Itr. 100 Erstes Blatt 175. Zahraang Donnerstag, 50. April (925 GiehenerÄnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen önid und Verlag: vrühl'sche Univerfitälr-Vuch und Steinörudcrct R. Lange in Sietzen. S^riftleitung und Sefchäftrttelle: Zchulttratze 7. .iiiua^mc von änjcigcn türbie lügesnummer bis tum Nachmittag vorher ohne jedeVcrvinblichkeit. Preis für I mm tzöhe für ?ln3eiqtn von 27 mm Brett» örllichri, auswärts 10 (Bolbplenntq; für 'Hf- klame ?ln >eiqen v 70 nm Breite 35 (holbpftnnig, Plotzvorschrist 20^ schiaa. - Verantwortlich für Politik n. Feuilleton Or.Friebr Wilh Lange- für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; für ben Anzeigenteil: VSansPedi, sämtlich in (Biehen Erschein, tagUü), auß < Sonn- unb feiertags. Beilagen: Gieße nerFomilirnblittttr Heimat im Bild. Monats-Vezvg,preis: 2®olbmarh u. 20 (Bolb- Pfennig für Trägerlohn, auch bei Nichterlcheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Fernspr ech,Anschlüsse: schriftleiiung 112, Verlag unbLeschäftssictleSl. Anschrift für Drahtnachrichten: AnzeiaerSietzen. poltjcheckronts: Sranffnrt a. M. 11686. Das Ausland und die Wahl Hindenburgs. An Stelle der ursprünglich etwas aufgeregten Ausllutds'timmen über die Wahl Hindenburgs zum Reichsoralidenten ift eine ruhlgerc und sachlichere Aufsasluna der Loge cingctreicn. Die von Paris per- breitete «achrichi, England sei aus Grund des Wahloussalles an die französische Regierung heran- getreten, um neue Verhandlungen über eine Aenderung der lünsligen Haltung gegenüber Deutschland in den ,esil schwebenden fragen einzuleiten, mutzte von der Pariser Presse widerrufen werden. Man gewinnt mehr und mehr auch im Ausland den Eindruck, daß di» Verhandlungen über die großen Probleme, die jetzt zur Debatte stehen, und die das Derhältnis Deutschlands- äu den Alliierten und besonders zu Frankreich regeln sollen, keine Aenderung ober gar Unterbrechung erfahren werden Diese Erkenntnis wird in der Hauptsache durch das Programm Hindenburgs vermittelt, in dem sich der Feldmarschall ganz auf den Boden der gegebenen Da t fachen stellt. Es lassen sich sogar lchon einzelne Stimmen vernehmen, die der Meinung Ausdruck geben, datz man in Zu - kunst den Versprechungen D c u ts ch- iaiids mehr Glauben schenken könne, weil an der Spitze em Mann stehe, für den Vaterlands- ’iebe und iirciiflfte Pflichterfüllung das oberste Gebot leien, und dessen^reiche Lebenserfahrung jeden unbedachten Schritt verhindern würdge. Dazu komme noch, datz er d a s A e r t r a u e n d e r weite st en Oefientlichkeit in Deutsch- land genietze und Io auch auf die Kreise einen mäßigenden Einslutz ausüben könne, die sich dem 'Iriedenoprogramm der Regierung nicht fügen möchten. Die Ablehnung derPolitik üu . dendorffs durch den Feldniarschall roiro immer Mieder als Beweis für die friedlichen Absichten .V)in- denburgo angc'uhrt. In der matzgebenden englischen presse wird ausdrücklich barmri hingewiesen, datz unbenbura feine angnffslustige Persönlichkeit (ei und deshalb natürlich auch der unerwartete Wahl- aussall keine Beunruhigung für d <- n i? rieben Europas sei. Wenn man überhaupt die maßgebenden Presse- siunmen dec. Auslandes iiberschaui, gewinn' man "ehr und mehr den Eindruck, datz im maßgebenden '.lusland die Wahl Hindenburgs wesentlich s a ch- Ii d): r und ruhiger hcirtcüi wird, ab die t e u t f dj e Linkspresse glauben machen möchte, yie wird keine Veränderung in der Haltung dieser Länder gegenüber Deutschland herbeiführen, wenn rielleicht auch Frankreich seiner ollen Einstellung gegenüber Deutschland folgend vorläufig etwas zurückhaltender, abwartender sein wird. Das wird natürlich keinen besonderen Einfluß auf die bisherigen Ijerhondlliugen haben, bei denen sowieso von fron- iöfifd)cr cci c fein sonderliche. Entgegenkommen gezeigt wurde, auch unter dem sozialistischen Regime, .aoisentlich wird in Zukunst sich das Au-land mehr und mehr davon überzeugen, daß die Wohl Hinden- karge- weniger einen Ruck nach rechts bedeute als "inen Schritt vorwärts auf dem Wege dahin, Ser ge|i sei. Eine österreichisch-deutsche Arbeitsgemeinschaft. Wien. U. April. (WB! Linker dem Vorsitz des älniversitätsprofessors W e 11 ft c i n und un- 1 * Beteiligung zahlreicher maßgebender Mit- Uiteder aller Parteien und Persönlichkeiten des »sentlichen Lebens fand die Orünbung der öster- michisch-deutschen Arbeitszemeinschast statt. Diese Arbeitsgemeinschaft beabsichtigt durch Stär- f J n g der österreichisch, deutschen Dc- l ehungen die Voraussetzungen zur Der- e intgung Oesterreichs mit dem Deutschen Reiche für den Zeitpunkt zu schaffen, l.ndem Oesterretch die Ausübung seines Selbst- b das Bedürfnis der Völker nach Klärung der politischen Verhältnisse hervorge- oben habe, so ist die Tatsache, daß es eine Räumungsfragc gibt, nicht ein Zeichen eines Fortschrittes, sondern ein Beweis dafür, welch: ernste Hemmun- mungen noch zu überwinden find. Man durfte im vorigen Herbst annehmen, daß die Entwicklung der internationalen Beziehungen über das Stadium derartiger Schwierigkeiten bereits hinaus- gewachken fei. Diese Erwartung wurde zu Anfang diefes Jahres enttäuscht, und das Deutschland angetane Unrecht besteht noch immer fort Sell mehr als dreieinhalb Monaten warten wir vergeblich auf die substantiierte Begründung für die Richt- räumung, eine Begründung, die uns in den alliierten Roten zwar wiederholt angefünMgt, aber bi» heute nicht eingetroffen ist. Man hat von schweren Verfehlungen Deutschlands in der Entwaffnungsfrage gesprochen. Die alliierte Presse hat es sich verschiedentlich angelegen sein lassen, alsbald hierüber die ungeheuerlichsten Behauptungen in die Welt zu sehen. Allem Anschein nach hat es jedoch monatclang^r Erörterungen bedurft, um die gegen Deutschland zu erhebenden Dorwürfe auch nur zu formulieren. Die Reichsregierung ist nicht müde geworden, in ihren öffentlichen Auslassungen und ihren diplomatischen Vorstellungen immer wieder daraus hinzuweisen, datz es schlechterdings unhalldar ist, einem Lande wegen angeblich mangelhafter Vertragserfüllung Repressallen au'zuerlegen und ihm zugleich die Möglichkeit der Rechtfertigung, wie auch die Wögllchkeit einer sachlichen Auseinandersetzung zu nehmen. Wir müssen bestimmt erwarten, baß die alliierten Regierungen nicht länger zögern, diesem Zustande ein Ende zu machen. Die Rotwendigteit bfcr schnellen Verwirklichung der Räumung ist keineswegs nur ein deutsches Sonderintereffc. Die gesamte europäische Politik krankt an der Verzögerung dieser Frage. Die Reichsregierung hat um so mehr .in Recht, dies festzulegen, als auch der Ausbruch des Räumungskonflikts sie nicht davon abge- balten hat, an der Lösung der sonstigen europäischen Fragen nach besten Kräften positiv nut* zuarbeiten Diesem Ziel sollten ü Bemühungen der deutschen 'Regierung in der öicherheitSfrage dienen. Deutschland tann in feinem entwaffneten Zustand auch seiner- seit- mit Recht die Forderung nach Sicherheit erheben. Es hat um fo mehr 3n- letefTe Daran, fiep uui dem DerlragSv j zukünftige Angriffe zu schützen, als es. wie bet dieser Gelegenheit wiederholt fei. keinen Krieg führen will, und wie jeder wirkliche Sachverständige weiß, keinen Krieg führen kann. Die deutsche Regierung wollte in der realen Erkenntnis der Rotwendigkeiten. denen sich kein deutscher Staatsmann verschließen kann, und andererseits unter offener Darlegung ber legitimen Ziele, auf die ebenfalls fein deutscher Staatsmann verzichten kann, mithelfen, um den xiVg HU finden, der im Interesse aller europäischen Völler zur Vcseitigung der immer noch vorhandenen internationalen Spannung führ Unsere Stellungnahme in dieser Frage so klar und deutlich, daß In keiner Richtung e n Zweifel an unseren Absichten möglich sein fo’l.e. es ist selbstverständlich, daß der von der Reichsregierung eingenommene Standpunkt unverändert besteht. Im übrigen ist die Sicherheitssrage c.n zu schwieriges Problem, als daß es ratsam wäre, fie b Hineinzichen anderer Probleme unnötig zu belasten, die entweder mit ihr überhaupt in tri. nt Zusammenhang stehen ober doch zweckmaßi i cric gesonderte Behandlung erfahren Auch Me Frage der Räumung der nördlich en Rhein- landzone kann selbstverständlich nicht mit nt Zustandekommen deS Sicherhritspaltcs in imt Sinne verknüpft werden, daß bic Räurnun von I einem solchen Sicherheitspakt abhängig . r Wenn aber bic Alliierten K.- Bchandlui- ber Sichcrbeiisfrage so beschleunigten, daß fie > - gleich mit ber selbstverständlich nicht zu verzögernden Räumungsfrage erledigt werden töimlc, und wenn auf diese Weife die Gefamtvcr- ständigung erleichtert würde, fo nVr: das von Deutschland durchaus zu begrüßen Sie bisherigen ösfent'ichen A ußerung, ber alliierten Staatsmänner haben inehr'ach ia grundsätzliche Dereitschast zur .3c- schreitung eines gemeinsamen Weges mit Seu sch- land zur Lösung der Sicherheitsfragc erkennen lafscn oder wenigstens keinen grundsätzlich n Widerspruch ausgedrückt So bleibt. to~nn wir auch zur Stunde auf die endgültige Stcllu q- nahme der alliierten Regierungen noch warlen, die Aussicht offen, daß ein positives Ergebnis erzielt wird. Sobald diese beiden dringendsten Probleme geregelt find, schrint mir der Weg offen zu sein, der zum Wiederaufbau Europas in politischer, wirtschaftlicher und moralischer Beziehung führt. Erst dann wird die Erkenntnis der gemeinsamen Interessen, die die Länder Europas verbinden, zu voller AuSw.r- kung gelangen. Rirgends wird die Beschleunigun., dieser Eittwicklung mehr gewünscht als in Deu sch- land. Die deutschen Staatsmänner, und wie Sie, meine Herren, mir bestätigen werden, auch cle deutschen Wirtschaftler, werden es niemals daran fehlen lassen, ihren Dell zur friedlichen Verständigung und zur folidarischen Zusammenarbeit der Völler beantragen. Die Berliner Presse zur Reichskanzterrede. Sämtliche Blätter unterstreichen in chren Kommentaren die Ausführungen des Kanzlers über die Kontinuität ber deutschen Außenpoli- t i k. Der o t a l a n j e i a e r" sagt: Wie man sieht, lasten die nationaliftifdjen Unbefon- n e n h e i te n , die man erst vom Kabinett Luther und sodann von der Wa» r, Hindenburgs zum Reichspräsidenten in Aussicht stellte, nachwievor auf sich warten. Die „3eit" wendet sich gleichfalls gegen die Befürchtungen, daß die durch die deutsche'Inilia- live angebahnte» Bestrebungen durch die j. hs- Präsidentenwahl gestört werden könnten. Diese Be- i'irchtungen würden durch die Rede des Reichskan;- lers klar z e r ft r c u t, die gehalten wurde, nachdem dos Kabinett in seiner gestrigen Sitzung br schlossen habe, non einer Semiffion obzuiehei ein Beschluß, der wiederum gefaßt wurde, pen nachdem der Reichskanster selbst Gelegenheit halle, m i t b c in Reichspräsidenten eine Aussprache zu führen. Der „Berlin. B ö r s e n c o u r i e r" schreibt: Luther habe seine Rede mit einem starken und klaren Bekenntnis zur Mitarbeit der Reichregie- rung am Wiederaufbau Europas und an der solidarischen Zusammenarbeit aller Bölter geschlossen. Wenn das der Widerhall seiner gestrigen Unterredung mit Hindenburg war, wird man das mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen. Die „Dossische Zeitung" erklärt, die heutige Rede des Reichskanzlers sek um so bedeutsamer, alsunmittelbarnach derWahlHinben- b u r g s ein Vorstoß des radikalen Flügels der Deutschnattonalen gegen die Verhandlungen über den Sichcrheitspakt neuerlich aufgenommen wurde. Auf den Reichspräsidenten Hindenburg können sich, wie die Rede des Reichskanzlers zeigt, diese Deutsch- nationalen nicht berufen. Hindenburg hat sich für die Kontinuität in der Außenpolitik und für die Fortsetzung der Berhand- lungen über den Sicherheilspakt entschlossen. Auch der „Vorwort s" stellt fest, daß alles auf Verhandlungen und auf internationale Verständigung ge st eilt bleibt. Die Aufnahme der Kanzler- rede in Amerika. Reuyork, 29. April. (Kabeldienst der Tel- union.) Die heutige Rede des Reichskanzlers Luther vor dem Industrie- und Handelstag hat in hiesigen Wirtschostskreisen einen a u ße r o r d e n t l i ch g ü n- stigen Eindruck gemacht. Besonders die Versicherung des Kanzlers, daß Deutschland den Verpflichtungen dos Dawesabkomrnens Nachkommen werde, hot die letzten Befürchtungen zerstört, daß die Wahl Hindenburgs zum deutschen Reichspräsidenten einen Kurswechsel in der deutschen Außenpolitik bringen könnte. Die Erklärungen des Kanzlers über die R ä u mu n g Kölns u n d d e s Ruhrgebietes finden ebenso wie der Wunsch nach einer Aussprache über den Ti ch c r - heitspakt starkes Verständnis. Rur die Losung der drei dringendsten Fragen, der Räumung, des Sicherheitspaktes und des Dawesabkommens^ könnten den dauernden europäischen Frieden gewährleisten. Die Morgenausgabe bei orld" schreibt ich er die Rcoe Dr. Luthers, der Kanzler Habs mit Nachdruck gesprochen uni) seine Rede habe noch eine besondere Note dadurch erhalten, daß P., Bogvljubow'llkrai ic, Tarrasch-Deutschland, T:cj- dal-Tschechoslowakei und Spielmann-Oesterreich 5 P., Carl-Deutschland und Niemzowitsch-Däne- mark 41/2 P-. Reti-Oesterreich 4 P„ Colle-Belgien. Patts-England und Thomas-E,g and 3P., Mieses-Deutschland 21 P., Roselli-Jtalicn 1 P., Te Kolste-H^'land 1/2 P. Mord und Selbstmord. In Steglitz erschoß der 22jährige Stu- dent Behren d, der Sohn eines Ministerialamt- I monnes, fein, n 12jahrigen Bruder und oerübte dann Selbst m 0 r ö. Man nimmt an, daß Beh- renb die Tat in geistiger Umnachtung ausführte, da ** Tschechoslowakei. Die Nachrichtenstelle der Oberpoftdirektion Darmstadt teilt mit: Die tschechoslowakischen Postanftalten weisen neuerdings Postsendungen nach der Tschechoslo- walei, in deren Anschrift das Bestimmungsland mit „Tscheche!", „Tschechien" ober ..Tschechowien" bezeichnet ist, öfters zurück. Um Verzögerungen in der Beförderung zu verhüten, wird dringend empfohlen, das Bestimmungsland auf den fraglichen Sendungen, soweit feine Angabe überhaupt erforderlich ist, richtig mit „Tschechoslowakei" zu bezeichnen. v* 3 m Oberhessischen Kunst verein stellt Professor W. T h i e l m a n n eine Reihe von Arbeiten aus. Er liebt eine breite, behagliche Art der Darstellung, nicht ohne eine gewisse angenehme Leichtigkeit in der Behandlung seines Vor- wurscs. Hans Gräfe-Gießen zeigt eine in Ton modellierte Mädchenplastik, und von Professor Christian Rauch ist nach den von ihm geleiteten Ausgrabungsarbeiten ein Modell der Kaiscrpsalz Karls des Großen bei Ingelheim ausgest ellt. ** Personalien. Ernannt wurde die Leh- terin 1. e. R. Antonie Baur zu Gießen mit Wirkung vom 1. Mai ab zur Lehrerein an der Volksschule zu Gießen. — In den Ruhestand versetzt wurde der Gend.-Kreiskommissar Johannes C t 0 h in Schotten auf fein Nachsuchen unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten Dienste mit Wirkung von: 1, Mai ab. — Auf Grund des Personalabbauaeseüe- Langen, Mannheim f»teile sie 8: iels dörflichen. nS MangelS- Gruppe V. Hau« Hunde. Ä. Deutsche g Deder-Laubach. E. Foxterrier: Ehren- Brauchen Sie Schuhe? Eintritt frei für jedermann. 4342D SchuhhausMeyer 4462a 44488 jr. Eulaschm^aiat Schußwaffen aller Art Treppe deren Be- berichteten. Ueberzeugeri Sie sich bei mir! Freitag und Samstag. pr. Pferdefleisch beionderö Mauiervittolen, ftal. 7,63, mi- 1000-m Bister unb ■£ olaanftfjlagfatten. Kirchliche Nachrichten. Israelitische Gemeinden. Isr.ReligionSgesellfchatt. Sabbatfeier. 2. OMai. Freitag abd. 7.15, Samstag vorrn. 8.03, nachm. 4.03, SabbatauSgang 8.40. WochengvtteSbienst morg. 6 JO, abends 7.00. den anderen Gegner Mormheim und Thüringm spielten uneMschieden 6:6. , laß dir den fflmb idschafi übers fyrj ' deine Sippen dran- Donnerstag. König EhristuS- Freitag: Da« Kreuz Thristi und der moderne Mensch. «Samstag: DaS christliche HauS. Sonntag: Sind wir noch Thrtsten? Don Mittwoch ab jeden Dachmittag 3 Uhr Dibelftunde über Römer 8. Die Herrlichkeit des GhristenlebenS. Rillptc • ZiKarrenh. Eixmeier4 DIIIGlb. ^5, Markt ti. Tel Nn 1171.u. Babnhofstr.64. TeL361. sowie Zirkuskassen al\ 10 Uhr ununterbrochc’i 4421D sowie Barabellnrnpinoleu (08> tnufc Inuicnb und überbiete icLe8 Angebot Sluch gebe ich dafür in Tausch favrikncueTafchcu virtotco oder r-tobert nach Wabb 2amt» Uche Diitoten. die m mich geliefert werden. und belchlonnabmekrei. 449'1) Tovvelffinte ftaL 16, dringend geiuchr. Herm.Becker,Gießen Teleph. 1 Kaiiernlle 10 Teleph. 1658 Riesen-Auswahl in jeder Sorte und in allen Preislagen Der Frühling erzeugt Sommerfproficn? Diese Tatsache ist vielen, die Reigung zu Sommer- sprossenbildung besitzen, unbelannt. Wir raten Ihnen, in der Apotheke weihe« Eitalbol-Wachs. 50 oder 25 Gramm, zu lausen und jetzt schon mit der Behandlung der befallenen Stellen zu beginnen. Sicher erhält.: Univ.-Apoth. „Zum golöenen Engel'. arkch«isc. itMetprcife). 00-220. SHoitc Ä. raut 20. Avtlravi Hüben 15, Spinat irgel 203. linier- omaten 150, Ztvio 2chwanLur;cln 70, Acpsel 30. Dörr- hnen 100, Supvci" 10. Dlummkshl 83 afflurfen 120-15? ‘Xabidfrn 3unb 'gebraucht» zu kaufen gesucht. ,.O t«4ebr. ftadl. Wan berichtet uns: Am 24. April fand zwi Ichen den beiden Dillardmeistern Sonn! (Frankfutt a. OK.) und Haubl (®ie'„..., ... Dillardsaale des (Safe Qünenb hier ein intet' Pinscher: 1. Pr. Frau Elli Drilmayer-Weh- lar, Älex Mark-Wehlar. 2. Pr. Dörr-Hanau und Frau Elli Drilmayer-Wetzlar. B. Zwerg- fchnauzer: 1. Pr. Smil Där-Giehen. — C. Zw erg spitze: 2. Pr. Hch. Deder-Diesten. — D. Ändere Zwerghunde. 1 Pr. Moritz Dittett-Wehlar und Willy Remes-Düsseldorf. Turnen, Spor und Spiel Vom Villard-Lport. IrankenlahrsiDhl neu oder gebraucht, zu kauten aeiucht. Lchr.Anaeb. unter 03004 a. d. Gieh-Anz Hundeausstellung in Gießen, über schidung und Besuch wir ic Prämiierung bei der Jubiläums- GleOen:: Bahnhofstraße 30 (neben Schade & Füllgrabe) Telephon 2447 borgen Freitag, 1. Mai 2 Fest-Vorstellungen 8' , Uhr nachm. 7», Uhr abends Kinder nachm. halbe Preise. Drucksachen atterArt ereswert' die Br&brecbe Ueli.-OruckTiri, R. La-.-. Hauser ißen) im - und Zwerg la t t h. Zwerg Dreimannlchaftskamvl gegenüber. Die Fcanlsutter Mannschaft konnte beide Spiele gewinnen: gegen Mannheim spielte sie 8:4. während sie gegen Thüringen ba6 Resultat 15.9 erzielte Die bei- 1 Land, '' 2pril 1925 end. iDtnn r 3u9(* trifft i Wfftrafte: „Siesien in - S(ftoriQ-ßid)t|pkle: itheattrbureau ussiihrung der Lp« >n Puccini am kom- nederboll darauf hm- ]ci Mrttt mit ört. rolle und trat Herrn • als Vinlction und j eine derartig g c Buhnen und dielt [len können, ^eben lealcrjcitel nod) eint r Frankfurter Oper aller ; preis: Stau Ellh Do Umana-Hannover; 1. Pr. <5«b Silberberg-Hanau, O. Giese-Frankfurt. Frau Glly DoUmann-Hannover; 2. Pr.: . Schmidt-Laubach, 5t Dusche-Herborn, Otto Wen- Bekanntmachung. Ortsansässige Personen, bie in Dad- Dauheim dieKurmittel gebrauchen wollen ohne dorffelbst Wohnung zu nehmen, erhalten nur bann Bäder verabfolgt, wer.n sie eine von hier ausgestellte Ausweis- karte im Badehau« vorzeigen können. Die Ausstellung von AuSweiSkattcn erfolgt im Stadthaus, Dergstraste 20, Zimmer Ar. 29. Diehen, den 21. April 1925. Der Oberbürgermeister. x3. D.: Dr. Seib. 4163B Buntes Allerlei. Das Tempo des ArählingSeinzttgeS. Das austcrordentlich frühe Erwachen der Aatur in diesem Fahre, daS mit dem milden Winter zusammenhing, wird von uns meist mit gemischten Gefühlen betrachtet, weil wir für die ungestbtte Entwicklung diese« vorzeitigen Wachstum« fürchten und un« die Winterruhc der Pfft nzenwelt gestör' zu sein scheint. Aber die moderne Wissenschaft der ^Pslanzenphänologie" bat gezeigt, dast die innere Aatur der Pflanze keiner absoluten Winterrube bedarf, und das) die Pslanzenruhe nur eine Folge de« das Wachstum hemmenden Ginslusse« der im Herbst und Winter cintrelenden niederen Temperaturen ist. Auch in unseren Gegenden ist die Winterruhe selbst bei Kälte durchaus nicht vollständig Zn den Laub- bäumen spielen sich höchst wichtige Lebensprozesse ab: sie formen schon tm Februar oder Anfang Mörz ihre Aeservestofsc zu Gummi unb Zucker um, die Wurzelspihen bilden Haar- unb Saug- wurzeln Getreidetörner und andere Samen treiben sogar im Eiskeller ihre jungen Wurzeln in die Eisblöckc hineln. Trotzdem aber werden ün wesentlichen die LebenSregungen der höheren Pslanzenweft von den klimatischen BerhÜItniffen bestimmt und spiegeln sie treulich wider. Die rhythmische Entwicklung bet Pflanzenwelt fällt mit dem Ahythmu« der Jahreszeiten zu- samw^n. Durch diesen ParalleliSmuS von Klima unb ^iebererwachen bet Aatur wirb nun daS in den einzelnen Gegenden sehr verschiedene Tempo des FrühlingseinzugeS bestimmt. So ist z. D. im Durchschnitt der Dorfrühling des nördlichen Deutschlands gegenüber dem des südlichen um 3—4 Wochen zurück: in gleicher Weise verspätet sich der Osten gegenüber dem Westen. Die 3er- Ipätung nach Aorden zu wird Im Durchschnitt auf 3 bis 4 Tage auf den Dreitcngrad gewertet: nach den genauen Derechnungen von Wimmenauer ist der verzögernde Einsluh des Dreitengrades auf 2 bis 7 Tage einzuschähen. Die Derspütung des Frühlings, die vom Osten nach Westen zunimml. ist im Dorfrühling am beträchtlichsten unb verschiebt sich zum Sommer hin immer mehr zugunsten des Ostens. Dann können sogar ilm- teljrungen eintreten. So ist Nürnberg im zel-Siehen, Dr. Huttel-Ehringshausen. Elly Doll- marm-Hamwver: 3. Pr.. W. Keiner-Montobaur, H. Dusche-HerblTrn. Gruppe II, Hetzhunde: Shren prei« der Stadt Giehen für Zuchrgruppe: Dr. Srb-Giehn S-- wurde die Lehrerin an ber Volksschule zu Gießen Mone h o ff m a n n mit Wirkung oom 1. Mai ab m den einstweiligen Ruhestand rerfetzt. Der deutsche P o st sch eckv e r k e hr im Sabre 1 924 2ta4> dem Gclchästsbericht der deutschen Aeichapost bat sich der Postscheck- verkehr im Fahre 1924 sehr günstig entwickelt Dir Zahl ber PLstscheckkunden ist tm Zähre 1924 von 621103 aus 806 798 geftiegen. Der Umsatz bat 4073 Millionen Duchungen über 78 501 Mill. Reichsmark betragen, wovon 62 262 Mill. Aeichs- mark, v f 79,3 v H baraeldlos abgewickelt sind. Da« Guthaben ber Poftscheckkunden belief sich Ende 1924 auf 574ch MUI AeichSmark. G e s ch ä s t s j u b i l ä u m. Die Firma M. Gregor, und Lohn, Zichaber Ldolf Müller, Kurz-, (yalontcne- unb Spieiwaren en gros, begeht am 1 Mai ihr bstiähriges Gefchä'^iudiläum. *• Der ötcobbut. Mit einer in Deutfch- lanb neuartigen Erscheinung tritt die Herren- hulbra:id)c feit dem 25. April an die Oeffent- lichfktl Der Herrenwelt wird in ber Form einer groben Schau in überein ft tonnender Dekoration der Schaufenster gezeigt, was bie Saison in Ltrohhütcn bietet unb empfiehlt. Die gesamte Hutiranche hat zusammengearbeitet, um ein möglichst einheitliches Dilb zu bieten. Der erst: Der- luch toll dahin führen, dah alljährlich zwei Tage al« Modetage des Herrn sich einleben werden unb badurch dem Diel beschäftigten auch Gelegen» IkÜ gegeben wird, sich schnell unb mit Auswahl über da» zu orientieren, toa« die Saison an Aeuem bietet •• Der Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt betrug: 4 Färsen unb Kühe, 1149 Kälber, 306 Schafe, 497 Schweine. Bekanntmachung. Der stelloertretende Herr Rc'chbpräsidcut hat mit Schreiben oom 16. März 1925 dem Deutschen Noten Kreuz den Dank des Reiches für feine Tätigkeit in der Fürsorge für MusgcrDKiene und Gesangengesehte an Nhein und Ruhr ausgesprochen. Lr hat diesen Dank auf alle ausgedehnt, die durch ihre Mitarbeit die Tätigkeit des Noten Kreuzes unterstützt haben. Die unterzeichnete Geschäftsstelle, die für Gießen jene Fürsorge im Einvernehmen mit den hiesigen Zmeigorganisationen des Noten Kreuzes durchgesührt hat, gestattet sich, diesen Dank allen den Frauen und ‘JHänncrn unserer Stabt zu übermitteln, die ! in hochherziger und aufopferungsvoller Weise sich der Vertriebenen durch Bereitstellung von Unterkunft, durch Betreuung insbesondere der ausgewiescnen Eisenbahner bei ihrer Ankunft m Giehen oder in sonstiger Weise angenommen haben. Gic'gen, den 27 April 1925. Der Oberbürgermeister (Wohlfahrtsamt) Abt. Flüchtlingsfürsorgestelle. Zburg-Gisfelberg, W. Schmibt-Kesselboch-Lonborf: 2. Pr.: Karl Hoffmann-Hofgut bei Lich, W. Deier-Wctzlar, Karl Kingelhöfer-AlSfeiv. — D. Dachshunde. 1. Pr.: L. Klcin-Weibenau, Karl Sorg-Frankfurt, öb. Herth-Giehrn, L.Klein- Weidcnau. Apocheker Schc^l-Wiescnsteig. Otto Feubel-Frankfurt, W. Emst-Frankfurt. M Schmiht-Dictlirchen, Förster Herbst-Steinbach. W. Strack-Offenbach: 2. Pr.: Hch. Schmibt-Oaubach, Fr. Schön-Lollar, Heinr. Damm-Giehcn, Ed. Hecch-Gicsten. 3. Pr.: W. Emst-Frankfurt. Karl Gruppe! 3aabfru nbc: A. Deutsche Wachtelhundc >. Pr . Theodor ötanunlcr- Darmstabt. Aotar Zakobt-Wcinhcim. Adolf Waldeck-Alsfeld, H. Düttner-Retnhart-hausen. WUH. Weftner-Steinborf: 2. Pr.: Aikolau^ Aeinharb» Darmstadt. Professor Soetbecr-Giehen, Woll- weber-Matnz: 3.Pr.: E. Gmnewalb-Alsfeld, St Auppel-Dad-Eme unb S. Obcrfteiner-Gängen- lon«heim — B. Münsterlänber: 1. Pr.: August Dalzer-Giesten, Fritz Ärämer-Hitler«- cf Tante« Matchspiel statt die Partie ging aus 400 DLllc unter Dorgabe von 150 DLllen an Haubl. Deide Spieler zeigten sich in guter Form unb boten ein schönes Spiel. Herr Donnhauscr brachte e« auf Höchstserlen von 70 und 60 Dällen Herr Haubl auf 30 Dälle Die Spannung ber Zuschauer flieg von Dall zu DaN. da beide Gegner stets scharf aneinander lagen Jm End Tpurt gelang c« H«rrn Haubl die Pattie zu beenbigen, währenb Herr Denn häufet mit 398 Döllen unterlag. Deiden Spielern wurde feile/to des Ersten Gießener Dillarbklub« eine ühruna in Form eine« Lorbeertranze« mit entsprechender Widmung zuteil. Tcnttisstadtckampf Frankfurt — Matinheim — Thüringen. vo 3n Frankfurt standen sich die Stäbte- mannfchaftcn Zranksurt a. M. und Mannheim unb die bc6 Thüringischen Derbande« in einem Bitten. • Frankfutt: 1 Pr.: Hch. Fsenburger-Butzbach. Vchmitt-D^enkvpf. Schuch-Enkhrim. L. Ziüchlcr- „ i. Hch H«inz-Er?hausen. H. Zimmermann- SrantcnbCTfl. L Ufer-Garben heim, W. Äutfcba- Lollar, D. Hahn-AuppettSbi rg. W. Plank- Giehen. PH. Metzler-Steinfurth W. Dierau- Dorfruhling gegen bie runb 1300 Äm. östlich ge legcnc füdrusfische Station llman um 10 Tage voraus, im QSollfnihling aber nur um 6 Tage Zm Sommer kehrt lich daS Derhältni« um: Um an ist schon^ zu 2nfang 2 Tage im Hochsommer 'ogar 5 Tage gaaen 2’umbcrg voraus. Der Ein- flust ber Höhe lätz: sich bei reaelmÄbigcm Witte rungSverlauf erst von 300 Meter an feststellen 3m Schwarzwald bat man eine Derspätung von 15 Tagen für 600 Meter beobachtet, in den nutlclO-eutfdx. Gebirgsgruppen unb dem Harz eine solche von 8 bie 9 Tagen l'creit« bet 400 Meter Hofb- Der Frutzling verspättt lich also ftstr je 100 Meter um 2 bts 2‘/t Tage. Die Wirkung des warmen Seeklima« lästt sich am Verhallen der Buche erfennen Dei uns vollzieht sich ihre Belaubung 8 bi« 10 Lage vor ber Eiche zu Coimbra in Portugal, wo die Caubbäumc um einen vollen '"i?nat eher erblühen al« in Mutes- und WestdeutschlaTtd, ist eS urngekehtt: die Eiche entfallet ihre Blätter vor der Duche. Bedeutsamer Skelettfund in Amerika. Ein bebeutenber kulturhistorischer Fund wurd? im Staate Ä en tu di in Aordamerika gemacht. Ls wurden hunbette von inbian t- fchen Skeletten entdeckt, die 6 verschiedenen Äuliucen angehbren, unb zwar derjenigen bei Höhlenbewohner, b?r Echluchtenbewohner. der De wohner von Pfahlbauten, der Dergbewohtter und endlich der Stein.zeitmenfchen. Dem Fund wird in den wissenfchafllichen Äreifen Amerika« grobe Bedeutung beigemeffen. da man hofft, durch denselben bestimmte A ffschlüffe über da« Leben bei amerikanischen Ureinwohner zu erlangen, nach denen bisher vergebens geforscht wurde. Ermittlung von Verbrechern durch den Film. Zum ersten Male hat sich dieser Tage die brutsche Kriminalpolizei de» Film« auf Ermittlung eines Verbrechers bedient. 3n den Essener Kinos wurde Potträt unb Beschreibung eines- Schwerverbrechers auf ber Leinwanb gezeigt, um bem Publikum Dilb unb Persönlichkeit be« Gesuchten einzuprägen und fo zu seiner Festnahme beizutragen. Geschäftliches. Spargelzeitl Eine besonder« empfehlenswerte, aber noch nicht allgemein bekannte Svargelsoste ist folgcnbe: Man mische nach Geschmack gutes Olivenöl, Weinessig, wenig Senf, etwas Maggi'S Würze, sowie Salz unb Psesser unb reiche diese Soye in besonberem Sohen- napf zu bem inzwischen in üblicher Weise gar gekochten Spargel. Herzliche Einladung Alt den Evangelisationsvorträgen von Herrn Pfarrer Roos-Hunsrück in Giestcn, BereinshauS t'öberftr. 14 von Donnerstag, den 30. April, bis Sonntag, den 3. Mai jeden Abend 81/, Uhr. deutsche Volkspartei. Wieseck, 2 Preise. Ä. Weisel-Ostheim Zoh. Schäfer-Hörnsheim. Ernst Fseck-Giehen Ludw. Zimmer-Lich. Ludw. Kalei'ch- Dieder-Walgern. Fr. Zdratz-Auppertenrod. Ernst Pirr-Grosten- Linben, H. George-Grosten-Linden, Fr. Winditz- Gießen, Fr Dogel-Wi?seck, Fr. Hc^ner-Wetzlar, St Euler-Giehen, Georg Zokel-Hungen, Gg. Muhly-Allendvrf. Fak. Aau-Aften-Duseck. — B. Do bermannptnfcher Ehrenpreis L. Sommer-Giesten, Audolt Süst-Heuchelheim. L. Geifflinger-Pfungstadt: 1. Pr?isr: H Ainnhardt- Giehen, 5t Dolk-Giesten. Hofmann-Darmstadt, Wagner-Franffurt, L. Sonuner-Giehen: 2 Pr.: Häufer-Ateder-Weifel, Frau Elfriede Hofffeld- Giehen. — C. Rottweiler: l Pr.: 5t 3ud- ner-Detzdorf, Franz Scheich-Dorlar, Ä. 6rinert- Detzdorf: 2. Pr: A. Will-Annerob. Decker-Aul- ierShaufen. Gerlach-Grosien-Duseck — D Deutsche Dorer: 1. Pr: Karl Aosenberg-Giesien L. Steffan-Maar, Ftty Flimm-Giefien. Emst Die- mann-Giesten. H Schöttte-Dutzbach: 2. Pr: Robert Jmhäuser-Gieften, Aug Hammel-Lich, Ernst Aoch-Hungen. Ferd. Zirnnter-Ltch. Gruppe IV: -i. Dem Harbiner. 1. Pr. Otto Römer-Diehen. 2. Pr. Anna Wngel-Dillen- burg. B. Aeufunblänber: 1. Pr. L. Dill- EhrinaShaufen unb Foh. Dremer-Rosbach 2. Pr. L. Dill-8hring«hausen - C. Deutsche Doggen: 1. Pr. Ettch Metz-Frankfurt. W. Meffel- bach-Kirchhaln, Schnurig- Frankfutt, Kaufmann- Hanau. — D. Riefe nfchnauzer: 1. Pr. unb Ehrenpreis Peter Sommer-Diesten. 2. Pr. Piok. Dr. Drüning-Giehen, Ferb. 5tühl-Giesten. — E. Schnauzer: 1. Pr. Julius Stohr-Gi ' en. Ftth Marr-Dorlar. Jacob Schnetber-Ostheun 2. Pr. Dermal Dr. Gröbler-Gtesten, Fritz Mai:-Dorlar. — r. Deutsche glatth. Pinscher: 3. Pr. Th. Schwieber-Diehen. — G. Irische Terrier: 1., 2. unb 3. Pr. Apotheker Welder- Lollar. I ^er 'I1 der größte Attentätet? nuilvr S'ift Dr. wcinreich» Moltenäthei Straßburgers einzig m Europa existierender 3-Masten- Zirkus BF" mit 2 lianescn -ca 6ieb, telisgarieo Telephon 10. Kooierl, Probe, Tierwchau Kaubiierfüt terunt thjich 10—1 Ihr. rppjhn vorui. 11—1 Uhr Kamel- rioltay Q. Ponyreiten für Kinder häufen; 2. Pr.: Fr. Jödel-Grünberg. — C. B o r- ftehhunbe; 1. Pr.: HanS Mangel- 2 Karl Hoffmann-Hof aut bei Lich, Ha bors-Diesten. Frau Johanna 5kasten-Giesten. Emst 35 Pfennig iowie emvieble prima 105796 Branntwein u.Biere Samstag Montag Dienstag Aal Die unten verzeichneten Artikel sind zu Netto-Preisen zum Aussuchen ausgelegt. 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Zu diesen Konzertabenden wird aufs freundlichste eingeladen und gebeten, etwaigeBestellungenaufAbonnements- Karten in ausgelegten Listen gefälligst eintragen zu wollen. Listen befinden sich: 'Musikhaus Busch, Musikhaus Challier und Kaste. Außerdem wird eine Liste in der Stadt zirkulieren. Anfang der Konzerte wird im Gießener Anzeiger bekannt gegeben, e der Abonnements-Karten: on.............. 4 Mk. onen . ............. 7 Mk. enkarten bis zu 4 Köpfen . . 10 Mk. Hamilienkarten bis zu 6 Köpfen . . 12 Mk. , Einzel-Konzert-Karten.......75 Pf. Bereinigung ehemaliger Militär-Musiker Gießen 444 id 'Pt et 1 Per X2 Per Reichhaltige Auswahl in PrlnzeB-lInterrScke unter Ladenpreis bei Li. TEITLBB tiieße» Dammstr. 25 ■—^KelnLadcn! Echt westf, Kronen-DelikateB- Pumpernickel köstlich und pikant im Geschmack, garantiert bestes Vollkornbrot, blutbildend, Herz- u. nervenstärkend, appetitanregend Mehrfach prämiiert. 2 Brote ä 3 Psd. Mk. 3.—, 3 Brote Mk. 4.—. Ziachnahme 30 Ps. mehr. 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Die Gläubiger werden aufge- iordert, sich umer- halb deS gesetzlichen Sperrj. zu melden. Beuern, 14. Avr. 1925 CflllölÄWlL fionlum-Beteln i (r. G. m. u. S. zu Beuetn: Ludwig Ravst II Heinrich Klos._ Herren die Interesse haben dem 4436 D' Mittwoch Schietzklrrb beizutreten, werden gebeten, fich nächsten 9.«routaa abend int Restaurant Rbein- gold, Ludwigstraße, einzustnden. llr 6 5'01(1 Qj^offar w- mz“ , Oie yr. । hnr n' tt>U i. vnertier V IQ Q oieSB , ./„ngewoh 2hl Ü-L^iev glicht war ^oroltsberech" Ste La. r unsich^ Da war Blocks, und do Wähler vom A WÜlwn< Lievicle von Et« u^ B ^ann war d welchem '^riciparole ■4 die lozttü ist Aatt etn, innen, W™ immai ? ’N .kviWctlcn blt hutung stecken Stimmen den < Aun tsl d hü runt» 900 OC ■enten des Otev 1 eine De-ubi Diese 2erän, sie Sic Hai das 3 4pcüche> und si ^schtchlliche Ei richt denkbar. Es fragt s Diderspruches e.nlcitet unb W i et. Den Masse «Unfache Miet j rPQganbü au vtan immer a es sind doch im tu? welche bi Stimmzettel a s2h bie Ohli ^ianb die 3eil Bote wir erdul Müssen. Er dc deutschen -«erung, die i en; die Tribut Di? <3e[amtijeit erteile Gchar tapsersler Gege Etnc Zusagen b tzmbenburgvW die Haltung bei 1«dcn seit ben « Mdachte ihrer cinli geteilt, un : Die Sieger Hines rar allem Air müssen bei feigen, Sah wir Voii fein wolle! toar hindeub Ärr Darz 6c sah etwas c 2hm ging es Deutschlands zi <118 um die T verhall, bi 1 chen Reich Ausstieg. Aber ■°?n seine ®eö< •Ü die inner ?u den allen tDuöeränitül un. »vd sozialen Ae aus, die auf 6 rtefai. Men w kSk° ™.'Srei5ei Brr,ö innen! .^Diese beiben "nteinani cJr r nb lnüss' fit f»; Önn llla» hHühn?' besieg «1; ; der Aatic Sn oraue|agen ' «nie. Die von beiden Seiten betonte EieqeS- L rerlicht war äußere Haltung. Die ausgestellten l crausberechnungen waren tröstlicher Zeitver- tStb. Die Lage war undurchschaubar. EL waren HUa r Das große Heimatblatt men, sür den Kandidaten der VoltSblocks zu ■ ’***■ -'Uiivivu.ui Vt® -vunvviuuD gu i.imen? (Gegenüber dieser Vielhcll von Um «wihheiten blieb alle Voraussicht der der Der- Das große Anzeigenblatt ,ilt es auf. Für die Geschäftswelt, Behörde und Familie, für Wirtschaft, Handel und Verkehr ist der Giehener Anzeiger einem ein Finger abgeschnitten wü d?. Wiberipruch eines Sachverstän igcn wurde achtet. Jetzt im F ühjahr wurde der Daum gegeben und ist jetzt von der Vildilach.' Der mli- ftei- vrr- deS Man lab dieser Entscheidung darum mit lch ungewöhnlicher Spannung entgegen, weit verlegt. Wer weiß ober, wie lange es dauert, bis sie ' ' " i, um den Erhältlich im Buch# und Schreibwarenhandel, ferner in jeder Auto# und Fahrndhandlung, Herausgeber: Continental# togszügen La u b a ü d c . wodurch die Aus der Provinz. Landkreis ( „:n. X Wiefeck, 25. April. Mit Beginn des neuen Schuljahres tourben 22 Knaben und 28 Mädchen in die hiesige Schule ausgenommen Der wichtige Schritt im Leben der Kleinen erhielt am letzten ,Sonnt im Vachmiltagsgvtlesdienst die seit einigen wahren hier cingesühne kirchliche Weihe. Vach einer Ansprache deS Ortsgeistlichen am Altar über Mat. 1. 2: „Ich habe euch lieb, spricht der Herr" und dem Kinderlieb vvn Wilhelm Sjch: .Weißt du, wieviel Sternlein stehen" erhielten hie in langer Kette mit Sträußchen geschmückt an den Altar tretenden Kinder zur Erinnerung der eingesessenen Bevölkerung Giehens, der ganzen Provinz Oberhessen und des benachbarten preußischen Lahngebiets ift der im 176. Jahrgang erscheinende Gießener Anzeiger mit seinen drei in eigener Redaktion bearbeiteten und in eigenem Betriebe gedruckten regelmäßigen Beilagen Gießener Familienblätter der Unterhaltung und Belehrung dienend durch sorg- fällig ausgewählten, gediegenen literarischen Lesestoff Heimat im Bild der heimatlichen Landschaft, ihren besonderen Tigentüm- Nchkeiten und ihrer Kultur in Bild und Wort^gewidmet Die Scholle von Fachleuten und Kennern der Heimaterde für die Land, wirtschaft und Gartenbau treibende Leserschaft bearbeitet iii'..1* Ä u le für dir Latentem -um Beilen tWauderberber^e ttrHerchknhainer ibe linb erbältl bei il Beb. Schulin. Boller, Labnlioim. ft raubai) & tllscher Selieröwea rl Slnault Anber [treff «w > Reine Sehexbvvca W Intich LLacler ilaxtvitrahc J' verhauö Sdim.in Mausburi, n> ebuttfl am i yiti» Aus dem -lmtsvcrkiindigungsblatt. • Das AmtsverkündigungSolatt V r. 3 4 vom 28. April enthält: Maul- und Klauenseuche in Bellersheim. — Kreisseuerwehr- tag. — Gesuch des Otto Beder zu Treis an der Lumda. — Bezüge der Lehrer. Lehrerinnen uiw. — l.Mai. — Arbeitslchultagung. — Fortb'.l- dungöschullullürricht für Taubstumme. Sie Entscheidung des 26. April Don August W t n n i g. schwanden. Das ist die „Denkmalpflege' 20. Jahrhunderts! — Gestern morgen verstarb Siir dar am u. 2.Juil' d. ,'. Utfinbenht 5. etlftunnaicft dksskeaklklub.' Jillr Wen । Wrieck in der lav fürcht Mdbnftl, it Mo'.orbeuikd ioie für etnißf gsi ,6 U/S Borf.&$d,flfcr' M £'(BI "’l! ‘1 unsicheren Umflänbc allzuviele Da war der große Vorsprung des Volks- Icdi«. und da waren die zehn Millionen Richt- iähler vom 29. März. Wicviele von dielen iQn Millionen würden diesmal wählen? Und ‘ tPide von den neuen Wählern würden für iitf und wieviele für Hindenburg stimmen? 2NN war da die Bayerische Volkspartei: in chem Umfange würden ihre Wähler der .-.rtctpacole folgen? Es war die andere Frage, die sozialdemokratischen Wähler vollzählig l Marx eintreten würden, und ob die tonimu- rild>e Partei ihre Wähler würde abhalten well es ihnen wohl auch im entscheidenden Augenblick an Geld fehlte. Wer bombenfest steht doch auch, daß bei einem der Angeklagten ein Paket mit Hungertyphusbazillen gefunden wurde, die nach sachverständiger Untersuchung absolut tödlich waren. Ein Glück, daß durch rechtzeitiges Zupacken die Verwendung dieser Mord- bazillen verhindert werden konnte. Das Gericht hat drei der Wgeklagten zum Tode verurteilt, zwei Deutsche, denen ein Mord unmittelbar nachgewiesen werden konnte und den Russen Skobelewski, der bis zum letzten Augenblick seine Idendität ableugnen wollte, den roten roten Henker von Kronstadt, den man zur Unterstützung der unfähigen deutschen Kommunisten nach Berlin geschickt hatte, der hier organisieren, aber selbstverständlich hinter den Kulissen bleiben sollte, damit nur ja sein kostbares Leben nicht gefährdet würde. Er hat Vorsicht bis zuletzt für den besseren Teil der Tapferkeit gehalten und sich unter allen möglichen falschen Namen zu verstecken gesucht, weil ihm doch der Mut der Verantwortung fehlte, und die Angst um sein Leben härter mar als bolschewistische Ueberzeugungstreue. Die anderen Angeklagten sind mit mehr oder minder großen Zuchthausstrafen davon geommen, und man darf hoffen, daß dieses Leipziger Urteil ein warnendes Beispiel sein wird für alle jene aus dem seelischen Gleichgewicht Geworfenen, die in dem Irrsinn des Bolschewismus immer noch die einzige Rettung für Deutschland sehen. Und das ist die Nutzanwendung, die wir aus diesem Prozeß ziehen müßten: Wir dürfen lagen, daß der Kommunismus bei uns keine politische, sondern nur eine wirtschaftliche Gefahr ist. Solange wir nicht hungern, hat er keine Aussicht, bei uns durchzukommen. Aber die Moskauer Drahtzieher haben den Kampf noch nicht aufgegeben, sie haben ihre Aktivität zur Zell nach dem Wahlkampf hier der Gemcinderat Bäckermeister F r i c d r t ch Göbel. Er war ein sehr begabter Mann- seiw Stimme wurde bei wichtigen Fragen sehr g - schätzt. Auch gesellschaftlich war er sehr angesehen und wegen seines freundlichen Wesens allgemein beliebt. Der Verstorbene stand im 52. Lebensjahre. Der Tod erfolgte durch einen Herzschlag. Kreis Lauterbach. !•! Dliyenrod, 29. April. Die Grundsteinlegung unserer Kirche findet end- flülttg am 10. Mai statt. Der neue Superintendent für Oberhessen, Oberkirchenrat Wagner, wird zu der Feier erwartet. l*f Schlitz, 29 April. Ihren 95. Geburtstag feierte die ehemalige Leichenfrau Katharina Mertz. Die Jubilarin ist körperlich noch vollkommen gesund, nur hat sie seit einigen Jahren daS Augenlicht verloren. Starkenburg und Rheinhessen. O Darm floht, 29. April. Wie wir hören, beabsichtigen die Hessische Eisenbahn A.-G. und die Aktiengesellschaft für Bahnbau und betrieb, denen vor dem Kriege die Erlaubnis zur Vornahme der Vorarbeiten für eine elektrifche U e d e r l a n d b a h n Offenbach — Darm- stadt erteilt war, die am 31. Dezember 1911 erloschen ist, die Vorarbeiten für dieses Projekt wieder aufzunehmen. Mrcie Wetzlar. rl. Dorlar, 28. April. Am Sonntag wurde im Saale der Wirtschaft von Scheich ein G e - meindeabench zum De st en der neuen Kirchenorgel veranstaltet. Er fand eine so rege Beteiligung. daß der große Saal, der etwa 400 Personen faßt, beinahe zu klein war. Alle Vereine und viele Einzelpersonen stellten ihre Kräfte in den Dienst der guten Sache. Der Posaunenchor trug einige (Stüde vor. Eine Riege des Turnvereins zeigte wohlgelungene Freiübungen. Am meisten bot unser Gesangverein .Lahntal". Folgende Chöre wurden von ihm wunderschön vorgetragen: .Weihe des Gesanges" von Mozart, „Frühling am Rhein" von Dreu, „Die Mühle im Tale" von Henschel, „Gruß an die Heimat" von Bröll. „Wies daheim war" von Wohlgemuth, .Die drei Zigeuner" von Zedtlcr und „Ein Säger aus Kurpfalz" von Othegraven. Unter Iungsrauenchor sang ein Lied aus dem Jahre 1560: „Mein' schönste Zier" und „Die beste Zell im Jahr" von Mendelssohn. Der Gemischte Chor erfreute uns mit den Liedern: „Mache dich auf!“ und „Freu dich deiner Jugendzeit". Auch unser Dichter Hermann Löns bewegte die Herzen der Hörer durch seine Lieder: „Auf Feldwache", m6 Hör. ii» l|iCltb$ -Afji ,*Hc m, 2-arlc gtott jctetliiMetn? * ,?n '21. 3niil im 2O'iid) cbcv'- sstsfcst inße? niniü'1 ?c5 «K 2o haben wir in dem Ergebnis des 26. April ilfcti mächtige Strömungen vor uns. Wan kann Ide.' was sie wollen, in einen Sah zusammen- !•«'ti: Freiheit fürDeutschland außen lirD innen! Diese beiden Strömungen haben im Wahl- BtoA' miteinander gerungen. Hoch schäumten ' ii geneinander auf. Gegensätze von äußerster SÄutfe. So werden sic sich weiter zueinander BijibaUcn. Aber es ist notwendig, uns zum Be- Otxrt'ein zu bringen, daß in beiden Strö- largm lebendige Kräfte der Ration wirken. So iv Itn und muffen wir das Ergebnis deuten. •Äh] kann man von einem Siege sprechen und M Feiern. Gesiegt hat der Wille, der die Be- fStnfl der Ration von außenpolitischen Kellen 4W Ziel voranstellt. Tlber der Wille zur Frei- *X6i in Innern ist darum nicht unterlegen. Das Äfo i^envcrhältnis lann in diesem Falle un» ins, ih mißverstanden werden. Aus der Stärke dis Stiften Strömungen ergibt sich das Gesetz für E Haltung der deutschen Politik. Der schroffe Gegcnsay beherrscht nur die CÄ> Fläche. Zn der Liefe der Ration geht der rndtische Wille nach einer Richtung. Dort * IbtÜ Freiheit nach außen und Frei- bHli im Innern ein unteilbares G e - hör 3ft re E>en. Auf diese Strömung der Tiefe !vofcit die Führer zu achten. Aus ihr ergibt sich ^«Eesetz ihrer Haltung. Es ist das Gesetz, das Ml ii Hindenburgs Leben und Werk verkörpert l50 le Wolk, yoo Wöll, j 50 50., SS/00 an die Weihestunde hübsche Lesezeichen mit Bibelsprüchen. Kreis Friedberg. ss. Friedberg, 29. April. Einen überaus lieblichen Anblid gewährt in diesen Tagen der sogenannte K i r s ch e n b e r g . der sich in einer Länge von über einer Stunde über Öen am Fuße des Tanus gelegenen Orten O d ft a ö t und Oberrosbach bis zum Waldrande hin- zieht. Die Taus ende von Kirschenbäumen stehen jeht in voll st er Blüte und sehen aus wie mit Schnee überschüttet. Rcllür- lich bildet die Gegend jeht das Ziel vieler Wanderer und* Touristen. Es ist begreiflich, daß ein guter Ausfall der Kirschenernte auch von großer wirtschafllicher Bedeutung ist und einen schönen Erlös in die beiden Orte bringt; bei guter Ernte läßt sich der Betrag für Oberrosbach allein aus mindestens 50 000 Wart schätzen. Zur Zeit der Ernte erscheinen dann viele Händler in den Dörfern, die die Kirschen aufkaufen. Die besseren Sorten werden weithin versandt, besonders nach Rorddeutschland, geringere Sorten werden vielfach von den Stielen abgestrippt, in Fässer geschlagen und an Branntweinbrennereien abgeseht, wo sie zu Kirsch- Wasser gebrannt werden. Zu derselben Zeit wird dann in beiden Orten das sogen. Kirschensest gefeiert, bei welchem es sich die Bewohner und viele Besucher von well und breit bei Tanzmusik gut sein lassen. Daß sie bei dieser Gelegenheit die Kirschen, besonders für die Jugend, und der frischgebadenc Kirschenkuchen eine Hauptrolle spielen, ist selbstverständlich. Die Zellen srellich, wo man auf den benachbarten Wochenmärkten für einen Groschen ein Pfund Kirschen kaufen konnte, sind vorüber; das Pf lüden der Kirschen ist ein ziemllch mühsames und aufregendes Geschäft, und da dazu vielfach be- zahlte Kräfte verwendet werden müssen, ist es natürlich, daß dies auch auf die Preisbildung von Einfluß ist. !e! Friedberg, 29. April. Am 3. Mai findet der Kreisfeuerwehrtag im Saale des Hotel Trapp hier statt. Kreis Büdingen. Ridda, 29. April. Rächsten Sonntag findet dahier das 4. Wertungssingen des Riddatalsängerbundes statt, an dem sich 13 Bundes vereine beteiligen. Der Dortrag der Wassenchöre „Freiheit und Vaterland" von Stanz und „Das deutsche Lied" von Kalliwoda vollzieht sich auf dem geräumigen Marktplatz. Das Wertungssjnge.r schi eßt sich im Saale des Gambrinus an Bad-Salzhausen, 29. April. Rach- dem bereits in diesem Jahre das Kurhaus ein völlig neues Gewand erhalten, soll jetzt ein neuer Gradierbau errichtet werden, der noch in dieser Dadesatson fertig werden soll. Diese hat an Ostern begonnen. Kurgäste aber haben sich bis jcyt kaum eingestellt. Die Witterung ist auch recht ungünstH zu frühem Bade- betrieb. — Die Englersche Villa wird am 1. Mai mit einem großen Teil des wertvollen Inventars von dem neue;? Dellt;er. Bankdirektor D e u t s cd übernommen. Die s: 1h rigen Belltzc-. sahen i)ie - D'.ila Ott! einen neuen Rubelstrom zu uns herleiten, Volksfrieden erneut zu gefährden. Hier gilt passen und rücksichtslos durchareifen, um jeden neuen Versuch im Keime zu ersticken. Das System Severing bietet uns dafür keine Gewähr, dazu sind die Beziehungen zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten hinter den Kulisten doch viel zu eng. Der Pakt zwischen dem Zentrum und der Sozialdemokratie sollte Preußen auf weitere vier Jahre dem System Severing auslicfem. Das beleidigte Rechtsgefühl des deutschen Volkes, das in Leipzig erneut erkannt hatte, wie weh ihm getan werden sollte, wird dieses schöne Geschäft kapull machen, indem es am Sonntag zunächst einmal den Feldmarfchall von Hindenburg zum Reichspräsidenten wählte und bann, von Deutschland auf Preußen überspringend,'a u ch t n Preußen für die Bildung einer Regierungsmehrheit sorgt, die der Polizei feine politischen Ziele steckt, sondern sie allein einsetzt für den Schutz des Staates. es von einer staatsfeindlichen Verbindung spricht, deren Ziel es war, die Repubstk zu untergraben. Und mit welchen Mitteln! Die Phantasie eines Deutschen reicht gar nicht aus, um da mitzukomen. Daß diese Elemenie mit gefälschten Pässen arbeiteten, das war für ihre Geschmacksemilfinduiig noch etwas Harmloses, chr letztes Ziel war die Bildung von Terrorgruppen, die den sogenannten individuellen Terror durchführen wollten und durchge- iührt haben. Nicht immer haben sie ihr Ziel erreicht ; einen zwar, der ihnen unbequem war, haben sie niedergeschosien, er wurde absichtlich nicht gleich umgebrad)t, sondern erhielt „nur" einen Bauchschuß, der ihm nach entsetzlichen Qualen den Tod brachte. Ihre übrigen Mordplänc gegen den General v. E e e rf t und andere Größen sind nicht zum Austrag gekommen weil cs ihnen an Mut, teils Hauptstrecken Gießen—Fulda und Gießen—Gelnhausen miteinander verbunden werden, den Anschluß unseres 8-Uhr-ZugS an den beschleunigten Personenzug Gießen- Fr a n k f u r t (Gießen ab 9 40) erreicht. Außerdem hat er die Wiedererössnung der Station Laubacher Wald beantragt. Diese Station ist wichtig als Ausgangs- und Endpunkt sür den touristischen Verkebr mit dem Vogelsberg auf der Westseite des GebirgS, dann als Verladestation für den umfangreichen HolztranSport auS den ausgedehnten Gemeinde- und g äflichen Waldungen. nicht minder aber auch als Station für das ansehnliche Dors Gonterskirchen. Dieses hat auch einen berechtigten Anspruch auf besondere Berücksichtigung, da es einen sehr namhaften Beitrag für diese Station felnerieit gezahlt hatte. — Die Fällung der sog. „Klenze- K a st a n i e", die trotzdem sie unter Denkmalschutz stand, in diesen Tagen erfolgte, hat hier allgemeines Bedauern und bei allen Raturfreunden gerechte Entrüstung err.g! Die Kastanie war ausnehmend gut cnttoiaelt: sie hatte einen Umfang von etwa 4 Meter «einen Me er oberhalb des Bodens). 3m F ühjahr, in der Blütezeit, machte sie den Eindruck eines Weihnachtsbaumes mit vielen hundert Wachskerzen, ebenso zauberisch schön sah sie im Herbst aas im Grldglanz ihrer Blätter. Sie bildete den letzten Rest der herrlichen Anlagen „im Hain", die der wellberühmte Leo Ritter von K lenze (1784—1864), den Erbauer der „Wal- valla", sür seinen Bruder (grafl. Kammer.' irrftor) hier errichtet hatte. Die Fällung di I s Baumes bietet ein Beispiel, wie man daS D?nkmalichu!,- gesetz mißachtet. Es war in Aussicht gestellt, daß der Reubau im Hain genügend well von der „Klenze-Kastcmie" aestellt würde. Trotzdem wurde der Dau so nahe gestellt, daß ein T.il der Wurzeln und der Tiefte im vorig?n Herbste abgeschlagen wurde. Der Handwerksrn ister erklärte. daß dies nicht mehr schadete, als w nn i-riing stecken, daß wenige Hunderttausend ! Immen den Ausschlag geben wurden. Run ist der Feldmarlchall der Deutschen it rund 900 000 Stimm n Mehrheit zum Präsi- Daganba auch sein mag, mit welchen Mitteln tar immer auf die Masse einzuwirken sucht, v sind doch immer ganz einfache Fragen, welche die Masse der Wähler mit dem et'inmzettel antwortet. Der Hindenburgwähler sch die Ohnmacht der Ration. Zhnt irtb die Reihe der Demütigungen vor Augen, h wir erdulden mußten und weiter erdullren luflen. Er dachte an die Versklavung der ic t s ch e n Wirtschaft, an die Ausplün- krung. die man an uns vorgenommen hat. r die Tributlasten, die wir zu tragen Haven, : Gesamtheit aller Unbill, diese ganze uip Hchdite 'Behandlung eines Dolles, das nach scrster Gegenwehr im Vertrauen auf gege- c Zusagen die Waffen niederlegte. stand dem udenburgwähler vor Augen Zugleich sah er : Haltung der im Dollsblock vereinigten Par- -ti seit den Tagen des Zusammenbruchs. Er I achte ihrer Illusionen, die er selber ifl geteilt, und wie diese Illusionen durch ie Siegermächte zerstört wurden, nes vor allem cüfülüc den Hinderburgwähler: müssen der Welt und den Siegerstaaten tien. daß wir nicht ewig ein Sklaven- !: sein wollen.' Das Symbol dieses Willens । Hindenburg. Der Marxwähler sah diese Dinge nicht. 8: sah etwas anderes, was chm wichtiger war. 3: ii ging eS weniger um den Wiederaufstieg 1 rrlchlands zu einer freien, geachteten Macht, 4’i um die Verteilung der Macht in« mr&alb dieses ohnmächtigen 9 e u t- 1tien Reiches. Auch er will jenen Wieder- A'ticg. Aber der ist nicht der Mittelpunkt, um Är leine Gedanken kreisen. Dieser Mittelpunkt »s die innere Freiheit. Rur nicht zurück ffrn allen Formen! Der Wille zur Volls- ixränität und die 2lblehnung jeder politischen lozialen Reaktion spricht sich in den Stimmen • au, die aus den Kandidaten des Volksblocks siraße । ■ WU OJÖCU ortitag tbtnbü • Uhr ■ bentfdje Erzähl, i» Johrbimdms iitöilonien und ülpilanv, ?aanr Schotten- käuflich erworben und siedeln nach dort übet. Mrcie Schotte». □ Laubach. 29. April. Der hiesige Zigarrenfabrikant Karl Michel . Mctgl.ed der Handelskammer Friedberg, hat außer d.-n Sonn- Der Tschekaprozeß. _mehr als achtwöchiger Dauer ift vor dem 5^^9enchtshof in Leipzig das Verfahren zu geführt worden, das wir uns gewöhnt haben MLtzeka-Prozeß zu bezeichnen. -kr Tatbestand, der in diesem Prozeß auf- ZtMlhb worden ist, liegt ja zum Glück schon an» üMälb Jahr zurück. Aber das Bild, bas in Leip- irfin-hüllt worden ist, zeigt uns doch nachträglich A einmal mit furchtbarer Deutlichkeit, welchen ckük: u!>cr den Bodensee wir geritten sind, ohne daß ^mästen von uns eine Ahnung hatten. Und Sine Beweise nicht so dicht gereiht neben- dir lägen, wurde man es immer noch für un- f- halten, daß sich Deutsche gefunden haben, ,e- teils in verstiegenem Fanatismus, teils in "Mckonslüsterner Eitelkeit, sich da,u hergäben le Rezepte in Deutschland einzuführen. Nichts erspart geblieben; das, was der Kom- ?^ nus erreichte, war tatsächlich etwas wie ein - «i i; j m Staate. Das Gericht Hal recht, a;:iui U Keine Umwege !/i Unentbehrlich für Kraft# and Radfahrer. Wanderer u. Reise# Terkehr. 50 Karten, fünftarbla. Mai stab 1:300000. pro Karte 75 Pfennig, so ruvetlAssig wie Ccntiteaiä-Reifen' 0 nur bab die Mehrzahl der reren Vereinen Berlin Frankfurt a.M. Datum: einem Aus sehr ermäs e! ehn Roggenmehl z8,5( 'iS 30,25, Peluschken 19 bis 21. Ackerbahnen 19 bis Banknoten S UN) ort VI. 14 haft vorgeführt. Die heutige Vernehmung ergab, frankfurter Zu- wer Halter seit 1924 in me. organisiert war. So gab es in der Altstadt einen sogenannten Zu ckerverein und in der Innenstadt den Zuhälterklub „Trcubund". ta-ltf filmet)?, eli • bi rung über die Llmtaufe der Straß - nahm sehr oft stürmischen Charakter an, so daß die S ihung w i eder holt i n f o lg e des g r .> ß c ii Lärms unterbrochen werden muhte. Der Antrag der SoziakdAnokraten, am 1. Mai in der gesamten städtischen Verwaltung aus Anlaß des Welt- feiertagS Arbeitsruhe zu halten, wurde mit allen bürgerlichen Stimmen gegen di der soz'a listischen und kommunistischen Partei ■ 'lehn In der heiß'mstrittenen G a s p r e i . a g e be- 5/c J ’n- Zcantsur! c. Ai. (Sv. BtNroncn Mark auSsedrückt. 58ue?:oß ?Itrf3, Lvudou, Neu- vor« Iavon, gtfo bc Janeiro für eine Etnbrik, M,en und iündapc>: iüc 100'200 (fr ti beiten. all«» übrige für 100 Ktabeiten.) Telegrovh'iche Auszahlung Gerichtssaai. fpd. Frankfurt a. M., 29. April. Richt weniger als acht Zuhälter haben sich von heute ab aus mehrere Tage vor dem Schöffengericht zu verantworten. Die Bewachung dieser Menschen ist überaus scharf. Die Mehrzahl der angeklagten Burschen betreuten mehrere Dirnen, die ihnen den Lebensunterhalt verdienen muhten Auch die Dirnen sind anwesend, sie wurden als Zeugen aus der Llntersuchungs- Torfmelasse 9.50, KartossMockcn 19,20 bi-e 19.CC, 3iufcc 17,50 bis 18,50. Wirtschaft. Der deutsche Außenhandel im März. Passivität mit 328 Millionen Reichsmark gegenüber Fcbrunar 442 Millionen Reichsmark. Der deutsche 2lußenhandel weist auch im März die im Vormonat eingeleitete Tendenz der Vermin- berung des Einfuhrüberschusses auf. Es betrug die Gesamteinfuhr 1110796 (im Februar 1124175 und im ersten Quartal 3 604 855), während die Ausfuhr sich auf 711 746 (Februar: 631417 und Januar-März 2 040 608) in 1000 Rm. nach Oegcn- wartswertcn beziffert. Die reine Wareneinsuhr zetgl im März gegenüber dem Vormonat eine Abnahme um 34 Mill. Rm., während die reine Warenausfuhr gleichzeitig eine Zunahme um 79 Mill. Rm. aufweist. Die sich auf Grund des reinen Warenocrtehrs (unter Ausschluß des Außenhandels mit Gold und Silber) ergebende Passivität der Handelsbilanz beträgt im März 328 Mill. Rm., gegen 442 Mill. Rm. im Februar und 585 Mill. Rm. im Januar. schloß die Versammlung einstimm g. den vom Gaswerk eingeführten sogenannten sozialen Tarif wegen seiner Härten für den Kleinverbraucher abzulehnen und dafür cineii Einheitstarif von 20 Pf. für ein Kubikmeter zur Einführung zu bringen. Ferner soll ein Gas- fachmann die g.samten Prod.iktions- und Organi- sationSverhältnijs? der Gasgesellschaft und ihrer LInt^"gesellschafl7n nachprüfen. fpd. F r a n k f u r t o. M., 29. Avril. Die Stadt- kämmerei kaufte aus dem Besitz Der Baron von Goldschmidt-Rothschildschen Erbmasse das nördlich der Miquelstraße belegene Gelände in einer Größe von 400 Morgen. Der Kaufpreis beträgt für den Quadratmeter 7 Mk. Der sogenannte Grüne- burgparf bleibt im Besitz der Rothschildschen Familie. Das neuerworbene Gelände soll der Bebau- u n g erschlossen werden. — Ein nicht mit Glücksgütern gesegneter Straßenhändley fand in einer der letzten 9läd)te in der Leipziger Straße im Stadtteil Bockenheim eine Brieftasche, die nicht weniger als 50 000 Dollar in den verschiedensten Scheinen enthielt. Der ehrliche Finder meldete seinen Fund sofort der Polizei an. Bis jetzt hat sich der Verlierer noch nicht gemeldet. — Der Kellner Leo Stapf, der vor einigen flächten im Stadtwald einen |ungen Mann aus Isenburg durch einen Schutz tötete und deshalb in Haft genommen wurde, ist wieder entlassen worden. Rach den jetzigen Ermittlungen, die sich auch mit den Aussagen des Mädchens, das bei der Tat zugegen war, decken, hat sich Stapf wahrscheinlich in R o t w e h r befunden. Alobidr-! Ntidin ÄW 8i ’Ä.IHJa Se W8 Lhi'Nmi ««.«S'i -**für Lsiden Sie an Derstopsung, so sorgen Sie schnellstens für deren Beseitigung, bevor ernste Leiden sich aus Ihr entwickeln. Wir raten Ihnen, in der Apotheke 60 oder 30 Gramm echte Herbex-Kerue zu kaufen, von denen Sie allabendlich 2 Stück nehmen. Sicher erhältlich: Uni* versitäts-Apotheke „Zum goldenen Engel^ Die Vestandteile sind auf der Packung angegeben. . „ A Ä Voll. . M(r. .Ui, „Winter" und „Rose im Schnee": sie wurden von vier jungen Viädchen unter Klavierbegleitung zart und rührend vorgetragen. Auch einige Gerüchte wurden deklamiert. Einige Schulkinder trugen ein Gespräch bet Orgelpfeifen vor. das viel Heiterkeit erregte. Anser Gemeindevorsteher begrüßte die Erschienenen am Anfang und dankte allen Mitwirkenden für ihre Arbeit. Der OrtSpfarrer erzählte aus der Geschichte unfercs Heimatsortes und unseres Klosters. Wir hörten wieder einmal, was uns aus der Schule schon bekannt, daß unser Dorf eine sehr alte Siedlung ist, und daß man sich noch incht einig ist über die Bedeutung des Ortsnamens. Die sehr alle Kirche war früher das Gotteshaus für die Orte Raunheim, Waldgirmes und Aybach. Aber das 1297 von Eberhard v. Meerenberg gestiftete Kloster wollte nicht recht gedeihen. Darum wurde es noch der Einführung der Reformation an die Familie v. Buseck verkauft. Diese verkaufte alles in lleuicn Stücken an die Bewohner unseres Dorfes. Die alte, im spätgotischen Stile erbaute Kirche ist eine Sehenswürdigkeit. bedarf aber des inneren Umbaues und einer neuen Orgel. Leider fehlen die Geldmittel. Darum ist es sehr dankenswert, wie der Vorstand des Gesangvereins am Schluß des Abends zum Ausdruck brachte, daß durch diele Veranstaltung der Grundstock gelegt wurde zur Anschaffung einer neuen Orgel. Hoffentlich dauert es nicht mehr zu lange, daß damit begonnen werden kann, und auch durch unsere schöne Kirche die vollen Klänge einer guten Orgel ertönen. H-sfen-9L5.'. fpd. Frankfurt a. M., 28. April. Die Stadtverordnetenversammlung be- handelte heute in vielsach stürmischen Auseinandersetzungen die von Fraktionen des Volksblocks gestellten Anträge auf Beseiti- gur.g aller Straßennamen, die m ona r ch i st i s che und dynastische Benennungen tragen. Die Forderung der Kommunisten, alle solche Straßen mit Bezeichnungen aus Sowie truß- l a n d zu benennen, wurde gegen die Stimmen der Antragsteller abgelehnt. Dagegen fand ein Antrag der sozialdemokratischen und der Zentrumspartei. alle Straßen mit monarchistischen Benennungen umzutaufen, mit 30 gegen 30 Stimmen, wobei der sozialdemokratische Stadtvcrordnetenvorstcher den Aus sch lag gab, Annahme. Der Antrag der gleichen Gruppe, die Verlängerung der Bismarckallee nach dem Flugplatz „Friedrich- Ebe r t - S t r a h e" zu nennen, wurde gleichsalls angenommen. Der Antrag der Soziold em'traten, die bekannte Kronprinzenstraße nach Ebert zu b.znchnen, wurde zu 'Beginn der Sitzung zurückgezogen. Sin Antrag der im Reichs block vereinigten Gruppen, allen gegenwärtigen und auch späteren Reichspräsidenten zu Ehren irgendeine neue Siraße oder einen Platz zu benennen, wurde inbeffen vorn Volksblock abge - lehnt. Die oberen städtischen Behörden hatten vor Monaten den Beschluß gesaht, dem Reichs- präsidenten zum alljährlich längeren Aufenthalt in Frankfurt das Sun« despalais als Residenz zur Verfügung zu stellen. Die Deutsche Volkspartei hat, da die Angelegenheit eingeschlafen zu sein scheint, nunmehr an den Magistrat die Anfrage gerichtet, was er getan habe, um diesen Beschluß zur Durchführung zu bringen. Der Magistrat hat eine Antwort bisher nicht erteilt Die (Störte- 15.20, R-gg.nkleie 16, Viltoriaerbsen 22 i* 2- 27. kleine Erbsen 20 bis 22. Futtere cbsen 19 biS 20, " .....3- 20, 57, DcnksHe RetHSantetdr 47.-, Deutsche LiclchSan leihe 8V,7n Deutsche Reichsanleibe 3% Deutsche ReichSaaleide Deutsche Epakprämieilanteihe 4% Preußische SonfoW . . . <70 Hessen ....... 3'.V7o Hellen ...... S*7o Hellen Deutsche Sertb. Dollar-Ani. bto. Doll-Schatz>AnNeisng..) Berliner HLNdelSaeseMchast. ßommeri- und Privar-Bank Darinst. und Nationalbant Deutsche Han!........ L«utsche VeretnSVank .... DiSconro Lonunandtt yietaubant.......... Mitteldcutsche Creditban; . . Cd"krieid)ifc6c CredilanstaÜ. Vcstbank Bochumer Änß . Buderus Taro ... Deutsch-Luxernburl,...... Gelienurchener Bergwerke. . 6acL-eiifr Bergbau...... Kalmk-rfe Lscocrslebeir. . . . Ftnlliwrf Wrsieregelu Laurahültc ...... Oberbedart . ...... Pbunir Bergbag ...... Rhetnfla-il . ....... Rtebeck Montan Tcllus Bergbau ■ ..... Homburg-Auterika Paket. . . Norddeutscher Vtuuo . . , yijcramifdje Werke Albin .. .^-m. iltlliert Heidelberg .. . Vbilidv Holmranu . ... Aiigio Tonk-GuLN» . ... Badische ÄnNtn . , Thciuiictie Maver Alav'n» «. i^oldschnitdr . ..... ldrieüi eimcr Electron . ... Höchster Farbwerte ..... volivcrkodlunv ...... RütgerStverke . Echeideanstall klllg. ElcktrtztiätL-Gefellschaft Bergmann . . . Mmnkraftwcrke........ Schultert Eicmcns & HalSke ..... UlBlcrrocvte Klcyer ..... Daimler 'Motoces. ..... Het/ltgenstaedt . . ...... l'leguin. . . ..... Motorenwerke Mannheim frankfurter Armaturen Konservenfabrik Braun MetaNgelell chaft TV-raiithnt. Tel Üulo'.i SL-CA Lchvh'avrtk Herz . . .. Sichel ..... Bellston Waldhos Zuckerfabrik Nraukentdal • • Zuckerfabrik Waghäusel Berliner Börse. (Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers",) Berlin, 29. April. Die Beruhig und an der Börse machte heute weitere Fortschritte. Die Börse ist geneigt, günstigen Momenten mehr Beachtung zu schenken, als seither. Dies gilt für den Ausweis der Reichsbank, der eine große Flüssigkeit zeigt, und auch für die Besserungen in den Außcn- bandelsziffern, wobei namentlich auf die höhere Äus- fuhrziffer hingewiesen wird. Die Dioidendenlosigkeit bet Harpener war erwartet worden. Da die Ziffern noch einen nicht unbeträchtlichen Gewinn ausweisen, werden sie günstig beurteilt Die heutigen Ansangs- kurse gingen daher fast durchweg über die gestrigen Schlutzkurfe hinaus. Namentlich am Markt der chemischen Werte zeigte sich sehr lebhaftes Geschäft, während am Montanmarkt die Kurs- gestaltung nicht einheiltch war. Der Alarkt der deutschen Renten lag ziemlich schwach und anregungslos. Die nicht unerhebliche Bersteifung des Geldmarktes übte keinen Einfluß auf die Börse aus, da man sie zu Ultimo erwartet batte. Tägliches Geld 8—10 Prozent, Monatsgeld 10—12 Prozent. Im internationalen D e v i f^.n v e r k e h r hat sich der französische Franken leicht gebessert. Das englische Pfund ist nur noch um ein Geringes vom Parikurs entfernt. London gegen Kabel Neuyork 4,84‘/ie. Entsprechend ist auch die Mark in London schwächer mit 20,24*/8 bis 20,34*/.-. Än Amsterdam ebenfalls etwas abgeschwächt 59,28, dagegen in Zürich leicht befestigt 122,85. Märkte. Iraukfurter Pferdemartt. fpd. Frankfurt a. OK, 29. April. Der April-Pferdemarkt auf dem Gelände des landwirtschaftlichen Vereines war mit rund 800 Pferden beschickt. Die Preise bewegten sich in der gleichen Linie wie im Vormonat. Es wurden bezahlt für allerschwerfte Arbeitspferde bis zu 2600 Mk., für gute belgische Tiere 2000 bis 2400 Mk., für Belgier mittleren Schlages 1200 bis 1600 Mk. Schlachttiere wurden kaum gehandelt. Frankfurter Häuteversteigerungen. fpd. Frankfurt a. M, 29. April. Die dresmalige Häuteverstcigerung, war nur mäßig besucht, die Käufer und fonftigen Interessenten verhielten sich sehr zurückhaltend, da sich der Geldmangel mehr beim je fühlbar macht. Infolgedessen erfolgten die Angebote sehr lang'um und zögernd, besonders bei Großviehhau*en. Schaffelle und Stafbfelle fanden hingegen guten Absatz. Für Schaffelle trat eine kleine Preissteigerung um acht bis zehn Prozent ein, bet Kalbfellen eine solche von fünf Prozent Leichte Häute, auch die Großviehhäute, verloren durchweg bis zu zehn Prozent gegen den Vormonat, Die Vorräte wurden nicht ganz ausvrrkaukt Fc.'.’c'cr Getreidebörse. (Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers",) Frankfurt a. OK, 29. Olprit Cs wurden notiert: Weizen flßettcraiier) 20,75 bis 23,50, Roggen (inländischer) 19 bis 22,50, Sommergerste (für Drauzwecke) 20 bis 25, Hafer (inländischer) 17,50 bis 22, Riais (gelb) 21 bis 21,25, Weizen- mehl (inländisches, Spezial 0) 35,50 bis 37,50, Roggenmehl 30 bis 31,50, WcizenUeie 13 bis 13,25, Roggenkleie 14,25 bis 14,50. Tendenz fester, Berliner Veoditk.'eiVörse. Berlin. 29 April Der Probuttemnartt. war auf erheblich-: Preisbesestigung Amerirns/ fest. Die Preisveranderungeil für Gerste, Has" und gutiera-tifel blieben jedoch unbedrutenb. DaL Geschäft selbst blieb ruhig. Es notierten pro Tonne- Weizen (märt.) 240 vis 248. Weizen (April) 255, Weizen (Mai) 256 bis 255, Weizen (Juli) 254 bis 251. Roggen (mark.) 217 bis 221. Roggen (Mai) 204 bis 202. Rogg n (Juli) 212 bis 209. Gerste (märt) 220 bis 238, Futtecgcrste 197 bis 208. Hafer (märt) 202 bis 211, Hafer (Mai) 185 bis 183,50, Raps 395. Leinsaat 385: pro Doppels Buderusjchr (5 i e n U) e r t c 21.-$., Wetzla r. In der gestern in Wetzlar stattgefundenen Sitzung des Aufsichtsrates wurde der Rechnungsab^ ichluß für 1924 nebst Gewinn- und Berlustrcchnung besprochen und beschlossen, der am 9. Juni in Wetzlar abzuhaltenden ordentlichen Hauptversammlung oorzuschlagen, den nach Vornahme von 1807 576,49 Mark Abschreibungen sich ergebenden Ueberschutz des Jahres 1924 von 308 441.45 Mark auf neue Rechnung vorzutragen. Eine Dividende kommt detnnach nicht zur Verteilung. fpd. Frankfuri.r Bant Die ordentliche Hauptversammlung genehmigte den Geschäftsabschluß für 1924 und srhte die Dividende auf sechs Prozent für Stamm- und Vorzug^-- citien fest. Sie b'schloß di Erhöhung des Grundkapitals von 1 614 000 aüf 4 014 030 Rm. durch Ausgabe von 2,4 Mill. Rot. Stammatrien Die jungen Aktien können zum Rennwert begeben werden, erfolgt die Ausgabe jedoch zu einem höheren Kurs, dann soll sie nicht unter 101 Proz. geschehen. Die weiteren Einzelheiten der Begebung bleiben dem Auflichtsrat überlassen. Die Kapitalserhöhung mutz bis zum 31. Dezember 1925 durchgeführt fein. * Zur Reubildung des Stahtwerk- Verbundes. Die Verhandlungen zur Neubildung des Stahlwerkverbandes, der Eisenbahnmaterial, Halbzeug und Fonneisen umfaßt, haben zum Beitritt der noch außenstehenden Rombachcr Hülten- werke geführt. Auch die Beratungen über die Ber- bandssatzungeit nehmen einen günstigen Verlauf. Mit den dem Verbände bisher nicht beigetretenen Werken (Linke - Hofmann - Lauchhammer, Peiner Walzwerk und Gußstahlwerk Döhlen) werden die Verhandlungen demnächst fortgesetzt. ' Harpener Bergbau A.-Ä., Dortmund. Die in der 'Aussichtsratssitzung vorgelegie Bilanz des Geschastsjahres 1924 ergibt einen Roh- gewinn aller Betriebe von 17 976 390 Mk., lernet einen Ueberschutz aus Zinsen und Kursgewinn verkaufter Wertpapiere von 2 813 634 Mk. Dagegen erforderten Gehälter, Handlungsunkosten und Stenern 9 623 084 Mk., Unterhaltung der Wohnungen, Wohlfahrtseinrichtungen 609 699 Mark, Rückstellung für Bergschäden 2 000 000 Mark und 'Abschreibungen 7 521079 Mark. Es verbleibt ein Reingewinn von 1 638 182 Mark, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. Die flüssigen Mittel zeigen neben Beteiligungen und Wertpapierbeständen von 10 538 435 Mark und Logerbeständen von 11 037 722 Mark, Barbeständen von 3 074 609 Mark, Schuldner einschließlich Bankguthaben 30 912 038 Mark, gegenüber Gläubigern von 26 240 142 Mark. - A. - G. für Zellstoff - und api^- Fabrikation in Aschaffenburg. Der Geschäftsabschluß 1924 weist einen Reingewinn von 305 708 Rm. auf, aus ihm soll die Verteilung *ir.er Dividende von 10 Proz. einer H. V. oorgeschlaqen tt erden. * Hirsch Kupscr u nd Messing- w c r t e. A. - G . B c r l i n. Der Auss-.chtsrat £>■:-- ruft aus den 16. Juni eine ordentlichc- Hauptversammlung und beantragt, aus dem Reingewinn von 850 216 Rm eine Dividende von 6 Proz zu verteilen. 150 000 Rm. werden zu Abschreibungen ve.wandt. " Deutsch-ober schlesische K o t s i n -- b ustri e. Di.' Bemühungen, in den nördlichen Ländern einen stärkeren Absatz von deutsch-ober- schlesischem Koks zu erzielen, sind nach Meldung des DHD bisher ohne Erfolg geblieben. Der inländische Koksabsah ist sehr ungenügend. Irankfurter Abcndoörs-:. Frankfurt a. M., 29. April Das Geschäft der Abendöörse hielt sich in engftem Rahmen. Die Hattung war lnapp behauptet. Für eine rege LImsahtätigleit fehlte die Anregung und die Unternehmungslust. 3m allgemeinen stand der Markt wieder unter dem Einfluß einer starten Zurückhaltung, die während des ganzen Verkehrs vorb-rrlchend blieb 2Aontanaliien waren vernachlässigt, Rhernstahl nachgebcntd. Für Banlaltien sa»tuh. fturs ser dort- SdittiW. flut» SdXu&tr rJJlUt«g h-’irfe Ä. 4. 29 4. 28. 4. ] 29 4 0,59Jö 0,5775 0,595 0,585 — 0,675 0,65 1,6:5 0,69 0.665 0.6-15 —- _ 0,77 0,!>-W ' 318 0,34 0,35 o,; 0,69 0,71 0,69 0,75 0,75 — —- .— — 0,79 0,79 11,7 0.79 0,75 94,75 91,75 94*75 94,75 92 92 92,15 92,15 10.175 10,05 10 10,1 — 36,25 — —- >14 143 143 142,5 100 103 103 10.3 126 126,5 126,5 126.50 12', 62 125,2.5 125,25 125,25 87,5 86.5 116,13 116 116,25 116 110 109.7) — —— 100 100 100 8,2 S.1 8 8.25 0,115 0,11 0,2 0,2 — — «5,6 77 bi, 5 79 80 SO 8i) 81 80 79,5 100 100 99,75 100,5 78 78.75 77,4 ;m 135,75 134,75 134,5 13-1,4 17 Ifi, 90 10,75 16,70 21,13 21.12 21,4 21,12 1 1 72,25 72,5 72.62 8,9 8,5 9 9. 116,13 117 116,2 117,25 4'J,75 50 49,75 50,60 103 UM), 75 3,675 101,25 103 3,67 — — 75,12 , j Ha 76,25 t .1 78.8 7« 79,23 »Oft XJ,5 : 84,50 _ 85.1 1 86,25 86,25 83,75 — — 131 136 Lüf. - 139,40 138,9 139,40 0.41 0,45 — 107,bZ 108 107,25 10.3..' 131 130,75 130 130,75 131,13 131,12 ।30,25 181.4 7.50 15,1 15,4 15.1 15,3 128.5 128,75 — 111,75 110,9 110,75 110.60 87,5 86,9 87,13 -*1.5 91,5 — 88 87,5 S7.5 S7.3 71 70,25 70,5 70,5 3.4 3,40 3.4 3,30 5,19 5.49 5,6 5,50 :,825 2,825 —» —- i ..1 7,6 7.9 8 —- •*> 105,5 101 — 0,66 1.1 ' 1,15 1.1 1,2 . 127 127 .',12 2,05 2 2 2.12 , > . 1 . > . 57,25 9,7 2 9 । 2,3 12,75 12.6 .2,') 12,75 4,12 : 4,i2 —- — 3,275 — 3,3 ’ p - 1 4P SLmtlidw rung .Imtltübe vioncrmia "-.lv Irirr Geld 2-rter Kinli.-iHöu. 137.91 [ursr* 1-38 ■2-.I 168,71 S3iien.*$(ireß Brss.>Aulw 1 .cm- 1,612 1.608 1,612 21,23 21,2'9 .'1 29 21,35 Llirlstlcmia 68,16 <>8,3.'. 68,66 68,74 ftopenbaom 77,8 78,05 77.70 77,00 gtndbolin 113.Hl 113,32 112, 16 1.2,7! HklitnaforS tU, 562 10, MCi 10 502 10,6(L atalteil. . L'oiibon - -.Ueunovt • 17.18 17.2! 17.20 17.21 20,229 20,279 30,305 20,373 4,195 4.205 4.193 4,205 V-riS. - ILM । .'1,20 21.975 22.035 Schtvetz . •11,33 M ,53 81 21-5 81,46- ©vanleu • 60,07 60.'! 60.32 60 JM kravai! . - -•Ho de Son Wien in D.- ! ,758 1,702 1.75.3 1,757 0.446 0.41' 0 44« 0,448 Ceft. odgeil 5-9,07 59,21 59.1)7 50,71 'Draa . . . 124,15 12,475 12,43 12,47 Belgrad . • 6,78 ' il,78 6,76 6.78 Budciptsr. Bul.iarlsn >,K5) -Xi 5 87 5,89 3.06.5 3,07-5 3.06 3,08 Lissabon 20,525 20 475 20,7,25 Danjia • 80,2.5 80,15 8*1 2" »i,40 <(on(t uttM. .195 i .205 1 205 2.215 '41 bei: ;.w 7.91 7 89 7.9! «eld Brüt 4.187 4.207 21,22 21,32 77,51 77,89 20,29 20,39 .'1.92 23,02 167.9-1 168.70 17.195 17,275 08.43 68,77 58,98 59,28 112,22 112.78 81,20 81.66 60,15 60, f. 12,50 -.81 5,68 29 Jortlcgung (Nachdruck verholen.) i Schuhwaren-Ausverkauf Nimmermüde Meine derzeitigen Schuhwarenvorräte unterwerfe ich in der Zeit vom tl 20,15 bis 2WC Statt Karlen! ÖOPDClt | Gießen, den 29. April 1925 &eine ^Herren- und 2)amenjdjneiderei 'Würfe I 2228D ARISTOKRAT cJCeinridj SKrevert Telephon 1323 ßflCßeTl 3>locüffräße 7 Alter Blei E-leirährew (auf: Bkühls'cheDcLckerei “*D Schvlsrr. 71 Feuer am Nordpol, rochnißh-politischer Nomon aus der Gegenworl. von Äarl»3uguft von Las fert. Juuae Hübner, beste Legeraste, »erleabore Stalle. Zuchrgenur liefen «eflügelboi in Mergen.- Seim G 35. - Katalog frei. 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Mar- 'attisch,(wa chtischm.Marmor,1 iitoer, Spiegel, haurhaiiungr- ^genftände.SektglSser.E nmach- ■Jliler, ’cljr gute eltf tr. ttronleuch „Dao wäre unangenehm, aber nicht unmöglich-, irente Cook. ,,'JUjr müßten wir uns völlig der _'chensweise der Eskimos onpasten." „Wofür ich mich bedanke!" rief Linda. „Die .lauptsache ift. daß wir das Vorhandensein dieses lopborltci! aller Metalle feftgeftcUt haben. Einer Mieren Expedition wollen wtr die weitere Aus- teulunfl ubertaOen." ..Die Furfrin hat recht," sagte Äuget, „wir ■ lüflen weiter. denn wir wollen noch andere Gegen, ien erkunden." ,Lch füge mich der Uebermacht," meinte Elra- Lff resigniert, „aber wir werden diesen Ort nie wiede rfinden." „Ich finde ihn wieder, wenn Herr Look eine maer muhen zuverlässige Orientierung gemacht lat , sagte -andere. Auch ich finde wieder zurück", bestätigte dieser. „Dann also fort," rief Nagel, ,bie Zeit ist "ssttwr!' Sic begaben sich zu den Flugzeuaen, nur Nagel Hieb noch eine «Zeitlang zurück. Dann ging e» auf» neue in die Lüste ftaft eine Viertelstunde fuhren sie über dem «blichen Talkessel dahin. Dann flieg das Gebirge 'lieber gen Himmel, und nach kurzer Zeit oer« hroand |cbe Aussicht in dichtem Nebel. Erft noch einer ctunbe senkte sich dos Land, die kSolken verzogen sich, und wieder lag eine unend. 1 »he Eiswüste unter den Reisenden. Sanders stellte fest, daß dos Neuland immer uri» weiter reiche und nur unter einem Harfen •itpanjer läge. Vereinzelt konnte er Kohlen er- 1 mneu sowie die verschiedensten Erze, darunter irofoe Eisenlager. Aber ein wirklich abbauwürdiges 'lohlcnoorkommcn war bisher nicht zu finden. Um 12 Uhr nachts mar fast die halbe Strecke 1 ' » Mop Barrow zurückgelegt. Die Ausdehnung des 3 ’ tuen Kontinents betrug somit schon 800 Kilometer. Seine andauernde Tätigkeit, die der höchsten Ner- «nanspannung bedurfte, ermüdete Sanders so, daß Bekanntmachung. Dao Hebreglfter über das Stand, gelb in der Synagoge der israelitischen Beligionsgemeinde Gießen liegt zur Ein. sicht der Beteiligten auf dem Bureau des Unterzeichneten, Alicestraße 2, acht Tage lang offen. Dießen, den 28. April 1925. Der Dorstand der israelitischen Neligions. gemeinde Dießen. Louis MarcuS. 4419D er sich kaum mehr ausrechtechalten konnte. Im Halb- schlaf faß er auf feinem Stuhle und hielt geistes. abwefend die SUderschiinge zwischen den Händen. Er schien von Träumen verfolgt, feine Hände Suckten, und stoßweise Worte entkrampften sich (einem Munde .Earnpma — die große Quelle brennt.'* ichne er plötzlich laut und erwachte. Die Rute war feinen Händen entglitten. Erstaunt blickte er um sich. „Das ist gestehen-" fragte er. „Sie träumten ein wenig", sagte Look. Sanders ergriff die Rute vom Boden. „Ja, ich träumte. Ich träumte von reichen Del- lagern * Mechanisch blickte er auf die sich drehende Rute. Dann sprang er mit einem Ruck auf und sagte stark: „Und ich habe sie gefunden." H!*marek*tr»ße 6 MTaD ^obilar-Bersteigerung «Jibtafl, den L Mai, von 2 Ubr ab menen iiuuntf oerftein. ich Ludanl. ü, I.Stoet, Jur (Suinano Biomarckitraße. Irllheiiichra.it, schwer Lichen, raionschiant,sKoiIpull,tgrotzer IramcaU'Spiead, 1 Klubfofa (tt> 7 U h^r 40 M i n. vormittags Soeben kam beunruhigende Nachrtcht von der Fernsprechzentrale. Die Cprechverbinbung mit dem „Stößer" setzte aus. Man vernimm: im Hörer ein lautes Summen und Sausen, dabei knackt und knistert e» in den Ohren. Nagel fandte folgendes Telegramm, daß nur mit Mabe aufzuuehmen war: „Sofort über die Sollen steigen. Starkes mag- netijches Gewitter gefährdet den Funkenverkchr. Sollte Verbindung verlorengehen, fteuert Flugzeug selbständig Stap Barrow an * -Air steigen steil aufwärts.. 8 U h r 2 0 M i n. oormittag> Erft in 4000 Meter Höhe erreichten u>.. o^s Ende der Wolken, aber von „Stößer* ist nicht» zu sehen. Luch auf Funtspruch antwortet er ntcht. Lieb- Hard kreist auf der Stelle, um ihn abzuwarren, der wohl noch in den Wolken steckt. 8 Uhr 50 M i n vormittag. Wir kreisen noch immer auf derscloeii Stelle. „Stößer* bleibt verschwunden. Ich fürchte, daß ihm im magnetischen Gewitter etwas zugestoßen ist. Aber Stratoff belehrt mich, daß ein derartiges Ge- wiuer, dessen Ursache wahricheinlich ein für uns nicht sichtbares großes Nordlicht bildet, nur magnetische Störungen in d§n Hörern und Empfangs- Vorrichtungen der .ienifpreck-er hervorruft, im übrigen aber völlig iingeiohrlich ist Auch ,etzt noch saust und dröhnt es im Telephon so daß kein Anruf durchzudringen vermag. Ich glaube, wir Haden endgültig die Verbindung mit dem „Stößer" verloren, was mich sehr beunruhigt. 9 Uhr vormittags: Stratoff und Liebharö haben sich «.-ntichlviien. dem Befehl Nagels gemäß die Fahrt noch dem 5tap Dc..row fortzufetzen. Ich zittere für die an- deren. 9 Uhr 80 M1 n. vorinitlag-.. Wir gingen noch einmal bis orcht auf den Erdboden herab, um dort Umschau zu halten. Doch war wegen des Unwetters selbst in 100 Meter Hohe noch nichts zu erkennen Tiefer wagte Lied- Hard sich nid)t, weil er befurchtet, in her Unsichtigkeit gegen einen höheren Eisberg zu !:oßen. Jetzt geht es wieder auswärts In Richtung Alaska. 3d) habe das instinktive Gefühl eines entsetzlichen Unglücks. ' wtennelle „ 20 a 7 „1.20.A •Mitte im graue vaarnetze entsprechend tirer. Alle anderen Tollettcnni Hkel 11 uifiebl billig» 4417D 11 Uhr vormittags Sell einer halben Stunde iahten wir über u||c nem, eisfreiem Meere. Me Äüften von fflnef.i tauchen auf: ein ferner, blauer Strich. Dor uns soll , vis 248. 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Die bereits Jeu langer 3dt angctünbigte Warschauer Keile des isch -chollowatilchei: .Außen- mnifter £)r r n c I d) ih Wirflichken r-nvoc» Itn. beneid) wurde am Bahnhof von» oolliIschen -lußcTxnmuftfr Grasen Skrzyaski mit einer -crzluHr. >, . nipsangen, h-c mit den blsherup-n Lvlniid^tich^chischcn Beziehungen nur schlecht in zintlung gcbraclu werden Ian». 3n MMcn will ran hnff von htti Lschechen nrcht viel wissen 2an Halle hiebet für da» slawische Brudervolk '"i nicht» 'betg. Ebenso wie man in Darchau ^tnbfeHfi nach Moslau und Berlin schielt, traute ton auch dem benachbarten Tschechenvoll nicht. *ah die polnisch Minderheit in her Tscheche, -tchl so ganz fair behandeln soll und daS sich rjd) trot» aller slawischen Bruderschaft nicht »scheut hat bei der Regulierung der polnisch- ch. chffchen Grenze eine Politik hei Harfen ?)lan- au betreiben. Die Iaworzynafrage, die jahrc- «na zu den entfielt en Streitobjekten zwischen und her Dschechoflowale, zahlte, tfl ja mm chnn längst entschieden Avec her Verlust der Debiete von und Arva. die der Tscheche, ^gesprochen worden sind, wird man in Polen ' e recht verschmerzen können Wenn man die '-olnisch tschechischen Gegensätze näher betrachtet rb sich d>e Geschichte der Beziehungen zwischen xm beide'. Staaten leit beir Kriegsende ins dSchln'.' zut uckrusl. muß der warme Empfang. Mr dem tschechoslowakischen Außenminister Ke- msch m Dorsch an hetettet worben ist, etwa» vrmberttch anmuten. Die polnische Presse hat mit Ausnahme her sozialistischen Blätter für Dr. Be- Usch auf der ganzen Elnie mit Dorten der tnerrentnmn und her .^rcundlchattsl" Zeugung geh) rat J£,< icunl 'ich da» zusammen ' Gestern adchu- man nndi ausewanden die Zalm- und nte sinkt man sich gegenseitig zu Thronen «uh'-t an nie Kniff ,md spricht Dorte der emOen Bruderliebe und bev JVrf&ßnui,«! Run. ■le wahren .ßnui&c des polnischen SnthttstasinuS ->d durchaus nicht schwer zu erraten Denn •rast nugenbliölid, in Warschau nicht verlegen l von dem .«ahrbundertv alten .Zusammenge- »rtflfp, 1^0110)1” de, Polen und Tschechen zu ■len 'n ist öa» letzten önbe* nichts weiter, 's bei Versuch einer groben Irrefüchruna Für kj» ^arsch.Ei Regierung bedeutet bei Besuch ■ r Ben esS-'i Nicht viel mehi. ,rls die geeignete ^iLgenheU u emvr zugkräftigen D « monstra - ’ n gegen Deutschland und Öen Ga - in 11 e h Staaten im Ausland vbei' mühtr Qlb.- die polnische Aationaldemo »lur ist nicht nur zu». Abschluß eines Policen Vertrages mit der Tschechoslowakei bereit, ui den Preis einer Allianz mil dem tfchechi- Mn Nachbarstaat wäre sie auch durchaus nrch '«'-•ic.gt. fid) vor den Karren dm Gn- etr spannen zu lassen. Und Di Brntcfd)? Sei tzanS Dampf in allen teilen ist sicher nicht nach Warschau gekommen, MV. wie es in 'ffllid) dc^ polnisch.tschechoslowakische Handeln' j'.'&mmcn persönlich zu unterzeichnen. Dreschecho- ItiBal 2, die um (einen Preis den Anschluß an tlicjlanb verpassen uröchle, wunfch! für sich he- ’imflid) nach polnjschrm Muster einen Korridor Vstgaliz,cn. der ihr eine direkt c Grenze i 1 Sowjetrußland sichern wurde Hal i» diesen Plan jetzt in Prag aufaegelxn" GS 'fcini säst, daß Tc Benelch» Reife schon die I uw ort auf die Frage gibt und baß er in Igrfchau das Feld fondier-en soll, auf dem die Hechoflowafer über Warschau den Weg nach Ml unb zu finden Hofs l Sicher ist jedenfalls nur 6® eine, baß Dr Benefch nicht nur den polnisch, e^chischen ^Handelsvertrag lullerzeichneii, sondern rfdrscheinlich auch noch einen Sch je dSvcr- rag mit Pole.n abschlieftei, wirb, der ein tMdschaftliches Aachbat Verhältnis zwischen den listen Staaten schaffen soll und weitere Mög- . . . Hamm. 6 i t h Tl u 11 c r, Partenkirche i llb war auf einem norddeutschen Bahnhof Lm kger mit einem schweren Koffer war cvmacst legen IX ft reble einem andern Hugo ;u. Dort verschnaufte oid blickte mißnergnügt auf seinen Koffer „Wenn l®ir den Malefiz schon droben hat!"" Ein engerer Landsmann stieg sofort aue- dem tei nd begann die Llermel mifzust reifen rin ma glci* Hamm!" 'tapin« f rief der Schaffner ..dritter Bahii'teiq fs'." Was Hamm? - wie flamm?" begehrte der l »bereite auf. ."Sie sagten doch soeben daß Sie nach irmi" - - mir gar uet emgiatTn : fahr' nach Äöh* Warum riefen Sie dann Hamm'" I hält Hamm a'rufen' Landsmanv hab i Iran gTißt?* QcT Idee!" .3* weiß gai uet mas uo» a? ßaaunl So lau. lins Namen gibt*e überhaupt bei un* net*" er vdiaspie, wurde ärgerlich tttnen Sachsen. ' tzaderstond, fragte er Sir hoten'c doch genorr, f er fiairmi" 'Jiaeierlidjr 3tu Bayer,' nxxrt« leyr dar titrvowSruiiy. la»a'schaanite G sellschofi" sagte er. hie Jfrme in i Küsten 'temmenh 2Ius — mc». auf - wo»' erhitzte ,'ich der Wfuer. .2usg schaumi wiederholt? der Bayer Ditenemeg nid) zu fabbleren!“ sagte der Sachse. -er mit hem Koffer war Inzwischen elngeftie* 11» Der Lug ppr$ T^r and'» W mgert» noch ltd)fcitcn eines polnisch tichechrschen 3ufammen- gehens offen ILtz Am deul!ich'ic>- 'chc . n I pol - ! 'ipn noch tv Liiiksp. nc-,-1, erfaß u r. <• 2tn läßlich her Morschauei Aeis. h» ?r Benefch hat r ^obolnit". da.- offizielle Chrg i ' Oer voltnscheii Sozialdemolialie einen Artikel o«. offcnllicht. bdk*u Inhalt für den 6»k" >'cch° ffown.'ifchen Saft zwar nicht sehr Ichmeiw lhaft ist. l a|ur aber manch? Wahrheit ausplauden h» - die 'Beheutuna eines pofifischen Bert rage zw» - >02 i Polen eub der Tschechollowalei m wesentlich l> "erem Licht eilcheinei, laßt WaS die angebliche itsch.- Sefahr" betrifft so flößen die Sozia- '..en mit der Aationaldemolratie natürlich in entf gleiche Horn aber fic fußten aus de, andern Seile nur zu tröstend bie Talfach - ui das Partei- politische Gefecht, daß ein polnisdp-tsd-echisch?r Bet • trag wegen der eulgeg'ngelehtro Jntcrelfen de beiden Staaten ein aKtftcr Unfinn war ,lnnachft befürchten die Soziaidemolraien baß ein polnisch Uchochifcher Aiindnisverlrag oder auch her Beitrin Polens zur ÄTeincn (?ntmte die gukn polnisch ungarischen Bcziehunge,, trüben mußte 2as wäre für Polen bereits ein große, Aachtcil Auf her anderen Seite dagegen bjurcßi hie Tschechoslowakei wieder nur zu lehr den Anlchluß -Oeutschöfterreich« an das Deutsche Aeich Polen selbst aber wäre nicht daran interessiert, einen Anschluß Oesterreichs an da» Reich zu Hintertreiben. 2m Gegenteil. Polen müßte an dem Anschluß Oesterreichs gcradczu em 3ntcrelfc haben, well bas Ausland bann von der deutschen Forderung nach einer Grenzregulierung im Osten ab- gelenkt werben wurde Aber auch das BerhallniSl zum Deutsch, ii Aeich selbst ward, lid' durch einen Bündnisvertrag mit her Lfchechoslowakei höchsten« noch weiter verschlechtern Und desgleichen müßte durch dielen Schritt auch in Oesterreich eine polenfeinbliche Bewegung ausgeltzst werden. Die größte Bebcutung glauben die polnischen Sozlansten aber her Tatsache zuschreiben Au muffen, daß die Tschechoslowakei in mtliläri- djer Hmssicht Weber gegen Außlanb nod> gegen Deutschland als Berbunbeter Polens in Grfchei- nang treten könnte, benn man bür ff es nicht bcrgeikn. baß in bet Tschechei immerhin hrei» mnhakb Vlllinnen Deutsche leben. Dem, man mit hm politischen Praktiken Öc» muncv sreunbl'ch lächelnden Dr Benesch vertraut ist, wirb man über da« Grgebm» seiner Warschauer Arife nicht weiter erstaunt sein. '£c- ncsch tennt Die von ber polnischen Linken so offen auflneDlaubcrten posnifch-tschechifchen Gegensätze nicht weniger genau. Deshalb wird es zwischen Polen und der Tschechei im Augenblick auch zu leinen politischen lleberrafchungen kommen. Dec Erfolg der Aeise dcS tschechisch.',, Außenministers wird eine Ausgleichung der bisher geplanten nachbarlichen Beziehungen fein, aus der fich er ft allmählich die weiteren Dinge entwickeln werden. Ditscher Evangelischer Gemeindetag. tSchluß.s X Offenbad), 26. Aprll Den Dienstag beschloß eine stark besuchte Versammlung in der Turnhalle < Doeche- ßraße). die v. Dr. Schian begrüßte mit dem Wunsch, daß sie zur Verftändigung zwischen Kirche und Arbeiterschaft beitragen werde. Ar- betterfekrotär S Prf ngor - Stuttgart stellte in treffchürfendeni Vortrag die Frage , Arbeiter, 'oas hab. ih.- gegen die Kirche''" Der ebner führte u. a. aus Die Aufgabe d<> Pfarrer liegt in der Weckung des fozialei, Gcwiffens Aach dem Kriege kam eine seelische Krisis In die Ar- beiterschaft Gffi großes Irregeben lregoiri, lAnthroposophie Sterner*. Häufe. Setten) Auch andere Kreise find materialistisch. 3n Württemberg gewährt der (Strang. Völkerbund heute vielen Sozialisten die von dief«i gerne ergriffene Gelegenheit zur Nicht ich en Atilardeit. Die Kund- grfmng des ersten deutschen Evang. Kirchentags in Bielefeld 1921 zeigte volles Verständnis für die Arbeiterschaft. Al'fage an d Dt-eine machen dem Arbeite,- auf seinem Weg zu schaffen, das Gefühl des A.iSgebeutet werdens, die M e ch a n i f i c , u n g Die ernste Gefaull. auffaffung des Thriftenlums macht der A'.lvrt«-- fchast Die Schwer-» her Akechainfieiung tinqbai Die Blasse, aus >»r nie herauszukommen für den so das Gefühl der Vecantwortung Dcrlicren' ..Mann da rin!“ Jagte der Schaffner. -Was fag’n Sf“ braufte der andere auf. „was hat er g’fagi? L^indarin hat er g'fogt* 1' vffinfteigen lallen Sie. habe ,ch gesagt " .9h*t wahr i's 'JManbartri Hamm S' g'iagt, •nciui S' dvs nomok sag'n, me: Liebe, •Der Zug zog an. Wütend erklomm he. Man- bann das Trittbrett. Wütend, wortlo. faß er eine Weile neben seinem Landsmann „flamm S’ scho' 1° altzerneinhei' derlebl", schnaufte er ihn endlich an. Dci zuckte mit den Schullern „Ja mci' in '^reißen halt, m Preifzen ^ch wollte uermiitern ,Es iff ein Mißverstand nl», meine flerren." Sie sahen sich nnytruuiid) an Wohe, fan 6‘? 2ch bin ein Münchner." 3brc Mienen erhellten sich Sic wurden julun l,ü) muffet: S' felDc sag'n flerr ?lachbar. solche ausg'ftopffe '»lngorikatzen wie der Vnnbfi,,nr eine ls, Hanni, mh in Payern nel! €ie haben sich aegenfciiig mißverstanden näm» lldi jms die Äusforache anbetrifft ' r:ie nickten glotctzzeilig .In, n Sprach Hamm s du heronim, a sprach 3 kuat mi ßeut no ,mfhänge mit „ra solchenen sprachhalf der anbeic nach ,,#Imh '. meint» ich lächelnd was das ‘Bane rische betrifft Sofort nahmen ß* wieder ^echterftellung cm; „Sie, übers Bayrische «renn S was sag',, mei Äm, „hanun * inen Bef pwl —* Jetzt fangt der .,a mit dem damiichei n< nm an " ..Bitte sehr, anyefangen haben Sie' I? mit UMä'*" ?Wvt Da* mevn mn gie» Hamm". Amtsgericht Gießen. ' Gieß, n. 26 April Die Arau eines Ar eeuc.» aus Lsng Gr ,s n , - ckch > egv- amtier, mit her ’,<* ,,n gleich >, flanlc , uiamme* wohnt, rcfl' a Beleitzigu« mrilagl ?:rfc feil In angeblich mit ctr.-r Anh. fchlnnnie, . .tiimpf- v ,N" belcv unh >hi eilte ullche i'rlranhmg vorgrworff > Hal en 3n der heutigen ptver- banhlung gab die Schwiege,Her zu. ackbunbft ' • ‘iahen ' bestritt .jedoch die Ac'istcriing hm- ’i fcHid) ter x. rfranlung unb erhol H'itcrUaoc liegen ihre Schwiegertochter, htc Itc ■ henfafite beleidiai Hain Die Deweisautns^ne ergab, hoß bie Pttvalllageri,, tn Birllichtelt nicht Iran! rfi. tfin Beweis daffir, baß >'ire Odurt eg .Traut irr Ißr diesen Vorwun gemach: hat, wurde nicht er- btad)t. Schließlich i> e r gl i be n fid) die Parteien haftu büß die bcihcricttipi n ^elcthtgungen m- nufgenonnneu wurden unb bah jebrr Teil hi» auf seiner Cf,te . rwachsenen «losten, htc Cd)toir- iictinuUcr au herbem auch „och d G richtskvNen ühcmimml Ein 22kVoctiueifkr von hui Hai ein» in lerncm Hause wohnend'- §rau verklagt, well diele ihn und seine Ohcfrau schwer beleidigt habe. Dir I'crbanMung ccgal\ daß dies laisachlich rtchiig ist. haß <,ß(*r auch hi Hrau des Priv,,iktägers du .'tngellagte schwer bclcidtgt haft' In beiden Priratklagen wurde daher em U c r a l r , d) abgv- schloffen. wonach die gegensetiigcn Beleih'gungrn Auvudgcnnmmcn Würben unb teber 5eil btc in beiden Sachen auf feiner Seite ., wachsenev 'lohen und die Angeklagte außerdem hie Gr- richtslostci, uni' die Kosten Her beide,, Sühnen termtne übernimmt - Rundfunk Programm he« Araoksvrter Senders. der „Aadio-Amschaud) jtcilag, l Wa, 12 llhr )lachricht, ndienh 3 unb * llhr. Wi'tschattsmcldungc,' 120 rfbr Aachr'chtcn- hicnft 4.30 Ins h llßi ■^aiKfrauennatfinrtttog in Musik und Wort Pi ogramrn u. ,r: lieben Aluminium, feine Verwendung und 'T^chanblung in der Küche" TVirtrna von Frau Di Burfthi'- 6 W)i WirischaftSmcldungen fi bis b.30 Ußrr Juristenftmk. ti.30 bis ! Uhr Die Lefesturcho (Mcisterwerke der Weltlitcratui). Aus ..Soll und flohen“ von Gustav Freitag (Fortsetzung) 7 Ußt' Wirtschaft-Meldungen. 7 bis 7.30 Uhr: Gspercurto- llnfCTrldjt. 7.30 biS 8 Ußr Die Besprechung; Theater und Kiiw 8 bis 8.30 Ahr Vortrag von flerrn Mougu ..Antenne. Grdc unb Storungen". 8 30 bis 9.30 Ubr Sinfonie-Konzert. Veethopen- Aßend 9.30 Uhr Aachrichtenbienst, Wettermeldung, Sport bericht 10 bi« 11 Uhr. Volkstümlicher Opern abend des flausv rchestcwS den Arbeiter tiagifch r'i Ans d?.„ Inftiument ber Bkasfenfccte haben . ,sd ^.iric uaretr Hände gespieU In den letzie' nn) l.nWwsten Dingen sind wir mii Go» aUei . iVsba.a h.,dcn Dir den Mut. bev Mw'e entgrgmt „treten. An« Gründen der Selbst er ha Ittma uub , n der Seele ffdes einzelnen .Aenfchen willen meß d>. d-ni'chc Arbeiterlchast fich ganz andere als bistrer rat' der Kirche .nlsemander'eHe,, Tie 2brtirort a die fchwerflen fragen liegt jenfetts tk D. ig Zu starkem Beifall iXiafk len, Jtrbiu eine lebhafte Aussprache, in d-r ein große 3aßl ,um Arbeitern zu Worte kamen Om Propaganda, berfud) eines DeitrelCiS der ernsten Mbelloifch wurde habet yhörig abgctDcbr* Um 12 Ufte schloß uad) einem Schlußwort de,- A tcrenten hic Berianuulnm) nut dem erfreuh. n Jini'rmt willens -Mttiwoch. bei letzte Vertiandiimgsta i di achte einen Borttag hon Waner Lic Avse » f r a n > Kreuznach Ikuc TTeg zu' ?Iu«qcftafluna i>s Gemeindcgottesdicnster ' Gr führt-, aus '^einei- fnn, ist be« flOilc»bicnfiLidKn Bcstrebwig a unlc ie> Tage b"s Gefühl Ylnfcrc fetzigen Gemeinde feiern bcfricMtiten uns mchl. Bei th> Hrage. wie wir übet sie hinaustouimen. leitet den einen bei Tßunfd). Iie in Denk nnh Gprcffweife mög lichst unserer heutigm Jett anzupaffc». Tobet wiid ber Aufbou des etnzelnei, Gottesdienstes ngch den Grundsätzen evangelischer ^rommigke" neu erstrebt; auch die Ordnung des Kirchen- tahres soll umgcffattcL werden Andere glauben, keiner wesentlich neuen Schöpfungen zu bcbüifcn. öie trauen imlercr Jeck diese schöpfe, i'chc 3abm- fcü nicht au. furchten mdmehr hie Willkür her einzelnen Leitungen unb halten die titurgifchen Schätze der Kirche für rcid) genug, nm alle heutigen Bedürfnisse zu öefrrebigei' Das Tlccht dürste auf herben Sellen liegen Gs nxiie schade, wenn wir die Deihinbrmg mit unterer kirchlichen Vergangenheit verlören, abm auch, wenn wir. bie Zttaff zu neuer Gestaltung cinbüßtcn -Ilvt diesem ^Interschied einer utebr hnruuirK diingenben und einer mehr rückwärts blickenden liturgischen Arbcllsweisc Iceuzt sich der andere, ob man beim GotleSdirnst mehr auötuhen ober mehr tn Bewegung gesetzt werden soll Dort wird Andacht, Stille. Anbetung beton! unb ein großartiger Gang vorgefchlagen. für den bic la- tholische Meffc irgendwie das Borblld abgibt. ' von de Unruhgüelll nämli ■ brofcffantifdKu Prebigl. ausgegangen und möglichst viel QInrcgimg. Abwechfkung. ja liebet- raschung er strebt Dhrf urchtgebi et ende« Gleich- maß steht also reizvollem Wechsel gegenüber. Eine- ist aber btc nottoenbige Ergänzung! zum andern Wir brauchen im Gottesdienst sowohl Aude wie Schwung. Heber diesen beiden Unterschieden steht, allen Richtungen gemernfam. baS Doppelbedürfnis, baß unsere feiern weniger lehrhaft und mehr gebetSmaßig werben inüssen. und daß sie weniger amtlich und mehr genteinbe- mäßig zu halten finb. Ieber erprobte Weg ist willkommen, auf bein unsere Gemeinden zu einem wahren Verkehr mit Gott und zu einem lebendigen Gefühl brüderlicher Derbundenheii. gelangen. Wie alle 5otmfragen, gehört auch baS Liturgische an Wichtigkeit in die zweite Linie. Hnd wenn unseren Vemeindei, neues Leben ^us Doti geschenkt wird, dürfen wir hoffen, für unsere gemeinsamen feiern auch di' rechte •tfovin zu finb en. Bach Verlesung eme« herzlich gehaltenen Draht grüße« der Thevlogt schon ^aknl tat z ii Gießen begann die Aussprache über das »n atemloser Stille beifällig aufaenommcnc Aeferat. G« sprachen Pfarrer D. Düsse- Essen, Del). Kllchenrat D. ^1 bring u. a. für die Stil dktigefongbcrcine und bercn toenigci konzert- mäßige Mitwirkung, auch einstimmige Kinber- chöre. die Wiedereinfüht ung Bachscher Kantaten in den Gottesdienst .Klrchengemerndeverireler G ö r n e r - Darmstadt < jKarlineqcnicinbe). Psr. Di. flalicr - Offenbach a. M.. Psarrcr Bickel- ha u p t - Dresben. Prof. Dr TBei ß (jerbc r- Offeirbach a. M Prof. D. M a t 1 h e «-Darmstadt (ersterer für, letzterer gegen die hochknd)- liche Bewegungf. Acchnungsraf fl ö l l - Berlin- Lichterfelde. Qlad) dem Schlußwort des tenten erhob sich btc Verfammlung mit Lied ..Lobe den flciicn. den mächtigen ' bc, Öhren", :mb mit dem Segen schloß in h tretung de« schon abgcrciftcn Vorschenden Pro D Bk eher Göttingen den 11 Pculiehen Gva. gelischen (Scnicinbetag. Der nächst jährige toll ur öi e i -i u ftattfinben Der Aachmlltag wurde noch zu Besichtigungen der Steinhauken-Gemälde n. o. :-t yrrriFhtH a M verwendet > Du fragst Warum? Ich *ape F^elche deinen Kindern 11 und den Erwachsenen ebenfalls Emen Oetker-Pudding. T*atsAchllch wirstDu bald bemerken, wie Ä^röftig sich die Kleinen entwickeln. Erwachsene loben denWohlgeschmack u. RkoicheAuswahhnvielonGeechmacksart. ^^orgt für angenehme Abwechselung. Pudding stellen Sie «aus Dr. Oetker*» Puddingpulver mit Milch,B- । orund Zucker her. Es ist das Beste, was Sic auf den Tisch bringen können. Nur in OnjiiHil-PMckohen (nlemal» Iomj mit 1er S« hutzmarke Oetkers Hoilkopl1 In eilen einschlägigen GeachSIle n . u heben nlos die beliebten Oetker aezeptbu- 'itroder wenn verqrttten umeenetu.portofrei von Dr. A. Oetker, Bielefeld. \^ - IIOlM mir jnlschlich!" erhob sich ' „Da is do nijr dabei. ■flamm is habet, Hamm." Gedanken, eine 3d)reib nöcii ,u schaffen, und ö’» di Sd)icibinafd)inc Werkzeug d> > inobcntwi Eine historische Sd)teibmafd)inen-!liUäfteUung. Wie so manche (frfinbung ist auch dtp Schreibmaschine eigentlich iusöllig gewesen Keiner von den vielen, die sich mit diesem Pro hlern beschäftigen, dachte zunächst daran, die flondschrisl im foglich^n Gebrauch der iior malen Menschen durch Maschinenschrift zu cr> setzen sondern die VIbild)! hiefer (*rtmhnnn Erfindung an den Namen Lalham Sholes ge- lHüpft isl, bi-, zu den astermodernsten Äon- fhirftronen Ä Blinden dos Schreiben crinöfllid)l< Man konnte sich ;a nicht vorff eilen. Daß sich durch Fingeranschlag i ine größere Schreit,geschwin- dfgkeit erzielen ließe als öurd) die Finger- schrfft, und brr-halb faß man and) leinen allge« meinen praktischen Nutzen norau-:>. Alle Schreibinaschinenerfindungen feit dem Anfang ' Iahrhiinder, .. suchten deshalb nur das Probien, tu Schreibens für Blinde zu loten Q-rft um die Mitte be-.* »origen Jahrhunderts Der andere ficmpehc tue Aermel hoher jßciin ber uns beleidigen mitt, dos werd'n nm «leU hainn,!' *" Ich mal aii-.gefticßeu. ,Und iiberljuupi. Sic sind la gar fei' Münchner, Sic Schwindler. Sie'' schn der eine mit dem höchsten Trumpf nath. ?ot> mut ;u viel, ich drehte mich um. iu '" rief ich, „koa 'Miinchner mau' r* ? ivibcrlnmpen es miüerabligc. öy q’fefdü» Affen, ö» M-uuefte, t> breiboppeltc =ic strahlten. Sie fi reiften bie fjembeämuf rote der herab. Sic winkten freubig „Steig',, = nut er. flerr Nachbar rorr ivrftengn uns. mir » hin'n fcho' 5 hunm' —" .I'fanun ?" lodstc ich zurück, ,'somm? gern könnt- mi' Hamm!" Jreundlich mrfenh honrphen ihre v'eslchtt, aus der f)nflc. eie Iahen sich au. Sic tippten verst,hei,d auf ißre eigenen Stirnen ,.«lr spinnt holt er fftnni ' 5er 3ug hielt. Es wnr mein Fiel. Ich vcr. tuchie es ein letztes Mal „Das gong: Mißversiänb n»s tommr baher, haß Sic statt „haben" kalschlich >ge und mnßcDoUc Weg bi*3 zu den heutigen vollendeten Form. >- der durch zahllose mehr -i loeniger glückliche Maichiueninodcllc unb vi-jeiiorligc Losungsversuche gekennzeichnet ist, n'ird in dem Museum des gesamten Schrift- n'rfens oorgofußrt das als ein Teil der Fünf- i -n ?lllgememen Bureau Ausstellung jufom- rnengebrocht roorben ist. Auf dieser Ausstellung, die vom 30. April bis 9. Mai tn Berlin rtattffnbet, vermag man bie Glitmicklung der Schreibmaschine zu Dirfolgcn von bei sog. -.chreibkuqel, bic als erstei 1865 ber dänische ’iarrer flau <)anfen einsuhrte, über die pri- luitioen amerikanischen Schreibmaschinen, deren icBersuche hab. >. nuitflung gesüßt einem fu tuidiii ’ 'ideii? macht Der von diesen Aniänq fnm man am ben maschine ii'ic bie „Hamm ' — ,,'äü fälschlich' drohend dec eine. -- Nachstehend einige Beispiele Wtiöa in Wolle: 39.-, 48-, 58.-, 70.-, 95.- Ca. 1000 in Woll- und Waschstoffen, vom einfachsten bis zum elegantesten Genre. Hauptpreislagen Ca. 1000 wie: Gabardine-Mäntel, Sportpaletots, Covercoats, Loden-Mäntel, Schlüpfer, Gummi- und imprägnierte Mäntel Preise: SS.-. 35.-, 45.-, 55.-, 70.- M Knaben Anzüge in Woll- und Waschstoffen, in allen erdenklichen Formen und Farben und von guter, haltbarer Qualität von Mk. 5.— für Wasch- und Mk. 9.— für Wollstoff an in Leinen: 25.-, 29.-, 35.-, 40.- 4finn Wasen- und IUUU Lodenjoppen Lüster- Leinen- Tussor=Sakkos Preislagen: . 9,50, 1O,=-, 15,-, ZI , 25,= Gewaltige Warenmengen liegen in meinen Verkaufsräumen für Frühjahr und Sommer 1925 bereit. Um tatsächlich preiswürdig zu sein, habe ich große Abschlüsse getätigt und bin nun in der Lage, jedermann gut und billig zu bedienen. Sie finden bei mir die größte Auswahl bei enorm niedrigen Preisen für Qualitätsware. Billige Preise Di( Baer Eilt! li ältlich. 358755 Los nur! Mark tojr&en. 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