Dommstsß hm W.November NMittSkblätsSk k'Rencr ?nm Gießener Anzeiger (GenecnI Ameigeri IM. %, wenn nit der m dann n einem t Ihnen >S nicht Schicht-« ■ bi» zu gütige« iutern. tücke ge« Pfeffer, in eine mpft ist, ! Pfund ,uß von ;wer zu. n einen ch 2 bis iährung. rr Temas Bier gezogen. er, der ,?" - Slaub'r vischt!" >em sie Da» ge« t ange« e Stunde je Säure rffer ab« und eine iinem in oll Kar« bestreut. i Fleisch fein ge* md nach nuß, ge« leriebrne n, dann ilöse, Kemel und un. ufend): is-a-vis immer Auf japanischer Erde. I Sie Namen ^de?Gesetzes^^^ ^rhafte SftOöe“e W. H. Geinborg. j Verkündigung eines Todesurtheils hatten diese tffi «wär*Ä SäSS fÄ« MLGML-2M xMUM-s-L-- --SSL-SL ES« offenbar vorbringen wollte, kamen nur einige unverständliche I Wächter batte tasten» mit hu $°r gefunden worden. Der -mgüxd- Saute »6er fite blauNch «Ä sK«* Mef«»artfleri«« Hab «lhal mter beut mttfaenbe« Ä bet feitet, Wm Ä ate 'Xfefi fenS» m±! ”t°.8e”' ?lf swÄSSJ DKVWTÄLL t®« -- 6dte «WaMt, baß bl- Anbeten auf ben Lnkn ate JS* ,e6r ,leI 6*‘ D0,braitet I«<» I l-I-n nnb lange nach MlUetna« et«/alfen^ b-tÄnibe». W Ange eines »„„es, bet Ä?SäÄS‘felS -ft® ßuÄJÄT S-cherheitrdienst einer Hafenstadt gelernt hat, | borgten chinesischen Kleidern über den seinigen ^ b £J ”er Hut zu sein, hatte der japanische Polizist ihn be« I Durch heftiges Klopfen habe er Einlaü verladt- hn* g°M Len^Maff/ 66 geworden war, sich seiner I erst, als er die bezopfte Perrücke vom Kopfe geriffen' haä ber 11K 3Böffe rU bedienen, war Dugald Frazer unter I der Momban seinen Herrn in ihm erkannt ' 9 [Ä ’R btsenfester Arme ein ohnmächtiger, wehr« 8 Unter Versprechungen und Drohungen zu unverbrüchlichem ® schweigen aufgefordert, habe der Ehinese dann den weiteren a ' 386 * 4 5 i I völli, drück Meli laute verhc kann! seit Dugc letzter heit i durch Auftrag erhalten, die Gegenstände, welche man jetzt bei ihm gefunden, in der nächsten Nacht irgendwo im Garten zu vergraben. Das geschickte und erfolgreiche Vorgehen der japanischen Polizei aber hatte ihm nun die Ausführung dieses Befehls erspart. Der größeren Sicherheit halber war er unter dem Verdacht der Mitschuld natürlich ebenfalls verhaftet worden und er wiederholte seins Aussagen, am ganzen Leibe zitternd, auch bei der Konfrontation mit seinem Herrn, ohne daß es diesem der Mühe werth gewesen wäre, auch nur mit einer einzigen Silbe darauf zu erwidern. X. Bis tief in den Nachmittag hinein war Georg Stralendorf ohne Bewußtsein gewesen und die Aerzte, die in kurzen Zwischenräumen an sein Lager traten, hatten mit gar ernsten Gestchtern seinen Pulsschlag geprüft oder den kurzen, unregelmäßigen, keuchenden Athemzügen gelauscht, die mit unheimlichem Rasseln und Pfeifen seine arme, verwundete Brust hoben. Der Konsul Herbert Elmsley hatte in der Folge ein I paar recht verdrießliche Tage; aber er war doch nicht der ; Mann, sich seinem einmal gegebenen Worte zu entziehen. Der f Zufall wollte, daß in derselben Zeitung, welche drei Monate später die Verlobung seiner Nichte Maud Donaldson mit dem Die Wärterin öffnete leise die Thür und deutete dem Arzt pantomimisch an, daß ihn Jemand zu sprechen wünsche. Er folgte dem Wink und ging in das Vorzimmer hinaus. Da stand der Konsul Herbert Elmsley mit befangener und sorgenvoller Miene. „Ich komme, um meine Nichte zu holen, Herr Doctor," sagte er. „Es ist doch wohl nicht möglich, sie auch über Nacht hier zu lassen." «Ihr Wunsch ist gewiß berechtigt, Herr Konsul, aber ich fürchte, es wird Ihnen schwer fallen, die junge Dame zum Fortgehen zu bewegen. Der arme junge Deutsche liegt im Sterben und Fräulein Donaldson weiß, daß er keine Aussicht mehr hat, den kommenden Tag zu erleben." Herr Elmsley drehte ein paar Secunden lang unschlüssig seinen Hut. Dann siegte das großmüthige Mitleid über seine Schickltchkeitsbedenken, und er erwiderte: „Wenn sie denn durchaus will, so mag sie bleiben. Und ich werde mich mit Ihrer Erlaubniß hier in der Nähe halten. Sie haben ja ohne Zweifel bereits errathen, Herr Doctor —" — und dis Worte kamen ihm nun doch recht widerwillig über die Lippen, „daß sie mit diesem jungen Manne insgeheim verlobt gewesen ist." Es war eine Lüge, aber eine verzeihliche, denn sie bewahrte den Konsul Ihrer britischen Majestät vor der fatalen Nachrede, daß er nahe daran gewesen sei, die Hand seiner leiblichen Nichte einem verkappten Verbrecher — einem seit sieben Jahren von allen Polizeibehörden der Welt gesuchten Mörder zu geben. Und es war eine ungefährliche Lüge, denn dieser arme deutsche Handlungsdiener lag ja in den letzten Zügen. | So glaubten die Aerzte und sie standen bereit, ihm die i Augen zuzudrücken. Aber seine eichenstarke Jugend und das > überschwängliche Glück, das ein so heißes Verlangen, zu leben, ? in ihm wachgerufen hatte, machten ihre Prophetengabe zu ß Schanden. 1 Er sah die Sonne des nächsten Tages heraufsteigen über den blaßblauen Meerbusen von Ysddo und er sah sie mit , klaren, glänzenden, fieberlosen Augen. Die bedrohliche Herzschwäche war vorübergegangen und X dem graubärtigen Doctor Morris zitterte eine helle Freuden- - thräne an den Wimpern, als er zu Maud Donaldson sagte: i »Sie mögen ruhig ein paar Stunden schlafen, mein liebes Fräulein I Die Wegs der Vorsehung sind unerforschlich und unser Wissen ist Stückwerk I Die höhere Macht, die Ihrem Verlobten über diese kritische Nacht htnweghalf, sie ist wohl auch stark genug, ihn dem Leben und dem Glücke wiederzugeben." W dassel Servi befesti 5 absah, gemad golden S zehnJ zu Do schickte Arbeit C bette c dabei s Plötzlb das gl nadel, an da« die Na einem A Jahre als ob dazu. D lang ai D Halstui «9 dem M DI ich kein D nagte, i Du ihn thut nie St ihm ger gerade * das in den Hu: Tasche, ihm doch geschenk Pathin hielt, i sagte: „ und Kuc Dei Nadeln I Nadeln । er nicht, «Wenn Sie ihm etwas zu sagen wünschen," raunte er z ihr mit gepreßter Stimme in's Ohr, „etwas, wovon Sie j glauben, daß es ihm Freude machen könnte, so mögen Sie es immerhin thun. Ich bin sicher, daß er Sie noch versteht." Ein großer, angstvoller Blick der dunklen Augen streifte des Doctors Gesicht. Sie las die Antwort auf ihre stumme Frage in feinen Zügen; aber sie fchrie nicht auf und sie $ brach auch nicht zusammen. Nur auf die Kniee glitt sie i nieder neben dem Kranken und indem sie ihr Haupt auf das $ Kissen legte, so daß ihre weiche Wange die seine berührte, I sagte sie laut und vernehmlich: „Ich liebe Dich, Georg. — Und ich bleibe bei Dir — immer — immer!" Er wandte ein wenig den Kopf, so daß er ihr in die । Augen sehen konnte. Nichts als unbeschreibliche Glückseligkeit - "ar auf seinem Antlitz; seine Lippen aber stammelten nur । mit Anstrengung: „Mein geliebtes Mädchen! — Meine l Braut 1" Und während dieser ganzen Zeit war Maud Donaldson nicht für einen einzigen Augenblick von ihrem Stuhl zu Häupten des Bettes gewichen. Flehentliche Bitten und heiße Thr-änen hatten es sie gekostet, bevor ihr von dem leitenden Arzte des Hospitals gestattet worden war, bei dem Verletzten zu verweilen; nun aber würde es sicherlich Niemandem ge- lungen fein, sie anders als mit Gewalt von ihm zu entfernen. Die Speisen, die man ihr angeboten, hatte sie mit einem Kopfschütteln zurückgewiesen und erst durch eindringliches Zu- reden der Wärterin war sie bestimmt worden, wenigstens ein Glas Wein zu nehmen. Ihre schönen Augen, die jetzt heiß und thränenleer waren, blieben unverwandt auf das bleiche Antlitz Georgs gerichtet und jedesmal, wenn einer der Aerzte kam, fragte sie mit leiser Stimme, doch in einem Ton, der den leidgewohnten Männern tief in die Seele schnitt: „Ist es denn wirklich wahr? — Gibt es keine Hoffnung?" Man war nicht unbarmherzig genug, ihr mit einem offenen Nein zu antworten; aber die ausweichenden Erwiderungen und noch mehr die niedergeschlagenen Mienen der Gefragten waren doch nicht viel besser als solche Verneinung, i Und dann preßte sie meist die Hände auf das arme junge I Herz, das schier zerspringen wollte in namenlosem Weh, oder ■ ihre Lippen bewegten sich lautlos wie in stummem Gebet. Gegen Abend aber, als der Verwundete anfing, merklich un- ruhiger zu werden, als bedrohliche Hustenanfälle kamen und als der Herzschlag zeitweilig ganz zu stocken schien, richtete sie sich zum ersten Male auf und neigte ihr verzweifeltes Gesichtchen tief auf das feine herab. „Bleibe bei mir!" flüsterte sie. „Geh' nicht fort, Georg! — Ich hab' Dich ja fo unaussprechlich lieb l" Und seltsam! Als ob der Klang der kaum vernehmlich gehauchten Worte ihn aus seiner tiefen Bewußtlosigkeit geweckt hätte, schlug der Verwundete langsam die Augen auf — fieberisch glänzende, wirr blickende Augen, wie sie der Arzt nicht gern auf sich gerichtet sieht. Maud erschrack, aber sie verharrte nichtsdestoweniger regungslos in ihrer Stellung. Und ein paar Secunden später, als sie ihre erste Bestürzung überwunden hatte, sprach sie weiter: „Ich bin bei Ihnen — Maud! — O, sagen Sie mir, Georg, ob Sie mich erkennen!" Da ging es wie sonnige« Leuchten über sein Antlitz, das so schmal und hager geworden war in diesen wenigen Stun- den. Und noch ehe seine Lippen sich bewegten, gab sein Lächeln chr Antwort auf feine Frage. Ja, er hatte sie er- könnt und feine grausamen Schmerzen so wenig al« das Ge- fühl seiner tödtlichen Schwäche konnten den Sieg davontragen über die Glücksempfindung, die das Bewußtsein ihrer Nähe in seinem Herzen wachrief. „Maud!" flüsterte er. „Theure Maud I" Der Arzt war herangetreten und winkte ihr, sich um einige Schritte zurückzuziehen. Nachdem er sich minutenlang mit dem Verwundeten beschäftigt hatte, gab er ihr mit den Augen ein Zeichen, daß sie an das Lager zurückkehren könne. <551 bestreicht damit sanft die versengten Theile dec Wäsche- Lrt man gestärkte Wäsche, B. Oberhemden, Kragen, Manschetten re., mittelst der Pläiteisens versengt, so muß vor der Behandlung der Wäsche mit Chlorkalklösung die Stärke mittelst heißem Wasser beseitigt werden. Sobald die versenkte Stelle verschwindet und die Wäsche wieder weiß wird, wäscht man mit kaltem Wasser gründlich die Chlorkalklösung aus Bankier gab ein glänzendes Gastmahl. Als dasselbe zu Ende war, bemerkten die Gäste, daß er seine Serviette mit einer ganz ordinären, großköpfigen Stecknadel befestigte und sie wunderten sich darüber. «WaSgÄn”“4“ *e” bie3!e*be “ b‘"®“«‘» Krautwürstektt. Ein Krauthäuptel (mittlerer Größe) wird fern geschnitten und auf Butter mit Salz und Pfeffer recht weich gedünstet, dann auskühlen gelassen. Ist "dasselbe kalt geworden, so gibt man zwei Eier darein, Mehl so viel Die Kleine war ein schönes, braves Mädchen geworden, schon ein wenig alt, denn sie zählte bereit» mehr als dretßia Sommer. Noch hatte sich kein Freier gefunden, weil sie eben arm war. völlig wiederhergestellten jungen Deutschen Georg Stralendorf brachte, auch eine unmittelbar vor Redactionsschluß eingetroffene SÄ? zu lesen war, die in'wIMW - "Soeben erfahren wir, daß der wegen Mordversuchs SrS Untersuchungsgefangene Thomas Ellis - der be- kanntlich auch unter dem dringenden Verdacht steht, mit dem ShiLJrh6» ^rett ??rsteblich gesuchten vierfachen Mörder Philadelphia identisch zu sein — in der Nacht bei Gelegenheit einer mit beispielloser Tollkühn« h.er»un!ernommenren von dem Gefängnißwärter Kanaua durch einen Revolverschuß in den Kopf getödtet wurde" — Hauflrhandel und bald hatte er einen kleinen Kasten auf dem waren Schnallen, Fingerhüte, Knöpfe, Zwirne und Nadeln von allen Sorten. un£bSiegen, in Schnee und Hitze wanderte er ®OrL durchlief fast ganz Frankreich und mit Jahren eröffnete er einen kleinen Kram in einer der Vorstädte von Pans. Er handelte mit Allem, was Vortheil S S* N" speculativer Kopf traf immer das breißig Jahren besaß er hunderttausend Francs und legte dis Hälfte davon in Werthpapieren an. Seine guten Berechnungen wurden vom Glücks begünstigt; in wenigen Jahren war er ein Millionär. u ’ 9 ” 3^* dachte er an die Stecknadel, die er als Vagabund ?r Ä -?-»te und an das kleine, schwarzäugige Mädchen, dem er mtt eben dieser Stecknavel die Schläge erspart hatte- Er reiste in das Dorf, wo er gebettelt hatte; er war Ä % lu *' was aus dem Mädchen geworden war, ^ä