fei der Serviette ibt, diese wieder Ringhälften in » gleichzeitig die ationalen Patent- gemein als Sinn, rn doch staune^ nd Wachs jährig rrchen produciert ationalen Patent- aämlich probucierl 'OO Tonnen Qt Millionen Mar! n, gegen 50 Mil- einzelnen Länder folgt: Odem Bienenkörben und nmt Spanien mit m Honig; Osster- 18,000 TonM und produÄ n 2500 Tonne: and 2000 Tonne« 30,000 Stöcke« ten; Rußland her it Honig, dasselbe en. zum Geburtstaz e bleibst Du ad« H hätte ich einigt leib doch; laß bit 1 ihrem (Satten, >lle das Tischt^ iecke verschwinden. sind die Flecken der das Tischtuch Bankier (von der Warum blickst dn reta?" — Jungt erstellend): „Hier ) zu dem Man«/ ß sie haut." me (in einer W' agerie doch dieser ind Ihnen ?" - itüe!" ider: „Ich komm -" Chef: „BW ipitzbube, (der eben >iger): „Ich werde i, Herr DoctocI bitte am Tage! Donnerstag den 1 März Nr. »S ♦ VV e® V V üiiulkTiblcdler ler.cner Untechaltmgsdlalt jiim Gießener Aiyeiger (Grneral-Z. '-erger). Der Einbrecher. Humoreske von Gebh. Schätzler-Perafini. — lNachdruck verboten.! 1. Des Morgens um vier Uhr. Prinz Carneval hatte sein Scepter lange genug geschwungen; ein grauer, grämlicher Geselle im Büßergewande trat auf die Stufen seines Throne» und stieß den stttter» funkelnden Prinzen vom Stuhle. Aschermittwoch I Und in dem kleinen Städtchen B-, nahe der Residenz, war der letzte Ball verrauscht. E» ist Morgens gegen vier Uhr; wir führen den Leser in ein elegantes und trauliches Boudoir zweier jungen, reizenden Damen; gewiß eine lockende Ankündigung! Eine halve Stunde etwa von dem Städtchen entfernt liegt inmitten eines großen Gartens ein von Weinreben — felbstveiständlich zu gehöriger Zeit — umgrenzte» Hau». Ein älterer Herr, Bnkendorf, Hauptmann a. D-, bewohnt es mit feinen beiden Töchterchen, Martha, den Zwanzig nahe, und Ella, sech»>ehn Jahre alt. Der alte Herr verbringt Sommer und Winter in seinem Tusculum und es braucht jedesmal große Anstrengungen, ihn einmal in das Städtchen zu bringen, etwa wie gestern, wo er mit feinen Töchtern den Bürgerball im Goldenen Hirschen besuchte. Er pflegt einen großen Hühnerhof, streichelt de» Tage« wohl zwei Dutzendmal einige Minuten seinem Nero die Nase wohlwollend, füttert seine Tauben, auf die er besonders hält, und sorgt sodann mit Hilfe de« alten Gärtners, daß der Garten stet» in musterhafter Ordnung prangt. Auch da» Geringste muß mit militärischer Genauigkeit niet* und nagelfest sich präsentiren und die Rebleitern, welche die Wände bi» über die Fenster de» ersten Stocke» umklettern, zeigen sich leer, wie sie jetzt sind, trotzdem so dauerhaft, als müßten sie einem Heer von Feuerwehrmännern zum „Kraxeln" dienen. Die Witterung ist sehr mild in dieser Nacht, fast warm- Vom ersten Stock zwischen den Rebleitern blinkt ein erhellte» Fenster leuchtend in den Garten hinab; auch unten zur Seite ist noch Licht. Oben residiren Ella und Martha, parterre führt Papa Birkendorf da» Regiment. Also nach oben! Eine von einem Rosaschirm überdeckte Lampe wirst naturgemäß auch einen rosigen Schein über da» Zimmer. Ella und Martha, beide noch im Ballanzuge, sitzen link» und recht» vor dem großen Wandspiegel und ihr Mädchen ist ihnen behilflich, die Ballblumen au» dem Haar, hochgolden und tiefbraun, zu lösen- Die beiden Damen scheinen noch nicht viel Lust zum Schlafengehen zu haben; ungetrübt leuchten noch die hübschen Augen. Besonder» die jüngere, deren Sterne wie kleine Blitze umherhüpften, denkt keineswegs an's Schlafen. Daß die beiden Da.Ä<-n allen Ernstes hübsch sind, darf der Leser glauben; wenn ich lustige Geschichten erzähle, so muß ich hübsche Damen dazu haben. Ein kleine» Stumpfnäschen, lachender, auch manchmal verschweigender Mund, helle klare Augen, ein frische«, lebensprühendes Gemülh — da» sind so ungefähr die R^msiten, mit denen ich gern arbeite. Da» Boudoir rst nicht groß, aber gerade dies verschafft den wohlthuenden Eindruck. E« erhält de» Tages nur durch ein einzige« Fenster Licht; gegenwärtig ist dieses einzige Fenster geschloffen und eine dichte Gardine hängt von oben bis zum teppichbelegten Fußboden herunter. Ella drehte eine künstliche weiße Rose in den weichen Fingern und wurde etwa» unruhig. „Marie, öffne doch da» Fenster!" „Aber, Ellchen, Du wirst Dich erkälten! — Die Nachtluft -" „O nein, Schwesterchen, sei ohne Sorge. Aber freilich, Du wirst e« nicht gerne haben —" „So öffne, Marie! Marie! E» ist ja auch eine wundervolle Nacht, trotz der frühen Jahreszeit." Das Mädchen that, wie ihm geheißen; e» öffnete den einen Fensterflügel, die Gardinen etwas bei Seite schiebend. „Ist noch Licht in Papas Zimmer, Marie?" fragte Ella. 'Marie beugte stch hinaus. „Ja, Fräulein!" sagte sie dann. Ella machte ein mitleidiges Gesichtchen. „Der arme Papa! Wie plagte er stch ab die verfloffene Nacht auf dem Balle!" Sie lachte hell. „Aber er tanzte flott, tote ein junge« Lavalier, trotz seiner Hühneraugen — besonder» mit der dicken Hofcäthin!" „Aber Ella!" verwies Martha, der das Wort »Hühner- äugen" einen förmlichen Stich gegeben hatte. „Drücke Dich doch gewählter au»! Hühneraugen! Ein entsetzliches Wort!" Ella mußte überlaut lachen. „Du hast ja selbst welche, Schwesterchen!" „Laß das — sage mir lieber, wie hat Dir der Ball gefallen?" „Ach, sehr gut! Tanzen ist ein himmlische» Vergnügen1" Martha nickte. „Du hattest auch einen guten Tänzer." Ella erröthete leicht, hob aber unschuldig thuend da» Köpfchen. „Wm meinst Du denn?" „Nun, den schwarzen spanischen Ritter." „Den — den Ritter?" fragte Ella erschrocken und ein Zagen erfaßte sie. „Ja, der tanzt sehr hübsch!" Eine kleine Pause entstand. Martha beobachtete ihr Schwesterchen, das an der weißen Rose zupfte und sich dann rasch zu dem Stubenmädchen wen« bete: „Ach, Marie, hole mir doch da» blaue Seidenband au» unserm Schlafzimmer. Ich glaube, e» liegt in der Schaiulle — oder wenn nicht, dann such' e» in der Commode." Das Mädchen ging mit einem: „Schön, Fräulein!" in’» Schlafzimmer der beiden Damen. Run waren sie allein. „Warum schickst Du da» Mädchen fort?" fragte Martha erstaunt. Ella stand auf und trippelte ängstlich näher zu Martha. „Ach, Schwesterchen, ich möchte Dir ein große» Geheim- niß anvertrauen —" „Und damit kannst Du n cht bis in der Frühe warten!" „O nein," eiferte Ella, „es hüpft mir ja j-tzt fchon im Kopfe herum — da — und da — und da!" Sie drückte mit der Spitze ihres rosigen Fingers auf verschiedene Stellen ihres Kopfes- „Wenn ich mich so niederlegen müßte, könnte ich nicht schlafen und —" Martha stand ebenfalls auf und legte den Arm um die schlanke Taille der Schwester. Sie zum weichen Sopha führend, bat sie: „Also erzähle mir, Ellchen, was ist es?" „Aber versprich, mich nicht zu schelten." „Das muß ja entsetzlich sein!" machte die Schwester. „Aber erzähle nur; ich verspreche, nicht zu schelten." Ella war einigermaßen beruhigt. „Also," begann sie, „es betrfft den spanischen Ritter. „Aha! Dachte ich mir’s doch!" Das Backfischchen fuhr zusammen. „Hast Du es auch bemerkt?" „Was denn?" „ Ä „Er flüsterte mir immer in's Ohr und dabei —" Das junge Dämchen schlug einen hochwichtigen Ton an. „Denke Dir, ich habe seine Augen rollen sehen!" „Ah," machte Martha leicht, „Du hast seine Augen rollen sehen?" Sie nickte: „Hm! Aber das Schlimmste kommt noch. Mit einer grenzenlosen Offenheit sagte er mir in'« Ohr: Ich kenne Sie, mein Fräulein! - Was sagst Du dazu?" „Warum soll er Dich denn nicht kennen?" „Ja, wenn es dies allein wäre! Er sagte: Ich kannte Sie, mein Fräulein, als Sie noch ein Wickelkind waren. — Dann sagte er, ich hätte damals einen solch’ kleinen Mund gehabt, daß sich immer nur wie ehr Spatz gepiept hätte." „Der Unverschämte!" „Ja, ich ein Spatz! Ich bin sechzehn Jahre alt, mein Herr! sagte ich, und kein Spatz! — Weißt Du, was er mir antwortete?" „Run?" „Und Sie sind doch mein kleiner Spatz!" Dem Backfischchen — Pardon, meine Damen, ich nenne ein junges Mädchen so gern Brckftschchen; es klingt so appetitlich — kamen beinahe die Thränen. „Ich sein Spatz?" stieß e» hervor. Martha wiegte nachdenklich den Kopf. „Wer mag dieser Mensch nur sein? Du ließest ihn doh tehen?" „Rein! Ich hätte gern gewußt, wer er ist, deshalb blieb ch." Sie wurde wieder ängstlich. „Schwesterchen, es ka« noch ärger." „Roch ärger?" „Beim Cotillon war er so ungeschickt, mir auf den Fuj zu treten und als er mich nachher in die kleine Laube führ!! — Du weißt ja, rechts im Saale, — da sagte er: Mein Fräulein, ich habe Ihnen wehe gethan. Gestatten Sie, das ich meine Schuld sühne. — Und ehe ich wußte, wie mir ge> schah, da — da —" „Run — da — da —" In traurig-naivem Tone sagte da» junge Mädchen leisem „Da hatte er mich geküßt!" „Unverschämt!" Damit wollte Martha aufspringen. Sie konnte nicht, von Küssen hören; dies Thema war ihr ein Greuel. Da! ich glaube, es gibt manche Dame, die ebenso denkt, das heiß!, wenn der betreffende Kuß nicht ihr selbst zugedacht ist. Ella spielte die Beleidigte. „Ja, sieh’ her," - sie zeigte auf da» rosige, geschwellt! Mündchen — „man muß es noch fehen, es brennt immer noch!" „Und was hast Du denn gethan?" „Ich? Nichts! — Doch ich wunderte mich, wie er d» so schnell fertig brachte. Weißt Du, es knallte ordentlich „Du bist ein Kind, Ella," sagte sie, unangenehm berühr „in Deinen Ausdrücken wie in Deinen Empfindungen." „Aber ich weiß doch, daß es ein sehr hübscher Kus war!" warf Ella pckirt hin. Martha wollte weiter antworten, al» vor der Thür ei« Geräusch sich vernehmen ließ. Birkendorf, Hauptmann a.D, trat in’» Zimmer. Um seine militärischen Glieder hatte er einen lange« Schlafrock gebunden; in der Hüite lag die mit den Lander- färben durchsponnene Schnur. Auf dem Kopfe trug Birke«' dorf eine ziemlich große Nachtmütze, in unschuldsvoller Färb, leuchtend. Der lange Zipfel diese» Nachthelmes hüpste I« lustigen Sprüngen um das Gesicht des alten Hauptmanns a. T Dieses Gesicht, von unzähligen Fältchen durchzogen, wär; eigentlich ganz gemüthltch zu nennen gewesen, wenn chm M ein großer wetßer Schnurrbart, der mit seinen beiden Tbem weit über die Mundwinkel hinunterhing, ein martialisch!» Aussehen verliehen hätte. Dazu buschige Augenbrauen, unter denen die Hellen Aeuglein funkelten - da» war der Hauptmann Birkendorf. t „Ihr seid noch auf, Kinder?" brummte der Hauptmaift nachdem er eingetreten. „Ich fah es von unten an Eure«! dunklen Schlafzimmer. Warum geht Ihr nicht schlafen? „Wir unterhielten uns noch, Papachen," erwiderte Ella. Birkendorf musterte seine Jüngste mit den Augen m einen Rekruten. o„ „Spracht wohl von Liebesgeschichten - war? „Aber Papachen, woher weißt Du denn —" „erschnappte sich Ella. „Was?" .. „Ach, Ella plappert dummes Zeug!" fiel Martha rasch ein. „Vom Balle sprachen wir!" Der alte Hauptmann warf sich stöhnend auf da» ft diesen Fall beinahe zu schwache Sopha. , „Jawohl," machte er müden Tones, „der liegt mir noch in allen Gliedern. Der Teufel hole die Tanzerei und di- fetten Hof-, ja so!" Er schaute nach den beiden Mädche« hin, um dann fortzufahren: „Beide Füße habe ich mir ott' renkt!" , „Da solltest Du doch zur Ruhe gehens „Wenn ich schlafen könnte, Martha I Dre Nacht ist ve pfuscht, so warte ich, bis es Tag ist. Die Uhr ist ft ft vier. Uebrigens will ich heute einmal, weil ich doch ft° wache, aufpassen, ob ich den Halunken nicht erwische, der m meine Tauben stiehlt. Ein Marder kann'» nicht fein, W wären Kerl er blinzelte iß er nicht geklopft fchätzige „2 es war Dieb g solltet, 3)i widerte „2 immer „2 ich weis wenn 3 Mann S „9 kenne d „t „S „Du, 3 in der Backfij- s 3 er doch und ich lassen-" M „( H Solche Mit be „2 weißt! Stento s H* ( II* Schulm E einen c n<’ schon a D hartes k II* S lächeln! und k l s II- danken Ding - E nochma mend d D Schwei winzige chen ro - üs ließest ihn deh deshalb blieb ierchen, es ka« ir auf den Frj tie Laube führt! agte er: Mm alten Sie, das te, wie mir ge> ! Mädchen leife; e konnte nicht« Greuel. Del denkt, das heißt, idacht ist. isige, geschwellt! itt immer noch!" «ich, wie er dss lllte ordentlich?' genehm berühr nbungen." >r hübscher Kutz >r der Thür elti auptmann a. D, >r einen lange« mit den Lander- ,fe trug Birk« ulds voller Färb, elmes hüpfte Ir auptmanns a. SD. vurchzogen, wäre wenn .hm ttidjt 'n beiden Theüm ein martialische« zenbrauen, unter war der Haupt- der Hauptmann, mten an Sutern echt schlafen?" ' erwiderte Ella. den Augen wie war?" —" verschnappte iel Martha ras-! ;nd auf da» B >r liegt mir noch lanzerei und bit beiden Mädche» >abe ich mir ver- i )ie Nacht ist ver- Uhr ist ja sch-" eil ich doch f