ruf ^r« "Kien i'j »us. 5er® ?k. '• 3n alfo .We ?n sich ‘tagen Dir üt die Zeil sein. » nebst ilümern tilintet. ' 5:15- M,br- Aich! :er ab- Äbs 3 f dem tmühr, Zirkel, L?d?r- j6 aus ferner dACLW wieder «rvf ohne ,ohien efel 117* m. ^6 frl^drt tiqP*, ffw^T 5onn, erb feiertags, ■ili tz. Samttaqsbeilaqc. eittcfierSewihrrbibtlrt Heeeti-tf)wcfrreti 2» (Bolbmark ein- schließlich Iräqerbt)*, ONch b«t Hid)Udd)fin« tinjfl«fr Hummern in« leige höherer Gewalt. - htrelpred).Hn|d)läne: für die Sd»n|Heitune 112; flr Herlag lü ®d*äft*hrae 51. e*t4n- tz vor sch ritt 20' Huf* th au - T eraniwvrilich u< Toi Uh u »uiCetor. >r Jtiebr Dilh Lange ür ben üb iqen le I ein Jür ? en Knie oenteil j a » i eA jämllid) in Gietzen. DasPfälzerDefreiungswerK JranfreuM ®e»a(fberTl(fraft In der Pfalz tfl tm 'Xrvfrrftaa zu Beginn der neuen eihuna«- pertohe mit Recht ®eqcnftanb einer etngefrenben l^bnite ortrxlen 'Br.neqt doch da« Schicksal der ÖfaU In den letzten Wochen mehr denn je jede« TeutMen Herz Die grauligen «reignilk. die - ein merkwürdiger Zufall — M am gleichen Tage In Ptrmalen« und jt aller« lautern oblplellen, an dem die führenden Verbände Deutschland« da« brüt 14t Volk zu einem Dpk-rtaq für den bedrohten Cdftein un der hart umtämyften Hkfrmarf de« Reiche« aufnefen. haben ein belle« Schlaglicht auf die furchtbar* Rot de« plälzilchen *2k4M, die skrupellose 2nnerion«politik der Franzoien und die oerbrocherilche Dewall Herrschaft der Sepa- tötiflen gttpoden Rur ein Volk, da« lo bi« auf« tNut gepeinigt wurde wie die Pfälzer, konnte einen |o elementaren Ausbruch der BvlkSrache erleben, wie die Vorgänge der letzten Wochen In der Pfalz ibn zeitigten. Tic Omeralliiertr Rheinlandkommilfion die lich bi«ber allen Ritten iinb Vvistellungen der Pfalzer Devölkeiung auf beiden Obren taub fleilte, bat fich beeilt, eine eu« je einem französischen belgischen und britischen Offizier belieben'« HntersuchungSvommisfion In die Pfalz zu endenden. Aber den Schuldigen hat ihre Tätigkeit nicht an« Taqe«licht befördert Ta« lag auch gar nicht in ihrer Adllcht Term ter wahre Schuldige für die unerträglichen Der- haltnifle hi der Pfalz, die zu den Verzweiflung«, »kten von Pirmafen« und Äalfcr«lautcrn führten, jfl kein anderer al« General de Rleh. da« ge- iährfichste Werkzeug de« französischen 3mperiall«- yu« In der 5*>anb Prstncarr« Gr und kein anderer 5> der moderne Ul Wae. dessen Weg nun gleich Mde« Tlorbbtenner« de« Sonnenkönigs mit Leiten und Ruinen bedeut ifl. Seit dem Sommer |919 nun bald fünfeinhalb Sabre. bat der ®cne- ral in feiner Eigenschaft al« Krei« delegierter der Dfalz nicht« unversucht gefallen, da« Pfälzer Voll einer französischen Rnnerion gefügig zu machen. Rach^em Sllast- Lot bringen der französt- schen Republik einverleibt, der Saarsiaat al« fine To inane französischer Willkürherrschaft kon- litulert war, muh‘e fich zwangsläufig der nächste Stob dc« fianzöfischen 3mpcrtali«mu« gegen die friDelikt« Pfalz richten, die. von zwei Seiten bereit« von französischen ®inf:urUpfrärcn eingefdlt, her Offensive den geringsten Widerstand entgegen- ■ufleilen versprach Herr de Rietz versuchte die rtvbevung anfang« nach den Weisungen seine« Pari ter Herrn und Rieisler« auf dem Wege einer friedlichen Durchdringung Gr verfocht«, auf die groben politischen Parteien ®inlluh zu gewinnen, tat alle«, um sich mit Hille feiner ihm eben» t-artigen Gattin vor allem in konservativen und tlcriialen Ä reden al« ftivng gläubiger Katholik (ich Kind zu machen Ausstellungen. DoNräge. Sprachkurse sollten da« übrige tun. um da« neue Regime bei der Vevölkerung in« rechte Licht zu fetzen. Mit einem raffiniert au «geflügelten Retz Son Spionen überzog er da« ganze Land. Von den geilngfüglgften Vorkommnissen, von den per» fehl ebenen Stimmungen, von politischen Dewegun» jen in jedem Teile de« Lande« war der General luf« schnellste unterrichtet. Auch wirtschaftlichen Unfluh luchte man fich durch Anerbieten von Kapitalbeteiligungen an industriellen Hnterncb- Btn und durch Gründung franzöfifcher Gesell- ttaften zu ve.schaffen. Aber die Benützungen. auf friedlichem Wege arm Ziele zu kommen, scheiterten an der Hinsicht X?r pfäliifchen Führer, die sehr bald dem De- teral dinier dte Kulissen schauten. Al« auch ein Versuch, die Kommunisten vor den Triumpf- Mflen de« französischen 3mpe.talismuS zu spanten. kläglich fd> iterte, rief General de Metz He Separatisten in! Land Sonderbündler rib c« bUtana noch nicht in der Pfal^ Rian i portierte daher allerlei la id rem Seo Gesindel tu5 aller Herren L inker a ü> brach e mit ih er Hi'.fe nach dem rheinischen Vorbild eine fo- «c rannte .separatistische Vewegung" auf die Deine die in dem Landwirt Heinz au« OrbU tf-ren bod nstä digen Führer erhielt. Run begann die eigentliche Leiden szeit der P alz. Sie hier noch einmal zu schildern bicbe Gu'en nach Athen tragen. Wer kennt nicht diese Ke te von erpreßten ?ot>alltät«erflärung n der Vürgermeister. Der- ^iflu"g-.m und Au-Weisungen mlhliel4ger Veam- lc i, die endlose Folge von Raub und Mord, von plünberunj u id Vrandfchatzung die die Sevara* liftenberrschaft unter wohlwollender Duldan; der französischen Ve'ayurg betörben ü er die Pfäl er T-evölkerung brachte? Herr de Me t tini^te. worum <4 ging. Sn weder er gewann Frank eich eir« reue Provinz oder seine polttifche Reputatim B>?.r für immer dahin. Zum Vri^tdekommandeur In Frankreich fühlte er keine Retgung mehr. So sente er mit beisvtelloler Lkrupe'loligkeit alle Riachtmittel der (B?kinu-g 5be*'örben der .ertcl • len Hüter de« Verfailler Ve-t-age« ein. um unter täglicher Verletzung deöse ben Vertrage« die Autonomie, d. h. die verschleierte An enon tu erzwing n. Al« form die furch baren Leiden de« gequälten Volke« sich in der Ermordung de« Verräter« Heinz Lust machten, merf e man in Sn g la ab auf. dem die französische Rheim- poii'ik von Anbegrrn auf bk Rerven ging d.) tbor fich nicht stark g mag dürfte, dem Macht- Greben des Dundesgenossen in den 3rm »u allen. Run gab es ervten Zwist. Der britische Generalkonsul in München. Sl ine, wu de mit der Unter'u^an, der Vorgänge in der P'alz de- raut, gereizte 2lo:ei wurden zwrfchen L mden und va-is gewechselt. Poi carS enrkchlost sih schfieh- Hch. den Separatismus fallen zu taffen. Lliae Du.de ii der Pfalz als Befreier begrüf)1. Stü^- ni'che Ovationen machten feine Reise durch die ptal_z zu einem Trtumphzug. Sem Bestcht an ztc britische Regierung legte einbeutig bar, bah Um die Einheit des Reichs. Eine Nede Dr. Strcfcmanns: Ohne deutsche Volkseinheit keine Wendung unseres Schicksals. Dresden. 22 Fbr (WTD f Gelegentlich der 50)äbrtaen G.ün.ungsseicr bc« Rational- liberalen Reichsv«"ein« hatte die Ortsgruppe brr Deutschen Dvlk«parlei zu einem Festabend ein- gelaben. bei dem auch Reich-minister de« Aeuchern Dr. Strefemann sprach Ter Minister war nach Schluh der heutigen Reichstagssitzung im Flugzeug nqch Dresden gekommen und wurde vom sächsischen Kultusminister Dr Kaiser be- grüstl Der Reichsminister Dr. Stre'emann ging in seiner Rede aus von der groben 3bee des ehemaligen Rativnalliberalen Reichsverelas. Der Weg zur Reichseinheit habe geführt von der ®iünbunq der deutschen Burschenschaften über die Rationalveisammlung von 1848 bi« zur Ausrufung des Reiche« in Versailles Auch heute stehe im Vordergrund der 3nncnr»olilit her Kamps des Reiche« um feine Ginheit. Ruhr, Rhein und Pfalz wolle man vom Reiche trennen, und auch die Hanno verfche Frage fei inzwischen eine Reichs! rage geworden. Die großen DvlkSentscheidungen seien stet« noch auf ibeel» l e m Boden auSgef achten worden. G« sei die Tragik der deutschen Politik nach dem Ätizge gewesen, daß man grotze Worte gebraucht frabe, ohne daß dahinter «ine Macht gestanden habe. Die Xorfrlt nach der Revolution habe darin bestanden, kost man all s gleich machen wollte. Man müsse von der Gleichheit wieder zur Differenzierung kommen. Rach 1918 hnbe es in Deutschland so ou«gesehen, als ib alle Mens hen fertig g •to.fcn seien. Unf te De reger Haden dem deutschen Volke die allgemeine Wehrpflicht genommen au« dem febr bestimmten Grunde, dem deutlchm Dclke damit ein Stück seiner stärksten Grzlehung zu n hmen. Ohme etne deutsche Volkseinheit forme man nicht an eine Wendung unser.« Schicksals benrtn. 3n diesem Zustrnnmen- bang kam der Minister auf die Verhängung bc« Ausnahmezustände« zu sprachen Als man aus dem Eh.ro« über die ötabilii erung «um Wiederaufb.ru habe ge'anren wollen. fei Daycrn dem Reich tn die Flanke gefallen. Sr habe -.i des .Vorwärts seinerv'U mit Bestimmtheit ge^vuht. bat) von Sachsen au« eine neue Weltrevolutrin geplant gewesen sei. <33 sei auch voraus zu sehen aewesen. das), wenn von Bayern auS der Marsch nach Berlin angetreten worden wäre, Deutschland gleich, von einer fremden Macht v)N drei S tten aus bedroht werden wirr. Den vielen Vorwürfen gegenüber, die man feinem Kabi.irtt gemach', habe, könne man nur antworten, dah im Schützengraben der Verantwortlichkeit die Verluste "stets stärker srien, al« in der Etappe der Revolution. ör sehe in unterer augenblicklichen Poli i! keine Epoche, foübnm nur eine Episode und rergleiche unsere Zeit mit der französischen Revolution bi« «um Wiener Kongreh. Man stehe mitten im Kampf u m neue Weltorientierungen. Hm ben Sieg zu retten, müsse vor allen Dirnen der deutsche M i 11 e l st a n d wieder in seine Rechte eingesetzt weiden. Die R-ichsregierung denke nicht biran, in besonder- g sährde en Gebieten den Ausnahmezustand völlig auf uheben. Es sei zum Besten Deutschland« auch notwendig, dah e« seine eigenen Kolonien wieder - erhalte. Der Dbg Dr Helfferich habe gestern im Reichs ag den Abg Stre'emann an seinen AuSfpruch erinnert, den er seinerzeit getan habe, bah die Welt wieder gut machen muffe an Deutschland. wa« sie ihm angetan bade Or könne blcr nur versichern, dah der al e Standpunkt be« 2 b- ge ordneten Dr Strefemann auch der be« Auhenministers Dr Strefemann fei 0« fei berat:« eine moralische 3svlierung Frankreich« tm Werden und man werde vielleicht sehr bald mit etaer vöiligm Hmgcrtalt-.ing der W l Politik g*gcnüber der Frage be« Versailler Vertrage« rechnen können. Französische Rache. München, 22 Fbr (WTB) Heber dir Lage tn b’t Pfalz schv'ldt die _D lyrische Staatszeitung-, bah die Devöf'eTung unter dem l ä fr- rn e n ben Druck drakonis che r Straf- mahnahmen strhe. bie die Franzo'en zum Schutze a'l*t sechrratistischer E emmte aus Rache für bie 2kberla?e der Gekvralisten träfen. So werben in Pirmasens die Bestimmungen be« ver- schär'ten D iag'runnSzustankes auk'E-0''dentfich flrr g gehandh bt. 3nb'lg’ fer Verhaftung der slä>ii ch.-ii B amten in Pirma'ers durch die Iran, zö'ifche ÄrimtnaLpoli^d i t es noch nicht möglich, tte V rwaiiuni in ®ani zu fetzen. Lei den Repr-ssalien wirken auch noch Separatisten mit, die den französischen Gendarmen und Jttnn'nalhearrt n di« ,u verhastrnden Persinlichkeitru bezeichnen. Bei der Devöl'erung greift immer mehr bie Befürcht ng um sich, bah durch bie Repressalien der französischen D s rtzung die lotzale Durchführung der D reinbaruirri mit dem Sonderau «schuf) der Rh inlandlvmmis ion unmöglich gmnacht wirb. Ts ist baher bet dringendste Wunsch der Bevölkerung, dah der Sonderausschuh bald wieder In die Pfalz zurück- kehren soll, um die btja'e Durch- füfrrang der V reinbarun e.i zu übectoachen. — Der DezirkSdelegierte von Pirmasens lieh den Bürgermeister von Pirmasen« zu sich kommen und beauftragte ihn, bie bei dem Sturm auf da- BczirkSamtSgebäudr verwandten Feuerwaffen einfammeln zu lassen. Der Bürgermeister lehnte die« aber mit der Bemerkung ab. bah er keine Schutzleute zur Verfügung habe, worauf der Delegierte von ihm eine namentliche Liste der Beteiligten verlangte. Auch dies lehnte der Bürgermeister ab Daraufhin erklärte der Bezirksdelegierte, er wt'fe, bah auch recht-rheinische Rationalisten beteiligt gewesen seien A is die Erklärung £e« Bürgermeister«. ihm sei hierüber nicht« bekannt, entgegnete der Delegierte. er brauche Beweise dafür, dah die Grmordung der Separatisten auf Dcfrh'e von Münchener und Heidelberg-?r Rational sten au«qeführt worden sei. „Verschaffen Sie mir diese Te* weise!" sagte er zu dem Tutgermeifler. An Hand von photographischen Ausnahmen betonte der Delegierte, bah bie .Boche«" immer noch solche Verbrecher seien, wie sie währenb be« Kriege« waren Er werde auf Grund dieser In Hunderten von Eremplaren vorliegenden Photographien der Welt den Bewei« dafür lie'e. n Die Ziele der französischen Propaganda sind durch die Aeutzerungen des französischen Dezirksbelegierten in Pirmasens nargclegt: 1 der Welt weiter vorzutäuschen, dah rechtsrheinischeRationalisten die Hr- beber be« Pirmasenser Dluttrade« actw'en seien, wos i jedoch nicht der geringste Beweis vorliegt. 2 gleichzeitig etne neue Propaganda gegen Deutschland im Auslände zu eröffnen, beides, um bie Verantwor ung her französischen Behörden für bie öreignlfle abzuwälzen und tn gewissen Pariser Kreisen unerwünscht Beruhigung der Pfalz und Wiederkehr geordneter Zusianbe hinianzuhalten Die tn Reu stadt noch verbliebenen S e • parat ifl en haben erklärt: Wir sammeln un« und kommen in 14 Tagen toiebet. Der DezirkSdeleaierra von Reustabt frit einer Abordnung die mit der Ditte vorstellig geworden trrar. dafür zu sorgen, das) bet Rest der Separatisten möglichst bald verschwinde damit Tube, Ordnung unb ©idyeifr ll wieder ein'ehran in entrüstetem Tone erwidert, man solle ifri mit solchen unverschämten Forderungen in T.u >c lassen. Es sind auch sonst au« and ran Gegenden der Ps tlz und d-m übrigen Rfrei ttand An Zeichen poifraubm, bie sich bara if beziehm. dah bie separatistisch? D?trvg^lng von den Mill ärbcsehl«- frafrern. inSbesond're von Draeral be Metz noch nicht gan# au,gegeben worden sind Tatsache ist auf jeden Fall, bah in ber Pfalz heute noch bewaffnete Separatisten unter dem Schuh ber französischen Behörden Herumlaufen können unb bie Bevölkerung weiterhin belästigen. Strefemann zur Pfalzfraye. Berlin. 22 Febr (WoNs ) 3m Reichstage führte beute Reich«minister des Anstvär- tiacn Dr Strefemann bei Delvrachung der Psasz-3nterpellativn u a au«: Die Räumung ber besetzten Gebiete, zu denen auch da« Saargebiel gehört, gehört zu dem Gesamtkomvler her deutsch- franzöfischen Dezielningen der in her nächsten Woche ei örtert werden f oll Die 5'ättnff'it be« Au^wLtlinen Amte« in der Psn'zfrane kann man nickt al« inaktiv bezeichnen (Sehr dfr’ig!) Wir werden demnächst ein Weitzbuch berausgeben. fr dem untere Schritte in dieser F age dargest.'llt treiben. G« ist auch nicht richtig, dah n>ir die letzte französische Rote schweigend bIngenommen hätten. Ruf tmfere e-ste Beschwerde hat die französische Regierung e« abgelehnt, die einzelnen Punkte auch nur zu prüfen. Sie bat auch von vornherein unsere künftigen Beschnrarden verdächtigt. CTn unferar Rote vom 20 5 bruar haben wir da« französische Zusam- menir-irfen mit den Separatisten rxufvieioielen Der deutsch? Botschafter In Pari« melb.’t heute, das) ihm diese Rote zurückgesandt tnorben fei (Hört. hört, erregte Ttu’el) Frankreich lehne e« ab. sich In innerbeu'sche Verhältnisse elnzumifara i tische DeweJung in sich iufammcnbr.xbcn Sine fo-or i^e De seru i, der Lage Li d.r Paiz halte Llioes Deluch nicht zur Folge. Wildeste Araichie bersche bi d ingan en Lande. j,d? gcrcgcl e Arbeit wurde un nöglich gemacht, alle« staib tm barten Abwehrk impf gegen tte separatistischen H iterb üler A n Morgen doS 12. Februar leuch ete über dem g-martert en aus taufen) Wu iden frlutenbei Lande die Morgenröte brr Freiheit. Die Dürger von Pirmasens und Kalscrrtau em sch itten -u Selbsthilfe. Sin fu xbibare« Strafgericht brach über die Separatistenhorden herein. 3n bei Bezirks- ämten mur) n bie Separatisten ein geschlafen, da« Regie: ungsgebäube von Pirmaien« i.i Q^ranb gesteckt unb bi? den Flammen entwichenen €epi- ratiften wi? räudige Hunde erschlagen. Wer dem Blutbad entkomm?n war. wurb? unter französischem Schutz ab'mn«oortiert Zetzt erft. als die Alliierten Beweise hatten, bih bie Geduld auch bei beu'schrn Volkes eine Grenze Hot. die man nicht unbestraft üb-rschrerten bjrf, würbe man in Kobstnz energisch. Die bereits oben erwähnte Interalliierte Hntersuchungökommission foNte gemeinsam mit bem KreisauS schuh d rPra^z geeignete Mahnahmen tre fen für W.edr'.e fte.- lung ber Ruh? und Ordn^nz im Lande. Der kb? burch'ich ig-e Dorichlag Fri -krcichs. der P äl er Kreistag mög? bie Regierung brr P alz ü*vr- nehmen, wurde von ixefem auf da« schönste zurückgewicsen. Gr wörc der erste Schra t vom Wege des Ttech es gewele^ und hätte zweifellos den franzö'i^ch n Annexionsab ich ei neue Dahnei eröffnet Die von dec Pialzregierung noch in S >ey?r befiib:it«n Beam ei wurden also von der Hnter'uchuniölvmmi'sivn als red? mähigo Rrgie- rung ane-tannt. ebenso ber staatsrechtliche Status quo zwischen Pfalz, Bayern unb Reich. Dem KreiSausfchuh fällt nach brr Verelndarung mit ber Koblen'er Kommiffton l'big'ich dte Vermittlung zwischen der 3.iteral itericn Rl-eintarb- kommissivn eln r'di« und der ausgewie enen Psalzrrgi rung un-) dm Regirrungen In Berlin und München anbeitrieit« zu. und die« auch nur fotang?. bi4 bi* orbmtliJbe deutsche Verwaltung nich Rüäkrhr brr von d n ©epara- listen vertrieben?n Beimten wieder konstituiert ist. Svwrit kamt nun einen groben deutschm Er olq buchen. Aber die Sache Hal ein rat ekluen H tk rn, ber alles Erreichte von neuem in Frage stellt. Die Kommission hat mit btefei Ver i frar :ng ihre Aufg rbe für e le tat geglaubt, ist selbstzuf ieden nach Koblenz zurück- gedamp'st tmb Hit bie A tSführung. allo in erster Linie die Rücksth bei AnSgrwiesenen neuen Der- binblungen zwischm dem Kieiöau« chuh und General be Metz über lallen. Aich bie Suche nach ben Schuldig m hat mm ihm anvertraut: ber Herr General ist also Schäbiger. SraatSanwall unb Rich str in einer Perlon Eine neue Episode ber Verfolgung, der unerhörteslen Repressalien bricht für bis schwer g?prüf e Land an. Aus allen Orten der Pfalz mehret sich die Rachrich en von Derhaf- tu’-g m führender Per^önlichkei en au« dem Ab- wrh ckampf g'gen die Srpara i ten. Die deutsche G^^barwrrie unb Poli»ei werden entwaffnet. Geschäfte werden ge^chtofsrn um ihre 3nfriSer zu zwi g m. si5: d m f an-ö i chen Be ir?«b:(e ?ler e.i z t hellen. AaS einer Rride von Or en wird die Festnahme von Dcis In g meldet. Alle« im 3d- chrn ber wiederfrrtzastellendei Ruhe u b Orbnu-g Aich die Vereinbarung über bie Rücklehr bet AuSgewiesenen such! man von Paris aus Li einer Weste ar«y-1 ge .. bie bie schweiften D-ckürch uncen rech fertig'. Geterai b? Metz will a"ch bie von ten 6ep-ira isten mit Gewalt an ber Ausübung iores D enste« verhinder cn aber n i ch t a tÄgeranelcnen Beamten goradr wie die 3j«ge'axefenen er^t tara wieder zum Dienst zutasten. wmn bie Rhe':ntanr>- kommissivn hierzu ihre 2en-hmtaung gegeben hat. Di- von der Rdeinlanbko-nmtsss'wa ausgewiese»« Bramten dagegen sollen au«getrHen bleiben. Rimmt man hinzu dah eine gerichtliche Verfolgung der Separatisten unterlagt ist. und bah General de Metz nicht etwa ablerai’cn, sondern Vollzugsorgan diese ‘Jln-’rbnungcn b ei'ot so trtrb e« ganz in da« Belieben de« Herrn de Metz gestellt, ob und in welchem Maste er die Rückkehr der auSgewiesenen Deimten zu'aslen unb barnil eine geordnete gesetzmäßige deutsch? Detnrallung ermöglichen will ober ob n ei vorzieht, die Regelung der Psalzfrage im Sinne des Speyerer Abkommen« zu sabotieren und ba« Land In neue, schrecklichere Anarchie zu stürz-n DaS Psälzer DesleiungSwerk ist mit ber De eitigung der Separat isten Herrschaft keineswegs am Ziel. Gibt die Rheinlandkommissivn in ber Auslegung bc« Abkommen« dem General de Metz bie oben um- eigenen Möglichkeiten, so wird er mit der gleichen 6frupcllofiafeit wie bisher an der LoSlösung der Pfalz von Bayern und dem Reich ax'iteiarbeiten. Hnd wo wär? die Macht, ihm Ginhalt zu tun? Sollten ihm nicht die lodernden Finale von Pir- malen« und Kaiser«lautern zu denken gegeben haben wozu ein zur Verzweiflung getriebene« Volk fähig ist? Die Pfalz geht neuen Gefahren entgegen, schlimmeren vielleicht, als die waren, die Pfälzer Treue und Tapferkeit fachen abwenden konnte. DaS wollen anr unS vor Augen halten, wenn wir morgen auch frier in Gieren den Pfalz- und Rheintag begehen. Wir Helsen lind in erster Linie be-ra'cn daS L edeSwerk für bie Pfalz mit all unfein finanziellen und moralilchrn Kräften zu unterstützen. Wir. die wir eben unsere rheinische Provinz von ben Separatistenhorden säubern konnten, sind die nächsten, dem kämpfende .i D irder in vorderster F oit die helfende Hand xu reichen. Fällt er. wird sich der nächste Stvh gegen und richten und wir werlen ihn in bedenklich geschwächter Verteidigungsstellung auszufangen haben. Darum ist das Ptäl^er BefreiungS- trerf Alldeutsch land« Sache l Lahl e« uns meroen bewerfen I tHrrf* Dann ht 24 ötetben ertebtgt fei». (Orf>- hafte Zustimmung.) Sie Welt wird verstehen, wenn dies« so furchtbar terrorisierte Bevölkerung der Pfalz schließlich zu Taten gekommen ist, die juristisch zu verurteilen sind, die aber vor Gott und tem Göttlichen in Menschen zu verteidigen sind. *TE>tr wollen Opfer bringen, aber dis kann unser Doll nur dann. wenn es das Gefühl ha?, baß es mii diesen Lasten di« vertragsmäßige F-eißeit sich erwirbt. Der Kampf des deutschen Dolles u m seine Menschen rechte wird bleiben, auch wenn man unsere Do en zurückweist. (Beifall.) Wenn dieser Kampf Opfer fordert, so fällt die Schuld dann zurück auf die in t e l l e k t u e l le n Urheber dieses Raubes der Menschenrechte. (Lebhafter Beifall.) Rach kurzen B-merkungen der Abgg. Henning (Dtsch.-Völ'.), ßcbebour (U 6. P.) und Graes« (Dich -Völk > und einem Schl friert des Abg. Hosfnunm (Ztr.) wird die Pfaljdebatte geschlossen. Das Tlrbeitsprogramm des Reichstags. Berlin,.22. 5?bt. (MTB.) 3m Reichstag bat hnlle r>5?nb nach der Plenarsitzung eine vertrauliche D svrechung t«S Reichskanzlers mit den Führern der Koasjti)nspar- tcien w"-e i der bevorstehenden gritzen politischen Aussprache statigefunlen. Ruch die Deutschnationale B^lkSparte, und die Deutsche Dolk« parte 1 b'e'ten Fr^klins- ! ihn "gen ab. 3n der Fraktionssitzung der Deutsch- nationalen B ilkSpartei, zu der auch Me Mitglieder der Frakktion d:s preußifchen Lnndtags hinzu- gezogen werden mären, wurde be'ch^o'si-n außer hen b reits für d e große politische Aussprache ctrfl brachten Anträgen auf Aufhebung der dritten Steuernotverordnung noch eine Interpellation wegen der Krise der Landwirtschaft einzubringen. Die Reichs- regHung wird u. a. gefragt, ob sie bereit sei. Mah-ahmen zu treffen, di« eine Herabminderung der auf der Landwirtschaft ruhenden Steuerlast berb'ist'hr-'n, zur Belebung der Kvebitnot in der Landwirt chaft und dm Schutz der in- lä ndi'chrn LrbenSmitte'erzeugung und die Sicherstellung der Dolk^e -nährung ermöglichen. Auch ein Antrag der Deutschnationalen auf Fortdauer de - militärischen Ausnahmezustandes ist dem Reichstage zugegangen und hat folgenden Wortlaut: Der Reichstag wolle beschließen die ReichSregielNing ?,u ersuchen, mit dem Reichspräsidenten dabin in Verbindung zu treten, daß der militärische Ausnahmezustand zum Schuhe der Wahlen — bei vollster Wahrung der Wahlfrei hei* für alle Parteien — bis nach dem Zusammentritt deS neuen Reichstages aufrechterhaltcn unb erst dann über feine Fortdauer entschiede? wird. Rach den Beschlüssen deS Aeltestenrates des Reichstages beginnt am DienStag di« große poNt.sch« Aussprache, die mit einer Rede de« Reichskanzler« eingeleitet wird Sie wird sich anknüpfen an die Einbringung des vorläufigen Haus Halts etuts (Rotetat) für 1924 und an die Abänderung«» bzw. Aufhebungsanträge zu den Rotdervrdnun- acn Die Aussprache dürste die ganze Woche in Anspruch nehmen. Die Frage der Wahlreform wurde noch einmal besprochen. Es herrschte bei allen Parteien tiebereinftimmung, daß die Wahlrcform nicht mehr vom alten Reichstag erledigt werden soll Wie die ,.B Z" eisährt. besteht nirgends die Absicht, die 'Reichstagswahlen über den gesetzlichen Termin hinaus zu verzögern W"der im Kabin-tt noch mit den Par eien ist über einen solchen Plan gesprochen worden. Die thüringische Regierungserklärung. OB ci mar, 22. Febr. (WTB.) In der heutigen Land agssihung wurde zu n Borsihenden des StaaiSmi isteriumS S aatsmi ri ter ßeutbeuhcr und za sein-m Stellvertreter Staatsminister Dr. Settler gewählt. S artsmiiister Lsuteußer aab Namens d r neuen Regierung ei re längere Erklärung ab. Unerhörte Steuerlasten müssen die füge der Länder finrnziell erschü tern. Die Sparmaßnahmen. die das Reith getro fen hat, werden hoffentlich nur vorübergehender Art fein. Ihnen wird hoffentlich eine Zeit des Aufstiegs folgen. Die schwere wirtschaftliche Lage lieh auch die Befürchtung innerer Unruhen austauchen. In Thüringen hat sich der Terrorismus der kommunistische Hundertschaften schwer be= merfbar gemacht. die Reichswehr wegen verschiedener Q3orfommniffe g-tabelt wordcu ist, so ch lt e« die Regierung für ihre besondere Pflicht, ihr von dieser Stelle au« für ihr« Tätigkeit für di« Aufrechterhaltung der Ordnung zu daukcn. Um einen Ueberblkf über die Finanzen zu q?r>en, werde die Regierung zunächst eine Art Eröffnungsbilanz aufstellen. In der Beamten- Politik werde fi? bestrebt sein, den alten Grundsatz von dem Treuv:rhältniS zvische.i den Beamten und dem Staat zur vollen Geltung zu bringen. In der Justiz müsse das erste Ziel fein, eine durch nihts beemflufjte Sta^tSautorilät Aur Geltung zu bring'» Ein llefcennab von Begrab u g n und Ri der'ch'c»pin^e, ver- mied.n w rden. Eine der HaupUmfgabeu der Re° gterwrg w rde die Fürsorge für bk Schulen, ent pr ch nd den Srimdsäten der Reichste fnf ung fein. Im Brrwaltungsw.' e i solle die Selbstverwaltung nc»ch Mög.ichkllt g?|5r'e t werben. Die Kirch.', obwohl sie vom Staat g-trennt fei, werde den Schutz der Regierung genkben. Kunst und Wissenschaft würden sich ihrer gonz b sonderen För e ung erfr uen. soweit dks im Rahmen b?r vorhandenen Mittel möglich sei. Die fXeci rungÄcriiä nufl tour.'e von der Rech.en mit lautem Beistill ausgenommen und v)n der Li.ik.n durch bauern e Zwi chenr-ufe und og- grefiive Bemer.unge.r un.eebrochen. Die Last brr Micnmvrrträge. Essen, 22. Febr. (WTB.) Dl« Pariser blätter haben behauptet, es fei sestgestellt. bah die Selb ft Io ft en de S R u h r b e r g b a u e S troQ der Lasten infolge der Wicumr>erträge um 2,80 Mk. je Tonne unter den Verkaufspreisen lagen, die Deu.fchland auf Reparalionskoino gut- gefchrieben wurden. Diese Behauptung beginnet bic unterrichtete Seite für geradezu absurd Sie Lage des Ruhrbergvaues, der am Ende feiner Mittel ist und zusammen»». i Dreien droht, ist verzweifel t. Davon werden sich auch die Sachverständigen der Micum bei den Verhandlungen, die am 25 Februar über diese Fragen stattfinden sollen, überzeugen und sich vor den wirklichen Zahlen beugen muffen. Das Schicksal der deutschen Reichsbahn. Paris, 22. Febr. (WTB.) Das Komitee Dawes hat heute vormittag ein« 1 stündige Sitzung abgehalten, um den Stand der Arbeiten seiner beiden Unterausschüsse zur Kenntnis zu nehmen. Die,« Unterausschüsse hielten heute nachmittag keine Sitzungen ab, um sämtlichen Mitgliedern des Komitees zu ermöglichen, den heute vormittag von ten Gifenbahnfachver ständigen Ac- worth und Leverve aurgearbki eten Bericht zur Kenntnis zu nehmen. Der Bericht soll morgen innerhalb der Tagesordnung des Komitees zur Erörterung gelangen. Rach dem „Rew LZork Herold" sol.en die Eisenbahnsachverständigen in ihrem Bericht ein Programm in Vorschlag gebracht haben, das nach ihren Ausführungen die Auslegung ehrt iuteruationalm Aule'he von 2 .Milliarden Soldmark dinn.n sechs Monaten ermöglichen würde. Es wird die Wahl ae- lassen, ob eine Gesellschaft zum Betriebe der Deutschen Eisenbahnen gegründet werden soll, an der die Alliierten beteiligt seien, oder ob sämtliche Ausgaben des deutschen Eisenbahnnetzes durch die vorgeschlagene Rotenbank verwaltet werden sollen. Rach Ansicht ter Sachverständigen würden beide Pläne das gewünschte Resultat zeitigen, und es sei jetzt Sache des Generals Dawes, die Wahl zwischen beiden zu treffen. Der „Gaulois" glaubt versichern zu können, daß terendgültigeBericht des SachrerstäntizenauSschusseS die Wiedereinbeziehung der deutschen Eisenbahnen im Rhe Inland und Im Ruhr- gebiet in das deutsche Gesamteisenbahnnetz als Pfand für d i e inte rnatio- nale Anleihe derart vorsehen werde, daß sie einem für Frankreich und Belgien höchst annehmbaren Vergleich Anlaß geben werde. TpanienS D» ntschlandhilse. Madrid, 21. F-br. (TBolff) Der Kardi- nal-Srzbischcf von Toledo unb Primas von Spanien ha! b?sßlosten. demnächst in sämstichen ka'h^lisch n Ki chen SpamenS eine Sammlung für bie armen deutschen Kinder zu toranstal'en Die Sammlung finbet nicht an ein und demselben Tag: statt, weil die verschiedenen Diözesen berci:8 eine Reihe von Sonntagen für and re Sammlung«, beseht haben. Der Kardinal-Primas hofft auf ein recht günstiges Ergebnis. Die Rachricht von b?m hochherzigen Entschluß des spanischen Kirchenfürsten wird in Deulschland mit lebhafter Freude und tiefer Dan^arkeit be- g üfjt werben. Die Hilfstätig eit. die das edle spanische Volk in Deutschlands groher Rot entfaltet, bleibt unDergeffen. Das I-Iottenprogramm der Labour-Regierung. 3» bramatlfdien Szenen kam es im Unter* baufe. als der parlamentarische Sekretär der Admiralität Ammon die Erklärung abgab. bah bie Regierung in Anbetracht der schweren Arbeitslosigkeit entschlossen sei, den von der alten Regierung geplanten Reubau von fünf Kreuzern und zwei Zerstörern birchzusüh' en. Während bie Konservativen der Erklärung Am- monS lebhaft zustimmten erhob sich scharfer Widerspruch feilens der Arbeiterpar- 1 e i und vor allem der Liberalen . Mac Donald rettete die gefährliche Lage, indem er bemerkte, bah der Bau der Schiffe ohne vorherige Zustimmung des Haufe« nicht in Ang iff genommen werd.'. Neubauten bedeuten keineswegs eine Q3erftärfung der Flotte, fonbem lebig ih ei en E r- satz unfahrbar geworbener Schiffe. Die Regierung könne eine Abrüstung nicht zu- ftanbe bringen indem fle zulasfe, bah die brf ische Flotte durch Abnutzung verschwinde. (Beifall bei ber Opposition). Die Frogr des gesamten Flotten- Programms und Les S.andarbs. ggen den Grvh- britannien bauen sollte, werde jetzt e'-wogen B i der Abstimmung über dm liberalen Dertagungs- antrag stimmen die Konservativen milder Regierung, die mit 372 gegen 73 .also mit einer Majorität von 299 Stimmen siegte. Kleine politische Rachrichten. Oberleutnant Rohbach ist vom Strafrichter des ersten Wiener Bezirksgerichts wegen Falsch- Meldung unter Benutzung eines falsche, Reisepasses zu 48 Stuaden Arrest verurteilt worden, die durch die tin erluchung Zhast als ver- büht gilt Rohbach wurde sofort wieder der Staatsvolizei zur Verfügung gefteFt. die feine Abschiebung aus Oesterreich veranlaßt hat • Prinz Heinrich der OTieberlanbe flattcte namens des Rieberländifchen Rv!cn Ärcu- dem Deitfchen Roten K.euz einen Besuch ab, •bei dem neben den organisatorischen Ei irichlim- gen des Deutschen Roten Kreuzes, vor allem die burd> bas Holländische Rote Kreuz einqeiichte'en Äafao- und Mi tagsspeisungen für Kinder unb Studenten, besichtigt tourten. • DereinbarunL zur Beilegung des brt- ^»dajbeiternreit« fleht eine weiter« Lohnerhöhung am einen weiteren Schilling Dom 1. Ium ab vor. Im äün erhaus tciltePremier- m)nister Macdonald mit. er hoffe, dah das Ergeb- uis der Dertzandlungen im Sodarbeiterftreif von Den Arbeitern angenommen wird und dah Die Arbeit in einigen Haien bereits inoi-gen. In den übagen am 23. Februar wieder au'genommen werden wird. e Der König von Serbien hat, nachdem die Skuvfchttna Den Vertrag mit 31 a 11 c n angenommen hat den Ziumancr Vertrag sowie den Sreundschastspakt mH 3;alLn u nerz<^chnet In Rom sind daraufhin im Paiais oon Mussolini an) dem tüdstawtchen Ge andl«n in Rom Anloniewltlch Die Ratiickarions- urkunden au.>arlauscht u»vrden. Aus Stabt und Land. Dieben, den 23. Februar 1924. Der Pfalz- und Rhrinlag in (Oirftrn. tinfere A.uer.'eurrung und Dankbarkeit wolle« wir den Pfäl-eru, Äh-nniandern unb Ryeinhelfen beim morgigen Pfalz- unb Rheinlag durch die Tat d.S nationalen Bekenntnisses unb der Opf erf penbe bti-vifen. Sie öffentliche Kunbgebung findet um IN, Ubr voc- mittags im Stabttheater bei freiemEintritt statt, tim eine tieberfüUung des Theaters zu vermeiden, ner)en Eintrittskarten au«» gegeben, bie al« Plahausweis zu betrachten sind. Alles nähere ist aus ie:n heutigen Anzeigenteil ersichtlich Heute beginnt in allen Stadtteilen ei re Sammlung von Gelbspenben, um dir Schüler unb Sch. lerrnne.i sämtlicher Schulen bitten werden. Man darf wohl erwarten, bah zu der Sammlung, bie unteren gepeinigten BolkSzenifsen dort Drüben über die fchlirnmste R t,eit bbui> grellen soll, aTett^ilben n chMah- gabe der ganzen Lei itungsfahrgkeit bclgefteuert wirb. Trwe um Treue! Giehen wirb morgen erneut bekunden, dah es sich ber hohen Bedeutung sein r nationalen Vorpostenstellung u.ld feiner Pflicht zur opferbereiten tinter ft Übung ber vom feindlichen Joch bedrückten Dc-Ksgenossen bewusst ist! ♦ ^ahrpfanändernnstkn ab 25. ^rbrnnr. Auher den gestern brreit« gerne'beten Fahrplanänderung, n auf der S recke ©ie^n—ßimburg treten noch folgende Fahrplanänderungen ein: Strecke Giehcn — Delnhdusen: Pz. 515 W von Hungen, Giehen an 6LL vvrrn., bbber 7,12 vorm. Pz. 501 von Gelnhausen. Giehen an 7,23 vorn, .bisher 7 39 vrn., Pz. 504 W. nach ®eln >auf>n. Giehen ab 5,34 ton., bisher 5.40 ton. Pz. 512 nach Gelnhausen. Girhen ab 6L5 nm., bisher 6,20 nm. P). 518 nach Gelnhausen, Giehen ab 4,31 nm., früher 3,11 nm. Strecke Dieben— Fu lda: Pz. 561 W nach Burtz- un) Ri.der-Demün- den, Giehen ab 6.33 nm., bi >hrr 5,47 nm. Pz. 559 W. bis Fulda. So dis Alsfeld, Giehen ab 7,38 nm., bisher 7J23 nm. Pz 572 W. von Grünberg, Giehen an 6.20 Dm., bi rhrr 7.13 vrn. Pz. 554 von Fulda, Gieh n an 11,57 v.n., bisher 12,00 nm. Pz. 556 von Fulda, (Sieben an 7.3? nm., bisher 8,12 nm. Der Pz. 2534 W. Giehen ab 5,10 nm., Lollar ab 5 23, ®vüib:rg an 6.33 nm., fä ll aus. Pz. 2563, bisher Giehen ab 7,26 n.n. nach Londorf verkehrt ab Giehen 6,50 nm. Strecke Giehen- Frankfurt a.TL: l)-Zug 59 Köln—München, Gi hm ab 1,00 nm., bisher 1.05 n.n. Pz 780 Giehen— Frankfurt. Diehen ab 12 32 nn.. bi)her 12,35 nm. Pz. 710 Giehen—Frankfurt fällt au 4. bisher ab 4 53 nm. Pz. 727, bisher Giehen—Marburg, verkehrt von Friedberg bis Marburg. Friedberg ab 5,28 ton., Giehen an 6,25 ton. Deschl. Pz 1402 Frankfurt— Giehen—Limburg komml Giehen an 9,12 nm., statt bisher 8,55 nm. Pz. 725 W. Friedberg ab 6,13 ton., Gießen an 7,10 ton., fällt fort Strecke Gießen —Köln. O-Zug 307 Karlsruhe—Gi ßen—Köln Gießen ab 3.18 vm.. bisher 4,30 vrn. l)-Zug 57 München —Köln, Giehen ab 6.42 nm. .bisher 6,44 nm. Pz. 1617 Giehen—Wetzlar, Giehen ab 6.53 vrn.. bisher 7,18 ton. Pz. 1604 von Dillenburg. Giehen an 6,54 vm., bisher 7.04 vm. Pz. 1624 von Di'l nburg, Giehen an 2.16 nm., bisher 2.39 nm. Pz 1640 von Troisdorf, Giehen an 10,38 mn., bish 9,26 nm. * • • Berände rungen bei der Gießener Polizei. In ben Ruh-estand versetzt wurde der Poli'^eiveNvaltungS-Obei-sekretär Ludwig Sier beim Polize.amt Gießen auf Rachsuch-en unter Anerkennung feiner langjährigen, dem Staate geleisteten Dienste mit Wirkung vom 16. Mai 1924 ab. — Aas dem Staatsdienste entlassen wurde der Poli.zei- Wachtmeister Valentin Dittmar In Giehen auf Rach suchen mit Wirkung vom 1. März 1924 an. • • Sie Maul- und Klauenseuche Ist in Giehm jensei s bet Lehn sestgestellt worden. Es wurde ein Sperrgebiet gebil el, bestehend au« der Gemarkung Dießm. jensei s Der Lahr, und ei.i Beodrch ungsgebiet. bestehend aus den Gemarkuu- Srn Giehm. dlessei s ber Lahn, und He icchldcim. Sespern sind ausdrücklich die Hcfretten Rodheimer Strahr 40 und Schühmskrahe II. • • Sine fesselnd« Filmvorführung soll morgen vormittag 11'/, llfrr in den Palast- Lichtspielen staMinden. .Der Film vom tinbe- tmif>ten, ein Dtick in die Tiefen ber Seele " heiht das Werk, bessen Abrollen von einem ärztlichen Begleitvortrag umrahmt fein wird. Der von Dr. Ernt Thvmalla mit dem Berliner Rerr>marzt Dr. A Kronfeld hergestellte Film soll dem Laien bie primitivsten Kenntnlffe über Fragen des Obe.betouhtfcin« und deS tinbeipubten vermitteln und ihn in die Probleme der Suggestion und Hypnose einführen Die hypnotischen Auf- nabmefihungen sind unter (Zuziehung eine« aro- f>cien "LrztekollegiumS. sowie einet Qln.wbl Persönlichkeiten des ösfentlicchm Lebens und der Presse erfolgt. — . • Vornotlzcn. — $ a g c « ta len be r für Samstag. Bunb ber Kaufmannsjugmd im D. H.V. 8 / .tiht im Kaufm. Vereinschrus froher Abend mit Sdxit- tenspielen — Vf B. 3ufammeirf inft im ^Schip- tahah“. — Raturheilver'.in: 8 tihr tm Der eins- lokal Vortrag über .Aimungskunst". — Lichtspielhaus Bahnhofsirahe: _Der Hof ohne Oacben“. — Palast-Licht spie le: .Der Sträfling von Sayenne"". — TageSkalenber für Sonntag (Siebener Äonyrtrecx in: 5 tihr in der Aula 9. Ko-yzert. — Sladtthco^r: 3‘A tihr .Minna t>xi Barnh.lm". 7 tihr: .Katja, die 2önserm“; in beid n Dorile lunxei D)rstn-uch *um Psäl tag. — Lu'asgun inde: 8 tihr Ge.meimdv^cnd tm Ge- nKtntwfanle Liebigstr. 56 — Svang Arbeiter- vermn: 7 tibr ti ber Turnhalle zRor>xUag«) Dvl Suuterhaltung^ch nO zum D.stecr Winter^ no blfe. — 3. Drrlrag üb.*r 6tinimbilbung und S irnrnstöruog 5 tiht im Phy iofog Institut. — Paair-Licht.ptele: 11», tihr to>rmiita^ Film- üo -rag .Der Film vom tiib-touhten. ein D ick m die Ti ck*i t«r Seele ' Besieitvortrag von Dr. mcb. G erster. — Licht>pLch>äu er Programm wie Snmsttez 7- D i« Verein igun g der Vaterländisch e n Verbände Oberhef sens bringt am nächsten Montag. 25 bs Mt«. abenb« tm Sradrrhoater ehte einmalige Wrederholung be« Donfwen Abends zugunsten der Gießener Wlnter- nothilfe heraus. D-e Crst-Aufführung Hai be» kann.lich einen sehr guten Erfolg gehadr. Karr« sind bei Shallier zu haben. (Siehe Anzeige.) — Konzert be s Frankfurter Symphonie-Orchesters Man Ichoeidt uni: Wie bereits bekannt gegeben. futOei am nächsten Donnerstag, len 28 ^xbrunr. ein Sornvhonie-Krn-ert be« Frankfur.er S:)mpho!>re-Orchej>ers In öet Turnhalle am O«axil>eg^r ei statt. Sie Koa»er:- länger« Getti udc Weinsch« ak aus M.än; toi cd etnige weniger gehörte L^der von HayDi^ Reichardk, Himmel und I. P 2l Schulz sämtlich Ze-t-enofsen), f>a>i_- die Arie des Se.tus aus Mozarts .Titus' mit Segieitung de« Orchesters fi gai. Vorauf geht Die Ouoerture zur .Z.»iber- fldte“ und bei Aoschlub de« mtere.fa'xlen Programms bildet Mo» w.s L^-Dur-Sympyorle. Sie Leitung hat Karl Änübel vom bieiljcn Stad:- thea:er. Trotz der enornun tin.o3e.i find Die Eintrittspreise ri.-biig gehal en. KacAm find tm Docvcr.'auf bei Shalliec zu haben. Alle Pläh« sind nummeriert tV’Cttrrvoraudtnqe Teil« hei er, teils wolllg. Temperaturen unter Rull, ohne Riederfch'.äge. taiiDtrcie Gictzen. • Garbenteich 22. Febr. Hier ist bU Tlaul- unb Klauenseuche amtlich feile,e- stellt worden. Die Gemarkung Gaiben^ich Ist Sperrg biet di« Gemaikungon ^u en unb Steinbach gehören zum Deobochtungsgediet. D L i ch. 22. Febr. 3n|o.<;e Ausbruchs ber TZaul- unb Klauenseuche in Garbenteich i|l bie Adhalti/ng b,S hiesige i Fastnuchls- markte« (Schaf-, Hchw.i ie- unb Ärämennacft) am 3. März untersagt worden tt. Tr«i« a. b. Lda., 22. Febr. Be! ber Sammlung für bk Hessische Rothilfe, die der hiesige HilsSausschuh mit behördlicher Genehmigung ve.anfilltcte. gingen 145 M k. ein, von denen 105 Mk. für hefige Rollet- dende verwendet und 40 Mk. für die Haupt- geschäftüstllle in Darmstadt bestimmt wurden. Kreis Alsfeld. * 2l«f rlb, 21. Sehr. Da die 2 l «feld « « 5«Ibbereinigung jeot nahezu bevnbet ist — sie wurde im Irhce 1909 beantragt, ihre AuS- füb -ung muhte während des Äckged aber unter- brochen werben — fand kürzlich im hiesige-; Ra:hause Die Flurtaufe statt Etwa 330 Ge- toanne waren zu taufen. Dabei galt dB oberster Gruiidsay. bie allen eingebürgerten Flurnamen unter allen timftä.iDcn zu erha ten. sie auf ihr« Richtigkeit in Bezug au^ ßage und Rechtfchici- buiig zu prüfen und di fel >e i i i Den ne Kn Gewannen elnzutragen. Als Unterlage bie.it« n ullt Fluikarlen und u kandllch^ Be ege aus dem hiesigen Archiv. Mancher Fehler, der sich im Qxiuf der Jahrzehnte emzeschllchei h.ute, uurbe nah reiflicher Piüfung auögemerzt Sämtliche Flurnamen werben feilens des hefsifchen Staats- archloS in Darmstadt eln:r R-acharü.ung unter- zogen. Aus die Erhaltung denkwürdiger Slättea und histollfch geheiligter Punkte in d-r ®enkii- tung wurde ein befo.oberes Qlugeninerf gerich el. Manche alte Flurbe,zei2)nung fand ihre Erk.äim g unb Deulunr. Gerichtliche Vorgänge bie Te- schafsenheit be« Dobens, Sage und Aberglauv«. ber Humor, Sitten und Gebräuche unb manch« Hamen alter Alsfelder längst erloschener Geschlechter spiegeln sich in den alten Flurnamen wieder. Aus Antrag eines Kommt slonsrntl- gliebes wurde ber elnftbnnriqe Beschluß geiaht, die höchste Erhebung in ber RS he Der Rei der: e i- röber Straße unter Wüibigung des SreigniNes, baß bie Feldberei tigun^ in der Gemarkung Al> selb unter ber AmBsührua; des Bürgermeiste.« Dr. 03 6 I f i n g zur Durch ührun z gekommen Ift, k diesem zu Ehren mit dem Ramen .DölNng- berg" zu benen len. 2u> Anregung bes Büraer» meiftcr« Dr. Völsmg toar seinerzeit befchlols^i worben, an diesem höchsten Punkte ein« Stell« zur Errichtung eine« Ausslchtstempels auszuscheiden. KrciS Schotten. • Gedern. 21 F br. Durch Urteil bH Franksuiter Schössengericht« vvm 14. QTooemhcr v. Is, war, wie wir in Re. 291 nom 11 Dezember berichteten, ber Händler Wilhelm ßimpert von hier wegen RahiungsmittelsäNchiing zu zmcr " Wochen Gefängnis unb zehn Billionen TH-irf Gclbftrafe verurteilt worden Der Angclckmlbiat« I legte gegen dieses tirtetl Berufung bei tve f 5-annulier Strafkammer ein mit dem Erlöst,, daß er unter Auflrcbung be« angefochtenen Urteil« mangel« Beweife« freigefv rochen und die Kosten de« Verfahren« ber Staatskasse auf- erlegt wurden. KreiS Büdingen. * Büdingen, 21. Febr. Zu ber gestern berichteten Erklärung des Ge - meinderats gegen das GemeindsratSmll- glled. Iustizinfpckror Otto Walther bemerkt dl fer jetzt im „Büdinger All gern. An- zeiger" folgendes: „©ccenüber dem tinell. da« der Gemeinderat zu Büdingen In feiner Erklärung vorn 19. Februar 1924 Im „Büdinger Allgemeiner Anzeiger^ Rr. 22 in unzuläffiger und verletzender Wei> über mich gesprochen hat, beschränke ich mich heute auf die Mitteilung, daß ich gegen diesen Spruch bie Hilf e deSGerlchteS und dcr V e r w a l i u n g ', behörde nachgesucht habe, um eine volle I Klärung und objektive Würdi gung der Angelegenheit herbelzusührcn und zu zei- ' gen, wer im vorliegenden Falle uneigennützig ' und im Interesse der Gemeinde gehandelt hat." Dem Ausgang di'seS Konflikts darf man mit Intercfse entgegensehen. Hencn-SLasfau. fpd. Frankfurt a. M. 22. Febr. Post- | zeirat Dr. Pa tzejck, der im besetzten Geblct wohnt«, aus ki.fem ober au-gewiesen war, er- 1 hielt dieser Tage eine Vorladung vor di« franzö'isch« GerichlSdehörde nach WieSba- Den, der er auch Folge leistete. Dr. Panelt wurde unmittelbar nach dem Termin von den Franzosen verhaftet und dem Wies« badener Gefängnis zugefühn. — In bk großen Falschmünzerwerkstätten scheint jetzt etwas Licht zu kommen. Die Polizei ver» haftete am Freitag den 45jährigen Mak» !er Max Laux. Dieser wird beschuldigt, sich an der Verbreitung deS in le ater üUr & ff ft 5» * IM* -dl üul 6,1 ^kl aur I Zervust r 5. delo- ^3utdi ®ttl ieitt brrt h aber u jjier M in guter öchrist! btn 0 i ^arbriw *• nii SttsK w scher' Mff Mi Sg* br b 3= W fri»a » l® M H Idia'. kv !2(bKl2< ifaäm litt M'.t. snidig'. । IO) Kilo: Hoggenn» fl.i# 8.30 t (malitr) 1! bis 19. M 13, 2 Wlißu. 15 bis 16, ftilxn 211 Wn*“ haserslwh 'rtl»^ 0.3 häörlO? trvkm 1,0 büchen in C1 Um « „ 6, ‘»ei 7'3intnii •»rlltii, Ml n . . * Xi Alr, kÄli- '"8 M 'u-r Nrv7*«rt '•>xy£ ' ij« 2, ? »litt |Jkk laqe U ' ffcri. (f1 tu bu J'fiä ? Mr.fc ._ O'.i" httM ■' g *'*««• ; »l d« *>' 3OI6||I, ”H MttbllieJ MU 4 5 ar i V"y di. j»ik. wflinuni iDirbti, ld. ‘Mtiiifmd *4 batikt ia »alra-t, i*,« 1* aber ue;, Vilich in birlifir. ' toll ölm 3» . d fli'l oll Dbttltrt perlen jlarra.tmtr O i alten Sturnümei i Äonrni RmMii« \t Mdjluh yk;'. lühe der Xelherr • inj bei Ireigil1'^ •et ©eiHrfuni ?.i - bei lürpmeiitt 4 irunt gdommm ii,^ lamm .Kbl'lta- regung dr, 3ür«n cinerfr’il W44ß'M fünfte eint 6tt-< fctiltmpcU auiü- mb«..- < wi [* «”14,2 m £tr*nJ; ’ t und , . - 3n D*/ t Ä Im. 5*ut(6 Urteil M em U Tr^N nem 1! ilheim Limpect cfldlkbunfl 4“ »=3 Ter 3nge«*WJ kruhinfl W «1 mit bem * anqdochl«" aeiprvfdt« J1 t< Dcmkuoien. 2 Uhr, suit Oroßen-Linden, den 22. Februar 1924 017M2 gesucht. nrhi(bt (Riehen MW Laden I Vermi Mechaniker Stic um» lau Tüchtiger Vertreter Schneider lehrling »erlln, 22. frbr Die Durchdiuch flefewnrnrrw le bereits übertminbm ■* i»,l 1S.Ä NJI 17.n M «Ji is n XSJfcr a^i ra.» »4 durch Plätze einen Lhr. ZTet schm inn »oiirrnllrr 10. bet regel’ Wtiebbero. Nauvenn. Metzlar. den Anleih« tritt damit In das Stadium dei Realisation. Handel. ®«r!lnwem 7 II. Ticht lertre'ff nefurtit t Velme |eh Art CH n J.e.l*!) an telel! Htm, le^Ual.W.11..^»- (tmutebtimoe* .... r, melden bet 127-7D ttabBborir. r,o TU. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Ludwig Steinmüller, Bäckermstr. Geboten: Schöne 5.Iimmer.Wohnung in bester Lage mit Dad, Gas, elcktr. Licht, 2 Balkons. Gesucht: 7-Iiinmer-Wobnung ober mehr. Umzug wird vergütet. SchriMirde ,?ltieb»re untre 017589 au dea Wiiücucc Ausciger- Die Beerdigung findet am Montag, dem 25. Februar 1924, nachmittags 27, Uhr, statt Frankl urt c» *23 . 22 Febr SS notierte« für le ICO Ällo (In voldmorT). OSktteraueT TBel^en 18.75 bi« 19 25. Rogqen 16 75 bi« 17,25 eommer- aerfte tüt Braityoede 20.50 bi« 21LO. Holer. InL 15 bis 15,50. TDei^iTmebi:. südd. Spezial V 28 bl« 28.75. Äoggermvchl 24.50 bi« 2525. Wei»en- unb 2toflflcnfl:ic 8.50 bl« 925. Mai«. 2- Plata 18.75 bi« 19^0. Tendenz: Unverändert._________ Marburg a Liegen bfludJi yronitx: KerbmöbeU Rutbro. ii tVnhm tien »iür Lonklana lonslaaer 10UÜ ® -M nl» irrn» läge er orbeilltv. «iitiüb L IdxtliL Anaed. unte» 0744 > an den <*ie'i Tin* ffit den Ban kleiner VrSzislnns-Vkrlzeng-Äasivin. sofort in dauernde Stellung von Mrcda- lieber TÜVerfftatt in benachbarter Klein- ftabt grtucht SchnHUche Angebote enter 1266D an den Siebener An-eiger erbeten._________ geffemW Mrtgefaechren Sakfck>«ervea flüer An hervorragend beteiligt -u haben. Oe dem De'iye de« Lav, fanden sich noch erhebliche Mengen AalfchgeldeL. gesucht Nobere- (3n einem Teil der Au'lage trlcberbolU Frankreich« ^vichennlqen*. Pari«, 22. Febr. (DLB ). Petit Journal“ will erfahren Haden, daß die sranzdiischen Sachveistandtgen sich Im Augenblick bemühen, die Aufnahme eine« Paragraphen In den Pe- richt der Sachverständigen zu erreichen, bn die Fvrtfeyung der mllilürlfchen Besetzung de« Auhrgeblete« und die Aonvendigkeit gewisser Garantien für d:e Derwaliung der besetzten Gebiete deionen soll Die »ngarische Aeparation«anleshe. Part«. 22. Febr. (WTB.l Die Aepa- rativnskommlssion bat in Ihrer gestrigen Abendslpung, der der ungarische Desandte Baron Koranyi beiwohnte, die Angelegenheit erst nicht al« Käufer m Sroge kommen. Für Oerfi« Hieb T5taun>re m guter 75«'li nach toi evor grtuchl bei h>X>'.*em 2bv.irb)t tzür Adler bdkmb nur nach einzelnen Kultenplützen *bbehauptet). Aoggenrmdt 21,75 bi» 23.75 (behauptet). Tbeläcn- fl.-te 8.30 bi« 9 40 (maller), AoggenNeie 6.83 bl« 7 (matter), DMort: Tbrijytiv mrd Avggenslrrk). brabigeb 0 55 bl« 0,70, chaf erst roh. dv^igepr 0.40 bi« 0.50. Slr>h. ftrob- fetlo b 0.35 bi« 0.50. Langst roh. geb 0.35 bi« 0.50, .fächel 095 bt« 1,10, Dl.senheu gut. gesund und trocken 1.05 bi« 1.35. Kt ^ebeu 1.70 bl« 2,00 den auTbldc Weile drohen, kann sich der Land- virt nur schätzen, wenn er die Anstellung«- o eia br « ötz11chst meldet. Dteh-An- und Dertäufe nur vomlmmt. wenn He gan» dringend stnd. besonder« aber DiehHändlern und Metzgern de» Zutritt in seine Stallungen nicht gestattet Die Derückl ichttguna Dteer ein lache» Mahnahme tanA wwiL -vutkn DerbuUa. SL von feinem Cpeilnl» uetrtm i bler nehntn. Lkdiliti Vlnaebote nn'cr 017äü6 au den Wien. ?tn^ erbeten. bTWltClB. OrlFilfB«« Maschinenstrickerin fflr sofort flefurbt W^UirrWollöans IDeßlot **« Lauer ira ;e 17 Dlärftc. TWrfinei ProdoklenbSrse. «Berlin, 22 Febr. (Dvlst ) Di« gestern »mn Durchbruch Qdpmnrnw 'Befe.'lljunfl sebic stch b-ute bei Srösfnung >er Därse fort Sie ist baupt- sächlich daraus zuräck^uführen. dast die Derkäuie de« Publidi'n- ausgeböri und an deren Stelle Kaufnachfrage in vorsichtiger Del'e geirrten Ist, der von S<-iten bet Opetulallw etuxt« nachge- bolfen wurde. Die Kure der führenden Papteve erfuhren daher auf der ganzen Lin e erneut Aus- bdl Tungen im Au «mähe von urvzefähr 1 bt« 4 'BlUto ten Pr^z-n' und vereinzelt darüber. Lebhafter umgesktzl waren vor allem Schis fahrt«- und Ka.nperte, dann auch Monianpapterr unter *Be- M>r»,ugunfl Pin Mannesmann und direlner Chn- neSwerte. Dezünftiat wurde der Umschoung durch die von der Berliner Stempel »er ciniflung tot eintg-n Tagen geübte Prarl« der Aueführuna von Börsenaufträgen auch unter 3000 Mart Ao» minalbctrag. was such in etn?r fiernen Belebung der Umsätze In den zu Sm hell «kurten gehandeltrn Industriepavirren zeigte. Vierst hell «ich da« Geschäft aber in engen Grenzen, wenn sich auch wcit.-rhtn dec Kursstand bei leicht«" Schwan« hi-gen gut behaupten tonnte Der Aentenmartt und der Markt der unnotierten TDerte blieben unverändert still. Am Geldmarkt be lebt für die Ausleihu-g von Paviemuvrtdarle'-en unver* bcftänbifl'r ©runNoje die X>l>trage wit gröber al» M5 Angrbot ist Am D.-viseumarki war die Aachs rage etwa» erhöht. Di« AeichSdank suchte ifsetzung der Aotizen eUiijer $aurn» geringerer Iutetluag demgegenüber Die Maul- und Klauenseuche tritt wieder bi erheblicher Ausbreitung auf und bedroht die ein- heimtschen Aiehbettände mit ben Grtobren, die noch allgemein von dem letzten starten Seuchengang di..»tjili» ein nl er A ml bub bi en ifmtrin oc* sucht. Rn ertabien in b (tzelchdl « > br» Otieh. ein». s>N77>H acwNse Dinnahmequelien für die Dauer von 20 Jahren verzichtet und sich bereit er- klärt, die finanziellen Derpslichlungen Ungarn« für die gleiche Periode gem.lst den Be- ft Immun gen de« Bdlkerdunde« festzulegen. De» ungarische Gesandte hat namens seiner Regierung diese Sntscheidung angenommen. Todes-Anzeige. Heute nachmittag entschlief sanft nach längerem, schwerem Leiden unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Gastwirtin Frau Christian Weisbrod Wwe. im Alter von beinahe 82 jähren. Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: Christian Weisbrod. Salzböden, den 22 Februar 1924. Die Beerdigung findet Montag, den 25. Februar, nachmittags tt. i d)t. 017!« Fr. I. Kiblermau dirnst^dk 12. ^lrstie)(Scschasi«- haue such« khllitkS, brntl HöiAii nt V her von 17 btt 19 Jahre für >»- I bnh iiiib l'.'libilfe Im (Uefd)(i*L Lchrtfi- ! It oe flun bole unter U17V/t an den (Hielt , Y nieiaer ribrtrn SMit Betitelet mm Besuch b. i-l'loiibaiiOtzalie Mr d. bortln. Ne* a le.üimfllläb Untern, in Ueruicik Sei le iw. tzlohnet wach', fterren ufio »es <*eiren. die der t#nu. beL erb d t^oiiua. Schaler * N.'ch. Äraefinrt a. DL. •■A Sodeniiautensteaue gl_______ I Machen 5ie sich selbständig! I arhoera bexI L'iD b .>abrifailon'- ■ recht em bochaktuell. Mastenarnk der ■ •irö ;i «bLwoetbiirfli. «HveLint^anfl ■ ii ^enniie bk rb e Maohal a W® R In« «ehr reflHX 'hu« b i.ni .Sfeelle ■ (hrifteiM’an ihioalibenbant »nnonc « ■ ItlDröinon. tluftöbarii. 12U id ■ fC 6»UM .vvflfci'M• . W5>m«M.-1*5,umu . <6.,:5 1X>'1M4X*6 W£ .1 **,-**’ i*o ui*'f>*i »e TSvUUM‘1 L.J1UMU 1 i iMIKVnU UMNA IMlPt LMU niMjwoe* UluSOKMMM ■4 . Symi i -inseoouw jn5i>< -ju la MM. i < • iuuw. Bl 7>*UU . 31OMMN nrrchNch« Nachrichten. fr>angen$< Gemeinde«. Gfetzen. öenniaa. tz 24. Februar Seragestma« StabtNrche. 9‘ .. Pfarrast j>ri«l. II: adert, f Mt Martu»gem.. P)arra5 fverteL 6; Psr Mahr 3»bannHf iu^e. Kein ®oUe»i'icn|L — Kapelle de« •lt<*5d«bb»f«. 9 , txh Au»,eld. 11 mindert, f h. IohanneOgem.. Psr. Huafelb 3« Vuta»laa(, iVtebrgfrrabe 56) 6 Pfr. A.-'chtol«Helmer. - Kirchberg. 10. — Alles rät. 10: 3at>ic»Uur d Martdurg- vereln» KalhoNsche Demeinden. Glesten. vam«lag. 23. Februar 4 , u 7 Bricht» Sonntag. 24.5ebn»ar 6 , Beichte, 7 Meste. 8Kt V Hochamt hl Preb, 11 Messe m t'reh . 5 , Odr' tenl. und Aad., • Iüngl.-Kongregatwn L 2)ctcux»t>auk i'O i»M- in» ö Mmimi •*» LehrmädcbeD vo« ft di «14 Brr- täofene onebilörn will, wird enge« nommnt. oittzii eitiniiiitif Üfii Luche «um 1 st ob. (pater In allen Cxiue* a, bei en erfahrenes ältere» destere» Mädchen. Mit nur anten i e»5,i/siwtf K'U i .a-JuMM* 6 I37M , ' 'ch' *etre Weww . . buche für fofori ost L Mai» ein 1251D itubrrrSjiitliurl Wi bei hohem Vobn. IVnlttknu n. Bna- Irrm imtb nebaliea Gad £eopolo Blau Wetzlarer Wen Ist •'<*, T»urf*r » iaeeulrtW rt. t-Brt* «frei-fitrlM I rau«» | MrrriimuWIi «*.. f rr.irt* ÄoefeM . . Ö«ilr*ftr*oiri nrrg»nfl| fcarp». n feroS-4 . . . luiiiwrtf A'ft itifkti. < • «llwrf Wefu< ,rie . . ................... ( UrWeerf ........ Vm. reale ...... ? rcr rtwrtrr ftnreterm • • »cnlmwrifortlf t*re«n -r.rt -I'arknkbell Jranfhirt 1 CL ll HIOB B» . ..... e uofobrtl Her»...... e«*ri ........ ,-trrihoM »othbof ..... HB.fcr'obrH ftranfrntbal . HuJcrtabnf BaolKiukl 71'12 f-OOOOO m 7 MOM M MS i iscu umw 15 50 * Ml« UM •trMUBBflf....... VnirtKc! *« Crf>irWwf Crhr rnOtf* gr,»ueaßU BrhK.f ........ r«a«en Gntz . . . . C kt «......... m™"l.3immcr j in Tubtaem^*nufe an lot. Dauerin abvnv btevtzantzr. 44 I 2 fDt clöl 3imnrr • flein-rr Anfommee- bänaenbei ioiole eia gr.eie*. 3 »»er In nut ('nule an aebilb rüst Mieter ab tun. «estch la. 1.-8 Ubr ,M>Vnrwieitr.4?l. Vermiete nn älteren he« Hers n Tn rrm. Wiks-LltklilrisB. Broo^vl. 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Schön Marburaer Sir. 22. Tante Josephine (obere Partie) B-^Hitzcrin rnn »echt nut entwickelten, livuoi haken frrlen llühinT.iiiirun. iw«! ehik'i-wnc seumi NArvIii und einer etadt- bekannten Warze. Ist lz. daß eie Io den mil oiionfach bewahrten. Ar/.tlicb Crpnift.ii und empfohle'ien Knklrot- Pr । paraten endlich die Mül ei gefunden hat. dl-- Ihr-- n. In den letalen 20 Jahren etwas wacklig »rewordouen Ga-'g* die ju endliche Kluiiizilüt wiedertfob n •ollen Fabrikneue Mercedes Mnbhe preisw. abzuaeben. ©rtirif I. -Inaebote unter 017504 au den ÄieK- An», erbeten. 1 Truuieaufpieael, 1 Wrammoübon (mo> derni. 1 ® rrvienif.1). 2 Ve i'iell. m. Mair, 1 Bowle in 24JJläffr« bahr’, 2ln6iuabl in 2niblrn. 1 ir. 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Scbruar 1921 Siebener Anzeiger (General-AnzeigersürTderMen) Nr. 16 Sweiter Blatt 90 4 350 352 1 646 1923 Nullpunkte inScriben Verfall der für die .Dcrichliau' nügt Dt! TBckinaton Fot" .Einen Augenblick, For . - - 4 200 000 OOu O O 518 500 "00 000 |4 2UÜ UOO OUO 000 637 900 000 000 932 523 473 167 282 752 300 1 585 2 274 644 53 54 134 108 155 126 256 413 270 504 l 190 206 99 241 86 250 276 670 1025 April. . . . OTai . . . . Zu i .. . . lull . . . . August . . . September . Oktober . . •Jlooember . Dezember . 29 8'0 69 500 154 5001 I 10 300 000 If. 10000 " 72 500 000 000 @<*orq 3senbrandt sprang auf grv'.ter Lchn.l'.lgiei! dne D?noth.rmlo ung »u- rech!. 3m nächten Äug-irbltd go6 rr über 21p." [i g-r de. Dahn u ib quem liib ufu>. Hnten die Le l uhmer an der On-valterfa nm'ung -i-'l 'N, wenn die Datei ituni ihre v.-rtra gliche' Pflichten erfüllt hatte, und bitte diese bk Berech nung di ser Klagr zugeaebm. wen' erst seit 1 92 3 - also ein 3abr später - die beklagten Zustärd« g-herrscht hätten? Dieser eine Fall ist typisch für die .V.richtiaung" der Dahl -itung un) genügt Villau», dah ii-h b»? van ter Firma Lrnz aufa.rukme O ssentl chfett I're Meinung über ken Weit der .Ve iAttauifl** bilden kann Die alten Lateiner laitci ri solchem Fall .Hittest du qe» sck,-> egen. da im wärest du <»» W V t fi« l eben . W lchm Sinn hätte nne am 1 Scbruar 192 2 statlgcfundene Protest Versammlung der an der vicSplirttsWiiisis-WM. Ein Roman au« dem 21. Iahrhunbert von Hans Dominik. 29 Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) Da« Tternwmeler fiel. Schon hatte e« den CMncr'.ninh erreicht und langsam .»er stetig fronte rtc der rote Faden in dem Ldermmneter- robr iv'iter nach unten. 3-51 begann sich die i7ter da» Präparat arte: c^mll einer »s'chtcht zu über'i^en. ^.i der Führung mit der Ztmme.luft ich'uz sich der ind'e4er vorhandene Wasserdanvf 1)1 ort aU massive« G.« an der Quarzwr:rd nieder. ~ Und immer noch fiel da« Tbermomder Jetzt chatte es 103 Grad Külte errci<^. Kilt U‘mb sch-n aut 18D Grad. Sin massives vohi einem halben Suh starker SiSblock umgab bereit« die 60‘ ^in ei^-^nize« Prasseln und Kn-Utern liest Georg 3fenb;oibt auch'rchen. als - ob femand Schrottörner auf dei «juhbibei Wien IteÜ. Schon zeigte da« Hel umttermom.lcr ^0 Grad Kälte. Wo Immer dte Luft mit der 2lv.>a ratur in Vrrührung kan. ging lir 'etost logfeich in den flüssigen Zustand über. Unirde bann kJ» und tkl »u Doden und verdampfte tert vteter nebelnd und brodc nd. 2T?er cs wurde kalt und immer kälter auch im Zi.nmec bet btckm -Jot- gang. Georg Isenbrandt spürte btc Kalle nicht. Dk gebannt btng sein Äuge am Thcrmometen 263 Grad . . 273 Grad nur noch drei Gra^ trennten btc Aivar o:ur von dem absoluten Nullpunkt, b-i dem \dx Warme erlrfcht. jeder Stoff in den festen Zustand übergehe. war die sich überstürzend: Geldentwertung in viel stärkerem Maste bestimmend al« der durch die Olhiixitlon des Ruhrgebiet« unb die franzölifch-bclgi chen Mastnahmen hcr- porge rufen cn, an sich sehr beträchtlichen 2ius- Bechnung»- f 1921 fahr \ 19-22 TloruiUburd)- f 1921 schnitt \ 1922 Apparat. .Damrt? . • ■ «s? . . 3a - - pfui. Teufel' das ist ja taUT* e Ti« ift meistenteils kalt, lieber 5 3 — dcch n.ir wegen der tMixirnl»- mastnahmen - UcS't1Aür< a«brocht balx unb tont allo rentabel sei. GS büdt« wodl be.iie niemand mehr glauben, bist im Staatsbetrieb eine so ungünstig ge'e^ne Vahn <1'tn cikwinn ab- wersen wird, zumal wa» doch sicherlich oorauerrckht wirb, der Fahrplan nach atorfdeg«- zeitmuster gestaltet wirst. • 3n Arb?tracht ter OTIittlgMt der A"g T-ctn- frlt haben wir dem ®ln1i. zu der 21 a«)u >ru.i- ren der Dahnl -itung al'ich Slellmr.g zu .nehmen Die von ihm zitierten Schreiben sind uns zur Sm- fichtnahme vorgelegt worden Sr Uireibt. Sech« M ochen b-at ll.ch bk V^ ri bZleitung ber Duhb ch-.icher Grs nba >:i. die Fir na Qen« u. tt o in Derlei, besinnen müsfen, bi« sie mit dem Artikel in Nr 4 de« Giestener Anzeiger« vom 5. 3anuar bt'tli-ch- feit feinc«incg« al« ein bc orberS flj-ia.idxr an- fldef^n werden und wird sich eine s>irle x’lttr Q-V ten la len müs en. Denn da die Angaben der Derichtigung" von der Oesse.'tllchkdt al« *u- üeffend anerkannt tueNm tr.'t-en.. trenn fein Wid rtpruch ei folgt, so dürft« eine Richtigstellung Wa« zeigt dieses Dlld? 1 Die weit.ru« stärkste guontitative Verschiebung ist aus dem Gebiete der Wechselkurse elngelrcten Gnde 3ull 1923 stand der Teliarfur« in Derlin 12 SOOmal so hoch al« der durchschnittliche Rur« von 1921. Der Gelbumlaus dagegen hatte sich- in der gleichen Zeit um da« 493fache veimehrt Die Steige-.ung de« Dollarkurse« war also mehr al« 25mal so grost al« die Veimehiung der deutschen Zirkulation. Die Wirkung war. vast der deutsche Geldumlaus auf weniger al«' den 25 Teil de« Stande« von INI xuVammengekbrumplt war. Da die Inland- preise in T^uli«chand sich den Wech'elkursen immer rascher anpastien und schliestlich die Weltmarktpreise erreichten, ja teilweise überlch.itten, ist dre ei staunt ich: Zusammenziehung de« auf Gold umgeiechiretcn Gvldumlauf« nur au« der fieber- hasten Steigerung der Umlaufsseichwindigkeit des Selbe« die iürrdeil« auf bei panisch n Furcht vor weiterer Seldentwerrung beruht, zu enLircn. 2 Wa« den Zusammenhang ren Geldentwertung unb Rerchssrnanzen and7langt, so cxrb da« Dob tutet- den staden Srnilust getrübt, den die Invasion de« R u h r g b i« t e a. die Adlchnü ung ter gesamten be«.)t-n QX-L-i te Dem Rkichstorrer unb ber .pa'.sipe Widerstand aus bie Gesialtung sowohl ber Jinnabmen atu au-ch bet Ausgaben be« Reiche« au«- üben mu*"4e. Noch vem CVibre 1921 aut da« Crabr 1922 war bie Snlwertun f bei drutschm Selbe« aus weniger al« ein Zehntel amelio.« bei damal« noch nach )inke.rben Anixil'u rg der inländischen Pierfe, Gehälter unb L'oDr.c nrcht r.ur aus ber Sell« ber SinnahmLr sondern audj auf ber Sell« ber Aufgaben in einer starken Sr- mj»4gung der Svlbwe.te zum ‘2U«brud g* fo n- mc.i. Di, 2iu«gaben ber eigentlichen inneren Reich«.«erwaltung gingen im Wonat«burchs stritt von 23v aus runb 130 Nlilltonen Golbmad v»- rud ttäfairnb die Re,ch4ein:«dmen g'eichz log von' 248 aus 124 Nltllionen S^ldmark sanken &« veibient heiDvrgehobcn zu werben, bast btc inneren DeiwuUu igsaa«gabe i des Reiche« in den beiden 3ahren durch die ReichSeinnahmen um 20 bi« 25 vom u)u rbert über deckt waren und dast da« im flnbre1u;iat vorhandene erhebliche Defizit zum Neincien Teil au« den ZuKstüsten zu den stetiiedZieiwaltungen (2-ienbahn und Poft», in der Hauptsache au« den Zahlungen für bk Durchführung de» Versailler Vertrage« herrührte. Im Rechnung'jahr 1923 ist ein völliger Wandel in bi.1er Sn:widlung d igelte en. Unter ber Sinvirkung des Campte» um bi: Ruhr sstwvlle.r bie Aufgaben zu g-w.ntigen Su-mnen an- aus Dolb umg.-rechn:t erreichte i fie i n September 1823 mehr al« bu « Fünffache be dur3,schninlidxn Vlonal»au gab n be» Rech- numiaber» 1922; sie tarnen baml: an b.e Hohe ter Aufgaben b r ersten Zkrieaiabre heran bk fist auf eiuxi zw.i Milliarden Mark monat i h flcltdlt hatten. Die Slnrahnen bagegen schmolzen w.e Sstmee an ber Sonne zusammen, bi« he im Oktober mit 15 Millionen Golbm-ark nicht einmal mehr ein Achtel ber burchschnistachen Monatsein nahmen des Jahre« 1522 errrihten. Sie betrugen in fenem Monat kaum mehr ein Sechzigstel ber gldchzei ize i Neich«au«»aben 1 Dewist ist bie Saigerung b?r Aufgaben unb auch ber Rück>ana ber Gin rahnen zu einem sehr erheb'.ichen Teil burch bie mit bem Kamps um bic Ruhr zusammenhanfenben Grgebnlsse verursacht. Die V rmedruna ber Auzg.rb.m erhielt jedoch einen besoister« starfen A.itried baburch. bast bie Delbentwerrunz. sodaib bei bem Fortbestände ber sich raplb entwerstenben Umlaus«- nri td der Ucberganq zur _G o l b r e ch n u n g" allgemein wurde. Preise, Gestalter unb Löstne im Dege von .GnlwenungSzuschlagcn" viel stärker in dre Höhe trieb. aU bc.n Fort-rng der Steige- rung der auswärtigen Wechfelkuise e-llsproch. Dci Tapes der Detrieb wegen Mangel an Mitteln gänzlich dngchdlt werden muhte, blieb mch:« anbc.v« üb i i a « die La«gaben au* da« Mög- li4(le beiabxuh’bcn und alk un.'i t*ckhasllichen Züge d IZUstellen Zu einer gleiche i Mafwavmc sahen lick' fast sämtliche übdgen Dahnen iVian dk N i * b.ib'xu, einige Westen später genötigt Die CI ikbrOntung ist nun nicht m ber W ile vor- x>mnxni Ivorden hast auf allen Liesten die iiajnbl gleichmif ve ininden rrvrden i'i. Ion- betn sk ist auf den verfestrSa.-men etrrxlcn g 5- fxt getiK’cn al» auf den ubn te-v bi *» muhte wüst de»f>'lb geschehen um den recht bedeuten den uf«r< t br noch Du bast und jUub t n möglichst zu schonen Dab die Q'in nnben Curdbam unb Srünberg mit ihrem ubrtifn« äu fl gc- rlvcn T< kehr bei d»cer vo ni^rgehenden Jllih- nähme Ich echt w-ggekommen sind Nest sich kiber ohne De inträch igung de» weit wich i^en übd- gen D« tvhr« Pxer ohne bie völlig unwt lisch'N- sich« Indienststellung einer wcue.-en Lokvn'oNve richt vermdden Ucbriticn« ist vom 15 Januar veduchs weile rsn # r trei lerter F ah rv 1 an clngdübrt norden der auch bessere Verbindungen aus d«, etit.fc Cidr Grünberg gebracht d^N Dem Artile schrmber muhien die g.lchtlderten Verhäunille ixlannt Inn G» ist^r-esdalb sehr bedaneiNch dast er he in seiner 5kriiik der Sc- til*b#lcituTifl vollständig unbeachtci gelaPen bal unb da« hessisch« Ministenu n gegen die 3t cn- lahnaese.'lschaft 'chars zu madm verbucht dadurch, dast er ihm den schweren Dornins ber un,erlassenen SinfeNimg der Sta.ll«auw'irät macht. Die Aufsicht»bebörden — au’ier dem oessllchn Ministenum kommt nach der UehcroalK der Staatsbahnen an da« Reich in Fahrplanange- lo'cnlxltcn auch der Mmbdbntomtnihar in Franksurt in Frage - buben btc Fahrpläne dn- gebenb geprüN unb llnb zu ber Uebeizeugung gekommen, bast bei ber Notlage, tn der sich alle D.abnen damal« besanden. die Forderung, die konzessionSmas-igen Züge zu labten, nicht aus- W-ist tch. Gooog ... ist mir nicht reu Uba da« Si« (ncr ist ja . no. ich tariere . . Sr betrachtde seine Fioge^kup '« auf ber sich nne Idyocre Fiostblase zu bilden ber»m ------ da« Si« hier i t ja wenigstem« 100 ®r>5 kalt ruhig 203 Grad. For D * Li« i t kdn WaslerrnS. SS ist Lust i§ Lull ist bter g fröret. Du siehst. waZ da« Dy na I Herrn zu tun ty*. um Die Frostma s? aufzulauen unb >u verbamp'ei. W« ba i^tenbe unb neb t it-e Apparatur, om bet bic Walken feftt bereit« bi« zur Zimmerbeck« emvorf'i.^en. In ber Tat, Georg ba« fr wert Lange. Wem» ich bedenke, tou fab lhaft schnell ei« gcerz grv')e Lawine auf eine ll.-ire Tube von deinem Dyn>- therm Waller und Dampf wurde. Ich v"' ja mein Abenteuer schon tefephanisch erzählt. 31enbranht lachte ___ _3a. For. sa kapflo« daraus loSzupudernl Habe^ich dich nicht gewarnt, vor ichtiq drnit um» Juxfxn? Die Leute im Frrghanat 4 haben nicht stecht über den unverhosskn Segen ad lud* Du bist doch sonst relativ vernünftig. Wa« lag denn da DorT W l i-igttn For lächelte etwa« g-Mtourgen. .Z^ci Io hüblch? junge Domen, wk dort Im Schnee begraben logen, konntv, auch einen al re» Fuchs zu Torheiten vetarla s<« Na jeden- sali« ... ich habe da etwa« gefunden, wa« mutz orrarla^te. dich aufzusuchen." W.iiingtlm For antt in dk Tasche unb bracht«, ein feines, in Warvcainl-ber gcbu-nbc.ae« Notizbuch zum Dadchein. .Da« ist ein Soavedr an bk einz ba beiba» Damen, bi« Gräfin tzt XorelanL- (Fortsehung folgt.) Das deutscheFinanzwesen Don Siaatsmintster Dr. Äarl Helfs erich. M b R Da« von mir Anfang 2uTust vorigen 3abr^ tzer Regte ung Cunr ootgekg:# drojcNau« bem tle Hcrtenmarf kervorgegangen ist beruht auf einer vi'senschastNchen Ttqgno^ t tt^cn begonnen unb al« Dozent der C»oat«aHJ die Diagnose lalkb und da« Rezept unanwendbar sei. Wir find seither um bie Srfah'una eine« Iah'*«, ba« in den Annalen der Geschichte bei Gdbwesen« Einzig batlebt. reichet geworden unb biese Srsab- turgen haben, glaube ich. bie Auslassung des Zu'ammenHange« von Währung unb S'aat«- siiuanzen. bte kh bamol« vertreten Haie, schlagend geiechtfe'dlgt Wir vmfügen heute über ba« wib Flänbige Dilb ber Sntwidlung be« W?ch'clkuisc« d<« Seldumlaus« unb ber Tteichssinanzai wählend t«r Zdt bei schwersten Zusammenbruche«, ben 4« «in Selbsystem, ba« sowfetl-ussilche nicht ausge- noinmen, erlebt hat Unb biese« Dilb sieht sol- gcnbeimaben au«; war, wenn auch der sinanzielle Zuhammcnbimch Ictocdd;» vclstärsend auf b.c Aata trophe de» Ge.dwcr:e« zuaüdwirkt<» Da au» er>ab sitz b’e Folgern g bah j der Der u ). ba» 2idch bu> e: wied.r in» Gle.chgewltzi zu dr.nfcn, mli der Scho fang ein.» neuen, bte G'tantie 'e, e> Wer.e» in lich selbst tragenden Geld» begi nm müsse. Zreilitz könne de. Versuch der ea .tcruni b » Gclbre en» nur au lltz:«vol ‘ei', we n i i » i ig auch aui ben Gebiete d r Staar»- finan ei im Sinne et^tr öo-auruna i, ber schärs- Iren Wrisc cmaegri sen wurdL 2l!>er autz beim schürssre' Cinjtih brauchte ba» Nritz 'ü de tiivdii idle Canurung eine n»ch: zu k ap? ‘u veranschaginde Zeit unb nicht zu knapa zu be- messenbe U c b e r g a n fl 41 r c b 11 e Oehcr.d .t) ba: in einem granMä i.ih analogen poa.’tlto ru wenifl. r schwie.ifl liegen.« t Fal durch ten Db'.ke. - tniitb ein. auswärtige Anleihe erhalten Für Deutschlanb war ein? solche in b?r Feit, bte für bi: Abvenbuna ber völligen Aa astrophe noch zur Denügan; stand, nich: zu erwarten. Iclne inländische Kd. t akroH tixa: darL den Ruhrka:;pl u,d Geld n Wertung völ i) zer.üttc.. Sine Hilfe der No en.'relle. wenn autz in yin\ andern Zsrrnen al» bl her. war also lü; d»e Uederwi düng der He.xrjunflSseÜ unedütz.ich Dci un« kon lle a'.b die Rcttuna5ak:ion nich» mit dem Stoopen d:r Noten,resse hegt inen und mit der 0tabiliU:runi der Valuta au hören sie muhte vidmehr mi: bem Stoppen ber Geld- enttpertung begi men. um über bie erst ba- durch ermöglichte Sanicrun, der budgetären Vechä'.tni's- in bem Stoppen der Notenprcfs« ihren Adi tzlust au sanden. Der V r'uch muhte gemacht werden, ohne d-ttz wir dir Orb un i ber a'.laemctn-po i il-tzcn unb allgemdn-wir schall'.ichen Verl a t-'is e. In besondere o(nc bist wir ein? ber beulschen Lei tun3 ga» c lag dieser exzelluxn Aälle und anirte ftarr Die Butzbach-Licher Eisenbahn. Von dem V o r st a n d d e r D u h- bach-Licher Sisenbahn A.-G. wurden wir vor einigen Tagen um ten 2ll> rud ter nach e>mten Srw'tzei un » gebeten. Wegen Raummangel musttan wir ten Artikel bi« heute jurüdfteilen. D. Red. Der .Giestener Anzeiger" hat sich in letzter Zeit wiederholt mit ter Dutzbach - AMer Si f t n b a b n teschästigt In Nr 4 diese« Tratte« wird lebhaft Klage geführt über die Fa b r- Plangestaltung aus der Dabn. und ter tellischen Regierung ter Vorwurf gemacht, dast sic daran schusd lei dast ter Fahrvian nicht ten tei-ech'lgtcn Wünschen ter ©emdnten entspräche, weil sie nicht ter Daln gegenüber die ihr zu- stetenten Machtmittel auw^nde Da ter Ve dass er btefe« Artikel« wie in feinem Singa.rg era^stnt eine gut unterichtcte Persönllchk it fein soll und bte barin gemachten Angaben deshalb von ter Ocffentlutfelt als zutrrssend anerkannt ttxrbcn bürsten wenn kein Widerspruch erfolgt, fo bunte eine Richtigstellung am Platze fein Nach der Aonzcssion iit btc DiNbach-Licher Sisenbahn gehalten aus ter ©tiede Tutbcdy-Vld) vier Zuapaaic aus ten Steeden Kühbach - Nau- telm Litz—Grünberg unb Dunbach Oberkleen mindesten» drei der Pcrsoncnb-sörtemng dienende Zugpaare zu fahren. Dieser Dcrpsltchlung ist die Dabn auch bi» zum An'ang des 3astre» 192i nachaekommen trotzdem der u' Des!eben der Vahn irc,ent>nx:M da« rech'« Aber höchst unangenehm für mich der »ch vbneSchtrmund Regenmantel l-S^fl^cn btft 3d) störe dich bei bemen Arte.tan? Du hast dich einflclchlossen.. . .Nein, du störst mich nicht. Du kamst zu einer glidhten Stund! . . .** __ Elüdlich' Stunde!? ... Du nvnrft. a>nl <4 hier endlich krästi) flicht- Seit vier Wochen fein Tropfen Rege» hier Jetzt der Mordsgutz Na' GS war wohl höchste 3kHt . . 3d) tz'be derlei gehört H»«r bll b c« dürr, und wo anders . nxir ter S.-gen zu rdtzitch. Mensch.-rw.-rk bldbt Stückwerk. Rich »1 wird die Sache erst, wenn ihr eure Suppe auch den QBäukrn vorsetzen könnt, die s»e brauchen " G.-vrg Isenbrandt blleb imbcBxmt onn Gesicht yngte glellchnähige, sroanblitze Menen. Dann sprach er: .3a . da« . . . s« mal. For. willst du nich: abl-gen? Du tridfl ja oOarkurs in Berlin «r» (Belbumlau in Deutschlar tu THOIerb« Pa» le mar» »b rOeOa-- kur* (In M Olon. U>o dm Neich»- ein» nähme jOoDo- kalt In Goldm umgrr. (|um Tc in»- a<|aml Ncich»au-g» Qorkur« 1 ®vlbm *u*. | Cetil jot) ung ou» dem [unbier .1 3rieb • S- 6 f i beiöorxaacnö beivabri bet; SH! ®rtDDt Palast-Llchtsgleli Lichtspielhaus 11. Rang-Rückplah. . . 1. Stämme Kiefern 3. KI. Gil SSEX, llalinliofMtraOe 29. I 5a Fichte Gründlicher Milk inlNN ÖflMriflDiwf Meiielüiei-, Glia-r- non l'iebinürn e bi UHU111 U « 127» Behördliche Anzeigen SÄE“» rrutzhoizsubmWon in Eichen-Llämme 4. Kl. 851&* Klcfcrn- Fichten» Lärchen» 132 Stück 221 Stück 104 Stück Lichen-Stämme 3. Kl. 5 Stück 5a 5b 931 Müller. 1250D Loder 12558 Buchen» Fichten» 5. 6. 2. 3. 24 2 3 5 5a 5b 5 , 3. , 5a, 5b „ 4 , 5. , 5,40 3, - 2,70 loitnl ft tüt die Otitnläure anJ. 4.25 Fstm. 7,75 , 0,47 , 2,81 . 39,71 , 7 >,88 „ 30,82 . 1.45 . 638 . 18,81 , 2,01 „ 2,06 „ =■ 1,42 Fstm. ™ 10,01 , =» 9.39 , = 17,02 , — 2,16 , --- 2,21 . Möbel aller Art Langfristige Jahlungsgelegenheit benau schen Distrikten: Steinberg Sa. 11c und 12g, Odenberg la und 1b, Hörnes 3a (langen), Höring?teich 5b und 3. = 1,99 Fstm. Zusammenkunft vormittag» 9 Uhr an der Blankenwieie am Biadnkt. Vie Be- bingunqrn werden vor Beginn der Ber- stecgerunqen bekannt gegeben. Lang-Bö ns. den 23. Februar 1924. Hessische Bürgermeisterei. R ramo ikiftftötiB 3sH)iqs na.e.liDgimfD Sreilag. den 29. Februar 1924. Versteigert werden : Stämme Fstm Fichte 5b Kl. 5 Stck. - 0,60, Derbstangen Fstm. Fichte 1 Kl. 3 Stck - 0,23: Autzscheiter •Xm. Eiche 1.25 m lg. = 2 Fichte rund 2. Äl.=6. Scheiter Am. Buche 1. Kl. 56, 2, Kl. 3, Eiche 14. Fichte rund 2. Kl. 30; ÄnüDbel Am Buche 1. Kl. 158, 2. Kl 3, Eiche 46, Kirfchbaum 2, Kiefer 42, Fichte 1. Kl. 49. 2. Kl 7; Knüppelreifig Am. Kiefer 16, Aeiflg Am. Buche 312. Eiche 96; Stöcke Am Buche 1. Kl. 6, 2 Kl. 2. Kiefer 18. Fichte 1. KL 103, 2. Kl 18. Veginn der Versteigerung in Distrikt Steinberg 12 norm. 9 UHr. Trestpunkt Oden Häuser Kreuz. 12543 Londorf, den 22. Februar 1924. Hessische Oberförsterei Aabenau. Löber. Brenn» und Nutzholtversteigerung Montag, den 25. Februar, vormittag, 10 Uhr anfangend, kommen im,Deutschen Haus- bah er, folgende Mengen .hol) Sffent- l'ch zum Verkauf: Distrikt 13, 14, 17, 19 und 29c: 228 Rm. Lichenknüppel. 278 Rm. Lichenreiferknüppel, 41 Rm. Radelholz- knüppel, 12600 Stück la Durchforstung», wellen (Buchen und Lichen), 55 Eichen, stamme mit 17,92 Fstm, 228 Rm. L'chen- ouhknüppel, 41 Rm. Lindennutzknüppel 2.40 lang. Wagnerholz. 1112L) Brandoberndorf, den 18. Febr. 1924. Der Bürgermeister. Stahl. 4 , 22 5. . 30 6.» 133 Nuhholzversleigerung 'M Gemeindewald Garbenleich, Dienstag, den 26 Februar 1924, vormittags 10 Uhr' Zusammenkunft am Woldeingang der Kreis- trotze Bardenteich -Lich. Fichten-Derbftangen = 5,38 Fstm. Fichien-Aeisstanaen l a. 2- Kl. = 2,74 Fstm. Eschen Reisslängen 1. u. 2. Kl. liie • inMehlleßlieh Manta*: Der Sträfling von Cayenne fl Akte Nach einem Roman Viktor Httpro» nut Friedi leb Zelnlk. Albrrl Äielni ück und F.may Sturm. Ferner: Die Asphaltrose Slttenfilrn von Hen< Hy an mit CMarletie Bletili, Belga elaeier, laiill Heia Bleiaa u a. LE" Preise weiter erinlßi3oHil=V(ikr«D.£tüiitnn)fl!ifD «Ur (tiröüen, noran tert ftnofabin, stet« Dortniio। u; V löenoi rilrn. a ch alle ( rin,», »e le In funeuer .-'eit Iranern • ->,ablnn^ Gebrüder Römer, IDogenhcurrei Criirhrlbr 3«, **hefcmtr S erste II. ■-•»o 2. 3. 4. 5. 6. Bau- und Nutzholzversteigerung im Lany-GSnfer (Bemeinbewalb, Distrikt Heide und Hardt. I. Distrikt Heid« am 26. Februar 1924: 78 „ = 169 „ = 94 „ = 1 • = 15 . = 98 „ s= 3 . = 5 . 1. m. 2. Kl. Holzverftcigeiung 'N den Freiherrlich von Bordeik zur Radenau'schen Distrikten Münchwald, Struthwaid und Buchwold Donnerstag, den 28. Februar 1924. Dersteigert werden: Stämme, Fichte 2. ÄI 1 Stück = IX) Fstm.; Derdstangen, 5id)te 1. Klasse 81 Stück — 5,90 Fstm 2. Klass« 81 Stück = 2.74 Fstm.; Uris- fangen. Ficht« 20 Stück --- (1.40 Fstm Rutzscheller, Am.: E.ch« 8; RutzknuppeL Am» Lich« 8, Hainbuche 2, Lind« 7 S(beiter, Rm^ Buche 10, Eiche 20, Birke 2 ÄnOppel, Rmu Buch« 27, Hainbuche 24^ LÜ2’«-’Bir,,e 4- **** 4. Linde 4, 6, Fichte 3; Knuppclreistg, Rm.: fiiefer 6, Relflg, Rm: Buche 45, Hain- Eiche 260, Birke 10, Fichte 5, StdAe, Rm: Buch« 6, Eiche 83, Lmd« 4, Ficht« 11. ®«qinn der Dersteigerung 9‘, Uhr vor- mittag» im Münchwald bei Großen. Buseck. Londorf, den 22. Februar 1924. HEsstsche Dbeiforhcrei Rabenau. Bekanntmachung SMWeM'Mo»siemlsk Die fünfte Adonnementr.Serie für sechs Vorstellungen ist an der Theaterkasse ab- zuholen und zwar: Für den Dienstag und Mittwoch von Montag, den 25. Februar, ab für den Freitag von Montag, den 3. März, ab in der Feit von 10—1 Uhr vormittag». 2In der Abendkasse kann nur Ausgabe an bie auswärts wohnenden Abonnenten er» folgen. Der «Preis für die 6 Vorstellungen beträgt einschl. der DiUelsteuer: DerHofohne Lachen Große* Schauspiel in 5 Akten. Hauptrollen: «»l-elaKchönfeld Adele Mandroefa, Ferdinand v. Allee, Arnold KorfT. Ferner: 1271c Die Zaubergeige Balleltacrne in 1 Akt Abüdi 4, S, Lil ükr. StaalJUkr. Ab Montag: Marcco „U’ii 15 Am. Kiefern stntzscheiter, 3 m lang 32 „ Vutzknüppel, 24 rn lang Fulammenkunft vormittag» 9 Uhr an der Kreisstratze Lang- Göns - Holzheim an der Landhöhe. II. Distrikt Hardt am 27. Februar 1924. Hausrat sssntÄÄt «M Die Stadt Lich (Oberhessen) oerkaust aus dem Submissionswrge Fichten-Derbslangen l. Kl. 325 Fstm - - 2. . 140 , Ftchten-Vutzreisig 500 Rm. Die Berkaussbedingnngen können bei uns eingesehen werden. Die Bezahlung des Kaufgeldes geschieht wie folgt: 1. Rate bei (Erteilung der Genehmigung, bU 2. Rate noch 2 Monaten und bie 3. Rate noch 4 Monaten. ' Tch>> erzen und f-brioct die • i < -v. §"4.,ec ichuei bei Sa-tasiong« ~ on mleu Huo (). L-ii erbot lick- öcit. M.y/e Aad icet mIic. (Vi-tr Cliinu», 12,6*/, Libiuro »j Vertreter ver Firma muhte schweigen, oib er hörte, dah die (Nmctnbcn jahrelang sich zufrieden gaben, aß ihnen feie« oder nur geiij; Drr- ug chr t CbCfl it oiszuthaben geführt wurde. S3 ist v:elleicht heule zu sagen, baj man d'malS emen Fe.4er gemacht halt:, dah mm d»e Bihn- gicher Sifenbabn eine SonLerrechnung ausstellt. sondern dah sie die Lrgebnisie aller ihrer Bahnuntemehmungen in Gesamt re chnung stellt und das unrentablere durch daS rentablere ouSgleicht. Zudem hatte sich die Firma um die Ausführung des Bahnprojektes seinerzeit bemüht und hatte um die staatliche Konzession nachge- kucht. Diese ist ihr gewährt worden nicht um Geaaste zu machen — dazu hatte die Staatsbehörde keinerlei Veranlassung —, sondern um die Interessen der Gerneinden zu fördern. Tiefer Vertrag, den die Kvnzessionsuriunde dar- stellt, gibt der Dahnleinina nicht nur Rechte, sondern er (egt ihr auch Verpflichtungen aus And die Staatsbehörde Hal nicht nur daS Recht, sondern sie bat auch die Pflicht, darüber -u wachen, dah diese Pflichten erfüllt werden. Bekanntmachung. In unser Handelst egister Adt. B wurde am 8 Februar 1924 eingetragen: Die Firma Elektromotorenbau-Gefellschast mit beschränkter Haftung Giehen. Gegenstand des Unternehmend ist die Herstellung und Vertrieb von Elektromotoren, Apparaten und verwandter Artikel. Die Gesellschaft ist befugt, Zweigniederlassungen und Vertretungen zu errichten, sich an anderen Unternehmungen zu beteiligen und Geschäfte aller Art zu betreiben und abzu- schliehen. Das Stammkapital beträgt 5000 Goldmark. Der Gesellschaftsverrrag 'st 3m 23. 3anuar 1924 errichtet. August Schneider in Dietzen ist zum Geschäfts- hihrer bestellt. Sind mehrere Geschäfts- fuhrer bestellt so wird die Gesellschaft durch mindestens zwei Geschäftsführer ober einem derselben und einem Prvku- ritten vertreten. Die Zeichnung geschieht in 6er Weise, datz die Zeichnenden zu der geschriebenen ober auf mechanischem Wege hergestellten Firma der Gesellschaft ihre AamenSunterfchrift beifügen. 1230B Dietzen, den 20. Februar 1924. Hessische- Amtsgericht . . 5b. 52 . — SL1 . , Derbttanq«« 1. e. 2. AL 30 Stück ' " ” • * * " ' •* k-111II i || 4'1 ' •' u. KlirleronierrtojI Wtllouitrnke c^enen 'N oerkn len (1.171) ' -.....ftrofborier6tr.4)8. etrttfe Lich—Grünöerg gelegenen eemewben mtf ihrer D schwerdeführung an das 'Uhntttcrän, mit ihrer Brite um daS Giricerrn des LandtazSabae- ordneten, mit ihrem Srfuchen an bie Pr^se/die Fahrplanwünsche der Gemeinden zu vertreten, ge- Habt, wenn bk Butzbach-Ltcher Gilenbahn um b»;fe Zrit noch ihre kvnz-ssirnSmähigen Züge gefahren halte? Grn Schreiben deS Hetslschen Fi- naiöuntnulertum8 vom 19. Mai 1 9 2 2 (Ar. 8 Ak I Hu. 30 867) rät den durch die Fahrplan- emschraukung grichädi;ten Gebinden eventuell äu laufenden finanziellen Unterstützungen Däre bai notig gewesen, wenn erst In 1923 BerkehrS- etrvdKanfungcn eingetreten wären. Diese aften- mauiyn Angaben beweise», vk unrichtig bie Angaben der vorstehend n .Berichtigung- sind, J* .*7>en über auch, wie wenig genau eS die Bahr kitung nrit ihren Angaben nimmt. Auf berkI5en Höhe stehen bie Ausführungen der I itung hinsichtlich der Behauptung, dah bnfl h.-ssis^ Htmiilertum die Zahri.läne ein gehend geprüft habe. V^lmehr hat bet Ministerial- referent fest gestellt, und sich mehr wie einmal gel genklich feiner Teilnahme an Versammlungen, in denen Beschwerde über den Fahrplan geführt wurde, darüber beklagt, datz der auffichtS- führenden B:Hörde bie Fahr: ( rne nicht, wm mindesten nicht fitügemib Berg l gt wurden. Das haben die Vertreter der betcüijten und sp oft bena^teiLgle i ®.mriiben aus dem Munde des betreffendLn Min flrri-lmitgkiedrS gehört. Ob der baneben zuständige Slsenbahnkommi sar in Frnnk- furt besser behandelt wurde feiten* der Finna Oen.3. bet von der hessischen Regierung durch einen M.nist-rialrat erst rn der Sommervrrsamm- Proszeniumsloge, Rangloge und I. Rang.Vorderpl.ch.....17,40 (Bmh. I Sperrsitz und I. Rang.Mitte 12,90 , H. „ „ I. Rang-Rückpl. 9,90 „ HI. „ , II. , Vorder- platz und Proszeniumsloge II II. Ranq.Mitte......... SSt.-- 2,38Fm. 7 „ = 3,82 2 „ = 0,91 „ 2 „ = 1,55 „ 15 „ = 6,62 „ 122 „ =23,07 „ Cafe Amend Sonntag, 24. febmar, vorm. 10*/,Uhr Billard-Wettspiel desBiIIardmeisters Haubl aus Darmstadt mit einem der besten Amateurspieler von Gießen mit anschließ ndem das Biilard-Sp.el er- klagenden Vortrag kung in Butzbrrcy lyr Perr ra g sw l br l g e« Verhalten bescheinigt worben ist, entzieht sich unserer ÄerariniA Wir tun ober ber Bauleitung wvhl kein zu gr)heS Unrecht, wenn imr «S stitt- ict^aqcnö bezw--ifhl.'i. nich. au sehr mit dem kurzen Gedächtnis bet Mitmenschyrit zu rxtoen. GS hat auch gar feilen Sinn, stets von ber Völlige ber Gi eibahn^.settfchast zu reden, bk nicht In ber Lage sei. Opfer zu bringen. Tatsächlich hat man aber von ben Gemeinden feit Jahren Opfer über Opfer verlangt. Hat denn die Firma Oet) c3 vergessen, tvoS ihrem Dertreter von Seiten bei Aefe.enten des KreiSamtS Götzen in ber schm genannten Butzbacher V-erfammlung vo^ ^h.iet wurde? 2khre Vertreter konnten nichts erwidern, als ihnen damals Nipp und klar erzählt wurde von bei groben Opfern, die bie Gern in den beim Dau der Bahn Littctcn, zu deren Kö l n sie etwa 44 Pr>z., mindestens aber über efcn Drittel, aufbrachten. Der Zahlung kann auf Wunsch in zwei Ratei geschehen (bie zweite Rate ist vor ber 4 Vorstellung zu zahlen) - bei R,chtdenutzunq ber ybonnementsharten können Gutscheine gelöst werben. Dietzen, ben 22. Februar 1924. Der oberbürgermeister 1261B Theaterbauoerein ®. m. b. H, Giehen ^c lodnuna nbmncb ""»Wiliouttr. > .»p. e,n *| Step;ans!r. 44. oe mag ;v gegeben werden, datz diese Verpfsich» tung gerade der Firn« Lenz gegenüber, .die sich' — Wir Diederhole.i Lie Wor e deS hessischen Ministerialrates. der der groben Burchacher Versammlung im Sommer beiwohnte — .jahrelang über die vertraglichen Bestimmungen hinu'egfetzte^ nicht besonders angenehm ist. Ater gerade deshalb verlangen eben die sonst schutzlosen Gemeinden Schutz vor ben Sigenmächtig. leiten der Butzbach-Licher «Sifcn- babnleilung durch eine Aegie:ung. bie sich ihrer Mach: b.wuht ist und die sich nicht scheut, ihre Machtmittel einzusehen, um zu zwingen wenn ter gute MMe zur Dertragseriü^lung fehlt Mit besonderer Befriedigung sei aber fest» gestellt, hast dir Bahnleitung bie übrigen F.st- ftellungen deS Artikels in Ar. 4 überb93. 13 5 Herren - Zimmer Mk. 430, 65O. 900, 1350. 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Für bie Umrechnung dieser Goldschnlb in Papiermark gilt ber für den lag der Zahlung jeweils bekanntgemachlc Goldumrechnnngssntz für Reichssteuern, aeifpiel: Der Steuerwert sei 40000 Mk. bie Steuer beträgt 12 (Bolbmarh oder 3. Zt. 12 Billionen Papiermaik. Steuerbescheid« ötrben nicht ausgefer. hgt. jebod) sollen ben Pflichtigen kurze Benachrichtigungen zugehen. Zahlung Ist oh« weitere Aufforderung spätesten» am 5. Tlarj 1924 an die zuständige Finanz, Utlererhebcsteile zu leisten, and) bann, wenn bie erwähnte Benachrich- tigung einem Steuerpfl cheigen nicht zuae- gangen sein sollte. 9m Falle de» Zahlung», oer^ngs mutz die Beitreibung eingeleitet werben, nutzer dem sind Zuschläge in Hohe »an 5 ». H. De» Rückstandes für leben auf ben Zeitpunkt ber Fälligkeit folgenden an' gefangenen Halden Monat zu entrichten. Da Steuerwert und Steuerpflicht fest, ttrh*1!. so sind Rechtsmittel dagegen rid)t gegeben. Einwendungen gegen bie Bered), nang ber Steuer find an bas zuständige Finanzamt 311 richten. 1253B Darmstadt, ben 18. Februar 1924. Hessisches Ministerium der Fing-zen. Henrich. Bekanntmachung^ 3n unser Handelsregifter Abt. b wurde am 9. Februar 1924 bei der Firma 0. Bock A So , Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Zigarrensabriken In Gicsten eingetragen: Dein Kaufmann Raimund Hova in Giehen ist Prokura erteilt 1229B Dietzen, ben 20. Februar 1924. Hessische- Amtsgericht Garbenteich, 23. Februar 1924. Hessische Bürgermeisterei. 1269V I. D.: Mohr, Beigeordneter. Täglich frischer ßerralo- JmlM au haben in der Mrrei ejirrintt Vinbrnvlat) 4. Wiedervei fnulet er- bähen Rabatt IWD Hru-Ilnligtn, edinrihtn doi färntlitrn 8bjl- bänmn uni $cfrtnjlriiiififrn worden iachgemätz a laaeiübri. 0175H4 öPlnrifl) Jiniermann Land ist.. o.nrtnerei ^ohu Weierstr.lO «rünlcin Ä',b" Anferiigen unb Flicken v. Wäsche, AuSbeffern von Herren-n.Damen Garderobe. .Bh erfrnnen I. b. (He Ltän riL d. 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Bekanntgabe der Prclstrl^rr erfolgt an dieser Stelle am 21. Mirz 19 4. Bestellungen und Zahlungen sowie Lösungen sind nur an •m.i Spezialität! Ctiwl-olelteniain empfiehlt und werden eitb'dbm brrn««ieUt. ftünbdmlöi.nnmim.lZ Werke für Kammerorchester flarten zu 4, 3, 2 und 1 Mark bei Lhallier, Neuenweg. Der Vorstand. -Hol;,t24*j Schaum pon . NIT Dl* KM*UUM KM» DAS BESTE ZUR KOPFWÄSCHE, Inhalt 25 Stück regen Einsendung von O.-M. 1.10 e nschließlich Porto und Sporn (keine Briefmarkeni wofür jeder Kiufer berechtigt tat, an dem nachstehenden Pmiaausschrwiben (eilzunehmm Emc geographische Studienreise Lichtbildervortragvon Dr.Wolfgang Panzer vom Geographischen Institut in Gießen. 1228D Für Mifgl cd er, Studenten und Schüler 50 Pfennig, für Nicht- m'tghedrr 1 Mark Kartenverkauf ab 25. Februar hei Verlag* buchhindler Töpeimann, Sudan läge 4 p., und an der Abendkasse. 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SS ist ein Irrtum, wenn der ReichsernährungS- minifter (»ras Äanit) neulich in Königsberg Wenn man Ihnen »um Färben Ihrer Kleiber. Blusen. ®arblnen usv. etwaS andere- geben will, dann sagen Sie bitte: Dein, ich benutze nur die weltberühmten echten Ortt» mann’# Farben, Marke Fuchskopf im Stern, denn Heitmann» Farbe spart den Färber. Die Agrarkrisis. Ton $r 3 u g u rt »refrller b« DolttwiNscha» le lehre an der UnlDerlltai XteL Gewest. tmr hoben heute auch m den CT -de- eiportlänhtrn eine 3grarfrtfk Menge von ®r- finbungm. Das geht c»us der -La«fache hrrvor. baf) er von 1890 dis 1908 mcht weniger al# 375 Patente aus diesem Gebtet erbtdt, und zwar 149 aut Glühlampen. 77 auf StromverteilungSshsiemr. 106 auf Dnncrm > Maschinen und 43 auf Heinere Dinge, oa< Schalter, Sicherungen. Wähler usw. 2llS er eine gewaltige Anlage geschaffen hatte, um in rieiigem Mast stab mintx. fertige Eisenerze zu trennen, wurde der wissenschaftliche Erfolg durch die Ataktische Tallache zunichte gemacht, bah man reich? 5 ihrer Unger in Minnesota ent» Öetftc. die das Eilen billiger machten, als « nach seiner Methode möglich war. Edisln hatte m die Tlnlagc nicht nur fünf Jahre unabhängiger Arbeit. sondern auch fein ganz« Vermögen gefiaft und grohc Schulden gemacht. Er warf sich f >fart auf eine Beugeftaltung der Portland» »ement- Fabrik und produzierte den gement in ddigem Waststabe und mit geringen Kosten, fv bah er feine Schulden bald wieder abbezahl rn tonnte S) har Gdllvn Ungeheuere# für t*e an* gewandte Wissenschaft getan, aber auch bte Defa* Wissenschaft durch manche Abhandlungen gefördert Frochtkllometer . . 1913: 14,7 km, am 30. 1. 24. 5.5 km (— 636/,). CBki# soll auS dem Landwirt zmd ferner Wirtschaft werden, wenn er für dm Ertrag feiner Ernten nur die Hälfte von dem kaufen kann wie hübet Mus) darunter nicht ferne ganze Betriebs- fübrung, muh darunter nicht die Intensität feiner Dem Frankfurter Reinhold Zickel ar äu Herst kraftvoll und t eben big; auch die in daS Stück $aWrn(X) eingestreuten BolkSfzensn waren vm .P«kenber Midung. Besonders verdient machte sich J>fd Äerm als AlkibiodeS. _________ zu verwerfen, schlimmer bagegen war es. wenn et es zur Befriedigung von LuruSbedüdnissen auS- gab. Der Bauer, dessen S p a r t r i c b im allgemeinen stark entwickelt zu fein pflegt, gewöhnte sich das Bedchwenden an. DaS ging, solange als eS ging. Bereits im Sommer 1922 liest fich feststellen, dast eS mit der eelbflüffigfcit in der Landwirtschaft vorbei sei wurde immer schwiedger, aus den Erträgen der Wirtschaft die nötigen ProduktionSmiNel zu kaufen, weil em Mistverhä 1t ni» zwi scheit ben Produkten- und den Pnchuftion»m'tttel preisen entstanden war. Der schnellen Geldentwertung wustte sich die Produktion Smit:el- IntHiftrk rascher an zu patten als die Landwirtschaft. Dicht das) die Landwirtschaft vedäum: hätte, sich ebenfalls in ihren Preisen der Geld- enttpertimg anzupassen, allein in dem Wett- rernten zwischen steigenden Produktenpreüen auf der einen Seite, steigenden Produktionsmittel- pneisen auf der andern waren die letzten gewöhnlich um eine Länge voraus. Hur wenn her Landwirt die Möglichkeit gehabt hätte, Produktionsmittel auf Kredit zu laufen, wäre ihm zu helfen gewesen. Aber seine früheren Kreditquellen waren ihm verstopft. AeichSbankpräsident Schacht hat am 7. Februar in Königsberg erzählt, das) die Depositen der landwirtschaftlichen Graossenschas- ten, die sich vor dem Kdege auf 4.7 ^Mllltardeitz belaufen hätten, im September 1923 nur gegen 30 000 Goldmark betrugen. Die Geldknappheit wurde dann dem Landwirt zum Derhängnis. als im Herbst 1923 da» Papiergeld durch wertbeständigere Zahlungsmittel cdetzt wurde. Denn nun kam zu allen übrigen Böten, hast der Landwirt bei der Abnahme feiner Erzeugnisse auf vorher ungekannte Widerstände stiest. Der Konsument streikte. Bisher waren dem Landwirt seine Erzeugnisse sozusagen unter den Händen wegaerissen j worden. Wustte e» der Konsument doch nicht anders, al» dast er mit jedem Tage, ja mit jeder Stunde, die er früher kaufte, seinen Dorteil betrieb. Kaufen, nur kaufen, hieb die Parole. 3cnt batte der Festmark verdienende Konsument keine 3, le mehr. Ja, er sah sich m seiner Speisekammer um ob er nicht ohne Reuanschas- fungen leben könne. Und gar manche Dorrat»- lammer erwies sich al« bt» zum Beriten voll. Der Landwirt aber brauchte Geld. Er konnte nicht warten, bis die Nachfrage wieder stieg, bi» bic Vorräte verzehrt waren Sr muhte sich für I die neue Kampagne die Produktionsmittel kaufen. I Auch Steuern sollte er bezahlen, und zwar diese» Mal richtige Steuern, Steuern in Gold- mart Kredit hatte er nicht. Sr muhte verkaufen. bah bo» dadurch erzeugte Gas eS dem Jungen möglich machen tr-ürbe, zu fliegen. Der Srfolg war durchschlagend! Um sich Geld Tür ferne Appa- rate und Büchn und für seine Studien überhaupt »u verdienen, verkaufte er Zeitungen im Eilen- badraugc. Seine Art zu Itfcn trat fo verichtebrn von ber anderer wie ftuw ganz« Entwicklung. Er erhielt Zutritt zu einer Bibliothek und las bide Buch für Buch durch, ohne nach dem Inhalt zu fragen; er wollte immer .das Herz aus dem Buche f er ausreif'en' Sr behielt von ben ungeheuren Mengen bü er la», nur das. was ihm nützlich war. Aber bei jeder Tatsache, hu er la» obtr horte, fühlte er bas bringende BedurtotS. fte durch Berluch nachzuprüfen Alle feine ^M*®^** veriertigte er sich selbst; er suchte die ganze Stobt nach Flalchen ab, die er mit iShcmitohen füllte, und auf arte seine 200 Flaschen schrieb er .Wit”. damit sie ihm niemand an rühre Sera r und tatae den Zug in Ftammen. Dafür wurde er bei der nächsten Haltestelle betau»beförbert und bekam von dem Zugführer eine so furchtbare Ohrfeige, day sein Gehör bauernd und ernstlich geschädigt war. _ Doch als Zeitungsjunge begann er such für brachten, txn axKibte er ganz auf neue Nnteriuchun- gen. Als er über die Der wert ong be» von ihm erfunbenen Börsentelegraphen verhan- belle, wollte er 3000 bis 5000 Dollar fordern. Man bo: ihm 40 00? Drllar. .Als nur 40 000 borget Klagen warben? erzählt Edison, .brachte mich bas eurer Ohnmacht nahe Ich^ fürchtete, man würde mein Herz schlagen böten.“ 21» «r für seine Minbung eines K ohlent ransm ttters 100 000 Dollch erhielt, machte er aus. dast ihm 17 Jahre lang 6000 Dollar gezahlt wurden. Sr wustte nämlich genau, wenn er das Geld auf einmal bekommen hätte, würde er es sofort für feine Deriuche verbraucht haben. Den Phonographen, betten Ödinöung seinen Flamen mett» berübmt machte, verdankte er nicht einem Zufall, wie mnner erzählt wird, sondern es mir ba» Sr- a bnu ranfict Uebc.legung. d«vvnPerfuchea mit einem automatisck^n Triegraphrn ihren Ausgang nahm, der PuaVe und Striche * Der wahre Edison. In diesen Tagen bot Thoma» Alva Edllrn lehren 90 Geburtstag geleiert. Ss ist so viel llntrabre» und Phantastisches über Edison verbreitet tr-otben. dast ei da-zu verführt bat. tet*K Leistungen zu untcriebäten Dergleicht man seine Entwicklung unO feine Arbeitsart mit ber anderer grvster F-rich-'r, so findet man, dast sie einzigartig ist. Die mci'te.i hervorragenden Gelehrten haben eine gute Erziehung genotten und fmd geschulte Mathemi'ikci »di'ons ganzer iln'erridht bestand bi drei Monaten Gemeindeschuir in P>rt Huron. Er bat sich niemals mi: Mathematik beschäftigt, und ist ein grober a>ihne Hille der Mathematik geworden. Die meisten llallischra Gelehrten haben -hve AusbUdung an Hochschulen vervollkommnet, ben Umgang "Nt vor» züglichen Köpfen benutzt und vortresfliche Lehrmittel zur Derfügung gehabt. Nichts von alledem kam dem jungen Edison zu Hilfe Er erperimen- tierte, bevor er Iden kannte, und Der berate Geld, während et sich leibet erzog. Wie köstlich waren schon seine ersten »tpei unente! Als er 6 Iabce alt irar, sah et eine Gan» auf ihren Giern litzra und ber b acht eie bx>» Ergebnis- Bald danach war er verichwunden. und erst nach längerem Suchen fand man ihn Kl der Scheune, auf einem N e st eigener Kanstruktian fitzend, das mu Gänse» und Hühnereiern gefüllt war. Ein andermal Deronlahtc er einen Jungen, groste M.-ngen ton Seidlitz-Pulocr. d. L d-ppellohlenfauram Aa» »tn Schrechrasraf gebt durch dir Lande. Die Agrarkrisis ist da! Wo» das h«^». kan« feder enneilen, der sich noch der Abte der «er Jahre erinnert. Wir mancher stolze Gutsherr, wie mancher fielst,ge Bauersmann ist damals zugrunde geaangcn Ader nicht nur für den Landwirt hat ?tn7 Agrariri't» ihre Schreckra D.e ganze Bolls- winfchall wird von ihr In Mllleid.mschalt gezogen. »tn alt« Spnchwori sagt Hat der Bauer 8K>. so hat » dir ganze Welt! Bon der Landwirtschaft aU der Erzeugerin tenen.gen Suter, bi, zur Befriedigung der wichugstra Ledens- 'bedürfnisse dienen, hängt bis zu einem gewittern 0rab< das Wohl der gesamten Dollswtrrichaft ab. »ine Agrarkrisis ist in der Aegel der Aus- aanaspunkt einer allgemeinen Wirtschaftskrili» 1 Dimmt doch bei der Landwirtschaft der Düker- umlauf feinen Anfang Hat der Landwin kein ■‘»elb so lann er auch dem Städter feine ®e- werdeprodukte nicht ablau Ira Die industrielle »raeuau ig erlahmt Die Sinrnftcinc hören auf, zu rauchen. Dem Arbeiter fehlt es an Arbeit. Der Kaufmann macht keine Geschäfte. Die Banken bekommen Lin Geld in die Kaffen und fberren die Kredite Die Wirtschaft ftcxft 1 Ist alles vielleicht nur blinder Lärm? 3n städtischen Kreisen besteht zu einer solchen Annahme vielfach die Neigung. Man weist, der Landmann klagt immer. So glaubt man denn ienan Berechnungen nicht recht, die neuerdings ein ©toten der Rentabilität ber deutschen Landwirtschaft aus ein Minimum feftgeftellt haben. Die Schlesische Landwirtschaf tskammer bat ein Sinken de» Reinertrages, der vor dem Kriege 16,50 Mari für den Morgen betrug, auf 5.7 Mari errechnet, »rmlttlunara der Betriebs- fleHe des Deutschen Landwirtschaftsrat» kommen zu noch ungünstigeren Ergebnissen; die gchen so weit, dast auf geringem Boden überhaupt fein Reinertrag mehr zu erzielen sei Alle» das will man nicht glauben. Unb auch ich muh gestehen, dast ich den Wen solcher Unb ähnlicher Dciechnunarn verhältnl-mästig gering anschlage, weil mir dic Unterlagen nicht zuverlässig genug sind Zudem hat sich dic deutsche Vandwirilchaft zuerst unter dem Druck der Zwangswirtschaft bann au» Furcht vor dem Finanzamt daran gewöhnt, ihre »rtrag»berechnungen sehr .vorsichtig" zu machen. Aber wie man sich auch dazu stellen mag, e» lästt fich nicht leugnen: die Agrarkrtsts ist kein P h a n l a I i c g e b l l de, sie ist Wirilichkeit. schlimmste Wirklichkeit. Im Lause des Januar 1924 haben die B r 01 g e t r e t de v r ei se in Deutschland einen Tiefstand erreicht, dast man bi» auf die Zeiten dec Laprivizölle zurück- gehen muh. um aus ähnlich billige Preise zu flohen. Der Hafer Ist sogar so billig geworden, wie er seit hundert Jahren nicht aewcsen ift; er kostet ungefähr halb so viel wie in her Doririeg»- zeii. Wenn der Konsument davon viel zu wenig mei-ft. so liegt das daran, dast schon seit dem Kriege die Heritellunaskosten für Mehl und Brot zu teuer geworden sind. Da» hat der Giestener Rationalökonom Srnst Günther erst neulich tn einem allgemeine» Aussehen erregenden Artikel ber Deutschen Allgemeinen Zeitung lichtvoll nach- gewiesen. Don dem schweren Schaden, den der Landwirt infolge der Preissenkung gehabt hat. hat ber Konsument keineswegs einen entsprechenden Borteil gehabt Der Druck, unter dem ber Landwirt seufzt, tmrb um so schlimmer, al» er kein« »riay für die niedrigen »ctrelbepreife in höheren greifen für andere Produkte findet. Auch e Bichpreife find ständig gesunken. Magere Kühe la'sra sich toum noch für 15 Pfennig da» Pfund Lebendgewicht losschlagen. Am besten haben Hd) noch die Milchpreise gehalten, aber von der Milchwirtschaft allein, die zudem im Vergleich zur Doriciegszeit stark reduziert ist. kann d?r Landwirt nicht leben. Olein. — e» stimmt schon: die Ütorarfrifl» Ift bo! Sie ist geradezu als katastrophal zu bezeichnen, wenn man beben ft. dast sich da» allgemeine Preisniveau im übrigen trotz inzwischen angebahnten Abbaues noch well über ber Dorkiiegsböhe hält. Insbesondere sind die von der Industrie zu beAlcfcenben landwirtschaftlichen Produktionsmittel sehr teuer und kosten durchschnittlich d n anbertbalben Vorkriegsprei». Auch die Frachtkosten sind enorm gestiegen. Einige Beispiele: Für einen Zratner Roggen erhielt ber Landwirt Aus Stadt und Land. • leben, ben 23 Febraar 1924 B)ohlsahrtSmarkcv. Am 25. Februar beginnt die Reichspvsl- berwaltung bei sämtlichen deutschen Poft- anfialttn mit dem Berkaus neuer Wohlfahrtsmarken, die zugunsten der Deutschen Rothllsc ausgegeben werden. Die neuen Marken sind in den Werten von fünf, zehn, zwanzig und sünfzia Pfennig Hergesteil', und werden zum IMerfacbcn de» Rennwertes verkauft. Ss ist eine einmalige Auslage von je fünf Millionen in den Farben grün, rot, blau und braun angefertigt worden. Die Zuschläge werden ohne 21bzug an die Reich»- geschastsstelle der Deutschen Rochiife, Berlin, von der die Anregung zur Ausgabe der Marken ausgegangen ist. abgeführt. Der ertrag ift für Dolksspeisungen und andere Wohlsahrtszwecke in den von der Rot besonders betroffenen Landesteilen bestimmt. Als Vorbild für die Briefmarken wurden vier Der berühmten Wandgemälde von Moritz von Schwind in der Eitsadechengalerie auf der Wartburg gewählt. Sie geben eine Darstellung von Werken der Barmherzigkeit als Sinnbild des Dirken» der Deutschen Rothllse: Hungrige zu speisen. Durstige zu tränken, die Rackien zu kleiden und die Kranken zu pflegen Wirtschaft leibe*? Rach Feststellungen be» Reichsernährungsminifteriums ift tn ben ersten iechs Monaten des lausenden Dünger jähre» gegenüber ber gleichen Zeit des Bor- j ah ree zurückgegangen ber Stichto fverbrauch um etwa 40 Proz. ber Phvsphrriäureverbrauch um etwa 85 Prvz. ber Kalk- unb ber Kall verbrauch um etwa |c 30 Pro» 04 wirb berichtet, bah beim Stickstosffhn- dikat noch 150030 Tonnen, da» sind drei Fünfte, des 3ahrv4kbari». ber Abnahme harren. Kürz lich ging durch die Presse bk Rachricht, 2>afi sich sowohl bat Stickstoff-, wie bas Salb spnbitat dazu entschlotten haben, durch eine umfangreiche Krebttgewährung ihren Ab'atz zu fördern. Mag lein, hab sich ble Lanbwine In ben vergangenen Jahren z T stark mit Düngemitteln eingebeckt haben, allo über Borräte veriügen Ader was wirb bann, wenn auch sie verbraucht sind? Rotwenvig müllen die deutschen »raten zurückgehen, wenn kein Wandel eintritt. Diele ftw katastrophal äutzernbe Rotlage des Landwirt» wirft um so Überraschend.-r, als es ibx.i ■ in ben edten Äachkriegsjahren lerbältnUmähig । gut ging Der hungrige Stäbler, der auf da» I Land Lim. stellte da» immer wieder nicht ohne I Reib fdt Der Lai.dwirt schien Im Gelbe zu schwimmen. Doch stellten bie Banken unb Gc.wttraichaft-- । lallen mit Besorgnis fest. Kifj fich ihre Kallen nicht im entsprechenben Maste füllten. Di« Aushebung des Bankgeheimnisse» be- wirfte. dast der Landwirt feia Gelb ben Bankstellen vorenthieft. Zunächst besann lich ber Bunter auf seinen berühmten schon fast in Beraeffenhell geratenen Gelbftrumpf: er hamsterte da» Gelb. Dann, al» er merkte, bah bie Thesaurierung bei ter rapiden Geldentwertung eine verunglückte Art ie Gefahr ganz ausgeschlossen wäre Die nordameri- tanfkten Getreibepreisc sinb seit 1»21 ganz beträchtlich gefallen. Die Farmer klagen Stein und Bein Aus Araentinien nxistten die Zeitungra u erzählen, ban man dort Getreide verfeuere ds liegen Berechnungen vor. wonach die Weizen- Welterille von 1923 einen Ucbcdbcprvbuktion»gebiet. das vor dem iWcgc der Hauptlieferant für Deutschland war^ sallt nach wie vor sr gut wie ganz aus In ben Bereinigten Staaten wo während des Krieges durch die staatlich ö Preispviitlk fünfUld) zu einer Steigerung be» Anbaues angeregt worden war. haben die ^usamn»engeschlossenen Farmer die Parole aus- gegeben. die Bestelluttgsflache des Winterweizras um 15 Prozent einzuschränkra Außerdem liegt für den deutschen Getreidebau noch darin ein gewitter Schutz, dast di« Devisen bei riner ftär- leien Einfuhr teuerer unb somit den Preis für amerikanisch?« Getreide erhöben würden Hält man alle# zusammen, so wirb man zu dem erirenlichen Ergebnis kommen. baf> bie Wiedereinführung eines Zollschuhe» — em? Frage, die in landwirischafllichtttt Kreisen schon erwogen wirb unb auch von dem Grafen Kan i tz In seinem Königsberger Dortrage gestreift wurde zumindest nerirübt wäre, ganz abgesehen davon dast vor dem 10 Januar 1925 der Bertrag von Dedatlles eine solche Mastnahme verbieten Zunächst ist wichtiger für die deutsche Sand- tvlrischaft. dast der Wiederaufbau im eigenen Haufe beginne. Die heutige Agraririfi» zeigt, wo die Landw-irischaft vor allem der Schuh druckt. Gegen dic K r e b i t n© t. bie ben deutschen Landwirt bet vollen Scheuern darben lästt unb ihn dazu iwingt. feine Erzeugnisse vor der Zett au vedchleudern. würden auch die höchsten Schutz- zolle nicht» vermögen Der Rentenrnarkkredti. den die Reichsregierung der Landwirifchuft zur Verfügung gestellt hat. bedeutet fichorftch eine Hilfe. Aber wenn er nicht die Gefahr einer neuen Inflation heraufbeschwören soll, must er in seinem AuSmast beschränkt bleiben Darum wird der Landwirt au6 eigener Ära|t seine Krebttwiri- schaft wieder tn Ordnung bringen müssen Este die deutsche Landwirtschaft nicht wieder tn die Kre- ditwirtfchaft eingegliebcd ist, wird sie auch die plan in ästige ilmftellung auf bie v«än- bertc Rach frage nicht vornehmen können. Denn naturgemäß ist bie vvrherrichenbe Konsumtion»- richtung in bem armen Deutschland der Rach- fricgöAdt eine andere al» in dem reichen Deutschland ber BvririegSzeit Grost« und schwere 21uf- paben stehen ber deutschen Landwirtschaft bevor Ader wir können au ihr da» Zutrauen haben, dast fie ihnen gewachsen sein wirb. Denn wenn es in dem armen misthanbelten Deutschlanb auch an vielem fehlen mag. an einem mangelt e» thrn nicht: an Köpfen unb Händen, die zu arbeiten versiehe«. fiunft unh 1Binenfd)att. Frankfurter AraufsÄhrrmg. tum, zu schlucken, tn ber festen Ueberzragung. riektrizität rin -k'egraphensystrar ein^urt^en. unb - - - -= --• ■*— ----- ba er keine RetbungLelrktrtftermosch.n haft», benutzte er die H a u » k a Y e. Das emzig Schwierige b^ei '/,« Dollar nordamerikanischer Währung, lautend vom 20 Februar ab. zur Einlösung ausgerufra Die Ein löfung erfolgt bi» 19. März rinlärftefMi^. Landkreis «ietzen. • Göbelnrod, 22 Sehr. Seit bem 4 Februar ift unfete Eisenbahn-Haltestelle geschlossen. Die Fürsorge ber Eisenbahn hat CA sogar fertig gebracht, bas Gebäube, bas gebaut unb bezahlt wurde mit ben Mitteln unserer Ge meinbe mit Brettern zu vernageln. Di- Stabt G testen, bie als Abnehmerin ber landwirtschaftlichen Produkte der vier an unserer Station beteiligten Gemeinden ein grobes 3ntettfK an der Wiedereröffnung des Haltepunftes hat. ist bei der Eisenbahn-Verwaltung weaen ber Schlle- ftung vvdtrilig geworben Die beteiligten vier Gemeinden wollen jetzt eine Deputation zur Direktion nach Frankfurt schicken, überhaupt fehlt eö nicht an allerlei Bedachen, au» bie sparsame" Derwallung wegen dieser falschen Ber- kehrspolitik, bie ben Deriehr lahmlegt, einzuwsrken Hochschulnachrichten. ][ Marburg. 22 Febr Der Berieger ber Deutschen Musikbücherei, Gustav Bosse m Regensburg. übermittel», dem musikwissenschaftlichen Seminar bet hrritgra Uto- veriität 61 Bände al» G r u n d st ock der zu gründenden Sem inarbi bitot bet Srm« übersandten die Studterendrn ber deutschen Sprache unb Literatur an ber Unioedllät Lambridge in England für dte Marburger Studierenden bet englischen Sprache und Ltievatur runb 1000 Bücher. 3n UmerKfl oorflBsöejajIle liehet,olrten für Reifende nach Amerika lorrbcn in einer be sonvrren, neu rinaertttiictrn flbtrilnna der wuttc >,ar Vine und Wrnrrlfon VIne. €»amburfl, Alfter dammM bearbeitet. Diele «bieilt,na erteilt kostenlos jede acroünltbte Auskunft über bleie sog Vreoalb Passagen und iibcr 2eeretfen im viUacmeinen. W< un jemand Bekannte ober Berwandte in « merika betuchen will, weiche für Ibn dte lieber,nbrt be »ablen, so kann er ble aenane Adrette an die oben- aenamne Preoaid Abteilung einlenbrn unb bles« rotrb stch bemühen, Echtttskone unb Henbabnfabr- karte bis »um ckieife»lel »u betoraen. ebne bah bem ^ieireffenden Moiren baburch erwachsen. Die Withe ^tar Vlne und American Vine ist in QMehen, Bahn bofitrahe 85. durch «• br .fnümonn unb in ftronf« tun a. M. 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Jeder Biertrinker wird daher gut tun, sich zu über» Zeugen, was man ihm vorsetzt, um sich vor lieber» Verkeilung zu schützen. Die Dualität und Bekömmlichkeit der Bayerischen insbesondere Münchener Biere wird durch keine Nachahmung übertroffen, auch nicht, wenn diese mit grober Reklame angepriesen wird Nicht der große Alkoholgehalt, sondern der Geschmack und die Bekömmlichkeit, heroorgerufen durch das richtige Matzhalten beim Brauen, sind Kennzeichen der „Güte" eines Bieres. Für den vernünftigen Menschen ist ein gutes Bier nicht zum Berauschen da, sondern dasselbe ist ein nur dem Kenner verständliches Benutz- und Anregungsmittet. Die in einer Anzeige am Samstag im ?V*bener Anzeiger aufgestellte Behauptung, daß ein einheimisches Bier eine größere Stammwürze Hütte, als die von mir vertretenen Münchener, ist ohne jeden Beweis. ‘pirf* Unterschiede zwischen den Expandieren Der* w'Edener Brauereien, sind, wenn sie tatsächlich bestehen, praktisch wertlos, da es sich nur um BruchteUe von Graden handeln kann. Gd.Krewinkel.Lchreiuermeister Nieaelviad 50. 1242D MIIIIWiW||i|MMM»MllMlliNNMiillllls|lllllll Speisezimmer-, Schlafzimmer Herrenzimmer- und Küchen- Einrichtungen in geschmackvollen Modellen und gediegener Ausführung in reichster A us wähl vorrätig Einzelmöbel, Matratzen, Sofas Klubmöbel in Stoff und Leder «• Mcflenörauerel nun föroenörihi in Mitzen & Me WMltzkl Ätflenimetel erzeugen sämtlich Biere, die infolge ihrer wirklich hervorragenden Güte Weltruf erworben haben. Um dies zu bekräftigen, haben sie es nicht nötig, Erzeug» nisfe anderer Brauereien zum vergleich heranzuziehen. 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