.5 'er 2 «> n C' I Ü i. iS 2 8 y ■a ,o 56) Zo 5^? s- h J 3 Q H • y 2 = st ?i 3 m 15 Z * 5 o <3 ogö .= =; o 2."-^ e l-« "• e 2 s S s c c» b n 2»*** >Za' & Nr. 235 Erster Blatt (L) 175. Jahrgang Montag. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und verlog: vrühl'sche Univerfitüt§-Buch- und Zteindruckerei R. Lange in Sietzen. Schriftlettung und Geschäftsstelle: Zchufstraße 7. Erscheint täglich, außer Sonn« und Feiertags. Beilagen: GießenerFamilienblütter Heimat im Bild. Monatr-Bezugrprelr: 2 Goldmark u 20 Gold« Pfennig für Trägerlohn, auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. F e r n s p r e ch-Anschlüsse: Schriftleitung 112, Der« lagundGeschäftsstellebl. Anschrift für Drahtnach» richten: AnzeigerGiehen. Postscheckkonto: Zrankfort a. M. 11686. 5. Moder 1925 Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohne iedeDerbindlichkeit. Preis für l mm kotze für Anzeigen von 2/ mm Breite ortlich8, auswärts 10 Goldpfennig; für Reklame-Anzeigen v.70mm Breite 35 Goldpfennig, der Platten. 08125 abzugeben. 9292D Körbe, 1 Ofen usw. 08134 H. Benner II., Auktionator. Schriftliche Angebote unter 9242D an den Gießener Anzeiger. Lehrstoff: FeinesTaieldeckcn-Tafel- 2 schmuck — Servieren — Servietten- ist die Hausfrau die. ihre Garderobe (Damen-, Herren- u. Kinderkleider), Decken, wollene und seidene Vorhänge, Kissen, Gardinen, Teppiche, Handschuhe, Federn etc.etc.chem.reinigen oderfärben läßtDie meisten Gegenstände lassen sich sicher wieder wie neu herstellen. Neuanschaffungen werden gespart und dem persönl. Wohlbefinden Rechnung getragen KartosfeMeferung. Die Lieferung von zirka 1500 Zentner Speisekartoffeln soll vergeben werden. Es tommen nur ausgelesene, gesunde Kartoffel „Industrie'' in Frage. Die Bedingungen können am 5. und 6. Oktober d. I., vormittags zwischen 9 und 12 Ahr hier eingesehen werden. Angebote, verschloffen und mit eckt» sprechender Aufschrift versehen, stnd unter Anerkennung der Bedingungen bis zum Donnerstag, 8. Oktober I. IS., vormittags 10 Ahr, bei uns einzureichen. Die Lieserung kann geteilt werden. Zuschlagsfrist 3 Tage. Giehen, den 30. September 1925. HleicLer-Sto^e in Wolle und Halbwolle weit unter Ladenpreis! brechen — Gesellschaftliche Umaangs- formen — Daö Benehmen bei Tisch — Bedienungsregeln für Hausfrauen u. Bedienstete — Empfangen der Gäste — Die Tischordnung — DaS Garnieren Kampf. Bon ihnen erwies sich die erste Elf d e r A i d d a e r „Viktoria" als die beste und beständigste Mannschaft, die wohl auch ein Wort in der Meisterschaft mitreden wird. Bis jetzt konnte Aidda alle Spiele gewinnen, so gegen Ober-Schmitten 2:1. Echzell gar 3:1. Der „Ersatz", die Zweite, bezwang ihre Gegner Borsdorf mit 3:1 und Schotten mit 3:1, und auch der Aachwuchs, die „Jugend", betätigt sich eifrig. Rückiägen jedoch bezwang sie mit 9:0 und von der Frankfurter „Eintracht" muhte sie sich ein 9:1 gefallen lassen. Die Erste lieferte noch Aavolzhausen ein feines Spiel, das 9:2 für Aidda endete. Im nahen Aiddertal führt „Germania"- Ortenberg . doch auch Hirzenhain und Gedern haben ganz stattliche Mannschaften. Hoffentlich ist uns ein warmer, sInniger Herbst beschieden, der eine glatte Durchführung Versteigerung. Mittwoch, den 7. Oktober, von 2 Uhr ab, versteigere ich wegzugshalber Löber- strahe 1, II. Stock: 2 Küchenschränke, 1 Kleiderschrank, 2 Kommoden, 1 Waschtisch, Tische, Stühle, 1 Gasherd, 1 Garderobenständer, 1 Bett, Porzellan, Stein- und Kochtöpfe, Wasch- Frankfurter Pferderennen. Frankfurt a. M, 4. Oft. (Wolff.) Der erste Tag der Oktober-Aennen brachte keiner!« Aeberraschungen. Aachstehend die einzelnen Ergebnisse: Festa-Rcnnen. 1200 Mtr 1. KultschinSchS Mydcar, 2. Sorgenkind, 3. Perfett. Tot.: 14, 10; Pl . 12, 34:10. Preis von Schmalbach. 1450 Mtr. 1. Ehren- trauts Champagner, 2. Orma, 3. Blau und Weih. Tageskurfns von 3—6 Uhr- Abendkursus von V-S—1O‘ > Ubr Honorar 8 ML zahlbar bei Beginn Notizbuch milbringen. Vorherige Anmeldung nicht ersorderlich. J.H.Swidcrskv, langjähriger Leiter der „Schweizer. HauShaltungö- und Servterschule", Zürich. Rh ei n Hessen-Saar: Aeunkirchen — Worms 1:2. Griesheim — Saarbrücken 0: 3. Wiesbaden — 1. F. C. Idar 1:1. Mainz 05 — Sportgemeinde Höchst 2:1. Bayern: ASB. Nürnberg — Bayern München 2:3. Wacker München — B. f. R. Fürth 1:2. Augsburg — München 60 2:7. Baden-Württemberg: B. f. D. Stuttgart — Freiburger F. C. 3:2. Sportclub Stuttgart — Pforzheim 1:1. Birkenfeld — Karlsruher Fv. 2:5. Heilbronn—Stuttgarter Kickers 2:1. Süddeulschland holt sich den Iubiläumspokal des D. F. B. Leipzig, 4. Oft. (WTB.) Im Entscheidungsspiel um den Iubiläumspokal des Deutschen Fuszballbundes, der im Stadion des Vereins für Bewegungsspiele Leipzig vor etwa 30000 Zuschauern ausgetragen wurde, siegte Süddeutschland gegen Mitteldeutschland mit 2:1 (1:0) für Mitteldeutschland. Sportspiegel. In der Meisterklasse der Berliner Turner waren am Sonntag nur zwei Verbandsspiele vorgesehen, von denen die Begegnung Spandau 1360 gegen B. T. 4. Mannschaft A sogar nur als Gesellschaftsspiel gewertet werden konnte. Mit 7:2 (2:00) gingen die Spandauer Turnen, Sport und Spiel. der Spiele ermöglicht. Die Verbandsspiele in Süddeutschland. Frankfurt a. M., 4. Oki. (TT!) Chem= Reinigungswerke Laden; Marktplatz 8. Tel. 1459. 20D Wanderpreisspiel im Faustball. Zu dem am gestrigen Sonntagvormittag an- geseyten Faustballwettspiel auf dem Trieb um den Wanderpreis 1924, gestiftet vom T. D. 1846 Gießen, zu verteidigen von der A-- Mannschaft desselben Vereins, konnte man leider nur T. D. Herborn begrüßen. Herborn mit seiner tadellosen Mannschaft zeigte sich im Vorspiel mit der e-Mannschasi dem T. V. von 1843 Gießdn mit 34:60 Punkten überlegen. Hierauf traten die beiden Mannschaften T. D. Herborn und die A-Mannschast des T. V. 1846 Gießen in den Kampf. Leider konnte Gießen seine in den ersten 15 Minuten erlittene Einbuße, zurückzuführen auf die neue Zusammenstellung der Mannschaft und die kurzzeitige Spielunfähigleit des besten Spielers, nicht mehr ganz aufholen und muhte somit beim Schlußpfiff dem Gast den Sieg mit 11.54 Punkten überlassen. Beide Mannschaften zeigten in diesem Spiele ganz hervorragende und spannende Momente. StSdtewettkampf im Kunstturnen Am Sonntag, 11. Oktober, nachm. 3 Hftr, gelangt in der Turnhalle, Steinstraße, der letzte Rückkampf im Kunstturnen der Städte Eisenach, Fulda, Giehen (Tv. v. 1846) zum Austrag. Beim vorletzten Kampfe konnte Eisenach die Siegespalme davontragen. Die Siebener Mannschaft tritt diesmal mit ihrem in ausgezeichneter Form befindlichen Turner E. Reuter an. so daß ein sehr interessanter und harter Kampf zu erwarten ist. Die Städle- toettkämpse, welche bisher in den Großstädten, wie Berlin, Leipzig, Hamburg, Koblenz, Frank- iurt a. M., Mannheim, Eisenach usw. zum Austrag gelangten, haben sich eines riesigen Zuspruchs erfreut, zumal hierbei ganz vortreffliche Leistungen gezeigt wurden. Der Besuch des Wettkampfes ist daher jedem zu empfehlen, da Lieles der erste Kampf ist. her hier in Gießen aum Austrag gelangt Der Fuhballsport im südlichen Vogelsberg. c. Als vor einigen Jahren zwischen dem Süd- dcutschen Fußball-Verband und dem Westdeutschen Spielverband die Grenzen neu festgelegt iDiuben, fielen die nördliche Wetterau und der südliche Vogelsberg, entgegen seinen Wünschen, en den W. S. V. Die Folgezeit zeigte, daß diese Maßnahme ein ganz bedeutendes Hemmnis für die Sache war. Wurde der Lahnkreis und Bezirk Giehen-Wetzlar schon gerade nicht fein behandelt, so war der Bezirk Oberhessen ein richtiges Stiefkind. Dazu kam noch, daß man nun §anz erhebliche Mehrausgaben hatte, verursacht durch die weiten Reisen. So hatte das Spielen in: D S. V. einen Rückgang in der Zahl der Mannschaften, aber auch der Vereine zur Folge, die den Anforderungen nicht gewachsen waren und eingingen. Run ist nach jahrelangem Kampfe die Rückkehr in den Süddeutschen Fuhballver- band geglückt, und allenthalben pulsiert neues Leben. Während die Vereine des A i d d a t a l e s unb der nördlichen Wetterau im Tau- r: usgau des S. F. V. spielen, gehören die des Aiddertales dem Mittelmaingau an. Vor vierzehn Tagen begannen nun die V erbau d s s p i e l c. Schotten. Ober-Schmitten, Si- chelsdors, Aidda und Echzell, überall ist rastloser Für ningere u. ältere Damen. Frauen und Töchier beninnt am Mittwoch, dem 7. Oktober im „Hotel Prinz Karl", Sclleröweg.0, unter bewährter Leitunn ein zweitägiger Altes Blei iBtetröhrem laust Briihlsche Druckerei O" Schulstr. 7/9. au» dem Treffen siegreich hervor. Das zweite Spiel Tv. Dorner-Reinickendorf gegen Friesen- Spandau endete 1:1 (Oäl). Einen neuen Weltrekord im Speerwerfen hat der bisherige Rekordhalter M y r- rhää-Finnland in St. Franz isco (Aord- amerika) mit 68,55 Meter aufgestellt. Das Wienerin ternationaleLeicht- athletitfcst am 10.ll. Oltober (mit Pelher, Houben und Bedarfs am Start) ist technischer Schwierigkeiten wegen abgesagt worden. Der Leichtathletikklubiarnpf 1. F.C. Aürnberg — Jahn, München, der dritte dieser Art, endete mit dem Siege Münchens von 56:44 P. Der erste Klukkampf seinerzeit in Aürnberg blieb unentschieden, der zweite in München hatte einen knappen Sieg Jahns erbracht. Aus- tragsort war Aürnberg. Im Rahmen der Hannoverschen Boxkämpfe schlug Diekmann Öen Berliner Schade (als Ersah für Röhnisch), Schmidt kämpfte gegen Kohler (Ersah für Stein), unentschieden. Schiedsrichter Breiten st räter. Die Treptower Radrennen brachten im 30-Kilometer-Dauerrennen den Sieg von K r u p k a t in 27:54 vor Refatti und Bauer, im 50-Kilometer- Rennen wiederum den Sieg Krupkats in der neuen Rekordzeit 46:151 vor Dauer, Refatti und dem 2(me= rikaner Corry. Die Breslauer Radrennen brachten im Großen Preis von Grün-Eiche, einem Dauerrennen in zwei Läufen von je einer halben Stunde, den Sieg von Thomas vor Snoek und Miquel. Das Richard-Scheuermann-Erinnerungsren- nen (4 Stunde) wurde von Wittig -Berlin vor Möller-Hannover und Snek-Holland gewonnen. Einen neuen Weltrekord hinter Schrittmachermotoren hat der Belgier Bänder- stuyft mit 115,098 Kilometer in der Stunde aufgestellt. Das Chemnitzer 100° Kilometer- Dauerrennen gewarnt Wittig in 1:21:1 vor Iunghans, Möller, Kuschikow und dem Amerikaner Corry. 18 neue Motorrad-Weltrekorde wurden auf der Monzabahn (Mailand) durch einen Wagen der Firma Guzzi (Ghersi, Casali, Prini am Steuer) über die einzelnen Strecken von 50 Kilometer bis 500 Meilen aufgestellt. Das zweitägige Verbandsoffene Schwimmfest der Schwimm-Union- Aeukölln war ein voller Erfolg deS Veranstalters. Auch in sportlicher Hinsicht wurden recht gute Leistungen geboten. Die Große Brust st affel über lOmal 100 Meter holte sich der Berliner Schwimmverein von 78 in gutem Stil vor Weißensee 96. Die Große Freistilstaffel 10 mal 50 Meter ging ganz knapp an S. S. C. 0.89. 1. Heitmann- Magdeburg 96 erreichte 1:03,2 für 100 Meter bei., während Schubert- Breslau in 1:06,2 siegte. Im 1. Brustschwimmen war Kümmert- Hellas-Magdeburg in 3:07 gegen Bähre-Wasser- freunde-Hannover und Harskmann-Königsberg erfolgreich. Stern-Leipzig holte sich die 1. Damenbruststaffel 3 mal 100 Meter. Im Rahmen des internationalen Schwimmfestes des Wiener A. S. hat der Ungar Darany einen neuen Landesrekord mit 1:00,7 im 1 00-Me ter- Freistilschwimmen aufgestellt. Der österreichische 200-Aleter-Freistilrekord für Damen wurde durch Frl. Löwy-Wien auf 3:11,8 verbessert. Kurhauses, der Bäder und der römischen Badruinen. ferner 50 Proz. Ermäßigung auf der Bergbahn zum Merkur. ** D i e Herrenhulgeschäfte unserer Stadt veranstalten zur Zeit eine Modellschau vcn Filzhüten, ähnlich wie im Frühjahr eine Propagandawoche für vtrohhüte. Ter Zweck der gegenwärtigen Modeschau ist, der Uniformierung bei Kopfbedeckungen vorzubeugen und ein gewisses Grundprinziv der. Mode, in den verschiedensten Forme:: und Farben abgewandelt, zu zeigen. Die Schau ist recht interessant und fet zur Beachtung bestens empfohlen. * Au ftrieb auf dem heutigen Frankfurter schachtvieh markt: 324 Ochsen, 37 Bullen, 963 Färsen unb Kühe, 340 Kälber, 211 Schafe, 5143 Schweine. wichtige Bekanntmachung der Allgemeinen Orts- krankenlasse Gießen-Stadt in unserer Samstag- ausgabe. Die Arbeitgeber mögen diese Veröffentlichung beachten, trenn sie sich vor Schaden belrahren wollen. ** Stadttheater-Abonnement. Die Abonnements sind bis einschl. morgen, Dienstag, nachmittags 3 bis 6 älhr abzuholen. Die bis dahin nicht abgeholten Karten sind verfallen. Aäheres in der Bekanntmachung in der Samstagausgabe. ' Viehzählung am 1. Dezember 1 9 2 5. Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft hat eine Viehzählung mit dem Stichtag 1. Dezember 1925 ungeordnet. • ' Sonntagssonde rzug nach Baden- Baden. Am 11. Oktober verkehrt ein Sonntags- Mehrere Original „Sirius"- Schweißapparate, SAM- M 5finel06tenoer sowie Reduzierventile neueste Modelle, fabrikneu, preiswert heutige Tag stand im Zeichen der I u b i -- läumsspiele des Deutschen Fuhball- bundes. war aber auch gleichzeitig dem Gedenken der verstorbenen Fußballspieler, besonders aber auch derjenigen Sportler, die auf dem Felde der Ehre blieben, gewidmet. Mainbe^irk: Union Aiederrad — Helvetia 5:2. Hanau 93 — Germania 94 1:2. Fuhballsportverein — Kickers Offenbach 0:0. Viktoria Aschaffenburg — Eintracht 4:3. Eine Riesenüberrsachung: Germania 94 nimmt dem Spitzenreiter 2 Punkte ab. Rheinbezirk: Aeckarau — Ludwigshafen 03 1:0. Phönix Ludwigshafen — Darmstadt 3:2. Marmheim 08— Waldhof 1: 4. Pirmasens — D. f. R. Mannheim 2:2. " entstanden find, welche leihen bei der Ablösung den zu betrachten sind, eien, doh ein Verzeichnis un Aeichsgcsetzblalt vom Ar. 44, Seite 342. abge- gehl hervor, dah zu diesen en unmittelbaren Deichs- ' cicgs- und Kriegsanleihen i, sowie der Deutschen Spar- IM die meisten Anleihen gehören, deren Staois- Jeich übergegangen sind, erbei Dom Äeich übernom- sind daher auch die ton» unb TchahanwMn.-en i) der Aktien unb Obligo« Eisenbahnen, die blaats- yerns, Äeälenburg-Hchwc- , die btaatsanlcihen Sach- und Hessens und die hnanleihen Badens. rnotizen. lender für Montag. Luchberger MonatsversaMi- ■au3 DahnhofMc: .Jeu- Mtspiele: .Das goldene sonderzug 4. Klasse mit 331Prozent Fahrpreisermäßigung und Schnellzugsgeschwindigkeit von Gießen über Frantfurt (Main» nach Baden- Baden. Absahrt in Gießen 6.31 ilbr vdrinittags Der Zug hält in Butzbach, Bad-Aauheim unt Friedberg. Ankunft in Baden-Baden 11.13 Ahr beim., Rückfahrt ab Baden-Baden 7.12 nachm., Ankunft in Gießen 11.55 nachm. Reisende von Bad-Homburg, Cronberg, Höchll (Main), Offenbach und Hanau können die planmäßigen An- schluhperionenzüge mit Sonderzuglarten benutzen. Der Fahrpreis beträgt ab Gießen 11.50 Mark, Butzbach 10.70 Mark, Bad-Aauheim 10.30 Mark, Friedberg 10,10 Mark. Die Sonderzugteilnehmer haben gegen Vorzeigung der Fahrkarte freien Besuch der Vor- und Aachmittagskonzerte. freie Besichtigung der Trinkhalle. 6er' Prachtsäle des L. Teitier, Gießen Dammstrate 25. pari.. | gegenüber der Höh. Mädchenschule Kaiser-Nation bei Magenverstimmung auf Reisen unentbehtÜch.eihöhldasÄlfgeraembermden.' In Originalpackung Jleteplegratinn meisten Geschäften. • ’ 'Ctck!tütete. rtrags'Bereinigung Sonnerslag mit einem W Ein Jahrtausend rhe ruscye .interliche che Gebiete bet M• J» Malerei, ÄrchrtKur, D-rbe wird der Redner, Dc. ? Angehend behaFeln un Ln teiaen Der Vortrags- -ige.) Ein Jahrtausend rtote tat gehalten von Dr. phiL H. Lemperts aus Köln. Eintrittskarten in der Musikalienhandlung Chai Her für Mitglieder zu Mk. 0.75 pro Platz gegen Verzeigen der Vortrags-Ausweiskarte und nur im Vorverkauf: für Nichtmitglieder zu Mk. 2.—. Studentenkarten zu Mk 0.75 gegen Vorzeigen der Studentenkarte bei Herrn Sekretär R i t ter. idealster Korsettersatz. Verkauf jeden Mittwoch [ PlMr. 131. Kiloweise Voilrags-VerelnfiBiii (Goethe-Bund * Kaufm.Verein • Ortsgewerbeverein) 9 l)?n 59i"«l bi, Sti. in LL? Sf® außer .Nb allere Ä tzrHs ’ nb^^unkt öj, ^.die L u >hn in 5 5l,öcÄfö;e £ ÖcbtUür ,Oktober X r^. , 26 stellen °»e bei öen .niIt der und diese 2^'ttlungs, ? ienÖ.Mw Yen ../Seiten. • ^stellen fü h be^n "ober JrÄ ^tragen "lunden ncSft s 2lnIei^- nen beiM d" Zins. -rbrinaen LV1 ^gleich 3ult 1920 ?'c 2n° -«iS“ -.‘’KgT? tntiL®^nxhon 2nh2 ’ entscyeidet den Aeickztnm in?r^k^ichsonleihrn ueu Te:l seines Entsckei. Änlechealtbesihstellen Ü6^ . ;\ffQniamtern errichtet ft1** durch öffentliche d tqenossenschasien ent- mit dem Deichs- Anleihealtbesitzern !vmmt diese Stellen ihrerseits an hcrantreten. Del ihnen un- ittage werden dem Antrag- BekanntmachtMtz. In unser Handelsregister Äbt. B mirle heute bei der Firma A»rdrur»»tisch« Wirtschafts-Aktiengesellschaft in folgendes eingetragen: flHe FiNng tfB geändert in: Westendorf Sxpsrt- u«§ Iw- port-Attiengesellschaft. Der Sih ist von Gießen nach Hamburg verlegt. Gießen, den 3. Oktober 1925. 9288c Hessisches Amtsgericht. Anfänger-Jagdrennen 3000 Mtr. 1. v. Mahners Idol, 2. These. 3. Sanna Anna. Tot.: 38:10: Pl.: 24, 26:10. ällrich von Oeryen-Erinnerungsrennen. 2000 Meter. 1 Wertheimers La Paludiere, 2. Contra- hcnt, 3. Royalo. Tot.: 23:10; Pl: 15. 16, 32:10. Fcist-Cabinet Jagdrennen. 4500 Mtr. 1. v. Schrenck-Aohings Boro-, 2. Hamburg. 3. Aain Aain Tot.: 30:10; Pl.: 14, 13. 17:10. Internationales Radrennen. Köln, 4. Olt. (WB.) H.ute fand hier das letzte Radrennen des Jahres statt. Dem Rennen wohnteir die Konsuln der am Rennen vertretene« neun Aationen und die Vertreter der Stadt Köln bei. Den großen Preis von Deutschland gewann der deutsche Meister Paul O ß- mella-Köln. das Stundensahren Klewer- Köln mit 31 Punkten. Najuch deutscher Tennismeister. Köln, 3. Ott. (WTB.) Gestern und heute wurde bei prachtvollem Wetter auf dem Platz des Kölner Hockey- und Tennisklubs Rot-Weiß die deutsche Tennismeisterschaft fstr Berufsspieler 192 5 auSgetragen. An den Wettkämpfen beteiligten sich 19 Spieler. Aus den Vorrunden hatte sich für die Schlußrunde der vorjährige Meister A. Decker- Wiesbaden und der 3. Sieger in den Weltmeisterschastskämpfen in Deauville, Aajud). vom Roch-Weih, Berlin qualisiziert. Die Schlußrunde wurde von A 2 - juch in allen drei Sätzen mit 6:4, 6:3, 6:3 gewonnen, der somit De u t s ch e r M e i st e r wurde. Segelflugrekord eines deutschen Fliegers. Moskau, 4. Oft. (T. U.) Der deutsche Flugzeugführer F. S ch 0 l z hat bei einem internationalen Weitfliegen in F e 0 d 0 s i a (Krim) mit 12,6,22 Stunden den Weltrekord im Gleitflug geschlagen. Er hätte sich noch länger in der Luft gehalten, doch wurde er durch die einbrechende Dunkelheit zur Landung gezwungen. Den bisherigen Rekord hielt der französische Flieger Mnsseau mit zehn Stunden. Unfall bei einem S -'-auflu- Udets Innsbruck, 4. Ott. (WB.) 5>zr ehemalige deutsche Kampfflieger übet veranstaltete heute nachmittag Schauflüge. Aachdem er bereits Hi hl- reich? Kunst- und Schauflüge auSgeführt yntie. kam das Flugzeug nach einem Rückenslug. b'.n es knapp über dem Erdboden unternommen, hatte, zu hart auf den Boden auf, stellte sich unb blieb schließlich auf dem Rücken liegen. DaS Flugzeug wurde stark beschädigt, übet blieb unverletzt. DerdeutscheFliegerHermannHetz tödlich abgestürzt. 2l m st e r d a m , 5. Oft. (WTB. Funkspruch.) Auf dem hiesigen Flugplätze stürzte gestern nachmit- tag der Chefpilot der Fokkerwerke, der frühere deut- sche Militärflieger Hermann Heß, mit einem Militär-Fokker-nlugzeug bei einer Flugoorführung aus einer Höhe von etwa 250 Meter a b. Auf dem Transport in das Krankenhaus e r - l a g er feinen Verletzungen. Nicht anerkannter Weltrekord. Do. Wie erinnerlich, hatte gelegentlich deS Dreiländer-Leichtalhletik-KampfeS in O-lo Gunnar Lindström-Schtveden mit 67,31 Meter einen neuen Speerwurf-Weltrekord aufgestellt. Dem Internationalen Leichtatbletik-Derb^nd ist jedoch diese Leistung als Verbesserung deS b!e»°^m^"oktober 1g s$>ss* 1925 ab. h| Die ße 'U1c,rt6Un^<, metb611, »la” ei,e Donnerstag, den 8. Oktober, abends 8 Uhr in der Neuen Aula der Universität < LschtbiBder-Vortra^ =!l)en. Zisgenzuchtvsrein Wieseck. Die auf den 4. Oktober ds. Js. verlegte Verlosung findet nunmehr am 11. Oktober bestimmt statt. 9,MD Der Vorstand. SSES „Ivccoov" hierdurd) erlaube ich mir, bekannt zu geben, daß ich ab 1. OKtobcr 1925 die öcncral Vertretung der Wecoob^IHotorräder fabrlKat der firma TOeftenburger i Co., Oberurfel im Caunus, welche mit 350-1000 ccm Zgp-Mowr geliefert werden, für Obertjcffen Übernommen habe. 6ef®äßte anfragen find zu richten an firmln v. Löro • Steinfurth bei BatWlaubeim 9290D Gießen, den 5. Oktober 1925. (8137 Stellenangebote Darmstadt (Rheinstraße 2), den 3. Oktober 1925. Am 1. Oktober verschied nach kurzem, schwerem Leiden Die Feuerbestattung hat in der Stille stattgefunden. auf Wunsch der Entschlafenen 9309V Gießen (Goethestr. 69) und Offenbach a. M., 5. Oktober 1925. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 7. Oktober 1925, nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Im Namen der Hinterbliebenen: Frau Karoline Oechsle geb. Ködding. Suche für sofort Kleines Zimmer zu mieten. Schrift!. Angeb. unter 08129 a. d. Gieß. Anz. erb. HoaaUieh 600.- verd. nachwetsi.m Vertreter. Steine Sßorfenntn, keinKamtalnötig. Damen u. Herren in allen Orten gef. Ana nnMaxKrng, Berlin W.327,Neue AnSbacherftr. 7. i J Herr Privatier BeiDrich Biegel zu Darmstadt im nahezu vollendeten 70. Lebensjahre. Todes-Anzeige. Mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater Herr Daniel Oechsle Werkführer i. R. ist am 3. Oktober 1925 im Alter von 71 Jahren nach schwerem Leiden entschlafen. . Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: 08119 Frau Sophie Bingei geb. Boßler. Todes-Anzeige. In Heidelberg verschied am 3. Oktober nach langem, schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Fraujulie Bock geb. Kehr Dr. Alfred Bock Dr. Werner Bock Dr. Erich Bock Karola Strauch geb. Bock Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Oberforstmeister Ludwig Augst Lina Hechler geb. Augst Anna Dörr geb. Augst Johanna Augst geb. Grünewald Pfarrer Ferdinand Dörr Friedberg und Heuchelheim b. Gießen, am 4. Oktober 1925. Die Trauerfeier findet am Mittwoch, dem 7. Oktober, vormittags 11 Uhr, in der Friedhofskapelle in Friedberg statt. Die Beerdigung erfolgt in aller Stille auf dem Friedhof in Assenheim. 08139 Statt besonderer Anzeige. Heute entschlief unsere teuere Mutter, Großmutter und Urgroßmutter Frau Lina Augst geh. Trümpert im 81. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen. Wieseck, Frankfurt a. M., 4. Oktober 1925. aefucht. 9308D Frankfurt. Str. II teiligung. abends. 08128 9246c beten. 9300A 1. 2. Gießener Radlalirer- Verein 1885, e. V. saft neu, zu vk. *070 Hillebrnndstr. 3. Die Beerdigung findet Dienstag, den 6. Oktober 1925, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause, Gießener Straße, aus statt. 9306D Hummel, Bahnhofstraße 65 b. nicht mehr zu haben find. Der Vorstand. „Lchivkavafr". Tagesordnung: BuudeSvcrlreter- Versammlung und ZubiläumS feier d. Vereins Wiesbaden am 10. u.ll.X. Verschiedenes. AllfeitigeSErschei- schlug, arbeit' Heber kurz im faschistisch würde man gmig fitten . Mussolin wartens fünf der Politik d Der nich ottis. 3e l< der Staatsai desto vergeh! Prozeß foäte Mhler, aber Abgeordneten Dienstag, 6. Okt.: Vereinsversammlung im Vereinslokal Heute morgen x/,6 Uhr entschlief sanft nach langem schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden, unsere liebe Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Maria Kürschner im Alter von 24 Jahren. Im Namen der Trauernden: Ernst Kürschner. Gießen (Schottstr.7), Frankfurt a.M., 4.Oktober 1925. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 7. Oktober, nachm. 3 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. 9307D Bad Nauheim NMS-Mwl-WNU mit Verpflegung ob. Küchenbenutzung sofort zu vermieten. Schriftliche Angebote unter C. A. 16 Bad Nauheim, Postfach 10, er. nen ist dringend er* forderlich. 9304c Der Vorstand. Dienstag, den 6. Oktbr. findet in Lana-GönS Vieh- und 9288D Kramermarkt statt. Der Austrieb erfolgt vorm. 8.30 Uhr. Hess. Bürgermeisterei Lang-GönS. Nach langem, schwerem Leiden entschlief am 3. d. M. unsere liebe Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante Frau Margarethe Schmitt geb. Schäfer. Gießener I Vogelhaus Wolkengasse 17. Grone Auswahl in GolüstMn. Vögeln, weihen Mäusen. !W)l- wärmer. Käsigen. Sutter uno urenfllien. Lehrling für kaufmännisches Bureau, mit guter Schulbildung, von Fabrikunternehmen gesucht. Schriftliche Bewerbungen unter V286D an den Giebener Anzeiger. ”85c Der Vorstand. Ein jüngerer Baishrs* AusgrogeSAnwefen iiZriedenswert zirka 115 OOO Mk.l Mr erste Hypothek MO M Sesucht. Schrift!, ngebote mit. 08127 an den Gieß. Anz. Vermietung von Lagerräumen. Die bisher von dem Aaiffeisenlager- haus (Sieben innegehabten Lagerräume. 2 stockig mit separatem Büro, sind anderweitig sofort auf längere Zeit zu vermieten eventl. unter Mitbenutzung des Bahnanschlusses. Waggon- und Fuhrwerkswaage vorhanden. 9295D Gietzen-Abendstern. 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Neu°Aufnahmen, Auskunfterteilung. 93930 Als die Tag koten Strahlen »ommers aut QUH als ob ging Ma Sinn. °?ld das 3elu L darüber'n wnade näh» , ließe, [elbti ’m i°ilte, als daß °°r ihr den |d do war sjs m s'- her, in weideten Wern sahen fie w, .. Slla aber fi l**n h, er * *' lk i J gerade e r brennender s! 'Nd Haumifle ~„e. ÄenV"' Sl°ibeLs^m' »aller i*. ^ilb, , n?n an i 3u verkaufen: Neue u. gebrauchte Küchen, 1 Schlaf- zimmer leichenf, ein Herren - Schreibtisch, Korbmöbel, Vertikos, bbaise- longueS, Tische, Stühle, 1 Majoli- kaberd, Kleider- u. Svicgelichränke, Betten,Porzellan. 0813» Selfereroeg 83, tz. p i«n«Ä> * ffWÄlUoü.6. ) Nauheim »B-W .qung od. M-nbenuhung sofort en Schriftliche Angebote unter Sad Nauheim, MM J** yjuvA '•806 '{$<# fit. 255 Zweites Blatt -Siegener Anzeiger (Generai-Anzetger für Gberheften) Montag,©Hoher 1925 ■II ini III i raatuai'■iMraaMaw— Der Aventin zerfällt. Don unserem römischen ^-Korrespondenten. Rom, Anfang Oktober. Der hochpolitische Mord an M a 11 e o 11 i hatte eine derartige Erschütterung in Italien verursacht, daß die Derge selber zu wanken schienen, nicht nur der Montecitorio, ein antiker Schutthügel, auf dem das Parlamentsgebäüde steht, sondern auch Kapitol und Quirinal. Gegen den Truhturm des Faschismus brandeten die Mauerbrecher aller nichtfaschistischen Parteien, ia, in seinem Innern selber hoben doppelzüngige Rattern das Haupt und fester scharte sich Mussolinis Leibwache um den Duce. Alle Möglichkeiten standen offen. Mit steinerner Stirne nahm Mussolini den Kampf auf. Mit ihm stand oder fiel der faschistische Staat. In diesem Kampf auf Leben und Tod mußte ihm jedes Mittel recht sein — Rot kennt kein Gebot. Zunächst warf er, eine feindliche Welt von seiner persönlichen Lauterkeit zu überzeugen, seine in den Mordfall verwickelten intimsten Freunde ohne Wimperzucken in den Kerker, wo sie heute noch liegen, da der Staatsanwalt noch keine Zeit gefunden hat, den Matteottiprozeß anzuberaumen. Dann bot er zweimal, dreimal der Opposition Konzessionen an, baute ihr goldene Brücken, freilich unter der Bedingung, daß die unbedingte Vorherrschaft des Faschismus nicht angetastet werde, lieh der Kritik weitesten Spielraum. Sie machte davon unter Herabsetzung der augenblicklichen Staatssorm und des Diktators in einem Umfang Gebrauch, der in keinem demokratischen Staat möglich gewesen wäre. Endlich war en alle Faschisten cegner gleichzeitig, am eifrigsten der vom Papste selber abgeschüttelte, hochbegabte Don Sturzo, der Führer des linken Kampfflügels der Popolari, dem Duce die Schlinge um den Hals — — Mit einem Ruck ohnegleichen riß sie der titanische Mann ab und griff zum Schwert, das heißt, er hieß seine Liktoren das Beil aus dem Rutenbündel ziehen. Binnen 24 Stunden war jede freie Meinungsäußerung erstickt. Das. politische Italien des 1. Ianuar hatte nichts Geineinsames mehr mit dem weihnachtlich aufgeregten. Cs war, als hätte man schwere Teppiche über ein Feuer geworfen. Lautlos schritt der Fuß des Siegers darüber hin. Und so ist es bis zu dieser Stunde geblieben. Unumschränkt herrscht das Liktorenbündel: in der Regierung sitzen nur noch saschistische Minister, im Parlament nur noch faschisti- sche Abgeordnete. Selbst der Senat tanzt einen schattenhaften grotesken Tanz nach der Musik des Gewaltigen. Die gesamte Opposition wanderte aus, desertierte, wie die Faschisten sagen, kehrte dem entweihten Hause der Volksvertretung den Rücken, wie sie selber es ausdrückte. Hatte nicht schon einmal das alte Rom eine solche Spaltung zwischen Herrschenden und Beherrschten gesehen? Ziehen also auch wir aus auf den heiligen Berg, den Mons Sacer! Rach einem kleinen Gelehrtenstreit, ob es nicht heißen müsse Aventin, ließ man sich dort häuslich nieder. Mochten die faschistischen Abgeordneten nun ihre einseitigen Sitzungen auf dem Montecitorio abhalten, die Opposition würde solange auf dem Aventin bleiben, bis es den Faschisten zu dumm würde. Wozu auf die Barrikade steigen, wenn es lebensgefährlich ist? Hier oben hatte man eine herrliche Aussicht und kriegte doch seine zwanzigtausend Lire Diäten ausbezahlt, man konnte in Gemütsruhe seine „purgierte" Zeitung lesen, ohne jede Aufregung also, oder mit der Freifahrtkarte erster Klasse mondän im Lande herumreisen. Llnd im übrigen hoffen: auf den Geist Matteottis, den König und den lieben Gott. Wenn alles fehlschlug, arbeitete doch die Zeit für den Aventin. Lieber kurz oder lang mußte der Staatskarren im faschistischen Sumpf stecken bleiben und dann würde man rufen nach denen, die jetzt Verfolgung litten..... Mussolini lächelte. Die Politik des Zuwartens fürchtete er nicht, er beantwortete sie mit der Politik des Abwartens. Wer niöst erichien, war der Geist Matteottis. Ie länger die lange Bank wurde, auf die der Staatsanwalt die Akten Matteotti schob, desto vergeßlicher zeigte sich das Volk. Ein Prozeß wäre ja sehr interessant, sagten sich die Wähler, aber schließlich, warum zahlen wir einen Abgeordneten, wenn man nichts von ihm hört? Herbstvignetten. Von Joh. Otto Bringezu. Mariensäden. Als die Tage kürzer wurden und die Sonne ihre roten Strahlen mit der süßen Kraft des späten Sommers auf bie Wälder brennen ließ, daß es aussah, als ob die Welt in Flammen stünde, damals ging Maria über das weite Land. Sie ging in tiefem Sinnen, denn sie wpßte, daß die Welt nun bald das Jesuskind sehen würde. Und sie dachte viel darüber nach, ob der Herr ihr nicht größere Gnade gäbe, wenn er das Kind ihr ganz allein ließe, selbst wenn sie mit ihm in Sünden sterben sollte, als daß es um der Erlösung der Welt willen vor ihr den schweren Kreuzestod litte. So war sie voll Schwermut wie die Landschaft um sie her, in der die Herden auf den kahlen Feldern weideten und die Hirten an schwelenden Feuern saßen und sangen, daß es weit durch die dünne Luft klang, die nach Rauch und frischer Erde roch. Und sie weinte. Als aber Gott den Kummer sah, den Maria um seinetwillen hatte, tat es ihm weh, daß er daran dachte, sie ihre Rot vergessen zu lassen. Und wie er gerade eine Wolke, leuchtend und weiß wie brennender Schnee, an ihm vorüber zog, hielt er sie und flockte sie in viel tausend silberzarte Fäden und flaumige Tupfen, ging in den Käferhimmel, wo auch Mücken und Fliegen, die Spinnen und vitt anderes kleines Getier wohnt, das sein Leben noch des Schöpfers Willen vollbracht hat, und ließ ein zierliches Spinnenwölkchen mit den Flocken zur Erde reisen. Maria aber blickte auf und sah vor sich an einem harten Dorn ein hauchfeines Wölkchen schweben, das schien gegen den blauen Himmel wie gleißendes Silber. Sie wandte sich, da war die Welt voller schimmernder Fäden und Flocken, die ohne Schwere wie ein fernes Vogellied und wie irrende Sonnenstrahlen über die Felder spannen, auf denen die Hirten an ihrem Feuer fangen. Pippo muß den Faschistc.i i e ligstens die Faust unter die Ra e halten, Bc^po hat sich im Parlament zu schlagen, das gehört sich! Din ich dazu da, daß er die schöne Aussicht vom Aventin genießt? Wer nicht reagierte, war d e r K ö n i g. Er hörte zwar die aventinischen Abgesandten mit einem Schweigen an, das sich dramatisch als tiefe Bewegung oder Erschütterung auslegen ließ, aber zu einem geheimen Auflehnungsbefehl an die Armee nicht ausreichte. Ueberdies konnte man schon seil einiger Zeit bemerken, wie sich das Schwarz der Prätorianer in das Feldgrün der Königlichen einnistete, in den Kasernen und auf den Exerzierplätzen erschien, bis die saschistische Armee im Heere sah wie die Made im Speck, größer und größer wurde, mächtiger als ihre Nährmutter. Wer dem Aventin, obwohl er die göttliche Gerechtigkeit auf seiner Seite glaubte, nicht zu Hilfe kam, war der Papst. Gewiß, hier fühlte sich der Faschismus auf schlüpfriges Terrain gezogen, dem seine Manöverierfähigkeit nicht gewachsen war, so daß Mussolini oft selber einspringen und seine Getreuen zurückreißen mußte, aber das Anno Santo legte sich als Riegel zwischen Aventin und Vatikan. Zu weltlich mußte in öic-en Tagen das Vermittlungsvegehren politischer Leute erscheinen. Der Papst hatte Wichtigeres zu tun. Wer endlich keine Lust hatte, sür den Oppositionsblock zu arbeiten, war die Zeit. Sie bewies, daß auch die Politik des Abwartens nur dem Stärkeren frommt. Der Faschismus war stark genug, allein zu regieren, den Berg des Schmollens einfach zu negieren. Splendid iso- lation, das Wort kam schnell auf und wurde förmlich angebetet. Kein Hindernis mehr auf dem Weg der Gesehesmaschine! In einer einzigen formellen Sitzung des Rumpfparlaments erledigte einmal Mussolini zweitausenddreihundertvierzig Gesetze, es können auch ein paar mehr sein. Widerspruchslos! 3a, sogar gegen die Opposition gerichtete Entwürfe erlangten durch die parlamentarische Genehmigung über Rächt Gesetzeskraft. Alles auf durchaus legitimem Wege, kraft des trefflichen parlamentarischen Systems der Mehrheit. Ein Iahr lang und noch ein paar Monate hielt es die Opposition aus, jetzt siegte Mussolini. Siegte ohne Kampf, wie die englische fleet in beeing, nur durch das bloße Dasein des mächtigeren Faschismus. Sauer genug kommt es seinen Gegnern an, vom Aventin herunter- zusteigen, und es wäre ungerecht, sie deswegen zu verspotten, weil ihre Rechnung fehlschlug. Sie haben getan, was sich in ihrer aussichtslosen Lage tun lieh und die Erkenntnis, daß in unseren Tagen nur d i e Macht des Stärkeren entscheidet, geht ja nicht bloß ihnen so spät auf. Einen Mussolini, diese charakteristische Erscheinung unserer Epoche, fällt man nicht mit Enthaltsamkeit vom Kampfe. Peinlich ist es freilich, wenn auch nattirlich, daß auch seine Voraussage, der Aventin werde sich in Anordnung und Streit zurückziehen, in Erfüllung zu gehen scheint. Kaum hatten sich als erste die Maximalisten losgelöst, da wachten die Gegensätze zwischen den unnatürlichen Verbündeten in aller Schärfe auf, zwischen Monarchisten und Republikanern, Klerikalen und Freigeistern, Gemäßigten und Anversohnlichen. Es lohnt sich nicht, auf diese Erörterungen einzugehen, sie schmecken zu sehr nach der Streiterei eines Stammtisches. Wichtiger scheint die Frage, was nun nach dem Zerfall des Oppositionsblockes werden soll. Die Republikaner begrüßen die befreiende Riederlage mit kaum verhohlener Genugtuung, die A n i t a r i e r sind untereinander gespalten, mehr aus theoretischen denn aus praktischen Erwägungen, denn von ihnen ging der Aventingedanke aus, die P o p o l a r i beratschlagen Tag und Rächt. Ein Block der verfassungsmäßig en Opposition scheint sich am trüben Herbsthimmel abzeichnen zu wollen, dem die Liberalen, Popolari, Anionisten, Demosozialen, Bauern, Frontkämpfer der vom Faschismus abgesplitterten Assisirichtung angehören würden, insgesamt etwa 160 Abgeordnete. Dieser Gruppierung würde automatisch ein roter Block entgegentreten. Immer mehr schwindet die gute alte italienische Tradition, lieber Kopse statt Parteien vorzuschieben. Die Giolitti, Salandra und Orlando — der aus Frankreich zurückgekehrt ist — spielen kaum mehr eine deko- Da vergaß Maria über der Schönheit ihren Schmerz, griff mit spielenden Händen nach den Flocken, lind wenn sie soviel wie eine Handvoll beisammen hatte, dachte sie sich einen Wunsch aus und sagte: er wird sich erfüllen, wenn mein Wölkchen nicht an dem Rosenstrauch hängen bleibt, der dort so rot von harten Früchten steht. Das merkten sich die kleinen Spinnenengel wohl, und sie segelten auf und weit, weit über den Dornstrauch hinweg in den selig-blauen Herbsthimmel hinein, hinein in Gottes Unendlichkeit. Maria aber sah es und freute sich von Herzen, daß alle ihre Wünsche nun sich erfüllen sollten. Später aber, nach Jahren, erzählte sie das Wunder ihrem Jesuskinde, und das behielt es nicht für sich, sondern erzählte es nach Kinderart seiner Freundin vom Nachbarhause, mit der es meist auf seines Vaters Zimmerplatz spielt, und sie nannten die Fäden und Silberflocken seit jenem Tage Ma- rienfäben. Herbstzeitlose. Die Wiesen trinken den Nebel kaum, der aus den Wäldern tritt, wenn der schmale Mond seine Sichel grüßend gegen die Sonne neigt, die siebenfarbig im Tal vergeht. Lange schon wichen die bunten Sommerblumen dem herben Atem der Nächte, die mit schweren Stimmen au sden Bergen rufen, tief und dröhnend wie Schreien des Brunsthirsches oder mit dem Bellen der Füchse, die der Jäger schreckt, der in Nebelschatten gespenstisch geistert. Das ist deine Stunde, Zeitlose-Blüte, Nebelkind, in der du aus deinen stillen Geheimnissen aufsteigst, ein zartes, lichtblaues Flämmchen, wie es die Berggnome tragen, wenn sie zu Tal fahren. Du bist nicht schön wie die goldene Bergnessel oder wie die gelbäugige Manrguerite und die Mädchen flechten dich nicht in ihre Kränze. Sie scheuen dein müdes Lächeln, das die Vergänglichkeit ahnt, wie sie den Herbst fürchten, in dem ihr Sommer stirbt. Du blühst nicht zur Freude, Zeitlose, Nebelkind. Du bist ernst und voller Geheimnisse wie ein Mensch, der seine Tage verborgen lebte: wenn aber über die Gefährten der Winter erste Flocken schüttet, beginnt rative Rolle. Allen fehlt eben der Resonanzboden, den sie brauchen, um zv wirken, während sich ein Mussolini durch eigene Tongewalt durchzusehen weiß. Bei Licht betrachtet, sind übrigens alle Schritte der getrennten Aventiner Theater. Sie bleiben ohnmächtig wie vorher. Werden sie in die Kammer zurückkehren oder nicht? Rehmen wir das Aeußerste an, nun, waS werden bann die Folger rein? Das Parlament wird wieder etwa- lejfca'ter und deshalb amüsanter für die Zuschauer werden. Das ist alles. Den Gang der italienischen Politik beeinflußt ein solches Gastspiel sicher nicht. Der französische Bagno. Frankreich will das System der Stras- k o l o n i s a t iv n, das auf einem Gesetz von 1854 beruhtt und zuletzt durch ein Gesetz von 1885 kodifiziert wurde, reformieren. Deportationskolonie ist heute nur noch Guyana. Die Verschickungen nach Reukaledonien wurden 1899, hauptsächlich auf englisch-australischen Druck hin, eingestellt. Die Regierung Herriot ging damit um. den Bagno gänzlich aufzuheben, doch ist der jetzige Kolonialminister Hesse davon abgekommen, da man feinen geeigneten Ersah zur Ausfüllung der durch Aufhebung im Strafvollstreckungssystem entstehenden Lücke gefunden hat. Die statt dessen geplanten Reformen betreffen u. a. Milderungen des Strafvollzugs, Erleichterungen der Lage der Freigelassenen (libered). Entsprechende Gesetzentwürfe liegen bereits vor. Frankreich ist heute der einzige Staat, der noch mit Verbrechern kolonisiert. Die englische Strafkolonie auf den Andamaneninseln im Indischen Ozean dient nur zur Ausnahme eingeborener Schwerverbrecher und hat nicht den Charakter einer Siedlungskolonie. Die Butzbach-Sicher Eisenbahn Fahrplanbeschwcrdeu. Aus Lich wird uns geschrieben: Die Verwaltung der Butzbach — Licher Eisenbahn macht wieder einmal in unliebsamer Weise von sich reden. Gerüchtweise verlautete, daß von Montag, 5. Oktober, ab eine V e rschlechte- rung der Verkehrsverhältnisse dadurch eintreten soll, daß ein von den beteiligten Gemeinden dringend gewünschter Zug, Oer Samstag-Abendzug zwischen Lich—Butzbach einerseits und Butzbach—Dad-Rauheim andererseits, ausfallen soll. Erkundigungen an zuständiger Stelle führten zu einer Bestätigu n g dieses Gerüchtes, aber weder eine Bürgermeisterei noch eines der beteiligten Kreisämter weih etwas davon. Die Gemeinden haben schon sehr oft Gelegenheit gehabt, gegen das rücksichtslose Vorgehen der Betriebsführerin der Dahn, der Firma Lenz u. Co., Klage zu führen. Diese Firma kennt die Gemeinden anscheinend nur dann, wenn sie von ihnen eine finanzielle Unterstützung erwartet. Sonst werden die berechtigten Interessen der Gemeinden rücksichtslos mißachtet. Der Verwaltung der Bahn konnte es nicht unbekannt bleiben, daß eine kürzlich in Butzbach tagende Versammlung der Bürgermeister der beteiligten Gemeinden sich ausdrücklich gegen j e gliche Verschlechterung des Fahrplanes aussprach. Heber bi ed ist den Gemeinden in der vorjährigen Generalversammlung von dem Vorstand das Versprechen gegeben worden, künftige Fahrplanänderungen nur im Einvernehmen mit den beteiligten Gemeinden durchzuführen. Es wurde zu diesem Zweck auch eine Fahrplankommission, bestehend aus verschiedenen Bürgermeistern, den Landtagsabgeordneten Fenchel und Pfarrer Ries- Ettingshausen, gewählt. Diese Kommission ist nicht gehört worden! Der Samstag- Abendzug ist für die Gemeinden von größter Wichtigkeit. Für die Orte zwischen Butzbach und Lich bietet er an Samstag-Rachmittagen die einzige Rückfahrgelegenheit für die Leute, die diesen Tag benutzen müssen, um in Gießen, Butzbach und Lich Einkäufe zu besorgen. Körperschaften müssen, mit ihren Tagungen auf den Fahrplan der Butzbach—Licher Eisenbahn Rücksicht nehmen, damit die Besucher der Versammlungen für die Heimreise noch eine Bahnverbindung haben. Solche Tagungen würden dann künftighin an Samstag- Rachmittagen auch unmöglich. Sie Züge sind auch er sich zu breiten und späte Blüten zu treiben. Doch seine Blüten sind sonderlicher Art, matt und blaß und fremd und ohne Duft. Als wehte sie herbstlicher Wind über den Strom her, wo auf ziehenden Nebel- streifen die Schatten wandeln, die früh vom Lichte gingen. Zu ihren schwebenden Füßen aber, den körperlosen, blühen in matten Flammen die schlanken Kelche der ZeiUosen-Blüte, auf Wiesen, die voll Nebel sind, der müde über dem dunklen Strome braut. Etwas vom Tanz. Von Karl Meyer, Köln. Der Tanz dient von alters her als überaus wichtiges Erziehungsmittel. Jeder, der sich mit der Tanzkunst bbeschäftigt, hat reichlich Gelegenheit, zu beobachten, welch große körperliche und seelische Wandlungen sie bei sachgemäßer Anleitung und Ausübung in kurzer Zeit hervorruft. Junge, wie ältere Leute zeichnen sich schon nach kurzem Tanzunterricht zum nicht geringen Staunen ihrer Freunde und Bekannten durch feste, abgerundete Bewegungen aus. Je ausgeglichener die Muskeltätigkeit beim Tanze wird, desto müheloser, ungezwungener, selbständiger werden die Bewegungen. Der ganze Körper erhälte neue Schnellkraft und Elastizität, und mit Bewußtsein zuverlässiger Muskeln des gehorchenden Körpers, des Stolzes überwundener Schwierig- heilen wallt Sicherheit, Mut und frohe Wagelust im Körper empor. Da sind Freude, sittsame Lebenslust und heiterer Ernst diese Grundbedingungen für die Erhaltung des Gesunden und Schönen. Durch die Herausarbeitung der in Bewegung umgesetzten Lebenslust und Freude an den Rhythmen und Klängen der Musik wird im Tanze durch den Kult des Schönen und Wegfall jeder Rekordsucht ein hohes Maß von Wohlbefinden erreicht. Es ist an sich ganz gleichgültig, welche Art der Tanz- weisen man hierfür zugrunde legt. Durch das takt- mäßige Gehen, Biegen und Drehen im Tanz und das bald schärfere, bald sanftere Anspannen der Muskeln beim einzelnen, auf Abschwächung und im abgclaufcnen Sommer gut beseht gewesen. Was für Gründe mitspiclen, eine derartige Maßnahme ins Auge zu falten, ist nicht verständliche Man wundcrt sich jedenfalls über die Geduld der beteiligten Gemeinden. Wo bleiben die von den Gemeinden gewählten Aufsicht s r a l s m i t g l i e d e r ? Oder wissen diese vicllcicht ebensowenig von der Sache, wie die unteren? ilnb letzten Endes ist die Hessisch« Regierung wohl auch noch da, als Aufsichtsbehörde mit der Betriebssührerin einmal ein kräftiges Wörtchen in Bezug auf Erfüllung der lonzessions mäßigen, Verpflichtung zu rcfcrn Die Hransilmer herdstmesie. fpd. Frankfurt a. M., 4. Oft. Ohne Sang uird Klang w cd. heute vormittag die 13. „Internationale Frankfurter Messe" eröffnet. Die Besucherzahl war heute, trotz des gegen Mittag aufilärenden Wetters, nicht überwältigend groß: Käufer batten sich wegen der schlechten Wirtschaftslage nur in mäßiger Zahl eingefunden. Die Geschäfte, die in einzelnen Abteilungen zustande kamen, dienten vorwiegend der Deckung eines dringenden Bedürfnisses. lieber den Preisabbau wird auch in Frankfurt mehr theoretisch und platonisch gesprochen, als praktisch gehandelt. Die Messe bietet, von der Ausstellerseitel aus gesehen, ein befriedigendes Bild, wenn auch in manchen Abteilungen empfindliche Lücken klaffen. Die einzelnen regionalen Kunstgewerbe (bayerische, alpenländ.sche und badische) locken in der Kunstgewerbehalle mehr nach der sinnenfreudigen, denn nach der wirtschaftlichen Seite. Gut vertreten sind in dem Haus Werkbund zum ersten Male Hanauer Edelmetall- gegenstände und ferner, wie immer, gute Pforzheimer und Ober st einer Schmu ck- waren. Die Tabak messe darf als unzulänglich bezeichnet werden. Was ausgestellt ist, kann man in jedem Tab.ttladrn in gleicher Güte und Auswahl befommen. Die Ausstellungen der italienischen und serbischen Monopolverwaltungen! sind bescheiden. Ausgezeichnet sind, wie stets, wieder Schuh- und Lederwaren: hier ist Frankfurt zweifellos führend. Auch das „Haus der Moden" ringt sich zu steigender Beachtung und führender Stellung durch. Der Schuh- maschinenmarkt findet ferner starkes Interesse. Die übrigen Abteilungen bieten das übliche Bild, lieber den Geschäftsgang läßt sich heute am Ende des ersten Tages noch kein Urteil abgeben. Viel klarer als sonst zeigt diesmal der ganze Aufbau der Messe, daß die Bezeichnung „3nter- nationale Messe" für Frankfurt eine messeliterarische Lizenz ist. Die Frankfurter Messe ist durchaus kein Lokalmartt, sondern eine südwest - deutsche Regionalmesse mit ganz leicht grohdeutschem und noch weniger internationalem Einschlag, vor allem nach der Seite bin, was Aussteller und Besucher anlangt. Bedeutenden internationalen Besuch wies die Messe noch niemals auf. Ebensowenig darf von einer internationalen Ausstellerschaft gesprochen werden. An diesem .Urteil ändern weder die italienischen und serbischen Tabakausstellungen, noch die Stände mit französischen Gemüsekonserven etwas. Das Hauptstück der Herbstmesse ist — nach der Ansicht der Messeleitung — die Autvmobil m e s s e. Riesengroße Plakate teilen mit, daß dreißig Weltfirmen bzw. Weltmarken vertreten sind, verschweigen aber, daß unter den rund fünfzig ausgestellten Wagen kein einziges deutsches Erzeugnis vorhanden ist Man sieht nur französische, englische, belgische und italienische Wagen. Für diese der deutschen Wirtschaft abträgliche „3nternationalitat“ fehlt den meisten Besuchern das Verständnis, um so mehr, als man hierbei völlig außer acht läßt, daß Messen in Deutschland vor allem Instrument- des deuts chen Wiederaufbaues sind. Dem wird aber mit ausländischen Luxusautomobilen — um solche handelt es sich überwiegend — wirklich nicht gedient. Daß die deutsche Automobilindustrie, die gerade im Frankfurter Wirtschaftsbezirk! (Frankfurt, Mannheim, Rüsselsheim usw.) eine besondere Heimstätte besitzt, auf der Frankfurter Messe nicht vertreten ist, hat seinen ersten Grund in der schweren wirtschaftlichen Depression, unter der wir seit Monaten alle seufzen. Die heimischen Verstärkung langsameres und schnelleres Tempo in der Musik, wird eine allseitige und ausgeglichene Ausbildung des ganzen Körpers erreicht. Die Beherrschtheit und Gehaltenheit der Bewegung nach der Musik wird immer edle Linien, Anmut und Schönheit erzeugen. Die Mannigfaltigkeit und der ständige Wechsel der Tanzpositionen verursachen stärkere Durchblutung und befördern ausgiebig die Blutzirkulation, jene ersten Grundbedingungen zur Gesunderhaltung unseres Körpers. Mit Recht wird der moderne Tanz von den vornehmen Gesellschaftskreisen gepflegt und als nutz- bringende Gesellschaftskultur betrachtet. Im Tanz ge- horcht der Körper der Musik. Mit peinlicher Genauigkeit fügt er sich ihren Weisungen und setzt ihre Takte in Bewegungen um. Die kraftvolle Lust, die Anmut und Geschmeidigkeit der Glieder zu zeigeki, und der natürliche Trieb, den innersten Gefühlen und Impulsen der Seele Ausdruck zu verleihen, wohnt im Herzen aller Menschen. Ihn müssen wir wecken, stärken und pflegen, um allmählich wieder allgemein zu der geordneten und ausdrucksvollen Tanzkunst zu gelangen. Verfolgen wir nun den Werdegang des Gesellschaftstanzes, so ersehen wir aus den uns zur Verfügung stehenden Unterlagen, daß er stets Wandlungen unterworfen war. Es würde zu weit führen, die einzelnen Tänze aus der guten alten Zeit hier aufzuzählen. Wir stehen in der Morgenröte einer neuen Zeit. Wiederum liegt eine Umwälzung hinter uns, die neue Wege, neue Ziele, neue Geisteseinrichtungen zur Folge hatte. Das Alte ehren, das Neue fördern ist, wie auf der hannoverschen Tanzlehrer- Fachschule erwähnt wurde, unsere Pflicht. Trotz aller Widersacher hat der moderne Tanz im Sturm die Welt erobert. Wenn, wie bei allen Neuerscheinungen, Auswüchse Vorkommen und die breite Masse tänzerisch verflacht, so liegt das einerseits daran, daß man den Tanz als Mittel zu billigen Zwecken betrachtete und nie sehr gut tanzte. Falsche Schrittausführungen, Bewegungen und Haltung haben den modernen Tanz diskreditiert. Trotzalledem, die neue Tanzrichtung ist und war nicht aufzuhalte» und der Grundgedanke und der Grundweg unserer Zeit und folglich auch die Tanzweife ist eine andere. Automobilfabriken leiden. Vie die jetzt erfolgten größerenBetriebseinschränkungen dartun. unter einer UebcrfüIIc von neuen: Material, für die lein Absatz vorhairden ist, selbst nicht auf einer Messe. Aus der Provinz. Landkreis Girtzen. Jl Wieseck. 5. Ott. Der durch das starke Auftreten der Leberegellrankheit im Dorjahre in arge Bedrängnis gekommene Ziegenzuchtverein veranstaltet gegenwärtig eine D e r - losung. Die Lose fanden leider nicht dem der Sache zu wünschenden Absatz. Deshalb mußte die Ziehung wiederholt, zuletzt auf den 11. Oktober verschoben werden. Leider muh, wie uns mit- geteilt wird, infolge des geringen Loseabsahes eine Reduzierung der vorgesehenen wertvollen Gewinne eintreten. y. Mainzlar. 3. Okt. Großes Un - g l ü ck hat die Familie des hiesigen Landwirtes und Gastwirtes Friedrich Koch betroffen. Heute nachmittag gegen 5 Uhr brach in der Scheuer Feuer aus. das sich bei den noch vorhandenen großen Frucht- und Heuvorraten schnell ausbreitete. so daß an eine Rettung dieser Vorräte nicht zu denken war. Der Besitzer befand sich in der Scheuer und fand den Flammen- t o d. Heber die Entstehung des Feuers wird infolgedessen niemals etwas Bestimmtes a^rszu- machen sein, und man ist nur auf Vermutungen angewiesen. Die Familie soll nicht versichert sein. Die abgebrannte Scheuer hangt mit dem Wohnhaus durch einen Seitenbau zusammen und ist in andere Hofraiten eng eingebaut. Die Gefahr war deshalb sehr groß, daß bei ungünstigem Winde ein Großfeuer unermeßlichen Schaden an» gerichtet hätte. Die hiesige Feuerwehr war schnell zur Stelle und verstand es. mit anerkennenswertem Geschick und hingebender Opferwittig- keit in Verbindung mit den herbeigeeilten Wehren der benachbarten Gemeinde eine Ausdehnung des Feuers zu verhindern. Rur die Scheuer des Kaufmanns Schlapp ist ohne nennenswerten Schaden angebrannt. :: Utphe, 3. Okt. 3n der letzten Gcmeinde- ratssitzung wurde von linksstehender Seite ein Antrag eingcbracht, die Winterschafs- weide hier einzuführen und diese, wie an anderen Orten, pachtweise zu vergeben. 3n der Aussprache wurde betont, daß durch den Weide- gang eine Verbesserung der Wiesen und eine erhöhte Grasernte zu erwarten sei. Auch würde diese Einrichtung eine nicht uunbeträcht- liche Einnahmequelle aus Pachtgeld, Pferch und io weiter für die Gemeinde bedeuten, da das gesamte Wiesengelände etwa 200 Morgen umfaßt. Von anderer Seite wurde dagegen eingewendet, daß die Schafe die Winterfrucht schädigen würden, und daß dann auch das hiesige Hofgut berechtigt wäre, eine Schafherde zu halten Der Antrag wurde deshalb, vorläufig mit 1 Stimme Mehrheit abgelehnt, es scheint jedoch das letzte Wort in der Sache noch nicht gesprochen zu sein. Kreis -Ilsfeld. Alsfeld. 3. Oft. Die hiesige Stadtverwaltung beabiichtigt, die vor dem Kriege hier regelmäßig an jedem Samstag auf dem Marktplatz obgehaltenen Produktenmärkte als Wochen Märkte wieder aufleben zu lassen. Diese erfreuten sich vor dem Kriege eines lebhaften Zuspruches. Reben der regelmäßigen Anfuhr von Kartoffeln, Obst und Gemüse gab der Handel mit Saatgut den Märkten ihre besondere Bedeutung. Das Gesinde vom Lande fand hier auch Gelegenheit, seine Deputatkartoffeln ab- setzen zu können, und die Bewohner der Stadt machten von der bequemen Kaufgelegenheit gerne Gebrauch. Der erste Wochenmarkt findet am Samstag, 10. Oktober, aus dem Markt- l platze statt. !—' Atzenhain, 3. Okt. Rachdem unsere F Gemeinde mit Da serTeilung und e'ektrischem Licht versehen ist, strebt man im Zusammenwirken mit ' den Ortschaften Bernsfeld, Weitershain und Stangenrod die Einrichtung einer Autoverbindung mit Grünberg an. Die Besprechungen mit einem Unternehmer sind im Gange, doch mochte dieser Mücke als Ausgangspunkt der Linie haben, während hier bas allergrößte 3nteresse an Grünberg besteht. Der gefesselte Strom. Roman von Hermann Stegemann. 27. Fortsetzung (Nachdruck verboten.) „Papa!" schrie sie auf und warf sich zurück. Der Ruck löste ihre Hände. 3n Fäusten geballt drückte sie sie an die geängstigte Brust. Frostschauer zuckten in raschen Schlägen durch ihren Leib. Auf einmal wurde ihr starres Gesicht wieder lebendig. Leise, mit bebender Stimme antwortete sie: „Papa, das glaub' ich nicht." Er wollte lachen, doch es wurde eine Grimasse der Verzweiflung daraus. Demütig ergriff er ihre Hände noch einmal. „Bleib' bei mir. Ruth. 3ch hab ja nur dich. Er ist ein Obenhinaus, einer von den Rücksichtslosen. ein Egoist, der seinem Dämon folgt. Du wirst unglücklich, wenn du mit chm gehst. Bleib' bei mir! Es gibt andere Männer, unter denen du einmal wählen kannst, häng' dich nicht an einen, der dich mitreißt wie der Lauffen, und mir den Boden unter den Füßen wegzieht." Ruth machte sich sanft loS. Sie hotte ihren Vater noch nie so klein gesehen. Gr warf Hanns Selbstsucht vor und bettelte doch nur für sich selbst. Aber sie sah die ratlose Angst in seinen Augen, und das Mitleid siegte. „Sei ruhia, Papa, es ist noch lange hin, bis Hanns und ich zusammenleben können. Ich bin heute fünfundzwanzig Iahre alt geworben und weiß, waS es heißt, auf das Leben warten." Sie ging. „Ruch", rief er chr noch nach, um sie zurückzuhalten, und hatte doch nicht die Kraft, ihr seinen Willen aufzuzwingen. Da riß er Hut und Mantel an sich und stürzte hinaus in die regenschwere Rächt. Er lief nach Rheinau und saß, ehe er sich dessen recht bewußt wurde, im Herrenstübchen der , Alten Post". Auch hatte die Tür ins Schloß fallen hören. Einen Augenblick kämpfte sie, ob sie chm nacheilen solle. Doch chr Stotz und eine gewisse Keuschheit deS Empfindens hielten sie davon ab. Sie konnte chm nicht- mehr sagen, was ihn anders gestimmt hätte, und es war zum erstenmal ein Gefühl der Entfremdung in ihr mächtig < Hoffentlich führen die lobenswerten Bemühungen der beteiligten Gemeindeverwaltungen zu einem baldigen guten Ergebnis. !—! Lehnheim, 3. Okt. Rach Fertigstellung des neuen Schulhauses will unsere Gemeinde bas alte Schulhaus zu einem Wohnhaus d* mindestens drei Wohnungen Herrichten lassen. Hierdurch und durch private Reubauten erwartet man eine Behebung der Wohnungsnot. Die Baukosten hofft die Gemeinde aus den Erträgnissen des Waldes decken zu können. 0 Lehrbach, 3. Okt. Rach 28jähriger Wirksamkeit in unserer Gemeinde verließ uns dieser Tage Lehrer Ludwig Stoll, um seinen Dienst in Altenburg anzutreten. Sein Weggang wird allgemein bedauert, hat er doch in dieser Zeit Freud und Leid mit der Gemeinde getragen. Der Jugend war er durch Generationen hindurch ein treuer Erzieher, der es gut meinte unb auf ein gesegnetes Wirken zurück- blicken darf. Den Frohen war er allzeit ein froher Freund, den Leidenden ein stets bereiter Helfer. So war es selbstverständlich, daß ihm die Gemeinde als äußeres Zeichen ihres Dankes von Bürgermeister Kuhl und dem Gemeinderat eine künstlerisch ausgefertigte Ehrenbürger-Ur- künde überreichen ließ. Auch von dem Gesangverein. von seinen Schulkindern und von anderer Seite erhielt er prachtvolle Ehrengaben. Untere besten Wünsche begleiten ihn nebst seiner Familie in seine neue Heimat. Möge ihm dort ein ebenso gesegnetes Wirken beschieden sein wie hier. Kreis Schotten. m. Stumpertenrod, 3. Okt. Das schöne Wetter der letzten Tage läßt die durch das Regenweiter seither stark behinderte Grum- meternte rasch zu Ende kommen. Schon beginnt man hier und da mit der Kartoffelernte. 3m Dorf brummt die Dreschmaschine, nachdem schon vor einigen Wochen die letzte Frucht mit Ausnahme von kleinen Resten, eingefahren wurde. — Der P o st b o t e, der die Bestellung von Ulrichstein besorgt, kommt jetzt nicht mehr um 3 Uhr nachmittags, sondern schon um 11 illjr vormittags nach hier. Cs wird dies als ein großer Rachteil für unsere G e - meinde empfunden, da der Anschluß vom Postamt Mücke, unserem Hauptverkehrspunkt, nicht mehr abgewartet wird, und so die Postsachen, die gegen 11 Uhr vormittags in Ulrichstein eintreffen. erst am nächsten Tag dahier bestellt werden. Eichelsdorf. 3. Okt. Von unfern beiden Steinbrüchen ist im Laufe dieser Woche der am sog. Kuhbetrieb mit schwacher Belegschaft wieder in Betrieb gesetzt worden. Der andere am Eichköppel, der durch Schwebebahn mit dem Bahnhof verbunden werden sollte, ruht gänzlich. Einstweilen sind die Aussichten auf Wiederaufnahme der Arbeiten im alten Umfang noch sehr gering. Auch die von derselben Firma betriebenen Basaltsteinbrüche in Schotten und Wingershausen muhten vor einiget Zeit stillgelegt werden. — Infolge Zahlungsschwierigkeiten muhte von der bei unserem Dorfe gelegenen Iunkermühle das Geschäftsaufsichts- verfahren beantragt werden. Die genannte Mühle wurde während der Inflationszeit umgebaut und zu einer Grohmühle umgewandelt, die mit modernster Einrichtung ausgestattet ist. Kreis Büdingen. )( Ortenberg, 3. Oft. Eine Reihe alter Häuser unserer Gemeinde trägt an ihrer Vorderseite alte schone Sprüche, die einst die Erbauer der Häuser daran haben anbringen lassen. Bei der Wiederherstellung der Häuser, wie sie vielfach jetzt vorgenommen werden, muß vom Standpunkt der Heimatpflege dafür gesorgt werden, daß diese Sprüche zu Ruh und Frommen der Rachwelt ebenso wie das schöne Fachwerk erhalten werden. So wurde in anerkennenswerter Weise der schöne Spruch am Ackerschen Hause in leuchtender Farbe erneuert. Er hat folgenden Wortlaut: „Dies Haus steht in Gottes Hand, Gott bewahr es vor Feuer und Brand. Sorg und doch nicht zuviel, es geschieht doch, was Gott haben will. Wer Gott vertraud. had wol gebaut im Himmel und auf Erden. Wer sich verläßt uf Iesum Chriesist. dem soll der Himmel werden." Ein anderes Haus trägt die Inschrift: ,3m 3ahre 1702 den 10 Iuli hat dies geworden, das sie schmerzte und ihr trotzdem natürlich schien. Siu harter, willensstarker Zug lag um ihren Mund, als sie an Hanns schrieb, daß Sie ihrem Vater von chrem Verhältnis Mitteilung gemacht habe. In dem Brief stand kein Wort von ihrem Geburtstage, von ihrer Einsamkeit und von den Kämpfen, die ihr drohten. Hanns schrieb an Engelhardt, daß er Ruth liebe, aber Engelhardt legte den Brief, der weiter nichts Bestimmtes enthielt, beiseite. Im Laufe des Dezembers erhielt Ruth zwei Briefe. Einen von Gerhart Tylander. der ihr auf einer Seite, die mit großen spihgeschliffenen Schriftzügen bedeckt war, noch einmal für alles dankte, was sie für ihn getan habe, und mit der Versicherung schloß, daß ihr Bild immer noch lebendig in seinen Gedanken. Er bat, die Erinnerung an sie ins neue Iahr hinübernehrnen zu dürfen. Sonst nichts. Ein Brief von einer merkwürdigen Mischung akademischer und kaufmännischer Formen, ohne den Ausbruch wärmerer Gefühle, aber in seiner kalten, klaren Feststellung so bedeutungsvoll, daß Ruth lange nicht von ihm loskommen tonnte. Ein Brief, der keine Antwort verlangte, den zu beantworten ihr sogar ein untrügliches Empfinden verbot und der doch eine Beziehung schuf, die chr Unruhe bereitet hätte, wenn diese nicht durch ein Schreiben Hanns Ingolds Der« bfangt worden wäre. Der Brief kam aus Frankfurt. Von seinem Werk war darin die Rede, sechs Seiten eng geschrieben, ein Ausbruch geflauter Gefühle, ein wilder Strom entfesselter Energien, die keinen anderen Ausweg fanden. Sein sonniger, Heller Iugendmut war nicht mehr darin, aber die Spannkraft und die Zielsicherheit des Mannes, der schöpferisch tätig ist. Umsonst waren alle seine Bemühungen, die Regierung, die Landstände, die Kapitalisten für fein Projekt zu gewinnen. „Ich brauche ja ihren Glauben gar nicht. Ich verlange nur die Freiheit das Werk zu bauen. Die Konzession und ein paar Millionen, weiter nichts! Es ist genug, daß ich daran glaube! Ich höre den Lanffen in schlaflosen Rächten toie die Seelen der Verdammten brüllen, als müßt' ich ihn erlösen! Ich sehe das Werk mit glänzenden Fenstern in der Rächt stehen und Haus erbaut Wiegand Emrich und Katharina. Wir sollen nicht in Sindc leben, sonst wird es uns gereuen." Wieviel haben diese alten Inschriften auch unserer modernen 3eit und ihrer Menschheit zu sagen. Kreis Aricdbcrg. sf. Friedberg, 3. Oft. Der hier bestehende, sehr rührige Obst- und Garte n ba u - Der ein hat es sich zu einer seiner wichtigsten Ausgaben gemacht, die seither noch etwas im Rückstände befindliche Pflege der Vorgärten, sowie das Anbringen von Fenster- und B a l l o n s ch m u ck durch Anregung und Aussetzen von Preisen in Aufschwung zu bringen. Mit Genugtuung konnte in der gestrigen Sitzung festgestellt werden, daß die Bemühungen auf fruchtbaren Boden gefallen sind: es konnten für Vorgärten die Preise (Prof. Grein, Postschaffner Gehrig und Kern. Kaufmann Guckelsberger) verliehen werden, außerdem noch vier Preise für Balkon- und Fensterschmuck. Die Preise bestanden aus schönen Palmen, Dra- zenen und Aurikarien. Eine weitere Verlosung von Zimmerpflanzen fand unter den Mitgliedern statt Die Mitglieder des Vereins besuchten die Rosenfelder in Steinfurth, sowie die Gartenbauausstellung in Darmstadt. Zum Schlüsse hielt noch Dr. Schäfer einen eingehenden Vortrag über die Anlage von Vorgärten und Bcllkon- und Fensterschmuck. Starkenburg un. Rhcinhessen. * Darmstadt, 3. Okt. Die Richtsätze für die Unter ft Übungen in der städtischen Wohlfahrtspflege sind mit Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung u m 2 0 P r o z. erhöht worden. --- Aus Anlaß des 25jährigen Iubiläums des Medizinalrates Dr. August Fischer als Leiter des städtischen Krankenhauses hat die Stadt Darmstadt die seiner Verwaltung unte sie e.n e i Stiftungen, die durch die. Inflation wertlos geworden waren, wieder aufgewertet und insgesamt auf 1 0 0 0 0 0 Mark erhöht. — Die Stadtverordnetenversammlung beschäftigte sich vorgestern mit einer alten Streitfrage zwischen der Stadt und der Technischen Hochschule. Die Stadtverwaltung hatte es nach jahrelangen Verhandlungen mit der Regierung erreicht, daß sie eine Straßenbahnlinie durch die Hochschulstraße führen darf: sie hat der Hochschule 18 000 Mk. für die Sicherung der Apparate des physikalischen Instituts gegen Erschütterungen und die Rebenwirkungen elektrischer Ströme bezahlt. Die Stadt hat auch Aufwendungen für eine Straßenverbreiterung im Betrage von rund 300 000 Ml. gemacht. Die Hess. Regierung (Finanzministerium) hat aber vor einigen Monaten die erteilte Erlaubnis auf Veranlassung der Hochschule wieder zurückgezo- g e n. Der Rechtsausschuß der Stadtverordnetenversammlung hat sich auf den Standpunkt gestellt, daß die Genehmigung nach wie vor zu Recht besteht. Die Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung schloß sich dieser Auffassung an. Man ist nun darauf gespannt, was die Regierung tun wird, ob sie, wie schon einmal, den Bau der Straßenbahn mit Gewalt verhindert, oder ob ein Rechtsstreit aus der Angelegenheit erwächst. Als letzter Punkt der Tagesordnung wurde noch die Frage der Wiederbesehung des vierten Bürger- m e i st e r p o st e n s erörtert. Ursprünglich sollte die Angelegenheit in geheimer Sitzung beraten werden. Die Deutsche Volkspartei sprach sich grundsätzlich für die Wiederbesetzung des wichtigen Postens des Finanzdezernenten in der Stadtverwaltung aus. während die Links- barteien und die Deutschnationalen dagegen stimmten. Auch die Verwaltung war gegen dne Wiederbesehung. Die Stelle wird vorläufig durch einen Hilfsdezernenten besetzt, der aus der Beamtenschaft der Stadtverwaltung genommen wird. Die Dlättermeldung. daß Landtagsabgeordneter Dr. R i e p o t h - Schlitz für den Posten ausersehen sei, trifft nicht zu. Die Personenfrage war überhaupt noch nicht erörtert worden. Heffen-Nassau. bl. Dillenburg, 3. Okt. Das hiesige Lehrerseminar wurde mit einer eindrucksvollen Feier geschlossen, an der sich Vertreter der Behörden, der Schulen und eine Reihe seinen Lichtschein auf das dunkle Nasser werfen. Die Turbinen surren und schwirren, gelbe Maschinen strahlen Kraft und Licht in den Raum, und die Drähte streichen an hohen Masten gespenstisch über die Hügel. „Manchmal meine ich, ich müßte ersticken, so Drückt mich dieses ungeborene Werk. Herr- ?ott. könnt' ich doch nur noch einmal die Bohrer nirschen und das Gestein splittern Horen. Du weißt ja nicht, wie schon das ist. wenn der spitze Stahtzahn sich in die Felsenrippen bohrt, die Krane knarren und der Erdbagger sein gefräßiges Maul vollschöpft. Wenn di^ Lokomotiven bellen und es von braunen Kerlen wimmelt, die heute Steine wie Brot brechen und morgen die Hacken zusammenwerfen und aus diesem oder jenem Grund die Arbeit niederlegen! Und treib' ich mich wie ein Vagant in der Welt herum, petitioniere und antichambriere, schreib' mir die Finger wund und komme doch nicht vom Fleck. „Ich lebe nicht mehr wie andere Menschen, denn der Gedanke an das Werk ist bei mir Tag und Rächt. Er ißt und trinkt mit mir, und ich kann tun und lassen, was ich will, er bohrt sich in alles hinein. 3m Theater starr' ich auf die Bühne und ertappe mich plötzlich darüber, daß ich am Lauffen Zernentklohe versenke. Und wenn ich einmal wirklich davon abgelenkt werde, leide ich unverständliche Aengste, bis mir auf einmal einfallt, daß ich mein Werk vergessen hatte. Und dann ist das Bewußtsein, es wieder in sich zu haben, eine Wollust, von der kein Mensch sich eine Vorstellung machen kann. „Aber ich muß einen Menschen haben, mit dem ich davon reden kann. Rur einmal mich wieder aussprechen, einmal nur die skeptischen Stimmen übertönen, die höflichen Zuhörer vergessen, die nichts, gar nichts für mich übrig haben. „Komm zu mir, Ruth, nur einen Tag. ich kann nicht fort, denn ich sitze über meiner Schrift und kann sie nicht aus den Augen lassen. Ich will sie an die Stände, an alle Industriellen in Baden schicken, die Zeichnungen sollen sie haben, die erste Broschüre war eine flüchtige Skizze, die niemand überzeugen konnte, aber diese Schrift muß überzeugen. Ich, ein Heimat- ichänder. ja, zum Donner, meint Dein Vater denn, ich freute mich über die Zerstörung, die ehemaliger Schüler beteiligten. Der derzeitige Leiter der Anstalt. Dr. Hersl^nvach. hielt eine warme Gedenkrede, in der er u. a. die Schwere des Abschieds für Lehrer und Schüler betonte. Oberschulrat Grau von der Regierung in Kassel sprach dem Kollegium warmen Dank für die reiche Arbeit im Dienste der Lehrerbildung aus und referierte alsdann über die neue Reform der Lehrerbildungsordnung. Die feierliche Stunde umrahmten Musikvorträge. Der letzten Entlassungsprüfung unterzogen sich ’ 17 Seminaristen, die alle bestanden. 51 Iahre lang hat die Anstalt segensreich gewirkt und über 1000 Iungmänner zu Lehrern herangebildet. Heber das Schicksal des Hauses ist man sich noch nicht einig. Jedenfalls erhält das Gymnasium einen Teil der Räume. spd. Frankfurt a. M.. 4. Ott. Bei Bo- names wurde ein Motorrad auf dem sich drei Personen befanden, von einem ständig im Zickzack fahrenden Kraftwagen überholt. In Höhe des Motorrades stoppte der Wagen plötzlich ab. Er sauste in den Graben und begrub seine fünf Insassen unter sich, die mehr oder weniger schwer verletzt wurden. Das Motorrad wurde bei dem Unfall gestreift und kam mit seinen Fahrern gleichfalls zu Fall. Hierbei wurde ein Kunstmaler tödlich verletzt, die beiden anderen Fahrer trugen schwere' Verletzungen davon und mußten dem nächsten Krankenhause zugeführt Werdern Frankfurter Verkehrspolitik. fpd. Frankfurt a. M., 4. Oft. Die gesamte Verkehrpolitik der Stadt soll in völlig neue Bahnen gelenkt werden und durch bedeutende Veranstaltungen aller Art neue Belebung erfahren. Zum Letter dieses Unternehmens, das allein von der Stadt getragen wird, ist der seitherige Messedirektor Otto Ernst Sutter ausersehen, der nach der Uebernahme dieses neuen Amtes auch weiterhin der Messe erhalten bleiben wird. Brand einer Papierfabrik. fpd. Oberursel, 4. Ott. Die Oberur* feier Papierfabrik an der Hohemarkstraße steht seit heute nachmittag in Hellen Flammen. Das Feuer fand an den reichen Roh-f materialDoträten und Fertigfabrikaten überreiche Rahrung und breitete sich in kurzer Zeit über den gesamten Fabrikkomplex aus. Die Oberurseler Feuerwehr konnte des Riesenbrandes nicht Herr werden und alarmierte gegen 5 Uhr die Frankfurter Feuerwehr, die nach kurzer Zeit an der Brandstätte eintraf und mit zahlreichen Schlauchlinien den Kampf gegen das Flammenmeer aufnahm. Kurz nach 5 Uhr ergriffen die Flammen das Maschinenbaus und setzten auch dieses in Brand. Die erst vor einigen Wochen neuangeschafften Maschinen im Werte von mehr als 1 Mill. Mk. wurden ein Raub der Flammen. Rahezu alle Vorräte an Papierwaren wurden entweder durch Feuer oder Wasser vernichtet. Ueber die Entstehung des Brandes verlautet noch nichts Besttmmtes. Kirche und Schule. m. Stumpertenrod, 3. Oft. Rachdem unser Gotteshaus einen schmucken Außenanstrich bekommen hat, wird gegenwärtig durch Dachdeckermeister Hölscher- Alsfeld die Turm- spitze erneuert durch die Anbringung eines kupfernen Turmknopfs und eines verzinkten schmiedeeisernen Hahns, während das kunstvoll ausgearbeitete alte Turmkreuz beibehalten wurde. Unsere sehr kirchliche Gemeinde hat von jeher keine Mühe und Kosten gescheut, um ihr Gotteshaus schon und würdig auszustatten. Schon bei der Erbauung desselben, 1696 bis 1712, reiften Vertreter der Gemeinde nach Holland, um hier bei reichen Glaubensbrüdern um milde Gaben anzuhalten, und kamen nicht mit leeren Händen zurück. Ein gründlicher Umbau der Kirche wurde 1906 vorgenommen. Die überftridjenen Bilder der Apostel und Evangelisten an den Emporen wurden durch einen Frankfurter Maler freigelegt und nachgezeichnet. Eine Sandsteinplatte vor dem Altar mit Leichentext des Pfarrers K r e u d e v und Epitaphium auf dessen Leichenstein erhielt ihren Platz an der linken Innenseite der Kirche. Zwei farbenprächtige Glasbilder, der Säemamr und der gute Hirte, wurden dem einen Fenster das Werk mit sich bringt! Komm. Ruth, ich habe ja nur Dich! Ich will den Kopf wieder in Deinen Schoß legen, und dann wird mir einen Augenblick lang alles zum seligen Frieden werden, was mich jetzt bei dem lebendigen Leibe zerfrißt. Schon der Gedanke, daß Du kommst, macht mich ruhig und heiter. Ich erwarte Dich. Du bringst mir alles mit, die Heimat, den Glauben und Dich. .^Morgen habe ich hier eine Konferenz, in der vielleicht der erste Stein gelegt wird zu meinem Werk. Aber ich muß einen Menschen haben, der mit die Hand hält, wenn es wieder ein Fehlschlag ist. Und nur ein einziger Mensch auf der Welt hat so viel magnetische Kraft in der Hand, mir Ruhe zu bringen, und das bist Du! Sieben Iahre hab' ich an Dich gedacht, und seit ich dieses Werf in mir trage, ist es mir. als wäre es so gut Dein wie mein. Ruth, komm zu mir, komm zu mir, süße Ruth!" Fiebernd hatte Ruth diese leidenschaftlichen Zeilen gelesen. Eine heftige Unruhe ließ ihr Herz schwer und dumpf schlagen, am liebsten wäre sie zu ihm hingeeilt, wie sie ging und stand, als fände sie ihn irgendwo in der Rühe und mühte ihm helfen. Es war ein milder Wintertag, noch kein Schnee gefallen, mattgoldene Sonne färbte die Landschaft und den Strom mit Bronzetönen. Ruths Herz pochte in dieser Einsamkeit wie ein Uhrhammer. Sie glaubte seine dumpfen Schläge laut widerhallen zu hören. Konnte sie den Vater allein lassen? Sie fragte sich nur dies. Alles andere stand außer Frage. Ruth fühlte, daß aus dem Brief Hanns Ingolds die nackte Verzweiflung schrie. Richt die Verzweiflung eines Mannes, der sich und sein Werk verloren gab, sondern die Rot eines Menschen, der mit sich allein war und kein Ohr hatte, zu dem er sprechen konnte, kein Herz hatte, das für ihn schlug. Er ging zugrunde an den Wehen dieses ungeborenen Werkes, das in seinem Hirn kreiste und ins Leben verlangte. Es tötete ihn, wenn er in seiner Einsamkeit mit ihm kämpfte und rang. Sie mußte zu ihm, zu Fuß, barfuß, wenn es nicht anders ging. Er war ärger in Rot als damals, da sie an der Drunnensäule für ihn gebangt hatte. Und er rief nach chr. Er rief sie. Hanns Ingold rief feine Ruch! (Fortsetzung folgt.) Berlin Frankfurt a.M. gSro^izftenborfe. Börse. Berliner im OSRAM Oie Osram-N-Lampe verkörpert den neuesten Fortschritt auf dem Gebiet der elektrischen Glühlampen. Oer neue, durch Patente geschützte Wendeldraht ermöglicht eine bisher bei luftleeren Spiral- drahtlampen unerreichte Oekonomie und Lichtkonstanz, seine Anordnung eine vorteilhafte Lichtverteilung. Oie Osram-N-Lampe ist in hohem Maße geeignet, die bisherigen Lampen mit gestrecktem Oraht zu ersehen. Sie wirb in dem Umfange geliefert, den die Umstellung bet Fabrikation |aW?t. ergeben hat. Dor dem Kriege hatten wir eine Kriegs- naetne, die durchweg auf Kohle eingestellt war: oit hatten eine mit Kohle betriebene ansehnliche Handelsflotte und eine entsprechende Binnen-- 'chiffahrtsslotte. Jetzt haben wir die Kriegsmarine großenteils verloren, und auch in der Handels- inb in der Dinnenschiffahrtsflotte erhebliche Ein- duhen erlitten. Soweit die Handelsflotte wieder erstanden ist. ist sie zum großen Teil (etwa V2) vur Oelfeuerung übergegangen. Dadurch ist der .^ohlenverbrauch für Marine, Handels- und Linnenschiffahrtsflotte von 1913 9,3 Mill. Donnen ruf 1924 2,75 Mill. Tonnen zurückgegangen, vor dem Kriege nutzten wir unsere Wasserkräfte stur zu einem Bruchteil au8. WaS wir damals dadurch an Kohlen sparten, mag nur ca. V» Mill. Tonnen betragen haben. 3n neuerer Zeit hat die Ausnutzung der Wasserkraft erhebliche Fortschritte gemacht. Namentlich das kohlenarme Bayern und Schwedische Noten . . . . Schweizer Noten Spanische Noten Tschechoslowakische Noten Ungarische Noten Berliner VERTRETER: H. Elges jr. Gießen Seltersweg 68 Berlin, 3. Ott. Am Produttenmarkt blieb das Geschäft unverändert still und die Tendenz weiter schwach. Es kosteten 1000 Kilo: Weizen, mark. 200 bis 204, dto. Oft. 220' L. dto. Dez. 221. dto. März 226, Roggen, märt 144 bis 146, dto. Oft. 159 bis 162, dto. Dez. 165V2 bis 160, dto. Marz 173 bis 174, Gerste, mark. 206 bis 230. Futtergerste 169 bis 174, Hafer, mark. 174 bis 181. dto. Dez. 182, dto. März 190; es kosteten 100 Kilo: Weizenmehl 26,75 bis 30,50, Roggenmehl 20,75 bis 23, Weizenklete 9,70 bis 9,90, Roggenkleie 8,70 bis 8.90. Diktoriaerbsen 26 bis 31, Kleine Speiseerbsen 26 bis 28, Futtererbsen 21 bis 24, Wicken 23 bis 26, Rapskuchen 15, Leinkuchen 21,50, Trockenschmhel 11,20, Torfmelasse 8 bis 8,20. Kartoffelstöcken 15 bis 15,40, Zucker 20. (Eigener Drahtberichl des „Gießener Anzeigers".) Berlin, 3. Oft. Der heutige Sonnabendverkehr brachte wieder das am Wochenschlusse übliche Geschäft. Die Lustlosigkeit wurde noch erhöht, da der Orderseingang infolge des frühen Beginns der Börse außerordentlich gering ist. Die Spekulation übte daher größere Zurückhaltung und neigte anfangs zu Realisationen, wenn auch in geringem Umfange. Wenn das herauskommende Material glatt ausgenommen wurde und aus das Kursniveau feinen größeren Kursdruck ausübte, so lag das an der zuversichtlichen Auffassung über die Kursgestaltung der nächsten Tage. Man glaubt, den mit Rußland abgeschlossenen Handelsvertrag und die Diskont- ermähigung der Bank von England hiermit in Zusammenhang bringen zu können. Die ersten offiziellen Rotierungen hielten sich daher auf dem Niveau der Dortage. Lebhafte Schwankungen traten dagegen am Devisenmarkt ein. Hier ging Paris gegen London wieder auf den Stand zurück, der vor der Ab- Geschäftliches. Freude ist das Hochgefühl des Lebens! Sie soll uns auch in knappen Zeiten nicht verloren gehen. Wieviel Freude kann z. D. eine praktische Hausfrau ihrer Familie ober ihren Gästen bereiten, wenn sie sich der bekannten und beliebten Oester-Fabrikate bedient. Immer wird es Freude geben, wenn ein selbstgebackener Kuchen oder eine Torte, ein herrlicher Oetfer- Pudding mit Früchten ober z. B. Oetkers Dibona- Schofoladencremefpeife aufgetragen wird. bewegten sich auf dem Niveau des gestrigen Abcndverkehrs. Die geringe Urnfahtätigkeit hielt weiter an. Das variable Geschäft war etwas lebhafter. Am Montanmarkt waren Mannesmann mit 59,25 leicht erholt. Buderus 44 (— 1 Proz.) Der Bankenmarkt lag unverändert. Commerz 94,75. Berliner Handel 125.75 bis 126,25, Österreichische Kredit 7,25, Wiener Bankverein 5,75. Der Chemiemarkt lag weiter flau. Badisch? Anilin 120. Elberfelder Farben 115. 75, Höchster 116, Scheideanstalt 91,75. Der Schifsahrtsmarkt und der Elektro- marki lagen sehr ruhig. Maschinen NSU. 15. Der Freiverkehr war vollkommen geschäftslos. Beckerkohle 57 B, Benz 36 G., Brown-Boveri 54,5 G. Anleihemarkt rückgängig. 5proz. Deutsche Reichsanleihe 0,223. Pfandbriefe: Frankfurter Hypotheken 6,1, Zentral- Hypotheken 5,45. Rheinische 5,75. Industrie- obligationen geschästslos. Die Börse schwächte sich im weiteren Verlaufe weiter ab. Der Geldmarkt ist immer noch stark angespannt, besonders tägliches Geld ist immer noch lebhaft gefragt zwischen 11 und 12,25 Prozent. Bankakzepte werben kaum gehandelt. 3m Devisen- verkehr lag Paris mit 104,65 gegen London und 21,25 gegen Kabel sehr stark abgeschwächt, was auf den ungünstigen Derlauf der fron» zöfisch-amerikanischen Schuldenrerhandlungen zurückzuführen ist. Mailand mit 120,25 gegen London unverändert. Die Reichsmark notiert gegen Kabel unverändert 4.199. Börsenkurse. 1,185 18,67 101 05 •'0,265 19, 4 168,23 16,93 54.29 69,05 112,29 80,75 •0.10 12,397 4.205 18,77 101.55 20,365 19 54 1694)7 17,01 81 71 59.35 112,85 81.15 '0 40 12,457 Die kleine Besserung, die seit kurzem Auhrbergbau zu verzeichnen ist, darf nicht bar» aber Hinwegtäuschen, daß Grundsätzliches in bezug •auf eine Besserung der jetzigen Lage sich noch nicht und Schule. ttnrob, 3. Oft. Nachdem ui einen schmucken Menst ®irb gegmröttig burdf lscher- Alsfeld bie Turm- ch die Anbringung eines ss und eines verzinsten ni, während baä stmsivvll :unntm$ deibchosten wurde. K Gemeinde hat von jeher ften gescheut, um ihr Sollei- .rbig auszustatten. 6chon bei elben. 1696 bis 1712, reiften rjnde nach Holland, um hier nsbrüdern um milde Taben nen nicht mit leeren Händen her Umbau der Kirche wurde Die überlieichenen Dilder vangelisten an den Emporen Frankfurter Waler freigelegt Sine Sanbsteinplatte vor dm nt des Pfarrers K reu der st dessen Leichenstem erhm linken Innenseite der Änfe ic Jlasbilder. der SaenMN ? D irden dem einen Fenster reife Eaillaux nach Amerika notiert wurde Paris gab gegen London auf 104,55 nach. London konnte sich gegen Kabel von dem ermäßigten Dortagsturs nicht erholen. Nordische Daluten und Amsterdam lagen dagegen fest. Die spanischen Erfolge in Marokko wirkten auf den Stand der spanischen Daluten nicht ein. Am Geldmärkte waren bie Abschlüsse außerordentlich minimal. Tägliches Geld 10 bis 11 Prozent. Monatsgeld ebenso. Die Reichsmark notierte in London mit 20,32 sehr fest. Amsterdam meldete bie Mark mit 59,21,/4. Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M. /In Simonen Mark >n abrK - dfa[ V^tern "id l ,0 5au|(g>bil. SÄ sSä’S Wo\6ec°lt^cM t!untahme dieses r Vapiersabrid. > ’u A 0b„ur. blelb " d«» mch-» L W^ntatcn überÄ rtÄÄ’S“ »» [inompltf äug Ai, Brandes Ä kurzer Zckt 2? T rahsteich« XiÄ ^^ergnssen die JaienJauÄ unb fehlen auch ->e erß vor einigen Wochen i^nen tm Werte von mehr ten em Laub der Rammen, tc an Papierwckren wurden ire oder Wasser vernichtet. m9 des Brandes verlautet M m JWf Md--» jyi" s-i™1'6m «st? 2 g Mnfchm iS M wenn ci wieder Hand yau, ®ento lind nur ein M in fo unb das bist gedacht, unb ?nb '4 an 2 jst es mir. ! in mir trage. Dem wie mern. t. W ?,? l-,denscha!'lM Luch 'tSx ihr nc ft? liebsten feLr Dinicrtag. M « alaubte 'einL nnte sic * (’S * % < 6 «A bem YÄ N •w*? .’S ifte unb t ßinsomt Amerikanische Noten Belgische Noten Tonische Noten ..... Englische Noten ....... Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Lesterr., a 100 Kronen Rumänische Noten...... an der linken Deitenwanö eingefügt. Eine Kirchen- | Heizung mit einer Dreifeuerung machte auch den Aufenthalt in der Kirche im Winter angenehm. Der Schoden, der unserem Gotteshaus durch Wegnahme einer Glocke und der Profpeltpseifen an der Orgel entstand, wurde bald nach Deendi- jung des Krieges wieder ausgemerzt. Die noch übrige Glocke wurde Totenglocke, und ein ganz neues Geläute mit drei Glocken an- zeichasst, ebenfalls die Orgel gründlich ausgebessert. Auch eine elektrische Lichtanlage bekam unser Gotteshaus. Vortreffliche Seelsorger haben ich ebenfalls um die Ausschmückung des Gotteshauses und des kirchlichen Lebens unserer Gemeinde verdient gemacht. 3n besonderem Angedenken stehen noch Pfarrer Schwabe, nachmaliger Pfarrer in Gießen und Verfasser des Festspiels „Die Retterin von Stumpertenrod". Pfarrer S c r i b a, gegenwärtig Dekan des Dekanats Schotten, unter dem die Renovierung der Kirche vorgenommen wurde, Pfarrer Glock, jetzt Pfarrer in Mainz, der die Erbauung eines Det- la.iteS für die Bibelstunden veranlaßte, und Pfarrer Södler, unter dem die gegenwärtigen Arbeiten vorgenommen v>«den. * Kirchliche Dien st Nachricht. In den stuhsstand versetzt wurde der evangelische Pfarrer itirchenrat O 11 0 W i s s i g zu B a d - N a u h e i m aus sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste. Landwirtschaft. Der Abtrieb des Jungviehs von den Jungviehweiden Wenings", Tiergarten bei Hungen, Zell- N 0 mr 0 d und Lauterbach ist im Laufe der vorigen Woche erfolgt. Das Ergebnis ist als vorzüglich zu bezeichnen und beweist wieder, wie über- jus wichtig der Aufenthalt auf freier Bahn gerade für die Nachzucht unseres Viehbestandes ist- H u n - 3 e n war beschickt mit 35 Fohlen und 74 Rindern, oimmentaler und Vogelsberger Rasse, Lau ter- bad) mit 55 Rindern beider Rassen, 3 e 11 mit M Fohlen und 60 Rindern Simmentaler Rasse, W e ° nings mit 37 Fohlen und 50Rindern Simmentaler Hasse. Die sehr günstige diesjährige Weide- periobe weist sehr hohe Zahlen bei der Gewichts- mnahme des Jungviehs auf. In H u n g e n ist die Gewichtszunahme am höchsten, ste schwankt zwischen 35 Kilo und 200 Kilo für ein Tier, bei W e n 1 n g s unb Zell sind die Zahlen nicht ganz so hoch, doch -mürben im Durchschnitt auch 100 Kilo als Durchschnitt erreicht. Dod) damit ist das vorteilhafte Ergebnis Les Weideganges nicht erschöpft. Er wirkt nicht nur künftig auf die Gewichtszunahme, sondern auch ouf bie Entwicklung des Tierkörpers und seiner formen, die Tiere werden widerstandsfähiger gegen Krankheiten, die inneren Organe, besonders Herz unb Lunge, bilden sich besser aus, bas Tier selbst iDirb gängiger. Der Gesunbheitszuftanb ber weidenden Tiere war sehr gut, Unglücksfälle durch Tob rber Verletzungen sind ganz wenig zu verzeichnen. 2ie Weibebefchickcr haben allen Grund, mit der diesjährigen Weideperiode zufrieden zu sein. !*'. Gerichtssaal. * Darmstadt, 3. Oft. 3m April d. 3. -eurde der Landwirt 3 oh. Franz VII. aus -.'-ürstadt von Sorffbeamten festgenommen, als mau' vermutete, daß er im Walde auf dem Gefiele des Forstamles Lorsch etwa 20 Schlingen jftrie Schluh. Kur 5 Schluß mittag bRtl* Datum: 2. 1). ! 3 10. | 2. 10. | 3 10 5°/, Deutsche Rcichsanleihe • 0.225 ! 0 220 >1.225 I 0,22 4% Deutsche Reichsanleihe . — ' 0.285 . — 3‘/..7n Deutsche Ncichsanleihe 0.255 0,270 0.275 1,2675 3°/.. Deutsche Reichsanleihe . 0.43 i 0,4)0 >.4575 | >.45 Deutsche Sparprämienanlcihe — 0 135 , 1.1425 4°/0 Preuüiscpc 5konsolS . . . 0 265 0.26 0.27 1.2625 4% Hessen........ • • — , — 0.27 0 27 3'/t°/n Heften.......... — — 0 26 0.25 3% Heften........... 0,24 — 0.27., 0.245 Deutsche Verth. Dollar Aul. 90, '5 — 91.25 91.75 dto- Doll.-Schah-Anlrcisng..) 95 25 95,2 95 3 95,3 4°/0 Zolltürkcn......... 775 — 7.7 7.1 5% Goldniexilaner ..... —- — 41,5 — Berliner Handelsgesellschaft. — * 125.25 122.7* 124.7* «Lommcr;- und Privat Bonk 95* 94.4 95* 94.75* Tarmst. und Naiionalbank 102.7' 103.5 104* 103,7* Deutsche Bank......... _• 103 104' 103.5* Deutsche Bercinsbank .... 61 63 — DiSconto Conunandit . . . 101' 101.2* 101* 101.2* Metallbank........... << 78 — Mitteldeutsche Crcditbauk. - * * 92* S2* — Ocstet-rcichische Creditanstalt. 7.35 7 25 7.25 7.25 Westbauk ......... 0,018 — 0.03 0,02) Bochumer Guß........ '-L. 63.75 63.9* Buderus .......... 45 10,5 43.6 39 Caro ............ 39.5 — * Deutsch Luxemburg...... Zellen tu chener Bergwerke . . 63.25* 63 65" 67.25* 63.75* 68* Harpener Bergbau...... 99,25* 99.75 99" 98.5* .ikaltwerkc Äichcrsleben.... 1 .1.2', 111,5 113 112.25 Kaliwerk Westeregeln..... 117,5 117,9 17.75 17,25 ^anrahntte........... 34.3 34,5 35 32 Oberbcdarf........... -* 48 Phönir Bergbau ...... 68* 67,5 68.25* 68* Ryeinitahl........... Niebeck Montan........ .14 — J4* 53 9* Tellus Bergbau ....... — 57 — — Hamburg-Amerika Paket. . . 57.5 60* 57,75* Norddeutscher Llohd . ... 64,5* 63,75 65* 65* Chcramischc Werke Albin . . — Zementwerk Heidelberg . . . 65,5 66 — — Philipp Holzmunn...... 53,5 54 53.9 53,25 Anglo-Cont -Guano ..... _ 95,5 94 Badische Anilin........ 119,62 119,9 119 75 119 75 Chemische Maper Alapin . . - Koldschmidi......... 67,5 67,25 67 1 Gries! eimer Electron .... 115.25 115.25 115.25 115.H Höchster Jarbwcrkc...... 115,9 [15,5 115.5 115.9 Hotzvcrkohlung ........ Rütgerswcrke......... 53 i5 65 52.5 67 67 61 Scheideanstalt ........ 92 91.75 Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 91 5* 90,1 91* '90.25* Bergmann ......... —— — 71.75 1 71.75 Mamkraftwerkc ........ 71.9 76 _ _ Schuckert........... 65* 58.5 59* 59,5* Siemens & HalLke...... <5* 75 14,5* 174.25* Adlcrwcrke Kleycr ...... 38 37 38 1 38 Daimler Motoren....... 36,25 34 37 25 33 Hcnlincnstaedl......... 28 28 ■■ Mcguin . ■. 9...... 56 36 | 35 Motorenwerke Mannheim . — — 49 Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . 0,325 — — Metallgcsell schäft Frankfurt. 99.25 99 — — Pct. Union Ä^G....... 61 61 60 59,25 tvchukstabrik Hrr;...... 24 24 —- Sichel.............. 4.25 1 4 4 25 1 r. 4 gellstosf Waidbof....... 85 80 81,5 1 79,5 Zuckerfabrik Frankenthal . . 58 58 Zuckerfabrik Waghäusel . . . 54.5 54 57 54 Fahrplan ♦ Gültig ab 4. Oktober 1925 Gießen—Frankfurt (VicBcit—Gelnhausen Mücke—(Nnppcrtsburg-Billlnyeu)—Hungen w w an S Frank urt S ' Bia Laubach nur werktags Gelnhausen-—Gieken w an W Gelnhausen . ob 422 BP W W w w w ab 429 Echzell. . an W Gelnhau e» . 952 ab 613 Grünberg . . W ab Koblenz—Gießen. an BP Gr iin berg—Londorf—Gießen ab an Schotte»:—Nidda. W an S W W 8^5 Londorf Friedberg s Frankfurt—Gießen. Stockheim—Lauterbach an ab 422 Lauterbach . . . 629 an Frankfurt . . ab 12£2 Bad.Nauheim . . an 12fj Friedberg Frank urt Frank urt W w an D S W W W Von Weylor täglich w w . ab \V Grünberg an 7°7 S W s w w w D W an W BP W Köln—Gießen W Queckborn 82/ Lich ab ab 555 Oberkleen an 1.5.-14.5. W und 9>22 Buhbach-Ost . . . Burg- ii. Nieder-Geinüttden—Kirchhain Gießen—Marburg. B.-u.N.-Gemd.ab 653 822 Gießen . . ab an an D 809 Bad-Nauheim >VB.-u.N.-Gemünden „ G-v) Kirchhain—Burg- u. Nicder-Gemnnden an W W D W W w Wetzlar—Dollar Brau.:fel4-Ltaatsbahnhof—Philippstein. an Braunf.Stbhs. ab 9<>2 Fulda—Gießen. s an W Marburg—Gießen. S ^Braunf.Stbhs. W ab Philippstei i—Brauufels-Staatsbahnhoß an S Fulda . S * *Jlur nach Bedarf bei mindestens 20 Fahrgästen. Fahrplan der Biebertalbahn Giefteu—Bieber Bieber— D an W an BP D Gießener Mzeiger urt urt urt Frank Frank urt urt W D Friedberg . Friedberg t W S W W Lollar . Lollar . Lollar . Lollar . Lollar . Schotten . Schotten . Schotten . Schotten . S BP D D D D D W BP D D W D D W W W w w w w D W Weilburg W♦♦(Bieben . 609 855 225 812 557 937 W w w w w w w w 948 308 w w w s w w w w s w s D w w D S BP S BP w w D D D W W W ^Frankfurt . -fFrankfurt . Friedberg . Frankfurt . Frankfurt . Frankfurt . Frankfurt . Frankfurt . Friedberg Frankfurt Frankfurt Frankfurt Frankfurt Friedberg Frank Frank Frank Frank Frank Frank urt Frank urt Frank Frank Frank Frank Frank Frank Frank Frank Frank Frank Frank urt urt urt urt urt urt BP W W D W D W BI W [) w D W BP W Limburg . Wetzlar . Braunfels Gietzen. . Wetzlar . Gietzen . . Weilburg. Bietzen. . Limburg . Gietzen . . Bietzen . . Wetzlar . Gietzen . . Limburg . Gietzen. . Limburg . Gietzen . . Wetzlar . Wetzlar . Weilburg. Gietzen . . Limburg . 75i 620 709 751 1157 426 733 W s w w s Lollar Lollar Lollar Lollar Lollar Lollar Hungen Villingen Hungen Hungen Hungen Laubach Hungen Hungen Hungen Bieber. . Bieber. . Bieber. . Bieber. . Bieber. . Grünberg Grünberg Gietzen Gietzen Gietzen Gietzen Bietzen 615 744 919 238 1015 527 705 138 443 5« 713 615 710 308 554 719 S W w w w w s w s w w Brauns Stbhf. Braunf.Stbhs. ♦Braunf.Stbhs. Braunf.Stbhs. Braunf.Stbhs. Braunf.Stbhs. Lauterbach Lauterbach Gedern. . Ortenberg Lauterbach ♦Lauterbach Gedern. . Gedern. . Stockheim Philippstein. . Philippstein. . Philippstein. . Braunfels Stift Philippstein. . Philippstein. . Philippstein. . Philippstein. . Hungen Hungen Hungen Laubach Hungen Hungen Hungen Hungen Dillenburg Betzdorf . tiöln . . . Betzdorf . Siegen . . Köln . . . Herborn . 'Köln . . . Haiger . . Herborn . Köln . . . Wetzlar. . Siegen . . Bietzen . Bietzen. Bietzen . Gietzen . Gietzen . Wetzlar. Bietzen. Gietzen . Bietzen. Wetzlar. Gietzen . Gietzen. Gietzen . 800 133 723 Betzdorf. Köln. . . Wetzlar . Siegen. . Köln. . . Herborn. Haiger. . Köln . . Betzdorf. Haiger. . Siegen. . Eitorf . . Dillenburg W W W w Gietzen . Gietzen . Bietzen. Gietzen . Gietzen. Friedberg . . Friedberg. . Friedberg . . Friedberg. . Friedberg. . Friedberg . . Friedberg . . Friedberg. . Nidda . . Gietzen . Gietzen. . Gietzen . Stockheim Gietzen . W W S W w w s 927 Ilio 140 246 440 701 7« 535 819 113 246 500 748 W w L W Limburg . . Koblenz . . Limburg . . Albshausen Limburg . . Koblenz . . Albshausen Koblenz . . Koblenz . . Albshausen ■fßimburg . . Koblenz . . Albshausen Limburg . . Koblenz . . Koblenz . . Albshausen Limburg . . Koblenz . . Koblenz . . Koblenz . . Albshausen Limburg . . An Werktagen Butzbach-Ost. Nockenberg . Bad-Nauheim Bad-Nauheim Butzbach. . . Bad-Nauheim ♦Bad-Nauheim -fGietzen. . ♦Stockkeim Hungen . Gietzen. . Gietzen . . Gietzen . . Wetzlar . . Wetzlar . . Wetzlar . . Wetzlar . . Wetzlar . . Wetzlar . . Stockheim . . Stockheim . . 6r> 804 925 120 620 933 612 Grünberg . . . 83u Londors . . . . Buhbach-Ost . Bad-Nauheim. Bad-Nauheim. Bad-Nauheim. Rockenberg . . Butzbach-Ost . 936 1117 121 310 622 625 806 106 427 531 623 803 l 625 539 536 604 723 6*1 656 902 721 84! 912 1095 1110 1205 131 248 1239 215 501 407 510 535 641 651 747 Griedel . . . Butzbach-Ost Butzbach-Ost Oberkleen. . Oberkleen. . an 730 „ 1016 „ 505 „ 931 „ 1030 Gietzen . . . . Friedberg . . Bad-Nauheim Vilbel .... 'Bad-Nauheim Groh-Karben Vilbel .... Gietzen .... Groh-Karben Gießen.... Gietzen. . . . Vilbel .... Gietzen.... Gietzen.... Friedberg . . Gietzen .... Bad-Nauheim an 932 „ 957 „1140 „ 2oo „ 316 510 „ 731 „ 819 Gelnhau en Gelnhau eh Gelnhau en Gelnhausen Gelnhausen. Büdingen . Gelnhausen Hungen . . Gelnhausen Hungen . . Echzell . Nidda . Nidda . Nidda . Nidda , Nidda Nidda Nidda Nidda 23i 450 450 G20 B W W Nidda . . . . Hungen. . . . Gelnhausen . Gelnhausen . Hungen . . . ♦♦Gelnhau en . Gelnhau en . 645 1212 252 558 735 ! 618 654 830 152 237 720 1002 Friedberg . Friedberg . an 54i » 810 „ 854 „1140 „ 222 „ 526 „ 524 „ 631 603 821 139 633 ab 820 „ 120 „ 345 „lOio 600 700 751 910 925 304 320 328 722 823 902 1050 23« 818 10ü Nidda Nidda Nidda Nidda Nidda Friedberg . . . . Frankfurt. . . . Londorf . . Grünberg . Londorf . . Grünberg . Grünberg . (Brünberg . 527 726 8u 237 617 914 Kietzen . . . Gietzen . . . Gietzen . . . Wetzlax . . . Weilburg . . Limburg. . . Wetzlar . . . Gietzen . . . Limburg. . . Wetzlar . . . Gießen . . . Gietzen . . . Wetzlar . . . Villmar . . . (Ziehen . . . Bietzen . . . Wetzlar . . . Gießen . . . Limburg. . . Gießen . . . Limburg. . . Wetzlar . . . Weilburg . . urb Jeiertcgcn. Koblenz Wetzlar Limburg Koblenz Koblenz Albshausen . . . Weilburg . . . . Koblenz Albshausen . . . Limburg..... Limburg Koblenz Koblenz Koblenz Limburg..... Albshausen . . . Limburg..... Koblenz..... Koblenz Koblenz Koblenz Albshausen . . . Albshausen . . . 2 m bürg Limburg Koblenz an 455 „ 736 „ 1204 „ 632 1009 311 621 6J8 752 903 1127 1016 1128 549 724 1154 531 755 658 701 930 254 546 7£8 752 946 W w w w —Harra»! Hanau . . Hanau . . Hanau . . Hanau . . Hanau . . Hanau . . Hanau. . . 650 733 920 214 531 641 737 927 525 615 925 325 749 •1 £: 610 729 118 455 an 558 7-6 B.-u.N.-Gemd. B.-u.N.-Gemd. B.-u.N.-Gemd. Ndr.-Ofleiden B.-u.N.-Gemd. B.-u.N.-Gemd. -fFrankfurt Frankfurt BP Frankfurt 635 9Ü 752 837 955 1053 1103 1112 1140 104H „ 751 „ 837 619 935 425 853 948 „ 633 „1225 „ 152 215 „ 646 „ 415 „ 601 „ 1004 „ 921 „1039 930 1055 1212 239 755 90s W Hungen Hungen Hungen Hungen Butzbach-West , Lich Butzbach.West , Butzbach.West . Butzbach-West , ab 440 „ 620 „1250 „ 400 „ 506 „ 634 an 644 „ 726 „ 12'3 „ 523 „ 616 „ 800 „ 851 .. . ab 433 . . „ 531 . . „ 816 .. „ 1« .. „ 1" .. „ 151 . . „ 434 . . „ 531 . . „ 642 . . 1012 I 515 633 647 65» 714 727 759 857 904 1136 131 225 425 502 605 639 752 801 915 Gießen. . Alsfeld. . Gießen. . Gießen. . 'Gießen. . Gießen. . Lauterbach Gießen. . Buhbach-Ost. Buhbach-Ost. Oberkleen . . Buhbach.Ost. Oberkleen . . Butzbach-Ost. (Brünberg Lich. . . . (Brünberg ♦Lich. . . . 9‘-o 2" ■ 426 7oj 105J 500 922 251 304 746 9*3 Gießen. . . . Gießen . . . . Gietzen . . . , Gietzen . . . . ♦Gießen . . . ' Nur Sonntags. Lich (Brünberg . . Lich Queckborn. . Lich Oießen Gießen . Gießen . Gießen . Gießen . Gießen . an 653 „ 805 „1139 „ 147 „ 310 „ 607 „ 717 „ 804 527 624 715 745 726 764 811 926 950 1225 221 237 515 528 6«7 732 821 8" 9/ an 635 „ 744 „ 12'9 „ 924 „ 1258 „ 727 „ 540 „ 745 „ 852 „ 722 „ 1226 „ 1245 „1135 „ 213 426 „ 132 « 14« „ 556 „ 933 „ $48 „ 825 „ 926 ,.U2 „11” „ 1044 Bieber . . . Bieber . . . . Bieder . . . , Bieber . . . . ♦Bieber . . . . * Nur Sonntags. w V/ w 105 »Bietzen . . 52« Gießen . . 749 Gießen . . Buhbach-West . Lich Buhbach-West. . Butzbach-West . Butzbach-West . an 735 „ 1250 „ 315 „ 605 „ 920 61» 625 734 84G 912 1000 1052 124 139 318 424 712 760 842 94> 1113 1207 1212 -f-fStockheim ♦Hirzenhain W Stockheim W Gedern. . Stockheim ♦♦Hirzenhain W -fStockheim Gieße«—Koblenz .. ab 305 Limburg. ab 437 „ 52Z „ 6-b „ 6-56 „H28 „ II''9 Mücke Laubach Ruppertsburg . Mücke...... Mücke Mücke Mücke...... Ruppertsburg . Laubach Laubach . ab 65'J - „ 1200 . „ 232 - „ 520 . „ 840 543 757 1258 256 Z08 540 725 453 8»o 207 625 Schotten . . . Schotten . . . Schotten . . . Schotten . . . Schotten . . . 646 747 los 205 605 548 706 815 110 43-' 625 832 Großenlüder Fulda . . . Fulda . . . ab 522 „ 632 „ 64/) Vilbel Vilbel „ Vilbel Vilbel „ ^odOcim. Stockheim .... an Heldenb.-Windeck. „ Stockheim Stockheim Stockheim „ Stockheim Stockheim Stockheim.....„ Hungen—Friedberg. ... ab 400 Friedberg . . . . . „ 639 Friedberg. . ... „ U°7 Friedberg . . 536 Friedberg. . W Nidda . W Giehen . Gießen . ♦♦♦Gießen . ab 610 „ 72"' „ U15 „ l’3 „ 735 ab 522 „ 740 „ 1255 „ 544 514 63o 658 840 11«’ 240 315 347 533 637 651 8« 1030 451 5L’ 607 629 858 120 413 631 718 950 . ab 343 • „ 512 ■ „ 520 - „ 531 . „ 646 - „ 700 . „ 713 . „1011 - „1107 - „ N 2« . „ 1209 . „1245 • „ 123 . „ 125 . .. 2io . „ 513 - .. 536 . „ 620 . „ 7^ . „ 8^ • » 945 . „ 1026 . „101: nach So.iii' 6'3 642 816 824 943 1019 1232 112 306 333 620 Oil 830 9H IO« Hfl 1149 Lollar . Marburg Marburg Marburg Lollar . Marburg Lollar . Marburg Marburg Marburg Marburg Lollar . Marburg Marburg Lollar . Marburg Marburg Marburg Marburg Fulda Fulda Brünberg Alsfeld Fulda Fulda Fulda Fulda Brünberg B.-u.N.-Gemünden Fulda Fulda Fulda Brünberg W W M kann ni UH Gedern Gedern . . . . . Gedern . . . . . Ortenberg . . . . Lauterbach . . . Gedern Oberjeemen . . . Lauterbach . . . Gedern Gedern -Stockheim. Stockheim. . . . Stockheim. . . . Gedern Stockheim. . . . Stockheim. . . . Stockheim. . . . Gedern Stockheim. . . . an 757 „ 12'9 „ 7'5 „ 1020 „ 5*3 „ 333 420 "n 925 „ 805 „ 826 « 81£ „1220 „1151 " Vom 5. 6.-3. 10. 820 147 2 0 6f5 8'2 ab 400 „ 423 „ 502 „ 521 „ 5« „ 5W „ 617 „ 641 „ 644 „ 731 „ 802 „ 927 „ 942 „ 955 „1209 „ 1232 „ 1233 « 10« 245 - 327 „ 339 „ 429 „ 538 „ 538 „ 544 „ 629 739 „ 746 „ 802 „ 831 „ 856 „ 949 „ 958 „ 1039 „ 10f0 w s w t'rtntrrOrtd»- Oberjeemen . ab 543 W () . . an 734 • • „1104 . . „ 4'7 . . „ 822 . - „ 913 625 893 7-4 807 832 805 748 1013 1224 102 101 269 242 330 303 359 332 338 609 637 527 643 750 602 61» 752 906 953 1012 1121 1140 1158 11? 506 512 534 537 5f5 623 710 810 835 852 955 1021 1026 1232 209 231 358 430 544 602 6*5 6j5 703 10H 1020 105» 8Frankf. (West) W Frankfurt . . 539 9>s 126 203 215 321 533 718 836 951 Kirchhain . . ab Kirchhain . . „ Kirchhain . . „ Ndr.-Ofleiden „ Kirchhain . . „ Kirchhain . . „ einem IuM' mobil zur Der ein deutsches eigentlich die Gerichten scho Das ist 1 bet bei allen möglichst luM der § nad) Stilette! lassen. W den Älsih £ nalen Deihei Reche güvel Gießen Gießen Bietzen Gießen Gießen Gietzen Gietzen Bietzen Gietzen Gietzen Gietzen Gietzen Gietzen Bietzen Gießen Bietzen Gietzen Bietzen Gietzen 621 7'7 8’0 732 ^Frankfurt . . Frankfurt . . Frankfurt . . Frankfurt Frankfurt . . Frankfurt . . Frankfurt . . Frankfurt . . Frankfurt . . ‘ Vom 1.9.-31.5. Vilbel . . . . Gießen . . . . Gießen . . . . Gietzen . . . . Gietzen.... Gietzen . . . . Bad-Nauheim Gießen Gietzen Friedberg Gießen Gietzen Vilbel Bad-Nauheim . . Gießen Bietzen Bietzen Vilbel Gießen Friedberg Gießen Gießen Friedberg Vilbel Bad-Nauheim. . . Gießen Gietzen Vilbel Gießen Gietzen Groß-Karden . . . Vilbel Friedberg Vilbel Gießen Gietzen Gietzen Gießen Gietzen Friedberg Gießen 9oo 1015 1025 1045 1144 V/ Bad Salzschlirf Gießen . . . . . . an 543 . . „ 744 . . „ 1024 - - „ 357 - - „ 431 . . „ 2io - - „ 656 • • „ 622 • • „8±J • - „II'?! an 656 „ 728 „ 805 „ 1021 „ 1058 ,, 424 „ 355 „ 355 „ 747 „ 848 Alsfeld. . W Lauterdach *\V Gießen. . Alsfeld „ 1107 cen Werktage» vor Sonn, und ab 5J7 „ 713 „ 824 „ll*o „ 123 „ 426 „ 456 „ 506 an 709 „ 833 „ 12 —Beschl. Perfonenzüge, ß^Luxus-Jüge, W - werkt., 8 —Sonn- u. Feiertags. 6'v 541 7'5 935 1235 - - „ 1« . . „ 733 . . „ 330 . . „ 534 . - „ 10=4 • • „ 638 • • „950 it.Feierlegrii. Gießen . . . . Gietzen . . . . Lauterbach . . Alsfeld Gießen . . . . Bietzen . . . . Bietzen . . . . Alsfeld .... Alsfeld W Fulda Fulda ^Fulda 1 'Fulda an 405 „ 650 „ 53» „ 633 „ 924 « 728 „ 631 734 ;; 1020 „ 848 „ 1020 „ 1053 235 " 1208 „ 423 „ 403 „ 239 „ 555 61* „ 8-0 „ 7ü 101? „ 622 „ 71? « 11-2 „1222 „ 1237 Nidda . Nidda . Nidda . Nidda . Nidda . \V \v CberHcc »-B tttzbach-Qst-V.-Naitheittt W Oberkleen . . ab 62' Heidenbergen Vilbel . . . . Vilbel Vilbel Vilbel . . . ; Vilbel . . . . Vilbel Vilbel . . . . Marburg . . . Marburg . . . Lollar Marburg . . . Marburg . . . Marburg . . . Lollar Marburg . . . Marburg . . . Marburg . . . Lollar Marburg . . . Marburg . . . Lollar Marburg . . . Lollar Marburg . . . Niederwalgern Marburg . . . Marburg . . . W w w urt ... . urt ... . urt ... . urt (West) urt... . urt ... . urt... . 528 545 622 654 720 732 742 843 10'4 1144 1225 1245 1257 106 135 239 243 330 345 422 444 512 522 524 544 631 712 736 Hungen Hungen Hungen • Nur on Werktagen vor Sonn» und J citrtagen. •• Ab Nidda nur werktags. " Dom 1 4 -14. 5. t D.m 1. 10.-31 3. Hieße»—Lottdors—tzlrünberg. Frank urt... . Friedberg. . . . Frankfurt. . . . Frankfurt. . . . Frankfurt. . . . Friedberg . . . . Frankfurt. . . . Friedberg . . . . Frankfurt. . . . Frankfurt. . . . Frankfurt.... Frankfurt.... Frankfurt.... Friedberg .... Friedberg .... t An Werktagen vor Sonn» v. Feiertagen Ankunft Dietzen 2.28. (Aktien—Mi) üi. Stockheim—Bilbcl Stockheim .. ab 422 Vilbel . . D Gießen . . . . Gietzen . . . . W Vilbel BP Gießen . . . . -ßGietzen .... fFriedberg . . D Gießen .... Gietzen. . . . S Bad-Nauheim Gießen . . . . ♦'Bad-Nauheim 8'6 839 1230 310 535 648 712 822 847 1012 fern un8ft: die Äeuh feit Dir c w®* ♦Weilburg. W Limburg . 3 Gießen. . ♦Friedberg ♦"Friedberg W Friedberg S Friedberg Gießen Gietzen Bietzen Gietzen Gietzen Gietzen Wetzlar Gießen Gießen Wetzlar Gießen Gietzen Nur Mittwochs, Samstcgs und Sonntags Nattheim-Btttzdach-Oft-Oberkleett t An Werktagen nor Sonn» und Srdertagtn. § Werktags mit Ausnahme an Werktagen vor Sonn* Feiertagen. W W s w w s w w s 41X 511 6« 8'8 147 643 9>2 rechnet toirb. ste-t. Ob es 1 dir-, überbau auszutommen, würde eine b Aussprache ddi leiten der Sri hinvegtäuschen sähe vor der bestehen.. Wir toolli wie es möfllid polnische! der übrigen wehte. Das t deutsche Deleg gelegt toetben unö der Zsch -ie Absicht, d Deutschland b zunächst nu einanderzuscye ^rstänöjgung wünschen get' von uns aus späterhin Sw eiten Äm Men zuzuzich Serichtsver losem einen w> als Deutschland muh, jed- Mahnab nagen. In dieser : W ia die ge ^lerenz. M Ä fe, »”■ i rsÄS S» Friedberg—Huttgen Friedberg . . ob 512 Hungen . . Friedberg * Nur Mittwochs, Samstags und Sonntags. Dollar—Wetzlar. (Yrünberg—Lich—Butzbach-West Lich. . . B.- u. N.-Gemünden an 635 B.- u.N.-Gemünden „ 9" Nieder-Ofleiden . . „ 2'1 B-u.N.-Gemünden „ 401 B.-u. N.-Gemünden „ 610 Nieder-Ofleiden . . „ 813 Braunf.Staatsbhf. an 846 Braunf.Staatsbhf. „ 1065 Braunf.Staatsbhf. „ 100 Braunf.Staatsbhf. „ 230 Brauns Staatsbhf. „ 424 Braunf.Staatsbhf. „ 645 Es ist Sitzung der canw" « -E» sich eigen»' SÄ wurf fe1 MrechlM Punkte stno teren W bereitsa sich die 5o jemgen, die amüen 2ei Gießen. Gießen. Gießen. Gießen. Gietzen. Gietzen. Bietzen. Gießen. Gietzen. Gietzen. Gießen. Gietzen. Gießen. Gietzen . Gießen. Gießen. Gießen. Gießen . Bietzen. Gießen . Laubaä) . . . Mücke .... Ruppertsburg Mücke .... Mucke .... Mücke .... Ruppertsburg Mücke .... I. 4.-14.5. täglich, 4 10.-3!.3. täglich. 4. 10.-31. 3. an Werktagen vor Sonn- und Feiertagen. Nidda—Schotte«. unir mit reich T Nicht n? .^ern ä's®' fett S «Stiehl0 DoLru sch wh «A ■ Philippstein . ab 8'6 Philippstein . „ 10=5 Philippstein . „ 1230 * Braun, els Stift „ 2'0 Philippstein . „ 354 Philippstein . „ 612 234 ürld)«”1,,»9 -iS' ’S?. ßchriE fagunh®^ Anschl'st^, 8t«#*1 Stockheim . . „ Stockheim . . „ Stockheim . . „ Stockheim . . „ Dilbcl • Werktags mit 9lusngfjmc an Werniog. vor Sonn' " 21 b 'BJjOOrf nur werktags Gicste»!—Fulda. Nidda—Friedberg, . . . ab 512 Friedberg. • • • „ 623 Friedberg. • • • „ IO17 Friedberg . . - . „ 425 Friedberg. - - - „ 612 Friedberg . Friedberg—RidLa • Nur an Werktagen außer ... .. Feiertagen. '* Nur on Werktagen vor Sonn- und Feiertagen. • Don Mücke bis Grünbrrg an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Friedberg . . ab Friedberg . . „ Friedberg . . „ Friedberg . . „ Friedberg . . „ Friedberg . . „ Friedberg . . „ Nur an Werktagen vor Sonn- und Feiertagen •• Nur werktags aus;cr den Werktagen vor Sonn- u. Feiertagen. •” Nur Mittwochs und Samstags t Dis Gedern werktags. tt Ab Gedern nur Mittwochs u Samstags. Fulda .... ab »(/♦♦♦Mücke...... Kirchhain.....an 758 Kirchhain 1024 Kirchhain „ 1149 Nieder-Ofleiden. . „ 141 Kirchhain 344 Kirchhain „ 902 Kirchhain 1000 va«au-Friedberg. Hanau . . . ab Heldenb.-Wind.,, Hanau Hanau .... „ Hanau .... „ ♦Hanau .... „ Hanau .... „ Hanau . • Werktags außer den Werktagen vor Sonn- und Feiertagen. Bttlrbach-Wcst—Lich—(tzriittberg. Lich ab "" " züeijlar . . . ab 5-32 Wetzlar .....6-*> Wetzlar . . „ 222 Wetzlar 5'1 Wetzlar 638 Nur on Werktavor bonn- und Feiertagen Nur werktags, aubcr den Werktagen vor Sonn u. Feiertagen, .^«itflcii—(yilliiiflCH - .siuliperlsburg)—Mücke. W Hungen ... ab "