M, der gleich« m vergangenen bsame Besuche mr 10 bir 12 h mit Freuden, Itett- Da kam teter hoch über ie Vögel, packte seinen Krallen m, daß es mir nach demselben »ß ich behaglich >e ich durch ein and, in meiner i, und ich war rß ein Sperber offene Fenster, verfolgen. Der bet den Sperber er kaum meiner durch dar offene sich von seinem nicht länger in ;b sich durch dar einen Kanarien' interhause«, dar einen Käfig hing, chend mit seinem fls die erschrockene c Stube arbeitete, । nach dem Käfig, siäuber entfernte, kurz vorher sein in feinem kleinen hutzgesetze für dar el gestellt worden, r sind daher br> : oder Junge im , den der Sperber, ich gezeigt, unter sacht, ist entsetzlich le Herren, die zur int keine Schonung den im Gegentheil erschmann, chrer i. P vom Spaziergang rnzeige vom Finanz« niest Du den ?" - t nur einen halben ewesen - und hat ie zu schicken!" Fräulein Ida, Die — aber nur vom Pädagog gesucht! „ter W. O. W. be> fää/1 t s" MM AßM LMW s MW ^WN KW mit den schloßartigen Herrenhäusern auf den großen Misst« fippi« und Luisiana«Pflanzungen aushalten.. Aber es war nichtsdestoweniger geräumig und behaglich und hatte überdies vor jenen den Vorzug einer wahrhaft paradiesischen Lage- Es war am Saume eines herrlichen kleinen Gehölzes errichtet, wie sie sich ähnlich in großer Zahl gleich Inseln aus den weiten Grasflächen des inneren Texas erheben und in der Mannigfaltigkeit ihrer Formen wie der Pracht ihrer Baumschläge einen der characteristischsten Züge in dem groß« artigen Landschaftsgemälde bilden. Einige gewaltige Sykomoren schützten das leicytgebau e Haus gegen Sonne und Wind; vor ihm aber dehnte sich dis endlose Prairie mit ihren wogenden Gräsern und Blumen unabsehbar in die Ferne hinaus. Die unerwarteten Gäste waren auch von Mistreß Burnet mit jener ungekünstelten Herzlichkeit empfangen worden, die der Südländer für jeden Besucher seines Hauses hat. Und als Mister Neal, der kein Freund thatlosen Zauderns schien, am zweiten Morgen den Entschluß kundgab, nunmehr seine Reise nach San Felippe fortzusetzen, stellte ihm der Pflanzer dasür nicht nur eines seiner bestzugerittenen Pferde zur Verfügung, sondern er beharrte auch darauf, ihm einen zuverlässigen Mann zur Führung und Bedeckung mitzugeben. „Den Weg zwar können Sie kaum noch verfehlen, wenn Sie sich erst einmal aus der Straße nach San Felippe be« finden," sagte er. „Aber für einen Fremden ist es trotzdem nicht rathsam, ihn mutterseelenallein zu machen. Wir haben leider noch mancherlei Gesindel hier im Lande, dem alles mögliche Schlimme zuzutrauen ist. Zu Zweien hat man von diesen Burschen nichts zu fürchten; ein einzelner Mann aber muß vor ihnen wohl auf der Hut fein." Den Kentucky rr schien die freundliche Warnung nicht sonderlich zu beunruhigen. Er deutete lächelnd auf die Flinte, mit deren Instandsetzung er eben beschäftigt gewesen war und sagte: „So lange ich diesen guten Kameraden hier bei mir habe, soll mir so leicht kein Wegelagerer gefähr ich werden. Ich bin schon auf schlimmeren Wegen allein geritten, als es eine Landstraße in Texas fein kann. Und nur damit meine Tochter sich nicht ohne Roth um mich ängstigt, nehme ich Ihr Anerbieten an." , In Begleitung des Jägers Anthony, eines sehnigen, (Fortsetzung.) „Wir haben nicht allzuweit zu fahren," meinte Mister Burnet. „Mein Haus liegt kaum eine Meile seitwärts der Straße von Harrisburg nach San Felippe de Austin, und die Wege find nicht schlecht. Aber Sie müssen freilich vorlieb nehmen. Wir sind hier in einem neuen Lande und bis zu den Bequemlichkeiten einer Besitzung in Maryland oder Vir- ginien haben wir es noch nicht gebracht" Fred Houston nahm die gebotene Gastfreundschaft ohne Weiteres an. Mister Neal aber schien gesonnen, sie dankend zurückzuweisen. Er erklärte, daß er sogleich zum Obersten Austin nach San Felippe wolle, um die Angelegenheit seines beabsichtigten Landankaufs mit ihm in's Reine zu bringen und daß feine Tochter ihn recht wohl dahin begleiten könne. Aber jetzt war es May, die gegen diese schnelle Trennung von ihrer kaum gewonnenen Freundin mit aller Entschieden« beit Einspruch erhob. Für ein paar Wochen wenigstens müßte Ellinor unter allen Umständen bei ihnen bleiben und da er aus den Mienen seiner Tochter sehen mochte, daß auch sie diesen Wunsch theilte, erklärte sich George Neal mit einigen höflichen Worten gegen Mister Burnet einverstanden. 5 „Ich rechne auf Ihre Dankbarkeit," flüsterte May Fred Houston zu, als sie den Wagen bestiegen. „Hauptscichlich Ihretwegen habe ich mir so viel Mühe gegeben, Ellinor bei uns zu behalten. Und ich hoffe, daß ich Ihnen damit eine große Freude bereitet habe." , , , Der Ton ihrer Worte war ganz aufrichtig, aber in ihren Augen glaubte er doch etwas wie Spott und Bosheit funkeln ?U ^Sollte sie doch eifersüchtig sein?" dachte er. „Nun, um so besser! Vielleicht wäre damit endlich ein Mittel ge« funden, sie für ihre Launenhaftigkeit zu bestrafen. III. William Burnets Wohnhaus konnte in der That, was Comfort und Eleganz der Einrichtung betraf, keinen Vergleich Unter dem Patriarchen. Erzählung aus bent amerikanischen Westen. Frei nach Senlssield. Von W. H. Geinborg. ) e t) b a) in Bikßru. wettergebräunten Mannes, von dem Mister Burnet wohl mit Recht sagen konnte, daß ihm jeder Baum und jeder Grashalm in der Prairie bekannt sei, machte sich George Neal auf den Weg. Der Abschied von seinem blonden Töchterchen war trotz der kurzen Trennung, die ihnen bevorstand, sehr innig und schmerzlich. Immer wieder warf sich Ellinor an seine Brust, um ihn schluchzend zu bitten, daß er sie doch lieber mitnehmen möge, und weder sein beruhigender Zuspruch noch Mays Liebkosungen brachten den Strom ihrer Thränen zum Versiegen. „Mir ist so bang," klagte sie, „so entsetzlich bang. Es liegt mir wie die Vorahnung von etwas Schrecklichem auf dem Herzen." , t m Zuletzt aber ließ sie sich doch überzeugen, daß ihre Begleitung dem Vater nur hinderlich fein würde und gab ihn aus ihren Umarmungen frei. Bis die Gestalten der beiden Reiter in der Ferne verschwunden waren, folgte sie ihnen mit den Blicken, dann schlug sie die Hände vor das Gesicht und eilte in ihr Zimmer, um sich auf's Neue einem Schmerz hinzugeben, dessen sie sich vor den Anderen schämte, weil sie wußte, daß er von ihnen sür kindisch gehalten wurde. Als sie nach geraumer Zett sür die Hausgenoflen wieder sichtbar wurde, war sie zwar sehr bleich, aber äußerlich ruhig und gefaßt. Von den Aeußerungen, die Mister Burnet zu ihrem Vater über die Unsicherheit der Wege in Texas gethan, wußte sie natürlich nichts und man hütete sich wohl, in ihrer Gegenwart etwas Derartiges zu sagen. Es wurde im Gegen» theil von allen Seiten versucht, ihre übergroße kindliche Sorge durch verdoppelte Lustigkeit zu zerstreuen und namentlich Fred, der sie gar zu gern wieder heiter gesehen hätte, bot all' seine Liebenswürdigkeit und gute Laune auf, ihre trübe Stimmung zu verscheuchen. Auch während des ganzen folgenden Tage- war er, sobald sich ihm nur eine Gelegenheit dazu bot, an ihrer Seite, Seit dem Beginne ihrer Bekanntschaft hatte er sich noch nie so lebhaft zu ihr hingezogen gefühlt als jetzt, wo er ihr junges, zärtliches Gemüth von Angst und Kümmerniß bedrückt wußte. Wenn er wirklich jemals für einen Augenblick den thörichten Gedanken gehabt hatte, May eifersüchtig zu machen, so lag ihm eine solche Absicht während dieses Tages jedenfalls weltenfern. Er hatte keinen anderen Wunsch als den, Ellinor so gut er konnte über die bangen Stunden ungewisser Er» Wartung hinwegzuhelfen und.wenn er dabei schier unerschöpflich war in ritterlichen Aufmerksamkeiten und feinfühligen Erheiterungsversuchen, so war dies nach seiner Ueberzeugung nichts weiter, als was in solchem Fall etwa ein liebevoller Bruder für seine Schwester gethan haben würde. Ob May es anders ansah, verrieth sich in ihrem Benehmen nicht. Sie beschäftigte sich vielleicht heute etwas weniger mit ihrer Freundin, als es sonst der Fall gewesen war, aber das konnte recht wohl ein bloßer Zufall sein und wenn sie einmal zu Ellinor sprach, geschah es in demselben gütigen und herzlichen Tone, den sie von Anfang an gegen sie angeschlagen hatte. t „ Von den kleinen Bosheiten, deren sie Fred Houston gegenüber sonst einen unerschöpflichen Vorrath in Bereitschast hatte, kam heute sogar nicht eine einzige über ihre Lippen, und nur als er sie am Abend bat, etwas zu singen — ein Wunsch, den er freilich ebenfalls nur um Ellinor» willen ausgesprochen hatte — erwiderte sie ziemlich kurz und schroff, daß sie sich dazu nicht aufgelegt fühle. Aber es hatte fast den Anschein, als ob sie diese Unfreundlichkeit sofort bereute. Denn kaum fünf Minuten später fragte sie ihn zu seiner Ueberraschung, ob er Lust hätte, sie in der Frühe der nächsten Tages auf einem Ritt in die Prairie zu begleiten. Ohne Besinnen und sichtlich erfreut sagte er zu; zugleich aber wandte er sich an Ellinor, um der Hoffnung Ausdruck zu geben, daß auch sie bei der Partie sein würde. Doch das junge Mädchen schüttelte bestimmt ablehnend den Kopf. „Ich bin eine sehr schlechte Retterin," sagte sie, „und was ich bis jetzt von Mister Burnets Mustangs gesehen habe, kann mir wenig Muth machen, mich mit einem dieser unbändigen Thiere einzulaffen." Noch bevor Fred versuchen konnte, sie anderen Sinnes zu machen, bestärkte May die Freundin iin ihrem Entschluß, indem sie erklärte: „Ellinor hat vollkommen Recht. Unsere Mustangs sind durchweg halbwilde Bestien und ohne Zweifel die boshaftesten und tückischsten Geschöpfe unter der Sonne. Man muß wie ich Jahre lang in beständigem Kampfe mit ihnen gelegen haben, um alle ihre Eaprizen und Untugenden zu kennen." Dagegen ließ sich nun freilich nichts mehr einwenden, wenngleich es Fred scheinen wollte, als sei bet dieser Characte- ristik der kleinen, flinken Pferde ziemlich viel Uebertreibung im Spiel. Im Grunde war es ja sür ihn nur schmeichelhaft, wenn May bei dem Spazierritt keine andere Gesellschaft haben wollte als die seinige und vielleicht auch bot sich dabei endlich Gelegenheit zu einer Aussprache, die dem jetzigen un- klaren und auf die Dauer unerträglichen Verhältniß zwischen ihnen ein Ende machte. Bei dieser Hoffnung sah der junge Mann dem Ausfluge mit einer gewiffen freudigen Erwartung entgegen. Er erhob sich sehr frühzeitig von seinem Lager und beeilte seine Toilette um so mehr, al» er bei Sittern Blick aus dem Fenster bemerkte, daß May trotzdem vor ihm schon aus ! den Federn gewesen war. Sie lehnte in einem allerliebsten tzketten Reitanzuge an der Brüstung der Veranda, vor der drei fertig aufgezäumte Mustangs, eines von ihnen mit einem Damensattel, von einem Schwarzen gehalten wurden. Fred Houston verzichtete mit Vergnügen auf sein Frühstück, um nur recht schnell unten an ihrer Seite zu sein und sein hübsches Gesicht strahlte von Lebensfreude und Fröhlichkeit, als er ihre schmale Rechte, die den Handschuh noch nicht aufgesireist hatte, zum Gruß an seine Lippen führte. „Ich mache mir eigentlich Vorwürfe, Sie zu diesem Ausfluge aufgefordert zu haben, Mister Houston," sagte May, die merkwürdig blaß und übernächtig aussah. „Wenn ich auch keinen Augenblick zweifle, daß Sie ein ausgezeichneter Reiter sind, so fürchte ich doch, daß Sie mit dem ungeberdigen Thiere da, dem einzigen, das ich Ihnen zur Verfügung stellen kann, sehr viel Plage und Aerger haben werden." „O, wenn es nichts weiter ist als das," lachte er, „so dürfen Sie ganz unbesorgt sein. Ich bin zwar kein Alexan- der, der kleine, struppige Gaul dort ist aber auch kein Buce- phalus. Ich werde keineswegs übermäßig stolz darauf sein, wenn es mir gelingt, ihn unter meinen überlegenen Willen zu zwingen." „ , . May antwortete nichts und ließ sich von ihm in den Sattel heben, um dann ihren Mustang sogleich durch einen scharfen Peitschenhieb in rasche Gangart zu setzen. Fred, der ein paar Sekunden später die Füße in den Bügeln hatte, ohne daß er dazu den Beistand des Schwarzen hätte in Anspruch nehmen müssen, brachte sich indessen mühelos neben sie und galoppirte an ihrer Seite glücklich in den herrlichen, frischen Morgen hinein. Da» Pferd erschien ihm so folgsam und so gut zugeritten, als er nur jemals eines zwischen den Schenkeln gehabt und er konnte sich nicht enthalten, seine schöne Begleiterin in gutmüthigem Scherz wegen ihres geringen Vertrauens in seine Reitkunst zu verspotten. , „ , May aber ging nicht auf seine harmlose Munterkeit ein, und ihr Gesicht behielt jenen kalten, hochmüthigen Ausdruck, der ihm in der letzten Zeit so oft und so gründlich mißfallen hatte. „Um so besser, wenn ich mich getäuscht habe," sagte sie. „Es hätte mir nur leid gethan, Sie als einen Gegenstand der allgemeinen Heiterkeit zu sehen, wenn Sie unberitten nach Hause zurückgekehrt wären." „Ntm, diese Besorgniß war allerdings unbegründet. Mem 195 — keine Carolina-Wiese und wer sich wie Sie nicht gern in Gefahr begiebt, sollte sich nicht ans eine solche Unternehmung Preis einsanzen müsse, darüber gab ues für Fred Houston keinen Zweifel. t M Mit einigen raschen Warten befahl er dem Neger, abzusteigen und ihm sein Pserd zu überlaffen. Eine Minute später war der junge Mann im Sattel und' jagte, ohne einen Blick auf May zu werfen, dem Flüchtling nach. Bis auf beinahe zweihundert Schritte ließ ihn bar boshafte Thier herankommen; dann nahm es von neuem Reißaus und Fred sprengte wie ein Rasender hinterdrein; denn es war ihm, als ob das leise, höhnische Lachen noch immer in seinen Ohren klänge und dies Lachen würde ihn vorwärts gepeitscht haben, auch wenn er sicher gewesen wäre, geradewegs in Tod und Verderben zu reiten. eintafsen." „Steig' ab!" rief Fred, dem das Blut heiß in die Schläfen schoß, dem Reger mit so drohender Stimme zu, daß der arme Bursche keinen weiteren Widerspruch wagte. Mustang wird sich gewiß nicht ohne meine ausdrückliche Zustimmung von mir trennen." Da der begleitende Reger ziemlich weit hinter ihnen war und ihr Gespräch somit keinen lästigen Zeugen gehabt hätte, würde die Gelegenheit zu einer Erklärung jetzt günstiger ge- wesen sein denn je. Wirklich hatte Fred im Verlauf der ersten halben Stunde das entscheidende Wort ost genug auf den Lippen; aber jedesmal genügte doch ein Blick auf dar , w marmorne, unbewegte Antlitz feiner Begleiterin, um es wieder kältesten und spöttischsten Ton. in die verschwiegene Tiefe des Herzens zurückzudrängen. Auch - - - — - wenn es nichts als mädchenhafte Sprödigkeit war, was sie bestimmte, bei diesem tete-ä-tete eine so stolz abweisende Haltung anzunehmen, lag darin doch etwas so Verletzendes für sein männliches Selbstgefühl, daß seine heitere Laune mehr und mehr einer ernsthaften Verstimmung wich und daß sie zuletzt stumm nebeneinander her ritten wie zwei Menschen, die sich durchaus nichts zu sagen wissen. «Haben Sie Lust, die Heerde unserer frei umherlaufenden Mustangs zu sehen?" fragte May plötzlich. «Wenn wir auf jene Insel dort zuhalten, müssen wir ihrer, wie ich meine, ansichtig werden." Fred hatte natürlich nichts dagegen einzuwenden und May rief den Reger heran, um sich von ihm genauer über die Richtung orientiren zu lassen. Run konnte von einem intimen Gespräch über Herzensangelegenheiten vollends nicht mehr die Rede sein und Houston, dessen Gedanken sich merkwürdigerweise seit einer Viertelstunde mehr mit Ellinor Real und ihrer kindlichen Sorge als mit dem schönen jungen Weibe an seiner Seite beschäftigt hatten, empfand ein lebhaftes Verlangen, daß die gesuchte Heerde bald auftauchen möge, weil man sich alsdann doch wohl zur I Heimkehr wenden würde. , , „ Und sein Wunsch ging in Erfüllung, denn noch ehe sie die von May bezeichnete Baumgruppe oder „Insel" erreicht hatten, gewahrten sie in der Ferne auf dem hellen Grase eine Anzahl beweglicher dunkler Flecken, deren Gesammtheit ohne Zweifel jene Heerde weidender Mustangs darstellte. Während Fred nach ihnen ausspähte, erschallte dicht hinter feinem Rücken plötzlich der angstvolle Ruf des Negers: „Mind your beast, Massa!“ — Utto in demselben Augenblick machte sein Pferd einen unerwarteten Seitensprung, der ihn um ein Haar aus dem Sattel geworfen hätte. Doch gelang es ihm noch, sich zu halten und nun preßte er das Thier zornig zwischen die Schenkel, indem er ihm zugleich nachdrücklich die Peitsche gab, um es für seine Unart zu strafen. Aber der eben noch so sanfte und folgsame Gaul schien jetzt, wo er die Nähe seiner freien Genossen witterte, plötzlich wie ausgewechselt. Als wäre er von einer wilden Raserei befallen, sprang er, ohne sich um den Zügel zu kümmern, nach rechts und nach links, tanzte große Strecken weit auf den Hinterfüßen und warf dann mit einem Mal, als sein Reiter just am wenigsten darauf gefaßt sein konnte, mit so blitzartiger Geschwindigkeit den Kopf zwischen die Vorderhufe, die Hinterbeine aber so hoch in die Luft, daß es dem be- dauernswerthen Fred unmöglich war, sich noch länger auf seinem Rücken zu behaupten. In weitem Bogen flog er über den Hals des Mustang herab und wie ein teuflisches Hohngelächter schallte ihm bei seinem Sturz das gellende Gewieher des wild davonstürmen, den Thieres an das Ohr. Aber auch ein anderes, ein wirkliches Lachen aus menschlichem Munde glaubte er in diesem fatalen Augenblick zu ver- nehmen und diese an und für sich so wohlklingenden melodischen Laute waten es, die ihn mit einem beinahe leidenschaftlichen Zorn erfüllten. , . , . Er raffte sich aus dem hohen Grase auf, das ihn wie ein weicher, elastischer Teppich vor jeder Beschädigung bewahrt hatte und blickte dem entlaufenen Mustang nach. Das Pferd war nicht mehr als etwa fünfhundert Schritte weit gerannt und war dann, scheinbar ruhig grasend, stehen geblieben. Es konnte also keine besonderen Schwierigkeiten haben, dasselbe wieder einzusangen und daß er es um jeden „O, Massa, das nicht thun!" bat der Schwarze. „Anthony Mustang leicht einsangen, wenn wieder zurückkommen von San Felippe. Massa ihn niemals bekommen." „Ja der That, Mister Houston," sagte May in ihrem ' ......... ~ . „Eine Texas-Prairie ist VI. Wohl zehnmal schon hatte der Mustang seinen Verfolger bis auf eine winzige Entfernung an sich herankommen lassen, um dann immer aus's Neue in tollen Sprüngen auszubrechen. In feinem leidenschaftlichen Verlangen, sich des Thieres zu bemächtigen, dachte Fred weder an die Zeit, die er mit dieser unsinnigen Jagd vergeudete, noch an die Entfernung, die er dabei zwischen sich und seine Begleiter legte. Erst als er fühlte, daß der beständig in der wildesten Gangart zurückgelegte Ritt ihn selbst wie das keuchende Pferd zu erschöpfen begann, faßte er mit ingrimmiger Resignation den Entschluß, nur noch einen letzten, einen allerletzten Versuch zu machen. Der entflohene Mustang stand j-tzt vor einer der sogen. Inseln, die kleiner schien als die meisten anderen dieser isolirten Gehölze. Fred nahm sich vor, die Baumgruppe zu umreiten, bann vorsichtig zwischen den Stämmen hindurch zu dringen und so das am Rande grasende Pferd zu überrumpeln oder es doch wenigstens der Pflanzung zuzutretben. Er hielt diesen Plan für sehr geschickt angelegt und führte ihn auch mit aller ge- gebotenen Behutsamkeit aus. Aber als er dann an der Stelle aus dem Hölzchen hrrauskam, wo er den Ausreißer bestimmt vermuthete, war weit und breit nichts mehr von ihm zu sehen. Das Thier war doch noch schlauer gewesen i als er und hatte die günstige Gelegenheit benutzt, sich ihm durch einen gestreckten Galopp ganz aus den Augen zu btitl0Steb murmelte eine Verwünschung zwischen den Zähnen, riß sein Pferd herum und gab ihm die Sporen, um nach der Stelle zurückzukehren, wo er May und den Neger verlassen hatte. Zwar konnte er trotz des völlig flachen Terrains weder ! sie noch die weidenden Mustangs entdecken. Aber das machte ihm wenig Sorge. Er wußte ja, aus welcher Richtung er gekommen war — oder er glaubte es doch wenigstens mit voller Sicherheit zu wissen- Im schlimmsten Fall also würde er die Pflanzung erreichen, ohne vorher wieder mit Miß Burnet zusammengetroffen zu sein. Und diese Vorstellung hatte durchaus nichts Schmerzliches für ihn; denn ihr Benehmen bei feinem kleinen Unfall hatte ihn tiefer beleidigt al« irgend ein früheres Vorkommniß und seine bisher mit aller Energie bekämpften Vsrmuthungen hin- sichtlich ihrer Herzlosigkeit waren ihm jetzt zu einer traurigen Gewißheit geworden. , , (Fortsetzung folgt.) ErM lich a erhole ihn Haltei Burr glauk raus anbei nicht vier ohne Wun beha> kicher als । war, mit auch Hand auf. bekai noch mitt fett defle schm und Ver *U| * Gebackenes H eingesalzen; fleisch wird in Scheiben geschnitten^ und« ^^rn, etwas dann werden 4 Kochlöffel MH ber nöthigen Milch I werden. • • , . Gebackenes Rinbfleisch. eingesalzen; v-VmAchtes. Beruhigungsmittel Ein Briesen und Ein« pflegt aus die unbeschriebene Rücks w einmat einem P»' l»« »*» Ä tSf ä Ä s* Wtt"i um 5V. Uhr statt.- , * 196 * 1 ÄVÄ'Äwn gelb. j MMftA "S. swÄn« jS Ä»”So‘® «« A« 6«»H< e—< °d» 8* back anrichtet. —--------- .. „f. mker Mensch, wie kamst Abschreckungstheorie. »A ^ft6 ^ue ich mit Du einen so schäbigen Hut aussetzen gtm SM SS LÄmL'L «flä* * * nicht mehr mit Dir aus! * „ Ein «litckUch" wotbin iil). Ä?®®»*’*" «"*“« m6*"* UU“ v hätt'l • • •" • ♦ * I Benutzte Grlegenheit. ttSa^en^Sis^M(|l denn der Bader Zwick dazu, stch i tzt tiQ§ Woche den Off» operateur zu nennend- - .D, eryarvorg I barungseid geleistet! , * W « ÄÄ»' - Malet: .,©«» « * P-'"« — bt” “ Studienkops 1" * * und streifig werden. , , Weichen Svenen* Gummi Arabicum und Man nehme einen Theil gestoß en Mischung in eine vier Theile Tragantgummi, geve m« ' Stunden SW «i«6« ®±‘TeU SW” l” S6in!«- ÄeTüÄÄ Lwmei? »nb US« * ‘«»” M Ä % ÄÄÄ'Ä Sp“|es« S««b nmi werben. Gleichzeitig vermischt man dieE de mi^ Lage besten «RlnbDkbbW*t «nb nten bi" $ ^äaeit zerhackten (mindestens 10 cm W’g^g’Bdi zu erhalten. Weinreben u. dgl-, um den hergerichtet, so steckt 3. Ist der «^atz Moll und Y 2Q cm Breite man Beete ab, welchen man gewognng, «w4. M ••WÄ.S.ÄSs X stL KLULL nm °w'.ddi. MMN.NN, I wöhnlich im April oder Anfang Mar. August (mit vorher mit großem Vortheck auch im«^« vornehmen, wodurch ein M",Äm« wirb, b. ». bte B-MM» IG» * hübet al« lonft beginnen tann. -meMrig« Spargel- I PWe. Bar Mm «'«L2L mb 2mb«en Stellen 5Ä ünb, werben 2 ©Srnme, ie Epargelwnrzeln sarg- ’ Hbhe sebilbel nnb art bW W ot Die iältlci aelegt und die Wurzem ne i ° . Sand oder Wurzelstöcke »nd Wurzeln Eden h ^m Herbst sandigem Compost 2 bis ö - e8 während des bleibt das Beet so vertief^ *?ÄÄLL» Ä'ÄÄ •M bi- M M- "'N von UnkrMt gehalten u-erdem Uefl Pflanzen kann M. SkbS«« U« .-do« ™« B°«.«me»men ist- ---- * ZAm« S?l ab« wollen Sie be.m w°n V.tlchnappt. IX*»N ÄÄ Lr bo4 a»-»-h«" Franenlogil- SieÄ*A’«Ä * ”14* würdest" . » J Mißverstanden. ^"Eel(zu s"nem Nchen,^ j einiger Seit b«« S,-™-^™ ÄD@»rte be|t* D 1. 8ieU« trage >4 B-n * bis Schulmappe nach Hauset" e s-chft-' ®b®S»):»«6*4' Schlaf nicht zu stören.