Liter Blatt Donnerstag, 3'. Januar 1924 K4. Jahrgang GietzenerAnzeiger t*r Jh tageimme« > i 1 General-Anzeiges für Oberhessen Reichsregierung und Sachverständige Ein Empfang beim Reichskanzlei Die deutsche Denkschrift über den Reichshaushalt itspiele heute aus 3f>re hier Vie Auj Wertung noch [offene ffrtDäguna n der ReichSregie- Lösung der Frage, deren Notwendigkeit nur eln<*n Zweiiel bi ran bestehen lassen dast sich txiö Lel-e.i des Einzeln.n und ter Gesamtheit nach den Gesehen zu richten hat und die Gerichte nach den bestehenden Gesetzen Rech' sprechen. Ich trüib- <4 ici bebauen, wenn nach dieser Richtung die 2Iuö'üb'. u g n de» gesälki en Schreibens zu Mihverständnifsen A Ub geg fen hrben soll en, und vxckb mich mit dem Richeroerein in dem IBirr.fAc eng solchen Mibdeu.ungen durch eine offene Aussprache vorzubeugen. der InflatlonSgewinnt der Ausgabe von Hot* Herr RcichSkan-ckerl DaS Komitee beauftragt mich, feiner Genugtuung barüber Ausdruck Regelung der Aufweriu g.f age, also nicht verbürgte Kunbaeburgn über n^o ch nicht abgeschlossene Srwägr rung sur . „ _ . ebenso allgemein anerlannt wird, wie andererseits übv die Zweckmäbigkett und Art der Re- daS gemeinsame Ziel volle Klarheit besteht, halte ich eS für merne Pflicht, meiner Sorge Ausdruck zu geben, bah einzelne Ausführungen deS gefäll'gen SchreiberrS geeignet sein könnten, in ent- gegengefetzter Richtung zu wirken. Anlab \u der Warnung bi:ten dem Rlchterverein Zeitungsnachrichten über eine in Ausfich: stehende Pn^ent Steuer, weil hinzutritt. Die Besteuerung auS Krediten, auS (onzerl ______557D Regierung und Reichsgericht. Berlin. 30. Ian. (1DT3.) Der Reichs- Mthminlfter hat da in der Hypothekenauswertungsfrage an ihn gerächte e» Schreib n deS Richter.>ereinS beim ReichSgeeicht wie folgt beantwortet: Auf daS an den Reichskanzler gerichtete und hierher toeilcrgclcitetc ge'ällige Schreiben vom 8. Januar beehre ich mich folgendes ergebens, zu erwiden: In dem Schreiben warnt der Richt-rver. in die ReichSregiemng vor *2Kab- nabnxa. die einen schverm Stoh nicht nur für das Ansehen dr R ichereglerung, sondern für das RechtSgefühl im Dolle und für den Glauben an daS R'cht bedettrn könnten. Damit sind die hohen Güter treffend gekennzeichnet, be-en Erhaltung im Leben Sinter esfe des deutsche » Dolle» li2fl\ Ich danke dem Richteroerein dafür, bah er sich mit dr Reichs reg ierung für diefeS Sid einseht. Gerade deshalb aber, well über Heute abend sind in TerTm, wie bereit- an» gekündigt folgende Mitglieder d-S Zweien Sach- vet-ständigeaausschusleS mit Degleitversrn rl ein- g'troffen: Mac flenna, Generaldirektor der Mieland Dank, H.nry Robinson, Präsident der Rationalbank in Los AngeloS, Dr. Mario Alberti, Direktor deS Erebito ttaliano, und Albert Janfjen, Direktor ber belgischen Ratio nalbank Die He r n wurlen gleichfalls von dem Mitglied der Kr eaSlastenkommission, Regie- rungSrat Meyer, empfangen. J u>otöp|cniug, pU -> , Xdt- schlag. - decaeiJurui^ lui ^.»linfce. Li wahrscheinlich die vom RttchsverkehrSministerium vor geschlagene Lohr-egelung auf dem D«ocd- nungSw-ege durchgeführt ttKxber». gelb und auS öffentlichen Zuschüssen zum Dau von Wohngebäuden, sowie schließlich deS GeldentwertungSgewinnS ber Eigentümer bei dem belasteten unbebauten Grundbesitz wirb vorbereitet. Del unbebautem Grundbesitz w'rd im Inter fe ter Sichtung der Dol.'Ser rüh.uwg die erst« Rate zeitlich hinauSgeschoden. In en- g hmder Weife ist die Best u?rung dr- D ld n> ireiiu-g!gerinrn?6 bei ie'-nuten, tn8b1oniYte städtischem Grundbesitz im Anschluß in die Stet- gtung ter Mieten geregelt Diese Seuer soll, ebenso wie die von un'oebiutem Grundbesitz den Ländern Vorbehalten ble.ben; ihnen w.rd auch He Teftcuemg ter Gelbentwr.stun ^gewinne zu- g'wies-en. bie bei Hvlzverkäufen auS Forsten öffentlicher Körperscha.ten .u Be» we.lurg s.stwicr g'e len für die S eue.n u -ahlen habe, solle diesen S aa‘en das Miteigen tumS recht an ber bnt f ReichSpost eing räumt werten. Dieser Anteil betrag? 80 Prozent b?S in Bayern b tn. Württembng te'i titixm DermögenS ber ReichSpost. 2 h-rdem s'^ll.e:i Bayern und Württemberg befonbere Rechte efcngenäumi werden. Stet 1 ^tDmmen.* 09 Tisch ch ag: rkönig fyork w »zeit:: DlQÖ?OÖ^ f'irt 8SS> iniuiv» - ibcnb S°'d Btlobnnna. volizsiavt.— Dejtfdjiiflinw WM «'SsJlS btt U8“ vcHf^'Sd 5|nnlllt"rjSiLie6 'WM »' post, teilet lonnerstag i Die dritte Steuernotverordnung. Berlin. 30. Ian. (Dolfs > DaS Kabinett hat gestern dem Entwurf der dritten Steue .i>f Verordnung z u g e st t m m t. er wiegen, gefasst worden, da ein Zögern nicht mehr vertretbar ersch en Für DermögenSansag^i, d. h. tnSb.s^irdere für Hyp >- theken und anb.Te d in.licht Lasten, tür Schuldverschreibungen und an \t? Da • • lehenSansprüche gegen privat« Schuldner ist grundsätzlich eint Aufwertung auf 10 d. H. deS Goldwertes der Forderung vorgesehen. Besonders ungünstig« BerhälkTttsst deS Schuldner» betätigen ihn zu geringerer Auswertung. (Line Sonbeircflclung ist für Pfandbriefe gegeben, di« den AuSsch ust bei SpckulationSerwerber und eine Btiünstigung von altem Besitz von Mündeln, gemeinnützigen Anstalten, Stistungen. sowie ähnlichen zu manbei* sicherer Anlage gezwungerwn Gläubire-n Dorfeben. Für bk Regelung von Ansprüchen au» Sparkas,enguthaben und LebenSver- stcherungSvert rügen gelten aniete Besonder hcittn. die eine angemessene Tkilcllung der ausgewetteten DermögenSmalsea sicherste l n. Der zugelassenen Llulwertung dient ein beloiiba* vereinfachtes Derfahren. Für öffentliche Anlagen ist bis zur Abdeckung aller ÄeparationSverpflichtungen der Anspruch auf Kapital und ZiuS aufgehoben worden. OB überhaupt: und axmn, tn welchem Umfang und zu welchem Zeitpunkt der Zinsen- und Tilgung»- bienst wieder ausgenommen werden soll, toirb in späterer Zeit durch ein besonderes RrichS.,esetz geregelt. Die Ausweitung gibt dem Gläubiger nur einen Teil de» Gcldwenunte--fcht.-deS zwischeo der Goldmattrorderung und te.tn Papierwert. Die Gründe ber Ge echtigk.llt ebenso wie die deS dringenden FinanzbedariS voit Reich Ländern und Cternidnb'.n zwingrn dazu, den her» bleibenden Gilden iwertungS, e vinn deS Sdxilb* ne.S zu besteuern. So werben Obligation»- schildner, ble vor dem 31. Dezember Ihre Obligationen getilgt haben, mit 12 Prv>. bei Gvld- malkwerteS der Schuldverschreibun'en besteuert. Die Steuer ist grundsätzlich In Halbjahrsrat.m von je 2 Proz. zu zahlen. An diesem Zeitpunkt noch nicht getilgte Schuldrerichreibu trac.cn zwei Vrvs »i,d Verls-: vrühl'fche Unl»trlifäi$:Bti*- rmd Sieiubmierei Ä £anle|en. Sdfriflleitun) un) -rfchüftrstelle: SAnTtra^e 7 Cale Amend zu geben, tast ihm Del?genhett geboten wird. Sic und Ihre Miiarbeltcr m ber deutschen Rcg erung kitrn zu lernen. Ai» gern lrfamer AaSschust em- ptt Ben tri. bi: graste Bedeutung ber gemeinsamen Derstandigung b.r Ail i r ten über die Lösung ber vor uns licgend.m Prob'tme. und e« erscheint t^rS höchst w..n chenSwcrl und wichtig tast die deutsche Regierung daran te.lnthmc SS ist unsere Hos'n ing bist eine solche Verständigung erreicht werd n wirb Dir danken Ich en für die Zusicherung Ihrer Hilfe und Mitarbeit. Der .VoiwältS" veröffentlicht einen Auszug aus der Denkschrift der AelchSregierung, die der ersten interalliierten SachvTrständigen» kvmmlssivn alS Material für ihre Untersuchungen in Berlin übergeben worden ist. Dte Denk- sch.ist enthält nu^cie Angaben über den Haushalt deS RcicheZ und feiner Finanzentwlck- lung Mit ber vorläufigen Stabilisierung ber Mark seit Mitte Rovember 1923 ist eine erhebliche Bet 5erung in den ReichSfinan- z e n eingetreten. Der Zufchastbedars, ber tn der letzten Rovemberdekade noch täglich 30 Millionen Goldmart betrug, ist in der letzten D.*zember- dekade aus knapp 11 Millionen Ooidmark zu - rüdgegangen. Dec G.samizischu'Betarf für die Zeit vom 16. Rovember bis 31. D.->7mi>ec 1923 betrug 670 Millionen Goldina ick. Gr ist gedeckt worden durch die K.edite bti Reiches bei der Rentetbank. Lieber die ve.tnutliche Gestaltung der Finanzen lei Reiches im GtatSjahr 1924 errechnet tu Denkschrift, dast die Gesamtausgaben deS RcicheS (allgem. Reichsverwaltung u id Ausführung deS Fri dmSvcrtrageS von Versailles) 5712 Millionen Gvldmaick betragen, denen Ginnahmen in Höhe von 5254 Doldmark gegrnüder- stehen dürsten. Dies würde also emm vermutlichen Fehlbetrag von 458 Millionrn Goldmark ergeben. Die Schätzung der Sinrahmen acht davon au8, dast die Wirtschaftseinheit und die Verwaltung^- und Steuerbopeit deS Reiches und ber beteiligten Länder In den besetzten Gebieten wieder hergestellt toirb. Bei Fortdauer tuS gegenwärtigen Zustandes würden die Ginnahmen rund £50 Millionm Goldnark weniger clnbrtng:n, alS der Voranschlag anqi'L Die Aufgaben für den un nitl.'L'arci R.ichZ- bedars find bei der Schätzung so knapp be- rre f n, d'st sie unter dem tatsächlich n Bedarf blclbrn. A ifwendungen für Wirtschaft.iche und kulturelle Zwecke sind nahezu grni unbcrü.t- sichllgt geblieben. Richt berücksich.igt sind die Budgets für Post und Eisenbahn. M 1 irn M Wahlreform und Aufwertung. Man regiert nicht ungestraft allzulange mit 3u*r TfilU- begehrenü Endlich: wenn ber Reichspräsitent den DrllSrntschelb über ein vorn Reichstag be» scklosseneS Gesetz binnen einem Monat nach ber Defchluhfassung anncorbnet hat Rcbenbei bemerkt. gel en bk Dorsch iften über bei Volksentscheid entsprechend, falls ber Reichstag mit Zweidrittelmehrheit die Absetzung be» RelchS- präfidenten beantragt hat. Keiner dieser Fälle pnhl auf die 2ngel'vib-it der von ber ermächtigten Regierung bllllLoffenen dritten Steuer- notverordnuna. Reichstag und ReichSrat hab-rn fa nichts beschlossen. Die St rnmunq weiter Kr n'e steht Im Kon'list m’t den Befch'.üssen ba< Kabinetts Marr über Watzl -eform und Aufwertung. Rimmt man dir stets getzul) g- Analogie zu Hilfe, so könnte ber Reichspräsident die Beschlüsse der ermächtigten Regierung alS Irrungen deS Reichstags ansechen und den Volks-entscheid binnen einem Monat anordnen. DaS wird jedoch der Reichspräsident vorauSsich li-ch nicht tun, und so bleibt auch für den Fall ber Aufwertung und der Goldmiete nebst Mietesteuer mir w etzer der DrllSentscheid auf Grund deS Begehrens von mindestens einem Zehntel der stimmberechtigten Deutschen übrg. Der Apparat, der für diese Del'Sgesetzgebung in Ccutung verkennen, wollte man in der Änderung Änes vom Reichsgericht nuika'bend auSgelegte i C‘e'cf-c8 eine .Umftofjung der Aufiattung deS Reick>igerichtS durch Macht- speuch deS G-llctzg.-berS" finden. Auf bet anderen Sette würde eS zur Auflösung ber Rechtsvrbnung und zu einer unheilvollen Grschütterung deS StaatSge- fügeS führen, wollte ein Gericht für sich baS Recht in Anspruch nehmen, ein ber» faffungSmätzig zustanbe gekommene- Gesetz nicht anzuwenben, weil e- nach Ansicht ber Mehrheit seiner Mitglieder mit bem allgemeinen Sittengesetz nicht im Einklang stehe. Kundgebungen auS den vertchied-msten Kreisen der Drvrlkerong bestätigen die Sinnütigkeit der UeberKugu-g. tah eS i«m s-hwee um sein^ Sri- sten; und för se n: Erneuerung rinaend-en Volke jeden Halt nehmen mühte, wollte man auch Sonder- Konzert fällt" Berlin, 30 Ian. iWDB > DaS Komitee für Bubtet und Währung veröisentlicht folge- 6ommunigu^: Da< Erste Sachverständigen-Komitee ist heule vormittag 11 ^lhr zusammengetreten. ES beschlotz, sich an den Reichskanzler zu wenden, um die Verbindung herzustellen mit Personen, bie offiziell befugt sind, Auskunft zu geben, über bie technischen Fragen, mit denen sich baS Komitee zu be» fasten hat. DaS Komitee hat den Wunsch, seine Llntersuchungen in Berlin mit her möglichsten Eile burchzuführen, aber ti beabsichtigt nicht, seinen Bericht vor se'ner Abreise abzufasten. DaS Komitee hat weiterhin beschloffen, seine Arbeiten heute nachmittag in ben Unterausschüssen fortzusetzen. Die Mitglleder deS Sach?erstLndtgrr.auS- schusseS für Budget und Währung wurden bcuta vom ReichSkanllrr im Beiseln dcS M.nistcrS des Aeuhern, Dr. Strefemann, des Finanz- mlnisterS Dr. Luther und deS WittlchaftS- ministerS Dr. Hamm empfangen Anwe'end tvaren auch der Staatssekretär im Wl d-rausdau- Ministerium Müller und b*r Bor l enV der KriegSlastenlommi slon Staat.sckretär F i fcher Der Reichskanzler begrüßte die Herren deS Koml'eeS durch f)lc>rade Ansprache Meine Herren! Ich freue mi-h, Gelegenheit zu haben, Sir namen-S ber ReichSrene- rung hier zu begrüben, nachdem Sie durch De- fchlust der ReparationSkommisfiTn vom 30. Rovember damit betraut worben sind, die Were für den Ausgleich de» deutschen Haushalt« und Mabnahmen für die Stabll hcnmg der Währung zu ermitteln. Die Reichs re gi erung erkennt eS mit Dank an, bah Sie hierher gekommen sind, um an Ort und Stelle bie deutschen Verhältnisse zu prüfen. Ss wird fettens ber deutschen Verwaltung alle» geschehen, um Sie in ihrer schrr-eren verantwortungsvollen Aufgabe zu unterstützen. Ihre Wünsche und Fraoen iivrben mit grbbter Beschleunigung und m t rückhaltloser Offenheit behandelt und beantzwortet werden. Zur Llnteistützung Ihrer Arbeiten ist im Auftrage der Reichsregttrung Material für dar Studium der deutschen Wirtschaft, der Währung und der Finanzen zusammeagesteckli worben, das Ihnen alZbald zugeheu wird. Um dir geschäftlichen Beziehungen zw schm dem Komitee irnb ben deutschen R gierungSstelle i ^u erleichter'.i, ist bie deutsche Krieg-clastenkommission, derer V)v- sihenber Staatssekretär Fischer ist, beauftragt tt-orden, die deutsche Regierung Ih-ien gege rüber zu vertreten. Außerdem ist ein besonderer Vertreter bet KriegSlastenko.nml s vn Ln den Ihnen für Ihre Arbeiten zur Verfügung ge- vomt fllii -frtifna, l, Set» Nchl sW NüIIjrM (Es lobet ein Nd 0* ®?W“ ÄS 2f* ä m Au Ä? jauff fie a>Ä Sinverstan iAxrlin *i. bei bemti^81 «’S?ri m. 'Jellinachte ftnv l-ru^ sich sein? Band. iracht Worten fein.) Rach einer Diskussion wurde das Wiederer scheinen der royalistischen Blätter mit 208 gegen 52 Glimmen gutgeheihen. Rach einer Privatmelterng des Petit Parisien" ist der Gesundheilszustand Beniselos, wenn auch nicht ernst, doch so, dah er sich Schonung aufer- Icpen nruh und test er den Wutrsch geäuhert habe, bic Leitung der Regierung nieder- z u l» g e n. In diesem Falle würde D u s s o S. der fetz ge A'-hwiminister, die Ministerprästdent- schaft übernehmen. Aus Stadt und Land. Diesten, den 31. Januar 1924. Die RfichS-DcnerniiqSziffcr. Die RetchStndexziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung und Brileidumg) beläuft sich nach den Feststellungen des Statistischen Reichsamts für den 28. Januar auf das l,06billionenfache der Vorkriegszeit gegenüber ker Vorwoche (1,08 Billionen). Demnach ist eine Abnahme von 1,9 v. H. zu verzeichnen. die Zahlung der Desatzungskosten nach Pari» and Twüssel nicht ohne weiteres einzustellen. Mit ein paar Redensarten sei diese schwierige Frage ntiyt zu losen. Die Devölbnnmg des beseiten Gebietes must in der Stunde höchster Rot wissen, dast die Bevölkerung der unbesetzten LandeSteile bereit ist, die gröstten Opfer zu bringen. Der preustische Haushalt schlicht, die heutigen AuSschustbeschlüs^e mitberücksichtigt, mit einem Fehlbetrag von rund 42? Millionen Goldmark ab. Es handelt sich jetzt eigentlich darum, ob unS in dieser Stunde nicht die einzige Möglichkeit aus der Hand geschlagen wird, unser« Reichsfinanzen zu fan er.it. Wenn wir über die nächsten Monate hiirtvegkommen, dann oder nicht. Für die Ue&crgang4$eit sind sie aber unerlastlich In der fürchterlichen R»t must auch berechtigten Interessen dec Staatsbeamten te«s Interesse deS Staates vorangestellt werden. Die Hauptsache ist nicht die schnnaiische Dewinge* ung der Deamten^rhl, sondern die organisatorische Umgestaltung deS Verwaltung, die weitgehende Ersparnisse gewährleistet. Keine Regierungskrise in Preussen. Berlin, 30. Ian. (Priv.-Tel.) Wie wir hören, kann die Gefahr ctrcr preustischen Regie- rungStrtse al8 beseitigt gelten, uxil in der beute vormittag stattgriun denen Sitzung der Land- lagsfrattlon des Zentrums eine Einigung mit der Regierung craieU wurde. Da- Zentrum wird voraussichtlich auf feinen Antraz, dec eine Herabsetzung der Grundsteuer um 20 Prozent verlangt, verzichten, während t*? Reg erung den Wünsck>cn de- Zentrums in der St'.ffelung-frage entgegenkommen will. Im Hauptausschust einigte man sich über die Grundsteuer auf eine Er- mästtgung der Satze für die Landwirtschaft. ES wurden folgende Sätze festgesetzt: Für bk ersten 10000 Mark 10 Pfennig, für dir nächsten 30 000 Mark 15 Pf. für die nächsten 60000 Mark 20 Pf, für die nächsten 10)000 Mark 23 Pf. Mehl 200 000 Mark gilt der allgemeine Sah von 25 Pf. gegen den Antrag au- in der Auffassung, datz mit Rücksicht auf die Industrie, bei der die längere Arbeitszeit auch einge.ührl wird. der Staat aus Ersparnisgründen sich auf den Achtstundentag nicht festlege« darf. Im vorliegenden Falle dürfe bei den staatlichen Angestellten auf keinen Fall unter die Arbeitszeit von 54 Stun'cen hcrunergegangen werden. Die Vertreter dec Regierung sprachen ich in gleichem Sinne auS. Aus ihren Anrag wirb die Abstimmung vertagt, um eine Rück- prache mit den verantwortlichen Ministern zu ermöglichen. Der Ausschust trat dann in die Beratung der Grundsätze für den Abbau derBeamten und Deamtenanwärter ein. Diese Richtlinien schrieben sich im allgemeinen den vvm Reich geschassenen Grundsätzen unter An ehnung an die hessischen Verhältnisse an. Grundsätzlich sollen die Entlassungen nirgend- zahlenmästi ;en Charakter annehmen, sondern möglichst Rücksicht auf die persönlichen Verhältnisse genommen werden. Die Abg Dirn bäum (D. D. P.) hat beantragt, dast verheiratete Angestellte ober Beamtinnen wieder das Recht auf Anstellung er» »alten, wenn die Vorbedingungen zu ihrer Entlassung hinsällig geworden sind. Die sozialdemokratische Partei beantragt, gegen bl: Aufhebung von Rotvervrdnungen -um Reiä-sjusti'.geseh Ein» sprach zu erheben und dafür einzatrctrn. dast bic Vereinfachung in ter Justizverwaltung anb Veränderungen in der Deutschen Gerichtsverfassung nur durch Gesetz vvrgenvmmen werden kann. Tragödie der Liebe". — Astoria-Lichtspiele: .Der rote Handschuh" und .DaS Hobe Lied der Liebe" — Vorträge über StimmbildunQ undStimmstöcung werdm im Anzcigenteü unseres heutigen Blatte- angekundigt. — Der ZtrkuS Malve trifft in da nächsten Tagen hier ein und wird in der Turn- Halle sein auf einige Tage berechnetes Gastspiel am Freitag, 8. Februar, eröffnen. Die Turnh ll« wird vollständig in einen ZirkuSbau umgewantelt und gut gehetzt werden. (Siehe Anzeige.) Wettervoraussage Roch kalt und trocken. Landkreis Gictzen. h. R u r t e r S h a u s e n, 28. Ian. Heute Word? d r nctgewähl e Dü'-gTrmeister Schwarz In feierlicher Sitzung teS Dcm rinte-a eS von dem Der.reter deS Kceisamte- G.ehen. RegierungSrat Hemmerde, verpllichet und in fit Amt ein- geführt. Dem anwesenden seitherigen Bürgermeister Klinke! w-rte warmer Dank für sein langjähriges, ersprießliche- Wirken in dec Gemeinde ausgesprochen. * Allendors a. Lda., 3). Ian. Di. Herde deS SchäfecS Ludwig Damm ist an Räude erkrankt. SS ist Stall sperre verhängt worden. * Beltershain, 30. Itn. Dir Räude unter der Schafherde in Beltershain ist erloschen. Die angeordneten Mahnthne-t für diese Herde sind ausgchobrn worden Die Dehöstsre re für die Schafe te- Start LaunSpach bleibt bestehen. Ti cf Kukirol Wr” un jrfart »4 fler> i<6 mw 06 er. '..Ulten ruf w rt - HpoftW uao Siuectten rr.altli e. - <*>#■ * u** Otiai B. nicht im Reden- ballen bei den Plenalsltzung n zeigt, sondern teh w i r dl i ch tesruchtente Däiigkeit nur entfaltet wild in den Sitzungen ter Ausschüsse. Bei der Rechnung^ablage wurde tem Rechner, Ver- rnessur.gInspektor Wei th. ter warme Dank ter Partei für bk gewissenhafte und erfolgreiche Führung ter Kassengeschäfte, besonders währenb teS Ictjxm Jahres mit seiner Geldvelwüstung ausgesprochen. Rene Blltragssähe und bic Gründung cincS WahlsondS teuiten beschlossen. Der ge- schäf'Ssührente Vorstand wurde un’er tem Ausdruck des Danke- für die zielbewuh e Führung der Geschäf'e einstimmig wietergewählt. Der erweiterte Vorstand fand durch die einstimmige Zuwahl mehrerer Mi g'leter feine fayungSgemähe Ergänzung. Eingehend wurde auch da- Programm ted am 3. Februar in Fcanfurt stattsin- tenten Parteitagbesprochen und die Delegierten dazu gewählt, lllachdem ter Vorsihente noch au mehrere demnächst ftattfintente Veranstaltungen ter Partei, wie auch auf die Versammlung des .Republiianischen Reichsbunde-" am 4. Februar ttxum hing wiesen und zu reger Beteiligung auf- geford rt hatte, schloh die Versammlung. RLV. Die Eisenbahner sind für die Reisenden bal Dec Präsident brr RcichSbahndirektion Derlcn weist tn einer Verfügung auf die Pflichten ter Reichsbahn bediensteten hin »Immer wieter toerten," so heiht eS da, »Klagen laut über unhöfliche und unscxh- lichc Behandlung von Reisenden durch die Bediensteten. Bei ter älntersuchung dieser Defchvec- ten muhte ihre Berechtigung leitet häufiger an- eckann» netten. W:nn auch nicht verkannt werden soll, dah die 'Bediensteten oft bei ter leichten Erregbarkeit teS Publikum- einen schweren Stand haben, so muh doch Gemeingut aller Dedie'lstetrn der Gedanke werden, bah sie in bet Oefsenllichkrtt als die Vertreter ihrer Verwaltung betrachtet werden und dah nach ihrem Verhalten die gesamte Verwaltung beurteilt wird. Es muh allo für jeden eine Obre sein, das Ansehen seiner Verwaltung hochzuballen. Die Rrichs- bahn ist ein ösfentl.ches. wirtschaftliches Unter» nehmen, da- kaufmännischen Grundsätzen Rechnung tragtoi muh Deshalb ist für einen guten Geschäftsgang ter Reichsbahn die D-iensthandhabung, das Auftreten te- PerlonntS und die Bedienung der Reisenden und Vrr.'ehr- treibenten von gröhter Brteutung. .Jeter etn- zrlne Bedienstete, einerlei, ob auf dem Bahnsteig oder in ter Güter- und Gepäckabfertigung ob in ter Fahrkartenausgabe ober Auskunft stelle, muh In tem Reisenden einen wtll kommen en Kunden seiner Verwaltung erbJlex Freundliches, entgegenkommende- Wesen, leionters wenn Die Ftnanztage In preutzen. Berlin, 30. Ian. (Priv.-Tel.) 3m preuhi- schen Landtag gab Finanzminister Dr. v. Richter einen Ueterblld über die Lage ter preuyi- schen StaatssinanzeTt. Der Minister führte folgende- auS: Wir haben in diesem Jahre davon ablehrn müssen, Ihnen ten Staatshaushalt für da- Jahr 1924 rechtzeitig vorzulegen. Dec Rachtril dec Drrsoatunz toirb ausgewogen durch ten Vorteil, bah wir Ihnen einen a u f Volb basierten Haushalt vor egen bei helfen Zahlen sich tatsächlich etwas denken lästt- Ich freue mich, bah ter Gedanke, bas Verhältnis zwischen Reich und Ländern in brr Richtung zu andern, bah ben Ländern eine gröbere Bewegungsfreiheit zuteil wird, jetzt auch in ter Reichsregierung auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Das gilt vor allen Dinzen für die Gestaltung der finanll'llen Beziehungen. Wabe, ten Ländern gilt, gilt in demselben Umfange von den Gemeinden. S über beruhte die Staats- und Firanzkraft Preuhens auf der Einkommens- und Ergänzungssteuer. Das Rückgrat ter ®e- n-inten lieferten die Zusch'Sge zur Einkommensteuer. Beites ist heute weggesallen. Für bette muhte das Reich Ersah schrffen. Diese Ueter- welsungen führten sinnn-iell wie politisch zu auterortenilich unerwüiischten Verhältnissen. Untee finanzieller und politischer Verantwortung für die Bedürfnisse des LanteS und ter Geneinten zu sorgen, das ist dir eigentliche Drundlagn üterbauoL In dem Augenblick, wo der Landtag eine- staatlichen und parlamentarischen Leben- oder die Siadtvervrdnetenver'ammlung sich nicht nrebr ten Kops über die Deckung ter Ausgaben zu zerbrechen braucht, ist nach meiner Meinung die ganz« Grundlage des staattrchen wie des kommunalen Lebens auf eine DastS gestellt, bei der auf die Dauer «in zufriedenes Leben Weber im Staat noch in der Gemeinde möglich ist. Mit ter vvm Reichssinanzm'nisterium fetzt zu- geftantemn ilctertocifunq von 90 Proz. ter ®in- [nmmenftruer an die Länder ist jetensalls das erreicht Worten, was zur Zeit erreicht werten konnte. Dast wir nach diesem verlorenen Kriege, nach dieser jetzt ein Jahr anbauemte.1 Besetzung von 'Stein und Ruhr Steuern zahlen müssen '.iis zum Weihbluten, Mrüter müssen sich alle Kreise beS deutschen Volkes klar sein. (Sehr richtig.) Wenn die Verhandlungen, die Dr. Schacht in Pari- geführt hat. zu einem Erfolg füh?en sollen, dann ist da» nur möglich, wenn die Leute im Auslante. die dwu te’-elt sind unb am Zus-ammenb uch Deutschlinos l’ein IMeresse haben, sehen, dast wir selbst willens sind, was wir leisten tor.it ?n, au» eigener Krast auch zu leisten bereit sind, so bleibt in ter Tat nichts andere- übrig, als mit eiserner Energie sich zu be- mühm, die Eli nahmen und Ausgaben i i Ueber- einstimmung zu bringen. Erfreulicherweise haben He Einnahmen an Steuern im Reiche nicht uner- bcWicb zugenommen, und nud> Auffassung de- Reichssinanzministers würden die Einnahmen und Ausgchen balancieren können, weim die Gefahr nerfchwin^en werte, bah gerate die unter normalen Derhaltnislen leistungsfähigsten Teile Hcstcn-Nastau. * Marburg, 33. Jan. Ja die Kindrr- llinik wurde ein etwa 3 Monate alte» Kind einer hiesigen Handoerkersainill tingeln fert, da» in fene n Blllchm von Ratten angefreffen und erheblich verletzt worden ist. Wie wir erfuhren, muh fi h die betreffende Famille, ter nicht etwa Unachtsam« leit voczuwecfen ist, mit einer Wohnung be- helfen, in der sie sehr von solchem Ungeziefer belästigt wird. ft>b. Frankfurt a. M.. 30. Iaw Die Kriminalpolizei verhaftete heute früh in ter Franken-Allce ben stell m'o'en Urtelter La n o. Bei einer Durchsuchung ter Wohn »ng fand man viel belast enbeS kommunistisches Material, Pa i:re. Munition und erhebliche Geldsummen. In ter Wo'n ing des Lano sollen auch wicbrrholt geheime Zusammenkünfte von S'sinrung^g'nossen ftat'g hinten baten. — Gefälschte ReichSlcheine Über fünf Billionen mit dem M?berbnicf ,1C Billionen" sind augenb icklich In der Stadt in grosttn Mengen im llmlaaf. fpd. Bad Homburg v. d H. 30. Ian. Im .Hirschgarten" fand man nicht wmigrr al« acht Stück Damwild, die ter Kälte und tem Schnee zum Opfer gefallen Und Gin Tier wurde mit g bnrchenei Beinm aufgrfunten uib muhte abgerhoffen werten. Die üirigm Hirsch« fand man einzeln verendet in der Tiefe te« Gartens vor. ** 25 Jahre Mitglied der Giebe- ner Handelskammer. Am 3. Januar d. IS. jährte sich zum 25. Male ter Tag. an dem Komme--.ienrat Heinl-ich Schirmer-Giehen als Mi glich In bic Gichmer HantelSkammer einge- füf-rt wurde. Dieses GreissrisseS gedachte die Han- telslammer in ihrer gestrigen ersten Geschäfts- Sitzung in biefcm Jahre in feierlicher Weise. Der Sih teS Jubilars tixrr mit einem Blumen- aicang.’mcnt geschmückt. Der stellv. Vorsitzende, Kommerzienrat K l i n g s p o r. sprach dem De- feietten namenS ter Kammer die herzlichsten Glückwünsche und ten Dank für feine ter Kammer und ter Kaufmannschaft träte nd dieses Dienel- jahrhunter s in seiner E'.gensch ift als Mitglied, als stellv. Vorsihenter (feit 1909) und als Vorsitzender (seit 1920) geleistete unermüdlich.'? und selbstlose Arbeit an den Ausgaben tes Bezirks auS. Der Jubilar dankte in bciregien Worten für die Ehrung das Gelingen feiner Arbeit fei ihm aber nur durch die tatkräftige llnterstühung aller Kammermilglieder möglich getrefen. Qia4> ter Sltzung vereinig'en sich die Mi'glieter ter Kammer mit tem Jubilar zu einer Geselligkeit, bet ter sie noch durch manche Ansprachen ter Verehrung für ihren bewährten Führer Ausdruck gaben. Kommerzienrat Grünewald- Alsfeld sprach für die Hantelskammer. Syndikus Dr. M e c s - mann-Mainz namens dS Hessischen Hantelskammer tag S, Fabrikant Rinn- Heuchelheim für ten Verein ter Tabakindustriellen von Glohen und Umgcgcnb und S.euer-syirdiku- Will als Leiter ter Steuerberatungsstclle ter Handelskammer. •’ Das Schlichtungswesen in Hef- f c n. Aut Grund ter Reichs Verordnung über das Schlichtungswesen wurde für Hessen da» Mt nist er cum für Arbert und Wrrtschaft, als oberste LanteSte^örde, als Stelle für die zu erlassenden Au-fu!)rungstestimmung n testimml. Diele- hat angeorbnd, bah an Stelle dec bisherigen SchlichtungsauSschüsse in Hessen 1. em Au-schuh für Starkenburg mit Ausnahme te- Kreifes Gc.-Gerau, eine für ten Kreis Offen- bad) abgezweigte Kammer in Offente-ch, 2 ein Au-schuh für die Provinz Rheinoeis^n und den Kreis Grvf>-Derau tn Mainz un> ei.rer Schlich- tungSkammer tn Worms unb 3. ein Ausschuh für die Provinz Oderhessen mit tem Sih in Gieben errichtet werten. Als unparteiische Vorsitzende wurden ernannt: für Ober Hessen. Rechtsanwalt R a a b - Dietzen, für Rheinhessen ‘Urbeitsjcitfragen im Hessischen Landtag. Darmstadt, 30. Ian. kPriv.-Tel.) Der SonderauSschutz beriet die Tarifverträge mit tem Versonal ter staatlich Angestellten, insbesondere ter Heil- und Vflegean st alten und ter Kliniken. Soweit eS sich um Frsisetzung ter Arbeitszeit handelt, soll aus den nächsten Äün'i^ungstenni l allgemeine Kündigung eintreten. Hierzu haben die Koalltionsparleien beantragt, die Regienrng zu ersuchrn, bet Abschl ist neuer Tarifverträge mit den GtLndig en im all- gcmvliicn an dem Grundsatz tes Achlstunden- t a g e S fcflAuhalten, nur in besonderen Zillen fonxlt auch die D i e n st be re i t s cha f t in 5.xrche Dertehrs- toerbung“) hat im letzten Jahre nicht weniger al# 292 331 Auskünfte, also werktäglich rund 1000 Auskünfte erteilt Im ganzen wurde das Bureau von rund 95 000 Reiselustigen in Anspruch genommen. Am stärksten war die Rachscage im Ium mit 52 000 Ans ragen (also täglich 2ddd! und ülx-i 15 000 Besuch.rn, im Mai wurden 45 000, im Juli 42 000 Auskünfte erteilt; die schwächsten Monuie waren der Februar mit 80D3 und ter Roremtec mit 9700 Anfragen; im letzten Dezember stieg die Zahl ter Anfragen bereits wieder auf weit über 20 000, und die neu belebte Reiselust hat bisher auch im Januar nicht nur- aag:baUcn, sondern ist in stetem Steigen begriffen. Die meisten Anfragen gelten Oberbayern, über da» ins- gesamt 20 976 Auskünfte erteilt warten, davon altem 13 238 in ten drei Monaten Mai biS Juli, es folgt Baden (Schwarzwald und Dodenste) mit 16 343, die schlesischen Väter und da- Riesen- gebirge mit zusammen 15 500, die Rordseebäter mit 12 467, Harz und Thüringen mit je rund 10 000, Sachsen mit 7513, Württemberg mit 5676, Rordbahern mit 5111 und dir Rheiniante mit 3013. Interessant ist die Zunahme ter Anfragen über Reiseziele im Ausland; während im stärksten R.isernonat, im Juni nur etwa 500 Anfragen gestellt wurden, stieg diese Zahl im Dezember auf über 900, und nimmt In ten letzten Tagen immer mrhr zu; betonter» wird mH Hotels- und Pensi nZpretsen in ter Schwei; und Italien grfragt. Die Gesamtzahl ter Auskünfte übersteigt die des Vorjahres (1922: 237 951) um 54 380; und während 1922 nar 3991 AuslandS- auslünfte gefordert wurden, ttxiren e» im letzten Jahre rund 6000. Reben ten Mitteilungen über einzelne Reisewege und -ziele wurden noch üb« 90 000 Auskünfte über allgemeine Reiseangelegen- hecten, 83 000 über Deutschland und 2257 Auskünfte über Deutsch-Tirol erteilt Vornotircn. -TageSkalender für Donnerstag. Liga zum Schatze ter tenllchen Kultur 8 Ute im Kath. Deremshaus öffentlicher Vortrag .Der unverrneidltche Befreiung.,krieg r* — ©tatemlhion, Löberstcahe: 8’ 4 itor Iuzendveriammlung. Thema: .Wer stillt die Jugenb.iot ?* — S.S 81/» Ute Hotel Kobel Rtonatsvorlammlung. — liafä Ernst Ludwig: Ab 8 Uor Original Iaz.z- MWkSllWlW-klM. •in OtoTTtan aus frem 21. Oi^rfrunbert von Hans Donlntt 6. gortTebung. (Ha^örud »erbaten.) .Ich ftiube, thi fräst recht. •«*rg. Das neu« Veld« Reich uxirtX et i nor -»an >i, □obren v,n dem kriegeriichen THongole.iflcncrdl unb leinen ilntertdDfr.rven ;u'ammeng<1ch^,ht. Was bebrüten zwanzig Jifr« b br D.ertaufeOläfrnge.i Gefchlchre btdei 3t ?“ .Atchts. §oi 1 Darum bk Furcht, bah bbe jungt Herr!chaN toieber in Stücke gebt Rur bk mongrlilch« Ärea«tüisvlä^? abhängig aema^X Kaum claublich. bah ber Aame Schit u-Kub l i Khan auf gaig v^r^pa ttxrTl wie ein Habichisfchre auf tn! . . Ich möchte wähl tt-iffen. wie II r Granlrrn. ber b.r das Äw pagnidchisf sch dt«, von bem StreLch jur rechten Zeit Wind bekommen hat.' 3in Sergeant bes Kompa^nksch'sses trat m ben Raum unb mcOete, bah bas Sch's tn wbn Winuten abiahrtdrr.il f«L 3m Rsrfruttr bes Kisll. dort. w> er bei Äald wr bem Hark mb zuströmt, lag bi« Billa Witthulen. Rus ft einem cm Unterlag ein statt- liches Holzhaus Im Bungalifttl Ri >,s um bas ganze Gedäube zog sich, von bem flachen Dach ml! überdeckt, ein« breite Veranda. Da» 3nn?T< bes Hauses enthielt grobe unb luftige Räume. Die Ginrichtung ber cmvlttm 3immer zeugt; für ben Reichtum bes D. lyti. Hier f f) Theobvr Witthufen. ber 8frei bes Prosen Handelshauses Witthufen u. tto. im Gespräch mit Mr 8r(3n Aameron, bem Verttettr ber angesehenen amerikanischen Firma Llphart Brotfrrrs ötn beträch lichei Teil bei Handels, ber aus bem grlfren Osten über Kalchgar n/»ch Westen gebt, lag tn fr-n Händen bieder bnben ymen Das ruMsche Haus Wttr-usen u So importiert« Häute unb Teppiche wührenb das Haus Upfrart Brothers mit Tee unb S.ide Han- beltc. Soilin Uamcron war I x*bei von seiner Vu.-ovarrtse zurückgeksmm.n unb hatte die erst' Gv-legenhelt wahrgcnvmmen, den Ghef des bc- feunbeten Hauf nrerfc es an meinen Hauptbuch Hab.m Sie Bestellungen aus dem Westen mttgevracht^ Sellin äamersn schlug sich auf die reche Brust laich? .Gewiß, mein 1'ebrr Wltthusen Otte ganz? Talche voll! Die Rächst«« toi: sehr stark. 3 b hab« Aufträge für ein halfr?s Jafrr milgebracht' Theodor Witthulen schütttli« ben K)pf. .3^ bobe leit Wochen keine Bestellungen mehr. Wein? Lager Unb voll bis unter dal Dach. Wan trau: dem Frieden nicht D.« Auftraggeber balien zurück . . .Sie sehen unnötig schwarz Ich komme aus Snglanb Wan traut überall . . . 3D)rum auch nicht ... Ts gab ein« Krise, ich will «s tu- geben Kurz nach dem Attentat auf den Kaiser Dic Gefahr ist übeinpunbcn. Ich habe zuve: lässige Rnchrichtrn. Die Kugel ist entfernt. Das Befinden des Schitsu bessert sich von Tag zu Tag. Wir haben nichts mehr zu fürchten . Tfrenbor Wltthusen war der Red« S>öiR Camerons Won rür Wort mit wachsender Aufmerksamkeit gefolgt .Ich weil». Sie frabei gute Berbindünget» 3m Westen unb auch hier bei unseren Behärbm. Wenn Sie es sagen, glaube ich es 3ch halte schon den Plan erwogen. Kaschgar zu t\rrUNien und nach Ru' lanb hmüberiu c^en Weg von hier nach Andiichan . . . oder sonst lrgen>w?hui Ins Ferghanaial“ .Sic weg? . Weq von hier . . . Unb Ihre Lager? . Willionernveist« 3bre alt? Firma, die S e in »Tiximi i 3abrm .».itgebaut Mb en . . Passierte wird ch et.vas, füiiK es au Vernicklungen. so wäre das alles schuvls.' feindlichen ZugiLsen pre.saogctxm. Bein! Das dürfen Sie nijbt . Scho» Ihrer Tochter wegen nicht, der Sie das Dermögen erhalten mfUkn. .’ .Gerade meiner Tochter ixx-gen. Wr. Sa- mcrori Ich bin dn aller Wawi. unb w.nn man mich hier tvNchlägt. so . ab.-r um meine T>ch> ter bin Ich in Sorg« Sie ist von Riga na.t) bierber unter‘a»?g>. Ich hätte 11? warnen sollen ich möchie sie freute noh warne-i ihr telephonieren, bah sie auf raff ' 'n Gedi.'t« bleibt . . ich w.'rde auch tcl.'pbonkrm . . Maria Fevdrr?wna soll in Andlschan warten, bis ich ihr w.'ltere Nachrichten gebe.“ GrVtn L‘am?ron wir ben Ausführungen feines Gelchäftssr undes mü unt'ewi i cher Biiern Scfo!it. Kein Zucke» t>r cbcnmal Igvn Züge feine* «csichles uerrl.1. was h nkr setner Siir.» vorging l Fortsetzung fcljt.) Nur noch acht Tage! Handtücher . . . M. 0.80 Hemdentuch, Macco-Ausrüstung . . . . M. 0.85 3pfn Gebr. Baer, Gießen U Sy« IWarktstraBe 29 561J 581a Maora'ion tum Gsmltrioss «linikltrnhe 21 OIWtH wegen Trektrclberci 537 D gegengenommen. ^rit) ©rcllid) Es labet ein 556 b da» (Krokodilpressung), la Leder, von 7. 8. Größte Auswahl in Besuchstaschen, Brieftaschen, 1. Stock, kein Laden 582a von von Aktenmappen, la Leder Einkaufsbeutel, la Leder an an an M. 1.20 M. 4.50 5. 6. Bettkittun . . . Bieber-Bettücher Nain.n nitnn ftrflhe geben. Mädchenschule, der stousmänn. Gewerbiich-n Fortbildungsschule Januar 1924; Vorläufige Gemeindesteuer für 1. Halbjahr 1923; Kanalgebühren 4. Ziel 1923; und für Hundrstcuer I. Rate 1924; Pachtgeld 1923; Schulgeld der Höheren und Erweiterten barheit de» Urteil» bescheinigt. Giehen, den 19. Januar 1924. Hillenbrand sowie &ofr Et pha.,- 51 I anin- 012617 Sejellen-Prüsungen. Anmeldungen werben bis 15. Februar. Montag bis DvrmerStag tn der Gewerbeschule Zimmer 13 von 4—6 Uhr ent- StitTcibung Giehen. den 30. Januar 1924. Stadtkasse Gießen. Ich gewähre trotz meiner staunend billigen Preise auf sämtliche Artikel Mk. 6.25 Mk. 7.00 Mk. 4.50 |Verschiedenes| Nagut Öen.igelbrlhturr bem Morienweich- futter Auackui. bc- iv rkt nnglnnbllch viele (51er auch im ^-Jinier bei d iircnn- heu Malte Iraner Vnnbos. ^einineide i. schreib nut ‘24.12 : »t'ltieiulebrc rrfikflr rcinefl ^'Jinfliit* AinuliNbcn, bi sich das butter nlaniend bemäürt bat. Habs In diesem Monat von 3Ti Oüünern schon.Ki Hier erhalten.heute allem 17, neuem Ist vot-ieitern Ist Ulet. Ilir ben fßlmet kenne Ich kelnbeiieres Eiervrod ktionsmtt» tri al' .Vlaaui*' Im»D Bll laben bei; ‘21 n an ft *2Vallenfcl4 Wlehen.Ma.kii.i 17 Telephon 10n<. Konfirm.-Kle derstonel in allen M. 2.40 Gabardin j Farben AL 7.00 Velour de leine.........M 4.50 ßlusenstrcifen, reine Wolle. . M. 2.60 Koffer in echtem Leder u. Vulkanfibre, Reisetaschen, Necessaires. Schreibmappen usw. Niemand versäume die günstige Gelegenheit! 1. 2. 3. 3 Ausnahmetage 3 vom 1. bis einschließlich 4. Februar 1924 Mir alteren LchlUee Pension nenn mönlid) bei Vcbrcr, nefuan. Wüte v.rAOOLinn Sdinlil. ?lnnebo!e unter 012*115 an den Wirft. Yin*, erbeten .Ireltofl, L Sebra Metzel suppe Ad 9 Hör VcllßcisL Dilliot Pnije Y3rtanntm»djnnn. Durch Befchlult der WrnernlDtrfamm- hma vom 18. De- »einber 1923 und 21. Januar 1924 Ist der Spar- u. Bor- schuft - Berein I ah veuern e.G. M.b H.. anlarlöit. 47HD Die ffiläublflfr ber Genossenschaft wollen sich bet der- selben melden Beuern, 21.3an.1924 Tie Viantbatorm: ©tritt Wal t der. 5 o m m e r l a b. Müllabfuhr und Strnftcnrelnigungs- gebühren 3. Ziel 1923; Deilräge zur Landwtrischafiskammer 5. Rate 1923; Beiträge zur land. u. forftroirti*baftL Hemdenflanell.........M 0.90 Damast, weiß, 130 cm breit . M 2.80 Damast, weiß, 160 cm breit . M. 3.80 Olfenbacherletarenvertrieb nur Gießen, 8 Kirchenplatz 8 nur Mikzubrlngen ist der Lehrvertrag unb 6 Mir. Prüfungsgebühr. Die Gefellenprüfung»ausfchüsfe de» Ortsnemerbcoercln», der UKltlcr-, Schmiede-, Schn et der«, Schuhmacher und Tvogner-gwangsinnungen. Drucksachen allerArt Ue’— *n jeder grwtinichten Au**tettung stilrein und errl-we»! di< biüiil‘»chc Univ. Diuekerti, R. Lent- Berufsgenossenschaft 3. Nate 1923. Nach Ablauf obiger Frist beginnt die 59313 3n der Strafsache gegen ben Händler Ludwig Gräf in GroheN'vuscck iycfnniitnind)im(| 3n unser Handelsregister Abt lt wurde bezüglich der ftinria Scheidhauer L Giefstng, Delrie-sdesellschast Mainzlar mit beschränln. Haftung,nMainzlar, eingetragen: Betrieb»- dtreiuor Wilhelm Föhr ist verstorben; an feine Stelle ist Oberingenkur Wilhelm Langenheim zu Bonn al» Geschäftsführer bestellt. 588B Btetzen, den 24. Januar 1924. Hessisches Amtsgericht. 3trnfbefcl)L Aul den Antrag der Hefstfchen Siaats- anwaltschalt wird gegen die Reinhard ©rat II. Sbesrau in Dilling«« wegen der Beschuldigung, bah ste am 5. Juli 1923 oder um diese Zeit in Dillingen vor- löhtich ein Rührung? mittel, nämlich Milch, zuw Zwecke der Täuschung im Handel und Verkehr durch Fettentzug oder D«r- mtfchung mit Magermilch verfälscht und dic so verfälschte Milch unter Der- schweigung dieses UmftanM wissentlich in ben Verkehr gebracht hat. Vergehen gegen § 10 deS Gesetzes bett, ben verkehr mit Rahrungsmitteln, Genuhmitteln unb Gebrauchsgegenstänben vom 14. Mai 1879. eine Getängnisstrase von 6 Tagen unb eine Geldstrafe von fünf Millionen । Mark, unb für den Fall, bah bieselb« I nicht beigettieben werben kann, eine D«-! fängnisstrafe von einem Tag für Je] 100000 Mark festgesetzt. Ferner Veröffentlichung durch Anschlag in Dillingen. In \ der Hungener Landvost und im Diesten er Aasiger Zugleich werden Ihr die Kosten des Verfahrens auferfegt. Laubach, den 20 August 1923. Hesstsches Amtsgericht. 566D gcz.: Zimmermann. ZlgMksll-l Tie beiden Herren, bir am Tien»ma 22. ,'lan inT, abenas ' ,11 11 br, einem t*er- »n lü ■ ' N in bet Vicbia- raste O l e lei i«:en. werdenbSs- lichst gebe en. ihre heiratet, wird wegen eine» Vergehen» gegen § 3 der Preivtreibereiverordnung vorn 13. Juli 1923 zu einer Gesünqnisftrafe von 6 Wochen und einer Geldstrafe von .300 (Bclbmarh, die im Falle der Uneinbringlichkeit mit 10 lagen Gefängnis xu Derbüften ist, koftensällig verurteilt. Zugleich wird die Einziehung de» über- mäßigen Gewinn» mit 60 Goldpfennigen angeoitfnet. Der entscheidende Teil bes Urteil» ist durch einmalige Dekanntmaidung In bem (Bieftener Anzeiger, der Oberhessischen Volkszeitung sowie durch Anschlag an den Markt- lauben in Biesten und ber Ortstafel von Groken-Buseck für die Dauer von einer Woche aus Kosten de» Angeklagten zu verSffentlichen. Die V chiigkeit der Abschrift ber Urteileformel wird beglaubigt uno d e Vollstreck- Bekanntmachung. DerMllitürbesehlehaber im Wehrkrelr V hat aus Grund der Verordnung de» Herrn Reichepräfidenten vom 26. September 1923 bett die zur Wiederherstellung ber öffentlichen Sicherheit und Ordnung für da» Reichegebi.t nötigen Maßnahmen am 14. d. Ml» folgende Anordnung getroffen: ,Di» aus weitere» sind in den Standorten bes dortigen Bereich» sämtliche für die Unterbringung solcher Familien in Betracht kommenden für das Wohnungsamt verfügbar werdenden Wohnungen aus- schließlich den ausgefchiedenen aber noch in stasernenwohnnngen untergebrachlen früheren Heeresangestorigen oder deren noch in den Kasernen wohnenden Hinterbliebenen zuzuweisen ohne Rücksicht auf deren Einreihung in die städtische Wohnungsliste. Da» Gleiche gilt für alle übrigen Orte, nach welchen aus Grund ihrer Zuzug», crlaubni» ausgeschiedene bisher noch in Kasernen wohnhafte Heeresangehörige ben Anspruch haben zuzuziehen, sei es auf (ßrunb staatlicher oder sonstiger Anstellung ober in Aussicht stehender geschäftlicher Betätigung.- Ich gebe diese Anordnung mit bem Anfügen bekannt, datz bas Wohnung», amt bl» auf weitere» der Zivilbevölkerung mir Wohnungen, die von bem Militärbefehlshaber nicht beansprucht werden, zuwei en kann. 594B (Rieften, ben 30 Januar 1924. Der Oberbürgermeister. I. D : strenzlen. 10% Rabatt! U. a. Dament^schen mit 3fachem Kofferverschluß hat da» Wuchergcricht be» Hessischen Land- gericht» In Giesten am 12. Januar 1924 für Recht erkannt: Der Händler Ludwig Gräf In Drohen- Dus.ck, 44 Zahre alt, evangelisch, ver- Enorm billig! Belt-Kolter (rin lofliöEtlloeü Brot sür Gesunde u.ttranfe 2imon 'brot, Reizen Schrotbrot örnbambro', Neiorni Noniumbrot. echt westfälischen Vamperuickel erdallen ?ie im '«85D Reformhaus, Ilreuzplatz 5 GroOer Posten Kleiderstoffe Spottpreis Derichtsschreiber bes Hesi schen Landgericht». Bctnnutinachung. Folgende Abgaben werden zur Zahlung mit Frist bis zum 9. Februar d J. gemahnt: 2000 bis 5000 mt. oiif rrfte Hypothek auf gröl'. Äuwefeo jrßru fetjr bobeßin^ en fle licht oder ottf urzeZeit sieg, mitt LichcrbeitzultiheB neillcht. zdiriltlirfit ÄInes', niltrr 6050 QiibJtiien '.Ini.erb herren- Stärkewäsche tnm Btinrln wird noch angenommen Palast- Lichtspiele bürg Süd-Ost statt. 591D BahnhofswirtscHäft Freitag, 1. Februar ab 7 Uhr Schlachtplatten 012582 Langd, den 29. Januar 1924. 630D Spezialist für Pampen I verkaufe | m. «MC 529D an den Giehener Anzeiger. RADIO k Gute und billige 6021) 9 3 571 ss Astoria-Lichtspiele f'llÜt rrfnn Disch $roo o. tamsflittr 6oröihofh.6l?8eo. 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Der Ui mtnmi praktisch klinischen Dateri fiflen. vor allem ffrailon-mög da sehr gefehlt. >1 Deiner, für brauchbarer Raun ttföDl mich bant tttabt hier jn fommen der 6taa '°al schaffen kör ■ungen entsprich, ^tiflhiebe °®ue können Sj Nfologfche Un ft Opera Ä** H me» tun $r < der 1 finkt I, ‘«"lobtn !*spiele Völlig ^york niar fen ppe I Verkaufe LinPserd WNiirM MZlM.l!'» Santi. 2« in «i 9 31t. Sin- ul I! jtt 6« ^orliraiLöi'ndkr gttija.b.yiipU fliMi itnrfc aißiww "Ä« gli.tel'imw L -^Tniui! ßxoitfr Ildwarzer HcrL b;n:fl .Sr'L -T* fltiiftio"':, . JSirt -2^- »rtiltt.il U»L flrttt 7*' .<* .«ll E A dort I R r dir » u 's ItzjstUI UmMfSTe? I Kit Milt jliit'filliiM Slw^tiS fflitHA pu’.* tes* $. Tenn«, Hl 26 Swett« Blatt Siebener Anzeiger (General«Anzeiger für Gberhesien)Donnerstag, 31. Januar 1924 Ein denkwürdiger Tag unserer Universität. Die Einweihung des Erweiterungsbaues der Universitäts-Frauenklinik. • Itftcn, L0. (Zan 1624 3m Otumlng taub vor einer 2Uibe geladener Gäste M< feterlläx Einweihung be» «rtod e- rungÄbduc* ber Unioerf itäts-Frauenllinit statt. Der Direktor Professor Tr. R. Th von Faschkc fctrfj Me Erich» en enen mit einer Ansprache will- kommen. in der er u. a. folgendes aussührte. Meine Damen und Herren? Angesichts drr arnhen aristig-wiNenschastlich.m 'BeXuiung ter Landes-Universi ät. angestchts besond.r- der wett- t*t*tt>elglen winschaftltchen Rolle. welche die Unt- verlltäts-Kliniken für das ganz« Land Hellen wie namentlich für die Stadl Diesten spielen, begrübe ich es ganz besonders, bist so viele Vertreter der Regierung und Behörden lich bereitgefunden haben, durch ihr Erscheinen aut^ nach außen hin der Vollendung des Autbaues der Srau«nfllnll den Charakter eines feierlichen Aktes in verleihen. Ich begrübe Im besonderen den Präsidenten des Landesamt- für das Blldung-- welen. Herrn Ministerraldireltor U r ft a t> t. die Miniftenolräte L S h l e i n, Gross. Paul, Herrn Oberregieningirat *15 tiefer, H r*n Bürgermeister Krenzien. seiner die Landtags- abgeorbneten. bie Stadtverorbneten, die Vertreter ber kirchlichen Behörden, sowie den Vorsitzenden deS Aerztevereins. Dr. A« intwald Die Londes-Universität darf sich bei Vollendung dieles Werkes um so glücklicher schätzen, als die Frauenklinik von jeher unter einem wenig glücklichen Stern gestanden hat und deshalb in ber Reihe ber sonst so schönen Kliniken weit zurückgeblieben war. Der Ausgabe »kreis einer U« derfilLts« Frauenklinik, die in unserem speziellen Fall auch noch Heb- ammcnlcbrtrl! alt ist. ist Weiler, nl?I weiter an Umfang, als irgend jemand von Ihnen wahrscheinlich anzunchmen geneigt ist. Wie jede Universitätsklinik hat auch die ffrauenfllnir zunächst eine Doppelausgabe als Lehr- und Forschungsinstitut zu erfüllen Ausgabe der Klinik ist nicht nur brr Unterricht der Studierenden Me hierfür einen Lusterst wichtigen Teil ärztlicher Tätigkeit btt grundlesrird.n Ke-rntniste und Fähigkeiten erwerben müssen, darüber hinaus gehört zu diesen Unterrichtsaufgaben die Heranbildung tüchtiger Geburtshelfer und weiterhin auch für Me operative Tätigkeit befähigter Gynäkologen. endlich die Heranbildung eines tüchtigen Rachwuchfes für die akademische Lehrtätigkeit selbst Reben Studierenden und Aerzten haben wir auch Hebammen, Wochenbett- und Säuqllngs- pflGgermnen auszubilden. Wer je gehört hat, wieviel Todesopfer alljährlich das Kindbettfieber noch fordert, wieviel Säuglinge schon im ersten Lebens mono t sterben, wer Die übcruigciibe Bedeutung des Selbststillens, dessen Durchfud- rung ost grbhte Sachkenntnis erfordert, erkannt hat, für den brauche ich wahrhaftia nicht die Wichtigkeit der hier angedeutetrn Ausgaben zu unterstreichen. Schon die volle Erfüllung der Lehrausgabcn st an Voraussetzungen gebunden, welch: in dem alten Bau nur ungenügend erfüllt werden konnten. Der Unterricht in einem Fach von so eminent praktischer Bedeutung setzt neben gutem klinischen Material, über das wir reichlich verfügen, vor allem voraus eine gute Demon- ftrationsmöglichkett. Daran hat es bisher sehr gefehlt Ein sür unsere Zwecke viel yu kleiner, für die Demonstration ganz un- brauchbarer Raum muhte als Hörsaal dienen S-s erfüllt mich darum mit hoher Freude, dast ich gerade hier in Gichen. dank dem Entaegen- fonnnen der Staatsregierung, habe einen 6 r - saal schassen können, drr mobrrnsten Anforderungen entspricht und Im Deutschen Reich seinesgleichen nicht ha t. Hier in die em Saale können Sie von jedem Platz auS eine gynäkologische Untersuchung, eine vaginale ober abdominale Operation in allen Einzelheiten verfolgen. dazu sind wir in der Lage, mit Hilfe eines von Dr. Leitz (Wetzlar) in bekannter Munifizenz der Klinik gestifteten wundervollen Der Liebesroman von Goethes Schwiegertochter. .Unter allen Frauengestalten, die Goethe- Lebensweg kreuzten und neugeboren aus feiner Dichtung uns entgegentreten, löstt sich keine mit ber vergleichen, auf bte der letzte Blick de- sterbenden Olympiers fiel * In biefem Sah fastt Prof H H Houben den faszinierenden Reiz Ottiliens von Goethe zusammen, ber aus ihrer ganzen Persönlichkeit, aus ihren Briefen und Tagebüchern spricht. Houben hat soeben im Verlag von Klinkhardt Ä Biermann au Leipzig etii Buch unter dem Titel .Ottilie von Goethe. Erlebnisse und Geständnisse 1 832— 1 8 57** erscheinen lassen, in der er ein umfangreiches, bisher unbekannte- Material aus ihrem Leben nach Goethes Tode mitteilt und diese rätselhafte Frauenaestalt in ein neues Licht rückt. Das Wesen Ottiliens hat eine ihrer inrimsten Freundinnen. Jenny von Pappenheim, mit den feinen Worten geschildert: .Richt- hatte Bestand in diesem Kopf, in dem die Phantasie Alleinbeherrscherin war. Da warf sie zwanzig verschiedene Männerbilder, tausend Lebenspläne, Gedanken. momentane Smrsindungen durcheinander, bis die Bilder verbrachen, die Gedanken ausarteten — dann sah sie vor b.n Trümmern und weinte! Doch, wie bei kindlichen Schmerzen, tröstete sie die Blume, die ein Fremder ihr reichte. sK lächelte, sie berauschte sich an ihrem Duft und warf sie schliesslich in die allgemeine Unordnung zu Bildern und Gedanken. Der Ursprung war Liebe, da» Ziel war Liebe, das Leben nur ßierc, trotzdem diese Frau nicht mehr jung und nicht schön war. Die Strahlen der Schönheit, mit denen ihr Deist He oft zu verklären schien, warfen sie nur noch tiefer in Gram und Reue, denn oft entzündete sich die Leidenschaft an diesem Glanz, tun, wenn Projektionsoppavaies zu jedem Fall gewisser- masten sofort bte erforderlichen an atomsicher-, und hiful g.schen Erläuterungen *J peben. zumal eine elektrisch« Berdunkelungseinrchtui-g an* gestattet. in kürzester Frist vcn dem einen zum andern Demonstratiensverf ähren überzugrh?n. während andererseits eine sinnreich erdachte Be» lruchtungsvvrrichtung mit Zeihfchcn Spiegel refler- lampen uns erlaubt, auch bet Dunkelheit jede Operation unter bester Beleuchtung vvrzusühren. Meine Damen und Herren! Enolg oter Mist- erfolg der Geburtshilfe und operativen Gvnäko- lvgie ruht aber neben der selbstverständlichen vollendeten Beh:rrschung der Technck wie aus einem ®iunbt>fcllet aus der peinlichsten Durchfuhr', n z moderner Asepsis. In dieser Hinsicht war die Fraucnllinik bisher recht stielmütterlich bedacht. Erst me.n Arntsvor- gir^cr Opitz körnte im Gort.mterrain eine Baracke errichten d.e noch h.-ute als septische Station dient und alle» billigen Anforderungen entspricht. Aber meine Damen un> Herren, die Zeit stand auch in der Gadurtshil'e und Gynäkologie seitdem ntcht still. Drr Aufgabenkreis ist gemachten. die Zahl der Gebärendn ui? unferrt Hilfe bedürftigen Kranken hat alljährlich zugenommen, die Räume wurden zu Nein. Tel stärkerer Belegung der Klinik, wie fir na- menUich nach dem Krieg? sich ein teilte, ergaben sich oh ganz unerträglich: Zustän)r. Für berat L.'dilte zu sorgen, war ich frühzeitig bemüht — at g-sicht» der Hosen Kosten frellich zunächst ver- g.blich Auch mir mufjtc ein R u f nach aus - wä r t s. auf den altl-erühmten Wiener Lehr- st u hl, zu HUfe kommen, ehe es. dank vor allem auch der tatkräftigen Unterstützmz durch den f rühmen Dizepräfidentcn des La.rdtages und Sh endoktor unserer Falullät. I-astizrat R e d in Alstcld. gelang. die entgegen tebenben Bedenken zu beseitigen und bas längst Rotwendige möglich zu machen. Meine Damen unb Herren. so wie heut: die Hessische UnidersUäts- Frauenklinik inb Hedommenlehr anstatt vor Ihnen steht, ist sie e n Institut, dem nur wenige im Deutschen Reich sich zur Seite stell.n t5nn n, g?tD3dien Ge'chmacks. b iten Sie befäb gt. ^ie Forisch, itte und Srrung n chaftea der Zett «ich zu i ltze ',u machen und in iner Weife zu KTMr! r w iche l.*r neuen llniverfitätsstauens!» rck zu QMehcit tic Tetvuiung eines Kulturdokumentes verleih: Was in tiefem Haufe an Sch'n.m unb Gutem g'schaste.t wo.den ift, das gehört n cht dem Herrn ri.ekwr Liefe* Hau'es Ihm unb fei cn Allttte.i- ten L-b.utc! die Erweiterung der Kl nif u.ib die Terotllf.nmnung ihrer E.n ichtanzea in erster Li ie _M ehrarbei t'. eine Fülle r?n ,lle: erstunden". Rein, dieses Haas u,tb seine Einrichtungen. all las gehört d n armen Kt anken die aus ite llinische De Handlan; in biefem Haase a g'wiesen s.n), es gehört bet kranken Frau t. es gehört Len kreisend.-n Müttern, es gehör» den werdenden Menschen, es gehört b.n kemmenden Gene.ationen. es s«hö t bet Zukunft unseres Valerien es. Mnb dafür ist das Vrste gerade gut genug, auch tu der Z« t der Rot und gerade in drr Z:it der Rot. Ja, wirklich schön ist es in Meleni Haufe. Zlelbewuhte i-reckmästlgkeit. verständnisvolle, fvrmvclienhete Rücksicht uuf das körp.rltche unb seelifch.' Wohl ber Frau, bis ins Kleinst - ^urch- g füh te, wohl durch'.-.chte, mit Liede aaeg,arbeitete Fütlorg: für den fixmfcn Leib und bas wunde Herz der Frau ist es. was Ih ien hier n diesem Hause den Eindruck des Schln.m ertoedt! Meine lie'^ Kommil.t n n! Auh Ihwn und Ihnen erst recht gehört Liefe- Haus, gehört t.e Zweckmäßigkeit und Sch5nh.it fern r Räum: und Einrichtung n. Reine Lust und Freude muh eS sein, in solcher Klinik zu arbeiten unb zu lerne.i. Ick, b.glückwunsche Sie. liebe Kommilitonen, dtst es Ih en vcig n tt ist. i n di eser Kl i n i k Ihre gel'urtsh lllichm und gt nlkvlogitcken Studie r treiben zu dürlen un> zu lernen, nicht wrr die Zanae unb das Meller unb die Röntg.-nröhi' zu b.r ib- ha'»en. sondern auch, dah der verständnisvolle und mitfüfclenbe, der wahrhaft gchildele Frauenarzt eS lerfieben must, über eine gmy: Reih' von Hilssmitteln hn Intereste der De un ung Uinb De- fun^bett der Frau zu verfügen, die den Gebieten des Ethischen und Aestheti schen zu entnehmen sind Lieb: Krmmilltonens Ich weist mich ein- mit Ihnen, wenn ich hier unseren Dank au-lprcckx- Denjenigen, di: Ihnen und ken Iran fen F Iteib n Stauen die Diefiener llniversitätsfrauenklinik in tiefer muflergjl igen und vvrb.ldlichen Weise ausgebaut, erweitert und verschönert haben Ganz l'llonderen Dank willen wir der Regierung unseres Hellenlandes Gewaltig ist bk Leistung, bk der hessische Staat da vollbracht hat. Unser arme- Helleitl^nd gehört zu denjenigen Ländern, auf dene^.i die Rot ber Zit in be onbrrer Schwere lastet. Im Hellen land: weist man aber auch. Aerobe weil die Rot so grvst ist, bah eS gilt, iic Zahne zusammenzul»ei'en und alle- daran zu t'tcn, bas Wenige. waS uni flcb'.ic'xm, zu elballen, und dieses W • aus ter Tallache, dast Ke Hess, Xegte ui:g .? . .Jt Kosten nicht gefch.rnt b:t f..r h Le? g.-t iru^lHIdbcx und gnnürlogiftxn Ui.:, chts, i i beton en In- terefk ie» allgemeine;. A tLir.b. ». btel n Reu- bau «u errichten unb trotz der Rot ber Zett zu vollenden, bl.* t.ln versilätssrauenkUnck zu erweitern unb zu verlch n in. Dem Dank, ie • ii Mediz n sche Fakultät bei H rack In bir Wxlse zu verleiben las 1; Herrn M.n. ,e »ilrat L'ö h- lein, den tatkräftig n Ä .rlPtc -c icr Universität. der sich stets I ir Sör>.-ru.ig ihrer Eigenart an> ihre a tllenlcha t' che Arle ! e n etzt. d.-n ein- *idit. Rlebizin ernennt Es gereicht mir ir Ehr-, sehr txiehrtar Herr Mlri ic^alrat, im Aus trag: d:r RleXztni- f4*n Fakultät die 0 b r c n b r ai o 11 o n t-icrmU zu r ollzich?' unb 3(mat das T.ktordlplom überreichen zu Lünen. Ein IRunbgang durch die Klinik zeigte ten Gästen, da' die Re^n r nicht zu viet gdagt hatten, als sie ten Ren i:i als en n der 'to.'dmüf.lg cingcrllst lre i un t.t biqi i s t)er w.e kii: isch-ei T< i lt-ang mu|tergultigft\,n Kli ntbrm im Reich' binft.liten Durch len Grweiterungnt uxirb: e nt Aus» t ehnung t er Ä; n l in dem Sinne ermöglicht, dast für alle Unterabteilung n ter Fra u.m heil künde unb Gebuit-Hil e scharfe getrennte Stationen g-schaffen word.-n >ind Di: Ixulc aas einem Hauptbäa und zwei Fl ig n mit vier Stvck- we.ken bestehende .Fviu n li.n. c.u .ill an fllnl- fd Der qroste Hörsaal felblt ist so eing richt -t. tast die Studierenden ven jedem ber 166 Ci vl itze aus die Demonstration.n, sowie aeburl-h Ifttch: unb gtz- nälolrgischr Ope.aliorxn I eol a h'.e.' können Die Ct-ieio n sind ampbitbeatral ufg baut De» Hö^faal selbst ist in Anl lnurgopack.m- g?n ccgän-.n Lic A li-e DiEi irai-tung ist auch leu nichtklinischen Patienten zur Heilung zugänglich Weiter befindet sich hier dieRöntgenab- tcilung. ein g n m*. rtes In'ti ut. Gin sog. WeichstlahlLing ivstikavoarat ermöe>licht Ne vollendetste Röntg niufiubne. au,-«r f> r Darstellung der belannt.n inner, n Orga.e kurch beton der» Meth >de auch tlc Darstellung aller Bauch- unb ilntetki5#crgane. Der Therapieraum ist In zwei Räume geteilt. 3m ÄcKerg l± r stehm it ?i Reo- Symmetrlcapparat i R l i er. Deb- l>ert unb Schall für 'öiäh'atf- -d-mröhr. nbetrieb. Elektro re r h n Scoliig i: f»ei e.n.-.e ifyct Die i; ii i 150 2?3 bis 200 000 BI wird ?urch die D-eck? in den darüber li genb'n Bef ra l- n isiau-i de Gr > e'^-ps'e- geleitet. Hier k.linder sich ! ? Re tr.rhluna-tisch^ von d?> en tef;-nb. r8 ein Un e.tischbest.vahtungB- er erlosch, ebenso schnell zu vergehen: sah sie die Flamme matter unb matter brennm. fühlte sie, hast ihr Alter sie nicht mehr anzusachen vermochte, so weihte sie bie Stunden ber Rächt ihrem wilden Schmerz, unb dennoch entsagte sie nicht diesem Phantom ber Liebe- sie begehrt« in der ganzen Welt nichts als sie. Inmitten brennender Tränen rief fie aus: .Immer nur Leidenschaft, niemals Liebel*' Aber schon im nächsten Augenblick klammerte Re sich an Ne Leidenschaft, die ihr in ber Maske ber Liebe nabte — unb bann immer dasselbe Trauerspiel: Glück, Seligkeit. Verlust und Reu:." Eine unruhige, erregte, flackernde Stimmung wehte immer um Ottilie von Pog wisch, um Ne Tochter einer von ihrem Manne, einem preussischen Ofsizier. getrennten Weimarer Hofdame, einer Enkelin ber prüden Oberhofmeisterin. um Nele reizvolle unb laumfdx Erscheinung, die in etlichen Jüan färben frühen des Weimarer Fürstenhauses eine ziemlich verwahrlost« Erziehung erhalten unb dann in einer plötzlichen Laune den unglücklichen Entschluß geiaht hatte, Goethes einzigen Sohn August zu heiraten. Die Ehe zwilchen den beiden ungl:ichen Menschen war ein Trauerspiel, aber dem Schwiegervater ist fle mit ihrer gnstiz lebendigen Untci> haltungskanst viel gewesen, so oft er auch über ihre Seltsamketten Den Kopf schüttelte. AIS ’id> Ne Zürstenaruf: überGvrtbe- Leichnam gelchlof en und fie als Hüterin feines Erbes die Freiheit! gewonnen, um Ne fie in ihrer Ehe ein Jahrzehnt lang verzweifelt gerungen, da begann fie ein Wander- und 3reichen sowohl ün Aeusteren wie im Innern. Diese Kreuz- und Lu erfahrt en werden nun in den neuveröfsentlichteu Briesen geschildert, die hauptsächlich an ihre beiden Freundinnen Adele Schopenhauer und Sibylle . WertenS-SLaaffbausen gerichtet sind. Besonders Ne ebenso reiche unb kluge, wie gütige und eigenartige Sibylle tritt hier zum erstenmal aus dem Dunkel, in dem sie bisher gestanden, Houben sagt von ihr: .Diele Rhetilländerin galt in ber ersten Hälfte de- vorigen Jahrhunderts alS eine ber begabtesten und geistreichsten Frauen unb war tii ber Tat eine Erscheinung, ber ähnliche Ne Geschichte ber brutschen Frauen, ja ber Frauenwelt überhaupt nur wenige auftoeift." Dis Stimmung Ottilien- wird darch ewige ^iebfchaflen beberddü, unb zwar waren e- befonb:r» die in Weimar so zahlr.ichen Engländer, d.ren- elegante Erscheinung Ne erzentrische Frau bestrickte. Sv hören wir viel von ihrem jahrelangen Verhältnis zu dem merkwürdigen Sterling, mit dem sie 1834 wteder zufammemraf. Dem Bunde entsprich ein Mädchen, das Ottilie in Dien zur Wett brachte und da- frühzeitig gestorben ist. In Leipzig lernte sie bani drn jungbeHtld>?n Schrillsteller Gustav Kühne kennen, den sie nach Weimar brachte und durch alle Me ®e(:lMcbaiten schleppte, in denen sie tonangebend war. 3n Weimar behauptete sic al- Srdrn des goethilchrn Ramens ihre frühere Stellung. .Lebig alles Zwangs und nach wie vor zu Abenteuern aufgelegt,“ sagt Houben. .lieh sie da- Feuerwerk ihres Geistes und Herzens vor Stiche uni ich-n und Fremden spielen, immer ursprünglich and fesselnd, .ctotg geschäftig' und .aufgeregt', als Ercerone in Ser Gesellschaft, als Mirtprecherin bet Hofe oder alS leichtbegeisterte Gönner in jedem gefällig, dabei Lt allen prattifche» Lebensfragen immer unbeholfen wie ein Kind unb allezeit verschuldet wie ein Student.'' Später ist sta dann dauernd nach Wien übergesiedelt and erst im Krieg-fahr 1866 nach Weimar zurückgekebrt, wo sie 1872 starb. 3n diesem zweiten Teil ihres Lebens tritt lle mehr als Mutter hervor Me mtt ihren Söhnen Me Tragödie des Epigonentums tu schmerzhafter Resignation durchlebt Dom Frank,urt r Runds a’2):enft. Von verschiedenen Sett-n gcl)e.i un- Anfragen darüber zu. wie wat d.e Orgar.i'atton de« F.anFurler Ttu bfrn f'nbe i nT'c g diesen sei, wie wert bie Reichweite b 2 r'.ion sein wird, welche Bedingungen zur Tellnahm- zu erfüllen find unb derglrichen mehr. Hierzu strikt un- ber RachrichtinNmst der .RaMo-llm!chau" iVerlag H Vechhold. Frank-ur' a 7IT. R ddastr 81) folgende Mi tcllurgcn i:r Ver ü^un ' D!e Frankfurter Sendestatio.' wird ihren Be.ri'b i r tr.migen Wochen beginnen W n i auch b'r Ter^rin bereit» mit ziemlicher Sicherheit fe . ' r?itunken zur Aufnahme bc? Se-d ; n sird von b^r Post wie ber Send g?' ! sHalt i-.-.f cn Sobald bet Sender aufgeftclit fei • b toi d da- Rund- funkprogramm in he~ . Rad:o-llmschau' und den Tageazcttungen verössrn'.'i' r> r>n. Die Reichweite der Station wirb einen idiu- von ca 150 Kilometer haben Der Frankfurter Sended enst wird aus den 2rial,ra 'qm bi: Me Brrliner Ra di ost und? da- Brrline. S ch r>r te runl ernehmer der Südwestdeutschen RunMun.'oienst A.-G gemacht bat Rotzen ziehen und ei.i Progranrm Meten, bai sowohl feiner Art w e brr Darstellung-Möglichkeit im radiotelegraphilchen Wege nach den Hörem am meisten iu'aqL Zur Leih nähme am Qlunti:inT)!tn't ist ‘5- 'abcn-crrtnJ erforderlich, das 60 Mar! jsth:!ich kostet. Während der Frankfurter Frühjahrs r:'fe toi d ein Radiotag stattsinden. d:c durch technische Belehrungen unb Vorführungen da- Unteren, ber Aligenunn- her: an dem jungen Rand'unkwesen nach allen Kräften fördern wird ?üit der MesselettunZ find CDcrEercitur.gen getroffen, um dem Sendedienft einen wetten Kreis neuer Teilnehmer zuzufuhren gtrdt yervvrznyevon tfl ÄtcmfcR ttegot Tret auf dem erhöhten Tisch unb werde« tron unten her bestrahlt. Durch diese BestrahlungSanvrdnung sind die Ätanfen wie Schwester« und Aerzle vor allen N«bengeräufcht- unierflühung erhält. Bet schweren Arbeiten kann der Zuschlag schon nach 16 Stun>m bezahlt werden. Für Facharbeiter ist eine besondere Prämie von 10 Prozent des Hauptunlerstutzungssahes pro B—. . 11 — Tag eingefüHrt worben. AutzerSem ist bei besonders guten und besonder- schwierigen Leistungen eine Prämie von fünf Prozent täglich festgesetzt worden. •• Oeffentliche Bücherhallr. 3m Januar wurden 1487 Bände auS^egeben. Da- Den kommen auf: Erzählende Literatur 849. Zeitschriften 152. Iuoendschrislen 107. Literaturgeschichte 10, Gedicht: und Dramen 18, Länder- und Völkerkunde 114, Kulturgeschichte 10, Geschichte und Biographien 82. Kunstgeschichte 13, Naturwissenschaften und Technologie 62, Heer- unb Seewesen 13, Haus- und Landwiirschaft 4. Gesundheftslehre 2, Religion und Philosophie 21. StaatSwilsenkchaft 12, Sprachwissenschaft 8. Fremdsprachliches 10 Bände. Nach auswärts kamen 24 Bände. Lchöfsengertchr. Di eben, 29. Zan. Ein HMsarbei er aus Rvdbeim a. d. Bieber hat als Mi gtieb deS Betriebsrates des Tonwerls Abendstcrn im April 1923 von einem dort beschäftigten Meister eine Spend? von 2000 Mk. für Die Ruhrhilfe erhalten, den Betrag jedoch nicht abgelle,ert. Erst nach (Spaltung der Anzeige gegen ihn hat er E 'de A gist 53 033 Papirmrark auf die Sammlung d^ .Girh. Airz.' erngezahft. Wegen Un» terschlagung erhält er eine Geldstrafe von 30 Goldmart. Als am Abend d?S 1 November 1923 mehrere Bewohner von hier von einem Dang nach Annerod zurücktehrlen, trafen sie in der Kai erallee dahier einige Leute die laut fangen. Sie verwiesen ihnen den Lärm, worauf sich ein Wortwechsel und im Anschluß daran ein Handgemenge zwischen ihnen entspann. 3n die'ern erhielt ein Zeug einen tiefen Messerstich in den Rücken zwischen die Rippen und zwei weitere Stiche in den Hinterkopf, während ein anderer einen Messerstich in die linke seitlich? Bauchgrgend bekam. Weg n gefährlicher Körperverletzung erhi.l en deshalb die Angeklagten, ein Ha nd° lungsgehilfe und ein Schlosser von biet, Gefängnisstrafen von je 2 Monaten, wöh end b.T dritte 2IngeTagte, ein städ ischer Arbeiter. mangels ausreichenden Beweises frelge- sprvchen wurde. Ein Buchbmdermeifler von hier wird von der Anllagc. ohne Fischereierlaubnisschein mit der Handang-l g f scht zu haben freigesprochen. Gr hatte im letzten A igust bei der Dadenburg In der Lahn in bzm von seinem Bruder gepachteten Regier auf seine Einladung hin und in seinem Beisein gefischt, hatte aber keine Fische rei- erlanbnistarte. Nach dem Fischrreigrsetz dürfen alle Personen, die in Gegenwart des Bete chtigten oder des Inhabers brr Fischrrei- far'e als Hilfspersonal beschäf iat sind, auch ohne Fischereikarte fischen. Das Gericht steifte sich auf den Standpunkt, daß zwischen den Hilfeleistend.n und den Drrech igten kein Aböängig- keftsverhältTTiS zu bestehen braucht, dast vielmehr zu dem Hilfspersonal alle bieienigen Personen zu rechnen sind, die dem Fischereiberech igten behilflich sind einerlei ob sie rech lich oder wirtschaftlich von ihm abhängig ftnb. Das Gericht stellte noch weiter fest, dast der Angeklagte in Gegenwart des Berechtigten gefischt habe, und sich beide Teile in Ruf - bzw. Sehweite voneinander befunden haben. Handel. Der ReichSbankanSwris am 4. Iarruar. Der 2u swei S de t Reichsba n k vom 7. d. Mts. lässt nach den Noten rblus'en während der letzten drei Dezemberwochen für die erste Januarwoche eine, wenn auch geningfügige Abnahme des BanknötenumlaufS, nämlich um 5.5 auf 491 Trillionen Mark ctLn icn. Auch die Giro bestände auf den Pap ter markanten der fremden Gelder gingen zurück, unb zwar um 55,3 auf 417.4 Trillionen Mark. Da gegen er- fuh en die Renten inarkgirobestände von neuem eine beträchtliche Ausdehnung um 97 auf 172.4 Millionen Rentonmark. Insg.samt weisen also die fremr»en Gelder der Bank eine Zunahme um 41.7 Trillionen Mark auf. Den Zuflüssen an Ren enmark im Giroverkehr stehen wachsende Ansprüche an Renten» markkrediten im Diskont- und Lombard- yeschäft gegenüber. Der Bestand der B.mk an Rentenmarkwechseln stieg um 56.6 auf 71.8, las Rentenmarklvmbardkonto um 36,4 auf 163,4 Millionen Rcntenmark. 3m Pa- piermarkkreditgeschäft war ein weiterer Rückgang des Wechselporleseullles um 23,3 auf 284,2 Trillionen Mark zu beobachten, während die Lom- bardfordeiungen auch h er sich vermehren und zwar um 7.7 auf 149 Trillionen Mark. Die zinstragende Kapitalanlage der Bank erhöhte sich derngemäh im ganzen um 77,4 auf 668.5 Trstl- livnen Mark. In den Beständen der Bank an Rcntenbankschelnen ergab sich — im wesentlichen unter dem Einflufr der erwähnten Ren- tenrnarkgrschäfte — eine Verminderung um 17,4 auf 1755 Millionen Rcntenmark. Die DarlehnSkassen des Reiche« Nehm 0,1 Trillionen Mark neu au«. Ihr Darlehns» bestand sowie entsprech.nd der Bestand der Rcichs» bank an Darlehn,'kassenscheinen hob sich infolge- dessen auf 9,4 Trillionen Mark. * Der ReichSbank-DiSkontsatz von 90 Prvz. nutzer Kraft. Die ReichZbank gibt bekannt: Seit längerer Zeit werden von den Reichsbank Wechselkredite ohne EntweriungZ- llausel überhaupt nicht mehr erteilt Der für solche Darlehen bisher gültige Diskontsatz von 90 Proz. Ist damit gegenstandrlos geworden In der Sitzung brf ZentralauSschusseS ist dies ausdrücklich festgestellt und demgemäh beschlossen- worden, auch formen den Diskontsatz von 90 Pro-, aufxy Kraft zu setzen. StflKlhBtet Börse. Frankfurt a. 1, 30. Jan. Tendenz: Leicht abgefchwächt. — Die Stimmung gestaltete sich bei mähigen Umsätzen nicht einheitlich. Sch«n vorbörslich war das Geschäft im Gegensatz zu gestern ruhiger. Besonders neue Anregunge.r lagen nicht vor. Im Freiverkehr waren Turnbank etwas reger gehandelt. 350 bis 375 bis 350. Man nannte ferner Deutsche Handelsbank 190 bis 203 bis 190. Frankfurter Handelsbank 140, Gebe. Alsbrrg 10 bis 9.775. Growag 325. Brown Doveri 2,225. llnionbrenneret Kehl 650. Hansa Lloyd 1.8, Ufa 10,775, Hammonia-Berftcherung 11. Montanpapiere unterlagen schwachen Schwankungen. Mansfelder waren auf Realisationen etwas ab «schwächt Deutsch- Lu rem bu r- gcr und vberschlesische Werte tagen ziemlich behauptet Adlrrwerte letzten etwas niedrizer ein. Auch Ehlinger waren schwächer. Don chemischen Werten waren Anilinwrrte leicht abgefchwächt In Elektrizitätswerten beschränkten ftch di« Um* sähe auf A E. T. welche etwa 14 Billisven eröffneten. Bergmann schwächer. Auch in Bankaktien war das Geschäft kl Zn. Darmstädter eröffneten 1 Billion niedriger. Auch sonstige Werte leicht nachgebend. Heimisch: Anleihen unterlagen mähigen Schwankungen. Schis fahrt satt en gaben im Kurse leicht nach. Bei süddeutschen Zucker- tr Fleischpreise bewirft wurde. Bon den Haupt- gruppen fetten die Lebensmittel von 1ÖÖ.6 «W 1,7 v. H auf 98.8, davon die Gruppe Detreibs und Karwsfeln von 79,9 um 2.9 v H auf 77,6. während Industriestvffe von 144 um 0,4 v H auf 144.6 anzvgen. Die Gruppe Kohle und Eis« blieb mit 140 unverändert. Di« Inlandwaren gaben von 106,5 um 2.2 v H auf 104,2 nach Die Einfuhrwaren stiegen von 162 tun Ü ttA auf 167,8. Devisenmarkt Der iw—Frankfurt e. M. (Telegraptzlfche Auszahlung.) ____________(Obno Gewähr.)_______ Taimm 59. Ionuor SO. I«nuar chm-Iich: 'Aonrraa.1 iHctb Brif tlmtlt*: -XorL-rjij <*f» | Briet Nmft-.'fte'ee. Vrk1.-«nm». (EbdtHania. Qooenboarfl etodboün . ftkalten. .. roudsn... Neovoek .. Paris.... e<6n»eii . - Spanien . . Sun tn T-* Cf ■ -v. l. fron .... Pudavfft. . Bmn^Aiers Bulgarien . dopen . . «Io ve I i 4 rv«i»t ix* I >u7 eonoooi A)iiaUUW«)MM| 17856,^5 «b 17t»t4,7S Md lle*.W IMMtifijW) Md 'WHifcianno TMUMOOte««* 17000000 »TkTTnu «i • nKxr« «Yrtvfl ■M MM uennoag iiwmwro I44I18VVI 1448C5J0L IX'>6.i>OWy1!<63,MX) «0 »174»»»» 1 Xia.-exjüuUL Md11'7 4,671. 5T.0 ■ • rxAX* 4l»7fw»1"- U2k>7 TVAXiuuu 13U3SJUUUA* yumno» wtBorio HUÄSnod 146111»! iSS6.Wn -Wt* 136X400 Md >»»»»•■ 3OO7MXXX» l«QW IMWUAU461 liiöXXXX) iWrnui iHTrbixuuO iafc77UA*M4IAfl3HMMW (Beibtotec (Ohne Gewähr.) rJ. Otzw....... 1 '= ' L (W) 11649 MM 87 • ouoocoi 110074.480C* IM M «OMI 67431100000! 1JM?* 6 0000 13541« 000008 eiwblf*( ??otre........ Hellündttche N»ira........ t*n'f»-Creflf*t Rotts..... kornxeff»# ............. Rumnnlldx ’Noien......... •Msti* «oia......... Markte. Berliner Produktenbörse. Berlin, 30 Ian. Die Ten da» bei Prv- buftenmarktes blieb schwach Getreide wurde wegen des Mangels an Käufern teilweise noch billiger als gestern abgegrben. Der Umsatz an Mehl stockte trotz weiteren Entgegenkommen» tn den Forterungen. Daher hielten bte Mühlen mit ihren Ankäufen von Weizen unb Roggen zurück Hafer gab weiter nach, auch Gerste war nur schwer verkäuflich Für andere Aftikel zeigte sich gleichfalls kein Interesse. Es noti«rtiit für je 1000 Kilo (in Gvldmark): Weizen, märt 148 bis 146, Roggen, märt 125 bis 123 (matt), pomm. 123 bis 121 (malt), Sommergerste 150 bis 160 (malt). Wintergerste 136 bis 143 (matt). Hafer, märt 98 bis 103 (matt), pomm 88 biS 98 (matt). Raps 280 (matt). Leinsaat 425 (still), für |e 100 Kilo: Weizenmehl 22 bis 24L0 (matt). gcnmehl 19 bis 21.75 (matt). Wcizenüeie 7L0 (still). Rogaenlleie 6.40 bis 6.50 (matt). Ohftxti» erbsen 26 bis 23. kleine Erbsen 12 bis 15. Sutter- erbscn 11 bis 12. Peluschten 11 bis 12, Ackev- bohnen 11 bis 12, Wicken 13 bis 15. Lupvte^ blau 12 bis 13. gelb 15 bi» 16. Senrdella. att 14 bl« 15, Rapsdichen 10.10 bis 10.40. für fe 50 Kilo: Weizen- unb Roagenstroh. drahtgeb^ 0.45 bi« 0.70. Haferstroh, drahlgepr. 0.35 bis 0.50. Stroh, strohsellgeb. 0.35 bis 0.45. Langstroh, geb 0LS bis 1,35. Wtsenheu 0.85 bis 1^5. Frankfurter Gekreidebörse. Frankfurt a. M. 30. Jan. Ss notiert« für je 100 Kg. in Goldinack: Welzen. Wetteon» 17,25 bis 1750, Roggen 16 25 bis 16L0. Sommergerste für Brauzwecke 17 bis 17^0, Hafer, inländ. 13L5 bis 13,75. Weizco-nehl. füto. Svezial 00 27 bis 28. Rogg n nehl 24 bis 24,50, Weizen- und Roggenlleie 7^0 bis 8,50. Tendenz schwach. Äirn