llr. 49 trennt täglich, aa^er S 70mm Breite 35 tfolbpfrnmq, Plotzasrfchnft 20' , Auf- tchlaa. - TeronttronliA für yeltttb u. Feuilleton t>r jriebr With Panqe ftr den übrigen letl Ernst Blumfchein; ftr der Anzeigenteil ISenePe*. sämtlich in Giehen fter Linie eine r passive Widerstand wäre Dir können dem Reichskanzler ntäU ft>!ocn, wenn er einzelne Verrrdnungen als ta>r erflärt Wir können auch nicht anerkennen, bah diese Berord- 3m Herbst 1922 Huben wir etttinnt, bah das Rahr- flebett bod) noch vertovengefrrn werde Die Frage der Erchultung des Rubrgebiete« tonnte nicht eine Sragc rein passiver Tätigkeit sein, sondern in er- *"■ * * der Wieder gewinn ang des fähigste Äopf sei. Hierauf schilderte Hitler fein Zusammentreffen mit Ludendorff Im Januar 1918. Seine -weite ilnterrebung mit Lossow habe den Ein druck verschärft, bah der Kampf unausbleiblich war ®r Lim dann zu dem bekannten Konflikt mit dem .2 ölki schen Beobachter^. Lvllow wir bei einer spi eren ilnterreban^ über den Konflikt in sehr gedrückter Stimmung, worauf Hiller ihm aut (Sbrr:.toort erklärte, bah er im Hinblick auf den Jtoüffift wegen des .Bölll'chen Beobachters" nichts gegen ihn umemebmen werde. Des weiteren schilderte Hitler den Stimmungs- umschwu".;. der in der Konfliktsfache eing-treten war Berschtcdcne Herren aus Berlin teilten mit. bah auch in Berlin die Ausrufung der Diktatur beabsichtigt fd. Denn urfer ganze« iln- ternehmen. beto*e Htttler, Hochverrat gewesen wäre, bann mühten die Herren Kahr, Loks)« und Scisser die ganze Zeit mit unS Hsch- verrat aetrteben haben. Baron Aufseß habe in einer aufsehenerregenden Rede erklärt, Kabr sitze mit bet Lunte bereit- am Pulversah. Diele Brandrede muhte auf unsere Leute wie Pulver wirken. Auf Grund bet Berhandlungen In der Sitzung vom 6 November habe Hitler den Eindruck gewonnen, bah Kahr Losfvw und Set ff er nicht mehr -utüct konnten Lossow soll einem der Herren gegenüber gerät* ßert haben, daß, wenn jetzt nicht an? den Nor» denlosgeschlagen werde, die Separation tal» sachlich nicht zu vermeiden Ware. Auf Grund dieser Tatsache seien dir Beschlüsse Dom 6. November gefaht worden. SS sei auch nun gen rin c>tnze« bilden BMr haben nicht nur vetfassungsmädig das Rech« sondern auch die t nachzuprufen und txi» Jllanbat vom langen mtolge Putschgesahr unterlagt wurden 3n diesem Falle wäre es aber selbstverständlich grtt-den, bah Dr v. Kahr ihn i Hit le fofirt hätte verhaften lassen. Kahr aber habe nur den Hillenxrtreter begrübt und ei *c £ färunt; über hie Stellungnahme bcrttalicetalf ^ialiüci verlangt. Ob. rft von Seiher hab. damals erklärt, bah die 3crfamtnlungen an «ich nich. verboten feien, sondern das Der do: ei nur ei re Auswirkung des Ausnahmezustandes gewefen. Bei deutschen Dillens. — . nur dann zweckmäßig gewe'en. wenn aktiver nationaler Dille bahntet stand Damal« halx er dem General v. Lvss ow erklärt, bah der derzeitige Widerstand das Ende des Rubrkampfe« bedeute Die ganw Entwikl.in j des Ruhrkampte« bade den Nationalsozialisten Recht gegeben. 1920 Ixibe er Kahr fcnncngelcrr.L von txrm er persönlich den Cinbvucf eine« biederen, ehrenhaften Beamten gctDornen habe, mehr aber nicht Kabr habe niemals bie eiserne Jault befe^cn. um Ordnung zu schaffen Seiner Zeit fei ein Grund für das Verbot von den 14 nationalsozialistischen Versammlungen nicht angegeben worden. Erst später habe er erfahren, bah bie’e Veffamm- Pflichi. tiefe Velordnung-arbeit »a k. regieren 5\yu h.iden wir R utschen Volke (Beifall bet den Sozialdemo. Der Kamps um das Ermächtigungsgesetz Der Reichskanzler zur Auflösung des Reichstags entschlossen. Der Hitlerprozeh. München, 26. Febr. (WTB.) Die Der- Handlung im Hitler-Ludendorsf-Prvzetz wurde freute vormittag V.S Uhr im Gebäude der Infanterieschule durch den Vorsitzenden LandgerichtSrat 2! eidfrart eröffnet. Zum Schutz de« DerichtsgebüudeS find umfangreiche polizeiliche Sicherungen getroffen worden Nach Aufruf der Angeklagten verlas der Erste Staatsanwalt Dr Stänglein die An- Nageschrist. die 40 Seiten umfaßt. Die An- klageschrist stellt fest, daß die Beschuldigten, gestützt auf bewaffnete Machtmittel, im bewußten Zusammenwirken es unternommen frühen, bie bayerische Negierung und die Neichsregierung gewaltsam -u beseitigen, die Verfassung de- Deutschen Kelches und Bayerns gewaltsam zu ändern »nd eine verfassungswidrige NegierungS- gewolk in Bayern und im Reiche aufzurich- fen, und daß daher sämtliche Angellagten des Hochverrat« zu beschuldigen seien. Staatsanwalt Dr ©läng! ein stellt den Antrag, die Oefsentlichkeit auszuschließen. da bie öffentliche Derfrindl'ing bet Sache eine Gc- läbrbung der stcutiUch-n Sicherheit und Ordnung ßerdeifüpren ®rmte Die 3r6rierung der Angelegen heil weiche Dinge zur Sprache bringen, deren Behandlung in der Oeffentlichkeit schwere Gefahren für den Staat namenUich auhenpvlitischer RichtunM her beiführen würbe Gegen dielen An- hag erbob Rechtsanwalt Dr Holl im Namen her Dec leid.gung Einspruch Die Angeklagten böten persönliche Garantie dafür, bah sie jctefcmal das Gciächt daraus aufmerksam machen, wenn sie etwav •u Jagen haben, das das Ansehen bei Deutschen Reiches und Bayecm- schädigen könnte DaS Gericht fällte hierauf folgenden Spruch: Für die Der- bdmMungm üba den Antrag des StaatSanwaltS wirb bie Oeffentlichkeit wieder bergestellt Sin | Beschluß über den generellen Ausschluß der Oes- sentlichkeit wurde vom Vorsitzenden nicht verkündet Aus der Tatsache der Zulassung der Pressevertreter und Zuhörer ergibt sich zunächst die Aufrechterhaltung der Oeffentlichkeit Der Gerichtshof tritt sofort in die Der- nehmung der Angeklagten ein Als erster wurde Adolf Hiller aufgerufen, der tn kurzen Strichen auf die Fragen des Vorsitzenden em Bild über feinen Lebenslauf im Felde bis Mir Uebemahme deS Amtes als erster Dorsiheitder der nationalsozialistischen Arbeiter- Sam 21 Zull 1921 gibt Der Vorsitzende t dann vor. Hitler zusammenhängend über etocggrünoc -ur Tat seine Darlegungen machen zu lassen. 3n der NachmittagSfitzung wirft HUler einen Rückblick auf seine Jugendzeit. in der er bereits mit jungen Zähren auf eigene Fülle sich stellen muhte 3r sei auS Dien als absoluter Antisemit und sanatischer Nationalist nach München gegangen Schon damals habe er die lleberzeugung gewonnen, dah. wenn Deutschland nicht in der Lage fei, das marristische Problem Au lösen, es niemals den Krieg gewinnen würde Dann schildert er seine Militärzeit, den Vegi in der Revolution und bie Rätepcriode 3n otefe Zeit sei auch die Gründung der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei gefallen, aus der Erkenntnis heraus, bah ba« marxistische System die Venllchtung jedes Äultur- saktors bedeute Das Ziel der neuen Bewegung sei daher auf bie Vernichtung des Mar- ff i s m u s gerichtet gewesen Die Novemberrevolution von 1918 werde als gelungener Hochverrat bezeichnet Hochverrat sei das einzige Verbrechen, bas nur bann bestraft werden kann, trenn e« mihlingt. Die Tat des 8 November 1918 sei aber nicht Hochverrat, sondern Landesverrat Für die Nationalsozialisten bleibe die Tat des 9 November der Dolchstoß gegen die kämpfende Armee Die Nationalfozialistifcbe Partei verfolgte zwei Ziele, M assen ausklärung und Schaffung einer Stnrmabteilung, mit dem Zweck, den marristischen Terror zu bekämpfen. rraten.) Netchsarbeitsininifter Dr. BraunS. Die Reichslegierung ist in der Arlx-ituebnvr- preise angegriffen worden (Ruse links mit Recht), sie wolle tne Sozialpvlttik abbaucn uixb zurülk- fübren auf den alten Island der liberalen 2kra. cRule links Sehr wahr > Diese agitatorischen Behauptungen verkennen bie Absichten der Regierung und bie Tatsachen Dir haben nach ÄiiegAcnbc nicht den Diederaufbau gehabt, sondern den weiteren Abstieg diS zum völligen Zusammenbruch und Bankerott unserer Reichs-, Staats- und Demeindefinanzen Der vierte Teil der deutschen Arbeiter war auf dem Höhepunkt dieser Entwicklung ganz oder teilweise erwerbslos iRuse links deehtlb längere Arbeitszeit?) Die Kaufkraft der Löhne und Gehälter sank immer mehr (Rufe links deshalb Lohnabbau ) Mit s o - ziaIistischen Mitteln war diesen Zuständen nicht beizukvmmen < Beifall rechts ) Der Hebel mut te an der Dirtschast angefebt werden iRuse links Desh-tlb Prvduktionsstillegung ) Die furchtbare wirtschaftliche Not nötigt zur Sparsamkeit auch auf sozialpolitischem Gebiet Die Notwendigkeit der Sozialpolitik halte ich nach wie vor aufrecht Vor allem bleibt das Gebiet des Arbeit SrechteS und des Tarifrechtes unberührt Unsere Produktion ist gegenüber der Vvrfriegs^it Aurucfgeganarn 3n solchen Zeiten, wo wir untere Dirtschast sanieren und auherbem für die Reparationen arbeiten müssen, ist der Acht stunden! a g In vielen Berufen ungenügend Das Dashlng- toner ArbeitSzeitabkvmmen ist nur von sehr we- nrgen Nalonen unverändert a^aenr»;n.eth-Nürnberg fei dieser für die Aufnahme des Kampfes mit dem Norden c«getreten. Sr — Hitler — frohe aber erklärt, daß der Kampf gegen Berlin nicht in einet Derklefr düng bayerischer Rechte geführt werden könne. Zum Falle Lossow vertrat Hiller die Auffassung. bah der Genera! damals den Gehorsam seiner vorletzten Stelle tatsächlich verweigcrt habe. Lossow hätte aus diesem Konflikt nur als Sieger ober aU OcfaÜener hervorgehen tonnen. Auch Lossow gegenüber habe Hitler erklärt daß er den Kampf gegen Berlin als ungeheuere« Verbrechen halte 3n der ilnterrcbung mit Lossow habe Hiller getagt, dah für eine Siüatur nur Poehner in Frage kommen könne, der der orbnunffömäbi- Reich. Ländern Rodhetm und im „Di? Fechter von Ravemta". Konzert IC unbHan inanzgeba ru n g von '_____ ___ sneinden und an der dauernden Beruhigung der Wirtschaft überhaupt leuchtet — allemal wechieln bei ihm urwüchsige. Humor und tiefster ömh derart erquickend, bat ed eine Freude ist. If ' b<6 &arMn* irtirbe dabei der 8 Rooernber bestimmt. Wenn er geahnt hätte, dah die Herren am 12. Rovember selbst machen tr-ürbtn, b hätte er seine Handlungen vom 8. Rzvember lottetiaJkn. 3m Bürgerbräukeller hätten feine Leute aus Kahr nicht die Pistole angeschlagen. Hitler stellt treiter fest, dah die Herren nicht m 11 der Waffe bedroht tvrrde.i feien. Den Tinwand Lass)los, ob auch Horb- Kleine politische Nachrichten. Der Demokratische Provinzialparteitaq von Oberhesien schlägt neben dem seitherigen Reichs- togSabgeordnelen Pfarrer ÄorclI Rlinlftcrial- otrcttor älrstadt -um Kandidaten für die nächste ReiL-taaSwahl tror. Gleich-eilig a>irb er -um .vpchtnkandibaten für Obei Hessen für den Hessischen Landtag nominiert. dnckschland endlich vorgehe, verneinte Hitler, während et den zweiten 8irorxin2> dahin beantwortete. Last Ludendorfs benachrichtigt sei und jeden Wtgenblick eintreffen werde. Ludenbvrff er- klärte beim Gintrefsen, dah er genau so überrascht wie die Herren sei. dah es aber nun notwendig sei, einen vntschluh zu fasten. Hitler habe bann Herrn von Kahr nahegelegt. sofort den Kronprinzen Rupprecht zu verständigen, daß diese Revolution nicht- anderes sei al- nur Reisend^ die die Anschlüsse nach Bochum, ^fsen Wanne usw. haben müssen, werden fcier- besonders betroffen. 3ei dieser Sucht, der Geste zu fein, entsteht ein solches dränge, dast Frauen und Kinder zu Boden getoor- Lcnunb getreten werden. Die Kleider werden den Reisenden buchstäblich vomLeibegc- rtssen. Der französische Beamte, der die Pässe VA't- fcl”CT Platz erfrort auf einem Tische nber einem Stuhl eingenommen, um von der ^Uengc nicht mit forlgeristen zu werden Die Pässe werden eingehend 'reprüfL Die Zollkontrolle ist au her st scharf. Fast alle Reitende werden abgetastet, ob sie zollpflichtigc Gegenstände an ibicm Körper verborgen haben. 3n inngefchrter ?l<6J1uni('^Dt‘nuinb Hauptbahnhos- Hamm) muffen die Reisenden ausder Treppe -um Ä ' Wfl ^mniengepfropft aus die Abfertigung tei 2721. kein Sch. Sozialdemokraten 74 »24. 15 Sitze, USPD 2521. kein Sih. Kommunisten 44 765 9 Sitze. • Der österreichische GefchättStrngcr Pohl bat dem rusf Ischen Vollslonunissa^iat des Aeubern eine Rote überreicht, in melier der Beschluh der österreichischen Regierung mitaeteilt wird, normale diplomatische und konsularische Beziehungen zur Sowjetunion berzufteilen. ?crIJn-J6 Sehr (Dolfs) Der Verband «S Deutschen Bank - andBankiergewer- des. r^r Deutsche 2 n dustr ie- und Handels tag. die Hauptgemeinlchaft des deutschen Ginzel handel- . der Rllchsvervaud der deutschen Industrie und der 3cntra[ocr- banZ>, y deutschen Drohhandel« wurden, ve ranlahl durch jüngst zu rage getretene Rechts- Dedichtvorliägen und gesanglichen Darbietung^ der beiden Gesangvereine, die beide, mit guten Strmmenmaterial ausgerüstet und unter der zielsicheren Leitung sachkundiger Duigenten stehend beachtenswerte Leistungen auszuweisen baden. Mreie Alsfeld. • Alsfeld. 26. Jebr. Demnächst soll auch hier unter der Leitung des Deutschen Zentralausschusses für die Auslandshllse eine Kinderspeisung eingcführt tverden, die von der Kinderhilfsmission der lidigibjen De sellschafk der „Freunde- (Quäker, von Amerika auSgeht. Gespeist werden nur solche Kinder, die vom Schularzt dafür namhaft gemacht werden. — Don der durch die He sstscheHandwerkskammer vermittelten Kredit- Hilfe machten 70 bis 80 hiesige Handwerker Gebrauch, ein eindrucksvolles Zeichen für die schlechte Lage unseres Handwerks vermischtes. Radio m der Schale. Die drahtlose Telephoine bient vorläufig hauptsächlich zur Uebermittlung von Nachrichten unb künstlerischen ®eni: Amerika aber hat man bereits angefangm, diese neueste Gr- finbung, ebenso wie da» Kino, für die 8r- ziehuna nutzbar zu machen G« gibt dort schon einige Schulen, btt mit Smpsanasopparaten au«- geft artet und daher in bei Lage sind, iftnm Schülern auf dies" Seife Vorlesungen benihmln Gelehrter zugänglich zu machen Freilich sind diese Ansagen noch fo kostspielig und die Programm' itnd ruxfr fo Wenig auf Drztehungszweche ein- Srichtet, dah diese ncuartiac Horm btt De. >rung noch mehr Spielerei ist In England über geht man jetzt emflbafl daran, die drahtlvin Tesephvnie für btt Pädagogik auszunutzea. Der Direktor der Bei tischen Broadcasting-Gefellschatt Arthur R. Durrows entwickelt in einer Zeit schrift ein Programm, um der 201 gemetnbeit uni besonders den Schulen einen reichhaltigen Dis sensstofs mit Hilfe des Radio vorzulegen. Wem auch zunächst nur Privatschulen, deren Besucher gröbere Summen bezahlen ffmnen, mit Ompfang« apparaten ausgestattet werd« können. bürftrr doch diese Anstalten einen gröberen Zulauf er Txiflcn, sobald sie mit einem reichen Radiopre 9 ramm auftoarten können ,Untere Srztehuna«. Programme," sagt Durrows. .werden mit ein fachen Untenvertungen über die korrekte Aus- spräche deS Englischen und anderer Sprachen beginnen. Gs svllr.i Vrilelungen bekannter TRufif- gelehrter folgen, die über die Ansangsgninde der Harmonik unv des Kontrapunktes unterrktten, ein Stoss, der grobem Znttreffe broognen dürfte. Vorträge geographischer und völkerkundlicher Ra- tur werden von befonberer Wichtigkeit fein Die Pädagogischen Programme unseres drahtlosen Telephondienftes werden sich zunächst eng an den Unterrichtsplan der betreffenden Schulen an- schlietzen und die Themen berücksichtigen, die gerade mit den Schülern burchgcmommen trerben. 3« wird für den Lehrer ebcirfo (ntereffant sein wie für die Schüler, über diesen Gegenstand rem einem hervorragenden Sachkenner ellvas zu erfahren Ter Radiobienst kann auch mit Hno- matographischen Vorführungen verbunden werden, indem aus Drahtlosem Wege die DrlLute- rungen zu der Vorführung eines Lehrsllms ge» liefert werden. Sine derartige Belebung und Dc- reichcrung des Unterricht« wird sich bereit« in den nächsten Zähren verwirklichen lassen." ^iuatll vvrüeu. Ludendorff als QM- | auffaffungen in bet 2uNvertungsfrag< bei fc aU& ^Me. Sie entscheidende Sitzung ber Reichsregierung vorstellig und baden ^fgen- hs^e^am 7.^Aovember stattgesunden^ Al- Termin | gen he» t»o i getragen: Ungrachket chrer Stellungnahme zu dem Inhalt der ^fcticmctDerorömmg überhaupt und ins» befvnd«e zu der Frage, ob und nach welchen Drrmdfiyen hätte aufgewertet werden sollen, erklären die Svitzenvervände. nachdem jetzt die Regelung der Aufwertungsfrage erfolgt ist. must die Wirtschaft unter den gegenwärtigen Verhältnissen den größten Wert darauf legen, dah die durch dte 3. Steuernotoervrdnung geschasieT,« Rechts» a r u n d l a g e in ber AusweNungsfrage unter Femen Umständen weder durch die Rechtsprechung noch durch die Gesetz- «ebuna erneut erschüttert werd. Die« '^bert bad Interesse an ber Ausstellung der • oibbUanien. an ber Grmöglichaing der Krebltbeschafsung. an der orbnungdmäbi- gen und Präsident empfing in Ge- acntoüit de« Außenministers Dr. S t r e s e m a n n den naicrnannten kaiserlich javanischen auher- erden,l'.Hen bevollmächtigten Botschafter Kuma- Sro öur Entgegennahme seines Sralau- bigungsschrelbens Rcich-prasibent und Reichskanzler richteten anläßlich des Todes de- Abg Dr. Rvesicke Beileidstelegramme an den Vorst:,td des Reichslandbundes. * Das am'ltch festgestellte Wahlergebnis tn Mecklenbu ra-Schwerin ist foLterte«: De itschnationale 96 17« Stimmen und 19 eine Detitsckvölki'che 63511 und 13 Sitze, Deutsche Vvlkspartei 23 962 und 5 Sih«. Demokraten 11 739 unb 2 Sitze, Wirtscha'tSb'-nd 5122 und ein Siv. Landpanei 4553. fein Siy, Republikanische Par» — V. H. T. Freitag abend Vortrag. iSiehe Anzeige.) Landkrei« Hficsten. X W i e s e ck. 25. Febr. Unser Wartburg» verein beging seine 2. Zahresfeier gestern mit einem liturgisch reich aujgcftatteten Fest» av 11e S d i e n st, bei dem auch die Siebener Bruder- und Schwestervereine vertreten waren. Vor dem Altar brachten Sprecherinnen zu EHSren und Gedichten Worte von Friedrich Licnbard an bie neudeutsche Jugend zu Gehör und teilten sich mit dem Geistlichen In die Verlesung des von Der Gemeinde mit dem LutheUied beanüoortrten 46 Psalm- Der Protektor des Vereins verlas bei feiner Festvrediat ein sehr herzlich gehaltene- 'alückwur ich schreiben der Zentralstelle für Volksbildung und Zugcndpslegc unb verkündete die Ernennung de« elften ®bw mi glieds. KarlKllff- Müller (Wartburg-Diesten, Rach einer Aufführung für die Schuljugend nachmittags im Saal von Braun bildete den Äcschtust des Tages abends ein gut brsuchler Zarnilicnabend ri. Rieder-Dessl ngen. 26 Febr. Der ticliac Alicefrauenverein hielt gestern im Saal der Gastwirtschaft von Sok seinen schon lange geplanten, durch die Ungunst der Verhält- niHe immer wieder verschobenen Familien» abend ab. Der Leiter der Deraristatkuna. Lehrer Graulich, hatte für Abwechslung gesorgt, so bah jeder Geschmack auf feine Rechnung kam Der Abend brachte einen kurzen Vortrag des Orti- pfarrers über feine •rfebniffe in Rordbulgarien, eine Reihe bei lerer Aufführungen aus dem DoltzS- leben, gemeinsamen Gesang unserer unvergänglich schönen deutschen Dolkslieder und »wischendrein die Kaffeepause zur leiblichen Srauickang. Die Alien. Arm.n und Kranken der Gemeinde 6t- kamen heute ihren Anteil an Kaffee unb Kuchen ins Haus gebracht. ~ JCobbc:man derHorloff. 2v. Febr. Am Sonntag baren wir einen, für unsere von den Mütelpunften geistigen Leben- ableit* liegenden Dörfer, seltenen ®cnub: Alte unb junge Tiit- glicbcr ber SlubcntcnDcrbinbung IS Ingolf in «Sieben boten un- ein Kirchen- lonierl. Orgel und Posauncmhor. rrechfelnd mit GZä. aen ber Gerneinbe. führten in die reine schöne Welt ber Töne Der Leiter hrttc mit fei nem Verstänbnio feine Darbietungen als eine-. Gang burch das Kirchenjahr ausgebaut. Da« Kon iert war der Dank für eine gröbere Wenge Srnte gaben die im hiesigen Kirchspiel iin Herbst für die Giestener Studenten Hilfe ge’ammell worden waren. Die Zuhörer gingen gehobenen Gemütes und voll befriedigt nach Haufe. — Zwei weitere teert Dille Abende bereitete unserer Anwohnerschaft der ehemalige Bärenführer Koos Zooste Sr erzählte un- Grlebte« unb Geschautes. Der Hann weist die Herzen zu fesseln Einerlei ob er die Kraft beu gen Wesens betnunb.-,t ober deutsche Fehter unb Laster ichonui^slo- steiheu. einerlei ob er von bem Leben ber Dur r. tn Krieg und Frieden, in Haus und Feld unb Wall» berichtet, oder das Treiben der Kaffern bc ; Die Preispolitik der Reichsbahn. Verl in. 26. Febr. (WTV.) Um dem Ve- dürfnis der Reich-bahn nach Steigerung ihres Umsatzes und zugleich einem Bebürlni- ber beul- schen Volkswirtschaft Rechnung zu tragen, wer - ucn mit Zustimmung ber Reichs reg ierung die G ü-> t,e r t a 11 f e am 1. März um weitere 10 Prozent ctmä big t Die Ginnahmen der Reichsbahn l müssen aber auf alle Fälle gesteigert werden; et ist daher die gleichzeitige Regulierung von I'Ginheitssatzen im Persvnenverkekr nötig. Die feitberigen Sätze ber dritten mb &t vierten Wagenklasse sind noch Friedenssätze und decken darum bei weitem nicht die öetbftföfter. THefcc Fehlbetrag von nmb einer Million Doll- mark täglich, der den Güterverkehr stark belastet, bedrückt die Allgemeinwirtschaft, um den Personenverkehr zugunsten der einzelnen Reifenden zu schonen. Die cm« der Inflationszeit stammend-, befvnbers starke Versteuerung der ersten Klasse hat bei den heutigen Verhältnissen zu ihrer Verödung und zur Ablenkung des internationalen Reiseverkehrs auf Reisewege geführt, die Deutsch- land meiden. Di« Fahrpreis« werden nunm«hr ab 1. Marz 3 Pfennig in der 4. Klasse. 4,5 Pfennig in der 3. Klaffe. 6,6 Pfennig m der 2. Klaffe, und 9,6 Pfennig tn der 1. Klaffe pro Kilometer betragen. Das bedeutet eine Grhöhang gegen den Friedenspreis um 30 Prozent in der vierten and brilt-m, 47 Prozent in ber zweiten unb 37 Prozent in ber ersten Klasse. In den internationalen Fahrplan- konserenzen ist bie Höhe des Tarifs für die 1. unb 2. Klasse wiederholt als Hindernis für die ®in- Icgung internationaler Durchgangszüge für Deutschland bezeichnet worden, fo da steine weitere Grhöhung hier derkehrSschäblich wirken m> st Um den Dedürfnipen des Ter fs- unb Siede- lungSveiSehrs Rechnung zu tragen, werden die Preise ber Monatskarten, Schul-rmonatsfarten. Wochenbtrten, Kurzarbeiterwochenkarten unb Ar- bdterrüdfabi lartcn von ber Erhöhung ausgenommen Für ben Atisflugsverkehr sind die SonnlagSkarten ausgedehnt worden, auster- dem werden zur Fei-senzelt Sondcrzüge zu ermästlgten Preisen gefahren werden. Der ilu^nnhmeiuftanb in Dhürinqen. Weimar, 27 Febr (Priv.-Tel) Das thüringische Staatsministerium hat beschlossen, seinen Vorsitzenden, den Minister Dr Ocut- bcuhcr. nach Berlin zu senden, um bei ber Reich-ivgiemng die Fortbauer des Aus- nabmezusfanbes tn Thüringen zu beantragen ober wanigsiens die Beibehaltung von Truppen al«S Stütze der Regierungsgowalt angesichts der immer noch drohenden Gefahr kommuntstifcher Unruhen ju fordern Die dauernde Belegung von Weimar und Erfurt mit Reichswehrtruppen soll so gut wie gesichert sein Die ‘Hufwertungsfrage. England unb bie Militarkontrolle. Pari«, 26. Febr. (DTD.) Dem Temps zufolge soll bie englische Regierung in ihrer Rote an die Votschafterkonf-reuz über die Militärkoutrolle iu Deutschlaud den ToifdUag gemacht haben, bi« jetzige mtrralliierte Militarkontrolle, beten Ausgabe beendet fei, durch «inen GatantieauSlchust zu et« feilen, ähnlich dem. der für die Marine tmd die vuftfckrtfsahrt besteht. Dieser Au-schust soll eine vollkommene Inventur über die Rüstungen unb alle«, was sich auf dir mili. tärischen Smrichtnngen in Deutschland an Alenschen und Material bezieht, aufnehmen. ♦ . die englische Regierung sich jetzt auch I f)€L" Dotf«chafterkvnferenz gegenüber aus ben Standpunkt stellt, bab die Aufgabe der Konliollkom- Missionen beendet ist, so kann daS Deutschland nur willkommen sein. Rach dem Versailler- Ver- I trag farm man aber daraus nur folgern, dast nunmehr an Stelle der bisherigen Kcntrvll- daS Regime des Artikel 213 des Vertrages in Kraft tritt, wonach der Völkerbund jederzeit U n • terf uefcunaen ad hoc über drn deutschen Ruitungsftand vornehmen kann. Das. was nach der Meldung des „Temps" beabsichtigt fein soll, [rare etwas ganz anderes, nämlich die Mn- setzung eines neuen Komitees an Stelle des alten mit einer völlig neuen und gegenüber deu bisherigen Funktionen der Kontrollkommissionen wesentlich erweiterten Aufgabe. Ginderartig- Einrichtung ist iM Versailler Vertrag | "ich' vorgesehen, es erscheint daher wenig glaubwürdig. bab bie englische Regierung jetzt istr- Hand bo3u bieten sollte. unS einen derarti-r«m Eingriff in unsere Souveränität zu^u- muten, der über die im Versailler Vertrag vorgesehenen Maßnahmen noch weit hinaus» gehen würde. Französlsche Ioll^chlkanen. ' 2®-8«br. (WTB.) Seitdem tie fran- ävstsche Pah- und Zollkontrolle von Scharnhorst Äauptbahnhof verlegt ist wird sie hier unter Zuhils-nahme der I deutschen Zollbeamten, bie sandig unter der Auf- fiqjt der französischen Zollbeamten arbeiten müs» I reu. m ber rigorosesten Weise gehandhabt Ramentlich bei dem Verkehr in der Richtung Armm-Dortmund spielen sich bei der An- kunft in Doi-tmund Szenen ab, die an bie Vorkommnisse in den ersten Tagen N*3 Ruhreinbruchs erinnern Sobald ter Zug am Vahiisteig einarlau- 1 tot ist. stürzt da« Publikum, soweit es die Der» der Zollkontrolle kennt, mitunter 22L?clhln62 mc^r- im Eilschritt mit Kisten unb Koffern auf die Pah- und Zollstelle: denn wer zuletzt kommt, und wer al« einer der 0«M«n abgefertigt wird, must öfter« em bis zwei Stunden warten, bi« die Abfertigung bt. endet ist. Deutschnationale V)lkst>artei: 8* t Uhr im ®c- werb Haus Hauptversammlung. — Lichtspielhaus. Dahi.hosstraye: ^Marcei". — Palast-Lichtspiele. kennen zu lernen. Ir bbarborfö lein beitr wurden Zoostes Au-tührungen unierbrvchea vo Aus Stadt und Land. Viesten, den 27. Februar 1924. Ta« Urteil im Tchiffenberger Morb Prozest vollftrer-4. DaS am 27. Sept. 1923 nach dem Wahrspruch I des oberhess Schwurgerichts In Giesten gefällte Todesurteil gegen den Landarbeiter Wilhelm Sauer vcn Zülshoff. der am 3 Juni 1923 die 72 Zähre alte Frau Witwe H c f m a n n hen hier in der Rahe des Schilfen berge- ermor- 1 bete, wurde, da das hestilch« ©etamtminifterium von feinem Begnadigungsrecht keinen Gebrauch gemacht hatte, heute hü6 5*/. Uhr in der Zellen- ftrafanftal; in Butzbach durch Snthauplung voll- I streckt Die Staatsantoalilchaft war bei der I Vollstreckung durch den csfentlichen Anlläger in I dem Prozest Staatsanwalt Dr. Ackert, der Gerichtshof durch die Landgericht-rät« Strack unb Keller vertreten. Don ben tm Prozest gehörten Sachverständigen wohnte Amtsarzt Dr S ch ü p - perl der Handlung bei. Der Verurteilte machte I oen Gmdruck eines kretisch völlig gebrochenen Menschen, er trat aber gesastl seinen letzten Gang an. I " Die erste Rate der Vermögenssteuer must fbäteflend am 29. Februar gezahlt I werden. Wer sich vor Unannehmltchkeilen schuhe.i 1 will, versäume dielen letzten Fälligkeitstag nicht. Räheres über diese Steuerpflicht ist auS dem Artikel ersichtlich, den wir tn unserer Rümmer 44 vom 21. Februar abgedruckt haben. " Rückkehr in den Sian dort. Wie wir erfahren, werden bie noch in Thüringen wellenden Teile unserer Garnison am kommenden tfteitufl vormittag 11,33 Uhr toiecer in Giehen cinlvcHcn. ** DieMaul- undKlau enseuche tm Kreise Dieben. Mit Rücksicht auf die verbreitete Maul- und Klauenseuche im Kreise Sieben veröffentlicht das Kreisamt im neuesten Amtsoerkündigungsblatt bie wichtigsten der zur Zeit geltenden Dekämpfungsvorschristen, und zwar I sowohl für den Sperrbezirk, wie auch für bas BevbachtungLgebiet. Das Polizeirersonal der De- metaben ist }ur Mitarbeit bei der Durchführung der Vorschriften angebalten, den Dendarmerie- ftationen ist strengste Veaullichtigung zur besonderen Pflicht gemacht. Zeder Polizetbcamte und PolizeibcdiL-astc.e ii vervilichtct, Zuwid.-rhand- lungcn wr Attzeige zu bringen. In Sieben, jenfeit« der Qobn, ist Die Seuche durch Abschlach- tuna der verdächtigen Tiere unb Abnahme ber Desinfektion erloschen. Die Gemarkung jenseits der Lahn ist au- dem Sperrgebiet au-geschieden unb Bcvbachtungsg.'blet geworden. Das Gleiche gilt für 14 Tage für ben Stall des Bernhard Meyer, Schütz en strahe (Fischerhof). Die Gemarkung Giehen, diesseits ber Lahn, und Heuchelheim sind aus dem Beobachtungsgebiet au-geschieden. Reu festgestellt wurde die Seuche in Leihgestern. Der Sperrbezirk umfabt hier die Gemarkung Leihgestern (ausgenommen Aeuhof), das Deob- achtunasgebiet besteht auS ben Gemarkung-teilen Reuhof und den Gemarkungen ®robcn-ßlnocn und Steinberg. Ferner ist die Seuche auf ber Biua- mühle (Gemarkung Lauter) ausgebrochen. E- wurde ein Sperrgebiet gebildet, bestehend au- der Gemarkung Vingtnüble, ihrem Deländebezirk und dem Weg Lauter zur Bingmuhle, und ein Veob- achtuugsgeblet, bestehend aus der Gemarkung Lauter. Vfimothrn. — Tageskalen ber für Mittwoch. 0tabrtharter: 7 Uhr .Die Deakmalsweihe". — Deutscher FrauenmlssionSbund: 8 Uhr im Saale der S'abtmisfior Versammlung für Frauen und Jungfrauen. — Gesellschaft für Grd- unb Völlier- funbe: 8Jj Uhr in ber Aula LichtbUdervortrag von Dr. Panzer Über ^Frühling in Spanien". — .Ansicht- ber Tatsache, bab dem Reich-- mmuiet des Innern bk Anberaumung des Toge- t wch nicht verloren haben Sin Dell>7i» dafür, bab da« Unternehmen unter Mar Tau« rite vaiifchcr Leitung zur Grsüllimg Me'c? hochgemut- Programm« auf bestem Wege Ist, btoten bl: un« in gelchmackvollr. Aufmachung vorliegenden neun QMnbe. In einem einleitenden Dcmd spril' Han« Franck In feiner. Nachschöpfers»cher Ar! fern allen literarhistorischen Ehrgeizes üb:t Deutsche Drzählkunst". D« Schleste. Hermann Stetzr, dessen 60. Geburtsiaa bat aebilbete Deutschland vor kurzem fcfilld) beginj. steuert in einem Dänbchen .Das entlaufen: Herz' drei feiner «irtcflen, vvhlaZormtcsten und an Inhalt köstlichsten novellistischen Schöpfungen bei. Bernd 3lcman n git? in .Ungewollt' da« «raretfendc Schicksal eines feil,amen Kinde«. Friedrich Griefe« S»ähkungcn Da« Korn raufcht" atmen bei lchr.r- $rb6aul, feiner mecklenburgisch n Heimat, Deren echte, trcu< Menschen er packend im Rahmen der ntcbcrbciit- schen Landfchast zu schildern weih. Der Kleist. Preisträger Paul Gurk bietet in .Dretfäl« tiareit' Avvesien. gleich eigeoanig in ben ge wählten Mcliven, wie tn der Form Zofes Don- ter. aewitz einer unserer bcbäüeabftrn lebende Srzabler. hat unter dem Titel .KkeineProla- viel Schönes auS feinet Studtenmappe »u einem starrlichcn Bande vereinigt, der ein belle« Licht auf dte vielseitige und ticfft6ürfmbc Begabung — Konzert des Frankfurter Symphonie-Orchesters. 3n unserem heutigen Anzeigenteil wird noch einmal auf das morgen, Donnerstag, in der Turnhalle ftatt- findende Konzert bc« Frankfurter Symphonie Orchester- Mngetoiefcn. Karten sind noch bei Ehallter zu Haven. MM»i|caMTh > Irnbi Hauben ICrei IW Lr^Mung aber bei •ru tun derlei twrK UM3V M fmi ■ •M.T' . It2 12-1 V9 Mpl kUrN3l \ u M V it,i bi* «00. 1k ort «M UW WM U ulmer. 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Cf- tobet 1923 ist grundsätzltch nochmals mit aller Schärfe betont worden, daß es P f I i ch t der Arbeitslosen ist, gemeinnützige Arbeit hum Ausgleich für bie gewährten Unterftui- Aungen w leisten Diese Verordnung hat sich da, wo sie durchgesühn worden ist. gut bt- Dähet. Vielfach ist ihre Durchsuhruna jedoch nicht unternommen worden, insbesondere da, wo «S an der Initiative der Gemeinden und an der Kontrolle durch die paritätischen Der- waltungSauefchüsse der Arbeitsnachweise ge- fehlt hat Am 17. Rvvemder 1923 erlassene Bestimmungen des AetchsarbeitSministers Haden ebenfalls die Arbeitspflicht der Erwerbs- Losen scharf betont, insofern, als nach der mafr- «ebenden Ziffer 9 dieser Bestimmungen die Beschäftigung des Rotstandsarbeiters drin Arbeitsverhälmis, sondern eine Abart der TrwerbSlosenfürsorge ist Die in dieser Bestimmung zum Ausdruck Lammende Verquickung zwischen Erwerbs- Losenfürsvrge und ArbcitSdtenstpfticht ist geeignet, dem Gedanken der Arbeitsdienst- pflicht als solcher weitere Verbreitung zu -erschaffen. Kür ihn spricht insbesondere der Vergleich mit den Vorteilen, btt sich zweifelsohne aus der militärischen Dienswfticht früher für die VolkSgesamtheit ergeben haben. Vor- Mthmlich bestat.den diese in der Erweckung deS uns jetzt völlig verloren gegangenen Gefühls des engen Verbunden seins der einzelnen Glieder der Volksgemeinschaft miteinander und mit dem Staat. Außerdem tonnit es sicher nicht schaden, wenn auf dem UmtD?g über die Ar- beitSdienswflicht wieder Disztplin. Arbeitswille. Verantwortungsgefühl und Anerkennung von Autorität in das politische und wirtschaftliche Leben ihren Einzug halten würben, und wenn durch etwas strengeres Anziehen der Zügel unsere immer mehr bertrabrlofcnbe Jugend aller Stünde und beider Geschlechter wieder besseren »mp- ffnbungrn zu gängig gemacht werden tonnt«. Buch Wirtschaftliche Erwägungen lassen den Gedanken der ArbeitSdienstpsucht verlockend erscheinen Die Zahl der Personen, bie für die ArbeitSdienswflicht in Betracht kommen, wird auf eine Million geschützt. Die Arbeitsleistung kann bei Zugrundelegung des lv-StundentageS auf 3000 Millionen Arbeitsstunden veranschlagt werden. Diese Leistung tonnte den besonders notleidenden Gewerbe- «weigen der deutschen Wirtschaft (Bergbau, Landwirtschaft, Verkehrswesen usw.) zugute kommen. Auch solche Arbeiten tonnten mit ihrer Hilfe durchgesührt werden, deren ?nan- ariffnahme zu den wirtschaftlichen Rotwen- digkeiten der Zukunft gehört. wie z. B. ElühnungSdau. Kanalbauten usw. Auf der anderen Seite stehen doch der Ar- beitSdienstpslicht einige nicht unerhebliche B« - denken gegenüber. Das schwerwiegendste von ihnen ist. daß die Arbeitsdienstpslicht niemals auf solche Personen ausgedehnt werden darf, die bereits irgendwie produktiv tätig sind Ferner ist zu bedenken, daß unter einem Zwang, wie >hn die Arbeitsdienst- pflicht tatsächlich Darftellt. die Arbeitsleistung ' erfahrungsgemäß nicht uunerheblich leidet. Schließlich birgt auch die Durchführung der Arbeitödtenstpflicht die Gefahr der Ausbildung eines neuen riesigen Bureau kra- renapparates in sich, dsn groß zu zückten wir keine Veranlassung haben. D.e Durchführung der Arbeitsdienstpflicht ist also nicht lo einfach, wie eS auf den ersten Blick td*tnt. Sie kann nur dann von Erfolg sein, wenn die geistige E i n st e l l u n g der Bevölkerung •um Itegrlff der Arbeit an sich eine ander« als die bisherige wird Virtuosen des Winterschlafs. Er schläft wie «in Murmeltier". sagt man in ber Sieben»a:: unb will damit txe Meisterschaft diekeS TietvS anfrjfr-n bte eS bei Winter- ■ Won der altrf-idtot Dichter Tldrtial tapen: .Minter dich fch'.a'cn wir durch, and anr 'trot»en von blühendem .rette ?->'» in den TJcnben. tno un» Nichte als der Schlummer ernährt ebeuar 1824. Vollgültige Zahlungsmittel. Aach der B-tanntrnacheMg deS H«"Uchen AN- nißertume de: Henanz«« oetn 15 Hedruai 1924 «tnb bk et ü de |u i4. *i. 1. 2 und 5 Dollar der nom V 4 .** « « tteiqegebene* V»l - larfchatzanweifunge« und der Hefti- ich en Dollaranleih« mit auSdrückllcher »e- • ebmigung bS Relch»k»an^nvü'«rS auch ir-ettv bin als vollwerttgeS ZablungSmittel, «4e u>T*fr ftä rfr.gr» Aoioeid. vmldu*4 öt*a Die Äd ! n der 3et ch» nnamher^ni tung. $i- nany imb kxlMtlen, f>wie btt »uje^rUefl örtlichen Htl^ta 'cn Unterer bebllelUn) ndenen M< oorbezetchenten Werte eben!) xvtt beegnm*- t* gk-.che Xwrbnunu zu treffen Die bei den A«ch»drhei' angetionoenen 2b»- leihrstück werden mdglichit weitgebend zu allen AuSza hl u ngen pcrlbnildKi und fachlicher Art uMcfr-rocnrrnbel werden 3n der Berlügung d«S ReichSlmanzmlnilreiS txxn 27 De^-mver 1923 ift ausdrücklich darauf biigctt*1«r. daß wertbeßändiM Zahlungsmittel von Pnr>.:tr»er1miebel 0,25 Lauch 0.10 bi« 035. Meerrettich 1,00. Sellerie 0.60 bi« 1.00. Aeoftl 0.10 bi« 035. Dirnen 0.15. junge Hahnen LOO Mk • ADD Der neue Fahrplan be« Oft- prtubenbienfte«. Seit dem 14 d Mt« verkehren zwischen Strnnemünde und Pillau (—Königsberg > wieder M« Dampfer de« Oftpreußen- dienfteS. und zwar Mrm'agS und DonnerSlag« ab Swenemunbe lHasen) 7 00 nm an Aeusahrwakser ( Danzig) DienS.ogS und Freitag« 11.15 tmt, an Pillau 4 00 nm ; ab Plllau Mil iwochS und Sonnabend« 11 00 pul, an Aeufahrwafkr 3 00 nm., an Swmemünde (Hafen) Donna-S ag« und Sonntag« 8 30 om. Fahrpreise Vwinemünde—Plllau 15 00 Mark Swinemünde—Aeusahrwasser 15.00 Mark, Deufahrwafser—Plllau 7.50 Mark. 3m Anschluß Äunb Don den Dampfern verkehren Don Berlin lzüge (2. bo» 3 Klass«) Montag« und Donnerstag« ab Stettiner Bahnhof 1.55 nm , an Swine- munbe (Hafen) 5 56 nm . abSwinemünde 12 21 nm . an Berlin Stettiner Bahnhof 4.50 ran. •• Der »Dang. A rbeltervereln veranstaltete am Sonntag In der Turnhalle einen Volksunterhaltungsabend (vaterländ. Abend) zum Besten der Winternothilfe. Mit Rücksicht auf den guten Zweck Der Veranstaltung hatte sich eine Reihe bewährter Ära ft« In uneigennütziger Weife zur Verfügung gestellt. Den muflkallfchen Dell bestritt da« wesentlich verstärkte Orchester der ..Vereinigung jugendl. Musikfreunde-, da« unter Leitung von Han« Sonntag außerordentlich gute Leistungen bot; der lebhafte Beifall nötigte den trefflichen Musikern Zugaben ab. Der von Arl. Sommerfeld, Mitglied deS Stadt- theaters, gesprochene Prolog „Heilig Vaterland-, sowie die Rezitationen au« Körner« Werken verfehlten ihr« Wirkung nicht. Außerordentlichen Beifall fanden auch die Dardie- tungen de« Gesangverein« „Heiterkeit-, der besonder« bei dem Lied „Am grünen Rhein' von Hansen helle Begeisterung entflammte. Den Schluß der Deranftnltung bildete die Aufführung eine« dreiaktigen Volksstücks aus den Leidenstagen der Ruhrbefeyung: „Dir wollen sein ein einig Volk--!“, unter der Lebenszeichen von sich gibt. Z« ^chber Mi De oder Strenge de« Dimer« durchkchlält ftt 6 bi« 7 Monatr. fast ununterbrochen, bi« fie barm btt warme FrühlmgSionne zu neuem Leben wachruft. "Vi» Murmeltier rüftet sich etwa« «pater (ein Dmteriager! e« verstopft den engen 3uqan.' zu feiner Höhle bi« aut eine Crnedt von 1 bi« 2 Meier Dort innen au« rmt »roe unö Steinen, zwischen die Lehm. ®ra« und Heu «n- ac'choben werben. Durch NeAau Herrn einen Einbruch«- M t b ft a bl auägefubti. wobei ihnen rin Zahrrad. Wäsche uftp in bte Hande fielen Da« -estsdienr Gur hxxrtfc den Eigentümern lrneder üu«gebdnb*gt werden • Schwalbei m. 25 Hebe Bri der geirrt- gen Bürgermeister-Stichwabl zwi'chen de« bürgerlichen Aanbibatcn Ä a r l Dietz III und dem ÄommunUkit Pb ' lipb Heimann, wurde der erstere mit großer Mehr bei! q e • wä bl i Dien erhielt 291. sein konrmanstilcher Gegner 179 Stimmen Au« dem Ariullat geht benot, daß die bei der B?rwahl abgegebenen sotztal dem kra11s chen Srimmwi ‘um größten lA-ile brrt bürgerlichen Kandidaten zu- gyte kamen • Aieder-Erkenbach. 25 9ebr Bei der gestrigen Bürgermeisterwahl trvrbe der Äcmfribat de« Hrif,Ichen Bauembzmde«. Philipp Mutz II.. mit 284 Stimmen gewählt. Sein fotz aldem^ttaiischer Gegner Kreutz brachte e« auf 218 Stimmen • Maffenheim bei Bildet. 25. Febr Die gestrige Bürgermeisterwabl brachte den bürgerlichen Parteien den ö leg. 3br Äanbibdl, der Landwirt Georg See. wurde mit 143 Stimmen zum Bürgermeister gewählt Sein sozialdemokratischer Gegner erhielt 109 Stimmen Mret# Lauterbach. • Lauterbach, 26. Jebr. Die etwa 900 Hektar große Feldjagd der Gemeinde Langenhain wurde Aum HahreSpachtpreiS von 6700 Goldm ark auf 6 Jahre an die Frei- Herren Riedesel zu Sisenbach und Fabrikant Vollmann au« Hagen verpachtet. Gießener Ltrafka»mer. Gießen. 26 Febr Der landwlrlschädliche Arbeiter rhevdvr Schmidt dou Eichri«borl flanb beule wegen Totschlag« unb XDtfdjijgfDtr- such« dot Gericht Am 2 Dezember v 3 batte er mit mehreren Burschen von EichekSdors Streit bekommen, in dessen Verlaus er tn einen Shaussee- graben geworfen wurde Während diejenigen, die ihn bedrängten, forlliefen, erhob sich Schmidt, lief hinter ihnen her, traf fte tn einer bemichbarten Straße und stach blindling« mit seinem Taschenmesser auf sie etn Dabei huf er einen acwilsen Hermann Möser mitten in« Herz, so daß er tot zulammenbrach Einem anderen versetzte er ebenfalls einen Stich in bte Herzgegend, dieser prallte aber am Brustbein ab und verursachte lediglich eine Verwundung Rach dem Gutachtnr der Sachverständigen ist c« ein Wunder zu nennen, daß nicht auch dieser Stich tödlich war Dem Angeklagten wird kein guter Leumund ausgestellt, er ist händelsüchtig, da« Messer sitzt ihm locker, er hat früher schon einmal einen Kameraden grundlos gestochen Alle« bte« trug dazu bet daß ihm da« Gericht milbembe Umstände versagte Da« Urteil lautete auf 6 Zähre 9 Monate Zu ch t ha u « Schöstengerkchr. Gießen. 25. Febr An einem Sonntag im November wurden zwei Hüttenarbeiter unb ein Taglödner au« Launsoach von zwei Gen- darmerie-Wachtmeiftern dabei erwischt, tote sie in ber Räbe der Lahn zuerst aus pveußllchem und dann auf hessischem Gelände anscheinend eine kleine Treibjagd veranstalteten. Zwei von ihnen behaupteten, ste hätten Weiden schneiden wollen, nährend der dritte von ihnen angab. er hätte nach seinem dort liegenden Acker sehen wollen Ta letzterer aber ein zerlegte« Modert und Patronen bei sich führte, konnte seine Angabe leicht träber- Vorrätm, die er t> mit in« Rest genommen. unb veriöllk erst bei erneut einlehenber Äölte wieder tn Schal. Unter den Insektenfressern ist der Igel der größte Schläfer. .Di« Fühllosi^kett diese« Ziert«, bte schon, wenn es sich am regsten bewegt, bedeutend ist, steigert sich lern In merkwürdiger Weife." Rur wettn man ihm sehr arg mitsvielt, erwacht e«. wankt em wenig hin unb her und fällt bann augenblicklich wieder tn Schlummer. Der Winterschlaf be« Igel« währt gewöhnlich bU in den März e Geschichte» nl dem zaristischen Rußland Die .Erinnerungen- be« russischen General« Suchomlinow geben ein sesselnde« Bild de« russischen Leben«, ber Zustänbe im russischen Reich und russischen Heer, ckrne Fülle echt russischer Typen unb Szenen zieht an an« vorüber Chne solche Tbbf war ber berühmte Heerführer General Dragomirow, besten Stabschef Suchom- ltnow etne Zeitlang war. .Dragomirow.- erzählt ber Veriaster, .war der Vertreter der rinerltchen Rornantik tm Heevr Von ihm wurde bjmal« berichtet unb er hat e« mir einmal unwillig brummend bestätigt, er habe sich vor eint Dchetbe gestellt und einem guten Schützen befohlen, so pi schießen, daß alle Schüfe in einem grw'cn Abstand um leine Zrgur herum lägen. Tai persönliche Beispiel sollte den erzteherstchen Wert haben den Schützen an Ruhe w getDObneir und zugleich einen Weg »a zeigen, wie Furchllostg- kett anz«erziehen leL“ Dragomirow, der beim leg: werden 9t erhtei: durch Stilg frTantulte* Dorf- kirchenvorftehertag ’ in bet diesmal am 3 Mär, hier statt Pfarrer Seim-Grüsen spricht über .Tte Pflege unb 5*rbening be« rdigiöfen und kirchlichen Heberte tm Gewände der frimrtelichen Sitte eine wichtige und ’egen*- rriche Auigrbe hu bte stiichrnvorftehtzr- Dtt Tagung U'irb durch einen GotteSbtenst etngriebte. In dem Pfarrei Georgi- Erm«tr?b PubiaL Ter Prälat der driMchen Landeskirche. D Df. Diehl bat fein Erscheinen zugriogt und rtnr AnlprU zwer Fäuste drühnend oef Trscholalle krachten. ioi.c Die Angebote find verschkoffen, getrennt nach Alasten, für per Festmeter mit der Aufschrift .Holzsubmission" bis zu obigem Termin bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst in Anwesenheit der erschienenen Bieter die Eröffnung erfolgt. Angebote mit zusammengezogenen Klaffen werden nicht berücksichtigt. Die Derkaufsbedingungen werden vor dem Termin bekannt gegeben. Nähere Auskunft über das Holz erteilt Förster Wallenfels. Geilshausen, den 24. Februar 1924. Hessische Bürgermeisterei Geilshausen. . S. Fichtenftämme3. &,58 Fstm. e n । S t 6 m m e: Stück = 1,51 Fstm. , - 4,68 . ■ -21,26 , - =31’21 _■> 58,66 -stm. Giesten, den 27. Februar 1924. Hessisch« Staatsanwaltschaft. Dr. Eckert. isy i i-atjn 3>r s er ^keich^ tig den Fuh mit einem kräftigen Schul ter druck ben Flügel so weit «rriidDrinflte. bah »k ctntrcMn formten. .Herr 'Bitrbu'en ist nkcht v schüttelte rvrrwtnenö ben Ah* .Und grüulcir. Dilthufen?^ Das Ge icht GcLben sagte mehr als Wort» .Do sind sie bfcir i Fortsetzung hotgt) Mehl-Säcke Kauft zu den höchsten Preisen und werden auf Wunsch abgeholt. m. Ch. Mühlstein, Gießen Atefern-Stämm«: 8. Klaffe 5 Stück = 5,93 Fstm. 4. , 12 , = 9,12 „ 12,17 Fstm. 29,36 , 62,40 , 46.40 . 22,86 , Holzversteigerungen der Zürftltchen Vdersörftcrei Cid) finden statt: Montag, den >. März, im Schwarzwald bei Steinbach. Dienstag, ben 4. Mürz, im Riedwald bei Hattenrod und Montag, den 17. Mürz, auf Hard und Höhler. Zusammenkunft jeweils um Uhr vorm. an den Abtrieben, bzw. Kreissirahe Lich - Garbenteich: Waldeingang. Die zur Versteigerung kommenden Holzmengen werden Vchtzeitig durch die Ortsstelle bekannt desurteil heute früh 5'/, Uhr in der Iellenstrafanstalt Butzbach durch Enthauptung vollstteckt worden ist. DHpnrtoDliNiigtO'iim Wn aus dem 21. FohrhundeN *■ Hans Dominik. Es mtrlF hiermit zur üffenttichen Kennt» ois gebracht, datz das vom Schwurgericht der Provinz Oberheffen am 27. September 1923 gegen den Landarbeiter Paul Wil. Helm sauer von Zülshoff wegen Ermordung der Witwe Hofmann «rlaffene To» IVIassen-Schuhverkauf Emanuel & Co., Gießen Seltersweg 31 Verkauf an Jedermann! Geöffnet bis 6 Uhr abends! Seltersweg 31 eß für geboten, ter DericherrKarrer Der e,yong>» Pveh aus der Hörweitt der Unterbulheng heraus- zudrinaen. Ab« ktn^ tnbtreften Beriuchc (tieften aut auftergewvh: l:chcs Aütztvssfeh«. Deüi-igtoa Foz batte viel $a»vd zu tun. um n-ch mir ge» spitzten Ohren bte Antwort Ifenbrasrdt» zu er- Haschen. .Die 6w beatm, (General! Dena Sie es nicht firmen ober ddILtt. antb es ein anderer in Ohver ötdte machen" .Denjenigen meiner Untergebenen möchte ich feften. der das sogt ?T 5. „ 26 Holzsubmission Freitag, den 29. Februar. nacbmittatzS H", Uhr, werden aus den Waldungen der Gemeinde Geilshausen folgende Holz- .34, deale nicht! Bttte, hi«! Seien Sie auch diese Vollmacht!" Averil ßoobale hielt rS jetzt für angebracht, fernen schwerhörig.i» ®afl mit fünfter Jfea>atl aus der Reichweite dieses Dialog» zu ent fernen. .Dein! Die Sache ist do* Dichtigkeit!" .Ra, dann Hals- und 'Bernbrucb' Dollen Sie ntir, bitte, folgen. “ Delltngten For und der Adjutant Averil Lckvdafe sähen in der ttxmner zrühlingsfiane auf ein paar Feld stufen vor der Baracke des General» Die Unterhaltung der beiden schleppte sich nur mübfcÜfl weiter Mochte es fein, bah der Berichterstatter der Thikagv-Pneft allerlei fragte, was der Adjutant aus militärischen Gründen besser umbeantwortet lieh . ober mochte Averil Lowdate leibst wenig sprrchiustig fein? Schlieft l uh tarn baß Gespräch garu ins Stocken DeNingtcm ^Of betrachtete von der Seite her das verschlafene Gesicht feines Partners Gs verriet ihm noch mancherlei zu dem. was er beseit» muhte. Die Afmoe Lowdafe-Dnoey hatte nicht allein für die Upper ten bet Umoo Dxhen hindurch ben Gespräch., ft oft gebildet Die schwarze Presse hatte da» Bocl umnis weidlich ausgeschlachtet. Die gelbe Preise hatte die Aftäve mit der älteren ähnlich», Geschuhte desselben weihe« Adelshauses zusammen behandelt Sv a-aren Dellurgton For alle Otnyfbetten dieser Affäre natürlich genau bekannt. Aber fetzt erst hatte er Gelegenheit. ben Haupt beteiligten zu sehen . . . tennen^u lernen Averil Lowdale sah tnrmer noch tn tiefe Gedanken versunken und starrte in bte Ferne, wahrend die scharfen Obren des Journalisten bereit» Ficht 3. Klaffe 1 4. , 5 5a- . 34 5b- . 109 Nutzholzsubmission. Au» den IDalbungen der Gemeinde Albach soll folgendes Holz auf dem Sub- mifffonSweg verkauft werden: IDayrer d v^eerg J'enbranfn gteKtyntfeng we»> terschritr. traf ein entschloßener Blick den SoeedL .Sein! Ich habe es versprochen . . . Ich halte, was ich veriprach" Delliugum F>r gab es auf. werter bi ihn W bringen Aber feine Hand toürte nervds nach der klenvn wrtllamcn Dasfe in der Aocktaschr. . Al! right, Georg! Die Aühnhett ist yi gr)ft. um zu Mlftl.ngrn. Georg Olenbronbt am helllichten Tag tu den Straft« Aaschgars, am Sitze des tu e fchrm .terdlteaunanO>» . . Das Snidcher. t*t richt übet“ Sie bura u» Werten S: rasten uiC Sofien und standen vor de n *wNnt>r des Ditthufenßche« Hauses Sie zögerten betroffen, noch ehe fie dfe Glocke tzvgen. Die Bortzävgr herabgelasfen . A verhängt. Schon trm auften ein rote# Berich fend.it Mit einem energischen Axtf ritz Ave an der Alina? i. Lange 3-ni lchfen ntemnfib zu hören. Tn dich öffnete «ich ein Spalt in dem massiven -Soc. Das Gestcht des alter, chmeiitztzmi Bvtzs kam von Dorschein. Da» Hol» ist mit Rinde Aaufpreis ist per Festmeter nach Goldmark anzugeben. Die Gebote sind nach nach Alaffen und Sortimenten getrennt -u halten und muffen bis -um 4. März 1924, nachmittag» 2 Uhr, verschlossen auf der unterzeichneten Bürgermeisterei einaereicht fein, wo in Gegenwatt der erschienenen Bieter die Oeffnung statt, findet. Die Bedingungen werden vor der Oeffnung bekanntgegeben 13430 Albach. Den 25. Februar 1924. Ziegeleikohle« Giehereikoks Braunkohlen Braunkohlenbriketts liefert zu äuwerft günstigen Greifen. (#BBD 5(rtrorrf3-nnii SiBbthrf fi. ■. k. t stick,, zanks. Ltr. U, Aaschgar einfuhr. Mtt größtmöglicher Schnelligkeit folgte chm Ukllinfltm So*. Durch das Gewühl der Passagiere suchten sie den Deg ins Freie. .Doch einmal. Cbeocg . . . Zum letzten Male. Es ist ein boöenbier Leichtsinn, dah du dich hier geradeswegs in bec Höhl- des Löwen jx^fL Aann ich das nutzt allein ebensogut au»rii»cn T* .Aeinl" man do an Herrn Oberst vrn BüLxd abzugeben !" .Sind &k verrückt, fterr?“ Holzsubmission. Samstag, den 1. März ds. Is., nachmittags >'/. Uhr, werden aus den Waldungen der Gemeinde Bllddlngshausen folgende tzolzsottimente vergeben: Eichen-Stämme: 2. Masse 1 Stück = 1,37 Fstm. 3. , 1 „ = 1,31 „ 4. , 5 , = 2,40 , 5. , 23 , =10,14 . 6. „ 19 „ = 5,36 „ Druckst ücke Der UnterhoLvWW au» dem Generals- Zimmer aufftngen. Dort war bet Dvttwechiel Inzwischen recht lebhaft geworden. -3h® Teufel mit Ihrer Gef penfterfehevei!... Da» traurige Atrgt-engetmM halten untere ®enw bannen m Ordnung . . .* .Sie irrigem iich all», Herr General, meinem Ersuchen ^u a-cllsahren T Bisher hatte IBell tagten Foe nur da» Poldern des Generals gehört, (fetzt klangen auch die Dorre Ofenbranbt» scharf und sch werdend an fein Ohr. Einen kurzen Moment schien auch Averil Lowdale aufzuyrrchen. Ader zr war da» Poltern de» ®encr oLi gewohnt und sank wieder tn fein Süllen zurück .Selbstverständlich weigere ich mich! . . . Ich denke gar mchc daran, bte OZia^en aus den Äot> men -u mobtlifieren. D)hin sollten wir kommen, wenn ich jedem Abtcilungsüigenfeur einen besonderen Schutz füllen muh . . Airgifcnaufftänbe . . . Humbug . Macht auf mich Innen ixi> bau! . . .“ .Dann bitte »ch Sfe. Herr Dswral, dies hier Zu fcfen ... *3» wirb hoffentlich Eindruck auf Sie machen." .Das soll mir da»?! . , . Das? . . . B)tt- macht' ? . . . Bollmacht?! . . . Den Dünüchc-n dcs Ingenieurs 3fenbranbt rst unbedingt VÄat *u feisten . . . Folge Inftenl?“ Die Stuume des Generals war bn Begriff, sich HU überschlagen. .Ich . . . Der General Gfftngham k . . . Fvlgr feisten . . ." Da» sttermähtge Gebrüll hatte auch Averil L«r-bale aus feiner Tlpathte auf gerüttelt. Or hielt Massen-Schuhverkauf Emanuel & Co., Gießen ?.PÖuteu !Ch^hVer,,aUf GleBen Selter,weg 31, gegenüber Nowack Bleiche Verkaufsstellen: Frankfurt am Main, Gewerkschaftshaus; Wiesbaden, Scbdtzenhotstradi 3; Darmstadt, Ludwigsalatz 2 Gebildete Dann eoang, 25 T all, häuslich, mit oorxetpeer Gesinnung, seinerAussteUeru.spätervermLg. möchte mit evang. Herrn mit gut Charakter »nd sicherer Lebensstellung in Tferbinb.tr ttee Zwecks spät. Heirat. Wohnung,ft 'IferlchwieqenheN «khrenlachs? Schr unter 017663 an den Gietzener Anz, Holzversteigernng im /vlrfiL Lolius-Brauuftlsschku ^»rft- rtüitr Huuflkn, Distrikt DietrichSberff bei ^illinqcn am «vnlag, dem 3. März d. Is., 10 Uhr vormittags, im Saale der Gaftmittschast Strack zuDillingen. Ium Ausqebot kommen Buchen Bm.: 142 Scheit, 118 Knüppel, 36 Stücke, 228 Reiser Eichen Rm.: 45 Knüppel, 9 Stocke, 49 Reifer Fichten „4 , 1 , Für die Käufer von auswärts sieht am 7-Uhr-Fuge vormittags in Dillin gen «in Füstrer zur Besichtigung des Holzes zur Verfügung. 1346D Braunfels, den 6 Februar 1924. Fürstliche Rentkammer. 26.57 Zstm. Vie Angebote sind oerschioffen, mit Aufschrift.Holzsubmission',bis zum obigen Termin bei der unterzeichneten Büraer- Mssisterei eiuzureichen. woselbst m Anwesen- heil der erschienenen Bieter die Eröffnung erfolgt. Vie Verkaufsbedingungen werden vor dem Termin betcanntqeqeben. Nähere Auskunft erteilt Förster Kalberlah hier Rüddinashausen, 22. Februar 1924. (poft Londorf) Bürgermeisterei Büdbingshaufen Müssig. 1284V Ein geräumiger Laden mit Nebenraum, im Zentrum der Stadt, wird baldigst gesucht. Schnnftche flnyboh unter 017651 an den Gtefieuer Anzeiger Ca. 200 Paar Herren-Rahmenstiefe! und Herren-Halbschuhe Ca. 200 Paar Damen-Stiefel und Damen-Halbschuhe (meist Rahmenware) kommen zu den konkurrenzlosen Preisen von 8 bis 13 Goldmark pro Paar zum Verkauf. Große Mengen neuer Schuhe sind unterwegs Unsere Restbestände in älterer Ware, meist Rahmenware, verkaufen wir daher zu Preisen, die kaum zu unterbieten sind* Der rasche Ausverkauf unserer 672 E^larlc Herren-Rahmenstiefel läßt es geboten erscheinen, noch in dieser Woche zu kaufen.