ar. 70 Erstes Blatt Dienstag, 24. März 1925 175. Jahrgang en. patriotischen 017arm einen e n, nachdem bereit« n< veranlassen. stamme schmtth- lstännne (Heuer- Nation, Ä sein. DeS der monarchistisch gesinnt Regiment Wilhelms kann keine Rede ältesten Sohn Vormundschaft ist. Don einem weiteren II. oder deS Kronprinzen Mer wir sind bereit, der Kronprinzen unter bei Regentschaft alS Kats«« und bin davon überzeugt bis zur heutigen Stunde! ®t gab mir nicht einmal Gelegenheit, an seiner vaterländischen Gesinnung zu zweifeln. T b e r f war kein Revolutionär. 3n jener Woche als die Revolution ausbrach, hatten wir eint interfraktionelle Sitzung, in der ein Mitglied — es war nicht (Sbert — die S.P.D. in interessantem Weife über die Stellung der Sozialdemokratie zur Monarchie sich äußerte. Gr sagte: „Wir sind Sozialdemokraten und sind Sozialisten, aber Republik steht nicht in unserem Programm. Wir können unsere wesentlichen Ziele auch In der Monarchie erreichen. Wir sind Demokraten, und alS solche tragen wir der Tatsache Rechnung, bah die M hrhelt deS deutschen Dvlket U 2. ii 2,, 2.„ 2. ii 2. n 3, n hätten wir dort eine dichte, bodenständige, deutsche Bevölkerung geschaffen, so hätten wir diese Provinzen nicht verloren! Zeit genug hätten wir In den 150 Jahren seit der Teilung Polens schon dazu gehabt. Richt die dünne deutsche Herrenschicht entscheidet auf die Dauer über den nationalen Verbleib eines Landes (siehe die baltischen Provinzen), sondern die Masse deS Landvolks, die den Do den bebaut! bens. des Rheinlandes und Westfalens lingswirtschast). Es ist ein schwerer Schaden für die Der Kontrollberichi. L o n d o n, 24. März. (TA.) Wie der diplomatische T-erichlerstatter des „Dalitz Telegraph“ meldet, sind sich die alliierten Regierungen über die Frage der Behandlung des Berichts der Kontrollkommission einig geworden. Die Bot» schafterkonferenz w rd möglicherweise schon morgen zusammentreten. 23,88 ; 15,56 > 1,42 : 4,91 : 2,63 : 10,62 = 18,46 : 11,92 - 1,38 - 3,51 e Erben :mftabt geborenen am 60 et Habre nach jre 1896 bonlelbil 29j9ss erben gegen Auen erbeten an Die )cr, Darmstadt. daß jetzt wieder aus Süddeutschland (au« Schwaben) und auS Westdeutschland über 100 000 Menschen deutscher Dauern- bzw. Lcrndarbeiterbevöl- keruna nach IIeberfee auswandern, während unser an sich dünn bevölkertes Land im Osten noch mehr entvölkert. 3n den uns durch den Friedens- Vertrag — ohne Abstimmung — entrißenen oft» preußischen Gebieten von Soldau und Umgebung wandert unter dem polnischen D.-uck jetzt ein grober Teil der besitzlosen deutschen Stadtbevölkerung aus — trotz allem Druck bleiben die ansässigen bäuerlichen Desitzer. weil sie eben einen Desitz zu verteidigen haben. Hätten wir Posen und Westpreußen in großzügigem Mähe kolonisiert, unter Zerschlagung vor allem des polnischen Grohgrundbesihes. wie es der einsichtige Oberpräsident von Flottwell schon vor hundert Zähren forderte, statt bei der Kolonisation fast ausschließlich verschuldeten, deutschen Grundbesitz, unb diesen auch *hur in gan* ungenügendem Mähe, dazu zu verwenden, und 3. 4. Der Rothardtprozeß. Magdeburg, 23. März. (Wolfs) Als erster Zeuge wird ReichSwgsabgeordneter und früherer Reichskanzler Fechrenbach vernommen, der u. a. erklärte, weder von dem verstorbenen Reichspräsidenten, noch mit anderen M t- gliedern der S.P.D. habe er über eine Beteiligung am Zanuarstreik g sprachen. Gr konnte nur ganz allgemein auSsaaen, was er als zum Sach- verhalt gehörig ansehe. Ich kannte Sbert au« unserer parlamentarischen Zusammenar^it. soweit zwei Männer, die nicht der gleichen Partei angehören, sich tarnen können. Ich hielt ihn für Die deutschen Vorschläge. Die Pariser Verhandlungen zur Sicherheitsfrage Annahme von Anzeige» für bielagetnummer dl» zum Tlachmltiay vorher ohne jedeDerdlndlichtzeit. prei, t#r l mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örihd)8, autroärl» 10 (Bolbpfennig; für Re« Klame-An;eigen v 70 um Drelle 35 Goldpfennig, Platzvorschrift 20 .Aus« schlag. - Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: l)r Fnedr Wilh Vange; für den Übrigen Teil: Ernst Blumjchein - für den Anzeigenteil: Han» Bt*, sämtlich in Bietzen. sinnt, die unzufriedenen, besitzlosen, in schlechten Wohnungsverhältnissen lebenden Landarbeiter sind es nicht! Die Tatsache bleibt bestehen, daß daS fast rein agrarische Ostpreußen 1919 auf dem Lande eine ganz überraschend grotze Anzahl sozialdemokratischer und kommunistischer Stimmen auswies, und datz diese Provinz seitdem ganz unverhältnismäßig viel unter Landarbeiterstreik zu leiden hat und relativ viel mehr Kommunisten hat, als andere Landesteile. ♦ Bei dem Grvtzgrundbesih (über 100 Hektar) wohnen durchschnittlich 12 Menschen auf dem Quadratkilometer, und das sind fast alles besitzlose Arbeiter, bei dem Dauernbesih von 10 bis 12 Hektar sind es über 33 besitzende Menschen pro Quadratkilometer, also fast dreimal so viel an Zahl und unberechenbar viel mehr an nationaler Widerstandskraft. Hnb wenn die Landarbeiter seßhaft gemalt werden, mit kleiner, eigner Schol c, fte ai die De öl erurgd ich e noch v el mehr wie in Den ländlichen Gebieten Schwa- anzuerkennen." Das war die Meinung der SPD.-Führer Am Dienstag oder Mittwoch der Woche kam dann Ebert zu mir und unterrichteite mich dar« über, wie er im Osten und Rorden in zwei großen Gewerkschaftsversammlungen die Arbeiter von dem revolutionären Gedan» ken abzubringen versuchte. Der nächste Zeuge, Generalmajor a. D. Ed« ler von Braun, war im letzten KriegSjahr im Kriegsamt mit der 'Bearbeitung der Rückstellungen beschäftigt. Er erklärte, anfangs Januar 1918 fei der damalige Abgeordnete Dauer zu ihm gekommen, um ihn zu bitten, den ältesten verwundeten Sohn des Abgeordneten Ebert von der Front zurückzu- nicht bereit, seine Defriedigung an der Oft- ?renze nach dem Versailler CB ertrag anzuer- ennen. Es wolle dort eine Reuordnung, die Polen als einen Rachteil betrachtet. Die Politik Chamberlains bezeichnet „Goening Standard" als die eines ehrlichen Maklers. Ein übermäßiger Eifer der englischen Regierung, die Gegensätze der widerstrebenden Elemente auf dem Kontinent miteinander zu vereinen, wäre aber letzten Endes geeignet, das Ziel eher zu verfehlen, alS zu erreichen. Die beste Politik für England würde darin bestehen, sich so bald wie möglich von der (Beteilig ung an kontinentalen Angelegenheiten 5 u befreien und Frankreich und Deutschland dazu zu veranlassen, ihre Streitigkeiten s e l b st zu regeln. England müsse nur daraus bestehen, datz seine eigenen Rechte und Interessen beachtet werden. „Reuy 0 rk H e r a l d" erfährt von seinem Londoner Vertreter, in den englischen Kreisen, die den Abschluß des Garantiepakt-s mit Deutschland befürworten, werde folgender Gadanken- gartg entwickelt: Rachdem die wirtschastliche Lage Europas durch die Annahme deS Garantiepaktes geklärt worden sei, bestehe die gebieterischeRot- wendigkeit, daS Sicherheitsproblem in den nächsten Monaten zu lösen. Man rechnet damit, daß im Sommer eine Konferenz zu- fammentrete, auf der England, Frankreich, Belgien und Italien vertreten seien. Zwischen Frankreich und Italien werde bis dahin eine Verständigung zustande gekommen sein. Auf englischer Sette sei man der Ansicht, daß Deutschland unter denselben Bedingungen zu der Konferenz herangezogen werden könne wie zur Londoner Konferenz. Deutschlands Eintritt in den Völkerbund dürfe nicht als unbedingte Voraussetzung für die im Sommer geplante Konferenz gelten, doch läge es im Interesse Deutschlands bis dahin um Aufnahme in den Völkerbund einzukommen. England erklärte sich bereit, sowohl die Deutschen wie auch die Franzosen gegen unvetfchulve.e Eingriffe zu schützen, lehne aber den Abschluß von Militär-Sonderabmachungen im Rahmen des geplanten Paktes rundweg ab. In bei Abrüstungsfrage werde man Deutschland gewisse Zugeständnisse machen und dasür Stresemann und der Alldeutsche Verband. Berlin, 24. Wär^ (Wolff.) Der Gesamtvorstand des Alldeutschen DerbandeS hat in Dresden unter dem Vorsitze des Iustiz- rats C l a ß getagt und eine Entschließung gefaßt. in der er sich die scharfen Angriffe des Hauptleiters des Alldeutschen Verbandes gegen den Reichsaußenminister Dr. Stresemann zu eigen macht. Diese Angriffe stehen mit den Anregungen in Verbindung, die von deutscher Seite in bezug auf die Aaschließung eines S i - cherungsvertrages gemacht worden sind. Die „3eit“ bemerkt dazu: Wenn der Alldeutsche Verband diese Anregungen und die daran geknüpften Verhandlungen zum 2tnlaß nimmt, zu verlangen, daß der Reichsaußenminister vor den Staatsgerichtshof gestellt wird, so kann man dies angesichts der Haltung der übrigen deutschen OeffenMchkeit auf sich beruhen lassen. Das Reichskabinett hat sich bei dieser außenpolitischen Frage vollständig auf die Seite des Außenministers gestellt. Als im außenpolitischen Ausschuß deZ Reichstags Darüber verhandelt wurde, ist diese Politik von keiner bürgerlichen Partei abgelehnt toorben. Auch die Deutschnationalen teilen nach der Aussprache, die am Sonntag mit dem Reichskanzler ftattgesunden hat, keineswegs die Auffassung des Alldeutschen Der- bandes. Dieser Verband steht also mit seinen extravaganten Forderungen allein. EbertS gefallen waren. Aus die Aussorde- rung, Ebert möge sich selbst an die Dienststeil« des Zeugen wenden, erflärtc (Bauer, er glaube nicht, daß sich Ebert zu Rückstellungsgesuchen für seinen Sohn herbeilassen würde. Der Zeuge hab« dann die Angelegenheit dem ordentlichen Ge, schästSgang überlassen. Mit Ebert selbst habe er nie über die Rückstellung deS EohneS gesprochen. 3m weiteren Verlauf des Prozesses beantragte Rechtsanwalt Lütgebrune, zu Der zweiten Vernehmung des Zeugen Scheidemann auch den Schriftsteller Davidsohn zu laden. DaS Erinnerungsbild an die Vorgänge Der Revolution' ßabe sich im Gedächtnis Scheibemann s in letzter Zeit getrübt, so Daß eS keinen objektiven Wert mehr besitze. Davidsohn wisse, daß Ebert und Scheidemann mit den Streikenden so stark sympathisiert hätten, daß sie genau wie im Rovember 1918 bereit gewesen seien, an Die Spitze Der Revolution zu treten. 3n der Rachnrittagssiyung machten mehrere Zeugen Aussagen über den im Januar 1918 in Der Torpedowerk statt in Friedrichs- ort bei Kiel ausgebrvchenen Streik feine Instruktionen erhielten. Der Zeuge Schutz bekundete, er sei im Sommer 1918 nach Berlin gefahren und habe Ebert, Wels und Rost« gesagt, daß wir vor dem vollen Zusammenbruch ständen, und daß die Arbeiterschaft die Verhältnisse nicht lä iger ertragen könne. Revolten wären sicher zu erwarten, wenn nicht gleich der Krieg beendet wäre. Die Herren im Parteivorstand hätten gemeint, er beurteile die Stimmung ganz falsch. Jetzt stehe Deutschland vor Dem Siege. Der Tschekaprozeß. Leipzig, 23. März. (WB) In Der Heck« tigen Sitzung hat die Verteidigung einen umfangreichen Deweisantrag auf Verlesung Der ilr- kunoen und Ladung der Zeugen gestellt zum Beweis, Daß im Herbst 1 923 ein Rechts- Putsch gedroht habe und Daß auch heute noch eine Reihe militärisch organisierter und bewaffneter Rechtsverbände bestehen, mit Dem Ziele, Die Monarchie mit Gewalt zu errichten Rachdem die Dorrnittagsfitzung mxy mit Erörterungen übet die Tlchekagruppen in Mannheim und Baden ausgefüllt waren, wird Der Rachmittag unter allgemeiner Spannung mit der Vernehmung des Untersuchungsrichters Landgerichtsdirektors Dr. Vogt- Berlin begonnen. Einleitend wendet sich Der Zeuge gegen die Vorwürfe, Die auch von Der Tribüne Des ReichStagS gegen ihn erhoben worden seien, Daß er Die Angeklagten in der Untersuchungshaft gequält habe. Dies seien Infame Verleumdungen. Er habe im Gegenteil alle Vergünstigungen gewährt, die möglich gewesen seien und die Argeklaaten stets menschlich behandelt. Im einzelnen erttärt der Zeuge, nach seiner Ueberzeugung sei Reumann kein Spitzel. Er habe niemals von sich auS irgendjemanden belastet, sondern sei bestrebt gewesen, alle Verantwortung aus si ch »u nehmen. Seine Angaben habe Reumann ruhig unb sachlich, sowie mit sehr ausaeprägk r Wahr-, Rer Au5^ " ?0«-eba|,n’ GrOne” London, 24. Marz. (WTB.) Zu Der Pa- eifer Reise des französischen DotschasterS in Con- Don, 5 I e u r l a u , schreibt der Pariser Berichterstatter des „M anchester Guardia n“, eS fei zu vermuten, daß Fleuriau im Einvernehmen mit Der englischen Regierung versuchen werde, die französische Regierung zu überreden, sie möchte das deutsche Paktangebot etwa« ernster nehmen und gleichzeitig an- zudeuten, Daß die britische Regierung die Abhaltung einer Konferenz über diese Frage begünstigen werde. In London glaube man, daß Da« Deutsche Angebot eine Lösung De« Sicherheitsproblems verspreche, ^enn Herriot durch Fleuriau eine befriedigen De Mitteilung über Die Haltung Frankreichs nach London gelangen lasse, so könne erwartet werden, D aß Der Meinungsaustausch $tol- fefjen Berlin-Brüssel-Paris-LonDon wegen Einberufung Der Konferenz beginnen könne. Man glaube auch, Daß Fleuriau eine Anregung in Der Frage Der Deutsch-polnischen Gr enze zu machen habe, Doch sei über Den Inhalt dieser Anregung noch nichts bekannt. Der „Watin“ schreibt: De Fleuriau hat nicht die Ausgabe, der französischen Reg erung neue Anregungen des britischen Kabinetts zi übermitteln, alles l :ffe vi.lmehr da aif sch! eß~n daß Der britische Minister DeS Qleußern, Thamber- l a i n, an Dem nach Der letzten Begegn ing mit Herriot eingenommenen Standpunkt festhä 11; D. h sich entsch eben auf den Boden Der völligen Anwendung des Versailler Vertrages stellt, namentlich im Hinblick auf de Aufrechterhaltung Des Status q u 0 an Der deutschen Oft grenze. De Fleuriau kehrt erst im Laufe deS morgigen Tages nach London zurück. Gestern abend hatte er nach ferner Besprechung mit dem Dir ktor Der politischen Abteilung Laroch e und dem Unterdioek or S - d 0 u f eine erneute AuSsvrache mit Dem M i - nisterpräsidenten. ,P tit Pnris en“ red,n d mit einem um so langwierigeren Verlaus der zur Zeit noch inoff zieklen fran ös sch englischen Der- banDlungen, als die ReichZr g erung mitte len ließ, daß sievorderReichspräsidenten- wahl nicht in Der Lage sei, ihrm Standpunkt in Der Sicherhe tSsvage zu präzisieren Da es höchstwabricheinlich zu einer Stichwahl kommen wird, könne man mit ein 't erheblichen Verzögerung rechnen D e fran ös sche D plo- matie, sagt das (B'a'.t weiter, hat seit 2 Wochen eine Re he von Vorsichtsmaßnahmen gegen evtl. Uebrrraschungen ergr flen und aus L> rbon sehr interessante Z sich r rntzen erhallen Der Lmdoner deutsche Dotsch f er war üb'r den stattgefundenen Meinungsaust'usch im D (De und hat nicht oer- fehll, die Reichsregierung über die neue Haltung der britischen RegicrungSkreise zu unterrichten. Englands Enropapolitik. London, 24. März. (TU.) ..Evening Standard" schreibt zur Lage in Deutschland: Die gegenwärtige Situation ist Die, daß Deutschland offenbar bereit wäre, ein A b - komme nabzuschließen, abgesehen von Dem im Versailler Vertrag vorhandenen, in Dem es Die Grenzen Belgiens und Frankreichs anerkennt. Deutschland wäre aber Hw ihl ‘"•ÄSlhff ur Ruhe m vviltt üF-ä "sy~ sSfc« _fam mit Alachs (Rain oer Doden blieb Ä 9efton&?n unk ”, waren nur Wtenb? der treuen, mutter. 2,68 2,29 4,08 10,52 30,54 , =29,77 1*0 =33,20 =32,66 =27,84 -31,41 6d" s 23,60 5b'». »„f, 3 bet . <:enen l iQ9n. 20 W • «irfed- n .erntet ®,e W Jur Frage der Siedlung. Don Prvsessor Dr. 6urt Dagek, Geheimer Bergrat und AbteilungSdirektor Der preuß. geolog. LandeSanstalt. Unser Volkstum ist durch äußere unb innere Feinde auf Da« Aeußerste beDtoßt. 14 Prvz. deS deutschen Boden« haben wir durch Den Schandfrieden von Dersallle« an die äußeren Feinde verloren, unD zwar 14 Proz. (BoDen« von besonderer Fruchtbarkeit — zwei landwirt- schastliche .Ueberschußprovinzen“. Wie es mit der inneren Bedrohung unsere« Volkstums steht, da« wurde in diesem Frühling blitzartig durch die amtliche statiftische Rotiz beleuchtet, daß jetzt tn den deutschen Großstädten — und übet 25 Prozent de« Deutschen Volkes wohnt jetzt in Den 44 Großstädten unsere« Vaterlandes — aus 1000 Geburten bereit« 1014 Todessälle kommen; Die Großstadtbevölkerung stirbt jetzt infolge De« unbeschreiblichen WohnungSelendS rapide au«. — Wenn e« so weitergeht, sind wir in etwa einem bi« etneinßalben Menschenalter au« der Reihe Der politisch bedeutsamen Volker auSgestrichen. G« ist einfach nicht wahr, womit unverantwortliche Optimisten sich und andere trösten wollen, baß ein Secyzig-Millionen-Doll nicht untergehen kann! Wir sind aus bem besten Wege dazu. DaS WohnungSelenb und Der Geburtenrückgang des kaiserlichen Rom vor 1900 Jahren weisen erschreckenbe Parallelen zu unserer jetzigen Lage auf. Wir können denselben ©.iberfolg erleben, wie Da« weltbeherrschende Rom. und von den wachsenden, kinderreichen Volkern des llavischen Osten« mit ihrem hohen Geburtenüberschuß ebenso überrannt werden, wie da« menschenleere römische Reick von unteren gesunden, kinderreichen — nicht pazisistischen — Vorfahren der DolkerwanberungSzeit überrannt würbe. Die Germanen Drangen in leere Räume ein! Derselbe Vorgang spielt sich feit etwa 75 Jahren in immer steigendem Tempo bei uns in Deutschland ab; wir haben seit der Mitte DeS neunzehnten Jahrhundert« nicht nur viele Millionen unserer gesundesten unb,arbeit«freubigften Volksgenossen (ganz vorwiegend au« dem an sich schon dünn bevölkerten Gebieten DeS Osten«) Durch Auswanderung nach 11 eberfee verloren, sondern wir haben auch eine in Der Geschichte unerhörte Binnenwanderung von dem Lande nach den großen Städten und Den Industriegebieten gehabt — allein in Den Jahren 1904 das 1907 sind 1 100 000 Landarbeiter au« Dem Osten vom Lande in Die Städte gezogen, b. h. Tag für Tag, Sommer unb Winter. Sonntags und alltags. jeben Tag verließen 600 Menschen bie gesunden, natürlidßen Verhältnisse ihrer Heimat, um in Der Menschen verderbenden Großstadt spätestens in der Dritten Generation auszusterben; zunächst aber Dort ein unzufriedenes, aufrührerisches Proletariat zu bilden dessen Einfluß auf Den Ausgang des Weltkrieges wir schaudernd miterlebf haben. An Stelle dieser vom Lande abwandernden Deutschen haben wir bann tn ben Großgrundbesihgebieten des Ostens jährlich eine steigende Anzahl polnischer Wanderarbeiter importiert (1913 schon etwa 750 000). So haben wir selbst den Inneren Grund und den Schein des Rechts Dafür geschaffen, baß uns West Preußen und ein Teil von Oberschlesien (zum Teil durch Volksabstimmung) verloren gingen. Wir haben hier eine Völkerwanderung erlebt, Die tn wenigen Jahren mehr Menschen in Bewegung setzte, als die großen Völkerwanderungen vor Beginn unserer Zeit und im Anfang des Mittelalters, in Jahrhunderten. In Posen und Westpreußen tarnen zwischen 1871 und 1890 auf je 100 000 Menschen 1041 bzw. 1064 Auswanderer nach Uebersee! Dasselbe, was wir im letzten Menschenalter in Posen und Westpreußen erlebt haben, bereitet sich jetzt in Ostpreußen vor! Auf dieser Deutschen Insel im slavischen Meere, auf dieser einzigen Kolonie, die wir noch haben, war schon vor dem Kriege ein ständiger Rückgang Der Be- Dödetung fest zustellen, obgleich die Provinz Ostpreußen an sich den stärksten Geburtenüberschuß aufwies — e« wanderte eben ein ganz unverhältnismäßig großer Teil Der Bevölkerung nach dem Westen ab. Auf Ostpreußen, das mit seinen 37 Prozent Grundbesitz eine Der dünnst bevölkerten Provinzen ist, Die wir haben, liegt Der ganze Druck des verhältnismäßig übervölkerten Polen, und die Polen machen alle Anstrengun- ren, von Masuren und Westpreußen aus durch Aufkauf deutsche Güler und Dauernstellen in ihre Hände zu bringen. Run haben wir ja seit einigen Jahren ein Reichssiedelungsgefetz mit der Bestimmung. Daß Der Großgrundbesitz einen Teil seine« Besitzes zu Siedelungszwecken für Innenkolonisation zur Verfügung stellen soll und Daß auf diesem so bereitgestellten Land Kleinsiebler und Kleinbauern angefieDelt werden sollen. Dieses Gesetz steht aber bi« jetzt nur auf dem Papier. CEcnn Die Siedelung in Dem bisherigen Tempo Der ietzkvergangenen vier Jahre weiter fortgesetzt wird. Dann werden, nach amtlichen Feststellungen. noch 187 Jahre vergehen, bis Die Innenkolonisation auch nur in Dem jetzt gesetzlich festgelegten, sehr geringen Maß Durchgeführt sein wrrd. Alles patriotische deutsche Gefühl Der gebildeten Oberschicht und alle noch so gut gemeinten nationalen (Bestrebungen nützen nichts, wenn sie nicht von der freudigen Zustimmung der breiten Masse des Volkes, besonders des Landvolkes, getragen werden, und Diese bodenständige deutsche und natronalempfindende Landbevölkerung ist in Ostpreußyr zu gering an Zahl. Jeder selbständige Bauer, und wäre sein Besitz noch [e klein, ist staatserhaltend und national ge- Slhn. M- S.*=h8? 1 = 18,61 i = 13,60 5.: -w 5. 6. ätntne 6. |$nittyU| Erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags. Beilagen. GiehenerFannIier blätter Heimat im Bild. ITloReiiiEejr.c »neli: 2 Goldmark u. 20 Bold- Pfennig ffir Trägerloßn, auch bei Nichterscheinen von einzelnen (Hummern infolge höherer Gewalt. ternsprech'Anschiasse: chrtftleitung 112, (Der- lag undBeschäflLslelle51. Anschrift für Drahtnachrichten AnzeigerGietzeo. Postscheckkonto: Kranksun a. ÖL 1188«. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen ürnd vnd Verlag: vrfthl'sche Univerlitätr-Vuch- «nd Sleinöniderei R. Lange tn Giessen. Schriftleitung und Gefch^ftrltelle: SthuMrate 7. eintreten, daß Die Ruhr und Köln gleichzeitig geräumt würden. Die größte Schwierigkeit ergebe sich nach wie vor aus Der Frage Der Deuts ch e n Ostgrenze. Es sei urnnög- lich, in der nächsten Zeit eine Abänderung Dieser Grenzen herbeizuführen. Deutschland werde nicht vor Ablauf von zehn Jahren ernsthaft Daran Denken tonnen, Die Aufh bung Des Danziger Korridors und anderer Grenzberichtigungen zu ttiogw Lemann Ms' unb Umflenenb tal unter WiltMtr , Maur. ©W, Wirkung nachwei^lut iben. i)eber «iihtflfl' en Garantieschein, «e noch in Der GejchaliS' inzeigerS angenotiimen. lzveckus. Mgen der Gemeint« .eqroalb, Klause, Dum Aeheike soll nach»»« dem Submlsswnsivege HeitSlrebe gemacht. Er habe auch Meng zwnryen feinen eigenen Wahrnehmungen und Schlußfolgerungen unterschieden Reumanns, sowie auch Poeges Aussagen seien vollinhaltlich bestätigt durch die Ergebnisse der älntersuchungen in den kommuni st i^ schen FraktionSbureaus im Reichstag und im Landtag am 19. 7. 1924, sowie durch die Aufhebung der Pahfälscherzentrale in der Thomasstrahe in Reukölln am 7. 10. 1924. Es fei eine grobe Anzahl Schriftstücke gefunden worden, die beweisen, daß die M.-G.-Abteilung mit der Gruppe HanS stets in Verbindung gestanden hat. Auch der Ausdruck Tscheka sei in den Akten der Partei selbst gebraucht worden. Ramentlich die Angaben über die militärische Organisation der Par- Lei feien voll bestätigt, z. D. durch die Be- schlüsse des Polbureaus vom 24. 2. 1923. Aus anderen Schriftstücken gehe hervor, daß der Russe Helmut der Leiter der Abteilung 12 (M.-Abt.) gewesen sei. Besonders beweiskräftig für die Glaubwürdigkeit der Angaben Reumanns seien in der Pahfälscherzentrale gefundene Dokumente. Die ausgestellten Pässe (6Z3 an der Zahl) Lien genau registriert. Eine Reihe von Reichstags- und Landtagsabgeordneten hätten falsche Pässe erhalten, so Eb^rlein, Koenen, Thaelmann Ruth Fischer, Maslow, Drandler und Pieck. Auch zehn Mitglieder bzw. Rahestehende der Gruppe Hans hätten Pässe erhalten, als erster Poege. Rechtsanwalt Dr. Wolf bemerÜ, dah durch alle diese Urkunden nicht bewiesen werde, dah die Organisation zum bewaffneten Aufstand diente, statt zur Abwehr faszisti- scher Putsche. Keine Kandidatur Hindenburgs. Hannover, 24 .Mär-. ($11.) Der TU. wird ocmx Generalfeldmarfchall von Hindenburg folgende Erklärung übermittelt: Aus mir unbekannten Gründen, vielleicht in der Absicht, dadurch eine Zersplitterung der Stimmen herbeizuführen, ist in den letzten Tagen das falsche Gerücht verbreitet worden, daß ich für mich den Präsidentenposten erstrebe. Ich erkläre demgegenüber, dah ich nach wie vor unentwegt an der Kandidatur Jarres festhalte. Der Kulturkampf tm Elsatz. Paris, 23. Marz. Der Bischof von Straßburg, Ruch, hat einem Berichterstatter des „Figaro" erklärt: Der Schulftreik vom 5.—16. März ist nur eine Probe gewesen. Wenn es notig ist, werden wir bis zum General st reik gehen. Mir werden auf die eine oder die andere Weise dafür sorgen, daß die interkonfessionellen Schulen leer bleiben. Die Elsässer werden vor keinem ebrenhasten Mittel zurückschrecken, das sich mit ihrem christlichen Gewis'en verträgt. Wenn bis Ostern nichts geschehen ist, so wird sich das ganze katholische Elsaß in Bewegung setzen, und dann wird es sich um eine nachhaltigere Aktion und etwas anderes als einen eintägigen Schulstreik handeln. Auflösung des ägyptischen Parlaments. Kairo, 24. März. ($11.) Zaglul Pascha wurde von der Kammer mit 126 gegen 85 Stimmen zum Kammerpräsidenten gewählt. Wegen dieser Wahl hat das ägyptische Kabinett dem König Fuad seine Demission angebvten. Der König hat die Demission abgelehnt. Darauf wurde das Parlament aufgelöst, nachdem es knapp 10 Stunden bestanden hatte. Das Ende kam mit drastischer Plöhlichke t. 5 Reuter meldet aus Kairo zurAuflöfung: Die Kammer war damit beschäftigt, ihr Bureau äh wählen, als plötzlich, um 7 Uhr abends, die Tür aufgeschlagen wurde und Ministerpräsident Zitoar Pascha, gefolgt von den Ministern, eiligst eintrat, sich setzte und dem Präsidenten ein Zeichen gab, dah er zu sprechenwünsche. Dann verlas er das Dekret, wodurch das Parlament für aufgelöst erflärt wurde. Zaglul Pascha stand wie zu Stein verwandelt, während Ziwar Pascha schon wieder das Pa kamen ts- gebäude verlieh, nachdem zwischen seinem Eintritt und seinem Verlassen nicht mehr als drei Minuten vergangen waren. E.ne safz stische InternaL'ona?e. R o m, 24. Marz. (TU.) Der Große Faszisten- rat wird Ende März in Rom zusammentreten, um über die Gründung einer faszistischen Internationale zu beraten. Berichterstatter ist der Generalsekretär der faszistischen Verbände im Ausland, der Abgeordnete Bastianint Im Ausland bestehen übep 47 dem Faszismus ähnliche Betonungen. Die Frage der Gründung der faszistischen Internationale muh eingehend geprüft werden, da in verschiedenen Teilen des Auslandes Gegenströmungen vorhanden sind. Mussolini wird auf der Tagung sprechen. Trauerkundgebung für Lord Curzon, London, 24. März. (TU.) In beiden Häu- fern des britischen Parlaments fanden gestern , Trauerkundgebungen für Lord Curzon statt. Im Unterhaus gab Baldwin eine Uebersicht des Lebens und der Tätigkeit, des Verstorbenen und wies auf seine hervorragenden Fähigkeiten als Politiker und Staatsmann hin. In allen ohen Llem- tem, die Curzon während seiner Laufbahn bekleidet hat, habe er seinem Vaterlands die größten und wichtigsten Dienste erwiesen. Für die Ar- beiterpartei widmete Macdonald und für die Liberalen Sir John Simon für den abwesenden Lloyd George dem Verstorbenen ehrende und anerkennende Nachrufe. Im Oberhaus hielten der Marquis Salisbury und Asquith Trauerreden für Lord Curzon. Der König und die Königin haben an Lady Curzon ein Beileidstelegramm gesandt. Kleine politische Nachrichten. Die bayerische Regierung hat dem Landtag einen Antrag zugehen lassen, in dem sie um die Cr- nmchtigung bittet, die Bürgschaft des Staates bis zum Gesamtbetrags von 30 Millionen Mark für Darlehen zu übernehmen, die für die Befrie- digung des Kreditbedürfnisses der 'averischen Landwirtschaft gegeben werden sollen. Die bayerische Landwirtschaft hat gegenwärtig ein ausgedehntes Kreditbedürfnis von mindestens 40 Millionen Mark. * Der französische Delegierte von Mainz hat, wie der „Dossischen Zeitung- gemeldet wird, dem Vorsitzenden desReichsbannersSchwarz-Rot- Gokd tn rnyettchesten eröffnet, oatz im veletzten Gebiet das Tragen von Koppeln und Schulterriemen sowie das geschlossene Aufmarfchiere» im Reichsbanner verboten sei. * Im großen Festsaal der Wiener Universität wurde gestern der österreichische Bundespräsident Dr. Hainisch zum Ehrendoktor der Staatswissenschaften promoviert. An der Feier nahmen die Mitglieder der Bundesregierung und das diplomatische Korps leit Aus aller Welt. Die Dorbereitungen zur Iahrtausendfeier in Köln. Köln a. R h.. 24. März. siWTB. Funk- fbrud)) Die in diesem Iahre in Köln statt- fi dcnde Iahrtaufend - Feier-Ausstellung der Rheinlande wird aus zwei Abteilungen bestehen: Aus der historischen und kunsthistorischen Abteilung und aus der wirtschaftlichen und sozialen Abteilung. Die Eröffnung der Ausstellung, die einen Umfang von 20 030 Quadratmeter haben wird, ist zum 16 Mai geplant und der Schluß auf Mitte A iguft angesetzt Diese beiden Termine werden durch die Frühjahrs- und Herbstmesse vorgeschrieben, weil die beiden Messen dieselben Räumlichkeiten für sich beanspruchen. Die Vorarbeiten gestallen, sich ungemein schwierig, da es sich zum allergrößten Teil um Ausstellungsstücke handelt, um Deren Hergabe mit den Besitzern zeitraubende Verhandlungen geführt werden müssen. Ob sich die österreichische Regierung entschließen wird, die mittelalterlichen Krönungs-Insignien zur Verfügung zu stellen, ist noch ungewiß. Immerhin sind aber eine Menge wertvoller historischer Stücke für die Ausstellung bestimmt zu erwarten, darunter auch die Goldene Dulle Karls IV. An der Aufbringung der sehr beträchtlichen Kosten beteiligen sich das Reich, Preußen imb die Provinz, wobei allerdings auch für Köln noch Lasten genug übrig bleiben. Man hofft zuversichtlich, dah das so ungemein schwierige und verantwortungsvolle Werk gelingen und daß es weithin Kunde geben wird" von der Kultur des rheinischen Bodens und dem unerschütterlichen Sinn seiner Bevölkerung. Schutz unserem Rachwuchö. Die Deutsche Vereinigung für Säuglingsund KleinÄitte.schuh veran>.a.t t am Sonntag im Auditorium der Maximilian-Universttät München ihi-e siebente Tagung, die von hervorragenden Persönlichkeiten, Vereinen und Verbänden sehr stark besucht war. Der bayerische Innenminister Stütze! versicherte, daß die bayerische Staatsrogieruug reges Interesse an der Tagung nehme und jederzeit die Bestrebungen der Vereinigung fördern und unterstützen werde. Im Zusammenhang mit dieser Tagung stand eine Krippenkonferenz des Deutschen Krippen- vsrbanl es. In der Mltgllederv.rsammlung der Deutschen Vereinigung für Säuglings- und Kttin- kinderschutz wurde beschlossen, die nächste Tagung im Mai oder Iuni 1926 in Düsseldorf ab- zuhalten. Im Rahmen dieser Veranstaltungen sand auch eine A e r z t e k o n f e r e n z statt, die sich eingehend mit der Bakteriologie- und Dtta» mine-Theorie bezüglich der Milch befaßte. In der Aussprache wurde auf die günstigen Erfahrungen mit der organisierten Milchzentrale in Mannheim, mit Magermllch in Memmingen und tm Rheinland und auf die Gefahren der Rohmilch hingcwiesen. Aus den Münchener Revolutionstagen. Vor dem Schwurgericht München hatte sich wegen Totschlags der 28jährige Obergärtner Gust. Reubel - München und wegen Beihilfe die 30jährige Maurerwitwe E r h a r d t zu verantworten, die bei der Befreiung Münchens von der Räteherrschaft im Mai 1919 Regierungssoldaten schwer mißhandelt und dann e r- schossen haben. Der Staatsanwalt beantragte wegen dieses V»rächens qegm den 2t tgeflag^en Reutzel sieben Iahre Zuchthaus, gegen die Mitangeklagte wegen Beihilfe 1’-., Iahre Zuchthaus. Das Urteil lautete gegen Reute! unter Einschluß anderer Strafen auf sechs Iahre Zuchthaus und gegen die Erhard! auf sechs Monate Gefängnis. verurkeltter Mörder. Das Kaffeler Schwurgericht verurteilte den 20- jährigen Bergarbeiter Eduard G o ß m a n n aus D e m s im Kreise Rochenburg an der Fulda, der am 7. Februar tm angetrunkenen Zustande zwei So ne eines Hofnachbarn während der Hochzeit ihres Bruders erschossen hatte, zu einer Gesamtstrafe von 12 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust. Bestrafte Kunstdiebe. Einer Blättermeldung aus Ro-m zufolge verurteilte das Gericht in Lucca 16 Künstler, Kunsthändler und deren Helfershelfer, die eine große Anzahl aller Gemälde, Skulpturen und wertvoller Kultusgeräte aus den Kirchen Toskanas gestohlen hatten zu längeren Freiheitsstrafen. Der Hauptdieb, Der Maler Emilio Cara b b i, wurde in Abwesenheit zu acht Iähren Zuchthaus verurteitt. Bei einem der verurteilten Kunsthändler wurde ein Gemälde von van Dyck im Werte von mehreren Millionen beschlagnahmt. Flugzeugunsall hoher russischer Beamten. Ein von TifliS nach Suchum fliegendes Flugzeug geriet unweit von Tiflis in Brand und stürzte dabei ab. Fünf Personen kamen dabei um. Die Verunglückten sind Mitglieder der tranS aukasischen Regierung und hatten sich im Flugzeug nach Suchum begeben, um an der Eröffnung eines Sowjetkongreffes teilzunehmen. In Transkaukasien wurde eine viertägige Trauer verkündet. Sie Kinderlähmung in Neuseeland. Reuter meldet aus Wellington, daß die Kinderlähmung in Neuseeland erschreckende Formen angenommen hat. Sämtliche Schulen sind seit Wehnachten geschlossen und Iugend- arbeit darf nur mit Genehmigung des Gesund- heits-.rmtes verrichtet werden. Heber 803 Krankheitsfälle sind seit Ausbruch der Epidemie im Dezember Dörgen Iahves zu verzeichnen, darunter 127 Todesfälle. Romsche Gräberfunde in Ungarn. Rus Budapest wird gemeldet: Im Verlaufe der Ausgrabungen in der Rähe von Oszoeny bei Komom wurden tn den letzten Tagen sechs Sarkophage aus der Römerzeit zutage gefördert. Die Funde stammen aus dem 2. Iahrhuntert nach Christi. Der Wert der Funde wird dadurch erhöht, dah, wahrend die meisten ähnlichen Sarkophag»' tm Laufe der Zeit ausgeraubt wurden, die jetzt ausgegrabenen unversehrt geblieben sind. Einer der Sarkophage enthält daS gut erhaltene Skelett einer 80jäb- rigen Frau und verschiedene wertvolle Schmucksachen, die teilweise aus Gold sind. Bier Sarkophage weisen gut erhaltene Aufschriften auf. Die wertvollen Funde sind gestern dem ungarischen Rationalmuseum überwiesen worden. Aus Stadt und Land. Gießen, den 24. Mürz 1925. Wie treibt der (Hcwerbetreisiende, Handwerksmeister und Kaufmann seine Forderungen bei*? Von OberlandeSgerichtsrat Dr. Dovensiepen-Kiel. II. Der Zahlungsbefehl enthalt die oben mit- geteilten Erfordernisse des Mah-nung'g suchs und außerdem den Befehl, an den Sch.'ldner binnen einer vom Tag der Zustellung lausenden Frist von einer Woche bei Meidung der sofort g.n Zwangsvollstreckung den Gläubiger wegen seines Anspruchs nebst den dem Betrage nach zu bezeichnenden Kosten des Verfahrens und den 3hfen zu befriedigen, oder, wenn er begründete Einwendungen habe, bei dem Gericht Widerspruch zu erheben. Die Zustellung des Zahlungstefehles erfolgt von Am'swegen, der Gerichtsschreiter hat hiervon den Gläubiger unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Der Schuldner kann nua bis zur Verfügung des VollstreckungZoefehls gegen den Zahlungsbefehl Widerspruch erheben, wovon das Gericht den Gläubiger zu benachrichtigen hat. Alsdann schiebt sich zwischen das Mahn- und das Strciwerfahren noch das Güteverfahren, das die Verordnung vom 13. Februar 1924 für alle bürgerlichen Rechtsstreitig ke tten, die zur Zuständigkeit der Amtsgerichte gehören, grundsätzlich zwingend vorschreibt, ein. Legt jedoch der Gläubiger nunmehr dar, erforderlichenfalls auf Verlangen des Amtsrichters, daß mit Rücksicht auf die Art des Anspruchs, die Verhallnisse der Beteiligten oder besondere Umstände der Güte- dersuch als aussichtslos erscheint, so bedarf es eines besonderen Gütetermins nicht, und der Termin wird sofort zur streitigen Verhandlung anBcraumt. Dasselbe gilt bei Ansprüchen über 500 Gmk. Beispiele für Len Weg'all eines Gütetermins: Dem Amtsrichter- ist am sich bekannt, daß die Parteien seit Jahren miteinander erbittert verfeindet sind oder daß der Schuldner ein Prozeßhansel ist, der sich grundsätzlich niemals vergleicht, oder die Wohnsitze der Parteien liegen getrennt wett voneinander, der in Königsberg wohrrha te Fabrikant hat belln Amtsgericht Konstanz tn Baden, wo sein Schuldner seinen Wohnsitz hat, sein Mahngesuch über 400 Gmk. eingereicht. Der Gläubiger kann bereits in feinem Mahn- gesuch Len Antrag auf Anberaumung des Gitte- bzw. beim Vorliegen der besonderen Voraussetzungen den Antrag auf Anberaumung des Streittermins stellen. Gehört der Anspruch zur Zuständigkeit des Landgerichts, geht er allo auf übtr 5000 Gmk.. so muh das Amtsgericht, sofern nur eine Partei, der Gläubiger oder Schuldner, dies beantragt, die Sache vor der Streit- Verhandlung an dasselbe verweisen. Die Folge des rechtzeitig erhobenen Widerspruchs ist die, dah die Angelegenhell nun so behandell wird, als ob von vornherein Klage erhoben wäre. Unterbleibt der Widerspruch des Schuldners, so ist auf Antrag des Gläubigers der Zahlungsbefehl von dem Gettchtsschreidr — nicht vom Amtsrichter — durch einen auf den Zahlungsbefehl selber zu setzenden Vollstreckungsbefehl für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Dieser wird nur auf Betreiben des Gläubigers zugestellt. Aber selbst der Dollstreckungsbefehl beendigt die Angelegenheit noch nicht endgültig. Er steht vielmehr nur einem Dersäumnisurteil gleich. D. h. der Schuldner kann nun immer noch g:g?n den Dollstreckungsbefehl binnen einer Woche leit feinet Zustellung an ihn den Einspruch einlegen beim Amtsgericht, und zwar ohne Laß er ihn Irgendwie fachl ch zu begründen brauchte. Gehört der Anspruch an sich vor das Landgericht, so prüft das Amtsgericht nur nach, ob der Einspruch noch zulässig war, bejaht es dieses, so verweist es durch B schluh die Sache an das Landgericht. Hier wird sie nun, wenn der Schuldner einen dort zugelassenen Anwatt annimmt und den Prozeß fortsührt, streittg verhandelt. Andernfalls, d. h. also, wenn der Anspruch des Gläubigers 500 Gmk. nicht übersteigt, wird vom Amtsgericht streitig verhandett und entschieden. Der Zahlungsbefehl verliert seine Kraft, wenn nicht binnen 6 Monaten der Dollstr eckungs- besehl vom Gläubiger beantragt wird. Hervorgehoben sei noch, dah der im Gütetermin abgeschlossene Dergl ich-ebenso wie auch der Dollstreckungsbefehl insofern dem Urteil völlig glcichstehen, als aus beiden die Zwangsvollstreckung gegen den Schuldner stattsindet. Das Mahnverfahren, das bei Objekten nicht über 500 Gmk. nach dem klaren Ausspruch des Gesetzgebers den regelmäßigen Weg für die Beitreibung der Forderungen unserer Geschafts'- welt bildet, bietet gegenüber gutartigen Schuldnern den großen Dofgug der Beschleunigung und auch der Billigkeit gegenüber der Klage, sowohl die Gericheskosten wie auch die Anwalts- g^bühren sind erheblich niedriger, aber gegenüber dem böswilligen Schuldner gestaltet es sich nut zu leicht zu einem Dornenweg für den Gläubiger. Ihm wird in solchen Fällen dringend anzuraten sein, unter Glaubhaftmachung der Böswilligkeit, Unelträglichkeit, S rcitsucht oder Der- fchleppungstaktik seines Schuldners aus unteren Prozessen sofort die Klage — entweder beim Amtsgericht bet Forderungen bis zu 500 Gmk. und beim Landgericht durch einen dort zugelasse- nen Rechtsanwalt bei Objekten darüber — ein- zurelchen. Eichener Wockeumarktvreise am 24. März 1924 (Händlerpreise). Es kosteten: Butter Pfd. 220 Pf., Matte 40 Käse 70, Wirsing 30, Weihkraut 20, Rotkraut 30, gelbe Rüben 15, rote Rüben 15, Spinat 50, Unterkohlrabi 8, frische güne Erbsen 80, Misch- gemüse 20, Grünkohl 20—30, Rosenkohl 60—80, Feldsalat 100—150, Tomaten 150, Zwiebeln 25 bis 30, Meerrettich 60—100, Schwarzwurzeln 70, Kartoffeln 5, Aepfel 15—20, Birnen 12. Dörrobst 40, Honig 40, junge Hahnen 100, Suppenhühner 120, Endivien 100, Eier Stück 12, Blumenkohl 70—150, Salat 40—50, Lauch 5—15, Sellerie 20—70, Radieschen Bd. 40. Vornotizcn. — TageSkalender für Dienstag. Stadttheater: Zi/2 Uhr „Sappho", "e. Nach vorübergehender Milderung wieder fM» ter. Winde aus nördlicher Richtung, noch vereinzelt Niederschläge. Unsere Wetterlage wird heute von dem nSrtfe lichen Fallgebiet beherrscht, r -tert Ausläufer morgen noch vereinzelte Niederschläge und etwas Milderur a bei uns Hervorrufen dürsten. Das über Island in Erscheinung getretene neue Hochdruckgebiet dürft? eine abermalige Kältewelle mit sich bringen RDD. Keine allgemeine Tariferhöhung der Reichsbahn. Der Verwaltungsrat der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft hat den Beschluß gefaßt, trotz der infolge des Schiedsspruchs notwendigen Mehrausgaben für die Güterarbeller eine aHrrrncine Tariferhöhung nicht eintreten zu lassen. ArH von ter zmachst ins Auge gefaßten Desei ^ung ter Fahrtvergünstigung für Kriegsbesch b gte und für 6labt» Unter, die aufs Land befördert werden, konnte A->stand genommen werden. Dagegen müssen die Gebühren für Zeitkarten erbört orten. Ferner ist b gchloffen Worten, bei Gefelsio) f .sreisen von mindestens 30 Personen eine > >)rpreisermäßi- gung von 2ö Prozent zu gewäh'.cn. Damll wird eine Vergünstigung gesoffen, die seit dem Iahre 1905 nicht 'neyr beftanten Hal. Fcrner soll den Studlerenten, die an Fahrten zu w sfcnfchaftllchen belehrenden Zwecken teilnehm m, künftig in gewissen Fällen Schnellzug c ugung zugestanterr werden, die bisher ausgeschl:fsen war. Deutsche Iugendnot. Das Orgat, des Verbandes für teullche Iugen2herberg'N ,Die Jugendherberge" berichtet: Die verheerend« Wirkung, die daS letzte Iahrzehnt auf den Ge- sunsiheitszustand der Iugend au3geü6t hat. zeigt in eindringlichster Weise eine Zusammenstellung des preußischen WohlfahrtsmirristeoiumS Danach sind von je 1000 Schulkindern an Tuberkulose erkrankt: 8,3 im Iahre 1913, — 17,2 im Iahre 1919. — 30 im Iahre 1922, — und die rasend« Geldentwertung des Iahres 1923 fyat eine wei» tere sprunghafte Steigerung der (5rfranfungen mit sich gebracht. Ebenso erschütternd ist die Lage der Iugendlichen vom 15. bis 20. Lebensjahre, unter denen die Sterblich Ätsziffer um 13 Prozent gegenüber dem Iahre 1913 gestiegen ist. Diese Zahlen mahnen eindringlich, alle Kräfte anzufpannen xum Aushau ter Jugendherbergen und zur Förderung des Iügendwänderns. DaS Schicksal des deutschen Dolles hängt von dem seiner Iugend ab. ** LukasgeMeinde. Im Mittelpunkt de- Familienabends, den die Lukasgom einte am Sonntag veranstaltete, stand ein Dortrag deS Fabrikdirektors Fleck über das Thema „Religiöses Leben in Heimat und Fremde". Der Vortragende hat jahrzehntelang ün Ausland, in der Schweiz, in Italien und in Frankreich, gelebt und dabei Gelegenheit gehabt, das Volksleben anderer Rationen zu beobachten. Gr gab ein fesselndes Bild aus dem religiösen Leben; in Südtirol, schilderte Gottesdienste, die trott privater Seite in Basel veranstaltet werden, und teilte ein merkwürdiges Erlebnis des bekannten Pfarrers und Schriftstellers Samuel Keller, mit dem er in Zürich in Beziehung getreten war. mit. Seine Ausführungen gipfelten in der Feststellung, daß die deutsche Art entschieden den Vorzug vor allem ausländischen Wesen verdient. Der Dortrag toar in warmem, religiösem Ton gehalten, ein La'.onprediger rief hier die Zuhörer dazu auf, daß daS höchste Ziel ter Menschen sein muh, die Gotteskindschaft zu erwerben. Frau Müller-Bangert fang Lieder von Hantel, Karl Maria von Weber und Schubert und erfreute die Anwesenden durch ihren schönen, reinen Gesang. Mit vollendeten Meistersch'ft trug Herr Iulius Hahn zwei Klavirrsiücke vor. Äankbar und mit gespannter Aufmerksamkeit folgten die Teilnehmer diesen Darbietungen. Zu Beginn der Deranstattung godachte Pfarrer Dechiolsheimer des am 15. ds. Mts. dahing eschi öd -nen Geheimen Ober» konsiftorialrates und Superintendenten D. theol. Ferdinand Euler, der von 1898 bis 1907 Pfarrer der Lukasgemeinde war, der als Prediger wie als Seelsorger gleich hervorragend sich in den Herzen vieler ©cmeinbegiieter ein Denkmal gesetzt hat und dessen Rome in der Geschichte ter Lukasgemeinde allezeit toeiterletert wird. *"* D.H C. Alljährlich, wenn der junge Lenz seinen Einzug in unseren Gauen hott, sammett der V.H C. Gießen feine Gotreuen, um gemeinsam mit Freunden der Wandersache die Wiederkehr seines Gründurrgstoges festlich zu begehen. Wi« alle vorangogangenen, erfreute sich auch das am Samstag in der Turnhalle abgehaltene SttftungS- fest einej überaus zahtt ich n Besuches. Rach der eindrucksvollen Begrüßungsansprache des Dov» sitzenden eröffnete Frau Zieprecht mit einigen entzückenden Soprarliedern den Reigen der Darbietungen, denen sich zwei hübsch gjungene Duette ter Damen Heimes und Dreher an» schlossen. Ein von fünf D.H.E.er flott gefpiÄter Schwank trug wesentlich zur Hebung der guten Stimmung bei. Einen breiten Raum nahmen naturgemäß die Wanderauszeichnungen ein, die diesmal an 25 fleißige Wanderer verteilt werden konnten und von Frl. Klemmrath mit hübschen Sinnsprüchen begleitet überreicht wurden. Ein überaus malerisches Bild bot ein von 24, meist in vberhessifche Tracht gelleideten, D.H.E.- Schwestern trorgetcagener dreistimmiger, vom Sucre» der Rädchen begleiteter Spinnchor, der wie die übrigen Darbietungen lebhaften Beifall fand. Die fröhlichste Stimmung löste aber der ob>n?hesfische Dialektdichter Gg. Heß aus Leihgestern aus, ter mehrere Proben feiner Dicht- und Dortragskunst zum besten gab und sich immer wieder zu weiteren Zugaben verstehen mußte. Liebliche Weisen der Kapclle Weller und gemeinschaftliche Lieder vervollständigten die gut zu- fammengestellle Dortragsfolge, der sich das übliche Tänzchen, bei dem in nachahmenswerter Weise mir deutsche Tänze auSgeführt wurden, anschloh. *• Goethebund. Man berichtet uns: In der Sitzung dos Bundes am letzten Sonntag wurden ausgewahlte Dichtungen von Günther Goldschmidt aus Marburg teils durch die Damen Fridel Lerch und Gertrud Hirsch, teils durch den Dersasser selbst vorye- tragen. Goldschm dt ist Lyrtter; zarte und dufttge wie schwennü. ge St.mmungrn weiß er in wohl- gefonnte Sprache zu bannen, Raturb:lder zeichnet er einfühlend nach, Menschensch ckserle, persönliche und typische, sucht er zu teutotv, Erinnerungen. Stimmungen und Gesichte füllen d'e „Lieder eines Gefangenen". Auch i>aß als Epos bezeichnete 'Derk „Eines Sohnes Schicksal" scheint nach den Proben weit mehr lyrisch episch angelegt zu feilt: Folgen von Stimmungen ersetzen die eigentliche Erzählung (wie z. B. auch in dem .®4”' 2-s-dA SS- L>- «- (Eint' Leitung ' Agende L 15 »«t 'M«"« "uil Mt5 «ompagnies. 'M ,L s*a M Jni «■JA* dem «SÄ •SÄ örbenhau e Jellnhaufe' (M wurde » sichen Wlun Olau) durch ä qefände so ar Marsch »nn elv wurde dus ? fassen Haus schirrte In der 1 und überschritt Seyend des HaujiUeil durc fiauien marld Gegners, ter lief Kräften feflgefe Flvhläcken und Echncklbrücle, dc Len Pivnierm ! die Lohn übers einer Fähre, ' 20 M nuten g halb t>on Dell' 1 llfjr mittags Frih am Gei: heil halber ein men hüte, und festigen llf aus tourte der berg- Jroi Schwerpunkt, g wurden, in Fr gen LahMei einschl der Är schon zugmsten jedoch bemerk . Mtywmcfr.g u: ü. bet 6tur Wkte unter drm Sturm aus in DeNnha' dm veichef^den gerade als bi Lrn 1,30 Ahr brachen, die hii b sdrochen tou: manbeur des f Kritik Nachdem b pflegt worden ©lefien gehörte an, wobei sie ^n^chritt M Munsl in ®{( Trupr /lleöerwalg am Santitax n'lvnen ab. Sure sehr IS.Wte bet ^^ten mi uchlne bet Tr Ute 00n . 9« und.f?r moti Ilen. 7)a?°°? Di,, ™ OkUlLtz, LKs iy*fe 5lt n4 J'4j "ollen die Ä "• Mtg in q” {\m*4 :ä "cj2 M«rnie Sä8 ben Te, “qSSLk ^’pwto^UuM “ .2 un Jahre We Utende Det, rf^-.i?5anhn^a fttert «st die ü“» Leben», cbkch yitSzWr rat 3^1513 jefHegm ri\9 '5, (Mäfte c Jugendherberge» endwandem-, Laj ö hängt Mn bat Jm MttchmV H SutaÄganeinöe am «n Vortrag de- baS Thema.LA mb Frrmde^ Der -img hn Ausland, und in $raitfteidh : gehibt, dus Volts, beobachten. ®t gab mt tcjgufat Lweo itlMenstc, die von veranstaltet Verden, s Erlebnis deS be- hriststcUers Samuel ch in Veziehma ge» sführungen gi-selien e deutsche Art eni- allem ausländischen ig tixit in varmem, SaienpreMfler rief , dnh das totot die DoiirtztindschO r°Vnngert sang Mna von Deber ie Anwesenden durch ig. M vollendeter nlius Hahn zwei und mit gespannter : Teilnehmer dielen der Veranstaltung Theimer des am nen (Heimm Ober- rntendentm D M von 1898 bls 190Z war, der als Presch horvorragsj s>- töcgliedcr ein W Hirne in tat* allezeit Mteckdett tauen M 'E :euen, um Ö-e* y-1»81, >)»r outen jr 8e?Ä? eiten ■xaj« die ‘^^SeS wer» »anderer mit Sie Öl ttw eS.&" Tfjtgcfl^r. vorn br^KSr oer eltitei lgen lebM gHcr der Gg. 5cL,r Dicht' Proben! jMer b:n^S 'e'^’hle gut E »chd°»^ rjr-s ÄZM ■ tet; d3:6 er m MZ HSZ iniNtU^auch in •t6ität Lichen vermiet, und Vie llxirnungS- vvLe Sei>rängtheit der Ballade ist erseht durch vvvell st,>che e-fufaLou. Leim und Rhychmu« Laudhabt Soll»ichm:dt üb.-rall mit D.rtuosität. Äls Ganze« bedeutete der Abend, dec übrigens Lurch einen von Frau Jung flülslg mterpretier- ten Beethoven pianistlsch eingelötet ward, für den Dichter einen anspornenden Srfolg. Eine Militär sche Hebung bei Giehen. 3n der Gegend von Fronhausen- Bellnhausen sand am Freitag, wie schon kurz gemeldet, eine militärische Hebung statt, für die Oberstleutnant Deyhle vom Ins.-Regt. 15 in (Stehen den Dian entworfen hatte und deren Leitung ihm oolag An der Hebung nahmen folgende Truppen so r per teil: daS 1. Batl. 3nf.- Legt. 15 au« «Stehen, eine Kompagnie beet 3. Jäger»Bakl au« Kassel, eine Schwadron deS Retter-Regimeni« 16 au« Kassel, die 11. reiten de Tatterte au« Friylar. ein Zug des Pionier- Lail. 5 aus Hlm und $eile_ der 3. Kraftfahr- ^ompagnie 5 aus Kassel Führer der Truppen Lot war Oberstleutnant Fritz, Kommandeur de« 1 Batt Ins -Regt 15 in Giehen, die Truppe Blau wurde von Hauptmann Faulenbach, dem Ehes der 3. Komp. deS Ins.-Regt. 15 in Dieben geführt. Das D lachement Fritz (Truppe Rot) war früh morgen« bei Hachborn versammelt, von wo eS um 8 Hhr den Marsch nach Westen Über Drbenhausen, Hasser. Hausen auf Bellnhausen an trat Während d eie« Marsche« wurde es von vorgeschobenen, sehr beweglichen Abteilungen der Truppe Faulenbach (Blau) durch Feuerüberfülle in dem engen Tal- flelärrbe so arg beh -dort, daß sich der ganze Marsch um etwa eine Stunde verzögerte. Daraus wurde da« Detachement in der Gegend von Hassen Hausen get.ilt: der eine Teil marschierte in der Richtung nach d.nn Geiersberg und überschritt schliehlich auf Flobsäcken in der Gegend be« Geier« berg es die Lahn, während der Hauptteil durch Hassenhausen auf Bellnhausen marschierte und nach D^rtre bung des Gegner«, der sich auch In d.rsem Ort mit schwachen Kräften festgesetzt hatte, bei Dellnhausen auf Flohsäcken und auf einer darauf errichteten Schnellbrücke, deren Glieder bei Dellnhausen von den Pionieren im Kampfe fertiggestellt wurden, die Lahn überschritt. D e Artillerie wurde auf einer Fähre, d.e in der sehr guten Zeit von 20 Minuten g-serl-gt worden war. d cht unterhalb von Dellnhausen übergeseht, so dah gegen 1 Hhr mittag« da S gesamte D e tache m en t Fritz am Ge'r-'söerg. wo d'r Füh^r derSicher- heit halber einen zwe ten Hebergang vorgenommen hatte, und bei Dellnhausen auf dem jenseitigen Hier der Lahn stand Don hier f chluh bildete am Sonntagäbend ein Lichtbildervortrag über .Armenien", wobei das Geben und Treiben in diesem Land. daS um seines Glauben« willen so viel gelitten hat. d.-utlich vor Augen trat An Kollekte gingen rund 35 Ml. ein. Gerichtssaal. U Wetzlar. 21. März. As einzige Sache wurde heute vor dem Einzelrichter gegen den Vertreter Ernst Sch au« Schwaloach verhandelt. Ihm wirft die Anklage vor. im Jahre 1924 verschiedene Betrügereien zum Rachteil von fünf Wetzlarer Kaufleuten verübt au haben, und zwar, indem er von diesen teils unter Vorlage eines Schreibens über ein angebliches Guthaben bei der Oldenburger Landesbank, teils unter anderen Vorspiegelungen Waren bzw. bare Darlehen erschwindelte bzw. versuchte, dies zu erreichen Der A igefkxgte. der bereits siebenmal wegen gleichen 03ergeb'n« vorbestraft ist. wurde aus der Hnterfuchun'^hast v^ geführt und bestritt, die Absicht des Be ruoes gchabt zu haben. Durch die Aussagen der Zeug.m wurde der Angeklagte jedoch der ihm zur Gast gelegten Vergehen für schuldig befunden und zu drei Monaten und zwei Wochen Gefäng- n i s und den Kosten des Verfahrens Der urteilt Turnen, Sport und Spiel. Die Leichtathleten deS T. C. 1900 beim Ar ühjahrswaldlauf in Front. Der Frühjahrswaldlauf, der Auftakt zur neuen Leichlathleck.sai'on, sand am Sonntag für die Gruppe Giehen-Dutzbach mit Start und Ziel auf dem Sportplatz des VfB Giehen statt. Zuerst wurden die in recht stattlicher Zahl er» schienenen Jugendlichen fast aller Gruppenvor- einc weggelas'en. Schon in der Hälfte der 2,5 Kilometer langen Strecke lösten sich die beiden gut veranlagten Mittelstreckler des <3. 1900, Depperling und Fehn, von den übrigen Läufern los und gewannen nach Belieben. Den dritten Platz erkämpfte sich noch auf der Bahnrunde Meyerhofs, e' e-falls 1900. Damit war also auch der erste Mannschaftssieg In imposanter Weife sichergestellt. Die übrigen Jugend- laufet des Sportelubs hielten sich ebensalls recht wacker und belegten eine Reiche guter Mittelplätze. Weit geringer waren die Aussichten in der Seniorenklas'e. Hier stand eigentlich nur Rohrbach zur Verfügung. Bei all seinen Erfolgen als Jugendlicher, besonders im vergangen Jahr, war er diesmal bei seinem erstmaligen Start als Aktiver vor eine schwere Aufgabe gestellt. Er löste sie zur vollsten Zufriedenheit, indem er 20 Meter hinter dem vorzüglich laufenden Sieger, Funke ID. E. 1920), als Zweiter landete. Hosfentsich erfüllen die 1900er bei der am 5. April in Wetzlar xum Austrag kommenden Dezirks-Waldlaufmeisterschaft das in sie gesetzte Vertrauen und vertreten die Farben ihres Klubs auf« beste. Dir Insiendmannschaft des (ftirFrncr Scbw mmvrreins bet den kreisoffcnen Juqrndwc'tlkämpfen in Wetzlar. D?i den am Sonntag in Wetzlar st- 11BI1 ■ Cnn«« cio n*w>fmien. wie Sie Massen- innen Die nu Umfnt? erdeten, ' ' E»->-(^rmi«-Mn'ler kom men Cr.l>.J.B.14843nn BdIEob»», Berlin SW 18 Bücklinge au« beuii«. Ruhibr. Dfd. 30^ K sie nut netto 5 Pfd—6 1.20 Rollmops i istter-Dofe.....2.70 1 Äier-Dose.....1.20 Bismarckd ringe 1 Ltlcr-Tole.....jc 1.20 Brat'.erinae.tLsr.-D. ^*2.40 Mittwoch früh 9 Ubr Jcinft Nordfte-5che Ifische l",-3' .ofünbin, Vfd. C>0 4 VS. 4—6 P'ünbi len (ytitb, Pib. 23 4 im Ausschnitt. Mb. 30 4 ff finhlinii leinst, bliltenberier If. ItUUllUU, ebne sti'vk. ,. flü a 4—lOpfünbinen Fisch, B»d 30 4 im Ausschni t. ’Vfb. 35 4 Dort ous-LchcUfiid'e. l'fb 25 4 Brlma Hering. Psb. 25 4 Ceebe bt obnr Rod?, Pst». 55 4 •>r. TtiichkottelettS Tfnnb. 3-4 Stürf 35 >. 404 ff. Sauerkraut L,nc Pfund 15 4, 3 Munb 40 4 BAkdSMMllld BahnooffltaBe 27. Zerofoc. 163L Wiesbaden ufw.) an den Start brachten. 3n rein schwimmerischer Hinsicht konnte ersreullcher- weisc ein Aufschwung bei der Giehener Schwimmerjugend festgestellt werden, während sich bei den anderen, schon länger bestehenden Vereinen eine leichte HeberlLgenhcit hinsichtlich der Hallentechnik bemerkbar machte. Die Damen Frl. Schüler und Mandler wurden beide Male in knappen Rennen Erste im Damen-Iugend-Brust- über 6 Dahnen bzw. Rückenschwimmen über 4 Bahnen, während sich Schneider auf 6-Dahnen - Herren - Ougenö- Drust mit dem zweiten Platz begnügen muhte. Rauh Holle sich im Knaben-Freistil (4 Dahnen) den dritten, und Max Schüler belegte im Knaben-Springen den zweiten Platz. Den erfreulichsten Erfolg für Giehen errang die Giehener Knabenmannschast (Schwarz, Borst, Holzigel), die die Knaben-Druststafsel über 3x3 Bahnen im Handschlag ennen gegen den Frankfurter Schwimmverein, W e: baden, Osienbach und Wetzlar gewinnen konnte. Die Dahnlänge betrug 15 Meter, Startsprung und Drehwende. ^ußballwcttkampf Berlin — Weftd^ntscstsand. Beim Fuhballwettkamps zwilchen Berlin und Westdeutschland am Sonntag siegte Berlin mit 4:1. Der Spielball, mit dem der Kampf ausgesochten wurde, war von einem Flugzeug aus auf den Spielplatz her- untetgetDOtfen worden. frankfurter Theater. Das Operettentheater hat einen neuen Schlager unter freudiger Zustimmung des Publikums herausgebracht: „Die vertauschte Frau" und heute schon singt Frankfurt - Du hast so was De visses... oder Dich hat der liebe Gott nach Mah gemacht! Der Inhall ist Rebensache, es handelt sich um das glück'ich? Spiel des Zufalls mit einem armen Adeligen, die Sache spielt in Amerika: die eine Heldin ist ein Theaterstar, die andere eine Dollarmilliardärin, und das übrige kann man sich ohne viel Phantasie denken. Die Musik ist von Walter Kollo. Das bedeutet Schlagermusik, aber keine nach künstlerischen Grundsätzen geschaffene Partitur. Das; Vieles sehr nett Ringt, und dah die Musik Kollos Schmih und melodiösen Scharm hat, ist iticht zu bestreiten, aber die Hauptsache ist doch die Darstellung, und daiür setzte das Operettentheater seine besten Kräste, vor allem die hübsche Berti Gräbener und d'e tänzerisch begabte Soubrette Lisa Rado und von den Herren den ftimmLegabten Alfred Strauß, der in der Operette immer eine ausgezeichnete Figur macht, den jugendlichen Komiker Fritz S t e i d l, der ein begabter Darsteller ist, und Karl Reul, den komischen Lielling der Frankfurter, ein. Die Ausstattung ist glänzend und macht bei guter musikalischer Wiedergabe die Operette zu dem, was sie im Sinne ihrer Verfertiger auch sein soll, — zu einer richtigen Schlageroperctte, der man schon einen Abend widmen kann, vorausgesetzt, dah man für diese Kunstrichtung überhaupt Interesse hat. 1. w. Buntes Allerlei Schlangen im Taunus. Keine Landschaft Deutschlands — man darf das auf Grund langjähriger Beobachtungen und Forschungen behaupten — ist von Giftschlangen so völlig frei wie der Taunus und das Rhein— Maingebiet überhaupt. Dennoch wollen die Angaben, daß im Taunus Kreuzottern hausten, nicht verstummen. So berichtete erst vor einegcn Tagen ein Leser m einer nassauischen Kreiszeitung, daß er vor Jahren bei Marxheim nahe bei Hos- heim eine Kreuzotter gesehen und eine sogar vor drei Jahren bei Eppstein erschlagen habe. Es ist begreiflich, daß solche Meldungen in die Beoölke^ rung Unruhe bringen, und Die Wanderer und Spa» ziergänger unnötig aufregen Demgegenüber fann aber nicht oft genug betont werden, daß unsere Heimat im weitesten Sinne vollkommen frei von Giftschlangen ist. Zu dieser wichtigen Erkenntnis haben bejonbers im vorigen Jahrhundert namhafte Gelehrte des alten Nassau, wie zum Beispiel der verstorbene Landesgcologe Dr. C. K o ch-Wtesbaden nicht wenig beigetragen. Wenn dennoch Leute be haupten, Kreuzottern gesehen oder gar erschlagen zu haben, so irren sie fid) oder wollen sich wictztia machen. Was an braunen Schlangen im Taunus herum* kriecht und gesunden wird, sind stets Schling n a 11 e r n. Biese Nattemart ist völlig ungiftig unt verdient jegliche Schonung. Die Ringelnatter ist ein hübsches Eharaktertier unseres Taunusgebirges, meist braun oder auch grau gefärbt; sie lebt an schönen, warmen und sonnigen Stellen, wo sie auf Waldmäuse. Eidechsen und Dlindjchleichen, ja sogar auf Heuschrecken Jagd macht. Eine andere heimische Schlange ist die Ringelnatter, der „Unk" der Taunusbewohner, leicht kenntlich an den zwei gelben oder weißlichen großen Flecken im Racken. Die Ringelnatter, ebenfalls vollkommen harmlos und giftfrei, trifft man sehr oft in bet feuchten Gründen und Wiesen des Gebirges an doch kriecht sie auch in die Häuser und Stallungen um sich hier zu wärmen: das aber gibt zu dem Aberglauben Anlaß, daß diese Nattci Mild) aus den Eutern der Kühe sauge. Dazu ist sie aber schon wegen ihres eigentümlichen Schädelbaues gar nicht in der Lage. Eine Schlange kann nie saugen! Wi» sollte sie aber auch an das (Euter gelangen. Eine zoologische Berühmtheit bilden in bei Umgebung von Schlangenbad die gelblichen, kräftigen, ebenfalls gänzlich giftfreien A e s k u l a p n ottern, Tiere, die vorwiegend Mäuse fressen und unter Schuh stehen. Ferner ist zoologisch bemerkenswert das ißorfommcR der sogenannten Würfelnatter, einer Wasserschlange in der Lahn bei Ems. Aeskuiap. und Würfelnattern find absolut ungefährlich und harmlos. Es gibt also im gesamten Tauniisgebiet keine Kreuzottern, demnach auch keine Giftschlangen. Die obengenann ten Schlangen find gänzlich harmlos unt verdienen jedwede Schonung, und bk Tötung eines solchen nützlichen und wehrlosen Tieres ist stets ein Roheitsakt ohnegleichen. Rundfunk-Programm des ffraiifintier Lenders. (Aus der ^Radio-Hmschau".^ M'tttooch. 25. Marz: 10.45 Hht: Wiitfcha'temeldungen. 11.55 Hhr: Zeitangabe 12 Hhr: Aachiichtendienst. 3 Hhr Wi llcha tstneldungen. 4 Hhr: Wirtschaftsmel- bringen. 4.20 Hhr: Rach ichtendienst. 4.30 bis 5.30 Hhr: Äinbcrftunbc. 5.30 bis 7 Hhr: Räch' mitiagskcnzert des HauZvcche'ters: Konzertstücke. 1. Alte Kameraden, Marsch. Teile. 2. Sonja, russische Ballade, PartoS. 3. Aisha, ind'an. Intermezzo. Lindsap. 4. Toreador u. Andalusierin, Rubinstein. 5. Heinzelmännchens Wachtparade, Roak. 6. Menuett. Paderowsky. 7. Serenade rufk, Gll- bort. 9. Albumblatt, Humperdinck. 10. Schützen- marsch. Jünger. 7 Hhr: Wirtfchaftsmeldungen. 7 bis 7.30 Hhr: Vortragszyklus der Philosopht- fchcn Vereinigung (Dozent Pfarrer Taesler), 17. Vortrag (25. Philosophischer Vortrag): .Der unbekannte Schiller". 7.30 bis 8 Hhr: Funkhoch- schule. Paul Dekker: „Musi.'geschichtliche Wandlungen. 15. Vortrag. „VeetHoven". 8 bU 830 Hbr: Vortragszyklus der Handelskammer Frankfurt a. M.-Hänau: „Zur Frage de« Finanzausgleichs zwischen Reich. Ländern und Gemeinden". Roserent: Regierungsrat a. D. Dr. Keck. 8 30 bis 9.30 Hht: Uebeitiagung von Kassel: Sinfonie- Konzert. Musikalische Leitung: Kapellmeister Dr. Zulauf. 9.30 Hhr: Rach.ichtendienst, Wettermeldung, Derkohrsnachrichtkn, Sport. 10 bi« 11 Hhr: Salome. Tragödie in einem Akt von OScar Wilde. ftflßt/yb AdvMltZ«Lrrv A#A*n TlM wn H4e4e *8/< b. nen. li* - Ubv: Der Bettelftnöent Operette in 3 Akieu von Millöcker. Während dieser Zeit beim Einkauf über 10 Mk. 1 Paar Bansschahe gratis Damenhalbschuhe mit und ohne Lackkappe, Restposten . Rindleder-FeldhAlbschnbe :^‘,e.QaaliUt Gr6“e 595 frühe und spute Sorten la. suellelottofleln empfiehlt H. 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Erst der Lage Jugoslawien^ I reinigte die Schwie pg Bulgarien MD dies ausgeblul kommen mit A ll m Werden konnte, wie Abkommen, das al kirnt ist. u „Hier ist der 1 paluvem Dewöhrenl Lungspoliiik j Jnfauf öer Dahnm «ergheü-Sa^nifj- Nftplogliche Allfla kltstengruppe", deri der lugt Li«m^^*chenlai S"nmel, und dies » ^ngen der frnnxvh Aon Karl.z C k‘=»neÄenl ttinbre DCr Pd) O)rga^°^ §ehn Aj drS » V di bsSsi "ruzrigen I l \ Ältl Mül m Mei hr adei^s, m larten) .rhIj'MUj M inb grauen (frc» stimmung fest, wonach für landwirtschaftliche Betriebe der 15. Juli alS Steuertermin fortsällt, so daß die Einkommensteuer künftig am 15. Februar und am 15. Wai in Höhe von je einem Viertel und am 15. November in Höbe der Hälfte der zuletzt festgestellten Steuerschuld zu entrichten ist. Neben der Steuer vom Einkommen soll jährlich eine Steuer vom Vermögen in Höhe von 5 °/00 des steuerpflichtigen Vermögens erhoben werden. Die Vermögenssteuer ist zu je einem Viertel ihre- JahresbetrageS am 15. Februar, am 15. Mai, 15. August und 15. November fällig. DaS landwirtschaftliche Vermögen wird nach den Grundsätzen des Reichs bewert ungsg es etz es festgestellt. DieseS Reichs bewertungSgeseh ist ein vollkommen neues Glied tn der Kette der bisheri- f;cn Steuergesetze. Es hätte eigentlich fernen Platz n der Reichsabgabevrdnung finden müssen, die alle grundlegenden Bestimmungen der Steuergesetzgebung enthält. Wenn man die steuerlichen Dewertungsvorschristen in ein besonderes Gesetz gekleidet hat, so dürfte dies deswegen geschehen sein, weil der Inhalt deS Gesetzes auch für dis Besteuerung der Länder und Gemeinden maßgebend sein sott. Rach dem Reichsbeweriungs- geseh gehörten zum inländischen landwirtschaftlichen Vermögen alle im Inland befindlichen landwirtschaftlich genutzten Grundstücke, ©ebäube, stehende und umlaufende Betriebsmittel, sowie Nebenbetriebe gewerblicher Art, wenn sie mit dem Hauptbetriebe zu einer wirtschaftlichen Einheit zusammengefaht sind. Der Vermögensweri eines landwirtschaftlichen Betriebes ist grundsätzlich auf Grund der nachhaltigen (Srtraggfäbig- feit zu bestimmen. Hierfür ist in erster Linie die Bodengüte maßgebend. Daneben aber sind alle übrigen llmstände, die auf den Wirischaftserfolg Feuer am Nordpol. Technisch-politischer Roman aus der Gegenwart. Don Karl-August von Lassert. Erster Teil. 1. Zögernd schob sich die staubige Bergstraße un- k der schwer keuchenden Limousine talwärts. Direktor Stesanescu rauchte eine Zigarette von per Türkeninsel Ada Kaleh, Iorga, Der Geologe, terrad)tete die Kartensektion Prahooa der großen Balacbci, während Sanders die Unterarme auf decke Knie stützte. Seine Hönde hielten einen dicken kllderdraht, Der sich nach vorn zur ovalen Schleife »anbte. „Noch zehn Kilometer bis Eampina“, sagte Sorga. Sonders zuckte auf. Die Silberrute riß ihm die Arme noch oben. rief er stark. Stesanescu drückte den Gummiball. Das tuto stand. „Del?“ fragte er eifrig. Sanders nahm die Drahtschlinge in die Linke. &^roejgenD stieg er aus. Die beiden anderen folg» kn. Fünfzig Meter bergab auf sonnenbrennender Strafe. „Hier war es“, sagte Sanders und hielt die Rite wagerecht in beiden Händen minder Schleife inch vorn. Auf der Innenseite des Silberdrahtes lagen Daumen und kleiner Finger, die übrigen ginger außen. „Nur fo vermag ich jeder Drehung der Rute mit den Handgelenken zu folgen“, erklärte er. „Die »eisten Rutengänger halten ihr Instrument mit einfachem Unter ober Obergrift. Das ist nicht flünfttg. Denn hierbei schlägt die Rute einem häu» fig sehr heftig gegen Brust ober Beine, wobei ihre weitere Drehung gehemmt wird." „Sind Die Bewegungen derart stark?“ fragte der Geologe. „Einer meiner deutschen Kollegen erhall so triftige Ausschläge, daß er sich Beine und Unterleib trit eisernen Bandagen panzert und Den Kopf durch tme starke Ledermaske sichert. Diele halten das für eins Farce und lachen Darüber. Bei meiner Me° tobe Ht solch Schutz unnötig. Er schritt vorwärts und wies weitere Fragen mit kurzem Kopftchutteln ab. Dem Deutschen folgten gespannt die beiden Rumänen. Schritt für Schritt ging es vorwärts. Plötzlich hob sich die Rute langsam, riß die beiden Hände in drei schnellen Streifen herum, stand einen Augenblick still, um sofort eine halbe Schwingung nach entgegengesetzter Richtung au schlagen. „Wasser", murmelte Sanders. Die Rute hob sich — senkte sich wieder ein wenig. .^Heißes Master", setzte er hinzu und stellte das Instrument senkrecht zwischen den Zeigefingern beider Hände auf. Langsam drehte es von rechts noch llnks, immer schneller werdend. Laut zählte er die Umdrehungen. Bei 70 wurde es langsamer, bei 75 stand es. „Ich multiplizierte mit 9 und schätze nach meinen Erfahrungen die Tiefe, in der das Master strömt, auf 675 Meter." Er ging einen Schritt zurück. Die Schleife der Rute drehte nach links. „Don dort kommt ein Strom", erklärte er. Langsam drehte die Rute weiter. Sanders machte die Wendung mit. Die Schleife wies jetzt nach der anderen Seite, einem bewaldeten Höhenzuge entgegen. Eine Zeitlang blieb sie unbeweglich, dann schwankte sie etwas nach rechts, schließlich wieder nach links. „Das Master strömt unter jener Höhe durch“, erklärte Sanders. „Nach ungesöhr einem Kilometer wendet es sich nach rechts, um nach etwa 500 Meter wieder nach links abzuschwenken. Den weiteren Verlauf vermag ich von hier aus nicht festzustellen.“ ,Jn fast 700 Meter Tiefe wollen sie eine Was- feraber erkennen? Das scheint mir unglaublich“, zweifelte ber Geologe. Sanbers ging eine Strecke bem Auto nach und wandte sich um. Darm näherte er sich mit oorge- haltener Wünschelrute der Stelle des ersten Aus- schlages. Acht Meter davon entfernt wieder' ölten sich die Anfangsbewegungen, denen weitere folgten. Der Deutsche schien befriedigt und barg sein seltsames Silberwerkzeug im weiten Staubmantel. „Der Wasterstrom hat acht Meter Breite, eine Sekundenströmung von 50 Zentimeter und eine Temperatur von 42 Grab Telsius. Wünschen fit es, so vermag ich auch seine chemische Analyse zu ziehen." Stesanescu winkte ab. „Petroleum wäre uns lieber." „Wenn sie uns auch die Analyse des Mondes geben würden, wir vermöchten es doch nicht zu kontrollieren", spottete der Geologe. „Mich interessiert die ungerne nliche Stärke der Wasterader und ihre Wärme , erklärte ber Deutsche. „Unb unter jenem Berge soll sie weiterfuhren?" fragte Iorga. /rDas halte ich für eine geologische Unmöglichkeit.“ „Die Herren ber offiziellen Wissenschaft halten manches für unmöglich, was später durch Tatsachen bewiesen wirb." Stesanescu griff ein. ,Lum Auto, meine Her- rrn", bat er. Angelangt, nahm er bie Karie und erteilte dem Fahrer turzen Bescheib. Schweigenb fuhren sie eine Strecke weiter, bann brückte ber Direktor zweimal ben Gummiball. Der Wagen ftöbnte einen steilen Geröllweg hinan. Sorgas Augen fragten vergeblich. Ein lichter Maulbeerbaum schlug über ihnen zusammen. Dann fiel ber Wagen bergab, ber stimmernben Ebene zu. Einzelne Pappeln reckten sich vor kleinen weißen Häusern mit roten Holzfäulen. Sieber zwang ein Signal ben Wagen nach rechts. „Bitte, nehmen Sie Ihr Instrument“, bat Stesanescu. „Wir erreichen halb bie Stelle, wo bie Wasseraber unter bem Berge burchsükren soll." Kampfbereit stützte ber Deutsche sich auf bie Knie. Fünf Minuten verharrte bie Rute unter ben Erschütterungen bes rumänischen Lanbweges, bann sprang sie koch. .Hier!" rief Sanders. Man flieg aus. Die Silberschlinge fand ben unterirdischen Strom in 650 Meter liefe. Sanbers gab ben weiteren Laus bis zu einem zwei Kilometer entfernten einzelnen Hause an. „Wie heißt jenes Gehöft?“ fragte ber Direktor. Aus ber Sektion Prahovo stellte Iorga den Namen largu Real fest. „largu Real!" rief Stesanescu lebhaft. Und Aum Geologen: .Holen Sie das Verzeichnis unterer Bohrungen.“ Dienstag, 24. MLrz 1925 von Einfluß fein tonnen, insbesondere Bodenlag^ klimatische Berhättnisfe, Geschlostenbeit oder 3er- splittern na de- Betriebe-, Verkehr-- und Absatz- Verhältnisse zu berücksichtigen. Dte Feststellung deS Eriragswertes landwirifchalllicher DEndstücke hat durch GrundwertauSschüsfe, Die im Bezirk eines jeden Finanzamtes gebildet werden, zu erfolgen. Diesen GrundweriauSschasten sollen auch landwirischastliche Sachverständige angehören. Wenn man kritisch zu den Entwürfen Stellung nehmen will, fo wird zunächst die Regelung während der IleberaangSzeit zu betrachten fein. Es ist bedauerlich, daß noch im Mai und aller Wahrscheinlichkeit nach im November Ein- kommensteuerzahlungen seitens der Landwirtschaft auf Grund des WehrbeilragsS zu erfolgen haben. Aber für diese Tatiachen wird man nicht dte Reichstegierung. sondern virlmebr unsere ungesunden unb unglücklichen politischen Dethältn.sse verantwortlich machen müssen, die die 3nangriff- nähme der Steuerreform hinauSgezögert haben. Sehr zweckemsprechend ist eS. daß sich der Gesetzgeber bei den HebeigangS- und endgültigen Bestimmungen von einer schemattjchm Festsetzung der SteueizahlunaStermine freigehalten hat, und der Landwittschaft Steuerzahlungen im Juli vor der Ernte erspart. Ebenso ist eS zweckmäßig. daß für alle landwirtschaftlichen Betriebe dcrs landwirtschaftliche Wirtschaftsjahr von 30. 3uni zum 1. Jull alS Steuerabfchnitt feft- gelegt wird. Allerdings gegenüber Sem alten preußischen Einkommensteuer § s.-h der 93ovfriej5- zeit ergibt sich noch ein nicht unerheblicher Nachteil. Damals wurde daS landwirtscha'tliche S n- fommen auf der Grundlage eines dreijährigen Durchschnittserträges steuerlich erfaßt. Wenn man berücksichtigt, daß gerade in der Landwirtschaft Krisen autzervrdentlich schwer überwunden werden, ist eS wohl gerechtseriigt, nicht daS Zufallsergebnis eines Wirtschaftsjahre- zum Maßstab der steuerlichen Leistungsfähigkeit zu machen, sondern auf einen mehrjährigen Durchschnitt zu- rückzugreifen. Freilich stößt die Feststellung eineS solchen mehrjährigen Durchschnitts unter den obwallenden Verhältnissen auf Schwierigkeiten, da die Landwirtschaft erst im Juni 1925 ein Wirtschaftsjahr beendet haben wird, daS ganz im Zeichen der stabilen Währung steht. Man wird daher sich mit der Regelung, wie sie Der Entwurf des neuen ReichSeinkommensteuergeseyeS vorsieht, zunächst zufrieden geben müssen. In einigen Jahren wird dieser Hinder-ungSgruod weggesatten fein, und man wird dann au) Da# Verfahren des alten preußischen Srntommen- steuergeseheS jurücfgreifen können. Die Vertreter der Landwirtschaft im Reichstage werden diesen Punkt zu beachten haben, unb jetzt schon Darauf hinwirken müssen, daß entsprechende Best im murrgen in daS Gesetz ausgenommen werden. Aber noch in einem andern Punkt mußte der Landwirtschaft mehr Giftgegenkommen gezeigt werden, als eS der Entwurf tut Bei Den Steuerpflichtigen, Die Handelsbücher nach Den Vor-schris- ten Des Handelsgesetzbuches zu führen verpflichtet sinh, ist Der Gewinn Der nach Den Grundsätzen geordneter Buch ührung ermittelte äleberschuh DeS Betriebsvermöge.rs am Schluß deS Steuerab- schnitts über das Betriebsvermögen, das am Schluß des vergangenen SteuerabschniftS Der Veranlagung zugrunde gelegen hat. Die landwirtschaftlichen Steuerpfllchrigen haben Dagegen nur die Möglichkeit, Die Abschlüsse ihrer Bucher alS Grundlage für die Ermittlung DeS steuerpflichtigen Gewinns zu verwenden. Wenn auch Trinkt Groscv ML '/> . —____________________■ Vertreter m lager: Barth i Co., Gießen, Ludw.ggtrafle 57. Sommerfprofienbiiöung im Zrühling. Besteht bei Ihnen Neigung zur Sommersprossenbildung, so müßen Sie gerade in den FrühlinzS- monaten etwas ordentliches dagegen tun. Wir raten Ihnen, in der Apotheke weißes Eitalbol-Wachs, 50 ober 25 Gramm, zu kaufen, um sofort mit Der Behandlung der befallenen Stellen zu beginnen. Sicher erhält!.: Univers -Apotheke „3um gold. Engel* Iorga kam, Der Direktor blätterte. Dann las er erregt: „Bohrung largu Real 214, Mai 1912. Erreichte Tiefe 645 Meter. Abbruch wegen Anschlogens einer übermächtigen Wasseraber von über 40 Grab Celsius." „Zufall", murmelte Iorga. „Sie sinb unser Mann , strahlte Stefanescu. „Wenn Sie ebenso sicher Del finben, bann können Sie Millionen bei uns oerbienen." 2. Hotel Athensei-Palast in Bukarest. Auftichts« ratssitzung ber anglorumänischen Petroleumkompagnie. „Um es noch einmal zu wieberholen, meine Herren, jener beutsche Rutengänger hat mit seiner baguette bioinatoire wahre Wunber vollbracht. An zwei von ihm bezeichneten Stellen fanben wir Wasserquellen genau in ber angegebenen Tiefe, Stärke unb Richtung. Seine Vermutungen auf Petroleum konnten wir aUerbings nur an bereits fertigen Bohrlöchern feftftellen. Sie stimmten aber I aarschars mit ben Bohrergebnissen überein, bic ihm unmöglich bekannt sein konnten. Wir wißen baß bis jetzt von fünf Bohrungen, bie wir nieber bringen, kaum zwei ergiebig zu sein pflegen. Sollte mit Hilfe jener wunderbaren Silberrute bie Fin- bigfeit auf Del nur um 25 Prozent steigen — San bers selber behauptet, baß wir kaum mehr eine Fehlbobrung machen würben —, so wären baburch allein schon bie Unkosten gebeckt. Ich schlage bähet vor, ben beutschen Rutengänger mit Dem von ihm geforberten festen Iahresgehall anzustellen unb ihn außerbem an jeber ergiebigen Bohrung prozentual zu beteiligen.“ Nach Stesanescu erhielt Iorga bas Wort. ,Jch als Geologe von Beruf, bem bisse Wissen schäft keine amateurhafte Spielerei bebeutet. Derma g ben Optimismus bes Herrn Direktors nicht zu teilen. Daß viele Menschen imftanbe sinb, mit Hilfe eines gabelförmigen Zweiges ober einer ae» rounbenen Metallrute fließenbes Wasser in gerin- ?ier Tiefe unter bem Erbboben festzustellen, halte ich ür erwiesen. Alle übrigen Details aber, wie bie genaue Tiefe bes Wassers, bie Richtung, bie Stromstärke ober gar seine Temperatur unb chemische Zusammensetzung, vorherzusagen, halte ich, offen gesagt, für Schwindel. ^Fortsetzung folgt.) /ic urnvwrrtschamichen betriebe dem 5>gen richt immer erst die rri nisteri alle Genehmigung abwarten zu müssen, beschloß der Gemeinderat, einen Rachtrag 1 zum Ortsstatut über den Bezug von »Wasser, der dann dem Gerneindevat die er- forderliche Handlungsfve'hrit gibt. — Anläßlich f seines im Sommer in Wieseck stattfindenden G au- festes ersucht der h'efige Radfahrer- verein um St'ftung emes Ehrenvreises. Der Finanzausschuß wurde beauftragt, für den Ankauf emes ge-':grreten Gegen stand es besorgt zu sein. — Der Posten eines F.riedhofsauf- sehers ist neu zu besetzen. Die Stelle soll ausgeschrieben und dann 6:e Angelegenheit erneut dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgelegt werden. — Wie in andern G'me nden, ist auch hier das Verhalten eines Teles der Jugend, besonders während der CRadjt, ein trübeZ Kapitel. In den n.aßgeber-den Körperschaften gibt es nur eine Stimme, daß hierin unbedingt etwas geschehen muß. Es soll nunmehr der A.nfanz damit gemacht wnden, daß seitens der Gemeinde zwei Rachtpolizisten ana eitel tt werden. Der Finan-ar-ssch ß wurde zunächst dam't 6ea ftragt, die Anstellungs- und Deiol^u'gsr rh'il'nisse derselben festzulegen. M t der Abstellung der zwei Aachtvolizisten ist dn Gemrinderat e'nverstanden. — Für d.rs Dririebsjahr 1925 legte der Bürgermeister ein umfan greiches Straßenbau- Jules Vernes. Von H. Ribeaucourr. Jules Verne, der große phantastische Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, hat die ganze Erde und einige andere Welten in den Kreis seiner Romane ge|pannt Er war zwar echter Franzose von Geburt und Charakter, aber in seinen Büchern wird man das Land seiner Heimat vergebens suchen. Seine Helden sind meist Amerikaner, Russen und andere „Ausländer", llnd auch die Handlung seiner Romane spiest sich überall ah, auf, in und über der Erde, nur nicht in Frankreich. Man sollte also meinen, daß Lerne ein weitgereister Mann gewesen wäre, daß er zu den Wcltenbummlern gehört Höste, denen die .Heimat zu eng geworden, daß er Mindestens einmal eine Reise um die Erde gemacht und mit Menschenfressern und Chinesen, mir' Feuerländern und Eskimos Freundschaft gehalten habe. Das Gegenteil uon all dem ist der Fall. In jüngeren Jahren hat Verne zwar ein paar der üblichen Touristenreisen gemacht, mobei er jedoch niemals über die Grenzen Europas hinausgekommen ist. Dann hat er sich in eine französische Provinzstadt gesetzt und dort ein beschauliches und ruhiges Dasein gefü rt, beschaulicher und ruhiger als das der meistens Durchschnittsmenschen. Und hier in Amiens hat er mit oielbewunderter Regelmäßigkeit |o ziemlich jedes Jahr ein neues Duch geschrieben, das von einer Reise zum Mond, zum Mittelpunkt der Erde oder sonstwo in erzählte. Ja, Derne liebte so sehr die ungestörte Ruhe von Amiens, daß er es noch nicht einmal für der Mühe wert erachtete, in den Jahren 1889 und 1900 zur Pariser Weltausstellung zu reifen, wohin doch sonst die Neugierigen aller Herren Länder pilgerten. Und in seiner stolzen Be häbigkett hat er auch dankend auf den Ruhm verzichtet, Mitglied der französischen Akademie zu werden, weil es ihm mit seinen siebzig Jahren ;u un bequem war, sich all jenen Formalttäten, Aufregun ptT gr amm vor. Demnach tollen auSgedaur werden der Reue Weg, die Ludwigstraße. die gleichzeitig kanalisiert werden soll, der Lichtenauer Weg bts zur Marburger Straße, auch hier müßte erst Kanal und Wasserlettung gelegt wer- dem Schließlich sei noch erforderlich, den Weg nach dem Philosophenwald neu herzu st eilen. Hierbei empfiehlt der Bü.gemreister die beiderseitige Anpflanzung von Weidenbäumen, da das Gelände $ur Anlage von Obst bäumen ungeeignet sei. Zu diesem ganzen Projekt beschloß dec Gemeinderat, erst Voranschläge aufstellen zu lassen und dann erst eine Beschlußfassung vorzunehmen. — Die Freireligiöse Gemei nde ersucht um Üeberlaffung des Bürgermeister ei-Saales anläßlich ihrer Iugendwe.he am 2 Oster feier tag. Da eS sich hier nur um eine einmalige Benutzung zu einer ernsten Feier handelt, für die kein würdigerer Raum zur Verfügung steht, wurde die Zu- ftinrmimg erteilt. Seit g. 363 688 Ton ning auf 68101 ! 70499 Sonnen), ftellung auf 1243t • 16 521 Tonnen). « beiter stellt sich Sr i 4Z2605 Ende 3ar 5m!! Frankfurt | Msumfang der fror wieder sehr kle rit Aeigmg nach u sich lediglich für 1 mäßig nicht zum 1 I M)rten auf ihrem Tas ganze Guten I Bdcfmarft in Anst I Steigerung erfuhr | schrst war die I wiederum sehr fest I 7,15, Frankfurter < I Hypothek banl Z l i 7. Preußische Zen | Toden 6,5. Sag 1 deutsche Anleihen 3 anleüj« blieben ui , für Aktien geschäs und fest. Deutsche I anleihe 0,730. Au Holdren le 9,30. Ä ! Darmstadter 3an/ WttaLfanl 118. M , Äeidjibari 152, r d vesterreWchr I jarpener 15950, f , firii Aschersleben | Chemische Aktien: 1 ickder Farben 2 I Höchster Farben 2 gcrsweck 1625. 3s, Scharturgöahn llndustriewerte: l Aschaffenburger Z Gebe. Junghans 12 Detail 65,52. s-s a. nur LSssi ffU - Bekannt, begehrt Im ganzen Reich, Mit feinster Frischmilch hergestellt. Zu haben schon für wenig Geld: Die beste Butterkost . der Welt! 1,9 10 lobt halte. gut gefarmt. Wirtschaft D anknoten. 1 60 i 1 60 wenig gut entwickelte A au^gcmäflcte Kühe und ürfen 44 bis 52, ältere Schafe: Mastlämmer und Masthämmel 45 bis Telegramm ML 0.90 Ptutld LtcrEiwiebelu, Erbsew bis Haselaui?- Mund Mk. 0. 0 a rotze Heu erschienene „Fips Lachzeitung fOr Hebe kleine Kinder,* 88 50 3 90 995 38 | • Der 3m Monat rs 7- 3,9 wenig gut entwickelte jüigere Kühe 33 bis 43. mäst g genährte Kühe und Färsen 22 biS 32. gering genährte Kühe und Färsen 15 bis 20; Kälber: fe nste Mastkälber 74 b s 80. mittlere Mast- und beste Saugkälber 65 b.s 73, geringere Mast- und gute Saugkälber 55 b.s 64. geringe Saugkälber 45 bis 54. 0,6 i 6 131 2 3 3,7 8,h0 12,50 . 5 3,4 10 8 6- 55 90 106,5 87 17 49 73 14.15 l, 9 8 16 75 86,5 I 159 148 1113 25 8 8 13 ' 6.50 147 0 46 1'4 27 5 27 90 X 16 25 1.12 2 3 .3.8 3.62 <1,8 j 0 65 1.15 131,5 2,3 2 63 1> 4 2 5 3,37 17 5 10 5 ‘2 2 8-2.75 19,5 17.7 2-2 13 7 2 11,125 62 165 5 J .0 158 108 5 I« 134 5 '116,15 106.2- 9 0 2 . 82.18 17 '0 10.5 -8,40 5 ',13 3.75 5,75 8,9 17 5 74 75 b3. 141 18 2 13 6 9 11.6 5 "2 i 6.25 104,5 if.JÜ | 88,5 ! 3 8i | 93 25 5 90 I 2 25 3.5 2,62 12,3 I 0 ! 10 0 r «• 1 20 6 1 29 80 0,47 114 -7,h t 8 R,10 16 75 J 1.5 1 80 18,1 8' 6*i 74 108 25 1 7 5 134,-5 0,36 ' 6 ! 1'8 Iu6 ! 9.1 0,11 redaktion gießener anzeiger gießen deutschlands größte menagerie und raubtier-dressur-schau trifft im laufe dieser woche unter ungeheurem aufgebot von menschen, tieren und material dort ein näheres folgt zmiv direktion fischerholzmüller 73 ‘2 17 2 8 10 f5 40 3 50 3 75 5.75 8.5 103,5 11 61 8- 72,7 r 75 5 7 3.2 8 5 Märkte. Frankfurter Echlachtviehmarkt. (Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Frankfurt a. M.. 23. März. Auftrieb: 1351 Rinder, darunter 395 Ochsen, 55 Dullen, 901 Färsen und Kühe, 354 Kälber, 254 Schafe, 3566 Schweine. ES wurden bezahlt für 100 Pfd. v'bendgew cht: Ochsen, vollfle sch ge ausgewachsene höchsten Schlacht Werts 54 bis 60, junge, fleisch ge, nicht ausgemästete und ältere aus- gemästete 46 biS 53. mäh g genährte junge und gut genährte ältere 38 bis 45, Dullen, vollst, ausg mästete Färsen höchsten Schlachtwerts 48 bis 52. vollst, jüngere 40 bis 47. Färsen und Kühe, vollst ausgcmästete Färsen höchsten Schlachrw rts 54 bis 60, vollst, ausgemästete Kühe höchsten Schlacht Werts b s zu 7 Fahren 44 b s 53, Ruhrbergbau im Februar. Februar wurden aus den Zechen des gesamten RuhrgebieteS 8 396 950 Tonnen Kohle gefördert und 1 906 824 Tonnen Koks erzeugt, gegen 9 560 005 Tonnen Kohle und 2 020 316 Ton- 158 101,5 i 8 34, 0 126 U5 25 2 0.2 83.2 10,50 4 ‘3,5 1'2,4 18 13 '2.4 6 4 0 60 2 2. K'6 Berliner Dorfe. (Eigener Drahtbcricht beS „Gießener AnzekgerS".) Berlin, 23. März. Bei Beginn der neuen Woche stand die Börse unter dem Eindruck einer erneuten festen Stimmung für heimische Renten. DaS Geschäft konzentrierte sich anfangs auf dieses Marktgebiet, da bezüglich der Aufwertungsfrage die verschiedenen, einander widersprechenden Ge ächte verb.-eitet tra en. Kriegsanleihen begegneten bereite zu Anfang einer starken Nachfrage, so daß der Schluhkurs der Vorwoche von 0,705 rasch auf 0,740 gesteigert wurde. Noch per Avril "tourben bereits Kurse von 0,800 genannt Die übrigen Anleihen konnten sich nicht in gleichem Ausmaße befestigen, lagen aber durchaus freundlich. Begünstigt wurde diese Entwickelung des Anleihemarktes durch d e nach wie vor leichte Lage deS Geldmarktes. Börsengeld liegt unverändert leicht und ist reichlich zu haben. Tägliches Gel) 7 bis 9 Prozent, MonatSgeld ist etwas stärker gefragt und stellt sich auf 10 bis 12 Prozent. Privatdiskont 8 Prozent. Die Jndustrieaktien-Märkte er- *) Pneumette, die weltbekannte pneu- malische Fußstütze, ist die beste Schuheinlage gegen Übermüdung und Senkiutz. Unsere Leser seien darauf aufmerksam gemacht, daß die Pneumette an jedermann 8 Tage zur Probe und mit halbjähriger Garantie abgegeben wird bei der Sirm.SflioSljousinftropol.SgltersroeQia. Bctnnntninchnng. Die Lieferung von 6*L Zentner (Bros- samen und 18, Zentner Klee amen find 'N vergeben. Entsprechend« Angebote find bis 1. April 1925 bei mir einzureichen. Gießen, den 18. März 1925. 3001 B Der Oberbürgermeister. 3. D.: l>. Rosenberg. Edel Comfrev-Ltccklin«e «M,e 100 Sick Dtt 5.00, 10 Sick. ML 0.60 L.5eitz,Ueuenweg52 50, geringere Masthämmel und Schaft 36 biS 44. mäßig genährte Hümmel und Schafe (Merz- schafe) 25 bis 34. Schweine: vollflestchige von 80 biS 100 Kilogramm 64 bis 67. unter 80 Kilogramm 58 biS 64. von 100 bi# 120 Kilogramm 64 biS 66, von 120 bis 150 Kilogramm 64 bis 66. unreine Sauen und geschnittene Eber 54 biS 62. Marktverkauf: Großvieh bei langsamem, Kleinvieh bei regem Handel auSverkauft. Schweine hinterließen bei gedrücktem Handel He ber stand. Berliner Produktenbörse. Berlin. 23 März Der Produktenmartt war ohne besondere Llmsatztätigkeit etwas fester DaS 3nlani)angcbot von Roggen und Hafer blieb gering Mehl bei stillem Verkehr behauptet Futterartikel unbeachtet. Es notierten je 1000 Kilogramm: Weizen (märf) 246 bis 250. Weizen lAp.il) 272 50 bis 273 Wrizeu (3uli) 269 bis 269.50. Tendenz luhig Roggen märf. 225 bis 228, Roggen (Juli) 230 bis 232. Tendenz: fester Gerste (märt.) 225 bis 246, Futtergerste 205 bio 224, Tendenz: rubig. Hafer (märf.) 180 biS 187. Haier (Juli) 185 bis 187. Tendenz: fester Mais (Mörz) 119. Mais (Mai) 179 bis 180. Tendenz still, -taps 390 bis 395. Tendenz, stetig Leinsaat 395 bis 435. Weizenmehl 32.50 bis 35.00, Tendenz: ruhig. Rogg nmebl 31.25 bis 33.25, Tendenz: ruhig Weizen (leie 13.80 bis 14 00. Ten« denz: still. Roggenileie 14.30 bis 14 40, Tendenz: fester. Tiktoriaerbsen 22.00 biß 29.00 Kleine Erbsen 18.00 bis 20.00. Futtererbsen 18.00 bis 19.00. Peluschken 18.00 bis 19 00. Ackerbohnen 19.00 bis 20.00. Wicken 18 53 bis 20.00. Lupinen (Mau) 11.00 bis 12.00. Lupinen (gelb) 13.50 biS 15.50. Serradelle (neu) 13 00 bis 15 00. Rapskuchen 15.30 bis 15.60. Leinluchen 21.20 biS 21.70 Trockenschnitzel 9.60 bis 9.80. Torsmelasse 9.00 Kariofselflocken 18.60 bis 19.00. Pneumette ist den anderen Einlagen vorzuziehen. Ihre Schuheinlagen für Senkfüße sind sehr gut und sind sie den an« deren im Handel befindlichen Stahlfedern vorzuziehen. Möchte die Pneumette*) nicht mehr entbehren. Ob die Einlage auf meine Gicht- anfälle gewirkt hat, kann ich leider noch nicht mi teilen, da ich auch vor der Anschaffung längere Zeit keinen Anfall mehr h itte. (Ein Bekannter von mir will die Pneumette auch bestellen. 2273A Aug. W-, Dortmund. */. Hcntürfen......... 6*/e 8i (bmenfonei .... Veeltnee HandrlSaeseNsLatt Lvmmerz- und Pnvai r ont lärmst, und »lajiaaateant . Xfundie ibant........ Temfche VereinSdank . . . . TiSconio LommandU . . . . Metall dank Miiteldeut kbr Credltbank. . L«Ü« rruhUche Creduauslalt Weftdank Bochumer Gntz ...... Bnder S . . Laro . . Tftrtf^-gumTThnro ..... wclfenlirchcnrr Htrerocrft . . fearpturr Lergdnu...... üalmxrft NscherSledeu. . . . Kaliwerk WetrrrrgelÄ. . . . . Lauiatiutte........... Lderbedarf.......... Sbong Äerab«,....... woemrteM........... INt. Ixd Montan . . Zeflwfl vergbau........ Hamborg-Amerika lotet. . . Norddeutfchce Llovb . . . Lberamische Werke Hrbtn . . ^cmciiiwerk Heidelberg .. . vbilipt) belgnann...... Bnglo Lont -(üuan» . . . , . Badilche Anilin........ Ldemilche Mu«r Hlaptn . Oolbldmlbi . ..... OHrt eimer ktectroa . . . . Ändifter Snrtiuerte...... voljverkoblung..... intitacr6iuirfe......... echeideanstalt euti $kftrUitti»-»deaf4aft Bergmann Mamtra'twerte ....... Gebuttert ....... ... Siemen» 1 Halste Hbkrrofrft .fllrtjct ...... Daimler Motoren. ..... Hcnliaenstaedt eauin Motorenwerke Mannheim g-ronffurin Ärmaturtn Ho llernensabrtk Brann .. Melaliacsell chaft Frankfurt. Tri Union il Ä. ... Schvh'abrt! Her, Lichel ......... Acllflo t »fllbbof...... Zi'cker-odrtk ftrantenfbat . . Zuckerfabrik Dagdaulel - . . nen KokS Im Januar und 9 194 112 Tonnen Kohle und 1 973 264 Tonnen Koks im Februar 191d. Die Brikett Herstellung belief sich Im F bruar au’ 298 520 Tonnen (312 538 Tonnen im Januar unb 396503 Tonnen im Februar 1913). Im Februar 1913 bezifferte sich die arbeit-tägliche Kohlenförderung auf 349 873 Tonnen (378 614 Tonnen bflto. 363 688 Tonnen), die tägliche Koksgewin- nung auf 68 101 Tonnen (65 171 Tonnen bzw. 70 499 Tonnen), die arbeitslägliche Briketther- stellung auf 12 438 Tonnen (12 378 Tonnen dzw. 16 521 Tonnen). Die Zahl der beschäftigten Arbeiter stellt sich Ende Februar auf 472 181 gegen 472 605 Ende Januar. aal Jätung Kochst» fr LCn- ” £ hielten anfangs durch die feste Stimmung deS heimischen Anleihemarktes keinerlei 3n:egung. Die ilmfätje Wieben meist in den bisherigen Dren- diefeS Gebietes die erst« Rotiz ausgefeyt werden zen. so dah sogar vereinzelt für führende Werte muffte. Das KurSnivcau hielt sich aber im wesentlichen stabil. Am Ban kenmarkt war daS Geschäft reger, da der Verlauf der heutigen Generalversammlung der Reichs bank anregend wirkte. Der internationale Devisen- verkehr war ruhig. Schwächer waren der französische Franken und da- englische Pfund. Verhältnismäßig stabil war das Geschäft in Kolonialaktien. Für Diamant-ShareS herrschte rege Rachfrage zu 22,4 seitens der Arbitrage. Devisenmarkt Berlin—Frankfurt or wieder sehr klein, die Haltung toriter lustloS mit Reigung nach unten Einige Nachfrage zeigte sich lediglich für Bankaktien, was aber kurS- mäßig nicht zum Ausdruck kam. Die Kurse verschrien auf ihrem Stande von heute mittag. Das gan^c Interesse nahm wieder der Pfandbrief markt in Anspruch, wo die Kaufneigung eine Steigerung erfuhr. Bei überaus l bhaftem Ge° sch'ft war die Haltung für dieses Gebiet wiederum sehr fest. Frankfurter Hypoth kenbank T.15, Frankfurter Psandbriesbank 7.55, Rheinische Hypothese bank 7 05. Me.nirg-r Hypoch k nbanf l. Preußische Zertralbodenkredit 7, Süddeutsche Toben 6.5. Dagegen war das Geschäft für deutsche Anleihen geringfügig, bprozent. Reichs-- anleibe blieben unverändert Die Börse schloß für Aktien geschäftslos. für Pfandbriefe lebhaft unD fest. Deutsche Anleihen: 5prozentige Reichs- rilcibe 0,730. Ausländische Renten: Ilngarische Holdrente 9.30 Bankaktien: Commerzbank 108 75 Darmstädter Dank 138, Deutsche Dank 134,25, Viskontogesellschast 126.12. Dresdner Dank 114*50 Detallbanl 118. Mit eldeutfche Kreditbank 107L0*. Reichsbank 152, Rheinische Kreditbank 3,55, vesterreick-ische Kreditaktien 9. Qllontanalticn• tzarpener lu9.50. Mansselder 4.35, Phönix 62. Kali AscherSleben 17.75, Kali Wester.ackn 22.37 Thcmische Aktien: Dadische Anilin 147, Elberfelder Farben 27.87, Th. Goldschmidt 114, Höchster Farben 27,87. Holzverkohlung 8, Rüt- fletitoerfe 16.25. Tra-sportwerte: Rordd Ll^yd 8.8, Scha -.da: gbuhn 4. II. Qlnat fier 8 87. Sonstige Sndustriewerte: AEG. 11.60, Klcyer 3,73 Aichaftenburger Zellstoft 106. Dyckerhoff 4.85* Eebr. Junghans 12,37, Karstadt 0 52, Rheinisches Metall 66,52. joh zwischen nrtlylvach und El- Vn-Shauscn aus dem Hinter haft überfallen, eil einem schweren Kinippel zu Boden geschlagen vnb bann durch mehrere Messerstiche in den HalS getötet. Sin zufällig des Weges kommender Metzger überraschte den Mörder bei Inner Bluttat und jagte ihn in die Flucht. AIS er den Tod deS Schmidt festgestellt hatte, alarmierte er fofot die D.HSden, die mit zahl- losen Bewohnern der nahen Dörfer eine umfassende Streife durch die Wälder veranstalteten. Der Mörder wurde schließlich noch langer Jagd durch die kies verschneiten Waldungen bei LudwigSeck eingekreist und fest genommen. -S handelt sich um den stellenlosen 22jährigen Elektrotechniker AmbrosiuS auS Frankenberg a. S. Der Bursch«, der di« Tat sofort ringest and. konnte nur mit größter Mühe vor der erregten BolkSmenge geschützt werden ES scheint stch um ein Eifersuchtsdrama zu handeln. Der Mörder hat den Schmidt, der sich erst vor miger Zeil mit einem jungen Mädchen Der- ;.i ieo 108 75 138 134 Z5 6 126 13 118 107,5 1 9 0 11 Die praktifc/je Hausfrau kauft (tat! Mifdiungen aus Bohnenkaffee u. Kaftee-Erlarz trifch gcröfleien Bohnenkaffee und verwendet dazu „tfämfmndi“ tzrzz oder „stülhk Jrontf" Kaffeemühle. Sie fpart dabei, kann den Kaffee feibfi wählen und eine Mildiung nach {hre® eigenen Gefchmadt herftetiexk unb® Nkrti. bä N a-f I '^4 bü । nb ®,2r”^bet '! 5eUmbhl6au- $ ■ (out in fr1 be. ; «2rall8- * um 4 auf 4- 23. mgen. Zur Zeit skb Hetzen zu lasfen i« °\ln * buntanl-1 toie eS bis vor dm huvmvanbeln. ßab ■eltngat dieses Plaoek en. yier buröerr vv: Pfarrer und em !■ ^iun birt auch ein aug gebaut. Das in die Uhe fe ■ Ludwigstrahr. M it8 begonnen. irz. Der am Dahnhüs »erhess. Mhlen. Grün 0.m.b.5. it n worden 6tbi 25 6U llntemchmen DrschLsti- Wrz. 2m Freirq of unter grober Ä- ge Prüsung btt Dinterschule cb Leitung des DirekwS tll zählt in der 05c lnterklasse 48 Schälk: inbete sich grftern noi ■atg Steinbach ad er Werfeßritorji mttkgende Drzirte.- riiag \W.en 8 h- rusr einen "besuch d . barunter Dollarnff^ oedische Aalen. - 2i ^ier ein grubet 2lt) l 21, 22. 2lärz. Ä er Dachbargmei^ igte sich m geheim e bet Stanlfutlti gewillt sei, nri V zsvethandlungtt । der Schwanheimer ik stellen sie natuE ichen Dunsch;et:el ad M Morgengabe «- > Mrgen bertooHlle’ Morgen M . ^ch HSchst a. D rindungsverhandlM- &TÄ ßanbbndMfl« «Itilewf i •r*.sS'S , wen er [yr rfltij °ür m oernun ': ?8 < gehöre. W ],u ufrf j? rtßd) einm> xines rEZ fl** igte el JJ bann. * feiner t'. LS'K ,b,rj1*-”6f5i5* taen-Soiilir-lD^ülj biS einschlietzlich 28. Mär». §aat<^rbsem!allerfrüheste, reirbtrngenbe. I halbhoste . . . . P''' d i)it O.SO; eaat-Buichbobnen. früfeft- Fkageoloi, ! Inngfctiottg, mit weiiren lohnen, Pfund ML 2.00 Rankelruben, Eckendorirr 9?irfen- Dakzen Pfund ML 0.90 Rnnk.lrüben, Cbemborier runde dlckc, Schlechte Säfte im Blut find die Llrsache vieler Leiden. Wir raten Ihnen, in der Apotheke 60 oder 30 Gramm echte Herber« Kerne zu kaufen und gerade jetzt im Frühling eine Dlutreirrigungsknr zu unternehmen. Sicher er hälft.: ftniverfitätsapotheke nVjum goldenen Engel". Die Bestandteile find auf der Packung angegeben. Asthma sofort gelindert! Dleesoll den A^thma-l.eldendcn Li Gleflon niorflren bexvlewen werden. Morgen und übermorgen (solange vorrätig! wer den kosten'oso Proben der berühmten Ur. R Schiff man. sehen Asthmador-Zifraretlen In der hlesliren und in allen anderen Apotheker Deutschlands abgegeben. Di.Schiffmann wünscht daß jeder an Asthma, Bronchitis oder Atem besc .werden Leidende sich eine Probe holl. Ei sagt: „Die Patient'n stehen -elbst verstflndricb einem Asthmamiitel skeptisch peaenüber, unteU in eben soviel Minuten.“ Er weiß, wie sehr seine Asth mach anlrttK r, IkudAr 9ltid)5intcUx XfitfdH öparpramitnanletfc «' » Prestifche SonfoW . . . IfurtHe Skrtb. Dsvar.«nf. d's Loll Lchas-rwittimg..) 6 707 — 6 R» 1 115 0.15» o.^s Lte 1 9«.7» 1.9 " 730 O.W) u.8 ’>• LID 0.42" 1 1.15 91 7 91 9 7tz O.R7 0 *3 1 17 0 48 0.17 l“ 1.04 4.7 1 90 1 730 1 83 0.M5 1 '7 ' «8* 0. SO 1. 0 1 18 1 01 1 98 •1. «dn S ■ März emtHttx 0 rl» stoNer-IN, rru< l.ii e: •'iri » <» '-rii| 1 .» stm i - 'Hott 167 41 167.83 167 41 16 .*.1 " 25ii" n ?Itrr4 1/58 1.663 M58 1 -62 Vnl. niw 81. 7 71 ?3 ft 135 21 2'5 dbriftienta fA N7 f5 3 f5 9 65 8> flov.-nbaaen 76 1) 76 30 ■ 6 H8 :r. 28 etorfholm 113 05 113.13 113.15 113.13 feelnnafor» 10,5« 1.N5» 1.U6. 1,055 r,i'65 V finbon 19 19 *75 19 9?» 19 97.5 Tanug. . . .Nonft ntin- '.U .7 ft. 77 9'J 65 ; । 8.5 r 16 4,17 . 173 2.182 Äibeu. . - 6 49 6 51 t 69 t 71 Fcrffn, 23 Märt. *>e',' Xmcrttanltche Noles ..... 4.178 4,198 yctoifche Noten ....... *1 16 71 26 Täiiiubf Notra ....... 7» 9 76 27 Ciiglifdir Noten ....... 20 028 20 128 Froniöntche 'Votrn ...... 1 75 1 87 Holländitche Noten ..... iff- 01 167 94 fit tieniftve Noten...... 17 11 17 18 Norweaifche Noten...... <4 91 L5 .3 D »'Ich Crftcrr ,ä 100 ffror.« bv 01 CS» 31 Jiuirmnifebc Noten...... L Nwesisch' Noten...... 112 88 113 46 kchovivr Noten....... ro 75 M 15 Evontschi- Noten ...... b'j 85 60,0"> Ttchechoiloivafifche Noten - . 1 40 6 Uugarijche Sloten . . ... 5,78 5,80 Detr.: Kanalisation Ober-Wlddersheim. vmebmg oon Mellen und Llesernngen. Montag, den 6. Arpil 1925, vor. mittags 10 Uhr, sollen im Amtszimmer der unterfertigten Behörde und in Gegen, wart etwa erschienener Anbieter, die schrift. lichen Angebote für die Arbeiten und Liefer- ungen obengenannter Kanalisation geöffnet werden. Es kommen zur Vergebung: Los I. Erd- und Rohrverlegungsarbeiten (zirka 370 lfm. Rohrkanal ohne Hausanschlüsse). Los II. Lieferung von Zement- und Stein, zeuorohre (150 - 700 mm I. W. u. 100 mm L W.). Los III. Lieferung von Sinkkasten und (Eifenteile. Die Verdingungsunterlagen liegen bei uns während der Dienststunden zur Ein. sicht offen. Angebotsformulare sind bei uns gegen Darentrichtung von 2 Mk. für Los I, und je 1 Mk. für Los II und III erdältlich. Angebote auf vorgeschriebenem Formular sind verschlosien und mit entsprechender Aufschrift versehen, vor dem Eröffnungstermin bei uns einzureichen. 3004D guschlagsfrist 3 Wochen. Friedberg, den 19. Marz 1925. Hessisches Kulturbauamt Lorenz. mittags 3 Uhr, vom Sterbehause aus statt 02575 Bekanntmachung. Bekanntmachung In unser Handelsregister Abt. B. wurde . In unser Handelsregister Abt. raetraqen: eingetragen: In unser Handelsregister Abt. A wurde K H Kleirt-Linden (Dammstraße 14), 24. März 1925. Die Beerdigung findet Mittwoch, 25. März, nach- erngetragen: Am 26. Januar 1925 bei der Firma Am Sonntagabend 68/* Uhr ist meine bebe Frau, unsere treusorgende Mutter Frau Auguste Hock geb. Kaus nach langem, schwerem mit großer Geduld ertragenem Leiden, im 48. Lebensjahre sanft entschlafen. Die trauernden Hinterbliebenen: Carl Hock und Kinder. Statt besonderer Anzeige. Heute entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater Dr. J. O. Mönckeberg Professor der pathologischen Anatomie. Tido Mönckeberg geb. Riege! Agnete, Gisela, Ursula, Marianne. Bonn (Kaiserstraße 71), den 22. März 1925. Am 26. Februar 1925 bei der Firma Siegmund Rosenbaum, Gießen: Kaufmann Siegmund Rosenbaum ist mit Wirkung vom 15. Februar 1925 aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden und diese erloschen. Das Geschäft nebst der Firma ist mit dem "Rechte der Wetterführung der letzteren auf Isidor Rothschild in Giehen als Einzelkauftnann übergegangen. Dem Kaufmann Siegmund Rosenbaum in Giehen ist Prokura erteilt. Am 27. Februar 1925 bei der Firma Ioh. Fischer, Giehen: Die Firma ist erloschen. Am 17. März 1925 a) bei der Firma Carl A. Hartmann, Giehen: Die Prokura des Erich Reuter in Giehen ist erloschen, b) bei der Firma Kurt Schmiedeknecht, Handelsbureau, Giehen: Die Firma ist erloschen. c) die Firma Willy Haas, Giehen. Inhaber ist der Kaufmann Willy Haas in Giehen. Giehen. den 20. März 1925. 2991B Hessisches Amtsgericht. Die Beisetzung findet in Hamburg statt 02567 Danksagung. Bei dem Heimgang unsres lieben Entschlafenen sind uns so zahlreiche Teilnahmekundgebungen zugegangen, daß wir nur auf diesem Wege danken können. Im Namen aller meiner Angehörigen danke ich hiermit herzlich für die Beweise herzlicher Teilnahme und für die reichen Kranzspenden. Großen-Linden, den 23. März 1925. Carl Amend, Mühlenbesitzer. 2093D Wilhelm Zimmer, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Giehen: Durch Beschluh der Gesellschafterversammlung vom 9. Dezember 1924 ist das Elgenkapital auf 36 000 R. M. umgestellt und § 4 der Satzungen entsprechend geändert. Am 14. M ärz 1925 bei der Firma Farbwerke Aktiengesellschaft, Giehen: Durch Beschluß der Generalversammlung vom 29 Rooembtr 1924 und 5. März 1925 ist das Stammkapital auf 20 000 R.M. um- gestellt worden. § 4 u. 12 der Satzungen sind geändert. Am 18. März 1925 a) bei der Firma Obermann & Co., Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Giehen: Durch Beschluh der Gesellschafterversammlung ist das Stammkapital auf 4000 R.M. umgestellt worden. Die Satzung ist entsprechend geändert, b) bei der Darmstädter und Nationalbank, Kommanditgesellschaft auf Aktien, Zweig- Niederlassung Gießen: Die Prokuren des Theo Jacob, Hugo Engel u. Carl Haberkorn, alle in Gießen, sind erloschen. Am 19. März 1925 bei der Firma Stohr & Co., Elektrizitätsgesellschaft mit beschränkter Haftung in Gießen: Die Firma ist erloschen. 2990B Gießen, den 20. März 1925. Hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung. 3n unser Handelsregister Abt. B wurde heute eingetragen: Die Firma Pfaff & Co., Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Giehen. Gegen- stand des Unternehmens ist der Betrieb eines Baugefchäfts in allen seinenZweigen, auch Erwerb und Beteiligung an gleichen oder ähnlichen Betrieben, insbesondere die Erstellung von Reubauten und deren äußere und innere Fertigstellung, soweit Maurer- und Weihbinderarbeiten in Frage kommen auf ftemde und eventuell eigene Rechnung Das Stammkapital beträgt 5500 Reichsmark. ZuGeschäftsführern sind bestellt: Unternehmer Richard Pfaff und Weihbinder Karl Rau in Giehen und Unternehmer Heinrich Herrmann in Steinbach. Der Gesellschastsvertrag ist am 30. Januar 1925 errichtet. Giehen, den 17. März 1925. 2989B Hessisches Amtsgericht. Drucksachen allerArt liefert in jeder «wünschten Ausstattung stilrein und preiswert die Brühl'sche Uolv.-Dinekerel. R. Len«. 3012D Gießen (Schlffenberger Weg 45), den 24. März 1925. Enkelkinder Auf Wunsch der teuren Entschlafenen findet die Beerdigung in der Stille statt -r- Von Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wollen. Ingenieur Bruno Fuchs Walter Obermann Hans-Joachim Obermann Helmut Fuchs In tiefster Trauer: Johannes Lepper Martha Obermann geb. Lepper Dina Fuchs geb. Lepper Studienrat Friedrich Obermann s H Statt besonderer Anzeige. Heute Nacht 12l/s Uhr entschlief sanft nach sechsjährigem schwerstem, mit großer Geduld getragenem Leiden meine innigst- geliebte Frau, unsere stets treusorgende, unvergeßliche Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Katharina Lepper geb. Rinn im Alter von 62 Jahren. Billige ernte Rhein - Weine 1922 er Ingelheimer Rotwein .4 L15 1322 er Niersteiner Domthal vf 1.25 1922 er Niersteiner Holländer x 1 45 1922er Niersteiner Galgenberg -A 1.60 1921er Köngernheim Goldgrube k 1.80 p. Fi. inkl. Glas it Kitten ohne Steuer in 3"er u. "niet Stiften gegen Nachnahme In 2>er Niersteiner O'ialiiätsiveinen verlange man Preisliste Karl Schäniee jr.. Wembau, Nicr- stein a. Rh. ,, .dz Saatkartoffeln anerkannte und nicht anerkannte. belle Ware an» gesundem Sandboden von der Gr nzmark, liefern in kleinen u. großen Pouen billtast Weise L Petri Grabenftr.7,Tel.13lij Frische tatie treffen heute billig ein. Ilmtal Äohnhosstraße 59 Teltpli 66. 3009O Todes - Anzeige. Gott dem Herrn hat es gefallen, meinen unvergeßlichen, treusorgenden Galten und Vater Karl Ranft von seinen schweren Leiden zu erlösen. Um stille Teilnahme bitten Minna Ranft geb. Schönberger und Kind. Gießen, den 23. März 1923. Die Beerdigung hat auf Wunsch des Verstorbenen in aller Stille stattgefunden. Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen. 29950 Gesucht werden dir Erben des etwa im Jahre 1841 in Hessen-Darmstadt geborenen Adam Neumann der wahrscheinlich anfangs der 1800 er Jahre nach Amerika auSgewanderl und im Jahre 1898 dortselbit gestorben ist. 294)ss Zweckdienliche Mitteilungen werden gegen Zusicherung des Ersatzes a ,er Auslagen erbeten an die Adresse oes Iuitizrats Dr. Bender, Darmstadt. ^Brennabor- Naether - Fabrikate allerbeste deutsche Qualitäten Klappwagen mit Verdeck . . . M. 38.00 Kinderwagen ...... von M. 45.00an Aug. Kilbinger, Gießen ^79 2207V I1 Chaiselongues 9 Divans I auf langfristige Teilzahlung ♦ | WM MeM 11 I _____ 3006a Cafe Atmend Mittwoch, 25. März abends 8 Uhr 19. Sonder-Konzert Liebigshöhe Mittwoch nachmittag 4—7 Uhr Familien-Konzert Eintritt frei 2988V Eintritt frei Zuchtvichauktion des Landwirtschaftskammer-Ausschusses für Oberhessen gemeinsam mit der Stadt Butzbach, verbunden mit Prämiierung von weiblichen Tieren der anerkannten Rassen W SmelSkU Sem 2. Mil 1925, in WW. Auftrieb von 71/, - 8 Uhr vormittags. Beginn der Prämiierung 81/, Uhr vormittags. Beginn der Auktion 11 Uhr vormittags. gur Prämiierung sind 50 Simmentaler und 10 Vogels« berget Kühe und Kalbinnen, zur Auktion 50 Bullen und 4 Rinder des Hessischen Fleckviehes, 7 Vogelsberger Bullen, 12 Eber des Deutschen Edelschweins und 1 Eber des veredelten Landschweins gemeldet. Beste Ankaufsgelegenheil für Gemeinden und Züchter, Wölrltiliattsmiiier-telM fOr Mimen. WelWll'MIlee WW. 2809D Bietzen, Neuenweg alle gangbaren Breiten auf Lager Vogtsche Handelsschule Gleaen, GeethesL 31 Beginn des 11 Schul* abres 20. April. Prospekte koetenl. d. die Schulleitung Dr. Reukauf. '■Ä?; j 41 I v. I k - J „0$ hatte seit ca. 1 x/9 Jahren im Gesicht eine Anzahl Pickel und Mit- esser. die weder durch den Gebrauch von Schwefel-, Teer- und Kräuterseifen, Salben, noch durch innere Mittel, wie Trockenhefe, Homöopathie und bergt- zu beseitigen waren. Von diesen Pickeln bin ich nun durch fünftägigen Gebrauch Ihrer „Qlot - Seesand - Mandelkleie" befreit. H. Sch., G." — Aok-Seesand-Manbelkleie 1,— und 2,50, Probe 0,20. In allen Fachgeschäften erhältlich. Exterikultur G. m. b. H.» Ostseebad Äolberg.