ker Schneider tadt zerstreut st recht guten ten er bekannt : Elle bezahlt Erfinder des ;ft alljährlich iber in »er» rraus, deren lieft sind und chgefaßte Re- nlten. Oder Volksliedes, ins auf allen an freut sich Melodie vor i zu kennen. Irlich deutlich der beste und ann hat uns n bei nächstem Zweck erreicht, ist, daß das die Schichten eistlichkeit ge> l findet, wie: in und außer .ttelte gratis, inlich. Jnter- edene Kirchen» zanda machen, durch folgende ) Brocklyns aachungen zur isdiensten auf- Litze gratis." Gottesdienste Uatzanweiser." Kollekte!" igt nur 15 ethodist Church tlde illustrirt." ird für Musik deren Kirchen interessanter , wie: „Miß Pastors Bliß dere Magnete me," „Hagem, md eine Broo- lier Studenten n Morgen an« esdienst leiten coße Trommel veit haben wir Welt darf der f diesem Gebiet Hießener Iamilienblätter. Belletristisches Beiblatt;um Gießener Anzeiger. Der Kröe des Kaufes. Roman von Hermine Frankenstein. (Fortsetzung.) i In diesem Augenblicke blieben die Ponnies vor j dem Haurthore stehen und Blanche wicy einer ent« i scheidenden Antwort aus. Lowdrr sprang vom Wa» , gen und half ihr beim Aussteigen. Ein Stolljunge erschien und übernahm Wagen und Pferde. Blanche eilte die Stufen hinauf und in da» i Haus. Lowder folgte ihr rasch und holte sie in der Halle ein. Dann zog er fie lachend und erröchrnd \ in das nächste Zimmer und forderte seinen Ver« | lobungskuß. Das Mädchen fügte sich schüchtern und verschämt seiner Forderung, erwiderte aber die Liebkosung nicht. Ein seltsamer Schauer durchbebte ihre Gestalt, als Lowder feine Lippen auf die ihren preßte; es war, als ob ihre Seele seine Verdorbenheit erkennen und sich gegen ihn auflehnen würde. Ein geheimer Instinkt schien ihr warnend in's Ohr zu flüstern, daß er falsch und schlecht fei und ihr gebiete, sich vor ihm zu wahren. Das Gefühl war jedoch sehr flüchtig und vorübergehend und sie senkte nun ganz blaß den Kopf, um seinen Liebkosungen aur zuweichen. Er bedeckte ihr goldenes Haar mit feurigen Küssen. Sie standen in der Mitte des Zimmers; der Hat des Mädchens war herabgefallen, ihr Haar in Unordnung gerathen, ihr schlanker Leib von Lowder's Armen umfaßt; sein Gesicht in verliebtem Entzücken zu ihr hinabneigend, stand der Eindringling da, als die Thür aufging und Sir Arthur Tressilian eintrat. Ein einziger Blick auf das junge Paar ver- rieth ihm, wie die Dinge standen. Mit einer raschen unwillkürlichen Bewegung legte er die Hand auf sein Herz, während sein Gesicht erblaßte, dann wandte er sich zur Thüle. „Einen Augenblick, Vater", sagte Jasper Lowder rasch. „Wir haben Dir etwas zu sagen." Der Baronet zögerte eine Sekunde; dann näherte er sich dem jungen Paare mit muthigem selbstlosen Lächeln. „Vater", sagte Lowder, „Deine Wünsche haben ihre Erfüllung gefunden; ich liebe Blanche und sie hat versprochen, meine Gattin zu werden." Sir Arthur schaute fein Mündel an. „Und Du, Blanche?" fragte er. „Liebst Du Guy?" Blanche'» flüchtiges Gefühl der Abneigung gegen ihren G. liebten war vkrschwunden. Sie erinnerte sich jetzt nur an all' das Gute, das sie in Verbindung mit Guy Tressilian gehört hatte, und daß Guy der Held war, den sie schon seit Jahren liebte. Sie zwang sich, zu ihrem Vormunde emporzu- schauen, und der glückliche Ausdruck ihrer Augen war für Sir Arthur Antwort genug. „Du liebst ihn", sagte der Baronet. „Und Du hast versprochen, meine Tochter zu werden, kleine Blanche? Ich danke dem Himmel, daß Deine holde Anwesenheit fortan dem Tressilian Hof gehören wird. Es wäre mir schwer geworden, Dich von mir lassen zu müssen und in diesen alten Räumen vergeblich auf den süßrn Klang Deiner Stimme zu horchen oder D-in liebes Antlitz darin zu suchen." Blanche erhob ihr Gesichtchen kindlich und liebevoll zu ihm und Sir Arthur neigte sich herab und gab ihr einen väterlichen Kuß. Dann wandte er sich an Jasper Lowder, der sehr wohl wußte, welchen Schmerz dieses edle Herz litt, indem er Blanche einem Andern abtrat. Er sah die kummervollen Linien um Sir Arthur'» Mund; er allein deutete richtig den Ausdruck von Selbstverleugnung in seinen braunen Augen. „Guy', sagte Sir Arthur ernst und feierlich, doch mit freundlichem Lächeln, „sei sehr zärtlich gegen sie. Blanche ist wie eine zarte Blume, die nach dem Sonnenschein begehrt. Sie muß immer in dem Sonnenschein Deiner L'ebe leben. Wie Du an ihr handelst, so möge der Himmel an Dir handeln, mein Sohn." Diese Worte klangen in Lowder's Ohren wie die Beschwörung eines Flucher. Doch wußte der Betrüger sehr gut, daß Sir Arthur sie nicht so ge- mcint hatte. Der Baronet drückte Lowder die Hand und ; verließ dann plötzlich das Zimmer, die Verlobten ; allein lassend. Das Geschick hatte in der That Jasper Lowder's j Pläne sehr begünstigt. i _____________ Neunzehntes Kapitel. Tressilian findet einen neuen Beschützer. ; Schwarze, finstere Nacht war er. Wie Jim und Olla vorhergesehen, hatten sich die Dienstleute b$s Hauses entfernt, um dem Vergnügen nschzugehen» die Gefangene den festen Schlössern und Riegeln und der Bewachung des Hundes anvertrauend. s Auch Jim hatte sich, um keinen Verdacht zu erregen, an dem Tanzvergnügen behelligt, aber i Gießen. 282 8t benutzte bie erste Gelegenheit, um sich zu entfer- ; nm. Er rannte, so schnell ihn seine Füße trugen, nach der Villa zurück, und das Erste, was er that, bestand darin, daß er den vierfüßigen Wächter des Hauses mittelst eines großen vergifteten Stück Fleisches unschädlich machte. Dann eilte der treue Diener in's Haus und auf sein Zimmer. Fast augenblicklich war er wieder zurück mit einem zusammestgerollten Strick, an dessen einem Ende ein Stein befestigt war. Damit trat er unter den Balkon seiner jungen Herrin. „Fräulein OLa!" rief er athemlos. In einer Sekunde öffnete sich Olla's Fenster und das junge Mädchen und Frau Popley traten üoIL kommen reisefertig auf den Balkon Pnaus. „Wir müssen rasch vorgehen, Fräulein!" flüsterte er. „Ich werfe das Ende des Strickes hinauf." Er fiel auf die Steinplatten des Balkons, Olla hob ihn auf und band ihn rasch an das starke Ge, länder desselben. Daun warf sie ihre Handtasche auf die Terrasse hinab. „Jetzt, Fräulein!" Es war keine Zeit zum Ueberlegen. Freiheit, ja mehr al-. Freiheit hing jetzt von der Geschwindigkeit ab. Sie kletterte rasch und entschlossen über das Geländer und ließ stch vorsichtig an demselben hinunter, bis sie den Strick erfaßt hatte. Als sie diesen zwischen den Händen hielt, gelangte sie unge- sährdrt auf den Boden. „Jetzt Du, Mutter", sagte Popley ungeduldig. Frau Pnplc-y warf gleichfalls ihr Packet über das Geländer und ließ stch dann auf dieselbe Art an dem Strick hinunter wie Olla. „Die Dienstl