Mat Hahn Bphon 1403 ikelrüben- v rtlwü* ienbesitzer verlässigen liefen. f TBta et v» einen L»t G H" W um H® tbt 8eert ItrntUtn in d r« 66» *, Voilch, alz ch, Tkfr ehre -m-Pvch 3d die f omkim erlitt ult her "Bolfi >et 8lrhfai| NLr i «4 6» eb Kl näL*i* ispr. ,allief Tel , biüti !enuhu5 Mit *ijCS* u® kh efS, fltiftt «fciwt y \ ach nr. « (trennt ijgFd), autzer So«»» »ab ^tiertogs, ■Ü b. Sd* ^aqtbeitoqc: ® i klame Mn eigen • 70 m Brette 35 fliolbpfennig. Platzvorfchrist 20* . Mns jchlaa - VerentwonlHh für Tohtih i. aeeileton Lh 3nebr Drlh Longe; ftr Öen übrigen letl 6m ft BluiRschern; ftr ben Injngentetl ßenslSe*. sämtlich in (tzietzen Die Sachoerständigen- denkichrist. •tr Zent ralverlag D m b ft. 'Berit . W 35. stellt unt aut der Denkschrift b r 2114> rc t tu g .D eutsch- I a n b 6 WirtschaIt. Währung unb Sinan 4 en", bie ben in Vertin tä’tgcn Sachv.rst ndigerou schästcn der Reparation'kvmmil Ln übxt.c e worden ist. einen Au »zag au n Borabb ud r Der s ü . u g Tic ungemein rcich- l'lge Schrill bie Wege 1 Ihrer lüf- Holen O f ab lt bat Ohr ber "2D It flnben ipirb, wird jcbernann ber sich über Deutschlands Wi t cha'i läge fach- verständig zu orten.irren wünlcht. kennen total mülfen. D Red Die deutsche Volkswirtfchasl zeigt In ben Mahnen vor bem Kriege alle 3t>mpiome bet öefunbbelt: harte Geburtmtisem. raplbet Adfindc» Der Sterbli r.k.it einen ®e?urtcnüucT- fchuh von jährt ich 803 000 *2Rcnf4>cn, ber zv 9/ d. ft. tn ber ft i;nat Arbeit unb Rührung fand Die ‘Xcnit Der Industriellen Arbeit stieg, sie würbe 1913 auf Z 8 v ft b slffei. Deutschland tiniibe von ftafor za 3abr ein befferev Tlarfi für ben Abla-, ausländisch-r Akren. So war 1913 ber beste Äau er Jngl iriM (a 'gesehen von feinen Äol -nicni, Ruhla rbS. Delgle i» und Italien», br drittbeste Äauler Fran' eich und ber Berci ijien Staaten Die Araeil ll i ung innetfmlb d r Welrwtrs chasl, bie ber Qinlriti Deuischlanbr In b n 5trd» ber grvsten ftandriS- völler bewirkt hat. ist diesen selbst nicht wenigen als Deutschland zugute gekommen. Tic Wirkungen bet Krieges sind furchtbar. An industriellen Roh toffen ba: Deutschland 2b v. ft. ber Steinkohlen Produktion oerioren. Aach Abzug ber Reva.a ton lic'e u igen und beS ho.» n Scibstoerbraach» standen ber beut- schet, Win'chaft an Stein- u id Braunkohle nach der Sntscheib lng über Obertchlesien 30 v. ft. weniger Ärb^c aU vor dem Kriege zur Verfügung. Infolge ber Reparation licfcrunqen hat Deutschland in demselben Maste, in welchen eZ bor dem Kriege Kohle ausgeführl hat. selbst Kohle ein- führen müssen Seit einem Ithr sind weiter« 76 v. ft. der verbliebenen Stei.tkohlenvrobuktlon durch die *2tubrbc|ehung ber deuts.chen Bersüguna entzogen. Drei Viertel der 8ifenet«,c. zwei Drittel ber Zinkerze sind mit ben Industriegebieten In Lothringen und Oberschlesien abaetveten worben. An die Stelle ein r MedrauSfuyr beS deutschen Zollgebietes von 660 000 Tonnen Ao hei'en im Jahre 1913 trat 1922 eine Mehretnluhr von 140 000 Tonnen Rohesten Die Mehoeinfuhr von 890 000 To-'nen Im 3ihre 1913 ist 1*22 durch eine Vlehreinfuh von 220 000 Tonnen er'eh! worden. Die schwerste Zinbustc aber hat Deutschland an feiner Arbeitskraft erlitten Durch die unmittelbaren Folgen beS Kriege durst Tod unb Dcrstürnm lang 'ind bei P vZuklion meb e c Millionen Manschen Im besten Vc'en8a(tcr verloren gegangen Dazu komm! eine ticigrei ende olitische Ilmwälzuug. welche bic Mall n Im Zu ammen- dang mit d n 'eranstrengu ge t be itnenc* und ber iln ’iemäb unfl duie. t nah ei r, beeinflußt bat Di .stttaedrun e t der Aach r eg -> it habe 1 eine Srbolun t non diesen Sch bi u gen verhind.rt. An den Fnsgcn der Mleünc tu-g sind in ben letzten It .re t aber auch die Miktel- schich-ei beS Doll.e. der Boden für die »tei-tUN Atchrii. »ugrunbe gegan et Die OluibLbing der Handelrst i er hat i n c. den Krieg.-'vlge 1 a d den Grote rillen Zwnn t zu früh eilige n 5c b-erbenft pleich'al! .> sch ? r gell ten. Damit ist die Au.»- Zich- geschwund n die alte Oualllät^arbeit in ab- feblvtrci Zeit wieder zu erzielen. Der Wert b?r fcitfd>cn Prrda'tion ist dah.r auch um mehr als ein Drittel gesunken. •Sic WirtschastSlagc 1 923 ze^gt ein trübe> B:ld. D Otüfgana b*i Renllohn-* hat die Leistungefähig! i ber Arbeiter schwe de in- trüsttigt. Bei d r schlechten Zrn ihrüng und de n-a-iknbea poTiliU uhr. bi bei der geringen Kau'kvift ber Löhn bi qroste Mst^ nicht ntc r bic brinjenbften Bcdür,nisse bestreiten körne. Sic Kaufkraft des gelernten Arbeiters betrug im Aeichdurchlchill: beS Morat z Scvtember nur noch SO v. ft. ber Vor- krie^Szeit. 3" den Groststäd e 1 wo fi h die W'r- kurg der S Id n Wertung auf bi* Preise schneller Durchsetzte, wa der A^illohn »an Seil biS auf 30 v. ft. gefall n BiS Snde O.' ober haben flch ba-m die Lodn erhültnisse austerc roentlich r<;- kbledit -r So betrug der Rcallod' eines Teiltncr CkmarbeltcrS Mitte Oktober nur noch IS v.ft.. eines gelern en Berliner Buchbru 'ers q eia)1,illS noch 18 v. ft., ein-. fttuevZ im Ruhrgebiet noch 33 v.ft. des 3?rfri aSlcbneS *5in? kurze Zeit tm September verdien: 7 ber gelernt' ftolzarbester noch 24 v.ft. seines Dorfrieg^einkommens Die Mittelschichten der Bevölkerung ftnb zum Seil noch Ichtverer bekrollrn wordur±,,d>- ittllch/O v. ft. der Bort i gSgcbälter in b n le tcn Monaten nicht mehr übertrieben gan« abgefeben davon dost sie infolge der Hot der Aetch--siwa'r^i nur un- regelmabig cuSge^ablt werden konnten. Fast ein Sechstel ber den 'chen Bevölkcrun.'. darunter ein ivefev.sicher Teil beS fruberen Mitte standeS must Heine, abgesehen von der Arbeitslosigkeit durch öffentliche Fürsorge erhalten -'erden Ä.i - vi:af und Renten dieser Schieb'm finb durch die Oe'.d twertung vollkommen autge e rt worden ilntet der Voraussetzung bist die begönnete Stabilisierung der Wü^rung da chgehalteri Die Pfalzdebatte im Reichstag. Die Entstehung des Pfälzer Separatismus. — Der Separatistenterror in Rheinhessen. Berkin. 20 Febr t rp llalirnen des Zentrums und ber Demokraten über die separatistische Gewalt- Herrschaft In ber Pfal^ ui Verbindung mit einem deutschnallcei Len An'rag. der das ftochverratSversahren gegen bie Separatisten verlangt, Abg ft ü f f m a n n - LudwigShcisen (Ztr ): Wir Pjala^ haben schreckliche Momente hinter unS und n -ch ist ber ftort^oni nicht ganz erhellt Die Pfalz! rage hangt rtg tufammen mit der rheinischen F age, bic die deutsche Frag' ist. Die fton^r- i che Politik legt auf den Dc iy deS Rheines vi l mehr Gewicht alS .uif Repararatioron In ben letzten schienen Monaten b-rt unS Pfälzern bie natlvnallstische Meuterei in München schwer g-schädigt tftört. hört!) Dem rechter x'imschen Bay rn müssen wir dringend ra en. Iid> flut zurull uhaltm Siele Mah- miitfl g li b-f nOet» ben füng rm muff Iinilieren- den CI me it iL (fteiiertei: unb Beifall » Ohne Kahr wäre ein F »ll ft 0 f f m a n n • Kai'e S l iu ern und ohue ftoffm»m-Kaistrslautern ein Fall fteinz - OrtiS ni h möglich gemeßen Ich fa -n b z ugen, dost Kollege ft)ffmann-Kaisers- lauxrn nicht an ein? Trennung der Pfalz vom Reich gedacht fcoi. Aber bie Franzosen spannten ihre Reche so geschickt, bast ihnen die Leute ins Garn gingen Die Politik des ftemt vnn Knhr hatte l ider bte Wirkung, dost die Sozialisten, die zuer-i tapset in der pfällllchen tLml/eitSfront Gewehr bei F u st standen. Dann Lim but Franzosen ftilse vin den Sepaia- tiften. Don diesen ftelden Hal tm Durchschnitt jeder 20 Vorstrafen, einer Hal eS sogar auf 35 gebracht. Da- nennt man in Paris die Freunde Frankreichs. Zum Glück ist die Psalz viel von ausländischen Journalisten besucht worden Wir können hier von einer internationalen Offensive der Wahrheit sprachen. Was in ber Platz in ben leisten Monaten an Unterdrückung der Meinungsfreiheit geschah. daS ist kaum jemals in einem Kulturstaat vorgekvmmen. Pcincare behauptete, die französischen BesatzungStruppen bättar in der Pfalz etn- trandfreie Loyalität gezeigt Diele Behauptung tr-iib widerlegt durch, das urkundliche Material, durch daS nicht weniger a l S hundert Fälle deS Zusammenwirkens fran- zösi scher Offiziere und De Hörden m i t den Separatisten nachgewiesen werden. Wir wünschen nur dast der Bef und dee englilchen GeneralkrnfulS 6 1 ine der Oeffentlichk, it übergeben wird, damit die Well die Wahrheit erfährt. (Beifall f Wir haben eine DinkeSpflicht zu erfüllen gegenüber der EbarttaS deS Auslands und gegenüber derjenigen d-es Vatikans. Xlcbvr die G.enzen hinweg hat sich die internationale Ghantas der behängten Bevölkerung angenommen. Wenn man bic rauben Methoden versiebe' will mit denen sich in den letzten Tagen die eibif.crtc Deiwlkerung gegen die Sepa.atislen Luft macht, must man beamten dast bic Separatisten 20 Psäivr brutal ermordeten, ohne dast eines dieser Te.bret-cn von den BlayungSbehör- den gesühnt trui c tftört. hört!) Wenn die letzten Boraänge in Pirmasens von her Iran- zöllschen Regie ung alS ein Mt nationalistischer Banden bingefieilt toerX'. so fragt man: Warum sind denn 60 Pirmafen^er Bürger wegen dieser Vorgänge ve hall t w-r en ? D e Llabil s'cru g ter dertts' -n ng war für uns em ^Relttm^sauker in H5 sier Bot. Dir da km der R airr.inq b-flr Wmit eS jetzt mit be: Seroraliste l eerfchaft in ber ^faU zu G: e ist, so ist das derL i gdes Rech S überdie Macht. Die Prli i! Potncarös must ftaf) und Rach-- säen Wir <'ff?n: Liester dan.i ch-deut ich sterb 1 als französisch verderben! Wir ha! en die de.i sch? Treue u id bic Wacht am Rhein UirS soll na-! b.m W?r: ftrH-nanne von F l! r leben vereinen d Iche Srribni. deut'che Änheit. unb tn feiner le ensten Reinheit Liebe für das Vaterland, (ßebb.if er Beifall ' A g. Korell tDem ) besprich' densepara- tist ischen Terror in RHelnhe' len. Die separat ist ilchm Vanbm waren dewa!f :ci vvn ten Dird darf die Iinvickkung brr letzten Wochn aI3 ileb rga g tus der ®db:n t^t u igetri'e zur Rea.illcrungsir.l mit der Au? ich: aur al!m h lich- ^cfunbuni br Wirllchall ange'ehen werden. C5 i' bem Au achten brr interna,ionaien Smanzsachoertländigcn vom 7lo ^ember 1922 an- geng: toorbe" ii hat Deullchiand von sich aus. oh e fremde ftil!c und ohne endgültige 2tcgcLu?g der Rcvaratio'.slöstm^ abzuwar t. brn erften Schritt zur Stabiii irrant getan Stc Grundlage der 6tabilitteruifl. welch- ?uS eigenen Krös'en angellchts be--* Bertalle leiner Wirischall chrrst.lle kern i : indr"- aubenminiftcr lü. die Rote vom 2. Februar, in der er so ma mhasl dem Protest gegen die VUle- iHoden der OUurotion Au oruck gegeben hat Die fröhliche Pfalz Hal sich durch ihren tapferen Widerstand auch ben äihrennamen der freien Pfalz erworben. Wir Au.^gewiesenen flnb besonder» froh dast die führerlos gemachte pfälzische Lrnwohnerschaft sich so wacker gcba.ten bat Wir müssen aber oer'. in;en. dast die 2Il.iier.cn c.iblich für die Zurückführung ber AuSgewic- lenen sorgen Wenn bie Pfalz gehalten wo.ben ist. so verdanken wir da- nicht dem Münchener neunten November, sondern dem Selbst re iwal- tung-e-körper. bem ReichSauSschuh Die Pfalz ist gehalten worden durch Demokratie im besten Sitme des Wortes. Deutsche Einheit ist nur zu erhallen durch die demokratische Republik ff~it daS Vaterland und immer wieder das Vaterland, dann erst das Besondere. (Lebhafter Beifall.) Abg. Schulz-Brwmbcrg iDntl.) begründet kurz den Ain.rag feiner Fraktion auf Drtast eineS Gesetzes mit folgenden 5yiui tl'eftimmungen: 1. Für das Verbrechen des ft 0 chve rra 1S bn besetzten Gebiet wird die T 0 deSst ra fe festgesetzt 2. DaS Reichsgericht ist auch in Ab- wesenheit des Beschuldigten zur Aburteilung dieses ftochverrats berechtigt 3. Als abwesend gilt ein Deutscher in dle'cm Falle auch dann wenn er sich im besetz en Det-iel aus hält und seine Gestellung vor Gericht nicht ausführbar ist 4. Die RcichSanwaltschaft ist gehalten, sofort daS Verfahren gegen diese ftochoerräter einzuleiten. Wetterberatung Don er tag. Die IRegterung der Pfalz. Speyer, 20. Febr (Wr lfs) In einer halbamtliche' von der französischen Prelle veröflrnt- lichten Meld ing aus Koblenz über die zwischen dem K re i Sa u S s ch u st unb den Vertretern der vcrfassungSrnästigen Regierung der Pfalz einerlei s unb dem interalliierten. Sonderausschust andererseits getroffene Vereinbarung ist von einem durch den Kreistag ein- gc'.rit en Regierungskomitee die Red Der Ausdruck Regierungslomi ce steht im Widerspruch zu iK-m (larcn Wor laut ber a=?lreff men Vereinbarung. Jedes ber einzelnen Mi glieder dce tnter- alliierten Sonb-erau^lchofleS ha, ferner bei ben De ha Ölungen >w fchen t-cm Bischof vvnLd her unb dem Protestantischen Kirchen räfidente t Dr. Fleis chrnann dte bestimm e Zusicherung g geben. dast an dem staetSrechtticheu Zustand bet Pfalz zwischen Bayern und dem Reich nichts geändert werde Daraus ergibt sich, dast die rschtmästtge Behörde der Pfalz nur bie b ^yri sche Regierung fein kann. Da bet Regierungspräfibem ber Pfalz von ber Rf I tung ber Ruhe unb Ordnung übernommen. dlS die von ben Separatisten au-gewlesenen unb vertriebenen Beamten wieder zurückkehrctz unb ihren Dienst wieder aufnehmen Die Wiederingangfetzung der ordentlichen deutschen Verwaltung in der Pfalz wirb bunt) die sranzöfische Vezi rkSbelega t t on dadurch sehr erschwert, loh sie sich auf den Standpunkt stellt bah auch diejenigen pfälzischen Beamten, die von ben Separatisten an der Ausübung ihres Dienstes mit Ge- toalt verhindert, jedoch von diesen nicht auSgewiesen wvrdeit sind, erst dann Ihrer Dienst wieder aufnehmen bürten, wenn ihr Antrag zur Wieberinbienststellung vvn ber Rhein la ndkommission g nchmtgt worden ist Dieser Standpunkt wrderipricht der getroffenen Vereinbarung, nach ber nur bk von ben Separatisten auSgewicsenen pfälrischen V«imien erst im Benehmen mit der franzolllchen ProvinzdelestzUion ihre dienstliche Tätigteit wieder aufnehmen dürfen Die ^Befreiung von Pirmasens. Kaiserslautern. 20. Febr (WTB) Heber bic gM-altlamc Sctlivibung der Separatisten au3 Prr n^ens gebt dem .Pfölzifchcn VoikS- boten' nxtz cm nachträglicher Bnucht zu. in bem eS h.'ihl. SS Ist nur dem Verhalten SchwaabS (be4 6l)aixitlfi«n»ftäuvtlLig6) zuzuschr.-iben, dast so viel Blut floh. WaS man am Dcrgaaiqencrt Dienstag enttdbn wollte, war nur der Abzug ber Separatisten Schwand und fcw Un- terfübm- wurden rcchtzxiic; aufm r' » - auf daS Verlangen der Bürgerschaft Dafür sprich» bic Tatsache, bäh bctvti» mittag» 12 Ubr verschiedene Anhänger Sch'vaadS daS Bezirksamt verliehen unb seitdem mit unbekanntem Au»eillhali verschaunben sind Schwaab selbst war nicht zum Rachgeben zn bringen und verfolgte fein Ziel mit Energie. Auch vor 7 Ubr abends wäre den Separatisten noch ein besserer Abgang bZchwden gewesen, aber alS dann durch ihre Schlehere l Derwun- tungen und Tot.' in bic Reihen ber Bürger ge- tragen wurden, Insbesondere der Tob Dr Arnstedts sich wie ein Lauffeuer verbreitete, da entbrannte bie W u t beS Volke- So läht eS sich auch erklären, dast die um Gnade flehenden Separatisten gegen 11 Uhr nachts zurückge- wicfen wurdeir Selbst als et" Älohtrupp ein- flcbrirngen tr-ar und die Separatisten angesichts deS brei'ncnbzn ftau'eS zur Ucbcrgctbe aufforderte. bekam er als Antwort Rev olver- kugeln. Die $ rage bi: nahm ihrm Derlautz bis zu n un^rblltlichsi Gnde. AngelichtS der vorstehenden Tatsachen ist bte milde Verfolgung der Separatisten durch bte französische Justiz doppelt unbegreill'.zirksdelogierten an der Wiederaufnahme ihver Dienst- tung 5072 MUlivncu. für bic Ausführung bet Versailler Vertrages 640 Millionen vortieht Diesen Ausgaben von inegetamt 5712 Millionen fieber' nur SZ74 Millionen Ginnahmen gegenüber, fo dah sich ein Fehlbetrag wn 4Ä THil- Tumen ergibt. Dabei geht die Schrtzung der Einnahmen davon auS, bah die Wirts cha stS- einhei zwischen bem besetzten und bem unbelebten ®ebict tn vollem Um’angt wiri»erhergritellt ist. dast die DerwalrungS- «mb Steaerhohrir t-eA Rrt^ und ber beteiligten Länder in ben besetzter' Gebiccn wieder beliebt und dast bic nach ben allgemeinen Reichs- und Lond^^gesetzen dort zu erhebenden Abgaben bei offentfidxn RrichS- und Qanbesfaffcn zulliehei Bei Fortdauer bei gegenwärtigen Zustand - würden bie 'Arnnahmen rund 950 Millionen weniger erbringen. In bieferr Fall würden die Einnahmen noch nicht den un- mit tribaren RrichSbedart decken und es wäre eine Balanrierung deS ftauShalte^ auch bet rilliger Streichung ber Ausgaben für die Ausführung des Vertrages vvn VertatlleS unmöglich geschSf te verhtnoerr. ^mBanranmn« ilnaer ist die Verhaftung cmgedrvht toorten, fall- er 6r. (WB.) Dor dem belgischen Kriegsgericht fand die Revtiionsverhandlung gegen die vier Deutschen statt, die am 29. Dezember 1923 wegen angeblicher Eisenbahnsabotage verurteilt worden waren . Das Kriegsgericht sprach heute den Angeklagten Schwager frei, der in erster Instanz zu erneut Jahr Gefängnis verurteilt worden war, beftä t iflte aber daS Urteil erster Instanz gegen die drei anderen Angeklagten, daS gegen Fronden auf Freispruch, gegen Utenflelauf lebenslängliche Zuchthausstrafe und gegen Reuhaus auf 15 Jahre Zuchthaus gelautet hatte. tPoincarS baut vor. Pa ri S, 20. Fehr. (WTV.) In einer offenbar offiziösen Erklärung sucht die HavaSagentur über die gestern vormittag zwischen Ministerpräsident Poincar 6 und dm französischen Delegierten stattgefundenen Verhandlungen Mitteilungen zu Derbreiten, die den Optimismus einiger Worgenblätter bekämpfen sollen. In der halbamtlichen Erklärung heißt eS: Die französische Hegierung hoffe, daß die Sachverständigen zu einmütigen und dem französischen Standpunkt günstigen Konklusionen gelangen würden Aber an offizieller Stelle weigere man sich, daS Urteil auf Indiskretionen zu stützen über das evtl. Ergebnis der Arbeiten der Sachverständigen, da diese noch nicht mit der Ausarbeitung iljrer endgültigen Vorschläge begonnen hätten. Diese Kon- tlusionen hätten übrigens nur rein konsultativen Eharakter, da es der Reparations- koimnission Vorbehalten sei, allein Entscheidungen zu treffen, wie beispielsweise über das Moratorium. WaS das Problem der Besetzung des Ruhrgebietes anbelange, so seien hierfür allein die interessierten Regierun- aen von Frankreich und Velgien zuständig, die m letzter Linie hierüber Entscheidungen zu treffen hätten. Reichsbankpräsident Dr S cha cht hat Paris verlassen und wird voraussichtlich in der nächsten Woche nach Paris zurückkehren. nachdem er in der Zwischenzeit im Einverständnis mit dem Sachver- ständigenlomitce die nötigen Vorbereitungen zur Gründung der von ihm in Aussicht genommenen Soldkreditbank getroffen Hal. Die Ursachen t des Frankensturzes. f Paris, 20. Febr. (WTB.) Im Rahmen ttner vom Quotidien veranstalteten ßn» putzte über den Sturz des französischen Franken äußert sich der Professor der Rativnalüko- nomtc Gaston Iöze tote folgt: „Die ungeheure Baisse des französischen Franken erscheint mir als das Ergebnis des allgemeinen Mißtrauens des Auslandes und auch eitler Franzosen, lieber alt befürchtet man, daß Me' französische Politik demn ächst zu einer beträchtlichen Inflation führen werde und daß man auf diese Weise in eine Ftnanzkata- strophc hineingeraten müsse, ähnlich wie Deutschland. Was die Finanzverwaltung anbelange. so gestatte die ll n k l a r h e i t und die Heimlichtuerei, mit der sie sich umgebe, keine Rachprüfung der optimistischen offiziellen Begutachtung. Der Zweifel sei für Frankreich nicht günstig, ebenso wie eine nationalistische Politik, gekennzeichnet durch die Anleihen für die Verstärkung der Rüstungen der kleinen Mächte und durch die Besetzung des Ruhrgebietes ufto.“ Die Jiotueroronungen. 3er lin, 20. Febr. IWolff.) Die drei Re- greruMäDarteien, die Deutsche Volkspartei, das Zentrum und die Demokraten machten sich in den heutigen Fraktionsberatungen den Standpunkt der Regierung in der Behandlung der Rowerordnungen zu eigen und werden keine AbänderungS- oder Auf- Hebungsanträge einbringen Man glaubt in diesen Kreisen auch nicht, bah eventuelle Abänderungsanträge anderer Parteien eine Mehr- beit des Reichstages finden würden. Man erwarte daher, daß ein offener Konflikt mit der Reichs- rsgierung vermieden wird. Die sozialdemokratische Reich«tagSsraklion beriet die von den Fachausschüssen Dor gelegten AbänderungS- und Aufhebungsanträge zu den Roton:- ordnungen. Die Anträge sollen noch heute im Reichstage eingebracht werden. * Der Reichsminister de« Innern hat die Landesregierungen auf gefordert, die Gemeinden an- zuweisen, mit der Vorbereitung der Wählerlisten für die Reichstagswahlen sofort zu beginnen und die Arbeiten so zu beschleunigen, dah die Listen bis zum 23. März auflegungsfähig sind, da immerhin mit der Möglichkeit zu rechnen ist, daß die Rcuwahlen noch vor Ablauf der Legislaturperiode stattfinden. Sozialistische Anträge im Reichstag. Berlin, 21 Febr. (Prw.-Tel.) Der .Vorwärts" veröffentlicht bic Interpellation und die Anträge, die bte sozialdemokratisch: Reichstagsfraktion gestern un Reichstag eingebracht hat. In der Interpellation wtrd die Reichsregierung il a. gefragt, ob sie bereit sei, in Hebe reinst im- muna mit der Politik des englischen Arbeits- minisierS das Washingtoner Abkommen über den Achtstundentag sofort zu öati- sizieren, ferner, was die Reichsregwrmig zu tun gedenke, um zu verhindern, dah durch anhaltenden Lohnabbau und übermäßig verlängerte Arbeitszeit erneut die außenpolitisch gefahrvolle Auffassung entsteht, als wäre in nächster Zeit eine Schmutzkcnxfurrenz d>n Deutschland auf dem Weltmarkt zu enrarten. Die ei-igebrachten Anträge betreffen Abänderungen der Verordnung über die Arbeitszeit, die Verordnung über Abänderung der Strafprozeß ordnung, die Frage der Beamtenbesoldung, die Personalabbauverordnung. die brüte Steuernotverordnung ufir. SchHeßltch ist noch folgender Antrag zur Abänderung des Strafgesetzbuches eing^bracht worden: Landesverrat im Sinne des § 92 Absatz 2 Rr. 1 begeht nicht, wer gesetzwidrige Zu stände bekannt m a ch t, um ihre Abstellung durch deutsche Behörden herbeizuführen. Die Krisis der deutschen Landwirtschaft. Berlin, 20. Febr. Der Reichsausschuß für Landwirtschaft der Deutschen Dollspartei hat nach eingehender Aussprache über die deutsche Wirtschaftslage, insbesondere die Agrarkrise, eine Entschließung gefaßt, in der als wirtschaftspolitische Forderungen aufgefießt werden: eine Steuerpolitik, die im Gegensatz zu der bisherigen den Landwirt auf der Scholle erhält and die Erzeugung nicht gefährdet, Rückkehr za den früheren bewährten Grundsätzen der Dezentralisation; die LetstungZfähigkerl der Lcmdwtrtschaft und damit die Sicherung der DvlkSeenährung sei nur bet ausreichenden Preisen gewährleistet. Zur schleunigen Abhilfe der K r e d i t n o t müsse der der Laiätzvirtschaft zustehende Rentenbankkredit so- fDtt und in voller Höhe flüssig gemacht und zu erträglichen Bedingungen berei gestellt werden. Die gegenwärtige Haltung der Reichsbankleitung hm- sichtlich der Zinsbedingungen für die2anb- wirtschaft sei zu verweilen. Schließlich sei eine Gestaltung der Eisenbahntarife für landwirtschaftliche Erzeugnisse und Dedarssstofse tm Sinne einer gveßzügigen und die Rahrungsnnttel- erzeugung fördernden Regelung zu betreiben. Die Gütertarife der Reichsbahn. Berlin. 20. Febr. (Wolff.) Der ständige Ausschuß des Reichseisenbahnrats nahm zu den Rachrichten über eine Internatwnalisierung der deutschen Eisenbahnen folgenden Antrag einstimmig an: Der Ausschuß erblickt in der Internationalisierung der Reichsbahnen ihrer praktischen Auswirkung nach eine Gefährdung der Tarif Hoheit deS Reiches und damit eine Schwächung der Reichsbahnen als dem Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft, er spricht die Erwartung aus, daß die ReichSregierung die Gefahr der Auslieferung der Dahn an fremden Einfluß mit allem Ra chdru ck abwehren wird. Die Versammlung beriet dann die Notwendigkeit und die Möglichkeit einer Ermäßigung der Gütertarife aut Grund der Vortage der Reichsbahn eingehend. SS wurde ein Antrag angenommen, der eine Ermäßigung aller Tarife der Rormalklasfe, in Klassen gestaffelt, um 20 bis 10 Prvz befürwortet Die Ermahigunq vom 20. Zanuar von 8 Proz ist in diesen Zahlen bereits enthalten. Für den Kohlentarif wurde eine Ermäßigung auf 25 Proz. und einige besondere tarifliche Erleichterungen gewünscht. Zum Wiederaufbau de« Wirtschaftslebens sollen weitere Ausnahmetarife und RotstandS tarife emgeführi bzw. vorhandene weiter auSgebildet werden, namentlich für Düngemittel im Wasserumschlag und für die Seehäfen. Die Gütereinteilung soll überprüft werden auch unter dem Gesichtspunkt der ileberfübruna bestimmter Güter in höhere Tarifllasien Es soll der Verwaltung überlaufen bleiben, zu prüfen, ob und inwieweit der Antrag finanziell durchgeführi werden kann. Die bayerische LaudtagskrisiS. Mü nchen. 21. Febr. Heute finden rmLandtag interfraktionelle Besprechungen über die Auflösung des Landtages flott Es handelt sich hier- bei um dre Frage, ob die Landtagsauflösung m i t sofortiger Wirkung, oder zu einem späteren Termin ^schlossen werden soll. Es wird erwogen, die Auflösung zum 5. April auszu- sprechen und als Wahltermin den 6. Aprtl m Aussicht zu nehmen. Kleine politische Nachrichten. Die Deamtengehälter sollen für den Monat März nicht, wie im letzten Monat, in zwei Hälften, sondern in zwei Dritteln zu Beginn deS Monats mit einem Drittel am 17. März gezahlt werden. Die gesamte Abschlagszahlung von zwei Dritteln soll, den Wünschen der Beamtenschaft entsprechend, mit Rücksicht auf die zum Mo- natSerslen zu begleichenden größeren Ausgaben reit« am 29. Februar geleistet werden. * Die Biologische Reichsanstalt für Land-undFor st wirtschaft in Berlin veranstaltete anläßlich ihres 25jährigen Bestehens einen Festakt. Die Festrede hielt der Letter, Geh. RegierungSrat Appel. Alsdann überbrachte der Reichsminister für Landwirtschaft und Ernährung, G r a f K a n i tz, die Glückwünsche der ReichSregie- rung eine Spende von 10 000 Mark an. tun geine Spende von 10000 Mk. an. ♦ Der Rechtsbeistand der deutschen Schiffahrtsgesellschaften, il cr. der Hamburg-Amerika-Lmie und teä Norddeutschen Lloyd, hat vor dem zuständigen Bundesgeruht der Vereinigten Staaten ungefähr 300 Millionen Dollar als Entschädigung für die int Krieg von den Der- eim gten Staaten beschlagnahmten deut schon Passagier- und Frachtdampfer verlangt.' Der Norddeutsche Lloyd verlangt allein 98 Millionen Dollar für feine Schiffe, die in amerikanischen Häfen interniert und bei der Kriegserklärung durch die Derernigtea Staaten bescAagnahmt wurden. Der RechtSbei- stand behauptet, daß Schiffe als Privateigentum gegen die Beschlagnahme auf Grund der Kriegsgesetze gesichert seien. Der britische Dockarbeiter streik ist beendet. Aus Stadt und Land. Gießen, den 21. Februar 1924. Der Pfalz- und Rheiutaq in Gießen. Zehn Jahre Krieg hat die Pfalz bis jetzt erduDet, und daS Ende des Schreckens ist noch nicht abzusehen. Der Friede von Dersailles ist, wie der Bischof von Speyer, Dr. Ludwig Sebastian, kürzlich in einer Ansprache an die katholischen Dekane der Pfalz sagte, für die Pfalz fein Friede. Unendlich schlimmer ate die vier Zähre Weltkrieg mit seinen fortgesetzten Fliegerangriffen auf die friedliche Bevölkerung tft für die Pfälzer dieser sogenannte Friede. Heber 21 000 von Haus und Hof vertriebene Pfälzer, zahlreiche Tote und Derwan- de t e sind die Opfer dieser „friedlichen" Desehuiig, unter deren Schutz und mit deren Hilfe das Sepa- ratistengefindel seine Gewaltherrschaft in der Pfalz aufrichten konnte. Raab und Plünderungen, Set- ror°2llte aller Art waren die „Segnungen" der separatistischen „Regierung". Bis aufs Blut gequält wurde von dem Separatisten-Gesindel die pfälzische Bevölkerung, die schon seit Beginn der Besetzung durch die Franzosen an Drangsalierungen und Einquartierungslasten ein gerüttelt volles Maß zu tragen hat. Die Separatisten waren die Geißeln, mit denen der französische Prvvinz- Megierte, General de Metz, die Pfälzer züchtigte, um sie für Frankreichs Pläne gefügig zu machen. Aber trotz aller Leiden wankte die Treue derPfälzer zum Leich keinen Augenblick. Dieser unverbrüchlichen Treue unserer leidenden Brütet und Schwestern in der Pfalz und am Rhein wollen wir am nächsten St irn tag in E ie hen in einer K u nbge bu n g gebenden, die unseren QJoiHgcno’kn unter den feindlichen. ‘Bajonetten beweisen soll, daß auch die Gieße- ner Einwohnerschaft sich mit ihnen ein« fühlt in den Tagen des Leide«, wie in der Zeit de« Glückes. Zu dieser Kundgebung, die am Sonnug vormittag ll1. t Uhr bei freiem Eintritt im eiabttbcutct stattsinden soll, laben die viert nichtsozialistischen Parteien unterer Stabt im Anzeigenteil unseres heutigen Blatte« ein: die! beiden Linksparteien, die zur Beteiligungj an diesem Protest gegen btt s«ndtlche Willkür! gleichfalls aufgeforbert werden waren, haben be-j bäuerlicher weise ihre Mitwirkung abgelehnt. Trotzdem darf man wohl die Hoffnung hegen, daß die Geschlossenheit der Einwohnerschaft bei dieser überpartel-, lichen Treukundgebung für unsere ge peinigten Brüder und Schwestern, zu denen auch besonders hunderttausende von Ar bei- ' ter n gehören, nicht not leiben wird Die An spräche de« Tages wird her Studienrat Dr. Friedrich König halten, der von den Franzosen aus seiner elsässischen Heimat verrieben wurde. Als guter Kenner der Verhältnisse. sich unter der französischen Gewattberrschnft in unseren Weltmarken berausgebildet haben, wird der Red ner feinen Zuhörern Wertvolle« sagen können. Da« Gedenken an Pfalz und Rhein soll aber auch durch die Tat Der opferfreudigen Rächst enliebe bekundet werden. Zu diesem Zwecke wird von morgen. Freitag, ab bis ctnfd)! Sonntag von den Schülern und Schülerinnen sämtlicher Schulen eine Geld - sammlung in allen Stadtteilen vorgenommen, deren Ertrag zur Linderung der furchtbaren Rot in den bedrückten Gebieten bestimmt ist; insbesondere sollen davon bte Hinterbliebenen der von den Franzosen und den Separatisten getöteten deutschen Volksgenossen und die Famllien der in den Sefa nqntf fei schmachtenden Brüder bedacht werden. Alle Mitbürger mögen nach QHafXMbc ihrer wirtschaftlichen Kraft zu diesem Opferwerk beisteuern: auch die kleinste Gabe ist willkommen. Man denke daran, bah auch daS größte Geldopser klein ist gegenüber dem ge- wattigen Mäh von Leiden und Gefahren, Die unsere Brüder und Schwestern im besetzten Gebiet, besonder« auch in unserem Rheinhessen, bedrücken. Der Verteidigung der Menschenwürde und des deutschen Selbstbestimmungsrechts, bet Bekundung unsere« unlöslichen Derbundenfeins mir Rhein und Pfalz und dem Protest gegen die brutale Gewalt rachsüchtiger Feinde wollen wir am Sonntag, frei von jeder Parteipolitik, mit Entschiedenheit und in 6i n igfeit weithin bemerkbar Ausdruck geben. * Die Reichs-TeuerungSziffer. Die Reichsinde/ziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung, Wohnung Heizung, Beleuchtung und Bekleidung) beläuft sich nach den Feststellungen de« Statistischen ReichScnntS für den 18. Februar auf das l,04billionenfache der Vorkriegszeit. Di« Steigerung gegenüber der Vorwoche (l,03billionenfachc) betragt demnach 1 Prvz. Gießener Wochenmarktpreise (Händlerpreife) am 19. Februar 1924. Es kosteten: Butter 1,20 ht« 1,70 Mk Käse 0,60 biS 0.65 das Pfund, Gier 0,12 bis 0,15 daS Stück, Wirsing 0,30 Weißkraut 0.20. Rotkraut 0,35, gelbe Rüben 0,20. rote Rüben K.25 das Pfb. Bluinonkohl 2.00 bis 3.00 daS Stück Llnter-Kohl- rabi 0,08, Grünkohl 0,30, Meerrettich 1,00 Sellerie 0,60 bis 1,00, Aepfel 0^0 bis 0,25 All. das Pfd. •• Wegen hochverrä terischer Handlangen verhaftet wurde der Hilf«- arbeiter Friedrich Kari Büttner vor hier. Büttner bat sich an dem separatlltischar Terra» in Planrg bei Kreuznach bet 'iliqt. Gr wird durch Anzeigen aus dem besetzten Deb«t beschuldigt, dort den separat i st tschen Rädelsführer gespielt zu haben, was er jedoch bestreitet. Rach seiner Qbt- gäbe will er nur Posten gestanden haben. Der Verhaftote wurde dem hiesigen Ihtterfudbung«- gefängni« zugesührt •• Gefälschte Eisenbahn-Geldscheine. In der letzten Zeit sind auf Papiermark lautende Geldscheine der deutsche» Reichsbahn über „Fünfzig Billionen Mark" im Verkehr aufgetaucht. Diese Schein« sind gefälscht. Vom ReichSverkehrsmint- sterium sind bisher keine Geldscheine über emeu höheren Betrag als zwanzig Billtonei» ausgegeben worden. •• Die 5>ürera»«fletlnng tmrb, vtzrt- sachern Wunsch und Anregungen verschiedenster ®an. Ein Roman auS Dem 21. Iahrhunberi von Han« Dominik. 27. Fvrischung. (Rachdruck verboten.) Wir. . ein ingrimmiger Humor sprach du« seinen Worten. .... Ich sage wir. . . mich einbegriffen . . obgleich fein Satan mich jemals im Leben als black man tariert hat. . . bis auf jenen englischen Lord . . Wir kämpfen um die Gleichbroechtigung mit anderen Rassen. Sie kämpfen um Macht und Land. ilnfer Kamps hat ein ideale« Ziel, ist eins interne Angelegen beit der Vereinig« Staaten. Ihr Streit wird die Wrißen der ganzen Wstt unter einer Fahne vereinigen, denn e» geht um bte nxthe Eristenz. Der Untergang des eirro- r>älschen Abeiidlivrdes würde das Ende der weißen Kultur überhaupt bedeuten. Sehen Sie sich vor. Schrauben Sie Ihre Hoffnungen nicht allzu hxh, daß nicht ... ein uneriiartet starker Frost den Blütentraum aus viele Menschenalter vernichtet." Welnn Fang wollte sprechen, aber O?hn Satten ließ sich nicht unterbrochen ..Die meihc Intelligenz wird fen diesem Kamps na», unerhört:, ungeahnte Leistungen vollbringen und . . . vielleicht dir Oberhand behalten. Ihre Prophezeiung wird einmal cfntreten, aber wann . . .Tr Der Ehinese war ausgestanden. Geschmeidig lächelnd trat er an Dewry heran ,6k müssen gestehen, daß cm Kamps zwischen China and den Westländern etne gute Unter» flützung Ihres Streites um die Gleichberechtigung der schwarzen amerikanischen 'Bürger ist. Unser Zusammengehen bringt beiden Vorteil. . Er streckte Dewcy die Hand hin, die dieser ergrisf. „Abgemacht 1" „Wann?" „Rach der Wahl um den Gouverncurp)sten von Louisiana. Wird I)fua Borden, der schwarze Kandidat, gewählt und mch-t bestätigt, beginnt der Kamps .Ich bekam heute ein Telegramm aus Peking. Gr will den genauen Termrn wissen. Bei 3bnen und bei un« muß der Schlag gleichzeitig sollen." „Den Tag anzugeben, ist unmögluh." „Der Tag der Wahl ist bestimmt und wird nicht versckwben?" „Ich wüßte feinen Grund . . .“ .Sind Sic des unverbrüchlichen Schweigen« aller Milwissenden sicher, Mr. Dewey?" „Unbedingt! . . Warum fragen Stt?" .Man hat mich auf einen Berichterstatter Der Shikagv-Preh aafmerffam gemocht SS hat den Aufchein, als sei er . . . Zufall oder . . . Verrat ... der OrganifatiDn aus die Spur ge» kommen' .So muh alle« geschehen, tra« geeignet ist ... Unheil zu verhüten. 6k haben . . . wohl Mittet und Wege dazu . . IKelan Fang . . ." Der Kraftwagen, der Florence Dewey v?n San Matteo zurück nach der Stadt brachte, mußte schon in Der Märtet Street fernen Lauf öerlang- famen. An Der Kreuzung mit der Mason Street wurde Da« Gedränge auch auf dem Fahrdamm fo arg, daß der Ehwiffeur biS zur Stxton Street weiterfuhr. Die ganze Rsgerbevölteruny FriSkos schien auf Den Beinen zu sein. Don alten Seiten strömten schwarze Scharen heran mid wälzten sich hx Der Richtung aus Ehtnatown durch die Straßen. Der Chauffeur versuchte e«. durch die Stoctm Strert feinem Ztete näher zu kommen. D>ch vergeblich unternahm er es mehrere Mate, nach Hob- Hill abzubiegen. Ss lieh sich nicht mehr durchführen. Auch aus allen Seitenstraßen quollen fortu-ährcnd neue Massen immer dichter heran, je mehr sich der Wagen Chinatown näherte. An ter Ecke ter. Sacramento Street wurde das Gedränge so dicht, daß das Auto eingekeilt stehen- blciben mußte. Auch ter fvae Platz vor ter Max-kthaUe war bereits von Tausenden beseht, und immer neue Tausende drängten nach Florence hatte di: Vorhänge ihres Wagen« geschloßen. Durch einen schmalen Spalt bu>bachtete sie bic ungewöhnlich: Szene. Erst neugierig, feem besorgt Aus ter tosenden teilten Menge drangen zerrissene Rufe an ihr Ohr: Hängt da« weiße Viehs Schlagt ihn tot. Den Hund! . An den Pfahl mit dem Mädchenschänter!" Reue« härtere« Gejohl verschlang die einzelnen Stimmen. Florence sah mit fteigenDem Entsetzen, tote ein Trupp Schwarzer einen Weihen nach dem Marktplatz zerrte. Die Kleider hingm ihm in Fetzen vom Lech^ Ein riesenhafter Hafenarbeiter schwang et« schwere Eisenstange gegen den Gefangenen Bevor er ihn damit erreichte, warf ihn seloll ein Schlag zurück. Schnell und sicher schob sich eine Kette schwer bewaffneter Schwarz zwischsr den Gefangenen und die tobende Menge. Hetzt erkannte Florence die Bedeutung der Vorgänge da brauhen Mit einem Schrei sank sie in daS Polster zurück und barg das Gesicht in ten Händen. Sin Lynchmord art einem Weißens . ... Hier mitten in ter Großstadt und in aller Oesfeimlch» fett ... So weit teuren die Dinge gediehe» Att ter bewaffnete Trupp mit dem Getan gelten Den Marktplatz erreichte, brach Die vtel- laufendköpfiqe schw-aty Menge m ein tnfemaD- sches Geheul aus. Einige stießen mit schweren Stangen taktmähig und triumphierend auf da« Pflaster. Andere knirschten vor Wut mit ten Zähnen. Ihre Hutuntcdaufettn Augen hingen mit Den Blicken hungriger Raubtiere an Dan «Befangenen. Zuweilen zuckte em hetsene« Gelächter auf Vergeblich zerrt „• ter Gefangene an ten starken Armen. Die ihn gepackt hielten. Vor Dem Eingang gut Markthalle machte Der Trupp statt Auf da« Komm andeines Führer« Drängten bk Bewaffneten bte Menge - urud Ein freiet Raum entstand, in dessen Mute sich ein Kandelaber erhob Ein neu;« ÄtmmonbD. und eine Schar stürzte in bte Markthalle und schleppte Kisten und Körbe berauö. bt: sich schnell um tert Mast türmten. (Fortsetzung fvtgt-tz Ä’SS Ne fk wb Stetiogf ruch txxi rage. 0747V 2d#behfad) 1481 Vinienftrafee 61 |Stellenangebote| (eiligen. (Meinung d. Hau?- balts bnlbiflft fluf- aufoerfcalb Atenen». fteine geflrnlrhlne 07490 gesucht. SititilriBt 3 Massen-Schuhverkauf Emanuel & Co., Gießen Geöffnet bis 6 Uhr abends! Seltersweg 31 Verkauf an Jedermann! 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Kih 3 Xcgt lang m einer Jkrrfcrminj m 5CO Khn Dunkelhnt TxTrfd fe Die JLiutbr.'oUtn der 3ul- tovbfrne Gie^e« niinHtr bei Luch 19 5*- UäUu^Sx w« Un .•*#) 2n. - gantOrt Dortwe. bah bet C berbeHiaatn wuedrr du Jiichrtiber Nach Darmstadt lunbflrviifl oieUien - wird aum 1. f arz eia nu» achtbarer Oamllic iiantmenbce 'aubrrec. gewanbres Hausmädchen tn auteSL'auh gesucht. Bewerberinnen die bereue abnliche Stellen bekleidet hoben. woUen Scuanicab,(triften und möglichst VtdJibilb senden an UK/D »rau SfiMi stoch Darmstadt, Vlnnaitrabe A. ZuverlSsstger. junger BodiBflltn und Sinefnonmi per Mürz, sowie tüchtiger Derlaufcr(in) für desteres Ladengeschäft per sofort gesucht Ausführliche schriftl. Angebote mH Bild, Zeugntsten u. Gehaltsanspr. mt. I l b3v a. d.Giehener Anzeiger erb. Sermtfchtes. Bultanc, die Kalte bringen. Die Harfe Küste, die In diesem Iahe alter Orlen herrsch«, ichemt mit den Dusfanau^brüchen der ietzten 3dl tn einest getanen Ausammenhung tu stehen. De«Astens behauptet Ixe* der cnftliljK- UZeieoroltHK daraus hinDeist. boh seil der Berntchrsng gken- vejts üb Oabrt 83 n. Shr grobe Dalia^ur«bruche immer schaocrere Stdr-.- igen des 5ttimas betror- grnjfcn Haden 3n -ahlloien füllen hat der Ausbruch eine# Dulkans später Kälteperiode,' >ur .^rlge gehabt imb die modeine •3Mf1enfcn Lustschtchtai aus, die unter 10 Stirn. Hdhc liegen. Wübeend eines Dulfanausbruchr- werden ww lang, ad Wald ober senm Irrt Bahn« hot. rauft tn ifber etiae und liefen tuif Wunsch In Genenrechuuna momflM ron efaenen Werken 11MI Inmsiiorttonfor Bultan E.m d.ö. XWilirnbrra vlat«. Hirt, «rdnsten Konzerns. Julius Schulze, Settersroegb ■ ■— ■ ... ■. 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Dir CtaubixirriMtben der Duikane sind Io winzig buh sie bisweilen mechr ais ein 3abr brauch-n um Ir die unteren L.,s:ichichrm yi gda ig.-n wo aetitil bet Orunberg ftr b NU wieder «ne Zrich- ociber-Sannite aut. rieürichi kseiribe wie Lei Lau- irrtaL 3m vorig« 3*< »dang es dem brfijen Oagkw chter. ein iu»x# ItanMs bKler überaus vvrstchngen unb scheuen Z'bgei zu schied« «reis Lchstte». n Saubach. 19 Sehr Die bmtigr Hol.- versteigern ng au* den aräflichen Dal- b u n g e n i bw *ari auf 12 bis 13 Ml ber Raummeter Stockhals aus grgen 10 HZ! - 3r ber Psingstfeiertags (8. bis 10 Sum iendet hier bet grobe Ju genbt ag des Tta'.>Tb6ci '*ou4 des T c u H *na U o»at en Handlungsjehilfen-Derdandes statt 3m Ant^utz daran loU eine (T!u?u-n)abrf der .VigcnbahiciLem dieses Bundes vom B.>geisbeig bis »ui 2f>afkmimv staMtnden Hes^em'-iasia». spd. 5 r o n f f ti r t fandhause versetzen wollten, wurden sie se ft genommen. — Jn der Äacht zum Sonntag brachen Diebe tn ein Lederwaocn- geschäfi am Untermainfai ein und stahlen aus den Lagerräumen 240 schwarz« Box- toästa auu guter Cfamillc zu Cuern gesucht. 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(11811) Das Seelenamt findet harnstag früh 6Vt Uhr in der Katholischen Kirche statt Generalvertreter: Julius Jessel, BeWrotafag, Frankfurt a. M. Tel.-Adr.. Eltjessel Weißfrauenstr. 8 Telephon Hansa 9906 u.07 Deckanzeige. Mein angrkörter brauner Werke für Kammerorchester Blutfrische ZchcUsischeo.tt. Kabeljau o. K. Seeladis o. K. zrWeZWlIl-lktt Goldbarsch 0. K- Grüne Fe in e ein >fieblt ßrorii ffiaütiifb ge|SBilh.EBSe!apoih. Qluirrtiocn und Ansarbcitcn von fluHcige*in Graften mif Kapok-Füllung »u änbersten Preisen empfiehlt ls. Kreiling, 5ttinkf.5tt.34». So klar und rein wie im Konzertsaal hören Sie mit dem neuen hocheleganten amtlich zugelassenen Radio-Empfangsapparat „RadLfix nicht nu deutsche - sondern sämtliche englische sowie ausländische Stationen Heute letzter Tag: D^rBaxerkönigvonNew York IV. Teil und * chlnO. Ab morgen bla elnachl. lffoal.g: Der SlräliD] von Cpoe Nach einem Rom an Viktor Hugos mit Friedrich Zelnik. Ferner: Die Asphaltrose Sittenbild mit Charlotte Blcklln. vjz Zaubergeige Tanzpantomime. Landhaus mit ca. 1—2000 qm Garten oder Reh nenen hoben Miei- vr iS au nach:en ncfucbl. Evtl Sinn». On. nn' F. T. 3169 an Ala - Haase stela 8t Vog er , Fra ktur! a. M. H87A Gestern früh um 2*/, Uhr wurde meine heißgeliebte Tochter, unsre liebe Schwester, Enkelin und Nichte Lucie Donau im blühenden Alter von 20 Jahren von ihrem Leiden durch den Tod erlöst Dürer-Ausstellung im Konwtw. Innf Itnt d.UnlverwiUki (Eingang Bismarckstr 22) vsrlangcrl bis 29. Februar Binsclil. geöffnet täglich von 10—1 Uhr, I Hens tags und Freitags 10—1. 3—5, 8—10 Uhr abends, Sonntags 10—1, 3—5 Uhr. lMD Der erfolgreiche Selbstrasierer M^^nllQlcDlo-Rohchlifi-Hisierippara' für den eiarkmen Kart. Extra Qual, in ff Etui Mk Köo Mücuto-Rasiere Mk. 1 —. Mulcuto-Sti»*h hriemfn Mk 1.50 ’*’<• DT Xeu Radermesser f. d. stAr»sien Birt — — Nr. 55 .Mk. 4.—. In den knschllchi kr Zeit Wen lper E! der z, Iven en en tum“ als Verl dachelll. mi ftch ist im frr allri mm ber f sta. 3n ja, -reise Ltttyaick er y enik zu 61 >r jb ben M<0ya .irtflig; ® gMk. bei irtÜo# tgütt, ist st> In SÄ oM-en v S" M Nr Wonift; i? toütbi »tn • ^er llQ bet u Mned 2, Jt? fefl «beutunn toloni anb f > Dust Jtrman > tnnei SP ,°P. 20 Illi ntl Honiq es ereins: ; Stiele £ frei! Wir Partei artet ^Partei verein 5 t^.Aeh ister nn. M» V-l-v - führ iaiten nj, Mainz, ter Gießen. Jeder mit , Mozart, 21.Febnnr, ier. »karten er weiche warme Klang seine» Anschlags, der btü- bciiiK itm. der aus den Lyrismen wundersame inelodische Gebilde bctvoriaubcrt. vereinig', sich mit einem männlich edlen Ehavaktedsierungsver- mögen zu letzter Feinheit und — Kühnheit deS ÄlaoicdpicU. So wandeln (ich die Werke m dieser Art der Ausdeutung, die alle Farbendrechungen des Klavierklanges nut einer auf ganz innerlichen Gebörvodtcllunzen beruhenden Pedal- technik verbindet, bald zu riesigen, fveskenhaften Impropl’ationen. bald zu Miniaturen von nadel- schader DUdtrasl, bald zu äuherst subtil auS- gearbeiteten Sllzzen technischer ^litgvrnarbeit. Präludium und Fuge. t'> Jut ergab einen bedeutsamen Xi halt. Die reizvoll gebogenen melodischen Linien dieser Thematik, der klare übersichtliche Aufbau der Fuge, die sich zu dämonischen Wirkungen steigert, müllen eben- folebr alle Sinne in Bann schlagen und von der hohen Sendung des Meisters überzeugen tote die geniale Mühelosigkeit, mit der Kogler die Barra- tionenfonn in den Variationen über ein Thema von Sdvard Grieg. op. »S Hand- habt. Hier ist bk Verschmelzung llaviertechnilcher Probleme mit der restlosen Erschöpfung^ deS thematischen Materials zu einheitlichster Jt>nn der Gestaltung gelangt; unaushödich sprudelt die Quelle der Edindung in der berudenben 2Bdt dieses die Farben fo schad gegeneinander ab- kcyenden Klavierstiles Dkfe Dariatron«i allein schon würden den Damen ihres Schöpfers über die Gegenwart hinaustragen Kögler führt nicht umsonst fernen Stammbaum auf Vach und ^chu- mann zurück; er ist sich seiner Ahnherren aber auch m,t Stolz bewusst Mit atemversehender Eharaklerrsierung stellte Kögler die vier gegm- fänlichen Gebilde der 3ntermezzl nebendn- onder Welches dieser von wundersamer Harmonik überschütteten Stüde, in denen ein wahrer Segen melodischer Slnsälle in ein unerhört seines Ge- to-:tx' 'onlrapunktischer Arbeit eingebettet ist, möchte mau g-gcn die anderen ausspielen! Zu tönenden Gedichten gestaltete der Künstler den Klaviedatz seiner Lieder Eine magische Glut strahlte aus ihnen, überirdische Verüärthdt breitete sich träumend darüber. 0 M e Fengler-Winter. welche seit fahren mit Daarmut and Unedchrvctenheir um dis. Anerkennung der lyrischen Begabung "es Korn- ponisten kämpfi. hat sich ganz in die G<-iüdlstoelt jtoglcr» dnzukben veduch;. Ihr gleichrnähig au«- g&auler. toerm auch nicht sehr starker Sopran, der in der Höhe durch warmen Glan; überrascht, ihre hohe technische Schulung werden den grvhen 3ntonarionefXtot'' igtfcddyrirqenbcn Bögen der Melodik dieser Lieder, die an bie Atmung manchmal unerhörte Forderungen stellen, im aUgcrncinen gerech' Di« melancholisch ^erhaltene Stimmung der Slormlieder, die aufstürmende GcwaU des Sturmes, die jauchzende Lust des erwachenden Sommer ages vermittelten mir wiederum :i fe Einblicke tn die Psyche Köglers DaS ge- ttxütge Sre&cnbo des Liedevzyüus .Don Liebe und Tod «Warte Sorge», die in jähem Wechsel sich überstürzenden Gdühle dieses leidenschaftlichen heihen Frauenherzens, in der Glut unmittelbaren musikalischen Wacher lebens zu lodern - der Flamme entfacht, übten m der hier rxxi starten Bolschewismus und Anarchismus. Bon Geheimrat Dr Fischbach Au» dem Buche .Allgemein« S-a-ats- Icfyre* der Sammlung Golchen (Walter L Gruber & So. Berlin W \ 25 Ml) entnehmen wir folgenden Abschnitt, der unsere Leser sicher Interdikten wird Der Bolschewismus ist aulgMpng«n von %er bereu» oorhandenen Lehre de» Marrismu» oom Staat unb der Ausgabe des Proleta- durch gewaltsamen Umftun der bestehenden OdNning eine neu« Siaaislorm zu schaffen, dte Kuf deut Häicgcbmlea und aus dr Gewerkschaft»- form beruht Selbe Formen sind sowohl im MinfchasU»chen tote im polnischen Leden zur An- oenbung gebrach: Vie Gewerkschaft der Acbdter hat ober hier, nicht wie bei uns. ben* Cbatufirr dner freien Berufsorganisation, fern- bem den dnrt staatlichen 3®ang Sei n rieb» tung. der jeder Arbeiter angeboren muh Die höchste aewerkfcha’iliche- Organisation Ist der Zen- ztalrat der Gewerkschaften, an dessen Spitze wieder Has au« elf Pedonen bestehende FenlraUomilee seh« Dt« Gewerkschaflen selbst gliedern sich in örtlicher Bttiehung tn Gouvernements- (Pro- ftatital-) und KvdSgewerkfchaftssowjet« und in Sllchet Hinsicht lnach Industrieverbünden I In toal- und Fabrikkomitees. Die Wahlen zu en Aülen und Komitees edolgen nur von Stufe zu Stufe; ein Arbeiter kann alfo zunächst xur zu den imtcdten Stufen gewählt werben Dic gante Organ llam?n beruht auf strenger Unter* Sftmung, was bie höhere Gewerkt chatt-stufe be- ftehlt. muh »on ber unteren strikte ausgeführ. Derben. Der udprüngliche witifchaftliche Häte- jebanfe. ber btc Mitwirkung de» einzelnen Im Dirlschaflltchen GesamtmechanismuS ermöglichen sollte, ist so gut wie gar nicht verwirklicht. In der ^olitifchen Verwaltung legen bie Verhüllmsk ähnlich An der Spitze ßehl der Hat bei Bolkllommiisare. der vom all» russischen Zentvalerekunvkomitee (AE K i gebildet wird Stn Teil d r obersten Gcwe.kfchaltslührer ftnb zugleich Minister d?» Hals Da» allruflllchc Z.E.K. wirb vom allrussischen Rütekongreh ge- DÜHlt. der die Zusammen u> ung der Staatsgewalt dadlelli, und dem da» 3 8 $t ebenso verantwort- 04) ist wie diesem der Hal der Volkskommissare Der allrussische Hätefongreh lent sich aisammen aus Vertretern der Stadtsowjets unb der Gvuvernemenk»rälekvngresk. Der ganze Aushau der Verwaltung beruht also auf dem Häle- stzstem In allen Städten, tu allen Landgemein- k». Kreisen. Bezirken, Gouvernements führen Äälevrgantlationen die Bcrmallung, aber nlchi etwa tn Form Weitoorgeschrittener Selbstveiwal- axng. fondern tn strenger Unterordnung unter die Tädi’t höheren Haie Da.4 Heglmcnt ist dadurch pkl a b I d [ u 11 ft l f d> c r als tn den westeurv- oülfchen Staaten Der scheinbare Borteil, bah bei her Tilbung dieser Hälcorganll-itIonen da« Bolk m Weilern Umfang beteiligt wird, wird mehr als nu-geglichm durch dm schon erwähnten Umstand, bah es bem Arbeiter unb Bauern kaum je gelingt, als Vertreter über bie untedten OrganlfallDnen* dtnauszukommen. bah das Wahlsystem ein engherziges ist, und bah eine allmächtige Staats- »oltzei (dir Tscheka) für eine äuhedt strenge Sewerkschaftsdif-ivlin und Ueberwachung des «tn»einen sorgt Dah bei di dem udprütrglich so viel gepdefe- nen System auch der kommunistische Gedanke Schiffbruch gdlitcn bat. zeigt sich In dem neuer- Vings stark hervorgclretenen Bestreben, dem un- aufdaltfamen wirtschaftlichen Hkbcrqang deS Landes durch Wiederbelebung kapiialistifcher Einrichtungen (Förderung der privaten Initiative tn der Industrie, Schaffung von Böden, Sinhall zu gebieten Die Bertreter des AnarchlSmu« leugnen die Gristenzberechtlgung des Staate» überhaupt. Der staatlich? Zwang ist nach lvnen die Wurzel alles Uebels; jed? Hegkrung ist eine Tyrannei. Da» Wohl der Gesamtheit soll nur dadurch am ehesten gefördert loerben können, wenn jeder einzelne da» Gelamtwobl Im Ange bat. Die vorn Staat garantierte Gtgerituntsordnung wird al» ungerecht und bi» Gesamtwohl schädigend verworfen Uebcr die geschichtliche Gntwidlung dieser Ansichten ist folge.rbe» zu sagen: Der ur- fprünglidx Dedechter dieser Theorie, der eng- Mche Geistliche W. Godwin — sein gdstlicher Deruf ist bezdchnend für fdne Idee vom Glüd- seligkeitsstaat war der Meinung, dah eine neue menschliche Ordnung ohne den Staat srch im Lause der Zeit von selbst auf fneblkbem Wege durch- gzen werbe. 3m Gegensatz zu dieser Aufsaffung t der zeitlich spätere Blar Stirn er (Pfeud. r 3ob Sa (har Sjrnibt) in seinem 1845 er» schienen en Werk 5kr Einzige und sein Eigentum" al» Ausgabe de» einzelnen nicht die Förderung des Gefamtwohls. fondern de« eigenen Interdles blngeiidlt Cürocr verwidt ebrdall» den Staat und die staatliche ®igcn umlcrbaung. an feine Stelle . ■ - übernehmen die Durchführung aller derjenigen Aufgaben, wie sie bisher der Staat eriüllt hat; di de Föderationen können wieder In einem Zentral- rerbdnb zusammengdchiollen werden, der aber nicht den Sbaraftrr des Staate» haben bad. Dieses Snstem wdst, wie man ob ie wei'e^s sieht, starke Anklänge an ba» von den Bolschewisten dngefübrte Hütesystem aus Trotz des al» Schlagwort weitverbreiteten Proudhonschen Ausspruch» .Eigentum ist Diebstahl" dal Prvud- hon dem einzelnen die Dedüaungsmacht über dl« von ihm erzeugten oder erhandeiten Güter tn weitem Almlange gewährleistet willen wol en; die mit bem obigen AuSlpruch verbundene Ichade Ädtlf dchtet sich nicht gegen da» private Eigentum al» solche», sondern nur gegen die herrschende unb von ihm als ungerecht empfunbenc Verteilung be» Eigentums Sin Hinübedvielen des anarchistdch-kvmmu- nistischen Gedanken» auf da» religiöse Debkt und damit den Voduch einer idealen Lösung finden wir bd Leo Tolstoi; Tolstoi will das Heich Gottes auf (Srden dadurch wieder aufdchten, bah er nur die Lehre Christs al» den alleinigen Mahstab für da» menschliche Verhalten gelten lüht. Deutsche Not im Osten. Tic^Bfrqrronltiflitnfl desMemellandes. Dor wenigen Tagen jahrl« sich der Tag. an dem da» treudeutsche Memelland durch überraschenden Handstreich von den Litauern an sich gerissen wurde. Seit dieser Zeit ist das Memel- land mit mehr ober weniger AutonorniS ein Ve- standteil be» litauischen Staates geworben Wider ftanbtdl des litauischen Staates geworden Wider alles Hecht und entgegen dem klaren Wortlaut de» Fricbensvertnages hat Litauen die Gewalt in der fruchtbaren Memelniederung an sich gebracht. Zwar bat man mit Versprechungen nicht gespart. bah man den Bewohnern des Landes Autonomie, also Seldstvenvaltung. getvahren wolle. Man hat den Memellünbeen einen eigenen Landtag zugesagt. Aber auf bie Wahlen zu diesem Landtag wartet die Bevölkerung noch heute Einstweilen werden die Hegierungsgeschäfte von einem mit diktatorischer Gewalt ausgestatteten Landesdirektorium gefühlt. Dieses Direktorium herrscht mit unumschränkter Gewalt. Die freie Meinungsäuheruna ist fo gut wie au »geschaltet. Ein bezeichnende» Licht auf die Pläne der Kownoer Machthaber totdt nun eine Aeuherung des litauischen Ministerpräsidenten Galvanauskas, die er einem Pressevertreter gegenüber getan hat. Dieser Herr erklärte Nipp und klar, dah an Wahlen weder zu den Derneindevertretunaen. noch zum allgemeinen Landtag In absehbarer Zeit zu denken sei Wörtlich führte dieser sarnofe Hegierungs- chef au»: .Auf meiner Pariser Heise gewann ich den Sindrud. dah eS nicht angebracht ist. sich mit den Dorbereitungen zu den Wahlen zu bedien. Den Aeuherungen einiger Wilallcder des Dölkerbundss habe ich entnehmen können, bah man da» Bestehen etneÄ Landes rate« und eine» Landtag» in einem Gebiet von 150 000 Einwohnern sür einen komplizierten Apparat hüll. Darum empfehle es sich mit den Wahlen zu den gesetzgebenden Körperschaften fich nicht zu beeilen, bis daS Leben (!) sie selber fordert. Al» Bertrder der Landbevölkerung sieht die (Regierung vor der Landlagswahl nur das Memeler Landesdirektodum an. Aach vollzogener Landwgswahl wird das Memelgebirt lech» Abgeordnete tn den Kownoer Sejm entsenden." Das beiht also auf gut deutsch: Die Wahlen ^m memellünbischen Landtag werben auf un rung mag sehen wie sie sich ml! dieser Diktatur abfindet Da» läuft letzten Ende» au! eine gdetz- lofe Herdchafi unter der Mthachrurg des be.JilKA Selbstl estimmungsrechtes bet deutsche-. Bevöne- nmg hinaus. Den Schaden haben wiederum d e D « u l f ch « n. Gegen d,«s« unerhörte Dergetoalri- guna muh schärfster P rötest erhoben werben. Trutfdje und polnisch« Justiz (*in Vergleich. Die bereit» gemeldet, wurde am 25. Januar der Shefr dakteur der Dnitschen Hu ^'.bia" in Polen S:arf?. w«gc, (BcleÜNgun; d Graudenzer 3iarollen die ver.lts be a eige.u.ichen 4XdalIer be» tnfdml i rten Art:k l», bem verantwrr:- lichen Hcbaficur Dendllch. eine ncunmrnatlgo Ge ängnUftraf: eingetragen hat c in zw^tter Verhandlung abermal» zu 6 Monat m Defüngni« Perurteilt Da» crstc Mal waren ihm .mil- tembc Umftänbc" zugebilligt worben, well er noch nicht vorbsstrasi war. Eine Woche vorher stand der veraniworlllche wichtige BewertungSsragen für die Derantagung zur Vermögen »st euer auf den 31. Dezember 1923 in der erst jetzt verabfchkdden dritten Steucinorperorbnung geregelt Unb. können Bermögensstcueierklärungen frühestens in ber xtoeiten Mäizhälfte abgegeben werden. Sine ent- fprcchenbe Hinausschiebung des edlen Zahlungstermins (29. 2 1924) ist bei ber Finanzlage deS Deiches völlig ausgefchlosten. Daneben beiniht sich die Einzahlung der erften Dermögenssteuerrate am 29. 2 nach Artikel 2 §5. Abs 2 derzwsil « n SieuernotveiOrdnung. C» haben hiermrch zu entrichten l. Erwerbvgekllschatt.'N, für die be Steuer- Jude oder Verkaufswerte thivr Ant ile. Schald- velfchierbungen ober Genublcherns bl» 29 Februar ermitlelt worden find, die Hälfte des Dernrogens- sieuerbeirages. der fich bd Zugrundelegung der Summen b?r Kurswerte ergibt. Der Sleuerturt- zettel wird fpätestens am 25. Februar edcheineni 2 Andere Erwerb-gesellfchasten haben das Sechsfache des zweiten Seil bet rage» der Drotvedor- gungsabgabe zu entrichten. 3. Bd allen übrigen Steuerpflichtigen beträgt bk 'Bennbgen»fteuerrate da» Dreifache des zweiten Teilbetrages der Brot- pcdoiflungeabgabe. In den Fällen, in denen da» Drei- bzw. Sechsfache deS zweiten Teilbetrages ber Drotvedorgungsabgabe wesentlich über die Hallte ber nach dem Vermögen bemessenen mutmaßlichen Vermögenssteuer hjnauSgeht, könrren die Steuerpflichtigen ihr Bcrmögcn nach dem Stande vom 31. 12 1923 gemäh Art 2 § 3 der zweiten Steuernotverorbnung fchä Yen und die Hälfte der baicnn entfallenden Bei mögen »ft euer bis zum 29 Februar zahlen. Dabei haben fie beim Finanzamt unter Darlegung der Grundlage der Berechnung Stundung des etwaigen Unter- fchredSbelrages zwischen dem von ihnen etngc- zahlkn Betrage und bem Drei- bzw. Sechsfachen ber zweiten VrotvedorgungSrate zu beantragen Bel ber Schätzung des 'Bcnnögen» find die Forderungen unb Schulden, bk auf AdchSrnark lauten unb bie bis zum 31. 12. 1923 nicht aufgewerteL find, auch bann mit bem Poprennarbrrnnbdrag in Evlbmark umzurechnen, wenn nach der biitteu SteuernotverorbnungAufwertung in Frage kommt. Die Fälle, in benen das Drei- bzw. Sechsfache der fittdten DrotvedorgungSrate die Hälfte der BermögenSsteuer beträchtlich übersteigt, werden übrigen» nicht sehr Zahlreich sdn. DaS ergibt sich schon daraus, bah daS Vermögen zur Zwangs- anleihe. auf der die Drotvedorgungsabgabe aufgebaut ist, rcge(mähifl niedrig zu bewerten war. und bemgemäh die ZwangSanlerbe. worauf auch daS überaus ge Inge Auskommen an Zwangs- anleihe zurüd.zuiühren ist. So beträgt z. D. bd einem Grundstüd mit einem WehrveitragSwert 100 000 Mark daS Dreifache der .zweiten (Biebener Konzertverein. Hermann Kögler. Eine^ ber stärksten musikalischen Erlebnisse »eines Lebens, eine beglüdenbe Bestätigung meine» festen Glaubens an die auhervrbentliche Dd>eutu' i de» Meister» nicht nur für die Gegenwart. sondern wohl viel mehr noch für bk 'Zukunft und für die Weiterentwicklung unserer deutschen Musik brachte mir der Äompolitian&ibenb Hermann Kögler» Dar Cthos. die gewaltigen inneren Spannungen feiner Werke reden dne geradezu elernenure Sprache; heilige seelische Sdchütterungm, glühende Bcfaintnifk eines groben, von Sturm und Schmerz durchwühlten Herzen» offenbart die Klangtod! des blinden Künstlers. Die Gntwicklung Kögler» hat etwa von op. 20 an eine mächtige Aufwansbewegung Seinem höchst eigenwilligen Stil genommen unb c Dolle, düng einer in den Tiefen feiner reichen Pedönlichkeit begründeten Fvrmwandlung allmählich gefunden. Der Weg zur absoluten Musik, den Kögler von Anfang an beschritten hatte, bat ihn beute bereit» mitten in das Zentrum dieser musikalischen AuedruckSmögllch- tetten geführt: Eine verbdhungsvolle Pedpek- tive! 3m Beidch de» Absoluten, hier unb mögen b» sonst wird sich di: Blüte ber deutschen Musik neu entfalten. Unter den lebenden deutschen Äomvoniften edcheint Hermann Kögler als einer ber würdigsten, ba» Erbe von Beethoven und Dradm» aus Heger» Händen ,u empfangen. Seinen Werten war Kögler mit ber ungemein klaren plastischen Gestaltung feinei Spiels, mit ber unyiiHelbar suggestiv roirfenben Gewalt BrvtvedcrgungSrote wenigrr als bk Hüllt« bet halben Vermögenest euer, «lbst wen« man txxi bem Wed;be,'iagswer: bei *tv bstüds für die Vermögen »st eue- rbeh 3 ix •. ? n^chr Vd bem glühten ei': de» B11 i icbsvermö» gen» ist es äh« ih unb stibst beim orimn Kapltalvermöge.- kann in» Drellache ber \mdtm Brotocdorgung#rate niedriger kxn als die Hüllte der Bermögen»fir.xr Hu: • B für bie Zwnnas- anleihe da» Vermög- au« i >3 haM twii be- stanben bie auch am 31 12 12 i»ch ? hanben waren, so ist bie Hälfte brr Bcrmrg«m< teuer mich Imme: höbe, als da» Dvellache Gi«- vedvigunasrate Da» Tret- bc.n der »weiten Btotpedriguralratr aSrb bk Hälfte der Bein ögenssteun im cllpe nem-’n nur bann über* steigen, wenn boe Gi n w: _v. mögen bei bet ZwangSanteihe bereits mit einem t*crbdltnKmäfhfl heben Grlbmadwe-t angefetzi worbe« ist. Dies kommt insbelondere in Bet roh« für Bermbgee, die sich nn wesentlichen am dnvmg*!« Id heft \4>* lag du» hoch im Ku s stehenden Divibenbenpapk- ren ober au» hochvaiu'.ai Ischen aaslü idischen TSkricr. zusammen e^ten. «16 t wenn bie’« ausländischen Werte zum *Bet rkt'#rxmi men gehöncn unb banach nich: mit dem vollen e:lich'agkurs^ lonbitm mit einem etwa» nichtigeren Durch- schnlnskurs arnufetzen waren In der Mdnudl ter Fälle wirb bterra4> das 5Yri- bzw SechSstuhe ber zweiten Drotvedorgung-rav hinter der Hälfte der Bermöfltn»fi euer zurüdbleiben Deshalb must nach einet ausbrüdiichen Bestimmung in ber britten Stcuctnotnerorhnana ber Differenz- betrag bd ber Hb^ibc brr DermögenssteuEN- etCänmg nachgezahlt werben •• Der durchfchnikkliche Ja hres- arbeit»verdienst land - unb fvrstwirt- scha f 111 che r Ai beiter ist vom Dbertvr- sicher u: g»amt Darmstadt für Mc Londgem.lnben be» Äreile» Giesten mit Wirkung vom 15 Februar ab w,e folgt festgesetzt worden il sür Veillch-rok« tiber 21 Jahre männlich 720 BIT., weiblich 510 7M : b) für Dedicher>e non 16 bi» 21 xXihrcn: männlid 600 Mk. w iblich 420 Ml: c) für Versicherte unter 16 Jahren: männlich 390 BTT., weiblich 300 MI Die früheren Sätze sind bamlt auhci Kraft getreten LDA Wichtig für Lungenkranke Die für lungenkranke Männer bestimmte Ernst- Ludwig-Heilstätte bei Sanbbad» i. O die sdt ffnbe Ottobci v. 3« geschlollen ist. wird voraussichtlich Anfang kommcnben Monat» wieder eröffnet. Die Eleonoren Heilstätte bei Win:cdästen für (unflcnhantc Frauen ist ständig in Bet Heb. Tie Göttmannsche Heilstätte in Hcid>cl»bdm 1. O., bie ekxnfallS nur leibliche Kranke adfnimmt, ist am 18 bs Mts wieder crö fnef .norö-m Anträge von invalidenversick> rten lui^enkrankm Männern unb Frauen auf Durchführung diwr Heilstättenkur sind bind* Bcrmhilun.i ber zu- ftänbiflen Krankickaffe bei der Lar.^'-"rfiche- lungeanflalt Helfen tn Darmstadl zu stellen. Hauptversammlung der Hess, evang. Dekanats» erziehungsvereine. L Offenbach. 19. Februar 1924. Bbm 18 biS 22 Februar finbet hier Im G»- mdnddaal ber Frr rdenskirche ein Lehrgang über « vang« ltf che Jugendarbeit sttr Leiter tmb Mitarbeiter des Evangellfchar Wohl- fahrtsdknsleS statt 3m nahmen dieser Tagung hielten am Dienstag nachmittag bk hessischen eoangclt- f chen DekanaiSerziehungSverein« unter der ßeitun-i von Ddan Höschen- freien* feen ihre diesjährige Haupwerfannnlung ab. Schon das Hefemt. ba» Pfarrer Wagner- Darmslabt. d-'r Borfihende bes Lanb sveremS für Innere Mifsron. am Vormittag über .Die or- ganifawrilden Aufgaben ber evangelrldk" B5cW- fahrtsplleg.' in der Gegenwart" flib var ei« wert Volk Sinldtuni zu ber Aach lu'iagianguna. 9 wies auf die Gig ^art. da- Wesen und die Bedeutung ber fpestfifch kirchlichen Wc,hlfahdS- psloge hin, die sich burch ihre K^-lsorganl- 1alU>ncn über rüder gairzes Laab ausbreikd und sich den staail'chcn Stet kn mit ihrem Dknst zur BeTfü-iung stellen wirb Da» Im April 1924 in Kraft tretende Wohlfahrisgdetz wird dk Go- (egenbeit zu dieser Mitarbeit bieten Der etxnfr gelild^n WvlrllahrtSpfkge mit ihrer Sorge für die rnairnigstüttgste Hot und Ihrer reichen Erfahrung auf dem Gebiet der Fudvrge ttxrö em grobe» Fdd füt ihre Betätigung offen sieben, ilmlafjt sk doch bie Arbeit an den Kleinsten i Krippenwesen- und drn Klemen (Kldnklnder» schulen- bis zu den Alten, denen Ire ihre Herme öffnet Sk nimmt sich der gefährdeten und Der- wahrlosten Jugend an iSr^iehun rsveroi.rc. Hetze timg»häu,er) und forgt für di- heimattosen Waa- dramatischen Akzenten getragenen Wiedergabe erschütternde Wirkungen au» Mit den vier Liedern von Johanne» Brahms vermochre $1 fe Fengler-Winter nicht aar^ von einer auf die inneren Strömungen der Ltzrir en ^stellten Kunit der Oladjfl-' rottung zu überzeugen. Wir können gerade hier nicht vedchwei- gen bah der Tharakt er, ganz bdonders die' Tragkraft ber Stimme, bte ^-toartungen, die man nach früheren Gindrucken ge» normen hatte dies mal md)t restlos erfüllte. Hermann Kögler aber er brachte ber zwette Teil der DortragSsolge durch die fchlechthsti geniale binrdbcnDe a.5beutung der in ihrsierrcich. 1 1» Äreaa mcrikanische Noten....... nglifche Roten........ . t litnischc Roten ...... Belgische Roten.......... Unaarischr Roten......... rich-choilowaktsche .......... Ronoegische Roten ........ Rumänische Roten....... • • Svanilche Noten ...... derer tn chren Herbergen zur Heimat. (Ihre An- stakt für G^ilepttsc^r und bad Krüppel heim sind Zuflucht Hätten dieser Aermsten und evangelische Äranferif/jufer an vielln Orten helfen manche Rot lindern. Dah der Landes verein für Innere Mission auch eine Beratungsstelle für Auswanderer als Filiale der ReichSvrgacnsatton, dir ihren Sitz in Witzenhaufrn hat, ist, dürfte gerade heute zu wissen wuchtig sein. Die evangelischen Pfarrämter des LandsS werden durch all diese Einrichtungen in den Stand geletzt sein, Suchenden mit Rat und Tat Hilfe zu leisten. Das erste Referat In der RachmtttagSsihung lag bei Dekan RoSchen selber. 3n erschöpfender Weise gab er einen lleberblick über die Geschichte und die Aufgabe der evangeltschen Dekanats- erziehungSverrtne, als deren Gründer er ja auch die unbestrittene Sachkenntnis hat. Die Mittei- lunaen aus seiner reichen Erfahrung gaben man« erfci wertvolle Hinweise und Richtlinien. Sr« gänHt wurden seine Darlegungen durch den Äor- veferentsn, LandeSjugendPfarrer Zentgraf in Erbach, der das Thema behandelte; .Welche neuen Ausgaben zeigt die neueste Gesetzgebung unserer hessischen evangelischen Jugendfürsorge". AlS Dertreterin der hessischen Staats regierung nahm Frau RegierungSrat Keller, die Ministerial- vefeventtn. an den Verhandlungen teil, die im Hamen der Behörde Trust und Dank übermittelte und die Hoffnung aussprach dast dem Staat die wertvolle Mttarbett der DekanatSerziehungsver- eine gerade jetzt weiter erhalten werde, wo bei der ftnanzieslen Rotlage die Tätigkeit der freiwilligen Organisationen unentbehrlich sei, wenn nicht bbe ganze Wohlfahrtspflege Gefahr laufen solle, in ihren Anfängen schon vernichtet zu werden. Eine Anzahl Kreisverwaltungen war vertreten, die schon lahrelang mtt den Erziehungsvereinen im besten Einvernehmen arbeiten, ebenso auch einige städtische Wohlfahrtsämter. Ganz besonders erfreulich war es, dast Äret8bireft)r Wolff aus Worms, der langjährige Freund der evangelischen Erziehungsverei>re und ihr treuer Gönner, der von den Separatisten tn langer Haft gehalten und jetzt wieder frei geworden war, in der Dersammlung weilen durfte. Dom Äreid- amtGtesten war RegterungSasfessor Dr. Krüger, von Seiten deS städtischen Wohlfahrtsamtes GiestenDerwaltungSamtmann Keitzer erschienen. Eine kurze Besprechung der Letter der einzelnen Srziehungsvererne mit dem Landesjugendpfarrer schloh sich der Hauptversammlung an, von der man hoffen darf, dah sie für die Arbeit der Vereine ein neuer Ansporn, wie ein reicher Segen fein werde. Handel. Frankfurter Börse. Frankfurt a. M, 20. Febr. Tendenz: Schwach bei stillem Geschäft. — Die Börse stand auch heute noch vielfach unter dem Eindruck der älnsicherheit der Bewegung deS ftanHösischen Franken. Das Angebot war zwar nicht mehr so grvst, doch gab cs wieder Anlast, dast m 4>er* sch'edenen Ondustrvepapieven niedrigere Preise bewilligt werden muhten, um das Material unterzubringen 3n der Hauptsache handelt cS sich um Berkäufe ausländischen Ursprungs. 3m einzelnen ist zu berichten, dast am Montanaktien- martt die ersten Kurse niedriger lagen. Gedrückt erschienen ManneSmann .Phönir. Deutsch-Lurem- buvg und Hapag. Don cheinischen Papieren blieben AnÄinwerte weiter an geboten. Scheideanstalt, besonders Holzverkohlung erlitten KurSeinbusten. Am Gb-ktrizitäismarkt sind lLicht und Kraft, Felten u. Guilleaume, A E G. bei bescheidenen Umsätzen gut behauptet. Grwabnt sei noch dast Auto- werte sich ctaxi? besf r hielten. Starken Schwan- tfungen unterlagen Hoddernhftmer Kupfer. (Bering .war die llmsatztätiqkeit in Dankattien. Die 2Ctien JRer Berliner Drohbanken erfuhren erneute Abschwächungen. Hapag und Rorddeutscher Ll)yd Vorzüglicher Rotwein 4 Q F Montagne u. eteuer liUU (Sefb 72817500000** 188C2JJOUOOO 66031 000000 Holländische Vollbertge. . . Stck. Frische deutsche Maraariae Marke JUrlna* 1 Pfund-Würfel . . . . Tafelmargarine 1 Pfund-Würfel. . Allerfetnste Tafelmargartt^ Moenu- extra 1 Pfund-Würfel...... Weizenmehl la......Psd. Mittenmebl Nr. 0.....Psd. Allersetnst. Bltttenmebl -fr. 90 Pfd. Verkaufe 1 Gespann taopHe mitWagen ii. Geschirr. Tausche auch gegen trächLRinderclKühe. HeuchetbeimNr 89 Trächtiges Viutter- schwein unter drei die Wahl, anfangs Marz werfend, zu verknusen. K. P Fe I ff e r, "'«I Cuedbonu 18004,875 1MU 1 0)5,125'V/U ---------1824WXJOOO gaben ebenfalls nach Zellstoff Wallchif, Jucker» aftien ziemlich preis haltend. Erwähnt sei noch dast BersicherungSakiien an Belebung eingebüstt haben. Man bemerkte vielfach RsolifationSNeigung. bprvz. ReichSaickeihe vei erster Rrtiz nach- gekxmd, 119p Milliarden. Der attgernc-inen Ten- dentz entsprechend lagen die amtlich nicht notierten Werte ruhig. Man normte Decker Stahl 10,225, Decker Kohle 10H00, Growag 450, Benz 6,225, Api 8000. Brvwa Dvveri 3000. Hansa Lloyd 2300, Elektro ilntcrfranf en 1000 biS 0,975, Ufa 9,775, Hammonia-Bersicherung schwach 26 000 bis 27 000. Krügershall 12 500, Ch-rmische Remy 1000 bis 1025, Kaiser Waggon 900 brS 850. Metz Söhne 7,500. Ludwigsburger Porzellan 4,500, 5lag 3750 biS 3500. Derlmer Dorf«. Derli.i, 20 Febr. (Wolft.) Die Dorfe zeigte heute im allgemeinen bei unveränderter Zurückhaltung das gleiche Dild der hochgradigen Geschäftslosigkeit wie an den Bortagen. Die Ülnlust veränderte den Kursstand im grosten und ganzen nicht erheblich. Für die wenigen "Papiere, in denen llmsätze von einiget Dedeutung stattgefunden haben, hat er sich freilich weiter zwar um einige bis vereinzelt 5 Dillionen Prozent gesenkt. Diese Derkaussneigung wird in der Hauptsache mit Verkäufen seitens des Publikums wegen der bevorstehenden groben Steuerzahlungen in Verbindung gebracht, wogegen von Degründungen mit den Exekutionen von Auslandsverkäufen heute weniger zu hören war. Don der allgemein herrschenden Ge- schaftSstille heben sich zeitweilig nur Schiffahrts- afrien ab, tn denen die Spekulation im Zusammenhang mit amerikanischen Meldungen über den Protest der deutschen Schiffahrtsgesellschaften wegen der Entschädigung für die während des Krieges von den Bereinigten Staaten beschlagnahmten deutschen Schiffe eine größere Bewegung nach oben hin zu entfachen suchte. Erfolg hatte sie damtt aber nicht. Rur Deutsch-Australier mtd Kosmos stellten sich wesentlich hoher. Die übrigen Aktien blieben zumeist unverändert. Weiterhin zeigte die Börse gute Widerstandskraft. Einige Montanwerte versuchten dabei die Kurse anzuziehen. Am Geldmarkt .hat die bisherige Flüssigkeit etwas nachgelassen. Di« Devisenpreise wurden bei unveränderten Zuteilungen mit geringen Abweichungen gegen gestern festgesetzt. 3m Franlensturz scheint nach den aus Paris und Brüssel vorliegenden Kursmeldungen heute ein Stillstand eingetreten zu sein. Der Großhandelsindex. Die Grvsthandelsindexzifser des Statistischen Reichsamtes vom 16. Februar ergibt gegenüber dem Stande vor dem 12. Februar (115,41) eine Steigerung um 1.8 Prozent auf 117,5 Prvz. Don den Hauptgruppen stiegen Lebensmittel von 99,7 um 3 Prozent auf 102,7 Proz., davon die Gruppe Getreide und Karwfseln von 78,8 um 3,9 auf 81,9 Prvz. Die Hauvtgruppe Jndustriestoffe ist mit 145,1 Proz. nahezu unverändert, ebenso die Gruppe Kohle und Eisen mit 137,3. Znlandwaren sind gestiegen von 103,7 um 2 Prvz. auf 105,8, Einfuhrwaren von 174,1 um 1 Prvz. auf 175,8 Prvz. Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M. Wir verweisen auf die Bekanntmachung an den Anschlagtafeln. Giehen. den 19. Februar 1924. Der Oberbürgermeister. I. B.: Dr. Frey. Drucksachen allerArt lief—» fn jeder gewünschten Ausstattung stilrein und preiswert die Brühl’eche Univ.-Druckerei. R. Lange. Dorjahre von der Stadt Mainz gekauften Knüppel u. z. Rm.: 26,2 Buche, 38 Hain- buche, 53 Eiche, 8 Kiefer und 55 Fichte, sowie das der Stadt Mainz gehörige, an den Bahnhöfen Lumda und Geilshausen liegende Knüppelhol;. Das Holz ist vor. her einzusehen. Nähere Auskunft erteilen die Herren Förster Eichenauer-Reinhards- Hain und Markart-Lurnda. U89D Grünberg, den 18. Februar 1924. Hessische Oberförsterei (Brünberg. Bekanntmachung. Bett.: Zwangsinnung für das Maler- und Weihbinderhandwerk im Kreise S» Fiilln^ühp Bahnhofstraße 26 Ludwigstraße 20 WVllRUV ■ Mliy ■ OMV Walltorstraße 24 Frankfurter Str. 89 tUolbenbenpapiere u. ausL Anleihen in Villionen pro;, die fest verzins!, deutsch.ilni. in Milliarden Prozent. Datum: VU Deutsche Reich«ankeNfe XX) WfiiiMWO OfMXX) Äopenbagen 6to» Md 1 TSC^MJUU* laOÜX* UUA) ;»7i**x*yM73i 3ÄOJUÜUU eponitn . . täten in D - Cuen^Ätre J Bulgarien . Japan . . Rio tx Ian. veiarad . rtiiacoa . 56051001)1 596*9000 leMeoooooi l*86<7uM 14937300. 1*<1,436 lMö'i*v8^62 Md J)io:i91*.77.> Mo 43ö7;XX**A*»> Ml 2t*KMJU0UJ >ja7A»AA*A- jIIÄMMU U*to7UUUA*41_xilJUUUUlt j9351C «>' 566*9000 J47u80-..' 14&17QÜ0U . JX.4Ä iü»,1*33^73 Md _5e£JuuuAAJ ii&!isi*.77j lift ,4)1781 AAAA*. ^DÄAAJUJU l_4uon 6 M von chcs Urne schilt Bni nad) sonl» lomr niste mH dir Sri r» als Hu Ion bti fÄ [