les. Dort verlor > Pair von Frank- n 20000 Mann, tb unter Siegesund nahmen Ost- i. Bei Ath wurde nd eingescharrt in )Hte Christine von Richard wollte sie ; blutigen Schlacht :e auf dem Platze m, bis sich eine Da mußte ihr per trennen, und )’S muthigem Re- e statt des Beines ast, kam sie nach in der City, wo alter, hinter dem eelen den doppelten as hatte Christine mzeichen und der >n englische Augen Zhr Stübchen mit >en blanken Kannen i Neugierigen und manch ein feiner ; bei SipkinS am ließ in der schmutzi- halten und beehrte wer Verheirathung ). Auch die schöne bekannte des Herrn hen, und empfing rm in einem der Und wie gnädig Hielt Christine zum um Unterhalt, und s zum Ende ihrer ;üis in dieser Unitisch gesessen, und bet auf einer Bank sehr alt. Bei bem bes Herzogs von 'strömenden Augen ab von dem unge- Herzog hinterließ, > einhundert Pfund, iark grüßte die alte der Krücke. Einst und ein jeder fragte war sie gestorben, spitals für invalide b ein Detachement ihr Grab, wie es guten und tapferen chießener Jamilieuölätter. Belletristisches Beiblattzum Gießener Anzeiger. 1888. Samstag den 12. Mai. Nr. 56. । $ Wanderers, und waren neugierig, ob das Leben in der Fremde ihn sehr verändert haben werde. Sie sagten sich gegenseitig, daß ste auf Veränderung seiner äußeren Erscheinung gefaßt wären, daß sie aber wüßten, er bringe die offene Geradheit, die den Knaben ausgezeichnet hatte, wieder mit sich heim. Mit achtzehn Jahren hatte er viel versprochen. Der Baronet glaubte, daß er seine glänzenden Versprechungen gehalten habe. Die Beiden saßen zusammen, bis die späte Stunde sie mahnte, zur Ruhe zu gehen. Sir Arthur entließ seine Mündel endlich, nach, dem er ihr den gewöhnlichen Gutenachtkuß gegeben hatte. Blanche verließ ihn zögernd und ging bald darauf zu Bette. Sie lag noch viele Stunden wach in mädchenhafte Träumereien versunken und als sie endlich einschlies, träumte sie abermals von Guy Tressilian. Und Sir Arthur ging stundenlag in dem Studir- zimmer auf und ab; vergeblich kämpfend, seine Liebe für Blanche — deren Existenz und Größe er jetzt erst inne geworden war — aus seinem Herzen zu reißen und an seinen wiederkehrenden Sohn zu denken und sich zu fragen, ob Guy der lieblichen, unschul- digen Blanche werth sein werde. Inmitten all' seiner Freude, ob der erwarttten Rückkehr seines Sohnes, beschlich ihn ein dunkles Gefühl wie die Ahnung eines Unglücks. Es war, als ob irgend ein Schutzengel ihm die Wahrheit sagen wollte. Und das dunkle Gefühl, welches er sich nicht erkoren konnte, wurde immer trüber und trüber. Achtes Kapitel. Olla stößt auf ein Geheimniß. Der arme Guy Tressilian hatte einen liefen und dauernden Eindruck auf das großmüthige und warme Herz Olla Rymple's gemacht. Sie war aus dem ganzen Heimwege sehr still und gedankenvoll. Auch bei Tische, wo sie ihren Vormund seit dem Frühstück zum ersten Male wieder sah, war sie sehr schweigsam und ebenso in dem Salon, wohin Herr Gowrr sie nach dem Speisen führte. Auch Herr Gower sprach wenig; aber seine Ruhe war die der tiefsten Aergers. Er war. zornig über Olla's Benehmen, zornig, dsß sie nicht zu Haufe gewesen war, um ihn zu begleiten, als er seine tägliche Spazierfahrt machte, und zornig, daß sie seins Gegenwart jetzt so wenig beachtete. Endlich, als ste in dem großen alten Empfangs- zimmer saßen und Olla ihr gedankenvolles, kleines feste gestalten. Vom Tode gerettet, wird es fast sein, als ob er uns aus dem Grabe zurückkehrte!" „Ja, ja, lieber Onkel. Und der arme Jasper Lowder, ein hilfloser Blödsinniger — welch' ein schreckliches Wort!" und Blanche schauderte. „Er ist allein bei fremden Leuten, in einem fremden Lande zurückgeblieben. Natürlich konnte er ihn nicht mit nach Hause bringen. Aber es thut mir weh', zu denken, daß der junge Mann so gut und edel — denn er rettete Guy, und Guy hat uns geschrieben, daß er ihn liebe — in seiner Jugend so schwer getroffen wurde. Das erinnert mich an eine junge Fichte, die ich unlängst sah, welche der Blitz zerstört hatte. Er wird nie wieder zu Verstand kommen Oh, Onkel, wenn,das Guy getroffen hätte!" Blanche's Augen füllten sich mit Thränen der Freude in der Voraussetzung, daß der Sohn des Baronets diesem furchrbaren Geschicke entgangen war. Der Baronet und Blanche lasen den Brief — den Brief Lowder'- — wieder und wieder. Sie freuten sich zusammen über seine wunderbare Rettung — sie erinnerten sich an Anekdoten der jungen Der Gröe des Kaufes. Roman vsn Hermine Frankenstein. (Fortsetzung.) Sir Arthur gab Blanche das Schreiben in ble Hand. Sir las laut und langsam und ihre Thränen sielen auf das Papier. Al» sie fertig war und Sir Arthur sie nicht zu beobachten schien, drückte sie einen flüchtigen Kuß auf die Unterschrift. Der Baronet sah es, aber er hatte sich letzt be« meistert und vertiefte sich jetzt ganz und gar in den Brief seines Sohnes und die darin beschriebenen Gefahren. „Er kann schon morgen hier sein", sagte Blanche, strahlend vor Freude. „In jedem Falle wird er diese Woche kommen.«« Eine holde Zärtlichkeit verklärte das Gesicht des jungen Mädchens. Er kehrte heim, der Held ihrer Träume! Welche Seligkeiten warteten ihrer. Der Baronet betrachtete ihre Freuds mit mildem Lächeln. Seine eigenen müßigen Träume verbannend, beschloß er für seine Kinder zu leben — sein Glück in ihrem Glücke zu suchen — und den Schatten seines vereinsamten Lebens von ihrem Sonnenschein erleuchten zu laffen. „Ja, Guy wird diese Woche zurückkehren'«, sagte er. „Wir müssen seine Heimkehr zu einem Freuden- h) in Gichm. 226 Gesicht in die Hände stützte, brach sich sein Aerger - Bahn, und er fegte mit höhnischem Nachdrucke: „Verzeiht Olla, wenn ich Euch meine scheinbar vergessene Persönlichkeit in Erinnerung bringe, aber Ihr würdet mir ein Vergnügen machen, wenn Ihr die reizende, italienische Arie singen wolltet, dis Ihr diesen Morgen einstudirt habt!" Olla erhob ihren kleinen, schönen Kopf mit den dunklen Zöpfen, und schaute ihren Vormund mit ge- dankenvoller Miene an. „Ich bitte um Entschuldigung, Herr Gower", sagte sie; „aber hobt Ihr zu mir gesprochen?" Zornige Röthe bedeckte Herrn Dcrmeux Gower's Wangen. Seine Augen blitzten. „Ich habe zu Euch gesprochen", sagte er finster. „Was ich gesagt habe, das bleibt fich gleich. Ich werde cs jetzt nicht wiederholen. Ihr bietet gerade so viel Gesellschaft, als diese Statuette dort. Soll ich Euer sonderbares Schweigen als vorsätzliche Beleidigung oder Mißachtung deuten?" „Gewiß nicht", sagte Olla ernst. „Was soll ich also denken? Daß Ihr verliebt seid?" Ein zart