llr. 25 , flTI*, eiter Sonn, mb pdrrteet, i tlbcrSofrstacsb#ilacf tMtfcrserJainilirnb.oller »o*f* leiBciprtli 7V (BolDpfenmg ein- schlichl'ch Irägerlohn, nd) iti ‘J.idjttri-eit en nnjelner N ummern m» cige feieret (b? ,r fir Sttgeigtn »on 27 mrn Srrite je lid)8,au»eart» lOiBolbpfenntg; für He» klame.lnieigeno.7ü n a Breie: 3 > ißoibp|enmg. pla ,ojri4)n|izj ,4Ul* schlag. - deraiujjnu* tue UjltuhiL ^tuiHtion: Dr.Stiebr. !BiH).Can j«; für Ota jungen laC dtnlt dlum d)ein; Jibcn Lnzeigcneeü jus dex l4md. 4 n at.« a Frankensturz und Rheinland. Dir auffallende Sturz des Flanken hat In Franklekt ähnliche Wirkungen hervvraerusen tok tn Tmrtd)[ant> der Verfall der Reichsmark. HeLr ittili i r lüg lcher Wech'el der Ber- laufS preise, dir Ctoflb nach fremden De- Vifen. DeckaufSablchluNe In fremder Währung. beginnende Kapitalflucht in- Ausland. Lohnkämpfe und Unzufriedenheit der hielten Volksschichten ulw Sine besonder« und für di« deutschen WirtschaftSinleressen nachteilige Wirkung übt der F.ankensturz In den bes ehten Gebieten au« Unterstützt durch eine auher- Srdentliche Wirtschaft-Propaganda und brutale -ollpoltlik der französischen Regierung imRhrin- imd konnten die französischen Waren rasch ihren Deg in daS besetzte Gebiet sinden und sich bort «in beträchtliche« Absatzgebiet sichern. F ra n- zöstsche Geschäfte schossen tn ben r Heini- schon Städten wie Pilze au) der Erde. Die Ian je Furückhal ung der rh-irischen Bevölkerung gegen die sranzöslschcm Geschäftsleute wurde nid) der swtwendig gewordenen Emführuna der Gold- markpreile durch die deut che Wi -ttchrft gemeinsam mit dem Rückgang der Kaufkraft der Kon- kamenten geringer und geringer. Heule finden die billigen französischen Waren groben Zu- pruch Rach ein?r kürzlich durch die Presse ge- qanaenen statistischen Rlitteilung konnte die sran- Aftsdxt Automvbslindustrie in kurzem Zeitraums un besetzten Gebiet über 1000 Fahrzeuge verkaufen, während nur 4 deutsche Kraftfahrzeug« dort tn der gleichen Zeitspanne Absatz finden konnten. Aehnllch« Verhältnisse sinden wir aus zahl» seichen anderen gewerb ichen Gebieten 3m L e - benSmittelhandel machen sich die sranzöst- ichen .Tooperative" immer mehr bemerkbar, und d r fran ösische Hausierer macht >m deutschen gröhte Konkurrenz. Sine gewohnte Zrschcinung ist der mit Kurzwaren handelnde: kolonlalsnanzösische StrahenHändler geworden. Haben die französisch« Wirt'chastS Propaganda und die entsprechenben Zoll- und WirlschaftSmah- nahmen der Rheinlandkommission seit Jahren oorgearbritet, um da» Rheinland wirtschaftlich nnglld>fi restlo« von Deutfchland abzutrennen, ‘e kommt ibr ans bi^k-m Wege der Frarckcnsturz gerobe recht: Da S Rheinland w i rd mit französischen Waren geradezu über- - chw « mmt. ., _ Auf der anderen Seite sehen wir die Rot- läge der deuts chen Fran k en e m Pf S n ger. 3ine der Hauptaufgaben der französischen Propaganda im Rheinland war feit Beginn der Besetzung die Propagierung d-S Franken, und, nachdem sie im Saargebiet ihr Ziel erreicht batte, schien in den Zeiten d-r schwersten WährungS- erschütterung in Deutschland auch im besehteni Gebiet die Zeit nicht mehr allzu sern. da der französische Franken im Begriffe stand, die deutsch« Mark zu verdrängen. Damals sahen die Franken- pe. di en er mit Mitleid auf derjenigen. der mit her schlechten Mark zu kaufen genötigt war. Für wenige Franken konnte er ja Dinge erstehen, die für den Volksgenossen. der Mark verdiente, unerschwinglich waren. Das war zu Zeiten de« sä-limmsten Ausverkauf- im Rheinland, als da« Land vom Westen, her buchstäblich auSgesaugt wurde. Die französische Leutnantsfrau war die auffallendste Erscheinung in den Warenhäusern und aus den Märkten. Als nach Beendigung des passiven Widerstande« die Regie- vediensteten in Franken entlohnt und die Sisen- hahnsahrrreise tn Franken entrichtet werden muh.en. schien der SiegeSzug de« Franken unaufhaltsam Der französische Währungssturz hat dem j französischen Traum ein jähe« Snde bereitet Der Markverdienev ist Tdelvalu tarier geworden und trostlo« ist die Lage der Eisenbah Angestellten, deren Spitzenlohn täglich faum 2 Goldmark beträgt. Der Traum von der obligatorischen Einführung de« Franken imRhein- land hat sich bitter g rächt. DaS besetzte Gebiet tourbc zu einem blühenden Markt für Frankenspekulation, und an der .schwarzen Börse" wird dort in der letzten Zeit die französische Valuta immer schlechter bewertet Wer glücklicher Besitzer von Rentenmark ist, kann bon für 10 bi« 12 Goldafennig- den einst so stolzen viel- öegehrten Franken erstehen. Kein Me.isch wünscht sich mehr Frankenlohn, dagegen eriehnt da« Rheinland die Einführung der Renten- sta r t Richt« kennzeichnet den Umschwung der Verhältnisse besser alS z. D. da« Berbot der Do- I fatzungSbehörde in C41cn an die Zeitungen, über den Fran ken stu rz zu berichten oder die nachbörsl-chen Kurse mitzuteilen S« ist noch gar nicht solange her, taf> die B-safunaSbebörde von ten Zeitu. g n verlangte, dah die Franknvrierung regelmäßig und auffällig vervssentlicht ! wurde. Seitdem e« sich gezeigt hat, daß Deutschland au« tiefstem Währung-elend sich tatsächlich auf den sicheren Bod-n der Rentenmark gerettet hat. ist auch bas Verlangen nach Schaffung einer rheinischen E m m i s s tonS ban k geringer Und geringer geworden. Heute kann die Schaffung einer eigenen rch-i- wei ia auf dem ganzen Term orium der Srwseparion Gewehrsalven a6gc ch ssei. Alle Fabriken und betriebe salu^ en Sirenen die Eisenbahnen ftanben fünf Mr- nuten still ebenso der Telegraph dte Ra dlost a l i o n e n unterbrachen die Arbe.t fü»' Minu- ten und gaben über al lhin die Worte wieder: .Lenin ist tot, aber sein Werk wtrd ewig leben". Da« drahtlose Telephon spielte den Trauer- marsch Die Zahl derer, die an dem Sarge vor- überzog m. be'.rig Über eine Million. Der deutsche Botschafter, Graf Brockdorff-Ranhau hatte nmnend der bei dec Sowjetregierung beglaubig'em Regierungen einen Kranz auf dem Sarg niedergelegt. 3n Berlin fand unter starker Beteiligung im grohen Sctausri lbau« und zwei Fest ä:«n bie Trauerfeier für Centn statt. Die Feiern verliefen ebne Zwifc^ enfall Dor dem grcCen Schauspielhaus« hatte sich aber eine grobe Masse meist jugenblider Perl onen angesammelt. die m Rufe .Rieder mit ber Schupo!" .Rieder mit dem KarftalismuS!" auSbrachen. Den wiederholten A nforderungen der Polizei, die Strahc freizuge e'. leisteten die Demonstrantmi leine Folge Die Lage wurde kri i?3) so dab die Polizei zur Säuberung ber Ölrabe schreiten mub e. Sie war schlieblich genötigt, die Meng« unter Anwendung r n Gummiknüppel" u-b auf- ge s'a"z m §ei en ew h: au«ei"anderzu- treiben. D^ei Prrs.men. die Beamte engrijen, wurden fest genommen Die englifch-franzofische Entente. Macdonalds außenpolitisches Programm: Gegen die französischen Rüstungen.— Die Reparations- und Schuldenfrage. — Gegen Poincarös Rheinpolitik. — Der Völkerbund. Parts, 27. Zan. (Wrlff) Der Direktor d«S .QuolibtoT hatte eine iln errebung mit Mac- donald. Der englische Premierminister sag c. Man wirkt Frankreich die Ruhrbeseyung vor. die nach unserer Ansicht die Hauptursache der wirtschaftlichenRotlageist die heut« auf Eng'and lastet. Man wrrit Franlr ich vor. dab c« nicht genügend Rücksicht auf bie höheren Inter- essen Europa« g-mommen bibe und dab eS gar keine Rücksicht a if d e besonne.en Inteie sen England« nc!;me. A-be.dem wird nach der allgemeinen Ansicht die moralische und s ninzielle Unterstützung. die Fran'reich den kleine nR atlonen für ihre Bewaff nu ng angedcihen läbt, einen neuen Krieg unvermeidlich machen. Frankreich entnervt unser Volk, daS sich in aller Aufrichtigkeit fragt, ob e« sich nicht in die Notwendigkeit verfrtzt sieht, seinerseits mi* l.tärische Dorbereilungeu zu tressen und neue Allianzen zu suchen. Gr wolle nicht von der Beunruhigung sprechen, tic die Geschäftsleute und die Arbrilrr ang lichtS gewisser gröfjerer industrieller Kombinationen hätten, de en Bestehen man ankündigt und die g gen England gerichtet zu sein scheinen Er wolle t uch nicht von der Beunruh ging für ihre eigene Si..>nh.'it sprechen, die von den Engländern an- g sichiS der ungeheuren Lustrüstungen Frankreichs empsunden werde; aber er müsse sagen, daf) die besten Geister beunruhigt und m.b- liauisch seien Q4 fei die Aufgrde der jetzigen Regierung, die Gefahren ab/aschatzon, die ber von ihm — Macdonald — gekenirzeichnete Zustand .betbeifübren ßnnte. Seine persönliche ^leberzeugung aber sei. dab im ®runi< genommen da« englische und da« s-anzösische Volk Freundschaf t für einander empfänden und dab die gesäb'-liche Wolke, die heute aufsteige, von dem gc;c if.ntigcn Mistveiste- hm der wirklichen Wünsche herrühre. DeSfxtlb müsse nun sich offen auSfpr« chen. wvh^:rch man. wie er glaube, alle Mistperständniste ueiei- tigen könne. Gr glaube nicht, daß bie Sachverstandigenau«. schüffe in dem engen Rahmen, den man ihrer Aktion gegeben habe, eine befriedigende Lösung schaff.n könnten. Auf die Frag?, ob die englische Regierung Vorschlägen werde, den Ausschüssen einen gröberen Spielraum zu gewähren, antwortete Macdonald: Wir werden abwarten, biS die Ausschüsse diese« selbst verlangen. Wenn sie die« tun, werden wir wahrscheinlich diese Forderungen unterstützen. Wenn sich Meinung«ver- schiedcnheiten mit der französischen Regierung ergäben, würde man mit ihr verhandeln. Rach feiner innersten äleberzeugung würden auch die stärksten Rüstungen Frankreich« niemals genügen, die Sicherheit ber französischen Gebiete zu ge- gewährleisten. Er wünsche, dab Frankreich aus- hört, fein Vertrauen einzig und allein auf die militärische Macht au grüiiden. und dab eS begreife, wie viel gröberen Schutz e« tm Völkerbund finden könne. Auf eine weitere Frage erwiderte Macdonald: Wir sind der Ansicht, daß die Frage der ftan* zösischen Schulden gegenüber England nicht angeschnitten werden kann, ohne daß zu gleicher Zelt die gesamte europäische Lage erst Irrt wird. Ich werde niemals zulafsen. dab diese beiden Fragen vvnei-'ander g -trennt werten. Macdonald sprach sich olSdann über den Völkerbund au« und erJdrte. der Eintritt Deutsch- sand« in b.n Völkerbund würde für Frankreich tm Osten ti beste Sicherheil« aarant ie fein. Aus di- Bemerkung, dab auch Po.ncarö in Frankreich Degt^er feiner Poli.ik habe dab diese aber glauben, di- Räumung de« Ruhr- gebiete« sei wcht möglich, bevor andere Ga- rantien geichrffwi f.i.m, antoortete Mcrcdv- nald: DaS weih ich Die iranzö IfdxTUibrbdciyung bringt Fd^cn Borte l, weder Frankr ich noch England nvch irgend jemand, aber ste b rgt w sich die Keime für alle mögl chm Kalamitäten. spricht von Siche rheiten, aber wwm r-er durch Verringerung de« Absätze«, so darf andererseits doch mit Senug.mung ge'agt toerben, txxb die Stabilisierung der deutschen Wahrung und der Riedergrng der französischen dem Deutschtum im besetzten Rheinland m a a>^t tge Waffen im Kampfe gegen die französischen WirtschaftSpläne gegeben hat. augenblickliche Zustand andauere, w rd man, wenn zwanzig Zähre vergangen find, s.hen. welche Ari von Slch-rhriten die Ruhrbe'.etzung Frankreich gegeben hat Wir müssen an di- Zukunft, an bie Erhaltung des Weltfrieden« denken. ES wäre ein grober Irrtum, anrunehmen, daß man auf länger* Zeit ungestraft eine Dation in ihren Int reffen schädigen oder in ihrem Stolz erniedrigen kann. Aus die Frag-, ob Macdonald der Ansicht sei. dab die deutschen Demokraten aufrichtige Pan- fisten und aufrich ig geneigt feien. Reparationen zu zahlen, antwortete er. er sei dessen sicher. Wir Arbeiter haben die Absicht fahr er fort, eine Politik zu treiben, die es. soweit eS in unserer Macht liegt, der deutsche i Demokratie erleich e t. den Ausstieg vvr-un-s>men. W.mn man aber beharrlich d :e Poli i' betr.-ibe, wvd rch nvin den de ttsch-n Reaktionären in die Hand sptrie. dann wäre daS eine Tocheit. die allen teuer zu stehen käme, den Franzosen, d-n Sng ändern und ganz Europa. Aus die Frag- nach dec Meinung Macdonalds über die separatistische Bewegu n g Im Rheinland und in der Psalz antwortete dieser, seine Antwort sei sehr einfach: sie sei die von ganz England: Wenn eine feparatistifche Bewegung spontan auf'teigt. dann geht ui« daS gar nicht« an. Aber wenn diese Bewegung durchelneauSwärtigeMacht In Szene gesetzt wird, sind wir der Ansicht, dab der Frle- denöverirag von Versailles verletzt ist und wir werden und hier sormell weigern, diese separatistische Regierung anzuerkennen, die mit diesen Mitteln eingesetzt worden ist. Pariser Ministerkonferenz. Pari«, 27. Jan. CDTB.) Minlsterprüsl- dem Pi, inca^« hat heute nachmittag von 3 bl« 5 älhr mit dem belgischen Aubenminister Jaspar verhandelt, der um 1 Uhr mittag« in Pari« angekommen Ist. Heute abend fand bei Poincar6 ein Essen statt, an dem sowohl Iaspar als auch der tschechoslowakische Aubenminister Benesch tellnahmen. Der Untcrrcbung haben keine Mitarbeiter von beiden Minisdern bei» gewohnt. Rach Beendigung ber älnlcrrebung ist der Presse leine Mitteilung zugegangen. Der diplomatische Redakteur der Hava« - Ag-nt ar glaubt versichern zu tö men, dab die Verhandlungen sich hauptsächlich auf da« Reparationsproblem bezogen haben, besonder« auf die Frage der Verwaltung de« Ruhrgebiet«. Der Ertrag der Pfänder sei im einzelnen geprüft worden. Die Lage fei günstig. Gin Reltoerlrag von einer Milliarde Franken tm Jahre könne schon jetzt al« wahrscheinlich angenommen werden. Im übrigen wird ein offizielles fSommunlquS bald veröffentlicht werden. Die beiden Minister hätten auch die französisch-belgischen Beziehungen erörtert, wie sie sich nach der Bildung ber englischen Arbeiterregierung gestalten. D« scheine nicht, dab bn Augenblick eine Neuorientierung ber britischen Aussenpolitik zu erwarten sei. Minister Iaspar wolle, wie in der Vergangenheit. so auch jetzt alle« versuchen, um eine Ueberbiüdung der englisch-franzöfischen Gegensätze herdeizusühren Die Verhandlungen hätten sich auf die Tätigkeit ber Sachverständigen- au « schüsse und auf da« Studium der belgi- fdxn technischen Pläne bez^gm Schliesslich sei die Lage in ber Pfalz besprochen worden ($6 scheine dab man in Paris nicht mehr darauf bestehe, die Terorbnu g-n ber Severatistenregie- lu 'g anerkennen zu wollen, dagegen werde man sich weigern, die auSgewiesenen (Beamte n. die sich feindselig gegen die Besatzungsmächte rerhalten bitten. tD:c>ec zuzulassc« 3m Laute der Derhandiungen sei kern endgültiger Entschluß .qvfabt worden. Man wisse nur. dab man französischerseitS bie An icht teile, die der Vertreter de.' k>elgtfchen Regierung heute nachmittag entwickelt habe. Regie und Kulturkampf. Berlin. 28 Ian. (Priv.-Tel., Der Dahn- hvfSbuchhandelindem ge'amtei Gedaet der franzö>ifch-bcl ifchen Reg bahnen ist an Die Pariser Firma Hachelte verpachte: und damit den deutschen J.-inngen jegl cher B^.rieo der deutschen Zeitungen und ber deutschen Bucher auf den Bahnhöfen diee« Gebt tes U7nno Ich gemach'. werden. Das r-i ende Publi/um foll c.xm gcsTungcn werden, sich mit französischer Reiselektüre zu versehen und aus trauw- sifchen Qu 4 en etwa dem famosen .Echo duR oder der Pari er Boul rarbore se ‘^S'V durst nach politischen Rachrichten zu I diese unerhörte Mahnahme ist eät« ber vieren Minister Iaspar hat heute abend mit dem belg schen Sachverständigen tn den beiden Ausschüssen verhandelt. Er wird die Rückreise nach Druftel Rkontag vormittag an ieten. Die ohne vorheri-- Antt.ndigung erfolgte Reise IasparS nach Pari- hat in Brüssel lebhafte Aufmerksamkeit erregt. Wie d>r .Etvile Beige" In die'em Zusammenhänge mitteilt. hatte Macdonald gestern nachmittag mit dem belgischen Botschafter in London eine ziemlich lange Unter- rchung. Diese Unt-rrebung habe, wie es sche ne, die englische Pol tlk gegenüber den Alliierten, InSbe'v:.d re g.genüb.r Bel t m zum Geg nstand gehabt Gestern am spä'en Ab-nd sei der Beri cht über diese Unt rredung in Brüssel eingetrvf'en und er sei zeitl ch mit dem Beschlub de« Minister« Iaspar zusammengefallen, sichnachPa - rt« zu begeben. England und die französisch-tschechische Allianz. Pari«. 27. Jan (Wolff.) Der Au'enpoli- tifer bc« .Petit Journal" sucht eine Derbin>tng zwischen dem französisch-tschechischen Allianzver- tiag und ber sranzösisch-engltschen Entente herzu stellen Gr schreibt: Wie man onnehmen kann, hcbe sich Benesch nicht obn? Fühlung«nähme mit den maßgebenden Stellen bemt ht, drneuen Regieru ng tn England klarzurnach-n. daß England ohne Beunruhigung und ohne Protest« da« neue Abkommen bn icbmcn könne Es werde erst dann zu i befrlebet werden Die einzige Kontinentalpolitik fei di-, welche England wieder auf ben Kontinent zu- rücksühre. Diefe Politik wolle Benefch betreiben. und. weil Frankreich sich mit seinem Lande verbunden habe, müsse diese Politik auch die Politik Frankreich« fein. Poincaräs erster Kammerfleg. Pari«. 27 Ian. (WTB.) Der gestrigen Rede Poin:ar6«. durch die e« möglich gework^n, etwa dreibig für die Generaldebatte angemeliex-n Rednern da« Wort abzufchnelden. wird sowohl von ber Preise deS nationalen Blocks al« auch von der llnksstehenben Preffe infofem grobe Bedeutung beigelegt, al» darin eine Annäherung deS Ministerpräsidenten an den nationalen Block erblickt wird. Zwar gibt man zu. dah noch eine zweite grobe Schlacht von Potncar^ dadurch gewonnen werden muh. dab er unzählige Gegenanträge gegen feine Steuervläne ab(d>laflen mub. aber immerhin ist von Bedeutung, dab da« führende Organ d-S Linksblock«. .L'Oeuvr-". erklärt: .Poincarö gab fich keine grobe Mühe, seine neuen Steuern zu rechtfertigen, er übernahm der Mehrheit d-r Kammer gegenüber bie formelle Verpflichtung. Ile wieder wählen zu lassen. DaS war ber eigentliche Inhalt feiner gestrigen Rede. 1 I i n I3CT, eiben» '2>eiu> 'rmrroe tetc^bottigc< Cötaicrtxn uver bte Pläne ihrer Orgamatwn geworben. Die Vernehmung der Festgenommenen bauert noch an. Die StrafgerichLsreform. 05 er Um. 26 3an. (Wolff) Wie uns der Deutsche Richterbunb mit teilt, faße bellen Straf juntUommiffwn zur Strafgerichtsrelorm folgende Entschliehang: „5>ie deutsch: Richterschaft begrübt die Verordnung über die Gerichts Verfassung und Strafrechtspflege vom 4. Oanuar als einen bedeutenden Fortschritt auf dem Gebiete ber Strafjufiy. Zwar find über einige Einzelheiten ber Verordnung die Meinungen ber Rich.ee geteilt. So ist eS zweifelhaft, ob die höchsten beut schen Gerichte noch ebenso gründliche Arbeit werben leisten fönnen, wenn kunf.ig die Senate bes Reichsgerichts start mit sieben nur noch mit drei Richtern beseht sind. Ruch toetben viele erfahrene Kriminalisten be* dauern, baß bet Staat mit bet Abschaffung der Strafkammern eine bewährte Handhabe zur Bekämpfung beS gewerbsmäßigen Der- brechertnmL ans der Hand gelegt hat. '.-ä; M fe iS? Ä« fc1 j,1 e^u”* Ai K.C51 A *rtat Ou Ob^7bcn ird», Lnbafr' lyU««*1 t«1 S&‘i po* lMkx n>etb •'S*? Lei!« «» @ei «6* «s? »SS* 3° ' 301 «> mü Jürger« >,ger ÄanMMit t iTlIir gev" Aus Stabt und Cano. Ttesten, Öen 28 Jammt 1924. Verseyungen in den Ruhestand. Auf Grund des Gesetzes über die Altersgrenze ber Staatsbeamten treten am 1. Februar 28 hessische Staatsbeamte in den Ruhestand. Unter ihnen befinden sich folgende: Oberlandssgerichtspräsibent Dr. Georg Best in Darmstadt Minist erialbrrekwr Daniel Lvrbacher tn Darmstadt. Landgerich spräsidmt Geh-Rat Karl Theobald t Li Darmstadt. Landgerichlsdirevvr Rudolf Prätorius tn Giehen. Landgerich Sbirck vr Ma,Schtlling-Trh- g o p h o r u « in Darmstadt. Cb la d Sg.rich «rat Georg Diesfcnbach tn Da imstad' . Oberla b Sgcrichsrat Karl Pfannmüllet in Daimstadt. Amtsgerichksbirettor Geh. Zustizrat Karl Landmann in Offenbach. 2lm Sgerich ebir-Tttor Geh Zuflizrat Karl Warthorst in Friedberg. Oberamtsrichter Geh. Zustizrat Friedrich D i e r a u in Fürth L O Oderrnntsrichtet Geh. Zustizrat Dr. Ludwig Fischer tn Lorsch. Oberamlsrichler Geh. (Zustizrat Alex. Frist tn Alsfeld Oberamtsrichter Geh Instizrat Fran- Aof- finger in ®rof>Umftabt ÄnstaltSgeistlicher Pfarrer Karl Roth tn Butzbach Bureaudirekwr Karl Mann in Gießen. Oberjustizinsvektor AlblnuS Blößer tn Vilbel. OberjufHjlnfpeftDr Zakob Fischer tn Bad- Rau heim. Strafanstallshauptwachtmeister 3nt Actn- stabt in Butzbach Stoafanstalisoberwachtmeister IXnt. Hoffmeister in Butzbach StrafanftaltsoberWachtmeister Adam Röder in Butzbach Rus diesem Anlaß ist den Beamten die Anerkennung der dem Staate geleisteten langjährigen treuen Dienste ausgesprochen worben. ** Prof, Dr. HanS Schneiderhöhn, dessen Schaden von unserer Landesuniversität wir bereits meldeten, wurde geboren am 2. Juni 1887 au OHatrn, studierte an den ilntx füllen F ei- bürg i Br., München und Gießen. Vom 1 April 1909 bis 1. Oktober 1911 war er Assistent am Mineralogischen Institut der Universität Gießen. Hier promovierte er zum Dr. phil. In der Zeit vom 1. Oktober 1911 bis 1. Februar 1914 war Dr. Schneidethöhn als erster Assistent am Mine» ralcgisch-petrographischen Institut und Mu'eum ber Universität Berlin tätig. 1914 unternahm er eine Studienreise nach Afrika Don dort 1919 rückgekehrt, habilitierte er sich im (Zull bei ber Raturwisfenschaftlichen Abteilung der Universität Frankfurt für die Fächer. Mineralogie, Petrographie und Lagerstättenkunbe. Seit Beginn bes Sommersemesters 1920 hatte er an genannter Universität die Vertretung bes freien Ordinariates für Mineralogie inne. Am 1. Oktober folgte Dr. Schneiderhöhn einem Rufe als etatsmäßiger außerordentlicher Professor für Mineralogie und Petrographie an die Landesuniversität. Seine Ernennung zum planmäßigen ordentlichen Professor erfolgte am 1. April 1922. Gin an ihn im Juni 1922 ergangener Ruf ber Universität Hamburg wurde abgelehnt. In den Osterferien 1923 hielt Professor Schneiderhöhn, einer Einladung der Universität Kristiania folgend, in Rorwegen einen mehr-wöchentlichen Kursus über mikroskopische Erzuntersuchung ab. Südwest deutscher Rundfunk. In einigen Wochen — sobald die erforderliche große Sendestation in Frankfurt errichtet sein wirb - steht die Eröffnung beS südwestbeulschen Rundfunks bevor, der ähnlich wie der schon bestehende Deiliner Rundfunk Rachrich'en und Unterhaltungen aller Art drahtlos bis auf Entfernungen von 150 Kilometer von F.ankfurt aus verbreiten wird. Gießen fällt mitten In die gute Reichwei'e dieser Station, und viele Gießener warten gewiß schon mit Spannung auf die Eröffnung diese« Rundfunks, um sich nach Beschaffung der erfordere I Hajen Apparate und Genehini-tungen daran beteiligen zu können. In F anksurt wirb vorläufig der Runbsunk mU einem kleineren Sender für die Stadt und die nächste Umgebung ausgeübt. Die Interessenten haben sich aber dort bereits zu einer ..Gesellschaft von Freunden ber Radio-Tele- dbonic und -Telegraphie". dem .Sübwestdeutschen Radivklub'. zu'ammengeschlossen der auch Ortsgruppen in allen Orten errichten will, ble von bem großen Rundfunk später er-reicht werden Wie wir hören, ist hier in Dießen bas Physikalische Institut der Universität bereit die Bildung einer solchen Ortsgruppe in die Hand $u nehmen. Es bürste sich empfehlen, daß die Interessenten In unserer Stadt bem Institute — bter, Stevhanstraße 24 — ihren Wunsch einem solchen Vereine bcUu treten. baldigst mitteilen. Tann könnte in nächster Zeit eine Gründungsver- I fammfung einberufen und damit zugleich die De- I zichlingen zu bem Frankfurter Haaptverein auf- I genommen werben. Es ist ratsam. baS bald in die CEeg« zu leiten, ba das amtliche Organ ber Süd- I west deutscher, Runbfunlgesellschaft und beS 5 anf- furter Radivklubs, ble .Radioumschau" die allen I Mitgliedern kostenlos zu geht, ihr Erscheinen bereits begonnen hat. * Unstatthafte Sammlungen. Wie man uns mitteilt, sollen in ber letzten Zeit mehrfach Einzel fammlungen von Erwerbslosen bei hiesigen Geschäftsinhabern vorge- kommen sein. Die Sammler hätten babei etn Schriftstück, in Maschinenschrift ausgefertigt, mit Stempel unb der Ramensunterschrift „Schmidt*4 versehen, vorgezeigt. Das Ergebnis dieser Sammlungen kommt, wie uns von den Führern der hiesigen Erwerbslosen mitgeteilt wird, nicht ber Gesamtheit der Erwerbslosen zugute, weshalb es ratsam wäre, den Sammlern nichts auszuhändigen. Wir find der Meinung, daß man 'unsere Geschäftswelt mit ben Sammlungen in ben Läben über- baupt verschonen sollte, und zwar ganz gleich, w e r bie private Sammelstelle ist. Man sollte die Bekundung der Hilfsbereitschaft, die unsere Geschäftsleute bisher in dankenswerter Weise stets bewiesen hat, dem Zusammenarbeiten von Wohlfahrtsamt und Geschäftsinhabern bzw. deren Berufs- I Diese Rachteile werben aber durch ble Vorteile aufgehoben, die lange «geh:g en Wünschen ber weitesten VolkSkreife entsprechen. Die Freunde einer stärkeren Beteiligung des Volke« an der RechtSpstege sehen alle ihre Forderungen erfüllt. In ben Gerichten erster Instanz unb In der Berufungsinstanz, überall sitzen Männer und grauen au« b.mt Vrl e neben den Berufsrichtern. Sie aebrt en al« Schöffen H a n d l n H a n d m r t den Richtern, nicht mehr wie bisher ün Schwurgericht scharf von ihnen getrennt. Zeder- mann weiß, hab da« verfehlte Trennungsprinzip de« Schtvurgerich s oft zu schweren Fehlsp rüchen geführt hat. Diese.- Schaden ist jetzt beseitigt und ein großes Schöffengericht tritt nunmehr an bie S elle des Schwurgericht«. Dir Richter erhoffen von bet völligen Durchführung be« SchöfsenprmzipS, mit bem sie durchweg gute Erfahrungen gemacht haben, eine bebeutenbe 6'ä Jung de« TolKverlrauen» zur Ctrafrechtspflege. Tie Fälle, in denen bie Derorbmrng gestattet, daß Richter ohne Zuziehung von Schöffen als Einzelrichter entscheiden, find sorgfältig aus- gewählt und mit verschiedenen Sicherungsmaß- regcln umgeben. Tie Befürchtung, baß ber Einzel- vx^iev eine zu große Machtbefugnis erhalte, ist daher unbegründet. Seine Befugnis, bei der Erfüllung aller Vorbedingungen auch Verbrechen abzuurteilen, kann das richterliche Verantwortungsgefühl nur stärken. Erfüllt ist auch bie alte Forderung ber Berufung gegen Strafkammer- urteile. Der Berufung unterliegen ferner die meisten Fälle von Verbrechen, die bisher von den Schwurgerichten abgeurteilt wurden unb jetzt den Schöffengerichten zugewiesen find. Erfüllt ist endlich auch bas Verlangen nach der Mehrheit von zwei Dritteln Stimmen für jede dem Angeklagten nach e l ge En scheidung auch in der Straffragt, sowie die lange gewünschte Durchbrechung deS Legalität«* pikrz'ps. Leichte Fälle, tn denen bie Schuld deS Täters gering ist und die Folgen ber Tat unbedeutend ftnb, brauchen nicht mehr verfolgt zu wer- den. Dem Deutschen Richt erb und ist bekannt, baß bie Verorbnung in ber Politischen Tagespreise urtb Insbesondere aus den Kreisen der Anwalt- abfällig beurteilt worden ist Der Richterbund ist aber übenzni'*t daß bei der »■aftpe-t D.irchsüh uni dö D rorbnung ihre Vorzüge bald allgemein erkennbar hervortreten werden. Dom Hessischen Dolksbund. Zu dem Bericht über bie b esjahrige Kasteler pabr<^>?r'amrnfung ist nvch folgenbe Resolution über Rheinhessen nad^u!ragen: -Der H D D protestiert in schärfster Weise gegen leben Verbuch, Rheinie sm im Gegensatz zu bem OBinen deS Volk-S aus bem Verband des Staate« zu lösen. Er verlangt von den französischen Besahungsbehörben, daß sie die Z u- gehorigkeit der Provinz zum hessi- sckien Staat unangetastet lassen, er fordert, daß der hessische Staat w-iter die Berechtigung erbin, die ^Beamtensttllen in Rhewhessm nach I^ung zu besehen: ferner, daß der hessische Staat alle Ihm zu stehen ben Steuereinnahmen au« Rheinhe's u unverkürzt erhäll Er verlangt Freizügigse t aller Angehör-igen bes hessischen Staates zwischen bem besetzten unb unbelebten Gebiet lebi l ch auf Grunb eines Passes ber zuständigen Bürgerm i^er-ei und lehnt alle Er!chr:ewngen des inn T e fi^t Verkehrs zwi- fdxn ber besetzten wrb urchest-tzten Zo.re ab Ebenso berteirft er alle Erschwerungen beS De-kehrS in 3onc ^rcnA5cBlct dvn besetzter unb unbesetzter Sern er verlangt der H. V. B, baß ber Setz ar a tl st enh e r r s ch a f t in den betreffenden Orten oe« besetzten hessischen Gebietes von den hessischen Behörden ohne Widerstand der französischen Besahungsbehörden ein Ende gemacht wird. Zugleich warnt ber H. V. B die ReichSregle- bringend davor, im besetzten Gebiet deS Roe Inlandes irgendwelche Desttmmungen zu treffen welche eine LoSlösung der Provinz Rhemhessen vom hesti^chen S‘aal begünstigen und verbreiten könnten. Der H. V. V. fordert ferner Don der RelchZregterung, solange die Desehung von Rheinhessen dauert, weitgehende Unter- ftuhung des hessischen Staate«, um diesen vor den völligen Vernichtung zu bewahren." Kleine politische Nachrichten. Die ReichStagsfraktton der Deutschen De- Partei hat anstelle des bisherigen Vorsitzenden unb tum Ersten Dürgermei- fter von Hamburg gewählten Pelersm Abgeorb- neten Koch-Weser zum Vor'itzenben unb Erkelenz zum zweiten Vorsitzen.en gewählt. Omi&aDe Hervö. ber VertvauenSmann bes ^lhfeeS. schreibt: Da« Ministerium, ba« in ben letzten Wochen sehr krank war, hat sich enblich öeftecn der Mehrheit wieder genähert unb damit eine neueDitalitätge- funbem Wan muh sich über dieses Wieberfinben unsere« Ministerpräsidenten tn letzter Stunde freuen; ein längere« Mißverständnis zwlsche,i ihm unb der Mehrheit hätte das Land tn eine unentwirrbare Lage gebracht. Dle Sachverständigen. London. 27. Han. (WTV.) Der Pariser Berichterstatter der .Suitbat) Times" er Hart, daß Grand bestehe, der von Mac Kenna am Freitag auf der Generalversammlung der Midland Bank tn London abgegebenen Erklärung über die Aus iHten der Reparat vitsunterluchung beträchtliche De deutung b.t)un e fen. Er habe vor seiner Abreise von Pari« nach London auf einem Essen, bei dem die führenden Persönlichkeiten der Reparationskommission unb der Untersuchungsausschüsse anwesend waren, eine mehrstündige Unterredung mitPviu- car 6 gehabt. Am folgenden Tage hibe Mac Kenna einen drei Seiten langen Brief geschrieben, tn dem er zum Ausdruck gebracht habe, welche Wertschätzung er der intimm Unterredung vorn Vorabend zuteil werden lasse. Dieses Schreiben, bas natürlich vertraulich sei, werfe ein neues Licht auf Mac KennaS Folgerung über bie Ölendem ng ber Reulralttät. Don Parnser RegierungSseite wirb allerdings die Tatsache dieses Di-iefes bestritten. — Wie aus London berichtet wird, wird Premierminister Macdv iald mit Mac Kenna, ber sich zur Zeit in London aufhält, bar be’fen Ab reif« nach Derlin ver hanbeln Rach ber» selben Melbuna versichert man tn politischen Kreisen, Macborald und Mac Äcmr> seien hi if'chtlich ber zu verfolgenben Politik vollkommen einig. Die britisch« Regierung hat beschlossen, Lord Parmoor anstelle Lord Robert Tecils die Vertretung England« Im Völkerbund« rat zu übertragen. Um ein- en-ere Zu- fammenarbeü zwischen dem Fvrcign Office unb btm Völkerbund zu erreichen, werde "Parmoor ein Bureau im Foreign Office erhallen. • 3n Tokio wurde die Vermählung zwischen dem Krvnprin-en H t r o k i t o unb dec Prinzeßin Ragakv Vollzogerr. Kreis Friedberg. e $utjba<$. 26 3irt Hier ist eine De» tnegung emgeleuet worden, die auf den AuS- Realschule zur Oberrealschule abzielt. Man ist sich darüber klar, bah KreiS Lauterbach. T, ’ p°u‘ccf,<1*' 28 Oonuar. Ser Wlge ?x6cirtblIt>un8,berein bat sich au la?. . -Lauterbacher Anzeiger" zufolge ist der Verein, ber wie kaum ein anderer berufen ac- ?>efCn Ansätze auf bem Boben gemein- zu versöh... ba« Getriebe ber polittfchen Le schäften gezogen unb aus perfönlich^'n aubm her gegen ihn ge- solcher kann mit 2e d-ertahrig« Tätigkeit zurückbkicken. 5LS: Ei« beträchtllche Dolksbil ungs- Ti 'zelvortröge, T'eiter- auf'uh u-grn, Ken erte, TeNamationSabe ibei go leistet nwcbetr Lauterbach Hit damit ben trau* «n O^bm erlangt, t«ß m einem Zeitraum von 20 -wer VolkSbilbungsvereine lbre Tätigkeit einstellen muß.« Wie ber .Reuyork Heralb" berichtet, bezieht sich die Sncmete, bie ba« Erste Sachverstänbigen- Äomitec über btc beutsechn Eisenbahnen ter- an stall et hat, auch auf btc Einnahmen aus ben Ruhreisenbahnen, bi? als De st a n b- teil ber bubgetären Einnahmen beS Reiches betrachtet teer'en. Die Sachverständigen seien darin einig, daß man nichts von den deutschen Einnahmen auf geben dürfe, wenn eine Lösung, die sich auf das ganze Re'ch bezieht, gefunden würde. ES fei jedoch mögllch, daß ern Teil dieser E.nnahm^n, namentlich die aus bem Ruhrgebiet, ausschließlich für Repar a- tionszahlung cnDeruenbung finden könnten. (Entstand und Nuft'and. London, 27. Jan. (WTBZ Der diplomatische Berichterstatter deS Observer schreibt, bevor eine Verkündung der britischen de j u r e-A nerkennungSowjetruhland zu erwarten sei, müßten bestimmte Probleme geregell werden. Der einzige Unterschied zwi- scl)en der russischen Politik und der augenblicklichen brllischen Regierung und der der letzten sei, daß die augenblickliche Regierung bereit sei, die britischen Verpflichtungen gegenüber Rußland bezüglich der Feldzüge Denikins, Wrangel und anderer zuzugeben. Es werde daher erwartet, daß die britische Regierung zurgegenseitigenStreichung der britischen und russischenSchul- den, soweit Regierungsanleihen in Betracht kommen, bereit fei. Die Dschechisierunq Dentsckt'BöhmenS. Prag. 28. Iur 1X14 Deutschtum im Ausland: tw Augustiner Hauptv.-r ammlung - Friy-Rcu- ter-Abcnb: > ,S älhr im Kath. DeceinShauS Gast spiel deS On.tl Drä'iz-Darsteller« Anton Mekzec — Palast-Lichtspiele: Filmvvrtrag: ®tnc Reise mit dem AuSwandererschlff nach Südamcrifo; Da« örboeben in Iapan. - Lichtsp elhaus, D'hnhof. st raße: Die Tragödie ber Liebe. Da« Erdbeben 'n Japan unb Ehaplin solo allein. . . Ötabtlbeaterbureau totrb uns geschrieben: Aus bie morgige Llufsüh- '? 1 1 £1 bic du ermäßigten Preisen ftattftnbct, lei bclonbcr« bingewieseri. ba es die lebte des Werkes ist. In dieser Vorstellung wirb Herr C a m b e r t i n ben Othello spielen, ba ein auswärtiger Intendant den Künstler gern in einer klassischen Rolle sehen möchte. L 3. öffentliche Vortrag in iber Aula ber Universität finbet am tommenben Donnerstag abenb statt. Prof Dr ■ über „Die Entwicklung ber'Ito 'n Goethes Faust". (Siehe 2ln;eige wissenschaftliche Flug. Sportoeretn labet ju einer morgen cbenb lm Eal6 Örn ft Ludwig statt findenden MltAlleberversammlung ein. , . — Die Frauengruppe ber Deut- schen Demokratischen Partei hält mor- EÄÄ"* -u,' L0cNervoranSsoqe Zunächst toitiwr leichter Frost, bann milder und trübe mit Ricberschlägen. Lanvkrclb bNctzcn. -. ~ 1® 1® d, 25. 3an. Gestern begingen bie EhelQite D anld $ef tor und Frau Elisa- 7^ n 5”^ im engsten Familienkreise da« Fest der Goldenen Hochzeit. * Reiskirchen, 28 Zan. Bei ber gestrig«, Dürgermeisterwahl, IL» buich be Amts- meberkgung b.« Dstr^errnciiters La u n«pach rberlich geworbm war, erhirlten ber Land- . Wirt Phtt PP Schorn ber 173. ber Eienbahn. arbetter Ludwig Jünger 170 unb ber Landwirt Hemnch 3 u n g e r 83 Stimmen. Es ist Stich- wa hl zwischen Pt.ilipp Schornber unb Lud- trig Qungcr erforderlich Al« Tag to Stich- Wahl ist ber 10. Februar bestimmt worben Kreis AlSfcld. .^.^^^lb, 26 3an. Um Mittel zur Er- rtchtuna weiterer Wohnhäuser zu bekommen. hat unsere Stabtverwalkung einige ber Stabt gehörige Wohnhäuser zum Ver- kauf ausgeschrieben. - Die Volksküche lm Weinhau«. bie Ende Hohember n. Zs in« Geben trat, enodll sich mehr unb mehr als eine fegen«- Zh,?m € u bie ,i^rrn Zweck vollauf ^111 3n den erften Tagen ihre« Bestehens tour* den etwa 200—210 Portionen Mittag s en nertetü. Ü übergroße Aufgabe dadi«^ ba* rfne Anzahl Arbeiterfamilien triebet ibr Brot oerbienen können e wa« erleich ert toor- den; « toerbwt |etjt nur noch 160-170 Porltoneo rai«geöebcn^ Aber noch Ist die Gage auf dem Ar- bettömarft lo mißlich und bi« Derbienstgelegenhett JW? Wohkf2hr:-einrichtung unto oingt gesichert bleiben muh — Wiederholt ist (n den jungften jkiaen in dem Gir en- und Wiefen- .>w«Lo.fchen Kreisfra-ike.hni- 1 nd Krone ein beobachtet worden, da« durch Einheit stch hier offenbar um zwei Exemplare des Seidenschwanzes der rm nordischen Polarkreis heimisch ist und nur bei Hartem Schneefall feine Heimat verläßt. Man bat Mer diese Vogel, die die Größe einer Taube und ^erlleid haben, seit Iahrzebn- ten nicht beobach:et. R». Dad. 3e SrWahr ü Kalch«l!^ in Äur3H*den Wien vcllic b SorfierdW-’11 $ürfi wird viä rantg ntbnm- spd. Fran ta der Ärv« «psLnacr find lurüägegai bdtimflrit kann ben, ba Dkl.’ of gemcDd tp.*rZ>ci loser £>.)n? Den hci6fn (Wt-J bunb und du grlelllchast einer groben L txrän zusam ftcCimg. dk w soll, wird cinr' tarntet Fvankfir ersparni-g SoTfien Darha .eboben unb rottfl Verden. 2 tenfrtllen 1 5rüti ahr siatlfl vahlen mit blbaturenc vegung geht In schot Dankngel zu tcflto? lm 5 nillrrt smb. 0 Dadlrn bckeill, fclhaft, da trlci stimmt sind in anschlichen tw>| mrmefjr endgüs g'Nr-ten ( 'tiuf), ber unb schluh. ben l^ch sich ziekn Ö4bl bk QHltt sich i n ber Dü stvidlaer Drückenbau M eine öltr «mgen. Mr Wi ob MD bann mit m frerlTen ® J- Wuar ab IreieDUch IM & «ncr Äovtli »dapstichÄ ?°bren, - cu. 8^ Lehr 1 J^enbOrf kl ?°'Seldsch ?^ehr l b: über 50 immer nicht verstummt sind, twitn ettna 11 -Z3 HUH*» ;TT3lM«X)OÜO 14Ml#O0 144VHi.i ) 156.VU D<7 IMS.««» -ist f»rr’f*. 2S. Ranunr en bet Her- Ger^chtssaal i iiynuiw Pttwuu) 1»,; 7UULXM*.J#MSJMXAA) «TVTyiAAAA# | »771AAJUUU ItSÄMAW 1« $ft dann nttibr . 21. 3«. s cha von Berlin. 27 Jan. Wie Me Wer mU- tetlen, sind tm Lause be» Januar in Berlin nicht toentger al» 170 Personen trogen ber Her- stellung anb Verausgabung falscher Geld- scheine fest genommen worden. 73 Per- fernen wurden sosort bem Untersuchung-richier twrfldübrt. Bei einem der Okrbaltcicn, einem Händler Kurt Binder, wurde dne Druck- maldjtn« und 603 Dogen falscher preußischer zu erwartenden Einnahmen 'l. bah den etmtabnen von l*ff r"-5 Wb 1'7 4.87!. «6 iMWüWiMCllWMWI Meister gewühlt. Hessen.-iassau. t-!>6.S' Wd'«!««> Md »H iUMAW Sradt die ORtttd »um Dau zu verschossen, regt sich in der Bürgerschaft aNentdaldm rtn Opfer- freudiger CMfl Man wtl einmal durch eine Brückenbau-Lotterie und zum anbertm durch eine Sllettllch: Samm'ung de ®dte* auf- bringen. Drrlcrngt irtrb aber dann, bah a cht halbe Arb.-it oder gar S ückrork grldsiet. sondern bah txmn mit aller Drschlerr itung d.e Drucke in trcri-icn Monaie-i berq^ltel" wrd — Dom 1. Februar ab eil lg' für Frankfurt die frei« Milchbewirtschaftung. Z doch te- barf lebet her mit Milch handeln will. hierzu einer Äo-zelllm 2fci’' -r?en sn> tt? Milchhändler rorpflicb rt, in ertter Linie Ätiber unter zwei fahren, stillende Mütter und Är.inle zu versorgen. — Hier wurden H' Erwerbslosen Ph- livp Lehr unb Karl S t emmler tn bem Au'enbNck iestgenvmmem, ass tb gefälschte Rotgelbfcheine der Stadt Homburg in ben Verkehr bringen '.->vllvm. 3it eiten Falle war e» den teibm schon gelungen, einen Fallch- schein über 50 DMionen Mark zu verausgaben. ^^nlidwL g -*?etrw ....... W*«vflk Wotm ...... eiwwtÄt ttetrn........ Acllonblldlt NokkN . . . - T -'t C" "!".'; i 106 Xrvwrn Herrn Du,lischt nt lltniich» «otte...... . . bklailch« ............. • Onaarnttr flotm......... IfQ-rtif'loruafUttr fflotfll. • . • • Sonvtgncht Hotte ....... umanHttot Solen....... • Gpeotlch« Holen........ • Ärcie vüdinge«. Geib-Dibba. 28 3an. Del ber grfirt- düraermeisterwahl tixirbt ber bis- D^4» ?rdnete Ludwig Lind, ber als ein- Kandidat autgefttCt war. zum Bürger- 8 ,51 2üiton 1Ü : öuMmertftj, , »KL rin. ta|erburtei I m.”fltoe Xdlih f Mkn. ki ei bk I ÄV? Mlc gtrn f, chte. • ?vrtraa i, Üflt find« te (Wl Prof, fr Elung der Dt lUche Flo,. ?r morgen abtti ftaUfinbabe de ber ®eui ariei W tot- trbtWui trimer gelegentlich eircr Un erhol luna mit bem Dor- ’i en.en l<4 The^krverllnS tk Abhiltung einer Oprrnwvche im Laufe d.eses Sommer» Li (Sieten in Bortchl-g gebracht. Es ist also zu hoffen, hab ta» opcrnliebende Publikum in den nächsten Monaten öfter» den Denuh einer guten Oper haben wird. wist lohnen Von Deutfchlan ds Erneuerung, der führenden nationalen Monatsschrift, ist das ^anuartx-TI erschiene« (3 F Sehmonns TkrUj. München. «mKlOdt 1.10 Mk). Da bk Auseinandersetzungen über die Münchener Rooernber» 25 620 Goldmark aeg< tee^vo^ussichtlich In HS^te« Derragts Donl914 erhoben werden soll. Die Stadt hofft jedoch mit einer niedrigeren Umlage auszukommen und will deshalb im Monat Februar ein 3ix< fremetdxflcuer heben, und zwar für Cbetoerbe 2 Pfennig, für Gebaute 4 Dsenmg und für Grundstücke 30 Pfennig pro 100 Mars vteuer- spd Bad Hornbur 3m Frühjahr trifft ber *1----- Kaschm i r mit grobem Gefolge für länaert Zell m Ku-zwecken h'.er ein. Der Cdbarjt de» in bischen gürften weil e bereits vor Monaten hier, um alle Dorbereiruitg.m für den Besuch zu treffen. Der Fürst wird wieder in Ritters Park-Hotel Doh- TbdfHanfa. #twnbflfltn etotfbclni . f*lhr bf'Uftt. - ■ l?cnben . . *’v Md • ■ Cf.Illlc: - . fcMrn bt T-e CtfiabQtfL Trat . . . - S^udaptl • • t*urr. ■ WulQortta . Oapaa . . Wio bt (fao. KkljidD . • kinabea . Busaaden in Höhe von lüberUehen Der Haupt- noch ausstehende Kreis- Termifchtes. Das Daichensrowerk nb das Dayeruwerk bellen bet München. 28 3an Bach fünstührtger M»- zeit ist «nmehr bas Malchenseewerk soweit vollendet worden, bah am Samstag mit Der Äiafterjtugung begonnen werten konnte flbatf? ft bas Davernwerk lefit ’o- troit fertlejefuUt. bah es ^rmstaalne Äraft- erzeugung aufnehmen konnte. Der Betriebsei Öffnung ber beiden Berte wohnten als Vertreter der d.iyerischen Ttcg-crung Ministerpräsident Dr. v Äntlltng Minister bei Innern Schweder '-ei Ferner ter Iv-Irrter der Aeichsreg erung bt München. Hani« L unt> dir preul.ifche Bevoll- machitgt« in München. I*r. Denk, sowie eine Anzahl offizieller Perlönstchkeiten Drostfeuer bei Siemens u. Halske. Berlin. 26 Han (ODclff) Heu e fiichbrach in ber Zweigstelle ber M o t o r e n s a b r i k von Siemens u. Halske in Mariendorf Droh- feuer auS das auf Kurzschluh -urückgesuhrt wird. Das Gebäude ist vollständtgausge- b rannt. Die darin aufg^ell en Ma chinen ttnd vernichtet Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Estt Automobil tn die Havel emgebrochen. Berlin, 27. Han (Dosts) 2uf der Havel bet Schildhorn brach ein B u t o m o b i l ein. das eine Fahrt aus dem «Ve unt 2T.wmmcn ^tle.rf rodanf an einer nur mit einer dünnen Gisschicht bedeckten Stelle Der Führer de» Sadrzeua.-s.3n- gen kur Paul P ae r. baabstch igle, sich an den heu- ngm Rennen auf dem Wan ifee zu be cdigcn unb wollte vvrhrr die Strecke absahren. Don den 3n- snilen des Autos wird der Monteur Duda ver- I misst! die anderen konnten sich retten. ITO Falschgcldfabrikanten verhafteL Dh^terneubaus unb für die test weife Ausstattung les neuen Theaters. Mit der Ueb.-rticbcluug in dieses wurden, um den Der«in. der so viel erreicht batte, für spätere Llnterskutzungs»wecke zusammenzuhalten, die Schauspiele durch Opern- gistfpiele erseht, deren erstes bei der Eröffnung von der Frankfurter Oper gegeben wurde. Nachdem diese erllärt hatte, regelmäbige Gastspiele nicht uberneh.nen äu können, wurden Verhandlungen mit dem Darmstädter Hoftheater angc- knüpft, die zu dem Resultat süh ten, dass uns für jedes Hahr eine beschränkte Anzahl von Gast- spiclen zug.sagt wurde. Die Darmstäder Dähn« hat denn auch seither etwa 50 Vorstellungen ge- g Km. darunter nur wenige Wiederholu igen. so inr. wir in den 16 Jahren einen groben Teil der Tlatc unserer Opernliteratur ken.iengelernt ha- ben. Die Linrichtung hat aber niemals reibungslos funktioniert, es hat immer vieler Scheiben und Reisen nach Darmstadt KNirft, bi« eine Oper zu anK k.m Cm Ichten Wint r sind wir run von ^ai-rnftabt auffällig DcmadHafigt worden, obwohl wir de« Oeftcren daraus h ng.-aneien haKm, dah ein Landestheater doch nicht nur für Darmstadt und seine nichste Mmg-buirfl da sei Es war uns Uion seit Bovember eine Ausführung des Don Quan versprochen, der Termin für das erste Gastspiel wurde aber immer wieder hinausgeschoben, bis endlich am Schluss bei Wi nters der Figaro g-gek-en wurde. Wiederholte Rck amat onen. nun I auch den Don Juan oder eine andere Oper zur I Auisüh ung zu bringen, blieben erfolglos, bt« fchiies-.lch im An sang les Sommers erllärt wurde, kah man weder den Don Jüan noch irgendetwas anderes xtehr tm Laufe der SpiÄzett bringen könne Da vermittelte unsere Theaterdircllion. die mit Fransturt wegen der Dad-Bauheimer Opemgtsts viele in Verhandlungen stand, ein Don ?uan-Gastspiel durch ta« Frankfurter Opern- I^au«. dem später noch die Meistersinger folgten Wir glauben nun nicht, dah hiermit beabsichtigt war. Km Theaterverein dir Veranstaltung von Opemgastsptelen ganz zu untnrhinben. denn ta« hiehe, einem Verein da« Le>n«licht aus- I l-l.sen. ter, tote er die tveibcnK Äcaft beim Thea- I terneubau war. so auch femerh.n dem Theater I noch manchen Dienst wird leisten können 3m Anfang des gegenwärtigen Winters lagen nun die Veihälwtste für Oprrngnstspiele be- sonder« urg nftlg Zunächst war zweifelhast. ob dir tm Oir.-ber Kgnnncn? Spi lzeit unseres Th a- tci« überhrupt durchzufuhren war. Es muhte deshalb und muh noch jeht alles für Theaterbesuch verfügbare Geld vom Publikum auf die Unter- ftüLung des Schruspicl« verwendet werden, troi- tert A.Sa:Kn für den Besuch von Opern müsten untetchlriben. Zweiten« to-ir e« nicht mög'-.ch. bei icr r gut tote nicht ertolgren Budapest lag aber etwas höher in RücktMrfung des Zustandekom- meTT« ber B-lkerbundstulleibe Vom 4Mcöenror- kehr ist mcht mel zu bertchten. Seitens der in geringer Artzahl atw'e'cnden 3nterettoent*’en A ll- g-be vereinigt, will dem Shüler ein Grundbuch für alle Stufen in die Hand geben, da« den getarnten Tallachenbedarf un er besonderer Detv- - ung der bclitiften sozialen und g^ftiacn Strömungen in einer gedrängten Zusammenfassung des Wesentliche'' bietet, au« dem der Lehrer für jede Stufe daS ihm erforderlich erscheinende auZtoäblt eben sollen Eraänzungsbände auS der Fe.er von Fachaelehrten den inner'.ich tnlerefTlcr- ten unb wirllich bild-ungSsähigen Schülern dazu bienen, über den in der 5llusse gebotenen Rah- nie- hinaus den Weg in die DeschichtSsorfchung selbst unb ihre tieferen Erkenntnisse zu führen Vor un« liegt td« Grundbuch in drei Heften, in tenen F. Lauer daS Altertum, 3. Ferber Mittelalter und Reformationszeit unb Ä. Gerst c n b e r g die Reuzeit bepundelt. Die Schwierigkeit, eine Darstellung zu finden, die den verlchie- tenen Altersstufen g recht wird, wie es doch Ab- fick-t des Werkes ist, ist nicht von allen Derfallem gLetö gut überwunden Tie Geschichte be« Aller- tum« räumt mit Glück ber BgrsallungL- unb Srzialpolitik einen bretteren Raum ein al« ihre Vorgänger, glaubt aber auf die Lharakterastik auch der moralisch Minderwertigsten «ich: verzichten au formen Sine gewisse Trockenheit In der Tarstellung. die oft üror das Ziel htnausschwei- fenbe starke Gruppierung in kleine und kleinste Abschnitte treten leider bä allen drei Heften mehr oder weniger in Erscheinung. Es wird sich erst im praktischen Sebtaud) erwecken müsse», ob der an unb für sich bestehenbe Gedanke ctae« gemein- hervorgehoben Gehoimrat v. Vekow. Freiburg, über .Da« pollklsche Urteil des Fürsten Eulenburg unb die Demokraten '. E« folpm noch untti 2 sehr aufschlustreiche Aufsätze über .Sübfla - Ulen“ unb .Oesterreich" h'm genauen Kennern ber Verhältnisse. Da» .Bild der Lage“ von Dr Kühn gibt, tote immer eine Betrachtung von ganz groben ®cfld>t«tnMxfto'i au«. So bildet ha« ungewöhrs ch r thbast g' H'ft eine trürbtae Einleitung des achten Zahrgangs der Zeitschrift (Einqefanbt, (Für Form und 3nhalt aller unter dieser Rubril stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung' 3nr Frage ber Oprrngastspiele sendet un« ber Vorstand be« Theatervereins folgende Zuschrist aU Erwiderung auf da« Eingesandt m der Sdmstagnummcr Der Th.aterverein gib. s lange Im Leibschen Saal g^pielt wurde, jedes 3ahr unter Zuziehung ix».i bedeutenden Gästen eine An .aht von Sonder- Schaufpicloorstelluns-n, deren Ue.erlchusfe ihm I4e Mittel lieferten für die Vorbereitung des «Schotten,«. Jan. Um den Bestrebungen ber privaten Betätigte* zur Be'ämp 1 ung der Wohnungsnot fördecklch zu fein, hat der Gemctnb.rut beschtollen, ten Baulustigrn stäbtlf ches Baugelände zu Preis auf Dcrfüguna zu stellen. Zeder 2au- lufliee foll etwa 503 Quadratmeter zum Preise von unaesühr 53 Goldpf pro Quadratmeter er halten. Es werden zahlreiche Anmeldungen er- tuarteL Die Vergebung des Gelände« soll in schoeUster Weis« geicheben. - Der v or lä usi - fl«n Grund- und Gewerbesteuer stimmte der Gemeinde rat e bi stimmig zu. Ezne । Über bie für da« lausend« rm. DarmNadt 26. Jan. Der V « r w a I - 1ung«gericht«hof verhandelte heute in svl- «nter Sache Der Polizeiwachtmeister Gg. Schneider in Diehen ist beschuldigt, tn Januar vorigen Jahre« zu Giesten den Stu- \ benten Gutmann anveranlayt sestgenommen ' und aus bem Wege zur Wache, wie auf ter Wache selbst so rnthhandelt zu haben, bat) btt «Rase bc» G. blutete. Rach der Schilderung des I Angeschulbigtcn hat der 6tuten! G abend« nach | 11 Uhr aus der Strahe gefangen und nach Ter- I weisun, "“■* ** • ihn au' «amen ctetchichtsduches für ave ©UM* tzte' 9^ ist oder überhaupt gelöst werten fcnm AnsgcA«ich- net find die Ergimzungsbände in 3bec und lührung Erschienen sind Dietrich Schäfern D^is Minelalter. Ludwig Riest Ateolutisnrus und Auillarung. unb 3ultu« Richter Die Religionen ter Böller Xie drei finben mit grobem Geschick die Form, die dem vorwärtsfrredenbe« Schüler den Stoff schmackchist machen wird unb halten sich in ten Grenzen, be das Xifnatenerormbgcn de« Schälers zieht Wertvoll find die Quellen- nachweise. Zeittafeln und OLnrnerfungen Das Ge- tarntweeck Ist vom Vertag In zweckmästtger (füt länger als ein Schulpuhe vielleicht aber doch zu leichten) Ausstatiung unb zu einem austeeortem- llch niedrig gehaltenen Preis ((bninbbiubrr 0.60 bt« 0 75 Srg-Bte 1,50 bis 2.80) herau«gebracht »in Vertuch mit ihm tn der Praris wird f,ch ge- ynoonrei aenooa ------- J40ßl?mibm? der Anlogm der Boni stand eine entlvrechende Steigerung ter Palltrer. gegenüber die besonders bei Den Konten ter frtmbcn Gelder tn bk vrtcheinung trat. Diese wuchsen — im wesentllchen im Zusammenhang mit der Bereitstellung von Mitteln für ten Ultimo bedarf — insgesamt um 153.3 aut 548 Trtll Mark, wobei sich die Rentenmart-Giro- guthaben allein um 42.1 auf 75.4 Mill. Renten- matt ausdebnen Der Reu bedarf an_ Banknoten war tn ter Berichtswoch: rorbältniSmästig gering: ter Banknotenumlauf vermehrte llch am 21 9 (gegen 60 4 in ter Bvrn^che) auf 4965 Trtll. Mart. Ter Bestand an R c n ten ba n kf ch« 1- n c n verminderte llch um 2 2 auf 192 9 Mill. Rentenmark. Die Auslegungen der Darlehn«- kallen nahmen um 0 6 auf 9 3 Trtll Mark ab Die Bestände der Reichsbank an DarlehnSkallenfchei- nen ermäßigten llch auf den gleichen Betrag. Berliner Börse. Berlin. 26. Jan. (WvM.) 2ta Devisenmarkt hielt llch heut« die Rachfrage ungefähr in .•xjwmw»ii’>"no »Tao««Kk»Ufl 5"hikXCiO»WO iM.Srt Wo KJW.71T Md iG»eoöxitu imwoom n.»i i*T"6rnonao 17T06.m Md i" U.3T .Vd lT7t6.es Md >.704 37 «b 41*9 VII Md 4-b'O*»' dUh •:»>»• Md4ri">" Wb ** • .WOOMiiFaifitixaM ktiS»iiSkwil flt irnnnue wi wt**»*« r o.:,. Mi « Ovldmarkberechnuna qj l iechnung«jabr noch S8etn«>d»8 nd Ausgaben etgi nung nehm n. jpd. Frankfurt L M. 27 Jan Die Zah- Un Der Arbeitslofen und Unterstützungs- empjänger find tm Laufe ter l-tzten Woche weiter • urüagegangen. Dk Lage aus dem Ar- veitsmarlt kann al» gebessert a'<,e'ehen tror- ben, ba vkl offene Sletlen bem «rbeitäann gemeldet to.-rden und eine arote.e Zahl Ar beit»- (oler otee ’Ucrmittlung be« Amte» Stellung ge- fanden hat - Der Frankfurter Äünftlcr- fc u nb unb die 5 r a n ff u r t e r « u n fl e r - aesellschajt baten sich »rod» Veranstaltung dner groben Lasst l mut Im SranfTurtOT Äunft- txT.-tn zusarnrnengefchlossen. Ti. Lu«- ftdlung, bk vorn 1. Juni bis 31. Juli dauern soll, wird dne Uebert ch' der Fortschritte der gesamten Frankfurter Äünfik fd>aft bklet - Erfparnisgründen fallen die noch tn Den Vororten vorhandenen Standesämter aut- gehoben und mit dem Hauvtstantesamt vereinigt werden. 3n den Sransturter An gestellten kreilen Mtvbt Ne X4 00004 | 17705 C3 y.'tiö 17714. " ,uo 1.7081ooouuo >879 9-/XUC0 1«7&SC r bet der Erwine ung derart bebilflicb ist, bah wir dieselben gerichtlich belangen können. WL lost- zablen wir füt die Herbeischaffung der Apparate. Bor Ankauf und Beleihung der Apparate wirb gewarnt. 502D stoölroerleBntosÄiigW. Wetzlar (ifabu). Wir suchen zum sofortigen Eintritt einen gelernten jüngeren Uhrmacher welcher bie Gesellenprüfung mit Erfolg abgelegt hat. 522D Elektrizitätswerk. "IfSöHF MrkWge und KüMkAen als Vertreter von einem bedeutenden Konzern gesucht. Bedingung: Langjährige BraxiS, ‘j'CAtebtmn z m Kundenkreis. Cffcrten unter P.2565 an Jakob Master, Annoncen-Exved., Frankturt a. M. wc MULetzklW mit guter Vorbildung (Obersekundareife) gesucht. Nur schriftliche Angebote mit selbst- geschrtebenem Lebenslauf erbeten an Apparatebau A.-G. Giehen, Schtsienberger Weg 50. 4310 1 Palast-Lichtspiele Llndcnplat» Hente bi» einechl. Donnerttaf: ttgMeWe 2. Teil Lichtspielhaus IlahnhofktrnOe 34 Hauptrollen Mia May, Emil Jannings, Erika GläRnertW6adi mir Gaidarow Regie: Joe May. Der abgekürzte Inhalt des 1. Teil» läuft dem Film voraus, ebenso sind Beschreibungen des ersten Teils kostenlos an der Kasse zu haben. Fernen Das Erdbeben in Japan Original aufnahmen Tokio vor der Katastrophe. K esi-re Feuersbrunst. Ungeheuere Springflut. Eine Zeltstadt kür Obdachlose usw. — Ferner: Chaplin solo allein Eine tolle ChapHnlade in 2 Akten. 524c Voi-trüge täglich 6 und 8.10 L’hr. Redner: Kapitän G.Herbert ans Hamburg Vorverkauf: Zlgarrengesohäft Herbert, Miueburg. Dazu: Das Erdbeben in Japan l.Tokio vorderKatastrophe. 2. Riesige Feuersbrunst 3. Ungeheuere Springflut 4. Eine Zeltstadt für Obdachlose. 5. Auch die größten Gebäude wurden In Trümmer gelegt« Die ersten Originalaufnahmen vom Erdbeben. Nnr hente und morgen; Fi Im vortrag Es ladet zu der am Dienstag, dem 29. Januar 1924, um 8 , Llhr, im (Safe Ernst Ludwig stattfinden ^en ngim-MuMs freundlichst ein Wissenschaftlicher Flug-Sportverein Bietzen. [Stellenangebote] Wim für sofort od. Litern gesucht. 012555 Frener Schuhinachermeister beid. Ltudentenhille Schöne Aussicht. AttlWn fltfudit Für unsere Anstalt tölrb zum baldigen Eintritt eine tüchtige Cbcrfürfrin gesucht. (Ereignete Bewerbe- rinnen wollen ihre Plcldungen unter Anfchlufr von Sutn» nisabschristen alsbald bei uns ein- reichen. 5230 Westen, 28. Ian. 1924 Brovinzial- Pstcacanstalt. Zuverlässiges, gut empfohlenes lllei®3tt8D in kinderlosen Haushalt gesucht. 1912552 Durchaus »iiverläff. MM daS etwas kochen kann, b hohetn Vobn zu kleiner Familie (2 Kinder« gesucht. Zu erfragen niJMJ Bergstraße 21 p. Ml. MM sür Kiiche und ^auS icr sofort ob. (pater nefndit. 526D Rosenthal, Frankfurt. Str. 53. Verkäufe \ Neue sowie eine gebrauchte ttsebp Kftifdi aafgeorüdlef) zu verfaulen. ou>m D. Linker Volftermetster, Ludwigstraste 14. | Kaufgesuche I Ankauf wertvoller Bücher und 1226.X ganzer Bibliotheken Bücherstube u. Antiquariat Waler Schatzki Frankfurt a. M. Goethcstr. 32. HAMBURG-AMERIKA LINIE UNITED AMERICAN LINES (HARRIMAN LINK) Nach NORDAMERIKA SÜD-AMERIKA CAN ADA CUBA - MEXICO OSTASIEN, AFRIKA USW. 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