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GietzenerAMgei General-Anzeiger für Oberhessen vn>S vnö Verla-: vrühl'sche UnwerstlLlr-vach- »Nd-Lletlldruckerei R. Lange In Gießen. 5christleitnn- und Geschäftsstelle: Zchulitraße 7. Är.22 Crites Erich «tut täglich, autzer Seim, and Feiertage. Seile,en: v ietzenerFo m, lienb lütter Heimat im Bild. Blowu-Bey^s prell: 2 (Bolbmarh u. 20 ®otb« Pfennig für Träger lohn, «uch I»et Nichterscheinen von einzelnen Nummern mfalfc höherer ®teatt. Zernsprech.Anschlüsse; Schriftlettnng 112, Verlag undBeschäNvstell« 61. Anschrift für Drahtnachrichten LnzeiHerOietze». peßsche«ente: $r«ih*n a. M. HW. die Lage der Kabinetts Paste. Don unterem Belgrader -x—Mitarbeiter. Belgrad, Im 3amiar. amt dem Beschluß baB gramer Dertcht«- Hofe« über ble Sinstellung b<4 Strafverfahren« gegen Me verhafteten Mitglieder der Oettung der Radicpartei hat die Regierung Pallc ein Fiastn erlitten. das sonst überall in der Welt mÜ Öem (Rüdtrtn de« Kabinett« oder zurnindestenS mit dem Rücktritt de« Justizminister« geendet hätte. Nachdem die Regierung die Auflösung der Radicportei unb zugleich auch die g e - Sichtliche Verfolgung ihrer Leitung an- irorbnet hatte, zögerten bte Behörden natürlich feinen Augenblick Hunderte von Funktionären der Spartet einzusperren und die beiden Organe pribicevic«. bte Belgrader und die Agram er ,Rise<" meldeten jeden Tag neue Lügenmärchen oon belastendem Material, da« man angeblich in Xrram gesunden haben wollte. Jeder kritische Beobachter mutzte jedoch bald zu der Hebcraeu- guna gelangen, datz die Ding« wesentlich ander« lagen. E« wäre verfehlt zu glauben, datz Radic eine Revolution vorbereitet hat. ®« ist toatn; Sr sprach viel, drohte viel, aber alle« da« war, wenn man c« auch vorn politischen Standpunkt beurteilen mutz, schon längst bekannt. Datz die OUglenma Pasic trotzdem bemüht ist, au« der ganzen Angelegenheit einen Krirninal- poozetz tu konstruieren, ist lächerlich. Radic drohte mit Rutzland. gleichzeitig erklärte er abert datz er eine Monarchie nach englischem Muster Dünsche. Sr schlotz mit dem früheren demokratischen Ministerpräsidenten Da Vido Vic einen staat«bildenden Pakt, und wenn er darauf wieder zu seinem republikanischen Steckenpferd zurück- rchrte. so war das lediglich eine politische Taktik. Vie man gutheitzen ober auch verurteilen kann, die man aber niemals zum 2lnlaß für einen Hochverratsprvzetz hätte benützen dürfen. Datz her Zweck der Hebung lediglich darin bestand, die Radicpartei an der Teilnahme bei den Wahlen zu verhindern unbJo für die Regierung mehr Mandate heoauszuschlagen, ist letzt ganz offensichtlich. Wäre di« Vegierung wirklich um die Sicherheit beä Staate« besorgt gewesen, so hätte sie die Radicpartei vor einem echt«kräftigen Gerichtsurteil nicht auflösen bürten Rach dem gleichen Rezept könnte man bann ia jede Partei auf lösen unb ihre Führer lebens- Lnglich in Haft halten. vo wie die Dinge in Sübslawien augenblicklich liegen, hat e« den Anschein, al« ob di« Regierung (einen Sinn mehr für politische Möglichkeiten besitzt- Eine Regierung kann gewalttätig, ar-ausam. ungerecht, auch tyrannisch fein, aber lie bavf sich vor ihren eigenen Anhängern nicht Lächerlich machen. DaS ist aber bei der jetzt- gen Pasic-Regierung der Fall. Der Innen- niinister mutzte in einem Gespräch mit ausländischen Journalisten ganz offen zugeben, datz Sie Verwaltungsbehörden viele Mißgriffe begangen haben unb viele Unschuldige verhafteten. Die zahlreichen Haussuchungen, die Dorgenommen Wurden, ergaben gar kein Resultat. Uno alle« -as geschah nur, damit die selbständigen Demokraten in Kroatien Mandate erhalten. Der Gipfelpunkt der Tragikomödie besteht nun aber Sarin, datz die Radikalen den selbständigen Demokraten überall Gegenkandidaten aufstellen. Man wird schwerlich zu der Uederzeugung kommen, daß derartige Manöver den Staat vor einer Revolution unb einem Bürgerkrieg bewahren ""Pasic flagt die Radicpartei des Bolschewismus an und betrachtet seine Anklage bereits als ein Urteil, ehe das Gericht ein solches gefällt hat. Aus den Bekanntmachungen der Regierung geht es deutlich genug hervor, datz sie gar nicht Weitz, datz es auch noch so etwas Vie eine Berufungsinstanz, die Banaltafel, gibt. Die Regierung weih überhaupt nicht mehr, was sie will und wohin sie will. Angeblich will sie Len Staat vor einer Revolution retten.-von der bewiesen ist. datz man sie höchstens als Schreck- aefvenst aukzusaften hat. Jetzt setzt Pasic alles daran, zu beweisen, datz er neues Material eegen ble Radicpartei in Händen habe. Im übrigen wird auch dieser neue Prozeß. wenn es wirklich dazu kommt, eine neue Rtederlage für Lie Regierung sein. Die D a n a 11 a f e l wird noch vor den Wahlen die Berufung des Staats- anwaltes erledigen unb die LMm ^r Radu- partei bestättgen. Rach dem Deschluh des Agra- tner Gerichtshofes kann es die Regierung jetjt nicht mehr verhindern, datz die Radicpartei an Len Wahlen t e i I n l m m L Etwas anderes ist allerdings die Verifikation. Aber auch hier müßte die Regierung erst eine Mehrheit hüben, die den Mut hätte, gegen eine richterliche Entscheidung brfe Mandate nicht zu beglaubigen. Das leichtsinnige Vorgehen Pasics gegen die Radicpartei hat nur ihm selbst geschadet. Erst jetzt beginnt man zu der Ueberzeugung zu kommen, datz die Regierung auf dem beschrittenen *15ege nicht mehr weiter kann. Demission oder Diktatur, das find die beiden Parolen, die bas weitere Schicksal der Regierung Pasic bestimmen werden. verWahlkamps in Jugoslawien. Blutige Zusammenftötz? zwischen Serben unb Kroaten. — Deutschenftetze Belgrad 27. Jan. (TU.) Seit der Wie- Lerverhaftung ves kroatischen Bauernführers wiederholen sich in Agram die Straften- bemon ft rationell unb Zusammenstöße mit der Polizei. Auch in den Wählerversammlungen geht es sehr heftig zu. Der ehemalige Keine Klärung in Preußen. Die Politik des Zentrums in Preußen unb im Reich. E« ist auffallend, datz gerade di« Parteien, die das parlamentarische System gegen alle Kritik eifrig verteidigen, so wenig den Grundsätzen des Parlamentarismus entsprechend handeln. Rachdem ble Weimarer Koalition im Preutzischen Landtag in ble Min - berhelt gebrängt worben ist unb bas Kabinett Braun — allerdings nur widerstrebend — daraus die Folgerungen gezogen hat, werden wahre Schalen von Hatz und Wut über dis Rechtsparteien ausgeleert. Besonders die deutsche DolkSpartei wird mit hämischen Angrtf- fen bedacht. Der Gedanke, daß es auch in Preußen eine bürgerliche Regierung geben könnte, wirb wie bte Ausgeburt der größten politischen Kurzsichtigkeit, ja geradezu deS Landesverrats behandelt. Kann man den Demokraten allenfalls noch zu gute halten, daß sie ihren ^Verbindungsmann" im ReichSkabinett ,ben Reichswehrminister Dr. Getzler, nicht mehr zu ihrer Fraktion zählen und auch nicht mehr als Vertreter ihrer Partei in der Reichsregierung anerkennen, so gilt da« gleiche doch nicht für den Arbeits- Minister Dr. Braun«, der nach wie vor der Zentrumspartei angehört. Auch der Reichsjustizminister F r enke n steht bekanntlich dem Zentrum nahe. Es ist wirklich nicht einzusehen, warum das Zentrum, das im Reich an der Führung der Geschäfte teil- nlmmt, In Preußen die Zusammenarbeit mit der Deutschen Dolkspartei unb den Deutsch- nationalen leidenschaftlich ablehnt. In der Linkspresse wird es bedauert, datz einige Mitglieder der Landtagsfraktion des Zentrums konsequenter und verantwortungsbewußter gewesen sind als die übrigen Mitglieder der Fraktion. Reuerdings hat das rheinische Zentrum — und zwar sein gewerkschaftlicher Flügel — sich veranlaßt gefühlt, für die Weimarer Koalitwn In Preußen eine Lanze zu brechen) Man kann nicht umhin, die Vielseitigkeit den Herren vom rheinischen Zentrum zu bewundern; einer ihrer Vertrauensleute, eben Herr Dr. BraunS, ist Mitglied des bürgerlichen Reichskabinetts und andere Mitglieder derselben Organisation sprühen Gift und Salle gegen Herrn Dr. Brauns Koalitwnskollegen Im Reiche. Bei solchem Tatbestand ist es schwer, an die Aufrichtigkeit der moralischen Entrüstung zu glauben, welche neuerdings aus rheinischen Zentrumskreisen in Druckerschwärze umgesetzt wirb. Es ist ganz selbstverständlich, daß die Rechtsparteien in Preußen, die allein zur Regierungsbildung nicht stark genug sind, sich an diejenige Partei wenden, von der nach Gesinnungsart und Herkommen am ersten ein Beitritt zu einer bürgerlichen Koalition zu erwarten ist. nämlich an das Zentrum. Zu den Haupt^ argumenten des linken Zentrumsflügels gegen einen Beitritt der Partei zur Dürgerregierung im Reiche gehörte die Formel, datz durch eine Rechtsregierung die außenpolitische Lage Deutschlands gefährdet würde. Etwas ähnliches ist in Preußen nicht möglich; selbst die gewandteste Dialettik wird dem deutschen Volk nicht weis- machen können, datz die Bildung eines Bürgerblockes' in Preußen die Staatsmänner in Paris und London in der Absicht bestärken könnte, die Räumung der besetzten Gebiete weiter hinaus- zuziehen und ihre Forderungen nach noch gründlicherer Abrüstung zu verstärken. Das Zentrum scheint die Taktik zu befolgen, den rechten Fuß in der Reichskoalition zu haben, jedoch den lin en Fuß in eine preußische Koalition zu stellen. Auf dies« Art wäre es dem Zentrum möglich, bei jeder Verschiebung des parlamentarischen Schwergewichts sich stärker auf den rechten bzw. den linken Fuß zu stützen. Das preußische Zentrum. Die Duisbnrgcr ZentruinSpartei gegen Beteiligung an einem Rcchtskabinett. Duisburg, 26. 3an. (Tll.) In einer Versammlung der Duisburger Zentrumspartei machte der Landtagsabg. Bergmann aus Köln über die voraussichtlich« Haltung des Zentrums zur Frage der Regierungsbildung in Preußen folgend« intereffante Mitteilungen: Die Zentrums- fraltion des Landtages ist in ihrer weit überwiegenden Mehrzahl der Ansicht, daß ein Bürgerblock in Preußen nicht ratsam sei. Im Reich« ist Die Sozialdemokratie feit langem freiwillig aus der Regierung ausgeschieden. In Preußen dagegen gehört« sie ihr feit 3‘/2 3aftrcn an. Außer den Ministerposten hat sie andere wichtige Aemter inne. Sie stellt viele Regic- rungsräte, Landräte usw. Wollten wir sie hier aus allem verdrängen, so würde das zu einer neuen Revolution und zum Bürgerkrieg führen. Eine bindende Erklärung zu bei Haltung des Zentrums kann ich hier natürlich nicht abgeben. Bisher hat jedenfalls Einmütigkeit Darüber bestanden, sich an einem Bürgerblock nicht zu beteiligen. Dor allem wird das Zentrum nicht seine Zustimmung geben, wenn die Deutschnationalen das Innen- ober Kultusministerium beanspruchen würben. Sollte es zum äußersten kommen, so würden sich jedenfalls in der Fraktion deS Landtages mehr „Wirth« und J'mmbufche" finden, als in der Fraktion des Reichstages. Die Versammlung beschloß einstimmig die Absendung folgenden Telegramms an den Präsidenten der LandtagSsraktivn, Dr. P o r s ch : „Die Duisburger Zentrumspartei erwartet von ber Zentrum-sraktion des preußischen Landtages, daß sie sich weder direkt noch inbireH an einem wirklichen ober verschleierten RechtSkabinett beteiligen wirb." Die Haltung der Volkspattei. Schärfste Opposition gegen jede Weimarer Koalition. In der Frage der Regierungsbildung in Preußen sind, wie die Blätter Mitteilen, bisher keinerlei Fortschritt gemacht worden. Die Landtagsfraktionen treten erst am Donnerstag wieder zu Sitzungen zusammen, und erst bann wird sich wohl die Lage einigermaßen überblicken lassen. Zur Haltung der deutschen Volkspartei betont die „3 eit“, daß man nach dem ganzen bisherigen Verhallen ber Partei annehmen könne, datz sie unbedingt an ihrem Kurs festhalten und gegen jedes Kabinett in Opposition treten wird, das sich auf die bisherigen drei Koalitivnsparteien stützt. Eie werde ihrem Ziel der Bildung einer Regierung auf breiter bürgerlicher Basis unbedingt treu bleiben. Der „Hannoversche Kuriert-, besten Berliner Vertreter, der volksparteiliche Landtagsabgeordnete Buchhorn, als Unter« Händler bei der Regierungsumbildung in Preußen tätig ist, wendet sich gegen die Erllärung der „German'a“, daß das Zentrum selbstverständlich auf der bisherigen Linie bleiben werde. Das volksparteiliche Blatt warnt das Zentrum vor derartigen Ultimata, die die Oppositionsparteien nicht zur Liebe bekehren würden, und fahrt dann fort: Unb um ganz kl« zu sprechen und um beim Zentrum nicht mitzderstandrn zn werden, fei hier noch einmal unterstrichen, baß sich die Deutsche Dolkspartei gegen jede wie auch immer geleitete Weimarer Koalition in schärfster Opposition befinden wird, und das auch, wenn diese Weimarer Koalition von einem Zentrumsmitglied geleitet werden sollte. Die Sachlage für die Opposition ist klar: Sie wirb bann die DerfassungSkrise zur S t a a t S k r i s e treiben und nicht eher ruhen, als bis sich auf der Gegenseite die klare Erkenntnis durchgerungen bat, daß es so nicht weiter geht. Wurde die Weimarer Koalition einen Ministerpräsidenten ihres GestteS wählen, so würde von der Gegenseite sofort mit allen parlamentarischen Mitteln gegen «in von ihr gebildetes Kabinett angelaufen und ganz ohne Frage jede Gesetzesvorlage zu Fall gebracht werden. Weiter betont dei ..Hannoversche Kuriert', datz die Oppositionsparteien eine Auflösung des Parlaments, vor der die Sozialdemokraten aus guten Gründen zurückschrecken, sehr leicht tragen würden. Die Wirtschaftspartei gegen ein Linkskabinett. Berlin, 26. Jan. ($U.) Aus fübrenben Kreisen ber Wirtschaft-Partei wird ber Telunion geschrieben: In letzter Zeit mehren sich, besonders in linksgerichteten Blättern die Stimmen, bie von einem Umfall der Wirtschaftspartei wissen wollen. Diesen Gerüchten gegenüber verdient festgestellt zu werden, datz die Wirtschaftspartei sich auS grundsätzlichen Erwägungen heraus der Teilnahme an einer Regierung, in ber ble Sozialdemokratie toi« bisher führens vertreten ist, verschlossen hat. Es sind auch keinerlei Verhandlungen gepfNogen worden, die auf einen Anschluß an ein Links- kabinett schllehen lasten können. Die Wirtschaftspartei wirb nut in ein Kabinett eintret en, das ble CebenSbebingungcn des deutschen Mittelstandes, d. h die Freiheit der Arbett, bie unbedingte Sicherung deS Arbeitserträge« unb bte Reuorbnung des Staate« im Sinn« ber christlichen Wel t anschauung zu garantieren geeignet ist. Die Wirtschaftspartei wird ben Grundsätzen ihres Programmes treu bleiben. Die Demokraten zur hessischen Regierungsbildung. Darmstadt. 26. Jan. (TU.) Die demokratische Landtagsfraktion faßte heute folgende einstimmige Entfchlietzung: „Die Demokratische Partei übernimmt in keiner Form irgendwelche Verantwortung für das Zustandekommen einer rechtsgerichteten Regierungs koali- t i o n. Eine Beteiligung an einer solchen wird ebenso bestimmt a b g e l e h n t wie eine Begünstigung oder Duldung. Die Arbeit ber bisherigen Koalition wurde durch die Landtagswahlen vorn hefsischen Volk anerkannt. Die drei Koalitionsparteien verfügten nach wie vor über eine ausreichende Mehrheit. Im Interesse einer stetigen Landespolitik ist daher die Beibehaltung ber Regierungskoalition von Sozialdemokraten, Zentrum und Demokraten zur Zeit bas gegebene. Dem Reichstagsabgeordneten Kore 11 wu de daS Vertrauen und ber Dank der Demokratischen Partei für sein Verhalten bei der Abstimmung über Justizminister Schifkovltsch tritt für eine überragende Stellung des Serbentums im jugoslawischen Staat ein. In Agram erklärt« ber frühere Außenminister Trumbltsch in einer Versammlung, es sei ein gesehwibrtger Eingriff in das Geben des kroatischen Volkes, wenn man es verhindere, sich am Wahlkampf zu beteiligen. Der Außenminister Rinschitsch habe versucht, Europa mit ber Rachricht zu alarmieren, datz Jugoslawien vom Bolschewismus bedroht sei. Raditsch werbe auch vom Gefängnis aus der Führer seines Volles bleiben. Rach ber Versammlung wurden Kundgebungen für Raditsch unb für die Republik veranstaltet, wobei es zu blutigen Zusammenstößen mit ber Polizei tarn, bie von ber Waffe Gebrauch machte. Die alliierte Jwischennote überreicht. Berlin, 26. Jan. (S. il.) Die Botschafter Englands, Frankreichs unb Japans sowie der belgische Gesandte und der italienische Geschäftsträger haben heute mittag IP/» Ahr im Auftrage ihrer Regierungen dem Reichskanzler eine n e u e_ Kollektiv- note über die Frage der Räumung der nördlichen Rheinlandzon« übergeben. Der englisch« Botschafter erklärte bei ber Aeber- gabc bet Rote, bah sie eine Antwort ber allner- ten Regierungen auf bie deutsche Rote vom 6. Januar d. I. barstette. Er fügte hinzu, datz bie alliierten Regierungen beabsichtigten, eine weitere, dritte Rote ausführliche- ren Inhalts sobald als möglich ber deutschen Regierung zukommen zu lallen. Der Reichskanzler nahm die Rote entgegen und erklärte, daß er von ihrem Inhalt Kenntnis nehmen und sofort eine Beschlußfassung des Kabinetts darüber herbeiführen werde. Er fügte hinzu, bie ReichSregierung habe allerdings erwartet, daß sie in dieser äußerst wichtigen Angelegenheit nicht noch einmal eine vorläufige Mitteilung der alliierten Regierungen, sondern das angelünbigte Material erhalten würde, mit dem die Rickst- räunrung ber nvrblichen Rheinlandzone begründet werden solle. Sr nehme Akt von der Erllärung des englischen DotschastcrS, wonach die alliierten Reaierungen ber Reichsregierung dieses Material soba'd tote möglich zugehen lassen wollten, könne aber nur noch einmal dem dringenden B erlangen Ausdruck geben, daß dem gegenwärtigen EchwebeAustand nunmehr alSbald ein Ende gemacht werde. Der Wortlaut der Note. .Die alliierten Regierungen haben von ber von Herrn Stresemann am 6. Januar an bie alliierten Vertreter in Berkin gerichteten Rote Kenntnis genommen, womit die frühere Rote ber alliierten Regierungen beantwortet wurde, die sich auf di- Durchführung b-r Bestimmungen des Art. 429 b-s Fri densvertrages über die Besetzung des als Kölner Zone bezeichneten Teiles ber von alliierten Truppen besetzten rheinischen Gebietes bezog. Die alliierten Regierungen haben im gegenwärtigen Augcnbllck nicht bte Absicht, mit der deutschen Regierung in eine Erörterung dieser Angelegenheit einzutreten ober stch auf Behauptungen einzu'allen. bie sie in keiner Weise anerkennen könne» Wie sie der deutschen Regierung bereits in ihrer Kollektivnote am 5. Januar mitgeteilt haben, werden sie ihr später eine neue Mitteilung zukommen lallen, bi« festfetzt welche Maßnahmen sie von Deuttchland noch erwarten, damit seine Verpflichtungen im Sinne des Artikels 429 des Vertrages von Versailles als getreulich erfüllt angesehen werden tonnen. Die alliierten Regierungen haben bic Absicht, diese Mitteilung zu einem möglichst nahen Zeitpunkt zu machen. Schon jetzt müssen sie indessen die deutsche Regierung darauf Hinweisen, daß diese die Tragweite brr Art. 428 unb 429 bes Versailler Vertrages zu verkennen scheint. Diese Artikel haben bie Dauer ber Besetzung der rheinischen Gebiete auf 15 Jahre festgesetzt und haben eine Abkürzung dieser Frist nur für den Fall vorgesehen, daß Deutschlanb bie Bedingungen deS Dertrages von DersailleS getreulich erfüllt. Da gewisse Bedingungen des Vertrages nicht getreulich erfüllt worden sind, können bte alliierten Regierungen sich nur an die Vertragsbestimmungen halten. Es ist Sache Deutschlands, durch Erfüllung seiner Derpfllchtungen die alliierten Regierungen instand zu setzen, in dem Besatzungsregime die im Artikel 429 vorgesehenen Milderungen eintreten zu lallen. Die alliierten Regierungen haben ihrerte'.ts die Absicht, die Desttmmungen dieses Artikels aufs genaueste zu erfüllen." Die Reichsregierung ist sich in ibr-n heut-gen Sitzung über die Antwort schläft! a geworden, die ben alliierten Vertretern vormittag zugestellt und alsdann teröfrentlidrt werden wird. öie Regierung-erÜSrung tm Reichstag ausgesprochen. Die Amneftteanträge im Hessischen Landtag. Darmstadt. 2Z.3au zurückzuver- folgen, das zur Zett teS Unglücks eine Gänge von etwa 200 Meter hatte. Vermutlich hat die Explosion ihren Ausgangspunkt in diesem Aushau gehabt. Die Entstehungsursache ist noch ungeklärt, da reichliche Schlagwetteransammlungen das Vordringen im Aushau er* schweren. An Opfern sind 7 Mann zu beklagen. Sie müssen im Augenblick ter Explosion getötet worden sein. Die Wucht ter Explosion ist durch die zur Sicherung des Anhaus eing«r- bauten Gesteinstaubhauptsperren zunächst gebrochen, dann vernichtet Worten. Die Wirksamkeit des zum Schutz gegen ein Weitergreifen von Explosionen neuerdings angewandten Verfahren- hat sich auch in diesem Falle wieder einwandfrei erwiesen. Die übrigen Grubenhaue sind nicht gefährdet. Ergebnisse der SonnenfinfterniS- beobachtung. Rach Blättermeldungen aus Amerika find bei ter Beobachtung ter Sonnenfinsternis in Amerika wichtige Feststellungen gemacht worden. die ein neues Licht auf die Einstein- drängtester Form. Ein Finale in modern an» mutenter Instrumentierung befchließt mit einer Prestisfimosteigerung diese- klangschöne und wohl- Hanggefättigte Werk. Den einzelnen künstlerisch«, Individualitäten tourte hier noch mehr Gelegenheit zur Entfaltung gegeben und da- reiche Können, das die Bläser schon tm Beethoven- Quintett zeigten, tourte hier von neuem bestätigt; jeder ging auf die Eigenheiten feine- Instrument- liebevoll ein und fügte sich mit feinem Fühlen dem Ganzen an. Gin besondere- .Bravo dem Hornisten Herrn August 3 a u b. Wer diese- so selbstverständlich sichere und ausdrucksvolle Spi«f hörte, ahnt nicht, an welchen Klippen das Kön>* nen des Hornes mit starker sicherer Kunst vvr» beigeführt sein will; aber auch die anderen Herren: Markin Geißler (Flöte), Ernst Schaefer (Oboe), Fritz Hehn au (Klarinette) und Emil Wlschert (Fagott) bewiesen mit jedem Ton, jeder Phrase ihre technische und musikalische Meisterschaft aufs neue, insbesondere auch Herr Gusti Deck am Klavier', ter sich al- gewandter Begleiter und Pianist mit hohem Können bewies. An ten Stellen, wo er Führer des musikalischen Gedankens war, gestaltete er mit bewußter Sicherheit und seinem Ginfühlen. Zwischen diesen beiden Hauptwerken wurde S. Dachs H-MoIU© onate für Flöte und Klavier geboten; ein Werk, das ten beiden Aus führenden nicht besonder- zu liegen schien. Das Andante tourte etwas zu schnell genommen, das Klavier war fteHentoeile zu stark (insbesondere im Podalgebrauch nicht vorsichtig genug); das technische Können außer Zweite, konnte die musiialische Linie doch toett mehr Durchsichtigkeit. Gliederung und Abschattierung vertragen. Wenn auch die alten Ausgaben dieser Werke wenig Dortragszeichen aufweisen, so haben doch die Alten durchaus nicht ihre Musikalität verleugnet, cd ist eben eine eigene Sach< um den Bachstil. —in — ' Mit „?’«I4? .*? iVäShJ® Lindes a&fMn^^q bi/ sich 3p"jWtn. 'lassen. D?r M ^'lenischen ^tvarb- 2,aadten in die fett’J£u^tn ifi, 'egung am l? ^a&tuij '» h? tt w °rmel ju0»^; WS ler TBeu. l in Vaden. LLSL LL""' m Tchnee. aa- lDrr. runfpkich.) E in den frifien «,tg<* "fall clngtirttea. 8 ll bei der deutschen Nation in Paris. d fl meldet bab am Dvn« heutigen tzandeli- itnbrud) üeniot toorbttt Ärat wurde die ‘Brief» lk- deutschem Delde. einer Teldes und fein Pah ge- nvthpistin erwachte. als ihr Schlafzimmer emgtbrun» der beiden Einbrecher Mag n, sich ruhig zu verhalten, e ihre Schmucksachev sofion bei Dortmund. )5cr6ergcmf Dortmund teilt ylofion auf der Schacht« : werden gurn Seil ungenaue Ss Ht zur 3eH folgen- ■plofion sind Schlaavekter ligt gewesen. Ihr De» W icheit ‘XbtetlungtquerWag ! in Mz 36 bii zu einem Len Üeberhau zurüchuver- t des UnglüdÄ eine Länge t hatte. Demutlich hat die zgangspunll in diesem 2u!- !ntftehungrursachr ist da reichliche SchlaMler« Vorbringen im Aushau er- ,rn firw 7 Wann zu de« m Augenblitt der ®tt> ojon ä& & Her 801* ierung M »“* !‘r mpifperm («W l* ein Xtergrdfen i wj ,s angewandten Ikrfa^rtni rt Falle wieder etnnjanb^ 7®ni6*K stnd M f Tonuevstusternik' >ad)tunfl* y v-r» u-7 ,ir|e6t mit einer undvodb VÄÄ« >urde Poirot W*«S d S W# Khr-- ®y»>. *jk« fctb«" /fr für 2’w d->^, besond^ >f füp-Ü i nvchi. ct®a3 f uftad t« ,ier war ch ni# 3^' it Ä c."- -ft L ifr 6 «etine zerren. omn euren Male ist ferner Ser Wondfchatten auf die Srde versuchsweise OMfoenommen worden Die Sachverständi» | eber BaHunioerflidt berichten, bat die ge- ite Bedbunlclung der Sonne 5 Sekunden später etngetreten ist. akS man erwartet hatte. Dr. (f(fener verhandelt in London. London. 26. Jan. (XU.) Dr öd en et «vn der Deutschen Zeppclingcfelllchaft und der Dipepräfident der Goodhcargescll chaft, Leh- Mann, sind in England eingetroffen, um rü dem Direktor der englischen Luftschiffgesell- schuft, Korvettenkapitän 3 u r(et) zu velhandeln. Defonder« handelt e« sich dabei um Vorsch ägc |ur ©tnfübcung eine« internationalen 5tranterungSfhftemS f ür HandelS- slugschisse, um den Luftschisfen die Möglichst zu geben, an jedem Ankermast sestzumachen. Die Veipcechungen beziehen sich auch auf die Einrichtung eine« tran«allantifchen Dienstes durch Lie englifche Luftfchlllgarantiegesclllchaft. Vrohseuer ie der Aag»N-Thhffe».HÜtt«. Auf der Auaust-Thyllen-Hütte bei Hamborn brach im ModcttausbcwahrungSraum der <7Hen6afrntt>?rffldtte ein Brand au», der sehr großen Umsang an nahm. Die W odellvor- in t r für die Gießerei sind vollständig verachtet. Der Scheden ist außerordentlich hoch. Die großen SifenfDnftruftlonen de» Baue» sind infolge der großen Hitze vollständig verbogen -und bilden einen tnüften Trümmerhaufen. Die < ntstehungSarlache de« Brande« ist noch nicht bekannt. Sie AGG. ew italienischen Telephvnnetz beteiligt. Im Palluzv Ehigi wurde da» Abkommen umterzeichnel. da» einem Konsortium von Pri- Daten die Verpachtung der Telephone in ganz Italien überträgt Dem Konzern gehört euch die AEG. an. Die Verbesserung der Fernleitungen innerhalb Italien« und von Italien »ach Deutschland ist im Programm de« Abkommen« enthalten. Raubzug «ach 100 Mark. In die Geschäftsräume W Konsum- und Senossenschaflsverein« tn der Ansiedlung Linden- Ir-f aus der Grenze zwischen Tempelhof und Vchöneberg-Bersin. drangen Montag abend kurz »ach 6 Uhr drei Männer ein und ra übten rrtl vorgehaltenen Revolvern die Kasse, in der nur 100 Mark sich befanden, und die Handtasche einer im Geschäft anwesenden Kun- Lin. Die Täter flnb in der Dunkelheit ent» fommen. 3« wird angenommen, daß die Räu° fcer mit den drei Männern identisch sind, die »or einiger Zeit einen ähnlichen Uebersall in T^mpSlhvf verübt wurden. Selbstmord ein*« Räuber-. Der Räuber Otto Mare au« GlSnigk, der fn der letzten Zeit mehrere Raubüberfälle verübt Hatte, mürbe in Zkohlenscheidt bei Aachen fl c ft c 111, al« er über die Grenze flüchten sollte. Al« er keinen AuSweg sah, tötete er sich durch vier Schüsse in Herz und Kopf. Feuer. Au« Aeumarkt (Oberpfalz) hören wir: In Deichertöhofen ist vergangene Aacht in der Scheune de« Landwirts März Feuer auSge- brochen, da« auf da« Wohnhau« Übergriff. März, seine Frau und seine beiden Söhne find u m » gekommen. Gasvergiftung einer Familie. Am Montagvvrmittag wurden in ihrer Woh- tnmg in der Dornblüthstrahe In Dresden der Schloster Schreiber, leine Frau und ein au« -3ittau zu Besuch weilender Verwandter in den betten tot aufgefunden. SS liegt Ga«- 1) e r fl l f t u n q vor. Offenbar hatte eine der Drei Personen noch am Samstagabend nach der Heimkehr von einer benachbarten Schankwirtschast einen leicht drehbaren Gashahn geöffnet. Der Sob ist wahrscheinlich schon tn der Aacht zum Sonntag eingetreten. Die ^BerNn- in Havanna. Der Kreuzer „Berlin" ist am 25. Januar in Havanna eingetroffen. LebenSmittelunruhtn hn Krimgebiet. Dachrichten au« Aiga kündigen an, daß diu6 Mangel an Dahrungsrnitteln in der Ü1 f tatn c und im nördlichen Krimgebiet -Unruhen au«gebrvchen seien. Im Gebiet von Merandrowsk sei ein Teil der Kosakenkavallerie zu den Aufständischen übergegangen und operiert jeht im Gouvernement Ieschanoslaw und in den Städten nördlich von Taurinow. In die südlichen Gegenden deS Dnjepr seien mit Maschinengewehren bewaffnete Auto« abg^ganeen. um dort । die Duhe herzustellen. Im Donezgebiet werde die Eisenbahn durch die kommmiiftifchen Jugendorganisationen gegen die Arbeitslosen geschützt. Erdstöße in der Tschechoslowakei. Der Berichterstatter de« staatlichen Instituts für Geophysik. Dr. Stef el, teilt mit. daß in K 0 n 0 p Dur Deethoven. 2. Sinfonie (Orford-) Jof. Haydn. Mufikalische Leitung: Dr. Ludwig Rottenberg, Erster Kapellmeister de« Frankfurter Opemhaufe«, Gesang: Fvau Gertrud Hindemfth —Ein Orchester au« Mitgliedern deS Frankfurter Opernhau«orchesterS. 9.30 Uhr: Rachrichtendienst, Wettermeldung. Dpori. 10 bi« 11 Uhr: Blasmusik des Orchesters de« Frankfurter Verkehr«- verein«. TageSkorinS von 4 bis 6 Udr Abendkursus vsu 8 bis 10 Hbr Honorar 12 Mark. - Die Hälfte zahlbar bei Beginn. Anmeldungen werden am ersten Unterrichts« >«ie von nach- mltta-tS 3 Uhr an entgegenaenommen- — Notizbuch ist mitzubringen. — Die Unlerrichlsieitung: Jenny Schumacher. crQt jüngere und ollere Dnuien. J-rauen und Töchter, welche (Jeigeu'-ti vnuSdnll führen oder als HiuSdarne oder Stüve 'ich aiiobilbcn molieit beginnt Donnerstag deo 29. Januar im Sa.-.le des H0tcIs B iuz Carl. 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Januar L I., nachmittags 3 Ahr, ihre Wald- und Feldjagd auf 6 Jahre auf hiestger Bürgermeisterei. Bedingungen werden vor der Verpachtung bekanntgegeben. Bürgermeisterei Rüddingshausen. Grube Asche kann unentgeltlich auSgesahren werden Schr. Ang. unt. 0779 an den @ieu. Anz. Mein neuer illustrierter Katalog über Blumen-, Gemüse- und landwirtschaftliche Sämereien, Gartenbedarfsartikel usw. ist erschienen und wird Interessenten kostenlos zugesandt Samenhaus Heinrich Hahn Gießen, Bahnhofstr., Ecke Wolkengasse. Tel. 1403. Herren-Harmal- Unterhosen gute starke Qual., äußerst preisw. NWIzMWMM der Stabt Gießen. Aus den Waldungen der Stadt Gießen sollen am Montag, dem 9. Febr. 1925, vormittags 107.. Uhr beginnend, in derGaftwirtschait„gurLiebtgshöhe" in Gietzen versteigert werden: Alter Blei (Silelröbtem kauft Brühls che Druckerei 1UD Schul,tr. 7/0. Herren-Trikothemden SÄt nen Bandstreifen-Einsätzen . . . Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Am 19. Januar 1925 die Firma R. Rautenbe^ & Co., Heuchelheim. Gesellschafter sind Robert Rautenberg, Fabrikant in Heuchelheim und Heinrich Graf, Fabrikant in Frankfurt a. M. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. Oktober 1924 begonnen. Am 21. Januar 1925 die Firma Arh & Schneider, Gießen. Gesellschafter sind Otto Wilhelm Artz Ehefrau, Berta geb. Will in Giehen und Georg Schneider Ehefrau, Helene geb. Funk daselbst. Die offen' Handelsgesellschaft hat am 15. Oktober 1924 begonnen. Am 22. Januar 1925 bei der Firma F. Hirsch Wwe. & Co. in Gießen: Die Firma ist unter Uebernahme der im Ge- ' schäfte seither begründeten Forderungen und Verbindlichkeiten auf die Kaufleute Theodor Köhler in Gießen und Gugen Müssig in Aschaffenburg mit dem Ge- schäfte und dem Rechte der Weiterführung der seitherigen Firma übergegangen, die dasselbe als offene Handelsgesellschaft weiterführen. Diese hat am 1. Rooember 1924 begonnen. Am 24. Januar 1925 die Firma Karl Riebel; Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Karl Riebel in Giehen. 8643 Giehen, den 24. Januar 1925. Hessisches Amtsgericht. Herren normal «45 Unterhosen»1! halt. Ware, Strapazierqual. 9 Herren HormalhemdenQ mit waschechten schönen Perkaieinsätzen, fi | gute Qualität................MA Herren-Socken 4 stark gestrickt, Strapazier-Qualität, grau............... W Herren norme! n Jackentat, gute Ver- arbeitung .......... Herren Hormal- n Unterhosen Q gutes, wollgemischt. Gewebe 309,79 Fstm. Kiefernbauhol; 3., 4. u. 5. Kl in 11 Losen, Tüchtiger Automobilmechaniker für bald oder fvä er gesucht. Schrifiliche Bewerb. m.GehaIt8- nnipr. an [862D Arttomobilae cdiift Cdcar 'vinblcr, Marburg n b. V. Ehrliches, steiniges iitiiiäcte nach Darmstadt gesucht. Näheres Kiesten. LetterSweg 35 III. ou sprechen-wischen 2 u. 4 Utir nachm. 07M Großer Preissturz für grüne Heringe. Biitkinge, frische Seefische und empfehle solche täglich eimreffenb in nur la Qualität. [880c Hamburger ^. Schrlfil. Angeb. mit Dreis un er 07^3 an den G'est. Anz. erbeten. Bauulstück (eingezäuntl, in. Alten «reid, zum Ein» säen von Ewigem Klee au verpachten. 0781 Zlaiserallce 1. ■i — Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. ß wurde eingetragen: Am 21. Januar 1925 a) bei der Firma Hehligenstaedt & Comp., Werkgeugma» schinen-Fabrik und Eisengieherei, Aktiengesellschaft in Giehen: Durch Beschluh der Generalversammlung vom 22. Dezember 1924 ist das Grundkapital auf 1 250 000 ReichsmarkStammaktien und 5OOOOReichs» mark Vorzugsaktien, eingeteilt in Aktien zu je 50 Reichsmark umgestellt worden. § 2 des Gesellschaftsvertrags ist geändett. Die Vorzugsaktien haben ein 25faches Stimmrecht, b) Bei der Firma Glaskontor, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Giehen: Durch Beschluß der Ge- sellscha'terversammlung vom 30. Dezember 1924 ist bas Eigenkapital auf 30 000 Reichsmark umgestellt. § 5 und 8 deS Ge« fellschaftsvertrags sind geändert. Am 22. Januar 1925 a) bei der Firma Berggewerbliche Industrie, Gesellschaft mil beschränkter Haftung in Giehen: Durch Beschluh der Gesellschafterversammlung vom 15. Dezember 1924 ist daS Eigen- kapital auf 5000 Reichsmark umgestellt worden. § 4 des Gesellschaftsvertrags ist geändert, b) Bei der Firma Karl Kling & Co-, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Giehen: Durch Beschluß der Ge- sellschafterversammlung vom 11. Dezember 1924 ist das Eigenkapital auf 500 Reichsmark umgestellt worden. § 5 deS Gesell- schaftsvertrags ist entsprechend geändert, c) Bei der Firma Basaltwerke Giehen Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Giehen: Durch Beschlich der Gesellschafterversammlung vom 13. Dezember 1924 ist das Eigenkapital auf 20000 Reichsmark umgestellt. § 3 des Gesellschaftsvertrags ist geändc ct. 865B Giehen, den 24. Januar 1925. Hessisches Amtsgericht. FrischeFische Mittwoch früh 9 Ubr erste Sen- düng eintreffend: feinste ntoiic'2InaeIid)cHfiirf)c,l1/3 bkS 3‘/2pfünbin, 'Vfö. SO Pf. la Cabliau, allerfetnite blüten- helle Nordfee-Ware, im aanzen Fisch ohne Kovf Pfd. 60 Pf., tm Ausschnitt Pfd. 70 Pf. Seelachs ohne Kopf, tm ganzen Fl sch, ca. 3V -8 Pfd. Pfd. 32 Pf., im Ausschnitt Psd 40 Pf. grüne Hcrinae, das Pfd. 25 Pf., 3 Psd. 70 Pf. Goldbarsch, Pid. 30 Pf. Frische Fischkoteletts Bücklinge das Psd. 40 Pf. die 5-Pfd -Kiste Mk. 2.- ff. Sauerkraut selbst eingemachtes, Psd. 15 Pf. Apfelsinen feinste Mesfina Blnt Dtzd. Mk. 1.20, 2.— n. Mk. 2.50 blonde Mcifina ‘ric Dtzd. 80 Pf., Mk. 1.50 u. 2.-. WlWlWMO Bohnöofftr. 2Z Sernforedj. 1631 Dienstag, 27.3aimarJ92a Gietzener Anzeiger (General-Anzetger für Vveryefsen) Nr. 22 Zweiter Blatt 8 des Keser ge- 6t- 16 a- 2 * die Ausgaben der Weht in seht feierlicher Handlung die Verleihung von Ehrenzeichen vot, die für 25- bzw lOjäfjrkjc aktive Tätigkeit an einige Wehtmännet verliehen werden konnten. Der Turnverein 1 8 60, mit dessen Geschichte die der hiesigen Wehr eng verknüpft ist, stellte sich mit einet Turnerinnen- und einer Iugend- turnerriege in den Dienst der Veranstaltung. Die gewandten Darbietungen am Darren fanden lebhaften Beifall. Don den sonstigen Dummern Unterhaltungsprogramms verdient das flott gespielte Theaterstück „Wer?" besondere reuen Staat zu begründen. Um 1886 zwangen fcte Ibn Raschid die Wahabitensürsten unter Ehre Oberhoheit und setzten nach ihrem Belieben ten jeweiligen Sultan des Redsched ein oder ab. Crft dem achtzehnten Fürsten Abdul Asis gelang Es, zu Beginn deS Jahres 1902 die Schammariten au vertreiben und die Unabhängigkeit des Waha- Litenreiches wieder herzustellen. Abdul Afis aus I Dem Hause Ibn Saud — nicht .Ibn Saud", tote ihn Europa nach dem Damen der Dynastie irrtümlich nennt — ist es auch, der jetzt König Hussein, den Basallen Englands, aus dem Hed- fchas vertrieb und der scheinbar ernstlich versucht, 2»ie schwerwiegendsten Probleme der Einigung flxS Islam in Angriff zu nehmen. Dicht nur die englische Orientvolitik. sondern afrika sind, waren erschienen, außer vielen anderen Delegierten aus den verschiedenen Ländern des Islams. Während bisher die panislamische Bewegung von einzelnen Bruderschaften oder Regierurgen, von Fürsten und Gelehrten spontan gefördert und in ihrem Geist gepflegt wurde, haben wir es jetzt mit dem ersten paniflamftifchen Kongreß zu tun, den die moderne ©etchicbte des Islams kennt. Gleichviel wie die Ergebnisse des Konzils sein mögen, jedem, der der islamitischen Bewegung nahe steht, ist es klar, daß er eine neue Richtung, eine Wendung zur Konzentration Ker Kräfte dieser Bewegung bedeutet. Und das Abendland, das bisher nur den glaubenseifrigen Islam kannte, wird sich in nicht ferner Zeit dem organisierten Islam gegenübergestellt sehen. wähnung. sf. Friedberg, 26. Ian. Wie hier kannt geworden ist, will die hessische Kirchen- regienmg bei der nächsten Sitzung des Kirchentages den Antrag stellen, das Prediger- ferninar von hier nach Darmstadt zu verlegen. Es ist begreiflich, daß diese Dachricht in hiesiger Stadt auf allgemeinen Widerspruch und schmerzliches Bedauern stößt und man wohl erwarten kann, daß von hier aus alles geschehen wird, um dem Borschlage deS Kirchenregimentes entgegenzuwirken. Denn abgesehen von dem materiellen Verluste, der dadurch unserer Gemeinde entstehen würde, sind es auch Gründe ideeller Datur, die eine solche Verletzung auf das schmerzliche empfinden ließen. Es ist wohl nicht zu bezweifeln, daß das Predigerseminar aus das geistige Leben unserer Stadt einen hervorragenden Einfluß hatte, viele der hier weilenden Gelehrten waren Damen von gutem Klynge, Männer, die von hier aus an größere Universitäten berufen wurden, oder sonstige hervorragende Stellungen einnehmen. Wir brauchen hier nur Damen wie Sell, Diegel, Köhler, Schwabe, Smend, Schöll, Köstlin usw. zu nennen, um das vorstehende begreiflich zu machen. Die Gründe, die die Kirchenregierung zu diesem Schritte veranlaßt haben, werden ja ball) bekannt werden und läßt sich dann noch ausführlicher auf die Sache zurückkommen- für heute wollen wir nur dem Wunsche Ausdruck geben, daß die Anstalt, die nun seit dem Iahre 1837 hier segensreich gewirkt hat, unserer Stadt erhalten bleiben möge. — Die in dem Waffenringe vereinigten Verbindungen der U ni t>erf i tä t en und technischen Hochschulen, also die Burschenschaften, Korps, Landsmannschaften und Turnerschasten hielten gestern abend im Saale de ter Fertigkeit und inhaltlich lebendigen AuS» brud Stüde der unvergänglichen Meister ®lud, Bach. Paganini u. a. Fräulein Ilse Töpfer, begleitet von Fräulein Gabriele Brandt, trug in klangvoll befreitem Mezzosopran Lieder von Brahms und deutsche Volkslieder aus dem 16. Iahrhunderi vor. Die Darbietungen fanden einen so begeisterten Beifall, daß die Künstlerinnen zur großen Freude der Zuhörerschaft Zugaben boten. ; L i ch . 26. Ian. Lehrer S t o r d in A l t e n- stedt feierte am 21. Ianuar seinen 60. Geburtstag. Lehrer Storck fand hier seine erste dienstliche Verwendung und war bis zum Iahre 1890 hier tätig. Er erfreut sich großer Beliebtheit und hat sich im Dereinsleben unserer Stadt besondere Verdienste erworben. So ist sein Dame hier noch nicht vergessen, und sein alter Freundeskreis und ehemalige Schüler gedachten seiner an seinem Geburtstage durch herzliche Gratulation. ds. Bettenhausen, 26. 3an. Gestern abenD veranstaltete der Gesangverein „Eintracht" in dem geräumigen Festsaal von Gastwirt Müller seine diesjährige Abendunterhaltung. Reben einigen Couplets kam das Dauemdrama .Düwels", versaßt von Heinrich Sohnrey. zur Ausführung. Lehrer Schiefer stein gab zunächst einen ilebcrblid über Die Ari des Stüdes und legte seine Grundgedanken dar. Das Dramc», dem Leben abgelauscht, enthält Wahrheiten. Licht» und Schattenseiten, wie man sie in der Wirklichkeit vorfindet. Die Auswahl des Stüdes zeugte von gutem Geschmack. Cs war mit Fleiß und Liebe zur Sache einstudiert, und die Darsteller gaben ihr Bestes Der Gesangverein brachte einige stimmungsvolle Lieder zu Gehör, die ebenfalls Zeugnis von einem schonen Können ablegteru Hervorzuheben ist noch der schöne Tenor-Solo des Herrn Kruger. Dach Abwicklung des reichhaltigen Programms folgte der gemütliche Teil mit T^rnz. Kreis Friedberg. Dad-Dauheim. 26 Ian. Im Brennpunkt des hiesigen gemeindepolitischen Interesses steht eben die Frage, ob die F r e m d e n st e u e r I aufgehoben oder beibehalten werden soll. Die I wirtschaftlichen Verbände, nie Die Hotina (Hotel- industrie) und der Hausbesitzervecein. haben ihr, nachdem frühere Eingaben an dem Widerstand der Stadt gescheitert sind, von neuem den Kamps angesagt, während die Stadtverwaltung den Standpunkt vertritt, daß die Fremdensteuer die einzige Möglichkeit für die Stadt ist, vom Kur- und Fremdenbetrieb etwas mitzubekommen. 6s ist bekannt und auch von uns vor längerer Zeit schon mitgeteilt worden, daß die Stadt bereits am 1. Oktober 1924 in ihrem Haushall einen äleberschuß von 140 000 Mark hatte. Der laut Beschluß der S abtverordr.e.enversamm- lung zum Wohnungsbau verwandt werden soll. Die an der Abschaf ung Der oremDenfteuer interessierten Kreise lehnen DieseWerwendung ab. Für sie ist der Lieberschutz vielmehr Das Zeichen Dafür, Daß Die Fremdensteuer fallen kann. Sie wird von den genannten Kreisen als Verkehrs» feindlich bezeichnet, sie sei deshalb auch schon in zahlreichen Badeorten abgefchasst worden. Die Hotina beschloß in ihrer Hauptversammlung einstimmig, erneut an Die Stadtverwaltung mit des Kasinos einen feierlichen Reichsgrün- ! dungskommerS ab, der nicht nur von Den alten Herren, sondern auch von Vertretern der Aktivitas der benachbarten Hochschulen überaus zahlreich besucht war. Das Präsidium lag in Den Händen des Prosesfors F. W. Schaum (Darmstadt ia Gießen), die Festrede hielt Direktor Philipps lHass.-Dass.) Gießen). Dann sprachen noch Justizrat Keller (Starfenburgia Gießen) über die Erziehung Der heranwachsenDen IugenD zum großdeutschen Gedanken, unö Professor D ö l» f i n g (Hass.-Dass. Gießen) über Bismarck. Der Kommers, der durch die vielen vertretenen Verbindungen ein farbenfrohes Bild gewährte, nahm einen in jeder Beziehung vorzüglichen Verlauf. • Trais-Münzenberg, 25. Jan. Der erst seit einem Jahre bestehende Gesangverein feierte jetzt sein Wintervergnügen. Reben dem Vierafter „Alte Schuld" wurden noch drei Einakter geboten. Sämtliche Mitwirkende zeigten, daß auch in unserem Dorfe Kräfte vorhanden sind, die durch ihr flotte» Spiel einen genußreichen Abend bieten können. Bei Tanz und geselliger Unterhaltung verlebte man nach Den trefflichen Aufführungen noch einige recht genußreiche Stunden. Krcis Büdingen. A Aus Der Wetterau, 26. Jan. Am Samstag. besonDers gegen Morgen, lag solch dichter Rebel in der Ebene, wie er seit Mensch engedenken nicht beobachtet wurde. Leute, Die zu Den Frühzügen wollten, tarnen vielfach vom Wege ab und irrten ziellos im F lde umher. — Das Umpslügen Der Aeder geht ungehin- Dert weiter, was der Landwirtschaft sehr zustatten kommt. Da durch Das Regenwetter im Rach- somrner und Herbst die Herbstbestellung und Einerntung sich sehr m Die Länge zog unD an DaS älmpslügen Der Stoppel- und Kleeäcker im Spät» herbste gar nicht gedacht werden konnte. Dte mü Winterfrucht bestellten Lecker haben stch gut entwickelt, ebenso zetgen die Obstbaume einen guten Fruchtansatz. Hofsentltch zerstören starke Fröste in den Frühjahrsmonaten mcht die allenthalben in Aussicht stehende günstige Obsternte. y. DorsDorf, 25. Jan. Der 2. Bezirk Des Gaues Wetterau vom SüöDeut» schen TurnerbunD Dielt gestern abend hier im Saale Des Gasthauses zur Eisenbahn seinen ersten Diesjährigen Werbeabend ab, zu dem Der Turnverein Borsdorf cmgelaDen hatte. Schon vor Beginn Der AbenDunterhaltung mar der Saal überfüllt von Gästen. Die besten Kräfte des Gaues, 30 auswärtige Weisterschafts» turnet, zeigten ihre vorzüglichen Leistungen und ernteten stürmischen Beifall. Aber auch Der hiesige Verein brauchte nicht zurüdzustehen. Seine ' 5 et ? S-PS;d&; )X 2.9*® einer Eingabe um Beseitigung Der Frem- teuer heranzutreten. Der HauSbesitzer- >e rein wird Diesen Antrag seinerseits unter» tützen. So wird die Angelegenheit in nächster Zeit erneut vor Die Stadtverordneten kommen, und man Darf gespannt sein Darauf, wie Der Kampf ausgehen roirD. — Die besagte Generalversammlung Der Hotina, Die von Dem Dor» itzenden Hotelier S ch a 11 e r mll einem interessanten Jahresbericht eingeleitet wurde, gab lehrreiche Einblicke in den vielseitigen Aufgabenkreis. den Der für unsere Dadestadt so wichtige wirtschaftliche Verband zu lösen hat. Die Hotina zäbll 115 Mitglieder. Die Einnahmen im abgelaufenen Geschäftsjahr betrugen 9140 Mark, Die Ausgaben 3180 Mark. Der günstige Kassen- bestanD ermöglicht Die Herabsetzung Des Beitrags pro Bett unD Monat von 20 auf 10 Pf. Als nächste Veranstaltung Der Hotina ist ein Vor» tragSabenD geplant. Steuersachverständiger Gehrke wird über Sonbcrfteuer, Vermögenssteuer usw. sprechen. — Die Freiwillige Feuerwehr veranstaltete !>eule abenD in Der Turnhalle ihre DieSw intern liche AbenDunterhaltung. Der zahlreiche Besuch aus allen Bevölkerungskreisen legte Zeugnis Davon ab, Daß man Die gemeinnützige Arbeit Der Wehr, Die sonst nur das Wort „Pflicht" kennt. Durch Teilnahme an Dem Der Geselligkeit Dienenden Abend anerkennen wollte. Oberbranö- meiftcr Salzmann begrüßte Die Gäste. Bürgermeister Dr. Kayser nahm nach einer gedankentiefen Ansprache über Die Bedeutung und Mitglieder boten gleichfalls ihr Bestes in Freiübungen, Stabübunaen einer Mädchenriege, einem Reigen und Vorführung von zwei Schülerriegen. Wiederholte lebhafte Beifallsbezeugungen wurden den Turnerinnen und Turnern als Anerkennung und Lob gespendet. Zur Verherrlichung des AbendS trug auch Der hichge Gesangverein durch den Vortrag passender Chöre wesentlich bei Die auswärtigen Gäste sanden in hiesigen Familien liebevolle Aufnahme. Mulrk und Tanz bildeten den Abschluß der gelungenen Feier. „r* Didda, 26. Ian. In diesem Iahre ist ein großer Teil der hiesigen Geschäfte dazu übergegangen, dem Beispiel großer Städte zu folgen und Inventurausverkäufe abzuhaiien. Man Darf in dieser Maßnahme, die sonst in Heineren Geschäften nicht üblich war, den Wunsch erkennen, den durch die Geldknappheit bedingten flauen Geschäftsgang zu beleben, um Geldmittel für bevorstehende Reueindeckungen in Händen zu haben. -- Die hiesige Stadtmission veranstaltet in ihrem DereinShause vom DienStag ab a ch t EvangeltsalionSabende. in denen Pfarrer Fr. G r o t e, Dhünn, sprechen toho Diese Voriragswoche, die alljährlich abgcbalu'a wird, erfreut sich regen Interesses und wird auch aus der Umgebung gut besucht. nd. Ridda, 26. Ian. Heute fand hier eine Holzversteigerung dcS Fvrstamts Ridda statt, wobei folgende Preise durchschnittlich ge boten wurden. Für 1 Raummeter Buchenictx'it- holz 15 Mk.. 1 Raummeter Duchenlnüppel 10 0171. 1 Raummeter Eichenknüppel 6 Mk., 1 Raummeter Buchenstöcke 9 Mk., 1 Raummeter Eichenstode 6 Mk., 1 Raummeter Buchenreisig 2.50 Mk.. ein Raummeter Eichenreisig 1 Mk. — DaS hiesige Sägewerk von I. HimmelSbach bat einer I größeren Zahl Arbeitern gekündigt, weitere Kündigungen sollen noch bevorstehen. Die Entlassenen wollen versuchen in Den Opelwer len in Rüsselsheim Arbeit zu erlangen, weil Dort noch Arbeiter eingestellt würden. nd. Ridda, 25. Jan Die zweite Ausfüb rung des „Da11erich" durch Mitglieder des Turnvereins Ridda tm „GambrinuS" hier war wieder so außerordentlich stark besucht, tote die erste am letzten Sonntag. Der Verein kann mit seinen Erfolgen m jeder Hinsicht sehr zu frieden fein und hat sicher noch an Gunst bei I den Einwohnern unserer Stadt gewonnen. I Der Zweigverein Ridda vom V. H i) veranstaltete gestern abend sein dicSiähriges Wintervergnügen und Auszeichnungsfest, das sich eines sehr guten Besuches erfreute und in bester I Harmonie verlief. Oberlandmesser Eich, der Vorsitzende des Zweigvereins Ridda, hielt eine Begrüßungsansprache, worin er warm für die Liebe I zur Heimat und CBaterlanö eintrat. Musik. Solo- und gemeinsame Gesänge, komische Vorträge und I Die Aufführung deS Theaterstüdes »Ihr Sommergast" boten In auÄgtebiger Weise fröhliche Unterhaltung der Gäste. Die größten Lachersvlg< errang zweifellos aber der Dialog .Die Schoul- tommeroarc" in Vogelsberger Mundart. In I humoristischer Weise wurden darin die StaDt- begebenheiten und Verhältnisse Riddas oom lei)- I ten Jahr von einem Schulfreund seiner Schul» I freunbin in Ulrichstein, die er fett 20 Jahren nicht gesehen hatte, ausführlich berichtet, mit I witzigen Bemerkungen erläutert und dabei die in I weiteren Kreisen bekannten Persönlichkeiten Aus der Provinz. Landkreis Gictzen. △ Reiskirchen, 25. Jan. Die Gemeinden der llmgegcnö seien nachdrücklich vor einem Schwindler gewarnt, der dieser Tage hier sein Wesen trieb. Er sucht zunächst Die Pfarrämter auf und versucht eine Empfehlung zum Vertrieb von Büchern zu erlangen, indem er angibt, ein Teil des Erlöses fei für ein Waisenhaus bestimmt. Da Die Angaben des jungen Menschen sehr zweifelhafter Act sind, wird ihm natürlich die Empfehlung verweigert. Er gibt gleichwohl in Den Häusern an, er fei vom Pfarrer gcschidt. Der die Anschaffung der Bücher d inge:d nahelege. Der junge Mensch läßt fich eine Anzahlung machen, der Rest werde bei Zusendung der Bücher in 6 biS 8 Wochen durch Rach- nahme erhoben. In einer Rachbargemeinde ging er mit der erlogenen Angabe Aum Kirchendiener, der Pfarrer habe ihn an diesen gewiesen: „®r möge mit ihm zu den .besseren Leuten' der Gemeinde gehen und ihm beim Absatz möglichst vieler Bücher behilflich fein.“ Bei den Leuten sucht er u. a. dadurch seinen Zweck zu erreichen, daß er ihnen vortäuscht, er habe im Pfarrhaus übernachtet und von dort Grüße überbringt. Da zu vermuten ist, daß an anderen Orten ähnliches versucht wird, weise man solchen Schwindlern energisch Die Türe. Man beachte: Mündliche Empfehlungen werden von hessischen Pfarrämtern nicht gegeben. In ganz besonderen und völlig einwandfreien Fällen wird ein schriftlicher Ausweis, mit Pfarramtsstempel versehen, erteilt. t Grünberg, 26. Ian. Das D e k o r i e - rungSfest De 6 hiesigen D. H. C. sand am Samstagabend im „Rappen" statt, Dessen Saal mit Fahnen, GirlanDen unD Tannengrün schön geschmückt war. Der Vorsitzende, Obcrftubien» Direktor Angelberger, begrüßte Die Erschienenen in einer kernigen ReDe, er gedachte DA vergangenen Iahre unD stellte u. a. einen Vergleich mit Dem Jahre 1924 an. Hierbei betonte Der ReDner, Daß leider die Wanderlust zurück- gegangen sei und auch nur wenige Mitglieder V. H. C.-Abzeichen erhalten würden. Abwechselnd folgten sodann gemeinschaftliche Gelänge, gut ausgewählte Musikstücke unD Theaterdarbi tungen, die reichen Brifall fanöen. Der V H C.-Druder S e y b o l d hielt zu Beginn Der, Verteilung Der Abzeichen eine mit Humor gewürzte Rede. Bei dieser Verteilung kamen nur Herren in Frage, die sich schon seit langem um das Wandern verdient gemacht haben. Es erhielten Bender» ©rünberg das 8., Jodel, Kolbach unD Steuernagel das 5., Bender- Lauter das 3. und Lichtenfels das 2. Olbzeichen. Gan- besonders warm wurde seitens des D. H. C.-Bru» ders Steuernagel Den MitglieDern das Wandern in diesem Jahre ans Herz gelegt. Der Vorsitzende dankte allen Mitwirkenden und schloß mit einem „Frisch auf“. Hierauf folgte der Tanz, eine Sehnsucht Der IugenD, Die aber auch hierbei Den Wanderliedern voll unD ganz gerecht tourDe. „ ri. Li ch, 26. Ian. In Dem stimmungsvollen Konzertsaal im hiesigen fürstlichen Schloß fand unter zahlreicher Beteiligung DaS Dritte Äon» zert Des KonzertvereinS statt. In Frau Anni S t e i g e r - 05 e t ja d ‘lernte DaS hiesige mufiflicbenDe Publikum eine hervorragend« V o- linkünstlertn lernten. sie spielte mit sormvollen» Die Wahabiten. 0km Jahia Bey. Konstantinopel, im Dezember. GnglanD hat Den Kamps mit Der Welt Des JslamS wieder ausgenommen. Die Politik Deä I Kompromisses ^teifdvn Dem britischen Weltreich 1 enö Dem ideellen Weltreich Des IllamS ist von ter konservativen Regierung in London einer gründlichen Revision unterzogen worden. ES wird sich erst zeigen, ob Die unleugbaren OlieDer- ligen, die die englische Orientpolitik in Den letzten Jahren erlitten hat, Durch eine Politik 2er Bajonette wettgemacht toerDen kamt. Oder tb nicht vielmehr Der OBeg DeS Kompromisses Der richtigere ist, den Gefahren zu begegnen. Die LUS Dem immer auf« neue gereizten Hasse von 250 Millionen Menschen Dem englischen Imperium und dem ganzen Abendlande drohen. Die letzte bei englischen OlieDerlagen im Orient war Vie Eroberung Mekkas durch Die Wahabiten. So sehr di? wahabitische Bewegung Die Entwicklung de« Islam beeinflußt hat und noch weiter beeinflussen wird, so zahlreich sind die Irrtümer, Vie über die rellgiösen und politischen Ziele Vieser Bewegung tm Okzident verbreitet sind. Der geistige *Bater der Bewegung war ein syrischer Theologe, Taki eddin ibn Tejmijja. der tm 14 Jahrhundert den Islam seiner Zeit in Wort und Schrift einer Kritik unterzog, deren Ziel die Rüdkehr zu Koran und Sunna, Der 2txibtlton, unD anderseits Der rücksichtslose Kamps gegen alle .Reuerungen" war, auch wenn sie vom sogenannten Jdschma (consensus occlesiae). vaS ist Der ÜbereinstimmenDen Meinung Der | Mehrzahl alle Moslime, sanktioniert wurden. Ohe strengen Forderungen in bezug aus Die äußere Tebenltübnmg hat diesem Savoncrrola DeS Islam den Haß und die CBerfolgung Der Obrigkeit zuge- zogen Er starb als ein Opser dieser Okrfol- gung im Jahr« 1328 im Kerker. Ungefähr viereinhalb Jahrhunderte später griff ein Mann in Zentralarabien Dte Gedanken Oes Ibn Tejm auf und begann unter seinen Landsleuten Die WieDerberstellung Der Reinheit deS Islams zu werben. Dieser Mann war Mohammed Ibn Abd-al-Wahhab, nach Dem diese neue puritanische Bewegung nunmehr ihren 3amen tragen sollte 3m Jahre 1746 begann die neue Seite ihr religiöses Reinigungswerk mit Vern Schwert in Der j)anb bei den Rachbar- flämmen. Am 30. April 1803 eroberten Die Waha- viten jum erstenmal Mekka. Rach kurzer _ Zeit vorn Scherifen Galip. Dem Ahnen Des Königs Hussein, vertrieben, kehrten die Wahabiten 1806 wieder nach Mekka jurüd. Sie verweigerten den türkischen Pilgerkarawanen Den Eintritt ins Gebiet von Mekka unD forDerten Den Sultan Mahrn uD II. in einem Sendschreiben zur Annahme ihrer Lehrmeinung auf Da Dem Sultan Die Mittel fehlten, DaS unaufhaltsame Vordringen Der Wahabiten zu verhindern, beauftragte er Wehemed 2lli. den ersten Vizekönig von Aegypten. gegen diese zu Felde au ziehen Die Hauptstadt Daria deS wahabitischen Reiches fiel 1818 und Der damals regierende Wahabitenfürst 2Tbb» ullab wurde gefangen urtb in Äon ft aut Ino {xJ :nthauptet. Wer schon dem sechsten Fitrsten der Dynastie Turkv bin Olbdullah gelang eS, um 1822 die Aegypter wieder zu vertreiben und t)ie Unabhängigkeit des Wahaditenreiches wieder aufs neue zu begründen Erst die Zeit deS zehnten Wahabitenfürsten Feisal bietet wieder besonderes Interesse. 3n dieser Zeit nämlich, etwa um Dte Mitte DeS 19. Jahrhunderts, gelang es der Familie Ibn Raschid, im nördlich von Redsched gelegenen Gebiet des Dschebel Scham» mar die Deduinenstämme zu einigen und einen 9'^"^ ö j SS h st“ 5 2 D O r, w 0 ä = ~o 9 " -h- » =5^5!?= 3 ■ 1 ft pnüß 2- »ffl 3,5 I je.- WR ' Sa? "Ä -es? WM

,575 '.34 1.5 6,^8 1 1. 101,25 6,4 d',90 0,8 21,2 27,2 8 62 10 0 21 1 23,7 19 60 22,6?. Uii 90,75 3,9 fpb. Frankfurt o. M. Laufe des Jahres 1924 ist in i 2,6 4.6 3.1 13,62 79 6z 14,40 13,2. 19 2 10.60 0,225 6 0 ,90 "ö, 08,7 64.-u 8,1 i 2j,50 8 IS 25 °.ü b 11,13 0,7 6 1,8 17.7. 2,1 4,5 8 14 5,5C 13 73 22.5 14,1 80, i 98 9,80 1.6 3 95 10,8 0,755 1.2 18,4 2,-«0 4’3 13,4 5,5 1.40 6,26 M3.5 3,25 29,62 6,90 28.40 20 80 13,70 22 79,76 91 4 5,76 11,26 1,11 1,466 0,55 1. 4 1. 1 4 = 1,47 94.7> 90 11, 47.7 178 6.62 4,6 19,40 19,13 *2 10, 0 Sb, 0 t7ti? 161 17,75 23 L^> 14,90 06 62.1 üb,60 8f VOILDOU uOllk-OÜ uVU VVU V0U voll oU'voll f.8 1 7 -3,40 25,-5 26,95 28 50 21 '3.62 22,3 81 84,60 4 5,82 11,4 M 2,4 4,5 9,2 13,6 Die Siegerin. Eine Anzahl Damen hatte sich zu einem Kränzchen zusammeng Kunden. Wo Damen beisammen sind, wrd natürlich geplaudert. 11 nb da die Kränzchendamen sehr viele Erfahrungen hatten, wurde sehr viel geplaudert. Diele Erfahrungen hat man aber meist erst dann, wenn man die Jugend hinter sich hat. So war cs auch bei diesen Damen; sie waren nicht mehr ganz jung; ihre Blütezeit war vorüber Wie von selbst kam einmal die Rede auf Gefickt fand sich auch wieder ihr jugendlich«. Frohsinn ein. Hierdurch entstand den Männern der Damen natürlich eine Ertrafreude. Auch Sie, Leserin und Leser, können durch Marylan - Ercme groß? Freude und Vorteile err.ten. Wochten Sie sich kostenlos überzeugen? Erne Probe der wundersamen Marylrrn-Cremc sowie ein erklärendes Büchlein mit Abbildungen, beides völlig kostenlos und portefrei, bekommen Sie zugesandt, wenn Sie an den Marylan-Der- trieb, Berlin 248, Friedrichstraße 18, schreiben. CXt/l ?Q"n nehmen Sieöieauß wlv f^IT»V,IÖ'cntl- Kräutern » nut Malzerlrati bereitet. Schönheitsmittel, und nach langer Debatte kam D-me ein beliebig zu wählend^ Schonheitsm.ttel anwenden solle Die grrven Ferien standen bevor, und nach Ablauf derselben wollte man wieder zufammentreffen um habe^eHe"' toßItbc6 am besten gewirkt l’l 94,/: 9G 11, 0 176 6, 0 14,7 13, 5 0 7 19 19,4U 1,9 IV,6 0,14. 22 14,8 !L . 106, 164. II. 2 8,2 1 0 17.7 56,2 3,20 32, vnM.-NoN Bell. Antw Sbriftlnnia. Äov.'itbnaen Stotfbolnt . klsingfor-. tollen. . . 1 ondon. . . Neunort . . Pari«.... i Schweiz . . Sva len . . ®rag Budapest. . Bucn.-Atre- Bal-arten Japan wo de Ian Belgrad . Lissabon - - als erste den Abschluß für 1924 vorgelegt' hat. 3m Freiverkehr war wieder größeres Geschäft in Kaliwerten zu verzeichnen, durch Mitteilungen über große Kali-älmsahe im Januar begründet. Außerordentlich lebhafter Verkehr entwickelte sich schon vorbörslich in Tür ken- wert en auf die Mitteilung eines Berliner Blattes hin, daß die türkische Regierung beabsichtigt, in beschränktem Maße die Zinsenzahlung wieder aufzunehmen. Tägliches Geld notierte 8—12 Proz. Privat-Diskont war mit 8 Proz. gesucht. Am internationalen Devisenmarkt waren nur geringfügige Umsätze zu verzeichnen. Aus ahlung Loudon gegen Kabel 21 :u» yoick notierte 4,80 Vg. Wetzlar, 24. San. (WTD) Zu der die Presse gegangenen Meldung von Sch achteinbruch auf der den Buderusschen Eisenwerken gehörenden Grube ^Philipps- Wonne" teilt die Firma mit. daß es sich nur um die teilweise Beschädigung einer Förderschachtzimmerung handelt. Menschenleben sind nicht in Gefahr gewesen; auch ist der Schaden belanglos. Die Grube wird deshalb stillgelegt, weil sie bis auf wenige, schwer zu gewinnende Erzreste abgebaut ist. Die vorhandenen maschinellen und betrieblichen Einrichtungen werden auf anderen im Aufschluß befindlichen Gruben verwandt 9 7 99 11. 2 181 6 14 3 13, 0 ,87 19,2 0,2 1.0 1 7 0,13 22 40 n,95 9 HO 18 16.73 23,11 7,9 15, 5 6ü 69 5 ,7 3»? 30.- 3,öl 99 9 6.30 Hessen-Nassau. öh. Rodheim a. d. Bieber, 26. 3an. Aus Staatsmitteln werden dem Kreise Vieden- korp f 60 000 Mark zur Verfügung gestellt, wo- fü( drei Turnhallen im Kreise errichtet werden sollen. R o d h ei m o. d. Bieber, als eine der größten Gemeinden des Kreises, soll eine davon erhalten. Am Sonntag hielt die T u r n - und Sportgemeinde Rodheim an der Bieber eine Generalversammlung ab, in welcher diese Turnhallenfrage erörtert wurde. Zunächst kam der Ankauf des Mankschen Saales zur Sprache, für welchen jedoch die enorme Summe von 20 000 Mark gefordert wurde. Wenn auch dieser Saal einem hiesigen Turnverein während der Winterzeit zum Hallenturnen gedient hat, so entspricht er doch in keiner Weise den Anforderungen, die heute an eine Turnhalle zu stellen sind. Abgesehen davon, entspricht der geforderte Preis absolut nicht dem tatsächlichen Werte deS Objekts. Jedenfalls wäre Rodheim a. d. B. zu beglückwünschen, wenn dieser Plan rucht zur Wirklichkeit wird. Richtiger wäre es auch, wenn nicht die Turn- und Sportgemeinde, sondern die Zivil gemeinde die Errichtung der Turnhalle zu ihrer eigenen Sache machen! wollte. Die Gemeinde hat so viel Land, für das sie im Tausch geeignetes Gelände für den Bau der Turnhalle erhalten würde. Wenn dann der Staat 20 000 Mart zur Verfügung stellt und die Gemeinde noch etwas fehlendes Geld zugibt, so läßt sich heute damit schon etwas Ordentliches Herstellen. Hoffentlich wird die ganze Angelegenheit in Frieden geregelt, damit nicht wegen Erörterung der Zuständigkeitsfrage der Bau verzögert wird oder der Kreis die ausgeworfene Summe einer anderen Gemeinde überweist, die schneller zu handeln versteht. js Marburg, 26. Ian. Der „Oberhess. Gebirgsverein", der mit seinen Zweig- gruppen in Wetter. Biedenkopf, Hatzfeld. Stein- dvrf, Holzhausen am Heitenstein. Homberg a d Ohm und Lumdatal rund 700 Mitglieder zählt' feierte am Samstag in den Stadlsälen und gestern auf dem Hansenhaus sein 30jähriges Bestehen An der Frier nahmen auch Vertreter der großen Brudervereine aus Kassel. Frankfurt usw. teil, die dem Oberhessischen Gebirgsverein, der sich grobe Verdienste um die Erschließung der Schönheiten des hessischen Berg- und Hügellandes erworben, ihre Glückwünsche rarbrachten. Der Verein hat auch im letzten Herbst mitten in den herrlichen Waldungen des Hinterlandes, auf dem Hohenstein bei Dieden- rops, seinen im Weltkriege gefallenen Mitgliedern ein Denkmal in Gestalt einer 10 Meter hohen Felsgruppe errichtet. aus Raturstetnen (BasaU) auf dem sogen. „Lugrain" hinter dem Dorfe erstehen sehen. Ein Schot- teuer Bürger hat einen Entwurf in DipL modelliert, der allgemeine Anerkennung findet. Freiens een, 26. Ian. Die hiesige Gemeinde hat ihren Steinbruch am „Kaff", rechts vom Fußpfad Freienseen—Laubach, durch öen Ankauf von ausgedehntem Gelände bedeutend erweitert. Das neugewonnene Material wird vornehmlich zum Dau der Chaussee von Stockhausen verwandt. Starkenburg und Rheinhessen. y Offenbach, 26. Ian. (Eigener Bericht.) Dieser Tage wellten Beigeordneter Kling, Dau- rat Röder und der Feuerwehrkomman- danl auS Dad-Aauheim in Offenbach, um sich die mustergültige Einrichtung der Offenbacher Feuerwehr anzusehen und sie bei der geplanten neuzeitlichen ilmfteHung der Aauheimer Feuerwehr alS Mustar nehmen zu können. Rach der Besichtigung wurde ein Probealarm borge» führt. Oeraoe alS dieser beendet war, wurde die Feuerwehr tatsächlich alarmiert. Die Gäste hatten dann noch Gelegenheit, die Feuerwehr wirklich in Tätigkeit zu sehen. — Hier ist dieser Tage der frühere Strafanstaltsaufseher Alfred Gerhardt aus Tegel fest genommen worden, der wegen Amtsvergehen seit dem Jahre 1923 gesucht wird. Er ist 1897 geboren, führte aber Papiere auf den Flamen Kurt Bober, der 1901 in Reukölln geboren ist. Der Polizei fiel eS auf, daß er erst 24 Jahre alt fein sollte, denn er machte einen älteren Eindruck. Eine Rachfrage in Reukölln brachte dann die Aufklärung, daß Gerhardt die dem Bober ab- । Händen gekommenen Papiere besaß und daraufhin in Frankfurt sogar einen Erlaubnisschein für den Hausierhandel erhielt. Die Serien vergingen und alle Damen warte- ^^ouldlg auf den Tresstag. Endlich kam Ück ? blC Dannm 'ahen nieder. Man mustere sich genau. Aber kein Gesicht zeigte neues Blühen verm ßte man noch. Als sie emtrat. machten alle Damen große Augen, denn Wirtschaft. O Die Reichsrichtlinien für di e Ausnahme von A us lan ds k re d i t e n. Wie wir schon für» berichteten, sind über die | Aufnahme von Auslandskrediten durch Länder Gemeinden und Gemeindeverbänden nunmehr be^ sondere Richtlinien durch das Reichsfinanzmini- i sterium aufgestellt worden. Diese Richllinien gel- | ten für Auslandskredite, die von Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänden unmittelbar ausgenommen oder mittelbar für diese durch öffentlich-rechtliche oder private Geldanstalten beschafft werden. Die hiernach aufzunehmenden Kredite müssen für eigene Zwecke des Kreditnehmenden bestimmt sein. Sie dürfen nicht an physische oder juristische Personen des Privat- rechts weitergegeben werden. Die Auslandskredite müssen unmittelbar produküven Zwecken dienen. Dor Aufnahme von Auslandskrediten, die von den besonders formulierten Bedingungen abweichen, sowie vor Stellung von Bürgschaften usw. für derartige Kredite hat die beteiligte Landesregierung das Gutachten der Beratungsstelle (ein aus Sachverständigen bestehender Vertrauensausschuß der Länder) einzuholen. Kaliwerke Aschersleben. Rach der Bilanz wird d^sStamm ktienkapital imDerhältnis von 100:14 auf 14 Mill. Rm. ermäßigt. Das Dor- zugsaktienkapital Lit. A auf 1,5 Mill. Am., unter Umwandlung in Stammaktien, und das Vorzugsaktienkapital Lit. B auf 324 000 Rm., unter Lieber- Weisung von 1,91 Mill. Rm. an die gesetzliche Rücklage. Aus der Bllanz ist zu erwähnen: Bergwerke mit 1,92 Mill. Rm., Dergwerksmaschinen Mit 1,06 Mill., Fabrikanlagen mit 1,53, Hilfs- A.ogni mit 1,68 Mill, und Beteiligungen mit 9,41 Mill. Rm. Den Debitoren in Hohe von 930000 Am. stehen Kreditoren mit 1040 000 Rm. gegen- u ber. ö " O ? Kaliwerke Salzdetfurth A. G. AÄ JsWwy ergibt sich ein Reinvermögen von 17,71 Mill. Rm., dementsprechend erfolgt eine Zu- im. Verhältnis von 100:16 auf Iaa aaVT» Vorzugsaktien werden auf /00 000 Rm ermäßigt, der gesetzlichen Rücklage Werken 1,61 Mill. Rm. überwiesen. Aus der Bilanz sind zu erwähnen: Grundstücke mit 53 000 Am>. Bergbaugerechtsame mit 270000 Rm. De- tnefc^ebauöe mit 1 370 000 Rm.. Schachtanlagen mit 930 000 Rm., Maschinen usw. mit 1 730 000 mit 68) 000 Rm., Materialien mit 140000 Rm., Beteiligungen mit 12 750 000 ^m. und Debitoren mit 510000 Rm., denen Kredi- toren in Hohe von 1 Mill. Rm. gegenük^rstehen. Drrliner Börte, (Eigener Diahtberich! des ,Gieh»ue.' Anzeigers".) i» FLÄ^X-26.Ian. Der Bedarf für Altimo ^ aedeckL Am Montanmarkt macht sich, nachdem große Posten von Aktien sowohl von §^MN deS Auslandes, wie auch für heimische ^"ung zu Anlagezwecken in feste Hände übn- gegang-en sln^ immer mehr Stückmangel geltend und infolgedessen werden auch bei Verhältnis- mcr.6lt9 9ertI^fn? Umsätzen die Kui-se sprunghaft aefteigect Dies gilt heute für Köln-Reuessen, deren erster Kurs um nicht weniger als 5 Proz' * Darmstadt. 25. Ian. (Eigener Bericht.) Sämtliche Darmstädter Mannergesangvereine veranstalteten gestern abend ein Konzert. Diese Form, vor das Darmstadter Publikum zu treten, besteht schon seit vielen Jahren, und die Konzerte sind stets stark besucht. Richt weniger als 18 Gesangvereine zeigten ihre Leistungen; die meisten Haben einen Mitgliederbestand von durchschnittlich 50 Sängern, doch sind darunter auch Vereine mit mehr als 100 Sängern. Die Vortragsfolge bestand in Volksliedern oder volkstümlichen Liedern. — In der Aacht zum 24. Januar ist der Landwirt Martin Keil aus Fränkisch-^.rumbach auf der Heimfahrt von Groß-Bieberau tödlich verunglückt. Man fand ihn in dem Gersprenz- Dach liegend; das Fuhrwerk befand sich Aähe. Wie sich der LlnfaU zugetragen konnte noch nicht festgestellt werden. 24 !->« nh'uofl '.'Oll voll sollten vollivoll lOh'öOU iou;oou volllvoll voülvoll volllvoll V01! Voll vo»> voll I laufern Geld, das sie kurz zuvor beim Scheck- I amt abgeholt hatten, von Betrügern ab» I genommen worden. Die Schwindler gingen I den Boten, bei denen sie sich Erfolg versprachen, I nach und forderten unter dem Vorwand, der Scheck fei nachträglich beanstandet worden, die I Herausgabe des Geldes gegen eine fälschlich ausgefertigte Bescheinigung, die den Anschein amt- I licher Herkunft weckte. AlS Täter wurden jetzt | nach langer Fahndung vier junge Dur- I schen aus Stuttgart auf frischer Tat über- I rascht und fest genommen. Bis jetzt konnte dem Quartett eine Menge solcher Schwindeleien I nachgewiesen werden. Der Hauptsührer der Bande war ein gewisser Beiß, der bei den Betrüge- | reien gewöhnlich eine Eisenbahnermütze mit den Buchstaben „P-A." (Postscheckamt) trug. — Der 29jährigeKaufmann Emil Rock aus Rudolstadt gründete mehrere Institute — so die Iindes- Organifation und die Ayuda-Werke in Hanau — mit ausgesprochenem menschenfreundlichen Zweck. Denn durch die Mitgliedschaft dieser Organisationen konnte man für sehr billiges Gell» in den Besitz einer schlüsselfertigen Villa gelangen, vorausgesetzt, daß man zunächst eine von Rock herausg:gebene Zeitschrift „9er neue Mensch" bezog und dasür einen recht erheblichen Betrag anlegen muhte. Dann mußte man fünf Mark Einschreibgebühren, dann fünfzig Mark Genossenschaftsgelder usw. einsenden. In Jahresfrist sollte die Villa schlüsselfertig dem Genossenschaftler übergeben werden. Die Gelder flössen Rock in breitem Strom zu. Der Mann gründete nunmehr eine neue Dank, bei der er angeblich das Geld anlegte. Schllchllch wurde aber hier in Frankfurt und seiner Umgebung das Publikum mißtrauisch. Cs beruhigte sich jedoch wieder-, als man ihm einen notorischen Vertrag vorlegte, wonach die .Süddeutsche Arbeitsgemeinschaft des Haus-Si^sriedordens" die ganze Villengrün- dungsgeschichte übernommen hatte. Heute fand nun die ganze Herrlichkeit ein Ende. Denn die Polizei steckte den Schwindler ein, und das leichtgläubige Publikum ist sein Geld los. — Seit einigen Rächten wird die Umgebung des Mittel- und Oberweges von einer verwegenen Einbrecherbande heimgesucht, die mittels einer langen Leiter die Wohnungen erklettert, die Fensterscheiben eindruckt, dann in die Räume eindringt und sie a u s r a u b t. So wurde in der verflossenen Rächt aus einer Wohnung im Mittelweg das gesamte Silberzeug im Wert von vielen tausend Mark gestohlen. — Ein höherer Beamter einer hiesigen Großbank wurde wegen Unterschlagung einer erheblichen Summe, die er für sich verbrauchte, in Untersuchungshaft genommen. Frankfurt a. M., 26. Ian. (SU.) An der heutigen Abendbörse war die Rachfrage naq> tocnifcv ausgeprägt, so daß { An Auotbeten und Droaert-n zu haben. In Gießen das Geschäft nur einen kleinen Rahmen euinahm. ßefttmmt erhält!- Pcl kan Apotheke. Kreuzvlay L Die Tenoenz blieb aber fest, teilweise kam es zu Hersteller: Eduard Polin. Freiburg t. «. neuen Steigerungen. Gur beamtet wuroer. wiederum Hapag, die gesucht blieben und weiter im Kurse anzogen. Der Dankaktienmarkt lag ruhig bei gehaltenen Kursen. 2lm Montanmarkt zeichneten sich Phönix und Aheinstahl durch neue Kursgewinne aus. Am Elektromarkt lagen AGG. schwankend und der Kurs neigte zum Rachgeben. Für Chemiewerte war die Stimmung unsicher, bereitete kam es zu leichten Dewinnmitnahmea. Don sonstigen Industriewerten setzten Zellstoffaktien die Aufwärtsbewegung fort. Auch Terrainaktien begegneten t\g?rci Rachfrage. Deutsches Erdöl lebhaft umgesetzt, schließlich aber leicht nachgebend. Am Rentenmarkt lagen Deutsche Anleihen weiter lustlos, doch konnten die Kurse leichte Besserungen erzielen. Für ausländische Renten hat das Interesse etwas nachgelassen. Die Börse schloß in ruhiger, fester Haltung. Deutsche Anleihen: 5proz. Reichsanleihe 0.887, Z^proz. Reichsanleihe 1120, Z'/xprvz. Preußische Konsols 1330. Ausländische Renten: Bagdad II 11.87, Zolltürken 11.95 bis 11.87. Bankaktien: Kommerzbank 6.87. Darmstädter Dank 14.75 Deutsche Bank 13.45, Diskonto 19. lMieldeutsche Kreditbank 1.95, Reichsbank 83.50, Oesterreich sche Kreditaktien 10.65. Montanak:ien: Buderus 22.5, Deutsch-Luxemburg 98.5, Harpen er 164.5, Mannesmann 74.75, Mansseld 5.80, Oberbedarf 15.50, Phönix 67.75, Rheinische Braunkohlen 59, Rheinstahl 63.50, Rombacher Hütte 37.75, Dtinnes- Riebeck 56.25, Laura 8.25, Kali Westeregeln 23. Chemische Aftien: Badische Anilin 33.87. Chem Griesheim 27.25, Scheideanstall 23.75, Elberfelder Farben 28.75, Th. Goldschmidt 26.25, Höchster Farben 28.62. Holzverkohlung 10.40, Chemische Rhenania 7. Elektrvaktien: AGG. 13.60, Licht und Kraft 9.30, Lahmeyer 15.45. Reiniger 4, Schuckert 80. Transportaktien: Hapag 32.50, Aordd Lloyd 4.10, Schantung 3.25, Monastir 14.75. Sonstige Industri caktien: Kleyer 3.95, Aschaffenburger Zellstoff 36.75, Tement Heidelberg 10125. Deutsches Erdöl 83.75 bis 63.37, Dyckerhoff 5.30, Holzmann 6 40. Gebr. Iunghans 13.10, Lechwerke 23.30, Rheinstahl 13, Schuh- Derneis 3.25, Zellstoff Waldhof 14, Dadischei Zucker 4.40, Heilbronnzucker 4.25. Frankfurter Gekreibeborf«. (Eigener D.ahtberichr deS .Gießener Anzeigers*.) Frankfurt a. M., 26. Ian. Es wurden notiert: ^Wetzen, Wetterauer 21,75—26,50, Rog- I gen, inländischer 22.50—26.25, Sommergerste für I Brauzwecke 26,50—34,50, Hafer, inländischer 18^0 bis 23, MaiS (gelb) 23—23,75, Weizenmehl, in- I ländisches, Spezial 0 42—42,50, Roggenmehl 38 I bis 42, Roggenkleie 15—15,25, Weizenkleie 15,25 | bis 15,50, Erbsen 32—40, Linsen 48—55, Heu. I süddeutsches, gut, trocken 10, Weizen- und Rog- I genstroh 6—6,50, Treber, getrocknet 22—23. Ten» | Venz: Fest. Frankfurter Schlachtdiehmarkt. I (Eigener Drahtbericht deS „Gießener Anzeigers".) Frankfurt a. M, 26. San. Auftrieb: I 1261 Rinder, darunter 285 Ochsen. 73 Bullen, 903 I Färsen und Kühe, 302 Kälber, 297 Schafe, 3112 I Schweine. Rinder Ochsen: Dollfleischige ausgewachsene höchsten SchlachttvertS 50 bis 57, junge fleischige, nicht auSgemästete und ältere auSge- mästete 40 bis 49, mäßig genährte junge und gut genährte ältere 30 bK 39; Dullen: Dollfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwerts 45 bis 50, vollfL jüngere 37 biS 44; Färsen und Kühe: Dollfl. auSgemästete Färsen höchsten । Dchlachtwerts 48 biS 55, vollsL auSgemästete Kühe höchsten Schlachtwerts biS zu 7 Jahren 40 bis 48. ! wenig gut entwickelte Färsen 38 biS 47, ältere auSgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 30 bis 37, mäßig genährte Kühe und Färsen 20 bis 29. gering genährte Kühe und Färsen 14 biS 19. K a lber: Feinste Mastkälber 62 bis 70, mittlere Mast- und beste Saugkälber 52 bis 60. geringere Mast- und gute Saugkälber 42 bis 50, geringe Saugkälber 35 bis 40. Schafe Mastlämmer und Masthämmel 44 bis 48 gering ?« Masthämmel und Schafe 34 bis 42. Schwei n e: Dollsl. von 80 bis 100 Kg. 70 biS 72, unter 80 Kg. 62 bis 70. von 100 bis 120 Kg. 72 bis 74, von 120 bis 150 Kg. 70 bis 73, Fettschweine über 150 Kg. 70 bis 73, unreine Sauen und geschnittene Eber 60 biS 65 Mk. für 100 Pfd Lebendgewicht. Markt- Verlauf: Ruhiger Handel, bei Schweinen voraussichtlich etwas Lleberstand. Derline. Produktenbörse. Berlin, 26. Ian. Der Prvduktemnarkt eröffnete in fester Haltung und eS machte sich Rachfrage im handelsrechtlichen Lieserungsgeschäft bemerkbar. Roggen vom Inland unzureichend angeboten, Gerste war ruhig, Mehl wenig gehandelt. Für Futterartikel ist daS Interesse schwäch« geworden. SS wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen, märt. 263 bis 271, Weizen, März 295 bis 296, Weizen, Maü 301.15 biS 304, Roggen, märt 265 bis 268. Roggen, Februar 285 bis 288, Roggen, März 293 biS 293,50, Roggen, April 295 biS 296, Roggen, Mai 301 bis 302,50. Gerste, märt 280 bis 310, Futtergerste 230 bis 252, Hafer, märt 194 bis 203, Hafer, pomm 184 bis 192, Hafer, Mai 226 bis 225,50. Mais (lote Berlin) 226 bis 228, Mais, Mai 219 bis 219,50, Raps 405, Leinsaat 410 bis 420, für je 100 Kilo: Weizenmehl 35,75 biS 38.75. Roggenmehl 35.50 biö 38,50, Wsizenkleie 17,40, Roggen- kleie 17,30 bis 17,70, Viktoriaerbfen 30 bis 34. kleine Erbsen 21 bis 23, Futtererbsen 20 bis 22, Peluschken 18 bis 19, Ackerbohnen 20 bis 22. Wicken 18,50 bis 19.50, Lupinen, blau 13. Serradelle, neu 17,50 bis 19, Rapskuchen 19 biS 19.20. Leinkuchen 26 bös 26.50, Trockenschnitzel 9.90 bis 10, Sorfmdaffe 10 bis 10,20. Kartoffelflocten 21,20 bis 21,75. Zucker 19 bi« 20. 5•/ $rafT®r NkicvSonlrld» «’/o Deutsche SirlchSaiNeide S'/,% Bnitfae Nelchganletb» J*/ Tfuritöf NrtchS^nlrihr Deutsche tspnrDraimenanleib« ^reuhssche ÄonfoM . »VA Helle- S*fo pellen.......... Deiiyche Vertb l)ofTar-ÄnL bto Doll i£(6uM»8iinl)of....... Zuckerfabrik ^nutkenfhäl .. Budenabtir Maabaukl . . . F-r"~, 29. Yanuar. Ämerkkanlsche IVetc» , , . , . Vklgtsche Noten ....... Dänikche Nate» ...... Englische Noten........ ffrfiitAöfif»r Nate« ...... Holländische Noten ..... Utalieiilsche Noten ...... Narweatschr Noten...... Dtuisch-Oesicrr, L ioo Kron« Rumänisch!' Noten Schwedisch» Noten . » ... Schwrijer Noten ....... Spanische Note» Jf»i'»nHo)Daf(fäe Note« .. Ungarische Noten . . . sie war ausfallend verschönt. Wie kam dc»s? Wovon? Alle Damen umringten sie und sprachen aus sie ein, bis sie endlich au Wort kam und den Damen sagen konnte, daß sie Maryten-Creme genommen babc. Zum erstenmal waren alle Damen einig und gaben zu. daß „Marylan-Creme" die Siegerin fei. 8720 Olun nahmen alle Damen heimlich diese Creme. And von Woche zu Wocke, wenn man sich traf, konnte man gegenseitig eine .zarte Glättung der Haut und blütenhaftr Verschönerung deS Gesichtes wahrnehmen, worüber sich die Damen riesig freuten. Mit dem sich ständig verjüngendtti Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M. (ftn yiritcrtrn Mark ouSaebrückt Buenob-LtreS, London. Nea» Vork. Iaomi, 9äode^a.ieko für eine Ttudel«. Wien an» vubave'i fut 100000 Eiubkiten, aSe* übrige für 10b Liu bett«! Telegraphische Auszahlung. JPb- Frankfurt a. M. 26. Ian. Im I höher war, als die Samsragnotieruna. Auch Laufe des Jahres 1924 ist in den Postscheck - die übrigen Markte sind sest bei mehr oder minder Sm t e r n zu München, Stuttgart, Karlsruhe und । großem Geschäft. Am Dankenmarkt stimu- Frankfurt a. M. zahlreichen Geschäft saus- Herten die Werte der Hildesheimer Bank die ^rnnr’i»r»» '11 Ferfht Schluk.^'^" Schluß. * ****«. . 1. | bl ■ 4. Januar '« Januar Bmtlf»e Jiotienim flinui u: Vffb Briet (Melo i'-ef 16j,2 1.9./1 1-9,1 j 16-, .1 LI 44 LI. 0 21, 4 21,60 (4.1V 64,25 64,11 64,3 75,01 16,19 7,01 75,10 '13,0: ,3G 113,02 113,3 10,«5 10, b 9 111,67 10,61 17. rv 1/ 33 17, ,0 17, 4 20,13 10,18 20,142 80,192 4,195 4,20. 4.11. 4,805 12,6' 12,73 22.64 £2,70 bU.93 81,1 81.01 81,.0 *9.02 b8,7d ►9,9 6,01 r.v? 8,807 1f,54 12,63 12,492 ff,532 1,63 fc.85 8,935 ’,681 8,1-6 6,B6f 1,16. S,l45 U87 3,U5‘ 1^83 L, 7 1, 18 w 1^13 l/l 1,4 S tr‘0. 1,192 1,9-4 U.Cäi 6,856 6,89 6.91 19.Ü8 1ÜXJ2 19.98 20,02 1 'le.-_.rt 4,17 4,192 ~। rnr 11, 2 21.. 2 roll 74 8 75.1 voll 20,11. 20,2 7 voll 72,7 -2 1 voll 118,83 "69,72 voll 17, 6 17,3. voll 64, 1 14,3’ toll 5,ML 8,95! toll 2,13 2.2- voll 112,79 *.13,83 toll 11. J 61,4 voll 69. 0 19, 0 roll 17.47 17,59 voll 5,7. 5,81 toll SLÖ? s - D5Ä l«^6fr"n?Ä?' ZZrK »MsH SZW DKL “'S«, »«ftfefc bis 11.37 JW ii älallin: Skonto 19 >?”* 11(5 aaLitn: .Sülle 37.75 !5, Jtali lTRpffL^nti 'S« *&“ Ä“ «A efc jtesa g SEhirfäf ^A'L Ä «• < ©etreibeborft, 58 .T-evenn SnjdgtrT,) ® ' 26. Jan. Ez lvur-en ?« 21.75-26,50, Ao°. ■^.ö, Sommergkche Hu - Tmer, inländischer 1850 Dchenmhi. in. 2—42,50, Avggrnmrhi 38 -15,25, Deizeuttrir 15^5 -40. Linsen 48-55, Acu. m 10, Weizen, und Äog. u, getrocknet 22-23. Len- Lchlachtdiehmarkt. deS.Siebener Anzeiger-®.) U, 26. San. Austriebe ' 285 Ochsen. 73 Men, 903 2 Kälber, 297 Schale, 3112 Ochsen: Mssleischige aut» hlachwert- 50 bi- 57, hinge mästete und ältere auSge- )ia genährte fimgt und gut 39; Bullen: DolMschige höchsten Schkachtverts 45 3Z biß 44; 9Mcn unb wftete Färsen höchsten oolill au-«mWü 9Lhe iü wl Jahren 40 bis 46, Färsen 38 bi- 47, ältere no wenig gut entwickelte mäßig genährte Kühe und urtna genähttr Kühe und Uber: Feinste Aaftkälba ift; und beste SaugläLer 52 st° und gute Saugkälber 42 Wer 35 bi- 40. Schafe' Hammel 44 bi-48 genug re fe 34 biS 42. Schwei ne. Kg. 70 bis 72, unter 80 Kg BLL »8 KMS-S bei Schweinen Maus- md. roduhenbvrsr. DerPrvdukteMM^ Mg und etz mM st« Etlichen LielenmgSges'M „ 3nU unzureicholdm Wehl oenlfl LrW !L»»SS ft® Wt 293 302.50, nagen, ®a »30 bis 228. für ie insoat 410 W Dggen- 35,75^^,^^; 30 bis 34, ^lori6Si 20 bis 22. 1 $ult^rblf »6 bis 22, SÄtfS ,ÄSJ bis ^- ---- SS^Tneb^^lli?rn eKS'°"°"7 VonbK cdff. 6«Ö 55*«* hat sich eine eigene Religion den Hamen Gerts dann folgten acht Reiter in blauen Beim uni Straße 46, aus statt R74T) 0770 240 uch nachts Bleichstrahe 12, 0091 Aeußerst günstiges Angebot! mit kleinen, fast unsichtbaren Fehlem Welche Firma ver- Vertreter H.W. Fahrenbach,Gießen Telephon 1168 Frankfurter Straße 73. 0793 auß Bulunkul ein: ritt der Mandarin eschasfen, aus hol.schem. auß nach feinen Päffen verloren gegangen", in dieser verfluchten Große Auswahl! la Nohhaarbesen und sonstige Sürstenwaren. 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Herrn Ludwig Rohrbach sagen wir innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Buddhistischem und ®rtc islamitischen und lutherischen Elementen, auß Glauben und Aberglauben. Doch genügt eß nicht, datz daß christliche Fühlen dieser Leute von der reinen Sittlichkeit ihrer Ratur getragen toitb? — Ich schliche meine Missionstatigkeit also vielleicht nicht ganz aut Zufriedenheit des Episkopats ab. aber mit innerlicher Zufriedenheit. Was Der Voranschlag für 1925 liegt vom Mittwoch, dem 26. ds. MtS., an eine Woche auf dem Amtszimmer des Bürger- meisters zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schri'tlich oder mündlich vorgebracht werden. ES ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker betzutragen haben Treis a. ö. Lda., den 26. Januar 1925. Bürgermeisterei Treis a. b. Lda. Will. 877D Drucksachen aller Att ftattung stilrein und preiswert die vrühl'fche Universttätr-Vrnchrei. R. gonge, Giestrn. Sdiulftr. Z. Für die bewiesene Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Vaters und Großvaters eingetroffen. enteiltem Babnbofitrahe 59 Tcleobon 60. «^c Neidern, roten Schuhen und roten Wafsenröcken, die mit schwarzen Schriftzeichen bestickt waren. Sie hatten Schwerter an der Seite und trugen langschäftige Flinten. Es sah feierlich aus. Alle Tiere waren von den Weiden geholt und in die Gehege getrieben worden. Sie sollten gezählt werden. Togol hatte die ganze Gemeinde um sich geschart und empfing die Abgesandten mit einer demütigen Ansprache. Der Mandarin stieg ab, ein Teppich wurde ausgebreitet. er nahm auf einem Feldstuhl Platz, hinter ihm Damen-Strümpfe gute Qualität, Doppelsohle und Hochferse, moderne Farben. . Damen-Strümpfe prima Mako, extra schwere Qualität, überall verstärkt . . . Damen-Strümpfe prima Seidenflor, mod. Farben, klares Gewebe.......... Damen-Strümpfe doppelter Seidenflor, moderne Farben, la Qualität....... Damen-Strümpfe Wolle mit Seide, prima Qual., besonders preiswert....... standen Dolmetsch und Schreiber Dann begann die Auszahlung des Tributs in Lammt eilen, Teppichen, getnüpften Decken und ähnlichen Geweben der Weiber. Dem Mandarin gefiel nichts, er schimpfte unaufhörlich mit hoher Fistelstimme, und Togo! wimmerte dazwischen, hierauf wurde das D-eh vorübergetrieben und notiert. Die Paks brüllten und schlugen hinten aus, die Gäule drängten sich verängstigt zusammen, die Schafe blökten, die langhaarigen Ziegen meckerten. unaufhörlich kläfften die Hunde. Es war ein grober Spektakel. Der Mandarin blieb todernst und schirnvste weiter, hob wohl auch einmal den rechten Fust unb gab einem vorwitzigen Köter, der ihn beschnupperte, einen Tritt. Die Sonne brannte. Glut füllte den Talkessel, aber man hielt aus. Die acht chinesischen Reiter, im Halbkreis um den Teppich, aus dem ihr hoher Vorgesetzter sah. klebten wie matte Fliegen auf ihren Schimmeln. Dem Schreiber rann der Schweih über das Gesicht, er hatte das Tinten- fähchen in der linken Hnnd und malte mit der rechten unaufhörlich seine Rotizen auf Rollenpapier, daß schon bis zum Doden reichte. Gr war sehr gewissenhaft. Als daß Geschäftliche beendet war. lieh Togol dem Mandarin das übliche Frühstück vorsetzen, eine Masse Poreffan- und Holzschuffelchen mit gekochtem und gebratenem Lammfleisch. Reis und einer Art Hirse, dazu in kupfernen Kannen Tee und gekühlte saure Bakmilch. Aber der Mandarin naschte nur mit seinen Ehstäbchen von dem Reis, überliest die Mahlzeit seiner ‘Begleitung und befahl, ihm feine Wasserpfeife zu bringen, die mit großer Umständlichkeit In Brand gesetzt wurde. Ohm hielten die beiden Europäer es an der Zeit, vorzutreten, um ihre Wunsche anzubringen. .Wer sind diese Fremder.?" fragte der Man- darin. Gr sprach nui Chinesisch, der Dolmetsch übersetzte ihm d?.ß Kalmückische und später das Russische des Miss'v'.arß. Bruder Dom»heuß legte seine Pässe und Epfehlungßb"i«fr vor. und nun erinnerte sich der Mandarin M Mannes. stellen 'Lber eß ist dte Frage, oo ich das recht machte. Denn das Unmittelbare war mir gewöhnlich der Benutz, durchaus nicht immer in feiner brutalsten Form, auch rein ästhetisch Gs ist möglich." ..Air. es ist sicher. Sie sprachen mir auch einmal, wenn ich recht gehört habe, von Ihrem ..verbummelten Herzen" Ich versteche daß so daß Sie sich gern in Stimmungen des Augenblicks einlebten und von ihnen abhängig machten. Der Augenblick beherrschte Ihr Wesen, da konnten Sie sich vielleicht auch einmal sentimental verlieben. um einen Augenblick später darüber zu lächeln unb eine praktischere Wahl zu treffen." Gert nickte. „Sie find ein Menschenkenner, lieber Gras. Aber Ihre Menschenkenntnis Hilst mir nicht weiter. Ich frage mit einem wenig veränderten Bibelwort: Was soll ich tun, dast ich glücklich werde?" „Lernen Sie lieben, aber über den Augenblick hinaus und In Ehrfurcht vor dem Weibe." „Ich lieh mich Verkäufern Graf Austin — und auch sie tat eß. Wo soll da die Ghrfurcht Herkommen?" „Ein Kaufgeschäft laßt sich rückgängig machen, wenn beide Teile damit einverstanden sind." Gert neigte den Kops und schwieg. — — — — Mitte Juli trafen die Ehinefen „Unb ziehen den Bruberrock aus," sagte Gert, „unb werden der Graf Austien und heiraten Frehe und übernehmen Ihre Güter. Richt wahr?" ..Ja Unt> hoffe, noch einmal glücklich zu werden." „Ah, Graf Austien. Sie können das. weil Sie aus' der großen Feuersbrunst des Lebens sich ein Stückchen Hoffen rettetenI Ich bin ruhelos geworden, dah ich mich nicht mehr zu hoffen traue. Ich hatte wie Sie das Derlangen. mich von der Sinnlosiakeit der Dergangenheit zu trennen — aber ich kehre in fle zurück! Meine Zukunft liegt wie ein leerer Raum vor mir. Was mich in ihn hineintrelbt. Ist die Konsequenz dessen, vor dem ich flüchtete." ..Flüchteten Sie nicht auch vor sich selbst, lieber Freund?" erwiderte der Missionar. „Vergebung. wenn ich so frage. Ich glaube. Sie tennengelernt zu haben. Sie nennen sich ruhelos. Oft diese Ruhelosigkeit nicht nur ein Mangel an Gleichgewicht in der Entwicklung Ihrer Persönlichkeit?" „Ich wiN es nicht bestreiten, obschon ich immer sehr stolz darauf war. mein Leben auf das UrnmttelbtiTt meiner Persönlichkeit einzu- endlosen Papier folgte. .Man wird Erkundigungen einziehen", sagte der Mandarin Gert versuchte es zunächst mit der Höflich feit. „Teuerste Exzellenz", begann er. „diese Er funbtgungen renne ich Sie tonnen Jahre bauern, ilnb ich habe es eckig. Wollen Sie nicht die Gewogenheit haben, mich mit nach Bulunkul zu nehmen, damit ich mich dort mit dem Herrn Kommandanten verständige?" .In Zivckangelegenheitcn bin i ch massgebend', erwiderte der Mandarin unb reckte den Oberkörper. ..Warten Sie ab.“ .Das haben Sie vorhin schon gesagt. Wie lange?" »Man wartet, so lange eß währt." (Fortsetzung folgt.) _______ (Aachdruck verboten) auch, was gut und Heidentum. und traf Wilde, die sittlicher Ehristen Run hat man Dies Kalmückenvölkchen Gegend vorkommen." Der Dolmetsch muhte aufschreiben. Es gab ein langsames Buchstabieren unb eine noch langsamere Malerei auf dem 52 Fortsetzung. Da schonte ich edel war in ihrem zuweilen fogenannte empfanden als manche mich hierher gesandt. SÄ.A0-M! Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die traurige Mitteilung, daß unsere liebe herzensgute, treubesorgte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwägerin und Tante Frau Margarethe Fay Wwe. im Alter von 78 Jahren sanft in dem Herrn entschlafen ist. Die tieftrauemden Hinterbliebenen: Familie Carl Fay Familie Heinrich Heil V. Familie Eduard Pauly Familie Friedrich Fay Wwe. Langsdorf, den 25. Januar 1925. Die Beerdigung findet Mittwoch, 28. Januar 1925, nachmittags 3 Uhr statt. Todesanzeige. (Statt Jeder besonderen Mitteilung.) Ein sanfter Tod erlöste von schwerem Leiden meinen lieben Mann, unseren treusorgenden Vater, Schwiegervater und Großvater HerrnKonrad Boeckner, Lehrer I. R. im 79. Lebensjahre. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß heute morgen 9 Uhr unsere innigstgellebte, herzensgute Tochter, Schwester, Schwägerin, Gote und Tante Emina nach kurzem, schwerem Leiden im blühenden Alter von 20 Jahren sanft entschlafen ist. In tiefer Trauer: / Familie Heinrich Rodenhausen V nebst allen Angehörigen. Wieseck, Edenkoben, Frankenbach, Rödgen, 26. Jan. 1925. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 28. Januar, nachmittags 4 Uhr, vom Sterbehaus in Wieseck, Kirch- ist ein wirklicher Ersatz für feinste Molkereibutter mit dickem, süßem Rahm verbuttert, daher vollkommen und ergiebig. Zu haben in allen einschlägigen Geschäften Probieren Sie noch heute!! Tacka'.oiibandluug Sieben Dte»i'rni;e 4. Dillen- Bauplatz nahcNlliverfiiatM zahlungsfähige» Käufer abzugkbkn. Dchr. Anaeb. u. 0791 an den Gieh. Au». reis« ist noch nicht einaetrofsen." .Es ist ein Jahr bet*, rief Bruder Dvrotheus .Ich werde bei meiner Regierung Beschwerde führen." .Ihre Regierung hat hier nichts zu sagen Warten Sie ab. Wer vst der andere?" Gert konnte nicht Ruffisch Franzöffsch und Englisch verstand man nicht Seine paar Brocken Chinesisch halsen nicht viel. Sv sprach er denn Deutsch. Bruder Dorvtheus übersetzte eß in da§ Russische und der Dolmetsch wieder in daß Ehinesischc. Es war eine schwierige Unterhaltung. Gen gab kurzen Bescheid. Gr sei Sekretär bet der deutschen Gesandtschaft in "Peking gewesen, habe eine Reise durch Pamir unternommen, und dabei sei seine Karawane verunglückt und er selbst durch die Sfungaren gerettet worden. Olim wünsche er in seine Heimat zurückzutehren. 4 ; I wJVmH \tfehaden ist der Grundgedanke unseres diesjährigen ^nUentur^u^ßerAaufy der von Mittwoch, den 28. Januar bis einschließlich Mittwoch, den 4. Februar 1925 angesetzt ist. Alle besonders der Mode unterworfenen Artikel sind, zwecks völliger Räumung, größtenteils weit unter Einkauf zum A usverkauf herausgesetzt. >posten Blusenschoner 150 1 M 4™ KOO 750 J6 1 Posten Wollschals resulärer Wert biS 'jedes'St^k 3°°H Korsette i Posten Korsette und Hüftformer T 195 Stoffen, reich mit Stick, u. 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Januar, abends S1^ Uhr, im Hörsaale des Physikalischen Instituts, Ste phanstrahe 24: Vortrag des Herrn Ingenieurs Dreyer: Wnlennen nnö Büggefoöt. Gäste willkommen. 0782 Der Vorstand. Ratten! Mäuse! tötet unfehlbar „Ackerlon,1-PaBte 106D E. Kam, Central-Drogerie, Schulstraße Neue Aula der Universität. Am Montag, 2. Februar, abends 8*/3 Uhr (pünktlich) spricht Gras Hermann tteqserling über das Thema: 8690 „Geschichte als Tragödie". =r. bt»fl bei Oberasmient Ritter für 0.50 Mk. und an der Aber dkasse. ntetatHthe (BefeCfffiaff u. (SleBenet MologenWsl M» ÄW aller Art empfiehlt und werden eichfähig hergestellt. [0773 Karl Schmidt • Neuenweg 42. 881a Stetes. WttffiiD MnWWMulWAllm Die besten Seifenfabrikate kaufen Sie bei Freitag,den 30. Januar, abends 81/i Uhr im Hörsaal des Geographischen Instituts (Drandplatz) Vortrag des Herrn BibliotheksbirettorS Professor Dr. Ebel über: Schrift und Schriftwesen im Mittelalter. Gäste willkommen! 876D Am Mittwoch, dem 28. Januar 1925 abends 8 Uhr, im Saalbau Sauer WMV«W des Herrn Dr. Groll aus Berlin: N WM MtnUt MMÄLlerMAMn. Eintritt: Mitglieder gegen Vorzeigung der Mitgliedskarte frei. Nichtmitglieder 50 Pf. Freie Aussprache! tmd Freie Aussprache • Schulstraße 5 1O423D - s,cnn‘H