es. and. Der Gutsreußen hatte Teuer Rückreise sehr ermine wieder üt chtigte. Auf der l Passe jedoch ge- en — und bestand hriften, auf seiner nementsstadt, um Alle dringenden re weitere Behelli- fänglich erfolglos, amte Herrn v. K. ffsen Sie sich von chuldeu verklagen, zu sein, und Sie über die Grenze r für ein mäßiges Herrn v. K. trat tgegen, daß sein mit dieser gerade rbindung gebracht Mittel, dieses Be- ard bald gefunden h per Zwangspaß K's. Reiseeffekten sitzer bald gefolgt iches. ben Wiesen. Gerade Die Fälle von Verben und auch von en der Herbstzeitlose h treten gewöhnlich Traut der Zeitlosen zhne weitere Gesahr ugen die Samen der e Krippen gelangen, gewöhnlich die Thiere Minen instinktmäßig nzentheile leicht zur itterung und es sind fieren viel häufiger, e wenigsten in ihrer nun denken, daß die lts aus den Wiesen ts den Platz für die its um ein giftfreies aber nur selten einer t Zeitlosen im Mai oder wenigstens die st. Die vollständige rme Entfernung des Mai), da die Pflanze ntragen zu gelangen. Hießener Jamilienbläller. Belletristisches Beibtatt mm Gießener Anzeiger. .mmii na ■■iiMmi »— i»nlw»hi i , — - nawwwi» -iwirtnnmwiiii—irii ir~- inrii n Lowder'« Gesich -ig in dem Zimmer :n", murmelte Som, S ist zu spät, um h es könnte, würde ,»ruhigen Ausdruck mit einem furcht en in dem Zimmei le er endlich. „Sol nem Manns winkte werfen? Nicht ein, t und meinen glän, , fetzte er sich mied« ffältig Guy'S Hand, folgt : November 1867. r Lowder I rurigen Lage, Ihnen sie in tiefen Schmq zer Sturm hat mich iber Aller liebte, ans n Sturm, der mit htniß bleiben wird, gen Freund entrissen unerbittliche Schickse! lobe nur mit äußer wder aus der Schani er ruht sanft g» rnd. daß ich dar entsetz, Herzen so unendlich »fange meiner Zellen elde. Aber ich Haid Unglück Heimgesuchtei leiden« voll und gani er ihn tropfenweist längt Gott über uni ir ertragen können. mir seit einem Jahn iac — er war auch 13. d. Mir., Abend«, rm rasenden Sturuu nützlicher Wucht ein, mpfer, auf dem «i> ot aller menschliche« war. Schon beln Beginne der Sturmes schien mein unglücklicher Freund die Ahnung des Todes in sich zu fühlen, denn feine letzten Worte enthielten eine Aufforderung, im Falle ihm ein Unglück zustoße, möchte ich Madame Hester Lowder in Berlin von seinem Geschicke benachrichtigen. Gott weiß, wie schwer mir diese Pflicht wird! Es sollten in der That die letzten Worte der armen Jasper gewesen fein, denn kurz darauf brach die Katastrophe herein, die auch ich nicht schildern kann. Ich weiß nur, daß ein entsetz- kicher Krach erfolgte, daß die Planken des Schffe» wie Spreu zerstoben und dann umgab mich da« weite Meer und als ein Verzweifelnder kämpfte ich mit den Wellen, bis ich, Gott und die Heili- gen um Schutz anrufend, in tiefe Ohnmacht versank. Als ich wieder zu mir kam, war ich gerettet! Das Meer hatte mit mir mehr Mitleid, als mit dem Freunde, es schleuderte mich, den fast Lei- losen, an ein wildes zerklüfteter Ufer. Als ich die Augen aufschlug und wieder denken konnte, da fand ich mich allein, fiebernd, zerschlagen, zerschunden — von dem Freunde, vom Schiffe, von der ganzen Mannschaft keine Spur, sir Alle verloren — Alle — und ich allein bin am Leben geblieben, gleichsam, als hätte die Gottheit mich bcstimmt, Ihnen mit dieser meiner Botschaft den tiefsten Schmerz bereiten zu müffen. Eines noch bleibt mir übrig und das ist wahrlich peinlich genug. Wenn auch mein unglücklicher Freund mir gegenüber nur erwähnte, daß er vrr. hüraihet sei, so kann ich, nachdem ich weiß, daß seine Mutter längst nicht mehr unter den Leben- den, in Ihnen nur die unglückliche Wi-twe sehen. Nun bin ich ein mit Glücksgütern reich gesegneter Mensch, dem es wohl zu verzeihen ist, wenn er sich erlaubt, einen kleinen Theil seines Reichthums der Wittwe seines unglücklichen Freundes zur Verfügung zu stellen. Genehmigen Sie, geehrte Dams, den Ausdruck meiner aufrichtigen Beileids und meiner ausgezeichneten Hochachtung. Guy Treffilian." Der Schurke legte dem Briefe eine Fünfhundert- Pfundnote bei und versiegelte ihn. (Fortsetzung folgt.) Khristine Davis. Von Karl Neumann - Strela. (Nachdruck verboten.) In der Csty von London wurde in diesen Tagen ein neues mächtiges Gebäude bezogen. Um cs aufzuführen, mußten sechs kleine und alte Häuser weichen. In einem derselben wohnte Christine Davi«, „die Bekannte d- s Herrn Herzog« v. Marlborough", und da nun die Stätte ihres Wirkens für immer verschwunden ist, so möchte eine Erinnerung an die heldenmüthige Frau gestattet fein. Im Jahre 1666 hatte des große Feuer von London 13 200 Häuser und 89 Kirchen vernichtet. Kaum ein Jahr später hockte auf einer grünen Wiese am Themsestränd ein kleine« Mädchen und weinte. Es war Abend, der Wind strich über da? blaugelbe Themsewasser, und Christine Davis rief nach Vater und Mutter. Sie weinte und rief so lange, b s eine Frau des Weges kam und sich Christinen« erbarmte. Die gute Frau war Msggie Blick, die lusi g; Wirthin in der ernsten City. Ader die City war abgebrannt, und Meggis Blick schenkte ihren doppelten Gin in einer Bude am Themsestrand?. Sie hob Christine empor, küßte sie und trug sie in ihre Bretterbude. Dort hinter dem klebrigen Schenktisch wuchs Christine auf, und als Msggie Blick endlich wieder in der City ein Häuschen belaß, war CH i- stine erwachs-» und hatte Richard Welsh zum Schatz. Meggie Blick starb. Richard und Christine | machten Hochzeit und wurden Wirth und Wirthin. tz Richard lachte: seine Christel werde immer größer \ und stärker, und in Mannskleidern würde sie aus* sehen wie ein richtiger Mann! Dir Leute sagten, cs würde Krieg geben, aber ob Krieg gegen die Franzosen, oder gegen die Spanier, oder die Deut- scheu, das wußten dir Leute nicht genau. Sie liebten ihren König und ließen das Leben für ihn, und überall, wo geworben wurde, traten Männer und Jünglinge an den W:rbetifch, nahmen zwölf Schillinge in Empfang und schwuren dem König Treue. Und Richard Welsh? Er war zwar ein kräftiger Mann, aber dennoch blieb er lieber daheim bei Christine und dm Ginkrügm. Im Hafen lag ein Schiff, über und über mit Rikruten bepackt. Die Reife sollte nach Holland gehen. Richard Welsh halte einen Vetter dabei, und er ging auf das Schiff, um dem Väter Lebewohl zu sagen. War das ein Leben auf Deck I Doppelter Gin und doppelter Brandy, auch Ale und Porter wurden geschenkt. Richard Welsh trank immer mchr und wurde immer lustiger und al« er wieder zu Christinen wollte, prügelte man ihn und sp rrte ihn in dm Schiffsraum. Die Segel wurden gehißt, die Anker gelichtet, prächtig-s Wasser und prächtiges Wetter. — Old England for ever and ever! Für Christine blieb Richard verschwunden. Und sie hatte ihn so lieb ! Halb hörte sie'« und halb errieth sie es: man hatte ihn nach Holland geschleppi und zum Soldaten gepreßt. Da beschloß sie, ihm zu folgen und ihn zu suchen — „in Manns kleidern würde sie aussehen wie ein richtiger Mann." Sie schnitt sich das Haar ab und schlüpfte in Richard« Kleider; sie trat an den Werbetisch, nannte sich Christoph Welsh, nahm zwölf Schillinge und der Fußsoldat war fertig. Hinüber nach Holland und vorwärts gegen die Franzosen! Auf Frankreichs Boden wurde die erste Schlacht geschlagen, und als Christine Davis zum 22Ö ersten Male die Kugeln pfeifen hörte, da wurde sie fieberkrank und bebte am ganzen Leibe. So hat sie später dem Herzog v. Marlborough erzählt. Fast war die Schlacht zu Ende, da bohrte sich eine Kugel in Christinens Schulter. Franzosen hoben sie auf und brachten sie nach Landes; und viele Wochen später, als das Wundfieber endlich gewichen war, mußte Christine dem König von Frankreich Treue schwören und fortan kämpfen gegen ihr Vaterland. Wo mochte Richard sein? Wie sollte sie ihn jetzt finden? In der nächsten Schlacht, beschloß sie, wollte sie desertiren und nach Richard fragen, Reihe auf und ab. Bei Namur wurde hart gekämpft. Die Söhne Alb'ons blieben Sieger. Christine Davis desertirte und trug wieder Alt»Englands Rock, aber ihren Richard fand sie nicht. Da wurde zu Ryswick Friede geschloffen. Tieftraurig kehrte Christine zu ihrem Schankhaus in der City zurück und legte ein schwarzes Kleid an, denn Richard mußte gefallen sein. Aber dennoch war ihr ein Fünkchen Hoffnung geblieben, und als die Werbetrommel nun obermals erklang, mußte Christine Davis wieder mit hinaus. Lord Orkney zahlte das meiste Geld und brauchte die besten Leuts, und Orkney stand unter Marl- borough, dem großen Feldhrrrn und besten Freunde der jungen Königin Anno. Wie diese Königin die Franzosen haßte I Marlbo ough mußte sie aus dem spanischen Geldern jagen und Venloo, Roermonde und Lüttich für seine schöne Königin erobern. Ueberall war Christine Davis dabei und stand immer in erster Reihe, denn das Pfeifen der Kugeln focht sie nicht mehr an. Und überall forschte sie nach Richard Welsh, aber nirgends fand sie ihn. Dem Kaiser zu Hilfe, auf nach Deutschland, befahl Marlborough. Das stolze England und Prinz Eugen, der edle Ritter, reichten sich die Hände und bei Donauwörth wurde heiß gekämpft, bis Bayern und Franzosen die Waffen streckten. Die Zahl der Gefangenen war groß, und auch Christins wurde commandirt, dis Gefangenen zu bewachen. Da endlich fand sie Richard Welsh I Er kannte seinen gebräunten Wächter nicht, sie aber flüsterte ihm Schweigen zu, uud nun erfuhr sie von ihm, daß sein Schicksal dem ihren glich: auch er war von den Franzosen gefangen genommen und mußte dem König Treue schwören. Was wollten sie nun? Wieder heimkehren zu ihrem Schankhaus in der Crty? Doch nein, sie hatten das wilde Leben im Felde liebgewonnen, und deshalb wrllten sie weiter dienen in Lord Orkney'r Regiment und neben einander kämpfen wie gute Kameraden und, wenn es sein müßte, freudig zusammen sterben für England. — Old England for ever and everl Bet Blenheim wurde weiter gekämpft, und eine Franzosenkugel z-schmetterte Christinen das rechte Bein. In seinen Armen fing Richard ste auf. Da kam der Feldscheerer mit Instrumenten und Bandagen, und plötzlich ging^s durch das Lager von Mund zu Mund: Christoph Welsh sei ein Weib! Alle trieb die Neugierde vor und in das Zelt, in dem Christine lag. Lord Orkmy versprach ihr ein neues Gewand und Herzog Marlborough ließ sich ihr Schicksal erzählen, ihren Mann rufen und beschenkte sie mit drei Guineen. Ihre Wunde war tief und heilte langsam, aber die siegreichen Engländer machten bei Blenheim lange Rast. (Schluß folgt.) Vermischtes. Die Betriebskrafft der Welt. Das statistische Bureau in Berlin hat letzthin einige interessante Angaben über diesen Gegenstand veröffentlicht. Vier Fünftel der zur Zeit auf der Welt arbeitenden Maschinen sind während der letzten 25 Jahre gebaut worden. Frankreich besitzt 49 590 stabile oder Loko- mobilkessel, 7000 Lokomotiven und 1850 Schiffskessel; Deutschland hat 59 000 Kessel, 10000 Lokomotiven und 1700 Schiffskessel; Oesterreich-Ungarn 12000 Kessel und 2800 Lokomotiven. Die den arbeitenden Dampfmaschinen gleichwerthige Kraft repräsentirt: in den Vereinigten Staaten 7 500 000, in England 7 000 000, in Deutschland 4 500000, in Frankreich 3 000 000 und in Oesterreich - Ungarn 1 500 000 Pferdestärken. In diese Zahlen ist die Arbeitsstärke der in der ganzen Welt vorhandenen Lokomotiven nicht eingerechnet; die Zahl derselben beträgt 105 000 und schließt eine Gesammt-Energie von 3 000 000 Pfcrdekräften in sich. Wird dieser Betrag zu den früheren addirt, so erhalten wir die Summe von 46 000 000 Pferdestärken. Eine Dampfpferdestärke ist gleich der Arbeitsstärke von drei wirklichen Pferden; ein lebendes Pferd ist aber in dieser Beziehung gleich sieben Menschen. Die Dampfmaschinen der ganzen Welt repräsentiren folglich annäherungsweife die Arbeitsstärke von 1000 000 000 Menschen, oder mehr als das doppelte der arbeitenden Bevölkerung, welche auf der ganzen Erde wohnt. Die ganze Erde hat 1 455 923 000 Bewohner. Der Dampf hat ^demgemäß die menschliche Arbeitsfähigkeit verdreifacht; er hat den Menschen in den^Stand gesetzt, mit seiner physischen Kraft zu sparen und sich mit seiner intellektuellen Entwickelung zu befassen. Dreierlei Gnade. Unter den unglücklichen Böhmischen Großen, mit welchen Ferdinand II. das bekannte große Trauerspiel der Hinrichtung gab (1621), befand sich auch der alte Graf Thurn, den der Kaiser gern schonen wollte und welchem er deshalb Gnade, doch unter Bedingungen anbieten ließ. Der alte Graf aber, darauf nicht achtend, fragte: Was für Gnade man ihm anbiete? ob eine Böhmische (Kopf ab), ob eine Oesterreichische (Confiscation der Güter), oder eine Mährische (ewiges Gefängniß)? Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gicgcn.