Nr. M Erstes Blatt 175. Jahrgang Samstag, 23. Mai 1925 GietzenerAiizeiger General-Anzeiger für Oberheffen Druck und verleg: vrühl'fche Univerfitälr-Vuch- und Zteindruckerei 8. Lange in Sietzen. Zchristleitung und Geschäftsstelle: 5chulftratze 7. Mussolini gegen Oesterreichs Anschluß 'N Quui Zu dem Deutsch» am kommenden möglich aus dem Wege, und so griff man Quai i) Orsay zu der feit den Tagen Wilsons ' na$bem Deutschland seit 11' tenstillnanD von Compiegne immer und Annahme von He$eigen fürbitlagesnummcr bis zum ‘Jlachmittaq vorher vhnejrdePerdindlichKkii Preis für l mm tf6t)C für Anzeigen von 27 mm S reite örtlid)8, auswärts 10 (Bolbpfennig; für Rc- Klame-Anzeigen r> 70mm Drelle 35 (Bolbpfennig, Platzoorschnft 20 .Au,- schlag. - 'Pcrantroortlid) für Politik u. Feuilleton. l)r. Friedr Wilh Longe: für den übrigen Teil: (Ern ft Dlumschein; für ben Anzeigenteil: Hans ’Bedi, sämtlich in Gießen. ' r sich jetjt durch einen Giranten Vertragsbruch der übernommenen Ver- krscheinl tagUch, außer Sonn, und Feiertags. Beilagen: GieijenerFamilienblStter Heimat im DUd. Wönots-Uejucsprels: 2®olbmarh u. 20 Gold» Pfennig für Trägerlohn, euch bei Nichterscheinen »on einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. 5ern|prc ch-Anschlüsfe: Schristlritung 112, Der» lagunbtikidjuftiftdleSL Anschrist für Drahtnachrichten Anz^igerStetzen. Postscheckkonto: Zrankstttt n. M. 11686. Rötungen verlangen mutz, w.nn nicht jede ^li!it i?-i- Verständigung und des Ausgleichs >. i s o r i s ch fein soll. Und diese gegnerischen »r^flichtungen aus dem Versailler Vertrag 27. März von Hinausgehenden das Deutschlandlied angestimmt wurde. Heise wurde zu 800 Mark Geldstrafe verurteilt. Der mitangeschuldigte Kastellan des Evangelischen Vereins Hauses, in dem die Versammlung stattgefunden hatte, erhielt 50 Mark Geldstrafe. Der Industrie- und Handels- tag zum spanischen Handels- geblieben. Der Grund hierfür sei in der französischen und belgischen Regierungskrise zu suchen. Die italienische Regierung hätte sich über Sie Mahl Hindenburgs nicht erregt. Am Tage nach der Mahl habe er. Mussolini, den italienischen Vertretern im Aus lande eine Instruktion zugehen lassen, dah nunmehr nichts anderes zu tun sei. als die vollendete Tatsache anzuerkennen. Rach der Meinung Mussolinis tönntc gerade die Präsidentschaft Hindenburgs jene persönliche Lösung bringen, welche mit Erfolg nur von starken Regierungen in Angriff genommen werden können. Hindenburgs Mahl fei die logische Folge der chaotischen und unsicheren Politik der Entente. Gestern abend erhielt ich den Wortlaut der Antwort der französischen Regierung an Deutschland. Es ist ein sehr wichtiges Schriftstück. Die italienische Regierung ist für den Eintritt Deutschlands in den Völkerbund und auch dafür, datz Deutschland einen ständigen S i h im Völkerbundsrat ein- nimmt. Man kann nicht an einen Garantiepakt zu dreien denken, sondern mutz einen Garantiepakt von mindestens fünfen erwägen. Außerdem müssen ein Garantiepakt zu fünfen und etwaige andere Garantiepakte meiner Ansicht nach im gegebenen Augenblick unter die Aegide des Völkerbundes gestellt werden, dem Deutschland angeboren würde. Richt nur die Rhein- grenze, sondern auch die Brennergrenze mutz garantiert werden. Mussolini wandte sich dann gegen die Propaganda für den Anfchluh Oesterreichs an Deutschland und bemerkte Die Deutsche Regierung hat selbst erklärt, datz sie öie’e Frage nicht aufwerfen tollt Andererseits ist die Propaganda sehr lebhaft. Sie bemüht sich, eine jener Bewegungen in der öffentlichen Meinung hervorzurufen. die man im gegebenen Augenblick als unwiderstehlich bezeichnet. Italien könnte niemals einen solchen offenkundigen Vertragsbruch dulden, wie es der Anschluß Oesterreichs an Deutschland toäre. Dieser Anschluß würde eine paradoxe Lage schaffen, indem gerade Deutschland es fein toürhe, das als einzige Ration fein Gebiet und seine Bevölkerung durch die Bildung des mächtigsten Blocks in Mitteleuropa vermehren würde. Reichstages beraten wird, hat der Deutsche Industrie- und vertrag. Berlin. 23. Mai. (SU.) spanischen Handelsvertrag, der Mittwoch im Plenum des erschöpfen sich nicht mit der Räumung des besetzten Gebiets innerhalb der vertraglich festgesetzten Fristen, sondern verlangen nach der durchgesührten Entwaffnung Deutschlands eine allgemeine Abrüstung. Mit aller Schärfe betonte der Minister, daß in dieser Richtung trotz der vielen Konferenzen noch so gut wie gar nichts geschehen sei. Deutschland tonne also auch Frankreichs eiriseitiges Bedürfnis nach Sicherheit nicht anerkennen, fasse das Sicherheits- Problem vielmehr als eine Frage auf, deren Lösung ohne Deutschland einer Lösung gegen Deutschland gleichkäme. Aber eine Diskussion des Eicherheitsprob lems ist von vornherein zur Unfruchtbarkeit verurteilt, bevor nicht die Frage der Räumung dem klaren Mortlaut des Vertrages gemäß gelöst ist. Und davon scheint man. nach allem, was über die alliierten Absichten durch- sickert, noch weit entfernt zu sein. Lediglich zur (Erfüllung der Abrüstungsilauseln des Vertrages will man Deutschland auffordern, die interalliierte Kontrollkommission soll nach einem bestimmten Zeitraum entscheiden, ob die Bestimmungen tatsächlich erfüllt sind. Also Verewigung der Militärkontrolle und Verewigung der Besetzung des Rheinlandes, denn die Versailler Artikel über Deutschlands Leistungen sind ja von Eiern enceau so tautschukartig abgesatzt. dah mit Hilfe einer geschielten Interpretationslunst Frankreich jederzeit in einem Streit um die Erfüllung deutscher Leistungen, in dem es Richter und Staatsanwalt in einer Person darstellt. Sieger bleiben wird. ..Jeder Deutsche hat vor seinem Gewissen ein Recht auf eine bessere Zukunft," sagte S t r e f e - mann in seiner beherzigenswerten 2ßanfcttrcbc im „Hause des Deutschtums" in Stuttgart „Mer an ein Meltgewissen glaubt, der wird sich sagen müssen, dah die Melt uns eine Wiedergutmachung schuldig ist." Der erste Schritt dazu ist der gute Wille zur Verständigung bei unseren Gegnern der gleiche Mille, den die deutsche Politik beseelt, dessen Ausfluh der deutsche Sicherheitsvorschlag ist. der Will auch dem geschlagenen Volke Frieden und Gleich- berechtigung nicht länger vorzuenthalten, ohne die Deutschland nicht Mitarbeiten kann an den Aufgaben der Menschheit. Die verbotene Nationalhymne. Bochum. 23. Mai. CSU.) Dor dem französischen Militär Polizeigericht stand der Berg- fchuldirektor Professor Heile aus Bochum. Er war beschuldigt, nicht verhindert zu haben, dah am Schlüsse einer Reichsblockversammlung am Die Antwort auf das deutsche Sicherheilsangebot. P a ri s, 23. 2Tlai. (I. U.) Der französische Antwort-Entwurf aus das deutsche Sicherheitsangebot wurde gestern nachmittag auf Grund der englischen Anregungen von PH. Verkhelok, dem Generalsekretär des Auswärtigen Amtes und dem politischen Direktor Laroche umgearbeitet und von Vrland gntgeheihen. Das Schriftstück ist noch gestern abend nach London übermittelt worden und wird in den ersten Tagen der nächsten Woche in Berlin überreicht werden. Finnischer Besuch beim Reichspräsidenten. Berlin. 22. Mai. (Wolfs.) Der finnische Chor Suomen Laulu. der sich auf einer Reife durch Deutschland befindet, und dessen vortreffliche Leistungen von der hiesigen Presse rühmend hervorgehoben wurden, brachte dem Reichspräsidenten im Parke des Präsidentenhauses ein Ständchen dar. Der Chor trug einen finnischen Marsch, die finnische Rationalhymne und das Deutschlandlied vor. Der Reichspräsident lieh sich sodann durch den finnischen Gesandten. Dr. Holma. den Dirigenten des Chors, Prof. Klemetti, vorstellen und zog mehrere Mitglieder desselben ins Gespräch, wobei er ihnen den herzlichsten Dank für die ihm zuteil gewordene Aufmerksamkeit aussprach. Mussolini, der am Donnerstag aus An- latz der Beratung des Budgets des Auswärtigen im Senat eine Rede hielt und mancherlei beachtenswerte Ausführungen hinsichtlich des Eintritts Deutschlands in den Völkerbund und des Sicherheitspaktes machte, die der Reichsaußenminister auf fein Konto als Aktiv-Posten wird setzen können, hat sich bet dieser Gelegenheit sehr scharf gegen d i e Anschluhbestrebungen ausgesprochen. die sowohl in Deutschland als in Oesterreich gleich stark sind und in der letzten Zeit Immer festere Formen angenommen haben Er Hal sich weniger an die Adresse des Deutschen Reiches als die der Wiener Regierung gewandt, wohl wissend, daß er den Widerstand des kleinen und schwachen Oesterreichs viel schneller brechen kann als den Deutschlands. Mussolini hat aber auch guten Grund, gegen die Anschluhbewegung Front zu machen: eine deutsch-italienis*che Grenze könnte für Italien höchst unangenehme Forderungen der Deutschen Südtirols auslösen. Daher auch sein Ruf. nicht nur die Rheingrenze, sondern auch die Brenner- Grenze müsse durch den Sicherheitspakt ratifiziert werden. Ganz abgesehen davon, daß es überhaupt keine Rheingrenzensrage für uns gibt, will er, datz Deutschland sich im Rahmen des Sicherheits- Paktes verpflichtet, auf das rein deutsche Südtirol zu verzichten. Mussolini will also lediglich erreichen, daß auch für den Fall eines Anschlusses Oesterreichs an Deutschland nicht eine Bewegung entsteht, die auf eine Vereinigung Südtirols mit dem Reiche hinausläust. Aus diesem Grunde ist ihm der Anschlutzgedanle unsympathisch, er macht sich also lediglich um Südtirol Sorgen das er unter allen Umftänbcn bei Italien behalten will. Irn übrigen sei fest- gestellt. datz der Versailler Vertrag den A n - schlutz Oesterreichs an Deutschland keineswegs verbietet, den er in seiner Rede als offenkundigen Vertragsbruch bezeichnet, dah vielmehr die Entscheidung Darüber in Die Hände des Völkerbundes gelegt worden ist. Menn Mussolini jetzt die Anschlußfrage benutzt, um eine Garantierung Der noröitaliem* schen Grenze durchzusehen, to kompliziert er nur die gegenwärtig schwebenden Verhandlungen. die sich lediglich um die französische Ost grenze, nicht aber um die Grenzen anderer Staaten drehen. Die außenpolitische Rede im Senat. Rom, 22. Mai. (WB.) Im Senat hielt bei Beratung des Budgets des Auswärtigen Mussolini eine Rede, in der er u. a. folgendes äußerte. Seit einigen Monaten sei eine Art Stillstand in der europäischen Politik eingetreten. Alle schwebenden Fragen seien ungelöst Handelstag den Fraktionen des Reichstages seine Stellung in längeren Ausführungen dargelegt. in denen es beißt: Ablehnung des Vertrags bedeutet freiwillige Ausschaltung Deutschlands aus Der Versorgung Der spanischen Wirtschaft zugunsten Der übrigen Industrieländer. Die Annahme dagegen erschließt Den spanischen Absatzmarkt der deutschen Einfuhr und Industriewaren vielfälligster. besonders hochwertiger Art und befreit Deutschlands Industrie und Handel endlich von unerträglicher Ungewißheit. Sie gibt uns die Möglichkeit, auf dem Wege neuer Verhandlungen den Vertrag besonders auch zu gunften des Weinbaues zu verbessern', während die Ablehnung den Zollkrieg auf unbestimmte Zeit wahrscheinlich macht, auch zugunsten des Weinbaues zu v e r- handlungen über die Reugestaltung des deutschen Zolltarifs müßte eine solche Entscheidung als verhängnisvoll angesehen werden. Vie internationale Ausstellung für Wasserkraft in Grenoble. An der Internationalen Ausstellung für Wasser!rast in Grenoble nehmen Deutschland, Spanien. Schweden, Rorwogen. Die Vereinigten Staaten, Polen, Die Tschechoslowakei unk) Jugoslawien teil Die Ausstellung selbst ist geteilt. Der eine Seil bezieht sich auf Die Erzeugung elektrischer Energie durch weiße Kohle, d. h. Durch Ausnutzung der Dass ' andere Seil bezieht sich ausschließlich auf das Problem des Souristenverkehrs. Wenn die Aufstellung vollständig fertiggestellt sein wird, Dürfte fie eine interessante und lehrreiche Dokumentierung alleS dessen bieten, was zweck- Ausnutzung der Raturkräfte getan worden ist. Die deutsche Abteilung wird eine der wichtigsten sein, denn sie umfaßt Skizzen und Pläne von einigen Wassenkraftwerken, Die einen großen Seil Süd- DeutfchlanDS mit Elektrizität beliefern. Es sink) besonders vertreten: das Badenwerk mit den Murg- und Schwarzenbach-Werken, das Bay - ernwerl mit Dem Walschenseewerk uni mittleren Isar- sowie Innwerk. Frankreich zeigt auf Der Ausstellung besonders die Entwicklung der Anwendung der Wasserkräfte in Den K o Ionien und das, was die Stadt Grenoble ein mächtiges Zentrum Der französischen Industrie, getan hat. Mit besonderer Sorgfalt gibt Die Ausstellung von Der Entwicklung des (3 i - senbahn- und Hotelbaues Zeugnis. Die Einweihungsfeierlichkeiten und das Er- öffnungdbanleit gaben eine große Demonstration für die Wichtigkeit, die die französische Qicgi'- rung dieser Ausstellung beimitzt. Deren Wert für die Entwicklung Der Wirtschaft sehr groß ist. Da sie Die Anstrengungen, die seit Dom Kriege gemacht worden find, zeigt. Der Ein Weihung wohnten Ministerpräsident P a i n l e v e , Der Handelsminister, der Minister für Dnc öffentlichen Arbeiten, der Äolonial- minister und dem Eankett auch der Kammer Präsident Herriot der mit großem Bei• fall begrüßt wurde, bei. Don den gehaltenen Reden tft die des Handelsministers Chaumet die bemerkenswerteste. Er erklärte, daß es feine gute Wirtschaftspolitik fei, die Zölle zu erhöhen, im Gegenteil , man müsse Den wirtschaft ließen Kampf auf Den Weltmärkten vorbereiten. Der Egoismus der Industriellen führe zu nichts. Ministerpräsident Painievs erklärte, die weiße Kohle, Deren man Herr geworden sei, und deren Kraft man bis zu 2000 Meter Höhe hinauf den Fabriken nutzbar mache, stelle heute dieselbe Energie für ein Jahr Dar wie 10 000 Tonnen Kohle. An der Entwicklung hatten auch andere Rationen mitgearbeitet und Die Ausstellung beweise diesen friedlichen Wett' eifer genügend. Diese Anstrengungen internationaler Zusammenarbeit, Die dazu geführt habe, die Gletscher- und die launischen und mitunter vernichtend wirkenden Wildbäche zu lebenmeu-' genden und arbeitverrichtenden am.-uformen. fußten naturgemäß zu einer unmittelbaren nationalen Zusammenarbeit. Der Krieg habe nicht nur Ruinen, sondern auch Illusfionen hinter sich gelassen. Der Soldat in den Schützengräben wurde durch den Gedanken aufrechterhalten, daß er durch den Ersatz seines Lebens eine neue Melt hervorbrächte, aus der die Gewalt verbannt toäre. Der Sieg fei gekommen, und Frankreich suche nach Eicherheitsgaranlien. Es erwarte restlose Reparationen. Diese so natürliche Illusion nach so viel Schmerz, Mut und Srauer sei so tief in den Herzen eingewurzelt, daß es beinahe gefährlich toäre, fie nicht zu unterschreiben. Jahrelang fei es Die ^Rcgel gewesen, Dje Illusionen z u respektiere n. Heißblütige Leute, Die einige vorsich- tige EinwenDungen gemacht hätten, crschienen als schlechte Franzosen. Die an der Wohlbegründetheit der Rechte ihres Landes zweifelten. Machen wir unaufhörlich Anleihen, so habe man erklärt, da man Frankreich eines Sages restlos werde bezahlen müssen Sprechen wir nicht von interalliierten Schulden. Denn wie werden wir es wagen, von den Soldaten, die für die Freiheit gekämpft haben. Geld zu verlangen. So habe man damals gesprochen. Aber die Zeit drängte. Die Erinnerung des Krieges und der großen gemeinsamen Erfolge • loschen, um geschäftlichen Diskussionen Platz zu machen. Aber die Konzession nen, die Frankreich in einem Augenblick zu machen sich _ weigerte, habe es späte, doch m a ch e n müssen, ohne aber den Sinn einer edelmütigen Geste damit verbinden zu können. Das habe bis auf den Sag gedauert, an den die letzten Trugbilder dahin schwanden und die Wahrheit in ihren strengen ümtiffen sich jeigtc. Bedeute das, datz Frankreich entmutigt tft? Rein! Es sei dies ein Glaubensbekenntnis für dte Zukunft, das auch die letzte Volksbefra» gung zum Ausdruck gebracht habe. Francre^ neßme mutig den Kampf mit der harten Wir lichkeit auf. Aber es wolle nicht mehr getäuscht und hintergangen werden. Aufgabe der Regierung sei es, diese Anmassc der durch den Krieg hinterlaffenen Illusionen zu liquidieren. Eine undankbare Aufgabe, aber eine hehre P - t rötr, die wir Die Politik des pol tischen F-.i^ dens, wie sie Herriot verfolgte, weiter verfolgen, wissen auch, daß Enttäuschungen u n c r= weidlich sind. Wir werden nichts unter'afien, um die Entwicklung der internationalen Sitte ohne die der Völkerbund in seiner vollen V.< i<*)tung?n zu entließen suchen. Der Reichs- t’• mni: i *er Dr Stresemann hat in seiner * r-n Etatsrrde mit besonderer De.onung Darauf rgewie'o., daß gerade ein waffenloses Volk restlose Erfüllung Der von seinen toaffen- trrendrn Vertragspartnern übernommenen Der- Erfüllung. Mehr als vier Monate sind nun schon verlangen seit dem Sage, an dem Köln Vertrags« näßig von den Engländern hätte geräumt werden ।ollen, länger als vier Monate warten wir, Daß niete Qicriragefontrabenten uns mitteilen sollen, xld;c Gründe sie für Die Richtersüllung des auch vn ihnen feierlich beschworenem Vertrages an* -ufüßren haben Man hat uns gelegt, ihr habt i Voraussetzung für den Beginn Der Räumung, L’ im Versailler vertrag vorgesehene Enttoafs- Ing nicht geschaffen, aber man weigert sich 1 cilnadig. uns die Beanstandungen wissen zu allen, aus denen die alliierten Regierungen den kcchtsgrund für eine Richterfüllung des Verlages für sich herleiten. Wochen hindurch hat ran zwilchen Paris und London Darüber De- lackiert, ob es überhaupt nötig sei, sich Darüber lil Den Deutschen zu unterhalten. Schließlich 11 man zu her Erkenntnis gekommen, Daß lich re Erörterung her Entwasfnungssrage nicht u«gehen lalle, aber unangenehmen Dingen gehen । «b die alliierten Staatsmänner gern so lange t Der Behandlung Der Deutschen so glänzenD betoflßrten Verschleppungstaktik. Man unterhielt 'i* weiter zwischen Den Kabinetten von LonDon ■' ib Paris, ließ Die Botschafterkonferenz, Den ■ liierten Militärrat von Versailles in Aktion ’ieten, ließ Denkschriften ausarbeiten, prüfte fie '■ unzähligen Instanzen, reichte sie zur Um- i >........ faßte Beschlüsse und verwarf ' wieder und luchte während dieses amüsanten «^ellschastospiels hinter Den Kulissen, Durch ge- liifliae Presseorgane hie Weltmeinung von Der elährlichkeit Der deutschen Rüstungen zck Überzügen, fabulierte weiter von Dem ungebrochenen 'Mochten Willen des Deutschen Friedensstörers. I r mit Hi Ise seines Generalstabs, feiner Kriegs- Industrie, seine» Zeitsreitoilligensysterns jederzeit ■in neues Volksheer aus der Erde stampfen l'Nne, um das friedfertige Frankreich und seine nn an Friedensliebe nichts nachgebenden oft- ! I)en Vasallen mit furchtbarem Rachekrieg zu i Zerfallen. Aber es ist heute nicht mehr ganz so leicht ic vor sechs Jahren, Die Welt mit diesen abgc- os-benen Litaneien zu betören. Weder in nerika noch in England verfängt Das alte igenmärd'cn. Sie Tatsachen sprechen doch eine klare Sprache Man wagt deshalb auch je ngcr je weniger mit den furchtbaren Anklagen rauszurücken, unter Deren Wucht Deutschland il sein Recht aus Dem Versailler Vertrag vertuen soll. Man formuliert und korrigiert, iltoirft und prüft und kommt zu keinem Ende. jÄliiftihe Bt iand, Horriots Rachfolger in Der ri E'itung Der französischen Außenpolitik, hat nun h ■ r enDlich eine Rote abgefaßt. Die Die neuen l orten Cnttoaffnungdforhcrungen an Deutsch- | I enthält, aber vorläufig ruht sie noch als 1 UtoHrf im Schoße des britischen Kabinetts und Sitzung ter Botschasterkonferenz, Die Den end- Itigc । Wortlaut feststellen und sie Dann tutfdianD notifizieren soll, wird von Woche zu ’j'Kfce verschoben, weil England sich nicht ent- ließen kann, Der Fassung BrianDS beizutreten. Der Hauptgrund hierfür liegt offenbar in um Darin digen Versuch Frankreichs. Die Räu- 1 ii eng mit der Sicherheitsfrage zu verkoppeln, ll' i Bemühen, das für uns Deutsche völlig un- !i »lutaDel ist unD auch bei England auf begreif- I !_ > n WiD rsland stößt. England fürchtet. Daß die Sfcumung Der Kölner Zone durch Die britischen : rppen eine Besetzung auch Dieses Gebiets Durch li- Franzosen zur Folge haben werde, und möchte Ichor eine gleichzeitige Räumung Kölns und Des »cbrgebiets. Französische Bajonette am Rhein lei Köln dis Basel kann England um feiner t> cnen Sicherheit willen nicht zulasson. Einen Simbroiniß zwischen Dem 11. Januar, Dem ver- • gSmaßigen Räumungstermin für Die Kölner r|fre. und Dem 15. August, dem im Londoner g lommen feftgefegten Sage Der Ruhrräumung iu^uDrüden, Dazu glaubten Die Engländer sich 1 vA stark aenug im Hinblick auf Die Schwierig- ! fern, Die Das britische Weltreich im Orient bc= Hben. So fühlt man sich auch in Londorr mit P iinDS Politik Der langen Bank relativ am ti hlsten. Menn wir auch erlebt haben, wie EnglanD r d-mr Kriege nicht aus Dem Schlepptau der I nofifchen Politik loskommt und feit Den Sagen U>nD G orges Die deutschfeindliche Politik Poin- >V--frage höchstwahrscheinlich sich die Argu- 1 - ^'can’rcjä)$ zu eigen machen wird, trotzdem 11 ,.|j Da ) eine Entwaffnungsfrage für Deutsch- 11 I'-x -c Grade in England mußte 1 ’ld) öantber Har sein, daß alles bisher in T-'neDung Europas auf dem Spiel steht. ti < j und ieiner Rachfolger wider besseres Wissen 1 stützt oder stilllchwcigend gebill:gt hat. so ist *• eine Enttäuschung, erneut fehen zu müssen, t • England keinen Finger für Die loyale Durch- •ruiifl bet Verträge rührt und sogar um des nanDelS im Orient willen, in Der Entwaff- Wirkung nicht bestehen kann, zu fördern und damit auch die Zusammenarbeit der Völker zu beschleunigen. Bedingungen, die für das Weiterbestehen unserer Zivilisation wesentlich sind. Wenn ich meine Gedanken bis zu Ende verfolge, wurde ich sagen, daß die kommenden zehn 3ahre entweder den europ äisch en Frieden organisieren oder die Stationen Europas dem schreck- l ich st en Kriege nahebringen toeröeii. Dies sei ein Verfalltag, den kein Staatsmann, wenn er nicht verbrecherisch sein wolle, außer acht lassen dürfe. Ministerpräsident Painleve ging alsdann auf die Finanzlage Frankreichs ein und erklärte, es gebe bei der Lösung dieses Problems drei Etappen zu durchlaufen. Wir verlangen, bah man ohne Schwäche die Marokkvpolrtik der Regierung unterstützt. Er erinnere an die Leichtfertigkeit, mit der gewisse verärgerte Kritiker ohne Sachkenntnis die delikatesten Fragen anschneidcn und im voraus tadeln. Es sei dies das, was die Philosophen den synthetischen Tadel a priori nennen. Man verbreite, dah der Angriff der im Rorden des Ourgdhagebietes provoziert wor- Rifleute durch die Errichtung von Militärposten den sei. Wenn diese Posten nicht bestanden hätten, hätte man nicht verfehlt, die verantwortlichen Behörden der Nachlässigkeit anzutlagen, die nichts getan hätten, um die Grenzen der französischen Zone zu schützen. Die Regierung sei um so mehr flcnciql, sich darüber auszusprechen, als es sich um Akte handle, die ausgeführt worden sind, bevor sie zur Macht gekommen sei. Akte, die sie im übrigen völlig billige, und für die sie auch die ganze Verantwortung übernehme. In Wahrheit habe Marschall Lyau- t e y in dem Zeitpunkt, als das voraufgegangene Ministerium zurücktrat, um Hilfe gerufen. Durch plötzliche Einbrüche der Süffeute seien die französischen Posten umzingelt worden, und die Eindringlinge hätten Fez bedroht, indem sie die Frankreich treuen Stämme bis in die Gegend von Fez selbst zum Wanken zu bringen suchten. Es habe sich nicht darum gehandelt, gerechte oder ungerechte Beschuldigungen zu erbeben, sondern darum, den Eindringlingen den Weg nach Fez zu versperren. Dies sei geschehen, und die Eindringlinge seien bis zu den Grenzen der französischen Zone zurückgeworfen worden. Frankreich begehre nicht einen Quadratfuß üher die ihm vertraglich zugesicherte Grenze hinaus. Es handle sich darum, die Respektierung dieser Grenzen zu erzwingen, damit ein dauerhafter und sicherer Friede demnächst in Marokko wiederhergestellt werde. Neue Kampfe in Marokko Paris, 22. Mai. (WTB) In dem heute vormittag unter dem Vorsitz des Präsidenten der Republik Doumergue abgehalienen Ministerrat ist beschlossen worden, dem Parlament einen Gesetzentwurf zu unterbreiten, durch den Zusatzkredite für Marokko bewilligt werden. Nach Beendigung des Ministerrats erfiärte Ministerpräsident Painlevtz den 3ournaliftcn die Sage in Marokko sei unverändert. Ec habe die Volke Wahrheit gesagt. Man möge sich auf neue Zusammenstöße gefaßt machen, weil die Regierung den sehr ernsten Wunsch habe, die Lektion zu erteilen, die erforderlich sei. Havas berichtet auS Fez, im Wssten sei die Lage ruhig. Es hätten feindliche Einbrüche bei Ouled Qlulat stattgefunden. Eine Abteilung des Generals Ehambrun habe den mittleren Frontabschnitt und die ganze Gegend des oberen Ouergha-Gebiets gesäubert. Der rechte Flügel dieser Abteilung habe Mediuna trotz des verzweifelten Widerstandes der Rifleute, die eine Schützengrabenstellung verteidigten, erreicht. Der linke Flügel fei bis Mulay Ain Dschenane gelangt. Die feindlichen Verluste seien beträchtlich, die französischen im Hinblick auf die eingesetzte Truppenzahl nur schwach. Zahlreiche feindliche Abteilungen hätten sich nach Norden gefluchtet. Es werde sogar gemeldet, daß ein von Abd el Krim aufgewiegelter Stamm sich unterworfen habe. 3m Osten übe der Feind bei Dranes und bei Deri Kaffane einen Druck aus. Aber da die Operationen im mittleren Frontabschnitt die Aufmerkscnnteit der im Osten stehenden feindlichen Stämme auf sich gezogen hätten, scheine sich eine leichte Entspannung bemerkbar zu machen. Die Lage sei hier jedoch noch immer ernst. Die Mission Malvys. Steine gemeinsame Operationen mit Spanien. Madrid. 23. Mai. (WTD. Funkspruch) Der französische Minister Malvh hat gestern abend die Rückreise nachParis angetreten. Rach Pariser Blättern sei er von seinen -Unterredungen befriedigt. Trotz der offiziell bewahrten Reserve forme man versichern, daß die Mission Malvys zwar nicht zur Vereinbarung einer spanisch-französischen miltä- rischen Zusammenarbeit, jedoch dazu geführt habe, daß den frartzöfischen 2er uppen die Geneh migung erteilt werde, in die spanische Zone einzudringen, wenn die Entwicklung der militärischen Operationen den französischen Oberkommandierenden dazu zwingen sollte, den Feind auf spanischem Einfluß unterworfenes Gebiet zu verfolgen. Selbstverständlich würden die französifchen Truppen in ihr Gebiet zurückkehren, sobald der Feind niedergekämpft fei. Spanien fei der Ansicht, zumindest gegenwärtig eine militärische Operation nicht unternehmen zu können, und zwar noch weniger in der internationalen Zone, in der Frankreich jetzt von den Spaniern volle Freiheit erlange, nach seinem Belieben zu handeln. Das Direktorium sei der Ansicht, daß in der Zone des spanischen Protektorates Ruhe herrsch- und gedenke die Spanien unterworfenen Gebiete anders als durch Militärische Mittel zu befrieden. Neue Kabinettskrifis in Belgien. Brüssel. 23. Mai. (Wolff. Funkspruch.) Der Mißtrauensantrag gegen das belgische Kabinett van de Vivere durch den liberalen Abgeordneten Max ringe- bracht, ist mit 98 Stimmen der Liberalen und Sozialdemokraten gegen 73 Stimmen der Katholiken bei 9 Stimmenthaltungen angenommen worden. Van de Vivere hat sich unmittelbar darauf in das Palais begeben, um dem König seine Demission zu überreichen. — Sn politischen Kreisen erwartet man die Bildung eines katholifch-soziali st ischen Kabinetts Man nimmt an, der König werde den gemäßigt- sozialistischen Kammerpräsidenten B r u n e t mit der Bildung des neuen Ministeriums beauftragen. Die Agrarzölle. Aussprache der Gewerkschaften mit dem Reichsernahrungsminifter. Berlin, 23. Mai. (TU.) Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft, Graf K a - n ih, hat gestern die Spitzen gewerkschaften zu einer Besprechung über die vor- geschlagenen Agrarzölle empfangen. Erschienen waren von den Spitzengewerkschaften der freiheitlich-nationale Gewerkschaf ts- r in g deutscher Arbeiter Angestell - ten- und Beamten verbände und der Allge meine Deutsche Gewerkschaftsbund. Graf Kanih beleuchtete in seinen Ausführungen alle Gesichtspunkte, die die Reichsregierung bewogen haben, die landwirtschaftlichen Zölle vorzuschlagen. Die Vertreter des Gewerkschaftsringes wiesen auf den vermeintlichen Widerspruch hin, der darin bestehe, daß die Landwirtschaftszölle durch Sicherung einer gewissen Freigrenze als Anreizmittel zur 3n t e n s i v i e r u n g der Landwirtschaft dienen sollen, und das; die Reichsregierung gleichzeitig mit einem Preisdruck der durch die 3nten- sivierung gesteigerten Mehrerzeugung rechne. Es sei zu erwarten, daß namentlid) seitens der Großlandwirt schäft der Versuch gemacht würde, solches durch vergrößertes Massenangebot ausgelöstes Preisangebot durch Kartellisie- r u n g s m a st n a h m e n zu verhindern. Die von den Freien Gewerkschaften gestellte Frage nach der voraussichtlichen Höhe der Belastung der einzelnen Verbraucher durch die Zölle und die wahrscheinliche Höhe der Einnahmen durch das Reich konnte natürlich nicht in dec gewünschten Weise beantwortet werden. Der Reichslandwirt" fchaftsminifter stellte weitere Besprechungen mit den Gewerkschaften über einzelne Fragen noch in Aussicht. Serina zur gollfrage. Berlin, 23. Mai. (WTB.) In einer Ver- fammtung der Deutschen Weltwirtschaftlichen Gesellschaft hielt gestern abend Geheimrat Prof. Dr. gering einen Vortrag, in dem er erklärte, die erste Forderung zur Beseitigung der Schädigung der heimischen Landwirtschaft sei der Abbau der industriellen Hochschuh - zolle, die A u f h e b u n g de r A u ssuhrver- bote und die Aufhebung der U in saß - steuer auf notwendige Lebensmittel Geschehe das nicht, so könnten der Landwirtschaft angemessene Ausgleichszölle nicht versagt werden. Von einer dauernden Einrichtung von Lebensmittelzöllen in dem verarmten Deutschland könne er sich keinen' Vorteil versprechen, da diese Gehalts- und Lohnbewegungen Hervorrufen und auch die Industriepreise erhöhen würden, die dann die Landwirtschaft nicht tragen könne. Sering bezeichnete schließlich als eine der Aufgaben der Landwirtschaft, die Errungenschaften der Technik allen bäuerlichen Betrieben zugänglich zu machen. Neue Steuererleichterungen. Berlin, 22. Mai. (WTB.) 3m Steuer- ausschuß des Reichstags wurde bei Beratung der abzugsfähigen Sonderleistungen, wie der Beiträge für die Sozialversicherungen und zu den Sterbekassen sowie der Versicherungsprämien ufro., die Erhöhung derabzugssähigen Jahressumme auf 180 Mark und je 100 Mark für die Ehefrau und minderjährige Kinder festgesetzt. Ferner wurde ein sozialdemokratischer Antrag angenommen, wonach als Werbungskosten auch gelten und also steuerfrei bleiben sollen die Ausgaben der Steuerpflichtigen für Werkzeug, Berufskleidung und Fortbildungsz wecke. Angenommen wurde auch ein Antrag, der die Sofien füt die Zusammenlegung von Grundstücken und der Flutzbereinigung von dem steuerpflichtigen Einkommen abziehen will. Der Ausschuß stellte ausdrücklich fest, daß zu den Werbungskaosten auch diä Aufwendungen für Umsatzsteuer gehören. Rach einem wetteren Antrag sollen auch die Z u - weisuugen an öle Wohlsahrlseinrich. tungeu eines Betriebes, die von den Steuerpflichtigen erhoben werden, als abzugsfähige Sonder- leiflungen betrachtet werden. Angenommen wird schließlich ein Antrag, der zum Kapitel der beim steuerbaren Betrage des iyaushaltungsvorstandes zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder wünscht, daß auch uneheliche Sinder dann mit der Mutter zusammen veranlagt werden, wenn sie nicht zu deren haushalt zahlen. Slresemanns Echo in England. London. 22. Mai. (WB.) Die politischen Wochenschristen äußern sich verschiedentlich za der Reichtagsrede des deutschen Außenministers. New S t a t e s m a n crtlärt Strese- rnanns Ausführungen über die Kölner Frage für korrekt. Die Alliierten hätten in dieser Sache einen Fehler begangen. Sie hätten sowohl gegen d i e Form des Bersaillcr Vertrages verstoßen, als auch ihr Vorgehen in oberflächlicher und geringschätziger Manier begründet. Es fei bedauerlich, das) man auf Stresemanns ironischen Hinweis auf die 5 Monate, die die Alliierten schon gebraucht hätten, ohne sich über die Note an Deutschland einigen zu können, nichtzu e r w i d c r n i m st a n d e sei. Nation schreibt zu Stresemanns Bemerkung über die Frage der Räumung des Ruhrgebiets, es stehe so vieles darunter der u t c Wille Amerikas auf dem Spiel, d l die französischen Staatsmänner sicher davor >.ück- schrecken werden, das Londoner Abkommen, wonach das Ruhrgebiet Mitte August zu räumen ist. zu zerreißen. Trotzdem werde ganz Europa aufatmen, wenn das Ruhrgebiet tatsächlich im August geräumt wird. ES werde bann eine für internationale Verhandlungen äußerst günstige Atmosphäre entstehen. Saturday Review sagt, es sei ermutigend zu sehen, daß (Dtref cniann sich immer noch bewußt sei, daß eine der wichtigsten Ausgaben der deutschen Außenpolitik darin bestehe, eine klare Regelung der Frage der W e st g r e n z e n zu treffen, und daß nach seinen Worten die deutsche Regierung ihre tatkrästige Mitwirkung be ider Losung des Sicherheits- Problems nicht verweigern könne Unruhen in Persien. London, 23. Mai. (WTB. Funkspruch.) Wie Daily Telegraph" berichtet, liegen aus Teheran beunruhigende Nachrichten vor. Der Ausstand gegen die Teheranregierung nahm einen größeren Umfang an. Die persischen Turkmenen fordern von Teheran Autonomie. Das persische Heer sei schwach und schlecht ausgerüstet. Die persische Regierung geht gegen die dortigen bolschewistischen Q[ g e n ten vor. Die persische Polizei hat in der fowjetrufsischen Gesandtschaft eine große Menge Dokumente beschlagnahmt, wogegen die Sowjetvertreter scharfen Einspruch erhoben haben. Kleine politische Nachrichten- Reichspräsident von Hindenburg ist heute nachmittag mit dem Zug 6.14 Uhr in Begleitung seines Sohnes, des Majors v. Hindenburg, in Hannover eingetroffen. Ein besonderer Empfang war nicht vorgesehen. Der Reichspräsident, der au sdern Bahnhof stürmisch begrüßt wurde, begab sich sofort im Auto nach seiner Billa in der Seelhorstst-raße. 3m Aufwertungsausschuß des Reichstags wurden heute u. a. zwei Anträge, die den Aufwertungsbetrag auf 50 Proz. bzw. 40 Proz. des Goldmarkbetrages festgesetzt haben wollten, abge- lehnt und der Äom promißantrag. der die Aufwertung auf 25 Prozent vorsieht, ange- noinme n. Zu dcu zwischen den zuständigen preußischen Instanzen schwebenden Verhandlungen über eine Erhöhung dos Schulgeldes in Preußen weiß die „Voss. Ztg." mitzuteilen, daß sich das Unterrichtsministerium auf Veranlassung des Finanzministeriums entschlossen habe, das Schulgeld um 30 auf 150 Mark jährlich zu erhöhen, wozu dann noch der städtische Zuschlag kommen würde. Der ,.3ntransigeant" verbrellet die Nachricht. daß die französische Regierung auf Reparationskonto an Deutschland den Bau eines Tunnels unter der Seine und einer Eisenbahnlinie Quilleboeuf-Pont-Audemer unternehmen wird. 3m ganzen soll es sich um Aufträge im Betrage von 325 Millionen Franken handeln. Der Tunnelbau werde jedenfalls der Firma St innes übertragen werden. Wegen des 'Baues der Eisenbahnlinie verhandele man noch mit einer anderen vom „3ntransigeant" nicht genannten Firma. * Wie man jetzt nachträglich erfährt, hat der frühere Gegner Trotzkis, Stalin, hauptsächlich wegen der Opposition gegen Kamenew imd Sinowjew seinerzeit die Z u rü ck der u f u n g Trotzkis betrieben und auch durchgesetzt. Uebri= gens sollen die Witwe Lenins und Frau Krupskaja, die Schwester Lenins, die Rückkehr Trotzkis zur Bedingung ihres weiteren Verbleibens in der Partei gemacht haben. Amundsen erreicht den Nordpol. Paris, 23. Mai. (1.11.) Jlad) einem Radlo- lelegramm aus Oslo hat Amundsen kur; nach 6 Uhr morgens den Nordpol überflogen. (Er hat ihn nach dem Sönig von Norwegen benannt und sich bann auf den Rückflug begeben. Arnundfens Nordpolslua, scheinbar von mildem Wetter begleitet, verläuft günstig. Am Pol herrscht keine allzu strenge Kälte. Falls das Benzin nicht ausreicht, sollen 6 M a n n und ein Flugzeug zurückbleiben. Die Flugzeuge führen eine Fahnenstange aus Aluminium mit der norwegischen Flagge mit. Amundsen erhielt kurz vor der Abfahrt ?in Telegramm des norwegischen Ministerpräsidenten, der ihm im Namen des norwegischen Volkes günstiges Wetter wünschte. Wenn er den Pol erreicht, soll die Ankunftszeit in einer versiegelten Thermosflasche hinterlassen und die Fahne aufgepslanzt werden. Die Fahrtrichtung ist wahrscheinlich 12 Grad östlich Greenwich. lieber acht Stunden waren bei herrlichem Wetter die beiden Flugzeuge mit Amundsen und G l l s w o r t h nach dem Nordpol unterwegs. 3n nochmals acht Stunden erwartet man die Rückkehr der Polarflugzeuge. Die Besatzung der „Fram" und die Ein* wvhnerschaft von Kingsbah find fast ununterbrochen auf den Beinen. Wie Amundsen vor feiner Abfahrt selbst erklärte, hofft er schon Freitag abend wieder auf Spitzbergen zu landen . Die Flugzeuge haben außer allen Ausrüstungsstücken für einen längeren Aufenthalt auf Eis und Wasser Benzin und Oel für eine Strecke von 2600 Kilometer an Bord. Unter der Besatzung befindet sich außer dem Amerikaner Ellworth auch der deutsche Mechaniker Karl Feucht aus Friedrichshagen. Schon fiebern Minuten nach dem Start waren die Flugzeuge dem Gesichtsfeld der Beobachter an Land entschwunden Der Flug ging zunächst längs der Küste entlang über die Däneainsel und Amsterinsel hinweg in der Richtung nach Norden. 3n ganz Skandinavien erwartet man ungeduldig die Nachricht von Amundfens Rückkehr, der schon gestern vormittag hätte stattfinden tonnen. Amundsen hat dem Führer seines Degleikflugzeugs Nr. 24 befohlen, für den Fall, daß er verunglücke, alles Land, das entdeckt wird, in Besitz zu nehmen. Der norwegische König hat Amundsen telegraphisch Vollmacht erteilt, das Land um den Nordpol herum zu annektieren, eine Tatsache, die zu einigen Reibungen zwischen Norwegen, Amerika und Kanada Anlaß geben könnte. Der arktische Forscher Pc-ter Fr suchen, der Reisegefährte Knud Raß müssens, erklärte gestern, das; es zwischen Spitzbergen und dem Nordpol weder Land noch offenes Wasser gebe. Altes Land fei Eis. Der dänische Militärflieger Foltmann meint, daß in der gefahrvollen Polregion eine Landung wohl möglich, aber ein Aufstieg in den unebenen Gisregionen undenkbar fei. Aus aller Wett. Ein Lastauto mit 50 Arbeiter umgestürzt. Ein schweres Autounglück hat sich auf der von Potsdam nach Spandau führenden Straße zwischen Gatow und Gladow ereignet. Dort fuhr ein Lastanto, das 50 Arbeiter zur Arbeitsstelle fahren sollte, gegen einen Baum, wobei es umstürzte. Alle 3nfaffen des Wagens wurden herausge- schleüdert. Dabei erlitten 50 Arbeiter mehr oder minder schwere Verletzungen und sind durch Privattrastwagen und Krankenwagen nach dem Krankenhaus in Spairdau gebracht worden, wo sich bei der Untersuchung herausstellte, daß 7 Arbeiter so schwer verletzt worden waren, daß sie in Krankenhausbehandlung bleiben müssen. Es handelt sich hier in der Mehrzahl um Rippenbrüche und Brüche an den Gliedmaßen. sowie um innere Verletzungen. Die internationale Malariakommisfion im Libanon verunglückt. Ein Automobil, in dem die Mitglieder der Malariakommission des Völkerbundes von einem Besuch des Libanongebietes zurückkehrten, ist in einen Abgrund gestürzt. Dr. Lathian-Groß- britannien, Dr. Barling-Amerika und die französische Sekretärin Frl. Besson wurden getötet. Ein? andere französische Dame und Dr. Schwellengrebel aus Holland wurden verwundet. Dos bedrehke Helgoland. Nach einer Mitteilung aus Hamburg wird sich eine Untersuchungskommission des Reiches und der preußischen Staatsregiernng nach Helgoland begeben, um an Ort und Stelle über geeignete Maßnahmen zum Schutze der durch d,?uc Erdrutsche bedrohten Insel zu beraten.' Di« Einkommen in England. London, 23. Mai. (WTB. Funkspruch.) Nach einer von der Presse veröffentlichten amtlichen Statistik gab es im 3ahre 1922/23 im vereinigten Königreich 134 Personen mit einem Einkommen von mehr als 100000 Pfund (das sind 2 Millionen Reichsmark) und 119 Personen mit einem Einkommen zwischen 75 000 und 100 000 Pfund jährlich- 85 435 Personen bezogen ein Einkommen von mehr als 2000 Pfund jährlich. Aus Stadt und Land. Gießen, den 23. Mai 1925 Wandern im Maien. Vom Grund bis zu den GipfAn Soweit man sehen kann, 3etzt bluht's in allen Wipfeln, Nun geht das Wandern an. So singt uns jener Sänger, der Dichter Eichendorfs, vor, und in wessen Seele würden nicht bei diesen Tönen Helle Akkorde laut, die mitschwingen und mitllingen? 3a, der Maien, der bringt uns Blümelein viel und ruft ht uns die Lust zum. Wandern wach. Wir wandern hinaus nach den Bergen, durch lichtgrünen Wald, wir schauen ins Tal sehnsuchtsvoll und träumerisch. 3st es nicht eine traumverlorene Zeit, wenn der Flieder blüht? Die schweren Dolden in Blau und Weiß entsenden einen köstlich feinen Duft, der uns fast einschläfern konnte, der uns träumen läßt, von einem Gluck, das wir gekannt, das wiederkommen soll, Und dann di? Reihen von Kastanienbäumen. Sie stehen wie mit Kerzen geschmückt und zeugen mit all der an beton Blüten- Pracht von Auferstehung. 3n all die Pracht hinein ertönen die Weisen der Bogel, die uns das Herz froh stimmen. Aber dann kommt noch eins hinzu! Es ist die Maiennacht, die sanft wiegend sich wie ein Nebelschleier über die Erde breitet. Eine Nachtigall singt unter dem Sternenhimmel im Dusch ihr Liebeslied. Dann möchte man träumen und all das vergessen, was uns traurig macht. 11 nb aus dem Träumen heraus finden wir hin zu Löns und fingen ganz leise und innig mit ihm: Herz- ■ blatt am Lindenbaum, o grüner Marentrauin, | es sang die Nachtigall, sang ihren süßen Schall, i sang Liebe, fang Leide, fang Freud und fang Leid — lang ist das Leben — aber kurz die Maierrzeit. E. R. Sommer-Sonderzüge der Reichsbahn. Auf der ui der vergangenen Woche in Baden-Baden uni er Leitung der geschäftsführenden Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. stattgefundenen Sommersonderzugkonferenz, an der sämtliche Reichsbahndirektionen und einige Reedereien beteiligt waren, wurde beschlossen, auch in diesem 3ahre in den Monaten 3uni, 3uli und August Sommersonderzüge mit 33,33 v. H. Fahrpreisermäßigung verkehren zu lassen. Mit dem Ausgangspunkt Frankfurt a. M. sind folgende Zuge in Aussicht genommen: A. Nach Süddeutschland 1. Nach Mün ch en am 13.3uni, 3., 4., 11., IS. 3uli und 8. und 22. August. Zu diesen Zügen werden von den Fahrkartenausgaben Frankfurt a. M.-Hbf. und Hanau-Ost Fahrkarten 3. Klasse und zu dem am 3. 3uli verkehrenden Zuge auch solche 2. Klaste nach Augsburg. München, Berchtesgaden und Garmisch-Partenkirchen ausgegeben Die Fahrkarten nach Garmisch-Partenkirchen berechtigen auch zur Fahrt nach 5tufftcin oder Aschau oder Marquartstein. 2. Nach Basel und K o n st a n z am 4. 3uli und 18. 3uli. Fahrkarten 3. Klasse liegen nur in Frankfurt o. M.- Hbf. auf nach Donaueschingen oder Mülheim (Baden), Freiburg (Breisgau) oder Triberg oder Freudenstadt Neustadt (Schwarza-ald) oder Titisee und Konstanz (für die Rückfahrt auch gültig von Schaffhausen oder Friedrichshafen). B. Nach der Nordiee am 4.3uli. Fahrkarten 3. Klasse nach Borkum, 3uift, Norderney, Langeoog, Emden Außenhafen und Norddeich werden auggegeben von den Fahrkartenausgaben Frankfurt a. M.-Hbf., Gießen, Dillenburg und Siegen. C. Nach Hamburg — Bremen am 4., 14. 3uli und 4. August. Fahrkarten 2. und 3. Ki. nach Hamburg-Altona und Breinen-Hbs. werden aufgelegt bei den Fahrkartenausgaben Frank' surt a. M.-Hbf., Offenbach a. M.-Hbf., Hanau und Bebra. Zur Welterfahrt nach Den <3e> bäöcrn (nordfriesische und oftfriesische 3nseln können in dem gleichen Umfange wie im Vorjahre in Hamburg und Vremen Anschlußsonderrückfahrkarten zu ermäßigten Preisen gelöst werden. D. Nach der Ostsee am 3. 3uli. Zu diesem Zuge werden von Den Fahrkartenausgaben Frankfurt a. M.-Hbf., Offenbach a. M.-Hbf., Hanau-Ost, Fulda und Bebra Fahrkarten 2. und 3. Klasse nach folgenden Orten ausgcgeben: 1. Heringsdorf (Seebad) oder Ahlbeck Seebad oder Bansin, 2. Swinemünde-Hbf. oder Seebad. 3. Ueckeritz oder Kölpinsee oder Koserow, 4. Zinnowitz, 5. Zempin oder Carlshagen^Trassenheide. ll. Nach Berlin am 4.3uli. Karten nach Be-rlin-Anh. Bhf. bei den Fahrkartenausgaben Frankfurt a. M.-Hbf., Offenbach a. M.-Hbf. und Hanau-Ost. F. Nach Schlesien am 5.3uli, 31.3uli/ 1. August. Zu dem Zuge am 5.3uli können . Fahrkarten 2. und 3. Klasse nach Görlitz, Hirsch- | 31 ne Zeit, toerar vldm in Mu ) seinen Ni. t uns triioiai gesaunt, ha# ' DM ' mH Herzen kmiAüleD Pracht hinein inj da- Herz ine Dachtigal! im Dusch chr umen und afT ad)t. Und oue Hin zu An» t ihm: Hey- OKcNntroum, - Mm Schall . :ub und fang aber turj Nt 8.3. ge der ?? Ä« f» S®'ri |? ?? > !? fleei^i' M“* Gr> Land. Dai 1925 ien. «i Wä am, 1 Wipfeln. >ern an. der Dichter n Seele tour- Morde laut a, terWai > ruft m uni Dir tomdern jtwn Wald, li und trau- nb. Aj"*» SSt?* ’® tu. Sjta 'vd ^tlonei mn und 100000 °9tx ein ffin. jährlich. HD» Oppenrod, Vreis Kietzen, jmn hauptamtlichen Fortbifdungs|chullehrer an der FortbUdungsschule ii Bad-Nauheim, Kreis Friedberg. der prooifo- i ildx? Gewerbelehrer Karl Benner zu Bad-Nau- heim jum Gewerbelehrer an der Fortbildungsschule u Bad-Nauheim, Kreis Friedberg. • Fridericus Rex in WortundBild s! das Thema einer Veranstaltung des Hess. Vater - ländischen Blocks. Bezirksverband Gietzen. die rnor- ien nachmittag. 4 Uhr beginnend, in der Univerfb cusaula stattstndet. Näheres im heutigen An- leiqentell. * Der Gießener Schwimmoerein »ölt morgen sein Anschwimmen in der Müllerichen Icrler Instanz, der StaalsqcrichkShos. ein außer- ordentliche» Gericht ein Militärgericht ober das Deichsdisziplinargericht da- Urteil gefallt bat. On der weitaus gröberen Anzahl von Fällen, in denen die Gerichte eines Landes, wie ein Schössengericht, Strassammer oder Schwurgericht Recht gesprochen haben, ftebt das Gnadenrecht der in Frage kommenden Landesregierung zu. Gnadengesuche, die hiernach unzuständigerweife bei dem Herrn Reichspräsidenten einlaufen, wer- den ohne Stellungnahme an die Justizministerien der Länder abgegeben. Die Einreichung bei dem Herrn Reichspräsidenten bedeutet lediglich einen I zwecklosen und zeitraubenden Umweg, den zu 1 vermeiden im Interesse der Gesuchsteller, wie' der Behörde liegt. !“• Personalien Ernannt wurden der elubicnrat an der Realschule zu Lauterbach Wilhelm Diener zum Studien rat an der Realschule zu Oppenheim; der Schulamtsanwärter Wich. Bar hel aus Butzbach, Kreis Friedberg, zum Haupt imllichen Fortbildungsfchullehrer an der Fortbil- cn Docht 'n MlMra. 10.Ä W tm. drc ib tinigt W eschsvssen, «f en 3M M nil 33.13 iu Ulfen. M i.2l. sind fel- i Zügen w ,en EaltenA1ÄS >den ZuzeDt Wchen, M en auG'grtx artenlircht« r Sufilem w Dac!> W 18*8$ od.-r E •alb) hrt auch 9uU* ba'cn)- _ .. z Iuli. äK 3uiii. Äorvs' cn uni n ZahE liehen,^ -men <»J 2. unb zgaben W I« I gelost 3ull- oder zZP ,. it 5^ 5-3» .«* (6nrh*'1 ^■.N r «ii* 1 nn berg svchlesiens Dittersbach und Breslau ge- ldst werden, zu dem Zuge am 31. 3uli l. August ijabrfarten 3. Klasse auch nach Leipzig und Dres- pen. Für beide 3ügc liegen Karten auf bei den Fahrkartenausgaben Frankfurt a. M.-Hbf., Offenbach a. M.-Hbf., Hanau. Fulda und Debra. Die Fahrpläne und Fahrpreise werden anfangs Juni veröffentlich! •• Veränderungen im Provinzial ,ag. An Stelle be* au» dem Pravmzialtag durch r/mtsniedertegung ausgeschiedenen Angestellten <1 a r I Haupt zu Gießen, Roonstraßc 38, ist der -chneider Jakob Schäfer zu Bod-Nauheim, ^uisenstratze 15, in den Provinzialtag der Provinz Oberhessen berufen worden. " (Sine I u g e n d w o h l f a h r t S t a gung. die von den Siebener Professoren Geh. Rat Dr. 7N i t t e r m a i e t und Dr. Stern in (Semei n- 'chatt mit der Zentralstelle zur Förderung der Delft-bilbung unb Jugendpflege in Hessen und mit einer Reihe von Lehrervereinen veranstaltet imrdr. nahm gestern in der Reuen Aula ihren Anfang. Die Tagung beendete ihre Arbeit am heutigen SamStag. Wrgen Wangels an Raum iu br.n wir einen Bericht über die gestrigen Dor- trog-- beute zurückstellen, wir werden am Wontag } richten r Der 1. Universitätsgottes- hienst dieses Semesters findet am morgigen Ccnntag. 24. Wai, l!1 4 Uhr. in der Reuen Aula iiatt. Zod.rmann ist dazu eingeladen. Räheres sieb' Kirchliche Anzeigen •• Zur Beachtung bei der (Sin- leichuna von Gnadengesuchen Das •Büro des Reichspräsidenten teilt mit: Bei dem Herrn Reichspräsidenten läuft täglich eine grobe Anzahl von Gnadengesuchen ein. für deren Entscheidung der Reichspräsident versassungsgemätz nicht zuständig ist. ES wird daraus hingewiesen, dach das Gnadenrecht dem Herrn Reichspräsidenten nur in den Fällen zusteht. in denen daS Gericht das Reiche», also das Reichsgericht, in tungsschule zu Bad-Nauheim; der Schulamtsanmär. | er Engelbert Schneider aus Herbstein, Kreis au1.65 ifl töt W f aulerbach zum hauptamllichen Fortbildungsschul- wieewDebd' lehrcr an der Fortbildungsschule zu Friedbergs der Schulamtsan warter Heinrich Philipp Wagner wird am Start sein. Cs werden Staffeln und Cinzel- wettkämpfe in ast« Lag« geschwommen Äusier- dem dürften auch die humoristischen Darbietung« sowie das Wasserballspiel Anklang finden. (Näheres siehe heutige Anzeige.) Vornotizen. — Taaeskalender für Samstag. Ruder-Clnh jyiffia 1906, 8i Uhr Bootshaus Frühjahrshauptversammlung. — Lichtspielhaus, Bahn- hoistratze „Das grotze Wecken". — Tageskalender für Sonntag. Stadnheater S Uhr: Noie von Stambul . — 5ta meradschaftllche Bereinigung ebemal. Leidgardisten 1 Uhr j)of der Reuen Kaserne Fahnenweihe. — .faeb sischer vaterländischer Block 4 Uhr Uniocrptäi» aula Borträge: „Fridericus Rex". — Sreis-Ddsl und Gartenbauverein 3 Uhr Soalbau Sauer Der sammlung mit Vortrag. — Sportvereine Kreis Gie- ';en-Wetzlar—Butzbach uorm. 11.30 Uhr Werdc^ staffeltaui. Start und Ziel: Stadltheater. — Lichtspieltheater wie Samstag. ttktterDoiauefagc. Südliche bis westliche Wirrde. veränderliche Bewölkung mit Ausheitetamg. wenig geänderte Temper al urrm. meist trocken odei Gewitterneigung. Dom Hess. Hypolhekengläubiger und Sparerschutzverband. ' Darmstadt, 22. Mai. 3n einer hier abge- balrenen Landes vor st andssikung des ihesfischen chypolhekengläuviger- und Sparers chugoerbandes teilte der Vorsitzende Geheimrat Best, nut, datz sich in Friedberg, Beerfelden, höchst i. D.. Urberach unb Viel- brunn neue Ortsgruppen gebildet hätten. Die Re- qierung»Dorlagen über die Auswertung von Hypotheken und anderen Ansprüchen und über die Ab- löfung öffentlicher Anleihen seien dem Reichstag zugegangen. Sie brächten für die öffentlichen Anleihen wesentliche Berschlechlerungcn gegenüber der Dritten Steuernotverordnung: dasselbe gelte von dem von den 'JtegicrungeParteien vereinbarten Kompromih. Der Landesverband beschlotz einmütig, eine Protestkundgebung an Reichsrcgieruna, Reichstag, Landesregierung unb an den Hessischen Landtag zu richten. Im Anschlntz lzieran wurde mib geteilt, datz Geh. Rat B «st seinen A u s t r i t t a u s der deutsch nationalen Fraktion erklärt habe: erwerbe, falls ihm das Berbleiben im Reichstag ermöglicht wird, sich wahrscheinlich als Gast an die Deutsch-Völkische Partei an'chlietzen. Der Landesverband sprach Geheimrat Best sein Vertrauen aus. Kirche und Schule. *!• dB c i cf a r t b a i n, 22. Mai. Am Sonntag hielten Kirch en Vorstand und Gemeinde- r a t eine gemeinsame Sitzung ab. SS handelte sich einmal um die landeskicchliche Umlage, die zur Deckung des der Landeskirche in den letzten Jahren erwachfenen Fehlbetrags erhoben werden must, bann um die für unferc Gemeinde brennend gewordene Frage, tote Wittel tuet Reubau einer Kirche aufzubringen feien. DaS in der BorkriegSzeit und noch während des Rrieaes angefammelte Baukapital, das jetzt den Reubau der Kirche wohl ermöglicht hätte, ist. wie alle derartigen Kapitalien, entwertet. Die Kirche ist aber so baufällig geworden, dah das Bauamt schon Bedenken trug, thre Benutzung zum Gottesdienst überhaupt noch zu gestalten. 3m 3ahre 1840 wurde für unsere Gemeinde die zum Kirchspiel Flensungen (Pfarrei Werlau) gehörte und den Gottesdienst in dem gut eine halbe Stunde entfernten Flensungen besuchte, eine Scheuer in Grvh-Gichen gekauft und diese als Kirche im Ort aufgebaut. Sie ist wohl eine der kleinsten Kirchen des Landes, da sie nur 58 Quadratmeter Grundfläche umfahr. An manchen Sonntagen und namentlich an den Feiertagen ist sie mit ihren 120 Sitzplätzen für die Zahl der oniiieiiiimeHiHW fteijlt 04560 MllMMMNUM i Lchwlmmvarl. 529üc 3?. MtlrhmWs Kreis tun H Scho tstrahs 19. 5294c 1 leicht. (Linfvänuer 1 ganz leichter erhätl.i.Gießen, Central-Drog. Emil Karn,Schulstr. Drogenhandlung Georg Wallenfels, Markt 21. au verlaufen. tPenentoen 3i K. Schäfer Gietzen SelterSweg 44 zu vertäuten Gcorn Schwan , ^ken'tadr «*R» I SÄ Radio- Aoparaie mit 3u« oehor, (yiüblaui- ven, elektrische yiiQclciieu, Tn schen lampen batte- rten, stets frddj. 3-nbrräber, Mo orräder, »n Qiin- sttkenBreiieneinv- WMilMbMk« Sitiviaim-aöteltBsg. Die regelmäßigen Schwtmmstunden finden in der Uifitterfdftn Vsdeanstalt montags u. Donnerstags von 6 bis 8 Uhr nachm. statt. 3n Anbetracht der kommenden Schwimm wetikämpfe bitte ich um rege Beteiligung. 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Anschliesiend: Nachriw tenbienft, Wettermeldung, Sportbericht. zähste Zuweilen . „ metlen sähen Tiere wie KrokobNe daraus her- oor Der Oingang veränderte sich täglich sieden - mal und sei bald weiter, bald enger De: 2lad)t naschSdUek !tr alle Slelie. Elnlaohe Anwendaeg. Auf den Ixainon Heltaiano und die Marke Facha- kopl Im Stera besonders achten und andere Erzeugnisse zurückwoiscn. Erhältlich in brogerien, Apotheken usw. Meitmann’s Entfärber entfärbt farbige Stoffe soweit, daß sie mit den seit Jahrzehnten bekannten und bestbewährten Heitmann'» Farben beliebig neu gefärbt werden können entfernt auch Flecken von Rost, Farbe, Jod, Kaffee, Kakao, Tee,Obst,Wein usw. aus weißer Wäsche, sowie ausgelaufene Farben hatten. Der Rotar 'Don Gruseppe Pagano, der Besitzer de. bekannteste. Gasthofes aus C-avri. machte Ztopisch au< diele Merkwürdigkeit aufmerksam. er glaubte dah eine oberhalb der (Srotle bestndliwe Ruine von einem der Paläste de» Ttberius bernLhrte. sn dem ein geheimer Gang in die Grotte geführt haben mässe Der Bruder des Rvtars. ein .äanvisikuS, warnte aber Buntes Allerlei. Die Entdeckung der ,,Blauen Grotte" vor 100 Jahren Die Blaue Grotte auf Capri gehört heule zu den größten Sehenswürdigkeiten, die jeder Tourist besucht haben must, und nicht zum mindesten dadurch hat die schöne Insel im letzten Jahrhundert eine so groste Beliebtheit erlangt. Die Entdeckung dieses wunderbaren Raturdenkmals ist dem deutschen Dichter August K o p i s ch zu danken, den jeder als den Verfasser der „Heinzelmännchen von Köln" und anderer lustiger Gcdichre kennt, und der im Jahre 1825, gerade vor 100 Jahren, diese Tat vollbrachte. Man hat behauptet, dah er nicht der Erste gewesen sei, der in die Grotte eindrang, und getoih mögen sie Fischer schon hier und da vorher aufgesucht haben. Aber erst sein mutiges Eindringen erschlost daS Raturwunder der Allgemeinheit, und durch die berühmte Beschreibung seiner Entdeckung hat er sie allgemein bekanntgemacht Die Fischer hielten sich von der Grotte ängstlich fern, weil darin der Teufel mit vielen bösen Geistern wohnen sollte: man munkelte, er hätte zwei Geistliche geholt, die sich vor 20) Jahren hincingewagt sängen die Sirenen darin, und inwendig se. alles voll von Totengebeinen. Dann und wann schreie es darin, wie Heine Kinder Stöhnen und Aechzen sei das Allergeto5bnlichlle, waS man ba bcrnäbme. auch sei es gar nichts Seltenes dah Junge Fischer in jener Oeqmb vcrlchtoäaden Ein Fischer, der imtoincntlid) mit der Harpune einen Weermann verwundet batte, der ihm in Gestalt eineS grvsien Zisches erschien, sollte auf schreckliche Welle vci dorrt fein. rotzdem wagte Kopisch zusammen mit dem Waler ZrieS und einem kühnen Birken führe r die Fahrt. Der Kanonikus las unterdessen eine Welle für die Waghalsigen, deren sichern Tod er fürchtete 'D>'r Barkcnlührcr drang zuerst ein. in einer Äufe schwimmend unb eine andere mit einem Pedifeuer vor sich her stohend. Dann folgte Kopisch schwimmend, und 4536 Schüler 20 Pf. Erwachsene 50 Pf. Ein möbliertes 5258V gesucht. von 14-15 Jahren gesucht. |O45tf7 gesucht. 04579 gesucht. 04578 Babnbosttr. 12 in. |Stelienangdbote ES werden Zuverlässiges, tücht. 'in3 i fürerstklass. Herren u. 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Mai 1,92' Außenpolitische Umschau. Aon Prof. Dr. Dito Hoetzsch, TL d. R. Die große außenpolitische Debatte der letzten Woche im Reichstag tonnte naturgemäß nicht viel bringen, was nicht schon vorher wenigsten in großen Wmen durch die hebe des Kanzlers festgelegt war. ‘-'inn kann und, nicht sagen, daß sich die gesamte ciiin- ion in der legten Woche geklärt oder gebessert habe. .Immer noch ist Köln besetzt und das deutsche Tenragsrcdji nicht gewahrt. Immer noch wartet Deutschland auf die Mitteilung der Kon« trollnote ,"id den endlichen Schluß mit dieser rn n zen Quälerei und Schikane. Immer noch ist eine vinlu vt aus die deutsche Bereitwilligkeit, an der Sicherheitserörterung teilzunehmen, non der aus der anderen Sei'e ja maßgebenden Stelle, nämlidj Frankreich, nicht erfolg,. Nachdrücklich war im ''teiltet.", festzustellen, daß für Deutschland in die fen Verhandlungen schon die Reihenfolge eine c »der e ist als sie arf der Gegenseite aujgeführt wird. (Es scheint doch, als wolle Brian d erst 2) c ti 1 f d) I n n b 5 (Eintritt in d e n Völker- du Nil hoben, ehe eine Sicherheitserörte- i unn in Kraft trete und als wolle er sich die (Ent- jcheidl'ng Frankreichs vorbehalten und sich nicht aus einen festen Termin fefilegen und binden. Für 2'cnt|d)l.'? i l i t ä r k on t r o l l e gemacht iverden. Dann müssen wir Sicherheit haben, daß in der berühmt . n Völkerbundsmilitärkontrolle die geplanten ständigen (Elemente der Kontrolle nicht auf- treten, mit denen ja Frankreich seine Stellung am Rhein trotz alledem verewigen wurde. Dann erst komm, die Frage der Sicherheit unter der immer zu wiederholenden Voraussetzung, daß Deutschlands Lebensinteressen dabei gewahrt und Deutschland als gleichberechtigte Macht und der Gleichwertigkeit der Zugeständnisse von allen Seiten behandelt werde. Zuletzt der Völkerbund und die deutschen (Einwände nnb Voraussetzungen, insonderheit Artikel 16. (Es kann feine Rede davon fein, daß sich Deutschland in den Völ kerbund hereinziehen ließe, ehe nicht alle unsere Bedenken gegen die damit drohenden gefährliche Bindung mi5 der Welt geschafft seien. Sachlich wußte auch die Sozialdemo- d c m o t r a t i e gegen alles dieses nichts zu sagen. Wenn sie trotzdem |o entschieden für Völkerbund und Garantiepakt cintritt, so tut sie das in der bekannten verhängnisvollen Vermischung von äußere, und innerer Politik, wobei unter der letzteren gleich die Parteipolitik verstanden wird. Man sucht die Parteisuppe zu kochen an Fragen, in denen das deutsche Volk im ganzen einig sein mußte und in denen, wie die ganze Reichstagsdebatte bod) dem Unbefangenen zeigte, bei einigermaßen gutem Willen eine (Einigkeit auch hergestellt werden l a n n. Auf der anderen Seite aber nichts Neues, mit Ausnahme der amerikanischen Schulden note, in der die Schuldnerstaaten, also nament(id) Frankreich, recht energisch jetzt dazu gedrängt werden. an die Fundierung der Kriegsschulden zu gehen. Sonst immer noch dieses fortwährende Hm und f)cr von Pressemeldungen, auf die es sid) nicht lohnt einzugehen. Das Weitere hängt davon ab, wie die immer wieder angefiinbigte große Note Briands über den Sicherheitspakt ausgehen wird und ob nun endlich (England und Frankreich sich in ber (Entwaffnungsfrage unb ber Kölner Angelegenheit einigen. Diesen Dingen hat Deutsd)lanb nut Reserve zuzusehen, denn es hat bas Seine gc- tar und es muß nur immer wieder und so einig unb geschloßen und nachdrücklich wie möglid) das ! in eiende Unrecht betonen, das in ber ganzen Bc Handlung der Stontrollfragc unb ber Kölner Zone ruht. Cm VIIlare st und Moskau Hal auch bie Su.:erhciisfrage eine Rolle gespielt, dort bei der ■ a s den Kongressen Sowjet« R. • >1 , die alljährlich ftattfinben. Dr. Benesch glaubt in diese Sicherheitserörterung die A n - schlußfrc, ge beschlossen, sieht schon Oester- rcidi mit Deutschland vereinigt und macht dagegen manu V r ficht Libei gtgen Windmühlen unb sieht nur, daß es für ihn ungemein schwierig ist, wenn Musik mit Dierteltönen. Von Willy Möllendorsf. Am Dienstag, dem 26. b. TL, wirb Herr Komponist Willy Möllenborfs einen Vortrag am bichromatischen Harmonium über die Musik in Vierteltönen halten. Wir haben deshalb den Erfinder gebeten, etwas über fein neues Instrument unb seine Möglichkeiten zu sagen. Die Rebaktion. Seil dem Beginn der Entwicklung unserer abendländischen Musik, also seit rund tausend Iah- ren, hat sich am S y st e m ihrer Töne nichts geändert Die niclen großen Umwälzungen, die die Tonkunst seitdem erlebte, lagen auf anderen (Gebieten, und zwar auf dem der Harmonie, des Kontra- punktes, bei Melodie, ber Form, ber Farbe ufw. Nach allen diesen Richtungen gab es eben mehr als reichlich zu tun, unb daraus erklärt es sid) denn zur Genüge, daß in früheren Zeiten niemand darauf verfiel. an der Basis der Musik, am System ihrer Töne, auch nur im geringsten zu rütteln. Ader ich meine: Heute hat sid) die Musik auf allen diesen anderen Gebieten nun wirklich soweit entwickelt, daß wir cnMid) auch an eine Ausgestaltung ihres Unterbaues, an eine Bereicherung ihres Tonmaterials denken dürfen. Dies der äußere Grund für die Einführung non B i e r t e l t ö n e n. Aber gewichtiger noch spricht eine innere Not- wenoigkcn dafür. Diese heißt: Steigerung der musi- fakidien Ausdruckspotenz durch Weiterentwicklung de. harmonischen Elementes! Denn dies ist das huupmmdidie Ausdrucksmittel der Tonkunst. Eine solche Weiterentwicklung scheint nämlich auf der Basis i- alten zwölfstusigen Systems kaum mehr möglid) Vielmehr türmt sich die alte Basis schon lange allem , ort schreiten auf dieser Straße als hem- menber Häuserbloch entgegen. So ist es gekommen, daß unsere l ebe Frau Musika heute in ber Sackgasse der melodie verarmten Ueber-5)armonie festsitz: Damit sich ihr nun das Dunkel dieser Sackgasse zur freien Vahn mr wusend unb abertausend Jahre ihre: Wege-' e'h. Ile. menben wir dasselbe Mine, an, das wir j 1 c m a I anroenben, wenn ein alter Häuserblock am nbe einer Sackgasse uns nicht länger Lust und Lid.: nehmen nicht länger ein Fortschreiten in d'r eii:ncfd?lagtnen Richtung unmöglich machen soll: Wir legen umad: eine neue Straße mitte i bi.rch den a.ten Block hii'durd;! Verdoppeln wir al(o er bie kleine Entente zu einem aggressiven Zweck zusammenbringen will, bies burchzusegen. Denn die Interessen der einzelnen Teilnehmer gehen eben recht ausetnanber. In Jugoslawien interessiert man sich für ben Kamps gegen ben Boi j d) e ro i 5 m u s , aber in Bukarest hat man nichts bagegen gesagt. Denesch ist erfüllt von der Angst, Oeftereid) wurde sich mit Deutschland vereinen können. Das interessiert wiederum in Jugoslawien wenig, in Bukarest gar nicht. Und wenn die Großmächte über die Sicherheitssrage sprechen, fühlt bie kleine (Entente sich beiseite geschoben und sie fühlen, baß sie von ben Großmächten nur pa- pierne Äunbgebungen zu erwarten hat. Die Reben in M o s k o u über bies Thema haben ganz große weltpolitische Aussichten gezcid) net, wie englisch-russischer Gegensatz über ganz Asien hin unb begleichen mehr, werden ziemlich beutüd) um Frankreich unb hatten eine kritische Spitze gegen D e u t sch I a n b. wenigstens, wenn es die Sicherheitserörterung weiterführe und in den Völkerbund eintrete. Dann würben sid;, sagt Tschitscherin, bie Beziehungen zwischen Deutschlanb unb Roßlanb burchaus ändern. W a r- u m eigcntlid)? Davon ist doch feine Rebe, was man in Moskau an die Wand malt, daß sid) Deutschland in eine antibolschewistische Koalition hereinziehen unb von der (Entente gegen Rußland ausspielen ließe. Und der Widerspruch gegen den Artikel 16 ber Völkerdunbsakte geht von Deutschlanb ja bod) vor allem von ber Rücksicht auf seine Beziehungen mit Riißlanb aus und auf die Gefahr, in einen russisch-polnischen Konflikt hineingeriffen zu werben. Das Programm ber deutsch-russischen Beziehungen liegt im 'Vertrag von Rapallo' fest: davon abzuweichen, wäre gegen die Lebensinteressen Deutschlands, aber auch Rußland.. Unb davon ist heute feine Rede, daß für Deutschland nur eine Orientierung nach Westen oder nach Südoslen in Frage käme. Wir müssen bie Lage nutzen, wie sie ist unb wir müssen Freiheit für bie beutsche Politik nach außen haben. In Moskau aber kann man barüber ganz ruhig fein, daß in Deutschlanb niemand baran denkt, sid) in eine Front gegen Rußland hineinziehen zu lassen unb kann überzeugt fein, daß überhaupt eine große antirus fische Koalition bei ben Verschiedenheiten ber Großmächte unb nach allen Erfahrungen ber letzten Jahre eine vollkommene Utopie ist. Kriegen es bod) nicht einmal bie Staaten ber kleinen (Entente, die einander so nahe- lirgen, fertig, sich in eine antibolschewistische Front zufammenzusinden. Aber denen, die in Deutsch- land so begeistert und vorbehaltlos für Sicherheit nnb Völkerbund sind, denen soll allerdings auch gesagt sein, baß die Erwägung darüber auch ständig im Blick auf die deutsch-russischen Beziehungen — unb uebenbe/ gesagt auch auf bie deutsch- ameri konischen Beziehungen — angestellt unb weitergeführt werben müssen. Das gehört auch zu den Lebensinteressen des Deutschen Reiches. Schließlich liegt bie Gefahr einer russisch-französischen Annäherung mit ihren selbstverständlichen gefährlichen Folgerungen für uns doch nicht ganz außer aller Möglichkeit. Das heißt also im ganzen, woraus vor allem sitzt hingewiesen wirb: Nicht nur Reserve unb Zurückhaltung ist bie Pflicht der deutschen Politik, sondern and, Selbständigkeit sie hat immer auf der Hut zu fein, nicht unvermutet in irgendein ganz anberartiges Interesse herein zu geraten. Sie fall immer in allererster Linie fragen, was ber eigene Nutzen unb das eigene Interesse gebietet. Kaum je seit dem Kriege war diese Verpflichtung der Außenpolitik selbständig zu halten, so groß wie heute. Trotz unserer schwierigen Lage hat Deutsd)land bann die Möglichkeit, aus dieser aktiven Politik Vorteile zu ziehen. Und wenn aus dem Nebel der aegenwärtigeu Besprechungen sich zeigt, daß man Deutschland nicht als gleichberechtigte Macht mit gleichmcrtiacn Ansprüchen und Zugeständnissen behandeln will, bann muß die Selbständigkeit der deutschen Politik auch zu der Entschlossenheit führen, die Verhandlungen scheitern zu lassen! die Zahl der Tonstufen! Alles Dunkel und alles Enge muß bann auch hin fdurinben, denn wir gewinnen so die neue helle unb drecke Straße des vierund- z w a n z i g ft u f i g e n Svsteu.s. und damit läge bie Bahn frei für eine ui.gch'mm.e Weiterentwicklung ber Harmonie. des hauptsächlichen Ausdrucksmittels ber Tonkunst, unb bmiif ber Musik, ber Ausbrucks- kunst selbst Zur Steigerung der Ausdriicksfähigkeit ber Melodie verwenden wir ja schon heute (beim Portamento unb Tremolanbo) nicht im System vor- haiibeiii. Töne, als" kleinere als Halbtonschritte, und deshalb ist eigentlich kaum baran zu zweifeln, daß auch die Harmonie bind. Verwenbung solch kleinerer Zwischenstufen an Ausdruckspotenz gewinnen wirb. Daß mir nun ferche zwölf neue Stufen einfchalten, unb baß wir diese gerade im Viertel tonabftanb zwischen die allen legen, erklärt sich aus der Notwendigkeit, bie Symmetrie des ganzen Systems nicht zu störe»,» Diese mürbe nun allerbings auch durch bie (Einfügung von Achteltönen aufrechterhalten bleiben, aber — bie Vierteltöne haben da bod) wohl den Vortritt Vielleicht wirb ber musikalische Teil ber Menschheit in abermals taufenb Jahren an Achteltöne denken müssen. Ich weiß es nicht. Dor- löufig, d. h. für viele Jahre ber Entwicklung, dürften die Visrteltöne genügen. Um Mißverständnissen vorzubeugen: In der neuen oierunbzwanzigsiufigen, also d i ch r o m a - tischen Skala, bleibt unser altes Halbtonsystem völlig unangetastet, der Komponist ist infolge des bloßen Vorhandenseins von Vierteltönen somit keinesfalls gezwungen, diese nun unaufhörlich zu verwenden. Denn so wenig wie das heutige Chroma die heutige Diatonik unmöglich gemacht hat, so wenig darf das zukünftige Bichroma die heutige Ehromatik unmöglich machen. Diatonik, Ehromatik und Bichromatik mögen vielmehr friedlich im Gehege des neben Tonparks beieinander wohnen. Keinesfalls will ja auch die Bichromatik alles von Grund auf zerstören, sondern ganz im Gegenteil nur alles Don Grund auf höher entwickeln. Soviel in gedrängter Kürze über das Theoretische der Sache. Ich stehe nun aber allen Theorien, somit auch meinen eigenen, sehr skeptisch gegenüber. An die Möglichkeit eines Musizierens mit Dierteltönen kann auch ich deshalb so recht er ft glauben, seitdem ich in ber glücklichen Lage bin, mir solche Musik mit Hilfe meines bichromatiichen Klaviers ((Erbauer: P. Strobel Die Straßenbahnfrage Gießen — Wieseck. In Nr. 96 vom 2.5. April haben mir einen Artikel unseres Wieseckcr Mitarbeiters veröffentlicht, in bem über ben bamaligen Stand der S t r a ß c n- bahn frage G i e ß e n — W i e s e cl berichtet wurde. Rach diesen Mitteilungen durfte man einigen Optimismus hegen hinsichtlich eines baldigen, bei- berfeits bc-riebigcnben Abschlußes der Verhandlungen. Unser Gewährsmann kleidete die allgemeine Auffassung unb Hoffnung Wiesecks in ben immerhin vorsichtigen, ober trotzdem im Grunde hoffnungsvollen Satz: ..Treten keine neuen odjroie. rigfeiten ein unb wird bie Vorlage in Bälde verabschiedet, so ist zu hoffen, daß bie Bahn noch in diesem Herbst in Benutzung genommen werden fann.“ Dieselbe Stimmung, die damals in Wieseck herrschend war, erfüllte auch weite Kreise unserer Gießener Bürgerschaft, namentüch Angehörige der Geschäftswelt, wie uns aus Zuschriften unb mfinb- lichen Aeußerungen bekannt ist. Wer nach jenem Bericht unb auf Grund ber Tagesorbnung für bie jüngste nichtöffentliche Stadtverordneten Sitzung auf einen raschen Fortgang der Verhandlungen gerechnet hatte, — wohlgemerkt im Interesse beider Gemeinwesen! —, der wird jetzt eine gewisse Enttäuschung empfinden. In jener Stadtverordneten «itzung tarn nämlich bie Vorlage ber Verwaltung überhaupt nicht zur Beratung, sondern sie wurde zurückgestellt: aus welchen "Önin- ben unb auf wie lange, entzieht sich unserer Kenntnis. In Wieseck, wo man noch am gleichen Abenb von ber unerwarteten Wenbung erfuhr, machte sich alsbalb ein gewisser Stimmungsiimschmung gcltcnb, der uns für bas förbernsroertc Projekt selbst unb aud) für sehr gewichtige Belange unserer Stabt Gießen bebenklich erscheint, unb auf besten eventuelle Auswirkungsmöglichkeiten vffentlid) hinzu- roeifen wir als unsere publizistische Pflicht ansehen. Man kann unb muß es vorstehen, baß eine so große Gemeinbe wie Wieseck mit allen Kräften, auch unter Uebemaßme beträchtlicher Gelbopser, bonach strebt, aus ber jetzigen Verkehrsmittel-Kalamität her- auszukommen. Die Eisenbahnlinien führen beiber- feits weit an bem Ort vorbei, Postautowagen, deren Dienst braußen in ber Provinz weit kleineren Orten zur Verfügung steht, fehlen, die Gießener elektrische Straßenbahn aber bietet eine — nicht bie einzige! — Möglichkeit, bem Verkehrsmittel- mangel abzuhelsen. Kein Wunber, baß sich bie Augen ber Wiesecker zunächst auf diese Möglichkeit richten, die zu nützen man in der Nachbarge, meinbe entschlossen ist, selbst unter erheblichen Opfern unb unter Uebernaßme eines zweifellos weitgehenden Risikos. Soweit das Wiesecker Interesse. Auf ber andern Seite sind aber aud) die Gießener Interessen an einem Ausbau unserer Straßenbahn nndj Wieseck unb später barüber hinaus recht beträchtlich. Unserer Gefd)ästswelt werden daraus zweifellos mancherlei Belebungsmöglichkeiten erstehen, unb bie Straßenbahnlinie in ber Marburger Straße bürste gleichfalls eine erhöhte Frequenz erfahren, wenn ben Wieseckern Gelegenheit gegeben ift, mittels ber Straßenbahn bie ganze Wegstrecke von ihrem Heimatort bis nach Gießen unb zurück fahren zu können. Dazu kommen bie weitreichenden kommunalwirtschaftlichen Expan- sionsmöglichkeiten, die Gießen nach Wieseck zu unb darüber hinaus für bie Zukunft nffenftehen, wenn es sich denWegnicht selb st verbaut. Der Ausbau unserer Straßenbahn, jetzt nad; Wieseck, später barüber hinaus nach Alten-Buseck, Beuern und Bersrod ist bas Mittel, Gießen ben Weg nach dort ftäbtepolitifd) offen zu halten unb ihm eine aufwärtsgerichtete Zukunft vorzubereiten. Das finb, in großen Umriffen gezeichnet, die großen nnb höchst bcbeutungsDolIen Gießener Interessen an biefer Angelegenheit, bie jetzt klar erkannt unb entschlossen verfolgt werden müssen. Es sieht nun leider so aus, als ob dieses klare Erkennen einer Notwendigkeit aud) für (Hießen und bie wagemutige Entschlossenheit zum Einnehmen eines wichtigen Gießener Zukunstssprungdretts in den zur Entscheibung berufenen Gießener Kreisen noch nicht allgemein finb unb daß aus diesem Um- stand ein gewisses Festfahren ber Sache heroor- gegangen ist. Aus diesem Zaudern befürchten wir Nachteile für untere Stabt in boppdicr Hinsicht i. deren Heraufbeschwörung wir dringend war, . möchten. Einmal befürchten .. . Gelegenheit, zum andern, wenn da Straßen. al)ii- Projekt jetzt wieder, unb damit wohl für alle Zeit, scheitert, das Erscheinen von Derkehrseinrichtung n von Wieseck her in unserer Stabt, die uns auf Die Dauer sehr unangenehm werben könnten Wir ver raten kein Geheimnis, wenn wir barauf Hinweisen, daß ber Wiesecker (Remeinberat, falls über bas Stra ßenbabnprojekt keine Einigung zwischen ben beiden Körperschaften zustande kommt, allen Ernste die Einrichtung einer H u t o • Dm nibusoerbin- düng zwischen Wieseck und dem Gieße n e r Bahnhof mit folgender Ausdehnung nach Alten-Buseck, später vielleicht auch über Gießen nad) Krofdorf ins Auge gefaßt und nad) dieser Richtung Hin schon Eisen ins Feuer gelegt Hat. Wie uns von Wiesecker eingeweihten Personen ausdrücklich betont wirb, soll barin nicht etwa ein Druckmittel gegen Gießen zu erblicken sein, sondern man will sich damit für den Fall bes Scheiterns des Straßenbahnprojekts nur eine anbere Möglichkeit offen Halten, die gestattet, unter allen Umftänben aus der jetzigen Verkehr Misere herauszukommen unb dem Unternehmen bi Rentabilität zu sichern. Diele Bestrebungen lann m . der Nachbargemeinde wohl kaum verdenken. für G-- ßen aber wäre es zu bedauern, wenn diese Einrich hmg zur Tat würbe. Diese Wagen, die natürlid sch: großes Ausmaß und entsprechendes Gcivic.: hat.en, könnten ihren Weg wohl nur durch die Oft anlage, Sübanlage, Franks. Straße, zum Bahnhof, bzw. über bie Norbanlage und Robheimec Straß' nehmen, sie würben dabei leider gerade Straß • berühren, bie mit ihren schönen Anlagen vielen Mii bürgern eine Erholung finb. Was das Erscheinen solcher Ungetüme in früher Morgenstunde |üi r • etraßenanlie(jcr, im Verlauf des Tages — noch da.', i in trockener Sommerzeit — als wenig angenehm Zuwachs zu dem ohnehin red)t starken Autovcrke in icncn Straßen für die übrige Einwohnerschaft zu bedeuten hätte, brauchen wir nicht nod) aus einanderzufetzen. Unb baß diese Wagen unser Sira ßenpflaftcr gar halb ruinieren unb ber Stabt dadurch erhebliche Mehrkosten für die Straßenunterhaltung aufzwingen würben, bas wäre eine weitere sehr üble Folge. Die Rechtslage ist aber heute noch jo. daß Gießen gegen diese Benutzung seine- Straßen keine Handhabe besitzt, baß wir allo „stillhalten" müßten. Darüber hinaus würde natürlich eine Wie secker Autolinie, bis Alten-Buseck bzw. Krofdorf ge führt unb geschickt betrieben, uns auch die Möglichkeit beschneiden, später un ere Str ßcnl Ueberlandbahn dorthin ausjiibanen. Dos sind Aussichten unb Tatsachen, bie man in Gießen bei der Behandlung ber Straßenbahnfrage nicht unbeachtet lassen kann. Wer Gelegenheit hatte, mit führenden Wiesecker Personen über diese Angelegenheit zu sprechen, konnte die hier niebergeschriebenen Ge ■He Hürlfiiiorcner i j ti t f <• 11 a n tr h uv ift garantiert «»schädlich rino not: befte: . C* rfolo. Eines der täglich ciuncbenbc:i Sducibi n: "Bitte um nochmaltge .Zusendung der Wörio hofener (on einige Harmonieoerbinbungen mit bem neuen .Jia- tcritil wagen. Die ästhetische Wirkung fold)cr Uebergänge ist natürlich grunbverschiedeii von der Wirlung ber bisherigen Art. Die alte Modulation klingt nämlich im Vergleich zu der neuen fast grobkörnig, plump, während bie bichromcitische ganz mt'iibcrjam weich, „verschleiert" anmukt. So meinte jedenfalls unlängst Walten Dahms in der „Kreuzztg". Unb Julius Bittner geht (in ber Wiener -Neuen Freien Presse") sogar soweit, von der D'chromatik ganz allgemein eine Abschwächung ber Diffcnanjwirfurg z-i eiw.-ricn Natürlich wirken nun aber nicht alle Vierteltonoerbinbungen gleich gut. (Ei hängt auch hier alles vor; Tonsetzer ab. Auf Einzel- ijeiten einzugehen, verbietet mir jedoch leibe-r der verfügbare Raum. Deshalb möchte ich nur rasch noch der Hoffnung Ausdruck geben, daß sid) recht viele Komponisten von Geschick unb Geschmack bem neuen Tonsystem zuwenden mögen, und ebenso rasch nur noch bemerken, baß man für einen Mißbrauch des Systems, fei es, welcher es fei, doch auf keinen Fall das betreffende arme System verantwortlich machen kann. Wer sich eingehender mit der zweifellos brennenden Viertelton-Frage betasten möchte, ben oerweifc ich auf mein Büchlein „Musik mit Liertel- tönen", welches gleichzeitig mit einigen kleinen Kompositionen für bas bichromatische Harmonium demnächst bei F. E. E. Leuckart in Leipzig erscheinen wird. Oberhessischer Kunstberein. Die Plastik .Stehendes Mädchen", die gegenwärtig im Turmhaus am Brand ausgefmll' ist, ist — Berichtigung der Berichtigung - rklich und endgültig von Bildhauer Erich Haas geschaffen. ! Worden. In Pietätvotler Weise haben dir eine i trotz b Pianohaus Bc Flügel und Pianos Vereinfachen Sie die Kocharbeit! 2 Teller 5255c »»MW Zll nilljlM Cafe Astoria Die Geburt eines Töchterchens zeigen an Dr. Wodaege und Frau Strickwesten SS 8.50 Gieren, am 22. Mai 1925 Wunsch-Abend 5.' 04583 MHI Gleichzeitig empfehle ich: Statt Karten j Wiefeck (Ludwigsburg), den 22. Mai 1925 Uslar Gießen Ludwig Werner und Frau Angenehmster Aufenthalt - gutvexilierte Mai 1925 Räume 5306t 5261D Tel. S4N auch nachts Sie böube. Malen Durch MAGGIS Suppen ist Ihnen die oft mühevolle Zubereitung einer guten Suppe abgenommen. Sie brauchen sie nur noch mit Wasser kurze Zeit zu kochen. 26 Sorten: Blumenkohl, Eier-Nudeln, Erbs, Ochsenschwcurz, Kartoffel, Reis, Königin, Tomaten, Rumsvrd usw. 1 Würfel für 2 Teller nur 12 Pfg. Handeln, Sie klug und Sie C 25. Mai, Doch, dr' N. M für boä vrchriz verwenden Sie MA66I8 Suppenwürfel 1. von öic in 3 teilu be rf Mei 4 A läutil usv. 2. vorm die i bösch. Tarte schlief stücke Selta 3. beruh sämtli Metaübetten Dtahtmair» Kinderbetten, dir. an 'iSrtu. Slttt. 31 N frei. Eis-ju- inöbelfabr. Sahli. Th Für die UNS anläßlich unserer silbernen Hochzeit in überaus großer Anzahl überwiesenen Glückwünsche und Geschenke sagen wir allen, besonders der Sängervereinigung Lollar, auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank Siri Bchlinz, Bergstrasse 9 .£>. Polster werrstatte decken di eine Tü! ,.3n illAte benutz bequem Hansa Handelsschule / Kunzeimann Garten, BabnJiolstr. CO vorm. Hermes L Prosoekt tret. k nwlaiore W dab r'llllt die auf dem der Anc S°9eni „a = ito» n,$t bn LI?.gehü'-igen der gefallenen Krieger die Xbn= gebung des Kriegerdenkmals am rechten Eingänge des Friedhofes angelegt. Einige Trey- penstafcn führen hinaus an ein Tor. das den Eingang zu den: Denlmalsplatz bildet. Gleich hinter dem Tor ist in schwarzen Steinen zwischen anderen gelben aus dem Boden die ZahreSzahl 1914 -13 eingelegt. Wohlgepflegte Beete mit Vergissmeinnicht umgeben den hohen, viereckigen Denttncusstein, der dftAamen. das Alter, die Art des Todes von 63 gefallenen Kriegern trägt. Die Angehörigen der Gefallenen haben die Ausschmückung dieses Gedächtmsplahes in die Hand g: nomnpen. Sie bildeten ein Komitee, das die Arbeiten durch eine kunstgeübte Gärtner Hand aussühren liest. Da das Legen von Kränzen an das Denkmal zu einem Äebelstandc führte, hat man in sinniger Weise jedem Krieger ein eigenes Gedächtniszeichen aufgerichtet. Einige Bänke auf der Höhe hinter dem Denkmal laden den Besucher des würdigen Gedachtnisplatzes zur stillen Einkehr ein. Das alte Kirchlein laus dem N. Jahrhundert stammend) im Hintergründe mit den alten Li.röen zugleich btlben einen würdigen Abschluss des Kriegergedächtnisplatzes. ri. Lich, 22. Mai. Aus allen vier Himmels- richtungen strömten auch dieses Jahr am Aach- mittag des Himmelfahrt fest es zu Fuss und mit Wagen die Bewohner der umliegenden Orte in den Wald, in die sogenannte „Meilbach" zu dem beliebten, einst von dem damaligen Ettings- häuser Pfarrer, dem späteren rheinischen General- superintendenten Baur ins Leben gerufenen Waldfest. Die Pofaunenchöre Oppenrod und Lich und der Kirch engesang- verein Burkhardsfelden trugen sehr zur Bereicherung der Feier bei. Stiftspfarrer S ch o'r- lemmer-Lich eröffnete das Fest unter Wit- , Wirkung der Aiederbessinger Schulkirrder mit einem festlichen Chorgebet. Der Festredner war xPfarrer Dr. B 5 m e l - Berg-ebersbach; er erzählte ’ von seiner Tätigkeit unter den Aussätzigen in r China, wo er bis vor wenigen Wochen weilte. ' Stiftsdechant Lenz-Lich sprach ein Herz- andringendes Schlußwort und hielt die Schlussliturgie. ri. Kloster Arnsburg. 22. Mai. Durch wiederholtes Inserat im „Giessener Airzeiger" tonten d'^ A n s f s ü n l e r, die stch al^ Zi^s ihr r h i m m l f hrtw^nderngKlster Arnsburg uxi.;uv.i wollten, daraus aufmerksam gemacht worden, dass diesmal dort Gelegen-- heit zum Besuch eines Gottesdienstes gegeben war. Die Ausflügler, deren Zahl dieses Zcchr bei dem prächtigen Maiwetter besonders gross war. waren dankbar für diese ihnen gebotene Gelegenheit . Der Gottesdienst, bei dem dankengänge dort schon seil längerer Zeü ebenfalls feststeUen. Wenn man es trotz dieser Erkenntnisse in Wieseck bisher vorgezogen hat, unter Bereitwilligkeit zu weitgehendem Entgegenkommen das Strassen- bahnprojekl zu verfolgen, so darf man dieses Verhalten wohl als einen Beweis dafür ansehen, dass man in Vrr Nachbargemeinde im Grunde genommen lieber die Elektrische nimmt als die Auwtinie. Diese Einstellung der Wiesecker Nachbarn sollte von Gießen her durch bereitwilliges Entgegenkommen bis zur äußerst möglichen Grenze begünstigt werden. Wir würden es begrüßen, recht bald ein Ueberein- kommen zwischen beiden Gemeinden registrieren zu können, das beiden zum Vorteil und zu gemeinsamem Aufstieg gereichen würde. GEGRÜNDET 1876 Bahnhofstr. 65b GIESSEN Fernruf 1367 der Li Fried! 20 Ak Schiffe tunst ( berget . Sc *• dormit die Gr Fürsten Ichliehe . ulto.dtt) ’• '’ttrnin 9l 61 vvrilliti h 6d Nnir TonntaaSbienst V.Aerzte u. Apotheken an» 24.5.25- S.-N. Dr. ^latz. Dr. Mach ^ir'ckmvotheke. Zahnarzt: Dr ivv, den ewigen Stürmen durch eine hohe Bretter- tuanfc emgefriedlgt war. Nagel wies erklärend auf ric einzelnen ehenfafls ganz aus polz hergestellten päufer , Links ilt der Woschinenraum mit je zwei ‘Jlchölmotoren und Dynamos. Einer reicht zum Beiriede aus, der zweite dient nur als Reserve, da mir noch keine größere Rcparaturiverkftätte besitzen 2tUe» bei den Gebäuden verwandte polz ivurde seuersicher imprägniert. Daneben der Akku- m ii Io torenraum. Rohöl- und Benziiworräte sind dicht höbet unterirdisch untergebracht. Weiler rechts folgt die Funkenftotion mit kleiner Antenne direkt aus dem Dache. Die Reichweite genügt bis Archon- gelrt. Anschlietzend befinben sich die Wohn räume der Angestellten und Arbeiter." „Die möchte ich sehen", sagte Pagen. Sie betraten das langgestreckte, niedrige Gebäude. Wohlige Wärme empfing sie, so dafe auf Anraten von Sanders Mäntel und Kopfschutz abgelegt wurden. Ein langer (Yang mit Oberlicht, daneben beiderseits die Zimmer, pübsche Bilder, Spiegel und ein durchlaufender grüner Läuter Milderten den kofervenmäßigen Eindruck. Nagel öffnete eine Tür. ,Ln jedem Zimmer wohnen nur zwei Mann", erklärte er. „Die Winternacht stellt derartige For- denmgen an Leid und Seele, datz wir es jedem so bequem wie möglich machen wollten." Die kleinen Stuben glichen einfachen, aber nett eingerichteten Schiftskojen. Gemütlichkeit und 'JtninnerIpomis waren in glücklichster Weife oer einigt ..Ingenieure und Angchteliie wohnen eben falls zu zweit, nur in etwas ^Lgeren Zimmern", bemerhc Naget. Sie betraten das ArdeiterkaMM. bestehend aus Ehjaal. Sprelzimmer und Leferaum. Zwei Frauen waren mit der Säuberung beschäftigt „Domen gibt es auch bereits hier?" fragte Po«en verwundert „(Es find im ganzen ;dui Ehepaare vorha:-. den", sagte Sanders. „Die Frauen machen sick) »ehr nützlich. Anfangs waren sie als Bureaudamen und Aiünkensichweftern hier, es gab aber eine deran. ze Lonkurrenz um die Gunst dieser wenigen Ange- höriger» des schönen Geschlechts, dafz es snst tu Mord und Totjchlae gekommen wäre. Sie lall a also wieder verschwinden. Doch ihre berrrrfenben Freunde wollten sie nicht ivrtlasten. so das, wir in eine Peirat willigen muhten." Sie besuchten noch das Kasino der AngesleUteu, die Kuchen- und Vorratsröume, die Badezimm.'r und sonstige Einrichtungen. Pagen war sehr be- friebigt. „Fast unerklärlich, wie Sie das in derartig kurzer Zeit leisten konnten!" meinte er. „Es war aber auch nur möglich, weil alles bereits fix und fertig in Archangelsk lag. Rian brauchte es nur bernn^utransportieren und zusammen zusetzen. Natürlich war die geregelte Leistungsfähigkeit der Flugzeuge Borbedingung, und die versagte nicht, weil die Morkensschen Konstruktionen wirklich unübertrefflich sind." Durch einen anschließenden Gong betraten sie die Fabrikräume, wo alles in vollster Tätigkeit be- griffen war. Auf einer aus der Erde kommenden, schwach geneigten Rampe gelangten die elektrisch betriebenen Loren direkt bis in den dampf und Schiittelraum. Pier wurde das Rohmottrial des kostbaren Er^ts unter Eisenhämmern zermahlen und später durch verschiedene Siebe gereinigt. Nachdem es so von den gröbsten Beimengungen des Gesteins befreit war, gelangte es direkt zur Ber- iradjtuag. Die hüstenmäszige Perstellung des 'Rein- Materials erfolgte erst in Uralsk. „Der Betrieb ist hier recht emjach," meinte Pagen, „sonst hätten Sie auch nicht diese großen Mengen Platin fördern lännen, die jetjt bereits die ganzen wetteren Unkosten des Werkes zu decken vermögen.' Durch einen Meinen Lift gelangten sie auf den Boden bei Schachtes. Auch hier herrschte eine gleichmäßige Wärme, während bas frisch loeiu* bauene (Heftern noch Gkniertcmpcrciur auswies. Die Arbeiter standen in marmoshohen, hell erleuch teicn Swllen und vermochten ohne allzu aroste Anstrengung ihr Werk zu vollbringen ..Wir kommen hier völlig ohne Bcrumme rung aus*, erklärte Nagel. „Das ganze Gebirge ifi ftst gftrwren und gelangt auch bunt) unsere P". zungsanlogen nur oberflächlich zum lauen. Dagegen leiden die Lenke sehr unter Rheumausmus. oerursocht durch die Temperaturunterschiede zwi schen der warmen Luft und dem fallen Gestern, in dem sie arbeiten müssen. Wir find jetzt bei der Einrichtung eines ruisisth-rvmi'chei' Bebes bc<*n»ttn. dos in einigen Togen vollendet *-4 " I« der noch Reinen Grube bÜri- nicht mehr viel zu scheu. Nachdem sie mit dem List wieder oben an gelangt waren, fragte Pagen „Was macht die Wünschelrute, PcrrPräsident t Waren Sie fleifern an der Arbeit und gelangten Sie zu netten wichtigen Ergebnissen?" .JOicr in Plotina interessierte mich natürlich vor allem das merkwürdige und anscheinend ganz Dcreiny?ltc Dorkommen unseres Edelmetalls. Bisher fand ich nur diese einzige Ader, die allmäh- lief) nach unten führt und von mir noai in einer liefe von sechshundert Meter verfolgt werden konnte.' „3ft es nicht möglich, dic Platinförderung zu oergrimern?" „Das erwogen wir bereits mehrfach", antwortete Nagel. „3m nächsten Jahre werden mir versuchen, der Platin aber noch an zwet anderen Stellen beizutomnien. Dopt beiktrf es aber größerer Schachtanlagen und verschiedener Reubaute» Nach ihrer Vollendung können wir bann mit einer Tagesförderung von 611 Äg. Platin rechnen." „Sechzig Kilogramm ist eine ganze Menge!" meinte Pagen nachdenklich. „Damit tonnten mir tatsächlich den Grund ,u einer neuen Währung legen." Nagel hatte die Tür zu einem niedrigen, glas- bedeckten Raum geöffnet, der mit grünen (1 erond*- fett aller Art angefüllt war „Unser Gemüsegarten!" erklärte er nicht ohne Stolz. „Augenblicklich wird er noch lediglich durch die strahlende Sonne gehe!st. Bald ober werden wir etwas nachhelsen muffen. Noch vor Anbruch der balbiabug-11 Nacht wollen wir die Glasfensier mit starken Pol Jalousien bedecken, bie imftai de sind» ein« dicke S-tmeede. r Ministeriums b e •; "leufjtrn. An sämtliche Herren Botschafter, Gefandlen und Generalkonsuln. Streng vertraulich! Bett, die deulsch-russiiche Rord- landslolonle. Alle in letzter Zeit eingegangenen Agenten Nachrichten bestätige!, die Wahrheit der von den Zeitungen über die Ingenannte Nova Thule o<#v breiteten Berichte. Wahrscheinlich sind die tat'äch luhen Ergebnisse »och weit gröber, al. der Dessent lichkeil mitgeteitt wird In nicht zu langer Zeil Hosen wir aber zuverlässige Nachrichten zu erhol ten, nachdem es uns gelungen ist, zwei der für Nona Thule angeworbenen russischen Arbeitet zu bestechen. Da alle von bori abgesandten Briefe eine« strengen Zensur unterliegen, w muffen mir warten, bis die angeworbenen Leute sich uernbre determaßen krank melden und von dort fongefchickt werden, was in geroiffen Zwifchenrämnen erfolgen soll. (Fortsetzung folgt) Was wir gelernt haben! 1.82s» Die (Bemifefreubigheit der Menschen von heute ist eine weit größere als vor dem Kriege. Das zeigt sich trotz der allgemeinen Verarmung beim Kaffeekonsum. 1913: I 1924: 1 Million I lOet 3 Millionen Tassen Kaffee worden täglich mit , Weber s (Eaxlsbaber ’ ^bereitet; denn mau Hal inzwischen gelernt, datz eine Zugabe von echtem „Weber's (Taris habet" die Ausgiebigkeit der Kaffeebohne bedeutend erhöht, das heißt sparen, ohne sich einen Benutz verkümmern zu müssen. Das echte Larisbader „mit der Krone" ist überall zu haben. Otto E. Weber, B. m. b. SF>., Radebeul-Dresden. #. > •. ’V ■ V 1 ■;Ä'- I ; - ■ *• - . s x Bekanntmachung. tzrasmslMtWilttTlMMM Sie Stadt Vietze« lätzt Wonlag. den 25. Mai. Dienstag, ben 26. Mast Mttt- woch. den 27. Wai unö Donnerstag. Öen 28. Mai 1925 folgende Grasnutzungen für daS ganze Jahr öffentlich meistbietend versteigern Montag. Öen 25. M t 1. vormittags 9 Uhr an Ort unö Stelle dic Wiesen beim städtischen Freibad in 3 Tlbieilnngen, desgleichen 4 Abteilungen von der Pospikalwiese auf der pohleiche. sowie die frühere Ockelsche Diele an Der Aodheimer ©trafee in 4 Abteilungen, hieran anschlietzend sämtliche städtische Feldwege. (Stäben usw im QTeuftdbtvr Selb. Dlen-slag. ben 26. Mai 2. vormittags 9 Uhr an Ort und Stelle die HraSnuyuug Don den Wieseck- böschungeu, Zusammenkunft in der Garkealtrasie an der 'BMefedbrüdt, anschließend verschiedene städtische Grasstücke bei der Kläranlage und sämtliche Feldwege, öräben usw. zwischen der Lahn und der «reisstratze nach Schiffenberg gelegen Mittwoch, den 27. OHai 3. vormittags 9 Uhr an Ort und Stelle sämtliche Seldwege und Gräben usw. zwischen der ÄrvieRrafee «ach Schiffen, berg und der Wieseck, 4 Grasstücke bei der Liebighöhe, die Grasnutzung vom Friedhof auf dem Aahrungsberg in 20 Abteilungen, sowie eine Wiese am Schifsenberger Weg rechts. Zusammen- hinft am Bahnübergang des Schiffen- berger Wegs Donnerstag, den 28. Mai 4. vormittags 3 Uhr an Ort und Stelle die Grasnuhung von den Wielen am Fürstenbrunnen in 23 Abteilungen, anschließend sämtliche Seldwege. Gräben usw. zwischen der Wieseck und der Lahn. 5. vormittags 1 10 Uhr die Drasnutzung vom Friedhof am Aodtberg, 6. vormittags 1 ,12 Uhr die Wiesen in der Echwarzlach in 19 Abteilungen. Zusammenlunlt am Hause Marburger Strohe 60 (Schmoll). Die he», den 1& Mai 1925. Der Oberbürgermeister. 3. 03.: Dr. Rosenberg. 5170ß Besch tust: Das Äoakursoersahrcn über das 03er- mögen deS Kaufmanns iZrnil Kindler in Grohew-Linden wird eingestellt. Da eine die Kosten deS Verfahrens deckende Maffe nicht vorhanden ist. Gietzen. den 12. OHai 1925. 52256 Hessisches Amtsgericht. Beschluh: Has Kontursver'ahre» üb« das 08«- moflen des Viehhändlers Albert Rühl in Trohe wird eingestellt, weil eine den.Kosten des Erfahrens entsprechende Konkurs- maste nicht vorhanden ist. Siesten, den 12. Mai-1925. 5276B Hessisches Amtsgericht. Niitzholzversteigerung Donnerstag, den 28. d. W., vor- inittag» 9 Uhr, w«den im Saale der Gastwirtschaft auf dem Schiffenberg aus verschiedenen Siaalswalddistrikten ver- st »ist« ichen.Stämme: 5 Stück 3. Kl. Tm.. 23 Stück 4. Stt. - 10,69 Stück 5. Kl. - 0,53 Fstm., 19 Stück 1. - 2,94 Slim.; Buchen: 3 Stück iU. — 2^1 Fstm., 3 Stück 4. Kl. = 2,15 Fstm. - «scheu 1 Stück 2. Kl. - 0,64 Fstm., 2 Stück 4. Äl. = 1,40 3ftm.. 3 Stück 5 XL - 1.64 Fstm., 8 Stück 6. Kl. — 2,66Fstm. - Schnittholz Kiefern: 17 Stück 3. Kl. — 11,21 Fstm. Fichten: 4 Stück 2. Kl. — 4,41 Fstm.. I Stück 3. Äl. 1,03 Fstm.: Stammholz Kiefern: 1 Stück 2. KL -- 1,06 Fstm., 16 Stück 3. ÄL = 8,81 Fstm., 31 E'ück 4 Äl. 15,76 Fstm . :2 Stück 5. äL - 10,97 Fstm. Lärchen: 1 Stück 5 Äl. -- 0,43 Fstm. Sichren: 9 Stück 3l Äl. =- 5,97 Fstm.. 24 Stück 4 3 -- 19 47 SrtUL, 74 Stück 5a.ÄL - 39,69 Fstm.. 477 Stück 5MU. —• 97.46 Fsim; A3e sttannen: 2 Stück 3. XL ■=» 2,20 Fstm.: Drrbstangen, Sichren: 112 Stück 1. ÄL — 20,36 Fstm.. 9 Sluck 2. ÄL = 0,55 Fstm. Es wird empiohken, ba-1 polz vorher besichtigen, da spätere Aeklamalionen nicht berücksichtigt werden. d\e blau durchstrichenen Aummem kommen nicht -um Ausgebot. Auskunft durch die Herren Forster Menges, Forfchaus Baumgarten. Seipp, Forsthaus Hüttenberg und Heh. Ssihgest«*. «lefeee, Den 23. Mai 1925. 53100 Hessisches Forstamt Schiffen berg__ Zwangsversteigerung Dienstn 5en 26. Mai 1925, nachmittags 2 UHr, versteigere ich im Löwen, 2leuenc,en L -de Gegenstände gegen bar 3 6o‘a^j, 1 T:'ch, 1 Gisschrank, 1 03erlitt), 2 Tha> .^ngues, 2 Kleiderschränke, 3 kleine Wecker, 1 Salontisch, 2 Äaffen» schränke, 1 ÄafK-ci-icnner für Geschäfte, 1 Sadenthele mit GlaSaufsa^, 1 Laden- kaffe, 1 Ödjrctupult, 1 kleine Schreib- maschine, 1 Lederstuhl, 1 Drillmaschine, Original Aaumarm, 2 m 6rrti, 15 Gänge uwo 1 Strohmeffer Marte Aani für Setbstbiudung, ÄanaLbieite 900 mm, Leistung pro Stunde 200 - 300 kg Körner Reirrecke, 5teuerv0tlziehungsbeamt«r 5282O Schußwaffen aiier Art beionberi aaierviltole». ‘taL 7.63, mit H)00-m Bisier und Lolzanschlagkanot' sowie Parabellumviltolrn (08) kaufe lautend uni) überbiete iebe'- Angebot. Aiich nebeidjbafür in Louich »abrilneueTasche» viitol7u oder ^lodert md* ^ahL 2dm1 liebe'Snioien. t\c rtn mich f.*l*etert werden ünü öeichl aau ab mrfrei. 4i:r»l) Tavvelriinte Kal. 16, bringend gesucht. 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Bedingungen sind gegen Einsendung von 2 Mk. von dem Unterzeichneten zu beziehen, wohin Angebote bis spätestens 6. Juni ds. Is. erbeten werden. Der Wirtschaftsausschuß: 5307h H. Pieper, Schottstrahe 19,1. Vorsitzender. Aufruf. Alle ehemaligen Angehörigen des FußartiH.-^ls. taralfeMaafffidster (BraRi1?iib.) Nr.3 und dessen Feldformationen werden gebeten, sich am 14. Juni 1925 am Regimentsappell bei der Traditionsbatterie des Regiments in Fulda zu beteiligen. Die Festfolge sieht vor: Empfang,StadLbesichtigung.Mufik-Frühschop- pen, gemeinsames Mittagessen in der Kaserne, Vorführungen der Tradittonsbatterie (Reiten, Fahren, Turnen usw.), abends Festakt im Stadtsaal, anschl. Tanz; Montag 15. Juni: 2lus- flug nach der Rhön. Anfragen und Anmeldungen an den Vorstand der Rgts.- Vg. Futza. 3 Gsz., Frankfurt a.M -Süd, Laubestratze 16, Fernsprecher Spessart 1048. ■ 11 1 Der Vorstand. 5271D w .. Ätzi MENKS5 04537 ES ladet ein HacHHlufelpfliige CeUerömeg 58. 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[aJC’v £ dpi i CßDl sÄach 5tan malt l'chet die 1 leine meet1 Jntei entiDi zusöa * sei ne < Ä sich zu« getul Tlaurei ynt> et Liesen Heckilc Lraum bleiben dip Disber ßahrtc flcftan! die Er Die 2 kriegen das der sich wollte, 5Ä P beeil 8a Wenigei nW < das 5h des Kc muselst cheldei wird den - wird verhäl fid) ir die ge seine S den i6 sch»inli< Eaharo Rabat Franko rokkos Truppe Lonnen mittel f Feinde. Ferne 6 man sie WM himax1 so das ganq E besieht fein 6e Kolo legio soll be lautet, mag d< von vi, geschult finden Kriegse Dkaroff, Vahren! dichten; prukteur Franzos uoertvin in der tionsbas vderKa Deknc Tauri Strecke f Proviant schweifen l-ch Spg Vertr «rrße Sri Kunden 1 Mhen. - N,r ungü Astlöcher fite Ers ^flen, d 1V »nt ylutun ES GIBT KEINER BESSER CN / yaufenbrn rtiant: iber kberum leger um Köln fflljfa » m) eroebmeu aVGieb-n »Lager, eiet: isi te ieseck. Auswahl. neZadluug ßlL^ ■ | ^oA. W>| kn .fron ' hol? thhoiz ■''«Hau. >/r, Äao JJ'1 ILi.V < 1IJOOÖ, •tl i.jj 5j4ul#r. M ■ÄS piinW jjörfad tt Jena M 0«$ । d. Abendkaiic »AS Aula-V»" -AH- ßnger .««»* a> ßiinG .81.* Samstag, 25. IHai 1925 M. 119 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Rätsel-Ecke Magisches Zahlenquadrat. des Quadrats sind so umzu» und Bruchstück-Rätsel. Die Narrenkappe Aus den vorstehenden acht Bruchstücken sind Splitter und Sie: vorstelltc. — „Offen gestanden, nein.' .Dich in dir, in der Fabrik ist ein Mann von hinuntergesallen ein Wunder", ruft Herr nur vor der untersten A. sich in der Kunst des KriegführonS aus. und die gewaltigen Reserven Frankreichs, gegen die Wohl um Zähl. Jede Tunke MONDAMIN Wagerechten. Senkrechten die Summe 48 ergeben. einer und ehren- wacke- Dienst 1 2 2 1 1 1 trocken, „er ist ja heruntergesallen." 1 1 2 1 Zahlen ein klares Struktur unserer gewinnen läßt. Schmidt Sprosse Boudoir ganz antik eingerichtet, darin jünger auszusehen?" Arzt, mit seiner Praxis?" — B.: „Hm. es geht etwas langsam. Die ganze Familie hat sich ja bemüht, ihm vorwärts zu Helsen, aber schließlich ihm zuliebe können wir doch nicht immer krank sein." cra si eil uf po uff alstc uric Die Ziffern ordnen, dah die Diagonalen stets gültigfeit oder eine falsche Furcht das geschäst zu erschweren. Die Tätigkeit des Zählers erfolgt amtlich. Jeder einzelne von uns ist diesen ren Männern und Frauen, die sich in den Leiter mit 80 Sprossen ist unbeschädigt geblieben." „Das ist ja wirklich Frau Schmidt. .„Ein Wunder ist es daß sich aus der Fülle der Bild von der gegenwärtigen Bevölkerung und Wirtschaft Boshaft. Lisa (zu einer Freundin): „Ich habe mein zösische und spanische Interessen lassen sich Marokko nicht unter einen Hut bringen. nicht," erklärt Begreiflich. .Wie geht es Ihrem Reffen, dem jungen Kräfte und Nachschub saugen. Auch können frcm- zösische Kriegsschiffe nicht unbehindert gegenüber Gibraltar und in territorialen Gewässern kreuzen, um den Waffen schmuggel nach dem Rif zu verhindern. Weder Spanien, noch England, noch Italien würden eine wenn auch nur vorüber» gehende Besetzung der Mittelmeerküste gegenüber Gibraltar, zwischen Ceuta und Melilla, durch Frankreich dulden. Dort beginnl die internationale politische Verwicklung im Riskriege. Der Kamps Abd el Krims mit Frankreich entlastet naturgemäß Spanien 'm Marokko: so haben denn auch mit Ausnahme eines kleinen Gefechtes bei Melilla in der letzten Zeit keine nennenswerten Kämpfe stattgesunden, aber wie schon früher, so sind auch diesmal alle Verhandlungen mit Abd cl Krim gescheitert. Cs scheint, daß Spanien für den Juni eine große Attacke von Alhuccmas aus auf die Rishauptstadt Adjir plant: ExpedilionStruppen sollen zu diesem Zwecke schon in Cadiz bereitstehen. Sollte dieser ungemein schwierige Angriff gelingen, so würde das zwar ein bedeutender moralischer Sieg Spaniens fein, er würde aber keine ausschlaggebende praktische Bedeutung hoben, da es ausgeschlossen erscheint, daß sich die spanischen Truppen auf den Höhen des Rifmaffivs dauernd halten könnten. In Spanien wird die französische Rifkampagne mit dem größten Interesse verfolgt, aber nicht eine einzige Stimme wird laut. Frankreich zu helfen oder auch nur eine gemeinsame Aktion vorzubereiten. Das hängt eirreSteils mit der diplomatischen Loge in Marokko, aber auch mit den spanisch französische Beziehungen zusammen, die nid>t so herzlich sind, wie namentlich die liberalen Kreise Madrids es gerne haben wollen. Fran- feine Hilfsmittel ganz zusammenschrumpsen. werden ihm nicht fremd sein. Er rechnet äugen- fch inlich damit, daß sich die Oosen-Stämme der Sparren vom Redaktions tisch DoShast. liebte alS junger Mensch ein den Eindruck die Liebe oft macht!" Belohnte Offenheit. Mertens sucht einen Lehrling. „Arbeitest du gern?" fragte er einen Jungen, der sich ihm Stabt in Afghanistan Aegyptische Göttin Stadt in W jlfalen Wärmende Handbekleidung Erzählendes Gedicht Bekannter Buchdrucker Dänische Insel Stabt in Hannover Er: „Ich Mädchen, und nehme ich," erklärte Mertens, „du bist der Zehnte, der die Stelle hoben wollte, aber der Erste, der nicht gelogen hat." DaS Wunder. Herrn Schmidt macht es viel Vergnügen, seiner Frau bei Tisch unheimliche Geschichten zu erzählen, um sich an ihrem Schreck zu weiden. Eines Tages erzählt er: „Es gibt doch wirklich eine Vorsehung, die die Menschen beschützt. Denke zu hoffen, daß die aufgewendete Muhe nicht umsonst war, und..... sie machte mich ganz verrückt." .Merkwürdig, was für einen dauern Ein Unterschieb. Julie: „Mein Verlobter versicherte mir gestern, daß er mich mehr liebe als sein Leben, und daß er nicht mehr ohne mich sein könne." — Mario: „Ach. das sagen alle jungen Leute." — Julie: „Wohl möglich, aber nicht zu mir." ilebertrumpft. „Bei und“, erzählte ein Amerikaner, „ist'S oft so heiß, daß den Fliegen die Flstgel versengt werden." — „Pah, das ist noch gar nichts," bemerkte ein Gascogner, „wir müssen unsere Hennen mit Eiscreme füttern, damit sie nicht gleich gekochte Eier legen." Amtsgericht Gießen. * Gießen, 19. Mai. Im November 1924 entstand zwischen dem Inhaber einer hiesigen Wirtschaft und einem Gast wegen der Bezahlung mehrerer Glas Bier eine Auseinandersetzung, in die sich ein anderer Gast, ein Händler von hier, dem die Sache gar nichts anging, ohne jede Veranlassung einmischte. Dabei schleuderte er dem Wirt eine Beleidigung ins Gesicht. Der daraufhin erfolgten Aufforderung, sofort die Wirtschaft zu verlassen, kam er .nicht nach, obwohl sie mehrmals an ihn erging. Er lärmte vielmehr derartig, daß der Wirt gezwungen war, Schutzleute zur Hllfe zu rufen. Auch als diese schon da waren, wollte der Händler zuerst noch ein Glas Bier verabfolgt haben, was natürlich abgelehnt wurde. Er wurde heute, da er die Bedingungen eines in der Zwischenzeit abgeschlossenen Vergleichs nicht erfüllt hatte, wegen Beleidigung und Hausfriedensbruchs zu zwei Geldstrafen von zusammen 1 00 Mark verurteilt. Bekanntlich wurde das .Einhorn" dahier im Rovember 1924 an die Stadt Gießen verkauft. Während die Verhandlungen hierüber schwebten, bemühte sich ein hiesiger Immvbilienagent um den Verkauf des Grundstücks an die hiesigen Gewerkschaften. Verschiedenen Personen gegenüber brachte er später zum Ausdruck, die Agenten. die den Verkauf an die Stadt vermittelt hatten, hätten ihn um seine Provision gebracht. Diese strengten daraufhin eine Beleidigungsklage gegen ihn an, die nach umfangreicher Beweisaufnahme mit einem Vergleich endete Darnach erllärte der Angeklagte, daß er die Behauptung. die Privatlläger hätten ihn um die Provision betrogen, nicht aufgestellt habe und nicht aufstelle: wenn dritte Personen, denen gegenüber er über die Angelegenheit griprochen habe, dies angenommen hätten, so sei das ein Mißverständnis. Außerdem übernahm der An- geHagte sämtliche Kosten des Verfahrens. Der Zrühling erzeugt Sommersprossen. Ein einfaches Mittel gegen Sommersprossen« bildung ist daS allabendliche Bestreichen der in Trage kommenden Hautpartien mit weißem Citalbol- Wachs, das Sie in Packungen zu 25 Gramm in ber Apotheke erhalten. Sicher: UniversitälA-Apoth. zum goldenen Engel. 4860A Kreuzworträtsel. Bon links nad) recht-: 1. Arm. 2. Koran. 3. Dem. 4. Seil. 5. Bar. 6. Pera. 7. Tenor. 8. Selen. 9. Fuke. 10. Tran. 11. Silentium. 12. AS. 13. Au. 14. Skonto. 15. Ameise. 16. Ei. 17. ES. 18. Kavalkade. 19. Frau. 20. Rote. 21. Alarm. 22. Drüse. 23. Rase. 24. Oese. 25. Ade. 26. Aus. 27. Draht. 28. Slde. Bon oben nach unten: 29. Ast. 30. Rasen. 31. Ana. 32. Reef 33. Ski. 34. Flau. 35. MttruS. 36. Kraß. 37. Loki. 38. Aare. 39. Relatidum. 40. Ob. 41. Oer. 42. Rosine. 43. Klasse. 44. Ar. 45. ES. 46. Stimmband. 47. Peru. 48. Dora. 49. Selam. 50. Etüde. 51. Eren. 52. Asc. 53. Esel. 54. Man. 55. Quese. 56. Grk. Elnsahrätsel. Tschakste, Mush, Mvear, Smetana, Alsonso XIII., Rylow, Poshihito, Kukk » Tmasaryk. soll ihren Eigengeschmack behalten, aber auch gut gebunden sein. Für süsse und für würzige Sossen gleich gut geeignet ist Mondamin. Es bindet ganz ausgezeichnet, bildet keine Klümpchen und macht die Tunke nicht kleisterhaft Mondamin ist vollkommen neutral im Geschmack und sollte auch in Ihrer Küche nicht ausgehen. Achten Sie aber auf den Namen Auflösungen. Kartenkunststück. 2 111 1 Entweder: } f J } oder: | 1112 2 Silbenrätsel. eines solchen Kulturwerks stellen, zu größtem Dank verpflichtet, der sich am besten äußert, wenn wir durch gewissenhafte und sorgfältige Ausfüllung der Zählpapiere die schwere Arbeit des Zählers nach Kräften erleichtern. Es wird immer wieder betont, daß alle Angaben nur zu rein statistischen Zwecken, also vor allem nicht zu steuerlichen Zwecken verwendet werden. Darauf möchten wir auch hiep nochmals mit allem Rach- druck Hinweisen. In Hessen gehen die ausgefüllten .Zählpapiere alsbald über die Kreisämter dem Statistischen Landesamt (Zentralstelle für die Landesstatistik) in Darmstadt zu, wo sie für das ganze Land bearbeitet werden. Die Zentralstelle hat nun immer ihre Ehre darein gesetzt, über die ihr zugehenden persönlichen Angaben aufs strengste das Amtsgeheimnis zu wahren. Sie hat bisher, um der Statistik ihren Kredit im Lande zu erhalten, jeder Behörde und jeder Privatperson Auskünfte über persönliche Verhältnisse rundweg verweigert. Sobald die Zählung verarbeitet ist, werden sämtliche Papiere vernichtet. Es besteht also kein Grund, mit den geforderten Angaben zurückzuhalten. 2e bereitwilliger sich die gesamte Bevölkerung in den Dienst der Zählung stellt, desto mehr steht * Gießen, 22. Mai. Ein Obergrenadier des hiesigen Regiments befand sich im letzten Herbst beim Wachtkommando des Truppenübungsplatzes Ohrdruf. Anfang November wurde dort das Erntefest gefeiert, an dem er teilnahm. Er trank nach seiner Angabe zwei Glas und zwei Schnäpse und verzehrte ziemlich viel Kuchen und Süßigkeiten. Als er morgens um 6 Uhr nach seinem Quartier ging, war er, wie er selbst behauptet, nicht betrunken. Dagegen wurde es ihm infolge des reichlichen Genußes von Sübigteiten übel, so daß er noch einige Zeit an die Lust ging. Als er sich dann erbrochen hatte, wollte er sich ausziehen und ins Lett legen. Hierbei wurde es ihm, wie er angibt, schlecht, und er sank bewußtlos zu Boden Tatsache ist, daß ihn ein Kamerad etwa 1—lj Stunden später unter seinem Bett liegen sah und ihn, da er ihn nicht wachbringen konnte, in halb cngcHeibetem Zustande in fein Bett legte. Um 10 Uhr erschien ein Unteroffizier, um sich „Keine Rächt war noch so dunkel, der nicht obgesiegt das Licht!" Anastasius Grün. 1. Käthe, 2. Esche, 3. Iris, 4. Relle, 5. Eisen, 6. Reapel, 7. Andersen, 8. Chiton, 9. Tiger, 10. Wiese, 11. Asien, 12. Raspel, 13. Oliere, 14. Orgel, 15. Chabrier, 16. Stolq, 17. Orthographie, 18. Dachstuhl, 19. Uri, 20. Ransen, 21. Korund, 22. Efendi, 23. Ludwig. durch Anfügen von Kops und Fuß die angedeuteten Wörter zu bilden. Es ergeben alsdann die Köpfe und Füße, zusammengereiht, erstere von vorn nach hinten, letztere von hinten nach vorn ein christliches Fest. Silbenrätsel. af — ban — bis — de — den — cd) — eis — cm — frei) — gau — i — fc — mo — müh — naph — ol — rcl — schee — se — son — tag — tha — tot — ur — zeit — zenl Aus vorstehenden 26 Silben sind 13 Wörter mit nachfolgender Bedeutung zu bilden. Richtig gebildet, ergeben die Anfangsbuchstaben von vorn nach hinten und Endbuchstaben von hinten nach vorn gelesen ein Sprichwort: 1. Mohammedanisches Bethaus. 2. Tonzeichen. 3. Sumpfvogel. 4. Amphibie. 5. Erdöl. 6. Seutfdier Dichter. 7. Held. 8. Stadt in Mähren. 9. Periode der Erdgeschichte. 10. Aerztliches Instrument 11. Stadt in der Provinz Sachsen. 12. Stadt in Hannover. 13. Katholischer Heiliger. Rätsel. Er sprach's, als er das Buch gelesen, Das ihm gefiel gar wunderbar: Sie sprach's, als sie verreist gewesen, Erzählend, wie's gc efen war. Zwei Worte sind's, die wir vernehmen, Gibt sich Behagen uns bekannt: Doch, wo sich Menschen ärgern, grämen, Da sind die Worte stets verbannt. Zieh' sie zusammen, und gewaltig Spricht es zu dir, ein hehres Lied, In Form und Inhalt vollgehaltig, Bom Hauch der Poesie durchglüht I gegen Schmerzen LJ'jrYTrt I der Nemo,! Ischias, 8l l-A-' ! Rheuma, KexeoschoD, Gicht, Kopiscbinerzeo Togal stillt die Schmerzen und scheidet die Harnsäure aus. - Klinisch erprobt! Hervorragend bewährt' - Fragen Sie Ihren Arzt. - 3n allen Apotheken erhältlich. Best. 12,6%Lithium, 0,46% Chinin, 74,3% Add. aeeL »alle. ad 100 Amylnm. 4519st Spanien und Frankreich in Marokko. ' Don unserem ständigen v. U.-Berichterstatter. (Rachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!! Madrid, im Mai 1925. Durch den Vorstoß Abd el KrimS gegen Frankreich ist daS gewaltige sranzösische Kolonialreich im Horben Afrikas in feiner empfindlichen Flanke bedroht. Indirekt wird dadurch die beifle M i 11 e l m e e r f r a g e berührt, und feine einzige der Großmächte, die im Mittelmeere und an der Straße von Gibraltar vitale Interefsen zu verteidigen haben, kann der Weiterentwicklung der Dinge mit gekreuzten Armen zulchauen. So kann sich der Riskrieg zu einem großen weltpolitischen Ereignis ausdehnen, der seine Schatten auch auf die Ordnung der Dinge in Europa werfen wird. Abd el Krim, den Spanier und Franzosen nicht anerkennen und einen Rebellen nennen, hat sich zum Ziel gesetzt, al« Kalif in Fez auS- gerufen zu werden und das morsch gewordene Maurenreich, unabhängig von allen Intriguen und europäischen Herrschaftsgelüsten von den Tiefen der Sahara bis zu den Säulen deS Herkules wieder aufzurichten. Es ist ein kühner Traum, der wahrscheinlich immer ein Traum bleiben wird, aber e« wird blutige Arbeit kosten, bi» Rlfkabylen zum Frieden zu zwingen. Die Rifberber haben im Lause der Jahrhunderte und Jahrtausende nie unter fremder Botmäßigkeit gestanden Ihr zerklüftete« Berg land blieb für bic Eroberer der Welt eine uneinnehmbare Feste. Die Derber sind auch heute wild, grausam und kriegerisch Die Sitten (Suro^a^ verachten sie. da« Christentrnn hassen fte und jedem Missionar, ber sich zu ihnen in die Felsenlandschaft wagen wollte, wird ohne Erbarmen der Kopf abge- fchnitten. Sie sind im europäischen Sinne Barbaren geblieben. Riemand aber wird verneinen, baß Abd el Krim zu den ganz großen Persön- llchkeiten gehört, die den Lauf des Weltschicksals zu beeinflussen vermögen Fast fünf Jahre hat er mit mehr ober weniger Erfolg gegen Svanien gekämvst. Spa- ni-che Kolonialarmeen umlagern auch heute noch bas Ris, aber ebenso ungebrochen wie am Anfang be« Kampfes steht er heute da: ja, in der ganzen muselmanischen Welt ist sein Rnme als der eines Helden bekannt, und bis in die Moscheen Indiens wird für ihn gebetet. Wenn Abd el Krim nun den Vorstoß gegen Frankreich gewagt bat. so wird er das nicht getan haben, ohne das Kräfteverhältnis emigermaß'n abzuschätzen. Er kennt Sahara, die Araber um Fez, M^guinez und Rabat ihm anschließen und den Kamps geaen Frankreich aufnehmen werden. Das Herz Marokkos ist ein wildes Gebiet, die französischen Truppen müssen auf Wüsten wegen und im Sonnenbrand marschieren. Wasser und Lebensmittel fehlen, und hinter jedem Steinblock können Feinde lauern, die die Kolonnen aus unsichtbarer Ferne beschießen — und dann verschwinden, ehe man sie entdeckt hat Gewöhnlich aber lassen die Rifkahtzlen größere Kolonnen unangefochten vor- bcimarf9,155 Prag .... 12,43 12.47 12,43 12,47 Belgrad . . 6,835 i 6,855 6,86 6,88 Budapest. . Bulgarien. 5,897 3,035 5,917 3,045 5,897 3,035 5,917 3,045 Lissabon 20,425 : 20,475 20 425 20,475 81,07 Dornig. . . Konstantin. 80,86 81.05 80 87 ? ,305 2,315 2.295 2,305 Athen. . • 7,34 i 7.36 7.34 7.38 Banknoten. Berlin, 22. Mai. Geld Bries Amerikanische Noten . » , , » Belgische Noten Dänische Noten Englische Noten. ....... Jraniösische Noten ...... Holländische Noten...... 4,178 20,92 78,72 20,362 21,515 168,31 17,03 70,5? . 59,05 111,92 81,08 61.025 12.45 5.867 4,198 21,02 79,12 20,462 21,615 169,17 17,11 70,88 59,35 112,48 81.43 61,325 12,51 5,887 Italienische Noten ...... Norwegische Noten...... Deutsch-Oesterr-, äioo Kronen Rumänische Noten...... Schwedische Noten...... Schweizer Noten ....... Spanische Noten..... . Tschechoslowakische Noten .. Ungarische Noten . ... Berliner Dorfe. (Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers"^ Berlin, 23. Mai. An der heutigen Börse hielten sich die Banken vom Geschäft zurück, und die Spekulation und das Publikum schlossen sich dieser Bewegung an. Die ersten Kursfestsetzungen hatten daher auf vielen Gebieten nur formale Bedeutung und mangels Umsatzes kamen für eine Reihe von Werten Erstnotierungen überhaupt nicht zustande. Im allgemeinen eröffneten die Effektenmärkte zu den Schlußlursen des Vortages. Das Angebot war heute jedoch geringer als gestern. Das Hauptinteresse der Spekulation wandte sich den Schutzgebietsanleihen zu, die recht lebhaft verkehrten. Der Kurs für Schutzgebietsanleihen stellte sich nach Schluß der ersten Stunde auf 6,55, nachdem bereits vorher ilmfätje zu 6,8 stattgefunden hatten. Der Geldmarkt ist unverändert leicht. Tägliches Geld 7—9 v. H., Monatsgeld 9,5—11,5 vL. Die Aachsrage hat sich zwar etwas verstärkt, doch kam dies in bezug auf die innere Lage des Geldmarktes nicht zur Auswirkung. Im internationalen Devisenverkehr erlitt der französische Franken einen neuen Sturz auf 95,20 in 'Pfundparität (gestern 94,50). Auch Mailand war mit 120,5 gegen London erheblich ermäßigt. Die Mark wird aus Aeuyork unverändert mit 4,199 gemeldet. Börsenkurse. ___________ Frankfurter Börse. (Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Frankfurt a. M., 23. Mai. Tendenz: Uneinheitlich. Der gestern eingetretene scharfe Kursein- biuch, der auf das anhaltend sich häufende Angebot zurückzuführen war, kam heute zum Stillstand. Die Stimmung zeigte zwar im allgemeinen wenig Neigung zu einer weitergehenden Erholung, doch kann man insofern von einer Besserung berichten, als das Angebot heute den Markt weniger stark belastete und die Kursrückgänge sich weniger scharf ausprägten. Die Abschwächungen, die wieder für einzelne Werte zu verzeichnen sind, waren geringer. Erholt waren eigentlich nur Chemie- Werte, die auf Deckungen hin ihre gestern abend erzielten Besserungen etwas zu erweitern vermochten. Die Spekulation hielt sich heute stark zurück, auch sonst bestand auf keinem Gebiete irgendwelche Kaufneigung. Infolgedessen nahm das Geschäft den üblichen trägen Samstag-Verlauf. Am Montanmarkt waren Phönix leicht erholt. Am Elektromarkt gaben AEG. weiter nach, während Schlickert mäßig gebessert waren. Schiffahrts- und Bankaktien lagen ruhig. Die übrigen Gebiete verkehrten in unregelmäßiger .Faltung, Abschwächungen und Besserungen hielten sich die Wage. D e u ts ch e ^Anleihen wiesen keine Veränderungen auf, ebenso gingen ausländische Renten und Pfandbriefe in behaupteter Haltung aus dem Verkehr hervor. Der Freiverkehr war geschäftslos, die Kurse kaum verändert. Api 0,975, Beckerstahl 1, Beckerkohle 5,7, Benz 72 Proz., Growag 68 Proz., Kunstseide 298 Proz. Im späteren Verlauf blieb die Frankfurt a.M Berlin Schtu«. stur» 1-Uhe. stur« Schluß stur» Anfang ’iurc Tiotnm: 23 5. 22. 5 23. 5 5% Deutsche NclchSanlethr O."6 0.555 0,5575 0.5525 4% Deutsche Neichsanleihe — — 0,58 3’/.% Deutsche Neichsanleihe 0,54 — 0.57 — 3% Deutsche Neichsanleihe . 0.60 — 0,705 — Deutsche Eparprämienanlcihe 0,352 — 0,355 4% Breubiiche Konsols - . 0,61 — 0.615 0,715 4% Hessen.......... 0.725 — 0.73 SWo Hessen ....... 3% Hessen ........... 0,68 — 0.72 — — — 0,665 — Deutsche Gertb. Dollar-Anl. 94,75 — 94.75 — dto. Toll-Dchav-Anweisug..) 92,3 — 92,3 - 4% Zolltürken...... 8,85 - 9 — 5% Goldmexlkaner .... 37.75 — - Berliner Handelsgesellschaft. 129,5 — 131 129,5 Eommerz- und Privat-Bank 102 102 102 102.25 Darmst. und Nalionalbank 125 — 125 125 Deutsche Bank...... 124,62 — 125 125 Deutsche Bereinsbank 77 — Disconlo Conimandit 113,50 113,40 113,50 113,5 Metallbank....... Mitteldeutsche Creditbank. . Ocsterrelchischc Kreditanstalt. 99 98 _ — 102,25 7.50 102 7,5 102,5 7,50 — Westbank ...... 0,1 — — — Bochumer (?>u9 . ....... — - 67.5 69,50 BuderuS ......... 67 — 67 64,75 Caro ........... — 70 — Deuticb-Luremburg...... Gelsenkirchener Bergwerke . 90 90,25 71 91,13 71.75 harveuer Bergbau ... Kaliwerke Aschersleben.... 123,25 - 123..'. 121 15,50 15,30 15,75 Kaliwerk Westeregeln..... 17,75 18 18,20 Laurahütte.......... 61.75 63,40 63 Oberbedarf........... 7,2 7,12 7,25 Phönix Bergbau ...... 110,75 111,5 110,40 111 Rheinstahl ........... Riebeck Montan........ 90 93,50 90,25 93,25 91 93 91 Tellus Bergbau. ...... 3 2,9 Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . ... 65,5 68 __ 65,75 70 66,25 69,50 Ehcramische Werke Albi« . . — _ Zementwerk Heidelberg . . . 74,75 75,25 Philipp Holzmann...... 70,5 72 Lnglo-Eom.-Guano ..... — _ 114 112 Badische Anilin........ 133,25 133,5 133 133,75 Chemische Mäher Alapst, .. — Goldschmidt......... Griesheimer Electron .... 95,50 97 96.5 96,25 121,90 123 121.75 Höchster Farbwerke...... Holzverkohlung . ....... 123.40 6,8 123,50 6,95 122,75 — Rütgerswerke ......... 81 81,5 Scheideanstalt ........ 113 113 _ »llg. Elektrizttäts-Gesellschafi 106 105,25 105,25 105,5 Bergmann .......... 83 — 84 84 Mainkraftwerke ........ 87,5 — Schuckcrt ........... Siemens & Halske ...... 75 75,25 74,50 75 65,75 66,25 66,75 l'ldlerwerke Kleyer ...... 3 — 3 3 Daimler Motoren. ...... 4,4'. — 4,50 1,50 ^ehligcnstaedt. . ....... 47 6,1 — Motorenwerke Mannheim . — — 99,25 — Frankfurter Armaturen . . , Konservenfabrik Brann . . . 0,48 1.12 — 1 114,5 2.3 _ 2,25 Schukstabrik Herz . . .... 2.9 — — - -■ Sichel.............. Zellstoff Waldhof....... Zuckerfabrik Frankenthal . . 49,25 — 49 __ 11,25 10.90 11.4 11 3.55 3,50 Zuckerfabrik Waghäusel . . . 70,5 70 2,9 — Membran- i w- ■' ein vornehm u.Mich Sröpflcin/einfitör/fo ein -feindranä vmKlasse imti wohlfeil ßaM gen VsWuet n ein gar wonniges Behagen Mn mMMschesGe(tank kam besser u.Mer sm Mr {frank. ^kstGes. &6ln aM). ^Meigmede^a^UWenHLmburaLhilehmrs, BerlinW.9,DoL§LüM-sir.22r. KxL X&vr Vi Vtz • i ij EWA M - Paris erneut einen starken Rückschlag. Die Pfundparität stieg auf 95,13 bis 95,20, die Dollarparität auf 19,68. Auch Italien lag schwächer mit 120,25 gegen London. Das englische Pfund liegt sehr fest mit 4,86ei::halb bis 4,86dreisechstel gegen Kabel Reuyork. Die Mark ist iinverändert. — -. .... (Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Frankfurt a. M., 22. Mai. Auftrieb: 29 Rinder, darunter 22 Ochsen, 7 Färsen und Kühe, 863 Kälber, 197 Schafe, 565 Schweine. Preise für 1 Zentner: Kälber: 75 bis 80, 65 bis 74, 56 bis 64, 50 bis 55. Schafe: 45 bis 52, 38 bis 42, 15 bis 20. Schweine: 67 bis 69, 60 bis 66, 65 bis 68, 65 bis 68. Marlverlauf: Schweine bci langsamem Geschäft Ll:berstand. Fettschweine nah:zu unverkäuflich. Kleinviehmarkt bei ruhigem Handel geräumt. — In der Psingstwoche findet der Hauptmarkt Dienstag, 2. Juni, statt. berliner Ty.?'. • " •;: ?. (Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Berlin, 22. Mai. Weizen (mäil.)--267 bis 269, Weizen (laufender Monat) 280 bis 298, Weizen (per Juli) 223, Sommergerste 226 bis 242, Winter-Futtergerste 200 bis 214. Hafer (mark.) 227 bis 235, Hafer (laufender Monat) 220 bis 219.50, Hafer (per Juli) 190 bis 189, Mais (loko Beilin) 208 bis 210, Mais (frei Woggvn Hamburg) 200, Weizenmehl 34 bis 36.75, Roggenmehl 30.75 bis 32.50, Weizenkleie 14.20, Roggenkleie 15, Biktoriaerbsen 22 bis 27, kleine Spciseerbsen 22 bis 25, Futtererbsen 19 bis 21, Peluschken 18.50 bis 20, Ackerbohnen 19 bis 21, Wicken 20 bis 22.50, Lupinen (blau) 10 bis 11.50, Lupinen (gelb) 11.50 bis 14. Serradelle 13 bis 15.25, Rapskuchen 15.25 bis 15.60, Leinkuchen 22.40 bis 22.50, Trockenschnitzel 9,80 bis 10, Kartoffelstöcken 19.60 bis 19.80. Kirchliche Nachrichten. Evangelisch« Gemeinden. Gießen. Sonntag, den 24. Mai. Exaudi. Stadtkirche. 8: Pfr. Becker. Zugl. Christenlehre für die Reukonfirmierten aus der Markusgemeinde. 91/,: Pfr. Mahr. 11: Kinderkirche für die Matthäusgem. Pfr. Mahr. - Iohanneskirche. 8: Pfr. Ausfeld. Zugl. Christenlehre für die Reukonfirmierten aus der Iohannesgemeinde. 91/,: Pfr. Bechtolsheimer. 11 Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfr. Dechtols- heimer. 8: Bibelbesprechung im Iohannesfaal. Pfarrass. Schultheis. - In der Reuen Aula. 11'/«: älniversitätsgottesöient mit Predigt von Professor D. Dr. Frick. — Kirchberg. 10. 11: Heiliges Abendm. f. b. Igd. v. Ruttershausen. Mainzlar l'/2. Watzenbvrn-Garbenteich. Watzenborn-Steinberg: 9'/.,. Garbenteich. 1. - Wieseck. 9'/?. Katholische Gemeinden. Gießen. Samstag, den 23. Mai. 4'/2 u. 7 Beichte. Sonntag, den 24. Mai. 6. Sonntag n. Ostern. 6'/, Beichte, 7 Meße, 8 Kom., 9 Hochamt m- Predigt, li Messe m. Predigt, 21/a Christenlehre u. Andacht. — Grünberg, 9'/3 Messe mit Predigt. - Hungen. 9'/o Hochamt m. Pred. — Lich. 71/., Messe m. Pred. (Deutsches Fabrikat) erfreut sich seit fünf Jahrzehnten in allen Kulturländern der Welt der ungeteilten Anerkennung der Herren Aerzte Stillende Müller 4261 se Central-Drogerie Karn. Schulstraße. Germania-Drogerie Seibel, Frankfurter Str.39. Kreuz-Drogerie Noll, Bahnhofstraße 51. 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Weinberger, sämtlich in Heidelberg entscheiden über die Einsendungen in gemeinsamer Sihuna am 4. Juli. Die Preissprüche geben wir den Preisträgern brieflich und allgemein in unserer Zeitschrift „2licotinu6u bekannt. Die Zeitschrift erhalten die Einsender kostenfrei. - (Bund der Frontsoldaten) Ortsgruppe Gießen Anmeldungen bei der Geschäftsstelle Tietzstrafte 7 II . 04519 allerbeste Fabrikate. in allen Größen allerbillicst. 1605c Carl Schunck. Oer Stahlhelm“ Haus Klein Schifferstadt. 4474V Feldbahnen Anschlußgeleise * Gebrüder Nolting, Herford Schokoladen- und KakaoEabriken WeHburga.d.fccihn der ideale «bgd Pfingftausflug Dampf- und Benzol- Lßkomoliven Eiche gebeizt s Nusbaum poliert | I Tanne gestrichen ! Kiefer geport 1 f £ang|tlit.lell«i5lung5öföingung.! Riesengänae, Enten etc- Re- eile Bedienung. Illustr. Katalog gratis Nmlies S und Sand aus dem Lcchnsluh liefert prompt und billig C.Rübsamen.Giehen heilte! Feierlicher Einzug des neuen Reichspräsidenten v. 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