Menschem mger Mädchen ,n Berlin mit- Abhilfe. Miß- »r für unseren ,l aber müssen nachdem wir daß auch hier , in denen die caitirt werden unsinnige und rn jungen Ver- ;rboten ist, auf en, selbst wenn nt es, daß die i vielen Fällen tagein, tagaus sich in seinem ien, die ihn zu daher auch den : Stunden mar» man kann sich eben diejenige, (lieber und den diesem Grunde eine grausame Unmenschlichkeit Gesundheit und tztere Seite der i einem Aufruf, ittern circulirte rrzigt zu werden >r Mädchen sind Zhr Gefundheits- tachten, welches t dem Umstande, nicht anders als sten auch dann, cht sitzen dürfen, ichädigungen bei« rg in Anbetracht lkheit noch nicht ieten Gliedmaßen andere Folge der Stehens äußert eiche der unteren n Krampfadern." he die 8000 Mit- st llte behandeln, m Stehens- Alle bisher daran ge- licht angenommen zu glauben, die it, daß die Ver- jedoch überzeugt, mehr verlangen, n Gut des Men- von den hiesigen e energisch gegen die vielen Hun- ld deßhalb wenig und viele Jahre Röthigen Faller dadurch entgegen- Geschäfte meiden, ppalie wegen mit Herz und Gemüth mde bereitet wird. y d a) in GießeN. "ei' x schaut feuchten Blickes auf das entschwindende Eiland, das ihr so manche schöne, genußreiche Stunde, aber auch die bitterste ihres Lebens gebracht hat- Vorbei, vorbei. Sie kommt sich wie eine Abgeschiedene vor, die aus dem Licht in ewige Nacht gesunken ist. Wäre nur auch das Letzte erst vorüber, die Scheidestunde von Wolf und das Wiedersehen mit der Mutter. Sie fürchtet sich vor den Lügen und den Erklärungen, die sie daheim wird geben müssen. Ach, dort wird man vielleicht am wenigsten ihre Handlungsweise verstehen und nicht begreifen wollen, daß ihr nur dieser Weg übrig blieb, um sich ihre Selbstachtung, die Möglichkeit, weiter leben zu können, zu bewahren. „Dort liegt Butheotum," sagt der Professor, nach dem Orte hindeutend, „bald wird unser Schiff Cap Scala und Cap Casiope passirt haben. Dann sind wir dem Umkreis von Corfu entrückt und steuern in's offene Meer hinaus. Ach, schöner war es doch, als wir hierher fuhren und das Wunderland noch wie ein verschleiertes Räthsel vor uns lag. Jetzt, da es sich uns enthüllt hat in aller seiner Herrlichkeit, treibt es uns wieder fort, zurück nach dem heimischen Herd. So ist das Leben eine Wanderschaft. Haben wir aber unser Liebstes bei uns wie Sie, meine lieben jungen Freunde," wendet er sich herzlich zu Wolf und Ilse, „dann ist es überall schön, wo es auch sein mag. Ich armer alter Hagestolz beneide Sie um Ihr Glück. Aber so ist es, man sieht seine Versäumnisse immer erst ein, wenn es zu spät ist." Die so glücklich Gepriesenen schlugen verlegen die Augen nieder. Ach, ihre Ehe zu beneiden hatte der gute Professor wahrlich keinen Grund. XVIII. „Ilse, Schwester Ilse ist wieder hier!" Mit diesem Jubelruf empfingen Elsbeth und Meta den heimkehrenden Vater schon vor der Thür de» Hauses. Auf Pastor Seiffards wohlwollenden Zügen malte sich eine freudige Ueberraschung. „Ilse wieder in der Heimath? Wo ist sie?" „Leider nicht bei uns," sagte Elsbeth, ihren Arm in den des Vaters schiebend und mit ihm die Stufen zum Vorflur hinaufsteigend. „Sie ist bei ihrer Mutter, der Frau Majorin." „Und hat einen Brief an Dich geschickt," fügt Meta, sich an den anderen Arm de» Vaters hängend, mit wichtiger Miene hinzu. n , , , , ,. „So, so, nun laßt mich nur erst aufathmen, Kinder!^ Die Pastorin kam nun auch aus der Küche herbei, wo sie mit dem Mädchen bei der Bereitung des Mittagessens beschäftigt war und reichte dem Gatten zur Begrüßung den Mund zum Kusse hin. Die Hand konnte sie nicht geben, weil sie beim Bereiten eines Teiges mit Mehl bestäubt war. „Die Kinder sind ganz außer sich vor Freude wegen der Heimkehr Ilses und wollen durchaus nach dem Effen zu ihr hinaus." „Ach Papa, ja, erlaub's uns," bat Elsbeth stürmisch. „Was sie nur Alles zu erzählen haben wird von dem schönen Corfu und ihrer ganzen Reise!" „Das wollen wir sehen," meinte der Pastor, „erst den Brief lesen -" „Ach ja," rief Meta geschäftig, „erst den Brief, wir haben ihn in Deinem Studierzimmer auf den Schreibtisch gelegt. Soll ich ihn holen?" „Laßt nur und mäßigt Eure Neugier." Damit zog der Pastor gemessen und ohne Eile seinen Ueberrock aus und hing ihn nebst dem Hut in das Vorzimmer an den Riegel. Dann erst ging er in sein Studierzimmer, den Mädchen winkend, zurückzubleiben. „Nun, Papa?" rief Elsbeth, als die Suppe endlich auf dem Tische dampfte, an des Vaters Thür klopfend. „Die Mutter läßt bitten," um mit flehenden Augen gleich hinzuzusetzen: „Dürfen wir zu Ilse?" „Heute nicht," meinte der Pastor mit einem ernsten Gesicht, das jede Widerrede verbot- 135 - Schulter pressend, brach sie in ein heftiges, unaufhaltsames Schluchzen aus. „Ruhig, Kind, ruhig," suchte er sie zu beschwichtigen, mit sanfter Hand über ihr weiches, noch immer wie ehedem glatt gescheiteltes Haar fahrend, und führte sie nach dem Sopha hin, wo er an ihrer Seite Platz nahm. „Schütte nur Dein bekümmertes Herz gegen mich aus und dann laß uns erst sehen, ob die Sache, die Dich so betrübt, auch wirklich so schlimm ist, wie sie Dir jetzt erscheinen mag." Ihre Hände in die seinen nehmend, blickte er ihr theil- nehmend in's Auge. „Es ist Alles aus, Alles zu Ende," kam es bebend von ihren Lippen. „Was ist aus?" fragte er milde. „Ist etwas zwischen Dir und Deinem Gatten vorgefallen?" Sie nickte, und ihren Kopf auf's Neue an feine Schulter legend, erwiderte sie tonlos: „Wir haben uns für immer getrennt." „Hoho!" schrie der Pastor auf. „Das geht doch nicht so leicht, wie Du denkst. Ehen lassen sich so ohne Weiteres nicht heute schließen und nach einem Jahr — und es ist noch kaum ein Jahr her, daß Du des Barons Frau geworden bist — wieder trennen." „Und doch muß es sein, Herr Pastor. Ja, ich war es, die das entscheidende Wort gesprochen hat." „Du — und aus welchem Grunds?" „Weil zwischen mir und ihm eine Anders steht, eine Andere, die er liebt, während er mich nie, nie lieben wird." Auf's Neue brach sie in Schluchzen aus, der Pastor faßte beruhigend ihre Hände und ließ sie eine Weile gewähren; dann sagte er ernst: „Das klingt freilich schlimm, mein armes Kind; aber berichte mir erst Genaueres, vielleicht.urtheilst Du doch härter über Deinen Mann, als nöthig ist. Wer ist denn Diejenige, die sich zwischen Dich und ihn gedrängt hat?" „Seines Vetters ehemalige Braut, die schöne Miß Graham." Noch ernster wurde des Pastors Gesicht. „Diese? Um's Himmels willen, sie hat doch nicht etwa die Kühnheit gehabt, Euch nach Corfu nachzureisen?" „Ja, sie kam, ihres Sieges gewiß, der selbstverständlich auch nicht ausgeblieben ist." Und mit fliegendem Athem erzählte sie die Vorgänge der Osternacht in der Kathedrale von San Spiridion. „Das ist stark, sehr stark," rief der Pastor, der aufmerksam und mit gespanntestem Interesse ihrer Mittheilung zu- gehört hatte. „Dennoch, um ganz offen zu sein, fürchte ich, Du bist zu rasch gewesen, mein Kind, hast den leidenschaftlichen Einflüsterungen der Eifersucht zu sehr Dein Ohr geliehen." „Meiner Eifersucht?" „Wie willst Du es anders nennen, Kind! Und ist es nicht natürlich, wenn Du Deinen Gatten- liebst, daß Du eifersüchtig bist auf jene Sirene, wie Fräulein Altwiel sie in ihrem Bilde genannt hat, die Dir sein Herz entreißen will? Die schöne Amerikanerin muß ja eine ganz gefährliche und abenteuerliche Person sein, die überdem ihre Netze nicht allein nach dem Herzen, sondern allem Anscheine nach' mehr noch nach dem Reichthum eines Mannes auszuwerfen scheint, das ihr helfen soll, ihr Verlangen nach Glanz und Genuß zu befriedigen." „Ich dachte, sie wäre selbst sehr reich," warf Ilse aufhorchend ein. „Im Gegentheil, sie hat als Grund ihrer Absage an den Assessor von Wenzelen den Verlust ihres Vermögens angegeben, und was das Aergste ist, sie hat es nicht einmal für nöthig befunden, ihr Porträt, das sie selbst bestellt hat, Fräulein Altwiel, von der sie weiß, daß sie auf die Erträgnisse ihrer Kunst angewiesen ist, zu bezahlen. Wer weiß da, ob nicht auch ihre Liebe zu Deinem Gemahl nur gespielt ist, um sich den reichen Mann zu sichern." „Nein, nein," unterbrach ihn Ilse mit traurigem Kopsschütteln, „sie liebt ihn. Das las ich in ihren Äugen, die mit den seinen in gleicher Leidenschaft sich begegneten." „Verzeihe, wenn ich Dir darin kein unbedingtes Urlheil zutraue. Du bist zu unerfahren, um solche Verstellungskünste durchschauen zu können. Jedenfalls, wenn Du eine wirkliche Liebe für Deinen Gatten hegst, wie Du mir ja gestanden hast, hättest Du ihn nicht verlassen, sondern ihn davor zu bewahren suchen sollen, einem frevlen Spiel zum Opfer zu fallen. Man sagt den Amerikanerinnen, besonders denen, die hier in Europa wie jene Miß Graham auf der Jagd nach einer guten Partie sich befinden, viel Kühle und Berechnung nach. Das ganze Verhalten dieser Dame scheint mir verdächtig. Ist es nicht möglich, daß sie anfangs nur darum dem Assessor den Vorzug gegeben hat, weil sie ihn für reich hielt und ihn fallen ließ, als feine Aussichten auf Reichthum durch das Testament des Onkels und Wolfs Hsirath zerstört wurden? Und einem Manne nachzureifen, von dem sie weiß, daß er durch heilige Bands gefesselt ist, daß er nächst Gott seine Genesung von tödtlichem Leiden zumeist der Gattin treuer Pflege verdankt, ihre Macht an ihm von Neuem zu üben, wie frivol und verwerflich! Glaubst Du denn, daß eine solche Frau den Baron, der selbst noch ein flatterndes Blatt im Winde ist, glücklich, ja auch nur zufrieden machen könne? Ein Rausch wird's sein, ein kurzer, nur zu rasch verfliegender Rausch, nach dem er sich elender fühlen wird, als je vKher. Was ihm fehlte von seiner Jugend an, das war die sichere Hand der Liebe, die ihn milde und doch bestimmt zu leiten versteht. Verhätschelt, vergöttert, durch eigenartige Verhältnisse in eine schiefe Lage gebracht, ble der Knabe, wie er mir bei meinem Besuche in Gattersberg vor Eurer Vermählung bekannte, schon schmerzlich empfand, sind mit seinen liebenswürdigen Eigenschaften auch alle Fehler hochgeschossen und haben das Gute fast überwuchert, Kraft und Willen gelähmt. Du gerade mit Deinem festen und doch sanften Wollen hättest seine Helferin und Heilerin werden können. Das glaubte und hoffte ich, als ich Euren unter so seltsamen Umständen geschlossenen Bund einsegnete. Und nun hast Du selbst Alles zerstört!" „Konnte ich denn anders?" rief sie schmerzlich, ihre Hände wie flehend zu ihm erhebend. „Durfte ich meins Frauenwürde so verletzen lassen? Und hätte ich das auch über mich vermocht, glauben Sie doch nur, es wäre dennoch vergeblich gewesen." „Vielleicht; aber Du hättest auf alle Fälle abwarten sollen- So hast Du ihm einen Schein des Rechtes für feine Handlungsweise verliehen." „Mag es d'rum fein, die ungeliebte Frau muß der geliebten weichen." „Auch der unwürdigen? Das meine ich doch nicht. Indessen, was geschehen, ist nicht zu ändern. Du hast ihn freigegeben, und kehrt er nicht von selbst zu Dir zurück, so hast Du keine Macht mehr, ihn zu halten." „Dessen bin ich mir völlig bewußt. Als ich in Bcindist mich von ihm trennte, that ich es in der festen Ueberzeugung, daß damit diese Episode meines Lebens abgeschlossen sei und ich wünschte," — wieder stieg eiy Schluchzen in ihre Stimme — „dieses Jahr könnte in meiner Seele ausgelöscht werden für immer. Mit Kassandra hätte ich in den bangen Nächten, da ich allein mit meinen Schmerzen, meinem Seeleid unterwegs war, sGott anflehen mögen: Meine Blindheit gieb mir wieder und den fröhlich-offenen Sinn. Die Freudigkeit, die ich früher für meinen Beruf hatte, ist dahin." „Du denkst daran, ihn wieder aufzunehmen?" „Welch' anderer Trost bliebe mir? Versuchen will ich es wenigstens, in der Ausübung des Erlernten, in der Sorge für Andere, Leidende, zu vergessen, daß auch ich einst ein Glück erträumte, das nicht für mich bestimmt ist." Ein Klopfen an der Thür unterbrach die Unterhaltung- Frau von Bellin steckte den Kopf hindurch. „Darf ich jetzt nicht endlich auch an der Berathung theil« nehmen?" „Bitte, Mama," sagte Ilse mit einer müden Hand- ISS - B 6“ Eitevavisches Schmutzig gewordene seidene Cravatten reinigt man am Besten unzertrennt mit Benzin-Magnesta oder mit aelatinirten Benzin; zertrennt aber durch Waschen mit Benzin oder in einer Lösung von Salifeife (Schmierseife) in mit Wasser verdünnten Spiritus. » * ♦ Auffrischen von Oelgemälden. Vs Liter Branntwein, 1 Eiweiß und 3 Gramm pulverisirten Kandiszucker rübrt und quirlt man gut durcheinander und bestreicht mittelst eine» seinen Schwammes mit dieser Flüssigkeit das Gemälde, welches vorher vermittelst einer anderen Schwammes mit frischem Wasser gereinigt worden ist. Diese» Verfahren kann ohne Nachthetl für die Bilder oftmals angewendet werden und verhindert da» Abspringen der Farbe. » ♦ ♦ Nudeln. Ein halbes Mätzchen Mehl thut man in eine Schüssel, 4 Eier und Saffran dazu, macht davon einen Teig, treibt ihn mit einem Rollholze so dünn wie möglich au«, unter. streut ihn oft mit Mehl, damit er nicht anhängt. Je fester er ist, desto dünner lätzt er sich austreiben. Dann schneidet man ihn in breite Streifen, legt diese übereinander, schneidet dies der Quere nach recht fein und streut nun die Nudeln etwas breit. Diese kocht man in 3 Liter kochender Fleisch, brühe eine Viertelstunde gut, rührt sie um, läßt sie aurquellen und richtet sie mit Museale an. • * * Eier mit Blumen und Namen. Blumen und Namen auf die Eier zu zeichnen, geschieht mittelst einer Feder mit Scheidewafier, wodurch die Farbe zurückweicht und da- Meitze de» Eies erscheint. Der Gebrauch des ätzenden Scheidewasiers bedarf indessen der größten Aufmerksamkeit und Vorsicht. Rasenflecken unter Gehölz und Bäumen machen Sorge. Es ist gleich bei der Anlage darauf zu fehen, daß zu solchen Stellen nicht die gleiche Grasmischung verwendet wird, al» zur freiliegenden Rasenfläche, sondern schattengewohnte Gräser. Im Nothfalle sind solche Plätze jährlich, resp. alle zwei Jahre neu zu besäen. e , Als Ersatz der Hefe bei Kuchen und feinerem Back, werk ist folgende Mischung vorzüglich zu gebrauchen. Man laste 30 Gramm gepulverten reinen Weinsteinrahm (Kremor« tartari) scharf austrocknen und mifche denselben mit 10 Gramm reinstem, doppelkohlensaurem Natron, das auch trocken sein und vorher in sehr gelinder Wärme von etwa anhängender Feuchtigkeit befreit werden muß. Das Gemisch gibt man in eine absolut trockene enghalsige Medicinflasche, welche gut zu verkorken ist. Trocken hält sich dieses Pulver unverändert jahrelang. * , Kitt für Petroleumlampe«. Man rühre gebrannten GypS mit einer Auflösung von Alaun zu einem Brei an, oder man menge ersteren mit einer mäßigen Lösung von Wafferglas, bi« die Mischung Syrupdicke erhält. • » • Uttt Weinflecke von Damenkleidern zn entfernen, nehme man einige Tropfen Salmiakspiritus und bringe diesen vermittels eine« hineingetauchten hölzernen Stäbchens auf den Fleck, worauf derselbe verschwindet. Gemeinnützige». Junge Gänse zu behandeln» Nach dem Auskommen müssen die jungen Gänslein einen vollen Tag bei der Mutter bleiben, ohne berührt zu werden und ohne Nahrung zu erhalten. Erst am zweiten Tage süttere man und zwar zunächst «eiche Brotkrumen. Vom vierten Tage an gebe man feingehackte Brenneffeln, eventuell anderes Grü^utter dazu, was dem jungen Volke sehr bekömmlich ist. Des Wassers können die jungen Thierchen natürlich nicht entbehren. Man reiche dasselbe in einer flachen Schüssel, die man durch Ein- legen eines Steines gegen das Umwerfen schützt. Im Mer von 5 bi» 6 Tagen bringt man die Gänschen mit den Alten auf die Weide, jedoch nicht ohne genügende Aufsicht, denn sobald Regen eintritt, muß die junge Schaar unter Dach und Fach gebracht werden, da ein zu starkes Durchnäßtwerden der Thierchen leicht deren Tod nach sich ziehen kann. Deßhalb dürfen dieselben vor der dritten Woche nicht aufs Wasser ge- lasten werden. Die ersten vier Wochen hindurch reiche man, damit die Thiers den mehr oder minder schwächend auf sie einwirkenden Gefiederwechsel bester überstehen — Früh und Abends noch ein kräftiges Futter, gekochte Kartoffeln r^, wo- durch auch ihrem Wachsthum Vorschub geleistet wird. Später muß ihnen die Weide genügen. Hierbei beachte man isdoch namentlich bei den jungen Gänsen, dieselben erst, nachdem der Morgenthau verschwunden, auszutreiben und vor dem Abend- thau in den Stall zu bringen. bewegung sie zum Eintreten einladend. «Der Herr Pastor weiß jetzt Alle«!" „Aber nicht wahr," rief Frau von Bellin, sich in einen Stuhl werfend, „Sie werden er nicht leiden, Herr Pastor, daß Ilse sich so behandeln, so geradezu wegjagen läßt wie eine Magd?" -„Davon kann keine Rede sein," entgegnete der Pastor. „Auf Jlfe« Seite wird immer das Recht stehen, im Fall die Scheidung wirklich unvermeidlich sein sollte." (Fortsetzung folgt.) Katechismus »et deutschen Rechtschreibung von Dr. Günther A. Saalfeld. In Original-Leinenband 3 Mark 50 Pfg. Verlas von I. I. Weber in Leipzig. Man hat der. neuen deutschen Rechtschreibung,wie sie seit bald'anderthalb Jahrzehnten amtlich ge- regelt ist. vorgeworfen, sie befriedige nicht nach der geschichtlichen Seite, sie gehe nicht weit genug in lautlicher Beziehung; ste zeige vor allein zu wenig Folgerichtigkeit. D^n gegenüber vergesse man doch aber Jacob Grimms Wort nicht: „In den letzten drei Jahrhundert-n tragt die deutsche Schreibung so schwankende und schimpfliche Unfolgerichtigkeit an sich, wie sie in keiner andern Sprache jemals stattgefunden hat, und nichts hält schwerer als diesen Zustand zu heilen." Der erste einheitliche Heilunqsversuch ist im Deutschen Reiche gemacht worden; auf seinen sur die nächste Zukunft sicherlich allgemein gültigen Grundsätzen ist der Katechismus der deutschen Rechtschreibung aufgebaut worden. Er enthalt eine auf die Geschichte der deutschen Rechtschreibung eingehende Einleitung, klargefaßte. Regeln der Rechtschreibung und em fast 300 drei- spaltiqe Seiten umfassendes Wörterverzeichnis! Die dem letzteren bei- gesügten Verdeutschungen entbehrlicher Fremdwörter ersetzen gleichzeitig ein Verdeutschungswörterbuch. * -i- Correspondance commerciale p»r J. Forest D’apres l’ouvragc de mAme nom en langue alletiiande par C. F. Findeisen. In Original-Leinenband 3 Mk. 50 Pfg. Verlag von I I. Weber in Leipzig. Der seit einer Reihe von Jahren als Lehrer der französischen Sprache an der öffentlichen Handelslehranstalt in Chemnitz thätige Verfasser hat in diesem Buche em Werk geschaffen, das angehende Kaufleute, die über nur geringe Vorkommnisse der französischen Grammatik versügen, auf eine leicht faßliche Weise tn die kaufmännische Correspondenz in sranzösischer Sprache emzufuhren woh geeignet ist. Sein Inhalt gliedert sich in eine Theorie der kaufmännischen Correspondenz in französischer Sprache, eine «roße Anzahl der verschiedensten Vorkommnisse des kaufmännischen Verkehrs berücksichtigender mustergültiger französischer Briefe mit deutschen Anmerkungen, deutsche Briefe mit französischen Anmerkungen, ein Wörterbuch und eine Phraseologie. Die Originale der französischen Briefe befinden sich tn der m gleichem Verlags erschienenen kaufmännischen Correspondenz in deutscher Sprache von C. F. Findeisen, der auch die mit französischen Anmerkungen versehenen deurschen Briefe entnommen sind. triumphirei eine Schell unvermeidl vertheidige, unmöglich." «Ich daran ist , «Ach, Giltigkeit, Familie wi wehr Dein« Bruno sag schmachvolle bliebe, als zu fordern! „Das mahnte der wenigsten $i Kemüth m Sache zu „Als 1 Frau von ! llmgegend heute schon Rückkehr I! „Lasse, nut schweig Reden auf» „Darin. „Hat davon gesp stuerhahnjas Haltung. § Redaction: A. Scheyda. — Druck und Berlag der Brühl'schen UniverfiKtS-Buch- und Steindruckerei (Pietsch & @<5eMba) in