Mittwoch, 20. Zedrvar 1924 erster Blatt 174. Jahrgang Die Arbeiten der Sachverständigen Mecklenburger Wahlen m anedienburg wirb uns gdd)neben Pariser Veratunyen vor ihrem Abschluß Die Goldkreditbank. D4e LandragSwaklen in Woä^nburq Präludium für die Gründung der Gvld- p(r halten uns an Die allerlEyt« Zahlen- ^arll. 19 Fri>r (TBirs) j>ana» 2mirUf*n*bimf anlg?ntes Vorschlägen 1. Sin »ttxi- bi» dreijähriges Mora to 4 Goldn^ten- und Kreditbank 300 Millioiton ®>lbmarf Kapital, von denen antHtonen von alliierten ober neutralen Geldgebern unb der Rest aus deutschen Mitteln auf- gebrach: werden solle. 5 Sive rnnerbeutsche Gvldanleihe, bfe den Zeichnern Prämien und Privilegien in amten txrt reter genaue Rn gaben zu haben wünschen. welche tatsächlichen Ersparnisse der geplante Urfaubeabftrid) zeitigen würde Don der S i s e n ba b n ifi inzwischen feftgeftellt worden. bah man bei Kürzung des Urlaubs um eine Woche eine jährliche Ersparnis von 18 Millionen Soldrnark erzielen könnte Bei der Polt waren bisher 16000 Derrreter für erkrankte ober beurlaubte Beamte tätig, und zwar 6203 für erkrankte unb 10 000 für beurlaubte Beamte den wird. Der neue Schweriner Landtag. Schwerin. 19 Febr -WoM > Bis lag au« 1031 Bozirken bo8 t^rlaufiK amtl ichr TBabl er gehn i« vor. 80 Bezirke heben noch aus Danach erbirft'n Deut chnationale 01 839 Stimme . 18 Sitze. Sozialdemokraten 71 IS s.immen. A O-ye Deut schor 1 r i s ch e 61 633 Stimmen. 12 Site. K o m m u • elften 43 822 Stimmst, 6 Sitze. Deutsche GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Md „IBerl..: 8rEh(W U.iitrfltiU.B.6. „d Stthrtr.«ertl R. k»,. I" «WVi. S»rittl«imM w» M«WwM i- g c 1 e h vom 8 Dezember bw Doll machten »um Otlah von Derordnungen. die dem ständig iwv finden Unheil Anhalt gebieten sollten, gegeben. 3n »rftnntni» ihrer schweren unb ncrantajr- tu ngs vollen Rusgade ent Wob sich die Reichs- regierung zu einem schnellen, tatkräftigen Handeln unb bat aus Grund des o.machtigungs- gefetzes den Dervrdnungsweg beschritten. Schweren Herzens, aber ohne Rücklicht auf die viellältige Xiitit über die unvermeidlichen Harten hat die Reichsregierung eine Anzahl teils fehr einschneidender Verordnungen erlassen. Die Reichsregierung Ist sich darüber Her, das die Derordntmgen unvollkommen s'md, denn In zwei Monaten können, zumal in solch kritische« Zeiten, keine Irltil- unb einwandfreien gesetzgeberischen Meisterwerke über Molcri« ge. schaffen werden, deren gesetzliche Regelung ht ruhigen, normalen Zeiten die Arbeit dielet Jahre erfordern wurde. Ader die R o t. aus her diese Derord iungen ent- fianbcn sind, rechtfertigt deren Bestand, mehr aber noch rechtfertigt sie die latfadr. bih In diesen zwei Monaten unser öffentliches Leben sich er- bedllch beruhigte und die Finanzen und t* Wirtschckft sich festigen Das GrmächNaungs- gesetz bitte keinen Sinn gehabt, tnenn mit seinem Srlöfchen auch 3tocd unb UHrFung hinfällig werden sollten Menn der Rrichs'ag vor zwei Monaten nicht imstande war. der riefen groben gefeit- iberischen Aulgabe, die die Rot der Zeit er- k>.jfchl. mit der gebotenen Sile Herr zu werden. I so kann er sich erst recht jetzt, wo die Mahlen vor her Türe flehen, unmöglich die Kratt zumuten, gerate die schwierigsten unb umftrvtenften Punkte der erlaßenen Notverordnungen zum Gegenstand, positiver und aufbauender Kritik zu machen^ Auch die giunb(cgmbm Dotverordnungen der Reichv- regierung sollen nicht ewig gelten, aber sie sol- I len über die Rot. In der wir uns immer noch befind«, hinweg helfen Sie mögen ve bcfferl. ter- I vollkommnet und adgeschtfst inerten. sobald wir au« der Zeit der Bedrängnis heraus stnd Bis dahin ist es die Pflicht der Regierung' das Recht zu schützen, das ihr der Reichstag mit der Der- pflichnrng zum Handeln im Srmäch'.igungSgcsetz gegeben hat Gs geht niandiung der als lebenswichtig b?zeichneten Derordnungen in den Ausschüßen ist eine neu? Beunrut^gung und neue Gefährdung für Me Währun, und Wirtschaft erst recht zu deiürchten. 3m Bwuytfein der aust vordentl'ch schwierigen Probleme, die in den Dotverordnungen aeroa 4t wben sind, und geleitet von dem Best neben, jede 'IkybrJeiYn1fl J,n Dfefen Derrrdnung« vorzun hmen ist die Reichs- regierung rndes bereit, in Interfraf t io ne l - lenBesprechungen Vorschläge do. Parteien, bfe g.->e5.n*niaIL' dann in jnili.rtinaitfcägen juim Ausdruck kommen könwm entg-g -nzunehmen Rur in sachlichen Besprechung ' in rinrn mter- frafriim lei Ausschuh lucht Mr “«« Den obwaltende i Umständen die Geoähr Dafür bah die Rotverirdmmgen nicht der ^.-ren'iand erregte. unfachlicher Wahlkämpse zum Schaden für Dvlk unb Da erland werden. Die gleichzri tg bego.m-it-n Derchomdlung« über die parlamentarisch, Lage im Reichstag zwischen dem Reichskanz. ler und den einzeln« Ztaktiousführern werben ihren Abfchluh erft am Freitag in einet eiljung des TkltdunauUdhirffeii finden an bei Dertreter aller Parteien trilnehmen 3m Bordet- grunbe brr Dcrchandlungei' steht die 2lbänderung oder gänzlich- Be'.itrgun!, bie'er oder jener Rotverordnung brr Regierung auf Grund des ®r- n^chtizungsg«4ches. Der Retch-k m le- hat ertlört, hab es dem Reichstage natürlich iretstehe. einzelne der erlassenen Detordnungen auf Dem Grieves- tnege cibzuänbetn. hast aber die Au Hebung einer der Terüttmungen einen Konflikt mit der Reichsregietuna schaffen würde, der zu einer Auflösung de» Reichstag» führen 1 würde. Di? R--uwählen würden bann nicht, wie | beabfich ig' “Kitte Zuni, sondern schon zu einem früheren Zeitpunkte, etwa im April, ftattfinbeo. Ausschuh hat etue evtl. Fusion dieser Kreditba-k eü der Deutschen Emissionsbank ins Auge gefaht. Deren Schaffung in einigen Monaten die Sachverständigen vvrzu'chtagen gedenken unb Deren Statut bereits in Der Ausarbeitung begd'fen ist Die UntertommUfion des Arsten Sachaft zu einer Aussprache über die wichtigsten schwebenden Beamten fragen. SS wurden insbesondere die Wünsche und 'Beschwerten über Die Perfonalabbauverordnung und ihre Durchführung. Dienstzeit- unb Urlaubsregelung und Die Befolbunt vvrgetragen Der Reichskanzler schilderte in eindringlichen Worten den austerordentlichen Srnst Der innen- und auben- volitifchen Lage und sagte den Svitzenorgani- lationen zu. Die Beschwerden nachzuprüfen, insbesondere die Schaffung einer Sch'.edsstelle für den Personal ad bau zu erwägen und Den Wünschen im Rahmen Des fman.teil Möglichen zu entsprechen — Die vom Reichsmmisterium De» Innern geführten Der- hMidlungen mit den Spitzenorganifationen der Beamten über die Kürzung des Urlaubs «mb einstweilen vertagt worden, da die Be- — wir halten uns an die allerletzten Zahlen- berichte de» drahtlosen Rundfunk« — ergeben ühnstch tvte die Thüringer Wahlen eine über- raschente Derschiebung nach rechts. Die Deutschnationalen, fast in derselben CtArfe vieterkehrend. werden künftig die arvste Mehrheit Span« Darf teilen und mit 18 Clpen hn Schweriner Landtag vertreten sein. Jfctcn rechten Alüael wird die neuerst an bene, im Landtag von 1920 noch fehlende deutsch- völkische Sreiheitspartei blden. Die Sozialdemokraten, bisher eine cr- brüdenDc Uebermacht, Haden einen Rückgang von 60 Prozent ihrer Stimmen zu verzeickinen und werden nur noch höchstens 14 Sitze hn Landtag einnehmen. Die Dem okraten haben ebenfalls verloren, wenn auch nur 25Pro- werden solle Der Unterrusschub für Budget- f ragen hat fein? Arbeiten songriest. um In Der Sage zu fein, morgen leine Schlublolgerungen zu formulieren über die Mittel, tei« Gleich- «wich: des te-ut'chen Budgets herzustellen am sie sodann ter Vollsitzung ter Sachverständigcnknm- Million zu unterbreiten. Die Gisenbahn- sachverständigen werte" am Donnerstag abend bereit fein ihren Bente zu erteilten über bte Gavmticn die die Ontünftc Der Rrichebahn liefern ktemten Die technischen Sachverständig en werte" zum letzten Male am <.ums- tag g>tert werten. Da» Zweite Lachr^erinn- Ngcniomtlte hat heute n zchniuag bic Prüfung De» Bericht» ter Buch'üdrung-fachvcrstäntegen Ober bic deutsche Kaoitaliluchk fongesetzt. Das Petit Zournal" glaubt zu ivtlsen. Dah ßent. Die unabhängigen Sozialisten, die zwischen den Sozialdemokraten und Korn- , munisten ein kümmerliches politisches Leben fristen, buchen zwar 20 Prozent Gewinn, ha- । den aber bei Ihrer geringen Summenzah! fei- I < nerlel Bedeutung. Dagegen verdanken die Kommunisten ihrem unentwegt radikalsten Aeldgelchroi und ihrem „Märtyrertum- unter dem Drucke des 2luSnahmezustande» einen Stimmenzuwachs von 125 Prozent, der aber angesichts des allgemeinen Rucke» nach rechts nicht ms Gewicht fällt. Don den kleinen Detenpaneien ist zu sagen: Der Wirtschaft s b u n d brachte es trotz vermehrter I Slimmenzahi erst zu einem Parlamentssitz. Die Republikanische Partei und die Landpartei fallen ebenfalls wegen Stim- menschwächc au» Die Landpartei hat viel verloren, die Republikanische Panei, die bei Meten Dahlen neu auf den Plan trat, ist nod) srin schwach. Dun zur Deutschen BolkS- Partei. Sie mutz gesondert betraget werden. Sie hatte im Schweriner Landtag biS- tx*r 12 Sitze inne. Sie wird künftig nur vier Sitze belegen können. Denn sie hat die 5>alfte ihrer Wähler verloren. Darum? 3n Sachsen hat sie bei den jüngsten Dachwahlen doch gut, zum Teil wie z. B. in Ghemnitz sogar besser al» vorher abgeschnitten. Die konnte e» zu dem Fiasko in Mecklenburg kommen? Ss liegt zum guten Teil in den mecklenburgischen Berl>ültnissen begründet. Die mecklenburgische Bolkspartei hatte unter dem demokratischen Rostocker Deschichteprofessor Reincke- Bloch, der auch da» Vertrauen der So- tzialdemokraten genoh, mitregieN. Al» dieser ba» Land verliest, gewann der reckte Flügel In der Dollspartei die Oberhand und zog seine Mitglieder au» der mittelparteilicken Politik hinüber in» Fahrwasser der Deutscknattona- kn. Damit war der eigenen Parole die Swh- haft geraubt und der Auffassung vorgearbeitet- „Wenn sckon, dann gleich Deutschnatio- nair Siner Auffassung, die letzt bei den Wahlen die Quittung ausgestellt Hal. Aber Da» kleine wahls'.ebernde Mecklenburg spielt dabei keine beneidenswerte Rolle. Das Land, das di» in das 20. Jahrhundert hinein die ständische Bersassung der Feudalzeit tetbehalten I und die neumodische Erfindung des allgemeinen Stimmrechts nur bei den ReickStagS- tnablcn erprobt hatte, ist durch den Ilten $er- clnbrud) des Parlamentarismus in einen un- tehagltchen Zustand geraten. AuS einem Zustand patriarchalischer Beschaulichkeit, der nc- ten dem krassen sozialen Gegensatz auf den Grostgü em dock auch Raum für einen leidlich glücklichen Mittelstand bot, ist die ganze Bevölkerung in eine überhitzt poiitische Atmosphäre versetz! worden und soll nun immer- »u wählen, bald Stadwerordnete und Stadttäre. bald Bürgermeister unb Dorssckul- Ätn und dann wieder Landtagsabgeordnete. Der Deck e! der Pattei-egierungen wirkt grotesk in den llelnenBerhältnis e' etne»etemali- «n G'ost>ervg umS mit seiner Beamter'.sckaft, dessen Mi telpunkt früher ein gnadenspenden. Der W aetoeien war und das jetzt in buntem orved'fcl neue parlamentarische EhesS bald aus den Reihen der Linken, bald der Rechten erhält. Das muh den Gang der Berwaltung ernstlich stören, ^ustertern find d^ Pensto- nicrunqcn derjenigen, die lick) dem jewet- llqen ^msckwunq nicht abfmDcn wollen, recht kostspielig. Do bleibt da cparfamttit und Abbau? Die kleinen deutschen ..Lander sollten sich allmählich zu S e l b st v e r w altungS- körpern kristallisieren, die umso besser beiien, je weniger Paneipoitrck habet getric- Bvl kspa rt« i 23 727 Stimmen, 4 Sitze. De - rnvkralen 11621 Stimmen, 2 Sine. Wirt- s cha s l s b u n d 5020 Stimmen, 1 Sitz. CanDbunD 4154 Stimmen, kein Sitz. Republikwu-r 2810 Stirn- men, lein Sch. Unabhängige 2500 Stimmen, Irin Sitz- Deutschlands Wirtschaftslage. München. 19 Febr (Korrespondenz Hoffmann ' Bor Bettretern von Hantel, 3nbuflrie und Gewerbe sowie Der Arbeitgeber unD Arteit- nehmer gab ter ReichSwirtschaftSrnini- sl e r rin BUD ter Det.yHtigei wirtschaftliche Lage unD einen Ausblick m Die nächste Zukunft An Dbc Spitze stellte er Den Satz. Ddh erst jetzt ter Befalller Ikttrog xur vollen barten Wirklichkeit werte Die GmnDtatsacke Der wirtschaftlichen Lage sei eine ungeheure Zn f la 11v n S ve ra r rn u n g. Die mir Durch Die Bare ®rfcnntni» Der Wirkungen eines folgerichtigen HanDrins allmählich über- tminDcn weiten wnn Gs gelte heute, alle K.aft? berannibclen. um wieder langsam in Die Höhe i zu Bemmen. Tiefer Au'stieg fei abhängig von ten Leistungen Der Technik, von Der Kraft unD Dem Beronnrottlichreitsgefübl Des Deu fchen Unternehmertums, von Der Arbeitsleistung Der Deutschen Arbeiter unD schliriüich vorn Kapital. Jede obsickftl ch? oder fahrl"ffige Gefährdung ter Rentenmark bezeichnete er als eine schwere T-erfinbiqwnq am deutsch« Volke. Die Enb- lösuna müsse allerdings die ®olbnot«. bank fein, Die Den Anschluß an Di« Weltwirtschaft wieder ermögliche Deshalb fei auch Die GvlDnorendank- ftuqe von fo au'cvrtenUidfer Bedaitunq. bah Dcini Gelimzen nicht durch u-.'achllch- Angriffe auf Den Reicksbankpiäfitenten erschwert ax-rben Dürfte. Bon Diriem Geftcht»funkte aus mufcen auch Die noch britebenten Beschränkungen De# DevifenbanDels in Kau' genommen und die au^ Das Kartell- ger i ch -. ter Da» Rech: dne» Berbarch^s Der Sabrtlan ei non Damentvn'eNion- unh Äoftümfro'fcn e. V beftäiig:. Die Mrtg I l e te f cha f t aus einem wichtigen G nrni*5_^uLj “n* bigen Zn ter bemerkenswerten SnttteWunfl führte DaS Äarteügen# au». Dast zwar Die A c n- derung berwirtfchaftlichen K 0 njunk- > tut leinen aUgemeinen ÄuBDtgunge- grun D bilhei, Day ater DaS KaNdl letnerfeit» ter Beränterung Der wir fl-af lichm Berhälrri e I Durch rine Aen Derung feiner Bedtngun- 1 4 e n Rechir.ng tragen -irD Mahaahmen zugunsten - I feiner wirtschafllich schwachen Milglreder treten fltitigcfunten Bm ihr waren zugegen Der Finanz- mtnifirr. ter M.niüer für Die befreiten Gebiete, ter Artetlsmmtster unb Der erste unD »weite Delegiert« bei ter Reporationskommillivn. Bar- thou unD Mauclere. ferner Pereili Della Rocco und veybure Die französischen Vertreter in ten bei Den Sachoerstänbigenbc'mltces teten ihre Gin» brücke von ter Gnguete wietergegcben. Die sie in Berlin geführt teben Di« beiten Sachverflän- bigenou»schufte haben beute vormittag geragt Der Au»>chuh Daw^s bot Äermini» von Dem Bericht des Unterau» schuss es genommen, vor Dem gestern Dr Schacht seinen Plan über Dtc Schaffung einer Goldkredirbont in Berlin mitteilte. Der garantiert Durch tes teuft che ad ar netz mit Grnfchlust Der Stsonbahnen unD im Ruhra-teri. Die Deutschen Sisen- bahnen m itzl-en. falls Diese Löfung von Der Deutschen Rog orung angenommen tivrte. nach Ansicht Des .Pent Journal" von einer internationalen Gesellschaft in Betrieb genommen zu» 9te**mnrfan^ntarischen Wirrwarr au B^inn M > Atmber vorigen Ordres enckantenen Kabinett Mar, hat ter Reichstag zur Rettung Der Drohen- ben Karn'^rvte Durch Srmächtigungs- tu. 45 ErichriM 'ätzkich, 6eeu mmd JetetUgt. «ft tz Sam»»ag.Müoge G »keoerAamck^h sner KBejlfiftri» 2"' Gsldmorh et»- |d <*' ch rrtgerlohm. Vrv M. Ktchierschno«» t -ft Kummer» in- t - t< betet S to^rech-Kmfchlstz«: >e KchrfftleMing 1)7- derloq wxb irititele 51. e ist ftr vrahrnoch- Falle würben u Seite 26. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) I Mittel, Me sich bieten, legte sich um Davey« und sicher zu bccnben. Menschlich-at. ba$u alle M beim Yen. " ®in ironischer Zug Mund. Teilen wohlgesungenen Schulungswoche bildeten allgemeine Referate über Wesen. Zweck und Ziel Sin nervöses Zucken lief über da» Gericht bc« Chinesen, als diese Frage des kühlen Revers DcWch sein Ohr trat. . . . . und doch will er den entscheidenden SchnU nicht wagen, ohne der Hilfe der schwarzen Nasse sicher zu fetn . . wollten Sie sagen." Dewey nufte schweigend. Ä. -Ich kann Zhre Qkbcnfcn nicht teilen. Haben ©te bei Shren groben gcfchästllchen Urtternebmvn- JUetne politische Nachrichten. Die deutschnationale Rcichstagsfraktirn hat beschlossen, einen Antrag aus Ausrechterhaltung des militärischen Ausnahme- -ustandes bis noch den Reichs tagswa-l-n el> zubringen. • 3r Berlin ist ein schnelle« Zustizversa Kren dngeführt worben, durch das nach eng- Lischem TSotbtiL Beschuldigte, die auf frischer Tat ergriffen ir-orben sind, sofort dem Strafrichter vvrgeführt werben. Der Verhaftete wird im Polizeipräsibillm zunächst ton einem Pvlizeik^mmifsar vernommen. Sobald er geständig ist und das Vemehurungsprvtokoll unterzeichnet hat. wird er fofrtet in ein Nebenzimmer vor den Amtsrichter geführt, der bann das Urteil fällt * Der in Wien verhaftete Oberleutnant Roh- buch ist in das Wiener Landesgericht einge- liefert worden, wo er verbleiben wird, bi» auf Grund des von der Münchener Staatsanwaltschaft erlassenen Steckbriefs gegen ihn wegen Hochverrat» über die Auslieferung ein Beschlaf) gefaßt Jein wird. Zunächst wirb gegen ihn das Verfahren wegen falscher Ausweisbokumente sowie wegen falscher Anmeldung durchgeführt. ♦ Der frühere LanüeSvvrsitzende der sächsischen Zentrums Partei. Hehlein, ist zur Chriftli sozialen Volksgemeinschaft übergetreten, die sich vom 3entrum abgespalten hat. Ör übernahm die Bildung ber neuen Partei in Sachsen Bei ben kommenden Wahlen wird er als Spitzenkandidat der Partei auf die Reichsliste gesetzt werden. offen, Melan Fang China allein fühlt sich nicht stark genug. Ss will bw Kräfte Amerikas binden, damit Europa m dieser blutigen Auseinander- setzunq auf keine amerrfanifdy- Hilfe zählen fjan. Der Bürgerkrieg -wischen Weihen unb Schwarzen in der Union scheint das beste Mittel. Der Plan ist gut. Aber . B2ß>cr?“ -3ch be^vrifle Janen Erfolg!" Oohn Dewey war aufgestanden und ging mit groben Schritten durch den Raum. Melan Fang hatte sich tkt in seinen Sessel zurückgelednt. Seine Ausammrngekniffenen Augen ruhten argwöhnisch auf dem unbewegten Gesicht DetveyS. War das Spiel verloren? e6fe sprechen tn Rätseln, Mr Dewey!" .Ss mag 3bnen ifitlcTbatt Vorkommen, daß 1^0»^ §anl>c tn an Geschäft stecke, zu dessen -Belauf ich ran Vertrauen habe 3hoe 3nttreffen und die der amcnlanischen Regerbevölterum! sind grundverschteden. atten. Bei der Bevölkerung herrscht die arötztg vestürzung über diesen neuen Akt der Witter. ergangen Vielmehr bc. fleht die Vorschrift, bat) Poüwei reichen. Steuer- marfm, Invallden- unb AngesteUtenversiche- run^marfen, Pvst- Tetegraphvi- unö 5ern- spr«hgebubren mit Papier- und Rentenmarkbe. glichen werd« können. Einzahlungen auf Postanweisung«^ deren Aus za Ölung nicht vom Ab- l’Dr*W«ben Ul. Enno, 'clpflverüandlich auch in Papiermark bewirkt Werben. . ^^Eichrn ber drei ertrun« b ^lU>oif und Irwin ^an. .awader finb gestern nachmittag zwischen 1., und 2Vs Ufaaut der Lahn geborgen worbav JUan fanb In« Kinder etwa 10 bis 15 Meter unterhalb ber Unglücks stelle. Ste Leichen wurden in die Müllersche Badeanstalt und später nach dem Reuen Zrioddof verbracht. - ?anfatb/neinbtü'6^ 3h Den feft- rPn I 1 > .1 A_>n nwi r X - f .ikr• « . S Manfardenembruchc auSgeführt. 3m ersten Falle wurden ungefähr 40 Pfund Durst ent- Lendet, un zweiten Falle ein Fahrrad. Marke -international (Welttad). FodriteRr. 801549 l^trciyr Rahmenbau. au herbem ein Schinken' gcib^ mer Seiten Spei. Wurst, verschiebene Sebe^mMel, ein Rucksack, «ne lederne braune Hanblasche und Bettzeug. Der oder die Täter baden tn beiden Fällen mittels Rachtchlüsfel gearbeitet Bor Ankauf wird g°oaent Täterschaft und den Verbleib ber oajen Angaben machen können. Werben ersucht b^ ^er Kttminalpol i,zei zu melden. e.«*r^rUl.unfl8tt>D< des Deutschen ring«. Man berichtet uns Vorn Ü S? Sebniar fand im Saale bes Gast. Haufe» Hindenburg die Dem Deutschen Hochschul- I"rn« veranstaltete rheinische Schulung^ Woche statt Der Zweck war. in einer Reih« von i «is 1600 verminderte, von denen etwa 500 nach deutscher Aufsagung alS volttüche Gefangene zu bei ding- zu berüdfi Aus Stadt und Land. Dietzen, den 20. Februar 1924. Rückkehr der alten K»pfer»ü«Hen. Durch Verordnung der Reichsregierung vorn 11. Februar, die am 14. Februar im Reichsgesetzblatt Teil 1 verkündet wurde, find die alten ® in» und Zweipfennigstücke den Münzen über 1 und 2 Rentenpfen- nige rechtlich gleichgesteklt Worden. Di- alten Kupfermünzen können deshalb künftig in der gleichen Weise zu Zahlungen verwendet Werden, wie die RentenpfennigL Die öffentllchen Kassen nehmen sie xu jedem Betrage an. Cs ist jedoch zu beachken, dah sich bie Berorbnung nur auf die Kupfermünzen, nicht auch auf di- alten Rickelmünzen der 5° und lOPfennigslücke bezieht. Den letzteren die gleiche Zablfeast zu verleihen, war schon deshalb nicht angängig, well mit ihnen zugleich die stark untertoertigen Eisen- und Zinkmünzen über die gleichen Rennbeträge in den Verkehr zurückg<ülossen wären, was zu einer kaum erträglichen Unsicherheit geführt hatte dem 15. 3ns.-Regt in Giehen an. ** Mandatsniederlegung. Wie wir erfahren, ^it der Stadtverordnete Bierau, der zu ber kommunistischen Gruppe unseres Stadt- pariamentS gehörte, sein Stadtverordne-enmandot niedergelegt, da er aus der kommun?Zischen Parte- ausgeschteden ist. An feine Stelle tritt der Former Fritz in die Stadtverordneten-Dersammding ein. * Von der Post. Gegenüber unbegründeten Verdächtigungen der Reichspost seitens eines Berliner Blattes Wird von zuständi, sestgestellt: 1. Die Einlösung von Rac in Papiermark wird nicht abgelehnt. Hc Deportation der deutschen politischen Gefangenen schrriten würde. Diese Gefahr ist beseitigt durch die bindende Erklärung der französischen Regie- rung, dah sie an eine derartige Deportation n i ch i i Die Gefangenen in St. Martin-de-Re sind im Rovem^r und Dezember von Beamten der Deutschen Botschaft besucht worben, ein dritter ZEMch steht bevor. Auherdem hat ein hvllän- ö1'$er Herr bie dortigen Gefangenen zu Weihnachten aufgefucht und für sie tfne Weihnachtsfeier veranstaltet. Die Gefangenen in Götten fmb m gleicher Weise von Beamten der deutschen Efe- sandtschaft.tn Brüssel besucht worden. Die bel- gische Regierung hat diesen Gefangenen nunmehr im allgemeinen die Rechte politischer Gefangenen emgeräumt. Die Gefangenen erhalten aus Mit- » heutschen Roten Kreuzes monatlich je 100 Tgxrnto. ferner hat daS deutsche Rote Kreuz dem Gefängnis eine deutsche Bücherei und warme Unterkleidung ubertoiefen. Kohrs Demisston. or ’• (Korresp. Hoffmann.) 2luf die RucktrittSerkkärung des Generalstaals- lommissars v. Kahr richtete Staat-Minister Dr. > M a tt ein Antwortschreiben an letzteren, in dem es heibt: Das Gesamtministerium hat 3hre 6r- närung angenommen und Sie wunschgemäb von bem amte als Generalstaatskommillar ent» 0 ob eit Gleichzeitig beauftragt mich daS Gesantt- mmiftenum, 3hnen ben Wärmsten Dank für die aufopferungsvolle Bereitwllligkeit zur Ueber- r.ahme des entsagungsvollen Amtes und für die I auherordentlichen Verdienste zu übermitteln, die Sie sich tn schweren Zeiten um die Geschicke un- fereä bayerischen und deutschen Vaterlandes durch die Wahrung der StaatSautorllät erworben haben. Den Cittschlub haben Sie in der Srfennt- nW gefaßt M als Lohn nicht Dank und An- wtennung des Tages Winken, datz vielmehr die Führung de« dornenvollen Amtes die Gefahr stärkster sachlicher und persönlicher An fein- du/-«en In sich bergen. Ich hoffe unb wünsche. ■ r^uh^ftl^e obigere Zeiten Eurer Exzellenz allen Kreisen gerechteEinschätzungder hohen Verdienste um da- Vaterland Ewüigen Werden. I btng« Su^berücksichtigen. dab «in großer Toll i^r inzwischen entlassenen Gefangenen nicht durch einen Tfegnadigung-att, sondern durch den Ab» lauf ihrer Strafzeit die Freiheit erlangte. 2lusWärtige 2ml hat eine rege Tätigkeit zugunsten der 44 in französische und belgische Gefängnisse verschleppten Gefangenen entfalten müssen. Bon diesen Gefangenen befinden sich 31 yt- Martin-de-Rö, 9 in anderen französischen Ofefangninen und 4 m Löwen. Da ÖL Mari in- bc-ac bas Sammelbepct für bie französischen Ber- brecher bildet, die zu Zwangsarbeit verurteilt sind, und nach den Derbrecherkolo» nien in Guyana iCavenne) ablransportiertWer- ^n sollen, bestand allgemew in Deutschland die Befürchtung, dah die französische Regierung auch Die Not der Pfalz. Koblenz, 19. Febr. (Havas.) Der au« der PßA zurü^gefehrte Unterausschuh hat der Rhein» über die Regelung der ps^lzischen^Angelegenheiten unterbreitet. Hier- 5“6, S/tllbmbr tKt sher». 3ufunlt etn^tg und allem den Besatzung«» beböriten für btt Mederherstell-mg der öffentlichen Der^l- tung uüd der Gerichtsbarkeit verantwortlich ist. schütz habe sich formell derpflich- z« der nach Heidelberg geflüchteten Beamtenschaft zu unterhalten, so- J®1* r«Tner, mit ben französischen Desatzrmgs- ” SEmemsam zu arbeiten, um mit den -nrüagedttebenen Beamten die ordentliche Derwaltnng wieder zu organisieren. •* Militärische Beförderungen. Ärrch Verfügung des Reichsivebrrnrnister« oom 1. Za» nuar,würbe ber Oberleutnant Hohfeld. durch Verfügung des Reichswehrminister« vom 1. Februar der Oberleutnant Faulenbach zum Die preußische« Märzmieten. 5ebr- (Priv.-Tek.) Der Preu- * .^bl^brtSminister hat die Miete für den Monat Marz auf 28 Prozent der Dvr- k r i e g - m i e t e festgesetzt. Die Dettvaltungskosfe-i b^^b«i Mts 5 Prozent bestehen, die 3nstand- setzungskosten fmb von 6 auf 8 erhöht Der Be- trttbSkvsienzuschlag bleibt mit 15 Prozent unter- dnbert, ledoch hat der Vermieter das Recht, ehren geWiffen Mehrverbrauch von Wasser auf die Mieter umzulegen. DenGemeinden Wird da« Recht ringeräumt, zu bestimmen, dah. soweit der Gemeindezuschlag zur Grundvermögcnssteuer 100 Jazent überschreitet, diese Mehrsteuer auf die Mieter umgelegt werden darf. Die britische Luftverteidigung. 191 5ebr. (WTD.) 3m Unterhaus Wird der Debatte über die Luftverteidigung mit entgegengesehen Der frühere Luftfahrtminister Hoare Wird eine Gntfchliehung einbrmgen, dah Grohbritannien eine Luststreit- für Verteidigung der Heimat aufrechterhalten muffe, die stark genug sei, um genügend 3o8f? Luftangriffe durch die Luftmacht innerhalb der Reichweite der englischen Küste zu gewähren. — Ken- worthy Wirb in einem Zusahantrag die Re- rlcru72»,au^Drb€tT1, c^ne Konferenz der europäi- schen Mächte xWeckS Einschränkung der Lust- rüstungen nach Art des Washingtoner Flotten- überemkommens einzuberufen. des Abwehrkampfes an Rhein und Ruhr soweit der Hochschulring und insbesondere feine rheinischen Mitglieder daran beteiligt sind. Richt vergessen bleiben möge der rheinische Dichterabend am Montag hn Katholischen VereinSbauS. tn dem frxm Elfe von Blankensee ^Marburg) mit bekannter Meisterschaft durch Bortragen rheini- scher Dichtungen ben Teilnehmern ber Schulung,-- Woche nach des Tages ernster Arbeit einen hohen Genutz bereitete Die ganze Tagung stand im Zeichen ber Verehrung unb Treue zur deutsch«, Weftmark und des imbebtagten Willen« zur Abwehr französischer Groberung-gelüste, und bie Teilnehmer schieden mit bem Bewuhtfein, unendlich viel Reue- unb Wertvolles empfangen zu haben, wo» sie Entnehmen konnten in ihr« rheinische Heimat, um bort tn ihren Kreisen weiter zu Wirten unb zu arbeiten zur Stärkung nationalen und völkischen Bewuhtfein-, zum Wohl und zur Befreiung der rheinischen Grenzmark, zur Befreiung des deutschen Vaterlandes. festgestellt: 1. Die Einlösung von Rachnohmen m Papiermark wird nicht abgelehnt Hat der Absender die Einlösung in Papiermark vorgeschrieben, so wird der Rachnahnrebetrag auch in Papier» marf erhoben. Bei Rachnah men hat der Absender es in der Hand, die Einlösung in Rentenmark zu fordern. 2. Durch Verordnung vom 23. Rov hat der Reich-Präsident im Einvernehmen mit dem Reichswöhrungskornmissar bestimmt, datz mit Wirkung vom 17. Dezember der Postscheckverfehr auf Aentemnark umgestellt wird Von diesem Tage ab können Postscheckkunden über ihr Gut- haben in Rentenmark verfügen. Auf diese Weife ist für Postscheckkunden die Möglichkeit geschaffen, Bettäge Wertbeständig von Konto zu Konto zu überweisen unb daneben auch wertbeständig Var- Dewey lehnte sich in den Sessel zurück unb sah feinen Gast prüfend an. .... 3n ber Bilanz fehlen einige 3mpon- bcrabilten, deren Bedeutung nicht zu unterschätzen ist!" Der Chtnefe schien solchen Simvand erwartet zu haben. .Sie meinen die überlegene 3ntelligenz der Weitzen Rasse, Mr. 5>en>ei)?" .Zwelscllv-s'' -Der Gedanke, datz die Weihe Rasse der gelben und schwarzen an Intelligenz weit überlegen fei, muf) alS erledigt angefeben werden Die weihe Rasse teilt das Schicksal vieler anderer Rassen, die vor ihi waren und ihr Snde sanden. Sie ist an der gesShrllchen Stelle her Zivllisatron an- gefoimnen. bbe ein V>lk nicht erreicht. >hne von unwiderstehlichem Drang ersaht zu Werden, sich in den Abgrund zu stürzen. Die ausgesuchteste Klugheit ist nicht imstande, den unwandelbaren Gesetzen de» Geschehens ent- gegenxuwlrken . . 3st der Fall der weihen Rasse zu bedauern? Kaum ... An ihren Leistung-n gemessen. Wo waren die fotzen Kulluren her Vergangenheit.. . Del hen Völler,i ds Orient«! 3m Bereich der praktischen Wissenschaften und der Technik mögen dre komm enden Jahrhunderte noch von den Weihen zu Temen haben S-nst Der BezirkSdelegierte von Bergzabern. Oberst Favre, hat an einen Bürgermeister des Bezirks vurch eine 20 Mann starke, aus Spahls be- st e h en de Militärpatrouille ein Schreiten überreichen lassen, in dem erklärt wird, dah. wenn gegen den bekannten Separatisten führen Kuhlmann, gegen / den angeblich Drohungen lusgestohen Worben fein sollen, diese Drohungen iuSgeführt würden, er den Bürgermeister dafür oeraittwörtlich machen und sofort ve>-haften raff* würde. 1 Das Schicksal '' der Ruhrgefangenen. . DerNn. 19. Fehl. ^WTB.) 3n Ergänzung otr Im ReichstagSausschuh für Auswärtige Angelegenheiten von der Regierung gemachten Angaben über ben Stand der Frage der politischen Ocfangenen aus dem Rheinland und dem Ruhr- gebiet erfahren Wir von unterrichteter Seite noch felgendes. Aus der in dem französischen Gelb» Kvr^pondenä zwischen ber unb belgischen Regierung war bereit« bekannt, datz französischerseits ein Srlah ^u^I9^inen Amnestie zugunsten der befangenen aus dem Tttihrkampf grundsätzlich ab gelehnt Wirb unb sich blc tean30ftfitc Regierung nur zu einer Prüfung im Ei^esialle bereit finden würde. Hierbei Ist es aller diplomatischen Demarchen unserer .^^^ungen geblieben. 3nfolge- beffen blieb nicht« anderes übrig, als systematisch zugunsten jede« einzelnen politischen Gefangenen ein Gnadengesuch einzureichen VieWköesWiisls-Wsii. Stn Roman aus dem 21. Jahrhundert von Han» Dominik. Bornotizen. — $ag<»!attn her ftr Mittwoch Stabttbeater: 7 Uhr .Rausch" — Hochschllrina 8V< Uhr un groöm Höriaal bet UniDcrittät Vortrag Dr. MeernUAHn: ,Dfe WIngen nicht auch zuweilen mit der Hilfe anderer gerechnet T* Wieder schüttelte Dewey den Kops .Rief" M-lmi Fang rückte unruhig auf feinem Stuhl -GS ist tvxchtig. ben fommenber Krieg schnell «JSSMd * 8.1 $61 fc« O l& tert »er Qaabem stzcht ft* btf*ebefl« ex* fc**rx4x .l&xr> Koch ntfl *pro4) f-D cnr ur bw friflwbe T reu eine» eHttm die TWk »u einer f*U4)idi ?Wtrr Äir4mbot. T^guru-io*«!! Tr Hetz Vvm CARL STUCKRATH Steinstraße 56, 58 und 60 Asterweg 47 • Philipp MethfesseL/^. Eieen-Oroßhandlung AJS / «OD 1157D AOT3D auf Wunsch abgeholt wer! Carl Haas jr. 453 SL= jnohf Ä Gri £/AZ D ,'tronfiurter €>tr 6A lelecban tfitti. st-Licht . Bahn. F5w*e&> ?S7fra UntDoHHt ro_W w «trraHbma mr b* Mflenbr Treukundge bung ou/: .Dir PsnI^. .Li Stück t>cut1*er Orbe, Uw immer nsch unter her Scvaratistraherrl chatt in® Ende lutpteilc trxrbrr tu tage. TV-nmil an^tn. bafl e» ft* um em •mbndxrtl«t4alt banödl. ®U*r. sprachen allen Beobachtungen. da man hier »rn Ort nur immer Mt beiben Heil genommenen bot Taubringcn. wp?©n Im .ÄHetl 2nj' berichtet toorben Dar. udrifle Benzttttnangrl» stehen lieben. »nlflT Teile bei Auto» hatten fk mtt- llefern biUlflft ab Vaacr und reaanon- rocile ab Werk in belfer — nerbroefi- deuUcher — Ware Gebr. Kehl friefreiLTooD Sette. uchml'-r-elf* 10* Frankfurt a. M.' Zweigniederlassungen Z und 1-ager; z ♦X Worms / Gießen /< Darmstadt /<5sS*V l Stifte 3W Stülle öetinge 5 Piv. i «r. Vackliuge r.^fb-LTO toer.2rtiellfiiaO^ „ <«otddarich«-> Harzer Käse 70 Stück 2.50 ML R. Diefenbach. Morgen Wochen» markt gegenüber d. SvriyenhauA. / / Out sortiertes Lager Gießen V x / am Hauptgüterbahnhof ymargarethenhütte u. Lieber Str. 13 vor Utwtrr . leit bet (>TÜnbu wehr Tu bk ZrlslVkWüie! ■ ult ui ■irgei rintieHenö ;U‘c luchs o. K. per Wb. M Gol.lbararhtE «r B'd. 35 Big. <■ rUne tlertnce per d'b *? Pia- Bralecheli- fl*che Wb-2*'> W Suvsebt WbJCW. M.Ch. Mühlstein, Liehen Diezftrahe 4.________m < Vrennholzversteigerung. Utittwod), den 27. Februar 1. 3».. vormittag» 11' .Uhr. werden in 6 St5Ae Km 55 Buche 1. RL, 65 2. RI, Dtnewmiiietin l.2 Fst«.. 6 RL 27 St=801 Fstm.: Esche 6. RL 2 St --0^7 Fst^ . -T»n*e A 3. RL 1 St—0.78 Fstm.. B 3. RL y lMt.VieL,T-^au^ Mistgttchtck traf r.nen tntfieee MLHtaMwioec, bellen zwei a>e rt t»e Ile Pferde aus einer Fahrt in ♦»eher n n er hall» ei »er Beerttt stunde Dcrcnbeten $N< Rabanet um eben tx b*e 'Beterüutemdtilt gebracht, wo bw Urstiche be^ plötzlich« Xobrt k'igcfttfU werben \eU- Dan vermutet Bcrgistung tu. Bevern. 19 Jtbr TU beben »I n - brrchcr in öabwn^x Betnewolbck Bllstr bahrer. um Herrn Keg-r.Iaaa Nch neben ber be- iprcherö auch ber Celr ufiere« 5ör*tert SSr.n ;t> Bttchcrlisch — Karl TDoetmann: Tlt Kunst ber neuesten Zeit (Mit 45 Abbildungen im Tert imb 4 Xateln mit 7 Abbildungen in Tonöhung AaOMncn 4.50 Tolbmarf Biblwarapd''chcs Institut in Leipzig ) Denn es auch bcn XiMx n bat al» Hütten die mit >2 rprrsstoniSmn». Futu- riörnu» und Rubismus bezeichneten Dichtungen ber tnlbcnbcn Kunst ihren ^öhepunktubelfchrtl- ten fo lind sie doch noch aufoerft lebcn#frflfttfl Luch wird ihr Stnf|ust aus die Ontandhing ber qunfi einschneibend unb nachhaltig blcibeii. unb habet must eine möglichst objefttoe Erstellung vieler Bewegung l pchrfillkommen sein Sehr han» fwl-wert ist e» deshalb, dakl sich der .^ertog von TDocrmann« .beschichte ber Kunst aller Feiten unb Böller" entschlossen hat da» Kapit^ übet die Kunst de» letzten Men^chenalkr» ai« ©pnberbrud heiauSzugebe.t Ter Berstisser bat e» au diesem cltet unb bi» aus tnc neueste Zeit weitergesLdrt Mancher wirb mit Staunen seststellen wie weit er nut Beuen mitaebt wenn roh auch gewohnt und. ibn Der SnZtotdluna^cKfri»« aller ^-»tungen '°l-" und den verschiedenartigsten, geschichtlich bedingten i ÄunfUcfzörlungm gerecht werden zu sehen Katt ULoermann» Bblicht ^^intcht. zur Liebe sö I die neueste Kunst zu überreden, doch will er sie an» — unb bamvl bant e» ee vernein. Ubw TTer solche» Berstöndmi» su^. greu« zu der- At-evmrbmen handlichen Bündchen mit beti Nobketcbcn. in btc*cm Salle besonder» un» cnlhebriutxm XhbtLbunern . . • Dilhelm BouNeL Lpopd» he»- mala (3 C B Mohr. TüMiyen I Bor *tb- vrren Zabrzeh-uen hat Adels charnack eine lltt«. geistvolle Schnit über da» Blonchru«, sein» cheschichte unb few Jbcale. verölienlllchl Tide Schttlt war sstr etne' «röst?ren R «*» von Orient befi.imnt, Boustet wc uX-i ich mit dem w Hegenden Buche tm wesentlichen an leine Zach- groHee alte a» btt Kirchenht toriler und <3«n« aelicn«orscher. hat aber auch allen LheoLgcn u -D .'Mbonfern cir.xi» za lagen. Bu lao R rager bai nut Mmerltütiung de» Psarrei» . beobor .^ermann da» Buch au» dem 7lachlalse '«i»^ »wiener Kollegen herau »gegeben Ta» Tbea ^Z^'ichtn^et Teile, der 1 Teil enthak .Untcrluchung n über Icitut^e'.^rung unb OjM- naflcr der Avvphthegmata Vatrum . ber 2. Teil Untersuchungen Mr Btta Pachoorii . der 3. » et< tft betitelt .Suaarivsstudieii Domit t* >inb.*ll der 1 X Är^ÄMtM tn einer statt übereilten Brdemndnnti im , Floen-Palalf )i«ch».aa»abg «Nmrr Korell Weit bk -auptrrde. »ch ihm ,p«chcn noch -wbrrrt Au»d> <* t>«r St!« »ut JSrrfujiunq 'urien nur für vier Borträge berechnet _ II, brr Stadien und Gymnasien n ber’antlfr spricht am Srertag. K W. ibenb» 8 Uhr tn ber Heuer Aula Prosttiov ’ chmidt - Bu r a7 au* Aachen Der Bednrr -m. b*e Ue6ungnbe»Übungen ist. werden ittne Ausführungen d4fct wr funhtprhlkt. sondern auch all- t<Ätn t»rnrrt1 Bom Konzertverein wird uns qe- schrteden Da» 5tmwrrt am kramenden Sonntag wird al» Kammerorchesterabendvoa Gie. f^nrr ThtTmmmben unter Ort hing von Brolello' fraulma nn veranstaltei Der Spittplan sted: unter dem Festhen einer Sinsührung in die Entwicklung ber 0ochestermusck vwr Zhavdn unb Tlo- wrH Ai» Brttäuier der klassischen Sinfonie roer- b« vier Werke hervorragender Donsetzer ber* geführt An erster Stelle W eine» ber ter- ttibmten «enrertt gvosti von Mündel für z«vi 5c< zeigen mit Orchestettxglttrung geboren m Bebra Kapellmeister in THerfeburg und Audosstadt- Die kra»Welle Trio- fonate vvn Blcvla Porgv ra (1688- 1766. Kboren in Beaptt sttnvttlig tn Dvv««nl zeigt diesen vtzelltttigra Mullker aus ber ybc Jeinrf Schallens Den Bttchlust bildet ein önbefirrtrto mm Johann Storni» (1717-1157: geboren u Deutsch-Brod tn Böhmra. KannnermuNkdirtt. tm tn Ham beim), dem ttgentllchen Schöpfer des modernen Stils der 3nflrumuutv Uninflöjöolj kauft zu den höchsten Pretfen und acmcin?, ^l(%en 'ür i»23 Aj^und bo» ' werden auf Wunsch abyehott. Hebre g ster über Die von unseren Gemeinde- rter Giehen den 18. Februar 1924. Der Borficyrd ber israel Rttllgionsgerneinbe Giehen Bioritz S traust.______________ Bullenverkaus. Die Gemttnde GöbelnroD beabsichtig, einen fetten 3jübr SimmentalerJönflen auf dem eubmifTtonitocg zu vettaufen Angebote sind rettchloffen mit Der Aufschrift .Bullenvertouf bis spatttbrn» Frtttag. bcn 22. I. Mt». nach«. 2 übt, aut unterzeichneter Stelle ein surrt ®en woselbst auch Die Bedingungen vor der etngekben werden können 1143U Göbelnrod, den 19. Februar 1924. Hess Bürgermeisterei. Bieber "tzolzversteigening. Samstag, Den 23. Februar, vormittag» oon 10 Uhr ab, kommen ans Dem di'boen Gememdewald in bet Wirtschaft Ddiüpp Weber V. öffentlich meistbietend zum Der- kauf' 20,26 Festmeter Schnittst ämme (Riefern und Fichten), 21,70 Festmetrt Lichenstümme, 83,65 Ftt-.mcter Dabelholzstümme (meist Riefern). Fttlingrhaulen. den 18. Februar 1924. । Der Bürgermeister. Weder. 1164 l) per Bib tt Big t’.iereudeie per Bfd 45 W PÜMnien. aeör. prr t«fb. » AjifelriBce.gr? öer dst> U5'Vf* i prikoeen. 'ed per Sr» 150D'a. Pflnirhe. aebt. prr Wb. 150 «fg Birnen, gebt- per isn-Bfn ▼tartrusbl-Rur«»- lale tt Bfd 50 8f 5iSfb.-tfitn3.Jl "3- . 'Mtzl'a. Cornedb#* f. Ca. A-lirt Ta*rl»VX DiAnosiUARmoniums I Illi n & Flügel W^>Iaugust Förster UÄWWeßm, ANLLL und Wirten des bekannten «in'ledler» Pachomius, der bn 3abct 348 ftart» unb al» ber ri»m:li..* Begründer be# Klostettebens angegeben Jbb. Im LDttl tritt) die 3Mrf1amfeit Dc5 Mönchs ®u« agrios. Den Bousset den Attünget ber Mönch'- mystll nennt, gttchildert Das aan^e Wert ftttn Biustk-r dnbrinvi.*nber 1 j>ar44tnnigcr und deutschen Gelehrtenslttsteck- 2Lif lerltnttl4>em Gebiete muhte \uncx eine au*gcN- *te. mit fliWt Hingebung und Selbstlosiakett auAae'Rhrte Ardm' yleiltet 'erben, «bc der ^Sertajfer eine rttl- aionsgefchichrsickx D.trstellunq ^ebrn lvnnie bitte U'.bft bringt viel Aeues unb Fntevessantes. totr lernen aus ihr DuA Werden und Wachsen de, chttltlichen ^rrmmigfrtt vergehen An e ik.i illch cnah1d>. hol landetch. und llondinovif che G^'- Ittrrte haben der Drucklegung des Buches Ci< We« gcx-bnel. Das ist etwas greuliche» r. einer Zeit in der die Böller durch so titt- gebenbe Gegensätze vonttnaicher art hieben Rn^ 5» tritt» jedoch nie anber» sein können, al» ban Die Willenschas, Sache der ganten Kullurwttl tft kms bewttst Bousstts vofthume Berbllent- häbuna. die in glttcher Weise an die Ar beite- deutscher, malischer, loanzbfischer und belgllchei Forscher aicknüpf- unb sich mit ihnen ans- etnanberlcht. Briefhaften der Webahtion. Aach »aubrieiee. OLxwinme Äuschtttt« fw* Dat bei an» Feuir Berücksich"auni Mttden Vir den BvNcill doch dem Bürgermttster. I A O. Fachleute erklären un». dost nach Ihr« Schilderung der Mat» in S"4J* fornmen «r Zahnpasta »elbat ■■ her eiten! ~W \\ ■ un Sie die nXSbcZahnbüllt ,nlr’*BR'-Jl’ijSi ■alvtr Nr. N" eloUuebcn. bereiten Sic eich »eine, frische »rom »lieche Zabnpaeta, bl. ndend we!8 eAllt und iniG, brauch auBer ordvntllch apartam lat — S hei. Neustadt Drogerie H.NulL Kreut-Droevrtc A. Noll. Bahnhofetrafte 51. 1<1» Mietgesuche qclndit. 1161D (Sine bodjträ ttice u. 07461 tnuiciL Lichtspielhaus Palast-Lichtspiele I Ängeb. unter • on den (Mich. ^tneeb. unter 07460 i erfr. In b. Welcbnf:®« an den Gich. Än». I helle tkOieß. Än*cto. M ii h 1 bockträcktiaeS N i ii d Oroßen-Linden und Wieseck, den 19. Februar 1924. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 21. d. M., IVi Uhr, statt. o?46s Hess. Polizei-und Schuhhunde- Verein Giehen 1914 jl.Verein) (Ocidiäftciftede: MäuSburg 17 Dressnrftunden wöchentlich MontagS unb Donnerrtags von 8-10 Itbr abends in der Mieitbnile am Brand unter fach- man ifrfj geprüfter Veitung. Vereinoanzeigen erfolgen in Sufunft int Anzeiger un er obigem .QoofDrutf. w«______Ter Borhand. B. iedmeuer. LWliztt äuUtmo (^jerhcpflrflcr) iür X'fliibiuirtfdiaft Zwei hornloit ßirgett sofort au uerL O74W Moltkeltr. 7. welches nahen Kann und auch Lust hat, das Kochen zu lernen. hjsi» MIMWk.VllllSMllllirs Jüngerer, bilanzsicherer Buchhalter mit Bankkenntnissen, sucht sich zu verändern. Beste Referenzen und Zeugnisse vorhanden. Schriftliche 2In- geböte unt- 07444 a d. Gietz. Anzeig Führende, Suh. leistungsfähige Mhtmiiwtii Ostdeutschlands, die hervorragende Erzeugnisse als lliarfenartilel In den Handel bringt, sucht für den dortigen Bezirk einen Vertreter Es kommen nur Bewerber in Betracht,die nachweislich bei dem Kolonialwarengrohhandel, Einkaufs-, Konlum- und Werkskonsumvereinen bestens einge- fühNsind Angeb.mitRefe enzen und Nachweis bish rtger Tat g- he t unter B. U. 256 an Ala- Haasenstein k Vogler Berlin W 35. 1167A Lelchtsr Wagen für 1 Kuh und zwei Russenpferde zu oer- Mltlltlt! Frische Bota Fauft laufend (07417 ßcorq $illtnftl9 gegeilb. Engelepotb. MpHie mit hoh. 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Seaatagtrtk llV.ühr: FilmvorFrag »on Dr.med. Gereler Ein Blick in dieTiefen der Seele. Wir beehren uns, unseren Mitgliedern hierdurch mitzuteilen, daß durch einen Unglücksfall unserem Kollegen Hermann Walldorf zwei Söhne Willy Walldorf im Alter von 14 Jaqren und Oskar Walldorf im Alter von 9 Jahren entrissen wurden Die Beerdigung findet Donnerstag, den 21. Februar 1924, naenm. 4*/4 Uhr, auf dem Israelitischen Friedhöfe statt 1159D Hess. Landesverband reis. Schausteller und Berufsgenossen, Sektion Gießen. Generalvertreter einer der bebeutenften und bekanntesten Weinfirma in Mainz sucht einen Vertreter? * für ©iefjen und Umgebung. Angebote mit Provisionsansprüchen unter F. T. 3179 an ' Ala Haasenstein u. Vogler, Frankfurt a. M. Krofdorf. Stroke«. 3ofinenen’atrntie, 1,06 br., 1,84 L, billig in verk mf n P7l»>6 ttoibc rfergtr.37. Kaufgesuche wehr aut erbalten. Tamcnrnb au kaufen gesackt 2dir Ang. in. Preis u. 1)7464 a. d. 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Allen Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß unsere beiden innigstgeliebten Kinder, Brüder, Neffen und Vetter Willy und Oskar im blühenden Knabenalter von 14 und 10 Jahren durch einen Unglücksfall von uns geschieden sind. Im Namen aller Hinterbliebenen: Familie Hermann Walldorf Hierdurch die traurige Mitteilung, daß meine mmgs’geliebte Frau, unsere gute treusorgende Mutter, Großmutter, Schwester und Schwägerin Kathrine Haas geb. Kramer im 53. Lebensjahr nach schwerem mit Geduld getragenen Leiden heute mittag sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Kirchenrechner Haas und Familie. Steinbach, den 19. Februar 1924. Die Beerdigung findet Donnerstag nachmittag 3 Uh- statt M6QD Statt Karten Käthe Keil Heinrich Renth , Verlobte AKcestratze 27 Bretzenheim b. Mainz Februar 1924 ............................................"2t Karoline Häuser Karl Leinweber Verlobte Annerod, den 20. Februar 1924 Stott Aorten Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Alice Werb Ernst Ludwig Ptrr Butzbach «rotzen-Linden im Februar 1924 Freitag, 22. Fedr., 81/* Uhr, in der Neuen Aula Bortrag Professor Schmidt-Burgk, Aachen Borsitzender d. deutschen Hochschulamts für Leibesübungen Stadien und Gymnasien in der Antike Anschließend: Siegerverkündigung. Di« Ange, hörigen der Universität und Freunde der Turn- und Sportsache sind eingeladen. — Eintritt frei. Der Akad. Ausschuß für Leibesübungen ^^IIIIIIIIIIIIIIIIIUIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHIIIIUIIIIIHIIIIIIIIIIII^^ | Cafe Ernst Ludwig j = Donnerstag, den 21. Februar | 8 Uhr: I Bockbierfest I 1 Zum Ausschank gelangt das echte hochprozentige g AUGUSTINER-BOCK, MÜNCHEN j = s Verstärkte Kapelle Besonderes Konzert ..«,c \ Heute treffen er« flaifi ;e MM« Mofieln frostsicher ver acki. Sta Ion Grund» rg ein, und weiden abgegeben im Vager hier gegen »affe- Adblmg. (UtiHD Peter Schepp S a • * <* n Ttlipk. Irlahrg 5. 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Fevruar (924 i gurteten 3nMtrtbueit ifkf4>lMgcn>en «indem £rrt*erfmngtn der grrti solle müsse «inigung der ^xinvcnftbaft eriolaen <\e von unten heraus kommen, und y zwar auf gebet 6teuerflefet>e, eteucrfxi*ablu’ifl bcrangcAcgen WELTBEKA NN TE QUA UTA TSMAR.KEN ■i zur twllgül ligen habe, wabrenb der cnrtrxrtctem Geld und der Ädettigung ptm mTkffiWbigcnben «in- (lüften. wie Armut, benen man zwar nicht mehr tätigtet! stellt und mit der weitverbreiteten Unterernährung. die durch die Armut verursacht wird Die Vernunft bat wohl die Wiederholung de» roheren und grausameren Au-leleperfahrens der Rcttur (Au-leie durch gewaltsame Vernichtung, Rech: dcS Stärkeren^ verworfen, noch immer I aber ist der Vernunft ihre Mitarbeit unterlagt bei Besitz durch die Zahlung mit sich habe schonen können Auch der Währung»- veriall sei durch Mache.'schif en de» Grohkapiial- unb der Reichsbank mt verschuldet worden Unter lock gogcn bn# Äapttal tv «gegangen wäre, und zwar durch rvchrzeinge Omgrm in die ©uWian^, bann wären diese 2Nahnabawn tum Rachieil von aerobe bie kleinsten und unbedeutendsten Ginzel- betten vergegenwärtigt und ihm daher eine grobe Genauigkeit der Schilderung ermöglicht- Seine Halluzinationen stellen ihm Wunschszenen vor Augen, bie er gern fest halten mochte und diher im Bilde toicbergibt. 2lber die Behauptung, buh die Schizophrenie einen Menschen zum Künstler mache, ist durch keinen einzigen Full bewiesen. Die weitaus grohtc Zahl der Schizophrenen betätigt sich künstlerisch überhaupt nicht. Selbst Derufskünstler stellen oft im Beginn der Krank- beit ihre Tätigkeit für immer ein. Nirgends ist ein Zoll bekannt geworden, nach dem die Krankheit aus einem Unbegabten einen Begabten gemacht hätte, «mc bereits vorhandene Begabung ist Voraussetzung für jedes künstlerische Schaffen von Geist eSlvanken, und zwar muh diele künstlerische Veranlagung von Der Krankheit verschont fein, wenn He sich entfalten soll. Wo bei Schizophrenen der Kunst!rieb zum erstenmal auftritt, handel: es sich durchgehends am spät erwachte Talente, nicht um eine durch die Krankheit bcrPorgcrufcnc neue Fähigkeit. Nun gibt e* verschiedene Symptome, die in der Krankheit an bem schlafenben Talent rütteln und ihm zum Ostenbarweichen r«er helfen. Der 3rre hat einen Ucberfluf) von «infällen, wie He der Gesunde nicht besiht. Auch bei genialen Künstlern, wie Ltrinb- berg, der zeitweise von der Schizophrenie bc- faUobHei bJi ba» Zellengewebe des sozialen Körper» zerstört. Wir bettnben uns zur «3tuibe in einer nützlichen Lage Die Kranken und Schwachen müllen wir beschirmen, denn unser moralisches Bewußtsein gebietet dies Reit« Sozialpolitik aber läfjt be- tzirchten. bah bi.- Schwache i den Grundstock schädigen. Wollen wir sie eliminieren, so haben wir wir un» mit dem Problem Mr Armut in allen ihren Verzweigungen zu beschäftigen. Die Organs- kutan ber gesellsckxill ichen Soiidarität - ber Sozialismus — endpriefü dem Schoste ber Ge'ellschaft durch denselben Raturprozeh der aus bestirnmten mittelalterlichen Lriiensnotwendig- teitcn bie feudale Lebensordnung hervorries und der den individualistischen Liberalismus aus bet Organisation de» Weltmarkt es erzeug: hat. Aus Stabt und Land. Gi« tzen, den 20. Februar 1924. *»U. B Die Un iversitäts-Biblio- t bet verlangt die Hüdfribe aller vor bem 1. Februar b. > entliehenen Bücher. Wir verweilen auf die Aufforderung im Anzeigenteil der heutigen ‘Hummer. »»DieDiehhandelserlaubnis. Das Hestische Ministerium für Arbei: un> Wi t^chast. Abteilung für Ernährung und Landwirtschaft, In Darmstab: macht Darauf aufmerksam, bah 2 -träge auf Crtcilung bzw. Erneuerung ber Viehhanbeis- erlaubni» füi das 3ahr 1924. die nach dein 1. März l 3 dort einlaufen, nicht mehr bearbeitet nxrrbcn, c» sei denn, bah besondere dringende Gründe für die Verzögerung vorliegen. •• Heber den Sxistenzlampf der deutschen Beamtenschaft sprach am Montag abend auf Veranlassung der Orts!aiteile des Allgemeinen deutschen Beamtenbunbes und des Allgemeinen freien Angestellienbundes Herr Kunze von ber Berliner Zentrale bc* Allgemeinen beutfchen Beamtenbundes In einer Versammlung in ber Turnhalle am Oswaldsgarien Der Redner erklärte u. a, bas grobe Heer ber Arbeiter. Angestellten und Beam.en stehe heute am Abend einer verlorenen Schlecht, die es noch hinter die Derhälmiste von 1914 zurückgeworsen habe Der Grund des wirtschaft llchen RiedorgangS besonderen 3rrenkunst aufräumt. _3m Regativis- mus genollen«t in einem Zustand unbekümmerter Wunsch- lofigfrit um) ist ganz in seine et jene Ideenwelt versunken DaS führt ihn natürlich zu einer beständigen Beschäftigung mit seinem Innenleben, wie sie auch bem Künstler eigen ist. Dazu komm! di« Treue des Gedächtnilles. bas dem 3nvn weillchafilicher Grunbiuge mit ben Arbeitern und Angestellten Die jetzige Lage ber Beamtenschaft fei ,richt zuletzt durch die ilneimg-rit her Der- bänbe gearnulvi der Regierung herbei «führt worden. Lebhafter Beifall bekundete dem Redner die Zustimmung t-er Versammlung. Aach einer kurzen Aussprache unterstrich der Referent sein» Ausführungen nochmals im Schiustwori. Arris L«hotten. Ruppertsburg 18. Fehr Die Kälte ber letzten Tage hat dem Wllbbestand groben Schaden zugefügt, wie sich an den mehriachen Skelcttfunden von Rehen feststellen lästt Obwohl die (\ägcr unb Förster an mehreren Stellen im Walde Futterpläye angelegt batten. Huben anscheinend viele Tiere dies« ntcht gefunden und sind elend verhungen. • St orns els, 18 Sehr Die Mumps tritt hier epidemieartig auf, und zttxtr rverden nicht nui Kinder, sondern auch Srwach- (cnc von der Krankheit betroffen Di« Zäll? verliefen jedoch dlS jetzt meistens gutartig B Durkha rds. 19. Sehr Mit raum Theaterabend trat ber hiesige Männer- gcfangDeretn am Sonntag zum erstenmal in diesem Winter vor die OZfenllichtest. Zur Aufführung tarnen ein Vokksstück unb mehrere Gniakter, dv bei der trefMchen «rnftubterung durch ben Dirigenten des Vereins. Lehrer Loos, em volles Haus erbrachten. Hcssktt-Nasiau. fpd. Frankfurt a. W, 19 Hedr. D« Tlagiftrat hat, dem langgehegten Wunsch des Gastwiriegriverbes folgenD, ms sofortiger Wirkung die Da st steuer auher Kraft grictu Praktisch war dte Steuer schon vor einer Wxhe gefallen, al» die Varietes und Kabaretts auf Grund einer Sntschridung des Bezii^sausschuss^ sich weigerten, die für ihre Lokale nicht tragbaren Steuern den Gästen abzunehmen. — 3n der städtischen Verwa ltung nehmen bic 2b- baumah nahmen ihren .Fortgang. 3n aller Kür?i<- dürften di« besoldeten sS t abträte an die Reibr kommen 3m Magistrat sitzen au gen, blicklich 30 Stadträle. von buien je drei besoldete ui d unbesoldete in den Ruhestand versetzt werben sollen. Die .Zahl der ötabtDemrbneten wird djp 96 auf 71 nach den nächsten Wahlen vermindert ten der Geserlichsest untrilhg wirb Der Sta.it, der btt politische Persönlich teil des Ganzen bariteilt, ist in dielen Dingen ber aUetn mögliche Richter, er denkt und fühl! für bi« Gesamtheit, deren Leben fein riy-nc* ist. Deshalb ist er am geeignetsten, Me Wirkung ber inNotMiellen Handlung auf das Danze und auf andere 3n- brotbuen ateutichänen Unb in seinem Tun sollte er nicht einem Richter nacheifern, ber Verdienst unb Vergc > n nach vollbrachter Tal ausmistl, sondern er sollte die Umstände so or-nnllleren. bah er Hebeln vorbeugl Der kollektive Wille unb das gemeinsame Chttenefie sollten sich Me fiü’ell« fchafUichen Mächte in em.-r Weise uraerrrOtien, bah st« nur dem Wohle und nicht der Ausbeutung des Gan.zen bteitlut Hier stvsten wir auf die seifige Schicht, bi« das gunbament des Sozialismus trägt Das soziale Derantwortlichkeits- gesühl, bi« Schwachen zu schirmen, entspringt einem anderen Umstande Gewi'f« Rücksichten auf die rrin menschlichen ober geistigen Gigenichiften ber 3nbividua1,täl finb mit ber Psttcht verinüpft bem sozialen 3nMtribuum Schutz unb Jrelbeit zu sichern, was sich beullich daran zeigt, bas) ber Widerwille, ben da» fokale Individuum bei bem Anblick von unverschuldet in Rot geratenen Mitmenschen empfindet, nach der Staats bi! fr ruft Der Stoa! handelt also als treue Stütz« der vorwäns- schiritenden Menschheit, tnben er sich der Waisen der Lahmen, ber Krüppel, der TWtnben und der Geisteskranken aimimnit bie Kinder durch Gesetze schützt, bejahrten Männern und Krauen ben «Benutz einer Rente verbürgt und ben wirtschaftlich Schwachen. Brie ben Arbeitslosen z. B-, helfend die Hand reicht. Hier erhebt sich aber ein mcht un- wichtiges Problem, «s könnten nämlich die Griin- 'tungen der einzelnen mit bem Dasein der Gesellschaft unverträglich sein, und ber den Schwachen staatlich gewährte Schutz könnte ihre Hilllollgleit verewigen, KranLheitevererbuna begünstigen unb zu dem Üntergange der Gesellschaft führen. Würde Mc Sozicügesetzgebung nicht tatsächlich die Zwecke des Staate» vereiteln toenn Geistenltanke, Irre, «pilcptiler ihresgleichen und Blödsinnige schwachsinrige Rachkommen zeugen dürften? Unb mühte sich die soziale 2cben»fäblgteit nicht dct- rmgem unb ber Rassenfortschritt bedroht fein, inenn die Sorge für Me Gebrechlichen auf Verschlechterung des Blutes ber Starken hinausliefe? Datz Mek Schiutzfolgerur^ am Platze ist. kann nicht geleugnet werden. Wtr stehen an der Lirrgangspsonc zu bem weiten Gebiete der Sozi a l pa t h o l o g ie, da« von Gesetzgebern und Sozialreformatoren noch viel emsiger als bisher durchforsch« werden mutz. Jür reine Zwecke genügt es jedoch datz ich nur einen flüchtigen Blick hin- ubeogctDorfen hab«. Der Staat muh zweifellos Me grützte Vorsicht üben, datz kränkliche Personen ihre KränlliL- (cit nicht auf Kind und Gesellschaft alS «rbc der Eigentümer (ettri Doch wie kann Mek Tatsache bte 3nbuftrte beemtUfke? Unter ber Herrschaft des P rivateigen t ums kann fic es augenscheinlich nicht: denn es handelt sich hier um eine sittliche Anschauungswelle Me sich in bas Schenur ber heutigen Jnbuftrieocbnan nicht einfugt. Wtr mögen Mes zusammen md emer anberen Reche von Umstände», an bi« wir benfcm ausdrücklich betonen Ss larni ein Staat wo mit grötz- ter Unparieilichtei! Recht grivrochcn wird, dennvch von der Gerechtigkml wett rattern: sein, weil bie dem Diktat bvn> S rmächtigu ngsgesetzes feien bann der Boamrenal»hau und Me G.halrSveriürzungen oorgenommen worben, die Spitzenverbände ber Beamten habe die Reichs regle rung einfach beiseite geschoben. Wenn Me Regierung rückfichts- Aufgaben des Staates. Bon 0. Ramsay Macdvnald, britischer Premierminister Der neue englische Premterministe: Macdcnuld ist mit einem Sr> age zu einer ber führende tJkif:>nii4*rit .'n der pvlui- färn Weist ^Worten Sein« Arllcharunden haben daher für uns eine ganz be- fenbrrt Bedeutung geto. nnen; 1ie find richs m 3ena erfchiene^re r Band .S o > ?ial ismus und Regie i ung". Hier ei ein Abschnitt herausgedoben. in ber Macdvnald von ben Auiga.e. tes Staates spricht Die Schrillllg. 3n erster Reihe befahl sich ber Staat nich mti dm Menschen als Ztchabe. von Rechten, fon- brm alsTrfüllervvnPflichtett «in Rech ist die Möglichteit, einer Pflicht zu genügen unb es sollte nur fo weit ancrfumri werdet, als es zur Pstlchtersüllun^ nötig ift Deshalb ’ollte der Staat nie das BorhanMnse eines Rechtes anerkennen — n B des Rechts, sich zu betrinken wenn er Weitz, bah dieses . Recht" feinem Träger Me Erfüllung seiner Pflichten unmöglich macht Roch Ebe bei Staat k-as Wahl-.Recht" gewähren, c» denn, datz er dadurch teine eigenen riwccke för- t «in Recht ift demnach der len chhrit nich hhlechtM'i. sondern nur unter Voraus'etzungen eigen Schrittweise ertDcitem sich allo des Ri«n- schen Rechte, da er sich der Fülle der FreiheU. be« ihr beschert ist, nur in bem Matze nähert, als er an Adel getDiinrt Dann bebarl er ber Benot- munbu i nicht mehr, fein Jnntrv* leitet ihn Der Ötoat wird daher in jener ml ruckten Zukunft, wenn ct zu jöR-r Dvllkommenhnt gelangt ist. bie Uw von der Weltbühne abruft, einer Art Rlrwana nifhvlvn Bis dahin wirb der Staat jedoch den Menschen als Vermittler des meirfchlichen Lebens »Wischen Vergangenheil und Zukunft detvachtcn. falbem er ihm bie Aufgabe übertoeift, das Reich ber Zukunft aus den Ttesm ber Vergangenheit zu heben «s zeigt ihm seinen Pfad. «ine doppelte Reihe von Staatspflichten entwickelt sich hieraus einen hohen Grad persönliche L*bei.»bnltung zu schaffen unb zu sichern, und bi« Schtvachen iu schützen Drr ersten Reihe entstammen Me Gesetze über Ardeiterschun. Wohnung» dvgien» und äh.liches, aber si« enthält auch Me Rechtfertigung dafür bah sich der Staat mit den uginNen ber Heimarbeit befassen mutz und leitxiuf zu achten hat, bah er als Arbeitgeber Standardlöhn« bezahle usw. Aber hiermit erichöp- s«n sich unsere Ausgab. n nicht, si« reichen weiter. Denn wüten z B. wirtschaftliche Vor-inge das OnMDtbtium irgendwie an der Ausübung feiner FreiheU. woran der Staat Interessiert ist, ten .vrn, so mühte er Mesen «rfcheinun zen seine Aufmerk- famtett widmen Tagtäglich swfu-n wir auf derartige Fälle. Da ringen arrtagonistisch? 3iUcrd'cn miteinander unb suchen sich zu vernichten «ine Person oder mehrere "llertonen oder 5Nasf«n mögen hierbei ld lief vite) wiroien, aber es man- grtt an einem kompet^mi. n ober verständnisvoll«n Richter, ber zu urteilen hätte, ob ber Vorteil dem Ganzen ober nur einem Teile gehört, ob er am Qnbc gut ober döse wirke «in 3nMmMmm opfert das andere seinen Zwecken. Gs hat bessere Muskeln. ist mit übet Lettenen Waffen ausgerüstet oder genidit wirtschaftliche Vorrechte ober das Glück getgt sich ihm geneigter, aber ntemanb entfcheidel. e»b nun der Aus^-.na wirklich mehr des Guten ober des Bösen bringen wird Die ein« Söaffc beraubt di« andere Die Möglichsriten hierzu sind im Fortschritt der geschichtlichen Sntwicklimg entstanden. fic sind vielleicht in ber Gtgentumsversas- ber gesamten Arbeitnehmerschaft lei in bem verlorenen Kriege und in dem Vertrage von Versailles zu erblicken, aber auch In ben Ungeredj- tigfeilen bei der Handhabung die bie Arbeitnehmerschaft lindern soll, trägt schaftszustand mn mit ben Anforderungen, die er an di« Rerve.i- ständige Hemmungslosigkeit. Gr ist von der Stärke seiner Begabung überzeugt und gib! altes von sich, was ihm durch den Kopf schietzt. barunien auch manch Interessantes, während Mr gesunde Mensch durch taus,md Bedenken gehindert wird. Dabei verfolgen die Kranken Me Realisierung ihrer pathologischen Gmfälle mit grvtzter Zähigkeit und finb unermüdlich im Schaffen von Bildern, im Hinfchreiben von Gedichten, wenn lie sich künstlerisch betätigen. Die formale Geläufigkeit des Ausdrucks. Me noch auS gesunden Tagen erhalten geblieben ift. oerbinMt sich mit einer Sinnlofigkell des 3nhaltS. Mc von den normalen Beurteilern, Mc sich nicht genügend in die Seele de» Krank, n versetzen, als Dämonie und rälttel- bafte Mystik aufgefaht werden. Die Wahnideen. Die von Schizophrenen zutage aeförbert werden, erhalten »ibec ihre angeblich tiefe Bedeutung erft durch Me geistreiche Ausdeutung, bie ihnen Gesunde zuteil werden lasten. Das gilt sowohl für die .philosophischen" Betrachtungen wie für bie Bildnerei ber Schizophrenen .Ich habe mich nirgend» von ber hehren Geistigkeit ber Schizophrenen über-engen können." sagt Pfeifer. Durch einen interessanten Beriuch hat er nachgewtesen, datz auch gefunbe Menschen 'chizophrene 5tunft her- vvrhringen können, wie bie zahlreichen Abbildungen. Mc er von ber ^Irren-Kunst" eines solchen geistig normalen Dilettanten l?H4>>, ddeuentkie 8.30 bis 8.40 bechaupdttf. AoggenSleic 6,90 brS 7,50 »behauptet), OKftoria- erbten 25,50 biS 28.50, Hetnc Srbsen 19 bis 20. Futtererbien 13 biS 14, Äckerbvhnen 13,50 kns 14,50, Wicken 13,50 bis 14^50, öerabeCLa 14 bis 14,50. RapSkuchen 10,40 bis 10,80, Sevckuchen 21 bis 22. Trvckenschintzel 7,80 bis 7,90, Zucker- schnitzel 15,50 bis 16; für je 50 Äito: 'Leihen, und Roggen st roh, drahtqepr. 0,55 biS 0.70, Haderst roh 0,40 bis 0.50, Heu, gutes 1.05 biS 1,35, Heu, handelsüblich 0.« biS 1,10, Klaeheu 1,70-2 Qoiinfnz'k 00 cm breit, reine Wolle, OdlHIlllLII ganz schwere Oual. Mk. Dr\r»nlina 90 cm breit, reine Wolle in HOpeiine aUen Farben Mk. Wäsche ringen Kursveränderungen das gleiche Bild der ScschSftSstille Am Devisenmarkt war eine kleine Hedorfszunahme festzustellen. Die Rotierungen blieben aber bei aleichen Zuteilungen zumeist unverändert Mit besonderem Interesse wurde Berliner Börse. Berlin, IS. Febr. (Wolff.) Da Anreyun- gen von Bedeutung nicht Vorlagen, die das Geschäft nach der einen oder anderen Gelte hin hätten beeinflussen Dnnen, zeigte die Börse daS gegen gestern noch verstärkte Bild der Geschäftslosigkeit Der Verkehr schleppte sich auf allen Marktgebieten trüge dahin. Die KurSveründe^ rimflcn waren dementsprechend nicht bedeutend. Da aber die ötefutionen die Aachwirtung der grosten Betrügereien bei -der Deutschen Girozentrale noch nicht beendet zu fein scheinen, und auch vom Auslands, namentlich Holland, noch Verkäufe in deutschen Dividenden wert en anscheinend im Tausch gegen französische Papiere erfolgen, so senkte sich der Kursstand für die führenden Papiere um ein biS drei und vereinzelt darüber' weiter. Widerstandsfähig erwiesen sich aber im allgemeinen Tertilaktien, teilweise im Zusammenhang mit dem günstigen Geschäftsgang auf diesem Gebiete. Der Rentenmarkt. die zu Sin- 17966,00 «d 1ÄHX0Ü Md 1-xXN MV MS »iss« US>400000uvl844«0000-0 177vt----- . ... ... ; '*> 1 Tuuuuwv 7 SMÜOUUUÜU 175uuuiM> 7 318t6üüüü00 NmN..NoN- PrfT.-Hntro. ibrtfHseia. «eptnbeo#« Cttxfbolm . fcelfinofot». gtaUtn. . . genben.. . ‘Jtemjarf . ■ Paris. .. . e»wcu .. Evantea . . 1566,075 ^£>1573.925 Md UKWWOOfniMwXMOM 1------... -_--T äty>* 1 V>»X*ÄJ A.G1000000le66739IXMXXX) (EinqefanbL (Für Form und Inhalt aller unter dieser Aubrif stehenden Artikel übernimmt die Aedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Beranrwoetung.) Sind karnevalistische Deranstaltunae», «ch nichtöffeNlliche. jetzt zeitgematz? In den letzten Tagen werden D*d< Mitbürger mit Erstaunen veinommen haben, dast man in unserer Stadt einen Mummenschat^. pientt Man wird sich fragen: Ist unter den heutigen Verhältnissen eine karnevalistische Veranstaltung über Haupt zeit gern äst? Diese Krage tarm man mir mit ,A ein“ berrrrttDOrten xarrxtxilisttich Veranstaltungen sind, wenn man nicht den Ausdruck ,Torheit" gebrauchen will, LuftbarSetten bis zur grvstten Ausgelassenheit in einer Zett, in der eS dem BoSe g ■ t gehe. Wir liegen die Verhältnisse aber heute? IM» Volk ist tief verarmt, eS hat um sein nacktzeS Dasein furchtbar zu kämpfen and bte a rv he Masse darbt Die ArbeitSlvstgürtt hat i, erschreckender Weise zugeiAnnmen. gesagt eS muh — bis auf einzelne wenige — jeder Vie Pfermtge sehr zusammen halwn, damit er nicht zu hungern braucht. Welche Au Hara» T veitz jeder. Ser sie schon mitgemacht hat. Für denjenigen der sich amüsieren will, muh die 4Mb- frage hierbei Nebensache sein. Wäre eS angesichts der grvhen allgemeinen Avt nicht am Platze, solche Beranstaltungen jetzt ganz fallen zu lassen und statt dessen eine Sammlung zu veranstalten, die den Aermsten unserer Armen zuaute käme? DaS wäre «her eine Brücke von Qlimld; zu Mensch, als dn 3,6 6,75 6,1 33 2.75 | 24,5, M 6,25 । 11,75 | X 8,75 I der sich sortsehende Fvrnkensturz verfolgt, zumal nach Privatmeldungen für das englische Pfund bereits 105 Franken (gegen gestern 100) bcwblt werden müssen An der Flüssigkeit deS Geldmarktes hat sich nichts geändert Frankfurter Börse. Frankfurt a. M, 19. Febr Tendenz: Schwächer — An der Kursbewegung gemessen, hat die heutige Börse gegenüber gestern fern verändertes Bild ergeben. Versch'edentlich waren die Abschwächungen in der lieber*!N. Aur einige wenige Papiere konnten Vorteile erzielen. S) wurden Frankfurter ALgem. Versicherung Frankonia bereits vorbbrSlich lebhaft ^handelt. Begehrt sind austerdem Ma-mk^mter Versicherung, Aorddeutsche Verficherungsgefellschaft, sow«Ahei- nifche DerstcheruniMesellschaft. Der Freiverkehr zeigte eine behauptete Tendenz Becker Stahl und Becker Kohle je 11,500. Api 9500. Ludwigsburger Porzellan 5000, Benz 6500, Brown Boveri 3500, Hansa Lloyd 3000. Vrvwog, fest. 515. Don Mon- tanaktien traten Harpener, Ober bedarf, 6aix> bei ermostigten Kursen in den Verkehr. Buderus gut behauptet. Sehr still bei nur wenig veränderten Kurien zeigte sich der Dankattlenmarrt. In Hapag und Aorddeutsch-er Lloyd war die Haltung abge- schwacht. Themische Papiere lagen gedrückter. Auf ermäßigtem Aiveau waren Badische Anilin. Höchster, Driesheimer erhältlich. Der Markt der Metallindustrie blieb behauptet. Adler, Daimler, auch Neckarsulmer etwas nachgebend. A E. ®. lagen leicht abgeschwächt, auch Lüht und Krost niedriger. Zellstoff V^tldhof büßten etwa PA Billion ein. In 5pro^. AeichSanleihe vollzogen sich einige Um- sätze, 130 MMiarden bei erster Aotiz. Türkische Frankfurt a. M Sauuh- Lch!- j kv-» | 18. 2. 177 4!0 320 950 161 440 jGCMOlA v > - lU"3,-e-.‘ li iG6ri&cr»xx> i fo zax>A*j ti Märkte. Frankfurter Getreidebörse. F r a n k f u r t a. HL, 19. Febr SS notierten für je 100 Kg.: Weizen, Wetterau 18,25 bis 18,75, Roggen 16,50 bis 17,—, Sommergerste für Brau- zwecke 20,— bis 21,— Hafer, inländ. 14,75 bis 15,25, Weizenmehl, südd. Spezial 0 28,— bis 28,50. Roggenmehl 24,25 biS 25,— Wehen- und Roggenlleie 8,25 bis 9,25, MaiS, Laplada 18,50 bis 19,— Mk. Tendenz stetig. Berliner Produktenbörse. Berl in, 19. 5e5r. Da daS Frostvetter anhält und die Kältegrade gegen gestern sich noch erhöht haben, waren Die Verkäufer am Produktenmarkt weiter recht vorsichtig. Ss notierten für je 1000 Kilo (in (Soldmark): Weizen, märt 166 biS 172 (fest). Mecklenburg. 165 bis 168 (fest), Roggen, märk. 137 bis 141 (fest), pomm. 133 bis 135 «fest), Braugerste 155 bis 170 (behauptet). 18.2. vä 325 1050 191 1b ^s,krre1ch, i 160 Ärraoi lm-rtk-nt!chr Noren ....... GntzUsch« Note».......... gtaUtntfftf Noir»......... «ltzische Noten........ • lloaaeUche Noten...... • • • ZfstütgerSwerke Tchetdeanstall Alla klektrititäts^esellfchaft Bergmann........... MainkraftMerke ...... Schucken...... ..... yiemens * Halste ..... Adlerwerte Kletze» Daimler IRoione. ..... Hetzliaeugaedt Meäutn............. .rantsurter Annaluren - - - '/onferVcnffibdt Braun - . Mctallaescllschast Frankfurt. <*i'uhsadrtk Herz....... Zichcl Jcfifioff Woldtzos Snrferfabrlf Frankenthal . . Zuckerfabrik Dagbäusel ■ ■ - V'XGEjM»» USÜ6fX***K .JTlttMUA) )5i*n»JUü 15ky60üu 1486Z7iaa>| UM73XX) 14U8.470 Mb l4U,^0 Mb 1421,438 «01418^2 Md _,U\»»maaA MbSMJULM .25#MJUOUUO yjjU*8> Md!lS14,77ü i>.0 vXJbÄi Mo^l914,77o Md i>-7 «»*A*A> JUlZmU>jni6uuumxx) .Al-JUUÜUUUi JU2SMUA, 5087AMJIJUU; uIWWjUUüUO i:4«W*AAA, CMstaM fObne Dewähr.) 07 Ml