»Ung. * «.,,5*5 unb 3 . «LK • "«-LH !?■*?*• '''i'ÄJ11 l*1, igen bk , an bii ^>*st ^’"»!w<^,n 3, —----2587_< Mutig. WMtag 81lkt J3» Rimmer it. 18 Unterlagen üfc ^rer-, Steinmetz. 3Un\6t,e* L",°rbe'ten zum »tenLop-elwohn. » Angebots. reich' ct$ ^ielbst ju L^oq. btn lnttag» io W)t orz 1925. ' ltung Giehen. L12LL____2530t 'steigerimg. : Dienstag, den 1?. Forsiorien Daniels, lienwäldchen, Hord, sch des Trlininaer ■ftwalbes: >e 4. Kl. 1 St = A.15t.--l,ltzM„ = 1,27 M, 3. kl m., 4. kl. 5 St. - bäum 4. kl. 15t = x 2. kl. 7 5t. = 4,81 -11,35 Mm, Fichie 30 Fstm., 3. ÄL 4 St -ich« 5. Kl. 3 St. = 6 SL = 1,16 Win, L - 0,60 5. KI rftiit. 6. fit 5 St = fei 3. Kl. 39 St. -- L 80 SL = 37,56 fffhn., = 25,75 Fftin., Fichte = 14,66 Wm„ 4. Kl. Fstm, 4r.Kl. 42 St.- l. 170 St.-37,22 Win. el.fiLl St. = 0,08 U.2 5L=0,U5ftm. -- 0,11 tfftm., tfidjti 17,57 Fstrn.. 2. Sl tm. ix 2. Kl. 53,6 9kl. Eti)t = 2 *Rm. : -- 44,1 Am. cfieigerung um 10 llht Turnhalle zu (Brüningen. i, das Hol; vorher anzu. Mamationen nicht be- Jlau unterftrichkni jcht versteigert. Weitert rm Fostwart Schäfer s ForstamtSchiffttüv? März 1925. e§ Markvorstanöes. ^Forstrat. Emission. Staufenberg verkost en Angebots * - 19,09 . - 36,72 . -111,86 * . nach «JÄ ' i7 MarzL J" »■US K SÄ’SSE sichtig'- 2 sürgti- rjäni*** 6rt«nn'Ä den 10. MM ' - efi iW I girbttto» 1WX 1 ^schM°d^/ LMd &-*; ®e(W‘ -pust-l^ K,. n°n lA. i^Tsee®16 .%Ä ®s*» ckr. 01 Erster Blatt (75. Jahrgang Zreuag, j3. MSrz 1925 LrschenU täglich, äuget Sonn- und Feiertag«. Beilagen: Vi«henerFam>Iiep blätter Heimat im Bild. Monatr.vezngsprei«: 2 Goldmark u. 20 Gold« Pfennig für Tragerlohn, auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge häherer Gewalt r n| p r ech.Anschlltste : Schrtsllettung 112, Der» lag undGefchüflsstelle 51. Anschrift für Drahtnach» richten LnzelaerOietzeiu Postscheckkonto: Zrantsurl a. M. 11886. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Vrvck vnd Verlag: vrühl'sche Universtlätz-Vuch. und Steindruckerei H. £anae in Sieben. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Zchufftraße 7. Annahme von Anzeigen für die lageonummer bis zum Nachmittag vorher ohne jedeDerbindlichkett. Preis für l mm höhe für Anzeigen von 27 mm Brette örtlichS, auswärts 10 Goldpfennig; für Ne» Klame-Anzeigen v 7Onro Breite 35 Goldpfennig, Platzvorschrift20" .Auf» schlag. - Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: l)r. Friedr. Will) Lange; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Bietzen. Die PrSsidentschaftswahl Drei bürgerliche Londerkandidaten: JarreS, Hrllpach, Marx. (Berlin, 12. März. (T. LI.) Dom Loebell- Ausschuh wird eine ©rfiärung übermittelt, in der eS heiht. Der Au-schuh hat an der schon am SomStag einstimmig beschlossenen Kandidatur Jarres festgehal- t e n. Oberbürgermeister Dr. Jarres hat die Kandidatur endgültig angenommen. Auch die Vertreter der Wirtschaft-Partei haben sich ausdrücklich in den weiteren Verhandlungen dieser Kandidatur angeschlossen. Die Bayerische DolkSparlei, deren Vertreter wegen einer dringenden Reise nach München am Abschluß der Verhandlungen nicht mehr teilnehmen konnten, wird um Stellungnahme ersucht werden. Die in Betracht kommenden bürgerlichen Organisationen unter- stützen gleichzeitig die Kandidatur Jarres. Die deutsche Demokratische Partei hat den badischen Staatspräsidenten Dr. Hell- paH als Kandidaten für die ReichSpräsidenten- waht aufgefiellt. Dach einer Mitteilung der Partei ist der Beschluß über die Ausstellung eineS eigenen demokratischen Kandidaten vom Vorstand und dem Parteiausschuß mit überwältigender Mehrheit gefaßt worden. Deichs« Wehrminister Di. Gehler habe dann gebeten, von seiner Ausstellung Abstand zu nehmen. Daraufhin haben Parteivorstand und Parteiaus- schuh in Uebereinftlmmung mit Dr. Gehler einstimmig den Staatspräsidenten Dr. Hellwach zum demokratischen Kandidaten proklamiert. Die Zentrumspartei gibt über die Vorgeschichte der Verhandlungen über bie Präsidentschaft-kanbidaturen und über eine gemeinsame bürgerliche Kandidatur eine eingehende Darstellung, die in den entscheidenden Punkten folgendes besagt: Am Mittwoch nachmittag nahm der Reichsparteivorstand Kenntnis von den Verhandlungen der bürgerlichen Parteien. Die Deutschnationalen, die Deutsche Volkspartei, die Wirtschaftliche Vereinigung und die Bayrische VolkSpariei hatten sich mit dem Vorbehalt f ü r die Kandidatur Gehler entschieden, dah auch das Zentrum dafür stimme. 3n dieser Sachlage beschloß der Reichsparteivorstand mit Mehrheit, dem Reichs Pa rteiauSschuh die Annahme der Kandidatur Gehler zu empfehlen, falls auch die übrigen bürgerlichen Parteien del der Kandidatur Gehler verbleiben. Der ReichSparteiauSschuh nahm um 2 illjr nachmittags seine Beratungen mit dem Ziele auf, dem aus 5 Uhr nachmittags einzuberusenden Wahlausschuß eine endgültige Stellungnahme mitzuteilen. Bald nach Beginn der Verhandlungen wurde jedoch ein Beschluß des Rcichs- ausschusses der Deutschen Dolkspartei bekannt, daß dieser einstimmig die Kandidatur Jarres ausgestellt habe. Durch diese Mitteilung wurde die Beurteilung der Situation so schwierig, daß der Parteiausschuh bis um 5 Uhr zu feinem Entschluß kommen konnte. 3n der 5-Uhr-Sihung des Wahlausschusses gab Abg Fehrenbach die Gründe bekannt, weshalb der Reichsausschuß der Zentrumspartei noch keinen Beschluß g e faß t habe. Er fragte die Vertreter der Deutschen Volkspartei nach dem Sinn des am Dachmittag in dem Reichsausschuß der Deutschen Dolkspartei gefaßten Beschlusses. Die Vertreter der Deutschem Dolkspartei vermieden es, eine klare Auskunft zu geben. Dagegen forderten die Dertreter der Deutschnationalen und der vaterländischen Verbände eine sofortige Entscheidung der Unterhändler des Zentrums, ohne daß eine Befragung des versammelten Reichsausschusses ftatt- ünoen sollte. Der Abgeordnete Fehrenbach erklärte eine sofortige Entscheidung für unmöglich. Wie die Telunion aus parlamentarischen Kreisen erfährt, haben sich die Vorgänge dagegen folgendermaßen abgespielt: 3m Loebell- Ausschuß verlangte das Zentrum durch den Abgeordneten Fehrenbach erneut eine Frist von einer Stunde, um zu dem Vorschlag der Sammelkandidatur Gehler Stellung zu nehmen. Die Deutschnationalen und die Deutsche Dolkspartei glauben diese Frist nicht zu sagen zu können und zogen sich zu einer kurzen Beratung zurück. Dach Wiederaufnahme der Verhandlungen erklärte Abg. Fehrenbach auf die erneute Aufforderung, die Stellungnahme des Zentrums zu präzisieren, dah er vorläufig nicht in der Lage hierzu sei und verlieh zusammen mit dem Vertreter der Bayrischen Volkspartei, Domkapitular Leicht, den Ausschuß. Der Ausschuß beschloh daraufhin die endgültige Dominierung voi Dr. Jarres- Als dieser Beschluß im ReichSausschuh der Zentrumspartei im Reichstag bekannt wurde, beschloß er einstimmig, Marx als Reichspräsidentschaftskandidaten zu nominieren. Die Stellvertretung. Die Vereid-aunq des stellvertretenden Reichspräsidenten Dr. Simons. Berlin. 12. März. (WB.) Kurz nach 12 Uhr mittags fand heute im Plermrsitzungssaale des Reichstags die feierliche Dereidizung des stellvertretenden Reichspräsidenten Dr. Simons statt Sämtliche Reichstagsfraktionen sind vertreten bis auf die Kommunisten. 3n der Diplomatenloge wohnen Vertreter der fremden Mächte bet Um 12.5 Uhr betreten Reich-tag-Präs ident Lobe und Dr. Die Sicherheitsdebatte in Genf. Chamberlain lehnt das Genfer Protokoll ab und verlangt Sonderverträge. 3n ruhigen, fast nüchternen Ausführungen hat Chamberlain im Damen des britischen Volkes vor dem Dölkerbundsvat das Genfer Srcherheitsprotokoll als unannehmbar zurückgewiesen, die Haltung Englands und seiner Dominioirs eingehend begründet, dabei aber doch nicht verfehlt, Frankreich als Hauptinteressenten an diesem Protokoll auf a n- dere Wege aufmerksam zu machen, auf denen eS leichter sein wird, den europäischen Frieden zu garantieren. Welches Echo seine Aussüh- rungen in Europa und Amerika, besonders in den Vereinigten Staaten, deren Eintritt er zur Doraussehung der Ruhe und Sicherheit Europas machte, finden werden, wird sich schon innerhalb der nächsten vierundzwanzig Stunden zeigen. Dah die Pariser, Pvager und Warschauer Presse gegen Chambnlains Ausführungen Sturm laufen werden, dürfte keinem Zweifel unterliegen. Ganz anders dagegen wird die Aufnahme in der angelsächsischen Presse ausfallen, zumal Chamberlains Bestreben auch dahin geht, Frankreich den Abschluß von Sonderverträgen zu erleichtern und zu ermöglichen. 3n Gens selbst ist aber erst einmal der Kam ps um das Sicherheitsprotokoll eröffnet worden. Die Debatte. Genf. 12. März. (T. U.) Die öffentliche Sitzung des Völkerbundsrates beginnt gleich nach 11 Uhr. Anschließend an Deneschs Rede spricht Chamberlain. Er spricht langsam, jedes Wort nachdrücklich betonend. Chamberlain beginnt seine Rede mit der Feststellung, dah die britische Regierung auf das sorgfältigste das Genfer Protokoll studiert habe. Leider wäre es ihm wegen der Kürze der Zett nicht möglich gewesen, die Anschauungen der Dominions anders als auf telegraphischem Wege zu hören. Die Annahme des Protokolls wird sowohl für Kanada, für Australien, Deuseelan d tote für Afrika und Indien nicht möglich. Die Anschauungen der irischen Regierung wären Chamberlam nicht bekannt. Die gegenwärtigen Ratgeber des englischen Königs sehen unüberwindbare Schwierigkeiten, das Protokoll in seiner gegenwärtigen Form zu unterzeichnen und zu ratifizieren. Die englische Reg erung kann nicht anerkennen, daß das Protokoll unter feiner jetzigen Form den besten Weg darstellt, um diese Aufgabe zu erfüllen. Chamberlain untersuchte dann analytisch und kritisch einzelne Artikel des Protokolls, wobei er insbesondere die Schwierigkeiten, die aus Artikel 7. 8 und 15 hinsichtlich der wirtschaftlichen unb militärische Sanktionen und der automatischen Feststellung des Angreifers sich ergeben, auseinandersehte, wobei er auch auf die Tatsache hinwies, dah der Völkerbund so, tote er heute beschaffen ist, keineswegs dem Völkerbund entspreche, wie er den Urhebern beS DölkerbundspatteS vorschwebte. Diese haben zweifellos, so sagte Chamberlain, geplant und versucht, im Rahmen des Möglichen die Schwierigkeiten auszuschalterc, die durch die Abwesenheit gewisser Staaten vom Völkerbund entstehen konnten. Sie haben aber sicher nicht vorausgesehen, dah unter diesen Staaten so viele der wichtigsten Länder der Welt sich befinden würden, und insbesondere nicht votausgefehen, dah auch die Vereinigten Staaten unter ihnen sein würden. Wenn trotzdem der Mechanismus des Völkerbundes ohne besondere Schtoierigketten funktionierte, so wäre es sehr unklug, die bereits eingegangenen) Verpflichtungen noch zu vermehren, ohne zu berücksichtigen. in welchem Maße der Mechanismus des Pattes durch die Abwesenhett gewisser Staaten geschwächt worden ist. Was für eine Lösung bleibt unS? Wie sollen wir dazu gelangen, die Sicherheit herzustellen und darüber hinaus das Gefühl der Sicherheit zu erwecken? Der Alpdruck der Besürchtungen, die der Grund der formidablen Rüstungen sind, steht in geringem Zusammenhang mit den gewöhnltchen Mißverständnissen, die im internationalen Geben, wie in sozialen Fragen unvermeidbar sind — Mißverständnisse, zu deren Regelung ter Völkerbund vorzüglich geeignet ist. Diese Befürchtungen aus tiefen Wurzeln der Feindschaft, aus geschichtlichen und anderen Gründen, die die großen und mächtigen Staaten voneinander trennen. Es ist möglich, dah diese Befürchtungen grundlos sind. Aber wenn sie einmal bestehen, so kann man sie nicht beschwichtigen, selbst nicht mit der vollkommensten Mcthode, die es zur Regelung von Streitfragen auf dem Wege der Untersuchung und des Schiedsgerichtsverfahrens geben formte, denn, was man in diesem Falle befürchtet, ist nicht die Ungerechtigkeit, sondern der Krieg — der Krieg, der absichtlich zum Zwecke der Eroberung und der Revanche unternommen wird. Und wenn es so ist, gibt es dann ein besseres Mittel, um derartige Befürchtungen zu beschwichtigen, als das, einen Plan anzunehmen, der der ganzen Welt Sicherheit gibt, dah ein derartiger Krieg zu einem sicheren Mißerfolg würde? Da es nun keinen Vorteil bietet, die allgemeinen Bestimmungen des Pattes zu verstärken und die „extremen Fälle", zu deren Lösung der Völkerbund berufen werden könnte, wahrscheinlich gewisse Rationen ober gewisse Gruppen von Staaten mehr interessieren werden als andere, so schließt die englische Regierung daraus, daß die beste Lösung darin bestehen würde, den Pakt in Zusammenarbeit mit dem Völkerbund daych besondere Abmachungen zu ergänzen, die den besonderen Bedürfnissen entsprechen würden. Cs ist selbstverständlich, daß diese Abmachungen einen rein defensiven Charakter haben müssen und tm Geiste des Dölkerbundpaktes abgeschlossen und in enger Harmonie mit dem Völkerbund und unter seinen Auspizien durchgeführt werden müssen. Die englische Regierung ist der Ansicht, dah dieses Ziel nicht besser erreicht werden kann als dadurch, dah die am unmittelbarsten interessierten Rationen, aus deren Streittgkeiien Konflikte entstehen könnten, durch Verträge gebunden werden, die das einzige Ziel haben, unter diesen Rationen einen dauernden Frieden aufrechtzuerhalten. Wenn man in diesen Grenzen des Völkerbund- Pattes bleibt, wird es schwierig sein, ein wirksameres Mittel gegen unsere gegenwärtigen Leiden und eine Garantie gegen zukünftige Krisen zu finden. Zu Beginn der Rachmlitagssltzung erwiderte Bria^d auf die Erklärungen Chamberlains. 3m wesentlichen will der Vertreter Frankreichs in den Erklärungen Chrmberlains keine absolute Ablehnung des Genfer Protokolls sehen. Wem die Erklärungen auch für Frankreich, das sich als einen der Schöpfer des Protokolls betrachte, keineswegs erfreulich seien, so sehe er doch eine leise Hoffnung, daß man durch Abänderung und Zusätze zu Dem Protokoll jju einem praktischen Ziel kommen könne. Seine Regierung halte strikte an dem Genfer Protokoll fest. Sie weigere sich aber in keiner Weise zur Wiederau nähme der Verhandlungen über seine Ausgestaltung. Wenn man glaube, daß das System der Regionalabkommen besser sei, so müsse man eS studieren, unter der Voraussetzung allerdings, daß bas Recht anderer Staaten, Die ebenfalls aus Schutz rechnen, nicht verletzt wird. Man dürfe bei den jetzigen Beratungen nicht vergessen, welche entmutigende Wirkung eine Ablehnung deS Protokolls auf die Völker haben würde. Rach Driand ergreift der Vertreter Italiens Scialoya das Wort, der erklärte, der allzu starre juristische Aufbau des Protokolls sei ein Fehler, und ein besonders schwerer Fehler liege in den Bestimmungen über die Exekution der schuldig erklärten Staaten. Diese Bedenken würden durch die Abwesenheit einiger Großmächte in den Reihen der DölkerbundSmitglieder noch verstärkt. Er stimme, wenn auch nicht in allem, so doch in sehr vielem der Krittt Chamberlains zu. Er halte jedoch den Glauben an die Wirb« samkeit der Grundsätze, aus denen das Protokoll aufgebaut ist, aufrecht- Scialoya wiederholte dann wörtlich den Vorschlag Chamberlains zum Abschluß von Bündnissen rein deven- sIver 21 r t zwischen den unmittelbar daran interessierten Staaten und erklärte, dah er diesem Gedanken vollständig zustimme. Italien sei zur wirksamen und tätigen Mitarbeit an diesem Plan beseit, der freilich hinsichtlich seiner politischen Ausgestaltung genau geprüft werden müsse. I s h i (Japan) beschräntte sich auf die Mitteilung, dah seine Regierung die durch das Genfer Protokoll aufgeworfenen Fragen noch nicht zu Ende geprüft hat und sich ihre wettere Stellungnahme vorbehält, aber jeden Versuch zur endgültigen Sicherung des Frieden- woblwollend »erfolgt. Der belgische Außenminister Hymans erinnert daran, daß er bereits im September vorigen Jahres davor warnte, das umfassende und eigene Werk des Protokoll- al- etwa- Vollkommenes zu betrachten. Die Sorge um die Sicherheit ist im belgischen Volk vorherrschend und beseelt die ganze auswärtige Politik meines Landes, das keinen anderen Wunsch hat, als in Ehren und Frieden zu leben. Der Völkerbund besteht in seiner ganzen Ausdehnung weiter und seine Garantien dürfen nicht unterschätzt werden. Aber die englische Regierung anerkennt, dah diese Garantien für gewisse „extreme Fälle" nicht genügen, an denen besonders gewisse Staaten interessiert sind, die durch ihre geographische und politische Gage unbestreitbaren Gefahren ausgesetzt sind. Die englische Regierung empfiehlt den Abschluß „besonderer Abkommen, die besonderen Bedürfnissen entsprechen" und im Geiste des Völkerbundes einen Desensiv-Charakter habe. Ich erlaube mir, sestzustellen, dah diese Idee dem Gedanken der belgischen Regierung entspricht, den sie seit dem Waffenstillstand zu vertreten nicht müde geworden ist. Der Gedanke besonderer Abkommen war in dem Pakt zur gegenseitigen Unterstützung enthalten, der 1925' von ber Dölker- bundsversammlung ausgearbeitet wurde, und ich finde ihn unter der Form von regionalen Abkommen im Genfer Protokoll vom 24. Juni 1924 wieder. Auf 'diesem Wege, der sich vor unf ösfnet, muh man in bei Erwartung der Wiederaufnahme des Studiums für ein Reglement bet allgemeinen Sicherheit konkrete und positive Gelungen suchen, die den Frieden konsolidieren werden. Simons den Saal. Ihnen folgen die Mitglieder des Reichskabinetts. Der ReichstagSPräsidenI richtet sofort folgende Ansprache an Dr. Simons: Herr Reichsgerichtspräsident! Rach dem kü"z° lichen und ticfbeflagten Hrnscheiben des Herrn Reichspräsidenten Ebert hat der Reichstag in seiner Sitzung vom 10. März Sie zum Stellvertreter des Herrn Reichspräsidenten bis zum Amtsantritt des neuen Präsidenten gewählt. Die Verfassung fordert. daß der Reichspräsident und sinngemäh also auch sein Vertreter der in Artikel 42 vorgeschriebenen Eid vor dem Reichstag ablegt Ich habe die Mitglieder des Reichstags zu diesem feierlichen Akte zusammenberufen unb erlaube mir, Ihnen die Eidesformel zu überreichen. Ich ersuche das Haus, sich zu erheben unb bitte Sie, den Cid abzulegen. Stellvertretender ReichSpräfldent Dr. Eimons spricht sodann folgenden Cid: Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Rutzen mehren, Schaden von ihm wenden, die Verfassung und die Gesetze des Reichs wahren, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. Re'chs'agSpralldenI Lobe: Mit der Leistung dieses Eides übernehmen Sie Ihr hohes und schweres Amt Diemand von uns zweifelt daran, dah Sie das 2krtrauen so großer unb vieler Parteien erfüllen unb Ihr Amt 5 um Wohle des Landes unb des deutschen Volkes verwallen werden. Ich spreche Ihnen im Ramen der Körperschaft, die diese Wahl getroffen hat, meine herzlichen Glückwünsche auS. Stellvertretender Reichspräsident Herr Reichstagspräsibent! Ich danke Ihnen für den herzlichen Glückwunsch, den Sie mir im Ramen dieses Hohen Hauses dargebracht haben unb für den Ausdruck Ihres Vertrauens. Es wird mein Streben sein, dieses Vertrauen zu rechtfertigen. Meine Damen und Herren! Sie haben den Schwur gehört, den ich in die Hände Ihres Präsidenten abgelegt habe. Horen Sie nun auch meinen Dank, den Dank für die Ehre, die Sie mir mit der Initiative Ihrer Wahl erwiesen haben. Ich weih es sehr wohl, das Gesetz sagt es klar, dah ich die Stellung nicht meiner Person, fonbem ber Stellung zu- zuschreiben habe, in die mich der erste Reichspräsident erhob, unb gerade das freut mich, denn dadurch betont das Gesetz die Bedeutung deS deutschen Richtertums, dem ich mit Stolz angehöre unb ich bringe In mein Zwischenamt das innere Gebot der Unparteilichkeit mit Don dem betrauerten Toten, den ich vertrete, nehme ich das Vorbild der Treue unb Würbe, durch die er seinem Amt bie Achtung ber Wett erwarb. Seine hohe politische Begabung ist Tein übertragbares Erbe, aber ich werde, wie ich geschworen habe, die Pflichten dieses Amtes gewissenhaft erfüllen. So bin ich auch entschlossen, meine Rechte mit Festigkeit zu wahren, damit ich fie unversehrt in die Hände deS Mannes legen kann, den bald, zum ersten Male in seiner wechfelvollen Geschichte, bas ganze deutsche Volk, soweit es staatlich geeint ist, in freier unb unmittelbarer Wahl zum Oberhaupt küren wird. (Lebhafter Beifall. - Mtt einem lebhaften Händedruck verabschiedete sich ber stellvertretende Reichspräsident vom Relchstagspräsidenten. Somit ist ber feierliche Akt beendet. Der Plan eines „Beamten- kabinetts" in Preutzen. Berlin, 12. März. (WTB.) In den heutigen Verhandlungen, die Ministerpräsident 2llarx Im Landtage in der Frage der Regierungsbildung führte, erklärte ein Vertreter der deutschnationalen Fraktion zu der Frage der Bildung eine» Kabinetts aus je einem Vertreter ber Deutschen Volks Partei, des Zentrums unb der Demokraten, im übrigen aus Beamten, die den anderen Parteien nahestünden, dah er diese Anregung seiner graft ton unterbreiten werde. In einer Besprechung mit den Demokraten zur Frage der Bildung eines überpariellichen Beamtenkabinetts wurde von demokratischer Seite erflärt, dah seine Fraktion konkreten Vorschlägen entgegensehe. Von der Wirtschaftlichen Vereinigung wurde bie Bildung eines überparteilichen Beamten- kabinetts begrüßt und erneut bie Bildung aut der Grundlage ber Weimarer Koalition ab- gelehnt. Auch die Deutsche Volkspartei steht, wie in parlamentarischen Kreisen verlautet, ber Bildung eines überparteilichen Beamten- kabinetts sympathisch gegenüber. Die deutschnationale Ganbtag«fraltion besprach in einer Abendsitzung die Anregung des Ministerpräsidenten Marx. Die Fraktion lehnte, wie die Telunion hört, ein Kabinett ab, an dem Sozialdemokraten in irgendeiner Form beteiligt sind Deutscher Reichstag. Berlin, 12. Marz. Dor Eintritt in die Tagesordnung fordert der Abg. Koehnen (Kom.) wiederum die sofortige Behandlung des Eisenbahner st reiks, der sich auherord.nt- lich stark verschärft habe. ®ie Abgeordneten ständen vor der Gefahr, in Berlin sitzen bleiben zu müssen. Abg. Schumann (Soz.) stellt demgegenüber fest, Daß gerade das Gegenteil richtig sei. Es sei eine Verständigung darüber zustande gekommen, die Differenzen einem Schiedsgericht zu unterbreiten, das bereits am Freitag beim Arbeitsministerium zusanunen- treten werde. (Beifall.) Auf der Tagesordnung steht der Gesetzentwurf über die Volks-, Berufs - und Betriebszählung. die im Juni stattfinden soll. Der Ausschuß hat beschlossen, die Handwerksbetriebe besonders festzustellen. F.r- ner wird die Regierung aufgefordert, eine Enquete vorzunehmen, durch dre die Bildung von Konzernen und I n t e r e s s e n g e - gemeinschaften in der deutschen Wirtschaft fest gestellt wird. Die Vorlage wird in zweiter und dritter Beratung angenommen. Es folgt die zweite Beratung des Gesetzentwurfs über die Zusatzsteigerung der Reuten auS der Inbal.de nversicherung, die der Ausschuß für soziale Angelegenheiten unter Erhöhung der Vorlage der Regierung angenommen hat. Reichssinanzminister v. Schlieben erklärt, dah die Regierung trotz erheblicher finanzieller Bedenken der Reueinstellung von 115 Millionen Mark für die Aufwertung der Invalidenrenten zugestimmt habe. Darüber noch erheblich hinauszugchen, Halle die Regierung alter für unmöglich. Es entstände sonst die große Gefahr, daß die Ausgaben des Reiches nicht mehr durch die Einnahmen gedeckt werden können, und daß bas Reich ferne öffentlichen Aufgaben nicht mehr erfüllen könne. Der Minister bittet daher dringend, den Haus-- hall nicht weiter zu belasten. Auch nah der neuen Steuerreform und dem neuen Finanzausgleich entstehe schon jetzt ein Fehlbetrag von mehreren hundert Millionen für 1926 uni# die spateren Jahre. Eine Erhöhung des Reichs- zuschusses zur Invalidenrente um 50 Prozent sei das Alleräußerste, das eine vorsichtige Finanzpolitik noch verantworten könne. Der Minister bi.tet dringend, es bei den Beschlüssen des Ausschusses zu belassen. 216g. Esser (Z.) warnt vor agitatorischen Phrasen in dieser ernsten Sache. Man habe erreicht. was möglich war. Eine End- lösung sei die jetzige Lösung natürlich nicht. Abg. Ziegler (Dem.) gibt zu, daß die finanzielle Lage des Reiches außerordentlich schwierig sei, man solle aber mit diesem Einwand nicht immer tonunen, wenn es sich um Sozialpolitik handele. Das Reich müsse endlich mehr für die Invalidenrentner tun. Unter Ablehnung aller Abänderungsantrage wird darauf die Vorlage in der Ausschußfassung angenommen. Es folgt nun die dritte Beratung des Gesetzentwurfes über die technischen Vorbereitungen der Wahl des Reichspräsidenten. Abg. v. Kardorff (Dtfchnl.) beantragt, um eine Zersplitterung zu vermeiden, die Bestimmung zu streichen, daß der Wähler seine Stimme auch für eine nicht vorgeschlagene Person rabgebert dürfe. Abg. Dittmann (Soz.) und Broda uf ^Dem.) halten die Bestimmung für notwendig, damit man nicht behaupten könne, die Parteien 'wollten die Volksmeinung vergewaltigen. Der Antrag v. Kardorff wird a b g e l e h n t und der Gesetzentwurf einstimmig angenommen. Zur Verhandlung gelangt dann der Gesetzentwurf über Zusatz st eigerung der Renten in der An g e ste l l ten v er sich e r u n g. Der Steigerungsbetrag beträgt in der Gehaltsklasse F tont, in G 2am, in H 3am und in L 4 OKI Der Ausschuß fordert einen Gesetzentwurf, der neben einer Erhöhung der Versicherungsgrenze auch eine Erhöhung der Leistungen vorsieht. Ministerialdirektor ©tiefer vom Arbeitsministerium sagt für den April die Einbringung) einer Vorlage zur Erhöhung der Derslcherungs- Pflichtgrenze zu. 2lbg. Aufhäuser (Soz.) wirft der Re- : gierung vor, sie habe für die Angestellten nichts übrig. Die Vorlage könne an Dürftigkeit ntcht überboten werden. Es sei geradezu eine Der- höhnung der Angestellten. 2Ifcg. Torgler (Komm.) beantragt eine Erhöhung der Dersicherungspslichtgrenze auf 9000 am 2lbg. Schneider- Berlin (Dem.) fordert eine bessere Berücksichtigung der unteren Klassen. Mit so niedrigen Rentenbetragen könnten selbst Hungerlünstler nicht auskvmmen. Abg. Thiel (D. Vp.) erklärt für seine Fraktion, für die Deutschnationalen, für die Bayerische Dolkspartei und für die Wirtschaftspartei, daß Über die Verbesserungen der neuen Vorlage nicht hinausgegangen werdeir könne. Der Vorlage wird zugestimmt. Angenommen wird der Antrag des 2lusschusses für die besetzten Gebiete, die Reichsreg'erUng zu ersuchen, bei der bevorstehenden Wiederaufnahme der Pariser Verhandlungen über die Anrechnung der Besahungskrsten auf die Annuität mit allen Kräften darauf Hinzuwirkei,, daß eine feste Begrenzung der Besahungsstätke und damit auch eine Begrenzung der Beschlagnahme von Wohnungen und öffentlichen Gebäuden, insbesondere von Schulen, erreicht wird. Das Haus vertagt sich auf Dienstag. Aus demAufwerlunys-Ausschuh des Reichstages. Berlin, 12. März. ($. M.) Im Aufwertungs-Ausschuß des Reichstages erklärte Reichsfinanzminister v. Schlieben, daß die Reichsregierung die begründete Hoffnung hege, in allernächster Zeit das Aufwertungs- ge s e h vorzulegen. Es sei nicht richtig, daß das Kabinett sich mit einem solchen Entwurf noch nicht befaßt habe, vielmehr habe es sich in Wiederhollen Beratungen mit neuen Entwürfen des Aufwertungsgesetzes beschäftig! Der Abschuß lehnte den sozialdemokratischen Antrag auf Auf h ebung der 3. Steuemotverordnung ab, nahm dagegen den Antrag Best (Dn.) an, Der zu einstweiliger Regelung der Auswertung fordert, daß Artikel 1 und 2 der 3. Steuernotverordnung bis zur gesetzlichen Reuregelung der Auswertung außer Kraft treten, und daß spätestens am 31- Mai 1925 dasselbe gelte von den zur Durchführung, Ergänzung und Aende- rung der vorangeführten Regelung erlaffenen Vorschriften. Zum gleichen Zeitpunll soll die Verordnung des Reichspräsidenten zur einst- welligen Regelung der Aufwertung aufgehoben werden. Preußischer Landtag. Berlin, 12. März. Das Haus berät in zweiter Lesung den Gesetzesvorschlag der So- ?ialdemvkraten, des Zentrums und der Demoraten über die Reuregelung der Wahlen für die Provinziallandtage und die Kreistage. Der Ausschuß hat vor- geschlagen, den auf 1. Juli als Endzeitpunkt feft- gestelllen Termin noch weiter zu verlängern, und zwar auf den 1. Rovember 1925. Abg. v. Mirbach (Dtfchnl.) begründet den mit der Deutschen Volkspartei gemeinsam gestellten Urantrag, die Reuwahlen auf Grund des bestehenden Wahlrechts anzuordnen Offenbar erschiene es dem gegenwärtigen geschäfts- fuhrenden Ministerium des Innern aus durchsichtigen Gründen erwünscht, daß der gegenwärtige Zu st and möglich st lange erhalten bleibe. (Sehr richtigI rechts.) 2Ibg. von Eynern (D. Vp.) schließt sich diesen Erklärungen an. Die Regierung treffe eine erhebliche Schuto an der Verzögerung. Mit voller Absicht scheine sie auf eine möglichst weite Hinausschiebung dieser Wahlen hingcar- beitet zu haben. Ein nur geschäftsführendes Ministerium müsse sich zumindest mit Der Opposition in Verbindung setzen, wenn es Allionen von größerer politischer Bedeutung unternehme wolle, sonst verletze es in gröblicher Weise feine Pflichten. Offenbar passe den Ein- bringern des Gesetzentwurfes der gegenwärtige Zellpunkt nicht, da eine Reihe unerwünschter Ereignisse dieses unerwünscht scheinen lasse, und der Innenminister, der nicht einmal das Vertrauen des Landtages besitze, lasse sich offenbar auch ganz von politischen Gesichtspunkten leiten. Ministerialdirektor Mulert: Die Staats- regierung habe Mühe aufgewendet, um dem Landtag eine Vorlage zu machen. Im Staatsrat sei diese Vorlage in der Ianuartagung nicht verabschiedet worden: daß das erst im Februar ges ' ehen sei, könne man der Regierung nicht zum Vorwurf machen. In der Vorlade sei ein neues Wahlgesetz für die in Frage stehenden Körperscha.en vorgesehen. Die Reuwahl derselben solle erst nach Verabschiedung dieses Gesetzes erfolgen. Der Staatsrat habe sich dieser Stellung: ahme angeschlossen. Heber die Zulässigkeit der Verschiebung des Wahltermins könne kein Zweifel bestehen. Abg. Schulin g (Z ): Die Parteien der Rechten haben früher selbst in dieser Materie Derfchleppungspolllll betrieben. Aus rein praktischen, nicht aus politischen Gründen haben wir mll Den Sozialdemokraten und den Demokraten Die Verschiebung des Wahltermins beantragt. Wir empfehlen dringend Die Annahme des Aus- schuhantrags. In der Abstimmung wird Der gemeins me Antrag Der Deutschnation llen u id Der Deutschen Dolkspartei au, sofortige Anordnung De Reu- wc-hlen gegen Die Antragsteller sowie g gen Die FreiheitLpartei und die Kommunisten abge- wiesen. Es folgt Die Abstimmung über Den Ausschutzantrag, wonach Die Wahlzeit Der Abgeordneten bis zum 1. Rovember 1925 verlängert wird. Bei Der Abstimmung stellt sich die Beschluß- un fähig! eit des Hauses heraus. Vizepräsident Garnisch schließt die Sitzung und beruft auf sofort die neue Sitzung ein. Als erster Punkt Der neuen Sitzung steht auf Der Tagesordnung die erste Beratung Der Rovelle zu dem Gesetz für Die vorläufige Grund vermögens st euer. D rch den Sn- Wurf sollen die begehenden Gesetzesbestimmungen dahin geändert werden, daß ihre Geltungsdauer auf Den 31. März 1926 verlängert wird. Abg. Höcker (Dntl.) bekämpft die Vorlage. Seine Fraktion sehe in Der Reichsvermögenssteuer eine bessere © unblagc als in Der preußischen G undvermögensst -uer. Deine Fraktion fordere ferner stärkere Schonung der Siedlungen und Befreiung der Kaufplätze von Der Grundsteuer. Jedenfalls sei die heutige Grundsteuer für den Grundbesitz, für Den Haus- besitz und auch für den landwirtsch Etlichen und gärtnerischen Besitz nicht mehr tragbar. Abg. Röing (Z.) spricht sich gegen den Regierungsvorschlag aus. Die Grrnbvermigens- steuer müsse gerechter gestaltet werden. Die Ver- anlagungebeh! r>en hätten die landwirtschaftlichen Sachverständigen lediglich als Statisten benu:)t. Ihre Sachkunde müsse eine andere Wertung und Ausmerisamkeit finden. Sehr angreifbar sei Die Zusammensetzung kes Veranlagung s- ausschusses. Aich hier mühten mehrSach- ver ständige hinein. Abg. Dr. Wertig (S.) erkennt Die starke Belastung Der Landwirtschist, besanders für Die allerletzte Zell. an. Dafür habe sie aber in Der Kriegszeit und in Den Rachkriegsjahren sehr wenig Steuern zu zahlen gehabt. Auch seine Freunde hielten Die heutige Grundsteuer in Preußen für schwer tragbar. Der Entwurf wurde nach längerer Debatte dem Hauptausschuß überwiesen. Darauf begründete Abg. Pieck (Komm.) den Urantrag seiner Fraktion, Der Den Rücktritt des Land-- tagspräs identen Barthels wegen bewußten Bruchs der Geschäftsordnung fordert. Der Antrag wird gegen die Kommunisten und die Rationalsozialisten abgelehnt. Das Haus vertagt sich auf Mittwoch. Entgegennahme der Regierungserklärung oder, wenn es nicht dazu kommt. Wahl des Minister- Präsidenten, wird auf die Tagesordnung gesetzt. Ein kommunistischer Antrag, die Auflösung des Landtages als ersten Punkt Der nächsten Sitzung zu verhandeln, verfällt g gen Die Kommunisten, Deutschnationalen, Wirtschaftliche Vereinigung und Rationalsozialisten der Ablehnung. Rothardt-Prozeh. Magdeburg, 12. März. DaS Interesse am Prozeß wird von Tag zu Tag stärker. Der Zuhörerraum ist langst vor Beginn gefüllt. AlS erster Zeuge wird GeschäftSfühner Bro lat vernommen. AnS feinen Aussagen ist besonders yeroorzuheben, daß nach seiner Ansicht die Beteiligung am Streik, den Richard Müller am Sonntag, 21. Januar vormittags an kündigte, sehr stark war, besonders die Fvauen und Mädchen waren sämtlich für den Streik. Es wäre damals für den Zeugen zwecklos gewesen, gegen den Streik zu sprechen, denn 9 5 Prozent Der Dreher gehörten damals zur 11. S. P. Am Montag wurde im Betrieb die Stimmung so erregt, daß mittags beim Schichtwechsel der Streik begann. Zeuge Drolat schildert dann die Versammlung der ULP. und des Spartakusbundes, in her Streikforderungen ausgestellt und die Strell- leitung gewählt wurde. In der ötrcifleitiuig waren auch Ledebour und Haase. Don Wuschick wurde der Antrag gestellt, Mehr- heitssozialdemvkraten in die Streck- leitung zu wählen, toogegen sich insbesondere Ledebour wandte, weshalb der Antrag auch abgelehnt wurde. Rachher ging der Zeuge zu Der Sihrmg des Parteivorstandes, wo Die Situation besprochen wurde. Wir wünschten, daß unser Parte ivorstand in b i e Streikleitung tarne. Ebert sträubte sich mit Händen und Füßen gegen eine Beteiligung an der Streikleitung. Rach Schluß der Sitzung blieb Drolat noch mit dem Parteivorstand zusammen. Hier sagte Ebert, es müsse versucht werden, den Streik so schnell wie möglich zu beenden. Unserer Partei Dü'fe niemals in der Geschichte Der Vorwurf gern cht werden, daß sie in der Stunde Der größten Gefahr Land uad Volk im Stich gelassen habe. Zur Frage her GestellurgLae eh'e sagte Ebert, Die Leute, die Den Streit in Szene gesetzt hatten, mühten wissen. Dah so ort Gestellungsbefehle h . raus ommen würden. Wir werben nxtü. lich ia unserer Eigcnschift als Reichstars bgeorö. ete ver.uhm, die größten Härten zu mil ern: aber selb ^verständlich muss n die Gestellungsbefehle befolgt wer. en Als nächster Zeuge wiro der Berliner Ve- zirkssetretär der SPD- Adolf Wuschik vernommeir. Wustßick berichtet ausführlich über die dem Eintritt Der SPD. in die S.reiLeitung vorhergehenden Verhandlungen. Auch er betont, daß er geglaubt habe, durch die bisherige Führung des Streikes sei die Landesverteidigung bedroht und durch den Eintritt Des Parteivorstandes könne die Beilegung des Streiks beschleunigt werden. Ledebour habe ihn wütend bekämpft, Doch sei er mit seinem entscheidenden Antrag durchgedrungen. Der Parteivorstand bestimmte Ebe r t, Scheidemann und Braun als Delegierte in die Streikleitung. SchUchtungsausschutz im EissndahnerftreiK. Berlin. 12. März. (Wolfs) 3m Reichsarbeitsministerium sanden heute Verhandlungen über den Eisenbahnerstreik statt. Die zur Einsetzung eines Schlichtungsausschusses führten. Der vom Reichsarbeitsministerium eingesetzte Schlichtungsausschuh wird morgen vormittag unter dem Vorsitz des Ministerialrats Dr. Me- ves zusammentreten. Das Reichsarbeitsministerium sprach die bestimmte Erwartung aus, dah während der Dauer der Schlichtungsverhandlungen jede Verschärfung der Situation unterbleibt Die Parteien sagten zu, ihr möglichstes in dieser Hinsicht zu tun. Hochschulnachrichten. (Kesnttdhejtsftirsorge aus den deutschen Hochschulen. Auf der Tagung der „W irtschaftshilfe der Deutschen Studen schäft" in München wurde folgende für die Gesundheitspflege an den Hochschulen wichtige Entschliehunz gefaßt: Rach Entgegennahme Der Berichte über die schwersten Gefahren, die der Gesundheit Der Deutschen Studentenschaft durch Rot. Entbehrungen und Krankheit insbesondere die Tuberkulose drohen, wenden sich die zur Wirtschaftstagung in München Dem 5. bis 9. März 1925 versammelten Vertreter sämtlicher deutscher Hochschulen, Dozenten. Freunde und Studenten an die Ministerien der' einzelnen Länder mit der dringenden Bitte, sie in ihrer Arbeit für die Durchführung allgemeiner ärztlicher Gesundheitsuntersuchungen in der Studentenschaft sowie bei Unterbringung lungenkranker Studenten und Dozenten in Sanatorien nachhaltigst materiell und ideell zu unterstützen. Tagung Der Deutschen Studentenschaft in München. Der dritte Verhandlungstag der Tagung der Deutschen Studentenschast wurde eingeleitet durch ein Referat des Leiters des Vereins-Studenten- hauses München, Dr. Beck, über die Gedanken des Studentenhauses, in der er betonte, daß öle Studentenschaft der Hochschule in dem Studenten- haus Den Mittelpunkt und eine Heimstätte gegeben werden müsse. 3m Anschluß hieran gab Dr. Schairer einen Ueberblicf über die praktische Ausgestaltung des Studentenhausgedankens. In verschiedenen Gruppen wurden dann einzelne Arbeitsgebiete eingehender besprochen. Aus aller Welt. Wiederaufnahme des Lufld'.ensteS London—Berlin. London. 12. März. (WTD. Funkspruch.) Der General-Postmeister teilt mit. daß die Luftpost von London nach Hannover und Berlin morgen wieder ausgenommen toirtx Gastod zweier Arbeiter Beim Legen von Gas röhren ereignete sich in Rom ein Unglücksfall. 3n der Arbcits- grube öffnete sich plötzlich ein Erdloch. in bad zwei Arbeiter hinabgerissen wurden. Der eine wurde schwerverletzt geborgen, der andere ist durch Erstickung ums Leben gekommen Vor kurzer Zeit sind zwei Arbeiter aus der gleichen Ursache verunglückt. Tollwutepidemie in Südtirol Wie aus Dozen gemeldet wird, sind in Südtirol innerhalb eines Monats 23 Fälle von Tollwut vorgefallen. Die Opfer wurden in die Pasteurinstitute in Wien bzw. Padua eingeliefert. Die Bevöllerung befindet sich in großer Erregung über das Ueberhandnehmen Der Seuche. Peinlich für die Patienten! Da der Direktor deö Serum-Insti- tuts von Reapel irrsinnig geworden ist, haben, wie Die "r'stuna" berichtet, die Behörden die Beschlagnahm- Der Präparate, Die unter seiner Leitung sfe -?? warben, in den Apotheken verfügt Aus Stadt und Land. Gießen, den 13. März 1925. Pünktlichkeit. „Pünktlichkeit ist eine Tugend der Könige". Alle andern dürfen sich erlauben, unpünkllich zu sein — je weiter vom König weg, um so mehr. Man lächelt über das Ungereimte des Sprichworts. Als wenn unpünktlich Könige nicht viel leichter entschuldigt wurden als jeder andere Sterbliche! Wer jeden Morgen um sieben oder acht Uhr an seine Arbeitsstätte geht, weiß ganz genaü, daß er nicht später kommen darf, wenn er nicht die unwillige Miene des Chefs herausfor- Dem wlll. Er ist doch einfach zur Pünktlichkeit gezwungen: Pünktlichkeit ist ein Stück seines Brotes. Wie tann man Da behaupten: sie wäre eine Tugend der Königes Gewiß in der Tretmühle des Tagewerks von acht bis zehn Stunden ist Die Pünktlichkeit zu Hause: aber wie sieht es in unserem Privatleben aus? Rächen wir uns nicht gleichsam häufig Dafür, daß wir immer pünktlich sein mußten, und leben nun einer Willkür nach, die alles andere als Pünktlichkeit ist? Wie wenige Verabredungen werden pünktlrch cingebatten; man ist manchmal beinahe überrascht, wenn sich jemand auf die Minute einstellt. Bei Gesellschaften gibt es sogar gelegentlich Rachzügler, die noch dann eintreffen, wenn andere wieder ans Gehen denken 3a, mancher hält es für fein, wenn er zu spä kommt. Unpünktliche Menschen werden eS nie im Loben zu etwas bringen. Wenn sie nur pünktlich sind, so lange man sie dazu zwingt, muffen sie sofort versagen, wenn sie sich selbst überlassen b( eiben. Manche kommen eben immer zu spät nicht aus Trägheit, nicht weil man sie unterwegs aufhielt, auch nicht, weil sie sich verlaufen hatten, sie haben einfach das Dauerpech, nicht pünttlich zur Stelle sein zu können, auch toeitn sie es wollen. Wer sich den Spaß machen will, braucht nur einmal bei einem abfahrenden Zuge aufzupassen, ob da nicht jedesmal jemand zurückbleibt, der nodj gerade mitwvllte Er erreichte fein Ziel nicht, weil Der Zug nicht auf ihn wartete. Der Zug fuhr Davon und mit ihm vielleicht ein Stuck Lebensglück und Erfolg. So kehrt er um und wartet, bis die nächste Gelegenheit kommt. Ob er sie wieder verpaßt? Es ist eine Wohltat, mll pünktlichen Men- schen umzugehen. Pünttlichkeit ist fast eine Art feiner Schmeichelei, und cs kommt mir immer so vor, als wenn man damll sagen wollte: Ich achte deine Zeit, weil sie wertvoll ist: bitte, halte mich nicht zu lange auf, Denn auch meine Zeit ist gemessen. Pünktliche Leute haben einen klaren Kops: sie wissen, was es heißt. Zell „auszukaufen". Sie sind große Lebenskünstler, weil sie sich Daraus verstehen, Das Kostbarste, was wir haben, richtig zu benutzen: Jede Minute, jede Viertelstunde, jede Stunde unseres Lebens. Zeit ist nicht nur Geld, sie ist ein Stück von und und unwieder- dringlich. Es bleibt schon dabei: Wer pünktlich ist ist ein König in feiner Art! Vornotizeife — Tageskalender für Freitag Saldttheater: 63/t il^r „Der Bettelstudent". — V. H. E.: 8 Ahr Sinasaal des Realgymnasiums (Eingang Ludwigstraße) musiralischer Llnterhal- tungsabend. — Republikanischer Sehr erb unb, Gießen. Man schreibt unS: Wie im letzten Jahre, so veranstaltet der Republikanische Lehrer- bund auch jetzt wieder eine Vortragsreihe. Ober« studienrat Prof. Hüter wird in zwei Vorträgen über „Fürst und Volk" sprechen. An Die Ausführungen des Referenten wird sich jedeSma! eine Aussprache anschliehen, Die es ermöglichen soll, Fragen zu stellen, um das interessante Thema auszuwellen und zu vertiefen. Die Vor-- träge sind nicht nur für Lehrer gedacht, alte, denen es mit der Vervollkommnung ihrer politischen Bildung ernst ist, sind freundlichst eingeladen. (Siehe Anzeige in heutiger Rümmer.) — Ein Handballwettspiel zwischen dem Polizeisportve ein Wetzlar und dem Gießener Sportclub v. 1900 findet am Somrtagnach- mittag auf dem Sportplatz an der Hardt statt. (Siehe Anzeige.) "LiZettervoraussa^e, Zunehmend milder, nachts noch leichter Frost, westliche Winde, mit erneuten Riederschlägen ist zu rechnen. Das Einströmen nördlicher Luft brachte weitere Verstärkung des Frostes, so daß das Minimum der letzten Rächt für unseren Bezirk um ca. 2 Grad tiefer lag. als am Vortage. Inzwischen haben die Riederschläge nachgelassen und der Luftdruck ist inzwischen stark gestiegen, da wir in den Bereich eines westlichen Zwischenhochs gekommen siird, das aber von dem schnell gegen den Kontinent vorrückenden Rordmeerwirbel stark angegriffen wird und zurückweicht. Das dadurch bedingte Einströmen westlicher Luft totuö die Temperaturen wieder ansteigen lassen. O D i eSonder st euer vom bebauten Grundbes itz für 19 25 in der gesetzlichen Miete. Wie uns mitgeteiÜ wird, finden die Vorschriften der Verordnung vom 24. März 1924 betreffend die Erhebung einer Sondersteuer vom bebauten G r u n d • besitz für das Rechnungsjahr 1924 vorläufig auch Anwendung für das Jahr 1925 mll der Maßgabe, dah das bisherige Umlegungsverfahren brselligt und die Sondersteuer bei Festsetzung der gesetzlichen Miete darin einbegriffen wird. Das Steuerumlegungsver- fahren, tote es in Art. 5 der Verordnung vom 24. März 1924 vorgesehen war, hat zu großen Mißhelligkeiten geführt, die in der Hauptsache dadurch entstanden, daß an sich zahlungsfähige Mieter sich toeigerten, dem Vermieter Die Steueranteile zu ersetzen. *'• Der CB t n t er. Dom Hoherodskvpf werden heute früh 10 Grad Kälte gemeldet. Gestern nachmittag traten weitere Schneefälle ein. Dic Skibahn ist ausgezeichnet, das LandschoftSbilL natürlich prachtvoll. In Gießen hatten wir gestern gegen Abend gleichfalls wieder Schneefall zu verzeichnen. Die Rächt brachte erheblichen Frost. Heute morgen zeiat" das Thermometer in freien Lagen 10 Grad Kälte an. •* Kein Mieters chuh be i Plätzen. Das Reichsmietengeseh und daS Mieterschuhgeseh gilt nur für Mietverträge über Gebäude und Gebäudeteile. Mietverträge über Plätze unterliegen feit Dem 1. Oktober 1923 feiner Anordnung Der Zwangswirtschaft mehr, sondern allein Den Bestimmungen des bürgerlichen Rechts. Dies gilt auch Dann, wenn vom Mieter zum Gebrauche des ©eöentet öer Oungernöen Bögel! wegen 432ss Hausen und Gießen, den 12. März 1925. 02222 FLEISCH-EXTRAKT Betrugs. Deutsche Dvlkspartsi. Man be- Möge die junge deutsche Lehrergruppe der DiplomhandelSlehrer ihre Pionierarbeit für die wirtschaftswissenschaftliche Durchbildung deS deutschen Volle- und insbesondere der Dcrufs- schichten des Handels- und Gewerbestandes und Eine gute Suppe istder Stolz der Hausfrau. Sie kann sich jetzt eine solche zu jeder Mahlzeit bereiten, denn der echte Liebig Fleisch-Extrakt ist wieder zu haben "" Diebstähle. 3n der flacht zum vorigen Samstag wurden auS einer Gartenlaube in der Rordanlage nachstehende Wäschestücke gestohlen: 2 Unterhemden, 3. Unterhosen und 2 Damenhemd- Karosterien Geiohäfti ,Ln*us Wagen (HicblltB- und Federkarren Reparaturen in Wagner-, Sattler-, Schmiede- aud Lackierwerkstätten. Otto Faber Gieflen, Tel. 109«. I ünlstr 22. 2 Danksagung Für die vielen Beweise der Teilnahme an unserem schmerzlichen Verlust unseres lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank Sophie Höll geb. Dapper Familie Wilhelm Schmidt Familie Martin Höll. Tamötaa-UMärz: Abschiedskneipe für unseren IL Prä« siüenien. Erscheinen aller E. ll>., A fr. und Aktiven erwünscht. Ter Vorstand. Altes Blei iBtetröhrem lauft Arühlsche Zrackerei 11 D ©cbiihtt. 7 Ji DeamtenforperS weiter mit Erlolg fortsetzen. Dr. F. n einen llaren jtotf; «it ,au3$ufaufenu. Sie । weil sie sich daraus was vir haben richtig te, jede Simdftunt^ :n$. Zeit ist nicht mit >n uns und unwieder' Drucksachen averAtt die vrühl'sche Unioerfitäts-Vrvckerd. B. Lange. Gietzen, Schulftr. 7. 1871-1921. LamStag,14.März Generalversammlung bei Allerskollenen freund. ««d Ter Vorstand. I Der Wettbewerb richtet unS: Eine arotze Zahl Mitglieder des Frauenausschusses der D. V P. hatte sich am Dienstagnachmittag im Gastha i? H ndenburg zur monatlichen Derlümmlmrg cingefurcken Zum Gedächtnis des DodeStagLs Äiifer Wilhelms I am 9. März verlas Frau Schudt einen Art'kel aus der „3cit“. in dem Staat-Minister a. D. Dr. Rammelt uns die edle, sittlich hochstehende Persönlichkeit des ehrwürdigen ersten Kaisers in die Erinnerung zurückrief. Darauf remitierte Frl. Lerch LiliencronS Gedicht „3n einer Winter- nacht". Frl. MaternuS erfreute die Anwesenden durch Lieder von Franz und Schubert, die von Frau Fischer verständnisvoll begleitet wurden. Frl. Lerch sprach noch Schillers „Lied an d e Freude", dann sas Frau Schudt einige Kapitel auS den „Wanderbildern" unteres ehemaligen Landtagsabgeordneten.Rudolf Wünzer vor. Die von viel Gemüt und 'Humor zeugenden Bilder lösten Freude und Heiterkeit bei allen Anwesenden auS. Die nächste Frauenversammlung wird erst nach Ostern stattfinden. Hosen ckas Trikotstoff. — 3n Lollar wurde in einer Wirtschaft ein Einbruch ausgeführt und nachstehende Sachen entwendet' 1 Paar schwarze Ledergamaschen. 1 Paar wollene schwarze Damcn- strümpfe, 1 wollene meergrüne Sportweste mit weißen runden Knöpfen. 1 it-^l-eni'che Mandoline mit 8 Saiten. 70 Zigaretten (M^rke Orplid grün) und zirka 6 Wk. Kupfergcld (1- und 2-Pfennig- stückei. Bor Ankauf der Sachen wird gewarnt. Sachdienliche Mitteilungen nimmt die Kriminalpolizei Gießen entgegen. •• Festgenommen wurden eine Person wegen Diebstahls im Rückfall und eine Person ; Der pünktlich ist Art! izen. er für Freiing Ser Dettelstudent". - öes Aealgymiustwm lufüalil^cr UnitrfaV >er Lebrerbund, mi: Me Vm W® Lchrer- i LvriragSreihe. Ober- vird in zwei Dvrträga .(F sprechen. An dic mtffl wird sich jedeSma' chsiehen, die es ermog^ len um das interessante zu' vertiefen. Sie M- für Lehrer gedachte Vervollkommnung ihrer ; mH IH, lind ft-»-»- Anzeige in heutiger Wettspiel -Atz efilar und dem m am epmrtoflW , on 25 Jahre Diplom-Handelslehrer. Die Lehrergruppe der deutschen Diplomhandelslehrer konnte in die'en Tagen auf ein 25jahr. Bestehen zurückt l den Am 8 März 1900 war es, als die ersten vier Handelslehrer mit Hochschulbildung an der Ha.ndeishoch'chule Lerpzig ihr Examen ablegten, llnö heute ist die Zahl bereits auf 2470 angewachsen. Mit dem Werden der neuen akademischen Lehrergruppe ging die Entwicklung des öffentlichen kaufmännischen Bil- dungewefens Hand in Hand. 3n dem furzen Zubilaumsabschiiitt sind in Deutschland 420 öffentliche Handelsschulen mit vollem Tagesunterricht entstanden, weiter sind die kaufmännischen Lehrlingsschulen (Fortbildungsschulen) beru lich organisiert worden. Das ist ein anerkannter Erfolg der Pionierarbeit der ersten Generation der ist heute härter als je. Sieger bleibt, wer mit geringen Mitteln Höchstleistungen schafft. Die Technik bietet die Mittel; der Verstand ist uns gegeben, sie anzuwenden. Ein Sei« spiel genügt: Altes Herkommen verlangt die Verwendung von reinem Bohnenkaffee. Die Erfahrung zeigt aber, daß die Extrakte der Kaffeebohne keine starke Löslichkeit besitzen. Die Technik kennt ein Mittel, die Löslichkeit zu erhöhen, den teuren Kaffee also bestens auszunützen. — Gleichzeitig wird ein ausgezeichneter Träger für das Aroma der Bohne gewonnen. — Das Mittel heißt: „Weber's Earlsdader mit der Krone!" Werjen Sie die alten Vorurteile über Bord und probieren Sie’s! Otto E. Weber G. m. b. H., Radebeul-Dresden. Rundfunk-Programm des frankfurter Lenders. (AuS der „Radiv-Amschau".» Samötag, 14. März: 11.55 ilfjr: Zeita 'gabe 12 Ufjr: Nachrichtendienst 4 ilhr: Wirtschaslsmeldungen. 4 20 iltfr: Nachrichtendienst. 4.30—6 ilfjr Meyerbecr-Rach- mittag deS HauSorchesterS 1. Krönungsmarsch aus der Oper „Ser Prophet". 2. Ouvertüre zum Trauerspiel „Struensee". 3 Fackeltan^. 4. Phantasie aus der Oper „Die Afrikanerin . 5. Phantasie aus der Oper „Robert fror Teufel". 6. Schal- tentanz aus der Oper „Dinorah". 7. Schillermarsch. 6 ilfjr: Wirtschaf tSmcldungen. 6-6.30 ilhr: Die Lescstunde (An die Jugend): Aus dem Roman „Peter Simpel" von Capitain Marryat. 7—7.30 ilhr: Der Briefkasten. 7.30—8 ilhr: Vor- tragSzyklus der Handelskammer Frankfurt o.M- Hanau: „Dic Entwicklung der Wirtschaftslage im Zanuar/Fcbruar 1925", Bortrag von Syndikus Dr. Köbner. 8-8.30 ilfjr: Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung „ileber den Gebrauch von Fremdwörtern", Vortrag von Direktor Deckmann. 8.30—9.30 ilfjr: Zeitgenössische Kammermusik. 1. Duo für Klarinette und Fagott (F. Poulenc). 2. Streichquartett op. C (C. Krenck). Ausführende: Die Herren Liebholt (Klarinette), Tüll (Fagott) und das Lenzewfki- Quartett, die Herren Lenzewski (1. Biolrne), Emmel (2. Violine), Gerster (Bratsche) und Frau Hegesi (Cello) 9.30 ilhr: Rach richten. Wetter- mell>ung, Sportbericht. 10—11 ilhr: Konzert bc? Mandolinen-Orchesters „Gstuoianlina". Zeit, Geld und Brennmaterial spart die Haus- ■ frau, die in ihrer Küche Liebig Fleiscn-Extrakt verwendet, denn er enthält alle Extraktivstoffe des besten \ Ochsenfleisches in gebrauchsfertigem Zustande Kirche und Schule. a. Ober-Lais. 12. März. Der letzte Sonntag war in unserem Krrchspiel Mission-- sonnt a g Missionar S ch l a u d r a f f von der Baseler Mission predigte nachmittags in Glashütten und abends hier Er war von 1911 bis 1917 an der Goldküste in Afrika: in sehr- anschaulicher Weise schilderte er das geistige und sittliche Elend der Heidenwelt, das in so krassem Gegensatz zu der Herrlichkeit und ileppiakeit des Landes steht. Die Kollekte für die Mission ergab den Betrag von zusammen 60 Mk.. auster- dem wurden noch für 50 Mt. MissionSschriften verkauft. — 3m 3 ahre 1 92 4 fanben im Kirchspiel 7 Trauungen statt, 18 Kinder wurden getauft. 28 konfirmiert Verstorben sind 14 Personen. Die allgemein erhobenen Kirchenkol- leiten erbrachten die Gesamtsumme von 351 Mk. Die Gaben c*.i Vereine und Anstalten betrugen 155 Mk.. die Gaben für die Armen und kirchliche Zwecke 407 M? Die Gesamtsumme aller Gaben betrug somit 913 Mi : das macht auf den Kopf der Bevölkerung fast-eine Mart Diplomhandelslehrer: denn Schulfragen sind immer Lehrerfragen, besonders in unserer Zeit weitestgehender Anforderungen des Wirtschaftslebens an die ihm zugehörigen Berufe. DaS erscheint heute ein‘ad) und selbstverständlich, und doch war es ein mühevoller Kamps bis zur jetzigen Anerkennung und wird es — eingedenk der noch zu überwindenden großen Hemmungen— auch in Zukunft sein. Mit der Anstellung von DiplomhandelS- lehrern im öffentlichen Schuldienst der Stadt Dietzen hat auch hier der Ausbau des öffentlichen kaufmänni chen DildungswesenS begonnen. Wit Genugtuung kann fcftgeftclü werden, datz die Oessentlichkeit, insbesondre die in Betracht kommenden Behörden und Berufsvertretungen, hem Ausbau ihr Interesse widmen. Der Boden war durch jahrelange Fürfo-ge für kaufmännische Ausbildung sei ens des Kaufmännischen Vereins und der Handelsla nmer vorbereitet. Somit ist zu hoffen, datz in diesem Jahre durch Errichtung der zweijährigen Handelsschule, durch Erweiterung der höheren Handelsschule um ein zweites Jahr und durch Anstellung neuer Diplomhandelslehrer der Ausbau vollendet werden kann. Aus der hessischen Statistik wird den Lefer noch folgendes interessieren: Die Stadt Mainz hat dank der rührigen Tätigkeit der dortigen Handels.ammer schon seit 1906 Diplomhandclö- lehrer im Schuldienst angestellt, Offenbach feit 1910. Rach dem Kriege folgte Darmstadt 1922, Dietzen 1923, im vorigen Jahre Friedberg und Worms. Das Hessische Landesamt für das Bildungswe^en hat seit drei Jahren zur Ausgestaltung der kaufmännischen Fortbildungsschulen die Anstellung von Diplomhandelslehrern in anerkennenswerter Wei'e durchge uhrt. Die Wirkungssphäre der deutschen Divlomhandels- lehrer ist bis auf einen geringen Bruchteil daS öffentliche kaufmännische Schulwesen. (Sieben mutz als ilniversitätSstadt dem Gedeihen des neuen LehrerstandeS sein Interesse um so mehr zuwenden, als daS Studium der Betriebswirtscha.'tslehre und die Errichtung toirt» schastspraklischer Kurse in den Rahmen der Hochschulaufgaben nun auch hier ausgenommen ist. Eine Prüfung für Diplomvollswirte ist neuerdings an der hiesigen ilnioerfität vorgesehen. Ob die Ermöglichung des Studiums zum Diplom- kausmann und zum Diplomhandelslehrer m Dietzen bei Berück, ichligung des Vorhandenseins der wirt chastsuissenscha t.ichen Faluität im benachbarten Frankfurt zu erwägen ist, soll hier nur angedeutet sein. Hingewiesen sei aber nochmals auf die Bedeutung, die der Besuch der hiesigen öffentlichen höheren Handelsschule für das toirtUa ts issenlcha t.iche Hochschulstudium hat, was an dieser Stelle nicht weiter auel- gc'ührt werden kann. Da eine neue Berufsgruppe ohne Organisation machtlos ist, so haben sich die an öffentlichen Schulen angestellten Diplomhandelslehrer im Verein Deutscher Handelslehrer mit Hochschulbildung zusammengeschloffen und gehören auch dem Reichsbund der höheren Beamten an. Die hessische Landesgruppe der DiplomhandelS- lehrer hat den Beitritt im Dezember vorigen Jahres vollzogen. bei Platzes, z. D. al» Petroleumlagervlah oder all Holzlagerplah, Baulichkeiten errichtet oder schon von einem früheren Besitzer des Platzes zu diesem Zwecke errichtete Gebäude übernommen werden Denn diese Baulichkeiten sind nur dazu bestimmt, dem wirtschaftlichen Hauptzwecke des Vertrages, nämlich der Äutzung des Platzes als Lagerplatz zu dienen. •• Befreiung der städtischen Dade° entfalten von der ilmsahsteuer. Die Gemeinnützigkeit der städtischen Badeanstalten ist jetzt von der Reichsfinanzbehörde endgültig anerkannt worden, sie werden daher, soweit sie mit den vereinnahmten Entgelten hinter denen privater Unternehmungen für gleiche Leistungen Zurückbleiben. von der Umsatzsteuer befreit Diese Befreiung gilt nur für die sogenannten betriebstypischen Umsätze, da« sind Einnahmen aus der Verabfolgung von Bädern, der 5-rciaabe von tallen zu Schwimmfesten, der Einnahmen für chwimmunterricht, für Leihen und Aufbewahren für Wäsche und für Wiegegebühren. •• Darf ein Hausbesitzer die Dasserabgabe an seine Mieter verweigern? Rach neueren Gerichtsentscheidungen ist eine Polizeiverordnung, welche den an die städtische Wasserleitung angeschlossenen Grundstückseigentümern vorschreibt, Wasser an die Mieter gegen Entschädigung abzugeben, rechtsgültig. 5m Falle der Nichtzahlung der Entschädigung dürfen die Hausbesitzer die Wasserabgabe nicht verweigern, da die Erfüllung der öffentlichen. tm Gesundheitsinteresse einae ührten Pflicht der Wasserabgabe hiervon nicht abhängig gemacht werden kann. —d. Städtische Ruhholzversteige- r u n g. Bei der gestrigen Rutzholzversteigerung der Stadt Diesten wurden folgende Durchschnittspreise gelöst: Sichenschnittholz 1. bi8 4. Kl. 55 bis 140 Mk.. Buchenschnittholz 2 bis 4. Kl. 50 bis 75 Mk.. Kiefernschnittholz 3. Kl. 55 Mk.. Eschen- schnittholz 1. biS 3. Kl. 87 Mk., Fichtenschnittholz 1. bis 3. Kl. 61 biS 70 Mk.. Ei chen st am mH olz 2. bis 6. Kl. 38 bis 90 Mk.. Dirkenstammholz 5. und 6. Kl 23 Mk., Ficht en bauholz 2. bis 5d-Kl. 26 biS 31 Mk.. Kiefertchauholz 4. und 5. Kl. 30 Mk.. Sschenbauholz 5. und 6. Kl. 63 Mk.. Fichtenderbstangen 1. und 2 Kl. 29 bis 35 Mk. je Fstm., Etchengartenpfosten (Rutzscheiter) 28 Mk. je Rm., Bohnenstangen 7 Mk. je 100 Stück. •• Gefä hrlicher Hoteldieb. 3m Februar ist in mehreren Städten Thüringens ein gefährlicher Hoteldieb aufgetreten. Er mietete sich in Hotels ein und verschwand heimlich unter Hinterlassung der Hotelschuld und unter Mitnahme der Bettwäsche. Seine Persönlichkeit ist bisher nicht festgestellt. 3n Rudolstadt hat sich der Dieb als Kaufmann Werner Melzke aus Halle, und In Weimar als Kaufmann Kurt Müller, geb. am 10. 10. 93 zu Kassel. Wohnort Rordhausen, eingetragen. Der Täter ist etwa 34 Jahre all, etwa 1,67 Meter groh. dunkelblond, verlebtes Gesicht. Heiner gestutzter Schnurrbart und trug Hellen Anzug, grauen Lieberzieher (Pfeffer und Salz), weichen dunklen Hut. Er führt Reinen Kupeekoffer oder Aktentasche bei sic» Es ist nicht ausgeschlossen, datz diese Person auch in hiesiger Gegend derartige Gastrollen geben wird. Also Vorsicht! leit. Hz. !.’9 to?9. Aulktlich 1 °ls dick 01^ 9e6t' S NSx -*•*: L'L 'HAN,»-» MFS kgnr '' er zu ID4 es nie hr. h« nur pü.tülich müssen sie J leibst Überlasten fDät i untertocat 9 ttmtn fit W will, braucht nut m W auszupassm zuMleibt, der ns5 chle sein Zick nicht n wartete. Der Zuo vielleicht ein 6tüd 'ehr! er um unt egenheit kommt Ob ist pünktlichen Men. est ist fast eine Lt 1 kommt mir immer lagen wallte: Ich e wertvoll ist: bitte, i|. denn auch meint Sierjograph. - Gessllschan GabelshergeF undDamenablei ung(E.V.) Conntaa, IS.März, uormiit. V1,, Uhr: Dereins« wettschreiben tn der Sindiknnben- frUtue, yiorbnnlnne; ni-ends 8'/. llbr, im i)iereinSlokal „Lladt Lich": Vc'kündig. be<< Wcttichreiben- ErgcbnisseS. ”uc Demokr. Partei Kreisversin Gießen. Mitglieder- versammlunq Sonntan, 15.1 1 , öormitt. io Uhu im Aauarium. Referent: Herr Ober-Amisrichter S i reiber-Bllvel. CTU3 Ter Vorstand. Jen Hicterf W* * „Ler Lust brachtevck' iss« Ärts*** „steigen lalle"- z.ba-te" is mitgete^ 24 Wär? eon- lebunfl/ Arund- ^Mrr 1925 Umlegung^ ’m j Dennreter tn' G^ic-er tiV fliä»',! -V- Gietzener Schwimmverein Am Conntan. dem 15. März, abends 8 llbr, im frotel- Restaurant ,vtn- denbura": W'D («rmiltHtbe» Beiiammenfein. Ter Vorstand. Räucher- Sägemehl trocken ab Laaer liefert 350c Carl Haas |r„ 3rantrurt.2tr.59, Tetevhon 1'idL [ Verkäufe | Lkildtkr flaiten- PrWkumgcn au oertaufen. on,T Oberbiel, fran» 95, Kreis Devlar. ÄinDcrwatim mod. ftorm, Auto- mantel u. mehrere aetr «derrenanzüae f.gr- &ia.. a.öL whD ViebigHr. 33 l. Tunkte Hkmii-Anzsiük wenig getragen, Frackanzug, Pale- totS, für ‘Dlltiel» grüne. fDfaharbeit, z verk. Scbiffi nbera. Weg 30 8, p. Post. Verpackung LederpavvkartonS beste Erhaltg., vreis- roert ab* g [02260 Kesäiw. 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März, nachmittags 3 Uhr, statt 05330 auA »utteii^w, der Ältafjenunl sich mancher r nehmen. W nischer VeziW hie meisten N aber die Techa wahren nicht w Vie Technik kor erforderlichen 2 Derlangie rechl DaA nützt deS ftagl ob unter den [ im allgemeine SlrabenveNval aber die Prov ist in dem b der Nullten . 2rtifel .Kreis- vrrsuttz. Da dem D dies« Leitung schwach erschei lasten zu trage strasten und g< dm Dejetzenh Beitragsleistut stmunterhaltur aussührt, ist di gründliche uni Derhällniste i| Verkehrssteuer d'gm Strobenk w hoch zu beim «lusgoben der .Doch allem veröffentlich to: lein, ch ei machen zu wvll “to. Tvwvhl JJ* Ötw Wne dchlgsty Mi 'e'ne bellenmg des L«; 61« m Aauptlach Vert ode ^denneii Itrabengesetz a Wittag Für« Gut, Sü-ht., znderläss. Monteur s lanbro. :Uiafd)lnen, der auch mit Pko- toten vertraut tft, von landwittschaftL Genostenfchait au so- fovitßem Eintritt gesucht. Schriftliche Angeb. mit liebenslauf, ZeugniSabschr. unb GehaltSanfvr. unter 2646D an den Gieh. Anz. erbeten. Am 11. März 1925 verschied plötzlich nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 36 Jahren unser lieber Kollege Heinrich Schtmk Hilfszahlmeister a. D. ehern. 11/116 Danksagung. Für die unserem lieben Entschlafenen erwiesenen Aufmerksamkeiten, für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers, der Altersvereinigung 1869-1919, der Gesellschaft Turn-Club Gießen, sowie für die zahlreichen Kranzspenden, sagen wir auf diesem Wege unseren aufrichtigsten Dank. Gießen, den 12. März 1925. Martha Wacker u. Kinder. Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgänge unserer lieben Entschlafenen sage ich allen, die ihr die letzte Ehre erwiesen haben, meinen herzlichsten Dank. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Johann Heckroth. Klein-Linden, den 13. März 1925. Braune echte Rnyk .Q .Halh.qrhllhpt 4Q95 moderne breite runde Form ..........Mk. ■ ■A Am 11. März, mittags 12 Uhr, entschlief sanft unsere liebe Schwester und Tante Frl. Katharine Hübner im 53. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen Gießen (Hillebrandstr. 7), den 12. März 1925. Die Beerdigung findet Samstag, nachmittags 2*/a Uhr, bieten Ihnen Qualitätsware 3W billiger als sonst ^WiI besonders Konflrmanden-Stlefel All- h L< ’ÄM A 'Ur ^"leu, SSÜÄJl1 SD IdoaL 7>i 31: Ichule 2ß ton °°Ä ti lä.’g »'s fiaaillche Obera' HaA über Strotzen und u ms 5«« E.W * HÄ® Ortner ^ntniS verlpriA fallet leW w ödbfhx? Lumentelur aber bereits »■ Boxrind-Damen-Halbschuhe gute Qualität, Lederverarbeitung .......Mk. Rindchevr.-D.-Spangenschuhe schöne Form, sehr preiswert..........Mk. Existenz. Nevräfentable wirkst flelhtge Herren, bei Iffaler-it.WelBbiQder- gefchäfteu gut etnge- tübrt, z. vrovifiousw. Bei kaufeineC' I a Be- bnrfsnrtif. ges-chl. Ost. a. Gustav Helsor, Ehein. (StAeunntfie, FrankZar! a. Main, Huiubolbtftr. 25.' Rechtsanwallsbureau sucht für sof. jüngere htlsskrasi möglichst mit flennt’ Nissen in Steno- arnöbieunb Schreibmaschine. Schrif l. 21 ngeb unter 2617D q d. 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Mainz^________________ Die Beerdigung des Steuer-Assistenten Schunk ist nicht auf dem Neuen, sondern Alten Friedhof. 26380 Familie Schunk Gießen (Kaiserallee 33), den 13. März 1925). «ff W’ M Sonntag, oen 15. März 1925, nachm. 372 Uhr, tm Stadt. DoNtsdad 1Schwimmverein von 1896 11 I Gießener Schrvimmverein —HHHHHHMBBMHranHnBnlHnai Staffelwettkampse, Wasserballspiel Glehener Schwimmverein WIM mit guter Schnlbtl- bunn für Eisen» Warengeschäft gesucht. Schrift!. Angebote unte< 2573D an ben Gieh. Anz. erbeten. U .ab?,dng. Frau ober älteres Fratiltitt zur Pflege eines alten Herrn u. Mithilfe in klein. Haushalt gesucht. Zu er- ] Vermietungen | Wm Branöl Neuen Baue 22 Gut möbl.Zimmer mit Vcrvfteautig. Tel. 1035. mmD Fein möbliertes Wohn- und SchlasZimmer zu vermieten 022« L'nbwigstr. 37 p. Lötz! 3iinmer au veriuie en Vm-u Kaiierallee 36 UI. Solider Student sucht für dieses Som- tncrfemciter biibfrhcd Zintmer. Schristl.Angeb unt. 2642!) a. b. Giest. Anz. 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Mk. je Fstm einer Stärke von 12 Mann unter der Führung des Försters T e x t o r. — Der Bürgermeister teilte noch mit, daß der beste der Timmen- taler Dullen wegen Krankheit abgcschasst werden muhte und die Ersatzbeschaffung durch Vor und nach dem Theater kalte und warme Platten »'2- I eine- Simmentaler Dullen von ^ycmrid) II. in WillofS. Krers Lauterbach, zum von 800 Mk bereits ersolgt sei. Im große Frü Ij ja hrS-Pserdemarkt statt. Der Marburger Pferdezucht-Verein verbin- Universitäts-Restaurant Plockstraße 5 Inh.: F. C. Günther Fernsprecher 198 Saal und Räume für private und gesellschaftliche Veranstaltungen schriftlichen Befreiungskampfes b^eichnete. Der Redner veranschaulichte seine Ausführungen durch eine stattliche Anzahl Lichtbilder. — Gestern bewegte sich ein Trauerzug durch unsere Straßen, dem zwei Särge vorausgetragen wurden. Ein tragisches Schicksal fügte es, daß die Ehegatten Heinrich Mank, beide nach längerer Krankheit, an einem Tage in Gießen in der Klinik verschieden. Sie hinterlassen sechs Waisen, von denen das älteste Kind noch schulpflichtig und das jüngste noch im Säugweiteren sei ein Schaf- und ein Ziegenbock neu erworben worden. Ärcie Iricdbcrg 2< Bad-Rauheim. 12 März. Die Entlassung der 11 Abiturienten der hiesigen Ern st- Ludwig-Schule fand in feierlicher Weise in Gegenwart des Bürgermeisters, der Stadtverordneten und werterer Gäste statt. Seitens der Schule richtete Oberstudiendirektvr Reuter beherzigende B^>rt« an die Scheidenden. Die ehemaligen Schüler liehen durch ihren Sprecher D e r h a i n der Anstalt ihren Dank übermitteln. Musikalische und deklamatorische Darbietungen gaben der Feier einen würdigen Rahmen. Dor der Schluhfeier sprach in sehr geschickter Weife Dr. Haeberlein vom Standpunkt des Arztes zu den Schülern, die sich manche wertvolle Aufklärung mit auf den Lebensweg nehmen konnten. L. Friedberg, 12. März. Am hiesigen Lehrerseminar bestanden sämtliche Abiturienten. 22 an der Zahl, die Ent- lassungsprüfung. Ostern 1927 verlassen die letzten Seminaristen die Anstalt. Mrcie Schotten. • Schotten, 12. März. Das Kreisgesund- heitSamt veröffentlicht im .Kreisblatt^ eine Heberiicht über die Gcsundheits- und Sterblichkeitsverhältntsse lm Kreise Scholten im Jahre 1 92 4. Danach war der Gesundheitszustand der Bevölkerung im Kreise befriedigend. Die Erkrankungen an Diphtherie traten gegenüber dem Vorjahr in doppelter Zahl (39 in 1924, 16 in 1923) auf, während die Scharlacherkrankungen (25 in 1924, 24 in 1923) sich gleich blieben. In mehreren Orten kamen in epidemischer Ausbreitung zahlreiche Erkrankungen an Keuchhusten vor, von denen 5 tödlich endeten. 3e 1 Fall von llnterleibstyphus wurde aus Ober-Seemen und Rieder-Seemen gemeldet. Als eine erfreuliche Tatsache ist zu verzeichnen, daß Laubach wo jahrelang jedes Jahr mehrere Typhusfälle vorlauten, auch in diesem Jahr verschont blieb. 3 Parattzphussälle teueren aus Gedern und Ober-Seemen gemeldet. An Wochenbettfieber erkrankten je eine Frau in Götzen und Gedern. Die Zahl Ser Todesfälle hat im Berichtsjahr wesentlich abgenommen (326 in 1924, 348 in 1923, 373 in 1922). Die meisten Todes- fälle kommen in den Monaten Januar bis einschl. April vor (34 bzw. 32 bzw. 43 bzw. 38). von da ab bleibt die TodeSziffer je Monat ständig unter 30, im August erreichte sie mit 12 den niedrigsten Stand. Die häufigsten Todesursachen waren Altersschwäche (in 72 Fällen), Äranfijeit der Kreislauforgane (49), Lungenentzündung (29), Tuberkulose der Lunge (24), Krebs (23), Gehirnschlag (19), andere Krankheiten des Rervenfystems (12), Krankheit der Atmungsorgane (13). -i- Schotten, 12. März. Im vergangenen Herbste war man geneigt, ein starkes Faulen der eingekellerten Kartoffelvorräte vorauszusagen. Diese Befürchtung ist erfreulicherweise nicht eingetrofsen. Die Kartoffeln haben, wenn auch Abgänge durch Fäulnis zu verzeichnen waren, leidlich überwintert, so daß jetzt vielerorts noch Verkäufe stattfinden und reichliches Angebot an Sehkartoffeln vorhanden ist. Aus der Wetterau werden schwere Wagen S a a t k a r t o s f e l n auf die einzelnen Ortschaften gebracht, dort zentnerweise verkauft und in die Keller geliefert Man zahlt 5 Mk. pro Ztr. — Zum Schutze der Lichtleitungen deS üleberlandwerkes Oberhessen müssen in allen beteiligten Gemeinden sogenannte Licht- wachen gebildet werden. Sie sollen in Zeiten der Unruhen in Tätigkeit treten, die Starkstromleitungen auf ihrem Gemarkungsgebiete abwechselnd überwachen, um verhindern zu können, daß durch Zerstörung der Anlagen die Versorgung der Bevölkerung mit Licht und Kraft gefährdet wird. Zu diesen Lichtwachen sollen als besonders geeignet Förster. Jäger, Feuerwehrleute, Feldschützen usw. herangezogen werden. — Während des Sturmes in vergangener Woche wurde in dem nahen Altenburgskopf ein Schutz- Haus der Forstbehörde von um stürzenden Bäumen zertrümmert. Da es sich nicht lohnt, die Trümmer wieder aufzubauen, beab- fichtigt die Forstbehörde, das Schutzhaus auf Abbruch zu versteigern. Krcis Bttvin§cn. „ ?" Ql u 8 dem Riddatal, 11. März. Nachdem bereits am vergangenen Sonntag die Gipfel deS Vogelsbergs mit blendendweißen Schnee- kappen ins Tal grüßten, schickte der 10. Märztag unserem Tale eine verhältnismäßig hohe Schneedecke, von unseren Kleinen und Kleinsten stürmisch umjubelt Die eingerosteten Schlitten wurden herauSgeholt. ChristkindchenS blitzblanke Schlittschuhe anaeschnallt, Winkers letzte Herrllchkeit zu kosten. Qlber es war nichts mehr Rechtes! Das muhte man bald einsehen! Die Märzsonne nahm den Schnee weg. die Schlitten liefen nicht, weil sie im auf gemeinten Erdboden versanken. Die Meine Welt hoffte noch auf die Rächt, die mit Frost einsehte und eine einigermaßen anständige Schlitterbahn anlegen sollte. Qlber wiederum Enttäuschung. Die Mittagssonne setzte daS Werk der Zerstörung fort, und nach vergeblichen Mühen, die Schlttten in Gang zu setzen, trug man sie verstimmt in ihre verstaubten Winkel. Alles hat seine Zeit, auch Schneewehen und Schlittenfahren. Im März aber sollen Kreisel tanzen. Bälle fliegen, Reifen klirren und Meine Händchen nach blauen Veilchen langen! Ciartcnburg uiid Äbeinhessen. • Darmstadt. 12. März. Der Zeichner und Holzschnittkünstler Georg Restler, der I) L i ch, 12. März. Aus der jüngsten Stadt- vorstandssihung ist zu berichten: Um die Feldbereinigung in der Gemarkung Lich zum Qlbschluh bangen zu können, hat die Doll- zugskommission der Feldbereinigungsgesellfchaft Lich an die Stadt Lich das Ansinnen gerichtet, die Verbindlichkeiten der Feldbereinigungsgesell- schaft Lich gegen Uebertoeifung des letzten Kosten- ausschlags zu übernehmen. Der Stadtvorstand hat diesem Ansinnen mit dem Vorbehalt statt- gegeben, daß die Feldbereinigungsgesellschaft Lich zuvor bekannt machen läßt, daß von dem Tage der Uebemahme durch die Stadl Lich keinerlei Reklamationen mehr vorgebracht werden können. — Der PachtpreiS bzw. Anerkennungsgebühr für die verpachteten städtischen Holzlager- Plätze wurde für das Jahr 1925 in folgender Weise neu festgesetzt: Für Plätze biS zu 10 qm Flächeninhalt einschl. 1 Mk., für Plätze von mehr alS 10 qm bis einschl. 20 qm 1,50 Mk., und für Plätze von mehr als 20 qm 2 Mk. — Die städtische Wvhnungs Deputation befindet sich zur Zett hinsichtlich Der Wohnungsbeschassung für dringende Fälle in einer solchen Zwangslage. daß sie den Antrag gestellt hat. dte Stadt möge in diesem Jahre ein Familienwohnhaus mit vier in sich abgeschlossenen Wohnungen von je 2 Zimmern und Wohnküche errichten, und empfiehlt alS Bauplatz ein städtisches Grundstück am Schwanensee. Rach einem Voranschlag erfordert die Ausführung des Projektes einschließlich Holzstall und Einfriedigung in einfachster Ausführung einen Kostenaufwand von 19—20 000 Mk. Die Finanzierung erhofft man mit dem Ertrag der Mietsteuer und den staatlichen Daudarlehen bewerkstelligen zu formen. Der Stadtvorstand genehmigte den Antrag, sofern sich die Finanzierung in der vorgeschlagenen Weise durchführen läßt. — Rach einer Verfügung des Kreisamtes Gießen soll bei Einsatz der 2ed> Nischen Rothilfe zur Sicherung Der Versorgung Der Bevölkerung mit elektrischem Strom ein freiwilliger Schuh für die Hochspannungsleitungen gegen Sabotageakte in Tätigkeit treten. AuS diesem Grunde soll die Bildung einer derartigen Lleberwachungs- gruppe für das Gebiet der Gemarkung Lich vorgenommen werden. Der Stadtvorstand beschloß die Bildung einer ^leberwachungSgruppe in Aus der Provinz. Landkreis Gieften. h. Lollar. 12 März. In dieser Woche fand dahier bte ordentliche Generalversammlung deS Vereins Ktnderfreund statt. Der die hiesige Kleinkinderschule sowie die Ge° meindekrankenpslege unterhält. Aus Dem Jahresbericht des Vorsitzenden, Dekan G u ß m a n n. war erfreulicherweise zu entnehmen, daß das Wohltätigkeitswerk nach den Erschütterungen her Inflationszeit nunmehr auf festem Boden gesichert dasteht. Besonderer Dank wurde der Gemeinde Lollar für ihre verständnisvolle Unterftühung ausgesprochen, sodann Den Du Der ussch en Eisenwerken, dem hessi schen Verband für ev. Kleinkinderpflege und vielen Gemeindegliedern Lollars, besonders dem Bauernverein für die zahlreichen Ratural- gaben, bie der Anstalt, bzw. Den beiden Schwellern überwiesen tourben. Es wurde in 113 5a« mtlien während des Jahres 1924 Krankenpflege geleitet mit 3120 Krarckenbesuchen. 51 Racht- iDarben und 26 Tagpflegen. Die Kleinkinder- schule wurde durchschnittlich von 50 K'mdern besucht- Den Schwestern wurde Dank gezollt und ebenso dem langjährigen Rechner des Vereins. bet mit Dem letzteren eine Prämiierung von Warrn- und Kaltbluttieren. bL Dillenburg, 12. März. In der gesamten Dasaltsteinindustrie des Dill- kreises herrscht zur Zeit ein lebhafter Verkehr, der in vielen Fällen der Vorkriegszeit nicht viel nachgibt. Die alten Brüche arbeiten eifrig, während in der letzten Zett eine ganze Reihe von neuen Brüchen erschlossen wurde. Die Rachfrage von feiten der Industriellen ist äußerst stark unS dementsprechend sind auch die Preise, die verschiedentlich eine Höhe von 50 000 bis 75 000 Mark für den Bruch erreichten Cs steht ein weiteres Anhalten der günstigen Lage in Aussicht, und vielen Erwerbslosen wird somit wieder Gelegenheit zu einer lohnenden Beschäftigung gegeben — um in noch stärkerem Maße Gelände für Wohnungsbauten zu erschließen, beschloß die Stadt, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln den Ausbau von Straße n zu fordern Man hat im vergangenen Jahr mit diesen' Arbeiten bereits begonnen und auch schon ein gut Teil vorangebracht. In erfreulichem Maße kann man in der letzten Zeit auch in den Gemeinden des Dillkreises eine rege Dautä tigkeit beobachten. In den Rachbargemeinden Sechshelden und Riede r s ch e l d allein sind zusammen etwa 15 Reubauten entstanden Die anderen Dörfer schließen sich kräftig an. fpd. 5 ranff urt a. M, 12. März. In Hammelburg bet Würzburg wurde eine Arbeiterfrau auS Fva nlfurt bei der Verausgabung gefälschter Zehn-Dillionen- scheine überrascht und festgenommen. Sofortige Qlac&fragen der Hammelburger Polizei bei der Frankfurter Kriminalpolizei ergaben, daß sich die drei Söhne der Frau bereits wegen Anfertigung falscher Geldscheine in H a f t befinden. Bei der Frau konnten noch zahlreiche Falschscheine festgehalten werden. fpd. Gelnhausen, 12. März. Die Stadtverordnetenversammlung beschloß die Aufnahme eines Darlehens von 200 000 Mark zur Erweiterung bcA Elektrizitätswerkes und der Badeanstalt. Ferner soll ein Teil deS Darlehens für die Errichtung von Wohnhäusern bestimmt werden. Die Qkr- fantmlung genehmigte auch Den Sau ein es neuen Realschulgebäudes Die Anstatt wird von 220 Schülern besucht und soll nunmehr bis zur Oberprima auSgebaut werden. am 13. Wärz 1845 in Darmstadt geboren ist. feiert hier in körperlicher und geistiger Rüst gleit seinen 80. Geburtstag. Er erhielt seine zeichnerische Ausbildung in der Seegerschen Kunstschule in Darmstadt, aus der eine Reihe namhafter Künstler hervorgegangen ist. In München bildete er sich unter Wilhelm von Kaulbach. Dietz und Piloty weiter fort und war Dann viele Jahre, bis die photographischen Reproduktionen das Feld beherrschten, Zeichner für illustrierte Blätter (»Daheim", .lieber Land und Meer usw.): als solcher unternahm er weite Reisen, um bedeutende Ereignisse mit seinem Stift festzuhallen Auch hat er mehrfach humoristi che Dchri ton illustriert, u. a. die des aus Dießen stammenden Emst Eckstein. Für das Stadtmuseum in Darmstadt schuf er ein größeres Bild „Prinz Emil wird von seinen Getreuen in Rußland von dem Crfrierungs- tod gerettet". * Ofsenbach 12. März Das Sportkartell für Volksbildung und Volksgesundheit und Der Reichsausschuß für Leibesübungen haben an die Stadtverwaltung das Erluchen gerichtet, ein Stadtamt für Leibesübungen ins Leben zu rufen, sowie ein Stadion für Leibesübungen anzulegen. Kreis Wetzlar. 2 Wetzlar, 12. Mä-z. Olm nächsten Montag beginnt vor der Großen Strafkammer Limburg, die eigen- dazu in Wetzlar tagt, der große Wetzlarer PlünderungS Prozeß in zweiter Instanz. W e noch erinnerlich sein Dürfte, wurde dieser Prozeß in erster Instanz im hiesigen Dolksspeisehaus im Mai v. I verhandelt. Damals waren nicht weniger als 13 4 Personen angeklagt, die teil- frelgc- sprochen, teils verurteilt worden sind. Sowohl die Staatsanwalt schaff, als auch ein Teil Der Verurteilten haben gegen das damalige Urteil Berufung eingelegt, über die jetzt verhandelt werden soll. Etwa 3 0 Personen haben sich als Angeklagte zu verantworten; etwa 80 Personen sind als Zeugen geladen. Den Vorsitz wird LandgerichtSdireÜor Gunst vom Landgericht Limburg führen. Zur Qlufrechterhaltung Der Ordnung wird ein erhebliches Polizeiaufgebot zur Verfügung gestellt. Der Anllage liegen die wohl noch in Erinnerung befindlichen Oktober- unruhen in Wetzlar zugrunde. Wir werden über die Verhandlungen, deren Dauer voraus lich vier Tage sein wird, berichten. — Justiz- inspektor Pfennig bei dem Amtsgericht Wetzlar ist mit rückwirkender Kraft vom 1. Januar ab zum Iustizodertnspektvr ernannt worden. • Diefenbach, 12. März. Die Jagd Der Gemarkung Tiefenbach wurde heute auf 9 Jahre an Den Fabrikbesitzer Gerwin aus Hilden bei Düsseldorf verpachtet. Pachtpreis jährlich 1500 Ml. Die Jagd ist 1075 Hätar groß. Darunter 350 Hektar Wald. Hessen-Nassau- ][ Marburg, 12. März. Die Gesellschaft nQHarburger Tonindustrie Dorrn. Ludw. Schmidt, G. m. b. H " ist aufgelöst. Etwaige Gläubiger müssen sich biS zum 1. April bei den Liquidatoren melDen. — Im vergangenen Jahre wurde bei einem Gewttter durch Blitzschlag in der luth. Kirche Im Glockengebälle großer Schaden angerichtet. Auch eine Glocke, die sog .Drautglocke", die sowieso nicht mehr ganz intakt war, hatte so gelitten, daß sie jetzt abgenommen und umgegossen werden muß. — Am 19. März findet in Marburg gelegentlich des Kram-, Vieh- und Schweinemarktes auch flämme 2. Kl. 32.10 Mk.. 3 Kl. 29 Mk., 4. Kl. 28,75 Mk., 5a. Kl. 26.75 Mk., Kiefernstämme 3. Kl. 28.15 Mk. je Fstm. • DerSrod. 12 März. Hier findet am kommenden Samstagabend ein Vertrag über Die Feldbereinigung statt. Redner ist Land- wirtschaftSafsefsor Dr. S e l z e r von Grünberg. • RüddingShausen, 12. März. Am nächsten Dienstagabend wird Landwirtschafts- assesfor D ö ch e r vom Landwirtschaftsamt in Grünberg hier einen Vortrag über Drainage halten. f Grünberg. 12. März. In der gestrigen GemeinderatSsihung wurde zunächst die Rechnungsablage für 192 3 erstattet. Die noch einmal einen Dllck in die schlimm« Zeit Der Inflation mit ihren krausen Zahlen werfen lieh. Darauf verlas Der Vorsitzende einen Entwurf Der FrieDhosSordnung. Hieran schloß sich eine längere Aussprache über Die gegenwärtigen ZustänDe auf dem Friedhof. Das Ergebnis war, daß vorerst die ‘Beteiligung Der Sträucher vorgenommen und eine allgemeine Ordnung geschaffen werden soll. Für die später« Instandhaltung sollen 200 Mk. in den Voranschlag eingestellt werden. Außerdem sollen für die Gräber. Die keine gärtnerische Pflege mehr haben. Die Angehörigen auf gefordert werden, die Instandhaltung vorzunehmen, andernfalls die Stadtverwaltung Die Wegräumung der alten Denkmäler. Umzäunungen und Einebnung der Gräber vornehmen wird. Die Polizeiverordnung hat ebenfalls eine Verschärfung erhalten. Der Voranschlag Des Kreisamts, den Preis für Das Meter Land am Gendarmeriehaus auf 3,25 Mk. feft- zusetzen, wurDe angenommen. Einem Antrag auf 'Verlegung DeS ViehmarkteS während Des Gallusmarktes wurde nicht stattgegeben. Einem Gesuch Der Frau Levin, in dem Hause DeS Jak. Von-Eiss nach Freiwerden ein Haus- Haltungspensionat, verbunden mit einer Kochschule, einzurichten, konnte vom Gemeinde- rat nicht entsprochen werden, well noch nicht fest steht, wann DaS Haus frei wird und ob das Veriügungsrecht Der Stadt zustehl. Da eine ganze Anzahl Leute DaS im Jahre 1924 gekaufte Holz noch zu bezahlen haben, WurDe beschlossen, Daß Diese vorn Fälligkeitstage (Martini) ab 33 e r- zugSzinsen zu zahlen haben. Ferner beschäftigte man sich noch mit einer Zahl kleinerer Angelegenheiten. ' A l b a ch, 12. März. Bei der gestrigen Rutzholzsubmission unserer Gemeinde wurden folgende Höchstpreise festgestellt: Eichen- | Rektor Saab, für seine umsichtige Mühe Anerkennung und Dank ausgesprochen. k. Allendors ad. Lda, 12. März Gestern abend sprach Herr Dr. Stier von Gießen im Auftrage der Liga zum Schuhe der deutschen Kultur über den DaweSplan, Den er als Anfang des unS bevorstehenden wirt- Das Zttahenwesen in Hessen. Da auf die vielfachen abfälligen Begutachtungen deS Gesetzentwurfs über das ©traben- wesen in Hessen erst jetzt eine Antwort erfolgt, scheint Die Vermutung kaum gewagr getoclen zu sein daß diejenigen, die das Gesetz wünschen, keine hinreichend schlagkräftigen Gründe für ihre Ansichten beizubrinqen wüßten. Qlber auch der frag!. Artikel enthält solche Gründe nicht, und «S scheint daß wir auch fernerhin vergeblich darauf warten. Jedenfalls hat der Verfasser nicht alle gegen den Gesetzentwurf veröffentlichten Kritiken sorgfältig gelesen, da er sonst zu der Llcberzeugung hätte kommen müssen, daß jene Kritiken einer vollständigen und eingehenden Kenntnis des Gesetzes und seiner Begründung entspringen. Daß die QbegrünDung so manches Schone verspricht, waS der Gesetzentwurf an sich ins Gegenteil verdreht, Darüber bringt Der Verfasser selbst einen treffenden Beweis bezüglich der Selbstverwaltung. Die wichtigsten sachlichen Argumente für Den erwähnten Widerspruch sind aber bereit- vor längerer Zell öffentlich erörtert Worden. Daß da- Kunststraßengesetz biS jetzt vollauf seine Schuldigkeit getan habe, trifft bei denjenigen Kreisen zu. bei denen Finanzen, Verwaltung und Technik auf der Höhe standen, bei Den andern nicht So würde es auch in Zukunft sein, wenn die Straßen den Krell en verbleiben und dabei Die nötige unD gesetzlich vorgesehene staatliche Oberaufsicht weiter versagt. DaS über Die DerkehrSzunahme auf Den Straßen und über die volkswirtschaftliche 'Bedeutung Der Verkehrswege AuSgeführte ist durchaus AUtteffenb, und an Dem, waS über die Art der Straßenunterhaltung gebracht wird, könnte sich mancher Straßenbautechniker ein Beispiel nehmen. Daß die Straßenunterhaltung in technischer Beziehung zurückgeblieben fei, gilt für Die meisten Bezirke, jedoch nicht überall. Daß aber die Technik an sich in dieser Hinsicht seit Jahren nicht vorangekommen sei, ist nicht richtig. Die Technik kann vielmehr, wenn man ihr die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt. alleS Verlangte recht wohl leisten. WaS nützt eS nun, wenn die Begründung deS frag!. Gesetzentwurfs in schönen Worten allem Röttgen Rechnung zu tragen verspricht, da- Gesetz selbst aber auch nirgends einen wirklichen Fortschritt, sondern nur Rückschritte enthält? Man greife auS den wichtigeren positiven Bestimmungen deS Gesetzes nur eine einzige herausI 11 nb bei näherer Betrachtung bleibt auch kein Iota Gutes an ihr. In Wirklichkeit will daS Gesetz nur daS, waS drin steht, nicht daS, waS die Begründung zu wollen scheint, ohne daß in die Ehrlichkeit dieses WUlenS Der geringfle Zweifel gesetzt toerDen soll. Die Frage mag wohl berechtigt erscheinen, ob unter Den geänderten Verhältnissen die Kreise im allgemeinen noch alS geeignete Träger Der Strahenverwaltung zu betrachten sind. Daß es aber Die Provinzen weniger sind alS Die Kreise, ift in dem bereit- vor etwa Jahresfrist in Der Deutschen Allgemeinen Zeitung erschienenen Arttkel .KreiS- oDer Provinzstraßen?" Darzutun versucht. Da dem (Verfasser Des Artikels in Rr. 55 Dieser Zeitung selbst Die Provinzen heute zu schwach erscheinen, Die StraßenunterhaltungS- lasten zu tragen, so spricht er Damit für Staatsstraßen und gegen Prvvinzialstraßen, also gegen Den Gesetzentwurf. DaS, WaS er über die Beitragsleistungen sowie über Die für die ©tra- ßenunterhaltung zu machenden Aufwendungen ausführt, ist durchaus anertermenswert; aber eine gründliche und rasche Besserung der heutigen Verhältnisse ist Wohl nur in einer allgemeinen VerkehrSsteuer zu finden. Die in einem selbständigen ötraBenbuDgct als Einnahme erscheint und so hoch zu bemessen ist, daß sie allein alle nötigen Ausgaben Der Straßenverwaltung deckt. Rach allem, was bis jetzt über das Gesetz veröffentlicht wurde. Dürfte es kaum angebracht sein, im einzelnen Verbeskrungsvorschläge machen zu wollen, Da Der Entwurf im ganzen verfehlt erscheint und daher vollständig zu fallen hätte. Sowohl sein Grundgedanke, Die Ueber- gabe der Straßen an die Provinz, alS auch seine wichtigsten Einzelheiten machen ihn unhaltbar. An seine Stelle hätte entweder eine 'Verbesserung des derzeitigen Kunststrahengeseyes zu treten. Die eine gute und Im ganzen Lande in Der Hauptsache einheitliche Straßenunterhaltung garantiert oder ein Staatsstraßenqesetz, das alle Fehler vermeidet, die das beabsichtigte Provinz straßengesetz aufweist. Otegicrungdbaurat F. tigen Holzsubmission unserer wurden folgende Höchstangebote erzielt: Eichenstämme 4. Kl. 48 TEIL. 5. Kl 34 Mk.. Fichten- mann Sie t)ab mette e gejdjaffe Stilbtm Pneumei heineftu' haben bar Men, r Meine Frc Schmerz welche sich > Die Schmei der Pneu und kann unternehmt wieder anjt kann ich tmpfeljlei PaulSch, G< lagt gtgtn Ü Mete 2i gemacht, datz mann 8 lai jähriger ®ar NW Utz K««K K?' ■ fl I mein g "aunend I. Men j h Ctiali ! meine pttti tle | non AI! L^vnsirm te B i**.— i B N'ndja B yc.lbQtQ B “mben B G'lent ü Jon üi | Mansch, ■ Don jjj 9 ®rftre||: J »?ntbet I Jdort'ic MMlin 'i'/lorbof $nb,rni vlaneA Seöraurj on. noch •erorf:,g ^rci.r ‘ÄH Sin Uetten 19ne„ m'ai ,KM ttehh. Dle y. Sr ia- «meiner Men® Mito“ E m -'M •ft?««1 ^JachbchN *2*S Wen dachw zu trennen- Wr wäre «an A'n nun wollte, IM Dciht du im Sernachen gewesen, d sich in den und 6* Äun E Prtercven M im M öffnet M ds Sen JWr Mrfl du aus Md' wl. Sudel voll ha Siänzche ab Höhe. Dann Stan-che lach! tzunde banat Peterchen In Das nz noch viel mc. ein im Dogei Dörfern M Danknoten. bis 246, do. Fuli 253,50 bis 253. Tendenz: 244 Leicht. Gerste, mark. 243 bis 260, Futt« 215 bis 215, 395 100 Börsenkurse (Ohne Gewähr.) 88,62 3,90 0,68 1 16 135 2.3 2.75 2 25 4 69 3.40 II 70 18 64,25 ■6 3 40 5.8 8,75 98 l> 660 0,1-10 1,085 bis 230. Tendenz: Duhig. Hafer, märt 189 193. Tendenz: Schwach. Mais (lokv Berlin) Vv. Mai 186. Tendenz: Schwach. Raps bis 400. Tendenz: Still. Es notierten per Kg.: Weizenmehl 34,25 bis 36,75. Tendenz: 91 50 6 86.75 3 75 18,75 11.8 78 86 25 144 2"> 18,75 3 7 11 63 25 66.50 43 2 3,55 90,75 3 9 eine Ab- von auf Dm. 6 12 13 5 13 ,75 0,31 124 117 1.98 9 3 0,115 5,8 145,5 145,5 113 50 4,90 .5,90 17,25 11 75 )8 40 65 75 76,75 0 710 0 8 1 02. 0 461 1 062 1 »> .20 1 02 94,75 Ul 50 10 5 38 25 6 148.5 14 ,5 114 25 30 26 40 17,40 18,50 89.7> 66 78 3 95 5 95 3 4 9 18 75 10 g 77 5 85,9 142 18 61 22,75 7 10,5 61 25 65,75 43,50 3,55 8< 3.80 ' 625 i RO U 815 1.09 ' 45 0 955 1.05 1 30 0.95 94 7 » 9' 65 Matt. Roggenmehl 33,25 bis 35,75. Tendenz Leicht. Weizenkleie 14. Tendenz: Still. Roggen- kl eie 14,10 bis 14,30. Tendenz: Behauptet. Dik- toriaerbsen 26 bis 30, kleine Erbsen 20 bis 22, Futtererbsen 19 bis 20, Peluschken 18 bis 19, Acker bvhnen 19 bis 20, Wicken 18,50 bis 20. Lupinen, blau 12,25 bis 13,50, do. gelb 14,50 bis 16, Serradelle neu 14,25 bis 16,50. Rapskuchen 16,50 bis 17, Leinkuchen 22 bis 22,50. Trocken- schnitzel 9,50 bis 9,60, Torfmelasse 9,30, Kartoffelflocken 19,20 biS 19,50. 90 50 । 5,85 I 86 17 90 11 1 7 80 <3'25 41 62 8.40 2.62 7 3 10 75 81 25 51 13,25 Aus dem Anrtsverkündrqunasblatt. * Das Amtsverkündigungsblatt Dr. 19 vom 10. OHara enthält: Maul- und Klauenseuche in Gießen. — Wahlen zum Kreistag. — Straßensperre. — Lehrmittel für den Gesangunterricht. — Unterricht in Handarbeit und Hauswirtschaft. — Lastwagengebühren und Maritstandgeld in Grünberg. — Feldberetni- gungen Steinheim und Queckborn. — Gefunden, verloren. — Dienstnachrichten. nen vollkommen offen, während in der anderen, die über 2, 4, 6 Dohnen führt, Giehen in Front sein dürfte. 2n den Iugendstaffeln wird vor- aussichtlich Offenbach ebenso wie bei den Damen in den Lagen- und Freistilstaffeln, Giehen dagegen in den Bruststaffeln überlegen fein. Die Knabenwettkämpfe bringen diesmal von feiten Giehens eine große Reihe neuer Schwimmer an den Start, und es ist nicht ausgeschlossen, dah oerade hier Giehen Lleberra.chungssiege ein- heimsen kann. Als Abschluß der ganzen Der- anstaltung findet ein Wasserballspiel statt, bei dem die Farben Gießens durch die älniversitats- Mannschaft vertreten werden. An Stelle von Kalbfleisch spielt allerdings Pascoe. Alles in allem dürfte dieser Klubkampf eine Reche sehr in ereisanter Kämpfe bieten. (Man beachte die Herwige Anzeige.) Schiffahrt Dützen erwächst. Fstr 1924 wird Gewinnverteilung nicht vvrgenommen. Die rechnung ergibt einen Detriebsüberschuß 307 715 Dm., wovon zu Abschreibungen Wertpapiere und Rückstellungen 113 733 * Hamburg-Amerika-Linie. 3n dem Geschäftsbericht für 1924 teilt die Verwaltung. nach einer Betrachtung der verschiedensten Wirtschaftsfragen und der einzelnen Betriebszweige des Unternehmens, zusammenfassend mit: 3m großen und ganzen zeigt das Reederei^eschäft im neuen Geschäftsjahr ein etwas freundlicheres Gesicht. ES darf erhofft werden, daß aus der etwas erleichterten Kreditbeschaffung, den Han- öelsvertragsverhandlungen auf der Basis der Meistbegünstigung, der Rückkehr eines gewissen gegenwärtigen Vertrauens und dne Zunahme der Arbeitsleistung in Deutschland auch der d uffchen 29 6’ 0,19 3 25.50 6 > R 20 17.75 13 1,12 2.2.5 4 2,7 1M Rücksicht darauf, daß die Olea-Aktien fast vollständig dem Verkehr entzogen sind und die Entwicklung der Gesellschaft in einheitlicher Weise in Händen des Stinnes-Riebeck-Konzerns liegt, haben sich die Großaktionäre des Konzerns bereit gefunden, durch das der Gesellschaft nahestehende Bankenkonsortium den Aktionären der Aktiengesellschaft für Petroleum!ndustrie den freiwilligen Umtausch ihrer Aktien, und zwar im Verhältnis von nom. 30 000 Pm. 600 Dm. Api-Allien zu nom. 400 Rm. Riebeck-Monton- Altien intl. Dividende für das Geschäftsjahr 1924/25 anzubieten. Dieses älmtauschangebot ist aber bis 15. April befristet. Die Hugv-Stinnes- Riebeck-Montan- und Oelwerke-AG. in Halle a. d. S. behält einen maßgebenden Einfluß auf die zusammengefaßte Oelgesellschaft. deren Sitz von Halle nach Berlln verlegt wird. 1,11 2,3 3.9 2,75 10 I 615 1 OS 0 , 0 880 ! 1 14 0,48 I 0 97 1 05 1.10 0,9 ‘ «4,7 91 65 I 9 8 | 45.5 160.5 S.12 13 50 130 124 2 » 25 0,225 87 18.5 11.B 78 13 16,9 143,5 18,75 <2 6 7.4 1t 13 62,5 ■'6 43,25 94,75 fl 80 9,95 i 39 | 160 ' 6,12 13 75 129,5 0 4 1.-3 75 114 1 95 9.12 0 115 nom. Mit 5,00 8.9 97 160 f,20 11,50 120,50 123,5 3 9 13 Wirtschaft. Die Kohlenprodnktion in Hessen. Sie monatliche Statistik der Kohlenproduktion des Vollsstaates Hessen weist für den Monat Februar 1925 folgende Zahlen nach: An Rohbraunkohlen wurden gefordert 31 924 Tonnen; verkauft wurden davon 13 764 Tonnen. Der größte Teil der Rohkohle wurde weiter verarbeitet oder war zur weiteren Verarbeitung bestimmt. Aus den verarbeiteten Rohllohlen wurden in der Hauptsache Schwelereiprodukte erzeugt Außerdem wurden in Hessen Steinpreßkohlen erzeugt. Unter Berücksichtigung der aus Vormonaten übernommenen Bestände, sowie d7s Ablahes und Selbstverbrauchs verblieben am Monatsschluß absatzfähig: 18 044 Tonnen Rohk hlen, 23 Tonnen Briketts, 520 Tonnen Daßpreßsteine — zusammen 18 557 Tonnen Braunkohlen und Braun- kohlenprodukte im Gesamtwert von 89 000 Reichsmark 29 5 n 485 22 10 25.4 -6 6 8 25 17.3 143,5 । 11 75 18 2> 87 76,5 ?, 85 5.75 3,1 8,65 verwendet und 193 982 Rm. vorgetragrn werden. Abschreibungen aus Schiffe läßt dieses Ergebnis nicht zu, doch wurde bei der Aufstellung der Goldbllanz Im Oktober 1924 diesem Llmstand bereits Rechnung getragen. Die Bilanz enthält unter den Vermögenswerten folgende Konten: Kasse und Bankguthaben 1450253 Rm.. Wechsel 180950 Rm., Beteiligungen an Verkehrs Unternehmungen 9 606 895 Rm.. Wertpapiere und Beteiligungen an anderen Gesellschaften 776 064 Rm., Flotte 76 490 662 Rm.. Anzahlungen 1 223 264 Rm., Grundbesitz. Gebäude, Anlagen 6 958 142 Rm.. Vorräte 3 775 976 Rm.. Schuldner 8 067 028 Rm. Auf der Schuldseite der Bilanz werden ausgewiesen: Aktienkapllal 55 100 000 Rm., Reservefonds 8 Mill. Rm., Steuerreserve 180 000 Dm., Tratten 131133 Dm., unabgerechnete Reifen und Konten 26 145 863 Rm.. Gläubiger 18 778 262 Rm.. Vortrag 193 981 Rm. Die Flotte besteht zur Zeit aus insgesamt 242 Fahrzeugen mit 449 336,79 Br. Reg. Tonnen. ^Fusionierung der Oelgesellschaf- t en im Stinnes-Riebeck-Konzern. 3m Verfolg der bisherigen Ziele im Oelgeschäft, die im Stinnes-Riebeck-Konzern durch die Transaktion im Mai 1923 eingeleitet wurden, sollen nunmehr die sich mit dem Oelgeschäft befassenden Gesellschaften des Konzerns zusammengeschlossen werden. 3n den Aufftchtsr.tsfitzungen der Aktiengesellschaft für Petroleumin^ustrie und der Olea- Werke-A.-G. für Mineralölindustrie wurde demzufolge beschlossen, den auf den 24. Aprll einzu- berufenden Hauptversammlungen die Vereinigung der beiden Gesellschaften vr Zuschlägen, und zwar mit Wirkung vom 1. Januar 1924, wobei die Olea-Werke-A.-G. für Mineralölindustrie zur Trägerin der Fusion bestimmt wurde, unter gleichzeitiger Ausnahme der Interessen der Hugo- Stinnes-Riebeck-Oelhandels-G. m. b. H. Die Olecu Werke-A.-G. für Mineralölindustrie wird unter Aender-ung der Firma in „Hugo-Stinnes-Riebeck- Oelaktiengesellschaft" zu diesem Zwecke ihr Kapital bis zu 11 Mill. Mk. erhöhen. Den Aktionären der Aktiengesellschaft für Petroleumindu- Frankfurter Getreidebörse, (Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger-".) Frankfurt a. M.. 12. März. Es wurden notiert: Weizen 21,50 bis 25, Doggen, inländ. 22 bis 24,50, Sommergerste für Brauzwecke 23 bis 31, Hafer, inländ. 17,50 bis 22,75, Mais, gelb 21,75 bis 22, Weizenmehl, inländ.. Spezial 0, 41,50 bis 43,50, Roggenmehl 35 bis 38, Weizen- fleie 13,25 bis 13,50, Roggenlleie 14,25 bis 14,50. Tendenz: Etwas schwächer. Frankfurter Schlachtviehmarkt. (Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Frankfurt. 12. März. Austrieb: 9Rinder: darunter 8 Ochsen und 1 Kuh: 1210 Kälber, 433 Schafe, 708 Schweine. Es wurden für 100 Pfund Lebendgewicht bezahlt: Kälber: feinste Mastkälber 72 bis 80, mittlere Mast- und beste Saugkälber 62 bis 70, geringere Mast- unt gute Saugkälber 50 bis 60. geringe Saugkälber 40 bis 46. Schafe: Mastlämmer und Mast- hämmel 45 bis 50, geringere Masthämmel und Schafe 35 bis 42, mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzschafe) 20 bis 30. Schweine: vollfleischige von 80 bis 100 Kilo 63 bis 65, vollfleischige unter 80 Kilo 58 bis 62, vollfleischige von 100 bis 120 Kilo 63 bis 65, voll- fleischige von 120 bis 150 Kilo 63 bis 65. Marktverlauf: Kleinvieh lebhaft und ausverkauf^ Schweine bei regem Handel nahezu ausverkauft Berliner Produktenbörse. Berlin, 12. März. Der Produktenmarkt hatte ruhiges Geschäft bei weicheirden Preisen. Gerste sehr still. Hafer weiter schwach. Mehl sehr still und matt, Futterartikel ruhig. Das kalte Wetter übte am Markt keinen Einfluß. Es notierten per 1000 Kg.: Weizen, märt. 253 bis 257, do. April 291,50 bis 288, do. Juli 294 bis 291. Tendenz: Matt. Roggen, märt Gerichtssaal. Q Wetzlar. 12. März. (Amtsgericht.) Gegen einen amtsrichterlichen Strafbefehl, weil er Gäste über die Polizeistunde in feiner Wirtschaft geduldet hatte, hatte der Gastwirt St. von Wetzlar Einspruch erhoben. Er begründete seinen Einspruch mit einer Veröffentlichung im „Wetzlarer Anzeiger", wonach das Kammergericht in Berlin im gleichen tato, ähnlichen Fall einen Angellagten steigesprochen habe: auch will er keine Getränke mehr verabfolgt haben. Dach dem Gesetz ist jedoch auch das Verweilen von Gästen über die Polizeistunde hinaus strafbar. St. zog heute seinen Einspruch zurück. — Ebenfalls hatte der Regierungsoberlandmesser D., weil er als Gast nach eingetretener Polizeistunde in einer Wirtschaft verweilt hatte, einen Strafbefehl erhallen. Auf seinen Einspruch wurde er heute freigesprochen, weil er in dieser Wirtschaft wohnte und fomit nicht als „Gast" anwesend war. — Angeklagt war der Mollerei- pächter S. aus Qicbenau wegen Diebstahls. Dem Angeklagten, der früher Pächter der stabt. Wollerei Wetzlar war, war zur Last gelegt, sich widerrechtlich der Stadt Wetzlar gehörige Bretter angeeignet zu haben. Das Gericht kam zur Freisprechung des Angeklagten, da die Angaben des Angellagten, er habe die Bretter nur leihweise im Besitz gehabt, nicht widerlegt werden konnten. — Der Kaufmann E. von Wetzlar war wegen Betrugs angeflagt Der Angeklagte hatte von der Firma Röhrich für eine Autoreparatur eine Rechnung über 200 Mark erhalten. Da er jedoch damals nicht in der 2agc war, diesen Betrag zu begleichen, gab er einen Scheck in der Höhe des Rechnungsbetrags, betonte jedoch dabei, daß zur Zeit keine Deckung da sei, er erwarte aber für die ersten Tage Eingang von Ausständen. Da diese aber nicht eingingen, konnte der Scheck auch nicht eingelöst werden, und es erfolgte Anzeige. Heute erklärte der Qlngeflagtc, er habe bestimmt mit Eingängen gerechnet, und es sei nicht feine Schuld, daß auch er von feinen Schuldnern so im Stich gelassen worden sei. Das Gericht kam, obwohl der AmtSanwall 300 Mk. Geldstrafe beantragt hatte, zur Freisprechung, da es nicht feststellen konnte, daß der Angellagte von Anfang an die Absicht hatte, den schuldigen Betrag nicht zu zahlen. — Wegen älnterschlagung war der zur Zeit in Berlin in Haft befindliche Schneider M, gebürtig in Hermann st e i n, angenagt. M. hatte ihm zur Ausführung von Arbetten übergebene Stoffe bzw. Kleidungsstücke für sich verbraucht. Der Angellagte war heute vom Erscheinen entbunden Bei seiner kommissarischen Vernehmung hat er die Tat eingestanden. Antrag: 1 Monat Gefängnis. Urteil: 3 Wochen Gefängnis. spd. Frankfurt a. M, 12. März. Das Schöffengericht verurteilte den Polizei-Oberwachtmeister Karl Singer! zu einem Jahr Gefängnis. Der „Schuy"-Polizeibeamte hat Passanten mit auf die Wache genommen und sie dort ohne jeden Grund schwer mißhandelt. Dann verbrüderte er sich mit einem Einbrecher und griff mit diesem einen Kellner an, der gleichfalls mißhandelt wurde. Der Richter brandmarkte das Verhalten dieses Polizcibeamten in der atlerschärfsten Weis: und betonte, daß das Publikum gegen solche Ausschreitungen geschützt werden müsse. 0,66 i 1.15 I 1H3.5 3,1 3.95 ! 2 75] 11,62 1 4.45 I 3,4 I Strafkammer Bietzen. • Gießen, 10. März. Der Arbeiter 3o» bann D. aus Dad°Dauheim war beschul- vigt, in etwa 6 Fällen durch unzüchtige Handlungen Aergemis erregt zu haben. Dor dem Schöffengericht wurde er zweier Fälle für überführt erachtet und $u 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Die heutige Berufungs-Verhandlung gestaltete sich insofern günstig für ihn, als wegen eines dieser Fälle Freispr^ung mangels Beweises erfolgte. Demgemäß wurde die Strafe auf einen Monat herabgesetzt. Eine weitere umfangreiche Sache gegen Karl und Ioh. R. von Hergersdorf wegen schweren ^Diebstahls wurde wegen eines erßebließen Beweisantrags der Verteidigung ausgesetzt, nachdem bereits mehrere Stunden verhandelt worden war. Berliner Börse. (Eigener Drahtbericht deS „Gießener Anzeigers".) Berlin, 12. März. Dach anfänglich lustloser Eröffnung der heutigen Börse setzte bald eine lebhafte Kauflust der Spekulation ein, die sich besonders Spezialtoerten zuwandte. So standen bei Beginn Montanwerte im Hintergründe, während sich das Hauptinteresse der Börse dem Anleihemarkt und einzelnen Kolonialwerten zuwandte. Q3emerTen»toert war dabei, daß für Südsee anscheinend beträchtliche Kausorders Vorlagen, angesichts der bestehenden Materialknappheit konnte das Papier bereits während der ersten Stuirde eine Steigerung auf 57 erfahren. Am Anleihemarkt waren Versionen im Umlauf dahingehend, daß die Regierung bei der Aufwertung von der Trennung zwischen alten und neuen Papieren abgehen wolle. Die stark ßerauf» gesetzten Schlußkurse des Vortages erfuhren 5"/ Drmlkv? 9tctd)6nnlett)e 4% Tru'ichk MichSanlcihe Tcuisch? iHcitfj.aitletije 3° Demjch- Nkichs.nleilie Demske LvurvramtcnanNihe 4°/, Preußische Konsois . . . 4°° vejseii........... 8V,% Hessen 3®/0 Hessen Deutsche Serlb. Dollar-Anl. bio. Doll Schav-Anireting.') 4e/o Zolltürlen 5% Äoldmerilaner Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank Taru'.sl. und Nationalvaak . Drntlche Bank......... Tenische DeremSbank .... Dlscvnto Lommandtr .... Mctallbank........... Mitteldeutsche Kreditbank. . Oeste>reichische Lreditanstalt. Westdank........... Bochumer Gaß ...... Buder-S............ Caro Deutsch-Luxemburg...... Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpeucr Bergbuu...... Äaltwcrke Aschersleben.... Kaliwerk Wcsecregtta..... Laurahütte........... Lderdcdarf ........ Phönix Bergbau..... . Rhein irabl Rubelt Montan Tellus Bergbau Hamburg'Alnerika Paket. . . Norddeutscher Llono .... Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg .. . Philipp Holzmann...... Analo Tont -Guano . ... Badische Anilin..... . . Chemische Mayer Alaptn .. Goldlcbmidt Gries eimer Electron ,. . .. Höchster Farbwerke ..... Hytzvcrkoylung..... RülgerSivcrke......... Lche,deanstalt VlUn Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann ...... Mamkrastwerke........ Lchuckert • • • Siemens & Halske ...... Adlerwcr'e Kleyer ..... Daimler Motoren Hcyligenstaedt cguin. ........... Motorenwerke Mannheim . frankfurter Armaturen Konservenfabrik Braun . . . '.','etallgesrll chaft Frankfurt. -Set Union A.'G...... Schuh'abrik Herz . . . . . Lichek.............. Scflflotf Saldhok . . . . iiickcrsabrik Frankenthal .. Zuckerfabrik Waghäusel . . . Frankfurter Wenbbörse. Frankfurt a. M, 12. März. Die Abend- borse verkehrte in fester und zuversichtllcher Stimmung, zu nennenswerten Umsätzen kam es aber auf feinem Gebiete. Auch die Kursveränderungen hielten sich, von einzelnen Ausnahmen abgesehen, in recht bescheidenen Grenzen Kräftiger gesteigert waren Hapag mit einem Plus von 2 Prozent und Aschaffenburger Zellstoff mit einem solchen von 1 Prozent. Deutsche Anleihen waren weiter gesucht und steigend: das Geschäft in diesen Werten war ziemlich lebhaft. Die Börse schloß in ruhiger, fester Haltung. Deutsche Anleihen: bprozent. Kriegsanleihe 0,710, 3prozent. Reichsanleihe 1025, 4prozent. Preußische Konsols 1062, 3,5prozent. Preußische Konsols 1082, 3prozent. Preußische Konsols 1030, 3prozent. K-Schäye von 1923 2000, 3prozent. K-Schätze von 1924 2,9, 4,5proz. K-Schätze von 1924 0,560. Ausländische Renten: Bagdad ll 9,37, Zolltürken 10 50. Bankaktien: Daimer Bankverein 1,65, Commerzbank 6,12, Darmstädter Dank 13,50, Deutsche Bank 130,75, Deutsche Effekten- und Wechselbank 4,90, Discontog.'scllschaft 121, Reichs bank 150,25, Rheinische Kreditbant 3,50, Oesterreichische Kreditaktien 9,30 Montanaltten: Buderus 18 75, Har- pener 144,25, Mansfelder 4,70, Phönix 63,25, Rheinische Braunkohlen 49,25. Rheinstahl 56,50, Kali A chersleben 18,75, Westeregeln 23. Chemische A.tien: Badische Anilin 29 62, Elberfelder Farben 26,75, Th Goldschmidt 23. Höchster Farben 26,50. Holzverkohlung 8 20 E e troak ien: AEG. 11,87, Licht und Kraft 7^20, Schuckert 66. Trans- portwerte: Hapag 90,75, Aorddeutscher Lloyd 3.90, Schantungbahn 4,40 Monastir 12,75- Sonstige Onöuftrieattien: Kleyer 3.95. A chaffenburaer Zellstoff 108, Cement Heidelberg 91,50, Deutscher Eisenhandel 6, Deutsches Erdöl 60,75, Dycker- Hoff 4,60. Hanf Fassen 90. Gebr Iunghaus 12,12, Karstadt 4^50 Reckar. ulmer 9. Julius Sichel 2,75, Chemische Mainz 9,20. Ways & Freytag 3,55, Waldhof 12,25, Badischer Zucker 3,40, Offstein- zucker 3,65. Turnen, Sport unb Spiel. Offenbacher Schwimmverein von 1896 — Gießener Schwimmverein. Am kommenden Sonntagnachmittag findet im Städtischen Doiksbad ein Klubwetttampf im Schwimmen zwi'chen diesen beiden Vereinen statt. Der Wettkampf wird nur in Staffeln aus- getragen. Mit Offenbach 1896 hat Gießen einen der ältesten Vereine des Gaues I (Kreis V des Deutschen Schwimmverbandes) zu Gast. Schwimmerisch stellt die Offenbacher Mannschaft eine gleichmäßig durchgebilde e Kampfmann^chaft dar. Die Wettkämpfe sind so ausgewähll, daß beide Vereine gezwungen sind, alle fchwimmerffch Guten cm den Start zu bringen. 3m einzelnen kann man wohl den Ausgang der Herrenwettkämpfe wie folgt erwarten: Die beiden Bruststaffcln über 4X4 Dahnen und 2, 4, 6, 8 Bahnen Dürften eine sichere Beute Gießens sein. 3n der Lagenstaffel über 4x4 Bahnen kommt alles auf die Seiten - und Rückenleute an. Halten Gaebler und 3ung nur einigermaßen ihre Offenbacher Gegner, fo ist Der Sieg Gießens sicher. 3n den Freistilstaffeln über 3X6 und 5X4 Bahnen wird vielleicht Offenbach als ganz knapper Sieger landen. 3n den Damentoettkämpfen dürfte Offenbach überlegen die Freistilstaffel und knapp die Lagenstaffel gewinnen, obwohl in letzterer Gießen dadurch besonders verstärft antritt, daß Frl. Arndt, die Zweite in der Deutschen Brust- meisterschaft, die Seitenlage schwimmt. Von den beiden Drustftaffeln ist die eine über 4x4 Dah- daraufhin weitere Steigerungen, fo datz 5prvzeid- tige Reichsanleihe anfangs mit 0,637 gehandelt wurden. Großes 3ntereffe bestand weiter für unnotierte Kaliwerte, von denen auch heute Riedersachfen und Krügershall im Vordergründe standen. Angeregt wurde die heutige Kauflust besonders durch die unverändert leichte Lage des Geldmarktes. Tägliches Geld wurde mit 8,5 bis 11 Prozent, Monatsgeld mit 10,5 bis 12.5 Prozent p. a. genannt Prioatdiskvitt 8 Prvz. Am internationalen Devisenmarkt traten keine besonderen Aenderungen ein. Der fran« zosische Frank hielt sich auf dem Vortagsniveau das englische Pfund zeigte eine leichte Besserung. Devisenmarkt Berlin—Frankfurt 0,163 0,465 0,462 0,464 Ceft. abgest 69 13 69,27 59,13 59,26 Prag 12 <5 12,19 12 4» 12.19 'rcljrab . . ' 75 6 77 0 74 6.76 Budapest. . Bul arten 6.795 6.815 6 7'18 5.818 6,055 8,065 b ,065 6.065 L ffabon Danzig. . . 19.1-75 19. 30 075 20 US 79,45 79 6 7V 45 79 75 Konst nttn- i 11 2,12 2,135 2,143 Älhen. . . 6,31 6 36 6,34 b 36 Berlln, l2 Mär^ | Vr'-1 AmcrikanilLe Noten ..... 4.174 4.194 Belgische Noten ....... 21 15 21,25 Tänllche Noten ........ 75 1 75 79 Englische Noten........ 20 on 20 02! Französische Noten...... 21 6) 91 70 Holländische Noten...... 16 28 H8 14 ttt lienischc Noten...... 17 1 17 27 Norwegische Noten...... 14 09 14 41 Demsch-Oesterr, ä ioo Kronen 18 J8 59. <8 Rumänische Noten...... _ _ Schwedische Noten...... 112 93 113 45 Schmencr Noten....... 80 63 81 03 Spanische Noten....... 59 9 09 69 Tschechoslowakische Noten . . 12 425 12,485 Ungarische Noien... ... 5,77 5,79 " । bo ie SA(u8. Ju » Schluß». T it'aq- - *'« Damm: 11. 3. | 12 3 ’l. 3. 12 3 WeWWe Solvolich ist in emschttgig-n Seschäfien zu haben. Kaiiinger.D-rke A..S., Bersin RDr. Die Oberwälder. Roman von *211 f r e b Dock. 20. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Er tmn von Engelrvd. Dort toar unter allgemeiner Beteiligung der alte Peter Schuchardt begraben toorben. der den Dorfnamen .Taubenschlag" trug. MS einziges Jtinb war er von seinen Ellern arg verhätschelt worden. Damit er sich nicht vertälte. legte ihm die Mutier, auch wenn eS das schönste Wetter war. einen Palatin um den HalS. Der Dater war seines Zeichens Schmied. DaS Peterchen wurde konfirmiert, ilnb die Nachbarn rebeten den Eltern zu, sie nröchten den Dub in die Fremde schicken, damit er als künftiger Schmied etwa- Tüchtiges lerne. D'.e Alken dachten nicht daran, sich von ihrem Einzigen zu trennen. Diesem selbst als einem rechten Nest- kuller wäre daS größte Qetb widerfahren, wenn man ihn in btc weile Welt geschickt hätte. Wie nun daS Geguackel der Leute nicht aushören wollte, sprach die Schuchardtin zu ihrem Mann: ..Weißt du was? Wir verstecken das Peterchen im Taubenschlag. Da mag er vier Wochen hocken. Dernachert sagen wir. er wär in der Fremd' gewesen." Gesagt, g-tan. DaS Deterchen verkroch sich in den Taubenschlag, blieb dort über Tag und wurde bei guter Verpflegung schnegelselt. Nun gefchah'S. daß des NachbarS Dalthes dem Peterchen seine Kameradin, daS Stänzche. druMen im Hof mit Schlägen traktierte. Auf einmal öffnet sich der Taubenschlag. daS Peterchen steckt den Kopf auS der 9uBe und schreit: .Dreckspah, horst du aus! Wann ich alleweil net in der Fremd' wär, käm ich erabber und tät dir den Buckel voll hauens" Da lieh der DaltheS von dem Stänzche ab und guckte wie vergeistert in die Höbe. Dann lachte er hell aus. lind auch daS Stänzche lochte übers ganze Gesicht. Eine Viertelstunde danach wußte daS ganze Dors, wo das Peterchen In der „Fremde" war. Das erzählte der Anton Blitt und erzählte noch viel mehr, denn er kutschierte jahraus, jahrein im Dogewberg herum und kannte sich in allen Dörfern auS. Der KrämerSkarl horte nur nui yaroem Ohr zu. Deine ®e&infen waren bei dem Bauunternehmer in Lauterbach. Wenn der jetzt nicht zu «reichen war, was gab'S dann? Er tonnte gefährlich krank geworden fein. Der Arzt würde niemand zu ihm lassen. konnte auch in Berlin oder in Frankfurt fein, mit feinen Abnehmern -u verhandeln. Wegen der Lohnzahlungen harte er sich aus ihn, den Karl, als feinen Stellvertreter, verlassen. Der kleine K'nnps hatte recht. Ein Brief oder eine Postkarte wäre doch wohl am Platz gewesen. Drohe Herren erlaubten sich alle#. Dos beschäftigte und erregte den Karl. Allmählich beruhigte er sich. Warum sollte er sich den Hirnkasten Kerreihrn? Der Dispnrz war ein reicher Mann. Die Kasse würde nichts verlieren. Noch vor Abend kam die Kreisstadt In Sicht. Der Anton lenkte in die Bahnhofstraße ein und setzte dort feinen Fahrgast ab. Der )»g eiij paar Minuten später im ErdTe'choh eine# stattlichen HauseS die Schelle. Niemand öffnete ihm. Er sch-llte noch einmal. Jemand rief von oben: „Sie wünschen T' „3:S. als ob fein Körper den Halt verliere. Rasch sprang der Hausherr herzu, stützte ihn und geleitete ihn zu einem Sessel. „Ist Ihnen nicht gut? Ruhen Sie sich ein bißch n aus." Keine# Wortes mächtig, an allen Gliedern zitternd, fiel der Karl auf den Sessel. Der Besitzer lieh eine Weile vergehen. Dann fragte er: „Ist Ihnen jetzt besser?" Der Karl nickte. .etc haben sich erschreckt, sagte der Hausherr voll Mitgefühl. .Ich tonn mir'* schon denken. Sie sind auch bei dem Disping hevemaefallen. S ist zwar ein schlechter Trost, aber S ist doch ein Trost: Sie haben viele Leidensgefährten. Ich bin selber darunter. Für die Miete, die mir der Gauner schuldig geblieben ist. wollt ich mich an feiner Einrichtung schadlos halten. Gestern schreibt mir eine Frankfurter Firma, sie nimmt die Möbel als ihr Eigentum in Anspruch. Der Difping Hütte nur eine Heine Anzahlung geleistet. Ich kann gar nichts dagegen machen und gehe leer aus. Dabei hat der Spitzbub drei Iahre mit mir Kontrakt gemacht. Der hat den Rummel verstanden! Wenn man ihn so sprechen hörte, floh er von Diederkeit über. Ich habe einmal gelesen, in der Hölle werden die Heuchler in einen Dleimantel gesteckt und müssen mit verrenktem HalS rückwärts gucken. Ich wünsch so leicht keinem Menschen was DöseS. Dem Disping, dem Gleisner, tät ich'S gönnen!“ Obzwar der Karl den Anfall überwunden hatte, war er doch völlig fassungslos. In feiner Verzweiflung legte er alle Zurückhaltung ab und schüttete sein Herz vor dem Hausbesitzer auS. Der hörte ihm aufmerksam zu und sprach sich dann dahin an«. eS sei ihm nicht mehr zweifelhaft, dah Disping die Komöd e mit dem Dasaltbruch nur aufgeführl habe, der Spar- und ®arlebni8?offe die fünfzigtaufend Mark abzugaunern. D-rß bei der Zwangsversteigerung in Dortmund für die zweite Hypothek etwas übrig bleibe, sei im höchsten Grad unwahrscheinlich. Immerhin müsse man. nichts zu versäumen, an maßgebender Stelle Erkundigungen einziehen. ES dunkelte, als der KrämerSkarl sich zum Gehen wandte. Auf der Straße packte ihn aufS neue ein Schwindel, daß er förmlich inS Taumeln geriet. Ein paar Jungen, die nicht anders glaubten, er habe des Guten zuviel getan, riefen ihm nach: „Er hat! Er hat!" Er war froh, als er die Stadt hinter sich hatte. Die frische Luft tat ihm gut Der Weg führte zu beträchtlicher Höhe hinan. Demungeachtet schritt er wacker zu. Wenn ihn die Kräfte nicht verließen, konnte er in dvei Stunden zu Hause fein. Plötzlich blieb er stehen und Myne ,‘ZDw nur ein Mensch so schlecht sein ftnrnf" Dann wimmerte er: .Wem soll man noch trauen!" Er wollte an daS Furchtbare gar nicht denken. Er spürte. eS würde ihn nieöertDerfen. Nur vorwärts. vorwärts' Der Wald nahm chn auf, mächtige Buch« mit Lärchen gemischt. Ringsum ertönten die Stimmen der Nacht. War daS der Sturm, der so schrecklich heulte? DaS war nicht der Sturm Ja, was war's denn? Dem Herzhaftesten konnte der Mut entfallen. C weh! Da kam s Ein grausames Lärmen, Geißel- platzen und Räderyerassel. Pserdegehuder und Hundegebell, ilnb einer johlte .Iuhu. juhul' Bei Gott im Himmel, das wütende Heer! Dem Karl trat der kalte Schweiß auf die Stirn. Er fing laut zu beten an: .W.icht, ihr Trauergeister, Denn mein Freudenmeister IesuS tritt herein!" Schon war daS TeufelSgespükniS verfchwun« den. Don fern klang'S wie verhallender Donner Ein Wiesengrund lat sich auf. Nahebei glänzten die Lichter von HopfmannSfeld. Dem Karl kehrte der Mut zurück. Don Hopf- mannSseD hatte er noch eine Stunde nach Hause. Gr hostete wmter. An Wäldern und Oe den. an schlafenden Dörfern vorbei. Gegen Mitternacht passierte er die Grenze der heimischen Gemarkung. Auf einmal verlangsamte er feine Schritte. Eine Zaghaftigkeit fiel ihn an. Taufend Gedanken stürmten auf ihn ein. Wie sollte et künftig alS Beamtet der Kasse bestehen? Er hatte die Beleihung der Hypothek begünstigt. Jawohl. Doch wat'» in gutem Glauben geschehen. Aber hatte er nicht tausend Mark von dem Disping genommen? Allerdings, für feinen Aufsichlsdienst. Hätte er geahnt, aus welchen Händen das Geld tarn, er hätte eS wett von sich gewiesen. Nein, sein Gewissen war ttin. Mochten sie ihn unbedacht, ja leichtsinnig schelten, seine Ehre konnten sie ihm nicht nehmen, ib* Ehre ging über Geld unb Gut. (Fortsetzung folgt.) Sie habrn mit der Pneumette eine Einrichtung geschaffen, welche einzig dasteht. Seitdem meine Frau unb ich die Pneumette*) tragen, haben wir keine Fuhschmerzen mehr. Sie haben damit eine Einrichtung geschaffen, welche einzig da steht. Meine Frau verspürte früher stets Schmerzen im Fußgewölbe, welche sich bis ins Knie hinauszogen. Die Schmerzen sind durch das Tragen der Pneumettevöllig behoben unb kann sie ungehinbert Fußtouren unternehmen, ohne daß ber Fuß wieder anschwillt. Die Pneumette kann ich nur jedem heftens empfehlen. 2273A PaulSch.,Gegenbuchfübr.,Linza.RH. •) 'Pneumette, bie weltbekannte pneumatische Fußstütze, ist die beste Schuhein- läge gegen Übermüdung unb Senkfuß. 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Höhe 6,40 m., Förderkorb 140X 115x85 cm. 2542V Näheres Schulstrahe 7. Sportplatz an der Hardt Sonntag nachmittag 21/? Uhr 2641c standes. Gewinnverteilung. DesfenMche Aufforderung Bett.: Vergebung von Llnterhaltungs- arbeiten. Wir beabsichtigen, die Unterhaltung^- arbeiten an den staatlichen Gebäuden wieder nach Losen, getrennt und jährlich wechselnd, zu vergeben. Es handelt sich um solche Arbeiten und Lieferungen, für welche die freihändige Vergebung zulässig ist. Die Handwerker, die sich beteiligen wollen, werden ersucht, sich spätestens bis zum 24. d- W. einschließlich schriftlich bei uns zu melden. Die Vedingungen, ein Verzeichnis der Gebäude unseres Amtsbezirkes und ihrer Einteilung in Gebäudelose, sowie die allgemeinen Vertragsbedingungen für Ausführung von Unterhaltungsarbeiten liegen vom 16. d. M. bei uns wählend der Dienststunden zur Einsicht offen. Aach Prüfung der Meldungen wird unter Zuziehung von Vertrauensmännern eineAusiosung vorgenommen, durch weiche feslgesiellt wird, in welcher Reihenfolge die Vergebung der Arbeiten innerhalb der Gebäudelose an die Bewerber in den einzelnen Rechnungsjahren zu erfolgen hat. Gietzen, den 11. März 1925. Hessisches Hochbauamt Gießen. Geschäftsbericht des Torftonbes. Bericht des Aussichtsrates über die von ihm oorgenommene Revision. Bericht über die gesetzliche Revision. Vorlage und Genehmigung ber Jahres« rechnung und Bilanz per 31. Dezember 1924 unb Entlastungserteilung des Tor» Die meistbenützte und mögliche Abend-Kleidung ist der Smoking- Anzug. Junge und ältere Herren werden demselben, sofern nicht der Frack absolut notwendig ist, den Vorzug geben. Er ist bequemer und meist weniger auffallend als der Frack. Der Smoking wird wieder mit Schalfasson gearbeitet und gibt in seiner allgemeinen Linie die Mode der Sako- formen wieder. Für große Gesellschaften und Bälle wird nur der Frack möglich sein. Die Form des Frackes ist schon durch seine Vorderfronten, die viel kürzer gehalten sind wie bisher, vollständig neu. Die Weste ist kürzer und vollständig horizontal über den Leib laufend una dabei von zweireihiger Form. Die Hose ist sehr weit gehalten und zeigt vom Bund nach abwärtslaufend zwei Falten, welche den Uebergang der schlanken Taille zur weiten Hosenform vermitteln. Regulierung ber Krebitgrenzen. Wahlen zum Aufsichtsrat unb Torstanb. Verschiedenes. Die Rechnung liegt von heute ab 8 Tage zur Einsicht ber Genosien im Gefchäfts- lokale offen. Lollar, den 13. März 1925. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates. H o f m a n n. 62,10; Lärchen-Stämme 3. Kl. 2 Stück 2,39, 4. KI. 2 Stück = 2,03, 5. Kl. 177 Stück Moseiwein Meine zwei besten Fuder 1922 er kommen jetzt zum Versand Enkircher Steffensberg Mk. 0.90 p. Fl. Enkircher Zeppwingert Mk. 1 20 p. Fl. Verlangen Sie kostenlos Probe. Pet. Kappel,Winzer,Enkirch Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. B wurde eingetragen: Am 27. Februar 1925 bei der Firma Seuling & Co., Fabrik künstlicher Bau- Materialien, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Gießen: Die Firma ist erloschen. Am 3. März 1925 bei der Firma Wetzel, Georg & Co., Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Sieben: Durch Beschluß der Gesellschasterversammlung vom 12. Dezember 1924 ist da- Stammkapital auf 41 lv Reichsmark umgestellt. § 5 des Gesellschaftsvertrags ist geändert. Am 7. März 1925 a) bei der Firma Ioh. Fischer, Kohlenhandelsgesellschaft mit beschränkter Haftung in Giehen: Die Prokura des Wilhelm Martin in Ehringshausen ist erloschen, b) Bei der Firma ommerz- und Privatbank, Aktiengesellschaft, Filiale Gießen: Die Prokura des Eduard Herkenrath in Giehen ist erloschen. Gießen, den 9. März 1925. 2570B Hessisches Dntsgericht. Jede Hausfrau ist gut beraten, wenn sie regelmässig die Feinkostmargarine „Schwan im Blau- band(t braucht. 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Is., von vormittags 10 Uhr an, wird in der Gastwirtschaft „Jur Eisenbahn- in Borsdorf nachstehendes Nutzholz aus der Harb öffentlich meistbietend versteigert: Stämme,Fstm.: Eichen-Schnittholz 3 .Kl 4 Stück = 2,59, 4. Kl. 4 Stück ---- 1,67; Stammholz 4. Kl. 2 Stück — 1,55, 5. Kl. 28 Stück = 14,34, 6. Kl. 25 Stück = 8,82; Buchen-Schnittholz 3. Kl. 1 Stück — 0,48; Eschen Stämme 6. Kl. 6 Stück-V,81; Birken 6. Kl. 1 Stück = 0,28, Kiefern-Schnittholz 2 Kl. 10 Stück = 9,73, 3. Kl. 51 Stück = Die moderne Abend-Kleidung wnasHSin. Unsere verehrlichen Mitglieder werden zu der am Sonntag, dem 22. März d. 3., nachmittags 3 Uhr, bei Herrn Gastwirt Konrad Moos, dahier stattfinbenben oriitntlWn EtnmlmsmMng ergebenst eingelaben. Tagesorbnung: = 48,56; Fichten-Schnittholz 2. Kl. 7 Stück = 6,85, 3. Kl. 7 Stück = 6,26; Bauholz 2. Kl. 2 Stück = 3,29, 3. Kl. 25 Stück — 31,28, 4. Kl. 56 Stück -- 48,13, Sa-Kl. 81 Stück = 45,98, Sb-Kl. 108 St. --- 23,86. Derbstangen, Fstm.: Fichte 1. Kl. 62 Stück — 5,81, 2. Kl 45 Stück 2,36 Fichten- Bohnenstangen: 75Stück. Nutzscheiter.Rrn.: Buchen 1. Kl. 9, Eichen 17. Sttttzknüppel, Rm.: Eichen16,FichlenSchichthaufenL'<,7Rm. Das Holz ist vor der Versteigerung einzusehen und werden spätere Rekla- mationen nicht berücksichtigt. Nähere Aus- Kunst durch das unterzeichnete Forstamt und die bett. Förster. Auszüge von Stammholz können gegen Zahlung ber Schreibgebühren usw. von uns bezogen werben. Marke Jugendfreund Ist doch die Beste und trotzdem billiger als andere Mar garlne. Das V.Pfund-Paket nur 45 Pf. Täglich frisch in der Nußbutter-Centrale K. Buss, Kirchonplatz B. Stuhl Nacht., Neustadt 2632D Wein- inö Spltiniolen-Stofiiionoianii lucht für sofort ober alsbald, fleihtgen gewiffenhaften Reisenden für Stadt und kleinere eingeführte Land' touren. ES wollen sich nur Herren melden die im Verkehr mit der in Frage kommen« dcn Kundschaft Erfahrung haben. Echrtstl. Angebote mit Bild unter 2624D an den Gietzener Anzeiger erbeten. 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