llr. 4l krtchrim tsgllch. Seiuu friert«4», mit». Seeti log* betlaqr (Bit^rMT^mtlicnbllflrT ■•eets-Bfjiosrrei» 2-SO Ololfcmarli ein« schtt-tzl'4 Irigerlo^R, ■■4 b«i 9hd)lrd4#tneR «■irUrr Stummem tu- fely Oberer Gemalt - Aer«spt»4 «"schlssse: ftr Me S*nfilrtie*a 112, f*x veeiaq unb Gefchsst.st'»« Sl. 1*«4rih ftr Vrohtmach. n4tm treeffirl a ». H«M. List« Blatt U4. Jahrgang Montag, l8. Februar 1924 GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen Pntf wnb Drrlep: Brfhl*f*f Ueirer^täts-Bi*' nnö Stclnönicffrei R. tarne in Meten. $$riftleiftng und *ef* f?$Wtle: S^efVrahe 7. Hielte« Innigen ftrbtt lagetremmer pt* tum TaAmitldq rorber ob« i#bfT-etbtnbli4hrtt. Preis |nr | mm h»tze ftr Irjeiarn pon 27 mm Stritt ctlhd^, au*a>Art* 10 ©olbpftnmg; für le* hlome-Wm,eigen p 70mm Dttite : S e-olbpfennig, t>lüt|»orf4HU 2u* Inf* f4!ag - 2 eroniwonltch fürPol'tib» Feuilleton: t>r (Vnebr Hhlb L'dnqc. ftr ben fibriaen 2eil €rrh Vlumfibei*. ftr ben Inp genteil Ran* Ke*, |imtli4 in Gtttzen Die Steuer vom Gebäuhebesitz. Hon Prof D. Sch la«. M d L. g«r Seit wird In Heilen eine auhrroröentlidhf staatsich« v euer tx>m Gebäude^itz erhoben. Li.- wird bereitnach dem (Prunbherm^en. das nach Artikel I des Stnanwefenct für das Rech- nungthbr 1923 dem niedrigen ötcuedab unter- liegt Don je 100 Mark ©teuertuen merken 15 Ovldpfennige gefordert Der Besitzer kann die Steuer auf die Rut»ung» berechtigt en nach dem Mietwert abtnäUen Ta<5 getchtedt lelbflr*erftdnb» lich Demnächst nimmt eine städtische ©teuer zur Onrkbung die denselben (Pebdubebeiih trsisl und ebenso abgewälzt wird Oie trtrb 20 Doldpsennige von je 100 Mark, allo noch */j mehr betragen Tiefe ©teuer bedeutet eine ganz auhcrttrbent- llch schwere Belastung aller Mieter Die mir scheint, geben ihre Wirkungen weil über das hinaus, das non der Regierung und von den Parteien die bk ©teuer Im Sonderaassch ist des Landtags in dieser Höh* KewMIgl haben, las Auge geiaht war. Schon das Zusammentreffen der Staats- und Stadtsteuer auf nahezu den gleichen Zeitpunkt, wirkt sehr hart. Dor allem aber gilt das von der Höhe der Steuer Tie Regierung gab, als sie ihre Vorlage eindrachte. an hab .In den Monaten Januar dis Mörz ein? 6teuer hon mindestens 10 Prozent der Friedens» miete not treu in und auch tragbar“ fei Tas ifl bei heutigen Verhältnissen viel, zumal dabei für Staats- und ötabtftcuer zusammen fast '/. der Di rieljahlsseikde.tsmiete hc-rauskäme Dian benFe an die Maintengehälter! Uni» nicht blof, an die der Staats beamten! 'Tatsächlich überschreitet aber schon die Slaatssleuer für sich allein in nicht wenigen Fällen diesen Prozentsatz. Mir find Fäll« bekannt geworden, in benen diese Ctaat»flcuer für sich allein lt v H in einem Falle sogar 50 v. H der Dierteljahrsfriederrs- mkte beträgt Schon für sich, erst recht aber mit *,en Steuer yifammen bc\'u:ct das eine bei heutigen Ginkommensverhältnissen geradezu unerschwingliche Leistung. Die Ursache für diese Härten liegt, soweit ich zu sehen vermag, wenigstens teilweise darin, bah das der Svndersteuer unterliegende Grundvermögen keineswegs btoh den bebauten Grundbesitz umsaht, sondern auch Grab- und Dra»- gäkien sowie Dauplätze. Der zufällig da» .Glück“ hat. in einem Hau» zu wohnen, zu dem solche unbebauten Grundstücke gehören, der geniesst (auch trenn er von diesen Grundstücken nicht den go ringst en Duden hat) den Vorzug, eine ganz un- verhültnisM'itzig hohe Abgabe leisten zu dürfen. Denn die ©teuer tr*irb nach dem Miet wert ber Dohnungen verteilt. So kann es geschehen, bah die Steuer für manche Mieter eine ganz un» glaubliche, für viele eine jedenfalls zu ihrer Miete nicht im richtigen Verhältnis stehende Höbe erreicht Du'-ch bas 3ulammentreffen mit bei städtischen ©teuer wird diese Härte vervielfach! Die ©teuer stellt sich in ihrer Auswirkung als M i e t« ft e u c r dar Aber, wie man sieht, wäre eine richtige MietSzinssteuer gerechter als diesi ©teuer vom Gedäudebefitz. bei der Mieter nach Verhällnis ihres ViietwertS rächt, tn ' rinnn Schutze k-ie ®a. p n von Ah in- und ©aaiUkib svvie der Pfalz Darunter stand der Spruch Dir stehen für unser Land! An den Re ilerung»tift geschieht, desto fest.-r und sicherer werden die Acr^rn dort dem Deutschtum gehören. Wenn ich heute als Pfälzer vor Zhnrn stehe, möchte ich tauikfe in Gebanke-i und in der Tat. damit wir alle» das durchführen können. '.vaS wir in Opfermut tmb Opfertvlllen für das deutsche Baler! and zu vollend.'n ber.it find. Fühlen wir ter ficnrer.b.m Polin'chot Meinungen des ®n- zelnen deutsch und halten brüdTrlich zusammen, vorerst zum Schutze, dann aber auch im Bewusstsein unsere.« Recht cs und guten D:llenS. ter.-m Geldbedarf tn Staat und Gemeinden auch künftig einfach die gleiche Steuermethode anai- wenden. Das darf nicht fein. Da^u ist diele Steuerreform zu wenig durchaearbeitet. zu werüg gerecht. Staat und Ge^neinden brauchen Geld und wieder Geld. Da» weist ichi und ebenso, dah Steuern mehr denn je bezahlt werden mü'fat Um so nvtwendigcr aber ist es, dah sie gerecht verteilt merben. Die mecklenburgischen Wahlen. Schwerin, 17 Febr. iDTB.) Der bisherige Verlauf der mecllenbungifchen La nd» tagswahken lästt eine schwere Sin buhe bet ben Sozialdemokraten, eine mastige Lassen 6ie uns ber Stmtde harren, wo Dir mehr un» bucken müssen, sondern auch trntzen und uns si-nhast ai-srichten können an bem Patron be« dentschen ©L Michel. 'Wenn hier und brauhen im Lande heute und am 2. März Deu Ich' fich iu’ammenilnben zum D reu bekenn Nis. dann soll eine Welle lebendiger Begeisterung au» diesen Kundgebungen sich üoer die deutschen Lande er» ßicbcn. Richt tn dumpfem Seufzen und Wehklagen wird die Befrerung be» Volte» geboren sondern itur mit dem Blick emporgerichtet zum Himmel. Mi den Sternen, denn die ewigen Rechte eines jeden Deutschen sind unzerstörbare ewig wie der Glanz der Sterne als unsere Hoffnung und unser Zutrauen. «Stürmischer Beifall.) Hierauf führte brr RcichSininiftrr für dir brfrtzten Wrbiftf Horfle etwa folgendes au<: Die Reichsregierung beauftragte mich, ben Veranstaltern dieser Äunb- gebung und den Milwirkenden ihren herzlichsten Dank zu übermitteln. Al» Reichrminister für die besetzten Gebiete fühle ich mich verpflichtet, für die Unterstützung, die diese Äutibgcbang für die Politik der Reich?regierung bedeutet, meinea besonderen Dank hinzuzufügen Al» Sohn der Pfalz empfinde ich mit besonderer Genugtuung, bah ich heute die lleberzeugung gewann, bah auch die Bewohner der Reichshauptstadt und Millionen von Mitgiiebem in Verbänben. die diele Rund- gebung veranstalteten, an bem Schicksal ber besetzten Gebiete. besonberS auch der Pfalz, wärmsten Anteil nehmen. Dir empfinden heute ganz betonter».- bah daS Schicksal be» deutschen Volkes vor allem drüben am Rhein und an ber Ruhr tn erster Linie entschieben werben soll. GS bebrütet keine lieber beb ung. wenn ich mit einem gewissen Stolz feststelle, bah die Reich»- regterung für sich in Anspruch nehmen kann, bah sie ihrerseits alles. waS sie tun formte, tat. um die Äol am Rhein und Ruhr zu Imbern, nm zu helfen, wo geholfen werden kann, um die moralische Diberstandskraft ber Bevölkerung dort zu stützen und zu schärfen. Unser Ziel an Rhein und Ruhr ist, ohne staatsrechtliche Aenderungen auf dem Boden des statuS quo den politischen und wirtschaft- ( lichen Schwierigkeiten Herr zu werden. Unsere Brüder an Rhein und Ruhr zeigten eine geradezu tewundernLwerte Widerstandskraft Tausende sind auSgewiefen. Hunderte sitzen noch heute im Gefängnis Allein durch die Separatistenbewegung wurden 14 000 Pfalzer vertrieben. Das alle- formte die Widerstandskraft ber Bevölkerung ber befehlen Gebiete nicht im geringsten erschüttern Die (Srcigntffe in der Pfalz oefonderS ber letzten Tage bewiesen, bah bie Separatisten sich nur halten konnten burch die Unterstützung ber Franzosen A!S bie wegfiel, würben sie sofort himveggeweht Qi bebeutet eine vollkommene Verkennung der Situation, wenn ber ehemalige französische Rriegsminlster feststellen zu können glaubte, bah es sich in Pirmasens um beit AuSslust nationalistischer Strömungen banbelte WaS hort vor sich geht, ist ber Aufschrei eines bebrüdten Volkes Mit Recht sagte biefer Tage ein bedeutender bollän- bifcher Schriftsteller- .LS handelt sich um ein grvtzeS Drama, das sich tn dem Beinen Lande abspielt. Der das Faustrecht proklamiert, kann sich doch über die Gegenwirkung nicht wundem.- 3n den letzten Tagen waren die beiden S a ch- verständigenkomitees in Berlin. 3d) habe die Hoffnung, bah bie Gutachrm dieser betten AommiPi?nen die Grundlage bilden werden für die entg lüge Lösung der Frage der Reparationen un- .«mit auch der Frage des Schicksals unterer Brider an Rhon und Ruhr Die eniN- g l'ige Lötung ist ja erst dann denkbar, wenn die RcparationSsrage cnbguUig geregelt ist. Do her ist man auf allen Se t«m einig. Dir haken heute das Recht, wenigstens einen kleinen Hoffnungsschimmer zu sehen und zu er- warten, bah in -en nächsten Ttonaicn bie enb- gült.ge Losung gefunden wiiD damit auch Ruhe, Ordnung und erträgliche Zustande in ben besetzten rieten ich wieder ein stellen Dir Politik her Reichsregicrung lästt sich in dem einen Gedank-.-n zu'aTnmenfasien: Sin grobes deutsches Volk, einignachinnen, freinachausten. Ich fordere Sie zum Zeichen dieser Ausfällung auf, sich zu erheben und mit mir zu rufen .Unter deutsche» Volk, unser Vaterland, un’erv Bruder am Rhein, an der Ruhe und in ber Plalz. sie leben hoch! Bräelstert stimmte die Versammlung dreimal in den Ruf ein und fang flehend das Deutschland- lieb Die Axmbgebung sand ihre Fortsetzung vor der groben Oef c:i:liu>!elt mit einem Konzert auf bem «önlgsplatz Hier hatten sich feil 11 Uhr Taufende eingefunden Gegen I2‘ . 11b« hat der Reichskanzler mit Ieiner Begleitung au« oem Reich»tagSgedüude auf bte Fretlieppe mit ihm der Gesandte Pfeiffer, der von dort aus vor ber versammelten Riefen menge In einer kurzen Ansprache auf die Bedrängnis ber Psal? und da» ixiter ben ber Scparatistcn binint?» Rach dem gemein- tarnen Gesänge be» Deutschlandliedes gingen bie Teilnehmer langsam auseinanber Der Reichspräsident empsing anschlllhenb an bie Psalz- und Rhein» funbqcbung ehre Abordnung te'tcbenb auS tem Dorsltzenben der Arbellsausschü'f für ken Ps.siz- tag. Dräger, bem Dorstanbsmitg!ie> be» Arbeitsausschusses ber beutschen Mubande. vanll.-r Fraenger. bem Torfoumbcn be Vereins hr Pfalzer, Dem Präfibenten Dr Kaufmann uni bem Vorsitzenden des Reichster bandel ker Rhein- lünber. Konfistorialrat Gruhl, Nm Lei ei der Veranstaltung, bie ihm über be i Verlaus he. d v btuckSvollen Knndg' bun, bevtJ. :eien Der Rcichri piüfibvnt banste ben Veranstaltern und betonte in feiner Ortoiberung bah die..aus freier Gnt- fd.’lichunfl ber Verliner V.'i ölkerung c uachlrnr machtvolle Jtunbg-bung, die durch ähnlich« Veranstaltungen lm Reiche noch wci- tere Steigerung erfahren weri« er bebrüdten Bcvolkert.mg tn be Pfalz am Rhein und an der Ruhr zeigen werden, dah da' ganze deutsche Volk in Treue und Dankbarkeit sich mit dem um Freiheit und Menschenrechte siim.-senden Vrübern und Schwestern verbunden suhl Die Reichsregierung werde nach wie vor alles tun, um baS LoS unserer Vollsgenofsen zu ertrichera und ihnen Freiheit. Kultur und Frieden toterer zub ringen. Der Pfalztag in München. München. 17. Febr iWTV, 2tuf bn Psalzkundgebung lm Obeonluak, an ber sämtliche Staatsminister mit 2-1«nähme de» e krankten Ministerpräfibenten, staatiiche und kirchlich Würdenträger. Vertreter de, Reich. loörhen und Männer von Kunst. Wisienfchast. ->i idel und Industrie feilnahmen 1 Ontfcn mit bered e t Worten bas Treu,r obiger Zweck erreicht ist. Reine »fall ä beirichtet der RreUauÄfdjuh sich als eine von der Rommtsifon Zunahme bei den Romnmnisten und einen starken Aufschwung bei den Deutschvölkischen efermen. Auch bie Deutschnativ- na l en Haden zum Teil stark zuger.ommen Die Deutsche DolkSpartei wird wahrscheinlich höchstens bte Hälfie ihrer bisherigen Sitze erhalten. Die Demvkra.en werben ungefähr ihren Destanb behalten Die Dahlbeteilissing war im allgemeiner' gut unb wirb aus 80 bt3 85 Droz geschätzt Die Dahl ist. soweit bisher bdannt. überall ruhig verlausen Di« Zufammettsetzuna des neuen mttllenburgsichen Landtags dürfte nach ben bisher vorliecenden Da lergehnsifen clva fvlgerdc Lm DeullrnritivnQle lä. Deutsche DrllS- Mrtci 2. Dcusick-völkische 6. Demokraten 1. Sozial- bemohaten 7. Rommunisten 5 Sitz«, Wirsichasts- tnmb. Repudlckatrer unb Landpariri keinen Sitz. Das Volksbegehren in Bayern. München. 17 Febr. iPriv.-Tel) Bon dem VclkS begehren auf LanbtagSaaflölung imb Verfassungsänderung liefen die ersten Ergebnisse vor 3n München Dur'«en für die Aaflölung des Landtages 103 892 Un richriften abgegeben, für die DersallungS n e.u.ng 9'^931. 3n Regensburg ist das Erg<- n s 11 207 d-,w 11 154. in Bamberg für beide 64S3. in Landshut 5839 bzw 5471. tn A nöerg 4970 bzw. 4689. In Nürnberg lautet das !cha>ingSwe ? 'Lrcrebnis 24 000 bzw 18 000. in Wurz^urg 15 003 bzw. 16 000. Damit ist bie notwendige Mindestzahl von 800000 Stimmen für das ganje Land ges iche rt. eingesetzte Regierung. xyntDlgebdfeh tu be- stimmt, vorn Sonntag, 17. Februar, 8 vormittags ab übernimmt der KreiSauss^lst für eine Uebergangszeit und ohne Aenderung der staatsrechtlichen Verhältnisse die Aufgabe, unter feiner Bettung unb feiner Verantwortung der Besahung^hehörbe alle erforderlichen Mah»ahmen für bi: Auscech'e.hU- tung der Ordnung und drS Betriebes des offtnt- lichen Dienstes zu ergreifen. Die oetonome ‘Äegierung steM vom dem nom* liehen Zeitpunkte ab jegliche Betätigung der Legierung, der Derwaltung und der PvK» -ei ein. Der Kreisausschuh wendet sich an die gesamte pfälzische Dev?lberung, ohne Unterschied der Parteien mtt$utoirfen an der Wiederherstelluag und Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit <3r wird Durgcrschutz gewährleisten, aber er verlangt, dah ein Zeder sich ruhig verhält und dah bei Vle,vung schwerster Swafmahnah- men jedwed? Reprejsalirn gegen irgend eine Partei unterbleibt. Der KretSauSschuh: Dr. DayrrSdörfer. Geheimer SanUätsrat, Stellvcrtr. Borfitzeridrr daS Pfälzischen Kreistags Speher. 17. Febr. (WTB.) Die Beratungen zwischen dem französisch-belgischen Unterta- chungSausschuh einer- und den Beauftragten der bciynrjdxm Qtegierung andererseits haben tu einer vorläufigen Vereinbarung geführt Diese Deretn- barung enthält folgende Punkte: 1. Die von den Separatisten auSgewiese- nen Beamten kehre» automatisch in die Pfalz -»rück, 2. biS zur Wiedereinsetzung der verfas- sungsmößigen LegiernngSgewalt wird der KreiSauSschnß an der Herstellung von Luhe und Ordnung Mitarbeiten. Auf Grund dieser Vereinbarung hat Dberregie» rungSrat 6 tähler in Speyer die Geschäfte der Äreiäregierung bereits wieder übernomwn und seinen Amtssitz vorläufig bn DezirkSamtSgebäude in Speyer eingerichtet, bis die Räumung des 2Lc- gierungSgebäudes von den Separatisten durchgeführt ist. OtcrregicnmgSrat 3a c ob 8 ist von den Separatisten aus der Haft entlassen worden. Ludwigshafen haben die Separatisten SamStag nacht Vgl2 Übt unter Begleitung von Franzosen und deS hiesigen Delegierten vcclassen und sind in zwei Triebwagen in der Richtung Speyer abgefahren. Französische Verhaftungen. Paris, 17. Febr. (WB.) Die HavaS auS Koblenz berichtet, hat die französische AKlllär- prsizei einen Studenten namens Kettler wegen angeblicher Machenschaften bei einem gegen den Düigermeister von Kvxheim in der Pfalz begangenen Attentat verhaftet. Die Militaipoltzei soll ferner in Verbindung mit Den Vorkommnissen in Pirmasens zahlreiche Derhastun- g e n vorgenommen haben. 3n Kaiserslautern sei der Polizeipräsident mit zwei Polizisten verhaftet worden. Außerdem feien tn Pirmasens 6 weitere Personen fest genommen worden, und zwar bet Gerichtspräsident, der Polizet- kominissar und vier Feuerwehroffizrere. Eine Rede Strefemanns. Elberfeld, 17 Febr. (WTB) Auf dem Parteitage der Deutschen Dolkspartei bn Regierungsbezirk Düsseldorf-Ost sprach der Minister des Aeuhern Dr. Stresemann über Deutschlands auf;en- unb imrenpolitische Lage <8r führte u. a. auS ' Der heutige Tag soll im Reich als Pfalztag begangen werden DaS bedeutet, bafj er die (Erinnerung wach halten soll an all das 11 n- r Cjp t, das im besetzten Gebiet gegen deutsche Freuen und Manner begangen worden ist, ar all^daS Unrecht, in dessen Mitleidenschaft gerade die Deutschen in der Pfalz gezogen worden finb Die pfälzische Frage, die beute die Welt beschäs- tigt, ist ein besonderer Ausdruck der Frage der gesamten Deutschen im besetzten Gebiet, TBa» bort sich geltend gemacht hat als separatistische Bewegung, axti nicht erwachsen auf dem Boden irgendeines deutscher, DollS- willens und irgendeines deutschen Volksempfin- dens. Kein Volk hat soviel an äubetem Druck und innerem Elend erfahren wie das deutsche, ohne zum Aufruhr, zur Revolution zu fd)reiten Wenn mit einem Male der Rebel zerreibt, den die französische Berichterstattung über die Vorgänge in bet Pfalz gebreitet hat. so muh das für diejenigen schmerzvoll sein, die diese (lllusionSvolitik träumen. Wenn man darin ein Aufbäumen des deutschen Volke« sieht, so muh man sich fragen, tote weit eS da General de Metz getrieben Haven muh, bah sich so etwas ereignen konnte Einzelne m den Reihen unserer (Segnet mochten durch eine Politik von Zuckerbrot oder Peitsche die besehtrn ©cHctc loh n machcn in ihrer Reichsfremidlichkeit mrd sie schliestlich seelisch *ermnrb- fiebert wahrschrrnich vor grasten Cn^djeibunjen. Die nahe ?,ufitn, t wird ein; Verständigung biiuqen, Deien wir uns har fcarüb ,. Jede Tt- flä xbigung wi d ans autzerord n siche, in norrraku oriteg lanni erträgliche Lasten bringen unb wird mit dem (Sütfluh des iittemation.ilcn Kapital« auf diejenigen Institutionen verbündet fein, bei denen es sich beteiligt Gewisse Organe, die sich so gern allein national nennen, weiden davon sprech m dast man Deutschland unter eine internationale Kontrolle stelle. Wenn wtr eine Goldnotendank schaffen, für di? wir daS Kapital nicht allein ausoringen können, weiden die anSländifchen tSläubiqcr ihre Vertreter im Aufsichterat verlang-n, ebenso wie die deu 1 - fck> en Cfntufliidlen ihre Dertreter verlangen würden. Man soll nicht glauben, diese rein real» pelitsicken allaemevnea jmgen mit allgemein-a Rei>.msarten ab tun zu können. Ane andere Frage, bei der es an harter Krittk nicht gefehlt hat. ist bit Frage der W^llerdeiahllrag der De- satzungSkosten. Die Vertreter der besetzten Gebiete waren kürz- DieWNDWoHfian. Sin Roman auS dem 21. Jahrhundert von Han« Dominik 14. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) .Habe ich ein Leben voll endloser Sorgan und Mühen geführt, habe ich gearbeitet wie ein Zugstier, um alle«. waS ich besihe. fchll-rstllch einen cfenben IellungSschrriber in bi? Tasche stecken zu sehen?!" Francis Gan'in fand fein- Warte mehr für feine Stimmung. Wil feinen starkknochigen Händen ergriff er ein unschuldiges Tabu rett und fliieh eS zu Boden, bah ihm die büimc.i chti*es'fck>e,l Pvrz-'llansächelchen wie eine Fontäne um den Kopf flogen und im nächsten Augenblick in lausend Scheiben am Boden lagen. .Schäm dich. Pa! Wcin schöneS Por» yltan. ba5 ich selbst auf meiner Reife in Koschgar gekauft habe .Eine Hebe Erinnerung .Der Teufel bole deine Heile . und die liebe Erinnerung... unb vor allem diesen 5mF ..Pa!" klang eS strafend aus dem Kvrbsessd. .Mr. For ist ein Gentleman, der mit eigener Gefahr deine Tochter gerettet hat unb dem du höchsten Dank schuldest" .Allc-S hat seine Grenzen! . . Auch Die Dankbarkeit. Ich will Den Mann emphingen unb belohnen . . . wie fern anderer Mann in hen Staaten ihn besser belohnen konnte . Aber dich ihm geben?! . . . Wäre b'tcfer For ein Gent' Icman, hatte er eS niemals geaxxgl. dein Gefühl einer übertriebenen Oanfbarfdt so zu seinen Gunsten auszubcuten»" »Ach. Pa! . . . DaS tut er ja gar nicht . . . Leider . . ." H^len sagte eS in cümm Ton. der schrrzbaft klingen sollte und doch viÄ Rrsianation entyiell. .Was?" FranciS Garrin blieb mit einem Ruck vor kiner Tochter stehen. Sein offner Mrmd gab einen Ton von fit. brr an die nbblas?nben Sicher^ hcitSventil? einer Statttlofonwtire erinnert?. »WaS . . . willst du mich ganz und gar vcirückt machen? ... Er will dich gar n-cht . . . C:tbcr?r . Lcider." nickt? Helen betrübt _ Tas beibt er hat noch gar nicht gesagt, bist er mich will...“ Bravo! . . . Mr 5*»r ist mein Mann Sin ö;nii;mon. her meine Lochte- vorn Tode gerettet hat unb Heinen Anfpruch auf ihre Hand m.icht . . . die sie ihm entgrgenstreckt . . .“ Pa! Da« ist zu arg. Erst bei ndigt du Mr. For unb jent mich " Sie e-hot» ui und trat, ihm der Lückcn lehrend, gut Brüstung ker Terrast -. Sic brodle sich auch nich. um, als Francs ®?rtHn i itr tret und in einem Ton? oolki Befriebigung fortfubc: »Ich werde mich r>vanchicren. mt) Darling. Morgen kaufe ich die Thllago-Prest und schenke sie bestem Fvr Du wirkt b-?r Dann . M .Der Wann ir«vb das Getchmk nicht cm- nehmen . . “ Heicri hatte sich umg-^reht und fah ihren Daten mit blitzenden A'acn an. »Abo>irterben. Sie nimmt einen Umfang an, der für uns unerträglich ist. Die Be- satzungStotzen nehmen auch denjenigen da« Kostbarst k weg von dem, wa« fie >a dekonmr« haben, unb die da glauben, bu ch eine Verätzung von 176 000 Mann sich Sicherheiten verschaffen zu müssen. Stresemann wendete sich dann innervvliti- schen Fragen zu Die Hauptsache fei. dah wir kein Defizit mehr im Etat hätten. Die Reichsbahn sei auf eigene Fühe gestellt worden, und es würde» chr noch 30 Millionen Goldrnark mit- gegeben. Mit der Post werde dasselbe wie mit der Eisenbahn geschehen. Bevor die Rentenmark balle herausgegeben werden Knnen, hätte doch der Etat in Ordnung gebracht werden müssen. Die Rentenmark haben wir in den Derkehr gebracht, al« wir in der Lage waren, den Etat zu balancieren. Der viel angdtinbeie Finanzunnister Dr. Luther hat alle« getan, um seinen (Bat bis heute in Crbtning zu halten. ES I anbei! sich jetzt darum, für dir deutsche Dtitschast und auch für die deutsche Laud» wirtschaf! Kredite zu schaffen. Die deutsche Wirtschaft ist nicht mehr ux der Lage, sich das Geld zu beschasien, das sie so notwendig ;ur Fvrtsütziung ihrer Betriebe braucht. Diese Kredite brauche^« wir. Ls soll hier ein Bankinstitut geschaffen werl-eu, das neben dem Gold der Reichstank DcutsHland auLländifcheS Gold in Form von Krediten geben kann, auch für die Bc^urfnisie der deutschen Landwirtschaft. Dies brauchen wir, weil wir nur so m der Lage sind, Ma Arbeit ganz wieder aufnebmen zu können. Die Fahl der Kupzacr-eiicr ist auf ein Viertel guiü(gegangen. Dr. Schacht hat in Pari« ertrirft, dcch wir eine Goldnoteubank errichten. Das Preblem, die Währung stabil zu hellten. ist das Problem der Probleme. Sei Minister besprach noch die Frage der Aufwertung b : r Hypotheken Sr erklärte, hier sei ein KompromM geschaffen worden, denn eine v.lle Aufwertung sei nicht möglich gewesen. Man solle sich auf beiden Seiten damit einverstanden erflit? i. Zu der Frage der Auswertung ter Staatsanleihe!'! bemerkte ^cr Mr'.ister, die Aufwertung müsse solang? -.urüdgefl eilt weiden, klinge jü g-zwunaen sei n. cniölänbrsche Hilfe zu beanspruchen. San wir über die garzen letzten Menatr sF-icklich hinweggekommen sind, müssen wir dankbar dem Delle gegenüber anerkennen. WaS wir dem Dolle zugemutet haben, geht über das, was jemals eine Regierung einem Dolle zu gemutet hat. Wir müssen jetzt noch einen ganz schlimmen Weg gehen. Wie lange er dauert, weih ich nicht. Elirs sehe ich al« hoffnungsvoll an: bah das Ausland, das getan hat. als ob Deutschland ein falscher BiD gegeben hat. mm ctnfief>l, dah wir au« eigener Kraft im Innern Ordnung geschaffen haben. Das war ein grobe« Plus. daS wir dem Sachver- ft&nbigcirfomike aufzuweisen hatten. (Sin französischer Kapitalflnchtskandal. Paris. 17. Febr. (WB) Sott einigen Tagen ist eine LIntersuchiurg gegart zwei in Paris anr säfsig? ongli s che Bankiers wegen Kapitalflucht durch verbotene Einfuhr ausländischer Wertpapiere hn Dange. Rach dem „ÜHtln“ wird die An,, logenheit auch auf Persönlichkeiten aus den höchste Kreisen tn Frankreich über- g offen. Dom lln eisuchungsrjchter lägen zur Zeit rit l weniger als 40 Klagen deS Finanzminlsters vor Es handelr sich u. a. um die gesetzwidrige Einfuhr einer groben Anzahl Aktien der Royul- Dutch-Sbett- n d Menecm-Eagle-Gesellschaften. Es bestehen Anreichen, dast dabei die Dorschriften auch von der Dcrwaftung durch die Erteilung der nö.igen Stempel verletzt worden sind. Kleine politische Nachrichten. Ser Präsident der französischen Republik. M i l l e r a n d, hat in offiz: 'Ücr Audienz mit trm tabei übtiefen Zeremoniell den deutschen Botschafter von H ) e s ch empfangen zur Heber- reif ung lief’ Schreibens, das ihn als auberorbent- lich 7". utib bevollmächtigten Hefter des Deutsch n Riichrs in Paris beglaubig:. Beim Empfang wurden bedeutsame Ansprache ausgetauscht. e Bei der eidgenössischen Abstimmung übet die lex Schultheb. Abänderung deS § 41 deS schweizerischen FabrikgefeyeS, DerlängerRng oer 4S-Stu«oenwoche aut die ö4-Srundentooche wurde die Borlage mit 313 288 Ja unb 430 5^5 TLcrn. uffo ntii über 117 000 Stimmen abge- lehnt. Für das Geien stimmten nur Kamoae mit botiviegend bäuerlicher BevölKrung • 3n Warichau wurde die baltische Konferenz unter dem Dorsih deS polnischen Austen- Ministers Zamodski eröffnet Gegenstand der Beratungen ist der von ZamoysV ausgeacveitete Bericht über bw inrcrnattonalc pvlittsche Lage, ein Bericht über die Mitarbeit der auf bc Konferenz vertretenen Länder in Den Böller bunbefragen und ein EchiedsgerichtSadkommen bn baltischen Staaten. Aus Stadt und Land. Gießen, den 18 Februar 1924. Die außerordentliche Steuer vom vcbäudebesitz. Reuveranlagung auf Antrag. Der Ausschlag der nach dem Gesetz über eine a n & e r o r drn tliche Steuer vom De- bäudebefitz für 1923 za erbebenden ©teuer hat nach der Dvrschrift m Artikel 1 diescS Ge- festes gern äst den Borschriften des Gemeinde, umlaaengesetzes vom 7. August 1920 zu erfolgen ist akso dem Ilusfchlage zugrunde zu legen der gemeine Wert der in Betracht kommen- den Objekte Allgemein ist dieser Wett letztmals festgestellt worden für daS Steuerjahr 1914. Rach dieser Zeit von der BerantagungSbehörde in einzelnen Fällen rergenommcnc Höher« bewert« n aen infolge von Sigentumsüber. oüngen (Äaufbreife) uftr können auf Antrag der Steuerpflichtigen auf den Stand von 1914 zu rückgeführt werden. Ebenso sind nach 1914 neu errichtete Gebäude auf Antrag deS Pflichtigen so zu bewerten aste eS für 1914 geschehen wäre, wenn sie damals schon bestanden hätten. An sich stehen die Struettoette. die zuliHt im Beicmlagungsverfahren für 1922 grundsätzlich festgesetzt worden sind, rochtskrästtg fest, soweit gegen sie kein RechtSnnttef erhoben wnrde MU Rücksicht auf die Höhe des Steuersatzes hat jedoch das Finanzministerium die Finanzämter ermächtigt, in allen Fällen, in denen nach 1914 Höher- ober Neubewertungen flattgcfynben haben, auf Antrag ber Steuerpflichtigen eine Re u veranlag u n g in obigem Sinne vorzunehmen. •• Ge neralleutnant von Madai 80 Jahre alt. Morgen. Dienstag, den 19. Fe- truar, vollendet der Generalleutnant a. D. von Madai, der cinssige Komwandeuk unseres 3n farterie-Regiments Jtaifer Wilhelm, sein achtzigstes LebrnSjahr. General von Madai ist hei- Mrgegangen aus dem Inj -Reg 5S und wurde am 15. Apcll 1996 RegimentSkommundenr tn Dieben. Iv den drei Oahren, tn denen er Bürger unserer Stadt war, hat er eS in seltener Weise verstanden, sich Liebe und Achtung zu erwerben; inSbetondere hat er mtt ber studentischen Jugend manche fröhliche Stunde verlebt, unb die Allen Herren unserer Korpvvcrtionen bewahren ihm eine dankbare Erinnerung Am 18 April 1899 wurde Oberst non Mapai unter Beförderung zum Generalmajor zum Kommandeur der 79. In'antette- Brigabe ernannt, am 15. Rovember 1901 unter Derleihung des EharatterS als Generalleutnant zur Dispc si t ion «stellt. Während des Wei'kriege« stellte er feine Kraft erneut dem Baterlande zur Verfügung unb war Kommandeur der stellvertretenden 14. Infanterie-Brigade tn Halberstadt. Zum letzten Male weilte General vcm Madai zur 100jährigen Regimentsfeier hn Juli 1913 tu unseren Mauern Kaiser Wilhelm verlieh ihm damals das Decht, die Uniform des Regiments za tragen, eine Auszeichnung, auf die der General, beffen ganze Liebe seinem allen Regiment gehötte, besonders swlz war. ®r ist der einzige General ber diese Uniform tragen barf. ©eit feiner Der akschiellung lebt General von Madai in Dessau Er verfugt noch über eine erstaunliche geistige unb Vrperltchc Rüstigkeit und Frische. Die alten Hessen. die unter ihm .gebient haben, werden sich seiner morgen gern erinnern. •• Ein vorbildlicher Sparentschlust Dom Kreisamt wird uns geschrieben: Die in Diesten wohnenden Mitgll,tV. x- ■* tu nun ein. Der schneefrei gewordenen Saaten gibt ter Frost aber leider manchen hatten Schlag, die tote bei bet Ernte erst tn ihren Auswirkungen kennen lernen werden, und ebenso verursacht er den Hausfrauen, die nur über einen geringen Brennstoffvorrat versiigrn, manche forgenvolle will. Du hältst biefen Foe für einen schlechte.' Geschäftsmann." ..Ich halte ihn für einen Gentlmian, der dir kein Geschenk vor die Fütze werfen wird." ^Wetlln. bah nicht?" ..Das gilt, Pa! Derlterst du. mäht du mich zu her Cinwiiöung drS BilkaschfeeS mit nach Asien nehmen! . . . Abgemacht!" Ein Ti ner brachte eine Karte und überreichte fk Helm Ganstn. Sin freudige« Leuchten aing über ihr Gesicht, bad aber schnell einem Schern der Trauer anch. .St rcnrc Tew^y! Dut. Ich gehe gleich mit. Auf Lieberfeheti, Pa. Die Wette gilt . . ÄkrenceT etc tfcg auf bi? Freundin zu und fable Jte an beiden Schult crn. .Du bist eS wirklich... Ern unerwarteter Drsuch “ ^Ich denke wohl. Helen bear." Ein gröberer Gegensatz alS zwische-i diesen beide., greunbunwn war kaum denkbar. Helen G.irvin . das Zköpfchtn von a.itbig schimmernden Locken um teben, graste blaue Augen, dn Stumpsnäechrn mit rosigen Flügeln . . DaS Ganz: eine Rrvpcsftgur aus Mnstnrr Porzellan. Daneben Florence Dcroetz schLank und st)lz. Sck-aar.zeS Haar um ein blcichoS Antlitz, dessen Äl.ibaster durch einen Trcolcnartigen Hauch gefärbt wurde. Trotz ihrer 3cgenb lag Ernst, ja Ttau-^r in ben schönen 3üqen des Mädchen« Bon Augcnb an raren Helen Garvin und ^Aorence De.nct). btc Töchter 6er beiden reichsten Leute von Friskr. eng befreundet Helen Garvin fragte: .Du bist noch hier? Ich glaubte, bu hättest die geplante grobe Reife längst angel reten?" „Es war mehr der Plan meine« DaderS als meiner. Ich habe ihn wohl erwägen . . aber bettrerfen. Es hätte auigdehen wie eine Flucht." Eine glühende Röte bedeckte ihr Gesicht, und ihre Stimme nahm einen leidenschaftlichen Klang an .Ich fliehen? . . . Und tooo.'r? . . Dar höf lichem Kfattch?! Rein ntemal« " .Unb doch waren es sicherlich schwere Tage, die bu damals durchlebt dast ' Hclen legte den Arm lellnahenvoll um btc Schulter her Srennbin Florence duldete die Umarmung mehr, al« sie sie erwiderte. .Was weiht du. Kleines, von den Kämpfen, die mir da« Herz zerrissen? Danke dem Himmel, dah du nicht »en tausendsten Teil davon tenneq- gelernt hast. Wäre es nut das eine gewesen . . . bah der fchcrar-e Blutstropfen, der v)n Vaters S-eiten in meinen Adern rollt, mir in emer rein weihen Gesellschaft S-wieriakeiten macht . . gelacht hätte ich darüber Aber hast ich deshalb auch n>?inc $heb* lallen muhte . . bah ich Die Kehle schien ihr »uaeschaütt Die Stimme e versagte. Vie richtet- das Gellcht empor, um bie Tränen mit bet langen Wimpern zurückzuhalten. .Quäle dich nicht. Florence . . . versuch? Avertl Lon^ale zu vergessen! Eln Mann, der dich um solch Bnrutteil lassen firmte, ist deiner mche ttücNg. hat dich nie wahrhaft geliebt" .Atx ril? . . . Avettl mich vettasfen?! ... Rein Er tat e« nicht!" < Fortsetzung folgt-, FW- t tzmvf vvrn jnetT fpden «htm tat 1 «d t Ichie lat l iclß Mir!« ■jg itr tut it % ft»6 JOB । Ml«. .Ml mni. D jciW vreite i*gd -ö-!v -tb® dem Ubei fmttl was Pte - lichc - der r (io. schach Stiebt »ich von k imF mtwr Sabol fchen c We •w v q Aas gleich Jf51 Ter Veilz ^sch »al'en »nzm «Sm einen, 4">en. i 2®ild)lQc ®«flner CT * & . Dich ^tautta Ötunb» beböll bet grimme Äiff nicht metr langt btt ^crr<4>ah " D te Lesehalle am Krrchc^plan b« her netteren »odx* bcr 'Äs: brr 3rit puu CWer H* knrnt jetzt ettveulichcrweisc weder eröffnet toer- ben. Den 'Btmeb inib bie llnirrfaltung ftoi bie fikmü ^edo u> mxrnnam bie den Saum t* an- >ctmdnber IBctle auNlu:ttit und ihn mit ebier Süße von LritttT'ff nrdorgt. ber 'elbft M>v weit- gcbenZK-n 3n!prü4ra ge ch: Ererben kann Heben m Rettung'* unb 4cvil4>r0ten aller Parteien neb wtrtfchattilch.« Richtungen liegen noch viele Bücher »um Stadium auf. so bu*i wohl j der Ge- f^natf aas feine Rechnung kommen tmrb Die TSettiiftdlinuj des Odeftotte» geschieht un:er ftaMfter Beobachtung bet r-v.i i'chcn AenlnalltLr •2ün öamMaa nachruutag würbe bic ■cuertkmbrnc stalle tn Gegen r» tri von Vertretern be* Ctatr- ^a*menK unb geiabener Ontertflenten der Oef!entli4fd! übergeben 2UIgemetn ging bte An- stcht bahtn. bub biet etwa» getchaffen worben «ei, dem man die grtbte 3 n.-rf—irrung aaSfpnechen rniffe. 3*ur Decken g ber hohen Unkosten soll von Benutzern ber tideballe eine kleine Mona!■*- gebübr erhoben werben, bie jedoch so bescheiden ift, bäh fW f*r niemand in* Gennch« »allen Um;, aber auch kn dieser Beziehung wird bie 3KJ« betont. den allrrtrmftrr Ml:l>ur xm ben Cbenih ber ? tfngm Habneeg nicht durch ben Äoftenmnt! >u nereltebL Die Onitgticbrr bei 61 ab* >1 rla ment* lpoachen bem Un ernehmen ihre Genugtuung urb weitgehende Unterstützung ans urch auch wir mdchten nicht verfehlen. bem guten '2Drrf enfere Hnerteimeng .cni Sämtliche Darsiclier. wie auch Nt mu Malischen Kaic untei Kurl Knudri wurden mit Betfall ausge et cheet ftr.e S7enke7-/anm.ung, bk HciT* öanrmk-rinnen für ben cble.i Zweck n> ber Pause Vornahmen, dürfte bem Jta'k.iertTag noch «ne schöne Erweiterung lugriabri habe' In wird sich nach lange gern an birken Abend er- tnnein Die wir hören, ist cl > D^bc.holung bcr Auffuhruaa «ar Donnerstag uab nachmittag in Aussicht gatcnrancr. 7 Die Begliche Ha odelSichule. Goethes trabe 32. beginn: am 1 Hal Ün aru.v 6*r!1abc Für Schüler mit Volks- unb 3lit:d- schuldillmmg ift etnr Halbhxhoesllatt^ für Schüler mb höherer Schuldlldnn^ eine Höhere Handels- stalle cingcridxct Jnicntfkmk-r seien au »c heutige Anzeige bdonbert hrnq ewi en L'nritott,c» - Taaeskalenber für Montag Oeif«tliche Beamten- un> Angestek. ten- Vettauun- lung. 8 Uhr In der Turnhalle sSteinstra^c Vortrag über den .Esistenck-imrfi der deutsche i Be- «mrtcnfchasf — Llchtfrsklbau» Baimdosstmste. .Murrer" unb .Er Im Paradies" Pal- st-Licht- spiele .Der ‘Pr«cr3?ig tmi HcuX'rf“ — Sie Litera rische Ses llschast soll, t* man uns mhteilL neu erwachen Dirier Tage wird tn einer Mtt iliedrrvertammlun t der Vorstand neu gewühlt, auch sind für bi«? iwchste Zeit schon einige Darbietung?n in Aussicht genommen. So wird am Do m-rsiag. becn IS. Mär; Dc Erich Bra ch hier fpreben - DerHochschulringdeutscher A r t venanNaltri mwge.’. und übennorgm im groben Hör g.iedei-Bei - sauiinlung hr Bei ber luagsten Holz Versteigerung nnitben für 100 Bu- euariafeeterten Kelleis und Ion tiger Einnchtung-gegen- stände zu DcnxiUfommncn Friedberg. 16 5e?r Dir bet .Oderh- In*.' hön, bcaMuUtgi die Firma Milii Ölern Iah er eine De if)gerbcre( ngrä- Jetern Stile zu errichten 3m Jittcrrtk der Vetedung des wirtschaftlichen Ledens unserer Stad« und der Behebang bcr Ardeitslvfigtei! ist tu* Errichtung sehr zu begruben Heycn-Rassau. fpd Franks o r t a M, 17 5t6r 3u< der Saaiburgchaassee bei Bad Homburg o b H tmg sich am Samstag nachmittag ein ' u . cht - daresRodclunglück«u bei dem ein Rodler getötet und vier scha*eroccketzt wa drn Sir er- sahnen darüber an zuständiger Stelle solgenbe istntzrihck'en günt junge Ananlfurtcr fuh.e-.-. nnch- n.titag* kurz nach 4 IIhr ans der vollständig vereisten Stvahe auf ciwen fchwerrn Bod^ttigv tn saufender Fahrt talwärts An der 'chacken Kurve M brr 5t«nerraei Bank «FcUstücki konnte der Führer, d r 21|4b ljc SLIoller Karl Kirchner. «Zranlen-Allee 4S. bcu Bogen nicht mehr nehmen. Das Sabncug prallte mit furchtbarer Ducht grgen dos eiserne Deiänder Kirchner wurde tötet, xtbm wäre > n?Lx.i schweren inneren Tkrieaungcn und Kvpsteckvan- düngen fast sämtliche Dliedmell e i g drochen Bon ben übrigen Insassen tmg Karl Je It H anger neben schweren inneren Ber enungen etue Gcbtm- erfchütterung davon und wurde tu bÖffnung*» losem Zustande dem Ärantcnbauf ^u ieHiftrl. Dem Dito 71 oack. Vündernd r'trabe 12. wurden am ttnierleib surchttrnre Qkrkf'umci Augriujt die rttte völlige Genesung auefäüleien Der I ijährtge Schüler Eeorg Sepp, Sohn eines Gastwirts in bcr Franken-Allee 78. erlitt einen schwelen Ot*er- schenkclbruch tmb wabckcheinlich auch eine schlvete Gehirnerschütterung Der sünsle bcr Fuboer. DU- bdm Barr, Frank en-Allee 50, trui nur leichte Verletzungen davon und konnte llch allein nach J.anfiurt begeben, wo er ben Angehörigen ber Verunglücltim bic Mitteilung von dem tragischen Geschick bcr jungen Leute machte Alle füns Fahrer waren des RodelsPorts völlig unfunbig. Die Homburger Polizei heft die llnsallstel'e sofvck absperren unb wird auch die Ühaullec für den Rodellporl zunächst nicht nieder sreigcbm - Die Gntlaftung des ArdeitS markteS hielt auch tn ber abgttaosenen Woche an, da die Landwirtschaft unb Ne Bauindustrie steigenden Bedarf an Arbeitskräften annrelden. In den übrigen Berufen trat eine Aenberung tium ein. Sine vihl Arbeitnehmer wurde von ihren frlbercn Arbeitgebern wieder ein gestellt Es waren 18 292 Stellenfuchrndc gemeldet gegen 19 298 ber Vorwoche. Offene Stellen waren 2143 anaeboien In S rwc bs'.osennnterstüyuna ftanden 14 042 Per- ftmrn, ferner 6917 Zufchlagsempfange Kllrz- a rt*'. t mm t erftüftung t*zoger. 8502 Arbeitnehmer. Die Euiamtpchl der Dohnung- iuchenden die am 1 Januar 15 3M betrug i bil zum 1. Zadraur auf 15 Sff» gestiegen, wovon ftr beide Fe'tnellungen rund 1800 Dohnung»- aut Jazug entfallen Frei werden nad' dutpctfung einer anderen Dohnung am 1 Fe- brvat 2d0v so txih 13 079 Dohnungen bergest eilt werden müftlcn wenn bcr vvrchand«* Dohnunas- bobad befriedigt werden sollte Die u*llaus gro't . M«tzr»ah dieser gcordermn Dohnungei, entl.U au' Juki- (10 6121 unb Dreillmmerwohnunue« 2321 * Bcsondcos dnngttche Fälle tixirrn 135 vorhanden denen 23 Wohnungen gegenÜi*r1iande« 3n*teNmt müllen für den dri.glichen "TbeXirf 8933 Dohnungcn he «gestellt werden Für ticO Fälle a'lgrmriner Dobnungsgeiuchc stehen 6U Dohnungen zur Verfügung Hochlchulncick, richten. • E h renfena tvrder Canbe#-ilnl- versirä t Oteben. Der Gesamlsenat unserer Landes-Univeckitä» hat den Gcneraldirettor der Vudcrusschen Sffcntixrfc tn Dotzlar. Borgrat Dr i> r o e b l c r. nu: Rücksicht aus ld.< benorragen- ben Verdienste um die Oanbeü-UniwTfUÄt zuni Ehrensonatvr ernannt Turnen« Sport unb SpteL Süddeittfchkand g-irrnnt den Pokal des 3cuU scheu ZustdailbundeS Frankfurt a M. H. Febr (Dvlfs.s Der mit grober Spannung cruxutcte Fuftball- tnettiampfum den PokaldeS Deutfchen Z u hba 11 bu n beS zwischen bem H e r b b e ut- fchen Fuftballverbanb und dem Süb- deutschen Fuftballverband wurde heule btrr vor ca 300» Zu schauern non den «prüfen- tatlvon Mmmfchasten der beiden Verbände aus- getvogen Die süddeutsche Mannichast sieg le nach ncfonbci'ß in der zweiten Hall>zetl üder- kpm dunchgeführtem Spirie mit 4 2 Toren Boi Halbzeit stand ber Kampf 2 1 für Rorddeulsch- land, das sich bis dahin den Süddeutschen neu- frmmc!. ebenbütlifl ciiDtefen hatte Ader gleich xu B-ginn ber zweiten Ha!d^-it zeigte c6 sich, vast die sü-d.-nllche rakkik das kurze unb find leit- ieiche Paftfpiel, den Rorbdeutschon zum Dor» hängnis ..'erden muftte $Nc norddeutschen Spieler U utben dadurch nach unb nach ermüdet und siele« schllebiich bem Schluhfpun ber Südbrnitschen ^um Opfer Befondorv z> rt.no len sich bei bcr Sübdcutschen der Dlltteflauter Kalb vom Rürn- berget FubbalMub aus. der bcr beste Wann auf dem Platze war. Ucbcrbaupt lag bic Haupt- stäckr de. Süddeutschen tn der Läufenx-ihe Ha - gen-Kalb-Riegel, die besonders tn bei zweiten Halbzeit einen unüberwindlichen Wall 'nr die Ävrddeutschen bildeten Im Sturm aber stand tn der Person des Mittelstürmers Philipp dn grobn Versager und cs ist daher das Spiel der übrigen okr fltür.ner um so mehr zu loben, da sie trotz des Ausfalles des Mittel stürmers vier für den Hamburger Torwächter ui.haltbare Tove buchen koimtcn. Bei den Aord- deutschen ton Jäger in voller Form und zeigte, dab er immer nvch einer ber Besten ist. Harder torr außerordentlich gesahcktch. aber die Süddeutschen hatten ihn m Ändotracht seiner Gcsühriich- Mt äuHerst sorgfältig abgebetft, so haft er nicht voll zur Geltung kommen konnte Der Sieg ber süddeutschen Mannschaft wurde mit grober Do» qrifte u.Tfl ausgenommen Holzsubmisston. Mittwoch, den 20. Februar d. IS., aacbmiltagi 3 , llftr, werden aus den Waldungen der Gemeinde Geilshausen clgeube Holzsortimente vergeben 3 Fichlenstämme 2. ÄL — 8.33 Fstm. 18 . 3. . - 29.94 . 8 Äiefcrnfiämmc 4. . = 5,75 . 140 . 5. . = 54,31 . Die Angebote find verschlossen, mit bet Aufschrift .Holzludmiffrcm'. getrennt nach Kl asten pro Fcstmetcr, bis zu obigem Termin bei unterzrick'ncter Bürgermeisterei einzurcichen, woselbst in Anwesenheit der erfwienenen Bieler die Eröffnung erfolgt. Die Berkaulsbedingungen werden vor dem Termin bc.'armt gegeben. Vöhere AuSsunst über das Holz erteilt Förster Dallensels 1044V Geilshausen, den 13. Februar 1924. Hesfische Dürgermriacrei Geilshausen. _________Wagner._________ Drucksachen allerArt Udert t> jeder gr«re*sc**'.<*n Xe«.temr-g etSma Sed t die Brihl'icNc Ueh. Dmckcrtl. R. Ue|,t (BartenbcRper ober Landwirte erhol en umiartrnbe flii’flonma über alle VUMnzntSaltchkeir. u. f^rbanblunasmeibob. Nh Nn», 3apDnrnii allein 07419 Tamm. Willonürahe l(k Mietgesuche 1—2 möblierte ßimiuer mit Äod)aclcgenbeit eecen Mltdive tm Hnudhait u eutipt ßoblime io’ot! ober foatet au mieten «r* sncht. ?d)r. KtiGCb unter 07*32 an den Eiest. An«, erbeten. (Stellenangebote ÄeöeüDffaimeDng 3d floefmoae, der »f i 'C? "! :••. ' - et maschine und L ieno- araebie. für einige Stunden kamStag» Worr bet guter Äe- Kblunn gesucht. vuia gcbaüene fdjriftLÄn»cb nettr 11051) an d. ®. An». (5enerabDertreter für (ÜieNcn und Umgebung gesucht iiim t^eitnebeinc? neuen xnafrufiiicn flniM*. der von jedem itzeschänonmnn und lebet erirma. well vieseves' vortchrist. gekinst werden muh. Die VteitTirnn unb das Inkasso ist mit xu am Mittwoch, dem XO. ftebruat. bestimmt nur »wischen !) und 10 Ubt. bei £^rrn (Hroffel im Babnbois- Sotel Yen» tn tSictzen melden *ib Metllltll zirka 70 "Jm. mit Maschinen und Werkzeug für Bicchbearbeitung. zu vermieten. Sotl. Beteiligung. Schriftliche Angebote unter 07362 an ben Giestener Anzeiger erbeten .XltaNLeselieneVl'schrnurenlLhtilc sucht Reisenden zum Besuch von Kolonialwaren-, Drogcn- usw. Ucsdiilten Herren der Branche oder soiche, die bereits diese Geschäfte besucht h:bcn, werden brsorzugt Schriftliche Angebote unter 1081D an den Gießener Anzeiger erbeten. Lelirling ßeiotbl. «7,00 Fritz Reich, ^riskormkistcr, ^rnnt TMIae i. Zuoer lSsfiged. stet st. Mädchen dos Hans» n. etwas stlanenurdeti ver Nebi. findet onge- aebme Lueüe m kinderlosem Oaush. Butzbach «•< Äfcncrrto^c .1 rüchtiges. in allen Hnasarbeuen er' Mädchen sofort gelacht «ule steuantste od. (ynu>« febhmn ^ebinoimi. Zrsll Dir. orW tret# Oerloff bei Hungen. [(£401 WnM für ein qrößere- llnfknithmkn ge- snlbi ifernrrbrr, nur flckrnk Äitv- ichlofser, bitten wir itbrirtl. ?lnqcb. n. 1108D an d. ltiieß. An;, rinfureittnt. Gesucht für fofort oder I.Msn erfabreore ilterrl »An für Lüche n Hsss. Znmvrof Soeldeer f^renlhirt. elr.49. rütigkeit bietet llOIfi grobe ttzewinnmisgltchkeiteu Sol Bewerbungen find äii rttoten a. b. DiMii-lmerib laMrt 's.-'lidiifl a d l «Hamburg Altona (»reite (ftbfnafie 111/113 Großes H’fi'wr Imßfiritam sucht zum xfertriebe billig.letusaiillglti.leheiisiiiilti.iüde direkt von rtmbcrtrur nn den 9er ( räucher stir Mc inzeinen eu,schen Reiches rührige Herren od. Barnen als Vertretet, die diesen 5v ♦BREMEN« und seine Vertrete*»*- toGMen Tbeod. Low, KirchenpUtz 13 AMERIKA OSTASIEN AUSTRAhEN iMalz-f kaffee Tüchtiger SAklRk sucht tftcflnnn in «tetzea oderUm «egend. ebtL auch mh Beteilionng. *rm Ab beite bis eiziehl Eenie.itaj: Der Boxerkönig von New-York IV. Teil (Die große Ma«.erläge). Dazu in eures Beip>o^’-amm Ein Detektivfllm in fünf Akten. Anfang 6 und 8.10 Uhr. Ständige Ausstellung Generalvertretungi C. Schombardt Wagen- und Karosseriefabrik urcy cm latent- Medizinal-Seife habe ich daS Übel völlig beseitigt H. S., Poltz.-Serg." Dazu Zuckooh. Creme nickt fettend und fett- haltig». In allen Apothelen, Drogerien und Parfümerien erhältlich. Den Rodler freut nach & uSchnee, Stets aus. Quieta “ein Kaffee! — Quieta — Köstliche Pli sch ungen mit Bohnenkaffee. Ab Meale bis elascil. Demeritag: Marcco Ein Arfhtenschirk al in 2T?ilen. Großer ZirkusHlm in 6 Akten. 8r u8elber,8rMs.51r.3l Anmeldungen jederzeit Gesfeniliche vorlrägc des Hochschulrings deutscher Art im großen hörjaa! der Universität Dienstag, 19. Februar: Dr. Mannhardt StrKuDjfümpi ziv.IkiiWaiiii nni Mittwoch, 20. Februar: Dr. Meermann: Sit^iriidmitDimiirofiiicntidifnetflnöpnnfl Beginn 8*. Uhr, Eintritt 30 Pfg. 1094D DF* ED Harold Lloyd IS im Paradien. *1S 3 tolle Akte mit dein besten Lustsphldarsteller der Welt. Anfang 4. 6 und 8.15 Uhr. Gründlichen Unterricht in Weihnähen, Sticken 5licken, Handarbeiten CASSEL Mauerstr. 5 Tie diesjährige ordentliche EgiNtt-lHinkn der Gieffkner Stuöentenöilfe e.B. findet Dienstag, den 26. ds. Mts. abends 8 Uhr im Hörfaal 15 der Universität statt. Tagesordnung wird vorher bekannt gegeben. Wäsche-Stoffe weit unter Tagespreis: Hemdentuch Kräftige Qualität . . . . MK. 0.85 [Verschiedenes] «luterbaltener Kindersilzwaqen zu verkaufen. 07408 Frankiurterltr 29. Wegen Aufgabe des Limonadengescliäfts gebe verschiedene Apparate fast neu, nebst Flaschen vrelSwert ab. Näb. in d. Geschäftsstelle d. (Wien. «rtAcIg.e,u* Der 6 20 PS ZagaX der anerkannt beste kleine Wagen fürStadt u.Land Sonder-Angebot für die Woche vom 18. bis 23. Februar Geiherde Kecker Oelee esi Berts Kekleeeparberde Haus- und Küche-ireräte Sparkock- lirailiren A Tipiwaren aller Art. Teller und Tteeee in Bune- laaer Porzellan und SteininiU verxinkte und emaillierte Elies waren H.Schön ACo. M nrburirerSt r.22 la b]atama$sli«B'eiie jedes Quantum prompt und billigst liefert 07(01 Eduard Sabel, Wetzlar. ,Jch litt seit 8 Jahren an gelblichem 3 Herren finden gutMittG nÄfnitifö In Kamille. 2cbrtftL Anaeb. unt 07415 a. d. (Hteu. Anz. Lchnanzer entlaufen. Wiederbr. n. Um ft. Belobnun». stt74S) Ijudwl- rÄA t * nHL« 4 T»*„ ■ , ---E --<- t K T schon ein- Landwirtschaft und Gartenbau und Glück ihre Phantasie an diesem Stoss tx~ öartbr Cöe- Antrttt in *ur Rette- Luftwaffe» bei 3 nharffi Erleget. Während bei und bad Flugzeug höchstens für friedlich Zwecke In De. rach r kommt. fpl?ü rt in den anberen 6 alten al» Da f e eine ümner g-obere Rcllc Rachdem Franlre ch sich eine te gc* ttxiluoe ßu|iflrue geschaffen hat. sind SngLani* unb I r^ch fje dem Aönige gegenüber auf seidenen Kissen Pl^tz nahm, während die anderen Hot- leute und Aebsr-iber um sie herum sahen, und dörle die ein. Manchmal hielten nach der RachmittagSpr eNzt bw Ho l Lite und wer sonst Lust hatte. Tanzvergnügunaen ab, wob i der König Dortänzer war und bis zum üleberbruh mit den D-ib rn getanzt wurde." Bezeichnend ist auch dir Sch lderung. die der Schrriner Hein- rtch DreSbick in ferner niederdeuNch.-n Lhr>ttk rvn Z-Hann ent wirst, wenn er auf dem Markt Gericht f4 ü .Als der Aönig hat geteten auf Irin cm Stuhl, so hat auf jeder Seite vor fei König gestanden ein Zunge. Der e*ne Zung? w der vorderen Seite, der haste ein Duch i bet Hand, das wat d>s alte Testamrnt, und ber andere Zunge zu bet [infcn Hrrid hatte ein blvst.^ SchLoert in de. &jnb. Der Zunge zu der rstzten Hand, der bdxuktc. bah sich ber Aönig wollte 'cchen an Gottes statt und arellte «ich sehen in ben C u l Taoids und sollte Gotter Diri auf bad nruc DTfünbigen, und das wäre so Lange verdunkelt gate*en. Unb der Zunge zur linken Hand mit bem, Schwert, das bedeutete, dah <- rin Aönig irrere ber Gerechten unb ein Aönig über die ganze Welt, unb sollte alle Eigerechtigk?!t strafen . .“ tenb diese 2I*mtcr verteilt wurden." erzählt Acrf- fenbord) in seiner l stein.sch n Chronik weiter, .l eh et. um das. waS di? Schar der D.ener vor- ft eilte, auch in der Alcibung und im Schmuck auszudrücken. zwei Aronen auS rrinftem Grld mit funkcl den Ehefst bien an»ert:cei Die eine zeigte als Aon! tskrone c ilje Türmchm. während die andere auh-crdem ein Areuz aus goldenen Platten über dem Sch itel des Hauvtes trug unb mit gröberer Aunst nach A't der Aal'erfrone so s der Aoniglnnen hatte er in der Dvmprobstei dn- gerichict. .Di Aönginn-n hatten eine solche Menge oertchi.drnfarbizer Ale:ber, sov el Schmuck, so oid Putz, so viele Act len. Aleinabicn unb Ringe, dah dieser westsalIch? Harem mit d.nem kaiserlichen ux-itcitern körnte." Dee Aönig bldt öffentlich Gericht. .Sein Stuhl stand auf dem Mar.tt gegenüber der S abCnaq? und erhob sich, wie es sich für einen Aönig gehört, von der Erde aus drei Stufen ®cnn der Aönig tarn, wurde er manchmal mit goldenen, man chmal mit purpurnen Leppüchm und s i>?r»en A: kn gdtbmütfL Dahin kam er dreimal in der Doch? zu Prerde in fesllichcm 2luszuge der Hötlinge und mit fi.it lichem Gepränge, um di? Klagen des Volkes zu hören. Sobald man auf den Mr»rfi kam. bieU der Läufer das Pferd des Aonigs unb bi cf er bestieg feinen geschmückten Stuhl, wiegte das Szenen, so fehlte es doch bisher an -ine Sammlung der Zeugnisse, in denen aus unmittelbarer Rn'chauung Vie Ereignisse bargst Ct s nd. 9in' solch' Zusammen- ficflung der trich'igsten B richt'. 2Li»tiien unb Ll.len der Ru e rz u en unb Z itgeno sen bietet jetzt Ll.m-nS Losfler an s?inem bei öugen Dlederichs erfd) me -en Derk .Die DieXi- Steigerunq der Bodenerträge. Don Landwirlschastsra» Glaser. Lauterbach. DaS deutsche Dolk. verarmt wie es ist. muh sich au# eigener Scholle ernähren Denn auch zur Zeit die Rentenmark im Ausland gut befreitet wird, so dürfen wir unS den Lunis. land- wirtschaftllche Erzeugnisse vom Au. land elnzu- fübren, nicht leisten Di? deutsche Landwirtlchaft kann, trotzdem daS Versailler Diktat uns gro^ Ueberfchastgebtete im Osten geraubt bat. die Be- twlferung ernähren 85 Prozent aller landwin- schaftlichen Detriebe qcböien nicht zum ®roh- grundbesitz. Diese bäuerlichen Betriebe sind in ihrer grohten 2ln.zahl t echn i s ch rückständig. und sie können, zweckmähig be.virt. schäftet, so viel erzeugen, dah die Gesamtproduktion zur Dolksernäbrung ausreicht Um dies za erreichen, müssen alle Pllanzenwachskums^inflüfse von dem Landwirt bederrscht, günstige gefördert schädliche verhindert werden 3n Ober bef fen. insbesondre im Vogelsberg. wird die Dodenbearbettung noch nicht in der Art und Derfe Dor genommen, wie fie nach der Erkenntnis der Bodenarten und -eigenschaften, nach ben jetzt zur Beifügung stehenden Bodenbearbeitungsgeiäten und -Methoden Dorgenom men werden sollte Viel zu viel wird im Frühjahr der Pflug auf wurzelunkrautfreiem vor Dinter geadertem Land an -zroendet Das Schleifen und daS Durchwühl n des Lande# mit geeigneten ®erd:en geschieh! in vielen Ge- markungen noch nicht Die kostbareDinter- feuchtigkeit geht durch das Früh- lahrspflügen verloren und U n f r aut- famen werden aus ber Liese in gün- Ülgc Arumlage gebracht Die Malze und Sage zur Pflege ber ODlnterlaaien im Frühjahr sind noch nicht im Gebrauch Das Hacken des Getreides uxib noch nicht ausgeführt, wenn auch Arbeitskräfte zur Verfügung stehen Dem Rährstosserfatz durch Düngung werden viele Landwirte, sei rf durch Mangel an Aennmlffen. fei e# durch unzweckmäßige ©padamfeil, nicht gerecht 3m Caak des Krieges und in ber RachkriegS>oi! wurde .ütie wenig wir als Dolk untere eigene Geschichte kennen — auch das ist allgemein bekannt. unb es ist nicht nur bedauerlich sondern auch verhängnisvoll! Die einzelnen deutschen Stämme kennen sich nicht sie kennen einander nicht! Lebensweise. Sitte unb Brauch. Glaube unb Aberglaube des unteren Volkes ist selbst dem unbekannt, der darum wissen müstte dem Beamten. Die Eigench.-it unb Schönheit der deutschen Landschaft war Ibis zum Art ege wenigstens > nur trenigen aus gegangen strebte doch alles auf Reifen ins Ausland' Das deutfckx Volk versteht ktch nicht! Es klafft ein weiter Rist zwischen ge- bildet unb ungebildet Unb bieter Rist wird vergrößert dadurch, baff die Sprache des Gebildeten verfremdet ifi: baff für das .Verständnis" .beut- schldungSgu!es eine höhere Bildung vermittelt, die ber durch andere höhere Schulen gebotenen hinsichtlich der erreichten Reise gleichwertig ist 2. Die Deutsche Ok«rfch cke farm sowohl grundständig wie als Aufbauschule eingerichtet werden. 3n beiden Formen ist sie hinsichtlich der Dauer des Lehrganges den anderen höheren Schulen gleichzust eilen 3 Die allgemein verbindlichen Fächer für die oberste Alaffe der Deutschen Aufbauschulc sind: wie bei den anderen höheren Schulen Reli- gionslehre. Deutsch» Dechichte. Erdkunde Mathematik. Raiurkunde. Dazu kommen mindestens eine Fiemdsprache. Philosophie. Zeichnen und Aunfl- betrachtung Es bleibt im übrigen den praktischen Versuchen der Länder überlassen, neben bem verstärkten Unterricht in Deutsch unb Gerichte burch befanbere Pflege von Werkunterricht. Aunst (Musik), durch StaatSbürgerkunbe. VolkSwirtschust. Biologie. Heimatkunde den Lehrplan verschiedenartig auSzugestUlen. Zur frcltoil.igcn Erlernung einer zwei'en Fremdsprache muh Gelegenher: geboten werden " .5. D e Reifefchülei der Deutschen Oberfch ilc unb an bei Ausbaufchule müllen die gleiche Bor- bilbung Haden wie die an ben anderen höheren Schulen. 5. Die Reifefchüler ber Deutschen Okxrfchule erlangen die gleichen Berechtigungen w!e die bet anbeicn höheren Schulen Sc-fern ble Zulassung au ben Prüfungen für bestimmte, aus Hochschul- ftubium beri.henbe höhere Berufe ben Rachwers von Aenntnlfien erfordert, die in der Deutschen Oberschule nicht erworben werden, ist der Rach- weis dieser Aenntnisse durch Ergänzungsprüfungen zu erbringen." Gegen diese Bestimmungen bat sich sosort. besonders auS Hochschulk.ei'ei. eine sta.ke Strömung geltend gemacht. Schon einen Monat wurde nicht gedacht unb PhvSphorsäurebünger stehen nicht in genügender Menge zur Versügmig Die Stickstoffdünger tourten nicht zeitig seitens ber -Vibitfen »‘liefert. Zetzt ftnd die Preise für fünft- liche tüngmnlttd bis auf die phvSphorsäur^ balligen unter VorkriegShöhe und nun muh eine zweckmä hige Düngung wieder einsetzen veistänb.ger tzumetst H.-chschulleLier). die de- schloh. auch für btt beiber. neuen Schulen die zweirt Fremd prache verbindlich zu machen Es lind in der Hauptsache vier Gr-unde, die man gegen den Grundsatz, nur eine Fremdsprache verbindlich zu lehren vorbringt namlidb 1 Die Schüler würden nicht genüge ch tut die Hoch'chute vorbereitet 2 Unter deutsches Geistesleben. untere Aultur ter von Id oreien Ceiien beeinlluht. dah ein Verständnis ohne das Er- lernen mehrerer Fremd prachen nrch? möglich fei 3 Die Schule mit mir einer verbindlichen Fremdsprache nütze das jugendfrische Gedächtnis .um Erlernen fremder Sprachen nicht aus 4 cks Jei unmöglich bei nur einer verbindlichen Fremdsprache die notwendige Auslese der Begidten vorzunchmen. mit anderen Wonen es kämen täufer zu Münster 134 35“ $a blrer unb packender als in jrder geschichtlichen Darstellung breitet sich tri er vor uns der Herenfabbat and Mystik und Sin?lichte t. Fanarrsnus und Grausamkeit aus. ber die alte Bi chofsstad: erschütterte Vor. den grellen Buhrufen, mit bcnm di? Propheten zuerst dre 6traf)c Münster brachte, war Zan B o ck e l- f on, genannt Zvdann van Leiden, die herver- pagenbftc Persönlichkeit. Dre Christen erzählen uns anschaulich, wie er auf der Höhe teiner M»ch: in ber Wests li chc' Bischofsstadt s.inen seltsamen Hof hielt. Er er.iA eine Haf>rdnung. verteilte alle möglichen Hosämter und stattete auch ferne Äöntgii en m.t reichem Holgesinde aus. .Däh- Die Deutsche Oberschule und die Aufbauschule Von Dr Georg Faber An Herbst Bednr-i 3abrH bat bai he^i'che Vandesamt für da« den F-ch- frriten neue 6*unben,afe,n »ur Bekprschung vor» gefeat die ftoenn Ne ein^üstr, -nerttefli eine vblliae Umaeffaltuna unteres teitbedom ©Aul- reten« bebrüten Daruve- bat im nlarmtin-n ObHhiblenbt rthr r Dr Pitz in der Vr 307 des .Giebener Anzrt^s" nnm 27 Te* mbe- 1923 berietet 3d) möchte Mer ei Mae# AutNär.-n^ vetzügllch brr Deutschen Oberschule un*» ber Auf bau schule MnZifünen- bnm ich glaube dast darüber aerobe In den A-el’en die H am nächster, annebt b h bei ber Eltern unterer Schüler, wenig bekannt ist Man bat ben »ntmirf oebört datz etne fr (rrünbfidie Zen herum unteres Schulwesens nicht ? b nd.'rz In Amerika be'chäsiigt man sich mel mit d-r Rolle bi? die L Jtwaffe Ira fiuhiBf »frieg spielen teil, und füi bie^e m-ober freniöT der DirNichkeit nahen Phrntallen führt Dipl -^rg Daldort in .Re lrrns Universum- etniS? B ifpiele an So sollen die Boml t bimti er dann ferne Bombe lösen kann Roch g-fähckichn Torpedo bem Fl g _/g. wohin ee sich .iuch wenden mag, und zerstör So a.'«nreuerlich diese von willen- schaf l:0hw Zeitfch if en aebrach en E-ckind-mgen Gt g-n. fr, werden sie doch gegtaub: Hrben doch bie Franzos ra 'ogar allen Er tfle? oechauptei ihre 51 g euge würbe auf bru schem Gebiet durch bee ®W'fl D geheimnisvoller L rächten zu Rotlarchun- gen gezw ngen. Der engl sch. Phy'i'er Sir Oltoer ßobge erklär e, treft d wohl möglich fei. mit Hche grwrster Strahlen 'elbst Metalle zu zerstören Tai- sächlich haben zwei junge beutfche Phyllker auf kurze An f .*rnungen bis k Me er etraLL.m ausge- fenbcl. dre den fe :en Aggregatzustarrd der Metalle änberten T e*c Versuch-? tourb.-n aber aus Titan» gtl an Mi tdn abgebrochm unb sie r ichen gewrtz noch nicht fr-tortt - den Flug bei franAÖHieb« 2teroplanc zu teemfluflen. Der Zubereitung des Saatgutes ist gröhtc Ausmerkfamteit zuzuwenden Es gibt iept ganz vorzügliche Reinigungsmaschl- nen, welche, wenn sie für Alctnbetrtelv zu teuer fein sollten, von mehreren Landwirten oder von ©emeinben unb Geiwllenschäften angefchafst werden sollten. Rur reines, keimfähiges unb Mm- hä’titir# Saatgut darf auSgefät werden Die Cortenf rage beansprucht insbesondere bei her Kartoffel Achsttemkeit Durch perbefterte. den Verhältnissen angepabte Sorten wird her ^rtiag um 30 Proz., durch richtige Düngung um 50 PrvH>. durch richtig« Bode lhearbeitung um 20 Pro^nl gehoben. Die Beizung beS Saatgutes gegen ble verschiedenen BranbaNen. gegen ben Sch neefchimmel. sowie fonftly Pltee ist heut.zu- tage eine bringende TlottoenM ;Mt. 24 steh«, eine ganze Anzahl sicher wirtende Beizmittef zur Verfügung Dre beste BeizaN kann leider bet überaus sorgfältigen Ausfuhr-ung wegen für die &rohc Masse bei Landwirte nicht cm pf oh'ei wer- in. GS ist dies ble H e I st w a s s« > b e b a lang, durch welch« leicht dte iteiiiilruti des Saatgutes zerstörl werden kann Die I m v s u n g unfeer SchmetterklngSblütler svlüedori stets angewtzndet werden, nx> trotz sorgfältig« Dodenauswahl ihr 2, trag unsicher ist Denn auch bi« klimatischen Einflüsse nicht umgangen werden können, so kann doch durch die Zmv'u ig ber Ertrag ber Schmetterlingsblütler wesentlich gesichev- ter weiden. Der Dünnsaat muh allerdings bei steigen, der Stickstvfsgabe Beachtung geschenkt ineikit. Hat doch ber bekannte Zu hier von Lochow- P.'ckus ble Saatmenge seines Gelbhasers auf 25 Pfund pro Morgen vermindert, unb in gerietet. Die Icitlxriqen Lehrerseminare in Friedberg, Bens ix im. Alzen und baS Lehrerin» nenleminar In Darmstadt find in Aufbauschulen umgcnanbelt worden (Ein grober Donell dieser Schule besteht sür wirtschaftlich sch.rreche Eltern darin, bah fie lein Schulgeld erhebt!) Die Deutsche Oberschule hingegen harrt In Hessen noch der Erweckung. Ob |te schon In nächster Zeit zum Leben kommt — ober ob ble Rot ber Zeit sie baran hindert treib Ich nicht Zch hoffe aber. bah. was in anderen deutschen Staaten möglich trrer. auch bei uni aus di« Dauer nicht unmöglich bleiben wird. — Wie Johann von Leiden in Münster Hof hielt. Die rollst'ÖS-kommunisti'che Bewegung, dte bte 'Diederläuter in den Zahlen 1531 bi» 1535 baran ertennen könne, in welchem Mast« er Latein oder Griechisch oder 0 i^U'ch oder Fran- Löslich lernt. Es U! d>ch eine alte Jiiabrung. bah selbst höchstde^al'l? ??te >chen In ben Sprachen au' errrdeniltch schlechte Schuler touren Vicbig Röntgen!) — Wt Beschluh de. iebruarfmfertrag, wovon ich norbtn sprach < nämlich die zweite v. em dtp rache als verbindliches Fach in die Deutsche Oberschule etiuufübreni. i>t für d,< Länder abngenS nicht bindend, da es sich nicht um etne amtliche Sitzung handelt Daher hat auch untere hessische Regierung Im dntnred des Lehrplans für dte Deutsche iR»erfchute und die A isdauschule nur eine Fremdsprache al# ve>bindlich angelegt Es bleibt noch übrig, einige Dort« über bei Unterschied der beiden Sch -lanen. der Deutschen Oberschule und der Ausbau schule zu lagen Die T eutsche Oberschule Ist eine .grundständige höhere ckchule. d h. fie baut auf die vierjährige .Grundschule" auf (tote alle seitherigen höheren Schulen unb führt in neun Schuljahren zur .Reite THe Ausbau- schule hinge hn gründet sich aus das 7 Schul- jahi ber Belk'jhule beginnt erst mit der Tertia und erreicht Ihr Ziel, die Reite, nach 6 3abren. Die vjefamte Schulz«it ist allo bei beiden Schulen gleich (4 • 9 unb 7-4-6 Zahne» Sie will Haupt- wwier V ” Ungültige und gültige (Ohne Semdbr.) 80?X^ti .rsMuuwu« 132 (etuxx« fefter), Oommergerfl 'löintergcrft« 137 bl» 143 «still). : Datum: 1W34.75 ‘IRb|18145,25 Md 21hfl 'rill Wh 4 10/111 ’lUh i mu iovf,rv mv 13« 7 riMAJW JO 1 toOÜUUÜOO llÄUUULUU 126J11UUÜUU0 608TOUUUUUU ■ 19 bis 20, fiuttererbfen 13 bt» 14, Peluschken 13 bi» 14, QWcibo^run 13 bt» 14. Wicken 14 bi» 15 Lupinen, blau 14 bi» 15, gelb 15 bl» 16,50. Sevadella, alt 14 bl» 14,50, Rapskuchen 10,4c bl» 10,60, LeinKtchm 21 bl» 22, Trockenfchnitzri 7,80 bi» 7Z0 Zahlungsmittel. Hinweis aus die Bekanntmachenrg de» Ministerium» für 21 rbeit und Wirt- 66«uw«ei t 1575axWM| S36KA4» Unter Hessischen IMdl&lJU löuaBOOO 140-,470U»b I416,^i UNb f-MZAjOno x> l öfi- 416*>XM)0u jd»enrx)000i*,i664 lOOOUOOO f36*,1SyXiUUUUilC766MXKN M--340»10ü(XWiÜ> '«XXHüüO ltri7,?5O a«b|HU\»50 Md 1068.M0 Md Hj9H,74O Md i l. B)6960nrxX)bl Fragekasten. Frage 5: Wie kann man vvm Froste füb fletDorbcTTc Kartoffeln wieder schmackhaft machen? Kann man diese überhaupt zu SaatVartoffeln benutzen? Antwort: Die durch niedere Temperatur füb gewordenen Kartoffeln verlieren den unangenehmen Geschmack, wenn man sie einige Zeit in einen mastig warmen Raum von 6—8 Grad lagert Sie al» Saatkartoffeln zu verwenden, ist nicht ratsam, weil durch die unterdrückte Atmung und Anhäufung de» Zuckergehaltes chemische Vorgänge sich abgespielt haben, die ein ungleiche» Keimen verursachen. 56649000 Wintergerste 137 bl» 143 «still), Hafer, märt 105 bi» 110, pomm. 102 bi» 107 (etwas fester), Rap» 285 bi» 290 «stetig), öeintaat 415 bi» 435 (stetig); für je 100 Kilo: Weizenmehl 25 bis 27 (still). Rvpremnchl 21,50 bi» 23.75 (still), Weizenkleie 8 bis 8,20 (fester), Roggenlleie 6,70 bi» 630 (fester), Dlktor.«rblen 29 bL3 29,50. kl'ine Erbsen schasl vvm 18. Oanuai 1924 and die Bekannt- machung des Reichssinanzministers vvm 1. Februar 1924 über da» in Hessen umlaufende Rot- geld vom Hess- 2Hinifi«v^eT!«e werden v4«kft»ch noch 90 Pfund bi» 1 Zentner verdrilltI Wie Geheimrat Poos. Dr. Gifeviu» jüngst in Darmstadt gelegentlich de» Landwirtschaft», kammerlehcganges mitteilte, können durch Reiz. Wirkungen erhebliche Erntesteigerungen her- vvrgerufen werden. Wenn auch heute aerobe diese Mastnahme noch nicht für die breite Praxis spruchreif ist, so darf sie doch nicht unberücksichtigt bleiben. Ihn nun alle die genannten Einflüsse auf den Bodenertrag richtig beurteilen und kennen zu lernen. Ist vielseitige Versuchsanstellung wissenschaftlich erprobter Mastnahmen unter den verschiedensten natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nötig. Hierzu fehlen den bäuerlichen Betriebsführer öle nötigen Erfahrungen. Sre müssen sich zu diesem Zweck an ihre zuständigen Landwirtschaftsämter wenden. Ist für jede Gegend das richtige erkannt, wird diese GMennmi» Gemeingut aller Landwirte, bann kann sich da» deutsche Dost aus seinem vater- ländischen Boden ernähren und ist dem Ausland für die wichtigsten Lebensmittel nicht mehr tri- bu Nichtig. Grundzüge der künstlichen Düngung/) Von LandwirtschaftSrat Dr. Schad, Landwirtschaftliche Schule, Butzbach. Di« Kalidünger. Kaligehalt der Böden und Kalibedars der Pflanzen sind sehr verschieden, besonders kaliarrn sind Moor- und Sandboden, besonder» kalihungrig sind alle Hackfrüchte, besonder» Kar- löffeln und Rüben, sowie Gerste, Hülsenfrüchte, Lupinen und Wiesen. Man unterscheidet Kalirohsalze unb gereinigte Kalisalze. Da» bekannteste Rohsaiz ist der Kainit mit 12 bis 15 Prvz. Kali. Die bekanntesten gereinigten Kalisalze sind da« 20. 30 und 40 Proz. Kalisalz, das schwefelsaure Kali mit 48 bis 52 Proz. und da» Thlorkali mit 50 bi» 60 Proz. Kali Kaintt enthält Thlorsalze in grober Wenge, die schweren Böden leicht verkrusten, den Stärkegehalt der Kartoffeln und fornit die Ernte herunterdrücken und dem Tabak schlechte Brenn- barfett verleihen. Man verwende deshalb Kaimt nicht zu Kartoffeln und Tabak. Rüben bag^gen sind sehr dankbar für Kainit, ebenso auch Wiesen und Weiden, ferner Gerste und Hafer. Kartoffeln find besonder» dankbar für gereinigte Kalisalze. Man streue die Kalidünger zeitig vor der Saat und vermische fie mit dem Boden. Man vermeide Kopfdüngung mit Kalisalzen und gebe eine solche besonders bei Futterflächen stets nur auf da« trockene Blatt Mit der Saat gegeben, leidet leicht die Keimkraft. Starke Kaligaben wirken entkalkend auf die Böden, deshalb sorge man stets für angemessene ÄaTbufubr. Kalidünger können kurz vor dem Streuen mit allen Düngern gemischt werden. Kalkdünger. Kall Mrft nicht nur pskänzenernährend, sondern auch bvdenlockernd, Kalk macht die Im Boden vorhandenen Rährstosfe leichter löslich. Der Kaskgehalt der Böden ist sehr verschieden, Böden mit weniger als 0.2 Kalk sind kalkarm. Auf leichteren Böden empfiehlt sich Düngung mit Mergel, allo kvhlensaurem Kalk, auf schweren Böden mit Aetzkakk. Man kalke weniger, aber öfter«. 6 bis 8 Zentner per Morgen ist eine an- gemefTcne Gabe ca. affe 4 Jahre. I Besonders dankbar für Kalkdüngung sind alle to'mettcrftngablütigen Pflanzen (Klee. _ Luzerne, Hrbsen, Wicken ufw., Rüben und Obstbäume). Man streue die Kalkdünger sehr zeitig im gerbst auf die Stoppel oder im eiligen Frühjahr und sorge für Vermischung mit dem trocknen Boden. Gebrannten Kalk lästt mit in kleinen mit Erde überdeckten Haufen auf dem Felde sich selbst ablöschen. Kalt treibt Ammoniak au«. Man vermelde deshalb eine Mischung mit ammoniakhaltigen Düngern, auch gleichzeitige» Au-sttmien mit Stallmist und Jauche. Man vergewissere sich de« ProzentgehalleS der Kalkdünger, denn er ist der wirksame B?.- Nandteil (Fortsetzung folgt) Vüchertisch. X Deutschlands Wirtschäft. Währung und Finanzen. Die unter diesem Titel für die in Berlin tagenden Sachverständigen.Ausschüsse au »gearbeitete von der Reichsregierung herausgegebene Denkschrift wird noch im Laufe dieser Woche von dem Zentral- Verlag G. m. b. H Berlin W.35 vcröffen:licht. Die neben ihrer besonderen Aktualität durch ba» umfassende Studienmaterial ausgezeichnete Denkschrift wird die Beachtung weitester Kreise des In- und Auslandes erregen. (Preis Mk. 2 50.) X I. Meier Graefe: PauI Sszannr (5. völlig veränderte Aussage bei R Piper ä tto in München). Der Verfasser bat seine Gezanne- Monographie einer vollständigen Umarbeitung unterzogen die durch die neueren französischen Veröffentlichungen über den Meister notwendig wurde. Cezanne, heute lange al» bahnbrechender Meister der modernen Malerei gefeiert Hot von den meisten seiner Zeitgenossen Ablehnung, ja Hohn und Spott erfahren müssen. Seine eigenartige. von allen Voraussetzungen der Schule, der Gesellschaft, der Rosse losgelöste Entwicklung, die sich so gar nicht in die Bahnen der Kmrft feiner Zeil eingliedern lassen wollt«, weist Meier-Graefe mit bekanntem Geschick der fesselnden und fachlich wie kritisch erläuterten Darstellung auf, unterstützt durch ein auherordenllich reichhaltige» Dildermaterial (38 zum groben Teil ganzseitige Abbildungen) in technisch ausgezeichneten Wiedergaben. Wer die Entwicklung unserer nwber.iflen Malerei verstehen will, wird auf LLzanne zurück- greisen müssen, aus den Rlairn, für den schon .Geometrie und Tönung die Mittel für ferne Schöpfung der Ratur sind". „3n der Ratur," sagt derMeister selbst in seinen Aufzeichnungen, .gestaltet sich alle» nach Kugel. Kegel und Zylinder Lernt man nach diesen einfachen Gebilden zeichnen, so kann man nachher alles machen, was man will. Zeichnen aber bedeutet für den Maler Farbe. Wenn die Farbe auf ihrer Höhe ist. ist bte Form vollendet. Ss gibt keine Linien, e» gibt feine Rundungen, e» gibt nur Farben gegen setze Die reichste Farbe erzeugt die vollste Form." Hiermit erreichte er Me groben geschlossen en Wirkungen, die seine bedeutendsten Schöpfungen auszeichnen. — Arnold Ulih. DaS Testament. - Arnold Ulitz gibt in feinem neuen Werk etn prophetische« grandioses Zukunftsbild von dem Untergänge der deutschen Kultur. Roch nie wurde die Tragik der geistig schöpferischen Mensche« tiefer erlebt und ergreifender gestaltet al» in diesem blnrdbcnbcTt, alles in das ewige Licht des Mythos erbebenixm Buche. Ist doch da» Schicksal des Dichters Michael Keith, der um da» Jahr 1933 herum al« Kellner Fennyrnor« bi dem von Q[meruanern für Amerikaner auf deutschem Boden erbauten Wollen!ratzerhvtel ein Dasein im Schatten führt, das Schicksal de« aan^en geistigen Deutschland». Keith ist eine wunderbar reine Verkörperung der gottsuchenden deutschen Seele, denn noch sein Fluchen ist tnbrünfHge» Rufen nach Gott. Leuchtend hebt sich feine Gestalt von dem dunkeln Hintergrund« de» amerila- nischen Mammonismas ab, für den da» untergeb enbe Deutschland noch Objekt der Ausbeutung und Schauplatz verrückter Sportbetätigung ist. — Dieser an äußerster Handlung wie an innerer Erlebnis fülle reiche Roman, der durch hohen Ä Gehalt und durch den prachtvollen u» feiner Sprache ausgezeichnet ist. ist ein neue«, starke» Zeugnis für die überragende ®e- staltungsdaft feine» Schöpfers. Vermischtes. Das größte Schwimmbassin der Grd« ist in San Francisco vollendet worden. Das Riesenwasserbecken, in dem 10 000 Menschen Schwimmgelegenheit haben, besteht ganz aus Eisenbeton und ist, 305 Meter lang und 30 Meier breit; in der Mitte beträgt die Brette sogar 45 Meter. Die Speisung des Bassins, das 140 Meter vom Meer entfernt liegt, erfolgt durch eine Zentrifugalpumpe, die 20 000 Liter in der Minute liefert, und zwar wird das Wasser, um durchaus reines Seewasser zu bekommen, nicht etwa von der Küste, sondern aus weiter Entfernung dem Ozean entnommen, und zwar aus einer Tiefe von etwa 65 Meter. Die Anlage, die etwa 30 000 Kubikmeter Wasser faßt, hat 80 000 Dollar gekostet. Driefmarfen-Spezialitateu. Da» Driefmarkensammeln ist allmählich von einer Liebhaberei der Jugend zu einem leidenschaftlich betriebenen Sport der Erwachsenen, ja zu einer Wissenschaft geworden, die grobe Summen verschlingt. Rur wenige verfügen heute noch über das beträchtliche Kapital, dessen man bedarf, um sich auch nur eine einigermaßen reich au»- gestattete Briefmarkensammlung anzukegen, und da« riesige Gebiet lägt sich nur noch für den überblicken, der über sehr bedeutende Kenntnisse verfügt. Deshalb sind die Briefmarkensammler in letzter Zeit mehr und mehr dazu uberaegangen, sich auf Spezialitäten zu beschränken, und auch da bietet sich noch eine reiche Auswahl, wie Dr. Frank B. Herschel in ,Rec lam» llnl- versu m“ ausführt Da find vor allem die Provisorien, die Uebcrbrucfmarfen, die bei im« in den Wirrnissen der letzten Jahre allmählich zu den regulären Postwertzeichen wurden, während sie eigentlich doch in der Dnefmarken- kunde nur Ausnahmefälle darstellen. Dab diese Ucbcrbrudmarfen von Sammlern sehr begehrt werden, zeigen die hohen Preise, die gefordert werden, und eine vollständige Sammlung ist heute schon nur noch mit erheblichen finanziellen Opfern möglich Sine andere Spezialität sind die Flug- |47iÄXXA>l J4>37iXIUL 1404,UNB 1411,5« UXö J1581»mjuuu; qe »xXixj*. Ihh\»X) i)iÖ!i«0i|7‘-0 i>id | ♦ -KAAA 3018*» O •_<*.< .xVG5 xjulm. 41.XMUU J_k»7 iaMAX l !&•> 1 iJUAAJl 15 ffebruar Wm>st ' t ’ trün । C4kld Brie« «puipiait vcr frankfurter Theater. Opernhaus. Dienslaa, 19. Febr.: Die Fürsten Howansky (Hovxmtschina). Mlttwoch20.: 3enufa. Donnerstag, 21.: Tiefland. Freiing, 22.: Oltargavctbe. «Saivstag. 23.: Fidelio. Sonntag. 24.: Der Rosenkavalier. Schaufpielhau«. Dienstag, 19. Febr.: Hamlet in Krähwinkel. Mittwoch. 20.: Der Tod her Athene. Donnerstag, 21.: Btt» fantafena. Freitag. 22.: Der Biberpelz. SamStag, 23.: Der Tod der Athene. Sonntag. 24., natchan. 3 Uhr: Stabalc und Äebe. Abend» 71/, Llhr: Hamlet in Krähwinkel. *T5gt in Ar. 31. NmN.-Nott. SHn.-Hntro. (ibdftlanla. Aotxnbaam etotfbolm . Atifinofor«. ytalien. . . L'onbou . , Wtutieil .. hart», .. - vchwrü - ■ tpnuten . . toten in D » Ceft-ciboclt. Prag . . . . Budav««». . tiuen.-Äiref yalgaden . öapan . . (Rio v« San. B)CO ff 166400000000 Po ft marken, deren erste in DeiMchiano am 1. Juli 1912 für den Flugdienst am Main ueb Rhein geschaffen wurde. Seit etwa einem Jahr werden besondere Zlugpostmarken nicht mehr aus- gegeben. BereiiS ooi dem Kriege kannie man die sog. Zloeckmatken, deren Erlös entweder für rein wohltätig« Zwecke verwendet wird oder die als Erinnerung»- und Reklamczeichen dient. Diese Zweckmarken sind in den letzten Jahren zu einem so umfangreichen Gebiet geworden, dah sich das ausfchliehlichc Sammeln von ihnen lohnt. Do sind die Rationalversammlungs-Marken, die «De- werbebau-Marken, bann die Kriegsbefchadtglen- Marken. die Sondermarken für die Alters- und Kindeihllse, für die Rhem- und Ruhrbllse usw. Ein intercflame» Sonde gebiet der Phllatelie bll- txn auch die Dienstmarken, die in Deutschland feit dem 1 Juli 1874 benutzt werden. Sie sind für den Verkehr der Behörden untereinander, abei auch der Behörden mit Privatpersonen bestimm« Sin beliebtes Sammelgebiet für Spezialisten waren stets die deutschen Kolonlal- Briefmarfen, die bei der beträchtlichen Anzahl bet deutschen Kolonien ein umfangreiche» Gebiet bavfleUen und heute, nachdem fie infolge de» Endes der deutschen Kolonichverwaftung selten geworden find, sehr hohe Preise erzielen. Jedenfalls würde ein Sammler, der sich heute daraus beschränkt, nur deutsche Rachkriegsmarken zu fammeln, sich schon eine sehr umsastende Ausgabe stellen, zumal wenn er die für die einzelnen von der Entente besetzten Gebiete heran »gegebenen Marken hinzunimmt. Diese Sonderaufgaben stellen ebenso interessante wie z. T. noch wenig erforschte «Gebiet der Philatelie dar. Handel. Dom nord- unb ostdeutschen Holzmarkt schreibt an» unser fachmännischer Dsrlii«r Mitarbeiter: Obemt rfenfliixrt Ist, dast der Rohh)lzderkauf her staatlichen Obrrförsterei Reidenburg ver- hältnismätztg niedrige Preise, die sich zwischen 20 unb 23 QRar! je Festmeter bewegten, gebracht hat. Rach Rachrichten, die hier vorltegen, soll der Kreis der Käufer in diesem ostpreastischen Termin Hein gewesen fein. Man sieht aber, dast, wenn Preistreibereien "nicht vorkommen, die Bewertung d-es Rohholzes sich nicht in den hohen Grenzen, bewegt, die bei dem letzten staatlichen Holz- verkauf in Rudczanny zu bemerken waren. Immerhin haben einige in Pommerellen stattgefundene Rohholzverkäufe auch wieder sehr hohe Preise gebracht, die 30 Mark je Festmeter und darüber betragen. Hier war der Wettbewerb unter den einzelnen Anbietern sehr grob. Die Sägewerke suchen jetzt ihre Einschnitte zu verkaufen. Indefsen sind die Händler, die für den Ankauf dieser Einsch^tte zur Zeit in Frage kämen, nicht bereit, die Vorschüsse zu zahlen, die gebraucht werden. Es fehlt an barem Geld, und die Bankinstitute sind vorläusig noch nicht geneigt. In gröberen Beträgen Wechsel zum Diskont hereinzunebmen. 3n den Kreisen der Holzverbraucher ist man jetzt vielfach der Ansicht, dast die Schnltthvlzpreise soweit zurückgehen müssen, bis sie die Friedenshöhe erreicht haben, unb man versucht, durch .Untergebote zu Abschlüssen zu gelangen. Demgegenüber mub aber immer wieder darauf hingewiesen werden, dab sich die deutschem Schnittholzpreise.' soweit es sich um Qualitäts- Hölzer handelt, nach den Preisen richten müssen, die am Weltmarkt bezahlt werden, weil der deutsche Holzverbrauch auf die Dauer da» ausländische Material nicht entbehren kann. Dadurch, hab Deutschland im Osten wichtige Waldgebleta verloren hat, reichen die inländischen Holzmengen nicht au», um alle Interessenten zu txnforacn. Aus P ommerelken wurde in letzter Zelt Stammware angeboten unb auch zu Preisen von 41/» L. je Kubikmeter frei deutsch-polnischer Grenze abgesetzt. Indessen wurden hierbei Frie- bensansprüche an die Qualität gestellt. Minderwertige Wäre war nicht zu verkaufen; sie belastet den Markt schwer. (Berliner Börse. Berlin, 16. Febr. (Wolff.) Der Devisenmarkt war aubeiordentlich ruhig. Die Anforderungen hatten eine weitere Abnahme erfahren und im Einklang mit den heutigen günstigen ausländischen Marknotierungen wurden die Prelle für eine ganze Reihe von Devisen niedriger notiert, fo für Amsterdam und vor allem für Pari», London unb Reuyork blieben unverändert. Ausfallend fest lagen Jugoslawien und Budapest, die sich bemerkenswert höher stellten. Die Zuteilung erfolgte in gleicher Höhe wie gestern, nur für Jugoslawien wurden 50 Prozent zugetellt gegen gestern 10 Prozent. Der Effekten verkehr ruhte vollständig. Devisenmarkt Derttn—Frankfurt a. M. lTelegraphtsche Auszahlung.) (Ohne «Dewähr.) 730'7 axx*e 15,rCCOOUCOt) - ÜOOOGO 1 MM . 0000 155<ü7XflMW 6S31UCC 418eMOdOQMB '«44 7 v ttt.l 19152OW8W0 'M.ÜOUämaju 171&93MOOUU S625 -OO0UU* 2 14UU1ÄU Vrr’*T, '4. T^tmiar__________ flerrn ....... fcran|?rifft< »etfll ...... KnifeH wegn ........ SchrvedNchr "Rottn........ »eOanbiltlie Polen . . . . C-<'3Cu.x*Ji***>XiM&.uwu. xUdoOUUUUuu ^TtiOJUMJU 59851000, '.96400CI ui6»wwjiü|ia3QJm|m iMM-auuiiiwum iMMtMXxyxv ixM&ioixruo ou^,.w «ü 1MX4.75 «608145,^. Md rilhV,’»«) Md4N'^e> Md 4139,»» UR64210Ä4» Md 189'i2a*XXX>J/ia<475i0'X»> bar Sctzab Titthllndn Ichimu» a xrsöhnlich Gleich' absolule 1 Vtobtnet, gliche -mncr ©a ■■btt einii land ÖnJi ben, beul «ich zu bi in Jnmk ;-nmet sei -er Sans Mlbnncnt Ue durch Sie allen die Wen, Lach sncntipcgt nach der f (cm Sitte keinen 6d gegen Fn I» lautete diichos vv kündete. 6 6tr“ unb l nige im 6 'd hausen Schergen Rhein ur Man der Lei« bofumaiti Benebmei laufende derverlehi jungen, 1 von Ö4i von € Htorb. < genannt ßltge» a: Heinrich Vrubcnai bei Düre hillesheir rier au» ( Nikolaus Wschafst teur ßubtr »es Mi ‘Suranibec Men; d CHetoig f» -Nlnien ai Getöteten Mim fron, Dctbe ur Wrabenrai b>e Unters Ard Unb ,'^sr mitt' der Me, Ha ^Dolllk