Ur. 68 (Elftes Blatt 175. Jahrgang Samstag, 2f. März 1925 fraeffirt a. M. 11886. Pari«. 21. Wär-. ($M.) Die Kammer hat Ia~q'jn kaum nod) denkbar. We'.ch UTTT ver hafca. wu.de der Rrgie- rgng Material übe.wicscn Laufe der 3ahrhunderte zu einem politischen Faktor entfaltet habe Er schiebt die Schuld an der Revolution von 1838 den geistlichen Orden zu. Ein Abgeordneter der Rechten ruft dazwischen: Was Sie sagen, ist ja alles Blödsinn. Ein anderer rechtsstehender Abgeordneter stürzt plötzlich auf die Rednertribüne los und beschwört seine Parteifreunde, sich nicht länger mehr die Beschimpfungen des Ministerpräsidenten gefallen zu lassen. Der Lärm wird ohrenbetäubend. Abg. de la Ferron atz fordert Herriot unentwegt mit schreiender Stimme auf. vor der Kammer Abbitte z u le i st en. Herriot wird das Weiterreben fast unmöglich gemacht. Darauf beantragt Painlevä die Verhängung der Zensur und die Ausschließung des Abgeordneten. Der Abgeordnete de la 5er- ronay erhält das Wort zu einer kurzen Rechtfertigung, in der er sagte, er schätze sich glücklich, daß die Zensur gegen ihn ausgesprochen werde, wenn er nur den Ministerpräsidenten erneut auffordern könne, wegen Beschimpfung sämtlicher Katholiken Abbitte zu leisten. Die Kammer beschließt daraus die Ausschließung des Abgeordneten. Die Rechte beginnt, den Saal geschlossen zu verlassen. Abg. de la Ferronah besinnt sich jedoch und erklärt, e r werde nur der Gewalt weichen. Der Lärm steigert sich. Painleoö hebt daraus die Sitzung zum zweitenmal auf. Die Deputierten mit Ausnahme de la Ferronays und seiner Parteifreunde verlassen langsam den Saal. Kurz daraus bringt eine Abteil ungderRevublikani- scheu Garde herein und ein Unteroffizier legt dem Abgeordneten die Hand auf die Schulter rmd führt ibn ab. Die Opposition stimmt darauf stehend die Marseillaise an. Vertrauensvotum für Herriot. Paris. 21. März. (TU.) 3n der Kammer tarn es gestern nachmittag zu noch nie dage» Tumultszenen, als Herriot in feiner atebe über die Laiengesehe und den Brief der Kardinäle sagte. „Das ßn’pntum bestreitet nicht Mitwirkung deS Eh i!e ckums an der Zivllisation, besonders in seiner Form der ursprünglichen Reinheit. alS es noch nicht das Christentum der Bankiers, sondern daS Christentum der Katakomben war." Die Abgeordneten der Mehrheit erhoben sich von ihren Sitzen und bringen Herriot eine langanhaltende Ovation bar. Aus der Rechten werden heftige Prote st r u f e laut, die in dem wachsenden Lärm Der- loten gehen. Herriot tann nicht weitersprechen. Die f oz i al i st i s ch en Abgeordneten springen auf und stürzen mit geballten Fäustenaus dieOpposition. Trotz des raschen Eingreifens der Saaldiener kommt es zu einem Handgemenge. Mehrere Ab- geordnete bilden einen wüsten Knäuel. Zeitweise läßt der Kampf nach, um dann wieder mit doppelter Wut einzusehen. Die Saaldiener versuchen vergeblich, die Kämpfenden zu trennen. Der Tumult bauert ungefähr 20 Minuten, während Herriot nicht von bet Tribüne weicht. Schließlich hebt Painleve die Sitzung aus. Die Abgevrbneten verlassen den Saar mit aufgeregten Gesichtern und teilweise mit zersetzten Kragen und Krawatten. 3n seiner Rede begründete Herriot erneut die Aufhebung der Vertretung beim Vatikan und stellt fest, daß die Maßnahme von rein politischen Erwägungen diktiert sei, da die Regierung mit der Religion nichts zu schaffen habe. Herriot geht dann aus den 3nhalt des Brieses der Kardinäle ein. Die Behauptung, daß die G e w i s s e n s s r e i- beit der Beamtens ch^a s t beeinträchtigt werde, fei unwahr. Herriot spricht bann gegen die über bandnehmende Hetze der Geistlich- f e i t. 3n Thanon wur den die jungen Katholiken ausgesordert, folgenden Schwur zu leisten: „OBü schwören, die Vertreibung der Ortsgeist- lichen mit sämtlichen Mitteln, evtl, sogar durch Blutvergießen zu verändern." 1 Besonders scharf wendet sich Herriot gegen de« Rat im Brief der Kardinale, auf die Regierung mit Hilfe der angesehensten Persönlichkeiten von Handel und Industrie einen Druck auszuübeu. QDo bleibt da 3esus, der die Kaufleute aus dem Tempel vertrieb? sagte Herrin Cs kommt dann zu den oben erwähnten Zwischenfällen. Herriot kann nach Wiederaufnahme der Kammersitzung. durch Zwischenrufe behindert, nur mühsam weiterreden. 3m Qlamen der Rechten fordert ein Abgeordneter vorn Ministerpräsidenten im gebieterischen Ton, die gegen die katho- liebe Kirche ausgesprochenen B.-schimpftmgen zu» rückzunehmen. Ohne diese Aufforderung zu beachten, seht Herriot seine Rede fort. Er sucht auf geschichtlicher Grundlage nachzuweisen, daß Wc Kirche in ihren Anfängen eine Zufluchtstätte für Beladene und Bedrückte war und sich im Die vertagte Krisis. Wie das Reich und Preußen und überhaupt lebe« Land was auf sich halt, hat auch unser Hessen seine Regterungskrisis gehabt. Mit an- erfennenÄtoet fern Eifer rangen Preußen und Hessen um den zweifelhaften Ruhm, wer am längsten kriseln könne: Preußen hat die Palme davongetragen, dort weiß man noch heute nicht ganz, was man will. 3n Hessen haben die Krisen» machen Angst bekommen und es vvrgezogen. sich in beschleunigten Verhandlungen auf eine Rückkehr zum guten Alten zu einigen. Mdn hat sich dazu fast vier Monate Zeit gelassen. Monate, in denen sich da- nun zurückkehrende Kabinett al- geschäft-führende- Ministerium keine Zügel anlegte, bis die Drohung mit dem Volksbegehren die schmollenden Brüder der Weimarer Koalition wieder zusammen führte. Da- jetzt wieder erneuerte Bündnis von Zentrum. Sozialdemokraten und Demokraten stammt au- dem Jahre 1919, e- verfügte im ersten nach, revolutionären Landtag über 57 von insgesamt 70 Sitzen. Die Reuwahlen von 1921 brachten: Sozialdemokraten und Demokraten zwar starke Verluste, die alte Koalition hatte aber auch im neuen Landtag mit 42 Sitzen immer noch eine sichere Mehrheit. 3nnerhalb der Koalition hatte sich indessen da- Kräfteverhältnis wesentlich verschoben. Da- Zentrum hatte feine 13 Mandate behauptet, hatte jedoch infolge des starken Mandat-zuwachses der rechten Gruppen jederzeit die Möglichkeit, zusammen mit der Opposition die beiden KoalllionSparteien zu über» stimmen. Grund genug, daß das Zentrum keinerlei Reigung verspürte, durch eine Verbreiterung der Regierungsbasis ober gar durch Bildung einer bürgerlichen Regierung eine Situation zu gefährden, in der es unumstritten das Heft in der Hand hatte. Da- wurde anders, als die Wahlen vom 7. Dezember 1924 zwar eine Stärkung der Weimarer Koalition um ein Mandat brachten, da- Kräfteverhältnis innerhalb der Regierungsparteien sich aber infofern verschob, albte Demokraten ein Mandat, die Sozialdemokraten sogar zwei Mandate gewannen, das Zentrum jedoch vermutlich durch die starke Verstimmung feiner bäuerlichen Wähler, zwei Mandate verlor. Da gleichzeitig auch die Rechte zwei Mandate eingebüht hatte, atng die Vormacht ftellung innerhalb der Koalition vom Zentrinn auf die Sozialdemokraten über. Riemand erkannte klarer und schneller bte veränderte Situation al« das Zentrum selbst. GS weigerte sich, mit den allen Bundesgenossen ein Verhältnis einzugehen, das sich für seine Partei so wesentlich verschlechtert hatte, sondern forderte Verbreiterung der Regie- rungSbasiS durch Hineinbeziehen der Deutschen Dolkspartei und des Bauernbundes. Es durste annehmen, daß seine kulturpolitischen Forderungen sowohl alS feine Wünsche auf dem Gebiet der Steuergesetzgebung sich in manchen Punkten mit demProgramm der Rechten decken würden. Bei den alten Freunden von links sand eS aber für diese Gedankengänge fein Verständnis. Die Sozialdemokraten lehnten schroff jede Koalition mit einer Rechtspartei ab und hielten bn Bewußtsein ihrer Macht die ganze Krisis hindurch diesen Standpunkt konsequent aufrecht. Bei den Demokraten machte man anfangs Vermittlungsversuche, bald aber gewann der Flügel wieder die Oberhand, der eine bemofra- Usche Politik nur im sozialistischen Fahrwasser für möglich hält. Man beschränkte sich auch hier barauf, in stoischer Ruhe abzuwarten, bis die 6tunZ)e für die Rückkehr des Zentrums in den Schoß der alten Koalition reifen werde. verschlungenen Pfade der sich Monate hinziehenden, recht unerquicklichen Verhandlungen aufzuzeichnen, muß einer beruf eueren Feder Vorbehalten bleiben. Soviel schnnt jedenfalls fest- 8uflehen, daß bas Zentrum sich wenigstens in den ersten Monaten der Krisis ernstlich bemühte feine Forderung auf Erweiterung der Regierung nach rechts bei seinen alten Koalitionsgenvssert, besonders bei den Demokraten, durchzusetzen Die Regierungskrifis wurde für das Zentrum zur Prestigefrage, als es in Herrn v. Brentano einen eigenen Kandidaten für das Amt de- Staatspräsidenten aufstellle. der von der gesamten Rechnen unterstützt wurde Aber die Demokraten haben sich in völliger Deickennung ber tatsächlichen Volksstimmung den Bemühungen des Zentrums um eine ilmbilbung der Regierung versagt. Sie haben damit eine Entwicklung verhindert, die im Reich sowohl wie in einer Veihe von Einzelländern feit langem bei Einfluß der Sozialdemokratie aut die Staatsgeschäfte auf ba« Maß zurückgeführt hat. das der wahren Bedeutung der Sozialdemokratie heute tatsäch- "och entspricht. Die hessischen Demokraten ya^n damit aufs neue darge'.an. daß lie nur noq) em Wurmfortsatz der Sozialdenwllatje f:nb au' eine eigene, den veränderten Verhält- d^m Dolkswillen Rechnung tragende Politik verzichten. Als das Zentrum erkannte, daß es bei feinen Versuchen auf Schwierigkeiten stieß, denen es ftcb Nicht gewaAen fühlte, suchte es seine Zustimmung zur Rückkehr der alten Koa- J® £CUC1k?1C 'Möglich zu verkaufen. Den ? s Ou öu den beschleunigten Derhand ungen in dieser Richtung gab offenbar das Verlangen der b°s aSoIfäentfoKiM eine Auslösung des e.a n a g «■ damit eine Klärung b:- Laie und 2rne_ CBeen bi a n n g d ?ses unhnltbucn und mtoutbigen Zustandes einer Dauerte si -. l> -- -j- Me Lchte mußte delem len.en I i *Denfo unistandlichea w:e traubenb' * All cl peifen, da eine Landtagsauflösu.iq durch £.-.nb= I Lord Curzon f. London, 20. März. (Wolff.) Lord 6 u t • z o n ist heute früh 6 Ahr gestorben. Gorge Rathaniel Earl Eurzon of Kedlestan wurde am 11 3anuar 1859 in Kedleston als Schn des Geistlichen Alfred Curzon, Lord Scans- bale geboren. Er begann feine politische Laufbahn 183b als UnteryauSmitglied auf den Bänken der Konservativen. Don 1891 bis 1892 war er Unterstaatssekretär für 3nbien und 1895 bis 1893 Unterstaatssekretär im Auswärtigen Amt Auf Grund seiner überaus umfassenden und gründlichen Kenntnis der Länder des Fenken Ostens, die er durch seine Reisen in orientalischen Ländern, speziell in Persien und 3ndien. noch erweiterte, wurde er 1899. ungewöhnlich jung, zum indischen Vizekönig ernannt Aks solcher begann er eine intensive Reformtätigkeit auf fast allen Gebieten des indischen öffentlichen Lebens, die allerdings mit der Teilung Bengalens auch ungeheure Erregung unter den Bengalen verursachte und wohl auch den ersten Anlaß gab zum Drang nach Unabhängigkeit und Freiheit, der England heute so viel zu schassen macht Ein ernster Kamps mit Lord Kitchener um den Oberbesehl der indischen Armee, der zu weitgehenden Vollmachten für sich in Anspruch nahm, führte zur Abberufung Lord Curzons aus 3ndien. Rach seinem indischen Aufenthalt wurde er einer der Führer der Konservativen im Oberhaus. Mit Beginn des Weltkrieges trat er als einer der heftigsten Verteidiger einer rücksichtslosen Kriegspolitik hervor und sprach im Oberhaus, in dem er seit 1914 als Geheimsiegelbewahrer. also als Vertreter bet Regierung. fungierte, das berühmt geworbene Wort von den siegreichen Ghurkas. die sich mit den Kosaken des Zaren unter dem Brandenburger Tor treffen sollten. Während der Pariser Friedenskonferenz vertrat er in London den auf der Konferenz befindlichen Minister des Auswärtigen. Rachher trat er im Kabinett Lloyd George, mit dem er jedoch stets auf gespanntem Fuß stand, an dessen Stelle. Rach Lloyd Georges Rücktritt war er auch im Kabinett Bonar Cato und in dem daraus folgenden Kabinett Baldwin Minister des Auswärtigen. Als nach dem Rücktritt der ßabourregierunq im Oktober 1924 Baldwin wieder ein tvnserva'ioes Kabinett bildete, wurde Curzon diesmal nicht zum Außenminister, sondern zum Lordpräsi- Renten des Geheimen Rate- ernannt Als solcher hielt er noch am 3 März eine längere politische Rede, in der er aus die 3ungfemrebe Lord Asquith- antwortete Zwei Tage später erlitt er einen schweren Blut stürz, der eine gefährliche Operation nötig machte. 3n Lord Curzon hat Großbritannien einen feiner hervorragendsten Diplomaten ber alten Schule verloren Die letzten Jahre feinet diplomatischen Tätigkeit interessieren Deutschland insofern. als er z u Poincare in scharfem Gegensatz stand und während der Rubrbe- setzunq auf Grund des Gutachtens ber briti'chen, Kronjuristen den grundsätzlichen Standvnnkt Englands in einer Rote dahin formulierte, daß die Ruhrbesetzung im Widerspruch zum 93er- failkr Vertrag und zum Völkerbund stehe. 3hm ist auch die Entsendung d-s Generalkonsuls Clive wahrend der separatistischen Bewegung in ber Pfalz zu verdanken, ebenso die Verhinderung französischer Maßregelungen aus Anlaß der Rückkehr des Kronprinzen nach Deutschland Stets tr^f Frankrrnch «ogenüber für eine maßvolle Politik gegen Deutschland auf. Er war aber den Franzosen auch in anderer Hinlicht ein störendes Hindernis. Als Griechenland im Kample gegen die Türkei unterlag, gab er das Zeichen zum Sturze ber Regierung Lloyd Georges. Während feiner Amtszeit rückte er barm scharf an die Türkei heran, so daß Frankreich im Orient ziemlich lange ausgeschaltet war Als dann das Kabinett Baldwin auf Grund des Sieges der Arbeiterpartei Aurüdtreten muhte, bekämpfte er auf das entschiedenste die Regierung Macdonalds SietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Dratf ewtOerlefl: viM'lch« UniBtrfit8ts.Be*. und Steindrucke«! R. fangt In Sieben. Schristleitung und «eschästsfielle: S*ulftrafie 7. I geschädigten Schuleir Förder- des Felix Rachfahl t- In Aus. Dem Ab° beantragt Bein Anwesenheit an kur stellt sich die Beschluhunfähigkeit Hauses heraus. Schluß 4 Hhr, Frage. Sie sei zu verschwommen. Er s p r e ch u n g dieser Erklärung des Ministerpräsidenten. (Ministerpräsident Marx Die Anträge werden angenommen. Es folgt die zweite Beratung der Anträge der Sozialdemokraten, Kommunisten, Deutschna- tionalen und der Deutschen Volkspartei über den Abbau von Wahlbeamten. Heber den Antrag Hirsch (Soz.), wonach ein Abbau auch bei den Wahlbeamten nur unter der Voraussetzung des § 21 der Preußischen Ab- bauverordnung zulässig ist, wird auf Antrag Eberbach (Dntl.) namentlich abgestimmt. Dabei Dach eii lanLmission. ün verheere, ’rt Destymm Abänderung der Gewerbeordnung. Q Berlin, 20. März. (Ptiv.-Tel.) Reichsrate ist ein Antrag Sachsens zur Der Antrag auf Besprechung der Erklärung des Ministerpräsidenten über die Befugnis eines Geschästsministeriums scheiterte, da Widerspruch erhoben wird. Hierauf wird die Besprechung über die BorgängeinHalle fortgesetzt. — Das Haus leert sich 2I5g. Herrmann- Breslau (Dem.) erklärt, die rasche Unterdrückung der Vorgänge sei sehr zu begrüßen, damit einer Legendenbildung entgegen getreten werde. A g Lodendorff < Wirkt. Vgg.) erklärt, die Veranstalter hätten sich den Anoronungen der Polizei nicht gefügt, deshalb seien sie verantwortlich für die Vorgänge. (Zurufe bei den Kommunisten) Wohin soll es führen, wenn fortgesetzt den Organen des Staates Widerstand geleistet würde- 3u dmi Unglück am Depeschenag vier Skisah Schweizer 2 Heimrat S i Bergführer I Dr. Aonstcm als sich ob löste, den die beiden zum Hospiz, wieder an bi cineä 9)un b die angeßelü blicken exfo' tungLlblvnne der Leichen mein beliebt Ni Bergsr «nd zwei K besonders g< s e einzurichten. Vor kehrend Mhlmg und VMig ba mache 'uan'her e& M ich sleis aber dock Wan eri her, u ? dadurch M es Zensi . “Hie es ub« Ä S auch m £fnen möch «5än W lSÄ M bald |ie h "wner 3.1« hat inzwischen feinen Platz wieder verlassen.) --- -ripp*- In ein« seit ewige« TA s öpn Sie 2l Webe/' I* 1 aetron®1 ' Die 6i Jor de tn Berit' Kaufmann des 1W am 26 > Mahls do wurde- • bundeir M y. 3n?2 K/die fiuefi Mlsdors 5 Liebst bchw Mer habe gemeint, er Ziel treten. die Augen t Schuh versa gegeben. gegeben h schnürten D bekommen u demselben 2 lei tet zu 2 and um den er aä geschw Zettelml de Wri beseh scchrMger ‘ sängnis, i ten Untersuc! waltschast hi gründe für1 Der Bayerische Bauernbund für Dr. Held. München. 21. März. (TH.) Der Bayrische Dauern-- und Mittelstandsbund hat beschlossen, seinen Mitgliedern und Anhängern zu empfehlen, im ersten Wahlgang zur Reichspräsidentenwahl für den bayrischen Ministerpräfi- deuten Dr. Held einzutreten. Die Katholische Vereinigung für nationale Politik für Jarres. Berlin, 21. März. (TH.) Die Katholische Vereinigung für nationale Politik fordert in einem Ausruf alle vaterländisch gesinnten Katholiken im Reiche auf, am nächsten Sonntag die Frühmessen zu besuchen, Zentrums-Flugblätter und Flugschriften zurückzuweisen und keine vaterländische Kundgebung für den Sammelkandidaten Jarres zu versäumen. die Anfänge und das Ende seiner akademischen Studien fallen nach Breslau. Rachsahl gehörte nicht zu den akademischen Lehrern, die durch ein starkes Temperament und eine geistreich schillernde Diktion zu fesseln suchen. Sein Vorbild war die Ranke- jd)c Sachlichkeit. Die Gabe einer scharf prüfenden Kritik war ihm in hohem Grade eigen. Gerade sie brachte ihn aber nicht selten in lebhafte polemische Auseinandersetzungen mit Fachgenossen. Mit Tröltzsch, Max Weber und Sombart geriet er in einen langen, von beiden Setten zähe geführten Disput über den Ursprung des modernen Kapitalismus. Neben seinem Lehramt, in dem er sich die Verehrung feeiner Schüler erwarb, war er mit bewundernswertem Fleiß in zahlreichen Veröffentlichungen wissenschaftlich-literarischer Art tätig. Seine letzten größeren Arbeiten galten der Bis- marckschen Bundespolitik und der deutschen Weltpolitik überhaupt. Im besonderen lag ihm daran, nachzuweisen, wie wenig Bismarck seine Friedenspolitik auf Rußland allein abgeftellt hatte und wie er gerade bemüht gewesen war, Anschluß an England zu finden. Sein früheres großes Werk über Wilhelm von Oranten hat die Zeitperiode dieses Fürsten, den Abfall der Niederlande ufro. erschöpfend behandelt. änfcerung der Reichsgewerbeordnung zugegangen, der folgenden Inhalt hat: „Die Gewerbeordnung findet Anwendung auf Betriebe, die nicht der Beförderung von Personen, Gütern oder Nach» richten oder der Aufbewahrung von Sachen die- n en, aber auf dem Geländevon Eisenbahnunternehmungen gelegen sin d." Veranlassung hierzu gab die Tatsache, daß die Reichsbahngesellschaft in letzter Zeit Geschäfte aller Art, z. D. Friseur-, Textilwaren-, Blumen-, Schvkoladegeschäste usw. eingerichtet hat und ihren Pächtern gestattet, daß sie die Geschäfte auch zu Zeiten, in denen Läden auf Grttnd gewerbe- polizeilicher Vorschriften geschlossen sein müssen, insbesondere an Sonn -und Feiertagen, g e ö f f - n e t halten. Hierdurch werden nicht nur die Inhaber gleicher, in der Rähe der Bahnhöfe gelegener Geschäfte zugunsten der auf Bahn areal gelegenen Privatgeschäfte schwer geschädigt, sondern es wird durch die Aufrechterhaltung der sozialen Arbeitnehmerschuhbestimmungen gefährdet. (Wutgescyret Det den Kommunisten.) 3d) freue mich, daß meine Darstellung geeignet ist, die Kommunisten vor ohnmächtiger Wut aufheulen zu lassen. Das Blutbad jn Halle hätte vermieden werden können, wenn nicht die Polizeibearn- ten den Kops verloren hätten. Sicherlich waren auch Provokateure am Werk, denn es ist Munition gesunden worden, mit der die Polizei nichts zu tun hatte. Den Kommunisten sind aber die Taten gut genug, um Wahlagitation treiben. Der Redner hält bann ehre große Anklagerede gegen die Kommunisten, die im Blute waten und die die Arbeiter ins Zuchthaus bringen. (Die Kommunisten springen von den Plätzen auf und antworten mit wilden Schmährufen.) Der Red- ner nennt sie unter dem Beifall seiner Parteifreunde Lügner und Ar beiter Verführer, gewissenlose Menschen, die mit dem klassenbewuhten Proletariat nichts zu tun hätten. Reichsminister des Innern Schiele stellt fest, daß nach der Reichsverfassung die Wahlfreiheit gewährleistet ist. Es liege kein unmittelbarer Anlaß vor, die Landesregierungen nochmals besonders darauf hinzuweisen. Dazu konnne, daß der Reichstag erst vor ungefähr acht Tagen einen Antrag angenommen habe, der jede Beschränkung der Wahlxreiheit untersagt. Die zuständigen Verwaltungsbehörden haben alle Maßnahmen zum Schutz der Wahl getroffen. Freie Meinungsäußerung ist in keiner Weise gefährdet; dieses Recht gilt aber nur für Deutsche, nicht für Ausländer. 3n Halle seien zwei Schüsse von der Galerie auf die Polizeimannschaft abgegeben worden. Riemand föime verlangen, daß die Polizei abwarten solle, bis sie angegriffen werde. Jeder, der die Polizei angreift, müsse wissen, was das zu bedeuten habe. Sobald jeder sich darüber Har sei, werden derartige bedauerliche Vorkommnisse von selbst aufhören. Das Haus vertagt sich auf Samstag Preußischer Landtag. Die Opposition gegen Marx. Berlin, 20. März. Dor der Tagesordnung beantragt zur Geschäftsordnung Abg. v. d. Osten (Dntl.) die Vorwegnahme des Antrages seiner Fraktion über den begriff eines Geschäftsministeriums und speziell den De- griff „Laufende Geschäfte". Das gegenwärtige, das Vertrauen des Landtags nicht besitzende Ministerium dürfe keine politischen Entscheidungen treffen, weil dadurch die Verfassung gefährdet werde. Die Deutschnationalen seien der Ansicht, daß das preußische Volk dieses Spieles recht herzlich müde sei. (Große Hnruhe in der Mitte und links.) Abg. Pieck (Komm): Wir verlangen, daß auch unser Antrag auf Auflösung d es Landtages und auf Reuwahl ant 26. April vorweg genommen wird. Durch die fortgesetzte Regierungskrise hat sich nur die Hnfähigkeit dieses Landtages erwiesen, die Interessen der werktätigen Massen wahrzunehmen Aög. Wtnckler (Dntl.): Wir haben einen Antrag auf Auf lös ung des Landtages mit sofortiger Wirkung vorgelegt. (Stürmischer Deifall rechts.) Dem Ministerium fehlt jede verfassungsmäßige ©runblage. Es will sich aber künstlich an der Macht erhalten. (Fortdauernd großer Lärm tn der Mitte und links.) Auch das tst ein verfassungswidriges Spiel. Wenn dtese Regierung sich befugt hält, Verordnungen zu erlassen, so ist das mit den elementarsten De- griffen des politischen Anstandes n.cht vereinbar. (Andauernder Lärm in der Mitte und links.) Der Ministerpräsident Dr. Marx hat sofort hier- herzukommeu und um seines Namens willen zu erklären, ob er sich zu solchen Handlungen für befugt hält oder nicht! (Stürmischer Deifall rechts. Fortdauernder tosender Lärm im übrigen Hause.) Dorn Regierungstische ergeht die Erklärung, Ministerpräsident Marx werde sofort hier erscheinen. Abg. Riedel (Dem.): Die Mehrheit, die am 20. 2. das Ministerium Draun gestützt hat, ist seitdem nicht in der Lage gewesen, aus ihren Reihen ein Ministerium zu bilden. Diese Mehrheit wird für die jetzigen Zustände verantwortlich fein. (Großer Lärm rechts.) Abg. Schlange -Schöningen (Dntl.): Herr Riedel ist in diesem Hause der Allerungeeignetste, über Verantwortung zu sprechen. Wochenlang haben wir dem Spiel ruhig zugesehen. Wenn die Weimarer Koalition es so weiter treibt, wird sie eines Tages als die Vernichlerin der Ver- sassung dastehen. In Hebereinstimmung mit den Parteien, mit denen wir zusammenwirken, werdest wir es nicht weiter ruhig mit ansehen, daß mit ihrer Hilfe die Gesellschaft der Kutisker und Dannat den Sieg davonträgt. (Die letzten Sähe der Rede gehen in dem anbauernben wüsten Lärm völlig verloren.) Ministerpräsident Marx ist inzwischen im Hause erschienen. Er erklärt, daß nach Art. 59 der Verfassung das geschäftsführende Ministeiium die laufenden Geschäfte zu erledigen habe. Er habe battr zu sorgen. daß der preußische Staat und das preußische Volk keinen Schaben erleide. (Deifall in der Mitte. Hnruhe rechts.) Abg. Dr. Winckler (Dntl.) erklärt unter anhaltendem Lärm, die Erklärung des Ministerpräsidenten sei überhaupt keine Antwort auf eine präzise gestellte Freiburg i. Dr. ist Prof. Felix Rach* fahl, Ordinarius für neuere Geschichte, nach längerer Krankheit gestorben. Seit elf Jahren lehrte der Serftorbene an der Universität Freiburg. Kurz vor dem Kriege hatte er als Nachfolger M e i n e ck e s den Ruf dorthin bekommen. Vorher war er an den Hochschulen in Kiel, noch früher in Gießen, Königsberg, Halle. Seine Wiege hat in Schlesien gestanden. In Breslau besuchte er das Matthias-Gymnasium, und auch Der Mrantrag Pieck wird gegen die Antragsteller abgelehnt. Der Hrantrag des Zentrums über die Neuordnung des höheren Schulwesens hat der Hnterrichts aus schuh in folgender Fassung angenommen: Das Staalsrninisteriurn wolle die Ausführung der Neuordnung des höheren Schulwesens für das besetzte Gebiet und das beseht gewesene Gebiet durch Annahme von Hebergangsmaßnahmen erleichtern. Darauf liegt ein gemeinsamer Hrantrag sämtlicher Parteien mit Ausnahme bet Nationalsozialisten und Kommunisten folgenden Inhalts vor: Das Staatsministerium zu ersuchen, bei der Durchführung der Schulreform im besetzten Gebiete und im besetzt gewesenen Gebiete festzuhalten a) an den bisherigen Vorschriften Über die Klassenstärke, b) an der bisherigen Pflicht stundenzahl der Lehrkräfte, c) an der Einrechnung des wahlfreien Hnterrichts in die Pflichtstundenzahl. Weiter sind Nach dem Sturm. Nettungsarbeiten. — Neue Zahle». Pcstgefahr. Die Rettungsarbeiten in dem vorn Tornado heimgesuchten Gebiet sind in vollem Gange. Nach den letzten Nachrichten wurden 15 Ortschaften in Illinois vom Sturme heim- gesucht, je 5 in Indiana, Missouri und Kentucky, sowie eine in Tenesse. Die Gesamtzahl der Toten nach den letzten Zusammenstellungen beträgt 848. Sie verteilt sich wie folgt: Illinois 695, Indiana 89. Mßsouri und Tenesse je 27 und Kentucky 10. Verletzt wurden 2909 Personen, viele davon schwer. In Murphisboro, wo 469 Menschen um* tarnen, sind 8000 Personen obdachlos. Es mürben 50 Häuserblocks zerstört. Der Sachschaden wird dort auf 3 Millionen Dollars geschätzt. Der Gesamtschaden tn Illinois soll 6 Millionen Doll« betragen. Diele Einwohner entgingen dem Tode la wunderbarer Weise. Ein Bankier in De Goto fühlte das Bankgebäude einstürzen. Er kroch in das Geldgewöloe. Ein Mann hiell seine Frau fest, als unter furchtbarem Zischen drei Wände ihres Heims davow- fLogen. Eine andere im Bett liegende Frau bfieb dadurch unverletzt, daß die berabfaQen&en Dachbalken sich quer über die Dettpfvsten legten. Vielfach wurden Automobile zerstört, deren Insassen jedoch unverletzt Miefren. In einem Ortfl des Katastrophengebietes wurde eine Frau durch vier Zimmer ihrer Wohnung tn den Garten geschleudert, wo sie einen Da umzweig ergriff und mit einigen Verrenkungen davonkam. In Mur- physboro zerstörte der oturm drei Quadratmellen tm Geschäfts- und Wohnbezirk. Die Kraft deS Sturmes war so groß, daß elf Lokomotiven vernichtet wurden. Da befürchtet wird, daß Krankheiten. besonders Tetanus, ausbrechen konnten, hat das Rote Kreuz schon 600 Tuben Antitetanus-Serum angeforbert, welche mittels Flugzeug in den Distrikt Murphysborv gebracht werden sollen. Die Gefahr ist um so größer, well die Rot- Hospitale nicht ausreichend sind. Die ersten Anzeichen der Pest sind von den Aerzten einwandfrei f e st g e st e l l t worden. Züge mit ausreichendem Desinfektions- und sanitärem Material mit pestsachverständigen Aerzten sollen an die Hnglücksstätte abgehen. Beileidstelegramm von Dr. Simons. Der Stellvertreter des Reichspräsidenten, Dr. Simons, hat anläßlich der Unwetterkatastrophe in den Vereinigten Staaten an Präsident (Loo* lidge folgendes Telegramm gerichtet: Die Nach- richten von der furchtbaren Katastrophe, die über weite Teile der Vereinigten Staaten hereingebrachen ist und viele Menschenleben vernichtet hat, wecken in ruckten und zu sachlicher und ernster Arbeit Übergängen. Zu bedauern ist allerdings, daß Belgien von einer sofortigen Meistbegünstigung nichts wissen wollte, wodurch eigentlich das Abkommen mehr den Charakter eines zwischenzeitlichen, eines provisorischen erhält, da erst nach Jahresfrist die gegenseitige Meistbegünsti- aung ohne Einschränkung in ihre Rechte tritt Man darf wohl bestimmt damit rechnen, daß die belgische Regierung ebenso wie das Parlament feinerlei Schwierigkeiten mehr bereiten werden - sind doch beide fortlaufend über den Gang der Verhandlungen und die angestrebten Ziele verständigt worben —, so daß binnen kurzem die Hnterzeichnung des Handelsvertrages vor sich gehen kann. Mit Belgien ist man also schneller zu Rande gekommen, als man dachte. Frankreich dagegen, mit dem zu gleicher Zell tm vorigen Jahr die WirtschastSverhandkungen ausgenommen wurden, tritt beute noch immer auf der Stelle, ohne sich entschließen zu können, seinem Handelsverkehr mit Deutschland eine gesetzliche Grundlage zu geben. Man darf gespannt sein, welches Echo der Abschluß des deutsch-belgischen Abkommens in französischen Wirtschaftskreisen finden wlld, und ob die französischen Hnterhändler nunmehr endlich Dampf aufsehen werden. Öle Aufwertung im Reichstag. Berlin, 20. März. Am Regierungstische: Reichsinnenminister Schiele. Auf der Tagesordnung steht zunächst die dritte ßefung des Rotetats. Abg. D i t t m a n n (Soz.) gibt eine Erklärung ab, in der es heißt: Die sozialdemokratische Fraktion ist nicht in der Lage, Dem vorläufigen Haushaltsentwurf für 1925 ihre Zustimmung zu geben. Hntoiberlegt sind unsere Beschwerden über die spezielle Hergabe von 7 15 Millionen Mark an die Ruhrindustriellen, die in dem Notetat enthalten fein werden, während die Ansprüche der Sparer und Gläubiger auf Aufwertung, die Forderungen der Ausländsdeutschen unö der Ruhropfer, der Rentenbezieher und Gehaltsempfänger, zum größten Teil wieder unerfüllt geblieben sind. Die Finanzpolitik des Kabinetts Luther richtet sich, je länger je mehr, gegen die Interessen der werk- tätigen Bevölkerung Aus diesen Gründen lehnt die sozialdemokratische Fraktion den Notetat ab. Abg. Koch- Weser (Dem.) erkennt die N o t- wendigkeit des Notetats an und stimmt i h in zu Das Mißtrauensvotum der Kommunisten lehne er ab, ba bi« Demokraten sich ihre politische Haltung nicht von den Konmrunisten vorschreiben llehen. (Lachen bei den Kommunisten.) Der Notetat wird darauf in Dritter Lesung endgültig gegen Sozialdemokraten und Kommunisten angenommen. Das kommunistische Mißtrauensvotum wird in einfacher Abstimmung gegen Sozialdemokraten und Kommunisten abgelehnt. Es folgt die zweite Beratung des Gesetzentwurfs über die Verlängerung der Frist der Dritten Steuer* Notverordnung in bezug auf die Aufwertung, die am 31. März ablaufen sollte, bis zum 30. Juni d. I. Abg. Dr. Schotter (Ztr.) berichtet über die Verhandlungen des Aufwertungsausschusses. Die Fristverlängerung sei notwendig geworden, weil das neue Aufwertungsgesetz nicht vor dem 1. April erledigt werden könne. Reichsminister Dr. Franken gibt dann namens der Reichsregierung folgende Erklärung: Das Reichskabinett hat hinsichtlich des Qluftoer» tungsgefehes inzwischen entscheidende Deich lusse gefaßt. Der Gesetzentwurf wird noch vor der Reichs Präsidentenwahl im Laufe der nächsten Woche Den gesetzgebenden Körperschaften vorgelegt werden. Die Reichsregierung wird von sich aus in allernächster Zeit eine eingehende Darlegung Der wichtigsten und grundlegenden Bestimmungen des Entwurfs der Oeffentlichkeit unterbreiten. Staatssekretär Joel e hebt Bedenken gegen den vom Ausschuß neueingeführten Artikel, der zur Kreditsperre fuhren würde. Auch bas Reichsbankdirektorium habe gegen Die Einfügung dieses Artikels die allerschwersten Bedenken erhoben, weil diese Maßnahmen für das in- und ausländische Kreditgeschäft geradezu > ruinös wirken würden. Der Staatssekretär erklärte, daß daher Die Reichsregierung diesen Artikel unter keinen Hm ständen annehmen könne. Wenn der Gedanke weiter verfolgt werden solle, so könne das nur durch ein neues Gesetz geschehen. Der Artikel müsse daher an Den Ausschuß zurückverwiesen toerDen. Abg. Koch-Weser (Dem.) legt eine Entschließung vor, wonach der Reichstag bedauert, Laß die Reichsregierung ihrem Versprechen, den Gesetzentwurf über die Aufwertung bis Anfang März vvrzulegen, bis heute noch nicht nach- kommen sei. Abg. Keil (Soz.) ist der Ansicht, daß die Absicht der Regierung anscheinend weit zurückbleiben werde hinter Den deutschnationalsn Wahlversprechungen. Die Regierung habe Angst vor der Entrüstung der Sparer unb Gläubiger. Hinter dem Bestächen Entwurf stünden nur 16 Mitglieder der deutschnationalen Fraktion. Abg. Hol lein (Kom.) wirst den Sozialdemokraten vor, sie veranstalteten mit den Deutschnationalen ein Wettrennen um die Demagogie. Abg. Hergt (Dntl.) bedauert, daß Die Regierung heute nicht Näheres über die Aufwertungsfrage gesagt habe. Das ganze Volk be» schäftigt sich bereits mit dieser Angelegenheit. (Zuruf: Besonders die Spekulanten!) Der Redner Mäfiert bann die Stellungnahme des Reichs- banidirektoriums, das schon immer zu einseittg gewisse Wirtschaftsinteressen im Auge zu haben scheine. Er hält es für lernt» zeichnend, daß sich die Sozialdemokraten plötzlich für die Auswertung erklärten. Aber man müsse bis Hilfe nehmen, woher sie komme. Abg. Koch-Weser (Dem.) bewunbert bie schlangenmenschenartige Fähigkeit, mit bet der Aög. Hergt vorgehe, sich aus den Schlingen zu befreien, in die fein? Partei durch ihr verantwortungsloses, unsachliches und zügelloses Wahlversprechen gelangt sei. Die Verantwortung für die Hnruhe im Volke trage Die Regierung unD bie Partei, Die ihr Wahlversprechen nicht gehalten haben. Abg. Dr. Wunderlich (D. Dp.) hält es für bringend notwendig, daß für bie kleinen Sparer etwas geschieht. Die Sache dürfe aber nicht übers Knie gebrochen werden. Die taktischen Manöver zwischen rechts und links wirkten allmählich langwellig. Notwendig sei ruh-ge unö sachliche Arbeit. Abg. Dr. De st (Dntl.) hält es für notwendig, der Eintragung von aufzuwertenden Hypotheken mit zweifelhafter Grundlage vorzubeugen. Der QIcL 3 wird an Den Aufwertungs- ausfchuß zurücküberwiesen. Der Gesetzentwurf wirb darauf in zweiter und dritter Lesung gegen Die Stimmen Der Kommunisten angenommen. Die Demokratische E.llschließung wird ab- gelehnt. Cs folgt dann die Beratung der sozialdemokratisch en und kommunistischen Anträge auf Sicher st ellung der Wahlfreiheit. Abg. Koehnen (Konrm.) bespricht Die Vorfälle bet Der kommunistischen Versamm- [ung in Halle und bie Verhaftung von Kom» muniften in Stuttgart. In Halle habe man die Wahlfreiheit in Dlut ersäuft. Der Polizeiangrifs sei beabsichtigt und vorbereitet gt?» wesen. (Widerspruch.) Die Verhafteten seien von der Polizei grausam behandelt worden. Während Der Rede kommt es verschiedentlich zu Zwischenfällen, weil der Redner sich lustig macht nicht nur gegen Die Rechte, fonDetn sich auch besonders gegen die Sozialdemokraten wendet. Abg. Cr i s p i e n (Soz.) nimmt 0 et> er t n g gegen. Die kommunistischen Angriffe in Schutz. vor der Unterzeichnung des deutsch-belg scheu Handelsvertrages Nach langwierigen Verhandlungen ist nun endlich auch der deutsch-belgische Handelsvertrag zustande gekommen. Er weist zwar mancherlei Schönheitsfehler auf, vor allem fehlt die gegenseitige uneingeschränkte Meistbegünstigung, an Deren Stelle für bie Dauer bis zu fedyS und zwölf Monaten eine von beiden Seiten auszu- ubende differenzierte Behandlung her Waren tritt; dafür ist aber ein weiterer Schritt auf dem Wege der Anbahnung freundnachbarlicher Verhältnisse durch den Ausbau Des Konsulatswesens getan. Wohl hat es Zeiten gegeben, da man auf beiden Seiten mit einem ergebnislosen Aneinander gehen rechnete, immer wieder gelang es den deutschen Hnterhänd- lern, die Belgier am Verhandlungstisch festzuhalten, was nicht Konzessionen irgendwelcher Art zu verdanken ist, vielmehr der deutschen Taktik und nicht zuletzt der Einsicht der Belgier selbst, die ja ursprünglich noch alle Seitensprünge und Extratouren ihrer französischen Bundesgenossen mllmachten, dann aber doch merklich abRothardt-Prozeh. Magdeburg', 21. März. (TH,) 3m Rot- hardt-Prozeh erklärte der Mechaniker Kiefert, der Streik sei aus sich selbst entstanden wegen der schlechten Lebensmittellage. Heber die Treptower Versammlung bekundet der Zeuge, Ebert habe gesagt, im Ausland werde gearbeitet und in Deutschland streike man. Des sei ein unmöglicher Zu st and. Eberts Rebe hab« an einer Stelle einen großen Tumult hervorgerufen, in bessen Verlauf Beschimpfungen gegen ben Redner gerichtet würben. Der Zeuge Kindler gibt an, Ebert habe erklärt: „Wir dürfen unsere im Felde stehenden Arbeitsbrüder nicht im Stiche lassen, fonbem müssen sie mit Munition versorgen". Er warnte auch vor Hnbesonnenheiten. Die meisten Versammlungstellnehmer waren darüber ungehalten, lärmten und riefen: „Verräter!" „HallunkeI" Derwal- tungdamtmann Lorenz gibt an, Ebert habe sehr gemäßigt gesprochen und laute Hnwittensäuße- rungen der Versammelten hervorgerufen. Dasselbe bestätigten Zeuge Maler Budde sowie Redakteur F e ch n e r. Zeuge Schaf gibt an, Ebert habe nicht zum Streikabbruch gemahnt. Er habe sich aus den Boden der Streikenden gestellt. Zeuge Schriftsteller L e h n h o f bekundet, daß Ebert in Der Treptow-Versammlung teilweise lauten Widerspruch gefunden habe. Eine neue Machte-Gruppierung auf dem Balkan? Paris, 21. März. (TH.) „Watin" erfährt aus Dclgrad, daß auf Der Konferenz Der Kleinen Entente bet serbisch-griechische Vertrag in erster Linie Gegenstand einer Aussprache bilden werde. Man rechnet Damit, daß Griechenland ein neues Dünbnis Vorschlägen werde, daS Iugoslavien, Rumänien und Griechenland umsaht und Die Frage deS Status quo auf dem Balkan zum Ziele haben werde Oel - Politur putzt Metalle tum. Reut Zahle». Opferung m? 3Ä EHrt «leinen einet Qlui. no^Uxato. uSln?nu"i ' Mt ^rage dck Äe haben ***•»>« ■Hfc. Sft.* rr ben turta»6^ tzrr rUs L.TK 'l t. W T-»! M> 'W, nach Iw- Erstorbene an der dem Kriege Holle den Rui dochiv en hochschustn tn äöni^betg, fjade. jtondcn. 2n Sre$: nnasmm, und auch einer akodemlschen chichl gehörte nicht ie durch ein starker ich schillernd« Bit lilb war die Rantv er schars prültnbtr e eigen. (Berate sie lebhajte polemilche iochgenossen. Mit mbart geriet er In ten zähe oesührten nodernen SapUali-- in dem er sich die vorb, mar er mit hlreichen Lervssent- -i/cher Sri tätig, i galten ber Sb- r deutschen ®e(V n laa \t)m daran, ixd seine Friedens stellt hatte und mte , Anschluh an Ung» großes Merk über > Zeitperiode dieser rlanbe usw. erschöpfen M dM DO® t fmb in doHot -ichten mürben 15 >m Sturme pettt' ,uri und Keirlu-/H. bet töte« rnzm böngt Z und Äentuft W neu, viele davon ÄWenIchenM' «!«d---»» Äs ULZ >erab>^^ ^en en. «»au & M & 3 > sä# ! kvnn- flUi WS Ältst" sä’s ßefl ßf trot^ Ätz-« JSP* , Dr. Sirn-^ jf, SW Verkäufe j 2 Einleqe- schweine zu verka -sen. 02457 Rödre i Bnbupofttrnste 31 Gnr erdauenes Herrenfahrrad für 70 Mk. aii oert. Morke CpeL [•»„ flroiborr Sir. 197. 1 Sommeroniog, ör. 1 GDtomon-yniüg 1 5mon?.g linjog eerr«fürmiitL Ft«ur nbtufleben. Aazuseb. ' s 2—3 Hut nachm. Teltersweg 79 L [2935 D Himbeerstöcke beste Porten, billig ob «uneben. ^ei. Citanlase 14 I. Frühbeetfenster zu verkaufen. V«m Marburscrstr. 30. Kinder- klappwagen z« verkaufen °*iA Kockferallee 24. Schwere gußets. Kreissäge mit Blauer biUin zu verkaufen. K£,n Stein Minden frankfurter Str. L Mehrere $d)lafjimmer= einrichtnngen sowie Küchen und AuSziebt'.fche weg. Blavmangelauchaus Teilzahlungen z.ner kaufen. Q250T. MarbnraerStr^O Niederlage: Otto bchmidt, Gleiten, Bahndvtsrrahe 4 Jofile.teteÄ Gebt Rheuma, Ischias, Hexeoschnß, Nerven- und Kopfschmerzen vvn M. der mit ber M. Rundfunk-Programm des Frankfurter EenderS. (Aus der „Radio-Umschau".) Sonntag, 22. März. Togal stillt die Schmerzen und scheidet die Harnsäure aus. - Fragen Sie Ihren Arzt. - In allen Apotheken erhältlich. Best. 12,6% Lithium, 0,44% Chinin, 74,3% Add. acet, saiie. ad 100 Amylom 16m Alllktzblllv Her SM ©lesen 1925 Vom alphabetischen Einwohner- und Firmenverzeichnis liegen die Buchstaben A bis einschließlich D vom Montag, dem 23. März, an drei Tage lang zu jedermanns Einsichtnahme offen. Wir bitten dringend um Nachprüfung auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Einträge und um Einzeichnung etwa er- forderlicherAenderungen und Ergänzungen GeWWelle öes MWWerlWs Schulstrahe 7 Aus Stadt und Land. Dieben, den 21. März 1925. Vor den Osterzenfiiren. Während die meisten jetzt frvhgestimmt dem Frühling und dem Osterfest entgeg.'nhoffen und sehnsüchtig darauf warten, dah ber Lenz endlich Schluß mache mit den Winterhuschen. denkt wohl mancher Schulbube. „QBenn es doch jetzt noch einmal Winter wäre, so gleich nach Weihnachten, 'baß ich fleißiger fein könnte. Wie wollte ich da aber doch sitzen und arbeiten I" Man erinnert sich solcher Selbstgespräche au- der Zeit her. wo auch für uns die schönen Tage noch dadurch ausgemacht wurden, dah sie schulfrei waren, die ganz hählichen aber dadurch, dab es Zensuren gab. 3q. die Zensuren! Wer die nur erfunden hat! Schon das Wort sagt alle- es ist mißmutig und übelwollend, gereizt und barbarische wenn es nach der Jugend ginge, dürfte eS überhaupt nicht im Duden stehen, wo ja sonst alleS Mögliche Platz findet. Warum es nur Zensuren geben muh. denkt wohl auch manche Mutter, die am liebsten mitweinen möchte, wenn sie nur das Wort ^Mathematik" hört. Davor fliegt das Wohldefindr Dach-Abend. 1. Arie für Sopran mit obligater Flöte au- dem Oft er Oratorium: „Seele deine Spezereien". 2. a) „Ich will dir mein Herze scheu fen". b) „Aus Liebe will mein Heiland sterben" (au- der „MatthäuS-Passion). 3. Orchestersuite in ri-Moll. 4. Arie mit obligater Flöte auS bei Johanne-passion: „Ich folge dir gleichfalls". AuS fübrenbe: Lotte Kleinschmidt (Sopran), Alfred Tibur-ky (Flöte). Das Kraus-Lange-Quartett. Leitung und am Flügel Dr. Reinhold Merten von der Frank'u,ter Oper. 9.30 Uhr: Rach richtendienst. Wettermeldung. Sportbericht. 10 bie 11 Uhr: Vortragsabend Role Veldtkirch-Berlin. 1. Oben der deutschen Klassik und Romantik 2. Alte deutsche Lautenlhrik. eonntanSdieutt d.-rlerzte u. Apotheken am 22.3.25 Dr. S. Klein. Dr. Stuhl. btrichaoolheke Zahnarzt: Dr. Metz, SelterSweg. frankfurter Schauspielhaus. Unruf): „Louis Ferdinand, Prinz von Prenffen". Dir machen spät, mit zeitlich weitem Abstand zwischen Berlin und Darmstadt, die literarisch erfreuliche Bekanntschaft mit dem Borkriegswerk F r i tz v. A n r u h s. Aus diesem „Louis Fer- binanb" spricht ein anderer 11 n r u & zu dem Publikum, einer, der noch nicht die Weltverbrüderung predigt. Louis Ferdinand, der wahre Erbe Friedrichs des Drohen, trägt den Feuerbrand feiner Vaterlandsliebe unb innerlichen Gießener Wochen Marktpreise am 21. März (Händlerpreise). Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt das Pfund Butter 220. Matte 40. Käse 70, Wirsing 40. Weibkraut 20. Rotkraut 30. gelbe Hüben 10. rote Rüben 10, Spinat 45. Unter- kohlrabi 8. Mifchg.müse 20. Drünkohl 30. Rosenkohl 70. Feldsalat 120. Endivien 100, Tomaten 120 bis 150. Zwiebeln 30. Meerrettich 60 bis 100, Schwarzwurzeln 70. Kartoffeln 5, Aepfet 15 bis 20. Birnen 10, Dörrobst 40. Honig 40. junge Hahnen 100. Suppenhühner 120; das Stück Eier 12. 'Blumenkohl 70 bis 150. Salat (3 Stck.) 50, Lauch 10 bis 15, Sellerie 35 bis 60, Radieschen 40. Wettervoraussage. Halb bis ganz bedeckt, vorwiegend nordwestliche Wrnde, vereinzelt leichte Riederfchläge, Temperaturen wenig tiefer. Unter Bezirk wird weiterhin beherricht von Ausläufern der fkandinavisch-baltifchen Depres- fion, die in Mitteleuropa noch an Raum gewonnen, sich aber gleichzeitig verflacht haben. Morgen dürfte vorwiegend nordwestliche 2uft- strömung herrschen. Bornotizen. - Tageskalender für Samstag. Radfahrer-Verein ..Fortuna": 81. Uhr „Post' feder" außerordentliche Generalversammlung. — V. H C.: 8>/z Uhr Turnhalle (Steinstrahe) 17. Stiftung-fest. — Li.^spielhaus. Bahnhofstraße: „Gehetzte Menschen". — Tage-kalender für Sonntag. Stadttheater: 7iA Uhr „Die verlorene Tochter". — Luka-gemeinde: 8 Uhr Lukassaal Familien- abettd. — Obst- und Darten-bau-Verein: 3! _> Uhr nachmittags bei Rinn Hatchtversammlung. — Bauerscher Gesangverein: 4 Uhr nachm. Aula der Universität Konzert. — Lichtspielhaus wie Samstag. — Aus dem Stadtlheaterbureau wird uns geschrieben: Der morgige Sonntag bringt In Ludwig Fuldas „Die verlorene T o ch t e t" ein- der liebenswürdigsten, modernen deutschen Lustspiele zur Wiederholung. Die Erstausführung des Werkes hat bei Publikum wie Presse eine vorzügliche Ausnahme gefunden. — Am Montag, 23. Marz findet eine Aufführung von Klabunds „K r ei de k reis" außer Abonnement statt, zu dieser Vorführung haben Gutscheine Gültigkeit. — Es sei bei dieser Gelegenheit darauf hingewies«r, dah die Gutscheine mit Ablauf ber 24. Abonnement-Vorstellung an den einzelnen Abonneinenttagen ihre Gültigkeit verlieren. Die letzte Operette (Bettelstudent) wird am 25. März gegeben, und somit müssen die letzten Operettengut scheine an diesem Tage ein- gelöst werden. — Gin Lichtbildervortraa. Man schreibt uns: Zugunsten der Zufluchtsstätte Aumühle, einem Asyl für gefährdete Jugend, das von der gesamten hessischen evangelischen Jugend errichtet und unterhalten werden [oll, findet am morgigen Sonntag, abends 8 Uhr, im Matthäus- faal, Kirchstraße 9, ein Lichtbilderoortrag statt. Pfar- rer Hertel wird ene Reihe der feinsten Stein- Hausen- Bilder oorfuhren und erläutern. Dle Iugendvereinigung der Matchäusgemeinde, getragen von dem Bewußtsein, daß die „normale" Jugend für die anormale Jugend einstehen muß, lädt berzlich zu diesem vielversprechenden Andachtsabend ein; der gesamte Reinertrag gehört der oben erwähnten rem karitativen Sache. (Siehe heutige Anzeige.) — Der Dauersche Gesangverein bittet uns, noch einmal darauf hinzuweifen, daß bas morgige Konzert in der Reuen Aula nicht, wie zuerst vorgesehen, um 4i/2 Uhr. i_> rn schon um 4 11 br nachm. beginnt. B?i dieser Gelegenheit seien auf Wunsch einige Angaben über den Komponisten Walter S ch u l t h e ß angefügt, auS dessen künstlerischem Schaffen Frll. Anm Delp einige Proben vermitteln wird: Schultheh. 1894 in Zürich geboren, studierte erst bei B Andreas in Zürich und später bei W. Lourvvifier in München. Weitere Studien betrieb et an der Kapellmeisterllasse der Ho<^ schule in Berlin, woraus er sich als Volontär an ber Wiener Hofvper betätigte. Seit 1919 lebt Schultheh in seiner Vaterstadt ganz dem musikalischen Schaffen. Schon 1913 trat er mit Kompositionen erfolgreich an die Öffentlichkeit und >at sich seither immer mehr als Komponist durchgesetzt. Trotz seiner Jugend steht sein künstlerischer Charakter bereits gefestigt da Unbekümmert um ..Richtungen" jeder Art schreibt er, wie er empfindet, einfach in der Linie, klug — ernst — offen im melodischen, ungefucht im harmonischen Ausdruck. Sein Stll ist kristallllar. bewundernswert koTtzentrieri und aus jedem Takt spricht der auf- Höchste gerichtete Sinn und das warmfühlende Herz fernes Schöpfers AwSlofen Stundung vvn nur drei Wochen. Das Ministerium hat diesem Grsuchen nicht statt- gegeben: eS erklärt u. a.. alle deutschen Staats- foritverwaltungen hätten sich, mit Rücksicht au bie Finanzlage ihrer Länder, dahin geeinigt, bah die Barzahlung grundsätzlich beizubehalten fei. Für Br«rnholz werde in Hessen Stundung gegen Verzinsung bi- Martini deS gleichen ZahreS gewahrt. Die Stundungsiinfen seien mit Wirkung vom 1. Februar 1925 ab auf 9 vom Hunden jährlich herabgesetzt worden. " Zur Bekämpfung der Schnaken- Plage. Da» Kreisamt Dietzen weist im neuesten Amtsverkündigunasblatt darauf hin, dah jeder Grundstückseigentümer in den Monaten April bis September, einfchlietzlich mindesten» einmal monatlich die aus feinem Grundstück befindlichen, den Schnaken zur Brut dienenden stehenden Gewässer (Wassertümpel, Regenfässer. Baf'inS, Wasserlachen. Iauchegruben. Abortgruben ulw. mit einem zur Vertilgung der Brm geeigneten Mittel (Saprol, Petroleum usw.) übergietzen muß. -d. Städtische Brennholzversteigerung. Bei der gestrigen Drennholzversteige- tung der Stadt Gießen wurden folgende Durchschnittspreise erzielt Duchenscheiter 21 Mark. Kiesernscheiter 12 Mk.. Buchen knüppel 18 Mk., Eichenknüppel 12L0 Mk., Gfchenknüppel 15 Mk., Dirkenknüppel 17 Mk.. Sri en knüppel 10 Mk.. Kiefernknüppel 9,50Mk.. Fichtenknüvpel 7,50 Mk.. Duchenstöcke 8.80 Mk.. Ftchlenstöcke 3.60 Mk.. je Rm Duchenreisig 40 M.. Sichen reisig Ü Mark. Efchenreisig 26 Mk. je 100 Wellen. Die gestrige Versteigerung brachte fo hohe Preise, wie sie bisher hier noch nicht zu verzeichnen waren. Die Stadtkasse bürfte es angesichts dieser PteiSentwicklung wohl bedauern, daß die städtischen Holzversteigerungen nun ihrem Gnde entgegengeben •* Warnung vor einem Schwin d- l e r. Der Polizeibericht meldet: 3m Jahre 1924 ist der beim Rembrandt-Atelier in Hamburg an- gestellt gewesene Reisende Gustav Alberi D i e t- s ch e. geboren am 23. Januar 1883 in Karlsruhe. zur Zeit unbekannten Aufenthalts, in den ilntcrtoefei orten ausgetreten, hat Bestellungen auf Vergrößerungen von Photographien aufgesucht. hat sich die Origiitatbilder sowie kleinere und größere Beträge als Anzahlung von den Geschädigten geben lassen, worüber er auf einem Geschäftsformular des Ateliers quittierte, die Bestellungen aber nicht ausgesühri. Er ist ein gewerbs- und gewohnheitsmäßiger Schwindler. Dieser Mann treibt gegenwärtig in Di eßen und Umgegend erneut derartig; Schwindeleien. (Sr hat in einem hiesigen kleinen (Safe eine rosarote Reklame ausgehängt. Dor diesem Schwindler sei das Publikum hiermit gewarnt. Es wird ersucht, mit beantragen, daß die Festnahme des Menschen ermöglicht wird. Sachdienliche QHiHeilungen nimmt die Kriminalpolizei Gießen entgegen. Zweite Hess. Steuerprämienverteilung. Die Dezirkssparkassen Gießen und Grünberg toeifen im heutigen Anzeigenteil darauf hin. daß der 1. Stichtag, nämlich der 1. April d. 3s.. nicht versäumt werden darf, wenn man den Anspruch auf Berücksichtigung bei der vor Weihnachten 1925 staUfindenden zweiten Sparprämienverteilung nicht verlieren will. Gefordert wird von alten Sparern die Auffüllung des Sparguthabens auf mindestens 105 Reichsmark, von allen übrigen Sparern die Einzahlung eines Mindestbetrags von 60 Reichsmark. Die Sparprämienverteilung wurde bereits Ende 1924 beschlossen unb wird tn ber vorgesehenen Weise durchgeführt. ’* Personalien. Ernannt wurden der Gerichtsassesfor Walter Leun in Butzbach zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Osthofen: bei Forstassessor Ernst Burk aus Qltünfter (Kr. Friedberg) vom 1. April ab zum Oberförster: ber Forstmeister des Forstamts Wahlen. Forst- tat Eduard Eck ft ein zu Wahlen vom 1. April ab in gleicher Diensteigenschaft in das Forstamt Grünberg verseht, unb ber Forst rat Hugo Kirchner. zur Zeit Verwalter des Forstamts Grünberg. vom 1. April ab unter Belassung feiner seitherigen Amtsbezeichnung zum Forstmeister des Forstamts Büdingen. Turnverein 1 8 46. Man berichtet uns: Dieser Tage versammelten sich die Mitglieder der Altersriege des Turn-Vereins 1846 nach der Tuinstunde im Der einslokal „Postkeller", um mit Dei tret ein des Dorstandes eine Besprechung über das Kreisturnfest zu halten. Der Derlauf der Versammlung hat bewiesen, wie berechtigt ihre ßinbeiufung war. denn eine Fülle von Anregungen. Fragen unb Mitteilungen wurde eingehend besprochen, so daß man zu dem Beschluß kam. von Zeit zu Zeit eine derartige Zusammenkunft abzuhalten. Rachdem der Oberturnwart Erb über die Vorarbeiten zum Kreisturnfest berichtet »alle, wurde nach eingehender Beratung beschlafen. eine Musterriege zu stellen. Mit der Einübung soll sogleich begonnen werden. Allseitig herrschte die Meinung, daß mancher Fermstehende ür die deutsche Tucnsache gewonnen werden könne. Gerade im Hinblia aus das diesjährige Kreisturnfest wäre es wünschenswert, wenn die Gießener Bevölkerung sich noch mehr wie bisher turnerisch betätigen würde . Die Mitglieder der Altersriege sollen in diesem Sinne im Bekanntenkreise werben. Mit dem ßiebe: „Turner aus zum Streite" schloß der 2. Sprecher H. Pieper die anregend verlaufene Versammlung und gab ber Hoffnung Ausdruck, daß die ferneren Zusammenkünfte der Altersriege dazu beitragen möchten, den deutschen Turnern immer weitere Freunde und Anhänger zuzusühren. *• Keine zinsfreie Stundung des Holzgeldes. Die hessische Landwirtschafts- kammer hatte an das Ministerium ber Finanzen. Abteilung für Forst- und Kameralverwaltung. das Ersuchen gerichtet, die Zahlungsbedingungen bei Holzversteigerungen aus den staatlichen Waldungen für Landwirte dadurch erträglicher zu machen, daß, wie in'den Vorkriegs jähren, eine zinsfreie Stundung für daS Holzgeld bis Herbst gewährt wirb, gegenüber der jetzt bestehenden „. ba schlägt e» dann natürlich wie ein f ein, wenn der Vater eine» Tages sein wohn lein beauftragt, den Herrn Lehrer zu fra- aeir tDOrtn er für ihn mal zu sprechen fei; folger Besuch rst schon eine Art von Vorzensur, au* in der praktischen „Au-wirkung". x Aur die Abiturienten haben eS gut: Sie ’x- 2t borgen los und können ihre Bücher in Du Ecke werfen, großmütig verschenken, oder herablassend den heiligen Flammen übergeben, tote das Gelübde befiehlt. Beim Llnblick dieser frelen Musensöhne drückt die andern die Schullast doppell, der Tag der Osterzenfuren zeichnet llch grau in grau; wehe, wenn man , kleben" bleibt! ift eben eine atembeklemmende Zeit vor den Osterzenfuren, aber fte wirb auch überstanden, unb dann winken ja — hurrah! — die Serien! -bett. •rtfle durch die in 10 charakteristische Bilder vereinigte Dvrgefchichte vvn 3ena und Auerstädt ör ist Liebling des Volke». Freund und De schütz er der Äünfte, eine ixm düsterer Tragik umschattete Periönlick^eit ber preußischen Ge schichte: er gebt feinen Opfergang zur Errettung Preußen», im Kampfe mit der napoleonischen Uebermachl fallend Saalfeld ist das Schluß kapitel dieses Menschenschickfals. Der Prinz liebt die ihm seelenverwandte, wadrhaft große Ko nigin Luise Mit dieser Liebe im Herzen gebt er den von ihr gedeuteten Weg der Pllich: „Herrlich einen Mcmn zu sehen mit er feine: Pflicht. Von ihm gebt Kraft aus!" Durch ba» ganze Werk lodert eine mitreißende Leidenfchafi ES ist nicht nur da- Drama Louis Ferdinand? sondern Preußens. Der große nationale (Sctninh durchpulst die Tragödie Wo ftebt der Dichtei beute? Konnte es nach diesem Werke solche Um kehr gebenV $on der Parteien Gunst und Hast verwirrt, verlor Unruh jede Objektivität deo künstlerischen Schaffen», verlor er sich selbst in ber Sackgasse der Parieipolitik. Die Aufführung unter 3 n t en b a n t Weichert griff im Tempo ben PulSfchlag einer mit Leidenschaft unb Drau) gängertum durchglübten Zeit, wie das 3abr 18Cc auf. R 0 rbert Schiller- LvuiS Ferdinand, jugendlicher Feuergeist, mit feinen letzten Szenen sichtlich wachsend in der seherischen Erkenntnis „Wachsen zum Höchsten, fordert von uns ewige» Sichtrennen". 3bm zur Seile stand Roberi Taube al- König. Er verstand den königlich sorgenden Menschen von ber vielleicht nahe liegenden Gestalt eines Schwächlings meisterhaft zu trennen. Höhepunkt für ibn wie für das ganze Stück, die Szene: „Den König versteht nur ein König." Alle Die andern taten da- Ihre, um ein geschloffenes Zusammenspiel zu bedingen. Die beiden Frauengestalten waren in Händen Renöe Scobrawas und Aida Stuckering-. Erstere eine temperamentvolle Pauline Wiesel, letztere al- Königin Luise von Fonnal und stll- voller Erscheinung, llnbcbinqt interessant Der Kriegsrat Wiefel Franz Schneiders. Die Bühnenbllder Otto Reigberts gaben tn ihrer perspektivischen Wirksamkeit und historischen Schlichtheit den gutgesehenen Rahmen zu diesem Preußendrama. L. W. m Whno eht Nefoefühlles ÄeileiV. Es m mir ein aufrichtiges Bedurtnis, Ibnen, Herr Präsident, unb dem amerikanisyen Volte die herzlichste Antellnahme auszusprechen. Grippe-Epidemie in BerNner Schulen. 3n einem Teil der Berliner Schulen herrscht feit einigen Tagen eine Eoidenn«. bie sich in einer Halsentzündung u nd Anschwellung der Mandeln unb in vielen Fällen in starkem Rasen- btuten äußert. Höchstwahrseinlich handelt es sich um eine besonders schwere Grippenart. Mehrere Schulen mußten geschkossen werden. So daS Dan ko wer Realgymnasium, wo bereit« 160 Schüler dem llnterncht fetngcblkben waren. ES ist den Schulärzten anheimgestellt, die Schließung bedrohter Klassen anzuordnen. Spritschieber Weber ie Berlin. Die Spritschieber Hermann und Karl Weber, die au» ber Tschechoslowakei aus- geliefert worden sind, sied in Berlin eingetroffen und dem Llnterfuchungsrichter vorgeführt worden. Die Sühne be» Mahl-Dörfer Worbe». Vor dem Schwuraericht des Landgerichts III kn Berlin begann bte Verhandlung gegen den Kaufmann Hans Lieb eck wegen Erschießung des I4jähriaen Schüler« Günther Beyer, ber am 26 Mat 1924 in einer Fichtenfchonung zwi- Mahlsdors und Dahlwitz tot aufgefunden wurde. Die Augen waren mit einem Tuche verbunden und auf der Brust war ein Zettel an» geheftet, auf dem stand Tob dem Falzisten! K. P D. 3n der Ecke stand: „Erledigt 25. 5. 1924“. Auf bie Rückseite war geschrieben Schwarze Liste Mahlsdors KPD. Stekutive. Der Angeklagte Liebeck befunbete. auf einem Spaziergang mit Veyer habe dieser einen Revolver gezogen und gemeint, er fonnc mit verbundenen Augen das Ziel treffen. Beyer habe sich ein Taschentuch vor die Augen binden lassen und ihm, alS der erste Schuh versagte, den Revolver zum Rachsehen gegeben. Als Liebeck ihm den Revolver zurück- gegeben habe, habe er plötzlich durch die enggo schnürten Wickelgamaschen einen Waden kramp s bekommen und nach der Wade gegriffen. 3n demselben Augenblick habe es geknallt und Beyer sei tot zu Boden gestürzt. Aus Schreck darüber, und um den Verdacht von sich abzuwälzen, habe er al» geschworener Feind der Kommunisten den xZettel mit ber bekannten Aufschrift auf die Brust Vehers befestigt. Der Angeklagte wurde wegen fahrlässiger Tötung zu drei Jahren Gefängnis, unter Anrechnung von neun Monaten Untersuchungshaft, verurteilt Die Staatsanwaltschaft hatte mangels auSreichetrder Beweisgründe für Mord auS Fahrlässigkeit plädiert. Der Tod tn ben Bergen. 3u dem bereit- gestern von uns gemeldeten Unglück am 3oeripaß erfährt die Schweizerische Depeschenagentur noch folgende Einzelheiten: Die vier Skifahrer setzten sich zusammen aus dem Schweizer Meisterfahrer Bechtold, Frau Geheimrat Simon, Dr. K 0 n ft a m und dem Bergführer D u l e r. An dem Steilabhang glitt Dr. Konstam a u -. Güler wollte ihm aufyelfen, al- sich oben am Hang das Schneefeld löste, den Abhang in Bewegung setzte und die beiden begrub. Bechtold eilte hinunter Aum Hospiz, um mit dem Hospizbergführer sofort wieder an die älnglück-stätte zu eilen. Mit Hilfe eines Hunde- fanl>en sie die Verunglückten. Die angeftetiten W iederbelebungsver- blieben erfolglos AuS Davv« ist eine Ret- tungskolonne am Freitagmorgen zur Bergung der Leichen ausgebrochen. Guler, der allgemein beliebt ist, ist alS außerordentlich vorsichtiger Bergführer bekannt. Gr hinterläßt Frau unb zwei Kinder. Erdbeben in China. Aach einem Telegramm der chinesischen 3n- sandmission zerstörte dort ein Erdbeben, dem ein verheerendes Feuer folgte, die Stadt Talifu in Westyunnan. Die Fremden sind tn Sicherheit 8.30 Ubr: Morgenfeier, veranstaltet Altkatholischen Gemeinde Frankfurt a.__ Ansprache: Stadtpfarrer Paul Mazuva von altkatholischen Pfarrgemembe Frankfurt a.__ 4 bis 5 Dhi Kinderstunde. 5 bi» 6 Ubr: Sonntag-Rachmittags-Konzert Vergessene Opern. ür.68 Danksagung Schweizerpilleii Margarete Schunk Wwe Gießen, Kaiseraltee 14. Danksagung Für die unserem lieben Entschlafenen bulle stratze 2. 02442 IdnMcta au Hungen, den 20. März 1925. 2908D Danksagung - - | Kaufgesuche | (Stellenangebot^} fcUtbe 2 hflfl fnnfir» Darmstadt, den 21. März 1925. 28830 das Ostern fonfir- mtert wird, istSielle frei bet 02519 MrmWrik £eoL nur 2948V Hause [<'27)08 gesucht. 2947D iVerschiedenes| Baugeld gesucht. 02540 sauberes [02497 Zunge Verkäufe ”] oo«t9 gesucht. 02511 StJuthpuiz BeechÄfticnnc. Frau Lindemann, FrankfurterStr.111. Bärkerei Keil, Neustadt 6. au günstigen Bedingungen abzugeben. Schriftliche Angebote unter 2752V an den Gietz. Anzeiger. Fräulein bew.i-Stenogravbie u. Schreibmaschine, sucht für sofort oder 1. Avril Stellung. Schrifil. Angeb. n. 02503 an den Gietz. Anzeig-r._________ Ein fvrungf.chiger Vogelsberger Ordenil., ehrliches Mädchen am liebst, vom Lande, Mädchen vom Lande nicht unter 19 I., für tagsüber gefncht. Näheres in der Geien d, zu üert L. Kloos Steinbach. Wegen Erkrankung meines Mädchens suche ich per i. Avril 1925 ein anständiges. von hier für Automobil- undFabrrad- fdtlofferei zu Ostern gesucht. Schriftliche Angebote um. 02532 an d. Gietzener Anz. Ein leichtes (Vetonomie- wägelchen für eine Kuh oder leichtes Pferd vaf. ^mÄ'?3immer mit Pension z. verm im 4 Schüttrnftr. 11. Mim g"suU Ein großes leeres Zimmer zum (Sm- stellen von Möbeln wird für 1. Avril ob. für gleich gesucht. Schriftl. Angeb uni. 024l0and.Gietz.Anz. Druckerei od sonstig. Fabrikvetrieb geeigneter Bau in Gienen mit hoben, hellen Ar- beitSräumen. Bureaus und Werkmeisterwohnung au verkaufen. Schrifil. Angebote unter02515 an den Gietzener An- zeiger erbeten. Kxlate»iz od. Weg 30 G. G. I Raum 48 qm groh, 3,20 m hoch, im 1. Stock, neues Haus, im Zentrum der Stadt, zu uermieien, nicht für Wohnung. Schrifil Angeb. unter 02494 n. d. Gietz. Anz. erb. Haus mit Garten, 9000 Mk. Helene Euler geb. Henkelmann Ferdinand Euler Lic. theol. Wohnungslausch| Suehef' ön gelegene neuzeitlich einger. K-ZiiWcr-Wohii. mit Bad, Mädchenzimmer, Kammer. Beranda, eiet Licht, Koätgas und funit, Zubehör in Gietzen gegen eine enispr. Minnntt-ffioljn. in Erfurt zu tauMn. Schriftliche Angebote unter 2S8ÖD an den Gietz. An;, erb. (IIIIIIIIIIIHilllllllHIIIIIIHIIO Wohnungs tausch. Gesucht: 8 Zimmer oder mehr in guter, freiet Lage, eviüHauS. Geboten: 6 ober mebr Zimmer, Nähe Bahnhof oderUniversität. Schrifil. Angebote unter 02491 an den Gietz. Anz. erbeten iiiiiiiiinniinmiMiiim Wohnungstausch. Biete: SchöneS Cinfami- lienbauS, 8 Zimm., Garten, Balkon ufw. Suche: Schöne 4—O Zim mer-Wobnung. Schrifil Angebote unter 02490 an den Gietz. Anz. erbe en. Schr. Angeb. unt 02543 an d. G. Anz. Illlllllllllllllllllllllllllllllllll Für sofort gesucht. <,,,»« Laucht, Marburger Str. 30. Wir erfüllen die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben unseres lieben Kameraden Karl Ranft in Kenntnis zu setzen. Wir werden seiner stets in Ehren gedenken. Zentralverband Deutscher Kriegs- beschädigten und Kriegerhinterbliebenen, Ortsgruppe Gießen Der Vorstand Die Beerdigung findet in aller Stille statt. nannten radi Elementen hi itf an Herr MU Bestimm, jefrefar sehr । -Rußland ju deshalb l ^fuffton nui tote nicht tvc M Rußland Pinien wird N der Einmi Wen wie bl< Ue-AehMi!. lrlteu ihre hau; mit Garten, 8 bis 10 Räume, bald beziehbar, für Mist fions-Berlog geeignet, in Giehen zu kaufen gesucht. Schr. Ang. u. 2909V an den Gietz. Anz. Dauermieterin. Gebildete ruhige Dante iviel auswärts), sucht z >m 1. Avril oder früh.'r 8—3 leere bübftbe Zimmer. Schrifil. Angebote mit Pretsang. unter 02441 a. d. Gietz. Anz. Bon angesehener leistungsfähiger Weinsktiengefellschaft mit grobem Weinbergbesitz wird ein tüchtiger Bezirksoertreter gesucht z. Besuch v. Hotels, Kasinogesellfchast., V Vivat kundschaft, usiv. Nur gut eingef. Vertreter,welche für ein. grotz. Umsatz f. unf. Haus garant. könn.,kom.i.Frage Ausf.Ang. mit Aufgabe v. Referenz, u. 0. P. 1128 an Tinnjo-Verlag.Boan a. Rh. Gesucht 2 Maurer für vorübergehende Beschäftigung o^D Dänninger G. m. b. H. Gießen. Ver;reter({8suclit Leistungsfähige Branutweingrotz- baiidlg. Süddeutsch!, sucht für ihre Sve- zialartikel Schwarzwälder .irschwafser, Zwetschgenwnsser, Obitb.anntwein ein. besonders in Wirte- kreit. gut ein teführt. Vertreter gegen hohe Provision. Angebote unter F. J. 4001 [2932ss] andie Geschäftsstelle de» Gietz. Anzeigers. Junger, felbständ. Konditorgehilfe für sofort gesucht. Stephan Staffel, W9p Wetzlar, Ordentlicher WM)e 3-5888 Marl von Geschäftsmann gegen Sicherheit gesucht. Schriftliche Ang» bote unt. 2053V atf den Gietz. Anzeige«, Schwarz-weitzeS Kätzchen entlaufen. 02541 Goctbettratze 29. Sonntag. 22. III.,. abends 8 Ubr, 'Diat= thäusfaal. Kirchstr. 9 Sleinhauseo- LicMi^ffortrag. Reinertrag zu Gum sten der Aumuble, Zufluchtsstätte für gefährdete Jugend. Einlah '/.8. WWD Jügendvereinlpg der Matihäasgemeintk. seit 50 Jahren weltbekanntes Abführmittel wirken mild und zaverllulg. In sBee Apotheken erbtlllieh 1,50.4 die Sehaahfti Kett Selle, pel 1,5 Exfr.AehllL - Aloei - Abeietb. e 1.0. Kxtr Trif. • Uenl «• Or* Pulv red Gent Trif pil ? *Ä^t r?Se eri.Nl ächtet. t hat neue 5 SsS? »ch 5 Lu^'ollisjer hebei AeltereS Fräulein oder grau *ur Führung eines frauenloi.HauShaltS (3 Pers.) gesucht. Schrift!. Angeb u. 02518 an den Gietz. Anzeiger.__________ Ehrliche» zuverlässige» inmitten der Stadt. 1 Laden, 2 Zimmer u Küche sofort frei. Nur 18000 Mk. 2. Komplettes Velikatessen- geschäst in erster Lage, billigst. 3. Linsamilien- Zum 1. Avril I025-* möbl.Simmer mit eleftr. Licht au vermieten. Näheres Westanlage 46 II. Ein kleines möol. Zimmer an Mädchen 5- 1 4. zu vermieten [o«3fl Krcuzvlair 6 HI. MWM. Junaer Herr aus Göttingen sucht Tauich-Herrn aus Gietzen geg.Zimmer evtl.PensionzweckS Studium. [28841) Friedrich Schaper, Göttingen, AmHafengraben l II Schöne sonnige 5-Zimmer Wobng mit Balkon und Zubehör, nächste Nahe des Bahnhofs, gegen gleichgrotze im Zentrum der Stadt zu tauschen gesucht. ©cbrlrtl Angebote unter 02533 an den Gietz. Anz. erbeten. 1. Abstamm., steht zum Verkauf Mt6t I. K. Senkel Grünberg. Eine deutsche Mkrhiindiit sehr scharf 13 Jahre alt) und ein junger Schäferhund <12 Wochen alt) zu verkamen. 02499 Wolfttratze 16. Carl Ludwig Leib, Kirchstratze 2. Groiter, kräftiger im Nähen u. in allen Zweigen des HauSh. erfahr, fudit pass. Wirkungskreis in nurgiitem Haufe, wo Mädchen vorhanden. Dieselbe ist auch gerne bereit, sich im Geschäft mit au betätigen. Jamilienan- schlutz Bedingung. Schrift!. Angeb. unt. 02357 a d Gietz. AnA. Bessere, verheiratete wohnungSlose Iran sucht in gutem Suche per L Avril einen tüchtigen Ml für alle landwirtsch. Arbeiten. [0 466 ©utmwmööie Station Rödgen. In eine Droge, ie wird ein junges Fräulein aus bestem Hause al§GehlIfl 1 gesucht. Kenntnisse im Drogenfach erw. (nicht Bedingung». Perfekt In Stenoar. und Maschinenfchr Antritt 1. 4. 25. Zreie Station. Schriftliche Angeb. unter 2-<80c an den Gietz. 9Inu Stadttheater Sonutag,22.MärL, v. 7l/, b. nach 10Ubr: Die verlorene Tochter Lustspiel in 3 Akten von Ludwig Fulda. Montafl.23.MSrH, nutzer Abonnement, [Gutscheine haben Gültigkeit) von 7-/, bis 1O>/. Uhr? Der ßreibelrels. Spiel in 5 Akten nach dem Chinese scheu von Klabnnd. Bühnenmusik von Scheffler. DienStag.24 März 23.Dteo5tag-1lti.-Brli von 7l, bis 10 Uhr: SODDtlO. Trauerfvtel in5Au^ z Ilgen v. Grillparzer. Mittwoch26.März 23.miltroo(h-yiL-BrfL Ö.0sl< b. geg. 9', Uhr: Der BettelftDöent. Operette in 3 Akten von Millöcker. Donnerstag, 25. März, 23. Donierstaq- HbonDemenls-DorfL von (i3., bis u1. Uhr Die verloreoe Tochter. Lustspiel in 3 8lften von Fulda. Freitag, 27. "Srz, 24. Zrelkag.Aß.-vrsk. von 7V, bis 10 Uhr: SlWyV. Trauersviel in fünf Aufz. v Grillvarzer. Lonntag,2».Marr, von 7'/. bis io*/«Ubt: Der Sreiöetrels. Sviel in fünf Akten nach dem Chinesischen von Klabnnd. Bühnenmusik von Scheffler fn7ec Die Gutscheine verlieren mit Ablauf d 24. Abonnements- Borstellung an den einzelnen Abonne- menttagssn ihre Gültigkeit. Die letzten Gutscheine für Ove» reiten werden am Mittwoch, 25. März, emaelöft. Herrn Lorenz Metz Rektor in so reichem Maße zum Ausdruck gebrachte Verehrung, sowie für die uns bei seinem Heimgang von allen Seiten erwiesene innige Teilnahme sagen wir allen unseren tiefgefühlten Dank. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. 1. d. N.: Lina Metz. | Vermietungen | mK."Zimmer Mähe d. Universität) evtl. m. Mittagstisch zu vermieten 0(5U Ludwigttr. 6 III. mtoärti 'M«« r- irrrrr §\^nnen '>e & 9eräun P16 Dauer q[c Nenftan5 .j mV" S? 6cr Satti ?^leich Ö£t N.ber 2fafa LriA vE j Stellengesuche) Sanföfflintcr 27 Jahre alt, i. Bank- fach und allen kaufm. Arbeiten bestens bewandert, z. Z. im kaufm. Betrieb als Buchhalter u.Koire- svondent tätig, su 11 sich in B int Handel od. Industrie au verändern. Schriftliche Angebote unt. 02530 an den Gietz. Anz. 9u ger strebsamer Wmaoo 18 Jahre alt, mit allenKontorarbeiten vertraut und guten Zeugniffen, sucht Stelle auf Bureau zwecks weitererAnS- bildung gegen geringen Anfangsge- halt. Schr. Ang. u. 2753V a. d. G. Anz. Abzugeben wegen Aufgabe des Fuhrwerks ein leichter MMM frisch im Anstrich, ein leichter und ein mittelschwerer fiflütninagen s Sleigeldikre ° ILhaifen- wArbeitS- geschirr),ferner eiwa 20 3enliiet 5(rolj. JlliluS FounhalS, Grotzen Linden. Vaillants Gas-Badeöfen zu beziehen durch alle 1M9ss Installationsgeschäfte. Illustr. Katalog Ausgabe 17 U kostenlos. Job. Valliant* Remscheid. Mädchen für alsbald gesucht. Gute Zeugnisse er. forderlich. 02531 Frankfurter Str. 81p Tüchtiges, ehrliches WWN per 1. 4. 25 ges. ou« Babnbofttr. 64 I. Für kleinen Haushalt wird ein gesundes, braves MWWen gegen hohen Lohn gesucht. Vermittler nicht auSae'chlossen. Näheres bet Frau Waltber, Walltor- Schöne Werkstätte, auch als Lagerraum, zu vermieten. Näh. in der Geschäftsstelle des Gietz. Anz. [nie, Ladern^ Wetztteinstratze 42 f Mietqesuche Gut eingefahrenes 3iährigeS Belgier Pferd au verkaufen. 0,600 Steinmilble b Bie- ber, Vost Rodheim. TransportaliL Hübners all GußeisernerSpülslein billig au verkaufen Arnold, Bahnhofstratze 31. SWeiMlel' Eeöiling Acker Flur X. Nr. 2L auf b e n 20 'JJl 0 r fl. 10t )0 q m au verkaufen. Wo? sagt die GeschäfiSst des Gietzener Anz. 3-Tonnen- totap in einwandfreiem Zustande, neu bereift, billig zu verkaufen. Schr. Anfragen unt. 02474 an den Gietz. Anzeiger. Schlechte Verdauung ' Od Lrvtzall Mi der bevi sicher, daß LuSl-«» «ufg1"” aae-tn-f. Rußland le' Lerungenur Herren tn hat man n verraten, dc bekanntll« gierung W einen einlach nicht untecha Icht^ bereit, kauern N der iierfü r fin» « jgr ^MisswN h sident 6DM Sem Dorsche Auswärtige. plant eine Avngreh-Ta, Derlei Seutt arrangieren, in Mn, in «der jenem - Mchten um keineswegs a Kommission ÄoraHs ema erkoren Verdi Sin Prä, die dipwmatis einigten 6tac PmSt angeia hin und nid Präsident H Mission, die; der rnertat Washingtons zu versprecht zustellen, m. eigentlich la Weise sie sii Bericht touri Regierungen ratungen un er jedoch in erhoben wer Zeichnung du värtigen Mi Dach öeri fche Prob/ Argument, dal .'LÄingungen" dabei aber b< irgend ein T5 Grund zur 5 mag. Dis jetzt oHartement nung überha Aelterer Herr sucht einfach möbl. faul», gimmer. Angeb. unt. Nr. 239 erbeten an Hcrfo, Mitleid. Ann.-Erv., Gietzen._______2874h (Broder leerfrehenoer -Kaum ^tm Unterstellen von Möbeln s. fo ort gesucht. Schriftliche Angeb. unter 02509 an d. Gietz. Anz. erb. 71 3 •■'W Stadttheatef Wtt- WM 'S« mb nach dm Theatn vawr und fallt Spellen ,l:i ZLrYenberg.Dr« Geld **ä£ -»unebra. unter &42D “L^njieh. «11 ^netfdjafitotn gegen Lichtthelt liesncht. Schrilillch, Änne >ole um. 2953D an !?ll_Gleh. Anjn,n, eibwarz-wt^rs Kätzchen tntlaukn. 02541 Goctdeftralit H, «önntag, 2Ok abends 8 Ubr. Rai- lhauSlnal.^jrchstr.S Hl» MilM Reinertrag zu Gun- sien der Anmüdie, Zufluchteftätie füt geiährdeie Jugend. Elnlah U "D der mvMM, NontM.MMä n, anher »bonnfmMt Buil-beine adeo ö01t7'1Ä*ÄP »jäbneunium von Schegier. -E® SSgfÄ , Wä $jHS S°^L e»«»!1SewF ’itÄ s'i'Ls ■ rs-rS rSF eninS^F eonnlaa,2LMärj. a?/. b. nachlMr- HtnrineMiler Lustspiel In 31 «ft« von Ludwig (falla Nr. 68 Srocttes Blatt Lietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Tberhessen) Samstag 2s. MSrz 1925 PETERS- UNION Sic Einsetzung einer Kommission bedeutet nicht etwa an sich das Versprechen der Anerkennung. Sie bedeutet aber eine gewisse Bereitwilligkeit. eine freundliche Geste, die, falls sie Entgegenkommen findet, zur Anerkennung und damit zur Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen führen mag. Es ist selbstverständlich, das; dieHandels- £1L*>®c!$äft6&cdiefjun9en zwischen den betoen Ländern ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste Faktor in dem ganzen Problem sind. Sie amerikanische Geschäftswelt drängt darauf, bao endlich etwas geschehe, damit der Geschäftsverkehr nnt Ruhland wieder eine normale Grund« lagc erhalte vorausgesetzt, es läßt sich ein ließet» entkommen bezüglich der Fragen treffen, die die amerikanische Regierung als fundamental erachtet. Der neue Staatssekretär. Frank Kellogg, pat em wachsames Auge auf die russisch-ameri- Ansche Kontroverse und dürfte auch vor seiner Wreise von London Gelegenheit gefunden haben gu tnsormellen Besprechungen mit dem Sowjet- Botschafter üi England. Aus diesen Besprechungen mag sich ein definitiver Plan der Zusammenkunft einer russisch-amerikanischen Kommission herauskristallisieren, welche die ganze Frage unter ! die Lupe nehmen mag. mag. 0316 jetzt hat sich daS amerikanische Staatsdepartement rundweg geweigert, von Anerkennung überhaupt zu reden. Dies bat den söge- nannten radikalen — auch den bloß liberalen — Elementen hierzulande Anlah zu schärfster Kritik an Herrn Hughes gegeben. Es ist aber mit Bestimmtheit anzunchmen, dah der Staatssekretär sehr Wohl darüber unterrichtet war. was Ruhland zu tun sich weigern würde, und dah er deshalb der lleberzeugung war. dah alle Diskussion nutzlos wäre. Senator Borah aber, tote nicht wenige andere Amerikaner, glaubt, bah Ruhland den amerikanischen Ideen bei- pfllchten wird, vorausgesetzt. Amerika enthält Heb der Einmischung in die inneren Angelegensten wie die souveränen Rechte der russischen Rate-Republik. Freilich hat innere Politik nicht Tellen ihre Wirkung auch nach auhen hin, und erne auswärtige Michi mag eine Einschränkung ihrer Anwendung wünschen und suchen. OMS immer die Differenzen auch sein mögen, fo können sie auf keinen Fall dadurch aus dem Wege geräumt werden, dah Amerika sich auf bte Dauer glatt weigert, mit Ruhland überhaupt zu reden. Herr Eoolidge sieht ein, dah der Gegenstand zumindest gründlicher Erörterung bedarf, so dah der Welt ein Licht aufgeht hinsichtlich der Haltung Amerikas, und dah mit dem Ausgleich der bestehenden Differenzen zumindest der Anfang gemacht werde. Solange Ruhland im IInklaren darüber ist. was Amerika eigentlich will, namentlich bezüglich der unaufhörlich sich verschiebenden innerpolitischen und wirtschaftlichen Verhältnisse Ruhlands, solange kann kein Fortschritt zur Anerkennung der Republik durch die Vereinigten Staaten gemacht werden. er zum Rotar ernannt. Eine Reihe von Jahren gehörte er dem Vorstände der Anwaltskammer, der Aotariatskammer und dem Disziplinarhose für Notare an Auher feinen beruflichen Pflichten betätigte er sich auch im öffentlichen Leber/ In ausgedehnter Weise; u. a. war er Mitglied der Kreisschulkommission, des Provinzialtages, der Stadtverwaltung als Beigeordneter. Den Charakter als Justizral erhielt er 1895. den als Geheimer Justizrat 1902; im Jahre 1915 wurde ihm das Komturkreuz 2. Klasse des Philip ps- ordens verliehen Auch im politischen Leben spielte er eine hervorragende Rolle; er war lange 3afjre Vorsitzender und Führer der Rationalliberalen Partei im hiesigen Wahlkreise, von 1875—1902 vertrat er die Stadt Friedberg in der 2. Kammer der Landstände. Durch fein freund- itchcs und gefälliges Wesen, durch seinen vornehmen Charakter hat er es verstanden, sich bie Artung und Zuneigung der ganzen Bevölkerung M erringen, und sein Geburtstag wird gewiß Anlah zu vielen Beweisen der Liebe und Der- cßrung geben. Dabei erfreut er sich trotz seines hohen Alters noch einer bewundernswerten geistigen und körperlichen Frische, er nimmt noch Anteil an allen Vorkommnissen der Zeit und macht jeden Tag einen gröberen Spaziergang. — In dieser Woche hat die hiesige Obst- und Landwirts chaftsschule chren Winter- kursuS beendigt; die Anstalt war von 34 Schülern der Oberklasse und 28 Schülern der Unterklasse besucht. Als Vertreter der Regierung war I Landwirtschaftsrat Dr. May von Darmstadt an- 1 Aus der Provinz. Landkreis Wietzen. t ©rünberg. 20. März. Bei der Holz- hcrfteigetuna am 17. ds. Mts. im Stabt- toaib wurden folgende Preise erzielt: Lärchen- scheuer 8 Mb. Fichtenfcherter 7 Mk.. Lärchen- 6 F'chtenknüppel 4 Ml., Eichenreisig 15 OHL und Fichtenstangen 1.50 Ml. pro Rm. - Bei der Versteigerung am 19 März im Stadt- toalb waren die Preiie für Ruyholz folgende: /??^^utzreisig (Schichlhaufen) pro Rm. 4 Mk.. Eichen-Ruyscheiter, 3 Meter lang, pro Rm 20 Mark. Ktesernstammholz «Schnittholz) 2 Klasse 73 Mk. und 3. Klasse 70 Mk. pro Fstm., Eichen- Ruhscheiter 2. Klasse, 3 Meter lang. 12 Ml. • ©rünberg, 20. März. Für Donnerstag. 2. April, ist unserer Stadt die Abhaltung I eines KlauenviehmarkteS genehmigt worden. Der Austrieb darf nur in der Zeit von 8 biS 9 Uhr vormittags ftaitfinben. D 2id). 20. März. Der der heutigen Dren n- holzversteigirung im h.e.igen Stadtwald I wurden folgende D urchlchnittspreise bezahlt: Buchenscheiter 20 Mk.. Buchen stocke 10 Mk. jeRm.. Buchenwellen 15 bis 20 Mk., Cichenwll.en 10 bis I 14 Mk. je 50 Stück entsprechend der Qualität. df. Langsdorf, 20. März. Gestern abend sprach in unserem Rathaussaal Herr Grade vor einer gröberen Zuhörerschaft. Er war über 30 Jahre in Siam, dem Reich des weißen Elefanten, als chofp olograph ansässig und kam daher mit Land und Leuten, auch dem König, in Berührung, kennt also Sitten und Gebräuche aus langjähriger An- I schauung. Seine Ausführungen über Siam wurden noch durch über 70 eigene sehr schöne, teils farbige Lichtbilder, recht wirksam ergänzt. Sie zeigten nicht nur die siamesische Hauptstadt Bangkok, deren Leben sich zum großen Teil, wie in Venedig, auf den Wasserstraßen abspielt, sondern auch Aufnahmen aus dem flachen Lande, das Herr Grote auf Reisen oder bei Ausführung von Regierungsaufträgen ausgiebig kennen lernte. Besonders interessant waren die buddhistischen Tempel, die Szenen einer Elefantenjagd und die Silber, welche die pompösen Zeremonien bei der Verbrennung des früheren 1907 verstorbenen Königs zeigten. So fand denn der von der Liga zum Schutz der deutschen Kultur veranstaltete Abend den verdienten Beifall. - Hungen, 19. März. Am Sonntag wurde hier der Rekt or Lorenz Metz zu Grabe getragen. Eine schwere Operation, der er sich in Gießen unterzog und durch die er Genesung von einem langjährigen Le.den erhoffte, setzte seinem Leben unerwartet und in der besten Manneskraft [ — er stand im 51. Lebensjahre — ein Ende. 31 Jahre hat Rektor Metz ununterbrochen als Lehrer und zuletzt als Schulleiter hier gewirkt, nachdem er als blutjunger Schulverwalter von Rlsfeld hierher versetzt worden war. In der langen Zeit seines Hierseins hat er es verstanden, obwohl Ortsfremder, so mit den Geschicken des Städtchens zu verwachsen und solchen Einfluß auf sie zu gewinnen, daß es nicht zuviel be- . Haupt et war. wenn Bürgermeister Fendt an sein em Grabe sagte, mit dem Verstorbenen schwinde ein Stück Hungen dahin. Wohl selten hat ein Trauergeleile von solchem Umfang einem Hungener die letzte Ehre erwiesen, hatten sich doch zahlreiche Krieger- und Gesangvereine der Umgegend sowie viele auswärtige Amtsgenossen und Freunde des Verstorbenen eingefunden. In bewegten Worten entwarf der Ortsgeistliche, der dem Heimgegangenen persönlich sehr nahestand, ein Bild seiner Persönlichkeit und seines Wirkens. Der Kriegerverein Hungen feuerte eine dreifache Ehrensalve über das offene Grab, worauf die Schulkinder Kränze niederlegten und Abschied von ihrem Lehrer nahmen. Alsdann widmete Kreisschulrat Fischer bem verdienten Schumann« eiten warmen Rach ruf Se'nen Wollen, sowie den zahlreichen noch folgenden Rach rufen verschiedener Körperschaften und Vereine merkte man deutlich an, daß hier nicht einer bloßen Pflicht genügt wurde, sondern daß sie tiefempfunden waren und daß das H-.n- scheiden dieses Mannes in gar vielen Beziehungen eine empfindliche Lücke qer ffen hat. War er doch auch Mitglied des Kirchen- und Schulvorstandes, Organist sowie Dirigent des Kirchen- chores und eines Mannergesangvereins. Hungen, 20. März. Am Montag, dem 30. März, findet hier ein Schweinemarkt statt. Der Auftrieb ist nur für die Zeit von 9 bis 10 Uhr vormittags erlaubt. Kreis ^riedberq. sß Friedberg. 20. März. Am 23. d. MiS. feiert der älteste Mit bürger unserer Stadt. Geh. Iustizrat H. Jöckel. feinen neunzig st enGeburtstag. Der Jubilar ist im Jahre 1835 zu Altenschlirf geboren, besuchte das Gymnasium zu Büdingen und die Universität Dießen (Mitglied des Korps Hassia) und erhielt 1868 die Zulassung zur Advokatur, 1879 die Zulassung zum Landgericht m Gießen. 1899 wurde wesend, der sich In feiner Ansprache sehr lobend übet die Leistungen der Schul« und der Schüler ausspiach. Sin gemeinsames Essen vereinigte sodann Im Kasino die Lehrer. Schüler und deren Angehörige zu einigen gemütlichen Stunden. — Gestein abend wurde hier cm Ausschuß zur Voilx-reitung der Wahl für die Kandidatur der Reichsprastdenlschaft Jarres gebildet. Derselbe steht unter dem Vorsitze deS Professors Werner (Augustinerschule) und fetzt sich zusammen aus Vertretern der Deutfchna.ionalen Panei, der Deutschen DolkSpartei. dem Sauern- bunde, der Wirtschaft-Partei, der Handwerkervereinigung und sonstiger größeren Verbände, außerdem aus Damen und Herren der weiteren Düigerschast der Stadt. Dad-Rauheim. 20. März Die Frei- toiUige Feuerwehr verband mit ihrer diesjährigen Hauptversammlung eine Gedenkfeier zur Erinnerung an ihr 30jähriges Bestehen Obcrbranbmeifter Salzmann leitete die vorzüglich besuchte Jubiläumsversanunlung mit einem Rückblick auf die Geschichte der Wehr ein, deren Gründungstag der 18. März 1895 ist. nachdem in £>en Siebziger Jahren sich schon einmal freiwillig eine Feuerwehr gebildet Halle. Warm empfundene Aborte, die von der Versammlung stehend an- gehört wurden, galten den im Weltkrieg gefallenen 14 Kameraden und Öen im letzten Jahre verst orbenen Angehörigen beider Wehren Als Vertreter der Stadt war Beigeordneter Kling anwesend. Aus seiner Hand wurden nach einer gehaltvollen Ansprache an 16 Mitglieder der Wehr Schnüre sür 30jährige Dienstzeit alS Auszeichnung überreicht. Die Mitgliederzahl der Wehr beträgt 4 Ehrenmitglieder. 127 ordentliche und 321 unterstützende Mitglieder. Die Einnahmen betrugen 3329 Mk., ebensoviel die Ausgaben. Das DereinSvermögen beläuft sich auf runö 700 Mk. Als Obcrbranbmeifter wurde Salzmann wieder- gewählt. — Der Bildungsverein hielt gestern feine Hauptversammlung unter dem Vorsitz von Sanitätsrat Dr. Dauer ab, der in feiner Begrüßungsansprache vor allem der Stadt- Verwaltung und den Stadtverordneten herzlich dankte für die dem Verein gewährten Unterstützungen. Der Geschäftsbericht des Schriftführers, Lehrer Porth, die Rechnungsablage des Oberinspektors Faust, sowie der Bücherei - Bericht des Bibliothekars, Lehrer Wehr heim, gaben ein umfassendes Bild von der vielseitigen und segenbringenden Arbeit des Vereins. Besonders hervorzuheben sind die 5 dieswinler- lid)en DortragSveranstaltungen. über die im einzelnen schon berichtet worden ist; sie waren durchschnittlich von 150 Zuhörern besucht. In der Bücherei wurden an 49 AuSleihetagen von 175 Lesern zusammen 3445 Bände entliehen. Die .Zahl der jugendlichen Leser ist gegen die Vor- jabre ettoaS zurückgegangen Insgesamt umfaßt öte Bibliothek jetzt rund 5000 Bücher, wovon 1200 Eigentum der Stadt sind, aber auch ausge- llehen werden. Der seitherige Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Die aus der Versammlung gebrachte Anregung, dah sich der BildungS- t>erein mit dem Heimatverein zusammen- schliehen möge, war wohl gut gemeint, kann aber mir in Form einer Arbeilsgen^inschafl zur Ausführung kommen. Denn bei im allgemeinen gleichen 3ielen hat der Heimatverein aber durch die Herausgabe seines Jahrbuches eine Sonderausgabe zu lösen, für die eine eigene Geschäftsführung nötig ist. Kreis Büdingen« Amerika und Rußland. Don unserem D. ^.-Korrespondenten. fDachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Washington, Ende Februar 1925. Trotz aller Dementis, trotz aller Erklärungen, daß der bevorstehende Wechsel im Washingtoner Ministerium des Aeußern keinerlei Einfluß auf auf die Haltung der Vereinigten Staaten Sowjet- Rußland gegenüber haben werde, gilt es in der Bundeshauptstadt in „eingeweihtem Kreisen als sicher, daß ötc di plomatischen Beziehungen zwischen Amerika und Ruhlandnoch in diesem Jahrewieder ausgenommen werden dürsten. Vorausgesetzt allerdings — so behaupten die Wissenden —, daß Rußland seine auswärtige Politik gewissen Aen- beningen unterzieht. Welcherlei Aenderungen den Herren in Washington wünschenswert scheinen, hat man in Rußland bislang allerdings nicht verraten, denn Staatssekretär Hughes hat sich bekanntlich beharrlich geweigert, die Sowjet-Re- gierung anzuerkennen, und mit Leuten, die für einen einfach nicht vorhanden sind, kann man auch nicht unterhandeln. Zetzt aber scheint die amerikanische Regierung bereit, Vorbesprechungen mit den Moskauern Machthabern betreffs der Anerkennung der Sowjet-Republik anzubahnen. Zeit und Ort hierfür sind allerdings noch nicht bestimmt; aber der etnzuschlagende Weg — die Einsetzung einer Kommission nämlich — scheint Anllang bei Prä- ftbent Eoolidge wie bei Senator Borah. bem Vorsitzenden des Senats-Ausschusses für Auswärtige Beziehungen, zu finden. Herr Borah Plant eine Europa reise kurz nach Schluß der Kvngretz-Tagung. Aus solcher Reife pflegt man '«Uerlei Leuten zu begegnen. Es läßt sich vielleicht arrangieren, dah man, ganz zufällig, im Adlon in Berlin, in der Schweiz oder sonstwo mit diesem «der jenem Russen zusammentrifft und beim Tee Ansichten und Meinungen austauscht. Es ist auch keineswegs ausgeschlossen, daß eine amerikanische Kommission noch vor der Abreise Senator 'DorahS ernannt und er zu ihrem Vorsitzenden «koren werden wird. Ein Präzedenzfall dieser Art liegt vor. Als die diplomatische Korrespondenz zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko auf dem toten Punkt angelangt war und der Karren nicht mehr hin und nicht mehr her wollte, entschloß sich Präsident Harding zur Entsendung einer Kommission, die zwar keineswegs bevollmächtigt war. ber mexikanischen Regierung die Anerkennung Washingtons zu gewährleisten oder auch nur Au versprechen die aber den Auftrag hatte feft- zustellen. worin die Meinungsverschiedenheiten eigentlich lagen, und zu ermitteln, in welcher Weise sie sich in Einklang bringen ließen. Der 'Beriet wurde von den Bevollmächtigten beider Regierungen al« getreues Protokoll ihrer Beratungen und Verhandlungen unterzeichnet; ehe « jedoch in den Rang eines ilebereinfommend erhoben werden konnte, bedurfte er der Unterzeichnung durch den Präsidenten wie den Auswärtigen Minister beider Länder. Rach derselben Formel läßt sich das rufst- iche Problem erledigen. Sie beseitigt daS Argument, dah die Anerkennung Rußland« von .Bedingungen" abhängig gemacht toerbe, legt dabei aber beide Regierungen derart fest, dah irgend ein Wechsel in der äußeren Politik als ®runö zur Entziehung der Anerkennung dienen 1 Mk.. Sichtenschntttholz 2. Kl. 54,90 Mk.. Alk-. Fichtenbaubolz 2. Kl. 26,75 Zar!, £ ÄL 25,85 Ml.. 4. ÄL 23.74 Mk.. 5a. Klasse 22.33 AU.. 5b-Klasfe 21.27 Mk. je Fstm. Ober-WidderSheim, 20. Marz. Stcfcr ^agc sand hier in dem geräumigen Saale von Karl Eifer II em Werbeabend statt, ber von dem Bezirk 2 deS Gaues Wei- t e r a u der T u r ne r f cha f t veranstaltet wurde. Freiübungen der Schülerriege, ein Volkstanz und Liederspielc der Schulmädchen leiteten den Abend ein. Der Gesangverein .Cintr acht", bte oingspielgesellschaf t ..Fidelio" und ein gemischter Chor trugen Chöre vor. Dortrefsliche Leistungen an den Geräten zeigte bie Werber lege des Bezirks, in der auch 2 Wie- feder Turner sich ganz besonders auszeichneten. Den Höhepunkt des Abends bildeten die Dor- führungen ber 10 Turnerinnen aud Wiefeck. Ganz befnnberen Beifall ernteten d ese mit ihren Volkstänzen unb Lieberreigen, ebenso bewunderte man ihre Hebungen an Barren und Pferd. Dor allem waren es die gute, straffe Körperhaltung, Die Gefchmeibigkeil und Gelenkigkeit, bie äftbo- tifdben unb rhythmischen Bewegungen, bie bad Erstaunen ber Zuschauer erregten Alle Zuschauer toaren von den Darbietungen höchst befriedigt und wünschten, einen solch gern streichen Abend nächstes 3aor wieder zu haben. Rköge bei allen Ellern immer mehr die Erkenntnis kommen, bist planmäßiges Turnen, verbunden mit ästhetischen und rhythmischen Hebungen, das beste Mittel ber körperlichen Jugenberziehung ist Mrcie Schotten. Schotten. 20. März. In den voraus» gegangenen Tagen hat man sowohl hier, wie m vielen anderen Orlen des Vogels be rges ?1l.n fl e f a r c n- um wenigstens einen Teil ber Eiskeller zu füllen. Die Eisschicht ber Teiche erreichte, je nach ber Höhenlage, eine Dicke von 5—8 Zentimeter. Auch bei- Harbteich bei Ridda würbe abgeeist. Die Eisschicht toar aber äußerst porös, so daß die Haltbarkeit be« eingekellerten Vorrats sehr in Frage gestellt werden must. - Die Bautätigkeit, bie in btefem Jahre frühzeitig begann, hat durch die entsetzende Frostperiode eine unangenehme Unterbrechung erfahren. Man hofft stark auf baldige warme Tage, um in der Arbeit fort- fahren zu können. Auch in den Dasal 1 stein - brüchen mußte man sich zur Verkürzung der Arbeitszeit entschließen. Kreis Alsfeld. H Als selb. 20. März. Eine sehr begrüßenswerte Einrichttmg hat die hiesige Be- dirrdfbarfaf se feil einiger Zeil getroffen. Zeder Reugeborene erhält bei Anmel, bung seiner Geburt auf dem Standesamt cir. künstlerisch ausgeführtes Erinnerungsblatt mit gc eignetet Belehrung über bie Vorteile einer regen Spartätigkeit und zugleich einen Gutschein über 3 Mk. ©Bareinlage bei ber Sparkasse als Grunbstock für spätere Einlagen. Der hiermit erstrebte Zweck, ben allgemeinen Spar- sinn im Volke toicber zu beleben, kann nur dankbar anerkannt werden. GS mutz als ein erfreu- licheS Zeichen betrachtet werden, bah bte Spareinlagen bet den hessischen Sparkassen nach ben statistischen Zusammenstellungen deS hessischen Sparkassenverbanbes allmählich wieder beträchtlich nn Wachsen begriffen sind, ergab sich doch für den Monat Februar eine Zunahme bei ©bareinlagen bei den hessischen Sparkassen von 3 Millionen Marl, womit die gesamten Spareinlagen von rund 15 Millionen Mark auf 18Millionen Mark gestiegen sind. Etartcndura und Rbeinhesscn. r:.r,s=^®armftabt’ 19 März. Die Hes- flsche Landwirtschaslskammer hiell Deute eine auherordenlliche Tagung ab. In ? 5 "Umstadt ist beabsichtigt, eine Landwirtschaftliche Haushaltungsschule aii erri$lert. Zu diesem Zweck sott von dem hessischen Staat das Darmstädter Sch lost nebst ^gehörigem Garlengelände erworben werden Der Kaufpreis und die Umbaukosten belaufen NM «ul rund 130 000 Mk. Die Landwirlschaft- hd)e Haushaltungsschule Lindheim soll nach Friedberg verlegt werden. Die Stadt Friedberg ist bereit, das Gelände, ungefähr 5800 qm du einem Reubau der Schule unentgeltlich ber Landwirtschaftskammer zu übereignen. Ferner ist Die Stadl Friedberg bereit, der LandwirtschaflS- tammer das Kapital für den Reubau der HauS- hallungsschule zunächst auf fünf Jahre unkündbar $u einem mäßigen Zinsfuß bereilzustellen. Die Gesamtkosten sind auf 200 000 Mk. - veranschlagt 3n beiden Fällen stimmte die Landwirlschafts- tommer den Vorschlägen des Vorstandes zu. Das landwirrscha ' lliche Versuchsgut ® r o 6 - il m ft a d t soll ausgestaltet werden, inS- befon^cre will man auch Gelände erwerben, um ben OBetnbau, der für bie Groh-Umslädter Ge- genb Bedeutung hat, zu bflegen, wenn auch in Ater Linie das Versuchsgut der Förderung des Dbft-, Gemüse-und Gartenbaus dienen soll. Zum Ausbau der Rebenzuchtstation Pfeb- dershelm sott weiteres Gelände gekauft toer- ben ebenfa für die Rebschule in Alzey unb aur Anlage von muttergärten für Amerikanerreben in ber Gemarkung Alzey. Hessen-Nauau. ][ Marburg, 19. März. Unter großer Beteiligung der Landbevölkerung aus dem hie- ngen unp den umliegenden Kreisen wurde hier neben dem Krammarkt der Frühjahrs- Pf e r d e m ar k t und zugleich ein Schweine- markt abgehasten. Auf dem Pferdemarkt ftan- ben rund 300 Pferde und Fohlen zum Verkauf unb zur Prämiierung. Der Handel war flau Dem Schweinemarkt waren etwa 420 Ferkel unb "»Ab,n*e*h 20' mär3' 3n gestrigen Gemeinderalsfitzung orollten die Gegen laße unter den Mitgliedern wieder mal stark aufein- ander. Aus den Verhandlungen find folgende wich- tige •punfte 311 berichten: Die Gemeinderäte öimel, Hildner und Genossen beanstandeten Die seitherige Handlungsweise des Bürgermeisters in bezug auf dis- Auslegung des Art. 94, 2 der Landgemeindeordnung. Der Bürgermeister widersprach lebhaft und wurde in bie- |em «inne vom Beigeordneten Dotter unterstützt. Zu einem änbernben Beschlüsse kam es nicht, da alle dntrage der Gegenpartei abgele' nt wurden. — Don ber Direktion des W o l f g a n g -C r n st - G y m n a- Hum s lag em Antrag vor auf Gewährung eines Zuschusses von 300 Mk. zur Anschaffung von Schul- banken. Diese Summe soll jährlich in den Ge- memdeooranschlag ausgenommen werden. Nach längerer Debatte wurde dem Antrag ftartgegeben. — Gs folgte die Vorlage bett, die Kanalisierung bes Neuen Wegs, der Hindenburg- und Sü- delsheimer Sttaße. Die Baukommission, die von dem Gememderat mit den Vorarbeiten beauftragt roar, Hal die notwendigen Arbeiten und Materialbestellungen durch Submission schon vergeben. Das Recht ;u dieser Vergebung ohne Anhörung des Gemeinderats wurde angezweifelt. Der Bürgermeister erklärte, daß ein diesbezüglicher Gemeinde- ratsbeschluß vorliege, konnte diesen nicht im Protokollbuch ausfinden, so daß die Angelegenheit vertagt werden mußte. — Die Daukommission hatte beantragt, den Dautechniker Heinrich Knaf (Ge- meinberatsmitglieb) mit der Anfertigung der Pläne und Kostenooranschläge für die zu erbauenden E i n- samilienhäuser zu beauftragen. Da die Stellungnahme des Gemeinderats ^u diesem Antrag, der in einer früheren Sitzung schon vorgelegen hatte, ebenfalls im Protokollbuch unauffindbar roar, mufcte hier gleichfalls Vertagung eintreten. — Die Verlegung der projektierten Straße von Wittekind (Bruno-Straße) bis Neuer-Weg (Lehrer Hofmann) wurde genehmigt. Es gibt durch diese Verlegung einen Bauplatz mehr. — ©eiter nahm der Gemeinderat Kenntnis von einem Antrag in Sachen Aussteifung der Kreisstraße Bübin- gen —Sinbfadjfen, der zusländigkeitshalber an das fireisamt überwiesen worden war. — Mit ber Erlebigung einiger unbedeutender Punkte wurde die oft stürmisch verlaufene Sitzung gesststos- fen. Bemerkt sei noch, daß die Büdinger Einwohner in letzter Zeit den öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats beiwohnen und sich dort Urteile und Er- fahrungen sammeln. * Ridda, 20. März. Die Ruhholzversteigerung des hessischen Forstamts Ridda die am Mittwoch in BerSdvN stattsand, brachte iolg-mde Durchschnittspreise: Buch enschnitt Holz wichen stamm hol, 6 Kl 66.05 Mark. Dirkenstammbol; 6. Kl. 55,36 Mk Eichen- schnittholz 3 Kl. 102.70 Mk.. 4 KI 100 Mk Eichenstammholz 4 Kl. 66.45 Mk.. 5 Kl. 55.61 Mark. 6. Kl. 52.10 Mk., Kiefernschnitlholz 2 Kl 59.20 OEf, 3. Kl. 60.48 Mk.. Kiefernbauholz 3 Kl §L1 Mk., 4. Kl. 28.05 Mk.. 5. Kl. 18L9 Mk' I Lärchenschnitthvlz 3 Kl. 69,77 Mk. Lärchen stamm- Holz 3. Kl. 52.28 Mk 4. Kl. 39,90 Mk. 5 Kl I fahrrad- Reifen §6drfte, Qualität daI^op ppeLsrvept saurer zugefayren. äi mäßigem Hans« wurden füt sechs bis acht Wochen alte Ferkel 22 bis 32 Mark, für zehn bis zwölf Wochen altS 40 bis 50 Mark und für Saufet 60 bis 80 Mark das Stück bezahlt. fpd. Frankfurt o. M., 20. März. Die Werbetätigkeit der Parteien für die Reichspräsidentenwahl setzt nunmehr mit Hochdruck ein. Die Kommuni st en eröffneten die Strohenwerbetätigkett heute nachmittag mit Umzügen aus Lastkraftwagen. Neuartig hierbei war, daß alle Frauen blutrote Tücher um die Köpfe tragen. Selbstverständlich waren die Fahnen- und Kopftücher mit dem Sowjetstern geschmückt. 9m übrigen fanden diese Werbewagen der Kommunisten wenig Beachtung, trotzdem von den Wagen ein wahrer Regen von Flugblättern niederging. Wirtschaft. Börse und «eldmartt. Die vergangene Derichtswoche bot der Dorfe Wenig Anhaltspunkte, aus ihrer seitherigen Zurückhaltung heroorzutreten. GS hatte zwir zu Ende der Woche den Anschein, als wollte eine Belebung eintreten, doch ist die Börse schnell Wieder in ihre Lethargie zurückgefallen. Höchstens Dankwerte konnten teilweise ihren Kurs erhöhen, da mit Dividendenschätzuimen Stimmung zu machen versucht worden ist. ES hat den Anschein, als wenn die Danken selbst ein Interesse daran haben, bah ihre eigenen Aktien höher bewertet werden, waS wohl mit Kapitalserhohungsabsich- ten in QSerbinbimg gebracht werden darf, wenn sich diese auch noch kaum in allernächster Zeit verwirklichen dürften. Unter Berücksichtigung des allgemeinen Zinssatzes dürfte aber bei den jetzt bekannt gewordenen Dividendenerklarungen wenig Sachlich^ für eine Heraufsetzung auch dieser Kurse ins Feld geführt werden können. Die Dör- senlage wird in erster Linie zur ,'it beherrscht von politischen Momenten. Die Vorbereitungen für die Präsidentschaftswahl werden wiederum zum Anlaß genommen, die inneren Gegensätze zu verschärfen, und man befurchtet, nach den Vorkommnissen der letzten Tage, auch hrroere Unruhen. Solche Zeiten werden mit Vorliebe von der Daissesp^ulation zu Vorstößen benutzt, wobei grundlose Gerüchte vielfach herhalten muffen; so z. D. vor einigen Tagen das Gerücht von einem geplanten Generalstreik in Berlin. 3m Anschluß an den Eisenbahnerstreik, der immer noch nicht abgedämmt werden konnte, wenn er auch in seinem bisherigen Ausmaße noch keine wirtschaftlichen Schwierigfeiten hervorgerufen hat, wird verschiedenenorts die Werbetrommel für Streiks wieder gerührt, und es kriselt in den verschiedenen Industriezentren. Was die Wirtschaftslage selbst anbelangt, so übt vor allem die trostlose Situation des Ruhrkohlenbergbaues eine deprimierende Wirkung auf die Börse aus, was auch im dauernden Rückgang der Kurse für schwere Montanwerte zum Ausdruck kommt. Der Antrag der Gewerkschaften, daß die Regierung Schritte tun möge, um die Lage des Kohlenbergbaues zu bessern, steht in einem seltsamen Gegensatz zu den dauernden Angriffen eines Teiles der Presse gegen die Ruhrindustrie auS Anlaß der Rückvergütung der für die Regierung verauslagten Re- parationSgelder. 3m Vordergründe deS InteveffeS standen in dieser Woche toieber einmal Renten, waS mit Rücksicht aus die nahe bevorstehende Entscheidung in der Aufwertungsfrage zu begreifen ist und vorau^usehen war. Es ist zu hoffen, daß nun- mehr bald ganze Arbeit gemacht wird, um diesem Hosen Spiel ein Ende zu machen. Der Geldmarkt hat sich sehr schnell erholt, üvchdem die Stockung, die durch die Umstellung in der Verfügung der öffentlichen Gelder entstanden ist, überwunden ist und diese Gelder nunmehr durch die Rcichsbank wieder zur kurzfristigen Anlage zur Verfügung stehen. Man erwartet jedoch auch in dieser Hinsicht für den kommenden •Ultimo einen .Umschlag; abgesehen davon, daß immer noch sehr v-el Ultimo-Engagements laufen, handelt es sich um den Quartalswechsel, zu dem von. den verschiedensten Stellen große Ansprüche an den Geldmarkt gestellt werden. Der jetzt veröffentlichte Ausweis der Reichsbank zeigt nur eine sehr geringfügige Entspannung, so daß zu befürchten ist, daß der Ultimo-Ausweis seine Vorgänger. was die Anspannung anbelangt, weit übertreffen wird. * Die Handels- und Dewerhebank e. G. m b. H. Gießen hielt am Mittwochabend im Saalbau Sauer ihre 66. ordentliche Generalversammlung ab. Der Vorsitzende des Aussichtsrats, Kommerzienrat Roll, eröffnete die Versammlung mit einem allgemeinen Hinweis auf die schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse des 3ahres 1924 und gab seiner Genugtuung darüber Ausdruck, dah der Wiederausbau der Bank erfreuliche Fortschritte gemacht habe. Von der Verwaltung erstattete atebann Direktor Arnold den Geschäftsbericht und erläuterte die Ziffern der Bilanz. Sie zeigen im Vergleich mit den Ziffern der Goldmarkeröffnungsbilanz eine wesentliche Steigerung. Die Bilanzsumme hat sich gegen Anfang des Berichtsjahres ungefähr ver- fieBcnfadjt. Die Stammanteile stellten sich auf über ICO 000 Ml-; mehr als 600 Mitglieder sind bisher ihrer Cinzahlungspslicht nachgekommen. Das eigene Kapital einschlietzüch Reserven betrug 221500 Rm., die fremden Gelder beliefen sich am 31. Dezember 1924 auf 413 000 Mark. Die Kreditnachfrage war während des ganzen Zahres außergewöhnlich stark. Den Mitgliedern wurden teils unter Zuhilfenahme fremder Kreditquellen erhebliche Kontokorrent- und Wechseldiskontkredite zur Verfügung gestellt. Den Reingewinn beziffert die Dank mit 27 529,30 Mk., nähern vor Der Btlanzauffteltung 20000 Rm. für die in der vorjährigen Generalversammlung beschlossene Aufwertung zurückgestellt und angemessene Abschreibungen erfolgt sind, welche im Hinblick auf das heute mit dem Kreditgeschäft allgemein verbundene höhere Risiko geboten erscheinen. An Stelle einer Dividende wurde auf die erst im Lause des 3ahres geleisteten Einzahlungen auf Geschäftsanteile ein Zinssatz von 24 Prozent gewährt. Der Gesamtumsatz belief sich auf rund 37> -> Millionen Reichsmark. Die Zahl der Mitglieder betrug 1659, die Gesamthaftsumme der Mitglieder 1 716 000 Reichsmark. Die Verwaltung schloß mit einem Appell an die Mitglieder, alle verfügbaren Gelder, auch die kleinsten Deträge. ihrer Dank zuzuführen, damit die Dank, die auf dem Prinzip der Selbsthilfe auf gebaut ist, instand gesetzt wirb, frei von fremden Einflüssen die Wirtschaft des heimischen Mittelstands nach Krästen weiter zu fördern. Die Vorschläge der Verwaltung wurden einstimmig gutgeheihen- ’ Die Haldenbestände an Ruhr- kohlen. Die zur Zeit infolge der Absahkrisis im Ruhrgebiet einfchliehlich den Ruhrorter Häsen lagernden Kohlenmengen betragen nach vorsichtigen Schätzungen 12 Vz Millionen Tonnen. * Die Kina nzlage der Deutschen Reichsbahn. AuS dem neuesten Berwaltungs- ausweis der Deutschen Reichsbahn-G'settschaft ergibt sich, daß die Finanzlage des Unternehmens im Januar feine wesentlichen Aendsrungen erfahren hat. 3m allgemeinen sind im 3anuar die planmäßig erwarteten Einnahmen erzielt worden. Diese stellen sich im Personenverkehr auf 93,125, im Güterverkehr auf 230,709 und aus sonstigen Quellen auf 23,164, insgesamt auf 346,998 Mill. Rm. Seit dem 1. Oktober 1924 betragen die vorläufigen Ergebnisse im Personenverkehr 369,677, im Gütervenehr 873,896, aus sonstigen Quellen 76,477, insgesamt 1 320,05 Mill. Rm. Die bisher vorliegenden Teilergebnisse laffen erfennen, daß im Februar die Ansätze des Voranschlags ebenfalls erreicht worden sind. Die Gesellschaft war imstande, aus den bis Ende Februar aufgekommenen Einnahmen die für die Detriebs- führung erforderlichen laufenden Ausgaben zu bestreiten und ferner fristgemäß zum 1. März 1925 an den Reparationsagenten die erste Halbjahresrate von 100 Mill. Rm. abzuführen. • Chemische Fabrik Griesheim- Elektron in Frankfurt a. M Die Gesellschaft teilt dem „D. H D." mit, dah die Ab- schlußarbeiten für das vergangene Geschäftsjahr noch nicht beendet wären, eine Schätzung der zu Derteilenben Dividende könne infolgedessen noch nicht abgegeben werden Es fei aber, wie bereits auf der H.-V. am 19. Dezember 1924 erwähnt worden wäre, mit der Ausschüttung einer angemessenen Dividende zu rechnen. • „Mtag" Mühlenbau- und 3n bu- strie-A-G., Frankfurt a. M. Die Gesellschaft beruft auf den 27. März zwecks Vorlegung des 'Berichtes über das Geschäftsjahr 1924 eine H.-V. nach Frankfurt a. M. ein. Dem Geschäftsbericht zufolge hat die Miag ihren Besitz an der Aktienmajorität der Konzemgesellschasten unverändert beibehalten. Das Gesamtaktienkapi- tal der fünf Konzerngesellfckaften beläuft sich auf 15,55 Mill. Rm., wobei die Aktienmajorität der Miag mit 5 Mill. Rm. zu Buche steht. Der Auftragseingang aus dem 3nlande krankt trotz relativer Zunahme an der geringen Geld- flüffigfeit der Abnehmer. AuS dem Reingewinn von 432 963 Rm. sollen auf Stamm- und Vorzugsaktien 7 Proz. Dividende verteilt werden; dementsprechend entfällt auf jede 1000 Pim- Aktie eine Dividende von 1,40 Rm. " Schuhfabr ik Hafsta A-G. in Of- fenbach a. M. 3n der H.-B wurde die Umstellung be8 Aktienkapitals von 8 Mill- Pm. auf 1,6 Mill. Rm. beschlossen, dabei werden die 1,6 Mill. Pm. Vorzugsaktien genau so um- gestellt, wie die 6,4 Millionen Stammaktien. Der Rücklage wurden 160000 Rm. überwiesen. Frankfurter Abendbörse. Frankfurt a. M, 20. März. Die heutige Abendbörse lieh nach dem schwachen Verlauf der Rachbörse bereits wieder einen kleinen Tendenzumschwung erkennen, indem die Haltung einen etwas freundlicheren Charakter annahm. Die Kauflust für chemische ORtien trat erneut hervor und führte zu neuen leichten Kursbesserungsn. Während die Umsätze für diese-S Gebiet etwas lebhafter waren, zeigen sie für die anderem Märkte ein recht beschädeneS Ausmaß. Der Mon- tamnarft hatte für Deutsch-Luxemburg, Gelsenkirchen und Harpen er etwas schwächere Kurse aufzuweisen, während die anderen Werte dieses Gebietes leicht gebessert waren. Der Dankaktienmarkt zeigte bei ruhigem Geschäft unveränderte Kurse. Für Pfandbriefe stellte sich erneut Rach- srage ein, wodurch toieber etwas stärkere Umsätze erzielt wurden, ohne indeß einen günstigen Einfluß auf die Kurse auszuüben. Deutsche Anleihen blieben unverändert. Die Börse schloß in ruhiger, behaupteter Haltung. Deutsche Anleihen: 5prozentige Reichsanleihen 0,725. Bankaktien: Dernner Handelsgesellschaft 158, Commerzbank 108, Deutsche Dank 134.75, Darmstädter Bank 136,50, Discontogesellschaft 126, Dresdner Bank 114,50, Mitteldeutsche Creditbank 104,50, Oesterreichische Kreditaktien 9,12. Montanaktien. Deutsch-Luxemburg 73,75, Gelsenkirchen 83,75, Harpener 141, 3Ifc Bergbau 29,62, Mansfelder 4,37, Phönix 62,87, Rheinische Braunkohlen 48,25, Rombacher Hütte 29,30, Kali Aschersleben 18,87, Westeregeln 22,12 Chemische Aktien: Badische Anilin 29,87, GrieSheim 27,50, Elberfelder Farben 27,87, Th. Goldschmidt 114, Holzverkohlung 8,10. Elektroaktien; Accumulatvren 130, AEG. 11,65, Schlickert 64,25. Sonstige 3nbuftrieaftien: Kleher 3,75, Zement Heidelberg 93,25, Dhcker- Hoss 4,85, Ludwig Ganz 0,183. Spinnerei Hammerfen 20,40, Holzmann 5,90, Gebr. 3unghanS 12,25, Karlsruher Maschinen 75, Rheinisches Metall 67,56 Börsenkurse, Datum: 5% Deutsche RelchSanleche . 4e/o Deutsche Reichsanleibe . Deutsche Rrichsanleih« 3°/„ Deutsche Reichsanleibe . Deutsche ^parpramienanlethe 4% Preußische KonsolS . . . 4% vessen........... 3'/i°/o Heisen.......... 3°/o Hessen Deutsche Wertb. Dollar-An!, dio. Doll.-Schatz-Anivetsna-') 4®/e Zolltürken 5% Goldmextkaner .... Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank. Darmst. und Naiionalbant . Deutsche Bank......... Deuischc BeretnSbank .... Disconto Commandit .... Metallbank....... Mitteldeutsch» Creditbank . . Lesie>reichiiche Creditanstall. Westbant............ Bochumer Goß ...... BudernS............ Caro ........... . Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpener Bergbau...... Kaliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln..... Laurahütto.......... . Cberbeöarf Phönix Bergbau Rßeinilabl........... Nie deck Montan Tellus Bergbau. ...... Hamburg-Amerika Paket. .. Norddeutscher Llovd Cheramische Werke Albtu .. Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holjmann...... Anglo-Eont -Guano .... Badische Anilin Chemische Mayer Liavdt .. Goldschmidt . . ....... Gries ebner Electron ...» Höchster Farbwerke Holzverkohlung..... Rülgersiverke . tzcheideanstalt......... Alla Elektrizitätg-Gesellschaft Bergniann Mninsrastwerke ....... Schuckert........ Siemens L Halske...... Adlerwerke Kleyer ..... Daimler Diotorcn. ..... Hevligenstaedt......... " eguin . . Motorenwerke Mannheim . Frankfurter Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . , Metallgefell chaft Frankfurt. Pet Union A--G schuh'abrtk Herz Sichel Zellstost Waldhof...... Rurfer'qbrir Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel • .. ftrnntfiirfv M tFrrRn Schtuli. Kur» Sdjlufei-u Abend, bärfe Schluh. Hur» Schlubb. Mittag- b'Tfe 19.3. 30 3. 19. 3. 20 3 0 738 0,725 <1,730 0,725 0,87 0,910 0.89 0.90 0 89 0,li03 0,87 0,84 1.15 1,175 1 18 1,17 0,475 0,49’ 0,47 0 495 0,97 0,97 0,965 0,180 —*• — 1.11 1.13 — ■■■ 1,20 1,15 1,01 1,01 1,04 1 02 94,75 94,75 04,7. 94,75 V3 91 '■3 05 Öl 95 9,0 9.0 10 10 39 38,5 - -- 158 '08 157,5 158 6,45 107,5 137 108.75 136.5 136,5 137 134 134,75 134 134.50 0,36 0,36 -- — 125 75 126 126 126 118 > 118 — — 102 104.5 101,25 103,2-5 9,20 9,13 n 25 9 25 0,11 0 11 0,2.5 0,225 — — 81 25 82,13 18 17,50 17,25 17 40 —— 10 25 10,60 10 6 73 73.75 73,2. 73 70 U',75 83 75 83 83,35 110.5 141 '41,5 141,75 18,75 18.9 17 75 18 22 22,13 22,2 22-10 6,9 6, 5 6 9 6 9 11 25 11 11.5 11 1' 62,75 62,90 62,25 62 30 5 50 6 55 25 55 62 1'6 106,4 106.25 106 3,50 3,50 — *• 00 90,5 8' .25 89.25 3,05 3 85 3,90 3,9 03 93 25 — 6 5,9 6 87.5 —M 15,15 155 157 29,55 29 '■ 147,9 149 50 — 0 46 —— 114 114 115 113,9 26,4') 27 50 6 90 27.4 4'7,13 27,55 27,10 27,60 8 8 1 —- — 10 90 16.75 17 16,63 141 110,75 — — 11 6> 11.65 11.63 11 63 18 18 18 18.10 89 75 8' —• —- 65,. 64,25 4 50 64.50 74 75 4 40 4 13 ? 75 .3,75 3,7 3.70 5 6 5,7 5,7 5,70 3,2 3,2 8,25 8 5 8,62 8 62 —• —- 99 0 65 0,65 — 1.16 1,15 1,13 1,12 132,7. 132,71 — 2,375 2.3 2,3 2,3 —— 3,5- 3.9 3.9 2 65 3,65 2,65 2,65 1,0 13 12 11,9 4 4 4.40 — — 3.5 8. 475 — Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M. (An vtlltonen Stert «-gedrückt. BoenvS-Atre«, London. Sita* Joirt, Japan. Rio de Janetro für eine Einheit. Men und tndavest kür 100000 Tin beiten, alle« übrige für 1® Einheit«.) Telegraphische Auszahlung. 30. März 19. März Amtlich, Jlon.rit, «Lelo | V»f Veld Banknoten. 59,135 12,44 6.61 5,897 6,055 19.923 79,(0 2,16 6.34 59,265 12,4« 6.63 5,827 8,065 19.975 79.70 2,17 6 36 wTW 1.664 21.315 64 93 76 28 113.12 10,60 17.09 20 10 4.205 21,81 81 01 69 87 1,766 0.465 59,26 12,47 6 65 5,827 8,065 19,975 79,70 2,17 16.36 Belgrad .. Budapest. . Bulaarien Lissabon . Danzig. . . Konst.ntin. Athen. . • 16W 1,66 21, 45 64.64 78.02 113,05 10,56 17,05 20.05 4,195 21,76 80.82 59 60 1.738 0.463 W3T 1,66 U.855 64.77 76.08 113,04 10.56 17.05 80,05 4,195 21.78 80 82 59 73 1,762 0,463 59,12 12,43 6 63 5,807 8,055 19,935 6.34 Amst.-Rot?- vuen.-Aires Brss.Antw Christtanta. Kopenhagen Stockholm . HelstngforS. ietalten. . London. . . Neuyork . . PariS. . . Schweiz . . Spanten. Japan .. . ?h io de Jan Wien in D-- Cefl. abgest Lwtlich« Noriernng 6 flö Brief TS75T 1,661 21 305 64 78 76 23 113,33 10.60 17.09 20,10 4,205 21 8» 81 02 69.74 1.742 0.485 Perlin, 30. Mär^ »eN> Frirt Amrrtkaniichr Not« ..... 4.175 4,195 Bclgiscke Noten . ....... 21 19 75 95 21,29 76 33 Englische Noten ...... 20 020 20 120 Französische Noten ...... 21 81 21 91 Holländische Noten...... 167,30 168 06 Italienische Noten ...... 17 10 17.18 Norwegische Noten...... 64.59 64,91 Deutsch- Oesterr, ä 100 Krone» Rumänische Noten ...... 58.98 58,28 Schwedische Noten...... 112 80 113,38 Schweizer Noten....... 80.67 81,07 Spanische Noten....... 69 62 69,92 Tschechoslowakische Not« . . 12 40 12.46 Ungarische Noten . . ... 5,79 5,81 Berliner Börse. (Eigener Drahtbericht deS „Gießener Anzeigers".) Berlin. 20. März. Die Börse zeigte sich heute widerstandsfähig. Bei den Barcken liefen vermehrte Kaufaufträge ein und die Spekulation schritt zu Rückläufen, so daß die Effektemnärkte ein lebhafteres Geschäft als an den Vortagen auswiesen. Die Kurse zeigten sich besonders für Dividenben-Papiere befestigt. Dorkriegs- Pfandbriefe lagen wieder vernachlässigt, da man den gestrigen Gerüchten heute mißtrauischer begegnete. Die Spekulation hielt sich auf diesem Markt heute mehr zurück, so daß sich die Schluß- Eurfe des Vortages bei Eröffnung nicht behaupten konnten. 3m Gegensatz hierzu lagen Staatspapiere widerstandsfähig. Der Kurs für vpeo- Ö ReickSanleihe schwankte in der erften zwischen 0,725 und 0,735, wobei biefeÄ Papier das Hauptaugenmerk der Spekulation auf sich lenkte Daneben lagen größere Kaufaufträge für russische Werte vor, die infolgedessen bei Beginn der heutigen Börse bemerkenswerte Befestigungen durchsetzten. Der Grund für diesen Umschwung der bisherigen Stimmung ist einmal darin zu suchen, dah die bisher immer noch herrschende Unklarheit über den Ausgang des Eisenbahnerstreikes nunmehr vollkommen beseitigt ist und dah auch die Dankwelt sich nunmehr reger an dem Geschäft beteiligt. Daneben steht fest, dah bre Effekten-Engagements an der Produktenbörse, an der bekanntlich einige Firmen in Schwierigkeiten geraten sind, nur einflußlose Beträge ausmachen und daß die Börse dem herannahenden Quartals-Ultimo zuversichtlich entgegensieht. Der Geldmarkt bietet dem Verkehr infolgedessen weiter eine Stühe, da die Lage unverändert slüsfig ist. Tägliches Gelb 7—9 Prozent, Monatsgelb IOV2 Prozent. 3m internationalen D evi s en ve r k e h r lag bas Pfunb unter Einwirkung des Berichtes über eine bevorstehende neue Diskonterhöhung bei Bank von Englanb fest Auch norbi'sche Devisen sinb toi eher besser gehalten. Frankfurter Getreidebörse, (Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Frankfurt a. M.. 20. März. Es wurden notiert: Weizen 19 bis 24, Roggen, inlänb. 19,50 bis 22,75, Sommergerste für Drauzwecke 23 bis 30, Hafer, inlänb. 17 bis 22,25, Mais, gelb 20, Weizenmehl, inlänb., Spezial 0, 39 bis 40,50, Roggenmehl 32 bis 33,50, Weizenkle« 13 bis 13,25, Roggenkleie 14,25 bis 14,50. Tenbenz: Rachgebenb. Berliner Produktenbörse. Berlin, 20. März. Der Produktemnarft war heute weiter schwächer und lustlos, bei nach- gebenben Preisen. Inlcmdbrotgetreibe mäßig, aber zu teuer empfohlen. Gerste geschäftslos. Hafer mäßig unb sehr still. Mehl unb Futterartiksl sehr lustlos unb still. Es notierten pro 1000 Kilo: Weizen, marf. 245 bis 249, do. März 263, do. April 267 bis 268, do. 3uli 265 bis 266, Tendenz abgeschwächt, Roggen, märk. 219 bis 221, do. 3uli 223 bis 226, Tendenz schwach, Gerste, märt 225 bis 246, Futtergerste 205 bis 220, Tendenz schwächer, Hafer, märt 179 bis 186. Tenbenz stetig, Mais (loko Berlin) 176, Tendenz still, Raps 390 bis 395, Tenbenz ruhig; pro 100 Kilo: Weizenmehl 32,50 bis 35, Tendenz stetig, Roggenmehl 31,25 bis 33,25, Tenbenz schwach, Weizenkleie 14, Tenbenz behauptet, Roggenkleie 14 bis 14,15, Tendenz behauptet, Viktoriaerbsen 22 bis 29, kleine Erbsen 18 bis 20, Futtererbsen 18 bis 19, Peluschken 18 bis 19, Ackerbohnen 18,50 bis 19,50, Wicken 18,50 bis 20, Lupinen, blau 11,75 bis 13, gelb 14 bis 14.50, öertabede, neu 13,50 bis 16, Rapskuchen 15.30 bis 15,60, Leinkuchen 22, Trockenschnitzel 9,60 bis 9,70, Torfmelasse 9, Kartoffelflocken 18,20 bis 18,70 Mk. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde«. Gießen. Sonntag, den 22. März. Lätare. Stadt« kirche. 973: Pft. Mahr. 11: Kinberkirche für die Matthäusgemeinbe. Pft. Mahr. 6: Pft. Becker. — JohanneSkirche. 97,: Pft. Dechtolsheimer. 11: Kinberkirche füt die Lukasgem. Pft. Bechtvlsheimer. 2: Pft. Ausfelb. Vorstellung unb Prüfung der Äonfirmanben aus der Johannes- unb Militär- gemeinde. 6: Pfartast. Schultheis. 3m Lukassaal (Liebigstr. 56) nachm. 2 Uhr: Taubstummengottes» dienst unb Seiet bes heiliges Abenbmahls. Pft. Bechtolsheimer. - Mittwoch, ben 25. März, abends 6 Uhr: 5. Pastionsandacht in der Stadtkirche. Pft. Becker. — Kirchberg. 10. Daubringen 17,. Mainzlar r/y. - Watzenbotn-Garbenteich. Watzenborn- Steinberg: 10. 8: 4. Passionsandacht (Lichtbilder, andacht: Oberammergau). Garbenteich: 1. - Wie« seck. 93/.: Pfr. Sattler. 11: Kinderkirche. 71/., ’ Passionsandacht, Pfarramtskandidat Trapp, Gießen. Katholische Gemeinde«. Gießen. Samstag, 21. Marz. 4Va u. 7 Beichte. Sonntag, 22. März. 4. Fastensonntag. 67, Deichte. 7 Weste, 8 Korn., 9 Hochamt m. Pred., 11 Weste m. Pred., 57, Christenlehre und Passtonsandacht, 81/. Fastenpred. Beginn der religösen Woche. An ben Wochentagen ist täglich abends 87« Sastenpredigt Kürze-Andacht. — Grünberg. 97, Messe m. Pred. - Sich. 77, Meste unb Prebigt. - Hungen. 97, Hochamt u. Prebigt. Schlechte Säfte im Blut stnb die Ursache vieler Leiden. Wir taten Ihnen, in bet Apotheke 60 ober 30 Gramm echte Serbe?. Kerne zu kaufen unb gerabe jetzt, beim Heran« nahen des Frühlings, eine Blutreinigungskur zu unternehmen. Sicher erhältlich: Universttäts- apotheke zum golbenen Engel. Die Bestandteile stnb auf der Packung angegeben.2741~ss IHerz- und Nervenschwäc ie, Sc ilaflos gkeit Der sicherste Erfolg durch Soeon - Elixier tanseodUch bewährt gliaz ade AnarkennanBen Allein echt: Wörishofener Natur!ieil. Elbei-teld Nieder!.: General-1 >epot u.Niederlage r. Gielien: Reformhaus Paul Scholz, Gießen, Kreuzpl.QTomD StlPENPUUVER rnioMPiONs sdioirS' bis lÖofch SEIFENPULVER e U Airs 00 Dr. Thompsons Seifenpulver (Marke Schwan) das Paket 30 Pf, Fischerei! Interessenten ist Gelegenheit geboten, sich an einer Fischerei zn beteiligen. Näheres zu erfahren bei =«*d F. (tz. Kersten Uhrmacher Homberg a.d.Ohm, 4877D Brntnoffienan-Mftl liefert in jeoer gen?ü^. ten Ausstattung preise.^ öte BrUHNscheUniversilütH» DruLerei, y. ttaxytet- M Stüde" Lahr von 1925 folget zurült- 2. An blättern en MtlicheSV schatt. Deutscher Äitteilunge Deutschen Ämtlichesv «Aheunschc OHabemifl 2lrbeits^'4 undE 3.6t ub« Of.waM' ««w*. Hfrfi Jertttl öonderhonvro SieDoM Ungleich» w Tiehm, ö grz. t aU Serichtss Für die 2Ib|c 'N Nus den Liestch D'str loch, Heide ^eichnetes Hol vertäust werd Losl. 4 Eis '' 2' „ 3. 19 „ 4. 56 „ 5. 51 „ 6. 52 u 7. oll „ 8. 4.tz „ 9. 3 „10. 148i „ 11. 34 „ 12. 35 „13. Iffi „ 14. 2 „ 15. 2 „16. 2 „17. 2 „18. 3 „ 19. 12 „ 20. 28 „2L % „22. ri „ 23. 51 „24. 46 „25.101 „26.100 Angebote tchrist pholzsi tag, den 26. auf hiesiger too in Qegei •Bieter die 6h >ind getrennt, wenrechnung 2ie Serft Schicht auf hl fielet!, i Hessische 5 Machtvoller? ÄnSi9e ' *>m DU WS JMS und fex- oft’ .^diegv 51« «* V. v 1Ä astm. 5., 1 LoS 2; P 2llbus in NAelsen) ' ^.313ftm. 6-= 67,91 >.r. Gebote mit r, War,, u S Welcher 6t ^rden. Aumi werden auf L ' SröMion *r, Ob Ä.Ä; ritz: \ÄWvl tteiligt. bn r h £ * i'Ä Ä -"«t' ""“«•fi 55rft ”et ^ieigert".) , ®8 burbtn wländ. io« wjtoyfe 23 bi- 20- JJl» <0,50. SS*»“ b's teilt, c Wniftenntttfi ' lujtloi, bei nc^ Wbe mähig, oba ^Ntiloi Ho,« "ud SultaattüM « h» 1000 Xify '-März 263. bo. Derste, märt 225 is 220, T-nde^ ls 186, XenbCTj 6, Tendenz M, i'9; Vrv 100 JWo Wjtetifl, 'Kmcib 'chDach, D«iM ^vqgenlleic 14 bis toriaetblm 22 bis jutterertlen 18 bis erbohnen 18,50 b'i iupinen, Nau 11.75 rradelle, neu 13,50 l 15,60, Leinkuchen .70, Zotfmelallt S, >M 3««“ i» ®'"Ä-!'« «Sjj i« » Ift, tei -» ttlfffv M- «richten. idnba llarzLätarr. Stadt- sindertirchr für bi< 6: pfr. Mer. - e^/pläfyimtt. U: Vt.^eWi^n. unb Füllung bet mrs« unb MiiilLf M- 3m ßulaifaal TaubstummengoNes- $ Abendmahls. W. en 25. März, abends der Sladtkirche. Pft. bringen 1'/,. Mainz« mteich-Wahendom. andacht iLichtbiider. benteich: 1. - Kinderkirche. Uv didat Trapp, S'-Htn. ieiiM , 41/, u. 7 Beichte, „tag 6^, Beicht«. Pred..ttM«m. affionSmidachl. cn D°che. An den i rk 5aW^ Ql - Wtn.yi. •im $luLfl $6«®' ühici der Wohnung des Försters Metz- Lchriftliche Angebote mit genauer Angabe der seitherigen Täligkeit unter O. F. W. 10 an den (Siebener Anzeiger erbeten. Peklintttttiachttttg Die Gemeinde Steinbach beabsichtigt einen fetten Dullen zu verlausen. Angebote sind per Zentner Lebendgewicht bis zum 25. März I. I.. nachmittags 3 Uhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst auch die Kaufbe- dingungcn eingesehcn werden können. Steinbach, den 18. März 1925. Bürgermeisterei Steinbach: A r äin er Bullenverkauf. Die Gemeinde Aüddingshausen be- absichtigt auf dem Euvmissionswege einen jungen, gut genährten Vogelsberger Bullen zu verkaufen. Angebote sind bis Dienstag. den^24. März, nachmittags 3 Ahr. auf der Bürgermeisterei einzureichen, woselbst die Eröffnung erfolgt. Bedingungen werden vor der Eröffnung bekanntgegeben. Rüddingshausen, den 19. März 1925. Bürgermeisterei Aüddingshausen. Försterei Haina bei Bieber, bei Hege meister Maust. Vorherige Anmeldung an diese erbeten. - - Berichtigung Vorbehalten. --- 18,51 -- 13,60 = 23,77 = 23,88 -- 15,56 = 1,42 --- 4,91 --- 2,63 --- 10,62 -- 18,46 = 11,92 -- 1,28 --- 3,51 = 2,— 3,68 --- 2,29 =* 4,08 Fstm. 1,31 31,90 51,49 44,60 Hungen, den 19. März 1925. Bürgermeisterei Hungen. Fendt. 4 Eichenstämme 32 19 „ 56 51 52 5 Ulmenstämme 4 Kiefernschnitth. verkauft werden. Angebote sind spätestens biv zum Freitag, dem 27. März 1925, vor- mittags 11 Uhr, bei uns einzureichen, woselbst auch die Berkaussbedingungen, denen sich die Käufer mit der Einreichung ihrer Gebote unterwerfen, offenliegen. Wegen Vorzeigung des Holzes wolle man sich an Forstwart Bommers heim, Lillingen, wenden. Fichten-Ttämme: 34 35 1 Fichtenschnitth. Tao nachverzeichnete, im Winter 1924/25 gefällte, mit Rinde gemessene Holz, soll auf dem Wege der Submission Anschließend an den Holzverkauf der Eberförfterei Stupbach verkaufe ich zirka 11 Fstm. A Eichenstämme I. und 2. .stlasse. Lenz, Hof Haina bei Bieber, Post Rodheim (Kr. Biedenkopf). 2940D Montag, den 23. d. M., vormittags 10 ilfcr. nimmt die Holzversteigerung in öer Gemeinde Laubach am Freienseener ^uhpfad «Waldeingang) chren Anfang. Es kommen zur Versteigerung: Nutzholz, Lichenstämme 2. MI. 1,41 Fstm., 3. Äl. 5,99 Fstm., 6. Kl. 0,81 Fstm., 6. Kl. 1,38 Fstm. (Wagnerholz) Kiefern 2. Kl. 0,83 Fstm., 3. Kl. 0,73 Fstm., Lärchen 4. Kl. 1,19 Fstm, 5. Kl. 0,13 Fstm. Derbstongen, Fichten 6,67 Fstm. (Leiter- bäume). Scheiter. 44 Mtr. Buchen. 1,3 Sichen- Knüppel, 118 Buchen, 54 Eichen, 15 Birken, 14 Fichten. Reiserknüppel. Eichen 9,3 Mir. Stöcke, 66 Mtr. Buchen, Reiferknüppel 27 Mtr. Buchen. AuS den Distrikten Buchwald, Zwil- lingsseife, Eisenlöcher des Reviers des Försters Keller zur Versteigerung kom- menden Dummern sind blau unterstrichen. Dienstag, den 24. d. M.» vormit- tags 9 Uhr, aus den Distrikten Rainsberg, Rotherstahl, Einfürste. Anfang am Aamsberg bei Holz Dr. 14 des Revier- försters De uh. Scheiter, 321 Buchen, Eichen 32, Erlen 12,7, Knüppel, Buchen 783,5, Eichen 102,3, Erlen 4, Fichten 63, Reiser, Buchen6, Reiser Knüppel, Buchen 3Mir., Eichen 7,7 Mir, Stöcke, Buchen 125,8 Mir., Fichten 28 Mtr Das auseinander sihende Holz im Distrikt Rolherstrahl, Eträuches, Alles gericht, Eichberg und Steinbach kommt unvorgezeigt mittags beim Feuer zum Ausgebot. Händler und Fremde sind zugelaffen- Laubach, den 18. März 1925. Hessische Bürgermeisterei Laubach 9. 3 10. 14 stiefernftämme Die neue Zeit verlangt starke Menschen, volle Kräfte, höchste Leistungsfähigkeit. Der (Benufe einer guten Tasse Kaffee steigert die Spannkraft und Schaffensfreude erfahrungsgemäß wesentlich. Guter Kaffee ist teuer — geringer Kaffee ist schlecht — aber auch der teuerste Kaffee wird billig: denn durch Zugabe eines Würfels ..Weber's Carlsbader mit der Krone" werden die aromatischen Stoffe bei- Kaffeebohne im Getränke erst voll zur Entfaltung gebracht und außerdem wird ein vorzüglicher Träger für das leicht flüchtige Kaffeearoma gewonnen. Man erzielt also mit geringerem Aufwand ein besseres Ergebnis. Otto G. Weber, G. m. b. H., Radebeul-Dresden. Angebote sind verschlossen mit der Aufschrift „Holzsubmission" bis zum Tonncre- tag, den 26. März 1925, vorn». 10 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei einzureichen, wo in (Gegenwart der etwa erschienenen Bieter die Eröffnung stattfindet. Erwünscht sind getrennte Angebote, da eine Zusam- menrechnung nicht erfolgt. Die Vertaufsbedingungen liegen zur Einsicht auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Wiesect, den 20. März 1925. Hessische Bürgermeisterei Wieseck. Schomber. 29170 BIMretet für Giehen und Umgegend zum Besuch von ftaatl. und städt. Behörden, Eisenbahn usw. gesucht. Dünst. Verdienst f. abgeb. Beamte. Schr. Ang. mit Ref. unter 28860 a. d. G. A. Fstm. 3.K1. — 3,80 4. 5. 5. 6. • 6. l.u.2. 3 4 5a 5b Gel-11. Zettsabril sucht für d. Bezirk Wicken 11. Umgegend Mlp htiMMsnta zum Verkauf ihrer feit 15 Jahren be- luiiorten Spezialsabrikate biictt an Kon *. ». 2/tS. 3n der Strafsache gegen den Studenten, jetzt Referendar Karl Lahr von Wendelsheim wurde vor dem Amtsgericht Giehen am 27. Februar 1925 folgender Vergleich geschloffen: 1. Der Studiosus Karl Lahr aus Wendelsheim nimmt hiermit den gegen Herrn Dr. Georg Schiffmacher aus Mainz erhobenen Vorwurf, „er sei ein französischer Spion oder Spitzel" mit dem Ausdruck des Bedauerns als unwahr zurück. 2. Er ist damit einverstanden, bah Herr Dr Schiffmacher auf feine (Lahrs, Kosten vorstehenden Vergleich in folgenden Blättern einmalig einrucken läht: Amtliches Organ der Deutschen Studenten- schäft Amtliches Organ deS -ochschulrings Deutscher Art Mitteilungen der Aga zum Schutze der Deutschen Kultur Amtliche« Organ der RheinlandauSschüffe ^Rheinischer Beobachter) Akademia ArbeitSauSfchuh Deutscher Verbände und zweimal im ßiefjener Anzeiger. 3. Sr übernimmt sämtliche dem Herrn Dr. Georg Schiffmacher entstandene Kosten, cinschliehlich derjenigen seiner anwaltlichen Vertretung und daS vereinbarte Sonderhonorar. Die Vollstreckbarkeit deS abgeschlvffenen Vergleichs wird bescheinigt. Giehen, den 27. Februar 1925. K X gez. Stang, Iustizsekretär als Gerichtsschreiber deS Hessischen Amtsgerichts Giehen. 28990 Für die Abschrift: Fischer, Rechtsanwalt. Nutzholzverkauf. Aus den Waldungen der Gemeinde Wieseck, Distrikte Hegwald, Klause, Tun- loch, Heide und Rehecke soll nachverzeichnetes Holz auf dem Submissionswege verkauft werden. ---easS°nS Und eschen p^gen^--- Berichtigung. Die Holzversteigerung in Meder- Lhmen findet nicht am 26. März, sondern Freitag, öc* 27. März statt. 29380 Hessisches Forstamt Nieder-Ohrnen. Wegen Erkrankung des jetzigen, tüch. tiges ehrliches MeimöWeil welches gut kochen kann, sofort gesucht. 29070 An der Johannerkirche 511 Zlelterer, bilanzsicherer «M von Fabrikationsfirma per sofort qes. Schöne Handschrift Bedingung. Handschriftliche Angebote unt. 29520 an den Gießener Anzeiger erbeten. Klsln & Stiefel Fulda G.A. B; 2 3t. 1. Fstm.; 6 stellt au Öftern 1 Oto 2 MlliM mit höherer Schulbildung eln-Schriftl. Angebote mit Abschrift des letzten Schulzeugnisses vermittelt u. 29440 der (Siebener Anzeiger. Außerdem wird eine pers. Stenotypistin zum baldmögltchsteu (Eintritt gesucht. Schriftliche Angebote mit Zeugnis» abfchriften unter 2944D an den Gteh. Anzeiger. lae. Größte Aus^S' —' Eigene Maßanfertigung nach Original-Modellen Dringende Bestellungen innerhalb 48 Stunden Holzversteigerung Die Fürstlich Solmsische Oberförsterei HohensolrnS versteigert am Freitag, dem 27. d. M, im Saale des Wirts Gerlach in Bieber bei Giehen aus dem Distritt Helfholz, Stammholz Fichten 4. Kl. 10 Stück mit 8,57 Fstm. 5a.ÄL, 27 Stück mit 12,82 Fstm., 5b-Kl. 176 Stück mit 36,75 Fstm.- Kiefern 4. Kl. 3 Stück mit 1,30 Fstm.. 5a»AI. 4 Stück mit 1,11 Fstm., 5b-Kl. 15 Stück mit 3,58 Fstm.- Derbstangen Fichten 1. Kl. 79 Stück, 2. Kl. 177 Stück, 3. Kl. 177 Stück; Prügel» >olz Eichen 1,25 bzw. 1,40 Mtr. Länge, I—8 bzw. Ztm. Zopf. 40 Rm.; Diftritt Fffelscheid deSgl. 10 Rm., Distrikt Windelbach, Stammholz Fichten 4. Kl. 2 Stück mit 1,75 Fstm-. 5a-XL 6 Stück mit 3,25 Fstm., 5b-Kl. 32 Stück mit 6,12 Fstm.; Kiefern 5b.AL 27 Stück mit 4,40 Fstm.; Distrift Iunkernwald «Dem. Oberlemp), ReiSstangen, Fichten 4. Al. 182 Stück, 5. Kl 380 Stück, 6. Kl. 890 Stück, 7. Kl- 4880 Stück (Bohnenstangen); Distrikt Land- ! »eege 2 (beiBellersdorf),Reisholz Eichen 2500 Wellen (Riederwaldabtrieb». Anfang 10 Llhr.________________ 2851D Allgem. Ortskrankenkasse Gietzen-Stadt. Die rückständigen Beiträge zurKranken- kaffe, Invaliden- und ErwerbSlosenver- sicherung für den Monat Februar 1925 können noch bis zum 3L März dS. Is. ohne Kosten bezahlt werden. Aach Ablauf dieser Frist erfolgt Beitreibung unb Kostenberechnung. Die Einzahlung kann DienStagS von 8 biS 1 Llhr bet unserer Kaffe, oder auf unser Postscheckkonto, Amt Frankfurt a. Main Ar. 10833 erfolgen. Giehen, den 23. März 1925. Hinkler, Rechner. 2945c Die Cberförftcrci Liripbach, Pvst Vod heim (Bieber), ürcis Biedenkopf, verkauft am Montag, den 30. Mär; 1925, vormittags von 10 Uhr ab, in der Wirtschaft (verlach in Bieber ans den Förstereien Bieber nnd Königsberg aus den Distrikten 1 (Strcib wald), 4b bsiothestraiich), 12b '(Selzleck), 14b (Rotheubergskops), 23a, b , Bleidcn- berg), 33b (Reuerhag», 34b (Laurüssel schlag), 38a (Kleiner Tunsberg) unb Sammelhieb folgende Nutzhölzer: Eichenstämme A: 2 Stück 1. Kl. mit 2,87 Fcstm., I Stück 2. Kl. mit 0,76 Fstm. 3. Kl. mit 30,07 Fstm.; 122 St 4. Kl. mit 84,52 Fstm.; 324 St. mit 122,64 Fstm. Eichennutzscheit: 17 Rm. gespalten; in Rollen 108 Rm.; Nutzknüppel 65 Rm. Buchcustämmc: 52 St. 3.-5. Kl. mit 35,11 Fstm.; Buchcnnutzscheit unb Knüppel 18 Rm. Nadelholz (Fichten unb Lärchen): 11 St. • 2. Kl. mit 15,64 Fstm.; 81 St. 3. Kl. mit 54,96 Fstm.; 161 St. 4. Kl. mit 48,91 Fstm.; Nutz- scheit: 44 Rm.; Nutz- knüppcl: 58 Nm.; 256 St. Ltangen 1. bis 3. Klasse. -udmiMn out kiUoiloimnholz. LvS 1: Bezirk Ranstadt (Hegemeister Semper in Ranstadt). 3,73 Fstm. 2., 15,55 Fstm. 3., 27,13 Fstm. 4.. 12,08 Fstm. 5., 1,16 Fstm. 6. --- 59,65 Fstm. LoS 2: Bezirk Asenborn (Forstwart Albus in Luisenlust bei Hirzenhain, Oberheffen). 1,86 Fstm. 2, 21,27 Fstm. 3., 36,31 Fstm 4 . 5,29 Fstm. 5., 3,18 Fstm. 6. - 67,91 Fstm. Gebote mit dcrAufschrist »Submission" Runter Anerkennung der Bedingungen bis JM. März, 11 Llhr vormittags erbeten, welcher Stunde die Gebote geöffnet werden. Aummerlisten und Bedingungen werden auf Wunsch zugesandt. 2905D Fürstlich Stolberg-Wemigervdische Aevierverwaltung Gedern (Oberheffen). 8roßk iteinnligt SttilriflHiino prachtvoller Möbel wegen (Umzug und vollständige Aufgabe der Wohnung des Herrn Direktors Kahle. Montag, den 23. März 1925, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich an Ort und Stelle in Bad Aauheim, Frank- futter Straffe Ar. 17 (BillaAleranbria), gegen Barzahlung: 1 modernes Herrenzimmer, fast neu, (Eiche); I prachtvolles modernes Speisezimmer (Eiche), mit Standuhr; 1 komplettes. eichenes Schlafzimmer mit Kapokmatrahen und 3teiügen Spiegelschrank; 1 lomplettes Auhbaum-Schlafzimmer mit Kapokmatratzen; 1 moderne Pitchpine- Küche mit 2 Schränken; 1 Klubgarnitur (1 Sofa. 2 Sessel, Manschester); Harmo- nium mit Bank: Antike-Settetär; Diplomat ; Dähmaschine; Schreibmaschine; Steh- und Tischlampen; Vertiko; Ehaiselongue; Flurgarderobe; diverse Korbmöbel; Tische; Stühle; Spiegel; Bilder; Teppiche; Käufer; Waschbütten; Waschgarntturen; zwei prachwolle, transpottable Kachelöfen; weihet Gasherd mit Backofen; Glas; Porzellan und vieles andere. Bersteigerung besttmmt. Besichtigung Montag von 10—2 Uht, Frankfurter Straffe Dr. 17, Telephon 658. PhilipPine Iapke-Glenz, Brennholzverfleigerung. Mittwoch, bett 25. März, von 10 Uhr vormittags an, wirb in der Gastwirtschaft Zur Eisenbahn aus verschiebenen Distrikten des Harbwalbes versteigert: Scheiter, Rnu: Buchen 311 l. Kl., 67 II. Kl., Eichen 8, Bietern 17, Fichten 13; Knüppel, Rm.: Bucven 275, Eichen 72, Eschen 2, Erlen 32, Kiefern 12, Lärchen 19, Fichten 6 Gew.; Reisig, Rm.: Buchen 652, Eichen 84, Erlen 30, Lärchen 62, Fichten 20; Stöcke, Rm : Buchen 100, Eichen 14, Erlen 8, Kiefern 11, Lärchen 15, Fichten 20. Tas zur Versteigerung kommenbe Hvlz ist blau unterstrichen. Das meiste Holz sitzt in Harbkopf 5. Tas Holz ist vorher anzusehen, spätere Reklamationen werben nicht angenommen. 2936D Hessisches Forstamt Nidda. Eberverkauf. Tie Gemeinde Göbelurob verkauft Ttcastag, ben 24. März, nachmittags 1 o2 Uhr, öffentlich einen l'/ftährigen fetten Eder. (Möbelnrob, ben 20. März 1925. Hessische Bürgermeisterei. mit 7,05 Fstm.; 33 JWunöBre'mbot.v üU^0|j=SubmiiSiOH. Versteigerung 20. 28 Fichtenstämme 3. --- 30,54 „ 21. 33 4. = 29,77 ., 22. 37 4. = 33,20 „ 23. 81 5a- = 32,65 .. 24. 46 5a- --- 27,84 „ 25.101 5b = 31,41 „ 26. 100 IJ 5b- 1» = 23,60 persilO persil! ■ dos yoHendeteWaschmittel höchster ■Güte und Ergiebigkeit Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen -Fahrräder Londorf Mainzlar 2922 D Statt Karten. Offenbach a. M. (Kaiserstr. 90), 21. März 1925 2939a. 2930D Möbel Löverstratze 19 02638 WIIIII!IIIIII!IIIIIIII!!IIIIIIIIII!IIIIII!II!III!IIIIIIIII!IIIIIIIIIIiriIIIIIIIlIII!!lIIII»IIIl!IIIIIIIII^ (Herrevwaffe) 29130 Rheinwerft Telephon 31 meistbietend versteigern. 02529 Ludwig LE, Krofdorf, Ham.1^. geführt. 02534 Görickc l ! Frieda Schlapp Willy Lich Wer erteilt gtönöl. WngsunlmiiBI In WM? Schristl Angebote unter 02517 an den Gießener Anziiger. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Fahrräder Nähmaschinen Milchzentrifugen Wasch- Maschinen Empfehle mich in allen Spengler- und Installations- arbeiten foro. Mevaraturen. Alle Arbeiten werben sofort sauber un^ preiswert anS- / VogtscheX Y Handelsiehale, 81oBan\ floethestraBe 32 ' Beginn des 12. Sedn'fndrsr 20. April in dem nenerb. Schnlgebande. ’/3-l-Ui2-Jahreskl. Höh.Hand.- Ä k Kl.(VtU.lJahr). Prosp.u.Anm J d.d.Schulltg. Dr. Reukauf Dipi.. ^^^Handelslehrer Paul Noack II Kreuzvlatz 11 siebe Firmenschild. Ihre Vermählung geben bekannt Heinrich Wilhelm und Frau Irene geb. Bornmann An-und Verkauf von Immobilien jeder Art Wolfstraße 7 Liebigstraße 67 Gießen, den 20. März 1925 Erna Bohl Heinz gölzer Verlobte □ □□□□□DDDDDCDDDOD'DDDDClDne Ein Drilling 2»«a iWII!!j!I!iI!!!IIIIlllIIIIIIII!I!I!I!!l!!!IIII!IIIIIilllI!IIIWIi!IIIIIIi!!IIIIIIIIIIIII!IIIIIIII!III!IIIII DruSsachen allerAtt SVN'MWLL die vrllhl'fche Universttäts Druckerei, R. Lange, Gießen. Schulstr. 7. !I!U!WI!IIIIII!IIIIIIIIIIIIIIIIIl!IIIIIIIIIII!!I!IIIIIIIIIII!!!IIIIIIIIIII»IIIIIIIIIIIIIII!III!II!II!IIIIII! Versteigerung. Mittwoch, den 25. ds. Mts., mittags 2 Uhr, lasse ich 2 Wagen mit Zubehör und sämtliche landwirtschaftl. Gerate W!IIIIIIII!II!III!IIIIII!I!IIIIII!IIIIIIIIII!IIIIIIi!IIIIIIIIIIIIIIIiIIIIIIIIIIIIII!lI!I!IIII!II!IIIIIII!W | Beginn neuer Nähkurse | 1. April — 15. April — 1. Mai Unterricht in allen vorkommenden Näharbeiten, Iuschneiden, Anprobe, Schnitt- W W zeichnen usw. Gefl. Anmeldungen jederzeit. | Frieda Mäurer | = Atelier u. Fachschule für moderne Schneiderei = tapfeteäte Vertreter: OTTO KUNKEL, Lollar Fahrräder und Nähmaschinen zu günstig. Zahlungsbedingungen Reparaturwerkstätte. 02423 mit aufgebautem Zielfernrohrund auswechselbaren Läufen. Drilling weist reiche Schnitzerei und Gravur auf, steht wegen Iagdaufgabe bei mir zum Verkauf. Ebenso noch ein einfacher Drilling und sonstige Waffen. He^m. Becker, GäeBen Tel. 1085 Kaierallee 10 Tel. 1685 □□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□ Das Beste bricht sich Bahn! Als anerkannt zuverlässige und reelle Bezugsquelle empfehle ich zur bevorstehenden Frühjahrs-Aussaat in gewohnter sortenreiner, hochkeimfähiger Qualität alle Blumen-, Gemüse-u.landw.Saaten " ' ■' Meine Runkel-, Klee- und Gras-Saaten sind erstklassig und unübertroffen ------- Oberhessisches Samenhaus, Gießen Telephon Nr 641 Lindenplatz, am Wochenmarkt Vorteilhafte Bezugsquelle für Wiederverkäufer. - Meine Haupt-Preisliste von 1925 steht kostenlos zu Diensten. 2927 D Handels-Schule \ Hermes fließen, Bahnhofstraße 60 20. April :: B. Dal Beginn d n. Schuljahres Halbjahr - u. Jahreskursti Bösere Handelsfaohklaese Prosp. fr. d. d. Schulleitg. X^Dipl.-HandelsL ühiemann Anm-tägl.^/ Schußwaffen aller Art besonder- Mauserpistolen. Kal. 7,63, mit 1000-m-SBifler und Holzanichlagkaiten, sowie Parabellumvittolen (0«) kaufe laufend und überbiete jedes Angebot. Auch gebe ich daütr in Tausch fabrtkneueTaschen- vistolen oder ftL beet nach Wahl. Säm • liche Pistolen, die an mich geliefert werden, sind befchlagnabmesrci. 2912D Herrn. Becker, Gießen Televh. 16.'>8 Kaiierallce 10 Teleph. 1658. Empfehle mtch im Unfertigen feiner Damen- n. Kindergarderobe. Zu erfrag, in d. Ge- schäftsst. d. G. 8l.OT<6S UWOHHOM Uh-haudurbeit nebst Zuschneiden von akademisch ge« bildeter Dame. Zit erfragen 02192 Vismarlkttr. 6a IL AKTIENGESE L L S C HAFT SEIDEL & NAUMANN DRESDEN Alleinvertretung s Ernst Balser Bürobedarf, 2660a Gieren. Cloos&Damm Gießen, Wilsonstr. 10 :: Tel. 2404 ExpreO- und Eildampferverbindungen mit Holland Verfrachtungen von und nach allen Ländern - Speditionen aller Art - Lastwagenverkehr Durchfrachten auf Anfrage UM & Simon, Spediteure Oberlahnstem Alleinverkauf: FrLinker&Sohn Gießen, LudwigstraBe 16. Kinderwagen, Klappwagen Promenadewagen, Puppenwagen MlftLMAl gegründet 1890 Frankfurter Str. 2S — Fernsvr. 146 übernehmen alle Erd-, Maurer- u. Eisen- betonarbeiten oroie Reparaturen in Hoch-, Tief- nnd Betonbau i840D Aebernahme ganzer Bauten billigst in bekannter, guter A Sfllhrung D^sgleichenjeKlichesFuhrwesen ünser Spezial- Autemöbelwagei (181) fährt Mittwoch, den 25. d. M. leer von Gießen nach Frankfurta.M. Darmstadt. Samstag, den 28. d. M leer von Hanau a. M.-Frankfurta.M. nach Gießen. Güter zur Mitnahme nach und von genannter Richtung werden angenommen. LnWMlM Spedition — Möbeltransport Marburger Straße 7 Seltersweg 58 Telefon 1519, 1039 3M0D unerreicht billige Preise! Schlafzimmer, echt Eiche, mit 3-teiligem Spiegelschrank.... von Mk. 490.00 an Speisezimmer, echt Eiche, Büfett mit geschliffenem Glas, Kredenz, Auszugtisch, 4 Lederstühle .... von Mk. 590.00 an Herrenzimmer, echt Eiche, v Mk. 450.00 an Kuchen 120.00 Metallbetten 27.00 Grotze Auswahl! Teilzahlung gestattet! WWlMMM Inhaber: A. Drumlik Gießen, Vahnhofstr. 29. _____ 2950a Voranzeige! Zufolge Verkauf und Räumung des Hotel-Restaurants Felsenkeller werden Montag, den 30. d.M., sämtliche Wirtschafts-Utensilien, als: Tische, Stühle, Korbmöbel, Maser, Porzellan u.v.a. versteigert, worauf bereits jetzt aufmerksam gemacht wird. 2915D L. Althoff, Gerichtstaxator und Auktionator. 1. Ist dort der Kernpunkt Ihrer Schmerzen? 2. Ermüden Sie rasch? 3. Schmerzt der Ballen? 4. Ist Hornhaut vorhanden? 5. Wollen Sie überhaupt etwas für Ihre Füße tun? Wenn eine dieser Fragen zutrifft — dann lassen Sie sich nach dem wissenschaftlichen DJ SchoU's ♦Pflege-* beraten. Dasselbe hatfür jedes Fußleiden wirksame Heil- behelfe. welche der besonderen Eigenheit u dem Leidenszustande eines jeden einzelnen Fußes individuell angepaßtwerden. Die Heilwirkung — schmerzlindernd heilend U.vorbeugend — ist in Aerztekreisen als positiv anerkannte 1. Gewissenhafte Fuß-Untersuchung 2. Sachgemäße, für Sie unverbindliche Beratung 3. Fußprüfung nach Füßabdruck durch Pedograf 4. erhalten Sie die Broschüre: „Die Pflege der Füße*1 Keinerlei Kaufzwang - Separater Beratungsraum Schuh- S™11 Gießen haus nEloa “B^c Alleinige Niederlage d. Dr. Scholl-Fuß-Pflege-Systems f. Gießen u. Umg. Sportwagen, TmmngM Studtwagan uod Geschäftswagen 5/15 P.S. 8/24 P.S. 14/40 P.S. tlaachinen-Industrie Wilhelm Jung VIII. Klein-Linden-* (ließen Gegründet 1904 leme ^ut'd)lanh,J, 6 cs ohne eiM Mtlnllvor auf hie deutsche N' o^fommenb. Sm-len bauen. Wischland zugefto 'Bebenfen gegen ö' raumen, indem oi Lundesgenoffen st ob er zu der m'l werden kann. We Doykott wird als - Das alles >fk fährlich. Die W denken und Emm andere wichtige ■ kontrakte, aua sich als Mchtschnu Kuhle und Zurück Deutschland ha live ergriffen und I Es hat keine D der Garantiepak und nach viel wi frage einzulaffen. vor Uebereilung. da Deutschland in ftch jetzt wieder b nem fremden $ verlangt werden Europa monalel. nordamerikaische gilt nun auch für mal Festlegungen vorigen Frühjah Politik des Zwiel sein sollen und bi bauer außenpoliti Die Srörteru Die nicht von bei Llick auf ÜB aff) Mfidlt Soolibgi rüftunMan des 1 Über schon steht e nat, der in feine andere als klar u iidge zu vorsichtig nen mutz die engl ?enn über allem lungen steht das arbeit der Verein 'rage, wenn sie ^nn, nicht gelöst lieparationsfrage der internationale 8ür den norl *° ^merei Whd) nicht so for W fernhalten ft Die 0 Vornan ’1' Fortsetzung. j «Mgi Äennerü s Mn 6t<^ an den ■Sä' ' toa' Len [left d r Die b Mm « 516 -4 : > IM mit IM r hetlJntet ^ein ich Kr "eben all7 der - Der 01,1 M au8 N "Nen einer Meisterstück zeige! uf und Näumuntz ntsFelsenkeÜer , den 80. d.M.. [ts-Utenfilien, als: Stühle, ü, Gläser, n u.v.a. bereits ieijt auf« Dlrb. 2916D UW unb Auktionator. Hr.68 viertes Blatt Giehener Anzeiger (General-Anzelger für Gverhehen) Samstag, 2b Illittz 1925 HLTBEKANNTEN WElNBftAMÖMAftKEN 4 JdelstüjXi j jTI T?j71fj stsä art«W sSL. SS»°"S räderZ schlnen// ntrifugen/.? «t 7/ Industrie Ingi en-Gleßen \ ^dddoddooddÖ rilling -nwafie) ;ielfernrol)runbau5- fen Drilling weist unb ®t*. >b°°sS°b°b-' L benfo noch ein ein id fonlt'8' keri GieBe" SK-sss «eS 2i! ,on 2°4 F°ßetun? ~ dann fliehen k'F ^fejQ ksamehei|. ^Leidens- f'duell ange. ernd heilend 'anerkannt- M» ne Beratung :h Pedograt Hege der Fülle" atunflsraum ? Gießen R Mäusburg12 * Fernspr, 210 ems t. Gießen o.Umg Außenpolitische Umschau. Don Professor Dr. Otto 5) o e tz s ch, M. d. R. Die Loge in der 2 i ch e r h e i t s f r a g e ist fetzt, nach dein 'Ausgong der Dölkerbundstogung in Genf^ ziemlich eiriudj Es ist nämlich alles in der Schwebe! Nicht einmal darüber ist man sich einig, daß man einen Garantiepati, wie Chamber- lain ihn will, auch sonst wünscht. Noch weniger be- : stehen Vorstellungen, wie ein jacher Pakt im einzelnen aussehen soll. Fest steht lediglich, daß das Genfer Protokoll erledigt ist, da es Chamberlain so bestimmt ablehnt. Damit verläßt England die Linie der Völkerbundspolitik, die Macdonald eingeschlagen hatte. Wenn die deutsche Politik jetzt nicht ans der Hut ist, ergibt sich für Deutschland ein gefährliches Spiel. Denn ohne daß irgendwelche Klar eit über den Garantiepakt besteht, wird der Versuch weiter »erfolgt, Deutschlandin den Völkerbund he re in zu ziehen. Die Vorteile dieser Methode für Frankreich und England liegen auf der Hand, ßat man einmal Deutschland in dem Völkerbund drin, ist es für dieses viel schwerer, ja vielleicht unmöglich, seine besonderen Sicherheitswünsche durchzusetzen. 'Aber wo wären die Vorteile für Deutschland, wenn es sich so locken ließe? Wenn es ohne eigene Sicherheit, ohne Klarheit vorher in den Völkerbund einträte? Die Antwort des Völkerbundsrates auf die deutsche Note vom 12. 12. vor. Jahres ist entgegenkommend. Sie will Deutschland goldene Brucken bauen. Der gewünschte Sitz im Not wird Deutschland zugestanden. Man versucht die deutschen Bedenken gegen den Artikel 16 aus dem Wege zu räumen, indem die militärische Lage des einzelnen Bundesgenossen für entscheidend erklärt wird dafür, ob er zu der militärischen Exekuttve hcrangezogen werden kann. Aber die Stellung zum wirtschaftlichen Boykott wird als durchaus bindend festgehalten. Dos alles ist uns viel zu vage und zu gc- iahrlich. Die Antwort beseitigt die deutschen Bedenken und Einwände nicht. Abgesehen davon, daß andere wichtige Vorbehalte wie die Militär- ko n t r o l l e , auch noch do sind. Aus allem ergibt sich als Richttchnur der deutschen Politik äußerste Kühle und Zurückhaltung. Deutschland hat das seine getan, hat die Initiative ergriffen und sich in die Diskussion eingeschaltet. Es hat keine Deranlasiung, jetzt auf dem Pfade der Garantiepaktsverhandlungen weiterzugehen, und noch viel weniger, sich auf die Völkerbunds- frage einzulassen. Wir warnen ganz nachdrücklich vor Uebereilung. Wir warnen besonders davor, da Deutschland in dem W a h l t a m pt f, in dein cs sich jetzt wieder befindet, verständigerweise von keinem fremden Kabinett weittragende Entschlüsse verlangt werden können. Wir erinnern daran, wie Europa monatelang vertröstet worden ist, wenn nordamerikaische Wahlen in Aussicht waren. Das gilt nun auch für uns! Wir wollen nicht noch einmal Festlegungen erleben wie im Wahlkampf des vorigen Frühjahrs, und wir warnen vor einer Politik des Zwielichtes, vor Festlegungen, die keine sein sollen und dann doch solche sind. Wir warnen davor außenpolitisch wie innenpolitisch! Die Erörterung zwischen London und Poris, bic nicht von der Stelle kommt, wird durch den Blick aus Washington noch schwieriger. Die Absicht E o o l i d g e s ist deutlich, nämlich den Ab- rüstunasplon des Vorgängers weiter zu verfolgen. Aber schon steht er im Kamps mit seinem S e - not, der in seinen außenpolitischen Absichten alles andere als klar und bestimmt ist. Das nötigt Coo> lidge zu vorsichttgem Vorgehen. Aber mit ihm rechnen muß die englische und auch die deutsche Politik. Denn über allem Hin und Her der Einzelverhand- limgen steht das fest. Ohne die entscheidende Mitarbeit der Vereinigten Staaten wird die Garantiefrage, wenn sie überhaupt eine Lösung finden kann, nicht gelöst werden, genau so wenig, wie die Reparationsfrage im letzten, oder die Angelegenheit der internationalen Schulden in diesem Jahre. Für den nordamcrikanischen Präsidenten wird a, um so schwerer, die Linie festzuhnllen, weil er sichtlich nicht so konsequent den fernöstlichen Fragen mehr fernhalten kann, wie dos im ganzen in den Die Oberwälder. Roman von AlfredBock. 27. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Kaum. ba hder R-rvisor geendet hatte, zogen Vorstand und Aufsichtsrat völlig niedergeschmet- bcrt ab, um unter sich zu beraten, wie sie sich - verhalten sollten Der Hennerskarl ries ihnen nach: „Das heißt iran auf gut Deutsch Dreck am Stecken!" Sich an den Revisor wendend, sagte er: „Sie 'ein mein Mann! Sie haben was übrig für uns' Torf. Die Kass' muh bleiben. Ein Hundsfott, wer degegen is!" Der Kappes am Hirscheck. der seine Einlage gerettet sah. war vor Freude ganz aus dem Häuschen. „Herr Revisor", rief er. „mir fallt ein Stein wt Herz. OStc die Kass den Karren aufschnäp-- ven lieh, hab ich mir Krot «Kummer) und Gedanken gemacht. Ich hab noch gest' wider meine Stau gesprochen: .Ammiche, ich sein's dicksack. Dann ich's doch emal erleben tat. daß ich mor- pms mit meinen alten Knochen tot die Trepp' herunter kam. Krieg die Krammenot! Alleweil mein ich grad. ich wär wieder jung geworden. Könnt hoppeln wie das Kalb aus der Wies' l" Sprach s und führte zum Ergötzen der Der- cmmlung ein paar Luftsprünge vor. die eines ^irmesburschen würdig waren. Rachdcm der Revisor sich entfernt hatte, ic&en alle ihrer Lustigkeit freien Lauf. Der kleine Kumpf aber erhob seine warnende Stimme. Den Herren vom Vorstand und Auf- 'ichtsvat fiel's nicht schwer, aus vollem Deutel i>i6 Geld zu zahlen. Das hals soviel wie ein Tropfen aus einen heißen Stein. Solange die (inen, bei der vollen Schüssel saßen, die andern sich lümmerlich durchschlagen muhten, solange die Kluft nicht überbrückt war. die die besitzlose Klasse Rätsel-Ecke. Rätsel. ES rft ein Volk in Afrika. Mit verändertem Kopf steht ein Tonkün stier da. Die erste fällt vom Himmel, Die zweite erfreut jedes Kind. Das Ganze blüht im Lenze ' Amfächelt vom FrühtingSwind. Ich ging mit meinem 3 Zur Ausstellung ganz fr«. Es ist schon lange her Ein Bild gcf.el mir sehr „Ach 1. 2. 3". so flehte ich. „Kauf doch dies schöne Bild für Mtch ES ist von 1. 2. 3." Run rate, wer es feil Namcurätsel. aaeegmrrt a b e e n i 1 s t a d i 1 1 1 m u a e i 1 n p u e i i 1 o t t aadeeg I m n a e i k r a a e i 1 n t e e e i 1 n v Aus jeder der vorstehenden Buchstabenreihen bitte man einen Mädchennamen. Die Ansangsbuchstaben der gefundenen neun Rainen nennen eine Muse. Auflösungen. Kreuzworträtsel. p 11 k G | L A s g| IDM U | N | S j I j N | N~ D101M H A ’m F- ’FTk | a M 6 J3 B । A | L d'| U "n W W A | S 1 A | U rK L| I | E|N jj 1 A R D~g" L [ L U lüi G | E | R | D j A M O [ R | S | K [• A B | W | A i B ! L EP | ü | T | o TJpr 1 | I ; M ! e| A | S | D | r| t| N Hl FPf T UBsj I | T | T| Elüp o| D|Q| N wTl ; eTs I p- sE ; I ; N [ ii J e| r| RWW l \ a | u IBI 81 s D» A j D M P | A | N | T | H | E|o |Nj ~C".X~K E El- E I R j D : B I I I R ! N i F | Silbenrätsel. I. ArfansaS. 2 Mistel. 3. Geneval. 4. Orgel 5. Leda. 6 Dietrich. 7. Erato. 8. Hild^rand. 9. Achat. 10 Eiienberg. 11. Hänfen. 12. Granate. 13 Tatra 14. Roander 15. Abälard. 16. Chemie. 17. Geduld. 18. Odol. Zitat aus Goethes Faust: „Am Gölte hängt, nach Gölte drängt doch alles." Rätsel. Zweisilbig: Dom — Pfaff: Dompfaff. Diersilbig: Grave — Lotte: Grave! ottc. Zitatenratsel. Das Leben ist das einzige Gut des Schlechten. Die Narrenkappe. Splitter und Sparren vom RedaktionSttfch. Stumpfsinn. Trotz allem Forschen und Spähen Kann ich es nicht erfassen. Darum die Krähen das Krähen Den Hähnen überlassen. (Aus den Meggendorfern.) Sport und Theaterkritik. Der Kritiker kühlte sich unpäßlich und hatte deshalb den Kollegen vom Sportteil gebeten, ihn zu vertreten, aber er wird es nie wieder tun. Denn am nächsten Tage las er folgende Kritik im Matt: Tell-Uri besiegt Gehler-Schwytz, Zu dem gestrigen Match hatten sich leider nur wenige Zuschauer ringet unten, von denen überdies die Mehrzahl lediglich die Kartensteuer bc» zahlte. Gehler war gut in Form, im Angriff ausgezeichnet, sorgte hingegen in ter 'Verteidigung nicht für genügende Dettung Am besten gefiel mir bic Frau Stausfacher als Sturmführer. Aul der Rütliwiese gutes Kombinationsspiel, das Innentrio verfügt über gesunden Schuß. Frieß» Hardt und Leuthold als Flankenläufer unmöglich Teil holte sich einen Ertrabeisall, als er den Apfel herunterlickte. Aach der Halbzeit machte Attinghausen schlapp und schied aus. Kur?, vor Spielschluß machte endlich Teil das erwartete Tor, da Geßler von seiner Hintermannschaft jämmerlich im Stich gelassen wurde Im ganzen wurde gute Arbeit geleistet, nur müssen sich die Leutchen noch besser zuspielen. Die Verteilung war mitunter recht mangelhaft. Melchtal gehörte wegen seines unfairen Gebrülls disqualifiziertl —- Morgen auf demselben Spielplatz. Othello gegen Jago. Voraussage: Jago siegt. (Jugend.) Buntes Allerlei. Die vorläufige Schließung des neuen Pharaonen-Grabes. Das neuentdeckte Grab von Gizeh, das man für die letzte Ruhestätte des Pharao S n o f r u hält, wird vorläufig wieder geschlossen. bis der Direktor ter Doswn-Har» vard-Cxpedition, die die Grabung vorgenommen hat, Dr. George ReiSner, auS Amerika zurückgekehrt ist, um die Grabkammer in ihrem Originalzustand zu besichtigen und die überaus schwierige Bergung des Inhalts zu leiten. Bis zu feiner Rückkehr werden keine weiteren Mitteilungen gemacht. Die letzte Rachricht der Expedition bringt aber noch eine Reihe interessanter Einzelheiten. .Unmittelbar südlich von dem Grabe, und zwar et'ra 40 Fuß von der Mündung des Schachtes entfernt, befinden sich die Grundmauern einer kleinen Steinphramide. Der Schacht und die Treppe scheinen zusammen mit dem Tempel, der ursprünglich zwischen ihnen und der Pyramide stand, eine Einheit gebildet zu haben. Oeft- lich von der Pyramide des Chaops sind drei beschloß die Pörtegritt. sich Gewißheit zu verschaffen. wie es um ihren Herrn stünde Der Dölbelsheinrich. als alter Borger, war ihr feit langem zu Dank verpflichtet. Er würde ihr gern eine Gefälligkeit erweisen. Mit feierlichem Emst übergab sie ihm ein we.ßeS, leinenes Hemd des Krämerstarl und bat ihn. damit auf den Toten- kippel bei Meiches zu gehen, wo die alte Toten- kirche stand. Aus dem Altar sollte er das Hemd nieterlegen. Blieb alles still, würde der Kranke wieder genesen, gab es — was Gott verhüten wollte — ein Geräusch, muhte er das Zeitliche verlassen. Der Dölbelsheinrich machte sich auf den Weg nach M"iches. Er wanderte durch den Heiligenwald und war bei sinkendem Tag auf temToten- kippel. In ter Kirche breitete er ba£ Linnenhemd über ten Altar und lieh sich auf einer der Holzbänke nietet. Er hatte noch nicht so fange gesessen. daß man ein Vaterunser beten konnte, da tat's in der Kirche einen schrecklichen Schlag, und um das Gemäuer draußen fuhr ein starker Wind. Dem Dölbelsheinrich standen die Haare zu Berg. Er nahm das Hemd vom Altar und lief, was er laufen konnte, bis er fein Dorf vor sich sah. Für bie Pörtegritt war's jetzt ausgemacht, daß chr Herr ft erben muhte. Sie umgab ihn mit all ter Liebe und Treue, deren ihr Herz fähig war und verabfäumte mchts, was ihm ein wenig Erleichterung schasste. Zur selben Zeit, da ter Revisor aus Darmstadt die Kassenmitglieder bn „Ritter" um sich versammelt hatte, riet der Krämerskarl seine Pflegerin zu sich heran und fragte: „Wieviel hast du in ter Latenkass'?" „Gest' abend waren'- achtzehn Mark und siebzehn Penning," antwortete die Gritt. „Was heut eingangen is. is net ter Rede wert." „Sie werten kommen und werden mir's nehmen, mit allem, was nicht niet- und nagelfest kleine Pyramiden von Mitgliedern der königlichen Familie. Der Tempel und eine dieser Pyramiden wurden aus den Ruinen des Tempels des kürzlich entdeckten Grabes errichtet unf sind daher späteren Datums. Die erste Pyramide und das neue Grab müssen also früher sein al# die Regierungszeit deS CheopS. Die vergoldete Watte, die auf dem herrlichen Alabaster- Sarkophag deS Grabes lag, zeigt eine Inschrift, die jetzt entziffert ist und nichts enthält als Hamen und Titel des Pharao Snofru. Die Matte kann ein Geschenk des Pharao gewesen fein, die dem Begrabenen mitgegeben wurde: eS besteht aber natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, daß es das Grab des Königs selbst ist. Dielleicht löst eine Inschrift, die sich unter der Matte auf dem Deckel des Sarkophags findet, das Rätsel. Unbegreiflich ist es, wie die alten Aegyp- ter diesen mächtigen Sarkophag in die sehr tief« gelegene Kammer herunterbrachten, ohne ihn zu beschädigen. Der Zugang zu der Grabkammer ist außerordentlich schwierig. Der Besucher wird an einem Seil heruntergelassen, das zunächst etwa 60 Fuß hinuntergeht, bann macht der Schacht eine Biegung, und man muh von neuem angeseilt werden, um weitere 25 Fuß herabgelassen zu werten. ist " sagte bet Karl. „Horch zu! Droben in meinem Kleiderfchrank steht ein braunes Kästchen. Dadrin liegen vierhundert Mark — Gott verzeih mir die Sund'! — aber die kriegen sie nicht. Die sind für meine Frau, wann sie aus Amerika kommt. Sie ist ganz blott (arm). Drüben jagt ein Bankrott ten andern. Das ganze Land zehrt sich auf. Die Menschen sind aus Rand und Band. Wär meine Frau nur erst hier! Du glaubst nicht, ©ritt, was ich für eine Angst aus steh. Vierhundert Mark, das ist ja nicht viel. Aber sie hat doch was in ter Hand. Sie kann'S zu einem Dermögen bringen. Rur Glück muh sie haben und ein bißchen Courage. Ein Dermögen erwerben ist nicht so schwer. Genießen, was man erworben hat. da liegt der Hase im Pfeffer. Sie soll's genießen! Weiht du, Gritt, was das Beste ist? Sie fängt das Kleitermachen an. Da drin ist sie immer ge-- schickt gewesen. Sie tonnt aus jedem Läppchen was machen. And was sie für sich geschneidert hat. sah thr wie angegossen. Sie wird auch bald Kundschaft fnegen. eie ist eine gar leidliche Frau. Eie hat so was an sich, das nimmt die Menschen für sie ein. Die Weibsleut werten sie überlaufen Sie trnrd Geld verdienen wie Heu. 's ist ber Staat all!" Er verlor den Atem Schweißtropfen perlten auf seiner Stirn. Seine Stimme sank zum Flüstern herab. „Gritt, du versprichst mir's in die Hand hinein, du gibst ihr die vierhundert Mark. Ich kann sonst nicht ruhig sterben!" „Sei stät." sagte die Pörtegritt mit nassen Augen. „Ich tu das Geld fort. Unb geb's deiner Frau. Auf Mhr' und Gewissen!" Run war er zufrieden Hebet sein Gesicht ver» breitete sich ein Ache In Er bat die Gritt, ihn ein wenig hoher zu betten. Das tat sie. Gleich darauf fdjftef et ein. (Schkuh folgt.) Lilben'Rätsel. In on — re — re skal — stein — ta Bcsnchsknrtcnrätscl A. H. Branka Schweinfurt die ein die mit Ziffern bezeichneten Rechen Wörter von folgender Bedeutung: 1 bis 2 Messestadt, 3 bis 4 Schreib- und Zeichenkunst, 5 bis 6 Singvogel, 7 bis 8 Edelstein. von den Kapitalisten trennte, war kein Grund da, zu frohlocken. Auch der Polenschmied stimmte nicht in die allgemeine Fröhlichkeit ein. „Linser Wissen und Derstand ist von Finsternis umhüllt", sprach er mit einem Gesicht, als wollt er die Pfalz vergiften. „Der Krainerskarl kann net mehr Mattemaul schwätzen, den Schullehrer haben wir fortgeekelt, und die Margolss- marie is abgewantert. Lind 's war all net nötig gewest. Weswegen war ter ganze Spitakel? Wegen tem verfluchten Geld! Wo sich's ums Geld dreht, hat ter Teufel fein Spiel dabei. Das Geld macht die Menschheit narrig und schlecht. Guckt emal so ein Markstück an, das zehn, auch zwanzig Jahr durch hunterttausig Händ' gangen is. Wie viel Haß Hebt dadvan. wie viel Reid, wie viel Sündhaftigkeit. Unb vielleicht wie viel Blut! Gebrüder, 's schuckert mich! Ihr könnt's ja gemachen, wie ihr wollt. Meine Sag' :s: das Geld is net mehr wert, als daß man's ra^ch ausgeben tut. Schorsch. ich kauf mir ein Aff'!" Der "Wirt, der eben die Plohkrüge brachte, bot ihm ein Kännchen Branntwein dar. Das goß er mit einem Zug hinunter. 2 Rach Ordnung der Buchstaben ergeben Was ist ter Herr? Figurcnrätscl 1 3n feiner Kammer lag der Krämerskarl regungslos mit halbgeschlofsenen A.'gen da. Seine linke Körperhälfte war gelähmt. Die Sprache, die er bei dem Anfall verloren hatte, war am andern Tag wiedergekehrt. Der Arzt, den ter Rachbar Dölbek aus Herbstein herbei- geholt hatte, verordnete kühle Umschläge auf Stirn und Hals. Die machte die Pörtegritt. Roch einmal flackerte das öebenSflämmlcin des Kranken auf. Er sagte, ter dumpfe Schmerz im Kops fei verschwunden, er fühle sich freier. Auch der Appetit stellte sich ein. Aber die Besserung dauerte nicht an. Da ter Doktor sich ausschwieg, nen — rot — scher — fer — ta— tc — ter — thur ti — tt Ztvet Fässer Bier wurden angerollt, und Gelage begann, das über Mitternacht hinaus Genossenschaftler beisammen hielt. letzten Jahren, cigentlid) seit Ende des Krieges geschehen ist. Der russisch-japanische Vertrag muß allmählich feine Fernwirkungen äußern, und die Konsolidation in China niadjt, wie es scheint, unter Tuan Chi Fui Fortschritte, vielleicht oder sicher erleichtert durch den Tod des Südführers Sun Patfen (Anfang März). Alles also Zusammenhänge, die, von wo aus man sie betrachtet, das fordern, worauf wir bestehen: Schärfste Beobachtung aller Vorgänge in ihrer Wirkung auf Deutschland, aber äußerste Zurückhaltung und Kühle, keine übereilten Entschlüsse und Beschlüsse. Denn es ist so und bleibt so: Man will uns in die Abreden über den Garantiepakt, der ohne Anschluß Deutschlands ja in ber Luft hängt, und man will uns in den Völkerbund hereinhaben. Dann m u ß eben den Lebensnotwendigkeiten Deutschlands Rechnung getragen werben. Sonjt schließe man von vornherein bie Akten darüber! Aber nehmen wir das Ergebnis von Genf, bie französische Ausfassung und bie englische Methobe in biefer ganzen Frage heute zusammen, so finben wir keine entsprechenben unb ausreichenden Ansätze dazu, daß Deutschlands Lebensinteressen Rechnung getragen werde. tit — tri — von — wak — win a — bart — bi — bitt — Bra — breit — che chen — te — te — ter — te — bor eh — eus — gelt - glet - hi — i in — kir — la — le — lis — ma — men mt — mi — mis — mus — no — no — nu wo — zenz. Rus den vrstehenten 6Uten sind 19 Wörter von folgender Beteutung zu bilden: 1 Stadt im Kanton Zürich. 2. Hrftoffe. 3. Rechnungsart. 4 Amerikanischer Industrieller. 5. Rochahmung. 6. Stadt im Reg.-Bez. Koblenz. 7. Halbinsel Rordamerikas 8. Stadt im Reg.-Bez. Köln. 9. Altnordischer D chter 10. Truppenlager. 11. "Beiname eines deutschen Kaisers. 12. Reten- fluh der Elbe. 13. Sammlerzweig 14 Hoch- gebirgserfcheinung 15. Groß le ter Gefellfchafts- infeln 16. Zeitabschnitt. 17. Rame eines Papstes. 18. Philosophischer Begriff. 19. Gesellschaftsspiel. Der erste und dritte Buchstabe eines jeden Wortes, beide von oben nach unten gelesen, ergeben ein bekanntes Zitat aus Goethes Faust I. 2448D Steinstraße 73 Verkauf durch: Fritz A. Nennstiel, Fachgeschäft für den gesamten Bureaubedarf, Q50 an Seltersweg 81a/io- Fernruf Nr. 1196. Cheviot usw. von Mk. 2916D ZwetschkenstielAst?®48 u Sperrholz (W 3-eine SHerren- und 2)amenfdjneiderei -T 2226 D KsÄe bHHgsie esriiZLfzuklls kÄ KLK8Äer4K§?kLMknis!! Mandolinen 1694 D billigst mit hohem Feitgeha“ 'hlorfrei Garantiei Wir bitten, beim Einkauf von „Schwan im Blauband“ das farbig ülustr. Familienblatt nDie Blaaband-Woche“ gratis zu verlangen. Gen- rnlvertr. Karl Steinmeta, Gießen. Damenwäsche Herrenwäsche Kinderwäsche Bettwäsche Kanzleiberg 7, am Allen LchloN- Oss vollkommenste und unschädlichste selbsttätige Waschmittel «an fllFTRI Ein praktisches Geschenk Tafelgeräte und Bestecke Silber, versilbert, Nickel u.Messing poliert Warum gerade eme Continental“-Schreibmaschine? Bail Sooden-Werra Katarrhe - Asthma Kurbeg. 15. April. cJCeinrid) UKrevert Telepfjon 1323 ^^ICßCTl cPlocUftraße 7 Glaserei Einrahmungen, Spiegel, Bilder, alle Reparaturen „Vom Tode errettet Lungenleidende! So urteilen Leidensgefährten: empfiehlt H. TrechsLer Tel. 1581 Iw KonfMIon Md hi. Kommunion llllllllllllllll)IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIf|||||l||||||!lllllllll|lllllllllllll Ein reicher Monn, der eine billige Karmitri raucht, beweist, dsh er kein Snob, sondern ein Kenner ist P) n «Tipn Vlptrlpr in Obeviot, einfarb. u. gemust.. ganz modern geh alt., solide Verarb. in allen Groß., von Mk. Backfischkleider PhillpB-Rtthrou Kopf .örer mit Fein- i siellang Dreh- nafl Autannen- Lieht honflonsatoreu. Krohn & Co. ßleg ante moderne CXusfüf)rung großes £agev in deutfefjen und eng Hfd)en Stoffen la Qualitäten Frieda Kraft, wiiheimstr. 45 02502 Zögern Sie nicht — Zahlungserleichterung auf Wunsch! Uhren- und Goldwarenhaus Bahnhofstr. 49 Emil Otto Bahnhofstr. 49 2904 D VltTORlARAMR Vtflnlir liir SieSsa u. Isgttas J. P. Mono, Gießen, Neuen Weg 24O'D Modernes Lslilul lii Heilgymnastik gewöhnlicheVeaaee blder von 8 Ubt norm, bis 9 Uhr abends sowie Sonn* tags von 8 bis 1 Uhr vormittags 51D Aug. Bues staatUgeorüsierHeil' gehilse Walltorstr. 38 Vari. KL50 an Die ,Continental* ist eine der wenigen in den Verkehr gebrachten Schrei bmaschinen- Fabrikate, die sich wirklich bewährt haben.Von den vor20Jahren gelieferten Maschinen arbeitet nachweislich noch ein großer Teil zur völligen Zufriedenheit ihrer Besitzer. Eine Maschine von derart langer Lebensdauer und Leistungsfähigkeit muß ein erstklassiges Fabrikat sein, welches sich in kurzer Zeit unbedingt bezahlt macht. Tricbterlone Konzert* Sprechmaschinen nur20M. genau nach Abbildung, 41X41X3® cm Größe, bestes Werk, Klappbügel, mit wundervollem Ton nur 40 Mk. S al on>Sprech'S tun d-Apparate 110 X 45 X 48 cm Große, io Eiche, hell oder dunkel, mit 15 Mi- nuL-Doppelfederwcrk 1 30.— Mk. Schallplatten billigst ZuTagespreisen. aber die Mühe der Kleinen wird belohnt Geben Sie ihren Kindern reichlich von der neuen Feinkostmargarine „Schwan im Blaaband", die wohlschmeckend, nahrhaft und leicht verdaulich ist und das Wachstum der Kinder fördert. Preis 50 Pf . das Halbpfd, in der bekannten Packung. in Gaboon. Erle und Kiefer 3—25 mm schwed. u. bayr. Hovelbrettcr, sowie Spn- lierlatten, Bretter und Dielen in allen Stärken, « benso Eichen, Buchen- und (Lichenschnlttwnre liefern in allen Stärken franko jeder Staiion. 2196c Eugen Dürr & Co., Metzen Tel'Ubon 1 49. Motore allerbeste Fabrikate, in allen Größen allerbilligst 1605c Carl Schunck. Treibriemen GrotzeS Lager in la bayr. Kernleder - Treibriemen, Kamelhaar Balata,Becher- werksgurte. wasserdichte Decken und Planen. HL Jentxen, Gießen, fieustadt 3L Tel. 644. W^aethfiap Dr. med. AlbertS Nitbmakur kann selbst veralte Leiden dauernd heilen. Äerzil. , Sprechst. in Bietzen.Babnboisbottl Len.; jeden Mouiaa 10—2. 7i,7b1 Gardinen etc. alles in einfacher bis zurelegantesten Ausführung Spez.: Handarbeiten Hohlsaum, Hochstickerei und Monogramme Uebernahme kompletter Braut-Ausstattungen Prüfet alles und besaitet das Beste, / Prachtkatalog über alle anderen Instrumente gratis. / Wir warnen vo~ minderwertigen Nachahmungen. Man bestelle nur bei der Musikinsbumentenfabrik HUSbCfg & (OMPÜgQlv, NCUCnradC Nf. 64 L WCStf. Gegrßndcl 1895 Gemüse-u.Früchte- Konserven in reicher Auswahl und bester Qualität empfiehlt zu billigsten Preisen Adolf Plack Neuen Bäue 17. 2873D A» 240 uta uch nachts SwlliiW frühe und späte Sorten la. Sjelftlltllfftll Teure Zeiten - erhöhte Sparsamkeit Trotzdem kaufen Sie jetzt! DasOameoMeid noch nie so billig! Damenkleider 17öo Farben und alle Größen........von Mk. 1 * an 2 roihige Wiener Harmonikas mit 21 Tasten, 8 Bässen, prima Qualität, zu 12.SO Mark, mit 10 Tasten, 4 Bässen, 8.30 Mark, mit la Stahlstimmen, 10 Tasten. 4 Bässen, O.fiO Mark, 21 Tasten, 4 Bässen, Mark, 21 Tasten, 8 Bässen, 16.——M., 21 Tasten, 12 Bässen 18.——M. Feinste chromatische Harmonikas, 5 reihig, mit 70 Tasten, 80 Bässen nur..........130.— Mark. CK.affee->6rsaK frisch Schntnk.afft* an a veriv en den, dar- cz „dtornfranrtt, In den bekannten grünen Pakeferx oder mif der CX-afpe e muh le faaren j&ae, können den dKocffee ^elbsbmdh/en undeine ‘Zttiächungnach, ihrem eigenenßieschmcxkhep/feller^ 7,10,12,15 u. . _ 20 M. Qtfarren 12, 15, 20 M. Lauten 16,24,30 M. Umtausch oder Geld zurückI GnUarre-Zühera: 5 Akkorde, 41 Saiten, Preis 8.50 Mk. 6 „ 49 „ „ IO.— . Mit doppelten Melodlesalten und daher herrlichem Mandolinenton: 5 Akkorde, 62 Saiten, Preis 10.50 Mk. 6 . 74 . „ 12.E0 „ Mit verstärkten Akkorden, ä 7 Saiten: 5 Akkorde, 56 Saiten, Preis 11.—— Mk S 67 „ „ ----- Mit verstärkten Akkorden, ä 7Saitenu. mit dopp.Melodiesalten, daher ganz herrLTon m 5 okkordlg mit 77Saiten, Pr. 13.— Mk. „ 92 „ „ 15.50., Komplette Violinen mit allem Zubehör, Kasten und Bogen. 15.-, 20.-, 25.-, 3D,- und 35.-M. Versand gegen Nachnahme Ich habe jetzt schon von Ihnen die sechste Flasche bezogen und ich muß sagen, der Nymphoaan-Slnip hat mich soch vom Tode errettet. Erst war ich 10 Wochen im Krankenhacse. da hatte ich hohe« Fieber und sehr viel Auswurf: auch war ich so schwach, daß ich nicht mehr gehen konnte. Dann ging kn nach Oberstdorf nod da hörte ich von einem Herrn E. von Ihrem Nymphoaan-Slnip Sofort bestellte Ich diesen. Ich habe 14 Pfund in- genommen, kein fieber mehr und Auswurf hat auch sehr nachgelassen und spreche Ihnen meinen herzlichsten Dank aus. Hochachtend O B. in O. So und ähnlich lauten die fast täglich bei uns eingehenden Dankschreiben. Best.: Bals. Myr. cps. 3°/0, Na. benz. 0,le/n> Na. br. 2%, Ferr. pept. oxyd. Hqu. aa 5e/o, Extr. Malt. 24*,0, Sacch. 16% f. emuls. Preis p Flasche Mk. 3.—. Zu haben In Gießen: Apotheke „Zum goldenen Engel“. _______Al 1 ei n hcrsteller: Nymp h osan A.-GMünch en 38._______900A infnifflnRHfflTfRWfffffnnfflnfnnniTiffffnröffirffnnHwnfflifflflfflflWffiSfflffiTiu MH '7- Nr. 68 Drittes Blatt Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Vderheffen) Samstag, 2\. März 1925 Warum haben wir den Krieg verloren? Das Scheitern deS deutschen Angriffs im Frühjahr und Sommer 1918. Eine Buchbesprechung.') DieseS Buch hat etwas ungemein Aufregendes und Aufpeitschendes. Mer Jahre schwersten Ringens, treuster Hingabe, jähsten Beharrens, endlich daS Wunder des Durchbruchs und der Sieg in Greifwette — da wird der entscheidende Stoß. der über das Schicksal einer Welt entscheiden sollte, gehemmt durch franzosi- schen Sekt, Rotwein, Rum und englischen Whisky. Alle Genialität der Führer, aller Opfermut der Truppen ertrunken im Schnaps. Die Gunst der Stunde, daS köstliche Geschenk des Augenblicks vertan, verschwendet um trüben Genusses, um RauschlrankS willen. Deutschland endgültig geschlagen und besiegt durch das eigene Lasier. Der Alkohol hat Weltgeschichte gemacht. Kann daS sein? Gs bäumt sich etwaS in einem dagegen auf. Der Widersinn scheint zu groß. Die deutsche Weltmacht an Branntwein- fässern gescheitert? GroteSk klingt das, wie ein teuflischer Wih. Man sucht unwillkürlich nach ©rünben, um diese Schmach abzuwehren. Hatte die Rtederlage nicht andere Wirkungen? Wilson mit feinen 14 Punkten, die bulgarische Front, Amerika, der Zusammenbruch der Heimat. Run soll eS der Alkohol fein. 3a, daß er mitgewirkt hat, dah er einen Teil der Schuld trägt, das mag man gelten lassen. Aber, daß man ihm nun alleS aufS Konto setzt — das scheint übertrieben und gerade wegen der Uebertreibung unsinnig, ilnb doch, warum eigentlich? Sicher haben schon viel kleinere Dinge Weltgeschichte gemacht. Wegen der Laune von Frauen sind Kriege entfesselt worden, die Marne-Schlacht soll abgebrochen worden sein wegen der schlechten Rerven eines Generalstabsoffiziers, tückischer Zufall hat schon manchmal über Dölkergeschicke bestimmt. Man weih es lange. Kleine Ursachen, groh« Wirkungen. DaS Streichholz im Pulver- turm Möglich ist an sich alles. Hni> nun behauptet unsere Schrift, die selbstverständlich alle anderen Gründe des Zusammenbruchs wohl in Betracht zieht, dah In der entscheidenden Stunde, da die Wage des Schicksals schwankte und ein Staubkorn das Gewicht nach der einen Seite neigen konnte, der Alkohol den Ausschlag zum Schlimmen bin gab. Man lese die Berichte. Etwa 40 an der Zahl. Sie sind zumeist nicht offizieller, sondern persönlicher Art, Soldatenbriefe, Tagebuchblätter. Aber gerade deshalb auS dem Leben geschöpft und wirklichkeitsnah. Gin Einwand liegt sofort auf der Hand, was der einzelne Soldat sieht, reicht nicht weit. GS geht über die nächste Umgebung nicht hinaus. Sr übertreibt und legt Dingen Wert bei, die für das Ganz« völlig belanglos sind. Aber daS Unheimliche an diesen Berichten ist die entsetzliche Gleichförmigkeit, mit der sie auftreten. Sie sagen immer dasselbe. Und sie sagen eS immer wieder. Uederall mündet der deutsche Anariff. der über Stacheldrahtfelder und Abwehrbatterien, über Tankgeschwader und Trichterfelder vorgestohen war. schließlich in Sektkellern und kommt dort zum Erlöschen. So bei der groben Offensive auf Amiens in Albert, DillerS Bretonneur und Montdidier, so später in ArmentiereS. SstaireS, Mervllle, in SoiffonS, Dille an TardenoiS uff. Gs wirkt beinahe ge- spensterhaft. überall an den entscheidenden Stellen sind Kognak-Fässer im Spiel, immer in den entscheidenden Augenblicken tauchen Sektflaschen vor uns auf — die feindliche Stellung ist geschützt ') Warum haben wir den Krieg verloren? Don Univ.-Professor Dr. D. Hans Schmidt. sReuland-Derlag G. m. b. H.. Hamburg 30, Preis 1 Mk.) Wintertage im Dogeisberg. Eigentlich — war ich schon so halb auf Paddelboot und halb aüs Fahrrad eingerichtet, und überhaupt auf Frühjahr mit Burgenwanderungen und etwas von der bunten Melancholie deS »Ich weih nicht, was soll es bedeuten . . .“ Ov muhte uh die Bretter noch einmal wachsen. Don Giehen auS rattert der Zug nach Osten. Je höher wir kommen, desto dichter werden die Weißen Stellen, bis sich ein zusammenhän- gendcs kriftallgewebteS Tuch über d e Landschaft breitet. 3n Hungen steht ein Storchenpaar frierend (auf je einem Dein) im dick verschneiten Rest und blickt traurig und teilnahmslos in die vielen Gesichter, die auS den Wagenfenstern zu ihm hinaullachen. Schotten, die hochgelegene Kopfstation der Dogelsbergbahn. ist bald erreicht. Hier trennt s ch. was mit Rodel. Ski oder Wanderschuh heraufkam. und strebt getrenn' dem meist gemeinsamen Ziele zu: zum HoherodS- köpf, dem Gipfel de« Dogelsberges. Gleich hinter den letzten Häusern des Ortes, auf der Brückenmauer des Mühlenbaches nehmen wir noch einen kräftigen Imbiß aus Rucksack und Thermosflasche, dann geht's auf den schlanken Brettern aufwärts. Ganz in der Ferne grüßt, von einem Svnne-nblick erleuchtet, das Ziel, die Klubhäuser am südwestlichen Steilhang des Gipfels. Die Luft weht kalt und rein, die Lungen trinken gierig die labend? Frische Eine leichte Abfahrt bei Breungeshain verführt zu spielerischen Kurven auf glatten W'^senflächen, und schon ist ein prächtiges Idyll entdeckt: Das vereiste Mühlenrad am Dorfeingang. Roch immer plätschert das Wasser über die Speichen; das Dächlein hat ein EiSgebirge getürmt, und jeder neue Eiszapf wird in Stundenfrist zum Block. Dorfjugend — ach! bis zu 40 ist man bei solchem .Tugend — fliegt auf Schneeschuhen « c hügeligen Gassen und hinüber zum Fuße des Giplels. Dann beginnt daS Klettern. Oekonomie der Kräfte: Wer schreibt eine Dissertation über berg- steigende Schneefchuhläufer? Die Hölzer geschultert — daS tut man nicht — und rote Gesichter. Uff! dieser Berg! die .gut Gewachsten" schieben sich Schritt für Schritt vorwärts, immer den Delegravhenstangen nach, durch deren Drahte die Gespräche laufen: "Hier Hoherodskopf — h er Gießen. Wetzlar. Marburg. Fulda. Frankfurt, Offenbach" — .Wie ist der Schnee, das Wetter, die Temperatur. die Dahn, das Essen, die Unterkunft?" — .Dreißig Zentimeter, glänzend, kalt, vorzüg- 84k reichlich, vollkommen besetzt!" durch einen Wall von Alkohol. Der deutsche An- griff ertrinkt. Die Berichte find sicher geschickt gruppiert und dramatisch aufgebaut. Aber das ändert nichts an ihrer offenbaren Echtheit. Und man hat daS Gefühl, dah noch viel mehr gesagt werden könnte. Es sind hier nur Kristallifationspunkte geschaffen, die sich weiteres Material anschließen kann. Freilich, um ein vollständiges und stteng objektives Bild der Alkoholwirküng zu gewinnen, sind die verschiedensten ilmftänbe zu berücksichtigen. die grohen strategischen Zusammenhänge, Bodenverhältnisse. Der tärkungsmöglichkeit.n, MunitionSersah. Verhältnisse beim Feind u w. Der verhängnisvolle Sinfluh des Alkohols ist ja nur ein Moment unter vielen. Aber gerade den allgemeinen Hintergrund scheint der Der- fasfer ganz genau zu keimen. Er ist vier Jahre lang Frontoffizier gewesen und versteht den Krieg. Er hat die Literatur weitgehend durchgearbeitet. Auch die ausländische. So gewinnen die Berichte gerade in dem Rahmen, in dam sie eingestellt sind, ein erhebliches Gewicht, ilnb was besonders bedeutungsvoll ist: Die oberste Heeresleitung scheint von diesen Dingen gewußt zu haben — viel mehr, als sie begreiflicherweise öffentlich sagen wollte. In Händen de« Verfassers befinden sich Briefe von höchsten Stellen, auch von Ludendorff, die weitestgehende lieber» einflimmung bekunden. Das gibt zu denken. Der geschichtliche Tatbestand, wie er hier dargestellt ist, scheint unanfechtbar zu fein. Gewiß, die Geschichte läßt sich nicht zurück- schrauben. Ob wir selbst im Fall der Eroberung von Amiens gesiegt hätten, wer will das unbedingt sagen? Mit „wenn und aber" der Vergangenheit gegenüber zu arbeiten, ist b sonderS undankbar. Die Schrift ist jedoch, abgesehen von den tatsächlichen Feststellungen nicht nach rückwärts gewandt. Sie will auch nicht anflagen. Zumal nicht die Truppen, die ausgehungert und überanstrengt, eine leichte Deute des — absichtlich? — massenweise aufgestapelten Alkohols wurden. Dem Leser allerdings steigt oft die Schamröte ins Gesicht, und er kann in dem Verhalten einzelner Truppenteile, bei allem Willen zu entschuldigen, nur ein bedauerliches Mah von lln» disziplin, Unkameradschaftlichkeit und Versündigung gegen den guten Geist unseres Heeres sehen. Aber solche Gefichtspu.ckle werden zurück- gestellt. Die Schrift ist vorwärts gerichtet. Sie schaut in die Zukunft. Sie totll warnen und belehren. An einen zukünftigen Krieg ist nicht gedacht. Wohl aber an etwa« Gröberes: An das Volksleben im ganzen, an Wiederaufbau und Erneuerung. Hier legt sie den Finger auf eine schmerzende Wunde und verpflicht?t zu nachdenklichem Ernst. Die entscheidenden W rte lauten: „Auch die höchste Anspannung aller Kraft, auch die auffälligste Gunst der Umstände sind vergeblich, wenn ein Volk gegen die Macht feiner Trinkgewohnheiten wehrlos ist." Roch eine Anmerkung sei verstattet: Das Buch hat auch eine menschliche Seite. Es ist ein Werk von erschütternder Gewalt. Bilder von einer Grausigkeit ft eigen empor, wie sie das Gehirn eines Poe. Wedekind. Ewers nicht infernalischer hätte ersinnen können. Deutsche Soldaten, die in französischen Frauenfreidern fechten und fallen. Vermummte, die berauscht den feindlichen Fliegern zuwinken. deren D mben sie zer- schmetterten. Ertrunkene, deren L.ichen in S.kt- kellern schwimmen, Artillerie, die statt der Geschosse Sektflaschen in die Protzen gepackt hat und im entscheidenden Fall nicht schieben kann. Das Herz krampst sich einem zusammen. Der Krieg wirkt Bilder des Entsetzens. Aber dieser Mummenschanz im Angesicht deS Todes, dieses Sterben in johlender Berauschtheit. dieses gierige Zechen der Reserven, während vorne die Kameraden im Todeskampf liegen, das ist das Schauerlichste. Gießener Iukunstsaufgaben. I. Da« Ableben des Bürgermeisters Ärcn^ien bat die städtischen Körperschaften in überraschend schneller Weise vor die Aufgabe gestellt, eine neue Persönlichkeit zur Leitung des städtischen Dau° und GrundstückSdezernats zu berufen. Die Stelle ist mit anerkennenswerter Schnelligkeit zur Reubesetzung aus geschrieben worden. Man muß nun wünschen, daß die Stadtverordneten »Versammlung bei der Wahl des neuen Mannes einen guten Griff tut und für unsere Stadt einen Chef des DaudezematS gewinnt, der von großem Format ist. Die städtebaulichen und bodenpolitifchen Ausgaben. die hier der Lösung durch den neuen Herrn harren, sind so vielgestaltig und fo verantwortungsschwer. daß nur ein Mann von ganz hervorragendem städtebaulichen Können ein zufriedenstellendes Ergebnis ermöglichen kann. Durch die unglückseligen Verhältnisse in den Kriegsjahren und in der Rachkriegszeit ist die städtebauliche Entwicklung unserer Stadl — in großer Lime gesehen — völlig zum Stillstand gekommen. Unter diesem bisher unüberwindlichen Zustand hat der entschlafene Baudezement. Bürgermeister Krenzien, wohl am meisten gelitten, denn ihm hatte es ein widriges Geschick versagt, die Arbeit seines Geistes und die Kraft feines ehrlichen Wollens in Taten von weithin sichtbarer Gröhe umzusehen. Der neue Mann muß ein Erbe antreten, das mit zehnjähriger erzwungener Versäumnis belastet ist. Aus dieser Erbschaft wollen wir heute mir einige besonders wichtige Punkte herausheben, die erkennen lassen, wie groß die Aufgabe des neuen Herrn ist. Wie überall, so haben wir auch in Gießen mit einer schlimmen Wohnungsnot zu kämpfen. Die vielen gesundheitlich durchaus ungenügenden W'hnungen und das Zusammengepferchtsein zahl, reicher Familien in räumlich unzulänglichen De» Hausungen reden da eine Sprache, die an eindrucksvoller Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig läßt. Daß diesen, je länger je mehr, unhaltbaren Zuständen mit stärkster Anspannung aller Kräfte entgegengewirkt werden muß. ist selbstverständlich Als ein geeignetes Mittel hierzu ist die vielfach, sogar um jeden Preis begehrte Aufrechterhaltung der Wohnungszwangswirtschaft nicht anzusehen: diese wird und kann das Heil niemals bringen. Ungeeignet ist aber auch eine rasche Beseitigung dieser Zwangswirtschaft, bevor ein der Rachfrage entsprechender Vorrat von gutem Wohnraum auf dem Wohnungsmarkt vorhanden ist. Die Lösung der Schwierigkeit ist nur in der Wiedereinschaltung der gewerblichen privaten WohnungSvroduktion zu erblicken, denn die Städte als solche find ja nicht in der Gage, den erforderlichen Ausgleich zwischen Bedarf und unbedingter Dorrathaltung herzustsllen. ganz abgesehen oavon, dah die berufliche Wohnung-- Produktion ja gar nicht zu den eigenllichen Aufgaben einer Stadtverwaltung gehört. Für die Wiederingangsetzung einer ganz großzügigen privaten Wohnungsbautätigkeit sind tu unserer Stadt aber noch Vorbedingungen zu erfüllen, die zu den allernächsten Aufgaben des neuen Daudezerneuten gehören werden Wir meinen die umfassendste Erschließung von Baugelände, die bodenmäbige Herrichtung ganzer Stadtviertel. Was wir heute an baufertigem Gelände besitzen, ist gleich Rull. Es ist zwar bekannt, daß auf dem 'Sauamt gewisse Bebauungspläne liegen. Sind diese aber nach einem großen, einheitlichen ®enera[gebanfen und in umfassendster Weise ausgearbeitet? Und entsprechen sie heute noch den Anforderungen, die der modernen Entwicklung einer aufwärtsstrebenden Stadt Befriedigung gewähileisten? Daß es sich 'hierbei nicht nur um die Ausarbeitung von Strahen- Das Rudel Bergsteiger zieht sich in die Länge. Der verschnauft, der Rettert im Treppenschritt. der rutscht rückwärts, aber sicher, nach unten, und zu allem bläst ein übler W nd mit gefrorenen Wassertropfen wie mit Schrotkugeln in« Gesicht. Endlich ist's geschafft, die schützende Hütte erreicht. Ein doppelt- dreifacher Zaun von Brettern und Stöcken steckt im tiefen Schnee um das Haus. Drinnen gibt's Postkarten, Kaffee, Grog und keine Briefmarken. Und eine Menge Doll«! Bubikopf und Breeches ist Trumpf. Für Mathematiker bestätigt sich die Erfahrung von der umgekehrten Proportionalität der Fäh gleiten im Kostüm und im Hebung«!»fänbe. Macht nif, hier kommt jeher auf feine Kosten! Der Wald ist einzig. Tief verschneit und ganz vereist. Weiß die Stännne. weih die Kronen, darüber ein unwahrscheinlich blauer Himmel, so blau und so weiß, daß man der Ratur den Vorwurf der Kitschigkeit mal wieder nicht ersparen kann und doch fassungslos dasteht vor soviel Pracht. In windschneller Fahrt geht'« mm abwärts zwischen den Stämmen. Der Schnee stiebt imb b?r Atem fliegt, unten ein Sprung über den Graben, und in scharfer Kurve biegen wir ein in ben Auslauf der Rennbahn. Das ewig wechselnde bunte Bild frischen Lebens! Gestraffte Körper, frische Gesichter, strahlende Augen. Und Älchen und Fliegen und Stürzen und Steigen in immer neuem Aus und Ab! Dor uns zieht eine Spur durch den Schnee. Tiefste Waldeinsamkeit ringsum. Soime bringt bureb schneebelastete Tannenfahnen in we ß unb grün, bricht sich milliardenfach in ungezählten bchneekri st allen und blendet strahlend von oben aus dem Blau und dem Weiß des Bodens. Draußen gleißt die Landschaft. Und drüben hüllt den Gipfel ein neuer Schauer in graue Wolken. Wir schleifen und gleiten auf der einsamen Spur. Jetzt gabelt sie sich. Freundliche Hände schrieben die Richtung in den Schnee. In gekwppeltem Zickzack erklimmen wir die Hohe von Herchenhain und lassen un- talwärts tragen. Wind schiebt. Hinter den ersten Häusern des tiefverwehten Dorfes schneeballen sich die Mädchen. Man fährt über Hundehütten und Gartenzäune, immer durch weichen Schnee. Eine Biegung der glattgetretenen Dorfstraße. und der Blick tut sich auf bergabwärts nach Hartmannshain. durch das sich, dunkel heraufglänzend, die Dahnschienen ziehen. In wenig Minuten sitzen wir in froher Gesellschaft im wohlgeheizten Zuge, Der hereinbrechende Abend findet uns in Hirzenhain, im Kasino der B iderus-Werke. In gastlichem Hause ein warmer Imbiß stärkt zu neuen Taten: Hebbels „CHlaria Maadnlena" auf ber Bühne des Kasinos. Den Abschluß b ldet eine Kostprobe vorjährigen, seh st gekeltert en „Aeppel- wmns" (Präbikat: Fabelhaft!). Dann schnarcht sehr bald alles den Schlaf des Gerechten. — — — Um drei, um fünf, um fieben wird im Hause irgendwo irgendwer geweckt. Der Kaffeetisch „dampft", zum dritten Male von der nimmermüden Hausfrau gerichtet, und während wir zum neuen Tage plaudernd Mag-n und Geräte rüsten, grüßt durch die helle Morgenluft in weiter Ferne der alte Bekannte vom Vortage: der Gipfel des Dogelsberges. Draußen sind neun Grad Kälte. Der Schnee splittert auf der Straße. Wir grüßen noch einmal zurück: „Um 1 Uhr winken wir herüber!" Das Zeißglas steht im Fenster. Grell die Sonne, blendend der Schnee, herrlich schneidend kalt die Luft. An verwehten Wegsteinen vorbei geht's zum Walde. Bald gewinnen wir die Höhe. Talfahrt, noch einmal hinauf. Glashütten unb Steinberg bleiben zu beiben Seiten de« Rückens liegen. En glatter Sttilhang lockt gar zu sehr zum $1 egen und Gleiten. Drei-, viermal geht'« hinauf unb hinab. Gin Häslein schreckt aus seinem Lager auf unb jagt furchtsam davon. _ Ein Baumstamm dampft in ber Sonne. Rast. Frühstück. Wir entdecken Tee mit Rum in ber Flasche. Dazu Schinken, Brot. Apfelsinen. Drei Rehe schauen zu unb gehen erschreckt quer durch die Schneise ab. Reugierig, wie sie sind, sehen wir sie gleich darauf noch einmal. Dann Dingelt ein Holzschlitten heran und gräbt tiefe Gelelle in den unberührten Winterteppich. Roch andere folgen und reißen rotbraune Erdkruste auf. Frohe Grüße fliegen hin und zurück. Die Tanne über uns schmückt sich mit Eis« Aühfen. Ihre Tropfen gießen spielend zarte Muster in den Schnee. Wir brechen auf Es wirb unerträglich hell und heiß. Rings Schnee und Bäume, vor und unser Weg. unter uns — nasser Schnee. Es „pappt". KilischWer hängt sich die Last an die Bretter. Das Wachs hilft nicht. Wir schleppen uns vorwärts. Stunden verrinnen. Rir- gends ein Weg, nirgends ein Dorf, nirgends ein Mensch Wir schnallen ab. Versinken knietief. Stapfen Weiter, schon stark erschöpft. Rings Schnee und Bäume und Einsamkeit. Endlich ein Aus- blick: Dunkel ber Dünsberg bei Gießen, weiter entfernt ber große Feldberg im Taunus. Kein Mensch, kein Dorf. Und der Schnee pappt. Wir machen eine Aufnahme: „Verirrt" Und essen von unserer Schokolade. Denken an Straßen bah- zügen handeln kann, sondern in besonders hervorragendem Maße auch um die Festlegung von Richtlinien für die G e st a l t u n g de« städtebaulichen Gesicht-, möchten wir ausdrücklich hervorheben. Um nur einige Beispiele zu nennen : Bebaut man das Eichgärten-Ge- länbe. so müßte u. E. dafür eine einheitliche Richtschnur gelten, etwa Dillen bauten mit Gärten vor und hinter den Häusern, oder gartenstadt- artige Kleinwohnungsbauten, zu verhindern wäre aber, dah sich zwilchen derartige Wohnhaus- bauten etwa eine Mietskaserne in Form eines Dacksteinkastens oder gar ein industrieller Bau einschöbe. In dieser Gegend und umgeben von Gärten würde wohl auch ein Schulhausbau in Pavillonart mit dazwischenliegenden Spiel» und Turnplätzen und evtl, noch mit Unter- richtsgärten ganz gut anaebrach' sein. Rach ebenso einheitlichen Gefichtspuntten wäre auch die Bebauung des Geländes nach Leihgestern hin zu regeln, wobei man vielleicht das Terrain zwischen dem Wartweg, 2IulWeg und der Frankfurter ©trabe für Klinikzwecke Vorbehalten. daS von dort oben nach ber Schisienberger Chaussee zu gelegene aber für Wohnzwecke ins Auge fassen könnte. Beiderseits der Marburger Straße bis herüber zum Bahndamm wäre natürlich gleichfalls ein ©traßenbild zn schaffen, das einer auf städtebauliche Schönheit gerichteten Kritik standhalten müßte. Ganz un- erläblich ist natürlich, daß die A u , s ch l i e h u n g ber erforderlichen Geländeflächen n ich t noch Wetter hinausgeschoben: wird: mit diesen Arbeiten sind wir ohnehin schon viel zu sehr im Rückstände. Rach diese« Richtung hin müssen nun endlich energische und Weitblickende Entschlüsse gefaßt und schnellmöglichst in die Tat umgeseht werden. Man wird hierbei auch ins Auge fassen müssen, daß die Zukunft unserer Stadt es zur Pflicht macht, in großzügiger Weise auf die Bereitstellung von Industriegelänbe bedacht zrt sein. Dieses Wirb man wohl jenseits der Lahn in Anlehnung an den Hardt- hofbesih zu suchen haben, beim nach biefer Richtung hin liegen verkehrstechnische Möglichleiten, die wir diesseits deS Flusses leider nicht rnehrz bieten können. Bei der Schaffung der neuen/ Stadtviertel muß natürlich daraus gesehen werden, dah auch das Strahenbild auf einen Warmen, freundlichen Ton gestimmt ist. Aus falte und tote Straßen, wie etwa die Lud- wigstrahe, Dleichstrahe ufw„ verzichten wir in den neuen Vierteln, dagegen Werben ©traben mit Vorgärten, in der ©trabenmitte vielleicht auch mit gärtnerischen Anlagen geschmückt, sicherlich das Wohlgefallen aller Bürger sinden. Wetter wäre darauf zu achten, dah dort Spielplätze für die Kinder erstehen, damit diese dem Strahenverkebr ferngc- halten werden und doch den notwendigen Auslauf haben. Bei dieser Reuordnung ist vielleicht auch ins Auge zu fassen, dah man öert Philosophenwald zu einem zettgemähen Stadtpark mit gutgepflegten Wegen herrichtet, die selbst bei nassem Wetter in erträglicher nen und Eisenbahnabteile, Autovmnibusse unb Droschken, an gekehrte Bürgersteige, bie mit Sand bestreut sind... Ein Klingeln! Ein Schlitten! Rasch auf die Widerwilligen Bretter und vorwärts. Wir finden Anschluß und fahren auf dem Holzschlitten weiter. (Holzfchlitten sind viel schöner als alle Untergrundbahnen der Weltl) Doch auch bei Holzschlitten kommt die Station, die „Aussteigen heißt. Jetzt geht'« mit frischen Kräften durch den zähen Schnee, auf dem die heiße Sonne sich spiegelt. Schon grüßt der Bilstein nah. drüben winkt der Höhenzug des Taunus mit dem mächtigen Abschluß im Feldberg Dazwischen spannt sich silbergleißend das hügelige Laad. Mtt allen Sinnen genießen Wir bas herrliche Licht unb bie Wohlige Wärme, die in bet klaren Winterluft hier oben herrscht, bis die tiefer- ftehende Sonne hauchzarte Schatten eines wilden Rosenbusches auf das famtne Weih langhintoer- fend malt und den nahenden Abend verkündet. Auch bie Abfahrt vom Bilstein macht noch Mühe. Erst mit bem Glockenschlage fed#, als Wir in Dufenborn einfahren, wird die Bahn wieder fahrbar Am Kirchlein herab rodeln und schlittern die Kinder. Dom Wald herein kommt Holz geschleift, aus den Schornsteinen steigt der Rauch vom Abendessen- Rach kräftigem Imbih mtt Milch unb Brot unb Eiern brechen wir auf. Draußen ist's bunfel geworben. Wir gewinnen bie Höhe der Straße und schreiten auf unseren frisch gewachsten Brettern frisch und Wett aus. Fern leuchtet Friedberg herüber mtt blitzenden Lichtem, dicht dabei Dad-Rauheim im verschneiten Park. 2lm Waldrand entlang eine stelle Kurve abwärt« nach Michelbach, das aus erleuchteten Fenstern Helle Lichtkegel nach uns schießt, durch die Wir Spießruten laufen. Im Rücken dämmern verschlafene Dörfer, aufwärts am Horizont blinkt hell wie ein Stein das Licht der Fenster vom Hohervd-kopf. Und nun geht's eine prächtige, lange gerade Straße abwärts nach Schotten. Im tiefen Pulverschnee des anliegenden Wiesenhanges sausen wir talwärts. Man sieht [eine zehn Schritte Weit Durch Löcher und über Hügel sausen wir geschwind, geschwind zu Tal. Ein Sturz, ich liege irgendwo neben meinen Brettern. Wasser im Gesicht und an den Händen. Eine Schneewehe über das schmale Dachgerinn'el War eingebrochen. Doch gleich ist alles wieder beisammen, und noch einmal gleiten bie glatten Hölzer über die lockende Fläche, bis wir im Angesicht der ersten Häuser stoppen und die Skis geschultert, zur Dahn schreiten, bie uns heimwärts trägt. e-e. KINDERWAGEN Größte Fabrik der Weit **ood'« «en eMeieAe» cäkt-*»» Verhauf fr den wxsci'üaqiyen Qescfiafter* 2S76c Münte MW Bl Professor Dr. j WWci Heinrich (ßot A Korrupt!! -u empfehlen. Dr. Janes ein bieten des öpci des sozialen 8 als Dorkäms Herr Dr. Jarre und leistet Gew Geschäfte für Er hat in schm eingesetzt. Er h trauensooster ge Länder gefestigt. Die vereir Frauen und M< daten des „N zu unterstützen. Sieg schon in Unsere 1 heil des öffi Parieigeist. ( Qum erst Schspr-sld-nl A» i* der ÄonfefPJ ben beiten «'* Desh°lb dieLIehrh»' mit SBertrel«" zum M* raw*'b RiW Antritt 3ü P^, ÄmÄ sowie W saure •JBenc oenutzt werden tonnen. Em ganz groß» zügiger neuzeitlicher Stadtbauplan muh aber auch über den Philosophenwald hinausgreifen und von vornherein schon z. B. das sog. Prvfefsoren- Eck praktisch mit in das aufzusOiehende Gelände- Programm einbeziehen. Aber nicht nur an der Peripherie der Stadt gibt es für den künftigen Daudezernenten reichlich viel Gutes zu schaffen, auch im Weichbild selbst wird er noch gar manches vvrfinden. das verbesserungsbedürftig ist. Das größte Schmerzenskind ist da die unglückliche Anlage der oberhessischen Dahn. Kleber deren älnzweck- Mäßigkeit, vom Standpunkt der erwünschten kommunalen Ausdehnungsmöglichkeit aus gesehen, weitere Worte zu schreiben, erübrigt sich wohl. Daß hierin nur durch eine Dahnkörpervec- legung Abhilfe geschaffen werden kann und daß diä eine Angelegenheit ist, die man als dringlich ansehen, muß, wird von niemand bezweifelt werden. Wer diesen „Stein des Anstoßes" aus dem Wege räumt, wird sich ein ganz besonderes Verdienst um die Entwicklung unserer Stadt erwerben. An der Lahn bietet sich gleichfalls die Möglichkeit, der Bürgerschaft etwas Angenehmes zu schaffen. 3n Verbindung mit der dortigen Neugestaltung durch die Errichtung des geplanten Lahnkraftwerkes könnten wohl auch Lahnuferstraßen im Promenadencharakter geschaffen werden, etwa so wie die Rheinuferpromenade der Stadt Biebrich. Man hätte dann namentlich im heißen Sommer eine sehr erquickende Spaziergangmöglichkeit, die sicherlich von sehr vielen Bürgern gern benutzt werden und die dem Gesamtbild zweifellos auch einen schöneren 3ug geben würde, als die Lahn-,, Herrlichkeiten" von heute. Daß durch Korrekturen in manchen Straßen von heute gleichfalls gebessert werden kann (Straßenverbreiterung), sei nur nebenbei betont. Bon sehr aktueller Bedeutung erscheint uns aber, daß die Stadt den gegenwärtigen Plänen zur Errichtung eines neuen Polizeiamtsgebäudes ihre besondere Aufmerksamkeit zuwendet, denn was da beabsichtigt sein soll, dürfte wohl kaum geeignet sein, zum Vorteil des Stadtbildes auszuschlagen. Man schreibt uns hierüber: ..Reuerdings scheint seitens des hessischen Staates der Plan zu reifen, die alte Zehnt- scheuer, Ecke Brandgasse und Landgraf-Philipp-Platz. für das Polizeiamt umzubauen, wobei gleichzeitig ein unter Denkmalschutz stehendes älteres Gebäude einem neuen Zweck zugeführt werden soll. Diesem Bauplan könnte hinsichtlich der Lag e zuge- ftimmt werden, gegen den beabsichtigten Umbau sprechen jedoch verschiedene Gründe. Vor allem sollte jede Gelegenheit benutzt werden, bei Herstellung von öffentlichen Gebäuden würdige, dem Zweck und der Zeit entsprechende Reubauten auszuführen, denn in dieser Hinsicht ist in Gießen in den letzten Zähren manches versäumt worden. Allzuviel Rücksichtnahme auf ein dem Verfall bereits entgegengehendes Gebäude scheint auch hier den Weg zu einem zweckentsprechenden Reubau zu versperren. Die alte Zehntscheuer dürfte für die dringend notwendige Errichtung eines Polizeiamts mit Rücksicht auf ihre erheblichen baulichen Mängel und andererseits wegen einer späteren zweckentsprechenden Verbreiterung dec Brandgasse, die im Interesse einer weitblickenden Verkehrserweiterung der Stadt Gießen liegt, nicht mehr in Frage kommen, zumal der Umbau hinsichtlich der Kosten einem Reubau mindestens gleichkommen wird. Angesichts dieser Bedenken dürfte es ratsam erscheinen, daß die maßgebenden Behörden die Angelegenheit einer Nochmaligen Prüfung unterziehen, und es doch Lur Ausführung eines Reubaus kommt, der sicher wegen der Platz- und der Kostenfrage -nicht zu scheitern braucht." ■ Die Aufgabe unserer städtebaulichen Erweiterung und Reugestaltung ist so gewaltig, daß man ihre Last nicht auf zwei Schultern gllein legen sollte, und seien es auch die des tüchtigsten Fachmannes. Man sollte zur gedeihlichsten Lösung all dieser wichtigen Fragen die Kenntnisse und ^Erfahrungen der breitesten Fachwelt heranziehen. Zu diesem Zwecke dürfte es empfehlenswert sein, einen Wettb ewerb zur E.langung möglichst vieler, guter Bebauungs- und Erweiterungspläne auszuschreiben, der den gesamten deut sch en Städtebauern offenstehen mühte. Ratürlich wäre dieser Wettbewerb mit entsprechenden Preisen auszustatten. Bei deren Hingabe hatte man aber auch die Möglichkeit, Ratschläge und Projekte zu erhalten, die sicherlich für die Zukunft unserer Stadt von weit höherem Wert sein werden als die Geldmittel, die man dafür in der Gegenwart opfert. Denn eine gute Wegbereitung für die Zukunft ist von unschätzbarer Bedeutung für die gedeihliche Entwicklung unseres ganzen Gemeinwesens und für das Wohl unserer Gießener Rachkommen Hochschulnachrichten. Don der Landes-Universität (ttie^en. Dem Oberarzt an der Univ.-Hautklinik. Dr. Walther Schultze, wurde die venia legendi für das Fach der Dermatologie und Syphilidologie bei der Medizinischen Fakultät unserer Lcmdes- älniversität erteilt. Deutscher Durschentag ln Eisenach. Der Deutsche Durschentag, der im letzten Jahre ausnahmsweise einmal in Danzig gefeiert wurde, wird in diesem Kahre wieder in der alten Durschenschafterstadt Eisenach ab- aehallen werden. Die Pfingsttage werden etwa 1200 Burschenschafter aus ganz Deutschland und Oesterreich in Eisenach vereinen. Reben den bur- schenschaftlichen Beratungen ist eine Kundgebung im Wartburghof, ein Kommers im Fürstenhof und ein Zug zum Du rschens chas tsden ln i al in Aussicht genommen. Dte '-Bereinigung aller Burschenschafter hat einen Ausschuß gebildet, der die Vorbereitungen dieses Festes betreiben soll. (Biebener Jubiläums -ipserdemarkt. 25 Jahre sind verflossen, seitdem der erste' Gießener Frühjahrspferdemarkt abgehalten wurde. Diele in unsererr Bürgerschaft werden wohl nicht wissen, wie es kam, daß Gießen damals einen Pferdemarkt erhielt. 3m Kahre 1899 regte Stadtv. Kirch in der Stadtverordnetenversammlung an, zur Belebung von Handel und Wandel jährlich einen oder zwei Pferdemärkte abzuhalten. Er wies darauf hin, daß Marburg und Friedberg solche Märkte hätten und solche Veranstaltungen in Gießen ein Bedürfnis für die Stadt und die Landwirte der Umgebung seien. Der damalige Oberbürgermeister Gnauth erklärte auf Kirchs Anregung. daß es sehr schwer sein würde, vom Ministerium die Genehmigung eines solchen Marktes zu erhalten, und wahrscheinlich sich ein solcher Markt nicht lebensfähig erweisen würde. Stadtverordneter Kirch ließ sich aber dadurch nicht irre machen: er verstand es, einen Teil seiner Kollegen im Stadtvorstand für die Sache zu interessieren — auch Beigeordneter Wolff wurde dafür gewonnen, — und Herr Kirch kam in einer der nächsten Stadtverordnetensitzungen auf die Sache zurück. Er erklärte, daß es sich nicht darum hanole, außer den bestehenden Bieh- märkten einen weiteren Markt einzurichten. Bei unseren Märkten seien früher am zweiten Markttage ebenfalls Pferde aufgetrieben worden, auch habe das Ministerium ein dafür zur Erhebung kommendes Standgeld festgesetzt bzw. genehmigt. Es stehe also nichts im Wege, wenn man diesen Handel mit Pferden wieder belebe und zeitgemäß ausgestalte. Die Stadtverordneten stimmten dem zu und wählten Beigeordneten Wolff sowie die Stadtverordneten Helfrich, Flett und Kirch in einen für die Wiederbelebung der Pferdemärkte bestimmten Ausschuß. Der erste Markt sollte in Verbindung mit dem Viehmarkt am 11. Avril 1900 auf dem Viehmarkt- platz an der Rodheimer Straße stattfinden. Der Ausschuß ergänzte sich anfangs des Jahres 1900 durch Brauereibesitzer Bichler und Oekonomierat S ch l e n k e auf dem Hardthof und hielt Mitte Februar eine Sitzung ab, zu der eine Anzahl weiterer Herren eingeladen wurde. Beigeordneter Wolff übernahm den Vorsitz. 3n den Plahausschuß wurden Stadtverordneter Helfrich als Vorsitzender, Weinhändler August Schwan, Universitäts-Stall- meister Creuhburg, Hoslohnkutscher Huhn und Schlachthofdirektor Liebe gewählt, in den Prämiierungsausfchuh wurde als Vorsitzender Oekonomierat S ch l e n k e und als Mitglieder Major v. Bormann, Oekonomierat Hoffmann- Hofgüll, Gutspächter Bene- Ober- toeimnr und Oetouomierat Müller- Reuhof, und in den Verlosungsausschuh Beigeordneter Wolff und die Stadtverordneten Kirch und Flett gewählt. So hatte man die Arbeit für die Veranstaltung zweckmäßig geteilt und ging sofort an sie heran. Man suchte durch das Kreisamt die Genehmigung der ersten Gießener Pferdelotterie beim Ministerium nach. Die dieserhalb abgegangene Eingabe kennzeichnet treffend die Lage, aus der heraus sich der Pferdemarkt für Gießen eigenllich von selbst ergab. Der Lotterieausschuß beantragte eine Lotterie mit 10000 Losen zu 1 Mk., deren Lieberschuh zur Prämiierung von auf den Markt gebrachten hervorragenden Pferden benutzt werden sollte. Das Kreisamt unterstützte die Eingabe, da auch der Landwirtschaftliche Lokalverein Gießen es für wünschenswert erklärt hatte, eine Kaufgelegenheit für Pferde in Gießen zu schaffen. Am 12. März traf von Darmstadt telegraphisch die Genehmigung zur Lotterie ein. Die Lpse waren schnell vergriffen und wurden am Tage des Marktes mit 50 Pf. Aufgeld bezahlt, ein Beweis, daß man in weiteren Kreisen der Bevölkerung der Veranstaltung Interesse entgegen» brachte. Rachdem mit der Genehmigung der Lotterie die finanzielle Seite der Veranstaltung sichergestellt war, wurde die Einrichtung des Marktplatzes für einen Pferdemarkt beschlossen und in der Stadt Stallgelegenheit für 30) Pferde festgestellt. Am 20. März gingen 50 Einladungsschreiben an Pferdehändler nach Oberhessen, Hessen-Rassau, Kurhessen usw. ab. Am 21. März wurde in etwa 20 Zeitungen der Markt angekündigt und zu dessen Besuch eingeladen. Ende Marz erhielt das Stadtbauamt Auftrag, den Marktplatz für den Pferdemarkt einzurichten. Der 11. April war ein sonniger, schöner Tag und in Scharen strömte unsere Bevölkerung dem ersten Gießener Pferdemarkt zu, auf dem 320 Pferde aufgetrieben waren. 60 davon waren zur Präiniierung angemeldet und der Handel ging ausgezeichnet. Roch im Oktober bewilligten die Stadtverordneten 600 Mk., um im folgenden Jahre in Gießen zwei " Pferdemärkte abhalten zu können. Sie fanden im März und September auch erfolgreich statt. Schon bei diesen Pferdemärkten wurde die städtische Pferdemarktkommission vom Landes-Pserdezuchtverein mit Rat und Tat kräftig unterstützt. Auch der Landwirtschaflliche Bezirks- und Provinzialverein und später auch die Landwirtschaftskammer haben sich für die Gießener Pferdemärkte lebhaft interessiert. Mit dem Frühjahrsmarkt 1910 wurde eine groß angelegte Feier des 10jährigen Bestehens der Gießener Pferdemärkte verbunden. Reben einer ausgedehnten Prämiierung des auf dem Markte vorgeführten besten Pferdematerials fand am Rachmittag ein großes Sportfest mit Preisreiten. Sprungkonkurrenz. Vorfahren von Herr- fchaftswagen im Privatbesitz, Vorfahren von Geschäftswagen, landwirtschaftliches Trabreiten, Iagdreiten usw. statt. Zahlreiche wertvolle Ehrenpreise standen hierfür zur Verfügung. Diese Jubiläumsfeier, begünstigt durch schönes Weller, führte eine gewaltige Menschenmenge aus Oberhessen und den angrenzenden preußischen Gebieten usw. in unsere Stadt. Die städtischen Pferdemärkte haben sich in den abgelaufenen 25 Jahren, dank der Unter» stühung weiter Kreise, äußerst günstig entwickelt. Während in verschiedenen größeren Städten die Pferdemärkte in den Kriegsjahren eingegangen sind, konnten die Gießener Märkte infolge der eifrigen Tätigkeit der städtischen Pferdemarktdeputation auch iw diesen schweren Jahren durchgeführt werden. Dadurch wurde diese wertvolle Einrichtung auch weiterhin der Stadt Gießen erhalten. Die in unserem deutschen Vaterland immer noch bestehenden außerordentlichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die sich auch auf die finanziellen Verhältnisse der Pferdemarktdeputation auswirken, verbieten größere kostspielige Feierlichkeiten. Die städtische Pferdemarktdeputation hat aber beschlossen, in Anbetracht des lebhaften Interesses in Stadt und Land für die Gießener Pferdemärkte mit dem diesjährigen Frühjahrsmarkt am 1. April eine nach Lage der Verhältnisse in bescheidenem Rahmen, aber doch zweckentsprechende und würdige Feier des 25jäh- rigen Bestehens der Märkte zu verbinden. Reben einer Prämiierung des besten Pferdematerials, für die Geld- und wertvolle Iubiläumspreise zur Verfügung stehen, sind besondere reitersportliche Veranstaltungen mit Vorfahren von Wagen im Privatbesitz usw. vorgesehen. Es ist zu erwarten, daß bei einigermaßen günstigem Wetter wiederum eine große Beteiligung aus Stadt und Land erfolgen wird. Ganz besonderer Erwähnung bedarf es noch, daß mit dem Frühjahrsmarkt 1925 die Herren Rentner August Schwan und Hoflohnkutscher Karl Huhn auf eine 25jährige Tätigkeit in der städtischen Pserdemarktdeputation und die Herren Oekonomierat Müller »Reuhof und Oekonomierat Hoffmann- Gießen auf eine 25jäh» rige Tätigkeit im Preisrichterkollegium zurück- blicken können. Turnen, Sport und Spiel Der Hermannslauf der Deutschen Turnerschaft. — Die Eilbotenläufe find in den letzten Jahrzehnten zu einem beliebten Zugmittel bei den Wettkampf festen geworden. Lind auch Eilbotenläufe „Quer durch eine Stadt" und von Stadt zu Stadt erfreuen sich allgemeiner Beliebtheit. Was aber wollen die größten von ihnen bedeuten gegenüber dem gewaltigsten Eilbotenlauf aller Zeiten im Jahre 1913, den die Deutsche Turnerschaft zur Einweihung des Völler sch lachtdenkmals in Leipzig ausgeführt hat? Bei durchschnittlich 200 Meter Laufstrecke für den einzelnen Läufer haben über 40 000 Turner an dem Rieseneilbotenlauf teilgenommen, der von den Landesgrenzen Deutschlands zu der berühmten Leipziger Gedächtnisstätte führte. Ein Teil des Laufes wurde sogar in Amerika von den Turnern der dortigen deutschen Turnvereine übernommen. Von Bremerhaven, vom Kniosberg bei Flensburg, vom Emst Moritz Arndt-Denkmal auf Rügen, von Taurog- gen an der russischen Grenze, von der Dreikaiserecke In Myslowitz, von der Befreiungshalle in Kelheim, von der Zeppelinwerft am Bodensee, von Straßburg und von Waterloo gingen die Läufe zum Herzen Deutschlands. Eine stattliche Reihe von Rebenläufen, die sich dann mit den Hauptläufen vereinigten, wurden noch angeschlossen, so daß insgesamt 8 000 Kilometer zurückgelegt wurden. Diese Riefenleistung wird im Jahre 1 9 2 5 ihre Wiederholung finden und voraussichtlich noch erheblich übertroffen werden. Denn die Deutsche Turnerschaft plant in gleicher Weise wie bei der Einweihung des Vollerschlachtdenkmals in Leipzig bei der 50-Iahrfeier des Hermannsdenkmals im Teutoburger Wald bei Detmold einen Eilbotenlauf, den sie Hermannslauf genannt hat und am 15. und 16. August d. Is. durchführen wird. Es sind insgesamt 12 Hauvtläufe festgelegt, deren Zahl sich durch verschiedene Rebenläufe noch wesentlich vermehren wird. Mit einer Beteiligung von rund 100 000 Turner und Turnerinnen ist zu rechnen. Infolge der durch den Friedensvertrag von Versailles bewirkten Verkürzung der deutschen Landesgrenzen mußten die meisten der Ausgangsstellen, des Leipziger Laufs in Wegfall kommen. Diesmal gehen d e Läufe aus von Wilhelmshaven, Lehe. Flensburg, Lübeck, Saßnitz, Gleiw'h, Mahlstatt, Kulm, Kelheim. Zugspitze- München, Lindau. Konstanz, dem Riederwald- denkmal, Saarbrücken, Aachen, Wesel. Die Durchführung W Liufes w'rd nicht nur einen überzeugenden Eindruck von der organisatorischen und technischen Leistungsfähigkeit der Deutschen Tnr-e-sch-ft geben, sondern auch, was besonders begrüßenswert erscheint, das Vater» l '.ndische Empfinden weiter Kreise Wecken und zu einer a ewa l tigen Kundgebung des deutschen Volksgemeinschaftsgedankens werden. Durch das Gebiet unserer Provinz Ober- Hessen werden nicht weniger als 4 Hauptläufe führen. Dadurch wird eine starke Anteilnahme des Turngaues Hessen an der Veranstaltung bedingt werden. (Vitt Fcrdinand-lBoetz-Denkmas. Am 24. Mai 1926 ist der hundertste Geburtstag von Dr. Ferdinand Goey, dem unvergeßlichen langjährigen Führer der Deutschen Turnerschaft. Aus diesem Qlnlaß will die D. T. ihre Ehrenschuld an diesem verdienten Mann abtragen, indem sie die Dr.-Ferdinand-Goeh- Stiftung zur Errichtung deutscher Tumstätten wieder herstelll und leistungsfähiger macht und tnoem sie oas tDoeyyaus in Lelpz ig-Ltnvenau aB Erinnerungsstätte aus baut. Außerdem ist die Errichtung eines Goetz-Denkmals im Garten dieses Hauses vorgesehen Ramhafte Führer der D. T., darunter der Vorstand und alle Kreisvertreter, haben einen Aufruf unterzeichnet, der diesem Zweck dient. Vom Billard-Sport in Gießen. Die Klub-Wettkämpfe nehmen täglich ihren Fortgang. Für Samstag sind von Der Wettspielleitung sehr spannende Partien vorgesehen. Dis jetzt stehen an der Spitze einer Gruppe: Klasse 1: Rubin, Echlegpen, Paulus, Rudolf. Klasse II: Topp, Striber, Jacob jr.. Allendörser. Klasse III: Drescher, Kneip, Muhl jr. Die Entscheidungsparteien merben in der kommenden Woche zum Austrag kommen, sie versprechen äußerst spannend zu werden. Internationale Iubtläums- Gintadunqs- Schwimmwcttkämpfe veranstaltet am 4. und 5. Avril der Schwimm- flub „Po seido n"—V. f. D., Lestpzig und der Schwimmsportklub „Hellas' Magdeburg am 6. und I. April. Die für Anfang April unbesetzten Ejnladungs- schwimmwettkämpfe der beiden obengenannten Klubs werden zum erstenmal neben Herren» wet.kämpfen auch internationale Damenwettkämpfe aufweisen. Hierfür liegen bereits von der deutschen Meisterklasse eine Reihe von Zusagen vor, während aus Schweden die nordische Brust- und Freistilmeifterin Hjoerdis Toe- p e l ° Gotenburg kommt. Mll holländischen und Wiener Schwimmerinnen werden noch Unter» Handlungen gepflogen. Von den deutschen Meisterinnen haben bereits zugesagt: Die deutsche Meisterin im Freistil» und Rückenschwimmen Frll Anni R e h b o r n , Bochum, die deutsche Brust- Meisterin Frl. Erna Murray, Leipzig, Frl. Tilly Arndt, Gießen, Frl. Lehmann, Dresden, und Frl. Simon, Hamburg. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Ainuet übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber k^nerlei Verantwortung.) Die staatlichen Gebührensätze bei Wohnungsbautea. In Versammlungen und Zeitungsaufsätzen wird die katastrophale Wohnungsnot unserer Zeit immer wieder festgestellt. In allen Parlamenten des Deutschen Reiches sind Ausschüsse eingesetzt worden, die beraten sollen, wie dieser Wohnungsnot abzuhelfen sei. Viele sogenannte kleine Leute (Arbeiter und Beamte) entschließen sich heute unter schweren Opfern zum Bauen, weil es für sie einfach keine andere Möglichkeit gibt, entweder aus ungesunden Wohnungen heraus» oder überhaupt zu einer Wohnung zu kommen. Diele dieser Leute sparen tatsächlich jeden Pfennig zusammen, um nur ja ihr Vorhaben durchführen zu können, vielfach wird die Wohnung schon im halbfertigen Zustand bezogen und erst nach und nach fertiggestellt. Rach meinem Dafürhallen sind es gerade diese Leute, die die Wohnungsnot mit dein besten Erfolge bekämpfen helfen, wenn auch unter den allerschwersten Opfern. Man sollte meinen, daß gerade diese Leute von den öffentlichen Körperschaften, vor allem vom Staate, auf das Rachdrücklichste unterstützt würden. Wie sieht es aber damit in Wirklichkeit aus? Das Abmessen eines kleinen Bauplatzes in einer Gemeinde, die die Feldbereinigung durch» gesührt hat. berechnet das Staatliche Dermessungs- amt mit etwa 40 Mk. Die Grunlckuchkosten sind viel, viel höher als vor dem Kriege. Die für das Daugesuch notwendigen Lagepläne wurden früher von einem Geometer für vielleicht 8 Mk. gefertigt, heute geschieht dies durchweg von den Staats. V'rmessungsämtem. Diese benutzen dazu die in den letzten Jahren auf Kosten der Gem einden aufgestellten Ortspläne, so daß ein solcher Oageplan in ganz wenig Stunden auf gestellt ist. Berechnet w'rd dafür aber ein Betrag von etwa 25 Mk. Die Stempelgebühren für die Baugenehmigung betrugen früher pro 1000. Mk. Baukosten 1 Mk., während sie heute das Vierfache ausmachen. Genau so verhält es sich noch mit einer weiteren Anzahl Gebühren. Es ist an der Zeit, daß h'er einmal voo der Oeffentlichkeit dem Staate nahegelegt wird, daß er die Einziehung derart hoher Beträge wenigstens bei Den obengenannten Bauherren unterläßt G. 3. Asthmatiker weiche unter Atembeschwerden und Verschleimung leiden, erhalten gegen Einsendung von 20 Pfg. eine Gratisprobe franko von Asimol Asihmapulver Preis der Originalschachtel Mk. 2-50 GaIbbsi Ghee. Industrie G.m.b.H., Frankfsrta.il Speichentraße 4/$ Geschäftliches. Die natürlichen Pflanzenkräfte im Ungarischen Wasser Faßhauer kräftigen Rerven und Körper und heilen Migräne, Ischias und Rheuma, ^‘ss Auskunft: älniv.-Apotheke zum goldenen Engel. Kein Haushat o'me Dr.Sidl rs Siwalin^j Unerreichte Heiloaste, eine Wohltat für Har 4 Plennla tostet MAGGI FlBlschürüh-Würfel ss n'. ..—. n f —■—------- Einfach mit kochendem Wasser übergossen, ergibt der Würfel W Die Maggi-Oesellschatt hat ihre Erzeugnisse der Kontrolle des Direktors des Hygienischen ci^-kk-.-.k- T-1..I * ..„4 VoaRz.« Sä kräftige Fleischbrühe zum Trinken und Kochen, zum Verbessern oder Verlängern von Suppen und Soßen aller Art. ..MAGGIs gut?, sparsame Küche“ - - --------------------Hygienischen Instituts der Universität Berlin, Geheimrat Professor Dr Martin Hahn, unterstellt. Neichsblock für die Reichspräsidentenwahl Ortsausschutz (Siesten. Aufruf! Zum ersten Male werden die deutschen Wähler und Wählerinnen am 29. März an die Wahlurne gerufen, um für sieben Jahre einen Reichspräsidenten au »vöhlen. An diesem hisioriichen Tage müssen alle Grenzen der Partei, der Konfession und des Standes fallen. Die Wähler sollen nur den besten und würdigsten Mann berufen. Deshalb haben sich die Vertreter derjenigen Parteien, die fast die Mehrheit aller deutschen Wähler hinter sich wissen, gemeinfam mit Vertretern vaterländischer, wirtschaftlicher und kultureller Verbände zum „Reichsblock" vereinigt. Sie haben sich nach reiflicher Erwägung entschlossen, dem deutschen Volke für die Wahl des Reichspräsidenten Sm mfitgetn* A. Ms in MMg, MinMel LMsniiMer öes jnnetn onö BlielamUt zu empfehlen. Dabei war für den „Reichsblock" maßgebend, daß Herr Dr. Jarres ein Mann ist von großer Erfahrung auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens, ein lauterer Charakter, ein Mann des sozialen Fortschrittes und kerndeutscher Gesinnung, bewährt als Vorkämpfer deutscher Freiheit für Rhein und Ruhr. Herr Dr. Jarres vereinigt in sich die Eigenschaften guter deutscher Art und leistet Gewähr für eine sachliche und gerechte Führung der Geschäfte für die Reinheit der Verwaltung in allen Dingen. Er hat in schwerster Zeit seine Person rücksichtslos für Staat und Volk eingesetzt. Er hat als Staatsmann die Einheit des Reiches in vertrauensvoller gemeinsamer Arbeit mit den Regierungen aller deutschen Länder gefestigt. Die vereinigten Parteien und Verbände fordern alle deutschen Frauen und Männer und die deutsche Jugend auf, für den Kandidaten des „Reichsblocks" zu werben und uns durch Geldspenden zu unterstützen. Bei stärkster Anspannung aller Kräfte kann der Sieg schon im ersten Wahlgang errungen werden. Unsere Parole ist: Die Einheit der Deutschen, die Reinheit des öffentlichen Lebens, das Staatswohl über dem Parieigeist. Ein Weg — ein Wille! SkMe BolMei MMonnle Boi Wei Professor Dr. Krausmüller Oberpostinspektor Kohlhase fWer BauerulM BMnOiW Beröönöe MMens Heinrich Gottmann Studienrat Dr. Lenz Einladung zu Oer am Hlontag, dem 23. Möiz, abends 8 Hüt, im Bülloioabenroald stattfindenden Referent: (Eintritt so vf. K. P. D., Ortsgruppe (Stehen. 2869 E) M Dr. 8W M.MOOMIW lüema: Reichspräfidentenwahl Korrupt,onsrepublik oder Räterepublik Grau- und weihstücktalt sowie Aehtalt und kohlensauren Kali zum Düngen ftetS prompt und billigst bei Carl HaaS jun., Dicken. Zranfsurter Sirahe 59. Telephon 1682. 2118c Empfehle täglich frische la Germania- Zwiebäcke hergestellt im eigenen o efrfräft 24 7 n Ziitz Llhlkiiier, LiilSkillilatz i 5fiöeiöei-3waDg5-3nnnno öes grelles Siebe« Montag, den 23. März, abends 81 , Uhr, findet tm Liseudahn-Hotel Hopseld eine Monats-Versammlung statt. Pünktliche» und zahlreiches Erscheinen erwünscht. Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gegeben 2903D Der Vorstand. Schützenverein Metzen Wir laden hiermtt zu unserer §rüöjabrs*(§rnrniliirr|ainni(una am 6. 4. 25., abends 8 Uhr, im Schützenhause ergebens! ein und bitten um zahl, reiche Beteiligung. Der Vorstand. Tagesordnung: 2879c 1. Jahresbericht, 2. Rechnungslegung, 3. Iahresschietzen, 4. Iungschützcnwesen, 5. Satzungsänderung, 6 Verschiedenes Saalbau Sauer Sonntag, den 22. März, nachtn. 4 Uhr 14 In der Vorstellung in 5 Akten Hänsel und Gretel Abend» 8 Uhr großer 0249' Kabaret:- u. Lustspielabend 5 Damen, 3 Herren Finh’iHenppK• Abend» Mk. i.r>o, i. u. -.60 LlUllllldprüld. Mittags .. -.50, -.30 u.-. 15 Dir.: Im Koppenhöfer Vo verkauf: Zigarrenhaus Kurt Richter Booeiliitter empiiehlt in la. Qualität Saat-Niemand Inh.: Eugen Scheel. 07,13 MauSvurg 17. Reineklauden- und Pflaumen-Hochst Sauerkirschen- und Mirabellen-Büsch. Johannisbeeren Stachelbeeren Himbeeren Brombeeren Haselnüsse Rosen sowie alle Sämereien für Landwirlschaft und GarWan empfiehlt Telephon 12. 2891D Sie würden nicht wenn Sie die ttaisef § Brust-Caramellen mit den 3 Tannen immer in der Tasche bäticn unb täglich gebrauchen würden! Seit 30 Jahren ^aS vorzüglichste Mittel bei Husten. Heiserkeit, Verschleimung und 00000 s. bero. Fach. 1.60. Drog. Karn, Schul'tr. Hansa Handelsschule J. Kunzeimann Gießen, Bleichstr. 5 21. April und 4. Mai Beginn neuer Kurse. Prospekt frei, y Brennholz osensertigu. Eichen- Olartcupfoflen liefert billi U 2<1261) J. Wellhöfer. Telepbo» 743. Klaviere- ßflrmeniuins werd, sabgemäh it. vreiSweit gestimmt u. repar. G.KUkk!^ Gletzkll.vloMlll T> levhou 2401. Ankaa!nbr..QlnD. u. HarmouiuinS. la Handkoffer sehr billig 1606c Carl Schunck WDOCOZmJEXlXLUJUlXXXÖ Beerenobst- hochstämnie Beirenobititräucher Bosenboehitamine Sphlln jrjaen Baacbr aen Hüab leritrÄncher Aprlkereuipalere ed er Flieder emnfiebh in nur erprobten Sorten bet reeller Bedienung Gärtnerei Dönges Giesteu Marburger Str. 67. Stühle werden gestochten. (Sr. Lteinweg 3 I. Johannhbeer- ■trÄncher ttnd abzugeben. »»., Grabeuftr. 7 I. WM, SllMWS Wl Mittwoch, den 25. März, 81/« Uhr abends, in der Turnhalle (Oswaldsgarten) üenlliclie Versammlung Ts spricht ßkrrSkfs.Landtaiisahgkvrvv.Wlz-Mills über tlielleiclispÄDwalil Alle wahlberechtigten Männer und Frauen sind eingeladen. Zur Deckung der Unkosten wird ein Eintrittsgeld von 50 Pfg. erhoben. 2923D Der Vorstand. Liebigshöhe Sonntag nachmittag 4—7 Uhr Familien-Konzert mit besonderem Programm Eigene Konditorei Eintritt frei 2890 D Eintritt frei HOTEL „SCHÜTZ“ j lllllllllllllllltllllllllllllllllllllllllllllllllllHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIMIIIIIIIIIIl I Sonntag, 22. März, Nachmittag 5- Uhr- Tee mit Tanz | Abends 8 Uhr 2858 D j Familien-Konzert I ................................................................................ “ Lichtspielhaus Nur noch heute und morgen Gehetzte Menschen Lucy Doraine die weltberühmte Schönheit spielt die Hauptrolle in diesem Werk. Diesen Film sehen. hel«t nneere Zelt verstehen! Das wirbelnde Leben unserer Tage mit ihren zö’ien Leidenschaften und Hemmungslosigkeiten rollt in 6 fieberhaft spannenden Akter, an u^« vorüber. — Ferner: Buster Keaton der neue Grotesktyp aus: ..Bei mir Niagara'1 fn „Tommy macht eine Seefahrt“. 2934c Eintrittspreise: -.80. 1.-, 1.50 und 2 - Mk. 6 Akte nach Motiven des Romans „Taumel “v. HansLersch Ganz vorzüglich schmecken mit Sühstoff bereitete Streifen. Das Mißtrauen gegen ihn ist un- be>echtigt Süßstoff ist rein, billig und 2875 c bekömmlich. In Kristallen und Tabletten überall erhültlich Apollo Automobile feite1, W PS. Lieferwagen kurzfristig lieferbar Allianz- Gesamt- garantiemittel Konzern 85 Millionen Goldmark Allianz Versieh erungs-Aktien -Gesellschaft in Berlin Allianz Lebensversicherungsbank A.-G. in Berlin Kraft Vers.A^G. des Automobilclubs v. D. Berlin BadischePferdevers.-Anst.A-G.lnKarkruhei.B. Providentia Frankf. Vers.-Ges. inFrankfurt a.M. Brandenburger Spiegelglas-Vers. A.-G. in Berlin Union Allgem.Deutsche Hagel-Vers.-G.,Weimar Deutscher Phönix Vers. A.-G. in Frankfurt a. M. Wilhelm« in Magdeburg, Allgem. Vers. A.-G. Versicherungszweige: Transport, Fener, Haftpflicht, Unfall, Einbruchsdiebstahl, Beraubung, Kredit, Kaution Maschinen, Valoren, Pretiosen, Aufruhr, Auto (Kasko, Unfall, Haftpflicht), Leben InvaUdltüt, Renten, Pension, Glas, Wasserleitungsschiiden, Hagel, Pferde und Vieh AnskunftaateUe in allen Veraicherungaangelegenhelten Bezirksdirektion Gießen General-Vertreter Aßmann & Schneider, Telephon 1248. 2897D Kaiserallee 45 i " Den Eingang sämtlicher Nenhdten der Saison zeigt an Fr. Siever, Modes Beachten Sie bitte meine Ausstellung 2M4D Die vom Hessischen Sparkassen- u. Giroverband im November 1924 beschlossene Zielte hWRmtelW findet vor Weihnachten 1925 statt Alte Sparer müssen bis zum 1. April ds. Js. ihr Guthaben auf mindestens R.-M. 105.— gebracht, alle übrigen Sparer bis zum gleichen Tage ein Mindestguthaben von R.-M. 60.— eingezahlt haben, wenn sie sich den Anspruch auf Berücksichtigung sichern wollen. Bezirkssparkasse Gießen Bezirkssparkasse GrOnberg Günstiges Angebot Zwecks teilweiser Renovierung meiner Musterzimmer biete ich an: 4 Speisezimmer WUx aus: 1 Büfett, 1 Kredenz, 1 Auszugtisch, ßRA 6 Lederstühle............ ä <016. OOU 2 Speisezimmer 2 Herrenzimmer XS* besteh, aus: 1 Bücherschrank, 1 Schreibtisch, ISockeltisch.l Schreibsessel,2Lederstühle, LMk. OOU 2 Herrenzimmer wiv& 680 1 Schlafzimmer ß Marmor u. 180 cm breit. Spiegelschrank, Mk. O4U 1611 AO niatur Kiefern lackiert, besteh. aus: 1 Küchenschrank, 1 Anrichte mit Tonnen, 1 Tisch, 2 Stühle, 1 Ab- QQß laufbrett.................Mk. OOU 1 Küche wie vor, größ. Modell, Mk. 360 Sämtliche Modelle find eignes Fabrikat und leiste ich für erstklassige Arbeit langjährige Garantie Möbelfabrik Karl Hahn (Sieben, Loberstratze 17 2R77a August Schwan 2417V Bureau: Westanlage 49 / Telephon 2443 Postscheckkonto: Frankfurt am Main Nr. 60919 Total-Aurverlaus wegen Umstellung Emaille, Aluminium-, Zink-, Blech-, Glas-, Porzellan- u. Zteingutwaren sowie alle hauzhaltungz gegenstände Mm MfflnMffl. Kirchenplatz 11. 2863 a ER1HODI SÜSSRAHM MARGARINE In fast allen einMchlÄx*K®|e Geschäften kttnf lieh. 2898ss Auf Wunsch Vertreterbesuch 2900h „Herso“ Mlttelil. Annoncen-Eiped. Gießen 5 Plockstraße S Abteilung Reklame: Kirchenplatz S Matts iS und Sand aus dem Lahnfluh liefert prompt und billig C.Rübfamen,Giehen Fernsprecher 1659. ig-oc Herrenzimmer Speisezimmer Haus-Standuhren liefert unter günstigen ““D Zahlung» Bedingungen Krewinkel, Gieaen, Riege W 521 Annahme von ANNONCEN für alle Zeitungen und Zeitschriften des In- und Auslandes ohne Mehrberechnung für den Kunden, bei gewissenhafter Ausführung. Auskunft und Beratung über alle Insertionsund Rekiameangelegenheiten bereit willigst durch Fachleute Wer ihn dauernd trinkt, erhält sich gesund und spart dabei. Die praktische Hausfrau weih daSl — 1 Pfund nur ßO Pfg. — MU erlich zu Gnmde gehen Ihre Blumen and Pflanzen, wenn Sie solchen nicht wo fort mit Hallmayer's Pflanzendünger 'Vorher! nachher!” N • • ff-WWR1V, | n neuem Leben. Wucbulum o. flpplgem Blühen verhelfen. Kaufen Sie denselben heute noch, echten Sie aber beim Bin kauf avf die weltbekannte, neben* lebende Schatsmarke. Zu haben In Dt Offerten. Samen* und Blumcnhandiuoeea. -o wie eonatlff alnaohlAff, Genc haften. Zentral- oder 2929a Mlf Rüdiger Vorzüge: Gleichmäßige Wärme in allen Räumen Staubfreie Zimmer Enorme Ersparnis Nur 1 Ofen zu bedienen Auskunft und Kostenanschläge unentgeltlich Etagenheizung sollte in keinem Hause fehlen Walltorstraße 35 Gießen Fernruf 1397 —-GCQR. 1872-— Ketelboe arah$ FRANKFURTXMrWD Jjsipiigerstr 59/61 Zahlungserleichterung Kalk! la. gebr. Grau- mtb Wcihkalk ab Lieber oder frei Baustelle sofort lieferbar. Telephon: Dillenburg 76 u.l86,Rodheim a/Bieber 16 Karl Schlierbach Dillenburg 2ss?v Abteilung Kalkwerk Bieber. neu mit la la Blatt, m. Rintrschmierlag. spottbillig Carl Nchnnk. Metallbetten Stahlmmr., Kinderbetten. dir. an 'Brio. Slot. 3t N tret Eleea» tnöbellabr. Suhl L Tb. Brauns1 »W&lbra« n^em, die efefiufie sind niefit neu, -Ä- kÄ Habe mir die affen auf gefärbt mit Tirauns* Cederfarbe fVIIbral Jäh Ibra färbt affe ßederfacAen wie nea ffrfiäftfidi in affen Drogerien, Apotheken ufw. 11 etW?;. fieimot im 2®°Ärt «"ElaerH ^'^scheckioni- a-011 ' Hambirs- ^//eloerlamv Die Kundgebungen gclM 3® Hamburg ver^ und rnarcrundande. Am 1. April 1895 digungssahri tenschast letlnt vald zu seinem 80 miaus löschbaren J brachte Seine 2 für die Zukunft Appell: ,ok tna (Sie heute durch 3 (egen, in der Mit! zu betätigen tr 'eit langem zur Ui zell angehöre? 3< aladWische Iugen -vernahm, treu bisr schlossen war, diese die damals für di nntwortlichen Ära1 sinnung erfüllt. D war der Begit Unglücks. Sie geführt. Dam wir unser entgeginfuhren wo Aufgabe, in deren zu stellen haben, : 3n jener Lnspcac über die deuts den deutschen «md betont, man n die nationale §rag Sammelpunft da^2eich, nicht wi 'Mmxc wir ' W Dr. Janes Derhaltnlsse dez , gelten sie nicht in i politische Kampfse mir, dah ms get ein neues 6la w hohem Mähe di Purteizersplittenim peg dos Lanin mdenBvrderglun! jlntet unserm DniPPen desg non «nte Jn.ö Handwerk. An b-Uern der Hand. 2 veremigt W, Kenvollen Aus gemäß um Su bewerb imnhfen für a aut Zonaler, »ewvrsen. da?!/ alle 3eiä!®S?- N - nln,“«c” %fSa totonk”*g ünttoDüiil‘nfc" Ä: Sebiets d Llinöen x1 dielen druck JMni stellt, öq? :®cöanfer richtig er[le^er die aber A\^nbe teeier %JrD un9äfol ? dah?wvttun Me J man ??6<® 5ril)arh,„ ffi. Uber JJSt fes ft?