nr. 30? Erstes Blatt U4- Jahrgang Mittwoch, 3s. Vezemver 192$ GietzenerAMiger General-Anzeiger für Oberhessen Vrvck und vtklag: vrLhl'sch« Unioerfitäts=Bud?.- attö Sleinörutferei R. £ange in Si-tz-n. Sdjriftleitnng nnd S-schSfttttell«: SchuUtrs«« 7. Ikrschetttt täglich, außer Sora» und Feiettag«. Beilagen: Gießen erFam stier blätter tzetmcu im Bild. ÄonatsiEtjagiprels: 2®olömark u. 20 Gold» Pfennig für Trägerlohn, auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Fernfprech-Anschlusfe: Schriftleitung 112, Der» (dg undGeschästsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: AnzeiarrSiehe«. postfchrcttonto: grantfurt a. M. 11686. Lunahme Mn für dt« Tageonummer bis zum Nachmittag vorher ohne jebe‘UrrbtnbIld)hctt Preis für l mm hih« für Anzeigen von 27 mm Brette 0rtlich8, auomärts 10 Goldpfennig; für Ne» Klame-An ,eigen o 70mm Breite 35 Goidpfrnnig, Plvtzoorschriit 20' ,Auf» chlaa. - Derantworilich ür 'Politik u. Feuilleton: )r. Friedr Will) L'ange; ür den übrigen Teil: Ernst Blunischein;fürden Anzeigenteil: Hans Berli, sämtlich in Grehen. Das Jahr 1924. 2on Generalsuperintendent D. Dr. Martin cr täuschen, daß unser in Der Weimarer Vereisung festgelegteS Regierungssystem i n liier schweren Krisis steht; Die Zahl fr Parteien im Reichstag wächst, und noch •flirtcr wächst Di? gegenseitige Erbitterung. KciilamentarischeS Regierungssystem: Das s yt Maß von Gemeinsamkeitsw llen sonst ans- ftandergchender Parteien voraus, das Die Grundlage einer ttagfähigen Mehrheit bilDet «cade daran aber fehlt es. Die Parteien Strefemann über die Kölner Frage. Berlin, 31. Dez. Das „03 T." meldet: Der Außenminister Dr. Strefemann empfing gestern mittag die Vertreter der gesamten ausländischen Presse und gab ihnen längere Erklärungen ab über Den Standpunkt der Reichsregierung zur Fage der Räumung der Kölner Zone. Stresemann wes einleitend daraus hin, dah es die Pflicht der Alliierten gewesen wäre, schon einige Zeit vor dem 1 0. Januar Die Frage Der Räumung cingehenD zu prüfen, Damit bis zu Diesem Datum eine enDgült gc Klärung hätte erfolgen können. Rach Den Bestimmung n Des Versailler Vertrags könne eine Verlängerung Der Besetzung Der Kölner Zone nur dann in Betracht gezogen werden, wenn ernstliche Verstöße Deutschlands gegen Den FrieDensoerlrag nor- gekommen wären. Run hat man, so erklärte Stresemann weiter, Die angeblichen Verfehlwi- gen DeutschlanDs in Der Frage Der Entwaffnung zum VorwanD genommen, um eine Hinauszögerung Der Räumung Der Kölner Zone zu be- grünDen. Deutschland ist aber im großen und ganzen vollstänDig entwaffnet, selbst Dann, wenn Da und Dort einzelne kleinere Verstöße gegen Die Entwaffnungsbestimmungen, Die bei einem 60-Millionenvolk doch DDitoirm n können, gefunden worden s.nd. Von französ scher Seite ist gegen eine Verquickung Der Räumungsfrage mit Der Auslührung Des Dawesgut achtens C nspruch erho en wo- den. Dies ist nach meiner Auslassung völlig unrichtig, Denn wenn London nur ein s n nzi ller und wirtschaftlicher AllorD gew fen wäre, fo hätte auch Die Ruhrräumung nichts mit Diesen Verhandlungen zu tun haben Dürfen. Die Deut che Delegation hat aber von vornherein gefordert, daß D.e Frage Der Ruhrräumung ö s!ut ert werDe. Ebenso hangt auch Die Räumung Der Kölner Zone eng mit Der Ausführung Dieses Gutachtens zusammen. Es geht einfach nicht an, Daß Die wenigen Rechte, die Deut chlanb aus Dem Friedensvertrag noch übrig geblieben sind, Durch eine Politik, wie sie jetzt in Paris begonnen werden soll, zunichte gemacht werden und für Deut) chlor-.- ichtt »tts Pflichten übrigbleiben. Heute muß ich zu meinem großen Bedauern sagen, daß, wenn die Kölner Zone nicht geräumt wird, diejenigen unrecht hatten, Die für das Dawesgeseh stimmten und es verteidigt haben, in der Hoffnung, daß endlich Die SanktionSvolitik damit zu Ende sei. Eine Politik, wie fie jetzt mit Der Frage Der Räumung Der Kölner Zine begonnen toirD. bedeutet aber für das Deutsche Volk eine unerwartete und grenzenlose Enttäuschung und schasst eine ernste politische Lage in Deutschland. Die vernünftigen Leute in Deutschland verlieren damit Den Boden unter den Füßen und die Extremen gewinnen wieder Oberwasser. Wenn Die uns bezüglich Der Entwaffnung gemachten Vorwürfe bewiesen würden, was ja durch den Reichswehrminister durch seine Erklärungen bn „Berliner Tageblatt" widerlegt worden ist. was ändern Dann zwanzig- oder gar hunderttausend Gewehre an Der Tatsache, daß Deutschlandtatsächlichentwaffnet ist? Deutschland kann ja nicht einmal Die im Friedensvertrag zugestandene Heeresstärke von hunderttausend Mann auf füllen, weil sich niemand mehr sand, der sich für zwölf Jahre verpflichten wollte. Deutschland mit feinen sechzig Millionen Einwohnern ist so entwaffnet, daß es sich selbst nicht einmal gegen einen Einmarsch von Polen oder Tschechoslowakei her ernstlich wehren könnte. Wenn trotzdem diese angeblichen Verfehlungen zum Vorwand genommen werden, die Kölner Zone nicht zu räumen, dann kann man sich hier des Eindrucks nicht erwehren, daß wir uns vor Dem Wiederbeginn einer Sanktionsbolltik der Al i'.ctten gegenüber Deutschland befinden. Vor einer solchen Politik kann nicht eindringlich genug gewarnt werden, txmn die Vergangenheit hat doch gezeigt, daß nur auf Dem Wege der Verhandlungen, niemals aber durch eine Gewaltpolitik eine Einigung erzielt werden konnte. Das Material, das der deutschen Regierung über Die angeblichen Verfehlungen bis jetzt zugegangen ist, ist außerordentlich gering. Anstatt des offnen Konflikts. dem wir durch eine solche Politik nunmehr zusteuern, und der auch die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Dm alliierten Ländern haben fiel) auseinander entwickelt. Sie erklären eö in immer häufigeren Fällen für unmöglich, miteinander zu leben. Zugrunde liegt ja wohl eine ganz bestimmte Meinung. Die Linksparteien, also Die, welche 1918 die Revolution begrüßten, wollen es nicht wahr haben, daß inzwischen so große Teile des Volks sich von Der RevolutionSbegeisterung lvsgesaqt haben, daß sie bei der Regierungsbildung nicht mehr wohl zu umgehen sind. So bringen sic lieber Das ganze schöne parlamentari che System von Weimar in Gefahr, als dah sie die Deutsch- nationalen an Die Regierung lassen wollen. Daher die Reichstagsauslösung. Daher Der erbitterte Wahlkampf, der die wahlmüden Wähler schließlich doch zu stärkster Wahlbeter. ligung aufpeitschte. Daher der fürchterliche Kampf um die Regierungsbildung in der Weihnachtszeit. Wie lange soll das Reich Die» auf andern Gebieten gefährden könnte, fordern wir Verhandlungen über alle Meinungsverschiedenheiten und Belege über die Ergebnisse der achtzehnhunDert Kontrollbcsuche. Damit wir Die Vorwürfe unsererseits prüfen können. Es ist notwendig, dah die angeblichen Verfehlungen Deutschlands von beiden Seiten einer Prüfung unterzogen werden. Damit Deutschland etwaige tatsächliche Verfehlungen abzuftellen in der Lage ist. Wir sind der Auffassung, daß die Disserenten, Die sich aus dem Sntwasfnungspara- grapyen ergeben haben sollen, viel zu gering sind, um eine Grundlage zu bilden zur Abweichung von der in London begonnenen Politik und Dafür, daß deutsches Land länger als im Friedensvertrag vorgesehen beseht gehalten wird. Stresemann erklärte, er sei überzeugt, man würde auf Dem Wege von Verhandlungen sehr schnell zu einer Verständigung gelangen. Die Sprache verloren. London, 31. Dez. (TA.) Die Erklärungen Stresernanns gegenüber den ausländischen Pressevertretern in Berlin werden von Der LonDoner Abendpresse ohne Kommentare wiedergegeben. Köln erhebt Ein prrrch. K ö l n , 30. Dez. (Wolff.) Die sozialdemokratische ütaDtoerorDnetcnfrattion richtete an den Oberbürgermeister von Köln, Dr. Adenauer, die Auisorderung. den Stadtverordneten so bald wie möglich Gelegenheit zu geben. in einer öffentlichen witzung der Stadtverordnetenversammlung ihren Einspruch gegen eine Verlängerung der Besetzung und die Forderung auf baldige Räumung in Die Welt zu rufen, lieber den Zeitpunkt dieser Sitzung ist noch nichts bekannt. Dr. Adenauer hat "im Austrage deS Verbandes der Stadt- und Landkreise des besetzten Gebietes an Den Reichskanzler ein Telegramm gerichtet, worin gegen Die Besetzung der ersten Zone über Den 10. Januar hinaus Einspruch erhoben und Die Reichsregierung Drin* i- r.D . »’-Lep < to'v*, allen Mitteln den ihr veilrag8niat}ig zustchenden Anspruch auf rechtzeitige Räumung der ersten Zone zur Geltung zu bringen. Hoesch bei Herr ot. Paris. 30. Dez. (WB.) Der deutsche Botschafter v. Hoesch halte heu e nach.nit ag 4 Ahr mit Ministerpräsident Herriot i.i dellen Krankenzimmer eine Unterredung, die eine Stunde dauerte. Die Besprechung hatte da§ Problem der Räumung der ersten Rheinlandzone zum Gegenstand. Lord Crewe bei Herriot Paris, 31. Dez. (TA.) Lord Crewe hat Dem französischen Ministerpräsidenten gestern abend die Auffassung der englischen Regierung über den Roten* entwurf mitgeteilt. 3n offiziösen franPstschen Kreisen wird angenommen, dah Di? Rote DeutschlanD innerhalb 48 Stunden zugestellt wird. Die Botschafter-Konferenz. Paris, 31. Dez. (TU.) D.e Botschafter- konferenz toirD, wie der »Ptt.t Pirisien" meldet, heute nachmittag um 3 Ahr zu einer Sitzung zusannnentreten. Englands Unbehagen. London, 30. Dez. (Wolff.) Der diploma- tifche Berichterstatter des ,Daily Telegraph" schreibt, die Washingtoner Regierung sei ebenso wie Di? ame i an sch? öffentliche Meinung zweifellos besorgt, daß eine Erneuerung der Verstimmung zw scheu den Alliierten und Deutschland, Die durch die Frage Der Räumung Kölns hervorgerusen toe-Den könnte, das glatte Arbeiten des Dawesplanes und die wirtschaftliche wie finanzielle ©labi.i'.ät nicht weniger ais Die politische Entspannung, die daraus gefolgt sei. gefährden wü De. Außerdem seien amerikanische Anleihen und K coit Europa, insbesondere Frankreich und Deutschland, in reichem Maße gewährt worden. Unter diesen Umständen würde es nur natür'ich sein, wenn Die amerikanische Diplomatie Die 3n elfen zuckenden, keuchenden, stöhnenden Parlamentarismus aushalten? Wie lange diese ewige Ansicherheit? Sie war das Zeichen des Jahres 1924. Ein böses Zeichen! Denn so fehlerhaft das parlamentarische System in Deutschland sein mag: wer Deutschland lieb hat, kann und darf jetzt nicht fein Zerbrechen wünschen. Denn sonst toirD die Gefahr riefen* groß, daß auch Das Reich zerbricht. Sehr erfreulich ist also, wenn wir die große Politik ansehen, das Fazit auch dieses Iahrcs nicht. And wenn wir die innere Art des Volkes ansehen? Oft die ungeheure sittliche Erschütterung. Die Krieg und Revolution brachten. nun. nach sechs wahren, überwunden? Wir mußten im Haarmannprozeß in einen Abgrund von Scheußlichkeit sche.u Wir haben auch st nst zu merken gehabt, daß die Riedergangserschei- nungen längst nicht verschwunden sind. Roch essen Der amerikanischen Kavitalanleger und den europäischen Frieden zu schützen luchten, indem sie auf eine unparteiische gütliche Regelung Der Kölner fotoie der Abrüstung-- frage dringe, ohne sich direkte in Den pvlltl- schein Streit einzumischen. WaS die britische Regierung anlange, so sei sie entschlossen, sich die Befugnis opr* -ubehalten, irgendeinen von Der Bolschaflerkonfe- renz entworfenen Text anzunehmen oder um eine weitere Abänderung des Wortlautes zu ersuchen, ferner die Rote wirklich als Präliminar- und nicht als ein Großbritannien zu irgendeiner Erklärung oder Aktion verpflichtendes Dokument anzufehen, das eventuell Die auf Der Grundlage des vollen endgültigen Berichts Der Kontrollkom^ Mission zu treffenden Entsch?ldung präjudiziere. Gestern sei in britischen Kreisen betont worden, daß, bevor dieser Bericht nich: sorgfältig geprüft und feine Schlüsse von Den technischen Ratgeöern der Regierung unterlucht worden i nen. England sich weiterhin im Dunkeln bezüglich deS Maßes befinde, in dem von Deutschla>td Die Bestimmungen des Versailler Vertrages nicht beamtet worden seien. Es könne daher angenommen werden, daß Deutschland in Der präliminaren Rote die Verkündigung eines offenkundigen Verzuges Deutschlands nicht unterschoben werde. Cs könne ferner angenommen werden, daß. wenn das genaue Maß des deutschen Verzuges festgestellt worden ist, Großbritannien daraus bestehen werde, daß Deutschland eine ang m, f- fene Frist von einige" Monaten erhalte, u n Die w.sentlichen Verfehlungen bezü sti h sti er Abrüstung wieder gut zu uiauj. i. We m oiej geschehen fei, werde die Kölner Zone In Heber» einftimmung mit dem Vertrage geräumt werden. Die Theorie, daß keine der VertragS» Perioden für die Besetzung bisher $ u laufen begonnen habe, oder dah der mögliche Mangel der moralischen Abrüstung Deutschlands an sich zu einer Ausdehnung der Beseyungsperioden führen könne, werde in London nicht unterstützt. Reuter erfährt, daß die von Der Datschaster- konferenz entworfene Rote an die deutsche Regierung den beteiligten alliierten Regierungen zur Prüfung vorgelegt worden >ft. e-v fei möglich, dah eine oder zwei Abänderungen notwendig sein werden uno dah die Rote daher morgen noch nicht abgefanöt to.-rikn tonne. Indessen sei es sicher, daß DL1 Rote mir In einer Fassung abgesandt werde, fei es. daß die Bot- schafterkonserenz Die Rote namens ihrer Regierungen m ihrer Gesamtheit abschi ke oder daß mehrere gleichlautende Roten von verschiedenen Botschaftern überreicht werden. Aus jeden Fall werde Die Rote mehr ober weniger einen vorläufigen Charakter haben. 3n einer zweiten Rote werde dann Die allgemeine Haltunn der Alliierten hinsichtlich der Frage Der eb’fidxrn Ausführung des Friedensvertrages durch D.-utsch- land bargelegt werden. durchführen wolle. Die Konferenz hat sich ferner mit der Frage der Re quirle run- ?a en ber Besatzungsarmee auf Grund der Bor- _ schritten der Rheinlandakte beschäftigt und r schließlich die Frage der Beziehungen der verschiedenen französischen Zivil- und Mttttarbe- I hörden im Rheinland untereinander erörtert. Alle diese Fragen seien grundsätzlich geregelt worden, sollen aber im Berlaus einer weiteren in Aussicht genommenen Beratung endgültig erledigt werden. Die Kreditvorlage in der französischen Kammer aigem m nen. Paris, 31. Dez. (TA.) Die Kammer hat gestern abend nach einem heftigen Rededuell zwischen dem Berichterstatter Violette und dem Redner der Oppositwn, Desjardin, über die allgemeine Finanzlage sämtliche Kredit - I Vorlagen mit 540 gegen 29 Stimmen an ge= | n?mmen. Die Sitzung wurde »/»U älhr auf- | gehoben. Frankreichs Kriegsschulden an Amerika. Reuhork, 30. Dez. (WB. Funkspruch.) ! Wie die ^Associated Preß" aus Washington meldet, verfolgt Präsident C o o l i d g e die Frage | der französischen Kriegsschulden mit j größter Aufmerksamkeit. Wenn sich irgendwelche Anzeichen dafür bemerkbar machen sollten, dah die s r a n z ö s i s ch e R e g i e r u n g eS La.auf an- । lege, sich ihren Verpflichtungen zu entziehen, so wurde das die Haltung des Weißen Hauses gegenüber der Auflegung privater französischer Anleihe^^.ttb elnflussen. 2lus Washii?^ion wird gemeldet: Die amtlichen Kreise sind nicht geneigt, in der kürzlichen Aktion des französischen Botschafters I u s s e r a n d, der den Rechnungsabschluß Frankreichs bekanntgegeben hat, ohne daß er die den Vereinigten Staaten geschuldete Summe erwähnte, eine Andeutung dafür zu sehen, dah diese Schuld abgelehnt werde. Es wird betont, daß die französische Regierung in ihren offiziellen Mitteilungen an die Washingtoner Regierung die Billigkeit und Gesetzmäßigkeit ihrer Verpflichtungen durchaus anerkannt hat. Maa erwartet daher, daß sie sich zu gegebener Zeit in demselben freundschaftlichen Geiste, wie es bei dem 2lb° kommen über die britische Schuld zutage getreten fei, mit ihnen beschäftigen werde. London, 30. Dez. (WTD.) Wed < Mor- kanischen Besatzungskosten. 3. Feststellung des I Der Verfass' .. fugt ironisch hiirzu. man muffe bte Menschen aber nach ihren Werten und nicht nach ihren Abs chten beurteilen. Das Werk Dotncarss, der Weltkrieg, fe.. wenn man die enobrü -Ulta. ?^g«en, die s.ch noch entwickeln tonnten, ins Auge ~ fasse, für bte Menschen gut gewesen trotz der kDBi FtmMmrch. Wie ungeheuren Zahl seiner Obrer. Alle Völker feien 411 a - - n g t o n meb> auf gerüttelt worden. Monarchen fekn gestü-zt •er Hoffnung aber nicht ge- | bte kapttat.stilche Wirtschaft sei umgeMrzt wor- ein wtrd im Laufe des näch° den und ftebe noch mitten in der Umwälzung ninq Post" aus Washington mrtbei, tun Präsident Eoolidge und Staatssekretär Hughes ihr Bestes, um die w a ch f e n d e D e- 1 up r ubtgung zu b sanft gen, die unf- gern ffen amet k n schen S nnor n u er d: - F- nl» reich zugesch i b.mr Haltung b z g'. ch b.’r Fu blerung der französischen Schul) sch bemeribar macht. Es sei klar. daß. 4jenn t i .e Vere.nb -rung ober die Schulde zw ^!' den beiden Ländern erzielt w^rd:. Stimmung im Senat, wenn nicht auch i zum Ausdruck komm n werd- Eo Hughes seien bestrW, bab n ck^_, g l - . getan werde, was beim französischen Bott B-. ftimmung erregen kamt. Rach der „Da ltz Rews vr^de b et-bt ■' c vielleicht eine Role an Frankreich gesandt Berlin. .20» s**nhl!£ . oamtar cw Holzmann, und behauptete, von «ultilzt begeben worden w worden seien, j Anzahl Russe worden, die jetzt Haftbefehl vor L feinem Aus 6a er bereits o Jemehmung du M notwendig Die Unter,u der Mislerassä. Linie aus die Staatsbank gege Die Mi DreSlau, sterberger 1 lauer Zeüung", ftüd Denkes g fen wurde, tooo menschliche Knr Teiches völlig 1 der Möglichkeit, hinten werten. Kleidungsstücke Ionen aefunte meldete sich bis Maschinenbauer stau eines per Breslau unb la wr drei Jahren habe. Seidel hat Leben eines wai führt. Die QSerfc rück bis ins 3a tourten gestern Jengen menschli tfunö dürfte gleb Verbindung ftebe Wnwrö geeni Degenwatt der q Starker Wette .. Breslau, fchenDebirg, ?ürz ein: bcson haltender Echneef freier hoch gin9 bei weis A^rund gu ^en konnten. -.Ataris. 30 Meldung auz'' schen i n v t t en 8*^ Au Die S-ädigb Berlin, “Ä* unO oen w*** und weiteilg^ schast durch 2 Papieren Antti dnOberstaalsa 3rrig setv> stri über dir Persoi N Der D iyö'V; Kr,! ?*> ÄS' ® en 3i i’ bis einig KL •ÄS’ S ’S1*«!* $.Qtuq den 3hr Neujoahr entbehren die W Dlnistei n übrigen aus itj von heute intlchliehurgrv Reichstag und Preußischer Landtag. Berlin. 30. Dez. (Wolff.) Der Pra° tzdem des Reichstages Wallraf teilt mit: Auf Grund der 2lrtM 23 und 27 der Reichs-- Erfassung wird der neugewählte Reichstag -erufen, am Montag, dem 5. Oanuar 1925, nachmittags um 3 zusammenzu- itten. en beschäftigen r!ch!ießlich mit >ositionsblät!er irbestehen ds mgen von ihn, Justiz freien nztvischen w logen, um ach den Regie- i nicht daran 9i zu tun, zu- frone, wie in oirb, sich nidji kann, solange nat eine gwhc er Opposilionr- is ÄinisteriW ) Salandra ommiflion der DfI, feine Sn!- >irs als 2ln- Kiberakn von : „Miagerv" ang de» Hüd- rresührrnd (ei >sorye. Havas b<- spanische" hn MW 5ibi DuiM oviantierl und eral W* t sich mit den ausgesprochen DerichlerM ) nach Mdrid Rachboar un Unkel Schosch. Liewer gudcr Zeidungsonkel. Di weihnachde sinn erumm unn si sinn schee gewese, wörtlich schee, noor schee! Es öobr nett kahld unn wohc nett nah unn wann mir butotoe aach noch nett uff der eihbalm hawnx laufe könne, so hatt doh aach ernol nii ze sage unn mcr hr.wwe aach noch gaar fa schdei, wie so en butoefreunb ins blättche geschriwwo Hot. uffd cih Werse kenne unn e a'schdännige.- Bub duhd so wos iwwerhaubt nett mache. Unn mit dem eihdeich nummer zwa Hot mer aach noch nett a’g-fange unn ich maan imm.-r, mer m.ftt g?bulb hawwe mit unsere schdadtoadter unn uff de erschde schdreich fällt kan Baum nett. Unn so en beeßer Bub wie der, wo dem Herr godtman fein Schdrohwage mit fcim bengalisch Iia>b grob uff der a'lag ageschdeckd Hot, drn wo die Feuerwehr hott lösche misse, sein ich aach net, unn da kennt mer ahm doch de gefalle duh unn die winsch son eine richtige gäiher Bub berickschbiqc. Awwer, liewer guher zeidungsonkel, ctjenb haww ich der so schwerenots saht di Haubtsach fergeffe son Wege weihnachde. Wer sich nett ze bedanke verschdehd, dem gefjeerb iwwerhaubt nix grschmkö ze werrn. und erscht rechd fei chriskinnche nett. Unn da will ich der etzend zserschd emol Herhlig for das fiele scheene Briesbabier danke, woh de mer ze weihnachde geschickb hosd, domit ich der alh ebbes schreiwe kann, wies in dere zohelsgaft unn irer nachbarschafsd aussiehb. dann so en zeidungs- mann muh Hansdamvuff in alle gahe sei unn iwwerall bescheid wisse, unn wann er doh nett itz, kann er sich begrawe losse unn do hott aach dei kallche deh babier sehr nedig gehobd unn heud schreibd er der schonnd dvdcrfon de erschde boge soll. De brauchsd awwer dssendwege doch ka' angsd nett ze kriche. Wege dene bleedsinnia fiele schulufsgabe komm ich jo doch merschdendeils erschd samsdags an mei brisfschreiwe unn wann mei babier son dir all ih, dann meld ich mich Widder. Awwer Wege dere seif, wo de mer aach geschickd host, will mersch nett so rechd in de kopp eninn, ob de dodruff a'schbiele willst, doh '»Wh Laut .LoKil-An-eiger" hat das preuhische 5taat. Oanuar einberufen. Pf. '^rpoltii- >>dJ ®t*e u fl«toinnen aUfcjUfl K 1U * ihn kennen, sei 'n, t|flt uni« "Weitet«, ^oinettimlte MtinTUm «« erixanhen brei. MeS. Tom- c -Hlinifterrat mg der durch ’nen Lage (o- I finanziellem imiitttot mm ! notoenbigen nalischen und jur Anlven- pr buchen ist, To rührt mb von Der narr ange* pach lenen Sntfremdung zwischen Japan und Tünertfa bet. Aus Stadt und Land. Giehen. den 31. Dezember 1924. Tehr geehrte Redakion. Wai äich gebeert hun, trete fc mit ihrn ®ieHer Anzeiger in dieser Woch noch in de Ja .Ooahrgang ennin. Aich gradeliere Ihne scho im voraus im Rame der Dreihäusergässer Abonnemente, däi es sich nett nemme losse wolle, heb an der Feier ze beteilige un ihre beste roabiie eraushenke wolle. Mer Rochbvar (8be- toarö is scho seid über 50 3vahr Abonnement un aach mei Erohvatter hott des Giesser Wocheblatt schoo^gelese. als er noch c klaaner Bub woar un däi Franzose noch in Gäihe häufe täte, von bene er uns Buwe manch Schtikkelche verfehlt Hot. Er hott aach verzehlt. wäi domalS im Gäister Anzcigungöblätcho g scht inne Hot. d st däi Gie° ster Weibsleut mit de Franzose scharmentiert hatte, wos des eigentlich heiße soll, waas aich nett, aich könnt nur so viel erfahre, deß sich däi aafchtändige Staue daribber usfgehalte hätte. Heut töt fo wos nett mehr bassiete, erichtens sein Gott sei Dank kaane Franzose in Gäiste und zum zwette sein alle Gäist.'t Mädercher aaschtänn'g, vornedran nadürlich däi Dreihauseraässrr. Aich will hoffe, deß ich mich in derer Ansicht nett erre. — Sie hawe schoo geschriewe, deß däi Feiertäg recht schee verlaufe sein. Dei mir aach. Meiner t'yraa, dem Kadrinche hott des Christkind e fd)ee Handtasch gebracht, so grüß, deß se alle Botte:.' weck, däi uff de Wochemarkt komme, neischtobbe kennt, das hoaßt, wenn mei Kadrinche de ncelige Dnhe dezu hält. Aich hun gedoacht. mer muß des nihliche mit dem aagenehme verbinne un wenn mer ka Botterweck kaafe tenne, dann zäihe mer in de Waald un fülle die Dasch mit Dr is des Verbot üwerfl'ss-g, denn wann mer schäiße täte, täts über d.s Kreuz bis zom Selterschwegk un von der Mäusburg bis über de Martplatz un noch weiter dünnere doh de Fensterscheiwe Platze täte, un zwoar oeswege, weil de Dreihäusergass c besonnerscht kräftige Augustik Hot, wer berf nor emol niese, do rufe se in de Sonneschtrost un in de Reuebäu glei Prost, un uff de Mäusburg un in de Kablansgasf Gfundheit. Also geschosse werd nett, awer so c biffi belikanisch Beleuchtung werde mer uns doch leiste, des werd uns de Bollezei bei dere unzureichende Beleuchtung doch gitigft geschtatte un e b.ssi illumenlcre tun mer aach, gsroad wii 1870 wenn e Sieg sdebssch aus'm grouhe Haubt- kwaddier in Ferseiles aog schlage w. ar. w-> dimsf schtand: Bor Paris niji neues, es soll Fiktoria geschosse Wern. Des hawe mer uns nett zwaamoal sage losse un in de Dreihäusergass hott« gekracht vorne un hinne doh im Echtem uff der Mäus- bura un beim Andrees in de Sonneschtroah de Dibbchesgläser uffm Tisch Focksdrott getanzt hawe. Däi Schäistcrei is aach aefährl'ch. denn wenn des de Frrnzoose Heern, sch.cke se und de Ab- rüstungskommission uff de Delz. denn se wittere hinner jede Sackbuffer e Mitrall'es un hinner jedem Schraubstock e Kanon.f 'wr k. -- Also, ihr Derjer in bene aimcre Schtoadteil, schäistt nett un schboart euer Geld uff för dä von alle Parteic verschbrochene Llffwertung. un aich snn der 21a- sicht, daß däi Infladation in mei Bittschee aach bei annerc Leut' dehaam is. Hippe se räächt ve- gniegt mit ihre Anzeiger in de 175. 3oanrganq ennin, wanns Krock odder Punsch gibt, fein aich aach debei. aich kann scho en Schtiewcl vertrage un haal jede trinkfeste Dreihäusergässer de Schtang, womit aich schließe mit em kräftig Prost banien. Die .Triwa' Organ 3H*[ voll non alb- i'u erdfernen, g -G M 2eroE 8ll7 ifl an* rana Zöbet «XÄ JU Mhek« inahe Rußland M z u,Willi in.^bieÄ rolw um» t« Ä? 'i’X-w .°,ierunS und Aus aller Welt. Die Schädigung der Preuhi'chen Staatsbank. Berlin, 30. Dez. (WTD.) Zu der Angelegenheit Äultfter teilt der amtliche preuß. Pressedienst mit. daß entgegen einigen Bätter- melbungen vom Präs beuten der Staatsbank und den ihm unterstellten Beamten in loyalster und weitestgehender Weise der Staatsanwnlt-- schaft durch B.rfügungstellung von Akten und Papieren Unterstützung zut.il geworden ist. was der Oberstaatsanwalt ausdrücklich selig stellt hat. Irrig seien ferner verschiedene Pres.e.neldungen über die Person des Geheimrats a. D. Hell- w i a. der weder geflohen sei, noch verhaftet werden solle. Gegen Hellwig liege weder ein Haftbefehl vor. noch habe die Staatsanwaltschaft an seinem AusenthaltSort irgendein Interesse, da er bereits oetnommen wurde und c ne neue Vernehmung durch den Stand der Unteducfcung nicht notwendig geworden fei. Die Untersuchung der Staatsanwaltschaft in der KutiSkerassäre erstreckte sich gestern in erster ßinle auf die von Kutisker der Preußischen Staatsbank gegebenen Wechsel. Den B ättern zufolge beschuldigte der frühere Aient Kutiskers. H o l z m a n n. Kutisker in der schwersten Weise und behauptete, daß ein Teil der Wechsel, die von Kutisker der Staatsbank als Deckung übergeben worden waren, überhaupt gefälscht worden seien. Die Fälschungen seien von einer Anzahl Russen und R u man en begangen worden, die jetzt aus Berlin geflüchtet seien. Die Beschuldigungen Holzmanns werden von der Staatsanwaltschaft nachgeprüft. Die Massenmorde in Schlesien. Dreslau. 30. Dez. (WB.) Zu dem Mün» Herberget Verbrechen meldet die „Breslauer Zeitung", daß gestern der zu dem Grundstück D e n k e S gehörige kleine Teich abgelassen wurde, toooei man zunächst nur einige wenige menschliche Knochen fand. Da der Boden des Teiches völlig verschlammt ist, rechnet man mit der Möglichkeit, daß noch weitere Leichenteile gefunden werden. 3n der Wohnung Denkes wurden Kleidungsstücke von 1 5 verschiedenen Personen gefunben. Don den festgestellten Opfern meldete sich bis jetzt die Schwester des ermordeten Maschinenbauers Karl Seidels. Sie ist die Ehe- ftau eines pensionierten Eisenbahnbeamten in DreSlau und sagt aus, daß sie das letzte Mal vor drei Zähren von ihrem Bruder etwas gehört habe. Seidel hatte schon seit vielen Jahren das Leben eines wandernden Handwerksburfck)en geführt. Die Verbrechen des Mörders reichen zurück bis ins Jahr 1913. 3m nahen Stadtwald wurden gestern abend in einem Gebüsch große Mengen menschlicher Zdnochen gefunden. Dieser Fund dürfte gleichfalls mit Denkes Mordtaten in Verbindung stehen. Die Beerdigung des durch Selbstmord geendeten Mörders fand gestern in Gegenwart der Polizei im Dunkeln statt. Starker Wettersturz im schlesischen Gebirge. B r e £ l a u , 30. Dez. (WTB.) 3m schlesi ° schen Gebirge trat ein großer Wettersturz ein; besonders auf dem Kamm fetzte anhaltender Schneefall ein. Der Schnee liegt zehn Zentimeter hoch bei einem Grad Kälte. Dem Dettersturz ging ein äußerst heftiger Sturm voraus, bei welchem Passanten, die durch den Melzer-Grund gingen, sich nur aus allen Vieren oder mit Hilfe von Seilen und Ketten vorwärts bewegen konnten. Groß« Kälte in Italien. Paris, 30. Dez. (TU.) Rach einer Four- Niermeldung aus Rom hat Italien fit langem keinen fo strengen Winter zu verzeichnen gehabt, wie in diesem Jahre. 3n Rom sank das Thermometer auf 5 Grad unter Null. In nördl.chen 3t l en schwankt die Temper nur zwischen 10 und 15 Grad unter Aull. D.ele Flüsse und fast alle Teiche s nb zuge.roren. Der Bankraub in Genua. Rom, 30. Dez. (WTB) Zu dem großen K a s s e n e i n b r u ch in Genua in die F li le Der Banen Commerciale w rd nocy berichte. daß die Einbrecher von einer ungefähr 100 Meter entfernten Schänke ausgegangen sind. Der 3nhaber der Schänke ist verhaftet worden. Tie Einbrecher waren von dort aus in das Kanalsystem eingedrungen und hatten nach b r Tat das Loch wieder zugemauert. Bei den weiteren Rachso schungen d r Pal zei wurden au"er dem bereits s üy.r vorgefundenen Sack, der zehn Millionen Lire Weicke enthält, in einer Zin'- -affette sämtliche E.nbruchsw .rzeug» der be den Täter gefunden. Die Beute ist zum größ- ; e n T e i l wieder herbeigetchasfi worden, bis auf einige Tausend-Lire-Sch ine und icmöe Valuten. Di« Bancn Commerciale hat eine Prämie von 10 000 Lire zur Ermittlung der T.cker ausg scht. Nach de n U 1 il der Sachverständigen haben die E.nbrech r, um bis zum Hassenraum zu gelangen, drei Monate Aroeit i gebraucht. Branb eines japanischen MuniüsnsdampferS. N e u h o r k. 31. Dez. (TU ) Auf dem j a p a - Nischen 8600-T o.°Da m pf e r „G iof e Maru" brach zwischen dem Panarnakaiial und V3 Angeles Feuer aus. Der Dampfer führt Ladung Explosivstoffe und 2.0 japanische Passagiere an Bord. Der Kapitän lieft die Passagiere ausbooten und bli b mit nnigen Mann der D sayung zurück. Auf bic »Uferufe des „Giofe Maru" kam ber Dampfer »Julius Luchenbach" herbei und nahm die Paffa- auf. Nach den letzten Funknieldungen be- 1 ' t_ . der Kapitän immer noch an Bord Dampfers, trotzdem eine Explosion inwer- 'tndlich ift I •• Eine neue Heimstätte für hilfsbedürftige alte Leute. B kanntckch h t cs sich die Prov nzialvorwaltung schon seither zur Ausgabe gestellt, in hrer Pflegeinstalt alleinstehenden Männern und Fraum, b e entweder einer b sonderen W vtung bedürfen ober als P'r.sionure oder Kleinrentner auf fremde Unter» stützung ang^to es en f .nb, Unterkunft unö Der- pflegung zu gewähren, soweit es b e vorhandenen Räu . lichk -ten g Italien. Da nur en? b sch.-änite Anznhl. von Eniz lzimmern zu d es«n Zw-cke ur Verfügung steh m, tonnte nicht allen iln.'er- unftfuch ni en g 6^1 e.i w rden. Ihre Zahl hat ich in letzter Ze t durch die bekannten toirt» ch.iftl chen Derhältni se d r.r v?rm h t. daft d e Provinz alverwaitung de D fchas.ung neuer Däuinl chk.'.le i ins Auge f ffen mußte, wenn sie nicht d e seit langem vor i genben und immer noch e ngehenden Aufn ftmege uch? lür l mge Zeit uncrleb gl ( ffen wollt.'. Sme neue U-iterbrin- flungdmöglidjhit I ei) sich dadurch err ich n, daß man den einen von den beiden Pavillons der Pilegeanstalt, de der Durchführung des Gedankens der Gemcinw.rtschuft Oberhesf n Vorbehalten bleiben spllten, frei machen konnte, nachdem es fich ergeben hatte, daß der alte Plan der Gewährung von Colbabcturen sich in seiner ursprünglichen F r.n und Umf ng nicht w rb verwirklichen l f, n. Nach einem en fpr.ch.n.cn Umbau w rd ö. fer Pao llvn noch etwa 12 Pensionären U teitunft beeten könn n. Der Prv» vinzialausschuß hat die zum Ausbau erforderlichen M.ttel bew.lllgt. so bah er sofort in An- gr.sf genommen werden kann. Ueber die Verwendung des anderen Pavlllons wird die Provinz alveNvaltung dem Prod.nzialaus chuß in Kürze eine besondere Vorlage machen, b.e, auf dem Gedanken der Gerne.nw r schäft .uß.nb, ebenfalls brr gesamten oberhess.schen Bevölkerung bienen soll. ** Wegfall der Einkommensteuer- K l c b c m a r t c n? Laut „Boss. Ztg." haben die Landesfinanzämter Anweisung erhalten, bis 1. September 1925 an das Reichsfinanzminifterium zu berichten, ob das Kleben von Marken bei dev Einkommensteuer vom 1. 3anuau 1926 Wegfällen kann. '* UmstellungdeSPostscheckver- kehrsauf Reichsmark. Rach der zweiten Verordnung der Reichsregierung zur Durch- führung des MünzZeseyes vom 12. Dezember 1924 gilt der Postscheckverkehr mit sofortig r Wirkung als auf Reichsmark umgestellr. Zayl- karten, Aeberwetsungen und Schecks haben fortan auf Reichsmark (RM.) zu lauten. Sind sie noch auf Rentenmark (Rent-M.) oder Mark (M.) ausgestellt, so gelten sie als auf Reichsmark lautend. Zu Ein- und Auszahlungen im Postscheckverkehr können — wie bereits mit dem Ink.asttreten des neuen Münzgesetzes von der Deutschen Reichspost angeordnet worden ich mich bester wäfck>e follb? hvfi be schonnd emol en dreckige babietboge son mer frtcbö? öo woh kommd bei emc rtchdige zotzelSgäner, iwwerhaubt bei emc richbige gätfter. nett for. Der weis, doh er mit fautperc hännd an sei Aerwerd ze geh Hot unn boherbei helfe jo die „queckbörner drobbe" auh der wafterleidung. Do brauebb er nett mit so schbarfam ze fei alh toi mit bene auh dem „fcheppe balde", too ich. toi mei vadder feggb, itotr-erbaubb unn fo. manchem forsch kommende johr nor rade Icnnb, im neue johr mehr gebrauch fon de queckbörner alh fon annere „hrobbe" ze mache, womit ich di nett mein, wo s in fr er abbedeck gewwe duhd. denn bi komme doch srschd nachher, wann her gäbe ntaage serdonve ift- Desseutwege hot mei vadder gcloab, kallche, hott er gesogo. bleiwe mer doch neujoyr uff unn for e gläs che bunich Hob ich aach fchond gesorgd unn bamt fchdoofte mer emol zsfamme a uff e glicklich neues johr. Kallche, Hot er aach noch aefagb, deß fergangene johr wohl, warharnbel nett leichd. es iß manchem drinn krayich gange. An alle Ecke unn enne Hotts de Icub gercblo, imn iwwer bi fiele fchdeuern hott sich mancher blaa unn grien geärjerb. owwer, kallch-, es heißd: au- gepackd. ilnn wannS mit de Häund nett allaa gebt), dann ntmmb mer aach noch di zäh ze hilf unn wann di owwerl.essich eißeboh de fugelsbcrgk en uff fährb, dann fängb fe fchond hinner der ahld klinigd an ze rufe: mer pack es doch, mer Pack es doch. Unn tomm fe dem berg? cronner gefnhrn fiinmt, bann eilb fich di? taschin unn riefd fchdolz he Icub zu: mcr hawwe's gepackd, mer hawwe's ge.packd! Unn so wolle mer bann zenächld alft wi unfter eiß?boh wider be bergt enuff fohrn unn unfter. wahlschbruch fors nach!de johr muft laude: Mer Packes doch, mer pack'es doch! Trotz sranzose unn cngelänner! 3m kölnisch wasser miftöe fc ersaufe, al Im nanner. Unn do wolle mer emol seh, wos der kcllenner, wo etzend der A'zeiger uff bübtebabbier gebrudb seine abenennhc ferchrn duhd, unft for Sage bringe duhd. „Deft kallche krlegd en fatleuner exbra" (au. au der Setzerlehrlingi, hob ich gerufe; liewer guöer zeidungsontel, gell, de sorgsd befier, denn scheene Däg zähle dobbeld. Unn so winsch ich dann dir. unn aach jeddem annerc richbige gätfter, in disem sinn cn dobbelds faKemtcr an di toann'D unn lauöev gube Däg förS näxd johr. Unn e jedder, unn du nach, liewer Zeidungsonkel, soll sich ze räächder Zeih for e richhig gäiher neujohr.sb«.ezzel sorje. Unn in der neujohrsch- nachd werd mit gubem muht drh neue johr age- trete unb gsruffe, öoft bi gans zoyelsgaß wackeld: Broftd Ncujohr, e brez ,el wi e scheu.rb.hr. Dei Kallche auft der zohclsgaft. i^ornoliscH. — Tageskalender für Mittwoch: Stadttheater: 7.30 Uhr „Mein Vetter Eduard". — Tageskalender für Donners- 1 a g: StabtrheaLer 3.30 Uhr „Schnützelbutzhäusel". 6.45 Uhr „Der Zigeunerbaron' . — Reichsbanner Schwarz°Rot-Gold 1.30, 4, 8 Uhr Ncujahrsfeiern. — Lichtspielhaus, Bahnhosstraße „Steuerlos". — Palastlichtspiele, Kirchenplay „Klub der Entgleisten". — Astoria-Lichtspirle „Boulevardblut". — „3 st ein Leben nach dem Tode denkbar?" Ucber d:eses Thema spricht, wie man uns schreibt, am 5. Januar im Saalbau Sauer der Wanderrednsr des Evang. Bundes, Pfarrer H a u p t - G.eften. Der Redner wirb dabei eing:h:n aus n.-ucre Forschungen auf bem Gebiet des Olkul.iS nuS: Tel p. toie, H.llsehen, Sp ritismus ufto. Deraitstaller ist der Evang. Bund. Der Eintritt ist frei. (Siehe 3nferat.) Wettervorausjane. Keine wesentliche Aenderung der bestehenden Witterung. Ist — alle zu Zaywngen an Pvsriasten zu^ lassenen ZadlungSmittcl benutzt werden. •• Diebstahl. Der Dollzeibencht meldet 3n der Zeit ztoifchen bem 15. unb 18. Dezember würben aus einem umzäunten Lager auf ber Margarethenhülte 15 Dohlen und 50 Pack Spa lierlatten gestohlen. Dor Ankauf wird gewarnt. Sachdienliche Mitteilungen nimmt die Kriminal Polizei entgegen. ” Hessische Landwirtschaftliche Woche. Das Programm au dieser Veranstaltung vom 6. bis 10. 3anuar in Darmstadt wirb im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes t>cv6f- fentliahi. Interessenten feien hiermit auf diese Ar tünbiaung besonbeis hingewiesen. ©in blühender Apfelbaum in der Neujahr szcit. Man teilt uns mit: 3m Garten der Ehristian S ch n e ck o Wtoe . Lndwig- strahe 22. stebt ein Apfelbaum in voller Blüte, gewiß eine Seltenheit um hiefe Zeit. Es ist bei sogenannte Dorotheaapfel. $et Baum ist noch diese Woche anzufohen. *v OeffcntlicheBücherhalle 3m Dezember wurden 1325 Bünde auSgcli.hcn. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 77^. Zeitfäreif len 96. 3ugenbf4)riftcn 60, Literaturgeschichte t. Gedichte unb Dramen 23. Länder- und Völkerkunde 77. Kulturgeschichte 23, Geschichte unb Biographien 63. Kunstgeschichte 14. Naturwifsei- schatt unb Technologie 85, Heer- unb Seewesen 16. Haus- und Landwirtschaft 10, Gesunbbeitslehrc t?, Religion unb Phikosvp'tie 26. Staatsw.ssenschast 6. Sprachwissenschaft 2, F..'mdsprachlicheS 23 Bände. Nach auswärts kamen 12 Bände. Turnen, Sport und Spiel. Militärischer Lchneelatts. Die Reichswehr als traditionelle Trägcrtn des früheren militärischen Schneelaufs beginnt jetzt, diesem Zweig der Ausbildung in den Wehrkreiskommandos größere Beachtung zu schenken. 3n faft allen deutschen Gebirgen, wo Schneelauf möglich unb militärische Abteilungen vorhanden sind, wird man in diesem Winter einen erfreulichen Aufschwung zu verzeichnen haben. Hierbei soll in erster Linie Werl gelegt werden auf die sportliche Durchbildung, erst in zweiter auf die militärische. Der Militär-Schnee- lauf ist seinerzeit von Hilt denburg in Deutschland eingefüyrt worden, als er in Magdeburg Kommandeur des 4. Armeekorps war. Er sorgte bafür, daß dem 165.3ns.-Regt. in Quedlinburg eine Schneeläufer-Abteilung angegliedert wurde. Von Quedlinburg tarn der Sckncelauf nach Goslar zum boriinen 10. Iägerbataillon, ba» dann von allen beurdicn Gcbirgsregimentern da«, bekannteste wurde. Die höchste Trophäe im mili- tärifdjen Schneelauf ist der vom schwedischen Kriegsministerium gestiftete .Schwehenbecher", her in diesem 3ahre auf dem Feldbcrg im Schwarzwald ausgekampst wird. Er wird Wohl wieher alle Reichsweßrabteilungen ht Wettbewerb scheit, die über genügend durchgebilhete Mannschaften verfügen. Da fommen die Hirfchberger 3ägcr. hie Kemptener 3ägev, hie Landsberger Artilleristen, die Stuttgarter. Konstanzer, Ulmet Infanteristen, die Kraftsahrabteilung Leipzig unb als Verteidiger die früheren Goslarer Jäger, jetzt 17. 3nf.- Rcgiment. Neuerdings widmet auch das sächsisch? Wehrkreiskommandc' dem Wintersport größere Aufmertfamkeit, nachdem schon früher die Freiberger Jäger eine Schncelaufabteilung hatten. Neben ßangläufen über 12 bis 18 Kilometer werden Patrouillenläufe, Hindernisläufe unb Sprungläufe veranstaltet. Es wäre verwunderlich, wenn der moderne Geist, ber in unserer Polizeitruppe herrscht, nicht auch für diese den Winter- spart in die allgemeine Ausbildung einbezögc Im kommenden Wmter werden auch von der Poliz? nicht nur be ondere Ausdildungskurfe durchgeführt, sondern auch wintersportliche Wettbewerbe für Polizeimannlchattcn veranstaltet. 3m übrigen herrscht zwischen Militär. Polizei und Zivil im Schneelauf gutes Einvernehmen. . Kunst unb Wissenschaft. Das Chile-Haus in Hamburg. 3n dieser Schöpfung des Arch'.tekten Fritz Höger ist nicht nut Hamburg, sondern wohl Deutschland überhaupt, bas größte und, wie wohl gesagt werden darf, das schönste Haus erstanden, und dieses schönste Haus wäre also ein — Bürohaus. Ein Dichter, Rudolf (S>. Binding, hat ihm begeisterte Worte ge widmet, es „schöner, kraswoller und kühner gefunden, als die Pyramiden und die Paläste des alten Rom. als Eiffelturm und die ge- walttgen Kornsllos von Moreal-, Neben den Dampfer „Columbus" und neben den „Z. R. 3“ tritt es als eine kaum minder erstaunliche Leistung deutschen OngeniumS. Der gewaltige Bau beherrscht ein Stadtviertel und gibt ihm sein Gesicht. Hefter Straften und Plage weg greift der Bau; er ist gigantisch und mystisch zugleich, aber sein geheimnisvoller Reiz liegt nicht etwa in der Masse, sondern in der Form, m der Erscheinung, die von neuartiger und doch ungesuchter Schönh it ist. DruckmannS Monatshefte „Die Kunst" haben ihr Dezemberheft vorwiegend diesem herrlichen Bauwerk, bet dessen Gestaltung dem Architekten Höger in dem Bildhauer R.Kuöhl ein ausgezeichneter Mitarbeiter zur Seite stand, gewidmet, und zeigen es in seinen Fassaden und Fronten und in vielen architektonischen und plastischen Details. Ucbermoroen, 2. Januar, ein wichtiger Tag! Adenvs 6Ubr läuft die Hri'« ab für dre Erneuerung ber Lose zur 4 Nl .sie ber 24. 250. Breußtsch-Süd- i'eu fetien Sllaflenloiterle. Wer fein Anrecht auf raS LoS 4.Klaffe unb al» Folge davon auf die SBeteiüguna an der Hauor- und Lchluh»tehung n»ch, oerliercii mitLoerfaiune nittitübermoi gen re in LoS abAufordent In Der bereite nm ftreimg, bem 9. Januar 1925, beginnenben Ziehung 4.Klaffe kommen 9>00Gewinne im Geiam beirage von 16K7000 Goldmark Aiir AuS- foielung, darunter Haupttreffer in Höhe von lOOOOf), 50090t 10000 Goldmark. 10329id RonnefeldtsTee M & ffcmatlttk udH amgitiig. billig Id Verbrauti; Niederlagen in allen Stadtteilen 5K3 Silvester-Feier mit Konzert und Tanz I sowie reichhaltige Speisekarte IC« 52 Pianist I gl T U । Pianistin) Ille ■ Alten-Buseck, den 29. Dezember 1924. Speyer a. Rh.-Ludwigshof, Heppenheim a. d. B., 10426V den 31. Dezember 1924. 1O456D Gießen (Am Steg 14), den 30. 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Aites Blei tBleiröhrem kauft Brühlsche Druckerei •“’D Schulstr. 7/9, Ctaffeur nüchterner, sehr gut empfohlener, mehrjähriger wahrer, für Geschnftswagen sofort gesucht. Schrift!. Aktiengesellschaft ■ Filiale Gi-Hen > L'Än" Für die uns erwiesene wohltuende Anteilnahme beim Heimgänge meiner lieben Frau, unserer guten Mutter sagen wir hiermit herzlichsten Dank. Besonderen Dank dem Herrn Pfarrer für die trostreichen Worte zur letzten Ruhe, den Schülerinnen der Mädchen- Chorschule unter Leitung des Herrn Lehrers Habicht für den erhebenden Gesang, sowie für die zahlreichen Metallbetten Stahlmatr., Kinderbetten, dir. an -Brio. Kat.31 N frei. El^n- möbeilnbr. SahlL Th. Stadttheater Donnerstag, 1. Jon., 1'lieujahrStag) von 31/, btS 51 »U6r: Schilktzelbukiiülllel oder [10374c Avevreuer ces Johannes ünööe? miHMdinwm. Märchen in 6 Bildern von Hermanr Stetngoeiler. Bon btS 9', Uhr 12. flOHWMq- Avonneinenl-vorfL SetäigeunetbGicii. Operette in 3 Akten von c^oh. Straub. Freitag, 2. Ion., 12. 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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Marie Stecker Wwe. Kupfer Blei und Zink kauft zu den höchsten Preisen 025530 h. Schneider Neuenweg 6. Universitäts-Restaurant unter neuer Leitung Wmfcta auS achtbarer Ja- milir, sowie angeh. Universitäts-Cafe unter neuer Leitung Boulevard-Blut Ein Film von dem glänzenden, bunten Leben des Variete, der Operette und . . . den fragwürdigen, schattenreichen Quartieren der Großstadt. In der Hauptrolle: Der unverwüstliche BiskoiHeyer Ferner Die graue Macht Schauspiel in 5 Akten. Zutelienangebcte Gesucht einfache, tatkräftige Stütze auS guter Familie, die kochen kann, mit besten Empfehlungen oder Zeugn. ia_pSr. Pauly, Wilhelmstrafre 32. W tt auf gute Sicherheit oder Bürgen für kurze Beit gesucht. Schristl Angeb. unt. 10553D an d. Gieg. Anzeiger erbeten. 511er Ikmniänng 1812-191t Zusammenkunft Samstag, 3. Jan. 1*325, S'/2 Ubr HeitaoraBl Hobel. Um zahlreiches Erscheinen wird gebet. 025503 Der Vorstand. 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Was bist Du eigentlich für ein Mensch, daß Do noch nichts von planmSö^er und sachgemäßer Fußpflege weißt? Kukirole! Das ist die Parole! Kukirolen heißt die Füße so pflegen, wie es nötig ist wenn ite eo kräftig end elastisch bleiben sollen, daß man als Greis noch tanzen, turnen und bergsteigen kann Das Kukirol- Fußbad kräftigt Nerven und Sehnen, verhütet Brennen, Wundlaufen und Erkältungen, weil es das übermäßige Schwitzen der Füße verhütet. Trockene Füße bleiben warm, kalte Füße fühlen sich stets feucht an. Beim Schweine nennt man ale Eisbeine; meine geehrten Mitbürger, an die Ich mich hiermit wende, nennen sie kalte Füße, und zwar heißt bei Ihnen, wenn sie weiblich, Jung und wohlerzogen sind, die ganze Partie von der Ferse bis zun "tücken so, wie ich aus meinen ärztlichen Sprechstunden weiß Außerdem haben sie nur noen. einen Magen, denn sie haben niemals Leibschmerzen oder Bauchweh sondern Immer nur Magenschmeoen, ferner nut noch einen Hals, einen Kopf und Arme. Allee andere verleugnen sie Aber Schweißfüße haben sie häufig doch, und dagegen hilft nichts besser, eis fleißig kukiroten. Ist man einmal daran verhindert, das Kukirol-Fußbad zn nehmen, so sollte wenigstens der Kukirol.Streupuder täglich angewandt werden Bei sehr schweißigen Füßen rot es zweckmäßig, *^6 Zeitlang abends das Kukirol-Fußbad und früh den Kukirol-Streupürier zu benutzen Hühneraugen and harte Haut, aber auch Warzen, entfernt man erstaunlich schnell, ohne Schneiden und ohne Entzündung durch das millionenfach bewährte Kuklrol-Hühoeraugeo Pflaster. Diese drei Präparate. Kukirol-Fußbad. Kukirol-Slleupuder und Kukirol-Hühneraiuen-Pflaster, tollten la jeder Familie vorhande« sein, auf daß sie auch im Jahre 1925 bei ttuen Mitmenschen Immer In gutem Gerüche stehe. Kukfrolen Sie fleißig;! Nur v ' kuklrolt, hat die wahre Kultur, denn was nützt alle Getehrtawkeft, afle BttdOTg, aller gese! “'Icher Anstand, wenn die Füße Obel süss eh en, Obel liechen und Übel echmerien? ich. Dr. Unb wünsche heute zur Jahreswende Allen geaande, wanne, elastische, schöne und wohtriecL nde Füße In diesem Sinne — prosit! Wir aber s< iließen uns diesen Wünschen an. Kukiro^Fabrm @reft-Sa!se feefi Magdeburs» Danksagung. Allen, die beim Heimgange unserer lieben Entschlafenen ihre Teilnahme bekundeten und ihr beim Begräbnis die letzte Ehre erwiesen, sowie Herrn Pfarrer Dörr für die trostreichen Worte am Grabe sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Philipp Volkmann VI. Heuchelheim, den 29. Dezember 1924. ,l6tei Fürstenberg-Bräu Gut gepflegte Weine - in Flaschen und Ausschank Universitäts-Restaurant Lehrling mit höherer Schulbildung zum sofortigen Eintritt gesucht. 10451 l) 1. Januar fMW Hotel Köhler. GesaMMN Heiterkeit Am Neujabrötag WWWW tm Bereiuslukal. 0.5529 <£er Vorstand. 8lW?n- ßöet ElllsWll'lkilÜMS mit freien Räumen geg. gute Anzahlung zu kaufen gdndiL Schristl. Angebote unter 10538D an den Gieh. Anz. erbeten. 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Gever! diele Klagen üb Mittelung der tag vor den F dott nut selten ihre Dorstellun mein in der im Landtag di stark angegriff diese Angriffe sondern vor aü her 'Rcgkrungö Diel kritisie mit finanziellen nung der Bear lagen, das Orts und die Pensior - lich Angelegen/ ver Aeichgpoliri m Der 6omni Aegenfällen de Landvittschaft, j A tvohl die erfti tzn Polittk, dc nche Parteien bt M treffen. । ® leiten Deschsi em Bild der P bmi?? lchon Migkeit unter ft« immer ^plötzlich^ Pef.51, §ögernk LP. ss» Mer fieU1TQ6r8b Hb „ lin tvoh ernst ui tej.1?1 hon «gp»» A. olz i? Diede < be MeS Ppmetij ’bm bi? ,'emen ’-in. der % dKsr tzrtzß , SS- 1 Hr. 301 Swettes Blatt Gießener Anzeiger lGeneral-Anzeiger für Gberheffen) Mittwoch, 51. Dezember {92| Die hessische Politik des Jahres 1924. (Don unserer Darmstädter Redaktion.) 3m Iahre 1924 zeigte die hessische Politik keine wesentlich anderen (Srundzüge, als in dem gleichen Zeitraum vorher. Die Lenker des Staatsschiffes waren dieselben geblieben, denn die Zusammensetzung der Koalition hat sich nicht geändert. Daß der Zusammenhalt unter den Regierungsparteien manchmal gelockert war. hatte sich bei früheren Gelegenheiten gezeigt, z.B. als Finanzminister Henrich seinen Rücktritt angekündigt hatte. (Dez. 1922.) Zu Beginn des OahreS 1924 war vielleicht das Einvernehmen bei den Mehrheitsparteien besser als früher und ihre Politik um so aktiver, dafür wurde sie von den Oppo- sittonsparteien um so scharfer angegriffen. 3n den ersten Monaten drehte sich der politische Kampf vorwiegend um den Abbau, d. h. um die einseitigen Abbaumahnahmen der Regierung. Die Führung in diesem politischen Kampfe hatte die DeutscheDolkSpartei. die die auch von anderen Parteien gestellte Forde^ng vertrat, daß der Abbau überflüssiger Behörden nicht von unten, sondern von oben her erfolgen müsse. Hinter dieser Frage traten andere wohl zunächst etwas zurück. Die Landtagsverhandlungen in den Monaten 3uni und 3uli standen auch noch vorwiegend unter dem Zeichen des Kampfes gerade für diese Forderungen. Insbesondere wurde die Auflösung des Mi- nisteriumS für Arbeit und Wirtschaft und die Aufhebung des Lan» deSbildungSamteS als selbständige Behörde verlangt. Mit einer Energie, die einer besseren Sache würdig gewesen wäre, verteidigten im Landtag Regierung und Regierungsparteien das Fortbestehen dieser Behörden, obwohl z. B. in Baden fast um dieselbe Zeit das Arbeitsministerium, und zwar intt aus Betreiben der Sozialdemokratie, aufgehoben wurde. Kaum geringer als beim Abbau war das Interesse, das die Öffentlichkeit den Steuer- und Finanzfragen fast das ganze Jahr hindurch entgegenbrachte. Ramentlich wurde vom Mittelstand über die drückenden Steuern geklagt. Gewerbe und Landwirtschaft brachten viele Klagen über die Steuerlasten durch Vermittelung der Oppositionsparteien im Landtag vor den Ftnanzmintster. doch fanden sie dort nur selten einmal ein geneigtes Ohr für ihre Vorstellungen, lleberhaupt wurde allgemein in der Oeffentllchkeit, in der Presse und im Landtag die Finanzpolittk der Regierung stark angegriffen; nicht allein richteten sich diese Angriffe gegen einzelne Maßnahmen, sondern vor allem auch gegen die Grundsätze der Rcgterungspolltik auf diesem Gebiete. Viel krittstert wurde im Zusammenhang mit finanziellen Fragen die Besoldungsordnung der Beamten sowie die Teuerungszulagen. das Onsllassensystem. das Sperrgesetz und die Pensionen, doch sind das nicht eigentlich Angelegenheiten der hessischen, sondern der Reichspolittk. Der Sommer hatte mit seinen starken Regenfällen dem Lande, vorwiegend der Lailliwirtschaft, schweren Schaden zugefügt. Es ist wohl die erfreulichste Tatsache in der hessischen Politik, daß sich Regierung und sämtliche Parteien bereit fanden. Hilfsmaßnahmen zu treffen. Der Landtag war einmal einmütig in seinen Beschlüssen, sonst bot er fast immer ein Bild der Parteizerklüftung. Wie schon eingangs erwähnt, war die Einigkeit unter den" Regierungsparteien keineswegs immer vorhanden, und am Schlüsse der Landtagsverhandlungen des Monats Juli brach plötzlich eine Krise herein. Der Anlaß waren Anttäge der Abg. Hofmann-Seligenstadt (Zentrum), Birnbaum (Deutsche Volkspartei) und 3ost (Bauernbund) zur Unterstützung von religiösen Privatschulen. Sozialdemokraten und Demokraten hintettrie- ben die Annahme dieser Anttäge und das Zentrum fühlte sich so dadurch verletzt, daß es eine Zeitlang eine starke Llbneigung gegen die anderen Koalittonsparteien hegte. Zeilen politischer Hochspannung waren die Wahlkämpfe. Zweimal im 3ahre 1924 waren die Wähler zur Wahlurne gerufen worden: 2lm 4. Mai bei den Reichstagswahlen und am 7. Dezember bei den Reichstags- und Landtagswohlen. Die Landtagsw schien haben keine wesentlich andere Zusammensetzung des hessischen Parlaments als bei den Wahlen im 3ahre 1921 gebracht; namentlich gilt dies in bezug auf die Mehrheitsverhältnisse. Die Linksparteien haben die Mandatsziffern der Hessischen VollSkammer von 1919 nicht wieder erreicht. Die Sozialdemokraten hatten damals 31 Mandate, gingen 1921 auf 24 zurück und verfügen jetzt über 26. Die Kommunisten Vergrößerten die Zahl ihrer Parlamentssitze von einem auf zwei und dann auf vier. Die Demokraten gingen von 13 auf 5 zurück und haben nunmehr 6. Das Zentrum, das aus den 3ahren der Wahlen 1919 und 1921 mit 13 Sitzen herdorgegangen war, hat jetzt zwei verloren. Don den Rechtsparteien hatte die Deutsche Dolkspartei 7 Mandate, sie stieg auf 10 und Verfügt Im neuen Landtag über 8. Die Deutschnationale DollSpartei und der Bauernbund brachten im 3ahre 1919 zusammen 5 Mandate auf. Bei den späteren Wahlen trennten sie sich; 1921 hatten die Deutschnationalen 3 Mandate und der Bauernbund 11. Aus den letzten Wahlen gingen die Deutschnationalen mit 5 Sitzen und die Bauernbündler mit 9 hervor. Gießen im Jahre 1924. I. 3n wenigen Stunden wird das Jahr 1924 abgeschlossen fein. Damit findet der erste Zahres- abschnitt der streng und opferreich durchgeiühr- ten Markstabilisiei-ung nach dem 3rr'inn der 3nflation sein Ende. Dieser Zahresschlutz ist deshalb auch für die Gemeinden besondere Veranlassung noch einmal den Blick rückwärts zu lenken, Bilanz au machen, um die Aktiven und Passiven in Der Kommunalpolitik dieses wirtschaftlichen Wendejahres klar zu erkennen und auS diesen Feststellungen bestimmte Schluhso gerungen für die Fortentwicklung des Gemeinwesens zu ziehen. Diese Erkenntnis wird nicht nur für die Gemeinden hinsichtlich der Orientierung zu ihren Aufgabengebieten hohen Wert haben, sie wird auch vielfach wichtig sein für die Beeinflussung und endgültige Gestaltung der Landes- und Reichspolitik. Wenn wir jetzt die Kommunalpolitik der Stadt Gießen im 3ahre 1 92 4 in ihren Hauptpunkten noch einmal an unserem geistigen Auge voiüberziehen lassen, so finden wir manchen wertvollen Aktivposten, wir floß en aber auch auf allerlei Passiven, deren Beseitigung unseren städtischen Körperschaften ein n cht zu knapp bemessenes Arbeitsvrogramm für die nächsten 3ahre schon heute zu'ichrt. Daß die 6 aMrertral- tung und das S adtsa. lanent den An o de u: gen der Bürgerschaft und der Zeitnotwendigkeilen gern zu entsprechen sich bemühen werden, wird niemand zweifelhaft sein, der Gelegenheit hat, das Wirken beider Körperschaften ständig aus der Rähe zu beobachten. Freilich ist dabei nicht immer nur der gute Wille allein ausreichend, es kommt vielmehr stets in allererster Linie darauf an, ob die Voraussetzung m. d. h. die notwendigen Geldmittel für die Lösung der Aufgaben vorhanden sind. Als Aktivposten unserer kommunalen Arbeit betrachten wir zunächst einmal die Stabilisierung des städtischen Haushaltsplanes, die man nach dem fortwährenden „Schwimmen" der Haushaltsziffern in den 3n- flationsjahren besonders wohltuend empfinden mutz. 3etzt hat die Derwaltung doch wieder festen Boden unter den Füßen, auf dem sich aufbauen läßt, wenn dieses Aus bauen auch einfttoci.en noch in engen Grenzen gehalten ist. Ader n;cht nur ber Ausgleich und Die Festigkeit des Haushalts ist begrüßenswert, mehr noch ist die HecabimnDe- rung der Kosten gegenüber 1914 von 3 694 000 Mark (1914) auf 2 233 500 Mk. (1924) in Der Betriebsrechnung und die ähnliche Gestaltung in der Dcrmögensrechnung als eine gute Tat an§trieben. Daß trotz dieser starken Ersparnis die Steuerschraube empfindlich angezogen werden mußte, war vielen Bürgern allerdings weniger angenehm. Aber man durste und darf auch heute noch bei der kritischen Betrachtung unserer städtischen Sienerpo itik nicht überleben, daß sich die Berhältnisse aus diesem Gebiete für die Gemeinden gegenüber der Vorkriegszeit doch grundslürzend geänhert haben. Damals Mitten sie ihre steuerlichen Hoheitsrechle. die ihnen eine vielseitige Lastenver ilung ermöglichten, beute )u>h sie zum größten Teil Kostgänger des Reiches, das ihnen die ergiebigsten Einnahmequellen weggenommen hat, dafür nur sehr knapp bemessene Anteile an dem Steueraufkommen gewährt und ihnen für die Deckung der nicht unbedeutenden restlichen ©rforbernifie nur ein sehr engbegrenztes Steuergebiet sreigllassen hat. Daß es trotz dieser Sachlage den ftäatifdften Körperschaften angelegen und möglich war, Mitte August zur Erie ch.cn ung des Steuerdrucks auf unserer lokalen Wirtschaft eine Herabsetzung der Gewerbesteuer und der Grund- und Gebäudesteuer vorzunehmen, würde natürlich weithin in der Bürgerschaft mit Genugtuung begrüßt. Freilich gab es anderseits auch sehr ernstzuneh.nende Meinungen, die Dahin- gingen, man hätte diesen Steuerabbau unterlassen oder aber nur in engbegrenztem Rahmen vornehmen sollen, um den Haushalt mit einem gewissen äleberschuß abschlcetzen zu lassen. Den man dann im nächsten Wirtschaftsjahr bei der Lösung dringender Ausgaben gut hätte verwenden können. Welcher Anicht das Vorrecht gebührte, darüber zu streiten, hat heute keinen Zweck mehr, sicher ist aber, daß jeder Standpunkt vieles für sich hatte. Aus der Attivse te sehen wir weiter die Grund st ückskäuse der Stadt, insbesondere die Erwerbung des Hardthoses und des Einhorn. Beide Käufe sind, wie wir früher schon mal in anderem Zusammenhang betonten, allerdings nicht mit barem Gelde aus den Betriebsmitteln der Stadt befti ten wo den, sondern die Stadt hat zu deren Deckung eine erhebliche Anleiheschuld ausgenommen: aber nichtsdestoweniger sind diele Besitzergreifungen zu begrüben, denn sie geben unserer stäuti ch n Grund- stückspoütjk Möglichkeiten an die Hand, die für das Gemeinwesen nur vorteilhaft f 'in können und zweifellos auch nur zum Wohle der Gesamtheit ausgenuht werden. Auf dem Geb-ete des Wohnungsbaues ist gleichfalls ma'cherlei Positives geleistet worden, tonn es allerdings auch noch weit hinter dem zu ückbleibt, was nach Lage der Dinge notwendig ist: hierüber werden wir weiter unten noch einiges sagen. Immerhin kann man die Erstellung von 22 Fachwerkwoft- nungen an der Kaiseoallee. die schon vergeben werden konnten, und die der Vollendung entgegengehenden Wohnhausbauten am Riegelpfad auf her Aktivseite unserer Kommunalb lanz für 1924 nicht unbeachtet lassen. Als löbliches Vorhaben ist ferner die erst in den letzten Tagen beschlossene Derwirllichung des städtischen Rest- bauprogramms für 1924 zur Errichtung von 40 Wohnungen zu begrüßen. Rach den D-schüsfen der städtischen Körperschaften kann ma i als Ergebnis der städtischen Wohnungsbau', o i i in 12 einen Zuwachs von 80 Wohnungen registrieren, davon sind bis zu b eiern Iahresschluß alle dings erst Die obengenannten 22 Fachwerkwohnungen tatsächlich benutzbar geworden. Als ein Gewinn für das Gemeinwohl ist weiter die am 29. Juni erfolgte Wiederaufnahme des Stra- henbahnbetriebs a"zus hen. Es hat s r ec- zeit zwar etwas Mühe gekostet, bis man sich zu diesem Entschluß durchgerungen hatte, aber die Argumente für die Wiederinbetriebnahme dieses Unternehmens waren, wie der .Gießener Anzeiger" ja auch verschiedentlich dargekegt hat, so zwingend, namentlich auch in bezug auf die verkehrspolitischen Erschließungsmöglichseiten zum Besten unserer Stadt, daß sie gar keine andere Entscheidung als die bejahende zuließen. Der aufmerksame Beobachter wird Denn auch die Feststellung gemacht haben, daß die Frequenz der Bahn trotz des etwas höheren Fahrprets.'s aanz annehmbar ist. Aus Grund dieser Tatsache barg man sogar damit rechnen, daß die weitgehenden Befürchtungen mancher Stadivater hinsichtlich Der Zuschußleistung nicht in Erfüllung geben werden. Diesen Gang der wirtschaftlichen Entwicklung kann das Publikum wesentltch und lehr vorteilhaft dadurch beeinslullen, daß eS zu feiner eigenen Bequemlichkeit und zum Besten der Betriebs- Wirtschaftlichkeit die Straßenbahn dauernd möglichst stark benutzt. Schließltch wollen wir noch einen vorteilhaften Posten von Bedeutung in unserer städtischen 3ahreSsch!ußbilanz nicht unerwähnt lassen, der zwar von privater Seite, aber doch mit weitgehender ideeller und materieller älnlerstühung der Stadt geschaffen wurde nämlich den Gießener Zlugtag Ende Oktober. Er war ein slugsportlicheS Unternehmen, um Hessen Zustandekommen der Verkehrsverein und der Gießener Verein für Lustfahrt sich ein großes und bleibendes Verdienst erworben haben. Aber neben dem rein sportlichen Gedanken ft nahen, Den Eingeweihten klar bewußt, noch andere sehr wichtige Pläne. Als nächstfiegendes Ziel wollte man unserer Geschifteiw.lt, Di« an jenem Sonntag die Geschäfte osfenhielt, eine besondere Einnahmemöglichkeit in dieser« schweren Zeit ver- schassen, und das ist Denn auch zur Zufriedenheit weiter Geschäftskreise gelungen. DaS höhere Ziel jedoch war. die Grundlage für die Eingliederung unserer Stadt in das große Lustve.kehrsnetz an- zustreben durch die Propagierung deS GedankenS, in Gießen einen ständigen Flugplatz für Verkehrsflugzeuge und für den Flugsportbetrieb zu schassen. Auch nach dieser Richtung hin hat das Unternehmen mit einem guten Gewinn abgeschlossen, Denn her Gedanke hat in Der Bürgerschaft Wurzel gefaßt, und er hat einflußreiche Männer bereits zu tatfroheit Schritten in her Richtung zu feiner Verwirklichung zusammen- gebracht. Die Verhandlung n f.nd zur Zelt noch im Gange: sie dürften nach unserer Kenntnis der Dinge In einem allgemein zufriedenstellenden Ergebnis ihren Ausklang finden. Wann das sein wird, kann heute noch nicht gesagt werden, aber die Bürgerschaft darf überzeugt fein, daß mit aller Energie auf hie schnellstmögliche Erreichung des Zieles hingearbeitet wird. Die Toten des Jahres 1924 Januar: 3. Dr. QI. Drestel, Erster Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien Stadt Hamburg: 4. Dr. R. Barth, Professor der Musik in Hamburg: Paul Renoir, fran- zöllscher Maler. 8. Marie v. OlferS, Schriftstellerin', 13. Geh Rat Professor Dr. E. Schwe- ninger, Bismarcks Leibarzt: 14. Geh. Rat Professor Dr Moritz Ritter: Donner Historiker: Prinz Max von Ratibor und Cor« Del), ehemaliger deutscher Botschafter in Madrid: 16. Wirk!. Geheimer Rat Professor Dr. G. Quincke, Heidelberger Physller. 17 Dr. A. Thierselder, Prosessor Der Musik in Rostock: 21. Veh. Kommerzienrat Dr. theol. et phil. h c. OSkar Beck, Münchner Ver a '.sbuchhändler: Wladimir 3ljitfch Lenin, Präsident der russischen Sowjetrepublik: 24. Maria Adelheid, ehemalige Großherzogin von Luxemburg. Februar: 1. Dr -3ng. Reinhold Becker. Großindustrieller: Ludwig B a r n a y . Dchauspic- ler. Ehrenpräsident Der Bühnengenollenschasi: 3. Wovdrow Willon, ehemaliger Präsident Der Vereinigten Staaten von Nordamerika 6. von Höpsner, General D. 3.; 10. G'h Rat Prof. Dr. F. von Luschan, Direktor deS Berliner Völkermuseums: 14. Geh. Rat Dr Karl Z e i ü Münchner Theaterindentant; 18. Dr. Jakob Voßhardt, schweizerischer Dichter. 25 Dr Gustav Roesicke. deutschnat onal.r Reichstags« abgeordneter, Führer des Reichs andbundcs 29 Generalmajor Hans Groß, Ecfmder des halb- starren Luftschifses. Mär,: 1. Luise. Prinzessin von Belgien: Baronin Mathilde von Rothschild: 11. Admiral von Grapow, Vorsitzender des Alldeutschen VerbandeS: 13 3 E Geschow, ehemaliger bulga i cher Ministerprä'i ent; Steift, v. Hoiningen gen. Huene. General d. 3 ; 14. Wirll Geh. Rat Dr. 3 v. Olshausen, ehern. Eenatsprä ident beim Reichsgericht. 20. F. v o n Boeck, General d. 3.. ehern. Direktor des Allg. Kriegsdepartements; 21. Wladimir Xular, Berühmte Neujahrsbriefe. Gin zögerndes 3nnehalten im gewohnten LebenSgleichmaß, ein nachdenklich prüfender, Die Summe eines Lebensabschnittes ziehender Blick rückwärts und ein ungewiß forschender in das graue Rebelland vor und: fo spiegelt sich hie Jahreswende in jenen schriftlichen Stimrnungs- Niederschlägen, denen allein der viel mißbrauchte Rame Reujahrsbriefe zukommt. Hüllen lösend von der Seele ihres Schreibers, find sie Dekennt- nisbriefe im wahrsten Sinn. Wie ernst und tief der grüblerische Geist Wilhelm von Humboldts sich der schicksalsbergenden Macht der Jahreswende bewußt geworden, davon geben zwei Reujahrsbriefe an Eharlotte Diede Kunde. Denn wie er es selbst als seine Art bezeichnet, sich von Epoche zu Epoche zusammenzufassen und irgend etwas Reues in seinen Vorsätzen zu beginnen, wird ihm die neue Jahreszahl zu einem ins Höhere emporweisenben Symbol: „Wer nur irgend Empfindung in sich trägt, geht immer ganz anders vorn 31. Dezember zum 1.3anuar. als von zwei andern aufeinanderfolgenden Tagen über. Es ist. als wenn der Mensch versucht, durch die Zeiteinteilungen der Flüchtigkeit Der Zeit Einhalt zu tun. . . Der Mensch steht wie auf einer schmalen Grenze zwischen der Vergangenheit und Zukunft still, er sammelt sich, nimmt in seinen Gedanken den zuletzt verflossenen Zeitabschnitt zusammen und umspannt ben nächstfolgenden mit neuen Vorsätzen, Entwürfen. Hoffnungen und Besorgnissen." So sieht Humboldt bei dem Schritt über die 3ahresfchwel!e bewußt und fest der ftrengen Mahnerin Zeit ins Auge, die den Unbedachten mit her ilntoieöetbrtng(ia)fcit jedes verflossenen Augenblickes straft, ilnh her gleiche prüfende Ernst spricht auch aus den Reujahrsbriesen des Ihm geistesverwandten Weimarer Dich'erpaar?s. Än ihnen klingt das frohe Bewußtsein dessen toichcr, was ihnen das gegenseitige Verhältnis bedeutet, toenn Goethe das neue 3ahr mit hem Wunsche begrüßt, es ebenso wie das vergangene in wechselweise!: Teilnahme an ihrem Lieben und Treiben zuzubringen: „Wenn sich Die Gleichgesinnten nicht anfassen, was soll aus her Gesellschaft und Der Geselligkeit werben!" Aus Dem gleichen Gefühl heraus preist es Schiller drei 3ahre später als ein günstiges Omen. Daß es Goethe ist, an Den er zum erstenmal unter Dem neuen Datum schreibt; indem er mit liebevoll abwägenden Blick wiederum, wie so gern, des Freundes Schaffensart Der seinen gegenuberstellt, erfleht er als besondere Gunst vom Schicksal: „Mochte auch mir die Freude in diesem 3ahr beschert fein, das Beste au« meiner Ratur in einem Werke zu sublimieren, wie Sie mit der Ihrigen es getan!" Reben dem hohen Pathos dieses Reujahrsbriefes möge das Schellengeklingel verspottender Selbstironie ft'ften. unter dem Gottfried Keller die seelischen Kämpfe birgt, die seiner tiefen Ratur die innere Einkehr an der 3ahreswende bedeutet. Ein Reujahrsschreiben an Ludmilla Alling berichtet von der ihn beherrschenden „abergl rub schen und heidnischen Sitte" jeden Zahresanfang „mit einer vehementen Heulerei" beginnen zu müssen. Aber wohl kaum in einem anderen Briefwechsel spielen die Reujahrsbriefe eine fo wichtige. ja dominierende Rolle wie in jenem zwischen Jakob Burckhardt und Friedrich v. Preen. Sie sind in her anfangs reichlich, später spärlicher fließenden Korrespondenz. Der sichere, unverrückbare Pol. von dem aus der i- R-g--s Mancis Wiegenlied- und^ den wechevvllen Kirchenchören „Stille Nacht ."Ehre sei Gott (mit Orchester) und „O du fröhliche gleich am die Ankunft des WeltheikuweS m wun^r- voller Weise verherrlicht. Die felnstnn.ge B^ aleituna der Gesänge durch Professor Dr. Schmidt, die mit so reiner, prächtiger Sopranstimme seelenvoll vorgetragenen Sologesänge der Frau M ü l l e r - Da n ge r t und die virwosen Diolinvortrüge des Musrkdtrel- tors Aosenmeyer seren besonders hervor- ^^Reichelsheim (Wetterau), 30. Dez. Ende Januar findet h er erns Tagung der„Ver- elnioung der Freunde der Dorfkirche für K i r ch e n v o r st e h e r statt- Referate Werder halten der V zepcäf dent d s Landesurchcnamls, Geh. Oberlonsistorialrat Dr. De rnh e^ck über die Finanzlage der Landeskirche und oer Gmzel gemeinden, und der Land^slugerropsarrer Zentgraf. Bischer Gesandter In Berlin: 23. General R. ivelle, ehem. franz. Oberkommandieren- n Rhein. April: 10. Hugo StinneS, Grohinbustrieller: 22. August Brust, M- d. Pr. L., Gründer der christlichen Gewerkschaften; Eleonore Düse, ital. Schauspielerin: 23. Hans v. Weber, Münchner Aerlagsbuchhändler: 24. Dr. Karl Helfferich. M. b. R., ehem. Staatssekretär und Vizekanzler. Mal: 8. G. v. Schoch, General b.3.; 13. Geh. Rat Prof. H. Kretzfchmar, Musikgelehrter-, 15. Prof. Dr. phil. h. c. F. Roeder, Direktor der Düsseldorfer Äunftalabenue; d'Estournelles de Constant, Demokrat. Senator, franz. Diplomat: 20. Prinz Alerander zu Hohenlohe-Schi! lingsfür st! Dr. h. c. Georg Hirzel, Leipziger Derlagsbuchhandler-, Sir William Goschen, ehem. britischer Bot- schafter in Berlin: 29. Paul Dambon, ehem. franz. Botschafter in London: 30. Prof. Dr. Alb. Köster, Leipziger Literarhistoriker. Juni: 3. Friedrich Kallwegen, ehemal. Direktor der Berliner Akademie der Künste: 6. Dr. F. v. Schloer, Bischof von Würzburg: 12. Beldimau, ehem. rumänischer Gesandter in Berlin: 22. P. Mank iewitz. Direktor der Deutschen Bank. w Juli: 1. An ton Ohorn, Schriftsteller: 2. D. de Jouvenel, franz. Radikalsozmust: 3. M a t s u k a t a , japanischer Staatsmann: 10. Dr. A. Zreih. Mumm von Schwarzen st ein, deutscher Botschafter a. D.: 14. Geh. ^ommerzien- rat G. W. Büxenstein, Berliner Druckerel- besrtzer: 16. Dr. M- Palagyi, Professor der Biologie in Darmstadt: 17. Ricciottl Garibaldi, italienischer General: 22. Sir George Buchanan, ehem. britischer Botschaster in Petersburg: 23. Exz. Dr. A. Bücklin. ehemal. Karlsruher Generalintendant und natwnallive- raler Politiker: 27. Ferruceco Dusoni, Komponist: 30. W. Marx, ehem. Oberbügermeister von Düsseldorf. August-, 12. Geh. Baurat Schwcchten, Berliner Architekt: 15. Alexander Eliasberg: Schrift- Lteller: 16. Geh. Rat Professor Dr. A. R a r a t h, Heidelberger Chirurg: 17. Geheimrat Prof. Dr. P. R a t o r p , Marburger Philosoph: 29. Dr. O. Oöhliuger, Ministerialrat und Journalist. September: 1. Freiherr K. v. Perfall, Schriftsteller: 2. Dr. QI. Düringer, M d.R., ehem. badischer Justizminister: 14. Geh. Rat Prof. Dr. W. R o u x , Anatom in Halle: 22. Feldmar- rnarschall Hermann K 5 veh v. Kövehhaza, österreichischer Feldherr. Oktober: 3. Prof. Dr. Cl. Baeumker, katholischer Philosoph in München: 13. Anatole 'Franc e, französischer Dichter: 16. Prof. Hans S ch a d o w , Maler: 18. Dr .jur. Rob. Faber, Ehrenvorsitzender des Vereins Deutscher Zeitungsverleger: Sir Percy Scott, britischer Admiral: 20. Freiherr Hugo von Freytag- ' Loringhoven, General d. 2.: Professor Dr. Koch-Grünberg, Ethnologe und Geograph: Dr. F. G r ü n f p a ch , be annter Berliner Rechtsanwalt: 23. Rechtsanwalt Dr. Osann, volls- parteilicher Politiker. M.d.Hess.L.: 29. Dr. W. Boveri, schweizerischer Großindustrieller. November: 7. Hans Thoma, deutscher Maler: 14. Professor Ludo Moritz Hartmann, ehem. österr. Gesandter in Berlin, Histo- rriker: 15. Ernst v. Hehdebrand und der Lase, konservativer Politiker: 20. Sir Lee ßffld, britischer General, Sirdar der ägyptischen Qlrmee: 22. Frau Harding, Gemahlin ses verstorbenen Präsidenten der Vereinigten Staaten: 29. Giacomo Puccini. italienischer Komponist. v Dezember: 8. Xaver Scharwenka, deutscher Komponist: 13. Samuel Gompers, amerikanischer Gewerkschaftsführer. Kreis Schotten. )—( Ruppertsburg, 28. Dez. Wie alljährlich. so fand auch in diesem Jahre am heiligen Abend unsere Christ vesper statt. Die Kirche war überfüllt. Schristverlesungen und Ansprache des Ortsgeistlichen Pfarrer D. Fritsch und Deklamationen der Konfirmanden waren umrahmt von Gemeinde- und Chorgesängen und Posaunenchören. Wie immer üblich, wirkten die Chore Der beiden Schulklassen, der Mannergesangverein Sängerbund" und ein gemischter Chor, gebildet aus den Mitgliedern des Männerchors und Den Kindern der 1. Schulklasse, mit. Alle gaben ihr Bestes zur Ehre Gottes. - Für den Abend des 2. Weihnachtsfeiertages hatte der Gesang- v e r e i n „S ä n g e r b u n d" seine Mitglieder und deren Familien zu einem F a m i l i e n a b e n d rm Saale des Gastwirts Schlörb eingeladen. Die üeier wurde durch einen Weihnachtschor eröffnet. Der langjährige Vorsitzende des Vereins, Jakob Bocher, begrünte die Erschienenen, kennzeichnete die Veranstaltung als 35jähriges Stiftungsfest und gedachte dankbar der zum Teil schon verstorbenen Gründer. Der Dirigent, Lehrer Debus, sprach über die Bedeutung und Geschichte der Wmh- nachtslieder. Sieben Mannerchöre und zahlreiche Volkslieder wechselten miteinander ab. Nicht unerwähnt dürfen bleiben die drei heiteren Darbietungen des Vorsitzenden Bocher und des Mitglieds Hch. S ch u ch a r d, die manche Lachsalve auslösten. 3m Mittelpunkt des 1. Teils des Programms stand ein L t ch t b i l d e r v o r t r a g überThüringen. Der 2. Teil brachte heitere Bilder von Dusch. Die Feier dehnte sich bis gegen 12 Ühr aus und war sehr gut besucht. — Am heutigen Sonntagabend hielt der Landiugend- bund für seine Mitglieder und deren Angehörigen eine Weihnachtsfeier im festlich geschmückten Gemeindesaale ab. Cingeleitet wurde die Feier durch eine Ansprache des Vorsitzenden W. H u s - s e l. Pfarrer D. Fritsch wies auf die Bedeutung der- deutschen Weihnachtsfeiern und aus die Wirkung sogar auf unsere Feinde hin und ermahnte Die Jugend zu frommem, deutschem Sinn. Nach dem Gesang der schönen Weihnachtslieder im Glanze des strahlenden Christbaums folgte die Vorführung Der Lichtbildserie „Alm Ruhr und Rhein und deutsches Sein". Gin Hoch auf das deutsche Vaterland, dem dasDeutschlandlied folgte, beschloß Den ersten Teil. Der zweite brachte eine Weihnachtsverlvsung, die Deklamation mehrerer Gedichte in Wetterauer Mundart und den Gesang schöner Volkslieder. Hessen-Nassau. bl. Dillenburg, 29. Dez. Bei Arbeiten am Kühlapparat in dem Betrieb des Metzger- rneisters Zimmerschiedt löste sich eine zu dem Qlpparat gehörige Ammoniakflasche, Deren Inhalt Dem Besitzer in das Gesicht spritzte. Schwere Brandwunden waren die Folgen. Auherdem fürchtet man, daß der Bedauernswerte das Augenlicht verliert. bl. H a i g e r , 29. Dez. Sicherem Vernehmen nach Plant Die Saigerer Hütte für Mitte Januar Die Wiedereröffnung des Hochofenbetriebes. 100 Arbeiter würden damit Der Haigerer Abteilung wieder zugewiesen wer- Den können, während die oberhessischen Gruben erneut 50 weitere Bergleute ein stellen können. Auf Dem Werk wurde seither der größte Teil unserer Erwerbslosen beschäftigt, die somit wieder Beschäftigung finden werden. Ausland verschleudert, daß man auch im Inland grobe Teile des Volksvermögens für em Trinkgeld in ausländische Hände gespielt hatte. Die ersten Monate des Jahres 1924 täuschten noch über den wahren Grad unserer Armut hrnweg. Die Börsenkurse, Die in Den letzten Monaten Der Inflationszeit Durch Die Flucht aus Der Mark um jeden Preis künstlich heraufgeschraubt waren, hatten noch einen StanD, Der bei vielen Papieren weit über Den inneren Wert, hinausging. Die plötzliche Rückkehr zu kleinen Ziffern weckte im großen Publikum Die Idee von auherorDentlicher Billigkeit aller Waren und einen Warenkaufhunger. Der Erfolg war ein ratender Absatz von Konsumtionsgütern. Die Reaktion auf diese Scheinblüte Der Konjunktur, die zunächst von Der Reichsbant durch allzu freigebige Kreditbewilli.- gung unterstützt worden war- konnte Denn auch nicht lange auf sich warten lassen. Die Reichsbank erkannte, namentlich an der Bewegung auf dem Devisenmarkt, Die auherorDentlich große Gefahr für Die Aentenmark, und sie kehrte einer« seits zu einer auherorDentlich scharfen Devisenpolitik zurück, in Deren Folge wiederum Repartierungen von geringen Bruchteilen der AnsorDc- rungen vorgenommen wurden, andererseits führte sie Die berüchtigten Kreditrestriktionen durch, Die ein gewagtes Experiment waren, Da sie leicht hätten Dazu führen können, Dah Die Wirtschaft um Der Währung willen getötet würde. Wenn man auch heute sagen Darf, dah das Experiment trotz Der vielen Opfer, die auf Der Strecke geblieben sinD, gelungen ist, so muh man Doch Der Kritik, Die an ihm geübt worden ist, insofern recht geben, als Die Kreditrestriktionen in allzu schematischer Form durchgesührt wurden, indem Die Reichsbank sich ohne Rücksicht auf Den inneren StanD Der Kreditnehmer auf Den Standpunkt stellte, dah Der Kredit vom 5. April nicht überschritten werden dürfe. Die Folge davon war, Dah neben Den vielen Inslationsblüten auch innerlich Durchaus gesunDe Unternehmen in Schwierigkeiten gerieten, woDurch Der deutschen Volkswirtschaft weitere schwere Verluste entstanden, die hätten vermieden werden können. Die Folgen Der Maßnahmen Der Reichsbant zeigten sich Dann weiter Darin, Dah, um Die nötigen Betriebsmittel Mutschler aufs beste ausgenuht uud auch von den Schülerinnen fleißig gearbeibrt wor^m war. Ein Kaffee mit Kuchen, dessen Gute sowohl von Der Liebe, mit Der er bereitet war, als auch von Dem Können der Schülerinnen, Zeug^S legte unD au Dem Die Eltern u^> me Orts ^Horden eingeladen waren, beschloß hi« Ä - Nach Der Statistik wurden im 3af>r 1924 tn n ( a h e i m 15 Kinder geboren, 12 Knaben und 3 Mädchen. 2 Kinder «in Zwillingspaar sind bereits wieder gestoben. Konfirmiert wurden 28 Kinder, 16 Sohne und 12 Tochter- Ge traut wurden 12 Ehepaare Von Den im Jahre UB3 cirgefeßn ten Eheleuten k imten noch 8 Paare Die silberne Hochzeit feiern, und von den Ehepaaren. Die im 3atfre 1874 Den Bmid Hir baä Leben geschlossen hatten, konnten noch zwei Die goldene Hochzeit begehen, tmd d to ar Äon» raö Grieb IX. und Dorothea geb. Klotz.,und Konrad Jung XHL und Margarete geb. Saget. Es starben 15 Glieder der ZsmAws, 12 Ei wachsene und 3 Kinder. — 3n Dorf-Gill tourJen 1924 10 Kinder geboren, 7 Knaben und 3 Mädchen. Konfirmiert irurDen 7 KuÄ^r, 4 vö n. und 3 Töchter. Getraut wurden 6 Ehepaare, wovon 2 Paare nach auswärts zogen. Ein Ehepaat konnte Die silberne Hochzeit feiern. Es starben 3 Glieder Der Gemeinde. “ Ober-Horgern, 28. Dez. Auch in unserem Dörfchen macht sich in der letzten Zeit eine gröhere vaterländische Bewegung bemerkbar. Vor einigen Tagen lud der Jungdeutsche Orden die Einwohner zu einem Lichtbildervortrag des Schriftstellers Hatnz Wendel von Dietzen m den Saal des Gastwirtes Aug. Durmger ein. Der Redner sprach über die Schuldige. Für seine Ausführungen erntete der Vortragende reichen Beifall. Gestern veranstaltete die Gefolgschaft des Jungdeutschen Ordens im Saale des Ordensbruders Aug. Düringer eine kleine Weihnachtsfeier. In dem festlich oeschmückten Raume hatten sich eine größere Anzahl her Ordensbrüder mit ihren Famitten eingefunden. Nach Eröffnung der Feier und Begrüßung der Erschienenen hielt Studienassessor Dr. Ratz eine Ansprache, in welcher er auf die Bedeutung des Weihnachtsfestes ur die Deutschen hinwies. Seine Ausfüh- :ungen endeten in einer Ermahnung, am Christentum und an den alten Sitten und Gebräuchen Der Väter festzuhalten. Als zweiter Redner sprach Großmeister Essinger. Dieser forderte in einer längeren Ansprache auf nickt Namen-, sondern Tatchristen zu sein. Er bat die Anwesenden, sich stets die Grundlagen des Christentums, „Gottesfurcht und Nächstenliebe", vor Augen zu halten. Die Cugelsbotschaft „Friede auf Erden" könnte erst dann Wirklichkeit werden, wenn das deutsche Volk in allen seinen Stämmen und Ständen einig sei. Er ermahnte die Ordensbrüder, Den „Iungdeutschen Gedanken" auch nach außen hin in Die Tat umzusetzen. Beide Redner ernteten reichen Beifall. Allzurasch verging Den Teilnehmern Der Abend, den Gesang von Chorälen und der Vortrag von Weihnachts- und vaterländischen Gedichten verschönern halfen. Kreis Büdingen. Aus der Provinz. is. Steinbach, 31. Dez. Der hiesige -K r-j e g e r v e r e i n b-c.dsicht gt, sein fünfzig- jäh riges Best ehe n im Jahre 1925 festlich zu buchen. st. Reiskirchen, 30. Dez. Am heiligen Abend erstrahlte unsere Kirche zum erstenmal im Glanz Des elektrischen Lichtes. Die Anlage war ein Bedürfnis, zumal auch an andern Abenden bei passenden Geleg nr)citen Licht- bildervorträge oder andere entsprechende Veranstaltungen geboten werden können. Die Kosten so'.len durch eine H a n s s a m m l u n g aufgebracht werden. 's G r ü n b e r g, 30. Dez. 3m Lause der Woche 'haben zwei auswärtige junge Männer viele hiesige Geschäftsleute besucht mit der Begründung, dah sie im Interesse Der Geschäftsleute zwecks Aufstellung eines ADrehbuches kämen. Ihre Anwesenheit, die zum Teil recht Dreist war, benutzten sie, um Den betr. Laden in Augenschein zu nehmen und Die Adresse des Laden- besitzcrs aufzuschreiben. Zum Schluß verlangten sie noch 5 Mi., Die ihnen natürlich nicht bezahlt wurden. (Die Grünberger Geschäftsleute haben gut Daran getan. Dah sie Diese Leute abbliyen liehen. Adreßbücher, wie auch andere wirklich nutzbringende Retlamemittel werden im allgemeinen ausschließlich von örtlichen ober Provinz,eilen Unternehmungen gewährleistet. Man muh immer wieder Davor warnen, mit unbekannten auswärtigen Reklameagenten Verbindungen einzugehen. und dringend dazu raten, nur bekannten Firmen Vertrauen zu schenken. D. Red.) L W i r b e r g, 30. Dez. Aus Dem Jahres- bericht Dec Pfarrei Wirberg für 192 4. ES fanden 28 Taufen statt, und zwar in BelferShain 6, Harbach 10, Göbelnrod 6, Reinhardshain 6; hier gab es auch Die erste Taufverwetgerung, d. h. ein Kind wurde von einem sektiererischen Laien getauft. (1923 38, 1922 36 Taufen.) Konfirmiert wurden 34 Kinder, aus Bellershain 12, Göbelnrod 5, Harbach 8, Reinhardshain 9. Trauungen waren 15 (gegen 1923 13, 1922 16). Auf dem Wirberg fanden statt 8, Göbelnrod 5 und Reinhardshain 3. dazu 1 in Der Kirch in Reinhardshain. 3n der Kirche zu Harbach 4. in Bellershain 2 Trauungen. Beerdigungen fanden statt 13 (1923 15, 1922, 22), in Beltershain 3, in Göbelnrod 2, Harbach 5 und Rein- hardshain 3. Nebertritt und Austritte von und zur Landeskirche fanden in 1924 nicht statt. > Holzheim. 30. De- Nach 4jährig Pause hielt hier die Kreishoushaltungs- schule wieder einen Kursus ab, an dem »■ c«;. 20 Mädchen, Darunter 6 aus Dors-E I" . ■ - ligten. Dm sechswöchentlichL Lehrzctt wurde > vor Weihnachten nut einer Prüfung gc,chl ' Dabei zeigte es sich, dah Die kurze llnterndj’^ zeit unter Der trefflichen Leitung von Fräulein zu erlangen, gehamsterte Devisen zum Vorschein kamen, Auslandguthaben zurückgezogen, Börsenpapiere auf Den Markt geworfen wurDen, und man schliehlich Daran ging, Die überfüllten Lager zu verändern. Infolgedessen wurde Die Reichsbank nach und nach in Den StanD gesetzt, Die verloren gegangene Herrschaft am Devisenmarkt zurückzuerobern, währenD auf Der anDeren Seite ein nachhaltiges HerunterDrücken Des Preisniveaus nicht gelang, an Der Börse aber eine schwere Deroute eintrat, Die schliehlich zu Der bekannten Stützungsaktion Der Banken führte. Durch ©rünDung Der GolDDiskontbank schuf Die Reichsbank für Die ExportinDustrie eine Möglichkeit Der KreDitbefchaffung, Die bei Der UeberwinDung Der schwersten Krise gute Dienste geleistet hat, wah- renD auf Der anDeren Seite Die zeitlich mit Den Maßnahmen Der Reichsbank zusammenfallenDc übertriebene Spekulation in französischen Franken nach ihrem Zusammenbruch Daß Ihrige zur Verschärfung Der Krise beitrug. Mit Den Mahnahmen der Reichsbank zur Durchführung und Aufrechterhaltung der neuen Währung parallel liefen Die Schritte Der Regierung, zu einer Balancierung ihres BuDgets zu kommen, und ohne einen Erfolg Der Regierung Wären auch alle Bemühungen Der Reichsbank vergeblich gewesen. Bei der Beurteilung Der Finanzpolitik DeS Reiches sollte man Diesen Gesichtspunkt niemals auS Den Augen verlieren. Denn DaS A unD O Der gesamten Stabilisierung war unD blieb, Dah das Reich mit der Schulden- Wirtschaft ein Ende machte und Ausgaben nut aus laufenden Einnahmen Deckte. Erreich! werden konnte Dieses Ziel nur Durch rigorose Sparsam- keitsmahnahmen einerseits und Durch schärfste Anziehung Der Steuerschraube anDercrfci'8. Die Sparsamkmtsmahnahmen gipfelten in Dem bekannten Beamtenabbau unD Den Ermäßigungen Der Gehälter unD Löhne. Die Anziehung der Steuerschraube konnte bei der Erfassung Der nor= malen Steuerquelle nicht Halt machen, sondern sie mußte tief in Die Substanz eingreifen, und leider geschah Dies, Da für Den Aufbau eines neuen Steuersystems keine Zeit blieb, in außerordentlich roher Form Durch schwere Belastung Des ilm=> sahes, sowohl Durch eine Umsatzsteuer selbst, Die schon unter normalen Verhältnissen über Das erträgliche Maß hinausging. unD Durch eine Einkommensteuer. Die nur noch Den Namen mit einer wirklichen Einkommensteuer gemeinsam hat. Die Finanzverwaltung hat hierDurch nicht nur ihr Ziel erreicht, sondern bereits in Den ersten Drei Vierteln des Finanzjahres betrug Das Aufkommen an Steuern und Zöllen soviel, wie bei Der Aufstellung Des Etats für Das ganze Finanzjahr voraeseben war. Ein weniger scharfer Eingriff in das Bolksvermögen hätte Darum auch gereicht. Den Etat zu balancieren, und es wäre nicht der ungefunDe Zustand eingetreten, daß Reich und öffentliche Körperschaften einen Ueberfluß an Mitteln haben, Die Der Wirtschaft Dringend fehlen. Die Erkenntnis, daß auf steuerlichem Gebiete in übergroßer Vorficht Des Guten zuviel geschehen ist. ist auch in den Regierungskreisen schon längst g'-f mmen, ohne Daß man über kleine Ansätze zur Besserung Der Verhältnisse gekommen wäre. Die GrünDe hierfür sind im wesentlichen aus politischem Gebiet unD im Wesen unseres parlamentarischen Systems zu suchen. Es lag im Wesen Des Uebcrgangsstadiums, in Dem wir uns bef-nden, daß das vergangene Jahr eine außerordentliche Regsamkeit aus dem ; Gebiete Der Gesetzgebung mit sich brachte. Auf Der einen Seite muhte eine positive Grundlage für die neuen Verhältnisse geschaffen werden, aus der anderen Seite muhte die llcberfü.le der Gesetze, Die die Inflationszeit bedungen hatte, verschwinden. Letzteres geschah leider nur sehr zögernd, was nur verständlich ist. wenn man berücksichtigt, Dah alle Maßnahmett von Der Furcht vor einem Rückfall begleitet waren. Von Den posit ven Verordnungen sind in erster Linie zu erwähnen Die Bestimmungen Über die Gold- markbilan en und die D itto S euerno ve vrdnu-'g, Durch welch letztere die Allgemeinheit erst über ihre Berluste an Kap lal und Vermögen gründlich aufgeflärt wurde. Obwohl s.e er ft eine '! Grundlage für Die verschiedenen vermö entrecht' 6 lieben Verhältnisse geschaffen hat, Haf en ihr Doch soviel Mangel an, dah man an ihre End ültig- keit nicht recht glauben mag. ganz abgesehen davon, dah sie das wichtige Problem der Aufwertung Der öjfentlichen Schulden noch unbeanb I teertet läftt. Das wicht gste Ereignis Des Jahres war der - Abschluh Des Lodoner A^ommnts auf Grund des , Dawes-Gntachtcns. Nach jahre angen fruch losen 5 Bemühungen auf Deutscher Seite, unse.-e biS- Wirt'chaftsgeschichte DeutschlanDs schreibt, wirD er Das Jahr 1924 als Das größte Krisenjahr bezeichnen, Das je Die Wirtschaft eines Landes durchgemacht hat. Bei Beginn Des Jahres waren wir mitten in Der Stabilisierungskrife, es kam Dann Die KreDitkrise, Die wir auch heute noch nicht überwunDen haben, unD Die schließlich zu einer Vertrauenskrise ausartete. Da aber Das Ergebnis einer Krise stets eine Reinigung ist unD sie einer Neuentwicklung, einem Neuaufbau Die Wege ebnet, Darf man das Jahr 1924, wenn auch noch in bescheidenem Maße, das Jahr des WieDerauf'- baus nennen. Die Ereignisse Des Jahres 1924 waren so zahlreich,- Die Fülle Der Geschehnisse so vielseitig, Daß es sich lohnt, sie nochmals, wenn auch nur schlaglichtartig, an Dem geistigen Auge vorbei passieren zu lassen. Gegen EnDe Des Jahres 1923 hatte die Inflation ihren Höhepunkt erreicht, und es war enD- lich gelungen, Der Markentwertung Durch Die geniale Idee Der Schaffung Der Rentenmark Einhalt zu gebieten. Damit kam aber auch Die Erkenntnis von Der verheerenDen Wirkung der Inflation auf Das gesamte Deutsche Wirtschaftsleben, eine Verheerung, Die niemals Das entsetzliche Ausmaß hätte erreichen können, wenn nicht bis nahezu zum letzten Augenblick an Der krankhaften Hydothele 'Marl gleich Ma k festgehalten worden wäre. Man tarn zu Der Ertenntnis. dah Die Blüm der Exportindustrie nur scheinbar war, Dah man durch den Export Die Deutschen Güter an Das nD. Nidda, 28. Dez. Arn 1- Weihnachtsfeiertag fand abends hier in der Kirche ein Krippenspiel statt, das von Dem Jungfrauenverein unter Leitung von Frau Pfarrer Leut gespielt wurde. Die Kirche war von Zuschauern so überfüllt, dah eine große Zahl von Besuchern wieder urnkchren mußte. Heilte fand eine Wiederholung Der Aufführung statt, die ebenfalls sehr stark besucht war, ein Beweis, dah das Spiel großen Beifall gefunden hat. Heute nachmittag führten Die Schulkinder Der hief.gen Vo'köschul? in der Kirche das Weihnachtsmärchen „Die F-reuDe" auf. Di- Kinder erledigten sich ihrer Aufgaben mit großem Geschick und Verständnis. Die zahlreichen Zuhörer waren auch von dieser Feier voll befriedigt. Pfarrer Laut unD Frau haben sich dadurch großen Dank bei Den Evangelischen unseres Kirchspiels erworben. gN. Bellmuth, 27. Dez. Heute fand hier im Saale bei Gastwirt Karl^ der Diesjährige Dertretertag Des Sängerbundes .,G e i ß - N i D D a und Umgegend" statt. Die Versammlung war außerordentlich gut besucht, so Dah Der Raum Dicht besetzt war. Nicht nur die Vertreter Der acht VunDesvereine und deren Dirigenten, sondern noch zahlreiche Sänger und Sangesfreunde der Umgegenb waren zugegen. Der Vorsitzende stellte m seiner 'Begrüßungsansprache fest, das; Der BunD seinem alten Ziele, der Pflege des Volksliedes, immer noch obliege und zeigte, daß Gesangvereine, Sängerbünde und Gesang heute ein noch weit w-tchiigerer Faktor der Dolkserziehung und Volkserneuerung feien wie früher. Damit fand er begeisterte Zustimmung. Der launige zweite Teil feiner Rede war der kleinen G.m hbe Bellmuth und ihrem (feinen, aber rührigen Gesangverein gewidmet. Das begeistert auigenommene Hoch auf beide zeigte dm Widerhall Der Worte in den Herzen der Sänger. Gerührt dankten Der Bürgermeister des OrteS, sowie der Vorsitzende des Bellmuther Gesangvereins. Aas Den Verhandlungen war zu entnehmen, daß die Zahl der Dundesveveine durch Neuaufnahme Dcä Gesangvereins von BorsDorf auf neun gestiegen ist mit nunmehr Im ganzen 300 Sängern. Jahresbericht unD Rechnung ergaben keinen Anlaß zu Bemerkungen und wurden einstimmig genehmigt. Das Bundesfest für 1925 findet am Sonntag, Dem 25. Mai, — alfo am Sonntag vor Pfingsten — in Dauernheim statt. Bei den Wahlen wurden einstimmig wiedergewählt: 1. Vorsitzender, Lehrer Lentz, Geih- OiibDa, 2. Vorsitzender und Schriftführer, Stein- bruchbesitzer Nickel, Ob.:r-WiDDersh.im. 3. Rechner, Lehrer Meyer, Dauernheim. Außerdem ernennt jeder Dundesverein ein Vorstandsmitglied aus seiner Mitte. Die VerhanDlungen verliefen in schönster Harmonie. Der Gesangverein von Bellmuth umrahmte das Ganze mit dem Vortrag verschiedener ausgezeichnet gelungener I Volkslieder. Kreis Friedberg. tser evan- g unter Lei- V* oA cnDl’- var . $7 Stuben fe’J W leilveise rech -u berichtigen erttägliches.2 noch zu früh- Abkommen in Wirtschaft un Sang der V diesen ÄachV heute Damit b fache des Lo Wesentlich^ aufbau der o In erster Lm land geteaftrt die, Denn sie Laien erwarte! bracht Hal. so fruchic!, indem Grundlage des stör«, sondern währt, die dei zieren. Ihre sie durch ihren deutschen Wir so bringend landslredit an zieht. ' Deink 21=®., Ding ralveisamnilung per 31. Marz 1 zur Ausschuß tat Menkapil je eine Popie 60 ®nt umzustc und Dorzugsali vergangene G. der Inflation i GesrWsjahr v ,äu günstigeren 1 Gerich gung bei dc au6 Krefeld gi werk Deäer mit gleich bei dem« feb bestätigt i Aeinhvldhütte worden fein, bei dem Dergl« mag ihre Rear ter aus die Vergleich die Iung8«(5efd)lüik Nunmehr laufe, Zahlung der Ve blick.auf die a und Äichtigkei!j für die Gläubig 5r A Zranksu Einklang mi flen Vachbörse 'ehrte auch die Kursen. Das Umsätze erreicht Wang, was »i Zufuhren ist Oiltenö verhält 2e?e umgese ^8. haben. Zi E* bescheid chemische Werte >st es aber a 5S ‘«to tuf S",“=6inb«] Ete dieses Ätta! «ur fei Wz, eichSbank zm tg der neuen itle der Ae- i MdgetS zu ?r Regierung • AetchSbank rteifung Der \ dielen ®e= m verlieren. )tabiU1lerung )er Schulden- luSgaben nui -reich! werden ole Sparsam» urch schärsste mdei!i Die in dem w Jrmäfiigungfl» n.uebung W jung der nor >n, sondern ne en, und leider i eines neM luherordenM ung des Um* «uct selbst- Mc i über das er» urch eine Sin- rmen mit dgj nsam hak. Die nicht nur ® den ersten s j das E il wie bei d« ,nie ZinanzlaM fS'-S’ da» W* 7 L'L- ’Ä SO SS -'S- bedünge"? schl ist- MC ibnien W itet va.e ßjnii ) in < KskM üb^orrvu-; ernk»ve v einb^t grünif hl l>e zr--! ?^Gnb Ä n ? "vch fis Leeren hi Die W u ^eniliche! f? ** st von der "Ubewilli, °enn auch le Äeichz. «9ung aus ^vhe tze. ne einer. jyst- f ^nsvrdr. durch, die & irich! ,.?r!schasi Dem, ?'Verimen! ®trede ®. jn doch 8er st- insosern en in allzu eben, indem Dm inneren "sandpunkt nicht über- davon war, !en auch in« k in Lchmie« chen Toll», tsianden, die Talgen der n sich dam Betriebsmittel m Dorschein Len, Dürfen« wurden, und füllten Lager die Aelchs- > geseht, die Devisenmarlt mderen Seite des Preis, le aber eine ch zu der 6e» führte. Durch ! die Aeichs» löglichleit brr rwindung der :et hat, vöh» itlich mit den mmensallendc schm Franlen :ige zur Der- ^etigen Feinde von der totrtfchaftlichen ‘Begrenzt- heil unseres ZahlungSvermögenS zu überzeugen, war es endlich gelungen, ein Sachverständigen- KoÜegium. das von den Feinden anerkannt war. zum Studium der deutschen wirtschaftlichen Verhältnisse zu veranlassen, unö so die wrrtschaft- lrchen fror die politischen Fragen zu schieben. Wenn es auch ohne weiteres klar war, daß die Sachverständigen nach Deutschland kamen mit einer sestumrissenen Ausgabe, und daß sie alles, was sie sahen, unter dem Gesichtspunkte dieser Ausgabe sahen, und daß die 3eil. die sie zur Verfügung hatten, viel zu kurz war. um sich einen einwandfreien Einblick in dir tatsächlichen wirtschaftlichen DerhSltnisie Deutsch ands zu dc*- schaffen, so War die Tatsache dieser Wandlung an sich schon grob genug, um dem unter dem jahrelangen 5>*ud lebenden Volke den Schimmer einer Hoffnung auf schließlich endgültige Befreiung von dem Drucke zu geben. Le dec ist es in den Verhandlungen selber nicht gelungen, die teilweise recht schiefen Bilder des Gutachtens zu berichtigen und ein für die deutsche Wirtschaft erträgliches Abkommen zu erreichen ES ist he^ie noch zu früh, den Rachweis zu l.efern. daß das Abkommen in allen feinen Punkten für die deutsche Wirtschaft untragbar ist. Sicher ist aber, daß der Gang der Geschehnisse in den nächsten Jahren diesen Aachwe s führen wird. Wir müssen uns heute damit bescheiden, festzustellen, daß die Tatsache des Londoner Abkommens als solche ein Wesentliches da^u beigetragen hat, den Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft zu ermöglichen. 3n erster Linie denken toir hierbei an di« D.utsch- land gewährte sogenannte Reparationsanleihe, die, wenn sie auch nicht unmittelbar den vom Laien erwarteten Goldstrom nach Deutsch'and gebracht hat, so doch mittelbar die Wirtschaft befruchtet, indem sie ntcht nur der Veichsbank die Grundlage des Geldumlaufes erweitert und verstärkt. sondern auch dem Reiche bic Mittel gewährt, die deutschen Sachlieferungen zu finanzieren. Ihre wichtigste Wirkung aber ist, daß sie durch ihren großen Erfolg das Vertrauen zur deutschen Wirtschaft wieder herstellt und den so dringend notwendigen unmittelbaren Aus- landskredit an dte deutsche Wirtschaft nach sich zieht. * • Weinbrennerei Scharlachberg A.-G, Bingen. Die außerordentliche Generalversammlung genehmigte die Papiermarkbilanz per 31. März 1924. Eine Dividende gelangt nicht Zur Ausschüttung. Die Versammlung beschloß, das Aktienkapital in der Weise umzustellcn, daß je eine Papiermcrrk-Aktie von 1000 Pm. auf 60 Gm. umzustempeln sind. Dabei sollen Stamm- und Vorzugsaktien gleich behandelt werden. Das vergangene Geschäftsjahr litt unter den Folgen der Inflation und der Ruhrbesetzung. Das neue Geschäftsjahr weist bessere Erfolge auf und soll ,zu günstigeren Erwartungen berechtigen. * Gerichtliche Bergleichsbestäti-- gung bei dem Stahlwerk Becker. Wie aus Krefeld gemeldet wird, ist der vom Stahlwerk Becker mit seinen Gläubigern getroffene Ausgleich bei dem Termin durch das Amtsgericht Krefeld bestätigt worden. Das Stahlwerk auf der Reinholdhütte soll bereits in Betrieb genommen worden sein. Die Sanierungsgruppe verzichtete bei dem Vergleich darauf, datz Indvbank und Er- mag ihre Regretzansprüche fallen lassen, und weiter auf die Forderung, daß für einen bindenden, Vergleich die Rechtskraft der Generalversammlungs-Beschlüsse unbedingte Voraussetzung wäre. Aunmehr laufen also die Fristen für die Auszahlung der Vergleichsquoten sofort, was im Hinblick .auf die anhängig gemachten Aniechtungs» und Richtigkeitsklagen von besonderer Bedeutung für die Gläubiger ist. Frankfurter Abendbörse. Frankfurt a. M., 30. Dez. (Abendbörse.) 2m Einklang mit der Erholung, die an der heutigen Rachbörse sich durchzufetzen vermochte, verkehrte auch die Abendbörse zu weiter gebesserten Kursen. Das Geschäft war sehr gering und die Umsätze erreichten auf keinem Gebiet größeren Umfang, was wohl in der Hauptsache darauf zurückzuführen ist, daß die Spekulation sich zurückhaltend verhüll. Etwas lebhafter wurden Montanwerte umgesetzt, von denen Buderus die Führung hatten. Die Kursgewinne waren im allgemeinen bescheiden. Etwas Rachfrage bestand für chemische Werte. Zu nennenswerten Kursbesserungen ist es aber auch hier nicht gekommen. Elektrowerte lagen ruhig und wenig verändert. Am Dankenmarkt erlitten Berliner Handelsgesellschaft eine neue Einbuße von 2 Prozent. Die übrigen Werte dieses Gebietes verkehrten zumeist zu unveränderten Kurien. Der Anleihemarkt lag lustlos und neigte zum Rachgeben. Die Börse schloß bei ruhigem Geschäft in befestigter Haltung. Deutsche Anleihen: 5proz. Kriegsanleihe 872 bis 887 , 3proz. Preußische Konsols 1200, 23er K.° Schätze 250. Montanaktien: Buderus 21,65, Harpen« r 126, Marisfelder 4,45, Earo 12,13, Otavi- Minen 28,50, Phönix 57,50 bis 57,75, Rheinische Braunkohlen 42,75, Stinnes-Riebeck 45, Tellus 3, Laurahütte 6,50, Kali-Aschersleben 19,12, Salz Dethfurth 25.5, Westeregeln 23,75. Ehemiscke Al- lien: Dad.sche Anilin d2. Ehemische Griesheim 25,87, Scheideanstalt 22,75, Elberfelder Farben 27, Th Goldschmidt 22,50, Höchster Farbwerke 27 bis 27,12, Holzverkohlung 9,62 bis 9,75, Rütgcrswerke 19. Bankaktien: Allgemeine Deutsche Kreditanstalt 3,25, Berliner Handelsgese.lscbast 155, Commerzbank 6,62, Darmstädter Bank 13,10, Deutsche Bank 12,75, Disrontoge'ellschaft 17,45, Dresdner Bank 8,75, Metallge'e.lschaft 19,10 bis 19,30. Oesterteich. Kreditaktien 9,80. Sonstige Werte: AEG. 12. Licht und Kraft 8,40, Kleycr 2,60, Deutscher Eisenhan- bei 6,25, Dyckerhofs & Widmann 4,25, Holzmann 5,70, Deutsches Erdöl 54,50, HeddernHeimer Küpser 9,80, Inag 1,475, Gebr. Iunghans 12,20, Me- tallgelellschaft 18,50 biS 18,75, Rheinmetall 10, Reckarwerke, Skammaltien 7,70, Peters Union 1,70, Voigt & Häffner 1,90, Hchantungbabn 3 30, Bagdad II 8. DSrfenkvrfe. SVrnn?»itr’ «' iPfrr»n ' " I bn.fc Sdiluk. itU 4 ‘Pitnog» h-rlc i. t *. | 1 1.'. 9. 11. 3j 12. 5*/. TenfKDr 3tri<80an!:t»e */«• DrMlchr 9ield3nnlel6e »7«% Deutsche 'Jlri<6iänlt|bi 3®/ Jeuifdje Rri.hiianteide T'cutitor ÄüdrvramienauUffct <•/» Prruhtschr Äoaful« . , . r't Cefirn ......... t‘leek He sie» .......... S*'o Orflttl ........... D'ntzchk ft»ertb. Dollar-Iprl. öio Doll.Schav-Lmreilllir. <*/• Holltnrien. ..... 6% Öoiömerttanef .... Berliner Handel »aesillschatl Gommer*. und Privnl.Bank Tonnst, und Nailonatvaut Deuische Bank Temsche BrreinSbank .... Disconto ttommanbil . .. uhttüllboiif ......... Muieldeutlche CreditbonI Crfinreiditicf)« Lreduansiali Wkftdanl........... Bocvumer <$a| ....... Buderus ......... ttoro ...... Deutstb Lurembar«...... Qfrelfenfirchener ^etahxrfe . . 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Zuckeriobrtk «'nabäufel Ü.iOu U, j/j b 83 w U.97 0'9 w» e» ,37 0,l9 1 33 —« — 0, 75 0 47 *■ 1.225 1,71 — 1 3 > 2 — 1 3 1,>7 — 1 1j 1.2 — 01.75 04,7j 63,75 89,d — —• 10 10 — ** 40 40.75 159 155 ■46,7s 164 0,30 6.6: 6,32 5,7» 13,10 1 .1 13,33 13 25 iaj 12 ,5 12,73 12,62 17,10 17,45 17,50 174 20 19.- d 18- 2 ? 9.9 9.C0 9,7, 9.75 — •* 0,32 O.HSj — 67 89 '0 19,99 21,6 20,62 2. 2 — 14,13 I2.2J 12 1 i J7, 0 86 10.50 CO 0 123 125,' 12».'0 20 19,1? 9 90 19 2' 5 2.75 34,40 23 7' es 6.75 6,40 — 11.25 Id, 0 (8 10 57,75 53,4 57 6 54 54 63 9 48 4 46,23 45 3 3 • w —B — 27 26.1 — — 4 3,8 — —- Ml S,7 6,90 B.S — 13 10 12 75 32,13 bl 32,7 > 31, v — P2.2* 22 = 22,9’ 22 50 2j 7, 25,96 2’ 25,25 2i 27.13 27,90 -6.5 9..2 0 7 13 8.90 9,13 22,45 22,75 — — 11.9 12 19 11,71 •w- «*- 1899 19.6 ■ — — 83 — 62,75 02 • 74,52 71,25 2,7 2,(0 2,62 1,5 *• w 5.40 8.4 ■w — — icgi 8.25 — — — i.i 1 -w 18.75 1.7 1,7 1,62 1 6? ö.5 2, 9,3 —— 3.D 3,15 W 11,62 12,2. — -* — Zur Rotiz: Die Berliner Wertpapierbörse notiert nach folgenden Grundsätzen: 1 . für Aktien und Al te le. a) D.c noch nicht auf Goldmaik umgestellt sind in ,Reichsmai-k für 100 Papiermaet", b) die bece.ts auf Gcld- mark umgestellt sind, in „Reichsmark für loo ©otbmarr; 2 . für festverzinsliche We-te, a) soweit sie nach der bisherigen Rot orungsart ü 5er 15 M l- liarden Prozent notierten, in ^Reichsmark für 100 Papieimark", b) soweit sie b i S 15 Mill arten Prozent nach der bish.i-igen Rot.erunqSart notiert sind, in „ReichSma.k für eine Million Papiermark". c) ü—15 Prozent Aeichsschatzanweii ungen ,K" von 1924 in uReichsmark für eine M.ltiarde Pupiermark": 3 für die festverzinslichen wertbeständi en Anleihen, die bisher in »Mark für eine Goldmark" notiert touroen, in „Reichsmark für KO Godmarl"; 4 . für die Anleihen, die auf Dollar lauten. In Prozenten; 5 für die nach Sachwert v^rzfnsl'chen Pfandbriefe und Schuldv-rfchreibungei, dis bisher in Billionen notiert tmir vn in .Reichsm» k' Derliuer Börse. (Wgener Drahtbericht deS .Gießener Anzeiger*.) Berlin, 30. Dez. Die verhältnismäßig große Widerstandskraft, die sich gestern an der Dbrse zeigte, gab dem heutigen Verkehr einen gewissen Rückhalt, so daß die Tendenz mehr in einer aroßen Zurückhaltung, alL in einer au#- gelvrvchenen Schwäche zum Ausdruck kam. Immerhin kam naturgemäß auch heule etwas Material auf den Markt, das jedoch bei ncr- hältnismäß g kleinen Abschwächungen Aufnahme fand. Am Montan-Aktienmarkt konnten teilweise sogar die gestrigen Echlußlurse gehalten werden. Etwas mehr Material kam am Alarlt der Farbwerte he.aus. Danken wa en im allgemeinen gut gehalten, nur mußten Handels- gntcile einen Leit ihres gestrigen Gewimies wieder hergeben. Am Markt der Kaliwerte hält das Interesse für einzelne Papiere des Frsi- verkehrs an, namentlich für Krügershall, die für rheinisch-westfälische Rechnung gelacht waren. Heimische Renten, die groß enteUs Info ge der Lausch - Operativ cn gestiegen toa en, verkehrten heute ruhig, konnten aber zunächst ihre gestrigen Stetgerungrn aufrechterhalten. Am Geldmarkt macht sich infolge der gc= steigerten An o derungen zum Iahreswechsel eine leichte Dersteiiung geltend. Tägliches Geld hörte man mit 10 bis 13 Prozent, Monatsgeld mit 11 bis 15 Prozent v. a., Geld über den Monat hinaus mit 12 bis 14 Prozent. Am internationalen Devisenmarkt blieb das englische Pfund gegenüber dem Dollar sehr fest. ®ebi(enmai?t Derlm—Frankjurt a. OIL (3n Siinaneu Mark au».ifbnt(tt Cutnei-VlnTO. London. Ree. Jnrt 3 rlö Briet '«fl» -4 t '0. 39 174,0 71,-1 170,4 17u,j1 oi .jon Brn. 5i!,i>v 2U 67 .0,93 • u 83 üi.O 00 kl nnlf (Ebrifttnnra 63, 7 63, < 3 32 63.4 Oll Doll »oreiiimflen «4,16 4,64 14,21 4 39 voll Uoü Stocfiwlin . 113,08 11. ,34 114,11 116.2, lOH UO-I (»elfinnfori 10,14 10,-9 10,54. 10.562 l OU.DOll voll voll sttoUen. . London. . . •7.35 17 39 ‘«,63 17,79 k-,247 IS,9-7 « Ü.870 '.S9j von voll 9/euhor! . . 4.-93 4.11- 4,20 voll voll P'riS.... i'2,.9 kS74 1^3 voi. voll fcdro.'U . . bl, 5 61,7 ‘8.8^ bl.CS 11.8 10- voll ©na kn . Wien In D-- bä. 68 48.6d »8.02 DOÜ DOd CffL abgtfl B.% 1,11 R,9O 2.92 voll voll Vraa Audavlll. . 5*ucn ■Sircl Bnl arien stavan . . de 71 an Belirad . L'liadon . v,sr 5,75 1,664 S,U3' 1,-13 1,4 6 1,41 ig.ud 12,73 (.7- w 8,616 1^18 1,48 1.43 '•S.7«! 12,672 5,4 ’ 1,6 9 3.0«. Wl 1,491 1,46 13.68 U.7 2 6,49 1^83 2,17 c V?6 1,49? 6, 7 19,72 voll voll voll voll voll uod .'Ou voll Jülr-o4 Jü.. vvU .ob uod vü.uvli ®antnoie< 39. Teihr. ffen» 1 **rb’ Hejjit »t. nmnifanifite 9re Masthämmel und Lchtfe 23 6 d 31. mäß g genährte Hämmel und Schafe (Mcrzlchafe) 20 vis 25 Mk. Marktverkauf: Bei mäßig regem Handel w'.rd der Markt geräumt. Derliner Produktenbörse. Berlin, 30. Dez. Am Prvduklenrnarkt trat heute eine geringe Abschwächuag en. DasMehl- gefchäft hat nachgelaif-n. baber g'r.nger Am sah auch in Körnerfrüchten. Es notierten pro 1000 Kilo: Welzen, märt 231 btl 238. Wat 281 He 280'/,. Roggen, märt 228 bi» 231. März 261. Mai 270 bts 271. Gerste, märf. 252 tns 230, neue 200 bis 215, Hafer, märt. 177 bii 187, pomm. 170 bi« 1»D. Wat 217 bis 218 Mais (La Plata) 219 bii 222. Raps 400, Lcinfaat 420 M 425; pro 100 Kilo: Weizenmehl 32 bis 35. Roggen- mehl 32 bi« 35. WeizLnklcic 15.20 bi» 15,40. Rnggenllele 14^0 bi« 14.30, Diktoriaerbsen 29 bis 31, kleine Erbsen 21 biS 22, Futtererbsen 19 bis 20, Peluschken 15 bis 16, Ackerbobnen 19 b'ti 20, Wicken 16 bis 17,50, Lupinen, blau 11,50 bl« 13. gefb 15 bi« 16, Serradelle, alt 10 bis 12, neu 16 bA 17, Rapsluchen 17,80 b.s 18, Leinkuchen 26, Trockenschnitzel 9,40 b.S 9,50. Tors- melasse 9^0 biS 9,40. Kartosselfiocken 18,50 bis 18,90 Mk. Rundfunk-Programm dcS ivrniiffnttfr Lend?rS. (Aus der .Radio-Llmschau".) Donnerstag, den 1. Januar: 12—1 älhr: Reujahrsfeier. veranstaiiet vom Wartburg-Verein. 4- 6 Ihr: R^uiahrs-Rach mittags-Konzert. 8.30 Uhr. FelertagSkonzen. 1. Weihnachtslieder (ein ZykluS von sechs Ge» sängen), Peter Eornelius; 2. Partita D-Moll für eine Solovioline. I. ö. Bach: 3. drei biblische Gesänge. A. Dvorak: AuSführende: IohanncS Willy (Bah), Gustav Lenzewski (Violine): am Flügel: Di. Reinhold Merten non der Frani- surter Oper. Anschließend Rachrichienbienft, Wettermeldung, Sportbericht. Freitag, den 2. Januar: 1 1.55 Uhr: Zeitangabe. 12 Uhr: Rachrichtendienst. 4.30—6 Uhr: Rundfunknachmittag in Musik und Wort. 6 Ihr Wirtschaft-Meldungen 6—6.30 Uhr: Die Lelestunde: Aus .Soll und Haben" von Gustav Freytag (Fortsetzung). 6.30 Ubr: Der Dichter Kiabund liest aus eigenen Werken. 7—7.30 Uhr: Esperanto-Unterricht. 7 30 Uhr: Voctrag von Karl Albert: .Aus dci Frankfurter Ehronik". 8—8.30 Uhr: Die Besprechung (Theater und Kino). 8.30 Uhr: Ka barett-Abcnd. Mitwirken unter anderem Hane. Rerking (vom Frankfurter Schauspielhaus), die Haus-Iazz-Band. 9.30 Uhr: Rachrichiendienst, Wettermeldung, Sportbericht. 9.40 Uhr: Die SpätankÜndigung: „Verzee Dechder iS c Seeje". 9.55 Uhr: Zeitvorbereitung. 9.56 Uhr: Drei Mi nuten der Hausfrau. 10 Uhr: Zeitangabe. 10—11 Uhr: Operettenabend. Aus führende: Lifa 'Rado. Trude Koch, Strauß (sämtlich vom Reuen Ope- retten-Theater, Frankfurt). Am Flügel Dc. Me» ten vom Frankfurter Opernhaus. Das Hausorchester, Aus dent Amtsverkündigunosblatt. " Das Amtsverkündigungsblatt R r. 91 vom 30. Dezember enthält: Pslegegeld- sätze in den Landes-Heil- und Pslegeanstalten. — Rundgänge der Feldgeschworenen. - Bläschen ausschlag des Rindviehs. — Ausführung des Reichsviehseuchengesetzes. — Schulinventar. - Verkehr mit FcuerwerkSkörpern. — Dienstnach richten. Geschäftliches. Wiederkehr alter Gewohnheiten. Lange entbehrungsreiche Iahre liegen hinter uns. in denen wir bei allen F.'sten die leiblichoii Genüsse aufS äußerste beschranken muhten. Zu einer Silvesterfeier gehörten früher immer Pfannkuchen. In diesem Iahre können die meisten F imilien wieder daran denken, nach überlieferten Familienrezepten dies leckere Gebäck herzustellen. Der b II ge Preis der Fcmlostmargarine „Schwan im Blauband" ist es. der diesen be» fcheidenen Luxus gestaltet; diese kommt stets frisch gekirnt in den Handel, hat ein besonders seines Aroma und ist nicht nur zur Herstellung feiner Backware, sondern auch zum Roh essen, Braten und Kochen besonders zu empfehlen. „ Osi‘ •- Werke, Hanno ver64 gegen Qthr uma, Qlchi, "Hexenschuss, nervöse ^Kopfschmerzen und <7rost. Teneriffa A.-G., Cigarettenfabrik, Gießen 240 '(Viel Qlück, nachts Dezember fl?6KSS Mavreee Stundenplan 10524c 7-8 8-9 44c WWMMIMMeMMWMMM Cafe Astoria tgsra Saalban Sayer Oswaläsaarten ............................................................ .................. 11 10452V Eintritt 50 Pf. Eintritt 50 Pf. 10540D Sauer unsere 025509 Weihnachtsfeier wirtschaftspolt- 3 Uhr: Samstag, den 10. Januar Humor 026505 Hillllllilllllllllllllllllllllllllllllllilllllllllilllllllllllllllllllll»llllilii!llli!llllllllllllllllllllll^ Torrn. 9 Uhr: Praktiker u. böh. Diktat I Babelsberger Fortbildung Babelsberger Torrn. 9 Uhr: wirtschaftliche tische Frage." 120 160 Silben 120-160 Silben Nachm. 1 Uhr pünktl.: Tagung des Landesverbandes der Obst, und Gartenbau, ereine (Tummelbräu, Rheinstr. 101).Obstbauinspektor Wagner von der Landw.-Kammer Tonn; „Techn. u. wirtschaftspolitische Matznahmen zur Förderung des deutschen Obstbaues." 5*6602* 558342 aller Art empfiehlt und werden eichfähig hergestellt. [0255-2« Karl Schmidt • Neuenweg 42. Bayern-Verein Gießen Morgen Donnerstag, den 1. Januar, abends 6'/? Ubr, findet im Saalban Steiger Heinrich Gerlach und Frau Elisabeth geb. Dönges Gießen (Bergwerk), 25. Dezember 1924 (groß. Schopp. 6/i Stimmung heit" (mit Lichtbildern). Diskussion. mit Kinderbescberung, Tbeater, Verlosung und Ball statt. Alle Mitalirder, Freunde und Gönner des Vereins ladet ein bet Vorstand. Haustausch Frankfurt a. M. / Gießen Neueres gutgebautes 3-3immer-Eck- haus, hypothekenfrei, Gas, clehtr. Licht, mit freier Wohnung und Hellem Ladenlokal, in guter Lage Frankfurts gegen 4-Iirnrner-Haus oder Einfamilienhaus mit mindestens ^frei werdender 4-Jimmer- Wohnung zu tauschen. Schriftl. Angeb. u. 10533 D a. d. Geschäftsstelle des Giehener Anzeigers Für die uns anläßlich unserer silbernen Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir herzlichen Dank Tagung des Tereins zur Förderung der Grünlandwirtschast in Hessen und Umgebung. Landwirtschaftsrat Dr. Meisner. Karlsruhe, „Dis Stellung des bSuer- lichen Betriebes zur neuzeitlichen Grünlandwirtschaft". Nach dem Tartrage Vorführung des deutschen Grünlandsilms. , wird es jeder Hausfrau be- * reiten, wenn sie regelmässig die Feinkost - Mar gar ine „Schwan im Blaubandi( verwendet. Ihr sparsamer Verbrauch, das kost• liehe Aroma und ihre sonstigen guten Eigenschaften machen sie in der Küche unentbehrlich.. Preis 50 Pf. das Halbpfund in der bekannten Packung» Wohnungstausch nach Frankfurt am Main Ich suche 4-Zimmer-Wohnung in guter Lage Bietzens Ich biete 3-Zimmer-Wohnung in bevorzugter Lage Frankfurts oder 2-Iimmer-Wohnung mit Hellem Ladenlokal. Schriftl. Angeb. u. 10534 D a. d. Geschäftsstelle des (Lietzener Anzeigers liche Tebeutung.“ Diskussion. Weinprobe, veranstaltet von der Land- Wirtschaftskammer in Gemeinschaft mit dem Hess. Weindauoerdand in der Turnhalle am Woogsplatz. l0Ltr. 40 Pf.) • Gute Küche rsohreihiiiaBshinen' Frau «OH L Ci. [Gießen,Goethestr. 32 , 1 Tel. 264 j %Oünstige Preise A Filmvorführung der Badischen Anilin, und Sodafabrik, landw. Abteilung Ludwigshafen: „Das Wachsen und Blühen der Pflanzen" (Saalbau» Riedeselstrabe 40). Fürhervorraaenden, unenibebrUchen Haushalrartikel werden einige at- wandtc, tüchtige Alleinvertreter tauch Nichlknuslemel f. grötz. Bezirke gesucht. lo54sss DaS leicht zu führende Geschäft bringt einen groben Verdienst, welcher buch- mänia und durch llnteilanen nachgewiesen werden kann. Nur Herren mit mäkelt. Ruf und gewandt. Austreten, welche sich eine bett. Existenz gründ, möchten und über 2—3000 Akk. Barmitteln verf., wollen sich meld. Br. unt. IL.Tl.4l.3LSanNuoolfMosse,Köln 11 Uhr: Torführung der Hengste des Land- gestüts, Marstall, Mathtldenplatz 17. l'^sriieorscbuk! retta’Kiri.tyr.mU-A | fflhS.(S?Sta(3komm.)i «a-chlnenb.Eiektro-j technlk.Automobllb. Preis«.Verpfleguuu ! iraStudierenflenK-" Sem.-Beg. Apr n.Ckt 1925 Januar Große Silvester-Feier Gesangsvorträge • Tanz • Ueberraschungen Anfang 8 Uhr Silvesterabends 6 Uhr der beliebten Radio-Stimmungs Kapelle tefährstag 4 Uhr gro8. Sonderkonzert ff. Biere • Prima Export - Auerhahn - Bräu Lichtbildern). Uhr: Universitätsprofessor Dr. Zwick, Eietzen: „Der heutige Stand der Forschung zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche, der ansteckenden Anämie u. der Dornaschen Kronk- Fortbildung Gabels» berger | 1 Aä«cher- apparat zu verkaufen 02,517 fll. Schön Marburger Stratze 2 Uhr: Tagung des Reformbundes der Gutshöfe. Gau Hessen (Saalbau, Riedesel- stratze 40): Direktor Dr. Ierling, Bad- Nauheim, „Die Preisschere eine land. Mit Siiatt mittels Dauerbrand gut heizbar (am liebsten in Haus mit Dampfheizung), in der Nähe der Universität für äutzerst soliden jungen Mann sofort gesucht. Schriftl Angebote unter 10442D an die (Be= schästsstelle des Bietzener Anzeigers erbeten. 10 Uhr: Kommerzienrat Sittmann, Wiesbaden, Vorsitzender des Hess. Weinbauoerdandes „Der Hess. Weinbau und seine wirtschast- Morgen, 1. Januar, nachm. 3 Uhr: 3. SlliMnzert mitWeihnachtspotpourri derhiesigen Reichswehrkapelle Leitung: Herr Obermusi kmeistcr Löb er DIllllllllllllllllllllllllllllllllllillllllMllIlIllllllllllllllllllllllÜIIllllllllllllllllllllllllllllM I s: Zmn Alins I Dienstag Anfänger Reichs- kurzschrift Wir bitten, beim Einkauf von „Schwan oratix rn verlangen, im Blauend“ das farbig iüustr. Familien blatt „Die Blaubart 0^ gratis zu verlangen. Nachm. 2 Uhr: «iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiJ Kaufmann wünscht sich mit zirla 10000 Mf. an rentablem Un- ernehmen Zu »oteilitzen. Schristl'cheAnge- bote nur. 025519 an den Gtetz. Anzelger. DWMWWWW la ANrien- WAZ billig au verk. E VllyelM. 44 HL Ein neuer Einspämer- Wagen weil zu schwer auö- gefallen, steht »Hin Verkauf 02j427 2lnnerod. Tiefenwcg 31. Gebrauchte Nähmaschine gut nähend, zu verkaufen. Anzu sehen von 9-1 Ubr. 02549.) Freitag Anfänger Reichs- Kurzschrift Dertreten durch AUGUST FÖRSTER GIESSEN U.LICH gegründet 1876. Donnerstag Diktat 60-100 Silben Mittwoch Redeschrift Babelsberger Montag Diktat' 60-100 Silben 2 Uhr: Landespferdezuchtverein f.Hess.(Saaldau, Riedeselstr. 40). Filmvorführung u. Lichtbildervortrag Direktor Schuhmacher, Landw.-Kammer Bonn: „Das rheinischdeutsche und oldenburger Pferd". Konditorei und Cafe Heinr. Weimar, Frankfurter Str. 41 Telephon 833 empfiehlt ab Mittwoch seine in Güte bekannten Kreppe! und vttlinerpsannluchen s Dienstag, den 6. Januar: Torrn. Eröffnung der Hessischen Landwirtschaftlichen 8'^ Uhr: Woche und des Vortragskursus der Landwirtschaftskammer. vortraq^lurfus der candwkrtschaftskammer (Rummelvräu, Kheinstratze 101). 9 Uhr: Prof. Ur. Reh, Hamburg: „Die Krank heilen unserer Nutzpflanzen, ihre Bedeutung und Matznahmen dagegen". 11 Uhr: Dr. Wittwer, Landesbauernkammer München: „Steuerreform oder Wirt- fchaftsruin". Diskussion. Nachm. Tagung des Hessischen Bauernvereins 2 Uhr: (Rummelbräu, Rheinstr. 101). Abgeordn. Dr. Schlittenbauer, München: „Die gsgenrvärrigs Lage der deutschen Landwirtschaft". 2 Uhr: Tagung der Bereinigten freien rheinhess. Bauernschaft (Saalbau, Riedeselstr. 40). Dorttag über: „Der deutsche Bauernstand, seine volks- und weltwirtschaftliche Bedeutung im Nahmen der historischen Geschehnisse der letzten 10 Jahre". Gutsbesitzer Hamm: Der gewerkschaftliche Gedanke in der deutschen Bauernschaft". 3 Uhr: Tagung des'Verbands landwirtschaftlicher Arbeitgeber für Hessen u. Nachbargebiete (Hotel Prinz Heinrich, Bleichstratze 48). Rechtsanwalt Meisei: „Der derzeitige Stand der Löhne gemätz den Tarif- vereinbarungen". 4 Uhr: Tagung des Derbandes Hessen, im Reichs- verdand für cen deutschen Gartenbau (Bcsjunger Weinstube, Bessunger Str. 9). Hl«* - WM Stierer ard itaÄita d Cisöen 11111111111:1111 ■ 1111:1111111111111111iiii11111111■m11■111 ■ ■1111111 ' Wnte bst-Geige mit Bogen u. Kasten billig »u verk. Moltkcttratze 2a Gartenhaus v. irensHiilSonslager 66tR, Well? cnö Biemeafffielöen zu uertauien [8483D Schulitratze 7. Mittwoch, den 7. Januar: vortragsiursur der Landwirtschoftriammer (Saalban, Riedeselstratze 40, Bartensaol). Torrn. Professor Ur. Lang-Bonn: „'Betriebs: 9 Uhr: wirtschaftliche gcitsragcn". 11 Uhr: Geh. Regierungsrat Prof. Dr Fischer, Berlin: „Kleinmotoren u. Kleinschlepper für die Landwirtschast, besonders fiir kleinere Landwirte" (mit Lichtbildern). Diskussion. Nachm. Tagung des Hessischen Bauernbundes 2 Uhr: (Saalbau, Riedeselstrahe 40). Donnerstag, den 8. Januar: vsrtragsknrsur der Landwirtschaftrkammer («nmmeldrä", kheinstratze 10Q. Torrn. Regierungspräsident a D Kutscher vom 8^ Uhr: Deutschen Landwirtschaftsrat Berlin: „Die handelspolitische Lage und die Repara- ttonslastcn der deutschen Landwirtschaft". Tmmvhawr Emil Schmal! T-l-ph°n Biergroszhandlung 2eIc^on Freitag, den 9. Januar: vortroasfursus der Landwirtschaftsfammer (Saalban, Riedeselstr. 40). Universitätsprof. Dr. Kraemer, Bietzen: „Die Bedeutung der Knochenstärke für die Leistungsfähigkeit der Pferde" (mit BullewerkaNf. Die Gemeinde Rödgen verkauft im Wege schriftlicher Gebote einen zum Sprunge untauglichen Bullen. Schriftliche Gebote auf Lebendgewicht sind bis zum 5 Januar 1925, nachmittags 2 Uhr, wo die (Eröffnung ftattfinbet, bei dem Unterzeichneten em- zure-chen. Bedingungen werden vor der Eröffnung bekanntgegeben. 10457 D Rödgen, den 29. Dezember 1924. Kraushaar, Bürgermeister. Empfehle mich im Schneiden von Obstbäumen und Beerensttäuchern. Neuanlagen, Umänderungen sowie alle em- schläqiqen Gartenarbeiten werden fach- gemätz ausgeführt. Landschafts- u.Friedhofsgärtnerei Heinrich Mgermann — —- Weferstratze 10......—- BAYER.VEREIN, GIESSEN MMSUM Sroig v Vergl Ion N * Mb ge^u9S in das i jM-nÄpMl- srW-'b- 3r erfüll’ «• Lchen btt lunlcrc Otdc- _ . ™,,i“mlull6<6ic ”'i iten, aber h>n> Don allen & :un, können W rnd könne« M " ImI cs tzch finden die ganze 2i ui- Und doch f2 die jenes Dost ent Mgene nie wieder, nichts ändern, und bavum geben inochte gangenheil doch w- gangenhett-kgn dig für die S^ tuir an die genialen großen Lebenswerie Hoven, Goethe wirkt ihr Seist nicht Msassender und lebe wandelten? Leuchter in unvergänglicher 6 Lag?" Aber auch seinem Leben dauer er, erfüllt von dem baß eigene Ich. sic Eeistesgmeinschasl lens sind, und guten Dillen in all bekunden, Don diese Dort: ,.Ein jedes Vie Geisler Airkt fort 3n unbetet Der von solch to'i'ö auch lernen, Wie zu betrag Her alles Undollk bpis. von alledem den, ewigen Wert Nlsch die Kraft c Mnnft mutig auf toiä vir Dergongc-n nur ei;t Seil "-u- der alles Lebe Leien zurüäkehrt, und Unausgeglichen wie im Geschick gelöst werden - da° p Licht und Harmi ich ’ " ; K das ■; W&^i ltrn r *ih" te,Uc8?c «i ;:!M* v".hR:« MS Politische « 2anuar.- j. $CI Hj^niann wird I Dn verhaftet. - L^’UnS: ö’M/Orbis in s Die rote sc “ ovstsehwig ■ 'Mond sie Ur. 301 Drittes Blatt rorn Gietzener Anzeiger (Seneral'Anzeiger für Gberveflen) Mittwoch, 31. Dezember <92^ Ewig still steht die Vergangenheit. \ Don Marie 03 o u f f c t. cni» Der-; > du spät - bass ift das furchtdare Wort, AL über der Vergangenheit steh', denn imm?c ; trb der ernste Mensch beim Qiülbf.d sich sagen. ' ah er in vielen Singen gefehlt und manches versäumt habe, was er hätte tun mü'fcn und liwzu nun die Gelegenheit vorüber sei. Aber -Les Grübeln und reuevolle Sichversenlen Hilst 'M nicht; er kann an dem Vergangenen nichts Zidern, leine einige Stund? wieder hecaufhv'en ins der Tiefe des Geschehenen. Ewig still 'teht dieDergangenheit. Vor uns liegt iets die Wahl, liegen die hundert Möglichsten, aber hinter uns das abgeschlossene ;r un. Don allen Wegen, die sich vor uns aus- Das Jahr schictt sich an. sei- -c-genzugehen Wieder ist .'n /*,cai Hoffen und in das uneinpF f.=r Ä? da! Ä fcir erfüllt to* ' cin b'",k5 3af>r? Haben F h*: ' <%> D0:‘ uns nullte? Und beim , V*™ ° Antworten legt es sich lähmend auf ’ , ^MlC. ; 1 ’n. können wir immer nur einen einzigen wählen uiid können ihn nie wieder zurückgehen. Da cgi es sich schwer auf 'unsere Seele, wir empfinden die ganze Tragik unseres engen Daseins, bie Eingeschlossenhe I unseres Lebens. Und doch ist es nur eine halbe Wahrheit, die jenes Wort enthält. Wohl kehrt das Vergangene nie wieder, wir können am Geschehenen! nichts ändern, und ob wir alle unsere Schätze darum geben möchte,., aber darum ist die Der- qangenheil doch nicht tot. Auch die Vergangenheit kann gegenwärtig leben- 0'. g für die Gegenwart sein. Denken vir an die genialen Menschen, welche Träger der motzen Lebenswerte sind, an Künstler tote Veet- hooen, Goethe oder an religiöse Helden wirkt ihr Geist nicht jetzt noch fort, vielle.chi noch umfassender und lebendiger, als ba sie aus Erden wandelten? Leuchten ihre Werte nicht jetzt noch in unvergänglicher Schöne „herrlich. wie am ei ft en Tag?" Aber auch der einfache Mensch kann seinem Leben dauernden Wert verleihen, wenn fr. erfüllt von dem Verantwortungsgefühl für des eigene Ich. sich hineinstellt in die große Veistesgemeinschasl derer die guten Willens sind, und ernstlich bestrebt sft. diesen fluten Willen in all seinem Denken imö Tun zu befunden. Don dieser Gemeinschast gilt das schöne Dort: ,.Ein jedes Band, das noch so leise Die Geister aneinanderreiht, Wirkt fort in seiner stillen Weise 3n unberechenbare Zeit." Wer von solcher Gesinnung erfüllt ist, der wird auch lernen, die Vergangenheit im rechten Achte äu betrachten. Er wird, sich erhebend uber alles Unvollkommene des vergangenen Lc- btnß, von alledem Besitz ergreifen, was dauern- dm, ewigen Wert darin hat, und wird dann auch die Kraft gewinnen, die Aufgaben der ^kunft mutig auf sich zu nehmen Denn das, vaS wir Vergangenheit, was wir Zukunft nennen, ift ja nur ein Teil der großen Ewigkeit Gotws, auS der alles Leben stammt, und in die alles L^en zurückkehrt. Und alles Unvollkommene und Unausgeglichene im Leben des einzelnen wie im Geschick -ganzer Völker wird einst auf- gelöft werden — das ist unsere frohe Hoffnung — In Licht und Harmonie. politische Chronik 1924. Januar: 1. Der thüringische Innenminister H.-r r in a n n wird wegen Un- egelmäh gleiten Id!en verhaftet. - 2. Die griechische Olational» Ddrfammhmg erklärt die Dynastie G.ücksburg für avaesetzt und Griechenland zur Repu- b( 11. 5. Bayern über-eicht in De''in eine Lenksch-i t über die U ng sta u^g der Reich s- vcrsas u n g. Da^ s. ch.i ch Ka i ct He d t. - 10. Der ..Präsident bc: P.ä i che.n Repuvlic" Heinz-Orbis in Speyer e.schoisen. -- Das jopanische Kabinett K i y o u r a. — 14. ‘Olonnan Davis, Präsident des Meme ausschusses. — Das italienisch-jugoslawilche Bünd- nis. -- Der französische Franken stürzt unter die Parität mit dem Lire. — 22. Rücktritt des britischen Kabinetts Baldwin, das Labvur» fabir.ett Macdonald. -- 2ö. Die A g ordne.en Koch und Erkelenz Vockitzende der demo- kranschen Reichsiagsfiat' oi. -- Bericht des biick- schen General o..s..ls Clive über den Sepa atis- mus in der P.alz. — Auslösung der ital enifchen Kammer. -- Der sranzösi ch tichechische Bün nis- vertrag unterz ichnek. -- Da; . gypti che Kabinett Z a g l u l - Pascha — 31. Ankunft der Sach- verständigenauofchüise in Berlin. — Auflö ung des japanischen Kabinetts. Februar: 2. De. von Hocsch. deutscher Botschafter in Paris: Dvon Keller, deutscher Gesandter i-i B ü sel. - Ryiow uim Präsidenten der rnss schen Sowjetr.publik g.wählt. - 4. Den iseloü teilt zurück. — 5. Der italienisch-russische Vertrag unterzeichnet. - 8. Die Separat! st en räumen Trier, Koblenz und Ems. — 10. Die Separatisten räumen Mainz. — 12. Blutige Kämpfe mit Den Sonderbünd.e.n in Pirmasen.. und Kaiserslautern. 14. Gold.echnung in Rutz and. Schaffung des Unternehmens ..Deut Ich« Reichsbahn". 16. Ende der Sepa atisten- hertjch.tft in der Pfalz. — 18. Beilegung des Konflikts zw schen Bayern und dem Rech. — Sikorski, polnischer K.negsminister. Rück- tritt des in d?n Petroleumskand.nl verwickelten amenkan scheu Ma-inestaatssekretär Deub y. - 20. Büge räche Regierung Leuth.user in Thüringen. — 25. B.g nn des Hochverräter ozes, s Hitler-Luden dorff. - 2.. A : Hebung tes mil.tär schen Ausnahmezustandes. Ablehnung 1 des französisch-belgischen Wirtschaftsabkommens in der B ü se er Kammer, Rückt.itt des K.winettS Then is-^as,a.. 28. Herabsetzung der amerikanischen Ein - wanderungsguote. Mär): 1. Aufhebung des Verbots der Kom-- munistischen Partei sowie der Völlischen Partei in Preutzen. - - 3 Die türli che Rationa Versammlung befchlietzt Abschaffung desKalifats und Absetzung des Hauses Osman. - 4. Deutsch- jugoslawischer Sachlieserungsveitrag. -- Deutsch- türkücher Freundschaftsvertrag. - 10. Das neue belgische Kabinett Theunis-Hhmans. — 11. Das griechilche Kabinett P a v a n a st a s i u. -- 12. Auflösung des Reichstags. — 15. Kotzmann, DölkerbundSkoMwissar für das <5aarge b i c t. 18. Bürgerliches Kabinett Brandenstein in Mecklenburg. - 20. Bayerns Konkordat mit dem Heiligen Stuhl. - 23. Absetzung des Schahs von Persien. - 26. 211 - banien Republik. — 27. Das jugoslawische Kabinett P a s i t s ch - R i n s ch it s ch. Rücktritt des in den Petroleumstandal verwickelten amerikanischen Gene.a.staatsanwalts Daugherty. - 28. Poincare bildet sein Kabinett um. — 31. Mi - litärtontrolinote der Botschafterkonserenz. April: 3. Die 500-DIk -Auslandsreisegebühr. — 8. Rau, würt embergi.cher Slaatsprä^ioent. — Die italienischen Wahlen bringen den Faszisten 65 Prozent der Stimmen. — 9. Ucber- reichung des Sachoer st ändigenberichts. — 10. General Kretz von Kressen st ein, Landeslommandant von 'Bayern. — 11. Annahme des Sachverständigenberichts durch die Repara- tionslommission. — 13. Sozialistischer Wahlsieg in D ä n e in a r t. Kabinett Stauning. — 15. Rücktritt des Reichsjustizministers Emminger. - 16. Admiral Conduriotis, erster Präsident her hellenischen Republik. — Unterzeichnung der neuen Micumverträge. — 18. Ausweisungen in der Pfalz, neue Knegsgerichts- urteile in Mainz. — 23. Eisenbahnunglück von Bellinzona. — Unterzeichnung des Memel- landablommens. — 29. Das Urteil im Hitler- prozetz. Mai: 4. Reichstagswahlen. — 7. Bergarbeiter st reiks im Ruhrrevier und in Sachsen. — 9. Beginn des spanischen Feldzugs in Marokko. — 10. Wahlniederlage des Kabinetts Po in rare. — 14. Der deutsch» russische Konflikt. — 15. Das Repräsentantenhaus nimmt das amerikanische Einwand e- rungsgeseh an. — 16. Aufstand in Turke st a n. — 19. Vorabstimmung in Hannover gegen eine LoSlösung von Preußen. - 27. Dr. Marx mit der Kabinettsbildung beauftragt. ya—i1 ■wnufuimi j/hmi iiniir'iiwn"i\gHWMi'oiMimw«rjMTM Die rote Kafchgar. Roman von Fedor von l3obeleih 30. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) ..Gestohlen!" ries Gert. Einen Augenblick überkam ihn eine so unbändige Wut, dah seine •3äl)ne knirsch le.i. Aber sofort fand er seine De- hcrrschung zurück. .Herr Minister," begann er von neuem, „ich bitte, Ihnen rückhaltlos Aufklärung geben zu dürfen. Ich habe mit Fräulein SiDarl) schon in Berlin brechen wollen. Aoer hier verstand sie, sich mir von neuem zu nähern. Sie ist en » viel^ewan" I , sehr lluge Person und brachte mir.häufig pcltische Aachr ch'en. ir war es auch, öie nur Herrn Sho-yin zufübne )'ssen Quellen rmh wichtig genug dünkten. die Verb ndunz nicht W^lehnen. Ueo-r alles das, waZ ich durch die leiden erfahren konnte, habe " h ein Erp s' aus- 'fliarbeitet, das ich Ihnen in di sen Tazei vorzu- lt]cn gedachte. Es hätte schon frühe: .ei'-e'ien lernen, ich wostte jedoch die Frrtseyu'.rg des Tage- l)u^ Ching Shans a owa ten. I st g aubc. urch- ws im Interesse der G.'saudisch ifi und damit ynltcr Regierung gehandelt zu haom." Der Minister knivste an s i.i.n Fnge.nägeln. schien Glauben in Ehren. Herr Graf,' aatwor- telel er, „er basiert leider auf ci.iciu fundamen- tici! Irrtum. Sie haben uns tatsächlich g schadet. will davon absehen, daß die Herren Set.c- tü'e die Pfliech Haven, ihren Di nstovl egenheiten mch)Ukominen. dah ihnen aber i dwede Politik Ms cigcrte Faust verboten ist. Sonst kämen wir schiechlich in einen Wirrwarr hinein aus dem ti n sich kaum noch herausfin'ven könnte Sie sagten vorhin - es war mehr ein Ausruf in äejreiflichem A rger, Fräulein Savary habe »nen die Ausarbeckung en 3ho°yins gestohlen. 3t das das einzige, was sie Ihnen envooendet Sie haben häufiger in meinem Auftrage ^richte «n die Regierung entwo gen. Drift? eis- 'v über die letzte Inspizierung der ch nesischen ^'nce und das strategisch: Bahnnetz zwischen 2«r Mandschurei und Rutzland. Ist Ihnen nie ^gefallen, dah Ihnen Rotizen fehlten?" .. 3ert überlegte. Oder überlegte nicht einmal. -5'm> <3cbanf?n flogen, mißtrauisch aufgestörc und Ottzeordnet. >tn und her. „'Rein," entgegnete er, .,datz ich nicht wüßte. Warum fragen der Herr Minister?" „Weil bestimmte Cinz:lh iten aus Ihren Berichten sich in Eintragungen wiederfinden, die bei Fräulein Savary beschlagnahmt wurden." „Infam!" rief Gert. Run überstürzte ihn eine heitzbrodelnde Scham. „Richtig. Und das Infamste ist. dah Ihre Freudin nicht einmal für die eigenen Drotgeber spionierte, sondern im Sold? der Franzosen." Gert wandte sich förmlich auf seinem Sessel. Er fühlte sich wie vernichte. Aver der Gesandte blieb bart. „Um es kurz zu machen," sagte er. „—als Fräulein Sanary inerte, dah o uch ihre bishe'ige gütige 'Beschützerin, t i Gräfin Kodama. sie fallen lieh, bequemte sie sich zu einer zyn schen Of'enheit. Sie lieferte der französischen Gssansttschaft aus, was sie im Hause erfuhr und auf dw javanischen Kanzlei räubern konnte. Und wi d?rum a les, was man hier aus Solidarität geheimzuhalten wünschte, übergab sie H'rrn Sho-yin. der sein Wis'en bei den Herren des Tsungii-Vame-.r verwertete. um f in? eigenen Schur ersten zu verdecken. Die Fr iheit, die Fräulein Sroary bei ihrer Herrin genoh, und die gesellschast.'iche Gleichberechtigung, bi? man iw ein räumt * nutzte sie in schamloser Weise aus. Dir javansche Gesandtschaft Hai nicht gezögert, ihre Gnt-üllungen >en Vertretern der übrigen Mach e m tzuteilen. Sie rettete bamit ihre Ehre. Der Flecken aber blieb nicht nur auf den Franzosen, sondern auch aus uns sitzen." Gert erhob sich. Er war lehr bläh. Seine Stimme klang blechern, doch fest. „Herr Minister." sagte er. „ich sehe meine Verfe' l nw ein und bitte um meinen Abschied aus dem Reichsdienst." Der Gesandte hob die Schultern, als wollte er anbeuten, dah er den Ratzen dieser Bitte nicht einsehe. „Ihre Verabschiedung würde den Skandal nur "verbreitern helfen, Graf Hora", erwiderte er. „Wir s:nd übereing kommen, aus Rücksicht auf die "gesvannten Verhältmss' dieser Tage die 211- gelegenh.stt auf sich beruhen zu lassen. Fräulein Savary wird nach F -ankreich zurückgescdaf t we^ den. Damit ist die Sache begraben . Er strich Juni: 1. Rücktritt des Kabinetts Poin- c a r - Attentat auf den österreichischen Bundeskanzler Dr. Seipel. 3. Das Kabinett Warr bestätigt Bazille, murttembergi- scher Staa.spräiident. Bauernausstand in R u- mänic n. — 10. Das japant-che Kabinett Kato. — 13. Doumergue, Praiident der französischen Republik. — 15. Das linksdemokratifchc Kabinett H e r r i o t. — 17. Rudolny . deutscher Botschafter in Qlngora. — 22. Landtagswahlen in Anhalt. — 27. Dr. Held, bayrischer Mini- sterprä ident. — 30. Sturz des Kabinetts Smuks in Südafrika, Kabinett H e r h o g. Juli. 1. General Walch. Rachfolger Roliets in der Militärlontrollkommifston. BiNigung des Sachverständigengutachtens durch die Länder - 7. 2ldols Hitler tritt von der Leitung dcv nationalsozialistischen Bewegung zurück. — U n - ruhen in Albanien. — Revolution in Brasilien. — 10. Militärkontrollnote der Botschasterkenserenz fordert Durchführung der restlichen fünf Punkte. — 15. Beginn de'' Londoner Konferenz. — Deut ch-österreichischer Handelsvertrag. -- 24. Norwegisches Kabinett Mowinkel. 26. Britisch.' Flotten- Parade in Spithead. — 28. Serbisches Kabinett Davidowitsch. — 29. Beilegung des deuts ch-russischen Konflilts. — 30. Be- lagerungszustand in Rumäniev. August: 2. Deutschland wird zur Teilnahme an der Londoner Konferenz cingcladen. — 6. Spaniens Verklag mit Raisuli zur Bekämpfung der Riskabylen. - 8. Eng i ch-cuisischer Vertrag. — 17. Ende der Londoner Kon- f e r e n z: die Durchsührung des Dawesplancs beschlossen. — 18. Offenburg und Appenweier geräumt. — Die Regierung erklärt im Reichstag die allgemeine Aufwertung für unmöglich. — 21. Annahme des Londoner Abkommens im Reichsrat. — 23. Zustimmung des Deutschen Industrie- und Handelstags zum Londoner Llblommen. — 24. Annahme des Londoner Abkommens in der französischen Kammer. -- 27. Zustimmung des Reichspräsidenten. 29. Annahme im Reichstag. 30. Unter-- zeichn ung in London. Fortfall der Zollschranke au der Ostgrenze des be'ehten Gebiets. — Inkrasttreten des Lausanner Vertrags zwischen der Türkei und der Entente. — Bürgerkrieg in China. — 31. Aufstand in Georgien. — Schwere Kämpfe in Marokko. — Eröffnung der fünften D ö lk e r b u n d S v c r- s a in m I u n g. September: 1. Die ,,e r st e Feststellung" der Reparationstommission. — Die deutsche Erklärung zur K r i e g s s ch u l d l ü g e. — 4. Freigabe des Personenverkehrs int besetzten Gebiet. — 8. Miutärrevolte in Chile. — 12. Dr. Jen, chinesischer Premierminister. — 15. Der deutsche Zolltarif im besetzten Gebiet. 16. Beginn des Bürgerkriegs in China: Tschangsolin marschiert von Mulden auf Peking, das Wupeisu verteidigt. — 23. Der Ministerrat berät über den EintrittDeutschlandsindenVölter- b u n ö. — 24. D'e Deutsche Volkspartei fordert Aufnahme der Deutschnationalen in das Reichskavinett. - 26. Die erste deutsche Völkerbundsnote. — 30. Auslösung der Marinekontrollkommission. Oktober: 2. Das Sicherheitsproto- k o l l in der Völkerbundsversammtung angenommen. — 3. Abdankung König Husseins von Hedschas, die Wahabiten marschieren auf Mekka. — 7. Das griechische Kabinett M i ch ala- ko p u l v s. — 9. D':e Rcparationsanleihe unterzeichnet. — Das Kabinett Rta c d o n a l d gestürzt. 10. Einstellung der spanischen Offensive in M a r o k k o. - 12. .,Z weite Fest- st e 11 u n g“ der Repa^ations - Kommif'.on. — 13. Kapitulation der Tschetiang - L uppen vor Schanghai. — Das Zentrum jür Erweiterung der Reichsrcgierung. — Semif.ion des schwedischen Kabinetts Tryggcr. 15. Ankunft des Z. R lll. in Amerika. — Rücktritt der serbischen Regierung. — 16. Die Wahabitcn in Rteika eingedrungen. Auf stand gcien de Regierung von Tirana. — Rein so-, a demokrati ches Kabinett in Schweden. — 19. Abkommen über die Zurückgabe der Zoll-, Forst- und Domänen-Derwal- tiingen mit der Rhe nlandlomm s ion. — 20. Auslösung des Reichstages. - 21. Auflösung des preußischen Landtages. — Mannheim von den Franzosen geräumt. 22. Dortmund, Hörde, mit der rechten Hand durch die Lust. Es war wie ein Schlußstrich. Und nun verlor auch fein Ton an Schärfe . . . „Mein lieber Graf, wir wollen uns verständigen. Ich leugn? nicht, daß man in der Politik auch auf die Auskundschaftung des Gegners angewiesen ist, und felbstverständlich glaube ich Ihnen aufs Wort, daß Sie immer nur die Interessen des Reichs im Auge hatten. Ihr Unglück war aber, daß das Weib, das Ihnen Spionendienst leistete. Ihre Geliebte war. In einem Drama könnte das zu reizvollen 'Verwicklungen führen und zu einer interessanter Auftürmung der Handlung. 3m Leben kommt es gewöhnlich so, daß im Feuer des Glücks die gesunde Klugheit verbrennt. Die Svannw?i:e kühler He» Verlegung verengt sich in der L idenschaft. Himmlische Versprechungen führten Sie am Rarrenfeil. Sie haben sicher auch Rmgeld bezahlen müssen. Darüber werden tue sich trösten können. Sie haben ein Leichenbegängnis hinter sich, lassen Sie es sich zur Warnung bienen.“ Gert stand noch blaß und regungslos neben seinem Sessel. Der wohlmeinende Ton seines Chefs schlug bei ihm nicht an. Er erhöhte nur seine Verbitterung und rief ein Trotzgefühl in ihm wach. „Ich möchte gehorfamst bitten," sagte er. „bei meinem Abschiedsgesuch verbleiben zu dürfen." Dec Gesandte wurde unruhig. Seine Stirn kräuselte sich. „Sie haben noch Zeit bis zur schriftlichen Einreichung des Gesuchs", entgegnete er. „Ist es nötig, hast Sie dem Unmut des Augenblicks nachgeben?" „Es ist der letzte Anstoß Herr Minister. Ich habe das Empiinden, dah meine gante Veranlagung sich nicht *ür die Kunst der Diplomatie eignet." „Möglich. Ich habe erst feit einigen Monaten bie Ehre. Sie zu kennen, und weih nicht, ob ich Sie richtig beurteile. Vielleicht ist Ihr Temperament zu lebhaft, vielleicht ft llen Sie sich zu sehr unter den Eindruck Ihrer Stimmungen und nehmen auf Treu und Glauben hin. was Mihtrauen verdient — auch umgekehrt. Ratürlich verlangt die Divlomatie eine — gewissermaßen angeborene — Begabung. Es ist kein Talent, das erlernt wer- Wesel, Remscheid und Lennep freigegeben. 23. Die berg.scheu Städte und L'imbuvg gciäumL — Proklamation deS ReichSsriedens in Edina durch General Feng. 28. Offizielle Anerkennung Sowjet-Rußlands. — ..Dritte Fest- ft e 11 u n g" der Reparationskommisl on. 30. Uebernahme des Bankkontos fü- die Entschadi- gungszahlungen durch den Genera ageitten Parker Gilbert. - Aeuwahle-i in England. November: 4. Rücktrittsgeiuch deo englischen Z^abinetts. 5. Cool rage zum Präsidenten und Dawes zum Vizepräsidenten der. Vereinigte', Otaa.e.i gewählt Wahl des babffchcn Staats- Präsidenten (Kultusminister Pros. Hellvach^. 8. Auflösung des brauntcbtocigif nten ein glückliches * j ' und Bekannten ein | ein jtofyCS neUCS U gesegnete iftückl. Ti Jes Jahr Männer-Gesangverein „Liedertafel" Gießen Unfern werten Mitgliedern wünschen wir ein r l Meinen verehrten Gästen r zum Jahreswechsel die besten Glückwünsche Meinen wer Ein gesegnetes neues Jahr wünscht seinen Freunden, Gästen und Gönnern Gastwirt Dechert u. Frau Kühler Grund r Meinen werten Gästen und s Gönnern ein recht fröhliches neues Jahr HerzlichenGlückwunfch zum Jahreswechsel allen meinen werten Kunden, Freunden und Bekannieit Theo Borne und Frau Tuch- u. Matzgeschäft, Walltorstratze 25 Fahrräder, Nähmaschinen, N.S.U.- i i Motorfahrzeuge und Kinderwagen . ! ein recht fröhliches neues Jahr! Weinstube 105150 Ein glückliches neues Jahr wünscht ihrer verehrten Kundschaft Hausrat G.m.b.H Ln.deuplatz 1 Restauration Solban wünsch! seinen verehrten Gästen, Freunden und Bekannten ein fröhliches Neujahr Unsrer werten Kundschaft, allen Gästen, Freunden und Bekannten ein glückliches neuesIahr! Peter Sommer und Familie Steinstrahe 23 10502D Philipp Römer 1 Restaurant „Germania" 105140 Herzliche Glückwünsche Zum Jahreswechsel allen unseren lieben Gästen, Kunden * Freunden und Bekannten Heinrich BraÜn u. Familie, Wieses Gastwirtschaft und Metzgerei ! Meiner werten Kundschaft sowie j Freunden und Bekannten zum Jahreswechsel die = herzlichsten Glückwünsche i Heinrich Klaholz Tabakwarengrofthandlung 1 Bleichstr. 31 Gießen Fernspr. 623 | 1Ü529D im neuen Jahre! 1 Gust. Belitz j Maler- und Meitzbmdermeister \ 025525 1, ............ Friedr.u.Rvd.Gödicke Spezialgeickäft derIeitzer Kinderwagen-, Holzwaren-Industrie und Reparatur- Werkstatt Gießen, Neuenweg 50 Butzbach, Wetzlarer Weg 19^! m-GP-N, »»d r-'md-» herzliche Glückwünsche zum neuen Jahr! « ’ _________. .. Willy Hoeltersu. Fran Wiener Feinbäckerei und Cafe 10495D ; Tapeziermeister Theodor Erb Foh r und Frau, Sonnenftratze 12 .7,^;, in »irrrrrr.................. - Meinen verehrten Gästen, Freunden und Gönnern wünsche ich ein fröhliches neuesIahr! Fritz Breilich Restauration „gum Gambrinus" Klinikstrafte 21 Familie Krämer Restauraüon „Ium Andres" 105980 Unsrer verehrt m Kund chaft zum Jahreswechsel die herzl. Glück- und Segenswünsche! Konrad Emmerich und Fratz Walltorstratze 23 i 10523p |' Meine""werten Kundschaft, Freundes 1 und Bekannten I ein glückliches neuesIahr! I Gustav Hermes r54ic Buch-Papier-u.Lchreibwareil-Handluiig Handelsschule 45 Bahnhofstraße 60 ? wünscht seinen verehrten Gästen, Freunden und Bekannten ! glückliches Mjahr1d25 Familie Körner )M7;ic Sa« 6,„ j“ zum Jahreswechsel allen meinen werten Gästen, Freunden und Bekannten Restaurant | „IurLiebigshöhe" : Inh.: H. Stecken Meiner Kundschaft, allen Freunden und Bekannten die besten Neujahrswünsche! Oberhess. Korbwarenhaus Heinrich Hesz Schulstrafte, neben der Stadtpost 1O48SD Unserer werten Kundschaft, allen Freunden und Bekannten herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel! Karl Lapp und Frau Diezstraße 7 104800 Unsrer werten Kundschaft u. Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Jahr! E. Feh! und Familie Wolsstratze 21 o:3458 M. Betzold und Frau Licher Strafte 57 1O493D Allen meinen werten Kunden, Bekann- | ten und Geschäftsfreunden wünsche ich | ein glückliches neues Jahr r i i Eduard Sack ,,,mI \ Holz-,Kohlen-u Daumaterialienhandlung 1 Leder-Handlung Willy Schomber Kirchenplatz 6 104870 Heinrich Balser und Frau; Elektroinstallateur Meiner verehrten Kundschaft HerzlichenGlückwunfch zum Jahreswechsel! Oswald Münnich Elektotechuische Werkstätte Gießen, 2lsterweg 29 in481D ve**,*e> | Unserer werten Kundschaft, Freund" ;l | und Bekannten zu in Jahreswechsel l herzliche Glückwünsche 1/ Wilh. Klein und Familie j r Hans- u. Küchengeräte, Oejen u. k-;r • Heuchelheim gesegnetes neuesIahr! Schriftleitung u. Verlng des Giehener Anzeigers zui allen meinen Heinrich ^onbüorei ui Frankfurter I—— Meiner Kundschaft, allen Freunden r j l • Unserer werten Kundschaft, Freunden, | Verwandten und Bekannten 2 r zum Jahreswechsel l die herzlichsten Glückwünsche! \ I Metzger Emil Schäfer und Frau x Wieseck ; 10582,- 2...................................... r------------------------------1 I Herzlichen ! j Joh. Seibel Wwe. 1....... *................... r....... » Meinen werten Gästen und ? : Kunden j । ein recht fröhliches j neues Jahr! Familie Earl Boller Metzgerei und Gastwirtschaft 105120) ein glückliches r! frohes glückliches Neujahr Q k ! r' ° Der Vorstand. neues Jat)r’ 1! | Am 1.1.25 abends im Vereins- | ; ’ 2 lokal (Heckmann, Kaiserallee) Zu- | F. Linker & Sohn ls | zum neuen Jahr! ; Ernst Hebstreit und Frau s Konditorei und Cafe w4850t s Konsumverein | Gießen undUmgegend - e. G. m. b. H. \ Unsren verehrlichen Mitgliedern idiebchenElückwünsche i zum neuen Jahr! j Cafe Ernst Ludwig C. Wörner und Frau 10470c Rödgen 1055 ID I0MMD Frankfurter Strafe 41 kund «hast Meiner teerten Kundschaft, Freunden und Bekannten Iuno oenannren zum Jahreswechsel (RTiiAnn’lnW Unsren werten Gästen und Gönnern herzliche Glückwünsche em fröhliches neues Jahr! ast u. 'Bekamt« Blütaüi# w I > Ich! , > 3-amiIit >! Familie Dippel Unserer werten Kundschaft ,0--D 10537D neues Jahr! 1O475Ü n» ilie holdan Nrusisdt 78 Meinen verehrten Kunden u. Gästen i diebestenGlückwünsche l zum Jahreswechsel! \ Konr. Moos und Familie \ Thristoph Kaiser 10tow: Iwie'ackfabrik, Lang-Göns Ei. glückliches neues Jahr wünscht seiner verehrten Kundschaft, Freunden und Bekannten Meiner werten Kundschaft von Vrünberg und Umgegend zum Jahreswechsel herzlicheGlückwünsche! Hermann Mage! Kolonialwareil 10547c iSolban Neu Gästen, kannten ein Schuhe aus Schnell. Lollar Allen Berwundten, Freunden und Bekannte», sowie unteren verehrten Kunden von Lollar und Umgegend ein hohes Ncujayr! Familie (Borg Schnell Lollar, Hauptstraße 91 |0Wti , rherzlichsteGlückwünsche zum neuen Fahr! | Meinen werten Gasten u. Gönnern $ | ein recht fröhliches! Telephon 833 lo-aisn Unseren Freunden und Gönnern ein fröhliches neues Jahr! August Schneider (Auto-Schneider) Unsrer Harten Kund ch 1t, Der wandten, Freunden und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Jahr! Conr. Nurn.'erqer - nb Frau Metzgrmciler, L> llur । 4ti."d • Zum Jahreswechsel wünschen wir unserer uerehrL Kundschaft, allen Freunden und Bekannten ein gesegnetes glückliches neues Jahr! Friedrich Stein und Frau Bäckerei, Klein-Linden --»»o Allen Gästen, Freunden und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum Jahreswechsel! Gastwirt Ludwig Krieger u. Familie, Mieseck 1Ü50SD Unsrer werten Kundschaft, Freunden und Bekamt.en zum Jahreswechsel herzliche Glückwünsche! Fam. Uhrmacher Peppler, Wieseck I05O6D deinen \ ‘ Seinen \ W ich »schüft, Jttunbtj! i unten J | \H »3ai)r!; 'V Wb / 541o '' )ule :a:ße 60 ; 1 Allen Freunden, Bekannten und Gästen die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Jahre! Jos. Schwab und Familie Hackerbräu-Bierpalast, Felsenkeller _____ Allen Gasten, Freunden und Bekannten die herz'ickst. Glück wünsche zum 3 l,re -re fei! Dastwilt Wilhelm Dorfe lh und amtlie, '2Bi. eck Lollar, Neujahr 1925 1O496D Wein | "Metzen i itgliebem : : ein and. > im Vereins* ! i'ferflOet) gu- i zenswünsche! ch und Frais >h° 23 105'4 Meiner werten Kundschaft, Verwandten und Bekannten die herzlichsten GlückwÜ!,sche Zum Jahreswechsel! Otto f)(ia5 urö Familie Metzgerei u.Wirtschaft, D.eseck, Alicestr. 10-XUD Meinen werten Gästen, meiner verehrten Kund» schäft, Nachbarschaft, Freunden und Bekannten herzlichen Glückwunsch zum neuen Jahr! Gustav Laichinger nebst Familie Wilhelmstratze 49 | U ren wer cn Gast. n, Dorw, »id n, t Frc öen und 2U kannten in tifd c» wir \ ein gesundes lückllches neues Jahr! L. Dern und Frau | Cafö u. Konditorei, Grotzen-Linden Herzlichen Glückwunsch zum Jahreswechsel allen meinen Kunden, Freunden und Bekannten Heinrich Weimar und Familie Konditorei und Tasö, Brot- und Feinbäckerei Meiner werten Kundschaft, Freunden und Bekannten herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel! 5 Schön, Schlossermeister (Eifenwarcn, De en, Herde und Haush alt ungeartikcl IO555D Lichtspielhaus Astoria-Lichtspiele Bahnhofstraße Seltersweg Meiner werten Kundschaft, Freunden und Bekannten herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel! Heinrich Lich, Spengler- u. Jnstallationsmeister | Meiner werten Kui dschoft, renn« den und Bekannten । ein glückliches neues Jahr! I Heinrich Schnepp, Metzger und Familie, Wieseck ?........... 1049«d Zum Jahreswechsel wünschen wir unsrer verehrlichen Kund- schäft, allen Fre.nden und Bekannten ein gesegnetes glückliches neues Jahr! to461D (Earl Hinterlang und Frau Metzgerei, Klein-Linden b;nbW(r I "--EL ' dschast. Frmdtz d getonnten rswechsel BlüäilvüO! Hafer und Kß ferk ! Unsrer werlenKundschc-. Freunden u.BekannIen ! herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel! ! ß. Best U'0 Frau, Bleichstrahe 11 .................. Meiner inerten Kunds-buf , Freu » de und ' e'4 lnn'en dnali d lich. s neue Fahr! FriedrichMLllcr, Bocke, ei TBaVen orn 4.,6 T —-»w Meiner werten Kund chäfl reu: - den un Bekannte ein glückliches neues a!,r! Karl Faatz und Fra>, Wi- se l'dO7 j Unsrer werten Kundschaft, Freun- | den, verwandten u. Bekannten die > herzlichsten Glückwünsche ZUM neuen Jahre! ! MetzgerWilh.Kochu.Familie Unsrer werten Kundschaft, Freunden und Bckannlen herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel! Karl Krug, Mehgermeister, und Familie Marktplatz 23, Telephon 1472 iw77D |C 21 C'SlM, Unseren werten Gästen, Verwandten, Freunden und Bekannten wünschen wir ein gesundes glückliches neues F.chr! Franz Rathenow u. Frau Gasthaus „Jur deutschen Eiche" Klein-Linden im&id Unsrer Kund chast und unsren Bekannten 1 ein gutes neues Zahr!; (Tad Seibert V. u.amilic Wieseck Herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel allen Gästen und Lrkanntcn W. Bastian, „Postkeller" Meiner werten Kundschaft, allen Gästen, Freunden und Bekannten diebestenGlückwünsche zum neuen Fahr! Familie Paulus Gerhard Metzgerei und Gastwirtschaft Steinbach \ Heinr.Hofmannu.Familie j | Gasthaus zur Linde, Lollar; |105070 r 9!üN* «* " ai tiiib jjjten.S«®11* , MMltentl'l i ms 3*! ieseä Meiner geschätzten Kundschaft i herzliche Segenswünsche \ zum neuen Jahre! Friedrich C. Weih : Landmaschinenkandlung Grünberg (Hessen) :C643rf SÄ--" l Glücklvu'^ en Jahr! l Familie Wilhelm Bechtold Launsbach 154 WMmWit nae®ünf6ten : । fflireln v.pretLwert vle SrtiNW : I ■’ -Dmirerei. H. Cnpge, -Sie^n. SWM. ?. ............................................................................................................. Wolkengasse 16 '046SD zum Jahreswechsel 1O476D Mainz Gießen Neujahr 1925 31 Dezember 1924 Sonn, den 28. Dezember 1924 | Gießen r r uiiiiiiiiiimHiiim'iiHiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimimuwnm.........huhu 1ZM» J Maria Anton Georg Braun Verlobte Meiner Kundschaft, allen Freunden und Bekannten die besten Neujahrswünjche! Bäckerei Schomber, Walltorstratze in.„o F. Hirsch Mw. & Co. Herrenbekleidungshaus (Biejen, Nia klstratze 22 senden ihren werten Kunden die besten Glückwünsche zum neuen Jahre! Die glückliche Geburt eines gesunden Knabe i: 2 zeigen in dankbarer Freude an Professor P. Kahle und Frau Marie geb. Gisevius Unser grober Scnbcrocrkaur beginnt am 2. Januar. Beachten Sie unsere Inserate in i?;n nächsten lagen Frieda Eckhardt Josef Ossenkamp Verlobte r r md: Allen Gä len, Freunden und Bekannten ein glückliches neues I hr! Fritz Kremer Wwe., Restauration Marburger Straße 27 w, Meiner werten Kundschaft, sowie allen Freunden und Gönnern emglücklichesneuesIahr H. Pfeiffer, Schuhmochermeister Me ner Kundschaft, allen Freunden und Bekannten die besten Neniahrswünsche Möbelgeschäft Ernst Rau, Walltor st rahe 37 Meiner werten Kundschaft, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! August Loh, Wieseck Allen ehemaligen und jetzigen Schülern und Schülerinnen nebst Angehörigen, sowie Freunden und Bekannten entbieten herzliche Glückwünsche zum neuen Jahre I.Kunzelmann, Dipl.-Handelslehrer u.FrauFranziska geb.v.Brozowsky Gießen tDleichstr. 5), Hansa-Handelsschulc IQMoC allen Kunden, Freunden und Bekannten Wilhelm Flecken st ein und Frau : r r (Ellen ! Lübeck Stehen Neujahr 1925 Statt Karten Münder a. D., Angerstr. 4 Gießen, Löberstr. 12 10520a Mb 3- Januar habe einen größeren Wiesrck r 1 paffen. 10532D Carl Stückrath Zu Silvester - - © i e ß e n Steinstraße 56, 58 ■\° Asterweg 47 u Ein natürliches Mtf icl, in 24 Lrunden Nichtrauchek in bekanntcrGNte und grofferriuswabl «mMailika-wkM« 10397D | Lindcnviatz 1. Nur das Gute bricht sich Bahn! Ooldmark 20 52t» 359 68 29 I 30 000 000 3 280 000 500 090 1299 602 657 95 Heuchelheim 299 602 > 104530 Den verehrlichen Gästen des neuen Unternehmens wünscht ein frohes Neujahr 10 551 161 7 495 617 74 336 236 6 807 490 4 830 558 12 000 000 25 000 000 22 807 755 74 467 477 59 98 70 58 13 Kaifee Tee l X Tuchhaus gegründet 1827 Bedeutend reduzierte Preise r Spezialität: Herrenstoffe anerkannt gute Qualitäten Lini Siebert Otto Piepho Verlobte Unser Inventur-toverM beginnt Freitag, den 2. Januar 1925 Auf Wunsch Zahlungserleichterung o Bei Barzahlung höchster Rabatt o Langjährige Garantie Helene Schuchardt Erich Quitjchau Verlobte Sind Sie unzufrieden mit Ihrer Karosserie, dann fordern Sie unverbindlichst fachmännische Beratung von wirklichem Spezialisten ein/ Meine in den größten und tonangebendsten Karosseriefabriken Deutschlands in 15 Jahren erworbenen Fachkenntnisse stehen Ihnen jederzeit kostenlos zur Verfügung, ich liefere Ihnen zur Frühjahrssaison Phaethorts, Limousinen (fest und abnehmbar), Landaulets, Kabriolette, All-Wetter-Wagen nach eigenen Entwürfen mit allen Bequemlichkeiten der Neuzeit ausgestattet. Modern und bequem unter Garantie W für tadellose Ausführung. Mein Geschäftsprinzip: Dauernde Zufriedenstellung meiner Kundschaft Allen Geschäftsfreunden und Gönn rn wünscht ein frohes, glückliches Neujahr Karosseriewerk Fritz Römer Pianos, Flügel, Harmoniums Phonola, Triphonola Grammophone Solingen (Rhld.) Silvester 1924 Für die in so reichem Maße erwiesenen Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Verlobung sagen wir auf die je Weise unteren herzlichen Dank Gertrud Seibert Carl Stork Gleichzeitig wünschen wir allen Freunden und Bekannten ein frohes neues Jahr '.Vertreter! Ad. Müller Gießen.,. Kreu-plav 11 Disconto-Gesellschaft Berlin Zahlreiche Zweigniederlassungen in Deutschland Kapital und Reserven 134 009 000 6.M. Ba kmäß ge Geschäfte aller Art Go dTiark-ErötSniiDBS-ri’anz liir den I.J miir1924 Universums- K" r nndflsic'inle AorrtlDG** 2 ßie69n,Bah iho!str.30 ,,!/C llll v3 S 12. Jannni- l;)25 Bi jxinn neuer c Kurse in allen H n-lelslrtch ra Prospekt und Aus u fr durc > die Schulleit. DIpl.-Hande sl. Uhleman . empfehlen wir. I Kakao I Schokolade Likör Kommandit-Kapi«al ...... Allgemeine (gesetzliche) Reserve ... Gläubiger Außerdem Aval- und Bürgschaftsverphicli'ungen O.-M. 7,776 367,87 Wohlfahrtsfonds für die Angestellten 10449D Louis Treftß So. 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