JjJjWmi im ntmaL Beifutter ebäH ischwehl eis ^uttrrkaltz ^ndekuchen futter uto, 10 MM bei mal| massen I doppdgelther! «rb. Stah/jeh. f Hk. 300 j Tk. 900. stattet. mann* ieg.'Kftss,Ge». | veg 8 V10L I Her langen ilatten Lager rFiehen ,c Telephon 1682, len zum Neubau in Gießen ivlien den. Zeichnungen liegen im Postbau« hvssirahe 85, Hof« Dienlistunden zur m daselbst, solange t Ausnahme der e von 0,75 Ml. bc- •tfäfoflen unb mit -nendenAufschriii Itll, dvnnittagL aamt pvstirei ein« ins der Angebote t ütoQ erschienenen t Angebote für an« rd, bleibt die Ab« geböte Vorbehalten. Verteilung 14 Tage. Bauleiter. 4085V rgebnng. -r Leichenhalle zu )jc Erd-, Maurer., Spengler-, Glaser-, und Weißbinder, n Wettbewerb aus- zvordrucke, Weich' M liegen aus der immerArlöoffen. ricn daselbst, sv' gegen ErstattunS b/n"DieAngebvle jrei und imt enU Mittags.10 M MgsterM'N einzu [l 8 Tage- lpril 1925- ltung ®lC6cn" 40^ riu^L—-—-—' rkauf. „ Ks 3,35 M' 4,73 . 3,79 . 4,30 - 5,74 tt 3,81 » 3,95 . 0,14 • 3,38 • 18. üpttt -MS «■**#?** Ä auch D Vcn-20 Äpril g formierung u n I c rer militärischen O r- cr- unb sich enspoli maif t i r und eine Politik des sozialen Fort« schritts und der fiskalischen Gerechtig leit entsprechend dem Ausfall der Wahlen vorn 11. Mai befolge. Sie lehnt jeden 3u|afo ab und geht zur Tagesordnung über." Dan den Stommunlftcn und von anderer Seite werden noch verschiedene Gegenresolutionen eingebracht. Die Regierung beantragt darauf die Priorität der la« gesordnung Cazals und stellt die Bertraueno« frage. Die Abstimmung erzielt 304 Stimmen gegen 218 Stimmen. Die Mehrheit zugunsten der Regierung beträgt also 86 Stimmen. durchzufuhren versuchen. Die ministerielle Erklärung beschäftigt alsdann mit der Innenpolitik. Jedermann kenne den Ernst dec Lage. Aber eine internationale Das Kabinett Painleve vor der Kammer Das Vertrauensvotum mit 304 gegen 218 Stimmen angenommen. gantfation beitragen, die das Land, eifrig gefördert hat und die wir weiter verfolgen Paris. 21 April. (WTD.) Seit vielen Jahren ist ein solcher Andrang zu einer Kammersitzung. wie er heute festgestellt wurde, nicht erfolgt. Das Publikum hat sich buchstäblich um den Zugang zu den Tribünen geschlagen, und cs kam oft zu heftigen Auseinandersetzungen, namentlich der Einlas) herrschenden Damen, deren Gezänk bis in den Sitzungssaal zu hören war. Don der Kammer bis zur Konkordlenbrücke hatten Hunderte von Menschen Aufstellung genommen. in der Hoffnung, während der Sitzung noch Einlas) finden zu können. Kurz nach 3 Ahr strömten die Abgeordneten in tenSihungs- saal. Als der ehemalig: Ministerpräsident Her- riot erscheint, erhebt sich d'.c gesamte Linke und bringt ihm stehend minutenlang eine stür- mtsche Ovation dar. Es ertönt der Auf: ■ „Es lebe Herriot." "Wenige Minuten darauf erfolgt der Eintritt des neuen Kabinetts. Zuerst erscheint Ministerpräsident Painleve. hinter ihm Außenminister "Sri and. unmittelbar gefolgt vom Finanzministec Caillaux. Don der rechten Seite vernimmt man Zurufe, die Caillaux gelten. Jedoch versteht es D'.zepräfid'nt Duisson geschickt. diese Zurufe dadurch abzulürzen, datz er rasch den Demissionsbrief des ehemaligen Kammerpräsi denten Painlevä verlicsl. Ministerpräsident Painleo« besteigt alsdann die Rednertribüne, um von der ministeriellen Erklärung Kenntnis zu geben. Roch selten dürfte in einem Parlament die programmatische Erklärung einer neuen Regierung st ü r m i s ch e r unterbrochen worden s in. als die der f.an- zösischen Regierung. Wiederholt unterbrachen d e Abgeordneten der äußersten Rechten die Ausführungen des Ministerpräsidenten, indem sie auf Eaillaur weisen und sich in den beleidigendsten Zurufen ergehen. So vernimmt man wiederholt den Ruf: „R i e d e r m i t C a i l l a u x" und „Seine Ernennung ist eine Beleidigung der ®efaftencn." Die Regierungserklärung lautet: Dio Regierung, die sich Ihnen heute vorstellt, fleht, wie die vorLusgegangene Regierung, vor zwei ungeheuer schweren und dringenden Pflichten der Verantwortung: Sie muh für die Zukunft die Sicherheit wahren und das ft- nanzielle Gleichgewicht s cherstrlln. Dor di sen beiden Prcb'emen mü fen in d esem Augenblick alle anderen, so wichtig sie auch sein mögen, zurückstehen. Dah es fast sieben Jahre nach einem siegreichen Kriege, während dem unser Land so schwere, so heroische und so schmerzliche Opfer gebracht hat. die Beunruhigungen kennenlernte. unter denen es im Augenblick leidet, ist für es eine bittere Enttäuschung. Aber man muh der Wahrheit ins Antlitz schauen. D c behaarliche Hoffnung, die Reparationen zu erlangen, die di- Gerechtigke t erfordert, und die die öffentliche Meinung nach so viel Ruinen und Leiden verlangte, die aber die Wirklichkeit verweigert hat, hat wiederholt das Mögliche undurchführbar gemacht. Das allgemeine Stimmrecht hat. da man der illusorischen Hoffnung müde war. seinen Willen darin kund- gegeben: Friede in der Sicherheit und in der Achtung durch Aufrechterhaltung der Verträge, wirtschaftliche Stabilität in einem Regime steuerlicher Gerechtigkeit: das sind die groben Hoffnungen, die sich airs der letzten Volksabstimmung herausheben. Sie haben die Tätigkeit der letzten Regierung geleitet. und auch unsere Regierung wird sich von ihnen leiten lassen. Zur Durchführung der doppelten und schwierigen Rufnähe. die uns zufällt. fordern wir die Mitarbeit aller Büqer Frankreichs. bei denen das Rationalgefühl höher stebt als Parteileidenschast und wir schaftl'ches Öntereifc. Bei den kommenden internationalen Verhandlungen wird die Regierung die Fortentwicklung der Ausführung des Dawesplanes ebenso wie die Regelung der Frage der interalliierten Schulden, die so schwer auf uns lastet, weiter verfolgen. Aber über alle dem wird sie sich bemühen bie Garantien des Friedens und der Sicherheit zwischen den Völlern. die gestern srch To stark und so mutig in der Feuerlinie gestanden haben, zu perinehren. Frankreich b.mbt allen seinen Alliierten treu. Es wird gegenüber allen Rationen gerecht und friedfertig sein, denn es hat den tiefen Wunsch, dazu beizutragen, dah der Welt die Ruhe und die Stabilität gegeben wird, die sie nötig hat. Aber die erste Bedingung eines dauerhaften Friedens in. dah Frankreich selbst in Sicherheit ist. Sicherheit, Schiedsgerichtsbarkeit und Entwaffnung, das sind die drei Dorbedingungen, auf denen sich das Protokoll von Genf ausbaut. Das ist der erste Vorbote eines großen internationalen Friedens. Dir find diesen drei Bedingungen ergeben und toenben unsere Bemühungen auf das doppelte Ziel, die vollkommene Einigkeit mit den Völkern aufrrcht- zuerhalten, die unsere Waff-ngenosTen waren, und gemäß dem Willen aller Vereinigungen ehemaliger Frontkämpfer die Autorität und die Organisation des Völkerbundes weiter zu entwickeln, damit alle Staaten ihm beitreten können. um die Wiederaussöhnung Europas vor zubereiten, ohne die unsere Zivilllallon dem Untergang entgegengeführt wird. Die glückliche Lösung dieser auswärtigen Probleme wird im Weitesten Mähe zurZMilderung und Re- Deutschland uni er denselben Bedingungen wie die anheim Machte dem Völkerbund beitrete, so fei anzunehmen, dah der Frieden nicht länger gestört werde. Bedrückend sei mir, dah andere Mächte dem Bund fern blieben. Leon Blum erklärte, dah seine Partei dem neuen Kabinett das Vertrauen ausspreche. Die Abg. Cazals und Blum bringen bann folgende Tagesocdnun gern: „Die Kammer ist fest ent Ichlossen, Im Einverständnis mit der Regierung die wirksamste Lösung zur Durchführung der vollftän« biacn Sanierung der Finanzen ausfindig zu machen. Sie vertraut der Regierung, dah | i e diesem Augenblick habe sich Elemenceau hoben und sei gegen Caillaux vorgegangen. Die Kammer habe damals die Immunität aufgehoben. (Don der Linken wiro gerufen: Aus den Wunsch von Eaillaur selbst!) Eaillaur sei verhaftet und vom Staatsgerichtshof unter der Beschuldigung des Einverständnisses mit dem Feinde verurteilt worden. Eaillaur hätte nach seiner Ansicht Utz Revision des Prozesses fordern müssen. Er habe es aber vorgezogen, durch die niedrige Pforte einer A m n e st i e in die Kammer zurück- zukehren. Dcrtrand erklärt, er verweigere der Regierung nicht nur das "Vertrauen, sondern er betrachte auch, die Aiwrsenheit Eaillaur' in der Kammer als eine Herausforderung der Toten und der Lebenden. Rach zwei weiteren Interpellationen über die Anwesenheit Caillaux erklärt Ministerpräsident Painleve er habe die Bildung der Regierung nur wegen der finanziellen Schwierigkeiten übernommen. Er habe besonders gualifizierte Män- n c r für die Mission ausgesucht, die ihm vertraut worden fei. Wie könne die Kammer an ihm zweifeln, da e r es gewesen fei, der Foch und Petain an die Spitze deö französischen Heeres gestellt habe. Er könne auch daran erinnern, dah er es gewesen sei, der das Ein- heitslommando vorbereitet habe. Wenn man politische Prozesse beurteilen wolle, müsse man aus der Atmosphäre herauskommen, die das Land ins Fieber verseht habe. Er müsse widersprechen, dah Eaillaur an den Kämpfern gezweifelt habe. Während des Krieges, als man gerade die Front stabilisiert habe, habe Eaillaur zu ihm gesagt, Frankreich sei gerettet, Frankreich atme wieder. Er habe den Vorschlag gemacht, man möge diese Tatsache benutzen, um eine ? rohe Anleihe aufzulegcn, um die Kriegsosten zu decken. Schon damals habe er die große Einkommensteuer schaffen vollen. Ein fünfter Interpellant, Dlaisot. bemängelte die Zusammensetzung des Kabinetts und verwickelte Briand in ein heftiges Wort-- aefecht. Es fommt zu minutenlangen Tumult- uenen. Dlaisot erinnert an einen Ausspruch Painlevvs zu der Zeit, wo Briand M.nistcr- Präsident war. Painlevo soll gefegt haben: .Solange wir diesen Ministerpräs be ten haben, ist etwas faul im Staate Dänemar k." Blaisot fährt fort, sich über die e nzeinen Pe fö:i- lichkeiten des Kabin tts l ltig z t machen u d hält auch Steeg, dem ehemaligen 03:;: trauten Mi le- ranbS, seinen politischen Gesi nnunqs- wechsel vor. Die breiteste A igrifssfläche b ete aber Briand, dem Dlaisot immer schärfer zuletzt. Der Abg. Fabry wünscht ergänzende Auskünfte über die Sicherungsfrage. Er erinnert an die Erklärung Herriots, nach der baS Rheinland das letzte Unterpfand für die Sicherheit Frankreichs bedeute. Aus dem Generalbericht der Kontrollkommission gehe hervor, dah die deutsche Armee zur Zeit zwar nicht losschlagen könne, dah sie aber übereinegewaltigeSpa'nn- kraft verfüge und sehr bald dieselbe Lei- stungsfähigleit wie 1914 erreichen könne. Der Redner fordert die Regierung auf, die Gutachten des Marschalls Foch so schnell wie möglich zu veröffentl chen. Der deutsche Garantievoischlag sei Wohl nur erfolgt, um die Veröffentlichung des Kontrollberichts zu Hintertreiben (I) Dem Vorschlag Deutschlands müsse man mit einer gewissen Zurückhaltung begegnen. Boncourt und de Iouvenel hätten wiederholt die Rotwendigkeit d:r ständigen Kontrolle der entmilitarisierten Rheinlandzone betont. Die Mehrheit folgte den Ausführungen des Redners mit wachsender Ungeduld. Aus der Ioumalistentribüne werden Zwischenrufe laut. Der Redner Ichlieht mit den Worten: Wir haben mit Deutschland eine Reihe wichtiger Fragen zu regeln. Hüten Sie s i ch vor voreiliger Räumung. Es werden sonst nur zwei Möglichkeiten übrig bleiben: entweder Krieg oder Erniedrigung. Um 10 Uhr besteigt Briand die Rednertribüne und lagt, seine Auffassung über die Frage der Außenpolitik bestehe darin, die innige Zusammenarbeit mit den A l irrten aufrecht zu erhalten und nichts ohne sie zu tun. Der Frieden fei noch nicht fest begründet, aber man müsse sich vor Uebertreibung hüten. Dte Sicherheit Frankreichs ergebe sich für den Augenblick aus dem Dölkerbundspakt. Er könne nicht annehmen, dah die Mächte, die eine Unter- schrill geleistet hätten, nicht zu ihrem Wort stehen würden. Die auswärtige Politik der neuen Regierung stimme mit der deS letzten Kabinetts überein. Sobald vonseiten Deutschlands die geringste feindselige Handlung innerhalb der cntmilitarilierten Rheinlandzone erfolge, befinde sich Frankreich im Zustand der Rotwehr, so dah ihm unverzüglich alle im Völkerbund zusammengeschlossenen Staaten zur Seite ständen. Frankreich fei dank des D ö l k e r b u n d p a k t e s nicht länger isoliert. 3m übrigen seien noch weitere Besprechungen im Gange. Deutschland tterxc in den "Verhandlungen versuchen, die gröhten Verteile f ür sich heraus zuschlagen. Sache Frankreichs sei« es. sich nicht Übervorteilen zu lassen. Deutschland beantrage, in den Völkerbund auf genommen zu werden. Wenn Bulgariens Kampf gegen die Revolution. Der zweite Attentäter erschossen. Sofia. 21. April. (WTB.) Rcgierungs- truppen und Volksmiliz haben die kommunisttsche Bewegung in den Kreisen Schümm und Warna vollständig niedergeschlagen. Ein großer Teil der Revolutionäre hat sich bedingungslos ergeben. Bei dem Dors: Klissuar versuchte eine bewaffnete Bairde von Emigranten aus Süd- flawien die bulgarische Grenze zu überschreiten: sie wurde jedoch mit Maschinengewehren und Artillerie zersprengt.' Die Re- gierung Zankow ist letzt Herr der Lage. 3n ganz Bulgarien wurden bisher über 3 0 0 Gefangene in die Gefängnisse cingeliefcrt. Verhandlungen werden weiterhin in großer Zahl vor genommen. Die beiden Führer deS linken Flügels der Day.ernbattd, P« trini und Grantfcho - r otn, wurden, als sie sich ihrer Verhaftung durch die Flncht entziehen wollten, erschossen. Heute nachmittag tritt die Sobran je zusammen. Von Aegierungsseite verlautet, dah für die bei dem Attentat Verunglückten eine entsprechende Pension genehmigt tocrien soll. Den Kaufleuten, die von dem Attentat betrost.n wurden, soll ein Moratorium gewährt werden. Gestern abend entdeckte die Polizei im Osten Sofias ein neues Komma nist en ne st. De Kommunisten verweigerten die ikie.gabe und zogen sich, als die Polizei daL Haus mit Bomben belegte, in einen D: ton unter st and zurück. Schließlich geriet das Gebäude in Brand, unb als es der Polizei gelang, einzuini. g-n. sand man sämtliche Einwohner des HauseS. die einer Bombe zum Opfer gefallen waren, tot auf. Unter ibn n befand sich Kosta Iankosf, einer der beiden Arhe:er deS Ak.entatS in der Kathedrale. 3ankoff ist ein Sohn des verstorbenen Obersten Zankofs. bei in der mazedonischen Bewegung eine hervorragende Rolle g spielt hat. Ec selbst war Chef der militärischen Abteilung der Kommunisten und cineS der cinHuf)- reichsten Mitglieder deS D:h:imkomite«'>. Aus ergänzenden Ein ekhe len üLer d e Organisation des Attentats in der Kathedrale geht hervor, dah die ehemaligen Offiziere 3 a n l o w und M u n kow im März d 3. mehrmals bie Decke der Kirche untersuch t e n . wo der Explosivstoff n eberge'e^t werden sollte. Die Höllenmaschine wurde auf dem Toden der mittleren Hauptkuppel um 7.30 Lhr morgens am Tage der Explosion niedergelegt. Auherdem wurden Pakete mit Explosivstoffen im Dachstuhl der Kathedrale verteilt. Ein Automobil wartete In der "Nachbarschaft, um den jungen Mann, der die Zündschnur in Brand letzte, und den Küster wegzubringen. Das Automobil sollte ftc nach einem vorher bestimm - len Ort in Rordbulgarien fahren, von wo aus sie ins Ausland zu gelangen hofften. Dieser Plan mißglückt infolge der schnellen Maßnahmen, wodurch jedes Derlassen der Stadt verhindert wurde. Die Llrheber des Attentats rechneten damit, den König und die Minister zu töten, Unruhen hervorzurufen und sich In den Besitz der Macht zu sehen, was unfehlbar die Besetzung Bulgariens durch jugoslawische Truppen t nd Balkan- wirren herbeiführen würde. Die Verschwörer batten neun hervorragende Dersönlichkeiten auS Re- gteLung8 ft elfen bezeichnet, unb ihren Helfershelfern den Befehl erteilt, diejenigen von diesen Persönlichkeiten u m z u b r i n g e n, die sich am leichtesten einem Angriff barbieten würden, um dadurch das gefamte Offizierkorps und den König zu veranlassen, an dem Trauergottes- dienst in der Kirche teilzunehmen. Die Liste bet Toten des Attentates übersteigt die Zahl 200 Auherdem sterben täglich in den Krankenhäusern Leute, die bei der Explosion verwundet tr:rben sind. 3mtncr neue Leich c n werden bn den Aufräumungsarbe t:n gefunden. Die Zahl der Schwerverwundeten wird auf etwa 300 geschätzt. dürfe nicht übertreiben. Ein großer Fortschritt sei en dem Tage erzielt worden, an dem die Regierung, die der jetzigen boraufg?gangen ist, .mutig ihren Willen bekundet habe, die budgetäre Einheit wieder herzustellen. Die jetzige Regierung halte es für ihre wesentlich.' Aufgabe, diese beizubchalten, und in vollem Einverständnis mit dem Parlament werbe sie sich bemühen, diese Ansicht beim Budget zur Geltung zu bringen. Die Regierung verpflichtet sich formell, für das 3ahr 1925 nur einen Budgetentwurf vorzulegen, in dem alle Staatsausgaben so weit wie möglich herabgemindert und durch Steuern gedeckt werden, da keine Ausgaben von nun ab mehr dem Staatsschatz zufallen füllen. Die Aufrechterhaltung des finanziellen Gleichgewichts mache die Pflicht zur Rotwendigkeit, jede Debatte zu vermeiden, die irreführende Mißverständnisse unb leibenschaftliche Polemiken Hervorrufen könnte. 3n diesem Sinne wolle die Regierung, um aus den parlamentarischen Debatten über die Beziehungen der französischen Republik zum Vatikan herauszukommen, e neu besonders qualifizierten Vertreter beim Vatikan aufrechterhalten. Alle M tglieder der Regierung, welcher Ueberzeugung sie auch seien, seien einig darüber, im Rahmen der allgemeinen Wirtschaft zu verlangen, daß eine unangebrachte unb dem öffentlichen Kredit schädi- genbe Auseinandersetzung nicht mehr erfolgen werde. Aber wenn man auch alle Glaubensbekenntnisse respektieren wolle und entschlossen sei. alles zu vermeiden, was die Gewissensfreihell beunruhige, bleibe die Regierung doch der ßaicngefBegebung der Republik tief ergeben Was Elsaß und Lothringen anbetrefse. wolle die Regierung Mißverständnisse zwischen ihnen und der französischen Regierung verhindern. Die Gesetzgebung kömie nur weiter betrieben werden, wenn man sich mit qualifizierten Räten umgebe und den Respekt der erworbenen Rechte im Hinblick auf eine allgemeine Verständigung und auf die nationale Einheit sichere. Kein Franzose verkenne den reinen unb unauslöschlichen Patriotismus der Elsaß-Lothringer und ihre 3ahrhunderte alte Tradition nach republikanischer Freiheit und republikanischer- Demokratie. Die Regierung fei sicher, daß Elsaß und Lothringen den brüderlichen Ruf erhören joerbe, wenn man von ihnen fordere, dah sie die Spuren einer halben 3ahrhundert langen Trennung verwischen. Endlich erwähnt die Regierungserklärung die Pflicht zum Wiederaufbau unb fchl'eßtmit folgenden Worten: Frankreich habe für sich seinen Boden, sein Klima, die Llrbeitskraft und die 3ntelligenz seiner Kinder, fein Gleichgewicht, feine unerschütterliche Ehrlichkeit, bie keine Prüfung je angetastet habe unb die vor keiner Anstrengung zurückschrecke. An feiner Seite stehe das Frankreich jenseits des M e e r e s. das jeden Tag produktiver werde. Frankreich habe für sich fein Prestige, seinen Heroismus, sein Genie unb jene wunderbare nationale Einheit, die in ihrer Vollkommenhcit wiederhergestellt worben sei. Frankreich erscheine wie ein kräftiges Schiff, das mit Ketten beladen sei. Die Regierung fortxre deshalb Kredit vom Parlament; sie fordere deshalb Zeit zum Handeln und erwarte, dah man sie nach ihren Taten und Erfolgen beurteile. Wenn das Parlament aber kein Vertrauen zur Regierung habe, dann müsse es sofort das Schicksal des Lande in andere Hände legen, denn die Stunde taffe weder Aufschub noch Ausflüchte zu. Die Diskussion eröffnet der kommunistische Abg. Eachin. Er erklärte: Rach feiner Ansicht bestünde zwischen den Grundsätzen der Regierung Herriot und ben Versprechungen der Regierung Painleve Widersprüche. Der Redner bespricht alsdann dieAuben- politik unb fordert, daß bet Dawesplan so durchgeführt werde, daß das deutsche Kapllal und nicht der deutsche Arbetter Zahlungen zu leisten habe. Das Genter Protokoll sei noch viel toter als der Versailler Vertrag. Die Angelsachsen machten andere Vorschläge. Alle Rationen bewaffneten sich, und England suche Verbündete, namenllich gegen Rußland, das man als Feind der Eity von London darstelle. Eachin wies auf die faszistische Gefahr hin. die in Frankreich bestehe, seine Partei werde sich an dem Kampfe gegen Caillaux nicht beteiligen. Als zweiter 3nterpellant erklärt hierauf der Abg. D e r t r a n b, der Vorsitzende der Vereinigung der Frontkämpfer, die ehemaligen Frontkämpfer hätten mll Entsetzen die Ernennung Caillaux zum Finanzminister erfahren. Er glaube nicht, daß Frankreich schon so weit gekommen sein, um zwischen Eaillaur unb dem Bankerott wählen zu müssen. Wenn man bis zum 3ahre 1917 zurückdenke. Dann müsse man feststellen, daß der D e f a i t l s m u s gLherrlcht habe, trotzdem das Eingreifen Amerikas in den Krieg angekünbigt worden fei. 3n Nr. 93 Erster Erschein: täglid), außer Sonn- und Feiertags. Beilagen: GießenerFamllienblätter Heimat im Bild. Monat», tzezvorpreis: 2 (Bolbmarh u. 20 Gold Pfennig für Trägerlohn, auch bei Richterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Fer nfpre ch-Anschlüste: Schriftleitung 112, Ter» lagundGeschoftsstclleöl Anschrift für Drahtnach richten AnzeiaerSlehen. Postscheckkonto: Sranlfnrf a. M. 11686. Mittwoch, 22. April 1925 Blatt 175. Jahrgang Annahme von Anzelgrn für die Tagesnummer dis zum Nachmittag vorher ohnejedeDerdtndlichkrn. Preis für 1 mm Höhe für Anzeigen von 27 mm 'Breite 6rtlid)8, auswärts 10 Goldpfennig: für Re. hlame-Tlnjtigen r> 70 rin Breite 35 Goldpfennig, Plahvorschrift20 .Aufschlag. - Verantwortlich für Politik u. Feuilleton Dr. Friede. Will) Lange; für den übrigen Teil: Ernst Blumfchein; für den Anzeigenteil: Hans Tedt, sämtlich in Gießen GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen Drud unö Verlag: vrühl'sche Univerfitätr-Vuch- und Steinöruderei R. Lange in Stehen. Zchriftleitung und Seschäftsttelle: Zchulstrahe L Aushebung eines revolutionären bulgarischen Klubs in Berlin. -Berlin, 21 April. (Sil.) Der Abteilung la des Berliner Polizeipräs.diums ist es gelungen, im Westen Berlins die Mitglieder eines revolutionären, kommunistischen Klubs bulgarischer Studenten zu verhaften und 38 junge Studenten f e st z un e h me n. die sich in dem Lokal zu einer Sitzung versammett hotten. Die Ermittlungen der Polizei gehen noch weiter, da mit Sicherheit drmit gerechnet w:r'en nrutz, daß noch weitere Angehörig e der Bereinigung sich aut freien Fuß befinden. Die verhafteten Studenten sind im Berliner' Polizeipräsidium eingehenden Derhören unterzogen worden. Das Ergebnis der bis zum heutigen Tage vorliegenden Untersuchung ist im wesent ichen den maßgebenden deutschen Behörden, vor allem denn Auswärtigen Amte, mitgeteilt worden. Wie wir weiter hören, schweben wegen der Der- haftungen und wegen d:s Materials, das dort beschlagnahmt wurde, bereits Derha dlungen zwischen dem deutschen Auswärtigen Amte und der bulgarischen Gesandtschaft. Der bulgarische Gesandte ist am Montag im Auswärtigen Amt über den Stand der Angelegenheit informiert worden. Intervention der Großmächte? Wien. 21. April. ($U.) In diesigen diplomatischen Kreisen wird er Härt, die italienische -Regierung beabsichtige sich mit den übrigen Großmächten ins Einvernehmen zu sehen, falls die bulgarischen Ereignisse ciirc verhängnisvolle Wendung nehmen sollten, durch eine bewaffnete Intervention dem Treiben der Kommunisten auf dem Balkan ein Ende zu bereiten. Aach Meldungen aus Sofia hoben bie ehemaligen Minister der agrar-kommumstr- sch en Partei an die interalliierten Mächte folgendes Telegramm gesaugt: „Intervention im Interesse der Menschheit! Regierungstruppen haben gestern 5000 neue Verhaftungen vvrgenommen, 500 Personen wurden standrechtlich erschössen." Der Finanzausgleich. Das Ergebnis der Berliner Ainanz- ministerkonfereuz. Berlin, 22 .April. (Wolff.) Gestern nachmittag fand im preußischen Finanzministerium eine Konferenz der Finanzminister der Lander statt, die sich mit der Stellung der Lander zu den Finanzvorlagrn der Reichsregierung beschäftigte. Wie das „Berliner Tageblatt" mitteilt, ein'gien sich die Iinanzminister.dahin, 9 0 Proz. von der Einkommen- und Körper- schastssteuer und 30 Prozent von der Umsatzsteuer zu verlangen, wahrend die Reichsregierung von der Einkommen- und Körperschaftssteuer nur 75 Prozent und von der Umsatzsteuer nut 20 Prozent gewähren will. Die Länder auf dem Standpunkt, daß, wenn ihr Anteil an den genannten Steuern nicht über die Sätze der Regierungsvorlage erhöht wird, die Länder und Gemeinden die Realsteuern stärker heranziehen müßten. Die Konferenz der Fiuanzminister bil- . ligte ferner die bisherigen Abstünmungsergeb- \ elfte der Reichsratsbeschlüsse, wonach eine all- gemeine Hhpvthekenauswertung ans 20 Prozent erfolgen soll und lehnte die Dewertungs- , grundlage der Vorlage der Reichsregierung für eine zehnprozent'ge Zusahaufwertung der erstfälligen Hypotheken ab. Die ßanbtagsauf&öfung in Oldenburg rechtskräftig. Oldenburg, 22. April. (WTB.) Der olden- burgische Staatsgerichtshof fällte in dem Verfassungskonflikt zwischen der oldenburgischenRegierung und der Mehrheit des Landtages die Entscheidung, daß die Auflösung des Landtages durch die Erklärung der Regierung in der Sitzung vom 25. 3. 1925 verfassungsrechtlich zulässig war. Eine Begründung dieser Entscheidung steht noch aus. Rach der Entscheidung bleibt es also bei den von der oldenburgischen' Regierung vorgesehenen Neuwahlen zum Landtag am 24. 5. gum Tode Dr. Hoefles. Berlin, 21. April. (TU.) Wie der Amlliche Preußische Pressedienst von zuständiger Stelle erfährt, yat auf den übereinstimmenden Antrag der Aerzte des chedwigskrankenhauses und des Gerichtsarztes heute die Sektion der Leiche des früheren Postministers Dr. Hoefle stattgefunden. Nach dem vorläufigen Gutachten der Aerzte hat die gerichtliche Sektion eine bestimmte Todesursache nicht ergeben. Die Aerzte haben sich ihr abschließendes Urteil über die Todesursache bis nach Vornahme der chemischen und mikroskopischen Untersuchung der von ihnen entnommenen Leichenteile Vorbehalten. Die bayerischen DemokraSen. München, 21. April. (XU) Die bisherigen Mitglieder und Abgeordneten dir Demokrat scheu Partei, Staatsminister a. D. Dr. Müller --Meiningen, Dr. Hamme rschmidt und R'kolaus Stolz sind nunmehr formell aus dieser Partei ausgeschieden. Es handelt sich bekanntlich um die Konsequenzen ihrer Stellungnahme zu Gunsten der Kandidatur Hindenburg. Dr. Marx am Rhein. Koblenz, 21. April. (WTB.) Heute abend hielt Dr. Marx hier eine Rede, in der er u. a. erklärte, wenn jemals ein Gebietsteil des deutschen Vaterlandes seine nationale Treue bewiesen habe, seien es die besetzten Gebiete gewe'en. Ih.e Bevölkerung habe in den letzten Jahren mehr als jede andere Bevölkerung Deutschlands gezeigt, was eine nationale Tat sei. Das Rheinland habe für ganz Deutschland und ganz Deutschland habe für das Rheinland Opfer getragen. Er hoffe wieder auf die endgültige Freiheit Deutschlands und auf Ueöerwindung der materiellen Rol. Die harten Leiden seien eine Läuterung für das Boll und das Vaterland geworden. Mehr denn je habe das Boll den Gedanken des Friedens und der Arbeit schätzen gelernt, denn das deutsche Boll wol'e den Frieren Deutschlands, Europas und der Welt Die Alli arten seien vertraglich dc; pflichtet, die besetzten Geb - t« zu bestimmten Fristen zu räumen. Die Räumung der nördlichen Rheinlandzone sei, ohne daß die Gründe der Richträumung klar mitgeteilt worden seien, verzögert worden. Mit dem deutschen Volke und insbesondere der rheinischen Bevölkerung erwarte er, daß in kürzester Zeit nicht mir die nördliche Rheinlandzone, sondern auch das Ruhrgebiet von der Besatzung befreit werden. Der Geist, der das rheinische Boll stets beseelt habe, werde es auch die Geduldsproben siegreich bestehen lassen, bis über das Rheinland die goldene Sonne der Freiheit aufgehen werde. Hindenburg und Amerika Der Dawesplan. — Die Schnldlüge. London, 21. April- (TU.) Generalfeldmarschall von Hindenburg hat dem Berliner Korrespondenten der UnitedPreß, d.r ihn in Hannover besuchte, ein Interview gewährt. Bezugnehmend auf den Dawesplan habe Hindenburg erklärt, daß dieser Plan einer R e - Vision bedürfe, und daß er hoffe, daß die Dereinigten Staaten die Gründe dieser Revision anerkennen würden. Ferner bezeichnete Hindenburg es als Lüge, trenn von der deutschen Kriegsschuld gesprochen wird. Er hoffe, daß Ainerirn Deutschland seine Hilfe nicht versagen werde, damit es sich von diesem Schandfleck freiwaschen könne. Sodann habe Hindenburg er- tlärt: Sie werden begreif en, daß in Deutschland dar Eindruck vorherrscht, Amerika habe Deutschland gegenüber noch viele Versprechungen zu halten. Unter Vertrauen, das wir seinerzeit in den Präsidenten Wilson g seht hallen, ist start getäuscht worden. Wir wären Amerika dankbar, wenn es seinen großen politischen und wirtschaftlichen Einfluß dahin ausüben würde, daß die Welt die berechtigten Forderungen Deutschlands anerkennen wird, nämlich, daß der Dawesplan einer Abänderung unterworfen werde. Die Revision des Planes müße aber mit friedlichen Mitteln angestrebt werden. Wir wünschen den Frieden und wir sind uns unserer Verantwortung vor Gott und der Welt bewußt. Wenn Deutschland den Eindruck getoimü, daß man es nicht erniedrigen wrll. so wird es auch eher bereit sein, seine Verpflichtungen zu erfüllen. Die Deutschen sind in dem Gefühl des Stolzes einig. Wir haben unser Haupt gebeugt. Aber wir sind nicht niedergeschlagen. Deutschland hat durch Jahrhunderte hindurch der Welt unschätzbare Dienste geleistet. Wir hoffen, daß man sich dieser Tatsache erinnern wird, wenn Deutschland lediglich sein gutes Recht fordert. Der Ge- ' rechtigkeitssinn ist im deutschen Volkscharakter die stärkste Eigenschaft. Dieser Sinn wird und Helsen, uns vom Schandfleck der Kriegsschuld freizumachen. Amerika und RutzlanD. Conbon, 22. April. (WTB.) „Morning post" meldet aus Washington, es verlaute, daß das Staatsdepartement an die amerikanischen Botschafter in Europa eine Rote gesandt habe, in der zu deren privater Information mitgeteilt wird, daß die Politik Amerikas hinsichtlich dec An- erkennung Sowjet-Rußlands keine Aenderung erfahren habe, und daß vorerst die von Staatssekretär Hughes gestellten B e - dingungen erfüllt werden muhten, bevor die Frage einer Anerkennung Sowjet-Rußlands angeschnitten werden könne. Kleine politische Nachrichten. Der König und die Königin von England sind von Palermo nach Genua ab- gereist und werden ihre Reise am Freitag in Paris unterbrechen. Sir werden mit dem Präsidenten der französischen Republik D oumergue zusammentreffen und am Rachmittag am Grab des unbekannten Soldaten einen Kranz niederlegen. Roch am selben Abend werden sie nach London Weiterreisen. Die (Zahl der Arbeitslosen hat in England in der letzten Woche um 38 447 äugen om men. Die Gesamtzahl der Arbeitslosen beträgt rund 1 208 000. Der Dizetönig von Indien wird am Donnerstag m Doover erwartet und in einem Sondrrzug nach London fahren, wo ihm ein großer Empfang bereitet werden soll. Rach einem Telegramm des Gouverneurs von Portugiesisch-Westafrika befinben sich die Einwohner der Insel Eanhabas im Ausstande. Treu gebliebene Truppen und ein Bomben-Flugzeug sind zur Riederschlagung des Aufstandes ausgefchickt worden. Kunst und Wissenschaft. Frankfurter SUuiftfoqe 1925. Die Stadt Frankfurt a. M. bereitet für die Tage vom 3. bis 9. Mai einen Zyklus künstlerischer Veranstaltungen vor, die hohen Anforderungen entsprechen werden. R.'ben einer Ausstellung von Meisterwerken deutscher Fayeneen im Kunstgewerbemuseum finden je zwei Aufführungen im O'-ernhaus ("Rheingold" und „Figaros Hochzeit") und Schauspielhaus („Louis Ferdinand, Prinz von Preußen" von Fritz von Unruh, und „Sie Andacht zum Kreuz" von Caldern), ferner zwei Orchesterkonzerte und ein Chorkonzert statt. Die Orchest.ckonzerle wird Professor Clemens Krauß (Frankfurt a. M.) leiten; ihr Programm wird klass.sche und moderne Musil bringen. Für die ß ei hing des Chorkonzertes, das etwa 302 Mckw rlende zählen wird, ist Prrfessor Siegfried Ochs (Ber.in) gewonnen, der Kantaten un) Gesänge von I'oh. Seb. Bach und Heinrich Schütz dirigieren wird. Zum Besuch der sieben Deransta'.tungeu werden Abonnements zu wesentlich ermäß'gten Preisen auögegeben. Einzelheiten sind aus der Bekanntgabe im Anzeigenteil ersichtlich. Das Programm der Kunstlage sieht ferner die Herausgabe eines Festbuches vor, das Beiträge hervorragender Persönlichkeiten enthalten w.rd. Kunstausstellung in Darmstadt. Zu der Großdeutschen Kunstausstellung, die im 'Jiohmcn des „Darmstädter 5 o*ni m e r 5" im Stöbt. Aussteilungshaus auf der Mnthilüenhöhe vor- onftal>ct wird, haben außer hessischen Künstlern zahlreiche andere aus den deutschen .Kunststädten, wie München, Karlsruhe, Stuttcort, Berlin u. a. ihre Beteiligung zugesagt. Aus Karlsruhe und Baden werden vertreten sein: Nagel, uon Vollmann, fiempfmg, Bergmann, Dill, Fehr, Gebhardt, Hau- eisen: aus Stuttgart: Kerschensteiner, Julius Kurz, Canbenbcrger, Nägele, Eckener, FaurS, Kapell, Breyer, Alfred Schmitt; aus München: Stuck, Hayek, Hickher, Becker-Gundahl, Schramm-Zittau, Erler, Habermann, Eugen Wolff, Hammel, Urban, Zügel, Schinncrer, Julius Dietz, Heß, Unold, Kaspar u. a. Auch Plastiken und Graphiken werden auf der Ausstellung gezeigt werden. Aus aller Mell. Der zweite deutsche Akadenrikertag. (Von unserem Sonderberichterstatter.) Mit zwei großen Stunögebungcn fand der Deutsche Akademikertag seinen Abschluß. Außer den zahlreichen Tagungsteilnehmern waren in letzter Stunde noch Hunderte von Akademikern nach Elberfeld geeilt, um an dem Fackelzug und an dem anschließenden Festkommers teilzunehmen. Ganz Elberfeld war auf den Beinen, um dieser glanzvollen Kundgebung beizuwohnen. Fast eine halbe Stunde dauerte der Vorbeimarsch der Fackelträger, die von der Elber- elder Stadthalle quer durch die Stadt zum Rachaus- ilatz marschierten, wo die Fackeln zusammcngewor- en wurden. Die Stadthalle erwies sich als zu klein ür die Zahl der zum Festkommers versammelten Akademiker. Allein an die hundert Chargierte im Wichs waren anwesend, ganze Korporationen waren geschlossen von den westdeutschen Hochschulstätten herübergekommen. Die große Festrede hielt Dr. B l u n ck - Hamburg. Noch gewaltiger war die Kund gebung auf Schloß Burg bei Remscheid. Etngeleitct durch Feldgottesdienste der beiden Konfes- ionen und eine Gedenkfeier für die Gefallenen des Weltkrieges erreichte sie ihren Höhepunkt im „Bekenntnis Großdeutschlands zum Deutschen Reiche". Vertreter Deutschösterreichs, Sudetendeutschlands, Siebenbürgens und des Baltenlandes schlossen sich in begeisterten Ansprachen diesem Bekenntnis an. In der „Konkordia" zu Remscheid fand der zweite Akademikertag dann sein offtzielles Ende. Das gastfreundliche Verhalten der Elberfelder Bürgerschaft verdient noch besonders heroorgehoben zu werden. Nicht nur, daß alle großen Säle der Stadt bereit- gestellt waren, daß den Tagungsteilnehmern freie Fahrt auf den Straßenbahnen und der Hochbahn gewährt wurde, so muß allen denen, die in Elberfelder Familien während der Tagung Unterkunft fanden — und das waren die meisten der von außerhalb gekommenen Akademiker — diese Zeit in angenehmster Erinnerung bleiben. Das Schachgroßmeisterturnier zu Baden-Baden. Am Dienstag wurde die fünfte Runde des internationalen Schachgroßmeisterturniers gespielt. Niem- zorvitsch-Dänemark verlor eine englische Partie gegen Alechin-Frankreich in 60 Zügen. Colle-Belgien verlor ein Damengambit gegen Dr. Trcybal-Tschecho- slowakei in 26 Zügen. Torro-Mexiko gewann ein Damenbauernspiel gegen Thomas-England in 38 Zügen. Pates-England gewann eine spanische Partie gegen Kolste-Holland in 48 Zügen. Bogoljubow- Ukraine siegte in einer holländischen Partie über Mieses durch eine glänzende Opferkombination in 35 Zügen. Mit Remis endete die Partie Rubinstein- Polen gegen Rabinowitfch-Rußland nach dem 38. Zuge. Das Damengambit Dr. Tartakowers-Oefter- reich gegen Spielmann-Oesterreich endete in 35 Zügen mit Remis. Das Damenbauernspiel Gruenfeld- Oestereich gegen Saemisch-Deutschland ergab Remis durch ewiges Schach. Schließlich wurde die Partie Dr. Tarrasch-Deulschland gegen Reti-Oesterreich nach dem 29. Zuge Remis. Die Partie Marshall-U. S. A. gegen Carl-Deuischland ist in günstigerer Stellung für Marshall abgebrochen worden. Roselll-Italien war heute spielfrei. Der Stand nach der fünften Runde ist folgender: Alechin-Frankreich führt mit 41 Punkten, Rubinstein-Polen hat 4 Punkte. Dann folgen Rabinowitsch-Rußland mit 31, Punkten, Mar- shall-U. S. A. mit 3 Punkten und einer Hängepartie, Bogoljubow-Ukraine und Torre-Meriko mit je 3 Punkten. Autounfall durch den tschechischen Außenminister. In Warschau kam es zu einem unangenehmen Zwischenfall. Ein Regierungsauto, in dem um sechs Uhr abends der tschechische Außenminister B e n e s ch in Begleitung des tschechischen Gesandten durch die Stadt fuhr, um einige offizielle Besuche abzustatten, ü b e r f u I) r in der belebten Hauptstraße, als es einem Radfahrer ausweichen wollte, einen neunjährigen Zeitungsjungen, der an der Hand feiner Mutter am Bürgersteig dahinschritt. Der Kleine wurde auf der Stelle getötet. Wie der „Ro- botnik" meldet, gelang es der Polizei nur mit Mühe, die Ordnung aufrecht zu erhalten, da die empörten Passanten den Kraftwagenführer lynchen wollten, und auch gegen die beiden Autoinsassen, die sie nicht kannten, eine drohende Haltung einnahmen. Brudermörder. Aus Boppard wird berichtet: Der 38jährige verheiratete Arbeiter Wilhelm Lamberti hat feinen Bruder Heinrich, mit besten Familie er einen Streit gehabt halle, auf offener Strafte mit einem Metzgermesser erst 0 chen. Der Brudermörder, der schwer kriegsbeschädigt ist, wurde verhaftet. Galtenmörder. In Neuhofen erschlug der arbeitslose Tagelöhner Siehl seine 24jährtge Ehefrau mit einer Eisenstange und legte ihr einen Strick um den Hals. Der Täter wurde iil Mannheim festgenommen und gestand, seine Frau im Streite erschlagen zu haben. Kchiffsungiück bei Reuschottland. Der japanische Jrachtdampfer „Rmfuku Maru", der mit einer Weizenladung von Boston nach Hamburg unterwegs war, ist 180 Meilen südöstlich non Halifar gesunken. Der Dampfer „D’ijmpic", der zur Hilfeleistung abgegangen war, ist zu spät gekommen. 48 9)lann der Besatzung der „Rai- fufu Maru" sind ertrunken. Wirbelsturm in Argentinien. Eine über Neuyork aus Buenos Aires kommende Meldung berichtet, daß ein Wirbelsturm in der Provinz Corrientcs schwere Verheerungen angerichtet hat. Hunderte von Häusern wurden zerstört. Großer Schaden wurde unter dem Vieh angerichtet. Vier Personen wurden tödlich verletzt. Allmählich ftärlcr b'toö'ft, aus südlicher bis westlicher Richtung z riickdred2r.de Winde, etwas toärm ?r. auch nachts, später Regeuncigang. Das vom. Ozean her über die britischen Inseln ostwärts vorgedrungene Gebiet hohen Druckes reich, heute morgen in langgestreckter Form von SÜd S.a dlnavi n bis zur D s aya Gl ickz .it ig hv es sich abg schwächt und wird an der Rordn.Lstseiw von einer neuen Depression stark b drängt u b z rückg' rängt. Zunächst tKV stärkt sich für untei ©ebiet noch die Hochdruck- Wetterlage allmählich dürste sich jedoch der Liebergang zu trüberem Wetter anbaynen. Aus Stadt und Land. Gießen, den 22. April 1925. Adolf Steul verhaftet. Wie wir in einem Teil unserer gestrigen Ausgabe bereits berichteten, ist der von der Staatsanwaltschaft Gießen wegen Mordes steckbrieflich verfolgte Metzger Ä d 0 l f Steul von Bellersheim ani Montagabend , in Frankfurt a. M. f e st g e n 0 m m e n worden. Steul ist dringend verdächtig, am 14. Sept«nber v. Is. die in Bellersheim bedienstete Elisabeth Wirth von Muschenheim, mit der er ein Derhättnis hatte, ermordet zu haben. Die Leiche der Wirth war einige Sage später bei einer Streife in einem Steinbruch bei Bellersheim mit durchschnittenem Halte aufgefunden worden. Die A b st i m m u n g s b e z_j r t e für den zwecken Wahlgang der ReichsPräskdentenMahl werden in unserem heutigen Anzeigenteil bekannt- gegeben. Gewählt wird wieder von 9 Uhr vormittags bis 6 l.lhr nachmittags. Stimmscheine können bis einschließlich Freitag beantragt werden. Räheres in der Bekanntmachung. spd. Lehrauftrag an den Direktor unserer städtischen Handelsschule. Aus Frankfurt a. M. wird uns gemeldet: Dem Direktor der städtischen Handelsschule in Gießen. Dr. Feld, ist ein Lehrauftrag zur Ber tretung der Handelspädagogik unb der Handels- schulmethodck in der Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Frankfurt erteilt worden !*! D i e Erweiterung der Lupus- heilstätte. Im Jahre 1912 13 wurde vom Hessischen Heilstättenverein die Lupusheilstätte im Anschluß an die Kliniken erbaut. Durch die zahlreichen Ausnahmegesuche zeigte es sich bald, daß das Lupusheim ein dringendes Bedürfnis war, so daß man schon gleich nach dem Kriege an die Erbauung eines weiteren Flügels dachte. Die Ausführung wurde jedoch durch die Inflation verhindert. Seit einigen Wochen hat der Heilstättenverein den Reubau in Angriff genommen. Der Zudrang zu dem Heim ist so start, daß es stets voll beseht ist, und daß stets ZO bis 100 Reuanmeldungen bzw. Aufnahmegesuche vor- liegen. die erst nach Wochen und Monaten Ber-stck- sichtigung. finden können. Der Reubau wird 303 j Meter lang, 13V> Meter breit und drei Stockwerke hoch. Der gesamte technische Betrieb soll vor allem in diesem Reubau Platz finden. Im Kellergeschoß sollen Zentralheizung und Bor- latsräume, im Erdgeschoß Koch.üche, Waschküche, Räh- und Büg lzimmer eingerichtet werden. Der erste Stock erhält den Röntgensaal und die Männerstation mit 30 Betten. Die Privatstation und die Verwalterwohnung kommen ins zweite Obergeschoß. Die bisherige Derwalterwohnung hat bereits einen Anbau erhalten, sie soll im Erdgeschoß Versuchsstation werden, das erste Stockwerk wird Personalwohnungen abgeben. Anschließend befindet sich der Kaninchen- und Meer- schweinchenstall. In den freiwerdenden Räumen des alten Baues werden das Laboratorium, die Frauenstation und die Baderäume untergebracht. Das künstliche Hallenlichtbad wird um das Doppelte vergrößert. Der Reubau wird vom seitherigen Heim 12 Meter abstehen und durch einen überdachten Gang verbunden. Das südlich gelegene, bisher als Gartenland benutzte ©elänhc wird vollständig rimgewandelt zu großen Sonnenlichtbädern und wird in drei abgegrcnzteir Räumen für Sonnenliegekuren mit Männerbad. Frauenbad und Privatbad eingeteilt. Jedes Bad erhält einen großen Wasserbehälter von 65 Zentimeter Tiefe, mit fließendem Wasser. Das übrige Oelänte wird als Spielplatz für die Kranken eingerichtet. Der Reubau soll bis zum 1, Juni unter Dach und am 1. Rovember d. I. bezugfertig dastehen. ** Meteorologische Dersuchsbal- lons. Zum Zwecke der Wetterbeobachtung entsenden meteorologische Institute und S.'aHonen im In- und Ausland kleine unbesetzte Dersuchs- ballons. Größtenteils ist an ihnen ein Fundzettel angehängt, der durch den Finder genau ausgefüllt und an den Adressaten (d. i. die meteorologische Station, die den Ballon entsandt hat) abgesandt werden soll. Gummiballons, die ein Körbchen mit Apparaten tragen, (sog. „Registrier-Ballons") sind zur Vornahme automa- iischer Messungen in höheren Luftschichten bestimmt. Diese Ballons, namentlich aber das .Körbchen mit d e'n Apparaten, bckden ein sehr wertvolles wissenschaftliches Material, das der Sendestelle zurückg^sandt werden muß. Aus dem Körbchen ist eine kurze Instruktion befestigt nebst Vorschriften für den Finder, wie er mit dem Ballon und den Apparaten umgehen, sie verpacken und zum Transport an die Sendestelle aufgeben soll. Wenn der Finder genau nach den Vorschriften handelt, wird ihm meistenteils seitens des meteorvlogisch.m Insti'uts, das den Ballon entsandt hat. eine kleine Belohnung ausbezahlt. Richt nur die Piloten-Dallons, sondern auch die Registrier-Baklons sind mit Wasserstoff gefüllt. Da der Wasserstoff ein sehr er- plvdierbares Gas ist. darf einem solchen Ballon — falls er nicht vollkommen leer ist — niemand mit Feuer, brennenden Zigaretten, Zigarren, Pfeifen und ähnlichem nahen. Erst wenn das Gas aus dem Ballon gänckich entwichen ist, besteht keine Gefahr der Erplvsion mchr. Für daS Jahr 1925 wurden für die Entsendung von Registrier-Ballons intcrnat onol folgende Tage festgesetzt: 14. bis 16. April 17. bis 22. August, 14. bis 19. Dezember. In diesen oder unmittelbar darauffolgenden Tagen ist das Riede"grben inländischer oder ausländischer Registrter-Ballons besonders wahrscheinlich. Aber auch zu allen übrigen Zeiten sind Flüge btto. Funde von Ac- gist:ii'r°Vallonü möglich. Aufstiege von Piloten- nur die Einsendung des Fundaettels an den Ballons erfolgen täglich, bei diesen ist jedoch Adicssaten. nicht aber die Rücksendung des Dal- lons selbst erwünscht. Bornotizcn. Tageskalender für Mi^ttw0ch. Stadttheater ■ Uhr „Wenn wir Toten erwachend - Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: »Zaza. das Mädel vom Variete". -- Astoria-Lichtspiele. „Unter der Sonne Mexikos". £ Wiescck. 21 A r l Am Sonntagmittag stüezte das elf Monate alte Kin d des Arbeiters Karl Pansch aus dem Fenster der im ersten Stock gelegenen Wohnung a u f die gepflasterte Straße, ohne außer einigen ^ri( 1925 hfet. dn b-f egen tiTV Advss'/des »ninc??. yS vrLL c «ufsehmbtp KLLZ SS: l beantragt Bvr- chung !nh^lrctl01 lnbclMd)ult. »gemeldet: Dem in @ie, ™9 M 2er. unb der HM-Ü. : und Joftioltoilfen. Universität r der Lupu», £13 vuibk vom Luvusheilstätte tm baut. Durch t>ir igle cS sich bald ienöes Dedürstös nach ötm Äiiegc 1 Flügels dachte. ' durch die A>. Dvchrn hat ber 11 Angcill gcmom- W ist so Karl, d das, stets ZO bis lmchmegrsuche vor- d Monaten Derück- Neubau wird U>. it und drei Slvä'. inischr Betrieb soll Platz sinden. 3m ^itung und Voi- ch.üche, Waschküche, richtet lvredm. Der itgenfaol und dir Die Prlvalstation kommen ins tvxitc Nrrtvalteiwohnung hallen, sie soll lm werden, daS erste Lingen abgeben. 2n- ninchrn- md Meer- werdAtdrn Räumen Labovalortum. die iumc untergrbracht. rirb um baä Dop u tüiti> vom feit- n und durch einen Das Mich ge- i benutzte Gelände l zu grossen Lvn- drci abgcgrautoi n mit Männerbad. ngdeilt Jedes Mch hättet von 65 Zenti- Wasser. DaS übrige für die Kranken ein- S zum 1. Juni unter r d. 3. bczugsertig c Dcrsuchsbal- tterbeobachtung ent- Itilc und Elationot unbesetzte Versuchs- , ihnen ein Fund- den Finder Mw ressaten ,d. d>c cn Vall'N entlaß Tummiba ions. die trogen, lsog- Vornahme auw°s ■n Lu'tschtchien ™«n®» *w„ AM gea°u t*ä?s Ton? snd m> er, f erftoff Jalko» einem „jemand i leer 'l> von ^W»1* rag- oi'dl '.^s W11, ll-Lun'niit-lba' Jen o^b . -ben w - WK olle" lber ^®-V lv Z&ts gs«* y- Hiii«’11* , }üt Stilen , MS r [■ ,M ;em oder hiltutellcm der Stabt selbst waren m e - icn unb Dielweber war igen oes >Tfe. als fängnis. dX-R>Cd Ä rie- fclncm !'! Berstadt. 21 Avril. Seit 37 3a&ren steht Bürgermeister Wolf unserer Gemeinde als Ortsoberhaupt vor. Gr hat nun in 2Iibetrad)t seines hohen Alters sein Amt niedergelegt. tim seine Aachfolge wetteifern zwei Vettern. Kreis Alsfeld. I6! Alsfeld. 21. April. 3m hohen Alter von 85 Jahren starb hier der Altveteran von 1866. 1870 71 3 ch m 111 wies in einem Bericht auf die schwierigen Wohnungsverhältnisse der Schutzpolizcibearnten hin, es wurde u. a. vorgeschlagen, daß die Stabt Darmstadt Wohnungen für sie baue. In anderen etaaten feien die Wohnunasverhältnifse für die Beamten besser als in .Hessen Aus dem Kassenbericht, den Schutz- potizeisekretär Ahl erstattete, war zu erleben ban die Bilanz des Verbandes (1. Dez. 1924 bis 31. Marz 1925) mit 2094 Mark in Einnahmen und Aufgaben abschliestt. Der Voranschlag für 19’25 wurde mit 10 009 Mark genehmigt. Polizeimajor Fe »del- Sartorius erstattete einen Bericht über die Frage der lebenslänglichen Anstellung ber Schutzpolizeibeamten unb empfahl eine Regelung dieser Angelegenheit wie in Preußen. Die Wahl zu den Dorstandsämtern ergab die Wiederwahl des bisherigen Vorsitzenden. Die nächste Tagung soll nach einem Beschluß der Versammlung wieder in Darmstadt abgehalten werden. Aus dem AmlsverkündigungSblatt. • Das Amtsverkündigungsblatt 2tr 32 vom 21. Avril enthält: Meteorolott'chr Versuchsballons, OrLsbauftatui ber Stadt Grün- berg polizeiliche Bekanntmachungen. anfall, dem er sofort erlag. Oettinger war eine der rührigsten Persönlichkeiten für eine immer bessere Zusammenarbeit des deutschen mit dem mexikanischen Handel. Er stand im Alter von 61 3ahren. — Die Freimaurerloge .Earl zum Lindenberg" feiert am 2. Mai ihr 75jähriges Bestehen. meinem Interesse, hast bei Durchführung Planes in D a r m ft a b t ein Aufnah apparat aufg?stellt und die Schallwellen durch eine Telephonleitung zu der Sendest ation nack F rankfurt geleitet würden. Die Postverwaltung wird bann, gepen eine bestimmte Gebühr, stundenweise mdci 2z'~.' die zur ^Übertragung erlorderlich sind, zur fügung stellen. Die eigentliche Aufnahme in Frankfurt und die Verbreitung b$r Konzerte, Ausführung.n usw. würde dann die Frankfurter Sendegesetlschaft n b.c Hand nehmen. Von her Technischen Hochschule in Darmstadt aus nach dem Theater sind mit Ausnahmeapporaten unb einer Leitung bereits Versuche angeftellt worden, die ein sehr befriedigendes Ergebnis hatten. leugneten heute wie früher hartnäckig, die Diebe zu lein, und behaupten, die Fahrräder von tin bcUmucn gelaust zu haben DaS Gericht schenkt.- jedoch dielen Angaben keinen Glauben und ver- urteilte die Genannten wegen EinbruchSdiebstahls zu je a ro ei 3abren Zuchthaus ----- »ttn Gerichtssaal. (*in Todesurteil in Marburg || Marburg. 21. April, tintcr gewal- tigern Andrang deo Pultikume beschäftigte sich deute unter dem Vorsitze des Landgerichts- 'irektors Krenzren das Schwurgericht mit der grauenvollen M o r b t a t, die sich am 20. März o 3. auf dem Wege zwischen Mühl- t-ach und Etlingshaulen im Jtreik Homberg am Maldrante au* bem sog Pommer ereignete Dort überfiel der 22iährige HusSmonleur Fritz B r v f i u S au-. Franken berg den 27 Jahre alten aus Hersfeld stammenden Landbriesträger A b a m Schmidt und schlug ihn mit einem dicken KirschenInüppci binterrüd» nieder. Dann nahm er ein grobes Küchcnmefser unb stach blindlings auf den am Boden liegenden, laut schreienben Mann ein Als dieser sich nicht mehr wehren lonnte. nahm er ihm die tibi unb die Brieftasche ab und verschwand im Walde. Als erster am Tatort erschien damals ein Mehger namens Budo lf aus Remsfeld, ber von weitem den Vor' gang beobachtet hatte. ($r fand den entsetzlich zugerichteten Brtesträger tn seinem Blute liegend und eilte sofort nach SllingShausen zurück, wo er die 'Behörden in Kenntnis fehle Von Rad- fabrem unb einem Auto verfolgt, tonnte bei Mordet noch an demselben Tage in Ludwigseek feftgennmmen werden. ®r war 15 Kilometer gelaufen und dann im Walde erschöpft nieder- gesunken. Der Angeklagte ist ein schon mehrfach vorbestraiter Mensch. Er besuchte tn Frankenberg die Schule, wurde Gelegenheitsarbeiter unb spä- ter HilfSbriefträger. Als solcher beging er fchwere tinterschlagungen. Don 1919 biS 1922 war et als siektrizitätSarbeiter in Kastel beschäftigt Bald wurde er wieder wegen verschiedener 'Diebstähle bestraft, z B auch in Hameln und Bingen. Besonders betätigte et sich als Blihableiterdieb. Dann kam er in die HerSfelder Gegend, verlobte sich dort und wollte heiraten. Allem Anschein nach wollte er sich dazu Geld verschaffen, unb so beschlost er. den ihm bekannten Landbrief träge' zu ermorden. Schon am 16. März stand er mit einem Küchenmester am Waldranbe auf dem fog. Pommer bei Ellingshausen Am 20. März lubrte er die schauerliche Tat auS. 3n Hersfeld batte ei einen Zettel bei seiner Braut gelassen bah er nach Kassel sei. Die gertchtSärztliche tintersuchung ergab, dasi der Mörder den LanQ- briefträger ganz fürchterlich zugerichtet halte. Die Beute war gering, denn auf)er ber tihr hatte Schmidt nur 32 AN. bei sich. Aach Demehmung einer An'ahl Zeugen und der Sachverstänbrgei. des Kreisarztes Med.-AateS Dr. Stieger aus Fritzlar, der die Derlehungen schilderte, und des Geh. Med.-Aates Prof. Dr. Hildebrand aus Marburg, der den Angeklagten al» geistig normalen Menschen bezeichnete, wurde Brvsius zum Tode und zu dauerndem Verlust der Ehrenrechte verurteilt Er nahm da» Urteil gefaxt aus Der Brand von Babenhausen vor dem Schwurgericht. • Darmstadt 21. Apnl. Dor dem hiesigen Schwurgericht hatten sich der Bäcker unb Tagelöhner Alois Dielweber aus Siegenburg (Bayern) und die Witwe des Wilh Aademer II. auS Heigenbrücken, beide zuletzt in Babenhausen wohnhaft, wegen Brandstiftung zu beranttoDrten. Der Angeklagte Diel- weber rst ein übel beleumundeter Mensch, bei vielfach mit den Strafgesetzen in Konflikt geraten ist und zur Zeit eine Zuchthausstrafe wegen eines Sittlichkeitsverbrechens verbützt. Mit der Frau Aademer- lebte er in wilder Ehe. bereu Ehemann ein gelähmte r. geistesschwacher Kriegsbeschädigte r. war einer Heirat im Wege DaS Paar fahle daher den Plan, da» Haus deS Aademer zu versichern und es dann anzuzünden, dabei sollte ber Ehemann umkommen: später wollte das Paar nach Bayern übersiedeln. Tatsächlich ist lm Frühjahr des vergangenen 3ahre« die Versicherung des Anwesens von 4000 Mk. auf 7000 Ma'k erhöht worden und im August ereignete sich in Babenhausen ein groher Brand, der über 20 Gebäude einäscherte. Wohnhäuser, Stallungen und Scheuern und noch eine Aeihe weiterer Häuser stark in Mitleidenschatt zog. Droher Wassermangel hatte die Löscharbeiten behindert und beinahe wäre das Brandunglück noch viel gröber geworden. Bei der Besprechung kam wieder zum Ausdruck, dah die Strahenbahnlettungen tn Darmstadt störend auf den Aundsunk einwirken, so dah zeitweilig ein Hören unmöglich ist. Don sachkundiger Seite wurde dargetan, dah c8 bl» jetzt noch keine einwandfrei wirkende Dorrich- tung n gibt, um diese Störungen zu beseitigen, Versuche dazu sollen aber fortgesetzt werden. Ein Dertreter der Frankfurter Sendegefell- fchast verbreitete fich eingehend über die technische Seite der Frage. Aus der Bühne des Theaters oder tn deren Aähe werden die Aufnahmeapparate angebracht: zunächst käme nur das Drohe Haus des Theaters für die tieber- tragungen durch den Aundfunk in Betracht, vielleicht auch noch e:.n besonderer kleinerer Aufnahmeraum für andere Darbietungen. Die Thraterlritung in Darmstadt steht der Aundsunlübertragung selbstverständlich wohlwollend gegenüber: es ist aber die Frage, ob dre Frankfurter Oper nicht ältere Rechte bei der Sendegesellschaft geltend macht und die Zulassung der Dai-n'städter Darbietungen erschwert. Auch besteht noch keine Klarheit darüber, wie sich die Künfllerschast zu der Angelegenheit^ stellt denn nach einer Entscheidung des Bühnenfchieds- gerichtes sind Künstler nicht verpflichtet. beiAund- sunkaufnahmen mitzuwirken. 3ed.nfallS werden die Künstler einen prozentualen Anteil am Gewinn verlangen. Aach den Erfahrungen deS Frankfurter Opernhauses wird durch dir Verbreitung der Aufführungen mit Aundsunk der Theaterbesuch nicht geschädigt: man will im Gegenteil sogar eine Besfrrung festgestellt haben Der wesentlichste Punkt der ganzen Besprechung. der mehrfach berührt wurde, ist die Kostenfrage. Hiervon wird eS abhängen, ob die oben mitgeteilten Wünsche und Bestrebungen sich verwirklichen 1 affen. Die Sendegesellschaft foll daher zunächst einmal eine Kostenaufstellung machen, dann will die Darmstädter Stadtverwaltung die finanzielle Seite der Angelegenheit eingehend prüfen. Schöffengericht Giehen. * Giehen, 20. April. Der Stadtsekretär W aus A ist angeklagt, in der Zeit von Oktober bis Dezember 1924 fortgesetzt als Beamter (Selber. die er in amtlicher Eigenschaft empfangen und in Gewahrsam hatte, untersch'agcm und diese tinterschlaguna durch unricht ge Einträge in die Bücher verschleiert zu haben. Es handelte Tic) um Gelder, die für eleltrifchen Stromverbrauch eingenommen und ar die Stadtkasfe abjuliefern waren. W. ist geständig mehrere hundert Mari im Laufe Öre" er Monate sich angeeignet zu haben, um dringende Schulden zu begleichen. Er wurde mit sechs Monaten Gefängnis bestraft. Wegen tirkundenfällchung stand ber ©e- meineerechner W. von H. vor Gericht. Er hatte im Oktober 1922 einen Betrag von 5702 Mk. vereinnahmt, mit dem Auftrag, ihn auf der Sparkasse anzulegen, ihn aber im 3ntereffe der Gemeindekasie behalten. Als er im 3obre 1924 Rechnung stellte, trug er die 5702 Mk. in Ausgabe an die Sparkasse ein, obgleich sie nicht dorthin gelangt waren. Wegen Falschbeurlundung wurde auf eine Geldstrafe von 60 M erkannt. Aus ber Halt vorgeführt wirv der land- wirtichaftliche Arbeiter Adam Schl, aus Hof. Gr hatte 'ich während seines Aufenthaltes in Ockstadt verschiedentlich T3rtrügccclcn -ufHulden kommen lassen, indem cr I ch in Läden und Wirt- 'chasten Kleidungsstücke. i,igaretten unb Getränke unter salfchen Vorspiegelungen verfchasstc: m einem Fall versuchte er auch durch einen angcb- lid, Drn seinem Vater, in Wirllichkeit von thm lewst versastten Driei Kredit zu erhalten. 3n SchMalheim ettwrndete er einem Gärtner ein Wetter unb behielt c.*t : ®ant I den cn Fuhrmann verloren hatte. Wegen Betrugs, Diebstahls und tirlu- enfättchur.g erhielt cr insgesamt 12 Bodjen Gefängnis: vier Wochen tintcr- suchungshast würben angerechnel Zwei schwere 3ungen find der Arbeit^ Aud. G aus Defäll sowie der Sattler Erich L. aus Danzig, die zur Zeit längere Zuchlhausstra'en verbästea Cr .it ihnen zur Last gelegt, -u Aieder- Wöllstadt in ber Aacht -um 16. Mac 1924< e™™ Maurermeister zwei Fahrrädcw. zwölf HAner und einen Hahn gestohlen zu haoen. Die Fahr- räder wurden später bei ihnen gefunden. U'.c bung.n im Gang- die Darmstädter össentllchen Daroie:ungen von künstlerischc Interesse dem Publitun, in bemer ausgebrochen vorher dort gesehen worden. Da» Gericht war bei ber Feststellung der Täterschaft ganz auf Indizien angewiesen: jedoch durch zahlreiche tim- flänbc wurde der Beweis erbracht. So entfuhr Frau Aademer. wie ein Zeuge eidlich bt* funbete die Aeuherung „Gott sei Dank, dah es brenntI' Auch Dielweber hatte mehrere Tage vor dem Brande Aeuherungen fallen latten, die daraus lyinbeutcten Der gelähmte Ehemann Aademer konnte gereitet wer- den. ist aber einige Wochen später feinem Cciben erlegen. Die Aussagen der beiden Beschuldigten waren voller Widersprüche, und ein Alibibeweis Diclwebers mißlang völlig, ebenso ein Versuch beider, dem Sohn der Frau Aademer die Brand stistung zuzuschieben. Der Staatsanwalt bcan- tranlc gegen V.elweber, unter Einbeziehung der Zuchthausstrafe, die et wegen de» Sittlichkeits- vetr rechen rerbüht, 11 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverlust und gegen Frau Aademer 6 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverlust Der Vorsitzende des Schwurgerichts wie» daraus bin, dah für Frau Aademer viGleicht nur Beihilfe bei der Brandstiftung in Betracht kommt und Aichtanzeigen eines geplanten Derbrechens bei einer Behörde Dos tirteil lautet gegen Dielweber auf eine Gesamtstrafe von sieben Jahren Zuchthaus und gegen Fran Äalberner wegen eine» Vergehen- gegen § 139 des Strafgesetzbuchs (Aichtanzeigen einte geplanten Verbrechens) auf zwei Jahre Ge- versammlung anberaum t. die sich eines gute t Besuches erfreute. Sehr zu begrüßen war die rege Beteiligung der älteren Mitglieder Es wurde beschlossen, an der im Sommer ftattfinben- ben 50jährigen Jubiläumsfeier unseres Aachbarkriegerverelns Münchholzhausen teilzunehmen. Ferner wurde dem Vorstand die Anschassung von neuen Vereins- abzeichen übertragen. E'm Anttag auf mehrmaliges Abhalten von DereinSschiesien an einzelnen Sonntagen im Jahr wurde - Wetzlar über das Thema ..Die vermehre unb verbessere ich meine lanbwirtschastlichen Futtererträge?" Auf Grund langjähriger praktischer Ersahrungen und Beispiele erläuterte der Aedner in seinen Ausführungen die richtige Düngung unb Bearbeitung des Bodens. Besonderen Wert legte er auf die Beschaffung von nur einwandfreiem Saatgut unb dellen vorschrif Smästige Behandlung. Aach dem Vortrag hielt eine rege Aussprache über ihrerseits gemachte Erfahrungen die Teilnehmer noch längere Zeit beisammen Hessen-Nassau. les zu verhindern. _ ,, . . )( Ortenberg. 21. Aprll. ^ci mm abenb ’icanftaltctc der hcellge Ortsausschust des Ae i chsblocks eine rffenllich: Ku ndge „ für Hindenburg. Die Ansprache hatte der gerade in seinem Heimatstädtchen auf Urlaub tocilenbe Pfarre- Lenz-MörS übernommen. In b geistertei und begeisternden Ausführungen und e n mit weitschallender Stimme, so dast btc vtelen, « Die brausten vor den Türen und auf der Strane , -------- «„h Honten cb?nfall3 je "es Wort vernehmen konnten. Metropol ein Festabend ftatt-^ zeigte der Aedner in überzeugender Werse, wie em Deutscher und Evangelischer bet der TSgUNg des He^ifcreN VcyUtz Aeichspräsi^entenwahl keinem anderen feine voN^eibeamtSN-VerbandeS. Stimme geben könne als unserem verehrten Vater | V» Hindenburg. Der Aedner hatte im vorrgen Jahre Gelegenheit. Hindenburg selbst zu sprechen und konnte berichten, wieviel Verständnis dreier gwhe Mann allen brennenderr Fragen unserer Zeit, besonders auch der sozialen Frage entgegen- bringe, und wie gerade er m der Lage fei. btc wahre Volksgemeinschaft ^fordern, nach der fich alle sehnen. Die Ausführungen oes AednerS sanden um so grösteres Interesse, als sie aus eigenen Erlebnissen und Erfahrungen rm Ah ci n 1 a n d und 3 n d u st r i e g e bre t dre ungeheuren Gefahren aufzeigten, die uns von uttra- mentaner Seite, Der der frühere Aerchskanzler und jetzige Kandidat deS sogenannten Volk«- blodi? Marr nahestehe, drohen und die sich tn Lern einen Wort ^Aeichskonkordat Zusammenfallen lassen. Der Kanrpf gelte nicht bem religiösen Katholizismus, mit dem uns Evangelische vieles verbinde, wohl aber dem polt- tischen Katholizismus, wie er sich in Marx und weiten Kreisen des Zentrums verkörpere und der viel reaktionärer sei als die sogenanitte Reaktion. Aeicher Beifall lohnte die aus echt evangelisch-deutschem Harzen kommenden 2tus- fübrungen und viele gingen heim mit dem Gelübde, als evangelische und deutsche Christen am Sonntag Hindenburg ihre Stimme zu geben. Hautabtchürsungei. crgeirdwelche Verletzungen öa* vonzutragen. Das Kcnd war in einem Kinder» stühlchen an» offene Fenster gestellt worden, und wurde vom Vater deauffichtigt. Als dieser das Zimmer auf einen Augenblick verlieh, um ettoa^ zu holen, benutzte da» Kind die Minute, kletterte auf die Fensterbank, von wo es in die immerhin beträchltichc T efc stürzte, wunderbarer Welle ohne sich ernstlich zu verletzen. !* 1 Trohe, 21 April. Die einzige Glocke unserer Gemeinde, die Schulglocke, mutzte wegen eines Sprunges in die Glock eng iefjerei Vinker nach Sinn geschickt werden . Grünberg. 21. Aprll. Sin Gang durch unsere Fluren zeigt, dah die Wintersaat einen recht guten Stand aufweist. Ebenso kann man mit dem Wachstum der So mmer- faat and dem Fortkommen des Klees und der Wiesengräser sehr zufrieden sein. Der Ansatz der F r ü h o b st b ä u m e ist reichlich. KreiS Aricdverg. er. Friedberg. 22. April Wie wir schon früher berichteten, wurde der hiesige Seminar- lehret- Dr. Leuchtgens, der gleichzeitig Dri- gcorönetcr der Stadt Friedberg und Landtags- abgcordnet. i- sBauernband) ist. vor einiger Zeit an die Aealfchule nach Groh-timstadt versetzt. Dah diese Versetzung eine Mahreaeluckg des Betreffenden wegen seiner scharfen Opposition S st ellung gegen die Regierung und besonders wegen seiner gegen die Finanzwirtschaft des Staate» gerichteten Broschüre „Wie stehen wir in Hessen?" tcbcuiete. war selbstverständlich. Dr. LeuchtgenS hat sich deshalb auch geweigert, die ihm üoertra- genc Stelle anzutreten, woraus ihm von der Aegierung mit Sperrung seines G e- haltes gedroht und ihm gleichzeitig nabe» gelegt wurde um seine Versetzung in den Auhe- stand nachzuiuchrn. Diesem Winke ist Dr. Leucht- gen» auch nachgekommen und die Versetzung in den Auhestand ift ihm umgehend erteilt worden. Dr. Lcuchtgens. der früher schon im kommunalen und politischen Leben eine hervorragende Rolle gespielt hat. wird sich nunmehr wohl ganz dieser js Marburg. 21. April. Die Leiche des Tätigkeit widmen, um so mehr, als er noch im bei dem tinglüd auf der Weser umgekommenen rüstigsten Mannesalter steht. Oberschühen Küchler von hier wurde heute , mit militärischen Ehren unter großer Betrtliaung AUi'i« kudlttgcn. ber Bevölkerung der heimatlichen Erde Uber- Büdingen, 21. Llpril. Der evang el. geben. — Stadtbaurat Hilliner in Eöth en Kirchenvorstand Büdingen verossenllicht I wurde zum besoldeten Stadtbaurat in folgendes Kundgebung zur Wahlagi- Marburg gewählt. tation des evangel. Pfarrers Kor- spd. Frankfurt a. M.. 21. 2prrb Der teil. Wir fühlen uns durch unser evangelisches I Ehrenpräsident der Deutsch-mexikanischen ®CiCll- Gewissen getlieben, im Aamen aller ernsten evan- I schäft und ehemalige Generalkonsul Mexllos, gelischon Ehrrsten unserer Gemeinde öffentlich das Grostkaufmann Adolf Oettinger aus A ü r n- tiefe Bedauern und die gerechte Empörung berg, erlitt am Montag nachmittag beim Bc- darüber auszusprecherr, dah am 17. Aprll hier I treten deS Messegeländes einen S3u Ludtvigstr. 4 II. Aushilfe. Bess., gewissenhaftes Mädchen oder ümbljängigeFraii die kochen und den Haushalt führen kann, für sofort auf unbestimmte Zeit gesucht. Schlafen im Haufe erwünscht. 4142D Frau Georg, Seltersweg 30. EürWes Mößen a liebit. aus Wieseck, zum Milchauslragen sofort gesucht. [u3-jS$ Carl Reuter, Wieseck, Eichenröderrveg. Illlllllllllllllllllllllllllllllllll Wir suchen eine ttiliiß für d. Kinderkrippe oder kinderliebes Mädchen nicht unter 18 Jahren. 03532 Eo. Schwesternhaus iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiKniii Ordentliches Mädchen für tagsüber gesucht. 4lÄO Gntbardt, SelterSweg 38III. Suche alt. Herrschaftsköchin sowie mehrere nicht zu junge [03526 Mädchen. Frau Herr, Sonnenstraffe 6II. Tüchtiges, besseres Mädchen das kochen kann und alle Hausarbeit versteht, zum 1. Mai H. Spuck, Lollar. Tüchtiges Fräulein nicht unter 18 I., flott in Schreibmaschine und Stenogramme, sofort ges. Schriftliche Angeb. unter 4130h an den Giessener Anzeiger. Küchenmädchen zum L Diai ges. 4OB8D Provinzial- Pflegeanstalt.__ Fleihiges, ehrliches Suche Zimmer mit Ällorgenkaffee Nähe WUHelmitr. zu Ende dieses oder An fang nächsten Monats. Schristl. Angebote unter 41340 an den Gien. Anz. Ml. Zimmer mit elektr. Licht, am liebsten in der Nähe der Universität, von Studentin gesucht. Schr. Angeb. mit Preis unter U3533 an den Sieh. Anz. erb, ^tellenangedot^ Junger Geiger zu reisender Stni’eße gesucht. 03506 Wenzel, Konzeri- hauS TrinkauS. Ordentlicher ichulcntlassener Junge Heilmittel in allen Fällen arierkannt — beugungs- 1. Gewissenhafte Fuß-Untersuchung 4141a Fuss-Pfleg? \Systemj Stechen in Ballonteil und Ferse. Ziehen und rheumatismusartige Schmerzen. Brennen der Fußsohle. Senkfuß. Knick- u. Spreizfuß. Wadenkrampf, Ham- merzehon, FuOgeechwulst hartnäckige Hühneraugen, schwache Gelenke, rasche, vorzeitige Ermüdung, Neuralgie gibt es nicht. — Dagegen hat nach Feststellung der Art des Leidens auch für schwere Fälle für jedes Fußleiden eine besondere Behandlung und wissenschaftlich erprobte Heilbehelfe. In Aerzte- kreisenals ideale, sicher und dauernd wirkende Vor- 2. Sachgemäße, für Sie unverbindliche Beratung 3. Fußprüfung nach Fußabdruck durch Pedograf 4. erhalten Sie die Broschüre: Die Pflege der Füße. Keinerlei Kaufzwang — Separater Beratungsraum Schuh- Dninn Giessen Haus IlKI&ä Fernspr. 210 AEein-ge Niederlage der Dr. Scholl-Fuß-Fliege-Artikel für Gießen u. tag. W Apfelsinen, Bananen Saat-Niemand Inhaber: E. Scheel, Mtiusbiirg 17. | Verkäufe *] 71wl6ßnpr UNd 1 Hahn zu verkaufen. <,3101 Aus der Bach 8. 1 leichter Wagen zu verkaufen. O35C3 Leihgestern Zahlgasse GL Wenige gebrauchter Sittttlaiioos- Baöeofen mit Kupfer- Jnnen- ntnntel und Wafche- wärmer preiswert zu verkaufen, mm« Jost Kalatsch, Lollar 1 Gaöbackbaube (ganz neu) 25 Mk. 1 Einkochavvarat 20 Mk. IRciickorb 129)1 E. 1 k*parherdchen251fi. alles gut erhallen, zu verkaufen. Zu erfragen in der Geschäflsst. d. G. A. Verkaufe fast neuen modernen äinOecroogen billt.st. e-roid), ossus Aenüadt 19 1. Stock. Klangvolle Gitarre mit Auiteral um Alk. 15.- zu verk. Wo? sagt die Geschäftsstelle d. (Miefo. Anzeigers. [03534 Bess. 3erren- Anzug fürgroffestarfeFigur 2 Anzüge für mittlere Figur, 12 neue Kragen lNr. 41i bill. zu verk. Bleichstr. 11II. Ein Wagen Kornstroh lMaschinendrufch» sowie einige Zentner Handvrusch v. 1923 zu verk. 03-31. Wleaeok, Schulstr. S Kaufgesuche | Altes Blei iBleiröhrem laus: BrühlscheLruckeret ">O Schulstr. 7'3. I | Empfehlungen | Scbellfische grobe, 0. St., Ps.55 Slyellftslye, nein? Pid. 25 Saveiimi ohne Sonf Pfd. 30 seelosis ohne Souf Pfd. 30 Srifdje Conööuller Pf. 2.00 3Nslve Lullüe.er 10 Stück 1.— 5öBrai)möuner Pfd. 2.25 norOönufer -Flasche 2.50 öfidiholöer-Bronntro. 1 .-Flasche 2.50 Weinörcnö '/.-Flasche 3.75 Mihweint-Msschlink per Vitct 1.20, 98 ypfelroeln in Qualität wie Trattbenwein i.2.c per Liter 65 Ueli. Kalbfleisch Liebigstr.71, Tel.1685 Frisch von der See eingetroffen: Wm.Nf Pfd. 2« im AttsWnili Pfd. 30 ,5 Schade & Füllgrade Filialen: Bahnhofstr.,Ludwig- straffe, Walltorstr, Frankfurt. Str. 4lwc fllllllllllllllillllllllllllllHIlO Wer kann in bett AbendstundenUnter' richt in Reicltorzsclirilt erteilen? Schrtstl. Angebote mit Preisangabe unt.413lDan den Gieff. Anzeiger. IIIIHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIID JomierstW, den 23. April nMniitlaps 2 Uhr versteigere ich im „Löwen-, Neuenweg, dahier, zwangsweise gegen Barzahlung: a) Bestimmt: 1 Schreibmaschine Urania, gut erhalten. b) Voraussichtlich bestimmt: 3 Schreibtische, 1 Standuhr, 1 kleine Schreibmaschine, 1 Diwan mit 2 Klubsesseln, 2 Herde, 1 Kaffenschrank, 1 Wasch, kommode, 1 Küchenbüfett, 1 Toilettenspiegel, 1 größeren Posten Herren-, Damen, und Kinderstiefel, 1 Partie Werkholz. c) Ferner: 2 Nähmaschinen, 5 Sofas, eine Registrierkasse, l Warenschrank, zwei Vertikos, 2 Chaiselongues, 2 Schreibtische u. v. a. 4138D Dern Gerichtsvollzieher in Giehen Steinstratze 13. Frische tislc Mische Nur frische Nordsee- wareemvffehlt heute Donnerstag und Freitag frisch eintr. ß» .Fischhdlg. A. Koch, Nachfola. Schulstr.10 Tel.1612. Gesucht volle WslR für Handelsschüler, Famillenanfchluh erwünscht. Schr. Angeb.unter 03504 a. d. Gieff. Anz. Erster Gieffener Billardklub. Donnerstag, den 23. April 1925 abends 8 Uhr Villard- Meister-Wettspiel Donnhaufer— ß-rnnffurt a. Ai. Haubl—Gieffen auf 400 Bälle. Gäste willkommen Freitag, 24. April 1925 abends 8 Uhr Mitgliederversammlung Tagesordnung wird beknnnigcgeben. Erscheinens, beiden Veranstaltungen Pfticht. Der Vorstand. MMörbc vorrätig int Oberbeisii'chen Korbwarenhaus Schulur. 4lllOc neben der Stadtpost. mofii- instrumenie und Zubehör taufen Sie gut und billig bei Helmol Kirchner mnfitallentinnölnng Schiffenberg. Weg 16 lzwischen Berg» und Gutenbergstr.i U“D Preisliste gratis. Sie Vootzerer COiciicitcr Radf. Gef. v. 1896 Freitag, den 24. ds. MtS. 8V:U.I.BereinsIokal Friihjahrg-Hliniit- Dfriaintnluiifl. Abt- zur Bez.-Tour am Sonntag, dein 'M Avril, pünktlich 12 Uhr mitt. c. Per- etnslokal. 4127c Der Borstand. KukiroiehSie schon? Das heißt: Betreiben Sie systematische Fußpflege? Hierzu gehören- 1 Packung Kukirol-Fußbad, 1 Dose n Kukirol-Streupuder und 1 Schachtel Kukirol-Hühner- *. augen-Pflaster. Mit diesen drei Präparaten, die zusammen nur 2 Mark .(L kosten, können Sie eine richtiggehendeKukirol-Fußpflege- Kur durchführen. Ist Ihnen die Gesundheit Ihrer Füße diese Ausgabe nicht wert ? U Sie erhalten alle drei zu einer Kur erforderlichen Kuklrol-Präparate in jeder Apotheke und wirklichen Fachdrogerie, if bestimmt aber in den nachstehenden Drogerien: Adler-Drogerie, Selters weg 39, Central-Drogerie E. Karn, Schulstraße, Kreuz-Drogerie^ M Bahnhofstr.51, H.Noll,Neustadt28, Drogerie Winterhoff, Kreuzpl.9/10. Nr. 93 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)Mittwoch 22 Zipriiiy^ Die Sicherheit. Wem im Wust der Parteiprogramme nicht der Blick für die weite Welt getrübt ist, der muh in den letzten Wochen die Beobachtung gemacht haben, doh die Sichcrhettsverhandlun- gen und jede Lus'ichl auf eine friedliche Verständigung heute mehr denn je gehemmt und verdüstert werden Die Offcnlalfimg der deutsch-polnischen Dren?, fragen war dabei lediglich der Anstoß y.i Konferenzen, Verhandlungen von Stadt zu Stadt und zu Intriguen der Tschechen, Polen, Rumänen. Jugoslawen und derer, die geographisch an den Meeruscm im Vörden, Süden und Südosten liegen. Es ist überflüssig zu untersuchen, ob zuerst das Vermächtnis des polnischen 3agel(o oder das ehrgeizige Strebertum des 5)errn Dcnesch das Llusspinnen der gegen Deutschi n) gerichteten Vetze begonnen hat. 3m selben Zeitlauf [ft im Hirn des tschechischen Außenministers der Plan eines geschlossenen mittelöstlichen Europas aufgetre en und hat in Riga eine Konscrenz maßgebender Militärs der polnischen Republik und der stärkeren Vandstaatcn stattgesunden. Der Erplosionsherd kann also füglich mit den tschechisch-polnischen Warben beslaggt werden, so groh die ®cflenfär,c zwischen Prag und Warschau in mancherlei Hinsicht auch noch sein mögen. Die Expansion der beiden Staaten nach Vörden und nach Süden, wie wir sic seit Austauchen des SicherheitsplancS beobachten, liegt in dem Fiasko begründet, das Polen zu Anfang ks. 38. auf der Helsing'orsec Außenmtnister-Konserenz politisch erleiden muhte und in der Gefahr für die Tschechci und Polen, durch daS Ab gleit en des sranzösischen Franken, die Pariser Regierungskrise und ein gewisses deutsch- englisches Einvernehmen in eine noch gröbere 3solicrtheit zu kommen. Wenn wir über unsere Ostgrenze möglichst wenig gesprochen haben, so spricht das nur für die Wahrhaftigkeit deutscher FriedenSbeftrebungen. Wenn dagegen von der anderen Seite her Themata berührt werden, die von uns unter Berücksichtigung der übergroßen Gereiztheit unserer Vachbarn vorerst noch gar nicht aus den Schubfächern gezogen werden, so bleibt doch die Frage offen, wer heute eigentlich der Ruhestörer ist. WaS Frankreich im Westen in diesen Tagen wieder dank eigenen Verschuldeirs ertragen muh, das steckt seinen befreundeten Trabanten im Osten als Krankheitskeim ebenfalls in den Gliedern. Anstatt aber die Wege zu gehen, auf die die Pariser Politik, ob sie nun will oder nicht, in beinahe absehbarer Zeit doch gedrängt werden wird, schreitet man im Osten in den Fuhstapsen der Kriegsrü- st u n g e n gegen uns mit kindischem Leichtsinn weiter. Die Rigaer Konferenz, die zuerst vollkommen verschwiegen werden sollte, hat sich, wie eine in diesen Fragen offenherzige Presse erfahren und mitgeteilt hat, keineswegs nur mit Riihland besaht. Die eine Seite, und sicher nicht die schwächere, richtete sich g c g en Deutsch- land, und will man den offiziösen Auslasfun- ben der Balten- und Polenpresse glauben, so hat Polen diesmal den militärischen Vutzcn gehabt. Unverständlich bleibt bei allen diesen Vorgängen immer wieder nur, dah England sich nicht dazu entschlichen kann, seinen wirtschaftlichen Einfluh im Baltikum auf die Politik, deutsch gesprochen gegen die sranzösischen Diplomatenkünste, auSzudehnen. Und die lassen sich in der letzten Zeit ebenfalls auch in der Memelfrage vernehmen, so dah man angesichts der westeuropäischen Debatten mitunter zu glauben versucht ist der nächste Osten liege weit, weil in den Wüsten. Diesen Künsten spielen auch 'Versuche gewisser polnischer Kreise in die Hand, eine Erweiterung der Klei nen Entente durch den Beitritt Polens zu erzielen. Dah die Staaten der Kleinen Entente selbst die Propagandatrommel für diesen Zweck rühren, braucht nicht gesagt zu werden. Vein, es ist um die Sicherheitsdebatte durchaus nicht so still geworden, wie manche Osterhasen das in Voten sehen. Was soll man bei Betrachtung der Bauarbeiten am östlichen Festungswall gegen Deutschland — es muh u. a. doch auch zwischen Deutschland und Ruhlaird ein Keil gejagt werden! — schliesslich sagen, wenn auf der Tagung der Christlich- Sozialen in Graz Bundeskanzler a.D. Seipel von den Möglichkeiten einer Veuorientie- Der Ueberzieher. Von 3ulius Kreis. Es war ein wunderbares Erenrplar seiner Gattung: Mild, von köstlichem Schnitt, auserlesen grüner Sarbe und talergrohen Knöpsen. Ich war verliebt darein. 11 nb verliebt wie ich war, ging ich mit ihm ins (Safe. Alle bewunderten mich bariit .Und beneideten mich. 3d) war ein eleganter Mensch geworden. Zärtlich hing ich ihn an den Haken. Dann spreite ich Sechsundsechzig und gewann. Merkwürdigerweise' Wo ich doch so viel Glück in der Liebe mit meinem Ueberzieher hatte. Dann las ich die 3ournalc. Heber dem Strich, unter dem Strich, besah die Bilder und spielte dann eine Partie Billard. Dann zahlte ich und wandte mich meinem Ueberzieher zu. Er war weg. — Verschwunden. Vremand wußte von nischt. Die Kassierern beteuerte mit erhobenen Schwurhänden ihre Unschuld. Das Diermädchen fuhr mit einem Besen unter den Servierkasten, vielleicht.. Der Pikkolo bohrte teilnahmsvoll in der Vase. Der Herr Direktor rieb verbindlich die Hände und sagte, es sei ihm kolossal unangenehm. 3n feinem Lokal wäre so was... Und der Zigarrenmann sagte mit der Unverfrorenheit. die diesen Leuten eigen ist: Ham denn Sie Überhaupts oan' g habt ? Also, der Ueberzieher war futsch. Wer folllc unter 600 000 Menschen, du Vororte nicht eingerechnet, den Dieb heraussinden? 3d) resignierte. Und erstand einen neuen, noch viel milderen, kösllicheren, braunen Ueberzieher und war ganz verliebt darein. Dann ging ich mit ihm ürs Cafs. Und hütete ihn mit ArguSaugen. Wie ein Pascha seine Lieblingsodaliske. wie der Drache den Nibelungenhort, wie ein Back- rung Oesterreichs spricht, einer Heuoriem tierung. wie sie schon lange im Dusen der Herren im Völkerbund, der Diplomaten vom Schlage Bencsch, Bratianu. Poincarö und auch Herriol Hofsnungen nährt? Ob Dr. Serpcl wirklich auf Donausöderation hinstrebt, ob ein deutschkatholischer Staat ihm am Herzen lieg', das zu beurteilen, wird man bis zum Eintreffen des Wortlauts der Rede noch in Frage stellen müssen. Seine Rede vor kurzem in Köln hat allgemein verdutzt, die in Graz nicht weniger. Der Aufstand in Südwest. Die seit Jahren zum Ausbruch drängende aufrührerische Stimmung der Eingeborenen unseres ehe- maligen Schutzgebietes Südwestafrika hat zu einer offenen Erhebung der Bastards von Reh 0 - b 0 t h geführt, denen sich auch andere Farbige an- geschlossen zu haben scheinen. Damit tritt zum zwei- len Male — der Bondelaufstand vom Mai. Juni 1922 kam aus der gleichen Wurzel — das Ergebnis einer saft zehnjährigen Eingeborenenpolitik ans Licht der Oeffentlichkeit, die stets von deutscher und z I. auch von südafrikanischer Seite scharf verurteilt worden ist: ein angeblich eingeborenenfreundliches. tatsächlich aber höchst verderbliches Buhlen um das Wohlwollen der Farbigen, das zu ganz willkürlicher Anwendung der Gesetze führte, und das manchen Unterbeamten, in dem Streben, trotzdem eine gewisse Ordnung in seinem Bereich zu schaffen, veranlaßte die Gewalt in seine eigene Hand zu nehmen. Der südafrikanische Erstminister Hertzog steht sich heute plötzlich vor der ilkotwcnbig- keii, einer sehr bedenklichen Lage Herr zu werden, die fein Vorgänger, Smuts, durch englische eingestellte Beamte geschossen hat. Die böse Waffe, mit welchem man dem deutschen Wirtschaftsleben Südwests schwere Wunden schlagen wollte und geschlagen hat, wendet nun ihre Schärfe gegen die Hand, welche sie führte! Als die Bastards vor saft genau 10 Jahren sich auf die ecitc der Union schlugen, taten sic das vorwiegend in der Furcht, sonst von den anrüden- den Massen der Unionstruppen zertreten zu werden und ihr Stammcsgebier zu verlieren. Sie lernten jedoch bald ihren Irrtum erkennen und versuchten sowohl 1916 wie 1917 — als man in Südafrika einen deutschen Sieg für noch recht wahrscheinlich hielt — den über sie gesetzten füdafrifa- nischen Beamten offen Widerstand zu leisten, nach dem Lorbilde Mandumeo, des aufständischen Ovombohäuptlings. Der Statthalter des Landes, Sir Howard Gorge s, beantwortete diese Widersetzlichkeiten, indem er den Befehl gab, daß Schwierigkeiten mit den Bastards unbedingt zu vermeiden seien. Wenn damals ein Bastard wegen Uebertre- tung des Wasfengesetzes oder der Seuchenverordnungen bestraft war, genügte es meist, dost der Bestrafte nach Windhuk fuhr, um frei zu kommen. In jenen Jahren stand das ganze farbige Rehoboth im Zeichen reichlichstem Schnapsoerbrauchs, viele Hereros ließen sich dort einbürgern, mancher arbeitsscheue Diehdieb fand hier Unterschlupf. Trotzdem erklärten die Bastards um die Zeit der Fine densoerhandlungen auf eine Anfrage der Regierung hin, daß sie lieber wieder unter deutscher als unter südafrikanischer P 0 - 1 i 3 c i stehen wollten. Bon neuem versuchte General S m u t s daraufhin, sie durch Zuckerbrot zu gewinnen. Er gewährte weitere Freiheiten, die natürlich für die weißen Bewohner des Rehobother Bezirks zugleich neue Unfreiheiten waren, er nannte die Bastards bei einem Besuche Rehoboths am 31. Oktober 1919 die Bundesgenossen der Unionsregierung und gab sich anderthalb Jahre später öffentlich den Titel eines „großen Freundes der Bastardgemeinde". Sogar noch im Oktober 1922 versprach der damalige südafrikanische Ocncralgou- verneur, Prinz Arthur von Eonnaugth. den Bastards volle Regienmgsfreiheit. Kann man sich wundern, wenn ihnen daraufhin der Kamm von Jahr zu Jahr immer mehr schwoll? Mit der sich steigernden Verarmung kam dann die Ernüchterung auch in politischerBeziehuug. Die ehemaligen Bundesgenossen fielen aus allen Himmeln, als der Landesverwaster, Herr Hosni a y r, im Mai 1923 Verhandlungen wegen eines „Schutzoertrages" einleitete. Mehr als < des Stammes lehnten ihn ab, doch gelang es der Verwaltung, anscheinend durch Bestechung, eine Unterschrift des Vertrages herbeizuführen und ihn am 1. 10. 1923 dem Namen nach in Kraft zu setzen. Der Bastardstamm spaltete sich infolgedessen und die Zustände im Bezirk, der in landwirtschaftlicher Befisch das Bildnis des Operntenors mit eigenhändiger Unterschrift. Alle bewunderten mich. Und ich hütete ihn. Immer zwischen zwei Zellen Zritungslcktüre warf ich einen Blick auf ihn. Da — da - Teufel nochmal: Da wandellc mein grüner Ueberzieher. der Verflossene, elegant. unbekümmert durch die Schar der Gäste. Er und lein anderer. 3d) stürzte auf den Träger zu und faßte ihn beim Kragen. . . Erlauben Sw. Herr, mein Ueberzreher! Ich sagte es furchtbar energisch und ziel- bewußt. Der Herr mit meinem Ueberztehcr drehte sich um. Sind Sie verrückt?! — Also frech auch noch! Ich sagte nur: Schuhmann! Der Herr schüttelte den Kops: Also wirklich verrückt! Mir schwoll die Zornesadcr. Die Gäste erhoben sich ssnsatronsfroh von den Tischen und liehen den Leitartikel im Stich. Der Direktor kam und rieb sich verbindlich die Hände. Aber meine Herrn' Das Dicrmädchen riß sämtliche Gclichtsöfs- nungen au*. Der Pikkolo bohrte erregt in der Vase Ich schrie: Mein Ueberzieher! Der Direktor verdolmetschte cs dem Herrn und sagte zu ihm: Herr Rechnungsrat und es sei ein Irrtum meinerseits. Der Herr- Rechnungsrat schlug den Ueberzieher zurück und zeigte die Firma. — Es toar nicht meine. Und zeigte das Futter. Cs war nicht das meines Ueberziehers. Ich hatte mich geint Die Gäste lächelten der Direktor rieb lächelnd die Hände, der Pikkolo bohrte lächelnd in der Vase. - Schach-Ecke. Bearbeitet von W. Orbach. Alle lür die Redaktion bestimmten Mitteilungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredakiion des .Gießener Anzeigers". Problem Nr. 8. Don Ph. Klett. h e 8 8 6 6 5 5 3 2 a b c (I e Weih: Schwarz: decke Matt in zwei Zügen. Weih: 5 Steine. Kf7, De3, Lb5, c5, Ba3. Schwarz: 4 Steine. Kd5, Sd2, Bb6, e5. Nus der Lchachlvclt. Die städtische Kurverwaltung von Marien- bad veranstaltet vom 23. Mai bis 7. Juni 1925 in den Räumen des Kurhauses ein internationales Schachturnier, mit dessen Organisation und Leitung sie Herrn 3. Gunsberg aus London betraut hat. Es werden hierzu 12 Spiller zugelassen. Die Preise betragen: 1. 5000 Kr. 2. 3500. 3. 2000, 4. 1500. 5. 1250. 6. 1000 Kr. Die Richtpreis- träger teilen 4000 Kr Anfragen sind zu richten an den Leiter Herrn 3. Gunsberg, 7 Tyson Rd. Forest Hill London S. E. 23. R. R 6 ti b sindet sich auf der Heimreise von Argentinien nach Wien. 3m Automobilklub zu Eao Paulo spielte er am 7 Februar. 29 'Partien ohne Ansicht des Brettes, wonon er 20 g.tra.m, 1 remis machte und nur 2 verlor. (Eine Glanzleistung ) Problem Nr. l>. Studie von D. Horwitz. Schwarz: a b c d c f ß h ab edel g h 8 8 6 6 5 5 2 2 G i 1 fi i Weih: Weih zieht und gewinnt. Ein sehr wenig bekanntes Meisterwerk von verblüffender Pointe. Weih: 7 Steine. Ke2, De3, Tb6, h4, Bb3, b5, h3. Schwarz: 7 Steine. Ka7, De7, Te6, HG, Ba6, b7, c5. 1. TböxeG. ThGxcG; 2. b5-b6+, Ka7xb6; 3. Th4-h6! und gewinnt. 1 . . . . K-; 3. Th4-hS+ und gewinnt. 1 De7xe6; 2. Th4xh6 und gewinnt Lösung des Problems Ar. 7. 1. Dh8! 1. Sa5 oder Sb4 oder d4 ober c5 2. La6+-h 1 Sa7, 2. Sc7 + + . 1 Sb8, 2. Sbö+-r. 1 Sd8 ober c7, 2. Dal-r+- Ziehung einer der besten des Schutzgebietes ist, rour- I den immer unhaltbarer. Am 1". Dezember 0. Is. I versuchte die Negierung plötzlich, durch eine Ver- | orbnung alle Gewalt in die eigene Hand zu bekommen, aber der tatkräftige Anlauf nahm schon nach wenigen Wochen ein klägliches Ende, indem die verstärkte Sicherungspolizei ohne sichtbaren Grund plötzlich eingezogen wurde. Arn 14. Januar d Is. wählte die unzufriedene Boflardmehrheit in schroffer Uebertrctung jener Verordnung einen neuen Kapitän, der die Einordnungen der Regierung einfach unbeachtet ließ. Und Herr Hofmaiir verlegte fich erneut aufs Verhandeln! Mit vollem Recht wies die Luberitzbuchter Zeitung bereits am 2. 2. darauf hin, daß nun neue Widersetzlichkeiten und eine gewaltsame, langwierige und Aufsehen erregende Auseinandersetzung mit den Bastards nicht ausbleiben könnten, eine Voraussage, die ja inzwischen leider eingetroffen ist. Damit hat eine Aufstandsbewegung begonnen, deren Ende noch gar nicht abzuschen ist, zumal da auch schon seit Jahren rührige Werber für die Allnegerbewegung auf den großenWerften von Windhuk und Lüderitzbuchl und im weiteren Südafrika wirken. Turnen, Sport und Spiel. Vom Rudersport. Man berichtet uns: lieberaU an unserer schönen Lahn oberhalb Öee* Wehres an der Schühlerschen Bleich: regt sich in den Bootshäusern emsiges Treiben. Die Sportboote werden. soweit noch nicht geschehen, kampftüchtig gemacht und auch der Rudcrsmann ist aus seinem „Winterschlaf" erwacht. Der Ruderklub „Hassia" 19 06 hat die Zeit des „Winterschlafes" daju benutzt, seine aktiven Mitglieder durch sorgfältig s W'-t' ; *i“im ii de E'mz-l- heiten und Feinheiten der Rudertechnik einzu- weihen und auch die Muskulatur des Körpers auf einer gewissen Höhe zu halten. Die Früchte de» von allen Teilnehmern eifrig betriebenen Wintertrainings sollen sich nunmehr im kommenden Sommer bei dem Besuch von Regatten zeigen. Es muß durch weiteres eifriges :Sralliieren noch eine gewisse rudrrsportliche Ausdauer erreicht werden, denn die Konkurrenz wird immer schärfer und nur derjenige darf auf Erfolg hoffen, der sich durch regelmäßiges Training feines .Körpers die nötige luderfportliche Ausdauer jetzt bei Beginn und im Lause der Rudei faifon noch aneignet. Bei dem Ruderklub Haslia haben sich ca. 45 Ruderer zum Training verpflichtet. und es ist zu hoffen, dah bei der umsichtigen Vereins- und Ruderleitung die sportlichen Erfolge nicht ausbleiben werden. Auch ist cs dem Verein gelungen, feinen Dootspark durch Anschaffung eines Rcnnachters. Rennvierers und Gigvierers ansehnlich zu vergrößern. Er verfügt nunmehr über eine Flotte von 2 Rennachtern. 3 Rennvierern. 3 Gigvierern, 1 Schulboot und 2 Einer-' mit den erforderlichen R einen in doppelter Anzahl. Zu den allabendlichen llcdunzs- fahrten gehen demnächst nacheinander ca 12 Vierer und 2 Achter zu Wasser. (Hießcner Schw uimvereiu. In Ergänzung unsere- kurzen Berichts vom Montag über die Erfolge her Gießrnrr Schwim- Korpulenz macht alt, verunstaltet die Körpersormen und ist auch ungesund. Wir raten Korpulenten und allen zum Starkwerden Veranlagten, in derApotheke 60odcr 30 Gramm echte Toluba-Keme zu kaufen, die unschädliche Stoffe von lettzehrender Wirkung enthalten. Sicher: llniversitäts-Apotl). ,,Zum goldenen Engel". Der Herr Rechnungsrat durchbohrte mich mit einem Blick, dah feine Brillengläser zersprangen. Ich stammelte Entschuldigungen und gmg geknickt und belächelt an meinen Platz zurück. — Fort! Vur fort von dieser Stätte. Ich mblte und griff nach meinem neuen braunen lleberzieher. - -- Gi war weg! — Verschwunden Viemand wußte von nischt. Aller Augen waren ja auf das Zwischenspiel gerichtet gewesen. Die Kassiererin beteuerte ihre Unschuld. Das Biermädchrn luchte in dem Papierkorb nach dem Vermißten. Ser Pikkolo bohrte teilnahmsvoll in der Vase. Der Sirchor rieb verbindlich die Hände und bedauerte kolossal Die Gäste lächelten. v lind der Zigacrenmann fragte: Ham denn Sie überhaupts oan' g'habt? Ich gab ihm eine Ohrfeige und würde aus dem Lokal entfernt. Dann ging ich zur Zeitung und lieh eincücken: Jener Herr, der erkannt wurde Aber er hat es trotzdem vorgezogen, sich nicht zu melden. — Denn Sie einen Herrn im lleberzieher im Lokal fitzen sehen. — das bin ich — -künstliches Hunkwetter. Daß die Witterungsocrhälrnisie auf den Rund empfang und überhaupt auf den drahtlosen Verkehr einen sehr tiefgehenden Einfluß ausüben, ist über jeden Zweifel erhaben. Daß aber für die Güte des Empfanges, wie dies gegenroärtg angenommen wird, des „5 u n ? m c M c r" auf der ganzen Strecke maßgebend fein folllc, hat sich auf Grund neuerer Versuche als Trugschluß erwiesen. Dr. M- M. Ha iisdorff hat nämlich gezeigt, daß — von wirklichen Gewittern abgesehen — das Wetter in Pem trennenden Raume zwischen 'Aufgabe- unb Emp'angssration, 'ur Distanzempiang keineswegs in Betracht kommt, daß vielmehr nur Die Temperatur- Verhältnisse cm Empfangs- und in gewissem Grade auch r>r am Gebe Ort sind -- Auf dieser Grundlage hat Hausdorff nun cm Verfahren zur künstlichen Beeinflussung des Funkwetters ausgearbeitet: Er bringt an der Emp> fangsantetme geeignete Kühlvorrichtungen an, die eine Erdung durch geeignete Isolierung vermeiden und die Temperatur der Antenne unter Null halten. Umgekehrt ist an der Sendeantenne eine Heizvorrichtung, z. B. eine geeignete Wider- stanbshei^mg, angebracht, die den Lustleiter bis nahe an, ja sogar eventuell über den Siedepunkt von Wasser erhitzt. Um nicht nur di«* natürlichen Tcmperaturm-rhättnisse, sondern auch die Lustseuch- tigfeit künstlich nachzuahmen, bringt Housdorsf auch Berieselung?- oder Benebelungsoorrichtungen an, die eine willkürliche Befeuchtung und noch weitergchende Temperaturregelung gestatten. Das Verfahren läßt sich am Emptangsorte nicht nur für eigentliche Antennen (und zwar fowohl für 'Außen wie auch für Innen oder Rahmenantennen), fon* bern auch für alle beliebigen Ersatzgebilde verwenden. Seine Bedeutung beruht darauf, daß man künftig nicht mehr von den Lannen der Witterung abhängig ist, sondern sich selbst bas günstigste ..Funkwctter" wirb schaffen können. Der einzige unsichere Faktor, mit dem hierbei immer noch zu rechnen ist. sind die, wenigstens im Sommer, r-*t seltenen Gewitterbildunger Ein „Strahkenhaus" in Bremen. Ein besonderem Hau^ das ga ü d.-r Verwertung der Strahlen für die Hcilwifsenlchast gewidmet ist. wurde als T:il der städtischen Krankenanstalten in Bremen vor kurzem cingc- weiht Dieser Vciibau, der als f _Lb tändiges In- l'liiut auf dem Gelämd. der KranlcnanstaUen cr- richlct werden ist, soll, wie in der . Klinischen Wochei'.'ck 7-s," mitgct:i t wird, diag: c lifchen aib ther.'pcuti chen A-'grb n bien--' Bei b:r E n- Weihunq hielt der Leiter Prof. HanS Mryer ein. Zyklus von Vorträgen. ö?r von der Rcrd- westdeutschen Dermatologischen Gesellichast veranstaltet war. anlnii W Sonn eine der i hold |t Licbha housiq jür eil klins- die! berg imiiK Ä 0.8° De einen - er das stnnd Hintes „> Li schiede jtanbe- Wiede en? u' juiiHflfi Alter Am T Weihe dnJ° Anner dtt A wegfl Sisma 3ronö| giße ' ffra&e(f Zurggi srrab^ 'dreihw \W totg(l fttanf Ißabel (Barti Straf straßi Itraßl straße [frage Zchieh mannf strahe Hei Saplai Katha, Kircher [fräße platz ( He | Philip Leihge LGn. fiiebic platz j Löwe platzt Maig Mark Mark! [tratze *(5 Sleuent Ostanla Plab ( Strafe ( Saitbga N m ®‘9(13 S cguin........ . . . . Rtolorenwrrke Mannheim . Frankfurter Armaturen . .• Konservenfabrik Braun . . . Metallgescllichaft Frankftnt. Bei. Union Ä.-G.. . -chuhiabrik Herz . . . . . .. Lichet Zellstoff Waldhos Zuckerfabrik Frankenthal .. Zuckerfabrik Waghäusel • . • IVronTfurt t M. SPcrtf.« . Sdilufift nur» 0,6» 0.6»: 0,7 t) ii.fik l 0,69. r'.rn> 0,67 0 8 MO 0 69' 0,7* — 0 73 0.765 0,36 0, .5 9.35, 3 r-4> 0,70 0 705 0,70 1.765 0.7t 0,70 0.7t ' 0 70 0 75 0.72 •*— 0,69 0.71 0 70 94.Z» , *- k>1 7» 94,75 92 92,05 92,05 0.80 1J 9,9 9,75 ^7 42 11 Li 115 142.5 144,2' 103.7t il .75 i1 10,7.5 136,75 6.?> v. 40 121. 0 134 21,21 80,75 «9 3 —— 115 Ul 116,50 !16 , 115,00 110,5 110 ro — 9J.135 09,611 109 too 8 ( 8 4 । s 0,1t 0,11 3,225 0,2 _ 71 2.5 76,25 70.5 so 15,'fl 11.-' !' 5 — 80,2» 83 70 71 69 63 11 7 . *> \ 78 7 . 50 77.50 129 135,75 129,5 132,5 1.5 75 16/5 15.50 16 l 21 4 21 ri,5 7 ?,? 73,62 75 ,3 73,50 9,125 <1 •> 1 8 90 0,25 53.75 57 5'1 £5.7 57 .5 47 49 16.7» 48.10 1 0 100,5 i 0 75 101.50 3 15 J 5i - 73,12 76,7» 76.12 77,25 79,50 78 9 79,30 84 84?5 — — 85,2» S6 85,75 86 — 133,25 183.9 .11.13 136 75 13.3,62 135,75 0 18 0 4« — — I! 5 106.4 101,25 105,50 1'9,7 5 131,25 25,1 -6 130 132,40 7 1 12), 5 131,50 7 —M — U 9 30 50 15,50 132 11,80 15,25 10,99 • 1 35 0,90 11 87 87.5 86,25 37,25 93.75 91,5 — — 62 59,1 60.'■ 68 :o,5 69,5 70 73 3 41 3 4"1 3,30 3,4) 5 12 5.20 5,20 5,30 2,925 2,9 — -» —• 7.5 7 5 7,25 105 7,25 ms 0,655 0,69 __ — 1.06 1,12 1.1 1,3 126,5 127 — 2.1 2.1 2,12 2.12 3,6 3,55 3,12 50 53,5 2 2.1 13,63 12,80 12,75 13 4,10 1 10 — 3,25 1 3,22» 3,3 — 20. April 21. April «intlich« 98,63 »8,71 68,39 '-8,41 flopenboqeu 77,15 77,35 .7,1« 77,38 Stockholm . 113,"4 113.3- 113,04 113,32 Helsingfors. Italien. . 10,559 17,?0- 19,599 17.245 10 17.2., 10,59» 1 ? .27 London. . . 2>,0<' 20,19- 2>,09, 20,14'- Neuyork . . 4,19 1 20'- 1,195 1,205 Vari«. . . >2,04 22,10 21,93 21,98 Schweiz . . 81.10 8 .13 «1,14 81.31 Spanien. 61,02 GO 14 59,90 60.04 Japan .. . Nio dr Jan 1.718 1 765 1.758 1.762 0,439 0 >39 0 441 o r; Wlrii in D - Ceft. abgest 9,09 59,2>) .59, OG 59,20 Prag ... Belgrad . . Dudaprst. . 12.4:? 12 167 11,43 12 17 G 75 6,77 6,7;.'. 6,385 .',814 •8:14 j.814 ..,8.4 Bulnarien 3,06 o 5 3,0 i 3,07 l'iffnboit Danzig. . . Vonfr.ndtt *' 225 30,3 5 21,17. 79 70 79 «) 7-.70 79.90 2 18- 2 19 3.18- 2.1 5 Wtljcn. . -.8’ 7,91 7,89 7,91 rich-Wiesbaden, Postschliestfach Nr. 7. (232) Was äst I__1C 9XtV> 3634V An der i regere (3 o I b c 5 wert? dem Lande und in Goldmark an. Ein die auf dem Lande Frankfurter Abendbörse. Frankfurt a. Q1L, 21. April Adendbörfe entwiclelte sich wieder ein; lehrerin Erna Schumann — Eigner Herd ist Praktisu)« Familicnhäuser auf dun Itocorten schon für 3500 20,1h 22,08 168,11 17,:: i 68,4. 69,285 113,3'i St ,41 61,0 ■ 12,17 j,si baumcistcr a. D. M. Spindler mit i02-6eiten und 225 Abbildungen. Preis 3 Mk., gebunden 4,50 Mk. Heimkultur-Verlagsgesellschaft, G. m. b. H. Bieb- Wegweiser siir alle diejenigen, und in den Vororten im eigenen Hause gesund und billig wohnen wollen, chcreausgcgeben von Amts- 4,17? i ,ü 77,09 .0,06 1,96 167, '5 17,23 6 4, 58,98.7 112,80 81,01 69.72 12,41 5,79 Ziehung". ein Aufsatz der (Siebener Gymnaftik- mft Abbildungen. ^verlangen Sie in JKpotI)eksm unfrjjroc ^^rösrhUrcT^ »I>»vck.A.He«schel L (> o., G. m. b. Berlin i:$. Niederlagen bet: Hirsch Avotbeke, Arilr Bauer, Frankfurter Ttr. 4; Viktoria-Drogerie. Apotheker (§.Guth, Marktttr.5: UuiversitätS-Avotbeke zum goldenen Engel, A. Habrik, Marktplatz: Eentral-Troaerie Emil $X«vn, Schnlstr.: Kreuz-Drogerie August Noll, Bahnbosstr. 51: Neustadt-Drogerie Hans Noll, Neustadt 28. Wirtschaft. ' • Der Bergbau i m.L a h n° un d D i l l- . gebiet im März. Während des März inod)« ■ ton sich aus dem Disenerzmarite Ansätze einer x leichten Besserung bemerlbar. Mit der Belebung des Hochofenbetriebes setzte auch in beschränktem . Umfange eine Aachfrag nach den besseren Eisen- tlemfotten ein. und es kam veischiedentlich zu Derlaussabschlüssen. Immerhin ist der Betrieb der Gruben noch nicht wirtschaftlich: wenn auch die Berluste teilweise infolge besserer Leistung der Belegschaft sich etwas gemindert haben, so sind sie doch noch immer beträchtlich genug, um die Lage des Eisensteinbergbaues nach tote vor kritisch erscheinen au lassen. Aach den ärmeren Sorten Roteisenstein und nach manganhastigen Bräunst, inerzen 3 Sorte b?sta"d keine rlei Roch frage. Dieser Absg^niang'l ist größtenteils auf das Ausbleiben de. seit langem erstrebten Frachtermäßigung für Eisenerz (Ausnahmctarif 7a) zu- rückzuführen * D i e Kohlenförderung des Ruhr- bergbaus im März. 3m Monat März wurden auf den Zechen des gesamten Ruhrgebie- teS 9 047 182 To. Kohlen geförberr und 2 116 882 To. Koks "erzielt, gegen 8 396 930 To. Kohlen und 1 906 824 To. Koks im Februar und9 560 0005 To. Kohlen unb 2 020 316 To. Stof« im 3anuar. Die Brilettherstellung belief sich im März auf 319 218 To. (298 520 To. im Februar und 312 538 To. im 3anuai). Die arbeitstägliche Förderung für Kohlen bezifferte sich im 0)lärz auf 357 949 To. (349 873 To. bzw. 378 614 To.), die tägliche Koksgl'winnung auf 68 325 To. (68101 bzw. 65 171). Die arbeitstägliche Brikettherstellung auf . 12 278 To. (12 438 bzw. 12 378 So). CKcgen Abfahmangels muhten int März 618 670 Feierschichten eingelegt werden gegen 649 594 Feierschichten im Februar und 182 674 Feierschichten im Januar. Die Gesamtzahl der beschäftigten Arbeiter betrug Ende März 467 993 gegen 462 181 Ende Februar und 472 605 Ende 3anuat. Bayerische Kraftwerke A. G. in München. Der Betriebsüberschuh des Jahres 1924 stellt sich auf 2,43 Mill. Bin., wovon Handlungsunkosten. Steuern und Zinsen 0,81 Mill. Am. und Abschreibungen 0.65 Mill. Am. erfordern. Aus dem verbleibenden Reingewinn von 967 727 Rm. werden 6 Prozent Dividende auf das Aktienkapital von 16 Mill. Rm. verteilt. • Maschine nbaugefellschaft Karlsruhe, Karlsruhe. Der Aufsichtsrat bean- itagt 5 Prozent Dividende für 1924. Das Werk arbeitet zur Zeit mit ca. 8000 Angestellten und Arbeitern. Für diese Belegschast fei volle Beschäftigung auf längere Zeit gesichert. „D e > getreue Eck art", Schüler- Kalender für die Scltziler und Schülerinnen höherer Lehranstalten für das Schuljahr 1925'26. Herausgegeben von Dr. Als. Odin. Bersehen mit Merktafeln für den Tagesgebrauch und zahlreichen Beiträgen verschiedenartigen Znhaltes. Ausgabe A. für^Schüler. Ausgabe B, für Schülerinnen. Preis geb. je 1.60 Mk. (3aegersche Der lagsbuchhandlung in Leipzig.) 248 Franken, B o l k und Land. Ein Heimatbuch von Ernst Luther, Würzburg. Gebrüder Menrminger. Preis 2 Mk. Der junge Mainfranke Ernst Luther spricht hier in erster Linie zu der wanderfröhlichen Tugend. Zn schlichten Worten, aber tiefinnerst begeistert von der Schönheit der fränkischen Heimat, plaudert er von Wanderungen durch das Taubertal, vom Steigerwald mit seinen cinfamen Wäldern und fröhlichen Kirchweihtagen; von den Hahbergen mit Erinnerungen an Friedr. Rückert und den Gartenonkel Zörg Gender: und vom Fichtelgebirg. Die fränkischen Dichter M. G. Eonrad und Max Dautendey werden aus Grund persönlicher Eindrücke in ihren Beziehungen zur Heimat gewürdigt. Reben eingestreuten hochdeutschen und mundartlichen Gedichten bringt das Buch ferner eine für die Volkskunde wertvolle Sammlung alter fränkischer Kinderreime, Kirchweih-, Tanz- und Schelmenliedl^in, Sprichwörter und Redensarten. 255 Rachfrage, so daß die Kaufneigung Fortschritte machen tonnte, besonders für Montan- und Chemieaktien, die neue Kursbesserungen aufzeigten. Die anderen Märkte lagen still bei nur gering veränderten Kursen, doch ging auch hier die Strömung nach oben. Eine besondere Belebung hatte die Befestigung der Tendeorz indessen nicht mit sich gebracht. Auch am Anleihemarkt tendierten 5prozentige Aeichsanleihen erneut nach oben. Die Börje 'chloß bei ruhigem Geschäft in fester Stimmung. Deutsch? Artlnhen: hpro/entige Reichsan leih? 0,650. 3,5prc>zentige. Preußische KonsolS 0,750. Bankaktien Berliner Handelsgefellfchaf.' <15. Commcrzbank 110.75, Darmstädter Dank 136,75, Deutsche Bank 124,50. Deutsche Effekten- und Wechfelbank 105, Drs- contogesellsch.ift 116,50. Dresdner Bant 107.12. Mitteldeutsche ('reditbant 99.80, Rcichsbank 135.75. Oesterreichitche Ereditaktirir 8 Mc-ntar.- afften: Deutsch^Luremburger 71, Harpen er 135.75, Mansfelder 84,50. Rhcrnstahl 49. Rcunbach.-r Hütte 27 Äalr Westereaeln 21.37. Ehemisch^ Mticn: Badische Anilin 136,75. Ehemische Grres. heim 131,25. Scheideanstalt (32. Th. Goldschmidt 106,37, Höchster Farben 132,37. Rütgerswerke 15 50. Trensportaktien: Rordd Lloyd 79.50. 3nfcuflriealtien: Kleyer 3,40, AEG. 11,25, Dt)cker- hosf 4 30 Gebr. Zunghans 11,87, Lechtoerle 84. Rhcrnisches LRetall 58,25. Thüringer Eleklrrzi- tät 81, Boigt & Häffner 75. Wayst Ä Freytag 82, Zucker Frankenthal 4.10. Ofssteinzucker 3,25. Berliner Börse. (Eigener Drahtbericht des „Gietzener Anzeigers".) Berlin, 21. April. Die zuversichtlichere Stimmung, die bereits gestern zu bemerken war, kam heute in stärkerem Maste zum Slnsdruck. Da weitere 21erkäuse ausbsteben, schritt die Spekulation in größerem Umfange zu Deckungskäufen, die sich auch nach Festsetzung der ersten Kurse weiter fortsetzten. Die Börse rechnet damit, daß in der Frage der Nuhrkohlenpreise trotz der noch bestehenden Schwierigkeiten doch noch eine Einigung zustandckommt, andererseits findet der günstige Verlaus der Verhandlungen t n der Eisen- industrie erhöhte Aufmerksamkeit. Im Mittel- puntie des Interesses standen Harpen er auf die Mitteilung der Verwaltung hin, daß in der Frage der Dividendenzahlung noch keine Beschlüsse gefaßt worden seien. 2luch der R e i ch s a n l e i h e in a r t t mar etwas belebter durch die Resolution des Bör- srnvorstandes in der Frage der Aufwertung. Der Börsennorstand nahm scharf Stellung gegen die Iln- tc-rscheidung zwischen altem und neuem Besitz und machte auch Vorschläge in bezug auf die Tilgung der Anleihen. Don Spezialwcrten ist eine weitere Festigkeit der Aktien des Anilin-Konzerns, sowie von Charlottenburger Wasser heroorzuheben. Der Geldmarkt blieb leicht, Tagesgeld ist mit mit 7—9 Proz. angeboten. Monatsgeld wurde mit !>'. bis 11? genannt. Im internationalen D e v i s c u » e r k e h r ist der französische Franken bei einer Pfundparität von 91,6 leicht abgeschwächt. Frankfurter Getreidebörse. (Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Frankfurt a. M., 21. April. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 20 bis 23,50, Roggen, 'inländischer 19 bis 22,50, Sommergerste für Brau- zwecke 20 bis 26, Hafer, inländischer 17 bis 21, Mais, gelb 20 bis 20,50, Weizenmehl, inländisches, Spezial 0 35.75 bis 37,75, Roggenmehl 30 bis 32, Weizenkleie 13,50, Roggenkleie 14,50. Tendenz: Fest. Berliner Produktenbörse. Berlin. 21. April. Der Produktemnarkt, halte heute wenig veränderte Tendenz auszu- toeifert. Die Preise waren eher etwas gedruckt. Die Ursache sollen Zahlungsschwierigkeiten sowie Glattstellungen sein. Cs notierten pro 1000 Kilo: Weizen, mark. 245 bis 247, do. Mai 251 bis 251.50, do. 3uli 248 bis 248,50. Roggen, märt 222 bis 224. do. Mai 211,50 bis 212, do. Kuli 213.50 bis 214.50. Gerste, märt. 210 bis 230, Futtergerste 185 bis 205, Hafer, märf. 195 bis 204, do. Mai 181 bis 184, Mais, Mai 182,50 bis 183; pro 100 Kilo: Weizemnehl 32 bis 34,25, Roggen- mchl 29,75 bis 32, Weizentleie 14,40 bis 14,50, Roggcmkleie 15,30 bis 15,40, Viktor!aerbsen 22 bis 29, kleine Erbsen 20 bis 22, Futtererbfen 19 bis 20, Peluschken 19 bis 21, Ackerbohnen 19 bis 20, Wicken 19 bis 21, Lupinen, blau 10 bis 12. gelb 12 bis 14,50, Serradelle 14,75 bis 16, Rapskuchen 15,40 bis 15,70, Leinkuchen 22,40 bis 22,70, Trockenschnihel 10,30 bis 10,40, Torf- melaife 9,30, Kartoffelflocken 19,40 bis 19,70, Zucker 17,75 bis 18,50. Biichcrtisch. — Hanns I o h ft, Consuela. Aus dem Üagebuch einer Spitzbergcnfahrt. (Leinen 3,50 Mk. Albert Langen in München.) — Hanns Johft, der Dichter und Dramatiker, der uns erst vor kurzem seine schönen „Lieder der Sehnsucht" fang, bringt uns in diesem Tagebuch seiner Reisen nach dem Reiche der Mitternachtssonne ein ganz seltenes Geschenk. Eine Fahrt zum Nordkap,, nach Spitzbergen an die Grenze des Packeises — wie oft ist stc schon geschildert worden. Aber so hat sie uns noch keiner miterleben lassen. Alles von einem innerltchen, einem zarten Seelenlichte her erleuchtet. Dabei wieder keineswegs etwa sentimental. Eminent malerisch sieht Johst das Meer in seinen verschiedensten Stimmungen, aber nicht nur malerisch, es steckt noch viel mehr hinter seinen Bildern, so etwa, wenn er vor den ewig weisten Bergen sagt: „Es ist, als ob man in die gute Stube des Todes eintretc, weist und einsam." Unsäglichen Zauber wirst ein zartestes Erlebnis, die Liebesfreundschaft zu einem eigenartigen, schönen Mädchen über das Buch, fast wortlos, doch mit der Straft leidenschaftlichen Erfassens geschildert. 226 — „Das Theater", die bekannte illustrierte Halbmonatsschrift für Theater unb Gesellschaft (Verlag Berlin W. !>) bringt auf dem Heft vom 15. April eine farbenfreudige Ausnahme der Soubrette Hella Kür11; in der weiblichen Hauptrolle der Operette „Phi-Phi", die gegenwärtig im Theater am Slurfürftenbamm in Berlin Aufsehen erregt. Von den Aussätzen des Heftes sind die AussühruN' gen Karl Logts über den „Sinn des Theaters" imb die reich illustrierten „Erinnerungen Sigmund £ a u t e h b u r g s" bemerienswert. Besonderes Interesse dürsten die Ausnahmen des O s c a r -W i l d e -D r a m a s von Earl Sternheim im Deutschen Theater zu Berlin finden. — Das Heft 4 der „R c u c F r a n c n - ELeibung und 5 r a u c n t u 11 u r“. Zeitschrift Dr. Oelker’s Gustin ist ein sehr feiner Stärkepuder, ein Erzeugnis von höchstem Nä rwert,größter Verdaulichkeit und hervorragendem Geschmack. Man nimmt Gustin, um Milch, Früchte, Suppen, Saucen, Gemüse, Fette usw. sämig zu machen oder zu verdicken. Außerdem diontGusti n zur Herstellung von Puddings,Flammeris,Cremes, Kuchen und Süßspeisen aller Art. Es eignet sich ganz besonders zur Bereitung von Kinder- und Krankenspeisen, kurz, Gustin ist «MM !iir jede Küche. Ein Versuch wird jede Hausfrau befriedigen. Sie kaufen Dr. Oetker s Gustin In Original- Päckchen mit der-Schutzmarke ..Oetker'3 Hellkopf' zum Preise von 33 Pfennig In allen einschlägigen Geschäften. Besondere Guslin-Rozepte erhallen Sie kostenlos ebendaselbst oder, wenn vergriffen, umsonst und portofrei von Dr.A. Oetker, Bietefeld. nutin jil. Arndt Lei bett rnternakiona- I i c ii Schwimm wettkämpfon in' Bochuin | seien noch folgende Einzelheiten nachgetrng-'n i Ta - - ii .nationale Dchwitmnscu in Bochum | des S. i>. Blau Weist 96 bot graste sportliche Lei Hungen. Deutschlands erste Klasse war am Start. dast t ic Beranstalttmg hinter den Leiziaer . ad Magdct.urger Könrpfen nicht zurückstanb. Alke Strecken wurden in Vards geschwommen. Tas Damenbr.ustschtotmmen über 100 Parbs sah Frl. Arndt - Gissten. Frl. Brei mann ' Düfsclf r.r!. i ic westdeutsche Brmstmeistcnn. Frl. H c i n t i d) = Rhcinqold-Köln und andere am Start. Tas ul-eraus schaisc Rennen konnte Frl. Arn dl m glänzendem Endspurt überlegen für sich entscheiden 3üi i. 25,1 Min. Zm , - Rückenschwimmen über 100'Pards muffte sich F>l. Arndt von der deutschen Meisterin Frl. Rehborn ^Bochum, die auf der eigenen Bahn startete, g-sch(ag?n bekennen. Zer- ten: 1:21 und 1:27.5 Mm. Die (Siebener Schwimmerin hat mit dielen letzten Erfolgen erneut ihre hohe sportliche Klasse l'cwiesen und gezeigt, dast sie mit den besten Sieqesauss ck.len in die grosten, im Sommer fr* vcrstehendcn Wettkämpfe gehen kann. Handball. Am Sonntag tanb in Wekkburg ein Wettspiel zweier 2b swahlmannschaften des Lahn (reifes statt, bei dein auch vier Giestener Spieler mitwirlten. nämlid) Birkenst ock, •X Filchez-. H. Rohrbach und Bet ter. alle S. E. 1900. Das Spiel fvklte einmal Propa- aandazweckeit dienen und war deshalb nach Weilburg verlegt Word'n. andcrerfeits föklfen die gezeigten Leistungen ein Maststab für die Ausst llung der demnächst gc'cn den Hessentreis in Kassel spie e id?n Lab lireismannfchaft bilden. Bei der anr> ihernden Gleichwertig'eit der Mannschaften im Feld: würd' in Weilburg ein selten schönes und fchnelleä Spie' vorneführt. nachbessen Berlans sich aber auch die b'iden Parteicnr mit dem selten totrc’cfrn R^s'.'.ltat von 11,6 trennten. Paulus. F. (5 . Weblar, der bei dem Sieger den Mittelstürmerpoften einnahm, war überragend in Form und wa' f allein acht Tore. Auf das Konto ’■ 5 Halblinken derselben Mannschaft, Vetter, 19CO. kommen zwei Tore^ Allerdings must man berücksichtigen, dast der Torwart ber unterliegenden Partei in seinen Leistungen rcichlich schwach war. Bon den drei in dieser Mannschaft spielenden 100?crn zeigte der Sprinter R F i s ch e v. erstmalig Rechtsausteu. recht schönes Können Aber auch Rohrbach als Mittelläufer und Birken stock in der Ber- teiöigung konnten gefallen. Da nächsten Sonntag in Dillenburg nochmals ein Spiel statt- findet, dis denletb-n Eharakter tote das Weilburger Treffen trägt, wird es hoffentlich dem einen oder arb ren S> o'.tckubmann gelingen. sich für ti>' Lahnkrrismannfchaft zu ciualifizieren. Dic Spiele im Tm «ftan Hessen (D.T ) Die Austragung der Meisterschaften in den Somrncrspiele n findet am 2 4. M a i statt. Die Turngemeinbe Friedberg hat die Vorbereitung der Gauspiele übernommen. Fn den 6 Bezirken des Gaues werden die Sornmerfpiele oorausgehend am 3. Mai oeranslaltet. Berlin, ' Npril. ?lmcrtTanilc6e Noten « * , , . Belgische Noten ...... Dänii'che Noten..... Englische Noten ...... st-ran;ösischc 9iotcn ..... Holländische Noten ...... Ntolientschc Noten ..... Norlveanche Noten Deutsch-Oesicrr.. A too Kronen Rumänische Noten Schwedische Noten Schweller Noten Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten . . . . für persönliche, künstlerische Kleidung. Körper« ruiftn und Kun st Handwerk i.Derlag G. Braun. G. m. b. H., Karlsruhe. Preis halbjäht lich(6 Hefte) 6 Ml., vierteljährlich (3 Hefte) 3 Mk., Einzelheft 1.20 Mk.), bringt mit seinen einfach-vornehmen Borbildern der Feühjahrs-Strasten., Abend- und istiU(cibci für jeden Geschmack reiche Anregung. Dec stark modisch empfindenden Frau sei besonders die Beilage ..Das modische Kleid" Hheumattömus BÄF hören gern, dast der echte Aroga - Extrakt die Schmerzen schnell lindert und die harnsauren Salze aus dem Körper schafft. Wir raten Ihnen, 60 Gramm echten Aroga-Extrakt zu kaufen, von dem Sie mehr- mals täglich 3 Kaffeelöffel voll nehmen. Sicher erhältlich : LIniversitäts-Apothe „Zum goldenen Engel" DieBestandteile sind auf der Packung angegeb. '"’A M it -r>r armr.T-r. ZW Mavr LMpkenuise ______-L'zKfc ’ 1V r- Or.med..He«sisbc;irke eingeteilt: . icestrahe (Abstimmungsbezirk Nr. 18), Sliter Rödgerweg (15), Am Kugelberg (14), Am ‘Pfarrgarten (5), Am Steeg (8), Am Weih r (8), An den Bahnhöfen (8), An der Johanneskirche (18), An der Warte (10), Anneröder Weg (14), Asterweg (2), Auf der 'Bad) (1), Auf der Weißerde (9), Aul- weg (9), Bahnhofstraße (6), Bergstraße (11), Bismarckstraßc (13), Bleichstraßc (12), Brandgasse (16), Brandplatz (16), Drau- gaise (16), Druchstraßc (11), Buchner- (trabe(8), Buddestratzc(7), Dückingstratze(4), ‘Burggrabeit (1), Lrednerstraße (8), Damm- straßi(2),Diezstraße(l6), Doeringstraße(14), Dreihausergassc (16), Ebelstraße (9), (Eber- strahe (2), 3n den Eichgärten (14), Eich- weg (14), Erdkauterweg (9), Erlenaasse (16), Frankfurter Straße (7), Friedrichstraße (7), u abelsbergerstrahe (5), Gaffkysttaß« (8), Gartenstratze (11), Georg - Philipp - Gail- Straße (13i, Glaubrechtstraßc (8), Gnauth- straße (12), Goethestraße (12), Grabenpraße (6), Gutcnbergstraße (13), Hamni- straße (5), An der Hardt (3), Hensel- straße (12), Hessenstraße (13), Hinter den Schießgärten (3), Hillebrandstraße (8), Hof- mannstraße (8), Hundsgaffe (1), Jhering- straße (9), 3m (Bartjelb (2), Johannes- straße (18), Kaiserallee(15), Kanzleiberg(16), Kaplaneigasse (16), Kaplansgaffe (18), Katharinengassc <18-, sleplerstraße (13), Kirchenplah (1), Kirchstraßc (1), Klinik- straße (8), Kornblurnengasie (5), Kreuz- platz (17), Krosdorscr Straße (3), Lahn- straße (5), Landgrasenstraße (16), Landgraf. Philipp-Platz (16), Landmannstraße (13), Leibgesterncr Weg mit Bergwerk (9), Lessingstrahe (12), Licher Straße (14), Liebigstraße (9), Lindengaffe (1), Linden- platz(l), 3nLöbersHof (5), Löberstraße (11), Löwengasse (17), Lonystrahe (12), Ludwigs- platz (10), Ludwigstrahe (10),Mäusburg(17), Maigasse (17), Marburger Straße (4), Marktlaubenstrahe (16), Marktplatz (1), Marktstrabe (1), Mittelweg (8), MoUke- straße (15), Mühlstraße (5), Kleine Mühl- gasse(5),Nahrungsberg(13),NeuenBäue(16), Neuenweg(18), Neustadt (5), Nordanlage (3), Ostanlage (15), Plockstraße (18), Am Riegel- psad (10), Rittergasie (17), «Rodheimer Straße (3), Am Rodberg (4), Roonstraße (14), Sandgasse (5), Schanzenstraße (5), Schiffen- berg mit tzerrnwald (13), Schiffenberger Weg (13), Schillerstraße (2), Schloßgaffe (16), Schottstraße (4), Schühenstraße (3), Schul- straße (16), Seltersweg (17), Senckenberg- ftrahe (16), Sonnenstratze (16), Steinftr. (4), Großer Steinweg (14), Stephanstraße (11), Südanlage (18), Teufclslustgärtchen (17), Tiefenwcg (5), Trillergaffe (16), Wagen- gaffe(16),Walltorstraße(l),Weidengaffe(16), Weferstraße (2), Westanlage (6), Hinter der Westanlage (6), Wettergaffe (17), Wetzlarer Weg (8), Wetzsteingasse (1), Wetzstein- straße (1), WieseckerWeg (4), Wiesenstr. (15), Wißmarer Straße (3), Wilhelmstraßc (10), Wilsonstraße (L), Wolfstraße (13), Wolkengasse (17), Jozelsgasse (1). Die ?lbstimmnngs- (Wahl-) Räume befinden sich: Für Abstimmungsbezirk: 1 im alten Rathaus, Marktplatz 14 - Trauungssaal - Abstimmungs- (Wahl-) Vorsteher: Spengler- und Installations- meister Rudolf Rödiger:Stellvertreter: Kaufmann Louis Scharmann: 2 im städtischen Dienstgebäude Asterweg 9 - Zimmer Nr. 3. Wahlvorsteher: Fabrikant Karl Stückrath, Stellvertreter: Stadtbauinspektor Adam Wettläufer: 3 im Gewerbehaus Kirchstraße 16 - Saal la. Wahlvorsteher: Verwaltungs-Inspektor Karl Reitz', Stellvertreter: Kaufmann Julius Rothschild: 4 im Schulhaus Schillerstraße 8 - Turnhalle. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Bg. Kling: Stellvertreter: Stadtverordneter Heinrich Gottmann; 5 im Alten Schulhaus Neustadt 61. Wahlvorsteher: Kaufmann (Er n ft Krause: Stellvertreter: Kaufmann Edgar Borrmann; 6 im Schulhaus Westanlage 43 - Turnhalle. Wahlvorsteher: Stabtocrorbneterß e o - pold Mayer: Stellvertreter: Stadt verordneter Joh. Loh: 7 in der alten Klinik Liebigstraße 16 - Zimmer Nr. 18 - (Eingang Haupt portal, links. Wahlvorsteher: Stadtbauoberinspektor Peter Grade: Stellvertreter: Kaufmann Karl Seibel; 8 in der alten Klinik Liebigstraße 16 - Zimmer Nr. 15 - (Eingang linker Flügel Wahlvorsteher: Kaufmann Adolf Sudheimer; Stellvertreter: Lokomotivführer (Emil Niederhausen: 9 in der alten Klinik Liebigstraße 16 - Zimmer Nr. 10 - Eingang Hauptportal rechts Wahlvorsteher: Negierungsbaurat Friedrich Kuhlmann; Stellvertreter: Kaufmann Siegmund Fuld. 10 im Realgymnasium Ludwigstrahe 11 - Turnhalle. Wahlvorsteher: Reallchrcr Ludwig Hebermehl, Stellvertreter: Kaufmann Ludwig Lembke; 11 im Stadthaus Bergstr 20 - Zimmer Nr. 6. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Heinrich Höhn, Stellvertreter: Land- aerichtsrat Adolf Trümpert; 12 im Handelskammergebäude Lonystr. 7 - Sitzungssaal Wahlvorsteher: Stadtverordn. Ernst Rumpf, Stellvertreter: Kaufm. Jakob Heilbr onner; 13 ln der Oberrealschule Stephanstraße 12 — Konferenzzimmer. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Hermann Schmidt, Stellvertreter: Kaufmann Hans Grieb; 14 im Israelitischen Gemeindehaus Lonystr. 4. Wahlvorsteher: Stadtbauinspektor Georg *Pairan, Stellvertreter: Stadtverordneter Joseph Maier; 15 im Juftizgebäude Ostanlage 15 - Saal Nr. 18 im Erdgeschoß - Eingang Südseite. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Theodor Schmieder, Stellvertreter: Derwaltungs - Amtmann Wilhelm Rot Hamel; 16 im Regierungsgebäude Landgraf-Philipp- Platz 3 - Sitzungssaal. Wahlvorsteher: Verwalter Wilhelm Riebel, Stellvertreter: Univ-Derro Oberinspektor Theodor Keßler; 17 im Hotel Prinz Karl, Seltersweg 40 - Hinteres Sälchen. Wahlvorsteher: Dermeffungs-Jnspekto c Karl Weith, Stellvertreter: Stadtverordneter Georg Appel. 18 im Stadthaus, Gartenstraße 2 - Zimmer Nr. 7. Wahlvorsteher: Kaufmann Mar Hammerschlag, Stellvertreter: Kaufmann Ernst Dinslage. Für die in den Kranken- und Pfiege- anstalten pp. untergebrachten Stimmberechtigten, bie keinen Abstimmungsraum außer- halb der Anstalt aufsuchen können, ist ein besonbererAbstimmungsvorsiand gebildet,der in den Anstalten die Stimmen (gegen Abgabe eines Stimmschein») entgegennehmen wird Wahlvorsteher: Stadtverordneter Prof. Dr. Krausmüller, Stellvertreter: Stadt- verordneter Georg Becker. Die Wahlhandlung (Abstimmung) findet am Sonntag, den 26. April 1925, von 9 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags statt Zur Stimmabgabe dürfen nur amtlich hergestellte Stimmzettel, die alle zu- gelaßenen Wahlvorschläge enthalten und ausschließlich im Wahllokal zur Ausgabe kommen, verwandt werden. Die Stimm; abgabc geschieht in der Weise, daß der Geschäfts-Kraftwagen (Adler, 2 Zylinder» neu aufgearbeitet, 15 Zentner Tragkraft mit neuer Bereifung und abnehmbaren Felgen, nebst reichlichem Zubehör billig zu verkaufen. Für Backer, Metzger u. dergl. geeignet. Näßeres in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. Vlümenfreünbe geben ihren Pflanzen mit Erfolg Karn-Blumen düng tzr Central Drogerie, Schnlstr. kt?D Stimmberechtigte durch ein Kreuz, bas er in den auf dem Stimmzettel aufgedruckte» kleinen Kreis seht, ober durch Unterstreiche» oder in sonst erkennbarer Weise kenntlich macht, welchem Anwärter er seine Stimme geben will. Die amtlichen Stimmzettel er- halten ferner ein freies Feld, in bas der Stimmberechtigte einen anderen Anwärter eintragen kann, wenn er keinem der Dor- geschlagenen seine Stimme geben will. Stimm- zettel, die mit sonstigen Vermerken ober mit Vorbehalten versehen sind, sowie nicht amtlich hergcstellte Stimmzettel sind ungültig. Die Ausgabe der amtlichen Stimmzettel erfolgt im Abstimmungsraum unter gleichzeitiger Aushändigung eines amtlichen Wahlumschlags. Stimmscheine, die nach § 9 der Reichs ftimmorbming für besondere Anlässe aus gestellt werden (z. B. wenn der Stimmberechtigte aus zwingenden Gründen am Abstimmungstag außerhalb seines Stimm- bezirks sich aufhält), können bis einschließlich Freitag, den 24. April 1925, mittags 12 . Uhr, beim städtischen Wahlamt Stadthaus Bergstraße 20, Zimmer Nr. 14 - beantragt werden. Die Entgegennahme der Stimmscheine hat durch die Wähler zu geschehen, die sich über ihre Person genügend auszuweisen Haden. Sind dritte Personen mit der (Ent aegennahme eines Stimmscheins beauftragt, so haben diese sich durch Vorlage einer Doll- macht des Stimmberechtigten auszuweisen. (Es ist untersagt, daß in den Zu- und (Eingängen der Wahllokale Plakate irgend- welcher Art (Wahlaufrufe usw.) aufgehängt werden. Gießen, den 22. April 1925. Der Oberbürgermeister. I. D.: v r. Sei d. 4124B Bekanntmachung. Absallholzverfteigerung. Freitag, den 24. Tlpril, nachmittags 2 Uhr beginnend» werden im Hofe des Stadthauses. Garlcnstrahe, und in bet Kaiserallee zirka 50 Hausen Abfallholz (Reisig und Knüppel. Die Reiser eignen sich für Erbsenreiseri öffentlich meistbietend versteigert. Die Zusammentunft findet um 2 Uhr im Hofe des Stadthauses, Gartenstraße und um 3 Uhr in der Kaiserallee, Ecke Georg-Philipp-Gailstraße statt. (Stehen, den 20. April 1925. Der Oberbürgermeister. I. D.: Dr. Rosenberg. 4123B Gemüse-,Blumen-,Gras SAMEN Steckzwiebel,GSadiolen SAAT-NiEMAND Inhaber: Scheel. UBnuhurs 17. Generaloerir Karl Steinmeta, GteSen. WllMe- SasKWeln 1. Absaai, treffen erster Däne ein und werden noch Befiel luna. angenommen. LLciic & Petri Grabenstraße 7 Telephon 1313 "*' Die SIEGER- Maschinc der 4021c Dcatachlandfahrt „Mnda-u" das Motorrad für Jedermann. Zn allen Tnven ioiort lieferbar durch die (tienetalucrtrei. Jnlnb, Keim & Co. Frankfurt a.M. Grone Bocken beimer Str. H 10 Tel. Hansa 5454 Verlangen Sie Vertreter besuch Prima Ringofen steine Heiert sofort .„«0 W. Neuhaus, $3aumc.tetialien, Dammstraße 36. ZeU 1443. Zurück! Dr. Nußbaum Augenarzt Friedberg Kaiserstr. 115 Sprachst. 10-1 und 3—5 Uhr. Achtung! Empfehle tzermSWrv k 4 Mk. DiMNSMN & 3 M k. «ti» Wer Geld sparen will, kommt xa A. MMesski . alltoritr. Ä äaroieerien Reieblfts .Lnxas Wagen fieaehdita- und Federkarren r.eparataren in Wagner-, Sattler-. Schmiede- und Lackier- werkatätten. Otto Faber 516860, Tel. 10116. Mühlstr. 22. IMT> 2 Teil« r MAGGPSUPPEN Abwechslung in der täglichen Suppe mit Maggst Suppen: 1 würfel von MAGGI Suppen für 2 Leiter kostet (2 pfg., 1 Teller Suppe also nur 6 psg. Gchsenschwanz Reis mit Gemüse Reis mit Tomaten Tomaten Tapioka echt Pilz Windsor weitere Sorten vlumenkohl Eiernudeln Eiersternchen (Erbs mit Speck Erbittern Kartoffel Königin und 12 4119c Möbelfabrik Th. Brück Inhaber: Th. Weincrt Hraiidplatz Cf 1P RPtl HalUstelle der gegenüber dem Alten Schloß V_» Etektriehen: Sonnenitraße Wohnungs-Einrichtungen undsämtlicheEinzelmöbel von einfachsterbis feinster A usführung Man überzeuge sich von meiner Leistungsfähigkeit durch Besichtigung meiner großen Ausstellungsräume von meiner Kulanz durch Nachfrage nach meinen Zahlungsbedingungen HesMiMche Hinderheim-Geld-[otterie Wimpfen. Ziehung 7.Mai 19545 1482 Geldgewinn« end 1 Priele Merk 25000 Höchst- und Hauptgewinne Mark 1OOOO 5000 I ncainMk O 6 Lose 11 Mk., 11 Lose20 ML, Lose ZU mK. Porto uni Liste 30 Pfennit- Za bezieh, d. alle Verkaufsstellen o. Lotterie-Einnahme J. Schweickert, Stuttgart Markts traBe 6 — Postscheckkonto Stuttgart 2055 beliebte Geld" Pferde- Lotterie Ziehung 2. Mai 1925 3016 Geld- und 2 leb. Gewinne Merk 15000 I «on in Ml/ "1 13 Loee 12 Mark. LOSe ZU MK, Ii”, Porto und LUte 36 PL Hier In alten Verkaufsstellen. s* &) o 2 ar r ca CD m a (/) ? 2. L 5* 7 ■ m Theater- und Konzertveranstaltungen Abonnement Abonnement Saal des Saalbaues: Mk. 20.00 16 00 13.00 11.00 12.00 10.00 7.50 5.00 Prosceniumslogen Parkett- und Balkonlogen, Parkett . Parterre und I. Rang...... II. Rang Mitte........ II. Rang Seite . ........ III. Rang Mitte........ III. Rang Seite Abonnement II für die drei Konzertveranstaltungen im großen Logen und Fremdenlogen, 1. und 2 Reihe . Logen und Fremdenlogen, 3. und 4. Reihe . Saal vor den Säulen Saal hinter den Säulen Galerieloge..... ...... Galerie und Balkon, 1. Reihe Galerie und Balkon, 2. und 3. Reihe . . . Obere Galerie........... Schauspielhaus 1.30-10.00 Mk., Opernhaus 2.00-15.00 Mk., Einzelkarten für Konzerte Saalbau 1 von 2.00-7.00 Mk. Einzelvorverkauf der Karten für die Theater in den bekannten Verkaufsstellen, für die Konzerte in der Geschäftsstelle im Saalbau, Funghofstraße, von 9-1 und 3-6 Uhr, sowie Finglers Kabinett, Kaiserstraße, am Tage der Vorstellung abends an der Kasse des Saalbaues. Abonnement: Anmeldung bis spätestens 27. April beim Bureau der Frankfurter Kunsttagc, Daulsvlatz 1 Anmeldung verpflichtet zur Abnahme. - Abh oluna am 30. April und 1. Mai 1925 von 9-1 Uhr und 3-6 Uhr in der Geschäftsstelle Saalbau, Funghofstraße 20. Bis zum 1. Mai nicht abgeholte Abonnements werden anderweit vergeben. Abonnement I für sämtliche oben bezeichneten sieben Veranstaltungen: . Mk. 45.00 „ 40.00 „ 30.00 „ 20.00 . „ 17.00 . „ 16.00 „ 14.00 Sonntag, 3. Mai. Schauspielhaus: Louis Ferdinand, Prinz von Preuhen, Drama von Fritz von Unruh. Anfang 7 Uhr, Ende 10 Uhr. Montag, 4. Mai. Saalbau: Orchester - Konzert, Schönberg-Bach, Braunfels, I. Marx. - Erstaufführungen - Leitung Pros. Krause. Anfang 7 Uhr, Ende 9'/, Uhr. Dienstag, 5. Mai. Opernhaus: Figaros Hochzeit, neu einstudiert und inszeniert. Anfang 6' , Uhr, Ende 10 Uhr. Mittwoch, 6. Mai. Schauspielhaus: „Die Andacht zum Kreuz", von Calderon in der Nachdichtung und Bearbeitung von Otto Joff (Uraufführung). Anfang 71, Uhr, Ende 10 Uhr. Donnerstag, 7. Mai. Opernhaus: Das Rheingold, neu einstudiert und inszeniert. Anfang 7'/, Uhr, Ende 10'/, Uhr. Freitag, 8. Mai. Saalbau: Orchester-Konzert, Brahms IV., Beethovens V. Symphonie, Leitung Prof. Krauß. Anfang 7 Uhr, Ende 9*/* Uhr. Samstag, 9. Mai. Saalbau: Chorkonzert - Werke von Bach und Schütz - für Soli (Lotte Leonard, Maria Philippi, Alfred Wilde, Prof. A. Fischer), gemischter Chor, Orchester und Orgel. Leitung Prof. Ochs, Berlin. Anfang 7 Uhr, Ende 9", Uhr. Vorstellungen in den Theatern zu Preisen B. Kammermusik-Konzert am Freitag, dem 8. Mai, mittags 12 Uhr, im kleinen Saal des Saalbaues. Ausführende: Das Ainar-Quartett. Drei Streichquartette von Schubert, Bela Bartok und Dvorak. Preise der Plätze: Saal Mk. 5.00, Galerie Mk. 3.00. Verkauf wie oben. Auskunft erteilt das Bureau, Frankfurt a. M., Paulsplatz MUlei Mögt 1925 —. —— — 3. bis 9. Mai - ——— Verkaufsstelle: Gießen, Bahnhofstr. 58. Tieren. Carl Seibel, Germania-Drogerie Frankfurter Str. 39 Tel. 240 auch nachts VIEHWOHL best. Vieh-Streupulver gegen Ungeziefer bei Zisch-Zentrale Marktlaube n»20 Stand 3, 4, 5. Non morgen ab lägl. Irische Sendungen Seefische I. & A. Verben. EM ä a ME Hochstämme und IIU9CII niedere Buschrosen Clematis-Ziersträucher (Schneeballen) Selbstklimmender wilder Wein :: Topfpflanzen Rudolf Schneider, Gartenbaubetrieb Schiffenberger Weg 61. Telephon 1247. Mlsukler Sos. Empfehle gutbürgl. Milligstt AbendSSveisennach der Karte. Saal für all Veranstaltungen vassend. Sol. Preise, kuri SMotOI, vorher Hotel Lenz. Vefuehtdie Deutsche Vkkkchrs ftusstelkriry UMhoille alle Größen lagernd im 846a Modehaus Salomon. Bolleren, Selzen nnMMMen werden gut auSgef. Zlaiserallce 55 Sliiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii SAMA 0. ftoof goüEllauoönegoiil Seelams ohne So» ganze Jiicke und im Ausschnitt (Bolööarfdi o. Roof vraWellMe frisch und billig empfiehlt 0312» tag Wallenfels Biarktplatz 2L nur gegenüber der Engelapotheke. OllllllllllllllllilllllllllinillD Preis 50 Pf. das Halbpfund in der bekannten Packung. für jedermann ist es, wenn die Speisen mit Feinkostmargarine „Schwan im Blauband(< bereitet wurden. M. MM' nl k 1 Mi • ' ..,V-■ . ."t1 • T. ' ■* -7': Wir bitten, beim Einkauf von je 1 Pfund „Blauband-Margarine“ das farbig ilustrierte Familienblatt „Die Blauband-Woche“ kostenlos zu verlangen OlMelenglönDiger und Sparer- imugoeröanö s.ünsLenisltzeSelltz, Ortsgruppe ®ie6en. Mitgliederversammlung Freitag.'den 24. April, abendS 8 Nbr, im Hindenburg. Tagesordnung: Reichspräsidentenwahl. 4143VI Der Vorstand. la Bruchsteine 1 stets vorrätig in tu. Steinbruch an der Hardt, gegenüber der Abzweigung nach Heuchelheim, Leichte gute Abfahrt. Liefere auch an Baustelle prompt und billigst C■ Rübsamen, Fernruf 1659. * Don-Kosaken singen Tausend deutsche Menschen hören ihnen zu. — Stürme rauschen über die Steppe, es donnert, Nachtigallen singen. — Sind so die Kosaken? — Und es schoß aus diesem Lied, mit Pfiffen und Hundegebell nntermiicht, die feurige Lohe barbarischer Wildheit, daß die Herzen emvorger ssen wurden und die Seelen der stillen Hörer überschänmten, so daß sie nichts anderes konnten, als die Hände der Menschen in barbarischer Raserei zusammenschlagen zu lassen. — Eine panische Seligkeit batte sich aller tm Saale bemächtigt — Backfische wälzten sich unter verzücktem Geschluchz — anS tausend erregten Mündern schießende Beifallsschreie — und alle Gemalt der ausgerührten Seelen löste sich in einem Samum des Verlangens auf: nur noch ein Lied zu hören — nur noch eins!--lFftr. Zeitung.! Einmaliges Konzert nm 25. April, 7V2 Ubr, in der Neuen Aula der Universität. Karten zu Mk. 5.50, 4.40, 3.30 und 2.20 (Stehplatz« bei Ernst Eballier und abends an der Kasse. 4110c An alle Asthmaieidende S Die Hausfrau fogt; aületa /Jemand merkt es, da(5 ftott reinen Bohnenkaffees der gute und billige Quieiu auf den Tifch kommt. 9ia Trinke. Quieta! Doppelfalzziegel U. Biberschwänze liefert promptu. billigst C. Rübsamen Gieße» Televbon 1659 Hören Sic das Urteil Ihrer Leidensgefährten: Das von Ihnen gesandte Heilmittel gegen Asthma und Lungcnlciden hat mir geholfen. Fühle mich wie neugeboren. P. L. in P. — Ihr gesandter Lungenbalsam ist sehr vorteilhaft und soll bei keinem Lungenkranken fehlen. Ich erzielte wunderbaren Erfolg damit. J. F. in C. — Ihr Nymphosan- Sirup hat meiner Frau und mir bei hartem Luffröhrcnkatarrh gute Dienste getan. Nach nur einmaligem Gebrauch war der quälende Husten verschwanden u. die Verschleimung beseitigt. Dieser überraschende Erfol hat mich veranlaßt, das Mittel meinen Bekannten warm zu empfehl. K.R.Sch.i.N. So und ähnlich lauten die fast täglich bei uns eingehenden Dankschreiben. Best.: Bals. Myr. cps. 3°/P, Na. benz. 0,1%, Na. br. 2%, Fern pept. oxyd. liqu. aa 5%, Extr. Malt 24%, Sacch. 16% f. cmuls. Preis pro Flasche Mk. 3.—. Zu haben in Gießen: Apotheke „Zum goldenen Engel“. Alleinhersteller: Nymphosan A.-G., München 38.9OOA SAMENHAUS HEINRICH HAHN Bahnhofstr. Ecke Wolkengasse. Tel.1403 empfiehlt zur gegenwärtigen Bedarfszeit insbesondere: alle Blumensamen d.Sommerflor Gemüsesamen jeglicher Art; Pflückerbsen, Markerbsen,Zuckererbsen, Buschbohnen, Stangenbohnen in reichster Sortenwahl; Grassamen I.Sorten u. Mischung. für Bleiche, Zierrasen und Wiesenanlage; Runkelrüben nur bester Sorten in Original und 1. Absaaten; Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung stilrein und preiswert die Brflhl’sche Unlv.-Druckere), R. Lange. r - ~ Wasche mir Luhns Futtermöhren Saaterbsen "l008c grüne Folger und gelbe Viktoria; Original-Saathafer;Original-Saat- gerste;SeidefreieKleesaaten usw. Illlllllllll.....Illllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllilllllllllllllll Pickel „Ich hatte seit ca. 1 x/2 Jahren im Gesicht eine Anzahl Pickel und Mitesser, die weder durch den Gebrauch von Schwefel-, Teer- und Kräuterseifen, Salben, noch durch innere Mittel, wie Trockenhefe, Homöopathie und dergl. zu beseittgen waren. Von diesen Pickeln bin ich nun durch fünftägigen Gebrauch Ihrer „Olof » Seesand - Mandelkleie" befreit. Sy Sch., G." — Aok-Seesand-Mandelkleie 1,— und 2,50, Probe 0,20. In allen Sachgeschäften erhältlich. Exterikultuc G. m. b. H.» Ostseebad Kolberg.