empfiehlt es «gegrabenen i eine große Umgraben ächse lieben, cten Stand- g, das im zu machen. it gefunden, itztere locker -hält. chen, schält den weißen >l wird auf laben beim m aus far- inem dicken tt aufgelegt et man sie Mil M rrrn**' ' • rn mw.3c.lir W «I|X -sMMMW^^WWtzM^W : -.tiitez 'iÄ/^kgga wie herrlich e leuchtet!" cochen hast, Studenten- fen sich in ndiges Fi- a provocirt m Auftrag, über meine zu, „wegen !g gewesen, möchte gern baute, der ruchen Sie l Bekannte rs Podagra lusendfüßler nüffe?" - doch lieber Sie haben iure Gurke noch eine 'mit langen ist Du mich tu: „Nicht „Mr werden sehen!" Eine gewisse Ruhe bemächtigt sich Beider, die soeben noch so erregt waren. Jeder glaubt seiner Sache sicher zu sein. „Wir scheiden als Feinde, Arno — als offene, ehrliche Femde. - Das ist besser, als falsche Freundschaft. - Leb' wohl! „Lebe wohl!" Sie schütteln einander kräftig die Hand und wenden sich zum Gehen. Lord Rawdon zögert einige Augenblicke. Dann sagt er langsam: „Gerald, wir waren jahrelang Freunde. Könntest Du mir nicht das Opfer bringen und Dich zurückziehen? Du erleichterst mir den Sieg und ersparst Dir eine Demüthigung." „Nein," erwidert Gerald ruhig. „Fordere von mir, war Du willst - nur das nicht! Ich sagte Dir schon: Wenn sie Dich liebte, würde ich zurücktreten — ohne Groll, ohne Laß. Aber - sie liebt Dich nicht." ' y p Mit einem stummen Blick voll Kampfeslust und Siegesfreude schreitet Lord Rawdon von dannen. Gerald blickt ihm traurig nach. Warum mußte das Schicksal aus seinem besten Freunde seinen erbittertsten Feind machen? Doch bald erheitern sich seine Züge. Er denkt an sie, der er sein Leben weihen will. Noch heute Abend, als er sie gefragt, wie er leben könne, ohne sie den ganzen nächsten Tag zu sehen, hatte sie lächelnd entgegnet: „Ich fahre jeden Vormittag im Hyde-Park spazieren." — Gewiß, sie liebt ihn. — Armer Arno! Wie kann er nur so blind sein — er, der sonst so Kluge, Ueberlegene! . . . IX. Der erste Mai. . . . Die Sonne scheint hell und warm und vergoldet die Aurikeln und Primeln auf Feldern und Wiesen. Der Himmel ist klar, keine Wolke trübt seine tiefe Bläue. Die Blumen und Knospen öffnen ihre Aeugelein, als ob sie verwundert fragen wollten: „Ist der Sommer schon da?" Der kräftige Duft der vollen Fliederbüsche vereint sich mit dem milden Aroma der Veilchen. Die kleinen Vögel stimmen, verlockt durch die ungewohnte Wärme, einen Jubelchor an. Glück und Freude allüberall. — Im Palais Medfort wird der Tag auf besondere Weise gefeiert. Lola hat alle Einladungen abgeschlagen und ein kleines trauliches Diner in ihrem Hause arrangirt. Nur wenig Personen sind anwesend: ihre Lieblingrfreundin Frau von Lovel; die hübsche Baronin Lincoln, deren dunkle Schönheit einen vortheilhaften Hintergrund für ihre eigene zarte Anmuth bildet; der italienische Graf Carlo Ferrari Lola. Roman frei nach dem Amerikanischen von Erich Friesen. (Fortsehung.) Der Mond scheint hell in die Stille der Straßen; die L^unk-ln wie tausend glänzende Augen — eine Nacht voller Ruhe und Frieden. ... Die beiden Männer empfinden er nicht. Sie blicken einander mit zornglühenden Augen an. „Hör' mich an!' wiederholt Gerald finster. „Es ist Du^glbst e?zu?"^ 3”ei W”"er dieselbe Frau lieben. h. Lori) Rawdon nimmt seinen Hut ab und fährt sich über die heiße Stirn. „Weiter! Weiter!" drängt er. ”u"b er wird auch nicht das letzte Mal fein," fährt G d fort. „Die Frage ist nun die: Wen liebt sie?" „Mich liebt fiel" ruft Arno leidenschaftlich. „Nein, mich!" entgegnet Gerald ruhig. „Ich weiß es aus hundert kleinen Zügen —" „Ich auch —" „Du bist in einem grenzenlosen Jrrthum —" „Oder Du!" weiterer ^^umentiren in einem Cirkel und kommen nicht m ^ßrob£n Dampft heftig mit dem Fuß auf den ™ert?.b rbli(ft °ffen in das aufgeregte, leiden- Ichaftdurchglühte Antlitz fernes früheren Freundes. ii,,,3T°4 At er fest, „wenn ich wüßte, daß sie Dich Eck in Dir findet, würde ich zurücktreten. ?ir nicht einmal böse sein, obgleich mein Leben verntchtet wäre. all- rö3MVein Heiliger. Ich würde Dich hassen bis in alle Ewigkeit!" murmelt Lord Rawdon finster. Gerald hebt stolz dar Haupt. „Aber ich weiß, baß sie mich liebt, und werde suchen, ' »u gewinnen. Was Du auch beginnen magst — es wird mt(9 nicht hindern." »Das ist eine Herausforderung —" .r. ."Renn' es so. Dir steht dasselbe Recht zu. Wir wollen » s frühere Freunde offen miteinander verhandeln - nicht r Eine hinter dem Ricken des Andern. Jeder von uns S A°rtheil wahrnehmen, wo er kann. Lola selbst °ll zwischen uns wählen." »Sie hat bereits gewählt - mich!" 494 - beffen Verehrung für die Baronin stadtbekannt ist; der elegante Rittmeister Halley, welchen Frau von Lovel öfters mit süßem Lächeln und verheißungsvollen Blicken bedenkt. Außerdem Lord Rawdon und Baron Gerald. Frau von Lovel war etwas früher al« dis Uebrigen erschienen. Sie hatte zufrieden beim Anblick der Tischkarten mit dem Kopf genickt- „Sehr gut, meine Liebe. Doch haben Sie einen Herrn zu viel. Wie werden Sie heute Ihre beiden Verehrer auseinander halten?" Darauf hatte Lola heiter geantwortet: „Der Eine muß Mama führen, so wird'« schon gehen. Ich hätte lieber nur Baron Gerald geladen. Aber die Herzogin von Edenfield hat ihren Ball und dorthin sollte Lord Rawdon nicht gehen. Sie verstehen schon?" Nach dieser kleinen vertraulichen Mittheilung hatten beide Damen laut gelacht und sich in Anecdoten über verschiedene Persönlichkeiten aus der Gesellschaft vertieft. Das Diner verläuft zur allgemeinen Zufriedenheit. Lord Rawdon führt die Baronin Lincoln, der Graf Ferrari Frau von Lovel, Rittmeister Halley die schöne Wirthin und Baron Gerald deren Mutter. Die Unterhaltung ist angeregt und witzig. Frau March versucht vergebens, ihr zu folgen. Sie versteht nicht einmal die Pointen. Nach Schluß der Tafel schmerzt ihr Kopf und sie ist froh, daß sie sich zurückziehen darf. Lola hält sie nicht ab. Die Gegenwart der Mutter ist ihr gleichgiltig. Im Wohnzimmer brennen die Lampen. Durch die offene Balkonthür wirst der Mond seinen silbernen Schein auf Die kleine, lustige Gesellschaft. Der süße Duft der Hyacinthe« durchweht den Raum. Mit einem Ausruf des Entzückens betritt die Baronin Lincoln den Balkon. Der Graf folgt ihr. Sie schlingt den weißen Spitzenshawl dichter um die bloßen Schultern, während sie mit glänzenden Augen seiner Erzählung über die Poesie der italienischen Nächte lauscht. Der Rittmeister ist völlig im Bann der hübschen Frau von Lovel. Ihr Lächeln hat ihn an's Ende des Zimmers hinter den vergoldeten Korb mit weißen Hyacinthen gezogen und hält ihn dort fest. Lola ist allein mit ihren beiden Verehrern. Eine peinliche Situation! Doch sie empfindet sie nicht als solche. „Baron!" ruft sie in ihrer raschen Art. „Haben Sie schon mein jüngst erworbenes Prachtwerk über den Orient gesehen? — Nein? — Dort hinten auf dem Tisch liegt es. Sie müssen es sich anschauen." Und ohne ihm Zeit zu einer Entgegnung zu lassen, wendet sie sich zu Lord Rawdon. „Wollen Sie uns ein Lied singen? Ich bitte Sie darum." Bald erfüllen die schmelzenden Töne eines sehnsuchtsschweren Liebesliedes den Raum. Der Graf hört auf, von feinen italienischen Nächten zu schwärmen; der Rittmeister und Frau von Lovel ziehen sich weiter hinter die Blumen zurück. Alle« lauscht — lauscht. „Für alle Ewigkeit!" wiederholt der Graf den Schluß de« Liedes und preßt die schöne Frau an seiner Seite an sich. „Für alle Ewigkeit!" lispelt Frau von Lovel und blickt dem freudeberauschten Offizier tief in die Augen. „Für alle Ewigkeit!" murmelt Gerald leise, in Gedanken versunken, hinter seinem aufgeschlagenen Prachtwerk. „Für alle Ewigkeit!" Lord Rawdon flüstert es tief erregt. Die Worte ersterben auf seinen Lippen. Es ist, al» ob sie ihm die Geliebte näher bringen. Ihr liebliches Antlitz erscheint ihm bezaubernder, ihr Lächeln süßer als je. „Für alle Ewigkeit?" fragt Lolas weiche Stimme neben ihm. „Was heißt das, Lord Rawdon?" Stürmisch ergreift er die kleine Hand. „Wissen Sie es nicht?" ruft er leidenschaftstrunken. „O, Sie haben das Herz und Gemüth eines Kindes! Meine Ljebe soll Sie erwecken. Ich will Sie in die Mysterien der Poesie, der Musik einweihen. Ich will Sie lehren, was alles Schöne pnd Edle aus Erden bedeutet. Ich —" „D still, man könnte uns hören," flüstert Lola ängstlich „Wir sind nicht allein." „Keine Sorge! Jeder ist mit sich selbst beschäftigt. Niemand hört uns- O Lola, sagen Sie —" Da ertönt Helles Gelächter vom Balkon her. „Nein, nein, lieber Graf," scherzt die Baronin Lincoln und hüllt sich fröstelnd in ihren Shawl, „sagen Sie, was Sie wollen! Ich bin prosaisch genug, jetzt Kamin und Lampenlicht der Poesie vom Mondenschein, vom Blumenduft, vom Sternen» Himmel und was Sie sonst noch wollen, vorzuziehen. Huh, ist das kalt!" Damit verläßt sie den Balkon und tritt in das Zimmer zurück. Lola athmet wie erlöst auf. Mit einem anmuthigen Lächeln geht sie der Baronin entgegen- Mißmuthig blickt Lord Rawdon auf die unliebsame Störerin. Dann zieht er sich in eine Nische zurück- Er ist zu erregt, um gleichgiltige Gespräche zu führen. Baron Gerald ist Arnos gewaltige Erregung nicht entgangen- Er ahnt den Zusammenhang. Doch fühlt er sich seine» Siege» so sicher, daß er die Beiden ganz ruhig gewähren läßt. „Einmal muß er sich ja doch seinen Korb holen," denkt er. „Je eher, desto besser." Jetzt schlägt er da» Buch, in dem er bis dahin mit anscheinendem Interesse geblättert, zusammen und tritt näher- Auch der Rittmeister und Frau von Lovel kommen aus ihrem Versteck hervor. Die Unterhaltung wird allgemeiner. Den ganzen Abend über findet Lord Rawdon keine Minute mehr, um mit Lola allein zu sprechen. Sie meidet ihn stchtlich. Er hält ihre Zurückhaltung für mädchenhafte Schüchternheit, die ihn nur um so mehr entzückt. „Gute Nacht!" flüstert er beim Abschied. „Gute Nacht! Auf morgen!" „Gute Nacht!" sagt auch Gerald. Und die schönen, glänzenden Augen, die sich bei Lord Rawdons Abschiedsworten gesenkt, blicken voll Vertrauen in die seinen. - . . Die beiden Männer wandern in der stillen Nacht langsam durch die Straßen. Jeder fühlt sich glücklich in der Hoffnung auf den kommenden Tag — so glücklich und sicher, daß sie längere Zeit zusammen gehen ohne ein Wort des Vorwurfs oder des Streites. Das Gefühl ihrer früheren Freundschaft übermannt sie noch einmal und mit ihr ein tiefessMit- leid für den Andern- Herzlicher denn feit lange reichen sie einander zum Abschied die Hand. Dann geht Jeder, in Träume versunken, nach Hause. O, wie schön ist doch die Welt. . . . X. Als Lola sich am nächsten Morgen von ihrem Lager erhebt, fühlt sie, daß sie nicht so gut geschlafen hat, wie sonst. Gewöhnlich ist ihr erster Gedanke: „Wie wirst Du Dich heute amüsiren?" Nicht so diesmal. Warum nimmt Lord Rawdon die Sachen auch so ernst! Es ist recht ärgerlich. Sie soll dem Manne, dem sie innig zulächelt, dem sie unter warmem Händedruck vielsagende Blumen gegeben, den sie anscheinend schüchtern und von Anderen ungesehen bevorzugt, diesem Manne soll sie sagen, daß alles Das keine Bedeutung hatte, daß sie nur mit ihm gespielt- ... Als sie zum Frühstück erscheint, blickt ihre Mutter sie verwundert an. „Lola, mein Kind!" ruft sie erschrocken- „Du hast — ich mag das Wort gar nicht aussprechen — Du hast auf Deiner Stirn eine — Falte!" Entsetzt schreit Lola auf- „Nicht möglich! Wo, Mama?" Sie nähert ihr Antlitz dem Spiegel und untersucht genau die fragliche Stelle. - 485 - „Wahrhaftig, Mama, Du hast mich gut erschreckt," sagt sie, die Stirn mit ihren rosigen Fingern reibend. „Daran sind wieder diese schrecklichen Männer schuld. Ich mag an gar keinen mehr denken. Noch eine Woche wie der gestrige Tag mit Lord Rawdons Albernheiten — und mein Gesicht ziert ein ganzes Spinnennetz von Falten- Pah!" Noch einmal versucht die brave Pastorswittwe, ihrer Tochter mit guten Lehren beizukommen. Sie predigt aber tauben Ohren. Der Taz ist schwül Heiß brennt die Sonne hernieder. Kein Lüftchen regt sich. Lola, die stets sehr besorgt um ihren Teint ist, entschließt sich, nicht auszufahren. Dort unten, im kleinen Salon, ist Schatten und Kühle. Dort will sie bleiben und ihren französischen Roman beenden. Behaglich streckt sie sich auf eine weiche Ottomane. Das leichte, weiße Morgengewand fluthet in duftigen Falten um die schlanken Glieder. Die rosa Seidenvorhänge, durch welche ein Sonnenstrahl verstohlen lugt, werfen zarte Reflexe auf das liebliche Antlitz, auf das offene, goldig schimmernde Haar. Der Duft der Hyacinthe» durchweht berauschend die Lust- Lola schließt die Augen. Das Buch entfällt ihrer Hand. „Lord Rawdon!" meldet der Diener und zieht sich wieder zurück. Ec ist für sein Tactgefühl um ein Goldstück reicher. Lola öffnet schlaftrunken die Augen. ... Da kniet auch schon Arno neben ihr. „Endlich, endlich I" ruft er, ihre Hand stürmisch ergreifend. „Wie konnte ich nur so lange leben ohne Dich?" Sie versucht, sich zu erheben, ihre Hand zu befreien. Unmöglich. „Lord Rawdon," beginnt sie etwas furchtsam, „ich begreife nicht " „Du brauchst nichts zu begreifen, nichts zu verstehen, meine Liebe! Ich sage Dir nur laut, was ich Dir schon hundert Mal verstohlen sagte: Ich liebe Dich! Ich liebe Dich von ganzem Herzen! Zch habe keine anderen Worte, als diese: Ich liebe Dich!" Dieser ungeahnte Leidenschaftsausbruch macht sie einen Augenblick sprachlos. „Wie viele Männer lieben oft — ich liebe nur Dich!" ruft er in höchster Extafe. „Wie viele Männer haben ihr Herz zersplittert — ich gebe Dir mein ganzes, volles Herz!" Wieder versucht sie, ihre Hand zu befreien. Er hält sie nur um so fester. Sie öffnet zagend die Lippen. Ihre leise gestammelten Worte verhallen an seiner grenzenlosen Aufregung. „Sieh', mein Lieb," fährt er zärtlich dringend fort, „manch' holdes Antlitz hat mir zugelächelt, manch' schönes Auge mir gewinkt — ich blieb kalt. Darum liebe ich Dich so grenzenlos. Was ich besitze, biete ich Dir: Einen alten, stolzen Namen, einen Namen, der noch stolzer klingen wird, wenn Du ihn trägst. Ich biete Dir mein Vermögen und Alles, war ich auf der Welt besitze. Und mehr — ich biete Dir meine Seele, mein Leben. Ich will nur noch für Dich und in Dir leben. Du bist so gut, so edel, Deine Empfindungen sind so rein und keusch. O, lege Deine Hand auf meine Stirn und sei mein Schutzengel, der mich zum Himmel führt!" Wie ein Lavastrom fließt es von den Lippen des Mannes, unmöglich, ihn zu hemmen. Lola erzittert. Eine dunkle Ahnung von der starken Leidenschaft einer großen Seele dämmert in ihr auf. . . . Was thun? Er läßt ihr nicht Zeit zum Nachdenken. „O, wärest Du niedrig geboren und ich ein Herrscher!" fährt er leidenschaftlich fort, ihre Hände mit Küssen bedeckend. »Ich wollte Dich zu mir emporheben, Dir Alles geben, was ich habe, meine Lola, mein Engel, meine Königin . . ." Seine Stimme erstirbt in einem Flüstern. Die mächtige Erregung hat den starken Mann erschöpft. Mit einem tiefen Seufzer beugt er sich nieder und drückt seinen dunklen Kopf auf ihre Hände, die er noch immer in den feinen hält. „Lord Rawdon," beginnt Lola zaghaft, „Sie lassen mir gar^keine Zeit zum Sprechen. Sie überraschen mich —" „Ueberrafchen?" Verwundert blickte er auf und wiederholt langsam: „Ueberrafchen, Lola?" „Jawohl. Noch Niemand hat bisher solche Worte zu mir gesprochen." „Vielleicht nicht — nein, gewiß nicht- Niemand kann Dich so geliebt haben, wie ich." Lola schöpft tief Athem. Sie füjlt sich unbehaglich. „Aber — aber — Lord Rawdon —" Sie zögert. „Warum nicht, Lola?" unterbricht er sie vorwurfsvoll Leise schüttelt sie das Hrupt. „Nein, Lord Rawdon. Sie scheinen Ihrer Sache zu gewiß zu sein." Bittend hebt er die Hände. „So verzeih' meine stürmische Eile. Ich will ja in aller Demuth zu Dir sprechen, Dich fragen —" Er stockt — ihr Auge blickt so kalt, so abweisend. „W^s fragen — Lord Rawdon?" „Ob Du mein Weib werden willst." Langsam erhebt sie sich von der Ottomane. „Ich habe nie an eine Heirath gedacht," sagt sie in kühlem Tone. „Ich fühle herzliche Freundschaft für Sie, aber —" Er unterbricht sie abermals stürmisch. „Ich weiß, Du hast mich lieb. So wie der Gärtner ein kleines Bäumchen pflanzt und es pflegt und es begießt, bis es ein kräftiger, stattlicher Baum geworden ist, so will ich Deine Neigung für mich hegen und pflegen, damit sie zu einer großen, starken, ewigen Liebe heranwächst." „In der That, Lord Rawdon, Sie irren sich —" „Nicht doch, Lola. Warum bist Du so grausam und willst mich prüfen —" „Ich will Sie nicht prüfen. Sie müssen mir schon glauben. Ich liebe Sie nicht." Sein Gesicht wird todtenbleich. Starr blicken die um« schleierten Augen auf dar schöne Weib vor ihm. „Wenn ich Ihnen glauben soll," sagt er nach einer Pause langsam, jedes Wort betonend, „so war jeder Ihrer Blicke, jedes Ihrer Worte falsch" Lola schweigt. Lord Rawdon beginnt wieder zu hoffen. „Ich mußt' es ja, Sie scherzen nur. Sie müssen gesehen haben, wie ich Sie liebe, Sie anbete. Sie haben mich er« muthigt —" Ohne auf Lolas abwehrende Handbewsgung zu achten, fährt er fort: „Und nun wollen Sie mir sagen, Sie liebten mich nicht, Sie hätten nie an eine Heirath gedacht?" Jetzt beginnt sich in Lola der Zorn zu regen. — Wie kommt dieser Mann dazu, ihr Vorwürfe zu machen! „Nein," sagt sie kurz. Er athmet einige Augenblicke lang tief und schwer. Dann murmelt er finster: „Sie haben mich mit Augen angeblickt, die mein Herz stürmisch klopfen ließen. Wenn es nicht Liebe war, was war es denn?" Sie preßt die Lippen aufeinander und schweigt- „Sie haben mir liebevolle Worte zugeflüstert — Worte, die mir das Blut wie Feuer durch die Adern jagten. Wenn es nicht Liebe war, was war es denn?' Keine Antwort. „Sie haben mir Blumen gegeben, die an Ihrer Brust geruht, die Sie mit Ihren Lippen berührt hatten. Sie haben meine Hand leise gedrückt. Wenn es nicht Liebe war, was ar es denn?" Wieder keine Antwort. „Wenn ich das Zimmer betrat, winkten mir Ihre Augen. Ihr süßestes Lächeln, Ihre zärtlichsten Blicke galten mir. — Antworten Sie jetzt, Baronin Medfort — wenn es nicht Liebe war, was war es?" Hochaufgerichtet, mit zornglühenden Augen steht er vor ihr- Lola beginnt sich zu fürchten. »Ich — ich weiß nicht," stammelt sie. „Sie wissen es nicht?" ruft er zornig. „So will ich es Ihnen sagen!" - 496 ■ ifin “S den Kopf in den Nacken und versucht, fenft Re seinem funkelnden oiia jchutdbewußt die Augen. Stimmt wiederholt er mit erhobener Ltrmme- ,^Sie, die ich für einen Engel hielt, für deren Un. schuld und Reinheit ich mein Leben gelassen hätte — Sie sind eine ganz erbärmliche Kokette1" 9 o i 'i2?.16 können Sie es wagen, mich so zu beleidigen," ruft Lola zetzt empört. „Was gehen mich Ihre Einbildung:,: an? ' „Es sind keine Einbildungen. Jedermann, der uns ru* lammen gesehen hat, glaubt, daß Sie mich lieben" „Auch die Herzogin von Edenfield?" bs in etwas spöttischem Ton leicht hin- Lord Rawdon fährt zurück, als habe er einen Schlag erhalten. Die Worte der Herzogin fallen ihm ein. Ist nicht Alles so ae* kommen, wie fie vorausgesagt? O, warum hatte er ibr nickt geglaubt, ihren Rath nicht befolgt ? 9 “ ntc§t „„E)ch wünsche, daß Sie mich nicht mißverstehen " foat XÄÄ Ära X mu Sie mich nicht lieben können. Jede Dame hat das! Recht, die Hand eines Mannes anzunehmen oder abzuweisen. I ^^un fie diesen Mann aber als Spielball ihrer Laune ihrer Gefallsucht betrachtet," - er wird schon w eder mehr und mehr «regt, - „so verdient fie die vollste V7achtu7g, „Baron Hastings!" meldet der Diener. I (Fortsetzung folgt.) s zahn, Dickwurzelblätter u. s. w. Endlich können alle b“ rot«e""lm ®*futterM« m Hchmm iS * ♦ im Simm» ”“A 6,8 »•««"»«■S (Nerium Oleander) g Ä5WSK Wj» D°r Gm»d, »««halb bet Oleanta” tf um „ ! | tz voer es fehlt ihm das nölhigs Wasser aerade zu der Zeit, wo er es in großer Menge verlanot | Um eine große Pflanze alljährlich zu reichlichem Blühen zu bringen , muß man die Hälfte der BlüthenzweA nach dem B uhm sofort bis auf ein dWeb bes alten Holzes znrückfchneiden “ l"n9en «rf»einen meifen« zu Gift SenfSMUlftrtr?e 6e u Ian0X dem Entfalten dieser legieren ziemlich stark weiter. Es müssen darum an Zweigen, welche man nun einzustutzen gedenkt die iunaen Triebe um die Blüthenknospen gleich nach ihrem Erscheinen r ®abur^ Ientt man den ganzen Saftfluß in die Blüthenknospen und erweckt zualeick die unter sitzenden Augen; dies? letzteren treiben dann B i warme?nach dem Blühen eingestutzt wordenS ■öd warmer Ueberwinterung entwickelt sich auf dem Oleander eine weiße Schildlaus, die sich sehr rasch vermehrt und nickt ß"f:? «erÄ ^urT 6 »rt^-eineT'sÄXf GEeinnÄtziges. ^lt^ner- Zur Vermehrung der K 9fe U0« = sur Auffrischung des Blutes bedürfen Hühner Grünfutter nicht nur im Sommer, sondern .^'Nter und zwar im Winter um so mehr, weil die Sei das {“ Stalle zubringen. Bemerkt sei b :?S”en Ä wie angenommen, Gras bevor* sondern mit Vorliebe die Emporkömmlinge junger Saaten K f?ie 6tiletn Wichen Geschmack haben, sowie Blattpflanzen fressen. Nun ist allerdings nicht teder Geflügelzüchter im Besitze eines Saatfeldes, um an üppigen Saatstelle» eine Hand voll Pflänzchen für seine Lieb- linge abzuichneiden; dies ist aber auch nicht nothwendig, denn grünende Getreivesaat läßt sich auch im Zimmer bauen Hierzu wird, je nach f den Platzverhältniffen, eine flache Holz- üste mit Gartenerde gefüllt und in diese eine Menge von aeiäe?' etwa£ 1 biS 2 Zentimeter tief ein- gesäet- Wird diese an oder auf einen warmen Ofen gestellt 1°"^ weist in 14 Tagen die Saat aufgekeimt sein, die fui Hühner ein Wmterfutter bildet, das mit Begierde ae* nommen wird. Statt Gartenerde kann auch Sand V rwendung L^-uß dieser mäßig feucht gehalten werden. Will Se OberS» s ^"?Ethum erzielen, so empfiehlt es sich, v S?e "der des Sandes mit einer Kleinigkeit Chilisalpeter zu bestreuen. Um immer Grünes zu haben und 3o7i«7o?^ T 00 bis 70 Centimeter Länge uns 30 bis 40 Centimeter Breite haben müssen, damit, wenn M eine entleert die Aussaat der andern 'wieber grün tf? ®ie Aussaat muß in Zeiträumen von 8 bis 14 Tagen er* I neuert werden. Es genügt, wenn die Hühner neben dem I ®i? woerhiSen’t[icb eirLbis 3toei Mal Grünfutter erhalten. I mit diesen jungen Saaten gefütterten Hühner werden I ha/®?6 ^v^waltung bei entsprechender Pflege durch reich' I W Eierablage doppelt belohnen. Statt der genannten ® > I treioearten können auch Blattpflanzen gesäet werden und sind I ^iergu diejenigen Pflanzen zu wählen, die von den Hübnern I SÄS? ”7 r°58be ?"^sucht werden- Als solche gelten I Lattrchsalat und Endiviensalat, ferner Gänsedisteln,'Löwen* | Krnte-Dankfest. «eüern1'«™6 s?.m ?t$X b,äSl,iM mit, welches tast» mürbe, nach ber Prebigl bes Herrn Pjomkör Nam ®