irtin 1923 Stritt Di. etben nhie- lnklt, ragen Sitid- MÄ- Hit. aibanö btllb jedem ntltagi t »r .20 * ,U0 ■»»äff» «■ "iäSL VJ5»4* «**ff * ‘”Lm 1»* o- fl^7t fh» • 3^6 Mittwoch, 80. Januar 1924 N4- Jahrgang, Woche erledigen wird. Doch töne> e nicht» per- Die Sachverständigen in Berlin Die Ankunft. — Die Frage der Besatzunyskosten. bekanntlich nicht tut. Ihird) seine unkluge Reparation spositik bat sich Frankreich selbst e Losung der Reparationsfrage unmöglich. Die Zustände, die sich im befetren Gebiet her- auSgedildn hätten, riesen eine Erbitterung in l^r Drvölleriing hervor, dis in Jahrzehnte n nicht weichen werde. Die Sntschliehung sprich' die Erwartung au» dah dt' Reichsregie- rui g dleSackverstündigen-Ausschülfe auf diese Tatsachen aufmer^a.n machen uno alles daran setzen werde, die deutsch« Bevölkerung von diesen unprvduk.i en u id erdrückenden Ausgaben rj befreien. Un er Anerkennu..g der Tatsache, bah cs der Reichsregierung bisher mit äuszerster Schwierig.rit gelungen ist. einen groben Teil der Besatz angskosten aufzubringen, wird die ReichS- regierung dringend gebc.cn. auch in Zukunft für das besetzt Gebiet alles in ihren Straften Lie- geirde zu tun. — Sin Berliner Blatt glaubt fest- steilen zu können, dah der Re.chsf manzm'n strr seinen Standpunkt hinsichtlich der Frage der Besatzung kosten vollkommen geändert habe und sich nutzrnehr energi ch für die Wei ter- za hlung der B.satztzungSkosten einsetzr. Demgegenüber muh mit allem Rachdruck betont werden, dah der Reichs) inanzminister in älebercin- stimmung mit dem ganzen ReichSkabinett zwar flawllt ist. im Intereste der besetzten Gebiete alles zu tun. um die Bevölkerung dieser ®ebicte nicht neuen Gefahren und Leiden auSzusetzen dafi er aber keine Möglichkeit sieht, wir dem- nächst die THi tri zur Bestreitung der Bcsatzungs- losten noch aufgebracht werden können. ui iw ui fic)it Ciqeiwammfr 3» $um lat) n iu{ oartzer e^eejebe JerbinbU^lutt. prtu 4: I ari» lO<5olbp!«niU4. für At» ' J-7O n a ‘i'i.-.r: 3j «»Dtöpicnnig, pti 0JriJ)n,i U . -i-M» sch la z. - ucraniatjrn-^ iui ^atiaiiu. )e»id«ion: Dr.Jnebt. jur oen uacijc* 4^u5 drnlt dUm chem: ar dcn D^e Arbeiterpartei und das „Reich". London, 28. Jan (WTB) Der neue Staatssekretär für die Kolonien. Thomas, erklärte in einer Rede bei einem Essen des austrat, lisch-neuseeländischen KlubS, an dem auch der Prinz von Wales teilnahm, zur Regie- rungsubemahme durch die Arbeiterpartei. dies« Art unblutiger Revolution habe ohne Störung stattgefunden. Der britlfche Handel und die britischen Finanzen gingen weiter, als ob nichts geschehen wäre, und die neue Partei regiere das grohe britische Reich. Am wenigsten beunruhigt unter allen seien der König und dell Prinz von Wales, bi sie feil langem erkannt halten, dah BaterlandSliebe. Liebe zum britischen Reich, Pflichtgefühl und Dtenstgefühl nicht daS Monopol einer Klaffe oder Ueberzeugung feien. Troy der grohen Veränderung würde da» alte Reich weiter bestehen Englund werde alle Beränderungen und Schwierigkeiten überleben. 88 fei zu hoffen dah man in ferner Zeit sagen könne, die Arbeiterpartei habe nichts getan, waS dem grohen britischen Reich, worauf sie alle so stolz seien, geschadet habe. Ter Ausnahmezustand. Berlin.» Ian. (P riv.-Tel) 3m Preuhi- schen Landtag wurde ein kommuni't'fch^r Antrag auf Aufhebung deS A S-ahme-n 'a'?de» mit den Stimmen der Kommunist-n. Sozial emakrateih und einigen Zentrumsabgeordneten anoenommen. Frankreichs Staatsfinanzen. Rach Angaben de» fvanzöf.schen Wirtschafts- Politiker» D o l a i f i in der .Deut sch-französischen Wictschaftskvrrcfpondenz" Hal Frankreich nach Kriegsende jährlich durchschnittlich 51 Milliarde Papier,ranket au8gcgdxn, nxib.c:i2> «S , nur J. 1 Milliarden eingenommen Hit Sin sehe erheblicher Dell der Ausgaben (nämlich 13 Milliarden) wird für den Wiederau schau der zerstörten Deutete verwandt. der frriai n lich vrrn Deutschland trotz ver- schieiener Anerbieten nicht ducchgesuhrt werden türste. Bisher waren diese Ausgaben bi» zu einem gewissen Grade produktiv, da sie die Wie- teiingingbi .n ;ung de« fra izrsilchcn Gewerbe« und seine dauein)« Beschäftigung ermöglichten: jetzt fangen sie jedoch an, unproduktiv zu nr.25 ttnat r.i irpTf»1, awt« Sonn« rnb sirieroo«, ^•tberSamstogtbrilace «Zieh euer Femilienb.Liter wochkn-t tjecipret» 70 BolLpsenntg em» schliehlich IrLgerlohn, «u-ch tei 7.id,i folge 1,61 etet fccrrolt.- 5 er n pr ed)»lnk test: für die öchrtsi euung 112; sLr Lerlog unb (£e'd)äfie|ielle 51. Hrld ri i ‘Lr Drahlnoch- d.hn Swjrifcrtlrfctn. I oite e. tonte: siatistl.lt L L.. 11666. DieDeutscheninSüd-West Berlin. 28. Ian. (WTB) 3n dem Gedankenaustausch zwischen her Rrichsreg erung und dem zur britischen ReichSkonst-renz in Lond-n u-ellenden General SmulS über die R- elu.ig der Frage der Staatsangehörigkeit der Deutschen in Sud-West-Afrika sind für die südwestafritenischen Deutschen vom Reiche wichtige Zugeständnille erreicht worden, ohne day diese ihre ReichSan gehörig teil aufzegeb.'n brauchen. Der Urnftanb. hat) sie ohne eigenen Antrag in hca südaf i.'a; ' \ ausgenommen ererben sollen. Id'M es na ch der d.-at- schen Gesetzgebung zu, dah sie die RrichSang«- hörigkeil behalten — 3n dem de Cr.Nbniffe deS Gedanke iauStaufch?» zusammenf .s en w Memorandum vom 23. September 1923 U^rd u. a. die Absicht der Regierung der südafilkanllchm Unten hervorgehrbei. die Deutschen in Südwest» asrika als einen Teil der Bevölkerung mit ben^ selben Rechten und Pflichten wie die übrigen Burger anzuerkennen. Die südttestasrikanisck)': Derwaftting wird jede Erlcxhle.ung für den frc. n Gebrauch der dcutsch«n Sprach« gewährleisten und gegen den Gebrauch der deutschen Sprache vor hen öffentliche Behörden und in Schrist- verkehr mit ihnen keinen Einwand erheben. Wenn irgend möglich, werden die Behörden m deutscher Sprache antworten. Die d e u t s chen S ch u- len in Swakopmuiid und Windhuk sollen für eine Uebcrgangiylt von zwei Jahren unterstützt werden, die Drih:lfen sollen jedoch 50 Prozent dcr Gesamtausgaben der letzten zwölf Monate nicht überfieigen. D'.e Schulen unter* stehen der Inspektion der Regteruni; ihr Lehr- ziel muh demjenigen in den Regierungsschulrn 3um wenigsten gl ichkommen. De deutschen Kirchen und Missionen werden wie bisher von der südtrestafrikanischen Regierung w)hl» wollend behandelt werden. 3m Rahmen der SinwanderungSge- sehe der südafrikanlsch'n Union tix*rben Deutsche n-illkommen sein S.e erkennt die Bestrllung ei tv» deutschen Mitgliedes beim Landamt (Land boarb) al8 ertiünscht an und ist bereit, die Peasionen zu übernehmen, auf die die noch in Südwestafrika lrwhnenden Beamten deS ehemaligen keutichen Gouvernements Anspruch habm Die Deutschen in Lüdwestafrika und ihre Rachkommen werden lr-ährend der nächsten dvethig Jahre unter fernen Umstanden zum Militärdienst gegen das Deutsche Reich verpflichtet werden. In dem ^eichzeitig veröffentlichten Bnef» wechsel vom 30. September zwischen General S m u t S und dem Dertreter des LiSttärligen Amte». Geh. Rat de Haa». hebt S.nutS die Freude über die erzielte Derständigung bervoo und stellt fest, das) die D^-utsck-en. die sch zu verschiedenen Zeiten in verschiedenen Tellrn der Union niedergelassen hab?n. einen der wertvollsten Teile der südafrikanischen Devölkr- rung bilden. ($8 sei sicher, dast di? Deutschen, deren erfolgreiches und gewissenhaftes Wirken im Mandatsgebiet er sehr hoch schätze, an der Aufrichtung einer dauerhafteneuropäischen Zivilisation auf dem afrikanischen Kontinent kräftig Mitarbeiten würden. 3n dem Antwortschreiben vom gl rieben Tage hab« auch Gey Rat de Ha-^S anerkannt, dah die von der Regierung der südafrikanischen Umitlo3 durch den englischen Botschafter in Pari», Lord Erewe. am Quai d'Orsay überreicht workvn. Gestern abend hat Poincarö die Antwort an Macdonald abgehen lassen. In den Briefen versichern die beiden Ministerpräsidenten, dah trotz allem. waS die öffentlich? Meinung tKimen könne, fk ihr möglichstes tun würden, um in freundschastlichn: Weise die augenbt cklichen MeinungSvarschlrden- beiten zu regeln, und dah sie sich bemühen würden, für die Wiederherstellung Europa» gementem zu arbeiten. Der Lohnkamps in England. London, 29. Iwr (Reuter.) Der Gisem- bahnerauSstand ist beendet. Die Regelung hält die Teterlufe des Lvhnvrts aufrecht, macht aber Zugeständnille an eine 2In*aW Ma'chnlsten und Het-^r. die durch biife Beschlüsse besonders ernst betreffen werden. Es wird erwartet, dah morgen alle Züge in normaler Weise ve kehren werden. — Dagegen hat die Streikwelle nunnehr auf d'.e Transportarbeiter übergegriffen. Do hat der Doll- zugsaueschu^ der Dockarbelter-Dereini- gu n g befchtessen. am 16. Februar in den Streik zu treten Auch auf der Konferenz de» Transport- arbeiterverbande» erfolgte ein B-fchluh, in den Häscn b’e Arbe't nieder ul gen. bn Ramen von 120 000 Ha enarbeitern <54 wird eine Lohnerhöhung von ?.wei Shillni pro Woche gefordert. Die Arbeitgeber erklärten die» für unmöglich. da e» eine Mehrausgabe von zwei Millionen Pfund im Jahre bedeuten würde Reqiewirtschast. Berlin. 29. Ian. (Wolfs) 3m SparauS- schuh des Reichs ags erklärte der Dertre er des RcichSverlehrsministerium» zum Personalabbau, dah bl» zum 31. Januar vorausllch lich 14 Proben: drr ($:lcnf-ahna’.b i er auSgeschieden fri i to'rben Wri er gab drr Regirrangs en-e'er an. dah drei von den 16 im be'etzten Geb et l e- gendm Eisen ba hnwer kstä : t en drr Reichs- re.k h'.S e wal urg -war zurückgeneben werde i feien, aber in so zerstörtem und v e r - wahrlostem Zustandr dah sie erft Im nächsten Ha Lr al sjahrc in Dollbetr eb gmommen werden könnten. 3n diesen Werkstätten war der g öh e T^ll der Treibriemen gestohlen, die 5er. ft er eingeschlagen unb eine »rohe Zahl wer v Her Werkzeugmaschinen spurlos verschwunden. Keine rheinische Goldnolenbank Köln. 29. Ian. (WTB.) Die .Kölnische Zeitung" erhält von beteiligter Seite folgrnde Mitteilung: Die seit Anfang Rovember vorigen Jahre« mit der Errichtung der "hrinlfch-wrst- fälischen Rotenbank beschäftigten Banken haben angesichts der bestimmten Erklärung des Reichsbankpräsidenten über die bevor siedend r Er- richtung der deutschen Goldnotenbank heute beschlossen, den Reichskanzler zu br- nachrlchtigen, dah sie ihre Demühv>rg.'N. die cem besetzten Gebiet auch durch Zulassung des beut- schen wertbeständigen Geldmittel» seitens der;e» Wledw- ausixrueS bi» Snde 1928. die möglichst baldige Sntlallung der überflüssigen Beamten des Wio deraulbiuministeriums und d f en tetertige» An- heimfallen an das Finanzministerium. In der Rachmitlagssitzun^ dauert zunächst die AuSeinandersetzun z über die mihbräuch- 1 iche Berechnung der Schadenersatzansprüche an. Der sozialistische Abgeordnete Inghels. der in der Prelle feil Jahren gegen diese Sckteden ankämpft, schält den Betrag, auf des en Rückerstattung der Staat An'pruch habe, auf 3 Milliarden. Trotz aller feiner Bemühungen habe sich bis jetzt das Ministerium für die befreiten Gebiete als der Friedhof der Mih- b r ä u ch e und die Kammerkommillion für die befreiten Gebiete als daS Massengrab der Skandale erwiesen. Der Redner führt eine 2n-ahl Fälle auf. durch die auch Parlamentarier kompromittiert werden. Ingkels erflävt, dah diesen gen. die den Swal bestvhl-n hätten, ihr unrechtmähiges Gut wieder herausgeben mühten. GietzenerAMger General-Anzeiger für Oberhessen Vr-S n» Dtrief: vrühricht Uniotrfit4ts.Bud>. u,d SitinOrudtrei H. tenu in Glefcen. $d)riftleitung und 6efd)jft$Me: SAnlttraM V _______________________ _ normale, bestimmtes darüber sagen. g.inz ander» würde sie, wenn plötzlich Krisen <7M» (8 D. Foitsetzung de» Franken stürze», soziale Un- ülC DesayUNgSNVs» • ruben. Ärkg^Ktebten) das Publikum beunruhl- Berlin. 29 Ian. (Wolff) Der geschästS- pen und e» mm der Zeichnung neuer Schatzscheine I führendr A ssch ih der Deu schen Dollsixrrtei hat adh.ilten würden. In diesem Falle müsse die fran- eine Sn s 4 ehunz ci'.stimmig ange iommen in zösisäre Regierung alljährlich für ungefähr 4500 wrich r h.rvvrg.hoben wird, dah irotz drs Ab- Milliarden Goldfranken-Roten drucken, d. h. sie biuchS des fraf.teen Widerstände» die Besatzungs- müstte eine wah is.n nge Inflation mit allen testen, die auf Rhein und Ruhr liegen, täglich ihren Folgen betreiben Zu einer gemästeten In- schwerer werden. Wenn allein die vom Reich flation hat Frankreich jetzt schon gegriffen, da bezahllen Kosten für die Besahrng vorn 1. Oktober fein jlotenumteuf in den letzten Wochen um | frsz 31. Dezember 1923 rund 340 Millionen Gold- 200 Millionen sich vermehrt hat Die Furcht vor einer Fortsetzung kommt im Sturz de» Franken jetzt schon zum Ausdruck. Selbst wenn die Entwicklung normal bliebe, wären die Schuldverpflichtungen Frankreich« Ende 1926 so grofk dah e» entweder seine Steuern verdoppeln oder seine Zins^hlungen teilweise etn- fteilen oder zu einer In latlon übergeben mühte. Höchstwahrscheinlich wird man alle drei Mittel gleichzeitig ergreifen müssen Sin Ausweg wäre für Frankreich nur dann möglich, wenn spätestens von Anfang J927 von Deutschland allein an Frankreich abg.sehen Den den anderen Reparationen) jäh lich über 4 Doldmilliarden teWtc. Das ginge nur, wenn Frankreich die deutsche Wirtscha't mit aller Macht unterstützte, wa» e» ttXr'Sr jährliche Fehlbetrag von 30 Milliarden Papiers vanken ist fast (MM durch t n n e r e Anke l h e n ausgekracht worden, da die Einnahmen nu« der Besteuerung relativ gering 1 mb (Die Einkommensteuer brm$t z B nicht mehr al« 450 Mllltonen Doltenark jährlich ein. Diese Anleic«n find 'mm zur Hälste konsolidiert' unter ihrer Ei"wi.kung ist die sranMsche Staatsschuld aul über 400 Milliarbrn gestiegen. Zwar ist ein g oher Te l le» französischen Mittelstandes mehr oder wenig r frerarmt; dafür hoben je)>ch ande« Teile der Bevölkerung ihre vermögen vielfach uich4 unerhri»'.ich vermehren können. Diese Kreise haben gegen relativ lobe Derzin ung. S-7 Proz. j h sich, dem französischen Schatzamt Geld zur Beifügung gestellt. Wern Frankreich sich nicht zu _____ _ . einer völligen Aenderurg seiner AuSgabenwirt- gjsch-n Kammer und Emile Francqui, schäft ent'chlieht. muh c« seine bisherig.' Methode etaat»minift:r und Schatzgoure neur der 6o< ber Ärebitlnflation. die im Prinzip genau d6t6 ®cnetüI, Delgigue. Die Mitglieder be» so tedenllich ist wie ^otenrnllatlon noch di ' nVbt* fajifrintxn wird, oieie tinnmdlang ist die nor Die Generarstreikbewegung im Nuhrgeviet. Slberfeld, 29 Jan. (WTD.) 3n der Frage bcti GesarntausstandeS. zu der acfkrn abend ein: >njere;vs der Vorstände und Abgeordneten d'£ Allgemeinen deutschen Gewerk- schastSbundes 6tr Auelzhe im ist auf Drtreiben des fran. zös.scheu DezirkSd-'logierteii Den Germersheim die Raäht-VeikehrSsper e verhängt wor-en. Rach einer Meldung deS „Brrl. Lok.-Anz." aus Karlsruhe unternahmen pfälzische Separatisten auch einen Streifzug auf badisches Gebiet und überfielen das e n • Stunde von Karlsruhe entfernte Hofgut Maxau am Rhein. Sie «rulten mit vorgeh-iltenem Revolver die Guts- g Rier.-' Da der Cmtspächter von den Franzosen vor einigen Wor! n enttraffnet wvrd«n tixxt, hatten die Räuber leichtes Spiel. errr geschriebenen Mitglieder stch für den Streik hätten erklären müssen. Schätzungsweise hat noch kein Drittel der VeroandsmitglieDer für den Streik gestimmt. Sollte hier und da eine örtliche Bewegung aufslackern, so txmebe sie i.i ganz kurzer Zeit zusannneilbrechen, zumal jeder Streikende sofort entlassen rvird. Dor einer Kabinettskrise in Preusten. 'Berlin, 30. Jan. (Priv.-Tel.) Der Kampf um die Grundsteuern in Preußen hat sich derart zugespitzt. daß mit einer Kabinettskrise gerechnet werden muß. Die von dem der Deutschen BvlkSpartei angehörenden Finanzminister von Richter eingebrachte Grund- steuervorlaae ist nicht nur bei den Deutsch- nationalen, sondern auch beim Zentrum auf Widerstand gestoßen, das den Steuerertrag auf etwa 40 Pro.zent des in der Regierungsvorlage erwarteten Betrages verringern will. Das preußische Kabinett hat in seiner gestrigen Sitzung zwar gewisse Zugeständnisse an die Forderungen des Zentrums gemacht, im wesentlichen jedoch an der Vorlage selbst f e st g e h a l t e n. da der Finanzminlster erklärte, in so starke Abstrich?, wie sie das Zentrum verlangt, nicht Unwilligen zu können selbst auf die Gefahr hin, daß die Regierungsvorlage im Landtage keineMehrheit finden werde und daraus eine Regierungskrise entstehe. Der interfraktionelle Ausschuß des Landtags hat sich gestern vergeblich um ein Kompromiß bemüht. Heule scll nun ein neuer Versuch gemacht werden, das Zentrum für die Grundsteuervorlage zu gewinnen. Der Fall „Dixmnden". Berlin, 29. Jan. (Wolff) Dir Reichs- rcgicrung hat die Anfrage 2X2 der deutschnationalen Fraktion des Rcich-stag?s tvie folgt beanttDortct: Durch die tnnerpolitische Er- ör.entrg du: deutschen Be i l e i ds e r klä- rung anläßlich d s Unterganges der Besatzung der .Dixmuiden" hat dieser Akt einfacher diploma sicher Höflich eit eine Bedeutung erlangt, die ihm keineswegs zukommt. In F.ankrcich wurdrn der Untergang des Luftschiffes uird seine Begl.-i umstände als eine außerordentliche Katastrophe ernpfunden. Dies hat eine internationale Beileidskundgebung ungewöhnlichen Hm'angS veranlaß:, an Der sich rWe Staatsoberhäupter sogar unmittelbar beteiligt haben. Mit einem abweichenden Verhalten hätte die deutsche Botschaft den Anschein ertveckt, als ob sie eine unfreundliche politische Kundgebung be?,wecke. Unter diesen Umständen h'ell das Auswärtig? Amt es für ang^zeigt. deutscherseits die rein menschlichen Gesichtspuncte in den Vordergrund zu stellen und den Geschäftsträger in Panis anzu- weisen, die Teilnahme der deutschen Regierung zu dem Verlust an Menschenleben beim Un er gang Der „Dixmuiden" auszusprechen. Die Erklärung ist in der im zwischenstaatlichen Verkehr üblichen Form unter voller Wahrung der deutschen Würde geschehen. AuS dem hessischen Landtag. Darmstadt, 29. Jan. (Pr.-Tel.) Der Sonderausschuß des ßanbtagS nahm die Vorschläge, die genaue Definitionen über die vvrlä ufig Angestellten und Arbeiter gibt, nach der Regierungsvorlage an. Diese Vorlage sieht für die Arbeiter bei ihrem Ausscheiden ein Heber- gangSgeld in Höhe eines Wo-chenlohnes vor, er Sonderausschuß erhöhte aber den Betrag auf die Höhe von zwei Wochenlöhnen. Rach dieser Vorlage sollen auch dekretmäßig angestellte le'ige Beamte vor den verheirateten angestellten Beamten entlassen werden. Der Ausschuß stimmte dann der Fassung der Regierungsanträge zu. die Ausnahmen über die Anstellungssperre betreffen. Gesuche zur Genehmigung dieser Ausnahmen finb an daS Staatsministerium zu richten, allerdings durften die Aussichten hierbei sehr gering sein. Gutgcheißen wurde auch die Verordnung über die Einstellungssperre Danach haben Reuein>ellungen von Hilfskräften ganz zu unterbleiben. Rur in ganz besonders drin-en- den Fällen kann das Gesamtministerium Ausnahmen gutfjeifren, besondere Berücksichtigung sollen hierbei Kriegsteilnehmer und Kriegsbeschädigte finden, auch die Wetterverwrndung der älteren verheirateten Anwärter kann genehmigt tverden. Die Regierung hat dem Landtag eine Vorlage über die Arbeitszeitverhältnisse der Beamten zug.hen lasten. wonach tvie bri dem Reich die54-Stundenwvche eingeführt werden soll. Aus Stabt und Land. Gießen, den 30. Januar 1924. Die Veränderungen im 15. Jnfnnterie'Negiment. iln‘er Bewilligung der gesetzlichen Versorgung scheidet am 31. Januar 1924 aus dem Heeresdienste au»: Oberft Detchcke, Kommandeur deS 15. Jnf- Rg s. mit dem Charakter als Generalmajor, sowie der Derech.igung zum Tragen der Generals- uniform. Mit dem 1. Februar wird ernannt: Oberst Fett im 15. Jnf.-Rgt. zum Kommandeur dieses Regiments. Mil dem 1. Februar 1924 werden verseht: Oberstleutnant D e h h l e, Kommandeur deS 5. Pionier-Da ls. in das 15. Inf -Rgt. Hauptmann Auleb im 15. Jnf.-Rgt. in den Generalstab der 3. Kav.-Div. • Den mtll ärischen Sntwicklungsgang des Generals Dethcke haben nrir un:eren Leiern am Donnerstag voriger Woche in kurzen Zügen zur Kenntnis gebracht Der neue Kommandeur unseres Regiments, Oberst Fett, diente 16 Jahre lang in der hessischen Division und 6 Jahre in Lothringen Seit Oktober 1921 gehört er dem 15. Jnf.- Rgt. an. Hauptmann Auleb trat im Jahre 1907 beim Jnf.-Rgt. 117 ein; er hat mit Ausnahme von 2V, Jahren, die er im Generalstaö verbrachte, immer tn b.T hessischen Division gedient. Sell dem Belieben des 15. Jnf.-Rgts gehört er diesem Truppenteil an Stations-Abban bei der Eifettbahn. Die finaTrzielle Rotlage der Reichsbahn zwingt, wie die Reichsbahndirektion Frankfurt mitteilt, über die durch den Personalabbau beabsichtigten Sparwa'^n^hmen hinaus auch Einschränkungen im Verkehr und Betriebe vorzunehmen. Es ließ stch deshalb nicht umgehen, eine Anzahl von Stationen unj/ Güter st eilen bis auf weiteres zu schließen. Die Reichs da hndirektwn ist, tvie sie betont, bei der Auswahl mit großer Vorsicht und der den Verhältnistcn entsprechenden größten Schonung der Verkehrs interesfe.rten verfahren. Opfer müssen ober gefordert tverden, ttr.nn die Reichsbahn wieber «künden und dem Dolle erhalten bleiben soll. Man darf e des halb von dem gesunden Geiste der Bevölkerung erwarten, daß sie sich — tnenn auch mit Widerwillen — in Un- vermeidliches schickt und damll dazu beiträgt, daß hoffentlich in absehbarer Zeit die Einschränkungen Erieichterung.n erfahren oder gar ganz aufae- hoben werden lernen. Im Bezirk der Reichs- bahndirektion Frankfurt (Main) werden u. a. geschlossen: Bahnstrecke Frankfurt (W.)—Gießen: Haltepunkt Vilbel Süd. Bahnstrecke Höchst a. d. Ridder—Stockheim: Haltepunkt Enzheim. Redcnbahn Lollar—Grünberg: Bahnhof 4. Kl. und Güter stelle Kessrlbach. Bahnstrecke Gießen—Fulda: Haltepunkt Göbelnrod. Rcbenbahn Burg- und Rieder-Genntnden— Riederoflüden: Haltepunkt und Güterstelle Wäldershausen. Rebenbahn Lauterbach—Stockheim: Bahnhof 4. Kl. unö Güterstelle Lauterbach Süd, Haltepunkt Frischborn und Trainfeld, Bahnhof 4. Kl. Obertvald und Alleburg. Rcbenbahn Ridda—Schotten: Haltepunkt Kohden. Rcbenbahn Mücke—Laubach—Hungen: Bahnhof 4. Kl. Laubacher Wald. Rcbenbahn Friedberg—Ridda: Bahnhof 4. Kl. und Güterstelle Grund Schaxtlheim, Haltepunkt Bad Salzhausen. Schließung in der Zell vom 1. Ott. bis 30. April. Güt erstelle auf Bahn- hoi 4. Kl. Häuserhof. Mll Auih^ung der Güter- stelle wird Bahnhof 4. Kl. Häuserhof in einen unbesetzten Haltepunkt um gewandelt. Bahnstrecke Friedberg—Hungen: Güterstelle Inheiden. Rebenbahnstrecke Lollar—Wetzlar: Bahnhof 4. Kl. und Güterstelle Garbenhein, Haltepunkt Ahbach. ** Dom DerwaltungSgerichtS- ho f. Das Gesamtministerium hat die Ober» landesgerich'Sräte Simon und Re u ß, sowie Ministerialrat W i n d i s ch zu Darmstadt für die Dauer deS von ihnen bekleideten Amts zu Mitgliedern des VerwaltungSgerichtShofes ernannt. ** Reu« OrtSkrankenkasfenfätze werden im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes bekanntgegeben. * * Sin städtischer Zuschlag $ar Grunderwerbssteuer wird im heutigen Bekannt luachungtt il amt.ich au.aefchriebew • e Die 2- bi« 5proz. Schatzanwei- sunacn des Reiche». Wie wir von za- ftänbiger Stelle hören, sollen Me 2- bis 5proz. auslösbaren Schatzanweisungen deS Reiches (wertbeständigen Schätze) nicht tveiter ausgegeben, sondern den Beteiligten, itrsbesvndere den Liquidationsgeschädigten und den aus der englischen Repauativnsabgabe Berechtigten an bereit Stelle kurzfristige Schuldverschreibungen aus-ehändagt werden. Diese sind inrrrrhalb ztoeter Jahre an vier aufeinanderfolgenden HalbjahrSterminen zu- zugllch der aufgzlaufenen Zi isen wrzulöse.a. An Stelle der bereits au4gegcb:nei Schatzanaxisun- gen sollen die EntschädigungsbevechUgten tne neuen Schuldverschreibungen erhalten. Eine Einführung der neuen Schuldverschreibungrn an bet Börse wird nicht geplant. * ♦ Der Kreisverband Oberhessen beS Verbandes der evangelischen weibllchen Jugend veranstaltete seine erste Versammlung in diesem Jahre am Dienstag Im Markussaale. Die zahlreich Erschienenen begrüßte nach Lied und Schriftbeträchtung der Vorsitzende, Pfarrer D e h r i ch - Münzendcrg. Sm Vortrag der Derbandsiugendpflegerin Fräulein Hein be- handelle »Die Erziehung zum Tun in unteren Vereinen": eine lebhafte Aussprache schloß sich an. Der Wunsch nach Freizeiten soll voraussichtlich in diesem Jahr in L i ch und L o l l a s Berücksichtigung finben. Mit gemeinsamem Gesang schloß die Versammlung. RDV. Erleichterung des Grenz- verkehrS Deutschland-Holland. Die 3t>H- und Paßprüfung in Bentheim, die bisher in den Val.n^ofsräumen stattfand, toird jetzt im Zuge burchgcführt, so daß nur die Reisenden ihre Abteile zu verlasten brauchen, die Verzollbares bei sich führen oder die grof<3 Gepäck im Packwagen haben; auch jene Reisenden, deren Gepäck bereits in Amsterdam oder Berlin zollamtlich vorabgefertigt ist, müsten der Revision beiwohnen unS ihre Zollpapiere vorweisen. Um den Reifend.n, die die QöMetie verlassen müssen, ihren Platz zu sichern, tverden vor Bentheim (tn beiden Richtung, n) von den Zugschaffnern gebührenfreie Platzkarten verteilt, so daß die Reisenden nach der Zollabfertigung ihren alten Platz wieder einnehmrn können. • • Sein 25jä hriges ArbeitSjubl- 15um begeht am morgigen Donnerstag her Werkmeister Ludwig Oswald von W eseck, bet der Firma T. K l i n g s p o r - Gießen befchäfttgt. Vorttotizen. — Tageskalender für Mittwoch: Stadtthea'.er: 1 Uhr ,Un er der blühenden Linde". — Glünblngsveriammlnng der Ortsgruppe Gicß-n der War Reger-G:selllchaft: 8 Uhr EasL Astor la. — Reichs verband der AuSgewi esencn 8 Uhr im Eisenbahn Hotel Versammlung. — Lichtspielhaus. Bahnhofstraße: .Die Tragödie der Lllbe". — Palast-Lich spiele: .SHrEnschald". — .Der unvermeidliche Defreiungs- krieg?" Zu dem morgigen Vortrage wird uns von der Liga zum Schutze der deutschen Kullur geschrieben: Lloyd Georges prophetisches Wort Dom .unvermeidlichen Befreiungsk-ieg" Deutschland- gegen seinen westlichen Unterdrücker hätte eigentlid), da es gesprochen, in der ganzen Well wie euu Bombe einschlagen müssen. Daß einer der Väter des .Friedens--Vertrages von Versailles sobald nach diesem .Fried«rs"-Schluß zu einer solchen Folgerung kommen muhte und daß er selbst sie au-zu sprechen wagte, lennwdjtwt den Lauf der Dinge mehr als jede lange Erörterung. 2yer tft knapp und deutlich jenes andevs Wort von Mar Weber beleuchtet: .Richt der Krieg ift diskreditiert, sondern der Frieden!" Die politische Instinktlosigkeit der Deutschen hat es vermocht, daß man den Ausspruch Lloyd Georges nicht aufgriff und wie eine Fanfare über unser zerstückeltes, zerrissenes Vaterland blies. Rrch: für einen tollen, angriffslustigen, beute aber aussichtslosen Verzweiflung--! kamps gegen den welschen Unterdrücker, wohl aber als einen Schrct nach Einigkeit t n n e r-| halb unserer Grenzen! Sin Weckruf sollte dies Wort des engltschen einstigen Ministerpräsidenten fern, der uns Deutschen sagt, tas Rot tut. Wecken sollte es uns aus dem Traum einer falsch verstand.nen Weltbrüderschaft, emporreißen aus den Irrtümern der letzten fünf >vahre, es sollte uns geistig, un- seelisch toehr- haft machen zu jener nationalen Geschlossenheit, die jedes andere Volk als Selbstverständlich^it in sich trägt, die wir nicht einmal in den Tagen kennen. da ter Fe nd in unseren Grenzen steht und zwölf Millionen unserer Brüder unter fremdes Joch zu bringen droht. Erkennen, waS ist, bekennen. waS nottvendig ift, in diesem Sinne wird der Redner Heller-Halberg aus Hamburg am 31. Januar im Katpol. Vereins haus feinen Vortrag halten: .Der unvermeidliche 'Befrei- ur.gskrieg" ? Herr Heller-Halberg stehl fHt Jahren in der partei-politisch neutralen Detvegang Rordteutschlands. er ist der Leiter der Kalturliga, Landesgruppe Hamburg, sotoie des deutschen Schutzburrdes. Gruppe Rordtoest. Er arbeitet mit Schrift und Wort in dem Sinne dieser Bestrebungen und ist als glänzender Redner bekannt. Wir können daher den Besuch dieses interessanten Vortrages nur angri-egentlichst empfehl« — Die beiden Rechtsparteien tveisen im heutigen Anzeigen test ihre Mitglieder auf diesen Abend besonders hin. — 3. Oeffentlicher Vortrag zum Besten der Studentenhilfe und der Winterhilfe am Donnerstag abend 8 t Uhr pünttllch in der Aula der UniDolttäL Profess ar Korsch tt-irb über .D i e Entwicklung der Idee in Goethes Faust- sprechen und zeigen, daß sich die Idee der Goetl-eschen Dichtung erst allrnählig zu ihrer letzten Gestalt enttvickelt hat. Dabei toird dann zugleich zur Darstellung kommen, marin die tiefere Idee der Faustdichtung eigenllich besteht. — Zu Gunsten der Gießener Studentenhilfe findet am Sonntag abend im Gcsellschafts verein ein Unterbot tun gSabcnb statt. Der auch in unserer Stadt als ausgezeichneter Pianist bekannte Herr Delp w rd in dem Konzert mitwirken. Weiteres im Anzeigenteil. Y9cttcn>urtttt6)ngr Zunächst trocken und kalt, später milder und trüber. Landkreis Gießen. • Reiskirchen, 29 Jarr. Man schreibt uns Das in Rr. 23 des _Dieh. Anz." milgrieitie Ergebnis der hiesigen Dürgerm ei st erwähl ist auf Beschluß der Wahlkommiss on durch Ausscheidung ungültiger Stimmzettel wesentlich geänbert worden. Im ganzen sollen 338 gültige Stimmen abgegeben tvordsn fein. Darauf entfallen auf Eisenbahnarberter Ludwig Jünger 169 (zuerst HO), auf Landwirt Philipp Schomver 86 (zuerst 173). auf Landwirt Heinrich Jünger 82 (zuerst 83), eine Stimme erhielt eine Frau. Hierbei fällt der starke Unterschied bri den Stimmen tür Ph Schomber auf; nicht tveniger als 87 auf ihn abgegebene Stimmzettel mußten nachträglich für u n» ?ültig erklärt werden, tvell sein Rame auf rühere Kreistags- und Gemeinde- ratswahlzettel geschrieben war. GS muß be?treifeü werden, ob daS jetzige Ergebnis ren Wahlvorschriften entspricht; denn die ai*b jetzt noch für gültig erklärten Stimmzettel für Schom- ber entsprechen nicht ganz den gesetzlichen Vorschriften. Danach ist a.-rzunchmen, daß die für Schomber abgegebenen Stimmzettel sämtlich ungültig sind und daß somit Ludwig Jünger mit Mchrhcit zum Bürgermeister gewählt ist * TraiS-Horlofs, 30. Jan. Auf der hiesigen Grube Friedrich ist am 24. ds. die gesamte Belegschaft entlassen worden. Der SchlichtungSauSschuß hatte sich füi eine Tagesschicht von 8l/s Stunden unter und 9Vs Stunden über Tage ausgesprochen. Die Verwaltung forderte eine höhereArbeitsleistung. Hessen-Nassau. fpd. Frankfurt a.M^ 29. Jan. Der Bau derneuenBrücke soll einem Magi- stratSbeschlusse zufolge unverzüglich in Angriff genommen tverden, sobald e3 die Witterungsverhältnisse erlauben und die erforderlichen Mittel dazu zur Verfügung stehen. Der Magi- strat erwartet, daß ein wesentlicher Teil der Baukosten von In eressenten oder durch eine Lotterie aufgebracht wird. Zunächst soll die Brücke in 14 Me^er Breite herg stellt werden. Die Pläne hierfür liegen bereits vor. Die Bauzeit ist auf zwei Jahre bemessen. — Die Verhandlungen zwischen dem Magistrat und den versch'edenen Arbeitgeberverbänden bei DarietSS, Kaffeehäuser usw. wegen bet Ermäßigung ber Gast steuer sind noch nicht zum Abschluß gekommen. Der Magistrat will aus finanziellen Gründen nicht auf die Steuer verzichten. Es besteht aber Aussicht, daß man sich auf einer mittleren Linie einigen wird. Zurrten, Sport unb SpfeL tt Treis a. b. Lda.. 28 Jan. Der Turnverein .Gut Heil" Treis a d. Lda. (Deutsche Tumerschaft) veranstaltete am Samstag ein Werbe turnen. Besonders aiU es dem Frauentums, dem der 0anb5ettx>^er noch fremd a-gcnübersteht, Sympathie zu ertverben Um eine Bresche in alte Do-urteile zu I-*gen, tvar die geeignetste Persönlichkeit in dem Gausrauenturnwart Fischer von Marburg gcworum tvorden, bet mit vier seiner Sch-lerirnen wunderbare Leistungen vorführte. Der Druirdzedanke feiner Vorführungen bestand Larin, za -eigen erstens die Sr- Atebung des Fvauenkrpers -u Mut, En schlosien- beit und Srperlicher Kraft, und ztt»ritcn 3 zu weiblicher Anmut und (brarie. Zur Erreichung Les Erstgenarmten benutzte Fischcr Geräte- und Freiübungen. Um aber durch d ese bzn Frar.enkörp« nicht zu vermännlichen und die harten Formen wieder auszugleichen legte er hauptsäcAich großes Getvicht auf rhytl mische Ucbung?n. Stim- mungSb.ldcr and DolkSt'n.e Hierbei bringt er das Deistig-Seri sche durch körperliche Anmats- ' Übungen zum vollendeten künsllerischcn Ausdruck »Tonbet» dervvrtzüFrDen da» gelinge 'Land zwischen Lehrer unb &$ül betniden babunb. mit sichern Eifer, ökih unb welcher Freude turnerisch im Detern g.aibJiei wirb Die Zuschauer waren so begeistert, bad die Dorfuhrungen am 6jnitag nachmittag toieb?rb lt werben mußtn Für )e.en Turner unb Xuie:veunb waren die 'Seronftal» tungrn eie tuinerisches Odebni*. Vermischtes. Deutscher Dohliäitgke.irbazar ie Dänemark. Kopenhagen, 29. Jan (WTB.) Bor- geftem unb gestern femb hier unter dem Protektorat von Stau v QH u t i u », der Gemahlin bei deutschen Gesandte», ein heutiger W o hl- tä l l g kei t » da za r statt, der ttch eine» ungemein regen Zuspruch» cu» dän.schen unb deutschen Kreisen zu erfreuen hatte. Für km Bazar hatten .zal 4 reiche deutsche Sirmei un) däni'che unb deutsche Privatpersonen eine Fälle von Gaden gespendet Ue:er den miitoirfenk-n Damen unb Herren tefa» >en sich Prinz unb Prinzessin Harald von Dänemark Dec Ertrag bei Dazar» ist für die von bieftryn bmtfdfvm Damer, geftiitcte Heimathilfe [«ftbrunt, die c» sich zur Aulgwe gestellt Hit, notleidende Frauen u. b Kinder sowie alle Leute tn TenÜ4fa*b durch regelmdtiee Anden »u rmurftügcn Eine dÖRisch« Goethe-AusstellrUz. Kopenhagen, 29 Arn. (DTB.) Dll dänische G oethe-Ausftellung wurde heute nachmittag tn Anwesenheit einer groben ■Reibe gelaßener Damen unb Herren tm Kunst- ausfTelidngegcbäube Charlotten borg mit einem Sehaft eröffnet. Der Borsttzende bei Ausstel- lungetomUert, Pro» Karl Carfen, legte in einer längeren AuStprache die Entstehung anb Ziele der Kopenhagener Goel he-Ausstellung bar unb erßärtc, sie wolle den EÜtstuh von Goethe» Geist auf die dänifche Kultur veranschaulichen und zur Xilbrcttuna brr Kenntnis deutscher unb dänischer Goithelileratur beitragen. Ferner erstrebe He eine Veranschaulichung unb Der- tiefung der geistigen Deziehungen zwischen deiben Ländern. Die Dettammlung «hm die Ansprache Carlen» mit lebhaftem Dell all aus. Danach sand ein* Ausführung btl ersten Ave» bei alten deutschen Fauslbrarna» auf bem Marionettentheater statt, da» von jungen dänischen Künstlern hergestellt ist. Hieran schloß stch ein Rundgang durch die XiSfidlung. bei welchem die beiden groben deutschen Abteilungen mit ihren zahlreichen, zum Teil unersetzlichm Leih- flaben deutscher Sammlungen und die reichhaltige dänische Abteilung mit allergrößtem Unteress» besichtigt wurden. Die Aufstellung bleibt bU »nm 12 Februar einschließlich geöffnet Während der Ausstellungsdauer finden all abendlich Dorträge statt. Rezitationen ober Musikvvrsüh- rangen mit Goetheschem TejL Landwirtschaft und Gartenbau. Der Staubbrand des Getreides. Die weitaus gesährl chste. weil schwer zu be- Vdnpfende Onfeftiongfranfirit te» Grtrttcke? ist ber Zlua- oder ©laubbranb, der beim TDei^en, beim Hiser unb bei der Gerste aas ritt. Die Sporen des 51 ug5raub'» infizieren tne Blüte unb wachsen tn den Frucht körper hinein, s odast Tie äußerlich, tne B der Stein brand des Wei.^en». durch Beizmittel nicht zu bekämpfen sind. 3m übrigen entwickelt stch da» einzelne Korn ganz normal, läßt sich also äußerlich nicht an dcm Befall, der erst an nächsten Jahre zu Tige tritt, ertmnen. Erst mit der Keimung der Körner erwacht dann auch der Pilz za neuem Cebm. wächst mit der Pslinze bis zur Aehre auf u ib durchdring', diese so vollkommen, bah unter Mitleidenschift aller Stock- tnebe die sämtlichen Körner ber Pflanze zu schwarzem Pulver Aevfallen. Die B.'känu'iung der Bran^>llze richtet sich nach der Art ber Infektion. Irein die Brandsporen von außm an bl» Kom. b. h handelt es sich um KrimllngSlnfektion (wie beim Weizen- flembranb dnb beim Hafer), so ist die befannte Saatgutdmze durch F'rmalin, Uspilin. Germiran usw am Plaste. Ira! aber Blüteninfektion vor, befindet sich das Pilzrnhcel also innen tm Korn, fo muh die Warmwisserme höbe angewandt werden. Leider hat sich bad etwas umstä idliche Berfastren m ber Pvari« auch immer nicht recht einfubren lallen. Die Hugbranbfranfen Körner werben einer WarnNwtsserb hinblung un ertoorfen, wodurch das tm Innern des Samenkorns lxflndilche Pll.'gewebe eine Beschaffen beit annimmt, tn ber e» gegen eine Erhöhung der Temperatur sehr empfindlich ist und abgetötet werden kann, während ber Getreidekeim auch nicht angegriffen wird G« ist einleuchtend, das) die vorgeschriebenen Temperaturen sehr genau einzuhallen sind, nicht zu niedrig unb nicht zu hoch fein dürfen, um ihren Zweck zu erreichen Bei Tempevaturübeilchreitungen wird auch der Ge- trelbcfcim in feiner Keimfähigkeit geschädigt, bei zu geringer Temperatur wird aber der zur Keimung arg -regte V lz nkßt nur nicht abg-tötet fon- bem möglicher Weise sogar zu üppiger Degctaiwn «mgeregt. Der einzelne Landwirt wird sich wohl kaum damit beschäftigcn können. ®« wäre empfehlenswert, wenn sich jede Gemeinde eine gemeinsame Deizanligc anschaffen würde, wo unter fachkundiger Leitung die Behandlung vor sich ginge. Dor allem aber sollte beherzigt werden, von einem mit Slugbranbgetrelbe best indenen Acker keine Aussaat zu wählen. Der Schaden würde sich im nächsten Jahre verzehnfachen. Der Kalk bei der Obftbaumbüngung. Don Obstbauinspektor Wagner- Bonn. Die Gesunderhaltung und Fruchtbarkeit der OMbäumc hingt von der Boß'nb--sck>issenf*nt und fadtgemäßen Düngung ab Die Erzielung i reichlicher und regelmäs.iger Obsternten bedingt eine ebenso reiche regelmäßige Düngung der Ob ft bäume Die Obst bäume verlangen wie jede andere landwirllck>iftllche Äultar- pslan'e zu ih em L-aHstum und Fr ichter rag die 4 Hauptnüh stelle Sticksto,s Kall. Ph s horsäare und Kalk Die Auswirkung der b?m Boden zuge- füh.ten Düna'i»','-? h ingt von dem «ehr oder minder hohen Kalkgehalt de» Boden» ab Reichliche Kalkgaben bilden baber b'e Grundlage einer jeden sachgemäßen Obftbcumbi'ingina. Da» KaikbedürfnlS dec Kemvbstanen (Apsel- ünd Birnbäume) ist ebenso groß wie ber Stein- vdsta'ien (Kirschen-, Zwetschen-, Pflaumen-, Pstrst-ie- und Ap r k f?n5äume) f m>ic b:r Beeren- vhststräucher Dor überreicher einseitiger ©tiensläche worauf die Obstbäume stehen, und mcht mir einen kleinen Umkreis um den Stamm. 3ür schwere Böden verwende man gebrannten Asewahlenen Aenkalk. für leichtere und mittd- Mtoete Böden kohlensauren Kall oder Mergel. *bn gemahlenem Kall ist jährlich für ein Drittel vwnr gror< Obstanlage erforderlich: 6 bis 8 Aer.kall oder 15 bi» 16 Zentner koblcn- Karen Kall bzw. 20 bi» 30 Zentner Mergel. Bon Ctiafto ff Jünger 3 bi» 4 Zentner, von Kall und VEoSphorsäurchalligem Dünger je 2 bi» 3 ZenMer. Sofortige» Unter bringen des Kalle» mach dem AuSstreuen ist unerläßlich Je inniger habet der Kall mit dem Erdreich vermischt wird, desto besser die TBirhing Man vermeide da» gleichzeitige AuSstreuen von Kalk und ton stickstoff- und phospho rfäu re Haiti gen Düngemitteln Sin Zwischenraum von zwei bl» liei Wochen zwischen dem Ausbringen dieser verschiedenen Qläfcrftoffc genügt Mil einer jährlichen Stallmlstdüngung und einer im bestimmten Zeitraum folgenden Kafkdün,pi>ig kann man bei feinen Obstbäumen des Guten niemals zuviel um. In einer negdmähigen Dvlldüngung und einer au»giebigen Anreicherung de» B>den» mit Kalk liegt da» Drheimni», in kurzer Zeit die Erträge der Obftbäume um das Doppelte bi» zum Dreifachen zu steigern. Entwöhnung junger Kaninchen. Bei dem Entwöhnen junger Kaninchen verfährt man in der Regel so. dah man die Jungtiere von der Mutter entfernt und anderweitig unterbrtngt. Da» ist aber falsch und der richtige Meg der umaekehrte 3m Alter von sechs bi» acht Wochen sind die Jungen schon soweit selbständig geworden, dah sie wenigsten» tagsüber die Mutter nicht sehr entbehren, haben sich aber an den Stall so sehr gewöhnt, dast sie sich tn einer fremden Stallung doppelt vereinsamt Vorkommen würden. Bleiben sie anfangs in ihrer Stallung, so fressen sie auch b?i Entführung der Mutter ganz ruhig fort und fühlen sich wohl und munter. Für die ersten Aächte setzt man dann noch die Mutter wieder zu. weniger der Jungen, als vielmehr der Mutter selbst wegen. Durch unvermittelt vvrgenomme res Absetzen können wegen Stehenbleiben der Milch gar leicht Suterentzun- bungen auftreten. Fragekasten. Frage 3. Ich möchte im Frühjahr einige Spargelbeete anlegen. Ma» hat man dabei in der Hauptsache zu beachten? Welche Sorte wählt 'm an? Äon welchem Jahr ab kann man auf regelmäßigen Ertrag rechnen? Antwort: Fiüher legte man Spargelbeete unter r den Kirchendiener gvtixiltlam gezwungcn. die Kirchenschlüssel herauszugeben. Fünf Angeklagte, alle im Alter von ungefähr 20 Jahren, wurden deswegm heute wegcn gemeinsamen Hausfriedensbruch» und Sachbeschädigung zu Gefängnis st rasen von sechs bis neun Monaten verurteilt. Das Dersah- ren gegen drn Haupträdeisführer mußte abgetrennt werden, da »r noch auf seinen Geisteszu- stand untersucht werden soll. Tts US <70 eso *•.< 83.5 » e* 7» 8.7 »4 0,75 14,13 eo.n 1.18 35 1^< ».» ».13 1.73 1Ö4| 75.5 n, 5 M 17 »1/5 21 43 11.75 55 n im 651 MO 40,75 47.75 3^1 114J •25 Mu » 1 0.175 71 S»6 505 40 10 17,15 3 71 14,5 22 n »4.5 ».71 33 SV5 15 1» 45 70.5 ° 75 »1.75 10 5 »3 71 10.75 1.7 I 1 77,75 »1,75 4,75 10,71 225 44,5 47.5 1*43 33 22 45 71 74.1 33.3 50,5 54,75 •1,75 21..7 31.5 ».» 20 2 i 47,13 41.25 IS <,73 11 «.5 3.1 3,75 Handel. ®5r1rtrftrtfe. (Ohne Gewähr.) 22 Ä 13 M.5 20,25 ».75 22.37 29.6 43,13 41 15 15,1 19 10,75 1.75 2i,7S 21.5 4,050 l,r5| 0,7475 1.LOOI 0,005 24 . 32. 11,71 40 i 70 I "i7? '8 US n 45 27 «2.5 '7.5 »,3i .RrliflefT ...... MedmeOrtf »ranfeutt«! . Hädrrfainf SJeOäekt . ¥tt. Umra 8-^3...... «tcntmxnfafcnt Pt tum . . ............. rto 740 02s 050 Tendenz: Dorwiegend behauptet. Die heutige Börse war nicht mehr so fest gestimmt w-.e gestern. Man FraukHrrier Börse. Frankfurt a. M. 29. Jan. hatte bei Beginn vlelmehr den Emdruck, daß die leichte Erhöhung des Kursniveaus der letzten Tage eher Deranlallung zu Rsakisatlonen b?t als Anreiz zu neuen Arrangement» Zu lebhaften Umsätzen kam es lediglich m einer beschränkten Anzahl von Spezialpapieren. Die Be- n-egung in den deutschen Anleihen war mäßig nach unten gedrückt Sprvz KriegSapleihe erster Kur» 1S1. Das gleiche gilt auch von Deutsche Bank unb Darmstädter Danl. Mo«^naktien eröffneten nicht einheitlich. Chemische Aktien lagen ruhig. Badische Xnilin bewahrten feste Haltung, ebenfalls DrieSheim und Höchster Farbwerke. Für Eßllnger hatte man rege» 3nler«fa. Aorddeut- f cher Lloyd fest, auch Hapag, 3m Frei verkehr tt-urben folgende Kurse genannt: Frankfurter Handelsbank 140. Unionbrennerei Kehl 700. Gr>» trag 350, Ufa ledhatt 11, Remy 825, Unterfranken 700. 8*1. Tcariftr UrtHOenlrtOt 4". IruttAf 9tri<64flnlribt •' //i Tfutl<6, SM Ich QHlftu« VI- venisch« SlcÜOlmtefÖe . IkaikOf CMrpramicnauUlO« «* . »nuttf* Jtoefol» . . e , Mim......... . Caro . . l eviich ?urnnbnro ...... »t'.lnifutOnirr 7\rantfxrtrr Hrmchtrtn . . . Drrla0vefelltch«N #c«iffurt. nbfabnf Her» t*ftet............. Berliner Börse. Berlin, 29. Jan. Die Sffrftenbdrfe bot beute du wesentlich anderes Bild al# gestern. Gegenüber der am Vorlage herrschenden llnier- neymnngSluft waren heute Spuren von Ermüdung bemerkbar, da sich wettere, außen(fa^mbe Kreise Vi, »zotlsOrkn,......... Vl« •otbmaitaitfO ...... Jrr11r.fr Hallvrltorsetttchast eemmtri nnd Priva« o^ink YarmfL nnb Na ionatbiurt . Lronche Vaitf......... De» sch, Okrrtnlbeitt ... . Ii^diho «ommeutztt . .. Ctrl illbanf . wciireldeoi'che »rrbWenf . Cdtf reichliche trebaenftell tBcfibant . . ......... . Bochumer 9a| ... .... V der 0 ............ tlolbmbenpopitTe m. eusL »nlfibm In StOloncn Vrej. Str Ich »mleil. beutln. HnL in Ottata den De»,en«. ^renffart a Di Berlin Sanuy. Ä-r» . 54>l* flo « SdiUik- _____________ Tnfnnr <%. i. n i. b 1. e. i jur 'Mrtngmrg an dem Bödengefchäft ofsenba» nicht bereit gefunben haben. Auch übten die Meldungen über bu geplante Einsührung der Kopfsteuer für Börsenveiucher einen unerkennbaren Druck auf die Böriensti nmung aus. Dorsichtig« Spekulanten warm bemüht, zu realisieren. An- fana» konnte der Äurtflanb bei etwa gleichmäßiger Verteilung von wenig erheblichen Besserungen und Abschwächungen noch al; *r>-1 i«uuuu «s iTiM.flii aiid r i">»i wt> vnü «» iw. ivb ; 05b i uUMi) i'Oruumi iUUIIUUI l*44'4JW«e IMJI IIUU 1 I ? Banknote». (Ohne Gewähr.) Frrtoirn........ D deutung so gut wie beendet. Macdonald habe die Absicht. In llcbereinslimmung mit allen seinen Ministern eine direktere und umfangreichere Außenpolitik zu verfolgen. — .Svening Rews" will wissen, daß Ramfay Mac- donald In nicht allzu ferner Zeit eins europäische K on f ere nz Vorschlägen werde, die das große Problem der Regelung der europäilchm Fragen einschtleßl'ch der Frage der deutschen Reparationen, der interalliierten Schulden und der Handelsbezichangen und der Errichtung de» Bölkeroundes auf einer breiteren Grundlage zum Ziele haben werde. Stillegung der polnischen Notenpresse. Warschau, 28 Ian. (WTB) In einem Aufruf des polnischen Ministerpräsidenten Grabski wird erklärt, daß ab 1. Februar die polnische Rvtenpresse stillgelegt und daß der Staat ovo der neu zu schaffenden Srnmiffionsbank für feine Bedürfnisse feine Kredit r tn Anspruch nehmen werde. Es b- Palast- Uchtspiele Billiges Emaille Original Jazz-Band 56-10 16 cm c . . 1.50 J6 Spuoknäpfe, 20 cm . . für Der Obermeister. Euler. 562 D bis Ander StbAii» Tüchtige |Ste!lenangebote| über 5,25 Sttette SWede- ! Mantel U.Kostüm Arbciltrinnkn Wo Lichtspielhaus Palast-Lichtspiele Mk. 6. «laste 1,59 1. «laste 0.45 Mk. 111m elnnchl. Donnerstag: Die Tragödie der Liebe Der Dorstand. 2. 3. einobauS Brlohnuna. Polizeiamt. 5. , 5778 1,83 2.04 2,28 2,73 Cafe Amend 0,69 0,93 1,14 1,38 1,17 1,83 2,25 2,75 3.25 3,75 4,25 4,75 5,25 7. 8. 9. 10. für sofort gchidit. Sckrikll. Sinnebote nm er 574 D an den Äiesi. Sin», erbeten. 6 Pfund Dole brutto ®IL 3.00 Schmal» PI und 76 Pfu- Harcnrlnc Pfund 60 Pfa Trtetle nrfinblicben Äleoirrunttrridit. 2d)Tlltl Slnaed. nnt Oiä.dtin.b.tÜteh.Än*. Sonder- Konzert fällt ’"c heute aus Lohnstufe 1 r 3 4 5 6 7 8 9 10 Regen- Schirme Heiarid) Bieneri Neuen Bä* 17 II Postkeller Donnerstag Tagesverdienst Mk. jugunften der Mtzem stußeatenöilfe Sonntag, 3. Febr., abends ' 6 Uhr, im Gefellfchaftsverein. Dis ' ,8 Uhr Konzert (Brahms, Schumann)- die Saaltüren sind während des Konzerts geschlossen; odann Erfrischungen und heitere Hansa- Handelsschule J. Kunzeimann Gießen, Bleichstr. 5 Beginn neuer Kurse Prospekt Jrei. g inge Georg Fsenbrarrdt wandte sich an Herrn von Löwen: .Während Sie sich mit dem «ommanternten von Dummer achtzehn besprechen und das Weitere in die Wege leiten, werde ich mit Mr. For im Hotel eine Erfrischung nehmen. S'.e werden die Liebenswürdizte t hab-.'n, es uns wissen zu lassen, wenn Sie absahrlbereit sind." 3n der linnen Trinkstube Himer dem groben Speiscsaal sanken dit te.ten Freunde eine wohnliche Erke, in der sie allein und ungestört sitzen tonnten. Der Daum war im Stile der alten deutschen Ratsstuben gehalten, wie man lir heute rr-ch in den baltischen Hansestadt n an der Oüsee findet. Man formte sich hier in das sechzehnte Hahr- hundert zurückversetzt glauben. Rur der Funken- schreiber, der nut einem Tischchen an der Wand stand und unablässig Depeschen aus aller Welt aufschrieb, verriet, dah die Zeit inzwischen em halbes Hahrtausend weitcrgegangen war. Wel inZton For sprang aus und trat an den Apparat heran. Eineu kurzen Mom-.ut hastete sein Blick auf den Schriftzügen des Papier- streifens. Dann wandte er sich an den Oberingenieur. .Höre mal, Georg, was die Wun-Fang-Ti- Agentur meld-et ..." . Georg Isenbrandt machte eine abwehrende Handbewegung. .ßaft, For! Sie lügen, wie nur Ehrnesen zu lügen verstehen. Dagegen kommen sogar die Korrespondenten der glorreichen amerikanischen Presse nicht auf." _ Wellington For machte ein beleidigtes Gelicht. Pf. md Ml. 2.60 Kakno t-stindMk. 1.60 Tee, chln. Piuud Ml 3.60 Für die Fernsprechanschlüste in Grün- berg (Hessen) sind nach § 6 Absatz 4 des Fernsprechgebühren-Gesetzes v. 17. August 1923 mindestens monatlich für jedenHaupt- anschluh die Gebühren für 30 Ortsge- spräche vom 1. April 1924 ab zu entrichten. Die Teilnehmer sind berechtigt, ihre An- schlüste bis zum 28. Februar auf den 31. März zu kündigen. 565V Darmstadt, 25. Januar 1924. Oberpostdirektion.____________ Eintritt frei Täglich nachmittags ab 4 Uhr: Konzert dar Hauskapelle Darmstädter Haus ♦ Münchener Spatenbräu ♦ Märzenbier in Flaschen, Brauereiabfüllung ♦ Donnerstag, 7-11: Konzert Darbietungen. Kartenvorverkauf zu 1 Mark und Studenten 30 Pfg. bei: die - -Bett' sei n loirn zu e i feit i ratist ohne Die zwei scha' zu x W erhc lllgemeineörlskrankBiikasseGieSeii Gemäh Beschlusses des Äusschustes werden die Beiträge, vorbehaltlich dei Genehmigung des Oberversicherungsamtes ab 28. Januar l. 3d. von 8“'„ aus 67,° 0 ermähigt. Es betragen sonach die Beiträge vom 28. I. Mts. pro Woche: zu erstatten. Giesien, den 29. Januar 1924. Allgemeine Ortskrankenkasse des Landkreises Gießen. per sofort 012005 gesucht. grau W Petri, feilbchnur. 8 III. Schwarzer ZnHsoelz verloren tDloninti ytbenb Kaid ^er- Die der Fra miss sck>u MM dies die Als vilfc s. beschau und ■tmuSbol' ehrlichem, nltcreS Mädchen sofort nefnebt. 567D Sondiere. u. Cafe fjoeiters frankfurter L trabe. Ab Freitax: Der Boxerkönig von Newyork v ä 2 s f r c 1 UiltlM Llrhlgntr. 71 Te eph<»n Gewandtes Fräulein perfekt in Stenographie und Schreibmaschine zum baldigen Eintritt gesucht. Schriftliche Angebote unter 559D an den Gießener Anzeiger erbeten. Äugest. Stellung In kleinem haushalt sinder ehrt., sauberes NVA» nicht unt.209» b gut. Bervflegimg. BolinhofnLMIlL Wasserkannen . . 24 21 19 3.70 2.90 2.40 1.90 JC DeallDnotlinalt Wir bitten den Vornan der Liga z. Lcb. d. b. Q. 5fi0v .DerannermeiöllHe BEfrelucgsfrleg* OHcbnrr: Ttreftot heiler-Salbe, g, Hamdural zahlreich zu besuchen. Tonnrrdtnfl, de« 31. I.. H 11 br abb* Bekanntmachung. LH 23. Fanuar 1924 sind die Lohnstufen, Grundlohne und Wvchenbeiträge wie folgt festgesetzt: Der Vorlinnb, ^Veutsche Volkspartei. Wir bitten unsere Mitglieder, den von der Lian z. Zrbtiuc der deutichen Nul- tur I. Natboltickett erein. lurf-en. Der Vorstand. _ Stadttheater Mittwoch 30.71ns. von 7—0’/« llbr: 13.DI nrooMü.-Dtil Unter Oer ölöhenöen £lnoe. 3n den Paulen Anbei durch dieM't- „lieber die erfie Sammlung »u- fl*mnen d <9 ebener ‘2f3internot'iilie u. ‘2Uivenüonärr der b’-rnoilenlcüait luiU Die Herren Arbeitgeber werden gebeten, die Anmeldungen, auch die Lohnummeldungen, in den vorgeschriebenen Fristen 576B klappt, Türen geöffnet, und in brettern Schwarm ergossen sich bk Passagiere aus dem Schtffsinnern in das Freie. Aber das Bild ttxir heute anders als sonst. Der Schrecken des Lieberfalles lag den Reisenden in den Gliedern. Es hatte Treffer und auch unter den Passagieren Verwundungen gegeben. Wenn sonst hier ein Schiff der groben europäisch- asiatischen Lime landete, ttxjrcn sinne Promenadendecks stets dicht besetzt, und schon von ttxiiem grühte Winken und Tücherschwenken. Diesmal dauerte es viel länger, bis das gewohnte Leben und Treiben in Gang kamen. Diele Gesichter zeigten noch die Blasse, die von überstandener Gefahr sprach Der ^leberfall, so schnell er auch bestraft wurde, war doch dem Luftverkehr dieses Tages nicht günstig. Die Dörnten der Station hatten alle Hände voll zu tun, um Fahrscheine, die nach Omsk oder Andischan toeiter galten, für die Eisenbahn umzustemp^ln. D ele Reisende zogen den langsameren, aber nach ihrer Meinung sicheren Landweg für die Weiterreise vor. Hetzt lenkte Propellerschwirren die Blicke von neuem aufwärts. 3n windender Fahrt kam das Wachtschiff der E. S. E. an. Auf der Wölbung des Rumpfes schimmerte in leuchtenden Farben das Kompagniewappen.. Die fcrti Aehren mit der Sichel und die verschlungenen 3n traten E. S. C. Sicher und schnell, ohne die Hilfe der Schaffner abzuwarten, setzte das Schiff auf der Plattform auf. Seine Treppe wurde ausgelegt. Georg Isenbrandt und Wellington Fox traten in Begleitung des Kommandanten ins Freie. Zu brüt bestiegen sie einen der Fahrstühle, fuhren in die Tiefe und begaben sich zum Post- hotels ____________________ WyMMWlO-Wll. Gin Roman aus dem 21. Hahr hundert von Hans Dominik. 8. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) Dummer achtzehn steuerte von Dor den her den Orenburger Hafen an. Es fuhr schwerfällig, als ob ein Teil seiner Maschinen auher Betrieb sei. Der mächtige Rumpf tag nach Dackbord über, als ob Has Gleichgewicht gestört fei. Aber es fuhr doch mit eigener «raft und kam dem Flughafen von Minute zu Minute näher. Hetzt konnte man auch mit unbewaffnetem Auge erkennen, daß sein Rumpf an mehr als einer Stelle schwere Verletzungen aufwies. Ein Teil seiner Prop^ler ttxir zerstört. Geknickt und zertrümmert hingen die Bruchstücke in den Lagern, Aus der Dackbordseite y?tgte der Rumpf grobe Risse und Löchrr. Rur mit Mühe konnte der Führer sein Schiff in der Luft halten und vor dem «entern bewahren. Hetzt' senfte es sich über der Plattform und warf die Leinen aus. Geschickt griffen di? Schaffner zu. Aber sie hatten heute viel länger als sonst zu richten und zu dirigieren, bevor das Schiff endlich über dem Gleis stand und seine starken Räder in dir Schienen etngriffen. 3m gleichen Moment begannen die hydraulischen Pressen der Station zu arbeiten. Wie von Zauberhänden betoegt, klappten zu beiden Seiten des Schiffes mächtige eiserne Wände empor, schv- Ben sich hoch und vereinigten sich über ihm. Rur wenige Minuten, und von der aufsteigenden Halle völlig umgeben, stand es dort sicher vor Wind und Wetter geborgen. Treppen wurden ausge- für tagender in kleinen Haushalt stksncht. 01 MOS WniaM. 14 p. Hauptdarsteller: 311» Hay. Et 11 Jamlige, Erika Ollflaer, Wladimir Gaidarow. Regie: Joe May. Bei wpitom noch interesanter wie derl.Tell Beschreibungen des ersten Teils kostenlos an der Kasse erhältlich. Ferner: 575c Das Erdbeben In Japan Originalaufnahmeu. — Außerdem: Chaplin solo allein Anians 4, 6, 8.15 Uhr. .«eine Anzüglich-eiten, Georg! Dte «vrre- spvndenlen trerZkit leider zu wenig unterstützt. Darüber werden wir noch zu reden haben. Die Agentur meldet: Peking, den 7. April. Die erleuchtete Güte tvandelt auf dem Wege der Genesung. Der wach ende Mond wird S iner Himmlischen Majestät die volle «raft zurückbringen.. “ Grvrg Isenbrandt zuckte mit den Achseln. .Lügen haben kurze D wie. Mit allen ihren ßügen können sie das Leben des «ubdat-«ban um leine Mimite verlängern. Wenn te.n Wunder geschieht, stirbt der «a ter in we iten Ta ei an der «uzel, die Wang Tschung auf ihn abfeuerte." „Za, zum Teufel warum lügen die «orte so gröblich? Seit Wochen und Tagen ist's immer dieselbe Leier mit den Dulle ins aus Peking. .Es geht der D-rhüllten Weisheit um c nen Grad besser, es geht dem Himmelsgeborenen um zwei Grade besser" ..." Ein sarlastischeS Lächeln ging über die 3ügt Isenbrandts. ,For, du alter FuchS, du müsttest den Braten doch riechen. Kubelai-«han. der als «o ser Schttsu den Thron des Gelben Riesenreiches bestieg, hat nur einen unmündigen Sohn. Die «ugel des Republikaners, die ihn nredenvarf, bedroht den Weiterbestand der neuen mongoll chen Dynastie. Die ganze Lebensarbeit des «ubclau-«6a K«^n..k- U*er- schnitt.' । | Vermietungen BiöN. EJoßn- o. SLlLWNkk zu uevnncien 0lwtH Ltcinstrasie 17 H. Crednerstr. 43 11. Mödl.Zimmr^! Daerinastr. 7. 20 qm arofrcr Raum A- Vlbltclle i von Möbeln fuiort zu vermieten. Nab. Landar. 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SeMs o. ft. emviicblt 012610 ÖWalleolels _____er Engelapotble (zum Teil leicht beschädigt) Milchkannen 5 4 3 2 1'/, 1 Lit. 3.00 2.40 1.90 1.60 1.40 1.20 Stielpfannen . .z 24 20 18 16 cm 100 70 60 50 Kasserollen, zylindr., 26 20 18 16 14 12 cm mit Stiel 200 125 105 90 00 70 H Waschbecken, oval, mit Napf 34 32 30 cm 1.70 1.50 1.40 JC TelgschQsseln 48 46 42 40 38 36 cm 8.703.20 2.80 2.55 2.35 2.10JC Grundlohn Wochenbeitrag Mk. '/,Mk. -„Mk. 0,90 0,42 0,28 1,50 0,69 0,46 2,- 0,90 0,60 2,50 1,14 0.76 3,— 1,38 0,92 3,50 1,59 1,06 4.— 1,83 1,22 4,50 2,04 1,36 5 — 2,28 1,52 6 — 2,73 1,82 nr. 2t Ls! .Milt-l" und Ma cegl Ärüikziihanü jtieifcn bc>'es fzrmin 'N 0 Aktie- unM IH-iali-h nn ajftcnvahl Anderes bist", das A hi den 2clim sassmtg begrub -üi 1921 nc 1 Hezembcr Joch em tenfen gelühr ctimng jam 1 ui Szene zr 6ich lag die Uni) nun Ifi In einer 7 trenn Äeichslit s<-iedenhi!en tt-enn auf TJer lag» die Derk |tr«i D?nale ■ der ßtimmber ttagt bat (TU begehren!! 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