Ui! [hl M ghl M Hl! f’i’ D Kl nh fi;? *' t* n; >?5a s-ll ■th Montag, 25.5evniar 192-$ Erstes vlaü |Z<. Jahrgang aller Di "3 ranmlung n h Ich i 'tz ich ei mril ij Der TanbtD^r'fd)cftTicf)c Kredit. Berlin. 23 S'fr ) Der PräfrLent des RcichSbcrn Jt-f ri mA Dr Schacht, legte im ®:ljm a -Sfchuh bm Deutscher Landwirtfchafs- GefeCVfr’ft feine Auffassung über W-h-ung unb oa-ttrfr sch-f- **— Xei4»bant diesem Problem. Sc ilarmie Das Urteil der Sachverständigen. Die Neorganisatlon Deutschlands auf rein geschäftlicher Grundlage SondercmgeleaeTiheil eines ein einen Volkes zu betrachten und vorn gekirnten deutschen V">ll sor- der:, vor leinen 2lnftrengu men zu ü k-ufchrecken. um drn Geistesarbeitern entägliche Ledens- und Arbeitsbedingungen zu schaisrn. begann seine Ausführungen mit dem Hinweis auf da« unendlich« Eiend. worin sich das deutsche Delk bereits Manb. als er da« Kanzleramt über- nahm Unsere Pflicht muhte es sein. Den ungeheuren Sturz der Wirtschaft auf«“balten. Hostenlllch gelingt es nach einer der Gerechtigkeit entlprechenden Xegchmg unseres Derhällnisfes zu den Sn- teniefiaaten aus Grund des Hedalller Vertrages auch zu einer ruhigeren ®nttpi 1 dun in te< n“? ratimVcn Ab it r arSr. abgelehnt. Di>? n-ue Klall mparl i hmme d'e tr ngenb jtotwen Ire Uebeibiüdung der Älaf1engen en- sähe und bi* Grwrckung de? Der^tändn srs der ci >. (*en St nbe für e nan?«r D^-en wurde brd>' 'f n, M? S^rbennq de Dcha^mna eine« RechtSdlvckS In 'X-icbetaq^Tohlffamtyf zu interiutym und in den Rechtsbivck mü enrzu treten. Torgen und seine Finanzen in Orsnu-i zu 6rin- Di' 2 ranmlung n hn Ich ih 14 rtnnu ti gen. soweit cd möglich ist. Wir muffen biefe eine Gn llchlihung an. die bioor warnt, die nächsten Monate mit der Entschlossenheit des I Verelend^ der deutschen Kulturschicht als eine nanz. und Wirtschaftslage zu gelangen. D bat ein Interesse an dem Wohlergehen Kreise der Bevölkerung, gerade der Kulturstaat unserer Zeit hat ein besonderes Interesse am Geistesarbeiter. Denn alle Streife die Wahrheit des Satzes erfannt hätten, dann mürben gerade weite Streife der Industrie und des Handels in den letzten Jahren und Monaten unseres Glends für die Intellektuellen von ganz Üeeebec Ni l* m Virile 35 0 olbpfmnlg, TL «}•<-«2ir Kus. sch au - Iffomeonlid für Dot'Nb u 3«uiDrtor Di jnebr TDilb Vonge {•r ben bb iqrn Ted 6rr st Blumsch,n.ssr bei In K'qenicil fan te* sämtlich in Öie^en. Deutsche Kulturnot. Berlin. 24 Febr (Wolst ) Im Plenar- sttzunassaa! des Reichs ^gs sand In Anw.senheU des Reichs p.rälidenten. des Reichs- kanzlers und verschiedener Reichsmintster eine eindrucksvolle Kundgebung sür den g e f ä h r- beten deutschen geistigen Mittel- ftand statt Die Reden wurden, wie der L.'iter her Bersammlung. Dr Groll, hervvrhvb. rabto- telephonisch 2000 Kilometer well verbri et A s erster Redner w es Xeichstagsada 0 D e r 11 n in feiner Sigenschaft als Dors tuender des Schay- fartelli für Mt notleidende Kulturicht41 Deut'ch- iands daraus hin was deutsche Deistesgrvre. deutsche Wtssenschaf', Kunst und Technik allen Bollern gel ben hat Dteles Geist-sleben leide Rot die Stätten der Wissenschaft werden abgebaut und dte Sorschungsinstttute durch Gelb- sorgen g-h-mm t Der Währung-.zrrf ill v-mich e e den tobender! rag vieler deutscher ®eiflc*irbd.cr; Überall droht der Zerfall der deutschen Kultur Der Redner forderte für die gesamte notleidende deutsche Kulturschicht Gerechtigkeit von allen die am Versailler Vertrag beteiligt lind Desgleichen richtete er an bk Regierung und den Reichstag die Bitte, bah sie der Rot der gecke re'erv en hatte, die sich aber eine« Tages merkwürdigertv«is«. sie wuh.en nicht wie. im Be'itz und Eigentum der Höck st pd. arlaphal ft;?d« i Sinclair » Werke befanden. Auch ti: Doheny -kde e lschaft erwies sich plötzl.ch als Herrin über solches ursprünglich staatl.ches Petroleum, ein amerikanisches P>. troleum-Panama tut sich auf, vielleicht nach der eiUenarric,eii Form der För- der-Gebäude. nennt man es drüben den Tee- topf-Skandal. Die ganze Geschichte hat mit der jetzigen Regierung des Prüsileiten Loolidge nichts -u tun. Alles spielte unter Har- dings Herrschaft. Roch unter Wilson waren die ftaathdxn Petroleumselder fest in der Hand deS Marinesttinisters Daniels, der sich auf verlockende Anträge spekulierender Pliva'.unternehmer weder offen noch geheim einlieh. Das wurde anders unter Harding. Cr machte den Advokaten Edwin D e n b y zum iUarlncftlrttftt, den Senator 2llL-eit B. Fall, bis dahin Staatssekretär von Reu-MeLiko. zum Innenminister, und den bis heute noch im Am:e sitzenden Juristen Harry Kerr D a ug- herth zum Generaistaateanwalt. Diese drei Männer stehen heute als die Kompromittierten da. Ihre Wahl zum hohen Staatsamte erfolgte im Februar 1921. Innenminister Fall trat im März 1923 zurück. Marinesekretät Denby unseres Wissens eb^nsalls, Deneral- ftaateantDalt Daugherty bklt sich auf seinem Posten, muh aber jeden Augenblick stürzen. Washingtoner Reaierung. Kongrch und Qesfentlichkeit waren ein Jahr lang ahnungslos. 3m März 1922 machte der Senator Ken dr ick die parlamentarische Körperschaft, der er anaehört. auf die Tatsache aufmerksam, daß die Teapot-Dome nicht mehr von der Verwaltung der Republik, sondern von der Sinclair-Descllschaft kontrolliert werden. Die Presse schlug Lärm. Der Senat verlangt« von der Washingtoner Regierung Dorlage det Derkaufsurkunden, und ein« hochnotpeinlich« Untersuchung förderte folgendes zutage: Fall und Denby ha.ten einander in die Händ« gearbeitet. Fall ersann die Transaktionen, und Denby, als der verantwortliche Ressortminister für das Flotten-Pctroleum empfahl der Verkauf. Harting unterschrieb ohne zu wissen, um waS es sich handelte. 3m Juni 1921 ging dl« Kontrolle det staatlichen Petroleumfelder rerwaltunaStechnisch aus der Befugnis des MarinefekretärS In die des 3nnenminlsterS über. Run beherrschte Fall allein das Feld. Die Unt«r- suchungSkommifsion des Senats We st Herrn Fall nach, dah er damals einen Scheck.fibet 100 000 Dollar von einem Herrn Edward M c L e a n , der in engen Dez'.ehungen zu der Sinclair-Ges.llschaft steht, erhallen hat. Fall verteidigt sich damit, dah er den Scl>eck un- honoriert zurückqcgeben habe. Aber wie kommt eS, datz Herr Albert D. Fc^ll im März 1923, kaum daß er von seinem Posten zurückgetreten war, leitender Direktor bei den Sinclairwerken wurde, die den Teapot angekauft hatten? Die kam eS, datz der mgendhafte Senator, der bis dahin nicht mit Glücksgütern gesegnet war und verh-nlmis- möfjig geringe Einnahmen bezog, plötzlich mit Kapitalien und Grundstücken nur so um fich warf? Auf diese Fragen ist Herr Fall bis jetzt die Antwort schuldig geblieben. Lediglich den Verkauf der staatlichen Teetöpf« gibt er zu, rechtfertigt den Schritt aber damit, datz di« Privatgesellschaften in ihrer AuSbeutungS- wut drauf und dran waren, sich in die staatlichen Felder unter der Erde sozusagen etnzu- fressen, und datz eS deshalb immer noch besser war, durch raichen Berkaus Geld für der Staat herauS'u'chlagen. Hat der 3nnenmlnb (ter Fall wirklich nur das Wohl des Staates im Auge gehabt? Man erinnert sich, daß der Senator Fall seit I-chren ein eifriger Befürworter der 3ntervention in Mexiko gewesen ist und unermüdlich auf diesen Schritt ohne Rücksicht auf Kriegsgefahr hingearbeitet hat. Alle- wegen des leidigen Petroleums. Herr Daug« herty aber, heimlich und innerlich ein Knecht des brutalen Trustkapital-, hat als General- staatsanwalt nichts ce an, um den Sumpf auf. -udecken. Run wird sich der Skandal zu einei schweren Anllage gegen die Schuldigen verdichten. fallier Vc-rirages. Er sagte, die Tatsache, tlr am m-'iiten aus t«; Intcrnatk» Mlen Cayc btr- a-Jiugr. f i di« bib bw Zr e « ,4.«xiräg<* fehl' g c I d) l a g e n s ieu Uku auch immer bk An- H4> en b r allitcr.c.i 5t KiL8m.ru ;tc. ü>jm. die ihrr Lä der In Paris verträten, es fei ipnen nicht griu gen, c nen gerechten und dauernden Frieden zultanX zu br.njev De Pvli' ti.’. die nach d m Wr*sfen rill tano angenommen wurde, habe Curotxi L d a o ». Ruin, Hungersnot, Krankheit und Tod gedrncht. Die Anfgab.', der Mi-donaid und dte Recierung grgenübirftänbcn, fei nicht nur die Frage, wie t-ie S t ittpchu g an.fcbesten werden könne, tem L i. oetpiiibcri u-e den könne bah der wirtschaftliche Ruin n> itc e Fort ch L*tc mache Di' Ausgabe der Refierung fei es. ei »en wirklichen Frieden zu schal er, Handel und Der- kehr wi der he zu te.te i und aus eine so feste G/u tdlage zu s Yen, d»y die Zivilifation nirmals trl.tkr non einei äbnltchen Gefahr bedroht werde Daher mutzten alle, btt ben Beginn einer neuen Aera mternationalen Zusammenwirkens und Wohlwollens zu sehen wünscht:n. auf die schneilstmsglich« Revision des Tertrags von Dersailles als einer unbedingten Rotwcn-- bigfe t bestehen, ebenso wie auf einer Lösung des umft.iitrncn Reparattonsproblems. Was sowohl die territoriale als auch die wirtschaftliche Seite deS Versailler DertrageL betrete, so fei eine Reoiiion seiner Bettimmungen nicht nur wesentlich, sondern seit langem überfäl - l t g. Die Urheber des Bert rag .s hätten, als sie ihn vorbereiteten, die Geschichte völlig verhöhnt Sie hätten zum mindesten erkennen müssen, bah sie alte Traditionen verletzen und sich über die Wünsche der Bevölkerung hinwegscyten, nur damit die Beute den Siegern zufalle Der Versailler Vertrag sei zweifellos dem Grundgedanken der dem Waftenslillstand voraus«iel)enden Vereinbarung, unter der Deutschland die Wissen gestreckt habe, entgegengesetzt Der Versailler Vertrag enthalte territoriale und wirtschaftliche Klauseln, die Tatsachen ableugnc- t e n, die sowohl den. Buchstaben wie dem Geist nach in öffentlichen örtlärungen enthalten snen, die von den alliierten Staatsmännern während des Krieges abgegeben wurden. Der Vertrag habe ferner den Kamps der Völker um Befreiung und Schaffung einer Herrschaft deS Rechts in einen tatsächlichen Eroberungskrieg umgewandelt Die Bestimmungen des DertrageS verfolgten den Zweck, auS den besiegten Landern unmögliche Summen als Entscchäd'igung heraus- zupressenunter der irrtümlichen Annahrr«, datz das wirtschaftliche Leben mancher Länder zerstört werden könne, ohne datz dies das Wirtschaftsleben anderer Länder berühr«. Henderson fag e. er wolle deshalb der Oesfent- llch-leit )?ign. a ,f welchnn öianbpunlt die Re- g.ming fn he. Der Premiermini ter versuche txe notwendig - Atmolphare zu schatfen. ander hoffe, bah Schri te durch eine Weltlo.ife durch den Völkerbund oder durch beide un emommen würden. um zu sehen, ob man nicht zu dem Standpuntt Aurü.'ffom.nea könne, der von dem verstorbenen P'üfidenten Wilson im Gegensatz zu der Poll °ik der alliier en Staatsmänner in d?n 3a h cn 1915 '16 entg mtmmen wurde . Henderson schloh: Ich bin überz ntgt, bah unsere aHiierlert Staatsmänner nach dem Waffenstillstand und nach dem Begiim ihrer Arbeit in >-Pa as deutlich? wirtschaftliche Tatsachen unberücksichtigt gelaßen haben, und cS schein' mir. datz je eher unfe e Regierung die nr twendige Atmo'phäre schiffen und a-if diese Frag? der Revi'lon des Venrag-'S kommen kann, es um so besser für alle in Betracht Kommenden ktn wird. anderen Gedanken beseelt getDc en sein und wür- I ben sich zu ganz anderen Taten haben aafraffen müssen. alS wir sie leider Gottes zu verzeichnen hatten. Der Rei-s7an-ler erklärte, boh deutsche Arbeit und deutsche Industrie den kommendeu schweren internationalen Wett- betperb nur dann siegreich bestehen können, wenn outzerordenlliche Qual lätsirbeit in jeder Rickckung geleistet wird. Für alle Forlch i te, woraus wir rechnen müssen, schrfst erst bo» g ihige Cex* x. die Arbeit der männer der Wl senshaft und der Techniker und I ge- i ure de VorauSsetzui^aen. Dementsprechmb hat der Staat, die gefam e Entwicklung unfciv» Wirtschaftslebens und unserer F:n beutung uns ^s ®ci feileben» reich! weit über die G e"tz n uns meS ÖtatMel hinaus Ich svreche nicht su stolz, tocim ich sage: An dem ^rlbeheben und an der Sect ntmLfluni deS de it'chen Geistes- iebi's der deutschen Wi'fewchatt, der deutschen Literatur und Kunst svwre der deutschen Technik ha' die ganze Welt em großes Interesse. Die 3-tum ftnb vorüber, too en Start glaubt, nur seine eignen egoistischen Ziele oertolgen zu können. D r finrnziei e Ru n Deut'chtandS hatte etmm vnn'chif lichen und fiiKruie len Riedergang auch der Siegerstaaten zur Folge W-mn unsere UnlDcrfltaten. unfe v Fortchingsinstitute. itn'frc Hochschulen teb fische r sowie fvnftigen höheren L*ebranftalten. die im AuSlande einen auherordentlichen Rus ge offen, jetzt fo anher- ordentlich schnvre Rot leiden, sollte batn nicht di «arge Wett Nnran teil*>*hmen müssen, nicht Mrs i.b.T dyi> "-g ichem HumantätS es b , sondern aus dem G-süh^ bet bitteren Aoiü > nd gkeir, weil die gany* Menschheit mit der Wi'fe-tlchnft verankert tit und leidet, wenn eines ihrer Glieder Rot leibet Die Onteirgen) bat aber auch Anspruch darauf, in den weitesten Schichten des eigenen Volkes BerstandniS zu falben, namentlich in den Kreisen der Kap-italkräfllgen, und bei lhien materiell Unterstützung w erhalten,die sich nachher wieder in roertvollrr We se auch für di« Kap'talkräftigrn in Wtrllchüft und Grotzhandel answirkcn wird. Leider ftnb bk Finanzen des RricheS und der einztllnen Länder brrart zerrüttet ixir' eS dem Staat unmöglich ist. auch dem intellektullen Teil der BevölkcTung eine solche För erung und Anterstützung zutell werden zu lassen, wie das notwendig wäre und wie wir öS gern tun würden. wenn nicht der eiserne Zwang der Rot es uns einfach unmöglich machte Die Regierung bat beute m erster Linie dafür zu forgen bah un'er Wirtschaf tslebcn gehalten wird auf der Höbe und dem ruhigen Stand, den wir feit Mt!e Rovember glücklicherweise haben. Ale un'cre Mahnahmen lind nur von dnn Gedanken beseelt: Linser Volk darf und soll nicht mehr in eine Inflation hineingeraten. Wir müllen den Sachverständigen zeigen, day daZ beut’±2 Volk b i s zum äuhersten zu geben entschlossen i st, um feine G sch f e f lb-ll zu 5e- LrfcheMl tLgsch. «h« Soeiu wwb Feiertag», mit d. Sam»tag»b• ben TKngcn z u aenebmtgen 5'ir* all- g m i e Ausfuh eriaub^is kommt nicht in Fr»-e H Im b* ist jeder Artrag besonder- beim QHtn’ierium ei i^ureichem Paris. 25 Febr Der .Reuyork i*> i t darauf hin. bah die Arbeiten des 6acbt>erfiuixinge. milceo Da wes In dieser Woe-e, wo die Dachoersländigen In txe Aus- ftcllung ihrer Berichte eln'.reten. in ihr dnttes Stadium treten ©erden jetzt demche unter den Witgltedern noch Einmütigkeit, und cs lägen s ibst fe;nc 2 tzetchen dafür vor, bah sranzölischerseits dmwent ungen gegen die Aufgabe der wirtschaftlichen Kontrolle deS Ruhrgebiets erhoben werden Soweit ersichtlich, wurden die Vorschläge der Sachverständigen wie folgt orten.krt sein 1. Das Korn Her oder wen igstens di« Meh b'.it der Sachd rstQid g n rel entschloßen, einen umsasfeuden Plan zur Reorganisation D . u t s ch I a n d s g n, dessen Elemente so inemenbergdffei, datz er als Ganzes entweder angenommen, oder ab- gelehrt toetben müsse. Mit anderen Worten, die Rcparat onskommission tverde, wenn in ihr politisch« Erwägungen sich vordrLn- gen solltrn, autzerstande sein, einzelne Dor- schlage anzunehmen und andere abzulehnen. 2. Tne Repa'at onskommissirn müsse nach Dorliegea des Sack^verstsmd gn»i-erichts zwischen »rn Methoden wählen: e tweder sie nehme den Plan an, der auf rein ge - schäftlicher Grundlage den Gläubiger- machten Reparationen Verschaffen könne und her Polit sche Erwägungen VÜllig autzer Acht lasse, od r die Reparatiorskommission glaube den alliierten Interessen besser zu dienen, wenn sie dieses Programm zugunsten eine8 politischen ablehve, bat weiter« Druck- matznahm en gegen Dcutfchland, die Fortdauer der Abfchnürung des Ruhrgebietes ufto. vorsehr. 3. Obwohl der Plan weiter« Opsrr von seilen Deutschlands, z. B. eine verstärkte Allgemeinbesteuerung, w« in gewissem Sinne eine in ter- ationate Kontrolle der deutschen Finanzen erfordere, mäste Deutschland entweder den Plan der SackK>erstänbigcn annehmen, oder «ine neue finanzielle Katastrophe über sich heraufbeschwören, da der Wert der Rentenmark, wie dem Komitee bekannt sei, heute lediglich von dem Dertrauen abHÄrge, das durch das CSommunlquc deS Ausschusses 'm Berlin geweckt worden sei. Das Sachverständigenkomitee beabstchtiqe In keine 3i örterung deS ReparationSgefamt- bc trage« einzatreten. Die deutschen Budgets für die nächsten drei Fahre, be-pnnenb mit dem 1. April 1924. Würben verfuchswelfe auf der OrunbtüG« einer verstärken Qnir.em'inbeft uerung I cntirtrlen werden, obwohl In manchen Fällen | die Vesteuerung als übertrieben befunden worden lei Deutschland werde sich wahrscheinlich I damit adsinden muffen, bah feine Einnahmen I adgcincln zugunsten feiner Gläubiger gestärkt würben, aber es solle seinem von auhen her ihm auf gezwungenen Finanz- I biftator unterstellt n'crben. wie Oesterreich I oder Ungarn. Der Fehlschlag des Versailler Vertrages. London, 24. Febr (WTB.) Der engttfche Minister b^s 3nn*m Henberson befähle sich In einer Wabirvde n Bu n e> mit ber uiernatlo- i-alen Ong' unter besonderer Bezugnahme auf bk | Rvrwenlisb.it er« Revif ton beS Der- ymrzen deutfchen VrllsS durchhalten, wir wollen ttneber zu bem Auf'tieg zu einer besseren Entwicklung unseres Volkes tomnum Der Kanzler gedachte zum Schluh mit sehr herzlichen Wor- I len ber Do« der deutschen studierenden (Zugend. I 3n den jungen Männern, in denen brr '"täblerne ernste Wule zur T a t lebt, die in gemeinsamer I Tatrgker: mit dm A b-itcm schwer gerie tet ha- ben, ttnrb ern Geschle t herumr fm bat n*dh, tote I wertvoll es ift. Brüder zu besitzen, trenn auch I anderen Sia-v-s Wir mo'len c i n Reich fein, wir wollen ein V>'k sein wir wrben metcikm in I fdcMcfK’r Geistes- und WiN'chn't^arbeit um bas I Wodl brs Ganzen bi3 Wohl be« deu fchen Vo.ke« unb dis ber gmzcn Wei. »u förd m Rach dem R'ich^knnzler ergnlcn noch bat Wort. Dr. Dovifat. brr bi' furcht^rre indi- vi>uelle Ro: unter den Ang Origen ber >our- nalistlschen Beruse V t der e: Dr. Ludnlg Fulda für dis freie deutsche Schrifttum; 3- behner 6a-.itätsrat Dr. Herzau d- b-''u ch> bar? Rollig? brr medill llf chen Wif'^'cha t be- leuchtete: Architekt Dr S , e b I c r. her auf tw Rot der druttchen 5tün llerwelt hi rwies und sö>liehlich Dr. Schairer, der nach einrn Hi,- I weis aut das Leben der Werkstudenten den Dank für die Hille ausfnrach. dir ber dmtfchen S mben: n'ha't 'Oi in'.ä di chet Wohl ä em rom Pa ft u b on dm L.ubmtrnfcha ki brr fkandi- navi'chen Land r der Schweiz SvanienS, 3".g- : laute und A.nerilas aa il wird. V MickorLckllch an, frab da« aübetoä^rte deutsche g e- nossen, chaf tliche Kreditwesen in seinem bBalen und ^eirralen Aufbau von genossen- sch<.s l.chen Dertanrs.affen, liaifjeifenbint preu- b'scher Zen valg.-nostenichaftsia se ufw auch in der e«gerrttxirt zu pflegen und beizubehal- t e n sei, da ei den Bedürfnissen uno dem Wesen des landwirrschasilichen Betrieb're^t S in ^toearruioxjet Weise Rechnung zu tragen in der Lage sei. Auch ia Zukunft müßte da« Bestreben dahin gehrn, Mi« ^racher m t Hilfe diese« genossen- schastlichen System« Äap LTten innerhalb der Lcmbwi.ts/^afi heran'^ziehen, sie auf der anderen Seite den kreditdedürftigen Stellen der Landwirtschaft wieder zuzuführen. Angcsich - der durch die Währungsentwertung einoetrctcncn Kapitalverluste und Äreoitno: fvmme diesen Bestrebungen eine gani besondere Bedeu- tu fl zu. Der Reicks banlpräsifrmt betonte lernet, daß derübermSyigenDecteuerungdeS Reich« bankkredits durch Zwischen- i n stanz en mit allen Mi teln cn'g-'ge'igeftrebt we dm müsse und erwähn e in diesem Zusammen- ha 4 d e btei S ge r tfenen zweckmäßigen Maß- nahmen Durch di.se Ausführungen ist d a wie' e^- pjü verbrriielen Rachrich en über eine ander- weitige Auffassung bei Reichsbanl der Boden entzogen. Eine Wahlrede Driands. Paris, 24. gebt. (WTB) Der ehemalige Ministerpräfifr-rnt 2 r i a n d hat tn Earrastonne etne politische Rede gehalten. Die Außenpolitik, so erflärte er, beherrsche gegenwärtig die innere Do'itik Frankreichs. Frcrikr ich (barte aber eine Außenpolitik, die lei-ien 3 iy reffen entspreche, nur betreiben, wenn eS der Welt als da« Land der Revolution und der Freiheit sich z>-tge. Die'es Frankreich hibs die Welt befreit und wenn <4 im Jahre 1914 nicht isoliert gewesen sei, so deshalb, weil es in den Augen aller die Gerechtigkeit und den Fortschritt verkörpert habe, während Deutschland im Gegenteil ( die Reaktion und die Nie)erdrückung verkörperte. Sola^ae er Ministerpräsident gewesen sri, habe er darauf hingearbeitet, die Sinigfert mit den 2ttli- , irrten aufrecht zu erhalten und den Frieden zu .regln. Angesichts der Ungeduld der öffentlichm M Liung habe er die Ministerpräsidentschast nieder! gen müssen, jedoch ein tiefes Gestühl dafür bewahrt, daß Frankreich Rechte und Sicherheit nur buch l itemattonale Lösungen garant ert werden könnten. 3m Jahre 1921, als er Ministerpräsident gewesen fei, habe Frankreich mehr von Drutschland erhalten, als in den folgenden Jahren. Gr b?zw?isle, daß eine befriedigende Lösung als die, die er in Cannes vorgeschlafen habe, für die R^g lung des Reparatlons^roblems gefunden werden könne. Man beginne einzusehen, daß die mirtäritoe Geste nicht immer al« da« beste Mittel erscheine, um alle Probleme zu losen. DaS Problem de« FrankenkurseS fet eng oerbunte« mit der auswärtigen Lage. Als er die Ministerpräsidentschast ntcbaxje(egt habe, habe ber Dollar aus 17 gestanden und jedesmal wenn Verhandlungen mit den Alliierten eingeleitet tbor- ben seien sei der Franken gestiegen und dadurch sei die Lebensteuerung vermindert worden. 3n ber Stunde, in ber bte französische Regierung ben Beweis abgegeben habe, daß sie bereit sei auf ber Basis bet Arbeiten der Sachverständigen zu verhandeln, fei die Spannung auf dem Wechselmarkte niedergehalten worden. Wenn die Verhandlungen wieder ausgenommen wür- m werde auch daS Vertrauen wieder- ren. Man müsse eine Atmosphäre ber Sicherheit schaffen. Deutschland müsse fühlen, daß die Wiedervereinigung ber Länder Europas ifm den wirklichen F leben aufzwinge. Wenn nach den Kammerwahlen Frankr.ich mit seinen tiefen republikanischen und pazifistischen Absichten wieder In die Erscheinung treten werde, bann würden die alliierten Länder F ankreich nicht mehr unter dem falschen Schein eine- Niederdrückers erblicken. Ein Krieg sei nicht mehr möglich. Frank- rekb wolle ihn nicht mehr. Drland verlangt« Einigkeit gegenüber dem nationalen Dlvck, eine Art republikanischen Burgfriedens der auf dem Gebiet der Politik das sein müsse.' waS der Burgfrieden während des Krieges gewesen sei. ” • ehemalige Ministerpräsident Painlevä Earte, heute, wo eine internationale Lösung des Reparativn-problemS am Horizont aufsteige, hoste er, daß die französische Regierung, ohne etwas von ihren berechtigten F^wderungen auf- zugeben. diese günstige Gelegenheit ergreifen werde Werde btefe Gelegenheit verpaßt, dann sehe er nur eine Zukunft voller Unordnung und Dunkelheit. Schließlich trat Painlevv für den Dölke bund ein. der ber Menschheit einen gewiß mit Hindernissen versehenen Weg zum Frieden eröffnen werde. Die Psalzsrage. Pari«. 23. Febr. (Wol f.) HavaS veröffentlicht folgende of,rziö«e No.e: Man bestätigt tn offUiJIen Kreisen die Sr.lärur g Dr. E t r e s e- ma n n S. daß die f.anzöfische Regierung dem deutschen Do.schasier ohne A n t w o r d e l h e Note übe' die Pfal frag? zutückgegeben ha e. Die Ta.sachr ist in Pa.iS g h ün eyahen toonen. um au oennciben. bah man i >c einen unangeiehmen Eharakter brilcg Ta.fächltch ist auf veilch e.e .e andere Noten, bte den gleiten Geg.mstand bebau- beiten, vorher gean (trottet worden. Eine neue Antwort hät.e nur die Forts.tz ng einer ergebnislosen Kontroverse he.i-.isüb.en lön- nen. Diese Ave sei der deutschen Regierung in ber höflichsten Form und oh-:e die A -sicht, die deutsche Regierung zu beleidigen, zurückgegeben worden. Poincars habe nur zum Ausdruck bringen wollen, daß, da er alle wünschenswerten Er- laiterung2n gegeben habe, rend er der Ansicht sei, daß ct ihr nicht« mehr hinzuzufügen habe. Der .TempS" kündigt an. bah die französische Regierung ein Gelbbuch über die stan;ö>tsch- belgischen Verhandlungen in der Pfalifrage veröffentlichen wird. Das halbamtliche Blatt stellt dieses Dokument gewissermaßen als eine E r wider ung^auf die von der deutschen Regierung beabsichtigten Deröf entlichungen hm. Da die Veröffentlichung der Dokument erst von dem Zeitpunkt an erfolgt an dem die Schwenkung der französischen Politik vollzogen war, also nach ber Untersuchung des englischen Generalkonsuls Clive, kann das Gelbbuch, wenn es tatsächlich nur die von dem .TempS" angefüg en Dokumente enthält, als kein vollwertiges Beweisstück betrachtet werden. Kleine politische Nachrichten. Aus Anvidn'ing des M'N ä-b s-blshaße-s wurden in dem S'reik bet D rlinerMühlenarbei er 11 Betriebsräte ber einzelne i Mühlenbet lebe durch die P fe ft genommen. Das Wchr- kreiskommando lei e*e gegen die Festgenommenen ein Strafverfahren wegen Auffvroerung zum Streik in lebenswichtigen Betrieben ein. e Oberleutnant Roßbach hat Aufenthaltsbewilligung für das Land Salzburg gegen die Verpflichtung erhalten, keine gegen den Bestand der Republik Oesterreich gerich.ete Tätigkeit auszuüben. * Der Zentralverband der 3 n v a l i d e n Deutschlands gib auf einer Reichskon'ereirz der Heb ry'ugung Ausdruck, dah die mühsam errun- gen-m Fürsorgeeiirrichtungen und Leistungen des Reich'« unbedingt weiter besteben bleiben und aufqebout tixrben muß ei. 3n einer zw?iten Gnt- sch ißu-g nahm die Konferenz gegen Den Renten- abbau Stellung. * Der Direktor des 3nternationalen Arbeitsamts, Albert Thomas, erdärte. dah die englische Regierung für den 21. März eine internationale Konferenz über den Achtstundentag einberufen werde. Das 3nternationale Arbeitsamt werde keine Mühe scheuen, am in diesem Sinne mitzuwirken. . 3n Suchum (Transkaukasien), wo Trotzki sich gegenwärtig aufhnlt, sollen drei mit Revolvern und Handgranaten bewaffnete Personen versucht haben, in die Villa Trotzkis etirzuöringen. Bei ihrer V rhaftung hätten s.e Feuer gegeben, feien aber selbst erschas.en toDröen. Aus Stabt und Land. Gießen, den 25. Februar 1924. Der Pfalz- und Rhrintaq in Wichen. Der Pfalz besonders und den Ländern am Rhein insgesamt galt, stärker noch als an ben übrigm Tagen des gemeinsamen Llloes, am gestrigen Pfalz- und Rhein, a g in Gießen das treuergebene (Jeden ten unserer Einwohnerschaft. Die werktätige Bruder- und Schwesternliebe hatte sich bereits am Vortage. Samstag, bei der Spendensammlung, die von Schü- lern und Schülerinneü tn allen Ö.abtteUen vorgenommen wurde, rege be ätigt und kam am Pfalz- und Rhein age selbst zur welkeren AuSwi u g. Den sich bar stärksten Ausdruck fand das Dewuhc- drt der innigsten Volks- und Schicksalsre-nei.r- chaft aber in d?r Treu- undProtestkund- g e b u n g, zu dw sich am Sonntag vormittag viele Hunderte von Mitbürgern und Mitbüroe innen Im Sladttheater zusammenfanden. Zal,lrciche muß.en an dm Pforten des Theaters wieder um* kehren, da die Eintrittskarten zu der Veranstaltung schon lange vor d ren Beginn vergriffen waren und auS sicherhri Spoli etlichen Gründen ein Mehr von Besuchern, als Plätze vorfrnnden, nicht z g lrssen we ben formte. Der Dauersche Gesangverein leitete die Kundgebung mit dem Gesang von H. K ö g l e rs prächstgem Deul- sche-r Wa^ls.r^ch ein. wooaf eia von ÄaJ Juhnke, Mi gli d des S.a^r.heiter«, gesprochener Vorspruch ben Gedanken Der Do-Lge.nein- Ryaft .ein Voll, ein Gott, ein Vater» Ia:ib. ben Treus^war wollen wir hlle.i" — dn- drucksvoll beiTDkbob. Der Red e. de« Tage«. 6nifr.cn ar Dr König ein von den Franzosen i A ®vfä g ns g toc. feier a Sst e Sr ß ue^er Heirnal tx.r.ri derer Mann ti'ie^ bann i i ei ret 8 hang.leg en Red. nach daß fett Dielen Hahr- panierten immer nur F aniretch den F ie e i mit feinem östlich.m Nachbarn gearrchn tn? ftäntij auf den Raab u o u schm Landes h.ngarbeiret hrt bis auf den h.u igen Tag. Wenn wir im« nichr selbst aufg ben wollen, mal en wir der franzö'i- schen Gier nach dem Rhein en gegentreien. Der Rhein ist dem Deu fchen. WaS dem 3nber der Ga ged, bau Ae itz^ter der Nll, den Römer ber Tiber, dem Jude i de. Euvh a : ein heiliger Strom. Hier ist ri ,t W lichland fonb.rn nur Deutschland 3m Kam. f .• um dm Rhein geht cs um unser Leben und um unsere Ehre, es ist ein Kampf, in dem wir bereit lein ntuifen, eines Tages auch das L--tz e und Höchste auf ubieten. damit Deutschland un> der Rh.ia wie er frri werden. wenn unsere Gegner nichi anders zur Der* rrunft kommen. Der Schwur der in den Pfingst- tag-n 1923 in der schleSwig chen Grenzstadt Flens- bu g von Deu schm auS allen Teilen des Da er- lanöes g sprochm wurde, er sei auch unser aller Schwur: Wir bekennen die Qual deutscher Zerrissenheit. Wir bekamen unser aller schicka.haste Verbund nheib Wir bekennen uns zum Reich in sei c Not, Dem Vorhof eines einigen Deutschland. Wir glauben an die schaffenden Kräfte des Die stacker ist als Partei und Klasse. Wir (glauben an die schaffenden Kräfte deS deu schm Herzens, Des deutschen Willens, des deutschen Geistes. Wir glauben an das h ilige Recht auf Freiheit Unb Einheit Deutschlands. Wir schwören, bte Trägheit unserer Herzen zu brechen. Wir schwören, ben Brüdern zu opfern, was wir haben ilnb was wir find. Wir schwören, für daS heilige Recht zu streiten. Stürmische Zustimmung ber Verdamm ung bekundete, daß sie sich eins fühlte mit dem treu- deutschen Gedanlengange des Redners. Nachdem der Bauersch? Gesaiigoerein noch Amolds .Bleib deutsch, bu herrlich Land am Rhein!" zu Gehör gebincht, wurde einstimmig die nachstehende Entschließung angenommen: »Dem zähen Bestreben ber Franzosen, durch bezahlte Verräter und räube.ische Horden Pfalz und Rh in dem staatlichen Zu- sammenha.ig tri? dem Deutschen Reich zu entreiß :n, stellt die Bev ölkerun g der besetzten Gebiete unbesiegbare, einmütige, heldenhafte Abwehr entge]at 3n vorderster KampfeSreihe steht die deutsche Pfalz, il ifägliche Drangsal und Bedrückung hat sie schm erduldet. Aber noch leiden Tausende von Brüdern und Schwestern unter den Folgen ber einstweilen ge» banr ten, grausam n unb unm^nschi. en Separatistenherrschaft, be ei Schändlichkeit von französischer Hei-rschsucht verdeckt und durch kriegsgerichtliche Rachejustiz auf b.e im 3.cnerftcn aufg-wühlte Beoölkerung abgewälzt werden soll. Wir rufen alle Volksgenossen recht« deS Rheins *um flammenden Protest gegen bi 1e Schändung der heiligsten Menschenrrchse wie ber Freiheit unb Selbstbestimmung eines echt beutschen Dolksstammes auf! Wir senden den Treum überm Rhein wärmsten Dru - devgruß mi dr Der i^-erung umwandrlboen Zusamrne g hö i dit gefüyls und höchster Opserb.reit cha t b.s zum Letzten! Hand weg vom deutlchen Rhein, von der deutschen Pfalz! Pfalz, Rhein und Reich auf ewig ungeteilt!“ Mit dem Gesänge des Deutschlandliedes fand die denkwürdige Kundgebung ihren Aaschluh. ♦ 3m Stadttheater sprach vor der Nachmittags» und ber Ab ndvvrstellu ig Freya Sturm- fei« einen von Hofrat Hermann Olein- g oct ter verfaßten Vorspruch, ber in warmen Worten ber mutlaen Pfalz gedachte, beren Not auch unsere Not ist, unb allen Hörern in ernst mahnenden Worten die Pflicht ganz Deutsch» lands gegen die Pfalz cinfdjärfte: Liebe um Liebe, Treue um Treue! ♦ . ♦ Gießener Wochenmarktpreise am 23. Februar 1924. Es kosteten: Butter daS Pfund 1,20 bl« 1,70, Matte 0.17. Käie 0.62 bl« 0.65. Eier bas Stück 0,15. 'JDtrTtng das Pfund 0.35. Weißkraut 0,20 biS 0,25, Rotkrau: 0,35, gelbe Rüben 0,25. rite Rüben 025, Bua nenkopl das Stack 1,50 bi« 2,50 il.7ter-Koh.rabi das P:und 0.08. Grürckchl 0,35 Rosenkohl IchO. Tomarm 1.50 biS 2,50, Znxefrelr 0.25, Laach dos Stück 0,15 bis 0,35, Meerrettich uoi Psuird 1, Rfrabacb^r 0.50 bis 1, 2:psel 0,15 bi« 0,J0, junge Hayn»m 1 Mark das Pfund. • •* Von ber Kammer für Handelssachen in ©icbcn. An 11. Februar würbe -um 31. Dezember 1^24 err.an.it. ” Der Winter zeig: diesmal etne Hartnäckigkeit die vielen Leuten in Stabt unb Land red>t wenig angenehm ist. Nachdem er uns schon um die Weihnachts age herum mit starken Schnee- massen überschüt.et hatte, denen er im Laufe de? x3anuar« und der Wochen diese« Monat« gelegentlich weitere folgen ließ, hat er nun seil Astern erneut starke Schneefälle gebracht, die Stadt und Land wieder völlig in ein weiße« Kleid enthüllen. Die Frühllng«hosfnungen vielet Mitbürger find dadurch wieder mal, genau wie dir Außentemperatur, auf den Gefrierpunkt gesunken RDV. Vorsicht bei der Benutzung der Reaiesahrpläne. Die fianchsisch-vel. gische Eisenbahn egte Hal für das Rhein- und Ruh g b et Fah P a te herausgegeben, die jedoch wie am lich f gestellt wurde, viele Ungenauig« feiten und Fehler aufweisen. Sin unbebir g: sicheres Mi.tck, sich über den Perfonenziigfaheplan de Regie juime rich en, gibt cd vorläufig nicht: auch ist nn Verkehr ml; der Regte mit starten Verspätungen zu rechnen. *• Die Zahlu n g der Mllltär- versorgungSgebührnlsse für März erfolgt Lurch di. Postanstcllten am 2?.‘5ebruar. * Oeffentllcher3mpftermin ist auf nächsten Mittwoch nachmittag 3 Uhr anbetaami worden. Näheres im An^epentell. Zum Eisenbahn-Zrachtenver- kehr zwischen dem besetzten unb bem unbesetzt en Gebiet wirb amtlich nrü- gctcilt: Nach ben Abmachungen zwischen der Deutschen Reichsbahn und der Rcgiebahn hat letztere auf den UebergangSstationen. die für baj unbesetzte Gratet bestimmten Senbungen be-. Deutschen Reichsbahn mit deutschem Aachtbries zu übergeben. Der Versender l.n befehlen Geilet hat somit jeder für bas unbesetzte Geilet bestimmten Senbung außer bem Regiefrachtbrief auch einen deutschen Frachtbrief bel.ugeben. Dies wird von ben Verlehrstreibenden In sehr vielen Fällen versäumt. Hierburch treten auf dm Ucbcraing*» bahnhöfen Stockungen In ber Welterbesörfrcruig ber Güter ein, ble um so fchädlichcr wirken, als diese Bahnhöfe erklärlicherweise für ben von ihnen jetzt zu bewältlgenben Verkehr Weber baulich noch betrieblich eingerichtet sein können. Um zu verhüten, baß bie bett. Sendungen auf den Ucber- gangJJftatloncn angehalten und bis zum Einganx be« vom Versenfrer nachzufordernden deutscher Fmchlbriefe« kostenpflichtig gelagert oder ausgestellt werden, ist den VcrkehrStreibenden dringend zu empfehlen, jeder bei der Regiebahn amu- liefernden Sendung, die auf ble deutsche Reichs- bahn übciJugehen hat, außer dem Realefracht- brtef auch einen deutschen Frachlbries betiugeben. H Hebet bie Braunkohle sprach Professor Dr. Harrassowlh am vorigen Donneis- tag in der Grof)en Aula der UniDerlUäl zugunsten der Stadentenhilse. Der Redner zeigte, wie die Draunkohlcnfelder au« Pflanzen daduich entstehen, daß der Guftfauerftoff afriehaftcn wirb und somit keine Verwitterung ein treten kann. Tic« ist der Fall, wenn der Boden sich senkt, da« Grundwassei steigt und die Bäume irr Wasser absterben. Die Hauptbraunöohlcngebiet, Deutschland« sind da« westelblfche Gebiet be Halle und Leipzig, dann da« Lausitzer Gebiet zuletzt die Kölner Ducht. Alle anbei en Gebiete, w auch bas befsische, finb von weit geringerer Bedeutung. Wichtig ist eine rationelle Verwendung der Kohle. Zum Brennen ist sie wegen ihres hohen Wassergehaltes weniger geeignet als bte Steinkohle. Doch wird aiH ihr daS Brikett durch Zerkleinern unb Pirisen hergestellt. Ferner verwendet mein Braunkohle zur Gaserzeugung Teer und Oek werden auS ihr gewonnen: die Paraffinkerze und viele« andere ftnb ein Produkt der Braunkohle Der Vorgang, durch den die Kohle in ihre einzelnen Vestandtclle zerlegt wird, heißt Ver'cdwelung. Al« Asche bei der Verschwelung bleibt Me durch den Grudeherd auch dem Laien bekannte Drude zurück Der Vortrag war beglef et von zahlreichen Lichtbildern und drei Films, die den Zuhörern den Abbau der B"aun'orlc un‘er Sagt, den Tagebau unb bte Vrikettfaßrikalion zeigten Leider beeinträchtigte ein Defekt des Filmavparatcs etwas die harmonische Wirkung des Abend«. Sin Roman au« dem 21. Jahrhundert von Han« Dominik. 30. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) .Du behältst da«? Du gibst es nicht zurück?" .N.in!“ .Ah i* Mo ein Andenken an btc Herzallerliebste. Mil Gräfi tneu hast bu eS vor?" .Fal ch gcroten, Georg. Die schöne Tivesani hat gi» tz aufreoe Ziele, al« einen Iournall ten zu pciraten. Z ele . . die fk bn nK*u»3n Augen zu einer sehr gefährlichen Person . . .Oho. . . wies)?“ .3ch bin überzeugt, s« ist eine Abenteuerin, bte S.uanendien'ie für die gelbe Seite leistet." .Hast bu Beweise bofür?" .3a — bo« heißt erst mal starken Verdacht. Den strikten Dewet« hoffe ich tn btcfcm Büchelchen zu finden. S« geriet mir in die Hände, als ich Die To res am au« ber schmelzenden Lawine ber- non>g. Sie trug e« in einem Ledertäfchchcn per- wählt unter ihrem Sweater. Al« ich sie au« dem Eisichlamm riß, blieb e« mir In den Händen." Wellington Fax ösfnckc da« lleine Buch „Unter diesen harnllosen Natizen hier ist nichts 3nkrcffan:e«. 3ch hatte es ihr vielleich: längst zuruckgegebeu. Aber da fand ich hier noch bkicn . . .“ Sr blätterte weiter unb hielt 3Ten6ranbt bk Seite hin. Sie war vollkommvi weih. Nur am Äanb, wo )fieabar öle Nä>sc gewirkt hatte, traten einz I e Buchitafrn h rvor. Die äußersten stärke., bk buiccuei nur schwach 6 — r — a — n — b — t entzifferte Gearg 3fenbranbt nicht ohne Mühe. .Unb bu meinst?" Er sah W Ilington Fox fragend an. .... Dah vor dem .brandt" noch ,3sen" stehen muß!“ .Al o .3fcnbianbt“ . . . mnn N.mne?" __ -Richllg, m.in Freund! 3ch wette, daß das Wort v.l.ständig 3senbranÖl heißt.“ .Und was weiter?" .Daß hier zwe.stl.os noch eilige für dich sehr hitcrclfantc Notizen stehen, öle ich leider nicht lesen kann. Der Teufel mag wissen, mit welcher sympalh.llfchen Tinte das geschrieben Ist." Georg 3-e ibranöt hielt das aufgeschlagene Buch zwischen ben Händen. »Mag e« geschrieben fem, toomit cs wlll Auf Dynotherrn reagiert cs Das Öynothcrm- M - Schm lztrollcr Oer Lawine hat diese wenigen Buchstaben sichtbar gemacht . Seh.n wir Welter ..." Er wandte sich nach dem LaboratorrumSlifch unb fuhr mit dem Dnch über den do.st stehenden und immer noch Öampsenden EiSolack, bl« bte beiden Seiten völ ig durchs.uchtel waren Dann kehrte er wieder zu Wellington Fox zurück Gespannt waren vier Augen aas da« Daplcr gerichtet. Buchstabe aus Buchstabe trat hrrvor. Triumphi.renb schlug 5or in bie Hände. .Da steht es; .3c.ibru.ibtr . . . unb nun? — Was sonst noch?' Wellington Fox hatte da« Buch ergriffen und la« bie Worte lang a n heru-itcr. Als er gseodet, leite er es vor ichlig auf Öen Tisch unb nxjnbte sich zu 3fenbra>ü>t. her ft-unm mitael.sni hatte. Eioen Mgmbllck schauten sic sich wortlos on. »D.r FunÖ hat sich gelohnt, Georg! Ueber bte Abstcht ber Ore iburger Räuber b steht nun fern Zwe fel mehr. Ds qtig um dein Leben . . . Deine Femde habm b.tr? Bedeutung besser erkannt eil« deine europäischen Freunde." .Du hast recht, For. Der Fund war gut Eine Waritmg für bie Zukunft.“ Sr nahm bo« Buch unb schloß e« in seinen Tresor. „Na . . . siehst bu, Georg, ich haste doch eine s-lstcklich' Hand, al« ich öl? starten Prisen auf ben Sh-w? au«flreute. A idwnf^l's wären bte inhalt- schweren Buchstabe i kaum sich bar geworben." „ES Ist noch einmal gut gegan ex alter F)L. Trotzdem muh Ich dich warnen. Mit dem Dtzn>- tberm ist nicht au spaßen. 3* sind ungeheuere S ergtemengen. bi.' bu da auf dem kleinen Raum elr-.-« Va^tienfklX« entse sell bo t S« konnte dir fehc leicht gehen wie dem Zauberichrliig, ber die Grister, die er rief, nicht mehr lo« wurde. Was war damals mit dir los? . . . 3rgenö etwas anderes? Fo,. mein Zunge, ich gluide fast, daß dein Herz auch eine Do.i« D^notherm ab bekommen hat." .Mnb Uxrm e« wirklich so wäre, bann würde ich schließlich doch auch nur berühmten Beispielen folgen." Georg 3Tenbranöt bllcktc ben Sprecher fro genb an. .Za! Dich meine Ich, Georg . . . Gerade büch S lste c« nur die Erinnerung an Maria Ortwin s-in, bte dir j ne andere Mara, unsere ju A? Rei et.fähr ui. so t uer macht?" 3fcrbia.ibt kämpft« kurze Zeit mu einer leichten Verwirrung. .Da vcriachst vergeblich, nach alter Fuchsenweise deine Spur zu verwischen. Aber . . das wirb brr nicht gelingen. Da es nicht bte Gräfin Torcfani ist, so muß e« logifcherweise bie kleine Darvii fein, bte cs bir derart angetan hat . Ommcrbwt . . . Stand« Cbartnn ist bir großen Dank schuldig . . .... Unb ba Mr Garvln nrmanb etwas schuldig zu fein wüTischt, so hat er mir eine Ver- tragsurkuntc )uqe.‘«i lassen, die bi« auf meine Unterschrift fertig war . . .** .Hab bte enthalt?" .Wenn Ich iie unterichrieb, war ich bet alleinige Be itzer ber Ehllago-Prcß." .Oho. . .!“ .OJa! Francis Garvtn läßt sich nicht lumpen . . . Aber Wll.ington Fo, auch nicht!" „Unb?" .3ch Habs Ihm feinen Vertrag fern säuberlich ofr*e Unterichrist zurück r'chi lt . . . mt! dem An- b hnreben, mit brr Shilago-Preh andere Leute glücklich zu machen." .Gut gemacht. Fvt? Deine Bezechungen zu Francis Sarvei werden damit nlch: abgebroch» fein . . . tapere ich . bu lachst? . . 34 rr-erde bie nxitTt Entwicklung mit 3nher«lse ver- fvl-en . . Willst bu mich jetzt auf einem g[Uy bcglriken?" .Gern, Georg! Aber erst muß ich mich bet bir um.l tben. Der Regen Ist durch and durch gegangen. 3ch Huts meine Nässe über unfe-c 5 v rnnente h er fast vergessen. Hetzt macht fk sich doppllt fühlbar." iTvrtfctzung folgt.) zJF Der 6 20 PS XagaX der anerkannt beste kleine Wagen für Stadt u.Land im - i e Bornotizen. — laatltaltn 0< t fit Montag uderrintflun^ der Iku^ioxa-I^cn Jkrbaiux Dbei- fcefftn» Iw» Ubi un äiajitv^ et einmalig* betbsUnfl M Seuu^ei 2toenZ>e «u <>unfi» bei OLfKrwr ‘»uiienwib.Ue - VUX . dbaue. &*«• bvüiraie; .THucce- - Pata'r-r.1cht,pkle .St ©trblllno oon ^ane*’*’“ — Aus dem etebti beoterbureau totrb an« ge^Kbe! Da um e e CEätnina ’U) a’j OKTtbcfii ’.bt i etwwiJ*.en be^abü tuet» ben ffrwiit Die Ausga.« btt'er Ofboonemwi« Sil heute, THontag. bea-'n-en. Den 'Zbonren- tm, bk auch bk lebte Serie entnommen haben, soll eint Monbere Ikraün ttgung getodbrt tocrbetL GH sind für den Shluh der nämlich ander Abom-mm, drei Ot*-ng'Vt1 vke genant, derart, tK* tnc Adonnrater bei V^rStag Milt- tDod> und 8rdtaj je für eine Oper bW D,rzu,H. rc^t und Pr-lserrnätzigung für bi* von ihnen kn TTboroiroi wit irmrgefrabten 'DlJty- MS au ein», bestimmtm Xenni i erhallen Dk ^il’pet? werden durch die Frankfurter Ober und b.ri Bad- Nauheimer Jtun>r?fkr gekben toxhen S>- bald die Namen ber Opern unb die 2tof'ubrurtg»- taat fcflfltbei, wird Näheres beftmt eybai — De lellichasi für 3 r b- und Nölktrku nde Nächsten MlrNvvch abend In ber 2LuVa Lich^bild-rrvortrag .Frühling tn Spanien- Don ragender Dr Tvoltgang Panzer Tom hiesig Drogiaphischen 3nfn.ut. tvt- tirrnoiaueinnr Trübe, Nkderichläge (In Schauern meist Schn«). Xempenaturen später etwas fallend. Landkreis Wicfoen. d Netsklrchen. 23 D'e'er Tage fand Im hkitgen Demeindewatd die erste Hol»' Versteigerung statt DS wurden Luderst hohe Prrite yb'ten jRtr je einen Naunnneter wurden bciaMt: Duchtnschetl biß *a 22 Ml.. Stöcke bis zu 14 OHL, Du htnr U bis zu S M. Srcii Schotte«. Schvtten, 24 F ftr^ Die Dren« h-)l H- preise sind selbst ün Dogelsberg fcfrc h>ch und stehm tv.il übet ben ’Drtven der Doririegs- irit D r Naummete: S-öae k»n die er Tage aas bis 10 IHar:. Duchenknüppei 12 bei U TJLxi und Duchen ch t auf 15 bei 16 Irrt □ Laubach. 23. Febr Hkr fand tm .Solmier Hof" ettu Dobltüllgkeitsvvr- He Kuna ihearraUschet Art fUU zugunsten bei Krieg Sv efchädigten und H » nlerblie- denen, Deranfialiet von ber Ortsgruppe Hungen bti Deutlchen Aeichibui-ch-S Sine de- träch liche Summe tonnte dem guten über- KHefen Gxibcn — 3m Wai dieses Jahres Hütt der He ' sische Lanbjugtnddund In unserem Städtchen kine Hauptversammlung ab Hierfür ist eine gröbere Feier geplant Insbesondere ist auch ein arv >ec Festzug in Aussicht genommen — Dorgeftern fand auf dem hieiiaen Aathause eine Derfammlung statt V.r*cd» Devaiung von Waf nahmen zur De- kümpsung der Dläufeplaae Die TDtn- tersnüchl, btt kommende ®mie ist schwer bedroht Auch bk Forst Verwaltung nahm an der Der- sammlung ic.L da auch im USaD die De derru na durch die TI »use sehr b trüdt i t it I Dietzen verbtschl Hcsscn-Nassau. fpd. Franlsurt a. W, 24 Febr Da» Jra n ffu r t e r Fernsprechamt hat etwa 2890 bi» 3000 Fernsprech et n chmern die Anschlüsse gesperrt, well Ile nicht recht zeit ia Me fälligm S.büdren für Ferngespräche be-ahlt hobest. Un;er den Luegefpernen i«c i iben fich auch ^tzlreich. «Irobbanten. Degen dm Watznad- .nen d.r Po'lverwaltum hat bu Handel - ammer schüristen Sinf.'ruch erhoben. Die Po l lteh^ auf dem Sta rd 'nnll. datz ft<. wie bei jedem anderen kaufmürmilch gei.Urten Unter eh men. aul rasche iadlung m barem Delde dringen muh. und nach dem Dru d an dandll:. .Kein Geld, leine Ware!" - Der A tteste'auSfchast fetzte bk Fahl ber Stadtverorbneten in der neuen Stal» verordnetkmoetlammlung endgültig ans 71 fest (bi.^cr 96 Di. Iahi der W a gl ft r a t i Mitglieder Detrt ä-'r: sich von 30 auf 26 3n den Oberen und mi.deren städtischen Verwaltungsstellen fl.ben jun 1. April jahir ihe Deam:e In den teils freiwilligen, gröst'.enteU» aber un- frtl®Ullflcn Auhestand — Die Denutzung ber städtischen St ratzenbahnen bewegt sich songefetzt #tn aufsteigender Linie. Der Wagistrat bat sich i.tfolgcb.'fiim damit einverstanden er klärt, bah ab 1. Wärj die Fahrpreise auf der Stnatzendahn eine Senkung um etwa 25 Po» erfahren. — 3ln UnglüJt'|ai: dem zwei junge We -schmleben zum Opfer fielen trug fich In der Rächt »um Sonntag aus der Eschenheimer Land- st ratze zu. (funqe Leute aus Achersheim bk hon einem Waskenball Heimkehr en. wurden von einem Auto überholt. Dermutlich In jugendlichem Ucbernwt Hefen dabei mehrere vom Düraevsteig auf die Fahrbahn. Dad-i wurden die IZjäbriae Grete ® o ebe I, Wü » n «ger Strafte 2. und der jugend'iche Kaufmann Friedrich Weffel ion dem Auto, da» anfch.'inend nicht mehr au»- weichen tonnte. Überfahren und au! bei Stelle getötet. — Hier wurde der brtttt Fall von Hunbetollwut amtlich gemeldet. Die Dorsch.tsten über die Hundesperre wu.den aufter- ordentllch verschärft. Jeder Hun) der ob;* Maulkorb. und fei er auch angebunden, angetrvlkn wird, wird rücksichtslos getötet. Der- Ichiedenlltch kam e» lchvu vor. daN Podu.ibean.te auf offener Strafte fni umbetlau enx- Hu de. b«t tptfkr Hauftorb noch ion tljc Sicherheit »vor r ich- tungen trüg m. ohne weitere1 eri chafk i biben. • Fulda, 22 F-dc. ll g f.hr 50 Pe lenen darunter grnze Farn Nen au» b eiiger Siadt u tb näbetvr Umgebung, reisten nach Bremen ab, um von dort au» nach Drafilien au*ju- wandern 3n nächt, r Fei; gea« ein weiterer lantpotl mit demfvUxm Fiel ab. Kirche und Schule. Frankfurt a. HL. 23 F br (WTD.) Auf Ölnldbung der D e u t f ch - S p a n l f ch e n De - sellfchaft Frankfun a. W fan> kürjltch etnej Sitzung von Do-.mt n der Frundurter U l.*dliät. Dtiri.oren und Studtenräien der Höheren Schulen fowic fsntigen Fnevesfe-iten der fpanüchen Spruche statt, die über btc Möglichkeit der Stn- führung de» spanischen llntert-lchts an b-'be en Schulet berieten M wurde bi.*i einstimmig die Notwendigkeit an.rfannt. ben spanischen Sprachunterricht tn Deutschland mehr als bisher zu pflegen. Die Dertreter der 5iunfTurtcr Schulhehö d.m versicherten ihr Jnter- eise an der behänd l ei Frage und betonten datz ur eine Schull. nämlich die Merton-Ober- r ea l schule, die ob.lgatorische «niührung M Spanisch n b reit« beim Mi'iftertum beantragt sei »ine stattliche An.ahl von Lehrern widme fich schon jetzt dem Stuoium der spanischen Spruche, so datz auch für eine Stofuhiung des Spanifch'N an and ren höheren Schulen genügei-d Vebrf.üftc vorhanden sind. «» ist »u erwanen. ah mii diesen D.-schluf ei der 2b*exi Hner 3ut- wicklung gemacht wird, die für die Annäherung >» deutschen Dolles an die spanisch st rebenden DSUer von gröstter Dichtigkeit werden wi.d Dir suchen zum sofortigen (Eintritt einen möglichst unverheirateten, gesund n und kräftigen 1303A WgeWu Spejlafhenntniffe erwünscht. Lusführiiche Angebote mit Ledenulauf, ßeugn »abschnften und Lichtbild an die Tertonal-Wellung den Ummonlabwerli« Merseburg Gesellschaft Mit beschränkter tz-ftung eeuna.öerlte (Är. Merseburg). 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Hoerster. 3rnu AmksgerUvls- lM (Bros, ©übnnlnne, an der Jobnnneokirche 4. Fuhr- leistungen werd, onnenommtn A. Braun Marburger Sir. fld Tel. 7i• nrx’rn l'ienstaz bh einschließlich Sonn'hi? Die Fechter von Ravenna Großer Zirkusfil n in 6 AkU*u. _ I ‘nm: Smielein aut irif-u cuiiref- senden Sendungen offerieren oieUivett (Bcür.öPDPnöEimn FrunkFurt n. .11. Teleodon (' e,A t'onfa 7i'-ti—UH Heute bis eluschlleßL Mittwoch Marcco II. Teil und Schluß. Zlrkusdrama lu 5 Akten. — Ferner Ui ü Ehre einer Fraii Spannendes Gesellschaft sdrama In 6 Akten. Heute früh entschlief sanft nach kurzer Krankheit meine liebe Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Marie Pfeffer geb. Nürnberger im 66. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Philipp Pfeffer, Weißbindermeister nebst Angehörigen. Reiskirchen, 23. Februar 1924. Die Beerdigung findet Dienstag, den 26. Februar, Für die vielen Beweise der Liebe und Teilnahme während dem Kranksein und beim Heimgange unserer lieben Lucie sagen wir hiermit allen unseren herz- »Beschlagnahmefreie Villa Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute nacht l1/« Uhr meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Tochter, Schwiegermutter und Großmutter FrauMathildeFenchelgsb.Wetz nach langem, mit großer Geduld getragenem Leiden im 51. Lebensjahre zu sich zu rufen. Durch grohe Lagerbestände in nur erstklassiger Ware bin ich in der Lage, Bien-, Mei-, Men- n mwnsliesel in schwarz und farbig von den feinsten Sonntagsstiefeln bis zu den schwersten Arbeiterschuhen spottbillig abzugeben. Versäumen Sie nicht diese günstige Gelegenheit. N.vritt,Schuhhaus, Butzbach Weiseler Strafte 25. . INF* Beachten Sie bitte meine Adresse. ---- —________________________ 124(1) verzählen die höchsten preise für nut gemachtes Heu frei Nieder - Ohmen. Angebote nn Carl Alsfeld, und Öanö Blum hoff, Merlan, erbeten 139,, fielt, rctdjrr Hm lacht d. 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Keuchlmstea Beetnndf.: Veratr.; Pa»*lfl; iJro«. Zu haben In all cd Apotheken Fabrik, u. Versand: Lowe] Apotheke. Mainz. TVT7r Montag, 25. zevruar 1924 Glehener Anzeiger (General-Anzeiger für GberlMn) Nr. 4Z Zweites Blatt Oie überfüllte Schulklasse 'Benn Landwirtschaft und Gartenbau Grundzüqe der künstlichen Don t>on ARI CIGARETTEN CTO PVrtOYN'/ cm Sei-eoerbvauch b ectcrmt.t könne, rin Will larktlaubt ’flOWHDfo Kleinen Aupferftttoafllon“ von 1512 sehr bemerkenswert. Die .Schedelsche Weltchronik" deren Illustra knMJjnitte In d.r Berffta t von Dürer* Lehrer TDoblgmul eitftanben sind, liegt In O'i- glual auf De ade ter ® aphik gejrouLer empfinde man dopp lt baS Bede itenSe der Lands chatt Dort oft crgM che* t nfrr i renle*. taftcnte* Suchen. Im Aquarell b-.g?gen freie künstlerisch? Pro- battion und unmittelÄre Umsetzung bei Gefchau- ten inS persönllch gestaltete, organi.che Werk. " uu. Um.. ,3;uqrr sollen: Sie übertüllte Klalle bringt Schwärze unb &4>a:tm, ft? i t der lob ber geton e.i Schu «tonn unb der Schul treud^ Die übertuUre Sch^lllafk ist lerne vlgantlche Mahnahme. sie ist übelner Vchul- advaul! tretf)', unendlich sch.mme m> Vi4 k i talle glitz-ri unb funke n gleich Dtamrecken. #'«• Aelle von Rhönberoen »lebt lo .ufagen an unS oorb L Auf bem Heidelftein ba ten trir kurze TUtft; die AuSlicht b er ist allartvÄtig Dor un« U -gen d e bM>ftri Srhedun- gen der Rhön Kreutberg. DammerSfeld. ®ier- baud unb Wafrrtuppe Zur Imte en zieht e« unS bin In lchneller Fahrt erreichen wir vom Heid I kein zu Tal fahrend da« rote TRtdv . T-m dort au* gelangen ti4r bald -um böd>rlcn Punkt uTt * Debtr el Sin untrer gleich'ich s^ner An- b'.tt bietet sich un« hkr oben. Kaum Bann das 2luge all dir Schönheit fa’’en. — Die Flieger, schuppen bt ten unS Schatt zur Mittagsrast. 3n- »wichen bat der starke Wind sich - was gelegt. In schneller Fahr: geht eS beimwärt« Am Oft- ha-g der Was-rkuvpe hinab zunächst Wuften- , acht en jul TS ift ein benerfreuenber Weg über fr-i- Fl ich? unb durch dicht rrertch e ten Buchen, gald Don Wüch'n'a chl n haben wir toe'er einen Lutttirg von etwa 250 Me-er auf fen Q -erenbera. Di - b.-iben Dörte- Sei'er!- und Birr bleiben sink* liegen unb bw SvphrenhShe bei FranLenhetm ist nun bald erreicht. ® Düngung. Landtrirtichaftsrat Dr Schad. Landwirtschaft.iche Schule. Butzbach. (Fortsetzung aus Ar. 41.) Stichstoffdünger. ^'•2 Ausspruch ein Zentner der al» S-a 1 an zwei Skistöcken befestigt (wir find zu »weimj unh tot? Im Fluge fa-ilen totr über _ die fa'i ebene Höhe dahin. Der 2lufftkg zum ötln> berg unb H tbel'te'n toirb un? durch Wind unb Sgl s hr erleichtert, saht mühelv* erreichen wir eine Höh.' von 930 Meter, vor an* immer bk - ...... Die Schnoo- tn dem betonnten Borte, dutz man JUkurttanb ttwJ Dolle* ramm Tatsache steckt, fo bau "i-lll.,.. muh mehr pafsio blrlben Selbsttätigk'it und Selb- fidnbigLU mü kn ungebühr.ich »urudtreien. eine frohe Gemeinschaft ton i lich ntch? «nLDUdn Die Schule brauche Licht *.tb A Le und So inenlchein. wenn Jugend wachsen und gute Art« gedeihen Die ersten ^rühjahrsardeiten an den Beerensträuchern. Unter allen Obstarten sind Beerensträucher die flchcrsten im 3r;rage- Sie lohnen bereit* im dritten Jahre nach der Pflanzung die UntofUm So erscheint eS denn auch alS ganr felbstver'- ständllch bah man sie durch sachg mästen Schnitt verjüngt, ihr Wachstum durch Lockeruni he* Bodcn* und Düngen* fördert und gegen ^tinbe »u jeder IohreSzeu energisch zu Fe.de zieht. Da sie aber vcfcheiden find unb auch bann noch Erträge bring n wenn sich auber der Srntezeit nlemanb um sie kümmert, gibt e* fo viele halb- verwllberte unb verwahrloste Beeren träucher. die In der Regel zum 2lu*gang*puntt für Ungcvder u bgl. werden. Um hier nüzltchc Arbeit zu leisten, ist die Zeit von SnbeFebroar bis Mitte Mär*, ehe der neue Trieb fich zeigt, die beste Zeit- Beim Schnitt bet Stachel- unb Johannisbeersträucher entfernt man zunächst alle nkber- liegenden Aestc unb Zweig«, die ber Boben- bearbeitung hinberlich find Man kann Ne um fo eher fortnehrnen da ihre Flüchte durch Drde verschmuhen und minderwertig lind. Dann schnrt- bet man au* dem Innern der Sträucher a.les alte Hol* soweit heraus, bi* Licht unb Sonno in ba* nun lockere Gerüst be* Strauche* un- gebtnbert ZutrUt habew Die Spitzen ber eln- jäbrigen Triebe, bk man leicht an ber helleren Rinde erkennt unb bie am besten tragen, kürzt man. um ein? gefällige Form zu erhalten, nur bei tzochftämmchen ein. Bei ber Strauch orm lafjt man sie unbcfchnitten. Soweit c* noch nicht gelten sein sollte, werden jetzt die abgestorbenen Ruten der Himbeeren entfernt, indem man sie dicht am Boden »gl »kaut morgtn auf nn Sodjtnmark f. mafrden= Büdlinue \ MiWiNkül ’M 1,10. ). ll. ü. Htrdtv. ’assifloran im eed sich flirte in einer Weise bäu cn. die da» ®mtn erlchvert. nimmt man einen Teil imi der lvu.zel aua den Boben. um sie für Reuanpslan ungen zu verwe ide.i. Da* Ungraben un er den Stach: - und Io- ixi-'ntj-bcrdi.aut^ni ist in diese n F.üh,ahr be- lonber* wich u G* g schicht io tief, wie e# ohne Schaden für die Wurzeln auifab Vai i i ue-il auf diese Weise b*e Puppe-i ber v ache l»ee.raupcn (Ncmatusi die In l.-tzten- Sommer Harter al* fei: Jahrzehnten aulgctreien waren — In solche Liesen lo nm.n w, si zu gründ? geben Mit bem Umgrob.m 11 da* Dangen aller Beerensträucher ml: Sta'.lmN oder «ompo'ie.de »u ixrbtnb n Sine Rachdüngu ig mit künstlichen Du «ch mi t.ln al * Bo lmingung 11 jur &r klung von irL .igem Holztouch» un > schöner vol saftig« Fi-Üchte geboten Luch die be ten Sorten ver le cm ohne Schnt.t und Düngung ihr.- guten cklgen- schalten, w.rben kleindeerig. Iiftio* unb lauer Bei Reuanpll in u ige i i t ei i Rigolen be* Boden* auf w ntjiten* 50 cm Tiefe, reichliche* Untfrb.ing m von bobenlocker bt n Dü iger und loimige Lag die erste BorauSsehung für ba* spätere Ge^ihen Jur Erhöhung der (Eicrprobuhilon. au*treibt und bie leicht löSlichc PboSphortäure de* SuperphoSphat* schwerer löslich macht Die org S ickstoftdünger wie Mutmebl. Hornmehl. Ledermehi unb s v enthalten den Stickstof, in schwer köstlicher Form. Ik wirten baber lehr langsam unb haben meist nut geringeren S ickstos gehakt Die b.-kanntrsten Stickstoff du naer lind 1 Ra- tron1alpe:er 15 16 Prozent Sakpeterstickstoff. 2 schwrtrttoutest Rmmo.niak 20.5 Proz. Rmmo.iial- sticksiosf. 3 lalAiaure* Rnmonial 25 Pro.»en: R.nmoniakstickstosf. 4 RmmontoNulsatlalpe er 21 Ptvz Slickstcf davon 19 alst Lnmonlak und 8 Prot al* Salpeter. 5. AaUammonlalpeer 16 Proz Stickstoff, davon S Proz al* A nmoniak unb 8 Proz al* Salpeter, au herbem 2? Proz. «alt. 6 Aakkstickstoff 18—20 Proz Stickstof sschweriösktchl. 50-6) Proz Aakk. 1. Bkutmeh 12-15 Proz. Hornmehl 13-14 Proz. L.dermebl 5—10 Proz S ickstoft °die; Si* »«flnik n iVh»L Mit Lki nnd 2enrl über dir hoht RstSn. Bon Jahr zu 3r>5r wird der Wintert Port, und besond:r* der S.ttlauf. in u^'*7enÄicut1<^ Mitt licbirqen mehr heunifch Dts Schar der Spvrtfr u ibc wächst 4u ete tb* 2ach unsere bi> f>rr ®.t.Ij besann e hohe Rbön ist au* ihrem Do rot ö*-ch?n schlaf crtoaU .Du herbe 5. bu bobe Rhön", grübt? II.’ em betdfLrrkr Besuchet noch vor wmiz Iabrm Im Winter nur bte Wildfpur sichtbar war. durchzieht jetzt manche Vchne Ichuhspur ti? weite Hcxche>ne. Dm ftrab- (mb h!ler Wintertai. lockt der nicht umoider- steblich hinauf zu dm Iqe .7tchne e Ort- glnalkupferstich b r .Madonna ml: derBtrne von 1511 und ber Origrnalhokzschnl t »Di: H- 2n toniu* unb Paulu*" t< onbeT* b-rvvr-uheberu Dside* sind ßdxriben au* Prtxr be itz. S enfo sind die au*g-->eichne.en Ortginalstiche au* ber -Rächst geeigneter Stallballung. Plleae und vaubertctt ist. so schreibt Dr Grunme Fvhrbe. in Rr 51 ber _Deutfche-i LandwirtfchaiMchen Tierwelt ' bk r i ch 11 g e Fütterung da* wichtigste Srtvrbernl* Da* Futter muh rei4> an Siweist unb an Bitaminen fein A s Hauptfutter gebe ich Getreibemahlprodukte s'Rachmebl mit Alele und Aartoffelflocken, eventuell a^uch ein wenig Fifckmedl oke, Trocken!Ielfchpulver. zu B.ei gerührt> Ferner ASrner. fo to:it e* mir möglich ist (Gerste ober Mai* pro Huhn und Tag 80 bt* 50. notlall* auch nur 30 Gr > Wertvoll lf\ wegen des Titamingebaltc*. Grünsuf.ei Ich futtere vom Fröhjahr bl* in den Spätherbst un» TElnler Salat t Schnitt- und Aopffatot. Irrtrte Winterendivien Letzterer wird von Anfang Juki ab alle 8 Tage au*gdät und todd> t auch tn Winiermvnaten bei mildem Wetter, bl* er durch Frost von acht Grad Zelsiu* oder mehr vernichtet wir) ttxi* selten im Rvvemder. aber im Tezemder oder Ianuar geschieht Öaldtfültcrung macht dan- kelg.ll rote Gidotier. Auf die Rasse kommt e* weniger an Will man allert-i g* W.nkreier haben, bann empfehle ich die 5>xltung von zwei Rassen einer leichten und einer schweren. Ich habe weist« 3talkner unb eine Areuzung au* deutschem Hau*Huhn mli französischem Hahn Die 3tal ener begumen mit dem ©kriegen etwa* spät im Frühjahr unb legen im Sommer ohne Pause, allo oha« »u gUiden M* zur Herbstmauser Da* schwere FierIchhuher gluckt und brütet Im Sommer 3* Hal im H rost zweite UeyDertobe unb ist «rhäUnlsmästüg ktcht zum Winterlegen zu br.ngen. AUiahrlichsuche Ich einen frisch.-», blutsfremden Hahn zu beschaffen, und zwar oboedjklnb einen Italiener und eure? non meiner schwerem Rasi< Rui dreie Welk habe ich in jedem zweiten Jahr von jeder mehrer Rosien junge Hichner. Geschtochkt werden t*e Hühner nach brciiäbriaem Legen. . 21ur^lich ist Bewegung und Licht, ^tf engem Roum, hinter hohen Mauern in städtischem licht losen Hof eingefperrte Hulm-r hibkn sich nicht wohl. Sie haben Langeweile, hock*» stumps zusammen, fressen UMi;g und geben zu früh schasen Wo freier 2Iu*laul nicht mög.ich Ist. soll ein Hof raum von m.nx-iten* 15 Meter Im Deoiert mit welchem, am besten fanb:«cin Grund fium Scharren) vorhanden sein. Die Sonne must Zutritt haben. Der Stickstoff kommt in ben verschiedenen Stickstoffdüngern in verschiedenen Formen vor Die meisten Pilsen können den Slickstosi nur al* OaU-eicrttidlufi auf nehmen H Sasirter toirft drshalb am ichaellsten. wird aber leicht ausgewaschen unb soll bc*balb kurz vor der Saat ober al* Aopfbüngcr unb stets In mehreren Daben gegeben werden Man streue Ibn auf ba* trockene Btott. allo nicht im Tau. bannt feine Verätzung ber Pflanzen rtntritt. Bor Icht bei keimendem Al re Salpeter kommt überall da In Frage, wo e* sich um reiche Dungerwlrkung banbdt Tklonber* dankbar find Rüben, namentlich bk 3uderrübe. für Salpeterbüngung Rach bem Streuen vermische man den Dünger mit bem Boden Natronsalpeter tonn kurz vor dem Streuen mit allen übrigen Düngern gemischt werben Ammo stak wirft e toa* langsamer, aber nachhaltiger al* Salpeter 2 nmoniaf wirb kurz vor ber Saat, aber auch al« Ao.-founa ge^e'rea Bei Wmtergetreibe in genügenderer Gabe Ln Herbst kurz vor ber Saat, ben anbern Tetl Im zeiltgen Frübiabr al* Aopsdunger Man vermische den Dünger mit bem -Boben durch Oggcn. Hacken ukw Besonder* bantbar sind Aartoffdn. Wiesen und Weiden, auch Dertte unb Hafer, für 21m- rnonlak „ ... __ „ , Ammoniak und ammoniakhaltige Düngemittel sfchtveselsaure* und sakzsaure* Ammoniak. Ammonsulfat- unb Aol.ammonsalpe.er) bür,en nicht mit Aalt unb tolihaliigen Dungemt lein, mit Tbomas- mehl. Rhenania- und ®eimanlar bo*p^at. Aall- stickstoff ulto gemischt werden, weil der Aalt da* Ammoniak austreibt , rl . . . Aali immonfalp ter unb Aminonfulfat'alprter enthalten den Stickstoff teil* in rafch wirkender Salpeter-, teil* in langsam tot ckender A nmontot- sorm Aaliarnmonsalpeter en hält austerdetn noch 27 Prozent Aali. also soviel wie ca. 2 Ztr. Aalntt oder '/, Ztr 54 Prozent Thlorkalll Aalkstickstosi Ift. richtig angewendet, ein sehr gute* Düngemittel Sein Stlastofs ist fchwerer aufnebmbar für die Pflanzen, e* bilden sich auberbem bei ber Umfetzung feine* Stickstoffes Im Boben in ausnehmbarem Salpeter Pflanzengifte Aalistickstoff muh beshalb zeitig, auf leichtem Boben wenigstens vier Wochen, auf schwerem Boben 8—14 Tage vor ber Saat gegeben werden, damit bie Aelmfvaft nicht geschädigt wirt» Zu Winter getreibe tonn Aalkstickstosi als Aopsbünger gegeben werden, aber nur lehr zeitig Im Frühsahr. bevor da* Wachstum eingesetzt hat. weil sonst Verbrennung der Saaten elntritt, ebenso tote Wielen. . ____ Man vermische den Aalkstickstosi nach bem Streuen stet* mit bem Boben Aalkstickstosi ent- hält auber ben 18-20 Proz. Slickstosi noch 50 bis 60 Proz Aalf ssiehe Äallbünger) Um den stark staubenden Aalkstickstofs besser streuen zu können, vermische man ^hn kurz vor bem Streuen mit Thomasmehl unb Aalilalzen. Man beziehe ihn In geölter, besser ft reubarer ^Richt gemischt darf Aalsitickstosi werden mit Ammoniak unb ammoniakhaltigen Düngemitteln unb nicht mit vuperphosphat und 2 nmoniak- superphosphat. well der Aalk ba* 2Lnm»nla! 2-1, rie,ntm “»halt *7» *iun n »’ietk litieete. geprüfte' II. Klass« Li tea* F«lrrneii •£; r ^lartbom m Wnor (Mtefaewi Emaille "dM Huifjk yontutnm». Hi Schon IfltbBTMrfctek MiMl * Irisch nnti* lidrt Stnbunent Irrieren Ptrilnen kittmikim runkfurl a. 1. Mcr&w vfcl f'anfa ;ii«-A bMUl 31—40 41—50 51—60 61 ZO über 70 3064». Schill Schul Schäl Schul. Schul 16,6 er.8 29.7 16,2 6.6 3.1 Durchfchnlttltch kornrnrn auf l Alasi? 42 9 Schüler Der geplante Lehrer- und Schulabbau wird diese Zahlen tüchtig in oit treiben QDa* bebeutet bte üjenuilte Ajjfk für bk Ja- «nb? Sie bringt ihr körperliche Rach- teile unb Defahren. Je gröber die Schülerzahl tn dem einen Raume Ift. desto gerinaer wird ber vuftanteil jede* ein^lnen. be id sch oirriger wird die Lus tert rtschu ig un) -envuerunj In ben Dausen, desto kicher verbreiten fich die Aeirne ansteckender Aranlh.1 en. Mit der Itei-.enten Schülerzahl steigt zugleich die Schwierigkeit, bte Al über richtig und gut zu ktzen, e* stellet fich al* r gen Derkrümmungrt bei Wirbelfäv e, Zu- wUjmt der Aurzslch.lgkeit ein. U it> a.U die'e Vefahren wirken um fo sicherer und sü ch e sichcr. u geschwächter die Jugend und je dürftiger ihre Bohrung ist. Die gefülte Atolle bringt un'ern Alnbern «uch In geistiger unb u n t e r r l ch t l i ch e r Beziehung gefährtich? 'ätochieile Durch die erhöhte Vchülerzahl fällt rnf jeden ein einen Schüler ein geringerer Anteil an L»chrerar.eil und Lehrertelstuna In einer kleinen A alle tann da* Ahib nach feiner Sigenart behand?lt werben, können die brtonderen Anlagen ber Schüler ganz ander* gepsl gl, ihre Aräfte lexnbtgcr geftelge t unb ihre Leistungen perlön'.icher beurteilt urb f fördert toerben — ber Leh er ton » i n d l v l - ualifleren. In ber überfüllten Atosie steht ber Lehrer ber Menge gegenüber, fein» Arbeit muh ha tbwert'lcher toertvn Dir Un er 14)1 Mu)- rung getfllofcr. bie Srgebnisie ge Inzer, toe Förde rung bet geistigen Aräfte tritt zu ück, die besonderen Anlagen der Schüler bleiben ungepflegt unb verkümmern — Der Lehrer mutz me cha n l f I e r e n. Auch die sittliche »rtüchsigung ber Schü- |er leidet unter d.-r Schülermange Der Lehrer tonn nicht mehr mit jedem einzelnen unb mit ber Gemeinschaft in seelische Berührung treten, fein Btnfluf) wird geringer, an die Stelle einer Erziehung mit geistigen Mitteln treten grobe ©trafen unb härtere Zucht mittel. Bei b?r Fülle ber Schüler entwickelt sich ba* Demtinschaftogesuhl nicht in rechter Weise, bte Möglichkeiten einer Veldsterziedung veikümmern. Auch ba* alle* wirb «m so schwerer wirten, je mehr un ere Iuzend in Adeg*- unb Rachtri?g*zelt sittlich verwllb-rt ist vnb |c »nüber und abgetriebener bie Leh er durch Erhöhung ihrer an sich sehr hohen Pslichtstunden- zahl sind. „ O* will ein Reue* herau'kommen in ber Arbeitsweise unb Im Seist unterer Schule Wir bauen eine Schule, bie stärker al* bißher bie freie Entwicklung bet Alb?« durch Selb (t entfallt! ng ber In Ihm llegcnbcn Aräfte erstrebt und ein engere* Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen sich müht. Dl- überfüllte Schu vaffe verschüttet all? jungm An'ätze und Aelme biefer Besorm unb hemmt bi: Umbllbun] unferer Schurn nach bem r-runb'att be* Arbeitsunterrichts. 3n ber überfüllten Alalfe wird — es geht nicht ander* — da* Ainb von nutzen her bestimmt, es Hat man Ttrti funge, mit gefütterte Hühe»er, denen es an warmem Stall, Q3en»gung in frvfb- freier leit, (otoie Ltchit nicht mangelt, so ist damit die L) unWage für fleißiges Tierlegen gegeb-.n. Und doch fehlt gewöhnlich erntä: im Winter gibt es eine zwei- viermonatige Legepause. Bisweilen fallen wohl cn einigen milden Wintertagen von Fruhbruthühnern einzelne Eier. Aoer das bleibt meist Ausnahme. Me.ne Hühner hörten in früheren Jahren gewöhnlich im Oktober oder September völlig mit Legen auf und s.ngen im Feberlar (ober März oder, bei mildem Wetter, Ende Januar) wieder an zu legen. 6eit zwei Jahren legen meine Hühner im Winter und Sommer ohne eigentliche Lege pause, nur wahrend der Zeit der Mauser nachlas end und bei sehr starker Mauser einige Tage aussehe >ö 3n Sommermonaten erziele ich von 15 bis 17 Hühnern 250 bis 300, in BÄntermonatrti 100 Gier (im Sep.ember Oktober etwas weniger). Das erstrebenswerte Ziel des sich über das g n^e Hahr erstreckenden Eierlegens habe ich durch syst.-ma i che Fütierui.g von Bohimve.o! an meine Hühner erreicht. Vohimvetol erweitert die zu den Gier- stbcken teä Huhnes führenden Blutgefässe und bewirkt dadurch, dass den Eierstöcken mehr Mut. somit auch mehr Nahrung zugeführt wird. Die Folge hiervon ist, bah von den zahlreichen in den Eierstöcken vorgebildeten Eifollileln mehr alS sonst zu Giern heranwachsen. Systematisch verfüttere ich vas Vvhimoetol im Weichfutter, nicht planlos oder pausenlos wahrend des ganzen Jahres. Ich gebe es wählend der Mauser für 7 bis 8 Wochen, höre auf, wenn das Legen befriedigend in Vang gekommen ist, gebe erneut im Winter, höre aus zu Beginn des Frühjahres, vx-nn allgemein die Hühner legen. Gelegentlich schalte ich im Sommer eine kurztägige Darreichung ein, wenn sich die Hühner .müde gelegt" haben. Auf je zehn Hühner gebe ich täglich eine graue Vohimvetvl-Tablette. Nach je drei bis vier Tagen sehe ich einen bis zwei Tage aus. Die Kosten des Verfahrens sind gering im Vergleich zu dem erzielten Rutzen. Denn die Mehrleistung der Hühner an Giern beträgt erweislich 30 biS 40 Prozent. Bei Huhnetn, die fleihig Eier legen, besteht die Gefahr, bah die Gier weichschalig und damit wertlos Werden. Das darf nicht Vorkommen. Reichliches Fressen von K a l k s a l z e n beugt solchem ilebelftanb vor. Selbstverständlich werden die Schalen der verbrauchten Eier — nach Trocknung — den Hühnern zum Fressen gegeben. Das genügt nicht. Man kann deshalb weiter Kalkpulver dem Weichfutter beimischen. Doch wird das Futter bann hxn per gut gefressen. Vorzüglich bewährt haben sich bei mir gestobene Muschelscho- l e n. die den Hühnern täglich vorgeworfen und von ihnen aufgepickt werden. Auf jedes Huhn kommt bei mir täglich — je nach der Intensität deS LegenS — eine halbe bis ganze Sübroasfer- mu sichel. Turnen, Sport und Spiel. Turngau Hessen (D. $.). —v- Giehen. 25. Febr. Am gestrigen Sonntag vormittag trat hier im .Felsenkeller" der Turngau Hessen (D. T.) au seinem diesjährigen (92.) Gauturntag zusammen, auf dem die Gauvereine mit runb 150 Stimmen vertreten traten. Der 1. Gau Vertreter Arthur Pfeiffer (Wehlar) leitete die Verhandlungen und gedachte zunächst in ehrenden Worten des Ablebens des langjährigen Vezi.ksturnwarts K. Hoffmann- (Gedern). Der Gau hat in finanzieller Hinsicht ein schweres Hahr hinter sich, aber die idealen Kräfte, die in dem deutschen Turnen lebendig sind, trugen ihn mit 16 000 Mitgliedern in 170 Vereinen durch die Wogen der Zeit. Dank und Anerkennung wurde dem Gaurechner Hermann P o st (Alsfeld) für seine mühevolle Arbeit ausgespro- d?ma rfredj ming erheischte eine Anpassung der Buchhaltung an die neuen Verhältnisse Die technische Dulchführung solcher Goldmarkbuchführung bringt zwar Um- ständlichkeiten, aber keine Schwierigkeiten. In klarer und erschöpfender Art zeigt der Verfasser, dast der letzte Zweck der Buchhaltung die richtige Erfassung des Geschäftsersolges sein must. Deshalb dürste es dem Praktiker nicht schwer fallen, an Hand des Buches auch jene Teil» probleme zu meistern, die das wirtschaftliche Leben täglich von neuem stellt. Das Buch ist sehr zu empfehlen. — 2 Die Reuregelung der Körperschafts st euer 1 92 4 von Dr Rich Rvsendorff. Da die Steuernotvervrdnung auch die Körperschaftssteuer auf völlig neue Grundlagen stellt, fo erwachsen damit den Erwerbsgesellschaf- ten neue Aufgaben, deren Lösung um so schwieriger ist, als das Gesetz für den Laien kaum verständlich ist und eine Anzahl von Zweifelsfragen in sich birgt. Unter diesen Umstanden ist es zu begrüben, oah der Verleger sofort nach Publikation des Gesetzes eine für die ersten Bedürfnisse der Praxis bestimmte Erläuterung herausgcgeben hat. — 3 D i e Reuregelung der Vermögens st euer 19 2 4 von Rechtsanwalt Dr. Koppe und Dr. Deuck. Im Hinblick auf die unmittelbar bevorstehenden Steuerpsllch en unterrichtet das Buch über den neuen Stoff in kurzer und allgemein vertländlicher Weife Etwaige Aus- führungsanweifungeu und Mmtstcrialerlaffe will dec Verlag in einem Rach:rag liefern. Die Verfasser duckten sich in den Ausführungen beschränken, weil sie vielfach auf den^ ausführlichen Kommentar von Kuppe.B.uck .De.rnögenSsteu: aOiucjuj r iw«.l» I tttuf flmR-.lloti tHOdUclai Hcliuigiors Uiuiuii . rcufron . . *CUDOCt . - fan< .. . echlvri» . . tuinua . X3KII ui L.' LtiLaoflci t-rnfl . . t-u< t^3trr» Xuijuruu y aixui . . Viiu Oc Jxi । •• t, a> i.Qo'ui.-va: je» .57».6i*KOo.5o 5*>XMäX> : JWOU /tiüPMV vJ LXA#MI ' ->—> TLM»*JUe U 7, Dtu 11^,7 >1 'jXj x> ". ka» .'.vr . / «AJL A7^iulM>‘lUt,7äuU» . a."x>»AAJiM.^j.-e»*juue Ä>1 i XtyMAM. , -kX*K»XMAXA. i7Ux>Nxaaa>^i «MMMMt .6 ) . ■ -1 'IjLMUUUO uO<47Ul- oll LaBut-ix**«. S#.7M v . OÜx>«. X3 3»> lM.TOÜO n.7i>*. ii a»Ajr ■ 1KI 11 Ivw- ■? ’Jr- 0 IX.... 0 JX» «kW.». A I . M.MAMUÜ 4 - t-Kl-VA* JIjOMUA) ♦ 6 «aaaa-414 6 -aaaajuO Devisen-Zuteilungen: Holland 1 Brüssel 5. Ehristiania 5. Kopenhagen 5. Swckholm 5, Hedingsors 5. Italien 5. London^S, -Reuyort 3. Paris 3. Schwei; 3, Spanien 5. Wien 50, Prag 3 Prozent, Budapest voll Buenos-AireS 5 Pros- Belgrad voll, Lissabon 50 Prvz. ? rv"r. ’S. %ien........ J'ruifÄ Cffterrrtd». 4 IM *rtmta Bm.-rüinHttif -Poien...... •nglifitx Tjottn.......... At (itiilfAe 9totew. ........ BetfllfAt Voten ....... Niioai-tlch, Roten...... • • • 2*4 UOOU*, JU I OUUUM 7?V'r 0UXXX 1478»J OQuuM ‘P344AK mi« uue 41»9«a)UXMXaj 421 iVXXXXÄAM Roten-Zu teilungen: Amerika 2 Prvz.. Kleine Stücke 1 Proz., Belgien voll, Iänilch 10, England 3. Kleine Stücke 5 Prvz., Finnland voll, Frankreich 5. Holland 5 Prvz, Italien voll. Ror- tixgen 10, Oesterreich 10, Kronenstücke —. Rumänien —, Kleine Stücke —. Schweden 10, Schweiz 5 Prvz., Spanien voll, Tschechen 10. Klein« Stück« 10 Proz., Ungarn voll, Hugoslavien voll, Sofia voll. (3n einem Test der 21ufloae wiederholtZ ^rifenftimmung im hessischen Kabinett. Darmstadt, 23 Febr. (Priv.-Tel.) Ernstliche Mrinungsverschiedenheiten innerhalb der hes» fischen Regierung machen sich zur Zett zwischen dem Ministerium für Arbeit und Wirtschaft und dem Ministerium des Innern geltend. Der sozial lislische Arbeitsminister Raab zeigt feit kurzem das ernstliche Bestreben, da- gesamte hessische WohlfahrtSwefen von dem Ministerium deS Innern abzutrennen und seinem Ministerium für Arbett und Wirtschaft anzu gliedern. Die Ursache dieses Desir»- betrs wird m dem Antrag der Deutschen Volks- Partei erblickt, die bekanntlich die Auflösung des Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft fordert, da dessen sämtliche Abteilungen vor bem Kriege auch von anderen Mtnisieriei, mit versehen wurden. Die Deutsche Volkspartei hat gegen das Vorgehen des Ardens- Ministers schärtsten Protest erhoben. Man erfährt jetzt, das) auch der Bauernbund und die Mehrzahl der Demokraten and der ZentrumSmltglteder auf dem Standpunkr der Deutschen Voltspartei stehen. Annahme der französischen Steuer aesctze. Parks, 23. Febr. (WTB.) Di« Jtmmnet hat den Finanzgrsehentwurs der Regierung im ganzen mit 334 gegen 218 Stimmen angenommen. Behördliche Anzeigen (Brunen- n. WUMniWn Oer Slaöt Gießen. Nachstehend verzeichnetes Gruben- und Bauholz aus den Waldungen der Stabt Dietzen (Forstwarteien II und Hl) soll auf dem Suvmissionsweg verkauft werden: A. Grubenholz (Iops 10 cm und mehr). Los 1: 235 Kiefernstämme — 60,48 Im 2: 311 = 93,25 3: 157 = 43,67 4: 221 = 75,11 5: 319 = 76,51 6: 271 - 89,79 7: 253 = 83,03 ■ 8: 170 = 55,40 9: 191 = 55,72 ■ B. Bauholz. ßoelO: 33 Rlefern-St. 4. a. 5.fll.== 16,74 fm „ 11: 40 „ 3. - 5. , = 20,52 „ w 12: 287 „ 3.-5. ,—106.06 , , 13: 187 , 3. - 5. 68,20 , , 14: 183 , 3. - 5. , — 79,00 , , 15: 295 , 3. - 5. , - 98,62 , „ 16:206 , 3.- 5. , =101,14 , „ 17:245 , 3.-5. , =10i >,26 , „ 18:272 , 3.-h. ,=121,63 , „ 19: 183 , 3. - 5. , = 76,64 . .. 20:2'0 „ 3.-5. , = 90,57 , „ 21:151 „ 3.-5. ,= 60,53 , Angebote auf den Festmeter in Goldmark, getrennt nach Klagen und fü*1 jedes Los besonders, sind verschlossen mit der Aufschrift „ Lubmissionsholzoerkauf * bis spätestens Samstag, den 15. März 1924, norm. 11 Utir an den Herrn Oberbürgermeister der Stadt Gietzen einzureichen. (Eröff unq im Stadthaus Derystratze in Gegenwart etwa erschienener Bieter. Zahlung des Kaufpreises innerhalb 14 Tagen nach Zuscblagserteilung, die l Woche betragt. Vorherige Beiichtigung empfohlen. Nächste Bahnstation 5-7 km entfernt. 12908 Gietzen, den 23. Februar 1924. Der Oberbürgermeister. 3. D.: Dr. Rosenberg. Holzsttbmission. d. IS., nachmittags 3V4 Uhr, werden aus den Waldungen der Gemeinde Geilshausen folgende HoUfortimente vergeben: Eichen-Stärnrne: 2. «laste I Stück = 1,37 Fstm. 3,1,-- 1,31 , 4. „ 5 , = 2,40 , 5. , 23 , =10,14 „ 6. „ 19 „ = 5,36 , 20,58 tzstm. FlchteN'Stämme: 3. Älaffe 1 Stück = 1,51 Fftm. 4. „ 5 , - 4,68 „ 5a- „ 34 , --21,26 , 5b- , 109 „ =31,21 , 58,66 Fstm. Kiefern.Stämme: 3. «laste 5 Stück = 5,93 Fstm. 4 . 12 „ = 9,12 „ 6. „ 26 , =11,52 , 26,57 Fstm. Die Anoebote sind verschlosten, mit der Aufschrift ^Holzsudmi sion-, bis zum obigen Termin bei der unterzeichneten Bürgermeisterei eiuzureichen, woieldst in Anwesen. Helt der erschienenen Dieter die (Eröffnung erfolgt. Die tDerhaufebebingungen werden vor dem Termin bekannt egeben. Nähere Auskunft erteilt Förster Kalberlah hier. Rüddingshausen, 22. Februar 1924. (Poft Londorf) Bürgermeisterei Rüddingshausen Müssig. 12840 Holzverfteigcrnng im Fürstlichen Forstrevier Hungen, Distrikt Tiergarten am Mittwoch, den 27. Februar d. F». Zusammenkunft vor. mittags 9V, Uhr am P annekuchenweg auf der Strane Hungen—Schotten. Buchen Rm.: 18 Scheiter, 17 Knüppel, 4 Stöcke, 309 Stammreifer, 26 .Nstreiser Eichen Rm.: 2 Scheiter, 3 Knüppel, 2 Stöcke. Fichten Rm.: 6 Knüppel, 10 Stödic Weichhol; : 24 Stommreiser. Fichten Fstm.: 254 Stück Reisstangen und 760 Stück Bohnenstangen. 12970 Fürstliche Rentkammer. Beknrrntttmchntt^. ^essentlicherJittpfterulitt Am Mittwoch, dem 27. Februar 1924, nachmittags 3 Uhr, wird in der Turn- halle der Stadtrnüdchenschule, Schillerslr. 8, ein öffentlicher Impftermin abgehalten, in welchem diejenigen Ange, hörigen von Impfpflichtigen, die in den letzten Wochen eine Ausforderuna durch die Polizei erhalten haben, ihre Kinder kostenlos der Impfung unterziehen lasten können. Die Aufforderung ist mitzudrinqen. Zu dem Termin haben nur solche impf- pflichiigen Kinder zu erscheinen, die im Jahre 1922 und früher geboren sind. Rück» ständige Imp'pflichtige, deren Zurückstellung aus gelundheill.chen Gründen oowünscht wird, können in dem Termin dem Impjarzt vorgestellt werden. Die Kinder müsten rein gewaschen oder gebadet und mit frischer Leibwäsche zur Impfung gebracht werden. Am Mittwoch, dem 5. März, findet zur selben Stunde am gleichen Ort die gesetz- liche Nachschau und Aushändigung des Impfscheines statt. 130413 G etzen, den 21. Februar 1924. Der Oberbürgermeister. I D.: Krenzien. holzverfteigerung. Frettag, den 29. Februar d. 3 , von vormittags 10 Llhr ab, wird in Distrikt Hain versteigert: Stämme Fstm.: Eiche Schnittholz 3 Kl. 1 6i. 0.66. 4 XL 1 et. = 0,32. Bauholz 4 Kl 9 öt. =3.42, 5. Kl. 16 6t. — 5.33, 6. Kl. 85 6f =3.17. Buche Schnittho z 3.Kl. 2 et =1.42, 4. Kl 1 6L = 0.68, Hainbuche 4. Kl. 2 6L = 0.75. 6 Kl. 1 6t 0,14. Olche 6 Kl. 2 St.--0.25, Lärche Schnitt- Holz 3 Kl. 1 6t = 0,87, Bauholz 5. Kl. 2 St. = 0.65. Fichte Schnittholz 2. Kl. 3 et.-2.79, 3. Kl 3 6t. = i,84. Bauholz 3. Kl. 2 6L- 1.84. 4. Kl. 7 8t = 5.69, 5 -Äl 9 St. =2 98. 5 -Kl 5 6t = 1,22; Ruyfcheit Rm: Siche 1 Kl- 12. 2 Kl. 28. Hainbuche 1 Kl. 7. 2. Kl. 13. Rutzknüppel Rm: Siche 16, Fichte 1. Ruhknüppelreifig in Schichten Rm: Fichte 43.3, Derbstangen 8 6t =0,11, Lärche 2. KI. 12. 6t. = 0.23, Bohnenstangen Fichte: 100 St. Rutzreifig in Schichten Rm: Fichte 36, Scheiter Rm: Buche 1. Kl. 105, Eiche 1 Kl. 40, 2. Kl 1, Hainbuche 1. Kl. 6. Fichte l.Knüpvel Rm: Buche 1. Kl. 33, Hainbuche 1. Kl 77,Eiche 1. Kl 47, Esche 1. Kl. 1. Fichte, 1. Kl. 1, 2. Kl. 3. Knüppelreifig Fichte 4 Rm. Gew. Reisig Rm: Buche 153, H'buche 161, Eiche 237, Lärche 1, Fichte 21, Stöcke Rm: Buche 1. Kl. 22, H'buche 1 ÄL 6, Eiche 1. Kl. 37, 2. KL 7, Fichte 1. KL 2, 2. KL 2. Zusammenkunft am Waldeingang von Ridda aus Da nicht alle» Holz vorgezeigt werden kann, empfiehlt es sich, das Holz vor der Versteigerung anzufehen, da nachträgliche Reklamationen nicht berückfichttgt werden können. Rähere Auskunst erteilt Herr Forftwart Roth zu Michelnau und die unterzeichnete Stelle. 1289D Hefsifche Oberförsterei Ridda. vau- undNutzhoszvcrsteigerung im Cang«(Dönfer (BvmelnbetDalb, Distrikt Heide und Hardt. I. Distrikt Heide am 26. Februar 1924: Eichen-Stärnrne 4.KL 8Stück = 4,25Fstm. , 5. , 24 , = 7,75 , . , 6. . 2 , = 0,47 , Kiefern- , 2,4, = 2,81 , , „ 3. , 78 , = 39,71 , , , 4. . 169 , = 71,88 , , . 5. , 94 , = 30,82 , Fichten. . 3. , 1 , = 1,45 . , , 5i , 15 , = 6,08 . . , 5b. 98 . = 18,81 . Lärchen. . 4. , 3 , = 2,i 1 . . . 5.5,= 2,06 . Fichten-Derbstangen 1. u. 2. KL 132 Stück — 5,38 Fstm. Fich en-Reisstanoen 1 u. L Kl. 221 Stück = 2,74 Fstm. Eschen Reisstangen 1 u. 2. Kl 104 Stück 15 Rm. Kiefern.Rutzscheiter, 3 m lang 32 , . Rutzknüppel, 2,5 m lang Zusammenkunft vormittags 9 Uhr an der Kreisstratze Lang-Göns - Holzheim an Fstm: Fichte 1. Kl. 55 6t. = 3,32, 2. KL der Landhöhe II. Distrikt Hardt am 27. Februar 1924: Lichen-Stamme 3.Kl. 5Stück — l,42Fstm , „ 4 . 22 , — 10,01 . , , 5. . 30 , = 9,39 _ , . 6. . 133 . = 17,02 , Buchen» , 4. , 3 . — 2,16 , Fichten- . 5d „ 5 , = 2,21 , , , 5b. 52 , = 9,91 . . Derbstangen 1. u. 2. ÄL 3ü Stück = 1,99 Fstm. Zusammenkunft vormittag, 9 Uhr ai der Blankenwiele am Biadukt. Die Bedingungen werden vor Beginn der Ser« fteigerungen bekannt gegeben. Lang-Göns, den 23. Februar 1924. Hessische Bürgermeisterei. Müller. 12500 In der Strafsache gegen die GbsthSndlerin wilyelmlne $H(f von (Sieben wegen Preistreiberei hat das Wuchergericht bei Hessischen Land gerid)t* in Gietzen am 12. Januar 1924 für Recht erkannt: Die Obsthändlerin Wilhelmine Fstck geb. Schneider, Ehefrau des Arbeiter» Friedrich Flick in Gietzen, geb. am 9. September 1869 zu Hörnsheim, wird wegen eines Vergehen» gegen § 3 der Preistreiberei-Verordnung vom 13 3 ein r Gefängnis, strafe von 2 Wochen und einer Geld, strafe von 100 Martz, die im Falle der Uneinbringlichkeit mit 10 Tagen Gefängnis zu oerbützen ist und zu den Kosten de» Der» fahrens verurteilt. Der übermäßige Gewinn im Betrage von 60 Goldp ennig wird emgejogen. Zuqleich wird die BeröfientUchung bei entscheidraden Teil» durch einmalige» Ein- rücken im Gietzener Anzeiger und der Oder- hessischen Volkszeitung sowie durch Snheften eines Anschlags an den Marktlauben in «Bienen für die Dauer einer Woche auf Kosten b-r Angeklagten ungeordnet. D-e Rlchii k it der Abschrift der Urteil,, form.-! wird beglaubigt und die Dollstreckbarkeit des Urteils bescheinigt 12860 Gietzen, b