Samstag, 25. Ottober 1924 174. Jahrgang Blatt Der Sieg der Revolution in China lb V ♦ OllN"'"" * I n n lit n trühmte steiler m Der triumphierende Weltkapitalismus. Dte Dolle, welche da- amerikanische ausländischen Geschäftsleuten abzuhängen. Der WeUr^pttal iSmus, dec jetzt zu triumphieren scheint, ttnrb durch einen Aufschwung unseres nationalen Vollswohlstantes zurückgedrängt werd n, wenn ayir den einzigen zum Ziele führenden Leg wählen: planmäßige Steigerung der nakionalenProduktion. Kapital bei der deu t s chen Re para- !ßonsanleihe gespielt Hot, ist eine unmUtd- !ae Folge des Weltkrieges, der Amerika stark uwD kapitalkräslig gemacht Hot. DeLrnntlich hat ter amerikanische Bankier M o rga n daraus be- IlLnden, daß auch Frankreich einen Teil der ldchavationsanleihe überneHme. Gr Hal diee Te» iciügung Frankreichs «geradezu als eine Tebtn- ((»ng dafür hingestellt, daß die amerikani'che Finanz sich an der Sanierung der sranhöflfcherl teaatSfii langen beteilige Rach -Zustandekommen ter deutschen Repaoationsanleihe hat Morgan im Paris die Betengunyen für die vier Milliarden sanken betragende französische An leihe miSarbeÜcn helfen und ist jetzt nach Brüssel ^fahren, um mit dem belgischen Mrnisterprasi- iienten TheunLs gleichfalls über eine Anleihe zu erhandeln. Das jetzt von Morgan der fraipp- । 'i 'eben Regierung bewilligte Darlehen hat fast . >Le gleiche Höhe wie die deutsche Reparations- >i'leihe: ob sie da» gleiche Interefe beim annen- iQnischen Publikum finden wird, wi- es ,die deut- .durch entziehen können, daß wir ^s politisch , und wirtschaftlich mit ö ° ©I e tr: u ■.4 verbündeten. Zm etn^lnen tst diese TehauP- 1 tung nicht erläutert wordm. I Kilos im Hinblick auf Die in Rußland stattstn tente grandiose Kapitalzertrumineau g . «icht gelungen. Gewiß ist es für ^selbstbewußtes > totD Akunftsfrohes Volk em hartes Schicks^ l jpjchtigen Cebendfunttionen von kaltrechnenten tered Zusammenarbeiten zwischen 3 n- b u ft r i e und Landwirtschaft sei zum Wohle deS Volkes notwendig, wenn es auch mitunter Differenzen, wie in Der Zollfrage, geben könnte. _. _ Hierauf trat die Versammlung in die Tagesordnung ein. Es lag eine Entschließung vor, in ter es u. a. heißt: Zu ten Lebensbedingungen! ter deutschen Landwirtschaft gehören Zoll- und verkehrk'politisch« Maßnahmen gegen den Wettbewerb solcher Lander, die unserer einheimischen Produkiion auf dem deutschen Markte durch günstigere ErzeugungSbedingungen überlegen sind. Vorübergehenden Rotständen in ter Deckung des Rahrungsbeterfs kann durch besondere befristete streufähig und hat den Vorzug, nicht zu stauben, fteuert werden. Die landwirtschaftlichen Zolle müssen in einem angemessenen Verhältnis zu den Zöllen für die Industrie l le n E r ze u g n i f s e stehen. Die ter Landwirtschaft als Betriebsmittel dienen oder die Preise ter Betriebsmittel beeinflussen. Die Landwirtschaft lehnt es grundsätzlich ab, sich als Kompensat ionsobjek« bei den Handelsvertragsverhandlungen m.ßbrauchen zu lassen. 3n tei Aussprache empfahl Dr. Mueller- Karlsruhe die Annahme einer weiteren Entschließung, nach ter ter Deutsche LanDwirtschastsrat Dagegen Einspruch erhebt, daß durch den Abschluß des Handelsabkommens mit Spanien der deut- sche Weinbau Dem Ruin überliefert wird. Die Reichsregierung wird in dieser Entschließung dringend ersucht, das spanische Abkommen sofort zu kündigen. Die Entschliessung wurde angenommen, seiner auch eine Entschließung, die Vertagung aller grundlegenden Resormen ter Un» sallveisicherung bis zur Rückkehr normaler Zeiten und fernerhin die Aifhebung ter D^ord- nung vom 30. Ottoter 1923 verlang^ durch Die tem Reichsarb-ritsmtnister die Ermächtigung zu tiefgehenten Gingnffen in Die Organisation ter Llnsallversicherung gegeben wurde. Weiterhin wurde eine Resolution teschlos^en, in ter u a. für Die Vermöge n s st e u e r eine Anpassung an Den tatsächlichen ertrag «tue rt und für Die Einkommensteuer Der Erlaß ter Dritten und Die Ermäßigung ter vierten Steuerrate, eine H e r ab - fetiung Der Umsatzsteuer unD eme Freistellung te? Eigenverbrauchs von die,er öteuer gefortert wird Der 3teid}slanbbunb im Wahlkampf. D-rNn. 24 Oll M- Präli- ruf an bi« Mirglicder des in heißt: Wir halten es für unsere Pacht' unseva Mitglieder aufzufordem. sich von Anfang an mit allem Rachdruck dafür einzusetzen, daß nur solche Persönlichkeiten auf Die Stimmen des im Reichs- und Landbund orgamfierten Landvolkes zählen können, die rückhaltlos persönlich Dafür eintreten, daß bei ten kommenden Regierungsbildungen im Reich und in ten Landern das Landvolk und die Landwirtschaft ihrer Bedeutung und Stärke entsprechend in Den Kabinetten selbst vertreten sind. ÄBiaHee MB ÜHjt.ylll für die Tagernummer bis z,m Nachmittag vorher ohnejedeDerdindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlichö, auswärts 10 Goldpfennig; für Re- lilame-Anzeigen v 70 nm «Breite 35 Goldpfenniq. «)latzvorfchrift20°-,Aus chlag. - Verantwortlich ür Politik il Feuilleton tzr.Friedr.Wilh Lange: ür den übrigen Teil Ernst Dlumschein; für dc> Anzeigenteil: HansBeäi, sämtlich in Gießen. Ganz überrascht hat in China durch den Abfall des Generals Feng 3u Hsiang von ter Pekinger Zentralregierung die revolutionäre Strömung unter Führung Tschang-Tso- Lins die Oberhand gewonnen, Peking besetzt und den Präsidenten Tsavkun zur Flucht gezwungen. W u p e i f u, die beteutendsie Stühe Der Pekingei. Zentralregierung, ist jetzt mit feinen Truppen, unter Denen sich übrigens schon seit einiger Zeit eine gefährliche Zersetzung ter Disziplin bemerkbar macht, vollstänDig umzingelt, man Darf wohl auf Grund der neuen Situation jetzt bestimmt dam'tt rechnen, daß auch er binnen kurzem seine Stellungen zugunsten des iegreichen Tschang-Tso-Lins wird räumen müssen. Ob aber nach Abschluß Dieser Revolution, Der jetzt schWi in greifbare Rahe rückt, Die nationale Einheit Chinas, um Die Doch letzten Endes Die chinesischen Soldaten ihr Blut ter« gossen, hergestellt sein wird, erscheint doch recht fraglich, da das Ausland während des chinesischen Bürgerkrieges eine recht bedeutende Rolle spielte und Tschang-Tso-Lin, Der Sieger, die Pekinger Regierung Doch nur mit materieller und finanzieller älnterstühung ausländischer Interessenten verjagte. Das Rat onalgefühl ist aber nach dem Kriege so stark geworden, daß Tschang-Tso-Lin, wenn er China in Zukunft führen will, sich von seinen heutigen ausländischeck Freunden endgültig los sag en muh. Im anderem Falle wird Diesem Bürgerkrieg ein neuer in nicht allzulanger Zeit folgen, Da Die frem- DenfeinDlichen Strömungen in China viel zu mächtig sind, so Daß auch ein Mann wie Tschang-Tso-Lin sich ihnen auf die Dauer nicht wird entgegenstellen können. Der Staatsstreich Feng-Yu-Siang. Sv n d o n, 25. OH. (TA.) Die Nachricht von dem Staatsstreich des Generals Feng Pu Slangs wird bestätigt. Seine Armee, die 40 000 Mann zählt, hat sich in den vollständigen Besitz Pekings gesetzt und fordert: 1. Die Absetzung des Präsiden- ten $fao Kun.__ Derveutfche Landwirtschastsrat. Berlin, 25. Oft. (Sil.) Die auterorDent- liche Plenarsitzung des Deutschen Landwirtschaftsrates trat am Freitag vormittag im Sihungssaale des Reichswirtschaftsrates bei außerordentlich zahlreichem Besuch zusammen. Von Reichs- Ministern waren ter Minister für Landwirtschaft und Ernährung Gras K a n i tz und Wirtschaftsminister Hamm anwesend. Außerdem Vertreter des Reichsarbeitsministeriums und Der Land- Wirtschafts- und Wirtschaftsministerien von Bayern, Sachsen, Oldenburg, Mecklenburg-Strelih, Mecklenburg-Schwerin und Thüringen. Als Gäste waren erschienen: Vertreter des Jndustrie- und Handelstages sowie des Zentralverbandes der Landarbeiter. Der Vorsitzende, Präsident des Deutschen Landwirischaftsra es. Dr Brandes, be.vnte.dah die Wiedereinsührung der Agrarzölle unter Bülow doch noch gewisse Lücken gelaßen habe, na» mentlich für Fut:erarli'el Bei Der rapiden Ent» Wicklung Der InDustrie fei Die LanDwir t° schäft ins Hintertreffen geDrängt worden. Trotz der Ei-folge des Krieges habe man zwar ter Industrie ihre Zölle Wiede.-gegeben, die Landwirtschast aber vernachlässigt Jetzt müsse ter Landwirtschaft schnell und ausgiebig geholfen werten. Statt uns auf ten Export zu verlassen, sollten wir wieder auf einen kaufkräftigen In- landmarkt bedacht sein. Der Redner hoffte auf eine weitere gedeihlich: Zusammenarbeit mit der Industrie. Für die Landwirtschaft sei die Hauptsache, in ihren eigenen Reihen Disziplin zu halten und das Ziel klar zu erkennen. Hierauf nahm ter Reichsernährungsminifter («raf Kanitz das Wort, ter die Grüße ter Reichsregierung überbrachte. Dir schwe e lanl'wirt'chaftl ch ftrife. deren Beginn mit seinem vor Jahresfrist erfolg en Amtsantritt zusammenfolle. h.ibe sich jetzt b.i Hinzulommen ter Kreditkrise noch verschärf t. Der Parlamentarismus, ter bei uns noch in den Kinder'-rßuhen steckt, habe leider die Arbeit der toirt[*> ftlichen R^s->rts ter Reichsvegierung wahr'cheii ich ctr mhee Monate stillgelegt. De.' Mini^ er te.sp ach aber, den Kopf nicht hangen -u las en Er toürte ein ' hundsmi eoabler Er iäh.-u-gZmini' e ‘e n, toenn er nicht auch vrr'uch e. ein pa s-rbler Cante wirtschrftsminister zu fern. Als solch.r dürfte er Die Au^en nicht vor der be'teheidei Landwirtschaftskrise verschließen. An ten hohen P . eilen habe die Landwirtschaft gar fein Interesse Der Redner schloß m t tem Wunsch daß Die Tagung des Landwirfchaf.srtites de Landwirtschaft wieder um ein Stück vorwärts bringen möge auf Dem la'gen Leitenswege zum I Wohle unseres geliebten Vaterlandes. Geheimer Komm.wzienrat Emst v. D o r s i g I üderoracyte Gruße aus Industriekreisen. Ein toei- 4 «rauszusagen. Das Bankhaus Morgan g lt als mnzosenfreundlich unD wird zweifellos ter tvige tun, um Das amerikanische Pniblikuin für rie am 10. Rovember teginnende Zeichnung Der französischen Anleihe zu intevessieren. Dadurch, daß Die amerikanische Finanz Die ■J cvichtigsten mitteleuropäischen Wirtschaftsvölker i simrnziert, erwirbt sie sich einen Einfluß, Der vielleicht erst nach Jahren planmäßig . ausgenuht werden wird. Auf den ersten Blick I konnte es scheinen, daß Die amerikanischen Ka- t p idalbesiher Den Fristen und Die ruhige Ent- I: -icklung in Europa für unbedingt gewährleist^! ' halten; Denn sonst würden sie sich wahrscheinlich tzäten, tem Deutschen Reich und seinen Hauptgläubigern Fvankoeich und Belgien große Summen zu leihen. Eine Rückkehr zu Po in c a r 6- s chen Methoden, die Deutschland politisch und NRrtschafflich schwächen und auf Der anderen Seite Fixmkreichs und Drig ens Aussichten, von Deutser die Gewährung einer Reparativnsanleihe r»crhaütelt>e, fvll er sich — tem Vernehmen nach — davon überzeugt haben, daß mit diesem Mann her brutalen politischen Methoden kein aus Frie- txn und Sicherheit begründetes Geschäft abgeschlossen werden könne. Es wird sich erweisen, ob die Autorität des amerikanischen Gläubigers aus- ' reicht um Die Pariser Politiker ein für allemal vor Rückfällen in die Methoden der Gewaltpolitik General-Anzeiger für Gberheffen »nid «nr Verlag: vrÄhl'Iche Univrrsllälr-Vuch- unö Sleinörudtrei R. Lange in Sietzen. Schrifileiinn, und Seschäsirfttll«: SchuMage 7. avmmen worden feien, ist unrktyttg. Haftbefehle sind vom Untersuchungsrichter des StaatSgerichtShofeS zum Schutz der Republik erlassen worden gegen Ruth Fischer, Glhlewicz, Scholem und Iwan Katz. Außerdem schweben einige Haftbefehle aus anderen Gründen. Ein Kommunistennest ausgehoben. Weimar, 25. Oft. (TU.) Ein guter Fang ist der hiesigen Polizei geglückt. Sie hat hier zwei bekannre Kommunisten, den an der kommunistischen „Reuen Zeitung" beschäftigten 0 ß w a l d und einen gewissen T r o w - nitz, festgenvmmen, die beide inzwischen in Untersuchungshaft in Weimar eingeliefert worden sind. Besonders bei dem letzten wurde reichliches Material beschlagnahmt, das insofern äußerst wertvoll und von größtem Belang ist, als es sich dabei um die militärische Organisation, des Planes der Vorbereitung des Aufruhrs, um geheime Zeichnungen von Maschinengewehren, Handgranaten usw., geheimzuhaltende militärische Instmktionsbücher usw. handelt, worauf näher einzugehen nicht im Interesse der eingeleiteten Untersuchung liegt. IedenfallS geht aber auch hieraus wieder hervor, daß die Kommunisten ihre Berichterstatter an Stellen haben, an denen man sie nicht vermuten würde, wenn man chre Praktiken nicht zur Genüge kennte. Beschlagnahme einer kommunistischen Zeitung. Hamburg, 24. OEt (WTD.) Die Polizei hat gestern die „Hamburger Volksztg." wegen dringenden Verdachts der Vorbereitung einer Aufforderung zum Hochverrat beschlagnahmt. Außerdem hat die Polizei die Staatsanwaltschaft ersucht, gegen das Blatt wegen der gestrigen Veröffentlichung etn- zuschretten. Die Plädoyers im Prozeß gegen die Organisation C. Leipzig, 24. Oft. (WTD.) Zum Plädoyer im Prozeß Hoffmann und Genossen nimmt erst Reichsanwalt Riethammer das Wort: Die Verteidigung ergab das gleiche Bild wie die Anklage es festgeftellt hat. Es ist verständlich, daß di« Ehrhardtofsiziere ihrePflicht zurTreue über alles gestellt haben. Die ganze Sache ist erst bedenklich geworden, als es in Oberschlrsien polnische Ausstände abzuwehren galt. Da haben Verhandlungen stattgesunden mit dem Ergebnis, daß Hoffmann und Killinger sich für berechtigt hielten, für den erwarteten Po len ausstand ein A'bwehrregtm e n t zu bilden und die Vor- bereittrngen hierzu durchaus geheim zu halten. Für eine militärische Gliederung brauchte man aber kerne Satzungen. Die Satzungen haben kämpfen wollen gegen Einrichtungen, die . die Angeklagten als antinational ansahen. Man wollte bei inneren Unruhen das Gewicht der Organisation m die Wagschale Wersen. Diesen 'Zweck hielt man vor der Regierung g e h e r m. , Das ist ein strasbares Merkmal. Dte Angeklagten ' hätten größtenteils den Rebenzweck der O. E. ge- - tarnt, der den Tatbestand der Geheimbündlerei nach § 128 des StGB, verwirkliche. Dre Ange- r klagten haben aber auch glauben dürsen, daß sie berechtigt waren, ein Regiment Süd cruszustellen. Insoweit die Angeklagten den geheim zu haltenden Zweck, daß die Organisation eine Macht im Staate sein sollte, gekannt haben, sind sie schuldig. Bezüglich des Strafmaßes darf, nachdem die Haltlosigkeit der Angriffe gegen die O. C. geklärt ist, der Meinung in der Oesfentlichkeit, daß es sich um eine M'örderorganrsation gehandelt habe, nicht Rechnung getragen werden. Für polittsche Zwecke ist nichts geschehen als daß eine toenig gelesene Zeitschrift herausgegeben wurde, die schwerlich aus reizend gewirkt hat. — Die Strasanträge lauten aus 1 bis 2 Monate G e s ä n g n i s, die sämtlich in Geldstrafen umzuwandeln sind und durch die Untersuchungshaft als verbüßt gelten. Die Angeklagten Hossmann, Killinger, Müller, Kautder, Siebes, Henkel, Krebs und Wegelin werden davon betroffen, die übrigen sollen freigesprochen werden. Der Verteidiger Rechtsanwalt Dr. Lütge- brunn führte u. a. aus: Der Prozeß hatte zum Ergebnis, daß die Anschuldigungen gegen die O. E. in nichts zerfallen sind. Der Beweis für eine politische Einstellung ist nicht erbracht Worten. Richt mit einer Silbe ist den Ange legten widerlegt worden, daß zur damaligen Z.it die Organisation noch im Stadium der Gründung war. Die Statuten haben niemals Gülttgkeit gehabt. Die Ziele, die nach Ansicht A des Reichsanwalts geheimc-ehal en werden sollten, sind ja in der Zeitschrift „Wiking" öffentlicherörtert worden. — Rechtsanwalt Bloch erinnerte an die Verdienste der Ehrhardtbr'ga^e. Die Angeklagten feien Schützer und Schirme der Republik gewesen. — Justizrat Hahn erklärte, das wichtigste Erlebiris des Proze ses sei die Erledigung der Behauptung von tem Bestehen einer Mordzentrale. Der Abbau bei der Nepko. Pa ris, 25. Oft. (TU.) Die Reparations-- rommission setzte ihre Beratungen über eine beträchtliche Verminderung des Etats urd- des Personals der Reparationskommission fort. Die Reuregclung des gesamten Repara- kionsplans auf Grund des Londoner Protokolls bringt eine erhebliche Verringerung der Aufgaben der R?parationstommis!ion nil sich. Aufgaben, die früher von öcr Reparationskommission zu erfüllen waren, werden jetzt durch den Agenten für Reparationszahlungen und durch die verschiedenen Kommissare für die Reichsbanbant, die Eisenbahn, die Einnahmen Deutschlands usw. erledigt. Da li- .Kosten der Reparaftonskommission, der interalliierten Kon- trolltommissionen und bet Besatzung-Kirmse aus der von De utfch l a n £> ?hlenden Summ b <- ü r i .* : tc werden naNch n, sollen die Konen oi 0r gewaltig ang?schwollenen Der waltungsorga: isakkon so ftarl wie möglich per- ri ng c r t werden- Die Kolonialmandate. Die englische Herrschaft in Kamerun. Genf, 24. OEt. (WTD.) Die Mandatskommission des Völkerbundes prüfte heute in geheimer Sitzung die Berichte über das japanische Mandat in den Südseeinseln, über das englische Kamerunmandat. Der Vertreter der japanischen Regierung, S u g i m o r a. und der englische Vertreter, T o m l i n s o n, ergänzten die Berichte ihrer Regierungen durch Angaben über die Sklaverei, die Arbeitsbedingungen, den Handel mit alkoholischen Getränken, das Unterrichtswesen, die Gewissensfreiheit und die Zivil-, Finanz- und Justizverwaltung in den betreffenden Gebieten. Die Mandatstommission interessierte sich besonders für die gesundheitlichen Verhältnisse in Kamerun und regte eine Vermehrung der Aerzte an eventuell durch die Hinzuziehung fremder Aerzte. Ferner erörterte er eingehend die Frage, ob die unmittelbare oder mittelbare Verwaltungsmethode vorzuz ch:n sei und Wie man die zivilisatorischen Aufgaben der Mandatsmächte mit der Beachtung der lokalen Einrichtungen in Einklang bringen könne. Die Kommission legte endlich Wert auf die Feststellung, daß England, indem es Kamerun wie einen Bestandteil des benachbarten R i g e r i a verwalte, durchaus im Sinne des Mandats handele und damit keineswegs beabsichtige, die Inte g r i t ä t des Mandats über Kamerun anzutasten und daß dieses Gebiet laut Pakt weiter im Ramen des Völkerbundes verwaltet werde, dem England regelmäßig Bericht über seine Tätigkeit erstatte. In den beiden nächsten Sitzungen wird sich diese Kommission mit dem Mandat über Togo unD Samoa befassen. DeuLsch-fronzöffsche Differenzen in der Kohrentransporlsrage. Berlin, 25 OEt. (T. II.) Vom 21. bis 24. d. Mts. haben in Essen zwischen Vertretern der deutschen Regierung und Vertretern der ftanzösischen, belgischen und italienische Reg erungen Verhandlungen über die Kohlenlieferangen stattgefunden, die nach Ablauf der Micumverträge vom 28. Oktober ab von der deutschen Regierung auszusühren siird Die Verhandlungen bezweckten die Schaffung eines provisorischen Verfahrens bis zur endgültigen Reg Ung der Angelegenheit durch das im Londoner Abkommen vorgesehene Organisationskomitee. Da besonders in der Transports rage eine Einigung nicht erzielt werden konnte, erklärten die Vertreter der alliierten Regierungen weitere Verhandlungen für zwecklos und wollen die Entscheidung des Orga-nisationskomitees abwaven, das am 3. Ro- vember in Paris erstmalig Zusammentritt (Bin britisch-russischer Konflikt. Maedonald protestiert gegen die bolschewistische Propaganda. London, 25 Oft (TA.) Maedonald Hal an den Geschäftsträger der Scwjet-Repub.ik Ra k o w s k i ein Schreiben ger edet, lern die Abschrift eines von Sinowjew unterzeichneten DRe- fes an das Zentral-Komitee der engli chen kommunistischen Partei b.ngefügl ist, der Instruktionen zur gewaltsamen Beseitigung der englischen Staatseinheit und zur Zersetzung der Königs. Armee enthielt. Das „ Foreign Office" erklärte, die bri- ttsche Regierung könne eine solche Proyaga dcr nicht dulden und müsse sie als eine Einmischung in die inneren Derhi.iltnis'e Englands anseten. In dem Sch.eiben des „Fooeig.r Office" he ßt es Wetter: Die Handln ngsweie de- Präsidu.ns der dritten Internationale stellt nicht nur ei', e erhebliche Abw.ichung von den R.-g lr des i •= ternationalen Herkommens dar, sondern auch et e Verletz ung einer bestimmten und in feie licher Weise mehrfach wiederholten Z u s i che r u n g. Die britische Regierung könne es sich nicht gestatten, daß eine politische Körperschaft die ebenso mächtig sei wie sie selbst, Propaganda triebe und mit Geld und in Verletzung abgeschlossener Verträge solche Propaganda unterstütze. Entweder habe die Svwsettegierung die Macht, solche Vereinbarungen abzuschliehen oder sie habe sie nicht. Wenn die Sowjetregierung die Macht habe, dann Habs sie auch die Pflicht, solche Verträge aus- z u f ü h r e n und darüber zu wachen, daß keine Täuschungen Vorkommen. Wenn aber die Sowjetregierung diese Macht nicht habe und wenn die Verantwortlichkeiten, die in andern Ländern dem Staate gehören, in Rußland privaten undunverantwortlichenKörperschaf- ten zufallen, so sollte die Sowjetregierung keine Vereinbarungen treffen, von denen sie ganz ge- nau wisse, daß sie sie doch nicht ausführen könne. 1 Die britische Presse zur Note an die Sowjets. London, 25. Oft. (WB. Funkspruch.) Das Schreiben des „Foreign Offtce" an Rakowski bildet die Sensation tes Tages und wird von der Presse eingehend b.handett. Die Blätter sprechen von einem K o m p l o 11 gegen G r o ß brita r- n i e n. Rakowski dagegen erklärte zu der ganze i Angelegenheit^ er Hal e das der Rote des „Foreign Office" b:igefügte Schreiben Sinowfes für eine große Fälschung Das in London befindliche englische Mitglied der f mmuni" i ve iwwer- hcrupt in der Schdadt gar fei’ Schbielpläh nett unn da will ich e'rnol sehe, ob jetz beim Harde Hof, den wo die Schdadt doch getauft hat, wie mer im Blädche geles? hawwe, e'n Schbielblatz for uns Duwe tebei is. Mer hawwe ja doch so fiele freie Dlätz aach in ter Schdadt, Da wo ter ahle Dirchermerster die Häuser all abgeriffe hatt, awwer ka' annere nie nett mehr hingebaut T>att Unn da mein ich, mir Kinner brauchte lang nett so viel uff Dem Sälderswägk umr in ter eng’ Mäuh- burg, umr in der Kadarinegah, unn in der Sinne» gaß herumzelaase, wenn mer so all die fiele freie Dlähercher uns Kinner gönne dhät unn dhät uns da uff die freie Dlähcher von dem billige Sand aus dem Schdadtwald hinfahre, ter wo nett so klebrig is. Mer käme Dann aach nett so unnec Die Elektrisch unn Dhäde te große Oeut nett De Wägt verschbärrn. ünn iwwerhaubt unn so mein ich, mer sollt mehr for uns Kimrer dhu, Damit mer mehr als bihher enaus komme, wo mer jetz die Drache steihe lasse kann. Mein Vadter hat mer aach ein gemacht unn des Kordel hatt er beim Rebhudd an Der Lah gefaaft, awwer wie mer am vorige Sa ms da g nachmiddag erruff uff De Tribb sinn, do hadde mer dem Drach sein Schwanz dehaam liege losse, umr wie ich e’n hab hole misse, Da hatt mei' Schwester, Die Öltet, mit dem Drach sei'm Schwanz dehaam Feuer a'gemacht, unn ich hawwer aber da tefier e paar in die Seit geboxt. Da hatt se geflennt unn se mußt mer awwer en neue Dracheschwanz mache, toeiC ich aach geflennt hatt. ünn uff De Somrdag freu ich mich, weil unser Vadter gesagd hatt: Kimrer, hatt er gesagd, am nächste Somrdag mache mer all uff die Wisst himrer's Gerichd umr gucke nach te Fliecher, awwer es Derf faner nett herunnerfalle. Also, liewer Zeidungsonkel, vergeh das nett von Wege tene Schbielblätz unn em Sand, unn komm’ aach uff Die Wisse, ilrm ich schreib d'r bald Widder, wie's gewäse is. Sei Kallche aus ter Zotzelsgah. ^liegergedenktag. Am 28. Oktober werden es 8 Iahre, daß Hauptmann Oswald Dölcke, ter Meister des Luftkampfes, nach 40 Siegen einem Anfälle in ter Luft zum Opfer fiel. Der Deutsche Luftfahrt-Berband hat alle seine ihm angeschlossenen Vereine geteten, den morgigen Sonntag als Fliegergedenktag ter Erinnerung an diesen und all die anderen Helden Der Luft, die in Feinteslante ruhen, zu weihen. Wenn wir uns in diesen Tagen zum ersten Male wieder in Gießen an dem wundervollen Spiele unserer künstlichen Riesenvögel erfreuen können, so wollen wir gleichzeitig unsere Gedanken auch in jene KamPfeSxahre zurückwAndern lassen und uns in staunender SanEaarLit dieses allerpe sönlichsten Heldentums vergegenwärttgen, das diese Kühnsten der Kühnen einst auf ihren Maschinen betätigt haben. Die schönste Ehrung, die man ihrem Andenken erweisen kann, ist die Fortführung dessen, was sie einst im Welttriege zu so hohem Ansehen gebracht haben, die tatkräftige Förderung der deutschen Fliegerei jetzt im friedlichen Wettkamps ter Völker. Der Flngtag in Gießen. 3m Anzeigenteil unseres heutigen Dlatt«^ geben die Veranstalter des morgigen Flugtages auf den Wiesen hinter Dem Gericht noch einmal bekannt, was sie Den Besuchern Der Veranstaltung beten wollen. Maa Darf wohl annehmen, Daß unsere Mttbürger in Stadt und Land Die seltene Gelegenheit, einer so außerordentlichen sportlichen ’VeranstaltU!,g bei3 wohnen zu können, nützen werden. Als ganz besondere fportliche Sensation Dürften neben Den Kunstfl ü gen Die Fallschirmabfprünge anzusehen sein, Die aus beteutenber Höhe vor- genömmen werten sollen. Sie Zahl Der Freiflüge ist von Dem Ausschuß gestern festgesetzt worden; Die Bekanntgabe ter tetr. Karten nummern erfolgt auf dem Flugplatz in Der Weise, daß nach einem Trompetensignal Die Rnmmern ausgerufen unD Dann auf einem Plakat kenntlich gemacht im Publikum herumgetragen werden. Heute Samstag, nachmittag werten Die Flugzeuge hier ankommen. Morgen, Sonntag, vormittag von 10 Uhr ab sollen außer Der Flugzeug-Besichtigung auch bereits Rund- f I ü g e auSgesührt werten, wobei man ins- tesc ndere an Die Karten Denkt, die im Vorverkauf abgegeben wurden. -Um Unfälle zu vermeiden, wird die Absperrung streng gehandhabt. Das Publikum möge einsehen, daß diese Maßnahme in erster Linie seinem Besten dient, und es möge den Anweisungen Der Schuhmannschaft und ter Ordnungsmannschast en bereitw lligst nachkommen. Im übrigen empfehlen wir, Das heutige Inserat aufmerksam zu beachten. Offensten der Ladengeschäfte am Gießenet Flugtag. Das Polizeiamt weist hiermit Darauf hin, daß anläßlich des morgigen Gießener Flugtages sü r alle Geschäftsz weige Des Hantelsgewer- bes Dxr Gewerbebetrieb in offenen Verkaufsstellen und die Deschäfttgung von Gehilfen, Lehrlingen und Arbeitern Des HanDrls- gewertes von 12 bis 6 Uhr nachmittags zu gelassen ist. Sie Lebensmittelgeschäfte Dürfen ihre Verkaufsstellen a u Herdern von U/2 bis 91/3 Uhr und von 11 bis 12 Uhr vormittags offen halten. Gießener Wochenmarktpreise am 25. Oktober 1924 (Händlerpreise). Cs kostete das Pfund: Butter 200, Matte 30, Käse 75, Wirsing 8, Weißkraut 5—6, Rotkraut 8—9, Gelte Rüben 8—10, Rote Rüben 10, Spinat 30, Römischkohl 5, Grünkohl 15, Rosenkohl 40, Feldsalat 40, Tomaten 50, Zwiebeln 12—13, Meerrettich 30—40, Schwarzwurzeln 50, Kürbis 5, Kartoffeln 5, Aepfel 10—20, Dirnen 10—15, Brombeeren 50, Zwischen 20, Junge Hahnen 100, Suppenhühner 100, Gänse 90—110, Russe 55. Sas Stück: Eier 17, Blumenkohl 30—150, Salat 10 bis 20, Endivien 10—20, Ober-Kohlrabi 8, Lauch 10-15, Rettich 10, Sellerie 20-35. Das Bund Rateeschen 8. Wettervoraussage. Rur zeitweise schwächer bewölkt, Winde aus südlicher Richtung, Darcmeter fallend, wärmer, mit geringen Rieder,ch.ägen ist zu rechnen. " Die Wählerlisten und Wahlkarteien für die Landtagswahl sind nach einer neuen Anordnung des hessischen Gesamtministeriums vom 16. bis e i n s ch l. 2 3. November auszulegen. ** Wichtig für öie Ar beitgebe r ausländischer Landarbeiter. Sie für 1924 von Den Lande sä intern für Arbeitsvermittlung erteilten Genehmigungen zur Beschäftigung •fr I* ■ die tatkräftige ;erei jetzt m er. eßen. artigen '31011(4 rgigen Slug* hinter dem ivüs lic den b Oahre, daß . der Weister n einem Un- > Deutsche M ihm an- den morgigen er bnrtnenmg 1 Helden der n. weihen. « zum ersten vundervollen Riesenbögrl k gleichzeitig Kamvfesjahie m staunender V 1 “UH l? Seit £ O'.meroiv^ uach 9., ^.ich mid), W>l bic “fr d° $i* «»ton m, komm' aach ■ «rtd vidder, ' Zotzelsgah. KZ Ä« h i Unn» nett b» SJÄ1Ä bitt Sr Hsten h:lden- I' üese Kühnsten | chinen betätigt i le man Ihrem ' Fortführung tkriege zu so m vollen. ®u > MMrger in jenfcit, einer so airftalhing bei- 2Ui ganz beten neben dm mabiprünge iber Höhe dop ihl der Frei» gestern sesigeieht !tr. Kartennum- zplah in der ipetenfigiul die dmm auf einem t im Publikum M-m die Flug° 5 Sonntag, vor» iher der Flug' bereits Rund- j oofei man ms' ' ie im Dorverklul wird die Ab- Das Publi' Mhnahme in er» >nt, und cs E (iqft nachkommen, das heul'ge 3n- c am dlehenrt Idioms hm,A r Augtages M r stssg rktpreist nWrelC)H,30 Dirnen kunge E §as io.» io & ’-rtt ^Zwahll^ «iSianMT^er ÜcmDat'better laufen zwischen dem 15 icti> 31. Dezernber ab. Für 1925 ist von der ReichSarbeitsveirtoaltung wiederum die Höchste hl der für die einzelnen Provinzen und Länder zulässigen ausläirdischen Landarbeiter feftgdct)! wor- dem, die in erster Linie für ernen intensiven jyuf- sirichrbau, besonders den Rübenbau, bestimmt sind Die Vermittlung des Kontingents eilolg durch i>te Landesämter für Arbeitsvermittlung Anträge auf Erteilung der Genehmigung zur Beschäftigung ausländischer Landarbeiter 1925 sind sofort, spätestens bis Ende Oktober bei dem für die Arbeitsstelle zuständigen öffentlichen Arbeitsnachweis etnzureichen, wo auch Antragsvordrucke erhältlich find. DK Defchäftigungsgenehmrgung ist nicht nur für neu ernzusteltende, sondern auch für solche ausländischen Arbeitskräfte zu beantragen die sich bereits an der Arbeitsstelle befinden und 1925 vom Arbeitgeber weiter beschäftigt werden sollen. Unerlaubte Beschäftigung ausländischer Arbeiter ist strafbar. Es liegt im dringenden 3n- teresfe der Arbeitgeber, etwaige Anträge sofort zustellen, da verspätet eingeimchle Anträge Gefahr laufen, infolge der Aufteilung des Kontingents nicht mehr berücksichtigt zu werden. '* Die Geburten in Hessen 3m Jahre 1923 wurden nach der amtlichen Statisftk in Hessen 25 995 eheliche und 2308 uneheliche Kinder geboren. davon 281 Zwillingskrnder ehelich und 25 unehelich, auch zwei eheliche und eine uneheliche Drillingsgeburt sind zu verzeichnen Lebendgebvren sind 13 026 eheliche Knaben und 12 205 eheliche Mädchen, während 1121 Knaben und 1076 Mädchen unehelich zur Welt kamen. ♦* Die Bautätigkeit in Hessen. Heber die Bautätigkeit in Hessen meldet die amtliche Statistik, das) im letzten Fahre 2530 Wohnungen in 1284 Wohngebäuden errichtet wurden, ungefähr die gleiche Zahl wie im vorauSgegange- nen Fahr 1922. Am meisten wurde gebaut in kleineren Gemeinden unter 2000 Einwohnern, die in 45 Wvhn Häusern 662 Wohnungen errichteten, bei einer Einwohnerzahl von 2000 bis 5000 wurden gebaut in 134 Gebäuden 603 Wohnungen, Don 5000 bis 10000 Einwohnern 99 Wohnhäuser mit 195 Wohnungen, von 10 000 bis 20 000 Einwohnern 57 Wohnhäuser mit 109 Wohnungen, von 20 000 bis 50 000 Einwohnern 113 Häuser mit 333Wvhnungen und in Orten über 100 000 Ein- toohnern 61 Wohnhäuser mit 290 Wohnungen. Durch Brände wurden im letzten Fahr 24 Gebäude mit 42 Wohnungen vernichtet. — Die Zentral st elle für die Gewerbe ist nach einer Verordnung des Ge- samnninisterminS, die am 1. November 1924 in Kraft tritt, aus gehoben. Das der Zentralstelle für die Gewerbe an gegliedert gewesene «Gewerbenrusevm nebst zugehöriger Bibliothek «und dessen Direktion bleiben als selbständige Anstalt und Behörde bestehen und werden >dem Ministerium für Arbeit und Wirtschaft, Abteilung für Handel und Gewerbe, untergeordnet. «Äimtliche Anstalten und Behörden, di« der Zentralstelle für die Gewerbe unterstellt waren, sind nunmehr dem Ministerium rfür Arbeit und Wirtschaft, Abteilung für Handel und Gewerbe, unmittelbar untergeordnet. •• DerDeklerSheimerMädchen- Mörder Steul. Die „Oberh. Zeitung" in Alsfeld berichtete dieser Tage, der Mörder der Elisabeth Wirth ans Muschenheim, der Metzger Adolf Steul aus Bellersheim, sei in der Gegend von Alsfeld nachts auf einem einsam gelegenen Gehöft erschienen, habe dort vergeblich um Nachtquartter gebeten und sei dann schleunigst verschwunden. Verschiedene Angaben in dem ausführlichen Bericht des Blattes klingen sehr sonderbar, so datz man den Eindruck bekommt, als ob hier die Phantasie der unmittelbar Beteiligten an der Begegnung ziemlich lebhaft ausgestaltet hat. Auch die Staatsanwaltschaft, mit der wir uns ins Benehmen setzten, glaubt nicht an die Ernsthaftigkeit dessen, was da alles berichtet wird. Immerhin ist es ratsam, verdächttge Personen im Auge zu behalten und schnell. aber möglichst unauMMg, Die Dicheryettsve- amten auf solche Menschen aufmerksam zu machen. Man beachte auch den Steckbrief genau, der jetzt überall neu angeschlagen wird. ** W i e ein Segelflugzeug gebaut wird, kann man aus An loh des grofjen Flugtages auch in unsrer Stadt mal sehen. Der junge Giehener Flieger Rolf We i n l i g. dessen Streben von Sachkundigen sehr geschätzt wird, ist bereit, feinen Segelslugzeugbau bei E. H. Mülle r, Schiller st rahe 2 6, am morgigen Sonntag norm, von 8*/* bis 12 Uhr allen Interessenten zu zeigen und zu erläutern. Hoffenrlich findet die Bereitwilligkeit des jungen Flugzeugbauers überall die verdieMe rechte Würdigung und führt ihm einen regen Besuch zu * Die November-Miete in Preußen. Der preußische Minister für Bolkswohlfahrt hat die Miete für den Monat November wiederum auf 66 Pro^. der reinen Frirdensmiete festgesetzt. Die Miele bleibt demnach wie im Monat Oktober. Mieter, welche die sog. Schönheitsreparaturen ausdrücklich oder siillschweizend selbst übernommen haben, zahlen 62 Proz. der reinen Friedensmiete. Personalien. Ernannt wurden am 20. Oktober der Koeisveterinärarzt des Kreisveterinäramtes Büdingen CBeieiinärrat Josef Oehl zum Koeisveterinaoarzl des Krei ve erinär- amtes Alzey und der Äret3t>eterinä arzt des Kreisveterinäranrtes A'zey Beterinärrat Dr Aug. Walther zum Kreisveterinärarzt tos Kleis- veterinäiam'es Büdingen bei e mit Wartung vom 15. November 1924. — Am 13. Oktober 1924 wurden der Forstwart Karl Dutteron zu Röthges und der Konrmunalforstwart Pcttr O t t zu Hain Hausen unter der Amtsbezeichnung „ Förster' vom 1. Oktober 1924 an in den S.aals dienst übernommen. — Ernannt wurden dr Polizeiwachtmeister auf Probe W stelm Pfeif- f e r aus Groszen-Buseck zum Poliz^.wachl- meifter mit Wirkung vom 1. N vember 1924 an; die Schulamtsanroärterin Eli abeth Hammer aus Thann i. Els. zur Lehrerin an der Volksschule zu Butzbach (Kreis Friedberg). Bornotizen. — Tageska lender für SamStag. Derkehrs-Derein Giehen und Verein für Luftfahrt, 81,2 übr im Hindenburg: Degrühungsobend zu Ehren der Hessen-Flieger. — 8 Ähr: öffentliche DersaMmlung aller Kriegsopfer im Saale des Herrn Doller-Bahnhofstrahe. — Turnverein (Sieben von 1846: 8i/z Uhr im „Postkeller" Generalversammlung. — M. T. V., 8V4 Llhr, Hotel Köhler: Mitgliederversammlung — Rundfunkhaus Löberst ratze, 81/2 Uhr: Die deutsche Tanzkomposition. — Lichtspielhaus, Dahnhofstratze: „Ausgerechnet Wolkenkratzer". — Hess. Bilder bühne: „Aus afrikanischen Jag dp faden". Tageskalender für Sonntag. Stadttheater: 6' '2 älhr „Der Ehestreik". — Hess. Deamten-Sterb^ässe: Dorrn 101 ? Llhr im „Hotel Köhler" Vortrag. — Verkehr s-Verei 1 G etze i und Verein für Luftfahrt: 8V3 Ilhr Gese liges Beisammensein mit den Hessen-Fliegern im „Ho:el Schütz". — Bavaria: 8 fthr Zusammenkunft mit Damen. — Lichtspielhaus, Dahnhofstratze: ^Ausgerechnet Wolkenkratzer". — Hess. Dilderbühne: „Stuf aftikanifchen Jagdpfaden". — Aus dem Stadtthealerbureau wird uns geschrieben: Ein grober Teil der auswärtigen Besucher der Flugvevanstaltungen am kommenden Sonntag hat Gelegenheit, sich noch die Aufführung im Stadttheater anzusehen, da diese um 6Vs älhr beginnt und gegen 9 Uhr zu Ende ist. Gegeben wird der „Ehestreit", ein heiteres Dvrferlebnis, das in München, Frankfurt, Stuttgart, Bad-Nauheim und im Sommer hier in zahlreichen Ausführungen stürmische Heiterkeit erregt hat. — Von der Giehener Hochschulge- fellschast wird uns geschrieben: Auf Veranlassung der Giehener Hochschulgesellschaft ist es gelungen, dir Firma Siemens & Halske. Berlin, für einen Kurs „Rön gmdiagnostik und -Therapie" zu gewinnen. Sie hat zwei in der Röntgen- afreilung brwährte Heroen, Dr Faeger u i> Obering N iema n n, zur Verfügung gestellt, die am 29., 30., 31. Oktober 5—7 älhr im Hörsa-ale der Medizinischen Klinik sowohl die physikalischen ^nrrtDtagen als auch die neuesten FvrrftyMM auf diesem Gebiete vorführen und ertäuiern. Es steht zu hoffen dcrtz die Aerztewett den Kurs recht zahlreich besuchen wird. — Versammlung her Kriegsopfer. Man schreibt uns: Auf die gestern erschienene Anzeige weisen wir noch einmal alle Kriegsopfer hin, da es sich bei der in Kürze bevorstehenden gesetzlichen Regelung übet die Frage der Fürsorge- Pflichtverordnung um ureigenste Interessen handelt. Die Meinung des Reichsverbandes Deutscher Kriegsbeschädigter und Kriegerhinterbliebener wird durch den 1. Verbandsvorsiyenden Becker. Leipzig, vorgetragen. — Die Sozialdemokratische Partei beruft in unserem heutigen Anzeigenteil eine öffentliche Versammlung auf Montag abend in die Turnhalle ein. (Näheres in der Anzeige.) — Konsumverein Giehen und Umgegend. Sonntag, 2. November, DormittagSÖ1/» Uhr, im Gewerkschuftshaus ordentliche Vertreter- Versammlung. Näheres im heutigen Anzeigenteil. Kreis Frievberg. 4 Bad-Nauheim 24. Oft. Dis grvtze Reinemachen. Las immer im Herbst in den staatlichen Betrieben mehrere Wochen ausfüllt, hat sich in diesem Jahve auch auf den Grohen Teich ausgedehnt. De Reinigu.-g dieses .Rio- s e n" ist feine leichte Arbeit, deshalb fann sie auch nicht afljuoft erfolgen. Zwei Jahrzehnte sind schon darüber btngcgangen, d.rtz der Teich zum letzten QHale abgclailen wurde. Nun ist seit mehr als acht Tagen der Abflutzlanal wieder einmal geöffnet, und das Wa ser des Teichs strömt der Alfa zu. Völlig freier Lauf wird den Abwällern mcht gestattet. Die Mühlenbesitzer an der lila und Wetter lassen es na.ürlich nicht zu, datz ein „Zuviel" des Wassers ihre Betriebe behindert So rinnt das Teichwasser nun schon acht Tage Stunde für Stunde zur Ufa; es gehen aber immer noch einige Tage darauf, b.s das grotze und tiefe Becken völlig geleert ist. Der Hauptzweck des Ablassens besteht darin, sämtliche Fische, der Teich ist besonders an alten Tieren sehr reich, herauszunehmen, um dann tm Frühjahr wieder junge Brut einzu.se en. Dabei ergibt sich jetzt schon, datz der Teich auch ein Sammelsurium von Gegenständen in den vielen Jahren ausgenommen hat, und manches „Der- mihte" 7ehrl jetzt wieder ans Tageslicht. Dle Tinge, die da unten aufbewahrt waren, find gar nicht alle mit Namen zu nennen: Stühle, Handtaschen Röcke, Schirme, Ketten und vieles mehr. Ter Teich ist täglich das Stelldichein der Spaziergänger. Vor allem die Jugend ist ständig am Ufer und macht nicht nur Jagd auf die Muscheln, Krebse und andere Wassertiere, sondern holt sich auch sonst, was sie von den im Teich begrabenen Dingen nur erlangen kann. Am interessantesten wirb aber in den nächsten Tagen das A b f i s ch e n des Teiches sein Ein westfälischer Händler ist Käufer des gesamten Fischbestandes. * Friedberg, 24. Oft. Der zum Besten der Friedberger Winterhilfe am Sonntag veranstaltete Blumen- und Kartenverkauf batte ein schönes Ergebnis. Dank der Opferbereitschaft der Sperü>er wurden über 10 0 0 Mark von den HelseriTmen zusammsn- gebracht. — Der vorgestrige Schweinemarkt war mit 549 Stück befahren, meistens Milchferkel, auch einige wenige hannoversche Läufer. Es wurden bezahlt: Ferkel bis 6 Wochen 12—15 Mk., 6—8 Wochen 15-20 Mk., 8—13 Wochen 20 bis 35 Mk., halbjährige Läufer 40—50 Mk. Geschäft trotz Geldknappheit unb Kartosfelnvt im ganzen gut. Kreis Schotten. Schotten, 24. Oft. Infolge der spärlichen Anmeldung von Schülern fällt in diesem Winter die Unterflaffe der Landwirtschaftlichen Schule aus. Der älnierricht erstveckt sich nur auf die Oberflasss und beginnt am 10. November. -h Ulfa, 24. Oft Hier wie in einigen Nachbarorten macht sich seit einiger Zeit die Bauch- g r i p p e in unangenehmer Weise bemerkbar. Sie befällt überwiegend Schulentwachsene, doch auch Schulkinder und ältere Leute werden he im gesucht. Urerr mMitflwu Aus dem Niddatal. 24. Oft In Kart osfein, die auS Nord- und SWdeutsch- lcmd mit der Dahn angerollt kommen, ist überreichliches Angebot vorhanden. Man »ahlt für weitzfleifchige, vollständig schmuysieie und ge- sunde Kartoffeln 3.50 ML, für gelösleischige etwas höhere Preise. Kreis Lauterbach. 6mL Lauterbach, 24. Oft. Aus dem Stammsitze seines jahrhundertealten Geschlechteci. dem Schlotz Eisenbach, wurde gestern der Senior der 5iiiberrL Riedeseischen Familie, Erb - marfchall Freiherr Dr. jur. Ludwig Riedefel z. 9., im Alter von 77 Jahren zur letzten Ruhe gebracht. Die Trauerfeier, bei der der OrtSgeistllche Pfarrer Kne 11 - F.ischborn die Gedächtnispredigt hielt, fanb m dem dem Heimgegangenen so lieb gewesenen und von ihm mit kunstverständigem Sinne kurz vor dem Kriege wiederhergestellten Gtsenbachei- GotteSHause statt Die Einsegnung auf dem Friedhose nahm Dekan und Oberpfarrer Müller- Oautcrb ich vor Nutzer den zahlreichen Angehörigen der 5rciberri Familie, den PatronatSgeistlichen und bet Freihe rrl. Riedeseischen Beamtenschaft hatte sich e.n großes Trauergefolge auf Schloh S.senbach ein- gefunben. Der Verstorbene war ein Edelmann vom Scheitel biS zur Sohle, tm wahrsten Sinne des Wortes ein edler G-baratter. Gr war Mitglied des Preutzischen Abgeordnetenhauses und der Ersten Ötänbeflammer in Hessen, auch Rechts ritter des JohanniterordenS Gr war ein stiller, fleitziger Gelehrter, ein genauer Kenner deS Rechts. Dor allem war er auch ein stiller, freu' btgev Wohltäter der Armen, der vielen, ohne datz sie es wutzten, in ihrer Rot geholfen hat Die Kleinkiirdei-schule in Lauterbach hat in ihm einen treuen Freund und allezeit hilfsbereite,-. Gönner verloren. Die hohe, ehrwürdige Gestalt des Heimgegangenen EcbmarschallS, seine Wesensart wird denen, die ihn gekan.rt haben im Gedächtnis bleiben. • Schlitz, 24. Oft. Wie der „Lauterbacher Anzeiger" von hier meldet, hat die Personenstandsaufnahme am 10. Oktober in Schlitz eine Einwohnerzahl von 2719 ergeben, und zwar 1299 männliche und 1420 weibliche Personen. Hiervon gehören 2596 der evangelischen, 76 der katholischen, und 44 der israelitischen Konfession an. Hessen-Nassau. 6. Sranffurta. M., 24. Oft.Die Frankfurter Oberbürgermeisterwahl, die sehr unerquickliche Tsrflncle hatte, hat jetzt noch ein sehr unerfreuliches Nachs prel: Es ging das Gerücht, datz der neue Oberonrgjermetfter dem früheren Oberbürgermeister Dr. Voigt oaS Versprechen gegeben habe, nicht gegen ihn zu kandidieren Oberbürgermeister- Landmann hatte gegen die Verbreiter dreses Gerüchtes mit ©traf- crnzeige gedroht. Darauf hat jetzt der deutsch- nationale Stadtverordnete Schellin dreBehaup- tung offentlichaufgestellt und ersucht, gegen ibn Strafantrag ju stellen. — Zwei regelrechte Stratzenräuber, die zu den gefürdj- teften Bewohnern der Altstadt zählen unb die beruf smä big Passanten überfielen, konnten auf frischer Tat erwischt werden. Sie flüchteten in ihre Wohnung, und als die oerfolgenövn Polizetbeam- ten herangekommen waren, eröffneten sie aus ihren Revolvern ein Schnellfeuer auf die Beamten, bei dem ein OberwachtTTteister durch einen Schutz in den Hals schwer verletzt wurde. — Das Frankfurter Stadion, besten Herstellung beschleunigt werden soll, erfordert noch einen Zu- fchutz von über einer Million Mark. — Die Stadt Frankfurt hat stch ein neues Wohnrecht gegeben, das die bisher in verschiedeTten Magistrats- Verordnungen zusamrnengesatzken Ertaste bringt und das mit Wirkung vom 18. Oft. als das neue Wohnrecht der Stadt Frankfurt gilt. — Die FrankfurterTeuerungszayl, dieinder Vorwoche um 2,5 Prozent gestiegen war, ist wieder um 1 Prozent gefallen. Tabletten ; In allmApolhtlea a. -Droyritn erhUtU» für Sänger, ^porlsleute, Raucher MIQNON- Gehaltvoll. Gesund für alle Nur In Originalpackung. Marken: Rot, Blau, Grün (Großer Konzern) sucht It »W« WM» als Werbkbeamtkn für Haael- unb Biebverstcherungen in gut dotierte Position. Aussicht ans Pennonsberechtisuna. Betätigung auch m allen ionit. BerstcherungS^meigcn utöglich. Bewerbungen mit Resultatnachmeisew Zeugntsabschrtsten und Lebenslauf unter F. W. j. 386 an Rudolf Moffe. Franksurt am Mat«. Wohnungstausch Wohnungstausch Suche eine 4-Iimmer-Wohnung in ruhiger, guter Lage gegen eine 5- bis 7-Zimmer-Wohnung im Zentrum der Stabt. Schriftliche Angebote unter P24518 an den Gießener Anzeiger. 4-Zimmer-Wohnung (Fr. M. 480 M) gegen gleiche ob. etw. größere, womogl m. Badez., zu tausch, gesucht. Schrift!. Angeb. u. 024530 a. d. Gieß. Anz. Apostelbrand Aposteldibtiner Deutscher Edel-Weinbrand Deutscher (Eöel-ßiftör Unsere Vertretung ist frei für Giehen uud Umgebung. Herren mit guten Beziehungen zu Wein- und Delikatessen- Hanblem, Drogisten, Apocheken und sonstigen einschlägigen Fachgeschäften wollen sich melden. Apoftellellerci«. JTÄUiÄt. SWÜMkZWMl!! sucht für das Gebiet Gießen, Siegen und weitere Umgebung für den Verkauf ihrer erfthlaffigen Fabrikate von Flaschen aller Art, Verschlüsten, Großglasgefäßen und anderen Spezialartikeln bei der einschlägigen Kundschaft gut eingeführten Vertreter Angebote mit Referenzen erbeten unter D. H. 641 an Rudolf Moste, Berlin SW 19. Muss Bekanntrnachnng. Beim Städtischen Volkskindergarten zu Gießen ist die Stelle einer geprüften Kinderpflegerin (Kindergärtnerin II. Kl.) zu besehen. Die Anstellung erfolgt auf Grund Privatdienstvertrags. Vergütung gemä > Gruppe 3 der Reichsbesoldungsordnung. Bew erbungen sind schriftlich unter Beifügung eines Lebenslaufes und von Zeugnisabschriften bis zum lö. November 1924 beim Städtischen Wohlfahrtsamt einzureichen. Giehen, den 23. Oktober 1924. Der Oberbürgermeister (Wohlfahrtsamt). Dr. Frey. 8268c [Vermietungen | Penfion Bronöl Neuen Bane 22 Gut möbl. Zimmer mit Vervstcauna. Tel. 1085. 74«O FrgindenpBnsieaKöbe) Bahnbostrrafre 45 Erke Lestanlage emoneblt ihre Ie3.eD Ziervsmilllmer für jede Zeltdauer. Erste Halieüeue der elettr. Straßen bahn (rtiote Linie» o.Babn- Hof aus vor d. Hause. Gut möbliertes Z i m m e r an ruhigen Herrn zu vermieten [<«,«« Hammttraße 10 1. m°°"Zii»mer M l elettr. Licht an Slaufmonn ob. Be» amten zu oerm. Gnauthstraße 8 l. Midi, gimmer mit elettr. Licht zu oerm. Näh. Uae» Hammstr. 4 v. Großes geeignet für Bureau und Lager, ZV Bennieten. Scvr. Ang. u. 024549 an den Gieß. Anz. znmNnterstellenvon Möbeln z. verm^^g Destülllase 17. 100 qm große MWl m. größerem^ager- hallsll.Hoftaumzn vermieten ^34502 Deskllvlgge 56 v. LagkrrvWe zu vermieten EeOh?tmer Strotze 4L Bedeutende bayerische Aktiengesellschaft der Sützwaren^Vranche sucht für die Bezirke Gießen unb Gassel W elngtK KMtn Offerten mit Zeugnisabschriften und Gehaltsansprüchc unter M. K. 4938 an Rudolf Moste, München.""§5 MWWW von allseits bekannter leiftunaSfähiger Frankfurter Ficma für hier und Umgegend gebucht. In Metz,erkrelfen bekannte erste Verkäufer wollen stch melden unter F. T. 53i)<; an Ala Hanfenstein A Cooler, Araukfnrt a. M. 8319^ Alteingesess ^neWaingroßhandlf. Triers.jjegr. 1896 lucht für den dortig. Map einen tüchtigev hesteingesuhrten, fachkundigen Vertreter Verheirat. Herren mit beft. Emvsehlungen wollen stch unter Angabe von Referenzen, mit ausführlichen Bewerbungsschreiben wenden an 8351bs L Rhumbler & Co., Trier Tiicht. Reisende bei der soliden Fahrradhändlerkundschast bestens etngefübrt, gegen Provision gesucht. Angebote mii Lebenslaus und Reser en^augabe an 8285D SföalhlvrA Fabrrader- und Znbe • vjölvUCig, hörtcilc (Sronbnndlung CKlu tr. Nbein, Hansarina 104. Gelernter tüchtiger Dreher zur Aushilfe gesucht. 8281D BShbIbs«. S. e. 6. S.. GieSri. & ■t* M ... .M —,. 'M- H K M ■ U 1 *'&■■' Lieh, den 25. Oktober 1924. 054530 Danksagung 024566 Für die beim Heimgange unserer lieben Entschlafenen erwiesene Teilnahme sagen wir unseren herzlichsten Dank. Für alle Beweise der Teilnahme an dem uns betroffenen Verluste sagt herzlichsten Dank Im Namen der Anverwandten Heinrich Uhrhan IV. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter und Tante Frau Susanne Tripp Ww. im Alter von 83 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu rufen. Gießen, Friedberg, Frankfurt a. M., den 24. Oktober 1924. Die trauernden Hinterbliebenen: Anna Tropp Martin Klöß Enkel und Urenkel. Die Beerdigung findet am Dienstag, nachm. 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. im Namen der trauernd Hinterbliebenen Carl Berg sen. Gießen, den 23. Oktober 1924. 024488 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen sagen herzlichen Dank Familie Maxemer Familie Christ Familie Bechtold. Frankfurt-Eschersheim, Rodheim a. d. B., den 25. Oktober 1924. I 1 K >■■■> K * t P K K I -Ä ■h WWWWWWW1WMW DDDWMM DWWWWK WUWH? gesMt. 024534 Verschiedenes x/,3 Uhr statt. Leihgestern, den 25. Oktober 1924. 024527 (Sin fleißiges, an- tändiges 024541 Heiteres zum 1. November gellicht. 8340D melden. 8255 D Rinn, Ostanlage 12. Drogerie 11. Noll. Nenstadt 28. Drogerie WlnterhofT. Kreue- platz 9/10. für Äiicheu. Hausarbeit bei gutem Lohn für fofort gesucht. Off. unter 8063 an Herso,Gießen Intelligente junge Dame, perfekte Stenotypistin, mit wissen- schaftlicher u. kaufmännischer Tätigkeit, wünscht Stellung als Sekretärin oder Arzthilfe evtl, halbtags. Schrift!. Angebot« unter 024480 an den Gieh. Anzeiger. Hilfsarbeiterin Altes Blei (Bleiröhren) lauft Bnihlsche Druckerei •*>’D Schulstr. 7/9. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen; Heinrich Faber und Kind Familie Kaspar Georg Jung. gesucht. Vorzustellen 8320n Schulftrahe 7. Mädchen für Wze Tage Für die uns anläßlich beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen erwiesene Teilnahme sagen wir allen Bekannten und Freunden für die vielen Kranz- und Blumenspenden, sowie dem Herrn Pfarrer für die trostreichen Worte am Grabe und dem Gesangverein „Harmonie", Großen-Linden für die erhebenden Grabgesänge unseren herzlichsten Dank. Mädchen für Küchen- und Hausarbeit wird zu alleinstehender Dame für 1. Non. gesucht. Näh. bei Stau Stimmet, Sndanlagc 5, Ging. BiSmarckstr. 1 der schnell schmelzende Pflartertern. 2 der türken Druck verursachende Pllzrtng. 8 der Hehoflasterstreifen, der tich zusaromeu- rollt und Druck und Schmerzen verursache gesucht 1 auf einige Wochen für erkrankte 5 Mädchen. Bewerberinnen, die als ehrlich u. sauber empfohlen sind, wollen sich sofort melden. Mardnrg.Str.5p. Ein- oder Mehr- FMlikchus von Selbstkäuser zu kaufen gesucht. Schr. Angebote unt. 024381 an den Gieh. Anz. Land am Wiesecker Weg- Marburger ©trabe — Rodberg z. kaufen gesucht. Schriftl. Angebote unter 8245D an den Gieh. Anz. 83021-^ Lärtiteg möglichst für sofort von Wollwarcn- und Trikotagen- geschäft gesucht. Schriftl. Angebote unter 82590 an den Gieß. Anz. | erbeten. NurkMelialletAti liefert in jeöer gewfinfd)ten Ausrottung preiswert die Brühl'sche UniverflfSts. Druckerei, R. Lange. ir kaufm. Bureau gerat Selbstgeschriebene ngebote u. 024555 r den Gieh. Anz. Statt besonderer Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unerwartet meine liebe Frau, die treusorgende Mutter ihres lieben Kindes, unsere liebe Tochter, Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin und Tante Frau Marie Freund geb. Binz heute mittag im blühenden Alter von 31 Jahren zu sich zu rufen. Die tieftrauemden Hinterbliebenen: Heinrich Lodwig Freund und Kind Familie Ludwig Binz II. Familie Ludwig Freund 1. Alten-Buseck, Aliendorf a. d. Lahn, den 23. Oktober 1924. Die Beerdigung findet Sonntag, den 26. Oktober nachmittags icker (in) sofort in bau* e, angenehme le gesucht. 0'4434 berei TbomaS, bornlTillkretS). Suche Woßerti- WurWullg auch teilweise. eM7o A. Henrici 31 ad - Nauheim. SleiBig. oröenll. VM gesucht^, morgens 8 bis mittags H Uhr. Zn erfragen in der Geschäftsstelle des Out erbairener Ofen (Dauerbrenner) für gröbere Werkstatt zu kaufen gesucht. Schr. Ang. u. 024535 an d. Gien- Anz. erb. Central-Drogerie E. Karn. Schulstraße. Krens* Drogerie, Bahnhofstraße 51. 7719c Donnerstag, den 23. Oktober entschlief sanft unser lieber Vater, Großvater und Urgroßvater Philipp Bauer II. Rentner jm 81. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Philipp Bauer 111. Gießen, den 25. Oktober 1924. Die Beerdigung findet Montag, den 27. Oktober nachm. 272 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. Stadttheater Sonntag, 26. Cft von G1/, b. geg. 9 Uhr Dec Weltteil. Ein heileres Dorf- begebnis in 3 Akten von Pohl. Dienstag, 28. Okt. 4. Dlensiag-Ab.-VM. von 7*/2 bis 10 Uhr: Kreuzfeuer. Lustsp. in 3Auf», von PreSber u. Stein. Mittwoch, 29. Cft. 4. rwttMch-M.-vrfl. von7'/, b. geg. lOUhr Ser 3temöe. EinSchelmensptelin lAusz. von Lienhard. Hierauf et96v Der zerbrochene Krag. Lustspiel in 1 Auszug von Kleist. Donnerstag. 30. Oll. 3. Donnerstag- Abonnement-Vorst. v.6'/» bis geg.9'/?Uht PcleooiüL Operette in 3 Akten von Nedbal. Freitag, 31. Oft. 4. Zrellag-Ab.-Vrst. v. 7*71 b. nach 10 Uhr: Erstaufführung in Anwes. d. Verfassers münffibeüfen. Ein deutsches Schauspiel in 5 Aufzügen (8 Bildern» von Herbert Eulenberg. Sonntag, 2. Nov., von Gl/»-9‘/, Uhr 5ll!-f;eioelberg. Schauspiel in 5 Akten von Meyer-Förster. >hen Verdienst lenrebegew-steih. rren jed. Standes rernd durch Be- > von Landwirt, u. 'Intierbaltern für bek. Firma. Off. i. unt. L. K. 7727 an L Blosse, Lelpxlg. Frl., evgL, Ans. 40, mit g. Ruf u. Der- gangenb, w. älter, verrn in sicherer Stell, k. zu lernen zwecks späterer heirat. Schr. Ang. u. 024474 an den Gieh. Anz. SeBsmersSsaffl o«5@r unbSwtgg? Nffi8ineraugen<"Blnden ©der KukSroB? Die oben abgebildete sogenannte Hühneraugen-Binde Ist veraltet und somit überlebt Daa Kuklrol-Hühneraugen-Pflaster existiert zwar noch keine 20 Jahre, sondern erst reichlich 5 Jahre, hat sich aber in diesen reichlich 5 Jahren viele Millionen Freunde erworben, weil es nachweisbar schnell und absolut sicher wirkt und die schmerzhaften Hühneraugen se bst In veralteten Pillen unblutig, also ohne Messer vollkommen gefahrlos beseitigt Die früher viel angewandte Methode, Hühneraugen mit dem Messer zu beseitigen, hat manchen Menschen das Leben gekostet Seit es das jetzt in der ganzen Welt bekannte Hühneraugen-Pflaster Kuklrol gibt. Ist das anders geworden. Aber es gibt immer noch einige Verbraucher, die sich die oben abgebl dete Hühneraugenbinde aufreden lassen, weil diese nach den Behauptungen einiger Verkäufer .billiger" sein soll Diese Behauptung Ist Jedoch unwahr, denn 1 Schachtel enthält 6—8 Hühneraugenbinden und kostet 60 Pfennig, während eine Schachtel Kuklrol-Hühneraugen-Pflaster 75 Pfennig kostet, also scheinbar 16 Pfennig teurer ist, aber nur scheinbar, denn 1 Schachtel Kuklrol reicht zur Beseitigung von 10 Hühneraugen aus, während die Hühneraugen-Binden nur zur Bepflasterung von 6-8 Hühneraugen ausreichen Achten Sie also bei Ihren Einkäufen nicht auf die Schachtel, sondern auf den Inhalt und beim Einkauf von Kuklrol noch auf die Schutzmarke .Hahnenkopf mit Fuß* Die sogenannten Hühneraugen-Binden haben folgende Nachteile: Der grüne Pflasterkern, also die Masse, die das Hühnerauge erweichen soll, schmilzt sehr schnei! durch die Wärme des Fußes und bedeckt dann gesunde Hauttelle, die sich entzünden und ihnen rasende Schmerzen verursachen, während das Hühnerauge selbst weiter blüht und gedeiht. Der Filz- Schutzring, der die Masse umgibt, um das Zerlaufen derselben und die damit verbundenen Enuün- dungsgefaliren aufzuhalten, verursacht einen scheußllchen^Druck und unerträgliche Schmerzen, die Nervöse zur Verzweiflung bringen können. Und wer ist in der heutigen Zeit wohl nicht nervös? Der Heftpflasterstreifen, der die eigentliche Masse festhalten soll, rollt sich sehr schnell zusammen und klebt am Strumpfe fest. Auch dieser zusammengerollte Streifen bereitet Ihnen Schmerzen und Qualen und dafür wollen Sie doch kein Geld ausgeben Sie wollen von Ihren Hühneraugen und Schmerzen befreit werden. Nehmen Sie deshalb nur Kuklrol und lassen Sie sich nicht durch Verkäufer beirren, die gern Ihre veralteten Hühneraugen- Binden bei Ihnen anzubringen versuchen, weil sie an diesen mehr verdienen Heute können Sie für Ihr gutes Geld wieder das Beste beanspruchen, während Sie In der Kriegszeit mitunter mit weniger guter Ware vorlieb nehmen mußten Das Kukirol-Hfihneraugen-Pflaster können Sie bei großen und kleinen Hühneraugen, außerdem aber auch bei Schwielen und Hornhaut anwenden Durch die vorzügliche Klebkraft Ist ein Verrutschen des Kuklrol-Hühneraugen-Pflaatera bei Beachtung der Gebrauchsanweisung auch bei starkem Schweißfuß gänzlich unmöglich, außerdem sind Entzündungen gänzlich ausgeschlossen, well das Kuklrol-Hühneraugen-Pflaster weder ätzende noch schädigende Bestandteile enthält Machen Sie einen Versuch mit dem echten Kuklrol-Hühneraugen-Pflaster. Die kleine Ausgabe von 75 Pfennig bringt Ihnen Erlösung von Ihren Schmerzen Besseres,gibt es nicht und Schlechteres wollen Sie doch nicht Das ebenfalls in vielen Millionen Fällen bewährte Kuklrol-Fußbad reinigt und stärkt die Fflße gut, beseitigt Brennen und W- ndlaufen der Füße, außerdem aber den üblen Schweißgeruch. Probepackung nur 30 Pfennig, Doppelpackung 50 Pfennig Auch dieses vorzügliche Präparat wird neuerdings viel nachgeahmt Ea gelingt aber nur bei der Packung. Den Inhalt kann keine Firma nachahmen Kuklrol-Fabrik Groß-Sahe bei Magdeburg. Jene Mel gegen Sass D fettes Mein zu tauschen gesucht. Steinstratze 78 v. Einige getragene Knabenmanlel für 12 bi® 14 jährige und getrag. Schuhe Gr. 39 u. 40, zu verk. 837,0 Roonttr. 30 p. Hiesige Fabrlknie- derlage bietet ynnsleM und WrliWSleni glinst. Bezugsauelle von Waren aller Art, bef. Toiletten-, Haushalt- und Ge- schenkariikeL Schr. Anträgen u. 024457 an den Gieh. Anz Schneiderin empfiehlt sich im An» fertigen von M43to Samen- und filnöetgatöetoDea tauch Knabenanzllg.) 8 ehlHenb. Weg 87 p. illllllllllllHIIIIIIIIIIIIIIIIIIID Wer zu mieten gesucht. Angebote mit Preis an Postfach 42 Gießen. iiiiiiiiiiinniiiniiiiniiHiiiiD Gesucht sürzwei auswärtige Schüler mehrmals wöchentlich bürgert MM in christlichem Hause. Schriftt Angeb. unt. 8371D an den Gieh. Anzeiger erbeten. .MungsMlge SMnemefaMl sucht ifür den Bezirk Oberbeffen einen bei der jGroh- und Kletnkundschaft bestens eingeführten ©eiraiwet gegen hohe Provision, evtl, auch für eigene ^Rechnung. Die Marke ist teilweise schon elngeführt. Schriftliche Angeboie unter 82861) an die Geschäftsstelle des Gieh. Anz. " Lohnender Nebenverdienst l Eine berleistungSsäbigsten rnttbeirir men Fra kfurt a. M. (Mi telgenre) sucht geeigneten Herrn, der nebenberuflich In den Kreisen der Möbelinteressenten geg. entsprechende Provision werben kann. Off. unt. F. T. 11624 an Ala Haasenstein L Vogler. Frankfurt a. M. 8211A Junger Kaufmann sucht zwecks weiterer Ausbildung Stellung als Volontär am liebsten in der Lebensmittelbranche. Schriftl. Angebote unter 8344D an den Gieß Anzeiger erbeten. Gesucht f. 1.9?oo. ein t.Kochen * u. all. Hausarbeiten erf. kinderliebes Gesangver. Heiterkeit. Heute abend Ständchen. Treffpunkt 81/, Uhr Verein-lokal. W4sn Der Vorstand. Schützenvereiu Giehen. Montag, 27. Oft, abcndS: Generalversammlung. Nachmittags: Schießen. 818c Der Vorstand. | Mietgesuche | Invalide WtWMkNe. Schr. Ang. u. 024494 an den Gieh. Anz. Sin möbliertes Zimmer mit einem Bett ob. ein gröberes mööl. Mim mit 2 Bellen, evtl, m. Küchenbenuvung. mögt Nähe Bahnhof ob. Universität, von Akabemlker »um 1. Nor^gesucht. Off. unt. 1877 an Herso, PUukstr. 6. (8342h Vroo.vflegeanstast. ZiinD Mädchen für tagsüber gesucht. «4837 Neustadt 8 v. Tüchtiges Mädchen vormittags einige Stunden sür Hausarbeit gesucht. [o*4SS3 Goetveftr. 42II. 2 bis 3 Lehrmädchen zum Stricken sucht Maschinenstrickerel Wilbelm Wistner, CliMbach. Y84343 M. Skl. 83 [Stellengesuche| Lehrlings- ftelle tu gröherem, kaufmännisch. Betriebe gesucht. Primareise, gute Zeugnisse. Schr. Ang. u. 024554 an den Gieh. Anz. Junges Mädchen sucht Stelle als Uochiehrling. Schriftl. Angebote unter 024545 an den Gieh. Anz. erbeten. Welche ältere Schneiderin nimmt Hilfe mit? Schr. Ang. n. 024551 an den Gieh. Anz. Aelt. Fräulein das e*nen Haushalt selbständ. führen k., sucht Stelle als Mftrio. Schriftl. Angebote unter 024475 an den Gieh. Anz. erbeten. 3to. MW aus achtbarer Fam. Wk Lellkslelie in Manusakturw.- oder Schuhbranche. Schr. Ang. u. 024544 an den Gieh. Anz. Zeugnisse ob. Empfehlungen Beding. Frau ör. Schlesi ger Diezstrah^K p. Junges Mädchen für vormittags ;ur Hilfe im Haushalt gesucht. 024552 Moltkeftr.l6r. Sür tagsüber gesucht zuverlässige, gebildete, ältere Persönlichkeit iKleinrent- nertuz.Bs, die, wirklich tadellos kochend, das Kochen u. leichte Arbeit iAbstauben, Ausbeffernl übernimmt. Schriftliche Angebote unt. 7876D an den Gieh. Anz. Weg. Verheiratung meines jetzigen suche zum 1. 12. 24, evtl, später, für kleinen Haushalt (3 Pers.) tüchugeö, zuverläss-, nirt t zu junges Mädchen m. gu en Zeugnissen. Nur solche, die aus Dauerstelle reffet- tleren, wollen sich teere!) Mniei für Lager geeignet sofort gesucht. Erd Äob. L ©toi itflt. Angebot, unt. 1875 an Herso Giche«. [82561 [Wohnungstausch Wofinimgstauscli Biete 3-4Zimm. Wobng. m. Zubeh Suche dagegen 6 Zimmer mit Zo behör. Schriftlich Angeb. unter 83651 an den Gieh. An »tiger erbeten. Stellenangebote Leistungsfähige Zigarren«Großhandlung sucht gut eingeführte tüchtige tat*. Schriftl. Angebote mit Angabe des seither bereistenBezirks unter 024568 an ben Gieh. Anz. erbeten. Versanditelle verg. nach jed Ort. Näh. g. Rückvorto. P.Holfter, Breslau B. 498. [7763A Fxlsteuz oll. r hohes Nebeneink. dch.Priv.'Versand- ffeech., Heimarb., Vertretg.etc.Ganz neue Wege. Gratisbrosch. Nr. 36 von Adr.3chie8Iaehl64 lnH»ld»lb»rB.[4S7sSS iWm . die in Feinkost- 1 und ^'ebensmittel- - gefchäften gut eingeführt find, als ! Vertreter i gesucht. Schriftl. . Augeb. u. 8297V i a. d. Gieß. Anz. BeUerertreter (1.) ' A in Kolonialw.-, f ■ Feinkostgesch., , B Bäckereien,Kon- 0 ditoreien, auch H Drug. nachweial. - to gut eingef., rühr., 1Ä b. hoh. Prov.evtl. B Spesenzusch., v. B anges. Werk für B Dauerst, sof. gea. B Angeb. v. Firmen ■ B od. Herren m.Ref. . B u. Ang. bish. Tä- B tigkeitsgeb. an S Dr. K. Schweltier, B Nahrmlftelw A-G. 1-" B Esiiinyen a. N. e B (Würtiemb.I.Abt > B Keks-.Feinmakr.- i’ Bu-Lebkuch.-Fabr. MM- 6» Löberstr. 12 Beate abd. 8.36 U. Die deoMe Tanzkomposition Die beiden Johann Strauß 8244a Kaufgesuche; llr. 252 Zweites Blatt Sietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Tberhefsen) Samstag, 25' Moder (92| Begeisterung und Politik. Zeppelinbetrachtung eines Nörglers. Don unserem Reuyorker x-Berichlerstatter. 2lad/Z)ni(f, auch mit Quellenangabe, verboten. Trotzdem unser Mitarbetter in Reu- york die deutschfreundliche Sllmmung, die der Zeppelinslug in Amer la aus- löste, skeptischer beurteilt als man lo6 sonst in der Oeffentlichkeit hört, glauben wir seine Detrach u h. wenn eine künftige politische Entwicklung in Deutschland mit der Durchführung des Dawes.'larnes in amerikanischem Sinne nicht ganz verrinbar sein sollte, amerikanische wie englische Enttäuschungen sich wieder einmal sehr fühlbar gegen Deutsch- Ian d wenden. Die antideutsche Propaganda ist hier nur eingestellt. Sie liegt sicherlich nur unter einer dünnen Decke. Wie furchtbar leicht aber gerade das amerikanische Volk durch eine ziel- bewußte und skrupellose Agitattvn „umgexr h." und wild gemacht werden kann, hat ja di? bittere Anklageschrift von Philipp Francis „Das Gift in Amerikas Becher" die bekanntlich vom G a en Reventlow ins Deutsche über e ,t wurie, geleh.t. Deutschland jjnih mit neuer Tatkraft der Gegenwart leben unb bieZukunftauf- bauen. Dabei wird es in Amerika sicherlich die wertvollsten busineß-Partner haben. Aber man soll eben nie vergessen, bufineß - Partner. Bloße Gefühle und Cnf u iasmen ttnb vergänglich wie die Sensationen, welche sie her- vorriefen. Et hoc meminisse juvabit. Japan und der Bolschewismus. Von unserem ^-Korrespondenten. (Rachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Tokio. Ende September 1924. Rächst den Vereinigten Staaten hat Japan zweifellos stets die größten Befürchtungen gehabt, mit dem Bolschewismus unb seinen umstürzlerischen Gedanken in nähere Berührung zu kommen. Es hat ihn lange Zeit in Sibirien mit den Waffen bekämpft und bei seinem allmählichen Zurückweichen nach Osten stets versucht, einen Pufferstaat wie die Republik des Femen Ostens ober bie „Weiße" Regierung der Brüder Merkulow in Wladiwostok zwischen sich und die nach dem Stillen Ozean vordringende Sowjet- regicrung zu legen. Trotzdem sah sich Japan aus politischen Rücksichten gezwungen, in Verhandlungen mit den Sowjets einzutreten, bie durch Ereignisse wie die Ermordung des Ministerpräsidenten M a r a hn Rovember 1921 und das Attentat auf den Prinzregen te n im Dezember 1923 immer wieder unterbrochen wurden, weil man bolschewistische Einflüsse hinter den Vorgängen vermutete. Diese Besorgnisse gingen so weit, daß die Regierung im vergangenen Jahr einen Gesetzentwurf gegen die „gefährlichen Gedanken" im Parlament vorlegte, der aber nicht angenommen wurde. Es ist nun beachtenswert, daß sich in der letzten Zeit bie japaniscke Oeffentlichkeit vielfach mit der Frage befaßt, ob Japan eine Revolution drohe, wobei besonders ein ausführlicher Artikel, der in sehr gutem Ansehen stehenden Zeitschrift „Oriental Economist" über diese Frage zitiert wird. Ganz allgemein sind viele japanische Rationalisten der Auffassung, daß das japanische Volk entnervt unb lässig geworben ist. Sie belegen diese Ansicht damit, dah bie ungeheure Beleidigung, die nach ihrer Ansicht die Vereinigten Staaten mit der vollständigen Ausschließung der Japaner von der Einwanderung dem japanischen Volke zu- gefügt haben, nicht die entsprechenden Rückwirkun- „Ich bin vom Polizeipräfektm gesandt" ergriff er das Wort unb ging auf den Entführer zu. „um diesen Mann zu verhaften." Im selben Augenblia vernahm Grace bas Klirren der Handschellen, die er um die Handgelenke des Schwarzbärrigen legte und zuschnappen ließ. Der Räuber lächelte scher-zhaft. „Ich begleite Sie mit Vergnügen, mein Freund." "tagte er. Stapleton verfolgte alles in hilflosem -Zorn. Ec empfand bitterlich die OCrt, in der bie Polizei sich fortwährend in seine Pläne zur Wiedec- erlangung feines Kindes einmifchte. Eines, els war er ja froh, daß der schuldige Mann verhaftet war. abei es wäre wirklich furch bjr, wenn dies der Anlaß für die Ermordung seines vermißten Knaben werden sollte. Er wandte sich an den Rkann mit dem schwarzen Bart, der lächelnd Lei der Tür stand. „Ich hoffe. Sie sehen ein,“ sagte er, „daß ich mit dieser Sache nichts zu tun h.rbo — nicht das geringste. Die Gegenwar. dieser Fran war reiner Zufall. Ich hatte ve gellen, daß sie im Rebenraum war. Ich trä.-e «.vier ings froh g'- wesen, Sie für den Rest Ihres Leie L cinge’perrt zu wissen — aber nicht, wenn dies die Rückte, r meines Knaben verändern sollte." Der Mann mit dem schwarzen Bart lächelte vergnügt weiter. -Ich gxube Ihnen, m*in Fr und " sagte er. „Es ist ihm ja noch nichts grichehm. Trotz der eifrigen Bemühungen die es Serm von der Präfektur Hofe ich morgen abend wiederzulommen, und das Wohlergehen Ihros Kindes häng d.-.von ab, bah Sie Lefevre unb arch Ihren Duval! überredet haben, mich ungsstorc handeln zu lassen. gen auf die Volksseele des Japaners gehabt habe. Diese Erscheinung wird dahin erklärt, daß der Cinwanderungskonslikt mit Amerika keineswegs einen tiefgehenden Eindruck gemacht hat. weil bas japanische Volk durch ein ihm näher liegendes Problem weit mehr berührt wurde, nämlich die mißliche wirtschaftliche Lage. Wenn keine Abhilfe geschaffen würde, könnte dieses Problem den Eintritt der Revolution beschleunigen. Zwei Gründe haben die wirtschaftliche Lage so drängend gemacht, einmal die nach dem Weltkrieg einsetzende Wirtschaftskrise und bann das große Erdbeben vom September vorigen Jahres. Man sieht auch keine Möglichkeit, daß sich die wirtschaftliche Lage besserns könnte. Die Prichuktion ist zum Stillstand gekommen. insofern sie eine gewisse Höhe nicht überschreitet, und die Preise behalten ihren besonders hohen Stand. Japans Auslandsmärkte finb von den fremden Staaten nach dem Kriege zurückerobert worden. Infolgedessen ging der Export mehr und mehr zurück. Lind obwohl Japan eine weitgehende Zollpolitik betreibt, nimmt bie Einfuhr dauernd zu und verschiebt die Handelsbilanz immer mehr auf die Mlnusseile. Infolgedessen hat sich die Regierung veranlaßt gesehen, jetzt eine lOOpvozentige Luxussteuer einzusühren, um den heimischen Markt zu kräftigen. Doch wird allgemein bezweifelt, daß diese rigorose Maßregel Erfolg haben wird. Dazu kommt die bei den letzten Maiwahlen wieder zu Tage getretene Erscheinung, daß das Volk als solches an den politischen Ereignissen des Landes immer weniger Anteil nimmt und nur e i n kleiner Kreis von ehrgeizigen Politikern die Geschicke des Staates regiert. So hort man jetzt vielfach den alten chinesischen Spruch zitieren: „Wir essen, was uns das Land gibt und trinken das Wasser aus dem Brunnen, den wir gegraben haben. Was soll uns Gutes vom Kaiser kommen?" Dabei wird ein Blick auf die Geschichte des Oanbeä geworfen und betont, daß der Erweckung Japans durch die Schiffsgeschütze des amerikanischen Commobore Perry im Jahre 1853 eine Zeit vollständiger Politik eher Agonie vorausging. Ein ähnlicher Zustand sei jetzt wieder eingetreten. Amerika habe damals diesem Zustand ein Ende bereitet. Ebenso könne jetzt sein Vorgehen in der Einwanderungsfvage den jetz'gen Zustand beendigen. Der Weg dieser zweiten Restauration werde aber ein anderer sein wie damals der der ersten. Damals sei auf das feudale System der Shogune mit seiner vollständigen Abschließung von der Außenwelt die Oeffnung des LanbÄ für die Es ist der einzige Weg, auf dem Sie etwas erreichen können — dei'ei versichere ich Sie." Dann wandte er sich dem Polizisten zu: „Ich bin bereit, Sie zu begleiten, Monsteur!" Der Beamte ging auf die Türe zu. die in den Dorraum führte. Er hatte kaum zwei, drei Schritte getan, da erschien die Dienerin in der Tür; sie sah bestürzt aus „Herr Stapleton," stammelte sie, „es ist ein Mann von der Präfektur da." Stapleton ging auf die Tür zu. „Roch einer?“ rief er aus. „Was bedeutet das?" , Der Mann, der den Entführer gefesselt hatte, trat zu Stapleton heran und sprach rasch lei'e auf ihn ein. „Lassen Sie mich machen," flüsterte er. „Der Bursche .der eben kommt, will uns täuschen — es ist ein Helfer. Er gibt an, von der Polizei zu sein, um feinen Genossen zu befreien, der ihm zweifellos durch das Fenster ein Zeichen gegeben hat. Bitte, treten Sie i.r dies Zimmer — er deutete nach der Bibliothek — und lassen Sie mich mit ihm verhandeln." Stapleton zögerte. „Was wollen Sie tun?" fragte er. „Rasch," ragte der andere chne weitere Erklärung, „er w rd gleich her sein. Führen Sie den Herrn herein!" fag.e er der erstaunten Dienerin. Der verwirrte Bankier ging in das angrenzende Zimmer. ..Bitte, gehen Sie mit.“ sagte der Beamte zu Grace. „Es könnte gefährlich werden." „Ich habe feine Angst." erwiderte Grace, die aus dem Gang der Dinge nicht klar wurde. Der Mann jedoch beachtete ihren Widerspruch Fremden und die WicDerherstellung der Biacht des Kaisers erfolgt. Vom Feudalismus fei man damals zu dem Liberalismus geschritten, der sich mit den Jahren in einen ausgesprochenen Imperialismus verwanhelt habe. Run sei es die Aufgabe der neuen Restauration, diesen Imperialismus in den wahren Liberalismus zurückzubilden. Hierbei lautet die Frage: Kann dies Ziel durch Aufwärtsentwicklung, also durch Evolution, oder nur auf dem Wege eines BrucheS, einer Revolution, erreicht werden? ES ist schwer, diese Frage mit einem glatten „nein" oder „ja" zu beantworten. Eine gewisse Unruhe macht sich zweifellos im Volke bemerlbar, die auf die schon eingangs erwähnten wirtschaftlichen Schwierigkeiten ^urückzuführen ist. Wie in anderen Ländern könnten diese auch in Japan den fruchtbaren Boden für gewalttätige Ausbrüche der Vclks- leidenschaft wohl ebgeben. Die in den niederen Schichten des Volles noch bis heute nicht überwundenen Schäden durch das Erdbeben verschärfen die Stimmung, besonders, da man auch in Japan die Erfahrung gemacht hat, daß sich Einzelne Durch solche Katastrophen zum Rachteil der anderen bereichert haben. Zweisellos haben die Japaner heute eine bessere Regierung als die Franzosen zur Zeit der großen Revolution und die Russen beim Sturz des ZarentumS. Trotzdem kann man die Augen nicht vor der Tatsache verschließen, daß die radikalen Elemente zugenommen haben, hauptsächlich immer wieder durch die mißliche wirtschastliche Lage deS Landes. i Der Prinzregent verläßt sein HauS nicht, ohne von einer Eskorte von Geheimpolv zisten umgeben zu sein. Die Straßen, die er durchfährt. sind von der Polizei ganz besonders streng überwacht. Es war auch symptomatisch, daß altex erfahrene Japaner nach den Vorträgen des indischen Philosophen T a g o r e In Tokio diesen baten, ihnen doch von Indien noch weitere kluge Männer zu schicken, da Japan solche Lehnneiste» heute ganz besonders nötig hätte. Trotzdem scheint es abwegig, von einer nahe bevorstehenden Revolution in Japan zu sprechen. Gefahrenherde sind genügend vorhanden, darüber sind sich nicht zuletzt die leitenden Männer der Regierung im klaren. Aber die haben ihre Aufgabe erkannt und sie versuchen energisch, das Land vor Einern älmsturz zu schützen, der hier wie anderswo keine Rc^'-'uration, sondern nur Rückfall bedeuten würde. Unb fo rüstet man zu Abwehrmatzregeln sowohl auf innen- wie auf autzew politischem Gebiete. nicht. „Gehen Sie fefert; rm Ramen des Gesekes befehle ich es Ihnen!" Sie zögert? nicht länger unb Hgto Ctapk- ton in die Bibliothek. Währenbde'sen betrat der Ankömmling den Empfangsraum Der Mann mit dem schwarzen Bart stand aus der einen Seite des Ci-agangs. Sein Hüter ging dem Reu gekommener entlegen. »Hier habe ich ihn." ri s er ihm zu und zeigte auf den Räuber, „ icher geschloffen." „Wer find €ie?“ fragte ku.z der Mann, der eben eingetreten war. „Ich bin Privatdelektiv Das ist der Gesuchte. Wir wollen ihn sofort mi nehmen “ Der Beamte ertoiber-e nichts unr> ging rasch auf den Bkairn mit dem chw^rzen Ban zu „Komme.i Sie mit mir. sagte er barsch und legte die Hand auf des ändere t Arm. Ta schüttelte der Räuber die Hände. Die Handschellen fielen llirrend ;u Boden. Ohne ein 2tori zu sagen, leg e er seine Läftigen Arme wn den Hals des erstaunten Bea.n en und drückte ihm die Kehle zu. Sän Jem se zog, nicht weniger flink, ein Tcrichmtuch hrrvor und stopfte es in den Mu.rd de^> iBramtcn, der mrf?h:g war, einen Laut von sich zu g.be.i. Ties alles geschah so ::{d> daß Grace, die hinter dem Vorhang im Durchgang stond und den Raum Ex? b^ch^ ?, biof; . ha te, einen Schrei auszustoße-,s der c: g komm ne vom Würgen lei in' ungslo? Eil to.- una still auf dem Boden lag, w h end die zwei die offenbar Bundesgenossen waren, sich zum Cehen fertig machten. Der schwnr;bäriige Bursche fegte sich rasch die Handschellen um seine eign en Gelenke. lForiietzung folgt.) Landwirtschaft und Gartenbau. Ist die Kunstdüngeranwendung noch rentabel? Von Dr. Lehr, Hess. Landwirtschaftsamt Lich. (Rachdruck verboten.) Jeder Landwirt weiß wohl, daß durch rechtzeitige und richtige Anwendung von Kunstdüngo- mtiteln die Ackererträge wesentlich gesteigert werden können: leider sind aber viele Landwirte in dem Glauben, daß eine vermehrte Anwendung künstlicher Düngemittel bei den angeblich hohen Düngemittelpreisen nicht rentabel und es deshalb bei den jetzt herrschenden geldlichen Schwierigkeiten das Richtige sei, den Ankauf künsllicher Düngemittel wesentlich etnzuschränfen, wenn nicht gar vollkommen zu unterlassen. Wer von diesem kurzsichtigen Standpunkt fein ganzes Tun und Handeln beherrschen Iaht, wird schon in der allernächsten Zukunft diesen Trugschluß schwer bereuen müssen. Wie liegen denn eigentlich die Preis Verhältnisse bei den landwirtschaftlichen Produktionsmitteln, die bin gesamten Betriebsaufwand barftelien ? Gin scharf beobachtender und auch rechnender Landwirt wird gewiß schon bie Feststellung gemacht haben, baß von allen Betriebsmitteln, die käuflichen sowohl wie bie nicht käuflichen, es gerabc neben den Arbeitslöhnen die Kunstdüngemcktel sind, die kaum die volle Höie der F iedenspreise erreicht hiben, wäh end doch alle anderen Produktionsmittel rund doppel: fo teuer geworden s.nd wie vor 1914. Da nun Löhne und Kunstdünger in gut geleiteten Betrieben rund 50 Prozent des gcs mten Betr ebsciufwan^es ausmachen, ist die andere Hälfte dts Betriebo- aufwcrndes runb doppelt so Liter zu be-,ah en wie zur Fr.edenszeit. Was ergibt sich au3 bie e • Feststellung für den Landw rt ? Jede.-überlegende Landw rt wird bie einzig richtige Schlußf Lg.r ng heraus ziehen und den Teil des ©e'amtbetrieb> aufwandes, der doppelt so truer w'e vor 1914 rst, auf vielleicht mir 20 bis 30 Proz. anstatt 50 Proz. herunterbrücken und anberfetto den Aufwand an Dünger und Arbeit von 50 auf Z0 bi- 80 Prvz. des Gesamtaufwandes steigern. Aus diese Weise vermindert er beträchtlich den Verlust, den er durch die um 100 Proz. teurer getotubeiten Betriebsmittel ohne Zweifel erfei. et, und obendrein wird er den ganzen Betrieb durch Steigerung der jetzt billigen Betriebsmittel Dünger und Arbeit viel rentabler gestalten können Auch eine einfache Bevechming -eigt unS, daß die Anwendung künstlicher Düngemrltel heute keinesfalls teurer als in der Vorkriegszeit ist. Richt die absolute Höhe der Düngemiltelpretse ist bei der Deurtellung der Rentabilität maßgebend, sondern das Preisverhältuts zwischen den Düngemitteln und den Ernteprodukten sowte der Produktionswert der Düngemmel Stelll sich der Landwirt ein solches Preis Verhältnis zwischen den Düngemitteln einerseits und den Grmeprobukten andererseits für 1913 unb jetzt zusammen so wird er bei den landwirtschaftlichen /Produkten eine wesentliche Preissteigerung gegenüber 1913 fest» stellen können, während bie künstlichen Düngemittel ihrerseits eine Preissteigerung gegenüber 1913 im allgemeinen nicht aufweifen. Auch wenn man den Produktionswert einer mittelstarken Düngung der Berechnung zugrunde legt, ersieht man, daß bie Düngung jetzt nicht teurer als im Jahre 1913 ist, ja daß man jetzt sogar weniger Ernte-, Produkte zum Ankauf einer mittelstarien Düngung benötigt als im Vorkriegsjahr. Angenommen V-t Hektar Ackerland sei mit 8,5 Kg Stickstoff. 10 Kg. Phosporsäure und 20 Kg. Kall gebüngi worden, waS etwa 80 Pfund schwefelswurem Ammoniak, 1 30 Ztr. Th>masmehl und 1 Ztr. 40proz. Kalisalz entspricht, so würbe biefe Düngung jetzt runb 18,50 Mk. kosten und hätte denselben Geldwert wie 1,65 Ztr. Getreide (1 Ztr. gleich 11 Ttlt', ober 5,30 Ztr. Kartoffeln (1 Ztr. gleich 3.53 Mk). Rehmen wir an, daß 1913 diese Düngung ebenfalls rund 18,50 Mk. gekostet hat, so hätte aber 1913 diese Düngung einen Geldwert wie 1,90 Ztr. Getreide (1 Ztr. gleich 9,50 Mk) ober wie 7,50 Ztr. Kartoffeln (1 Ztr. gleich 2,50 Mk.) Hieraus ist doch zu ersehen, baß das Verhältnis ber Dünger- preise zu den GewetbepveHen und noch b*d mehr S den Karioftelpvetsen jetzt Dtel günstiger ist oL8 l Jahre 1913. Um die Rentabilität einer künstlichen Dün- mmg voll zu erfassen, müssen weiterhin n)ch die Meyrerträge berücksichtigt werden, die durch die oben angegebene mittelstarke Shmgung erhielt wer- derr, rurd schließlich müssen auch diese Meh.ertrage wieder in Vergleich gesetzt werden zu den Dün- gungskosten. Hierbei ist es natürlich notwendig, zu wissen, welche Mehrerträge durch oben angegebene mittelstarke Düngung in der Regel erzielt werden v>nnen. .Unter normalen Verhältnissen werden durch obige Düngung pro y4 Hektar rund 3,50 Ztr. Körner mit dem entsprechenden Stroh, an Kar-- löffeln rund 15 Ztr. Knollen und an Runkelrüben rund 18 Ztr. mehr geerntet. Der Geldwert der erzielbaren durchschnittlichen Mehrertcäge beträgt für 3,50 Ztr. Getreidekvrner (1 Ztr. gleich 11 Mk.) 38,50 Mk. und für 15 Ztr. Kartoffeln (1 Ztr. gleich 3,50 Mk.) 52,50 Mk.; das durch diese Düngung erzeugte Stroh ist hierbei überhaupt nicht in Ansatz gebracht worden. Wir sehen also: Durch einen Düngungsaufwand im Betrage von rund 18,50 QRarf, wie er durch oben angegebene mittelstarke Düngung verursacht wird, wird bei Gelrerbe ein Mehrertrag im Geldwert von 38,50 Mark, oder pro i/4 Hektar ein Gewinn von 20 Mark, und bei Kartoffeln ein Mehrertrag im Geldwert von 52,50 Mark, oder Pro 1/4 Hektar ein Gewinn von 34 Mark erzielt. Aus diesen kurzen Berechnungen wird Wohl jeder Landwirt ersehen Eonnen, Daß künstliche Düngung mehr wie früher rentabel und vermehrte Anwendung der künstlichen Düngemittel jetzt das Gebot der Stunde ist. Ueber die Anwendung vo nKalk. (Rachdruck verboten.) Rezepte gibt es in der Landwirtschaft nicht. Daher können für die Anwendung von Kalk auch nur Richtlinien maßgebend sein. Ebenso wie es an Stickslosf-, Kali- und Phvsphvrsäuredüngern die verschiedensten Formen gibt, welche entsprechend verschieden zu verwenden sind, so hat man auch Kalkdünger, deren Anwendung die Berücksichtigung mancher Momente erheischt. Handelt es sich um sehr schweren Boden, so wird man im allgemeinen gebrannten Kalk oder, wie man ihn gewöhnlich nennt, Aetzkalk, verwenden. Er kommt entweder in gemahlener Form oder in Stücken als Stückkall in den Handel. Ersterer hat den Vorzug, daß er sich mit dem Düngerstreuer leicht und gleichmäßig verteilen läßt. Wenn er mit der Krume durch die Bearbeitung vermischt ist, löscht er sich mit der Bodenfeuchtigkeit ab. 3n diesem Vorgang liegt seine spezifische Wirkung auf die Bodenstruktur. Er macht den Boden krümelig, luftzugänglich und warm, so daß die chemische und die Baklerientäligkeit angeregt wird. Bei der Anwendung des gebrannten, gemahlenen Kalles ist jedoch Vorsicht geboten, da er stark ätzt. Er darf daher einerseits nicht unmittelbar mit dem keimenden Samen oder den jungen Trieben von Pflanzen in Berührung kommen, deren zartes Gewebe er leicht zerstören würde, andererseits kann er auch für den Menschen schädlich werden beim Ausladen aus dem Waggon u. Dgl.; denn wenn der seine Kallstaub auf Augen-, Rasen- und Mundschleimhäute rommt, so ruft er leicht sehr lästige Entzündungen hervor. Der Stückkall ist daher angenehmer zu verarbeiten. Da dieser aber erst in Haufen auf den Acker gesetzt und mit Erde bedeckt werden muß, damit er sich ablöscht und dabei zu feinem Staub zerfällt, um so erst schaufelverteilungsfähig zu werden, so kostet seine Anwendung mehr Zeit und Arbeitskraft, als diejenige von direkt streubaren Kalkdüngern. Der Stückkalk läßt sich naturgemäß nicht so gut mit der Schaufel verteilen. Cs kommt vor, daß die mit Erde bedeckten Katthaufen infolge von Aegen- perioden, wie z. B. in diesem Jahre, vollständig durchnäßt werden, so daß der Kalk teils schlammig, teils krümelig wie Erde wird. Solcher Kalk hat an seinem Wirkungswert sehr eingebüßt, weil er sich erstens zum großen Teil schon zu kohlensaurem Kalk zurückverwandelt hat und damit schwer löslich geworden ist, und zweitens sich nur sehr schlecht und ungleichmäßig verteilen läßt. Die beste Streuzeit für Aetzkalkformen ist entweder unmittelbar nach der Ernte aus die Schälfurche (für Winterung), oder zu Ausgang des Winters (für Sommerung), nachdem der Acker geschleift ist. Muß infolge besonderer UmftänDe Die Kalkung später vorgenommen werden, so empfiehlt es sich, Kalkmagnesia zu verwenden, deren Aeh- wirkung geringer ist und die daher noch bis [,u acht Tagen vor der Aussaat gegeben werden kann. In gemahlener Form ist Kalkmagnesia maschinen- streufähig und hat den Vorzug, nicht zu stauben. Kohlensaurer Katt ist infolge seiner Schwerlöslichkeit zweckmäßig als Dorratsdünger zu verwenden. Bet allen Kalkungen ist darauf zu achten, daß der Kalk nicht zu tief untergebracht wird. Zur intensiven Vermischung mit dem Boden eignen sich am besten Grubber und Egge. Die Höhe Der Kalkgabe richtet sich nach der Kattbedürftigkeit des Bodens. Zu schweren Böden gibt man im allgemeinen 10—15 Ztr. gdxaniucn Katt oder 8—10 Ztr. Kalkmagnesia je V-t Hektar. Auf sehr leichten Böden ist Aetzkalk nicht empfehlenswert; dagegen wird man vorteilhaft 5—6 Ztr. Kalkmagnesia geben. Auch ist gemahlener kohlensaurer Kalk für leichte Böden geeignet, besonders auf Vorrat. Für hochprozentigen Mergel gilt dasselbe wie für kohlensauren Kalk. Da Mergel ein Gemisch von Kalk und Boden ist, so sind die Frachtkosten für Mergel me.st, besonders auf größere Entfernungen, unverhältnismäßig hoch. Kalk als Kopfdünger zu geben, kann nur als Ausnahmefall geraten erscheinen. Als Aetzkalk schädigt er leicht die Pflanzen, ferner vermischen sich alle Kalkformen nur ungenügend mit dem Boden, da meist eine ausreichende Bearbeitung zwischen den Reihen nicht ftattfinöen kann. Zu Kartoffeln kann Kalk in Reihen nach dem Auslaufen vor der ersten Hacke oder dem ersten Häufeln gegeben werden; Die Dämme erhalten dadurch eine gut krümelige Struktur. Bei allen Kalkdüngergaben ist streng darauf zu achten, daß sie nicht unmittelbar mit Stallmist, Ammoniak oder Superphosphat in Berührung kommen, da in solchen Fällen sowohl Die Kalkwirkung, als auch Diejenige Der anderen Dünger aufgehoben wird. Da der Kall nicht nur im ersten Jahre, sondern auf längere Zeit wirksam bleibt, so kalkt man gewöhnlich alle Drei bis vier Jahre. Dr. Eh. I .1 ■IIWIIII Ueber das Einwinrern Der Vlumenpflanzen. (Rachdruck verboten.) Wenn Der Oktober zu EnDe geht und mit dem Eintritt stärkerer Fröste gerechnet werden muß, holt Der Blumenfreund Die letzten Gewächse, welche er Durchwintern will, aus dem Freien ins schützende, vorher vorbereitete Winterquartier. Geranien und Fuchsien, die auf Beeten oder in Fensterkästen ausgepflanzt waren, werden aus dem Boden genommen, ihre längsten Wurzeln etwas eingekürzt und Dann in Töpfe mit sanDgemischter Erde eingepflanzt. Alle vergilbten Blätter und die langgetoocDenen, mastigen Triebe werden auf Die Hälfte ihrer Länge zurückgeschnitten. Aehnlich verfährt man, was Reinigen und Schnitt betrifft, auch mit Den in Töpfen gebliebenen Geranien und Fuchsienstöcken. Rach Dieser Vorbereitung, zu welcher auch Das Reinigen der Töpfe, wegen der anhaftenden Schneckeneier gehört, stellt man sie in einem kühlen, frostfreien Zimmer oder Hellen Keller auf. Ein zu warmer Raum, wo der Trieb vorzeitig angeregt würde, ist schädlich. Das gilt besonders von Fuchsien, die im nächsten Jahre um so besser blühen, je gründlicher und länger die Ruhezeit war. Don Hortensien werden nur die alten, unansehnlichen Blütendolden und schlechten Blätter entfernt, ehe sie eingewintert werden; Die Zweige läßt man unbeschnitten. Sie können dunkel stehen, müjsen jedoch von Zeit zu Zeit gegossen werden. Ein zu hoher Grad von Trockenheit ist schädlich. Das gleiche gilt vom Oleander, Lorbeer, Kirschlorbeer, Aucuben und ähnlichen Balkonpflanzen. Wenn auch ihr Wasserbedarf im Winter nur ganz gering ist, so bedeutet Trockenheit dennoch eine Schädigung, die den Verlust bedingt, wenn sie längere Zeit anDauert. Dies ist besonders da zu beachten, wo die Zentralheizung im Keller liegt. ------------ 2t Frogekasten. Frage 57: Ich ha.be eine Dreijährige Spargelanlage, von welcher bisher noch nicht geerntet wurde. Wie muh ich Düngen, um bald und gu e Erträge zu haben? Soll man im Herbst oder Frühjahr und mit was düngen? Antwort: Spargel im Herbst zu Düngen, hat keinen Zweck. Wohl aber kann man den Boden durch Aufbringen und Untergraben von Sand, Holzasche, Sägespäne und Kompost verbessern. Auch gofieib.er Kalkschutt ist von Dorteil. Da das Rahcungsbedürfnis des Spargels kein großes ist, genügt es. wenn Sie im zeitigen Frühahr auf 100 Quadratmeter Fläche 2 K lo Th masmchi oder Superphosphat und di? gl iche Menge 40prozenliges Kali alz streuen. Kleinere Stickstofsgaben gibt man erst in der Zeit von Juni bis Mitte August, wenn das Kraut grün ist. Andernfalls bleiben sie ch e Wirtung Wird die Altlage aus gut gedüngtem Boden angeführt, so ist eine Stalldüngung nicht unbedingt nötig. Im vierten Jahre nach Der Pflanzung kann mit dem Stechen begonnen werden. Doch empfiehlt es sich für junge Anlagen, mit dem Stechen bereits Mitte Juni wieder aufzuhörem Damit Die Stocke sich zunächst kräftigen. Das Spargelkraut wird erst dann im Herbst abgeschnitten, wenn es gelb geworden. Um den Spargelläser nicht aufkommen zu lassen, verbrennt man es. Frage 58: Im vergangenen. Jahve waren Die Preise für junge Obftbaume wieder auf Die Der •4>ormeg8aett juruagegongen. In diesem Herbst aber kosten sie fast vas 'Dreifache. Durch welche Umstände wird Die,e Teuerung veranlaßt? Antwort: Der letzte ftrenge und la ge Winter hat in den jungen Beständen der Tau.i'.schulen großen Schaden angerichtet und von dem, was nicht erfroren war ist viel durch Wckdlchaden unverkäuflich geworden. Da der Winter aber auch in den Gärten und Baumftücken großen Schaden anrichtete, ist die Rachfr.ige nach jungen Ersatzbäumen gleichzeitig eine rege. Auch Darf nicht vergessen wer.en, daß Die Daumschu en mit h her Belastung durch (steuern und Abgaben rechten müssen. Frage 59: Beim Kauf eines Alpenveilchens wurde mir von Der Verkäuferin ge ogt, man solle das Gieße» aus das Allernotwendig.e beschränken. Diesen Rat D.-folgcnD, gehl meine Pflanze - mehr und mehr zurück, läßt Knospen und Diü en hangen und bietet einen traurigen Anblick. Wie ist die richtige Behandlung? Antwort: Die Wasserversorgung bei Alpenveilchen richtet sich nach ter Zim nertempern tur. Ist der Standort kühl um) u.tge>izt, tonn tritt bei unvorsichtigem D g.ehen, te-on£cr3 tre n es von oben h.r in die Pf.anze gesch eht'' Fäulnis der Knolle und Abfaulen der Knolpen ein. 3n diesem Falle sollte man das Gtetzwas er sei.l.ch über Den Topfrand so verabfolgen, daß Kn ole und Knospen nicht benetzt wer e i, auch nur sparsam, d. h. so gießen', daß das Wallen gerade vermieden wird. Anders Dagegen im g?hegten Raume. Hier muß mindestens alle zwei LU drei Tage reichlich g :g >ftvn w.rden, wenn i ie Knrfpen sich entfallen und die Pflanze gesund b.eiben soll Turnen, Sport und Spiel. Fußball. Morgen ©onrrtag findet auf Dem Trieb daS zweite KreisligaverbandssPiel in Gießen statt. Cs treffen sich die beiden Ortsrivalen Spielvg. 0 4 und V. f. B. In Anbetracht des Flugtages findet das Spiel Pünktlich um 2,33 ft alt. Damit istd enjenigen Fußballanhä gern, die nicht, schon den Vormittag zum Besuch Der Flugver- xmftattung bei acht haben, Gelege heil ge e.'tn, anschließend an das Spiel Den Flugplatz vom Phllo- sophenwald aus zu erreichen. Sonntagsdienstb.Aerzte «.Apotheken am 28.10.24: vr.Meyerhoss. R.M.N.Or.Szubtmskt. Htrschavotheke Hutten mit AnSwurf müssen Sie sch> eüstenS beteiligen. Wir ra en Ihnen, in der Apotheke 50 g ed-ten ,>aaosot°Erirakl zu kaufen uno durch Ans- kochen mit l/< Psd-'Zucker und V« 1 Wasser eine preiswerte. prompt wirkende Hustenmedizin selbst herzu- stellen. 536288 heroorragen^ewährtbei^j Grippe, Serien- and Kopfschmerzen Bichl Rheuma, Ischias, Togal stillt die Schmerzen und scheidet die Harnsäure aus. - Klinisch erprobt. - In allen Apotheken erhältlich. Best. 743»/0 Add. acet, saßc., 0,46% Chinin, 12,6% Littitun ad 100 Amylum. 7697ss Nt. M ■ L-siÄ-l ,-MH Güte und Ergiebigkeit J Zeigen Sie iitHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniii auch Ihrem Kinde IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIH das Filmwerk Auf afrikanischen Jagdpfaden iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniimiiiimiiiiiiiiiimiimiiiiiimmiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuniiiHiiiHiiHiii Mit erläuterndem Vortrag von Oberstltn. a. D. Vierordt Anläßlich des Flugtages in Gießen nur bis einschl. Montag: Artur Martens iiimiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiimi Hessens Weltrekordflieger miiiiiiHiiimiinmmiimiiiiiiimiiiiiiiniiniiiiimiiiiiiiiiiiiiiminiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii in dem Film Motorlos in den Lüften außerdem: Mit den Junkerflugzeugen nach Spitzbergen. Hess. BiMerbOhne WIilIIillllilUIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII!I!iiiI!!I!!I!I!!I!!!I!I!IIIII,s,IIIIIIIIIIIIi,i Lindenplatz. 8Wc Universitäts-Cafe Ploekstr. 5. 02040 Samstag und Sonntag ZJazzM-Kapellen W. e. B. Sonntag, 26. Ch, 1924, uachm.2V,Ubr Sportplatz Trieb = ßtgafpkl = D. f. B. (Biegen Spielvereinigung 04 Gießen Ei „tritt 59 Pf. Der Svielansschnst. Drucksachen al ler Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung stilrein und preiswert die Brühl'sche Univ.-Druckerei, R. Lange. I Tot jlfiusverkaut I । aniiin । g zu stark ermäßigten Preisen wegen Z vollständiger Geschäftsaufgabe I * I | Car! A. Hartmann | Wäschefabrik - Aussteuerhaus Z J Seltersweg 81V10 B S Z ■ s- = UiWUiWiMWIIIIIIIIIIIIIIIIIII!ll!III!iIIi!»lIIIIiiiilI!N!jI!iMI!lii!!!WWI!!I!IIIiIilI!!Ii!IIII!I!!«i«lIIIII!i!I!M!IlD MZ.CWM findet erst am Zreitag, dem 3s. Oktober, im Gasthaus Doller statt. 0M“9 Der Vorstand. □□□□□□□□□□□□ vekanntmachung. Auf Verfügung der Verwaltungsbehörde dürfen anläßlich des morgigen Fllegertages die Geschäfte wie folgt offen gehalten werden Lebensmittelgeschäfte vorm. 81/,-91/, Uhr, 11-6 Uhr abends die übrigen Branchen 12 — 6 Uhr abends 8372D Bäcker-u.Metzger-Zmnmg VetaiWen-verein E. v. DDDODOD□□□□□□□□□□□□□□□□□a üÄsWöet MWki!WVttM«U wMMg (Kreis Marburg) Los I: Lieferung von 6700 lfd. m gußeißertve Muffenrohren 70mm l.W., Lieferung von 1000 kg Formstücken. Los II: Erdarbeiten und Verlegen von 9000 lfd. m gußeisernen Muffenrohren und Formstücken. Bedingungen, Page- und Höhenpläne liegen beim Bürgermeisteramt Wittelsberg zur Einficht offen. Angebote sind zum Preise von Mk. 3.- für Los 1 und Mk. 5.- für Los II daselbst zu beziehen. Der Verdingungstermin findet statt am 10. November 1924, nachm. 37, Uhr, im Bürgermeisteramt zu Wittelsberg. Die Angebote sind verschlossen mit der Aufschrift „Wafferleitungsbauarbeiten Wittelsberg" an das Bürgermeisteramt einzusenden oder spätestens im Verdingungstermin abzugeben. 8349D Wittelsberg, den 24. Oktober 1924. Der Bürgermeister: 91 auch. Eintritt frei! Eintritt frei! 8325 D nlil iiuinDiiiiniiiiinninio,niiiiiii'iiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiunijiiiiHii||||||||||||||||i|i|||iiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiumLfmiiiiiiiiiiH ll'illliil grtnnhiiiHiilimiiiniriiihlliliilliiittliiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiij|||||||j|||||||||||l|l|fnin||||l||l|l|||l|l|l||||ll|l^ | Giehener Hochschulgesellschaft | ^UrS veranstaltet von der wissenschaftlichen Abteilung | ------ der Firma Siemens & Halske, Berlin über | | Röntgen-Diagnostik und-Therapie I im Hörsaale der Medizinischen Klinik Mittwoch, Donnerstag, Freitag, den 29., 30., 31. Oktober, 5-7 Uhr Mittwoch: Herr Dr.phil. R. Jaeger, Physikalische Grundlagen der Diagnostik = Herr Oberingenieur Niemann, Diagnostik-Apparate = = Donnerstag: Herr Or. phii. N Jaeger, Physikalische Grundlagen der Therapie, = Dosimetrie und Metzinstrumente | 5reüag: Herr Oberingenieur Niemann, Therapie-Apparate | TIHe Arzte von Gießen und Umgegend, die Studenten der klinischen Semester und alle sonstigen Interessenten sind hierzu eingeladen !IIMIIIIiI!I!IIIII!lIIIIIII!I!IIIIIII!II!llIl!IIlIIIIIIIIIII!IIIIlIlIIIlIIII!IIIIIIII!IIIIIIlIIIIIIIIII,IIIIII Münchner Vierpalast .^tzackerbräu" BollslWe beginnt ab Hansa Handelsschule J. Kunze!mann Diplom. Kaufmann Dipl.-Handelslehr Qiefien, Bleichstr. 5 Alleinige Handeissdtii le am Plane, deren Inhaber Schulleiter, Lehrer und Fachmann ist. Noch täglich Aufnahme für dir neuen Kurse ****a Prospekt frei. MetallbettrN Siahlmair» Kinder» denen, dir. an Priv. Kal 31 N hfl E1mb- ■IhB tabr. Sahl LTh. wasche Tomen- u. Ktnder- aarderobe roirö nui und oretSwerr an- ACieriigi 024546 Hammfir. 5 p. r. Zum 1. November 1924. Weiter. Junggeselle mli einener Wohnung wünscht Verpflegung«- u. HauS halt führgS.» Abkommen mit klein, ruh. Ja- mille ob. alleinsteb Dame au treffen. Schr. Ang. u. 0J4528 an den Äietz. Anz. Ab heute bis auf weiteres die berühmte Andreas-Hofer-Truppe. Erstklassige Instrumental-Truppe Reichhaltige Abendkarte. 0!4548 Josef Schwab. Montao, 27. Oktober, abends 8 Uhr, Oberrealschule (Eingang Bismarckstrahe) Lösung der Ausweiskarten jeden Abend ab 7s/4 Uhr. 83i3v ©ntftt. iekbafte etnjplperloa findet bebaglicheS Heim. Schr. Ana. u. 024529 an den Gletz. An». Verkehrsverein Gießen Verein für Luftfahrt Liebigrhöhe Schönste Aussicht zum Flugplatz 084647 Nur noch heute und morgen: der weltberühmte Lustspieldareteller in Lichtspielhaus Bahnhofstrasse iiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiHniiiiiiiiii 7 phänomenale Akte. Wenn Sie dem grauen Alltag entrückt sein wollen, so kommen Sie zu uns, Sie werden 2 Stunden lang Lachstürme erleben. ■ ■ — Anfang 4, 6 und 8.15 Uhr. ===== Großes Jazzband-Orchester Jugendliche haben in den Nach- mittagsvorstell. ermäßigten Eintritt TW- Nur frühzeitiges Kommen sichert KiKT* Ihnen einen Sitzplatz! 8347c Heute Samstag abend, ab 8% Uhr, im Hindenburg SegrHungsadend zu Ehren der hesten-Meger Morgen Sonntag abend, ab 8% Uhr, im Hotel Schütz Geselliges Beisammensein mit den hessenMegern Zu beiden Veranstaltungen laden wir unsere Mitglieder und deren Damen herzlichst ein.gMT)Die Vorstände. Gießener Konzertverein Erste* Konzert Sonntag, 2. Nov. 1924, nachm. 5 Uhr, in der Universitäts-Aula: Lieder - Abend Mn Pes-CaiWi Sopran S Eintrittskarten: Mk. 5.—, 4.—, 3. - und 2 - bei Emst Challier und abends an der Kasse. Studentenkarten Mk. 1- beim Hausverwalter der Universität gegen Vorzeigung der Ausweiskarte Die bestellten Abonnements können abgeholt werden 8336c Wir empfehlen alle Sorten: BrenibolzMIeö,Ms,Hells« in Fuhren und in Waggons zu den billigsten Tagespreisen. Einkellerung wird auf Wunsch mit übernommen. Jung & Co. Holz- und Kohlenhandlung Klein-Linden—Gießen, Franks. Str. 31 Telephon 1480_________bmd_________Telephon 1480 Kartoffeln aus norddeutschem Sandboden, in den verschiedensten Sorten H. Trechsler, Kartoffelhandlung Telephon 1581. ömd Steinstrohe 73. Alls M MM In «en morgen 5ooM 26. oiloüer MWe ■ toMge (fi6erW6ge) Mogiertoölllige Mwm-Mmg Betleilong non ZteWli Konzert auf dem Flugplatz ausgeführt von der Kapelle des Inf.-Regts. Nr. 15 unter persönlicher Leitung des Herrn Obermusikmeisters Löber. SlüBDlflö: Wielen Hinter dem (Beriflt Beginn: IW nognn. Eintrittspreise: 1. Platz............Mk. 2.00 2. Platz............Mk. 1.00 2. Platz für Kinder unter 12 Jahren . . Mk. 0.50 3. Platz............Mk. 0.50 Jur Besichtigung der Flugzeuge am Sonntagvormittag von 10 bis 12 Uhr berechtigen die Karlen für den 1. Platz ohne weiteres. Inhaber von Karten für den 2. und 3. Platz haben zur Flugzeugbesichtigung gegen Lösung einer guschlagskarte von 50 Pf. ebenfalls Zutritt. Passagier-Rundflug .... Mk. 18.50 Flugscheine sind außer in den Vorverkaufsstellen auch noch Sonntagvormitlag von 10 Uhr ab an der Platzkasse am Gerichtsgebäude und nachmittags auf dem Flugplatz am Flugzelt zu erhalten. Zugänge zum Flugplatz: Zum Sitzplatz: Weg am Gericht, Ostanlage I-Mk.-Stehplatz: Wiesenstraße, Moltkestraße bei der Eisbahn und Eichgärten O.bO-MK.-Stehplatz: Wolfstraße, Mittelweg, am Philosophenwaldweg und an der Scheune des Landwirtsch. Instttuts. 8381D Sozialdemokratische Partei Ortsgruppe Gießen Montag, 27. Oktober 1924, abends 8.15 Uhr in der Turnhalle a. Oswaldsgarten, spricht Raichstagsabg. Dr. David in einer öffentlichen Versammlung über Warum Auflösung des Reichstags Eintritt 50 Pf. stod Der Vorstand Die Verlobung ihrer Tochter Jeannette mit Herrn Re- gierungsasiessor Dr. Hugo Wallenfels beehren sich an- Zuzeigen Emil Nold u. Frau Luise geb. Schulz Meine Verlobung mit Fräulein Jeannette Nold beehre ich mich anzuzeigen Dr. Hugo Wallenfels Regierungsassessor Frankfurt a. TL, Oktober 1924 Liliencronstratze 23 Toblenz, Oktober 1924 CrrfttL Mutter» schweiu, bald werfend. »u oert oder za taufdgen. 024507 C. Knamer Reiskirchen. la Hannoveraner Ferkel u. Läufer zu verlaufen wd Rodheimer Str. 6, neb.MöserSMühle Moritz Noßrnann Hedwig Roßrnann geb. Hetz Vermählte Düsieldorf Gießen 26. Oktober 1924. ttraming Synagoge Sütxmlage 1 Uhr nachmittag«. 8309D Gebrüderhnheuser Marktplatz 9-10 8343a taalnie-taW I SöinMno*t ■ ( zu konkurrenzlos billigen Preisen. Ich biete an: TEPPICHE DivaildeCken gewebt, m. Fransen IS.- 25.- 35 ts 190 Bessere Stores Mk. 9.- Ia Ausarbeitung m. Filetmotiven Mk. 6.75 IBobelhaus I. Ettmann 8362a Elektr. Licht- sind Kraftanlagen iWAU SOWie (cX r ah! rttirt sowie Schrank, ovaleSvte- teaclislroHlag! neben Hessischer Hof 8369a GIESSEN Telephon 260 Neustadt 1 8368a □ Tuchhandlung Bauer, Gießen Moltkestraße 22 I I 1 NI Mk fld, echte Marmor und 2 Stühle gegen bar sofort zu vcrk. Sehr. Ang. u. 024556 an den Gieß. Anz. Billige Preise:: Große Auswahl Günstige Kauf gelegenheit Inhaber: A. Brumlik BahnhoffstraBe 29. Brücken, Bett-Vorlagen vom einfachsten Strapazierteppich bis zum elegantesten Zimmerteppich Warme Hauskleider-Velours mod. helfe Muster dunkle Muster für ältere Damen Manufaktur-, Weißwaren Kleiderstoffe, Tisch-, Bettwäsche Unterzeuge, Reformhosen Gute Quolitlten IIMoro heiss Meine Teppichabteilung habe ich bedeutend vergrößert und eröffne die diesjährige Herbst-Saison mit einem Haltestelle der Roten Linie 8228Q Etagengeschäft Sonneborn -Alicestraßell 48mie. 050 H Mk. 10” 18? M59 |y Mk. Ak ZiMknerllllluk isiuie zum Warnen öet Seele und ©räöer ÄÄ Blumsnzwiebsln role Aszililtzeil Alxe« MMll KlSlIIS Alks killen ufro. in tiefer ßualitötemD- üehlt vceismeck Sense WM Hü SahnhosMe. Telephon 1403. ,360c cqaooonmi'mi'j'juoixi. Für den Nachmittag und Abend elegante Kleider in allen Preislagen Solange Vorrat reicht: Großer Post. la reinwollene moderne Stoffe f. Herr.-u. Dam.-Bekleidung m.4.50 per Meter 145 cm breite Stabiler 2rädriger Handkarren zn verkaufen. An- zusehen 02*550 Kaiserallee 1. Herren-Ulster u. Schlüpfer M Herren-Ulster u. Schlüpfer M sehr elegante Formen.......52 Mk., ÜIK. jeder Art und Größe werden sachgemäß und preiswert ausgeführt durch 8860a Rudolf Rödiger Walltorstraße 35 Achtung! SeW^nöioe öaalwertet «.Gmerdekreidende Alle, die Ihr gesonnen seid, einer Krankenkasse beizutreten, laßt Euch nicht beirren durch parteiische Inserate, in welchen die Frankfurter Krankenkasse als die einzige Kasse angepriesen wird, die nur Eueren Interessen diene usw. Fallt auf sogenannte Empfehlungsschreiben von Handwerkskammern usw. nicht herein, sondern laßt Euch vor Eintritt in eine Krankenkasse die Satzungen anderer Krankenkasten geben, die ebenfalls dem Mittelstand und damit Eueren Interessen dienen. Die im Jahre 1908 errichtete Wo- OOd SIMM W sMWMge SoMeaek, (Beraerüetreiöenöe unö Kaufleute Sitz Darmstadt ist eine aus breitester Grundlage für das selbständige Handwerk und Gewerbe errichtete Kasse, die nur Eueren Interessen dient, deren Leistungen von Tausenden von Handwerksmeistern und Gewerbetreibenden seit Jahren voll und ganz gewürdigt und anerkannt werden. Prüfet erst und dann entscheidet Euch. Ihr schädigt Euch selbst, laßt Ihr das Angebot der Darmstädler Kasse unbeachtet und tretet ohne vorher eingehend geprüft zu haben einer anderen Kasse bei. Die Darmstädter Kasse ist keine Erwerbsgesellschaft, ihre Ueberschüsse kommen den Mitgliedern zugute, sie steht unter Aufsicht des Reichsaufsichtsamtes in Berlin. Sie entspricht allen Anforderungen, die man an eine wirklich reelle Krankenversicherung stellt; gegenüber anderen Kasten bietet sie größere Vorteile. - Unterstützungsdauer 39 Wochen. Krankengeld täglich bis 5 (Soldmark. Arzt, und volle Ar;neivergii»ung. Familienversicherung, Zahnbehandlung, Wochenhilfe, Krankenhausbehandlung. Freie Aerztewahl. Sterbegeld bis über 600 Goldmark, je nach Dauer der Mitgliedschaft. Genaue Auskunft und Aufnahme durch den Vertreter für Marburg und Gießen Herrn Heinr. Boden- bender in Niederweimar bei Marburg. M4667 Herren-Paletot schwarz, Marengo, Samtkragen....... Knaben-AnzOge 3 — 6 Jahren, hochgeschlossen, mit Gurt . .. . Krten-Btel, 3-6 Jahren, Ulster- und Schlüpferform von . , . Loden-Joppen für Herren, alle Farben, warm gefüttert von . . . Loden-HantelA hochgeschlossen, offen für Herren, Schlüpferform .... 24 Mk. Unter feem Gesichtspunkte bitte ich untenstehendes Angebot zn würdigen Ich empfehle Herren-AnzOBO Nadelstreifen in Braun, Blau und Grün Herren-Me verschieden, dunkel gemust. Dessins und Farben . Flanelle solide Qualitäten, für Hemden, Unterzeuge einfarbige für Unterröcke 8364a Flockköper in allen Qualitäten. C.Röhr&Co. Bahnhofstr. 44. Beachten Sie unsere Schaufenster WMZMMckl» in nur bestbewährten Sorten empfiehlt zu äußerst. Preisen Otatai* Mm Lindenplatz 024565 Telephon 641 Hm* tzsiRMi gesunde, trockene Winterware empfiehlt zu billigst. Tagespreis “ ' " Mm Lindenplatz 024564 Telephon 641 meiner Wohnung habe mehrere sehr gut erhaltene Oesen abzugeben. Näh. Wilhelmstr. 12 P. Sechs Wochen alte, weiße Malteser Hündchen «allerliebste Tier« chenl zu verk. o!tMi Blockstraße 5 & MmisWii 2 MMen zu verkaufen. 024SC* Photograph Becker Bahnhofstraße. Schuhmacher- Keparaturma- Rchisie (Singer), t ade Hob erb alt., billig 83220 Amderweg 44 pt. Wrnter- überzieher wie neu, billig zu verk. Augenklinik (ft lauer). 024536 Wintermantel, für I6iäbr., f neu, neuer Schlüpfer, guter dunkler Anzug, Da- menmautel preiswert au verk. Ml588 Südanlage 10 l. Waschelnrichtiingen Badeeinrichtungen jeder Art 8”7a -----Großes----- Lager aller Wasch- uyd Toiletten - Gegenstände bei Rudolf Rödiger Walltorstraße 35 Größe ca. 250/350 cm 200,300 1 cm 165/230 1 cm Brücken Bettvorlag. Smyrna-artig. Tepp., Pers. Kopien 78- 46- 32- 1650 450 Jbefateppich Bouclö-Muster, Mk. 90- 64- 33- aus- verkault 450 Axminster la Wolle, mit festem Rücken.....Mk. 180- 110- 80- 30- 1250 Woll-Perser beste deutsch.Qual. herrl.Perser Kopien 220. 128- 88- 40- exlragroö 19- Woll-Plüsch erstklassigst. Fahr., seit 40 Jahr, erprobt 280. 145- 110- aus- verkauli extragroB 24- Rr. 252 Drittes Blatt Samstag, 25. Mlova 1924 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheßen) Bulgarien Eigener Bericht des »Gießener Anzeigers". — Nachdruck verboten. taL Üeber den öden, fast gänzlich unbeloachsene^ Signaluhr iSaubep, billig, allbeor belanntgegeben. Albach, den 22. Oktober 1924. Helfische Bürgermeisterei Albach. Arnold. 8248D Arbeitsvergebung. Die Ausführung von Pflasterarbeiten bei den Fachwerkswohngebäuden in der Kaiserallee sollen Freitag, den 31. Oktober ds. Zs., vormittags 10 Llhr, öffentlich vergeben werden. Die Unterlagen liegen bei uns offen und sind Angebote rechtzeitig abzugeben. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 23. Oktober 1924. Stadtbauamt. Braubach. 83386 Bin unter Nr. 1344 an das Fernsprechnetz angeschlossen. Gleichzeitig empfehle zur Haus- fchlachtung alle Sorten Blasen und Darme nur beste Qualität. 024532 HerrnannBausch Darmhandlung, Ebelstratze 30 M 0*5.',? Spezialität! AlleWaagen ll emvfietzlt und werden l/rtl eichfähtg hergestellt. garl5(Bmlöt,neuenro.42 GrUWs-VM-iilng des Ziegenzucht-Vereins Gießen. Montaa, den 27. Oktober nachmittags 27-, Uhr sollen an d Ziegenzucht-Station 20 Gräbst ücke auf die Dauer von 3 Jahren meistbietend verpachtet werden. 8324D Der Vorstand. I Landwirtschaftliche Schule Grimberg. Der Unterricht beginnt im Winterhalbjahr 1924/25 am 10. November vormittags 9 Ahr in den Räumen des Volksschulgebäudes in Grünberg. DieaufzunehmendenSchülermüffen mindestens Va Jahr aus der Schule entlasten sein. Anmeldungen können mündlichoder schriftlich an den Leiter der Anstalt gerichtet werden, auch wird von demselben jede weitere Auskunft gerne erteilt. 8307 D Direktor Trautmann. ES liegt in Ihrem eigenen Interesse, wenn Sie Ihre Ccfen und Herde rechtzeitig reparieren lasten. — Auchnehme ich stets gebrauchte Orten und Herde in Zahlung. — Rauchbelastigung wird schnell beseitigt. — Neueste Schornsteinanfüitze und Zngrobre. Haus- und Stiidtcn- gerate, eiserne Fenster, Baubeschläge. H. Schön, Schlossermeister Telephon 274.024533 Auswertung von Spareinlagen! Wir geben unseren Einlegern bekannt, daß eine Anmeldung zur Aufwertung bei unserer Kasse nicht nötig ist, da wir aus genossenschaftlichen Gründen alleEinlagen als angemeldet gelten lassen. 8329D Creditverein Heuchelheim e. G. m. b. H. •eeeseieeeeee Wenig gebrauchter, fast neuer Grudeherd Umstände halber sehr preisw. zu verkaufen Hammstr. 19 II. SEMMS aller Haus- und Nutzliere bewirkt der nie versagende und vcn Kennern bevorzugte altbewährte Futter- zusatz Sroetg-Hlmle' Eckt nur in gelben Orig.-Vackungen mit nebenstehender Schutzmarke — nie lose! m.Broifmann6hem.3abr.m.ö.9.,£e!ö3.-6u(r. Zu haben in («ließen bet: I. W. Kurz Nachf., ?fnh. H. Noll, Neustadt-Drogerie: August Noll, Kreuz-Drogerie, Bahnhos- strane 51; Carl Seibel, Germania-Drog., Frankfurter Str.; Walter Waldsa.midt. Adler-Drog.; Georg Wallenfels, Drogen, 4)1 ortt; Xi. Robert Döll, Samenhandl, Neustadt 46; Heinrich Hahn, Samenbaus; Jakob MaternuS, Kolonialwaren; Heinrich Schön, Wilhelmstr. 54; Heinrich Schön & Co , G. m. b. H, Marburger Str. 22; Konsumverein e. G. m. b. H. Opelbahn! Die Dame in hell. Kostüm, welche in Degl. einer Gießener Dame die Rennbahn besuchte u. dann nach Mainz fuhr, wird von dem gr. Herrn, welcher sich im Zug mit der Gießener Dame unterhielt, um Adr. gebeten, falls ehrb. Annäherung erwünscht, unter F. T. 5425 an Ala = Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M. 8296a Schutzmarke Bekanntmachung. Der Stratzenbahnbetrieb wird am Sonntag, dem 26. d. Mts., infolge der Veranstaltung des Flugtages bei günsttger Witterung bereits vormittags um 9 Uhr ausgenommen. Für ausreichende Fahrgelegenheit sowohl nach dem Wiesecker Weg als auch nach der Liebigshöhe ist Vorsorge getroffen. Die Direktion der Sftaßenbahn. S t o l t e. 8361c Bubina- Beize das Bodenwachs für tannene und Pi ckvinc - Böden beizt, wachst und glänzt. Zu haben in den Farben Gelb, Braun und Rot bet Gustav Geisse, Gießen. Hersteller Emil Bililer, Chemische Fabrik, Geislingen Stg. >««l) laM-.HrartiMgshli ist stets frisch gebrannt ab engerem Werk ■m Bahnhof in Bieber oder per Waggon, Lastenzug und Fuhrwerk frei Baustelle zu haben. 6451D Menz & Schlierbach G. m. b. H., Dillenburg Abtellnnc Kolk wer kBleber** Fernsprecher: Dillenburg 186. Bodhelm a. d. Bieber 18 | Autoruf 1125 STALL für 8 — 10 Pferde im Zentrum der Stadt (Frankfurter Straffe—Bahnhofstraße) von staatl. Institut gesucht. Schr. Angeb. u. 024531 an den Gieß. An-, TSeänAle MSWWWW» AMnlMmiE'jU £■ '" l'!JI T" I- j Handschuhe 9Jl(ltlOtUd) rein Mako, feinste Qualitäten Mk. 2.10, 1.60, 1.45 Mk. 2.50 Wollflanell reine Wolle, Jndanthrenfarben Mk. 4.95, 3.75 Die Preise gelten nur, solange der Vorrat reicht. Pelz waren Zeichnungsstellen: 834ÖD Bezirkssparkasse Gießen Bankgeschäft Karl Chambrö, Lieh Lieber Bank Stadtkasse Lieh und dauerAa/} Cliäanl. 8333D 8332a Mota-Benzin 'Stessen, ‘IharAtplatg 16 Fäustelfür Kinder bis 2Jahre 1.75, 1.50, 125, 0.80, 0.75, 0.70 TrikotHandschuhefürKinder gefüttert..... 1.60, 1.50, 1.40, 1.30 Strick-Hand schuhefürKinder bis 14 Jahre 1.30, 1.20, 1.10, 1.00, 0.90, 0.80 Robert Haas Nachf. Inh.: Georg Falkenstein, Seltersweg 18 Drucksachen oller Art stattunq stilrein und preiswert die vrühl'sche Universttätr Druckerei, R. Lange, Liehen, Schutstr. 7. Nur gute Qualitäten, bewährte Fabrikate Alle Handschuhe haben guten Sitz und sind in allen gangbaren Größen und Farben vorrätig Handschuh wolle ^l£.Farben 2& Tleu eingetroffen 8298D Fritz Nowack Wäschesabrik und Ausstattungshaus 8345a Makobatist 130 cm breit, rein Mako für alle Kraft-Fahrzeuge,*Landwirtschafts - Motoren usw. usw. ausgeeichterPumpeaufderStraße Gegen bar in Mengen von 2,5 und mehr Litern per Liter 33 Pfennig V 11 Z 2 3$ Große Auswahl in allen modernen Fellarten Pelz-Jacken :: Schals :: Kolliers Muffen :: Tierformen Felle zu Besätzen und fertige Pelzbesätze in allen Breiten, Farben und Preislagen empfiehlt A. Kretzschmar Inhaber: Hermann Kretzschmar, Kürschnerei Fernruf 882 GIESSEN Marktpl. 22 ===== Fachmännische Bedienung.------------- Paliabona-Pnder reinigt und entfettet das Haar auf trockenem Wege,macht es locker und leicht zu frisieren, verleiht feiner. Duft. Zulnben in Friseur- Parfümerien, Dro- Apotheken. [6022ss Wertbaständigs Anleihe der Stadt Lieh 10890 nn Bnä8D-SdeWz-300ßC Dollar Zeichnungs-Einladung Die Stadt Lieh begibt obige wertbeständige Anleihe. Der Zeichnungskurs für eine Einheit von 10 Raummeter oder 126 R.M. (30 Dollar) beträgt 118 R.M., zahlbar am 5. 11., Vaam 1.12. und ’fc am 2.1. 25. Die Anleihe wird vom 1.11.1926 ab jährlich mit 2% in Buchen- Scheitholz oder Geld getilgt. Die erste Zinszahlung in Holz oder Geld findet schon am 15. Februar 1925 statt. Nähere Auskunft erteilen die Bürgermeisterei Lieh und die Wohnräume für jedermann werd, preiswert u. in Qualitäts-Ausführung eingerichtet Möbelfabrik Karl Hahn Gießen, Löberstraße 17 Besichtigung meiner Musterzimmer ohne jeden Kaufzwang Wildleder-Handschuhe . . . 9.00 Dän. Leder-Handschuhe . . 8.00 Ziegenleder-Handschuhe. .7.50 Wildl.-1 mit-Handschuhe moderne Ausführung von . 3.50 an Wolle mitSeide- Handschuhe 2.20 Wildl.- Imit- Handschuhe von 1.50 an Strickhandschuhe. . . von 1.50 an Düngekalk in Waaaonladnnnen und im einzelnen liefert ciu'teilt preiswert [tolOc Carl Haas fr-, Gießen Franksnrler Ltr. LS, Telephon 1682. §Cint)entud), 80 cm breit, starkfädige Qualität. . Mk. 0.75 Hemdentuch, 80 cm breit, feinfädig ........Mk 1.25 Hemdentuch, S 1.75 Perkai und Zephir, Auswahl in,Ä 0.98 Qn BelOUT für Blusen und Kleider, beste Qualitäten von Mk. 52.2 an Schürzenzeug,120 cm breit-Mte bettW ^7n m. 2.10 on Jakob Maternus, Gießen Ecke Frankfurter u. Klinikstraße Tel. 1337 August Schneider, Gießen Marburger Str. 68, Te’. 1089,1090 ssood Es treffen jetzt fortlaufend Waggons mit prima trockenen, lagerfähigen Speisekartoffeln zum Einkellern ein. Die Kartoffeln sind in leichtem, vonRegen wenig heimgesuchtem Sandboden Nordostdeutschlands gewachsen und bieten größtmögliche Garantie für Haltbarkeit. Bestellungen u. Lieferung ab Lager bei K. Sier jr. Dammstrahe 50. Telephon 1561 Wagner & Groote G.m.b.H. M» teätthl mit oder ohne Werkstatt an verkehrsreicher Strafte zu mieten ober zu häufen gesucht. Evtl. Wohnung und Lokal in mittelgroftet Stabt Nähe Dortmunds zu tauschen. Schriftliche Angebote unter 8252D an den Gießener Anzeiger erbeten. Iirka WWMark auf grösseres Fabrikanwesen L Fjijpo* thek gesucht. Schrift!. Angebote unter 024523 an den Gieß. Anz. erbeten. Makotuch rein Mako, für feine Damenwäsche Mk. 1.25 inbttg, inigui. 8330« e genü- Wirkung Webefs dadurch irlangen Krone6, den. itbahn. 8361c ’ferf.l, enteich. Äonfit» *• 9, icafe ?ne waam , Farben bei eßen» sbeinillbe Jtö- «s*0 W frjflften. KU Kn lhr. - ’«• 11 luSseld xSsest ■abenb- < - tilg. loirb am rnfolge der >i günstiger um ö llhr mbe Fahr» . Diefeckct igshvhe ist Will Dillenburg ßleberjj d. SÄ {Kein Laden! Direktor Dr. Leh r. 8317D Für den Herbstbedarf empfehle liefert 5836c Reinwollene Kleiderstoffe Halbwollene Kleiderstoffe Baumwollene Kleiderstoffe in großer Auswahl! Buchen- und Melbreiiiihslz Aimchhch Carl Haas jr. Franksurt.Str 59 Merke: Televbon 240 f. Autofahrten. 7707D* Lanbw. Schule Sich Der Unterricht beginnt am Montag, den 10. November, 9.30 Uhr norm. Es werden Schüler und Schülerinnen ausgenommen, die 11/2 Jahre bereits die Volksschule verlassen haben. Die Unterrichtszeit ist so gelegt,- dah auswärtige Schüler tagtäglich nach Hause fahren können. Anmeldungen wolle man alsbald schriftlich oder mündlich (von 9—12 Uhr vorm. im Hess. Landwirtschaftsamt) richten an Einige 1000 Mti. Hemdenbiber, gestreift, kariert, normalfarbig u. weiß, sowie Blusenstoffe infolge Großeinkaufs zu ermäßigten Preisen. Reste ganz besonders billig Hinle prima Qualität, unter Garantie u. bei günstigen ZablunaS- bedlngung. zu haben Seilerei Karl Seif art Gründers Frankfurter Str. 5. Fernruf '>3. ««o Zwiebeln la helle Winterware, versendet per Ztr. 8.50 inkl. San ab Station Echzell geg. Nachnahme 8103D Lndniff Erb Kartoffel- und Zwiebel-Bersand in I Echzell (Wetterau).' Flachs. Wir find auch dieses Jahr wieder Käufer für Flachse aller Art und Zahlen stets die höchsten TaaeSvreiie. Fm Umtausch machen wir auf unsere erstklassigen Waren u. Webgarne ausmerksam, hessische ziachsverwertung Pfifferling & Straus, G. m. b. H. AlSfed.AUtenburgerStr. Tel. 153. (7662D H. Kaeß Nachfolger Kreuzplatz 15 Wilhelm Horn Kreuzplatz 15 mm—i—uw——■"»■■■iiiiMit iiimiL ____- m 1.1 .11 ... ... .--ili ________ __ _________ 2 Bouermuag?n (1 neuer u. 1 nebr.) 1 eis. MWler 1 neues BlaHaih mit Stand au verkaufen 02019 Großen-Duseck Scholhstrahe 4. gmfrrfimiigiriiniiftra Lastauto- Fuhren werd, jederzeit übernommen. Tel. 1546. «uh Bohnholstr. 46 p. .....................................................................IlllllllllllllllillllllllllllllllllS | Achtung! | H Habe meine Badeeinrichtung, Walltorstr. 38 p. W W bedeutend vergrößert Gewöhnliche W I WANNEN-BÄDER | werden von = I 8 Öhr morgens bis 9 Uhr abends und j Sonntags von 8 b. I Ohr vorm. verabreich!. M Gleichzeitig empfehle ich mich in der Aus- W e= führung von Schwitzbädern, medizinischen W = Bädern, Massagen jeder Art, Höhensonne- W = und Solluxlampen-Bestrahlungen sowie jeg- W = lieber Art von Massagen, Heilgymnastik und W ee elektrischer Behandlung. W W Schwitzbäder, Massage, Heißluftbäder W LKU- auch außer dem Hause •w W | August Bues | W staatl. geprüfter Heilgehilfe == 83i in = «UUn!W!SI!Ii!!I!!l!>II!n!!I!l!!!!!!!ll!!!ll!I!i!!!Ii!ninnnninini!ini!nnnin!l!!!!M 10 Ratschläge für Automobil-Käufer! 1. Ueberlegen Sie, wozu Sie den Wagen haben wollen. Gebrauchen Sie ihn zu geschäftlichen Zwecken, so wählen Sie einen Wagen für höchstens 4 Personen. Gebrauchen Sie ihn, um Ihre Schwiegermutter und die ganze Familie spazieren zu fahren, so wählen Sie den größten Wagen, den Sie finden können, er wird immer noch zu klein sein. 2. Die kleinste Steuertype, die für mehr als 4 Personen geeignet Ist, ist die 10-P.S -Type. Jeder kleinere Wagen, für 6 Personen karossiert, ist nicht leistungsfähig. Das Vergnügen, die wenigen Male mit 6 Personen zu fahren, bezahlen Sie mit täglichen Mehrausgaben für Benzin, Oel, Gummi und großem Verschleiß. 3. Der 6-P.S.-Wagen leistet genau das Gleiche wie der 8-P.S.-Wagen, gebraucht aber weniger Oel, Benzin und Gummi. 4. Die Hauptsache ist das Chassis, an diesem die Maschine. Die Karosserie Ist Nebensache. Blumenvasen, Zigarrenanzünder sind billiger als Kurbelwellen aus Chromnickelstahl. 5. Erkundigen Sie sich nach dem Material, aus dem Kurbelwellen, Vorderachse, Pleuelstange, Getrieberäder angefertigt sind. Gutes Material Ist teuer, erfordert höhere Arbeitslöhne; gutes Material macht sich jedoch durch verringerte Betriebskosten bezahlt. 6. Die Hauptsache beim Wagen Ist nicht die Geschwindigkeit, sondern sein Steigvermögen. Hohe Geschwindigkeiten lassen sich durch passend gewählte Uebersetzungen leicht erreichen. Geschwindigkeit und gutes Steigvermögen zusammen sind die Kennzeichen eines geschmeidigen Motors. 7. Fragen Sie nach dem Gewicht des Wagens: Ein schweres Gewicht frißt Gummi — ein zu leichtes Gewicht läßt den Wagen auf der Straße schleudern. 8. Der Käufer nehme sich Zeit, nicht nur fahren zu lernen, sondern etwas von der Maschine zu lernen und zu verstehen. Erst dann wird er Freude und Nutzen am Wagen haben. In Frankreich, England und Amerika sind 80 Prozent aller Automobile in der Hand von Selbstfahrern, auch von Damen. 9. Nur in der Zahl der zu befördernden Personen liegt der Unterschied in der Leistungsfähigkeit zwischen einem richtig konstruierten 6-P.S.-Wagen und einem 20-P.S -Wagen. Ein richtig konstruierter 6-P.S.-Wagen muß ebenso schnell sein, muß ebensogut Steigungen überwinden können und muß bei richtiger Schwerpunktverlagerung auf der Landstraße ebenso richtig fahren wie sein großer Bruder. 10. Wenn Sie das alles wissen oder vor dem Kaufe überlegt haben, dann sehen Sie sich einmal bei mir den Vuchen- Eichen- und Nadelbrennholz liefert äuherst billig I. Wellhöfer. Teleph 743. 134,D Handels-Schule Hermes Gießen Bahnhofstraße 60 Abend-Kurse in Buchführung Handelskunde m. Schriftverkehr Franz, u. Englisch Kaufmann. Rechnen Stenographie Maschinenschr. Schönschreiben Prospekt frei. Anmeldung täglich. ■8048c ■ i Futterkalk Sauwohl Rassol Dörrens Ungeziefersalbe für Menschen u. Tiere ungiftig empfiehlt 8312D Adler - Orogene Gießen 39 Seltersweg 39 Inh. W. Weldiehmldt Apotheker vorm. Otto Schaaf. (024149 Cenlral - Drogerie E. Karn Schulstraße. 82o?D Damenhüten biete ich große Auswahl aller Neuheiten vornehmen Geschmacks bei billigster Berechnung F.Mandler Gr. Steinweg 15-p. Zur Saalbeize ■lllllllllllllllllllllll II Uspulum Tillantin 6 20-P.S.-Aga-Wagen an. Sie werden an ihm all das Vorhergesagte bestätigt finden und erkennen, daß es nur ein Vorurteil ist, wenn Sie glauben, Sie könnten mit einem kleinen Wagen nicht die gleichen Touren zurücklegen wie mit einem großen Wagen. In dem 6'20-P.S.-Aga-Wagen, dem besten deutschen Gebrauchswagen, finden Sie die Erfüllung Ihrer Wünsche. ...... Günstige Zahlungsbedingungen I ---- 8ma Alleiniger Vertreter für die Kreise Biedenkopf, Dillkreis, Marburg, Wetzlar, Gießen, Kirchhain, Alsfeld, Schotten: AUTO-SCHNEIDER Fernspr. 1089 u. 1090 GIESSEN Marburger Straße 68 taiiwrai Gitta u. Umliegend Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht Sonntag, den 2. November 1924, vormittags 91/, Uhr im Saale des Gewerkschaftshauses orteolLBerttetet-BeWiiw. Tagesordnung: 1. Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr a) des Vorstandes, b) des Aufsichtsrates 2. Genehmigung der Jahres-Bilanz 3. Ersatzwahl für den Vorstand 4. Ersatzwahl für den Aufsichtsrat 5. Beschlußfassung über die Uebernahme des Konsumvereins Oberrosbach 6. Beratung eingelaufener Anträge. Dieser Versammlung können Mitglieder als Zuhörer beiwohnen. Der Aussichtsrat: Vetters. Marken-ZigareUen teilweise weit unter Fabrikpreis! (Md Kissel Tabak-Erzeugnisse Gießen Asterweg 29 Kal C. Riibsamen,Fernspr.1659 7805^ »N hervorragender Qualität stets sofort lieferbar |L Grau-«. WM wl von 5394c Derbeste ^flagenlikör ist der Echte Kola-Nuß-Likör aus der Likörfabrik Hermann Cramer, Cassel In Gießen zu haben in den Feinkostgeschäften und Restaurationen Din unter Mr. 1512 an das Telephon-Netz angefchloffen. MMuAl.SWMNiskr. Asterweg 22. 024426 Klein S M Fulda U SämMe Maschinen lir Schreiner, Wagner nsw.i 4624D fi er p ® S © c* 9 n Das ganze '4>fuud- /I M< Paket nur 'Ff* A OMW M KWIW VIW- W n. MtttSki sowie Binöfaöen nnö sümlWe g-llenoaren äyogr juäußern billigen greifen W kW« Allerweg 53 leleobon 1505 gartoffgifätfe 7449D AttoffeWe Wir fabrizieren u. liefern v.Vorrat: Mulden- u. Plattform wagen Weichen, Drehscheiben Lokomotiven, Feldbahngleise AnschluBgleise, Ersatzteile Vereinigte Werke für Bahnmaterial A.G., Butzbach/Hess. Düngdali seit Jahren bewährtes, bestes Material, jederzeit ab Lager und frei Derwendungsstelle. 7930c C. Rübsamen Für Vorträge, Schul- und Lebrzwekle Wmz-tzffÄ und sämtliches ZubebSr. Anfertigung und fertige Diapositiv-Serien. Kinos und Lehrfilme. 8224 d Photohaus E. Karn Operation Spezial-Arzt Dr. med. Bäumges halt Sprechst. v. 9-1 Uhr a.Doünorstay, 30. Okt., in PJopon1 Hotel Kobel. UICI"'• LieblCs kämpfe starke Störungen im geschäftlichen Le en auslösen. Gerade dieses Zusammentreffen der deutschen Wahlkampagne mit derjenigen in England und die grobe Bedeutung, die die Wahlergebnisse beider Länder für die künftige Orientierung der europäischen Politik haben werde».«, beeinträchtigen ja auch die internationale Konjunktur sehr stark. Die Börse ist aus solchen Erwägungen heraus zu einem Abbau ihrer Engo^e- men 18 übergegangen. Am stärksten machte sich das Abflauen der Llnternehmungslust am Anleihemärkte geltend. Kabinettskrise und Reichstagsauflösung haben alle S> ffnurgen auf eine baldige Erfüllung der Wünsche der Aufwertungsfreunde wieder vernich'et. Es läßt sich in keiner Weise voraussehen, ob der neue Reichstag in der Aufwertungssvagr eine andere S eb lung einnehmen wird als das Reichsfinanzministerium. Außerdem wird zum mindesten eine Frist von mehreren Monaten verstreichen, ehe man w eder daran denken kann, diese Angelerenheil aufs Tapet zu .bringen. Wenn sich bis in die letz en Tage hinein noch ein gewisses Interesse für Preuh Konsols erhalten hat, sv ist dws in der Hauptsache spekulativen Käufen und Käufen der Arbitage zuzuschreiben, die sich auf Rachrichten aus London stützten, wonach dort ein stärkeres Interesse für diese Papiere Dor getreten sein sollte. Es hat sich aber hevausgestellt. daß auch die'es Interesse von Berlin aus durch das Bergrohe- rungsglas gesehen wurde. Die Spekulationen, die sich auf die Rachricht von engli^chm Käufen aufbauten, verloren sehr bald ihren Boden. Der Rückschlag war besonders am Markte der 31 'Prozent igen Konsols ziemlich heftig. Die Börse hat schwere Wochen hinter sich, aber vorläufig auch wenig Aussicht aitf eine bessete Zukunft. Die spontane Protestkundgebung der Ter i -er Börsenbesucher gegen den h hen Umsatz stempel. die zu Beginn dieser Woche sogar zu einer eiitäggei Stillegung der gröhten deutschen Effektenbörse führte, zeigt, wie schwierig die geschäftlich' La e des Dankgewerbes gewrrden ist. Es handelt sich hier tatsächlich nicht lediglich um ein Smderinter- esse der Börsenspekulation. Die zuständigen Stellen sollten vielmehr sobald als möglich an einen Abbau der Börsen steuern denken, um den Kopi'a'- unilauf im Inlande und den Zufluß ausländi chrr Kapitalien zur deutschen Wirtschaft zu erleichtero. Die jetzigen hohen Steuersätze bringen den öffentlichen Kassen bei der völligen Geschäftslosigkett der Börse ohnehin keinen großen Ertrag, sie wirken aber ungemein wirtschaftsfeindlich Die Hauptsorge der Wirtschaftspolitik muß es sein. HandÄ and Gewerbe anzuvegen und auf diese Weise auch den Arbeitsmarkt zu entlasten. .* • Di e Frankfurter Frühjahrsmesse 1 925 wird, vor allem dem Drängen von Interessenten folgend, wiederum die Gruppe Lebens- und Genuhmittel aufnehmen und ihr eine gut gelegene, geräumige Halle zur Verfügung stellen. Dies geschieht neben den erwähnten Gründen mit Rücksicht darauf, daß sich maßgebende Firmen der Rahrungs- und Genußmittelbranche des Auslandes an das Mehamt Frankfurt a. M. wegen einer Beteiligung an den Frankfurter Internationalen Messen gewendet haben. * Keine Rotiz von Papiermark- Pfandbriefen in Frankfurt. DerBorsen- vorstand Fraickfurt hat beschlossen, die Dotierung sämtlicher aus Papiermark lautender Pfandbriefe und Schuldverschreibungen bis zum 31. Oktober 1924 einzustellen. Auf Papiermark lautende Hypothekenbank-Pfandbriefe sind ohne Zinsscheinbogen mir mit Emeuerungssch.inen lieferbar. • Ann ahme unbestätigter Schecks durch die Reichsbahngesellschaft. Rach den für den Bereich der Deutschen Reichs- bahiv Gesellschaft getrogenen Anordnungen können von den Reichsbuhnkass-en außer bestätigten Reichsbankschecks unter gewissen Voreussehungen — De-.trauerswürdigkeit und Zuverlässigkeit des Einzahlers, U-.bm.ahme der Derpfftchtung zum Eöfatz der Deutschen Reichsbahn durch die Scheck- anncchme etwa entstehenden Schadens; Vorlage eines auf Antrag eis.-n bahn festig ausgestellten Ausweises — auch unbestätigte Schecke bei Begleichung von Fcachien usw. an Z-nhlung Statt angenommen werden. De Annahme unbestätigter Schecke ist in der Regel auf Goldanstalten am Orte der Reichsbahnkassen beschränkt. Rur wenn am Orte der Kasse eine solche Anstalt nicht vorhanden ist, oder außergewöhnliche Umstcindr eine Ausnahme rechts er t gen, können auch Schecke au Banken usw. in benachbarten Orten zugelassen merben. Den Reichsb.ihndirektionen ist überlassen, nach den örtlichen Verhältnissen zu diesen allgemeinen Anordnungen die näheren Deslimmun- qen zu treffen ♦ Das Urteil über öic Vorzugsaktien vo n Blohm & Voß. In der Sache der Aufwertung der Vorzugsaktien von Blohm & Doh erkannte die Kammer l des Landgerichtes Hamburg, daß der Auftuf der persönlich haf- verkehr. Das Geschäft aewann aber nicht an Umfang. Die Umsätze hielten sich weiter bei starker tenden Gesellschafter vom 20. März 1924 in den gen für deutsche Anleihen konnten sich in mäßigem an und für sich eine Ablieferung der Vorzugs fammlung hat beschlossen, 5 Millionen Mk. zur Aufwertung eines Teils der Sparkassengut haben Telegraphische Auszahlung. 0.45J 0,4 ob 20.10 e Anzeiger".) 79,25 2,4 19,25 7,75 0,75 0 87 2,95 2,9 [•= i *) Dom Ructzudlungswert. Frankfurter Getreidebörse. n 1.4 8 49 79 10.13 11,75 12 6 1,50 voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll 2,7 3,1 7,6 8,80 18 11, 0 16 •6,2 6,30 23 4.4 8.50 5 9.5 18 3 11 75 16,10 13.10 15,75 2 7 3 7,6 18 11,25 16 6,25 15 4 9 8 60 1/,75 11,5 1 .75 15,90 15,25 12,75 1,45 0,-15 0 44.- 0,8 5 0,825 .2 0,38 > 0,94 1.15 11 0,95 4,2 87.5 9 41 23,10 4.5 8,25 10,1 11,75 1.6 0,3 0,35 0,569 0,9 .8 0 1.355 0,3-9 0.931 8,80 7 48,50 49,6 79, 5 11 13, 0 4.30 8,50 35,25 3-25 32,90 25 4,25 4,21 ro, o 72,63 16.99 22.02 1b6 46 18, 2 58,90 6,94 111,99 81,00 56.31 12,52 5,48 Frankfurt a. M„ 24. Okt. Es wurden , - Li- Weizen, Wetterauer 23.25 bis 24,25. OUggen inländ. 23 bis 24, Sommergerste für Einvernehmen mit dem Reich durchgeführt werden. Die Dereftstellung der 5 Mill. Mk. hat den Zweck, zunächst die 65 Jahre alten und älteren Sparer in die Aufwertung einzubeziehen und zwar zunächst bis zum Betrage von 100 Mk. • Sünnes auch an deutschen Farbwerken in teresfiert. Don einer Seite, die im allgemeinen gut unterrichtet ist, hört die „Köln. Ztg.", daß ein größeres Aktienpaket der Aktien der Farbwerke Frank Rasquin A.-G. in Köln-Mülheim und der Farbwerke Hepp A.-G. in Zündorf im Besitze von Stinnes sein soll. ____________Börsenkurse._____________ 7.65 10.88 35,13 43 1,75 2,75 8,5 1,05 4.2 87,6 9.50 41 c-3,M 4,1 8,75 1.i,10 11,9 1,51 0.3 01 4 9 8 8 8 9 49 49.40 9 5 1,90 13 4,50 8 35,75 34,9 32 J Berliner Börse. (Eigener Drahtbericht des „Gießener Frankfurter Dorfe. Frankfurt a. M., 24. Oft. (TU.) Die an - der heutigen Rachbörse einsehende freundftchere notiert Strömung übertrug sich auch aus den Abend- s ■ 8,1 11,10 35.6 43,5 2 2.80 8,6 21,92 1M.M 18,22 59.60 6,92 111,34 80,61 66,08 12,46 <.,46 24,87 5 4 Berlin, 24. Ott. B.i Wochenschluß kam das Geschäft am Effektenmarkt völlig zum Stillstand Die Gla tstellungen der Spekulation sind größtenteils beendet, so eah der auherort>eat- lich minimalen Rachf.age auch kaum ein größeres Angebot gegmüberfk-b ; das Geschäft ist eben völlig cin^ech'asm Am An lei he markt liid die Um a'c stark eingeschrumpst. Am Markt der Industrie Papiere fehlte es sowohl an Unter nehmungs.ust. als auch an jeglicher Un erneh- mung. Die Umsätze bei den Bankei sind so gering, daß bei der Roti-rung der variablen Kurse mit Rücksicht auf die unbedeutende i Um ätze tciltoe >e einige Kursfestsetzungen unteroleiber mß en. Aach am unnotierten Markt fanden kaum noch Abichlü se statt. Einzr lh iten von Inte.esse sind von den verschiedenen Märkten nicht zu berichten. Die Kurse hielten sich säst durchweg aus der gest lägen Höhe. Am Geldmarkt siagnierte das Geschäft ebenfalls, da die Börse vorlau ckg keinerlei Bedarf zeigt. Der Devisenmarkt liegt still. Di: Kursschwankunge i waren auf den meisten Märkten auß.rordent.ich gering Am Man- lanm.irlt lagen etwas fester Gelei irck)en plus 1, Deut'ch-Luxemburg plus 0 5. Im üb.- gen wir'en fast durchweg die gestrigen Kurse notiert. Kal- werte zum Teil etwas gedrückt, Deutsche Kali minus 1. Chemische Aktien schwanken um höchstens 0.4 Elektrowerte gut gehalten, etwas o - geschwächt Akkumulatoren minus 0,5. Meta b und Malchinenbauwerte fast ausnahmslos unverändert. Tercilwerte gut gehalten. Banken unverändert mit Berliner Handelsgeletlschnf' gab n um 1 nach Schiffahrtswerte eher angebeten. Ausländische Renten verkehrten auf gestriger Höhe. tkrttner HandelSaeleltzchaft Lommer»- and Pnvot-Bank Darmst. und Naltonatdauk Dkutlche Bank........ Teuisrbe BeretnSbank .... DiSconio Lommandit . . . Mriallbank Miikeldcutfche Lredltbank Ocsleireichische Kreditanstalt Westdank........... Bochumer Gust ...... BuderaS............ Caro Deutsch-Luxemburg (ttclscnkirchener Bergwerke. Harueuer Bergbau...... flültiütrfe Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln Laurahütte Ctcrbehorf...... • • . . Phönix Bergbau ...... Rbeinftavl .......... Riedcll Montan........ TelluS Bergbau.......- Hamburg-Amerika Paket. . . NorddeuNcher Lloyd..... Lheramtschc Werke AlbtN . Zementwerk Heidelberg . , Pvilipp Holzmann..... Anglo-Cont -Guano Badische Anilin Chemische Mayer Alapin - Goldschmidt Grics.cimrr Electron .... Höchster Harbwecke...... Holzverkohlung . . ...... NütgerSwerke ........ echcideanstalt......- - - Allg- ElekirtjitätS-Gesellschast Bergmann Mainkrasttverke ....... Schuckert . . ...... Siemens & HalSke ..... Adlerwrrke Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Heyligenstaedt ....... Megutn............. frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . Metallgeselluhafl Frankfurt. Pet. Union A.-G.. ..... Schuhfabrik Herz Sichel Zellstoff Waiühof ...... Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Wagböusel . . - 6*/o Deutsche ReichSanIetde . <•/. Deutsche RrichSanleihr . 9'/,°/, Deutsche StelchsanletlM 8*/„ Deutsche ReichSanletb« . Deustche Sparpraunenanlet-e 4®/« ^reußlsche Äonlol» . . . S’/X Vesten ’ 1 ’ ’ 3% Hessen........... Deutsche Wertb. Dollar-Sut dto- Doll -Scha^-Lurvetlua.'! aklien in Betracht kommen, aber dann müsse es I Tempo fvrtsetzen. bprvzentige Kriegsanleihen nein anderer Form geschehen, da die angebotene tierten 455 plus 10 Milliarden, 3.5prt>jjentige Gegenleistung von 25 Prozent der Auswertung Preußische KonfolS 1150 plus 45 Milliarden, nicht Vertrag und Gesetz entsprochen habe. Eben- I 3prozentige Konsols 1075 plus 85 Milliarden, sowenig aber habe die jetzt im Prozeß angebotene 1914er Preußische Schätze notierten 730. Unter Gegenleistung eine Aufwertung von 15 Prozent I den ausländischen Renten waren Ungarische und des Rennwertes in Gold den gesetzlichen Vor- Oesterreichische Renten etwas beachtet. Ocftcr- schriften entsprochen. Die Vorzugsaktien seinen reichische Goldrente 10.2 plus 0,15. 1914er Ungarn nicht nach der Dritten Eteuemolverordnung, §16 llus 0,25. Zolltürken 9 plus 0,13, 5prvzenlige oder § 12, zu behandeln, sondern lediglich nach I Lombarden 7,5 flu8 0,25. Für Montanwerte § 12 Abs. 12, da es sich um einen Anspruch, der bestand fein Interesse. Zur Rotiz gelangten darauf einen gegenseitigen Dertrgg gegründet wäre, pener mit 79,25, Manss older 2,75 plus 0,15, Rhei- und nicht um verzinsliche oder mit Aufgeld rück- nische Braunkohlen 26, Tellus 2,4. Etwas lebzahlbare Schuldverschreibungen handle. Die Aus- Hafter ins Geschäft kamen chemische Werte. Ba- toertung könne deshalb nicht auf 15 Prozent 6c- dische Anilin 18 plus 0,13, Chemische Griesheim schränkt werden, sondern sei nach allgemeinen 16 plus 0.4. Scheideanstalt 12,5, Elberfelder Far- Billigkeitsgründen zu ermessen. den 16 plus 0,4, Th. Goldschmidt 11,25 minus 0,25, ' Zur Aufstellung der Goldmark- Holzverkohlung 6,25, Rütgerswerke 15 plus 0,1. eröffnungsbilanzen. Die Industri'- und Elektrowerte waren gehalten. AEG. 7.75 plus Handelskammer zu Berlin hat in einer Angabe 0,15, Licht und Kraft 6,75. Am Dankemnarkt an das Reichsjustizministerium beantragt, daß erlitten Berliner Handelsgesellschaft einen neuen die Frist zur Vorlegung oder Aufstellung der Rückschlag um 1 auf 22 Geld. Kommerzbank 4,4, Goldmarkeröffnungsbilanz für Aktiengesellschaften, Darmstädter Bank 8 plus 0.1, Diskonto 11,75 Kommanditgesellschaften auf Aktien und Gesell- plus 0.1. Dresdner Dank 6.63 plus 0,1, Metall» schäften mit befchränkter Haftung sowie alle Ver° bank 12,6, Mitteldeutsche Kreditbank 1.5. Rhci- icherungsvereine auf Gegenseitigkeit, deren Go- nische Kreditbank 2,25. Sonst kamen noch zur schästsjahr mit dem Kalenderjahr zusammenfällt Rotierung: Schantungbahn 1.4, Maschinen Eß- oder in der Zeit zwischen dem 1. Januar bis fingen 6,2 plus 0,2, Karlsruher Maschinen 3.1, 31. März beginnt, bis zum 31. Dezember 1924 Mönus 2,5, Cem ent Heidelberg 19,25 plus 0,25, verlängert wird. Wayß & Freylag 2,75, Hoch- und Tiefbau 2, * Teilaufwertung der Berliner Spinnerei Hammersen 18,88 plus 0,1, Gebr. Jung- Spark assenguthaben Der ständige Haus- Hans 9,75 plus 0,15, Rheinmetall 7,25 plus 0,25, Haltausschuß der Berliner Stadtverordnetenver- Julius Sichel 2,95, Chemische Mainz 9, Zucker fammlung hat beschlossen, 5 Millionen Mk. zur Stuttgart 2,6. Im Freiverkehr kamen Umsätze Auswertung eines Teils der Sparkassenguthaben nicht zustande. Die Börse schloß bei stillem Gebe reitzustellen. Die Auswertung erfolgt auf Grund schäft zu gut gehaltenen Kursen. von Darlegungen der Direktion der Städtischen Devisenmarkt Berlin—Frankfurt M Sparkasse, nach denen eine Auswertung der städti- /rv -vevisenmarn Berlin erranyun er. ju. OTnfoihon innnrhft nir 'Bi'rfin nKt'in nicht in (In Billionen Mark auSiedrstckt Bueno»«Nlre6. London. Neu» fchcn Anleihen zunach t für -v^iin allem mcyr xn .ort 3QJ)Qn wto be on„etro föt elne tinbflt. Wien und Frage kommt. Die Angelegenheit könne nur im Budapest für igoooo Einheiten, alle« übrige 'llr 100 ein betten.) Vmcrlkanllchr Rote» * * . * * Velgifcbe Roten Dünstche Rote» Enolische Note» . Frantönlkde Rode» ...... pollandisMe Rotr» ...... Stc.UrnKcbt Rote» ...... Rorweailwe Rote»...... T'utidi Cffttrt, ä ioo Jtttmea Runiänllche Roten...... Schwedische Roten Schweizer Roten Spanische Roten Tschechoslowakische Rote» . . Ungarische Roteu . . . Hamburger Tageszeitungen aus Ablieferung der f - - Vorzugsaktien nicht gültig fei. Es könne wohl Zuruckhaltung in engen Grenzen. Die Defserun- 23. Oktbr. >4 Okt r. Repart. AmiNckr 'Jloltenim cd,Id l Brie' ?lmtli1>- .'ton.'r 11 • >^ckd 21. ! 24. Ami.Nou Brll..-?!niw 6l)riftinnin Sov.'nbnqen Gtortbolm . Hrlsingsor- ulalien. . . London. . . Reuyork . . PoriS. . . . SLwei; . . Svaai-n . Dien in D-- Ceft. abgcll Prag . . . Budapest. . Buen. AlreS Bul,< arten Fapan . . • Wo de Jan Belirad . L'llabon . . |. 1 1o5,U9 20 15 59,85 72,47 111,47 10, 2 18^4 18,80 4,1 J 11,95 8 .60 t>6,21 5,915 12,61 6,45 1,62 3,06 1,605 1,47 6,005 15.96 1.5.91 20.2, 60,15 :2,33 112, bS 10, 8 1' .34 18,97 4,21 12.05 81,00 b6.49 5,945 12,56 6,47 1,53 8,68 1,615 6,48 6.36 16,04 Da n kn 164,79 20,13 69.70 72,29 111,47 10,M 18,22 18,845 4.1) 71,9! 80,65 b:-.O6 5,915 12, ,0 5,48 1,64 3,04 1,606 Ä 15,96 otea 167,51 23,21 £0,05 72,75 112,03 10, 7 18,32 18,93 4,21 12,01 81,07 16,34 5,945 12, 6 6,50 1,65 8,06 1,615 4,47 6,03b 16J4 voll voll voll voll vollivoll volilvoll von voll voll voll voll,voll voll voll voll voll Dul.^oll vo>> voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll joU von voll voll voll voll voll Frrrf**. 24. Oktbr. Geld Prle’ Re^acl. Tv BiMonen Prozent Frankfurt a M Berlin nur* ! böi|c ex(lt[1.i StMllhlL 1,11 1 1 bi> le Datum: 23. 10. | 24 0 23.10. | 2*. 10. Drauzwecke 25 biS 28,75, Hafer, inländ. 20 bis 23, Mai- (gelb) 20 25 biS 20,75, Weizeirmehl, inländ., Spezial 0 35 bis 37,50. Roggenmeh» 32,50 biS 35, Weizen N ei. 12,25. Koggen liefe 12 Berliner Produktenbörse. Berlin. 24. Okt. Der Produlienmarki eröffnete auf die niedriger amerikanischen Pivns- noticrungcn völlig ,u 'n es. Auch d letz.tigig etwas größere Ee'chäft in prgrnptrr oder nab?- liegender Terrninwa.e wegen dee i^ranrabenoen Ultimo war still gewort e i Mebl flau -Koggen niedriger notiert Es wurden not.ert für je 1030 Kilo: Dei,zen, märt 215 bis 220, Roggen, märt 210 bis 214, Gerste, mär! 240 bis 265. neue 210 bis >?25. Hafer, mär!. 175 bis 185, Ra PS 390 bis 400, Leinsaat 400 bis 410; für je 103 Kilo: Weizenmehl 33 bis 33.25, Roggen mehl 29 bis 33, Weizenkleie 13 Sogjvn'.le.e 12 5 bis bis 26, Fultererblen 19 bis 20, '^c ulebten 17 bis 19, Ackerb ihnen 20 bis 22, Wick.-n 18 bis 20, Lupinen, blau 14 bis 15, gelb 16 bis 19, Serradelle, alt 14 bis 15. neu 2' bis 24, Rapskuchen 15,80, Trockeiischnibel 10,63, Toismelui e 9,10, Kartofselslocken 19 bis 19,50. Gießener Stadttheater. Kalma«»: Das Hollandweibche«. Es ist wohl fchrn mehr als ein Jahrzehnt inS Land gegangen, feit Emmerich Kalman sich mit feiner „Csardasfürstin" verdienteimaßeii einzn Dombenerf)lg holte. Die „Cfardasftirftiii" trat einen Siegeszug um die Welt an und ihren Kompmisten stellte man neben Strauß und Lehar. „Das Hollandweibchen" ist als Kunpofitrw eine zweite, nicht verbesserte Auslage. Lind doch bat auch das „Hollanoweibchen" auf allen gr)f}cn Operettenbühnen der Welt einen beispiellosen Erfolg gehabt, ein Beweis, daß heutzutage auch ein mäßiger Kalman noch turmhxh über hundert Konkurrenten steht. OaS Libretto ist zwar wenig originell aber geschickt und bühnenwirksam, kein Wunder, wenn sich ein so raffinierter Praktiker wie Leo Stein an der Abfass' .g beteiligte Das Leben am Hofe eines deutsa-en DuodezfurstentumS des vorigen Jahrhunderts mit feinen Haupt- und Staatsaktionen wird köstlich persifliert. 5 in ein- verwoben ist die Liebesg. schichte ber Prin .e die der fürstliche Bräutigam veischmäh! und die ihn sich dann als fesche holländisch.' Kellnerin doch erobert. Der feierlich-komische Auszug zur „Hochzeit per Prokura", das fixle Strandleben in Wyk, wo sich dann alles findet, gaben der Regie Ernst Dadekows Gel.'gmheit zu netten Bildern und flotten Tanzeinlagen. Meta Liebermann war eine anmutige Prinzessin, Else Simon eine schalkhafte Hofdame, Richard Riedel ein flotter pnnzlicher Schwerenöter, Emst Dadekow ersetzte mit Erfolg, durch temperamentvolles, drob liaes Spiel, was ihm an Stimme gebrach Der Ooerhosmerster Herrn Schreibers erregte als Hausknecht im fröhlichen Trio mit den beiden Hollandwerbchen wahre Heiterkeitsstürme. Albert Mischel war für die melodiösen Weisen Kab mans ein guter Interpret. Das Blech drängte sich aber namentlich im ersten Akt ungebührlich vor. Hessisches Landeslheater. Darmstadt. 24. Ott. (Gig. Bericht.) DaS Hessische Landestheater hat seinen Spielplan bereichert durch Aufnahme der Oper „Die neugierigen Frauen" von Wolf-Ferrari. Der Komponist ist bekanntlich der Sohn eines deutschen Malers, der aus Weinh.im a. d. Bergstraße stammt. Die Aufsuhrung, die im Kleinen Hause des Landesthealers ftatifanö, verwendet zum ersten M>ile h er eine Drehbühne: sie hatte ihren Hauptreiz in dem architektonischen Aufbau der Dühnenb'.lder und in den Kostümentwürfen, die ein hohes Maß von kunstgewerblichem Können betoie'en und eine Sehenswüroig» feit für sich waren Bühnenbilder und Ko>iüme waren das Werl von Lothar Schenk von Trapp. Die lünstlerischen Leistungen der Darsteller bewegten sich aus einer bemerkenswerten Höhe. sHüfo .•gLflrzfcmgi- ln allen einschlägigen Geschäften erhältlich. für Damen, Herren u. Kinder. Vorbildlich in Schnitt und Sitz unter Verwendung bester Stoffe und Zutaten. SiWtoft^r! Die roMre^e sulSeNvven! Für liefere ich erprobtes, voll- 9w> z-x ständiges .50 Futter zu einem Maßanzug 8”eD ZUBAN LiequMsÄs hrrvAMgerrde Achtung! Achtung! BRILUB1 Bei Sataeel-AeftrSgea Extra-VergGaetigtingeEi! Dr. med. Alberts, Asthmakur, Berlin SW 11. 5013H 7064D Heinrich Appel Seltersweg 73 Telephon 267 Beetee Material Reine Handarbeit 24 Mark binnen 7733a Für Priiatilactiiip in empfehlende Erinnerung. 8334a empfehle Linoleum 3 in jeder Größe und f. jed. Leistung liefert preiswert ab Lager Dentana Loröoba Hlorena* Hevada " ändert tan- sonde Kunden I Viele tausende lobende Anerkennungen über Güte und Preie- würd'gkeit unserer V« ar en. Sierra Sierra Sierra Sierra Tegmfehe Läufer* MM lauh Orälralh Bei Solingen SUhlwarenlahrik und Venandbaos. Versand direkt an Private. Kurs vechärkks hochormles formst. G'ZUBAN