1895 Dienstag ben S. Juli. Nr. 80 smNskßlLttsr KKeRer UntrrhaUungsblatt jum Gießener Anzeiger (Generai-Knzriger). Die Tochter des Meeres. Xmhm Mit tL Steel«. (gertfeHwe.) , „ Lady Mqrian öffnete ein Kästchen nach dem ändernd Eie enthielten wunderliche antike Schmucksachen, halb verblichene Miniaturbstder, die man aus ihren Rahmen genommen hatte. Sie legte dieselben ohne weiteres Interesse bei Seite. Dann aber kam ein staubige» und offenbar sehr vernachlässigtes Schmuckkästchen zum Vorschein, auf welchem eine dicke Staubdecke lag, die das ursprünglich rothe Maroqutnleder vollständig verbarg. Dieser kleine, unansehnliche Kasten zog Lady Marians Aufmerksamkeit ganz besonders auf sich und sie ruhte nicht, bis sie das verrostete Schloß gewaltsam erbrochen hatte. Als ihr da« endlich gelungen war, zeigte sich ihren Blicken ein großes Medaillon; seiner Größe und Schwere nach enthielt es nach Marians fester Ueberzeugung ein Porträt oder eine Haarlocke und ihr nächste» Bemühen war, diesem Geheim- niß auf den Grund zu kommen. Es gelang ihr bald, das Medaillon zu öffnen und ihr Auge ruhte voll Interesse auf dessen Inhalt. Es war ein Porträt und zwar das Porträt eines jungen hübschen Mannes mit den stark markirten Zügen der Bid- dulphs, aber von der Kleidung war so wenig zu sehen, daß sich nicht beurtheilen ließ, zu welcher Zeit das Original de» Bildes gelebt hatte. Lady Marian hielt es an das Licht, um zu sehen, ob irgend etwas Eingravirtes Aufschluß darüber geben könnte. Die Fassung enthielt einige Worte, doch nicht in englischer Sprache. Marian besaß nicht geringe Sprachenkenntniffe, aber es währte doch einige Zeit, ehe sie entziffern konnte, daß es spanisch war und ehe sie mit Hilfe ihrer Kenntniß des Italienischen endlich die Worte übersetzen konnte. Es waren nur wenige Worte, aber die Entdeckung, die sie daraus zu entnehmen meinte, durchzuckte seltsam ihre Brust. Die Worte lauteten: „Meinem geliebte« Weibe I. C. von P. B." Voll Interesse blieben Lady Marians Augen eine Weile aus dieser Inschrift haften. Die von ihrer Haushälterin erzählte Geschichte kam ihr wieder in den Sinn . ... doch war das Ganze so unwahrscheinlich und die Anfangsbuchstaben konnten sich-- obwohl sie sonderbarer Weise paßten, ebenso gut aus Andere beziehen, als auf die unglücklichen Personen jener tragischen Geschichte. Lady Marian hatte aber wenig Zeit, über solche Möglichkeiten nachzudenken. Ein leiser Ruf aus dem anstoßenden Zimmer tief sie an ihres Vaters Lager. Er hatte zum ersten Male seit dem Sturz sein volles Bewußtsein wtedererlangt. Die Aerzte hatten gesagt, baß viel von einem solchen Erwachen abhängeu würde und Marians Hoffnungen stiegen bei der schwachen, aber natürlichen Annahme, welche hieraus folgerte. Auch war die Besserung nicht nur vorübergehend, obwohl die Genesung de» Kranken nur la«gsam vorwärts ging. Rach einer Woche wurde Lord Marston für außer Gefahr erklärt, obwohl sein Zustand noch beständige Fürsorge erforderte. „Lady Marian, e» wird dem Grafen gut thun, wenn er, sobald er stark genug dazu ist, in ein wärmere» Klima geht," erklärte der Arzt. „Seine Nerven würden sich in milderer Luft rascher wieder stärken." Während Lady Marian noch lange über da» merkwürdige Medaillon nachgrübelte, dessen Vorhandensein sie sogar der treuen Frau Aston verschwieg, war sie über den Ort, wohin sie sich mit ihrem Vater begeben würde, bald mit sich einig. Sie wollte nach Cannes gehen. Kein anderer Ort würde so gesund für einen Kranken sein und dort war auch Netta unter ihres Onkels Schutz. Ahnte Lady Marian, daß die junge Waise den beiden Männern, die ihrem stolzen Gemüth Interesse eingeflößt hatten, — Lord Belfort und de n Fremden aus den Bergen, Rupert Falkner, — ein Magnet, ein Leitstern fein würde? XLIII. „Onkel Fülle, steh' dochl Ich glaube wirklich, baß stch unserer Triffa glänzende Ausfichten eröffnen," bemerkte Frau Digby, als ste ihrem alten Onkel einen Brief einhändigte, 818 obwohl der alte Admiral in einen da» Seewesen betreffenden ! Artikel der Zeitung vertieft war. Sir Fulke sah gleichgiltig auf. „Was ist es, Helene? Ein Antrag für Triffa? Wenn er nur einigermaßen wünfchenswerth ist, thätest Du gut, ihn anzunehmen, denn ich sehe schon, Du hast keine Ruhe, bevor Du das Kind nicht unter die Haube gebracht hast. „Mein lieber Onkel, wie unfreundlich von Dir, so zu sprechen!" versetzte die Lady ärgerlich. „Wir haben noch ^abre lang Zeit, ehe wir über dar Kind etwas entscheiden . . ich meine natürlich, wenn sich inzwischen nichts sehr An- nehmbares bieten sollte - . . aber davon ist ja jetzt gar keine Rede. Dies hier ist nichts weiter, als ein höfliches Billet vom Herzog von Dunbar. Er stellt für morgen Abend mir und meinen Töchtern seine Loge in der Oper zur Verfügung. Natürlich weiß er nicht, daß Miß Cora nicht meine Tochter ist, aber er ist ja Triffa vorgestellt worden und jedenfalls gilt ihr diese Aufmerksamkeit." „, , , Sir Fulke räusperte sich und nahm trotz seiner vorherigen Zerstreutheit seiner Nichte das Briefchen aus der Hand. Er las es sehr bedächtig und gab es der Frau Digby dann mit sehr nachdenklicher Miene wieder zurück. „Ist der Herzog, seitdem er bei mir war, hier gewesen? einmal, Onkel, doch blieb er nicht lange," erwiderte seine Nichte triumphirend, „und ich muß in der That gestehen, daß er mir bei seinem Besuche sehr zerstreut vorkam. Er sah Triffa immer an, als ob er nicht recht wisse, worüber er mit „LHenbar wußte er nicht, ob sie schon in die Gesellschaft eingeführt ist und hiermit zieht er sich nun geschickt aus der Affaire," fuhr sie mit einem Blick auf das Billet fort. „Ohne Zweifel wird er im Laufe des Abends einmal in die Loge kommen ... da« gibt ihm die beste Gelegenheit." „Wozu, Nichte?" fragte der Admiral ärgerlich. „Um näher mit Triffa bekannt zu werden, Onkel. S e ist noch zu jung, daß er nicht recht weiß, auf welche Weife er ihr Aufmerksamkeiten, wie er sie anderen jungen Damen KE'. Und wer wird Dich noch begleiten? Cora natürlich. Sie schwärmt für Musik und die Einladung gilt ebenso gut ihr, als Triffa." , L x . Frau Digby zögerte mit der Antwort. „ „Ich halte es sür unvorsichtig, Onkel, Cora mitzunehmen, sagte sie endlich. „Es stellt sie Triffa zu sehr gleich.und namentlich würde Granville viel um sie sein, was ich möglichst zu vermeiden suche. Nein, ich halte es nicht für g^athen es ist überhaupt gar nicht nöthig, daß sie von der Gelegenheit zu einem solchen Vergnügen erfährt." ^Helttre^Du^glaubst vermutlich nicht an Vorherbestim« mUn^„8te6e^Onkel, welche Frage! Natürlich glaube ich daran!" ltef ^Dann^nW Dir Dein Glaube wenig, wenn Du Deiner Tochter Erfolg nicht derl Zufälligkeiten /ne« Abends aurzu- fetzen wagst," versetzte Str Fulke sarkastisch. »Wenn der Lerzoa Deine Tochter nur in Abwesenheit ihrer schönen Gefährtin bewundert, wird Triffa ein sehr unbefriedigtes Leben daraus erwachsen, Helene." , .,f „Lieber Onkel, Mädchen ihrer Klaffe sind so schlau . . . auch Du hast Dich von dieser Cora ganz blenden laffen, erwiderte Frau Digby etwas kleinlaut. , „Wohl möglich! Du siehst aber, daß mir das allerhand kleine Sorgen erspart, lachte der alte Admiral, und Du würdest Dir viel Mühe sparen, wenn Du den Dingen ruhig ihren,Lauf tt^ßest-^u, @oro mitgehe?" fragte Frau Digby in ängstlicher Erwartung. „Durchaus nicht .... wenn Du willst, kann ich sie ja an einem anderen Abend hinführen," entgegnete der Ad. miral, „und ich kann ihr auch, wenn sie es wünscht, Ge» legenhelt geben, sich dem Herzog zu nähern, wenn ich es ihres Friedens wegen sür rathsam hielte. Du aber kannst thun, war Du willst .... ich überlaffe da» ganz Deinem Gutdünken." Und Sir Fulke wandte sich wieder seiner Zeitung zu. Das war eine peinliche Alternative. Frau Digby prüfte mit scharfem Blicke die scheinbar unbekümmerten Züge ihres Onkels, aber derselbe schien ganz in seine Zeitung vertieft zu sein und das soeben behandelte Thema ganz ver. gessen zu haben, so daß sie sich endlich damit beruhigte, er habe ihr wohl nur einen kleinen Schreck einjagen wollen, ohne es jedoch ernstlich zu meinen. Und lächelnd ließ sie den alten Herrn bei seiner Lectüre, und begab sich zu Triffa, um dieser die Neuigkeit mitzutheilen und sich wegen ihres Bedenkens mit dieser zu berathen. „Natürlich nicht, Mama," sagte Triffa, nachdem die Mutter ihr ihre Bedenken mitgetheilt hatte. „Cora ist ja ganz gut an ihrem Platze, und stets bereit, mir Alles zu Gefallen zu thun, auch drängt sie sich durchaus nicht vor, aber... ich weiß felbst nicht, wie es kommt ... wo sie auch ist, weiß sie immer auf ganz seltsame Weise die Leute an sich heranzuziehen. Ich denke zuweilen, daß sie ein Zauber- mittel besitzen muß, womit sie Jeden an sich feffett. „Liebes Kind, ihre ganze Erscheinung und ihr Wesen haben etwas sehr Fremdartiges an sich," tröstete Frau Digby ihre Tochter; „aber was wirkliche Schönheit anbelangt, fo kann sie sich nicht mit einem so vornehmen und hübschen Mädchen wie Du vergleichen." , „Ich kann aber nicht einsehen, wie sie die Leute trotz, dem anziehen kann," lautete die Antwort. „Uebrigens stimme ich Dir bei. Die Sache ist sehr einfach. Der Herzog hat sie - das weiß ich — kaum gesehen, daher gilt seine Auf- merksamkeit mir." , .„ „Und das Beste, was wir thun können, meine Liebe, ist, es bei unserer Absicht zu lasten," entgegnete die Mutter. „Du bist sür Dein Alter ein sehr verständiges Mädchen. Jetzt laß uns aber Deine Toilette für heute Abend überlegen. Es muß etwas ganz anderes fein, als Du bei te* DnM* Gesellschaft trugst, und doch weiß ich kaum, was Dich besser Und es fand eine eifrige Berathung zwischen Mutter und Tochter statt, die mit der Wahl eines weißen Mullkleides mit grüner Garnirung endigte. ..... „Und ich werde Dir meine Smaragden dazu geben, setzte Frau Digby hinzu. .'Diese Pasten für Dein A ter, und wenn Du dann nicht bezaubernd bist, da habe ich keinen Geschmack und verstehe nichts von Schönheit. Meine Trista soll heute Abend die Schönste sein." ______ Frau Digby-Hattt Recht. Triffa sah in ihrem rasch arrangirten Costüm reizend aus. Cora folgte ihrer Abfahrt mit einem Gefühl der Er« leichterung, das jene gewiß nicht ahnten. „Gott fei Dank!" murmelte sie- „Diese Gefahr wäre mir wenigstens erspart geblieben! Es wäre doch möglich gewesen, daß er mich wieder erkannte !" Sie nahm ein Buch zur Hand, doch sie la» wohl k« darin! Bei ihren träumerischen Gedanken und der allmAg einbrechenden Dunkelheit verschwommen ihr die Buchfiavm bQlb Undta"^Dämmerung und der Stille ringsum fettje sich ein leiser Schlaf auf ihre Augenlider herab aus dem sie sogar ein schwaches Klingeln und leise Fußtritte, die dem Zimmer näherten, nicht erweckten. Das Opernhaus war schon ziemlich gefüllt, als F Digby mit ihrem Sohn und ihrer Tochter in der Loge ^^^Die ^Operngläser wendeten sich in sehr schmeichelhafte^ Weise der Loge zu, und Frau Digby konnte bemerken, in unverholener Bewunderung des schönen jungen M 4 Worte und Blicke ausgetauscht wurden. Wer ist sie? Das ist Dunbars Loge. Ich 10linw 319 * füme und stellte mich ihr vor," bemerkte ein Lord Beres- i Der Herzog von Dunbar war aber sofort nach Frau t.» ;;3* h«°« N W tot !° -ch«d« Midch« Dl-b,^ Sm,. und stand >-tzl L-»d 7°m ta«”er fle iM Ä Ute er jetzt Ü6«|e* fei«, daß dl- Ses-Mt-n» del S-.N L»m GeISm«L »»« »Mg l» de» Schmt-N stellt, Diese W, lde»tlI4 «r mU dem juyM Mdch«, dem er Im scheint aber hent-Abend Mt hier ,u W Ab,r°lm"n«chst-» A««enbNS war «am durch jene. nn. . "SM! H " ist der «erzog von ^unoar ie0|, i 9 erklärliche Etwas erwacht, das einem die Nähe eines lebenden ^er,enßenoö Dunbars Lord Beresford ist ganz entzückt von I Wesens anzeigt, auch wenn man sich in tiefem Schlafe bsftndet. dem reizenden Mädchen in Ihrer Loge," sagte ein tz/rr Aitkin n Sie öffnete die Augen und sprang erschreckt und ent- 6,”3VU^Ä4taS.Äw4U'><"1'' “e*Ä«Ä mich, Dam haben Sie »ich nicht ruhig, während er sich im A S? mit Ihrem Herzogthum vergessen!" sagte er, ohne auf ihre Worte zu antworten. MwwÄeÄ SMZWZMZMßMZW SXÄ stK mL ÄteÄfe« eU N Jetzt din ich dessen stewlb md dank Ihne» °°» gm>e» mdich m-WIhne» »ichl rathen, Ihr Spiel mit ihr 1» WjB« 36«,P* ®tatj^ tel en'@Fift sehr wahrscheinlich, daß e« mich gar nicht bar. I segnete er, „da sie mir erlaubt haben, An^rüch- aui M,- Blondinen sind gewöhnlich entsetzlich langweilig und wenn ich Zufall führte Sw hierher? es erst ernstlich meine, denke ich um eine reiche Erbin zu „Er ist hoffentlich in Sicherheit, Mie ne m» werben. Ich hatte die Hoffnung auf die schöne Lady Marian, Zurückhaltung- „Darf ich ®UI4r^°^Qb1ue^ü;tb7'nätS meine Cousine im dritten oder vierten Glieds, wie es heißt, ver affen?" fetzt-siehin». ^^uDlgbywürdeungehaten noch nicht aufgegeben, aber sie ist durch ihres Vaters Krank- darüber fein, daß ich Sie empfangen hab. Bitte, vlewen hett so plötzlich vom Schauplatz entschwunden. Nun ich Ihnen I Sie nicht länger! ------- (Fortsetzung i ß J entdeckt habe, wie es um mich steht, Herzog, stellen Sie mich | /öam« dieser kleinen, frischen Rosenknospe wohl vor." StlNS Der Herzog stimmte halb ärgerlich bei und führte Lord I Äoman sictorie« Sardou und F. M-rr.nu. Beresford nach feiner Loge. . .,, I Deutsch von «del» »er»«r. Einen kurzen Augenblick sah er sich im Innern derselben I ------ um, als hoffe er, noch Jemand zu entdecken und dann schritt I l Fortsetzung.) W bier tu seben Frau Digby," Hub I „Beruhige Dich, ich und Lefebvre haben ganz in der er an"^nu! bedamre?ch daß Sie von der Vorstellung sehr Nähe etwas zu thun. Einige Leute, Offiziere, warten auf «*”8eÄU””Ä Ä Ä W *el*$o»er," erwib-tle K°» Mßb,. °ihre»d dies« L-lt wirst D»m« * »« Ä4”“™ die ihren Aerger kaum verhehlen konnte. „Das sunge Mäd- | Fricasss-s kochen, beren «e» eitgn. chen, das Sie vielleicht meinen, ist nur ihre Gesellschafterin." ®Ä‘n^ „So! So!" versetzte der Herzog mit einem Ausdruck der I @anfellein ist köstlich, und außerdem mutz y Freude, der Frau Digby nicht wenig verblüffte. „Allerdings therine mit Dir über diesen -inen Jungen rede«, der uns hat sie auch nicht die entfernteste Aehnlichkeit mit Ihnen oder da hinün mit großen erstauntenAugen »«. . Miß Digby- ' Erlauben Sie auch, daß ich Ihnen und Miß „Den kleinen Henriot?" fragte die Obsthändlerin üver- Digby meinen Freund Lord Beresford vorstelle! Er ist so I rascht. hgn fMnett außerordentlich musikalisch, daß er der Vorstellung bis zu Ende | bin^iL heraekommen beiwohnen wird. Mein Freund wird sich die Ehre geben, Henriot. Burgerin denn umDeinetwillenbinsich hergekommen Ihnen Gesellschaft zu leisten, da ich leider verhindert bin, Sonst hätte ich Lefebvre mit dem KapMn Hschö allem her länger zu bleiben. Ich könnte Sie kaum in besseren Händen fahren lassen. Z» dem, was sie im Walde von Satory zu lassen. Guten Abend, Miß Digby! Auf Wiedersehen, Gran- thun haben, brauchen Sie mich l» nicht. Ich habe wegen i" dieses Kleinen mit Ihnen zu sprechen. Und dem jungen Sohn der verblüfften Lady freundlich „Gut, da« wollen mir thun, und Zie werden mir beim zunickend, verschwand der Herzog wieder aus der Loge. I Rübenschaben helfen, sagte die Obsthändler n, Frau Digby wurde dunkelroth, aber Trifla war keines- werden wir einer Henne dm Hals umdrehen. Dazu wegs untröstlich, als der hübsche, vornehme junge Lord Beres-I eine Speckomelette, das wird Euch wohl passen, meine ford sich hinter sie setzte und mit ihr zu sprechen anfing. I Kinder." Q., Inzwischen wanderte das Glas der Mutter durch das „Großartig!^' sagte Hoche zu ^^re, „Speckomeletten, ganze Haus, um zu sehen, ob der Herzog sich vielleicht in einer I die weiß die Mutter prachtvoll zu machen. A er anderen Loge zeigte, aber vergebens. Und sie war geneigt, | jetzt, Franeois, wir wollen die Beiden plaudern und die Entschuldigung sür wahr zu halten. I lassen. Auf Wiedersehen! Wir werden erwartet. - 320 Erne, die sich auskennt! Aber Jette lacht: „Nanu? fr ir Keene Kraft steckt da darin, ,Det lockt's Jeld bloß aus der Tasche, ,Jeben Sie mir Zacherlin, Flink und fesch am Ladentisch Scharmutzirt der flotte Fritz; Wit der Jette, drall und frisch, Leistet er sich manchen Witz. Zacherlin, das will sie haben, Fritze weiß da gleich sich Rath; Gegen Motten, Wanzen, Schwaben Gibt es 6ilt’gere§ Surrogat. „Nur nich Surrogate, Mann, „Zacherlin hab ich bestellt; „Wenn ich bet nicht kriegen kann, „Denn zurück mit meinem Geld!!" „Fritz Sie sind wohl nicht jesund? „Denn wie kommen Sie dazu, ,Anzupreisen solchen Schund! ,Wat nützt Pulver ohne Flasche, des Kampfes thun?" „Als Marketenderin vom 13. Regiment habe ich da« Die beiden Freunde begaben sich zu der gehetmnißvollen i Recht auf einen Wagen und ein Pferd. Wir h^en bereit, Zusammenkunft, von der Catherine zu wiffen schien. I von unseren Ersparnissen da» Nöthige angeschafft, sagte Al» bie Frauen allein geblieben waren, begannen sie I Catherine stolz, „ich habe meine Wäscherei verkauft, und die Vorbereitungen zur Mahlzeit zu treffen, und Catherine I Lefebvre bekam bei der Hochzeit eine kleine Summe au» theilte, während sie das Gemüse putzte und die Henne her- I der Erbschaft seines Vaters, des Müllers von Ruffach, ganz richten half, der Obsthändlerin mit, daß sie das Kind ab- I nahe bei uns im Elsaß. O, e» wird uns an nichts fehlen, holen wolle, um es ihrem Versprechen nach zu seiner Mutter I und der Kleine wird es in unserem Karren bester haben, m führen I als ein Commandantenfohn. Richt wahr, Du wirst es gut Die'gute Obsthändlerin war ganz gerührt; sie hatte I haben und nicht bedauern, mit uns gekommen ju fein?' sich an Henriot gewöhnt, denn er erinnerte sie an ihren Lazare, I sagte ste, indem sie den Kleinen ergriff und in die Hohe hob, als er, ebenfalls ein kleiner Knabe, auf der Schwelle ihrer I um ihn zu küssen. , Thsire spielte I In diesem Augenblick ließ sich ein Geräusch von Schritten Catherine theilte ihr gleichzeitig mit, daß ihr Mann I hören, und das Kind, plötzlich erschreckend, wendete den Kopf zum Regiment abginge, daher diese Eile, den Sohn Blanche I ab, um sich hinter der Schulter von Catherine zu verstecken, von Lavaline» abzuholen. I indem es schrille Schreie ausstieß. „Wohin geht Ihr denn?" fragte Mutter Hoche. I Hoche kehrte, auf den Arm Lefebvre» gestützt, zurück. 'Ei, an die Grenze, wo j» Krieg ist. Lefebvre wird Ein blutbefleckte» Tuch verbarg die Hälfte seine» Gesichtes, bald zum Kapitän ernannt werden." I »Habe keine Angst, Mama, rief er von der Thür Wie Lazare?" I aus. „Es ist nichts, ein einfacher Schnitt, der mich nicht "Ja, beim 13. Jnfanterie-Regiment. Er hat Ordre I hindern wird, mich zu Tisch zu setzen," fügte er lustig hinzu, bekommen na