xptentrixn*, «falte W- Drogerie». hM bttrf) nrdrichftr. 281. chten. IKl b.04uM et. Dvrabi. 130 5.25. ibdlfeitt, 22.2od Ä. 8.30, Predigl >, Wochengvüri von ou^en na4 >11 zu tem öoi i5ct Selq, bei auch für unkti - einen Schrill wird, in ten chheil und ihr, theit nicht da Zeiellschafl gv das Selch, d genommen unt iflnitöl au» * M G? x«hL nun n^i7 L« - KL ?Ä88 Gleich rt9x fr* K| '•^"tTDoe J?* eigene ? *1« neu« d« nei9m h s*3 um durch '^4-iche 0* L? ahu bei -ixuiM V^encf.« ^um, eine« M ns ... ?pur, die am Jtor:ei .rin IHwo-E Ä Ä Ds TyfaiumB’ >11 '"Loau 2 Uhr eröffnet der Vorsitzende die Eihimg und fordert das Publikum auf, keine Kundgebungen zu veranstalten. Darauf wird General d. Rathusiu« borgeführt, der den Raum durchschreitet, der für das Publikum reserviert ist. An seiner Seite nimmt ein Gendarmeriehauptmann Platz. Rathusius zeigte während der ganzen Verhar.dlungs» dauer eine unerschütterliche Haltung und antwortete mit schneidender und scharfer Stimme. Als erster Zeuge wurde Leon Motte gehört, der sich als ein Opfer von Rathusius bezeichnete^ Zeuge war während des Krieges abwesend und hatte in seiner Wohnung nur die Dienstboten zurückgelassen. Bei seiner Rückkehr will er die Diebstähle festgestellt haben. Er sandte dann einen seiner Verwandten nach Koblenz, um Rathusius zur Herausgabe der Geaenstände zu nötigen. Zweiter Zeuge ist der Chauffeur Mottos, Paul I o s e p h , her nach dem Kriege sich den französischen Offizieren und den amerikanischen Polizeibeamten in Koblenz anschloß, um bei derDurchsuchungdes Hauses vonRa- thusius zugegen zu sein. Es wurde nichts gefunden. Der Verteidiger te« Generals wirft ba- handen gekommen sein sollen, nicht einmal gesehen habe. Dos Tafel e vi e des Hau es Motte sei von der Kommandantur requiriert worden. Der Re uisitionS^hein fei von der Kommandantur ausg ft ll Norden. Dem Packen des Gebäcks sei '-er Truppen habe General v. Rathu ius nicht beigewohnl. Er erklärte, daß er keire Ah rung von oll dm Toi- letteng -genständen habe, Die abhanden g kommen sein sollen. Er habe aus Frankreich nichts nach Hause gebracht. In einer Mansarie habe er einmal znt chlagene ©c ciftä-be ge'cfan und bei dieser Gelegenheit seinen Untergeordneten anbefohlen, nichts aus dem Haue zu entfernen.. Der Verteidiger: Eine Untersuchung, wie sie hier geführt wurde, müsse zusammenbrechen. Kein Zeuge habe von den gestohlenen Gegenständen gesprochen. Man könne keinen General verantwortlich machen für irgendeine Tat, die irgend einer seiner Untergebenen begangen haben soll. Besondere Beachtung schenkt der Verteidiger der Tatsache, daß das Protokoll der Koblenzer Haussuchung, das den Rachweis der Unschuld enthielt, verloren gegangen sei. Der Beauftragte von Motte habe die Unschuld des Generals festgestellt. Der Anklagevertreter aber sage, das sei nebensächlich und dabei hat es sich doch um eine Feststellung Der amerikanischen Besahungs- armee gehandelt und dieses Protokoll habe ein französischer Major revidiert. Weshalb habe man den Angeklagten bi die Unmöglichkeit versetzt, seine Verteidigung schriftlich vorzubereiten? Am 1. Rovember habe man die Verhaftung vorgenommen und am 20. Rovember habe man schon verhandelt. Man habe ihn also in die materielle Unmöglichkeit versetzt, seine Verteidigung so durckttuführen, wie es nötig gewesen wäre. Niemals hat man von einer Tatsache gesprochen, die vor Ende September begangen worden sei. Heute aber spreche man von einer Tat, die 3 Monate vorher begangen worden sei. Die Anklage habe sich einer Tatsache bedient, diegarnicht inderAnklage stehe Rikolai warnte darauf vor den politischen Folgen, die die Aftäre Rathusius in Deutschland haben könne. Er schloß: Möge das Urteil so ausfallen, daß es Gegenstand einer Wahlparole werden kann! Der Gerichtshof zog sich dann zu einer mehr als ebiftünbiqc.i Besprechung ' zurück, nach ter er crflärte Die erste 5rage lautet- .Ist GenevU v. Ra hu ins sch l ig, gewisse Gegenstände, tarurrter Pel e, Kleidungsstücke u w. im Werte von 5500 Fran s gestohlen zu haben?" Antwort: Rein! Mit vier gegen drei Stimmen. Zweite Frage: »Ist General v. Rathusius schuldig, Teppiche, Seidenwaren usw in Werte von 2630 Francs gestohlen zu h -ben ?" Antwort: »Rein! Mit vier gegei Drei Glimmen. Drille Frage: »Ist Gene.al v. Rathusius schuldig, Küchengeräte und ein Tafel- service im Werte von 500 F ancs gestohlen zu Haden?" Antwort: Ia! Mit sechs gegen eine Stimme. Dem General wurden möldemde Umstände nicht zugebilligt. Er wurde zu einer Gefängnisstrafe von einem Iahr veru r teilt. Gegen das Ur eil kann rme hllb dreier Tage Revision angomeldel werden Das Urteil wurde ohne jede Manifestadion aufgenommen. Berliner Presfestimmen. Der .,D ö r s e n k u r i e r" schreibt: Dieses Urteil wird in seiner Ungeheuerlichkeit nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen aSelt Entrüstung Hervorrufen. — -D e u t s ch e Zeitung": Der Bericht über den Verlauf Der Verhandlung läßt erkennen, daß auch in diesem Verfahren gegen den General v. Rathus.us jeDe Spur von Gerech tigkeit fehlt. Der General sollte eben verurteilt werden, weil er ein deutscher Offizier gewesen ist. Das Urteil tritt würdig an die Sette der gegen genug finden, um die Ehrenhaftigkeit, die Loyalität und die Aufrichtigkeit des Herrn von Rathusius zu loben. In ähnlicher Weise sagte der Zeuge Vanderpaul aus. Der Ankläger stelll fest, daß von ^Nathusius Roubaix mit einem gr öfteren Vorrat an Gepäck verlassen habe als ei bei feiner Ankunft mit sich führte. Der Um- flanb, daß bei einer Haussuchung in Koblenz nichts gesunden wurde, bedeute nichts. Der Ankläger sei überzeugt, daß die Zeugen die Wahrheit gesagt hätten. Sie hätten die Schuld des Angeklagten zur Genüge bewiesen. General von Rathusius müßte sich seiner Handlungen vollauf bewußt gewesen sein, besonders da es sich um einen General handelte. Die deutsche Armee habe geglaubt, sich alles, selbst Diebstähle, Morde usw. herausnehmen zu dürfen (I). Der Ankläger verlangt darauf die Anwendung des § 401 des Strafgesetzbuchs. Darauf erhebt sich der Verteidiger Ricolai und weist in einer glänzenden Rede die Grundlosigkeit der gegen von Rathusius erhobenen Anschuldigungen festem Mute an die Lösung der ihr gestellten Ausgaben heran. In der Debatte kritisierte zunächst der Sozialist Dr. Renner die jetzige Regierung, die nur eine Fortsetzung der früheren sei. Er vermißte jede soziale Andeutung. Ramens der Mehrheitspartei erklärte der ftühere Bundeskanzler Dr. Seipel, daß die Regierung auf die Unterstützung der MehrheitSpartei unbedingt rechnen könne und erinnerte daran, daß erst gestern Thörl von den Italienern geräumt wäre. Ramens der Großdeutschen erklärte der Abg. Dinghofer, keine Macht der Erde werde stark genug fein, den natürlichen Lauf der Dinge auszuhallen und Sen Anschluß O e st e r- reichs an Deutschland zu verhindern. Der Redner sprach der Regierung das Vertrauen seiner Partei aus, woraus die Sitzung geschlossen wurde. Skandal, gegen den sich voll Abscheu die össentliche Meinung der ganzen Welt erheben sollte. - Die „Deutsche Tageszeitung' Rach diesem neuen sranzosischen Schandurteil kann der Schwindel von dem neuen Geist in Frankreich nicht lunger mchr aufrechte, hallen bleiben D e .D o r s c n z e i t u n g": Es ist aan$ klar, daß dawider ®er«btigfeit und Ob'ektivitat gefällte Ui teil der französischen Ossizieie, die D>8 Kriegsgericht in Lille bildeten, ein AuSwuchS des Hasses gegen De u lschland ist und einen <5d)I.ig inS Gesicht der deutschen Ehre da.stellt. Die ,R a t i o n a l p o st" urteilt. DaS Kriegsgericht von Lille hat den im Ruhrgebiet erworbenen Ruf vollauf bestätigt und bekräftigt, wenn e« dessen noch bedurft hätte. Zlr. 2T5 erftes Erscheint täglich, außer Somu und Feiertags. Beilogen: GießenerFumilienblütter Heimat im Bild. Blowets-BeiBflsprtU: 2 Goldmark u. 20 Gold» Pfennig für Trägerlohn, auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Fer nspre ch-Anschlüsse: Schriftleitung 112, Verlag undGeschastsstellekl. Anschrift für Drahtnachrichten: Avzriaer Siehe«. po*schee itzn «snAand niemals herauSgeben, um ferne Stellung im ganzen Orient nicht zu gefährden, um nicht den Zusammenhang seimS afrckanischen Weltreiches vom Kav der guten Hoffnung bs zum Suezkamü zu zerreißen. Run aber ist der Sudan ein reiches Daumwollgebiet, dessen Ettragsfähigkeit durch große Kunstbauten immer mehr gesteigert wir). Ein Grund mehr, daß (Sngtanb niemals die Sehnsucht Aegyptens nach dem Sudan erfüllen wird. Rcrtürlich können solche Attentate wie in Kairo niemals den festen Willen Englands brechen, im Gegenteil, fte werden es zum Anlaß neuer militäris cher Mahnahmen machen. Und daz uwird sich die neue ton- -fervative Regierung noch geneigter finden als ■öie Arbeiter regierung. Bezüglich Indiens lie en bereits Erklärungen der Regierung vor, dah der Zustand dauernder Unruh n mit aller Energie ein Ende finden müßte und würde, wenn auch Zaum anzunehmen ist, daß diese durch Gandhi großausgezogene Bewegung dadurch beendet werden kann. 6ir Loe Stadt Kairo, 21. Rod. (TU.) Sir Loe Stack ist gestern an den Folgen einer Operation, der er sich nach dem Attentat unterziehen mutzte, tm Hospital gestorben. Die Bestürzung in amtlichen ägyptischen Kreisen ist außerordentlich groß. Man defürchtet für die ägyptisch-englischen Deziehüngen da- schlimmste. Bor englischen Entschließungen. London, 21. Rov. (WTB. Funkspruch.) Die Blätter melden, dah sich em Kabinetts- r a t eingehend mit der Lage in Aegypten besaht hat. Heute oder spätestens morgen werde eine Mitteilung an die ägyptische Regierung abgehen. „Westminster Gazette" tritt dafür ein, daß das Verbrechen in Kairo die Regierung nicht von ihrem Kurs gegenüber Aegypten abbringen sollte. „Daily Rews" zufolge müßten strenge Maßregeln ergriffen werden, deren Charakter eher ein vorbeugender als strafender sein folle. Eine Aufhebung der Deklaratton vom Jahre 1922, in der die Unabhängigkeit Aegyptens anerkannt wird, komme nicht in Frage, jedoch sei der Ausschluß derägyptischen Untertanen aus dem sudanesischem D i e n st e möglich. Reuter veröffentlicht folgende halbamtliche Rotiz: Man nimmt an, daß die ägypttsche Regierung strenge Maßnahmen gegen öie Verbrecher ergreifen wird. Aber in zuständigen englischen Kreisen wird gleichzeittg fest- gestellt, daß ein Feldzug gegen den Sudan im Gange ist. Es ist Ausgabe der ägyptischen Regierung, dem ein Ende zu bereiten. England müsse nunmehr handeln. Wiederaufnahme der deutsch-sranzöfischenwittschasts- verhandiungen. Der deutsche Botschafter bei Herriot. Paris, 21. Rov. (TU.) Botschafter von Hosch ist gestern vormittag von S e h d o u f , 5>erh Leiter der Wirtschaftsabteilung am Quai L'Orseh, und nachmtttags von Herriot empfangen worden, von Hösch hat beiden Herren auf Grund der Staatssekretär von Trendelen- vur gaus Berlin mitgegebenen Instruktionen Aufschlüsse erteilt, die nach ihrer Auffassung die Wiederaufnahme der Besprechungen ermöglichen. Staatssekretär' von Trendelenburg wird sich zu diesem Zweck heute mit dem Handels- ,Minister R a h n a l d i in Verbindung setzen. Die Pariser Presse schenkt der Wiederaufnahme der 'Wirtschaftsbesprechungen große Beachtung. Rach dem „Petit Journal" wurde am Quah d'Orsay nach langem Meinungsaustausch beschlossen, die Frage der 26Dro’entigen Ausfuhr- abgctbc dem Transfer-Ausschuß zu unter» breiten. Dis zur Entscheidung durch den Ausschuß soll sie von den Besprechungen ausgeschlossen sein. Die Besprechungen werden, wie das „Journal" meldet, heute nachmittag im Handelsministerium wieder ausgenommen werden. In französischen maßgeb;nben Kreisen vertritt man die Auffassung, daß eine Derständi- e noch vor dem 10. Januar 1925 zustande len werde. Der „Matin" glaubt melden zu können, daß die französischen Vertreter gleich bei Anfang der Verhandlungen die M e i st o e g ü n - Tilgung für die elsaß-lothringische Eisen - undStahlindustrie durch Deutschland zur Sprache beingep werde. Ein Meinungsaustausch habe bereits stattgefunden und lasse daraus schließen, daß in dieser Frage ein Einvernehmen erzielt werden fönne. Der deutsch-englische Handelsvertrag. London, 21. Rov. (WTB. Funkspruch.) „Daily Telegraph" berichtet: In Erwartung der Ankunft der deutschen Sachverständigen habe gestern eine wichtige Sitzung im Handelsamt stattgefunden, die sich mit der Erörterung des Entwurfes des deutsch-englischen Handelsvertrages beschäftigte. Zur Fvrge der Wiedereröffnung von Filialen der führenden deutschen Banken in England werde darauf hingewiesen, daß diese Maßnahme unvermeidlich sei, wenn die vollen Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern wieder ausgenommen werden sollen. Wahrscheinlich werden deutsche und brittsche Danken sich Gegenseitigkeit gewähren. Ernsteren Einwänden werde wahrscheinlich eine Forderung der Einreihung deutscher Seeleute und Stewards in die britische Handelsschiffahrt begegnen. In der Frage der26prozentigen Abgabe werde die britische Regierung auf keinen Fall nachgeben. Der deutsch-italienische Handelsvertrag. Berlin, 21 Rov. (Priv.-Tel) Wie Mir hören, finden in den nächsten Tagrn im Reichs-- wirtfch)f.«Ministerium Besprechungen mit Sachverständigen der Industrie und des Handels statt über die Beziehungen zwischen Deutschland und Itctt en auf dm etn^einen Wirtschaftsgebieten. Die Beratungen dienen als Vorbereitung Oe demnächst beginnenden deutsch-italienischen Han» debsvertraasverbandlunaen Bayern und Reich. Eine Rede des Ministerpräsidenten Held. M ü n ch e n, 20. Rov. (TA.) Im bayerischen Landtag erllärte der bayerische M i n i st erst räs ident Dr. Held, die bayerische Regierung lege großen Wert daraus, daß der lands- mcmnschastliche Charakter unter dem Ofsizier- korps des bayerischen Kontingents unter allen Hmständen gewahrt werde. Die bayerische Regierung sei der Meinung, daß die Infanterieschule in München bleiben müsse, weil nicht einzusehen sei, daß Bayern ober München bestraft werden sollen wegen eines Putsches, der von solchen gemacht worden sei, die mit Bayern gar nichts zu tu nhatten. (Wieder- sstruch bei den Völkischen.) Wir wollen, so fuhr der Ministerpräsident fort, unter allen Hmftän- den einen starken, selbständigen Staat haben in einem großen Deutschen Reiche, das alle Deutschen umfaßt, und was wir Föderalismus nennen, zeigte sich wesentlich in den letzten Tagen. Es wurde mir vorgeworfen — amch in einer gewissen Presse —, daß ich nur zum Scheine Monarchist sei und den Posten eines bayerischen Staatspräsidenten anftrebe. Davon ist jedes Wort eine Verleumdung. In Tuntenhausen habe ich ausgeführt, wie ich mir den christlichen Staat denke, und wer Gegner dieses Staates ist, der ist meiner Ansicht nach staatsfeindlich. Präsident König bauer stellt noch fest, daß weder die Frocktion des Völkischen Blocks noch der Abgeordnete Strasser ein Wort des Bedauerns für die gröbliche H n« gezogenhe.it in Cer gestrigen Satzung gefunden hätten: Erne solche ©rflänng wäre die Fraktion Yes Völkischen Blocks dem Anse en des Landtages und seiner Mitglieder schuldig gewesen. Weiter teilte der Präsent mit, daß von den Kommunisten ein Mi-ßtrauensvotum gegen den Ministersträsike.itcn eingelaufen fei, das er nicht zur Abstimmung bringen lasse, da, es einen beleidigenden Inhalt habe und meßt von der vor geschriebenen Anzahl von 30 Abgeordneten unterstützt sei. Ausbruch einer Revolution in Ruhland? Paris, 21. Rov. (TH.) Pariser Morgen- blätter HMeichnen in großer Aufmachung eine Meldung, wonach in Rußlaich gegen die S o w- jet-Reg ieru ng eine Revolution aus- gebrochen fei. „Eve Rouvelle" bringt Gerüchte, wonach Ma trosen in Kronstadt gemeutert haben und sich Trotzkis bemächtigten, der sorgfältig bewacht wird. Es ist zur Zeit unmöglich, eine offizielle Bestätigung dieses Gerüchtes zu erhalten, eine Bestätigung bleibt abzuwarten. Großreinemachen. ,3n der Rächt vorn Samstag zum Sonntag hat die Regie ihren Rückzug angetreten und die einzelnen Strecken, die seit über einem Jahre unter ihrem Einflüsse die Gebrauchsfähigkeit mehr und mehr eingebüßt haben, an die Deutsche Reichsbahn zurückgegeben. Die ilßren zeigen wieder die deutsche Zeit und bald werdsn auch die Bahnhöfe wieder die Sauberkeit auftoeifen, die sie immer wohltuend von den ausländischen Bahnhöfen unterschied. Es ist bezeichnend, daß der erste Tag nach der Hebergabe zu einem Groß-Reinemachen verwendet werden mußte, weil die französischen und belgischen Beamten die Bureaus In einem sehr unsauberen Zustand hinterlassen haben. Abgesehen von kleinen Schikanen scheint sich die llebergabe ziemlich reibungslos vollzogen zu haben. Das ist aber kein Verdienst der Regie, sondern des deutschen Eisenbahnpersonals, daß sich auch ohne Einarbeitung, die von der Regie nicht gestattet wurde, der Betrieb von der Minute der ilebergabe an glatt abwickelte. In welchem Zustande sich die Dahnen befinden, darüber wird man naturgemäß erst in einigen Tagen näheres erfahren können. Daß diese Derichte nicht glänzend ausfallen werden, läßt sich jetzt schon ermessen, da es die Regie abgelehnt hat, eine ordnungsmäßige Hebergabe an der Hand von Destandsnachweisen au vollziehen, wie sie von der Reichsbahngesellschaft gefordert wurde. Die Begründung ist sehr spassig. Dir Regie behauptet, sie hätte bei der Hebernahme auch nicht auf ordnungsgemäßen Verhandlungen bestanden, sondern die Eisenbahnen bei Beginn des passiven Widerstandes übernommen, wie sie sie vorfand. Infolgedessen könne sie auch für Schäden nicht verantwortlich gemacht werden. Aber schon damals seien umfangreiche Zerstörungen vorhanden gewesen. Den deutschen Behörden wird es ja keine Schwierigkeiten machen, die Hnhaltbarkelt derartiger Behauptungen nachzuweisen, da nicht unvergessen ist, wie bie Franzosen damals gehaust haben. Daß in einzelnen Bezirken z. D. die Morseapparate entweder demoliert oder überhaupt weggeschafft sind, wird selbst von Franzosen mit Abnutzung nicht erklärt werden können. Das teilweise vollständige Fehlen von Bahntelephonen und -Tele» graphen gibt aber eine Erklärung für die zahlreichen Hnglückssälle, die die Regiebabn auf ihr Konto sehen muß. Der Reichsbayngesellschast werden ungeheureKosten erwachsen, ehe die bisherigen Regiebahnstrecken wieder in Öen Zustand versetzt sind, Öen öer gesteigerte Betrieb in Öen Inöustriegegenöen erfordert. Denn öle Regle hat toäßrenö ihrer ganzen Dauer Raubbau schlimmster Art getrieben, well Ihr leölgllch daran lag, aus dem Betrieb möglichst viel heraus- zuwirtschasten, und weil sie nur die allernotwendigsten Ausbesserungen vornahm. Den ausländischen Mitgliedern des Verwallungsrates der Reichsbahn werden diese Tatsachen besonders nahcgelegt werden müssen. Trotz aller dieser Schwierigkeiten b'eibt aber das Verschwinden öer Aegie besonöers für öle Bevolketung öer noch besetzten Gebiete ein erfreuliches Ereignis, weil damit viele Scherereien und Derkehrshemmnlsse ver- i schwinden und weil c5 ein Zeichen dafür ist, daß s'.ch der Londoner Pakt mehr und mehr auswirkt. Die völkerbunoiertsche Rüstungskontrolle. Wann die Alliierten dleGeneralinspek- t i o n in Deutschland für beendet erklären wer.en, läßt sich nicht lagen, da sie vollkommen Plan- l o s arbeiten. Soviel steht ab.r fest, daß sie bestimmt dann ihr Ende finden w.rd, wenn dir vor einigen Monaten in Genf vcm Völkerbundsrat be chloisene Rüstungsüberwachung ii Deutschland, Oesterreich, ilnga n und Bulgarien in Kraft treten wird. Dis dahin werden noch Monate vergehen, in Genf bereitet man sich aber auf diesen Termin vor und studiert eifrig das gesamte zur Verfügung stehende Ma'erial. So ist jetzt vereinbart worden, für die einzelnen Kategorien, auf die sich die militärische Heber« wachung erstrecken soll, besondere Kommissionen zu ernennen, deren Aufgabe es sein wird, ein Kontrollprogramm auszustel en und die Personen, die mit der Ausftihung dieses Programms beauftragt werden sollen in Vorschlag zu bringen. Schon jetzt sickert durch, daß der Völkerbund, in dem sich seinerzeit bei Behandlung dieser Frage Frankreich restlos durchzuset.en vermochte, die Absicht hat, seine Rachforschungen nicht nur auf das Gebiet militärischer Rüstungen zu brschränton, fonLern auch Hnter.'uchungen über die wirtschaftliche u d industrielle Mobilisation anzustellen. Da weiter geplant ist, eine „ständige' Kontrolle auszuüben, darf man Wohl damit rechnen, daß die jetzige Heberwachung eine Verewigung erfahren wird, wie es auch gar nicht aus- gefchloffen erscheint, daß die Persönlichs ten, die wir heute gerne los sein wollen, morgen als Dea uftrag te des Völkerbundes zurückkehren. da m Genf fe tg-legt wurde, die Kontrolle durch Sachverständige ausüben zu lassen. Kamerun. Seit Wochen versucht die deutsch-feindliche Pros e Englands (Stimmung gegen die Wiede rzulassung deutscher Siedler in Kamerun zu machen. Die Regierung bitte nämlich die Versteig rung ehvmal.ger deut ch.r Farmen ausgrich i b.n, ab.r hi.zugefügt, daß auch Deutsche als Käufer zugelassen seien. Hieraus folgerten nun Blätter, wie die „Mor-- ningpost". daß das Deutschtum sich aufs neue in Kamerun festsetzen unö das englische Imperium dadurch Schaden l'tsen werde. Die Hetze gegen Deut ich land nahm sch i . ßlich bergr ge Firmen an, daß sich jetzt der ne ;e Staatssek etäc für die Kolonien im Kab.n tt Baldwin, Herr A m e r y, veranlaßt sah, offiziell mit'uteilen daß es im Interesse'der britischen Staatsangehörige liege, die Anspruch an Deut ch'and erhoben hätten, wenn der Verkauf der Farmen ein freier sei und gute Preise erzielt würden. Im letzten Augenblick Te'chränkungen wieder auszulege ', sei unmöglich. Diese Entscheidung des britischen Staatssekretärs für die Kolonien berührt doppelt angenehm, da er einmal der „Morri igpvst"-He e einen Riegel vvrschiebt und zum aibern die Entwicklung der anglo-deutschen Hall>'lsb^iehu>rg u durch die Wiederzulassung deutscher Kolonisten in günstigem Sinne beeinflußt. Aus aller Wett. Welche Sprachen werden am meisten gesprochen? Die Engländer erheoen A sp:uch daraus, daß ihre Sprache als Wtttspoact^ gilt, weil sie unter den Kullurnattonen am meisten g.spreche i wird. Die Zunahme der Engliichsprechenden im letzten Jahrhundert gibt ihnen dazu f eilich ein Recht. Wahrend im Jahre 1800 nur 20 Millionen Menschen englisch sprach.-n, waren es 1890 te eits 111 Millionen und sind es h.ute HO Millionen. Mehr als 10 Prozent der ganzen Bevölkerung der Erde hat Englisch zur Muttersprache, und wenn die Gntwicklu.ig so wri e geht, dürfte im Jahre 2000 Engll ch das VerständigUTrgsmitt.l für ein Viertel allee Erdbewohner sein. D rl uf'g freilich toirö Chinesisch noch von bedeute, d mbhr Menschen gesprochen; denn man schätzt be Bevölkerung Chinas gegenwärtig auf etwa 420 Mill. Aber Chinesisch dürfte In dem Wettkampf um die Weltsprache ausscheiden, denn eS ist woi,l für die Zungen des Abendlandes zu schwierig. Rächst Chine ich und ©nglifd) kann als die von den meisten Men'chen gesprochene Sprache Russisch gellen, da die Devölke ung dieses Landes über 100 Millionen beträgt und in bei m isten Gebieten des Wei en Reiches auch Russisch gesprochen wird. Aber auch Russisch hell wenig Aussicht darauf. Weltgeltung zu gewinnen. Friher war Französisch die unbestrittene Weltsprache, aber es ist stark ins Hintertreffen geraten. 3m Jahre 1801 belief sich die Zahl der Französisch- sprechenden auf 31 Millionen; atn nächster Stelle stand Rußland und an dritter Stelle Deutschland mit 30 Milli nm; Dpaii ch sprachen g gen 26 Millionen und Italienisch 15 Millionen. Im Laufe von 120 Jahren hat sich bie Zahl derer, die Französisch als Muttersprache haben, nur um ein Viertel vermehrt. Man zählt hm e etwa 70 Millionen Deutsche, 50 Millionen Spanier, 40 Millionen Franzosen und 30 Millionen Sta» liener. Diejenige Sprache, deren Ausbreitu-g heute nach der englischen am schnellsten vor sich gehen dürfte, ist die spanische, b'irn es ist Öle Haupttorache der sübamettkanlschen S'aaten, die sich lehr rasch vermehren. Unter den eigentlichen Weltsprachen stehl jedensn-lls E-g'lch an der Spitze. Wie eine kritische S'atist'k stolz her- voih'bt. ..werden gegentoä-'i-r drei V er el al er D iefe und Postpakete der Welt mgli ch ad e^s art; mehr als die Hälfte all r Zci u'gen werden in Englisch gedruckt, und ihre Verbreitung ist etwa dreimal io groß als die aller in anderen Sprachen gedruckten Blätter." Wettervoraussage. Westliche bis südliche Winde, milder, leichte Regenfälle. Wahlversammlung unterPolizei- schutz. — Und doch aufgelöst! Die öffentliche Wählerversammlung, mit der die Deutsch nationale Volkspartei gestern abend in der Turnhalle an die Oeffent- lichkeit trat, nahm einen außerordentlich stürmischen Verlaus Cs gab schließlich sogar vorzeitigen Schluß und bann noch obenbretn polizeiliche Auflösung. Der Menschenandrang zu diesem politischen Abend war un° geheuer, er überfror vei toeitern den Besuch aller bisherigen Wahlversammlungen. Schon kurz nach dem Beginn her Ansprache des ersten Redners, beS Schriftstellers H. Drewes, Berlin, begann bie Hnruf>e. Mehrere scharfe Wendungen deS Redners gegen die politische Linke, verschiedene ihrer Vertreter und gegen die Juden lösten stürmische Zurufe aus den stark besetzten Reihen der Gegner aus, worauf die Freunde des Redners mit Gegenkundgebungen antworteten. Weber der Dors tzende, noch bas Zureden verfchie« bener Versammlungsbesucher konnten den Sturm gleich beschwichtigen, so baß der Redner zeitweise unverständlich blieb. Schließlich trat wieder eine gewisse Deruhigang ein, der Redner war eine Weile verständlich, aber die Erregung zitterte auf allen Seiten stark nach und machte sich In fortwährenden wechselseitigen Zurufen Luft. Unter starkem Deifall seiner Freunde und lebhaften M.ßfallenskundgebungen seiner Gegner schloß der Redner feine Ansprache. Von lebhaftem Deifall und lauten Gegenkimdgebungen empfangen, trat nunmehr Prof. Dr. Werner, Duhbach. an das Rednerpult. Er nahm zunächst energische Frontstellung gegen die gegnerischen Zwischenruser, denen er zurief: „Je mehr Sie hier stören, je mehr Sie hier terrorisieren, desto besser für uns!" Als die Zurufe auf die Ausführungen des Ruwers gleich darauf immer stärker und stärker anschwollen, auch die Gegen- funbgebungen seiner Freunde übertönten und schließlich der mehrfache Hinweis des Vorsitzenden auf fein Haus recht ohne die erhoffte Wirkung blieb, riefen der Redner und die Ver- sammlungsleitung den Schutz der Polizei an, bie daraufhin unter lebhafter Bewegung des Publikums den Saal betrat und darin verblieb. Hierdurch trat eine erhebliche Beruhigung ein, die es sodann dem Redner gestattete, in feiner Rede überall verständlich fortjufahren, wobei nur ab und zu eine kurze Welle Dort Zwischenrufen aufkam. Erst als der Redner offensichtlich dem Schluß seiner Ansprache zusteuerte und bei bet Erwähnung der neuen Reichs färben beit Ausspruch ,Schwarz-Rot-G e l b" gebrauchte, kam die Erregung zur Explosion. Mttglieder deS Reichsbaimers Schmarz-Rot-Golb und deren politische Freunde erhoben sofort lautesten Einspruch gegen diese Bezeichnung, im Ru war wieder ein gewaltiges Durcheinander von Stimmen von hüben und drüben da, gegen das nun nicht mehr aufzukommen war. Der Vorsitzende schloß deshalb "kurzerhand die Versammlung, wodurch der Schluß bet Ansprache bes Redners und auch bie Diskussion unter den Tisch sielen. Jetzt wurde der Widerspruch der Gegner noch stärker. Diese versuchten nun, die Fortführung der Versammlung zu übernehmen, aber die Sinberufet des Abends und die Polizei traten dem entgegen, zumal die Erregung auf allen Seiten stark angewachseu war. Während unten im Saale heftige rednerische Auseinandersetzungen im Gang waren, kam eS plötzlich oben am Vorsta-ndstisch zu einer kurzen Balgerei um die Glocke des Borsitzenden, die durch das Eingreifen der Polizei erfreu fieber toeife rasch und ohne Folgen beendet wurde. Runmehr tyurbe von einem Beamten der Kriminalpolizei die polizeiliche Schließung der Versammlung ausgesprochen. Wir langsam und unter lebhaften Erörterungen räumten die Massen öen Saal, nachdem die politischen Gegner Werners ihre Freunde auf gefordert hatten, die Versammlung im Gewerkschastshaus fortzusetzen. Der kritisch urteclenbe unparteiische Beobachter kann sich der Feststellung nicht entziehen, daß die Aeußerung Prof. Werners in öer Flaggenfrage unangebracht war und — man mag sonst rn dieser Angelegenheit stehen, wie man will. — schon um deswillen abzulehnen Ist, well es sich hier eben um die heute gültigen Reichs- farben handelt. Weiter ist zu sagen, daß bei manchen scharfen Wendungen vom Rednerpult aus Zwischenrufe einfach als sicher zu erwarten waren. Auf der andern Seite muß aber doch gesagt werden, daß viele dieser Zwischenrufe leider nicht nur unsachlich, sondern auch persönlich verletzend für die Redner waren, und das muß von jedem, dem auch öer politische Meinungskampf noch kein SchmutzhanÖwerk ist, nur be» öauert unö abgelehnt toeröen. Zwar ist zuzugeben, öaß manchem Zwischenrufer momentan öas Temperament öurchgegangen war, aber öaneben waren öoch auch anöere, bei Öen en man öie Absicht, öurch fortgesetzten starken Zuruf-Toback zu stören, nm allzu Öeutlich merken konnte. Man. muß Öoch eins sagen: Wer sich über Öen politischen Gegner nicht ärgern will, bleibe dessen Versammlungen fern, wer aber hingeht, erinnere sich daran, daß bislang die Wahlversammlungen allesamt ungestört 6lieben unö öaß jedermann ein Recht darauf hat, seine Meinung frei unö ungehinöert vorzutragen. Dahingehende Belehrungen besonnener Männer an öie gestrigen Heißsporne, sogar aus Öeren eige», neu Reihen heraus, fanöen beöauerlicherweise keine Beachtung, es sei deshalb heute, nachdem, öie Leiöenschaften etwas abgeklungen sein werden, im Interesse aller Parteien bet zur ernsten Hebetlegtmg mahnende Wunsch an die Dessentlichkeit gerichtet: Möge wenigstens künftighin bet WahlÄmps von allen (Seiten nur streng sachlich und ohne Derungllmp' fung der Person geführt werden, mögen all« Redner darauf bedacht sein, unnötige Verschärfungen bes Kampfes durch Entgleisungen zu vermeiden und mögen i*e Zuhörer immer bas vornehmste Recht jebeS Staatsbürgers, bie unbebingte Frei hett b e r Meinungsäußerung, auch in ben hitzigsten Augenblicken achten. Selbstzucht und strengste Disziplin von allen Setten her auch im Wahlkampf, das fei das oberste Sitten- gesetz in unserer Stadt! • Der erfte Redner, Schriftsteller H. Drewes - Berlin, erklärte, abgesehen von seinen polemischen Wendungen, jetzt sei der Kampf zwischen dem deutschen Gedanken einerseits und dem internationalen Gedanken andererseits, der Kampf zwischen deutscher und jüdischer Wirtschaft, im Gange. Weiter nahm er gegen Öen Marxismus Stellung, der ja in Rußland mit dem Hungerelend von Millionen Menschen und dem Tode von Hundert- taufenöen gezeigt habe, wohin er führe. Die deutschen Arbeiter müßten durch diese Tatsachen Öoch gewarnt toeröen vor dem Marxismus. Sodann sprach öer ReÖner gegen öie Politik öer Sozial» öemofratie, ferner gegen Öas Börsenspekulanten» tum gewisser Kreise, öie er als öas „raffende Kapital" bezeichnete, unter dem öie Arbeiterschaft am meisten zu leiöen habe. Er beklagte weiter öie Zerrissenheit unseres Volkes unö warb zum Zusammenschluß aller Vvllskreise, öenn jetzt gehe es um öie Zukunft öes ganzen öeutschen Volles, jetzt komme es öarauf an, öaß wir alle unser Sinnen und Trachten nur auf eins cinstellen: Wleöer ist sparsam im Gebrauch und von ausgezeichneter WafchMrkung! . Henkel'5 Seifenpulver tellekpOu- fl0Äm int-r' kiMus v" von ungerel^ü- i-°°"» suh" . „ do^ sjsin^' gniial* i« 2-b-L dI- m:5 3!I Ichen Y,°r Zinnen de vnler in!*' »*s L-Z köe*SL A'en. De. Wu, let ei» h6 i „ 7 und ,ne;®e^ - .Don leb. Ä^bungy Zerner zunächst Ä?^ * W Sie >u' he W Lh ®e*n- ft” M •kl Dor. T erhvlstr die Der. Polizei x®egung bei verblieb. ■v?ruhigung ** fltfUttei# Ä y^ctten- iufienette 1 Wfat>a d gebraust Krtglkfe bei mb deren Poll- -sten Einspruch »r wieder du Stimmen voo tun nicht inehr ör Ichbh de-, i, wodurch der er- und auch m. Jetzt wurde stärker. Diese Qkrfammlung r des Abenden, zumal dir gewachsen war. je rednerische aren, tarn ei 1 einer kurzen rrben, bk durch .cherweise rasch lumnehr lyurde nalpvlizei die der Der- : langsam und mtcn die Das- irischen ®egner erk hatten, die ii soryusetzen. 'artell/che mg nicht ent# Drrner- in i irrst» — man leben, wie man ebnen ist, veil iltigen Leichs agen, dab bei m Aednerpull it $u erwarten tz aber doch av ischenruse leider persönlich vev und das muv che Weinunas' l ist, nur bv x ist zuzugeöen, ntan das &®* daneben waren ie Absicht, durch zu stöm, mn i muh doch eins )cn Gegner nicht nTmlunflentm ran, daß b,Slang t ungestört blly daraus hüt, lerne nutragai. .er SW * aus deren tiff ?dauerl'^- Seutt, nachde» IE«" ,, r Partei«« togc^E allen W* t DeElM" , mögen a Ui tratötigt - durch id mö^u 2 ?:WL 5Ä& l'X*«" irten ge- Aus Stadt und Land. Diehen, den 21. November 1924. Von der Mund- und Zahnpflege. Einer sorgsamen Mundpflege wird in weiten Kreisen der Bevölkerung Immer noch nicht die Beachtung geschenkt, bic allein schon aus gesundheitlichen Gründen, abgesehen von ästhetischen Rücksichten, unbedingt erforbcrlid) ist, wenn auch Fortschritte m den letzten Jahren hinsichtlich der Zahnpflege unverkennbar sind. Gerade die medi-inischen Erfahrungen der letzten Jahrzehnte haben gelehrt, dah eine Reibe von Krankheiten durch Dernachlässigung der Mundpflege bedingt oder wenigstens ihr Entstehen dadurch begünstigt wird. Dies gilt zunächst von Insekt onslrankheuer.. wie Diphtherie, Tuberkulose, Lungen en tzüidung, Mandelentzündung usw Ihre Krankheitserreger, die teil« mit der Luft, te.ls mit den Speisen und Ge- tränken in den Körper eindringen, finden auf der ungepflegten Mundschleimhaut einen sehr guten Nährboden. Sie siedeln sich dort an, begünstigt durch die Temperatur der Mundhöhle vermehren sie sich schnell, überschwemmen den ganzen Körper und verursachen so die Krankheit. Wenn man dazu noch erwägt, dal) ansteckende Krankheiten durch die Flüsfigleitströpschen, die jeder Mensch beim Sprechen, Riesen, Räuspern und Husten in der Umgebung verspritzt, am ollerhäusigsten, wie durch zahlreiche wiftenschaft- llche Beobachtungen bewiesen ist, übertragen werden. so erhellt daraus, das) eine ungepflegte Mundhöhle nicht nur eine ständige Gefahr für untere eigene, sondern auch für die Gesundheit unserer Mitmenschen bildet. Ein wohlgepslegter Mund hingegen ist das beste Schutzmittel gegen Gin Ruf nach Verbilligung der Rechtspflege. Der Deutsche RechtSbund mit oem Sitz in Dresden Hut sich mit einem Rund- schre bcn an den Reichspräsidenten, den Reichskanzler. an die Reichs- und Ländenninister und txte einzelnen Fraktionen des Reichstags und der Landtage gewandt und b.ttct darin. die Q5cr- billig ungSak 1 ion der Roichsregier_ng auch auf die ins unerschwingliche verteuerte Rechtspflege auszudeh en. Zur unverwe'lten Durchführung werden so. gen de Reformen empfahlm: 1. De Zustänb.gk.nt der Amtsgerichte auf wenigstens 1500 Golomarr zu erhöben. 2 Die Simultanxulasfimg der Anwälte einzr führen. 3. Da« Sh s beidungsversahien zu vcremsuchen und von unnötigen Kosten zu befreien. 4 Die Ge -ichtskosten und die Gebühren der Anwälte an >er Landgerichten und Ober- landeSgerichten herabzusehen. * Falschgeld. Seit einiger Zeit sind im Rheinland und in Südwestdeutschland falsche Rentenbankscheine zu 10 Reir< en - mark im Umlauf. Bei ihnen ist da« Wassereichen durch Aufdruck nachgeahmt. An Stelle des Stoff auf lauf« ist der erste Deil der Vorderseite mit einem h llgrün g'färbten Klebemit e übertüncht. woraus die F.fern etnnetreut sind Bet den echten Scheinen sind die F lern im Papier eingebettet. Der Untergrund der F lschscheine ze gt ein verschwom.nen^S unklares Bild. Die Schrift weicht an verschiedenen Stellen von den echten Scheinen ab 3n Offenbach ist dieser Doge ein derartiger falscher 10-Rmtenmarkfchein an- gehalten und b schlagnahmt worden. Wer sich vor Schaden bewahren w ll, fei also vorsichtig! RDV. Das Reichsgericht zur Haftpf l i ch t der Hotels. Bekanntlich lassen die deutschen Hotels den Gast bei seiner -Ankunft einen Acvers unterschreiben, in dem er die Ablehnung jeglicher Haftpflicht seitens des Hotels anerkennt. Um diesen HaftpflichtreverS ist ein heftiger Kampf der Meinungen entbrannt, und es ist von Bedeutung, dah nunmehr zum ersten Male bas Reich s- ge riebt in einem Urteil sich Quf die Sette der Hotelbes itzer gestellt hat. Ein Gast, dem eingebrachte Sachen abhanden gekommen waren, SU nehmen. Jn den <5aucn, wo schon oute Reche von Zähnen der Zange Aum Opfer gefallen ober wo die Zerstörung der Zähne durch Hohlwcrden zu weck vvrg.schritten ist. gewäbren viele Kran en- kassen auch einen Zuschutz zu den Kosten deO bah et eine Durchlchttst Oe* unlerichrieoeneu saft Pflichtreverse« nicht erholten hab« 8t bezeichnete diele« Verhallen de« Hotel« al» sittenwidrig. Dv« Reichsgericht trat der Auffassung de« Geschädigten nicht bei. e« billigte dem Gastwirt vielmehr da- Recht aus Ausschlust der HaiNing »u, ntit per Begründung, dast die wirtichrltlichen Verhüll- nisle der Gegenwart einen Au-lchiust der Dostung - noch rechtfertigen, und im vorliegenden Lall DK Interessen des reifenden Pudlilum« badurch QC' wahrt gewesen sein, dah im Hotel de« Beklagter jeder Reisende Gelegenheit hatte, sein ®cMd selbst zu versichern. Rach dieser 7'eichsgericht«- entscheidung wird also zntünflig jeder -Holelasst gut tun. sowei' er nicht bereit« einen privaten Ber- licherungSablchlust vorgenommen hat. bei fcliltr Aufnahme im Hotel die Verllcherung aus dem ihn' ansteckende Krankheiten. Die Vernachlässigung der Mundpflege hat ferner in vielen Fällen chronische Verdauungsstörungen, immer wiederkehrende Katarrhe und Entzündungen der Mundschleimhaut, schlechten Geschmack und schlechten Geruch au« dem Munde im Gefolge. Auch für verschiedene Arten von Kopfschmerzen, für die man lange vergebens nach einer Ursache suchte, hat die medizinische Wissenschaft schon vor Jahren die Ursache in der Vernachlässigung der Mundpflege gesunden. Während jedoch die bisher angefühi sundheitlichen Gefahren und Störungen nicht immer einzutreten brauchen, pflegt nahezu ausnahmslos die Vernachlässigung der Mundpflege zum Hohlwerden und zum Verlust der Zähne zu führen. Dieser Vorgang, der fast in allen Fällen mit vielen Schmerzen verbunden ist, vollzieht sich in folgender Weise: Bei Vernachlässigung der Mundpflege lagert sich in der-Nähe de« Zahnfle-.schrandes und in den Zwischenräumen der Zähne eine weibliche, durchscheinende Masse ab, die als Zahnbelag bezeichnet wird und zum Teil auS zucker- und stärkemehlhaltigen Speiseresten besteht. In diesem Zahnbelag siedeln Uch Spaltpilze an, und unter ihrer Einwirkung wird Stärkemehl in Milchsäure und andere organische Säuren umgewandelt. Die Säuren entziehen dem Zahngcwebc einen der wesentlichsten Bestandteile, den Kalk: in die entkalkten Stellen der Zahne wandern Batterien ein und lösen das Zahn» gewebe vollend« auf. So entsteht zunächst em kleine« Loch, darin setzen sich wieder Speisereste fest, e« kommt zu neuer B ldung von Milchsäure, und der Zahnfvast schreitet fort Ist die Zerstörung de« Z/»hngewebes bis in me 7cal>e des nervenhaltigen Zahnmarkes vorgedrungen, dann beginnen die gefürchteten Zahnschmerzen, anfangs nur ein le se« Ziehen, dann die heftigen, bohrenden, klopfenden Schmerzen. Allen diesm Schädlichkeiten beugt man sicher vor durch sorgsame Mund- und Zahnpflege. Da« erste G bot beilür ist: Sauberkeit. Hieraus crg &t sich die Pflicht, täglich den Mund und die Zähne zu reinigen. Hierzu sind eine ftc « sauber zu haltende m ttelha cke Zahnbürste a.tb ein geeignet « säurefreies Zahnpulver notwendig. Gieses Zahnpulver darf nicht grabkarmg |em, zumal bei entzündetem und leicht blutendem Zahn- fle.sch eine leichte Massive nut Bürste und Pul>er vom Vorteil ist. Im Notfall genügt ichon fern gepulvert ? Schlemm?.eide zum Putzen de. Zähne. Auch ein Kind von etwa drei Jahren must bireits an die Zahnbürste gewöhnt we dm. Spätester« vom sechsten Lebensiahre' ab müssen biz Zähre regelmäßig, das h istt jährlich mindesten« zweimal. von einem Z-ahnarst untersuchl werden, damit Der Zahnstein fachgemäst entfernt und die hablen Zähne rechtzeitig gefüllt weraen. N ch der Schulzeit kann der S gen der sozialen Gesetzgebung tur die werttätige Bevölkerung auch für die Znchi- und Mundpflege wirksam werken, wenn man die Einrichtungen rechtzZ tg m Anspruch nimmt Rach den gesthl.chen Bestimmungen übernehmen die Ärantentaffcn in erster Linie die Instandhaltung der Zähne, und jedem M.tgliede stehl es freu die Zahnersätze«. In bestimmten Fällen wird, wa« wen.g brfannt ist. dieser auch von den Derkiche- rungSanstallen geleistet, unter der Bedingung dast vorher die Mundhöhle sachgemäst in Ordnung gebracht ist. Der Zahnersatz ist zur Erhaltung der Kaufähigkeit, zur Vermeidung von Krankhecken. mit einem Wort zur Erhaltung der Gesundheit notwendig. Bornotizen. Tage skalenber für Freitag: Stadtthcater 6s/< Uhr: „Dcr Ziacuncrbaron". — 8 Uhr: Sauer« Saalbau Bffcntl. Vortrag Emil Peters: „Menschen in der Ebe". — Zentrumspartei: 8 älhr Kaihol. Vereinshaus Mitgliederversammlung. — Hessische Bilderbühne: „Gösta Berlins". # " Zwei Gedenkfeiern zur Ehrung unserer gefallenen Krieger werden am nächsten Sonntag veranstaltet, und zwar geht die Dormitlagsfeier von der Arbeitsgemeinschaft ber militärischen Vereine und Vereinigungen, die Rach mittags feier vom Reichsbanner Schwarz-Rot- Gold aus. Man beachte die Einladungen ijn heutigen Anzeigenteil. •• Glockengeläute von den Türmen unserer Kirche lieh die Einwohnerschaft gestern nachmittag versch.ekentlich aufhorchen. Wie wir von unterrichteter Seite erfahren, handelte es sich habet um eine Reparatur am Läutewerk beider Kirchen, wobei die fehlerhafte Stelle nur fest- gestellt werden konnte, wenn das Läutewerk In Bewegung war. Zur Vornahme dieser Arbeit war der Monteur einer westfälischen Firma auf der Reise von Frankfurt a. M. gestern nachmiv- tag unvermutet hier eingetroffen, und da der Mann feine Zett verlieren Durfte, musste alsbald an die Arbeit gegangen werden. Die überraschende Ankunft und Die Eile des ManneS machte den maßgebenden kirchlichen Stellen eine rechtzeitige vorherige Benachrichtigung Der Einwohnerschaft unmöglich. •• Die Zeitungen und Zeitschriften in Hessen. Rach einer Ausstellung in den „QUittciiu/gen der Hesti'chen Ze ttralstel e für die Landesstatistik" ersch inen zur Ze.: in Hessen tö Tageszeitungen: darunter sind aber viele Kopf- Teilungen, b. h. Zei ungen. die fe i clbcn 2st'bi-uldemottatischen hessischen Zeitungen gegen da- hessische Richtertum grundlos geschleudert wurden. Weiter erinnerte er an die Gewaltakte in Darmstadt gegen die Abqq. Dingel detz und Osann, Vorgänge, die für die Staatsautorftät nicht vorteilhaft waren. Er bezeichnete sodann die Behauptungen von dem Bestehen einer .deutschnationalen Mörderz^enttale ' als gänzlich unwahr und unbegründet, wie« dabei aber hin auf die Ermordung de- österreichischen Ministerpräsidenten Grafen vtürgk durch den österreichischen Sozialdemokraten Adler, , der heute noch in seiner Partei an hervorragender Stelle stehe. Den politischen Mord, wie über- Haupt die Gewalt im Kampfe der politischen Meinungen verurteile die Deustchnatianale Volks- Partei genau so entschieden, wie jeder anständige Mensch Hierauf erläuterte der Vortragende die Deutschnationale Abstimmung bei Der Verabschiedung ber Dawes-Gesetze: die Nein-Sager wie auch die Ja-Sager hätten dabei nur auf Grund gewissen Hastester Erwägungen und nach schwerem inneren Ringen ihre Entscheidung gefällt. ilebrigen« habe e« früher auch bei anderen Parteien schon oft Umfälle gegeben, auch bei der Sozialdemokratie. AlSdann kam er auf die KriegSfchuldfrage $u sprechen, wobei er der deutschen Sozialdemokratie den Vorwurf machte, dah sie sich zur deutschen Kriegsschuld bekannt und unter dieser Begründung die Pflicht Deutschlands zur Reparationszahlung anerkannt habe. Gegen diese KriegSfchuldlüge müsse nachdrücklichst ©türm gelaufen werden. Denn nur wenn diese Lüge falle, Bnnten wir auf die Revision des Versailler Vertrag« und damit auf u nseren Wiederaufstieg Hofs en. In ber Innenpolitik habe die Sozialdemokratie das Ermächtigungsgesetz nicht verhindert, obwohl sie dazu in der Lage gewesen fei, und mir durch diese« Gesetz leide jetzt die Beamtenschaft beim Abbau und der GehaltSbernessung. Hinsichtlich der Steuerpolitik forderten die Deutsch nationalen eine gleichmässig und sozial gerechte Desteuei-ung aller Stände in Stadt und Land, die Wiederherstellung der Steuerhoheit der Länder und Gemeinden, und ferner feien sie gegen die Wiedereinführung ber Zwangswirtschaft, gegen die Kommunalisierung und Sozial ifierung. In der Sozialpolitik ständen fie von ganzem Herren auf dem Standpunkt, dah tocitgebenb für die Arbeiter gesorgt werden müsse, denn ohne die Arbeiter, ohne die Bauernschaft, bo« Handwerk, die Kaufmannschaft usw. fei ein Wiederauf bau unmöglich: alle deutschen Schaffenden würden gebraucht, und für deren Schutz feien auch die Deutschnationalen. Heute über bie StaatSform sich zu unterhalten, sei unnütz, bas fei jetzt mir eine Frage zweiten Ranges. Diese Frage müsse zurücktreten, jetzt sei Wichtigeres zu tun, jetzt gehe eS um deS deutschen CBolfc« Wohl und Glück. Danach sei allein zu streben. Als Redner hierauf die Reichsflagge erwähnte und dabei den oben zitierten Ausspruch tut, trat ber vorzeitige Abschluh der Versammlung ein. vorgclcgten Schein abzuschliesten. • •• Aus hem Siebener Stande«' a m t« r c g i H c r. ES rtrftarben in der Zeit vom 1 bi« 15. Rovembcr 1 Rovemder Wilhelm Plank Rentneä. 75 Jahre alt. Müdlstrahe 3 Wilhelm Rvld. Bauamtmann. 59 Jahre alt R von st raste 1b: 5. November Minna Slooh. Trichinenschauerin i R. 70 Jahre alt. 64)inev- stratze 14 8 November El labettz Schmidt, l Tag alt Groher ©tcintpcg 18, Äarolinc Schmidt. 1 Taf al! Groher Steinweg 18. Kaonline Schuchardt ohne Berus. 15 Jahre alt. ßonnenfkahe 11. 10. November GL|ab’l5 Dender geb Zecher Witwe, 73 Jahre alt, Kn sei allee 24; 12. Nm>m ber Sbriftlan Ecker, Geschäfts ithrer, 43 Jahr« all. An den Babnhösen 7: 14 3loi>.mbcr Lu s. Ge.llu«. ohne Beruf, 86 Jahre alt, West an läge 49. 15. November Helene Schnccko. ohne Beruf, 8f Jahre alt. Sicher ©trabe 74. " Rkntgenkursu« für Mediziner unb praktische Aerzte Man berichtet uv«: Aus Beranlassung Der Giestener Hochschulgel ellschast hielt die wissenschaftliche 2lbteih.mg bei Siemens & Hasske-Werke in Berlin einen Röntgenkur« für Mediziner und praktische A r» e ab Dr Scheffers gab in d.m Doickrägen einen Einblick in die ptztzfikalischen Grckndll.gea ter ganzen Röntgentechnit und Der Mehmeth den, die erst erlauben, die Strahlung den Kranken al« ein immer wieder reprvd.izierbires Rle^ika- menl zu verabreichen Obedugenieur ll lern ann behandelte in Drei weiteien Vorträgen Die technischen Au«sichiungen D?r modernen Röhren, der Hochspannung«.ipparat' und Mest nftru- mente Die Vorträge waren «um Teil von lehrreichen Lichtbildei-n. zum Teil von De.suchen ergänzt Die Hochfchulgesellschast hat bumi »um criten Mal. betpäpite Männer eine; technischen Fachgebiet':« herangezogen, damit sie den Höre n und Freunden ber ilmveHität von ibivr Erfahrung geben. Wie sehr fie damit recht getan, zeigte ber anhaltend starke Vefach der Vorträge. Wie gut die beiden Vortragenden ih er Ausgabe gerecht wurden zeigte die Stär e de« Be fall«, den ihre Ausführungen bei bcn Hörem fanden. „ , " BeNachini jr.. Der bekannte Zauberkünstler, gibt hier im Kath. VereinShauS ein lurzes Gastspiel. In feinen Sinleillingsworlm weist Bellachtni darauf hin, dah niemand Heren unb zaudern könne auch er nicht, feine Kunststücke feien lediglich Fingerfertig'e'.t und Täuschung Er btetet ein gute» und reichhaltige« Programm Von den vorgeführten Zau e binft- ftüden to rlten einige au herordentlich Derblüifenb und mürbe.-, mit anhaltendem Beifall belehnt. Hier feien nur die ausgezeichneten Fakirfeuer Kunststücke erwähnt. Die een’ation des A end« ist zweifellos ..Hatha V^h^". ba« u gelöste Rätsel: nämlich das Zersägen einer lebendigen Dame. Alles in allem bi?tet da« Programm Bellachini« einige Stunden bester Llnterhalmng, fo dah ein De|uch einpfehlenSwert ist. Briefkasten der Redaktion. Möblierte« Zimmer. Wenn Sie glauben, dast eine unbillige Forderung an Sie gestellt tmrb, lörnien Sie ba« MieteinigungSamt anrufen, wcckche« dann in die Festfehung de« Preises eingveifen wird. Korpulenz ist nufdiön und nnacinnd. Wir raten JUncn, m Ihrer Ylpoihcfc iV)g crbie Xoluba- jlerne zu taufen, die unschädliche Stoffe von fett- »ebrender Wirkung c nid allen.___________________ Ein möbl im Süboiertel der Stabt gesucht. Zchriftl. Annebote unter 9213D an den Gieh. Anz. CTbeten. Wobnung zu tauschen. Echristl. flnnebote tratet 017186 an den Gteh. An», erbeten. Wir suchen zu rnönttchst (ufornnem Eintritt einen durchaus zuverlamgen, schreibgewandten tpförtner. ES kommen nur Bewerber in Frage, welche über beite Emvleblu gen vertugen und mindesten- 30 ckabre all find Lklbn grichriedene nu«itibrlid>e Anqeboie nut Lebenslauf, 8euflnl4ob1ctiritten, Angabe der Gehaltsanforüche usw. an « U Heyligensta^dt & To. 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Unperftänb ib ifl eft bah die Marinekontrollkommisfion, die doch schon seit längerer Zeit nicht mehr existiert, auS ber Reparationskas e 70 000 Wa k ausgezahlt erhalten hat. Herr (filtert ist zwar nicht ber Reichsregierung g genübe. für de Verwendung her bei ihm einlrufenden Dride.' txrant- wvrtl.ch. dennoch interessiert sich das Deutsche Volk sehr lebhaft dafür, wo die von idm aufgebrachten ReparationSmilliar» den bleiben, also z. B auch warum d c nicht mehr existierende Marinekvntr.ttkvmmi sion noch einmal 70 ODO Mark überwiesen erbte.t. AuMa- rung darüber dürste aber auch die Reichsregie, rung geben können, die doch sehr genau übe. de Einzelheiten der Gilbert,chen 2ll»ech-tung unte^ richtet worden ist. in Gold erschwerten Man muh sich alle diese Tendenzen weltwirtschaftlicher 2l«^ricgszeit Der- gegenw^rtkqcn. um zu begreifen, oab heute die B^iehungen zwi chen Europa unb ilebcr.ee gai.z anders ausstchen wie früher. Während früher Europa als Kunde von den überseeischen Ländern mehr oder weniger um- fchmeichelt wurde, wird heute Europa als ein „Abne hmer' betrachtet, de. in ber Zwa-igs- läge ist, gewisse Rah.ungSmillel und Roh.ws^e unbedingt kaufen zu müsfen und b.-m man andererseits keineswegs zu gestatten braucht, dagegen Fabrikate an die über chen Lunder zu verkaufen. Diese Ein telttnrg gb so weit, das) Australien n uer.ingz feine Antj» Dumping Gesetze, die auch hier nur ein Vorwand für enorme ZollMschLäge find, sogar gegen England anwendet, zur groben Beunruhigung der engli chen Exp-rtindustnen. Die Fo'.ge aber dieser ganzen über eerschen Handels- und Wirt- chaftspolitik ist natürlich, bah Europa in eine wchst gefähiliä)« wirtichaftliche Lage gegenüber der Weltwirtschaft gerät Wälwend es selbst nach wie vor 'Dlahrungsmittel und Rohstoff — wie vor Willem Baumwolle, ÄU;4 r Metalle alet Art, Wolle, Erdöl -- von ilcberiee bc) eben muh, wird es in die Lage veretzt, immer weniger fertige Waren dorthin zu verkaufen. Don der Arbeitsgemeinschaft der militärischen Vereine. Man schreibt uns: Die in Dieben im Iahe 1923 gegründete Arbeitsgemeinschaft ber militärischen Vereinigungen unb Vereine hielt am Montagavend im Stamm. Vereins Hause eine Sitzung dexzisfer für den Anfang des Jahr'u derts gle ch 50 setzt Baumwolle zu Ende Sep ember ds 3s. 125. australische Wolle gar 159. Kaffee 1^ betrug, während Eisen mir auf 86, Stahl'chrenen nur auf 75 reftiegen waren DaS wach enee wirtlchaftlrche Lieber- aewicht ber ü berfeei f eben Wei t bccu- tet unzweifelhaft eine starke Gefahr für Europa Auswege sind schwer zu bezeickwen Ein Zusammenschluh der europaiIchen Staaten zu einer einheitlichen Hande l s v o l i t i s che n Front wäre vielleicht eine Möglichkeit. Gilberts Abrechnung. Dec Generalagent für R?parai ons ahlungen Herr Parker G Ibert hat sich veranlagt ge'eben, die Ein- unb AuSgänge der Monate September und Oktober ber Oesfen llchkeit mit^uteHen. so bab man wohl erwarten darf, er werde tn Zukunft am Schlust eine» jeden Monats eine solche Abrechnung vorlegen. Interessant an d eser Bilanz sind in erster Linie bie Darzahlungen Deutschlands, de sich auf 6977 Mrlstonm belaufen. Einen sehr breiten Raum nehmet die Zahlungen an und für Rechnung der Glaub ger- staaten ein. Besonders ins Arg? fallen aber die Ausgaben der interalliierten Kommissionen, die sich auf mehrere Millionen Golbmark belaufen. Während be JRebara- tionskommission selbst nur 1,7 Millionen verschlungen hat, ersche nt bie Rheinland- kommission in der Aufstellung schon mit 2 5 M llionen. Die *2K i l i t ä r f o n t r o 111 o m- mif f ionen in Deutschi mb. die in den letzten Wochen ungefähr sechshundert erfolglose llnter- Persänlrchkeit des Künstlers wird uns ferne« Herr An hei ber. der mit seinen Bildern auch auf der „Südwestdeutschen Kunstausstellung" in Darmstadt vertreten war. auf dem Gebiete der Regierung besonderes Ansehen mung des Gemäldes gleichsam in Worten nach- gcmalt ist. hat diese Spihwegschc Welt noch eine Beleuchtung von besonderem Reiz erhalten. Sie ist uns mit ein« so nahe, als lebten wir selbst m ihr unb mit ihr. Als empfänden wir plötzlich, bah hier in ber Stille ber Spitzwegschen Welt eine deut sche Well wieder wach wurde, au» ber wir auch für uns fetbft neue Frische, neue Kräfte ziehen können: die Welt de« deutschen Gemüts, in ber ein gut Stück deutschen Wesens, daS uns zu unserem Unheil verloren ging, unS zurückgeschenkt wird. Oberhesfischer Kunftverein. Der Vorstand des „Oberhessischen Kunstvereins" legt Wert daraus, richligzustellen, bah die in Ar. 261 beS „Giebener Anzeigers" als Feber- und Kohlezeichnungen an gesprochen en Werke von Roland A n h e i h e r , Jugenheim, Radierungen und Lithographien sind. Heber bie leben und bie Thven seiner Gegenwartstage im Spiegel seiner köstlichen Äunft auffing unb von ba an b;« in die nivellierende Zeit der siebziger Jahve «mit dem gleichen Schauen und Zeiterleben festhielt. Aber es war dazumal wohl besotteven die Freude am Gegenständlichen seiner Malerei, an dem ..erzählenden Blld". wie man es heutzutage genannt hat, die das Hervorheben ihrer groben künstlerischen, zeichnerischen unb farbigen Werte das Erkennen einer tieferen Bedeutung ihrer Charakter.fierungs'uikst überwog. Seitdem hat man zu Spihweq eine neue Cinftclhing ge- wvnnen, und ber Maler ist nicht schlecht dabei gefahren. Denn es bat s ch daher herausqestellt, bab er nicht nur der Maler feiner Zeit toar, sondern ber Maler des zeitlosen deutschen Gemüts schlechtweg und dazu ein Künstler helfen feine Gestaltunasart unb sonn-ge Farbigkeit ihm unter ben deu'fchen Malern eine auch mit all feiner Absonderlichkeit hervorragende Stellung gibt Es ist die Kunst- unb Dersagsanstalt Peter Luhn in Barmen, bie sich bie Popularisierung des etwa 480 Gemälde umfassenden Lebenswerkes Svitzwegs zum besonderen Ziel stellte unb hierfür in den entzückenden farbigen Postkartenferien Spihwegscher Bilder schon früher einst ganz au herordentlich beg übten Beitrag gab. 3eht hat ber Verlag auf dieser Bahn einen Schratt weiter actan und in einem Geschrnk- unb Prachtwerk erften Ranges allen Freunden unalternden deutschen Gemütslebens das Reich des Kunstters neu schlossen.*, Er hat sich dazu ber Mitwirkung ZK unsrer feinsinnigsten Kunstschriftsteller ver- fi^ert. Fritz von Ostini, ber mit feinem eigenen — ») Aus Carl Spihwegs Welt" IVO feiner schönsten Bllder mü Porträt und Dio- graphie des Malers sowie verbindendem Tert ff°gr6r. »on Oftini. artest txn 'S. | (»iIHemen 25 Ml.)- trete. .. Hieratlf erfolgte die Be'prechung über di? Gedenkfeier am Totensonntag. Der Vorsitzende legte bie Gründe dar, weshalb b.e seither übliche Gedenkfeier, die vom Vlll-bund für Krieg - rg räb. rf ürf orge veron haltet nur e. für dieses und die komme.rden 3ah.-e u>?ikille 3n ben Besprechungen über diele Feier uniroen Bedenken geäußert dahin, bab es äh rlich wie im vergangenen Jahve zu unliebsamen Sr1detminc.cn kommen könne Da aber andere Organisationen Gedenkfeiern veranstalteten, muffe die Be.s.rm.n- [ung fich entfcheiden. ob sie an dielen Feierm teilnehmen welle oder eine eigene Feier in Er» irägung ziehe ES wurde dann in die AuSspr rdM eingetreten, und nachdem ei rzelne Redner für und auch bog gen g fprochen hat en (i f l ie bei vom Reich, eingesetzten allgemeinen Tr u.rtagi am 3 August jeden 3ahres auch die Eexicki^-ierir im verflossenen Jahve ziemlich zahlreich gnoesen seien innerhalb GicstenS» schritt man zrn Ab tinnnu g 5MC Mchrhe't entschied sich für eine eigene Feier, die am kommenden Toten onntag auf dem' Brandplatz ftattfinben soll. Di. in Aussicht genommene Kapelle Welle r hat i.^w.sa^n ihre kostenlose Mitwirkung zugeagr. 3n vorgerückter Stunde mache ber Vorsitzende noch eine Einladung der e bemal. 222 er b.tnnnt, die am 30 Rovember den Tag der lOjahr. Wiederkehr der Schlacht bei Lodz im Saale beS Restaurants Sauer begehen wollen, veibunden mit einer Zu ammen- funft aller 222er der näheren unb fern ere i Umgebung unb forderte zur zahlreichen Be erl>gnng auf Rochdem bann die noch norlt geiben Pu rite erledigt waren, schloh der Bordtzende die Ber- fammlurg mit einer Ansprache und der Aufforderung an bie Vereine, die noch nicht ber Ar- beltsgem.-inschaft ,urg Höven, ber eiben im c ff*n- sten 3ntercffe bald b cutteten: f — er wurde mv- acteilt bab bie Arbeitsgememfch rft zur Zeü 23 Vereine mit über 4000 Tfgl.eoern in Giehen zähle Die Arbeitsgemeiiisvuaft sei lediglich eine Zusammenfassung ter cinzel en V rei e die b:c Äam.TaMdjaft, die Ehrung der gealterten Kau e» roden Veranstaltung gemeinsamer 5eiern unb gegcr.kitige Unterstühung der m>litä i chen Vereine zum Zweck habe Verf 'Igung pvlUischer ober religiöser Ziele sei ausgefchloffen. Grotze Strafkammer. dichterischen Gemüt das 3nnenleben der Spitzwegschen Kunst ganz umschliefg und m feinen jungen 3ahren selbst noch zum Bekanntenkreise des Malers gehörte. Aus diesem, von innerster Liebe zu dem sinnig-heiteren Gestalter deutscher D:Ä>ermeierzeit gefügten Bündnis zw schon Ver' leger unb Schriftsteller ist bas wundervolle Buch hervorgegangen, bas eben in das deutsche Land hineinzieht unb gleich bei seinem Erscheinen herzlichen Willkomm fand. Der alte Meister lebt mit all fernen Lieblingen ganz bi diesem Buch in dem seine okunft m so sorgfältigen Reproduktionen zu unS spricht. 3ebe Seite redet von Earl Spitzwegs V^it. Da sind die idyllischen Bilder aus ber deutschen Landschaft mit den Märchenträumen ihrer Walder. Schluchten und Höhen unb der zierlich-kecken Staffage darin, die ihnen einen besonderen er- zählenden 3nhalt gibt Da sind die hochgieveli- gen alten Stadtnester mit der Eigenart ihrer Hein- städtischen Bewohner. Die wunderlichen Käuze des Lebens erscheinen in all ihren vielfachen, uns so vertrauten Gestaltungen, bie fahrenben Beute unb das Volk selbst in feinem Ursprung- lieben Sichgeben bie frommen Drüber ber Kirche mit ihrer stillen Freude am Weltlichen, die Originale ber alten Bürgerwehr unb bann bie sanften unb lächelnden Wonnen der Mondschem- fhmben mit ihren Sercrtaben, Rachtwächtern und schwierigen Heimwegen, mit ber ganzen Romantik traumhafter Zeiten. Friebsam unb launig, in gemütvollem Ernst und beschaullchsn Scherz Unb alles so durch unb durch deutsch gefühlt und aestaltet bah es schon darum in unseren Tagen feine Mission für sich bat Dah es schon barum m deulschen Häusern überall bie Türen offen fmben fvll, wo nur die Möglichkeit vorhanben ist, ihm Heimrecht zu geben. Dadurch bah Fritz von Oftini in feiner I ftnnmungsfch'önen Art jedes Bild mit einem feinen Mtnratuvaufsay begleitet, in dem b*e Stirn- orbnung standen. Der Bor iyende ter Arbeit-gerne.ns haft, 3u« , stiz-Sekretär Stang, eröffne e Lic Versammlung mit Worten ber Beg Übung an bie zahlreich : elsch.enenen Dereinsvert eter unb begr ihte be» sonbers den künstl.rischen Beirat des De-rkmü- ousschusses ter St.idt Giesten. Prof. Rau ch. ber banü nach Erledigung tinigr geschüf.l.cher Formal täten unb Satzangsberatangen daö Wort c - griff, rnn bie einzeln von dem Denimalausschuh in Betracht gezogenen Plätze für bas allgemein zu eiricbtenbe Denkmal für die Gefallenen des Weltkrieges kri:i ch zu bleut) en. An Hand einer Zeichnu ig lejtc er dee De .samm- lung den Plan des DenkmalauLschu es dar. wonach bas Den'mal auf ter frgmanntei Lut herbe r g zu ft h:n k m ne r feil Die Ab ich be eh , daS Denkmal dort auf der Hohe in stark mo u- mentaler W rkung. mit ber Fr nt n ch Etrdt zu, zu errichten. Die Mauer des 211.en Friebh f« solle vollständig nieberge est unb der Alte F ed- h^s einschliestlich ber vorg lagerten Aila,en zu einer grohen Anlage umgea> nie t we en Die Lriih.-rhöhe soll in ii. e Anpfla »zu g rin ez gei werven. eS sollen zu dem Denkmal stra'ele Lr.n g ;u(aufcnbe Wege füh en. bie mit Ba mgrup e i I bepflanzt werden fetten. Dieses De km.1 sol e dann weit überragenb von dem Anfang .ber An» lagen schon sichtbar sein unb burd) die etwas abseits liegende Errichtung inmi-ten eine3 weihten Platzes die Stätte barteten, an der sich auch bie Hinterbli b -nen zu jeder Zeit sammeln können. Auch städtebaulich fei dies Der einzige Platz in Giehen. der geeignet sei 2bi bie e I Ausführungen knüpfte fich eitre lebhafte DiSlu - sion unb es würbe für unb .gegen ben Plan gesprochen. Die Mehrheit entschee sich bei einer Probeabstimmung über den Platz für bie Süd- an löge und zwar dort, wo die Plockstratze auf die Südanlage ftöfjt Ein^lne Redner glaubten bah dort, wo ber Verkeh- herrscht und doch nicht inmitten des Verkehrs lebens stehend ene viel geeignetere Stä'te für das Denkmal sei und das Projekt des Allen Fr.edhofes wegen 'einer Lage ab eits von der Stadt nicht in Frage kommenkönne. Hier, wo die Fügend tagtäg.ich daran vorbei müsse, wo es auch für die Einwohnerschaft nahe sei, könne man eienf-gut ein nro~u- mentales Werk cr ichten. Es wu bei zum Ve_- gleich anher: Denkmäler h rangez gen unb auch hriv-rgeh-b n. tah die Anl^- leider schon durch Wohnhäusererrichiung ver.chan eil toor.cn fei. Prof. Aauch trat in seinem Schluhwort nochmal für ben ersten Plan ein und unterlegte die ctTuelren Bede ken, die g-^en das Proj.ki laut wurden. Es soll runm hr versucht toer en, durch Runbgävge einen eventuell be'feren Platz ausfindig zu machen. War auch am^ Anfang bie Mehrheit für das Projekt in ber Südanlage, so konnte doch in ben einzrinen AuMH unqen am Schluf) ein gewisser Umschlag in ter Stimmung konstatiert werden. Landgch-ich'.svat Keller sprach sich ebenfalls mit toarnr.n Worten für bie Errichtung in dem Allen F ie.ohof aud^ ebmfo Landgerichtsrat Trümpert, während Pr f Ifor , | Krämer unb andere Redner für bie S -bo-lage waren. Der Vorsitzende dankte Prof. Rauch für feinen Dornag unb sprach die Hoftnung aus. bab ber Deickmalausschutz gemeinsam mit dem von der Arbeit »gemein chaft ge.vählle-i AuS- fchuise die Planfrage Im Lause des Wi iters zur al!gemeinen Befriedigung entscheide unb die ct^b:- verwaltung im kommenden Zaire an die praktische DerwirNichung bid^r Ehrenpflicht beran- europäischen Märkte. s Leider Hal sich für Europa biete Lage in , ber letzten Zeft nicht unwesentlich geändert Zwei Tatsachen sind hieran mitbeteiligt Erstens hat j gerade die Internationale 2lrbeit»tb7v'eerfchen Lander, das einmal Errungene buch er e Verftär f u ng des Zoll chutzes f rizu^lten. c^ha vmisti ch iritup nalistiches Emvfin^en der „1 eg reichen" lle er-re- länder insbeiondeve ber brftilchen Dom nrons, ttde Australiens. CanabaS, Südafrikas spielten dabei eine nicht unbeträchtllche R?lle. 3n ben Dev-iniat-en Staaten von 2lmenka wurde das gefteiaerte Schutzzollbedürfnis — um den ieinen Znt-rellente-'gesich's^n't xu verdecken — mit ber Gefahr eines europäischen Du m v i n g motiviert ganz besonders als be^ Wäbrunas- verfall vieler curop-iifcher Länder ai toe^em btefe s lbst nicht die entfch-.dende Schuld trugen, biete Gefahr noch verstärkte Durch den „teu en 5>of['ir" worbe eine Schranke ^v'fchen Europa unb R^r^amerika gezogen die fch'immer war als jeder Schutzzoll, weil ange'ichts der Wäbungs- marmung bie mristen curopäi'ch?n La 'der fich darauf befdarinten muhten, von Amerika, das nur Allerwefentllchste zu kaufen, wihrend die Schutzzölle die „Bezahlung in Waren" anstatt —■■■ Aus Carl Spitzwegs Wett. Don Albert Herzog. geniefjt als Gründer und Dors hender des „Vereins für Original-Radierungen" in Sannftabt Seine Radierungen werden von ihm selbst gedruckt unb lind in den Museen zahlreicher Großstädte des 3n- unb Auslandes vertreten. Künstlerhilfe Darmstadt. Die Künstler, die sich an der Verkaufs- ausstellung beteiligen wollen, werden auf- gefordert, ihre Bilder (Mappen und gerahmte Bilder) von Montag, ben 24. Rovember 1924 ob auf dem Landes amt für das Bildungswesen Darmstadt, Wilhelminenstrahe 3. ab)uhriern. Dte Abllrierung mutz bis 28. Rovember erfolgt fein, well an diesem Tage die 3ur*erung ftati* findet. Die überseeische Gefahr. Dou Prof. Dr. Hermann Levy, Buckin. Die wirtschaftliche und zivilila'.or fck)e Entwicklung der groben übericeitzchen Geo.ete, und zwar ftlbst lo machtvoller Cänb-r toi? tc. Vereinigten Staaten von Amerika toar bis w einer noch gar nicht femhegenben Zeit in erster Linie durch die Ansprüche der europäilchen Wirtschaft bedingt. Die Märkte Europas, die Möglichkeit des Absatzes nach Europa machten überhaupt erst bie Ential- tung ber Überseerschen Produktivität möglich, ba b« dünnbesiedelter Gebrete niemals au Grund ihrer eigenen Rachfta^e Produttionen bitten he- ausbilden können, wie sie beute bie groben Exprrt- zweige dieser Länder barftellcn. Rur die Rach- frage be« eurvpä.schen Marites gewahrt? bie Ab- sayrnöglichkei: für die g^mxilt gen Lieber ch rsse an (betreibe, Gefrierfleisch. 5 tten, Daumwo le. Kupfer Petroleum unb allen sonstigen Roh tofseu. Man konnte daher sagen, bah trotz ber natürlich immer vorhandenen Wech eliei'ig e i ber Be.;ie- Hungen zwilchen Gur Pa und He'ere? das Schwergewicht aus feiten ber Abneh- m e t lag und deshalb b?müh en sich die überseeischen Gebiete im gegenseitigen Weitbewerb um bie Ausdehnung und die Erhaltung ihrer Da ist sie wieder, die enge Dachkammer- TSobnunq in d-m SröMerfrruk V.tmiybwiI « 3afoMl'iai Unb aus b?m 2Itelicrfen,tcr tonnt « . nachdem die Kosten- frage gereg'.dt ist, mit dec Freigabe für den Verkehr einverstanden erklärt. An der Freigabe sind ganz besonders die he ssi s che n Gemeinden K l e i n -K r o tz.e n b u r g und H a i n st a d t rn- teressiert, aus denen zahlreiche Arbeiter in den rechtsmai i chen Fabriken Groß-Krotze-.burgs und Hanau beschäftigt sind. Rrvart NmN-Nou Brll. ?Intw ffbrtflinnia . ■Rohen bogen Stockbolin . ßflfhtgforS. Atollen. . . London. . . 'Reutiort .. Ports.... Schweh . . Sva iten . . Wie» in D-- Cr'"r obgest Trog .... vudavest. . Bum-Aires Bulgarien yavan . . . 'Rio be San Belirab . . Lissabon . • •J Dom AuclaablungswerL DerUner Dorfe. (Eigener Drahtbericht des »Giehener Jur Auswertungsfrage, erhallen wir von unterrichteter juristischer Seite folgende Zuschrift: 3m ersten Blatt des „Giehener Anzeigers" vom 10. l. Mts. ist darauf hingewiesen, dah bei Vermeidung des Ausschlusses die Anmeldung des Anspruches auf Aufwertung von Sparkassenguthaben a) wem, es sich um öffentliche Sparkassen handelt, bei diesen, b) bezüglich der unter Staatsaufsicht stehenden nichtöffentlichen Sparkassen beim zuständigen Amtsgericht geschehen mufj, und c) bei Sparkassen anderer als der unter a und b erwähnten Art überhaupt nicht zu erfolgen braucht. » 3n Oberhessen find öffentliche Sparkassen nur die Bezirkssparkassen. Ob eine andere Sparkasse eine unter Staatsaufsicht stehan e nichtöffentliche Kasse ist, must in jedem EinKelfalle ’ der Berechtigte (bzw. Vormund usw.) durch Anfrage bei dem Vorstand der Kasse feststellen. Für sonstige Forderungen gilt folgendes: Hypotheken, Grundschulden und Aentenschul- den werden ohne Anmeldung aüf 15 Prozent aufgewertet. Die durch Hypothek gesicherte Forderung kann aber in besonderen Fällen höher aufgewertet werden, nämlich wenn die Forderung auf den Beziehungen zwischen unterhaltsberech- tigten und unterhaltsverpflichteten Personen, oder auf den Beziehungen aus der Auseinandersetzung zwischen Miterben, zwischen Erben und Pflichtteilsberechtigten, unter geschiedenen Ehe- gatten oder unter Ellern und Kindern beruht, feiern der Glaub gTT zum Kvei e der Ause'maniider- sehungsbeteiligten oder ihrer Erben gehört, ferner wenn es sich um eine Aestkaufgeldforderung für den Erwerb des mit der Hypothek belasteten Grundstücks handelt, die nach dem 31. Dezember 1918 begründet worden ist: dies gilt auch dann, wenn dtze Aestkaufgeldforderung bei ihrer Begründung in eine Darlehorsforderung umgeäxm- dell worden ist. Bei den zu Kinder-und Mündelvewnögen gehörenden Hypotheken werden die vorstehenden Voraussetzungen häufig vorliegen. Der Antrag auf Aufwertung der Hypothekforderung über 15 Prozent hinaus ist vor dem 1. 3anuar 1925 bei dem Amtsgericht zu stellen, in dessen Bezirk das Grundbuch geführt wird. Eltern, Vormünder, Pfleger, Beistände sind verpflichtet, darauf zu achten, dah die (durch die Dritte Steuernotverordnung vorgesehene) Aufwertung der Rechte und Forderungen nicht versäumt wird, die zu dem von ihnen verwalteten Vermögen der Kinder, Mündel und Pflegebefohlenen gehören. Eine Vernachlässigung dieser Pflicht kann sie ersatzpflichtig machen. Die vorstehenden Ausführungen beziehen sich auf den derzeitigen Rechtszustand. Ob dieser nicht noch eine Aenderung erfährt, insbesondere ob nicht t die Frist verlängert wind, lä&t sich noch nicht sagen. brachte. 'Jüan porre Den Kurs nrn 35. -im vz>eit> markt macht sich entsprechend den g ohen De- oarf der Börse bereits eine kleine Knappheit bemerkbar. Tägliches Geld notierte eH>a 3/8 pro Mille. Am internatiDn Devisenmarkt Cat sich das Pfund etwas erholt, sonst blieb die Lage am Devisenmarkt umxranie."t. Devisenmarkt Berlin—Frankfrtrt a. M. (An Bttlwnen Mark auB^ebnML ©utno^ätref, London, tltti iw^nAen-V:i',Tfro t, dahr Stimmung beim Publikum, wie aus dm Mona s- bericht der Deutschen Bank hedvorgeht der sei > er Tendenz nach zum Ausdruck bii gt da-st di> Ku le teilweise unterwertet sind. Tie Be-rff .ntlichun^en der letzten Tage über Goldmork-Ülmstelluive, tragen dazu bei, dah die zuversichtliche Stimmung ?-x?xOöen gewinnt, wenn sich auch in der tat» Gesamtlogr wenig QL .Iah dazu findet, 3m Vorberg und des Interesses stehen die Montanwerte und von tie>' wieder die S in cäaftien aber auch am 'Markt der Fa bwer e u d Petro-' kumaftien herrsch:«» zuver ich li l^e Stimm-np Dc»; Eommu.rrque der Südsec-Ptzvspfat-Ge ellscka, 1 lAnÄ Wirkung auf die Kuwsge bL ung des Papreres qusKuüben, da es nichts Rcues Aus der Provinz. Kreis Schotten. ö d) o 11 c n, 20. Rov. Nachdem bereits vor zwei Jahren der hiesige Turnverein seinen Gefallenen eine Ehrentafel aus Eichenholz in ferner Turnhalle errichtet, hat jetzt die evangelische Gemeinde von Stadt und Kirchspiel ihren Gefallenen eine Ged enkta f el in der Stadtkirche aufgestellt. Am Totensonntag soll die feierliche Einweihung erfolgen. Die beiden hiesigen Gesangvereine haben ihre Mitwirkung zuge- fagt, alle übrigen Vereine beteiligen sich geschlossen an der ehrenden Feier, die am Tag der Toten eine besondere Weihe erhält. Eichelsdorf. 20. Rov. Der Ridöa- tal-Sängerbund veranstaltet am 13. und 14. D»br. dahier einen Dirigenten-Kur« f u s. Leiter der Tagung ist der Lehrer Heinrich Bläh, Grohen-Linden, eine auf dem Gebiet der Musik, insbesondere des Chorgesangs, bekannte und geschätzte Persönlichkeit. Kreis Lauterbach. * Schlitz. 19. Rod. Ein von dem Bürgermeister entworfener Plan, die Bautätigkeit im 3ahre 1 9 2 5 zu beleben, fand allgemeine Zustimmung. Die Stadt selbst wird, wie der „Lauterbacher Anzeiger" berichtet, das dringend notwendige G'meind hrrs bauen, und wird es der He mftätte b.i . gef ll ch ft wie auch der Dau- genossensch'.ft durch De.m t l mg von 'Baugeb.e n ermöglichen, ihre frühere segensreiche Tätigkeri fortz^setzen. Der Oe meint erat ist grundsätzlich damit einverstanden, den beiden Gesel.schaften für . je vier Wohnungen das auf die Staut entfallende Daulostendarlohen von 1000 Mart und ein Sondeid. rlchen von 63 Mark für den Quadratmeter, höchstens 4300 Mark für die Wohn ng, zu 5 Prozent Verzinsung und 1 Prozent Tilgung zunächst auf 5 3ahre zur Verfügung zu stellen Voraussetzung ist, dah die Gesellschaften und Bau- lust gen 50 Prozent des Conderzuschusses als Eigenkapital nachweisen können Das auf die etabt entfallende Daukostendar.ehen in Höhe von 2000 Mark für die beiden von der Heimstätten- baugrftllschast erbauten Wohnungen w rd bew l° ligt. Der Gern inderat erklärt sich g eickzeitig e n° verstanden, bei einer Kapitalbeschaffung der He.mstättenbaug'sellschaft den erhöhten Stammanteil zu übernehmen. Eingesandt. (Für Form und 3nhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artitel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung) Flur- und Treppenbeleuchtung. Auf das diesbezügliche Eingesandt rn Rr. 273 des „Gieh. Anz." gestalte ich mir nachstehendes zu bemerken: Die Einsender befinden sich im 3vrtum, wenn sie glauben, bah die Vermieter verpflichet seien, die Beleuchtung nur ihre Kosten vorzunehmen, da sie hierfür bezaihlt würden. Es ist unglaublich, was alles aus den Zuschlägen für Beiiäebs- kosten entrichtet werden soll. Äe Verordnungen des hessischen Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft haben folgenden Wortlaut: „3n den Betriebskosten sind enthalten Steuern usw., insoweit sie vor Einführung deS R. M. G. nicht ortsüblich waren." Ortsüblich war es aber hier in Giesten von jeher, baf) jeder Mieter die Treppe vor seiner Wohnung zu beleuchten hatte, und auch heute noch nach Aus'age des höfischen 3uftigmintfterd dazu verpflichtet ist. Wenn boi3 h*ss. Ministerium für Arbeit und Wirtschaft nur ein wenig Verständnis für dis praktische ^Indurchsührb-vrkeit b?r zur Diskussion stehenden Fragen gehabt hätte, so hätte es eine solche 'Verordnung überhaupt nicht erlassen köimen. 3n Grohstädten, wo überall Vorrichtungen für el?k.ri'ck^ Treppenbeleuchtung vorhanden sind, mag solch A'.tsinnen unter Umständen durchführbar sein, aber in kleine i 0 übten, wo es nur ganz vereinzelt solche Vorrichtungen gibt, sind solche Zumutungen direkt lächerlich. Wie soll diese Beleuchtung eigentlich vor sich gehen in Häusern, in denen der Hauslvsit'er selbst nicht wohnt? Soll er etwa des Abends, wenn es dunkelt, als „verschämter Armer" mit seinem Petroleumlichtchen von Haus zu Haus schleichen, oder sich eine Person halten, die diese Arbeit vielleicht für den doppelten M etpreis tut ? Dann täte er aber doch besser daran, die Kontrollkommission des Mietervereins zu erwarten und sie zu begrüben mit den Worten: „Sieh da, welch ein lleineS Llcht und welch grobe Dunkelheit vertreibt es doch!" Vielleicht liehen sich durch diese zweifelhaste Schmeichelei die Herren belehren, daß. wer nicht im Dunkeln tappen will, sein eigenes Licht leuchten lafsen soll. H' La u n s p a ch, 1. Vorsitzender des Hausbesihervereins Giehen. $*• Sonian " 'S« f“d Keim ® Ä dem » l < W HÄ® eine unb ziemlich v Frankfurter Schlachtviehmarkt. (Eigener Drahtbericht des ^Giehener Anzeiger*.) Frankfurt a. M., 20. Rov. Auftrieb: 9 Rinder, 2 Ochsen, 7 Färsen und Kühe, 745 Kälber, 1963 Schale, 1007 Schweine. Cs wurden bezahlt pro Zentner Lebendgewicht: Kälber: feinste Mastkälber 72—78, mittlere llllcrst- und beste Saugkälber 63—70, geringe.e Mast- und gute Saugkälber 55—62, g.-rtnge Saugt ilber 40 bis 50. Schafe: Rll-stlammer und Masth'mmel 34—38, geringere Maslh.im.mel und Sch ife 25 bis 33, mäßig genährte Hämmel und Schu-e (Meiz- schafe) 20. -24. Schweine: vollfleischig- von 80 bis 100 Kilo 72—76, unter 80 Kilo 65—70, von 100 bis 120 Kilo 76—80, von 120 bis 150 Kilo 76—80, Fettfchweine über 150 Kilo 76—80. Markt-, verlauf: Kleinvieh bei regem Geschäft ausverkauft, Schweine ruhig und lleberftanb. Frankfurter Getreidebörse. (Eigener Drahtbericht des .Gießener Anzeiger",) Frankfurt a. M., 20. Rov. Es wurden notiert: Wai^n 21 bis 23,25, Roggen, inländ. 21,50 bis 22.50, Sommergerste für Brauzweck 24 bis 26, Hafer, inländ. 17 50 bis 21,50. Mais, gelb 21 bis 21,50, Weizenmehl, inländ.. Spellal 0 34,50 bis 33, Roggenmeht 31,50 bis 35, Weizenkleie 12,40 bis 12,60, RoggenÄsie 11,75 bis 12.10 Tendenz: Matter. Berliner Produktenbörse. Berlin, 20. Rov. Der Produktenmarkt bleibt weiter still und unverändert bei leicht abbröckelnden Preisen. Es wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen, märk. 204 bis 214, Roggen märt 201 bis 203, Gerste, märt. 218 bis 245, neue 190 bis 200, Hafer, märt 165 bis 175 pomm. 157 bis 164, Raps 400, Leinlarrt 420 bis 430; für je 100 Kilo: Weizenmehl 29 bis 31 50, Roggenmehl 28,25 bis 31, Weizenkleie 13 b.s 13,20, Roggenkleie 12, Biktoriaero en 32 bts 34, kleine Erbsen 21 bis 24, Futtererb^en 19 bis 20, Peluschken 16 bis 16,50. Ackrrbohnei 21,25 bis 22, Wicken 17 bis 18, Lupinen, b.au 14 bis 15, gelb 15 bis 1L Serradelle, alt 11 bis 12, neu 16 bis 17.50, Rapskuchen 16.20 bis 16 55, Leinkuchen 25,50 bis 26, Trocken chnitzel 8 5) bis 8 60. Torfmelaife 8, Kartofselflvcken 18 bis 18,25 ’ Mercedes WolntirjoDorelea Feajrbsch«3tattgsrt. Vertreter; öse 1 & Tränkner, tiiesnen. - 1 1 e 1 7 Telephon 851. 18. 120. i’ofiiüoü voll voll Wchkl- Qn der «JS8S! Kx K ’ flWa UlN voll Von voll voll oec Kurse tm ©erotge tjanen. -auch der Anleihemarkt litt unter Abgabeneigung. Kriegsanleihen gingen auf 985 bls 960 Milliarden Prozent zurück. 3V?Proz. Preußische Konsols schwächt'N sich auf 15,12 ab. 1924er Schayanleihen zogen etwas an (605). Sonst tarn es am Anleihemarkt zu femen nennenswerten Veriknverungen. Ausländische Renten still und unverändert. Zoll- türteri 103/4. Am Montanmarkt bröckelten die Kurse leicht ab. Buderus 14d/8 bis i/4, Harpener 9P/b» Mansfelder 3.4. Caro 10>/i, Rheinische Braunkohlen 30V<, Etinncs-Riebeck 37. Auch Chemische Werte erfuhren einen mustigen Rückgang. Badische Anilm 21J/s. Scheid an,talt 14,95, Elberfelder Fnrben 19^/«. Th. Goldschm dt 17'» Höchster Furbwerke 195/8, Rütgers werke 17, Eleltrowerte waren gehalten, AEG 97q. Bergmann 14y4, Licht und Kraft 75/8, Mainkraft 8.6. Reiniger 1,95. Am Bankenmarkt kannten Darmstädter Dank Wecker e^was im Kurse anziehen, 10'/g. Berliner Handclsges-ll.chaft 25, Baye.-ifche Hypotheken- und Wechs.lbank 2,4, Kommerzbank 5Vs, Distonto Kommanbit 143/8, Dresdner Dank 8,1, Mitteldeutsche ®rd)iibanf 1,75, Rheinische Creditbnnk 23/,. Recht fest lagen Oesterrrichische Kreditaktien, die auf neue Käufe auf 0,415 bis 0,420 anziehen konnten. Sonst kamen poch zur Rotiz: Rordd. Lloyd 3,7, Oesterr.-Ungarische Staatsbahn 27. Kleyer 2,1, Daimler 3 Maschinen Pokorny 47/8, Aschaffenburger Zellstoff 20i/i, Dhckerhoff und W.ddmann 4,4, Hoch- und Tiefbau 1.6, Holzmann 5V4, Gebr. Zunghans 10, Ludwig Ganz 0,26, Hammerfen 13V8> Dorsenkurse. ( Ohne renxibr.) Wirtschaft. Der hessische Handelskammertag über die Preisabbau-Frage. Der hessische Ha n d e l s kam m e r t a g hat zur Frage des Preisabbaus sollende Stellung eingenommen: Die Preise sind in Deutfch- land nominell geringer geslle.en als in anbe en Ländern mit hoher Valuta. Da aber das Vmks- vermögen infolge des Krieges und der Rachk.ie 8= eiteignilfe aus-erorbentl.ch zuiammengeschrumpft ist, so hat die allgemeiiie Kaufkraft stark abge- nommen. Durch eine übertriebene Ausdehnung der staatlichen und gemeindlichen Verwal ung eine falsche Steuerg se gebu g eine starte St.igcru g der sozialen Lasten und eine Hemmung der Produktionstätigkeit buixt). eine einfeit ge Sozialpo.itk ist die Produftion verteuert und die notwendige Kapitalneubil^ung ve hi dert worben. Tie öffentlichen Berkehrsenrrich u ge t hale i durch ihre übertii?bene Tarrferhötung ebenfalls verteuernd gewirkt. Eine Besserung der Wir fchafts- lage Hai eine Verminderung und bestere Verteilung der öffentlichen Lasten, insbesondere eine gl-ündlichr Reform der Einkommen-, Körte - schafts- und Vermögenssteuer und eine sta ke Herabsetzung der älmsah- und Gewerbesteuer s wie der Cie bahn- und Post- tarife zur Voraussetzung. Der Saat darf n'cht die Preisgestaltung durch eine falsche Lohapol tck durchkreuzen. Rur wenn es gelt gt, die < e i st u n- fl en zu steigern und die Produktionskosten niedrig zu halten, ist es auch möglich, die Ausfuhr zu steigern und soviel za produäeren, dast der ®j"e der Dev ll rung ei e Verbesserung ih er Lebenshaltung m glich ist. Durch Zwa gsmastnahmen u d staatliche Eingriffe kann dies niemals bewirkt werden. Frankfurter Mendbörfe. Frankfurt a. M„ 20. Rov. Gegenüber dem lebhaften festen Verlauf der M ttags- börse hatte der Abeadverkehr ein wesenllich ruhigeres Auss.hen. Zwar tarn es verein eil zu e.was lebhafteren Umsätzen, doch konnten davon nur Spezialwerte profitieren. Es zeigten sich Gewinnsicherungen. die eine mäßige Abbröckelung Frr^. ?0. Novbr. nmcrttanlfrlje Note» , . .. Slekgtsche Noten Dänische Noten ... . 4 , , . Englismc Noten Französische Note» ..... Holländische Noten ..... sttolienische Noten Norwegische Noten DenischMesterr-, i ioo Aronr« Numänische Noten . .. .... Schwedische Noten Schweizer Noten ..... Cvanische Noten...... . Tschechoslowakisch« Noten . . Ungarische Noten . . ... 8. Novbr. 20 Nov r. Cnullet)» Notierung CHO 1 Briet 9liuin o: .'tyi. r 11 -Leid , 1db,0, 1.8,92 168, 8 20 09 20,'9 20,1) 61,7. 62,05 61 81 '3,6? ?3,98 78,67 112,42 112, 8 1.2,47 10, 7 16.6' 10,535 13,10 le,29 18 J 4 7 19,42) 19,395 4,1 J 4,2> 4,1) £1,92 12,02 *2,00 811,75 81,15 80,61 6«,86 >7,14 *3.91 8,90 8,94 8,905 17,49 «.S.^ 12,62 >,64 6,66 5,61 <,E7 V8 1,60 2,05 8, GZ 9,0. 1,605 1,61 . 1,591 i ,48 0,49 i,43 6.075 6,1 t 6.0 o 18.4) 18.55 13.45 Danknote«. • Frankfurt a. M Berlin 5n Billionen Prozent Schluh Kur» SchluhK Abend- börft Schlich. Rui» iSchlußb. 'OTittng. i bN'le T'ihtnt: 18. 11. 21. 1. | 8. 11. | 20.11. C’y« Deutsche Nelch-anleth, . «»/..Deuttch« Reichsanleihe . 0 84 0,960 0,840 0 üdd — —fr. 1,1 1,175 ^/«/«Deutsche N.'tchkanleih« Deutfche RcichSanleihe . Deutsche toparpräuucnanieilH 47. ^reuStsche «onsolS . . . <®ze Hessen ......... 1,15 ■e- 1.1 1,160 1,60 *— 1,49 1.360 0 63 1,373 1,2 5 1,225 1 325 Hesse« .......... — <-■» 1,420 3% Hessen........... — 1,33 Deutsche Werts». Dollar-Ant. — — 4 2 dko- Doll.-Gchatz-Anwetinq.'» — om 89 4°/. Bontflrten...... . , &•/• Äoldmexikaner...... .0.7* — 10,6 10,70 39 Berliner HandelSaesellschakt Comlnerz. und Prtvat-Bauk 25 5,60 25 5,6 10,9 27,5 5,25 24,5 S 10 Tarmst. und Sicutonaldant . 10,9 10,6 10,75 Deutsche Bank........ 12,13 W* 12 25 Deutsche BeremSbank .... 0,276 DiSconto Coulmandit . . . 14,3 14.40 13,30 14,40 Metallbank.......... 14 Mitteldeutsche Lreditbank 1,0 1,75 1,6 1,75 Oestelrelchische (Srcbtlanftatt 0,38 0,42 0,4 0,4 Westboul........... —» • 0,3 Bochumer Tast ....... — — 61.13 62 BuderuL........... 14,13 14,6 13 1 Caro ............ 10,13 10.25 13,40 10,20 Deutsch-Luxemburg...... Gelsenkirchener Bergwerks. . 66 85 6 ,4 _ 65 66 65 2-3 66.7 harvener Bergbau...... Kaliwerke Aschersleben. . . , 89,6 91,13 08,6 90,50 11 14,13 1*1,90 Kaltwerk Westeregeln .... 16,75 16 16.6 Laurabutte........... 5.3 6,9 5,t Oberbedarf. .......... 10 —- 10,2 10 Pvontr Bergba»....... 44,4 43,25 44,125 Rheinstahl........... 88.76 re» 8 39,125 Riebcck Montan........ Tellus Bergbau - ...... 87 35,50 36,9 Sambura-Smerika Pake«. . . Norddeutscher Llovd ..... 24,75 3.8 3.7 27,5 3,8 24,75 3.8 Cbrramische Werke Slbw . — Zementwerk Heidelberg . . I 20.65 — —• — Bbilivv Holzmann......| 6.26 5.25 6,25 5,30 «nalo-Ton, -Guano ..... — — 10 25 10,25 Badische Anilin........ 21,20 21,13 20.65 2 ,10 Chemische Mauer Slavd» . . —• — — ®olbfdimibi...... , . 17 17,2 16.10 17,25 Gries eimer Electron .... 19 16,73 19 25 Höchster Farbwerke ...... 19.20 19,61 i8,7ö 19,40 Holzverkohlung . . ..... 6,3j iltütgerswerke ......... 17 17 16,13 16,60 Echeideanstalt......... 1.9 14,9. •— Alla Elektrizitäts-Gesellschaft 913 9,40 8.40 9.23 Bergmann........... Mainlrastwerke ...... , >3 5 14 25 13,4 14,13 b G 0,0 — Schlickert . .......... 44,5 — 42,4 45 Siemen« A HalSke...... 57 53 66 kldlcrwerke Kleyer ...... 2.05 2,10 2 2,13 Daimler Motoren. ...... 3,05 3 3 3,1 Henliaenftaedt......... W. -Dicgidn............. —- 8 ffranksurter Armaturen . , . Konservenfabrik Braun . . — — 0.825 Metallgescll schäft Frankfurt ■ Pet Union A.-G........ — — 1,75 Schuhiabrik Herz . . .... ■— —- 2,5 Sichel. . . Zellstoff Waidhof..... . 2,70 2,65 29 2,i 5 9 13 g Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . . 9,27 2,75 3,40 4,1 l 20,1% 4,71 to.se voll roll 13,57 .4,95 voll 19,396 19.49 voll >1.94 VC.06 doll 1(8,16 1*9,0 voll IH, 14 18,24 voll 01,3 > 12,10 voll 6,90 b, 2 voll 2.18 2.20 voll 112,32 1'2,83 voll 80.70 61,10 voll 66,7 £7.01 voll 12.49 12,55 voll 5,61 5,63 voll (Dachdruck verboten.) 52. Sortierung. Der. trenn !*MI toll s la reine Wolle, In ■■ g» vielen modernen Far- bon, extraechw. Qnal. rR ■ " rR & Herren- 4.50 Damen- M Handschuhe Nehrclb- Meyer. 9215V Streifen Besätze _ £rft^_ £ Ä w 123» U r» 21,10 17.01 11,51 M3 Mi Ul gewebt mltWollfntter R\ ßl" beetcQualitau In allen (J neuen Straßenfarben rR «rRrR l.2,U l1,t1 W.h N Ä legcnöcit itin <5immer unb fand btt 3tgon*tten- schachtel in einem Wecker auf dem Kamin." ,®i was? Das muhte ich nicht I" rief der Präfekt auS. .Wozu mar fit dort?" .Ich folgerte, dah der Ker! mit dem schwor- nen Dan, der Die Zigaretten bei Valentin geftob* len hatte, um zu verhndem dah llc alS Beweis gegen ihn Ivrachen, sie in befttimnter Absicht Sianroi» übergab." .Lind welche Absicht mar da»?" .Sic zu späteren Verbrechen ähnlicher Art mit IDrnokknopf, ane- gesuchte Felle, beste Verarbeitung..... f Streifen PelZ-Besätze ___________Felle Mc Zigarette, deren Rests €nc im Gras sanden < .Mary Lamihan," erwiderte der Detektiv zu günstigen Preisen im seltsame Merwochen Roman von Amrld Fredericks. lltt 0. ® « Herren- Nappa- Handschuhe Herren- und Damen- Strickwesten Möge in jcb. Feingehalt Sämtliche (flofb-, Lilberu.Alvaka waren, Bestecke, Reparaturen. Umarbeitungen. G. Gtimbleln Bruchttr. 19 IL — Kein Laden.— MM “t»n fragte Stapleton (Schluh folgt.) Gießen, Ooethertr. 32 Tel. 2M Eigene Spezial- motH. >er Anzeiger'.) 'cd. Qluftrtd) ld Mhe. Z45 ’t. Cj imitben ht: Kälber. ■e Mas«- tmd e Mab uni 2mgfilfret 40 1 Wüj'mmcl Sch <1-25 bis 51)i e (Mrrz- i\ W von 8) Lo 65-10, ton > bli 150 Kilo 76-80. Mach., eschifl cmroer- land. orfe. ier Anzeiger'.) ). Es tnuröen tflGcn, inlimb. r brmtzweck , 21,50. Mai-, md., Srezial 0 i 35 1,75 bis 12.10. Damen- Strümpfe 4-Ltr.-Dole 3.75 Handkäse (ptima) 10 St 48 4 Kitte (60 St.' 2.75. Seüensmincibcas Weisel Markt irr. 14. rz*D Schneider-Swang; - Innung der Uretser Siehrn. ei*D Lountaa. den 2S. November 1921, nachmittags 2-. Ubr. im (tticRbnbcv Hotel vovreio. Slonatsuerfanunlnng I. ßeneElfinelön Das Erichemen aller Mitglieder in dringend erforderlich. ,,, , . Tag.-Ordn.: Bunkt ITartibeivrechung. Punkt 2 Berr. evtl. StaarSite'erunw Die Mitglieder deS Boruanded werden gebeiew um ' ,2 Uhr suerscheinen . fil98D Der Vorstand. IMenllrnwen- öatterien 4.5 Boll, für Radio- ,wecke, geben konkurrenzlos billig no von 10 C t. nnf» märis 017174 eiühiampenuerrrieb BI. Wacker Gteflen, Kirchen« platz 15. en groS en ddtai l eiüieiiltflniniöoli-snöminiott. Aus den Maldungen der Gemeinde Steiriheim sollen auf dem Submission-- Wege vergeben werden- Sichenstämme 3. Kl. 12.57 Fstm. ' 4. „ =78,00 „ 5. „ =^3.O4 . 6. . = 0,42 „ Das Holz wurde im Winter 1923 24 gefällt und mit Rinde gemessen. Es wird erwünscht, das Holz vorher einzusehen, da spätere Einwendungen wegen der Gute oder dem Bermesien des Holze» nicht berücksichtigt werden. Angebote sind in Goldmark und nach Klassen getrennt mit der Aufschrift .Holzsubmisswn' bis spätestens 2. Dezember 1924, nachmittags 2 ilbr. bei unterzeichne'er Stelle emzu- reichen, woselbst auch die Derkaufsbe- dingungcn eingesehen werden können. Steinheim, den 17. Rovember 1924. Hessische Bürgermeisterei Steinheim. Schmidt. 9179V fjermannssfroibhtim Q öitßen: •T5cdintißffh?aßc«1zi- kurzem au» Amerika gekommen Tie'c Umstünde deuteten auf Dal ent in. Die Tatsache, dah die Wärterin in ihn verliebt mar, konnte für sie der Grund sein, ihn zu decken. Ich befchloh. eS sofort zu ergründen. Sobald ich tMfcr ins Haus zurückka-n, lief) ich sie kommen und fragte sie. ob Valentin Zigaretten mit Goldrand rauch? Dies tat ich nicht in der Hoffnung, eine wertvolle Auskunft zu erhalten, sondern meil ich ihre Art, ihr Gesicht beobachten wollte, tp.m ich mit ter Frage l-erauSplatzte. Sie war sehr überra cht u d leugnete, das) Tate-nttn rauche. Eine Bierielstunde später sandte si? ihm die Rachricht. er solle die Zigaretten vrrnichen Daraus schlof) ich sofort, ixib sie -u'a-nme hl.lten unb beide schuldig waren — eine Folg?rung. in der ich mich, soviel Be.ech» tignng hierzu ich auch zu haben schien, gurrt habe. Dann kam der Versuch von seilen eines Mannes — mit schwarzem Bant, sagte man mir — die JtgaretUm bei Doentin zu stahlen. 3d) erfuhr, dah man dem Mann viS zum Swpleton- schen Haus nachgogangrn war und er im Eingang der Diener ch »ft verschwand. DaS Ich pl'tz- lich die Sache in neuem Lichte erscheinen, obwohl rote ich zugebc, auf verwirrende Wese. Auher der Wärterin ' wünschte noch jemand, dah die Zi garet.en'chachiel als Beweisstück verchwand — jemand, der -um Haufe gehörte oder Freunde darin h^tte. Wer mochte eS sein? Ich toraitc anher Mary Lanahan niemand cm2>-rc5 verdächtigen, als den Wagenfnh er Fvanyois." ..Warum hatten Sie ihn zuerst im Verdacht?" .Weil er die einzige Person war. die im Augenblick des "Raubs auster der Wä lertn »u- gegen mar. Ich gab auch meine i Ber.xicht auf die Wärterin und Batentin nicht auf. Ich war fest überzeugt, dah sie viel mehr von dem Vorgang mubten, alö sie augabrn Ab-r ich kam zu der UexTyugung. tast auch Francois die Hand im Spiel hatte. Er sagte aus er habe geschlafen. alS die Tot geschah, mos ich sofort für et 32 bis 34, bat 19 biS 20, 'hm, 21-5 M bau U bis 15, 11 bis 12, bis 1655.^ el 85) 5(5,8,60. z bis 18.25___ Die Gemeinde Staufenberg beabsichtigt einen dienstuntauglichen fetten Simmentaler Bullen auf dem Submiffionsroege zu verkaufen. Die Angebote find bis Montag, den 24. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, per Zentner Lebendgewicht, schriftlich bei der Bürgermeisterei einzureichen, woselbst auch die Bedingungen eingesehen werden können. Staufenberg, den 20. Rovember 1924. Hessische Bürgermeisterei Staufenberg. ne. ebenraiU durch «M». e1* ö8a51^ fer Zigaretten und ncrmcngtei sie reichtch nut Haschisch Die Sch-chtel vergift^rZtgarett-n wurde später ihrer eigenen uniergefchobcn. .Aber." rief Stapleton, .wie krmwe Ttoih Lanahan schwbeen. das) sie nur einen ^igenbtuf den Kopf wandte —- dast niemand in ihrer ^lüne war? „ ,, .AlS March Lanahan so auSsagte, glmib e sie. die Wahrheit zu sogen. Der Hischilch einfach die versloffene tunq dnei Blume, zu einem ‘Bild auf eine Lanr-schrst. auf eine Duchseile verwandt weiten. otre dcsst dem Opfer zum Dewuhtsein kommt, dast m.chr als nur wenige Sekunden verstrichen find So ging es Mary Lanahan Sie tat ahnungslos einig? Züge an der stark mit dem Gift nermengten Zigarette, vermutlich fiel ftc sogeich in ‘De:au- bung die eine Viertelstunde ober noch länger arbaiierte. Sie war nicht bewusttl S Sie fast im Gras sah in« Blaue, mit offenen Augen träumend' in krampf ähnlichem Zustande, in dem die ganze Umgebung - Lärm und Bewegung um sie her — einfach versunken ttvir. Ste war sich in keiner Hinsicht bewuht, toa» um fic her troying Ter Räuber, al« welchen ich Franc i4 stark im Verdacht h^br. brauchte nur Hin er ihr heian- zukommen. den Knaben bei der Hand M nehmen und mit ihm fort^utpazieren/' Die Buffer iahen ten Detektiv erstaunt an „Wantin gLiuben Sie, bah e« Fvan^oi« war? Oberhemden prima elsfteBlscher Perkai, mit gefütterter Faltenbrust. v Klappmanech., elnechl. 1 eteifer und 1 welcher Kragen, A "Re garantiert waschecht, a parteStreifen muster RR ■ ■ rR au verwenden." ' Stapleton und der Präfekt sahen Dnvall verwundert an. .Erklären Sie uns da«, mein Freund!" rief der totere au*. ..Ich muh du- geben. dah ich nicht verstehe, was Sie da sagen, ich. fragen darf, rauchte tatsächlich deren Reste Sie im Gras fanden?" SWkMlD WO. (Wei- anüöllö-ließen ° findet statt: Montag, den 21. §iov-, ab 2 Ubr nachm. Sonntag. w 30 - 10 vorm. Montag. „ 1-T-Z., - 1 j-rJ * Am rotensonntag fällt da» Schiesten au». m*4C Der Vorstand. Zur Eröffnung Samstag, 22. November 1924 SrMAnMW ge^uofftiten AvsiloNllllg itüreln iLPfrisront öle Btiihll(6e Unlo.-Druflerft. S. Senge. Siegen, smniftr. 7. lächelnd. .Tic Wärterin? Potz Kuckuck! Dann fett ich nicht ein, w.e'o der ©tummel überhaupt von Bedeutung sein sollte." _Sr ist im Gegenteil Herr Präfekt, von höchster Bedeumng Darf ich fragen, ob Sie zufällig die Sigenichasten eines nvrge ländischer (Srjeu^ nistes kennen, das auS Hanf genvmien wird und gewöhnlich als Haschi'ch be^.ichnet wird?" Der Präfekt schnellte auf und schlug die Hände auf die Knie .Mvn Dieul" rief er, .jetzt geht mir ein Licht auf!" „Olbet mir nicht," sagte S°aplchon. ,Die Zigaretten waren Dergtf.et — das ist der Witz," fuhr Du voll fori. .D.e Männer, die den Plan entwarfen, gingen sehr sorgfältig zu Werk. Sie Erkundigten sich bei Francois, ob Mary Lanahan die Gew.-lmh v stab?, im Gestei- men zu rauchen Ich hatte das vor meiner Abreise schon in Reuyork feftgeftedt. So erfuhren sie bat) sie dieselbe Marke rauchte, wie 5rrau Stapleton. Zweif.lloS versah sie sich damit bei Ihrer Gattin, Herr Stapl.-On. Dann besorgten ,fBermut[i 1) nicht. Unb doch ist es höch't einfach. Die'er 3ifl3Tri en|tummel und nichts ante- res ist der Ausgangspunkt für die Derha-tung der drei ÖHämter, die nun in Sicherheit lind." Lefevre lächelte. .Ditte crfläten Sie u, S das." „Recht gerne. Aber erst la sen Sie mich <&nen meinen Vedank . g^ng ang-ben. Als ich anfangs die Zigarette fand, be rastete ich sie alS Beweisstück für ziemlich belarglrS. Zufällig la; sie an Dem Orte im Gras, wo das Beidrehen begangen wurde aber wäh end der Woch.' ober noch lang, r, bte seit dem Raub des KindeS bis zu meiner Untersuchung verstrichen war, Unten wohl Dutzende von Leuten über den Ra'en spaziert. Ich nahm sie an mich, da ich dachte, dah sie vielleicht doch D^ug auf den Fall hiben kömite; ich habe gelernt, feine Spur zu überleben, so nebensächlich sie auch scheinen mag, bevvr ih e Wettlosigfeit bewiesen ist. Aber, um auf diele Spur zurückzukvmmen ich bemerkte sofort, tat) sie awertkani chen Faor.kateS war, doch so dünn, daß ,ie nur von einer Frau ober einem Manne mit ziemlich verwrichlicht-m Geschmack geraucht worden war. War bte Zigarette nun von einer Frau geraucht worden, so kamen zw i Fälle in Betracht. Entweder die Raul^eiin toar Mary Lanahan, waS offenbar gar nichts bewies, oder eine andere Arm. die dort bei ihr war und die Hand im Spiele geh»bt haben konnfe Hatte sie anbereifeM ein Ttlamn geraucht, so wies sie aus verschiedenen Orünbei deutlich au) bei Ehausseur Dalenirn. Er war ein Freund, ein früherer Ltebhader der Wärierin. Er war w-gen f.liier Llnehrlichteit von Stapleton e Uas en wvr en, ich habe Gru!id zu der Anna!>me. dah er weichl ch und ziemlich verwohnt war Die 3igjrctte war amerikanische- Fabrikat, unb er war erst vor 5 9196« an alle hessischen Wähler und Wählerinnen! Politik der Deutschen Volkspartei glänzend gerechtfertigt praktische Arbeit für alle schaffenden Stände Wähler und Wählerinnen! Wir begrüßen die zahlreichen neuen Stnl) Sngerta TeMe Volksparm E ! Liste 5 Kandidatenliste für die Reichstagswahl !f. Dr. Becker, Neichsministsr a. D., Duisburg und Ludwigs- ff Auf zum Kampf und Sieg! Durch Opfer und Arbeit zur Freiheit! U S gewesen. Friede ernährt, Unfriede verzehrt! Das Wort bleibt Wahrheit. Wir sind besonders eingetreten für steuer, liche Gerechtigkeit, Hebung des Bauwesens, Schutz der Land- wirtschaft (besonders kleinerer und mittlerer Betriebe), eine gerechte Aufwertung für Sparer und Hypothekengläu- biger, Aufbesserung der Renten, Ausbau der sozialen Ge- Händen. London war erst ein Anfang. Die Befreiung von Rhein und Ruhr hat begonnen. Die Schuldlüge ist auf. eine schwere Schuld auf sich geladen. Wir wollen aber anerkennen, daß sie schließlich doch auf den Boden der Politif Dr. StresemannS getreten sind. Diese große Wendung unseres politischen LebenS ist nicht hinwegzudisputieren. An dem Tage, an dem 49 deutschnationale Abgeordnete den Londoner Gesetzen zur Annahme verhalfen, war die setze, Erhaltung der Beamtenrechte (Schluß mit dem Abbau), Förderung deutscher Bildung auf allen Gebieten. Wir sind und bleiben eine Partei des Mittelstandes, eine schwarz-weiß-rote Partei, eine christliche Partei. Wir kennen keinen Unterschied zwischen Bürger und Arbeiter, jeder, der arbeitet, ist in unseren Augen auch ein Bürger. Garantien geboten sind, daß wir mit anderen großen Mächten gleichberechtigt sind. Wer mit uns der Auffassung ist, daß es wieder vor. Worts und aufwärts gehen soll, der unterstütze uns in unserer nationalen Realpolitik und stärke unsere Sache in ihrem Streben nach der großen BolkS- und Notgemeinschaft aller Deutschen! Allen Angriffen von links und rechts zum Trotz sind wir geradeaus gegangen. Wir wollen es weiter tun. Kein Gerede und keine Angriffe werden uns davon abhalten. V Immer näher rückt der 7. Dezember heran, der Tag, an dem daS Hessische Doll zum Landtag und zum Reichstag feine Stimmen abgibt. Mit fester Zuversicht blickt die Deutsche Dolvspartei dieser Entscheidung entgegen. Der 7. Dezember ist ein Tag der Abrechnung. ES gilt Antwort auf die Frage zu geben, ob die Wählerschaft eine Fortdauer der gegenwärtigen Regierungsmethoden in Hessen wünscht oder nicht. Sollen etwa die vielen Auswüchse parteipolitischer Anmaßung, die sich bis zu den höchsten Regierungsstellen ausbreiten, noch neue Belebung erfahren? Nein, eS gilt vielmehr, der verhängnisvollen sozialistisch-demokratischen Vorherrschaft in Hesien ein Ende zu bereiten. Aufhören muß die ungerechte Last einer verfehlten Steuerpolitik, die von der Deutschen Volkspartei unaufhörlich bekämpft wurde. Die Deutsche Volkspartei hat sich durch den aufrschten Kampf für die allgemeine Wohlfahrt große Verdienste erworben. Es muß die Bahn freigemacht werden für eine andere politische Entwicklung in Hessen, die den linksgerichteten Parteien die Möglichkeit nimmt, wie bisher alle Gegenanträge rücksichtslos niederzustimmen. Auch im Reich geht es um große Entscheidungen. Der Reichstag ist aufgelöst worden, weil der Eigensinn gewisser Parteien die Bildung einer sicheren Regierungsmehrheit verhinderte. Die Demokraten weigerten sich, mit den Deutschnationalen zusammen in einem Kabinett zu sitzen. Dadurch ist dieser Wahlkampf entfesselt worden. Gewiß haben die Deutschnationalen durch ihre frühere Haltung Deutschnationalen nich^ ausgeschlosien werden. Der schweren Lage unseres Vaterlandes sind wir unS voll bewußt. Gerade die Londoner Gesetze bürden uns große Lasten auf. Ein anderer Weg war aber nicht gegeben. Mit den Jllu- fronen der Nationalsozialisten ist Deutschland nicht zu retten, erhalten unsere Kinder kein Brot. Auch die Kommunisten können es nicht, denn Deutschland ist nicht Rußland. Es gibt keinen anderen Weg zu der Rettung, als den der Realpolitik empfänger eine menschenwürdige Existenz fuhren kann. DaS gilt für Arbeiter, Angestellte, Beamte, wie für die enteigneten Schichten des KleinrentnerrumS unb weite" Teile deS Mittelstandes, für Kriegsopfer und Sozialrentner. Mit großen Versprechungen ist nichts getan, was wir tun und. fordern, ist allezeit 6. Soft, Georg, Lehrer und Stadtverordneter, Offenbach, 7. v. Hegt, Ludwig, Freiherr ?u Herrnsheim, Worms. 8. Scholz, Ehrifiiau, Kaufmann, stellv. Präsident der Mainzer Handelskammer, Al. d. L^ Alain). 9. Prof. Kloos, Wilhelm, Stubienrat, Friedberg. 10. Schäfer, Heinrich, Landwirt und Bürgermeister, Bimbach im Odenwald. » * ' 11. Boehm, Theodor, Fabrikant, Offenbach. *!-> - . ; die Landtagswahl: 10. Hegue, Richard, Regierungsrat a. *0-, Offenbach. 11. Dubois, Friedrich, Lehrer, Kreisausfchutzmitglied des Kreises Bensheim, Lampertheim. 12. Wolf, Philipp, Landwirt, Albig, Kreis Al)eg. 13. Deinhard, Käthe, Hausfrau. Darmstadt. 14. Müller, Haus, Kaufmann, Bab-Aauheim. 15. Vürstleiu, Pfarrer, Alichelstabt i. Odenwald. 16. Pennrich, Beigeordneter, Dingen. 17. Dr. Fachs, Velerinärarft, Wimpfen. 18. Wölliuger, Elfe, Vürobeamtin, Pfeddersheim, 19. Schöutag, Ludwig, Lchreinermeifter, Alain). 20. Soft, Georg, Lehrer und Stadtverordneter, Offenbach, 21. Schobt, Richard, Landgerichtsdirektor, Gießen. 2. Schott, Friedrich 5akob, Landwirt und Bürgermeister, Uffhofen, Kreis Aheg. 3. Birnbaum, Alaria, Lehrerin, Gießen. 4. Schot), Ehristiao, Kaufmann, stellv. Präsident der Alaln^er Handelskammer, Alain;. 5. Haurg, Kourad, Fimmermeister unb Stabtverordneter, Darmstadt. 6 Dr. Aiepoth, Bürgermeister, Kreisausfchudmitgüeb des Kreises Lauterbach, Schlitz. 7. v. Hegt, Lodwig, Freiherr ;u Herrnsheim, Worms. 8. Dr. Keller, Oberstudiendirektor, Bübingen. % Läufer, Karl, Arbeiterfekretär und Stadtverordneter, Darmstadt. I höhe, Kreis Oppenheim. Wolf, Philipp, Landwirt, Albig, Kreis Ahe». Dingeldeg, Eduard, Rechtsanwalt, AI. d. L., Darmstadt. Birobaom, Alaria, Lehrerin, Al. d. L., Gießen. Bohl, öakob, Snstallalionsmeister, Vorsitzender der Handwerkskammer und Vorsitzender der Hessischen Verbände des Handwerks und der Gewerbe, Darmstadt. Kandidatenliste für Diugeldeg, Eduard, Rechtsanwalt, Darmstadt. Ein fachliches Moment, die Deutschnationalen nun aus- zuschalten, wie es die Sozialdemokraten und Demokraten wallten, bestand also nicht. Eine andere Möglichkeit zur Regierungsbildung war auch nicht vorhanden. Nationale Politik ist Politik der Verantwortung, selbst um den Preis großer Opfer, wie sie von der Deutschen Volkspartei stets vertreten worden ist, ist sachliche Mitarbeit am Staat. Hiervon sollen nach Ansicht der Deutschen Volkspartei die nationalen Dazu rufen wir alle Männer und Frauen auf. Die innerpolitische Notwendigkeit der Dawes-Gesetze ist die Einigkeit aller aufbauwilligen Parteien. Eine neue Inflation darf nicht wiederkehren. Alle Zweige der nationalen Produktion (Landwirtschaft, Industrie, Mittelstand) müssen so gefördert und geführt werden, daß sowohl die Lasten zu tragen sind, als auch jeder Gehalts- und Lohnunseren Reihen, die durch die wahrhaft nationale und erfolgreiche Politik der Deutschen Volkspartei gewonnen wurden. Helft uns in der Wahlarbeit! Unterstützt uns durch Geld und Werbung von Mund zu Mund. Der 7. Dezember soll uns in unserer vaterländischen Arbeit wieder ein gutes Stück voran bringen. Wählt die National, liberal und sozial ist die Losung Die außenpolitischen Belange sind bei uns in den besten gerollt. In den Völkerbund treten wir nur ein, wenn uns 2. 3. 4. 5. ■ V ' . In der Not frißt der Teufel Fliegen! Lange Zett hat eich auch manche Hausfrau schließ* lieh überreden hassen, ein minderwertiges Sch uh putz* mittel zu verwenden.—Jetzt aber ist die vorzügliche Schuhkrem PILO-EXTRA in alter, guter Qualität wieder überall zu haben. 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