Nr. 24 Itia.eiTü iccH*. etfci 5onn. rwb flrirroc», *• «ibrrSorrstegtbtdacr oietfner^cmilirnt.cuer ©•djci.ft jiotprrli 70 (Äolbpfenntg em» schstehlich Irigcrlobn, Gtd) ifj J.i^nriu eir»■ rinielncr Diumeirrn i». folgt t,0l tret ®<»olL- 3 er n pt edi-lnfc hif|C iur die Sd)rt|i eueng 112; für 1 erlag mb Ge'chafl.fieV- 51 dridji i if Drahtnach. ti>albp|oa> dex amllt 4 << ejta Iwei Verträge. Dem Dölkerbunde gehen in diesen Tagen zur allerhöchsten Billigung zwei Internal tonale Verträge zu. die L.toe der vorigen Woche Schlag auf Schlag unterzeichnet und veröffentlicht wurden: Das tschecho-fran- zösifche Abkommen und die i takte- nlfch-füdslawifche Verständigung Die PariS-Prager Vereinbarung zwischen Pol nc ar 6 und Dr. Benes6) ist natürlich offiziell angeblich ein ganz harmloses Instrument. das nur wirtschaftlich-friedlichen und militärisch-defensiven Zielen dient. Herr Ve- nesch hat eine Reihe von beruhigenden Erklärungen abgegeben, um vielleicht etwas hellhörige Kreise in Deutschland einzulullen. Er konnte damit die Erkenntnis nicht verhindern, dah er durch seinen Pariser »Bündnis- und FreundschaftSvertrag" die beginnende Isolierung Frankreichs hilfreich wieder aufgehoben. Der Dank wurde ihm quittiert in dem sKommunique«, das am Tage der Pariser Unter- Zeichnung (25. Januar) vom französischen 2Iu- benamt herauSgegeben wurde. Darin ist, kaum noch verhüllt, alles Wissenswerte gesagt: Der Vertrag dient der »Erhaltung der durch die Friedensverträge geschossenen rechtlichen und politischen Forderungen". ES handelt sich auch um äuheie »Mahnahtnen" zur »Sicherheit". Die beiden Mächte halten an der »Unabl>tngig- keil Oesterreichs", das hecht an der D e k ä rn p- fu ngdeSAnschluhgedankensfest und werden gegen jeden Versuch der Wiederkehr der Habsburger oder Hohenzollern fest und treu Zusammenhalten. Rur notdürftig verbergen fid) unter diesen Schlagworten die Fäden und Rege, die Herr Benesch als Vasall lFrank- reichS zur abermaligen Einkreisung Deutschlands spinnt. GS können Stolperdrähte für seinen Staat werden, wenn er en oder gar einmal zumstnili- tärtschen Kampfplatz macht. Sv paradox eS klingen mag, es stimmt. Auch der Dertraa von Rom, den einen Tag später Mussolini mit Pasitsch und Rintschitsch abgeschlossen hat, ist ebenfalls ein Erfolg Frankreichs! Man lese nur die Pariser Presse, die ausnahmslos die italienisch-südslawische Verständigung freudig begrübt. Der »TempS" erklärt, day Italien sich durch das Bündnis mit Jugoslawien gerade so für die Erhaltung deS Status quo in Europa verpflichte, wie Frankreich eS durch das Bündnis mit der Tschechoslowakei getan habe. So seien die größten und stärksten Staaten des europäischen Kontinents durch eine Reihe von Verträgen aneinander geschmiedet und die Sicherung der durch die Friedensverträge geschaffenen Lage erzielt worden. Das soll hei- hen: England ist vor die Tatsache eines starken kontinentalen Blods gestellt und kann nur zu der Politik der »splendid Isolation" zurüdkehren Der Vertrag von Rom ist aus der Belgrader Konferenz der Kleinen Entente hervorge- gangen und war eine äleberraschung. Der Kernpunkt des Vertrages ist die Lösung der Fiume-Frage. Fiume fällt an Italien, der BarvShafen an Jugoslawien. Diese Lösung schaff! die Gegensätze zwischen den beiden Völkern nicht aus der Welt, Gegensätze, die in der Rasse und in der Politik begründet sind. Doch muh man sagen, bah Mussolini den günstigen Augenblick benutzt hat. um einen diplomatischen Meisterstreich zu führen. Am 27. Dezember des vergangenen Jahres war die erste Rachricht von dem Bündnis zwischen Frankreich und ter Tschechoslowakei bekannt geworden und hatte auf der Belgrader Konferenz grohe Verwirrung hervorgerufen. Die jugoslawische Regierung wurde geneigt, sich dem Drucke Italiens zu fügen. Mussolini lieh den jugoslawischen Gesandten zu sich rufen, ja er (oft einen Brief an den KönigAlexander geschrieben haben, ganz im Stile Rapoleons I.: Jetzt oder nie! Entweder ihr seid unser fcr- Härter Feind oder ein aufrichtiger Freund. Einen Mittelweg gibt eS nicht. . . . Gleichzeitig entsandte Mussolini den General G a r - b i n o nach Fiume, wodurch die Besprechungen rascher in Fluh kamen. Tritt Italien durch den Vertrag von Rom m den Kreis der Kleinen Entente? Das nicht. Das täte es nur. wenn eS die zuverlässige Führung in die Hand bekäme. Aber infolge des mit Belgrad getauschten Händedruckes sitzt es künftig nicht mehr als verdächtiger Beobachter am Konferenztisch. Es ist der Kleinen Entente zweifellos näher gerückt, genau wie Frankreich durch den Vertrag mit Prag! Man sieh:, w.e sich Linien zu Kreisen runden. Den Zirkel dieser tastenden Kreise hat der französische Imperialismus in der Hand, ilnb dies ist für deutsches Empfin- i den eben das Atembeklemmende. Wohin führt I diese Politik» Die Berliner Reise der Sachverständigen. Der Gegenstand der Untersuchungen. — Die Rentabilität des deutschen Eisenbahnnetzes. Parts. 28. Ian. lWvlsf.) Der Erste Sachverständigenausfchuf, hat deute vormittag vor seiner aus freute abend festgesetzten Abreise nach Berlin Die le tzte Sitzung ab- gehalten Wie die HavaS-Agentur beridye:, fand freute eine allgemeine Diskussion über da» Programm der in Berlin durchzuführenden Untersuchung statt Der AuSfchuh beschäftigte sich namentlich mit Danks rag en. Einige Mitglieder deS Zweiten Sachverständigen- a u « s ch u s s e s reifen freute abend ebcnialLs nach Berlin Die anderen verlassen Pari» morgen abend Man glaubt, bah Mac Kenna, der Vorsitzende bei Zweiten Ausschüsse», der sich in London auffrält. über Ostende und Brüssel nach Berlin reifen und Mittwoch abend dort ein- treffen wird. Die Sachverständigen werden von französisch n, englischen und belgischen Experten begleitet sein, deren Ausgabe eS fein wird, die deutschen Statistiken eingehend nachzuprüsen. Bride Ausschüsse. die je etwa 40 Personen umfassen, werden gemeinsam in einem Hotel unter gebraut werden. Die Reichsregierung hat den Ausschüssen zur Unterbringung ihrer Dureauraume und zu Sitzungen ein RegierungSgebäude zur Der- fügunq gestellt Die Berichte, di« der Reichsbankpräsidrnt Dr. Schacht und die Mitgl.eder der KriegSlasten- kommission in Paris der Reichsregierung und dem Auswärtigen Amt über die bisherigen Beratungen der Sachverständia-nausfchüls.' crfriWi ?t haben, lassen darauf schließen, bah fct? beiden Ausschüsse während ihres Aufenthaltes in Berlin eine sehr eingehende Untersuchung über die finanziell« mrt wirtschaftliche Vage deS Reiches, der Länder und der Gemeinden vornehmen werden. Dazu wird ein; Nachprüfung der Bestimmungen über die Kapitalflucht und eine Untersuchung über das Verhältnis des Reiches zur R« i ch s ba n f hnnö zur Ren t en - bank kommen. Die Reichsvegierung bat insbesondere im Auswärtigen Amt. im Reichsfinanz- ministerium und im ReichsaRrtschattsministerium alle Dorbereitungen für die Zusammenarbeit mit den Sachversländigenausfchüsscn getroffen, so dah die Schwierigkeiten der gegenseitigen Derstän- bigung unb ber Zusammenarbeit, bie bei ber Einladung der Reparati ms Kommission xrtiy Berlin durch daS Kabinett Wirth eine grobe Rolle gespielt haben, nicht eintreten können. Die bisherige Arbei' der Sachverstänbigen- aussclrüsse hat, abgesehen Znoon, bah rin bestimmte» Programm für di? Ausgestaltung der Untersuchungen in beiden Ausschüssen feTt geleit ist, im ersten Sachverständg mausschuh dazu g fährt .bafr die ReparattonSfrage zunächst un er dem Gesichtspunkt der 6tabiltf:erunfl der deutschrn Währung betrachtet werden soll. Rur insoweit ist auch zwischen dem Plan de» ReichSb in'Präsiden en inib den Ansichten de» SachverstänbigenauSschustes in Pari» ein Einvernehmen sestgestellt. Heber die Einzelheiten ber Sanierung ber deutschen Währung sind etng'bcnbc Te Handl ingen er'! für den Ausenthalt des Aussch/usseS in Derlin oorgefehen. Der Ausschub wird aber frier sicher sehr eingehende Vorarbeiten und ilnterfud'-urgen vornehmen, che er sich endgültig zu dem Plan de» Rcichsbankpräst- benten äutzerl. DaS Komitee DaweS. baS stch in ben letz en Tagen ins besondere mit der Frage ber Rentabilität ber beutschen Eisenbahnen beschäs igt hat. soll nach bem .Rew Port Herald" zu der bemerkenswerten Feststellung gelangt sein, bab die Einnahmen deS Eisenbahnnetzes ber besetzte Eehiete als ein in egrierender Bestandteil der deutschen Budgeteirnahmen anzi-schen seien, deren Cetvefrunq jede auf das Gesamtgebiet des Deutschen Reiche- an trennbare Lösung des Reparationsproblems illusorisch machen muss«. Diese Aussttssung ber Sachverständigen würde sich mit bem von der deutschen Regeran, zuletzt in der Denkschrift zu den belgifchm Reparations- ftubten vertretenen Standpunkt bedert Anderer- feit» sollen die beiden von den Grperirn zu Rate gezrgei-.cn Sachverstän^ igen ein sehr günstige» Urteil über die Rentabilität der deutschen Eisenbahnen abg-geten hiben Da daS Anlagekapital durch die Entwert der Mark so gut wie völlig amortisiert sei. hätten nach deren Anstcht die Tarife g:g:nbärtig lediglich die laufenden Ausgaben auszubrinen. während jn England unb Frankreich 40 Prozent der Beförderung »preise von der TerVnfung und Tilgung deS Är.lagekapitalS absorbiert würden. Die deutschen Eisenbahnen formten infolgedessen al» Ausgleich eine entsprechende Belastung zugunsten ber Reparationen übernehmen England und bie Pariser Konferenz. London, 28. Ian. (W)lsf) Der Brüsseler Berichterstatter ber .Times" schreibt, er hab: Grund zu der Annahm:, bab bk ZusammrndilNt »wischen Poincar 4 unb Jaspar hcruptfäch- lich mit ber Orientierung ber britischen Politik zusammenhänge. Es scheine, bab Macbonald die technischen Berichte Belgiens al» Grunolage zu Erörterungen unb zu einer Vereinbarung ansieht, in Brüssel gebe das Gerücht, bah Massingham, der daS Vertrauen Mcxdv ralds gc- nicfK. vor einigen Tagen nach Brüssel gegangen sei unb dort Unterredungen mit tersch e- denen hervorragenden SoziaUten einschli.'blich DanderveldeS gehabt habe, denen :r die Ansichten Macdonalds auSein-.utdergesetzt habe. Wie verlautet, hat Danderrelde QKoffl igfram auch zum Premierminister T h e u n l S mitgenommen. Massingham soll sich 24 Stunden in Paris auf- gehalten haben, bevor er nach Brüssel gegangen ist. Ein belgischer Vermittlungsversuch. London, 28.3an. (WTD.) Der diplomatische Berichterstatter de» .Daily Telegraph" schreibt zu dem bereits gemeldeten Ginpsang ber auswärtigen Botschafter am Freitag durch Macbonald. bab die Unterredungen zwischen Macbonald und dem amerikanischen Botschafter durch besondere Herzlichkeit gekennzeichnet waren. Der belgische Botschafter habe Macbonald gegenüber erneut erklärt, bah die belgische Politik in erster Linie eine Politik sei. bie niemals burch die eine ober andere Macht auSschliehlich bestimmt werden könne, die aber auf ein Zusammenwirken mit allen frinzielen müsse. Macbonald antwortete, dah un er den Umständen einem Einvernehmen zwischen ben beiben Länbern wenig im Wege stehen dürste Delg'en hoffe, bafi ein vrn bet Brüsseler Regierung vorgeschlaeen.'r M t cltoeg zwisch n bem brit fchei und frrn^cfischrn Slandpunkt in der Frage der separat stischen Orboncn*;en für daS Pfalzgebiet sowohl für London als auch für Paris annehmbar sei, totm die Rhetn- landkommission in Koblenz die Erörterung in einigen Tagen wieder aufnehme. Auf belgischer Seite werde behcmptet, dah bie Rheinlandkommifsion. wenn sie birekt burch eine gemilchte Körperschaft von ilnterbelegler:en die Verteilung der Arbeitslosenunterstützung überwache, eine unparteiische Verteilung sicherstellen würde. Die britische Regierung sehe jedoch keinen Grund für irgendein berarilge» Komprvrnih in ber Ps Uzfrage. Dort wo die Separatisten nicht die Kontrolle haben, bestehe keinerlei Schwierigkeit in der Arbeitslosenunterstützung: man sei in London daher der Ansicht, bah a:le Schwierigkeiten verschwinden würden, wenn die Franzosen die Separatisten dort, wo sie die Kontrolle haben, nicht unterstützen würden. Wie vermutet werden könne, wurden Paris unb Brüssel In biefem Sinne unterrichtet. Der italienisch-serbksche Vertrag. Rom, 28. Ian. (Priv.-Tel.) Mussolini und Pcrschitsch hatten gestern ein? cinftünMy Un scheint ausgeschlossen, da ber italienisch-südslawische Vertrag sich aus die grendliche Rachbarfchast beider Der- tragSteilnehmer stütze. England und her Denesch-Dertrag. London, 28 Jan. Der Vertrag 5 t an b reich» mit der Tschechoslowakei wirb ooo ben .Times" anläßlich seiner Deröfsentttchunq noch einmal erörtert. Sr findet ein? wenig günstige Beurteilung. Man föiuie jugeben, bah ber Dertfag offen und ehrlich sei. und dem Buch- flabcn nach mit ber Dölkerbundslayuni über- cinflimmc. Aber wenn er nicht» anderes bedeute, al.' da», was er bei ber obcrflächllchen Prüfung zeigt, fo fei er ü be r f l ü f f l g; enthalte «rmefrr, so sei er em Rückschritt. Dor allem fei der Vertrag auf Furcht und Feindschaft aufgcbau#, unb zwar auf der Feindschaft gegen DeutfchlLNd und Ungarn, die durch die K l en, die der FriedenSvertrag ihnen auferlegt habe, gefesselt werd n sollen. Eine solche Politik widerspreche ber Ansicht ber meisten Engländer, bic gcirofrirt ie cn, auch einem besiegten Fctnd bic Gelegen Helt zu geben, fick» tvtcbci aufzurichten. Obwohl auch England keine Verletzung des FriedenSoertraees zugebe, so sei doch eine Reibe von Vertragsbestimmungen, bie ohne Abänderung nicht durchführbar seien. Jetzt schlössen Frankreich und die Tschechoslowakei einen neuen Vertrag ab. durch ben bic* Bedingungen be» Friedens vertrage» bem Feinde auf» neue auferlegt würden, anstatt tast man bem normal -n A i»g ang deS Wiederaufbaues Zugestänbnisie mac^ ^ne gröbere ÖUityLäl fei nötig, nicht aoei uile gröbere Starrheit. Da aber bi« DölkerfrundSsatzung die Aeberprü- fung der Derträge verlange, die fich als tn» durchführbar ertre fen könotm, so beftnbe sich ber französisch-lfchrchifchc Vertrag, der die alten Terirafl6beftimmuT’.gcn um jeden Preis aufrechterhalten wolle, keineswegs ;it ileber- cinstimmung mit dem Geiste desDölkcrbi.n)eS. Der Vertva g sei foga r ein MibtrauenS- Votum gegen ben Völkerbunb. beim e» scheine, l-ab bie Tsch'ch'slowakei sich mefrr auf btc bewaffnete Hilfe Frankreichs als aus d'.e moralische Unterst Ützun gbeSDölker- bu n des verlasten wolle. Hieran nage Eng - lanb einen groben Teil ber Schutt». Denn e» tobe bem Ansehen be» Völkerbundes einen töt- lichen Streich versetzt, als es sich während ber Korfukrise der Entscheidung ber Botschister- krnferenz füg’e. Damals hätten stch bic kleinen S anten von brni Vrl e b mb abg toanb ; bes'alö könne man ben fianzösifch-tsch'chilcfren Vertrag nur bebaue rn. Sine lieber rafefrung aber bedeute dieser Abschlub nicht. Der englische Crifcnbahncrftreif. London. 28. Ian (Priv-Tel.) D« Strcislage hat eine unerwartete Wendung zum Besseren genommen. Da» Eimgungs- komitec be» Gewerkschaftskongresses hat neue Vorschläge auSgearbritet, die den Dertre ern ber Sisenbahnges llschaften unterbreitet wurden. Daraufhin fand gestern eine Verimnmlung zwischen Vertretern der streikenden Lokomriiossth «» Organisation und Vermittlern unb Vertretern ber Eisenbahngescllschaften statt, die freute fortgesetzt wird. Der Führer ber streikenden Lokomitto- führerorganisaiion hat in einer Eilenst''hnerver- samrnlung erklär!, bab die Cay? bedeutend froff- nungsvcller auSsefre, bab aber bie Streikenden gerade jetzt während ter Verhandlung durch- halten mühten. Gestern verlautete, bab bi: Londoner Untergru nbba frnen in ben Stirif mit frineinbegogen würd.-n. doch hat sich dies bis freute noch nicht bewahrheitet. D? VerkohrSlage frat sich etwas gebessert, doch ktfürchtet man it hiesigen Kohlenfränblerkreisen, bab man bei einet längeren Fortdauer des Streik- mii Schwierigkeiten in ber Kofrlenversorgunz Londons zu rechnen habe. Die ^fretfabffimmnnq des dentschcv Eiscnbahnerverbandes. Berlin, 28. Ian. lPriv.-Tel.) Don ben Organisationen ber deutschen Eisenbahner frat, wie bie Blätter mit teilen, nur ber Deu t sche Etsenbahnerverbanb unter bei Mftglie- bem eine Urabftimmung über bic Verlängerung ber Arbeitszeit vvrgenom- menb. Die Abstimmung ist am Samstag abeab zu Ende gegangen. Aach ben bisher vorliegenden Resultaten bürste für den Streik die notwenbigc Zweidrittelmehrheit nicht zustande kommen. In Gegenden, wo bie radikalen Elemente die Oberhand haben, ist zwar eine Überwiegend^ Mehrheit für ben Streik Dorfranben; jedoch sind die Bezirke, die sich gegen ben Streik erklärt haben, in der Mehrheit geblieben. Rach einer Meldung deS ,B. T " au» Augsburg frat dabayrische Geneialstaatskvmmifsariat die Vornahme einer Abstimmung unter ben Eisenbahnern ?. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Wfltc mit QMtden dem ^-Irwmfeur«. ($ln gelbeS PünktLen fRr?8^?6* Oberin-enkurS. Sin oekbeS Pünktchen Wste sich v«, dem Raubjchiff und sank in die Tiefe ?^.^°5^andant sprach durch da» Telephon. 3n SS*" das Kompagnirichiss. Weihe ^pEvolkchen wn-üllt« das nteöerfinfeng gS* Ullb r«rm gL-r- Plötzlich war XcÄ^*"- "* lx'Mcroltot «* -«" .Wer schon tropfte cd weiter ou« dem tod- Iv^den Raubschiff. Sin xtocitcr, dritter oterter JE? ß"*lich fast glcufHdkj pvn ihm und sank nach unten. ^Uingtvn Zor bteU sich mit dec Rechten am iMCnS?4?n !r 1X110 sich mit der Linken auf Die ©d>enid- 1 ,n öwei iL futsch. . . Rümmer drei ist getroffen . . den fünften hat** «iaht öer merte ... aber der viert« . . . W ' ' * der vierte kommt durch" H ♦^^.Ga$xMRc?c4 .KompagnteschiffeS crbei- teten wie SchnellfeuerpistoiLn. Die Dollen der Aus Stadt und Land. Sichen, den 29. Januar 1924. Freie Fahrt für Fcrienkinder. . $cz Deichsverkrhrsminister, der schon toieber* polt in Ertasten und Anordnungen seine Be- dienfleten auf die pflegliche Dehandlung reifen» ^ct .öcmnhnoet hingewtesen hat, hat es jetzt durch^csetzt daß den Kindern, die bisher auf ♦ E^bahn ein Viertel des Fahrpreises vierter Klasse zu zahlen hatten, v o l l st ä n d i g 5rtJ>rt gewährt wird, deren Kosten vvm Reichsministerium des Innern übernommen tver- K'-rder und ihre Begleiter «halten, wie fitnMr;nil7^n ?crc? .Landaufenthalt für Stadtkinder oder der Hauptvermittelungsstelle ur das betreffende Ausland befürworteten An- trag zua Grlaiigung der Fahrpreisermähigung (auf grünem Papier) und außerdem ein mit oem Stempel r^s Dergins und einer fortlaufenden Jüimmer versehenes Anerkenntnis, durch, das die Desorderung der Kinder bestätigt wird. Auf Stund dieser beiden Ausweise werden die Fahr- kosten peftunbet und später ntU dem Reichs- mi nstertum des Innern verrechnet, das die Hälfte (also ein Achtel des Fahrpreises vierter Klasse) der Reichsbahn vergütet, wahrend die andere Halste von der Reichsbahnverwaltung getragen ^n^r tn oer dritten r ®"5feL2!nft lekdenschaftSIv« stellte er die ein- m l*CRA?Dlir Ohne Pause krachten jetzt Schncllfeucrgeschütze des Kompagnie- und schleuderten einen Strom von Stahl und Dynamit auf das Raubschtff hin. Aber ob- Äff£ d-n 3-gdff Qhtr noch aus einem Rohr vermochte es jetzt 52“.' aber es feuerte, bis ein Treffer be* Kvmpagnleschiffes auch dies letzte Rohr in Trüm- mern schlug. Swr, S^nbrandl kni,, Nc Lippen »ufamnten. °°n fir'' ®"e Mr1 ni*' ,rin ■ • «*" -Halte dich fest, Fork" -"'i: Warnung Ise,ibrandts kam zu spät. Der schwere Donner eines Schusses, und glmchzeilig führte das Schiff unter der Gewalt des Rück- stvbes eine Schtingerdewegung aus, die den De- i.r.tcrflatter der Ehiiago-Preh der Länge nach auf den Fußboden schleuderte. Wit der Gewandtheit einer Katz? sprang er wieder auf und klammerte sich an der Fensterbrüstung fest. »Dicht Backbord vorbei, Georg!" Schon rollte ein zweiter Donner, und der Ruckst oh des zweiten Schusses legte das Kompagnieschiff schwer über. Wellington Fox vergab alle Vorsicht und machte einen Freudensprung. .Hurra, dec bat gesessen! Ein Dackbordpro- peller ist beim Teufel . . . kolossale Frechheit! Die Hunde lassen nicht locker . Schieden wie verrückt auf das Postschiff. . Beim J.'^tcn Worte machte Wellington For wieder Bekanntschaft mit dem Fußboden. Sin dritter Schuh war aus den Rohren des Komp- pagnieschistes gefahren -Ich rate dir wirklich, dich festzuhalten, Fo^" Georg Isenbrandl sagte es mtt wierschütter- licker Ruhe, während er durch ein gutes GlaS die Schußwirkungcn auf dem Raubschiff beobachtete. .Auch ein Steuerbordpropcller aut! Das hat in die Batterie geschlagen : höht worden, daß jeder Erwerbslose für je ' acht Stunden, die er mehr als 24 Stunden Arbeit leistet, dreißig Prozent Zuschlag zur Hauptunterstüyung erhält. Bei schweren Arbeiten kann der Zuschlag schon nach 16 Stunden bezahlt werden. Für F a ch a r b e i t e r ist eine besondere Prämie von 10 Prozent des Hauptunterstützungssatzes pro Tag cingeführt worden. Außerdem ist bei besonders guten und besonders schwierigen Leistungen eine Prämie von fünf Prozent täglich festgesetzt worden. Weiterer Abba« der Einfuhrverbote. Berlin. 28. Ian. (Priv.-Tel.) Ein weiterer Abbau der Einfuhrverbote steht in absehbarer Zeit zu erwarten, nachdem bereits mit Wirkung vom 11. ds Aks. für eine Reihe von Waren, hauptsächlich R o h st d f f e und Halbfabrikate, öic Einfuhrverbote in Fortfall gct)mm?i sind. Soweit die Aufhebung für die Industrie nicht tragbar ist, sollen entsprechende Zollerhöhungen im Rahmen des jrht geltenden Zolltarifs vorgenommen werden. Es handelt sich dabei um eine älebergangsperiode bis zum Inkrafttreten eines neuen deutsch rn Zolltarifs. Die beteiligten Industriegruppen werben in nächster Zeit die bei dieser Sachlage sich ergebenden Vorschläge und Wünsche dem Reichswirtschaftsministerium unterbreiten. Aus dem &eiwd)en Landtag. Darmstadt. 28. Ian. (Priv.-Tel.) Der 2. Gesetzgebung? - Ausschuß des Landtags trat heute nachnnttaa zusammen. Vor Eintritt in die Tages- rrbnung sprach der Vorsitzende Abg Ruh fein Bedauern über das durch schwere Krankheit veranlaßte Fehlen bed Abg. Wünzer aus. Die Familie Karl Büchner hat eine Vorstellung ein- gcrcid;t, in der sie um ilnterftüttung für bic Wtederaufnahme des Prozesses Heck-Büchner am Landgericht Gießen nachsuchi. V. wurde f. Zt von einem Stück Land, das er von der Stadt Gießen erhalten hatte, die Hälfte zu Siedelangs- z w e cke n a b g e n o m m e n. Der Beschl-i ßwarde ihm aber so spät zugestellt, daß er nicht mehr m t>er Lage war, seine berechtigten Stnwendungen dagegen vorzubringen. Seine hierauf cingereufr/o Klage wurde in allen Instante» aus formellen Gründen ab gewiesen. Das Miaiste- rium versuchte durch Verhandlungen dem B ein gleichwertiges Grundstück zu besch ff en Meer besteht aber auf feinem Recht, er verlangt nur dieses ihm zustehendr Stück Land. Der Ausschuß tält das Vorgehen des Beschwerdeführers, sowie eme Entrüstung für b ere ch t i g l, sieht sich aber mch^ in der Lig?, wirkungsvoll einzugreifen Die Regierung wirb aber ersucht, auf die Stadt Gießen dahin einzuwirken, daß dem Büchner durch Zuweisung eines Grundstückes voller Ersatz für das früher i n grhab e GEndstück zu eil wird. Eine Vorstellung d s Am saerich S ates Seibert bet dem Am sg.^ttch! Villfel. l icRe^ ssch. tz g gen seine s 3t wegen Fahrlässig "eit im Amte cjilgfc De- foc2>ett- cvird für erledigl erklärt da eine Amnestie für derartige Fälle nicht möglich ist Die Vorstellung der Arbeitsgemeinschaft der Direktoren der höheren Lehranstalten Hessens, bett. Maßnahmen für den Meter gangnrm der Grundschule zur höheren Schule wird auf Grund der Regierungsantwort und der vom LandeSbildungöamt erlassenen Verordnung für crlebigt erklärt. Die Verordnung über die Qtenbcrung des Forst- und Felüstrasgesetzes wird gutgeheißen. . sä mit dem geplanten Schulabbau befchäs- 1 tigte. Die Versammlung wurde durch Gymnasial- ! direkter 5t. Altendorf eröffnet und geleitet 1 Tas erste Referat über .Bsamten- und Schalabbau" erstattete in sehr wirkungsvoller Weise Professor Dr. Mvtz; mit Recht und unter all- | gemeiner Zustimmung wies er Darauf hin, welche I furchtbare Härte Darin liege, jüngere Anwärter cu« ihrem Berufe heraus und auf die Straße I werfen, nachdem sie ihr Vermögen ihrem I Studium geopfert hätten, und dah es viel weniger hart sei. ältere Angestellte, etwa von 60 Jahren' an. in den Ruhestand zu versehen. Weitere Ttefe- rate hatten noch Professor Gebhardt übet bie Einführung von Stundentafeln, sowie Pro- I feffor Dr. Dlecher über die Grundschule; letz- terer sprach sich besonders gegen das geplante d". Grundschule aus. An die Referate schlor sich eine sehr lebhafte und angeregte 5e- batte an. In derselben tarn zuerst Bürgermeister Dr- Leh d zum Wort, der die unbedingte Rot- wendigteit von Sparmaßregeln betonte; Stadt- verordneter laute stellte die Forderung auf. bafj bie Volksschule In gleichem Mähe wie die höheren schufen berücksichtigt werden mülle, und gipfelte in dem Worte .Hände weg von der ule" Außerdem sprachen iwch Dr. Dalquen (Heldenbei gen), der in seiner Eigenschaft als Schularzt Gelegenheit gehabt hatte, sich Mn der anstrengenden und aufopfernden Tätigkett der Lehrer gu ubtrwigcn, Rechtsanwatt Schröder Jr. SäberHit (Bod-Rauheim), Direkter Dr Philipps fotme Dt. Weiner vom hiesigen Lehrerseminar. Letzterer unterstrich nochmals in fehr energischer Weife die Forderung deS ersten Referenten, fieber mit dem Abbau bei älteren tebrern zu bcfltnrxm, alS jüngere Dem Elend und der Verzweiflung preiSiugeben. Ae voraeschla- »ntWle^ng welche sich gegen jeden 21 b b a u sowohl der höheren wie der VollSschule ^Ifnbtanächtigung an die Reichsregierung zu späterer oentueller Auswertung der Hypotheken, die den :• 1 der Steuernotverordnung Hilden sollten, in eine feste Bestimmung über bie Aufwertung und über die S>ar>> bez Aufwertung der Hypo- thrken gebracht Lixrben. Das Kabinett wird am heutigen Dienstag, nachdem diese Einigung erreicht ist, auf Diund eines neuen Entwurfes nunmehr mit Allergrößter Wahrscheinlichkeit bie Aufwertung in dieser Form und im Zusammenhang mit der allgemeinen InslationS- ft e u c r beschlleßen. Ob die Auswertung n u r für Hypotheken ober auch für Obligationen gelten soll, steht noch nicht fest. An sich wäre es iniiterfirmig, die Aufwertung auf Hypotheken vor- zu nehmen unb auf Obligationen fallen zu lassen. Ratürlich wird bic Aufwertung auf die S t e u e r- f ä I) c für bic Entwertungsgewinne au« der Befreiung von dinglichen Lasten unb au« bet Tilgung von Obligationen insofern einwirken, als biese Sähe gegenüber dem letzten Entwurf der Steuernotverordnung noch abgeändert werden müssen. Dach dem ersten Entwurf folltc die Steuer aas Entwcrtungsgewiniten von Obliga- rionen heben bis zwölf Prozent befragen, während die Höhe der Mtetzins- ? Su 55 den einzelnen Ländern überlassen bleiben oll. Die Höhe der Auswertung über die wie gesagt, ein Beschluß erst morgen gefaßt wird, uxnn nicht bie bisher bestehenden Absichten noch umgestoßen werden, wird wahrscheinlich 10 Proz tat ragen, °* » 77 Liga »um Schutze der deutschen Kultur. Rachsten Donnerstag abend im Kath DereinshauS öffentlicher Vortrag: .Der unvermeidliche Desreiungskiieg?" (E. heutige Anzeige.) Die Deutsche Demokratische Partei macht noch einmal auf dir heute abend im Gewerbehaus stattsindende HauptversLmmrluna aufmerksam. - Gießener Sport-Slub von 1900 jRonatA^ferfammlung f. Anz. — 2t elchsveibanbderAuegewiese- neu, Qkrfammümg, f. 2lnz. Wekrervaraussaqc Mollig bis heiter, kalt, trocken. Landkreis Gießen. ' Oberbefftngcn, 27 Jan. Gestern tt-urbe hter em stattlicher Fischreiher be- obaj^et. Sr wurde in der Rähe der hiesigm Muhle, am dortigen offenen llvasfer eifrig nach Rahrung suchend, angetroffen. ' Münster, Kr. Dieken. 27. Icm. Beider k V X TX» >4 .1 U. tDUPÖC der Dörr ohne Gegenkandidat mit 102 otimmen zum Beigeordneten gewählt. KreiS Friedberg. f Jf 5r iebberg, 26. Ian. Gestern abenb ^,2ula der Angustliteischule eine stark gesuchte Elternversammlung statt, welche phtz-mden Schnapnell-.m umhüllten den vierten' Zallschirm so dicht, dah man ba* Gelb seiner <5»nn nicht mehr zu erkennen vermochte. ,Ietzt hat'« ihn! . . . Rein, da Ist er noch . . . letzt hat« ihn doch ... nein ... na ich weiß nicht . . ^r^ieß bte Worte mit ber Ellers hervor, während er da« Schicksal des vierten Fallsch.rm« verfolgte. den letzten Minuten war da« Kompagnie- 22! vem bewegungslosen Raubschiff immer näper gekommen. Roch einmal drei Schüsse au« den schwersten Rohren. Trümmer flogen auf. Dann führerlose Schiff in drei Teilen au«- etnanber. Schwer wie Steine stürzten fte in bte -tiefe unb schlugen dumpf auf den Boden auf. ^ompagnieschisfes fchwtegen. iln- wayrfcyetnlich to;rtte die Sttlle nach dem Getöfe de« vorangegangene« Kampfes. Der Kvrmnan- bant brach als erster das Schweigen ^Horrido! Herr 3fenbranbt . . . Das war also Ihre deine lllbwcchslung!? Der Stea war ja nicht schwer. Aber immerhin. . Isenbrandl trat auf ihn zu und schüttelte ihm die Hanb. .Das war gute Arbeit, Herr von Löwen. Es waren nicht bic hundert ober zweihundert Passa- 9,c” ^s Postschiffes, die Sir vor einem fcbCmmen ^a5en • • Denn ot^ifichtttch ging bu Abllcht der Piraten nicht aut Jiauh fclibem auf Vernichtung Es war Diesmal mehr . . .“ Herr von Eöwen bllckte den Sprecher zwei» felnd an. r™ ec£L ■ Arbeit, mein Herr M Löwen. Tie Äompagnte axrb Opnen Der Hitlerprozeh. Münzen, 28. Ian (Prlv.-Tel) Heber den Httterprozeß hat ber Oberstaatsanwalt Aull cm Vertreter der „München-Llugsb rrger Qlbenb- citung" QKlttcilungcn gemacht, deren wir noch sol- «cnbes entn.hmen: Im lefonleren Verfahren werden vier Tat best ä n de behandelt: 1. Der Aeberfall auf die „Münch. Post-, 2. bie Gekddiebstähle, X bie Ge selderchastungen, n«b zwar so. die Abführung der sozialistischen Stadt» rSte als auch die Verhaftung der Minister hn Bürgcrbraufaal und bte Derhaftimg-a am Freitag vormittag nach betr< Putsch, schließlich 4. bic Meutereien in der Iu^anterieschulc. ?C9uh,-ung des Prvzcs:es im Amtsgerichtegebäudc in i-cr Au zu treffen. Soweit möglich, soll der Prozeß in voller Oefsentlichkeit statt,inden. Erwerbslose und NotstandSarbeiten. B e r N n, 28. Ian. (Wolfs.) Die Enverbs- lofen sind verpflichtet, gegen ihre Unter- Nutzung gemeinnützige Arbeiten, insbesondere RvtstandSarbeiten, zu leisten. Sie erlsalten dann gewisse Zuschläge zur Unterstützung. Diese Zuschläge sind jetzt in der Weife er- | . Küll. «in Roman aus dem 21 Jahrhundert von Hans Dominik. Frische Fische Mittwoch früh 8 Uür la Seelachs ohne Kopf Sorbiten)lfch Pfund 30 Ptg im 8ii«frfmrt l$funb 40 P«g. frrtnhf Orlnel.'Knflrlidte Hfil*» l* i-3pfü ibio. P'uvd go—«r» Pfg. Vrotfncke. Pfund 30 Psi (Brune Cemile, ;Jr" 5 .J«tn Ni als Ihre Vermählung geben bekannt Walther Äarlsbrunn und Frau Else geb. Mühlstein Dieben Warschau 24. Januar 1924 wnu Die Geburt eines kräftigen Mädchens beehren sich anzuzeigen Professor Huntemüller und Frau Gießen, den 27. Januar 1924 ■.......-.....................-........................... Adolf Schrenk Mary Schrenk Kipper Vermählte Nürnberg Metzen Äilchelm^raße 9 MflD bt ■ ist c r f ü [ 1 u n g z u zwingen Weiler wurde der Iwcdanke erörtert, durch eine gemetifamc Hnan- werden nm iHontog, 4. Seömor, oorm. 10 1 Hör. 5tilk- Ufiö UÜgellUrseN im TtrcrtotMmmer entnenrnnrnommen. Steinftrahe 10. 531v 531v Gießen, den 26. Januar 1924 VoubocU 28. Januar 1934. 539D Dr. Hainer. G retze». 29 3anuar 1924 len Wonnen steh« Mr Gemein- iebertal? « und mit ihnen bl« Kunst und Wissenschaft. Gin RStttgetz-Gedäch uiszirnmer un Physikalischen InstUut der Umtterlltät Die Derkehrsnöte des Biebertales Wo bfeiben die hessische und preuhische Regierung? Real|d)ule und Prorealgymnasium zu Laubach. ifnmtlöungrolQröa55(!)uliol)rl924/25 Alicefchule. Dei genügender Beteiligung wird vom 18 Februar ab ein Roch- und Backkursus abgehalten. Anmeldungen zu diesem Kursus und den gleichzeitig beginnenden Danksagung. Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen sage ich auf diesem Wege herzlichen Dank Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Konrad Weller. Vüchcrtisch. — 3fet Lübbe: Gotte« Geheimnis über meiner Hütte (Deutsche Verlag«-An- statt. Stuttgarts Mit feiner Eharaktertsierung«- aabe wird ber bittere Leiden ttveg eine« Deutschen der Gegenwart geschildert. Degen seinen Willen al« Deiner Bursche in« Äabettenfort)« aekonnnen, verliest Johannes Roll früh lehr heimatliche« ®ut in Ostpreustm. wird selbst ein strebsamer Off hier, der ober feine Befriedigung finden kann ft gewisse M i n d est bedingungen h.usich'lich de« Person e n z u g v e r ke h r « zu erfüllen hat — die ne heute oHt auster Acht lastt: B. D auch den SonntagSverkehrl —. andernfalls ihr die Konzession zum Bahnbetrieb entzogen werden kann. Man fasst nunmehr nackchrücklicher o[« vor einigen Monaten — tDO nur die Stadt Diesten und die Gemeinden Irodheim, V tzherg und Felllngrhauttm »u diesem Schritt entschlosscn waren — den Plan in« Äuge, falls die hessische Regierung weiterhin versagt, die Dabngettll schäft aus dem gerichtlichenWcg jur Vertrags- rm)Marne# ©LuExua; Pandw mrallen sich Ina» künstlerischen Fähigkeiten. 3m Augenblick, al« ete von ihm al« anertinnte« Meisterwerk feinen begründen soll, bricht her Rri« au», ben der Held tm MUttürchienst erst tn der Heimat, dann aU Xdvg«malet In der ®uipp« mitrnach: Q5ei einer Dcfchiehuna erblindet er. Mit Srxiu unb Ämb stecht er nach Schweden, dem Lande feiner Vater und strandet hier nach dem plbvlichen Tod der LedensgefühNin - der Schreck darüber gibt ibm da» ÄugenUchi wieder — mit feinem kleinen Dvbn auf der Scholle feiner Ahnen. E« ist de seltsame« Auch, durchweht von ich-.urinder Mystik, erfüllt zugleich von einer tie|rdigif>«en Grund- anlchauung des Derfasfer«. del'cn Ge'tallen alle den einen Gott über sich al» unsichtbar«, aber unfehlbaren Lenker ihrer Geschicke erkennen. Ein ausgczeichoet getroffener Sharatter ist de» Helden Mutter, voll tiefer, verzehrender Liebe zum Sohn, aber vom Grvstvater her belastet mit un» jteUe ZranAirnrn xirr Nsertigter 3ewrrOen»en ejentueü den Daheibetrieb durch die Kleinbahn. A zu beenden und die Dadn U die Selbst. ber 3nteriekt. in den Ärci» der D: tra chtungen gezogen 3 i n . mütiglctt herrschte tn dem Willen, fetzt endlich einmal dem Derk« h r« fkandal der Diebertalbahn mit ganzer Äio(i zu Leibe zu rücken und ihm möglichst en Ende zu bereiten Die unabtrciAbaren cn, die Bürgermeister Leicht» Rodheim a. b. Dieder. Altbürgermeister Den der-Rodheim a. d Dieder. Ära Hing- Heuchelheim, Weber- ZeUingübau^ Herma n n-Srumbach Weber- .^ra Ueabach, Lepper - Äönigsberg. ferner noch La n deswegen, ei ster Schmitt, Schreinermeister Schlierbach Deravenvalter Lange. Menz und Schlierbach. Simon, Achenbach. Gg Hoffmann II., sämtlich von Rvdhcim. Lehrer i$4>- ternach - Dchberg, Dergasses o. Äiepenber- fler-Diehen und die Handelskammern G i e ö c n ($t. Zeidler) und SHUenburg e AuStchust soll au« seiner Mitte einen Unterau «f dbu 6 cinsehen, der die Angelegenbe t u.unütelbar mit allem Rachdruck bearbeiten soll. Tie weitesten Devcllerungükre le dei Diebertale«, de« Derstalc« und der Stadt Öheben begleiten die 2lrbeit dwser 2lu«schüsfe mit besten Wünschen und guten Hoffnungen. M?»gc bald ein recht befriedigendes Resultat erzielt werden! überwindbarem 3iaenfirm und kleinlichster 3l|cr* iucht Da« Dach ist ein wertvoller Deitrag zur Psstchologie de« Kriege«. Die widerstveitendsten Ge'ühle ~ Würzburg, in dem der grafte Gelehrte leine Epoche machende Ontbcdung schuf, elngertchiet worden Wie in den .Mstteillm^n der Geiell- schaft Teutscher Raturforfchei- und Aerzte' berichtet wird, ist es da« frühere Arbeitszimmer Röntgen«, tu dem ein grober Teil seine, Originalapparate ausgestellt ist. die fast alle von feiner Hand gefertigt und bei den ausschlaggebenden Versuchen benutzt wurden. S^a finden sich die ersten Röntgenröhren, die Original- Photographien, die zur Lutd«kunq der Strahlen führten, usw. Sin besonderer Schrank enthält alle die Ehrenurkunden, die Röntgen von den verschiedensten Akademien und der R?belstiftung erhielt. Als einzige Onginal-Hwadschrift ist die Riederschrift fe.ncr Gntdeckungsarbett vorhan en. Ser Raum ist mit Röntgen« Düste von H'.lde- brand geschmückt. Reben (einem Arbeitstisch befindet sich em Teck fetter Diblivthek, die vor allem die vollständige Sammlung der Sonderdruck? über seine Gntdeckung enthält. Don feinem persönlichen Leben erzählen zahlreiche Photographien Borzulenen stnd ^mphdict .(SeburtxMrtjein unl> «l'ganaszeiinni» der zuletzt besuchten schule, rie N cknadme in 2erm ,ach drei Lchulvstichtojahren ist an Ostern Un»! noch unter besonder. Bedmnungeu möglich mm^elnde OMnfbrudbnabme der Züge durch die Devolkeru»g verantwortlich, die zu Detncb^. bescheänkungcn zwinge, sie unterläßt e« aber, zu gestehen bah bie verringerte Iaar.lpruchaadme Oer Dahn ja nur eine Holge der Grosse- ^MP®ifma^neib von sich einen Weg au» dem Thao« anza» «-den vermöchte Hierin liegt bie Schwäche tm Roman Der versöhnliche 2u£gang mutet etwa« gezwungen an Trondern wird man da» tiefe, ernfte Buch mit Andacht les« und e« nur ungern wieder au« der Hand legen. lungnahme zu ben leidigen Klagen über den Diebertalbahnbetrieb gewidmet war Obwohl die Versammlung am Vormittag eine« Meislag- stattsand, war He doch febr stark betucht, ein Dewei« dafür, bah die F.age so btxmnenb geworden ist, bah selbst 2rbeit«stunden ihr geopfert werden 2hi» allen Orten be« Diebertale« und de« Verstake» waren Slnwobner erschienen, die Orte vertraten die Dürgermeister, die Stadt Diesten war durch Dürgermeister Ären »len unb Stadtv Winn vertreten, ferner war von hier noch ^Zustizral Grünewald anwesend: die industriellen Firmen des 'Biebertale# batten ihre Direktoren bzw die Detrie'>öletter entsandt, ebenfo waren Vertreter der 2Irbcücr- MsaH zugegen Richt vertreten waren, ob- tiebl man Ile eingel a den bitte, die beff i- fche Regierung, die preustische Regie- ru n g und da« Landrat« amt in Di ebenso p s: letztere« hatte wenigsten« ein Schreiben gesandt, in dem es die Fusicherung gibt, bah c« mA ohne die Teilnahme an der Versammlung die Deschwerden be« Dieber- und Verstale« al« berechtigt anerkennt ur<> 'bereit ist, sich um ihre Abstellung ernstlich zu bemühen, bk hessische inb die preustische Regierung hatten e# noch nicht •Irnnal für nötig gehalten, auf ben Ginladung«- hrlef eine Antwort zu gebenI! Der Verlauf bet Versammlung hätte beiden Regierungen febr wertvolle Aullchlüffe über die Stimmung der ^urch die Diebertalbahn beimchtriligten Devöl- ''erung geben und auch ihnen die wirkliche Stichhaltigkeit bet Klagen beweisen können. Die Au Isprach?, an der stch sehr viele Redner beteiligten, können wir au« Raumrückfichien nidr in aller AuSsührsichkckt in unserem Referat wiedergeben: wir mülfen un« auf ein Refum# be- tchrünken. D« wird allseitig mit Rachdruck gerügt, bah der Perfonenzugverkehr auf der 'Blebertalfubn gänzlich ungenügend ist: die Dahn macht für die geringe Zugfolge die | Stadt Sieben in einen» schweren .Kampfe gegen btr skandalöse Derkehrtzpol itik der Diebertalbahn. Ungeachtet aller Der- tcagikten Verpflichtungen Iaht bk Dahn.n gen- t Urnerin, bk Teutche Zt.elnb ahn-Attien gefall'chatt in Deriin, auf dieser Dahn einen 'Betrieb sich abwickeln, der auf bk elementarsten Verletzr«- belange der Gemeinden nicht bie geringste Rück- ficht nimmt, auf der andern Seite aber fetzt bie Drtzneigentürnerin Frachttarife fest, bk um ein Stellache» die Reichsbatzntarik überfteigen unb bk wegen ihrer ungeheuerlichen Höhe der Industrie bei 'Biebertale» schon schwere wirtschatt- liche Hemmniffe unb ganz unnouje Pivduktiono- .Steuerungen verursacht haben Alle Vorstellungen der Gemeinden und der Stabt (Sieben unb die öffenUiche Srbtterung diese« Bert ?br«übel« in der Prelle haben bi« heute noch kein- Wen- fmng zum Defseren gebracht, bk befriedigen tonnte. Vor allem haben bk hessische unb die preuhifche Regierung bül jetzt in voll- hem Matze versagt: anichein.'nd wehl dort ein Wind, der wider die 3nlere,fen der AH- Jemeinheit, dafür aber desto mehr für die eschüfktzpolitik der Dahmintemehmerin günstig ist. 3n ben Gemeinben fragt man sich mit Erstaunen, ob die Regierungen in Darmstadt unb in 'Berlin berat gar nicht erkennen, welch groben 6aben sie den Interessen ber Allgemeinheit zum Vorteil eine« privaten Ge- uLinuntecnebmen« durch ihre auberorbent- 1 ich befremdliche Derkehr«politik in dtefer Angelegenheit zufügen. Diese Frage unb Anklage gegen die bcllisch« unb bk preustische Regierung kam auch gestern in einer Interesfentenversamm- (ung zum Autzdruck. bie unter bem Dorfin be« Bürgermelfter« L« i ch t - Tlodheim a. d Dieber in diesem Orte flattfanb unb der erneuten ötel- — Deutscher Oägerfalenber und Jahrbuch für 1 924. ^uiammengestellt von ber vchetstleitung be« .Deutschen CUgert“. 3b Ganz-Kaliko gebunden 2 Gvlhmark Der ag F. G Mayer. D m. b. H.. München. Driennerstr. 9. — Veden einem .Kalendarium, da» genügend Raum für tägliche öhttragungat von Beobachtung« ufto zur Verfügung stellt unb auch die für ben Waidmann besonder« wichtigen Aus- unb Unter- gangszeiten be« Tag- unb Rachtgestime« bietet, enthält der Kalender Abschustlisten für die ein- teilten Monate, Merkblätter üVr erteilte und erhaltene Oagdeinladungen. TrcibjagbsormularU. eine Aufstellung über Iagdeinnahmen unb -au«- gaben, Wildschvtdenformulare usw. Ganz besonder« reich ist der teitliche Teil ausgestattet. Zahlreiche Zeichnungen geben dem Werk eine für da« Auge gefällige Gestalt. — Die Reu regelu ng her Sinkam - men steuer 1 924 einfchl Rdein-Rubr-Abgabe tx>n Dr. Trier unb Dr Fritz Kvvve. Pi-ei« 4.50 Gvldmark. 1924. Industrieverlag Si^aeth u Linde, Dettin C 2. Die tiknftnnmenftcuei für 1923 wird durch Abschlustzablungen auf Dali« ber Veranlagung von 1922 abgewickelt Vam 1 (Januar 1924 ab bat ein gänzlich nrueS Steuersystem ein- gesetzt, da« für ®ctixr bebet riebe auf einer Art -Druttogewimisteuer" beruht. Die Landwirtschaft versteuert in Aick.'hnung an M? neue VermSgen- fteuer. soweit nicht eine Desteuerung nach Rvrmal» Erträgen vorgesehen wirb Hau>i" iner und freie Derufe haben eine Art .UedorschuhstTuern" unter Llbzug gewisser Werbung«koste», zu entrichten. Die vorliegende Schrift fteilt bk Matene über» sick-tllch Autammen unb erläutert die neuen Gr- setze« Vorschriften. Der Wert ber Au «gäbe wird dadurch erhöht dast die Vvrschrtften ber Rhein- Ruhr-Abgabe, bk eben fall« auf ber Sin kommen- steuer basiert, sowie bie Goldmarll»ilanzieru.,g«- vervrbnung mitgebracht werben. Dk Schwitt bietet der Pvart« einen zu verlässigen und unentbdk» llchen Führer — Die Reuregelung de« Lohnabzüge« ab 1. Januar 1924 von Obenvgte- rung«rat Dr. Pissel unb Reche«anwalt Dr Kvppe Preis 2 40 Gvldmart ^nbustrieverlag Spaeth tz Livde .'Berlin C 2 - Der SvhnabMg ist vom 1. Oamiar 1924 vollkommen neu geregelt. Die vorliegende Schritt enthält die gesamte Neuregelung mit ben vollständigen Werten unb eingehenden Erläuterungen Merkblättern und Tabellen. De- fenber« sind wichtige 5ragen ber neuen Ermäßigung« sä de ber Destimmung be* Aufwandsentschädigungen her Vorschüsse und Ab'chlagtzzahlungen, der Gratifirationen und Tantiemen, der wertbeständigen Lohnzahlungen und Akkordlöhne an praktischen Drisprelen baroekqt. Dcte neu« Heber- weisungSverfahren ba« durchweg an die Stelle be« Markensystem« tritt, und die neuen Steuerbücher sind eingehend behandelt. den •teijencr Sntcififr erbeten. Lcihqcfteracr Weg «1. I Danksagung. Da es uns nicht möglich ist, für all die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verlust jedem einzelnen zu danken, bitten wir nur auf diesem Wege unseren innigsten Dank entgegen zu nehmen. Im Namen der Hinterbliebenen: FrauApothekerSchlichWwe. Großen-Linden, den 27. Januar 1924. Itm4 Großhandlung "MM E ’« fefort ober vötev loftor at.i - ! | Lagerraum mit Bureau l'0*1 - i 34rtltli(t>e anwl'ote murr 01S7» an J r'11 ,n'IBn NORDDEUTSCHER LLÖXD ♦BREMEN' ■ " < • • I • • Vertretene»- inGieierlheod. Low, Klrobeoplatx 13 OSTAS8EN AUSTRftLiEN SeeeirRiaj^er Pereonen- uro FraeM-e mit • f • e ■ e • D < m । f « er*«nn< xxt olkhe Untef*d«»ev»e i'erpf egvng 77 a. d.i«ieK.«N4. Bettdamaste, 130 cm breit, gestreifte, la Qualitäten........ Bettdamaste, 160 cm breit, geblümte, extra starke Qualitäten . . Haustuche, 160 cm breit, extra schwer, für Bettücher...... Halbleinen, 160 cm breit, starke und feinfädige Qualitäten . . . . Handtücher, la Qualitäten, Damast, Halbleinen, völlige Länge, Hemden-Zefir und -Perkals, la Qual., reiche Ausmusterung Bitten um Besichtigung des Spezial-Fensters mit diesen ausgestellten Waren :: Wegen (Stfranfung meines jeuiaenMad- chenS passende Aushilfe oder brave» 3nj?i!mööitien wird nur für alle Hausarbeiten gcs. grau ljertag @ut miltelsmQJt b. kifften. „ w Mk.450 u. 3.80 Mk. 3.60 u. 3.— Alk.4.50u. 3.70 Mk. 2.— u. 1.50 Mk. 150 u. 1.25 Bekanntmachung. Durch Beschlich der Sladtverocdneten- Bersammlung vorn 25. 3anuar 1924 wer. den zur Gemeindehundesteuer 1924 für den mehrfachen Hundebesitz folgende Zu» schlage erhoben: 552B Für den zweiten Hund 20 Goldmark Den Kodier freut nach & u Schnee, Stets aus, Quieta 'ein Kaffee! — Quieta = Köstliche Pli sch ungsn md Bohnen kaffe. Stadttheater Mittwoch 30.3a«» von 7—!>", Ubr: IZ.MAwoch-M vlL Unter 0?t bumeooen CioOe. Oefsentlicher Vortrag „Der unvermeidliche Befreiungs - Krieg?" flebner: Herr Heller-Halberg aus Hamburg. Zretk LusforaLe; Der Saal rolrö gut gebeizt. Freie Auslvralve! ßnr Tettunfl der Unkosten wird ein ^itttittsacld von 50 Vffiiui.3 erhoben. — Arbeitslose gegen Äuoweto tret. Deutsche Frauen und Manner oder Streife, Anhänger und freunde der „V I n a" kommt alle und hort, was euch der Redner au f men bat! Vorverkauf in der tvcrberirtien und Nicferfchen Bnchband- luna sowie ui dcr Bnchbn >dl t. der Cbcrben. ■Boit.-Vittiin u Am Touuersrag. dem 31. Mannar 1924, abends 9-Ubr, im Natboltichen VereinSdaus -^»1- BierAig-rfn. *■ Döir, hefte (krnv- fedlungen, lucht möglichst selbständige Stellung Im Ha w» dal'. Schrift! 'Innebote unter ulM® an den (Sieb. Än*. Verb. Mann, 30 ael. Schloss u. Dreh., ebrl, stet in, u. ge- wissende sucht Stetig, als Kraftfahrer. 2lm liebst. a-Vteferw-, wo Äelcgenb. gebot, tu., durch intensive Arb bie3ntevcfien b. Herrsch. A •örD. GS tv. refL a. Dauerst, u. 6. Reliant la Angeb. an I orl Scltrmaiu, Storoflcrf lHeffenl, Sr. Älsield. mw wieder aufgenommen habe. 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Aon der Zahlung dieser Zuschläge bleibt befreit, wer bis Snde Januar 1924 die Abschaffung des mehrfachen Hundebesitzes bei der Stadtverwaltung — Stadthaus Derg- strahc 20. Zimmer Ar 14 — angezeigt hat. (Sieben, den 23. Januar 1924. Der Oberbürgermeister: Keller. 500 M auf erftflnfl. Vanb und oute Zinsen auf 1 Zflbr zu leihen gesucht. 2dirihL Angebote unter »12580 an ben (Miete Ani. ei beten. MM« das kochen t um und alle Hausarb. werft., f. kleinen Haushalt. ZeugN. Bed. oiisn Fran Imhof Bad«Nauheim Noousirafee (i. Hemdentuche, 80 cm breit, besonders starke od.feinfädige Qual., Mk. 1.10 u. 85 Pf. Mk.320u. 2.80 llllllllllllllllllllllllllllllllllü Suche für meine Tochter eine MlWIk ml Bim. Schriftl. Angebote unter 012588 an den Gien. In» erbeten, uiiiuuiuiuiiuimaiuo Wir suchen für sofort einen zuverlässigen WWWW. Schöne Werkswohnung wirb geboten, bie Frau muh bas fleinigen der Bureauräume mit übernehmen. 553D Tonwcrkc Abendstern v. rn. b» H. 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Dezember 11 15 Millionen 1 ftab es, da dir Mnaten, also rem Kursstand Drei- bis 21er aber sind noch wanzig Prozer 3ttt Jmmet s der Anstrengull betvegung dvllz völlig ande schaftlicher DährungSderf Vie in Deutsch Produktion du ® der Zerrütt iiche Forderung daß Polen semi Industrien In der Ausbeui schäftsleut« bau treiben un riehen, und sie ^mchführung 1 ** Annahmen "dersteigenden ^Wet, die "vsen auf Die Lacklac J*1® Polen etii seiner C ^"digrz^ Dom seinem Ae M-nPelkes »W Dat M-ns. & Deteni x^und toirl t^ttibun,k »iMt8, fc Kr rkönior ’york ;nb belesenen Dieben. 3Qntiqr nbohn T* ty «£*■•*< mliiiio \ öamrta^ 3 Februar, / abends 81/, Uhr jammlung .>3um Bcbjtof Itmtn erofin'djt Der Vorstand. »WW Raum gegen gute zu mieten gesucht, ebote unter 415D Anzeiger erbeten 9 D Oc le Iahen aller Art i.lNiesen-Eggen bei „Mare“ rang, bilL Prf’i* irstein, lieh Denfnbrik Landmaschinen Enaisleile si' 112 n> nie !N »id ul- rei. e i?n in bet iit }et. indepflüge alpflüge larpflüge E BI! W [yjl Silit«11 »* . < awitfh uh» W «ul UNS n"ie 19flöt j.fht »nie» um« “feit AKK «•Sfc IStlmhuiiil Diirrd ^r'chlub der Gknernl»« a>n» • lunfl ®°®J& jjj »einbet 1» >®?i! ws,’irt»u! xkiietn.e.»».^ : -^«wS wollen ü* be‘ *p , SS« W D. 24 Swett« Blatt Die Polenmark. Hon Ouflfrtcb Dyck- Äbnigiberg l Pr D« Polenmark, die 1920 kaum noch zwei Pfennige der deutschen Papiermari galt, war tm (Zähre 1923 für uns eine hochvalnta. etsche DährungS PreustenS Zusammenbruch im Zabre 1807 ist sein Tiame für immer verknüpft. Stan aber fein Andenken unter unS so lebendig Geblieben ist. bah wir die kernige Gradhrit und Derbe Natürlichkeit des trefflichen Tnarnioe verspüren. wie wenn er noch unter unS wäre. daS beranken wir seiner unvergänglich frischen Lebensbeschreibung. die er als alter Maim aufsehte. um seiner spät geborenen Tochter durch den 6t- tnag des Buche» einen Rotpfennig für die Zu- bmft ut sichern Sr schenkt.' >imit feinem Bolke .«ine Der unmittelbarsten, frische ten öelbftbiog'.a- een. die es befinr. wie der Geschichtsschreiber deutschen Selbstbiogvaphic Theodor Kiaiber kurteilt hat. Der erste Herausgeber Haken hat dieses köstliche Derk, das unter unS besonders in Den Langewicschefchen .Büchern der Äo e" verbreitet worden ift, richtig chrraklerisieri, wenn er taat: .Hier ist 2lettc£5cen. Wollte man den fremden Ilruernehmun. gen steuerliche Vorrechte gewähren, so würde der Augen davon nicht dem Lande zufliehrn und die heimischen Erwerbskreise müßten eine so grohe Steuerlast auf sich nehmen, dah sie rasch zum Erliogen kämen. Doch selbst, wenn die Widerstände überwunden werden könnten, so würde das der Wirtschaft des Landes nicht zugut kommen, sondern nur zu verstärktem "Raubbau durch fremde Unternehmungen, der das Land noch rascher aussaugt, führen. Der Sanierungsplan Grabskis, der aus einer Vermögensabgabe m drei Zähren eine Milliarde Goldmark gewinnen will, pro Zahr also 333 Millionen, deckt damit, wie der StaatS- verbrauch des verflossenen Quartals zeigt, kaum ein Viertel des ZahrcSbedarfs. älngedeckt bleiben dann noch em 750 bis 900 Millionen Goldmark, die durch Steuern beizutreiben wohl kaum auch nur in nennenswertem Umfange gelingen dürfte, da Frankreich eine Verminderung des HeeresbudgetS, das etwa die Hälfte der ganzen Ausgaben erfordert, nicht zuläht und die ErsparniSmahnahmen auf diesem Gebiet rückgängig gemacht werden mußten. So müssen GrabSkiS Versuche zur Stabilisierung der Währung unwirksam bleiben. Die 21 b - hänigkciiPolenS von Frankreich reiht es in den Abgrund und auch eine neue Währung und neue RegierungSmä: ner werden es davor nicht erretten. Die Fallgeschwindigkeit der Polenmark muh wachsen, solange diese wirtschaftliche und politische Abhängigkeit besteht. Man kann durch künstliche Mittel — wie wir bei den Havensteinschen Versuck>en, die Papiermark zu ftabiHfiercn, gesehen haben — die Bewegung wohl ein- oder das anbcremal durch große Qpser auf Wochen und Monate aufhalten, dann aber muh d i e Reaktion um so stärker sein. Auch eine neue Währung würde in Polen sehr rasch den Weg der polnischen Mark gehen, wenn die Ursachen des Währungsverfalls nicht beseitigt werden. Der Seekrieg der Zukunft. Don Kapttänleutnanl a. D. Steinbrinck. Einer der bedeutsamsten Schritte des verstorbenen Präsivcnlen Harbing auf dem Gebiet dec Auhenpolitik war sein Versuch, den angelsächsischen Mächten die im Kriege errungene Vormachtstellung zur See auch für die Zuftmft au sichern. Gs war ihm gelungen, von Grvh- brt lärmten den Verzicht auf die Fortführung der traditionellen Flottcnpolttik deS two Power ftan- dard zu erreichen und die Anerkennung der ameri- kanischen Marine als gleichberechtigten Macht- föfter durchzusetzen. Die Konferenz von Washington sollte auch für die übrigen Seemächte ein feste- Kräfteverhältnis schaffen und dadurch England- und Amerika- Suprematie auf den Weltmeeren be- fiegcln. Aach langen Verhandlungen ist das Wa- shrngtoner Abkommen vor kurzer Zeit ratifiziert worden, allerdings ohne die Hoffnungen HardingS ganz zu erfüllen. Denn ein Volk, das nach Weltgeltung emporstrebt und feinen Handel über die Meere in alle Grdteile zieht, kann fich niemals vorschreiben lassen, wie grvh ober wie Dein die Mittel »um Schuh feiner Interessen fein dürfen. Gs fei beim, dah e» freiwillig auf aktive Weltpolitik verzichtet I Richt mit Papier und Verträgen, sondern mit Blut und Waffen wird wie vor Zahriausenden auch rn Zukunft daS Schicksal seefahrender Rationen entschieden. Auch dem zur See bisber schwächeren Volle geben die im Weltkriege erprobten Waffen die Mittel in die Faust, um selbst den Kamps mit einer der alten Grohmöchte nicht zu scheuen, wenn es die Zukunft deS Landes erfordert. Dutzende der schweren Dreadnoughts und lieber - Dreadnought-, die früher den Kern der Kriegsflotten bildet en, fbxb durch die Ausbildung der Uboot*-. Schnelldootc. Minen- und Fiiegerwaffen und durch neuzeitlich.- Spncngtechi^ zum alten Giten gelegt worden. Gewaltige Kolo'te von den ^.itrlfungm der gröhten Schnelld^r.ro'er. mü wenigen, ganz schweren Gefchüne-v stärkste: Pan- ^eruna forgialngftcm Untcrtraücr4^ • «mb m rhre Stelle getreten. Aber die enrr-. n Kosten solcher Schiffe beschränken von in Wal Hinglon über e.nr geA-nfet! ge Hoch zahl an Linienschiffen und Schlach trcuzern einigen. Richt dagegen ftxmtc man sich über bte Zahl an Minenschisfen, Ubootcn und Luftfahrzeugen verständigen, die jedem Staate gestattet sein sollte. D.mn ger.x^.- her ^ttncnfrleg, Mbeptfrleg und Luftkrieg wird kom- > enden Seekriegen ein besonderer Gepräge geben. Indefchränft gehen die Rüstungen i - b.ckn Waften weiter. Za pa n baut llnterwasterschisfe. di. mehrfach den Stillen Ozean durchgueren kuxnc.i; Holland konstruiert Spezialbootc für d r tropi- rd..ntcucm, seinen Mannestaten, und gibt uns so. ohne es zu wissen und zu wollen, den Schlüftel dazu, wie er der tüchtige Kernmensch geworden, den wir in ihm zu lieben und zu achten uns gedrungen fühlen." Durch wagh.llsiae Streiche bekundet schon der Knabe seinen unerschrockenen Mut, grh« bann mit 13 Zähren gegen len Willen der Seinen auf See. wird CtcucmKmn»i ungc ur.d macht eine Zjäbrige Reise nach der Pfefserkü^tt unp nach Sarinam. Dieser ersten Seereft. folgen dann weitere Fahrten. reich an Abenteuern und Lrlebniftsr. Bald dient er unter em.*m irrsinnigen Kapitän, bald muh er sich durch tüchtigen Gebrauch feines Mtfcn Rohcstvcks unter der meuterischen Mantifchast Respekt verschaften und fic wieder unter seinen Befehl zwingen. Bald spielt er in tollem WaamS keck mit der Gefahr ?ber gerät durch feinen manniÜbermut in schwere Seerct. dann kommt er auf seinen Kreuz- unb Querfahrten mll Schenug- gel und Svavenharrdel in nah? Beziehung ureb entwirf: ein buntes Bild aus jenen wilden To gen des Seeräubertums und der Freibeuterei. Sann wieder wird dem wacker« Posrsten die stolze Freude, dah der Ruhm seines «wsten Kö- i-ia< feinen Untertanen im fernsten Lande An- fe^rn und Achtung verschaftt. Auch in bei kurzen Zeiten, die er In der Vaterstadt Kolb er g tKrbnngt, ist fein Leben nicht inbalKleer; zwei unglückliche Ehen sorgen mehr für Abwechslung als ihm lieb ist. er erweist sich als tatkräftiger Bürger, Incem er beim Brande des KirchtUltnS fern Leven für bk Rettung deS Gotteshauses einsetzt. Mit 45 Zähren wurde Rettelbeck In feiner Vaterstadt fefchaft und betrieb wie sein Vater eine Brauerei unb Brennerei. Da kam der Krieg gegen die Franzosen, der Unglücks lag von Zena. daS Vordringen der Feinde, die schließlich auch Kolb'rg belagerten. Bei der ruhmvollen Verteidigung stand er dem Kommandanten Dneifenau, dessen G,rlfcnbung er durchgesetzt hatte, unermüdlich zur .Rel- teLbeckS Tätigkell ist unbegrenzt, und ich brauch« ihn ?u allem," schrieb damals der Kommandant. RettelbeckS Umsicht und SachkenntTtts eritrelic «ich auf alles, auf das ^leberichwernmungswesen eben'o wie auf das Feuerlösch- unb ßoHentoefer Die Fähigkeiten, die er in der harten Schule des Le- ben6 sich erworben, kamen nun zu ihrer glänzendsten Entfaltung. Mit Gntschlossenheit und Energie widersetzt« er fich von Anfang an allen Anwandlungen von Schwäche in der Bürgerschaft, die Kowerg einer ebenso schmählichen llebrrgabc entgegen geführt hätten, wie es damals mtt anderen Festungen der Fall war. So glückte es ihm. mtt Sneifenau zusarnmen, die Stadt dem Äomg jui erhalten und den tiefgefunlenen Mot deS Bolles Lurch ein edles unb tapferes Beispiel zu beleben. Eine Pension, bet ihm der König au »fegte, sicherte ihn tm Alter voe Rot. Aber sein tocttfÄaber unb tucternebn»ber Geist nchoe rächt bö zu sei- Dienstag, 29. Januar 1921 fo bah ftch auf «hnen ein h nsan nicht aut- bauen läbt 5*ic U. r :< ? : .-n'ch.sse unb uuft- fahr-eugc bilden in erster Lui eine Bedrohung de» ternblichen Handele, wie lk n.ch keu» Krtcg vorher getan t hat. Denn da^ schwer» «wich« der Seekneg.- tung 14; ich ftärfci denn je onm rein mU:nr?chei a.j bei Dirk f cha s 1 Skamps zu verichtcben. Der alte Begriff der Auläffigcn Blockade de»» Feinde- wirb sich neu bilden unb zweifellos eine Gestaltung erfahren, tric sic Deuftchland unter dem Druck Ser Hunger- t.iegeS für sich in Anspruch genommen Hai d h rebe* Sckrtft. das dem Feind« ? enste leistet, verfällt der Vernichtung Jn d bekannten Ausführungen des amcrilant!4>en Rdmirals Bim#, in veröftenttichungen erster cngl v e. und Iran löhldxt Martnriachverftänbig. »»den sich die Anfätz« zur 3ntcrnationalcn Anerkennung dieser fee rechtlichen Mastnadinen Dei Seekrieg der Zukunft wird durch dze technisch? Entwicklung neue Waften und neue Kampfm. tk^d.-., erstehen laften. die den allen überlegen sind und daher den Sieg bringen können wen eS anicbt <1. must die Ftage verneinen' Steuer, Kinos. tS<* ■ e. Witftchaften Tan»lokale un andere 'Bci- g- ügungeftätten sind den jun een Leuten zur genüge vor die Rase gftetzl und wecd^n auch ausgiebig von ihnen frcquenltcrt. abe; mit Spiel- und Spottplänen, aus lenen lie sich körperlich und geistig für die Zukunft rüst n Ilcn, ist es ick stecht bestellte nicht nur. t tf) ihre Zahl gering ist. selbst mit diesen wenigen kann un cre Stadt keine Parade machen! DaS haben wir denn für Sportplätze? Betrachten wir sie einmal der Reihe nach Singezäunt sind nur zwei, der deS Die- stener Sportklubs 1 900 an der Rodhetmer Strafte und des V f D. auf dem Trieb. DaS Gelände des ersteren gehört dem Besitzer der Hrrdt. der Platz ist von tiefem gepachtet unb kann also nach Belieben entzogen inerten. natürlich beschränkt sich feine 'A.-nunung bemgemäb au» ten Verein. Bei gutem Weiter ist daS Spielfeld „weck- enftprechend, aber bei schlechtem nicht; namentlich bei anhaltendem Reg?n und bet Schneeschmelze ist e« der Gefahr der lleberschwemmung ouSgesevt und dann wochenlang nicht benutzbar, wie die Erfahrung auS dem letzten Herbst und der CfeMseit lehrt Der V. s. B -Plntz auf dem Triab liegt im Bereich des MilitärNSkuS unb nmtz vertraglich bei vierzehntägiger Kündigung geräumt werben Di?fc Zwan;SIaae ist zur Zeit einyetreten. Der Platz selbst ist. abgesehen von 1e.net weiten Ents-rnuna von der Stadt ^besonders noch der 6 n'tcllung des Sira- ftenbahnverkehrS!!, ten Anforderungen nicht genügend: harter, zum Teil mit Ste n -i durch'eyter Do^en, groste ^Inel nb.'iten. eine erhebliche, der Wasseransammlung dienende Vertiefung in der Ecke Richtung Wieseck und andere Mängel machen ihr. für die beabsichtigten Zwecke unlkr.ilicb: seine Benutzung durch ben V. f. B. war nur eine Tugend in der Rot, ein Behelf mangels besserer Gelegenheit. Der dritte grabe Sportverein, die Spiclvereinigung 1 90 4, hat Pachtweife den llniversitätSsportplatz an den Schictzständen deS Schütze noereinS übernommen. Dieser ist aber noch unfertig und durch feine Lage bis zur vollständigen AnSgestallun i auch in grv» tzem Maste den Einflüssen der Witterung auSge- fetzt, d h. bei schlechtem Weller in wenig ansprechendem und brauchbarem Zustand; dazu kommt, dah er von allen Seiten offen, also Jux jetermann auch auf er der Zeit eines SpieleS oe» tretbar ist. was »u «einer Berbeflcrung sicher nicht beiträgt AIS letzter ist der Platz am Güter- nem Ende, und twch in den letzten Fahren seines Leben- hat er verschiedene 6ingaben an die Regierung gemacht, um sie zu einer krittligen Kolonialpolitik anzuseuem. wie sie beredJ der grofx Kurfürst verfolgt So gehört Rettelbeck /ui den Vorkämpfern für die deutschen Kolonien, bte bann freilich erst nach der Gründung des Deuftchen Reiche« wirklich errungen wurden Das Schicksal der Ma-s rin-Bibel. Die berühmt; Ma»arin-Bibel, eins bet zw« tm Privatbesitz befindlich;n E-emplare des Gutenbergs ch en Bibeld rucke - von 1455, ist jetzt nach einem Bericht aus Reuy)tk in die Hände von Carl H P s v r ; h e i m e t übergegan« gen. Die Mazarin-Dtbel ge^öde t.üher dem Lord CartzSfori der sie im Zuli die es ZahreS mit 19 anderen Werken von gioLter ÄoftbarikÜ versteigern liest Die Bibel, die h"ir da- erste mit beweg lrchen Lettern «druckte Werk gilt brachte den Rekordprer^ v.m 9500 Sterling und gsxrbc von dem bekannter amertkrnt'ch« Anitauar Rofcnbach ersteige Lord 'CurySforb hotte da- Buch auf der C.arrst>rr>.Anktu>n 1887 für 2650 Sterling erstanden F ühe. Früher gehörte bas Gremplar dem Xn.un;’ nu-geber Zames Perrtz, und als ix'len Bollothek 1822 verkauft wurde, erwarb e- der Herzog voo Süsser für 165 Sterling Bei dem Berkau^ seiner Sammlung 1844 brachte die Bibel, die ursprünglich Mazarin gehört haben soll. 190 Sterling unb con Sari von Lrawfvrd wurde 'ic 1853 fü. 59 Sied angefauft Der neue Besitzer P'.rzh imer ist einer der hervorragendsten Büchersammler ReuyorkS unb eines der führenden Mitglieder der ameri- konischen BÄblwphilen^Vevriaigung. 7» 22,1 3.5 ihn her Ortjfj&anM 23 32 V u I7.B IM »I 3» I 2 17,50 bl« 17,15. Dflgen 16.40 öl» 1 <$ 17,50 bt« 18. 0 28 Datum: UX«,573 T1MW.73? ®b bsbmm 6910ÜW (Ohne ®ctoäbr.) Frr*b». 28. ^ottU« WELTBEKA NN TE QUAUTÄTSMAR.KEN BA TSC HAR! 64 9 20 33 %’ 43 — 73 42.13 41^3 63 9 194 WM 27,71 21.73 73 74,1 18 2.78 77 45 27 22 M 51 50 a,i 1,7» 6 35 43,75 47,75 SM V» Ü U SM 19 13.75 1,73 21.78 26.6 4.CS3 •>« 0,688 I^W60M0V0 ifÖOlNTOOüO fs3540TX 1X440000000) Knrtt-'RotL Brit.-Aanv. ShrtfNanta. floerabfiom Siocklwlm - ßrlitnafec«. htntten. . - Bonbon . . Sleirtiorf - - S oxrai neben dem treten linier holt an 2ar» entgalt gewährt wird, so liegt 2ersicheru»gLPsucht vor, wenn der BareritgeQ ein Sechstes deS Tt» T-ciligen Orttlohnes überschreitet. D« Höhe btt jett^tligen Orttlohutt tonn bei den Gemenwe- unö 2krfi’ PÖ^WWÜO Inmer. ^ed%®L Darmche Äaltitoer. sind als wesentlich Lesser berDor^ubeben. Lebhafr gc- ftaltcten sich die llmiätze in 'San faßten. Besonder« Berliner Handettgejellfchatt waren beliebt und werden teiterbj» m die Höhe gete-t Bas Ge- schäft wurde im Dertoufe zwar .ahigee, well die Gefolgschaft bei dem Berliner ^ruxtttnibliLun fehl e dee gänfttge Stünmnna ton.itc sich aber beraubten, zumal die Flüsiigteit de« -Acldftendes anbtdt OWtHirtur’t (Ohne Bewähr.) __________ geb 0,95 bi« 1,35, Wiesenheu 035 bi« IX» Frankfurter Getreidebörse. granlfurt a. UL, 28. Jan. 3m Oetttibe* vtarfi halt die Te'chäftSflillc an Die ^dbK unterlagen nur geringen Veränderungen. TÄa* »en war billiger, die Abschlüsse find bescheiden. La dir Mühlen infolge de« Angebot« auSläw difchen Mehl« mir geringe ÜnteraefrmiMÄHft »eigen Roggen liegt ruhig und behauptet »ft.' ist nur schwer untet^ubcüigw. Hafer liegt eher WM000- 59619000» Eberam 55 btt SO Gvldmari. 3n allen BtehgaNungen war lang* sanier Han btt, bei Ainde-n unb Schwetne» txr- blieb iltfxrfianb Die 5lcH*tTr*0rtik wurden wie folgt festgesetzt Ochtenileisch H 50. fleisch 40 bts 50. Kahlleckch I 45 bi« 55, «albWIA 68, Schattier Ich 50 bi« 65. Schweinefleisch * btt 110. (3n einem Teil der AuNaac tpicberbolt) DersaÄer Vertrag mb da« deutsch« landseigentum Pari*» 28. Zan. (Priv>Tel.) Di« Berhand- langen vor dem neutralen Schiedsrichter ®t Deichmann, der den Rechts st reck zw^sch« bar deutschen Aegierung. vertreten durch Profrsfve Parisch einerteitt. und der Aer>aral am*» Mission andererseits, in Sacha, 3u«11et♦ renq bt« deutschen ölaenlum« in ^ubLrnb. Oesterreich. Ungarn, Ehma ulw. gemab Act. 260 Berteiller Vertrag mi entscheiden Hit. sind » vollem Gange. Vvn den vterzetM M tteAMetunbcn Fragen sind die drei ersten verhandell, bannte; die sehr wichtigen über den 'Degnsf offVillch' Unternehmung und _Koazeat: 1. W.mn freier Unterhalt gewährt wird, ist der Lehrlrng versicherungsfrei. 2. weim statt des freien Unterhaltes ein sogenanntes Kostgeld gezahlt wird. s> liegt Versicherungspflicht vor. wenn das Bargeld ein Drittel des jeweiligen Ortslvhne« üb-rschceitrt. triefe« Ds-agtt hat «ach ben zur stLcheuden lüuerifljjeu eine Prv-eutvalast u n g der tnbiftne£tai BetriellSrirmögen ergeben, tie nicht niedriger ist att die tritt- pcozentigc GrundschalbbelaNung bei den lanb- Oirckchaslllchen Grundvermög-n Ueber dte Errechnung ter C'n^dftrie-Umlage und ihre Verteilung aus die einte n n Untcruehnmn«! besteh: Liuverstän7«is ttoridbeu dem Aeichsstnan-- miniftcrium and rem Be r axiltangdml der 2«niö* banl. Die Finanzämter smd bereit« bamti befchäs- Ml a.7» MSi 17 | “I »,75 tt.73 re 71J 18, »I 8Ml 70 4.5 49 ADV. Sch ülerrück fahr? arten bis 250 Kilometer. Zn letzter Zell sind die Anträge auf Erweiterung der Entfernung«- grenze, bi« zu der Schülerrückfachrkarten zaer- | mähigten Preisen ausgcgeben werden durften | und die bisher 150 KiMmeter betrug, dring- । sicher geworden mit der I^g.ündung, dah vielfach die Universität, auf die die Studierenden angewiesen sind, von ihrem Wohnort weiter als 150 Kilometer entfernt sei. Da die Schülerrückfahrkarten wie die Arbeiterrückfahrkarten dazu bestimmt sind, die VrluchSfahrten in« Elternhaus übet die Soun- und Feiertage zu erleichtern, hat sich der LeichSverkehrSmintster damit einverstanden erllärt, dah nun auch Schülcrrückfahrkar.en in Ausnahmefällen mit Genehmigung der Eisenbahndirektion (an die begründete Anträge zu richten sind) auf Entfernungen bis zu 250 Tarifkilomerern ausgegeben werden. Kreis AlSfeld. m. Alsfeld, 27. Jan. Die Wocherreud- ta gu nfl, welche die Aeichs zentrale für Heimatdienst am gestrigen SamStag hn hiesigen Kaflnosaal ixran taltcic, war überaus gut beucht. Als erster Aedner sprach Prorektor Dr. Körber- Homberg, Bez. Kassel, uBer bai Thema; ,D i e Drostmächte der Gegenwart". Hut Frankreich sei alS ein-ige europäische Givstmacht au« dem Weltkrieg hervorgegan- gen. Sein Kriegsziel, die Zertrümmerung de* Deutschen Reiches und die Gew.nmmg des Unten Rheinufers, das ihm der Dersalller Fried«, besonders durch den Widerstan) Englands nicht gebracht habe, suche es durch die bJanntc Gewaltpolitik zu erreichen. 3m zweiten Vortrag .OD a > rung. Wirtschaft, und Finanzen" gab in 2stündiger AusfüHrunz PrivatdOzent Dr. Fr. Raab- Frankfurt, Referent beim Reichsspar- kcmmisiar, zunächst ein klares Bild unserer wirtschaftlichen Rot auch in der Degmwart. Als möglicher Weg zu ihrer Behebung sieht er eine Pro - duktionsmittelstener an, da sie den Vorteil brbe, zur höchsten Auswertung der Produktionsmittel anzueifern; vildr sie doch gleichzeitig eine Belohnung der Rührigen und eine Bestrafung der Säumigen. Der dritte 'Redner, Drziehungs- inspekto, Beckmann-Frankfurt a. W. sprach übzr .Staat und Volk'. An die Vorrrage säckof) sich eine rege Aussprache an, die noch m zwanglosem Beisammensein von Dozenten und Hörern abend« im Mainzer Hof ihre Fortsetzung und Vertiefung fand. Märkte. Berliner Produktenbörse. Berlin. 28 Zan. 21m PrvdukteMrrk machte sich deute die gleiche QttftliritgMi x*t tx Der Vorwoche bemerkbar. Bet reichllchem Angebot Miebcn die Käufer aus Die Mühlen beobachteten Zurückhaltung infolge dtt lchttchten Mehlgeschätt« Gerste wat mir in guter Brau- war« verlangt. Don Hafer konnte Bvare an den Konsum billiger Handel. Frankfurter Börse. Frankfurt a. M.. 28, 3proz. Dreuhische K,ns)tt anden ebenfalls starke Beachtung. Etwas be- I letzter war auch der Markt der amtlich nicht notierten Werte. 3n einigen Spezra(papieren, wie Hammonia 6,5 bis 8,5. fanden gröstere llmsatze statt. Frankfurter Handelsbank 145 bifl 140, Venz 4,5, Drown Bivem 2225, Gr>wag 350 tztt 375, Chemische Remy 850, Unterftmdcn 625 bi» 650. Hansa Lloyd 2. Krügershall 10,5 btt 11. Entreprise 50, Decker Stahl 11. Becker Kohle 11.250, Api 11,125. llfa 10. Ehernische Llktien vor- trriegend fest. Zu gröberen Umfaßen tarn es in Badische Anilin. Rütgerswerte waren ebenfalls gefragter. Verschiedene Elektrizitätswerte, wie I Licht und Kraft, A E. ®„ Felten u. Guilleaume und Bergmann traten durch besondere Befestigung hervor. Spinnerei Hammersc» gewannen bei erster Rr-tiz 2 Dckli)nen. Daunler, Kabelwerk. Shltn- gcr und Karlsruher Maschinen waoen .zu höheren Kursen verlangt. Montanaktven eröffneten in verwiegend fester Haltung. BemertenSwert war b* lltzhafte Rachfrage nach Gelsenkirchener und Har- Vener. Zuckeraktien zeigten ebenfalls ein festeres Aussehen. Zellstoffaktien blieben ruhig Zulms Sichel hatte lebhaftes Geschäft. Rorddeutschrr Lloyd war gefragter, plus 1 Billivn. Hapag bet größerem Interesse ebenfalls fester. Zement Heidelberg begehrt. Unümbrenntrei Kehl 650, Maitt- felder lebhaft. Berliner Börse. Berlin, 28. Jan. Die Miere Stimmung in Börsenkreiseii. wozu schon kräftige Ansätze bereit« in der vergangenen Woche hervvrtraten, machte sich beute stärker bemerkbar. Za Beginn herrschte aus allen llmsadgetzieten offenbar ziemlich rege Kaust ast seitens der Spekulation, was den Kreis der Papicre, die Kursstcigerangen erfuhr.«, we- senlliä erttxriterte. Das Geschäft erfuhr damit a tch eine nicht unerhebliche Belebung. Dte Kurssteigerungen hielten sich allerding« noch immer in ziemlich mässigen Grenzen Besserungen um 3 btt 4 Prozent bildeten bei schweren Mvntanwerten so ziemlich las Hochstmas'. Daritber hinausgehenbe Gewinne hatten Sumbtribt Blafchinen zu ner» zeichnen. Die von 271 , auf 38- , stiegen und ferner | Stettiner Vulllln mit einer Srhöhu.'g um Vil- 420 Schafe und 2425 Schweine. 3« würben bezahlt *ur je einen Zentner Lebensgswlcht: O ch^ f en, oofitL 40 btt 45, junge fleischige 33 bi« 49 ruhiger. FrankfNrter Schlachtdiehmarkl. Frankfurt a. TBL. 28. Zan. Der Äxft ttar heute wieder besser beschickt, namentlich «m laut ciu«fcrtigen zu lassen 3m übrige» sind die Arbeiten der Finanzämter bereit« so weit vorgeschritten, dast mit ihrem A^chluh, auch soweit t* Belastung der ßanbn'ir:5±af: in Betracht kommt. Ende Februar dieses Zahres etwa^gevechnel werden ianx. Dieser frühere Zeitpunkt in gewählt worden, damit ber Pünllliche Zinseinmma W 1 April d für die Xentcubanf sichrrgeitelU wird c.800 •.7M • 73 t?,S njj 63.2- 81 II Ä Gelände eignet sich am besten hi^sür? In Betracht käme vielleicht der städtische Teil de« Triebs vor der Kirschenallee: dieser Platz hat aber den Rachteil, das) er zu weit austerhalb der Dtcttt läge; es ist immer zu bedenken, dast der Verem, der ihn pachten will, auch auf seine Äoftcn tom- men must, und das geschieht durch die Menge der Zuschauer; diese scheuen aber einen weiten Weg, namentlich bei ungünstigem Wetter; auch ttnr» mancher Jugendliche von der Benutzung öc« Spiel- und Sportplätze« abgehalten, wenn er erst einen langen Weg dorthin zu machen hat. Vielleicht eignet sich das Gelände des ehemaligen Diehmarktes hinter dem Schlachthvf; doch must hier erst untersucht werden, ob es gegen Heber- schwemmung geschützt ist. Gin anderes Projell beträte den sog. Zimmermannsplay am Gnde der Ludwigstraste; dort liehe sich leicht ein Platz mit Qlaturtribünen Herstellen, falls das Gelände nicht der Bebauung jn absehbarer Zell anheimfälll. GS gibt sicher noch andere geeignete Stellen, über bie die Stadt zu versügen hat und die sich zu Sportplätzen umwandeln lassen. Welche man auch immer aussuchen mag. einen Punkt must man dabei stett beachten: für die körperliche Ausbildung der Jugend ist das beste immer gerade gut genug; also nicht knausern und nichts Halbes schaffen; wenn schon, denn schon! In Köln hat die Stadt etwa drei Jahre lang den Arbeitslosen - Verdienst verschafft, indem sie eine grohr Sportanlage Herstellen liest, die schon jetzt, obwohl noch nicht in allen Teilen fertig, eine Sehenswürdigkeit bildet. Hnd in Fulda hat der Fuhballllub Borussia zusammen mit dem dortigen Militär ein Schmuckstück von Sportplatz erstehen lassen wollte es nicht möglich sein, in Giesten etwas Aehnliches iitt Leben zu rufen ? Wenn die Stadt selbst einem solchen Projekt nicht näher treten will, dann soll sie wenigstens den Sportvereirren die Gelegenheit geben, sich einen Platz auszubauen, indem sie ihnen geeignetes Gelände überweist und eventuell auch eine finouzielle und sonstige Hnterstützung zutell werden Läfjt Die Sache rentiert sich auch. Der Vf B. zum Beispiel, selbst ein gröherer Verein, । gehört dem Westdeutschen Spiel-Dertzand an, der wiederum ein Txil des grasten Deutschen Fust- ball-Dundes ist. Wenn nun dieser Verein über einen guten Sportplatz verfügt, kann er nicht mir auswärtige Vereine zu Spielen und anderen Sportveranstaltungen einladen, sondern es werden auch vom Verband oder Gau aus Spiele, die auf neutralen Plätzen aus getragen werden müssen. oder sportlich« Veranstaltungen gröberen Stils nach Giesten verlegt, zumal die Stadt als Eisenbahnknotenpunkt von allen Seiten leichter erreichbar ist als manche gröbere Stadt. Die frem- öen Sportleute und Reisebegleiter sowie die von auswärts eintreffenden Zuschauer lassen dabei manche Rentenmark in Giesten hängen. Die Haupt- fache aber doch bleibt die ideale Bedeutung eines Sportplatzes als Fattor zur Ertüchtigung Fber Iugend. Wenn also jetzt der eine oder andere Verein mit einem Gesuch am Gelände und Hnter- '' stützung an die Stadwäter berantritt, dann ist es Ausaavc der letzteren, der Angelegenheit mit Wohlwollen und guten Vorsätzen näherzutreten, jedes parteipolitische Moment dabei auszaschal- ten und mr als Menschen, als verantwortungsvolle Vorbereiter einer besseren Zukunft zu hin- deln. Manchem wird es vielleicht nicht so leicht fallen, die Anschauungen der Vorkriegszeit, in denen er ausgewachsen unu erzogen ist, zu revidieren oder aufzugeben und sich in den Geist der modernen Sportbewegung zu vertiefen, jedoch mit etwas gutem Willen geht das auch, und dann wird er nicht zögern, feine Stimme und seinen Ginfluh gellend ;,u machen für alles, was bei Zugend zum Wohle gereicht, also auch für die Herrtchtu '.g besserer Spiel- und Sportplätze. Wer noch unschlüssig ist. Oer bedenke, dast jede Stunde, die der Zug-ndliche auf dem Sportplatz zubringt, ihn fernhält von den zweiselhasten Stätten bei Vergnugungs'utst und von den Verführungen zu Heppiglcil un: Schuxlgerei, deren Aus Wirkungen seinen Körper vergiften und verkümmern lassen. M s «S 1.7 Ä. 3>arra ar Jlnulid)« 'Jtocicriwj ■ Brief r.TS F.M n,i 21 47‘#71MX)UUUUI 4Hea. L28b77UUUXJV 123$.*** H&e ............ »e Rott« ..... d tfche Roten ........ eaänbtf* Roieu . . . •_•••« ri*-C-hcTttitb. i t« tonen wdhiirtMit Rott»....... «Mett.......... r UtrnHÄe Rott»...... - - tHifctr «otrn.......... Unaartlche Rott« • . • Ktfi.^orionxiMfdx ........ R»no««ffche Rott« RumanttL« Rott». BocniKt. Rott»....... • Die Indnstrieumlag« der RevtrNbank. Berlin, 27. 3an (Wolff.) Die Deutsche Rentenbank teilt mü: Aach §2 ber Rentenbank- verordnung finb da« Kapital und die Grundruck- lagc ber Rentenbank zu gleichen Seilen tx*n ber Landwirtschaft auf ber einen Seite, von Industrie, Gewerbe uni Ha»bel ein- schtiehsich der Banken auf der anderen Seite auf- jubtingen. Die Landwirtschaft ist nach den Vorschriften der Verordnung mit 4 Prozent be« GrundMckwertes belastet. Die Last ist mit 6 Prozent zu verzinsen. In Hohe desselben Goldmark- berrages tote ihn bte Landwirtschaft msgefantt clls Sicherheit stellt, sind Industrte. Handel. Gewerbe unb Banken bevanzuziehen. Dte Verteilung 7Ä»eOO(X>X>T273l*XXX)O0 MM7äUuUUUU5äl3r50ÜUUÜe i28ff73UMUJUÜp313ÄÖ0»00 ' 113512-*X 1356 'lTlfrl.lG.400 MI *Q?MrXXJOU ------ -- 196X3Z5 ®fri,*74»eu* orv i=n\3B tebii*'74,t>a yi> ä*SiA)iX»AIU 4tiU50ttXie0U IÜUUM611 "X 28. Oartnar BmUidx ^oittrajia C4crh Br.ci 1566,100 'I7M563.L-00 Md 1556,1«) Md-1563^00 M» ie»T5nmYv^ ixuswjono itsstww«» u.ujwi&o 3n®56nfX)0Düi57:9 ixwmoo <457*monoo67o«samooi® IMSOWOOOXIÜ 18395 «XDOÜ----- 17:05,b3 «d 17794^7 Md 17755-50 Md 17854,50 Md 4180,500 Md421.^>. Md «tLMMd 18-528O0(KM)frl894?8OrjfX)0ü I^fe60n00u0 l'J»73!OWa --------- ^»oyoQOOf) 72681 YüODOOO 1 Moib eefr«tD4» Irrt e. ansL Srer.ftrn e. 51. 6!e Kh »ei3t»»L6t«t1*.e»L j 1« 7»t Ui» 6tn vrozmi. «a» Rn • w T atu nc 25,1. 28 1. 25. L 7-1.1 I F4 Drnt«<Ä/ iHtB