llr. 45 tTerer «»walt. - 5cr»|,red)<1nfd)lil|t: für bU Sd)rtflieitM»9 112; ftr Her log und e«M)dfi«h»a< 51. «nfchri't fix Vrahinach- nd)t»H 3»ifla»rtie|fe. pellchkcktonts: grewffwrl a. M. 1 IBM. Erstes Blatt 174. Jahrgang Zrettag, 22. Zebruar 1924 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen druck »ttd versag: vrühl'sche Uttiversitülr-Vach- und 5leindruckerei R. £an»e in Gießen. Schriftleitang unt Geschifkrfterie: 5ch»!*raße 7. 2!nnel*ee ree Injeleev für bir laoeenumwinbü jum Tadi mittag rorbti etn»|ti rVcibtr/bhd bett preis flr 1 mm HStze 1um Ziele zu g langen Die oe:f6n|iJ)e und wir schaft- liche Freibeil wird aufs Schätsne unterdrückt: die Preise wird geknebelt: übet 100 Redalteure sind auSgewiesen worden Die Franzosen tun aileS, um baS Bekennmi- zum Deutschtum zu iinier- brüden; vaterländische Verlammlun- g c n werden verboten. (Lebhaftes Hört. Hört!« Die Militärjustiz wird in der schärften Weise gehandhabt. Der Druck wirb noch dadurch verschärft, daß 140 000 AtiSrewiesene nicht zurückkeh en dürfen und daß über 1500 Gefangene immer noch feftgebalten werden. Wir haben natürlich alle- getan, und wir werben ttfileibin auch alle- ton zugunsten der Au-§e- wtcsenen und der Gefangenen (lebhafter Beifall). GS ist erliefen. daß der Separatismus nur möglich trar durch bte französischen Da i v - nette. Die englische und italienische Presse haben diesen Zusammenhang wohl erkannt und ganz offen ausgesprochen, daß Frankreich den Separatismus begünstigt hat. Die Spekulation auf den Separatismus ist aber mißlungen, und auch in Frankreich beginnt man das langsam einzusehen. Tivhdem Halle ich e- für notwenvig. fefUuftelle.i. daß die verantwortlichen französischen Stellen auS allen diesen Dingen nicht - gelernt zu haben scheinen. General de Metz hat eS offen ausgesprochen, daß die Bürgermeister der Pfalz freiwillig ihre Zustimmung zu der neuen Regierung erklärt hätten. (Zuruf: Lüge!» Die Auwnomisien feien, so sagt er. genau so gute Deutsche wie die anderen. Die Bevölkerung sprech? sich für die RcaierungSform au«, die sie persönlich haben wolle. Die Beamtenschaft sei nur deshalb für Deutschland. Werl sie von dorther ihr Gehalt empfange lPsunusc ) Wir haben wegen dieser Dorgänge Vorstellungen tn Pari- erhoben, aber die französische Regierung hat jede Au-sprache abgelehnt. Statt Einzelheiten auszuzählen. mache ich auf die gestern erschienene Dokumentensammlung zur Gedichte d«S fran^ösi'chrn ScvaratiS- mu- aufmerksam Man kann eine innrer steigende Aktivität der Franzosen in dieser Bewegung er- fernen. Zunächst haben sie sich beschränkt, in der ersten Periode während des passiven Widerstande-, auf Sympathiefundgebungen und auf die Zuführung von Geld. 3n der zweiten Etappe, die dann folgte, wurde man schon aktiver Die Uuruhrn, die am 21. November auS» brachen, waren auf da- Sorgfältigste dor- bercitet Den Separatisten wurden Sifenbabn«üae zur Der» füguifl gest llt, sie wurden militärisch gestützt, der Selbstschutz der Bevölkerung dagegen am Eingreifen verhindert. Aber ein Hindernis bestand für die Separatisten immer noch: die deutsche Polizei. Sie würde genüg! haben den Sepa.a- ttflcnficg un nögllch w machen. (Sehr richtig!) Die Rdcnb- stunde bic neue thüringische Regierung gebildet. gründenden GoldemisiionSbank, der zweite daS deuklche Budget von 1924 25. Der AuS'chuß hat Techniker für bic Monopolfrage angehört, uns zwar die fvanzösischen Spezialisten H u l i n und Meyer und die italienischen Spezialisten Mazzucholli und A11 i p r a n t i. Diele Sachverständigen sollen die Frage der Schaffung von Monopolen für Tabak. Zündhölzer imb Alkohol prüfen und einen Bericht über die Vorteile und Rachtelle sowie den möglichen Ertrag dieser Monopole erstatten. noch die schwere Störung der allgemeinen BolkS- wodllahr: und da- Kaputtfchlagen der öffentlichen Ordnung. Durch brutale Gewalt sollte die schöne Pfalz zu einem Versuchsobjekt für die französische Politik g:macht werden. Der General de Metz such « einen Beschluß für die Bildung einer autonomen Pfalz außerhalb des Deutschei, Reiche- herbeizufüh.en Weil tuS ab- g lehnt wurde, begann für die Pfalz die schwere LeidenSzeit. die schm grstern hier geschildert worden ist. Mit Jkd>. Hal vor einigen Tuaen ein holländischer Zvumalist von einem großen Drama gesprochen, daS sich in der Pfalz avlpielte Die Vorgänge in Pirmasens sind ertlurlich, denn die Lasten, die die Sepavaiisten der Pfalz auf- erleg! hatten, waren unerträglich Wir müllen die völlige Wiederherstellung der deutschen Verwaltung in der Pfalz verlangen. Die Voraussetzung gröberer Reparatirnslcist.mgen ist die Wiederherstellung der beutfdxm Einheit in Verwaltung und Wirtschaft, und bad freie Derfü- gungsrech! Deutschland« über alle seine Wirtschaftsgebiete. Die Reichs reg ierung muß auch an die Hilfe deS unbesch en Deutschlands appellieren. Untere Fürsorge kennt keinerlei Unterschied für bad alt- und neudesetzle Gebiet. Wir haben versucht. überall zu helfen und zunächst auch d i e Besatzungskosten »eilet bezahlt Die Einstellung der Bezahlung der Besatzungstvst.'n würde ung-mesienev Elend über daS besetz e Gebiet berbeifübren. und wir dürfen daher btefe tn VOM Standpunkt unfetc. Wäh- mng aus betrachten. (Sehr wahr.) Wir haben versucht, in dm wichtigsten Fragen zu einem Modus vivendi zu g.llangen. haben aber wenig En gegen- kommen g.funden. Unfeiv besondere Sorge ist die Wiederkehr der deutschen Verwaltung. Die Bezüge der au-aewiesenen Beamten sind neu g.tegelt worden. Ich kann nur schließen mit dem Wunsch, daß der Tag kommen möge, der unseren Volksgenossen an Rhein und Ruhr und in der Pfalz die BZrof'ing bringt und wieder Sicherheit und Ordnung herbeiführt. (Beifall.) Adg. Dr. Zapf (D. Vp.) schildert die furchtbaren Leiden, die die pfälzische Ve >ol[erupg unter dem Druck der französischen Besanung und unter dem separatistischen Terror durchmachen mußte. Die französische Poliiik habe zielbewußt und geschickt alle Nlittel zur Schwächung Deutschland- benutzt. Frankreich habe da- Rheinland zu einem Kolonialstaat gemacht, b ff en Einwohner rechtlos feien. Von der pfälzischen Bevölkerung fei niemal- einem französischen Soldaten auch nur ein Haar gekrümmt worden. Trotzdem müsse sie rechtloser leben al- die Zulukassern. Alle Bürgermeister der großen Städte seien verschvunden. Auch viele Landbürgermeilter sel.n ausgewiesen worden. DaS pfälzisch.- Voll verlange die Wiederherstellung seiner Menschenrechte. (DeifalL) Abg. Dr Helfferich (Dnll.f: Der Silber- streifen am Horizont, von dem der Außenminister sprach, ist g?ri>: i i ber treuen deallchen Pfalz au sehen wo sich die Beoölkeruni taolcr von der Gotte-g isel bei SetxtratiS nus beireit hat. Aber wir hülfen uns keiner Selbsttäuschung hlngeben. Da- Schwerste steht der Pfalz und dem Deutschen Reiche noch bevor. Unser Volk muß die Mahnung beberjlgcn: Lerne au 4 der Vergangenheit, dann wirst du der Zukunft gewachsen sein. Der Befehl Ludwig XIV.. die Pfalz zu verbrennen, wirkt noch heute nach. Er ist das uralte Dogma Frankreichs, nicht nur feiner Herrscher #inb Generäle, sondern des französischen Volke-, daß der Rhein französisch werden und daß diese- Ziel mit den Mitteln brutalster Grausamkeit errciht werden müsse. Rach dem Wassen'ittl- stand-verirag von 1918 sollten am Rhein einige strategische Punkte besetzt teer'en. D »rau- sind in Den besetzten Gebieten gpdb vor Per Ruhr- befchung 228 alliierte Garnisonen geworden. (Hörtl Höritt Dor d?m Kriege standen in den dtsetzten Gebieten kaum 70 003 deutsche Soldaten, jetzt stehen dort mehr al- 180 tausend feindliche Soldaten (Hört! Hörtlt So ist schon vor dem Separatistenspuk da- Rheinland von oben bi- unten zerrissen worden. (Lebhafte Zustimmung.» Fran'r.ich hat einen Vertrag;,- u d Rechtsbruch nach dem andnrn be;rn,en u ib ihn mit advotatorischen MtttZn zu bemänteln ver'ucht. Die Methode der Passivität, die die früheren Regierungen den französischen Rechtsbrüchen gegenüber angewandt haben, wird von meinen Freunden nicht gebilligt Wir müssen aftit den Kamps um da S Recht führen. Solange Dc»tfd>land sich noch seinen au-ländischen Bedrückern erweh en muß, fpielt für un- die Frage Monarchie ober Republik! keine Rolle. Dir prrteldigrn unser Vaterland, wie es ist die Pfalz gehören untivnnb''>r zusammen. (Am Regierung-tifch sind währeno der Aussprache der Reich-sanzler, der Minister de- Acuteien und die übrigen Mitglieder deS Kabinett» erschienen.) Abg. Thoma - lKomm ): Wenn der Separatismus in der pfälzischen Landwirtschis i Boden gewinnen konnte, so lag da- an wirtschastttchm Dingen, an der Dereiendung der psälzll«chen Bauern und an der Entwertung der Mark Di« Separatisten sind in der Hauptsache mitleldend« Proletarier, bte bte Befreiung vom Zvch de- Kapitali-mu- auf falschem We>7< suchen -um Vorteile bei ioanzöfischen Kopitalilmu» Franzöfische Repressalien. Pirmasens. 21 Febr (Wolff) Sämtlichen Wafsenbesihern der Stabt Pirmasen > wurden aa< Anvldniing der Besatzung-b Hörden ihre Waffen entzogen. Sie werden im Stadtbvi- In Ikrnxibr.mg genommen. Die SenlMnneib* i I noch im Besitz ihrer Waffen, d^ch find der deutschen Polizei nunmehr auch bte Säbel abgenommen worden Unter bat aul Anlaß et Pirmasenser Ereignisse vom 13. Scbiuar Verhaf e en befindet sich auch Dezirk-ami-twrstaich Dr Göttel -• 3n Kirchheimbolanden Ixit die französische Gendarmerie in den letz en Ttgen ztt^ei Personen verhaftet, toei Wie angeblich gegen den fepara- tistischen Afterbürgermeister tz simann von Ker- zenhllm ewal unternehmen wallen. Die Derlms- teten befinden sich zur Zeit im Amtsgericht-- gebäude — ^er Bezirks delegierte von Bad Dürkheim, Voull Lier re, ha! dm Bürgermeister von Bad Dürkheim folgend^» Sch eiben zugehen lasten: .Ich habe die öl)re. Sie zu bitten, die folgenden Bestimmungen zu veiöfsen ltchen: Die Geschäfte Boß u. Dachmann und Guthtz bleiben solange geschlossen, solange die Herren Philipp Bachmann und Eugen Gu Hy sich nicht der franzöfischen Gendarmerie zur Verfügung stellen, jedoch kann Frau Gu Hy bic verderblichen LebenSmi tcl. dte sich im Geschäft befinden, verkaufen. Mittwoch morgen wird da- Geschäft von Riefer geschlossen, wenn fein Sohn Karl sich nicht der französischen G.mdarmetir stellt.“ - 3n ftaiferflautern fmb 11 Pol zelbeamte verhaftet worden. Polizeirat Engmann ist nach Wi -baden verschleppt worben, ferner w irbe verhrs e tber Di-eltor der Lehrerdildung-ansta 1' B i fing. Die deu fche Polizei wurde außer Dienst g setzt, die Waffen sind ihr, mit Ausnahme der Sabel, abgenommen worden. Die deutschen Schutzleute mü"en zu'am- men mit flanzösifchTN Sc Iba en Patron ilengängc machen. — Das Wili.ärpcliz< igoricht in Landau hat folgende Urteile gefällt Wegen unvor - schrift-mäßiger Einreise wurde ein Kaufmann Sieg 1 au- Frankfurt a M zu 15 Tagen Gefängnis und 300 Galdmarl Geldstrafe verurteilt. Ferner wurden wegen desselben Der- g.henS zwei Personen zu je 3 Mona en und je 103 Doldmark Geldstrafe, zwei Bxi rre ‘Jterfonen au je 2 Monaten Gesang ii und 500 ®olbmart Gelb- Auf Vorschlag deS Abgeordneten Hüfer (Land- bunb), den er im Namen der Deutschen Volk-partei, deS LandbundeS und der Deutschnationalen machte, wurde di Regierung wie folgt zusammenze'etzt Mini le^ium der Finanzen Dr. Stolze ZnnereS und Wiri- schaft Dr. Sattler. VottSbttdung und Zustiz OberverwaltungSg7rid,t?rat Leutheußer. DaS Ministerium deS Aeußern bleibt tror'äu’ig unbesetzt. — Zum Präsidenten deS Landtag- wurde der Abgeordnete Dr. W e r n i ck lLa'-dbund gewählt, »an 1. Dizebrllidenten der frühere Landtag-Präsident Abg Löber (3.) und zum 2 Vizepräsidenten der Abg. Dr. Geiev lD. Dpt.). Htxife, eine Person zu 5 Monaten ®efäxigrr«, etne Person zu vier Tagen ®efängnte und 500 Dold- marf Geldstrafe verurteilt. Sin Drogist aas Speyer, der einen Schwamm zu teuer verkauft hrtte, wurde 10 1003 Goldmark Geldstrafe verurteilt. Zwei Härrdlerinnen aus Ludwigshafen wurden, weil sie Blumenkohl zu teuer verkauft hatten, zu je 300 Goldmari Geldstrafe verurteil' England und das Geijelsystem. London, 21. Sehr, l Wolff.) Der Sonderberichterstatter der .Time«" in Ludwigshafen schreibt, neuere Berichte aus verschiedener. Teilen der Pfalz bestätigen den Argwohn. daß der Giundsatz- .Keine Repressalien" von den Franzosen durchaus nicht unparteiisch gehandhabt werde. Den separatistischen Angreifern werde Unverletzlichkeit verbürgt, während die Deutschen, welch? Ärparatisten angriffen, verhaftet würden Sin Geiselsystem sei emgetüljrt, und so fei jetzt jeder Bürger vrn Be- beutung im Falle individueller Racheakte der Bechaftung ausgesetzt. Der diplomatische Berichterstatter d^Ä .D-oily Telegraph" sagt, m London sei eine geu-isse Bntnruhigunz hervorgerufen w irden durch die Meldungen von zahlreichen Verhaftungen und Verurteilungen von D.amten und anderen liyalen Bürgern in der Pf al» lediglich unter der Beschuldigung, den Separatisten Wider st and geleistet zu haben. Diese Anliegenheit werde sicher untersucht aerden. Als bet bat letzten interalliierten Verhandlungen dem Gedanken einer allgemeinen Amnestie zugestimmt worden sei, sei darunter m London mcht verstanden iporben, daß solche allein auf dte Separatisten Anwendusig ftnben sollte. ES werde natürltch erwartet, daß jede weitere auswärtige Unterstützung der Separatisten nunmehr aufhöven würde. Der französische Militarismus am Rhein. Berlin. 21. Febr. (WTB.) Die fron» höfischen Desatzungsbechörden haben im Rheinland neuerdings etne auf mehr als 600 000 Goldmark veranschlagte Kaserne für schwere Artillerie auf dem Loe-Reitplatz in Bonn gefordert, obwohl dte augenblicüiche Unterkunft der in Frage kommenden Truppen noch als durchaus genügend angesehen werden muh. Die Anforderung geht über die durch das Rheinlandabkommen übernommenen Verpflichtungen hinaus, da die deutsch? Regierung nach diesem Abkommen nur gehalten ist, die vorhandenen milttärischenGe- bäude im erforderlichen Umfange zur Verfügung zu stellen. DeS wetteren verlangen die Franzosen ebenfalls in Bonn den Bau einer Kaserne für eine Te le gr a phen komPag- nie, andernfalls für deren Unterbringung die Beschlagnahme der Universität. Die Finanzierung der Regie. Darmstadt. 21. Febr. (WTB.) Die Rheinlandkommission hat der Hessischen Staatsregierung und dem Reiche etne wettere Schadenersatzforderung in Höhe von 56 000 Frank zugunsten der Cisenbahnregie zugestellt. Es handelt sich dabei um Schäden, die am 14. Januar 1923 durch einen Anschlag bei Uhlerborn und Budenheim (Bahnstrecke Bingen—Mainz) entstanden sein sollen. Die Forderung, die sich auf einen Beschluß der Rheinlandkvmmission vom 30. Juni 1923 gründet, räumt eine Zahlungsfrist von 14 Tagen ein. Die Festlegung dieser Zahlungsfrist ist immerhin also etwas „gnädiger" als bei dem dieser Tage gemeldeten Fall, in dem die Zahlung einer Summe von.85000 Frank ohne irgendwelche ausreichende Unterlagen innerhalb 5 TFgen gefordert wurde. Das Reich und der hessttche vtaat sind natürlich nicht in der Lage, so unglaubliche Forderungen ohne eine eingehende Prüfung in der genannten kurzen Frist zu zahlen. Man befürchtet daher nach altem Brauche Repressalien im hessischen besetzten Gebiete durch Zugriffe auf die öffentlichen Kassen, wie es im Falle der Kontribution der Stadt Mainz bei der Erschießung des französischen Professors Eonstant durch einen Separatisten geschah. Ende deS rheinischen Textilarbeiterstreiks. Krefeld, 21. Febr. (WTB.) 3n dem wochenlang andauernden Textilarbeiterstreik hat die Urabstimmung über den Schiedsspruch der die achtundvierzig stündige Arbeitszeit wöchentlich vorsieht, jedoch zur Hebung der Wirtschaftlichkeit des Betriebes eine Mehrarbeit bis zu sechs Stunden W» Sin Roman aus dem 21. Jahrhundert von Hans Dominik. 28. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) Der Gefangene schrie tn seiner Todesangst aus. Sr irxuf sich auf das Pflaster und schlug verzweifelt um sich Siner der Bewaffneten stieß chm mit einer brennmben Fackel in das Gesicht, daß er heulend wieder aufsprang. Mit geballten Fäusten stürmte er auf seine Peiniger ein Hohnlachmd stießen he ihn zurück, daß er wie ein Doll hin und her flog. Ein neuer kurzer Befehl 3m Augenblick hatten sie ihn ergriffen, zum Mast htngcschleppt und mit einer eisernen Kette angebunden. Irgendwoher kam ein Eimer Teer und wurde über ihn aus gegossen. Die ersten Fackeln flogen zwischen bte Körbe und Kisten. Eine Flammensäule umloderte den Kandelaber. 6d>rcien . . . Wimmern . . Röcheln . . . dann Ruh? in dem dicken Teerqualm . . . gräßlicher Jubel m der drängenden Menge . Die Bewaffneten gaben den Ploy frtt Von allen Seiten stürmten die Massen auf die brennenden Trümmer los. Sine Szme aus dem In fern). Wahnsinn peitschte die Menge. Lachend . . . schneiend . . . singend umtaiiAtcn sie den Pfahl. Dazwischen wilde Verwünschungen auf die Weißen. »Rieder mit den Unterdrückern! . . Schlagt sie alle tat!" . . Bisher war der Kraftwagen kaum bemerkt wvrden. 'Der Chauffeur und der Diener neben ihm wöchentlich zulayr, do49 Stürmten tut und 4801 Stimmen gegen die Wiederaufnahme der Arbeit ergeben. Damit dürfte der Streik beendet sein. — Der Schiedsspruch vom 23. Han. für die rechtsrheinische Textilindustrie ist mit Ausnahme der Lohnregelung für verbindlich erklärt worden. Die Kreditpolitik der Reichsbank Berlin, 21. Febr. (Wolff.) Auf eine Anfrage des Reichsürgsabgevrdnetcn Fehrenbach und Genvfe.i über die Gewährung v>n lK re - diten zur Wiederbelebung der deut- schenWirtschafthatkne Rcichsregterung folgende Antwort erteilt: Seit Mitte Januar hat die Reichsregtetung darauf hingewirkt, daß die für die Wiederbelebung der Wirtschaft erforderlichen Kredite reichlicher durch die Reichsbank zur Verfügung gestellt werden, mit dem Erfolge, daß am 7. Februar von der Reichsbank aus- gegeben j-aren 1166,4 Millionen Goldmark. Gegenüber diesem Betrag war noch am 31. Dezember 1923 der entsprechende Bestand an Krediten bei der Reichsbank: An Papiermark wertbeständig 448.8 M.llionen G ildmark An Renten mark 591,0 Millionen Goldmark. Es ergibt sich hieraus, daß in sechs Wochen nicht weniger als 575,4 Millionen Goldmark an Krediten von der Reichsbank neu begeben wurden. Wenngleich nun anerkannt werden muh, daß der Kreditbedarf tn Deutschland hierdurch nicht befriedigt ist, so muh doch die weitere Kreditgewährung mit Zurückhaltung behandelt werden. Die letzthin erfolgten Ueber st eigerungen des Devisenbedarfs, dte zu verschärften Re- partierung en der vorübergehend gestiegenen Auslands-Devisen m Mark geführt haben, sind Anzeichen dafür, daß auf Grund bereiter Gelder Devisen in einem Maße angefordert werden, dem die deutsche Wirtschaft nicht ohne weiteres zu entsprechen vermag. Das wirksamste Mittel dagegen muh sein außer der Herbeiführung von AuS lan ds kr e d i ten, der die Aeichsregie- rung ih rbesondere« Fnteresfe widmet, die weitere Knapphaltung der3nlandSzah» lungsmittel. S bald jedoch eine Dauer versprechende Erl.'ichterung auf dem Devisenmarkt fühlbar wird, wird sie die inländischen Kredite wieder erweitern. Was die Frage der unmittelbaren Rentenmarkkredite anlangt, so geht das Bestreben der Regierung dahin, Kredite, welche wegen der Einheitlichkeit der Diskont- und Kreditpolitik alle über die Rei-chsb. nk laufen müssen, von dieser möglichst unmittelbar allen Kreisen zuzuleiten, welche in der Sage sind, reichsbankfähige Unterlagen zu lissern. Auch darüber hinaus hat die Reichsregierung nicht ohne Erfolg auf eine Ermäßigung der v)n den Banken und sonstigen Kveditirganisationen berechneten Zuschläge yingewirkt. Die Reichstagswahlen. Berlin, 22. Febr. (Priv.-Tel.) Die Deutschnationale Vollspartei hat dem Reichskanzler mit- geteilt, nach ihrer Auffassung sollten die Rrichs- tagswahlen gemeinsam mit den bayerischen Landtagswahlen am 6. April dorgenommen werden. Innerhalb der übrigen bürgerlichen Parteien besteht jedoch keine Old- gung, sich diesem Verlangen anzuschließen. Klarheit über die Frage des Termins der Reichstagswahlen wird voraussichtlich in der heute stattsindenden Sitzung des Aeltestennttes des Reichstags geschaffen werden, die sich auch mit der Behandlung der von der Sozialdemokratie gestellten . Anträge zur Abänderung bzw. Aufhebung der Verordnungen auf Grund des Ermächtigungsgesetzes beschäftigen wird. Der ReichShaushalt für 1924. Berlin, 21. Febr. (WTB.) D-m Börfen- kurier zufolge hat der ReichSsinanzminister dem Reichsrate einen Entwurf des Gesetzes über die vorläufige Regelung des Reichs- Haushalts für das Rechnungsjahr 1924 zu- gefen lassen. Solange der G -ld etat für 1924 m>ch nicht völlig festgestellt ist, soll die Reicks- reg erung ermächtigt werden, zur Aufrechterhaltung der Reichs Verwaltung oder zur Erfüllung der Aufgaben und Derp'lichtungen des Reiches die notwendigen Ausgaben zu leisten. Der Entwurf sieht unter anderem vor. daß der Reichs- finanzminister ermächtigt werden soll, zur tnr- übergehenden Verstärkung der Reichshauptk.isse und Bestreitung einmaliger außerordentlicher Ausgaben die Summe von einer Milliarde Goldmark auf dem Wege des Kredits flüssig zu machen. Die Nationalsozialisten in Braunschweig. Braunschweig, 21. Febr. (WTB.) Gestern abend ist durch die Polizei eine Versammlung des Germanenbundes au'gehoben worden, da der dringende Verdacht besteht, daß dieser waren selbst Schwarze. Jetzt begann er die Aufmerksamkeit der tn Bewegung geratenen Menge zu erregen. Der Schlag wurde aufgerissen. „Ahl ... ein weißes Täubchen!" Gierige Hände streckten sich nach Florence Dewey auS. Sntsetzt suchte sie in die äuh-rste Ecke des WagenS zurückzuweichen . . . Da plötzlich ein Hagel von Stockschlägen auf die wolligen Köpfe! 3m Augenblick der höchsten Gefahr war der schwarze Diener vom Dock gesprungen. Mit herkulischer Kraft hatte er sich den Weg bis zu einem Mann gebahnt, der wenige Schritte vom Wogen entfernt in der Menge stand. Rur zwei Worte waren eS. die er dem zurief: .Deweys Tochter!" 3m nächsten Augenblick hatte der Mann dem Rächst stehen den einen schweren Knüppel auS der Hand gerissen und ließ ihn auf die Köpfe der Bedränger niedersausen. .Zurück. . . Zurück. . . oder . . Eine Schußwaffe unterstützte die Drohung. Sie war nicht mehr nötig. Sobald diese f dte mbar doch biS zum Wahnsinn erhitzte Bande die Stimme hörte . daS Gesicht sah, lieh sie von dem Ang riss auf Florence ab. Ein kurzes Kommando deS Mannes schaffte dem Wagen freie Bahn. Von fernher wurde Gewehrfeuer vernehmbar. Aus der Sacrament) Street brach ein Trupp berittener Prallten und schlug auf die festgekeilte Menge ein. Wer mcht ausaeichen konnte, wurde niedergeschlagen ober von den Pferden zu Deden geworfen. Georg 3'enbvandt stcmd tn feinem Laboratorium in Wiemy Er hakte btc Tür deS RaumcS sorgfältig verschlossen. Rienand sollte ihn bet diesen Versuchen stören, die ihm btc letzte Sicherheit brtnaen mußten. Die sozialdem)kratischc Fraktion hat im Reichstag eine weitere Interpellation eingebracht, die sich mit der P e r s on e n t a r i f p>) l i t i k der Reichsbahn beschäftigt und diese als unsozial bezeichnet. Ferner wendet slch die Interpellation gegen die geplante Einführung des Lichtbildzwanges bei Zett karten. Bund lebiglta) otc Avrrteyang oer verorten« naiioaalwzialtf i'ch n Arbeiterpartei Deut ch!andS ist. Etwa 150 Dell e$ ner, darunter bzr frühere b-au1.f4to.t_j ch. dH i n i ft er p r ä i i be n t Sepp Oerter, find zur Feststellung ihrer Perfonalten beim Polizeipräsidium ei.igeltefert toorben, von wo sie noch in der Rächt toteber entlassen ^wurden. Einige Personen, bet denen belastendes Material gesunden wurde.wurden dem Untersuchungsrichter vorgeführt. Die Verhandlungen zwischen der Kölner Sisenbahndirektion und der Direktion der Regtebahnen führten zu dem Ergebnis, daß am Montag auf der Strecke Köln—Düsseldorf tm Personenverkehr eine weitere Verbesserung Eintritt Auf den anderen Strecken stehen tm Personenverkehr Derkehrsverbesserungen bevor. Da krachte von der Markthalle her eine Salve und riß blutige Lücken in dte Reiterschar. Jetzt brachen auch auS den anbzren Straßen Polizettruppcn tnr und drangen auf den Platz Bon der Halle her wurden sie mit- wütendem Gewehrfeuer empfangen. Die bewaffneten Schwarzen hatten sich in der Halle verbarrikadiert und schossen v>m Dach und von den Fenstern aus auf die anrückenden weihen PoliZettruppen. Feuerschein zuckte auf. Brennende Teile des Schetterhaufens waren vom Wmde biS in die Halle getrieben worden und hatten gezündet. Die Eingeschlossmen versuchten daS Feuer zu löschen. Die Schüsse der Angretfer trieben sie zurück ober töteten sie. Gierig fraß daS Feuer Wetter. Bold war die große Halle cm einziger Flammen Herd. Ein wtldeS Geschrei drang auS dem Innern. Die Polizisten erwarteten, daß die Schwarzen nach irgenbetner Seite hin einen Durchbruch versuchen würden. Doch nichts geschah Weiter fraß das Feuer. Dte Fenster zersprangen in der Glut. Lauter als bisher drangen durch die offenen Höhlen der wilde Gesang und das fanatische Geschrei der Eingrichlo srnen. Hetzt wurde eS schwächer. 3m Rauch erstickten die Stimmen der Männer, btc lieber sterben, als sich den Wetßen ergeben wollten Wie der Reichsverband der Bankleitungen mitteilt, ist für daS Dankgewerbe ein neues Tarifabkvmmen abgeschlossen worden. Die Arbeitszeit beträgt danach 8 Stunden täglich, am Samstag 6 Stunden. 3m Bedarfsfälle kann sie von den Dankleitungen auf 54 Stunden in der Woche festgesetzt werden, ohne daß eine besondere Vergütung für die Mehrarbeit eintritt. Wie dte ,Äöln. VolkSztg." meldet, f>ll der Parteitag der ZentrumSparter am 5. und 6. April in Fulda stattfinden. Die französische Wahlreform. Paris. 21. Febr. (WTB ) 3m französischen Senat crHärtc Senator Ronoult zur W a h l - reform, er stehe auf dem Standpunkt, baß es darauf ankomme, auf dem Gebiete der Wahl- refotm das zu verwirklichen, was für Frankreich und für die Republik am nützlichsten sei Der Erwählte müsse in direkter und enger Fühlung mit den Wählern bleiben, damit die Lösung der großen Probleme der Zukunft in Einklang gebracht werden können mit den lokalen 3ntereHen. Die Generalräte, die aus überzeugten Republikanern zusammengesetzt seien, hätten mit großer Mehrheit sich- für die Wiedereinführung der Einer- und Mehrheitswahlen ausgesprochen. 3hre Stimmen mühten gehört werden. Das Parlament solle, was die Verteilung der politischen Kräfte anbelanqc, das Spiegelbild der Ration fein. Das Mehrheitsprinzip aber fördere die Konsolidierung der nationalen Einheit und begünstige die Außenpolitik des Landes. Rach Ronoult erklärte der royalistische Senator de Blois, für ihn komme vor allem die Erwägung in Betracht, daß der Ministerpräsident nicht gestürzt werden dürfe. Wenn Poincarö zurücktrete, wäre daS ein großes Unglück und eS würde keineswegs den sozialen Frieden bedeuten. Der reatticnäie Senator de la Hahe ertiart, er möchte verhindern, daß der Ministerpräsident auf die weichen Kissen der Arrrndissementswahl falle. Man möge ihn in den Senat und In die Akademie schicken, bamit er eines Tages wie ein Retter wieder auferstehe. Denn er glaube, Poincare sei der letzte Sieger der Republik. Damit wird die Generaldebatte geschossen. Für den Grundsatz der absoluten Mehrheit bei den Kammer- Wahlen stimmten 124 Senatoren der demokratischen Linken, 124 Radikale, 7 Mi glteber der Republikanischen Union, 1 Mttglted bei Rechten und 2 Fraktionslose. 19 Senatoren wohnten der Ab- stimmung nicht bei und 9 Senatoren enthielten sich der Abstimmung, darunter Leon Bourgeois. Alle übrigen Senatoren haben für Poincarö gestimmt. Runmehi muß die von der Kammer angenommene Wa hlrech'svor läge nochmals von dem Wahlrechtsausschuh des Senats geprüft werden, da dieser mit Ausnahme eines einzigen Senators grundsätzlich für die Arrondissementswahlen ein getreten ist. Kleine politische Nachrichten. Zu der Dlättermeldung über eine beabsichtigte Erhöhung der Beamtengehälter erfahren die Blätter von unterrichteter Seite, bah es sich vorläufig um eine grundsätzliche Zustimmung der Reichs re gierung handcle. nach Maßgabe des Möglichen an eine Erhöhung der auch von der Regierung als unzulänglich angesehenen ‘Beamtengebälter zu denken. Gs sei möglich. daß vielleicht zu Beginn des neuen Rechnungsjahres (1. April) dte Reichsregierung der Frage nÜbertreter werde. Aus Stadt und Land. Gießen, bet 22. Februar 1924. Ein Eckpfeiler der deutschen Reich-' einheit ist die Pfalz. Diesen Eckpfeiler wollen bk Franzosen zu Fall bringen, daher konzentrieren fie ihre ganzen Anstrengungen jetzt auf die Pfalz Dort wollen fie die Brelche schlagen In die Einheit des Reiches Aber trvy Sturm und Ungeteilter steht dieser Eckpfeiler der deutschen Einheit fest und unerschütterlich, wie ein Fels von Granit im brandenden Meer. 3n der Pfalz wird daS Schicksal von garv Deutschland entschieden. Das Schicksal der Pfalz ist nicht eine Angelegenheit von 800 000 Pfälzern allein. eS ist die Angelegenheit von SO Millionen Deutschen. Daran denkt besonders beim Pfalztag am 24. Februar. Vornotizen. — TageSkalender für Freitag ötabttbeater: 7 Uhr .Menschikow imb Äatba< rina". — Deutsche Demokratische Partei 81/* Uhr im Gewerbe Haus Mitglir derveriammlung. — Akad. Ausschuß für ßctbtiübungen: 8V< Uhr tu der Reuen Aula Vortrag von Profp Schmidt- Burgk, Aachen, über .Stadien unb Gymnasien tn der Antckc" — Oberhejs. Gesellschaft für Ra- tm- und Heilkunde 8>F Uhr tm Höriaal bei Physikalischen 3nstituts Vortrag txe Dr. Hummel über .Dte ältesten Landpflanzen". — AuS dem Stadttyeaterbureau wird unS geschrieben. Auf die Ausführung von LessinyS .Minna von Barnhelm" am Sonntag nachmittag von 3l/e bis gegen 6 Uhr bei ermäßigten Preisen sei ganz besonders hingewiesen da es die letzte des ewig jungen Werkes ist. — Abends findet eine Wiederholung des Operetten» schlagerS der Spielzeit .Katja, die Tänzerin" statt. Beiden Vorstellungen geht anläßlich des Pfalz- tage- ein von Direktor 6 le i n g 0 e tt e r verfaßter und von Freya S t u r m s e l S gesprochene, Prolog voraus. — Republikanischer Lehrerbund Gießen. Morgen. Samstag, findet nachmittag- um 4 Uhr Im Sinasaal de- Realgymnasiums der 2. Vortrag des ZnlluS .Demokratie unb Politik im 19. Jahrhundert" statt, ©tu- dienrat Prof. L Hüter axrb über 1848 sprechen. — Einen Volk-unter ha ltungS- abend veranstaltet der Evang. Arbeiterverein am nächsten Sonntag abend tn der Turnhalle am OswaldSgarien. Der Ertrag soll zum Besten der Winternot Hilfe Vertrendung finden. (Stehe Anzeige.) — Raturheilverein. Morgen abend Vortrag über .Atmungskunst". Rähere- ist ander Anzeige ersichtlich. — Der Konsumverein beruft bn heutigen Anzeigenteil eine Mitgliederveriamrnlung für seine DerieilungSstellen 3, 4, 11 und 29 ein. Mit der Versammlung soll eine WarenauSst ellun- verbunden werden. Rähere- in der Anzeige. — Verein Ruoersport 1 9 1 d u n t Akad. Ruderabteilung. Rächst« Mitd cvoch Generalveriammlung. (Stehe Anzeige.) •• Die Au -gäbe von neuem Hart» gelb wird zur Zett von den maßgebenden Berliner Stellen nti Auge gefaßt. Räch der .Bost. Ztg." soll eS sich um Stücke v>n 1, 3 unb 5 Mark hanbeln DaS neue Geld, daS nicht von der Rentenbank, sondern von der Reichsbank au*- gegeben werde, soll an bie Stelle von Papiergelbn o ten treten, die auS dem Der» kehr gezogen werden sollen. "* Oesfent l iche 3 mpsung. Um fih diejenigen impfpflichtigen Kinder, welche tm Hahr 1922 unb früher geboren und biS jetzt noch nicht geimpft sind, Gelegenheit zur kostenlosem Impfung zu geben, wird am nächsten Mittwoch 27. Februar in der Stadtmäbchenschule (Turnhalle) ein öffentlicher 3mpftermin abgebalten werden. RäheieS wird au- der demnächst erfolgend« Bekanntmachung des OberbürgemteisterS ersichtlich sein. *♦ Gemeinscha f tliche Hundedres- furen werden von den hiesigen Hundezüchtev» vereinen tn unserem heutigen Anzeigenteil ango kündigt. ltene Heliumga- v)n der Außenwelt abschtoß. (Fortsetzung folgte HRHi Nftt tii WaW«); U änbter. 27 Gab« aü. Bleichst ratze 21 Bugufu Fnodrich. *raT*nf- rttrtobeetnfbeftor und Borflanb des ©olhrtimt» Sctebbera mtl'TOtrfUnfl vom lMLrz 1924 ernannt. Landkreis Hirnen. £ Tbieletf. 21. Febr Modln bk noch hmner recht brudtnbm Avirtf chaj tsverbällnllk manchen füb«n. und in tt*e tnrir Familien itanwntfkb bk Brbelt»loffgfelt schwere "Bot und Sorgen bringt, beleucht«» ein tragUdXT Borfall, der einer bidfarn Familie tiefe Trauer brachte Der etwa 23jdbrtae Svbn. kit längerer Zeit arbeitslos, fah alle kirn Bsnüdunpev am Brichäftigung erft>ln!o4 Am Montag ßrbrte er wieder von einem solch vergeblichen Gang beim, und in der folgenden Rächt machte er in einem Anfälle der Verzweiflung feinem Leben ein Gnde. — Höbe Bu be n hä n de wüteten an einem der letzten Tage auf der ©Hauff« Dteseck— Sieben, indem fast alte Bäume, die längs der Sirahe stehen, mit einem Beil abgehackt wurden, ©ine e«mplarllche 'Beflrotung dürfte für eine solche Z/rstörungswul am Platze fein • Alien-Bufech. 21. Sehr Das Fell der goldenen Hochzeit feiern am nächsten Sonntag die Eheleute Heinrich Schreiner und Frau Margarete geb Meller bierHML Die alten Leute erfreuen sich noch voller Rüstigkeit £ Lich. 20. Fedr 3m vergangenen G^hre hat sich hier im Anichlutz an die Freiwillige Feuerwehr Lich eint Freiwillige Gant- tätskolonne gebildet Kolonnenführer ist der diefige prakt Arzt Dr Hermann A v t h, sein Stellvertreter Bäckermeister August Baler Da |«r Beschaffung der notwendigsten Ausrüstungs- gegenstände der Kolonne erhebliche ©elbmlttel notwendig find, veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr am Sonntag In Steins Saalbau einen Dohlläilgkellsabend, dessen Reinertrag dem guten Zpecke dienen soll 3ur brung gelangte das Lustspiel .Pension Schöllet, ferner wurden Gesang«vorträge der Hits tuen Gesangvereine .•intgteit". .tidlkt“, Aothscher Münnerchor und .Gemüt!ichkeii" zu Gehör gebracht. Dk 'Beranflallung erfreute sich in Anbetracht des edlen Zwecks eines guten Besuches, die wohlgelungenen Darbietungen ernteten reichen Beifall Gleichzeitig mit dieser Ikranflolhmg wurde die Verleihung von Feuerwehrehrenzeichen für 25- und 40- rührige Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr Lich norgenommen Dk Ehrcmzelchcm mit den entsprechenden Ehrenurkunden überreichte Kreisfeuerwehrinspektor Dickorö aus ©leben an die Gulnlare. und zwar für 40jährige Mitgliedschaft an Ehrisilan Vater l. Ludwig Scherfs und Paul Küchler. für 25jährige Mitgliedschaft an ©brifiket Philipp Herrn Alboyn, Ludwig Adam 2 l b o h n . Karl Heinrich A l b o h n . Karl Ludwig Schmidt IV., Heinrich Zimmert, und Friedrich Menges Vl Herr Dickorä verband hiermit die herzlichsten Glückwünsche der Regierung an die Gubilare und hob besonders hervor, oad tne Fermrwehr uns kc tanger Ze« als ernt der tüchtfaste» Mehren t» «zelle Gietzem da stehe. Barnen« der Stadt sprach Bür germe. fier Völker den Gubiknen Dank und Anerkennung aus für ihre jahrzehntelange opferwillige und selbstlose Tätigtet: Kreis vüdtngeu. * Büdingen. 20 Febr Gode de» vorigen Gahres wurden gegen unteren Bürgermeister und mehrere Bäckermeister m der Öffentlichkeit scharfe Angriffe erhoben, die sich auf eine M ehlbe f chas s un g der bk- Ilgen Bäckermeister durch Dk Stadlverwrltung brtzogen. Der F.idzug der Didertacher de» Bürgermeisters nahm sehr starte ärrmrn an und brachte auch eine behördliche Buchprüfung jene» Geschäftsvorganges mit sich Gktzt hat sich der ©cmeinberut in feinen Sitzungen vom 14. und 15. Februar eingehend mit der Angelegenheit besaht, ©r läht nun als Rieherschlag feiner 'Beratungen im .Bübinoer Allg 3ru. eine Feststellungs-Erklärung amtlich veröffernl ch«. bk bn Bürgennci'ter rochrserkigl. kbxsn Haup.urders«»cher aber Ui un^noöbnlutKr Bkt'e öffentlich abkcwz^l. 3« M4er amtlichen Erklärung Heidt es nach der Schilderung des Geschäftsvorganges u a wörtlich weiter .Kaum war der Beichlutz de» Mehlgeschästs bekannt geworden, so setzte eine tDüfte und gehässige Agitation gegen dte 'Beteiligten, ganz besonders gegen den Sür^-rmeister ein, die dann fchliehllch durch eine Anzeige an die Amtsanwaltschaft trxgen Machers, Begünstigung dazu, Erregung von Irrtum beim Gemeinde rat durch den Büraermctfler. Verdunkelungs- und Besechunas- gefahr. strafbaren Zustandekommens der Ausgabe- antoetfung für besagten Mehllaus ufw von selten des Herrn Gustlzlnspektors und Gemeinderats Dorther gekrönt wurde Das sich Herr Dalther in dieser Anzerae an Unwahrheiten. Verdächtlaungen und Gehässigkeiten gegen verschiedene Personen, insbesondere gegen den Bürgermeister erlaubte, überschreitet jede Grenze des Anstands Man weih nicht, wie man die Bedeutung eines Gusttelnspellor» einschätzen soll, der in genannter Anzeige durch phrasenhafte Aufmachungen die Dichtigkeit feiner Darlegungen dadurch fenfatloncll zu machen glaubt, datz er fünfmal hintereinander öle Redewendung gebraucht — .Tatfache ist, bah —**. Der die Bluff- Politik des Herrn Dal!her kennt, weist, dah diese Dorte, aus seinem Munde gesprochen, schon längst nichts mehr bedeuten. Hkr aber erwiesen Ile sich noch viel inhaltsloser und hohler als die gewohnten, von grobem Dortschwall begleiteten Dalthe''chen Phrasen Zu zwei Quellen hatte Herr Dalther schlürfend sich geneigt, um den brennenden Durst der Sensation zu löschen. Die eine sprudelt in seiner Phantasie, die andere als Klatsch und Tratsch auf der Strahe Herrn Dalther ist der Deg zu dielen beiden Stätten kein unbekannter. Aber auch deshalb muhten seine Tatsachen zusammen brechen, und übrig blieb — ein blauer Dunst Die Bilanz Die Staatsanwaltschaft Stehen und das Kreisamt Büdingen stellten das Verfahren ein, da weder irgendeine strafbare Handlung, noch ein verwaltungsrechtlicher Berit ah vvrgekvmmen war Herr Dalther indessen hat sich wieder einmal als Held gefühlt. Gönnen vir ihm dieses Vergnügen, es ist sein Bedürfnis. Rur schade um die Verschwendung von Zeit und Geld, die diese Machenschaft verursacht hat. Sv sieht das Dirken dieses Herrn aus, der sich bei jeder passenden und un.-asfonden Gelegenheit als — Craden, offenen und ehrlichen deutschen CDlonn — rannt“ Ei« derartig- öffentliche Sprache von Amts wegen dürste nicht gerade zu den Alltäglichkeiten gehören und deshalb auch über den örtlichen Rahmen hinaus bemerkenswert fein Hcsten-Rassau. J[ Marbu rg, 21. Febr Bezüglich der Vorbereitungen für bk kommunalen Da hlen wurde in der letzten Sdadtverordnetensitzung an- geregt, die der Stadt zustehende Zahl von 31 Stadtverordneten wegen Der Zusammensetzung der »■■«TI en-nen rache htoabtztoktzen Zur Zeit find es » Ötabtnerorbnett. — Bei dem bnufaen ersten diesjährigen Schweinemarkt xogen Me Preise etwas an. Ferki tofteen 20 bis 25 Mark. Unter 40 bis 50 Mark das Stück. Handel flau fpb Frankfurt a BL. 21. Fede. Einen Ungeheuren Umfang hat die BroautgabuM von gefälschten lO-Blllionen-Schetnen ver Relchsbank im Fronttuner Drrtlchaits- beztrk und weil herüber angenommen. Aach der ganzen An dk Ausdeeitang diefar Scheine schein: es sich um ein Fälscherkvnfoniam zu handeln, dis Dutzende oon Agenten und Fallchgrldverbrri.er durch das Land schzckl Gn Franktun tauchen die neuen Falfchfchecne zu Dutzenden auf. Schöffengericht. ©letten. 19 Febr 3m September v 3». kaufte ein Viehhändler aus ©rohen - Bufecf auf dem Bicbmocf! in ©leben eine Kuh, bte er schon am folgenden Xogt. ohne bah eine Quarantäne statt gefunden hätte. n>ch Göb Inrob uviter- neräuteric Degen Vergehens gegen bk bestehend« Qu araniänevralch: iUen ttmrbe er mit Rücklicht auf feine seitherige Unbestraft heil zu einer Geldstrafe von 20 ©olbmar t peo- urteilt 3m B^b Händler aus Allenborf ad. Lda. erhkit au» Boden einen Transport Bich, das er auf dem Gkstener Bicbmortt oerfaukn wollte. Vorher veräusterte er jedxh davon einen Ochsen an einen Bie>bdnbkr In ©roften-Bufed, der das Tier irfibaH) nach Rödgen verkauft? Rach den bestehenden Bestimmungen tfl alles von au her- hall» nach Helfen ein geführte Bteb einer fünftägigen Quarantäne zu unterwerfen Da der Allendörfer Viehhändler diese Bocf4>ii|t nicht beachtet hatte, wurde er mit Rücksicht auf bte von ihm verursachte Gefährdung der heimischen Vtehbestände zu einer Geldstrafe von 40 Goldmark verurteilt Der ©rob-cn-Buferfer wurde dagegen f rei ge s p r ochen. da er sich vor dem Hau) nach der Erfüllung der ttetcrinär- pelitzeUichen Befttmmunacn erkundigt hatte und ihm ein strafbares Verschulden nicht nachyuweisen trat Degen Felddiebstahk» von Klee wurden ein mehrfach v-«bestrafter Mthändler vm hier zu S Dochen Haft und ktne Ehesrau zu einer Geldstrafe von 10 © rldmark verurteilt. Ein Ttonstmädchen aus Offenbach ün Dill- kreis hat einer hiesigen Frau, bei der es wenige Tage bedienstet war. em Kleid im Derte von 30 Goldmark entwendet und wird deshalb als rückfällige Dtebln mit 3 Monaten Gefängnis bestraft. Degen Fahnenflucht und Unterschlagung von mil türi eben DienstgegenftLuden wird ein Reichs- wehrfvldat zu einer Gesamtgefänanisstrase ton 1 3 a b r 2 D oche n verurteil ÄuHerdern wrrd auf Dienstenllalfuag erkannt Stetzencr ctrnffammer. ©fetten, 19 Febr Der Landwirt Dilheln« Kalbhenn in Bilbel war wegen Besfachungs- versuchs vom Schöffengericht Vilbel zu 1 Monat Gefängnis und 102 Billionen Mark Geldstrafe verurteilt worden. Er hatte einen ©teuerpraöl- kanten der Bezirk-kaffe Friedberg durch Versprechungen, diesem and anderen Beamten Kartoffeln und Mehl zu besorgen, zu bewegen versucht, ihm die 2.Rate der Landabgabe *u einem geringeren Gvldumrechnungsfay in Anrechnung zu dringen: dadurch hätte er ungefähr den sechsten Teil des tatsächlich geschuldeten Betrags zu bezahlen brauchen. Aus seine Berufung hin hob zwar die Strafkammer mit Rücksicht auf feine völlige Ertaubung die vom Schöffengericht erkannte Gefängnisstrafe auf. erkannte aber statt dessen auf eine Geldstrafe von 1000 Gotd- mart Degen Beleidigung des Bürgermeister- hatte der Karl Heinrtch Ludwig Schmidt in Assen- heim eine Geldstrafe von 500 Goldmark erhalten. ©r Hatto mv Rtzckstch» auf angebliche liwregete mühtg!e ib- Pfarrer Zen tgraf über .Die Rot bet an r- malen Gugend and die Dc-ge zur Hil e" sprach Die ernsten Ausführungen, In Denen eine - bei den heutigen anormalen Zeiten khr verbreitete Rot zur Aussprache tarn, ncrfeblten Ihr.rn Eindruck nicht Ss muh viel Arbeit geleistet werden, um in dieser Rot Hilfe zu bringen, denn von Dieter .Sanierung ' hängt unendlich viel ab für die Gesundung unseres Volles in der Gegenwart und besonders in der Zukunft. Dertvvll erjüntf werden die Darlegungen des Hauptreserenien durch die schlichter! und herstichen Aussührungen von Dekan R ö s ch e n - Freienseen, bet diesmal zu einer grohen Versammlung über seine 30jährigen Erfahrungen tn der Erilehung-vereinterbei! sprach und der feine Zuhörer zu Überjeugen vermochte, welch eine entsagungsvolle aber auch gele incte Arbeit hier geleistet wird Heber .Die Bibvit der Bahnbossmifsion- referierte Fräulein Grein, Uvi&renb Plärrer Grein über dus .Rettungs- Haus Aumühle" bei Arhcilgen sprach Die Verhandlungen wurden heute morgen fortgesetzt durch den Vortrag de« Landgerichts- präsidmien Gehelmerai T he o ba l d - Darmstadt. Zn streng sachlicher und doch argemeinoer- standlicher Delse redete er über das Thema: .Deiche gesei)lichen Bestimmungen muh ein basischer Gugcitbiuilorger rennen T. Es ericheint diin- (>mb nötig, dah eine Zusatrnnenstellu-ig die er Bestimmungen am besten mit einem kleinen Kommentar und einer Gedrauchsanwelsuna" — nicht nur tn die Hand jedes Pfarrers, sondern Überhaupt jedes Gugendleiters und G>tgendpslegers gdegt wird. Für die öffentliche Abendveriamm- htng war der Vortrag des Berufsvornnm'tes Bechl er-Offenbach .Bedeutsame- aus der Amtsvormundschaft für die ehrenamtliche Für- forgetätigfeif angeseyt. ein Reterat, da» heute gerade bei der Roiwendigkeit dteser au-gedehnten Arbeit auf allgemeines Gnterelfe vechncm könnte. Ich bringe gute Qualitäten zu sehr billigen Preisen!! 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Aus den Waldungen der Stadt Gießen, Bezirk des Försters Arft, Forsthaus Hoch- wort, sollen versteigert werden: a) Dienstag, den^.26. Februar 1924, vormittags S'/, Uhr beginnend, Abteilungen 26, 27 und 29 b, (Fernewald) 104 Nrn. Buche-, Eiche-, Kiefer- und Fichtescheiter 80 Nrn. Eiche-, Kiefer- und Fichteknüppel 150 Nm. Eiche-, Kiefer- und Fichtereifer verbunden und laden wir hierzu unsere Mitgliederfrauen ganz besonders ein. Zutritt haben alle Mitglieder gegen Ausweis. Zusammenkunft an der Kreuzung Karl- und Bahnschneise lFernewald) b) Freitag, den 29. Februar 1924, vor- mittags 9* , Uhr beginnend, Abteilungen 83 h und 95a (Stadtwald) 81 Nm. Buche- und Eichescheiter 27 Nm. Buche-, Eiche-, Esche-, Erle- und Fichteknüppel 96 Nm. Buche- und Eichereiser 48 Rm. Esche- und Fichtestammreiser 16 Nm. Buche-, Eiche- und Fichtestöcke. Zusammenkunft am Forsthaus Hochwatt (Licher Straße) 12228 Gießen, den 21. Februar 1924. Der Oberbürgermeister. 3. D.: Nosenberg. ßn kaufen gesucht: Personenwagen mit Lickt und tlnfdfkr. Schriftliche Angebote unter Anaabe des Banjabreo, der Bier bestärke, des auherften Preises und evtl. Etntend eines Lichtbildes unt 1214c an den (Weüener Anzeiger erbeten. Heute mittag 1 Uhr, nachdem ihr die liebe Mutter 2 Tage vorher vorausgegangen war, verschied nach langem, schwerem Leiden meine innigst geliebte Mutter, unsere Schwester, Schwägerin und Tante Frau Selma Katz Wwe. geb. Maier im fast vollendeten 48. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen. Winterfest im Katholischen DereinshauS laden wir Freunde und Gönner des Verein- Mutt frisshe Sutter kaust laufend (07417 Sturz Mtnirl gegenüW. Engelapotb. MlV Heiloereln Morgen.Samstag, teil 23. Februar, abcndS 8 Uhr, im Bereinolokal Dortrag vom £enn Naiur- beilkundigen ß. Guter ousjulö Thema: (lzÄv 9ltmnni|5fin Gäste willkommen. MelerMl Wir suchen in Gießen sowie Umgebung einen tüchtigen Platzoertreter zum Verkauf unserer Liköre und Weine. (Es wollen sich nur solche Herren melden, die beim Groß- handel, Hotels und Delikatsssengeschästen gut eingeführt stnd. Herren mit einem Stamm von Kunden sind sehr angenehm. Hohe Provision oder Fixum. Gest. Zuschriften erbeten unter Nr. 1226D an die Geschäftsstelle des Gieß. Anzeigers. V»*/> MM! Freitag und Samstag: Preis-Abschlag! M-WllWeM mit eine toi! Ballspiel-W IH, (lieta Zu dem am SamStag, dem 23. Fe» lehrfflädchan für MMSsl geludiL 017516 Adolf Mohr Seltersroea 59. tirmäilcta auS achtbarer Familie oer sofort od. svä er gesucht. 0X1Ui Ad nm Reinig Stablwaren Seitersweg 30. Hamb. Importhaus d.Ko'omalwarenbranctie sucht gut eingesübrte Vertreter bei dortigen Grossisten für amettkan. und deutsche Mitbleniabrikate, Hüllen- fruchte.geir. r^üchieufw. Miiteilungen inti9teferen»en erbeten unt. I». G. 375 an Üla - Haafeustein & Vogler. Landhaus mit ca. 1—2000 qm Garten oder ftelö gegen hoben Miet preis ait nachien gesucht. Evtl SlnuL Off. uni. P. 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Distrikten Eichelsberg, Annewald, Grundwald und Scheuernwald: Nutzholz: Fichte 6 Abschnitte mit 5,01 Fstm. (Schreinerholz), Birke 1 Abschnitt mit 0,62 Fstm. (Wagnerholz). Brennholz: Scheitholz Nm. 144 Buche, Knüppelholz Nm. 92 Buche, 34 Eiche, 2 Fichte; Neisholz Nm. 945 Buche, 170 Eiche. Dienstag, den 26. d. Mts., vormittags 11 Uhr, im Gerlachschen Saale in Bieber bei Gießen aus dem Distrikt Helf Holz: Nutzholz: Eiche 4 Abschnitte mit 3,87 Fstm. . (Schnittholz A u. B), Nadelholz 4 Abschnitte mit 1,97 Fstm. (Zimmerholz). Brennholz: Scheitholz Rm. 58 Buche, 6 Eiche; Knüppel- Holz Nm. 110 Buch«-, 57 Eiche; Neisholz Nm. 365 Buche, 907 Eiche, 6 Nadelholz. Donnerstag, den 28. d. Mts., vor. f mittags 11 Uhr, im Saale des Gastwitts Rühl in Hermannstein aus dem Distrikt » Pfaffenmark: Nutzholz: Eiche 1 Abschnitt mit 1,37 Fstm. (Schwellenholz) 6 Stämme mit 1,59 Fstm. (Bauholz), Nollen (2 Mtr. Ig) 2 Nm , Fichte 12 Stämme mit 8,77 Fstm. (Schreinerholz). Brennholz: Scheitholz Nm. 29 Buche, Knüppelholz Nm. 130 Buche, 10 Eiche; Neisholz Wellen 5910 Buche, 1350 Eiche. Drennholzhändler ausgeschloffen. Freitag, 22. Febr., 8' t Uhr, in der Neuen Aula Vortrag 1 )roseffor Schmidt-Burgk, Aachen Vorsitzender d. deutschen Hochschulamts für Leibesübungen Stadien und Gymnasien in der Antike nschlietzend: Siegerverkündigung. Die Ange, hörigen der Universität und Freunde der Turn- und Sportsache sind eingeladen. — Eintritt frei. Der Akad. Ausschuh für Leibesübungen Gründlicher PTanWnen-, Bltarr- tu Klavteraaterrtakt wird et ein Waber. "Wilionstr.ILv. 'JVer nimmt gesunde v schöne» Stinb (3nn|t) 1 ,1abr. als einen anScbriftL Angebote unter 017521 n. d. Gtefi. Ans. erfc WtzMgSIM Ersucht 5—6 Zimmer Geboten 3 Zimmer. Schriftliche Angebote unter 017519 an den Gießener Anzeiger erbeten. per sofort gesucht für meinen Prioathaushalt ein tüchtiges und ehrliches Alleinmädchen welches nähen kann und auch Lust hat, das Kochen zu lernen. 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StrindbergS Kamps gegen den Fern! .lSrnu- 6*rf! auf der B lhnc oft peinlich. toell y mit imgcrcd)!ert durst die bedeut - famen c bild- n Cl.üni d e de Di hier Ict“ u :1c - fcnt-ft und damit uns die e dämonuche 3 zarte mcnldlidi näher >u brin ’ 11 sucht (Jtn 5 t>? fällt dem dämonischen 3-avtvr der Hen i ; . s.i leS 'THalerfrcun- deS 3>clfbe .Der S e.eLkra.iz i t toertloS. axnn man ihn n.it kann, alle- i’t to*rtlr>v tr..11 man nicht ein Weid flöht füi einen Lorbeerkranz au» den Händen der txrfubxxnfd ex Grisc t e W?ib und Kia> von sich An Er l,e der untern vH irr en. naiv-gütigen, «bt fraulichen (Vxnnr lc)t er. d r Trunkene, das eaffini«' c _llnglüd»j>.i ?, taS den THanncÄmut tredt ui > ^lut t ttert . a!» G lterbild in den Tempel Siielk.it De beraubte ,^rcunb. bet bin* Gelch den ahnend verhindern wollte, ft reicht vor dem f. it accompl die Segel Da» Paar will fort von der fitättc bei S^rndensaN». eS steht voll Hast die Bande, di' den Mann fesseln da» Kind einer anderen. daS zwischen ihnen fleht und ihre Lied: töten wird, wenn bi: Fesseln nicht ab- geftreift werden Maurice geht, um mit der Der- jassenen Ocllebten Schiust zu machen und von dem Kinde Aoschted zu nehmen Am Abend will er mit Henriette hinau» in die Welt Eine Viertelstunde nach seinem Besuch bei dem Kinde |#oi Wie es im belgischen Kongo aussieht. Der .Bersa Iller Friedensvertrog" hat be- ßnnntllst nJ Deutschen jede kvlonrsatorisch« Fä- bigkeit bgesprochen und dafür gebrjt. dast unsere Kolonien eine Lcbensnotwen- btgfett für un< in andere Hände über- cnttocrie! wurden. Unter diesen Umftänben Ift es tesrnters reizvoll, die cbcschiTlichk.lt anderer floloni tato risch tätiger Staaten aus'uheUen u-V> «amentllch solcher, die in Gebirten arxl en. die auch tn der deutschen Kol ntalg schich e brtannt find Wir denken z B an das Kon^ gebiet — und an bic An. wie dort belgischcrselts tn einer jeder Zivilisation ml Geliche schlagenden Weise gewirtschaftet w rd Otn anteree Ausdruck ist nicht möglich wenn man den Berichten folgt, die der fr.-b.-re belg lch- Mi i re- W a u t <• r t In Der bekannten belg schon Zeitung ,Qe P.uple" bringt. Berichten. von lenen uni hier be'onders einer Interdhett, der sich mit dem Gesund- cheitszustand der Eingeborenen le- schastigi Schon die lleberichrift .31 faul gu un «mmense Sri de pitiS fdÖDe" be’agt viel .Ein ang cheuoer Schrei nach Mitleid mit dem Schicksal der (Mngetxrencn mühte sich e.h*b.m. . . Wauters stellt fest, bah brr G.-sundh?ltstzu- stand tn. wen., j--der aMtk so einen klein.m König Leopold spielen sann. Das) In Mefer Hinsicht vieles faul, nid»* alles so ist, wie es tm 3nt refle b.*r Zivilist'kn twdangt werken muh, geb' aal einer ‘Bereifung Wautcrs hervor, die bei 14t. t»h ein« Besserung der unmcnich'ichen Zustände lolantie «eicht möglich ist, als es nicht ter Berwal im, gelingt. i«:x Arb.ltgebern 3d hing vor den E n- eck'txncn beizubr.ngen Ei, - B s'rruni der Le- bensverchältnisse hat die blsh-.'-ige Berwaltun; den Ci q bot\nen nicht verschaffen ki rnen Die Ernähru g ist un'.uaeichenV Bcrbecrenbe Seuchen, wi B l>ett räumen entsef lich unter dm nid)' wi'vrstands- säh g.n St geboren:n auf. c h e bah s der Der- valtung gelingt, diese Sruchen tri f im zu be- tämp en. WxS nüren solche hn 'sivichm Eindch- hingen wie kas ®lng-:bcrcnenb fp tal tn Leopold- Ville un> die au epserungsvvlle Dätigk-U seines Leiters, bk Wautcrs ei xgehrnd b.*schrelat, wenn sie vereinzelt, wenn weite Gebiete, in denen die Seuchen wüten, ohne Hilse bleiben? Waulers stellt fest, das! In allen Zweigen der Denvaltung etwa die Hälfte tc8 notwendigen Personals sehlt Er be eichnei es alS ein des -nbeves Glück, tat) wenigstens auf Medizin.schem Gebiet die 31al'.«ncr fend de sprin^m . . . Die Feststellungen des früheren belgischen Ministers, wonach schwer g-g-m d e Singebore en acfan'.'igt wird, wo ach auch jetzt noch n cht eine Bef « ung ihrer LebenSbed.ngungen erzielt werden konnte, da es an dem notw.ndig-a Personal fehlt, sind uns nicht u 'Mannt Dkü sten st nicht au denen bck nnt g.'tixfen s in, die über daS Schicksal der d.utschen Ät-lonien zu bestimmen 1 l> jaht. und sie muh bei h. werten köi n n wir ang fichts j. ner Xat- kachen eine andere Frage nicht u kedaf.cn, näm- ill* am Platze. re||ur erein, Orts« ' sackmännW nb Freitags, Ile am Staub nbt Iritb. einbtgtifftn. ib Poliztihunbe chlatzl5 ifuar ebrutf 100 ■st**'1 I Mi aQO faW Z.Mi zrenag. 2?. Fedniar 1924 Ans Stadt und Land. G i eben, den 22 Februar 1924 2diü6i die kfilrn dinhrr vrm 'ilo.irl#» brrg, rettet den ((kbrritcr 2ee! Wir die Ja geilet hingen m.B», hat die Siekiu! q5lo.nmitsi.".a b 14.I0 kn. dcn groben Dee del Geber ■ a.s Ku m) an zu egen 3bn er:Ut allo haMelb. Schick al wir bte hcro- U4 Dloo'rr Deich w ni e.< nrch. gv.i igt. noch in legier Stund, daDorhaben der mast^eaenden S.eNen cb.uuKnbcn Mi! b.*m G.d?-e wurde eines der lehten Jlatur^cntmäl.r ve»schwind 1 d i e einzig« F i s chre i he r k 0 l 0 n i e. die d.r Bogels- berg aufzuw.tfen Hit Man hatte vor einiger Z it schon cinnai dir Befü.htu'.a d,h dir zu'ei lenter. jtdtcrp nisteten, nach deren D.ockenlcgunz au a wandert tt*ären. denn trrn des (brigftc' Ba h'u »rn ( der mc r.gen Bogrlfr.unde. die von der Crt lenz der bei.Vnt Ttn rhorste im Obrnnarb tpu'jten blieben die 3riber verfchmund n Da fanb.-n auf einer 8r- furlton durch dm B q lsderg im Sommer 1921 der hessi'che Zoologe Weiner Sunkcl-Mar- imirg. dir Bog Iskergornichologen Aeinrich La g - Scho.icn und Karl Audolf Fischer- Laubach tieiverstcckt in den Forsten an bei Hil» lerebach ein Acihcrpaar wieder, von dem Ite annahmen, dast es eines, und zwar daS letzte, von den Mooser Deichen ki Die'« i Seiber paar flretlt an den Bächrn unh Deichrn des hoben Bogeis- berg# herum und hat seinrn Lieblingsplatz am Gederner See Denn hort fanden el die drei Genannten am 3 Oktober 1922 fischend wieder. DaS W.ivchrn stand, au! Filchr lau.r d unter den Öden, toäbr nd das Männchen auf einer Fichten- hone Wache hielt Am glcich?n Tage ivurben am See austerdem ei 1 Paar Hau'.»en aucher. «in Dlähhuhn. drei Wafs.rlrü mer u ad Der Inder so foltene Eisvogel beobachtet Auf den Orten hielt sich ein gaoher Flug 3rlcn)dHg? aul. Ferner wat das ganze Sreial übedli von Mägen taufendes Aingdtaub.n. die hier sich zur Zugzeil versammelten. Wenn nun der Geherner See taocken- gclcgt wir), ast drr Bogelsberg um c. 1 Der Dogclwelt ärmer, u ad vor allen Dingen, bi« Tagt des letzten und einzigen Aeiherhortter werden gezählt sein. Obwohl der Aeiher. wo er hn groben Flügcn auftauchi. der Filcherci schädlich ist *unb die Fisch.reiberechtigten ihn deLhalo furchtbar verfolgen, ist es die P,licht aller QIatur- freunde, wenigstens die letzten ihres Stammes Im Bogelsb.rg vor der Bernich'.un z zu schützen. Der b?ta inte deutsch? Zoologe Proi. Dr K 0 nrad Guenther, der Beriasser des ausgeieichneten Kormo^bandes .Der Aatudchua' schreibt ganz rich ig in sein em Buche: .Eine dinfchränkung des Fifchrcih rbestandeS ist wegen drr bedeu e iden Schädlichkeat des Bogels berechtigt, aber einzeln e Paare sollen jeher Gegend belassen werden, der sie tote wenig anders Tiere zum Schmucke geretchen. Wer hat heutzutage schon einen Aeiher gesehen? Für mich war es ein Erlebnis, als ich einmal aus einen Dampferfahrt von Schaffhausen nach Stein zwei der majestätischen Bdgel mit schön gebogenem HalS über den Bäumen deS älrwaldeS heilen sah." Wenn ber grobe Aatudreund Freiherr v. Gratls- heim eine Reiherkolonie von 20J S ück bei Ieinem Sdilosse Moodtrin a. b Sagst schont tdae Kolonie ist In der Ornithologie wohlbekannt unter dem Aameii .Die letzten Aeiher von Moorslein"I, dann dürfen die Bogelfreunde des DogelsbergS nicht säumig sein, w.mn es gilt, die .letzten Aeiher vom Bogel^brrg" zu sck»ützenf 3m Bogelaberg denkt keiner an Die Bersolgung drS Aeihera. im Gegenteil. jeher zweite vom Landvoll ist ein echter .Buhlshannes'. der sich an dem Anblick des .WaldstorcheS" (Brrwechfelung im Dolksmundmst drm schwarzen S.orchj freut, und trotzdem scheint Ein dcutschrü Mittel gegen Zucker- krankheit. Prof. S i n g e r Hai tn der Wiener Ge'ellschaft dcr Äerzte über eine neue Methode der Behandlung Zuckcrhanser g-rsvrvchea. 3m Berlaufe t>>n Berauchen fand er, dast nach M lchlnjektionm bVt AuSIcheidung von Zucker zurückgeht unh btt Patienten vi l mehr Kohlehydrat« ahne Schaden vertragen ober — wi« man dies Willenschafilich nennt - «hr? erhöhte .Toleaan»" für Kahle- Hydrat? auia,.ifen Damit schei at <>ach die Zucker- kran'h it (Daab.teS) tyra’xu i ch durch die ,»genannt _• Aeizkörpertherapte o?« Protein- körperthciapie günstia b.xliflu!;bai, axaS um so bcmerkenslreitrr ist. al$ Diake'es m ist eine Folge von Störungen bei .inneaen S k etion". v>r allem der Bauchsprich l)räsc ist. Milch!njektlv-E>a. be- ziehungsa^ise 3n;«stionen ge ijneter Medikamente, welche die chemische Industrie aus den Markt gebracht Hai, werden in brr letzten Zeit bei 8itkut«n Kiansh.iten mit günstige n Erfolge vrr'aendet. Professor Singer hat nvcht nur Im Di rverfuch durch Injektion von bekannten ,art- frvmten*Oraeifj'* sich von bei günstigen Beet— fluslung der Zuckcrkrankhdt üb.r>ejge 1 können, sond rn auch bei hänfen Menschen Besserung beobachtll. DaS Präpar r, das Professor Singer ixrnenbete, ist cm In Zer-.tetiei'en wo l'ekanntes b l tgeS deut ch«) ör>~ufl'lJ, daS .öafeofan** b r Lhemilchen Fabrik von Heyden ö) ist daS Terbicnft Professor Singers, darauf hiagewiesen xu haben, tast auch die deutsche Wissenschaft gegen die Zuckerkrankh'ni perüftet ist Man nennt die Behandlung mit Talcoscm bh .unspezilllchr". a^br-mb dir 3nsulmthrrapie als .spezifische" zu bezeichnen ist. Gletzener Anzeiger fGeneral-Anzeiger für Gderhesfen) lich die toi« ist es mbgltch. bab einer Aation — bie. wie die Tatsachen origen, völlig au < itande ist. tn ihrem eigenen Kolonialbesitz mer'.f*«.itoüringe Zustande zu schaffen — weit« Oebute unseres einst so blab n_>.-n ostaircka» rifche-a Schutzgebietes zur Man aKrertoahung übetgeber woiden sind? Wie wollen die all 1 eitel und assoziierten Mächte des Beda.ller .Fa rede 'Sver:rages" tiefes mit dem Prinzip der fitt- Udxn und kulturellen Hebung brr Eingeborenen vereinigen — das sie doch dc.r Welt als de Ugfle 2ufg.be her Zivilisation verkünd.t haben? Hundme von deutschen Arrzten. die Ung> Haires auf dem Gebiet« der Bekämpstang tropi- 14-er Äianüv.ten un? Seuchen gelea l.-t haben. Tausend, tüchtigste: drutlch.r Äolumalbcamter. Zeh i:au!e ade d.urtcher Ku.turpi n e e werden zur U n I ä I i gl e 11 in der z u eng geto >r- Denen deutschen Heimat peruriedt w-h end trau'« 1 Mi.ii.n.n von Eing-b?.r .e a ib-tr Halst a. f J Dri rg n.sie (♦türlen u.agrzadlre Hafen ihre fie l«m a d? in g.-g .,g h :i G.b» es ein schrraead.rcs Un.ech: hr» Ei g?n^b.r?! Unh das alles geschah und grtch c;i unter den Auspizien des .Döllerbu.-ade; B)ie lange noch . .? MMellSDlM üoö 5WM im Siels (Sieöen imlaür 1923. 3m Anschluss an bk kürzliche Deröffrnt- llchung über bi»’ D«oölfrru7aasb -a'eaung i i ber ö:abt ®k’;ea teilt uns vom xr.iSjdu-nbb'iUumt Amtsarzt Ti Schüppert über d«i G s u n d- heitszustand und die Sterblichkeit im Kreis ® leben im Hahr 1923 fol^ndes mit: 3m 3abr 1923 sind m bzn 79 Gemeinden des Kreises Gieh.'n, bei. «lnschläestlich b«r Stadt (Meten. 97 6D0 Elmr-vhner nach der letzten Bolls- zällung vom Hahr 1919 zählt. 2291 Kinder lebend gebeten u?rden. hiervon kommrn all Brvölle- aungsAuuachs kes Kr.i >.s nicht i.a Betracht 323 Kinder, bar In der Faauonkf ntt geboren, als Älntcr krrisfaemder Matter alsbald triebe cvf gebracht wurden, so bah 1931 Kinder als Gr- burtenzuaachs an,*.unebm«n sind. Brr der oben- genannten Ginw-hnerzahl k)mmrn auf je 1000 Otntrb-xr 20,2 G.burioa. 3t#ddJ:ct)unge^ fanh«t tm ÄrtS Dieben im Bcrtch'.s^ahr 89) start, troD>n 290 auf bw 6kOt und 60) auf den Landkreis er. al Destorbrn sind tm gan’ri Kr.iS 1383 Personen. Wrnn wir 6iett>>.i Dü tn den Krankten- anstallen Glrhros Ber torbenen. bk dr n Är\i3 Cbief/en nicht a-igehörrn und drrrn Zahl 235 beträgt. In Abzug bringen, beh.il e i wir 1145 K »an aehdt.gr übrlj, für dir sich ein? ölerb- lid>!eits»fser von 11,7 auf Tausend ergibt; es wird allo diese ÖlerbeM fer von Der Geburts- zi,fer. dir oben mit 23.2 angegeben ist. um ein bllräch lache» übrrlch rtten. Wk sich die Dersiotdenen auf die einzelnen Al ersklassen veitrilen, ist au8 der folgendrn Zu- sammanst lstmg ersichtlich, In w'lch'^ auch bi« Zahlen für ©labt und Landkreis getrsint auf- geführt sind: ! - I (riw 3 inobner- 1^ ~ ± A L 13 - " । zahl Stadt 44 22 7 28 101 68 114 38» 33000 Landkreis 91 35 21 77 144 125 7kS 761 c4tC? iufjmmcn 135 57 28 105 245 193 382 1145 97600 B^tlachten wir die Todesfälle der Kreis- angehörigen — nur diese sind berücksichtigt — geordnet nach den wichtigeaen Äranfbeiten und Kranckbeitsgluppen, so ergibt sich folgendes: Don den 135 gestorbenen Kindeim unter einem Zahr sind allein 69 im Laufe des ersten LebenSmcnats an Lebensschwäche (Frühgeburt. Dildungsfehler) verstorben; Darnakatar-ab und Sr- ndhi"ung6fiÖrongen sind verhälmismähig selten als Todesu.fache angegeben. Die namentlich dem Kindesalter gefährNchen ansteckenden Krankheiten haben eine Zunahme gegen die früheren (fahre nicht erkennen lassen, trenn sie auch tn einigen Orten in gebäufterem Mafv auftraten. 3m ganzen wurden uns 48 TiDhtbericcrtranfunaen (29 auS ter Stadt und 19 au8 dem Landkreis) und 88 Scharlachfälle (66 au8 der Stadt und 22 auS dem Lanhkrois) gemeldet. Während bk letzteren alle in Genesung übeigingen vertiefen von den Diphtherieerck.an- fu igcn 4 Falle tätlich, di« Kinder im vvrichul- pffi t ertrank! und find dlS auf geringe Lähmunasrischeinungen wieder hergest.llt. T>.*i 3 polnischen Arbriierinn n aas einem Gieken benachbarten Gut wurde äavv- tische 2u-enkrankh.it «Tiachom». die ansteckend ist. festgestellt und die Kranken sofort der Augenklinik ».ugefubrt, wo Heilung ftattfanb. An Wochenbettsieber starb eine Wöchnerin und an anderen Folgen der Geburt 5 Frauen. An Tubedu'.ose sl d Im KreiS Gi?hm 145 Persone i goftDib n. und zwar entf allen auf Lungen» schwlrch uch 113. auf Tub r.'ul fe anberer Org ine 26 und auf miliar« Tu'*rr ulofe 6 TodeStalle. W.chi'end in 33 Orten Slrrbeidlk an Lungen- schwind uch: nicht Dorfamen, find solche In den fol- g.nd n 41 Gemeinden zu rerzel fmen: AllendoN a d Lah a 1. Annerod 1. Bellersheim 1. Beuern 2, Birklar 1. Bur.hardäfcldm 1. öberftabt 1.Ettings- hiufen 1 Garben eich 1. D ehen 40. Gr^^en-Lin en 2. Gründ? g 1, Harbach 1. Heuchelheim 6. Kessel- l-ach 1. Klein-Lindm 2. Langst 2. Lang-GönS 3, Lanoidon 1. Leihgestern 1, Lich 1. Lollar 4. Conboif 1. Lumda 1, Mufchenb.llm 2. Obborn- befen 1. Oppenrod 1. Qn«ftorn 1. Aö hgeS 1, Aüddirgstha 'scm 1. Au tershau'en 1. Stangenrod 1, 6 a f mb rg 1. Steinbach 3. Stockhaufen 1. TraU- Horiolf 2. Treis a d Ldn 2. 11 phr 3, Dlllin- gen 2, W.ickartshain 3. Wieieck 10. An Lungen^ntzünknmn starben im Berichtsjahr 103 ( 46 Stadt, 63 Landkreis), an Grippe und beten Folnrn 9 P erkrankun^en traten nur gani verrinzelt auf und ihr Bert auf ttar m allgrmeinen ein gutartiger. Grkran?unge.n der Atmunss« r'O.ne führten tn 61 (11 b>to 50) und ber Krrt^laufsorgan« m 111 Fällen (43 bzw 53) zum Tod; Gehirnschlag ist 59mal (26 brv 33) alS TodeZursache angegeben. 5mcl führte Blinddarmentründung zum Tod, diese Fälle gehörten dem Landkreis an. Kv?bs brachte 97 ( 39 Stadt, 58 Landkreis) und and ne bösartige Aeub ldung-.-n 18 (11 bzw. 7) Todesfälle. Durch Srlbstmard endeten 17 Personen (8 bzw 9) und zwar 11 männlichen und 6 welblchen Gefchldchts. 18 Personen starben an den Folgen «in *6 ^Inglücksfallrs. Das Opfer eines Mordes wurde eine 71 jährige Frau von G^hen und ein n?ug borenes Ki »d inWatzenbam. Alter'schwächr ist in 247 Fällen all Todes- urfad>‘ angegeben, 40mal In der Stodt Gleben und 2O7mal im Landkreis 3n Gi?hen hatten 3 Männer das 90. Lebensjahr übrrsch itten, der äl este Mann trar 95 Zanre 6 Moncaie alt ge- trorten. Im Landkreis starben über 93 Jahre oft je ein Mann tn Lirdenstrulh (92 Bahre). Geilshausen (94'zt Wahres und Lollar (9634 3c»hrr). stirbt die Kleine ohne Krankhei -Erscheinungen AuS einem vorhergegangenen Gelvräch deS Paares von Bedienten aufgefangene Worte fügen sich zusammen zu einer furch baren Mordanklage gegen den Tkxlcr un? Henri?tte. Die stete Erinnerung an eine ähnlich grausige, noch ungesühnta Tat. die schwer auf Henri et teS Cvipiflen lastet, war Deranlassung zu den geheimnisoollen Worten. die sich nun in falscher Dellehung gegen fie und den Geliebten kehren. DaS Gericht spricht /.war beide auS Bdangel an Beweisen frei, aber die Gesellschaft stobt die Gefehmte.i auS ihren A.ihen, unh Ik selbst quält briderseitiger Arz- wohn keiner ist sich dessen sicher, dast nicht der andere die Tat begangen hat Der alte Maler- sreund. selbst ein Büher von Gewissensschold. entreistt daS Paar dem verzehrenden Aausch der Selbstzerfleischung und bannt dir Dämonen deS ArawohnS und deS .zur Hälft? bösen Gewissens", nad hem die Obduktion der Leiche sie von aller äu’ cren Schuld s.eig-rwaschen hat Der verstehende Freund weckt im Weibe das Getoissen Aicht Furcht vor Strafe, sondern der 2'scheu ihres besseren Menschen vor den Untaten ihres schlimmeren führt die Sünderin der Tat auf den Weg der Aeue und 'Bufft, den sie entschlossen betritt, ein reines Leben beginnend Maurice, der Sünder tn vrcDanfcn. wird ebenfalls seinem Freunde Advlr-He folgen und die nur in Gedanken begangenen Derb echen. für die da- Gesetzbuch zwar keine Paragraphen kennt, durch selbstauferlegte Strafe sühnen. Die von T «l r k y äaherft prägnant und s arg- fäl ig b raus gebracht? Aufführung unterstnch vor al cm durch daS trarotragenbe Spicl GlleK ) ovS die dämonisch-rnystifche-t Motiv«. Fräulein Koop gab mit ter Portier Grisette durch cin. d?a gan'.rn Körp-r ter rnimi'chea Darstellung unterorbnen- k'eS Spiel und eine ti?fe ®rfa fung bei kornpll- z'erten 6c-1 -nkb nJ fckfei Weib«?, «'ne Leistung, tie sie neben die Iren? Aeiretberg der Frau Sturm) ll und die 3aan Kacharina Ao e Aub- rc-.^ s'rtlt Zn Karl 2om b« r 11 n hatte sie einen Pariner, der den toridjen (Sbarafler eines, ter T< I düng cin.4 verführ -n^chei WeibeZ erliegenden ManneS restlos auZschäpft«. Tt-n Düher Adolphe. t«n .ZdealmenschTn", arbeitete Kart Juhnke mit allen fciiizn Auancen sorgfältig und grcf’.'.ügtg b rau? Ban durchbrachtestem, m al öturmfel« al» die re.lallene .gütig vazriberrk« (Jeax AuSge- ri/i <:< Letstang n boten auch K «rl Bald als Abbe und vor al cm Frou Schubert-Züng- ling Li ter (teilen Aslle Der Mad«-ne Gath^- rine, ber eitfachrn Fr.m auS bem Bolke die in ib-xr sch-lichtei Frömmigkeit und Herz:nSeinfall immer daZ Rechte tr ift. D.»zegen wird es He-.m Schmitz immer noch schwer, die erfarderckiche Beweglichkeit und Anmut mit auf di« Bretter zu bring..i. Dte 3n,lymicrung war gut g langen Werckwürdig war nur d.-r Wind im Luienbourg- garten, drr trotz heftigen A >usch nS kein Mlttchen äu bc.-.gcn vermrchtr. Der stumme Detellio war In d ie'er Au fma cha ng dem üb ijea A iveoa der Aufführung uerwärdig. 3m übiig^n zeiNe Strind- bcrgS .Aauich' in Kürze ,um Drittel Mole, dast urfer Schaufpi.l tn d.-r richtigen B fetzung und vor einer loh enden Aufgabe, mehr und mehr tu «irem Enf-emble zufarnm noächst. dck «.n 2Lie- einandrrflaitern man, abgesehen von einigen auf ter Hand lie-mden Aufinschangen und Srgän- xungen, Im 3nt.resse etter gefe tagten künstlrri- sch.n Traditivn nur bedauern würde. —e. WEL TB EKA NN TE > T ' QUA UTA TSMA ALKEN oi rannet Ms“ v 2? Nc^ & *? ii xZo» L j iu w brüisq tolö'bt» E\W’ ne y,yc fab rt b' vndvnlrn ®« aller ®We nai k^nmie £k bk gtEl 6dÖ-; dfltnth «nmal zu gWIlätie Wtajmn f.^ninj herrsch Vrr'lr. 21. frrbrimr Frankfurter Dorfe. Tendenz: Hrdelberg ge- 1176c 7.e”'000«v' 1itO2 OQ-000 C6O3I OOOOOO 1)93£(0-XOOCO i5.e.7ai 19152^000000 1j1.200Uu9871(100000 15759X000^0 1614 UXI 4’ITfiOOOOOOuO I Oi5,1z5-y und trho'unq Das beste Rad wandten, und auch Trinen Plenen Tteglettm Wirch mitgeieilt, waS sie persönlich intercliiert. Auher- dem genieten die Polarrcisenden die sämllichen Darbietungen bei allgemeinen RadroprvgranunS. Konzerte. Reden. Dorträge uftt>. Gerichtssaal. rm. Darmstadt. 21 Febr. Das Wucher- aericht verurteilte die Ehefrau des Landwirtes G. Mülk> r in E b e r st a d t. die sich fortgesetzt anstatt des festgesetzten Höchstpreises von 28 Pfg. für daS Liter Milch fünfzig Pfeiriige geben lieh, ru einer Woche Gefängnis und 200 GoldrnarkGeld strafe. Sie behauptete zwar, dah ihr der Höchstpreis nicht bekannt war. das Gericht konnte ihr aber keinen Glauben schenken. die letzte Kolonie ihrer Vernichtung entgegrrogi- Khen, die. wie uns erzählt wurde, schon Jahr- ndecte im Bergwall» heimisch war. K. R. F 8 00, Decker Kohle 11 003. Decker Stahl 10 775. Drown Dnxri 2775 b.s 3030, Growag 425, Kaiser Waggon 8 0. Krüg rshcill 13 225. Hansa Lliyd 2300. Mez Söhne 7500 bis 8303, Ufa 9775, Chemisch? Remy 1103 biS 1150. Kabelwerk Rheydt 14 500. Bll beschidenc-n Umsätzen lagen Mont.in- pasirre elnx>$ fester. Dutsch-Luxemburger, Ober- drdarf. Phönir und Harpener gefragter. Eine mästige Kursbefesttguna y tgten die Aktien der D?rliner G. ohban e i. Dl? a'.lban' t at n mv einer Erhöhung ein. Rvrddeutsche? Lloyd und Hnvag zeigten bescstlgte Lenken?. Di: Werte t«S Wülin- ko zernS waren vmn>'. ?g nd crh.lt. Schclkeanstalt. Hrl.vcrkrhlung. Rütgers'ue ke besser. In ein- Fernruf 1212 Franz Neumeier Sonnenstraße 20 Spezialhaus für Arbeiter- und Berufs-Schuhwerk Größte Auswahl in Sandalen. Haus- und Kinder-Schuhen = (Mrorfirr Noten ....... »ran>Ssisfer, inländ. 15 bis 15,50. W -i^nmehl. südd. Spezial 0 28 biS 23,50 Roggenme! l 24.50 bis 25,25, R>ggen- und W.-izenll -ie 8,50 bis 9,50, Mars, La Plata 18,75 bis 19,50. Frankfurter Echlachtbiehniarkt. fpd. Frankfurt a. M, 21. F?br. Austrieb: 820 Kälber, 431 Schafe und 741 Schweine. Es wurden bezahlt für je 103 Pfund Lebendgewicht Kälber feinster Qualität 55 bl5 00. mittlerer frl- Tnn'ttr 31ff aiilrtlx J/. Deutsch, Retchs'ntrtd« t*van>ranilrnankl&< <•/• fnu|tfd»c Äoufoti . . *•« 6i,ivef«qr1rnf<8ah »ommtri- und -VrtDai tMJiit Tarmfl. «nd »tii loualdant . Iflltldft 1'onf......... T ruifdif ^.-rrlnibant .... H4rffd)if<6< tBrfibanl........... fiodnrmn 9a| ... .... Vubrr I «... Caro Irnif<6 gurrmbnra...... Oflfrutkrtiriifr nr rgrtxrti. tzarpr> rr yrrgbnu...... Aalncrrfe #lfd)cr4tebee....... L>frff Sfrlxt ...... Tdlmlfr ’-li/oiore«. ...... 6fnlifltnfta<6l . ........ lb-rgum...... Ptonffartcr -lnnatnrrn . . . zsonlcn'eiiiat-rit Braun . . . MriMlaeseslschnft ^rontfert. Tet. Union W-tt....... S udfadrit Herz Sichel.............. Zellstoff Valdkiof....... riudefrabrit strankenthal . . SuderfabtU Laghäusel . . . Quim, fo das) Me ®nmbntnnmmg fl(8 recht widerstandsfähig und tellweise sogar als fest zu be- -eich en ifl. Für führende Papi>7re ergaben sich Kurserholungen vori 1 blÄ 3 Billionen Prozent, die verschiedentlich noch darüber h»n.-»asgIngen. Die erhofite Ge'chästsb.l.'bung blrcb aber aus und der Verkehr Ichl^p^-te sich w.r^r auf allen Marktgebieten dahnr. Der G.ldmirft bleibt unverändert flüssig. Di« Devisenpreis« wurden bei glel- chcr 3u:c;(jog in großer un) ga.n.zen wie gestern tciiffjfcOi, nur Budapest tror w.sentlich rückgängig. Dcdisrnmartt Derlia—Frankfurt \ d'r"' (3n einem Teil der Aullaae wlcderbolU Die Wiederherstellung der Ordnung in der Pfalz. Speyer. 21. Febr. (WTD) Rach Rücksprache mit Geheimrat Dr. DayerSdörfer. der gestern mit General d« Rl e h die Ver handlungen wrilergeführl hat, teilt der Veiichterilatt« des WTD. mit, dah dte Wiederkehr der völlig normalen Verhältnisse tn der Pfalz, bi« Ruh« in der Devölkeruirg vorauSsehl, nur nxh eine Frage von kurzer Zeit fein werde. General d« Rketz steht, so erklärte Dr. DayerSdörfer, auf dem Boden der zwischen dem Speztaltiusschub und dem Kreisausschub «ritrilen Deirinbarungen. Damit sei auch eine baldige Lösung der schwebenden Fragen gewährleistet. SS sei d«iher die Rückkehr der von den Separatisten ausgo- wiesenen Beamten in Kürze zu erwarten und damit auch Oie vcl.ige Wiederherstellung der früheren rcd)tmä6ii',eii Veiloolimig. Di« Enllchcidung über die Rückkehr der von den 'B-saymigsbehörden dzw. der Rhcii landkommilsion ousgciLHekiwn Ve» amten stehe allein der Rheinlandkommission zu, und es sei auch hier, eine n>>bC- wcl e de Prusu >g erw. rtcn Zur D.ruhigung der psclzischen Bevölkerung ioimk auch noch mit- geteilt ttcröcn, dah olle von dem Kvcisausschuf) und der belgischen Rearcrung untcrnoinnKiicit Schritte im Einvernehmen mit derbaye- rischen Regierung In Mun-chen erfolgten. Vorgestern besuchten der Obe landesgerichtsprä- sident und der Oberstaarsanw..ll von Zweibiucken. gestern der Bischof v,n Speyer und der Präsident deS LandeSkirche'irates die Regierung der Pfalz in ihren derzcitig-.n Diensträumen in der Ober» post direkten in Speyer, um ihr zur Wieder nuf- nahm« ihrer Lätigk.i: ihre Glückwünsche zu überbringen. Sn Amlstätiikeit der Regieinmg unfi der meisten an bereit D.hörden ist bereits wird« in »eitern Gange. Sämtliche in der Pf.tlz oer* bitebenen Beamten (Mbcn ihren Dienst wieder angetreten. - Der OrtSlvhn für die Land- Gemeinden deS Kreises Diehen ist mit Wiriung vom 15. Februar ab wie folgt festgesetzt trviden sur Dersicherte über 21 Jahr«: männlich 2 Mk. w-eiblich 1,40 TRI , für Versicherte von ,16 biS 21 Jahren: männlich 1.60 Mk.. weiblich 1.20 Mk.: für Versicherte unter 16 Hahren: männlich 1 Mk., weiblich — ,70 Mk. Di« früheren Sätze haben jetzt keine Geltung mehr. ** Sonderzugverkehr zur Leipziger Frühjahrsmesse 1 92 4. Anlählich Der Leipziger Frühjahrsmesse vom 2. biS 8. März wird der Zugvcrlehr auf der nach Lerpzig fahrenden Eisenbahnlinien beträchtlich Derftdrit Ins- f'telaml werden nach und von Leipzig 51 Desell- ck-aftSsondcr)ügr mit 25 Proz. Fahrprei^ermähi- flung fahren. Darunter befinden sich GesellschaftS- fvnderrügc aus Holland, Dänemark. Schweden, t-er Llchechoslowakcl, Deutsch-Oesterreich u ;b der Schwei). Die Zahl der von der Eisenbahnverwaltung gestclllen Derwa!tungs-Svnder ü,e ur.dVor- und 3lach;üge zu dm fahrplanmähigen Zügen wird ebenfalls gegenüber den früheren Messen wesentlich erhöht. Bis jetzt sind 303 derartig« Soilderzüge vorgesehen. Die Meste-Interessenten iruS dem Gieyener Bezirk leien nochmals aus die hiesige AuSkunstömög ichleit bei der Ffrma 3. H. Fuhr, Diesten, Sonnenstrabe 25, hingewiesen. ** Berichtigung Der nächste Vortragende der Literarischen Gelellschast ist Dr. E. D ra ch (nicht D ach. wie am Mcn.ag inso'ge eines Setzsehlers zu lesen war). Lehrer für Vortvagskunst an der Universität Berlin. Vnchcrtifch. Europäische Gespräche. Hamburger Monatshefte für Äuswänige Po'illf. 2. Jahrgang. Heft 1 (Januar Februar 1924 . herauSge» geben von Pros. Dr. 2L Mendelssohn Bartholdy. (Deutsche VerlagSanstalt, Stuttgart-Berlin.) — Der neue Jahrgang der .Europäischen Gespräch«" eröffnet mit einem Ausblick aus 3le Spannungen In Rvrdeu r opa: der sinnländisch« Jurist Frei Herr von Drede setzt sich lcb- haft ein für ein Zusammengehen Finnlands mit Schweden, besonders unter dem Druck des russischen Rachbarn im Osten, der aus der finnischen Rähe gesehen als die einzig grobe Gefahr erscheint. Der diplomatische Anonymus Äsecretl- crinnert anläßlich d«S neuen TangerabkommenA an die Vorgänge von 1934 und zeigt die verschiedene Art der Behandlung Englands Von ganz aktuellem Intereise ist ein längerer Aussah des Herausgebers über die englischen VVihlen. Unter den Dokumenten interessiert bar'crikVicfli Resümee über di« Verhandlungen der brillschad H»,u< zu den sieben Rosen" wird in den Leserkteiseis unseres DerbreitungsbeziriS viel Beachtung finden. spielt doch die spannende Handlung im ollen Marburg, unserer Rachbaruniversität. Bergen- fltuen ruft beim Leser ähnliche Empfindung ei, hervor, wie wir sie bei den ph^intasttschen Ör- 8äÖlungen S. Th. 21. HofsmasvaS erleben. Briefhaften der Redahlion. Stammtisch. Der Tag .Franz" fällt auf den 4. Oktober, d.r Tag .Joseph' auf bei 19. März. 2In welchem Tage der verstorbene Kaiser Franz Joseph seinen 2(amenstag gefeiert hat. konnte« wir nicht ermitteln. DaS kann vielleicht nur cm Oesterreicher sogen, der dieser Fvier näher gestanden hat, alS wir. Frankfurt a M, 21. Febr. Tellweise erholt. — Der heutige Börsenverkehr »clgte zu Anfang ein etwaÄ freundlicheres Aussehen, die Kurse konnten vereinzelt geringe Erhöhungen auflvri'err. Ss Ii) auch Aigebot v?r, das auf das Kursniveau druckt«, wobei allerdings eine gewisse Widerstandsfähigkeit unverkennb.ir blieb. DaS Geschäft war auch (x*utc nicht grob. Im Freiverkehr gingen Hammcmi» L'bbaft um; man hmd lte mit 27033 bis 28 030. Api 8250 bis Die besten Erzeugnisse in Jagd-, Arbeiter-, Straßen- und Touristen-Stiefel Damen-Halbschuhe u.-Stiefel mit niederem und hohem Absatz, besonders starke Knaben-und Mädchen-Stiefel kaufen Sie preiswert bei bin 6rnvinsl.b«ut|d>. ilnL In Milli» den Prozent. ^ranffnri a.M FfrlM Sd)lufc* l Ubr- Aur» flnrs S»ji. 1 7 ■ M Ti/lVXJU GbrifllTtia. VM>» '» i l'XfJUOk b.lKMVA» Ui-» il VOMJ floDfnhnarn KA.VZ»»>»>) CjÜiuv e toifhotiii . • U 7, t» Ikö lk rl.V*' 'Dio '-7,2üt-M0 . Zi7 iIU.',7VMd fxlitugroU. tltnlleii . . 1 47 !*>>»». hju) in|'»4.>»l>M'lIK.44i *M>*A London . . .»<»<.!> DIO Ixltü,£> 1X6 i-l6i,75 DU i»l45, -5 Mo V.rnnort . . ilMo -DU |7^öpm»;|8UIM»u>< • -Dl fr 4X1"/*») M0 ... . 19 I 0<5iO»»4W tidmtti . . ,31*. ?'AAJUl 1 i .!#***>*» Lly**MJUUU ki'fliiurt . . I^trii in D » Jurit-aDgcil U.'VUMMXijJuJ _»**» U-OXMA*»' ».tfi l 593510UU .'»teOOi* CI t »XX) l' rnn .... l.'itiUf—*##> ynbapefl. . 147 A) v- yj7 *>*• jw»äü»a) Vuen^airtj i4Ä.44£i DU i»33, .7u DL H 6,<£> Mo 4713, 75 Mo t-uiaaruu . Oiivan . . »<4l»»MA, . Ui7 Ju-J I1MIJ WO I»1 JUirOCl DL rji., 7 - Mo *Jiio be Jan. 1 —7 -MAAZAjü IJ-»M‘AA« .:k— «K>KM> *HD*W»WUD Vtiuraa . 0>74»aaaa ,7350 »AAAA ,7ö4**7«aaaaa- , 4« z*. kAAA*- . _..l *aaa> u 12# 122J 1/1 122,5 — 475 470 4,0 S4D :-30 130 Kl »40 9 0 _ — — KO — «■* 47» 4r 43b 42V — — — •6) SCO — — — ■■ — ee — 4.2 42 4.2 4ll 4,2 E 11,87 w 12 11,1 66 57,1 J — M 68 57 25 eo 7,3 7,8 7.67 8,13 14.8 i 15,8 15.13 15.4 15^ 15 15 15,3 1,63 1.6 • —— 16,5 18.75 18,75 18,25 ^3 23,25 — «■» 9 3, 3.1 3,25 O.CD 0,712 0,700 C.1CÖ 1 1 1,3 1,3 — 17,9 71,75 22 75 >2 22.65 iS 2 35,25 • • 56 5 68 55 88,75 63 M 64 65 5 80 84 kl 25 93 iO 21,5 20,75 21,75 31,5 33 30,31 3? 22,75 22,6 2,13 22,75 32,75 33 35,13 9f.5 41 47 41 43 3d 41,5 — 41.5 43,25 — 62 61 8,9 4,1 •— — 40 40,8 :o,9 41,25 1.3 8.8 8,4 9 4 38 -» 18,5 19,15 — — 4,i5 4>4 4,25 4.4 — 41 4?,1 <4,75 21,5 23 21,2 22,75 8.«. — — 21 20,75 20.5 £0,38 19 s 20,25 18,5 >0 19 19,9 18^2 19 14,7 15,25 — 20,75 >0.7 . 20.25 20,5 26,9 27.25 •— ** 13,25 13,6 1S,'3 13,7 22 22, > 21,75 22 5 4,75 - — 50.1 5? 47,5 — 49.1 SO 3.7 3,75 5,75 39 4,87 5.4 5 6,5 6 6,& — — 28 31 so 23 9,5 2,5 2,5 2.5 — — 22.5 24 — — 4,5 4 —- 4 B,S 5.5 6,75 8,75 10,75 11,2i — «— 16 16 18,4 18,1 S.iE b 8,9 8.5 6,1 6,25 —