Nr. 2'8 erstes Gr fd) eint täglich, außer Sontti und Feiertag». Beilegen: GießenerFamiIienblätter Heimat im Bild. Monat,-Vezucrprelr: 2 Goldmark u.*2U Gold» Pfennig für Trägerlohn, uuch bei Nichterfcheinen von einzelnen 9iummem infolge höherer Gewalt. F e r n f p r e ch.Anfchlüffe: öchnftleitung 112, Der« log undGefchöftsslelleSl. Anschrift für Drahtnach» richten LnjeigerSietzetu poflfchtcktor.ro: granffurt a. M. 11686. Blatt 174. Jahrgang Donnerstag, 18. Dezember 1924 General-Anzeiger für Gberhesfen tmd unb Derlog: Vrithl'schr Univerfitätr-Vuch- und Steinbrucferet R. Lange in Gießen. Zchriftleitung und Geschäftsstelle: §chu!straße 7. —IW mit ---- --- _ . Annahme von h .j... ,i für die Tagesnummer bi» zum Dardmitiag vorher ol,ne jcdeDerbindlichkeit. Freis für l mm hohe für Anzeigen von 27 mm Steile örllich8, auswärts 10 Goldpfennig; für De» blame»An zeigen v 70 i in Yrcite 35 U olbpfennig. ’pk.tjoorfd)ii|t20J .Aufschlag. - Derantworllich für Politik u. Ieuitleton. In.3rieör.Wilh Lange, für den übiigcn Teil: Ernst Blumfchein; für den Anze genteil. .^a i-rDeck, sämtlich in Gießen. Die erste Phase der Regierungskrisis. Vas Zentrum für Fortführung der Koalition der Mitte. — Stresemann verzichtet auf die Kabinettsbildung. Die Kabinettskrise nimmt ihren Weg genau tvie all ihre zahlreichen Vorgängerinnen. Wir haben ja nun allmählich Hebung darin, wie so etwas gemacht wird: Jede Fraktion zieht sich in ihre FraktionSzimmer zurück und verbirgt sich frintr Rllolut.onen, die mög'ichst p i izipientreu gefaßt sind, aber doch immer noch irgendwo eine Hintertür auflassen. durch die eine Verbindung zu den anderen Parteien freigelassen wird. Zur größten Meisterschaft hat es darin daS Zentrum gebracht, von dem die weitere Entscheidung zunächst abhing. dessen Beschluß deshalb auch mit größter Spannung erwartet wurde. Es hieß allgemein auf der Linken, dah dos Zentrum mit Entrüstung jeden Gedanken an ein Zusammengehen mit den Deutschnationalen ab- lehnte, daß es vielmehr mit einer gewaltigen Mehrheit sich zur großen Koalition bekennen würde. Möglich ist ja bei der Partei der Parteiunmöglichkeiten alles, daS Zentrum kann, weil es immer seiner Anhänger sicher ist, Taktik machen und braucht sich deshalb auch nicht darum zu kümmern, daß im Mai nach den Wahlen derselbe Reichskanzler Dr. Marx und dieselbe Fraktion des Zentrums sehr ernsthaft mit den Deutschnationalen über deren Eintritt in die Regierung verhandelt haben, während iezt Herr Dr. Marx den Gedanken an eine Verbindung mit den Deutschnationalen für eine halbe Sünde hält. Wenn man allerdings den Beschluß durchlieft, den bas Zentrum gefaßt hat, dann scheinen die Demokraten Recht zu behalten, das grundsätzliche Bekenntnis zur Regierung der Volksgemeinschaft ist eine unverbindliche Liebenswürdigkeit nach rechts und links, die nirgends hin Türen zumacht. Dagegen lehnt das Zentrum aus vorwiegend außenpolitischen Gründen die Beteiligung an einer Rechtskoalition ab und ist nur bereit, sich an einer Regierung zu beteiligen, welche die G e - währ für die unveränderte Fortführung der bisherigen Politik der Mitte bietet. Lediglich nach dem Buchstaben gelesen sollte damit allerdings der Anschluß nach, rechts zu Ende sein. Hetzt aber kommen die großen Hnterpre» t e n und fangen an, uns diesen Beschluß zu erklären. 3n der allgemeinen Tendenz haben sie recht, wenn sie zunächst einmal die Frage stellen, wo denn nun das Bekenntnis zur Großen Koalition ist. DaS ist richtig, der Beschluß läßt sich auch von den linksschielendsten Augen nicht als der Wunsch nach einer Rückkehr der Großen Koalition auslegen, woraus sich ergibt, dah der Wirth-Flügel der Fraktion eine Riederlage erlitten hat, die, nebenbei bemerkt, so groß sein soll, daß Herr Dr. Wirth sich neuerdings auf Reisen zu begeben beabsichtigt. Wenn man genauer zusieht, steht allerdings von den Deutschnationalen nichts in dieser Entschließung. Eine Rechtskoolition wird zwar abgckbnt, aber schließlich, was heißt das? Der Begriff der Rechtskoal tion würde eine Annäherung der Parteien vorauZfehen. wie sie zuletzt etwa in der bürgerliche Arbeitsgemeinschaft der Mitte bestand. Dafür wird das Zentrum natürlich nicht zu haben sein. Das ist aber auch nicht geplant. Dem Buchstaben nach kann neben der abgelehnten M-glichkeit einer Rechtskoalition sehr gut d i e Möglichkeit einer Regierung bestehen, die sich auf Zentrum. Deutscher Volkövartei. Dnll'chnatio- nalen, 'Bayerischer Volkspert'i und Wi tschaft- lichcr Vereinigung stützt. Das toärc dann eben keine Re-chtZkoal tion s ndern eine Regierung der Mitte mit einer Verlängerung nach rechts. Genau besehen ist das chic Dort- flauberei. wenn man aber weiß, wie in F.'ak-- ttonen stundenlang um ein einziges Wort gerungen wird, dann wird man für die Feinheit dieser Hnterscheidungen vielleicht das nötige Verständnis aufbringen. Das Zentrum rechnet offenbar auch da auf. daß die Demokraten sich nicht vollkommen ablehnend verhalten werd n. nicht so sehr aus polit schen, so edern a ich aus sachlichen G ü i- den. Wenn der Dorsitzenb: der De ck^che i Volls- partei die A isgabe übernimmt, eine Regierung zuscrmmenrustellen, dann kann er sich da auf stützen, daß der Zwang zum gemeirfimen Ha dein der bürgerlichen Parteien aus dem gleichen Ziel der Arbeit e gentlich untoiberl gba; ist. Er kann darauf verweism. daß de Grundlagen des künftigen Eteuerprogromms vom Finanzministerium bereits arregearbeitet sind und die Zustimmung aller bürgerlichen Part eien einschließlich der Demokraten gefunden haben, während die Grundlagen der Sozialpolitik, wie sie vom Kabinett vorgesch'agen werden, ebenfalls nur bei den Sozialdemokraten Widerstand frmben. Während auf der andren Sete die Außenpolitik schon durch d e T rtsache. daß Dr. Stresemann im Amt bleibt an der Een Linie festgehalten wird Eine solche Gemeinsam leit der Zielrichtung feilt?, wenn der F.altionsgeist nicht gar zu verbohrt ist, stark genug sein, um eine tragfähige Regierung darauf auf bauen zu können. Wenn nicht, dann sollen die Parteien, d.e vor den DeuNch- „ationccken ausschkehlich um ihres Ramens tollten Angst haben, allein sehen, wie sie mit einer Regierungsbildung fertig werden. Die Entschließung des Zentrums. Berlin, 17. Drz. (TH.) On der um 11 Hhr begonnenen Sitzung der Re'chstagssraktion des Zentrums berichtete Reichskanzler Marx über die politische Lage und die Aussichten der Regierungsneublldung. Die Reichsla S raltion faßte darauf einstimmig folgende Entschließung: „Die ZentrumSsraktivn des Reichstags hält grund'ählich an dem Gedanken einer Volksgemeinschaft fest. Eie lehnt, vorwiegend auS außenpolitischen Gründen, die Beteiligung an einer Rechtskoalition ab. Eie wird sich nur an einer Regierung beteiligen, die die Gewähr für die unveränderte Fortführung der bisherigen Politik der Mitte bietet.“ Stresemann lehnt ab. Die Volkcipartci für eine bürgerliche Mehrheitöregiernnq. Berlin, 18. Dez. (SU.) Wie schon kurz gemeldet, empfing der Reichsprä ident gestern mittag den Reichsminister des Aeußern, Dr. Stresemann, nach de'sen Rückkehr aus Jür- stenberg zu einer längeren Aussprache und bot ihm in deren Derlauf dir Regierungsbildung an. Dr. Stresemann bat sich Bedenkzeit aus, bis der Beschluß seiner Partei zur Regierungsbildung feststehe. Die Aussprache In der Reichstagsfraktion der Deutschen Dollspartei ergab die einstimmige Auffassung, daß die einzige Lösung der Frage einer Regierungsbildung entsprechend der bisherigen Politik der Reichstags,'raktion nur in der Tilgung einer tragfähigen, bürgerlichen Mehr- heitsregierung zu erblicken ist. Die Fraktion hat ferner nach der Bekanntgabe des Beschlusses der Zentrumsfraktion beschlossen, f i ch an der Regierungsbildung führend nicht zu beteiligen. Auf Grund die es Beschlusses hat Dr. Stresemann den Reichspräsidenten gebeten, von der Betrauung seiner Person mit der Regierungsbildung ab 3 u* sehen. Der Reichspräsident hat darauf den Reichskanzler Dr. Marx für heute vormittag zu sich berufen. Der rheinische Bauernv rein zur Regierungsbildung. Köln. 18. Dez. (TH.) Der Haaptvorstand des Rhein schen Da aernvereins bat eine Entschließung angenommen, in der der Erwartung Ausdruck gegeben wird, daß die neue Regierung im Reiche und in Preußen auf einen Zusammenschluß der Parteien vom Zcn- t i u m über Ba yerische und Deutsche Volkspartei dis zu den Deutsch atio - nalen aufgebaut werde, da nach Lage der Dinge nur eine solche Koalition sü: eine ernste, aufbauende Po.itck in Betracht komme. Die Kommentare der Parteipresse. Berlin, 18. Dez. (Priv.-Tel. des Wolff» burcaus.) Die „Germania' unterstreicht, daß der gestrige Beschluß der Zentrumsfraktion, der eine Beteiligung der Partei an einer Rechtskoalition ablehnt, einstimmig gefaßt wurde. Von einem linken und einem rechten Flügel innerhalb der Zentrumspartei könne keine 'Re.ee sein. Das Blatt betont sodann weiter, der Beschluß sei so zu verstehen, daß weder eine direkte noch eine indirekte Beteiligung des Zentrums in einer Rechtskoalition in Frage komme. Rach Darlegung der Gründe, die zu dem Beschluß geführt haben, und die nicht nur außenpolitischer, sondern auch innenpolitischer Ratur seien, wird vor allem erflärt. daß es den Deutschnationalen in erster Linie um die Wiedererringung der Macht, insbesondere in Preußen, zu tun sei. Das Zentrumsblatt b-tont schließlich, dah der Beschluß der Zentrumsfraktion endgültig sei. und daß die nunmehr einzuschlaaende Richtung laute: Zurück zur Mitte! Die drei Mittelparteien, die bisher die Träger der Regierung waren, müßten sich wieder zusammenfinden und erneut die Regierung aus ihrer Mitte hüben. Die .Ze i t". das Organ der D. V. P.. hält gleichfalls den D r'uch, auf tragsäh ger und D r- lamertar scher Mehrheit e nc bürgerlich: Rs- girrunq zu b Iden, für endgültig gescheitert. Das Dl-t n.mmt an. daß sich der Reichs- präs.bent nun an das Zen t r um m t d m An trag: der R giciungib idang we den w rde. 3 n Gegensatz zur .Germania" glaubt bie .Zeit" nicht an eine Freisetzung des Kab netts der Mitte, da eine solch: R:g erung b:i der mi-re- r schen Schwäche der Parteien, d e hint-r ihr stehen würd.m. keinen Bestand h b n könn e, und halt es für das Gegeben^ daß das Z:ntrun versuche, e nen Linksblock zu b Iden. Q3e- | sondere D.d utung komme in d esem Zusammnn- । bang Der Entschl eßung der R ichs- und Land- I tagsfraktivn der W i rt s ch a ft s p artei zu, die dahin lautet, daß die Partei eine Regierung, in der die S o z i a l b c m o l r a t i c vertret n 11, grün? sä lich nicht u n t e r st ü tz e n w rd. Einer bürge;heben R g erung gegenüber toe ‘De die Partei chre Stellungnahme von dem Verhalten zu den Forderungen des Mittelstandes abhängig machen. Die „Voss. Zt g." will w sien. daß Dr. Stresemann gl.ichzlltg mit lei: er Ablehnung der K tbineüsb idang dem R ichsp.asi- ber.ten vorg schlagen habe, den bisherigen Reichskanzler M arx m t d r K abinct s- bÜbung zu b trauen. D r R ich-pr s deut b de sich seine wiit.re Eitschliehung vorb.ha ten, habe aber bereits den bisher gen Reichskanzler Marx für heute vormittag zu sich berufen. Der neue Vorstand der Deutschnationalen. Dcr 2(bfl. Schiele erster Fraktion ^Vorsitzender. D e r l i n, 18. Dez. (TH.) Als e r st e r Dorsi h e n d e r der b:ut cfviat onabn Reichstagsfraktion war bereits gestern vormittag der Aaae- ordnete Schiele b: stimmt toorben. Als Stellvertreter wurden in d.r Aaendsihung der Fraktion gewählt die Abgeordneten Brüh n, v. (Solbäder. Rippel und Schultz- Drom- berg. der zugleich Sprecher sein wird. Die vier stellvertretenden Versitzenden haben gleiche Rechte. Kassenwart wurde der AoAeordnete Behrendt. Zum Fraltionsgcschäfts.üyrer wurde der Abgeordnete Lambach und für die Kontrolle der Ausschüsse der Abgeordnete Hensel bestimmt. Beisitzer sind Dachmann, Frau Behm. Diener. Dietrich. Hergt. Hugenberg, Lawerrenz. Leopold, Lind. Mumm, Thomen. Vogt, Wallraf. Werner und Graf Westarp. Den Chrenvor- s t 5 der Fraktion hat Erz. von T i r p i h übernommen. Tie Fraktion beriet außerdem über ihre Haltung in der ersten konstituierenden Vollsitzung des Reichstages. Es wurden Dorschläge für das Präsidium und das Bureau des Reichstages gemacht. Die Sozialdemokraten. Berlin, 18. Dez. (Priv -Tel des Wolfs- bureaus.) Die sozialdemokratische ReichZtagssrak- tion, die heute nachmittag zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammentritt, dürste sich laut ^Vor- wärts" u. a. auch mit der Wahl des Reichstagspräsidenten beschäftigen. Wie das Blatt bemerkt, wird sowohl im Zentrum wie auch in der Demokratischen Partei die Auffassung vertreten, daß der Reichstagsprä ident aus der stärksten Fraktion, also aus der Sozialdemokratie, gewählt werden soll. Die Pariser Presse zur deutschen Negierungs-Krise. Paris, 18. Dez. (T. H) Die Ablehnung Dr. Stresemanns hat frhr nicht sonderlich überrascht, da die von den Berliner Korrespondenten allgemein Doraudgcfagt war. Dagegen erregt die Stellungnahme der Z e n t r u m s f r a k- t i o n gegen den Bürgerblock großes Interesse. „Echo de Paris" schreibt: Während der letzten Krise hat das Zentrum erklärt, daß es einer bürgerlichen Koalition cber.f lls betreten werde, die gan-c Verantwortung war damit auf die demokratische Fraktion abgewälzt worden. Diesmal hat das Zentrum für die große Koalition Stellung genommen und damit die Deranw.r ung auf die Volkspartei ab« gewälzt. Weiter gibt das Dlllt der Ansicht Ausdruck, daß bis zum 10. Januar 1925 keine politische Parte, die Verantwortung für die Hebernahme der Geschäfte auf sich nehmen werde. Keine Partei wolle für eine Verlängerung der Besetzung verantwortlich gemacht werden. Der Prozeß des Reichspräsidenten. Magdeburg, 17. De- «WTD) Der Zeuge ®obert erklärte, er sei der Monn, her in der Treptower Versammlung Ebert den Zettel mit der Frage hinauf gereicht bo5e. wie man sich den Gestellu-gsbefeh'e.n ge. ea- über oetfo tm solle. 5'ert habe hir auf geaat» tt-o trt. n-o so le j den a IdenGestellungs- befehlen nicht Folge leisten. Wenn der Fall eintrete, solle man sich an die Partei wenden, bie dann das Nötige veranlassen werde. Auf die Frage des Vorsitzenden. ob Ebert nicht vielleicht gesagt habe, wenn solche Befehle kommen, so werde sich die Partei iür ihre Rückgängigmachung einseyen. farte der Zeuge aas. dies lönne mog ich sein, er sch i he es jedoch aus. Der Zeuge schilderte die Einrel- beiten bei der Zettelüoerrnichung und frltb: bei wiederho ten Dorha^e-n de5 Do sitze den ob nicht ein M ßoerständnis vorliegen könne, bei seiner Aussage. Auf 21"trag des Rech sanwalls Landsberg wird d.e Reich tags:ede des A - geordneten Ebert vom 22. Oktober 1918 verlesen, in der sich bet Redner an Wilson wendet, Vorauf hinweist. daß die deutsch: Widerstands' kraft noch nicht gebrochen fr. und erwartet, datz Wilson sich für einen gerechten demolla:Ischen Frieden eit f tz ’ t we tbc schiedene toc.tcrc Re.chs agsreden E.e ts sowic Artikel und Flugblätter der SPD., worin dir Partei für die Landesoerllid.gun i cinhiit, verlesen. Die Beweisaufnahme ist damit geschlossen. Die PlaidoyerS beginnen am Freitag vormittag. Dis Pariser Wirtschaftskonferenz. fteinc iLvndrrabma innigc:i der dcutscsten Srfiiurrinbiiitrie. Paris, 18. Dez. (?U.) Der Führer der deutschen W.rlsch ist-del gat on in PaickS, Staatssekretär v. T r c n ö c l c n b u r n. hat fleftern die Vertreter d:r d utschea Preis: empfangen, um die in den letzten Wochen sich mehrenden Gerüchte über c-.n f e l b Jt ä n b i g c 6 und eigenmächtiges Vorgehen der deutschen Schwerindustrie in den j tz gen Verh ndlungen zu b richt g n. Der St at c re- tär erklärte: Die d.utsche schwer ndu'tr.e ist s ch darüber völlig im klaren, daß sie keiner lei Abnrachungen außerhalb des S) a n ‘ delsvertrageS tr f.c i d r , und cS ist nicht zu b-sürchten. daß rg:ndw lch: Der. nbirunzen auf Kosten der d:utfch:n Derbr.lucher. d. h. aus Kosten der d:utsch?n. e senv r.rö t.rndeir Industrie getroffen w rden. D e D.rtrrter bei deutschen Cchw r ndustr.e, d c gestern w eher in Par.s eingetroffen s.nd. w rb m mit den hier we lenden Dertr.t ra d.r d ätscher M schi ien- und c senvcrnrb itciiben 3..bu r cx neue.dings in Fühlung treten. Ein eigenmächtiger Abschluß der Schwerindustrie mit der französischen Zndustrie ohne 'Berücksichtigung der ncutiaien Interessen und ohne Genehmigung der d:utsch:n Regiertang ist ausgeschlossen. Die gegenwärtigen Der- ßandlungen sind überaus umfangreich und schwierig, da sie fast den ganzen deutschen Zolltarif umfassen und die deutscher Hnterhändler außerstande find, Im Augenbliä über die Verhandlungen der Oefsentlichk.it Rede und Antwort zu stehen. Rach der W c i h n a ch ts pause, die freute beginnt, w:rden die Verhandlungen am 30. Dezember wieder ausgenommen werden. Dis dahm sind keinerlei Reuigkeiten zu erwarten. Der deutsch-französische Luftverkehr. Dir Hindern sse des Londoner Ult matnms. Berlin, 18. Dez. (TH.) Pariser Meldungen zufolge sollen auf Ersuchen Frankreichs auch Lustverkehrsfragcn zwi chen Deutschland und Frankreich im Rahmen des deutsch- französischen Handelsvertrages geregelt werden. W e die Telunion von lachverstan- diger Seite erfährt, stehen jedoch die Luftfahrtfragen in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit den Hande svertrags-Ber- handlungen. Erstere müssen durch besondere Verträge geregelt werden, wie sie Deutschland schon mehrfach abgeschlossen habe. Der 2lb- 'chluß derartiger Verträge mit (Sntenteftaater stößt jedoch noch aus erhebliche Schwierigkeiten, da Deutschland noch immer unter dem Druck der Beschränkungen steht, die seinem Luftfahrzeugbau im LondonerHltimatum auf- gezwungen wurden. Von Verhaltungsmaßnahmen der deutschen Regierung, von denen der ^Matin" zu svrechev sich erdreistet, kann nicht die Red: sein, da 2>.-utsch- land eben durch das Londoner Ultimatum gezwungen ist, die Einfuhr und auch den Einflug größerer Luftsahr,euge als die Begriffs- oeftimmungen es zulaffen, nicht zu dulden und demgemäß auch notlandend: französischr Fahrzeuge festhalten müsse. Die angeblichen internationalen Luftverhandlung rn i ? Pa is si-nd in ihrer Bedeutung in drr Presse überschätzt worden. Die Verhandlungen tragen einen rein privaten Charakter und werden von der 3ata (der internationalen Aio-Trafsio-Aso. der von den deutschen großen Lustverkeh.-s-Gesel'.schaften nur eine angehört) geführt. Bei den Verhandlungen wurden reine Gcschä täf.agen erJrt rt wobei in der Form technischer Rormen Vereinbarungen dem deutschen Volke F'.ugzeugbau- weisen mundgerecht gemacht werden sollen, die angesichts der Beschränkung unseres Flugzeugbaus unserem Luftverkehr niemals dienlich fein können und den falschen, durch langjährige De- triebserfahrungen widcr'egten Eind uk erwecken, als seien die deutschen Flugzeuge nicht sicher genug erbaut Die deutsch-italienischen Handelsvertrags- Verhandlungen. R o m, 17. Dez. (TH.) DiVerhandlungen $um deufch-italien.schen 5>anb?i3t):rtTig werden über Weihnachten eine wrh-scheinlich zwei- wöchige Hnterbrechunge l i en. di. beat* schcrs'its dazu benutzt werden soll um einige juristische Fragen im ReichSfinanzmini erüim zu klären. Es ist kaum anzunehmen. d T- oen cls Jugendschöffen auSg wäh't: 1 F r daS kleine Jugendgericht: Peter Reh, Grubenarbeiter in Leihgestern: Anna E g l y, geb. Trainer, Hausfrau In Gießen: Richard Ev mp» fei, daß England bereit ist, dem Wettpewevo auf den neutralen Markten g gmub.rzu- treten. .r._ Der Präsident des HandelSamtes S:r Phu V Cunl.fse Lister drückte sein Erstaunen über Lloyd George aus und sagte, das Industruschuy- gesetz w.rde nur auf Industr en von wesent- licher Bedeutung ang w mbt w raen. dmen ein anormaler, unfairer Wettbewerb ernsten Schaden verursache. Die Mächte und das Marokkoproblem. Aus Stadt und Land. Gießen, den 18. Dezember 1924. Gießener Wochenmarktvreise am 18. Dezember 1924 (Händlerpreise). Es kosteten: Butter Pfd. 210 Pf., Matte 35, Käse 70, Wirsing 12, Weißkraut 6, Rotkraut 15, gelbe Rüben 10, rote Rüben 12—15, Spinat 50—60, Unter-Kohlrabi 7, Grünkohl 20, Rosenkohl 60, Feldsalat 100, Zwiebeln 15, Meerrettich 40—100, SchwarAourzeln 50—70, Kartoffeln 5, Aepfel 15—20, Birnen 8—12, junge Hahnen 100, Gänse 83—110, Rüsse 60, Eier Stück 18—20, Blumenkohl 120—200, Endivien 15—20, Lauch 5—20, Sellerie 20—70. Borrwtizen. — Lageskalender für Donnerstag. Stadttheater. 63/4 Uhr: „Unsere kleine Frau". — Oberhess. Gesellschaft für Ratur- und Heilkunde, SVt Uhr: Vortrag von Dr. Keil im Physikal. Institut über „Qltoberne Meteorologie und ihre Anwendung in Wettervorhersage und Funkentelegraphie". — Bund Haus und Schule. 8 Uhr Iohonneskirche: Weihnachtsfeier. — Rent- Döring. Dettv. ltungsobers Il-etäc m Gießen: Pttec Castein. Bur^augeh l,e in Gießen: Karl Voigt, Schreiner in W Jeci; Kurolmr Pfeiff, Hausfrau daselbst. 2. 5ir das g öße Jugendgericht: Heinrich O ß w a l d. Lehr r in Bad- Rauhe im: Heinrich Neuland, Burg rmeister in Klein-Karben: Heinrich Heinz II., Bahn^ arbeitet in Rieder-Weisel: Heinrich Deib e l, ►ir.eni Pr^mi^m ni 'er im Htus: abg gebe i toor- ! , den sei. Dttdtorn habe eigentlich die Umbil- , ^all Ung des englischen Steuersystems 1924 und e'nen allgemeinen Tar ' f annekün- : higt. Dies sei eine nicht sehr aufrichtige Weis' ; -inen neuen Tarif aufzuerlrgrn. Lloyd George fuhr bann fori: De Währung in Deutsch« > l o. n d H so gut wie stabil fiert, und ein solches . Leseh sei so gut wie wertlos zur Abwehr I London, 17. Dez. (TU.) Die Lage Spanier in Marokko verschlechtert sich von Tag zu Tag. In London beobachtet man die Entwicklung der Dinge mit großer Aufmerksamkeit. Indexen hält man die Lage, wie die „Timest berichten, noch nicht für so ernst, daß sie eine Beratung der Signatar machte von Algeciras notwendig machte. Die Zusammenziehung der spanischen Truppen auf eine neue Verteidigungslinie könne viel.eicht zu einer Besserung der militärischen Aussichten führen. Englische militärische Kreise bezweifeln allerdings, ob die in Aussicht genommene Linie den gewünschten Erfolg bringen könnte. Man ist der Meinung, daß die Befürchtungen des französischen Marschalls Staute^ wegen der Sicherung der Rordgrenze der französischen Zone sehr be.echt gl sind. A b d e l K r i m verfügt über genügend Kräfte stir einen Vorstoß gegen ~ *>k Krthm her Lvtung nmger Leute ter, Sstenvaynooersctretär in Gießen, Fe.ermch ^SrtVi 5 I Lahmer, PostsekrULr i. X das.lbst: ÜuLwtg 2 Das Wort nimmt bann Oberstaatsanwalt Wilde, der den Fall rechtlich o M f V = chologisch behandelt. Die Oeffentltchkett wird ausgeschlossen. r„ _ Der Oberstaatsanwalt hielt vorsätzliche und mit Uebeclegung ausgeführte Tötung im Falle Haarmann für erwiejen und beantragte Todesstrafe und Aberkennung der bürg erlichen Ehrenrechte. Haarmann zeigt wahrend der Plädoyers dauernd eine zum Lächeln verzogene Miene. Ec wandte sich auch wiederholt lächelnd an seine Rachbarn. Den Strafantrag nimmt er anscheinend gelassen entgegen. Dann folgt das Plädoyer des Verteidigers, Iustizrat Benfey. Er schließt sich dem Gutachten des Sachverständigen an. Der Schuh des Paragraphen 51 ist dem Angeklagten nicht zuzubilligen. 21 Fälle sind von Haarinann z u g e g e be n. Er sprach auch namens seiner Kollegen den Eltern der äln glücklich en tiefstes, innerliches Beileid aus. Er sei nicht in der Lage, auf Totschlag zu plädieren, auch nicht auf M 0 r d. Das erstere sei nicht mit seinem Gewissen, das zweite nicht mit seiner Stellung als in Gießen. ** Eine reizende Weihnächte- Verteidiger zu vereinbaren. Die Entscheidung in diesen 21 Fällen läge 1 m Ermessen des Gerichts. In fünf^Fällen bestreitet Haarmann feine Schuld. Er müsse hier den Angaben des Angeklagten folgen. Der Verteidiger bespricht dann im einzelnen die fünf Fälle, bei denen die Anklage auf sehr schwachen Füßen stehe. Er beantragte in diesen fünf Fallen Freispruch für Haarmann. Dr. Denfey schließt: „Ich lege das Schicksal Haarmanns in Ihre Hände. Die Entscheidung wird gerecht ausfallen, ohne Vorurteil." Darauf wird die Verhandlung auf Donnerstag 10 älhr vertagt. Bvefitzeatxsi der aaiientschen Kommission den Fortgang der Verhandlungen b e f ch l e u - ] nigen dürste. Eine offizielle Erklärung zu der deutschen Forderung der Meistbegünstigungsklausel ist noch nicht abgegeben worden, aber der italienischen Komm ssion ist bekannt, daß di.se Vereinbarung für Deutschland eine condttio sine qua non für den Abschluß eines Handelsverttages ist. Zur Zeit sind beide Kommissionen mit der Prüfung dec gegenseitig überreichten Dollisten beschäftigt, in denen die Gegensätze der Wünsche der italienischen Industrie und Landwirtschaft klar zutage treten. Die Militärbontrolle. Paris, 18. Dez. (TU.) Die „Ehigaco- Tribune" glaubt zu wissen, daß die Botschafter- Konferenz gestern die letzten Berichte der Interalliierten Kontroll-Kommission aus Berlin behandelt habe. Die Konferenz hätte den Schlußfolgerungen des Generals Walch bll-- gepslichtet, der festgestellt hitte. daß von deutscher Seite nichtfämtlicheAbrüstungs- KlauselndeSVertrageSerfüllt wären. Sie werde zu der Auffassung gelangen, daß die Interalliierte Generalinspettion nicht bis zum 10. Januar beendet sei und ei-rendgültigerBericht über den Stand der deutschen Abrüstung bis zu diesem Datum nicht sertiggeftellt werden könnte. Die gestern zur Sprache gebrachten Berichte des Generals Walch seien am 6. Dezember eingelaufen und bezögen sich auf die Konttolle bis zum 15. Rovember. Die safzistische Krisis. Die Opposition verleiht das Parlament. Rom, 17. Dez. (WTD.) In der Kammer fam es heute zu aifgereg'en S e-.en, deren Fo^en noch nicht abzusehen smd. Der Azeprastden )er Kammer, G i u n t a , der vom Staatsanwalt beschuldigt wird, der Auftraggeber der Gewalt- axitttaten gegen den Abgeordneten Form genesen zu sein, hat seine Entlassung als Vizepräsident eingereicht. Die sa.zifttsche Mehrheit beschloß aber, diese Entlassung nicht »nzu nehmen mit der Begründung, der Faszismus sei durch eine Devolution ans Ruder gekommen: bei jeder Revolution aber amen äl n g e s e h l i ch k e i t e n und Gewaltta en »or. Es sei jetzt an der Zeck, solche zurückliegenden ©etco t aten nicht weiter zu verfolgen. Auf Grund dieser Tallck stimmten daher die Fasziften gegen die Entlassung Giuntas Das errate den Widerspruch des Giolttttanevs Boeri, der aber bei den Wahlen nicht auf der Liste Giolittis stand, sondern auf derjenigen der R e g i e r u n g. A^ nun Dreri mit 'einer Demiss on drohte, rief ihm Mussolini erregt zu, daß er seine Entlassung ruhig e i n b r i n g e n solle. Boeri verließ alsdann een Sitzungssaal. Die G o'.ittianer folgten ihm. Sie beschlossen nach einer Besprechung mit den Anhängern Orlandos und den K.iegtteilnchmern, tnorgen an den Kammerarbeiten nicht teilzunehmen. AchSalandra verließ den Sitzungssaal und soll in den Wandelgängen gesagt haben, Daß er zwar mit den F szisten politisch zusammen- gehe, ober bezüglich der m 0 ralis ch e n Sette eine andere Auffassung wie sie habe. Er kehrte ober bald in den Sitzungssaal zurück. Allerdings Hot bei der Abstimmung auch Sa- landra nicht mit den Fasziften gegen ine Entlassung gestimmt. Man glaubt, daß es der Regierung gelingen werde, eine Absplitterung der Rechts liberal en zu verhindern. Der britische Ondustriefchutz. Eine Rede Baldwins. Fez ___ ..Daily Telegraph" schreibt, die Möglichkeit der völligen Zurückziehung der spa i chrnTruppen aus Marokko einschl eß ich der Kü'tenlinie liege zwar fern, aber eine Aenderung der Lage on den Küsten des Mittelmeeres könne weder von Großbritannien noch von Italien gleichgültig betrachtet werden. Es sei kaum zweifelhaft, daß dieser Punkt zu denen gehörte, die von Chamberlain und Mussolini erörtert wurden. Das Blatt kommt weiterhin aus die Lage in Tanger zu sprechen und bemerkt, das ganze Problem der ma o.ka-ischen Regierung müßte von den Signa:armächten der Algecirasakte neu erwogen werden. Die Lage könne nicht als international gefährlich, müsse aber als nicht unbedenklich bezeichnet werden. Postassistent in Gießen: Peter Gatze r t, Re.tor in Nidda: Heinrich Dechert, Buchhalter nerbunö, 8 älhr im Singsaal des Realgymnasiums: älnterhaltungsabend. — Lichtspielhaus, 'Bahnhofstraße: Weihnachten im Film. — Astoria-Licht- spiele: „Ein Kind der freien Liebe". — Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: In der morgigen Aufführung der „Fledermaus" wirken vom Frankfurter Opernhaus mit die Herren vonSchenk und Bauermann und vom Reuen Theater Herr Alois Großmann als Gefängniswärter Frosch. General Primo de Rivera hat einen Aufruf an öle Truppen in Marokko erlassen, wo.in er auf die auherorbent'ich schwierige Beend gung des Rückzuges von Tnum hinweist, den die Ehre und das Interesse Spaniens erforderten. Der General begrüßt die in Tetuan eingeritten Truppen und erklärt ihre Ausgabe als noch nicht beendet, weil eine weitere ©traf» expedttivn gegen die Kabylen nötig fei. Spanien erwarte ungeduldig d.e Losung des Marolko- problems, um sich anderen Fragen widmen zu können. Der Aufstand in Albanien. Belgrad, 18. Dez. (T. äl.) Der Aufstand in Albanien trägt den Charakter einer sorgfältig borbereiteten Bewegung. Die letzten Meldungen bestätigen, daß Achmed Dei Zogu die Führung der Aufständischen übernommen hat. In einem Aufruf fordert er die Bevölkerung auf, sich dem Kampfe gegen die Unterdrücker anzu- schliehen. Gestern abend haben sich in der Gegend von Tirana heftige Kämpfe entwickelt. Die Regierungstruppen haben sich auf Tirana zurückgezogen, das vom Rorden her von den Truppenabteilungen Cma Be z bedroht w rd, und die bereits den Ort Kroea, 20 Kilometer von Tirana entfernt, beseht haben. gung werden Anlieger der Atzenhainer Gemarkung mitberührt. Dadurch hat in dieser Gegend der Wunsch, die Feldbeveinigung herbeizuführen, festen Fuß gefaßt. Schon vor längerer Zeit — es kann wohl 1 bis 2 Jahre her sein — wurde in der Gemeinde Atzenhain über die Ausführung der Bereinigung abgeftimmt. Da aber zu dieser Zeit die Gemeinde durch die zu erbauende elektrische Lichtanlage finanziell zu sehr in Anspruch genommen war, wurde dieser für die Landwirtschaft so außerordentlich wichtige Plan zurückgestellt. Cs erfolgte dann in diesem Sommer nochmals eine Abstimmung, die die Bereitschaft zur Vornahme der Bereinigung zeitigte. Rur finanzielle Bedenken in dieser geldknappen Zett hatten einige Gegner geschaffen. Eine auf heute einberufene Versammlung in Atzenhain hatte den Zweck, zwei Sachverständige und zwei Vertreter der beteiligten Grundeigerötümer sowie zwei Schiedsrichter und ebenfalls zwei Vertreter zu wählen. In der hieran anschließenden Versammlung sollte beschlossen werden, auf welche Art die Kosten des Verfahrens aufgebracht werden sollen. Das kann geschehen entweder durch Ausschlag auf Flächeninhalt, Abschätzungswert der Grundstücke, ourch Bildung und Verkauf von Massengelände, die Erhebung der Mittel nach Bedürfnis, oder auch durch Darlehen. Kreis Büdingen. Ridda, 17. Dez. Die Stichwahl zwi* scben den Obürtyrmeiftertanbibate^ RingS* Hennies beantragt der Staats- Gesetz sei so gut wie roerno» gut 1 antocl S -r p echung. Im üb ign f hl eßt Staats- des deutschen Wettbewerbs. Woraus e« ankomme, | anwaltschosiscat Dr Waaensch'esfer damit, daß Der Haarmann-Prozeß. Hannover, 17. Dez. ($11) Rach kurzer Vernehmung einiger unwesentlicher Zeugen wurde London 18. Dez. (T.11.) Auf die Inter- I im Haarmannprozeh dieDeweisaus nähme bsllatton des Oberst Wedgewood Benn zu den geschlossen unb Geheimrat Schulz von der Punkten der Thronrede, die die Einführung des llniversitätsnervenklinik Göttingen erhielt das Larifgefetzes und die Reichsbevorzugung behau- Wort zur Erstattung seines Gutachtens. Er bejaht delt entspann sich eine lebhafte Debatte. Der die Zurechnungsfähigkeit Haarmamis unbedingt. Premierminister Baldwin führte in seiner Die Handlungen Haarmanns nach der Tat mach- (Sntgegnung auS, daß die Vorschläge für För- ten die Annahme eines Ausnahmezustandes nach derung des Handels in der Heimat der Tat nicht wahrscheinlich. Allerdings leide und im Reich gelten. Er hoffe, daß die Aus- Haarmann vielleicht an Zuständen der De- führung des Dawesplanes zur Rehabilitierung w u ß t l 0 s i g k e i t. Es besteht auch die Qttög- der Lage In Mitteleuropa beitragen, und daß auf lief)leit, daß er Epileptiker sei. Man könne diese Weise das Vertrauen früher z u - den Eindruck haben, als ob Haarmann im Traume rück kehre, als man es vor einem Jahre an- seine strafbaren Handlungen wiederhole. Prof, nehmen tonnte. Abgesehen von diesen Erwägun- Schulze kommt zu dem Ergebnis, daß Haarmann qen würde der Wiederaufbau durch das Unter- feine Handlungen weder in einem epileptischen stühunassnstem für den britischen Handel im Ausnahmezustand noch hi einem alkoholischen wesentlichen unverä-'dert bleibm. Ein hossnungs- Dämmerzustände begangen habe. Auch Zerfahren- volles Zeichen fei das Anwachsen der Groß- beit sei bei Haarmann nicht festzustellen. Industrie. Das Schuhzollgeseh könne nur bei Er sei sehr wohl für feine Taten groben und ertragbringenden Industriezweigen verantwortlich zu machen, obwohl er mo» angewandt werden, die einen außerordentlichen ralisch abgestumpft und minder» Wettbewerb zu ertragen haben. Wenn die Re- w e r t i g sei. D:r Eachv.rständ ge erklärt: „Haar- gi->rung auf Grund des Schubgesetzes irgendwelche mann ist Hysteriker. Er hat ein ausg zttch- Zölle erheben würde, so würde natürlich den netes Gedächtnis, das mit einem großen, schau- Dorninions bei einer derartigen Besteuerung spielerischen T .l:nt verbunden ist. Er gib* nur zu, eine Vorzugsstellung gewährt werden. Es was ihm unbedingt zu beweisen ist. Er lebt nur frage sich nun, was getan werden könne, um für sich und seine s.nnlichrn Triebe. Aufs llend nnerhalb dieser Grenzen den Handel mit der, ist seine große Eitelkeit. Er wünscht ich für Dominions zu beleben und den Erzeugnissen der sein Grab ein Denk nal mit der Inschr f*: „S)ier Dominions eine Vorzugsstellung vor den Erzeug- ruht der IRc ffenmerber Haarm mn." Ansch i .c d affen anderer Staaten zu sichern. Eine derartige I freut sich Hiannann auf die Hinrichtung wir auf Politik fei auch vom geschäftlichen Standpunkt eine Hochzeit. Er ist stolz darauf, daß man in d.r aus wünschenswert, denn je mehr die Dominions ganzen Welt von ihm spricht. A n Sch s t. w ll er iach England einführen, desto mehr werden sie noch eine kleine Rede halten. Trotz aller Aeuße- auch aus England ausführen. Alles, was rungen glaubt der Sachverständ ge doch, daß wir ttin können, um den Lond oner Kurs Haarmann als Mensch aufzufassen ist. der sich an der Reudorker Börse zu heben, wird unserem und die anderen täuschen toll. Gerichtsarzt Handel nützlich fein und uns bei der Rückerstat- Medizinolr..t 9 :. Schackto h. brr m t den A. s.üh- tung unserer Schulden helfen. rungen Prof. Schulzes völlig einverstanden ist, Snowden, der nach Baldwin das Wort erllärt, irgendeine Geisteslrankhrit liege bei ?tgr f", srag'e, was der Uttrrsch ed sei zwischen Haarmann nicht vor. dem Sch.'h'oll Und d m Indu tt. schütz ® • sagte. Rach der Pause beginnen die Arbeiterpartei werde die Einbringu g bet Vorlage abtoarten. Ab r D.ldwin bü 1e nicht I VI0 ^JlÖOOQCtS. utoarten, daß ihre Annahme durch das Haus Der Staatsanwalt gibt noch einmal einen um- kicht sein werde. fassenden Rückblick über das Vorleben Haar- Lloyd Geor geb- ichnete b e Erllärung manns Der erste Mord geschah 1918. Haarmann Valdwins als eme ber ernstesten, bie je von bann erst 1923 seine ruchlose Tätigkeit fort? im mnr. ! gesetzt. Während zunächst zwischen^d-n^einzelnen Fällen noch Monate liegen, wurden im Jahre 1924 die Abstände immer kleiner. Oteun Fälle c-ttrDn Hoarmann unbedingt zugegeben, bei ^toolT halt er es für möglich und wahrscheinlich, ,lurn9en Leute umgebracht hat, und s-ck« Tcnxx» er unbebmgt. feier des städtischen Kindergartens fand gestern nachmittag im Saale der LiebigShöhe statt. Richt nur das kleine Voll des Instituts, sondern auch viele andere Kinder und zahlreiche Erwachsene hatten sickr.-eingesun- den in der Erwartung, hier einige Stunden der schönsten 'Freude verleben zu können. wohl niemand von den vielen, vielen Gästen wird enttäuscht nach Hause gegangen sein! Mi! allerliebsten Darbietungen der kleinen Kind r- gartengesellschaft bega.tn die schöne Feier, zu der zwei prächtig geschmückte Ehristbäume in Hellem Kerzenglanz erstrahlten; einer niedlichen Polonaise folgten fesselnde Spiele d?r verschiedensten Art, muntere Gesänge, Freiübungen usw., die sämtlich Zeugnis dafür ab- legten, daß die kleine quirlende' Zöglingsfchar beim Erlernen sehr gut aufgepaßt hatte. Dann erschien ein munteres Ka,pertheater auf err Buhne, das natürlich allgemeines Wohlgefallen auslöste. And nun kam der Höhepunkt, die Weihnachtsbescherung, für die der gute Weih- nachtsma.tn und das liebe Christkind in reichlicher Weise ausgepackt hatten. Herzerquickeno । war der Anblick der reizend spielenden und Aus aller Welt. gespannt aufmerkenden Kinderschar, deren festeöselige Stimmung natürlich bei der De- (9eheimsunk. scherung ihren Höhtpairkt erreichte. Mit dem Berlin, 17. Dez. (Wolff.)_ Einem fleineu kleinen Voll erlebten da auch die Alten einige 3ntereffententrcife wurde ein für Draht- unb köstliche Feierstunden des jetzt weihnachttich drahtlose älebertragung g7etgm1er fFe rnd r u k- g^timmten Gemüts. Daß die Veranstaltuicg ker vorgefuhrt der, beruhend auf der Eriindung nntcr diesen Umständen zur allgemeinen Zu- uni, St. Sri™SU^®.S. ftjeü-nhrit verlies, ist selbstverständlich und be- in Berlin durchgebildet wurde. Die neuen Appa- darf Wetter keiner Worte. Besonders hervor rate können an jedem normalen drahtlosen Sen- heben muß man aber die großen Verdienste der. ebenso zum Beispiel an jeden Rimdfunksender der Damen des Kindergartens unter der Fäh- bzw. Empfänger zusätzlich angeschlossen werden, rung der Leiterin Frl. Rhumbler, die in Die Aussendung der Buchstaben erfolgt durch eine erfolgreicher und anerkennenswerter Weise Schreibmaschine. Jeder einzelne Buchstabe ^re deinen Schutzbefohlenen in das vielseitige w>rd nicht wir üblich, durch M°r «-iche^ub-r. P^gramm etngräbt hatten und qesteru. unter ®” ■ ^ng-r und cbeusalls dankenewritt- Mithils- heimhaltung. Durch ein Schaltwerk ist Vor- der Schwestern unseres Wohl.ahrtSamteS, mit sorge getroffen, daß das jedem Buchstaben zu- Liebe und Umsicht daS Fest zu einer neuen geteilte Tonpaar sich in ^millionenfacher Weife schönen Tat in der erfolgreichen Arbeit unseres ändern muß, so daß eine Entzifferung der über- städttschen Kindergartens gestalteten, sandten Rachrichten durch unbefugte Mithörer unmöglich ist. Auf der Empfangsseite erscheinen die Rachrichten automatisch in Druckschrift, wie überhaupt der Druckapparat an der Cmpfangsstelle von ber Sendstelle matisch in Betrieb gesetzt wird. Landkreis Gieszcn. * Heuchelheim, 17. Dez. Der Kre- aus auto- I d i t v e r e i n e. G. m. b. H. Heuchelheim hielt am Samstagabend -eine außerordentliche Generalversammlung ab. Det & Vorstand erstattete ausführlich Bericht Über _ . - ■ - AlltD’ E die Entwicklung der Kasse in dem laufenden kurMch ,n Spandau von Ratten angesallen Geschäftsjahr. Die Zahl der Mftglieü-r fcr und durch Blstwunden schwer verletzt ^g, rund 270. Die Kasse ist im Fruhjabr worden war an den FolMn der Bernden Bist- H-ss. DenossenschaftSverband Darmstadt wunden gestorben. Die Leiche wurde zur unj j,er Landesgenosscnschaftsbank beigelreteu weiteren Antersuchung beschlagnahmt. | und erhielt von letzterer ansehnliche Renten- markkredite. Das neue Spargeschäft hebt sich von Monat zu Monat. Zur Förderung des Sparsinns wurde vor einigen Wochen auch der Sparkartenverkeht eingeführt. Scheck- und AeberweisungSverkehr haben sich seit Jahren gut eingebürgert. Die Nachfrage nach Krediten ist, wie überall, sehr stark. Die Kasse arbeitet zur Zeit mit einem Kapital von über 100 000 Goldmark. Das Vorstandsmitglied, Postagent Kreiling, ist wegen Arbeitsüberlastung freiwillig zurückgetreten. An seine Stelle wurde W. Gilbert 11. gewählt. Zum Schlüsse hielt der Vertreter des Hess. Genossenschaftsverbandes, Oberrevisor Hartmann von Gießen, einen interessanten Vortrag über die derzeitige Lage des Geldgeschäftes und sprach insbesondere über die Geldbeschaffung, das Spargeschäft, die Bewilligung von Betriebs- und Hypothekarkrediten, die Zinspolitik und die Aufwertungsfrage. Aus den Ausführungen des Referenten ging deutlich hervor, welche bedeutenden Vorteile die Genossenschaftskassen ihren Mitgliedern bieten. — Die Versammlung, die von dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Bürgermeister Kreiling, geleitet wurde, nahm einen schönen Verlauf. t Grünberg, 16. Dez. In der Nachbar- gemeinde Stangenrod ist die Felbberei- n i g u n g in vollem Gange, und man hofft, bah sie 1926 beendet ist. Durch diese Feldbereini- Sofort gesucht: InugL. türbt. mögt. unverheiratet? Mmiis- W!lrii'Gi?8kl die mindestens 2 OaUrc al. solche gcnrücnet haben. Angebote mu kückealofemArbedS- Nachweis erbeten il K.T. 12007 an Ala Hnaicnstenl L Voglcr. Köln n. "Jib. 1U062A Nachträglich kaufe ausgeschrieben toerben. eine eine anlagen I "Besonders günstiges Angebot Tischtücher beste Baumwollqualität Mk. 10165a >0,— Äaoital r. kl. r'ager bei günst. Kedingung. zu vergeben. 10123bs ,,Delta" G. m. b. H. Jranksurt a. SlL, Langestratze 29. BeitrefeiÄ auSsehende Lorung- deckel - Uhren, drei Teckel, flef. Mu'ker X8..50, 11.60; feinstes Werker 15. ab Vager vtaäm. P. Holtter, BreiliR Vim.frnA Mrciö Lauterbach. Lauterbach, 17. Dez. Gestern fand efi nt iche S tadtv er ordnet en sitzung Kirchliche Nachrichten. Jsr. Religionsgemeinde. GotteSd.i. Gemeinde^ Lonyftr. 4. Samstag, den 20.Dezember. Dorabd. 4.30 morg. 9.00, abd i. 4.35 u. 5.15. Montag, den 22. Dez Ehanuka. Borabd. 4.30: IugendgotteSd., morg. 7.30 Oft. ReligionSgesellfchaft. Sabbatfcier, 20. Dez 3v.it ig abd. 4.00, Sam-lag norm. 8.30, nachm. 3.30, Sabbatausgang 5.15, WochengotteSdienst morg. 7.10, abends 4.00. Die Bezirks Vertretung für den Derkauk amtlich emvkoblener Laalbeizen usw. ist zu vergeben. Herren, die iniennoe öearbcttitnn non Vanbrolnen und Gütern gewährleisten können, werden nm au-sührlich- Angebot gebeten it. P. T. 12C-36 an Al« Hxueniteli lc Vogler Servietten SK /) Baumwolle, extra schwere Qualität. / Qr • za den Tischtüchern passend, Mk. • wurden noch die folgenden Punkte aus die Tagesordnung gesetzt: ttcbernahrnc von Bürgschaften durch die Stadt für Notstands- darlehen an Landwirte. Die beantragte Bürgschaft soll übernommen werden, wenn die einzelnen Schuldner zahlungsfähige Rückbürgen stellen. Instandsetzung der Rennbahn für die Pferderennen. Die Beschlußfassung über den vom KreiSpferdezuchtverein gestellten Antrag auf Trockenlegung der hierfür in Betracht kommenden Liesen wird bis zur Entscheidung des Schiedsgerichts im Feldbereinigungsverfoh-- rcn. das demnächst seinen Abschluß findet, ausVertreter Konsignationslager wird eingerichtet. Angeb. m. Referenzen unt L.G. 16276 an„Ala"HaasensteinLDogler, Leipzig. AnjedemTag einFeft im Hause wenn die fpnrjome Hausfrau beu >• affte, Malt-, Mornfnüee ob. sonstigen \iaffee-(£rfei' mit dem ft ft 124 ?>abvn bewahrten Kassec Surrogat von Wer-ier Breuer heritell*. Werner Bretter verleiht dem Kafsee-f^e-ränk schöne, ounkle .tarbc, träfilqcn, aronmibmei: Geich matt, und man erspart biö zur Hälfte SlaRee ober 5laffee-Er^atz. Erbnltltw in bm Kofoniolwarengeschäslen. 90I4D geletzt. - An die össentliche Sitzung schloß sich nichtöffentliche Sitzung an. Llektrtter. Für einen Hüttenbetrieb werden zwei tüchtige, selbständige Elektriker m. Erfahrung imKranbetrieb gesucht. 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Die Entlarvung des Oberzollsekretärs Kurt P e h o l d als vielfachen S t r a h e n r ä u b e r erregt ungeheures Aufsehen. Bis jetzt konnten dem Manne rund 2 5 Ueberfälle einwandfrei nachgewiesen werden. Die Polizei ist aber damit beschäftig!, noch weitere fünfzig Anzeigen zu sichten, von denen wohl die weitaus meisten auf das Konto deS Petzold kommen dürften. Die älrsachr zu diesen älebersällen stehen einwandfrei noch nicht fest. Wohl war Petzold durch Krankheit in der Familie wirtschaftlich etwas zurückgekommen. hatte auch ein Darlehen aufgenommen, andererseits aber soll er gern über seine Berhältnisse hinaus gelebt haben. — 3n den letzten Nächten haben Einbrecher in verschiedenen Stadtteilen schlimm gehaust. Aus einem Geschäft in der Gutleutstraste entwendeten sie 10 Fast Butter, aus dem Friseurgeschäft im Hauptbahnhof die Seifen- und Parsümcricvorräte. 3n der Bogl- strahe stahlen die Einbrecher aus mchrv?en Waschküchen sämtliche Wäsche. Bst einem Wohnunas- einbruch in der Luisenstrahe fielen den Dieben alle Kleider und die gesamte Wäsche in die Hände. Weiter wurden gröhere Einbrüche verübt in der Querstrahe und im Mittelweg. 3n der Querst i.aste holten die Einbrecher aus einer Wohnung die Schmuck- und Silbersacheu von hohem Wert, in dem Mittelweg erbeuteten sie sehr wertvolle Pelzsachen und das gesamte silberne Tafelgeschirr. — Bei einem Ernbruch in der Mainzer Landstrahe wurden in der vergangenen Nacht zwei Einbrecher auf frischer Tat ertappt und s e st g e n o m m e n. Es handelt sich um zwei erst vor einigen Tagen aus dem Zuchthaus entsprungene Gefangene. der Schaufenster piaaert wenden, btt bei Marschrichtung de< grössten Passantenverkebrs zuge wandt ist. Die Mittelpartie des Schaufenster^ ist mit besonderer Sorgfalt zu behandeln, denn es ist erwiesen, dast die weitaus meisten Personen den Blick zuerst auf diesen Teil eines Fensters werfen und mit ihren Blicken am längsten dai aus verweilen. Do die obere Mitlelpartie eines Schaufenster« aus Fernwirlung eingestellt wir>. zu dem Zwecke, die Passanten von Der anderer. Strastenseite herüber zu ziehen, da müssen selbst redend besondere Zugstücke bei der Dekoration Derwendung sindeu. Einmal am Tage muh bei Detaillist seine Schaufenster mindestens in Augenschein nehmen. Lebensmittelgeschäfte soll'.en eine regelmäßige Besichtigung ihrer Fenster sich ganz besonders zur Richtschnur machen. Die unappetitlich und abstohend wirkt es. wenn v B. auf oder zwischen lote ausgestreuten oder unverpackt ausgestellten Lebensmitteln Fliegen, Wespen u. dgl. umherliegen oder befdimuhte oder vergilbte Papiere oder Packungen zu iindrn sind. Ueberhaupt ist aus das Dekorum, nämlich Bodenbelag. Seiten und Rückwände, die Decke, ganz besondere Sorgfalt zu verwenden, wie auch der wirNamen Delcuchtung der Schaufenster ein viel gröberer Wert beizumesken. Was ndht eine matte Lampe im Fettster, ba^u noch noch oben an der Decke oder gar vor dem Lchausenster. beide verfehlen ihre WirkungI Die Beleuchtung muh ein gleichmästicies ruhtges Licht über das Schaufenster ausbreiten, das nicht zu grell, aber auch nicht zu matt fein darf, denn ersteres bl.ndet und letzteres strengt die Augen zu sehr an. Die Harmonie der Farben zeigt sich bei einer Dekoration ganz besonders bei Beleuchtung, wie überhaupt viele Schaufenster vermöge ihrer nitgün- stigen Lage oder sonstiger nachteiliger Beschaffen. Heck nut durch Beleuchtung richtig zur Gelttina gebracht werden können, und bei solchen Fett item mit der Beleuchtung noch sparen zu wollen. wäre völlig verfehlt. 3m Zusammenhang mit der Beleuchtung wäre noch das Belaufen der Fensterscheiben anzusühten, das auf all' Fälle verhütet werden muh denn was nützen die schönsten Dekorationen und die brlllanleste Beleuchtung, wenn sie durch den Belaus der Schau fenster verdeckt sind? Zur Berhütung de» Schei benbelaufs gibt es verschiedene Mittel, deren bestes wohl das ist, die Scheiben mit ein. m Glyzerinlappen etnzureiben. Geschmack, Reinlichkeit, Beleuchtung und Delorum müssen zusammen, wirken, um schöne, zuakrästige Schausenster zu schassen, und wo bei ein'm Geschält die Schau f en ft erteil am e dennoch durch zeitgemähe An zeigenreklame ergänzt wird, da kann der Erfolg nicht ausbleiben. Schaufenster- und Anzeigen rcllamc müssen nebeneinander hergehcn, und solch einem Geschäft, das hält, waS die beiden ver sprechen, wird man Vertrauen entgegenbringen mit besonderer Borliebe dessen Schaufenster be sichtigen, dessen Anzeigenreklame in der TageS presse verfolgen und e« für feine Einkäufe bc Vorzügen. Was gehört zu einem guten Inserat? Dio Zeitungsanzeige muh, wenn sie wirken, d. h. dem Leser ins Auge fallen soll, fo ziemlich die gleichen Eigenschaften aufweisen, wie das Schaufenster. Zu einem guten 3nserat gehören Ilebersichtlichkeit in der Anordnung der zur Anpreisung kommenden Artikel, Auszeichnung, d. h. Hervvcyebung besonders preiswürdiger Angebote. Wie beim Schau- senster Dekorum und Dekoration auseinander eingestellt sein müssen, so müssen Einfassung, Satz und Ausschmückung deS Inserats mit Klischees ein harmonisches Bild ergeben. Die zuvorkommende Bedienung eines Geschäfts muh im Inserat durch vornehmen Ton zum Ausdruck kommen. Ebenso unerlählich wie der öftere Wechsel der Dekoration der Schaufenster ist da« öftere bzw. ständige Inserieren. statt. Zunächst wurden die Märkte für das Jahr 1926 fcftgclegt Als Ergänzung der Feldgeschworenen wurden der Feldschütz Jobs. Rehbecger und b:r Landw rt Ioh. He nr. Lang in Vorschlag gebracht. De 2Lbr'd)nung des SchukhauSneubauS wurde gemäß dem DaulommissionSbeschlusse genehmigt. Ein Antrag auf Zlnlcgung eines Kinderspielplatzes muhte Betagt w?rden. Die Hundesteuer für das I.ihr 1925 wurde auf 12 Mk. für den Hund sestg l gl. Dorsch ebene Ql-eubiulen machten eine Neubenennung der bett. Straßen erforderlich. Es wurden u. a. benannt: die Straße nach dem Dahnhos-Süd als Adoll-Ep eß-Straße. eine h ervon abzwe gende St aß? cl; 21 x nd r-St pl r-St'aße .ui) e ne Bogrls^rrgstraß . Gartenftriße und D'eichstrab: wurden feftg l gl. E n bere ts frührr beschlossener Wohnhausneubau in der jetzt neu benannten Adrlf-Cpieß-S.raße soll alsba'd tn Angriff genommen werden. Im Jahre 1925 sollen noch zwei weitere Doppelhäuser zur Ausführung gelangen. D e seither erhobene Fremden steuer soll ab 1. Januar 1925 in Wegfall kvn m n. AIS Kraft st romp reise kommen ab 1. Januar 1925 biS zu 3)03 Kw. 28 Pf. die Kilowattstunde, über 3003 bis 20 000 Kw. Verbrauch, in verfch edenen Staffelungen, 18 Pf. zur Erhebung. Der Lichtpreis mit 40 Pf. die Kilowattstunde soll vorerst bestehen ble ben. Fir Bauzwecke wurde ber Preis je Kubikmeter D a s a l t st e i n e aus 1,50 QH '. h rab- iaulen (002 Ohmm und Leun (364 ÖL) rindet am 28. Dezember statt. Vorläufig ist noch nicht ersichMch. in welcher Weise d.e 25) S Immen des unterlegenen Kandidaten Spengler daS StichwahlergebniS beeinflussen, oder wicvie! S im- men der eine oder andere Kandidat noch an Reserven unter den 14 Prozent Nichtwählern hat. «reis Schotten. Eichelsdorf. 15. Dez. Auch der Mette, diesmal zweitägige Diriaenten- und Sängerkursus des Niddatal- Sängerbundes, der am 13. und 14. Dez. im Leyr schen Saale dahier stattfand, erfreute sich einer außerordentlich stark.n Beteiligung. Neben den Dirigenten waren etwa 12V Sänger erschienen, fast ein Viertel der Bundesfängcr- zahl. Nach einleitenden und begrüßenden Worten seitens des ersten BundrSvorfi^enden, Schä fe r - Eichclsdorf, übernahm der Letter der Tagung, Lehrer Blaß-Großen-Linden, die Führung. Zunächst trat er auf besonderen Wunsch in eine Würdigung der zu Gehör gebrachten Ehöre ein und unterzog sie einer streng sachlichen Kritik, die immer nötig ist, sollen bessere und vollkommene Leistunzen erzielt werden. An der Einübung des Baumann- schen Chores „Die Walüguelle" zeigte er fo- oann, wie eine Gesangprobe fruchtbringend gestaltet werden kann. Hierbei behandelte er die „TonbUdung- und „Atcmtechni^', die Fundamente schönen MännersangS, tn besonders eingehender Weise. Die Sänger folgten allen Winken und Anordnungen mit seltener Hingabe und waren ein williges Instrument tn der Hand des sachverständigen Führers. Am Vormittag des Metten Tages trafen sich die Dirigenten der einzelnen Bundesvereine. Der Äur- suSleiter referierte dabei über die allgemeine Gesanglehre und behandelte eingehend den menschlichen Singapparat, die Stimmregistcr und die Tonbildung. Daran schloß sich eine Besprechung erfolgreicher Männerchöre. Der Nachmittag vereinigte Siinger und Dirigenten und zeigte die Feinarbeit des Chorleiters an verschiedenen Chören. Hierbei ging der Äu - susleiter in der Hauptsache auf die Klangfarbe, die Auffassung und Phrasierung ein. Für jeden Zuhörer und Teilnehmer war eS eine besondere Freude zu beobachten, wie nach und nach die einzelnen Lieder an Schönheit und Klangfülle wuchsen und sich immer wirkungsvoller gestalteten. Diese Tagirng des Nidda- ral-SängerbundeS darf zu den fruchtbarsten ge- zähtt werden, die er bis jetzt abgehalken, und gab dem BundeSdirigenten Gelegenheit, dem Kursusleiter für seine zielbewußte sachverständige Arbeit im Dienste des deutschen MännersangS den herzlichsten Dank des Bundes zum Ausdnick zu bringen. Mrcid Alsfeld. X Alsfeld. 17. Dez. Stadtvor- standSsitzung. Unter Mitteilungen gab der Vorsitzende bekannt, daß am vergangenen Sonntag eine Besprechung mit den Vertretern der Landwirtschaft im Gasthause „3ur Erholung" unter dem Vorsitz deS Bürgermeisters ftattgefun« den habe wegen der Ausgestaltung des Pferde- und Prämienmarktes 1 925, in welcher beschlossen wurde, den Prämienmarkt und das Pferderennen wieder auf einen Tag. wie in diesem Jahr, zusammenzulegen. Durch wettere Ausgestaltung der Pferderennen durch die Reiterabteilung des Kreispferdezuchtvereins werden die sportlichen Veranstaltungen im kommenden Jahre zu einem interessanten Ereignis werden. — Errichtung von Poftkraft- wagenlinien. Der Vorsitzende berichtete über das Ergebnis der am 4. Dezember in Treysa ftattgefunbenen Versammlung. Nach längerer Aussprach" wurde gm'ß dein Vorschläge der Finanzkommission beschlossen, der Errichtung einer Kraftwagenlinie Alsfeld-Treysa und Alsfeld- Neu stad t (M.-W.-D.) zuzustimmen, die erforderlichen Zufchuß- und Da- rantickiftungen für diese Linien wurden bewilligt unter der Bedingung, daß die sestgelegten Fahrpläne nicht ohne vorherige Vereinbarung mit der Stadt geändert werden dürfen. — Eine Anregung des Kreisamts, verschiedene Straßen in der Innenstadt für Kraftfahrzeuge zu sperren, wurde aus verkehrstechnischen Gründen abgelehnt. - Die Anschaffung eines F e l d b a h n g l e i s e s mit zwei Kippwagen nach den Vorschlägen des Etadtbauamtes wurde genehmigt. — Die Gern ein de-Hunde st euer für das Jahr 1925 wurde in der gleichen Höhe wie im vergangenen Jahre festgesetzt, d. h. auf 12 Mark für leden Hund. Für außerhalb der Stadt liegende einzelne Gehöfte treten 2e- freiungsvocschristen ein. — Umbau »Deutsches Haus". 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Wer hätte nicht seine Freude an einem schön dekorierten Schaufenster, wobei ich noch nicht einmal an die mitunter künstlerischen Dekorationen von Modewarengeschästen denke, und welches Auge würde nicht mit Wohl- gesollen aus einem schönen Zettungsinferat ruhen? Wie Ausstellungen nicht nur von Kauf-, sondern auch von Schaulustigen ihres dekorativen Ausbaues, das heißt ihrer sehenswerten Aufmachung wegen besucht werden, so werden auch die ®c* schästsstrahen unterer Städte von vielen nur des Schauens, d. h. der Schausensterauslagen wegen, begangen, und wie sich ein schönes Landichasis- bald, das wir mit dem Zuge durcheilen, unferm Gedächtnis so tief einprägl. daß w C un> feiner nach Jahrzehnten noch erinnern, so wird auch der Eindruck, den ein schöne- Schaufenster auf uns macht, lange anhalten, und wenn wir cS auch nur flüchtig zu beschauen Gelegenheit hatten. Wenn die Zeitungsanzeige ihren Zweck er» süllen so!!, muß sie gleiche Eigenschaften wie ein Schaufenster aufweisen. So wird z. D. ein origineller Bildstock die Ausmerkfamkeit der Leser erwecken und Inserate von künstlerischer Aufmachung, wozu auch vornehmer Ton und guter Stil gehören, können zu einem wohltuenden Ruhe- Plätzchen für die Augen des Beschauers werden, dessen man sich bei Gelegenheit immer wieder erinnert. Inserieren bringt Gewinn, wird doch nach statistischen Prusungen nachgewiesen, daß auf die ZeitungSreklarne 20 bis 25 Prozent des ttrnsahes entfallen, den regelmäßig inserierende Firmen erzielen, während die Ausgaben für Anzeigenreklame nur etwa zwei bis vier Prozent der Geschäftsspesen ausmachen. Der Geschäftsmann hat recht, der einem andern auf die Frage, warum er das ganze Jahr hindurch, also auch in Zeiten schlechten GefchästsgangeS, inseriert, geantwortet hat: „3$ hatte es tote der Dauer, wenn der im Herbst ernten will, so muß er im Früh- fahr säen. 3ch will damit sagen, daß ich nicht nur in Zeiten guten .Geschäftsgangs, wo ohnehin die meisten Geschäftsleute zu inserieren pflegen, mit Anzeigenreklame hervortrete, sondern auch in Zetten flauen Geschäftsgangs, damit die Leute sich meines Geschäfts und der Artikel, die lch führe, erinnern, wenn die Bedarfszeit in meinen Artikeln gekommen ist." Durch diese Aeuherung eines weitblickenden Geschäftsmannes findet die vielfache Beobachtung Bestätigung, daß man sich eines Geschäfts, das ständig inseriert, im Bedarfsfälle eher erinnert, als solcher Geschäfte, die nur wenig oder überhaupt nicht inserieren. WaS gehört nun alles zu einem guten Schaufenster? 3m Schaufenster müssen Reinlichkeit, Drtmung und ttebersichtlichkeit herrschen, denn wo Sorgfalt auf Dekoration der Schaufenster ver- toanbt wird, da wird man auch auf sorgfältige Bedienung in den Verkaufsräumen schließen können. Uebetlabung der Schaufenster ist zu vermeiden. Es ist grunbverkehrt, alle die mannigfachen Artikel, dde ein Geschäft führt, auf einmal auSstellen zu wollen. Lieber des öfteren neu dekoriert und die Gegenstände wechseln. AlS grurrdsalsch muh eS bezeichnet werden, Gegen- ftänbe ins Schaufenster zu stellen, die im Geschäft überhaupt nicht zu haben find, und wo es angängig ist, find sogar ausverkaufte Artikel aus dem Fenster zu nehmen, denn zu dem Geschäft, das zu jeder Zeit das hält, was das Schaufenster verspricht, gewinnt das kaufende Publikum Vertrauen. Weniger Plakate und mehr Preisschilder gereichen den Schaufenstern nur zum Vorteil: denn es ist eine bekannte Tatsache, daß an Schaufenstern mit Preisauszeichnungen der Waren viel mehr Leute stehen bleiben, als an den Fenstern ohne Preisauszeichnungen, be.T.i viele Leute wollen vergleichen, bevor sie kaufen und schon wegen ihrer Kasse emigermahen orientiert fein über die Preislage. Vielen ist es nun einmal nicht gegeben, m Geschäfte zu gehen, nach Preisen zu fragen und schließlich auf einen Kauf verzichten zu muffen. Auf gefälliges Aussehen der PreiStäfelchen ist ganz besonders Bedacht zu nehmen. 3eder Geschäftsmann muh toiffen, welche feiner Schaufenster infolge ihrer bevorzugten Lage am meisten Beachtung finden, auch ist bei der Dekoration darauf Rückficht au nehmen, von welcher Richtung die meisten Pailanten an den Schaufenstern vorbei zu gehen pflegen. Wird z. B. Wert darauf gelegt, daß biefer ober jener Gegenstand im Fenster besonders zur Geltung fommt, d. h. von den Blicken der Vorübergehenden aufgefangen wird, fo muh er auf derjenigen Sette iiiiiiiiniPiiiiiiHiniiiiininninffliiniiiiniHnniiiiiiiiiiiiniii Angesehene, seit 50 Zayren bestehende Zuckergroßhandlung sucht für Gießen und Bezirk einen seit Jahren bei Kvlo- niattvarengeschäften, Bäckereien usw. Ein vorteilhaftes Weih nachts-Geschenk für die Stores 5.50 Stores “SSÄ 8.50 Madrasgamitaren 15.00 Tüllbettdecken 12.5G Madrasgarnituren Baoß™18.50 Bettvorlagen Boudem^oo, 10.00 Modehaus Salomon, Gießen Wohnung 10164a Herr Ernst Lotz im Alter von 19 Jahren. Wieseck, den 18. Dezember 1924. Ruttershausen, den 16. Dezember 1924. enorm billig Der Vorstand. toieiD tinte bürget Straße — Ostanlage. Anmeldungen sowie Auskunft durch den 1. Vorsitzenden und 10086V Ausstellungsleiter August Schwan, Gietzen, Moltkestratze I Wegen suche Ich alt.. >. S Von der Reise zurück. alt., i. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben teuren Entschlafenen sagen wir nur auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Im Namen der tieftrauemden Hinterbliebenen: Theckla Löwenstein geb. Rosenbaum. Dr. Neumann-Spongel Friedrichstraße 11 i. Jan. zuziehender Architekt fnevt für sich und seine Frau Stadttheater Freitag, 19. Dez.. 1L Freiing•’lö.-um üonG b. aeg.9' «Uhr Sie Sleöermoas. Operene in 3 Allen von Joh, Srrautz- nlcht unter 17 I, als haätiei Wo? sagt bie Ge- schäslsstelle b Gien. Anzeigers. [1U142D KKA-I zur Aushilfe sofort Hel und Mn in allen Stoff- und Macharten an im mi an m Di®lmtei auf 2. Januar 1925 gesucht. 101470 Gg. Schäfer sicher Str. 9. Ernst Lotz zur Kenntnis. MstateWe Biete. Samstag, 20. Dez., abbs.SVt Uhr, in der Kirche zu Wieseck Weihnachtsfeier. Mitglieder und Freunde mit Familie sind herzlich eingeladen. Gemeinsamer Abmarsch 8 Uhr pünktl. ab Ecke War- M.M Trauer wegen a. vk Bauer. Löwen orsri« ll-tarklplatz. 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Rußlands Zusamm.nb uch entf r t- die früher stets vorhandene Gerahr eines Eingreifens des gewalt gm moSkowit.schen R iches. Die Auswirkungen des Angoravertrag ^s. der eine offene Bereinigung Frankreichs mit der Türkei, dem G gner Englands im Orient, mit s.ch brachte, wie die Orientlonserenz in P ris, beideuteten eine Stärkung der Türkei und eine Bedrohung Ms p tuni ns. welch S kemes- Wegs in der Lage ist, sich selbst zu verteidigen. Die Sicherung des Landwegs nach Indien wurde in Frage gestellt. England erneut zu großen Aufwendungen für Trupven.ius teilungen in Mesopotamien gezwungen. Da,u kommt es, daß auch weiter nach Osten hin sich Entwicklungen vollziehen, welche England in polit scher und wirtschastlicher Hinsicht stark schädigen können. Die bolschewistische Propaganda h t in Zentralasien eine bedeutende W.rlung entfallet. Afghani st an ist durch sie dem britischen Einfluß entfremdet worden. Ebenso h.t sich in Persien eine Wendung vollzogen, die den Interessen Englands nachteilig ist, wie sie besonders in der Verleihung einer Petroleum- konzession in Vordpenien an die amerikanische Standard Oil Conrpany trotz des englischen Protestes zutage trat. Am w.cht gsten aber erscheint mir d i e Gefährdung der Oelqucllen in Meso- P o t a m i e n, die ein Oojckt von großer to rt- schaftlicher Bedeutung vorstellen. In der Umgebung von Mossul ist cS schon 1922 zu Stampfen zwischen dem kurd schen Stamm d r Surchi und mesopotam scheu Stammen unt.r Fihrun; britischer Offiz ere gekommen. Es mußten in d .r Umgebung von Erbil, dem ant.Ien Arbela, 1000 Mann eingesetzt werden, um die Kurden und die sie unterstützenden Türken — reguläre Abteilungen in Ravandus und Harar, nordöstlich von Mossul — zurückzutreiben. D.ese Kämpfe spielten sich eben in dem wichtigen Petrol umgebiet ab. und wegen dieser Petrol.Umfelder h t Amerika das cngl sche Mandat über M s.patamien nicht anerkannt. Die Petroleumselder ziehen sich von der Provinz Mossul über Schuschter bis Dender Zlbbas h.n. D. sonders wicht g sind die Vorkommen in Kerkuk und M ndili in Mesopotamien und bei Meidan-i-Vestine in Eüd- persien. Zur Auswertung dieser Felder hat de Anglo Persian Oil (Sompani) 235 Kilometer lange Rohrleitungen von den Gruben nach der Insel Abadan im Pers scheu Golf g führt, auf der große Raffinerien errichtet s nd und 3 Millionen 'Tons Erdöl jährlich v rarbeitet w.rden. D.e Engländer sollen beabsicht gen, auch eine Röhrenleitung von den Kerkuker Oelquellen nach Haifa quer durch die Wüste zu legen. Ehe sich dieser großzügige Plan verwirklichen läßt, kommt die Don den Engländern von Dasrah über Bagdad dis 80 Kilometer südlich Mossul gebaute Dahn unter Benichung der deutscherseits gebauten Bahnstrecke Bagdad—Samarra. sowie dr Tigris für den Transport des Petrol uns in Frage. England hat sich dam.t b im Wettkampf des Heizöls mit der Kohle in wet ausschauender Weise auf diese neu: Entwicklung eingestellt. Ter Ausspruch Church Ns kur; vor dem Kriege: „England muh überall Erd öl haben" ist verwirklicht worden. England st Ute sich dieses Ziel durch den Kr.egsausgang sicher. Es hat neben seinen Kolonial-Oelfeldern in Indien, Borneo und Trinidad noch die Hand auf diejenigen in Mesopotamien. Subversion und Da k u g l gt und ist an der Ausbeutung eines Teils der mexikanischen und rumänischen Oelf lder beelgt. Bei diesem Bestreben stoßen die englischen Äapit. Ijruppen mit denen d.r Bereinigten Staaten stark zusammen, die ang sichts des immer deutlicher tu rdenden B nbrauch es der amerikanischen Erdöllager auf d.r Suche nach neuen rentablen Oelgcbieten in der Welt begriffen sind. Gleichze't g ringen diese in der Standard O i l Company zufammengeschlvssenen Hellmuth Ungers „Mutterlegende". Zur Ausführung im Stadtthentcr. Im vergangenen W nter hatten wir h er die Erstauf ührung von H ll -utb Ungers Sch u pi l .Mei.sch.kow und SX ,tb ir.na“, das sich als e.n Werk von starker Duhnenw rlsarnk it erwies. Ganz anderer 21 rt ist „Di c M u11erleg e n d e" di scs Verfassers, d ren Au f hrung für die nächste Ze t hier angeseht ist und übcr deren Inhalt und Tendenz e.n paar Worte angebracht sein dürften. Zunächst die Handlung: Im H rrenhaus liegt der kle ne Viels, der Mut er Liebling, auf den Tod darnieder. Die Mutter kann den Gedanken, chr Kind zu verli ren. nicht fassen. Als nun e.n junger Wanderbur.ch mit Hamen Viels, wie ihr sterbendes K.nd, der im Gutshof eingekehrt ist, die Legende von der Mutter erzählt, die zum Tod in5 „letzte H us der Welf D mbert, un von dem sonst Un rb t lichen das Leben ihres K ndes zu erb tt n. ersaßt sie dieser Gedanke mit elementarer Gewalt. Sie macht sich auf die märchenhafte Wanderung. U:ber d is tauende E.s des 6c 26, über tief verschneit: Höh n, durch grauenhafte W.ldnis, tDD die Wolfe sie anspringen, gelangt sie zu ihrem Z ele, wo die Schatten der Gesch ebenen, nachdem sic den Dergessenstrank g schlürft. zur Ruhe eingeh:n. Sie sieh: die uazäh.igea Lebenslichter der Mensch n. d e dort aufjc't.Ut, glä zea und die der „Hüter des letzten Hauses" lö'ch'. Denn sie herabgebannt sind. Die Mutterliebe treibt sie an. die nur noch flackernd: Kerze ihres k ndes m.t der hell achte den d.S Wand^e- burschen Viels zu vertauschen. Die Tat wird mtbedt, doch der Tod läßt sich rühren, und deide. ihr Kind, wie der Wanderbursch Viels [ollen am Geben bleiben, wenn es ihr getrngt, rin en Menschen zu f n)en. der das Liebste, was er besitzt, für ihres Kindes Leben h.nzugeben bereit ist. Bis zur Erschöpfung nützt sie die Kapitalisten um die Behauptung ihrer bisher auf dem Weltmärkte ausg,übten 'Vorherrschaft mit der Anglo Persian und Royal Dutch Company. Als schacst.r Konkuer.-nt taucht, d e Standard Oil Co.npany im Wettbewerb um die Vordperi.schen Oelf.Iber mit der Aaglo P.r ian Company auf. und es hat allen Amche n, daß Amerika in diesem Kampfe siegen wird. Tatsächlich hat die Standard Oil ComPan.) von der persischen Regierung große Oelkonz ssi nen im Vörden erhalten. Die Anglo Persian Company, die bisher eine Act Monopolstellung in Persien und Mesopotamien eingenommen hat, verwahrt sich mit aller ®n rgle gegen d e Ansprüche der Standard Oil Co p iny auf d c noib- Pers fchen und s Ib'tP rständlich noch mehr ge.'.en die auf d e südpersischon Oelquell n. De Ang o Persian Co.>iP-.ny beruft sich darauf, d.ß iyre Tochterges lischaf , die Vorth Pers an Oil Company ihre Konzessionen von eme.n eh mals rus i schen, heute gcorgin schen Inhaber erworben habe. Das Persisch Rufs.sch? A komm n di 1 2 sieht aber die völlige Aufhebung, aller unter dem zaristischen R g.m: erworoenen russ schen Konzessionen vor unter d r Dor lu.setzung, daß s e nicht an fremde Untern hmer verli.hen werden. England w hist sich natürlich gegen die V.chtig- keitserklärung der Recht: der Anglo P r ian Company, weil ja dadurch auch Gefahr für d c Ausbeutung der südp rs s.hcnO.l eld r amKarun- fluffe besteht. Düs: Ko,z s ionen Hal sich England nur durch Abmachungen m t den lvk len Machtfaktoren. namentlich m t d n D chtiaren g- sichert, die an den Petroleumerg b.nisrn inte.« cssiert s.nd. Das Oel aus der Karungegend ist aber für die Verforgung der britischen Marine von besonderer Wichtigkeit; neben dem Gedanken, Koakurren.en aus der gesährl chen Vähe von Ind en sernzu- halten. fp.elt? das P troleum am Kamn eine wesentliche Rolle bei den D.mühungei der Engländer, Deutschlands Dagdadbahn» pläne zu durchkreuzen. Durch den sogenannten Oelsrieden, der neben dem Washingtoner Abkommen über die Beschränkungen der Flottenrüstungen abgeschlossen wurde, war zwar der akute Wettbewerb zwischen den Otmerifanern und Engländern um das Petroleum offiziell beseitigt worden, aber die Vereinigten Staaten hielten trotzdem ihren Einspruch gegen das britische Mandat in Mesopotamien aufrecht. Die Verhandlungen in Genua haben außerdem gezeigt, daß der Kampf um das Petroleum noch lange nicht erledigt ist und daß die erwähnten Vorkommen in Vordpcrsien und vor allem die russischen Petroleumschähe (in erster Linie die bei Baku) noch eine große Rolle In diesen wirtschaftlichen Kämpfen zu spielen berufen sind. Je unsicherer es wird, daß die Briten ihre Petroleumbetriebe auf persischem Boden aufrecht erhalten, bzw. ausdehnen können, um so größer ist der Wert Mesopotamiens mit seinen Oelfeldern für England. Die Erdöllager in Mesopotamien sind außerordentlich ergiebig. Die Anglo Persian Company ist mit 50 Proz., die Royal Dutch Company mit 25 Proz. beteiligt, die testierenden 25 Proz., welche vor dem Kriege Deutschland zugesichert waren, hat Frankreich erhallen. Das 2Tbtommen von San Remo hatte nun den Alliierten eine gleichmäßige Verteilung der russischen Petroleumschätze zugesichert. England brachte aber in Genua hinter den Kulissen das Kunststück fertig, sich ein Monopol über das gesamte russisch: Petroleum so gut wie sicher za stellen. Die Regierung der Vereinigten Staaten protestierte energisch gegen diese englischen Abschlüsse, die eine Durchbrechung des Grundsatzes der offenen Türe bedeuteten. Frankreich unterstützte die Bestrebung Amerikas auf eine gerechte und gleichmäßige Verteilung des Petroleums uiter den Rationen lebhaft. Man kann es deshalb verstehen, daß für England nach dem Fehlschlag der auf Rußlands Petroleumquellen gerichteten Pläne die reichen Schätze Mesopotamiens wieder mehr in den Vordergrund treten. 3m Irak zeigten sich hierbei für den englischen Mandatar ganz unerwartete Schwierigkeiten. Faisal erwies sich ganz und gar nicht als der unterwürfige König von Albions Gnaden und die arabischen Scheichs waren nichts weniger als geneigt, sich die englische Bevormundung in allen Dingen gefallen zu lassen. Die Türkei endlich dachte nicht daran, sich ohne weiteres kurze F ist eines Tages, die chr gesrtzt ist. einen Opferwilligen zu finden. Viemand will sein Liebstes geben, nicht der elende am Gr-besrand stehende Pfründner d.m kurzen Rest ferne? arm- sei gen Lebens, nicht einmal der halberbl nde'e Bct ler den lebten Schimmer seines Augenlicht s Verzweifelt kehrt die Muller in das Reich des Todes zurück. Der Wanderbursche Viels oder ihr Kind muh sterben: sie hat die bittere Wahl. Vergeblich bietet sie ihr eigenes Leben an. Erst als sie sich zu der Entsagung durchgerungen, bas Leben ihres Kindes. das ihr das l cbi'te ist, Versalien zu lassen, siegt die Mullerl.ebe über den Tod. Sie. die im Winter auszog, dm Tod zu suchen und ihr Kind zu retten, kehrt im Lenze wieder, um unter dem Symbol des w.ed:r- lehrenden Lebens in der Vatur das gerettete Kind in die Arme zu schl eßen. Dies in kurzen Worten d:r F.den der Handlung. den der Dichter in neun 3 tbem voa ergreifender poct scher Kraft vor uns abspinnt. Ausdrücklich hervorgehoben fei. daß, wenn das W:rl auch den T.tel „ein L:gend:n p el" führt, es doch keinerlei einfe'.tigen. etwa ton e fionetlen Charakter trügt Der Dichter hat das Th.ma in die rein menschlich: Sphäre entrückt und so ein zu Herzen gch.mdes Drama der alles erduldenden und alles bezwingenden Mutterliebe geschaffen. das bei erfolgreicher Inszenierung to.e ein Weih spiel w rken mag. Die Rolle der Mutter wird hier von Freya Sturmfels gegeben, die für diele Auf zabe berufen ist. In größeren Rollen sind to i er be- schäftigl die Herren T l L), B un, Iuhn e Volck, 2101*01?, Goll, Schubert. Dast6 und Ho fmann unö die Damen Iüngl ng. Marcks. V ll:n und Bachs ld. Der F gurcnreichtum d s We t s ist aber ein so großer, daß nur durch das Doppelspielen eine Anzahl, auch erster Fach r.i gl. J>er, und durch Heranziehung von H-.lfskrällen die Einstudierung für hier möglich war. Die Spielleitung führt Intendant Stein- goettcr. der bestrebt ist, durch rasche 23erwand° lungen und sehenswerte Duhnenb.lder fr.c 21uf= die in der ilmgegcrtb von Mossul liegenden Pe- troleumqueUen wegnehmen zu laßen und auf die herrlich am TigrrS gelogene Stadt selbst zu verzichten. Dieselbe Türkei, welche die griechisen d.m Deckman el der großen Idee um. der and re ist schon v el zu bequem, erst eine Auel gang seiner 2 it zu suchm) auf das „Apostersp ä" eingehen. Das Mädcher fragt und fragt nach der Hell gen Schrift wie es denn getoefrn Li? Da voll) eht sch das Wunder, die zu den Derworsrnsten der Menschhe t gehörenden Männer werden von der Allmacht der Liebe bef egt. Johannes bricht w.inend zusammen, die bechen flichm in die 2kacht Eine Dichtung, die uns heute um so stärker berührt in ih.em tröstlichen Gedanken, daß das 'Gidjt des Glaubens die Finsternis > m Weg Abgetommenen geleistet wurde, verdient Lob und Anerkennung. Vur das Interesse des großen Publikums war verhältnismäßig gering, em Zeichen dafür, unter wie schwierigen Verhältnissen der Schwimmsport in (Sieben noch zu arbeiten haben wird. Das Schwimmbad war durch den Einbau zweier 2Oände zu einer vorzüglichm Kampfbahn um* gebaut worden. Mit Recht wurde de-hald der Direktion des Schwimmbades ebenso wie den Leitern der Schulen gedankt dafür, daß fie es waren, die die Dchülerwettkämpse dieses Jahr ermöglicht haben. Die W:ttkämv'e nahmen unter der Leitung der bewährten Kräfte des Gießener Schwimmvereins folgenden Qkrlauf: Brustschwimmen für Schüler unter 14 Jahren Sieger: Edertz (Pädagog.) 257 Sek.: 2. Kraushaar (O.-R.) 27.8 Sek.; 3 Müller (O.-R.) 28.2 Sek. Lagenstaffel für Schüler über 14 Jahren. Sieger: Realgymnasium 136' l0 Sek.; 2. Oberreal- schule 1:38’ 5 Sek.; 3. Pädagogium 1:46 Sek. Damen beliebig für Damen des G. S. V Lieger: Frl. Arndt 22 Sek.; 2. Frl. Hauck 25.2 Sek. Seiteschwimmen für Schüler über 14 Jahren. Sieger: Guyot (O.-R.) 56,1 Sek.; 2. Stahl (R.-G.i 57.4 Sek.; 3 Reitz (0 -R > 1.2« ,, Min Seiteschwimmen für Schüler unter 14 Jahren. Sieger: Ho 1 zigel (O.-R.) 29 Sek.; 2 Kraushaar (O.-R) 29.8 6er.; 3. Schmidt I (D.) 30.0 Sek. In der Dorgabebruststasfel. in der die Damenmannschaft des G. S. D. gegen die Herrenmannschaft mit 15 Sek. Vorgabe startete, gelang es den Herren, die 15 Sek. aufzuholen; in 1:49 Minuten totes Rennen zu machen. Rein eZell: 1 34 Min. Brustschwimmen für Schüler über 14 Jahren. Sieger: Schneider (0.-R.) 52.3 6:t.; 2 Pirr (R.^.) 55.3 Sek.; 3. Zimmer (R.-G) 57.2 Sek. Lagenstaffel für Schüler unter 14 Jahren Sieger: Oberrealschule 1:49.2 Min; 2 Stadtknabenschule 1:58.6 Min.; 3. Dezirksschule 2:7 Minuten. Tellertauchen für Damen deS G. 6.23. Sieger: Frl. Wöhrmann 7 Teller; 2. Frl Arndt 3 Teller. Handüber-Hand-Schwimmen für Schüler unter 14 Jahren. Sieger: Rauh (O.-R.) 22.4 Sek.; 2. Lesch (St.) 25,2 Sek; 3. Schüler (St.) 28,2 Sekunden. Tellertauchen für Herren. 1. Schneider 7 Teller; 2. Heincck 4 Teller. Hand-über-Hand-Schwimmen für Schüler über 14 Jahren. Sieger: Gröninger (Pad.! 53.2 Sek.; 2. Hasenkrug (R.-G) 54.8 Sek. 3. Reitz (O.-R.) 56.0 Sek. Springen für Schüler über 14 Jahren. Sieger: Zimmer (R.-G.) 19 Punkte; 2. Pütter (Päd.) 17».', P.: 3. R e i h (O.-R.) 12' , P Springen für Schüler unter 14 Jahren. Sieg.: Max Schuler (6t.) 21 Vn Punkte; 2. Ebertz (P.) 18 Punkte; 3. im toten Reimen: Schnei- o e r (St.) und Müller (O.-R.) mit je 17 P. Lagenstas el. Dvrg b schw mm:n. Sieger: Herrenmannschast deS G. S. G. in 1: 44,8 Min. (Reine Zeit 1:32.8 Min.): 2. Damen Mannschaft des G. 6. V. 25eüebige Staffel für Schüler unter 14 Jahren. 1. Stadtknabenschule in 1: 20,4 Min.; 2. Oberrealschule 1:22 Min. Beliebige Staffel für Schüler über 14 Jahren. Sieger: Realgymnasium in 1:9,2 Min.; 2. 06er- realschule in 1:12 Min. Streckentauchen für Damen des G. S. D.. Sieger: Frl. Arndt. 32 Meter in 24.6 Sek.: 2. Frl Wöhrmann, 27 Meter in 30.8 Sek. Streckentauchen für Herren des G. S. V. Sieger: Eck, 2 Dahnen (34 Meter) in 26,5 Sek.' 2. Jung. 2 Dahnen (34 Meter) in 28 Sek. Rückenschwimmen für Schüler unter 14 Jahren. £ eger: Rauh (O.-R.), 26,6 6et.; 2. Ebertz (Päd), 29,4 Lek.: 3. HerberttSt.) in 32,0 Lek. Drustftaffel für Schüler unter 14 Jahren Sieger: Oberrealschule in 1:26.8 Min.; 2. Stadt- knaoenschule in 1:39 Min., 3. Bezirksschule in 1: 40 Min. Drusistafsel für Schüler über 14 Jahren. Sieger: Realgymnasium in 1:18,2 Min.; 2. Ober- rcancbule in 1: 20 Min. Rückenschwimmen für Schü'er über 14 3c&-en, Sieger: Pirr (R.-G.) in 57,2 Sek.; 2 Schneider (O.-R.) 1:05,2 Min.; 3. Weiß (O.-R.) 1:8,2 Min. Hindernisschwimmen für Schüler über 14 Jahren. 1. Sieger im toten Rennen: Guyot erleuchtet. Die Aufführung war unter der Regie Fcih Peter Buchs ungemein feinfühlig inszeniert. In prachwoller Schlichthrll w rite Toni Impekoven, der auch den Pro- und Ep log sprach. Kundry Sievert. Vorbert Schiller und Friedrich Ettel fügten sich dem Ganzen äußerst eindrucksvoll ein. Ein prächt-g s Bähnen- bilb hatte L. 6 ievert zu dieser w.rllichen Weihnachtsdichtung entworfen. 2, W. ♦ Jur Aufführung der Gymnastik- Schule Schumann-Grundmann. Herr Oberschulrat Dr. August Messer, o. Prof, der Philosyphie und Pädagogik, bittet uns um Aufnahme folgender Zeilen: Wer weih, wie außerordentlich schwer er hält, für die körperliche Seite unserer Jugenderziehung allmählich die nötige Wertschätzung und Berücksichtigung zu erfämpfen, der wird es herzlich begrüßen, daß wir hier in Gießen eine solche Schule haben, die so erfreuliche Früchte ihres Unterrichtes auftoeifen kann, wie dies bei der abendlichen Aufführung in der vorigen Woche gefchehen ist. Da auf dem Gebiete der Gynmastik mancherlei Richtungen im Well bewerb miteinander stehen, sv ist es begreiflich, daß je nach dem Standpunkt über den Wert einzelner Uebungen verschieden geurteilt wird. Aber das darf ja nicht Len Blick verschließen gegen das, was alle diese Richtungen gemeinsam anstreben und sicher auch ir gewissem Umfange erreichen. Jedenfalls hatte ich als Pädagoge von den Darbietungen unterer Gymnastilschule den Eindruck, daß sie nicht einseitig auf eine Richtung eingeschworen ist, daß außerordentlich zielbewuht und mit feinem pädagogischen Takt in ihr gearbeitet wird und daß nicht nur für die rein körperliche, sondern auch für die künstlerische Erziehung sehr anerkennenswerte Ergebnisse erzielt werden- (O/=2tj und puiter (’jSäbj in 352 Cer.; z. Re u, ch (Päd.), 37,0 Set; 3. Groninger (P), in 38,7 Set HinDernisschw-.ll.nen für Schüler unter 14 Jahren. 1. ® ö b u £ (B.) in 45,0 0 :t.; 2. Ziegler (O.--R.) in 46,2 Sei.; 3. Klar! (6t) in 48.8 Set Der Wanderpreis der Oberstufe fiel an das Rea! gy:r. n a f t it m. d 's mit 31 Punkten bor der Obrr'.SLklschule Sieger blieb ,die 27 Puntte c; . J)* .'. Zn dei Mnlcvfiitfe errang die Ober real- schul e V'j.l 3 Punkten vor der Strdtknaben- schnle 23 Jun!!en Sieg und Preis. Bei je .iebe'ücht über die Ergebnisse bedeutens O.-A Overrealschiule; R.-G. — Real- gyninasiun' B. - Bezirrsschule; St — Stabt- biabenschr.le: P Pädagogium: G. — Gymnasium. Wirtschaft Zur der Herabsetzung des ReichsbankdiskonLsatzcs erklärte der Rcichsbankpräsident Dr. Schacht in einer vor dem Zentralverband des deutschen Dank- und Danliergewerbcs in Berlin gehaltenen Rede u. a.: Sic Rückwirkung des langsamen Wieder- ansteigens der d.ntschen Kapitalkrast, die in einer Erhobung der 5^ceditorenziffern der Banken. Sparkassen, Genosse-.schäften und dtr Reichspost auf schätzungsweise rufammci 6>. Millionen Mark zum Ausdruck kommt, machte sich bei den Zinssätzen. wenn auch noch in bescheidenem Umfange, geltend und führte eine Annäherung derselben an den Reich sbaurdiskont herbei, die bereits die Frage einer Diskontermähigung in den Bereich Der Erörterung gezogen hat. Da jedenfalls über den Jahreswechsel eine Aenderung des Diskontsatzes von niemandem erwartet werden dürfte, ist mir die Möglichkeit gegeben, darüber ruhig ein paar Worte zu sagen. Die Reichsbank steht noch immer im Zeichen Der Kreditkontingentierung. die allerdings gegenüber dem 7. April eine Erweiterung von mehr als 15 Prozent erfuhr. Theo etisch würde man natürlich bei dem System Der Kontingentierung auch einen Diskont von 5 Prozent anwenden können, aber es wird doch immer das Bestreben der Rotenbank ble'ben müssen, den Diskontsatz in einem gewissen Verhältnis zu Den Zinssätzen des privaten Kapitalmarktes zu halten. Ich würde deshalb wünschen, daß die Bemühungen der Reichsbank um Die Schaffung des Privatdiskontmarktes etwas mehr älnterstützung als bisher bei Den Danken finden würden. Die Reichsbank wird ihrerseits ihr möglichstes in dw Ri htung Der Wiederherst-llung des Pr vatd.s vntmar tes tun. Denn Dann erst wird sich zeigen, ob die Frage einer Diskontherabsetzung aktuell ist ober nicht. In jedem Falle wird die Frage der Ermähigung Der Zinssätze und der Bankkonditionen nach wie vor das gemeinschaftlich zu erstrebende Ziel sein und bleiben, um Der Produktivität der Wirtschaft auch von dieser Seite zu Hilfe zu kommen. ♦ * 30 Millionen Dollar Kredit für die bayrische Industrie. Wie Die „Bahr. .Staatszeitung" meldet, ist Dem geschäftsführenden ^Präidialmitglied Des Bayerischen Industriellen- ^verbandes, Geh. Regierungsrat Dr. K u h l o , gelegentlich seiner Amerikareise von einem Konsortium ein KreDit von 30 Millionen Dollar für Die bayrische Industrie eingeräumt worden. Dr. Kuhlo ist gegenwärtig damit beschäftigt, Die Organisation für die Verteilung Der bewilligten Kredite Durcknusühren, Die in erster Linie für Die kleinen u. ) mittleren Betriebe flüssig gemacht werden sollen, und zwar Derart, dah ihnen Mittel in gleicher Höhe wie Die ihnen Durch Das Dawesgutachten auferlegten Lasten zur Verfügung gestellt werDen sollen. Die sicherzustellen- Den Kredite sollen unter Bedingungen gegeben werden, Die eine nutzbringenDe Tätigkeit ermöglichen. Auf eine Anfrage wird bestätigt, dah Der KreDit in Hohe von 30 Millionen Dollar von Den ersten amerikanischen Banken fest zugesichert fei, wenn auch die Verträge noch nicht abgeschlossen sind, Da Die Organisationsform nach in Vorbereitung betroffen ist. 4 Süddeutsche Eisenbahngesell- schaft in D a r m ft a D t. Die Hauptversammlung beschloß, das Aktienkapital von 26 Millionen auf 20,8 Millionen 3m. durch Abstemplung Der Aktien von 1000 von 800 Rm. umzustellen. Bad. Anilin- und Sodafabrik in Ludwigshafen a. R h. ©ie Gesellschaft hat, laut ..Berliner Börsenztg.", ein Verfahren zur Herstellung eines Schmelzzements zum Patent an- gemelbet. Frankfurter Abendborse. Frankfurt a. M., 17. Dez. Der heutige Abendverlehr stand unter De.n Eindruck Der politischen Lage. Die durch Die Erklärung Des Zentrums, welche sich gegen eine Rechtsregierung ausspricht. einer klaren Entscheidung wesentlich näher gerückt ist. In Dörsenkreisen begegnete diese ernannrg einer überaus aunftigen Aussafsung, Die Denn auch in einem überaus lebhaften Geschäft ihren AusDruck fand. Die Stimmung war fest auf allen Gebieten. Besonders Der Montan- markt zog wieder das ganze Interesse auf sich, I so dah die Steigerungen für diese Werte eine Fortsetzung sahen und neue größere Kursgewinne erzielt wurden. Auch die übrigen Märkte lagen fest, doch waren Die Kursbesferungen hier weniger bedeutend. Sowohl Elektro- wie chemische Papiere hatten neue Gewinne zu verbuchen. Eine Ausnahme bildete Der Bankenmarkt, Der vernachlässigt blieb. Lebhaft und fest verkehrte ferner Der Markt Der ausländischen Renten, von Denen türkische und ungarische Renten im Vordergründe standen. Dagegen zeigte sich für deutsche Anleihen fast gar fein Interesse. Das Geschäft war lustlos und Die Kurse bröckelten weiter ab. Die Abendbörse schloß bei lebhaftem Geschäft in fester Haltung. Deut che Anleihen: bproz. Kriegsanleihe 0,815 bis 0,820, 3proz. Preußische Konsols 1100. Ausländische Renten: Anatolier I 7. Do. II 7,5, Monastir 7,75, BagdaD II 9,13 bis 9,25, Zoll? Ztürken 10,9 bis 11,13, 4proz. kons. Türken von 1905 7,40, Do. von 1908 7,40, Ungarische GolD- rente 9,7, 1914er Ungarn 7,25 bis 7,35. Bank- aitien: Berliner Handelsgesellschaft 136, Gommer jbanf 6,1, Darmstädter Bank 12,75, Deutsche Bank 11,75, Discontogesellschaft 16,37, Dresdner Bank 8,40, Metallbank 18, Mitteldeutsche GreDit- bank 1,75, Oesterr. Kreditaktien 9,60, Reichsbank 64,25, Rheinische Kreditbank 3. Montanwerke: Gelsenkirchen 92, Harpener 126,75, Klöcknerwerke 62, Mannesmann 63 bis 64,75, Mansselder 4,1, Otaoi Minen 28,25, Phönix 53.50, Rhein. Braunkohlen 41,5, Rheinstahl 50,6, Stinnes-Riebeck 42,5 bis 43,5, Tellus 3,10, Kali Westeregeln 18,25. Ehemische Akt en: Badische Anilm 27,75, Scheide- anstalt 20,4, Elberfelder Farben 24,45, Th. Goldschmidt 19,25, Höchster Farbwerke 24,75, Holz- ve.k hl ng 7,75, R ckgersw rk 18,50. El ktvrwecke: AEG. 11,1, Bergmann 17,75, Licht und Kraft 7,80, Lahmeyer 12,50, Reiniger 2,50. Transportwerte: Rorddeutscher Lloyd 3,62, Schantungbahn 3,3, Baltinwre 67,5. Sonstige Industriewerte: Kleyer 2,70, Reckarsulmer 7,50, Afchafsenburger Zellstoff 24,30, Holzmann 4,95, Ludwig Ganz 0,18, Hed- dernheimer Kupfer 9, Gebr. Iunghans 12, Lech- ,werke 18,60, Rheinmetall 8,90, Julius Sichel 2,85. ®ör1enrnr1e. Krank',,vt, "v Schlutz. ftr» Sd;(ur. Abend« bö !e SAtuh- Su » StiuhR. Mittag» b"rfe . 1 . 1/ IG. 11. 1/ 12. 5° ?ru(Td)r •Reitfl'SanfetD» 2Hnd)5aiilelt)t 4 viititäc !)kidj..aii(rtt)e 3r <.ruitd)c Reichs nilkihe DeuNche Svarommienanleth« l6/«. Preußisch.: Äonlols <°t Stfier . . , .... Vesten 3e/t Vesten Deutsche Werth. Dollar-Skni. dko Doll Schutz-Lmretmg- ♦*lo Honnirfen........ 6% Äoldmerttar« .... Berliner HandelSacsellschatt kommer». und Pnvat-Be»uk Darms«, und 8iaiiona tbaut Deutsche Pank....... Tcuische verem-dank .... TiSconto ttommanbU . • . Metall dank.......... Mineldeuk'che Trcdtlbank . testenr'ichtsche Lrrdllaaftatt Welt baut........... Bochumer ©at ...... Buder.S ro DeaNch-Lurembarg...... (Mfcnhrd?n«r «rrgtnettt . harpener Pergduu Llalnverke Njchcr-leden. . . . stalnverk Weste regel»..... Lanrabükle ....... Cbcrbeharf Bergblm...... . 8i Hein na bl .......... Bikbeit Montan ....... Telluo Bergbau. ..... vambura Amerika Pattt. . . viordvruncher Lloyd Cderamischc Werke fltbtn . rtcmeutwerk Heidelberg . . Pl'ilipv Holjumnu klnala Ton« Guano .... Badiiche Anilin ...... Cdeiniiche Bkayer Alapdt . Nolds'Dmtdl .... Gnes cimer Electron .... Höchster ^ardlverke ..... polo'crkomnng . . . » » . . Mülaer-iverke Echeideauftalt Villa Eiektrt«5 16,40 ’9^5 16,30 Id — 1.80 1.7 1,75 1 75 9,j 9,60 9,-0 9,50 - 0.3 0,1 — — 83.25 84 75 16,40 16. 0 15,30 ■— >" l j 11, 0 8. ' - 8! 0 85 8 892 9> 0. 0 9 0 — 126.7 116 i) 126 2b 14 1 9 1-5C -•*> 18 25 17,7 18,40 6,4 6 0 - 2 2 1 6 5', 0 2.7b 53 1 < — 6J 6 97 0 10 — 43 41,2 > 41, 0 — 0,1 — — '5,3 25.9 3,6 8,62 3,50 3,7 — 2« - 4,90 4.9 4,9 4 8 — 11 25 10.7 27,.O 27,7k 7 30 27.40 w 19,1 19A 19,’O 19 ~’3 62 23.90 24, 6 24,7 24.10 24,40 7, i — 18 ' 7,75 18 20,40 2 <40 — •r. 10,90 11.1 10,50 11 17,7 17 17,4) — * — 83 61 1 7 71.9 26 2,70 2,60 2,.O 3,b — 3 3 — — — — 8,1 7.75 — w W- 1 1 ew ■rv *3 - W 1.5 1,C w — 2,5 2.) - 2.8 2.6 2 76 w— 10.2 10,20 4,48 *■ - —d .40 — - Berliner Börse. Berlin, 17. Dez. Die feste Grundstimmung Der gestrigen Rachborfe übertrug sich auf Den heutigen Verkehr, wobei das Geschäft angesichts Der bevorstehenDen Feiertage keinen erheblichen Umfang annahm. Das Interesse konzentrierte sich wieder auf Den Montanmarkt und hier insbesondere auf Rheinstahl, in Denen schon vorbörslich erhebliche Ilmsätze zustande kamen. Der Grund für diese Haltung ist in erster Linie in Auslandkäufen in Verbindung mit Den internationalen Verhandlungen der Eisenindustrie zu suchen. Auch für Harpener hielt das Interesse an, Die noch über dem Kurse der gestrigen Rach- börfe eröffnen konnten. Auf Den übrigen Märkten blieb das Geschäft still, wenn auch hier eine feste GrunDstimmung nicht zu verkennen ist. Rament- lich für Baltimore besteht nach wie vor Sntereffe. Am Markt Der heimischen Renten fanden große Umsätze in Kriegsanleihe statt, die heute, Da sich Die Aussichten für eine Regierung Der Volksparteien in Den letzten 24 Stunden gebessert haben, lebhaft gesucht waren. Der Geldmarkt blieb Wetter leickst. Tägliches Geld, das nunmehr zum Jahreszinssatz notiert wird, war mit 8 bis 13 Proz. p. a. angeboten. Monatsgeld nannte man mit 11 bis 14 Proz. Am internationalen Devisenmarkt blieb Die Lage ziemlich un- veränDert. Am hiesigen Devisenmarkt war nur geringes Geschäft. i rfl ioU voll voll voll toll voll voll voll voll voll voll voll iQ,> 73 6 19, 2 .2,44 1.8,9 1...07 C3.24 ,9 ?,11 112,77 £1.1 18.1) li,70 o,67 i 7j 73,9 10.7 5 2. 6 69/7 18,17 .3,61 1,-2 2,1 ' 1'3, 3 11, 3 8 0 lk,7 u.69 Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M. (ftn Pu>ioiiki> Mark auSuedntckt Vveuo-.«tre», Sondon, Neu» York, stapan, Rio de sta. eiro für eine irtnbeh, Wien a:tb Buduve» iür lOOnt» EtuVeiten, eile#! übrige fnr lOu ®in(jdten.j Telegraphische Auszahlung. flrn.-rtfanllttif Noten..... friaifrtif Roten Dänische Roten ...... kitalische Noten. ...... ssran^ösische *J< Ofen ...... Polläiidische Roten ..... i\t lieiiische Roten..... Ronvcaische Noten . . . . . Deiiiich Crfterr .äiOöfirontÄ Rumänische Noten..... Lchmedllche Noten ..... kchwei^er Noten ...... k panische Noten ..... Tschechoslowakische 9)otcn . . Ungarische No.cn . . . Frankfurter Getreivebörse. Frankfurt a. M., 17. Dez. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 21 bis 24, Roggen, inlänDischer 21,50 bis 23, Sommergerste für Brau- zwecke 24 bis 27,75, Hafer, inländischer 17ch0 bis 22, Mais (gelb) 21,75 bis 22,25, Weizenmehl, in- ländilches, Spezial 0 38,50 bis 40, Roggenmehl 33,50 bis 36,50, Weizenkleie 13 bis 13,25, Roggen- kleie 12,25 bis 12,50 Mk. Tendenz: steigend. Berliner Produktenbörse. Berlin. 17. Dez. Der Produktenma kt war im Einkla g A nerikas fest, doch ü';te man Zurück- t-ng ce e üjec Den amevi a ckschen Vv gängen aus, weil man Die Ursache Der dortigen Hausse noch nicht kennt und ix>i Jnlandsgeschäst noch zu wünschen übrig lasse. Der Mehlabsah stockt noch immer. Cs notierte Die Tonne Weizen (mark.) 222-228, Rv^en (mä L) 221—225, Ge.fte (märt) 242—257, G rste (neue) 194—223. H.»fer (mark.) 179-191, Mais (1202 Din ) 214—216, Raps 400. Leins rat 42)—425. Der Doppel-entner Weizenrn hl 33,^0—33,50, R ggenrnrhl 33,53 bis 33,50, Wci enUeie 14,CO—14,70, Rogge ^kl.ie 13,33, Diktoriaerbsen 29—32, kleine Erbsen 21—22, Futtererbsen 19—20, Peluschken 15—16, Acker- bohnen 19—20, Wicken 17—18, Lupinen (blau) UchO—13. Lupinen (gelb) 14,50—16, Serradelle (alt) 9—12, Serradelle (neu) 15—17, Rapskuchen 17—17,50, Torfme.asse 8,90—9^0, Kariös vif locken 18,70-19,20. ’•>. D/j'r. 17 Dez r. Repart. N 17 rinitliche Notierikni v-cio | -4'rtef ?jri a .3 , r • | < <1 rimn. Nk>,, BrN. Antw (Ebriftiaida Äopcnbnfl.’n Stockholm . 6elfingfor4 Italien. . London. . 9 ,62 S,b2> 1. 01 1.47J 9*9 öa.bl 63,5 13,70 11.,3 10, >9 1c,13 19,7j 4,20 J 12,65 61,41 9 17 5,927 11,73 t ,72 V-24 J,i 3 1,1.12 1,480 1.27 19.92 16 ‘s'42 13,74 113,01 16*07 19,67 4,11. 12.4’ 21,20 «■8.78 5,907 12,72$ 9,70 ,621 2,0? 1,6 "8 t. 7 .22 ’ 68 1t>9, 1 20,7 f 3,5 3 92 7 b,^2 10,19 1b,11 19,72 4,2) 12, o3 t1,4 18.9 f ,927 1k,76 6,7? 1,62 c,ud- 1,612 t,4tt 1,24 19,-2 oiluod ■oliluoü oll voll -’ClI l'Otl 1 01. .Voll 1 ClljDOll wu voll volvvoll voUluoll DLU.UO.l IC1 voll IDL.'ÜOll lotiivon lottluoil voll voll voll voll . Ul'juoll -Uli oll -■ui. voll -ou uuU tu voll T 17 Dc^r. r n vernichten. Der Verfasser g bt zunächst e ne fnab.ee Darstellung der physivlog schen Vorau, s t u :gen der Psychologie, dann d,e wicht gsten Tatsachen des Dorstellungslebens, erörtert den Zus nnmenhang zwischen Denken und Sprechen, die Theorien der Gefühle und Triebe, behandelt Die Streitigkeiten zwischen Detrrmin.smus und Ind.t rmmis nus und schließt mit der Lehre zur Aufmerksamleit und Llpperzeption. 1496 — Zeitwende. Unter diesem Titel geben Tim Klein, Ot.o ©rüiDter und Friedrich S?angen» faß in der G. Sy Beckschm Vrrlagsbuchh^n-lung München eine neue Monrtsschr.ft heraus. Die Herausgeber haben es sich zum Ziel gesetzt, der heute wieder von neuer Spann raft erfüllten evangel schen Geistigkeck das ihr b syer f hi ende, ihrer Brd.utung für unser gesamtes Kulturleben gemäße Organ zu schaffen. Die Zeitschr fi will sich aber keinesw:gs auf Rel givseö b schränken, sondern alle Gebvete Der moD.rncn Kultur in einer für jeden Gebildeten anreg-eiiDcn und fruchtbaren Form umspannen. Das erste Hrft enthüll u. a. neben einem einleitenden Aufsatz von Tim Klein, Der im Rainen Der freien geistigen Gnt- sche.dung ,gegen die Vorherrsch ist der Entwicklungsidee im modernen Leben rümpft. Sieber Die repräsentative Gestalt Sören K erkegaards gibt Martin Thust vom B'gr:ff des Marionetten- the. ters aus neue Ausschl ff?, w hr nd Fr vdrich Langensah in feinem 2lussatz über „Luther als Symbol" §u einer tiefen Erfassung Der Ded utung Luthers für unsere Zeit h nsührt. Zwei aufschlußreiche Beiträge über Mahatma Gandhi und Rufs sche Cch.cksalsfragen zeigm. daß Die „Zeitwende" bestrebt ist, ihre Leser über alle für Die zukünftige Weltgestaltung m. ßgerenden Fragen zu unterrichten. D r erzählende Teil des Hefte- wird durch eine Rovelle von Otto Stoessl, „Die Erw?ekten in Kon göb.rg“ b ftr t;en. D.ts Heft ist durch Rachbcldungen von D;er to n g r bekannten, vom D.rcktor des German sch m Musmms Heinrich Z mmeimartn ausgewäh ten uno g würdigten Gemälden Lukas Eranachs g schmückt. 1570 — Eine für jeden Politiker und letzten Endes für jeden Zeitimgsleser interessante und kennens» werte Sammlung Der Regeiisberg chen Buchhandlung in Münster i. W. behandelt in einzelnen Monographien „Die politischen Parteien des Erdballs". In Dem vorliegenden Heft berichtet Professor Felix H a x über England, Dr. Schönemann über Rordamerika, Dr. R. van Sint-Dan über Belgien und Rat.vnalrat Dr. Mato jo über Deutsch-Oe st erreich. 1454 Für 2 Mk. 50 pfg. Ein prachtvolles fürdie Hausfrau! 15 Päckchen der bewährten Oetker-Fabrikate darunter die neu herausgebrachten Feinkost - Puddingpulver sind zusammen mit einem Rezeptbuch in einer hübsch ausgestatteten Auswahl-Packung vereinigt und bilden ein nützliches und praktisches Geschenk für jetien Haushalt! 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Abflachung de /Pau, mit we jer Aaumerv gerungen nod Hnlicher, tn anschloh. lirei, alle Bä' Haft man do größten Teil war ein c das uns« Müde umg 3«it die stärk Dem Lokomoi ba8 die Der imd zugleich «essel- und die Borrats Speicher, die Kristallisierui Erzählungl Jeder Sani Land „Der D lieben Forst! von spannen und innigen lesen. Und der Gewinn mit allem, t 121 Fortsetzung lAachdruck verboten.) dem eine Hoch- 50 Pfg. olles empfehlen: Grünberg i. H., den 16. Dezember 1924 4 10159D 4 78.. (veinfteö amerikanisches . Pfund jfraul . . Pfund 4 92 . Pfund . . Pfund 4 Pfund 4 Pfund 4 Pfund 1O145D GESCHENK-KÖRBCHEN MM-W Abteilang Wim 189» tlliiDdl. Rotwein 40 70 240 Achtung! Zlchtung! 10163c 2‘Ü 21er 5L Miner ^“eVnTn*6"। Lekanutmachnng r? Alle Preise einschkickrlich Flasche und Treuer. in allen Preislagen Roßhaar Wolle 2 :: Kapok 9669a M iägigen haben. Pate nt- Matratzen einem zernagte den für der die der die Unverheirateten mit den Äonthwn und groben Speiseballe: es war eine kleine Stadt, im Lause der- Jahrzehnte auf dem Boden alten Salinen aus der Erde gewachsen mar. Und dieses Reich der Arbeit hatten der BJeijenmelji, la..^ 20 BlüleameBl 0 ... Pfund 22 zer- und und Auflage- Matratzen die Herliellung oei ’onipruntettea Lust, das Ladoratorium. die Wahlmühlen — weiter die 2k- beiterhäuser für die Familien und die Baracken 24 72 88 83 lassen, damit sie auch im Winter der nicht zu entbehren brauchte. war vor einem halben Fahr siebzehn ge- gltch aber mit ihrem zarten Körperchen Wen...... Sultaninen... Sorintiien.... Mein..... Mlazae........... Seiner Safelretroeln. Polstermöbelhaus A. Wehrheim Gießen, Löbarstr. 17 anlegen Blumen Sie worden. OTh. 20.- Mk. 20.- lafelmargotine . Pfund Feine Delikarebmargartne Hioenns eilra. Feinkostmargarine Benns ®olö.. Die rote Kaschgar Roman v-m Fedor von Zvbetiitz „Der Verfasser versteht es immer aufs neue, dem Leben in seinem lieben Forsthause und Bergwalde neue Seiten abzulauschen. Da ist nichts von spannenden Abenteuern, und doch liest man es mit hohem Interesse und innigem Behagen. Ein geweckter Junge zumal wird sich darin festlesen. Und wenn er bis zur letzten Seite gekommen ist, so wird auch der Gewinn nicht ausgeblieben sein: die Liebe zum deutschen Wolde mit allem, was darin leibt und lebt, wird sein Herz umfangen." Schulblatt der Provinz Sachsen. sich. . . . Kinder, bedenkt doch. eS ist *it am Krankenbett!" _ ‘Safe war wie ein Aufschrei aus auatlen Ba'erherzen. Der Direktor Kops und blieb stumm. — über sie gebreitet, und aus ihr spielten die brechlichen Fingerchen mit der Perlenkette dem Goldschmuck. den Gaben ihres Baters der Horas. „Gertchen." sagte sie. „die Goldschnur mit 2°Ü 72 a rs 68 laHand- koffer allerbilligst «i»d Carl tot. DnnHleliDololaöe 3 Las. 85 MMvlOlM 3 Tafeln V” 5fijmetjf©otoioöe 3 Tat. 1°* 'V/iIh*’ SlßOlOlflÖEs Sattln l'-x Band l-V in eleganter enhhan«tte „ VI-X „ BonlfiUün ......... 20er 51. Gmlllon Chalean Beanoale Südwein Samos ülahga lanagona Im Forsthause Falkenhorst Erzählungen und Schilderungen aus dem Leben im Bergforsthause und Dergwalde von Albert Kleinschmidt Jeder Band, textlich in sich abgeschlossen -und einzeln stäufl'ch), Mk. 4.50 Feinkost, Weine, Liköre, Kaffee, Tee, Kakao, Tabakwaren usw. in Körbchen geschmackvoll zusammengestellt sind sehr beliebte Weihnachtsgeschenke 9887a Heinrich Driesch, Seltersw. 70 Die Geburt eines Jungen zeigen an Studienrat Dr. Butz und Frau Emilie geb. Sarnes 21ttSniIel!y.Galgen!mg2'° .. 2°: 272 @eralo. Mosnutz Pfd. huseUatzleme . . Pfund UN O e R CO. NÄHMASCHINEN ACT. OES Vertreter in Gießen: Otto Reitz • Asterweg 44 Die besten Weihnachtsbücher für unsere Jugend In über 150 000 Familien verbreitet In jeder Buchhandlung vorrätig Verlag Emil Roth, Gießen Weihwein: V18L 22er Wehner Berg. F® 51. Miner 58Wergl‘° Ssnenüelmer GronS rs BiofienhhiöiöenBelmerr" 22er öallgartener Kies 1"° 21er ßleish. Santo! 2'22 Bahnhofstrahe 26 Ludwigftrahe 20 Walltorstratze 24 :: Frankfurter Strahe 89 10134c ewährten irikate ■ausgebrach- mulver sind lereptbuelt usgestatteten zereinigi un“ ches un ieschenk lushslt! Set Direktor schwieg einen Augenblick. Gr wgertc mit der Antwort. Der Ches war ein Hartkopf. der Widerspruch nicht liebte. .Man hat jflcfe mögliche geplant," sagte er schließlich, .und lief) eS ditf mein Ersuchrn hin wieder fallen. Aur den Fackelzug wollte man beibehalten. Aks Eh- rung. Man glaubt, die junge Gnädige werde ihn sich vom Fenster aus ansehen können — und vielleicht würde er ihr Freude machen. Es ist ja kein große* Spektatulum. nur so eine Art Huldigung. Soll ich ihn verbieten?" Die Riesengestalt Geisbachs muhte sich wieder bünen. Es ging durch den Querschlag zurück. „Aein. nicht verbieten", entgegnete er. .Das will ich auch nicht. Bloh nehmt ein wenig Aück- noch völlig einem Kinde. Auch auf dem kleinen brünetten Gesicht hatte die Krankheit die Züge nicht reifen lassen, und kein früher Ernst war in die hübschen braunen Augen getreten. Sie litt nicht unter Schmerzen, und der schwere Erschöpfungszustand, an dem sie hinzusiechen schien, hatte ihr ihre ungezwungene Harmlosigkeit nicht rauben können. Sie war selbst in ihrem Empfin- dungSlcben noch erstaunlich kindlich. Als der Dater mit ihr daS HeiratSprojekt besprochen hatte, war sie wohl ein wenig nachdenklich geworden, hatte dann aber fröhlich in die Hände geklatscht und lachend allem zugestimmt, als handle es sich nicht um eine schwerwiegende Bindung ihres Persönlichen, sondern um eine lustige Abwechslung. 3m Erker sah schweigsam eine starke schöne Frau, die Pflegerin, neben dem Bette Gerl, ballmählg gekleidet, gemachte Heiterkeit auf dem Freitag und Samstag 3 Pfund 1 iifliark sowie täglich Gulasch, Sauerbraten. warme Wurst. Guter Mittagstisch! 125223 Fritz Keßler. Betrifft: Die Erhebung einer Getränke- Verbrauchssteuer in der Stadt Giehen. Ich sehe mich veranlaht. erneut auf die Bestimmungen derGetrönteverbrauchfest euerordnung für die Stadt Giehen vom 31. August 1923 hinzuweisen, wonach Empfänger von steuerpflichtigen Geiränken, soweit He nicht als Großhändler zum monatlichen Abrechnungsperfahren von mir ausdrücklich zugelaflen sind, innerhalb 3 Tagen die bezüglichen Frachtbriefe und Rechnungen im Stadthaus Bergstrahe, Zimmer 19, zur Berechnung der zu entrichtenden Steuer vorzulegen haben. Giehen, den 13. Dezember 1924. Der Oberbürgermeister: Keller- 10158D „Aus deutscher Vorzeit" von Albert Kleinschmidt • gebet Band gebunden.........Ml». 2. Alle 8 Bände in Geschenkkassette. . . Mk. 15.- „Unter den Iugendschriften nehmen olefc gemütstiefen Schilderungen einen hervorragenden Platz ein Sie erfüllen alle Bedingungen, die das Elternhaus und der erfahrene Pädagoge an ein Buch stellen darf." Der Tag. Bisher erschienen: > I. Brinno der Thattenfürst (Zeit der Varusschlacht) II. Wehe den Besiegten «Zeit des Germanikus) III. Ltndmuth «Zeit des Donifacius) 10139D IV. Gundakar (Zeit Karls des (Braßen) V. Gottfried vom Nabenhofe (Zeit der Hunnenkriege) VI. Jutta von Gleiberg (Zeit der heiligen Elisabeth) VII. Sunna und Gerhtldis (Zeit der Bataverkriege) VIII. yiemar.nenfturm (Aus dem Jahre 378 n. Ehr.) Lichtspielhaus - Bahnhofstraße Heute bin elnwchL Nonnln«: Weihnachten im Film Wo ist mein armer Junge heute nacht? Schauspiel in 7 Akten. Ein einfach achllchtes Geschehen wird hier zum hohen Lied der Mutterliebe. Ferner: Ein vorzügliches Lustspiel. l«ce reute Du, ZK । U ■Qc.'J X,. ? jachen des ^hncrlfüni’tj ? langen. "’1 heraus. ‘ w bä nnnlt müllten c VS'b-eik, (mtJ Ntid.bcn tnin Wies b schüile.1 >-rnen Äuüur in ^iöen uib snuhi. % W echäst . Aufsatz von Tim >en zotigen Srü- Out der Satwld- ÜOsl. Urbn bk erl'gaards gib, deZ Äaiinnettoi» v hr n) ^r j)^ über,Lulau oU "g der Ted utung t Zwei auslchluh- ma Gandhi und 11, dah d:c .Zeit- über alle für die )ze',enden Fragen c 2:il de? Hesics Ott) Ltorssi, .Die ' t:en. D.:? Heft ifl v ng r Mannten, n Aus.-u-ns N UN) g Ü)Ü ch.nüL und letzten Endes ante und lennenS- nsaerg-chen M- behandelt in ein- e Politiken z". 3n dem wr* feilet Felis Ha, önemann übet )an Lint'Dan 'rat Dr. Maloja 6. 1451 Kleist, die Einsicht und die rastlose Findigkeit der Brüder Geisbach geschaffen. Aach den rnist- glückten ersten Versuchen, dem Grundsatz folgend, dast überall da. wo sich Salzquellen zeigten, unfehlbar auch Steinsalz vorhanden sein mülle, hatte man die Bohrungen ausgegeben, weil man neue Einstürze durch angesammelte ISaffmu» flüffe fürchtete. Die Geisbachs hatten Ende oct fünfziger Fahre das Gelände billig übernehmen und zunächst durch hydrologische Untersuchungen feftftellen können, dast die Zerstörungen nicht durch Grundwasscrströme. sondern durch Vebenzuslülle von Tagesgewässern entstanden waren, die man durch Einbauten abfangen formte. Am ‘Barbara» tage 1859 stieß man auf die ersten unverritzten Kalilalzlagcr Die Gewinnkosten waren hoch, da die Arbeiter noch nicht mit den neuen Derhält- nissen vertraut waren, aber die Entwicklung ging doch so rasch vor sich, dast man auch bald mit der Fabrikatenerz-ugung beginnen konnte, mit der Umwertung der Abraumfalze für chemische Zwecke und zur 2lckerbauverwendung. Die GeifebachS mit ihrer hünenhaften Kraft, Ideen in praktische Wirklichkeit zu übertragen, griffen mm gewaltig zu. um sich durch die Erwerbung von Mutungsrechten eine geregelte Besihordnung zu schaffen. Hemmungen und Scherereien blieben um so weniger aus, als man teils mit braunschweigischer, teils mit preußischer Gesetzbarkeft zu kämpfen hatte. Aber muskuläre Kaufleute wie dies Drü» derpaar setzten alles durch Es gab noch kein Syndikat, keine Kartelle. Die Intelligenz des einzelnen schuf für sich selbst, und als Kurt Geisbach verunglücke, schien es, als verdoppele sich in Hirn und Seele des Bruders der Tätigkeitsdrang. Er war der geborene Eroberer, ein ilnter- ncbmcrgenic, ein Selbstherrscher beim Werkschaffen. unangreifbar in seiner Ehrlichkeit, in der Weite seiner Lebensvorstellung, aber doch auch brutal als Sieger. Er machte die Kleinen tot und Astoria-Llchtspiele, Seltersweg Heute bis elnschl. Nonntaß: III. and IV. Tel! des Films: Ein Kind deMreten Liebe Jedermann Ist gespannt auf die weiteren Abenteuer von Wlskott Meyer und der blonden Hanna. Ferner: Ole Tragödie von Haiger Einxlff existierende Aufnahmen vo-i. Ort der Tat, die Opfer, Beerdigung u=w. Eine SINGER mit Mdoru.NählicH das praktifchfte Wei h nach ta- Gefchenk_z® schleuderstvniq m feinster O-aLltät erhalten Tie direkt vom Imker unter jeder Garantie das tGPid.-PostkoUlinkl. Porto u. Dervackung franko Stachnahme Mk. 16.90 von der Ein-n.VerkiiilMtelle d... Beten Bleeeaitl* IU|“. BtrkBri L Poltkonto Frank- surt M. 1137. X’U D Altes viel «Bleirödrem kauft BrühlschrTruckerei **D Vchulfrr. 7/tt. Die Geisbachsche Billa lag auf einer Abmachung der 'Berglehne, ein schmuckloser älterer Bau. mit wenig geschmackvollen, aus Gründen 9er Aaumerweiterung hastig d^vgestelltcn Anflehungen nach hinten heraus, wo auch ein park- ihnlicher. in den Wald übergehender Garten dch anschlost. Die Front deS Hauses lag dagegen drei, alle Bäume waren hier niedergeschlagen, so dah man von den BalkonS und Fenstern den gröhten Teil der Anlagen überschauen konnte. ♦8 war ein gewaltiges Gebiet von Baulichkeiten, »as das ungefähr in der Mckte liegende Schacht- aebäuhe umgab, jenen Schacht Bier, der in dieser 3eit die stärkste Gewinnung zutage förderte. Aus oem Lokomotivschuppen führte ein Schienennetz. das die Verbindung mit der Station herstcllte und zugleich die ganze Anlage umspannte: die Kessel- und Mafchinenhäuser, die Kohlenlager, die Vorrats- und Packräume, die gewaltigen Speicher, die Deckstation, die Gebäude für das Kristalllsierungs- und Lösungsverfahren und für ’/i ÖL 20 PF in cig.GrostrSsterei frisch ae Ck V^i L Tröstet, entspricht den höchsten VOC tErRaf,intÄun; 3.69 u. 4.20 Selfldfiee Ges^enkdoten Netnschmeckende Quality 4.00, Tott 2.90 Amulett möchte ich gleich ankflcn Aber iw Perlen trage ich erst, öenn du aus v uma zurück bist. In einem Jahr, nicht wahr?" „3a, mein liebes Kleinchen, in einem Fahr.' „Sann bin ich ganz gesund. Vater will mich zu einem Arft nach Goslar bringen das soll ein Hauptkerl fein. Die Baronin Äcmptni von Aonnendrebnichen war völlig gelähmt die hat er auch wieder geheilt. Gert, hilf mir doch bitte die Kette umlegen." Die grohe Pflegerin erhob sich aber (9crt mühte sich bered* das Goldk'ttchen um den Hais Thedas zu schlicsten. Mein Gott dachte er. ein Hais, den meine Hand umspannt? Su armes Dingelchen! -- Schon die leichte Bewegung di Theka bei dieser (Gelegenheit gemaebt hatte, strengte sie an. Sie atmete raschrr, unter der dünnen Haut ihrer Arme konnte man das Blut pulsen leben, die Augenlider senkten lieb. Doch He tämpsto lavier gegen die Schlafsucht an. das Kennzeid> nende ihres Zustandes, heut: wollte sie ihr nicht nachgeben. Mit müdem Lächeln sagte sie: „Wo bleibt nur der Vater?' „Sr wurde abberufen," entgegnete Gert. ..aber ich werde Nachsehen. Ollere und Hellmut Meyding sind auch schon da. es wartet ja alles! Ich bor greife nicht . . Da war er schon aus dem Zimmer „Eine blöde Posse", murmelte er. „3$ weis) nicht, wer mir mrbr leid tut, die Kleine ober ich selbst." (Fortsetzung folgt.) icyrttt ruhtgeltchttg über Die Lerchen. Sr erreichte Ungeheure*, nur keinen inneren Frieden ®r war nie mit sich aufrieben, weil lew Arbeitstrieb ungesättigt blieb. Unb bei allem seinem Bewältigungseifer konnte er daS Schicksal nicht meistern, das sich in seinem einzigen Kinde verkörperte. Thcda lag festlich gekleidet in ihrem Bett. Das Haus war schlicht eingerichtet, das 'JUoblllar stammte noch aus der Mahugonizeit, in der die Ausstattungskunst in schweisbewigen Aohrstühlen und hartgepolsterten Wangenfosas. in Oeldruck- bildern und gehälelten Kl'mgelschnüren zur Höhe trieb. GeiSbach in der herrischen Zucht seines Arbeitswillens hatte weder Sinn noch Verständnis für eine künstlerische Formenwelt. Vur im Schlafzimmer seiner Tochter waltete ein vornehmerer Geschmack. Es war ein großer, fast saal- artiger Raum, es war ja auch das Wohngemach, in dem die ewig Kranke ihre Tage verlebte, für die allein der Vater verschwenderisch sein konnte. Heute war vor den hohen Fenstern ein Altar erbaut worden, mitten in Palmengrün und zwischen den blühenden Dlattpslanzcii aus der Orangerie, die Gcisbach für seine Tochter hatte Ideal- nnd Rtfcriibniaiehlnsu Frau V3H k Cj Gießen.Ooethestr. 32 Tei. 261 i c Preise ®efMJt. innerktth immerhin eine Er fflfluc c« war Zwangslage, diesa Heirat mit dem qen