Kl 15 Ixägerü*«, auch tet T.utt-ri- nr re rn-rlerr lieeierr« M- icltz« Röterer Streit.- 3 om aege ftr legctgen oon 2« mm Sr.-ut r hdiH.auemiiru lOibolbpltneig; für *•’ kla*t*.lnj U>oibp|cnmg, Via D<>t|j)riji -j , <«M* schlag - dcraat»i>rui4) |ur piilmbe. 'rtMiflrion: Dr. ^rttbr. d3dg. »lang«; für » Toichssinanz- mintfter Dr. Luther h-ell beule in der Tadro- 6tunbe QL-ft im 'Borbaufc in Terlct folgende Ansprache: 3um Tage her T.ichsgründung rufe ich dem demlchn Tolle zu: Teilet daSTeich? Au» einem -Traum mürbe dar Teich am 18. Han 1811 Wirklichket. 3n der Ichiveren To! der Degenuari gilt es, alle- einzusetzen. damit daS Teich nicht micber zum Tlärch n mirh. Zadlretche Ausländer, die mich in den letzten Wochen besucht Haden, haben mir gc'agt. sie verstünde«, überhaupt nicht, mit de Dährungsfestigrlng tn Deutschland möglich gewesen sei Mehrere von ihnen gebrauchten d n Ausdruck. der Vorgang sei rnärchrntzasi Das deutsche Volk kennt die Ursachen der Slabilis.erung oder hat sie wenigstens danuckr gekannt, als Die Festigung sich vollzog, und hat gemuht, bah ncb&i der seslen Durch- ffibrung eines flaren Tegiei ungsvlanes auf wäh- rungstechnischem Gebiet ein Erfolg erreicht worden ist durch die Bereitwilligkeit zu schweren Opfern und die sofortige Durchführung eine- Teiles dieser Opfer. 3m Oktober und bis Mitte Tovember gab es kaum deutsche Männer und Frauen, die nicht zu jedem Opfer bereit waren, um die furchtbare Währungsnol zu bezwingen Wie aber sieht es heule auS? Noch immer herrscht eine ungeheure E r we rbslosigkeil und Ärebit- not Toch immer ift die politische Lage düster. Dennoch scheint, nachdem die Festigung der Währung seit kurzen sechs Wochen eine Tatsache ist, bet vielen Mitbürgern und auch bei manchen, deren Wort Gewicht hat, wirklich schon eine Tn Märchen st immung au-gebrochen zu jein. 3st es nicht eine Märchenslimmung, wenn man jetzt glaubt, bah die Voraussetzungen, unter denen allein die WählungSfestigung bestehen bleiben kann, allo äufcerflc Tnspannu ng der Einnahmen und äuherfte V e - schränkung der TuSgaben, wieder um- getborsen werden könnten? 3st c< nicht geradezu eine Verzauberung des Versandes, wenn man beute schon lesen kann, durch die scharten Srsparnismahnahmen der Teichsregierung. die in den verschiedensten Tichtungen in Vertrage und andere wohlerworbene Techte eingegriffen h»rbe, sei der Dau des Teiche- gefährdet, während er in Wirk! chkeit durch diese Ttah- nahmen gerettet wurde. Zur Frage der Hypotbekenaufwertung wM ich in diesem Zusammenhänge mich nicht eingehend äubern, besonder- auch nicht zu der Frage, ob auS Gründen. die jetzt viel eindrucksvoll erörtert worden sind, eine bescheidene Aufwertung angezeigt ist. Ttrt ift es nicht geradezu ein Zauberglaube, wenn Leute, die innerlich ihre Hypotheken (ängft abgeschri eben hatten, mit einem Male wähnen, alle dir Hypotheken, von denen mitsamt den übrigen Ersparnissen das deutsche Volk in den letzten Jahren durch die Mittel der 3 n f I a t i o n doch gelebt, die es alto doch verzehrt hat, könnten jetzt durch Federstriche aut ihren allen Gold orrt oder einen erheblich m Teil davon wieder rückwärts aufgebaut werden, und der Staat und die Wirtschaft könnten bei einem solchen Verfahren bestehen? 3ft es nicht ein Märchen glaube an ein .Eselein streck dich", wenn öffentliche und Private Sparte immer wieder das Teich dem fei.t Kredit mehr xur Verfügung steht, um Zuschüsse oder Steuererlasse ober dergleichen bestürmen? Muh nicht eine pollistche Wunterstimmung die Feder geführt haben, wenn mir kürzlich in einer Ze.tun", die vorwiegend Arbeiter belange vertritt, geradezu ein Dorwurf daraus gemacht wird, daß ich alle meine Arbeit auf die Erhaltung de- Wertes der Tentenmart und den Ausgleich des Teichshaushai s abstelle? Da- bedeutet affo — dem Schreiber sicher betrübt *— die Empfehlung eine- Verfahrens. das auf eine Tückkehr in das Elend der Geldentwertung hinaus laust, die bei einer W;cbci holung hundertfältig s ch r e ck» lichcr sein würde, und Zwar nicht zuleyl für die grvk^n Menschenmaf etz der Cfäbte. Der Teichs- giündungSlag muh dem deutschen Volke e i n Tag ernfter Mahnung sein, bah es mit der Märchenslimmung nicht geht Die Wirklichkeit ifi härter alS je. Das deutsche Volk kämpft um fern Dasein. Für diesen Kamps müssen grobe Arbeitsleistungen von »hm ge ordert werden und einschneidende Aasgabebeschränkungen and hohe Stcueitaftcn, durch die die Volksgenossen mit kleinem Einkommen und die schon so bedrängte deal ich? Wirt- schast hart getroffen werden. Dieser Kampf, an dessen Ende ein Wiedererstarten der deutschen Wirtschaft end damit die Teilung des deutschen Volkes und des TeickeS sichen muh, kann nur siegreich bestanden nrDnr:ie. ct, da es aufrichtig pazifistisch und sehr arbeitsam fei, müsse sich seine Lage verbessern. Poincarr wie. a' 0. günf ige Handelsbckanz hin und auf Dir t'.'ac. . bah man den Dsnk- notcnumlaut um 1 äkilii 820 M llionen verringert hab. A r; Budg-tausgaben seien herabgef.cht *" cenb die (Siinuibmen sich gesteigert hätten SS bestehe also Grund zu der Behauptung, daß die Lage Frankreichs nnrnrr blühender werde trotz gewisser Anzeichen. Der Ministerpräs dent besprich! alSdann btc von der Tegierung rnS Auge geiahten Mahnahmen und unterstreicht vor allen Dingen, bah jede weitere Ausgabe unterdrückt werden nrühte. Die Kammer müsse, wenn sie spätestens im Monat Mai vor die Wähler trete, dies mit einem stabilisierten Franken und mit der nie« dergekä mpften Lebensteuerung tun können. Di: Tcgt irung werde auch Mast nahmen gegen die Steuerhinterziehungen treffen, denn, wer dem Tat erlaube feine Steuern zahle, begehe ein Verbrechen. Tach der Tede Poincarss erklärt: Tbg. Brou f f c. man werde der Tegierung folgen. Die Geseymtwürfe der Tegierung würden dem Finanz ausschuh zur sofortigen Durch- berat uno überwiesen. Ium 18. Januar. Ton Pros. Dr F Digener Die Schrift lei lang des „Gicstener Anzeigers- hat mich freundlich eingeladen, einige Worte zum 18. Januar zu sagen. Gi' wird im Sinne der Lesergemeinde einer politischen Geltung liegen, wenn diese kurze Betrachtung sich nicht rem geschichtlich, vleimedr politisch, oder am ehesten historisch-politisch zu geben sucht gerichtet mehr auf den 18. Januar 1924 als auf den 18. Januar 1871, freilich doch getragen von dem stolzen Bekenntnis zu diesem 18. Zanuar, der als einer der leuchtenden T^ge unserer neueren Geschichte in das Dunkel des gegenwärtigen deutschen Daseins hineinstrahlt. Der 18. Januar wird heute Im ganzen* Deutschen Teiche und von Millionen Deutschen auherhalb der TeichSgrenzen mit gesammeltem Ernste gefeiert. Sin amtlicher Festtag ist er allerdings nicht. SS darf als ein Zeichen der neuparlamentarischen Furcht vor der Geschichte gelten, wenn die Mehrzahl der b?« rufenen oder, bescheidener gesprochen, gewühlten Vertreter des deutschen Volkes lm repu- blikanischen Teiche sich nicht zu der Erkenntnis durchzuringen vermochte, dast der Versailler Lag von 1871 als TeichSgründungStag bestehen wird und bestehen must, ganz unab hängig davon, wie der Einzelne die geschichtliche Tatsache der Begründung und deS fast fünfzigjährigen Bestehens des deutschen Kaisertums der preußischen Kdnige beurteilen mag. Gewih, auch das Deutsche Teich ist nicht an einem Tage erbaut worden: aber der 18. Januar ist und bleibt der sinnfällige Gr* Innerungetag der TeichSaründung; als deutscher Gedenktag, als Zahrcstag des Teiches sollte und könnte er allen Deutschen gemeinsam sein, die mit geschichtlichem Betvusttsein in der Gegenwart stehen und an die Zukunft denken. Dem, was den eigentlichen geschichtlichen Znhall dieses 18. Januar ausmacht, ift es nicht zuletzt zu danken, wenn wir uns nadi dem Zusammenbruche noch nationalpolitisch behaupten konnten. 3m grvsten geschichtlichen Sinne gesehen, besteht und wirkt das Werk Bismarcks weiter. Das Teich von 1871 ist von den Flanken her aufgerissen worden, im Osten und im Westen sind ihm Land und Leute geraubt, sein Leib trägt offene Wunden, ohne deren Heilung auch seine Seele niemals ganz genesen wird, und im 3nncrn ist das Teich umgebaut worden, nicht ohne Geschicklichkeit, doch an empfindlichen Stellen mit mehr Eifer als Einsicht. Aber weder die inneren Gewaltsam- feiten der Tevolution, noch die durch deutsche Zustände tatsächlich ganz unmittelbar geförderten äusseren Gewaltsamkeiten der sog. Friedensschlüsse und Friedens:alen unserer Feinde haben den Grundbestand des Teiches, haben den geschichtlich gegebenen politischen Zusammenhalt der Deutschen einfach zu zerstören vermocht. Das Teich wurde im Sommer 1914 einer Kriegsbelastung ausgesetzt, wie sie nie zuvor irgendein Staat auf sich nehmen mußte; es hat sie vier lange Zähre getragen, obwohl nicht, alle feine Kräfte für die Dauer einheitlich zu- sammenwirkten. Unter dem Mebcrmaf) des Druckes schließlich -usammengebrvchen, wußte dieses Teich sich wenigstens Atem und Leben zu erhalten, zeigt es sich bis heute stark genug, eine Friedenslast zu tragen, die schwerer wiegt als alle Kriegslast. Verkleinert, Der- knechtet, von Feinden umgeben und von Feinden durchsetzt, umqeftaltet von außen und von innen, hat sich dieser deutsche Tationalstaat, der kaum so viele Jahrzehnte zählt wie die westlichen Nationalstaaten Jahrhunderte, nun eben doch behauptet. DiSrnarckS Teichsgründung bedeutete, daß der reine PartikulariSmuS und das Nebeneinander zweier deutscher Großmächte innerhalb eines und desselben lockeren Staatenbundes überwunden wurden durch den preußisch-deutschen Bundesstaat. Die Deutschen, die den Einheitskrieq gegen Frankreich mit kämpften oder miierlebten, sa^n auS der siegreichen deutschen Kampfgemeinschaft in schimmernder Wehr das Kaisertum sich erheben wie ein Heerköniglum alter Zeit, sahen das Teich als freie Schöpfung wie eine in der Glut des Kampfes gebildete eherne Germania auf den deutschen Boden gestellt. Es bleibt dieser bildhaften volkstümlichen Vorstellung ihr gutes Techt. Aber kein Deutscher sollte sich bei ihr beruhigen. Wer heute bewußt das deutsche Schicksal durchleben will, muß die Widerstände, die nichtdeutschen und namentlich auch die deutschen, muß das geistige und seelische, das dynaftische und ftammeSmäßige, das staatspolitifche und parteipolitische Widerstreben gegen die Begründung der Teichseinheit kennen lernen- nur so ist die Größe der Lei- । ftuna DiSrnarckS, nur so sind die politischen Bedingungen tc5 damaligen und auch deS Heu- | tigen deutschen Lebens ganz zu erkennen. Baldwins Sturz. London. 17. 3m. (WTB.f 3m Unterbaue batten ASq ui l b. Lloyd ®cjtge und Tarn- fay Macdonald auf der vordersten Opp>- fisivnSbank nebeneinander Platz genommen, als sich L 1 yneS unter grobem Bestall feiner Partei erhob, um den Mißtrauensanirag der Arbeiterpartei gegen die Tegierung einza» bringen. Während der Tede ClyneZ nahmen der Prinz von Wales und der Herzog van Dvrck auf der Tribüne Platz Tlynes sagte, die Thronrede erkläre, daß die Beziehungen za den auswärl gen M( chtea freundschaftliche seien Verhalte sich das io? deiner Ansicht nach nicht Seien die Beziehungen za Tußtand freandschaflttche? Wenn England s reu n" schal ttiche Bezieh tngn mit Tu bland unterhalte. wie komme es bann, bah es noch nicht beschiessen habe, diele Freundschaft so weil zi führen, daß die russischen Vertreter hier empfangen werden, ebenso wie England die Vertreter Deutschlands seit langem empfangen habe? Sei es. weil Tußland sich nicht verpilichlet habe, 'eine Schuten za bezahlcn? Wenn dies ein Hintern is für die Tnerfcnming fein folle, wie komme es kann, daß man die Vertreter Frankreichs hier sehe?? (Beifall bei der Arbeiterpartei.) Die Stellung Englands im Auslande sei schwächer als je zuvor und der Einfluß Englands in QNswarttoen Angelegenheiten sei fast verschwunden Der Anspruch Englands, die Friedenspolitik zn beeinflussen, sei gerech fertigl d>nch die Opfer, d.e cs gebracht habe und durch feinen aufrichtigen Wunsch nach der Sicherheit Frankreichs selbst. Frankreich sei für England ein teurer, naher und mächtiger Freund England habe mit Frankreich und für Frankreich gesoch en. Dauernde Freundschaft in Europa sei nur möglich wenn Deutschland und Frankreich in Frieden, lebten Deutschland jetzt schlimmer behandeln als Deutschland Frankreich vor 50 Zähren behandelt habe bedeute, eine monströse Vorbereitung für den nächsten Krieg machen, und daher könne England nicht länger nur zusehen und abwarten Die Empfehlungen Englands müßten beherrscht werden durch die Dringlichkeit einer wirklichen Tegelung in Europa, die sich gründe ruf angemessene Berücksich igung der wirtschaftlichen Techte und Bedürfnisse Großbrltonnions Engkotid zahle seine Schulden. Es habe gekämpst und geopfert und leide trotzdem mehr als Die Länder, die es verteidigt und gerettet habe Es gebe auch eine Grenze für de« Preis, den England zu zahlen sich leisten könne. Bezüglich der auswärtigen Politik bestände etn Hoffnungsschimmer infolge der amerikani chen Beteiligung an der Teparationsfrage. Amerikas Mitwirkung fei nicht nut willkommen, sie sei wesentlich Asquith, der nach Cltznes sprach und trotz feiner Halsbeschwerden die Opposition ju großer Begeisterung entfachte, erklärte, er werde zugunsten deS von Elynes ei ngebra ch- t c n Abänderungsantrages stimmen und werde allen lernen Freunden anraten, dasselbe zu tun. SS sei ein klare« und uneingeschränktes Mißtrauensvotum argen die augenblickliche Tegierung. deren man sich erinnern werde wegen ihrer Unbeständigkeit und Unfähigkeit sowohl im 3nncm aI8 nach außen. Keine Tegierung habe bisher gröberen tatsächlichen Schaden an gerichtet Asquith sagte, er lehne es ab zu glauben, daß die Sonne untergehen werde für die Wohlfahrt Großbritanniens am Abend des Tages, an dem die Arbeiterpartei zur Macht komme. 2s fei die Pflicht aller patriotischen Männer und Frauen, alles zu tun. wa« sie tonnten, ohne Grundsätze zu opfern, um die Aufgaben der Arbeiterpartei zu erleichtern Don einer Koalition oder Fusion zwischen Liberalen und Arbeitern könne jedoch keine Tede sein, weil der Unterschied, der sie trenne, in fundamentalen Fragen nationaler Politik nicht überdrückt oder verschleiert werden könne durch unaufrich ige Anpassung: aber in zahlreichen Fragen fei Platz für ein Zusammenwirken vorhanden, und zwar nicht nur der Liberalen und der Arbeiter. sondern, wie er glaube, auch der Konservativen. Der konservative G snndbeitsminlster Zotston Hicks, her auf Asquith folgte. erLirtc die Verantwortung für b-n ©tun der konservativen Tegierung und die Sinsetzun, einer Pin i mit deren Ansichten die Liberalen niht üb r* nr:imm- ten, falle auf die Liberalen Dadurch fügten sie der konservativen Partei keinen Schaden zu: fie nützten damil auch nicht der Trbeitcroar ci A er daS fei sicher, die liberale Prr ei würd' dadurch für 103 Jahre gehindert werden, zur Tegicrmg zu kommen Alles, was Macdona.d ton könne, um den Frieden Europas sich rer zu machen, würde die llntcrftü \unj d r konservativen Partei ei ballen. Alles müsse getan werden, um die Mitwirkung Amerikas zu sichern. PoincarSs Steuerrebe. Paris, 17. Zan. lWTB.i Zur Begründung der in der heutigen Sitzung der Kammer ein» gebrachten S:cu.rgeietzc ergriff Poincarö das Won. um zu erklären, daß die Tegierung sich für die Annahm? und sofortige Diskussion der Gesetzentwürfe solidarisch einsetze. Man fa.Tc, daS Land sei beunruhigt. Das Land habe schwerere ren. men ftM« die rwrf Stimmungsfilm. Non Dishelm gegellt. 6fte pvli- Iftc des Doll fet- Es ist schlechchtn die tonlinig«r< ttfckx Tatsache der »weiten E der weit ftörfer war als der gewitz nicht immer bescheidene dynastische PanikalariSmuS S« gibt in einzelnen deutschen Ländern noch heute tn» Dori erf.p.t-n BoNenvs wis nli Symbol ne- b ininitoeU I'NN.Iu'chen. mstlchwtngen soll, be« Meer. Ausdruck YaUloS Keweglen I)menlebens. wirkte nur als froftigc 2Dleg?rtc Immerhin war dieser Film ein «rnsthaster k'in^le.ischer versuch. rde- lichter gefurcht hat. ihr« Üeheneangfl überichieien. Adar vielleicht bedeutet die« tobende Jauchzen - und für die meisten ist e« gewid so - a.»ch nicht« andere« al« den naluvbaftcn Ausdruck der flinibc, noch am Leben zu sein, und den Ausdruck de« einzigen Glaubens, her ihi gilt, den an da« eigene Da - sein 19. (Jahrhunderts, bah nen Staat erhielt, seinen noch geschichtlich be- grenzten und gebundenen, darum nicht den gesamtdeutschen, nicht den grohdeutschen Staat, der die Deutschen Oesterreich« in sich qe. schlossen hätte. Das deutsche Soll ist da« Boll der Mitte. Damit ist auch von autzen da« Schicksal bezeichnet, da« die Deutschen zwingt, stark zu sein, wenn fie nicht aufhören wollen, tm politischen Sinne eine Itatlon zu bilden. ES gibt keinen großen Staat Europas, der so wie der deutsche von mächtigen Nachbarn umschlossen und dem Druck von allen Sesten luägelcnt wäre. Das Deutschland der höchsten Machthöhe hat inmitten seiner Erfolge diese Gefahr keinen Augenblick aus dem Desicht verloren, und Bismarck« auswärtig« Politik war ganz wesentlich Schutzpolttik gegen die möglichen nachbarlichen Verbindungen. Das Deutschland von heute mutz sich die meisten Voraussetzungen einer solchen Schutzpolitik erst wieder schaffen. Denn Deutschland ist jetzt sogar in feinem vlotzen Dafein bedroht. Er möck-te beul« abend die Gäste unten dem kretlner übvrlaflen und stillvergnügt mit Nm 3 rau eben ins neue Jahr fcg-:ln. Hin braver Phi' lister. Ader sckvn stört ein ungebetener Gast die« 3inll: die Mutter Unter den faulten dügea d.'r ”rou knirfchi es von lierb.rfter 3iferfdcbt. muß Nr alte Tiad* nach Meten Abend verderben! Ist Ni« dje Dankbarkeit, die man beanspruHei kann? fl't'Uf'1 die kauerirden Micke der Ö4>mi.germ>H|.'r 3mmerbin bringt des Sv! nos ängstliche Tetu- ttä.k it ein leidliche« Dillkemm zustande Möchl ge Sdüsseln umtampfen gehören« Herren. Tie iange amu hu ihre Do«bei, af vermag die Umtx>?lt reicher und bunter auszuneN men al« ba* Dvrtdrama, da« nur bk AusstmN lung der blöde tobenden UmtocU in den engen An um der schlcksalsverllochtenen Menschen Hute Kleti können 3m Stirn überrauscht überspült. v Wirklichkeit gemdf>er, Ne laute Umwell Nie stille Einzelschickfal. 3m Drama wäre Oer enge Lede.'«.iuUck.nill «um Bilb de« Leben« selbst ge worden Ader im selben Matz wie feine Belta!- tungsmöglichkeiten zeigt der Film auch deren Eren-en. 3m Drama hätte Dort sich an Dor? entzündet ein einziger Sag hätte mit Schein- neikrfraft weite nücksiegendc vebensdrezten au« Um Dunkel ge beben. 3m Film muhten Ne beide.' Bilder an der Wand da« Dori erteilen und konnten nur dürftige Andeu?ungen geben Kluger' Weise hu der Autor aus die alte ")Nethc>de bk Träumereien b«r Mutter auf bi« Leinwmb zu pivi#iieren. verzichtet M wäre Filsch geworden Statt bef«n bleibt eine Lücke 3m Drama werden -.rf vi br'ch.»n» 5e ti a'ie i, Pa i« f 1 n en Ba rzzomü i n a le Blumeii und Mianu? ?n Seiten der Verteidigung en'.n ickesi, hast aufcnbalb eine» bU Besahun «armee «hie Gerichtsbarkeit übet die Bewohner de« defrtzle« Gebietes nut bann autflben könne, wenn eS sich um bhefte Ku. griffshundlunsen unb Dakme gegen bh Annre srkdst oder gegen drren emzem« Mitglieder handele. Anter V-rgseich b,'r Entschelb^mgen de« Hasta- tlonshvfe« in bem vorlährlgm Tsttzfsen- Prc>zöst unb im Lkrupp Prozeß ml1« Rechtsanwalt Dr Grimm baviui hin d^rst man tn diesen Prozesssn unter ^lmstän>en die Frag' der Sicherheit der BesatzungSarmee annehmen könne, während e» sich Im vorliegenden Düsseldorfer Schupo-Prozest einzig und alletn um eine Aktion der rechtmästigen deutschen Polizei gegen den Separatismus gehandelt habe, also um einen innerdeutschen Streit, mit dem sich zu bt- fflffen die Ve^itziinqsgerichte rehüih keine Vee- ankassunq bäiten. Danach inanbte sich Dr Grimm zu den Formfehlern bie In der Voruntersuchung und bei der Ladung ber Angekiagten vorgekvmrnvn finb. — Dr Vost rügte die Frage, ob Notwehr vvrgel-gen habe, sowie ob burch bat Verhalten b?v Separatisten die Angeklagten zu ben Körperverletzungen ge- reizt worben seien Er führt' bis eniforochenDrii Destimmiingen der französischen Militär-Lt^f» aefehoebnunn an. Won ich der Präsident v e r. pflichtet ist derartige Frag'n an öle Mitglieder des Kriegsgerichts zu Uchtsn Der Anklageveitreter begründete die Zu- ftäfiblgfelt damit, dast bie Handlung ber Schutzpolizei am 30. September 1033 nur eine Jvrt- Potemkinsche Dörfer. dan bau, 17. 3an. lD. B.) Das .Scho bu Rhin" veröstenrlicht bie Rachricht, dah bei dem Betuch deS englischen Generalkonsuls Ekive ta Landau sich Ingenieure. Advokaiew Stabträte. Arbeiter und steine 3*4)01 i«teuic einstimmig dafür ausgesprochen bäiien. bast eine unabhängige Pfalz geschaffen werben müh e fei sie autonom ober im Verband mit bem Reich Demaeaenüver fei kfifleftelli: Der englische Generalkonsul weilt, beult vormittag auf der srantöslfchen Delegation In Uanbau, wo ihm eine Reihe von Personen vor- geftellt wurde die keinerlei Qualifr» zierung haben, um im Ra men irgendwelcher beachtenoac^ler Btuöllerungsteile der Stadt Landau zu sprechen. Dagegen wurden bie berufenen Iknyettt der flamte.. Verölttrung Landaus, Suibträte, Vertretei ber dnbufirte unb b«r Arbeiterschaft, ber Geistlichkeit, der Beamten ufto. von dem Herrn Geneiulkonsul in Reustadt a. H angebort, die ihn darüber aufstärten, datz bl« gesamt, Sanbauer Bevölkerung tn chern ernsthaft zu nebmenben Krrisrn den Sepa- ratismus ablehnt. Zn Erwartung des englischen Eennalkonsuls batte sich in Speyer eine grobe Menlchenrneig-' vor dem Rathaus angesammclt. um dem Generalkonsul Ovationen darzubringm. Seitens ber französische ©enbatmetie wurde die Menge bis zur Hauptstrahe zu rück getrieben. Dahrend ber Qhureienbeh bet bil tidxit Generalkonsul« haben bie separat istllä^n D.ich posten in Speyer tote Dassen abgelegt. Am nächsten Tag e schienen itc aber bie an ole Zähn« bewaffnet Auch m Kaiserslautern war bie gesamt, Bevölltrung m ditrariung dc« britischen Gene« ralkonfuls auf ben Bsmen. um ibn al« Retter au«d«rfchw,renNol, Ne durch ben fe|Mra- tiftlftf en Terror unb die Haltung ber Besatzu 'gS- deh r^n über bie t»tnze Pf.tti verhängt ist, zu begrüben. Die französische Genbarme» rie schritt gegen die Massen ein unb schlug auf sie los. Zwei Personen sind habet erheblich verletzt worben. Aber während in ben ©traben bU Menge ,um Knaticin hei Raketen u 'über lacht unb lärmt, tr'dbvenb sie bie bütren Reste ber Bäume unb bie not dürreren Hälfe ber Drvsch- iengäukt mit Papir 'chlange" urnkränzt w»1hrend in den Restautante im brodelnden Dunst ber Zigarren unb Punilbowlen bem büftt en Gestein uhd bem laum doss u 'gsvolleren Mv- aen Hurra- '-use geb'acht wecde-' unb in den Bamälen ent- blnftc Schuttrin unb lew Hcrgen und nur zu vst auch leer.- ->o'enlafchen bei raulcheirber- Za.zz- n.usik den Anst i i eip t;\\ wollen, als wär« ' Stern trbe ein ,Ainmp bei f streu Goi.ee: e-ädienddem gebt ba« Utkn, da« ni.rilt* Letzen, in Mler Stille feinen ftetigen bchicklaiegang iwilev und zieht «Ile 'S**- - --------- Ung, ---reichlich im Aiko- b^l ertrankt Ste muh sich niebcti-'g?n D'r jan.te Wirt hat bei den Gästen zu tun Dis Alte lt.it «Nein Vergangenheiten steigen ihr aus. galiia erhitzt von mütterliche. Seldstiucht. Die tat fit g Ivart, aZchuftei um t«n Sohu fo wett zu bringen Un5 letzt! Sin kleines Vild an ber Wand wird überlebcnsgroh in ihrem Herren ber tflo- pisch« ^unge an Musters Schuster g.-letm. n.xh immer i^rw-ichfen mit ihr, "och grnz umfangen vo" Nr Mu i. rwest He wird sstb vertauscht mit de«n her OMsiut. Ne den Strahlend«, im A»m bäll. . . . Die aufgcftauie Dul muh sich trgic- t e o u n g der ständig widerf penftig« Saltuna der Schupo gegenüber ber fränkischen Vekatzungsarmee fei, die General D4- goutte geju jngen habe, die ganze Schupo aus Dem Ruhigeblel aaszuweifen. Die Darfachk, datz die Schupo entgegen einem franzöflfche«. Beseh! au- ihren Guartieren ausgerückt fei, .echtfertige allein schon die 3ufiänNgftU, denn ebne das Veilasfrn der Äakrne wäre es an jenem Tage nat französischer Auffassung zu (einerlei Zwifche ställen gekommen Den Einwaoo, bad es sich um Zwischensälle zwifcheu Deutschen banbclte. suchte er durch die Anführung eines Urteil« des AasfMicnsgcnchNhoses über die Rechtsprechung der französischen Krieg«, gerichte m Syrien ?u widerlegen in Fällen, in denen eingeborene Syrier in Häufern von anbei en 6onern ge. plündeit hätten Gegen biefen Vergleich deutscher Zustände unb insbefondere gegen ben Vergleich syrischer Gerichte mit den deutschen Gei ich.eu Van Düsfekdvrf, bie allein befugt feien, in bei artigen Fällen Reckt zu sprechen, legte Dr. Dost namens bei Verteidigung Protest ein. Das Geiicht erkannte nach kurzem Beratung aus Verwerfung der Revis ton. 3n dem ihteil wurden tm wesentlichen dl? Ariumente bei Ankläger?rlrewrs ttlebtrbrlt. Da« Urteil dcio, sich in feinem kritischen Teil nur aji bk 5 und Form der danch bie Verteio.guna ein- gelegten Revision ber Scheipo-vffi«lere und -Dachtmelster Die Revision per Weimarer Verfassnng. Berlin 17. Zan lDTB) Die Reichs- reglcrung beriet die voi b»r bayrns^en Staatb- regierunq vorgekgt; D e n k s ch r i s t ^ur Re i Ion ber Deimarer Rstchsverfussung Die Reichs- regterung begrubt es. bafi durch bie bayerisch« Denkschrift die D ssusiion über 2L*nberuni der Weimarer Ver'asfung in ruhige, sachliche Bahnen geleitet wird, fie Ist aber ein nü la ber Ilebcneugung, dah ohne eine vvrh. vgrdentz« gründliche P r ü 1 u n g der In b-r Denkf-r.ft aul- geworfenen Fragen eine Befch^utzfafjung nicht m ö g l i ch ift ii Die Deulscktnalionalen fordern Wnupa bleu. Berlin, 18 Zan !Priv-2el.f Die deutsche nationale Fraktion hat im A ihstag folgenben Antrag eingebracht Der Reichstag wo le be- schlietzen, bie Reichsregierung zu ersuchen auf den Reichspräsidenten pahin etnau- wirken, bad dieser b.e Reüwahlen alsbald anberaumt und dernentsprech nb den Reichstag aus löst 3n der bem Antrag belgcgeberen Begründung heitzl es u a : Mit dem 15. Februar läuft das vom Reichstag beschlossene 8c- mächtigungsgefetz ab. Vuchdem ber Reichstag sich einmal ausgeschattet bat. bat et s i ch fekosl unmöglich gemacht 'eine Aufgaben in der erf orber ichen W ise w stier zu ,t> lebigen. • Die bisherigen Wahlen in einzeln«, Ländern sind unter dem Schutz bei ml it irischen AuSnahmezu stände« iuhig verlausen, cks liegt daher kein Anlast vor, die Tltuttublen für ben Reicketag aufzufchleben. Der mi liarstcho Au«- nabnu.Miftanb ist zum Schutz ber Wahlen aufreät- zuerhalten Hus dem Hessischen Landtag. D a r in ft a b t. 17. Zan (Priv -rel.) tu Sonderau «schütz verabfch'ebe« ben Vt'oldungs- trtri! au ber 81 f e l b u n fl b e r 6 l a anteil frvnj ober teilweise er (affen werden, wenn Ne Erhebung eine ganz besondere Härie bebmilen würde Der öteurankK ist zu erlassen, wenn Ne Ersatzpfllchiigen bereit* per bem 15. 3anuar 1924 eine Unteriubung für Sozialrentner aus ber Jtfcinrenierfürforg? ober El-werbslosei füriorge ober Wohlfadr «uw:»r- Sühung empfangen bahai. Sin Qlitixxg der D .P. die Rcaiennig zu srfuchen. balblgft bem Öanbtag auf Abänberung ber Gewerbesteuer Augcbcn zulaffen. bie sich auf Ne Cep ftuiigäfäbiflMt bei Pflichtigen aufbaut unb bie Vttnbefileistungsfähigen In au«rächender Wels« benicksich igt. finNt Brückstch tw'ng Zuaestlrnmt wird weiter einem G^etzenlwurs ber Ne Crbcbung eine« Zuschlages für Steuer rück st änbe von 5 v. H vorsieht. wenn der Rückstnb über einen halben Monat beträgt. Richt nur von nutzen, lieber Aranzosenschmach braucht heut« und hier nicht erst gesprochen zu werden. Das Reich ist gefährdet nicht lediglich durch bie beharrliche ZerstSrungspolittk bei Franzosen und ihrer auch-deuischen Sklaven unb -elfer, nicht lediglich durch einen zuerst offen, jetzt In heimlichem Wühlen zum Bürgerkrieg drängenden plumpen Revo- lutwnSradtkallsmus: gegen die Reichseinheit erhebt sich auch eine weniger grobschlächtige, aber nicht weniger gefährliche Innerdeutsche Bewegung. Ein unaeschichtllcher und unge- ichlckter Unitarismu«, der da meinte, mit Paragraphen Geschichte überwinden und Geschichte schaffen zu können, hat einen leider nur i geschichtlichen, zugleich gegenwärtigen und ansprucySvollen Partikularismu« hervor- gelvckt. Die Zeit scheint da zu fein, bie kritische Beurteiler längst kommen sahen: die Heber- Prüfung, die Ueberarbeitung der Weimarer Verfassung wird gefordert und sie wird schwerlich umgangen werden können. Das ist es, wa« vlnc besinnliche Betrachtung an diesem 18. Januar 1924 vor allem beachten wirb. Die Geschichte lätzt sich wohl für kurze Zeit gewaltsam ausschalten, nicht aber totschlagen, nicht wegbisputleren noch wegbekretieren. „Reich ober Weimarer Verfassung- —, sollte so bie Frage lauten, dann wird schwerlich eine Regierung bie Verantwortung auf sich nehmen wollen, aus staatsrechtlicher oder ideal- politischer Freude an dem Stnheitsstaate da« -reich selbst zu gefährden. Man mag e« beklagen ober nicht, jedenfalls: bie tatsächlichen Verhältnisse Deutschlands berechtigen zu der Anschauung, datz in der Grundfrage „Einheitsstaat vher Bundesstaat- Wünsche und Meinungen ber Freunde de« Einheitsstaates heut« schon gar nicht mehr wirksam sind, datz vielmehr der Bundesstaat durch bi« politische Wirklichkeit teils vorweggenommen ist, teil« In der Entwicklung steht. Heute scheint mir schon alle« darauf anzukommen, daß dl« v«rantvort- lichen Stellen im Reiche und in den Slnzel- staaten (tn ben „Ländern- der Weimarer Der- faslung) wenigsten« in bem ehrlichen Entschlüsse übereinstimmen, dem Reich« fo viel Macht und Einheitlichkeit der Leitung zu sichern, datz wir nicht wieder auf den Standpunkt» beS Staatenbundes zurücksinken oder aber da« Reich zu einem noch weiter d«r- fletuetten Kleindeutfchlanb werden sehen, da« mit einem oder einigen seiner bisherigen „Länder- in -einem lockeren, vielleicht gnr vom Feind bestimmten und begrenzten BundeSver- hältnis steht, Die Gefahr einer allzu starken Reaktion gegen die Ikeberspannung des Slnhettszwan- fte« darf wahrlich nicht unterfchätzt werden. Der Partikularlsmus, getragen auch durch manche überpoltiifchen Strömungen, meldet 'ich an. Niemand möge ftch heute noch ein- reden, bi«, fag«n wir Dundesstaatsfrag«, um nicht zu fagen bayerische Frage, lösen zu können durch wohlmeinende iheoretische Berufung auf Persasiungsparagraphen, von bereit praktischer Anwendung die unbefangen Denkenden unter ihren Verehrern schon längst nicht mehr zu sprechen wagen. S« hat in der Zeit der Reichsgründung und im deutschen Xaisorretche selbst einen S'ainmeöpartikularismus gegeben, Aus Stadt und Land. Sieben, bet 18. Jaguar 1924 de- 3nnem bei bt- Heitifchen 3;r©|eflnalt. öer ÄMRWujuItn OonbtiKm! eöer QoiibeJblbotbetw• bonf erbet er $effif<6e -i-thilf- 1923 24. Zu 3abreebeginn hat Ivb bei Oandesausfchrtz l«t -«fstschen Aothtlfe I 92 3 2 * 'n eln/m Stfruf erneut an den ® e m e I n 11 r n aller Ire ife beo e f f t • c n H - f t • r Mnb- Je«, ng unb ÄtiKftrn Me BertrMunq«, afier Wruffftänb« und die Verbände btr ftrfrn L'icbe»- tfliinfei! erneuern bu äh« .Gedenkt der Viele, Im Slend" Der lüitiuf ergebt in einen 2luq.ubt.ck. in dem der Uedergang iur ..{(gern |-ie.; (?clOinoifieti|> 'ung erii tmv tvrac.il- h fjf r:.* urm wir geworden lind und wie Denig M< ‘JHiiliatben b. beulen tonnten, mit bene.' man. Eer dem bcbürltloen Tlätbften bisher J^Uk zu Muren qr>ntlr Jn bei gemeinlanen Aot be«i 1 <1 r * 1111 c 1 en nn dem Deniaen um tc ncl befrnher* durch Taben an den Jan’ rsaust 1 ul zum Ausgleich unb zur Berchck- licht'iunq l..*|iei Qlntft.inbe in den öub'en und lein.ngtflwachen Gemeinden bei tragen wollen Lilieulich und dankTnsM'rt ist die immer fiArfer eint»: ende HUlsläligkeil de» Ausl andre 3n eifte, Linie sind wir unseren Stammes» hrti^ern Im A.island au größtem Tanf ner- MlUttl Dir gcScnfen h>rb l besonder» Oefler» teick non tro uns die Hilfe non Krollen geboten wird, die Iclbfl von toirllchaflllcher Aot IchDer htbnidt sind ff Ine grd^te -Ilfsakrion bahnt iich in len Bereinigten Staaten an Aon Schweden Heliand unb der Schw-i) wird über gröbere Hili-altinnen berichtet, die Quäker üben weiter Inte stille Hilfsarbeit aus Um so meh ist es Ehrenpflicht aller noch ausreichend leistungsfädtgen 'leben Kreise, die ftrl-a netto Im A i-lanhe au]titienbe Anf'.ch: zu iüberlegen dab die Deutschen Ihren In Aot be- itätlichen Volksqeno'sen nicht aus eigener Kraft aenün’nb Helle , unb ftf In dem Aul tuchen und Vekümvfen des ff.r.rds im eignen Land VON nnlbldtiqen unt^ opferwilligen Krollen des Aus- land» bc'chkimen lasten Spenden, bie nicht unmilltlbar örtlichen Kikfseinitchtungen zuaedacht lind, werden auf das Postscheckkonti S anfhitl a Tll 69 OöO ober auf eines der Konten des HrOifchvn Ministeriums " Ker Zustand ee1«r«r Straften Otbt seil einiger Zeit begründeien Antotz zu Kia» gen 2Lif den Burgersteigen wandelr nun viel« ach an< aus her Srsbah-i. nur dar man aus dem ff 11 e eine glatte 3D die zu oewalltgen. wäh- I end man m ben ©traten über ti.tiichem ffmft aufbauen Denn nun auch g-tab»- bei Laienrichtern die S?s'Neskennt- uiS viel 'u wünschen übiig lässt, so find diele d?ch im Stralprozel.. wo hei der Deurteilung neben lechtlichen Fragen auch allgemeine menschliches Umv intk’n mitzusprechen h-it. ganz am Platze. Anders liegen die DerhZl'.n s'e im Zivilproieb: Del ter Kammer für Hanbeisfachen ilt der fachmännische IkiiLser mehr Sichverftändlger als •XiHXc: urf gehört deshalb »vH» oxy n»0)t auf die Atchterftank bei den Kautmawns- und 6wrbe*nandels- grsckä t tetvcibt Sdento steh« es aU Dertiher In Delmundschatts- Zugend und Shckachen Doch entheben ctvftlltte Dcdenken Ile tn rein wrntö- gensieck tlichen ^togelegench iten oder gar als J'r- rick tsvvllzieher zu verwenden Hier taucht her Zweifel au<. oh sie Nc Mache besitzt, sich durch- iu’cren ' als ausgezeichnete Pianistin und cd N >ürtig: Partnern gerühmt. Das Schackicbeck-Quartett bat lur das Moniert ein gehaltvolles schon an sich tesleindes Progiamm 8ufammcngcftcllt. Ss werden vorgetragen Mozarts. zu den berühmten sechs g hörendes, Sireichquattrt! in O-Tur unb Brahms belle 'les ÄlatHerauarteti np. 25 in O-Atoll betbe* Huttn ihrer Saitung. unb als Jlniigfrit w«tflftm«s H»; n Ideh Str.-tch^artett ie t -B»n op 43 Aichard Deh 1975 tn Dleiwih gebaren, studierte \m Leiv» ger Renferoatonum, wurde später Schüler von Thuill« m Manchen unb hat sich seitdem nache,7>»ndee als e heaterkapeii- weihet, öboebtngent unb SchrtUfteller eilolgrtWb betätigt Zur efabr^ und Ausstattungshaus Gießener Konzertverein hiiiil II Ja«. IUI, niki, • ülr, iiln l’a« SchachtebEck-Quartett und AuguilaSehaeh'.ebec'<-6oroeker(KllTicn Moairt. Sireiehqunr«ett G-!>ur Wvta, Riel*.. Slit ieiiQU'irtett l’ Moll Urahtiii. Klni u'Hiu irio.t («-Moll Hlntniiikarton Mk LOO, 1.80 und 1 — vinaohl btruvr bei Ern», < hall irr u d abondi Alt d r kate« DI« ÄbUBlBlile« karln «e irall «Ian Freiee« (Ma. 1.81, I.— i. —.81) « as tzi» »filuliD» Domra- lU Ünki.ii. 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Januar 1924. 2.50 329a Wetzlar, ben 16. Januar 1924. Der Bürgermeister. Dr. Kühn. Drucksachen allerArt tief"* fn jeder gewOnschten Ausstattung stilrein und grd'wert die Brühl'eche Univ.-Druckerei, R. Lanu-e. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 31/* Uhr Lieh von Gießener Straße 8 aus statt Auf Wunsch der Entschlafenen bittet man von 1 Ein Posten Herren- und Damen-Hand- schuhe, gut gefüttert, alle Größen, Paar Mk Ein Posten gestrickte, reinwollene Herren- und Damen-Handschuhe, schwere, Ware, Paar Mk Rodelbahn amSchifienberg Für die überaus herzliche Teilnahme anläßlich unserer lieben Entschlafenen sagen innigen Dank. 3m Namen der trauernd Hinterbliebenen: Jacob Ritsert. Poplet- m MWWW Wlö net Piöt Vetzlot wird zur Einlösung hiermit aufgerufen. Letzter GinlSfungStermin 31. Januar 1924. Mit diesem Tage verlieren die Qlot- geldfcheine ihre Gültigkeit als Zahlungsmittel. Einlösung nach dem 31. Januar 1924 erfolgt nicht mehr. Der Amfausch erfolgt bei der Stadtkasse und der Stadt. Danksagung Für die vielen Beweise von Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Vaters Jacob Kreiling IV. sagen wir allen herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Am 17. Januar verschied nach längerem Leiden unser lieber Sangesbruder, Vorstands- und Ehrenmitglied Herr Wilhelm Bergen, im Alter von 50 Jahren. Tief erschüttert stehen wir an der Bahre des Dahin geschieden en, der durch de Reinheit und Einfachheit seiner Gesinnung, sein sch ichtes, zu Herzen gehendes Wesen sich die Liebe und Wertschätzung aller Mitglieder erwarb. Seine Verdienste um unseren Verein sichern ihm ein unauslöschliches Gedenken. Der Vorstand. Mein lieber Mann, mein guter Vater, unser lieber Schwiegersohn, Schwager und Onkel Wilhelm Bergen ist gestern morgen im 50. Lebensjahr sanft entschlafen. In stiller Trauer: Helene Bergen geb. Borchers Anni Bergen. Gießen (Löberstraße 7), 17. Januar 1924. Die Beerdigung findet Samstag, 3\l.» Uhr, auf dem Unser lieber Alterskamerad il| Wilhelm Bergen öLl | ,59 jgt durch den Tod von seinem schweren Leiden erlöst worden. Die Alterskameraden werden gebeten, an der Beisetzung am Samstag, 19 Januar, nachm. 3*/s Uhr Neuer Friedhof tellzunehmeiu Gott der Herr nahm heute unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter Fran WM kl« A M in fast vollendetem 96. Lebensjahre sanft zu sich in die ewige Heimat. Im Namen der Hinterbliebenen Carl Clemm Luise Klingelhöffer geb. Clemm Ludwig Clemm. Heuchelheim, den 15. Januar 1924. mnu Extra-Angebot in Handschuhen Ein Posten Herren- und Damen-Handschuhe, Trikot, solide Ausführung, , - alle Farben, Paar Mk. l.UU Jn M «WM Gießens, bevorzugt Seltersweg Mll W. Schriftliche Angebote unter 321D an den Gießener Anzeiger erbeten. IWIglme™ „hrlnna“ Men. Smnslag. ö. 19. 3ob., oüenös 8' Uür: MonalS- vcrsammlung im DereinSlokal „Postkeller". Weqcn wich iger Dcsrrechuim iit voli- Aribllne» Erscheinen erforderlich. 012323 Der Borttand. Sauer'scher Gesangverein »deute abend,nv I n « n (ii n l Erscheinen dringend erwünscht. GAilWM heikelkelk. Heute ^reitnk» abend, DünHIidj 8 Hljr „Wer leibt einem Leanncn 150 200 Mk. ■tenen inonntL Niick- inblnnn nebitnnociiL Stufen? 2dir. Vinn. n. 012315 a. d.(tz.A 1i c IllinillllllllllllllllllllllUIIIII Bunner Oeirfmit^ mann sucht s *'h 1000 bis 15«.-W liegen nute Etcher- Uctt An leiben. Angebote unt. 2384B 22 5 e r ■ o, Ploeks r. B. 111111111111111111111111111111111111 21uf ein neues 4«.- Bimmer ■ Haus als 1. Hvvotbek 5000 tot tu leiben nehidii. 2d)t.tinfl.un!.0l2347 a. d. Qfieü. timetoet. Gute und billige 312« hundert zu liefern Garantier» St/, nerauch. 1 Pfund 1« öinenDole 5&HlaWe ■" Cr*sS»k, Boonentafiee gebrannt Pfund 2 lUuzZPfdii Feine Tafel» © em9f enuöeln -h 28 Cflaumen u " (Begr. 1878 Durch direkte Imj Grohelnkauf für c< Filialen find wir tr fiohsfett vok 65. 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Für die überaus zahlreichen Beweise von Liebe und Teilnahme bei dem Heimgänge meines lieben Gatten sage ich auf diesem Wege allen herzlichen Dank. Lina Barthel geb. Schultheß. Gießen, den 16. Januar 1924. emu Danksagung. - Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres Entschlafenen, des Herrn Georg Paul sagen wir herzlichen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Danksagung. Für die überaus vielen Beweise von Liebe und Teilnahme bei dem Heimgange meines lieben, guten Gatten, des Herrn Philipp Volk VI. Weichenwärter sagen wir allen herzlichen Dank. «ms Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Marie Volk geb. Faber. MULCUTO-Hohlschliff-Risif’rapparat 1. sart a. laicht gleitet das Besser Iber die Heut 2. schmerzt sniel.nimmt enden stärket Bart ab VT Der größte enorm Zeit und Geld sparende l ortschntt cer Rasier messertrchn ik' Firstes, Friesen tu.a.haben w Irdie Apparate an den Prinzen Heinrich und vor kurzem wiederhoh an den früheren Knlserl. Hof geliefert>. Kaufleute, Belehrte, Künstler, H'cbler. Aersie u~w sind einig in dem uneingeschränkten Lobe. 8l7< DT* Bleibt jahrelang ohne Schleifen haarscharf! Tausende von Ai*rk'nnumsscbr eiben: Hen Stud. Alb.Cians. p.Adr. Proti r. West ermann, Ber'ia-S., Berliners r. 13a. schreibt: Den Rasierapparat, den ich vor einem Jahre mir in B d- n Baden kaufte, gebrauche ich fast tflgL.u.doch sind seine Kling noch so -scharf wie am en-t. Ta Hen Fraas Borner, Liebtenberg-Berlla, Frankfurt Allee "266, schreibt: Nach 21/.j;lhrig-m Gebrauch bei starkem Bart mit nur einem Messer, dasselbe ohne sn schhileu, das lot eine Leistung, die meine Erwartung weit übertroffen hat. Herr Kommerzienrat ■. Bestäche’, Altenbari S.-A., Ter rassenstr. 2. schreibt: Mit Ihr. R iskrappnrat bin ich sehr zufr Herr Euqon Lang, Stettqart-Ostnofm, Roten birgst raße 73 schrei >t Bduutre mein einiigos Messer samt Apparat naa seit 1907 la IL Etat 6.60 Bentenmar*r, Extra-Quallllt Mk. 8.51. Warnmai Die echten Klingen s. MJLCDTO geetemp.' 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Konsumverein Gieszenu. Umg. e. G. m. b. H. Sonntag, den 20. Januar 1924, nach, mittags 2 Uhr, findet im Gewerk- schaftshaus eine MWM-WmMg für unsere Dertetlungsllellen Schanzenstrahe und Ufterweg statt Tagesordnung: Bericht von der ersten Vertreter» Versammlung am 9. Dezember 1923 Zahlreichen Besuch erwartet 318c der Vorstand. - ' ‘aber. l5-]aniiar 1954 n, Holk V| ter gPaul ng. . '« httiiche, ^ange unseres Unterbliebener, 24. *imi ng- eichen Beweise i)ei dem Heim- n sage ich auf ien Dank. Schulfheß. •rte wollene ■tikel! ihliff-Risi-rapDail iulmir tbtr ÜiBmi mteBdenitbUllviü norm Zeit und Geld der Rasiermestnrdm > i.habenvIrdieAppm ‘Inrich und vor ► urr e , früheren Kalifrt ho' lir, Biehltr. Airri u - chränklen Lobe. eiten haaracharfl ** ngiielnlbei: >r.Wesicnnann, itrits ieraiiparnt. den i h vor autle, gebrauche Ich fut > 4. hart * ie am ent Tue srlla, Frankfurt All* ' ch bei starkem Bin «n n ichhilei, du in doi it übertroffen hat. 11', Alliobirj B.-L, T'r pparat bin ichuhriw iIb, Rotenb- nntrt*■ lamtÄpifaril au 11111* illllt BL Ml V™" Herr»- [. 25.00 l M 20,0 Ueberbl««“"1 M. 12.00 “■ * JJV M. 4.50 rsJß" M«L'" en ti. Ui"9- lt)r, P"e‘‘uf eine esorb"6"9«,^ Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Dderhefien) Zrevag, l& Zannar (924 Ur. (5 Zweites Blatt Betrachtungen eines Volkswirts zum 18. Januar 1924. Der »eut1iMe: der flflra l e wrrtschaft ich- u«) taltotrllt AullHw ni btt 1 tz- Un 3a6t'-6nt.- überbaust nl$t *u txrft'b:n i L Der Me.lU.ei i-oi 1914 13 v ränbert: jedvtz di- eußena D ullchlmM al- De t nabt rv> D u ,d auf unb Brie* unterem ä >Herrn ax in tern Li - |*ah»Id>ld unj ri.'t in j un er Tor- öubleojftflcn unb '»tbailunjin bif) mai ritlg behaupten Linn THit Dem Fr ebentfch uh Hai «tue neue Stoche bet beu 11 chen volle- »trtfchaft begonnen. Die 3ufgib:n. vor w Ich: ^inbcl unb 3n- buflrU In 3u&nl* a stellt Itnb b wegen sitz baurt- sächlich in ^a> ‘. Aihtuna n frunib t wir> e* i h botum b-inMn, b .* inUnbtft« Produ ibn und Den heimischen Tlbrt als bi: beid-' G un> Hdlet unseres DirllchaltZte^en Z tri brr zu lütten unb nob fester zu Derinf tn al* b ei to - bet bet Fall g'wrfen ist 3* must bi: g fimte Produktion mb bi: Rohstoff erforgung in ia nei gdentl werben, welch: un) m br Der o.g ing bet BevL'kerung mit AahrungSmitteln un> Bo ba>t*gcg n'iänbri d.s tla ich.n 2,b ni ton 2Lut* lanbc urubbJra'fl-t malen Wohl maj eS vom rein lautmärtnilben et-inbpunlt: au* brt.ab t richtiger unb auch mehr im 3ntrl1- be- D r- braucherschllt g leg?» fe n Aahrungzmittel un > Aohstvffe b?rtbt zu b zi h.-n tr» fie an Dirt 11- haftest.n ring f mf! tret e i timen ba* C aa »* tnierdlc unb ba» a.lfl m*tn: Do t wohl gebeten aber jnü Avttvmdigleit rin: UM hr von b.clem Mege. wenn B.rhtstnill« unb 3uftinbe ein)*- treten find wie blbe. unter b-n-n bit beitdx Doll gegenwärtig &i leben unb zu leiben hat. Mir (al ten also von 3uSlmb: njr 1A 1>: Da - rungsmittri b.zirhen. w ich: im Inland: ni hl beschafft w'tben Lnn n Unb was von bn D H nme*mutdn a It sollt: auch für bi? D.schU u g von ben Rohstofsrn für unsere IibUtrie be- ftimmenb sein Auch hier barl nicht* un ersuch gelassen nxrb-n eu.> die Dbg ichk it gibt bi au tb- bare «rktiftofle für solche ®üt:r her ustelle.n welche im 3manbe nicht vvthtnb n s ' b Dun würbe gl ichwvh! nicht* verchangnis.o l r f ir bi: deutsch: DolLswirtschast fein wen i |i: sich -n Velbslgcnügsamk it btriuf einricht: i wollte, n ir mit bem eigenen auszulommen unb in w is r SeDstbcschränkun, ging unib änzg ton Dus- lande yi werben ^at doch i ?be: 'Za \ b^ TDe t ■ Lrirges ein: Fü le von Zatb w ifen biflr er >iacht, arte eng unb unauflöslich bi? b utsche Dvlk wirt- ,4)0(1 in bie DeÜwirtlchift verfloch en gcjKiei HL Darum muh Dnitfchltnb auch in utu ilt wenn es leben uf 11, f.-in? ;Xn^ftri:erK ignifh? in Auslände wieder .rdsetzen, um damit wi-der unentbehrliche Roh'to f.- unb Dahrun,sm ttel tiufe-' au tonnen. QHLrMng» macht bas un* eh mil 1 feindlich gesinnte Ausland bie b.rnkbar grachten 2Ln- ftrengiingen, un* auch nach bem Kriege weiter wirtschrist.ich zu schäbigen. D.-utscher ®dft. b.ut- fch«s Oraanisitlonstalent unb vor allem die unserer Jnbuftric unb unserem S>anbJ innewohnende Lebenskraft un> Untern hnangs uft werben jebod) so hoffen wir zuverfich^lch gr ch r unb stärker sein als alle feinbseligen D!ach:n- stchaften unb Widerstände- Unbedingte Doeaus- sechunq hierfür ist arterMni*. dach b:r groche LäuterungAprozeV. welch r sich jeht im deutschen Dolk.- vollzieht auch nicht spurlos am deutschen Kaufmann rorüdergeht Unt -r granbsählich^m Festhalten an alten Ueberlicf rung*n wirb sich der taufminn Ich: Seist ben verind rten Der'ält- niss n anchals n unb ben Sortierungen brr neuen 3cü Aechnung tragen müss n Wis bibei besonder» wichtig erscheint i t die Ps ei? b r Per- sdnlichkeiL Der Tüchtigste, w Ich-i traf, b-r ihm inn trnbn nscn Der inlrgung i n tanb: 11, sich über den Durchschnitt seine» St an e$ zi erh b-.m, unb von der 2Utur au» seine D:stimmuni zu leitender Stellung in sich trägt, muh m:chr nnch als bi» hei die (Zelegenh 4t haben sich beraub »uarbeiten unb au» b^n destedenb n Di!» dungsmöglichkeiten für sich b sondere unb - feittge Tnrtdlc zich.-n Wehr al* sonst müssen dir Lehrpläne unt rer Bildung:an fallen ba* b b* 3ld verfolg en bi: Liebe unb bie Dege.sterun? für das Doll schon bei der herinwachsend n Jugend zu h -b:n Wehr al» bishee must der Wenfch im kommenden Zeit! tor der Arbeit b c beherrschend: Stellung im Mlrtfch-sts eb:n b-r Doller ctnn?bmcn al* der D?fich Di: tu turdl n Ewigkeit»w rte. welche wir durch Art» it b t4> Mirtschalt schaffen un'' m h ei h Isen s>l'en br Wenschd it dien n. nicht bet Kapital häufang. Denn täuschen wir un* doch nicht wie sm) Li b r Dergangenhei' gar manches Wal vom rechten Mg: abgiLn-.m.n Waterralismus und 3goe».r.uswaren rt..fa4> -U i i d.c Zri b eb.-m unb de^-rr schende Kros. unserer Arve.t D.r Mert e.ner To-Umitiltalt in aber in erster ßtolc barmach w beuneilen, wie w.it fle auch ein H'tlldx*» ®e- tübc ist .Di: D^lkawinfcha t hat auch da: stt - ltche A^fg ihr zu erfüllen, fre < Ak bi? Basis bilden für die 311 .Irnnj b^ luilioe' 1*11114 n unb Lebenszwecke ber eirze n m tm: be* ganz a Dolke». lir fall mckhe.s n b.-i n Diu bt lütll oen TStlL Sic (oll bas Doll biejrnig Äu’turtulc erreichen last n. wich: ihm aus 1 inrm Zerri o- rium mit lernen nntüribe-i unb gri tifen Kräfte i zu erreichen mäglich un) desha b v lich: ift" Die» erfriber ab r 84n- unb linier biarz a It unter bis g nne.nsim: Ziel, forb.-r: vor allem rin verstän^n »oollee, rvi q g nle.tigr - vertnuei getragene» duf immcn rirren von Herrsch' de. u d Ti m nben, Din 3 b il tberi un> Ard: t ebnem beim ber ein: Teil tarn ohn- b n ander, nicht bestehen Do lmm:r wirtfch stt i t< eg ns ä tau • zuglcichen I nb. ba muh c* gelch hm ml echt m unb kb obigem ®tmcinf inn. b, twr f*tn unbul sam r Sonb rgeist einz ln-r f > iiler 51 if et vo:h:rtsch n Fr.-t ich wir) c* eine w istchtuenden unb b h,r iichen Staat*!in t bebltfcn um diese mnete Dieberg bart uns r * Do le h r:u - zuführen unb zu n Dohle b.s Daterlanbe» nu b,r zu machen Dazu br tuchen wir chirtkt rao le. wahrhaft grohe Wann r. denen el zar innerst n Lleocrzeug ing g'woroen ist bah d r Staat nicht ein .in antor.trtivem A'b.l g hül te? mystisch » Mstcn ist knd.rn ber lebenskräftig« Ausdruck eines starken freien un) selbst- bemühten Dolles" 35er noch tnb e* t iel •u wenige, die so denk:n un) sühlen bi? bereit find, nntzuh Isen am Daa de* Bolksstaate» i, w.lchrm jeb: D Witterung-gr ipp« »ur Sei u g kommen, in weldher, jede emzrtnr Persönlilf.,. e:n:r ihren Fähi.1 iten entere hen'^n Aufgibe lijtftbar gemacht werden so l Doch sind e* Ut- gczah t?_ benmen: solch: 3uff ifluni von Dee, unb Leben des Staates völ.ig srenb ist. Aoh deut? betrachten vi l: ben St tat all ihr'n ärgsten Se nd. w:il er sich oft g:n>tigt f eht ttef 11 b.e Be haitniss? b.'s einzelnen ei umgreifen All de so denken, übelschen babei bie fiste Dthr^e t. bah ber Staat sdhon um seiner selbst willen gar ni ht* andere* al* bis Geb ihen des kAnnzen irr. Äug: haben kann un) D rt ffex bie - über so oft, baß sie selbst mit baran schuld fitd. wenn aus Staat unb Bo k nicht bi: triftige unb fclbftbeWdhtc Sinh it geworden ist. Da,um muh da» ob rftc und unverrückbar.' Ziel dn.-r guten staatsbüraerstchen Erzieh ani fein, ben Staat zur S e m e i n s ch a s t » sa ch e de» ganzenDolke»zu n?achen. 3n diesem Sinne sott n unb wollen wir die trclunbfunfjigfte Dieb.rk.hr de» 18. Januar 18«. 1 leiem. Mit Plut! lieber Matthe», ben Anführer ber Banden. die unter dem Damen .Separatisten' vor einigen Monaten die rheinischen Debi te terrorisierten. schrieb ein englisch.'r Zoumaliit seinerzeit, er mache den ötn)rucf eines Mtnaes, du: zu allem entschlossen sei. Gewih. er q b>rt zu jenen Elementen der D rbrecher. die nichts mehr zu verlieren haben, die eben deshalb za, allem entsch'ossen sind. Sin solch:r Mann gehört in allen Äulturftaaten hin! r Sch'oh unb Dicgcl Da st biefe einfach: Zusttzaktion ni hi bei ihm auSgsüh t to rben kairn v r ankt er 1 bg ich fclncn hohe, G:nn r.a. bei Inhab r.i aller Gewalt In ben rheinischen ©ehrten. b*n französischen Behörden die fc n: ffn schlo s nhei' ;u ihren polit schen Zielen gebrauchen wollen. D h er nicht an b'r Spitze sein-r m ber Pfalz ,arf> i- tenden" Spi hg-fetten st ht ist :cbig i y eiae F l e de» franiös sch n po itiicheo Sübrun^ Scneru d e Metz vertan jt von je für sich eine Sond.-ristellung gegenüber d n ander n französ s Yen Machtha em im Dh'inlond. Sr will bie Pfalz gesondert lostosen von Deu.sch'.and td.e Anaade- .von Bayern" ist kdiglich opportunistische Zakt kl a so müssen .Pfälz'v an die Spitze jener Daub- unb Moidband-n. die sich au» dem Abschaum aller Länder und Böller zufamm rnse'en Daher die Zurückstellung de» entschlossen n Matthe», daher da* Hervorheben dr* gerichtet n Heinz- O bi», den bie französische Propaganda duich d n Titel Dr., wir seinerzeit den Analphab-ien Smeet» als Angehörigen der gibilbetcn Schicht der Bevölkerung vertrauenswürdiger zu machen suchte. Aber Mallhes will sich nicht Ealtfteilen lassen 8t versucht den .Parteiführer" zu spielen und wendet sich an ben Deutschen Deichstag mit ber Anfrage, oh ben Abgerrdner«, _feiner Partei btc Immunität ebenso wie den anderen Adgeorbneten geUchcra ki Der wackere Löbe gab ahn dir rtchstgr Antwort. Heb:nb«i donner er bie Mita ird r be# rcheaii chen Sechügcrausschusscs an: .Dill einer ihre lech g bestreiten, bat) man an Do.in un Dahr Ln be- kiten Gebiet unter ben sranz^schen Bajone::en als Demokrat un) Depubttkaner freie ktu al* in übtigen D utich and? Di: .Dein 2*t>ll*‘tg" be- meili sehr tröstend dazu, das gelte m l einer einzigen Sinlchrankunz man mäste dazu .Separatist" lein. Unb wahr.ich als Separatist" lebt man im fiantof'ifb besetzten Ge'nel wohl- retftanben nicht im tnj isch:n so frei bas, man sich iio!) be* 3.rbjte», Das en zu tragen bis an die Zähn: bewaffnen tum. ja sog,r noch von ben Znhabern ber grvhw Dasfend potS die Dassen in die Hand gedrückt kriegt, ^nb bah man, so ausgestattet, in bie öf'en.ttch n p.ivalen Gebäude eln>rmjcn di: Beamt.m verjagen. bie Gelder d schlagnihrum sogar eig-ne* Geld ohne Deckun, berau»geben kann. Man kann Läden und Dar nh ausn: ausplünb m Merck pen. tic nicht der gleichen Meinung lirxb au» ihren Häusern vertaee b n S.istenz.n ver ckchtrn lir*. man kann noch leben und Hausen, briUllfiercn. teirorisi:ren. morden, p ündem. rauben, alles, was einem nur gut dünkt, tun — auch hier nur mit einer Einschränkung solange e » b : n Franzosen pastt so ang- man die vollst ch n GcschS'i' ber französ.sch n Barden h sorgt. Animus) man auch immer beton na. bih ni: ein ite.lles Streben ber Bew-gzrund sei. bah man nie bas Dohl b*r Ahein ä ib r und den Jrl'ben ber D U h rd.isühr.n wollte 3n b.*m Düssel- borfer Schupvprozeh haben b'.c Sevara- liftcn nut wahren Sngelszunzen diese» Str dm nach Frieds rtigkeit verkünXt unb daraus sind von den französckchen Gerichten H deutsche Männer, die den Gewalttaten ber M at h sleute entgegentraten, zu in'g'sam: 80 Zähren furchtbarer Strasgesangens af! veruneil! worder D.h aber bie M'tthesl ut? ihr srtedser iges Ziel Heust7 wie immer na, m f Gewa t m l b-r rihe t.n von ben fianz^s schen Behöib n geftü ;ten Ge valt zu erreichen suchen — ihr Zick, b h bas Zi.-l b:r- jenigen, bie ihnen die Gewalt In bi: Hand gaben — geht ebenfalls au* bem Schreiben b » Matthes an b n Lechzigerausschust hervor 8* h:>h' bann. .Da der Sechzig rauZschuh t, seiner politischen Kurckicht gk it und Selb.tüb rhe.'una darüb r (über bie S paratisteni hinveggebt wird die separatistisch: Bewegung über ihn und alle», was seine» Geistes ist. hinv-gsluten. Dielleicht auch mit Blut (I). was nidt unserem ideellen Streben entspricht aber rirttckch b-r r alen Hä te der wi.l.'nsstarken Ah inisch-Destfäiischen Bewegung geopsert werden muh." Unb zum Schuh droht er: .Asch rechtzeitig gebt ich Ihnen von diesen Punkt m pslichtpemäh Ä n tnt<" ^flii tg m-h? Deich: Pflichten hat Matthä dem Sehzigrr- auSschust g g-nüber? Ob r handelt er g-mäst ferner De.pslichrung feiner bestimmten Auftraggeber? Da» wird der Fall sein. Sonst liehen ih n biefe wobl kaum bi: Mittel unb Dassen zu seinem blutigen Handwerk Aus Stadt und Land. Gichen, ben 18. Januar 1924. Die künftigen Mieten. Ueber die Absichten der Aeichs- regterung hat Ministerialdirektor tonte sich, wie berichtet wird, zu einem Journalisten solgendermasten geäuhert: Die frühere Absicht, die Mieten bi» Oktober auf die volle Friedens- Höhe zu ftetaern und dabei dem Hausbesih bu Hälfte zuzub lligen. besteht nicht mehr. Man denkt sich — doch ist dafür noch kein fester Plan — die Steigerung unter allen Umständen im Aah- men des Möglichen etwa um 5 bis 10 Prozent im Monat vorzunehmen Dabei wird sowohl bte eigentliche Miete steigen, wie auch ber Steueranteil, ber ja gleichfalls durch Umlage ben Mieter trifft Sine Mietbeihilse bei Zahlungsunfähigkeit wird nicht beabsichtiat Beamte, Angestellte und Arbeiter werden entsprechende Zulagen erhalten Die anderen, also z. B die freien Berufe, könnten wohl ihren Ctcuetanteil gestundet erhalten Die Zwangswirtschaft sott aber möglichst auf bem Dege einet allmählichen Steigerung ber Mieten beseitigt weiden und freie Mietbildung ein treten. Da» dem HauSbesitz nach Durchführung des Programm» weagesteuert wird, entspricht noch dem. was et früher an Hypothekenzinsen aufbringen muhte Der Anreiz zum Bauen ist allo jetzt schon gegeben Fü, neu Bauende ist eine gewisse Steuerfreiheit sicher Die» bezieht sich auch aus Ausstatrung von Dohnungen Da Ne Hypothekenbanken ,ur ^erv-ibt wen beständiger Hvpv» thrten über gegangen finb ! r.i men auch von dreier Seite schc-' tmc.xi erhevllckx -auzu'chüsse in Frage •• Lohnpfändung in Go 1 b Bei bt Pfändung von Lohn und Gehalt ist ein be- Ounn-.ter Zeil freig?L:Hen Aach dn:r neuen 2kr- prtmuni be* R.ichsmimster* b r Zu'tiz geht dar siele Betrag i:nt \u 30 Goldmari tn be< Doche Die Goldmari bnechn.t ich bibei nach bem Goldumrechnungssatz Per Reichs nin> ter l er Zustiz kann Ihi auch an >er* b.sti nnen D.e Der» ordnung trett am l Fck>ru,r ,n KsÄ ooibcr erfolgte Pfandun» b sch:, nkt oder ertpcuert ht nach Ihr von Nr nach t .n »ä llgkrit an «1h* vorher eriolgtc Ausrechnung Adt etung otcr Tkr- Pfär.xung verli n ihr: Dlrtang Ins owe ck. al* fW nachher unzuläss.g fein würbe ■e 3 l n vortreffliche» Deihnachts- viebeswe r k hat die 3 Ärmpanie t<* 1 (bdl.) TatL 15 Ins -Agts Ne ih.e , S.an^ort in unserer Stabt bit. in Gera, w-» sie sich zur Zeit uulbMt. in Ne Dege geleitet Die Kompanie hatte, tric b.e .Gerarer .kitung‘ berichtet, eine Detf» t achtsbe'che ung für tic biU»be>tivltigcn Bürger Dera» d rg rtchtet un' iür b.cfen Zweek neben bce e g „en L>,cbe»g*ib m pfera noch zahle iche Spenden au» ter lei (tu gskrästigon 3ii,wohne,1chaft Ge.a» 'usammcngm Gera zu einem dauernNn Stand- ort der Deich»wehr werden könnte, sowie bah es mr mit tiefem Bebauern aepaarter Dank unb Segenswünsche sein können, die ihr bd etwaigem Scheiben von hier aus zur Seile ft hm" Aus Nck warme Anerkennung ihrer Tätigkeit tonnen unsere 15er stolz fein. •’ Feuerversicherungsverb and hessischet Lehrer. Der F-uerrerstcherungs- verband hessischer Lehrer, der vor 21 labten in# Leben gerufen wurde, veröffentlicht soeben seinen Geschäftsbericht über das abge’aufenf 3dbr 1923 Die baiau» heivorgeht. stelle bei Derein feine 1krii4erung»beiträge usw bereit# »nbe Sep- t em ber auf Go Id bas is ein. 3m 3abre 1923 wurde ber Bet band von 13 Brand- unb 12 Tinbrach»- schaden betioffen, die insgefaml 39 432 903 952 255 Mart Entschädigung erforderten. •• a in Hilferuf der Familie Pip- matz geht un* zur Veröffentlichung zu In bei Hoffnung, bah er überall freundliche» Geh», finden wird. Sr lautet: 3nfalge be# untyrodbrr- lich hohen Schneefalle» und der anhaltenden Kälte lind wir in bittere Aot geraten. Die Leichname Vunfervr Lieden Anverwandten, öle man in den Waldern, Gärten und Anlagen an versteckten Plätzen finden kann, sind zahUos. unb noch ist keine Aussicht aus Linderung unserer Aot. 3n Anbetracht ber erspriestlichs' Dienstzs, tr-elch: wir der Forst- unb Landwirtschaft, ba* dem Gartenbau wahr^ib bet Ausübung unsere» Berufe» unb damit besonder» auch der Stadt unentgeltlich erwi.-sen haben, halten wir unter Drinelichke-.tsgesuch um Hilfe nicht für unbescheiden. sondern figar für geboten. TBenn aber tratzdem im Hindi ck auf unsere geschilderte Zättg- feit die Aedensart laut werden sollte: .Das mchts kostet, ist auch nicht»", bann würden wir bitten, tm nächsten Frühjahr e nige Mitglfeder der Landwirtschaftlichen Komm'ssion nah A)rd- d'ct Ostdeutschland zu senden, wo unser Geschlecht irf Ige der längten Dinter unb ber mangelnden Fürsorge be hr:item n'cht so zahlreich ifL al* in unserer Gegend Die Herren würden bestätigen. was trdtcerrifte Mitglrrder unserer Familie berichten, nämlich, bah gänzlich kohl gr- freffcnc Schonungen. Obst bäume und Gemüsefelder nicht» seltene» sind, weil dort die Poltzet- aufsicht fehl', welch- wir über da» Gesindel der Aauven und Schäklinge ausübm. Unsere ilr- qrjteÜem habm un». al» wir noch jung waren. Iwei Freunde. Boman von Dilhelm Hegeker. 72. Fortsetzung (Aachdruck verboten.) .Derzrihf - Die unangenehm T Humpelnd trat er auf ben Aasen, nahm eine Handvoll Blätter unb begann, ihn abzuwischen. Sin elender Knüppel. Aber er hat mich auf dem ganzen Marsch fehltet. Ich mag ihn nicht wegsch-misten Berzrih tausendmal! — Dvttcn wir da nicht e oblegen?" ®r wie» auf bie Haupt all«. Sie gingen, und einer spürte faum de» an Deren Gege ,'wart, fo war jeder eingehüllt tn eine fmltere Dolle. Als sie das Ctnbc de» 'Parks erreicht hatten. Hieb er stehen unb streckte ihr bk Hand bin .Leb wohl. Annkf .Han», bleib — noch heute!" Gr schüttelte nur bei Kopf. Kraftlos erhob Hc die -and. bk er auf halbem Dege ergriff Aber wie fie ihm jetzt ins Gelicht sah. ber- stand fie. baf) c* ber kurzgefchiittene B-irt war. der ihn fo verändert batte, und verstand auch, bah er das ihretwegen getan hatte. troCIte tbm in» Gesicht schreien: wa» bu gesagt hast, ist ja alle» nicht wahr Ich wrth ja. bah bu m'd> noch llebst . . . Aber fh fühlte sich wk unter einem Savgdeckel begraben. Unb er. ber fernen Blick auf den Straust an ihrer Brust gebettet hkll. wollte sie bitten, gib mir die Beilchen Bon unsrer ganzen bethen Liebe [ah mir dies bihchen Duft. Aber auch er sagte nichts. lieh ihre Hand stnken. lüftete mit einiger OKübe den Hut unb entfernte sich, indem er sein rechte» Bein etwa» Machschlev pta. Schon am nächsten Zag verliest Hans die Stadt und setzte fich wieder in Marsch Aber trenn er früher ein Ziel gehabt hatte, jetzt hatte er kein». Unb wenn früher btc Hoffnung sein« frühe beschwingt hatte, jetzt beschwerte ste der Gram Doch mit der Zell les er sich auf den geduldigen alten Landstrasten nicht nur die Stiefelsohlen ab Unterwegs begegneten ihm Landbriefträger. Bauern. Handwer>r. Hausierer, die ihm bann und wann den Dcg durch ein paar Dort: verkürzten, auch traf er abends in den llcknen bäuerlichen Gasthäusern manchmal einen riifamen Amtsrichter oder Doktor, mit dem eine Unterbot'ung zustande kam Und »renn Mmt die erst n S^h'eufte*- üb-r kie Ka t ff T . «oblen- uib f nsti e Mater o ienn)i getan waren. g vom h esigen Arbeitsamt milgeteut. Dir scheinen immer noch nicht am Ende der gegenwärtigen. furchtbaren Wirtschaftskrise, btt mit einer ungc f> uren Arbeitslosigkeit verknüpft ist, zu sichen. Die ,,ir nämlich erfahren, beabsichtigen wiederum eine Reih: gröberer “Betriebe tfrre Jflr- beit stark einzus Franken oder volllommen still zu le«.-n So werden die BuderuSschen Eisenwerke in Lollar am 24. Hanuar 600 Mann wegen Auftragsmangel entlassen. Auch in den industriellen Decken in Siegen und Geisweid sollen im Laufe dieser und der nächsten Doche umfangreiche Sntlafiungen voraenommen werden. Ein grober Teil der zur Entlassung kommenden Arbeiter und Ang-stellten ist in unserem Kreise beheimatet und wird die Erwerbslosen- Fürsorge weiter erheblich belasten müssen. Turnen, Sport und Spiel. Dow Segekslug. Die Akademische Fliegergruppe an der Technischen Hochschule Darmstadt vevanstallete am Dienstag abend im Klei» nen HauS in Darmstadt einen Filmoortrag über dteDhönsegelslug-Dettbewerbe 1923. Die Veranstaltung, die so starke- Interesse fand, bab das Theater dicht beseht war — auch das DrosthcrzogSpaar und die Prinzen waren anwesend —, wurde nach dem Bericht des ,Darmstädter Taablattes" ein geleitet durch einen fach- technischen Vortrag des Professors Schlink, ter anfangs feiner Ausführungen aus die groben Erfolge der Wettbewerbe von 1922, die in der ganzen Well mit Recht die gröhte Beachtung fanden, pinwies. Diesen Erfolgen gegenüber haben die Wettbewerbe 1923, denen man mit gröhtrr Span- nuiig cnwegenfah, vielfach Enttäuschung hervor- gcrufen Aber mit Unrecht Auch 1923 wurden in dec Tat recht erfreuliche Erfolge erzielt in Flügen von langer Dauer und groben Entfernungen. Zu Enttäuschung liege keinerlei Grund vor, denn der Zweck der Wettbewerbe ist nicht die Veranstaltung von Paradeflügcn, teren Älöglichk.it längst bewiesen ift, sondern die Erforschung und Forderung des segelflugtcchnischen Problems als solches. Die Lösung dieses Problem- wurde auch in 1923 ein erhebliches Stück gefördert, besonders auch durch das intensive und zielbewubte Arbeiten ter Akademischen Aiegergruppe Darmstadt, die jnlt der größten Anzahl eigener Flugzeuge am Wettbewerb beteiligt war, und die vor allem als einzige ihre sämtlichen Flugzeuge wieder heil nach Hause brachte, während die anderen fast sämtlich zu Bruch gingen. Der Redner verbreitete sich dann grundsätzlich über die Technik des Segelfluges und des Mo- dorlluges, die sich im wesentlichen dadurch unterscheiden, hab beim ersteren die Kraftquelle ausschließlich ter Wind ist, beim zweiten die motorische Kraft. Stabet darf der Segelflug mit dem Gleitflug nicht verglichen werden. Gleitslug ist ter Aug eines Flugzeuges, das sich in bestimmter Höhe befindet, die es durch motorische Kraft erreicht und dann, nach Ausschaltung dieser, zur Erte gleitet, wobei es eine bestimmte Sntfermyig zurücklegt, die von der Höhe abhängig ist. Sc - a cH f I u g braucht Wind, ist bei völliger Wind- itille ausgeschlossen Auster dem Wind gehört zum Lehelflug ein geschickter Flieger Vom Segel- fl^gzeugführer wird ungleich mehr verlangt als vom Motorflugzeugführer. Er must vor allem die Eigentümlichkeiten ter Luft und ihrer Strömungen genau kennen. Die Segelflug- weltbewcrbe Huben erwiesen, tast der Sinn nd das Gefühl dafür in der deutschen Jugend besonders ausgeprägt vorhanden Ist, so dast man um die Zukunft und den Nachwuchs nicht besorgt zu sein braucht. Beim Segelflug unterscheidet man statischen und dynamischen Flug. Der statische ist der mit Hilfe ter aufstrebenden Winde, dir auch thermische Winde fein köniren, die durch Därmeströmungen entstehen und die von gatu erheblicher Bedeutung sind Gerade diese thermischen Winde müssen nod> mehr erforscht unS viel mehr au»ge- nuht werden als früher. Rein dynamische Segel- flüge, die auf Strömungen der Luft, aus Wind- fd>tixinfunacn berufen, sind so gut wie au«ge- schtossen, selbst die Vögel führen, wie festgestellt, keine rein dynamischen Segclftitge au«. Botsch Ilog feine Rekordsluae in einem Gemisch von statischen und dynamischen Segeln. Von ausschlaqgebendei Bedeutung bei dem Segekslug ist die B e s ch a f f e n h e i t de s F l ug° zeuge«. Es darf nicht zu leicht, aber auch nicht zu schwer sein. Sein Gewicht must mit der Tragfläche in richtiaem Verhältnis stehen (J'ä- chgen weiter kräftig an. Gute Stimmung erhielt sich auch im späteren Verlause. Das Geschäft lieh aber merklich nach. Deutsche Wirtschaftszahlen Dollar am 17. Januar amtlich: Vertin Geld 4189 500 005 555 „ Brief 4210 500 003 0)) trieine Gvldmark (n. Briefs.) => 1002 500 000 00) Doldanleihe: Berlin 4 200 000 000 000 Frankfurt 4 200 000 000 00) Dvllarschatzanweisungen: Berlin 4 200 000 000 000 Frankfurt — VeichSdank-Zin-fä-e. wertbeständiger Diskontkredit . . 10 Brosen t wertbeständige Lombarddarlehen 12 (für da« Jahr) Papiermarkdarlehen ohne Ent- wertung-klaufel ... 90 eiN-erankauf-vreis der Reichsbank dorn 17. Dezember ab . 400 000000000fa$ GvldumrechnungSsa- für Reichssteuern löülttg für Goldzollaufgeld, llmrechnur.g-sah l.b. Landabg.) bis auf weiteres 1 000 Milllard. »vldumrechnungssatz für hessische ©emelnöe- tleuere (Dgl Amtsblatt des Ministeriums des Innern vom 14. Rovember 1923) für die Zelt vom 18. bis etnschl. 21. Jan. - 80 Millionen kebre-baltung-inbee a.l4.Jan.: 1110000 00303) Greßbanbelsinbee kV | 87 । 24.76 4 I 8.25 । 8 ttUu6 Serobfla . . bambara-flnirrtfa Tatet. .. Rorbtwurfd-cr Koob..... Annthmxrf HridelbeiU . . vUlltDP Holzmam»...... flnato gont.-daaee..... badische fl /. Teu'f», «‘t:t.< *3n!dbf l'V/< Iviuftt । * rilletd« F/' D'ustche Relch»rn!,tde . Teullche Lvarvrümienanleise t'rruftifdj: Uonfeli . - . IV//C Adlai ".*.*.*/. *.*.*.*/. F/e Hetzen......... *1. Zolltörten......... F/« Eoldmertkaner verNner Handels eie llschatz Commerz- und Tnoaf-Vent Tarmft unb Naitonaldent Deuk'che Bank........ Teu «che Beretntdank . . . Dtseonto Lommcndil . . . IRrtnllbenf Miiteldeui'che Lreditbank . Seste reichtsch» trcbiianfie» eftbonk . . .......... vochumer ®t*t ....... vuder 6 Caro TentfÄgarembirro...... chelseiikirchener tf* . Harveuer Aeroben Äalirctrfc «scherSlebea. . . . pattwert Westeregeln Kcuragiittt C (xrtxbarf ......... str-lnfme .88 Berttn «ch- Lchtuh»! X1 r» 4m » ÄitiÄeri t>iolb««bmDaplfTe u. «usL Anlelhe», In Dtlltonen Droz, die fest üfrilniL beutjd>.11nL in TOiHla Den Dro-en'. T^8,f«2 Mb 1*411,0M IPb I-'>»,-j69 Mb l TßWVXWXXi 17 744 .onrwfl 17655WXrti Al 774< 2000000 -txyoonnrvx. cot r/x-wioooo w-.vjoooorm oi«»*nooo Tawi.woffio 3»<4^onor>oo 1111.215 Mb IN«,78'. Mb Kö.*30000000 IO67tU0000O0 R-5:SOOOOÖ0O,IHÄ470O0Otva 1103,220 Md >N7,7K. 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Rog^enllri» 7,40 (matt), Raps 280 (stengi. 7Bt?ir»r:aerb:ooll rinfül> lentem Herzen wird die qeiitige Imtwicklung de» TZünglings Julian geschilden, 'eine hellenisch heidnisch: Erziehung in drr lappadozischro Der- (Kmimng. seine innere Oppr s tlon zu dem heuchle- rischrn, veräußerlichten Ebri'tentum am Hofe de» Kaisers KonstantiuS. Wir lebe i ^ann de ' liegenden Täsar am Rhein zum Kaller auSgcnifen. sehen den Gottsucher im Kampf mit dem ? briften■ tum, mit einer Zeit, die ihn nicht Oer ini>, nicht verstehen wollte, und sein End» drunten in der syrischen Wüste, da» Ende klier Leden-arbeit die nur eine Episode Im Gang der Weltgeschichte, wohl ein lurze» Bremsen, aber kein Rückdrehcn des Weltcnvades sein formte Die Gestalt des Kaisers stellt der Dichter hx exner Icbenswarm und mit viel historischer Treue g ei ebneten Rahmen ter politischen Geschehnisse. (Ji.i farbenfnrebi- ge», breltangclegte» Bild he» politischen und geistig-religiösen Loben« jener Verfallet rb misch-hellenischer Kultur entrollt sich vor dn-' Leser, aus dem sich t4e Gestalt Fullans, des cetnen Kämpfer» um die wahre Religion leuchtend her au« bebt X A icvlai: Geheime Mä chte (bei K F. ÄoeMer, Leipzig Hlbl 3L5) Oberst Ricola' der 6e6annte langjährige Leiter de» deutsche« Rachri chtendicnste» Im Vroftcn General st ab un> der späteren OberstenHeereSletttmg, gibt ein aufter* ordenllich fesselnde» Bild der internal tonaler Spionage und ihrer Bekämpfung tn und nach bern Weltkrieg. Mit Staunen erfahren wir von ben Riesenorganifationen, die unsere Feinde lange vor Begmn ’e» Weltkriege» gegen uns aufqeb> ten, um mit einem ungeheuren sinan.ztoll«n Auf wand hinter unsere milllärifchen und wirtschaft» politischen Pläne zu kommen. Auch in der De fpir.riung Deutschland» lange einig, hatten die Feinde tn richtiger Erkenntnis der groben Bedeutung eines geheimen Rachrichtendienste» ein. regelrechte Verteilung der Rollen vorgenommen, gegen die unsere mit den üblichen bescheidenen Mitteln und ohne die notwendige Unterstützung der Zivilbehörden getroffenen Abwehrmastnab- men leicht Hohn sprachen Da» mteressante Buch ift zugleich eine Warnung, auch heute auf brr Hut zu fein, namentlich vor der mit besonderem Raffinement getriebenen sranzösifchen Spionage und Propaganda. (3n einem Teil der Auslage trueberfrtft) Dr. Schachts Berufung. Pan». 17. Jan (WTB) Rach der .Ehr- cago Tribüne" hat General Dawes gestern erklärt. bah die Berufung be» Reich»bankpräfi- benten Dr. Schacht nach Dari» nicht auf seine. Dawes', sondern auf die Anregung eine» belgischen Delegierten erfolgt sei. Rach dem .Ma- tln ‘ hält General DaweS eine achttägige Arbeit tnü den deutschen Vertretern für nötig, um dem Komitee ein genaue# Bild von der deutschen Finanz- unb Wirtschaftslage zu verschaffen 3*ir Anschlud daran würde das Sachverständigenkomitee auf acht Tage nach Berlin reifen, um an Ort unb Stelle eine Enquete vorzunehmen 8tu Forst^esetz. Berlin, 17. Ian. (WTBDa» Reich» • Kabinett hat den Entwurf einer Verordnung zur Förderung der Forst- und Weidewirtschaft genehmigt, durch die svwrhl dem Eigentümer wie auch dem RutzungSberechtigten die Verpflichtung auf erlegt werden farm, bestimmte Mast regeln z.tr vrdnungSmähigen Bewirtschafftno der Waldungen au-zusühren und die a b ■ gebolzten Flächen aufzusorsten Der neue Dauzigrr Senat. Berlin. 17. Jan. (Priv.-Tel.) Df neue Regierung öet? Freistaates Danzig de steht aus sieben Deutschnationalen, vier Abgeordneten de» Zentrum» und zwei Senatoren der Deutschen Danziger Volkspartei. Sur Vizepräsidenten deS Senat» wurde der deutsch- nationale Abgeordnete Dr. E h i e m gewählt Die Deurich-So?iale Partei hatte bei bei Dahl weifte Stimmzettel abgegeben. MAGGI* Elts-Suppe Man achte aut den Namen MAGGI und die gelbrote Packung In Würfeln ist ganz vorzüglich 3A0c M