SS JSu / Wenb lll. qu. ^niat 1924 S. ^nahmen rzeichnit der 1 Nitnai* b- und 3u. . ^.hiergegen mittag^ von Androhung ausgeschios. denv«rsrhen k mit einer vllmacht der- Qn Ort und erforderlich. ponnittogö ndstücke als M Verden Nationen be- KalhauS. ibclt Norden, 'lenslag den lud Wogen Mglied -er ier: die 2v ib Mrtlchasl, iteilungsplan r erklärt bat, Zebruir 1924 n beteiligten z getroffenen Bebingungen. gewähre Wg prelle. . I»* A. flod) s. :i Urtier''n,frt)cirt nl1"!"’„ qn ent lt* IdiaH ' Jtl inhfrW’®0,.,i414 inb«.ö8S iiliH 510 kN- S> 15 B 9. ob M 5 iflf ier- in >42' 49 »P batiS ttW- “--()!•> OB6” aeNlX'1 Älteren» I6T6IH h - , ' SSi «s 'M ytr ’ m. 22 r -egTIA, eifer Born- red prienec», w «IberS wrstogibedage; «»4 rner^c m tlintb .Atm v>»ch«n t «zvx,preis 70 (ftolbpfennig em» fchlirgstch Iragerlohn, euch i ei 3 id;ln|t eueng 112; ffcr 3.erlag nah 6e'd)äftsfteLe 61. ln|d;ri > lut Trcf)tnad>. 1 d,hn y.njflgtriM GeschZftrßelle: ZchnlVraße T. Statut m In» ite ferne Iigeteemwer >4 |i«e la g e iug aargei •;ne c»t Jcrö.eni4)«.U fir lejcieen aoe 27 .u u Sreuc r Ii4>^,du»»jrii lOiBolbpfennig, | *ßoi6p|ennig, Via oni4)c«,iiJ ,A4,' schlag. - ucraeteanli^ für palmhiL JeuUleion: Dr. Jnebr. ü)u().i.*«in,c; Mir »ei dJtigea drnit dlum chein; ar »en Änjeigtnteu >m»4«X |**d. ch 14 4. t je 4 Die Sachverständigen. Frankreich darf sich nicht tmmbern, baf) bat Interesse des beuifchen Volkes von den unsruchi- baicn BerhanbiunAcn mit Poincarä hinweg sich tingr teilt t«n Panfer Devotungen der inlernatio- nalen Umerfuchang-kornmlfllon zu wendet Cnt Iinb. soweit sie sich mit ber Prüfung einer Sta» tlisierung der deutschen TMbrung unb ehwr Sa- niciu .g des Bubaet» bcfaflen. bereits insofern gu einem gewissen 2kblchluh g kommen. als das Sach- verftänoigeiikvmitee grundsätzlich die Zweckmählg- Ml ber Qrtidjtung einer deuischen (Sol bn oten- ban l anerkannt hat unb f.-rwr befehl h um ein» toanbfrtic Unterlagen sür sein Du lachten zu gewinnen. Anfang nächster Woche den Schauplatz feine; Tätigkeit nach Berlin zu verlegen. D.e Aotwenb.gkrft dieser Gnquöte an Ort und 6 eile erfrib sich osfenbar schon m einer ber ersten Sitzungen. in lenen es sich he raus stylte, baf) die vom Sommer der bekannten technischen Studien der Bdg er zur RcparationSlrage durch die wäh» renbbe . gänzlich veränderten Wäh ungsverdalt» Nisse überdolt lind unb einer grundlegenden Re- vilion bedürfen Da» Komitee des General- Dawed bat bann den deutschen Reichs bankpräfiben- ica Dr Schacht nach Pari- gebeten Dr Schacht Hal dem Komitee seinen, ber beutschm Oesfent- lichkeil In seinen Einzelheiten nicht bekannten Plan zu; Errichtung einer Rutschen Gc-lbnotenbank vor- a legt. Der Plan dal offenbar in den wesentlichen Punkten die Zustimmung der Vachverstänbigeii g'fun en. die die Gvldnr tenbank als e ns ber irc- se.uli < i Momente in einem SlabilifierungSpro- g amm bezeichnet haben. Den DeckungSfonds ber Dank denkt man sich einerseits durch bas Flüflig- machen i-er In deutschem Privatbelih befindlichen Alliallr f.rven unb frembm Dev.sen zu gewinnen, «tnbervrleitJ durch daS Auflegen einer Internationalen Anleibe Bei diesem letzteren Punkt beginnt die Geschichte glücklich wieder in den alten circuluS vitiosuS etnzumünden: obne Stabilisierung der Währung keine Rebarations- yibtung^n. ohne (Solbnolenbanf keine Stabilisierung, ohne AuSlandskredit keine Goldnotenbank und - ohne Derzicht aus die Priorität ber Repa- ,a!ions>'.blungen von feiten Frankreichs keine Ka- 2»italbille des Auslandes. Hier setzt Frankreichs Widerstand wiederum mit der alten Forderung ein, die blsber alle Der- suche zu einer vernünftigen Regelung des Reparationsproblem- und damit auch der Frage ber tntciallikrten Schulden von vornherein illusorisch machte PotnoarS hat schon in einer ber ersten Schlingen des UnterfuchungöLruSschufses durch ble französischen Delegierten — die damit ihre vollkommene Abhängigkeit vom Qual) d'Orsay im G;g nfatz zu Ihren amerikan schen und englischen Kollegen schlagend demonstrierten — erklären lassen bah Frankreich verlangen müsse, den gröb:cn Teil der internationalen Anleihe für die Reparationszahlungen statt für die Gold- noienbanf zu verwenden Auch eine Rückgabe des rh'inisch-westfälischen Industriegeb:e:eS, d.e wesentlichste Do-.au Setzung für eine Sanierung ber bcuif-ben Wlitlchait und cin:r Wiederherstellung ber tKurfdien Zahlungsfähigkeit wird von Poin- caräS Delegierten als völlig indiskutabel schroff cbg lebit. WB wird sich also jetzt darum handeln müHen. ob es der Autorität der Sachrrnständigen gelingen wird, ihr Dorum vor aller Welt so zwingend darzulegen, baf) auch ein Poincarö sich ang sicht- der kaum zu feinen Gunsten veränderten Wel läge scheuen muf). mit einem Wort alle Hoffnung auf endlichen Frieden aus- neue zu vernichten Ginge es nach ihm, würden auch d.e Gutachten Dawes' unb Mac Kenias gleich denen lb er Vorgänger in den Aktcmsä-eänken dw Regierungen verschvinden. um einmal dem Geschichls» sä» ei'»er französi chen DeimichtungZwillens un- schütz'.«res Material zu bieten. DaS zu verbm'e n w.r > im nxlent!i-*i Aufgtl'e der ame ikanischen un?- b ilische i Staatsmi n er fein. Was an Deutschland liegt, so wirb es alle- tun. um ben Sach- berftänbig.'n ein klares Dilb seiner wirtsch-istlichen und finanziellen Lage, unb damit ein wahrhaft un- pa.teilsch;s Gutachtens zu ermög'ichen. das allen Veii.rchungs- unb Derschleieiungskünsten ftanb- Halten kann Man wird bei den spürl chm Q3et(autbarun- g.-n vJLxrc b.e Snchveritänb.grn Beratungen ein €’t :uncn darüber nicht unter? äden können, baf) fan tg :w »t: n: t Des Ile d r Sachver- ständigen ansch. inend die Golk Notenbank aus bem Gesamtkomplex beS Reparationsproblems Heiausg i. st lg Wichts im StaatshauSl'alt u tbenfbar ist, ven t die Def a tzu ngS k o sten forb.^zahit wer- ben hi: mit Recht der Vorstand der Rentenbank in einem Schreib n an die Reichsminister der Fi- nanen und des Aeusteren stark unterstrichen. Ohne tl s- AuSlalanz e.mig der Än.iahnei und Ausgaben tvä Reiches ist aber eine neue Inflation mit all ib.cn kaum überstandenen Schrecken unoer^ Mei rich Dem &nntc weder Renteinnark noch Geldnöte auf die Dauer mit Grsoig ftanbbaltak Die Gntscheiduirg über un'cr Schick al liegt eben lc;,ten Gudes in PoincareS Hand. Gelingt es F.ankreich -um Verzicht auf seine Prwritätsan- sp ücl-e zu zwingen, unb bamit b.e Voraussetzung für eine internationale Anleihe gro'jen Stils zu jchäsien. bann unb nur bann kann Deutschland gerettet werden. PoincareL letzte Sonntagsrebe — die fünfzig ie. wie ausmerksame Statistiker mit Ge- nugtuu g buchen — war ein einziger Hohn auf die seit fünf ZahreN vom französi'chen Imperialismus gequälte Menschheit. SS mag für thn pt- kuu gewefen sein, sich, ben hemmungslosen T> Die Finanzdebatte in der französischen Kammer Der Kampf um die Steuern. — PoincarS unb die Opposition. — Der Vertrag mit ber Tschechoslowakei. — Das serbisch-italienische Bünbnis. Paris, 25 $an iW'DV) Die Kammer bat beute nachmittag die feit längerem angekün- bigte Debatte über die Gesetzentwürfe der Regierung zur Sanierung des f r a n n o 11 * schen Budgets auf genommen Der Bericht- erflattcr Abg BokanowSky erklärt: Die vorliegenden Gesetzentwürfe verfolgten den Zweck, der Neuerung ein Snde zu letzen, die fett dem Monat Januar da» Land plötzlich bedrohe Die Grundursache für den Sturz des Franken sei der ilebcrfehub ber französischen Einfuhr in ben Jahren nach bem «kriege, ber sich auf 60 Milliarden Franken belaufen habe, und wenn ber Franken barnalS nicht tiefer gesunken sei, so sei ba* ausschließlich barauf zurückzusühcen. bah die a»slänbischen Frankenbeützer Vertrauen In ben Kredit Frankreichs gehabt hätten Die Darstellung, dah für das franzöfifche DLHrungluuglück die ausländischen Franken» besitzer verantwortlich seien, sei em Märchen, daS zerstört werden müsse. Richtig sei daS Gegenteil. GS liege ja nur im Interesse dieser Jrankenbesitzer, den Franken zum Steigen zu bringen. Die Schwankungen deS Franken seien vor allem auf psychologische Umstände zurückzufübren DS müsse also jedermann die Gewistheit gegeben werden. dah die französischen Finanzen in vollem Gleichgewicht feien, wenn Frankreich nicht Gefahr laufen solle DaS Iran^o'ifche Budget sei aber tatsächlich Im Gleichgewicht Man habe die Gewissenhaftigkeit soweit getrieben, in dieses französische Budget die Zinsen ber für Rechnung Deutschlands zur Deckung der Reparationen aufgenommenen Anleihe einzustellen WaS das Wiederaufbaubudget an- lange. |o könne fein Franzose daS Recht bestreiten, dieses deutsche Budget von bem französischen abzusondern. ttine ber Hauptursach n ber gegenwärtigen Krile se aber gerade "bet Je bl betrag deS Wiederaufbaubudgets. Zahl- re tche Persönlichkeiten des Auslandes hälfen erklärt. dah der Franken wieder steigen würbe, sobald es ausgeglichen wäre. Die Freunde Frankreich- schnitten ihm nicht daS Rocht ab. seine Forderung an Deutschland ernzuzi brn. aber sie verlangen von ihm, dah es eine guSgeglichene Detriebsbilanz vorwe se. Das sei vielleicht grausam unb ungerecht, bem man berücksich i^e dabei nicht die hervorragende Leistung, die F ankreich durch ben AuSql.'ich seiner HandelSb.lanz bet- spielSwelle vollbracht habe. Ader es sei eine Rotwendigkei!. sich in diese Forderungen zu fügen. Sämtliche Rationen, bciKH eS gelanget sei. ihre Währung zu stabilisieren, hätten ban Anfang mit dem Ausgleich ihrer Budgets gemacht. Man brauche im Übrigen mir an die Vorgänge vom 15. Januar zu denken GS habe genügt, bah die Regt rung offen lieh ihren ®nt- schluh bc unbctc, crer Ucbc Mah ahmen zu tre'fei, um den Kurs beS englischen Pfunde- von 98 auf 90 zu drücken. Gs hänge von der Sntscheibunq der Kammer ab. ob da- Vertrauen endgültig wieder h^rstcstcllt und ber Kredit Frankreichs vor den S-'lägen ber Spekulation in S cherbert gebracht werden solle. Da- Parlanrent stehe vor der Alternative, entweder sich zu der von ber Regierung verlangt-n Leistung auszurafsen und die ständigen S^nnaHmen zur Deckung ber ständigen Ausgaben zu ftibcn oder aber die Verleumdung und die Gehässigkeit ber Spekulation weiter am Kredit Frankreich» nagen zu lassen Der Abg. T a 1111 n g e r erklärt es stehe fest, dah daS Parlament in einer heilen Lage fei Den französischen Steuerzahler e.faffe Besorgnis bei bem Gedanken, bah er für ein Bubget aufkommen solle, dah nach Auffassung der ganzen Welt Deutschland zur Last falle. Sei nicht zu fürchten, bah man. wenn Fran'reich diese 6dbar- niffc machte und diele ne-aen Summen ausbringe, erkläre: Gure verwüste en Gebte esinbwieber- bcrgcftellt, und nun verletzt die ganze Welt nicht in Aufregung mit eueren ReparationenI Ministerpräsid n: P o i n ca r ö pro e'tm gegen diele Änderung, die nach feiner An icht den Feinden Frankreich- als Wrffe d.eeen werde. rxmnen. den spitzfindigen Advokaten in ber Rolle d?S W.ltbegluckc S. des resi^n e .nb n FiiedenS- apostelS zu gefallen. Der gleiche PorncarS. der nob am Freitag vor der Kammer des nationalen Blocks seine alu Tivabe von dem mangelnden deutsckien Srfüllungrwillen h-rleiene, der btc Stirn hatte, seine, durch SllveS Dencht vor aller W«lt eindeutig b'w^estell e Annerronspvlrtrk rn der Pfalz zu verteid.gen. ber gleich: Potncarö besah am Sonntag die Deschmacüo'igkctt. l,ch als Verteidiger der allgemeine' Smtraw'. 8» bius^n. alS Wortführer te» F-,a-.kreich das mchs lehn- licher wünsche, alS unter dem Schutze bei renen Vertrages in Sicherheit zu leben, das dm Glück der anderen Völker, auch da- feiner ehe- md gen Feinde wünsche, vvrauSgeletzt, fie ihre Vergangenheit auSmer.ten und sich be,fe'tm. Frankreich sei bescheiden, so schloh der witzrze Lothringer. cS wünsche nicht- weiter. alS dah es von niemandem um gebrach! werde. waS ihm versprochen worden sei und dah c8 nicht weder von seinen Rachbarn an der Kehle aepackr werde. I WaS ist denn eigentlich Frankreich versprochen Abg. XaUttnger mach' bemMinistcrpräst- benten ben Vorwurf, nicht bamit gmechael zu haben. dah die Deuischen. um ben s.anzö i ch.n Druck im Ruh gebiet zu lodern, ben Versuch machen wür- reich an feiner lch -.üch'ien Stelle zu packen. Rach seiner Ansicht könnten b:e französischen Metallinbustistellen unb btc Wiederausb^iu- genossenlchafien g ohe Dollarkiedite erlrnaen was Poiucait bezweiiel«. Abg Tai tingcr su.ch ci. >. ö bie Mahitabmen zur Lln:erbrückung ber Steuer- Hinterziehungen gegenüber den Grvhlapitalisten unwirksam seien unb fragt sich, ob die Oeffentlichkeit nicht In erster fimte vom Parlament und von der Regierung verlange, selbst zu sparen. P o t n c a r6 beruft sich barauf. bah er baS Programm der Regierung noch nich' Im vollen Ilmfange betarnttgegeben habe Gr ht^h* den Redner zu befriedigen, aber er werde nicht in bie Ginzclheiten eingehen. bevor er die Vollmacht zum tinlah von Verordnungen in bet Hand habe. Aus diese Aeuherung bin kommt eS zu b« f t i a e n Protesten aus ber Linken und äussersten Linken. von wo aus Pvincar^ ziig.rusen tnirb: .Das ist die Diktatur. baS ist Mussolinist Das gan'.e Haus gerät in Unruhe. 3m weiteren Verlaus geraten auch Ministerpräsident unb Her - i i o t in einen energischen Wortwechsel, wobei Pvincare es abiebnt. von lrgen>jemanbcm gute Leb «n zur Qkrieibigung ber Repubiik anzuneb- men. Schliehlich fordert Poincarc- die Stummer auf. die weitere Debaüe auf morgen vormittag und nachmittag zu vertagen Die Kammer be» schlicht in diesem Siirnc mit 453 gegen 110 Stimmen, gewährt aber noch bem Abgeordneten Ldon Dau bc t bas Wort, ber erklärt man könne, wenn die RegierungSentwürse angenommen würben. Frankreich lagen: 3st nicht da- Ruhrgebiet nach 3hier Auffassung ein Mittel, um ble 'Bezahlung ber Reparationen z u er- 5 toi n geiv? Heute toerben die Reparationen von den Franzosen bezahlt. WaS nützt uns also daS Ruhrgebiet? Der Ministerpräsibenl möge toen-gltenS die B.-setzung des R-thrgehicteS' in den Augen ber Öffentlichkeit retten. Daudet fdiliebt mit ber Versicherung, bah er bie Regle- rungSenttoürse nur dann annehmen werde, wenn die von ihm geforderten Malarahmen gegen b e- jenigen Annahme fänden, die dnS französische Dc-lk in den besetzten Gebieten auSbeutcten. SS kommt während der Rede deS royalistischen Abgeordneten zu einer der bekannten Auscinander- fc: ungen zwilchen Poincarö und Lardieu über die Verzüge und Rachteikd deS Fr edenSoertragS. Pariser Krtsrnskimmung. Paris. 26. 3an. (WTB.) Die .3 out nee Industrielle" schreibt zu der gestern in der Kammer ausgenommenen Finanzdebatte. eS handle sich darum, ob btc Regier mg Poincarö» ge- stürzt werde ober nicht. Richt mehr unb nicht weniger. GS liege aus ber Hanb, bah. welches iirdtvibuellc Derbienst bickr ober jener auch haben mühte, baS Ministerium PoincarS v o l l - stänbig verbraucht sei. wenn auch nicht in ber Pcrson seines Ministerpräsidenten, so wenigstens in seinen Mitgliedern, unb bah Poincarö sechst b?n Vogen in gefährlicher Weise überspannt habe badurch. baf) er zwei Jahre lang sich jeder inneren Politik enthielt. DaS Blatt ist der Ansicht, dah der Stur, Potncar^S ein Unglück für Fransreich wäre, solang: dte Finanzen'.würfe nicht angenommen seien. Poin- carS allein besitze heute ausreichende Autorität, um daS Land zur Uebernahme von Lasten zu bestimmen, die die Srgänzunz der auswärtigen Politik ber Unabhängigkeit datstellten. bie er durch bie Besetzung des Ruhrgebiets eingeleilet habe. Die Linksparteien würden eine fchwevs Enttäuschung erleben, werm sie die Regierung übernehmen wollten, nachdem sie die sinanzielle Sanierung zum Scheitern gebracht hätten und dadurch bie Berantwortung sür Teuerung, Streiks und Wirren übernehmen. Drr 2d)n6 des Franken am Rstrtn. Paris. 26 Ian. (WB) Rach einer HavaS- melbung aus Koblenz hat bie Rheinlandkommis- ston durch eine Verordnung jede Grhebung worden? Hat eS sich nicht gerade fo viel per- fpredien laf'en. als sich nur ein Mann von einem andern versprechen las en tann. den er ben schuh- bervftcn Revvlver vor b.e Stirn halt? Und chit es bann nicht noch von sich aus soviel hinzugenom- men. wie es lern ohnmächtigen Gegner enlreihen konnte? lieber den andere r wahrhaft bescheidenen Wunsch, nicht wieder von Rachbarn an ber Ked'e g-packt zu werden, wird sich gewih reden lassen, fobata Pcincar^ den töllich umklammernden Griff von befen Gurgel nimmt, bamit der Rachbar auch rel-en kann Hoffen wir. dah es in den 'Berliner Besprechungen gelingen möge, dem fcham- [f-fen Heuö^er die üble Maske des Frkbcn-cngcls vom Gesicht zu reihen und die wahren Urlachen beutf-k’.a idbrnten Banknoten loden forfiodeit. in die PfänderkaNe abgefübrt unb dem b, ben Spitzen ber Behörbcn. bem jugo- flavischen Gcneralkvnlul unb ben Gesandten Rumäniens unb ber Tfchehoslowakei empfanacn. Rach der Bcgrühung beyaben sie sich u iter Bei- snllskundgebungen ber Menge inS G andhotcl. AbendS wc den die jugollavilchen Minister an einem F Hessen teUnebmcn. da- ber König ihnen zu Ehren bn Qulrinal veranstaltet. England und die Sowjets. Lon bon, 25 Ian (WTB) Reuter erfährt zu ben zahlreichen Berichten, bie über bie Haltung ber Reg erung gegenüber Ruhlanb verbreitet toerben. bah baS einzige, was mit Stcher- gefommen unb er freue sich, sagen zu können bah bie in Paris getane Arbeit seiner Anlicht nach e r s v l g r c i ch lein werde unb bah baS SrgebniS bc« De ichteS beS Untersuchungs-Ausschusses. wenn sich seine Öffnungen erfüllen sollten. zu einer Aenberung der Mentalität In der Behandlung ber Reparationssrage führen werbe, waS unentbehrlich sei, um einen bauernben Frieden zu schassen • Der Generalsekretär bet europäischen Ellen- Union, Le Bcrve und ber englisch? Sachter» ständige für internationale Si len bahn fragen, Sir William Acwo r t h . haben sich heute im Komitee DaveS be# längeren über bie deutschen Eilenbahnen, il a über die Be'ö.dealng#» tarife unb die Berwcndunq bc# PelonalS. die Bcfeitigung be# Defizits u.ib bie etwaige 2kr- wallung durch eine private Gelelllchaft ausge- lprochen. Das Komtt« reist zulammen nrit bem Ccnttaffeftx'tär ter Reparatümsko nmifsion Max Fad Yen am Montag abend noch Berlin ab. ?ett getagt werden Birne, set, bah es bestimmt le Politik der Legierung fet, SowjetruhlaTid an* zu erkennen. 3m übrigen sei es nötig, hinzu- Aufügen, bah die ganze Frage erwogen und bah die notwendige Maschinerie In Bewegung gesetzt Verde. Es werde für unklug angesehen, zu ermatten, bah dje ganze Angelegenheit sofort geregelt werden könnte SS gebe ziemlich kl zu tun, dies müsse zu einiger Verzögerung führen. UebrigenS fei von dem Premierminister in seiner Albert-Hall-Rebe bereits klargestellt worden, bah natürlich keinerlei Sympathie mit den kommunistisch« Tendenzen bestehe. Sine andere Reutermeldung besagt, eine endgültige Mitteilung binnen kurzem sei bestimmt nicht ertoartbar. Reuter erfährt von gut unter- ikt*teter russischer Veile, bah bisher keinerlei Verhandlungen zwischen der britischen und russischen Regierung über die Anerkennung der letzteren eingeleitet worden sind. Zweifellos mühten derartige Verhandlungen bald erwartet werden, da stets angenommen worden fei, bah bie Anerkennung Rußlands eines der Hauptziele der gegenwärtigen britischen Regierung sein werde. 3n russischen Kreisen werde daraus hin- getolcfen, das), bevor dieser Schritt nicht getan sei, Verhandlungen über die Regelung schwebender Frage», wie die Schulden Ruhlands und die russischen Gegenforderungen an England nicht ftattfinden könnten- für den Augenblick fet jedoch die britische Regierung vollauf mit inneren Angelegenheiten beschäftigt und die russische Regierung beflnbe sich wegen des Todes Lenins m Trauer. Laut .Evening Standard" wird O'Graby » Ernennung zum britischen Gesandten oder Botschafter in Moskau offiziell verkündet werden, sobald ein vorheriges Sirtoerneh- men mit der 6otojetregienmg erzielt fei. Dem Blatt zufolge wirb eine Mission unter Führung O'GrabyS unverzüglich nach Moskau entfanbt, um die englisch-ruf s ischen Beziehungen wiederher zustellen. e Mac bonalb empfing heute bn Foreign Office in Anwesenheit beS Unterstaatssekretärs für auswärtige Ang le^enh itcn Arthur P on- f on bl) die Bot schafter deS Deutschen Reiches, AmeiiaS, 3tal enS, Belgiens, Spaniens, Japans und Frankr ich-. De T&ctgerung Arthur PonfonbyS, die Pairwürde anzunehmen, hat den Plan tes Premiermi t sterS vereitelt, Ponfonby zum Vertreter des F>reign Office tm Oberhaus zu machen. SS fci jetzt wahr- schrinllch, bah £h>rb Parmoor ersucht werben wirb, biese Vertretung zu übernehmen. Die deutsche Kohlenwirtschaft. Berlin, 25. Jan. (Wolff) Aus der Tagesordnung der Sitzung deS Reichskohlenrats, der feit einem 3af>r nicht mehr zusammengetreten war, stand als erster Punkt der übliche Bericht über die Lage der Kohlempirrfchift. Der Berg- Hauptmann Bennhold führte hierzu u. a. aus, bah durch den Ruhreinbruch auch eine zuverlässige Schätz,mg der deutschen Kohlenförderung lin Jahre 1923 verhindert worden sei Sie dürste sich auf 823Zi Millionen Xomr n gegenüber 158 Mist onen im Vorjahr und 174 Millionen im Jahre 1913 bei Dorücksich igung der Grenzveränderungen belaufen Die im letzten Hahr in erhöhtem Umfang notwendig gewordene Einfuhr an Steinkohle und KokS, im wesentlichen aus Grohbritan- nien, be'rtg in den ersten elf Monaten 1923 rund 23', j Millionen Tonnen. Um die dnttsche Wirtschaft wieder vom Bezug fremder Kohle unab^ingiq zu machen, fei eS vor allem erforderlich, daß die Schichtleistung che« Bergmann?8 wieder der in der Dorkriegs- zeit angmahert werde. Für alle Steinkohlenreviere seien die in diesem Sinne getroffenen Vereinbarungen bereits tn her AuSführurg Redender gefen müste die weitest- g-hende Anwendung aller Mittel zur wirkfam- lt en Ausnutzung der Betriebe Die 1250 Millionen Gvldf. nicken. dis aus dem Ruhr» Pfand nach Poincar^S Gelbbuch jährlich her- auögep'.'ehl werben sollten, wurden Illusion bleiben, wenn der Geist, wie er tn den f»genannten Micumverträgen sich zeige, auch tn Zu unft die Vertrag Gegner beherrsche. Ss müsse bestimmt erwartet ivecden, bah. wenn nicht schon bei ben inzwifäen vorn Zamiar in d.n Februar verlegten Rachllcferungen. so jedenfalls nach dem Al lauf der Micum-Abkvmmen Mi tc April, btc Verpsilchkun- Sen deS Bergbaues auf wesentlich andere >ru nblagc n gestellt werden als bisher. 3m weiteren Verlauf teilte OTinil'terialrat Prinz über den Kohlen bedarf 6 er Reichsbahn mit. bah nach Angabe der deutschen Vteteroer- bänbe die Richsbivn j tzt mo-.utl ch auf 750 000 Tonnen deutsch? Kol I n rechnen könne Da sich ihr Gefarnlmonatstebiri ober auf rund 1 100 000 Tonnen bei rufe, müife der Fehlbetrag writer vom Ausland eingeführt werden. (Siebener Stabttbeater. Hermann Sudermann: Die DeakmalSweihe. Den Kotzebue des RaturaUSmuS nennt ein moderner Lr erarhlstoriker mit nicht unl^erech- tiatem SarkaSmuS Hermann ©ubermoetn und billigt ihm nicht mehr als nur theatergefchicht- lichcs dnteivlk zu. Angesichts beS »neuesten Sudermann" kommt man allerdings tn Versuchung. diesem harten Urteil beizupf sichten. und non vernimmt mit etwa- gem.schten Gefühlen, bah Sudermann, wie er einem J- ener 3ourna- listen kürzlich offenbart bat, noch e n ganze Serie gleicher oder ähnlicher Stücke im Schubfach hat. um fie im geeigneten Augenblick auf bk geduldige Menich'ieit loSzulassen. Der.neueste Sudermann" teilt mit dem ersten alte Verzüge und Rachteile. Sine starke dramallsche Kunst fchZfft vier Mte voll steigender Spannung, voll theatralischer Lf- fekte, zeichnet auch einzelne gut durch ^arbeitete Lharastere. wie hi.r den Gn«rall» vellor USlar. verzichtet aber zu Gunsten dieser durch re n äuhere Mittel bewirkten auh "rordentl mch Kolportagervman schmecken. wie bei allen ©übermann, fr auch hier lebhaftes 3ntexeffc ab. Lind nur nachdem man Me vier Akte hat an sich vorübe rglellen lassen, taucht wieder ibie verzweifelte Frage auf; Was wollte ber Dichter nun eigentlich mit diesem gewaltsam konstruierten, beim ersten Versuch einer Analvse In ein Richt- zerberstenden Ausschnitt auS dem Vesellschaftsleben. daS nebenbei ben Menschen unserer gequälten Gegenwart kaum mehr alS A grublicksin ercTe ablodt? Gin hanseatischer Grostindustrteller wird tn feiner Jugend durch geschäftliche Verhältnisse gelungen, feine arme Braut und ihrer beideo Kind im Stich zu lassen, um mit dem Vermögen einer reichen Frau sein väterliches Haus vor dem Bankerott zu retten. Gr gewinn feine anmutige junge Frau herzlich lieb, bricht aber keineswegs Me Beziehungen zu dem armen Mädchen ab. verheimlicht diese aber seiner Frau durch Me fünfzehn Jahre glücllichstcr Ehe hindurch Heber ein Hahr nach seinem Tode, das fein: Frau allein im Andenken an den geliebten Mann zugcbrachk hat, enthüllt der 'Brater mit rücksichtsloser Härte ber Schwägerin daS Geheimnis ihrer Ehe. Er selbst war der Urheber dieses Shebundes Er selbst hat bas Geheimnis sorgsam gehütet und Die Gietzener Gewerbe- und Grundsteuer. 3n ber gestrigen Sitzung der Giehcner Stadtverordneten • Versammlung, über Me wir an anderer Stelle bje er ‘Summer weiter berichten, erging an die Bürgerschaft und die mafjgebenten Stilen tm Reich e und im Lande bie nachstehende bedeutsame Rede des Overbürgermeisters: Rachbem durch daS hessische Gesetz vom 29. Rovember 1923 ben Gemeinden bie Pflicht auf- crf.'gt worden ist. für bas zweite Halbjahr 1923 neue, nach G ol b p f enn i ge n zu befttmmenfe Ausschlagfäye für bk Grund- und Gewerbesteuer festzusetzen, hat sich ber stäbtlsche Finanz,ausschuh i.i mehreren S tzuagen mit ber Frage der Festsetzung ber AuSschläge dieser Gemein beuml.igen h.schr'tizt. Der Zinanzaus- schuh stellte dabei zunächst mit Bebauern fest, bah das Reich burch das plötzliche Ab- fd)neiben ber scilrns des Reiches gevährtm Be- tri.b5n.i t l?rrid^x fe ohne gle chzei.ige Eröffnung neuer Sinnahmequ.llen die Etadtr m die schwierigste finanzielle Lage gebracht hat, bie umso nachteiliger wirkt, als Me den Städten gesetzlich zuste^enden Lleberweisun- gen aus Reichs steuern bisher so verzögert, so ent wer t e t und bi so geringem Betrage elngegangm sind, bah sie alS Deckung- mittel für den städtischen Finanztedarf praktisch kaum inS Gewicht fallen. Der Finanz- ausschuh beklagte weiter aus« tiefste, bah ber hessische Staat, fern fv ll ch gleichfall- das Reich Me Dett iebsmittcl^uschusse abgeschnitten hat, durch neuerliche Steuermahnahmen bk Real- ft e u e t n, d. h bie Ginrnd- und Gewerbesteuer in starkem Mähe für sich in Anspruch genommen hat und damit tn diese nreigentliche Stetrerdomäne und frühere wesentliche Einnahmeguelle der Städte ein-» gedrungen ist. Wenn somit bas Reich und der Staat vermöge der ihnen zustehenben höheren MachtbefugniS immer mehr dazu übergeten, stäMische Steuer- gebiete ihrem Zugriffe aj unterwerfen, zunächst für sich selbst sorgen und Me Städte ihrem Schicksal überlassen, so wird Me Handhabung der stäbtischen Fin.inzverwallunq nach- grrate pn-blematifch, und es ist begreifllch. bah ter S c l bst erhaltungstrieb die Skäd e zwingt, sich mit auf: crPer Anstrengung zur Mehr zu sehen. Unb wenn zu il'c'em Reich unb Staat — wie es in ben letzten Iah en in stets wachsen- dem Maste geschehen ist — den Städten die Erledigung von Reichs- und StaatSaufgabeu übertragen unb auch hierdurch bie Städte mit Personal- und Sachaufwand belastet hab.n, so müssen die Städte mit umso gröberem Rachdruck fordern, bah Reich und Staat ihnen Einnahmequellen tn einem AuSmast gewäh.leisten, bah Me Erfüllung aller städtischen Aufgaben möglich bleibt. Angesicht- Meter durch Reich unb Staat geschaffenen 'Vage ^oar der Finanzausschuh einmütig ber Auffassung, bah Me spärlichen, den Städten offenstchenden Clcuergu.Len in solcher Weise in Anspruch zu nehmen seien, bah einer» seit- die Be la stu n g für die Steuer- Pflichtigen noch tragbar erscheint und an- beterfeit» der bisher geordnete Zustand der städtischen Finanzen unb bas bis- herig: Glei^.gewicht tm Haushaltsplan ausrechterhalten bleiou Ein Ab Wirten bis zur Eröffnung neuer Ei-mahmequellen feiten- bes Reiches unb eine Fvrtfüh.u ig ber Fin.inzverwaltung mit Hilfe teurer, kurzfristiger Kredite würde ei:iet gefunben Finanzzebarung stark jirai>rlaufen. Der Finanzausschuß hat somit nach ttnex.erbcLcr und gohmder Beratung einmütig beschlossen, tub d»e zur Deckung des Fehltet rage- bi- zum Ende des laufenden Rechnungsjahre- erforderlich« Summe von 600 000 Mark vermöge bxs noch unerhobenen dritten und vierten Zieles der Gewerbe - unb Grundsteuer auf jubringen sei. Er hat bemgemäh e i n- mütlg beschlossen, für je 100 Mark Strurrwert deS ftttoerblidhtn. Anlage» und T- t iebSkapitalS einen AuSfchlag von 8 Goldpfeunig, für je 100 Mk. Steuerwert deS GebaudebefitzeS einen Ausschlag von 20 Goldpfennig und für je 100 Mark St?uerwert deS land» und forstwirtfchaf l'ch genutzten Grundbcs tzes einen AuSschlag von 32 Goldpfcnnig zusammen für das 3. unb 4. Ziel 1923 fest- zu setzen, Ausschläge wie sie in gleicher Höhe bereits von den Stadtvervrbne eii-Dersaminlungm anderer gröberer hessischen S äbte beschlossen worden sind. Der Finanzau-schuh empfiehlt schlieblrch noch, bah Me Stadtverordneten-Versammlung ihn ermächtigt, in geeigneten Fällen Erlast bzw. Stundung eintreten zu lasten unb bah bei diesem Ve s.ihren allgemein Me vom hessischen Staat bi Artikel 5 des Gesetzes über eine auber- rrdentlich: Ste er vom Gelxiubebesitz vom 17. Januar 1924 gegebenen Rich linien mastgebend fein sollen. Diele Bestimmung be'aqt, bist auf Antrag ber Steuerant il ganz vter t.i rei c e fa'Km werden kann. w?rm ber S euerpsiich.ige bezieht'. 1. Unterstützung für Sozialrentner, bie nach dem Gesetz üler Ro.standsmabnahmen zur Unter» stühurg von Rentenempfängern der 3nvalidvi- unb Angestelltenversick, rang in ber Fällung vom 29. 3ull 1922 Unterstützang beziehen. 2. Unterstützung auS ber Kleinrentnerfürsorge. 3. Erwerbslosen Unterstützung. 4. Wohlfahrtsunterstützung. Das Haus stimmte dnn Antr-g: des Finanzausschusses zut nur der Kommuniit Haupt en Härte ausdrücklich, bah er gegen die Umlage stimme, wahrend seine beidenParteigenos- fen tm Haufe Me Vorlage ebenfalls genehmigten. SeM- ZS"' ÄStH L 3n :r/tinixrciM rro _ ra-eska Kjd. imb 3oac^ Srttftuöt Semv 1 Uii Turnganfl, Jrfiflrtöbe: V-i X »chener Dminnol «dHei hält , , Ubr, im ® c to c >Mri« tzauptv eichen Sageioibm ef die geflentoärtig xdlcbenbe, am 3. J xreitag interessier kW für btc lommci v- soll. (Siehe 3n< Mrdt ' -otzbach. 1 D- Fenchel fan w« Der zwischen Ziiubetm an der 2 Aus Stadt und Land. Dietzen, ben 26. Hanuar 1924. Die Februar-Miete. Rach Anhörung von Ontcreffentenhertre- tungen und Sachverständigen hat das heffifck« Ministerium für Arbeit und Wirtschaft für die Berechnung der Fedruar-Miete folgendes bestimmt: Die Februar-Miete beträgt in den Gemeinden mit Städteordnung 22 Prozent, in den übrigen Gemeinden 21 Prozent der Friedensmiete. Die Miete ist zählbar in Goldoder Papiermark. Bei Papiermarkzahlungen ist der Kurs vom Bortage des Fälligkeitstermins zugrunde zu legen. Die Beträge sind auf volle 10 Pfennig nach oben abzurunden. 3n diesen Summen sind in den Gemeinden mit Städteordnung 2 Prozent, in den übrigen Gemeinden 1 Prozent Bcrtvaltungs- kostcn, 12 Prozent für laufende, 8 Prozent für grobe Instandsetzungskosten, die Zuschläge für Steigerung der Zinsen sowie die Grundmiete einbegriffen. Die Betriebskosten sind umzu- legen. ** Die Rotgeld-Gutscheine der StadtGietzenwe den in unserem heutigen Anzeigentell zur Einlösung bis 15. Februan aufgerufen. Näheres in der Bekanntmachung. *• Das wertbeständige Wetzlarer Handelskammer-Rotgelb ist zur Cinto "ung auf gerufen toor'en. Rach dem 24 Februar wird das Del> nicht mehr zurückgenoemncn. •• Die SlektrizitätS-Kleinab- n e h m e r müssen ihre Rechnungen vom 1. Februar ab wieder monatlich bezahlen. (Siehe Bekanntmachung.) ben Bruder in Schuld verstrickt, weil er selbst, der Verheiratete, Me Frau liebte, ber fein Bruber ungeliebt bie Hand zum Bunde reichen muhte. Run wirft er Me MaSkc ab unb begehrt bk Geliebte für sich. Gr rechnet um so sicherer mit seinem Siege, al- Frau 3renc sich in Mefem furchtbaren Augenblick von denen, Me ihr und dem ‘Serft arbeiten bisher nahestanden, im Stich gelassen unb betrogen fühlt. Den einzigen Hall sieht sie nun in ihrem Schwan Zames. ber ihr zum erstenmal grausame Klarheit über ihre Ehe gegeben hat. Erst seine wahnsinnigen Liebes- bctcueruncten, die zynische Rücksichtslosigkeit, mit ber er über das Schicksal feiner eigenen, todkranken Frau hinwegschreitet, um sie zu gewinnen, nicht zur Ehe. sondern genau so zum Spielzeug, wie ber Verstorbene, das alles öffnet ihr die Augen über den wahren Charakter des Schwagers. Rach furchtbaren Selbstpeinigungen erfährt sie Trost unb Aufrichtung in einer Aussprache mit ber ersten Braut ihres toten Gaten Der Sohn ihres Mannes, der schon al- Privalfekretär in ihrem Hause gelebt hat. wirb von ihr adoptiert. Dem besten Freund be- Verstorbenen, dessen wahre Güte sie jetzt erst voll erkennt, reicht sie Me Hand. Dem Stakttheatcr wollen w rDverk für Mr ausgr^eichne e Vermittlung de- Stückes. Karl Bolcks Spielleitung schuf eine in allen Zeilen wohl abgmmb' v* alles Wesentliche schart heraus- arbeitenoc Aufführung, für bie Karl Löffler • • D i e Schüler-Anmeldungen für unsere höheren Schulen werden am Dienstag, 29. Januar, bezw. Mittwoch,- 30. Januar, angenommen. Man beachte di« näheren Mitteilungen in der heutigen Anzeige. • • Die Gießener Lesehalle wird anfangs Februar wieder eröffnet. ” Für dieGietzenerWinternot- Hilfe. Bei dem Konzert zum Besten der Gictzener Winternothilfe, das am Donnerstag im „Gafe Ernst Ludwig" stattfand, wurden, 159,53 Mark eingenommen. Der Inhaber deS Eaf4S, Herr Wörner, rundete den Betrag auf 175 Mark ab und leitete ihn restlos den) Winternothilfezwecke zu. ** SanitätSrat Dr. Li ebe inDald- , hof-ElgerShausen (Kreis Wetzlar) ist gestern nwrgen nach kurzer Krankheit gestorben. Der Verewigte, der im 58. Lebensjahre stand, war durch seine Tätigkeit als Schularzt im Kreise Wetzlar und sein Wirken auf dem Gebiete der Tuberkulosebekämpfung durch die Errichtung von Tubetkulosefürsorgestellen weitbin bekannt geworden. AlS 2lrzt und Wissenschaftler reichte sein Ruf über Deutschlands Grenzen hinaus. Dem von ihm geschaffenen Sanatorium widmete Dr. Liebe seine ganze Kraft und Sore^ falt und baute es im Laufe der Zeit trotz de» schwierigen Zeitverhälmisfe zu immer größerer Vollkommenheit zum Besten der leidenden Menschen aus. H erturch und durch s« ne vornehme Gesinnung wird er bei vielen Menschen in dauerndem guten Andenken stehen. Auch in unserer Stadt hatte der Entschlafene zahlreiche Bekannte. ‘ I • • Sine öffentlicheMahnungan Steuerschuldner erläßt das Finanzamt im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes. einen geschickt angeorbrre'en 'M fr*enrahmen gestellt hatte. Frau Sturmfels als 3 c r Herente g war eine ber besten Leistungen, Me wir hi'r je gesehen haben. Dem Schwager Hnmev gab Karl ßambertln vielleicht ein wenig zu viel Schärle. Der komplizier e Gbaratter b efed Zam.^s Her:e - berg läh inbes hier gewis'e Gradun'.ertch ete wobl zu. Ausge.zeicknet war wieder Spiel Karl ZuhnkeS Dill« b«i vereinig e ein x3urammen- fplel. bas tm Rückblick auf andere Tluffübmngcn alS besonders erfreulich gebiub* werben muh El'e Koop aab ber kleinen Rolle ber ®_yx ton Vorn Witz uno Anmut. Auch Tarka A a r n c g g bot alS Ruth eine erfreuliche Leistung. Luise Schu- bert-3üngllng war eine warm vestehenbe. gütige Frau Gerrld. Karl 'Bold, beuch'e uis» übertrieb Me komiscte Seite seines Professors ein we^rig. P P Schmidt ist noch reichlich ungelenk. Er verfüg' offenbar über gute schiufvieleritchr Begabung. es fchlt ihm aber noch an ben motorische, AusbrucksmSglichfei en, was besonders in Salon etwas auf bie Tic men geht. 3n kl l «eren Rosien gaben ihr Bestes Elfe Engel. Fred Marlitz. Karl V o l ck unb Tom Sommerfell». Wir wünschen ber Spielleitung für bi «zu er Parten Nm Reuiak.llen bei ler Rpl eite'etzu *g ekte gleich glückliche Hand. Man wirb barm auch auf gle ch ausgezeichnet burchgmrbite.'e unb ^uechMicht« Aufführungen rechnen können, 6* diese bes .neuesten ©übermann“. —c. bahn [iegenten C Ufltmg ter 2be> ix4tr Streck toünf rünberg üegen ihrer Hahry! ."-.rbm wn ter D «cktzt Vodald ter mch tem neueren adendtMhrt, il jprüchen ’eiligen Aey reden teil kann tün vürifchenSü ront a X 'tabatjn jcterzei rillten briete. Z I beteuern. — ci D< 0 e l Frer Wir q Dz» teste rLSÄ Zag-verpachtung. Die der Gemeind« Beuern gehörige 3agb. bestehend auS 300 Heltar TSaVb und 600L Hektar Feld, feil Freitag, den 1. Februar 1924, nachmittags 3 116t, auf 6 Jahre öffentlich meistbietend auf unterzeichneter Bürgermeisterei verpachtet werden. Das Ttaadqedrct ist in 30 Mi- ruttn vom Bahnhof Groben - Bulech, Streike Diesten—Fulda, erreichbar. Beuern, den 28. Januar 1924. Hessische Bürgermeisterei Beuern. 2. B Arnold 48CD Main ea.3tQn.irf w nlch mir d idscher Tante befnant *n werden »wecko Heirat. t?t tue nicht a öae- schloßen, ilna ,n6 l- m. ibilö u Zkr. 012334 an d Gieg. «nz. erd. Bltgrrt. WACflj^a, .inrann) 3 irr. tnti Berit.cju. wünsch«tu an länbtaem Herrn iSnU in Berbtnd. *d :reu Zwecks Ipol Heirat. Schr Sna. nnrer Nr. 0'24>3 nn den Sieh. Sn», erbeten. Brennholz- Versteigerung. Dennerataq, den 31. Januar lfd. 3k, Bonn. 11 Uhr. werd«, in der Lehrlchen Gastwirtschaft rn Etcheludarf a. d. Staat*. maEbbiftriklen Langeloh 5 und Lohwald der T^rlterei Ulfa, Dörrenberg 8 und 7 der Förster« Slornfels versteigert: Brennholz: Scheuer Nm.: 17 Bach« 1 ÄL, 92 AL; 21 (Eid)«. Anäppd 5t*.: 3 Buch«, 55 Liche, 43 Ficht«. 1! Deigtmm Heisig Nm.. 13 Buch«, 1473 Eiche /Stamm. rmsigL 5 Ficht« Stöche 5t*.: 3 Buch«, 31 Elche. 61 Fichte, 18 Deitztann«. Da* Holz liegt ^röhtenteils an oder in uH*ittdbarei Nähe der Hungen.Schotte,er Strotze 46) gut zur »führ. 5übnt 8ns- Kunst durch die Herren Förster Zimmer und 5te«g iu Ulfa. Jacob tu Storni«!, und di« unterzeichnet« Stele. 5O4D Eicheln darf, den B Januar 1924- Hessilche Oberförster ei Eichelsdorf. LechteL Jagdverpachtuug. Dienstag, den 5. Februar ds. Js^ nachmittags 2 Uhr. soll die hiesige Ge- meindeiagd. bestehend in Feld und Wald, auf unterzeichneter Bürgermeisterei in zwei Abteilungen oder auch zusammen auf weitere sechs Fahre verpachtet werden. Das Jagdgebiet liegt rechts und links an der Station Lumda der Bahn Lollar — Grünberg 470D Lumda. 24. Januar 1924. Hess. Bürgermeisterei Lumda. Schultheih Geb. junger Mann S Fahre alt. orr- mögend, wünscht Beko, ni schab mir fung. Towe «roetfl lotet. 2(änhL Äna. mit vild ubl Nr. Oir-04 an den Gietz. vuz. erbeten. swtflo nimmt Sunde, an au er dem taufe. Sdjniil 8na. unt Nr ad.«.«. Nur solange Vorrat rellll Gestreifte Blusen und Kleiderstoffe, Mtr. M.1.35 Prima PerKal In neoWn ZMn Meter MK. 1.25 Strickwolle, ßot 9 ilIO Pfg. Arbetterhosen SuHerst preiswert! AuchgegenTeilzahlung Zwetschkenstiel 48 Dsterrvrg 48. Wt Fritütsefiecster Schäferhund SMffdfitfg »'"^''7 "b.. »iifleben. 012507 boten tBiefcttQtiek Marhurgeretr.ro € trabe 1f& M m tft v,< tinU 6t «ni-»r intrnc;.:rt|t .. m >1,71 MJ IM III IS» 11,11 ». s •1.1 ’i? 47 4M t,n orta-Llch.spiele: .Der rote Hand- 50 Ain Dlzen- und ‘Äoggcnftrnb. brablgcb 0.45 bis 0.70. Haferstroh, dnahtqepr 0.35 bis t- 'Ä n.i Frankfurt a. M, 25. 3an Ts notierten je 100 ÄiL?: 'IMlerairr B>.lien 17,75, bis 46 für je 100 ÄilD TBctteraurr B>.lien 17,75, bis 18, OtDiqtm 16.50 bi» 16,75, Sommergerste für t,n V TT» 4,1 3,37» M Tatum- i7964*f>M»Ö - 24'> **•>•« 5773C 1*4; iHlouaonjitcj <6 «tx/mxj Fay’s flehte Sodener Mineral-Pastillen •eit mehr alt 40 Jahren litia, ienrtal oid fsniiläaing 493D am 5. März. i.ll 10.7» M.I n 13 IMI 10.75 »2.73 im 11 nnearttSr Weit, t «n «•rwtilOr fl.-tri »«Mnltan «Mta. n» v 3.7 • 35 17 1.3 <1 40 1103 IM r,75 13* । n.r»' 3 o.rc 3,7» M 43,3 3,78 DedisernnarV Berlm—Frankfurt «l M. (i c 1 e g r a p d t 1 ch« 21 u o » n b I a n g.) 31 5 3M | 'M I iM; 4 1 48 40 M 43.7» Ueberall erhlhbch Verlceef» preie 1 M. 4 «.tt wnvmoo - i 1413". nno Br au Zwecke 17,75 bi» 18 50. Hafer, inlänb. 13,50 bis 11. Weilerrmehk. südd Slx^-al 0 28 bis 29.25. 'Koigcnmebl 21,75 bis 25,23, QB-twn- und Aoggenlleiü 7,75 bis 8,75. Tendenz: Stetig pnuH schuht. ,A a r M 0.000 (Iremn kfc# Scrfc lltnn . . ■nol»- 1L3 G.'uchte« 3-»pro» Ba- kener .Pfalzer Priv.itä»en s^Orsen dürfe- ______________sCchoe tetete)______________ 71 3.6 41 M 0.73 1 ?6$t 8,7» r ”’2 I i.i.i bis W.lO.JXaHtiiten 1030 bU 11,50; für je iftmb. drahtgeb Drucksachen aller Art se'—« tn jeder cewünschten AuMtittunp shlrein und ptiswtrt dx Briül'tche Ueiv.-Dritienii, R. Uap. wt*r Www-e . ithfSt Xotf, l-öt 4t?irn . . 36 > ÜUUUM 7 2731 WjuüX) ünmelbnngtr l,(foulen 0>erben brzlo. Mnvdch. Dan drachtr bit hculigrn Anzeigt. Lefehalle mu? öffnet. erDinternot« zum besten bet is am $onncrflQg 'lattfand, tDiuici Der Onhabn M ndele den Fenag r ihn resllot W Kiychsiche Nachrichten. Tvangel sch« Gemeinden. liefen. Sonntag. 27. Januar. 3. n. Srlphau CiahtHtte. 9 Psarrass. Schmidt. 11: Äinbert s.b Mar^i^gem. Pst Becker. 5: Pst.DechtolsHeimer. FohanneSklche. Äein Gottesdienst. - Kapelle des alten Friedhofs. 9' .: Zugleich Mlltärgottesd. Pst. Ausleld. 11 fktnderk. für die 7sthanncefe| te n Gebiet. Die fran-ölilche Zollver- - -ilning hat die Gebühren für Paket« mit fvfor- :ner WiiTung auf das Biers ach« der bisherigen Sähe erh-ht. Der Zoll für ein Paket aus dem vnbefehten Gebiet betrügt: bis 5 Ätiogtainnt 1.60 Ct4binorf. von 5—10 Kilogr 3JO Ttl. von 10 ! i0 15 KUvgr 4 80 Ml . über 15—20 Kilvgr 6.40 Mark 3n umgesehrter Alchtung wird die Hülste >- gebühr von 10 Go Id Pfennig en bleibt für feoeS p-det unveründeri. Vorieotizen. — Lageskalenber für Samstag: Gesangverein Hetrerstit: 8 Uhr GeneraL'erlamm - hmg — Hotel Schwab 7 Uhr Konzert. — Licht- fcntibaui, Bahnhofftrahe: .Der Fmch der Ber- fangen beit" und .Dro Schmugglers chiff von San Fvanztslo". — Palast-Li h svtebe: .Die Liebe einer St”-® 01iM«W( nT 16’* nt> yiN*; öpfaicij yi*11»3 sch. A ** be- tn-Tkdai!LTju “KMi MtltUiA ‘•j*dajmnLuna 1% Sailen |th| lallen und dvf । te Dom a^her- «MÜ Vvm 17 > ® Mfltbert |* 9t MB auf JutTM Merl4len®J Ech.ige bqkfn r e n t n e r, die ^ihmrn ytr Unterem ter Invalid«- n der Sa'lung »re bezieh 2. Unter, inrentnerfftr- lunterftützi,^ Yung. ntrp Swflny witiit Haupt er- igen die Uiulagt tParieigenol» ebensaÜL geneh- »>oocx>x>x) >eRirr>ionniX)o ÜH7,*7S WNI0M.725 T?t> v . •n9**NXXX>N1046l 1000000 IG ßch -'N» •• € 'cidfrt . Wien M D-- C.ll-abacft- ? rag ... . ubaprfl. - t LlkbeinDald« Sfglar) iß gestern eit gestorben. Der Sjahre stand, Dar hularst im ÄrtiH f dein Gebiete der ch die CrrlW cn Dcitbin bekannt iisenschaftlerrrich» s ©rennen (»naiA LanatorlW vid. Kraft und Lorss »immer 9tö«w J der leider», SSSKk ASS» eNabo""^'' i das M SSk h an^ °7. flaloi 3« S^arlit el^f.l». r di N r^YfS ,€ fpk pkl* . 01, V* ToroHl unt- ^artonatlanf . t«m ♦# F« -f ....... in v*f WVrnelbent . . . . 1‘fcenre eien.men btt ... MfiAHKAnl... ..... -ft-nribfni'O* die chol^nummern 2500—3218 = rd. 327 Fest- »cler Stammholz (©teilt- und Bauholz 3—5. Klasse) und 15 FeftmeterDerbftangen. DaS Holz gelangt in einer Anzahl von Heineren Losen bis zu einigen Festmeiern herunter zum Ausgcbot. DaS Holz wird vorgezeigt von Förster LangerhonS in Hohensolms. Lvsverzeich- tiä von letzterem gegen Snigeil zu beziehen. Zahlungsbedingungen: ein Drittel Anzahlung sogleich oder Innerhalb S Togen. Best vor der Abfuhr, spätestens Handel. Frankfurter Börf«. Frankfurt a_ M. 25 Jan. Tendenz: Gut behauptet. Bankaktien l?bhc»fter. — Der Gffektenmarkt eröffn-:tt heute ebenfalls In ruhiger Haltung. Am Markt der variablen Papiere wiesen d tge D rtc Kurebefvfl gun;c t au', f.ü. A? ten von Oeidlltetten mit weurg öerjxxlfciiem Kapital hielt das Interesse an, während d':e ükrte von Unternehmungen mit grofton Akti-nkapital eher zu Abschwächungen irrigen. 3m Freioerkehr bestand etwas Interesse für Frankfurter H»n- deiSbank. die mit 103 b.S 110 gehandelt wurde. Sonst hörte man auf diesem CM>l?t folgende Xuile. B.nker Stahl 10 500. ‘Mer Möble 11 000, Avi 10030, Growag 325, Ingelhtimer Mafchfnen 500. Deutsche Handelsbank 110 dis 120, Hansa Lloyd 1500, Kaiser Waggon 500. Wronker 1200 bis 1100, Lttdwig^burger Porzellan 3003. Benz 4000. Lhemische Aemy 750. Ufa 9300. Lbemifche Andrea 1525. Metall Qtarfciburg 250 bis 275. Bei den Mont anaftterriDcr: c. i war die Äirrt- bewegung geringfügig. Oberbedarf, Harpen er, Mannesmann wurden etwas höher gehandelt. Auch bei den Aktien der Maschinen- und Metall- gestiftelten zeigte sich geringes Geschäft, ötnljer Nachfrage begegneten Gstling -r Maschinen. Hed- dernheimer Kupfer. Adlerwerlle etwa« besser. Bei den CtleBdrlätebatitcren war Me Haltung behauptet. 21. E G waren anfänglld) gmuchler. Lahmcher. Lichi und Kraft befefttit. 2Bcr.ig verändert waren chemische Altim, Badisch? A rilin, Höchster, ®rte«'y Invzt gut gehalten. Th. Goldschmidt plu« 1 DUl:on. Die Tcnbeu für ®rob- banfen gestaltet sich etwas lebhafter. Darmstädter. DoeSden.-r. Di5?v.to-G.'eillchtst. D utsche Bank fester. Hapag tagen fester. Ä>r3deutscher Lloyd unverändert. Schantungbahn e boll.r Geg-rnüber — Lageskalenber f ft r Sonntag. Htadtthealer 31/. Uhr .Unter der blühenden Made". 7 Uhr .Minna von Barnhelm". — Ge- flftflel- und Dogeizuchtverein: 3 Uhr bei Felsuig, Tia. ftUidhe. Genevalversammlung. — MTB: | Uhr Turngang. 1 Uhr ab LudwiaSplay — tebigshöhe 4—Z Uhr Konzert zum Belten der Otestener Adinternothtls«. — Lichtspielhäuser das- felbe Programm wie am SamStag. — D i« Deutsche Demokratische Partei hält am Dienstag, 29 3nnuar. abends 4 . Uhr, im Gewerbehaus, Kirchstraste, ihre diesjährige Hauptvers-ammlung ab Neben ter üblichen Tagesordnung wird besonder« der Blick auf die gegenwärtige politische Lage und der bevorstehende. am 3 Februar stattfrnoende Landesparteitag interessieren, aus dem die Kandidatenwahl für die kommenden Wahlen besprochen werden soll. (Siehe 2lnzeige ) «reift Ariedbera. • Butzbach. 25. x5an. 3n Anwesenheit des Dg. Fenchel sand hier «ine Sitzung der Vertreter der zwischen Lich und Butzbach bzw. Bad- Hau heim an der Butzbach— Licher Ölfen- bahn liegenden Gemeinden statt, die die Un- ea'nrg der Abendzüae auf der Butzbach— Licher Strecke wünschte Die zwischen Q t ch und Irünberg liegenden Gemeinden, die stets htn- Nchllich ihrer Fahrplanwünlche benacht^-iliat waren, rnjrben von der Versammlung nicht in ÄermtnU gesetzt. Sobald der Arbeiterzug in Butzbach lach dem neuesten Fahrplan erst gegen V,7 Uhr abends abfährt, dürste für billig Denkend« allen Ansprüchen Genügt geleistet sein: von einer «inseitigen Regel ung für einen bestimmten 5t reden teil kann man das aber nicht tagen. SS wäre wünschenswert, da st die bisherige ötn- 5eltft front aller Gemeinden an dieser Öileubafxi jederzeit und In allen Fragen aufrecht- «rlxillcn bliebe. FedeS einseitige Vorg.-H« ist nur 17mn«n>ai111>toatvrrxi\4?7onnnrn ,>•*■14.^1 ei •rlknflr*fncr fVr(Wt ftenwe« ftrtüu . . leifnwTft *1*rr41#bf>: Ä'iherrt « I1H-1 -Ai Md l8-!W»Jf)JUUil8M7»Xyn); IHfr.7,/ri V19t)>-4<»«• m3 ;*»Ä8UVJHlji7e73U«'«X*#- W67ouwu/j»nauju>- Für Monat Februar ist ein weiterer Bezugspreis - Abbau für den Gtetzener Anzeiger vorgesehen. Are Preisfestsetzung wird in den nächsten Lagen bekannt gegeben. Verlag des (Siebener Anzeigers. fptL Bersammlangsverbot für -rverbslos«. Der Mtlttärbefehlshaber 5«s Wehrkreise« V Hai alle Kongresse der Cr- verbslosen, die in allen Provinzen und ßän- )«rn demnächst abgehalten werden sollen, so- de oll« zu di«f«r Zeit etnberafenen Dersamm- ungen usw. wegen Gefährdung der üffem- ■ten Ordnung. Ruhe und Sicherheit verboten. «MN..R0N. Jifl.-Wniw. fietynMartt eiodbetm . (Wlfingfort. stmttta .. voebett . . hier. Mti cted des Veadrvortendes und des Kvers- tages des Äretk< Frivdd.rg. bracht, dm nach stehenden 2Litrag in N.4.-n Äörpcr' tenei lin. der In beiden cmfttnnr.i;. Annahme fand. .Der hessisch Landtag wolle der Krris- und Ge- mrinüeve^walruug.« des Bottssraate» He'tei die Denehmigw^g ert-tfcn, e«e Steuer auf den Betrag des Aotgeldes. *ai vor Privatfirmen uch Srwerbsgefelischaf- t e n ihres h^_ hoes Or:e.< Lm Gemeinden und etn Drittel ben Jttaka gut " Äreift Büdingen. K Hirzenhain. 25. 3an. Zum 1. Februar soll vvm hiestge.^ Dilenwerk eine allgemeine Ar betlSkündigung (nicht zu verwechseln mit Arbei erfiuibio.mi) be^b ij).Lat knn. Um bei der derzeitigem schechten DirtichMtSlag: die tefbntoftm ,u verengern, soll dem Der- nehmen nach vielleicht auch hier die zehnstündige Arbeitszeit cingeführt werden. Hcncn,-«asfau. fpb. Frankfurt a 1. 25. Fan. 3m Laufe der letzten V>oche wurde das La ter einer auswärtigen Sektfi rma Weber!vlt tx?n 6bi- brech rn heim gesucht, bk gründ! ch unter kem prickelnden Hab auiräumten und ti einem Falle rticht totH R ” nitnab- men Der Ktiminalpol zet gelang rt nu nnelir. die Täter in zwei Arbeitern unb etwa Bifetner zu ermitteln unb festzun^hmen. Der Büfeuier. ein gewisser Della sega. wurde in dem Augenblick verhaftet, als Mnr Frau ihm Kleiber unb G ltz zur Flucht verabsvlqen tri^Ite. Aus daS Konto dieses ManneZ wmmt etna grotze Anzahl von Ginbrüchen. 3n dir Se.lan■> l oonheit ist eine ganze Reihe von Personen verwickelt. - rry .fim «.r.cco Mv iw -io Md t«»,^.> Mo W'OIJUUO W> S>U»iu 5U07.’/»*,MJ JsT'yÄ» Wo l'Ml.T" -Ult- M »blW.TOr, i«b |4XHHMM4tflt«ntn USh-SOaJL-JUUSntMMOXlO 4'6 1?« f7» — d 'S C' "*rrrr'4 I 1«6 »rrrre ■w*nh*< « »eitle« «HOI ttST^iliJUU] I tll'iuu 479T9fluuuu> 4^T*bXmuuu Ä Ctortnor smtttitzr Porten 11 ; 1550,110 ‘5?» IMIWV* H. Januar '~C- - ' • '. . । (Hrlh »»Nr- rM.KT' uo'rfi.aiwb f<ätarr4ft>rrft ........ • OfibronneU........ Alt, firfTTt|t'«*e«fcl16eh Brrimeim .......... Ma!frterrfr «’rwt ...... Tehntrr ............. ■ 6rr> ; .'Twnr/yno t;i896nfxxrrii r««G5»>*> Kum.X 14OG4?r<■ preirti. anraburrr. * errfMi ^Ol-b- UW 1« . « -« Tenre zll r i. HL LI Releewag'en Wir nnterbaJtcn Zufriedenheit Kundschaft (tiengeseüschaft ♦ Nledeiiassung f nnr ein Vcrkanfsbnreau, sondern eine fachmännisch geleitete, nsere beste Empfehlung ist die gewissenhafte Bedienung uns« irt am Main ♦ Kreoznacher ig eingerichtete Werkstitte und ein musterhaftes 495D <_____________ Am Freitag, dem 25. Januar 1924, verstarb unerwartet der leitende Arzt unserer Heilanstalt in Waldhof-Elgershausen Herr Sanitätsrat Dr. med. Georg Liebe. Wir betrauern in dem so früh Heimgegangenen den Gründer der Anstalt, der mit seinen reichen Kenntnissen und Erfahrungen das Unternehmen ausgebaut und zu hoher Blüte gebracht hat Sein immer nur auf die Sache gerichteter Sinn und die schlichte Aufricht gkeit seines Wesens haben ihn uns auch als Menschen näher gebracht und ihn uns freundschaftlich verbunden. Ein dankbares und ehrenvolles Andenken ist ihm gewiß. Namens des Vorstandes der Heilanstalt Waldhof-Elgershausen: H. Meyer, Baurat. Dank sind diesem hochgeschätzten Manne über das Grab hinaus gesichert. 488D bewahren. 489V F Seine un- mir immer und. väterlich gesinnten Berater, ermüdliche Schaffensfreude wird ein Vorbild bleiben. Treue und unauslöschlicher Waldhof-Elgershausen, den 25. Januar 1924. Die Aerzte, Schwestern und Angestellten der Verwaltung der Heilanstalt. Heinrich Will, Direktor. Waldhof-Elgershausen, den 25. Januar 1924. Voranzeige! Die (Siebener Lesehalle wird anfangs Februar wieder eröffnet. Der Zutritt wird nur Personen, die im Besitze einer Freikarte sind, gestattet. Alles nähere wird bekannt- gegeben. Geschäftsinhaber, die Reklame-Felder für Wände usw. aufzugeben beabsichtigen, wollen sich umgehend an Her so, Mitteldeutsche Annoncen-Lxpedition, Plockstratze 5, wenden. 475h Heute morgen ist mein hochverehrter Chef Herr Sanitätsrat Or. med. Georg Liebe gestorben. Ich verliere in dem viel zu früh Hingeschiedenen einen mir stets wohlwollenden Heute morgen entschlief sanft nach schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden unser hochverehrter Chef, der Leiter der Heilanstalt für Lungenkranke Herr Sanitätsrat Dr.med.Georg Liehe Wir trauern nm einen echt deutschen Mann, der wegen «einer vornehmen Gesinnung, seiner treue,n Pflichterfüllung allgemeine Achtung, Liebe und Verehrung genoß. 22 Jahre leitete er die Heilanstalt, die er gegründet und zu hoher Blüte gebracht hat Wir werden ihm jederzeit ein treues Andenken Gestern abend 10 Uhr entschlief sanft nach kurzem schweren Kranksein meine liebeMutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwester und Tante Fran Anna Marie Fischer geb.Föhl im 70. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: August Bock und Frau Marie geb. Fischer. Gießen (Wolfstraße 20), den 26. Januar 1924. Die Beerdigung findet Dienstag, den 29.1, nachm. I1', Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. 509D ----—-— —-------- WÄiWiiW fauchDalvanisier., verkupf.,Vermess.) können wir jetzt wieder prompt bei dilligper Dercch- nung ausführen. "'v Apparatebau A.. G. Gießen, Sd)lftcnbcrqer Weg 50. iiimiiifninnniiniiniiiiiiiii «kN- UM AmsWl; liefert 6903D Carl Haas jr. Ornnffur-er Gir. Ml rclevlwn KBQ. cniuiiiniiiiiuiiuiiiiiiiiiiiii I Heute morgen entschlief sanft nach kurzer, schwerer Krankheit mein heißgeliebter Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater Dr.med.GeorgLiebe König!. SanitätsraL Anna Liebe geb. Sachse Dr. med. Hertha Liebe Gertrud Schulze geb. Liebe Hildegard Liebe Herbert Liebe Gerhard Liebe Dr. jur. Bernhard Schulze und ein Enkelkind. Waldhof-Elgershausen (Kr. Wetzlar), 25. Jan. 1924. Eine Trauerfeier für Freunde und Bekannte findet Sonntag, den 27. Januar, nachmittags 2 Uhr, in der Heilanstalt Waldhof-Elgershausen statt. 012545 Die Beerdigung findet Sonntag, den 27. Januar, nachm. 3*/. Uhr, statt Allendorf a. d. Lda., den 26. Januar 1924. 012553 Handeisschule HERMES“ Gießen Bahnhofstraße 60 Beginn n. Kurse BuchfgStcnogr., Maschinenschr. Annie!tb’-. tätlich. Jobs. Fett V. und Frau Sophie Fett Karl Schäfer Watzenborn, Steinbach, den 25. Januar 1924 Hansa- Handelsschule J. Kunzeimann Gießen, Bleichs.tr. 5 Beginn neuerKurse Prospekt JreLj Für die vielen Beweise wirklicher Teilnahme bei dem Heim gange unserer unvergeßlichen Mutter und Schwiegermutter Frau Jobs. Hillgärtner Witwe geb. Böhmer sowie für die zahlreichen Kranzspenden sagen wir allen, besonders dem Herrn Pfarrer für die tröstenden Worte, sowie unserer Gemeindeschwester Elisabeth für die treue Pflege während der Krankheit, unseren herzinnigsten Dank. Für die trauernden Hinterbliebenen: Eberhard Lotz. Todes-Anzeige Allen Verwandten und Bekannten hierdurch die traurige Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere innigstgeliebte unvergeßliche Tochter und Schwester Katharine im blühenden Alter von 15 fahren zu sich zu rufen Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Nachruf Am 25. Januar entschlief unser hochverehrter Chef Herr Saoitätsral Dr. med. Georg Liebe aus einem arbeits- und verdienstreichen Leben.' Sein stets unermüdlicher Arbeitseifer und seine streng solide Lebensauffassung ist uns allen ein Vorbild gewesen. Wir verlieren in dem Dahingegangenen einen lieben Vorgesetzten und werden sein Andenken stets in Ehren halten. 6l5D Wa'dhof Elgershausen, den 25. Januar 1924. Die technischen, landwirtschaftlichen, Küchen- und Hausangestellten der Heilanstalt. talstte Mratalie Partei l'icncMtUL den 29. L'lnnnnr. nbcnbd 8*/, Uhr. im (KewerbcbauS. (Mirdihrnne) 492v Hauptversammlung: 1. Qnbveöbcri lit und Vnne vor den Wahlen 2. Bericht der Dladtverorditeicnirnktlon 3. Miettinnnn»nlilflfle und BeitranSfra^e 4. Borstand>wadl- Ter bevorstehende Landesvarleitaa fl. verschiedenes. Ter Vorstand. Bekanntmachung. Die von der Stabt Dietzen ausaegebenen Gutscheine werden hiermit zur Einlösung bis 15. Februar 1924 aufgerufen. Mit diesem Tage verlieren die Gutscheine ihre Gültigkeit als Zahlungsmittel. Spätere Einlösung ist ausgeschlossen. Der Umtausch erfolgt bet der Stadtkasje Dietzen während der üblichen Geschäftsstunden. Dietzen, den 23 Januar 1924. [501B Der Oberbürgermeister: Meller. Bekanntmachung. 016 1. Februar 1924 wer en die Stromgelder für Kleinabnehmer wieder monatlich erhoben. 482B Dietzen, den 25. Januar 1924. Städtisches Elektrizitätswerk. 6tölte. Bekanntmachung. Die Schuldner nachstehender Rückstände werden h ermit gemahnt, die Rückstände binnen einer Woche bei der Finanz, kasse Giehen bei Meldung der Zwangsvollstreckung einzuzahlen: 1. Adschluhzahlung auf die Reichsein, kommensteuer für 1923, 2. Rachumlage an allgemeiner und örtlicher evangelischer und katholischer Kirchensteuer, 3. Grund- und Gewerbesteuer für Rechnungsjahr 1923, 4. Drandoersicherungsbeiträge für Kalenderjahr 1922 und Gewerbescheine. Dietzen, den 26. Januar 1924. &tnaniamL 500B Nahwäsche Men WWW wird noch Qiiqf- iiommcn bei billigster Berechnung. VMMt nni) RchMkichcrci Büttenberger, Bleläie o. ö. Mn (neben Bootsbaus -Hassia'.J 011510 Telephon 1240. S. Klebe Gießen Miiblitratze 2. Darme und Blasen. Dafelbst auch ein Quantum Fässer atmiflcbrn. . BkstnntiMW. Durch Beschlaft der öciieraluerfniiim- luna vom is. De- ACinbcr 1923 und 21. Januar 1924 ist der Spar* u. Bor- schntz • Bereiu I *u Beuern e. (9. in. b £x, aufaeldit 47(iD Dtc ttNäiibiaer der Genossenschaft wollen sich bei derselben melden. Beuern,-_'t 3an. 1924 Die Vtauida oren: Stein. 5V n 11 h c r. S 0 mmerlad. Stadtfheater Donntaa.27.3au., von 3*. b..*»3«llbr: Hüter ör ö'öljenöm £inöe. von 7—9'/. llbr: Boirsoorflenung bei ermatz. 'Greifen Min a wn Bamhelm. DienStaa. 29. Zan. von 7 bi» tu llbr: Boil'jDorfJeüunfl l ei er man Preisen. Mello. Oer iNoljr von Beneöig. Mittwoch 30.^an. von 7—9 , Ubr: 13.H1 Nw0lst-A».-vlN. Unter öer ölöhenöen £lnöe. ff eitna, 1. 7l Frilz-R^nter-Abriit des erfolgreichsten Onkel Drüsig.Darstellers Anton Melzer, Wiesbaden Mitgl. d. Gesellschaft f. Volksbildung, Berlin Inhaber der goLb. Fritz-Reuter-Medaille Onkel Brasil] in Berlin Die Perle goldenen Humors! Charaklerstudie Onkel Dräfig Bankier Boxbacher Der Polizeipräsident Der Gefängniswärter im Kostüm 1 Der Schutzmann Der Kellner Der Referendarius Der Photograph Tübinger Chronik Melzer bereitete gestern den Tübingern einen seltenen Genutz, er bot etwas noch nie (Erlebtes. Schwäbischer DolksdoU, Ulm: Melzer» Meisterleistung „Onkel Drüsig' wird dem Publikum unvergctzlich bleiben. Regensb. Neueste Nachrichten: Man Hane das Gefühl, etwas Autzerordcntliches, Einzigartiges erlebt zu haben. Melzer ist eine köstliche Spezialität usw. Karten: ä 1.50-1.00 Mk., Schülerkarten 50 Pfg., Musikhaus Ehallier und an der Abendkasse. 434D WiMMMUeÜ von SlUmUeLMMN gegen gtiMmoOe. Großes Lager in Strick und Iackenwolle u. Strumpfwaren Strickgarne, das Lot von 8 Pf. an WMwMeWW Or. Unblutigs Abschied. Verehrte Damen und Herren. Freunde und Gönner u d sich eli-fa h eine < Schachtel Kuklrol zu kaufen. Wenn ich nicht l'r Unblutig?, sondern flcmenceau | wäre, der ja früher noch Arzt war. jetzt | aber ein Schweinehund von Weltruf ist - — doch ich schweife wieder ab Wenn 2 i-h also Clemenceau wäre, dann würde ich sa-ren: Es sind noch ml dewtens *20 Mi Honen Hiihnorangen zuviel in 1 Deutschland. Laßt sie un< alle vertlliren 8 mit dem unübertrefflichen Kukirnl Aber auch da, KukIrol-FuUbad möchte Ich, Ihnen dri, jr-nd ans Herz legren, denn Fnßpflege, Fußpflege, meine verehrten Herrschaften, Ist et was noch bei vielen Mens hen fehlt Ihre Zähne brauchen Sie tätlich durchschnittlich fünfmal am Tace. aber Ihre Füße brauchen Sie den »ranzen Tac Darum 11 ü«sen Sie diese auch wöchentlich einicre Male In Kuklrel-Fnßb-d baden, denn das verhütet Fuß-chwe ß und Wundlnnfen und beseitigt auch dis lästige Brennen. Wenn Sie eiue Postkarte an die Knkirol-Fabnk GrolSalze 3j1 be! Maodebou schreiben, so erhalten Sie die lehrreiche I roschüre ..Die richtige Fußpflege" gratis und portofrei zugesandt. Ich danke Ihnen nun Allen für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen stets »Gesunde Fuße*. W73o Dr. me-l. l’nblntlg Professor der KukirologK Hu2 5er (-1 * T-'v-Lj die K gen«"' 1 Srun- front fr*!#! ÄS ytuehd1" Die man al aSiitf 'f*' ^6dn i ftaoiri HandclL < bamr^stme •tnf^mnten&e 2 Stunde nchl folg oechwhen, Ml dem An pi rechnen. Serie > Drennpunl-e nn: denn iDÜrie Men. Jo Würde 1 ober keine rnlW Ss loird sich dein, die fcinblid bd Virischasiluv «nd mili'änschen dcn.W-b.il.- unb Cßonätcn miiilärische Leill Mllerung des Nation herbeizuf Um nicht in rrilen Vir ein pi nefmen an, dah i fTunzösischen Jtü| Sesmgt ist nach forderlichen Milk IrtzllNL Die Das ÄO Kilometer bi Vätts derselben, «de der Küste, Dombengesch nach London betr Die technische Fi DombenflutzMge schnell erfolgen, i Degenmahregeln Aussichten, se gr greifenden Flug Run ist die yiituge einj Örta- 5nfIl?ewu» aus LuSVlähe nötig' ?ouen anzuleaen fache: Sprengtr Wirkung. Ech>r sondeier Sifth Feind nur Höch vikbeoölkrung sächlich die §pn ä fragt sich, wo utrtdlt sein mü| derbetzuführen. F 1003 Kilograt »ur Zerstöru deise aus kleine ** 8K'^euglast CfUenlänge als < & ty äuga«! »un ist der in 2 ”n ~ die Docks Vvurilometer nr, ®*n Vornan • e tx>n, Vhung ^bollen -W- «hebe' 8?» »M SÄr6‘ Lallte, J” P^’l4Qbitdn EgBl *55,**. ->NI" Ub, 1 Mi ! i W i 'Mihm DU 3 ',4 55!*» WnmsUL fä*§S 14. i$ nsdM. i und Herren. Freonik • ukiroU! Heute L-' d< | rauften klein und rrd f r d Du los" wohl (ii l. eine Praxi» I tdadurr uriickefgangfn, den ß ir d-Merkvers, aonden Fabrikate sind hetMl mdgeschlttt.ind au ehe ich meine Pr x1 । Tage auf Ich zb" t . :atleben lu-ück. bitt' an Güten Rukw-ti ■ ein gutes Andeukci lateinisch clsrus intsel“ bedeutet w ■ dchtaiu tun hat. o>| unal im Z^lfei dae E ■*s voixuxiehen »1 j iuse oder ein cl«J»r ich schweife ab. Vs. Ite ich sacen, ist eH IJ j'iwie'e, di? tn.1'en.g| H)fen tief i" 'ier H»»* ure odersonsuce * L WZ- ’i-tSrs ,khTÄ$"*h,in» 1 u"dHnfen. Wenn id 3SfsX"S* •au <«* a"| des'e- ind noch " vibl - ’ fnBp«e* . W’nÄli'l' d”n- rys^r'e sj&s?* ^Veon ölc i*?*S 5@®* 1“ ««nm um dtrumpfwarni lsLotvon 8Ps.v tiMMill *ntn faani | ‘ im ftejtu'i gas I u,tr ^titele q*r I .S bkl^ ^totbenUi^, (l.1 fi titaihü th» * ' Ilr.22 Zweiter Blatt DerLustkrieg der Zukunft Don Dr. X v. P a rfeva l. Major a. D. Heber den Luftkrieg sind In den 3eitjngen diele unklare phantastische 8rDr:crung?n erichlc-en: darum 'ei heu e ei *.e nüchterne 3cre^> tung gctrlf'er Möglich!t i en versucht Denn auch der Xutor sich IcbitiStycgA die Kenn.nlsie zutraut. um über all die komplizierten Fragen maßgebend zu urteilen und eine genaue Schätzung der Matur der Sache nach vielleicht gar nicht möglich ist, so glaubt er doch auf ®runb ring zogener Grfunbtgungen, dah die folgenden tL.or.erungen sich Im Bereich der Wirklichen Möglichkri en halten. Die Luf.streltkräfte Haber, im Krieg ein doppeltes Dirkungsgebiet: einmal die feindliche Kampffront und bann baA Hinterland Die Verhältnisse an der Kampffront sind so vielgestaltig. hast die auf engem Raum übe. häuft nicht erörtert werden können. Heute soll uns biber au«- fchlichlich der Luf.krieg tm Hinterland de'chäftlgen Dabei frag' e- sich aber zunächst, in wieweit denn daS Völterrechtdie Xitixncmng der L f'.Waffe g?gen Rich kämpser gestattet. Rach älteren Xn- fchauungm würde in der Tat kein grober Spielraum für die Wirkung der Luftwaffe Im Hinterland übrig bleiben: allenfalls tonn en Truppen Befestigungen. militärische Anlagen aller Xrt und Derrehrseinrichungen angegriffen werden. Doch die moderne Xnschauung geh von dem Gesichtspunkt aus b.tb da- ganze feindliche Land mit allen feinen Hilfsquellen als Mitkämpfer zu betrachten ist und bab somit alle-, was Wert hat. der Zerstörung durch die Gegner unterliegt Die man aber auch die Rechtslage ansehen möget Sicher ist, bah jedeSmal dann, wenn eS sich um Sein oder Rich fein eines groben MUitär- staateS handelt der Krieg sich btS zu der farcht- baren Höhe feiner absoluten Gestalt erheben wirb. Einschränkende Bestimmungen werben in ber Rot der Stunde nicht beachtet, and alle Mittel, die Erfolg versprechen, müssen zur Anwendung kommen. MU dem Angriff auf daS Hinterland ist also tu rechnen. Derselbe mub sich also auf die wichtigsten Brennpunkte deS feindlichen Leben- konzentrieren: denn wurde er sich auf das ganze Land verteilen. so würde wohl eine erhebliche Belästigung aber keine entscheidende Dickung erzielt. Es wird sich also In ber Regel da raum handeln. die feindliche Hauptstadt, denn Brennpunkt de- wirtschaftlichm Leben-, den Sih ber politischen unb mili arischen Leitung mit all ihren Ministe- rten. BehS b n. Der.'ehrsrini ich.ungen Mngazi en und Vorräten zu zerstören, um die politische unb militärische Leitung lahm zu legen und eine Er- fchutterung de- Inneren Gefüge- der feindlichen Ration herbefzuführen. Um nicht in leere Spekulationen zu verfallen, wollen wir ein praktisches Beispiel betrachten und nehmen an, bah die Aufgabe gestellt ist, von ber französischen Küste au- L o n b o n anzugreifen. Gefragt ist nach ber ungefähren Gröhe ber erforderlichen Mi tel unb auch ber Art ber Ingangsetzung. Die BafiS beS Angriff- wäre die etwa 200 Kilometer breite Linie Lille—Rouen. Dor- wärl- berfclben. je nach dem Gelände möglichst nabe der Küste, wären bte Flugplätze für die Bombengeschwader anzulegen. Der Deg nach London beträgt von da 150—200 Kilometer Die technische Frage ber Herstellung geeigneter Bombenflugzeuge ist gelöst. Der Angriff muh schnell erfolgen, bamlt ber Gegner keine Zeit hat. (S*egenmabregeln zu treffen; er hat also um fo mehr Aussichten, je gröber die Zahl ber gleichzeitig angreifenden Flugzeuge ist. Run ist die Wirkung ber Bomben eine dreifache: Sprengwirkung. Brandwirkung unb Gift- Wirkung. Seb *n wir zunächst von ber Wirkung besonderer Gifibvmben ab, die auch ein brutaler Feind nur höchst ungern gegen ehe wehrlose Zivilbevölkerung anwenden wird, so bleibt hauptsächlich die Spreng- unb Brandwirkung übrig, unb es fragt sich, wie dicht die Bomben über die Stadt verteilt fei t muffen, um eine wirksame Zerstörung herbei zuf ähren. Rechnen wir mit Flug eug-Lasten zu 1000 Kilogramm, die teilweise auS groben Bomben zur Zerstörung solider Dauwerle bestehen, teil- weise aus kleineren Brandbombon. fo darf man eine Fd g eu glast auf ein Quadrat von 100 Meter Seitenlange als ausreichend erachten, unb das er- g'bt 100 Flugzeuglasten auf den Qu td atsil.meter. Run ist der in Betracht kommende Teil von London — die Docks, die Ely ufw. — ca. 103 Qua- bnatniomcter grob; man würde also ca. 10 000 Fluglasten brauchen, die von der französi'chen Äüfle heranzubringen wären. Rechnet nun auf je einen geglückten Flug einen Fehlstart, fo wären hierzu 20 000 Fit g eugslariS nö ig. unb w?nn 2030 Bombenflugzeuge eingesetzt werden, mühte jedes Flugzeug ca. zehnmal starten. Rechnet man 40 Bombenflugzeuge auf einen Flugplatz, so wären 50 Flugplätze nö.lg, die vorwärts der Linie 2Ule— Rouen anzulegen wären. MWIMWWS-Khgii. Ein Roman au- dem 21. Jahrhundert von Han- Dominik. 5. Fortsetzung (Rachd'uck verbaten.) .DaS halten Sie von der Geschichte?" Der Da .ttt Ixt den de machte au« feiner Mei- rrung kein He bl. .Da stimmt etwas nicht, Kavrtänl Seitdem wir über die Doha gingen, treibt sich da- Schiff in unserer Räbe herum. SS ist schneller al- wir ... Ich glaube viel schneller. Dem, es glatte Dege ginge, könnte «8 uns längfl überholt haben, schon seit einer Stunde in Orenburg fein, wenn'S dabin wollte . . . Ich hafte e.< nicht für Zufall, bah eS sich -eitweis in den Dollen verkriecht Ich wollte, wir wären sünfundvierzig Mrnuten weiter" Der Kavitän ging mit in ruhigen Schratten in be.n kleinen Kommandantenraum b n unb her. Die Derantwortung für daS wertvolle Schiff mit hunde-t'ech ii Pa sagieren lastete sche- auf ssi-en Schultern. Sollte er telephonischen Alarm geben? . . . Sukkurs von Orenburg erbitte x? . - Ober sollte er notlanden? Tat er es ohne Grund, würde die Berwaltung ihm Dorwürfe machen . . Rer- vv'e Kapitä*: waren im Dienste der russischen Postsinim nicht erwünscht. Aber ... die Der- anttPortunq. .Dort!" Zum zweitenmal siel das kurze Dort von den Lippen des Wachthabenden. Das fremde Schiff war wieder aus den Wolken h-rausgetreten und wurde jetzt schnell gröher. Der Kommandant iahte feinen Entschluß Siebener Anzeiger (Eeneral-Änzeiger für Dderheffen) Samstag, 26. Januar 1924 Somit würde der Angriff von 50 Flugplätzen aa- durch 2000 Frugzarge der ersten Linie t»tgetrogen, hinter denen zum Srsao der Xe rLsfte beträchtliche Reserven heben muhten. Rimmt man an, bah die F.ugzeuge einen um den anderen Tag starten, allo täglich 1000 S'.aitS ftattfinben. eine Ceifung die mit Rücksicht auf ble Kräfte ber F >.eger und auf bat Detter nur selten übertreten werden dürfte, fo dauert ber Angrisi mii 20000 Start- drei Wochen. Da- ist recht lange, wenn man die Möglichkeiten der Segenwirkung in Betracht zieht, und eS wäre eine gröbere Zahl von Flugzeugen fehr zweckmäßig Ich bin auf den Tinwand gelabt, boh die Zerstörungskraft ber F ugjeugbpmbcn viel au gering veranschlagt fei. Doch habe ich in vielem Punkt lieber weniger al- mehr gerechne.. zumal im Kriege die Leistungen oft In ungeahntem Mähe hinter den Berechnungen zu.uckbleibexr. Dann kann vielleicht die technische Leistung ber Bomben den Au-sall an Fliegers eist ung ergeben Die Zerstörung würde aus den engen Raum Lvndcn- eine recht weitgehende lein. Die Bewvhn- batleit unb der Verkehr in den angegriffenen Stadtteilen wären nahezu aufgehoben. Frankreich ist durchaus tn der Lage, eine solche Luftmacht aufzustcllen unb ble exponierte Lage London- ist ein Schwächemoment, dessen Wirkungen man an ber englischen RachkriegS- polllik schon wiederholt zu ve.lpüren geglaubt hat. Ob Frankreich freilich Im Ernstfall seinen politischen Lndztreck erreichen würde, England zu einem für Frankreich vorteilhaften Fne>e iSschlukz zu zwingen, tft eine Frage, ble au’jerbafb deS Rahmen- blefer rein technischen Srorterung steht. Zum Schluh mxt ein Dort über ble Berte i b i gu n g gegen ben Luftangriff. Ihre Aussichten liegen nicht besonder- günstig. Die Möglichkeit, mit Jagdflugzeugen den an- gd|3ib:n Bombcnslugze gen ne Beu Verkäufer», um stch die g i eie -e Paprermark- I :mme zum Zwecke der Zu.üch»ach.u7xg zu ver- 'chaifen. Die R ichSdank da tc u n -k 0 praktisch die ganien 50 P>und Rvgv» g lcherrkt Unb be« zalcn Bvlke durch bie Gelbe-.tweriung 2edn.ich gni e» mit den Steuern. Sie wurden ml: Pup emnark von viel geringerem Werte bezahlt, ali der Ben - arlagung entsprach Hierdurch entstand nebenbei noch bk* Sage, bah ber Lohn- unb GehallSe.npfänz.r SO ProzeiN der Oteu.Tn aufbringe, bi.* ihn ja bei jeder Lohnzahlung sofort abgezogen tr-urbci. a*dbrxirb ber 11 ntcmebmvr so gut in* nicht- tra te DaS tväie rich i e. tvenn ber A b tacb tvt überhaupt Steuern bc\al3 Unter- nehmen’bie Steuern aufbringen. und ber Xbe.tS- lodn ist so bemessen, bah ti ihn ble O.cuern ein- kalkulien sinb B ei einfach r unb rarer unb tw allem viel wenige demagori'ch fr?rve.-tbiir wäie es. wenn bie Cobnft.*rl.'Hiert tt Seretxnr a, Tbirtrnr X. > Die Lpur des Ds ingiS-Kstan. Da« grobe Interesse, da« unser neuer ZukunsiSrvman au« ber Feder Dominiks bei unserer Leserflhasi gefunden hat, hat un« veranlatzt zum besseren Der- ftänbni« ber geschilderten Borgänge mit der beifolgenden Landkarte den Lesern die erforderliche geographische Grundlage an die Hand zu geben. Der Kartenau«schnitt umfaßt Ostrutzland und Turkestan al« Schauplatz der europäischen Siedelungen einerseit« unb China und die Mongolei al« Aufmarsch- gebiet ber gelben Armee andrerseits. Weiter auSgeführt ist vor allem ber die Mongolei und Turkestan trennende Gebirg«zug. der eigentliche Kriegsschauplatz in dem GntscheidungSkampf zwischen weiher und gelben Rasse. Die Leser werden im Interesse einer raschen Orientierung gut tun. die Karte au-zuschnelden und aufzuheben. .Wenn es jetzt weiter auf un« zuhält, bann will es waS von un- . . . Unb dann nehme ich bie telephonische Xcrbinbung auf unb rufe um Hilfe." Unb während ber Kommandant dem Wacht- Haben ben diesen Gnllchluh mittellie, überlegte er schon weiter, welche Wirkung er sich von dieser Mah nähme verfprechm dürfe. Orenburg war noch zu weit. Ganz unmöglich würde er den Flughafen vor dem fremden Schiff erreichen &nnen . . . Hisie von dort? . . . Raubüberfälle auf Postschiffe waren feit zwanzig 3ahrm selten ge^rben. Seitdem Me .Gurotxan ScktlemeitÄ Sompany" unb die _A latic Dynot Herrn Lomvanh" h er etn- gegriffen und mt! ihr.n gut drwafsiteten Schif'en ben Verkehr geschützt hatten, war da« Geschäft für bte Lufträuber zu gefährlich geworben. Die Gegend hier galt als vollkommen sicher. Die Schiffe ber briben Gesellschaften versahen ihren Wachtdlenst jetzt viel we ter tm Osten, im Herzen Asiens. Gs war unwahrfchrtnl ch bah irgenbetn Pollzeifch'ff hier schnell zur Stelle fern konnte. 11 nb Schnelligkeit tat not Bedeutend näher war das fremde Schiff während ber letzten beiden Minuten betongeftxnm-'n 3etzt war Irin 3a»ettl mehr, bah eS dem Postschiff den Weg verlegen wollte. Auf einen Wink des Kommandant m schaltete der Wachthabende die Sendestati'm ein. Auto- mati'ch begann das Th^enrad zu laufen und gab die Rümmer deS Schiffes in ben Raum Unb barm blitzte etn Wölkchen auf dem fremden Schiff auf. unb rin Dchrarmrll pfiff dicht über das Postschiff hin. Zwe hundert Meter feitsich von ihm platzte das Geschah- Mit einem Satz stand ber Wachthrwentre an ber Morsetaste. Mechanisch hämmerten feine Finger baS S. O.. S O ben t tternat analen *71 Dt- ruf, unb tick tick t-ck tä tä tä schrie bte Statisir deS angegriffenen Schisie« ben Ruf in alle Winde Hetzt galt es. unb jetzt war alle Unsch'Tifflg- fett vom Kommandanten gewlchm Gr selbst stand am ©teuer und gebot durch ben Maschinent-Hegra- phen ben Turbinen die Hergabe ber bereiten Leistung. Rach Orenburg war nicht mehr zu gefeigen. Aber nach Rar den ab'vriichm ... etwa nach llfa erreichen, irgendwo Im Schutze menschliche!; Ansiedlungen n.otlanden . . . Dis dahin aber von ben immer häu'izer fl egenben Schrapnellei« nicht arirptfen werden . das blieb die letzte Möglichkeit einer Rettung Zick'ucdahren. ben Kur- sv schnell itnb so fhrungbaft ändern, bah die da drüben mit ihrem Schlehen immer zu spät kommen muhten . tah nur Zufallstreffer dem eigenen Schiff gefährlich werden konnten . . Zeit gewinnen . . . Raum gewimrm . . . dem D gner denWind ab^emtznnen! Fieberhaft arbeitete da« Geh m des Kv»man- danten, toäbrcnb er frin Schiff in anl>#n unb immer wilderen Zickzackllnien durch ben Xe Her führte Immer noch hieb der Wachthabende auf ber Morieiaste da« Rotzeichen S. O. S. O. tn den Raum. Der Kommandant sah es in einem ruhigen Moment, als baS schwere Schiff, jäh buxtf), ebne Kurve geritten unb schief gelegt, sich allmählich wieder aufrichtete. .Geben Sie zu den Pattagimenf Die Leute müssen bei dem Wenden und Schlingern aaher Rand unb Band kommen. . . Gehen Sie schnell In ben Salon unb beruhigen Sie bie Passagiere . . Irgendwie! . . . M t irgend etwa«! . . . ®r- finden Sie Ausreden! . . . Erzählen Sie b*a Leuten, waS Sic wollen . . . aber halten Stz- rnir bte Pasiag err b.i Vernunft . . .** Der Wacht ha ben bc ging, bm Auftrag be« Äommanbanten zu erfül en Der Kommandant aber gab sich ganz ber Immer schwieriger werdenden Ausgabe hin. fvin Gch ff dem Feuer etneS Gegner« zu entziehen, ber. an Shrel i i'esi zwei- fillvs über'egen, von einem u erichüUcr l hen Ver- nichtungs'rillen befe lt zu frin schien ör reriuchte eS. weil l'ym en anderes M ttel al« feine S'cuer- funft nicht zur Verfügung stand Ader er sah ben Untergang seines Schiffe« unabwendbar vor Xugen, wenn kein Wunder geschah. Wellington Fox kam von seinem Runbanng durch dir Mafchtnenräume des Kompagnielchisfes ttricber tn b e Zentrale zurück .Alle Wetter. GTvrg! Meine Hochachtung vor ber Thartered Tomvany und ihren Schissen." .S. S Kompagnie!" Derbeüerte Ifenbrantzt. .Richt Thartered Company' De- Rame hat rinai schlechten Klang tn der Geschichte. Europäisch« Sieblungsgesellschasi. bitte." , _Mrinriw«gen! Xber eS kommt kmch auf was Aehrlich?« keraus. Sure Gesellschaft ist m t ftaot- sichen HoheltSrechten au«gcftat:ri. hält auf e^cre Rechnung Soldo t en unb . . . wird viesiricht ei ne- Lage- Krieg führen . . . auf eigene Rechnung." .Lah, Fvkl Deine Dergllichc hinken zu (tarlf* lFortsetzung folgt) vttzung der Sradtoerordneten. toeroen Tur vorausgegan> genet ‘Befanntmacbung bis Ende 3amiar 1924 Die Abschaffung des mehrfachen HundebefPes fättigfte und hilft mit den Weg dem ältesten chinesischer, Sch cif Reichen ten die kommen Eöraicn. ' den die bitteren die die wählte Art der Bekräftige rg der Worte des Srrdtoberßanp'.es — der breitesten Öffentlichkeit zur Kenntnis geben, sicher überall in der Bürgerschaft der vollsten Zustimmung begegnen, die durch den einen Außenseiter im Ltudtparlarnrnt nicht im geringsten beeinträchtigt werden farm. Hoffentlich sindet diese ernste Be-- s>k,werde in Berlin und in Darmstadt die s or g- Otefren, 25. Inn. 1924. Stadtverwaltung und Stadtparlament mach- heute mit einer eindrucksvollen Kundgebung Oeffenrlichkeit auf die schwere Finanz- Angesichts dieser Sachlage wer- : Worte dec Anklage, die die für den zweiten Hund 20 Goldmark, . w Dritten , 40 B . . vierten , 30 usw, so daß für jeden weiteren Hund der Zuschlag sich verdoppelt. Die Zahlung dec ersten Hälfte dieser Zuschläge hat bis spätestens zum 10. Februar 1924. bereiten ju einer Aokehr von den Bahne n, die die Regierungen zum größten Schaden der Kommunen, der Keimzellen deS Staates, bisher verfolgt haben. Wellen Kreisen unterer Bürgerschaft werden die neuen Abgaben sehr schwere Lasten fein, aber die Notwendigkeit dieser starken Inanspruchnahme der Bürger kann nicht bestritten werd.n, wenn man sich die Lage der Dinge recht vergegenwärtigt, die der Ober- bürgermei tec in feiner Rede g schildert hat. Daß für besondere Notfälle die Möglichkeit der Erleichterung b„w. des Erlasses der Lasten gegeben ist, muß begrübt werden. Besondere Aufmerksamkeit verdient ferner die Anregung tc5 Stndtv. Winn, zur günstigeren Elektrizitätsversorgung unserer Stadt doch ernstlich an die Nutzbarmachung derWafser- k rüste de rLahnzu denken. Die Durchführung dieses Projektes würde natürlich erhebliche Geldmittel beanspruchen. Wan wird auf dec anderen Seite aber auch nicht übersehen dürfen, daß man damit ein verheißungsvolles Werk für eine gedeihliche Zukunft unserer Stadt schaffen konnte. Die grundlegende Neuordnung wäre nach Lage der Dinge natürlich mir mit der stärksten Unterstützung durch die private Wirtschaft möglich, und diese sollte der Sache mal ihre ernsteste Aufmerksamkeit widmen. 3m übrigen wird über diese Angelegenhell noch ausführlicher zu sprechen sein. Wä mutens unterstützen möchten wir die Bille an die Verwaltung, doch bei allen städtischen Dienststellen energisch darauf hinzuwirken, daß unserem ortsansässigen Handwerk und Gewerbe stets die weitestgehende Linier stühu ng der Stadt Lurch die Erteilung von Aufträgen zuteil wird. Die Anregung, doch die Straßenbahn nun auch bald wieder fahren zu lassen, fand bei der Verwaltung keine Gegenliebe. Wir können dieser Ablehnung nur zustiinmen. Die Anregung war u. E. etwas sehr verfrüht. tage der Stadt aufmerf’am, und sie zeigten in glücklicher Weife auch gleich, wo neben een schädlichen Auswirkung.m der Wirtschaftskrise noch der andere große Teil der Schuld an dem Ftunzekesd der Städte liegt- beim Leiche und beim Lande. Klar und überzeugend kommt das in >er Aede des Oberbürgermei iteti zum Ausdruck» mtt h er er die neue kommunale Steuerlast, uit Grund» und Gewerbesteuer für das zweite Halbjahr 1923. begründete. Die Klagen, richtiger gesagt Anklagen gegen das Leich und das Saab sind nur allzu berechtigt. Das Leich und die Länder haben bis vor wenigen 'Dionaten Ausgaben über Aufgaben in Angriff genommen, von denen viele alles andere als notwendig waren, die finanziellen Auswirkungen dieser bedmlen- losen Geschäftigteit haben ne aber zum größten Teil den Gemeinden aufgtladen und diesen zugleich etne Eivnahmequelie nach der anderen entzogen, ohne auf der andren Seite zugleich wenigstens den Zahlu ng^ve'.p' 'i chtmrgen gegen aber Len Städten pünktlich nachzukvmmen. Was dabei ans Len Städten werden würde, darüber hat man sich cEctt natürlich feine großen Kopfschmerzen gemacht. Jetzt sind de Städte, darunter auch unsere, in die schwierigste Lage gekommen, aus der fie nur durch eine ganz besondere Belastung weiter Einwohnerkreise wieder etwas ' herausseinen Kalkulation«Methoden den Fehlern anpassen soll, die der Staat oder die Reichsbank macht. Diese Forderung beruht auf einer falschen Fragestellung. Man darf nicht fragen: .Wie kalkuliere ich die Torheiten der bestehenden Gewalten ein?", sondern Hal zu lauten: .Wie schaffe ich die Torheiten aus der Well, wie passe ich die Gesetzgebung den immanenten Ge eyen der Wirtschaft an, an denen um deswillen ja niemals vorbeikommen tarn, well sie kerne Spe;ialgesetze der deutschen Wirtschaft sind, sondern Gesetze, die auf der ganzen Welt unverbrüchlich gelten?* Leistung und Dege 6 t "tung, Angebot und Nachfrage beherrschen die Welttoirttchaft, und wer daS nicht beachtet, der macht Pfuschardell und weiter nichts. Dem Kaufmann ist eS einfach nicht möglich, anders als auf Grundlage der Wiederbeschaffung zu kalkulieren. Versucht haben es viele. Gelungen ist eS keinem Es w.rd immer ein besseres Rätselraten, ein arbeiten m t unwägbaren Faktoren, tote .angemessener Aufschlag, der die Geldent- toertung berucksich Igt" und ahnl chen Begriffen, bei denen sich jeder etwas anderes benEt Der Maßstab der Weltwirt'chift ist das Gold und wenn der Staat das nicht anerkennen will, so darf er der Wirtschaft nicht Vorwürfe machen und nicht Lin- mögliches von ihr verlangen, nur weil er eine Sache nicht zu Ende gedacht hat. ES ist doch Lin sinn, einem Schne'der zuzumuten. mit einem Zentimetermah aus Gummiband zu arbeiten, dann zu merken, daß das nicht geht, und nun alle paar Lage neue Vorschriften herauszubdingen, w'e der arme Kerl das Gummiband handhaben soll. Selbst der einfachste Mann wird nach kurzer Zell aus» rufen: »Za, gebt dem Schneider doch eine Elle, die nicht elast'sch ists*, und wenn er von den Legierenden die A itwort erhalt .unsere Ellen sind aber auch elastisch," so w rd er sagen: .Ja, dann müht Ihr auch andere Ellen babml Damit, daß Ihr an der elastischen Elle herumdoktert, wird fie doch kein Maßstabs" Aber noch ein anderer Gesichtspunkt ist wichtig Dor li-'n bis 2 Jahren, als der Kampf um den Wiederb2sch.nffungspr -is am w l testen tobte, rechnete noch raum jemand damit, daß die Mark unbedingt toTerfüllen mäste. Die Möglichkeit, daß sie eines Tage« auf ein Eitlen kn Frankreichs hin steigen ivürb?, bestand. Hätte dann der Staat gefaßt: .Jetzt erhebe ich die Steuern nicht voll, da ja die Mark wertvoller geworden ist"?, hätte die Reichsbank großmütig erflärt: .Du darfst mir weniger zurückzaßlen, als ich dir gab"?, es wäre ihnen gar nicht eingefallen. Man mutete also der Wirtschaft zu, am Fallen der Mark zu verlieren und am Stevca erst recht zu verlieren, eine Zumutung, die nicht ehrlich ist. Ehrlich ist und bleibt da« Rechnen in Gold, und alle die, die das vor Jahr und Tag nicht anerkennen wollten, sind mitschuldig daran. ba$ es soweit mit i^ns gekommen ist. Schuldfragen zu bMattieren, tit an sich müßig. 3n dtes-em Falle aber ist eS aus dem Grunde wichtig, die Schuldftage llarzustellen, weil daS Gedächtots der Menschen an sich nicht gut ist und weil verhindert werden Miß. daß aus Dergehlichkll diejenigen noch einmal anS Ruder kommen, die die deutsche Wirtschaft fast umgebracht haben. Sie könnten die nächste Gelegenheit zu einem kompletten Morde benutzen. Die Uranfänge der Schrift. Bereits in der Altsteinzeit treten tn der Kunst streng stilisierte Formen auf, die zu einer vollkommenen Veieinfachung zu Zeichenfyrnbolen führen. Diese merkwürdigen Zeichen, die in grober Zahl hauptsächlich bei den Funden von Aas d'Azrl. mindestens 15 000 Jahre vor unserer Zeit- rechswng ruf treten, werden nun Don dem bekannten Geologen und Prühistrriker Pros. W. Pcrulcke in einer soeben bei S. Schweizerbarl in Stuttgart erschienenen Schrift .Die Alnrnfänge« der Drldschrfft in der Allstein^eit" als Schrift- »evchen gedeutet, die frühesten, die wir kennen. In Len Schichten von NaS d A il f;nti> sich eine grobe Menge Kiesel, die mit merkwürdigen Zeichen bemalt waren und in denen man zunächst nur eine Aenderung deS Spiel- und Schmucktriebes sah. ES gibt aber nun Kiesel mit Dandforrnen aus dieser vorgeschichtlichen Zeit, die mÜ den Totem- und Schriftzeichen primitiver Völker der Gegenwart eng verwandt sind. Besonders auffällig ist der Zusammenhang mit den EhuringaS der zentralaustralischen Stämme, bemalten Kieselsteinen, m denen diese Völker die Bilder abwesender F eunde sehen. Sv sagten z. B die Aruntas von einem Stein, der breiter wie die übrigen war, er bedeute eine dicke Frau hon FlinderS Island, die als Mutter Braun bekannt war. Alle Zeichen auf diesen EhuringaS bedeuten etwas, sie sagen dem, der sie .lesen" kann elloaS aas. sind also eine symbolische Bildschrift und gehören» su den Vorfahren unserer Schrift. Aehnuch verhall «s sich mit den Tätowierzeichen, von denen jedes einzelne auch eine gewisse Bedeutung Hatz und die man ebenfalls tn die Ahnenreihe der Schrift gestellt bat; diese Tätowierungen ähneln ebenfalls tn ihrer Art diesen stilrsvertcn Dar- Teilungen der Altsteinzeit, deren symbolische. HebbelS Warnung vor dem Dichterberuf. (Sin ungebrurfter Brief.) Hebbel hat zwar selbst unter größten Opfern, die er sich und anderen aufertegte die Reinheit feines Dtchterbciuscs gewahrt und sich niemals einer prakttschen Beschäftigung xugetoenbet Aber bei anderen war ev anderer Meinung, und natürlich mit Recht, sobald eS sich um keine so große Begabung handelte, wie die seine war. Immerhin sieht das, was er in einem bisher unbekannten, in dem „ F au enzimmer-Almanach" des Wiener Likola-VerlageS zum erstenmal veröffentlichten Brief einem neuen Dichter rät, zu seinem eigenen Leben Im Gegensatz. .Mein Lat ist,* die zweite Hälfte bis 5. Juli 1924 bei der Stadt- lasse zu erfolgen. Von der Zahlung dieser Zuschläge bleibt befreit, wer nach Uranfänge einet Bildschrift darstellen, und eS ist zu wünschen, daß das vorhandene Material, wie eventuelle neue Funde, einer erneuten Nachprüfung an den Originalen unterzogen werden." Kreis dargestellt, mit oder ohne Strahlen, wie es ebenso bet den Bildschriften der Aegypter, Kellen. Indianer usw. zutrifft. Der Regen wird als Wasserfaden mit und ohne Trvpfenbildung. daS Wasser alS zickzackförmige Wellenlinie, der Berg als Pyramide dargestellt usw. Es handell sich hier gewiß um unabhängige Neubildungen bei den verschiedensten Völkern zu den verschieden sten Zeiten. Die ältesten aber, von denen toir a.t- nehmen dürfen, daß sie sich solcher Zeichen zuo Befriedigung ihres Mitteilungsbedürfnisses bedienten. sind diese Menschen der Steinzeit. .Schon jetzt glaube ich durch obige Vergleiche nach- oewiesen zu haben," schließt Paulcke seine Aus- SitzungSbericht. Anwesend: Oberbürgermeister Keller. Bürgermeister Kreuzten, dir Beigeordneten Dr. Seib, Dr. Frey, Dr. Rosenberg, Komm.-Rat K l i n g s p o r und 38 Stadtverordnete. DaS Haus genehmigt zunächst die Sätze für die Gemeinde -Gründ- und Gewerbesteuer für die zweite Hälfte des Rechnungs- jabreS 1923. Der Bericht über diesen Vorgang befindet sich gesondert tot 1. Blatt dieser Nummer. Zuschläge fürdenmehrfachenHunde- besitz. Auf Antrag des Finanzausschusses wird beschlossen: Die Kohlenproduktion in Hessen. Die monatliche Statistik der Kohlenprvduk- fton des Volksstaates Hessen weist für den Monat Dezember 192 3 folgende Zahlen nach: An Rtzhoraunkohlen wurden gefördert 52 750 Tonnen .verkauft wurden davon 19540 Tonnen: der größte Teil der Rohkohle wurde weiter ver- arbeitet oder war zur weiteren Verarbeitung bc- Fmmt AuS den verarbeiteten Rohkohlen wurden neben Schweleteiprodukten erzeugt: 2505 Lon- hen Draunkohl.-.ibrikrtts, 733 Tonnen Nahprrh- steine. Unter Berücksichtigung der au5 Vormonaten übernommenen Bestände sowie des Absätze; und Se "bst Verbrauchs verblieben am Mvnatsschluß absatzfähig: 12 033 Tonnen Rohkohlen. — Tonnen Briketts. 1033 Tonnen Ngßvrehst-tne. gu» lammen 13 036 Tonnen Braunkohlen und Braun- kvblen-Produtte tot Gesamtwert von 97 440 310 Billionen Mark. Die Kohlenförderung des Volksstaates Hessen für das ganze Jahr 1923 belief sich auf 648 582 Donnen gegenüber dem Dorjabre mit 617 804 (Sonnen. Hiervon wurden 240 148 Tonnen im Rohzustand verlaust ein weiterer Teil von den 'öevfen selbst verbraucht und der Rest zu Briketts. Naß-Preßsteinen und Schwe' rciDrobuften verarbeitet. E/zeugt wurden insgesamt 34 908 Tonnen Briketts und 15 472 Tonnen Aaßprehsteine. führungen. .daß die hochstUisierten Zeichen des PaläolithikumS — etwa 10—15 000 Jahre vor Dem ältesten chinesischen Schriftzeichen Charakter außer Frage ist. Es bleibt aber nun noch zu untersuchen, ob diese steinzeitlichen Symbole wirklich die Uranfänge einer Bildschrist darstellen. uni> dies beweist Paulcke aus einem Vergleich mit den frühesten uns bekannten Bilderschriften, besonders den allchtnesifchen Schriftzeichen. Durch eine eingehende Zusammenstellung Der chinesischen Schriftzeichen und der Hieroglyphen sowie anderer gescAchtlicher Bildschriften mit den Zeichen dieser ur geschichtlichen Funde tritt eine .geradezu verblüffende Aehnlichkett* hervor, .ja z. T. fast völlige Gletchartigkell zwt- fchen den Hochstiltfiertcn palaokithifch«i Tten- schendarsteüungen and allchtoeftschen Schrift- zcichen." Aus Liefen Dergleichen ergibt sich, tote überraschend gleichartig die ersten Schriftanfänge bei den Stetozellmenschen und in der geschtchrltch bekannten Entwicklung entfetten. Natürlich ist beim vorgeschichtlichen Menschen alles noch viel primitiver: vor allem ist hier der ganze Gedankenkreis noch viel enger, btc Zahl der Begriffe sehr klein. Aber zweifellos haben wir in diesen ur- geschichtlichen abgekürzten Symbolen die ersten und alterten nachweisbaren Anfängen Ler Schrift überhaupt vor uns. Wir Eimen in diesen Zeichen schon verschiedene Bilder für Mann u.ii> Fron erkennen: wir finden sogar schon Andeutungen für die bildliche Wiedergabe von Pluralbildungen. Wir erblicken eine große Anzahl verschiedener DarstellungSaNen von Menschenbildern und dürfen daraus schließen, daß manche dieser verschieden«, Zeichen auch besondere Bedeutung besaßen, wie es in der Bilderschrift des Chinesen der Fall ist. Gewille Symbole stimmen mit anderen Bildschiisten völlig überein. Freilich gibt eS ja auch in manchen Fallen nur wenigs Möglichkeiten für eine vereintachl^ Wiedergabe. So wird z. B. die Sonne naturgemäß stets als ; angezeigt hat. Bei Steuerhinterziehungen ist der zehnfache • Betrag der hinterzogenen Steuer in Ansatz zu ! bringen. Kreditbewilligungen. Zur Beschäftigung von Erwerbslosen mit Kulturarbeiten im Stadtwald wird ein weiterer Kredit von 750 Goldmark einstimmig bewilligt. Für die Errichtung eines Kellers im L o r - Häuschen am SelterStvr wird ein Kredit von 1500 Goldmari bereitgestellt. Der Kredll für die Verlegung des Volks- schulbades und die Erweiterung des Freibades wird von 2,5 Millionen auf 12 Mill. Mark erweitert. Einem Motorenankauf durch das städtitche Elektrizitätswerk zwecks Weiterverkauf wird zugeslimmt und der notige Kredit in Höhe von 2261,70 Mt. bewilligt. — Bet der Beratung dieser Vorlage übt ein Redner der Deutschen Volkspanei Kritik an den hohen Slektrizl- tätspreisen. die jetzt abgebaut werden mußten. Zu wirllich billigen Preisen komme unsere Stadt allerdings erst bann, wenn sie die Wasserkraft der Lahn ausnuhe zur Gewinnung von Elektrizität,1 mit Hilfe der Industrie, der neben einem angemessenen Zrnsendienst auch noch gewisse Wirtschaf.liche Vorteile zuzusichern feien, könne dieses Projekt verwirklicht werden und der Stadt weitgehende Vorteile bringen. Em sozialdemokratischer Redner stimmt dem Gedanken au und erklärt gleichfalls, durch die Ausnutzung Der Wasserkraft der Lahn föime unser Werk rationeller und auch für die Bevöllerung vorteilhafter arbeiten als bisher. Diesen Ausbau hätte man eigentlich schon vor em paar Jahren vornehmen sollen. Beigeordneter Dr. Seib weist auf die jüngste Ermäßigung der Kraftstrompreise hin und stellt einen Abbau des Licht st rompreiseS für End« Januar in Aussicht. Das Wölfersheimer Werk habe den Preis für die Stadt bis jetzt allerdings auch noch nicht herabgesetzt. Vergebung von Arbeiten and Lieferungen. Es weichen genehmigt: Die freihändige Vergebung der Mauersteine usw. zum Bureau» aufbau im Gas- und Wasserwerk an die Tonwerke Abendstern, die Dachdeckerarbeiten am Bolksbad: die freihänbtge Vergebung der InftandfetzungSarbeiten der FuhrwerkS- wage Neustädter Tor an die Firma Karl Schenck-Darmstadt inj Betrage von 334,50 ®m.; dis Nachträgliche Vergebung folgender Arbeiten: Oefen und Einsteckschlösfer für den Stockwerksaufbau im Gaswerk. Firma 3- D. Häuser. 345,13 Gm.. Schneiden von Eisenbahnschwellen für die Verlängerung deSGleisanschlusses Hat« garsten Hütte, Firma E. H. Müller. 442,50 j Gm., Hofsinkkästen von der Baugenossenschaft 1894, Preis 420 Gm., Reis erbe fen für die Straßenreinigung, Firma Gebr. Hammel, Eichemnüble, 400 Gm. — Gin R^ner her Deutschen Vollspartei bringt Beschwerden darüber vor, 'daß bei einer geringfügigen Arbeit eine Submission veranstaltet worden fei, bei der nur Beträge zwischen 13 und 24 Wk. herauskommen, und fordert, daß in so kleinen Sachen doch nicht noch fubmitliert werde. Er bittet die Verwaltung weiter, In dieser schnx>« ten Zell dem ortsansässigen Handwerk tatkräftig unter die Arme zu greifenl Kleine Vorlagen. Dem Verein für Kommunalwirtschaft und Kommunalpolitik wird für das Geschäftsjahr 1924 (Rj.) ein Beitrag tn Höhe von 14 Goldmark gewährt. Die RechnungsabschLsse des städtischen GlektrlzltätstoerkeS und der städtischen Straßenbahn für 1920. des Wohlfahrtsamtes (Einnahme 2 206 240.28 Mark, Ausgabe 2 200 153.53 Mark) und der P l o ck - scheu Stiftung (Einnahme 19 711.80 Mark. Ausgabe 14 484,23 Mark), beide für das Zahr 1921. werden genehmigt. — Gin demokratischer Redner fragt, ob die Straßenbahn in absehbarer Zeit ihren Betrieb wieder aufnehmen könne. Beigeordneter Dr. Seid erwidert, bei der jetzigen ginanjlage der Stadt sei das nicht K gut zu netum»orten, Denn schon vor dem Krieach habe i/cr Stra h en Bahnbetrieb jährlich 15000 bis 20 OOOO Mark Zuschuß erfordert, die man heule nicht leisten könne: übrigens müsse auch der Etat erst auSbalanciert »erben. Ein Vaugesuch der S t u d e n t e n h i l f e für die Schöne Aussicht wird wir folgt beschie- den: Mit der vorgefehenen Lieberbauung des Baufluchttinie am Wactberg tn jrder^ll widerruflicher Weise erklärt man sich ausiiahmsweise einverstanden. Als Anerkennungsgebühr ist eine Golümark jährlich zu entrichten. Die Defretong von § 18 des O. B. St. für die älmsangswönde im Erdgeschoß wird befürwortet. Die Entziehung von Pachtlaad beim LupuSheim zum Nachteile vieler Klei-gärtner hat die soztol- oemokixlNsche Fraktion zu einer Anfrage veranlaßt, auf die fei.eus der Verwaltung erwidert wird, daß der Heilstättenverein 1915 von der Stadl Dort oben Land gepachtet und dieses zu einem Teile nicht selbst bewinschaftet, sondern oh.ie Berechtigung und ohne Vorwissen der Stadt an anbeve weiterverpach:et habe. Eide 1923 sei der Vertrag mit dem Heilstättenverein abgelaufen, und darauf habe die Stadt jenes Gelände an die Studenten- Hilfe verpachtet, die sich dieserhalb an die Stadt gewandt habe, um das Land gärtnerisch zu nurea. Da die L adt von der unerlaub en^D.n erverpach- tinia des Landes durch den Heilstätterkvdr.in nich^ pmßte, hatte sie allo auch gar nichts mit den Kleinpächtern zu tun. Die Verantwortung für daS Vorkommnis treffe den Heilstättenver^in. Das Haus erkannte von rechts bis links übereinstimmend an, daß jenen Kleingärtnern durch den Landentzag empfindlicher Schi den erwach e. und ed toar ebenso einbettig der Meinung daß dem abgeholfen werden müsse. Aus geschäf sordnungsmäß.gen Gründen konnte eine Abstimmung üocc die Willensäußerung des Hauses nicht stattfinden. man hofft aber, daß die Verwaltung bzw. die land- und forstwirtschaftliche Deputation von sich auS cuie neue Entscheidung trifft, die der Ansicht des Hau- seS Rechnung tragt und jene Kleingärtner vor Schaden bewahrt. Die Verantwortlich'eit des Heitstättenvereins und die formale Richtigkeit des Standpunktes der Stadt wird vom Haufe anerkannt. Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit haben die Stadtv. Loh. Kling und Gvectz einen Antrag vorgelegt, in dem die Bildung einer Kommission zur Bereitstellung von Arbeitsgelegenheit gefordert wird. Die Begründung und Verhandlung des Antrag- soll in der nächsten Sitzung stattfinden. Sdiarladihny lüfifterbrani beiun Undwirtsc Nadi IhM und\ fertigt bervorragt^ jucken, we Shiwls und x _ Lager in al fyiägamt von 8 Hermann Gießen, R Maschuii and Wolin ■ eo Mrt in nenei M ringt ■ Crrrrirftiuiin ■ fionfirmnibfn ■ b'an ...... ■ 2d)l il’fir Nist ■ Numn.i« jJläin ■ lebt vrciMoe I^ldiraneJov ■ nfidilofien . ■ ^tlbntanc Mol ■ Zwirn Hoicn. ■ Oolfn.... Mietet. Manche E* ichwarzrH, M lia.kiöievc Ito allen Wtö llrdt'lrr-vrm' Äiebtt’Äu^i oon*2-10)a berren»®! LRos Diehen, £ "1 (Uinnonfl aein Laden | «uSwärt. Slim eT > fll'Dnrt l Kirbellm !?' wo do'i in iKurbeiiili I ^lolnhoitt schreibt er am 23. Mai 1863. „unter allen 11m- ftänben tn Ihren jetzigen Verhältnissen auSzu- harren und sich za bestreben, zunächst ein tü^lqer Kaufmann za werden. Die Literaturgeschichte lehrt, daß selbst unsere größten Dichter nicht von der Poesie lebten: Goethe saß un StaakSrnt und mußte arbeiten wie jeder andere Jurist. Glauben Sie ja nicht, daß eS angenehmer war. den Ilmenauer Bergbau zu letten und Mllltär- ÄDntingentc ouszuheben, oder den Studenten in Jena Vorlesungen zu hallen. alS aus einem Bureau zu sitzen und Rech iu ,gen zu revidieren: warum sollten Die also nicht Kaufmann werden? Moses Mendelssohn toar auch nichts anderes und füllt dennoch ein schönes Blcut in der Geschichte der deutschen Philosophie, ja In leinen Schriften stecll ein Sternent. das sie schwerlich in sv hohem Maße besitzen würden, wenn er ein bloßer Gelehrter gewesen wäre, denn daS Schicksal kompensier! immer und gibt auf der einen Seite, waS ** ;^S 4tl<,’»b.i. °n ffiM Tn offV^t Stobi*^ «> ötmSJ LU dir K^k. etIM £3* Li"? "■ Stau flarten Friedrich ßobcnid)t i. id)-öib Matter, llnnoncrw (Crorbition, Sanfiurt a M. KoDfirniaiion Simone unö farblae klelvmiollk Müinftofie DDPrtonni beite Ooo' ii len. c i er gklvl'hil HO DilHfl Mr fitrRnrmtn- HnjBjt. 140 em Irr# reinwollen SLllllllÜM- 81m!ök per Meter «.so. 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Juli 1923 zu einer Gefängnisstrafe von drei Monaten und einer in Fall der Uneinbringlichkeit mit weiteren -ehn lagen Gefängnis zu verbüstenden Geldstrafe von eintausend Goldmark hoffenfäPig verurteilt Der entscheidende Teil de, Urteil» ist durch Anheftung einer I issertigung an der Hostrit- bei Ange, -tagten und an der Ortstafel in Veuern fQr die Dauer einer Woche, sowie durch je einmalige Einrückung in den Giestener An- zetaer und die Oberste,sischeDolkszeitung auf #offen des Angeklagten NeKanntzumachen. Die R chtigkeit öer Abschrift der Urteil,- formet wird beglaubigt und d.e 2)oU|tredi- ZivetimäftLen verbanden. EVetzckalatze M 1 OtOPDlliöies MW wird nur für allr Hausarbeiten qes Zrau hertag (Sui minelsroüje ___d. IMICBCII. .... (»brltdie», orbentl. 9JI a b d) c it am liebiftu o. Londe. 2 Kanarieohäiice: au verkaui-n. 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Metallbcttcn reilltljül^ Stnblinatt., flinker- obuineben. 0674* ' Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Vderhefsens Gegen den drohenden Schulabbau. Eine starke Willensäußerung der (Siebener Elternschaft. »leben. 24 3an 1924 . öd^ub des Berichts., htütcr "Redner sprach Lmidtagsabg. Prof. Br. Schian itr ertßrtt u a Ich flebt gant unter Dem fiat« fen Clinbrud ber abfoluten Aottverrdigke.'. xur üuberflen 6m rat feit im Reiche und in ben ein« Meinen Üänbem ?ic Siaatefaflcn sind leer $hde Örtoäqung allein lh es getoekn. die Die damalig« Reiche re glerunq zum Oilib der M>dau Verordnung betragen bat. Sie "Jteiteregterung dal sicherlich Mn "Attentat gegen die Boamlen'chatt gewoitl. am wenigsten gegen unsere Bildung und Schute. Die Maynahmo Mhi hinein in tw Programm zur Stundung unserer deutschen Finanzen. Ich sleht- aber auch ganz unter dem lÜlnbrud, dah bidc Mahnabmr nen Nm Betrvssenen hirdMbnv Idxa-cr au tragen ist und bah lie emfetzlidtes (Slenb mit sich dringt, dem tr-ir unsere he- zliche Anteilnahme „ich' ixriaqen bürten Sehr schwer trifft die Muhnahnie die Schute, well dies: am aller- wenigsten in der Lage Ih. eine 'Perminberung an Personal ertragen au tonnen Die Regierungen der Länder wissen sicher, irre schwer bic Anwendung dieser Tterorbnung nut die Schul: ift. Die S« kämpfende Beamtenschaft Aum AuSdrud Die Land- tagsabg. Frs Birnbaum xufterstrich die Darlegungen der Reteratten und bestätigte in trarm- cmi'funtk f m Worten die grob: leibliche und geistige Rot unterer Amber Areislchulrat Z i - scher barmte, dah bei einer verwirft uchung des 2^prc>zeinigen Abbaues in der Schule allein i m Landkreise G iahe n 54 Schul ft eilen ein gezogen a-jrben nlühten. Das würde die Aufhebung manchrr Schul,.' bedeuten, und die Rinder mü fiten dann mit einem Rachbardorf AulammcngefdmH werden. Hoffentlich werde es aber ka>u mdx kommen Di: Ottern mühten flch bemühen, dah die gute Position, die unser v)lk in seiner Schule habe, gehalten werden fö.uxe. 55icrau' wurde die gestern berichtete Gnt- 'chliehung einstimmig angenommen Der An'ich: her Bertantmlimg stimmen wir ocUfommen bei. Olnen Geftchtspunk! au dieser Frage nöchton xvii jedoch bei dirter Geiegenheit nicht unberührt lassen, weil er uns im Hindluk auf die Finanznot des Reiches und des Landes sch. beachtenswert erscheint Reich und Land stehen ror leeren Aalfen, trotzdem aber verlangen trir alle - mit Redü axdterc stark: Opfer für die Schule Darin liegt doch ein Widerspruch. Den wir gemeinfam beseitigen müssen Ohne verstärkte Gegenleistung her Staatsbürger lönnen die Regierungen dir verlangten Opfer nid t bringen. Steuern allem machen unsere Gegenleistung nicht groh genug. Wenn unter verlangen restlos erfüllt werden soll, müssen nicht nur einige Berufsschichten, sondern olle Bürger wieder mehr arbeiten, damit unter gan- -.'s Volk und durch es auch die Staatskassen wieder leistungstrajti vr werden. Produktion s-' Vermehrung bedeutet Subslanzverbrei- t e r u n g auch im Hinblld auf die Schule Das mögen alle die bedenken, di: beute noch gegen die eine oder zwei Stunden mehr Arbclt am Tage sind und dagegen sogar fteerfen. Man lasse ab von dem Irrglauben, dah die Mehrarbeit nur zum Vorteil des Unternehmer* sei, und erkenne endlich dah man mit vermehrter Arbeit s- leifiung doch auch ' ich selbst und seinen A l n b er n nützl dadurch, dah man beiträgt zur allgemeinen Hebung Der deutschen Aauflräftigfcit auf allen Gebieten des Dolkslebens. Gietzener Geburtenziffern. Amtsarzt Dr. Schüppert hat in der nachstehenden Darstellung die von 1910 bis 1923 in der Stadt Sieben gemeldeten Geburtsziffern graphisch veranschaulicht, ö* sind Dabei nur in Giehcn wohnende Mütter berudslchtigt. mcht die auswärts wohnenden Mütter der in der Fvauenklinxl aeborenen Ainder. Die Zablen über den Leisten bedeuten di: Geburten Dev Ochres, die jeweils xx n t e r der Leiste steht. I s e-i o> co a> «n 3> co a> O — CM AuS dieser Darstellung zieht Amtsarzt Dr. Schüppert. der Schularzt für die Landgemeinden des A reifes (Sieben ist. dxe folgenden Schluh- folgcrungcn zur Frage des Schulabbaues: Man tonnte angesichts der Tatsache, dah in den ländlichen Ächulen in den letzten Jahren nur wenige Ainder zur Aufnahme kamen, auf den Gedanken tommen, Klassen, die nur geringe Ainderzahl aufweisen. zufammeixzulegen. so dah AlafTen gespart würden (Sine solche Meberlcgung mühte als kurzsichtig bezeichnet werden, fic würde sich alsbald rächen, wie ein THtd auf dxe 3ufammenfidlung Der in den letzten Jahren InderStadtGiehen geborenen Amber zeigt. Der während der Ariegs- jahre abnehmenden Deburtszifter entspricht nämlich eine garu beträchtliche y^unahmc in den Jahren nach 1913, so dah die Geburtsziffern der Tor- kriegsjahre erheblich überschritten werden. Gs find t- nahmepatet.s den Vorschriften entfprechend verfahren wordcn. Unrichtig ist ferne, Die Angabe dah .ein Palelbestelle, ReiLskaslenfche»ne anzu- nehmen bereit war De, bete. Paket- beftefler hat vielmehr, als bei dem erften "versuch der Zustellung des Palexe» der dinfenbes Den Rachnahmebetrag neben geringen Renten- marft’rtrfigen in Rotgeld der Handelskammeo ^ranffurt, Der Stadl Benlar und m Hessischen Schatzanweisungen begleichen wollte, keinen viwei- fei Darüber gelassen, Dah die Einlösung der aus Renreninarl lautenden Rachnuhme nur in Renten- nuxtf oder Stücken und Zwischenscheinen der wertbeständigen Anleihe Drt* Deutschen Reichs erfolgen tonne.“ ’ <3 ln Hilssw e r k für die Gietzener Wintexnethilfe und für die Pensionskalle der Ge- nollenkdast deutscher Bubneimngehörtgen Xvird ge- genannt ig von Den Künstlern unseres Stadttheater- t»orbeieilcl. Die grosze Rot in weilen Axelfen unserer Stadt und Die überaus schwierige Lage der erwerb-unfähigen allen Mitglieder der Einöllenfchaft DeutfdKi Bühnexxange- döiigcn hat die hiesige Ortsgruppe Der Genoffen- fchaft zu diesem lozialen Werl bestimmt, Gs ist geplant, an verschiedenen Theateruberxden der nächsten beiden Wochen in Den Pausen Geldsammlun- gen unter Den Theaterbesuchern vorzunehmen: zu diesem Zweck werden von der Stadtverwaltung einige Sammelbehälter zur Verfügung gt- stellt, die unfexc Aünftlerschast Herumreichen muT: jede ausDxingliche Form fall Dabei vermied« werden Die Sammlung ist von Dem Oberbürgermeister genehmigt worden, ihr Ergebnis soll zu gleichen Teilen der Gietzener Wintemothilse und bei PenflonSkafse der Genossenschaft deutsche, Bübnenangebörigen zugute kommen. Jede Gabe, auch Die tlejnfte, wird mit Dank angenommen werden Man hofti, dah das edle Liebeswerk btt weitgehende und freudige ilnterftü|ung der Theaterbesucher finden wird ■ • • Eine Mar-Reger-Gesellschaft In Siesten Ulan schreibt uns: Die Verehrer der Äunft Mar RegerS beabsichtigen, wie In anderen deutschen Städten, so auch in Gietzen eine Ortsgruppe zu gründen, die D:t Haaptgefellschask (vorsft'endei LeneraLmustkDirektor Fritz Dusd>) mit tem Sitz in Leipzig xngegliebert wird Ein Aufruf in Der heutigev AuSgxbe deS .Gietzener Anzeigers' lädt zu einer Gründungsversammiang ein. welche am Mittwoch. 30. Januar, abends 8 Ahr, Im liaV- Aftoria. oberer Saal, ftaltfinbet; er wird sidexlich bei allen sorftchrittlichen Musil- freunden xniferei Stadt ein lebhaftes Echo finden. Gerade in Gtesten, wo Reger zu seinen Lebzelten oft und gern eingelehrt ift, wo seinem Schäften in vorbildlicher Weife bet Baden geebnet mürbe, mühte ein: starke Gemeinde sich bi engerer Bindung ?uf immenfinLsten der weit- ugeben. Mein testen Kreisen entschlossen, en und zwar: 25 Mk. 80 Mk. >75 Mk. n. Da mir nur ügung stehen, n für Qualität; sten Preisen. I; 51!a Vertrieb Seltersweg 44 miiiiiiiiigiiHiinv >lSW» kW unb oDt ers werbtn zu twt Januar d.Js.« bestafWoria rbtn dort entgegen: 1Unb alleAnstogk" <770 ethestrahe 34. en tal Ur. 22 vrtttes ölatt Volksgesundheit und wirtschaftlicher Abbau. Bei den notwendigen Einschränkungen, bte in tiBferer Verwaltung vorgenommen werden mü<- |en, wird es sich vor allem darum handeln, datz erit Dem Uebedlüffigen und Sntbehrlichen nicht eed) einiges von dem entfernt wird, was zur 3n- tung unseres Daseins akS Volk nicht zu entbehren I Dabei wird es sich in erster Linie um Die Aufrechterhaltung Der öffentlichen Gefundheits- pflege !>: 'deln. Die ja die Gi-undiage jedes ftnet- fid/rtx Gedeihens ist Siner unserer bernorragenölen Hygieniker, A ® o 11 ft e i n. macht Darüber tn Der .Alinifchen Wochenschrift" fehr beherzigens- verte Ausführungen. Auf Dem Gebiet Der Heilkunde ist neben Der Erhaltung Der Forschung», «dgllchkrtt unb der Ausbildung und Zortbildung kr Aerzte die Gesundheitspflege da» wichtigste Der Staat bat sich dabei nur einige Ausgaben Vorbehalten, unter Denen die Seuchen hebimvfung die xoichttgste ist. während Die anderen J^tichreu den Gemeinden, der sozialenversidrerung, |en Wohl.ätigkeitsverbänden aufeilegt sind Dank bri sehr guten Organisation sind die Ausgaben des Staate» für die öffentliche Desundheitspstege Io errina. dah sie gar nicht in Betracht kommen 3n fcteuhen tarnen 1921 von den Zufchüfsen. die Der traut den einzelnen Verwaltungen bewilligte, auf Ne Medizinalverwaltung noch nicht ganz 0.5 Prozent. Ss ändert sich nichts, ob ein foicher Posten geftlitten wird oder unverändert bleibt i gber die Grfolge dieser geringen Ausgaben find susterordentlich groh. Rur Der staatlichen Organr Ulion bei Seuchenbekämpfung verdanken wir es 4 B.. dah unser Land von Den schweren Seuchen *x tocfcntlldxm verschont geblieben ist. die in Dem letzten Oabifünft an unseren Ostgrenzen hexisch- ten und durch Verringerung des Grenzschutzes, XüdTluten des Heeres, Rüdlehr der Gefangenen ssw. immer wieder eine schwere Gefahr bildeten Dexm man abr Die wichtigstenVvrsicht^matzregeln stzr die Grhaltung der Volksgesundheit vernachlässigt. Dann entstehen gewaltige Schädigungen, gegen Die die Ausgaben übeibaupt nicht ine Gewicht teilen Gin charakteristischcv Beispiel dafür sind Dio Folgen einer Typh-iH-Gpidemie Im WalDcn- buxger Bezirk 1921 gewesen, die durch mit gcrin- Si Aosten zu beseitigende Schäden der Wasser- tung hervorgerusen ttmrbe. GS starben In den 5 MoxZaten der Epidemie 62 Menld^u, 2 mal lsviel a?ie Im ganzen (Vahr an Tuberkulose. Die Unterbringung der 539 Erkrankten im Hospital ko» ilete die zwei Gemeinden eine Summe. Die fast V, ihres Oubres Haushaltes betrug und für Die eine auf viele Oabre Drüdc.iDe Anleihe aufgebracht werden mutzte. Man hat berechnet, dah durch diese l^cht zu vermeidende Seuch: 2i 000 Arbeitstage verloren gingen. Daruntci die von 126 Bergleuten, Deren Arbeitsunfähigkeit einen Verlust der Aoh- - lSxsörderung von 8000 To. gleich 20 Güterzügen zu 40 Wagen verursachte . Vlan ersieht aus einem solchen Beispiel, tote laichtig die öffentliche Gesundheitspflege ist, und wo ettoa Grsparniste und Einschränkungen t>orgenommen werden sollen, ist es dringend geboten, utedizinlsche Sachverständige Darüber entscheiden zu lallen, nicht nur von engen itzesichispxmkten au«» gehende Finmxspoli iter Auch in den groben Ge- rtclRbcn machen ubtigen« die Aufwendungen für das GesundhZi«wesen mit Aussd-luh Der Atanlcn- Häuser nur xoenige Hundert teile des Defamthaus- tzslteS aus, stehen hinter den Ausgaben für Schulst und Strahenbahn weit zurück und betragen twa soviel wie Aosten für Schmudplähe. Dor iDem muh auf Dem Gebiet de« modernsten Zweiges *er Gesundbeitspolitik, der vorbeugenden GefundheitSsür sorge, nicht abaebaut, fon- «m au »gebaut werden Diese Dlahnadmen, Mc Arankhei'en verbü en sollen und Die gefunD- 1x1:110 b.drvhten Ber öl:ei ungSschichten unter Dauer. iö facbtvrftänDige Beobachtung und Beratung I cllcn, arbeiten nii tben w: Ifcilftcn Mitteln und ‘ hoben schon groh: Criolge gczeftigt. Dabei ban- beli es sich, befr ibcr# um Aleinkinderfursorge, Schulgesundb i spslege. GesundheitSsürsorg: für Die schulen i lene fügend, planniahige Tüber- kulosesüilorg:. „Wir bal'c.i Di: Pslich . sagt Prof. 1 Gottstein, .trotz Der wirtschaftliche Ohnmacht eine GesunDl- tt ovclltik aut lange Sicht zu treiben. Die Zvhl deS Rachwuchses finit von Jahr zu Jahr. 31n Jahre 1913 waren mehr als 35 Prozent Der Brröl'ernng Ainder von 0 -15 (Xahr.-n i n 3ahrc 1921 nxxrcn eS noch 28 Prozent, bei der jähen G>- hutaiabnahmc 2 er lehtcn Jahre werden c2' tn einem 0-abnünft unter 20 Prozent fein. Und diele bti-müiD-crten Iabrganxe. Männer und «Jraucn. fallen nach einem Iah zehnt in das 2llter des SchaftenS und Der J.imlltengiündang treten, auf ihnen ruht Dann DeutlchtonD.> Gelchid. Diese Geschlechter aber sind zweimal durch eine Hungersnot gegangen, sie lind an Gewicht unternormal, Ute Konstitution ist g schwächt, vor allem ist die $jl>l der tub.rtulöfcn Insertionen bet Der Iu- flfnD gesteigert und Der Verlauf ungünstiger geworden Skxbci ift Di: Schwindsucht der Grwach- laicn schwer und kostspielig auszuheilen die mit ihr im Zusammenhang stehende Tuberkulose der Iugendlich.'n mit einfachen Mitteln xxtrhältnxs- nwbig sicher zu beteiligen Aeui Sinampolitifer tnlrD Die Verantwortung vor der Zukunft tragen Annen. Dah eine falsche Svartamkeit den vermeid- beren späteren Tod von Scharen besiegelt." ktuS dcm AsittHvcrkttnViqnnllsvlatt. ' DaS AmlsperkundigungSblatt 2t. C vom 25. Januar enthält: Verordnung über He Arbeitszeit. — Ausgabe von Aotgeld ulir. — LchafrüuD^. - Feierabendstunde. - Ortelanung für Die Stadt Lich. — Dienstnachrichten. — Feld- biretntgungen. IVELTBEKA NN TE QUA L/TÄ TSMARKEN ■ fies/und u in *»*» SvezialitSt! 363D Fernsprecher 0<8 Fernsprecher 1608 Marktplatz 19 J85D M TELEFUNKEN Iflföjenlüöei mannsroeitni LOO Zeige. Gietze» Sonnenstrahe 20. 468D 3K7D U12533 ?! * tar* • zu äußerst vorteilhaften Preisen liefern zu können. - Neue Preisliste steht auf Wunsch kostenlos zur Verfügung. Abeolut lleicheMle« Äneiaat aal is4.■ 2.20 3.10 8.50 4.90 0.60 1.20 3.50 3.90 3.50 4.95 6.20 0.70 0.90 0.50 1.50 7.50 Weweiie Modelle Einfachst. Entleerung Düngerstreuer Kartoffelgraher Hausbacköfen la Fabrikate Gras- und Getreidemäher Garbenbinder. Pferderechen Heuwender, Schwadenreohen Getreidereinigungsmaschinen Häckselmaschinen Jauchepumpen und -fässer Milchzentrifugen la Bindegarne Billlgetgeetellte Preise i E o X 5 8 SSL stehl«. Unvergleichlich ist Mercedes! Ludwig Gutmann Preziosa-Öüroeinrichtungshaus FRANKFURT a/m KA15E65TQ.W aufmerksam. Gießen, 26. Januar 1924. Die Anmeldungen für das neue Schuljahr werden im Direktorzimmer der betr. Anstalt entgegengenommen Dienstag, den 29. Januar, vormittags 9-12 Uhr, für Sexta und Quinta (Höhere Mädchenschule 7. Klasse); Mittwoch, den 30. Januar, vormittags 9-12 Uhr, für alle übrigen Klassen. Hierbei sind Geburtsschein, letzter Impfschein und Abgangszeugnis vorzulegen. Auf die von dem Landesamt veröffentlichten Bedingungen für die Aufnahme in Sexta machen wir noch einmal besonders Erste Zulassungsgenehmigung für den Verkauf von Radiogerät in Gießen. 452D WOHIN. WWllOlv MllMLMKÄWW Universal-Pflüge Wende-Pflüge Zweischarpflüge Hack- u. Häufelpflüge Kultivatoren M weiß und bunt Stück Mark Wolle plattiert Paar Mark ertra schwer Stück Mark Dr. Baur. henl. Dr. Roller. Dr. Ualdfleisch Ausstellung u. Lager aller Landmaschinen M. 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