KWMM-Mcks ^A^EAWW-WMAW WGKBW^W LWMö q_^——H—gxa---+---W Du mehr « Du bist jung, hübsch, reich und ohne Schulden. Da steh mich an — mich armen Kerl, mein ganzes Eigenthum reicht nichr aus, um meine Cigarren davon zu bezahlen; ich stecke ms uv f die Ohren in Schulden, Alles geht mir schief und bei alledem bin ich wohl glücklicher wie Du." „Ach, laß mich in Ruh', ich bin verstimmt, erwiderte i der junge Graf mürrisch. „ . x i „So sage mir doch nur, woran es Dir fehlt I sprach An einem schönen Maimorgen verließ Martha ihr Lager früher als gewöhnlich. Die alte Regine hatte ihr am vorher- gehenden Abend gesagt, daß wer neun Tage hintereinander sein Gestcht im Matthau bade, derselbe sich ewige Schönheit bewahre. Martha beschloß, das zu versuchen, und sie stand an diesem Morgen fast mit der Sonne auf, während der Thau noch auf Rafen und Blüihen lag, ahnungslos, daß mit diesem Tage die traurige Geschichte ihres Lebens beginnen würde. I Eine goldene Gluth schien sich auf die Erde herabgesenkt zu haben, als Martha auf dem Hügel nahe der Bergsdorser Straße angelangt war. Die friedliche Stille, die in der Natur rings um sie herrschte, wurde nur unterbrochen durch den fröhlichen Gesang der Vögel. Im Thal waren hier und da Landleute emsig auf ihren Feldern beschäftigt, blöckend zog eine Schafheerde zu ihrem Weideplatz, sorgfältig -bewacht vom treuen Schäferhund. Froh und heiter stimmte Martha ein Lied an. Sie wandte ihre Schritte dem nahen Walde zu, immer Heller erklang der volle, glockenreine Ton ihrer Stimme in die Morgenluft, als sie an der Strophe ihres Liedes angelangt war: „Weißt Du, was zu bedeuten hat Der Glockenblume Bläue? Zu sagen werd' ichs nimmer satt: Es ist das Bild der Treue!" Man hätte meinen können, Bäume, Wind und Blumen lauschten in stiller Anstalt. Martha wähnte sich allein, als sie so singend die hübschen Glockenblumen pflückte; doch auf dem breiten Waldwege kam plötzlich ein vornehmer junger Mann daher. Er blieb stehen und beobachtete ein paar Minuten lang in stummer Verwunderung das schöne goldhaarige Mädchen, um sich zu ver- 523 Jener weiter. „Selbst eine schöne, junge Frau kannst Du haben — Du brauchst nur zuzugreifen." Des Grafen Antlitz verfinsterte stch bei diesen Worten nur noch mehr. „Alles, was Du da sagst, ist ja sehr wahr, mein Freund," versetzte er, „und doch kann ich Dir versichern, daß ich gern Titel, Rang, Reichthum und Alles, was ich in dieser Welt besitze, hingeben würde, wenn ich dadurch frei von einer gewtffen Fessel würde I" „Frei — wovon?" fragte Herbert erstaunt. Der Graf erwiderte nichts und die Züge seines Gefährten nahmen einen ernsteren Ausdruck an. „Freund," Hub er nach einer kurzen Pause wieder an, „hast Du mir einmal so viel gesagt, so vertraue Dich mir ganz an und sage mir, was Dich bekümmert." „Das will ich Dir sagen," entgegnete der Graf, „ich weiß ja, Du bewahrst mein Geheimniß treu in Deiner Brust. Sieh', ich soll ein Mädchen, ein gutes, liebenswürdiges, edles Mädchen heirathen, während ich eine Andere leidenschaftlich liebe." „Das ist eine schlimme Geschichte," sprach Herbert von Kalborn nach längerem Ueberlegen; „ich dachte, Du wolltest nächstes Jahr Deine Cousine Melanie von Selten heirathen?" „So ist es auch bestimmt," versetzte der junge Graf mit einem tiefen Seufzer, „und wenn es nicht Unrecht ist, ein Mäd- chen zu heirathen, wenn Einen das Gesicht einer Anderen weder bei Tag noch bei Nacht verläßt, wenn das nicht Unrecht ist, dann wird Melanie nächstes Jahr auch meine Frau." „Aber sprich, in wen auf der Welt hast Du Dich denn so leidenschaftlich verliebt?" fragte Herbert. „Ja, wenn ich Dir das sagen könnte," gab der Graf seufzend zur Antwort, — „in eine Fee, in eine entzückende, namenlose Erscheinung." „Aber das ist ja Thorheit — wo sahst Du sie?" „Das will ich Dir sagen," erwiderte der Graf. Und er erzählte seinem Freunde ausführlich von seiner Begegnung in den Bergsdorfer Wäldern. „Und Du kennst nicht ihren Namen, weißt nicht, wer sie war?" fragte Herbert, als Jener schwieg. „Nein, im Walde begegnete ich keiner lebendigen Seele, die ich darnach hätte fragen können, und die junge Dame selbst wollte ich nicht nach Namen und Stand fragen, denn dies kam mir bei der ersten Begegnung frech vor." „Was gedenkst Du nun zu thun?" „Was kann ich thun?" erwiderte Curt von Roddeck ungeduldig. „Ich muß mich in mein Schicksal fügen; ich muß suchen, sie zu vergesien und Melanie heirathen." „Das wäre aber nicht edel gehandelt; Deine Cousine verdient ein ganzes Herz." „Es bleibt mir nichts Anderes übrig. Doch genug davon; ich habe Dir mein Geheimniß anvertraut, nun trage es eine Weile geduldig mit mir- Wir Roddecks sind nun einmal dazu verurtheilt, unglücklich zu lieben."-- Die Gräfin von Roddeck, Curts Mutter, hatte es sich in den Kopf gesetzt, ihr Sohn müffe ihre Nichte, Melanie von Selten, der sie von ganzem Herzen zugethan war, heirathen. Melanie war elternlos und schon früh als junge Waise in das Haus ihrer Tante gekommen und von dieser erzogen. Beide Kinder, Melanie sowohl wie Curt, waren in derselben Idee aufgewachsen. Frau von Roddeck sprach thörichterweise öfter von der Zeit, wo Melanie Curts Frau sein würde; diese liebte ihren Vetter und hatte keinen Gedanken, keinen Wunsch, der stch nicht auf ihn bezog, während Curt das Ganze für eine „abgemachte Sache" hielt. Sehr characteristisch war eine Bemerkung, die er eines Tages machte, als er mit einigen Freunden über die Zukunst sprach. „Ich brauche mir einmal keine Mühe bei den Damen mit Hofmachen zu geben," sagte er, „Ihr wißt ja, ich heirathe meine Cousine Melanie." Sechstes Capitel. Curt von Roddeck war stets höflich und liebenswürdig gegen feine Cousine und als feine Mutter ihm eines Tages sagte, daß es nun wohl Zeit für ihn sei, zu heirathen, da warb er bei Melanie in aller Form um deren Hand; doch da der junge Graf noch ein Jahr seine volle Freiheit genießen wollte, hielt man auch noch mit der Veröffentlichung der Verlobung zurück. Als Curt einst aber von einer weiteren Tour in die Berge zurückkehrte, nahm Melanie von Selten eine große Veränderung an ihm wahr. Er hatte seinen heiteren, frohen Sinn verloren, der ihn sonst nie im Stich ließ, und oft gab er sich dumpfem Brüten hin, aus dem nichts ihn zu reißen vermochte. Er war freundlich und gütig gegen feine Mutter und seine Braut; gegen alles Andere aber schien er gleichgültig geworden; er hatte für nichts mehr Interesse, an nichts mehr Vergnügen. Eines Tages war er außerordentlich beschäftigt, sein Rechtsanwalt war da, mit dem er über Vielerlei Rücksprache zu nehmen hatte, dabei vermißte er ein wichtiges Papier. In einer Verlegenheit wandte er sich an seine Cousine. „Liebe Melanie," sagte er, „Du könntest mir einen großen Gefallen thun, ich habe den Plan zu den neuen Wirthschasts- gebäuden verlegt, würdest Du in meinem Arbeitszimmer wohl einmal darnach suchen? Die Schlüssel liegen auf dem Schreibtisch." Melanie suchte überall vergebens nach dem verlorenen Plane; weder auf den verschiedenen Tischen in Curts Zimmer, noch auf seinem Schreibsecretär war derselbe zu finden. Da bemerkte sie noch ein kleines Schubfach, das ihr bisher entgangen war, sie öffnete es und fand verfchiedene Papiere darin. Das eine war der gesuchte Plan, das andere ein Bild, in Papier geschlagen, das Melanie sofort an der ganzen Manier als eine Skizze ihres Verlobten erkannte. Die Zeichnung stellte ein junges Mädchen dar, das, von glänzenden Sonnenstrahlen beschienen, unter hohen, schattigen Bäumen stand; ihr reizendes Gesicht war über einen Strauß Glockenblumen geneigt, den sie in den kleinen weißen Händen hielt- Melanie meinte, nie etwas Schöneres, Anmuthigeres gesehen zu haben. Wer konnte sie sein? Warum hielt Curt sein entschieden bestes Product so geheim? Als sie ihm den gewünschten Plan brachte, war er zu beschäftigt, als daß sie des Bildes erwähnen konnte, doch nre die Zwei an dem Abend eine kurze Zeit allein waren, sagte Melanie ernst: „Curt, wie ich heute Morgen den Plan suchte, fand ich in dem Schubfach ein Bild, offenbar eine Zeichnung von Deiner Hand. Wen stellt es dar? Noch nie in meinem Leben habe ich ein so schönes Gesicht gesehen." Aufmerksam beobachtete sie ihren Vetter und es entging ihr nicht, daß seine Züge sich leicht verfärbten. „Das kann ich Dir nicht sagen," lautete seine verlegene Antwort, „ich sah das Bild auf meinen Reisen und fand es so entzückend, daß ich mich nicht enthalten konnte, es zu copiren." „Das ist Dir herrlich gelungen," entgegnete Melanie. — Curt wandte sich mit ein paar gleichgültigen Worten ab. Melanie« Augen folgten ihm mit ernstem, traurigem Blick. Was hatte ihn so verändert? Ihr Verlobter begab sich in sein Arbeitszimmer, nahm das Bild aus dem Schubfach, wickelte es sorgfältig ein und verschloß es an einen sicheren Ort. Am Abend aber zeigte er sich herzlicher gegen Melanie, gleichsam, als wolle er ein ihr unwillkürlich zugefügtes Unrecht wieder gut machen. „Man hört ja Wunderdinge von einer jungen Dame, die seit Kurzem in der Gesellschaft aufgetaucht ist," sagte Herbert von Kalborn eines Tages im Laufe des Gesprächs zur Gräfin von Roddeck- „Wer ist sie?" fragte diese. „Gräfin Scherwiz stellt sie als ihre Adoptivtochter vor; wer sie eigentlich ist, weiß Niemand. Uebermorgen, zum großen Subscriptionsball, wird man sie wohl sehen." (Fortsetzung folgt-) Gemeinnütziges* Wie confervtrt mott am besten Tomaten, um sie zu Suppen und Saucen im Winter stets zur Hand zu haben? 1. Man zieht den Früchten die Haut ab und legt sie in vier Theilen auf ein Sieb, damit die Flüffigkeit abläuft. Dann nimmt man auf 1/2 Kilo Frucht ebenso viel Zucker, schäumt diesen ab, giebt die Tomaten hinein und läßt sie langsam darin ziehen, damit sie nicht zerfallen. Durch Citronen- fast oder Wein erhalten sie einen kräftigen Geschmack. 2. Die Tomaten werden in einem Topf ohne sonstigen Zusatz gekocht, bis sie so weich sind, daß man sie durch ein Haarsieb drücken kann. Diese durchtriebene Maffe stellt man wieder auf das Feuer, thut etwas Knoblauch und Pfeffer (oder Paprika) hinzu und läßt sie so lange kochen, bis sie ganz dick und braunroth geworden ist. Man füllt sie darauf^ in steinerne Töpfe und gießt etwas zerlaflene Butter darauf. Die Maffe wird zu Saucen zum Rindfleisch verwendet und giebt dem Braten auch Wohlgeschmack. * e * Aepfel-Srtppe. In Wasser und Zucker, mit Limonadenschalen, ganzen Zimmt, einigen Nelken und ein paar Ge- würzkörner kocht man geschälte, in Spalten geschnittene Aepfel sehr weich, worauf die Suppe gesprudelt und noch etwas verkocht wird, bis sie einem dünnen Brei gleicht und entweder posstrt, oder ohne dem angsrichtet und das Gewürz herausgenommen wird. Sehr gut schmecken dazu gebackene Semmeln. Fleisch mürve zu mache«. Fleisch von alten Thieren, welches, wenn es noch so lange gekocht wird, doch meistens zähe bleibt, läßt sich dadurch mürbe machen, daß man es Abends vorher nach dem Auswäffern, in ein Tuch geschlagen, an einen warmen Ort legt (etwa in einen halbverkühlten Back- oder Kochofen), dadurch wird es beim Kochen mürbe und bleibt doch saftig. » Uebrig gebliebenes Hammelfleisch als Scha- lottensauee. Einen halben Löffel gehackte Schalotten läßt man in einem halben Glase Weineffig mit einer starken Prise Pfeffer dünsten. Inzwischen röstet man ein wenig Mehl in einem Stiche Butter, gießt Fleischbrühe oder aufgelösten Liebig's Fleischextrakt, sowie etwas noch vorhandene Bratenjus hinzu, läßt Alles aufkochen und fügt die Schalotten bei. Dann prüft man, ob die Sauce gut gewürzt und gesalzen ist und legt in dieselbe den in Scheiben geschnittenen Hammelsbraten, ohne ihn kochen zu laffen. $ * * Versalzene Speisen zu verbessern. Man legt in die salzige Speise ein sauberes Stückchen Badeschwamm ; dasselbe nimmt den größten Theil des Salzes in sich auf. * » * Brod vor Schimmel zu bewahren. Man knete in den Brodteig etwas Anis, Kümmel oder Fenchelsamen und laffe ihn ausbacken, das Schimmligwerden des Broder wird dadurch ganz verhütet, auch bekommt das Brod dadurch einen größeren Wohlgeschmack und hält sich länger. In Jahren,j in denen das Korn sehr theuer ist, möchte solches Brod am vor- theilhaftesten zu backen sein, da es eine bekannte Thatsache ist, daß von altem Brod um ein Drittel weniger consumirt wird, als von frischem. — In manchen Gegenden mischt man auch große Rosinen in das Brod, was den Wohlgeschmack nicht wenig erhöhen soll. * • Milchreis mit Apfelmus. Der Reis wird in kaltem Wasser abgegoffen und, nachdem der Reis noch zweimal mit heißem Waffer abgebrüht worden ist, wird er mit etwas Salz in die kochende Milch gethan und hierin weich gekocht. Das aus den Aepfeln, Zucker und Zimmet bereitete Apfelmus wird über den Reis gethan und ist ein sehr schmackhaftes Essen, welches gewöhnlich ohne Beilage gegeben wird. ♦ Gerouueue Milch zu verbessern. Zu 1 Liter geronnener Milch gießt man 10 Tropfen Weinsteinöl und kocht sie unter vollständigem Rühren über schnellem Feuer auf. Vermischtes. Spiele für die Jugend. Erwählungsspiel. Es muß eine gerade Zahl Spielender fein. Dieselben theilen sich in zwei Hälften. Die eine Hälfte setzt sich auf Stühle oder Bänke, jedoch so, daß zwischen Jedem ein Platz frei Reibt. Die andere Hälfte muß einige Augenblicke weggehen, brs die Sitzenden sich unter einander berathen haben, wen von der stehenden Gesellschaft jede wählen will. Nun erscheinen die Anderen, eines nach dem andern, und machen vor einer der Sitzenden, von welcher sie vermuthen, daß sie vielleicht gewählt wurde, eine Verbeugung. Haben sie die Richtige getroffen, so wird die Verbeugung erwidert, und es erfolgt die Einladung, an der Seite der Erwählten Platz zu nehmen. Sind sie jedoch fehl gegangen, so wird die falsch Rathende unter Zischen und Lärm fortgetrieben und muß, wenn die Reihe wieder an sie kommt, nochmals erscheinen und aufs Neue rathen. Dieser Spiel ist sehr unterhaltend. Gute Speculation. Wucherer: „Einmal will ich Ihnen noch Geld leihen, aber nur auf kurze Zeit." — Junger Herr: „Lang' hab' ich's nicht nöthig, (für sich) ich brauch'- zum Durchbrennen." * Gott sei Dank! „Wann geht der Zug nachS....?" fragte eine alte Dame, welche ganz athemlos auf dem Bahnhof angekommen war. — „In zwei Stunden 40 Minuten." — „Sott sei Dank, ich glaubte schon,, daß ich zu spät gekommen sei. Schlagfertig. Einen *ihr lästigen Bettler weist eine Frau mit den Worten ab „Scheren Sie sich zum Teufel!" — Bettler: „Soll ich ihm vielleicht Grüße von seiner verehr- lichen Frau Großmama überbringen?!" Sonderbare Begründung. Herr: „MeinFräulein, da wir gerade beim Standesamt vorbeikommen — darf ich vielleicht um Ihre Hand bitten?". Beste Medicin. Arzt* „Ihre Freundin hat ganz die- selbe Krankheit gehabt und ist gesund geworden. — Patientin: „Verschreiben Sie mir doch dasselbe. Was hat sie denn genommen?" Arzt: „Einen Mann.". Pech. Student: „Herrgott, jetzt wo ich mal so große Lust zum Studiren habe, muß ich. so bekneipt sein, daß es nicht geht! Macht der Gewohnheit. Patient: „Ich bin sehr erfreut, daß Sie gekommen sind, Doctor; ich habe solche Schmerzen!" - Arzt: Was fehlt Ihnen?" - Patient: „Meme Hühneraugen martern mich schrecklich." — Arzt: „Hühneraugen Hm! (Nachdenklich) Zeigen Sie mir mal die Zunge." e * Uebertroffen. Ein Jagdliebhaber, welcher gern etwas „aufschnitt," erzählte einem angehenden Jagdpächter auf seiner ersten Jagdparthie von den Talenten und Ausrüstungen, welche unbedingt erforderlich seien. „Zum Beispiel" sprach er, „sehen Sie dort wohl am Thurm, der da hervorblickt die kleine, graue Maus herum laufen?" Der neue Nimrod der Waidmannschaft war aber nicht auf den Kopf gefallen und antwortete: „Ich sehe sie zwar nicht, aber ich höre sie traben." Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. «hr. Pietsch) in Gießen.