Mittwoch, 8. April 1925 175. Jahrgang Ur. 85 Erstes Blatt Annahme von Hnjelgtn für die lagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejedeVerbindlichkeit. Preis für l mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite ortlich8,auswärts 10 Goldpsennig; für Ne» Klame-Anzeigen v 70 nm Breite 35 Goldpfennig, Playvorschrift20" .Auf« fchlag. - 'verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Dr. Friede. Will). Lange: für den übrigen Teil: Ernst Blumschein: für den Anzeigenteil: Hans Ber Mission die Dringlichkeit des Gesetzentwurfs, Zentrums ma nnes zum was geschäftsordnungsmäßig bedeutet, daß er drei den ten n lch t oh ne er n ste Tage nach Genehmigung des Parlamentes durch V 9C1?bCr- Sie befurchten fein Ern- Veröffentlichung im Staatsanzeiger Gesetzeskraft er- 4ur^LW;np Cn eurer antrliberalen langen muß. Dieser Antrag wurde mit 297 gegen .cJlur£o[-tiE ausgenutzt werden. Rach 247 Stimmen abgelehnt. reifncher Erwägung hielten unsere Parteiinstanzen diese Bedenken nicht für ausschlaggebend. Marx wird als Präsident kein Zentrumspolittter -Vvt f sondern Führer deS gesamten Volles sein Die kulturpolitischen Fragen lieaen mit ihrem Schwer- U”lUlljUUriugv. puntt nicht im Reiche, sondern in den Ländern. Paris. 7. April. (LU.) Rach dem vffiziel- Jn kulturpolitischen Fragen haben wir ken Kommuniguee hat Herriot im Verlaufe des andere Ueberzeugungen ass Ma r r heute vormtttag zusammengetretenen M i n i st e r- und seine Partei. Dieser Gegensatz wird auch r a t e s über die interalliierten Verhandlungenweiter bestehen. Wir werden weiter in Kultur- I vor Absendung einer Antwort auf das fragen den freien und entschiedenen Liberalis- deutsche Sicherungsangebot sowie über mus vertreten. Aber wir wollen keinen Kultur- die allgemeine auswärtige Lage berichtet. Der kampst keine Unterdrückung unserer katholischen Ministerrat hat außerdem seine Zustimmung Mitbürger, keine Herabsetzung der nationalen 5 u den Finanzplänen gegeben, die beute Ueberzeugungstreue derjenigen, die kulturpoli- mittag der Kammer vorgelegt wurden. Die Vor- lisch anders stehen. Auch haben wir als liberale läge sieht eine Heraufsetzung des Geld- Kulturpolttiker kein Jtneresse daran, das Zen- Umlaufs um vier Milliarden Franken vor trum in die Dundesaenofsenschaft der tulturelle.i Ferner wird eine außerordentliche dreiprozentigs Reaktionäre von rechts zu treiben. So fordern Staatsanleihe vorgesehen. Artttel 3 be- wir unsere Anhänger auf, ehrlich und offen stimmt, daß sämtliche zu der Einkvnrmensteuer für den Kandidaten des Vollsblocks, Reichs- herangezogcnen Personen, die nicht mindestens kanzler a. 'S). Dr. Marx zu arbeiten ein Zehntel ihres Vermögens zeichnen, mit einer -------- besonderen Steuer belegt werden. Die Zulage findet auf Gehälter und Löhne keine VU$ (EafCilödbtlUltGiliu Anwendung. Den Beschluß, von einer Debatte 1 3 deute abzusehen, hat die Regierung im Einver- DOr tDCnCöl. standnis mit den Gruppen Les Linkskartells ge- /ex-y J7? <. • . iastl. Die Sozialisten haben ihrerseits einen V^^^^^o^Eungstag beginnt mit der Gegenentwurf eingebracht, der eine vor- SürnÄ®^anll>aU 8r a«E b ca11« [of c Kapitalabgabe vorsieht beantragt die Vernehmung von Zeugen über Hn- Wird der Vorschlag der Sozialisten abaelelmt' r'C auf durchaus wahrscheinlich ist, so werden sie dem Herner Bahnhof wiederholt vorgeiommen für die Regierungsvorlaae stimmen übrigen herrscht der Eindruck vor, daß die Der Gerichtshof Regierung auf jeden Fall das Ergebnis öcr “Ä ;oc7 Gemeindewahl vom 3. Mai abwarten will. Aus düst « ™ den GerichtSsaal, diesem Grunde soll die Regierung auf Drängen ^^bieGntscheidrmg Vorbehalte. der Sozialisten beschlossen haben, nehmung des Lokomotivsührers^Et/h?^u Ende in Ä I^anzfrege geführt. Der Stellwerksmeister von der Block- Dertrauensfrage zu stellen. stelle Klatenhorft erklärt, daß der Ö-Zua 10 die , ’^lc heutige Kammersitzung fand unter un- Blockstelle Pünktlich passiert habe. Die von Pheurem Andrang des Publikums statt. Die der Verteidigung vorgeschlagenen Zeugen sagen -^ribünen waren übrrfüllt. Doch man kann wohl über Icknregelmäßigkeiten im Signaldienst aus 'a5en* das Publikum nicht auf seine Kosten Zugführer K a s ch k e bekundet, daß der Zug vor- Gemmen ist. Finanzminister de Monzie legte schriftsmäßig gc-bvemst worden sei. Zettd fferenzcn seinen Anttag auf Sanierung der Finanzen auf bestündeg zwischen den einzelnen Stattonen bis Hauses nieder und erllärte, er ZU mehreren Minuten. Zeuge Dr. H enb i n g sagt ' der Gesetzentwurf sofort der aus, daß der Stoß beim Halten auffällig stark an z ko m m i si o n u n t e rb r riet wer e. gewesen fei, doch habe er deshalb noch nicht auf 5)16 Kammer bat ohne Widerspruch diesen 2ln- ein Unglück geschloffen. I tvagjingenotfimen. Die Aachmittagssitzung beginnt mit dem Bericht des Oberbahnrats Kastner über die Einrichtung des Signalwesens, wobei der Zeuge die Möglichkeit einer Falschstellung wie des Versagens der Tastensperre zugibt. Der Oberbahn- merster A x st e i n von Herne verneint nicht, daß llnregelmährgketten auf dem Herner Bahnhof vorgekvmmen sind. Darauf folgen die Gutachten der Sachverständigen des Signalwesens, die weder die Möglichkeit eines Der- fagens der Signale, noch eines Verschuldens des Stellwerkpersonals für ausgeschlossen halten, dagegen erachten die Eisenbahnbetriebssachverstän- dlgen ein Ile berfafcr en des Signals unter den obwaltenden ümftänben als ganz undenkbar und glauben die Schuld nur in d»r Signalst ellung suchen zu sollen, da sert dem Herner Unglück bereits 46 Meldungen iber unvorschriftsmäßige Signalstellung im Esse- ner Bezirk vorliegen. Der Maschineninspektor Konzen, der direkte Vorgesetzte des Ange- llagten Haberkarnp, stellt diesem das beste Zeugnis aus. Er schildert üjn als zuverlässig, nüchtern und glaubwürdig in jeder Beziehung' Dasselbe treffe auf feinen Heizer Heidbreder zu- Darauf wird die Sitzung in den Abendstunden auf Mittwoch vertagt. ä'iÄfc SÄä «SB P* °n de^"^ r.?sfc nSts unnur-Hen ‘VÄ" ?;£ ^nverstan-lich 1 '^er aZiznüiAn ’ TQ'$ ctngrcif?iu en. J“r ^ittvdch. )bpo. $uI.c beruft in un. 1 emc April ein. Mhrr^ lSsage. nZelne leichte verändert. ?'eßener«reis- ke r-Lich die $ahf chiolger de- txritor. n>®lt^n,ni(ht cnat- * AreiNn^ chlvmmifsion In ben n OstersamStüfl. eben in unterem heu- cß sie ihre Geschäfte, g für jeden Äerkehr Kreislvmmif' endamtGiehcii. iQ6 3ugenbomt des i Kreisami Aiehee äffen 2ImtäWrfün5i‘ rhen wirkenden freien »Wohlfahrt und ix; nnerhalb einer ‘Stift c über die von eßen au ernennende; fchnftlich w mc MMd iß ein machen. Mindestens Mitglieder muffen jeder muffen zu den n, Es werden nut ligt, die von dm Keinen DereiniM- den Doöchläzen ih Gietzen ausschließlich ften Milglieder bet ben. er Tauben wöh» «s fircisamt Sieben treten dringend, im Mutig im Einverneh- c ausreichende epen- ein Scnftcu Seffern ge Töchterchen einer elflraßc aus einem uf die 6tra6c und jungen. Das arm Elchen ftiml mfs sich um das em,ige zn&nct JÄ*** , j, weuyork- w A 3«SE iS aULcinC7 Wallung der Bereinigten Staaten die Vereinoa- rung getroffen, daß die in London aufgelieferten, noch dem (Sefchäfisviertel ron Neuyork gerichteten Brieffendungen enqlifcherfeits noch den 4 Postämtern Neuyork P, 'Neuyork City S)aU, Neuyork Tri- nity und Neuyork Street getrennt und in besondere Beutel verpackt werden. Liefe Beutel werden nach Ankunft der- Dampfers io schnell wie möglich den betr. Postämtern zugeführt, die für rasche Zustellung der Sendungen an die Empfänger Sorge tragen. Durch diese Maßnahme wird eine Beschleu- nigung in der Zustellung und Abholung der @c- .chastsbriese erzielt, eine Tatsache, die von der ame- rikonischen Stootsoerwaltung bestätigt wird. Wenn dos Reichspoflministcrium der deutschen Handcls well die gleichen Anregungen gegeben hat, so ist dies aus der Erwägung heraus geschehen, daß es nicht im Interesse der deutschen .Handelsbeziehungen mit den Bereinigten Staaten liegen kann, wenn der Bricsoerkehr zwischen England und Neeuyork sich flotter abwickell als der deutsch-amerikanische Post verkehr. »* Personalien. Ernannt wurden: Der Gustav O ch s e n h i r t aus Ranstadt zum Pfleger .m der LondesHeil- und Pflegeanstolt Gießen: der Seminarlehrer an dem Lehrerseminar in Friedberg Georg Thierolf zum Studienrot an der Au gustinerschule >n Friedbergs der Schulamtranwär. 'er Bakentin -mig aus Ensheim, Kreis Oppen Heun, zum Lehrer an der Volksschule zu Rockenberg, »reis Friedberg. — In den Ruhestand verseht wurde der Kanzleiassistent bei dem Amtsgericht in Gießen, Karl Mayer, auf Nachsuchen mit Wir- ung vom 1. Juli 1926 ab bis zur Wiederherstel lung seiner Gesundheit. •• Der Lichtbilderabend des Wartburgoereins am Samstag zeigte in seinem ersten Teil ein Meisterwerk des deutschen Schiffbaues, den neuen Dampfer des Norddeutschen Lloyd ..Columbus". Durch Uebcrlaffung einer großen An- -,ohl Lichtbilder durch die genannte Schiftahrtsgesell- lchaft konnte eine eingehende Besichtigung dieses großen Ueberfeedampfers im Bilde geboten werden. Ocbcs einzelne Bild war ein lautes Zeugnis, was deutscher Geist und deutscher Fleiß troß schwerer Gegenwart schufen, und stärkte den Glauben an die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unseres Volkes. — Der zweite Teil des Abends bot eine Wanderung um Rhein von Mainz dis Koblenz, welche von Wart- bürgern im Jahre 1913 gemacht wurde. .Alles gute Bilder, die die Schönheit unserer deutschen Heimat zeigten, und zwar da, wo so viel um sie gestritten nhb gelitten wurde, am schönen deutschen Rhein: In ihrer Gesamtheit auch eine Begründung des oft genannten, in unferer Gegenwart so bedeutsamen Wortes von E. M. Arndt ,',Der Rhein Deutschlands Strom, nicht Deutschlands Grenze." — Die lebendigen Schilderungen des Vortragenden, Herrn E n - gcls, aus persönlichen Erinnerungen ließen die fröhliche Wanderung noch einmal miterleben. D. H. C. Don der Wetterau zum Dogels- berg führte am Sonntag die Aprilwanderung des D. -v>. C. Gießen. Don Bad-Rauheim ging eS zunächst über Wisselsheim und Södel nach Wöl- ersheiw, wo unter freundlicher Führung eine ausführliche Besichtigung des Kraftwerkes vorgenommen wurde. Während des dortigen Auf- enthalreS hatte sich der Frühnebel in die Täler verkrochen, und Frau Sonne behauptete für den ganzen Tag in fast sommerlicher Glut siegreich das Feld. Durch unübersehbare Felder führte der Weitermarsch über Echzell, hinter dem der Wald die stattliche Wanderlchar (70 Teilnehmer) aufnahm. und der reizvolle Partien aufweifen konnte, so u. a. den Georgenlee, ein in stiller Waldeinfamkeit Begenber Weiher. Don der höchsten Erhebung, dem Wannkopl, genoß man einen prächtigen Rundblick auf Vogelsberg, Wetterau und Taunus. Don hier aus erfolgte der Abstieg über Bad Salzhausen zum Endziel Nidda, von wo aus noch zweistündiger, wohlverdienter Ruhe die Heimfahrt erfolgte. • Auftrieb aut dem heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt: 6 Ochsen, 5 Dullen, 36 Färsen und Kühe, 1203 Kälber, 254 Schafe, 1040 Schweine. Turnen. Sport und Spiel. Leipzig — Magdeburg (Siebener Lchwimmvcrcin. Frl. TillYArndt vom GicßenerSchwimm- verein flartete am Sonntag in Leipzig bei den Internationalen Schwimrnwettlämpf:n gegen d e deutsch? Meisterin Frl. Erna Murra h-2eipzig. 3m 200-Moter-Brustschwimmen gelang es Frl. Murray, einen neuen Weltrekord aufzustellen in der Zeit von 3:20.2 Min Frl. Arndt belegte den zweiten Platz mit 3:24 Min., hiermit ebenfalls den bestehenden deutschen Rekord (3:28 Minuten) unterbietend Dritte wurde Frl. Duns, Hamburg in 3: 25 Min. Die Zeiten sind als ganz vorzüglich zu bezeichnen, wenn man bedenkt, daß die Weltmeisterin Frl. G e r a g h t f - Amerika an der Olympiade 1924 in Paris nur 3:27 Min. erreichte.-Frl. Arndt traf in Magdeburg vorgestern (Moittag) im 100-Meter-Drustfchwimmen und gestern (Dienstag) im. 400-Meler-Brust- schwimmen wiederum mit Frl. Murray- Leipzig zusammen. Dei den deutschen Meisterschaften 1921 in Berlin wurde Frl. Arndt ebenfalls harter Frl. Murray im 100° Meter-Brustschwimmen mit 2 Sekunden Anterfchi?d Zweite. Diesmal wird der Meisterin der Sieg wohl auch kaum zu nehmen gewesen sein, während das 400-Meier- Brustschwimmen vollkommen offen war. Wir w:r- den auf die Resultate zurückkommen. Bei den Leipz'ger Wettkämpfen wurden außer den gestern schon berichteten Weltrekords auch noch einige deutsche Rekorde geschaffen. Zx'lOO-Meter-Bruststaffel: Rhenus-Köln in 4: 2,4 Min. 200-Meter-Freistilschwimmen: Heinrich, Leipzig in 2:24,6 Min Damen-Rückenschwimmen 100 Meter: Frl. Rehborn. Bochum in 1:31 Min. Ruckenlchwimmen 100 Meter Gustav Froehlich, Magdeburg in 1 15 Min. Freistilstaffel 4 ^30 Meter Hella» Magdeburg in 1 54 Min. Freistilschwimmen lOOMeter: Heinrich. Leipzig in 1:2.1 Min. Lagenstaffel 4>.100 Meter: Hellas Magdeburg in 4:532 Min. Pom BiUard-2port in Giesren. Man berichtet un». Das erste Klub-WeU- spiel des 1. Gießener Billard-Klubs geht seinem Ende entgegen Am Samstag zeigte Herr Rubin 1. Kl. sich in bester Form mit Herrn Rinn Herr Rubin ist bis jetzt ungeschlagen und wird als Sieger aus diesem Wettspiel her- votgehen. Zn der 2 Klasse ist eine bestimmte Gntscheidimg noch nicht vorher zu sagen. Zu erwähnen ist Herr Allen dörser der sich als ein Spieler entwickelt, der jedem Spieler aefähtlich werden kann. Besonders rundonnersrag. den 9. April. Oießerr. Stadt- krrche. 9 Pfr. Becker. Vorstellung und Prüfung der itonfTmanhcn der Marlirsgemeinbe. 6: Pfr. Becker. Beichte und heil. Abendmahl f. Matthäus- und MarkuSgemeinde Zvbannesklrche. 2: Pfr. Bechtol^beimer Dorsrellung unb Prüfung bjr Kon- sirrnandcn Nkädchen aus der LukaSgemeiirde. 7 Pfr. Bechtolsheimer. Beichte und heiliges Abendmahl für Lukas- und Zohanneogem. — Kirchberg. 10: Pastions KindergotteLdiensl Watzenborn- Garbenteich. Wahendom-Steinberg: Abends Üe Passionsgottesdienst. Wieseck. 9: Deichte. Karfreitag, den 10. April. Gießen. Stadtkirche. Q : Pfr. Becker. Beichte und heiltges Abendmahl für die Matthäus- und Marlusgem. 11'',: Kmdertirche s. d. Marlus- und Maltbäusgem. Pfr. Becker 6: Silurg. Goltesdiensi. Pfr Mahr ZohanneSkirche. 9 ' : Pfr. Ausseld. Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- und Iohannevgemeinde. 11’,. Krnderttrche für die Zobannesgeineinde Pfr. Ausfeld. 6: Pfarrass Schultheis. - Kirchberg. 10. Lollar 10: Heiliges Abendmahl für die alten Gcmeindeglieder. Watzenborn,Garbenteich. Wahenvorn-Steinberg t 6. Beichte und heiliges Abendmahl der Alten. Garbenteich. 10. Wieseck. 9' ’r; im Anschlust 5eicr des heiligen Abendmahls. (Opfer für da» Syrische Waisenhaus in Jerusalem.» Katholische Gemeinden. ©leben. Mittwoch, d 8 April. 4V, u.7 Beichte. Gründonnerstag, 9. April. 6 , Beichte, 61 7, 7* , u 8 Korn . S.chochamt. Don 10-6 stille Anbetungs- stunden. 6 Andacht Eharfreitag. 10. April. 71 vorrn. bis 6 abends stille Anbetungsstunden. 9 ist die „verstörte Meste", abends 6 Andacht. — Kar- sarnstag. N. April. 6' Hl. Weihen. 81'. Hochamt. Lich. 9 Pafsionsgoitesdienst. Israelltisch: Gemeinden. Zsr.Religionsgemeinde. Gottesd. i.d.Stznagoge «Süd-Anl > Donnerstag, den 9. März und Freitag, den 10. April. Paff ah sc st. 1. Tag. Dorabd. 7.00 morg. S.30 Predigt. 2. Tag. Dorabd. 7.15, morg. 8.30, Predigt. Samstag den 11. April. Dorabd. 7.00, morg. 8.30, abds. 7.20 und 8.00. 3fr. Religionsgesellschaft'. Donnerstag, den 9. April und Freitag, den 10. April. Passahfest. 1. Tag. Dorabd. 6.55, vorm..8.00 Predigt, nachm. 4.00. 2. Tag. Dorabd. 7 55. norm. 8.00. Sabbatfeier, den 11. April. Dorabd. 6.45, vorm. 8.00, nachm | 4.00, Sabbatansgang 0.00. — WochengotteSdienst I morg. 6.30, abds. 6.30. 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In Berlin, Leipzig, Dresden, Chemnitz und allen anderen bisher berührten Städten wurde er mit großem Jubel und einem dreifachen Ku-kl-rol begrüßt. In diesem Jahre geht die Fahrt durch ganz Deutschland, später sollen auch Holland, Italien, Oesterreich, die Schweiz, die Tschechoslowakei, Schweden. Norwegen und viele andere Länder besucht werden, denn auch In diesen ist Dr. Unblutig bekannt und beliebt und auch dort wird fleißig ^^Wohn-Automobil lst clne wirkliche Wohnung auf Gummirädern, etwa 7,50 m lang und enthält ein Wohnzimmer mit Tisch, Sofa, Klubsesseln. Ofen und Kleldcrschränken. Außerdem befinden sich in dem Wagen eine Küche, ein Weinkeller, ein Chauffeur-Schlafraum mit Bad. em richtiggehendes Wasser-Klosett, ein etwa 120 Liter fassender Wasserbehälter und neben einigen anderen Sehenswürdigkeiten auch eine Hundehütte. Dieses sehenswerte Wohn-Automobil, ein Meisterwerk deutscher Technik und Wiederaufbau» Arbeit, berührt in diesem Jahre alle deutschen Städte. 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Mai 1919: fahr eines M icchm, sondern. «oft Weiten toüi die rheinischen r Trimbvm toitz M irWertig: , ObuMgemcher manchen als das \ Dundrssiaaies. h te:. stets Ergne befliebungen gew seiner Gegncrscha Es lväre doch vv hmzuweisen. dah Aeichslvesteiis du Acre, als die bei ls^te Hoffnung, n '.Etappe der 9 absprengen. W Aarx nicmal n,D °Is rhrinjsche, 9cn diese Nachen wie alle ni. Ifc'W“1«'.'» Et 21«'»“ ( I Feuer < Techniich-pali^ Don Karl. 131 öochhung. <^Nern nod a.’Sr M die ^'°kdern.ffe, wie rÄS" *«| k Birl" •*" ft SBerfüg 1 mich, den ’ ■»«Sb lm»II- » ji, .JU W rW *bt,riL*« i n JJe 3 Jnb e Bkc u^2as’ie Seg" le* 2* Ms**6, Mittwoch, 8. April 1925 Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderyeffen) 8S Zweiter Blatt men ouf Enteignung von der>Ohmen, Schlammteiches eine Reihe von | Vereine 1. CßerMttitf. '3rüfjfQopnen in. 9'ereinfllofaL ii mtocifcn. daß nichts die Bedrängung r u s J54S (Nachdruck verboten.) 13. Fortsetzung. oerleflt wurde?" fragte Sanders. Augenblick vermochte er sich vor Sicherheit zu bringen. Nur die „3m letzten ist am für auf des steten trüber vom Buntes Allerlei Wettervorhersagen für Jahreszeiten. gründe gelegt werden: Für den Bürgermeister vier Stunden täglich, für den Gemeinderechner zwedreioiertel Stunden für den Polizeidiener und zreldichützen je eineinhalb Stunden täglich. Die vom Kreisausschuß festgesetzten Pauschbeträge bleiben hinter den nach den Richtlinien zu gewahrenden Besoldungen zurück. Der P r o v i n z i a l a u s s ch u ß gab der Berufung statt, hob dos Urteil des Kreisausschusses auf und setzte die im Verfahren entstandenen Kosten der Gemeinde Nie- ber-Dflcibcn zur Last. der Gewerkschaft «Louise Reich durch höhere Gewalt verhindert würde, sich dos Rheinlandes weiterhin anzunehmcn! Dies war IarreS' polit.sche Lösung, wie ich sie in jenen Tagen aus se.nem Munde gehört habe. Gr erhoffte die künftige Lösung daraus, daß das von Poincars geschaffene Chaos unhaltbare internationale Zustände entwickeln und dadurch fetbft eine spätere Erlösung des Rhernlandes vorbereiten mühte. Das Reich sollte d e Krisis der französischen Politik dadurch beschleunigen, daß es sich seinerseits weigerte, mit Frankreich zu verband In. solange dieses den Versailler Vertrag mit Füßen trat Natürlich enthelt auch der Iarr sschc Weg ein f rchtbares Resiko. Der Hin- weis darauf gab anderen rheinischen Politikern damals vermehrten Einfluß, indem sie sagten: Wenn das Reich uns verbietet, uns mit Poinars über staatliche Re b Id irgen zu verstand gen. kann muß das Reich eben auch ein Wunder schaffen, um uns doch noch zu helfen. Das Wunder der Rentenmark und der Sturz Karfreitag: Turngang. Dihmarbachtal Wall>hauS' sseuer am Nordpol i Tkchnifch-politischer Roman aus der Gegenwart. Don Karl-August von Laffert. benötigt zur *ag, a Tag.' fPEE tilüit. ■jf. als rheinischer Zentrumssiihrer öffentlich ge- : m diese Machenschaften eingesetzt. Das Herr i'i'ires wie alle nicht Zentrumsangehörigen ener- lrichswestens durch die FrMizosen stärker : i c, als die bei ben Pariser Machthabern tzie Hoftnung. man könne die Rhemlande d? Stoppe der Preuhettserndschast hinweg lcich absprcngen. So viel mir bekannt ist. hat 4«r Marx niemals in diesen Zeiten seinen Gin« ilorireitag: Wanderung Siov velberg - Wetzlar Wrt: 12.32 dir Dutenhofen. Näher Anzeige des Z k v. M Die Wettervorhersage hat sich zwar bereits Keine Zeiträume, besonders von einem Tag den anderen, recht aut bewährt, aber von großem wirtschaftlichen Nutzen wird sie erst dann fein tonnen, wenn es ihr gelingt, dos Wetter bereits für eine fernere Zukunft vorzubestimmen und da- mit dem Landwirt Gelegenheit zu Vorkehrungsmitteln zu geben. Eine solche Wettervoraussage für Monate oder gar Jahre ist der Ehrgeiz der Meteorologie, die aber zu diesem Zwecke erst ein ungeheures Rechnungsmaterial zu bewältigen Hot. In einem Aufsatz der Frankfurter Wochenschrift „Die Umschau" weist Dr. Franz Bauer auf die außerordentliche Bedeutung hin, die die Vorgeschichte des Wetters für das kommende Wetter Hot, und er schlägt daher vor, die Bedingungen, die zu einer bestimmten Witterung führen, zur Grünblaue der Wettervoraussage zu machen, da ein periodischer Ablauf der Witterungseinslüsse angenommen werden muß. Es kommt darauf an, diejenigen Er- scheinungssormen herauszufinden, durch die das „Weltweiter" gekennzeichnet wird. Er hat nun zunächst einmal die Beziehungen zwischen dem Tem- „Der Ermordete war eine Kreatur Stratoffs. 3hre Vermutung stimmte, Fürstin." „Jetzt habe ich biefen Bolschewisten in bet Hand!" rief Linda triumphierend. Sie erreichten die ersten Häuser von Eampina. Rasch barg Linda das Porteseuille Stratoffs in der Wagentasche. Den russischen Paß steckte sie ein. Die Autos hielten. Ein Angestellter der Petro- leumkampagnie empfing sie. Auf ihre raschen Fragen erteilte er Auskunft:Der Herr Direktor war im Begriff, zusammen mit Herrn 3orga und dem deutschen Ingenieur das Hilfswerk zu organisieren. „Wie heißt der deutsche Ingenieur?" fragte die Fürstin rasch. „Es ist ein Herr Nagel." „Gott fei Dank, er ist gerettet!" rief Linda und wandte sich lebhaft an Sanders. „So bleibt es bei unserer Reise „ „Wie war es möglich, daß Herr Nagel nicht dem Feuer in C.-,—,— „ . . Haare sind ihm etwas versengt, und fern Anzug । 2. Cftetfeicttöft* tzrühfibovvinv-t \ -Seiet Bet« Wwe. I Jedesmal MM» Hl Uhr. 3652c Ter Vorstand. gisch und klar diese partikularistischen Strömungen bekämpft hat. ist selbstverständlich. Durch den bezahlten Separatismus der Sorten und Matthes und durch die eisernen Daumenschrauben des Ruhrkrieges plante Poin- care 1923 die Abspaltung des Rheinlandes zu erzwingen. Er dachte wie die Pariser Zeitungen, die ermutigt durch das Treiben der rhetm» chen Partikularisten. schrieben: „Weshalb sollte uns bei den rheinischen Preuhengegnern nicht gelingen, was bei den Elsässern gelungen tftr Glücklicherweise täuschte sich PoincarS aber über die wahre Stimmung und die Treue der Volksmassen am Rhein. Im September 1923 schien es jedoch, als sei das Deutsche Reich finanziell am Ende feiner Kraft, und als müsse es sehr bald die Millionen beschäftigungslos gewordener Opfer des Poincareschen Ruhriricgs ihrem eigenen dunklen Schicksal überlassen. Poin- care zwang das besetzte Gebiet, direkt mit den Besatzungsmächten zu verhandeln. In diesen bangsten Wochen, nach Ausgabe des pafftven Widerstandes, als Poincare nicht locker ließ, drehte sich für die Reichsleitung alles um die Frage, wie man Poincarcs bevorstehenden Hauptschlag, die Ausrufung der Rheinischen Republik. noch wirksam b kämpfen könne, auch wenn die Geldmittel des Reichs versagten Einigkeit bestand darüber, daß man die Rheinlande unterstützen würde, solange es ging. Aber wie lange würde dies noch gehen? Es waren die Monate, da der Dollar von den Tausenden in die Billionen Mark schnellte! Der Finanzminister stand vor einem nie erlebten Abgrund. Kredit war in der Welt nirgends erhältlich. solange Poincare die Ruhr festhielt. Es ist eine bare Heuchelei, daß nur Iarres mit dem nahen Versagen der LlnterstühungsmogUchlctt für Ruhr und Rhein gerechnet hätte! Die Berliner Regierung sah dieser Sachlage ms Auge, ebenso die Kölner Politiker. Hagen und Ade- nauer in Köln sahen folgenden Rettungsweg: Die rheinischen Kreise sollten mit den Franzosen selbständig auch Über politische Reugestaltung verhandeln, ihnen die Loslösung von Preußen zugestehen und dafür Befreiung von der feindlichen Besetzung verlangen. Daß Adenauer in der höchsten Rot auf den Gedanken des rheinischen Bundesstaates zurück- griff, erscheint nicht verwunderlich. Aber unbegreiflich war die Verblendung dieser Kölner Politiker, daß sie nicht erkennen mochten, mit welcher absoluten Sicherheit ihre schiefe Ebene zum Abgleiten des Rheinlandes von Deutschland geführt hätte. Hagen und Adenauer wollten eine eigene rheinische Währung. Wie konnte dann das Rheinland beim Reich bleiben? Sie wünschten Aufhebung der französischen Besatzung. Aber würde das Frankreich zugestehen, solange das Rheinland deutsch blieb? Würde nicht überhaupt die Kölner „Republik des kleineren Liebeis' den Franzosen nur dazu dienen, die bestürzten Volksmassen für die Dortensche Republik des unbedingten Llebels mürbe zu machen? In jedem Betracht war die Adenauersche Idee nur als kurzlebige Liebergangserscheinung zu werten, die das Rheinland auf Gnade und Ungnade den Franzosen ausliefern muhte: es hätte auf diesem Wege tein Halten gegeben. Lim dieser Gefahr zu begegnen, stellte der Oberbürgermeister Iarres, damals Leiter des Rheinischen Provinziallandtags, die Formel auf, das; das Rheinland sich unter keinen Llmständen irgendwelche staatliche Form geben oder gar darüber mit dem Feind verhandeln dürfe. Daß man von Berlin aus das Rheinland nur „Der* sacken- lassen dürfe, wenn absolutes Llnvermögen, ihm zu helfen, eingetreten sei, darüber war sich alles einig. Leider war es unvermeidlich geworden. daß die Rheinländer über wirtschaftliche Fragen selbständig mit Frankreich verhandelten. 2Cber, so verlangte Iarres: bei aller unmittelbaren Verständigung mit Frankreich, bei aller erzwungenen Ausschaltung des Reichs keinerlei Kapitulation zur eigenen Sonderstaatlichkeit hin: Lieber dulden, was Poincarö auferlegt. als dieser Versuchung erliegen: Lind niemals dürfe das Reich irgendwelchen ersten Schntt in dieser Richtung sanktionieren, auch wenn das li8<° . h eit11»6 ' 13. Der Abend vereinte den gleichen Kreis auf der Terrasse von Schloß Saratu, vergrößert durch Na- gel und Sorga. Die Explosion der QelqueUe bildete das Haupt« gesprächsthema. Stefanescu erhob fein Glas: .Ich trinke auf den Helden des Tages, meinen verehrten Freund Herrn' Sanders. Durch feine wunderbare, fast unglaublich erfcheinenbe Zauberkunst fand er den gestohlenen Schmuck her yurftm wieder, machte den Dieb ausfindig und entdeckt zum Schluß noch die Kassette Herrn Strotans. Dann ließ er seine baguette bioinatoire an unserem Bohr- loch spielen, wo bas Del genau in der von ihm angegebenen Tiefe und unter dem voraus gesagten Druck gefunben würbe. Nach diesen ans Fabelhafte grenzenden Erfolgen kann ich mich barur verbürgen, baß unsere Gesellschaft olle Bedingungen des Herrn Sanbers erfüllen wirb, und hoste ichr, baß wir noch lange und erfolgreiche Zeit mtteinanber verleben werben. Auf Ihre Gesundheit. (Fortsetzung folgt.) den Gemarkungen Freienfeen und Lardenbach. tvr Oemcinbc Freienseen unb verschiedenen Privaten aus Lardenbach gehörig. Das bcanfpriidue Gelände besteht zum Teil aus Gemeindewaid (1,71 Hektar Buchen und Fichtenhochwald) und aus etwa 19 Hektor Wiesen. Da feine gütliche Einigung zwischen der Gewerkschaft und den Grundstückseigentümern zustande kam. beantragte die Unter« nehmerin auf Grund des Art. 1311'. des Bergwerks die Enteignung des für die Schlainntteittvanlage notwendigen Geländes. Auch im Verfahren vor der Lokalkommission des Kreises Schotten wurde eine Einigung nicht erzielt. Der Wert des landwirva ait« lich genutzten Geländes war von sachverständigen für das der Gemeinde Freienfeen gehörigen Wiesen- geländes (16,4 Hektar) mit 450 Rm für den Morgen begutachtet. Das den Privaten gehörige Gelände in brr Gemarkung Lardenbach mit etwa 0 i Hektar Flächeninhalt war mit einet > 35 k Reichsmark für den Morgen begutachtet. Forstwirtschaftliche Sachverständige hatten den Boden merk und die Entschädigung für den vorzeitigen Abtrieb des Holzes mit rund 2950 Rm. angenommen, mit der Maßgabe, daß die Gemeinde das auf dein Gelände abzuerntende Holz selbst fällt und ocriuenct In der Verhandlung vor dem Provinzialausschuß kam zwischen der llnlsrnehmerin und der Gemeinde Freienseen wegen der Abtretung de.- Watd- g c l ä n d e s eine Vereinbarung zustande, wrn nach die Gemeinde das Waldgelände entsprechend dem Gutachten der Sachverständigen gegen Zahlung von 3000 Rm. Entschädigung der Gewerkschaft überläßt und die Gewerkschaft der Gemeinde das Wiederkaufsrecht des Geländes noch Beendigung der Benutzung zusichert. Wegen des W i c f c n g c l ä n • des sprach das Verwaltimgsgerichl die Gut' eignung aus; es werden der Gemeinde für ctmc 16,4 Hektar Gelände 0,25 Rm. für den Quadratmeter und den Privaten für etwa 3000 Quadratmeter 0e> lande 0,30 Rm. für den Quadratmeter vergütet. Mit den Sloftcn des Verfahrens wurde die Gewerk« schäft als Unternehmerin belastet. Provinzialausschub-Sitzung. In der jüngsten Sitzung des Provinzialausschusses standen zur Verhandlung: 1. Die Berufung des Kreisdirek« tor s des Kreises Alsfeld gegen das Urteil des K r e i s a u s s ch u s s e s des Kreises Alsfeld vom 15.Oktober 1924 i.S. die Besoldung des Bürgermeisters und der Gemeindebeamten in 91 i e b c r - D f l e i « den. Der Gemeinderat zu Nieder-Osleiden hat es obgelehnt, dem Bürgermeister und den Gemeindebeamten für das Rechnungsjahr 1924 die Besoldungen auf Grund der vorn Ministerium heraus« gegebenen Richtlinien zu gewähren. Der Gemeinderat bewilligte dem Bürgermeister 800 Rm., dem Rechner 600 Rm. und dem Polizeidiener unb Feldschützen, welcher die beiden Aemier versieht, 912 Reichsmark. In der mündlichen Verhandlung vor dem Kreisausschuß zu Alsfeld lehnte dieses Verwaltungsgericht es grundsätzlich ab, den Vorgenannten die Besoldungen nach den obenerwähnten Richtlinien zu gewähren, und setzte die Vergütung für das Rechnungsjahr 1925 wie folgt fest: Für den Bürgermeister auf 800 Rm., für den Gemeinde- rechner auf 700 Rm., für den Polizeidiener auf 300 Rm., für den Feldschützen auf 250 Rm. Hiergegen verfolgte der Kreisdirektor zu Alsfeld Berufung an den Provinzialausschuß mit dem Antrag, das Kreisausschußurteil aufzuheben und dahin zu erkennen, daß die Besoldungen nach den Richtlinien festzusetzen sind. Der Kreisdirektor hält die Besoldung nur dann im Sinne des Art. 138 Abs. II der LGO. als angemessen festgesetzt, wenn gemäß dem Uebereinfommen zwischen dem Kreisamt, der Gewerkschaft der Hess. Gemeindebeamten und von Vertretern oberhessischer Gemeinden folgende Beschäftigungszeiten für die Berechnung der Bezüge in der 500 Einwohner zählenden Gemeinde zu- 2. A n t r a zu Nieder-^ , Grund st ücken in den Gemarkungen Freienseen und Lardenbach. Die Gewerkschaft „Louis e", Draunsteinbergwerke in N i c - ..... Anlage eines Grundstücken in reise .in, et«» iS« ***'»««*. halte auch ich jedes Mittel für erlaubt. A corfairc, corsaire et denn. Ich will ihn in ständiger Hoffnung erhalten, bis er ganz zahm wird. Doch gewähren werde ich ihm niemals das Geringste. „Ein gefährliches Spiel. Hüten Sie sich. Dieser Stratoff ist gerissen unb kennt keine moralischen Hemmungen. Ich fürchte für Sie." „Mich reizt jebe Gefahr." • „Wissen Sie übrigens, daß der erschossene Russe ebenfalls ein Kirgise war?" fragte Sanders. „Stefanescu erzählte es mir vorhin, daß der Bukarester Kriminalbeamte es telegraphiert habe." Linda dachte einen Augenblick nach. Dann fuhr sie auf: ... „Jetzt wird mir alles klar'. Jener Kirmse war ein Angestellter Stratoffs, der in seinem Auftrage den Diebstahl unternahm. Mich wollte er bann für den Verlust seines kostbaren Platinschremes verant- wörtlich machen, um mich wenigstens moralisch in seine Hände zu bekommen." „Unglaublich!" rief Sanders. „Warum wurde mein Schmuck nur zum Schein gestohlen und so oftentsichtlich hingelegt, daß man ihn sofort wiederfinden mußte? Warum erschoß Stratoff in scheinbarer Wut den Kirgisen? Weil jener sich hatte fassen lassen, und weil Stratoff fürchtete, daß bei einer Untersuchung Belastendes gegen ihn herauskäme." Es dauerte eine Zeit, bis der etwas schwerfällige Deutsche die blitzartige Intuition der jungen Frau erfaßte. Was ihr ein spontanes Gefühl eingab, mußte er sich erst logisch zurechtlegen. „Sie können recht haben", sagte er langsam. Die Prinzessin und Stratoff kamen im Auto der Fürstin an, das man ihnen entgegengefchickt hatte. Wir wollen nach Hause fahren", bat die Prinzessin. „Ich bin krank von all der Aufregung und vermag den Gestank von Rauch unb Petroleum nicht mehr zu ertragen." . w „Fahre in meinen Wagen nach Eampina,' sagte Linda, „bort finbeft bu im Direktionszimmer Unterkunft unb Pflege. Ich muß erst die weitere Entwicklung hier abwarten." Aber die Prinzessin bat derart dringend, sie nicht allein fahren zu lassen, daß Sanders vermittelte. . , , _, ,Ich schlage vor, wir fahren zunächst alle nach Eampina. Dort erfragen wir bei der Direktion, weiche Maßnahmen zur Bekämpfung dos Brandes Vleiberg. getroffen sind. Wir können uns dann in Ruhe den besten Punkt ausfuchen, von dem aus wir alles zu übersehen vermögen." Man bestieg die Autos. Der direkte Weg nach Eampina war durch dicke Rauchschwaden versperrt. Man mußte einen großen Umweg durch einen Teil des Oelseldes machen. UeberaU traf man helle Aufregung. Immer noch eilten Neugierige und Hilfsbereite von allen Seiten herbei. Die Arbeiter der benachbarten Werke hatten ihre Arbeitsräume verlassen und betrachteten in dichten Haufen die ungeheure schwarze Pinie der brennenden DelqueUe. Stratoffs Auto, das voranfuhr, bahnte sich nur mühsam seinen Weg. Die Prinzessin lag leise stöhnend in einer Ecke des Wagens und hielt sich ihren schmerzenden Kopf. Zu den Leiden ihrer plötzlichen Migräne kam noch die Wut auf Stratoff, der sich überhaupt nicht um sie kümmerte. Linda unb Sanders hatten sich nach rückwärts gewandt, um keinen Blick von dem überwältigen- den Schauspiel zu verlieren. Instinktiv spielte bie Silberrute in seinen Händen. Linda bemerkte es. „Ihre Rute dreht sich. Bedeutet das etwas? Jetzt erst wurde er achtsam unb stellte seine Aufmerksamkeit ein. „Merkwürbig," sagte er schließlich, „ich erhalte Strahlungen wie von jenem Kirgisen, der heute morgen von Stratoff erschossen wurde." .Woher kommen die Strahlen? Sanders wies auf die im Innern des Wagens angebrachte linke Seitentasche. Sofort griff Linda hinein unb zog em rotes Juchtenportefeuille heraus. „Es gehört Straton , sagte sie lebhaft. „Er saß vorhin in diesen Wagen." Die Rute zuckte verstärkt. Ohne Zögern öffnete Linda das Ledertäschchen. Unter anderen Papieren fanb sie ein beschmutztes Dokument mit amtlichem Siegel. „Ist es bas?" fragte sie. Sanbers legte bas Papier auf ferne Knie. Die Rute zuckte lebhaft. Er barg bie Wünschelrute und ergriff das Dokument. Es war russisch geschrieben. Linda blickte über feine Schulter und las. Dann rief sie erregt: „Ein Sowjetpaß für den Kirgisen Iwan Ker- maloff aus Kalmikowskaja. Begreifen Sie nun?” Sanders überlegte einen Augenblick, bann erwiderte er: Zirres und das Rheinlaiid 'richichlUche Feststellungen zum Dersackungs- schwindel. Ion Professor Dr. Fritz Kern, 'Bonn. Denn die unverständigen Verleumdungen, die 3m Iarres geschleudert wurden, und auf die . Duisburger Oberbürgermeister die gebüh- x Antwort zu gehen gezwungen war, ihr lls hatte, so lag es in folgender beruhigender .’ idjc Die Gegner Iarres' gehen ebenso wie selbst davon aus, daß es. der schlimmste Dor- p sei. irgendwann einmal in irgendwelcher xi einer Loslösung des Rheinlandes vom ch freiwillig oder unfreiwillig Vorschub ge- nt zu haben. Lus dieser heutigen Einhellig- ; des Empfindens mögen die Franzosen ent- i rien, daß sie bei ihrem nächsten Versuch, p Rheinland abzusprengen, uns alle einig sin- i mürben. Ter Streit geht also nur um die ‘i.jangenheiL Welches waren früher die Lb- i,i :n. welches die Methoden bet verschiedenen Fittichen Gruppen im Rheinland in den Iahten Prüfung? Raum war der Llmsturz cingetreten. da agi° it tm rheinische Zentrumstreise für die Los- eir.g der Rhein lande von Preußen. Die *5 Nische Volkszeitung" forderte unter dem i^igtoort „Los von Berlin! Der Wiederaufbau u schlands durch vier deutsche Republiken" die nntige Volksabstimmung. Wenn man in Köln bt nur von einer Loslösung von Preußen, vom Reich sprach, so ging doch eine füh- rre Zentrumszeitung der Pfalz, das .Rheinische =rl'Watt“. so weit, zu schreiben: „06 die Rhei- •fee Republik, die unbedingt kommen wird. tii‘ sie kommen muß. nun einen selbständigen s ferstaat bilden wird, oder ob sie im Verband ii Reichs bleiben wird, hängt einmal von dem :i-bnis der Friedenskonferenz ab, sodann aber il> von der Entwicklung der Dinge im Reich. < ist ein Llnsinn, zu betonen, die kommende Re- ,)ltf müsse unter allen Llmständen im Reichs- : hanb bleiben. An dem rheinischen Freistaat i- Ne Entente, vor allem Frankreich, in gleicher S: interessiert wie das Deutsche Reich. Von er Bedeutung ist nun sehr, daß es den ilanben ermöglicht wird, eine eigene Der- tg zu den Friedensverhandlungen zu ent» bei den Demokraten und Sozialdemokraten iccktcn diese Zentrumsmachenschasten höchste vsrrgniö. Die „Frankfurter Zeitung" sah schon ■hc 1918 in der Agitation der „Kölnischen ! Iszeitung" für die Rheinische Republik die ‘.fahr der „Auflösung des Reichstags", und bie i«stiftische „Rheinische Zeitung" warnte am 2' Mai 1919: „Wir stehen unmittelbar vor der J?r allgemeinen Ratlosigkeit der Möglichkeit des Pufferstaates aufs äußerste widerstanden hat. Er stellte höhere Anforderungen an bie rheinische Opferkraft und an äußeren.Widerstandswillen als Hagen ober Adenauer. Wem: heute jene furchtbarm Alternativen des September 1923 vergangen erscheinen und es nicht jedem mehr leicht fällt, sich in die damalige Situation Hineinzuversehen, so dürfte doch kein Zweifel daran bestehen, daß die von Iarres ausgegebene mannhafte Losung den Mut imb die Treue auch derjenigen Politiker bestärkt hat, die ihm damals widersprachen und heute noch nicht Freund sind. MjMeparatur. U Stätte •«» welcher mit ai|eil jraturen vertraut is- iorderhehen Räumer' , pe'ande an ent; ' e’n zu stellen in de; ■ Ausführliche schritt- ller Anzeiger erbeten. SUeineSflttu-mrtto Kätzchen tietlanien. Sieben 'PWr oute 8c- Wmung 3670D ölldtvigftr, io d, Verloren: Reiher. Gegen Belodnllng abmeben «W klctnllralie 15 v. mgekohlt." „Der Mann hat Glück", meinte Stratoff. „Bon dem werden wir noch mehr hören." „Ich denke, sogar in Verbindung mit Ihnen, sagte die Fürstin bedeutungsvoll. „Ich halte dcn ganzen Plan für viel zu phan- us lisch." „Gestern nach waren Sie anderer Meinung." .Mir fehlt die genaue Kenntnis der technischen (r lorbcrniffc, wie der Verstorbene sie besah." „Dann wüsten wir uns einen anderen genialen icehnikcr suchen. Außerdem besitzen Sic ja doch nie Denkschrift, in welcher alles Nötige enthalten ist? „Jener Flugzeugsabrikant in Gotha, der im lieteimen seine Fahrzuge mit großem Aktionsradius rtaut hat, wird uns wohl kaum eine seiner Mahnen zur Verfügung stellen." „Das käme auf einen Versuch an. Ich nehme auf mich, den Mann zu gewinnen." „Ihre Energie ist groß", meinte Sanders be- .Lndernd. „Ich glaube tatsächlich. Sie können man- erreichen, was uns Männern unmöglich lümtt." „Eine Frau, die unbeirrt ihrem Ziele nachgeht, o ;rb cs fast immer erringen", sagte Linda. „Schwie- iicteitcn verdoppeln nur meine Ausdauer." Sanders machte einen letzten Versuch. „Das ganze Unternehmen wird an der Geld- । ;T-cgc scheitern. Schon der vorbereitende Erkundi- hingsflug soll anderthalb Millionen Dollar kosten. „Eine halbe Million gebe ich. Den Rest wird ")trr Stratoff zur Verfügung stellen." „Das darf nie fein'." rief Sanders erschrocken. „Warum?" „Ich dulde nicht, daß Sie sich in die Hände dieses rücksichtslosen Abenteuers begeben." „Wie kommen Sie auf diesen Gedanken?" „Weil ich weiß, daß der skrupellose Russe Sie erringen will." „Verriet Ihnen das auch Ihre Wünschelrute ? fr egte die junge Frau spöttisch. „Ja, sie verriet es mir“, sagte Sanders. Unb er berichtete ein wenig beschämt, wie er gegen seinen Willen Zeuge der nächtlichen Unterhaltung geworden war. Linda ließ ein kurzes Lachen hören. „Sie sind ja sehr besorgt um mich. Aber ärgstigen Sie sich nrcht. Diesem Kirgisen gegenüber 10 62 9 9 ja I 81.40 183 50 't 8,4 Frankfurter Abenbbörse. der Abend erbeten Gießen Bahnhofstraße 58 11.13 i 36.75 J 86 25 l*i 41,53 '.09,70 6 70 134 5.63 87 12 112 62 14),13 'OS 50 -6,63 134 15 70 147 30 10 137,4 135 17.50 100 8 4 > Braune Damen-Halbschuhe moderne, neue Formen . . . . . 12.50. 9.93, Danknoten. (Ohne Gewähr.) Braune Herren-Stiefel Rlndbox.moderneForm.guteAusführuug. 3,55 5 6 3,05 7.75 90 93 87,25 I 88 75 80 16,8 10, 73 «1 50 186,13 17,13 Z2.40 76 10 69,51) ,2 30 104,5 2 13 84 60 3.5 2,4t 12,1) 3,4 4,197 21 24 77 46 £0 15.1 21 73 118 22 17 29 67 34 69,27 113 37 H 26 59.84 ii >65 5,89 0 60 12 128 25 2,2 3 5 2 525 12 75 4,60 3 49 Rindbox- Derby-Stiefel echte Kappe, breite Normalf.. Gr. 3135 E05 6.50. Gr. 27/30 . . . . J 1,12 3,5 2,45 12,8 Braune Spangenschuhe elegante Form, für 095 Damen 16.90, 12.50, ö Aus dem Amtsverkündigungsblatt. ** Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 2 8 vom 7. April enthält: Aufruf und Einziehung von Rentenbankfcheinen und Reichsbank' noten. — Kreistagswahlen. — Wasserleitung in Lich. — Maul- und Klauenseuche in Langsdorf. - Taubensperrzeit. — Dlutlausvertilgung. — Arbeiterwochenkarten. — Viehhandelserlaubnis. — Kreis- fugendamt Gießen. — Lustbarkeiten in der Kar- wochc. — Gebührentarif der Gemeinde Beuern und Reinhardshain. — Dienstnachrichten. tio 137 135 0.36 II? 114.5 99.7.5 8 3 0,11 0.055 1 IS 129.25 2,1 3.5 2,5'25 12 75 5 3.40 11 25 93 64 73 75 3,50 6,50 7,75 111.75 Elegante Herren-Halbschuhe Sbimmyform, gut* Fahr. braun 11.90, Q95 schwarz 11.90, 3 Weiße Schuhe und Stie___ Sandalen und Segeltuchschuhe Vofkile für WlMl Ar! 141,25 HO 0 26,6' 134,75 7,75 15,75 137 11 25 86 5 63,75 74 3 50 6,60 3 05 7,75 140.50 100,6 26/2 134 2. 7.8"' 15,5 136 7 ! 25 91,75 87. 5 63,9 85 9,6 73.5 81 7 136.4 17,12 22,13 77 9,80 GO 104.25 3,50 81 83 Herren- Rindboxstiefel in verschieden. Formen und Ausführungen, fl!)5 kräft. 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Für die dort-gen Getreidebörsen kam hinzu, daß die Gctreidespekulatioir erhebliche Äealisat-onen vornehmen mußte, die Sum Teil durch die günstige Witterungslage, andererseits aber durch die Notwendigkeit der Geldbeschaffung infolge der verteuerten G lösähr veranlaßt wurden. So^u kam, daß infolge d»s in Amerika bestehenden Einschuhsystems die zahlungsschwachen Spekulanten verschiedentlich unfreiwillig Posit o-'slösungen vornehmen mußten. Dir Termin Notierungen Chicagos erfuhren unter diesen Verhältnissen einen neuer» lichen kräftigen Rückschlag, der insbesondere für den Mai- und Juli-Termin empfindlich war. Die Votierungen der Mai°Lieferung sind um mehr als 20 Cents, für den Juli-Termin um etwa 14 Cents zurückgegangen. Dir Verschiffungen bei* Ver. Staaten waren um fast 500 000 Quarters Weizen und Weizenmehl geri naer als in der Vorwoche. Unter ähnlichen Schwierigkeiten stehl der argentinische Markt. Hier sprechen dir Cxportzahlen eine deutliche Sprache. Vach Europa wurden in der Ve- richtswoche nur noch etwas über 270 000 Quarters gesandt, annähernd die Hälfte der gleichen Ziffer in der Vorwoche und etwa ein Drittel gegenüber d-r entsprechenden Zeit 1924. Indien kommt für die Versorgung Europas überhaupt nicht mehr in Frage. Rußland hält sich dem Weltmarkt jetzt ' Zutaten: 1 Pfd. Weizenmehl 6 Eier 1;, Pfd. Korinthen 1 Tasse Milch 50gZitronat(Sukkade) 2Teelöffel vollZimt lOü g Rosinen 1 Päckchen Dr. % Pfd. Butter Oetker's „Backiu ‘ 200 g Zucker 4% Zolltürken ........ 5% Goldmcrikaner .... Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank Tarnrst. und Nalionaldant . Deutlche Bank......... Deuische BereinSdank . . . . Tisconto Commandit . . . MetaUdonk Mitteldeutsche Kreditbank. . Oeste, reichliche Lredilanstalt. Weltbank............ kochumer <3np ....... Buderus....... . . . . Laco ......... . .. Deutsch-Luremburg Gelscukirchciicr Bergwerks. . Harpencr Bergbau Kaliwerke ÄscherSleben. . . . Kaliwerk Westeregeln rourahütt' . Heiraten die Mädchen heute früher als in vergangenen Zeiten? Mit dieser Frage beschäftigen sich englische Blätter auf Grund der neuesten Statistiken, die ein erstaunlich jugendliches Heiratsalter bei der Damenwelt aufweisen. Während bei den Frauen der höheren Kreise das Heiratsalter in England vor dem Kriege mit durchschnittlich 28 Ihren angegeben werden konnte, ist es während des Krieges infolge der vielen Kriegstrauungen erheblich gesunken. Damals heirateten die Mädchen im allgemeinen zwischen 19 und 24 Jahren. Jetzt aber häufen sich die Fälle, in denen schon 17- und 18jährige Fräuleins sich ihre Hochzeitskleider bestellen können. Der Schritt von der Schulbank zum Traualtar wird immer, häufiger getan, und die Frauen können gar nicht früh genug damit beginnen, ihre Cheerfahrunyen zu machen. Die Männer haben es nicht so eilig. Aber in der weiblichen Jugend von heute lebt Selbständigkeitsdrang und Aben- teurerlust. So wagen sie den großen Schritt ins Leben, kaum daß sie die Schule verlassen haben, und es bleibt ihnen der Trost, daß man fick) auch wieder — scheiden lassen kann. Immer Wleder-guteSchuhe-billige Preise Motorenwerke Mannbetnr Frankfurter Armaturen . Konservenfabrik Braun . . Metallgcsell chast Frankfurt Pct. Unton A -G. .... Schuhtabrik Herz . . ... Sichel ^ellstoft Waldhof Zuekcriabril Frankenthal . Zuckerfabrik Waabäulel • . 81 75 I 85 1 Bei Rheumatismus und Gicht soll man zu einem Mittel greifen, welches nicht nut die Schmerzen lindert, sondern auch die abgelagerten harnsauren Salze aus dem Körper schafft. Wil raten Ihnen, 60 Gramm echten Äroga-Extrakt zu kaufen und mehrmals täglich 3 Kaffeelöffel voll zu nehmen. Sicher erhältlich: Aniversitäts - Apotheke »Zum goldenen Engel". Die Bestandteile sind au der Packung angegeben. meczbank 110, Deutsche Bank 135, Discontogesell- schaft 117, Dresdener Bank 108,25, Mittteldeutsche Credit 99,75, Rheinische Kreditbank 4, Oestcreichiscye Kreditaktien 8,30. Bergwerksaktien: Deutsch-Lurem- 73,25, Gelsenkirchen 81,75, Ilse Bergbau 2^,50, Mansfeld 89, Rheinische Braunkohlen 146, Rhein- stahl 52. Stolt Aschersleben 17,12, Westeregeln 22,12. Chemische Aktien: Badische Anilin 140,50, Höchster Farben 134,25. Industrieaktien: Adlerwerkc Kleyer 3L5, AEG. 11,25, Bingwerke 3,925, Dyckerhoff 4^30, Lechwerke 85, Neckarsulmer 9,30, Jul. Sichel 2,525. Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M. (9n Billionen Mark auSgeVrückt. BuenoL-AtreS. London. Neu- tiorf, Japan, Nio de Janeiro für eine Einheit, Wie» und Vudavost für 100000 Einheiten, alle» übrige für 100 Einheiten.) Telegraphische Auszahlung, (Ohne Gewähr.) Zubereitung: K dem Backin gemischt, Milch hinzu und zuletzt die Korinthen. Zitronat, Rosinen, Zimt und den Eierschnee. Fülle die Masse in die gefettete Form und backe den Kuchen in etwa l‘/3 Stunden. Verlangen Sie kostenlos vollständige Rczeptbücher in den Geschäften, wenn vergriffen, gratis und franko von Dr. A, Oetker (Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Berlin, 7. April. Das Geschäft an den Aktienmärkten verharrte, wie nicht anders zu erwarten war, auch heute in allerengsten Grenzen. Selbst das geringe Interesse, das letzthin noch eine Reihe von Spezialpapieren aufbringen konnte, verschwand heute völlig. Auch der A n - leihemarkt, der mit Rücksicht auf dos bekannte Gutachten des Reichswirtschoftsrates gestern mehr beachtet war, konnte nur kaum bemerkenswerte Umsätze aufwcisen. Die Kurse bröckelten bei Eröffnung des Aerkehrs fast auf der ganzen Linie ab, umsomehr, als man von einem Eingreifen der Banken in der letzten Zeit nichts mehr bemerkt Hot. Die Zurückhaltung vor dem Eingang neuer Engaoc- menta im Hinblick auf die Feiertage war offensichtlich. Bei diesem Zustand der Effektenbörse war cs erklärlich, daß die Vorgänge auf dem Devisenmarkt während der Mittagsstunden umsomehr Beachtung fanden. Die Voroänge innerhalb der französischen Regierung und die ziemlich offensichtliche Förderung der Inflation in Frankreich bewirkte international ein stör- keres Fortschreiten des Franken- sturzes. Die Pfundparität stieg heute auf 93,35. Der belgische Franken eröffnete gleichfalls schwächer und wurde gegen London mit 95,10 genannt. 3ni Geldvcrkehr ist eine leichte Besserung ein- getreten, man hörte tägliches Geld mit 7einhalb vis steinhalb Proz., Monatsgeld 9—11 Proz. Märkte. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt o. M., 7. April. Es wurden notiert: Weizen (Wetterauer) 20 bis 24. Roggen (inländischer) 19 bis 23. Sommergerste für Brau- zwecke 22 bis 29. Hafer (inländischer) 17 bis 21, Mais (gelb) 19.50 bis 19.75. Weizenmehl, inländ., Spezial 0, 35.50 bis 36.25, Roggen mehl 30.50 bis 32.50, Weizenkleie 13.25. Roggenkleie 14.25 bis 14.50. Tendenz: Leicht befestigt. Berliner Produktenbörse. Berlin, z. 2lprib Der Produktenmarkt war infolge weiterer ausländischer Festigkeit heute etwas erholt, namentlich für Wetzen. Die Umsätze blieben aber gering, da das Mehlgeschäft sich nach wie vor äußerst schwierig gestaltet. Gerste kaum gefragt, Hafer bei Vachfrage weiter fest. Futterartikel ruhig. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, mdrf. 243 bis 246, do. 2lpril 249, bo. Mai 249 bis 255, do. Juli 248 bis 251. Roggen, märt 222 bis 224, do. Mai 220 bis 221,50, Lberamische Werte atbin H-id-lberg . Phtlipp Holjmaim . . . . »Tom -Guano . . , )e Anilin Ghcmif(6e Wahet Stacht Goldschmidt 6>rieß eimtv Electron . . Höchster Farbwerke . . . . Hol,Verkohlung ..... ' Zahlungsschwierigkeiten einer rheinischen Bank. Die im Jahre 1923 gegründete Krefelder Bank ist. nach einer Meldung des „Verl. Tageblatts", in ernste Zahlungsschwierigkeiten geraten. Der Direktor Auerbach ist flüchtig geworden und wird von der Kriminalpolizei gesucht. In Verbindung mit den Schwierigkeiten der Mink ist der städtische Hauptkassierer Klawitter verhaftet worden. Äi der Vacht hat sich der Veamte in feiner- Zelle erhängt. Er hatte der genannten Dank städtischen Kredit in Höhe von 100 000 Mk. gewährt, der von der Dank nicht zurückgezahlt werden konnte. Börsenkurse. Büchertisch. Denno Rüttenauer. Weltz geschichte in Hinterwinkel. Aus den Denk' Würdigkeiten eines ehemaligen schwäbischen Zj«, genhirten. Mit einem Vachwort von Wichel, Schäfer. (Reclams Anio.-Dibb) Rüttenauer b«, handelt die Ereignisse des Kriegsjahres 1866, wi, fic sich im Erleben der Bewohner des weltverlorenen württembergischen Dorfes Hinter- Winkel spiegeln. Der Held der Grzählung ist cis Schneiderbub, welcher aus dem Elternhaus, durchbrennt, um am Kriege teiftunehmen. 10f — Oesterreich und das deutsch, Schicksal. Von Professor Dr. W. Schütz le r. (Leinenband 5,60 Mark. Verlag von Quellt & Metzer in Leipzig.) — Immer klarer tritt bie schicksalhafte Rolle hervor, die Oeftcrrd« beim Ausbruch des Weltkrieges gespielt hat, intern es planmäßig in die von Poincars und Iswolski gesponnenen Veye ging. In diese Vor- gängc bringt das vorliegende Duch von Schützlek 2icht. In dem von Ungarn erzwungenen Dualismus sieht er die Wurzel von Oesterreich« Untergang, der nur durch eine Föderalvcu-fasiünz. den sogenannten Trialismus, hätte abgewan« werden können. Hierbei treten Franz Ferdinand und sein Gegenlvieler Stefan Tisza in Öen Mittelpunkt des Duches. In eindrucksvoller Cha- rakteristik werden diese beiden entscheidende, Männer, die Vertreter von Grohösterrcich und Grotzungarn, einander gegenüber gestellt, da Habsburger und der Magyar, der Katholik uni der Calvinist, der Wartende und der Handelnde, die beide unsere vollste Anteilnahme erringen und von deren Kampfe das Schicksal des Habs- burgerreichs und das der Welt so tief 'bestimm! wurde. wieder fern und beschrankt sich auf den Ankauf von amerikanischem Westernroggen. Die Preisrückgänge im Berliner handelsrechtlichen Lieferungsg^schäft waren diesmal durch die Preismeldungen aus Chicago bestimmend beeinflußt. Für Inland Ware blieben die Vachlässe geringer, so daß ftch die Tatsache ergibt, daß die deutschen Forderungen für Inland- getreide durch die ausländ.schen Cif-Votierungen unterboten werden, und Atoar nicht nur, wie aus Fachkreisen berichtet wird, im Roggen, sondern auch im Weizen, wenn man die Llnterschiede zwischen den inländischen und ausländischen Qualitäten berücksichtigt. Der Mehlabsatz stockt in Deutschland f a st völlig, so daß die Mühlen mehr und mehr zu Detriebseinschrän- fungen oder Stillegungen gezwungen sind. Die Zurückhaltung der Mehlkäufer, die für die nächste Zeit mit günstigeren Eindeckungsmöglichkeiten rechnen, hat sich noch nicht gebessert. Die Bevölkerung scheint diese Bestrebungen zu unterstützen, indem der Kartoffelkonsum in der letzten Zeit auf Kosten des Brotes eine erhebliche Zunahme erfahren zu haben scheint. Lack- Spangenschuhe breite Norraalforrn Gr. 23 24 Gr. 20 22 ... . 43 5 75 4.95 Gn lb 21 4 peralurcharakter der Jahreszeiten in Deutschlano und der Witterunasvorgeschichte erforscht. Da die Gröhe der atmosphärischen Zirkulation in dem für uns wichtigen Gebiet einen klaren Ausdruck in dem Luftdruckgefälle von den Azoren bis Island findet, untersuchte er den Zusammenhang m dem Tempe- raturcharakter unserer Jahreszeiten und der Größe dieses Luftdruckgefälls in den oorangegangenen Monaten ; ebenso berücksichtigte er die Temperaturen Grönlands, die Eis- und Temperaturoerhältnisse der Antarktis, die Luftöruckwerie Südamerikas und schließlich die Temperaturen Nordamerikas in den norangegangenen Jahreszeiten. Als ©runDlage aller dieser Untersuchungen wählte er den 50jährigen Zeitraum 1874—1923 und mußte dabei neben vielen anderen Rechnungen allein gegen 40 000 Multiplikationen ausführen. Es konnte nun für jede Jahreszeit eine Beziehungsgkeichung aufgestellt werden, die die Berechnung des Temperaturcharakters in Deutschland aus der Vorgeschichte des Wetters mit einem nicht großen Fehler gestattet. Wir können annehmen, daß Gesetzmäßigkeiten, die in einem 50- jährigen Zeitraum obwalteten, auch in dem folgenden 51. Jahre gelten werden. Auf diese Weise ist es heute schon möglich, den Temperaturcharakter in Deutschland ein bis zwei M 0 - nate vor dem Beginn der Jahreszeiten voraus- zufagen, wenn Die nötigen Wetterweltnachrichten rechtzeitig cintreffen. Da die Gleichungen mit einem Fehler behaftet find. Der freilich durch weiters Forschungen immer mehr verkleinert werden kann, so kommt den Vorhersagen nur eine gewisse Wahrscheinlichkeit zu, die aber schon jetzt sehr groß ist. ..Wenn auch noch die Beziehungen zwischen Luftdruck- und Niederschlogscharakier der Jahreszeiten und der Vorgeschichte des Weltwetters in gleicher Weise wie die Temperatur bearbeitet sein werden," so schließt der Verfasser, „dann können wir an die regelmäßige Ausgabe von Vorhersagen des Witterungscharakters Der Jahreszeiten Herangehen. Welch ungeheure BeDeutung dieses Beginnen für Die Landwirtschaft und die gesamte Volkswirtschaft haben wird, liegt auf der Hand." Don der Schulbank zum Altar. Der Festkuchen nach Dr, Oetker’s Rezepten gebacken, stellt jeden Kuchenfreund zufrieden. - Versuchen Sie Korinthen-Kuchen. Wiebilligsich der Kuchen stellt,kann jede Hausfrau selbst sehr leicht berechnen. Berlin. 7. flprU. Amerikanische Note» . . . ,, Belgisch- Noten . Dänische Noten ........ Tnglisd," Noten. ..... Französische Noten ..... Holländische Noten ..... italienische Noten ...... Norwegische Note» ZkUtsch-Qesterr, ä 100 §ronm Nim'om'che Noten...... Schwedische Noten ..... Schi'iei-er Noten ..... Spanische No'en , . . . „ , Tschechoslowakische Note« . . Uuaatilche No.cn Berliner lechen: vproz. Reichsanleihe 0,651, 4proz. Prcuß. 1 do. Juli 220 bis 219,50. Gerste, mark. 210 bis 23b Konsole 0,75, Zwang anleihe 38,5. Bankaktien: Corn- is°c nnc «ec vM W EiektrijitätS-Gesellschatt B-.r«monn ........ Vrainkraftwerke Schuckert Siemens > 1 63 1(7 36 17.21 (7 00 (8 97 11? F' 8'. 59,54 11 435 5,78 Dorfe. Futtergerste 185 bis 205, Hafer, mdrf. 186 bij 194, öd. Mai 176 bis 177. öo. Juli 180 bis 179 Davs 390, Leinsaat 390; für je 100 Kilo: OBeize» mehl 31,75 bis 34,25, Roggenmehl 30,50 bis 32,25 Weizenlleie 14. Doggenlleie 14,40 bis 14,50* Viktoriaerbsen 22 bis 28, kleine Erbten 19 bis 21* Futtererbsen 18 bis 19, Peluschken IS bis 2d' Ackerbohnen 18,50 vis 20. Wicken 19 bis 21' Lupinen, blau 10 bis 11,50, do. gelb 12 bis 14 Serradelle 13 bis 15, Rapskuch-en 15,20 bis 15,50 Leinkuchen 21,30 bis 21,60, Trockenschnitzel 9,90 bis 10,20, Torfmclasse 9,20, Kartoffelslocken 19,1- bis 19,50, Zucker 17,50 bis 18,50. Frankfurt a. M., 7. April. An ... börse setzten sich im Einklono mit Der rückläufigen Bewegung Der heutigen Rochbörse Die Abschwächungen in geringem Maße fort Das Geschäft litt unter verstärkter Zurückhaltung, so daß es zu nennenswerten Umsätzen nicht kam. Neben Dem Deutschen Anleihemarkt waren auch Pfandbriefe schwächer. Das Interesse für Türkenwerte ist bereits wieder obaeslout, und auch diese Werte wurden niedriger gesprochen. Die Börse schloß in lustloser Haltung und Neigung zum weiteren Nochgeben. Deutsche An- | 10,3 : 147,5 |1<9 75 | ' iä5 i117,13 i im I 8 50 0,3 I 80 50 ! 18 8) ; 0.3 75,62 81,10 136,13 17,2) 23,4 ! 75.5 9 60 I 50.75 31,6 105 C. April 7. April Amtlich, 6f[6 Notternna ^riet ttmtlitz: iÄelo llofier-i ti flr-ef Kinlt.-Rott. 161.49 167.91 157 74 1,5 8 168..6 yurn.'?lire6 1,586 1 592 1.572 Brll- Antw ?1 35 21 3t kl 16 i t 22 Clniftimua. .Qopcnbageu 66 62 66 78 fr7.12 17 58 77 12 77 32 '.7 27 77 47 Slvkllwlm - 113.D4 113.12 113.03 118.11 HrlsingforS. 10.565 10,605 10,563 10,602 Italien . . 17 25 17 29 17.17 17 21 London. . . 20,083 20 133 20 08 20,13 Neuyork . . 4.195 4,205 4.195 4,205 TariS. . . Schweiz . . it 74 21 80 ?1 55 21 61 bü 94 bl 14 80,985 81.18'» Spanien. 59 63 50 77 69 58 69,72 Japan . .. "Hio de Jan Wien in D « 1,743 1,449 1,747 0.451 1,74-1 M4D 1,732 i'.tSl Crst. abgest 59,06 50,20 LS,06 59 2) Trag .... Belgrad . . 12 42 12 17 12,435 12,47t 6,782 6 802 6 7» 6,81 Budap'st. . B.817 f .837 6,81 f.,83 Bu! orten f ,035 7,07 !',06 6,07 V'lfabon Danzig. . . 19,975 20 061 10,97» 20 02 i 79,75 79 95 79 75 79 95 flonft ntin. 2 17 IS 2,174 2.183 Alben. . - 6.84 88 6.8t 6.86 ffrnnrftrrt *Ot. Schlich, ft.ß Sd-luhk. Adens« bd;«e Schlnh« hu e .Schluss» i 'T* illag ' rf» Datmn: 6.«. 7 4. 6. 4. 7 4 ff*/- Deutsche TtelchSanleldv 0.6M 0.651 ' 645 f 65 4*/p Deutsche RcichSanleih« . 0,67 — 0, 0 0, t 8'/,°/, Deutsche RcichSanlethe S% Deutsche Reichsanleihe . 0,70 0,6> 0 68 0 68 — — 0,75 0 ?o Deutsche Sparprämicnanleihe 0.830 0,3.50 0 01 0.3.5 4% Preußische KonsolS . . . "v Schulstr. 7,'L 1 W%!LI AugustFörster,Gießen Bahnhofstraße 65 B Fernruf 1367. la Handkoffer sehr billig 3610c Carl Schunck DerCfrzf fagt; Was man täglich trinkt. muß bekömmlich fein. Nehmen Sie Quieta fiatt reinem Bohnenkaffee- Trinke QuieraI Bekanntmachung die vorläufige Erhebung einer Sonder, steuer vom bebauten Grundbesitz für das Rechnungsjahr 1925 betreffend. (Eine Verordnung vom 11. März 1925 schreibt vor, daß die Sondersteuer vom bebauten Grundbesitz für das Rechnungs- jahr 1925 oorläustg nach den Vorschriften der Verordnung vom 24. März 1924 weiter zu erheben ist. Neue Steuerbescheide werden deshalb vorläufig für 1925 nicht ausgefertigt: die Zahlung der Steuer hat vielmehr auf Grund der für 1924 ausgefcrtrgten Steuerbescheide an den darin angegebenen Fälligkeitstagen zu erfolgen. Das erste Ziel ist bis zum 18. April Todes-Anzeige. Heute entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Margarethe Giifllhßr A B. Eckhardt im Aller von 62 Jahren. In tiefem Schmerz: Ottilie Günther Familie Heinrich Günther Familie Heinrich Junker Otto Schmulbach. Lollar, Frankfurt a. M., den 7. April 1925. 36S1D Die Beerdigung findet Karfreitag, den 10. April 1925, nad.au'iags i/i2 Uhr, in Lollar statt len; 1 Tasee Milch , ^loslösislvolirnnl i Päckchen Dr. Oetker's »Backio * Br’s Rezepten den Kuchenfreund Versuchen Sie i-Kuchen. chensteW/kannjede ■ leicht berechnen. Todes-Anzeige. Gestern abend 61/* Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden unser innigstgeliebter Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel Ludwig Schön im 69. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Müller. iw ttr, Eie«l0> 7a fflitul dx Ich ßertcb'* .Bielefeld' 8i>. Verschiedenes. 3647c Man verlange ausdrücklich Gießener Brauhaus-Pilsener imusuniXBii E"en, velches nichl, auch die übgtlay dem Körper schoffi. 2 echlen Uroga-W! | sich 3 AasseeM vvl i iic ‘Seftanöteile M Diese deutsche Oiialilälswke muß ein Bestandteil des täglichen Küchenzettels jeder klugen Hausfrau sein. ääBSi %lnt 6rhiL lU v» x'den io r* < "sch. Genaue». S-.LN fle teiUunouL^ u"b bafr > Wuutw * SJä®. Äl Liest 8» Utt»?tSU,'9cnen '»n Oeftemti ^Mud^tr & 'J* enlsche^ ron ©rohiftmcid; uP S1' h w« 5 Jnteifnabmc orrta Vchichal Lr« Aoj ‘ Dell fo tief beS Auf Grund des Artikels 1 Abs. 2 des Gesetzes vom 24. März lf Is., betreffend die Erstreckung des Finanzgesetzes für das Rechnungsjahr 1924 auf die ersten 6 Monate des Rechnungsjahres 1925, wird bestimmt, dah im Apnl 1925 die staatliche Gewerbesteuer auf Grund des Gesetzes über die vorläufige Gewerbesteuer für das Rechnungsjahr 1924 vom 27 März 1924 zu erheben ist. Dementsprechendhaben dieGewerbesteuer- pflichtigen im Monat April 1925 als staatliche Gewerbsteuer 60 v. H. der am 10.April lf Fs. fälligen Vorauszahlungen auf die Reichseinkommen- und Reichskörpcrschaftssteuer seitherigen Weise zu . Der Steuerschuldner bat N.S.U. und Corona Erstklassige Markenräder Auherst billige Preise Denkbar günstigste Iahlungs- 3583D bedingungen Zr. Unter »Sohn Blumenfreunde geben ihren Pflanzen mit Erfolg Äarn-Bluinendünger Central-Trogerie, Schulstr. »vnO । Z 1 ’ —---- Hermes Handels-Schule Gießen. Bahnhofstraße 60. 20. April, 5. Mal Beginn d.n. Schuljahres. 1 1- U. 2 Jahreskurse Hö- hereHandclsfach- klasse. 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Der Oberbürgermeister B Dr. Herb. Regierungsrat Adolph Freiherr von Gemmingen Homberg Maria Freifrau von Gemmingen Homberg geb. Freiin von Nordeck zur Rabenau Darmstadt, den 7. April 1925. 3UO3D NWMMWe.Mii Mittwoch, 15. April 1925, 81’. Uhr pünktlich, im Studentenheim, Burggraben 9 MWM-NsMSlllW Tagesordnung: i. Jahres- und Kassenbericht; 2. Entlastungen; 3. Fest. I.'hung des Mitgliederbeitrages; 4. Ausbau der Dolks- hvchschularbeit; 5. Wahl der Ausschuß - Mitglieder; Wer probt, der lobt meine frisch gebrannten WWlS'WllS zu billigsten Preisen. 3454c Prompter Versand in Stadt u. nach auswärts August Wallenfels Marktplatz 17. Telephon 1662. Emviehle für die Feiertage. Va.Wen-ll.MnüfleischlOOpf. pa.flaldfleisch. . . WO Pf. Pa. Üuhfleisch . . . .60 Pf. pa. Rindswürstchen WO Pf. Giehener Zleischhalle 32 Wnlltorstrastc 3? « D Gießen (Johannesstr. 16), den 7. April 192o. Die Beerdigung findet am Samstag, dem 11. April, Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. vormittags IVA 36860 Dem lieben Gott hat es gefallen, heute unser heiß geliebtes, treues Mütterchen und Großmütterchen Frau Christiane Krauß nach kurzem Leiden durch einen sanften Tod un Alter von 78 Jahren heimzurufen. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Marie Möser geb Krauß Luise Moser In jyr/er V bringe ich\ das «KM 66^8^4»titfrCdieme > ’SdHüargt Schuh •Gefellfchaft m.b.H. Lack-Spangenschuh eleg. Form, LXV.-Absatz In Gießen: Seltersweg 91 ' Kinder- Lackspangenschuh 27/30 7 7 5 23/24 5 2 5 20/22 475 31/35 975 25 26 575 18/20 . . ' Verkaufsstellen in vielen großen Städten Deutschlands. BrauneMädch.-Spangenschuh ' 31/35 6eo 27/30 5®° 25/26 450 33/24 Eleganter Herren-Halbschuh bequeme Form, prima Qualität Moderne Herren-Stiefel, la R’box, < prima Leder-Ausführung .... r Brauner Herrenstiefel, elegante Form, 4 mod. Farbe, garantiert echt gedoppelt I Braun echt Boxcalf - Herren-Halbschuh, ringsherum weiß gedoppelt, feine 4£ < . 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Fühle mich wie neugeboren. P. L. in P. — Ihr gesa Lungenbalsam ist sehr vorteilhaft und soll bei keinem Lungen kn fehlen. Ich erzielte wunderbaren Erfolg damit I.F. in C. — Ihr Nympl Sirup hat meiner Frau und mir bei hartem Luftröhrenkatarrh gute D getan. Nach nur einmaligem Gebrauch war der quälende Mustei schwanden u. die Verschleimung beseitigt. Dieser überraschende Erfol,' bat mich veranlaßt, das Mittel meinen Bekannten warm zu empfehl K.R-Schj.N, So und ähnlich lauten die fast täglich bei uns eingehenden Dankschreiben* ■Best.: Bals. Mvr. cps. 3°/0, Na. benz. 0,1%, Na. br. 2%, Ferr. pept oxyd. liqu. aa 5*/0, Extr. Malt. 24%, Sacch. 16% f. ernuls. Preis pro Flasche Mk. 3.—. Zu haben in Gießern Apotheke „Zum goldenen Engel“. 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SHocUfttaßt 7 nenfdjneiderei 2226D Iti»* e—s. die sich, indenplatz I ternus tfüljrung 1 englifdjtn Stoffen 1 1 T •'«tQ 18/20 Wenn bei der gestrigen CBodtellung von der Dichtung wenig, vom Dichter gar nichts übrig blieb, so war das wesentlich eine Angelegen-- heit der Regie (Adolf Teleky). Wenn jemand zu sagen hat: „Don jetzt ab gehe ich meinen Wog allein!“ und er stolpert gleich darauf drei Schritte über die schwier^sten Bühnenausbauten, dann richtet sich so etwas von selbst. Dazu fehlte jede, durch Las Stück unbedingt geforderte Bindung zwischen seinem metaphysischen Gehalt und dem plastischen Ausdrucks Die tote Frau im Sonnenschein- der mrgends sichtbare (auch nicht durch das Spiel sichtbar gemachtes Bach, die Glaubhaftmachung des Höhenweges, der Freiheitsj ubels!) der Maja, das Ineinandergreifen von Kindergesang (Einklangs und Gespräch der Erwachsenen (Dissonanz) usw. usw. .. Darstellerisch am besten vielleicht war Erika Rohr als Diakonissin: sic sah jedenfalls gut aus unb bewegte sich danach. Auch FÄix R o r f o l k als Bärenjäger Lllfheim war wieder eine geschlossene, stark durchblutete Gestalt, die glaubhaft wurde. Freya S t u r m f e l s (Irene) hatte sich diesmal, vielleiecht durch die Rolle bestimmt, starke stimmliche Reserve auferlegt und schuf, durch straffe Bändigung der 'Bewegung unterstützt, auch beachtliche Wirkungen. Gleichwohl könnte man sich die Figur im Anfang schon gelockerter denken. Bei Karl Juhnke (Rubel» löste die Unsicherheit im Text ost eine Befangenheit im Spiel aus. Für die Maja brachte Mauf Relfen genug Lebendigkeit, aber etwas zu wenig blut haste Sinnlichkeit mit. Der fletncren, undankbaren Aufgabe des Badeinfpektvrs entledigte sich Mar Problem Nr. 6. Don QL Lhermet in Magdeburg. Schwarz: Levert lieh, um das Hochzeitsfest zu feiern. „Wenn wir Loten erwachen." Zukunststrächtig eilt Jugend, Svnnenfroheit und Krast zu Tal, droben, über dem Rebel, stürzt die Lawine und begräbt die Sehnsuchterfüllten, für die es auf falschem Wege doch zu spät geworden ist. Schach-Ecke. Bearbeitet von W. Erbach „Wenn wir Loten erwachen" ist Ausklang Rach diesen, letzten ..Gerichtstag über sich" legte Ibsen die Zeder aus der Hand. (Ein Größerer kam als er Strindberg.) ilitb rückschauend gewinnt das Geschehen zwischen den zwei Menschen Rubeck und Irene symbolischen Charakter. Sein Leben und feine Liebe gehörten der Kunst, bis zum Ende Aber am vorletzten Lage, da steht das große Leben da draußen noch einmal auf und stellt seine große Frage, die es an alle richtet: Wo warst du? Da erwacht er. der schon dem Leben erstarb, versucht den Aufstieg zu dem „Berge der Berbeißung" Hand in Hand mit Irene, mit dem Leben, das er verblühen Französische Küche. Don Fritz Diettrich. Motto: Der Deutsche nährt Korpulenz macht alt, verunstaltet die Körperformen und ist auch ungesund. Wir raten Korpulenten und allen zum Starkwerden Deranlagten, in derApotheke 60ober30 Gramm echte Toluba-Kerne zu kaufen, die unschädliche Ewfse von feUzehrender Wirkung enthalten. Sicher: ülniversitäts-Apoth. ,,Zum goldenen Engel seiner Leitung werden seit einigen Lagen an der Stelle, wo man vor einigen Wochen bei Erdarbeiten im Park auf vorgeschichtliche Funde stieß, über die wir seinerzest berichteten, systematische Ausgrabungen vorgenommen. Rach allem, was vorliegt, handelt es sich nach Prof. Helmkes Angaben um einen Fund aus der ausgehenden La-Tene-Zeit (etwa 100 v. Ehr.). Es steht ziemlich fest, daß nicht ein Gräberfund vorliegt, sondern eine Wohnstättenanlagc. Kreis Büdingen. T* Ridda, 7. April. Die vom Landtag beschlossene Genehmigung zur Ülmwandlung der Höheren Bürqerschiüe in eine Realschule wurde gestern durch Anschlag bekanntgegeben und von der Bevölkerung freudig ausgenommen. Man begrüßt es besonders, daß mit diesem Erfolge die .Politik der verpaßten Gelegenheiten außer Kurs gesetzt ist und erhofft, durch weitere fortschrittliche Entwicklung unserem Städtchen die Bedeutung geben zu können, die ihm auf Grund seiner geschichtlichen Dergangenheit und zentralen Lage zukommt. Kreis Schotten. Schotten, 7. April Die in der Rachkriegszeit von den Großstädten im Dogelsberg gegründeten und unterhaltenen Ferien- doch allein der Franke nur kann effen. Grillparzer. Gegen eine deutsche Mahlzeit steht eine französische höchst,mpliziert aus. Aber auch improvisiert unb angedeutet. Eine deutsche Mahlzeit dagegen ist immer deullich, auch wenn sie fubtil sein will, ist wie ein Drama, das nach einem bestimmten Schema mit Diel ßtebe, viel Ehrlichkeit, aber wenig Phantasie aufgebaut und aus- geführt worden ist. Eine französische Mahlzeit läßt sich am besten mit einer Folge kurzer Kabarett-Rummern vergleichen. Jede Rümmer, jeder Gang in dieser Folge überzeugt einmal dadurch. wie er sich zum vorhergehenden und nachfolgenden verhüll, überzeugt ferner durch die Eigenart der Zubereitung, die um so mehr entzückt, je gewagter ste ist, und gerade dieses .Wie' der französischen Küche hat in der ganzen Welt Schule gemacht. Wir alle kennen die Lobpreisung des französischen Kochs, die darin gipfell, daß man ihm nachsagt, er könne mit Hilfe seiner kvchkünstleri- schen Raffinessen eine alle Stiefelsvhlc in eine Delikateste verwandeln! Fragen wir nach dem llrfprung des hervorragenden französischen Küchengeistes, fragen wir danach, wie es überhaupt möglich ist. aus dem verschiedensten Tier- und Pflanzenfleisch derartige Genüsse hervorzuzaubern, fragen wir uns ferner nach dem Grunde, wie sehr die französische Küche das Wohlsein des menschlichen Magens respck tiert, so können wir nicht nur aus dem Wesen des Franzosen, sondern auch aus seiner Geschichte die Antwort lesen. JSITÄ LNart -roplermigr MF brrihiheffcriMWr vieewSchrgeu Vadereise üuid) ^r urLd^ens«t»LlL-6o. -Sausirtnkkureu Kf7 auf d5 geht der ä-Dauer unaufhaltsam zur Dame. 2. d4, (Ke6 oder e8) Ke6 3. a5, Kd5 4. ab, Kc6 5. La51! und gewinnt: oder 2.....Ke8 3. a5, Kd8 4. a6, Kc8 5. Ld6ü und gewinnt. Ein hervorragend schönes Endspiel. Heime werden, da keine Rotwcndigllit urehr vorliegt, vielfach wieder a u f g e l ö st. Auch da« in Stornfcls befindliche teilt dieses Schicksal. Das vorhandene Inventar totrD verlauft. Hcffcn-Naüau. fpd Frankfurt a. W . 7. April. Belannt- lich bewohnt schon seit längerer Zeit der Komponist Hindemith den alten Kuhhirtenturm. Run- mehr hat sich die Stadt bereit erklärt, dem bekannten Dichter des „Prinzen Louis Ferdinand", Fritz von Unruh. den Rentcrrturm zu vermieten. Die Räume des Rentenlurmeö di«tter früher als Haftlokal für die Schmuggler unt müssen gründlich wiederher gerichtet werden, inr als Wohnung dienen zu können. Run wartet mar in Frankfurt darauf, welche Muse ihren Sitz in der Sachsenhäuser Warte und im EscherSheimei Turm. der früher schon einmal Frairffurter Kunst ler beherberg re und jetzt zwangsvermietet ist auffchlagen wird H o f f m a n n mit Geschick, wieder durch eine gute Maske unterstützt. Daß ein schnellerer Umbau ....... ist, hat emöl-Firni- Farben, Pinsel Moden 'acksarbei :n der WO 3584D S°-°" (bei geschmackvolleren Bildern!) möglich Johanna-Aufführung bewiesen. feien, keine Auszahlung der oom Gemeinde rat cotl. 5U beschließenden Erhöhung zu leisten. Da der ®c meinderat der Ansicht ist, daß der