Fettes im Körper mehr Wärme entwickelt. Glücklicherweise sinb im Winter auch unsere Verbauungsorgane leistungsfähiger, so baß wir ohne Beschwerben die I nöthige größere Nahrungsmenge in uns aufnehmen können. Währenb man in ber Sommerhitze sich leicht einen Magenkatarrh durch Ueberlabung zuzieht unb gegen fette Speisen meist birect Wiberwillen empfinbet, ist im Wmter bie Kratt ber Verbauungsorgane gesteigert, bie Bluteirculatton erfolgt schneller, es werben mehr Verbauungssäfte abgestmbert deshalb können selbst große Mengen von fettreichen St°ff-n I ohne jegliche Störung des Wohlbefindens verarbeitet werben. 12 — Einiges über den Baumläufer. .Q Arbeiter immer mehr Gelegenheit geboten wird, in Wärme- Hallen oder Speisekästen ihre mitgenommenen Speisen uRjj Getränke warm zu halten oder leicht wieder aufzuwärmen. Die Arbeitgeber aber sollten dies im Interesse der Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Arbeiter nach Kräften ördern bestrebt sein. Es bildet das einen bedeutsamen Faeyr zur Lösung der hygienisch-socialen Frage! Redaction: SL Tcheyda. — Druck und Verlag der Brübl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei (Pietsch & Scheyda) in — Sie um Sie sehr net Sie Hal einem 9 war da< habe ich mir so schriebe: Freude in unsei über bti AugenbI Gesicht Augen und sag Herrn sprechen „5 Seciern gliedern derselbe! lassen." Dc Der Baumläufer, für den ich durch diese Zeilen ein gutes Wort einlegen möchte, ist ein Standvogels das Gefieder desselben ist oben grau mit weißen Tupfen, unten wchj durch die Flügel geht eine weißgelbliche Binde, und feine steifen Schwanzfedern gebraucht er zum Anstemmen wie der Svecht, dem er das Klettern um die Wette thut. Denn wer hätte nicht schon mit großer Bewunderung gesehen, wie ungemein behend, geschäftig und gewandt der kleine Baumläufer in spiraler Linie an einem Baumstamm aufwärts steigt, und wie er, kaum an der Spitze angelangt, schon wieder pfeilschnell von der Höhe herabschießt, um auf einer neuen Bahn hinaufzuklettern. Er wird gar nicht müde, fast den ganzen Tag über diese höchst beschwerlichen und gewiß sehr anstrengenden Wege zu beschreiten, und wer da glaubt, er thue dies zu seinem Vergnügen, der irrt gewaltig, denn der weise Schöpfer hat ihm zum Nutzen der Menschen diese schlimme Kletterbahn angewiesen, denn bei dieser Gelegenheit holt er aus den Ritzen der Rinde die schädlichen Jnsecten, deren Puppen und Eier in ungeheuren Mengen, die berühmte Naturforscher sogar nach Millionen zählen, hervor. Der Landmann kann sich nur freuen, wenn sich der kleine Baumläufer, dem eigentlich nur sein langer Schwanz ein größeres Ansehen giebt, als dem Zaunkönig, auf feinen Obstfeldern oder in seinen Gärten einstellt, denn er erzeigt seinen Obstbäumen die größte Wohlthat, indem er dieselben von dem schädlichsten Geschmeiße reinigt, das unzählbare Blüthen vernichten wiirde. Der Baumläufer ist ein Höhlenbrüter, er schlägt seine Wohnung in einem kleinen Loche ziemlich hoch in einem Stamme auf, und bei gutem Wetter liegen schon Anfangs April 8 bis 9 trübweiße, roth- punktirte Eier darin, die Männchen und Weibchen abwechselnd bebrüten. Beide füttern auch die Jungen gemeinschaftlich sehr fleißig nur mit schädlichem Ungeziefer. Im Winter freilich bei strenger Kälte, bei Eis, Reis und Duft findet der Baumläufer seinen Tisch sehr kümmerlich gedeckt, aber er verdient doch gewiß, daß man ihm dann Futterbretter, namentlich an Bäumen anbringt, die er, wie ich in unseren Anlagen gesehen, regelmäßig aufzusucheu pflegt. Wir müssen überhaupt diesem lieblichen Vogel, der gleichzeitig sich als Förderer, wie schon oben gesagt, der Garten- und Landwirthschaft sich nützlich erweist, Schutz, Schonung und Hegung in hohem Maße zu Theil werden lassen. Schließlich bitte ich nun noch freundlichst, auch der übrigen hungernden Vögel in diesem Winter nicht zu vergessen. Gießen, im Januar 1897. H. Cur schmann, Lehrer i. P. our Winterzeit find also als gute Wärmebildner besonders geeignet: Fettes Fleisch, Speck, mit Schmalz bereiteter Brer von Hülsenfrüchten jeder Art, fetter Käse, Vollmilch, Gebäck von Mehl und Butter (Buttergebackenes), und zwar sind möglichst alle Speisen und Getränke warm zu genießen. Denn abgesehen davon, daß fette Speisen im kalten Zustande schlecht schmecken, schlecht bekommen, ja sogar theilweise ungenießbar werden (wie Hammelfett), sind warme Speisen auch für den Wärmehaushalt unseres Körpers viel vortheilhafter und billiger. Denn wird ein Nahrungsmittel kalt genossen, so muß erst ein gut Theil der darin enthaltenen Kraft dazu verwendet werden, sie im Magen bis auf Körpertemperatur zu erhöhen. Diese Kraft geht also für die wirkliche Ernährung verloren. Wenn wir dagegen z. B. eine heiße Tasse Kaffee von 52 Grad trinken, so nehmen wir dadurch einen Wärmeüberschuß von ungefähr 15 Grad in uns auf, welcher sofort dem Organismus zu Gute kommt und sich in einer wohlthuenden, über den ganzen Körper erstreckenden Erwarmung äußert. Freilich dürfen Speisen und Getränke auch nicht zu heiß genossen werden, weil dadurch Zähne und Magen leicht großen Schaden erleiden. Zur schnellen Erwärmung in der kalten Jahreszeit und zur energischen Anregung vor oder unmittelbar nach großen Anstrengungen ist am geeignetsten und billigsten heißer Kaffee oder Thee, der ungefähr 10 bis 12 Grad wärmer ist als die Bluttemperatur. Wenn ich immer die billigste Ernährungsweise besonders hervorhebe, so geschieht dies deshalb, weil es gerade im Winter Tausenden und Abertausenden von Familien sehr schwer fällt, sich genügend und rationell zu ernähren- da wird denn meist zu Trugmitteln gegriffen, um sich die nöthige Körperwärme zu verschaffen, unter denen der Alkohol der größte Betrüger ist. Zwar gewährt er zunächst ein vorübergehendes Wärmegefühl, aber dies wird nur auf Kosten des Organismus hervorgerufen. Bald tritt die Reaction ein, die Reservestoffe des Körpers sind verbraucht, der Mensch friert um so mehr, sieht hohläugig und heruntergekommen aus und ist allen gesundheitschäolichen Einflüssen kraft- und machtlos preisgegeben. Möchten doch daher alle Leute, welche mit dem Groschen rechnen müssen, endlich einsehen, daß warmer Milchkaffee oder Milchthee, oder eine warme geschmelzte Suppe weit billiger ist und viel anhaltender wärmt und nährt, als der trügerische Alkohol. Beim heißen Kaffee und Thee kommt dazu noch der günstige Einfluß auf die Steigerung der Herzthätigkeit und Blutcirculation, was für die kalte Jahreszeit von großem Vorrheil ist. Ganz zu verwerfen ist im Winter steter Genuß ausschließlicher oder fast ausschließlich kalter Nahrung, da hierdurch das Allgemeinbefinden in ungünstigem Sinne beeinflußt wird. Individuen, welche andauernd nur kalte Mittagskost zu sich nehmen, fühlen sich nach der Mahlzeit trotz Sättigung weniger befriedigt und infolge dessen körperlich wie geistig weniger elastisch, als wenn sie warme Mittagskost erhalten. Ich habe darüber wiederholt Umfrage gehalten bei Arbeitern, welche durch die Verhältnisse gezwungen waren, monatelang an allen Wochentagen ihr Mittagessen kalt zu genießen. Meist waren es Männer, deren Frauen das Essen in einem Topfe aus der Vorstadt oder vom Dorfe auf den Arbeitsplatz brachten und welche nun das Gericht, z. B. häufig Kartoffelbrei, Sauerkraut und Schweinefleisch, im Freien ganz erkaltet einnehmen mußten. Sie gestanden offen ein, daß sie sich weniger befriedigt und leistungsfähig fühlten als _ bei warmer Kost. Der lang anhaltende Genuß ausschließlich kalter Nahrung schädigt allmälig nicht nur die gesammte Ernährung, sondern giebt auch sehr leicht Anlaß zu Alkoholmißbrauch. So weist Schuler in seinem Buche „Zur Alkoholfrage" ausdrücklich darauf hin, daß die schweizerischen Fabrikarbeiter ungemein oft durch den Genuß erkalteter Mittagsspeisen zu demjenigen des Branntweins geführt werden. Es ist deshalb mit besonderer Freude zu begrüßen, daß dem Aus der Schule. Lehrer: „Was ist ein Fußgeher?" — Schüler: „Ein Fußgeher ist ein Mensch, der kein Geld hat, um sich ein Rad zu kaufen." * * Höchster Grad. „Mein Bräutigam ist so verliebt in mich, daß er sogar dichtet!" — „Und mein Bräutigam hat mir zuliebe sogar aufgehört, zu dichten!"