Dienstag, 18. März 1924 Erstes Blatt m. Jahrgang GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vnrck vnd verwH: vrühl'sche Univerfilätr-Vuch- und Sleindruckerei R. £atm in Gießen. Zchriftleitunq und Geschäftsstelle: schuMaße 7. m. 66 Erscheint täglich, anher 5onn» und Feiertags, mit d. Samstagsbeilag«: GlebenerFamiliend lättcr Monats»! ezvcrpreft: 2 Goldmark u. 20 Gold- Pfennig für Trägerlohn, auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Fernsprech-Anschlüsse: für die Schriftleitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten AnzelgerSieb««. postschecklonto: grantfurt a. M. 11688. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nackmitiag vorher ohne jedeVerbindlichkeä. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlid-,8, auswärts 10 Goldpfennig; für Re- klame-An-cigen d 70mm Breite 35 0 oldpfennig, Plotzvorschrift 20" , Auf- d)laq. - Verantwortlich ür Politik u. Feuilleton: )r Friedr Will) Lange; ür den übrigen Teil: Ernst Dlnmschein; für den Anzeigenteil. Hans Beck, sämtlich in Gießen. Der Hitlerprozeh. München, 17. März. (WTB.) 3n der heutigen Donnittagssitzung tourben die Zeugen Sani-- tätsvat Dc. P i t t i n g e r, Kapitänleutnant E h-r - Hardt, Korvettenkapitän Kauffer und Major Hungltnger aufgerufen. Dach der Mitteilung des Vorsitzenden loar die Zustellung der Vorladung an Ehrhardt nicht möglich, da er in der dem Gericht angegebenen Wohnung nicht angetroffen wurde. Zunächst wurde darauf der Zeuge Sanitätsvat Dr. P i t t i n g e r, der Dundesvorsihende von »Bayern und Deich", vernommen. Der Zeuge machte zunächst die Feststellung, es fei richtig, daß er Ende Oktober bei Pöhner gewesen war und mit ihm besprochen habe, ob er bereit sei zu einer aktiven Mitarbeit im Sinne der vaterländischen Delange und im Sinne des Generalstaatskommissariats. Pöhner habe starke Bedenken gehabt, weil er glaubte, daß Aahr doch nicht die notige Aktivität besitze. Diese Meinung sei auch in den vaterländischen Verbänden vorhanden gewesen. Die Frage der Akiivität habe sich aber darauf bezogen, daß Kahr als derjenige betrachtet wurde, der die große, wirtschaftliche Not zu mildern imstande sei. Zeuge habe dann den Baron Aufseß gebeten, Kahr m seinem Auftrage mitzuteilen, die Stimmung in den vaterländischen Verbanden sei keine gute, weil von feiten .des Generalkommissariats die Erwartungen auf Behebung der allgemeinen Aot nicht erfüllt worden seien, und er sehe heute schon den Tag kommen, wo diese Stimmung dazu führen werde, dah die Kahr treuen Verbände thr Treuverhältnis lösen werden. Er, Zeuge, werde das niemals mitmachen, und er werde' sich dann lieber vollständig aus der Bewegung zurückziehen, als in Gegensatz zu Kahr zu kommen. Ueber seine Reise nach Rosenheim bekundet Zeuge, im Oluf trage des Generalkom- missars habe er sich am Morgen des 9. No- vember nach Rosenheim begeben, um die Leute des Chiemsees aufzuklären. Der Auftrag gmg dahin, die Leute des Bundes „Bayern und Reich" in Rosenheim zu sammeln. Er habe deutlich gesagt, daß Kahr es ablehne, einen Putsch mit- zumachen, und daß er den Putsch Ntederschlagen wolle. _ „ Der Vorsitzende bezeichnet diese Darstellung als nicht übereinstimmend mit den Aussagen des Angeklagten Pöhner. Pöhner erklärt hierzu, bei der ersten Besprechung seien sie sich über das Versagen Kahrs vollkommen klar gewesen. Als Pittinger ilM an seine monarchistische Einstellung erinnert habe, habe er erwidert, daß Kahr durch seine Entschlußunfähigkeit noch zum Totengräber der Monarchie werde. Pittinger erklärt, von einem Zuge nach Berlin sei niemals die Rede gewesen. Weiter erklärte Pittinger, etwa Mit.« Oktober hab? Kahr zu ihm geäußert, einen wickschaftldchrn Separatismus, der jeden Tag ein politischer werden könne, mache er als deutscher Marrn nicht mit, lieber wolle er auf seine Popularität verzichten. Auf ctx Frage der Verteidigung erklärt der Zeuge, die Ausdrücke normaler oder anormaler Weg habe er von Kahr niemals gehört. Pittinger verlas bann einen Brief d?s Dedugaverlages, der die weiß-blaue Broschüre he au gen ben hat und feststellt, daß weder Kahr, oder Lo'sow nxch Seiner die Bro chüre verfaßt hab^ noch daß der Verfasser in einem Dienst- oder Abhängigkeitsver- hältr.^s zu einem der drei genannten H.nwen steht. Er, Zeuge, habe die D.oschüre nicht verfaßt und auch niemand aus dem Bunde „Bayern und Reich". Den Verfasser habe er diskreterweise Ve rnengelcritt. Rechtsanwalt Dr. Holl besteht darauf, dah der Zeuge den Rcrmen des Der- falsers nenne und verlangt einen Gerichtsbeschluß, ob ein Zeuge verpflichtet ist, eine Frage zu beantworten oder nicht. Der Gerichtsbeschluß wird einstweilen zurückgestellt. Für den Zeugen (Pittinger) tvar es von vornherein klar, daß die drei He wen im Dürgsrbräuke'.ler unter einem re^ wissen Zwang aearb'itet habe:) müßten. Auf eine Anfrage der Verteidigung erklärt der Zeuge, er habe die A?b?rzas Gericht zur Beschlußfassung zurück. Das Gericht beschließt, die gestellte Frage als für die Entscheidung des Gerichts unerheblich abzulehnen. Dr Pittinger stellt noch fest, er habe Ludendorff ersucht, seinen Wohnsitz nach Norddeutschland zu verlegen, um in die etwas zer- fah ene vaterländische Bewegung im Norden wieder Ordnung zu bringen. Ludendorff habe dieses Ersuchen abgelehnt mit der Begründung, daß er in Ncrddeutschland bei seinen ehemaligen Kameraden nicht viel Gefolgschaft habe. In der Nachmittages tz' ni wird Oberlandes- ge'ichtsra! Parst aus Nü.nb ra darubrr vernommen, ob ihm bekannt sei. daß Ehrhardt im Auftrag des General staatskommdsars nach Nürnberg gekommen und dort in seinem Auftrag Gelder zum Marsch nach Berlin gesammelt habe. Der Zeuge erklärte, ei' habe Ehrhardt nie Msehen und nie gesprochen. Der Zeuge Kapitänleutnant K a u t t e r weist darauf hin, daß seit d4r Berufung Kahrs an die Spitze der bayerischen Regierung die Beziehungen zwischen Berlin und München ihren rechtlichen Charakter verloren und einen politischen angenommen hätten. Sowohl General von Seeckt als der Reichskanzler hatten Fühler nach den nationalen verbänden ausaestrectt und mit ihnen zu verhandeln gesucht. Unzählige Abordnungen von Wirtschaftsverbänden feien bei Kahr vorstellig geworden und hätten die Erwartung ausgesprochen, daß er sich an die Spitze der nationalen Bewegung von ganz Deutschland stellen würde. Herr von Kahr hat bei dens .Unterredungen, die wir mit ihm hatten, keinen Zweifel gelassen, daß er ein Vorgehen einzelner Verbände nicht dulden würde. Zu den Vorgängen in den Tagen des 8. und 9 November erklärt der Zeuge, daß er, um sich zu orientieren, das Ge- ire alstaatskomml sariat an gerufen habe. Es sei ihm von Baron F-.etzberg bestätigt worden, dah es sich um einen Staatsstreich handele. Im Ge- neralstaatskommi sariat traf ich Kahr, der einen sehr erregten Eindruck auf mich machte und nur kurz sagte, dah ihm die Vorgänge im Dürgerbräu- keller keinen anderen Weg gelassen hätten. Er habe dem Eindruck gehabt, daß Kahr der Sache passiv, wenn nicht gar ablehnend gegen- überg>stand.m habe. Ich bat später Kahr, Süßer und Lossow, do»h 0U reZuchrn, eine Brücke zu Hitler-Ludendorff zu schlagen, um einen Kampf zu verhindern. Dies wurde mir auch zugesagt. nun überzeugt. Ich bin bereit, den Posten als Statthalter zu übernehmen. Darauf gab es ein Treuegelöbnis, das Zeuge sich nicht rührender vorstellen kann. Ludendorff und Lossow hätten sich fest die Hände gedrückt. — Nach Auffassung des Gerichtshof erscheint ein weiterer Zeugenbewris zur Klärung des Sachverhalts nicht mehr nötig. Die Verteidigung erklärt sich mit dem Gerichtsbeschluß einverstanden. Der Erste Staatsanwalt besteht jedoch noch auf der Vernehmung des Hauptmanns Hunglinger. Das Gericht wird über diesen Antrag noch Be- schluh fassen. Nächste Sitzung morgen vormittag. Internationalisierung. Frankreich versucht auf wirtschaftlichem Tlmweg zum politischen Ziel zu gelangen. Das an der Ruhr ergriffene „produktive Pfand hat ihm bereits Rhein und Ruhr gebracht, die der Versailler Vertrag ihm verwahrte. Die Micumverträge übertrugen die im Versailler Vertrag vorgesehenen Garantien des Staates auf die Wirtschaft; an Stelle des gesamten Deutschland traten die dem unmittelbaren französischen Zugriff ausgesetzten deutschen Gebietsteile als Garantie. Jetzt wird die 0 n - ternationalisierungder deutschen Eisenbahn betrieben, mit der trotz der Erklärung des Reichsveckehrsministers ernsthaft gerechnet werden muh. Sie soll ein Spezialpfand bieten an Stelle des auf der deutschen Wirtschaft ruhenden allgemeinen Pfandes. Sie soll Frankreich von den Lasten der Regie befreien, die allein für Januar auf 100 Goldmillionen Franken Fehlbetrag geschätzt werden, und deren weitere Aufbringung eine namhafte Erhöhung der franzöftschen Steuern und eine Fortsetzung des Frankenverfalls zwingend herbeiführen muß. Schließlich soll sie noch eine dauernde Kontrolle Deutschlands, besonders aber eine ständige militärischeDeherr- schung der besetzten Gebiete ermöglichen. Wer die deutsche Eisenbahn hat, hat die Hand an der Gurgel des Staates. Dieses bekannte Wort trifft nicht nur auf die Kommunisten zu, sondern mindestens ebenso auf fremde Stellen. Die Eisenbahn ist der kaufkräftigste Abnehmer der deutschen Wirtschaft; von der deutschen Eisenerzeugung werden mindestens 35 Prozent direkt oder indirekt (auf dem Amweg über Maschinenfabriken, Eisenbauanstalten, Lokomotiv- und Waggonfabriken) für die Zwecke der Eisenbahn verbraucht. Wie sehr eine Verkleinerung der Bestellungen der Cisenbahnverwaltung auf die Konjunktur rückwickt, kann man jetzt an der Eisenindustrie des besetzten Gebietes beobachten, die nicht zuletzt unter dem Wegfall der Bestellungen des Eisenbahnzentralamtes leidet. Auf die kommende Entwicklung weist die Tatsache hin, dah bisher fast alle größeren Aufttäge der Re- gieverwaltung nach Frankreich und Belgien gegangen sind. Die an einer internationalisierten Eisenbahn beteiligten ausländischen Stellen werden selbstverständlich alles tun, um den Industrien ihrer Länder Aufträge zuzuführen, ein Beftteben, das durch das Valuta-Dumping namentlich Frankreichs und Belgiens außerordentlich erleichtert wird. Es besteht die dringende Gefahr, dah in Zukunft die deutsche Eisenbahn als Kunde der deutschen Wirtschaft völlig ausscheidet. Dazu kommt noch der Verlust der Tarif h o h e i t. Nach den Bestimmungen des Versailler Vertrages sollen 1925 fast alle jene Bestimmungen Wegfällen, die die deutsche Ta- rifhoheit einschränken. Eine internationalisierte Eisenbahn würde aber ihre Verewigung bedeuten. Vor allem käme in Betracht eine Erdrosselung der deutschen Auslandskonkurrenz durch hohe Frachten nach den deutschen Seehäfen; Wegfall der billigen Ausnahmefrachten für Lebensmittel; Bevorzugung des ausländischen Durchgangsverkehrs bei der Benutzung der deutschen Eisenbahn, der jetzt schon Rabatte bis zu 60 Prozent genießt. Da in jedem Stück Ware ein außerordentlich hoher Frachtenanteil, teilweise 30 bis 40 Prozent des Wertes, steckt, läßt sich ersehen, von welcher Bedeutung die Frachtenquote ist. Schließlich kommt noch in Betracht die Weiterbeschäftigung der jetzigen Reichseifenbahnbediensteten. Die Verhältnisse im besetzten Gebiet lassen gute Ver- gleichsmahstäbe zu. Cs sind nicht nur rück- richtslose Verkleinerungen des Personalkör- pers vorgenommen worden. Es wird vielmehr auch die Arbeitskraft des verbliebenen Per- soitals in der schärfsten Weise herangezogen (teilweise herrscht 12— Ibstündige Arbeitszeit), wobei die Bezahlung des deutschen Personals vielfack nur einen Bruchteil des fast immer in Vorgesetzten-Stellungen befindlichen ausländischen Personals bildet. And die Gegenleistung für alles dieses? Positive Zusagen über die Begrenzung der Reparationsleistungen, über ein Moratorium, über die Räumung der besetzten Gebiete, über größere Anleihen usw. im Falle einer Internationalisierung der deutschen Eisenbahn sind bisher noch in keiner Weise gemacht worden. Die Fortsetzung des Separalistenterrors. London, 17. März. (Wolff.) „Daily News" schreibt, die letzte Information aus der bayrischen Pfalz sei sehr beunruhigend: sie zeige, daß die kürzlich« englisch-französische Regelung nicht befriedige, da die Separatisten trotz ihrer Abschüttelung ihre politischen Pläne in besonders unheilvoller Form fortseh^n. Die «SehmxrtTften Wen sich jetzt an ote Spitze Verschiedener Körperschaften von Arbeitslosen ge- stellt und mit Hilfe reichlicher Versorgung mit Geld und Waffen einen Terror geschaffen, der, wie es heißt, ebenso grob sei wie hr den Lagen, wo die sogenannte »autonome Regierung" die Kontrolle in Händen gehabt habe. Doch ernster sei die Behauptung, daß die örtliche« französischen Militärbefehlshaber diese neue Bewegung heimlich unterstützte. GS erscheine vollkommen klar, dab keine Rückkehr zu dem normalen Zustand ordentlicher Sicherheit folgen werde, bevor nicht die zwei oder drei führenden französischen Offiziere in der Pfalz gänzlichzurückgezogen würden und Ä>ie früheren Beamten, die der bayrischen Regierung wirllich verantwortlich seien, wieder in ihre wichtigen Qlemter eingesetzt seien. Es sei klar, dab bei der augenblicklichen Stimmung in Deutschland die bevorstehenden Verhandlungen in einer gefährlich gespannten Atmosphäre beginnen würden, wenn nicht vorher die Pfalzfrage aus dem Wege geräumt sei. Tagung der deutschen Frauenvereine. Mannheim, 16. März. (Wolff.) Ter Bund der deutschen Frauenvereine ist zu seiner 13. Sitzung zusammengetreten. An 200 Delegierte und ebensoviel Gäste aus allen Gauen Deutschlands und der besetzten Gebiete sind eingetroffen, unter anderen hat auch der Verband deutscher Hausfrauenvereine und der Verband landwirtschaftlicher Hausfrauenvereine D legi .rle entsan' t, ebenso wie die Berufsorganisationen der liierten Prst-, Telegraphen- und Msenbahnbeamtinnen Deutschlands. Hertwrzuheben ist die Anwesenheit der Vorsitzenden des Bundes der Schweizer Frauenvereine Die Tagung wurde von Frau St. Marianne. Weber- Heidelberg eröffnet durchs eine Begrüßungsansprache, in deren Verlauf auch die Treue der deutschen Frauenvereine gegenüber den Schwestern des besetzten Gebietes, besonders der Pfalz, Ausdruck gegeben wurde. Im Anschluß hieran tvvrde folgende Resolution einstimmig angenom» »nen: »Die zur Tagung des Bunkxä deutscher Hausfrauenvereine hier versammelten Fr.ru ru aller deutschen Gaue gedenken in Herzlichkeit und Treue der Frauen in den besetzten Gebieten, vor allem ihrer Schwestern in der Pfalz. Sie danken ihnen, daß sie in aller Rot und Bedrückung den deutschen Gedanken behalten. Sie versprechen, ihnen Treue zu wahren, und alles zu tun, um das Schicksal derer zu lindern, die von Haus und Hof vertrieben wurden, weil sie dem Vaterland nicht untreu werden wollten. Indem sie ihre Grütze über den Rhein hinübeo- senden, hoffen sie, datz in kurzer Zeit alle Schranken fallen werden, die heute noch deutsche Volksgenossen voneinander trennen." Der neue mecklenburgische Landtag. - Schwerin, 18. März. (Priv.-Del.) Hier tst der neue mecklenburgische Landtag zufammen- Setreten. Zum Präsidenten wurde der deutsch- nationale Abgeordnete I o v e n gewählt. Die heutige Tagung des Landtags wird sich mit der WahldesneuenMinisteriums befassen, baS nur noch aus drei Ministern bestehen soll. Für die Besetzung dieser Ministerposten dürften in Frage kommen für Inneres und Justiz, von Brandenstein, Vorsitzender des Mecklen- burgischen Landbundes (deutschnatl.), Landwirtschaft und Finanzen: Landwirtschaftsrat a. D d Oertzen (deutschnatl), Kultus und Muter- Hcht: Pastor Stamm (Deutsche Vpt.), * D"s 29 t-kp» oqrarnrn der Bayerisch it Vokkckvartei. München, 18. Möm. (WTB) In dem Wahlaufruf der Bayerischen Volksvartei mit der Parole »Bayern den Bayern" wird u. a. gefordert, drtz Bayern das Eigentumsrecht an den bayerischen Eisenbahnen, der bayerische« Post und die Polizeihoheit wieder erhalten, and datz die bayrische I u st i z h o h e i t rn einem Matze gewahrt vxn.de, wie es in der Reichsverfafsung von 1871 gegeben worden ist. Verurteilte Svione. Leipzig, 17. März. (WTB) Bor dem 8. Strafsenat des R-ichsgerichts wurde heute ein Spionageprozch verharrtest, der den Auftakt für den am Donn rstag stattsindenden Pro .etz gegen den Hauptmann d'Armont, den L:iler der französischen Spionagezentrale in Da'el. bildet. Zu verantwort n hatten sich die schweizerischen E aotsangehört ren, Kinoregisseur Binz und Gefreiter D o r m a n n und der Kraftfahrer Adler von den württembergischen Kraftfahrtruppen, so- wie die Braut Bormann8, F.irda Schenk aus Stuttgart. 'Binz hatte im Auftrag d'Armonts Bormann und Adler veranlaht, ihm geheim zu haltende Papiere auszuhändigerr. Es wurden verurteill: Binz zu 11 Jahren Zuchthaus, Bormann zu 13 Jahren Zuchthaus und Aus- stotzung aus dem Heere, Adler zu 21/2 Jahren Gefängnis und Frieda Schenk zu 2 Jahren autzerdem auf je 10 Jahre Ehrverlu st erkannt. Der Hamburger Hafenarbeiterftreik. Hamburg. 17. März. (Priv.-Del) In den letzten Tagen sind 26 mit Kohlen und Stückgütern beladene Dampfer, von der See kommend, hier eingetroffen. Seit SamStag konnte jedoch nur ein Dampfer abgefertig t werden und zwar nach Indien. Da der AuSgangsverkehr so gut wie stillgelegt ist, macht sich bereits eine starke Stauung von Schiffen an den Kais bemerkbar. In Arbeitgeberkreisen beabsichtigt man, den an der Vulkanwerft zur Reparatur liegenden Hapagdampfer „Hansa" als Wohnschiff für Arbeitswillige ein- zurichten. Die Technische Rothilfe setzte heute an acht Stellen im Hamburger und Altonaer Hafen insgesamt etwa 500 Mann ein. Die Lage auf den Werften ist unverändert. Der Hafenbetriebsverein berief für heute eine Versammlung ein zur Erörterung der £nder-Kliniken, ...... 26,43 Fstm. 1.-3. Kl. 39,30 „ 1.-3. Kl. 43,64 , 1. Kl. 2. , 3. „ 4. „ 5. „ 6. H 50 „ „ Reiserknüppel 30 „ Fichten.NadelholzknÜpp^ 19000 St. Duchen-Durchforstungswellen 9 Rm. Duchen-Rollscheit 2Ö „ „ Knüppel 51 „ Eichen.Scheit „ Knüppel „ Reiserknüppel August Kllblnger Seltersweg 71 sS % & "V«8ge. » »oti «-oHunit fc, ?tsiL Mittel- «nflep anderen 7Ln«erer li x b mar * der 3bt. 2on Qtobet Kl Aöghchsi X. ^M^steigerung Versteigert werden: Freitag, 21. lfd. Mts. aus den Staatswalddistrikten Tempel 10n, c und a der Försterei Baumgarten. mt s z KumHU Uu= «u< Scheiter Rm.: Buche 2. Kl. -- 0,6, E'che Vetzberg bei Gastwirt Becker in Betz. 9 ß[_ o 7. Birke 2, Linde 2. Kl. = 1,3, , . ..A — '— (Erle 2. Kl. = 5,2, Kiefer 1. Kl. — 315,9, 2 Kl = 14, Lärche 0,8, 5id)te 2. ßl. == 7,0; Knüppel Rm.: Kiefer 4,4, Fichte 2. Kl. = 9,8 Rm ; Reisig Rm.: Esche 66, Aspe 16, Kiefer 425, Weymouthskiefer 7, Lärche o, Fichte426; Stöcke Rm.:Kiefer49,6, Lärche2,1 ^Vorae'zeigt wird nur das Holz in Tempel 10. Beginn der Versteigerung vor- Mittags 9 Uhr auf der Kreisstrahe Giehen -Hausen an der Langschneise. Weitere Auskunft durch Herrn Förster Wenges Forsthau» Baumgarten. 1V98U Giehen, den 17. März 1924. Oberförsterei Schiffenberg. Gez.: Schneider. r bi-« »As durch 01‘ Ä ir «(teftnrf L-rte-u-^ sangvereftrs unD der Schulkinder, sowie durch gemeinsamen Gesang unterbrochen, und so dürfte der Abend seinen beabsichtigten Zweck vollkommen erreicht haben. Kreis Alsfeld. * Alsfeld, 15. März. In der ^neral° Versammlung der Ober hessischen Kornhausgenossenschaft wurde mitgeteilt, daff die Mitgliederzahl heute auf über 1200 gestregen ist. Es wurde u. a. beschlossen, die vor «m 31. Dezember 1917 eingezahlten GeschaftsgutlMen dadurch wieder auf die frühere Hohe, aasVvld- mark, zu bringen, dah 5 Mk. per Geschäftsanteil bis 1. Mai ds. Zs. neu einzuzahlen srnd, wahrend der übrige Betrag aus dem Reingewrnn der nächsten Jahre aufgewertet wird. .iX" nad} dem 1. Januar 1918 eingetretenen Mrtglwdern wird der Betrag der Einzahlung nach dem Stand der Papiermark zum Dollar am Tage der Einzahlung berechnet. Die Einlagen werden wie bet den Kassen und Danken behandelt. — 3« der Ober real schule und der höheren ®ab- chenschule gingen bei einer Sammlang znm Besten der durch die Separatisten 95^5^9^ Deutschen in der Pfalz 178,63 Mark bzw. 20,50 Mark ein. Kreis Friedberg * Butzbach, 17. März. Die Pfalz- und Rheinspende erbrachte hier den Betrag von 947,98 Mark. Heffen-Ntchau. fpd. Frankfurt --.M.. l7. März. Die Ehefrau des Weißbinders Peter Gebhardt in der Ki-Sstrah- 12 stürzt« Samstag nach, mittag beim Fensterputzen aus dem zwelten Stock ihrer Wohnung auf die Strafte. Sie blieb sofort tot. ^inEM hie sigen Krankenhause 'stürzte sich eine ältere Frau in einem Fieberanfall von einem Balkon in die Tiefe. Sie konnte nur als Leiche geborgen werden. — 0m House Kn>n- vrin^nstrafte 47 stürzte ein 13jähriger Schü- ler^auS einem Fenster des sweiten Stocks und blieb lebensgefährlich verletzt liegen. —__ Turnen, Sport und Spiel, Stangen 1. Kl. Krofdorf, den 17. März 1924. Der Bürgermeister.199013 Oberförsterei Treis. 1991D I. B.: Schneider. Etchenstämme 3. Klaffe — 4,73 Fstm. 53 „ 4. 60 „ 5- 76 „ 6. 1 Kiefernstamm 2. 7 Kiefernstämme3. 9 4. Mittwoch, 2. April d Z^, von 1 Uhr nachmittags an, im »Felsenkeller i (Hotel Schwab) in Giehen, Liebtgstr. 5 Eichen-Schnittholz, Fstm.: 63 , 1 Kl, 87 2., 145 3., 288 4. Oberfdrste- reien Alsfeld, Homberg, Rieder-Ohmen in Grünberg (Obechessen), Romrod- Rord, Wahlen. , Cichen-Stammholz, üstm. 1. Kl.. 104 2., 272 3., 634 4., 752 5., 597 6. Oberförstereien Alsfeld, Burg- Gemünden, Eudorf in Alsfeld, Grünberg, Homberg, Kirtorf, Rieder-Ohmen in Grünberg, Romrod-Rord, Romrod- Süd, Stvrndorf, Wahlen. Eichen-Schwellenhvlz, Fstm.: 113 1. Kl., 65 2 Oberförstereien Eudorf in Alsfeld, Romrod-Süd. Buchen-Schnittholz, Fstm.: 15 1 Kl, 136 2., 173 3 , 21 4., 0,41 5. Kl. Öbersörstereien Burg-Gemünden ®run- berg, Homberg, Kirtorf, Romrod-Rord, Wahlen. Duchen-Stammholz, Fstm. 12 1 Kl 37 2. 6 3., 45 4., 26 5. Oberförstereien Alsfeld, Eudorf in Alsfeld. Romrod-Rord, Aomrvd-Sud, Wahlen (Dazu vielleicht noch 12o Fstm. 3 bts 5. Klasse aus Oberförsterei Kirtorf.) Buch e n»Sch w e l l e n h o l z, Fstm.. 10. 1 Kl. aus Oberförsterei Eudorf m Alsfeld. Hainbuchen-Stammholz:^ 0 3 3 Kl., 10 4„ 25 5., 32 6. Oberforsteveten Alsfeld, Eudorf in Alsfeld, Homberg, Romrod-Rord. Erlen-Stammholz, Fstm:2 5., 10 6 Kl. Oberlörsterei Eudorf in AAeld. Kiefern-Schnittholz, Fstw-- 8,43 1., 24.87 2 . 114 3. Kl. Oberforste- reien Grünberg, Homberd- Romrod- Süd, Rieder-Ohmen in Grunverg. Lärchen-Schnittholz, Ffvn.: 2 2., 4 3 Kl. Oberforsterei Grünberg. Hainbuchen-Rutzscheiter, Rm.: 139. Oberförstereien Alsfeld, Eudorf in Alsfeld, Romrod-Rord, Wahlen, Rte- der°Ohmen in Grünberg. Erlen-Rutzscheiter, Rm.: 16. Oberförsterei Eudorf in Alsfeld. Hainbuchen - Ru tz knüppel, Rm.: 61,4. Oberförsterei Eudorf in Alsfeld, Romrod-Rord. Alles weitere bittet man von den zuständigen Obersörstereien zu erfragen. Romrod (Oberh.), 14.März 1924. 3. A : 5. 5. Fichtenstömme 3. : 5a ' 5I> KSrtner BvMNedsr-Fasste von 1 E^eine Reihe eigener Komposi^E,. von . Ertnnerrrnqen". eine Konzert Fantasie, „SS seriöser gehalten die .übrigen ftnchlerer Art waren. Alles in allem geigte & BQ vorbei ür Rhein und P, al »wurde hier im über- füllten neuen Schulfaule In Form eine« ©e» melndeabend« abgehalten. Durgermer- iter Schwarz eröffnete und leitete die Der-- fammlung und wies auf den Zweck des Abends 8>tn DfarramtSkandidat G u h m a n n hielt "inen QJortrag ..Aus alten Seiten bet ®e= ineinde", an der Hand der zahlretch vorhandenen Urkunden und KirchenLücher, besonders t>tc Not des 30jährigen und 7jährigen^Krieges toi das Kirchspiel und die Gemeinde schildernd. Landwirt Ludwig D e ck e r IV. gab hierzu noch einige interessante Mitteilungen und trug em selbstverfertigtes Gedicht vor, in dem der deutsche Rhein besungen wurde. Lehrer H e r b st schilderte die Not der Gegenwart in ' der Pfalz und am Rhein und machte die Herren warm für die zu diesem Zweck erfolgende . Heineindesammlung. Dekan Guftma n n rich-- ' tote im Schlußworte die Gedanken aus Der- aangenheit und Gegenwart zu den Zulu ns t S a u f g a b e n hin. Die einzelnen Vorträge wurden durch gute Darbietungen des Ge- (Grubenholz) = 5,36 Donnerstag, den 27. März ds. I«. mittags 1 Uhr in der Wirtschaft zur Traube dahier wird die hiesige Feldjagd (etwas Wald) in drei Jagdbogen auf weitere 6 Fahre verpachtet. Bedingungen werden vorher bekannlgegeben. 1993D Groh.Felda(Oberheffen), 15.Mäm 1924. Hessische Bürgermeisterei Groh-Felda. Polzing. Montag, den 24.März, »ornt ' «'/. Uhr beginnend, werden aus I ben Distrikten Ober-Seilbach 2, Nieder- Seilbach 7a und 24 versteigert: Stämme, Eiche. 3,42 Fstm. 5. Kl., 6,49 Fstm. 6. Kl., Fichte: 2,75 Fstm 5b-ÄL: Derbstangen. Fichte: 4,32 Fstm. 1. Kl., 61 Fstm. 2 KU Reisst a n g e n, Fichte: 21.34 Fstnr.1. Kl., 1,00 Fstm. 2. Kl.: Rutzreista Fichte. Rm. 160; Brennholz: Scheiter, Rm.: 42 Buche; Knüppel Nm^: 54 Buche, 12 Hainbuche, 28 Eiche 4 Kiefer, 4 Fichte; Reisig. Atm: 195 Buche, 35 Eiche, 135 Kiefer, 27 Fichte» Stöcke, Rm.: 36 Buche, 10 Elche, 2 Fichte. Zusammenkunft in Distr Ober- Seilbach Abt. 2 bei Dr. 1. Die Fichten- Derb- und Reisslängen werden nicht voraezeigt, ebenso nicht vom das Reisig und die Stöcke. Dasselbv wird in Riedec-Seilbach Abt. 7 a Der- steigert. Es wird empfohlen, sich das Ho^ vorher anzusehen, da spätere Einwendungen wegen Güte usw. nicht be» rücksichtigt werden. Die blau durch- stcichenen Nummern werden nicht ausgeboten. Bezüglich des Nutzholzes wer» den nur Handwerker und Selbst Verbraucher zum Mitbieten zugelassen. . Mehr als 6 Rm. Scheiter und Knüppel werden an den einzelnen Käufer nicht abgegeben. Weitere Auskunft erteilen auf Wunsch Förster Müller, Mten- Buseck und die unterzeichnete Stelle. T r e i s a. d. Lda., den 17. März 1924. 14 „ 5. 3 Fichtenstämme4. 8 „ 5a 22 „ 5b n Die Bedingungen werben vor Bersteigerung bekanntgegeben oder auf Anfrage (Postkarte Rückantwort) bei dem Unterzeichneten »u erfahren Zu» I fammenkunft vorm. 10 ilbr a:m Obnholz. Bellersheim, den 16. März 1924. 1 De? Markmeister: Hahn. [1994D Fichtenstämme (dürr) 4.K1. 4 » 3,56 a Angebote in Goldmark si pro Meter Getrennt nach Losen, Sortiment und «fallen mit d-r Auffchnst bis spätestens Samstag, den 22. ^tarz, mittags 1 Uhr, bei unterzetchneter Bürger meisterei einzureichen, woselbst die Troffnimg stattfindeu Bedingungen werden vor Eröffnung bekanntgegeben. Zahlung des Kauf »reifes geschieht in 3 Raten und zwar /, am 1. April, */„ am 1. Jult. »/, am 1-November 1924. nvt= .J.9840 Ettingshausen, den 17. März 1924. Hessische Bürgermeisterei. I. V-: Opper. _______ Kiefernstämme 2. Klaffe 2 St. « 3. „ 21 , Brennabor-Kinderwagen und -Klappwagen sind weltberühmt und unerreicht in Qualität, Schönheit und Preis Niederlagen in Gießen nur bei erthold Kühne ........ , Donnerstag, den 20. März, vor» —5=—=--st—♦“----------- mittags 10 Uhr anfangend werden im Holzversteigerung. fo,9tnbe men9cn Brandoberndorf, den 14. März 1924. Der Bürgermeister Stahl. 1870D lstderein. )ie nur bis bleibt noch ?t, und Ml 1 Mr, Litt SitUaq und be« ®ern« n b o I i n e n- der Denen )[|ng8nxttcr= »en Verlauf vvn Bauer isziplinierlen ^-Orchesters, leben MM llch von den »je auberbem mieten, die ch beachtens- beiden Kon« . das preis- rfl VVN Kvll' näherten lH hüh-Fantasie !er Milt - Zs war ei« i Milglirder nrnten Din» glichen Griff .listens Der- Fcanffurk ch zu geben, nt, das. lvaS te, gewannen Immer wie« mscheni ^auber^er is bis M ix>5 iS* n einen r&r* vlolton 2 eS Bet bedecktem Mmimel unv bA Nebel möglich, den SchiffL»rt ge-mm festzustellen nmn muffte sich auf Schätzungen verlafte"- Navigationsoffizier war, bildlich gefpr)chen, jMinb“. Hetzt tarn er vermittels der Radw« Strahlen .sehen". Dickse durchdringen Nebel und Wolken uard .sehen" zwar nXd* die Donne ibet Me Sterne, aber sie finden die Landstationen und rwar mit Hilfe der Rtchtunassucher. Dreht man lLhmÄr in einen te&en Winkel zu der Station, so wird man nichts hören, dreht man ihn aber in die Richtung der ankommenden Radio- wellen, so kann man die Signale mtt grohter Deutlichkeit hören. Nimmt man also Peilungen von zwei Landstationen, s) kann man drn Be° stimmungsort des Schifses^svfort genau^^ststellen. 2m dichtesten Nebel und in der schwärzesten Nacht kann der Kapitän der „Maiesttc sofort feststellen, wo er sich befindet. Gr kann aber Bücherti^ch. - P. Dominien» Bohner .Der gregorianische Choral". Sein Wesen, Werden, Wert und Dortrag; mit vielen Notenbeispiel em (Musikal. Volksbücher, herausgegeben von Adolf Spemann.) 3n ganzleinen 3.50 GM. ist geradezu erstaunlich tote der bekannte Vene diktinerpater und Musikgelehrte «S m diesem neuesten Barch der ausgezetchneten Muftkaltschen Volksbücher versuchen hat, das hochinteressante Gebiet des katholischen Kirchengesangs in knappster Form, in klarer Gliederung und mit warmer, überaus anschaulicher Darstellung zu «nTschlteffen und diese durch zahlreiche, llug ^ausgewählte Notenbeispiele zu beleben. Das Studium des gregorianischen Chorals ist für unsere Musikbeflissenen von aröftter Wichtigkeit, denn eines unsrer müsikalifchen Ziele ist ja r^e Gewrnnung einer neuen, ausdruckstarken Melodik; für katholische Geistliche aber wird das Buch schon wegen der genauen Anweisungen für den Vortrag bald vollkommen unentbehrlich werden. — Buhmann. 14 Wege zum Gluck, Frauenbekenntnisse a u s u n ] e t et qeit Verlags- und Druckereigesellschaft Stuttgart, ' Verlagsort Ravensburg, drosch 0,60 Mk. Zn diesem Büchlein sprudelt em köstlicher Vorm inneren Menschentums, ein Gesundbrunne!, für den müden und abgehetzten Wanderer am Wege des Alltags, ein Quell des Ansporns und ein Spender frischer Kräfte für den Kampf des tagltchen Lebens. __________ Wettervoraussage 5b „ 28 . ßos III. Distrikt Kllngezipfe Kiefernstämme 3- Klaffe^ St. = 11,11 Fstm. versteigert werden: Scheller: Buche 23 Rm., Knüppel: Buche 100, Eiche 28, Birke 1, Aspe 2, Kiefer 2, Lärche 1, Fichte 7 Rm.; Stamm- re .sig: Buche 137, Eiche 7 Rm.; Astreiflg: Eiche 11 Rm.; Stöcke: Buche 3, Fichte7Rrn. Stämme: Esche 2 Stück — 0,21 Fstm.; Derbstangen: Esche 5 Stück — 0,25 Fstm., Fichte 2 Stück - 0,06 Fstm.; Reisslängen: Fichte 75 Stück — 0,52 Fstm.; Nutzknüppel: Lärche 2,3 Rm. . . Das Nutz- und Brennholz im Distrikt Öffnungstermin am Fiegenberg, sowie das Brennholz im Watt- Dienstag, den 25. Marz 1924, Lgel wird am Ende der Versteigerung vormittags 11 Uhr, I ^oorgezeigt ausgeboten emzureichen. Zuschlagsfrist ö J-age. Zusammenkunft am Langder Weg ober- Gieszen den 17. Marz 1924. haih der (Eingatterung. 1987D ??.derwaUungen 1989B 9 Ruppertsburg, den 17. März 1924. der Universitäts-Kliniken. | Gkenscheiter 4. Buchenknüppel 5. Hainbuchenknüppel 6. Eichenknüppel 7. Dirkenknüppel 8. Fichtenknüppel 9. Lärchenknüppel 10. Hainbuchenreisig 11. Eichenreisig 12. Fichtenreisig 13. Buchenstöcke 14. Eichenstöcke 15. F'chtenstöcke Sämtliche Bedingungen werden vor Versteigerung bekannt gegeben. Zusammen- hunit vormittags 9‘/. Üht am Ba^of °°"Ln°g-d°rs. den 17. Wlärj 1924. Bürgermeisterei Langsdorf. Sv mancher Radio-Amateur mag sich sch>n gefragt haben, ob eS den Riesen des Ozeans, den modernen Pasfagierdampfern auch m^lich ist, mitten auf dem Ozean Muftk und Vortrage von den amerikanischen Rundfunkstationen za Horen. Gewiff können sie es. Aber bre Radwbeamten dieser Schiffe, kurz Funker genannt, ha^n etwas anderes zu tun, als sich mrt dem 2lnhvren von Vorträgen die Zeit zu Der treiben und widmen den Mufiksttlcken, die ihnen zu Ohren kmnmen, nur gelegentlich, wenn es gerade rhre Zeit erlaub t. einen Augenblick ^hre Aufmerksamkeit^ Eftr Schiff z. D. wie es die „OHaiefttc ^r White- Star-Line ist das gröftte Schiff der Welt, kann mtt jÄ! ^li^en Siatton in Cßerbinbung treten, vorausgesetzt, daff diese die nötigeWelenanlage bat, um gehört zu werden. Es kann die amen kanischen 360 Meter Rundfunkstationen, die ZazK° mufik-Dorträge und Anekdoten ^verbrerten ab^ hören und es kann auch mit den transatlantischen 20 000 Meter Stationen in Devbindung treten, die ihre Meldungen um die halbe Welt her ttn verbreiten. Meldungen werden gesandt und emP^ fangen auf verschiedenen Wellenlängen, wober bemerkt werden mag, daff die Wellenlänge bte Entfernung von dem Kamm einer Welle bts zu dem der nächstfolgenden bedeutet, ganz gleich, ob eS sich um Wasser-, Luft- oder Aetherwellen handelt. Die grvffen Stationen senden Wellen aus die viele Meilen messen und die vvmMeer selbst beim schwersten Sturm erzeugten We en ind sehr bescheiden dagegeir. denn es gibt selten Wellen, die von Kamm zu Kamm mehr denn 100 Fuff messen. Die Radio-Einrtchtung der „Majesttc" ist so eingerichtet, dah sie auf Radiowellen von 360 bis 24 000 Meter Lanae eingestellt werden kann. W dtese ^le mnn rede Station, die sich in Hörweite befindet, gehott werden. Die Wirksamkeit der Anlaac-wird noch (erhöht durch die gewalttge Grofte des Schiffes, und jeder Radio-Amateur wird bieS ohi^ werteres verstehen, denn er toeti>, die Höhe der Anlage hat, und dre der Majesttc i — ■ - .Ä- - „„ „ 12 .. Los IV. Verschiedene Distrikte Kiefernstämme 3. Klaffe 2 St. - M- Fstm- a Gießen, den 18. März 1924. 018294 V Nochmals zur gefälligen Kenntnis, dast ich wieder in meiner teuD .............................................. JJ1US Frau Anna Kanold Wwe. und Kinder. 018272 Gießen (Landgrafenstr. 8), den 18. Marx 1924. »1M7» 5 Beerdigung Mittwoch, 19. März, 3 Uhr nachm., Neuer Friedhof. Lillhcl-rrügkr 'l'crftnuenmo Mittwochs den 19. kaufen. 20041) Betten, aiiTiT I" 11111 fflfflffffffri 11111110II11 ITNNTMTITlTNNTMN^M 5 Gießen, den 18. März 1924. •18237 kauf 19921) nibt ab 018284 gesucht. 20100 wahllos & Palmin Eftol Jiaufe Quieta / P^st-Uchtspleie J Reparaturen Ersatzteillager Dazu der usw. Will BtS von 7 bi« 10 ilbr: < ■ - rmmnnmi < Die Beerdigung findet statt Freitag, den 21. März 3 Uhr nachmittags auf dem Neuen Friedhof zu Gießen. Volt 2 Ilbr feigere ich gaffe 3: Sofas, auch nebraudite, ton 3,50 tVteier Länge, ai: ab, vet' Braud c k Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme, für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers, für die aufopfernde Behandlung des Herrn Reg.-Med.-Rat Dr. Szubinski, sowie den Schwestern des Evang. Schwesternhauses, dem Ruderklub Hassia für die Kranzniederlegung und die zahlreiche Beteiligung, sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden und allen denen, die unserem lieben Entschlafenen dasletzteGeleit gaben,sagen auf diesem Wege innigsten Dank Schrreider- lehrlirrg i sucht Schneider- meister Stein, Stelnstraße 12. Jul. Wellhöfer Telephon 743. -i, ?! fcheinbar billige Srfatjmitte!. flicht der Freis fiir das Faket, Iandern der Freis des fertigen Jfaffees ift maßgebend! Quieta iß im Gebrauch billiger als andere Fabrikate und dabei von feinem Föhnen» kaffee kaum zu unterfcheiden! Terpentin'Schuhputz. macht wasserdicht Worhe LutrMunaki 4 Co. A.-G. Bwkn-Uchtonberg Gestern entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann Heute früh entschlief sanft, infolge von Grippe, fünf Tage nach der Geburt ihres dritten Kindes, meine liebe Frau Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgange meines lieben Mannes, unseres guten Vaters sagen auf diesem Wege innigsten Dank Frau Elise Mickel und Angehörige. Bis einschließlich Mittwoch der spannende Zirkusfilm Zirkus ftlelly 2. und 3. Teil und Schluß. Der Film atmet eine seltsame Spannung. Großartige Zirkusattraktionen; wie Pferderennen MiianiiW Schneiden v. sämtlichen Obst- und Teerensträuchern werden fachgemäß ausgeführt. 0lR99? fleinr. Jnpwiii Landschafts- Gärtnerei Weserstrabe 10. Rosen Niedrige Dusch- und Sylingroseri in bester Ware preiswert in der Gärtnerei von Fritsch I Welmoö.Bieöer Im Namen aller Angehörigen: Clementine Brandeis geb. Schäfer« äl) Ausführung und Lieferung H Wleöetaertüufet erb. 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März 1924 a) die Firma Lösch und Tränkner in Gießen. Gesellschafter sind die Kaufleute Franz Lösch und Hans Tränkner. beide in Gießen. Dio offene Handelsgesellschaft hat am 1. März 1924 begonnen, b) Bezüglich der Firma Magnus & Co. in Gießen: Kaufmann Wilhelm Weih von Gießen ist mit Wirkung vom 1. Februar 1924 ab als weiterer persönlich haftender Gesellschafter in die offene Handelsgesellschaft eingetreten. Annemarie Blaurock ist mit Wirkung vom gleichen Tage ander Gesellschaft ausgeschieden, c) Bezüglich der Firma Engen Eichhoff in Lüdenscheid, Filiale Gießen: Dem Kaufmann Paul Wurm in Lüdenscheid ist Prokura derart erteilt, daß er die Firma in Gemeinschaft mit einem der bestellten Handlungsbevollmächtigten gemeinsam vertreten kann, d) Bezüglich der Firma Heinrich Tichy zu Gießen: Die Firma ist erloschen. Gießen, den 15. März 1924. _______Hessisches Amtsgericht. 19838 Ich suche per jof. i. Miitelpullkt d.Stadt Srumffiüdk mit Reifaurafion freiwerdender Wohnung, Laden- Stallung u. 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In tiefer Trauer: Frits Bonarlus und Frau geb. Kalesky Walter Bonarin*. 2 Länfer- fchweine An verkaufen. (018W1 Grohen - Linden Kaiferttrane 84. Schwein i 100-120 Psd., Ihn” stände halber z. verk Frankfurt. Str.76. 1'/, Jahre alte Deutsche ZchäferhünSin zu verkaufen. 018J221 Londorf, NiarburgerStr 34. 5 P. 8. elektrischen Motor sowie eine grobe Partie Spalierpfosten uchtspielhaiis Unvergleichlich schön ist das Gesellschaftsdrama der eleganten Welt von Monte Carlo Närrische Frauen 2 Teile. 12 Akte in einem Spielgang. Dazu der Gießen, den 18. März 1924. Die Beerdigung findet in der Stille statt. 81M„ AnflrZea für Holl- sehneltlnn in. fnorb. Holzschneide uiaf . in.i.fl.'Dirnq.lroerb. w entaeaengenom. Anfragen erbet, nn We.mar, Lllinik ir 8 oder Tel 172. «°h 1000 Ml Hypothek fl^ncit hohe Zinsen auf kurze Zeit gesucht Schr 2lng. n. 0D270 an den Gieß. An.. Gut. Gerstenstrol), Ni i st zu tauschen. Näh. Horso, Plockitrake 5. 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Las Derfahren ist folgendes: Man vec- wendet Dazu Bernsteinlack oder eine Schellack- losung, die man aus 60 Er. Schellack und Z5 Gr. de.atirrier-tem Spiritus herstellt. Der betreffende -^-ops t)l gut Itireinigen und darauf votltommen ausAutrocknen^ Man stellt ihn am besten in die d>arme Ofenrohre, damit alle Poren trocken werden. Dann überzieht man den Topf mit einem dünnen Firmsansllich und wiederholt dieses Ber- sahren, nachdem der erste Anstrich völlig getrocknet l st. Run erst, nachdem auch der zweite Anstrich wreder trocken geworden ist, kommt der Haupt- anstrrch mit Deinsteinlack oder Schellack. Der Topf ist daraus wieder vollkommen dicht gemacht worden. i«nt jvulhkc weich sind o^ne aber zu zerfallen, und schüttet sie auf ein H^R?5^ürtnfrie mlt kaltem Wasser und lätz? sie abtropsen. Aus -,'4 Flasche Apfelwein und Es tonnte nicht Absicht dieser Zeilen sein, mehr als Anregungen zu geben, mehr als diese eine kurze, zusammenfassende Forderung an unsere Zeil und alle diejenigen zu richten die lh.e berufenen Führer sind. Der geteilten Arbeit mehr Freude, mehr Liebel „Un& wenn du das nicht hast: Die Arbeit, die du liebest. Du lebst dir stets zur Last ^lnd Zeit, die du vertriebest. O. Arbeit, die dich freut! Die muh dir alles geben: Die Kraft zum Werk für heut' älnd Streben, Liebe, Leben." Der geteilten tlrbeit: MehrFreude. mehr Liebe! Bon Franz LimburA Giehen. geschehen, so mischt man die Starkelosung mit der zweiten zusammen, darf ständiges Rühren nicht unterbleiben. ^5?„.ltarkt die Wasche in der noch heißen Flüssigkeit. ^olle mit der einen Hand und W Dclese-.e dann nach ' ^^^nsette wieder emrollte, die Schrift all- mählich am Auge vorüber. Das Buch muhte um lesesertig zu sein, mit dem Anfang za änher-st eingerollt werden: hatte man es gelesen muhte man es also wieder zurückrwllen. und zam Lesen f16 beider Hände erforderlich ant«re Schreibstoff des Altertums, d^ toit Xl Erschien in Rollenforni. Schon seit alten Zeiten P,legte man Schaf- und Ziegen- h.cute zu benähen, >'m darauf ?u schreiben hnb 'Särrfoit 2 Dü.rdjriKic^n hundert wurde die Smnn ! 2 Sduto im tle inasiatischen Per. g..mon so verfeinert, Efr ein nach dieser Stadt m^nnmtei Treibstoff entstand. Run vorto n 2te man S^^V^Lapyrus zusammen, indem k*n Anfang der Papyrusrolle zur Scho- äEllch mü. ^uhstreifen aus Pergament klebte, ah ilich wie unsere Bucheinbände heute Leder- eaeu elchilten. Daneben gab es noch andere selt- nere Schreibstoffe, z. B. Bleite selchen, auf die -^tuberspruche geschrieben wurden, und Leine- wand die die Lelchnrg^bete in den Särgen der Mumien trägt. Mehr verbreitet und wegen seiner Billigkeit .sehr beliebt war die Tonscherbe als Schreibitoff. Für solche .Ostoaka" benutzte man nicht besonders hergestellte Tontäfelchen wie im alten Babylon, sondern die Scherben zerbrochener Töpfe und Krüge. Aber es gibt auch Krnze grobe Krüge, die von ((eifrigen Schülern I f. Entfernung von Stockflecken aus r ,v s ch e. Um Stockflecken aus wetn>r 8« misch' man einen Efrlöfs'l voll zerstofrenern Kochsalz mit einem Teelöffel v)ll gepulvertem Salmiak und giefre etwas Waller ® beides darin aufzulösen. Mit dieser Zlussrgkeit werden die Flecken bestrichen, das Waschestuck wird sodann einige Stunden in die fris-h: Luft gehängt und zum Schlufr in reinem Wasser ausgewaschen. Mit diesem Verfahren sind alle Stockflecken ohne weiteres zu beseitigen. f. DumpfgewordeneErbsenwieder geniefrbar machen. Dumpf gewordene Erbsen schüttet man auf einem Sieb oder einem Laken auseinander, legt dieses an einen Platz, wo es stark der Sonne und frischer Luft ausgesetzt ist. und rührt die Erbsen häufig um. 3n kurzer Zeit ist der dumpfe Geschmack bzw. Geruch verschwunden.. Aoikshochschulen u. a. mehr ins Leben, dre es sich ganz deloirüers zur Aufgabe machen, 7*? ^vren. uie leEiiöigen Zusammenhänge zwi- u rL, U,L> Ä-erk, zwischen E.n Kleinen, ätnschelnbaren und dem Groben, Ganzen: die J, Ve!L lebendige Verbindung zwischen Geist uno^ Werk die wir verloren Haban uno die wir wieder dadurch Herstellen lernen sollen, dafr wir wie Geranten Wirckichleit werden, und Wirklichkeit nichts anderes ist, als Lebendiges, das als Lebendiges zu uns spricht. Unsere Ar- oett muh wieder lebendig werden, und wir müssen e^nnen und empfinden lernen, Efr. uns tiefe lebendige Zusammenhänge mit unserer Arbeit verblnt>en und mit unserem Leben. "?Ehmlich zu pflegen, haben sich besonders unsere Verwaltungsakademien und Der- waltungshochschulen zur Aufgabe gemacht und trs°ö rb€C Kürze ihres Bestehens, schon Kulturveroienste erworben, die abzuwägen em£r kommenden Generation überlassen bleiben Wutz-. Dre Verwaltungsakademien stehen mit an der Spitze der Bewegung, die hilft, wieder- zugewinnen: den Sinn für die Stückwerksarbeit als eines lebeirdigen Teiles eines lebendigen wiederzu-eoen: den Sinn rui das Kleine, Unscheinbare und feine Einord- un® angehende lebendige ^"swir-tschaftliche, mit dem wir alle auf Wobl und Wehe verbunden sind. Es wäre aber ein Fehler, die Arbeit nur vom Gerst aus zu erneuern und zu vergeistigen ohne sie vom Mensch aus zu P e r endigen. Ich will darum einen an- dern Weg werfen, nicht deshalb, weil er gangbar emeint svnErn nur, um praktisch zu werden rn dem Gedanken, dafr, er Anregung gibt zu belle- fln ^vschlägen, als dem alten einfachen, ben ich mir erlaube, anzuführen. ^^^^beitskraft hangt öle Arbeit ab vom A rbe i ts i n teres se Kann man dieses sehr wichtige Arbeitsinteresse nicht heben durch einen Wechsel in der Brschäftigungs- ar*?Jf?Xnter etJ\m Wechsel in der Bcschäfligungs- ^/-udtD-exr te^; ein Wechsel innerhalb samt- lrcher Arbertsanteile einer „ganzen Arbeit', für 2Irbeitec befähigt ist. Es soll also ein AtoV^n Arbeitern der einzelnen Arbeltsabteilungen einireten. Dieser Austausch soll rn gewißen Zeitabständen, jedoch nicht mecha- nrsch-reoelmäfrlg erfolgen und kann natürlich nur rm Rahmen eines Faches oder Handwerks vorgenommen werden. Es würde dadurch vermieden tocruen, dafr Arbeiter jahrelang wider Willen J" emer Arbeitsabteilung festgehalten würden Ern Schlosser in einer großen Werkstätte sollte rn bestimmten Zeitabständen aus einer Arbells- abteilung in die andere gelangen, natürlich nur - i&re1 betrieben wurden L?^n solche Scherben, um ^Papier sparen, in Wfen als Steuerquittungen aus Das eigentliche Schulheft der Antike war die ?inf» p^rLe. t,c entweder geweiht und mit -Unte beschrieben wurde oder mit Wachs aus- gegossen war. Zum Beschreiben der Wachs- täfel Mente ein spitzer Metallgrifsel, und sie at6 Notizbuch oder Briefblock ae- bericht. Die Wachstafeln wurdeir zu zweien oder den^'Alt!-/zusammengefügt. Diese von aMa mJn t? g-Ätt Ä % »w nSC«.rf2fln? el%d‘ u,,b b'° SudHoIfe atlmäk u5«.D«C^.anS C' ®sm’t tuben wir das Darbiid Duchn«. bas bald auch durch Buchdeckel zusammengehalten wurde Als bnnn S nachchristlichen Jahrmu" KJ dem fernen China durch ^rmütlara der Araber ein neuer Schreibstois ö-a«5 m n h i nach betn Abendland fam mur Stufige Buchform für diesen S off anderen Stoffse verdrängte D-^ Papyrus war noch bis ins 11 lahrftin?^ ♦ ** ber päpstlichen Kanzlei in Gebrailch^daZ ^^^ ment hat sich noch bis auf die Geqenwai-t für besondere Gelegenheiten erhalten. nrt ^ut ander verband. Moderne Versuche, die mit Papyrus aus dem Berliner Botanischen ©arten angeftent wurden, haben gezeigt, dafr der natür- liche Klebstoff der Pflanze bin2eib genug wirkte und es also eines künstlichrn Klebemittels nicht ^durfte. Plinius nennt ans die verschiedenen Sorten, zu denen der Papyrus Erarbeitet wurde, vom feinsten Briefpapier bis zum groben Pack- pupler.^ Der Papyrus war je nach der B eite und Dünne der Streifen und der Glättung der Schreib,läche verschie^a teuer und wurde ver- fchleven Ertoenbet. Die ci r>eln n Papyrusblätter rnmen, zu Rollen aufeinan >er geklebt, in den Handel. Für den Gebrauch schnitt man nach Berars einzelne Blätter ab oder besch-.-ieb die Bvze Rolle. Für kleinere Sch i t tücke, b sonders für Urkunden und Briefe, gen igte t kleinere Blät- k man von der Le.ei Rolle abschnitt “7? oie man aus Sparsamkeit oft auch beider- beschikeb. Wollte man einen Brief Er- 52« !inen ^evtrag sichern, so wurde zusammengefaltet, mit Papyrusbast LSftdeIt U«6’ mit Ailschlamm, sowe einem ge- Dokumpn?» ®‘em verlie^lt. Da solche kleineren SSte Praktisckxn Le'«n überwogen, sind ^.^isten auf uns gekommenen Pnpyri einzelne Ärate b-"»-" auch » AollL in Knn ®r!',y<,Särt,!’c mit ihren kr 'Breits nach AAHftV1/ na<^ ^chi^ nebeneinander gesetzten Schriftkolumnen ist das eigentliche antike Buch. . -v —alb eines aaorren Mittels und eines anderen Prinzips bedienen, um auf eine andere Art den ungeheuren An- forderunaen gerecht zu wer-en. Dieses Mittel ist die M a s ch j n e, die als Arbeitsprinzip Arbeitsteilung erfordert. Durch Maschine und Arbeitsteilung wird ein sehr wertvoll Zweifaches und für unser Zeitalter Einziges und ungemein Wichtiges erreicht: einmal schnelle und massenhafte Produktion, bann eine billige Herstellung der Produkte. Das neue Frühjahrskleid ist eng. sehr eng. umspannt tvi> ein Futteral den KörEr und ist charakterrstrsch durch die fast unme.kllche Mar- kierung des Taillenschlusses und die mehrfache Teilung des Rockes. Dieser erscheint entweder durch eine Kasack als Doppelrock oder ist in Volants oder Stufen genäht, die mit abstechenden Blenden oder Bordüren begrenzt Halsausschnitt ist sehr klein, er läßt tatsächlich nur den Hals sehen, gar keine ober netne fragen umrahmen ihn. Die einfachen Vormittagsklerder zeigen vielfach einen Ein- j5d in Hemdbrustform aus hellem Krepp ober Ba"|t mit passenden Stulpen od:r Volants an den Aermeln die überwiegend eng sind. Unten KHfi: "^gcn sie Erschiedentlich kleine pllssterte Puffen ober geteilte VolantZ. die beim Heben Er Arme zurückfallen. Gs scheint, dafr der Schmuck und die Weite des Aermels lana- sam und sicher toieEr nach unten wandern. Rur beim Laufkleid für En Vormittag bleibt Er Aermel noch glatt. Dieses Laufkleid Esteht Im gpxbiabr unb ©ommer aus einem Jacken- oEr ®antc[£lclb. ®ie\ i|t kur; und geraE und ^fAr^r?19 Dj£r /.^ksseitig durch mehrere Knöpfe geschlossen. Sie liegt den Hüften eng an und Ist tief uberelnanErgefrenb gearbeitet. Kleine Kragen oder schmal? Revers si id die üblichen. Der Rock ist und bleibt eng und nicht lang. Etwas länger ist er nur bei eleganten Rachmittags- und Aaend- Ncidem unter denen nur ein kleines Stückchen Krumpf sichtbar ist. Die Rachmittagskleiber zu EIN ein dreiviertellanger Paletot oEr eine 3acfe als Ergänzung dient, haEn mitunter lange 2l^el, überwiegend ledoch ist Er Aermel kurz gerade nur uEt die Achsel greifend die er ena ?ttIe "lBlrfun9 ?ei ueuen Frühjahrskleidung holt man aus En Stoffen. Doppel-- feitige Gewebe z. D. find Evorzugt. SeiEn mit einer matten und einer glänzenden Seite von etl^ als Grundmaterial, die andere als Aufputz Ment - BlenEn. Stufen, Gürtel SchärpenenEn, aestevpte Passen mit Posamenten- fiiöpRn - ftnb fefrr Eliebt. Viel schottesche Karos, ledoch nicht bunt, sondern in einer Farbe Leider stehen aber der durch die Maschine Ebingtcn Arbeitsteilung und En dadurch entstehenden materiellen Vorteilen g e i st i g e R a ch- leile gegenüber. Werfen wir einen Blick in «ine Fabrik! Wir sehen einem Arbeiter zu wie er tonnen, freudlosen Auges seine Maschine E- dient. Fertige ArEit entnimmt er ihr und schiebt ihr neue, unfertige Arbeit zu. Und dieses toieEr= you sich jede Minute von neuem. Stumm, kaum Eft er sie ansieht, häuft Er ArEiter die Produkte der Maschine neben sich auf. Ich sage .Probufte Er Maschine", toeil ich die Erzeugnisse nicht als ProEfte des Geistes Es ArEiters anfehen llnm. Wohl ist die Maschine ein grofr- artiges Werk menschlichen Geistes, Es Werk eines Vtnzelnen oEr Mehrerer, aber Er Arbeiter, Er Wc Maschine bedient, ist in getoissem Sinne nur Kr Handlanger, ihr SklaE. - Da liegt ein ÄDifcn der Produkte Er Maschine. Wohin die Stücke gehören? Was geht es den Arbeiter weiter an was mit ihnen geschieht! Taufend »eine Stucke! Die Zahl stimmt, undd das genügt. €k> ist die ArEit des Arbeiters eine Teil- ?r v ist entgeiftigt, entweiht und ent- freub«. Die Teilung ter Arbeit ist gleichzeitig eine Teilung Es ArEiters. Es Menschen: sie leilt und vernachlässigt Kenntnisse und Fähigkeiten und macht gebanfenträge. Ein viel Schlimmeres jedoch ruft diese durch die ArEitsteUang eingetretene StückwerksarEit noch Erfror: xufneEnEit und Freutearmut. Wie könnte auch baä ewige Einerlei einer solchen TeilarEit inner- «ch Efnedigen und froh machen! Und welch ein Diuck ist es doch, wenn einem ArEit alles Es gibt: waEe, glückliche FreuE, FreuE am Kleinen, Beschaulichen und die wohlige Rahe sich zu versenken in all die vielen kleinen GefcheEn und DegebenEiten Es gewöhnlichen Tages und «s Lebens ' All die tausend Werkarbeiter kennen eS nicht, tonnen es nicht kennen oEr nur sehr Jcfrr wenig. Was sie nach ihrer stumpfsinnige-.i ArEit brauchen, ist FreuE, die sie Elcbt und erregt raffinierte FreuE, die sie fühlen läfrt, bafr sie keine Sklaven Er Arbeit sind, sondern Menschen, die ein Recht auf FreuE hoben Run ein anderes Wort! Mu fr Es Prinzip Er A r b e i t s t e i l u n g notwendig unsere Wirtschaft und Industrie Eherrschen? Ist unse.e ganze Kultur wirklich auf Leben und Sterben mit Mefer Arbeitsort verbunden? 3a Der un- acEure Umfang Er menschlichen Bedürfnisse und Es Eutigen Wirtschaftslebens läfrt keine andere A'"wort SU. Wie könnten wir sonst die Millionen ForErungen unseres fieErEft lebendigen, stets veu und mehr forErnEn WirtschaftsleEns erfüllen! Eine Rückkehr zur »ganzen ArEit" ist Erum unmöglich, wie glücklich es auch für unsere Kultur erscheinen mag; aber das kann unserer Kultur nicht Estimmt fein, dafr sie sich selbst morE Die StückwerksarEit mufr, EfteEn fcleiEn! AEr Ennoch Erf Es nicht sein: Die Menschheit Erf nicht unter Em D.ucke Er durch En Dampf und die Elektrizität geschassenen Der- yaltnisse Erfümmem und Erleben. Wohl ist fcer Sinn einer jeden Kultur Er, dafr eine Menschheit sich für sie aufopsert und Er- blutet, aber als Träger einer Kultur haben wir auch die Pflicht, fotoeit wie möglich dagegen zu kämpfen, dafr toi r uns opfern und dafr E ‘ 6 Lu 1 e nI Denn wir haben nicht nur k r Kultur zu leben, sondern auch das Recht, i n Er Kultur zu leben. Wir müssen Erum versuchen Es Bose, Schlechte, Schädliche, bas in Er ArEit jeEr Kultur wie ein Flach e.^en• So mufr es aach unsere Eu= 3U Ersuchen, Es anvermeiE brütigen Kultur, das Prinzip ArEltstetlung, m seiner bösen Auswirkung heorbzusehen, direkt oEr aber dadurch, bafr wIci^ten Einflüssen an einer anderen ©teile Werte geg^uberstellen, die wenigstens e t - was ausglerchend wirken. Das wird jeder für Sut und- iwtig anerkennen. AEr was wäre Es anErS. als bwfre unfruchtbare. negatiE Kritik wenn es nur dabei bliebe! . ' rb'eI getan, um unsere mecharnfche Arbeit zu beleben und neu zu Erch- geiftigen. äleErall treten Werkschulen. Fach- Dom Papyrus zum Buch. Einen langen Weg hat die Kultur zarück- aelegt bis sie zum Buch im Eitigen Sinne kam Wir können uns ein Geistesleben ohnr Es gedruckte Buch^ nicht mehr denken, aber dieser ge- toaltige Bildungsfaktor war erst noch Er Erfindung Er Duchdrickerkunst möglich, und Es Altertum kannte auch noch nicht einmal die Form unseres Buches, svnErn nur die geschriebene Bolle. Wie diese Buchform sich allmählich eit- toicfelte wird anschaulich Ergestellt in einem bei v)uhuä Bord in Berlin erschienenen Buch von Ernst Kühn, das sich mit Em „Antiken Schreibgerät" beschäftigt. Die Kunst E3 Schrei- oenS tourE zuerst in Aegypten mit wah er Hin- geEng EtrieEn, denn dem Aegypter bedeutete Es Schreiben ein Stück irdischer Seligkeit, eine Eilige Handlung, die Em Scheeibergott Im- hotep Ergebracht wurde. Diese SHreibkunst sich im RillanE auch zuerst allgemeiner ausbreiteil, weil dort der gearäuchlrche Schr-.'ib° stoff Es Altertums, der Papyrus, wachs. Diese Pflanze, eme Riedgrasart. die die ganze alte päclt mit Schreibmaterial versorgte, ge^i h wild tn sumpfigen Gewässern und tourE Enn auch K. Sie PapyrusEreitung angebaut. Zu diesem Zwecke wurE Es Mark Er Pslanzeastengel in fcnge Streifen verteilt, die man Enn kreuzweise tn zwei Lagen aufeinanErlegte und durch Preslen Klopfen unlöslich zu einer Schicht mitein- nfifch mit Rudeln. 1 Kilo- grarnm Heilbutt ober ein anberer fleischiger und frt cher Seefisch mufr in Dampf gar gemacht werden worauf man ihn aus Haut und Gräten lost und in zremli-L große Stücke zerteilt. In einem EssenEn Kochtopf -erläfrt man Margarine, gibt den Inhalt einer halben Dose Tnnatenbrei Die 2lnforErungen. bie hiute an sämtliche vtfreige des WirtschgftsleEas aftelft werden, |i.ib f° ungeheuei, Efr ihnen unmö»ich mit Er hand- werksmäfrigen Hanoearbeit vergangener Cafrr» -uuErte entsprochen toerEn flni - Wirtschaftsleben mufr, sich deshi —ittels und eines anEren Pr Herrenwäsche besonders glän- zendzu plätten. Manche Herren lieben es, toenn Kragen und Manschetten nur so spiegeln und selten trifft die Plättfrau En rechten Glanz' Rimmt aber Ee Hausfrau selbst Es Plätten von Kragen und Manschetten vor. so soll ihr na^stehender Rat die ArEit erleichtern. Das Zaubermittel, Er Wäsche besonderen Glanz zu verleihen, liegt in Er Zubereitung Er Stärke geschieht auf folgende Art: Zwei Blatt' Gelatine werden mit einem haselnufrgrofren Der" Arbeiter mufr" all""bie I ./n einem halben Liter kochenEn tausend geistigen und lebendigen Zusammenhänge b-rbpn^afhnfb10 t- lrtan J?011 einem feiner Arbeit mit dem 2e^„ erferne« lernen S arfe -teinen @6^' in En Wert seiner Arbeit schätzen lernen als die Er- 9»," Wasser klar, ubergiefrt dies mit eines unbedingt wichtigen Teiles einer' Einheit , ffD.c^n^n Losung und stellt die einer Kette, in Er seine ArEit ein notwendiaes I eine warme Stelle der Kochmaschine. Glied ist. einer Kette, die ohne setoe Arbett kÄ Rest Er Stärke in einem geschlossen ist. Diese geistige Erkenntnis vermaa A Wassers auf, tut einen halEn Sie geteilte Arbeit Su“ kfreuben; ak? (Ä? L tzZsL Mndigem Aileen mag Es nur halb, toeim Ee Arbeit nicht selbst I die Masse auf dem Feuer dick eine DerleEndigung erfährt dadurch, Efr Er Arbeiter die „ganze Arbeit" praktisch kennen lernt. in solche Arbeitskolrnmen, Eren Arbeit Schlosserarbeil ist ätnberchrt von dieser Zuteilung in anvere Arbeitsanteile soll Er Wille und die Vu)t des Einzelnen zu dieser oEr jener Arbeit bleiben, Spezialarbeit soll immer SpezialarbeUer erfordern aber es Erf deswegen nicht alles Spezialarbeit fein und dadurch ein ungesundes Ubeoi.iLftentum gro^gezüchtet werden. Schlegel sagt über Spezialistentum ehr tresfe.rEs Wort „■Öic gänzliche Trennung und Vereinzelung Er menschlichen Kräfte, welche doch nur in freier ^vcinigung gesund bleiben könne, ist die eigentliche Erb|unE Er modernen Bildung." Das ist die Tugend und auch die Schich'alssuirde un erer Kultur, Efr sie alle Arbeit bis auf Hundert- TausenEMillioaen aufteilen mufr. Wenn man von. dem großen Kulturstandpunkte Sch.egels im Kleinen die ArEltsabteilu.rg.n betrachtet mit 19 en etoig gle.ch b^i.eiwe.i Arb.itsunteilen und Rrbeitszuwrisungen, so find sie weiter nichts als Spezialabteilungen mit Spezialisten, älnd das ist h^ite Tatsache geworEn: ArbeirEbt.ilungen find Spezialabteilungen mit Spezialaroeiteiml Da- Ech verkümmern im Menschen wertvolle phy- fische- und psychische Kräfte, die doch nur in freier Vereinigung und unzertrennlicher Derbun- ErcEit miteina.iEr gesund bleioen können, äänd I das soll nicht fein dürsen! Verhindert wird es durch die Weiterbildung innerElb und außerhalb Er ArEit. r ' ■ S^'ttiert. werden zu Jackenkleidern teils auf teils auf Er tarierten Selle verwendet. Die grellen Farben sind Er- ift fein abgetönt. BesonErs bet En sehr beliebten melierten Geweben in Braun una Grau sieht Es sehr hübsch < u3. CvErooat- —alle Arten von Rips Wollrias, Krepprips, Moireerips — werden t^eibcm wie za Hacken. Rach- Shh8mrrY^rH Deorgettekrepp, Satin- j daran, fügt Saiz, Pfeffer, ich Liter DrüE>ürfel- S^in'-Moir?p"s1z?Ä^E' Satin-CErmeuse and brühe zu und kocht alles mit etwas MonEnrE mm ^rchton SommerkleiEr körn- Es in Apfelwein glatt gerührt wird zu roem^ Reu Vau7?Ä ? 5ra^ artiger DZchiffenEst. Man läfrt die Fischst^ nur in farbtoen iS 1 Wollmusseline, aber fune Zit an EiEi Herdstelle langsam Er § bebrudten Stofie bedruckt. Diese hm. füllt sie erhöht auf eine Effenbe Schüssel ü--'S» Iäs b“, «“ » 2 HähSMssr8 Wbfil Wn 6tgÄ8°um g e fUl Mit* «K frta “ 8 ,°L 6clte6teri Qlfrpuh® ai^eM«.re|Dift‘re,^,i:,t> el" unc^rteten Besuchen ist auf diese Weiseln anfg nciiP no^ immer, kurzer Zeit eine gute Rachspeise fertig. In Ert 8SS8M«» s*-s« asspÄBtts ri£ss . SäWs 6 ä*ä äsiS f 11 n FVaX»»» />* K 1 □ c d«igen, ist reiche Perl- 20 Gramm Butter i-nb 50 Gramm Zucker ^siedÄ fiabC^£lein^^u^b,^enaJ^öicCD^^ä^^r^€f-f;»^^r J“* PuddingpulEr Lrd mtt Mllch Bas?«,»?« aas?ss“ “ - Selbsthilfe im Haushalt. “ Das Dichten poröser Töpfe. Äto Liter Wasser rasch zum und wieder passiert es, Efr sich unt^ den Steins ' £-^ thn, bis feine Körner ..... topfen einer befindet. Er nicht vollkommen dicht ^ll^und Flüssigkeiten, die darin stehen bleiben. )iepen, BahnhofSfrässe ,6 5 8 * u- Lieh (Oberneisen, Gegründet 7 Q 7 5 Dorfen knrfe. ^rmi'fnrt'i 11 Berlin 9n Unionen Prozent Intimi: 14. 3. Wir CArlh rr- Sa) iiiüi 32 re,75 7.87 Da nkn vren. (Obnr Gewähr.) 19,87 16.7* '7,2 15,63 ’i» 1* Ji eine neue Gesellschaft unter dem Namen Posseyer-Meguin A.-G. mit dem Sih in Butzbach errichtet. Das Kapital des jungen Unternehmens beträgt 5 Millionen Mark. Zweck ist die Ausbeutung der Patente, die grundlegende Aenderungen hinsichtlich der Wasserwirtschaft in bei Kohlenaufbereitung darstellen. Dem Aussichts» rat gehören an Berg Hauptmann Dr. Scharf, Halle als Vorsitzender, Generaldirettor Spindler, Essen, Generaldirektor Brenner, Essen Vergwertsdirektor Dergassesfor Sachfe. Q3at>- Salzbrunn, Direktor Dögler, Essen, General- birettor Dr. Möhring, Butzbach Den Dor- st ans bilden Generaldirektor Dr. Schlapper Butzbach und Direktor Posseyer, Essen. 6em Saft von drei Apfelsinen, etwa« femabge- riebener Apfelsinenschale und 200 Gramm Zucker kocht man einen dickflüssigen Sirup, gibt den Deis hinein und läht ihn an einer Herdstelle so lairge ziehen, bis er alle Flüssigkeit vollständig aufaesogen hat. Dann rührt man 4 bis 5 Blatt Wethe, mit wenig Apfelwein aufgelöst« Gelatine darunter, füllt die Speise in eine kalt ausgespülte 5orm und Iaht sie erkalten. Der Apfe.sinenrels Ü> r c lV? mit gut vorher ein- gezuckerten Apfelstnenscheiben belegt, auf die man wieder abgetropfte eingemachte Kirschen verteilt. 2 ananenfuppe. Mehrer« geschälte reife Bananen streicht man durch ein Sieb, gibt an dem erhaltenen Brei eine Flasche Apfelwein, den Saft Don zwei und die abgeriebene Schale v^n einen Diertel Apfelsine und süht die Mischung nach Ge- ^Eck. Man bringt sie zum Kochen und bindet Die Suppe mit glattgerührtem Mondamin, worauf man sie über Mandelklötzchen annchtet. Sur diese muh man 4'0 Gramm gehäutete Mandeln fein reiben, mit 50 Gramm Zucker, etwas Apfelsinenschale, zwei Eigelb und einer Prise Salz yxuunig rühren, dann einen Teelöffel zerlassene Dutter und soviel geriebene Semmel hinzurühren, bab ein guter Klotz teig entsteht, unter den man Den steif geschlagenen Schnee der Ei weih zieht. 2lan sticht kleine Klötzchen davon ab und kocht sie Im Salzwisser. Dies« ,sühe" Suppe ist einmal "was Neues I fimfL-'Xett BrN.»Anrn). Ghtiftianta ÄoBentxiafit Stockholm i )flflnaforj Italien . London . Virunort . Pari« .. . Schnxii Bpflitten Ü.-t,n in T>.» Le't-abae! ':>raa . rtubaDtft ' »ulaartüli tzavan Vito oe gsni Brlgrao Vfita>.ün £/- rrutlttif NeiLSanielh« 4»/. Dtniiche NetchSanlrihe £» '- T'iitfrt),' N ifb anltlM 8*/. Deutsldc Rrich«-nlrihr ffrntirtii Lvarpraiiiiciiaulttb« Pr.-uß Ische Jloufol« . . •••••*•• •*4 Hessen .... Dcutschc Wert .Dollar-Ank •) dlo. Dollar Lchalj Auwülung <•/. Hearürffn. . ...... •*/* •olbaitrlfaiitr .... Btrllnn Haiivet-celellschaf, Lommert und privat.V •7 Wart lilltltl).1 JiOILTIt: RriO 9 rr,,t'. 17. Mürz <^eld Bries Äevart. % ®<®hirt|rT Wem ........ 72 82 21, 0 73,18 1,80 6 5 KraniösUch, )?oten ....... t^iit'df Noten...... . 66,04 85,38 3 ttbrorblf*r Nom ........ Holländllrv« Noten ....... 110,72 111,28 G 165,91 163,69 g x)ruif(6.Cffifmtd), i 100 Arenen UmcrikanNch, Noten ...... t-,08 6,12 10 4,19 4,21 1 Gntzlftche Noten .......... 18.00 16,10 t V• ltriiischk Noten......... Pffglfrhr Noten . ........ 18.8 > 16,86 4,24 1 ,21 18> 16,94 4,26 1? g voll Ibnjürtlrtjt Noten......... 5 voll 4 11<6.d)of1oroaftf<6f Nom»..... ?toriofoff<6f Noten ..... Runicinllch, Noten- ...... L8.se 2, 9 14,06 67>X -.21 b4,i». 10 voll 5 •»on(f<6« Nom ..... bdjl k" 6 • 6d)lu| ft» * • | Schlus, 17 i. 14 <. | 17.3 U.Lfc? 0.088 0 084 0, 2G 0, 00 f,u23 0.320 0, 9". 0,320 0 97 0,931) 0,990 0,17( 0,34. 0.335 0.370 — — — . — — 0,360 — 85,75 85.75 85,-5 42 4,2 42 965 *,S 8 53 68 53,1 40 43,5 1,75 58 8.75 b,75 11 2 25 11,5 M, 12,6 11,28 w- 11 15,25 14 19,25 — 2.' ^.8 2 0,r23 0/75 O.'OO O.LOO 1.1 1.13 •3,23 60 18 18 2f,6 29,5 >7 48,5 562 50 587 70 58 75 °°-l 18.5 17 — —* 24 75 16.5 18,2- 16.3 28 -7,23 235 34.5 7,75 34,1 34,5 36,75 24,5 - 56 58 3 — •'M 35,9 34,23 /,<5 7 3,5 — 14,/'. — _ 5.8 4,13 3.7 342 7 839 "K 19,75 18,5 15,5 18.75 '8 15.1 16,6 17,75 14.8 8 14,; 12.5 _ 17,5 19,25 17 tl.1 —» 109 11.9 10,87 (9 19 25 .8,9 4,3. - 42 42,9 41 1 41 42,5 38 3,1 3,2 2.7 4,1 4.5 4.13 4,7 Hs 23 24 1.6 * 3.2 3.5 3,2 "ä 5 8 10,1 '3,5 14,75 '3.1 M 8 4»2i 5 -W — iNcpart 15. 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Dr. B^WoU, Köln UlVll tr. 40 3enny Speier 3n allen anderen PefodlWaren hafte ml» beitens empfohlen. für die Peiaditage ■— ltets bisch zu haben bei: —* 36. Sonder-Konzert der verstärkten Hauskapelle unter Leitung des Herrn Kapellmeisters Kurt Scharf LMMemi BahnI.ofNrans L9. 5‘elepüon (i(L Apfelsinen gitronen, amerik. Aepfel beste Qualität, dünnschalige Früchte trotze Posten auf Lager. Bei Bedarf erbitte Lagerbesuch Ernst Sarnes, (Stehen 1 018288 Telephon 1385 K MMlMl! niimiimihiiimuiiiimiiiiimuiniiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiinntjii Ro ^aarbefen, Kotosbcfcn Strahenbesen, Schrubber Abseifburften :: Kleiber- bürsten,Glanzbürsten ufw. liefert prompt und biQinft Hth. Damm, Bürstenwarrn en qroS. •yutibacb besten) Särbaaffe 2L MM er 511 Diensten. Empfehle billigst von Mittwoch früh irische SllM aller itzrt. Areitan früh txifft fiL aew. MoOffll j Verkäufe Eine neue Spodmaqen i ®iu erhalt, toivot* rw»-.■..