Hießener Aamikenbläüer. Belletristisches Beiblatt zum Gießener Anzeiger. Nr^U6 ^ Dienstag den 2. October. 1888. Gnädigste I" Der Baron drückte ihm thsilnehmend die Hand und ging, um stch durch Johann anmeldrn zu lasten. Während Ulrich an's Fenster trat, um durch sein subtile Dinge anzufaffen. Ich werde mich inzwischen, da ich hier überflüssig bin, empfehlen, meine Im Kaufe Immerrdorf. Original-Roman von Emilie Heinrichs. (Fortsetzung.) »5 ««rns der^Lerr Major immerhin viel glücklicher und sprach leise: „Verzeihen Sie mir, Rudolf, ich daran als ick" ^subr der Baron mit einem weh- W R- Leben zerstört, Sie um Ihre Jugend be- 9MpIn fort infoS er nän liä kosten trogen, doch Gott sei mein Ze age, daß ich mich ge. noch belohnt zu sehen, deren Gegenliebe ihm stets und Uebenswürdigeren G sährtm als ich es gewesen, sicher gewesen. Verzeihen Sie mir diese Jndtscce- I ein ©tödt gefunbcn, wie ich 39 9 Hott, meine Gnädigste I" setzte er bittend hinzu, „gleiche | ... , cy, s-lbfflosen ÄÄ*f“‘be” Ä* 6 toXntHÄÄ, au» NW 1.« «->--» »E a" 'S Ä". ”b* ff*Ä «S m?n« ®e«e ÖJhvreÄt?elfuna^«Sn ob» erblickt hätten. Nein, Theure, da» wäre auch Ihrem älhiÄ"’* ®"iraä l6” fÄrSÄSÄ Ä md“ ÄdÄ' Ä’ ™®ten»b« §>»"»“’,Ä? Ä'? Ml gÄ, mui «Mfenen 61. mV. feite. Bit 3«, i«.“ hü 'S sind durch diese unerquicklichen Quersprünge von un« "-» ist so und kein Jota daran zu deuteln, den EÄ'ZÄ”? * Freilich ^die Gnädigste auf den Empfang de» immer härter gemacht mich haben Sie derselben be- Herrn Neffen v°rmbcr2n aewiß aewiß. ich eile raubt, die Blüthen unsere Jugend verdorren lasten, Sä ni £?, ' 6 9' 0 9' um schließlich anstatt eines Brosamen» warmen Danke» ff. k»t, nt ka *. s-u rtomrtnsf I den Stein hochackthigen Undanks zu ernten. Arme unb Ste Ulrtlel a.m5 &r»nfeiml - $fe«te wtHentete W '3" «fefe bet ».«», ' S*e »"Ä’ hJÄ|l’“M „Sie sollen mit mir zufrieden sein." würfen und weinte st ll °" ^ner Brust. „Sie verzeihen mir hoffentlich diese kleine Täu« "Keine Hoffnung! Ken Trost! murmelte er, schung, Herr Major!" wandte er sich an Tellkamp, I g mehrere Mare zäUlrch k^nd, „o, G. , „das Leben meiner armen Schwester hängt buchstäb. ichi verzeche Drr Du kannst mcht ander«, nein, weine lich an einem Haar, und da der gute Baron ihr I nicht, ich wollte Dir nicht wehe ihun. jetzt die ganze Vergangenheit, die V rkörperung ihrer I Dem jungen Manne am Fenster war mchrs von tief eingewurzelten Vorurtheile bedeutet, so ist er I dieser Scene entgangen. Es zuckte ihm im Herzen der einzige Vermittler, den sie ohne schädliche Auf, I und in den Augen wie von Thränen, und er ballte regung anhören wird." I zornig die Faust bei dem Gedanken an jenen Ätefefc „G wiß", vers tzte Tellkamp mit einem schwachen, I stein, der drinnen im behaglichen Wohnzimmer sich ironischen Lächeln, , ich begreife Alles und weiß e» I in den letzten Huldigungen de» einst verhöhnten und leider nur zu gut, welcher cons qaenten Abneigung I verschmähten Ma..nes sonnte. ich mich bei der Kranken zu erfreuen hake Gehen I „Wenn ich jetzt plötzlich vor diese herzlose kranke Sie nur, lieber Baron, Sie verstehen er, dergleichen • Tyrannin hinträte", dachte er, „war dann r 25 466 Würde ihr schwacher Lebensfaden zerreißen, mein Anblick sie tödten und uns Alle frei, die beiden Menschen dort glücklich machend — Wohlan, was hindert mich daran?" Er wandte sich bei diesem Gedanken so jäh um, daß Ulrike aus Trllkamp's Armen emporschreckte und das Bild hülflosester Verwirrung darbot. „Verzeiht", sprach er, tiefbewegt zu ihnen tretend, „ich fürchtete mich vor einem Gedanken, der wie ein Wirbelwind mich erfaßte und mir momentan die klare Besinnung raubte. Tante! — ich wollte mplötz- lich vor die Kranke treten in der Hoffnung, sie zu tödten, um so gewaltsam die Kette zu zerreißen und Euch frei zu machen." „Ulrich!" ries sie entsetzt. „Beruhige Dich, Tante Ulrike, — bei Deinem Anblick zerfiieben die bösen Gedanken wie Seifenblasen, Deine Nähe duldet keine unreinen Geister. Sehen Sie, lieber Major! — auch Sie müssen die Kette wetterschlepprn, da weder menschliche Worte noch Thaten hier etwas ändern können. Tante Ulrike ist nun einmal von jenem Holze, aus welchem Heilige geschnitzt werden. Ich bin aus gröberem Stoffe, und auch Hedwiga scheint Dir nach dieser Seite hin nicht zu gleichen, sie wird, das bin ich gewiß, ihr Glück nicht von Tante Irmgard ab. hängig machen." Ulrike schwieg und wandte sich dann lebhaft der Thür zu, welche sich in diesem Augenblick öffnete, um den Baron rinzulafsrn. Der alte Herr sah sehr feierlich aus und begann seine Mittheilung mit gedämpfter Stimme, da er sich noch niemals so wichtig erscheinen mochte. „Ich gloube, meine schwierige Mission flh: diplomatisch gelöst zu haben", sagte er, „indem ich die Gedanken der Gnädigsten in die ferne Vergangenheit zu leiten suchte, was mir auch gelang. Ich sprach von ihrer Schönheit, von der ersten hohen Gemahlin des seligen Freiherrn und deren Vorzügen, kam dann unbemerkt auf den Sohn, der als kleines Kind ein Weltwunder war, hüpfte diplomatisch über die späteren Klippen hinweg, wobei ich das heikle Thema festhielt und dis ganz unschuldige Bemerkung hinwarf, daß der junge Freiherr bei seinen körperlichen und geistigen Vorzüge» unzweifelhaft in der fernen Fremde reussirt und vielleicht als Officier eine große Carriere gemacht habe, was die Gnädigste ganz beifällig aufnahm. — Sodann »erstieg ich mich zu der kühnen Frage, ob der junge Herr nicht als jetziger Chef der Familie und einziger Stammhalter de» glorreichen Geschlechts nöthigenfall« gezwungen werden müffe, hetmzukehren, um den Glanz des Hauses Jmmendorf neu zu beleben?" Er schwieg einen Augenblick erschöpft, um sich von dieser Kühnheit zu erholen, und fuhr dann noch leiser fort: „Ich muß mich beeilen, um die Gnädigste nicht ungeduldig zu machen. Also, wie ich diese Frage nun gestellt und mit Herzklopfen die Antwort erwarte, sieht sie mich groß an mit einem Blick, der mich ganz verwirrt macht, so huldvoll und bezaubernd, wie in den Tagen der Jugend. „Ler- chenbüm!" ruft sie leise, ja, sie nannte mich sogar Siegfried, — Sie wissen mehr von meinem Neffen, o, wenn ich das erleben könnte, wenn Ulrich als vornehmer Herr heimkehrte, um den Rang seines Vaters einzunehmen, wenn — verzeihen Sie, Herr von Jmmmdorf, ich will kein Wort unterschlagen — wenn, sagte die Gnädigste, mein Neffs den alten Glanz des Hause» durch eine reiche und ebenbürtige Heiraih wieder herstellt, dann will ich befriedigt meine Augen schließen. Ich wurde ganz betrübt durch diesen Schluß, faßte mich aber und sagte ihr behutsam die Wahrheit, worauf sie einen Moment zu meinem Entsetzen wirklich die Augen schloß und mir dann befahl, den Herrn Neffen in 10 Minuten zu ihr zu führen, auch das Freifräulet« Ulrike zu bitten, bei dem Empfange gegenwärtig zu sein." Der Baron zog seine Uhr und bat erschreckt, sich zu beeilen, da die Gnädigste strenge Pünktlichkeit liebe. Ulrich zuckte leicht die Achseln, wechselte mit dem Major einen vielsagenden Blick und drückte ihm mit dem Versprechen, am Abend jedenfalls zu ihm zu kommen, zum Abschieds die Hand. Der Major entfernte sich, worauf Ulrike, welche ihm noch etren liebevollen Blick geschenkt, sich mit den beiden Herren zu der Kranken begab, die in der That schon starke Zeichen der Ungeduld zeigte. Erschrocken b-bte Ulrich zurück, al» er die kleine abgezehrte Gestalt auf dem Ruhebett erblickte, deren Lebenslicht sichtlich dem Erlöschen nahe war. Arme Ulrike, ruhte in diesem gebrechlichen Körper ein Fünkchen Liebe und Dankbarkeit für Deine übermenschliche Aufopferung? Dieser Gedanke durchfuhr ihn, als Irmgard ihre geisterhaften Augen auf ihn richtete, dieselben forschend über seine hohe elegante Gestalt gleiten ließ und dann befriedigt lächelnd ihm die schmale, durchsichtige Hand entgegenstreckte. „Ulrich", sprach sie hüstelnd, „sei mir gegrüßt! Ich heiße Dich nach langer Abwesenheit unter dem Dach Deiner Väter willkommen und sehe mit Ge- nugthuung, daß Du draußen in der Welt den Verpflichtungen, welche Name und Stand Dir auferlegt, treu geblieben, daß Du als echter Jmmendorf heimgekehrt bist. Ja, ich bin froh, daß wir in dem Sohn« ein würdige« Familtenhaupt begrüßen, in Dir fortan den Freiherr«, den rechtmäßigen vrben Deine« Vaters ehren dürfen." Ulrich konnte es nicht verhindern, daß bei dieser Lobrede die Schamröthe ihm glühend in'« Antlitz stieg und sein Auge scheu zu Ulrike hinüberflog. Letztere nickte ihm freundlich lächelnd zu, ihre klugen Augen schienen ihm Muth und Beruhigung zuzusprechen und rasch näher tretend, beugte er sich über Irmgard'» Hand, um einen Kuß darauf zu drücken. „Tante, liebe Tante!" sagte er leise, „wie freue ich mich, Dich wisderzafehen, wie beglückt e» mich, so gütig von Dir empfangen, so nachsichtig von Dir benrchM zu werden." Irmgard strich saft liebevoll über sein dunkle» 467 lockiges Haar und blickte Ulrike, sowie den gerührten Baron befriedigt an. „Es ist gut, lieber Ulrich", versetzte sie, „Du bist jetzt Herr dieses Hause», wirst aber hoffentlich Deine Tanten nicht ganz bei Seite schieben. Wie Ulrike sozusagen die Seele des Hauses von jeher gewesen, so durfte ich wohl einen Thetl des Kopfes für mich in Anspruch nehmen —" „Dar Gehirn, ohne Zweifell" ergänzte der Baron den bescheidenen Satz. „Möglich", lächelte Irmgard mit unnachahmlichem Selbstbewuhtsein, „der selige Freiherr verschmähte es niemals, meinen Rath in Anspruch zu nehmen." „Wie sollte ich ander» denken und handeln können, liebe Tantel" beeilte sich Ulrich zu versichern. „Natürlich, Du wirst meinen Rath in solchen Dingen, die mir fern liegen, entbehren müssen, lieber Nrfsi! — War indeß Deine Zukunft, welche mit dem Glanz dieser Hause» identisch sein wird, betrifft, so, — doch apropos, lieber Baron I" unterbrach sie sich, „wann wird unser durchlauchtigstes Paar hier eintreffm?" „Ich denke, wenn die Reise-Dispositionen nicht verändert werden, in drei bis vier Wochen, meine Gnädigste I" „So lange noch? Run, wir müssen uns bis dahin gedulden. Sieh', Ulrich, unser durchlauchtigster Fürst wird sich dieser Tage mit der Prinzessin von A. vermählen und auf der Reise nach seiner Residenz unsere Stabt mit dero hohem Besuch beehren. Dann wird unser lieber Baron Dich vorstellin, damit Se. Durchlaucht Dich als jetziges Obe-Haupt und Träger de« Freiherrn - Titels installirt. Auch wird es die höchste Zeit, daß Hedwiga, Deine Stiefschwester, welche, Gott sei gelobt, keine Spur ihrer bürgerlichen Mutter geerbt hat, bei Hofe vorgestellt, überhaupt in die Gesellschaft eingeführt wird. Ja, staune nur, lieber Neffe!" sitzt« sie seufzend hinzu, als Ulrich sie mit einem seltsamen Blick ansah, „sie ist bereit» 18 Jahre alt und noch nicht eingeführt, e» ist horribel. — Dein seliger Vater war im letzten Jahr zu leidend, geradezu apathisch geworden gegen die heiligsten Verpflichtungen seines Standes. Du wirst viel nachholen müssen." „Beruhige Dich, liebe Tantel" bat Ulrich, ein Lächeln unterdrückend, „ich werde mich bestreben, Deinen Wünschen gerecht zu werden. Du wirst jetzt ruhen müssen, wir haben Deine Kräfte zu sehr in Anspruch genommen." „O nicht doch, ich bin durchaus nicht so leidend, wie Ihr glaubt", versicherte Irmgard mit einem kurzen, trockenen Husten, „Ulrich soll mir von seinen Reisen, von der großen weiten Welt und den vornehmen Kreisen, in welchen er gelebt, erzählen. Du warst doch in London, lüber Neffe?" „Ja, liebe Tante! hielt mich dort jedoch nicht lange auf." „Ich liebe die englische Aristokratie", fuhr Jcm- gard mit Anstrengung fort, „sie ist so recht vornehm, ! so gänzlich abgeschlossen von den »lieberen Ständen. — Bist Du der Königin vorgestillt worden?" „Nein", versetzte Ulrich, dem die ganze Unterhaltung unsägliche Pein verursachte, „ich hielt mich dort nur wenige Tage auf, auch war die Königin nicht anwesend." „Wie schade, Du hättest dort länger verweilen und die Gelegenheit einer solchen Auszeichnung nicht versäume« sollen. Von den Amerikanern mag ich nichts hören, wirst r» dort auch nicht lange ausgehalten haben bei dem Krämervolk, fi doncl Hast Du am österreichischen oder russischen Hofe reusstrt?" Ulrich blickte hülfesuchend auf Tante Ulrike, welche jetzt rasch zu der Kranken trat, sich zärtlich über sie beugte und ihr liebkosend über die heiße Stirn strich. „Wie Du erregt bist, Theure!" sprach sie sanft, „ich zürne mir selber., nicht früher eingeschritten zu sein, um Ruhe zu gebieten. Bitte, bitte, ich gebrauche nur da» vom Arzte mir übertragene Recht, Du darfst nicht rebelliren." „Fi donc, welch' abscheuliches Wort", unterbrach die Kranke sie heftig, dann aber mochte sie selber ihre große Schwäche empfinden-, hob mühsam mit einem schwachen Lächeln die abgezehrte Hand zum Zeichen huldvoller Entlassung und schloß mit einem Seufzer die Augen. Ulrike winkte den beiden Herren, die sich geräuschlos zurückzogen, freundlich zu. Dann waltete sie still wie eins sorgliche Mutter um die Kranke, welche, von der ungewohnten Erregung angestrengt, rasch entschlummerte, und entfernte sich leise, nachdem sie den gewohnten Trank und die Klingel in den Bereich ihrer Hand gebracht hatte. Wir sie vorausgesetzt, befanden sich die Herren noch im Conferenz-Zimmer, wo sich der Herr Baron jetzt empfahl, und von Ulrike mit herzlichem Danke hinamgüeitet wurde. Dann kehrte sie zu Ulrich zurück, der aufgeregt im Zimmer auf- und abschritt. „Was soll daraus werden, Tante I" rief er seufzend, „ich vermag diese Rolle nicht durchzuführen, sie hat schon heute meine Kräfte erschöpft, mich zur ge- linden Verzweiflung gebracht. Ich kann mich nicht in ein solches Lügennrtz verstricken, e» ist genug, übergenug, daß Männer, wie Major Tellkamp und Doktor Dörner sich um meinetwillen zur Unwahrheit erniedrigen, schon dieser Gedanke treibt mir die Schamröthe in’« Gesicht, da er eine Anklage, einen Appell an mein Ehrgefühl in sich schließt. O, Tante Ulrike, Du weißt es, daß ich stet» ein Feind der Lüge gewesen —" „Ich weiß e«, liebt r Ulrich!" unterbrach sie ihn im begütigenden Tone, „bitte Dich aber, den Umständen R-chnung zu tragen und die Sache nicht so tragisch zu nehmen." „Das heißt, mit Eleganz und Humor kerrn Direktor einen zahlreichen I da sie in den Wahlversammlungen allabendlich e Besuchtseiner wirklich ausgezeichneten, das Maß des Ge- schönsten Stiergefechten wölmlicben weit überragenden Vorstellungen garantire. I und als sie nach dem Genüsse ewiger Dutzeno^re en bk ÄS"S?SB WMUM hätte • Vier Pferde und drei Ponnies, diverse Affen, I gemocht, sogar em durchreisender Feuerfresser, „der Kamecle Pudel, Papageien, fine» als Zebra ang« menschliche Vesuv," lannle k-m« strickenen Maulesel, eine als „jungen dreijährigen I entwickeln. Tagtäglich aber verlangten die Th willig in den Rachen stecken und es wieder herausziehen I Der Direktor hatte ^u^hrundWmterpz ve ließ, da x- nach d-ni Aursallm der meisten Zähne setz." *. unb 21 Lebrun dasselbe unverkleinert doch nicht beißen konnte. Ferner I Ohren. Doch man stand dicht vo • » [{ ! mlrL der rablreichen Familie des Direktors, welche I dem Entscheidungstage, noch hoffte S t r a m p o i i ni iiSÄisas» s m.s dem unter der Decke des Cirkus schwebenden I Luftkönigin Anita Lerbroko (sie hieß eigentlich sie daher auf seinen Plakaten einfach „die unüber- I ihr Funftel-Antheil der Brutto-Einnahin nennen. Er selbst war em guter Durchschnitts-Clown, den vor 10 Jahren sogar Renz möglichenfalls engagirt hätte, leider in neuester Zeit durch Rheumatismus steif in den Gliedern geworden, so daß kein Salto- mortale mehr im Bereiche des für ihn Möglichen lag. Andererseits war es mit dem bekannten Kunstsinn der Dingskirchener nicht eben weit her. Ja, es gab genügend wohlsituirte Leute daselbst, und unter normalen Verhältnissen hätten sich wohl für ein Dutzend Cirkus-Vorstellungen genügend Besucher gefunden, wenn auch die Mehrzahl der Einwohner, falls sich