her M at neß» M kill' ob' Ijrit kN, ii mt- ler, en )r- 3\\- Iks- jerU ze" S-»L'E 7.63, fl) reife» iliber- PW ,6"^jd'ch^4 üSti « J3 V* *"****• iS» -•» „ 11 tau®* Ä Jo^ ä&j* $Sfe,*ÄS ‘mit eteiJ^6^ ihn H» ;n 9efüm. Mu|“ ÄZ itiyy# CT * Ä* W nrit U C öcr SmtteHetf ■Hfen. SU entwich^, gingen i^ter Sstch e fich »6 Uhr fand in der britischen Botschaft ein Empfang der britischen Pressevertreter statt. Um 7 Uhr wurden die französischen Journalisten von Herriot am Quai d'Oriey empfangen. Chamberlain erklärte, er habe mit Herriot .ibei die deutsche Anregung hinsichtlich des Ab- chlusseS eines Sicherheitspaktes, die Frage der Entwaffnung und über die Frage der Drrösfent- 'ichung des Berichtes Walsh gesprochen. Man -abe den deutschen Borschlag ernstlich geprüft und man werde durch den auf diplomatischem Wege fvrtzuseyenden Meinungsaustausch festzusieilen luchen. welche Vorteile aus diesem Vorschlag zu ziehen feien. lieber die Der- -fsentltchung des Berichtes Walsh sei noch keine ^nt,che>dung getroffen worden. ES stehe auch tu Augenblick noaj nicht fest, ob über die Ent- paffiiungSfrage eine interalliierte Konferenz flatttinben werde. Heber den amerikanischen Plan 5er Einberufung einer Entwasfnungslon- ferenz könne er nrchts Tagen, da ihm nichts von einer Einladung bekannt fei. Er könne nur soviel erklären, dah er mit Staatssekretär Kellog vor dessen Abreise aus England hierüber gesprochen habe. DiefranzösischeAtlffassung Paris, 16 Mirz. ie betreffenden Beschlüsse erzielt wird. Hebri- zenZ wird die Zul as sung Deutschlands tum Völterbund als wünscheriswert be- eichnet. Aber der französische Standpuntt hierüber hat sich nicht geändert. Der Eintritt des Reiches in das Konzert der Völler farm nur rmöglicht werden, wenn Deutschland sich verachtet, alle Verbindlichkeiten des Völkerbund statuts und des Frieren svertrags von Versailles zu ^r füllen. Diele Zulassung bildet übrigens nach Ansicht der französischen, wie auch nach Ansicht der brittschen Regierung die Vorbedingung für den Abschlu h eines Sicherheits- Paktes, an dem Deutschland teilnehmen kann. Ein solcher Sicherheitspakt würde eine Zusatz- garantie darstellen, wie es das Statut des Völkerbundes vo^s.eht. Was die Besetzung von Köln anbetrifft und ihre Beziehung zum Problem der Sicherheit und der Entwaffnung Deutschlands, so erklärt man in französischen Kreisen, dah die beiden Begriffe ,Sicherheit und Entwaffnung" nicht txmetnanber getrennt werden können, und dah die Verhandlungen, die jetzt zwischen den Regierungen fortgesetzt werden sollen, es im Augenblick nicht gestatten, irgendwelche Aufklärungen zu geben. Herriot und Chrmberlain haben übrigen^ sich über den Vorschlag Coolidges auf Einberufung einer Entwaffnungskonferenz nicht auSfprechen können. Der französische Ministerpräsident bleibe auf jeden Fall der These treu, die er in Genf im September des vorigen ZahreS vertreten habe: Der Verbindung der drei Begriffe- Schiedsgerichtsbarkeit, Sicherheit und Abrüstung." Frankreich wünsche ebenso und viellcicht mehr als irgendeine andere Ration die Fortentwicklung des Schiedsverfahrens. Aber dieses Regime könne nur dort eingerichtet werden, wo die Sicherheit schon hergestellt sei. Aus diese Weise lomme man immer 'nieder auf die Rot- wendig kett zurück, zuerst die Sicherheit zu gewährleisten. Es seien alle Hoffnungen vorhanden, dah im Laufe der weiteren Verhandlungen eine vernünftige Lösung gefunden werde, die geeignet sei, die einstimmige Zustimmung der Mitglied- staaten des Völkerbundes nach sich zu ziehen. Die Herriot nahestehende „®re Rouvelle" schreibt, dah wir von Großbritannien weder einen Pakt noch ein Protokoll angeboten erhalten werden. Das Schicksal der O st st a a i e n interessiere de". Sieger nicht, der noch die meisten deutschen Kolonien im Besitze bat Wie wird es bann möglich fein, einen Seit aufzustellen, den eine s ran wüsche und eine britische Regierung unterschreiben könnte. Es scheine immer klarer zu werden, dah es unmöglich ist, dem folgenden Dilemma zu entrinnen. Entweder wir werden im Einverständnis mit England Zerbrechliches schassen, das unsere Freunde beunruhigen wird, ohne uns unserem Feinde näyer zu bringen, oder wir werden etwas Ernsthaftes schaffen ohne England! Vergessen wir niemals, dah das wirk- Uche Schicksal unseres Volkes auf dem Kontinent ruht! Man darf in London sich nicht einbilben, dah man uns Pflichten auserlegen kann, ohne uns im Austausch dafür Rechte zuzugestehen. Wir wollen die französische Sicherheit in einer allgemeinen Organisation der europäischen Sicherheit Was würde also eine britische Allianz für Europa uns einbringen, wenn fie nicht den vierten Tell von Europa fchützen will? Lin vermittlungzvorschlag Venesch?. Ein besonderer Btmd der Cftftnaten. Paris, 16. Mär,^ (TU.) 3m Laufe der Unterredung, die Ministerpräsident Herriot mit dem tschechoslowakischen Auhen- minister Denesch hatte, sind die gleichen Fragen behandelt wcroen, wie in der Unterredung zwischen Hei.rlot und Chamberlain. Zwischen dem fcanzönschen Miiiisterpräsidenten unb dem tschechoslowakischen Auhenminister ist leicht eine Verständigung erzielt worden. Auhenminister Drncsch wird noch zwei oder drei Tage In Paris bleiben. Es ist möglich, dah er vor seiner Abreise aus Paris eine weitere Besprechung mit dem französischen Ministerpräsidenten haben werde. Rach dem „Petit Journal" hat Dr. Benesch feine Ansichten über die deutschen Garantievorschläge cnttoidelt und ist mit einem neuen Plan yerv r retteten, der auf Gruppierung der Z entral- und o st europäischen Staaten zu einem besonderen Staatenbunde abzielt Dr. Denesch beabsichtigt. auf Grund des Genfer Protokolls und obligatorischen Schiedsspruches die Staaten Zentral- und Ost-Europas zu gemeinsamen Dertrügen zusammenzuschliehen. Das allgemeine Genfer Protokoll soll zu einem regionalen Protokoll umgestaltet werden, in das auch Oesterreicheinbezogen werden soll. Wenn sich die Grvhmächte dann mtt Deutschland verständigen. so werden in Europa zwei durch Garantien für sich abgetrennte Mächte-Gruppen bestehen, die b ibe wichtige Staaten des Döl.'erbundes en halten. Die Do.schlüge des tjchechllchen Auhenministers haben nach dem .Petit Journal" das Znteresse Her- riots geweckt, well damit nach seiner Ansicht ein Ausweg aus den bisherigen Schwierigkeiten gefunden werden könnte. Dr. Denesch beabsichtigt im Gau'e des nächsten Monats nach W a rs ch a u zu reisen, um den tschechisch- polnischen Schiedsgerichts vertrag, der den Anfa-g des Garantievertrages de- hüben Rach'-a--staaten Deutschlands bildet, zu unte zeichnen. DieTschecho- slowakei bat weiterhin m t einigen Rachbarlün- bem, ins besondere mit Oesterreich. Schiedsgerichts- und Freundschastsverträge abgeschlossen. Dr. Denesch gab im übrigen zu verstehen, dah die deutschen Do^schläge eine w.ilg heude B achtung finden mü :ten und dah bie Alli.erien et:« präzise Fassung der D>richlage von der Reichs- regicrung erbitten sollten. Der P eifer K rr.sponbent des „Daily Telegraph", P.run r schr.iat Üoer die B^s r chung Herriots mit Ehamoerlän und Denesch. der Bericht der Kontrollkommission werde nicht oder jedenfalls nicht jetzt veröffentlicht werden. 3m Augenblick scheine auch feine Konferenz der Al.ii.rten unter Teilnahme Deutschl.n)s in Aursicht zu fein. Die deut chen D rf 4)1 ige wü den weit rhtn von dec franzöllfchen unv van der bri.ischea Regierung geprüft, aber dec angeregte Paf: werbe nicht abgeschlofsen werden, ehe nicht Deutschland in den Dölkerbund eingetreten sei. Der Prkt werde üb rbies k.ine Bestimmungen en'h-.lten, die mit Artik.l 19 der Dölkerbundssayungen In Wide spruch standen, wonach die Ost grenzen Deutschlands rur durch einflim nigen Beschluh der D ller- bun^svers immlung geändert rocr'en könnt n. Rich Hecri ts AbUch fall ipiter neben dem von Deutschland v^rgeschl genen P>ckt ein besonderes militärisches Abkommen abgeschlossen werden. Frankreich und die Abrüstungskonferenz. Paris, 16. März. lWTD.) Zu her Absicht bes Präsidenten Coolidge, eine Entwaff- nungSlonserenz einzuberufen, schreibt baS..3vum. des Debats": Wir zögeim nicht, nach Washlngttm zu anttvorien. dah die durch den Dölkerbund vorgesehene .Konferenz keineswegs begraben ist und bah Verhandlungen darüber im Gange sind, beren Abschluh man abwarten muh, bevor man eine neue Konferenz cinbcruft 3ebenHlls faim man nicht über bie Abrüstung z u Land auf einer Konferenz beraten, auf der nur fünf Seemächte vertreten sind. Wir würben keine Besprechungen dieser Art an nehmen Setzen w>r Präsident Coolidge audeinanber, dah Frankreich und mehrere seiner Alliierten auf bestimmte Sicherheiten nicht verzichten können, ohne sich ihrem Ruin auSzuscchen, der auf die Vereinigten Staaten und d'.o amerikanischen "Bürger zurücksallen würde. Die Vereinigten Staaten haben sich geweigert, dem Völkerbund beizutreten und ben Frieden von Versailles zu ratifizieren. Sie erklären, dah sie keine Verpflichtung übernehmen werden, gegm einen eventuellen Angreifer zu intervenieren. Sie behalten sich ihre ganze Aktionsfreiheit vor. Mögen sie also uns Franzosen erlauben, uns die Möglichkeit vorzubeh len. unsere Verteidigung entsprechend den Bedürfnissen unserer Sicherheit-' g ranti ren. Auch der „Temps" lehnt das Pr.'jekt der Vereinigten Staaten ab und frazt, welche vor- läusigen Garantien kann die Washingtoner Regierung bieten? Wmn Amerika und England nicht zu bem Gedanken eines gegenseitigen Beistandspaktes zurü.kk.hren, kann man keine entdecken. Die Dölkerbundsantwort. Die Reichsregierung wirb sich in der kommenden W-che eingehend mit der Antwort des Völkerbundes auf das deutsche Memorandum beschäftigen müssen, die am Samstag in später Stunde dem Reichsauhenminister Dr. Stresemann übermittelt wurde. Sie wird besonders deshalb Gegenstand eingehend« Untersuchungen und "Beratungen sein müssen, weil sie von vornherein nicht geeignet .erscheint, die Bedenken zu zerstreuen, bie die deutsche Regierung in ihrem Memorandum zum Ausdruck brachte und beten Klärung von besonderer Bedeutung für eine endgültige Entscheidung über eine Beitrittserklärung sein muh. Deutschland tmn sich mit dem sehr pr^blema- 1 schen T'osle nicht z ifr eden geb n, da l. wenn es er t e nm ü als gl ichb rech igi s Mitg.ied dm Völlcrbundsrate angehörte, sich schon alles finden würde. Der Paraaraph 15 *er Völker- bu-d atzungen — militärisches (Singret- s c n eines Staates entsprechend d.n Wei ungen des Völkerbundes — enthält so folgenschwere Verpflichtungen, dah sie für Deutschland untragbar find, weil von vornherein klar ersichtlich ist, dah seine geographische Lage und die durch den Deriailler Vertrag erzwungene Entwaffnung Deutschlands wie zur Zeit des Dceihigjährigen Krieges zum Tummelplatz fremder Heere pr.dest nieren. D gegen muh sich Deutschland von vornherein schützen. Wenn auch die Antwort des Völkerbundes daraus hrnweist, Deutschland Eonne als Mitglied Rates dann f e I b fl lagen, bis zu welchen Puntten es imstande wäre, den Empfehlungen d-s Rates zu enttprechen, und stets an den Entscheidungen teilzunehmen, die sich auf Anwendung dec Grundsätze der Satzung beziehen, fo ist doch xu bedenken, dah derartige Beschlüsse nicht einstimmig gefaßt zu werden brauchen, Deutschland also, wie eS wohl auch in der Regel der Fall wäre, übetst immt würde. Deutschland würde aus diese Weife gezwungen fein, seine Neutralität aufzugeden, zu der es ja die erzwungene Entwaffnung bered)tigt. Und sich gegen die daraus erwachsenden Folgen zu wehren, ist Deutschland mit seinem 100 000-Mann-Heere vollkommen niachtlo». , RrichSwehrminister Gehler hat in einer Rede in Hamburg mit Rachdruck daraus hinge- tDicfen, dah die zugestandene Trupvenmachl niemals dazu auSreichen würde. Deutschlands Grenzen zu schützen, zumal ihm dazu noch alle modernen Kampfmittel verboten sind, die eS selbst dem lleinstec Staate, der leine Daseinsberechtigung noch durch nichts erwiesen hat. ermöglichen, sich ein modernes Heer zu halten. Außerdem liegt doch auch ein Widerspruch darin, daß derselbe Rat Deutschland als Mitglied deS Völkerbundes sehen möchte, der die unmöglichsten Beschlüsse über die einseitige Militärkontrolle in Deutschland faßte, ohne in der 2Int- wortnote auch nur die Möglichkeit ihrer "Beteiligung nach Deutschlands Eintritt in den Völkerbund anzudeuten. Es ist deshalb wohl an\u- nehmen, daß die deutsche Antwort nicht eine freudige "Bitte um Aufnahme in den Bolter» bundsrat enthalten wird, daß vielmehr noch weitere Auseinandersetzungen nölig sein werden, um alle Widersprüche zu klären. Der Kulturkampf im Elsaß. Heber Rächt ist im Ober- und Hnter-Ellah ein Äulturfampf entbrannt, der sich auch auf daübrige Frankreich auszudehnen droht Seine unmittelbare Hrsache liegt in der Genehmigung bet französischen Regierung an verschiedene Gemeinde' rate, aus den im Elsaß bestehenden konfessionellenVolkSschulenSimul- t a n s ch u 1 e n xu machen. Darob ist zvnschen der Geistlichkeit und den sran-ösischen Behörden ein heftiger Kampf entbrannt, die Kirche ist sogar dazu übergegangen, die katholische Bevölkerung aufzufordern, ihre Kinder mehrere Tage vom Schulbesuch fernzuhalten. DaS hat natürlich wieder einen Gegenstoß der Behörden aus- gelöst. die auf den Verstoß gegen die gesetzlichen Vorschriften aufmerksam machten, der in einem Schulstreik liegt Eine führende Rolle in dem elsässischen Kulturkampf spielt der Bischof von Straßburg, die tiefere Hriache des ganzen Streites liegt allerdings in der vatikanfeindlichen Politt k der Regierung Herriot. die am SamStag zu mehreren "Bieberlagert des Ministerpräsidenten in der Finanzkommisswn des Senats führte Herriot steht nach wie vor auf dem Standpunkt, daß die Aufhebung der Botschaft beim Vatikan in voller Heber> einstiminung mit dem Gesetz über die Trennung von Staat stehe, das deutlich das weltliche von dem geistlichen Element trenne. Für Donnerstag haben die Radikalen eine Znterpellations- debatte über den Kulturkampf vorbereitet, erst dann wird sich zeigen, ob der französische Ministerpräsident im Parlament und vor allen Dingen auch innerhalb des Linksblocks eine genügende Mehrheit zur Stützung seiner kirchenfetndlichen Politik finden wird. Der Schulstre'k. Paris, 17. März. (WTB. Funkspruch.) Zu dem Schulstreik im Elsaß melden die Blätter, daß die Betelligung am Streik am stärk st en im Unteren aß war, wo in Weißenburg 90 Prvz., in Hagenau 75 Prvx. der Schulkinder dem Hnterrichl fern blieben. 3m Straßburger bischöflichen Gymnasium streikt das gesamte Lehrpersonal, so daß die zum Hnterrichl erschienenen Schüler nach Hause zurückkehren mußten. 3n Mülhausen, wo in einigen Schulen bis zu 50 Prozent der Schulkinder streiken, hatten sich vor den Schulgebäuden zahlreiche Mütter aufgeftellt und bedrohten die Kin- bev, die die Schule besuchen wollten, so daß diese wieder umkehren mußten. Dem „TempS" wird aus Kolmar berichtet, daß das ötretflomitee heute früh weitere Aufrufe an die katholischen Eltern erlassen habe, die in diesen aufgesorderi werden, dm Streik durchzuführen und daß, falls fie mit Geldstrafen belegt werden, diese von ihnen nicht bezahlt xu werden brauchen. Ein toeiterer Aufruf ist an Die elsässischen Bürgermeister» gerichtet und fordert diese auf, den Anordnungen Der Hnterpräfetten hinsichtlich der Streikbewegunj nicht Folge zu leisten. Neue polnische Uebergriffe. Berlin, 17. März. (TU.) Wie die Mor- genblätter aus Warschau melden, hat entgegen der Entscheidung des deutsch-polnischen Schiedsgerichts das Posener Li> quibationsfomitce dem Kuratorium des Pauli n e u m s befohlen, die Anstalt binnen ad)t Tagen dem polnifch-eoangelifchen Verein zu übergeben und die Räumung binnen zehn Tagen durchzuführen. Die Exmission durch den Gerichtsvollzieher wurde ongeocdnet. 40 evangelische Schwestern sind trotz der Bestimmungen des Mie terschutzgesetzes auf die Straße gefetzt worden. Die mesopotamischen Oelfelder. London, 17. März. (TH.) Wie die „Daiü) Mail" meldet, sind in Bagdad die Verhandlungen wegen der Ausbeutung der mesopotamischen Oelselder abgeschlossen worden. Die englische Gesellschast The Turkish Oil Company hat von der 3rafregierung die Ausbeutung der Oelquellen tm 3rat mit Ausnahme atx Provinz Basra auf 75 Jahre erhalten. Ob das Mofsulgebiet in die Abmachung ein- bezogen wird, hängt von der Entscheidung der Dollerbundskommission ab. Die Gesellschaft, deren Dorsitzender vertragsmähig stets ein Engländer sein mutz, verfügt über bedeutende Kapitalien. Es wird beabsichtigt, da- ganze Gebiet in 24 DezirLe zu je neun Quadratmeilen einzuteilen. Falls genügende Oelmengen auSgebeutet werden, soll eine Aohreitung zum Mittelmeer gelegt werden. Indien. Heber die Verhältnisse in Indien dringen mit selten Dachrichten nach Europa, weil es die englische Regierung versteht, alle für sie unangenehmen Tatsachen auS der indischen Freihmts- betoegung der Öffentlichkeit vorzuenthal:en. Dah aber die Lage Englands dort nicht gerade günstrg ist und nach dem Zusammentritt des Parlaments in Delhi eine Zuspitzung erfahren hat, die vielleicht einen Wechsel in der englischen Regierungsmethode nötig macht, geht daraus hervor, dah der Dizekönig, Lord Reading, nach London berufen worden ist, um dem König über die Lage Bericht zu erstatten. Auch werden im Laufe des Sommers noch verschiedene Gouver- neure und Deputationen politischer Parteien Indiens erwartet, die ihre Wünsche für eine Verwaltungsreform Vorträgen werden. Zweifellos denkt die englische Regierung daran, durch eine schärfereGesehgebung der nicht endenden Ülnruhen und Teilausaufstände Herr zu werden, während auch die gemätzigten Parteien Indiens eine Reform erstreben, die Indien mindestens die Rechte der Dominion- einräumt. Es ist aber zweifelest, ob diese Lockerung des englischen Einflusses genügen wird, die nun einmal bestehende uno in ständigem Wachsen begriffene Opposition zu beschwichtigen und einzudämmen. Die Opposition, genährt durch die Gewalt-- methoden der englischen Machthaber, strebt danach, die völlige älnabhängigkeit Indien- zu erlangen. An ihrer Spitze steht die Intelligenz, die längst erkannt hat und ihre Erkenntnis durch die Erfahrungen des Weltkrieges noch verliest hat, datz es den Engländern lediglich auf eine Ausbeutung Indiens ankommt, datz aber die Kultur Albions weit hinter der aus der Tradition von Jahrtausenden begründeten indischen zurücksteht. Freilich hat England bisher einen Bundesgenossen in der Uneinigkeit! der Opposition, die aus der ideellen Einstellung chrer Führer herauSwuchs. Der Gegensatz zwischen dem jedm? Gewast abholden, furcht- und makellosen Gandhi und dem für revolutionäre Gewalttaten begeisterten Dan hat die Opposition gelähmt. Gandhi ist in der letzten Zeit etwas in den Hintergrund getreten, obwohl gerade seine Methode, der strickt durchgeführten Gehorsamsund Steuerverweigerung, des Boykotts von Gericht, Schule und natürlich auch der englischen Waren, weit wirksamer die englische Machtstellung schädigte als zwecklose Aufstände, denen gegenüber englische Gewehre und Kanonen in Wtr- tuitg treten konnten. Aber trotz aller dieser Zersplitterung scheint doch die von Gandhi gesäte Saat ihre Früchte tragen. Den Engländern wird es nicht gelingen, bie Freiheits^wegung des 300-Millionen--Dolles aufzuhalten. Die im Augenblick akut gewordenen Reformbestrebungen der englischen Regierung beweisen, dah es ihr mit ihren vielgerühmten Kolonisation-methoden nicht gelungen ist, der revolutionären Bewegung in Indien Herr zu werden. Der Nationalitütenkampf 1 in Jugoslawien. F Rach den jugoslavischen Terrorwahlen und Der Verfälschung des Wahlergebnisses will der Mimsterpräs ident P a s ch i t s ch zu einem neuen Schlag gegen die nationalen M'nderchetten ausholen; sämtliche Mandate der Ra° ditschpartei — es handelt sich um sechzig — sollen auf Grund des StaatsschutzgesetzeS a n ° nulliert werden und, was das u "erhärteste ist, durch Verweigerung von Ersatzwahlen unbesetzt bleiben. Ratürllch b m'n- telt er diesen Willkürakt mit der D h uvt mg, datz die Anhänger Raditschs dem Bolschewismus verfallen sind, was eine be - wuhte Unwahrheit ist. Die Raditschp artet vertritt lediglich den Standpunkt: ^Kroatien den Kroaten!", kämpft also aeien die serbische Vorherrsch ist, waS dem M'nifterp asiden- ten nicht Patzt. Da es ihm anscheinend darauf ank-'mmt, die Qlu'mcfim’eit des A sl.an^es durch antiparl'mm'a i ch' Rekorde auf sich lenken, mutz w"hl damit gerechnet werden, datz der nächste ähnliche Schlag sich gegen das süd- slavische Deutschtum richten wird, so dah dann schliehl'-ch Herr Paschitsch nur noch ausgesprochen serbische Abgeordnete in der Skuv- schtina um sich sehen wird. Allerdings ist es ein Leichtes, die Opposition durch Annullierung ihre M ndate zu zerschlagen, ob a^er damit Südstawien an inn-re*- Festigkeit gewinnen wird, ist doch recht zweifelhaft. 3xiefenausrperrungen in Schweden. Berlin, 16. März. fSilJ Die „Dossische Zeitung" meldet aus Stockh'lm- Die seit Wachen andauernden Cinigungsverbandlungen zwischen den Arbeitgebern und Arbeitnehmern der schwedischen Industrie, an denen sich zuletzt der Ministerpräsident und der Innenmimster beteiligten, sind in den heutigen Morgenstunden ergebnislos verlaufen. Damit ist die 130 000 Arbeiter der Textil-, Zellulose-, Papier-, Holz- und Werk- statten-Industrie umfassende Aussperrung in Kraft getreten. — Der „Vorwärts" meldet aus Stockholm, dah es sich um die Frage einer allgemeinen Lohnherabsehung handelt, die bereits seit einigen Jahren von den Arbeitgeberverbänden geplant sei. Sie begründen die Lohnherabsehung damit, dah die schwedischen Lohne die höchsten der Welt seien und dadurch die Konkurrenzfähigkeit der schwedischen Industrie unterbänden. Auch sei seitens der Industriellen beabsichtigt, den bisher streng durchgeführten Achtstundentag abzubauen. Ablehnung des Schiedsspruches durch die Eilenbahner-Organi- sationen. Berlin, 16. März. (WB.) In gemeinsamer Beratung lehnten die Äisenbahner-Tartforgani- fationeit, uno zwar die Gewerkschaft deutscher ENenbahner. der Deutsche Drienvaynervervand und der Allgemeine (Äsenbahnerverband. den Schiedsspruch des vom Reichsarbeitsminister ernannten Schlichters vom 13. März mit der Begründung ab, dah die Lohnzulage den Erfordernissen der Lebenshaltung nicht genügend Rechnung trage unb angesichts der vom Personal verlangten Acbeits- leistung zu gering fei. Auch in der Arbeits- oettfrage fei der Schiedsspruch unannehmbar, weil et nicht nur Seine positive Verbesserung der Arbeitszeit enthalte, sondern auch entgegen dem bisherigen Rechtszustande eine unerträgliche Bindung bis zum 31. Oktober festsehe. Die Vorstände feien jedoch bereit, in neuen Verhand lun - gen unter Mitwirkung des Reichsarbeitsministers eine erträgliche Regelung zu suchen. Die weitere Verbreiterung des Kampfes unb jede Wiederaufnahme.der Arbeit dürfe nur auf Anweisung der Organifationdleitungen erfolgen. Die deutsch-beögischen WirtschastsverL, andlungen. Brüssel, 16. März. (TU.) Die deutsch- belgischen Wirtschaft-Verhandlungen stehen vor dem Abschluß. Das Abkommen toirb sich auf folgenden Linien auf bauen: Vollständige Absch a f- fu ng der Einfuhrbewilligungen für belgische Waren nach Deutschland unter gegenseitiger Einräumung der Meistbegünstigung unb der Beibehaltung einer Dis- crimlnierung gewisser deutscher Artikel wahrend einer ääebergangsperiode von neun Monaten bis zu einem Jahre. Ermähigung des deutschen Minoesttarifes zu Gunsten gewisser belgischer Produkte. Der Rothardtprozeh. Magdeburg, 16. März. (Wolff.) Als erster Zeuge wird heute der Vorsitzende der So- zilttdemokratifchen Partei, Reichst rg^abgeocbneter Otto Wels, vernommen, der erklärt, der Partei- Vorstand habe von Anfang bis Ende des Krieges den Standpunkt eingenommen, datz die Streit9 Propaganda während des Krieges bekämpft werden müsse. Die Differenzen, die in der Partei wegen der Stellungnahme zur Frage der Kriegslredite ausgebcochen seien, hätten ja zur Spaltung der Partei geführt, deren letzte Folge die Bildung der llSP. gewesen sei- Wels verweist auf die von den Franzosen auf dem Ersten Internatioiralen Sozialistenkougretz in Bern 1919 beantragte Ausschließung unb Brandmarkung Eberts, weil ec von Anfang bis Ende des Krieges mit der kaiswlichm Regierung durch Dick und Dünn gegangen fei. Wels hebt weiter ausürüälich hervor, datz die Sozialdemokratie niemals die All.ftusch-uld Deutsch ands am Kriege anerkennen to.TDe. Reziscungsrat Hen° n i n g e r , der in der fraglichen Zett b.tm Ob:r- kommcmdo in den Marken als politischer Beamter tätig war. bekundet, dah für den Fall eines Streiks beschlossen wurde, 10 Prozent der Streikenden ins Feld zu schicken, auherdem zur Militarisierung einiger Betriebe überzugehen. Man habe nicht angenommen, datz die MehrhettSfoziallsten sich an dem Streik beteiligen würden. Zu einer etwaigen Einziehung Eberts teilt der Zeuge mit, datz das Auswärtige Amt den Bescheid erteil habe, Ebert aus politischen Gründen nicht einzuziehen. In der Rach-mirtagssitzung erklärte der preußische Ministerpräsident Braun, der mit Ebert und Schn.-emann als Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei in die Streikleitung eingetreten war, er habe zunächst wie die übrigen Parteivorstandsmitglieder den Eintritt ab gelehnt, bann aber auf Drängen ber in den Streik hineingez: genen Partei nttzlieber nachge- aeben, um die Bewegung zueinem baldigen Abschluß zu bringen. Der Zentrumsabaeord- nete Giesberts g.bt über den Vermittelungsversuch Scheibemanns mtt der Anordnung streikender Arbeiter Auskunft unb erklärt, daß er Wallraf ganz entschieden davor gewarnt habe, die Abordnung nicht au empfangen. Der Streik wäre, wenn Wallraf Sie Abordnung empfangen hätte, in 24 Stunden beigelegt gewesen. Die Haltung des sozialdemokratischen Parteivorstan^es bezächnet Giesberts als durchaus richtig. Auf Befragen ber Staatsanwaltschrft sagt ber Zeuge Wels aus, daß die deutschen Mehrheitssozialisten an den Konferenzen in Zimmerwa ld unb Kiental nicht teilgenommen hätten. Dort seien die Grundlagen für den Bolschewismus gelegt worden. Zeuge Dr. Henninger unterbricht Wels mit der Bemerkung: Da waren die Mehrheitssozialisten vorher in Stockholm. Wels erwidert laut: „Das ist der Grundirrtum des Herrn Polizeivertreters, der hier alles durcheinanderwirft."' Henninger erwidert sehr erregt, er werfe nichts durcheinander. Es entwickelt sich ein erregtes Wortgefecht, in das ber Vorsitzende schließlich eingreifen mutz. Der Zeuge F.brDir.klor Ernst sagt, datz er den Streik als lanbesverräterisch bezeichnet hebe. Der Eintritt Eberts und Scheib.-m'nns in Sie Streikleitung habe die Dfte.lig ing am Str ik vergrößert. Der Red k eur ber »Rational-Post", Kloth, der bi? Mitte 1919 Sozialdemokrat unb Vrrfthenber de3 D chbirbrrve b ndes war. sagt aus, dah ber Buchbinderverband den Streik für verhängnisvoll gehn Iten hebe. Die Zahl ber St rett enden sei nach Angabe des Versitzenden des Arbeiterv rbandes durch den Eintritt der sozialdemokratischen Führer von 60 000 a u f 200 000 Mann gestiegen. Der Zeug' c ° klärt, er h ibe in seiner l nagen Streikerfahru^g keinen einzigen Streik erlebt, in dm sich die Führer einer Partei an bi* Spi he der Streikbewegung gest llt h den. um die Bewegung abzuwürgen. Wni si: das gewollt hätten, hätten sie es sagen können. Der Tschekaprozeh. Leipzig, 16. März. (WTB.) In der heutigen Te h ndll n; brachte Rehtsunwa't Lvwenthal zur Sprache, datz der Zeuge Koppenhofer an Gerichtsstelle mit noch nicht vernommenen Zeugen, namentlich Landgerichts rat Bühner, gesprochen habe. 3m Verlaufe ber sehr er reg.en Qluseinanbe: f tz ngen hi rüber macht aß sich die Lacksiegel von den glatten Umschlägen chon bei geringer Erfchütteruna während der Post- beförderung vollständig loslösen. Diese liebel- stünde verursachen den deutschen Grenz-Ausgangs- Postanstalten und den in Betracht kommenden ausländischen Dienststellen erhebliche Schwierigkeiten. Zur Behebung der Uebelftänbe wird allen Versendern von Wertbriefen nach dem Auslande drin gend angeraten, zu Wertbriefen nur Umschläge aus räuchern Papier zu benutzen, weil allein Papier von solcher Beschaffenheit flüssigen Lack gut aufnimmf und festzuhalten vermag, sowie zu Siegeloerschlüs- sen nur besten haltbaren Lack zu verwenden ** Nachentschädigung an die Li- quidations- und G e w a l t b es ch 8 d i g- t e n. Zur Linderung der Not der Liquidattons- und Gewaltbeschädigten beadsichttgt bie Reichsregierung, den von Schäden betroffenen ohne Aenbe- _ Kaol Oel - Politur putzt Metalle ' Vönb. titeln, x"i! *« W dicd ^ur sK 'hmrLL.u lMen. y,. iqL» ö» Äfe VL lvird g, «ks XT * «Jt hinein, Iv *»« S ?Een, ÜW $ bezeichnen. ]»«enf ffl06 sitzen! W'chk tourbt Achen, ^nben 71 Dcheiet Itfifl. A Auszeichnung 19? Dar lle bleibt lehler ent mir Wch i. Ö>. MboiDobu enFonven «b , bwn von, SrZ. it eS kann aber 4 dm Tobe ües tovrben sein. solange VMg. lameni oba eine > Qorgtleftt j>fch sein soll. st mehr? >rt, Wird sich HM Drulschen Licht- beschädigen haben, nlagi-'Ätltb ng (nlflthat : AcbrWnikschuh ie. die sowvbl die civatkundlchasi der würde, dann wird rvaltnngtiatet am n hab«. It. für -ien-tag. 'jUlgt Witwe" - ,Quo vidii*. »ge. Linde, ewat xnU» tzvchdrullgebiet Im Ties nach Offen । nicht erfüllt 8ln at sich abgespalten Ties nach öiidoslen ^te auch das toefi- gt werden. Ornmet- nach dem Dorüder- Dieöereintretmdm n abermals fallen. m3 heute fett k] Zeichen Schwall Stunde, da Mdt ch luftig ar der ley'7 c früh IÄ ®ur' M Dom Tvhe- -yj gemeldet^ Joch' chen in bei devblbem irnft dngetreten. MfiA k SpvrwerMnisie M k SH» SS;S$ es-js Senu8"0? j^n er hur7 üWaufe * “zÄrtsS K'S^ 15 tn bcr B- unb 8 in bet C-Älaffe Beer t e l, Mulch, Oppenheimer -u Herren H unb Währurn in vollendeter Werse borge- Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinden. Mittwoch, den 18. März, atends 6 Uhr, Pas- sionSgottesdienst in der Stadtkirche. Sommcrfprofienbilfrung im Zrühling. Besteht bei Ihnen Tletgung zur Somniersprofsen- bildung, so müsten Sie schon setzt etwa- orbent- licheS dagegen tun. Wir taten Ihnen, tn bet Apotheke weiheS Citalbol-Wachs, 60 oder 30 Dramnr zu kaufen, um nach der betgefugten Anweisung mit der Behandlung der befallenen Stellen zu beginnen. Sicher erhält!.: Mnivers -Apotheke .Zum nold. Engel'. Am 26. März findet in bet Stadtkitche . Dießen die feierliche Arntseinsüht ung des neuernannten Superintendenten Wagner durch den Prälaten D. Dr. Diehl statt. Gcl). Cbetfoufiftorialrnt D. (Eitler • Datmstadt. 16. März. Geheimer O5er= (onfiftorialrat D. Ferdinand Euler ist gestern im Alter von 63 Iahten gestorben. Gr war am 7. September 1862 in Schlitz al- Sohn deS StadkpfarrerS Konrad Euler geboren. Aach dem Besuch des Gymnasiums in Fulda studierte er in Gießen, Leipzig und Rostock Theologie, besuchte das Predige»Seminar in Friedberg und verwaltete die Pfarrstelle in Gangen, dir ec von 1839 ab bis 1894 versah. 1895 wurde er zum Pfarrer der GufaSgemeinbe in Dießen unb 1907 zum Supetintendenten von Rheinhessen ernannt. Sein Arbeitsgebiet waren besonders die Innere Mission, das kirchliche Dereinsleten und die kirchliche Iuaendarbeil. Seine Amtstätigkeit war während der Zeil des Ruhrkampfes besonders schwierig. In den letzten Wochen er- krankte Geheimer Oberfonfiftorialcat Euler an einem Dionchialleiden. wozu noch Herzschwäche hinzutam, so daß bet Tod ganz unerwartet eintrat. Handball. S. <$. 1900 — Polizei'Lportverein BZetzlar 1:8. Wohl niemand hatte gedacht, daß der Polizei- Sport verern Wetzlar mit diesem Resultat feine Schlappe vorn vorigen Sonntag wettmachen würde. Ohne die Aiederlage der Gießener Mannschaft beschönigen zu wollen, muh man doch von vornherein feststellen, daß der flieg bet Wetzlarer dem Spielverlauf nach in dieser Höhe nicht t»cr bient war. Sin 3: 1 für die Gaste hätte daS fltärkeverhältnis der Mannschaften am besten wieder gegeben. — Aach Verlauf der ersten 'Bicrtelrtunbe tarnen bie 1900er durch den Halb- rechten. der von feinen Aebenleuten fchön frei- gespielt worden war. zu ihrem ersten und einziger Erfolg. Don da ab legten sich die Schupo-Leutt mächtig ins Zeug, und besonders die Hintermannschaft hing an der Gießener Stürmerreihe, in der der jugendliche, körperlich benachteiligte Ersatz- RechtSaußen fast vollkommen auSfiel, wie die Kletten. Dagegen verstanden es die Wetzlare» Sturmer, sich immer wieder durchzusetzen und bei Gießener Torwächter, der über feine Ersatzleistung auch nicht hinauSkam. fünfmal zu fefrfogen Boni Villard Sport. Seit Samstag spielen die Mitglieder des 1. Gießener Billard-ElubS im (Slub heim ®afc Ainend bie Elub-Wettfviele. Dir Mitglieder sind in drei Klaffen eingeteilt, jede Klasse spielt unter sich Im allgemeinen sind die Leistungen der einzelnen Teilnehmer gut. so daß schon manche spannende Partte zum Austrag kam. Wer in den einzelnen Klassen Sieger wird, ist schwer vorauszusagen, da bei solchen Wettspielen neben einet sportlichen Leistung auch die Aerven eineS jeden Einzelnen von Entscheidung sind Rundfunk-Programm des frankfurter Sender-, (SIuM der „Radio-Umschau".) Mittwoch, 18. März: 1155 Mbr: Zeitangabe. 12 UI>r; Aachrichien» bienst. 4 Uhr: Wittscha^lsmeldungen. 4.20 Uhr: 'Rachrichtendienst. 4.30 bis 5.30 Mbr:.hinter ftunbe 5.80 bis 7 Mhr Aacl>mittagStonzert deS Haus' occhesterS: Dizet. 1. Marsch aus der Oper „Ear- men“. 2. Ouvertüre zur Oper „Djarnileh". 3. Phantasie auS der Oper „Die PerlenllschLr". 4. Arlssienne-Suite I. 5. Dor-spiel zwn 3. Ad „Lärmen". 6. Arlefienne-Suite II. 7. Phantasie aus der Oper „Das schöne Mädchen von Perth". 8. Roma-Suite I. 7 bi- 7.30 Uhr. Vortragszyklus der Philosophischen Vereinigung (Dozent Pfarrer Taesler), 16 Vortrag: „Herder, der Prophet der Humanität". 7.30 oiS 8 Ahr: Funk- hochschule. „Das Palais Thurn und Taris alS Dautenkmal". 8 bis 8.30 Mbr: „Deutsche Theatergeschichte''. Vortrag von IohanneS Tralow, Ober- regtsscur am FranNurter Schauspielhaus. 8.3( bis 9.30 Ahr Zigeunermusik der Kapelle Klraly 9.30 Uhr: Aachichtendienft, Wettermeldung. Ber- kehrsnachrichten. Sport. 10 bis 11 Uhr: Sinfonie- Konzert. 1. Haffner-Serenade (D-Shir), W. L Mozart. 2. Ballettsuite, Lukly-(Mottl). Musikalische Leitung: Dr. Ludwig Rottenberg, Srster Kapellmeister am Frankfurter OpemhauS. — Eii Orchester auS Mitgliedern des Frankfurter Opern- hausorchesterS. Turnen, Sport unb Spiel I Das Heldbrrqfrft 10®5 am ^1. Juni. — Der 84. Feldberg f est-Turntag tagte am Sonntag in Frankfurt a. M Er war aus allen Teilen des Mittelrheinkreises ber D. T.. auch aus dem Gau Hessen, gut beschickt. Die stattliche Deriammlung war insofern eine Iubi- läumslagung. als der Vorsitzende des Feldberg- turnauslchufses, PH. R ö b i g - Rödelheim, diese allen Turnern bekannte markante SumerperlBn- lichkeit. 5um 25. Male den Turntag leitete. Turner Engel- Wiesbaden dankte dem 3ub.Lar unter lebhaftem Beifall für feine 25jährigen treuen Dienste. In einem Moment stiller Andacht wurde der A a t i o n a 11 ra ue r gedacht. Don den Beschlüssen des Turntags findet derjenige über das diesjährige (72.) Feldbergfest am meisten Interesse. Danach wurde als Tag der Abhaltung der 21. 3 uni bestimmt. Da an dem gleichen Tage auch die Sonnenwendfeier ber Turnerjugend deS Mittelrheinkreises stattfinden soll, wurde die Zusammenlegung und enge Verknüpfung der beiden Veranstaltungen beschlossen. Man ging dabei von der Erwartung aus. daß das Felddergsest durch die gleichzeitige Sonnenwendseier der Iugend an volkstümlicher Anziehungskraft nur gewinnen könne. Der Feldoergausschuß totll alle Mittel ergreifen, bie Die Möglichkeit geben, das Feldbergsest wieder auf dem Gipfel deS 8elb- bet gee stattfinden zu lassen, im andern Fall, wenn Schwierigkeiten entstehen, die der Ausschuß nicht verantworten kann, muß ber Homburger Exerzierplatz wieder wie in den Vorjahren benutzt werden. Als Hebungen für den Wettkampf wurden bestimmt: Turner (19 bis 38 Iahte): Stabhochsprung. 100-Meter-2auf. Kugelstoßen, 20 Psd., dazu bie 2. KreiSfceiübung; Turner (38 viS 45 Iahre): Weitspruna, Kugelstoßen 20 Pfd.. 75-Meter-Lauf. dazu die 2. Kreissreiübung: Turner (über 45 Iahre): Weitsprung, Kugelstoßen 20 Pfd., 50-Meter-Laus. dazu die 2. Kreisfreiübung: Turnerinnen: Weitsprung. Kugelstoßen 7Vy Pfd., 50-Meter- Lauf, dazu die 4- Kreisfreiübung: 3 ug en b (bis 18 Iahre): Weitsprung. 100^Meter-Lauf, Kugelstoßen P/4 Kilo aus bm Kreis, dazu die 2. Kreissreiübung. 54 Punkte berechtigen für sämtliche Gruppen zum Sie^. Die Punktwertung ist ans den Wettkampsbestimmun^en der D. T. für 1925 ersichtlich Heber die Beibehaltung der Freiübung entspann sich eine längere Aussprache. Die Zusammensetzung d.:s Turntags ergab bei der Abstimmung eine Mehrheit für bie Beibebaltung. Die Fre Übung wird zwar alS Hebung für einen volkstümlichen Wettkampf wegen der nicht meßbaren Wertung alS un- gecig-^t betrachtet, sie soll aber einen Ausgleich für fcte Geröteturner gegenüber- den volkstümlichen Turnern darstellen. AIS Uebimjen für den Dölsungen-Kampf wurden bestimmt: Weithochspringen. Schleuderballwersen. Kugelstoßen 10 Kilo, 100/2Reter-,ßauf. Vom Turnllau Hessen (D. T.) 2$. Butzbach. 15. Marz. In dem Dald- gelänbe des Schrenzers. der in Erinnerung an beit hessischen Turnvater F L. Weidig den Turnern eine geweihte Stätte geworden ist, fand heute der FrühjahrSgeländelauf des 5. Bezirks im Turngau Hessen statt. Die Beteiligung war geringer alS beim letzten Herbstwaldlauf, waS in erster Linie auf die schlechte Witterung zurück^usühren fein dürste. Diese war auch der Durchführung der Tkramtaltung nicht günstig. Der Boden des zum Teil stark steigenden Geländes war aufgeweicht. Trotzdem körnten die nachfolgend aenararen Leistungen alS gut bezeichnet werden. Es wurden Sieger: In der ä -Klasse (5000 Meter): 1. K. May. Tv. 1860 Dad-Aeuheim. 18 Min. 25 Sek.. 2. G. Decker, Tv Gambach (250 Meier zurück): 3. H. Hofmann. Tv. 1860 Bad-Aauheim: 4. A Balzer, Tgm Friedberg: 5. K. Gerth und H. Ludwig, Tv 1860 Dad-Aauheim: 6. G. Schröter, Tgm. Friedberg. MannschaftsSampf: 1. Sieger Turnverein 1860 Dad-Aauheim mit 9, 2. Sieger Tgm. Friedberg mit 17 Punkten. 6°Kla sse (2500 Meter) 1. Sieger H. Schröder, Tv. 1860 Dad- Aauß.im S Min. 54 Sei.: 2. R. Mrff. T.- u. flpv. Dutzb-ach (100 Meter zurück): 3. W. Schäfer, Tgm. Friedberg: 4. I. Lehr, Tgm. Friedberg: 5. E. Reinhard. Tgm. Friedberg. Mannschaftskampf: 1. Sieger Tgm. Friedberg mit 12 Punkten, 2 Tv. 1860 Dad-Aauheim mit 14 Punkten. C • Ä la f f e (1500 Meter): 1. Sieger W. Kaiser, Tv. 1860 Dad-Aauheim 6 Mjn. 37 Set; 2. L- Mrff, T.- u. Syv. Butzbach: 3 K. Greb, T.- u. flpv. Butzbach Ein Mannschaftssieg käm In dieser Klasse ber Detnmmen: Elternhaus. Schule und Kirche. Hier sprach der Vater, der das Wesen seines Kindes kennt, und der Schulmann au8 reicheren theoretischem Wissen und großer pradifcher Erfahrung manch gutes Wort zu ernster Mahnung, aber auch zu froher Ermutigung der Eltern. Dem Hauptthema fügten sich auch ein die Gedichte, welche von zwei Mädchen der Markus-Mäb- chenvereinigung ausdrucksvoll vorgetragen wurden, sowie die beiden gemeinsamen Lieder, in denen die Gemeinde sich zusammenschloß. Mtt beczitchem Dankwvct an alle Mitwirkende und dem Gebet um GotteS Segen schloß die schöne Feierstunde, an die gewiß alle mit Freude denken. •’ Der Geflügel- und Dogelzucht- verein Gießen und Mrngegend 189 7 hielt am Sonntag feine Jahreshauptversammlung im »Pfälzer Hof" ab. Bei ber Dorstattds- Wahl wurde, so berichtet man uns, an Stelle des seitherigen Vorsitzenden Herrn August Schwan, der mit Rücksicht auf fein Aller eine Wiederwahl ablehnte. Herr Funk- Braunsteinberg einstimmig gewählt. Herr Schwan wurde In Anbetracht der Verdienste, welche er sich um den Verein erworben hat, zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Der seitherige Kassierer, Herr D r a u e r, sowie der Schriftführer, Herr Schmidt, wurde?, wiedergewählt. Mater anberm wurde noch beschlossen, hast sich der Darein durch den Erwerb von 2 vis 3 Anteilscheinen am Dau ber geplanten Fest halle in ber Stabt Gießen beteiligt " Musikalischer AöenddesD H. T. Man berichtet uns: Daß der V. H. C.-Gießen neben feinen Idealrn: Heimatlitbe und Wanderlust auch dem Guten unb Schönen in der Musik huldigt, bewies ber am Freitag im Singt aal des Realgymnasiums abge' al.ene musikalisch.' Ab nd, der einen überaus schönen Berkaus nahm. Den Auftakt unb Beschluß bildeten zwei Streichguar- tette von Haydn und Mozart, die von den tragen wurden. 2lls vorzüglicher Pianist glänzte Herr Amtmann D u 11 r o n in zwei (Thop nschen Klavierstücken und erbrachte so den Beweis, daß er über eine vorzügliche Technik uni) Fingerfertigkeit verfügt. Eine beachtenswerte Leistung bot auch ein vierhändigeS Klavierstück der Herren D u 11 r o n und Birnbaum sowie ein Kt'vier- solo des letzteren. Auch der Gesang kam zu seinem Recht durch die reizend gesungenen Licv- chen des Fräulein Selber unb die seh» gut zu Gehör gebraten Duette der Drmen D r c g e r und Heimes mit ber feinsinnigen B gieitung von Frau Göbel. Die zrhlreici-e Zuhire.schuft geizte nicht mit dem Beifall unb bezeugte so den Mitwirkenden, die sich in den Di-'nst der guten Sache gestellt hatten, ihre Dankbarkeit für. den genußreichen Auend. der am Schlüsse noch der Vorsitzende. Realoberlehrer Will, beredten Aufdruck verlieh. " Die Dankenvereinigung teilt uns kurz vor RedaktionSschluh mit, daß bie im Anzeigenteil enthaltene Bekanntmachung über die Einreichung der ungarischen Wertpapiere hinfällig geworden ist, nachdem durch eine neuerliche Benachrichtigung ber ungarischen Regierung die Einreichung der in Deutschland befindlichen Stüde vorerst nicht notwendig wird. Kirche und Schule. Amtscinfüßruttg des Superintendenten Wagner. jimi -er geglichen «rfnmmungen im Dermal, tungsroege eine Nachentschädigung zu gewähren, tztach den zu diesem Zwecke von der Reichsregie- le9ten ^lde oo^^tet 3lQnb "e‘toQ 3 8? "nd ’n Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute seinen treuen Diener, unseren lieben Gatten und Vater Ferdinand Euler, Doktor der Theologie Geh. Oberkonsistorialrat, Superintendent von Rheinhessen, Prälat der evang. Landeskirche in Hessen 1914- 1923 Bekanntmachung. MlMs-MMW-MM- llllllki Zli GWes. Am Mittwoch, dem 1. April 1925, findet von vormittags 7 Llhr ab, auf den städtischen Warnanlagen an der Rodheimer Strahe Pferbemarkt, verbunden mit der Jubiläumsfeier des 25jährigen Bestehens der Giehener Pferde- märkte, statt. Mit dem Pferdemarkt ist eine Prämiierung des besten Pserdematerials verbunden, wofür über 1500 Wk. für Geldpreise zur Verfügung stehen, darunter 300 Mk. aus Mitteln des Landwirtschafts- kammerausschuffes für Oberheffen und 100 Mk. aus Mitteln des LandeSpferde- zuchtvereins in Heffen. Auher Geld-- preisen kommen besondere Jubiläums- Preise in Form von wertvollen Erinnerungszeichen zur Verteilung. Aach der Prämiierung find besondere reitersportliche Veranstaltungen und Vorfahren von Wagen usw. im Privatbesitz vorgesehen. Der Prämiierungsplan ist von Herrn Rentner August Schwan in Gießen, Moltkestrahe 16, erhältlich. Anmeldungen haben bis spätesten- 30. März 1925 auf dem vorgeschriebenen Formular an denselben zu erfolgen. Bezüglich der in der Rahe des Marktplatzes vorhandenen Stallungen erteilt Herr Hoflohnkutscher Huhn Auskunft. Die Prämienverteilung erfolgt nach Beendigung aller Veranstaltungen. Giehen, den 10. März 1925. Die städtische Pferdemarkt-Deputation. Klingspor, Beigeordneter. 27460 Hm-er-heil- und Pflegern anstatt Gießen. $ 2et Bedarf an: I. Fleisch--, Wurst- und Fettwaren, 2. Milch, 3. Backwaren (Brot und Brötchen usw.), 4. cm sonstigen Verzchrungsgeaenständen (Del, Essig, Zucker, Kaffee, Reis, Erbsen, Linsen, Bohnen, Butter, Handkäse, Margarine, Marmelade usw.), 5. RernigungsmatcriaIien(Kernseife, Soda, Scheuertücher usw.), 8. Woll- und Webwaren usw., 7. Werkstättenmaterialien (verschiedene Sorten Leder, Sohlennägel usw., Leinöl, Gips, Terpentinöl usw.), 5. Schreibmaterialien, 9. Fuhrleistungen usw. soll im Wege des öffentlichen Anerbietens für dos Rechnungsjahr 1925 zur Lieferung vergeben werden. Die in Anlage A des Erlasses der Hess. Ministerien vom 16. Juni 1893. das Ber- dmgungswesen betreffend, enthaltenen Bedingungen für die Bewerbung um Arbeit und Lieferungen, sowie die hiesigen Lieferungsbedingungen nnd Muster, soweit letztere vorhanden, liegen nur am 18., 19. unb 20. Mär,; d. Js.', vormittags von 9 bis 12 Uhr und nachmittags von 2 bis 5 Uhr bei uns offen. Die Angebotssornuffare können gegen 'Ästattung der Selbstkosten bezogen werden. Ein Verwnd von Mustern nach auswärts findet nicht statt. Angebote lind verschlossen und versehen mit der Aufschrift: „Angebot zu der am 12. März 1925 ausgeschriebenen Lieferung" )id zum Eröffnungstermin: Mittwoch, den März d. As., vormittags 10 Uhr, hierher einzureichen. In den Angeboten iitb die Bedingungen anzuerkennen. Die einzureichenden Warennmster Nüssen aetrennt von den Angeboten, verrückt und mit der Aufschrift: „Muster zum slusschreiben vom 12. März 1925" ver- hhen sein. Zuschlagsfrist 14 Tage. Meßen, den 12. März 1925. Direktion 2672V der Landes-Heil- und Vflegeanstalt. Bekanntmachung Der vom Gemeinderat genehmigte Voranschlag der Gemeinde Trohe für das Rj. 1925 liegt vom 18. März ab eine Woche lang auf unserem Bureau zur Einsicht und zur Erhebung von Einwendungen offen. Es ist eine Erhebung der Umlagen beschlossen, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Trohe, den 17. März 1925. Die Bürgermeisterei Trohe Schmidt. 2775V Mittwoch früh vr.hr eint essend ff. Seelachs o. K. feinste Nordsee WarePiv.^74 t. Andschn Pfd.3<»' HZortions Schcllfiiche Psd. 25t grüne Heringe Pfund 2Ga ff. Cavlian o. K. Piund 35 ) im Ausschnitt 40 ) Fr Mischkoteletts Pid 35^ u. 45.^ Bücklinge das Psd. 30-', d>e Stifte mit netto5Psd.,Mk. 1.35 Sprotten Pfund 1 — Sardellen ’/< Pfund 504 Irisches Sauerkraut selbst eimaestamvs Pfund 15a Margarine Ncrbma, Blaüband, Landbu Pid. !.—, Merkur Md. 75.) Pa. amerik. Schweine Schmalz Psd. 08°) Nit. Pflanz «butter Estol 75?, Palmin 85 * MMMMK yaljnhomraBe 27. Zerrffvr. 1631. I Vermietungen^ 02361 gesucht. gesucht. 02374 Dabnbofftr.54ll. (Inntrum, Hattenrodb.Giesten Hlööl. ZiMAkl von jungem Stauf" mann ver 1. 4. gesucht. Schrift!. Angebote mit PretS unter 02376 an bett Gieüener Anzetger. Benfion ZlgOi Neuen Bäue 22 Mut möbl. Zimmer mit Bervstcaun t. Tel. 10S-5. awD Mödlicrlcs I Zimmer in gutem Hause, nahe den Kliniken, gesucht. Angeb. an Kückler, Landgrasenstr. 6 1. U« möbliertes Zimmer Nähe Schulstraste, sofort gesucht. Schrift!. Angebote unter 02385 an den Gietz. Anz- erbeten Heller MM» ca. 50 qm Mächen- inhalt, möglichst zu cbenerErüez.mieten gesucht. Kraft- und Lichtanschl. Beding. Schriftl. Angeb unt. Schön atöd. Wo n- und Schalltot er «evtl nur Schlaf- Atmmet) mit elektr. Licht an berufsiätigc Dame abzugeb. [o-.w Ludwiattr. 32 I. MsblZimkr an einfachen, soliden Herrn ztt verm. ozr« JESiJeriit. 25 Ul. Ml. MM zu vertnicten (,23'e Bleich traste 40. Mehrere PsttSekilkAk gesucht. 02:159 Hof Albach __bei Lick. Zuverlass. älteres SW lidchen sofort oder sväter Tücytiger Gehilfe sofort gesitcht. Mbert Nees Tapezier-, Polster- und Dekor.-Gefchäst LudwigSvlatz 8 II. Für lleines Berkausogeschäft hier am Platze wird solider Mann gesucht. Geeignet für Kriegsbeschädigten als Nebenerwerb. Schrtftl Angebote un er 02378 an den Giehener Anzeiger. I MieiQestiche'l Befchlagnahmetreie 4-5-3immer- Wshnrtng evll.Nettbau, gesucht. Schrtftl. Angebote unter 02358 an den Gisst. Anz. erbeten. geiucht. 102350 Maigasse Alp. Tüchtiger ZäkkerßeseSt nach kurzem Leiden durch einen sanften Tod im 62. Lebensjahre heimzu rufen. Er hat im Sterben die Kraft des evangelischen Glaubens bewährt, den er im Leben verkündete. In tiefer Trauer: Helene Euler, geb. Henkelmann Ferdinand Euler, Lic. theol. Darmstadt, den 15. März 1925. 27680 Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 18. März, nachmittags 3 Uhr, vom Portal des .Friedhofes an der Nieder-Ramstädter Straße aus statt. - Von Beileidsbesuchen bittet man absehen zu wollen. Otto-Harry Der Vorstand. 2754 c SLllMr-MMZMlU (Sieben Gießen (Bismarckstraße 171), 16. März 4925 02388 Tätige TücktigeS [»747D Fuüerkaritt ;fH Teilhaber »u kaufen gef. 03». gebeten. MMMMNMNMMM Stirbt., freundltches billigst 16MD 2751D halten. qesucht. 2737D Hausgeräte. 2760D Junker, Gerichtsvollzieher. 02355 r kaufen. zr r ofdorfltt 7< Aanzleiberg 7, am Allen Schloh. [Verschiede^sj -um 1. Avril gesucht. Provinzial- Pstcgcanftalt. Stadtfheater Mittwoch l^.März ZZ.lPirtrooMb.-Brit. von 7*/e bis 10'/, Uhr: ßefer £ompe. 5lomödie in 4 Akten von Rosenow. 2mc Wkislöer eefanguerein e. V., Gegründet 1864 IM»«. Tüch1.,ordent!lchcs Mlidchcn für Küche u.Haus perl.April 2749 D Der Vorstand. Das tirbende Bodenwad» Büffel-Beize lasst steh gleichmäßig und mühelos st* tragen und gibt Fußböden und 'Freppeo mit einer kräftigen gelben, roten oder Staunen Farbe einen prachtvollen Glaofc Per JBaael“ MUft ttr QusUlMl Otto Winter und Frau Martha geb. Maaß Unsere Ilse hat heute ein Brüderchen bekommen Hocherfreut zeigen dieses an für Damen am 18. März 1925, abends 8 -, Uhr im Eisenbahn-Hotel Hopftld.- Besprechung über die Modenschau desReichZ- verbandes in Offenbach Um zahlreiches Erscheinen wird dringend UWÜVSSSWS» MittMoch, den 18. März 1925, nachin. 2 Uhr, versteigere ich Neuenweg 28 (im „Löwen") zwangsweise gegen bar: 1. Bestimmt: 1 Lchr-eibmoschine, 1 gröbere Partie Wagen- und Lederfett in 5- und 27vskg;(Befä6en, 200 kg Maschinenöl,2FahKarbolineum, 1 Sackr Quellstärke» 1 Fahrrad. 2 zweirädrige Handkarren, eine Ladentheks, 3 Glasschrünke (als Aufsätze für Küchenschranke und Gläserschränke geeignet), 3 Tischwagen, 1 Partie Abzugstähle, Scheren, Büchsenkonserven. An Ort und Stelle: Ein 1-p.8.-Motor mit Schleissteinen und Transmission. 1 Kinderwagen, 1 Dorder- psiug und 2 Hinterpflüge, ein Oekonomiewagen. 2. Hiervon (voraussichtlich auchnoch bestimmt): 1 Schweistapparat, mehrere neue Damen- und Herrenfahrräder, 2 Motorräder, 1 Auto (3sitzer), mehrere Gasherde, Küchenherde, Obsipreffen, Tonvasen, 1 Iagdwagen, 1 Kassenschrank, Bücherschränke, Schreibttsche, Divans, Kleiderschränke sowie alle sonstigen 8!6!lsng68U6h6^ Bessere Frau i. allen Zweigen dev Hausb., iow. in sein bürgerl. Küche erf., sucht Stelle als Haushälterin in mir gutem, frauenlosem HauSbalt. Angebote unter Nr. 225 erb. a. Eerso, '.Uiiielb. 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Mit 5er Eriahrung kommt auch die GingetoeUe. und so ist e« verständlich, dah für Reichstagöwahlen m!»., trotz der erfreulichen Deteiligungsziffern biS zur letzten Wahl, kein Mensch mehr so recht iu betretftem ist. zumal ja der Mangel diese« Listensystem- gerade darin besteht, dah der Wähler den persönlichen Konnex mit dem Ob- Irfi seine« Vertrauens voll ndS verliert. Bei der bevorstehenden Wahl fällt nun Dio fer Mangel fort. eS treten uns wieder Personen, nicht Parteien gegenüber. Der deutsche Wähler wird hier also einmal gezwungen, nicht parteipolitisch, sondern flaatS» politisch zu denken und zu handeln. Jeder muß sich dabei der Tatsache bewuht bleiben, dah der Reich-Präsident, für den wir unser Votum abgeben, aus 7 Jahre gewählt wird und dah er nur auf Antrag von 329 Reichstagsabgeord- oeten durch abermalige Volksabstimmung abgesetzt werden kann. Die allergrößte Hauptsache dabei ist aber natürlich, dah zunächst einmal jeder auch weih, wozu der zu wählende Manu eigentlich da sein soll, und wa« er nützen und sch tden kann. Da sich mancher Leser über die näheren Einzelheiten de« Machtbereiche« de« ReichSPräsibenten und über sein Verhältnis zu den übrigen Organen der Staatsgewalt sicher gern orientieren möchte, werden wir in einigen Aussätzen da« Wisfenswerte über diese Frage zusammen stellen. Der Gedanke an die Funktionen der Staatsgewalt m der Weise au teilen, dah keine Person und keine Körperschaft zu viele Rechte in sich vereinigt, ist sehr alt. Schon Aristoteles und namentlich PclYbiuS vertraten bi dieser Hinsicht ganz ähnliche Ideale, wie sie später durch die französische Revolution«! teratttr als spezifisch französisch-revolutionär mit Besch! ig belegt wurden. und die bi8 heute Gegenstand aller möglichen und unm glichen Staatstheorien geblieben sind. Die Dreiteilung der Staatsgewalt. die Polhdiu« an den allen Römern In ihrer Blütezeit so sehr bewundert und die seit Montc^ciuieu mit dessen Ramm verbunden wird, war auch da« Schlagwort, das im vorigen Jahrhundert gegen den Absolutismus Sturm lief und da« noch heute eine elementare Grundlage der modernen StaatSversassungen und der Derfas- sungskämpfe bildet. Am durften finden wir den Gedanken dieser Dreiteilung in der amerikanischen Verfassung zum Ausdruck gebracht, die ja al« erste revolutionäre Verfassung und als Vorbild für die europäischen zu gelten hat. Der amerikanische Präsident wird vom ganzen Volke gewählt, und zwar durch Wahlmänner. die sich ihren Wählern gegenüber aus eine vorher bestimmte Persönlichkeit seftlegen müssen. Durch diese letztere Bestimmung wird natürlich das ganze indirekte Wahlsystem voll- tommener Unfug, e« wird aber nicht geändert, weil die Amerikaner in diesem Punkte ausnahmsweise mal konservativ sind und die Verfassung nicht antasten wollen. Der amerikanische Präsident ernennt nun seine Staatssekretäre und sonstigen De mten mit Ausnahme der Richter und regiert mit diesen für die Dauer seiner vierjährigen Amtszeit völlig selbständig, ohne irgendwie von dem Vertrauen der Volksvertretung abhängig au fein. Seine einzige Richtschnur. an die er sich halten muh. sind die vom Kongreh beschlossenen Gesetze. Wir erinnern unS alle noch, tote unheilvoll der absolut regierende amerikanische Präsident W o o d r o w Wilson in die Weltpolitik eingreifen konnte. Eine Kontrolle über den Präsidenten, Die aber nur für die Innere Verwaltung wirksam wird, hat der amerikanische Richters! and. Der auf der Grundlage der Unabhängigkeit der Rechtsprechung immer Gelegenheit htt. zu entscheiden, ob eine Regierungsmahnahme oder Verordnung rech'.rnähig war oder nicht. Die amerikanische Verfassung zeigt also ganz klare Abgrenzungen zwischen Regierung, Gesetz- g e b u n g und Rechtspflege. Wie viele amerikanischen Einrichtungen sieht sich das in Eine Raststätte des Eiszeitmenschen bei Mainz. Bei Kanalarbeiten, die für den Bau einer neuen Straße auf dem Sinfenberg bei Mainz ausgeführt wurden, fand man einige Feuerstein- messerchen, die die Aufmerksamkeit auf die Stelle lenkten. Genauere Untersuchungen zeigten in einer Tiefe van 2,70 Meter große Stücke plattigen Kalkes im ungestörten, auf primärer Lagerstätte liegenden Löh, und da nur Menschenhände diese Kalkplatten dahin gebracht haben konnten, wurden weitere Grabungen und Untersuchungen von dem Altertumsmuseum und naturhistorischen Museum der Stadt Mainz gemeinsam durchgeführt. Man legte eine 91 a ft ft e 11 e des Eiszeitmen- scheu frei, über deren interessante Funde Prof. Otto Schmidtaen in der Frankfurter Wochenschrift „Die Umschau" berichtet. Auf Grund der geologischen Beobachtungen lieh sich die Zeit, in der sich der Eiszeitmensch als erster Bewohner dieser Gegend niederlieh, genau feststellen, und zwar ist es der Beginn der zweiten KäUephase der letzten Eiszeit. Auch warum der Urmensch diese Stelle wählte, läht sich erklären, denn die Eiszeitmenschen, die auf der ewigen Suche nach geeigneten Iagdpläyen waren, mußten an der Stätte des heutigen Mainz einen geeigneten Weide- und Tränkeplatz für das Wild der Umgegend erkennen und konnten daher hoffen, hier gute Beute zu finden. Sie beschlossen daher, im Tal des Zaybaches, am Westrands des heutigen Linsenberges, gegen Angriffe gedeckt, zu rasten, und legten zwei Feuer st eilen an. Die eine Feuerstelle lag in einer flachen ovalen Mulde von etwa 30 Zentimeter Durchmessern und bestand aus handtellergrohen Kalksteinen, zwischen und über denen zahlreiche Reste von Holzkohlenasche und angebrannten Knochen lagen. Der Theorie bedeutend schöner an al« tn Der PrastiS Der französische Präsident ist eigentlich nur .Arbiter elcgantianmt", er gibt gelte und macht Den nötigen französischen Sam- Sam, während er politisch sozusagen im Ruhestände lebt Sr ist häusig ein ehemaliger Ministerpräsident,. Der durch Die Ehrung kalt gestellt wird, und wird nicht vom Volke, sondern von Der Rationalversammlung gewählt Man wollte eben 1875. al« Die bestehend fünfzehnte!) französische Verfassung gern.cht wurde, verhindern, dah wieder ein Emporkömmling wie Rapoleon III. durch die Präfi en:schait zur _Lt- serlichen M icht gelange. Der m hgebende König in Frankreich ist heute nicht Der Stnatspräfi- Dent, sondern Dec Mintsterpr sident. 2tII.iM.ig« ist es. wie wir 1914 erlebt h iben. auch möglich, dah der Staatspräsident außenpolitisch eine erhebliche R. He spielt. Die« aber natürlich nur. wenn Die Rationalversammlung derselben Meinung ist und sich ihm unierDrD.net. Der englische König ist, wie betannt, auch nur eine rein dekorative Persönlichkeit, die mit riesigem Aufwand und mittelalterlichem G- präge spazieren gefahren wird, die bei all m FuybLllfesilichkeiten den Ehrenvorliz führt, sonst abe kaum etwa« zu sagen hat. Selbst Eduard VII. konnte seine EinkreisungZpositck gegen Deutschland nur deshalb ins Derk setzen, weil Der Ministerpräsident es ihm eben erlaubte und sich seinen an sich gänzlich unverbindlichen Ratschlagen anschloh In England ist, ebenso wie in Fran!reich, Gesetzgebung und Regierung in Der Hand de« Parlament« eng verbunden. 3m DerfassungsauSschuh Der deutschen Rationalversammlung war seinerzeit ein Seil Dct Abgeordneten überhaupt Dagegen. Die Stelle De« Reichspräsidenten zu schissen. Dor allem bestand auch Streit Darüber, ob man sich Dem amerikanischen Beispiel mit Dem starken Präsidenten ober dem französischen Beispiel mit Dem nur Dekorativen Präsidenten anschlteßen sollte. Gegenüber Denjenigen, die jede Repräsentation al« unnötig verwarfen, berief sich Der Damalige Reichsminister Preuß auf das Beispiel der Schweiz, wo nach Der Verfassung auch kein Staatspräsident al« solcher bestehe. wo sich aber Die gesonderte Stellung Des Vorsitzenden DeS BundeSrite« als repräsentativ S Staatsorgan als notwendig erwiesen und allmählich herausgebildet habe. Aus diesen Drei Beispielen versuchte man nun in Weimar Da« Beste zu verwerten und wollte in Dem Reichs- präsiDenken einen ruhenDen Pol in Der stet« fliehenden VeränDerlichkeit Der parlamentarischen Konstellationen schaffen, in Dem sich Die Einheitlichkeit des Staates verkörpern könnte, ohne dah die .Gefahr einer Ausbeutung Der Stelle Durch eine allzu kraftvolle Persönlichkeit" bestände. 2lber trotz des Bestrebens. Die M cht- befugniffe des Reichspräsidenten möglichst zu beschneiden, ist Die Stellung diese« Organs doch immerhin so unendlich wichtig geworden, dah kein einziger Wähler bei der bevorstehenden Volksabstimmung sich feine 6 Rechtes begeben sollte. Die Persönlichkeit für Dieses Amt für Die nächsten 7 Jahre mitzubestimmen. England und der tturdenanfstand Die Unterdrückung de« KurdenausstanDe« scheint Der Angora-Regierung Doch nicht so leicht zu werden, wie man es zunächst geglaubt hat. Die Regierung. Die zunächst nur verhältnismähig geringe Truppeneinyeiten nach dem Au stands- gebiet entsandte, ist jetzt zu einer Seilmobill» f i e r irn g Der ges amten Armee geschritten. 3n den an daS Au standsgebiet grenzenden Provinzen sind vierzehn Jahrgänge zum Heeresdienst einberufen worden. Die in den letzten Sagen verbreiteten M Idungen widersprechen sich oft sehr stark, und besonder« die über England kommenden Rachrichten stellen die Erfolge der Aufstandsbewegung günstiger Dar, als es den Satfachen entspricht. Es ist Den AufstänDischen nicht gelungen. Die Bewegung über Die Grenzen De« Ausstandsgebietes hinaus auszudehnen. Die Angriffe auf die benachbarten Städte sind von her Bevölkei-ung im Wege Der Selbsthilfe abgeschlagen worden. Zwei.elloS wird es der An- gotaregierung gelingen, den Aufstand zu unterdrücken oder ihn zum mindesten auf feinen eigentlichen Drandhe d zu be'ch.änken. jedoch nur mit groben Anstrengungen uiö erheblich n Kosten. die Dem jungen Staat wieder neue Schwierigkeiten nach auöen und im Inneren bereiten werden. Die zweite Feuerstelle hatte einen Durchmesser von etwa 70 Zentimeter und bestand aus Rollsteinen. Um Diese Feuerstellen herum lagen in unregelmäßiger Anordnung Die Kalkplatten, die von Menschen hierher geschleppt sein müssen, lieber ihre Derwendung läßt sich nichts Sicheres angeben- Doch haben sie vielleicht als Sitzgelegenheiten ober als Tische gebient, an welchen bic 3agbgeräte hergeftelÜ würben. Für Die letztere Annahme spricht Die Tatsache, Daß sich im engsten Umkreise Dieser „Tische" viele Knochenreste Der Beutetiere unb große Mengen von Feuersleinsplittern befan- ben sowie auch einige fertige Nabeln unb Bohrer. Die Knochenreste, die zahlreich gefunben würben, geben Aufschluß über bie Art ber Jagdbeute. Am zahlreichsten sinb bie Reste bes Renntieres unb fflilbpferbes; baneben fanb man Knochen bes woll- haarigen Nashorns, bes Höhlenbären unb Mammuts. Verhältnismäßig groß ist bie Zahl ber Feuersteinwerkzeuge: es sinb Schaber, Bohrer, Klingen, Nabeln ufro., bie aus ortsfrem- bem Feuerstein bestehen, aber zweifellos an Ort unb Stelle hergestellt wurden, wie die vielen Splitter und Kernstücke, Die gefunden wurden, beweisen. Als Schlagwerkzeuge wurden auch Roll- steine aus Den Mainfchottern benutzt, unb einige Werkzeuge in Messerform sind aus Knochen gefertigt; sie zeigen in ihrer primitiven Ausführung die ersten Anfänge der Knochenbearbei- tung. Ebenso wurde bearbeitetes Holz festgestellt/ unb zwar sinb es kleine halbkugelförmige Stücke sowie ovale Plättchen, beide mit Durchbohrung, die als Anhänger bienten. Noch mehr zeigt sich bas erwochenbe Kunstempfinben an ben vielen Schneckenschalen unb M u - schein, bie der Eiszeitmensch, Da sie ihm gefielen, mitna m unb oben burchbohrte, vielleicht um sie auf einer Darmfelle zu einer Halskette auf» zureihen. Da manche ber Muschelschalen vom Adriatischen Meer stammen, so muß Die HorDe, Die sich bei Mainz niederlleß, entweDer von Dorther gekommen sein, ober die Muscheln würden auf die Dege des ersten Taufchhan- D e l s Hinweisen. Die wertvollsten Funde sind bie Bruchstücke zweier weiblicherFigürchen, die aus feinkörnigem grauen Sanbftein hergestellt sinb unb an bie gleichartigen Funde von Dillendorf und Drasiempuy erinnern. Aus der Provinz. Landkreis (Hießen. • Staufenberg, 16. März. Am Samstagabend versammelte sich im großen Saale Der .Stadt Staufenberg" vollzählig der hiesige Kriegerverein unter Geltung seine« Vorsitzenden Feh h. Außerdem war in ganzer Stärke der Kriegerverein Sichertshausen lKrei« Marburg) vertreten. Aus Lollar. Mainzlar. Daubringen, Fri edelhausen, Odenhausen (Kreis Wetzlar) waren starke Abordnungen zur Stelle. Höchst erfreulich war die Anwesenheit Der reiferen 3ugenD, die sich in Jagendgruppen den Kriegervereinen cmschlieht. 31« Redner war Die Neuorientierung der Hitler-Bewegung. Mit dem Wiedereintritt Hitler« in« politische Geben ist zwar Der alte Kampf unb Hader zu Grabe getragen tooröen. Die völkischen Führer haben sich toteDer versöhnt und am 27. Februar in einer großen Versammlung aller völkischen Gruppen in München Adolf Hitler auf« neue Treue geschworen. Die Einigkeit selbst wurde aber nicht wiederhergestellt, vielmehr hat sich ein neuer Streit erhoben, der sich diesmal um die Marschroute der ganzen Bewegung dreht. Hitler selbst hat sich zwar von der .Revolution" zur „Evolution" Durchgerungen, aber auch gleichzeitig die Parole auögegeben „Heraus au« Dem Parlament!" So kam es naturgemäß wieder zu Streitigkeiten, deren erste« Ergebnis die Auflösung de« sogenannten völkischen Block« ist. Die Mehrzahl Der bayerischen Ortsgruppen ging inS Lager Der unter Hitler« Führung stehenden nationalistischen Arbeiterpartei, während die übrigen Völkischen sich Der national- sozialistisch-völkischen Arbeitsgemeinschaft angeschlossen haben und am alten Ziel fest halten, sich auf parlamentarischem Wege durchzusetzen. Diese Spaltung hat sich auch auf die völkische Fraktion im Bayerischen Landtag auSgewirkt deren Mitglieder nach unb nach meist zu Den Deutschnario-nalcn abwandern. Auffallend ist. daß Gudendorfs sich stark im Hintergründe halt und Hiller allein den Kampf mit der Opposition auSfechten läßt. Da er auch schon geraume Zeit an den Beratungen deS Reichstages nicht mehr teilnimmt, ist wohl anzunehmen, daß er sich Den einzelnen ©trömung-m fernhalten, vielleicht auch sein Mandat ganz niederlegen will, um seine Schirmherrschaft Der völkischen Bewegung nicht zu schädigen. Peter Schöffer, der Miterfinder der Duchdruckerkunst. Wie das Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel schreibt, wird al« da« Geburtsjahr Pe - ter SchösferS das Jahr 1425 angenommen. Als Miterfinder der Duchdruckerkunst gelten bekanntlich 5 u st und © chöffer. Getjterem schreibt die Geschichte insbesondere Da« Verdienst zu, eine be sere und leichtere Art erfunden zu haben, die Buchstaben zu gießen, und überhaupt Die Erfindung Gutenbergs wesentlich vervollkommnet zu haben. Peter Schöffer war von Beruf ©chönfchreiber und als solcher 1431 in Paris tätig. Diese Schönschreiber tourien auch Cie rill genannt; aus diesem Grunde ist zeitweise irrtümlich angenommen worden, Schöffer habe Dem geistlichen Stande angehört. Er hat allem Anschein nach bei feiner späteren Duchdruckertätigteit Die technische Leitung in Händen gehabt. währenD man Fust Die kaufmännische Leitung zu schreibt. Gutenberg. Fust unD Schöffer wohnten in Mainz im .Hause zum Zungen". Schösser soll auch Die Matrizen erfunden und zuerst Buchstaben aus Blei gegossen haben. Da« erste Werk, das die drei Vorgenannten mittels Buchdrucks Herstellten, war Die 42zeilige Gutenberg-Bibel, auch Masarinsche Bibel genannt; sie erschien um 1450. Die 36-eiUge Bibel, auch Schellhornsche Bibel Die Bedeutung de« Aufstandes siegt nicht so sehr in der Erhebung einzelner Stämme gegen die Angoraregierung, sondern tn der Stellung, die England zu Dem Aufstand nimmt. E« Dürfte heute kein Zweifel mehr Darüber bestehen, daß England Die Au st and« beweg ung meiern 114) gefördert und mit reichlichen Mitteln unterstützt hat. Die 2üiiftanD«gebiete touiDcn plötzlich mit einer ungeheuren Fülle von gedrucktem Prrpaga D m. terial überichwemml und die Ausrüstung Der Aufstan. ilchen läßt bic nahen Beziehungen erkennen. Die zwischen England und Den Au standsgebieten bestehen. W.der Die Devcl.erung de« Au st an «gelletes noch Der Führer Der AufstänDischen, Der ©check Said, sind in Der Gage, auch nur den geringsten Bruchteil Der Finanzte.ung Der Au stanDsbewegang beizusteuern. Engi n) hat Da« grr ßte 3ntct f e. der Welt zu beweisen. Daß Die Sü.tei nicht in Der Gage ist, Die Verwaltung dieser Gebiete weiterzu ühren. Da Die äln u riedenheit der Bevölkerung ständig zu Unruhen und Ausständen führen wird. Die älntersuchungSkom- mission für daS Mosfulgebiet kommt in ihren Arbeiten anscheinend nicht recht vorwärts. und es steht noch keineswegs fest, ob England dieses Gellet vom Vcl.erbund endgültig zugefprochen bekommt. England will daher die OB Jt vor eine vollendete Satsache stellen, Dah sich Kurdistan von der S ü r- tei unabhängig gemacht h be. und daß England Die geeigneteste Macht wäre, um da« Protektorat über Den selbstänDigen Kurdenstaat zu üae^nehmen. Die Sürl i andererseits wird erfLiren, Daß. solange England im Mofsulgebiet siye, in den Rachbargebieten kllne Ruhe eintreten wird und Dah England auch in Zutun!t jefe Gelegenheit benutz,n wird, um Der Sürfet Schwie iglei en zu bereiten, tn Der Hoffnung, aut Diese Weise einmal Die Provinz Kurdistan an sich zu bringen Ofenstag, 17. MLrz 192» Oberst a. D. 3mmanuel - QBarfnirg, Vorsitzender de« Dortigen Kreiskrieververbände«, ac- kommen Er sprach ernst und elnbratglid) über Die Innere und äußere Rot unsere« Daterlcnrde« und mahnte zu nationaler Geschlossenheit. Dann forderte er Die Versammlung auf. beliebige 5ragen au« Dem Weltkriege an ihn zu stellen ennschen Diäserchor« von Großen-Duseck verweilte man in bester Feierftimmung beisammen. Der Reinertrag de« genußreichen Abends soll als Fonds zur hiesigen Kirchenbeleuchtung angelegt werden. II L i ch. 16 März. Die Ortsgruppe Lich des Deutschen See-Verein« trat am Sonntagnachmittag mit einer der Hauptgrößen des Seevereins in die Oessentlichtz.-i'. war gelungen. als Redner Admiral Jacobsen zu gewinnen. Der Redner, ber über „Erlebnisse und Erfahrungen in Weft-3ndien und Mer'-ko während de« spanisch-amerikanischen Krieges" sprach (mit Lichtbildern), verstand es, den Zuhörern ein klares Bild des Flottenwesens zu geben und sand für seine Ausführungen reichen Beifall. Darob» sen war jahrelang Inspekt - Der deutschen Schiffsartillerie, als solcher Leiter der artMeristischen Ausbildung unserer Seeoffiziere und Geschützführer. und hat somit grundlegend für Die gllin- zenDen Schießleistungen unterer Flotte gewirkt. • Dettenhausen, 16. März. Die Ziegc de« Lkoh. Dauer von hier brachte am Sonntag 5 lebende Lämmer zur Welt. Dak Muttertier und die Zungen befinden sich munter. Kreis Alsfeld. H Aisfeld, 16. März (5eiDbereinl• gung.) 3n der vergangenen Woche tagte daS OberschtedSgericht unter dem Vorsitz de« StaatsvateS Schliephak« aus Darmstadt auf dem hiesigen Rathause, um die Berufungen gegen die Urteile de« Schiedsgericht« bet Feldbereinigung zu erledigen. Die Derhandlungen, die teilweise recht schwierig waren, und die Ort«- befichtigungen dauerten eine gcaye Woche hindurch. da zahlreiche Berufungen Vorlagen. ES handesie sich hauptsächlich um Reklamationen gegen dte Zuteilung. Die Urteile de« Ober- schcedSgerichtS werden den Beleckigten in Den nächsten Wochen zugestellt. er. Homberg a. d. Ohm. 16 März. Dem ©tadtvorstand ist es gelungen, einen Im Buchholz gelegenen © teinbruch an die Mitteldeutsche Hartsteinindustrie. Sitz Fransiurt am Main, für Den ansehnlichen Preis von 11 500 Oormirf jährlich zu verpachten. Darch diese Verpachtung ist für den Stadtsäckel eine neue Einnahmequelle erschlossen worden, die sehr willkommen fein dürfte, denn der Stadt stehen noch bedeutende Ausgaben bevor. Durch diese gute Verpachtung Dürften auch Mittel zur Erbauung eine« neuen Schulhauses flüssig toerben; war doch gerade von dieser Einnahmequelle die Ausführung des Reubaue« abhängig gemacht worden. Von den zuständigen Organen ist bereits der Platz hierfür besichtigt worden.- Sicherem Vernehmen nach sollen das Finanz- a m t und die Dezirkskasse endgültig hier bleiben. Dtefe Satsache ist nicht allein für die Stadt, sondern auch für den ainzen Amtsgerichtsbezirk Homberg ein Vorteil, Del nicht hoch genug angeschlagen werden kann. TLuS ZweckmäßiSeitsgründen sollen das Finanzamt und die ihm angegliederte Finanzkasse in ein Gebäude verlegt werden. Um Die« zu ermöglichen, ist feiten« der Stadt beabsichtigt, da« Anwesen des Herrn Dr. Seih, der nach Erbach verseht wurde, käusiich zu erwerben, um eine Dienst- genannt, erschien um das Jahr 1457. Das berühmte Pfalterruin von Fust und Schösser erschien gleichfalls in diesem Fahre Das Werk trägt auch den 71 am en Schöffer«. Bis zu seinem 1502 oder 1503 erfolgten Sode (Fust starb bereit« 1466 zu Paris an der Pest) druckte Schosser vorwiegend mit großen Erfolgen theologi ch.- unb kanonische Werke, die drucktechnisch vorzügliche Leistungen waren und alle den Druckvermerk Schöffer« auftoeifen. Das gemeinsame Firmenzeichen Fust und Schöffer« (Wappen! wurde aber beibehalten. Als letzte« Druckwerk Schöffer« wird die vierte Ausgabe seines Psalterturns angenommen. die 1502 erschien. Gewöhnlich benutzte Schöffer zum Vertrieb feiner Bücher, die nicht mit seinen von ihm selbst geschnittenen und gegossenen Typ berge» stellt waren, ben Meßplah Frankfurt a. M Dort erwarb er sogar das Bürgerrecht. 3m Jahre 1465 hatte Schöffer Fusts Tochter Christ ine geheiratet. Die Stadt Gernsheim am Rhein, wo Schöffer geboren wurde, errichtete ihrem großen Sohne ein Denkmal, das folgende Widmung trägt. .Dem Andenken Peter Schöfsers von Gernsheim, weltlichen Richters zu Mainz. Dem Miterfinder der Buch- druckerkunst. welche er durch feinen Forschung«- geist unb seine Geschicklichkeit verbessert und zal Vollkommenheit gebracht hat. weihet Di?fe« Denkmal seine tapfere Vaterstadt." Rach dem Sode Peter Schöffer« führte sein Sohn Johann bie Firma weiter, und zwar von 1502 bis 1531. Ein zweiter Sohn Schöffel, gleichfalls Peter genannt. druckte in Mainz, Worms, Straßburg unb Venedig — Die Geschichte wird Peter Schöffer, Dem Mitarbeiter Gutenbergs unb Fasts. Die Anerkennung nicht vorenthalten können, daß ihm ein großes Verdienst an der Erfindung und praktischen Einführung der Duchdrackerkunst zuzuschreiben ist. e-i (WB.) Die hiesigen m- unb Liebhaber, die die neue Sorte bei sich a g t e ihre Berufungen men vier 23. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) von fremde,! Deut' erst Gleich war sie fort und holte beides herauf. Du Schnippel! Du weit wo d-u hinzu- genug. (Fortsetzung folgt.) wollt hi selber mit Euch wir miteinander abge- idenn das Blut hervor. Drunten hn im Schrank noch Mullbinde würde müssen. Hanau, 16. März (WB.) Die hiesig« Diamantschleifer find heute wegen Loh differenzen in den Streik getreten. 3m ganzen streiken etwa 400 bis 500 Arbeiter. Schulsaal, fiel ihm ein, la«; ein wenig Watte. Auch eine sich da finden. £ d Bei! veiHöchs? migK öen c wit einem I Wt. so t für 1923/24 tourbi die !■ Oltobet 19 bilanj betrat toark, denen i Wetfkben Echtmart titele sich i ^en des Q M ein irteöigcnbeß ge^n hast." „Vater!" schrie sie verzweiflungsvoll. 1 Seine Fühc stampften den Boden- „3a. das fein ich." „iinb ich must das hören?" „Wann's Zeit wär, schwätzen. DaL hatten macht.' Seifig lch von Während sie die Wunde aufs neue wusch und verband, beschloß sie, Weilandt noch nicht zu "lr und dem Voler vor» Der Peter packte die Marie am Arm, zerrte sie in die Stube und schrie: ..Alleweil will ich Klarheit, seist du mit dem Flappch versprochen oder net ?“ 3eht, wo Weilandt d'e schwere Kränkung erlitten, wo -es seine Sache zu führen galt, vermeinte sie ihrer Schweigepflicht enthoben zu sein. „Ich sein mit keinem Flappch net versprochen." sagte sie. ihre Ruhe bewahrend. Der Peter trat nahe an sie heran. Aus seinen Augen sprühten Finken- „Aber mit dem Lehrer seist du versprochen, gelle?" auch Die '.sorftarning oes zur :ret begann, sich in das bereits zertrümmerte Schaufenster der Firma Schade u- Füll grabe geflüchtet und auch einige auf der Straße umher- liegende Konservenbüchsen usw. an sich genommen haben. Der Angeklagte K l a S will überhaupt nichts mehr von der Sache wissen; er soll derjenige gewesen fein, der bei den Ansammlungen vor dem Rathaus an die Versammelten aufreizende Reden geführt und die Menge zu Gewalttätigketten gegen die Polizei aufgefordert hat. Er gibt heute an, an jenem Abend stark angetrunken gewesen zu sein, und auch wegen der Länge der Zeit nichcs mehr von der Sache zu wissen; so viel sei iym noch im Bewußtsein, daß er damals in die Menge vor dem Rathaus geraten sei. Auf Vorhall des Vorsitzenden, daß er in erster Instanz und auch bei seiner Vernehmung vor der Polizei ausführlichere Angaben gemacht habe, beteuerte der Angeklagte immer nur, daß er von nichts mehr wisse. Rach Beendigung d.r Vernehmung der Angeklagten wurde um zwei Uhr nachmittags die Verhandlung auf morgen vormittag ad>t Uhr vertagt und die Ladung von mehreren Entlastungszeugen angevrdnet. Unter anderem wurde „Enausk" Ein Krampf erfchütterte ihren Körper. Ihr Blick ging wie irr in der Stube umher. Dann sagte sie mit erstickter Stimme: „Ich hab nur noch ein Weg. Das weiß ich: he jagt mich net fort!" Sprach's und schritt hinaus.-- Der Stein, der Weilandts 0tlm getroffen, hatte einen klaffenden R'.ß h nterlafsen. Das Blut rarni ihm über das Gesicht. Sein Kops ruhte schwer auf der Brust. Er stöhnte laut. Richt weil ihn die Verletzung schmerzte. Die wurde bald Hellen. Die kümmerte ihn nicht. Die Wunde, die ihm die Unmenschen ins Herz geschlagen, verharschte nie. Gcdnnken kamen in schwarzen Schwärmen und nisteten sich bei ihm ein. Acht Jahre war's, daß er fein Amt hier angetreten hatte. Mit all seiner Kraft, nut ganzer Seele hatte er seine BerufS- pflicht erfüllt. Er war den Kindern ein treuer Lehrer gewesen. Als etwas Hohes, Heiliges war's ihm erschienen, die man ihm anvertraut, zu tüchtigen Menschen heranzubildrn. Richt zufrieden damit, daß er das Licht in der Schule entzündet, war er auch zu den Ellern gegangen. Aufrütteln, einporheben wollte er sie. Und er hatte sich redlich gemüht, immer von der Hosfuung getragen, daß sie den Geist der Zeit begreifen lernten. Er hatte wenig Dank geerntet Dank kostete doch nichts. Aber- sie brachten ihm noch Argwohn entgegen. Dessenungeachtet hatte ec geglaubt, er dürfe den Wut nicht sinken lassen. Fanden sich ein paar Gutgesinnte, war die Freude doppelt groß- Freilich nur eine kurze Freude. Er hatte ihnen Die Kasse gegründet. Run sagten sie, die sei bankrott. Er halte noch feinen Beweis dafür, ©em einzigen, der Aufschluß geben komte, hatte ihre Roheit den Mund geschlossen. Er hatte dem Krämerskail blindlings vertraut Aber hatten sie'S nicht alle getan? ©ah er, Weilandt, drrs Beste aewollt, wer durfte ihm das strittig machen? Und doch waren sie wie die Bluthunds über ihn hergefallen, hatten ihn an Leib und Leben bedroht, hatten seine Menschenwürde mit Füßen getreten. O über die Einfalt, daß er gewähnt, hier Droben eine Heimat zu finden! Sein Heimatstraum war auSgeträumt. Seine Rechnung War in die Brüche gegangen. voynung für den Vorfleyer oes Mranzamts au schaffen. Auch eine im R o h b au stehende Deamtenwohnuag Dürfte dann ihrer Doll« enbung entgegenge ührt werden; fie soll zwei am Finanzamt tätige Beamten aufnehmen. — Die Firma Ge b r. Hi m m e l s b a ch hatte ihren Betrieb bei ReuhauS einige Wochen st i l l- gelegt Diese Woche wurde die Arbeit wieder aufgenommen, nachdem bet Leiter Joseph HimmelSbach diesbszügllche fchriftliche Erklärungen der Bürgermeisterei übermittelt hatte. -- Gellern tagten hier mehrere Versammlungen: Die Baugenossenschaft, bet Gewerbeverein unb die Deutsche Volks- Partei. Der Red ier, Bürgermeister und 2anb» tagSabgeerdneter Dr. RiePoth - Schlitz, ging der D^uGenossenschaft mit praktischen Ratschlägen «an die Hand, erläuterte besonders, unter welchen Umständen das Bauen möglich sei und in welcher Höhe und unter welchen Bedingungen Dirlchen erworben werden k nien. Seine politisch n Au?- führungen beschäftigten sich mit der Regierungsbildung in Hessen bzw. der Umstände, die eine solche verhinderten. Da nach den gesetzlichen Bestimmungen unter den derzeitigen Umständen der Landtag nicht aufgelöst werben kann, sollen auf Antrag der Partei burch Vollsent scheid neue M inner gewählt werben, bimit wir endlich aus diesem unheilbaren Zustande herauskommen. — Im Laufe der letzten Wochen haben sich hier sechzehn junge Mämaer zusammengefunden, um eine Musikkapelle zu grünben. S Uten die alleren musiktreibenden Herren unserer Stadt geneigt sein, mit ihrem Können den Anfängern tüchtig unter die Anne zu greifen, so dürfte eine Kapelle von ungefähr 25 Mann zustande kommen. Die Instrumeitte, sowie die Roten firrd bereit» eingetroffen. Hoffentlich gleicht diese erste Begeisterung für die edle Sache keinem Strohfeuer; denn gar manchem wird beim Erlernen deS Instruments und der Roten die Wahrheit zum Bewußtsein kommen : Aller Anfang ist schwer. Um so mehr ist es zu begrüßen, daß Förster Kümmel- Maulbach, der ein ausgezeichneter Musikus ist. trotz seines Alters sich bereit erklärt hat, die Leitung dieser zu gründrrnden Kapelle zu übernehmen. Gr beabsichtigt, nach seiner Pensionierung nach Homberg übrrzusiedeln, so daß er jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen kann. Kreis Büdingerr. 1! Büdingen, 18. Rkärz. Der hiesige Iungdeutsche Orden, der eine der stärksten Bruderschaften ist, veranstaltete am Samstag in den Räumen des Hotels „Stern" einen wohlgelungencn Deutschen Abend. Schriftsteller Dr. K r a m 's ch - Marburg fprach über „Der jungdeutsche Staat" und las bann aus seinen Werken vor. Rezitatorische und musi-- käkische Darbietungen halfen den Abend mit verschönern. Resormbund der Outshöfe. "Gießen, 16. März. Im Saale des Hotel Schütz fand heute unter dem Vorsitz des Barons August Löw von und zu Steinfurth-Lich die Gauversammlung der oberhessischen Mitglieder des Reformbundes der Gutshöfe, sowie der Qliitglicber aus den preußischen Rachbarbezirken dieses Verbandes statt. Dr. Betz- Würzburg nahm in einem tiefschürfenden Referat Stellung zu den dem Reichstag vorliegenden Antrag des Abgeordneten Müller-Franken und Genossen, betreffend einen Gesetzentwurf über Bodenreform und Boden- b e n u 0 u n g. soweit er die S led l u n g s f r a g e zum Gegenstand hat- Der Referent wies darauf hin. daß die Anträge in ihrem wahren Wesenskern nichts anderes sind als die Versuche, die auf dem Gebiet der Industrie mißlungenen Sv- Äialifierungdbeftrebungen Im Rahmen des Erfurter Programms auf die Landwirtschaft zu übertragen. In diesem Zusammenhang wies der Referent auf die Schäden wirtschaftspolitischer Experimente, die Rachteile des Staatssozialismus hin und betonte ganz besonders, daß gerade die Landwirtschaft mit Rücksicht auf die Tatsache, daß der Rahrungsspielraum des deutschen Volkes unter den gegebenen außervvlitifchen Verhältnissen eine unveränderliche Größe darstellt, vor solchen Versuchen unter allen Umständen geschützt werden muß. Der Refeient konnte daraus Hinweisen, daß . der Reformbund in klarer Erkenntnis der Erfordeimissc der volkswirtschaftlichen Belange des Gemeinwohles bereits die notwendige Initiative ergriffen hat. Im Anschluß an dieS Referat brachte Dr. Echte macht die Denkschrift des R. d. G. in dieser Angelegenheit zur Verlesung. Beides erntete Beifall und fand die ungeteilte Zustimmung der Dersammlung. Im weiteren Verlauf wurde bie Frage der Rotstandskredite zur E.o terung gebracht und bei dieser Gelegenheit die Haltung der Regierung tn dieser Angelegenheit beleuchtet. Die Versammlung richtete in Anbetracht der Vordringlichkeit dieser Angelegenheit im Rachgang zu einem eingehend begründeten Gesuch folgendes Kreis Wetzlar. §§ Dornholzhausen, 16. März. Bei einer im benachbarten Gemeindewalb Vollnkirchen abgehobenen Treibjagd auf Wildschweins kamen 12 Sauen vor, von denen der Anstretchermeister Karl Mack und der Gemeindevorsteher Wilhelm Watz von hier gemeinsam eine Dache erlegten. — Herr Heinrich Arnold schoß im hiesigen Gemeindewald die erste Schnepfe. Hcsscn-Nanau. bl. Dillenburg, 16. März. Der Staat betreibt jetzt die Erbauung eines neuen Finanzamtes. Das jetzige Gebäude befindet sich an einem Teil der Volksschule und hat sich als klein erwiesen. Mit den Vorarbeiten wurde bereits begonnen. — Die Stadt will das Alters- Keim vergrößern. Man beabsichtigt, die Bettenza'-l zu steigern und Räumttchkelten erweitern, um noch me' reren Obdachlosen und Armen Unterkommen zu bieten. — Jin Streife haben jetzt die Holzoer st eigerungen in starkem Maße eingesetzt. Man kann bie Beobachtung machen, daß sich die Preise im wesentlichen denen der Vorjahre anschließen. Die Stadroerwal- tungen der drei Städte der hiesigen Gegend stellten auch in diesem Jahre den Minderbemittelten wieder Holz zum verbilligten Preis zur Verfügung. bl. geiget, 16. März. In der jüngsten Sitzung derStadtverordnetenverfamm- l u n g wurde für die Hinterbliebenen des Dortmunder Grubenunglücks 500 Mk. bewilligt. Für Wirtschaft. Lage und Aussichten des ArbeitSmarktcS. Törin» man von einer Besserung de- Arbeft-- »artte- spricht. so darf man nicht vergessen, bau die Arbeitslosigkeit an sich noch immer aufter« ordentlich grotz ist. Aach den Berichten der Ar- beiterfachverbände erstreckt sie sich zur Zeit auf nicht weniger alS 8.1 Droz, der Mitglieder (im Rovern ber 1924 nur 7,3 Proz.), toabrenb 5,5 Prozent von Kurzarbeit betroffen werden. Aach den letzten Meldungen des Reich-arbcit-blattes beträgt die Zahl der Dollerwerbslosen über 590 000; auf 100 offene Stellen kommen 350 männliche und 165 weibliche Angebote; auf je 100 Einwohner Deutschlands entfällt nicht weniger als ein HauptunterstühungSempfänger. Diese Ziffern sollten doch zu denken geben. Das die Aussichten angeht, so sind diese nicht optimistisch zu beurteilen. Wesentlich ist vor allem der Zusammenhang zwilchen Arbeits- und Kapitalmarkt. Wie eng dieser ist, geht besonders aus der Lage im Dextilgewerbe hervor, das für seine Aohstofsbeschaffung In grobem Umfange Auslandkredite auf nehmen und damit feine Betriebe finanzieren formte. Jetzt, wo der Zufluß des Kapital- nachgelassen hat. machen sich sofort Zah- lungSstockungon bemerkbar, ein Beweis dafür, daß die Kopito-ldeckc in Deutschland nach wie vor zu kurz ist, was natürlich auf die Beschäftlgungs- mSgltchkett stark zurückwirken muh. Besonders bedenklich mühten die Zustände werden, wenn der Kapitalzufluh auf längere Zeit ins Stocken geriete und wenn sich dann her aus stellte, bah die meisten Unternehmungen nicht In ber Lage find, für längere Zeit ohne genügenden Absatz auf Saget arbeiten zu können. Denn daß der In- lanbmarft die deutsche TBare aufnehmen könnte, ist völlig ausgeschlossen, zumal unter Berücksichtigung des Umstandes, bah ber Zalandver- brauch schon seit längerer Zeit eigentlich viel zu hoch ist DaS zeigt sich vor allem auch an ber ungünstigen Lage der Fertigindustrie. bei ber infolge ber absahhemmenben Verhältnisse auf dem Weltmarkt ber Export ziemlich gering fügt i ist, eine entsprechende Ergänzung auf dem Znland- markt ist bisher aber nicht gesunden worden. Wesentlich ist bei allen diesen Dingen auch die Standortsverschiebung innerhalb der deutschen 3nbuftrie, die immer stärker in Erscheinung tritt. 3n Anbetracht der auherordentlich hoch gestiegenen allgemeinen Lasten (insbesondere die Frachten) werden sich nur diejenigen Betriebe behaupten können, die sowohl günstige Verbin- dungen zum Rohstoff, als auch zu ihren Absatz- gebieten haben. Mit Hilfe nichtiger Lohne und Längerer Arbeitszeit sowie unter schärfster Anspannung ihres Kapitals toerben ungünstig gelegene Betriebe sich zwar einige Zeit halten können; ob sie die Ärife dauernd zu überwinden in der Lage sind, end)eint jedoch zweifelhaft. Dem Ginsluh dieser Standortsverschiebungen tonnen sich auf die Dauer die Arbeitnehmer auch nicht entziehen. Begegnen können ihnen nur diejenigen Arbeitskräfte, die qualifizierte Arbeit leisten können und die gewillt und in ber Lage sind, auch ihrerseits burch Wechsel detBeschaf-- tigung oder des Wohnortes StandoriSverschie- bungen mitzumachen. Die Verhältnisse liegen hier natürlich sehr schwierig, wie schon die in ver- hältnismähig geringem Umfang erfolgte Verschiebung von Arbeitskräften von den südlichen Randzechen zu den nördlichen Zechen des Ruhr- tevie.s gezeigt hat. Ss scheint aber so, als ob in ber letzten Zeit die Erkenntnis von ber Aot- wendigkeit ber Anpassung ber Arbeiterschaft an Konjunkturwechfel In weiteren Kreisen Fust ge* fahl hätte; denn eS läßt sich feststellen, bah der Zudrang arbeit-freudiger Jugendlicher aus den 3ndustricrevieren in die Landwirtschaft angenommen hat. * Deith-W erke A.-G in Sandbach deiHochst t. O Die Hauptversammlung genehmigte den Geschäftsbericht und die B'lanz, die mit einem D-rlust von 4345 Billionen M.irk ab- schltebt, so bah die Verteilung einer Dividende für 1923/24 ntcht in Frage kommt Gleichzeitig wurde die Reich-wvrkumstellu 'gsbilanz vom 1 Oktober 1924 genehmigt. 3n her Reichsmork- bilanz betragen die Aktiven 1 908 901 Reichsmark. denen Passiven mit 522 901 Reichsmark ge- gerrüb erflehen Das Stamma'tienkapilc»! in Höhe von 20 Millionen Papiermart w rd auf 1,2 Mill. ReichSmart umgestellt. Der Geschäftsgang gehaftete sich im Gegensatz zu den ersten drei Monaten des De'chäftLjahres seit Januar lebhafter, so bah ein den Verhältnissen entsprechendes befriedigendes Resultat zu erwarten ist. ' Kontur-verf ayren. ueoer oen Aachlatz des Kaufmanns Adolf Lanner in Wimpfen wurde da- Konkursverfahren eröffnet Forderungen sind bi« zum 30. März beim Amtsgericht Wimpfen anzumelden. Frankfurter Adendbörse Frankfurt a. M. 16. März An der heutigen Abendbörse erfolgten Gcwinnsicherun- gen, die da- Kur-nlveau mehr ober weniger her abdrückten. Die Spekulation übte weitg hende Zurückhaltung. Io bah bei kleinsten Umsätzen das Geschäft einen lustlosen Verlauf nahm Zu dem Tendenzumschwung trugen auch Geldsorgen bei, die durch da- Anziehen ber Geldfähe einen fühlbaren Ausdruck finden. Der Druck erstreckte sich besonders auf Montan- und chemische Werte, während Bankaktien zum Teil gehalten blieben. Etwas Aachfrage bestand für Schiffahrtsaktien, die zu erhöhten Kurien umgingen. Das Geschäft am deutschen Anleihemarkt war belanglos. Die Börse schloh unter starker Zurückhaltung schwawer. Deutsche Anleihen: Sprvz. Reichsanleiben 0,705, Zwang3anleihe 85, 4,5proz. Echayanweifungen von 1924 0550, 4.5proz. Hamburger St at-ai leihe 0.150. A Sl3ndi,che Rente.: Z Iltür en 10. M>nt in cktien: 3Ife B.rgöau 29.75 M n«. ei'er 4.55 Phönix 63,5, Abei iich.' Br unt. ölen 5025. CH m che 01 t en: Dtdi ch? Anilin 30,12. Th. Dvl schmidt 119.12, Höcher Saiben 27.37. (Sieltroaft,en: ALD II 80. Reiniger 3,20. D'.nki.t en: Gnmmerzban! 6. 0 Darmstadter Ban! 137. 0 Deutsche Bank 13 .37. ?i‘- kmlvgefellshast 126. 5, Mil eld ut ch: K cd tb nk 100, Rcich^b inl 15 .5. R-eini ch.- Kreditoani 350, Oestetreichiich: Ärebitaiticn 9,55. Transpcrt- toerte: H.Pag 93. Aordd. Lloyd 4.225 Sonstige 3nbu3rieahicn: Kleier 3,93, Dyckerho.'f & Wid- mmn 4.85, Hanf Füssen 89, Gebr. 3unghanS 12,12, Kemp Stettin 0,51, chemische Mainz 9,80, Börsenkurse. )i -» Stflufi >. Adens- b" le SATub.1 tu » Sd'lult». *)* iNaq» ' rle Dcmnn: 14. 3. 16 3. '4. 3. 16 3 5*/ IrntlOt RrNV6aii'rthr 4*/0 Deustche RrlchSoiilelhr S , Drullch. iH'.iaj.nnleibt 3°/ TtUlschl RetchsinttiUe Tkuiichr euarDramttuanletbe 4e/<, Preußische «onsolS . . . ♦Bo Hesl. n........... Hellen 9!o Hriicu.......... Leulsch» Wenb. Dollar Anl. bto- Toll Echotz-Anirctmg.') <°/o Kollliirten 5% öafbmtdfaner . . . Berliner Ho>idcl»ves:llschast Commerz- und ‘l’riuat-rnnt 2 ormil. inid 'Jlaiionalüant . Deutiche Baut......... Teu'.lchc 2öuir Bergbau th'beiniiati:........... tHklxJ Montan TelluS Bergbau Hamburg-rtmertta Paket. . . Storddeustcher Llouo Lbrramilchc Werte Albin . *. Zemeuttverk Hridetderg . . . Pliilivv H.-lzmaiin ...... Shioiodont -Guano . . ... Badische Anilin........ (ibrniiftße Mayer Slavin .. ®olbla midt......... ®rtr? ennrr Electron ... 1 Höchster ff.-renterte ...... Holtveekoblung........ Wiilflertiu. r/e ....... Echcideanstalk ........ fiDfl. 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Hl 70 "2 L f .1 2 10 10 2"i 10 10 >5 10 13 39 .'8,5 <5 73 1 2 160 162 162 k 50 c, 0 r 50 r .vi 13,4 137 5 1 1 55 1'8,5 132 1 4.4 131 5 185,15 0 33 0 9 124 7 1.6,75 124,73 127 2.5 UH 120 1 1 2 ' ,13 9.7 0.55 °.5O 9 5- 0,115 0,11 0,2 0.2 — - 66,75 85,50 18.75 18 PO 10 13 75 11,5 1 ,h? 11,'5 11 13 7J 78 13 7R 77 9 - 87 8 j> »7,5 17 0 145 146.73 41.4 w 10.lu 10 15.90 18 91 3.2A :i 2 90 3 13 7 J 7 v 7 3 7,13 12.Z., 12,62 12 13 0 Gl 63, «x<,50 04 75 57 5 •'S 35 "7,1 51 13 43 10 75 107.5 101,25 8,55 3.50 — 94.75 03 94 63 50 4,15 4 22 j 4 2 .3 ■w _ _ 93 5 94.25 — 6,3 6 -5 6,8 6 12 — — 12 1ü6 30 GO 81.1.8 150,50 153 0 9 0.5 1 -5 113 13 119 115 75 ^7 27 6 6 7 0 •7 S 27 4 n 50 .7.60 R GO f 6 18.15 18 5 18 >8.10 1.3 1 2 5 •1 80 *3 2 18.95 10 25 6 62 8. 0 i 85. .5 67 67 75 6 13 <■7,70 78 5 77 75 ,6,5 6 90 3 W ■ 0 4 3.9 w 5.9 6 6 3 475 3,4 5 — 8,8 S 8 9 8,0 96.75 — 0.87 0,67 1 'S 1.16 1.13 1,12 •4 1 4 5 2.425 2 4 2.4 2.4 — J f. 3.8 3,5 3 77.5 3.775 2 7 2.7 2 12 JO 14 U 12 4 45 40 — — 3.5 6j Kopfschmerzen, nervöse Zustände, Gereiztheit, Schlaflosigkeit sind Seine Krankheiten an sich, sondern Folgezustande eines nicht gesunden Blutaistandei Durch den Gebrauch von wird dem Körper frisches gesundes Blut zugeführt, wodurch derselbe neu gekräftigt und gestärkt wird, die (Ästigen Beschwerden verschwinden schon nach kurzem Gebrauch, Körper end Geist werden frischer, das ‘\ussehen wird rin olühendes. Pr .-ü Fl Mk S.~, WrLHL 1.7S LecUerrladrag6e» xheditel riLlft Zu heben In Apotheken and DrogcrleQ QaJaaii tbom. Industrie, e.eib.H.. Frankfurt I.M. Verfcaufestelleu in OieBee: C ntraT-Drogerle, SeimlstriBe; Germania-Drog., Frankierter Str. 31 Deviseumartt Brrirn—Ara»kft»rt a. M. On Villiaoeu »art on*at6rud( BoenoA-LircS, London. Äta« York. Japan. Rio de Oerrrro für eine kindeti. »tat nutz Budapeir für 100000 Lindeuen. alles öorige für Ito GinheiiRM.) Telegraphische Auszahlung. (Ohne Gewähr.) Banknoten. (Ohne Gewähr.) 14. Mar, r». fliq •mm-be .onernni tlnn.i js <0 TI II (' flO Y3 76 01 Cio.1l olm . 113 06 113 14 113.04 113.12 t'clfingforfl 10/65 10 6'S 10 55* 10 6C > Uialien . . 17.055 17 15 17 12 17 h> 1'ondcn. 2O,0.'7 20.1:7 20.1-9S 20 MS '.'icutjort . ■ 4,1» 4,20. 4,Hi 4. SN Tori«. ■ ■ 11 »3 21 69 11.85 21 625 <2d.'roeti . Hl 93 H 13 H. 88 >1 OS Sva irn. bä IR bä.il bä -»3 to 77 (Inmm . . . 1 719 1.723 1 747 1.751 *>io bt .Ian 0,4a3 1,46. 0,to2 0,464 Dir : . 20 4 Doppelblui - Apfel- ainen ä 10, 12, 15, 18 u. 204 empfiehlt Weitere Auskunft wird dort bereitwilligst erteilt. Gießen, den 16. März 1925. 2757D Georg »Bleis nur gegenüber der Engelapotheke Commerz- und Privatbank A.-G. Filiale Gießen Darmstädter und Nationalbank Kommanditgesellschaft auf Aktien Zweigniederlassung Gießen Direction der Disconto Gesellschaft Zweigstelle Gießen Handels- und Gewerbebank e,G.m.b.H. Gießen Mitteldeutsche Creditbank Telep on 942. 02381 Vogtsche Eandeisacbole Gloflen, Geathaat. 32. Beginn des 12. Sohnl- lobrea 20. April. Prospekte kosten!, d. die Schulleitung Dr. Reukauf. Filiale Gießen. MWiM wegen Wegzug Versäumen Sie die günstige Gelegenheit nicht, welche nur noch Kurze Zeit dauert, sich einzudecken. Insbesondere: Kleineisemoaren, Oefen, Herde, Hausund Küchengeräte, Wasch- und Buttermaschinen mit und ohne elektrisch. 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Ist die Einheitlichkeit des Ganzen voll gewahrt Beginn der Aufführungen 8.30, 6 nnd 8.20 Uhr« Alle Vergünstigungen aufgehoben. Eintrittspreise: Mk. 1.20, 1.50, 2.00, 2.50, ----- Großes Orchester! ------ dS H4 Zn a ’s' vRöt;® $ ht« W d kW t 0 6.- □ $ । !<$■' 41