Nr. IW. . SamMs»«26.Oewbek 9^__ r habe ich Eredit von üiiulieriliKilier leßciier AichM, MWKW inen ächten und Collier) el Fritz. Kerl», Ihr oarum Ihr wo Ihr letten bei I. Hochzeit«. Laden einen Bei einer tscheine gelitten «Ute Zweite, ver- nb 2 Mark, r des guten ht »nbegrün- ibrigften Art, l sie die ge- ere sind voll- a nur einige ei hing dieser mehr schadet en Vorwürfen er überreiche e Verfasserin Irtheil, eine ellerische Ge- chrer Ausein- warnt vor ^eschnürkelken, 8 lehrbar ist. veröffentlicht Herbstmoden, r Dame, die will, bestens r, sowie der alontisch und kleidermodelle nit practischer i müssen wir thch en. c zurück?) Frau, über shr bekommt >sten fünfzig id. med. nschöpfung!" selbe?" te werde ich zählen." - nöchte heute e): „Wenn t; ich habe Trug-Glücks Rsman von Thekla Hempel. .UntechaMngMG Mw Gießener AnMer (GenemL AM rem die Umherstehenden zu beachten, stürzt fie sich über Elisabeth, streichelte und küßte sie. v ., , "?icht wahr. Du stirbst nicht? Mach'Deine Augen auf, I ich habe D ch zaso lieb- Sei mir nicht bös," bat sie flehent- r-a m^cne Puppe schenke ich Dir und alle die smK ?em^i ich wollte nicht unartig sein, es kam behaupteten, es habe Niemand den Muth, da wieder au?!"^"' ba6 « Mtt » «ache doch nur Sifa |U bringen? Schlugen die Mittel an, da man _ Ä« ar- M M rolebet h * ä ä kwä ä* SÄÄX ÄS’ ’’ “** W‘ W u"b für Gr°i i££l|SA8S,yili M-» We^ Mumm, 6eL5”g™jn^”a6476t6rÄu6i5relm H-il ihr-- «pichmg« ,u opfern, rurücka-wiesm warb „ «« «•ax.-irzSrÄ.’H.Ä Bangen gezaubert?" fuhr sie lächelnd fort aus den Bries in m Händen ihrer Gesellschafterin eiaend r Allerdings erröthete diese tief unter den beobachtenden ttcken und entgegnete mit leisem Seufzer: .Ich kann ei _ icht verleugnen, der Brief erregt mich, aber freudig nicht; ■is> - 806 - 28011güt eine fürstliche Aussteuer sorgte die Tante, währB ich nur für unser künftiges Haus Sorge trug oder vie« für einen Sommeraufenthalt, woselbst mein zukünftiger M im Urlaub vom Dienst sich erholen follte. , Hier dieses Hau» hatte vor langen Jahren ein W Herr für seine nichtebenbürtige Gemahlin erbaut, nach ■ 1« Ausspruch hatte er hier erst erfahren, was wahrer ® “ 1 es deshalb Villa Glück genannt. Ich ließ die erblind- Buchstaben erneuern, er hatte mir aus dem Herzen geM°» ; Da mein Vormund mit den Mitteln nicht kargte, einem bedeutenden Baumeister Vollmacht, Alles auf da p tigste herzustellen; auch im Innern des Hause» nichts schön genug für uns. Sachverständige trafen ade ordnungen. Da mein einziger Bruder verheirathet w , zerrann dadurch in nicht«. Meinen dringenden Bitten vermochte er schließlich keim Widerstand entgegenzusetzen. Nur an Einem ließ er niG rütteln; erst nach meiner Mündigkeit sollte unsere Hochzeit w gangen werden. Vergebens zeigte mein Bräutigam eine grotz! Empfindlichkeit, bat wohl auch, umsonst! Ich Wte mich wj auf befriedigt, als glückselige Braut von der schönsten Zukunft zu träumen. Ein und ein halbes Jahr noch, das würde schm entfliehen. Auch ich, da» verwöhnte Kind des Glückes, muM den Wechsel nur zu schnell erfahren. Mein Vater starb m kurzem Krankenlager an Lungenentzündung; in den belto Jahren stand er, als der Tod ihn uns entriß. Meins W fchafterin blieb bei mir, mehr noch als vorher klammer ei- mich an den Geliebten an, tief gerührt von feiner oft wird! - holten Verstcherung, er wolle mir Vater und Mutter, W Alles ersetzen auf der Welt. Nur zu gern glaubte ich W Seit, daß Elisabeth bewundernd auf fie blickte und zagend bat: „Darf ich wiflen, was Ihr Glück zerstörtes- „Gewiß, wenn Sie e» hören wollen. Früh verlor ich die Mutter, ehe ich ahnte, was der Verlust bedeutete. Eine Verwandte vertrat ihre Stelle und verwöhnte mich, wie Alle im Haus. Der Vater brachte mich für mehrere Jahre in eine Penfion. Zurückgekehrt, genoß ich alle Freuden der Jugend. Der Mutter einzige Schwester in der Hauptstadt, an einen hohen Beamten von altem Adel verheirathet, lud mich für einen Winter ein, die reiche Geselligkeit in ihrem Kreise zu genießen. Der Vater willigte ein, bat die Xante für meine Toiletten zu sorgen, stellte ihr unbeschränkte Mittel zur Verfügung und ich reiste voller Freuden ab. Mein Leben im Hause der Verwandten bestand aus einer großen Reihe von Festen, es fehlte mir nicht an Verehrern. Besonders umgab mich ein Offizier, der Sohn einer alten Adelsfamilie, mit allen nur erdenklichen Aufmerksam' ketten; ich war berauscht, seine äußerlich schöne Erscheinung, sein feines, gewandtes Benehmen, die Ritterlichkeit, mit welcher er mich fortwährend vor allen Damen auszeichnete, und er war der gefeierte Löwe in den vornehmsten Kreisen, riß mich hin. Wie im Fluge entschwand die Zeit, ein großes Fest noch in des Onkels Haus, dann hieß es für mich heimrehrenzu der Alltäglichkeit unseres damals noch recht kleinstädtischen Lebens voller Weltabgeschiedenheit. , Nur zu schnell hatte ich gelernt, die Nächte hindurch zu schwärmen, bis in den späten Morgen hinein zu schlafen; ost j erhob ich mich erst, um zur Besuchsstunde fertig zu fein oder I Tante in ein großes Modewaarengefchäft zu begleiten. I Es galt zum Abschiedsfest eine besondere Toilette zu I wählen, ich kannte seinen Geschmack; ich trug ein Kleid vo« | hellblauem Seidenstoff, bedeckt von duftiger Gaze und kost« I baren Spitzen, zarte Blüthen verzierten das Kleid und schlangen | sich durch mein blondes Haar. Ec schien bezaubert, o, er I verstand e« vortrefflich, mein thörtchtes Herz zu gewinnen mit | glatten Worten. Als wir schieden, war der Würsel gefallen, I er war mein! . , I Trunken von Glück kehrte ich heim, von der Tante be. I gleitet. Der Vater theilte meine Begeisterung durchaus nicht. I sein Wunsch, daß dereinst ein Schwiegersohn gemeinschaftlich | mit meinem Bruder da» weitverzweigte Geschäft sortsühre, Theil geworden, ts trog." Träumend senkte sie die Augen zu Boden, der rosige . , „ , . Schimmer des Abendrother überhauchte ihr feines Gesicht mit I nichts schön genug für uns. einem Abglanz der längst entschwundenen Jugend und Schön« R r-’—Ä--- Lebensglück erbauen können" Elisabeth bedeckte ihre Hand mit Küffen. „Sie wollen meine Freundin sein? Ich darf Ihnen mein Herz ausschütten? O, ich danke Ihnen!" Sie erzählte ohne Beschönigung von ihrem Hochmuth, von ihrem Ungehorsam gegen die beste Mutter; wie sie sich hatte versühren laffen, den haltlosen Schmeicheleien das treueste Herz zu opfern, von den trüben Verhältniffen im Elternhaus, an denen sie durch ihrs maßlose Verschwendung ein gutes Theil Schuld trage. „Keimt in Ihnen nicht noch eine leise Hoffnung, ihn «iederzugewinnen, dem Ihr Herz gehört?" „Nein, ein gewisses Mitleid zeigte er mir, ich konnte es nicht ertragen und entfloh, wir sind getrennt auf immer. Es wäre für meine Eltern ein Trost, mich in so guten Händen zu wissen, geborgen vor aller Noth des äußeren Lebens, und doch — ich habe für ihn kein Herz!" „Entscheiden Sie nicht sogleich, guter Rath kommt über Nacht. Bitten Sie Gott, er wird Ihnen beistehen, das Rechte zu finden und Ihnen der treueste Führer sein, wenn Sie ein« sam durch das Leben gehen. Auch ich schwärmte dereinst von einem Glück voll Glanz und Freuden, wie noch Niemand zu wär« er doch ungeschrieben geblieben! Sie beweisen mir viel . Güte, viel Wohlwollen, Fräulein. Darf ich Sie bitten, zu I lesen und mir mütterlich Rath zu geben? Die Mutter ist I fern, fremd mit den Verhältniffen." Fräulein Berend la» den Brief von Zeile zu Zeile mit I steigender Verwunderung, er war von Herrn Kronberg, I Mariechen» Vater. Nicht von jugendlicher Leidenschaft dictirt, aber von einer I innigen Neigung, fühlte man schnell, daß er nicht Worte, son« I der» wirkliche Empfindungen waren. „Mein Haus ist verödet, seit Gott meine Frau nach I kurzer Ehe von mir genommen, meinem Kinde fehlt die Liebe I der Mutter. Nicht erst seit Sie mir mein Theuerstes gerettet, I nein, seit ich Sie kenne in ihrem stillen Walten, seit ich ge« I sehen, wie Sie Ihre Jugend fremden Diensten gewidmet, nahm I ich Theil an Ihnen. Nicht glühende Leidenschaft bringe ich I Ihnen entgegen, sie verfliegt nur zu schnell, aber die tiefe I Neigung des gereiften Mannes, welcher von Ihnen neues I Glück für fein trübes Dasein fest erhofft, gehört Ihnen. Der I Segen einer Verstorbenen wird Sie durch das Leben be« I gleiten, wenn Sie dem Gatten und dem früh verwaisten Kinde Ihr Herz zu fchenksn oermögen." Da» Fräulein legte dsnlBrief wieder in Elisabeths Hand zurück. Ein längeres Stillschweigen herrschte im Zimmer, ehe sie begann: „Schwer ist zu rathen in solchem Falle, nur das eigene Herz darf entscheiden, soll es zum Segen sein. Er ist ein vorzüglicher Mann, die Kränklichkeit seiner Gattin, ihre dadurch oft beeinflußte trübe Stimmung trug er mit nie ermüdender Geduld, stets bemüht, ihr das Leben zu erleichtern. Die äußeren Verhältnisse sind die gesichertsten, aber Alles das reicht nicht hin; ohne wahre Liebe halte ich kein Glück für möglich. Fragen Sie Ihr Herz, birgt es bas Bild eines Anderen, welche» sich daraus nicht bannen läßt, so ist es ein Wagestück, vielleicht eine Sünde, sich um äußerer Rücksichten willen oder aus einem gewissen Mitleiden mit dem Vereinsamten an ihn zu fesseln." Elisabeth schwieg und die Dame fuhr fort: „Ich habe Sie lieb gewonnen, nachdem ich mich lange voll Groll und Bitterkeit von allen Andern zurückzog, ich sehne mich danach, Ihnen als mütterliche Freundin nahe zu stehen, allein Sie verbergen sorgfältig Ihre Gefühle, ich komme Ihnen nicht näher. Wenn ich mich nicht täusche, ist Ihre Jugend durch schwere Erfahrungen getrübt worden, fragen Sie sich ernst, ob Sie mit ihnen abgeschlossen haben und sich ein neues »r w wand ließe» schast der i in V sellig ich h kann! geh All. gen Zir sei» ntei Ru Teal« Ion hol ee sor lei g« tri UN bleU nach hau; so o von sich erseh stänt und Woi entf gent s° s Mii mei auf Höck du sa F' m B 6« et bi ei st n n b v t d - 50T konnte mir nicht versagen, das Kleid überzuwerfen; stolz erhobenen Haupte, stand ich vor dem großen Spiegel, nicht rote e, sich geziemt für die im höchsten Glücke demüthige Braut, sondern wie eine regierende Fürstin. .Barmherziger Himmel, Fräulein, das Brautkleid darf keine anziehen, bis sie darin zum Traualtar gehen wird, es gibt sonst Unglück I" rief rasch eintretend Brigitte, eine alte treue Dienerin der Hauses. Hastig riß sie es mir herunter An meiner Thür lauschend, hört« ich endlich Schritte, da» Klirren eine» Säbel», es kam.näher, steif stand ich nun plötzlich da, er sollte fühlen, rote sehr er mich gekränkt! Ich vernahm meines Bruders Stimme, dann die Antwort. Das war ein Fremder, nicht er selbst. Erschrocken verbarg ich mich hinter einer Trapperie, hörte Worte, welch« mir das Blut gerinnen ließen. „Es wird mir namenlos schwer, allein es ist leider kein Zweifel mehr - Schuldenlast - Entehrung - falsche Wechsel — nur schleunige Flucht konnte ihn retten, so klang e» furchtbar an mein Ohr, dann vernahm ich nicht» mehr; ich fühlte nur noch, daß mein Herzschlag stockte- „Gott sei Dank, dar ist der Tod!« flüsterte ich leise, mein Bewußtsein schwand. Wie lange ich besinnungslos lag, weiß ich nicht. Ab und zu kam ich auf kurze Zeit zu mir, von jenen furchtbaren Beklemmungen gequält. Allein ich ve- mich furchtbar an, allein die Ruhe that mir gut nach dem Lärm der Großstadt. „Billa Glück« leuchtete mir im Sonnen- «t mir an, bet ihm mein« Hochzeit zu feiern, allein die Verwandten in der Hauptstadt, in deren Haufe wir uns gefunden, und zagend I verlor ich riete. Eine h, wie Alle i Jahre in freuden der Hauptstadt, irathet, lud t in ihrem t die Tante, :änkte Mittel Mein Leben roßen Reihe Sohn einer Aufmerksam- Erscheinung, mit welcher nete, und er ien, riß mich ße» Fest noch -imkehren zu leinstädtische» ! hindurch zu schlafen; oft zu sein oder [leiten. : Toilette zu -in Kleid vo« rze und kost« und schlangen rubert, o, et gewinnen mit ürfel gefallen, )er Tante be> urchaus nicht; zemeinschaftlich »äst fortführe, sließltch keinen ließ er nicht re Hochzeit beim eine große hlte mich voll- -önsten Zukunft [ würde schnell Glückes, mußt! rter starb nch in den beste» Meins Gefell- klammerte i$ m oft mieden Mutter, M mbte ich feinen -ante, während oder vielnB künftiger Gck hren ein W ut, nach fein® ahre« Glück I«'- die erblindete» erzen gefproW :gte, fo gab E auf da« prÄ ,1-, f*«* trafen alle», rathet mar,» und bekreuzte und segnete es. Ich konnte mich des Schrecken« nicht erwehren und be- durfte längerer Zett, ehe ich die Ruhe meiner Seele wieder Tags vor der Hochzeit kam mein Bruder mit seiner Frau, mein Vormund und mehrere meiner Jugendfr^ndinnen; mein Bräutigam hatte mir versprochen, zu uns zur Begrüßung zu kommen, ebenso wartete ich vergeben» auf da» Bouquet, er pflegte täglich Blumen zu schicken, nur an dem Tage blieben Re au» Der Mittag ging vorüber, Nachmittag» suchte mein B.L' q- d°r B«I4- h-tt- % «*»» °": geräumt, verschiedene Koffer gepackt, zum Theil sür den Auf enthalt in der Villa, die andern für unsere nme Wohnung in der Hauptstadt, rote sein Herr bestimmt; von ihm selbst wußte O, diese» qualvolle Warten I Der Abend nahte, man zog Rfi »urück. für den Abend Toilette zu machen. Für mich war e» eine kleine Erleichterung, mich nicht mehr von fragenden, neugierigen Augen beobachtet zu wissen, nicht mehr dasselbe unerschöpfliche Thema zu hören. wo er blieb. Ich beeilte mich gegen sonstige Gewohnheit, im duftigen weißen Gazekleid, reich mit Spitzen verziert, zarte Rosen aus dem Anzug verstreut und in einemKranzrusammengefügtus dem Kopfe, stand ich und - wartete, wartete in Verzweiflung ließen «» sich nicht nehmen. An einem schönen Herbsttage reiste ich mit meiner Gesell- schasterin zu ihnen, sofort nach unserer Vermählung anstatt der üblichen Hochzeitsreise wollten wir meines Gatten Urlaub in Villa Glück verleben, dann den Winter hindurch dis Ge- selligkeit der Residenz genießen; sein Adel gestattete mir, war ich heiß ersehnt«, den Zutritt am Hof. Mein Glückesübermuth kannte keine Grenzen mehr. _ , L Zwei Tags vor unserer Hochzeit kehrten wir gegen Abend von einem Spaziergang zurück; mein Bräutigam verabschiedete sich sogleich, er habe noch viel zu erledigen, bis morgen der ersehnte Urlaub beginne. „Dafür gehöre ich Dir sodann vollständig an," versicherte er mir. Er erschien mir an dem Tage so erregt, sah bald tobten» yuH ,utu,luuttu ______________ — ------- -, , bleich aus, glühte dann wieder wie im Fieber, daß ich besorgt I ftanb* darauf, die volle Wahrheit zu hören. Sie klang traurig nach seinem Befinden srug. Er lachte über meine Angst, be- I ' fo man stch auch bemühte, sie mir schonend 6ei- hauptete, die Sehnsucht nach mir habe ihn in der letzten Zeit I Ebringen. Erst wehrte ich mich dagegen, hätte eher alle f° °^„Welch'' ein Glück, wenn der letzte Abschied vorbei ist, I doch Einsehen, daß er mich von Anfang unb gibt »r m« leine Srrtwtm mebrl- ®it Hefen wir m. Sorten Mimte er 6in«u«; «6 bitte ü»i nnft brt, « mte fel"ne B?rt0bmg mit mir nie He Wie entschwand und begriff nicht, daß mir urplötzlich der beängsti | m betret (Stete Seine Rechnung trog, einem seiner gmde Gedanke kam, ich sähe ihn nicht wieder, -in Gedanke, * al» darum, so furchtbar, so verzweifelnd, daß mir der- Athem stockte. - ®Wubi0er « ^mger^u^^ ^nute hatte er sich Minutenlang kämpfte ich mit einer schrecklichen Beklemmung, I J J,x 6eit " bti2n gewußt/ich hörte nie wieder von mein Herzschlag stockte, dann war er vorbei, ich athmete tief y w a8‘*"’0'’,““S ** im S siX ich »-«-«r-n! lag ich M bo, immer n.» $ ^^Unter mir hörte ich hämmern, pochen, hin und wieder I grübelnd, immer dasselbe denkend, bis meine Gedanken sich «eben man bereitete in einem der groben Gesellschaftsräume ! verwirrten. Mein Kopf brannte, ich wußte nur noch, daß Alles'für den Polterabend vor, meine Gegenwart wäre störend I Entsetzliches geschehen sei; ich sann nach und f Z gewesen. Träumend von der Zukunft, faß ich in meinem | sammenhang nicht. Zimmer allein. Der Mond schien hell durch da« Fenster, | Bald sah ich einen Arzt, eine schwarz ^letdetePflegerin feine Strahlen beleuchteten magisch dar weiße Atlasgewand, | ober einen Verwanbten an meinem Lager, ich wechselte nte mein Brautkleid, im Nebenzimmer hatte man e« auf einem ein Wort mit ihnen. Ruhebett ausgebreitet, weithin lag die Schleppe auf dem Als die Genesung kam, waren viele Wochen verstrichen, Teppich auegebreitet, sie erschien mir wie glänzende« Silber, jch fe^te mich glühend heim. Endlich wagte man m ch hier- als durch die weitgeöffnete Thür mein Blick darausfiel. Jch | bringen in Begleitung de« Arzte«. Die Reise griff schein golden entgegen. — Vierzig Jahre sind verfloffen seit meinem traurigen Einzüge. Lange Zeit verging, ehe ich wieder lernte zu begreifen, daß e» noch viel Liebe und Theilnahme fücmich gab auf der Erde, daß ich Frieden fand und ruhiger über ihn dachte, der mir alle» Erdenglück geraubt. Von seinem ferneren Schicksal weiß ich nichts, Gott möge ihm barmherzig sein. — Tiefe Stille herrschte nun im Zimmer, der volle Mond beleuchtete mit seinem milden Licht die beiden Frauen ; er schien auf das weiße Haar, auf das bleiche Gesicht der Einen, es sprach von tiefem Leid, von Kummer, Müdigkeit, welche dort erst des schweren Räthsels Lösung finden wird, und auf da« jugendliche Antlitz der Anderen, sie steht noch drinnen im Kampfe, da« Auge blickt sehnend nach oben, ganz leise bricht ein schwacher Hoffnungsstrahl sich Bahn, ob ihr doch noch ein wenig des Glückes beschieden sei ober ihr bestimmt et vom Senler der Schicksale auf des Lebens Schattenseite die steile, dornenvolle Straße zu wandeln. „Nun gute Nacht, meine liebe junge Freundin, möge guter Rath Ihnen kommen, daß Sie da» Rechte wählen, mich suchte man ost zu überreden, daß ich nur ein neue» Glück gründen möge, ich vermochte e» nicht, doch wir Menschenkinder sind eben verschieden geartet." Die alte Dame verließ geräuschlos das Zimmer. Elisabeth blieb allein und legte in Gottes Vaterhand die "* 8,““e- csortsttzM- folgt) 508 bringen^Sie mir mal einen säuern Hering! u Pfund Mehl wird in einem SL3?!*5 abgequirlt und dann gekocht. Man läßt es schließlich bei gelindem Feuer noch etwas aufkochen. Trägt ®Ien.?uf' f° thut man Zucker, Zimmet und braune Butter darüber. * ♦ Warmbier. In ein Liter Bier, was nicht zu bitter Ja.« jx' man ein Stückchen Citronenschale, ein kleines Stückchen Vanille, etwas klaren Zimmet und Nelken, einige Körner Salz und 100 Gramm Zucker, setzt es dann an das Feuer und läßt es recht durchkochen; dann wird es mit einer M l"cker 'üßer Sahne, 2 bi» 3 Eidottern und einem Löffel Weizenmehl abgequirlt. Literarisches WDWUWZZ verschaff?, als diese? KalechLL"' Er will kä'M’?**»** ranken kann üben will »**ti*te«*1**AÄ ?°lben Stunde ist der Fleck verschwunden;! andernfalls muß man die Procedur wiederholen. I ------ m Professor: »Ich vergaß wohl gestern Ein einfaches Verfahren, um Teppiche und Möbel- | .end. Ihnen meine Zeche zu bezahlen, Jean; was habe ich nÄÖÖne besteht darin, daß man eine | o~ ^aneJ?: "§err Professor hatten aurnahm». Ochsengalle t« heißem Wasser auflöstt, und dann den Teppich, Ä r«ölf Krug!" Professor: .Alle Wetter, zwölf Krug! resp-, Möbelüberzug mit dieser Flüssigkeit mittelst einer Bürste | ?? "'"ß 4 l« einen regelrechten Katzenjammer haben . . . abreibt. Der dadurch entstandene Schaum wird wieder ent- " Ä 1 sbrnt, wenn man mit reinem Wasser nachbürstet. . ♦ ’ । , Der höfliche Sträfling. Durchlaucht befindet fich Uebrig gebliebene Kartoffeln nutzbar zu I 6U',el™r Jnspsctionsreise und besucht ein Gefangenhaur. Al« machen. Bei jeder Mahlzeit pflegen immer mehr oder j rVn bte S.e®e ebt*« schweren Verbrechers tritt, springt bet» htpn^LÄat f?e n übti9Ju bleiben. Um nun dieselben für 5' Pritsche und spricht: .Darf ich Ihnen dre Folge nutzbar zu machen verwandelt man sie mit etwas | meinen Platz anbieten?« Wasser in einen Brei, welchem man auf 1 Pfund Kartoffeln I * * * Y4 Pslmd Mehl zusetzt. Au» dieser Masse bereitet man | m och er ner Spartaner. Schwiegermutter ,^rn ste en Teig, formt denselben zu Kuchen, schneidet letzteren I ^^„^"'^gersohn in der Sommerfrische besuchend): „Nun, in Streifen, legt diese auf Papier und trocknet sie auf dem I u”b ben,e einige Zeit hier zu bleiben. Aber ich Ofen. So zubereitet läßt fich dieser Nahrungsstoff lange auf- SÄ' « r bekommen Regen, die Sonne verdunkelt sich..." bewahren und gibt, mit Milch, Fleischbrühe, Wei« oder Bier | Schwiegersohn: „So werden wir im Schatten kämpfen!« gekocht, eine wohlschmeckende Suppe. I * , * „ * j Ein feinfühliger Spitzbube. Richter: Siegeben »b^ockfisch gekocht. Der gewässerte Stockfisch wird | in dieser Dame einen Braten' gestohlen zu & Atem Flußwasser und Salz langsam bi» zum Kochen j l“ben? ~ SnfleMöfltet: „Jawohl, aber ich habe der jungen gebracht, dann heraurgenommen und ausgegrätet in Sauce | ”rau nur elne Blamage bei ihrem Manne ersparen wollen!" oder Gemüse gegeben; am besten schmeckt er zu jungen Schoten, ! v e . * mo man ihn in kleine Stücke geschnitten mit dem fertigen | ,7,nfa2?* habe ich ihn doch gleich hingelegt?« — Der und gegrätete H^inge wiegt man fein, nimmt einen Teller I Karl: „Unter den Tisch, Mama, damit er nicht so voll ungekochtes Sauerkraut, drückt es rein aus, vermengt • wackelt!« w ' ti mit den Häringen nebst 4 Eßlöffeln feinem Del, einer Taffe gewiegten Capern und dem gehörigen Essig.